Carsten Möhles Vortragsthemen - Bwana Tucke-Tucke

bwana

Carsten Möhles Vortragsthemen - Bwana Tucke-Tucke

Namibia – Afrikas Diamant

Namibia, das ehemalige

Deutsch-Südwestafrika, ist

das facettenreichste Land

Afrikas. Innerhalb eines Tages

erreicht man auf dem

Landwege die höchsten Dünen

und den zweitgrößten Canyon

der Welt, kann mit

Buschleuten oder Himba-

Nomaden durch die Weiten streifen und mit einer Hererofrau die Kopfbedeckung

tauschen. Man steht vor Elefanten oder schläft bei Löwengebrüll im

Etosha Nationalpark ein. Geparde schnurren und Erdmännchen wachen aufrecht.

Wüstenelefanten und Wüste Wege, Atemraubende Fernsichten, tiefe

Einsichten – und die Stille ist zu hören.

Deutschlands südlichste Ostseebad, ein großer Sandkasten mit Diamanten,

das älteste Gestein der Erde und die interessantesten Kristalle von Spitzkoppe

und Brandberg sogar mit Wassereinschlüssen, eine Fidel Castro-Straße,

die zur Christuskirche führt, eine Skelettküste voller Schiffswracks, 1.000-

Sterne Hotels, "Weiße Dame"-Felszeichnungen, Flusspferdlockpfeiffen, ein

Unterwassermuseum, erloschene Vulkane und herumliegende Meteoriten,

eine Geisterstadt von Sanddünen umschlossen, Einbäume auf Sambesi und

Okavango, ein Desert Express Luxuszug…

Aber Halt, wir wollen nicht zu viel verraten...

Dauer: 45 Minuten, Beamer Präsentation

Buschleute: Meister der Wahrnehmung

Vortrag vom „weißen Buschmann aus Namibia“ über die

verschiedenen Buschmannsippen im südlichen Afrika. Seine

bildende Reise geht zu den „Baumschläfer"-Buschleuten bei

Etosha, den schwarzen Flussbuschleuten am Okavango und

den Kalahari-Clans im Sandveld zwischen Namibia und

Botswana.

Die Welt wird übersichtlicher: Jedes Jahr werden 10 bis 20 Naturvölker ausgelöscht,

die überlebenden Individuen verabschieden

sich von ihrer bisherigen Lebensweise,

sie versuchen sich in unsere Zivilisation einzugliedern,

im 20. oder manchmal sogar 21. Jahrhundert

anzukommen. Traditionen bleiben zurück,

Sprachen werden vergessen, Sitten und Gebräuche sind erloschen. Ein

Prozess, der auch im südlichen Afrika zu beobachten ist.

Zeugnisse Ihres steinzeitlichen Lebens finden

sich überall im südlichen Afrika in

Felszeichnungen und Gravuren, Straußenei-

Perlen und Pfeilspitzen. Inzwischen gibt es

diverse Projekte, die sich darum bemühen, dass

die Buschleute ihre Kultur am Leben erhalten. Interesse und Neugierde von

Besuchern ist vielleicht das erfolgreichste Mittel, Selbstbewusstsein und

Stolz bei den Buschleuten hervorzurufen. Indem wir uns für das überliefertes

Wissen der Älteren interessierten, steigt dessen Wert in den Augen der Jungen

– und die Stammeskultur bleibt Bestandteil einer langen Tradition.

Dauer: 45 Minuten, Beamer Präsentation

Kontakt: Elke Fleing . fon 0511- 899 12 60 . cell 0172- 511 93 51 . mailto:elke.fleing@textfluss.de Seite 2