27.02.2014 Aufrufe

PC Magazin Classic XXL Windows Info-Datenbank (Vorschau)

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Kaspersky Internet Security 2013

Der Rundum-Schutzfür Ihren PC





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Schnelles, aber sicheres Surfen im Internet

Rundum-Schutz vor Internet-Bedrohungen,

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haben keine Chance,

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hab’ Kaspersky Internet Security auf

dem Notebook. www.kaspersky.de

Alle Dinge hier drauf

sind ein Teil von mir,

die will ich nicht verlieren.

Also schütze ich sie.

Sergej – IT-Servicetechniker und DJ

© 2012 Kaspersky Lab ZAO. Alle Rechte vorbehalten. Eingetragene Markenzeichen und Handelsmarken sind das Eigentum ihrer jeweiligen Rechtsinhaber.


SERVICE

EDITORIAL

3

www.eset.de

Maximale Winzlinge

Früher war alles einfacher: PCs standen unter dem Schreibtisch oder drauf, Handys

vergrub man in der Hosentasche. Doch jetzt geraten altgediente Größenordnungen

durcheinander – im wahrsten Sinne des Wortes. Beispiel PC: Vom „Desktop“ oder

„Tower“ wird immer weniger gesprochen, mittlerweile lassen sich die Standardrechner

eher in Liter fassen. Vom Fünf-Liter- bis zum Centiliter-PC ist alles

dabei, das zeigt auch unsere Kaufberatung in dieser Ausgabe.

Gleichzeitig wachsen die Handys in die Höhe. Zur Erinnerung: In der Endphase

monochromer Barren-Handys gab es Winzlinge wie das Nokia 8210 mit knapp 70

Gramm Gewicht in der Größe zweier Streichholzschachteln. Heute protzen selbst

Einsteiger-Smartphones mit elf Zentimeter Diagonale – auch dafür haben wir Beispiele

in dieser Ausgabe.

Das Beste an diesem neuen Größenwirrwarr ist aber: Für jeden gibt es jetzt das

ideale Gerät. Selbst wenn Sie den PC in die Hosentasche stecken möchten und das

Handy nur noch auf den Schreibtisch passen soll – unsere Kauftipps zeigen Ihnen,

was möglich ist und was noch sinnvoll ist. In diesem Sinne:

Viel Spaß beim Lesen!

Michael Suck

Chefredakteur PC Magazin

PC Magazin gibt es in 4 verschiedenen Ausgaben

DVD-Ausgabe

Premium-Ausgabe

nur im Abo

Super-Premium-Ausgabe

Pocket-Ausgabe

Geben Sie Ihrem PC

innere Sicherheit….

... auch beim Einsatz externer Medien.

ESET scannt auf Wunsch alle USB-Sticks

und Festplatten. Speicherkarten sowie

DVDs und CDs.

Sie können außerdem Wechselmedien

auf Grundlage der Art des Mediums,

des Herstellers, der Speichergröße und

weiteren Kriterien blockieren lassen.

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online mit intelligentem, proaktivem

Schutz.

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Die Standard-

Ausgabe mit einer

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nur 5 Euro.

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Film-DVD enthält

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mit CD für 2 Euro.

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www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


4

[ 18 ]

Ausgabe 10/2012

INHALT

1 0 0

GByte

gratis

[ 56 ] Dank UseNeXT haben Sie

sofort Zugriff auf die riesigen

Download-Bestände des Usenets.

Tests in dieser Ausgabe

SOFTWARE

64 Haufe Zeugnis Manager

Professional

64 Stellar Phoenix Windows

Data Recovery 5.0 Pro

64 Videoschnitt Grass Valley

Edius Pro 6.5.1

65 Corel PaintShop Pro X5

HARDWARE

96 Vier Tablets mit Android

4.0.3 im Test

103 Solide State Disk OCZ

Vertex 4

103 Lautsprecher Soundfreaq

Sound Kick

103 Bayan Audio 3 Speed Dock

iPod

104 PC Packard Bell OneTwo S

104 Gehäuse Sharkoon Tauron

104 Microsoft Wedge Mouse

und Keyboard

105 Notebook Acer Aspire

V7-171

105 Notebook Vaio

SVE1111M1E

Windows

Info-Datenbank

Windows 7 wird noch lange populär bleiben – kein OS ist

ausgereifter. Und damit keine Fragen offen bleiben, hilft

Ihnen unser „Kompendium“ mit 1200 Seiten Praxis-Knowhow,

Tipps und Workshops weiter.

AKTUELL

8 Was Technik bei eBay wirklich

an Erlös bringt

10 Der flachste All-in-one-PC

10 Schnellstart-BIOS für Windows 8

14 Symantec schwächelt im Test

14 NFC-Hack funktioniert

bei Android und Nokia

14 Virenschutz fürs Auto?

16 Endlich legal: Gebrauchte

Software weiterverkaufen

SOFTWARE

18 Windows-7-Kompendium

400 Seiten Praxis-Know-how

22 Geheime Ordner

Was versteckt Microsoft?

26 Der sicherste Browser der Welt

PC-Magazin-Browser auf Heft-DVD

30 Office immer und überall

Microsoft Office 365

34 YouTube Sperrstunde

Ländersperren aushebeln

38 Update-Ärger mit Android

Warum dauern die Updates für

Android-Smartphones so lange?

42 Tuning-Tipps für Android-

Tablets

44 Filter-Feuerwerk

Die besten Plug-ins für die

Bildbearbeitung

51 Schöner als Windows 8 je war

Windows-Modding

56 100 GByte gratis

Große Leseraktion mit UseNeXT

60 Platten fest im Griff

Software auf DVD

62 Endlich Ordnung im Bilderwald

Software auf DVD

66 Free- und Shareware

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


5

[ 80 ] Zwergenaufstand

Desktop-PCs müssen nicht unbedingt große Kisten sein, die viel

Platz auf oder neben dem Schreibtisch weg nehmen. Wir stellen

verschiedene Mini-PCs vor: vom Office-Zwerg über winzige Multimedia-PCs

bis hin zu kompakten Gaming-Rechnern.

[ 96 ] Roboter-Ballett

Bei Smartphones haben die

Androiden Apple schon überholt.

Gelingt das der neuen

Armada von Andorid-Tablets

auch beim iPad? Wir haben die

neuen Geräte getestet.

[ 42 ] Android-Tuning

Wer die richtigen Tricks und

Kniffe kennt, kann aus seinem

Android-Tablet mehr herausholen.

Die besten Tipps im Überblick.

HEIMNETZWERK

71 Heimvernetzung und

Hausautomation

72 Unterhaltung zu Haus im Netz

Aus dem Internet auf den Fernseher

74 Vernetzter Haushalt für mehr

Komfort

Komplettlösungen sparen Strom

und Zeit

76 Neue Produkte

HARDWARE

80 Zwegenaufstand

Mini-Rechner fürs Büro,

Wohnzimmer und LAN-Party

86 Top-Smartphones für

wenig Geld

So finden Sie das passende

Smartphone

90 SSD-Speichertechnologien

im Duell

Plextor M5 Pro gegen

ADATA XPG SX910

92 Energiewende

Strom sparen im Haushalt

96 10,1-Zoll-Tablets mit

Android 4.0.3

Roboter-Ballett

100 7 Tipps für einen leisen PC

Aus der Praxis der Redaktion

IT PROFESSIONAL

106 Firefox: Die zehn besten

Plug-ins

Webworker-Tools

110 Mobiles Webdesign mit

Media Queries

Webseiten passend gemacht

116 Tipps Webtechnik

128 Spiele, Web-Tipps,

Lese-Tipps

RUBRIKEN

3 Editorial

99 PC-Magazin-Leser testen

117 Markt /Seminarführer

132 Vorschau /Impressum

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


6

DVD

HIGHLIGHTS

DVD

CD

HIGHLIGHT

Cyberghost VPN

CyberGhost VPN nutzt ein Virtual Private

Network zur Anonymisierung der

Internetverbindung. Das Programm leitet

die Webverbindung des Anwender-

PCs über die CyberGhost-Server um.

Beim Verbindungsaufbau kommt eine

besonders starke Verschlüsselung

zum Einsatz. Zusätzlich wird die vom

Provider zugeteilte IP-Adresse durch

eine andere ersetzt, die auch noch mit

anderen Nutzern geteilt wird. Ländersperren

für Internet-Inhalte werden automatisch

umgangen. Zur Nutzung dieser Features benötigen Sie einen Account und eine

Seriennummer. Letztere kann nur in der Zeit bis zum 19.10.2012 aktiviert werden. tr

Betriebssystem: Windows XP, Vista, Win 7; Registrierung erforderlich; Sprache: ,

DVD

CD

VOLLVERSION

O&O CleverCache 7

O&O CleverCache 7 übernimmt die Kontrolle

über die Vergabe der Speicherressourcen

für Dateicache und Programmen.

So wechselt es zu einem bestimmten

Speicherprofil automatisch, sobald ein

bestimmter Prozess startet oder beendet

wird. Dadurch ist es zum Beispiel möglich,

beim Start eines bestimmten Spiels

automatisch alle systembelastenden

Prozesse wie ein Anti-Virenscanner zu

beenden und nach Abschluss des Spiels

wieder zu starten.

tr

Betriebssystem: Windows XP, Vista, 7;

Registrierung erforderlich; ,

DVD/CD-INHALT IM ÜBERBLICK

DVD-HOTLINE

02 21 / 350 08 33

Probleme mit der Installation

von DVD-Software? Unsere

DVD-Hotline hilft sofort!

Mo. – Do. 15 - 18 Uhr &

Fr. 13 – 16 Uhr

DVD fehlt, ist zerkratzt oder

nicht lesbar:

www.pc-magazin.de/

cdreklamationen

DVD-Support-Forum unter

www.pc-magazin.de/forum

Die Hotline beantwortet nur

Fragen zur PC Magazin-DVD

und -CD! Bei produktbezogenen

Fragen zu den Programmen

(z.B. Vollversionen)

wenden Sie sich bitte direkt

an den jeweiligen Hersteller

bzw. Programmautor.

HÖRBUCH-AKTION

Blood Empire – Das Blutreich (Folge 1) Horror: Vampire in New York im Bandenkrieg ● ●

Neversleep – Andy Lettau Frankenstein in Amerika leidet an Schlaflosigkeit ● ●

E-BOOKS

Handbuch Filesharing Hilfestellung für Eltern und Abgemahnte ●

medien-infos Buch-Magazin Nr. 49 Neue Bücher und Hörbücher unter anderem zu Norwegen ● ●

Reise-Inspirationen: Entdecken – erleben

● ●

– genießen

Sport ist Mord! – Horst Eckert: Wege Regionalkrimi aus der Fußballwelt in Düsseldorf ● ●

zum Ruhm

Sport ist Mord! – Sabine Thomas: Regionalkrimi aus der Fußballwelt in München ● ●

Auswärtsspiel

Windows 7 Handbuch Rundumschlag in Windows 7 ●

Windows 7 Kompendium 400 Seiten PC-Magazin-Know-how ●

Windows 7 Starter Kit Einstieg mit vielen Tipps in Windows 7 ●

TOP-SOFTWARE

Abelsoft CCFinder Findet rechtefreie Bilder ●

Ashampoo Burning Studio 2012 Brennprogramm ●

Ashampoo Office 2010

Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm


Ashampoo Photo Optimizer 4 Fotonachbearbeitung ● ●

CyberGhost VPN Anonym surfen ●

Bitte beachten Sie: Die DVDs können nur in PC-DVD-Laufwerken abgespielt werden; CD-ROM-Laufwerke sind dafür nicht geeignet.

DVD

CD

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


7

DVD CD VOLLVERSION DVD CD VOLLVERSION DVD CD VOLLVERSION

Office 2010

Ashampoo Burning

Studio 2012

Partition

Commander 11

Ashampoo Office 2010 bietet Ihnen alles

für die Arbeit mit Dokumenten (TextMaker

2010), Tabellen (PlanMaker 2010)

und Präsentationen (Präsentations

2010). Da Ashampoo das Office von Soft-

Maker lizenziert hat, müssen Sie leider,

um gestört zu arbeiten, das Office-Paket

zwei Mal registrieren: ein Mal bei Ashampoo

und ein Mal bei SoftMaker. Nichtsdestotrotz

ist das Office-Paket eine interessante

Alternative für Heimanwender,

dank der sehr guten Kompatitlität zu Microsoft

Office.

tr

Betriebssystem: Windows XP, Vista, 7;

Registrierung erforderlich; Sprache:

Das Ashampoo Burning Studio 2012

kann außer Dateien, Ordner und Filme zu

brennen, auch Musik-CDs brennen oder

extrahieren. Die Software kopiert CDs,

DVDs und Blu rays. Weitere integrierte

Funktionen im Burning Studio sind die

Gestaltung von Etiketten, Hüllen und

Booklets sowie das Löschen von wiederbeschreibbaren

Datenträgern wie CD-RW

und DVD+RW.

tr

Betriebssystem: Windows XP, Vista, 7;

Registrierung erforderlich; Sprache:

Mit Partition

Commander können

Sie Ihre Festplatte

physisch

in mehrere Speicherbereiche

aufteilen. Die

Software erstellt,

ändert, skaliert,

verschiebt und

stellt Partitionen

wieder her. Durch die Partitionierung verbessert

sich das verteilte Speichern großer

Dateien, was zur Beschleunigung der

Arbeitsabläufe führt.

tr

Betriebssystem: Windows XP, Vista, 7;

Registrierung erforderlich; Sprache:

Film-DVD nur in den

Premium-Ausgaben

von

DVD

CD

Deutschland spielt – Bengal Unterhaltsames Spiel für Zwischendurch ●

File Divider 4 Zerschneidet Dateien und setzt sie wieder zusammen ●

Leawo Blu-Ray in iPhone und Konvertiert Blu-ray-Filme für mobile Geräte


iPad Converter 2012

Leawo Video Converter 2012 Konvertiert Videos zwischen verschiedenen Formaten ●

Magix Foto Manager MX Bildersammlungen optimieren, verwalten und präsentieren

● ●

O&O CleverCache 7 Verwaltet die Speicherressourcen ● ●

Partition Commander 11 Partitionierer ●

Security Box 4 Sammlung von Tools zum Schutz der Privatsphäre ● ●

TOOL-PAKETE

Free- & Shareware Neue Free- und Shareware ●

System Essentials Grundausstattung für den PC

Internet-Tools Neue Internet-Programme ●

Windows-7-Kompendium Perfekte Ergänzungen für Windows 7 ●

Windows-Modding Windows-Desktop individuell gestalten ●

Websperren entfernen Hilft Ländergrenzen im Web zu überschreiten ●

Geheimnisvolle Windows-Ordner Tools zu virtuellen Ordnern in Windows

Sicherheits-Browser 2012 Sicher surfen ● ●

Photoshop-Plug-ins Bildbearbeitungs-Plug-ins ● ●

Firefox-Plug-ins Ergänzungen für den Firefox-Browser ●

Die Programme auf der Film-DVD befinden sich nicht alle auf der DVD. Premium-DVD, Software-DVD und Pocket-CD sind nur teilweise identisch.

Karate Tiger

Vom skrupellosen Russen

Ivan (Jean-Claude Van Damme)

unter Druck gesetzt,

flieht der Karate-Lehrer

Stillwell von Los Angeles

nach Seattle. Sein Sohn Jason

(Kurt McKinney) ist

über das feige Verhalten seines

Vaters enttäuscht. Niedergeschlagen

pilgert er in

Seattle zum Grab von Bruce

Lee und fleht um Beistand.

Lee erhört Jason im Traum

und lehrt ihn die Geheimnisse

der Karate-Kunst. Jason

nimmt den Kampf auf.

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


8

AKTUELL

NACHRICHTEN

ALTE HARDWERE ZU GELD MACHEN

Was Technik bei eBay wirklich bringt

■ Glauben Sie auch, alte Hardware sei nichts

Wert? Bei eBay bekommt man dafür höchsten

eine paar Euro? Das stimmt ganz und gar

nicht. Es ist im Gegenteil erstaunlich, was

mit alter Hardware noch erlöst werden kann.

eBay hat uns die durchschnittlichen Verkaufserlöse

ausgewählter Produkte von Februar bis

Juli 2012 zukommen lassen. Berücksichtigt

wurden dabei ausschließlich gebrauchte Artikel,

die von Privatpersonen über das

Online-Auktonshaus

angeboten wurden. Händler mit neuen

Produkten und „Sofortkäufe“ wurden außen

vor gelassen. Die durchschittlichen Preise,

die erzielt wurden, sind dabei zum Teil enorm

hoch – wenn es sich um die „richtige“ Hardware

handelt, also begehrte Produkte.

So brachte ein Apple iPad 2 im Schnitt 397, ein

iPad 1 immerhin noch 265 und ein iPad 3 536

Euro – das ist nachvollziehbar. Dass ein iPhone

2 mit durchschnittlich 276 Euro wesentlich

teurer war als ein iPhone 3 mit 198 Euro ist

dagegen erstaunlich – aber um so lukrativer

für den Verkäufer. Ähnlich verquer liegen die

Erlöse beim Kindle: Der Kindle 1 bringt durchschnittlich

54 Euro, der 2er dagegen nur 41.

Wer sein Samsung Galaxy Tab 1 loswerden

will, der darf mit einem Erlös von 336 Euro

rechnen. Das Galaxy Tab 2 steht bei Ebayern

nicht so hoch im Kurs, es hat im Schnitt nur

292 Euro erzielt. Und die Xbox 360 von Microsoft

erreichte im Schnitt 107 Euro, für Sonys

Playstation 3 gab es immerhin 157 Euro.

ok

[ www.ebay.de ]

Apple iPad 2:

ø 397 Euro

Samsung Galaxy Tab 1:

ø 336 Euro

Xbox 360:

107 Euro

Kindle 2:

ø 41 Euro

Apple iPhone 2:

ø 276 Euro

NEUES SMARTPHONE-KAMERA-MODUL VON SONY

„HDR-Sensor“ mit 13 Megapixel

■ Diese tollen HDR-Aufnahmen kennt man sonst nur von Fotografien. Sony hat

einen Sensor vorgestellt, der Videos mit dieser Qualität aufzeichnet .

Das Erstaunliche am Exmor RS IU135F3-Z ist die Fähigkeit, Videos mit hohem Dynamikumfang,

also mit Zeichnung in dunklen und hellen Bildteilen, aufzunehmen.

Ab März 2013 soll er an Smartphone-Hersteller geliefert werden.

ok

[ www.sony.co.jp/SonyInfo/News/Press/201208/12-107/ ]

Anwälte drohen mit

„Porno-Pranger“

■ Die Abmahn-Kanzlei Urmann und Collegen

(U&C), die für Pornofilmer tätig ist,

hat offenbar vor, Filesharing-Nutzer auf

ihrer Homepage bloß zu stellen.

Besonders heikel: Laut Wochenblatt will

U & C zunächst „schwierige Fälle“ wie

Polizeistationen, Pfarrämter oder arabische

Botschafen listen. Rechtsanwalt

Solmecke von Wilde Beuger Solmecke,

hält die Bloßstellung von beschuldigten

Porno-Downloadern für rechtswidrig.

U&C sind zuletzt durch die Versteigerung

von Abmahnforderungen im Wert von 90

Millionen Euro medial aufgefallen. ok

[ http://tinyurl.com/solmecke ]

ohne HDR-Modus

ONLINE VIDEOTHEK

Google Play jetzt mit Spielfilm-Streaming

■ Google Play wird ab sofort um

einen Online-Filmverleih erweitert.

Neu erschienene Filme kosten 3,99

Euro, in HD-Auflösung 4,99 Euro. Die

Filme können online auf dem PC angesehen

werden oder man installiert

sich die Google Play Movies App, um

mit HDR-Modus

um den Spielfilm auf dem Smartphone oder

dem Tablet-PC zu sehen. Nach dem

Herunterladen hat man 30 Tage

Zeit, um den Film zu starten und

48 Stunden, um einen begonnen

Blockbuster zu Ende zu schauen. ok

[ http://play.google.com ]

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


9

Zahl des Monats

107

Millionen Android-

Smartphones wurden

im 2. Quartal 2012

verkauft. Das entspricht

einem Marktanteil

von 68 Prozent.

DUBIOSE GESCHÄFTE

Twitter-Fans für 1,5 Cent

■ Twitter-Fans gibt es anscheinend für 1,5 Cent das

„Stück“. Auch US-Präsidentschaftskandidat Romney

kaufte ein – und flog auf.

Der Sicherheitsspezialist Barracuda Labs gab bekannt,

dass über 80 Prozent der gekauften Follower-Profile

von Mitt Romney jünger

als drei Monate und 25% nicht einmal

drei Wochen alt seien. Die falschen

Follower werden wohl kontingentweise

per Web verkauft.

ok

[ http://bit.ly/MYrlz9 ]

IT-Gerüchteküche

■ Kurz vor der Photokina brodelt die Gerüchteküche

um neue Kameras gewaltig.

Die Seite Canonrumors.com berichtet von

einer neuen Canon Spiegelreflexkamera.

Die „ EOS 3D“ soll angeblich mit einem

46-Megapixel-CMOS bestückt sein.

ONLINE SHOPPING

Lebensmittel-Suchmaschine

■ Jetzt gibt es eine Suchmaschine, die erstmals

1.300 Lebensmittelpreise vergleicht.

Das statistische Bundesamt hat ermittelt, dass

46 Prozent der Deutschen bei Produktrecherchen

eine Preissuchmaschine einsetzen – nur

nicht bei Lebensmitteln. Die Lebensmittel

Suchmaschine will das ändern und vergleicht

wöchentlich rund 80 Prozent aller Einzelhandelsgeschäfte

in Deutschland. Das Besonde-

PERSÖNLICHKEITSRECHT AM EIGENEN BILD

Facebook löscht Fotos jetzt nach 2 Tagen

■ Die Webbloger von Ars Technica berichten

über die Praxis von sozialen Netzwerken im

Hinblick auf das Löschen von privaten Fotos.

Seit 2009 wird überprüft, ob Seiten wie Facebook,

MySpace oder Flickr Fotos tatsächlich

von den so genannten CDN-Servern (content

delivery network) löschen, oder ob diese dort

re: eine regionale

Suche nach den

besten

Angeboten

in der Umgebung ist

möglich. Und: es gibt

einen „Einkaufszettel-

Konfigurator“.

ok

[ lebensmittelsuchmaschine.de

]

verbleiben und über einen direkten Link weiterhin

abrufbar sind. Facebook hat eine Löschung

der Bilder in der Vergangenheit nicht

veranlasst. Dieses Problem soll jetzt gelöst

worden sein. Laut Ars Technica wurden Bilder

im Test innerhalb von zwei Tagen gelöscht. ok

[ http://tinyurl.com/fotoweg ]

PC bleibt beliebteste Spielemaschine

■ Die Deutschen sind ihrem PC treu! Zumindest, wenn es ums Spielen geht. 76 Prozent

der Teilnehmer eienr Umfrage von LG gaben an, mit dem PC Spiele zu spielen. Auf dem

zweiten Platz rangiert die Playstation von Sony. Offenbar reicht einigen Gamern der PC alleine

nicht: Mehrfachnennungen waren bei der Umfrage von LG Elektronics möglich. ok

[ www.lge.com ]

Weitere Details: Befeuert werden soll

die Kamera von zwei DIGIC5+-Prozes-

soren, die 3,7 Bilder pro Sekunde verar-

beiten. Das Autofokus-System soll dem

der 1Dx bzw. der 5D Mark III entsprechen.

Die Empfindlichkeit des Vollformatsensors

wird mit 50 bis maximal 12

800 ISO ange-

geben. Ferner soll ein USB-3.0-Anschluss

für schnellen Datentransfer sorgen und als

Speichermedium sind CF- und SD-Karten erlaubt,

wie bei der 5D Mark III auch. Ob, wann

und zu welchem Preis die Kamera erscheint,

wurde allerdings nicht erwähnt.

■ Samsung ist wohl versehntlich ein Datenblatt

abhanden gekommen.

Es lässt Rückschlüsse auf das

nächste Google-Phone zu –

so die Webseite Techradar.

Unsere Tabelle zeigt das alte

Nexus im Vergleich mit den

durchgesickerten Daten.

Der auffälligste Unterschied:

Es sieht danach

aus, dass Google den

Weg für mehr Daten über

einen microSD-Karten-

Slot öffnet – das wäre

ein gewaltiger Paradigmenwechsel.

ok

PC

Sony Playstation

Nintendo Wii

Xbox 360

79%

29%

24%

17%

Nexus alt vs. Nexus Neu lt. Gerüchten

GT-I9250 Galaxy Nexus GT-I9260 „Nexus“

Display 4,65” Super AMOLED 4,65” Super AMOLED HD

Prozessor 1,2 MHz Dual-Core A9 1,5 MHz Dual-Core A9

Kamera (Rückseite) 5 Megapixel 8 Megapixel

Kamera (Vorderseite) 1,3 Megapixel 1,9 Megapixel

Interner Speicher 16 GByte 16 GByte

Micro-SD-Karte – ✔

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


10

AKTUELL

HARDWARE

LENOVO IDEACENTRE A720

Der flachste All-in-One PC

■ Gerade einmal 24,5 Millimeter dünn ist

das 27-Zoll-Display des neuen IdeaCentre

A270 von Lenovo. Damit ist er der schlankste

27-Zoll-All-in-One-PC auf dem Markt. Das Display

mit Full-HD-Auflösung erkennt trotzdem

Gesten, sogar mit einer 10-Punkt-Multitouch-

Unterstützung. Als Prozessoren stehen beim

IdeaCentre A270 Core-i5- oder -i7-CPUs der

dritten Generation zur Wahl; für die Grafik

werden Nvidia-GPUs bis hinauf zur GeForce

GT 630 eingesetzt. Optional gibt es den A270

auch mit TV-Tuner. Sämtliche

Anschlüsse und das

optische Laufwerk

sind beim A270

ERSTE MAINBOARDS MIT WINDOWS-8-ZERTIFIZIERUNG VON ASUS

Schnellstart-BIOS für Win 8

■ Asus bietet als erster Mainboard-

Hersteller Hauptplatinen an, deren

UEFI-BIOS für Windows

8 optimiert ist. Sie

sollen bei Verwendung

des neuen

Microsoft-Betriebs-

systems vor allem den

Startvorgang massiv beschleunigen:

Bei aktiviertem Fast Boot

steht der Anmelde-Screen von Windows

8 laut Asus schon nach zwei Sekunden parat.

Zudem unterstützen die Platinen auch UEFI

Secure Boot; diese Funktion kann für andere

Betriebssysteme abgeschaltet werden.

Eine Schnellstart-Funktion und Secure Boot für

Windows 8 werden die anderen Mainboard-

Hersteller in Kürze bringen, eine Asus-Besonderheit

ist die DirectKey-Taste, mit der einige

der neuen Platinen ausgestattet sind. Dieser

Tas ter auf der Platine startet das System und ruft

das UEFi-Setup direkt auf, gut für passionierte

im Standfuß untergebracht. Das Display kann

bis zu einem Winkel von 90 Grad geneigt werden.

Die Display-Halterung mit zwei Gelenken

sorgt dabei dafür, dass sich die Unterkante

des Bildschirms bis auf Tischniveau absenken

lässt, was die Multitouch-Bedienung erheblich

angenehmer macht.

Als Massenspeicher dienen eine 64-GByte-

SSD und eine

Terabyte-HDD.

Auch unter

Windows 7 ist

so laut Lenovo ein

sehr schneller Start

möglich. Denn zum

Start wird der Lenovo

noch mit diesem Betriebssystem

ausgeliefert. Der Einstandspreis

für den schlanken

All-in-One liegt bei weniger schlanken

1350 Euro.

kl

[ www.lenovo.de ]

Das Display des Lenovo Idea-

Centre A270 kann weit nach

hinten geneigt und gleichzeitig

abgesenkt werden. In

dieser Position ist die Multitouch-

Bedienung erheblich angenehmer.

Eines der ersten Mainboards mit

Windows-8-Zertifizierung ist das

Asus M5A99FX PRO

R2.0 für AMD-

Prozessoren.

Übertakter,

die so schnell

in die Prozessor-,

Chipsatz- und Spei-

chersettings gelangen.

Zu den neuen Boards mit

Windows-8-Schnellstart-

Funktion gehören die AMD-Platinen Sabertooth

990FX R2.0 für 170 Euro und

M5A99FX PRO R2.0 mit AMD-990FX-Chipsatz

für 140 Euro. Sie können mittels der

RemoteGO!-Funktion und einer zugehörigen

App über WLAN Daten mit Android- oder

iOS-Geräten austauschen oder das Mobilgerät

in eine PC-Fernbedienung verwandeln. kl

[ www.asus.de ]

Kurz notiert

Toshiba wieder mit 3,5-Zoll-HDDs

Toshiba steigt wieder in den Markt für

3,5-Zoll-Festplatten ein. Die Japaner haben

die Produktionsanlagen und das

Know-how von Western Digital übernommen.

Zum Start kommen Modelle mit

Kapazitäten zwischen 1,5 und 3 TByte auf

den Markt, dabei ist bis zu einem Tera-

Byte auf einem Platter untergebracht. kl

[ www.storage.toshiba.eu ]

Daten transportieren ohne iTunes

Einen einfachen Transport von Daten

zwischen PCs oder Macs und iOS-Geräten

und gleichzeitig eine einfache

Speichererweiterung für iPhone, iPad

oder iPod Touch ermöglicht das i-

FlashDrive HD von PhotoFast.

Gegenüber dem Vorgänger

wurde die Datentransferrate

um

den Faktor 2,5

erhöht.

Das

kompakte

rät ist mit einem Apple-Konnektor am

Ge-

einen und einer USB-Schnittstelle am

anderen Ende ausgestattet. Zum Gerät

gehört eine eigene i-FlashDrive App mit

Dukumentenbetrachter, Audioplayer

und einem eigenen Videoplayer. Mit der

„Öffnen-in“-Funktion können Daten in

anderen Apps geöffnen werden. Auf dem

i-FlashDrive HD gespeicherte Bilder können

in die Kamera-Roll eines iOS-Geräts

exportiert und so bearbeitet werden. Die

Preise für das i-FlashDive HD liegen zwischen

75 Euro für die 8-GByte- und 250

Euro für die 64-GByte-Version. kl

[ www.kacmaz-entertainment.de ]

Kupfer kühlt cooler

Beim Kompaktwasserkühler Eisberg Prestige

von Cooler Master wird für die Metallteile

ausschließlich Kupfer verwendet, um

Wirkungsgrad und Lebendauer zu erhöhen.

Neben zwei Kits mit 120-

und 240-mm-Radiator

gibt es den Kühler mit

integrierter Pumpe

auch einzeln, die Anschlüsse

sind zu gängigen

Schlauchsystemen

kompatibel. Der

Preis steht noch nicht fest.

kl

[ www.coolermaster.de ]

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


11

Bei den Monitoren

der IPS7-Serie von

LG ist das Display

praktisch rahmenlos

eingebaut. Die

IPS-Panels erlauben

einen sehr

weiten Betrachtungswinkel

ohne

Qualitätseinbußen.

LG IPS7-SERIE: DISPLAYS MIT EXTREM DÜNNEN DISPLAY-RAHMEN

Monitore gleichen sich TVs an

■ Bei TV-Geräten liegen schmale Display-Rahmen

weiten Betrachtungswinkel ohne Farbverfäl-

voll im Trend. Nun kommt diese Bauform schungen zulassen. Zudem sind die Geräte

auch bei Monitoren in Mode. Die Displays der mit einem Mobile High-Definition Link (MHL)

IPS7-Serie von LG zeichnen sich durch einen ausgestattet, der den Anschluss von entsprechend

nur 1,2 Millimeter dünnen Display-Rahmen

ausgestatteten Smartphones erlaubt.

aus. Auch das Panel selbst ist mit 14,1 Millimetern

Die IPS7-Serie kommt als 23-Zöller für 229 und

Tiefe extrem dünn. LG verwendet bei 27-Zöller für 349 Euro auf den Markt. kl

_08PNQ_CoolerMaster_PCM_09.pdf;S: den Geräten Full-HD-PS-Panels, 1;Format:(210.00 die einen x 137.00 [ www.lge.com/de mm);16. Jul 2012 ] 09:44:04

TOSHIBA SATELLITE C870D-109

17-Zöller mit

AMD Brazos 2

■ Toshiba bringt mit dem Satellite C870D-109

einen günstigen 17-Zöller mit einem AMD-

Prozessor der Brazos-2.0-Familie auf den

Markt. Der AMD E2-1800 bietet vor allem eine

höhere Grafikleistung als der E-450, ist aber

trotzdem sehr sparsam. Das 549-Euro-Notebook

ist zudem mit einer 500-GByte-HDD,

DVD-Brenner und vier GByte RAM ausgestattet.

Das 17,3-Zoll-Display liefert eine Auflösung

von 1600 x 900 Bildpunkten.

kl

[ www.toshiba.de ]


12

AKTUELL

SOFTWARE

LETZTE DETAILS

Endspurt für

Windows 8

Die Microsoft-Surface-Tablets verwenden Windows 8

oder RT als Betriebssystem, abhängig

von der CPU-Architektur. Die

integrierte Tastatur erhöht nach

Untersuchungen von Microsoft die

Produktivität gegenüber einer Touch-

Tastatur erheblich.

■ Die Zielgerade für Windows 8 ist in

Sicht. Microsoft stellt ausgewählten

Gruppen die Final vorab zur Verfügung.

PC Magazin hat schon einen ersten

Blick auf das endgültige Windows

8 geworfen.

In die Läden kommt

das Betriebssystem

jedoch

erst am

26. Oktober. Abonnenten

von MSDN und Technet

können die Standard-, die Profes-

sional- und die Enterprise-Version,

jeweils als 32- und 64-Bit-Download,

schon jetzt installieren.

Zusätzlich gibt es die für Entwickler

gedachte Evaluation-Version von Windows

8 Enterprise, eine 90-Tage-Testversion, die

jedoch auch jeder interessierte Nutzer ausprobieren

kann: http://msdn.microsoft.com/

en-US/evalcenter/jj554510.aspx

Die Version ist jedoch nur zum

Testen, ein Upgrade auf eine Vollversion

ist nicht vorgesehen.

Die auffallendsten Änderungen zu den Beta-

Versionen von Windows 8 zur Final liegen im

optischen Bereich. So gibt es kein Aero und

keine Minianwendungen auf dem Desktop

mehr. Fenster haben einen breiteren

Rahmen.

Der Store, über den die Anwender künftig

alles beziehen sollen, füllt sich langsam

mit interessanten Apps, Spielen

und ersten Desktop-Anwendungen,

etwa Corel Paintshop Pro X4. Solitär-

Fans wird nun auch ein würdiger Nachfolger

des Kartenspiels geboten.

Mittlerweile gibt es auch Listen von Programmen,

die unter Windows 8 nicht funktionieren,

etwa auf www.drwindows.de. Darunter

ist in erster Linie Software, die eigene Treiber

verwendet, etwa Converter, Homebanking-

Programme und System-Tools. Zum Teil bekommt

man die Programme im Kompatibilitätsmodus

trotzdem zum Laufen. Gerade für

ältere und wenig gebräuchliche Hardware-

Komponenten muss man viele Windows-7-

Treiber selbst nachinstallieren. Bei unserem

Test gab es jedoch keine Ausfälle. tr/kl

[ www.microsoft.com ]

Kontoverwaltung in der Cloud

StarMoney Web

Die Finanz-Software StarMoney gibt es ab

sofort als Browser-gestütztes Banking-

Portal. Sie ist multibankenfähig. Die

kostenpflichtige Web-Version (1,49 Euro

monatlich) bietet auch Terminüberweisungen,

aber längst noch nicht alle Auswertungs-Optionen

der Desktop-Software.

Sie gestattet eine Zahlungsvorschau, aber

noch keine SEPA-Überweisungen. Der

Preis: 1,49 Euro monatlich

pk

[ www.starmoney.de ]

Einfache Auswertungs-Optionen sind in Star-

Money Web enthalten, SEPA kommt noch.

MOBILES BETRIEBSSYSTEM

Firefox OS für Smartphones

■ Das Mozilla-Betriebssystem für

Smartphones hat einen neuen Namen:

Firefox OS. Die Mozilla-Foundation

setzt damit auf den stärksten

Markennamen im Haus, um Android,

iOS und Win Phone den Kampf

anzusagen. Der alte Arbeitsname

Boot to Gecko (B2G) drückt

wesentlich besser aus, worum

es bei dem mobilen Betriebssystem

geht: Gecko heißt die Browser-Engine,

die als Kern auch in Firefox steckt. Firefox OS

ist so strukturiert, dass

Gecko die gesamte grafische

Oberfläche (GUI) des

Betriebssystems betreibt.

Alle Funktionen sind dann

als Apps auf der Basis von

JavaScript, CSS und HTML

5 integriert. Mit diesem

Konzept ähnelt es Chrome

OS von Google. Unterhalb

der Gecko-GUI arbeitet

eine Treiberschicht für

die Computer-Hardware,

das Telefon und die Kamera. Firefox-

OS soll sich auf allen Geräten installieren

lassen, die kompatibel mit

Android sind. Mozilla hat bereits eine

Reihe von Partnern: Deutsche Tele-

kom, Sprint, Telefonica, Qualcom, TLC

(Alcatel) und ZTE. Alle Beteiligten beken-

nen sich dabei zu offenen Standards und

W3C-Konformität. Das erste Gerät soll es

Anfang 2013 in Brasilien von der Telefongesellschaft

Vivo (zu Telefonica) geben. whs

[ www.mozilla.org/en-US/b2g ]

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


13

MULTIMEDIA-ANWENDUNG

Die Bibel animiert in 3D

■ Der Brockhaus-Verlag bringt unter dem mationen und 650 Abbildungen von Kunstwerken.

Namen Glo (von Englisch glow: scheinen)

Die bunten Inhalte sind mit dem

eine Multimedia-Bibel auf dem Markt. Die Bibeltext verknüpft und finden sich passend

drei DVDs enthalten den Bibeltext in mehreren

zu den jeweiligen Kapiteln. Auch eine interak-

Fassungen (Elberfelder, Neues Leben und tive Zeitleiste bietet Zugang zum Thema. Für

English Standard), der sich durchsuchen und den Betrieb ist eine Internetverbindung und

kommentieren lässt. Hinzu kommen 7500 Online-Konto bei Glo erforderlich. Das Paket

Lexikon-Artikel (Rienecker/Maier: Lexikon zur kostet ca. 80 Euro.

whs

Bibel), 2300 Fotos, 140 Karten, 430 3D-Ani- [ glo.bibel.de ]

_08XWW_Reiner_PCM_10.pdf;S: 1;Format:(146.00 x 195.00 mm);23. Aug 2012 10:22:31

DATE-TICKER +++ UPDATE-TICKER +++

Auto-CAD LT 2013

■ Das CAD-Programm AutoCAD LT

2013 läuft wahlweise unter MacOS

oder Windows. Wer das 1300-Euro-

Programm bis 16. Oktober 2012

kauft, erhält 300 Euro Rabatt. pk

[ www.autodesk.de ]

Ein Chipkartenleser, viele Möglichkeiten.

Neu: Elektronisch unterschreiben mit dem neuen Personalausweis.

Xara Designer Pro X

■ Die Suite Xara Designer Pro X

bietet Zeichen-, DTP-, Bildbearbeitungs-

und Webprogrammierungs-Funktionen.

Sie ist für 300

Euro erhältlich. Neu ist der Formzeichner,

der beschnittene Fotos

wieder erweitern kann. pk

[ pro.magix.com ]

QuarkXPress 9.3.1

■ Das für 9.x-Anwender kostenlose

Update 9.3.1 für QuarkX-

Press unterstützt Mountain Lion.

Es installiert sich auch bei aktivem

Gatekeeper. QuarkXpress 9.x bietet

günstige Optionen an, E-Books

zu erzeugen.

pk

[ www.quark.com ]

BM2B.de

Samplitude Music Studio 2013

■ Für 100 Euro liefert das neue

Music Studio zusätzliche MIDI-

Instrumente. Highlights sind die

Unterstützung von maximal 128

Spuren und die enthaltene Mastering

Suite 4.

pk

[ www.magix.net ]

Sony Creative Software

■ Sony erneuert seine Consumer-

Produkte. Erstmals gibt es auch

das Movie Studio Platinum 12 (70

Euro) als 64-Bit-Variante. pk

[ sonycreativesoftware.com ]

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012

Heute und in Zukunft -

Das Internet bietet Ihnen mehr Möglichkeiten mit dem cyberJack ® RFID komfort:

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14

AKTUELL

SICHERHEIT

ANTI-VIREN-PRODUKTE

Symantec schwächelt im Test

■ Norton Anti Virus 2012 von Symantec bekommt

im Erkennungstest vom renommierten

Test-Labor AV Comparatives aus Inns bruck

schlechte Noten. Das Programm fand nur

95,8 Prozent der Viren und läge damit auf

Rang 13. Spitzenreiter sind G-Data, Avira und

Kaspersky mit jeweils über 99 Prozent Erfolg.

Auch mit 20 Fehlalarmen befindet sich Norton

nur im mittleren Bereich. Der Test wurde mit

den Standard-Einstellungen und bei bestehender

Internetverbindung durchgeführt. Symantec

wollte am Test nicht teilnehmen, die

Innsbrucker haben Norton dennoch im Früh-

jahr mitgetestet, die Ergebnisse aber nicht

veröffentlicht. Der ganze Bericht liegt dem

PC Magazin nun vor. Symantec gab uns keine

Stellungnahme, warum die Firma sich aus

dem Test zurückzog. Ein Mitarbeiter schrieb

in einem Forum, ein reiner Erkennungstest

(auch On-Demand-Test) sei nicht sinnvoll.

Besser seien Verfahren, die ein Programm im

Live-Einsatz prüfen. Experten sehen jedoch

beide Testverfahren als wichtig an, so wie sie

auch von allen Testlaboren wie AV Test oder

AV Comparatives durchgeführt werden. whs

[ www.av-comparatives.org ]

Erkennungsraten der AV-Produkte im On-Demand-Test (in Prozent)

1

2

3

4


12

13

95,8

96,4

98,9

99,7

99,4

99,3

G-Data

Avira

Kaspersky

Sophos


AVG

Norton

14

95,6

Trend Micro

90 95 100

Hätte Norton am Erkennungstest

offiziell

teilgenommen, läge

es auf Platz 13. Es

erkannte nur 95,8

Prozent der Viren auf

dem Testsystem. Die

Spitzenreiter erkennen

über 99 Prozent.

Quelle: AV Comparatives

Sicherheits-Ticker

Firefox sichert Add-ons ab

Mit Version 17 (aktuell ist 14) macht

Mozilla eine neue Sicherheitsschicht

für Add-ons verbindlich. Bislang können

Webseiten über JavaScript auf ein

komplettes Add-on und dieses wiederum

auf das Betriebssystem zugreifen.

Das unterbindet Mozilla nun. Scripte

dürfen nur noch gezielt einzelne Funktionen

des Add-ons aufrufen und das

Add-on muss jedem Zugriff zustimmen.

[ www.av-comparatives.org ]

Blackberry am sichersten

Die Sicherheitsfirma Trend Micro

hat mobile Betriebssysteme unter die

Lupe genommen und Blackberry 7.0

die meisten Punkte gegeben, gefolgt

von iOS 5, Win Phone 7.51 und Android

2.3. Blackberry ist am stärksten an Unternehmensanforderungen

angelehnt.

Bei iOS bemängelt die Studie fehlende

Kontrollmöglichkeiten durch den Administrator.

whs

[ www.trendmicro.de/media/wp/

ent-readiness-mobile-platformswhitepaper-de.pdf

]

NFC-HACK BEI ANDROID UND NOKIA

Virentausch im Vorbeigehn

■ Auf der Hacker-Konferenz Blackhat in

Los Angeles zeigte der Sicherheitsexperte

Charlie Miller ein neues Verfahren,

um Handys über die Funkschnitt-

stelle NFC (Near Field Communication)

zu knacken. NFC funktioniert nur über

eine Distanz von wenigen Zentimetern

und soll künftig beispielsweise dem

bargeldlosen, mobilen Bezahlen die-

nen. Miller ist es nun gelungen, über

diese Schnittstelle schädlichen Code auf

verschiedene Android- und Nokia-Smart-

phones zu übertragen. Er konnte beispiels-

weise eine Webseite auf dem Handy öffnen,

ohne dass es der Nutzer merken würde.

Über diese Webseite könnte der Hacker

neuen Code nachladen. Ein Risiko liegt in

NFC-Sendern, die es auf Werbeplakaten gibt

und manipulierbar sind. Der Angreifer tauscht

den Sender aus und verteilt seinen Schadcode

anstelle des versprochenen Gewinnspiels. whs

[ www.blackhat.com/usa/bh-us-12-briefings.html#Miller ]

MOBILE SICHERHEIT

Virenschutz fürs Auto?

■ Intel forscht gemeinsam mit Tochterfirma McAfee an Technologien,

um Autos vor Viren, Trojanern und Hackerangriffen zu schützen. Die

Firmen haben ein spezielles Team eingesetzt, das die gängige Bord-

Elektronik auf Sicherheitslücken untersucht. Die Gefahren gehen so

weit, dass ein Hacker tödliche Unfälle auslösen kann – einem Forscherteam

ist es beispielsweise gelungen, ein Auto über Funk bremsen

zu lassen. Trojaner können per Update-DVD für das Navi in den

Zentralcomputer eindringen. Ein großes Problem besteht insgesamt

darin, dass die Autohersteller und -zulieferer sich bislang wenig um

elektronische Sicherheitsgefahren von außen gekümmert haben. whs

[ www.mcafee.de ]

Hacker nehmen

zunehmend das

Cracken der

Bord-Elektronik

von Autos ins

Visier – theoretisch

mit tödlichen

Folgen.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


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16

AKTUELL

RECHT

Regeln für den Verkauf

Gebrauchte Software ist oft deutlich billiger als das Original und darf legal verkauft werden, auch

wenn es sich um Downloads handelt.

Originalsoftware

darf grundsätzlich

verkauft werden.

Das gilt auch für

Downloads aus dem

Netz.

Der Verkäufer darf

keine Kopien zurückbehalten.

Er dürfen keine Lizenzpakete

aufspalten und einzeln

verkauft werden.

Wenn eine Gerätebindung besteht

(z.B. Steam oder iPhone), ist

es nicht möglich, die entsprechende

Software zu verkaufen.

GEBRAUCHTE SOFTWARE

Endlich legal

Lange war umstritten, ob Anwender Software gebraucht verkaufen

dürfen. Nun hat der Europäische Gerichtshof kundenfreundlich

entschieden – auf Basis des „Erschöpfungsgrundsatzes“.

Wir erklären, was dahinter steckt.

D

er Streit zwischen dem Software-Riesen

Oracle und dem kleinen Münchner Gebraucht-Software-Händler

UsedSoft zog sich

über mehrere Jahre hin und durchlief alle möglichen

Gerichtsinstanzen. Am 3. Juli entschied

der Europäische Gerichtshof (EuGH) endlich

über die Frage, ob online erworbene Software

weiter verkauft werden darf, und regelt damit

den Gebraucht-Software-Markt europaweit.

Nach deutschem Recht war es bislang kein

Problem, gebrauchte Programme zu verkaufen,

wenn sie sich auf einem Original-Datenträger

befand und der Verkäufer keine Kopien

zurückbehielt. Hatte der Erstbesitzer die Software

im Internet heruntergeladen, war es umstritten,

ob diese weiterverkauft werden darf.

Das Urheberrechtsgesetz ist nach dem Wortlaut

nicht eindeutig, enthält aber einen Paragrafen,

nachdem nicht nur Bücher auf dem

Markt im freien Umlauf sein sollen, sondern

auch Software.

Der Urheber kann nur beim ersten legalen

Verkauf seiner Software in der EU bestimmen,

wie diese verbreitet wird. Danach erschöpfen

sich seine Rechte, über den weiteren Verbreitungsweg

zu bestimmen (der so genannte

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de

VON VILMA NICLAS

Erschöpfungsgrundsatz). Der Kunde kann

also darüber entscheiden, ob und wie er die

Software weiterverkauft. Die Software-Industrie

versuchte hingegen, den Weiterverkauf

zu unterbinden. Sie stützte sich stur auf den

Wortlaut des Gesetzes, nachdem der Erschöpfungsgrundsatz

nur für Software auf „Vervielfältigungsstücken“,

also Datenträgern

gelte. Verbraucherschützer

meinten,

die Interessenlage sei

für den Verbraucher

identisch. Der Europäische

Gerichtshof

entschied nun: Erwirbt

der Nutzer per Internet-Download eine

unbefristete Lizenz, kann er diese weiterverkaufen.

Wäre es nur erlaubt, Software auf

Datenträgern weiter zu verkaufen, könne der

Urheber den Weiterverkauf von Internet-Kopien

kontrollieren und bei jedem Weiterverkauf

erneut ein Entgelt verlangen, obwohl er schon

beim Erstverkauf eine angemessene Vergütung

erzielte. Auch Updates dürfen mit der

Originalversion weiterverkauft werden. Eine

Die Autorin ist Rechtsanwältin

und Fachjournalistin

für IT-Recht.

www.vilma-niclas.eu

außerordentlich positive Entscheidung des

EuGH für die Verbraucher.

Dennoch schiebt das Gericht gleichzeitig dem

Gebraucht-Software-Markt einen gewaltigen

Stein in den Weg: Der Ersterwerber sei nicht

berechtigt, eine Lizenz aufzuspalten und nur

einzelne Teile daraus weiterzuverkaufen.

Wenn eine Firma also 25 gebündelte Lizenzen

kauft, darf sie nicht nur zehn daraus weiterverkaufen.

Die aufgespaltenen Lizenzen

sind einer der Hauptmärkte der Gebraucht-

Software-Händler – ein klarer Sieg für die

Software-Industrie.

Trotz des Urteils wird es letztendlich auf manchen

Systemen technisch nicht möglich sein,

Software weiter zu verkaufen, da sie an ein

Gerät oder einen Internet-Account gebunden

ist. So gingen Verbraucherschützer vor dem

Bundesgerichtshof erfolglos gegen Valve vor,

die Computerspiele auf DVD an einen persönlichen

Internet-Account (Steam) koppeln.

Nach dem EuGH-Urteil

darf der Anwender

im Internet gekaufte

Software weiter veräußern.

Betroffene

können Einschränkungen

dem Bundesverband

der Verbraucherzentralen

(www.

vzbv.de) melden.

Das gilt übrigens auch für E-Books und MP3s,

denn die revolutionäre Entscheidung des

EuGH wird sich auch darauf auswirken und

hoffentlich alsbald die Türen zu digitalen Antiquariaten

öffnen. Der EuGH wies auf eine vermutlich

ähnliche Rechtslage für diese Werke

hin. Plattformen wie Recycled Digital Media

(redigi.com) könnten damit in Europa Realität

werden.

whs


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18

SOFTWARE

WINDOWS 7

Kompedium auf DVD

Rund 400 Seiten PC-Magazin-Wissen in

einem PDF-Dokument. Am Anfang im

Inhalt finden Sie einen Überblick der

Artikel, sortiert nach Themen.

Einstieg ab Seite 3

Grundlagen ab Seite 51

Parallelbetrieb ab Seite 88

Sicherheit ab Seite128

Windows-Tuning ab Seite 174

Netzwerk ab Seite261

Mehr als 300 Tipps &

Tricks ab Seite290

Zusätzlich auf DVD

Sie finden drei weitere Boni auf DVD:

1 das Sonderheft Windows 7 Starter

Kit mit vielen Einstiegs- und Bedienungs-Tipps.

2 das E-Book

Handbuch Windows

7 mit Anwendungs-Tipps.

3 das Tool-Paket

Windows 7 Grundfunktionen

mit

den Microsoft

Windows Live

Essentials.

Windows 7 wird noch lange populär bleiben – kein OS ist

ausgereifter. Und damit keine Fragen offen bleiben, hilft

Ihnen unser Kompendium mit 400 Seiten Praxis-Know-how,

80 Grundlagenartikeln und Workshops sowie mehr als

300 Tipps weiter. VON TOM RATHERT

D

er Nachfolger mit der Nummer 8 steht

schon vor der Tür, aber viele Anwender

sind noch gar nicht richtig bei Windows 7

angekommen. Ein Grund für uns, Ihnen das

geballte Praxiswissen aus den vergangenen

drei Jahren als PC Magazin Windows 7 Kompendium

zu präsentieren.

PC Magazin hat seit der Einführung von Windows

7 im Jahr 2009 rund 7 Millionen Hefte

mit Workshops und Tipps zum Betriebssystem

bedruckt. Das entspricht – geschätzt

– einem Gesamtgewicht von 1374 Tonnen

Papier. Wenn man davon ausgeht, dass etwa

zehn Prozent des Heftes sich explizit mit dem

Betriebssystem beschäftigen, sind das rund

137 Tonnen Praxis-Know-how zu Windows 7.

Zugegeben, für einen einzelnen Leser sind

das nur 800 Gramm. Trotzdem: Das Beste aus

den drei Jahren haben wir jetzt federleicht als

PDF-Datei zum PC Magazin Windows 7 Kompendium

zusammengefasst: 400 Seiten mit

80 Grundlagenartikeln und Workshops sowie

mehr als 300 Tipps.

Grundfunktionen-Update auf der DVD

Die vielen Tools, die in den Artikeln beschrieben

sind, finden Sie jedoch nicht auf der Heft-

DVD. Erstens lassen sich mehr als 40 DVDs

nicht auf eine komprimieren. Zweitens gibt

es von vielen Tools von vor drei Jahren aktuellere

Versionen. Dafür gibt es ein Tool-Paket

mit den Grundfunktionen, die Sie auf jedem

frisch aufgesetzten Rechner installieren

sollten, etwa .net-Frameworks, einen mächtigen

Video-Player wie den VLC Media Player

und einen PDF-Viewer.

tr

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


DVD

CD

Kompendium, Tools,

E-Book, Sonderheft

19

Kapitel 1: Einstieg und Grundlagen Wissenswertes über Windows 7

■ Wer sich das erste Mal

mit Windows 7 beschäftigt,

muss erst mal verschiedene

Fragen beantworten, wie die, ob

man das OS in der 32- oder 64-Bit-Variante

installieren möchte. Außerdem muss der Anwender

das neue Bedienkonzept lernen. Das

lohnt sich, da die Arbeit damit umso schneller

geht.

Der Abschnitt Einstieg beschäftigt sich in

erster Linie mit Installationsproblemen, der

Integration von alter Soft- und Hardware unter

Windows 7 sowie den vielen im Betriebssystem

versteckten Funktionen. Bei welchen

Geräten gibt es Probleme mit Treibern? Wo

gibt es neue? Diese Fragen beantworten die

Praxisartikel.

Unter dem Punkt Grundlagen können Sie einen

Blick unter die Haube werfen. Sie lernen

die Kernel-Architektur, die Vor- und Nachteile

von 64-Bit sowie IPv6 kennen. Wie sicher Windows

wirklich ist, das bestimmt in erster Linie

der Betriebssystem-Kern. Wir stellen kompakt

Bild links: Viele Tools und Funktionen sind in

Windows 7 versteckt. Wir zeigen Ihnen, wo.

Bild rechts: Ein Blick unter die Haube beschreibt

den Windows-7-Kernel-Aufbau.

vor, was der Windows-Kernel leistet, wo die

Unterschiede von XP und Vista liegen und was

Sie von Windows 7 erwarten dürfen.

32 oder 64-Bit

64 Bit gehört die Zukunft. Wir sagen Ihnen fünf

gute Gründe, warum sich der Umstieg lohnt

und worauf Sie beim Systemwechsel achten

sollten. Augenfällig ist dabei der Arbeitsspeicher.

Denn nichts macht einen Windows-

Benutzer glücklicher als viel Arbeitsspeicher.

Aber erst mit 64-Bit-Windows sind 4 GByte

und mehr tatsächlich nutzbar. Außerdem

finden Sie Artikel zur Batchverarbeitung und

Gruppenrichtlinien, mit denen Sie im Netzwerk

Dinge verbieten oder erlauben.

Kapitel 2: Parallel oder virtuell XP, Vista, 7 und 8 nebeneinander betreiben

■ Wenn der Kompatibilitätsmodus unter Windows

7 mit entsprechend alter Software nicht

funktioniert, müssen Sie auf den XP-Mode

zurückgreifen. Steht auch der nicht zur Verfügung,

helfen die Artikel in diesem Kapitel,

wie Sie ältere Versionen parallel betreiben.

Wenn sich Ihr System nicht modernisieren

und Ihre Programme sich nicht umsiedeln

lassen, müssen Sie nicht verzweifeln: Es gibt

viele einfache Möglichkeiten, zwei Betriebssysteme

nebeneinander zu betreiben. Sie

haben die Wahl zwischen zwei Ansätzen: Entweder

Sie installieren mit einem

Boot-Manager Ihr altes Betriebssystem

parallel in

Windows 7. Oder

Sie verwenden

eine virtuelle Maschine, um darin Programme

unter XP oder Vista weiterhin zu verwenden.

UEFI-BIOS

Die Artikel in diesem Bereich geben auch Praxis-Tipps

zu den aktuellen Technologien wie

UEFI-BIOS und GUID-Partitionstabellen. Der

Master Boot Record etwa kann Festplatten

nur mit maximal 2 TByte verwalten. Für größere

Platten brauchen Sie GUID-Partitionstabellen,

sonst verschenken Sie Platz. Und der

moderne BIOS-Nachfolger heißt UEFI. Wir

zeigen die Unterschiede zum traditionellen

BIOS, erklären die Grundlagen und geben

auch Übertaktungstipps.

Bild links: Wer vor den Wechsel von Windows 7

auf 8 Angst hat, betreibt beide OS parallel.

Bild rechts: Bewahren Sie Ihr altes Betriebssystem

in einer virtuellen Maschine.

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


20

SOFTWARE

WINDOWS 7

Kapitel 3: Sicherheit Windows-Lücken schließen

■ Das Thema Sicherheit

wird aktuell bleiben, solange

es Rechner gibt. Die Artikel-Auswahl

in diesem Kapitel

beschreibt verschiedene Schwachstellen

im Windows-7-System und wie Sie diese beheben.

Ist ein Unglück erst mal geschehen,

zeigen wir zudem, mit welchen Mitteln Sie

retten, was zu retten ist.

Um Sicherheit müssen Sie sich als Anwender

auch selber kümmern. Als erstes sollten Sie

ein Backup und einen Wiederherstellungspunkt

anlegen. Seit XP ist die Systemwiederherstellung

ein beliebtes Instrument, Windows

von fehlgeschlagenen Installationen

zu befreien. Wir zeigen, wie man den Schattenkopierer

voll ausreizt und tückische Fallen

umgeht.

Wenn der Rechner nicht mehr funktioniert,

Sie ihn von Viren befreien, Daten retten oder

ihn testen möchten, sind Programme gefragt,

die jeweils von einem eigenen Bootsystem

auf den PC zugreifen. Konzentrieren Sie Ihre

Sammlung von wichtigen Live-CDs auf einem

einzelnen Datenträger und retten Sie damit

Ihren Rechner. Mehrere Artikel zeigen, wie Sie

einen USB-Stick oder eine Rettungs-DVD anlegen.

Mit virtuellen Maschinen browsen Sie in

einer sicheren Umgebung, mit Remote Access

helfen Sie anderen oder lassen sich von anderen

helfen.

Bild links unten: Aus virtuellen Umgebungen

heraus gehen Sie geschützt ins Internet.

Bild rechts unten: Bauen Sie sich einen USB-

Stick mit allen notwendigen Notfall-Tools.

Mehr als 300 Windows-7-Tipps finden Sie in

dem PC-Magazin-Kompendium.

Kapitel 4: Tipps & Tricks

■ Wenn ein Problem existiert,

reicht oft schon ein kleiner

Hinweis, den man in

zehn Zeilen beschreiben

kann,

um Abhilfe zu schaffen. Kleine Tipps mit

großer Wirkung machen deshalb den Löwenanteil

am Kompendium aus. Durchsuchen

Sie die Tipps-Strecke am besten gezielt

mit der PDF-Suche.

Entdecken Sie mit unseren Tipps und Tricks

die Funktionen, die Lust aufs Ausprobieren

machen. Passen Sie Ihr Windows 7

beispielsweise mit Zusatz-Tools und Registrykeys

an Ihre Bedürfnisse an. Dazu gehören

die Größenänderung von virtuellen

Dateien, das Anpassen des Explorer-Pfades

in der Explorer-Leiste und die Erweiterung

des Kontextmenüs. Probieren Sie auch

den „Gottmodus“ aus. Und wissen Sie eigentlich,

wie leicht es ist, Sprachaufzeichnungen

herzustellen? Vielleicht möchten

Sie auch wichtigen Programmen spezielle

Tastenkombinationen zuweisen oder Sie

vermissen unter Windows 7 die Internetsuche

im Startmenü. Der Windows-Taschenrechner

kann zudem mehr als simple

Kalkulationen; ein verstecktes Werkzeug

löscht gründlicher, Kurznotizen lassen sich

speichern. Ein einfacher Trick gibt der LANvor

der WLAN-Verbindung den Vorrang. ISO-

Images brennen Sie leicht mit Windows 7.

Schützen Sie Ihre wichtigsten Programme

vor Deinstallation, verhindern Sie Autostart-

Mechanismen oder sorgen Sie dafür, dass

Ihr Computer leise und schneller startet.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


21

Kapitel 6: Tuning Schneller, schöner, weiter

■ Der größte Feind für die Performance von

Windows ist die Zeit. Denn jeden Monat kommen

Programme und Dienste hinzu, die das

Betriebssystem langsamer machen. Da hilft

nur Tuning.

Wenn vier GByte RAM nicht voll nutzbar sind,

Videodateien zu groß für die externe Festplatte

sein sollen und Fehlermeldung wegen

falscher Dateinamen kommen, sind Sie auf

Windows-Grenzen gestoßen. Verschiedene

Workshops zeigen, wie Sie diese umgehen.

Ein weiterer Stolperstein sind Programme, die

mit Windows starten und damit Performance

verbrauchen. Zum Glück gibt es kostenlose

und effektive Werkzeuge, um alle

Schwierigkeiten zu beheben.

Lesen Sie auch,

welche Schwä- chen die Windows-Update-Funktion

hat. Wir zeigen Ihnen

schließlich, wie Sie den Update-Vorgang für

Software und Treiber optimieren. Und: Solid

State Disks sind die schnellsten Festplatten

der Welt. Doch die nahtlose Integration in

Windows 7 funktioniert nicht immer. Wenn

Windows 7 Ihre SSD nicht mag, müssen Sie

Ihrem System Dampf machen! Sonst lebt die

SSD nicht lange.

So gibt es keine Probleme im Windows-7-

Netz mit XP- und Apple-Rechnern.

Kapitel 5: Netzwerke

■ Heutzutage hat kaum noch jemand nur

einen Rechner. Meistens gibt es ein Netzwerk.

Und darin sind dann nicht PCs mit

dem selben Betriebssystem, sondern ganz

unterschiedliche. XP, Vista, 7, Mac OS und

Linux müssen deshalb immer öfter im Netzwerk

zusammenarbeiten.

Ganz gleich, ob es sich um eine Windows-

Maschine oder einen Mac-OS-X-Rechner

handelt – die Benutzer eines Netzwerks

möchten ihre Daten direkt über Freigaben

austauschen, ohne dass sie sich die Dokumente

per Mail zuschicken müssen. Auch

die direkte Verwendung aller Drucker in

einer Netzwerkumgebung steht immer wieder

auf der Wunschliste. Wir zeigen Ihnen

die gemeinsamen Grundlagen von Mac OS

X und Windows.

Da die meisten Internetnutzer in Deutschland

zudem per DSL unterwegs sind, ist der

einfachste Weg zum gemeinsamen Netz

ein DSL-WLAN-Router, wobei man natürlich

nicht zwingend ein Funknetz aufbauen

muss. Und wenn geringe Datenraten und

andauernde Verbindungsabbrüche einem

richtig den Spaß verderben, also das WLAN

bei Ihnen schlecht funktioniert, müssen

Sie wohl auf eine der anderen Lösungen

umsteigen. Grundsätzlich auf WLAN im eigenen

Haus zu verzichten, wäre allerdings

ein Fehler, denn beim Einsatz z.B. von Internetradios

ist das Strippenlegen nur bedingt

sinnvoll. Denn die maximale MP3-Bitrate

liegt bei nur 320 kBit/s. Unser Kompendium

zeigt Alternativen auf, etwa PowerLAN

übers Stromnetz.

Bild links oben: Viele Programme und Dienste

starten mit Windows 7 mit. Misten Sie aus.

Bild links unten: So überschreiten Sie die in

Windows 7 willkürlich gesetzten Grenzen.

Bild rechts oben: SSD-Einbau ist das neue

Windows-Tuning. So klappt es ohne Probleme.

Bild rechts unten: Stabile Treiber und Updates

sind auch in Windows 7 wichtig.

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22

SOFTWARE

WINDOWS

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

FEB APR JUN

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

JAN MÄR MAI J

1995 1996 1997 1998 1999 2000

Windows 1995

Special und Virtual

Folder: Erstmals gab

es einen Ordner für

Dateien, die der Nutzer

auf dem Desktop

ablegt (Desktop

Directory).

Windows NT

Keine Änderungen:

Die ersten NT-Versionen

übernahmen

das Konzept Special/Virtual

Folder

direkt von

Windows 95.

Windows 98

Weitgehende Erweiterungen:

Neue

Spezialordner wie

My Documents und

virtuelle Ordner

wie My Computer

(Arbeitsplatz).

EINFACH UND UNVERSTÄNDLICH

Geheime Ordner

Versteckt Microsoft auf den Windows-Systemen Ordner vor den Blicken der Anwender?

Wir zeigen, was hier versteckt wird, was der Zweck ist und präsentieren Tipps und Tricks für

den Umgang mit den geheimen Ordnern.

VON THOMAS BÄR UND FRANK-MICHAEL SCHLEDE

E

igentlich ist es unter Windows doch

ganz einfach: Es gibt Ordner und darin

befinden sich die Dateien – und nach

genau diesem Schema greifen Sie auf Ihre

Ressourcen zu. Doch dann gibt es da noch

die speziellen Ordner – die Special Folder

– , die ganz bestimmte Systembereiche repräsentieren.

Um die Verwirrung komplett

zu machen, kamen mit Windows 7 (und 8)

noch die Bibliotheken hinzu. Was versteckt

Microsoft mit und in diesen Ordnern?

Verstehen und einsetzen

Bereits seit Windows 95 unterstützen die Microsoft-Betriebssysteme

Special Folder. Deren

Möglichkeiten und Fähigkeiten wurden dann

mit jedem Release der Windows-Software erweitert

und verbessert, wie unsere Zeitleiste

sehr schön zeigt. Zu diesen speziellen Shell-

Ordnern gehören unter anderem solche bekannten

Verzeichnisse wie Eigene Bilder und

Eigene Musik. Ein wichtiger Grund für ihre

Einführung bestand darin, die Anwender so

wenig wie möglich mit absoluten Pfaden im

Dateisystem arbeiten zu lassen.

Unter Windows 7 und 8 sind sie als normale

Ordner des jeweiligen Anwenders implementiert.

Sie finden diese Ordner unter dem Pfad

C:\Benutzer\Benutzername. Die alten Special

Shell Folders, wie sie noch unter Windows

Vista existierten, sind bei Windows 7 und 8

(siehe Bild unten) nicht mehr direkt vorhanden,

sondern wurden in der Umgebung des

Windows Explorers durch die Bibliotheken

ersetzt, die weitaus mächtigere Funktionen

anbieten. Sie werden von Microsoft auch als

virtuelle Ordner bezeichnet. Dieses Konzept

stand zwar grundsätzlich schon unter Vista

zur Verfügung, wurde aber erst mit Windows

7 so in den Windows Explorer integriert, dass

es die gesamte Arbeit beeinflusst. Grundsätzlich

handelt es sich bei den virtuellen Ordnern

nicht um echte Verzeichnisse im Sinne eines

Auch unter Windows 8

sind die alten „Special

Shell Folders“, wie sie

noch unter Windows

Vista existierten,

nicht mehr direkt

vorhanden: Sie wurden

in der Umgebung des

Windows-Explorers

durch die Bibliotheken

ersetzt.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


DVD

CD

Toolpaket Geheimnisvolle

Windows-Ordner

23

AUG OKT DEZ

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

UL SEP NOV

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

2001 2002 2003 2004 2005 2006

Windows 2000

Virtueller Ordner

für Suchergebnisse

(Search Results),

der nur nach der

Suche sichtbar ist.

Windows Me

Kein Unterschied

und keine Erweiterungen

im Vergleich

zu Windows

2000.

Windows XP

Eine ganze Reihe

neuer Special Folder,

unter anderem

für Musik, Bilder

und Videos (Meine

Musik etc.) kommen

hinzu.

Dateisystems: Es sind Dateien, die symbolische

Links (Shortcuts) beschreiben, die wiederum

auf echte Dateien und Verzeichnisse

im Dateisystem verweisen.

Die Ansicht einer Bibliothek im Windows-Explorer

zeigt ein weiteres Merkmal: Die Bibliotheken

präsentieren eine Kopfzeile, in der ein

Hinweis darauf zu finden ist, welche Speicherorte

dem virtuellen Ordner zugeordnet sind.

Ein Klick darauf zeigt, welche Orte im Dateisystem

ein Teil dieser speziellen Bibliothek sind

und erlaubt zudem ein einfaches Hinzufügen

weiterer Speicherorte. Der Anwender kann einer

Bibliothek auf diese Weise bis zu 50 Ordner

zuordnen. Wie das Bild rechts unten zeigt,

funktioniert das auch unter Windows 8. Einige

der Eigenschaften und Merkmale sind jetzt

direkt über die Multifunktionsleiste (Ribbon)

des Windows-Explorers erreichbar.

WICHTIG

Durch die Zuordnung eines Verzeichnisses

zu einer Bibliothek wird keine Datei im System

verändert oder an einem anderen Ort

gespeichert – alle Daten und Verzeichnisse

bleiben an ihrem ursprünglichen Speicherort,

es wird nur ein weiterer Link darauf angelegt.

Neue Bibliotheken

Sie sind beim Einsatz der Bibliotheken nicht

nur auf die vier vorgegeben Typen beschränkt,

sondern können auch eigene Bibliotheken

anlegen: Klicken Sie dazu im Windows Explorer

im linken Bereich auf den Ordner Bibliotheken.

Der Explorer zeigt unter Windows in

der oberen Leiste den Punkt Neue Bibliothek

an. Klicken Sie darauf und geben Sie der neuen

Bibliothek einen Namen. Weisen Sie nun

Ordner der Bibliothek zu, um darin Dateien zu

sammeln. Als Standardordner verwendet die

neue Bibliothek immer den ersten zugewiesenen

Ordner. Ist Ihnen diese Vorgehensweise

zu umständlich oder vielleicht auch etwas

Wer unter Windows 7 den Startmenü-Eintrag

„Bilder“ auswählt, landet direkt im virtuellen

Verzeichnis der Bilder-Bibliothek.

zu unflexibel, so greifen Sie einfach auf die

Freeware Librarian zurück (http://winaero.

com/comment.php?comment.news.8). Das

Programm arbeitet zwar nur in Englisch oder

Russisch, hatte bei unseren Tests aber auch

auf deutschen Windows-7-Systemen kein Problem

damit, neue Bibliotheken einzurichten,

diese mit beliebigen Icons zu versehen oder

auch die Standard-Bibliotheken auf dem

Windows-System entsprechend zu bearbeiten.

Ein sehr großer Vorteil dieser Lösung: Mit

einem einfachen Klick können Sie die Standardeinstellungen

wiederherstellen.

Sharing in der Heimnetzgruppe

Viele Anwender empfinden die Unterscheidung

von Arbeitsgruppe und Domäne und die

Art der Freigabe von Ordnern unter Windows

als umständlich oder gar unverständlich. Das

war wohl auch ein Grund dafür, warum Microsoft

mit dem Erscheinen von Windows 7 die

Heimnetzgruppe eingeführt hat. Freigabe und

Den Bibliotheken können

beliebige Ordner

hinzugefügt werden:

Unter Windows 8 wird

die Verwaltung dieser

virtuellen Ordner

durch die Ribbon-Leiste

des Explorers noch

etwas übersichtlicher.

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


24

SOFTWARE

WINDOWS

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

FEB APR JUN AUG OKT DEZ

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

JAN MÄR MAI JUL SEP NOV

2007 2008 2009 2010 2011 2012

Windows Vista

Wenige Änderungen:

Einführung

eines Special Ordners

für gesicherte

Spielstände (Saved

Games).

Windows 7

Einführung der

Bibliotheken (Bilder,

Dokumente, Musik,

Videos) als virtuelle

Ordner, die eng in

die Heimnetzgruppe

integriert sind.

Windows 8

Zum aktuellen Zeitpunkt noch keine

weitreichenden Änderungen in Bezug

auf Special und Virtual Folder.

die Erstellung einer Heimnetzgruppe sind mit

wenigen Mausklicks erledigt und ein Zugriffspasswort

für die Gruppe schlägt Windows 7

bei der Einrichtung automatisch vor. Allerdings

unterscheiden sich die Freigaben unter

Windows 7 deutlich von den gewöhnlichen

Datei- und Laufwerksfreigaben: Die Heimnetzgruppe

dient explizit nur dazu, Anwender mit

Windows-7- und -8-Systemen innerhalb eines

LANs den Zugriff auf die Bibliotheken der

Mitglieder dieses Heimnetzwerks zu ermöglichen.

So stehen dann die standardmäßigen

Bibliotheken für die Bereiche Dokumente, Bilder,

Musik und Videos sofort über die Heimnetzgruppe

zur Verfügung. Bibliotheken in der

Heimnetzgruppe gibt es in allen Editionen von

Windows 7 und 8. Allerdings können Anwender,

die Windows 7 Starter oder die Windows-

7-Home-Basic-Version verwenden, einer

Heimnetzgruppe nur beitreten, sie jedoch

nicht gründen. Diese Einschränkung wird es

unter Windows 8 nicht mehr geben.

Wie werde ich die Bibliotheken los?

Mit Hilfe der Registry entfernen Sie die Anzeige

der Bibliotheken im Explorer.

ACHTUNG: Eingriffe in die Registry nehmen

Sie auf eigene Gefahr vor. Legen Sie eine Sicherung

an: Exportieren Sie die Registry zunächst

in eine reg-Datei. Im Notfall lesen Sie

diese wieder ein und stellen so den alten Zustand

wieder her.

Starten Sie zum Entfernen der Bibliotheksanzeige

den Registrierungs-Editor (regedit.

exe) und navigieren zum Schlüssel HKEY_LO-

CAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Desktop\

Namespace. Löschen Sie im Verzeichnis

Namespace den Schlüssel {031E4825-7B94-

4dc3-B131-E946B44C8DD5}. Nach einem

Neustart des Rechners sind die Bibliotheken

aus dem Explorer verschwunden.

Bequemer geht es mit der Freeware Windows

Explorer Navigation Pane Configuration

(WENPCFG) von www.s-inn.de/blog/post/

remove-Libraries-Favorites-in-windowsexplorer-navigation-pane.aspx.

Das Kommandozeilen-Tool

entfernt und zeigt über Parameter

die Anzeige aus dem Navigationsbereich

des Explorers. Dabei führt das Tool die

notwendigen Änderungen in der Registry in

den Zweigen HK_LOCAL_MACHINE und HKEY_

CLASSES_ROOT aus. Deshalb müssen Sie

Werkzeug mit Administratorberechtigungen

starten ([Umschalt-Strg-Eingabe] statt [Eingabe]).

Die Änderungen sind Maschinen-basiert

und damit keine Zuweisung der Einstellung

pro Anwender. Nach einer entsprechenden

Änderung muss der Explorer-Prozess neu

([F5]) gestartet werden.

tr

Die Freeware Librarian2

hilft bei der Anlage und

Verwaltung der Bibliotheken:

Mit ihrer Hilfe

können beispielsweise

auch die Standard-Icons

der Bibliotheken verändert

werden.

Das nützliche Kommandozeilen-Tool

„wenpcfg“ im

Einsatz: Mit seiner Hilfe

kann die Anzeige der Bibliothek-Icons

im Explorer

beliebig aus- und natürlich

auch wieder eingeschaltet

werden.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


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26

SOFTWARE

BROWSER

EXKLUSIV VON PC MAGAZIN

Der sicherste

Browser der Welt

W

er hätte das gedacht: Der sicherste

Browser der Welt kommt eigentlich

von Google. Die Experten des Bundesamts

für Sicherheit in der Informationstechnik

(BSI) empfehlen ihn seit Februar sogar

offiziell: „Verwenden Sie [...] möglichst

einen Browser mit Sandbox-Technologie.

Konsequent umgesetzt wird dieser Schutz

gegenwärtig z.B. von Google Chrome. Vergleichbare

Mechanismen sind in anderen

Browsern derzeit entweder schwächer implementiert

oder noch nicht vorhanden.“

Manch andere Untersuchung lobt zwar

den Inhaltsfilter des Internet Explorers als

noch wirksameren Mechansismus, aber

bei Chrome geht der Schutz noch weiter,

da er Angriffe auf Plug-ins mit umfasst.

Die so gelobte Sandbox führt dabei alle

aktiven Inhalte von Webseiten, also JavaScript,

Flash oder Plug-ins, in einer

abgeschlossenen Umgebung aus. Ein

bösartiges Script hat keinen Zugriff auf

Speicher oder Dateisystem außerhalb

des „Sandkastens“ und kann keinen

Trojaner direkt im System festsetzen. Ein

Hacker muss erst diesen Schutz überwinden,

was zwar durchaus geschehen kann,

aber deutlich schwieriger ist.

Der PC-Magazin-Browser auf der

Basis von Iron/Chrome schützt den

Anwender wie ein Superheld vor

den Gefahren aus dem Web.

Er verhindert bösartige Scripte, löscht

ärgerliche Cookies und unterdrückt die

Google-Schnüffelfunktionen.

VON WOLF HOSBACH

Google schnüffelt

Nicht zu vergessen: Letztendlich hängt es

auch bei „sicheren Browsern“ von den persönlichen

Einstellungen und zusätzlichen

Schutz-Add-ons ab, wie sicher das System

und ihr Benutzer wirklich sind. Chrome bildet

jedenfalls eine gute Basis, nur die Googleeigenen

Schnüffelfunktionen verärgern den

Anwender. Den Datenklau, vor dem Google

den Anwender mit Chrome schützt, führt die

Firma nämlich selbst im Browser-Hintergrund

durch, ohne dass der Anwender es merkt. Ein

Beispiel: Mit Chrome installiert der Hersteller

den Google Updater, ein Tool, das sich jede

Stunde einmal bei Google meldet – egal ob

der Browser läuft oder nicht.

Beim Iron Browser gibt es das alles nicht. Er

basiert auf Chromium, dem Open-Source-Projekt

von Chrome, und wurde um die Schnüf-

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


DVD

CD

PC-Magazin-Sicherheitsbrowser,

Sicherheits-Add-ons

27

felfunktionen „erleichtert“. Wir konnten bei

Tests mit Firewall und Wireshark (www.wire

shark.org) im Leerlauf keinerlei Verbindungsversuche

feststellen. Eine vorkonfigurierte,

optmierte Fassung des Iron Browsers finden

Sie exklusiv auf der Heft-DVD – unseren PC-

Magazin-Browser. Da es sich dabei auch noch

um die portable Version handelt, ist keinerlei

Installation erforderlich – das Programm

läuft auch vom USB-Stick. Der Iron Browser

ist deshalb nicht nur schnüffelfrei, sondern

bietet wirklich einen „eisenharten“ Schutz

gegen alle Angreifer. Abgesehen davon bietet

Chrome und damit auch der Iron Browser

neben der Sandbox weitere entscheidende

Sicherheitsfunktionen. Eine ist das selektive

Blockieren von JavaScript, eine Funktionalität,

die Firefox-Freunde vom Add-on NoScript

(noscript.net) kennen.

Beim Iron Browser ist diese Sicherung direkt

integriert und für unseren PC-Magazin-Browser

voreingestellt (im Menü Inhaltseinstellungen:

Einstellungen/Erweiterte Einstellungen

anzeigen/Datenschutz/Inhaltseinstellungen/

JavaScript). Mit dieser sicheren Einstellung

funktionieren viele Seiten jedoch nicht mehr,

beispielsweise Youtube. In so einem Fall zeigt

der Iron Browser oben neben dem Adressfeld

ein kleines Symbol mit rotem X an. Klickt der

Anwender auf dieses, so fügt er für die aktuelle

Seite eine Ausnahme hinzu, damit Scripte

zukünftig auf dieser speziellen Seite aktiviert

sind. Die Iron-Funktion ist dabei nicht ganz so

komfortabel wie NoScript, aber vom Sicherheitslevel

vergleichbar.

Digitaler Fingerabdruck

Überlegen Sie sich aber immer genau, ob Sie

Scripte für einzelne Sites wirklich zulassen

wollen, denn ohne Scripte ergibt sich ein weiterer

Sicherheitsvorteil: Eine Webseite kann

dann wesentlich weniger Informationen des

Browsers abrufen. Aus allen Browser-Informationen

wie Browser-Typ, Bildschirmauflösung,

Die wichtigsten Erweiterungen des PC-Magazin-Browsers

Im speziell für PC Magazin angepassten

Iron-Browser auf der Heft-DVD haben

wir eine Reihe von Erweiterungen vorinstalliert.

Im Menü Einstellungen/Erweiterungen

können Sie diese deaktivieren

oder deinstallieren. Neue finden Sie unter

chrome.google.com/webstore. Wir haben

nur Add-ons aufgenommen, die wir

als spionagefrei beurteilt haben. Nur der

RSS-Reader sucht nach neuen Feeds, sofern

diese abonniert wurden.

FVD Video-Downloader

Diese Extension lädt Videos von allen

nur denkbaren Filmportalen – außer

Youtube. Für das Google-Portal gibt es einen

eigenen, offiziellen Downloader von

Google, der allerdings regelmäßig seinen

Hersteller im Internet kontaktiert.

RSS Feed Reader

Verpassen Sie keine Nachricht

mehr. Mit dem RSS-Reader integrieren

Sie die wichtigsten News und Blogs in

Ihrem PC-Magazin-Browser. Das Add-on

prüft regelmäßig, ob es bei den abonnierten

Seiten Neues gibt.

Google schnüffelt:

Mit allen Google-

Programmen, auch

Chrome, kommt der

Updater, der sich tief

im Autostart verankert

und regelmäßig mit

dem Hersteller Kontakt

aufnimmt. Beim

Iron Browser sind die

Schnüffelfunktionen

ausgeschaltet.

PanicButton

Wenn der Chef unerwartet das

Büro betritt, bricht Panik aus. Mit dem

roten PanicButton verschwinden sofort

alle offenen Browser-Tabs und die unverfängliche

PC-Magazin-Seite erscheint.

Wenn die Gefahr vorbei ist, kehren mit

einem weiteren Klick die versteckten Inhalte

zurück.

Webdeveloper

Entwickler und Designer finden

mit den Webdeveloper-Tools viele hilfreiche

Funktionen zu CSS, Formularen,

Farben oder Standards.

Download Master

Es ist umständlich, richtig viel von

einer Webseite herunterzuladen, da man

jedes Bild oder Element einzeln anklicken

muss. Der Download Master erledigt

das mit einem Klick.

Auto Zoom

Die Erweiterung vergrößert und

verkleinert Webseiten auf Wunsch und

merkt sich die gewählte Einstellung für

jede einzelne Seite.

installierten Plug-ins und Systemschriften

erstellen findige Webmaster einen eindeutigen

Fingerabdruck, über den sie einzelne

Besucher wiedererkennen. So lassen sich

Benutzerprofile anlegen. Ohne JavaScript und

Flash stehen dafür allerdings nicht genügend

Informationen zur Verfügung.

Eine weitere Sicherung gegen bösartige Seiten

ist der Phishing- und Malware-Schutz, der die

vom Surfer aufgerufenen Webseiten mit einer

schwarzen Liste vergleicht. Beim Iron Browser

ist die Funktion von Haus aus deaktiviert, da

es sich auch um eine Nach-Hause-telefonieren-Komponente

von Google handelt. Wir haben

sie deshalb ebenfalls nicht aktiviert, obwohl

es eine Überlegung wert wäre (im Menü

Einstellungen/Erweiterte Einstellungen anzeigen/Datenschutz).

Denn selbst vertrauenswürdige

Seiten können über SQL-Injections

oder XSS-Attacken zeitweilig Schad-Code

verbreiten. Wetter.com war unlängst ein Opfer

einer solchen Attacke. Solche Seiten landen

innerhalb von kurzer Zeit auf der schwarzen

Liste. Wer ein Anti-Viren-Programm mit einem

Browser-Schutz betreibt, benötigt den Google-Malware-Schutz

nicht.

Iron schützt Daten

Chrome und Iron Browser verfügen zudem

über ein vorbildliches Cookie-Management.

Es ist unkompliziert und bringt alle nötigen

Einstellungen mit. Chrome war sogar einer der

ersten Browser, die auch Cookies von Flashund

anderen Plug-ins löschte. Bei Firefox ist

hier beispielsweise nach wie vor das Add-on

„Better Privacy“ erforderlich. Flash-Cookies

sind gefährlicher als andere Cookies, denn sie

können mehr und sogar binäre Informationen

aufnehmen. Außerdem werden Flash- Cookies

Browser-übergreifend angelegt, so dass ein

Anwender über mehrere Surfprogramme hinweg

wiedererkannt wird. Das kann von Vorteil

sein, zum Beispiel beim Lautstärkeregler von

Youtube, aber auch von Nachteil. Denn gera-

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


28

SOFTWARE

BROWSER

Iron Browser bietet

einen eigenen JavaScript-

Filter, der die Ausführung

allgemein blockiert. Für

einzelne Webseiten kann

der Anwender Skripte

freischalten.

de Werbenetze bedienen

sich oft Flash-Cookies, um

Anwender über mehrere

Seiten hinweg wiedererkennen

zu können.

Über das Menü Inhaltseinstellungen

erreichen

Sie das Cookie-Management.

Hier wählen Sie getrost Speicherung

lokaler Daten zulassen. Aber sperren Sie Drittanbieter-Cookies

mit Drittanbieter-Cookies

und Websitesdaten blockieren, denn die kommen

meist von Werbenetzwerken. Schließlich

wählen Sie Cookies und andere Website- und

Plug-in-Daten beim Schließen des Browsers

löschen. Dann speichert der Iron Browser diese

Daten gar nicht erst im Dateisystem, sondern

im Cache und leert diesen beim Beenden.

Bereits vorhandene Flash-Cookies löscht

der Browser hingegen nicht, das sollten Sie

von Hand erledigen. Die Cookies liegen im

Ordner C:\Users\\AppData\Roaming\

Macromedia\Flash Player\#SharedObjects\.

Und lassen Sie Flash-Cookies in allen Browsern

löschen, im Zweifelsfall mit Add-ons

wie Better Privacy. Statt Spuren aber erst im

Nachhinein zu verwischen, ist es besser, sie

gar nicht erst zu hinterlassen. Wer also anonym

surfen will, startet im Iron Browser am

besten ein so genanntes Incognito-Fenster

mit der Tastenkombination Strg+Umschalt+N.

Dann legt der Browser weder einen Verlauf an,

noch speichert er Cookies oder startet Erweiterungen.

Er behält nur heruntergeladene Dateien

und neu angelegte Lesezeichen – sonst

nichts. Den aktiven Incognito-Modus erkennt

der Anwender am kleinen grauen Spion, der

in der linken oberen Ecke des Browsers sitzt.

Schließt der Anwender das Fenster, so befindet

sich Iron wieder im normalen Modus.

Weniger der Sicherheit, dafür mehr dem entspannten

Surfen dient schließlich der Popup-Blocker,

der ebenfalls im Iron Browser

integriert und in der vorkonfigurierten Version

auf der Heft-DVD aktiviert ist. Der Anwender

benötigt daher nicht, wie bei anderen Browsern,

ein gesondertes Add-on.

Fazit

Mit den beschriebenen Einstellungen verfügen

Sie tatsächlich über den wohl sichersten

Browser der Welt. Um diesen Schutz auch

zu erhalten, sollten Sie sich regelmäßig um

Updates kümmern (www.srware.net/soft

ware_srware_iron_download.php).

Das nimmt Ihnen der Browser nicht ab, denn

die automatische Suche nach Updates durch

den Google-Updater ist eine der im Iron Browser

abgeschalteten Schnüffel-Funktionen –

und die einzige, die Ihnen wirklich etwas an

Komfort kostet.

whs

Sicher surfen: So verhindern Sie auch bei Firefox und Internet Explorer ungebetenen Besuch

Mozilla Firefox 14 Microsoft Internet Explorer 9

Die Sicherheit des Firefox-Browsers erhöhen Sie am besten

mit zwei Plug-ins, nämlich NoScript (addons.mozilla.org/de/

firefox/addon/noscript) und BetterPrivacy (addons.mozilla.org/

de/firefox/addon/betterprivacy). Das erste verhindert die Ausführung

von Scripten, das zweite löscht Flash-Cookies beim Beenden

des Browsers. Die richtigen Einstellungen für normale

Cookies finden Sie unter Einstellungen/Datenschutz/Firefox

wird eine Chronik nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen.

Deaktivieren Sie Cookies von Drittanbietern akzeptieren.

Mit Die Chronik löschen, wenn Firefox geschlossen wird, können

Sie alle Cookies automatisch beseitigen lassen.

Firefox löscht

auf Wunsch alle

Cookies beim

Beenden einer

Sitzung.

Der Internet Explorer

lehnt bis auf die

temporären Login- und

Sitzungs-Cookies alle

Cookies ab.

Im Internet-Explorer wählen Sie im Menü Internetoptionen/

Datenschutz/Erweitert/Automatische Cookie-Behandlung aufheben.

Dann lehnen Sie Cookies von Erst- und Drittanbietern ab,

aber erlauben Sitzungs-Cookies. So können Sie alle Web-Dienste

und Logins benutzen, aber alle Cookies verschwinden nach

dem Schließen des Browsers. Im Reiter Allgemein können Sie

auch den Verlauf nach jeder Sitzung löschen lassen. Leider gibt

es kein vergleichbares Plug-in zu Noscript, das vor bösartigen

Skripten schützt. Die IE-eigenen inhaltsbasierten Filter leisten

einen gewissen Schutz, aber der Anwender sollte sich eine Antivirenlösung

mit Webschutz zulegen.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


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30

SOFTWARE

ORGANISATIONS-SOFTWARE

MICROSOFT OFFICE 365

Office immer

und überall

Microsoft schwebt jetzt in höheren Sphären: Der Cloud-Dienst Office 365 verspricht höhere

Produktivität und Zeitersparnis. Alles nur Luftschlösser oder das Software-Modell der Zukunft?

Wir haben geprüft, was in dem Paket steckt und wie sich damit arbeiten lässt. VON FABIAN BAMBUSCH

D

as Online-Paket Office 365 ist

Microsofts Antwort auf ähnliche Produktivitäts-Suites

der Konkuerrenz für

kleine wie auch für große Betriebe und

eingeschränkt auch den Privatanwender.

Es enthält Web-Apps der wichtigsten Programme

Word, Excel, PowerPoint und One-

Note, die auch einzeln kostenlos unter

office.microsoft.com/de-de/web-apps verfügbar

sind. Office-365-Benutzer verfügen

zudem über einen Cloud-Speicher zum Sichern

Ihrer Dateien. Hinzu kommen Anwendungen,

mit denen Sie die Kommunikation

Ihres Projekts regeln und koordinieren sowie

die Firmen-Homepage gestalten können.

Dadurch lagern Sie Verwaltungsaufgaben

und Dateiablagen direkt in die Cloud aus.

Office 365 läuft auf Systemen, die mindestens

mit Windows XP (SP 3) oder Mac OS X 10.5

ausgestattet sind. Als Browser sind mindestens

Mozilla Firefox 3.0, Safari 3.0 oder Internet

Explorer 7 nötig, so dass für die meisten

Benutzer nicht einmal Hardware-Upgrades

anfallen. Alledings steigen dafür die Sicherheitsanforderungen

beziehungwseise die

Bedenken bei der Nutzung von Office 365

oder jeglichen anderen Cloud-Diensten. Sicherheit

braucht Vertrauen – und das muss

sich Microsoft noch erarbeiten. Microsoft hat

dazu erklärt, dass sich das Unternehmen an

das staatliche US-Recht hält und daher nicht

garantieren kann, dass in der EU gehostete

Daten nicht unter Zuhilfenahme des Patriot

Act-Gesetzes von der amerikanischen Regierung

eingesehen werden können.

Mögliche Bedenken

Nicht zu unterschätzen ist noch ein weiterer

Punkt: die Verfügbarkeit. Denn Office 365

funktioniert nur online. Eine zuverlässige

Internet-Verbindung ist für jeden Arbeiter also

unabdingbar, um damit arbeiten zu können.

Wer mit diesen Einschränkungen und milden

Risiken jedoch leben kann, bekommt ein vollständiges

Office-Paket an die Hand, das mit

nützlichen Funktionen aufwartet.

Die meisten davon kennt man schon, denn

wer bereits mit MS-Office 2007 oder 2010 gearbeitet

hat, wird sich an die Arbeit mit den

Office Web-Apps sehr schnell gewöhnen. Das

Look & Feel und die Grundausstattung der

Programme bleibt erhalten, doch auf einzelne,

spezielle Funktionen müssen Benutzer

der Web-Apps leider verzichten.

Word, Excel & Co. abgespeckt

Excel musste dabei am meisten Federn lassen,

da etwa die Auswahl von Tabellenfunktionen

nicht mehr verfügbar ist. Das zwingt

den Benutzer dazu, die Funktionen von Hand

einzugeben. Dennoch hat Excel dank der Einbindung

von Macros im Vergleich zu Konkurrenzprodukten

weiterhin die Nase vorn .

Zusammen mit den Organisations-Tools ergibt

dies ein starkes Angebot, das alle Arbeitsbereiche

umfasst. Vor allem für Unternehmen

und Arbeitsgruppen macht dieses Dienstleistungsmodell

Sinn: Die IT-Infrastruktur wird

nach außen verlagert, so dass jeder Mitarbeiter

nur noch einen internetfähigen Computer

besitzen muss, statt kostspielige, eigene Serveranlagen

tragen zu müssen. Privatanwender,

die Projektarbeit mit mehreren Kollegen

koordinieren wollen, können aber auch gut

davon profitieren.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


31

So arbeiten Sie mit Office 365

Der zentrale Vorteil von Office 365 besteht im

Co-Authoring. Alle Benutzer in der Arbeitsgruppe

haben durch Sharepoint Zugriff auf

die Dokumentenbibliothek, wo alle Dateien

gespeichert und ständig synchronisiert werden.

Mehrere Benutzer können so gleichzeitig

an einem Dokument arbeiten, so dass mehrfacher

Datenaustausch der Vergangenheit

angehört. Sie können damit sogar ein eigenes

Intranet in der Cloud aufbauen, indem Sie

wichtige Informationen wie Firmengrundsätze

oder Arbeitsanweisungen für alle einsehbar

hochladen und aktualisieren. Um die Konfigurierung

dieses Netzes müssen Sie sich keine

Sorgen machen – das erledigt Microsoft. Sie

haben sogar die Option, eine eigene Webseite

anhand des anpassbaren Grundgerüsts von

Office 365 zu erstellen und unter der eigenen

Domain laufen zu lassen. Die E-Mail-Konten,

die Sie per Exchange verwalten, tragen dann

natürlich auch den Namen Ihrer Domain.

Austausch unter Mitarbeitern

Gleichzeitig koordinieren Sie Ihr Team mit integrierter

Kalenderverwaltung und Terminplanung.

Als Teil von Office 365 sind Anti-Spam

und Virenschutz in der E-Mail-Nutzung bereits

inklusive. Jeder Benutzer hat 25 GByte

Speicherplatz in seinem Exchange-Postfach.

Exchance-E-Mails haben dabei eine Maximalgröße

von 25 MByte pro Stück und es dürfen

höchstens 125 Anhänge auf einmal verschickt

werden. Pro Konto können Sie nicht mehr als

30 Mails pro Minute verschicken. Außerdem

gelten Empfänger-Absender-Einschränkungen:

Unter „An:“, „Cc:“ und „Bcc:“ dürfen maximal

500 Adressen stehen. Jede Cloud-Mailbox ist

auf 1500 Empfänger pro Tag beschränkt. Diese

Drosselungen sind integriert, um Spammern

keine Plattform in Office 365 zu bieten. Größere

Unternehmen können jedoch einzelne

gesetzte Grenzen überschreiten und so den

Exchange Account unabsichtlich sperren.

Übrigens: Die Server-Software bietet Mircosoft

auch in Versionen für Mac-Maschinen,

Android-Smartphones und weitere Geräte

an. Auch wer auf sein heimisches Outlook

2010 nicht verzichten will, kann Exchange

mit dem Programm verknüpfen. Dadurch haben

Sie von Outlook 2010 aus Zugriff auf den

Exchange-Server und können damit alle Aufgaben

erledigen, die Ihnen in Office 365 zur

Verfügung stehen.

Sofortige Kommunikation

Lync ist Microsofts Cloud-Pendant zu Skype.

Alle Benutzer, die Sie in Exchange hinzugefügt

haben, können Sie mit Lync entweder durch

Instant Messaging oder sogar durch Audiound

Video-Anrufe erreichen. Auch Konferenzschaltungen

sind möglich, falls Sie ein Projekt

näher besprechen oder Ideen austauschen

möchten. Microsoft verspricht, in Office 365

Benutzereingaben jeglicher Art verschlüsselt

zu übertragen, so dass Sie sich verständigen

können, ohne Angst vor böswilligen Eindringlingen

auf der Suche nach vertraulichen Informationen

haben zu müssen.

Es kann jedoch einige Zeit vergehen, bis alle

Benutzer ihre jeweiligen E-Mail-Adressen und

Berechtigungen für jedes Feature bekommen

haben, Sie Ihre Webseite und die Team-Seiten

nach Ihren Ansprüchen verändert haben und

allgemeine Optionen für die Erstkonfiguration

gesetzt sind. Hilfe dazu finden Sie in

Form von Video-Anleitungen auf Microsofts

Hilfeseiten: www.microsoft.com/de-de/offi

ce365/resources/videos.aspx oder www.microsoft.com/de-de/showcase/Search.aspx

?phrase=office+365.

Je nach Preismodell steht Ihnen außerdem

kos tenloser Support durch die Microsoft-Seite

oder telefonisch zur Verfügung.

Probieren, nicht studieren!

Wer die Funktionen der Cloud-Suite ausprobieren

möchte, kann auf der Microsoft-Seite

Mobile MS-Office-Anwendungen

Mit einem Windows-7-Smartphone

können Sie Ihre Dokumente immer

und überall bearbeiten. Die Microsoft

Mobil-Apps sind bei jedem W7-Smartphone

kostenlos dabei und können je

nach Wunsch mit Office 365, der Sharepoint

Cloud oder Skydrive verbunden

werden.

Unter Word Mobile

können Sie Bilder

und Dokumente

mit einfachen

Textformatierungen

problemlos

editieren und in

der Office-365-

Cloud zwischenspeichern.

Word Mobile

Die Dokumentenbearbeitung bei Word

Mobile ist noch eingeschränkter als

bei der Web-App. Komplexere Formatierungen

ignoriert das Programm. Es

empfielt sich, Zwischenversionen anzulegen,

an denen Sie später weiterschreiben

können. Die Kapitelgliederung von

Dokumenten, die auf Smartphones aus

Gründen der Übersichtlichkeit besonders

wichtig ist, bleibt aber erhalten.

Excel mobile

Ähnliches gilt für Excel, jedoch sind

die meisten alltäglichen Funktionen

auch in der Mobil-Version enthalten.

Doch Vorsicht: Sollten Dateien Formeln

enthalten, die Excel mobile nicht unterstützt,

werden die berechneten Werte

zwar angezeigt, Sie können die Formeln

allerdings nicht bearbeiten.

Ihre Office-365-

Adminseite dient

als Schaltzentrale

Ihres Projektes. Hier

weisen Sie Benutzerrechte

zu, gestalten

Team-Seiten oder verwalten

Ihre wichtigen

Kommunikationstools.

Excel Mobile ist

eine von Microsofts

mächtigsten

Smartphone-Apps.

Alle Grundfunktionen

können

Sie problemlos

editieren. Die

Tabellen-Tabs

können unten als

Übersicht aufgeklappt

werden.

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


32

SOFTWARE

ORGANISATIONS-SOFTWARE

Im Lync-Chat sehen Sie Ihre Office 365 Kontakte, mit denen Sie Videokonferenzen

führen und Projektdateien in Echtzeit austauschen können.

Sharepoint ist der Ort, an dem Ihre Ideen fruchten: Alle Team-Mitglieder

arbeiten bis zur Vollendung gemeinsam an Projekt-Dateien.

ein Testkonto anlegen, mit dem Sie sich austoben

und alle Funktionen 30 Tage lang ausprobieren

können:

www.microsoft.com/de-de/office365/freeoffice365-trial.aspx?WT.z_O365_ca=Try_re

sources_de-de

Danach kostet die Nutzung Geld. Microsoft

hat sich für die Abrechnung ein Preis- und

Tarifmodell ausgedacht, das nach „Plänen“

aufgeteilt ist. Zur Verfügung stehen Plan P1

für kleine Unternehmen und Plan E3 für mittelständige

und große Unternehmen (siehe

Preistabelle unten). Die Konfiguration, die

Sie im Test benutzt haben, können Sie beim

Kauf der Lizenz natürlich behalten.

Fazit: Für Unternehmen attraktiv

Abgesehen von den ansonsten kostenlosen

Web-Apps bietet Office 365 hochentwickelte

Funktionen wie Exchange-E-Mail, Dokumenten-Sharing

und zentralisierte Kommunikation.

Solche Lösungen waren bislang

vergleichsweise teuer und daher größeren

Unternehmen vorbehalten. Doch mit dem

Tarfimodell, das für verschiedene Nutzergruppen

ausgelegt ist, ist dieser Service

ganz besonders für kleinere Unternehmen

attraktiv. Doch auch für Privatnutzer kann

das Angebot interessant sein. Für Projektarbeit

im kleineren Kreis, bei der Wert auf

Kommunikation und Koordination – auch

extern – gelegt wird, ist der Plan P1 hilfreich,

da keine Mindestlaufzeit besteht. Wer allerdings

nach einer günstigen Alternative zur

regulären Office-Suite mit Cloud-Speicher

sucht, ist hier fehl am Platz. Mit einer Open-

Source-Variante wie Libre-Office und einem

Online-Speicher wie Dropbox fahren Sie in

diesem Fall besser.

fb

Microsofts Preisplantabelle: Das kostet Sie Office 365 je nach Tarif

Plan bzw. Tarifvariante E-Mail P1 – Kleine

Unternehmen

E1 – Mittelständische

Unternehmen*

*Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate. Danach ist der Vertrag, wie bei allen anderen Plänen auch, monatlich kündbar.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de

E2* E3* E4*

Benutzermaximum 50000+ 50 50000+ 50000+ 50000+ 50000+

Cloudbasierte E-Mail (25 GByte/Benutzer) ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Kontakt- und Kalenderfreigabe ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Intranetseite

✔ (1 Unterwebseite)

✔ (bis zu 300

Unterwebseiten)

✔ (bis zu 300

Unterwebseiten)

✔ (bis zu 300

Unterwebseiten)

„Skype“-Funktionalität ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Gehostete Webseite ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Online-Bearbeitung von Dokumenten ✔ nur Anzeige ✔ ✔ ✔

Spam- und Virenfilter ✔ ✔ (nicht konfigurierbar)

✔ ✔ ✔ ✔

Community-Support ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Telefon-Support rund um die Uhr ✔ ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Active Directory-Integration ✔ ✔ ✔ ✔ ✔

Voicemail mit automatischer Telefonzentrale ✔ ✔ ✔ ✔

Unbegrenzter Email-Archivspeicherplatz ✔ ✔

Office Professional Plus 2010-Abo

Sprachfunktion für Unternehmen mit Telefonanlage

✔ (bis zu 5 Geräte/Benutzer)

✔ (bis zu 300

Unterwebseiten)

✔ (bis zu 5 Geräte/Benutzer)


Kosten/Benutzer/Monat 3,57 Euro 5,25 Euro 7,25 Euro 12,50 Euro 19,00 Euro 20,75 Euro


34

SOFTWARE

RECHT

LÄNDERSPERREN AUSHEBELN

YouTube Sperrstunde

Solange YouTube und die GEMA sich streiten, bleiben

deutsche Musikfreunde vor schwarzen Bildschirmen

sitzen. Nur mit den richtigen Tools lässt sich das komplette

YouTube-Programm sehen – und auch Dienste

wie Vevo, Grooveshark oder Hulu.

VON WOLF HOSBACH

S

olange der Rechtsstreit zwischen YouTube

und der GEMA andauert, wird der Musikfreund

auf der Videoplattform immer wieder

auf Clips stoßen, die sich ihm verweigern:

„Leider ist dieses Video in Deutschland nicht

verfügbar“, heißt es in verschiedenen Abwandlungen.

Lady Gaga ist das bekannteste

Beispiel: Klickt sich der Musikfreund durch ihren

offiziellen Musik-Channel bei YouTube, so

sind ein oder zwei aktuelle Musik-Clips frei,

der Rest ist blockiert.

Beide Parteien streiten in erster Linie um eine

angemessene Vergütung, wobei die GEMA

mindestens 0,6 Cent pro abgespieltem Lied

Von Lady Gaga nichts

zu sehen. YouTube, die

GEMA und die Plattenfirma

UMG streiten

um die Online-Senderechte.

fordert, das ist der so genannte Mindestsatz,

der für Streaming-Dienste wie beispielsweise

Simfy gilt. Google ist zwar bereit, den Regelsatz

(acht bis zhen Prozent der Werbeeinnahmen)

zu bezahlen, aber eben nicht den geforderten

Mindestsatz, denn Stücke mit geringer

Verbreitung würden eben auch nur zu geringen

Werbeeinnahmen führen. In dem Streit

entschied das Landgericht Hamburg am 20.

April dennoch, dass YouTube sein Angebot

stärker filtern muss. Für den Besucher würde

es demzufolge noch mehr Sperren geben, das

Verfahren geht aber weiter zum Oberlandesgericht.

Insider vermuten, dass beide Parteien

daran interessiert sind, den Rechtsstreit

bis zu einer höchstrichterlichen Entscheidung

vor dem BGH zu treiben, um Rechtssicherheit

zu erlangen – und das kann dauern.

Der deutsche Anwender wird also noch einige

Zeit mit gesperrten Songclips leben müssen.

Besser haben es Einwohner der USA, denn

sie bekommen bei YouTube mehr zu sehen.

Außerdem haben sie Zugriff auf die exzellenten

Streamingdienste Vevo und Grooveshark.

Und nicht zu vergessen: Die USA sind auch

ein Schlaraffenland für topaktuelle TV-Ware

per Web – ganz legal, etwa auf der Platttform

Hulu.com. In England ist es wiederum die

gute, alte BBC, die mit ihrem BBCi-Player das

Programm einer gesamten Woche ins Web

streamt. Deutsche Musik- und TV-Freunde

müssten also nach Übersee gehen oder doch

zumindest den Kanal überqueren, um die

verbotenen Videos sehen zu können. Denn

schließlich reicht es nicht, einfach Youtube.

com statt Youtube.de einzugeben, denn die

Anbieter prüfen die Standorte der IP-Adressen.

Der Anwender muss daher

einen Proxy-Rechner in

den USA dazwischen schalten,

der gegenüber dem Server mit

einer „landesüblichen“ IP auftritt.

Ist die Verbindung einmal

aufgebaut, fließt der Stream

meist ganz normal ohne Proxy

direkt zwischen dem Strea-

Mit dem Firefox-Add-on

Proxtube schaltet der Musikfreund

gesperrte Videos frei. Es

erkennt die Sperre automatisch

und bittet um Freigabe für die

Proxy-Einstellungen.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


35

mingdienst und dem deutschen Anwender.

Sich selbst einen Proxy zu suchen, ist kompliziert,

aber viele Entwickler haben benutzerfreundliche

Hilfen dafür geschaffen. Eine der

einfachsten funktioniert mit Firefox und You-

Tube: das Add-on Proxtube (addons.mozilla.

org/de/firefox/addon/proxtube/). Es merkt,

wenn der Surfer auf eine Ländersperre trifft

und sucht aus einer regelmäßig aktualisierten

Liste einen geeigneten Proxy-Server. Dann

ändert es temporär die Proxy-Einstellungen

des Browsers. Der Anwender muss das bestätigen,

dann lädt das Video erneut und startet

– interessanterweise mit deutscher Werbung,

denn die lässt Google sich nicht entgehen,

komme, wer da wolle.

Die Bestätigungsmeldung kann in den Einstellungen

von ProxTube auch deaktiviert werden,

so dass der Freischaltprozess ohne Störungen

abläuft. Ähnliche Add-ons gibt es für den Musiktauschdienst

Grooveshark, der sein Angebot

in Deutschland nach Rechtsstreitigkeiten

zurückgezogen hat. Die Firma hat Ihren offiziellen

Sitz in den USA und ist dort legal: Laut

Homepage liegt sie in Verhandlungen mit den

Musiklabels. Grooveshark nach Deutschland

zu holen, ist für den Anwender komplizierter,

denn es gibt drei Add-ons, die mal funktionieren

und mal nicht: Gooveshark Unlocker

(addons.mozilla.org/de/firefox/addon/

grooveshark-unlocker), Grooveshark Proxy

(addons.mozilla.org/de/firefox/addon/

grooveshark-proxy) und SciLor‘s Grooveshark

Unlocker for Germany (addons.mozilla.org/

de/firefox/addon/scilors-grooveshark-unlocker).

Das Letztgenannte scheint derzeit

am besten zu funktionieren. Der Anwender

sieht kurz die Sperrseite für deutsche Nutzer,

dann lädt ganz normal der US-Dienst. SciLor‘s

gibt es auch für Chrome und den IE. Bei den

anderen beiden Add-ons ist es oft hilfreich,

die Proxy-Listen zu aktualisieren (über das

Firefox-Menü Add-ons/Erweiterungen, dann

beim jeweiligen Add-on: Einstellungen).

Anonym und international

Etwas mehr Möglichkeiten erhält der Anwender

mit einer „richtigen“ Proxy-Software, die

sich komplett vor den Internet-Zugang des Anwenders

setzt. Dort verschlüsselt sie sämtliche

Daten und überträgt sie zum Proxy-Server.

Der entschlüsselt die Anfrage und leitet sie

an den Web-Server weiter. Dieses Verfahren

anonymisiert die komplette Verbindung. Der

Webserver erfährt nicht, welcher Rechner ursprünglich

die Anfrage gestartet hat, er sieht

nur die IP-Adresse des Proxys. Und dadurch,

dass die Verbindung zwischen den Rechnern

des Anwenders und des Proxy-Anbieters verschlüsselt

ist, bleibt die Kommunikation auch

für dazwischen liegende Stationen verborgen,

z.B. für den Zugangsprovider des Anwenders

oder für den Betreiber eines öffentlichen

WLANs.

Noch sicherer wird das Verfahren, wenn mehrere

Proxys dazwischengeschaltet sind, eine

so genannte Rechnerkaskade. Das verschleiert

die Verbindung am effektivsten. Proxy-

Dienste gibt es nicht kostenlos, denn die Anbieter

müssen Rechenleistung zur Verfügung

stellen. Zum Ausprobieren eignet sich Okay

Freedom von Steganos (www.okayfreedom.

com), das immerhin 1 GByte Datendurchsatz

umsonst zur Verfügung stellt, darüber hinaus

kostet der Dienst ab 4,95 Euro im Monat. Bei

Okay Freedom kann der Anwender mit einem

Klick festlegen, mit welcher nationalen

Identität er browsen möchte: Deutschland,

Schweiz, Großbritannien oder USA. Außerdem

integriert sich das Programm mit einem

Add-on im Firefox- und Chrome-Browser und

erkennt Ländersperren automatisch. So spart

der Anwender Datendurchsatz, indem sich

Okay Freedom erst dann einschaltet, wenn

der Anwender es braucht. Nutzer, die komplett

anonym surfen möchten, arbeiten mit

dem Dienst im Dauerbetrieb.

YouTube-Clips in MP3 konvertieren

Noch ein YouTube-Streit schwelt: der

um die MP3-Konvertierer. Denn Google

geht gegen Betreiber von Kopier- und

Konvertierungsdiensten im Internet wie

YouTubeMP3 (www.youtube-mp3.org)

vor. Vorwurf: Sie widersprächen den Nutzungsbedingungen.

Gleichzeitig versucht

die Musikindustrie in den USA, Download-Portale

dazu zu zwingen, Konvertierungs-Tools

aus dem Angebot zu nehmen

– bislang erfolglos. Noch funktionieren

YoutTubeMP3 und ähnliche Angebote.

Als stationäres Tool für den PC eignet

sich Free FLV-Converter (www.koyotesoft.

com). Das Tool sucht Videos bei YouTube

und anderen Plattformen wie MyVideo,

Vimeo oder MySpace. Die gefundenen

Videos lassen sich abspielen und im FLV-

Format herunterladen. Anschließend

kann der Anwender sie in verschiedene

Video- und Audio-Standards wandeln:

WMV, AVI, WMA, SWF, MP3, iPod, iPhone

und weitere. Dazu klickt er auf den

Button FLV-Konvertieren und wählt die

gewünschte FLV-Datei aus. Unter Ausgabekonfiguration

wählt er das gewünschte

Format, für MP3 zum Beispiel Audio only.

Unter Audio bestimmt er anschließend

Die Proxy-Sortware Okay Freedom von Steganos

lässt dem Anwender die Wahl, unter welcher

nationalen Identität er online reisen möchte.

Ein GByte Datendurchsatz ist gratis.

Ähnliche Angebote kommen von JonDonym

(www.anonym-surfen.de) oder SAD (cyberghostvpn.com).

Wer zudem Angst vor der europäischen

Vorratsspeicherung hat (die in

Deutschland ja gerade ausgesetzt ist), sollte

einen US-Anbieter wählen, zum Beispiel Hot-

SpotShield (www.hotspotshield.com). Von

diesem gibt es sogar eine kostenlose Variante,

die Werbung einblendet. Wer das ertragen

kann, surft quasi dauerhaft unterm Sternenbanner

– und das nur zu gern!

whs

den Codec (MP3) und die gewünschte

Bit rate (192 oder mehr). Mit Konvertieren

erzeugt er dann seine Musikdatei.

Einfacher funktioniert der Free You Tube

to MP3 Converter (www.dvdvideosoft.

com), der nur Dateien herunterlädt und

in diverse Formate wandeln. Übrigens:

Die MP3-Tags müssen bei allen diesen

Tools per Hand nachbearbeitet bzw. gefüllt

werden, falls diese auf dem Player

angezeigt werden sollen. Dazu klickt man

beispielsweise im Windows Explorer mit

der rechten Maustaste auf die neu konvertierte

MP3-Datei und kann so Künstler,

Titel, Album und weitere Infos bequem

eintragen.

Mit Diensten wie YouTubeMP3 konvertiert

der Anwender Videos in Musikdateien.

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


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38

SOFTWARE

HANDY-UPDATES

UPDATE-ÄRGER MIT ANDROID

Neuer Anstrich 4.0

Aus Sicht der Anwender dauert es oft ärgerlich lange, bis es fürs eigene Android-Smartphone

oder -Tablet ein System-Update gibt – wenn es überhaupt kommt. Manche nehmen das Thema

dann selbst in die Hand. Mit welchem Risiko?

VON HANNES RÜGHEIMER

N

ach jüngsten Marktstudien erreicht Googles

Android OS im Smart phone-Markt

einen Anteil von rund 53 Prozent, bei Tablets

sind es rund 37 Prozent. Insgesamt ist das

Mobil-Betriebssystem Android bei seinen Anwendern

also äußerst beliebt.

Informationsquelle:

In Android-Foren

werden die nötigen

Schritte fürs

Grauzonen-Update

ausgiebig diskutiert.

Nervendes Warten auf Updates

Fragt man sie allerdings nach dem größten

Ärgernis rund um ihr Betriebssystem, fällt die

Antwort eindeutig aus: die System -Updates.

Während Erzrivale Apple oft schon am Tag

der Ankündigung einer neuen Systemversion

alle kompatiblen Smartphones und Tablets

per Online-Update mit der neuesten Software

versorgt, müssen Android-Nutzer nach der

Bekanntmachung einer neuen OS-Version

auf ein für ihr Gerät passendes Update oft

ein halbes Jahr und länger warten – sofern es

denn überhaupt erscheint. Denn aus Sicht der

Hersteller veraltete Geräte gehen bei Update-

Runden häufig leer aus.

Die Lage im Tablet-Bereich ist dabei entspannter

als bei den Smartphones. Das hat zwei

Gründe: Zum einen gibt es explizite Tablet-

Funktionen ohnehin erst seit der Version 3.x

„Honeycomb“. Mit wenigen Ausnahmen wie

dem HTC Flyer sind die seit Frühjahr 2011

erschienenen Geräte deshalb mindestens

mit Android 3.0 auf den Markt gekommen.

Zum anderen stehen die hippen Tablets bei

den Herstellern oft mehr im Fokus als Smartphones,

weshalb den meisten Modellen ein

Update auf die jüngste Version 4.x „Ice Cream

Sandwich“ sicher ist.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


39

Warum aber müssen Käufer trotzdem relativ

lang auf solche Updates warten? Der Grund

liegt in den Abläufen der Android-Welt:

Google stellt nur eine Basis-Software bereit.

Die Gerätehersteller müssen sie an ihre Hardware

an passen, eigene Bedienoberflächen

mit dem neuen Unterbau koordinieren und

ihre selbst entwickelten, oft sehr Hardwarenahen

Apps adaptieren.

Alle diese Schritte werden von umfangreichen

Tests und Qualitätssicherungsmaßnahmen

begleitet. Ist diese Arbeit erledigt, folgt als

nächstes die Abstimmung mit den Netzbetreibern,

welche die neue Software dann ausgiebig

in ihren Netzen testen. Ist dies absolviert,

hat auch Google noch ein Wörtchen mitzureden.

Nur nach Prüfung durch den Hauptsponsor

der „Open Handset Alliance“ erhält eine

adaptierte Android-Version die begehrte Freigabe

und kann zu guter Letzt den Kunden zur

Verfügung gestellt werden. Bei der Vielzahl

der beteiligten Köche verwundert es nicht

mehr, dass manches Update neun Monate

und länger auf sich warten lässt.

Frust für Besitzer älterer Geräte

Besonders schmerzhaft für die Kunden ist,

dass neuere Modelle ihres Herstellers schon

viel früher mit einer aktuelleren Android-Version

auf den Markt kommen. Und wenn ein

älteres Modell gar nicht in den Genuss des

ersehnten Updates kommt, keimt schnell der

Verdacht auf, die Hersteller wollten so ihre

Von Cupcake bis Ice Cream Sandwich

Im Überblick: Die einzelnen Android-Versionen, das

Datum ihrer Veröffentlichung durch Google und ihre wichtigsten

Änderungen und Neuerungen.

1.5 „Cupcake“ (April 2009)

Automatische Hoch/Quer-Umschaltung; Videoaufnahme

und -wiedergabe; neue Profile und automatische

Kopplung für Bluetooth; verbesserte Bildschirmtastatur

1.6 „Donut“ (September 2009)

Unterstützung für VPN (Virtual Private Networks);

Verbesserungen beim Energie-Management; systemweite

Suchfunk tion; Text-to-speech und Gestenerkennung

2.0/2.1 „Eclair“ (Okt. 2009/Jan. 2010)

Verbesserte Kamerafunktionen: Digitalzoom und

Blitz/Foto-LEDs; Microsoft-Exchange-Unterstützung;

Bluetooth 2.1; animierte Hintergrundbilder; IPv6-

Funktionen; verbesserter Webbrowser

2.2 „Froyo“ (Frozen Yoghurt, Mai 2010)

Unterstützung von mehr als 256 MByte RAM; Flash

10.1; Speicherung von Apps auf SD-Card; Push-Unterstützung;

Sprachwahl per Bluetooth; Tethering;

neuer Linux-Kernel (Version 2.6.32)

2.3 „Gingerbread“ (Dezember 2010)

Unterstützung von Dual-Core, 4G, NFC, Gyroskop,

Barometer u.a. Sensoren; Verbesserungen bei Social

Media; VoIP; Download-Manager; Google TV, Google

Talk, Linux-Kernel 2.6.35

Objekt der Begierde: Android-Nutzer lockt die neueste Version 4.0 (Ice

Cream Sandwich) mit aufgefrischter Optik, flüssigerer Bediennung und

einer Vielzahl neuer Funktionen.

3.x „Honeycomb“ (Februar 2011)

Tablet-optimierte Oberfläche; Videotelefonie; Verbesserungen

bei Webbrowser und Widgets; Anpassung

an verschiedene Display-Auflösungen; seit 3.2

Zoom für Smartphone-Apps

4.x „Ice Cream Sandwich“ (Oktober 2011)

Führt 2.x und 3.x zusammen. Verbesserungen bei

Multitasking, NFC, VPN, 3G/4G, E-Mail, Navigation,

Mail, Browser, Kamera; Screenshot-Funktion; Gesichtserkennung

zum Entsperren

Fotos: © NREY – shutterstock.de

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


40

SOFTWARE

HANDY-UPDATES

Von fremden

Erfahrungen

profitieren: In

Android-Foren

lässt sich auch

herausfinden,

wie andere

Anwender mit

konkreten Update-Dateien

zurechtgekommen

sind.

Bastelstube: Programmierern stehen leistungsfähige Tools zum Erstellen

modifizierter System-Software zur Verfügung.

Kunden zum Kauf eines neuen Geräts drängen.

Das mag in manchen Fällen auch zutreffen.

Doch oft gibt es andere Gründe: So sind auch

die Entwicklungs-Ressourcen der Hersteller

begrenzt. Die Produktmanager müssen dann

entscheiden, um welche Baustellen sich die

Programmierer zuerst (oder überhaupt) kümmern

sollen. Außerdem setzen Rechenleistung

und Speicherkapazität oft Grenzen. Auf

zu alten Modellen läuft die neue OS-Version

womöglich gar nicht oder zu langsam – dann

wäre ein Update sogar abträglich.

Updates Marke Eigenbau

Trotz dieser Argumente suchen einige frustrierte

Anwender nicht ganz unproblematische

Alternativen. Da Android auf Open-

Source-Software basiert, gibt es da durchaus

Möglichkeiten: Begabten Hobbyprogrammierern

stehen alle Werkzeuge und Informationen

zur Verfügung, um von den Herstellern

vernachlässigte Anpassungen selbst vorzunehmen.

Das Ergebnis sind „Custom-ROMs“

– Firmware-Versio nen, die ohne Zutun der

Hersteller entwickelt wurden.

In einschlägigen Webforen finden sich jede

Menge Hinweise auf solche selbstgebastelten

Updates – bis hin zu Schritt-für-Schritt-Anleitungen

und den Download-Links. Allerdings

ist die Installation nicht trivial. Denn dazu

muss man den für Normalanwender normalerweise

nicht zugänglichen „Root-Access“ zum

Android OS zugrunde liegenden Linux-System

erlangen und dann eine wirklich passende

Software-Version installieren. Ein kleiner Fehler

bei dieser Prozedur kann ein teures Gerät

unbrauchbar machen.

Was sagen die Hersteller?

Warum dauert es oft recht

lang, bis Updates auf die

jüngste Android-Version angeboten

werden? Und warum

sind sie oft für ältere Geräte

gar nicht erhältllich?

André Lönne,

Executive Director

HTC DACH

Wir wollen unseren Kunden Updates

so schnell wie möglich zur Verfügung

stellen. Allerdings dauert es

eine gewisse Zeit, bis sie alle Testphasen

durchlaufen haben und bis

Freigaben und Abstimmungen mit

allen Partnern abgeschlossen sind.

Annika Karstadt,

Leiterin PR

Telecom Division

Samsung Deutschland

Wir als Hersteller können zwar nur

eingeschränkt in eine offene Plattform

eingreifen, wollen aber mit

Software-Updates zu mehr Sicherheit

und Qualität beitragen. Daher

nehmen wir uns genug Zeit für den

Test von Software-Updates.

Steffen Grosch,

Produktmanager

Smartphones

Sony Mobile

Wir müssen die Updates an unsere

Hardware anpassen, optimieren oder

Apps wie Kamerasteuerung oder Telefonie

ersetzen. Dazu erfolgen ständige

Tests und Abnahmen. Eine Verfügbarkeit

kurz nach dem Google-Release ist

daher schlicht unmöglich.

Welche Rolle spielen in

diesem Zusammenhang die

Mobilfunkprovider?

Sobald HTC ein Update finalisiert

hat, durchläuft es eine Überprüfung

bei allen Providern, die das

jeweilige Gerät anbieten. Nach

Freigabe erfolgt die Bereitstellung

für die Anwender. Die dafür

erforderliche Zeit kann variieren.

Ein Software-Update behandeln wir

genau wie eine Produkteinführung.

Aus diesem Grund möchten wir alle

Sicherheitsbedenken zuerst intern

ausschließen. Im Anschluss daran

erfolgt die sorgfältige Freigabe

durch die Provider.

Natürlich kann es nicht auf ewig neue

Releases geben. Viel entscheidender

ist aber, dass ältere Geräte meist über

weniger Rechenleistung und Speicher

verfügen. Was nutzt die neueste

Version, wenn sie nicht richtig

läuft?

Was sagen Sie als Hersteller

dazu, wenn Anwender das

Thema selbst in die Hand

nehmen und sich Custom-

ROMs basteln?

Davor können wir nur warnen. Der

Besitzer geht das Risiko ein, dass es zu

Funktionsstörungen kommt – von Abstürzen

über schlechten Empfang bis

zu höherem Akkuverbrauch. Außerdem

verfällt dadurch der Garantieanspruch.

Als Hardware-Hersteller können wir

nur davon abraten, illegale Software

zu installieren. Zum einen erlischt

der Garantieanspruch, zum anderen

gibt der Kunde auf diese Weise

schlimmstenfalls auch die Kontrolle

über sein Telefon ab.

Wer basteln möchte, kann dies

gerne tun. Sony bietet über seine

Developer-Seiten sogar die Möglichkeit,

den Bootloader zu entsperren.

Spielt der Anwender unkon trollierte

Software auf, können wir dafür aber

keine Garantie mehr übernehmen.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


41

Android-Check: Welche Tablets sind wirklich aktuell?

Wie schnell und wie gewissenhaft stehen Android-Updates zur Verfügung?

Wir haben die Update-Historie von fünf populären Tablets überprüft.

Endlich am Ziel? Ein fürs eigene Smartphone-

Modell passendes „Custom-ROM“ enthält das

ersehnte Update.

Auch wenn es nicht verboten ist, solche Eigenbau-Software

zu entwickeln oder zu installieren,

spielt sich das Ganze in einer Grauzone

ab. Die Hersteller verweisen darauf, dass

diese Updates nicht sorgfältig in Messlabors

getestet und mit den Netzbetreibern abgestimmt

wurden. Theoretisch ist deshalb vor

allem bei Mobilfunkgeräten jede Menge Unbill

denkbar – schlechterer Empfang, Störung

des Mobilfunknetzes, erhöhte Strahlung,

partielle Funktionsausfälle, schnellere Akkuleerung.

Da rüber hinaus können bei Software

aus ungeprüften Quellen Datenspionage,

Überwachung und Abzocke drohen. Dass die

Hersteller jede Garantie ablehnen, sobald inoffizielle

Software auf ihre Geräte installiert

wird, ist verständlich.

Schwierige Abwägung

Verfechter von Custom-ROMs halten dem entgegen,

dass sich meist verantwortungsvolle

und ver sierte Programmierer der Adaption

annehmen. Zudem gebe es eine Art Gruppenkontrolle:

Fehlerhafte Software würde in

den ausgiebigen Foren diskussionen schnell

gebrandmarkt.

Wie sollen sich Android-Nutzer also entscheiden?

Auf jeden Fall sollte man die Installation

inoffizieller System-Software nicht auf die

leichte Schulter nehmen. Wen die genannten

Gefahren abschrecken, der sollte lieber ein

paar Monate auf ein offizielles Update warten

oder mit der verfüg baren Software vorliebnehmen

– insbesondere, wenn ein Ausfall

des Geräts nur schwer zu verschmerzen wäre.

Wer aber unbedingt ein älteres Modell mit

einem Custom-ROM aufrüsten will, sollte

sich vorher in Foren wie www.android-hilfe.

de oder www.androidpit.de über Erfahrun gen

anderer Nutzer mit dem konkreten Update informieren.

Warten Sie lieber etwas länger und

nutzen Sie die Zeit zur Recherche, bevor Sie

eine irgendwo im Web gefundene Firmware

auf Ihre Hardware loslassen. Wer hier übereilt

agiert, riskiert einen Totalausfall.

kl

Acer Iconia Tab A500

Zum Marktstart im Juni 2011 trat das

Iconia Tab mit Android 3.0 an. Die WLAN-

Version A500 konnte sich im Juli 2011

über Version 3.1 und im September über

Version 3.2 freuen, die UMTS-Variante

A501 wurde im September 2011 direkt auf

3.2 aktualisiert. 4.0 folgte im Juni 2012.

HTC Flyer

Schon zum Start im Mai 2011, der noch

mit Android 2.3 erfolgte, versprach HTC

ein baldiges Update auf „Honeycomb“.

Darauf mussten Flyer-Käufer lang warten,

erst Anfang 2012 war es soweit – dafür

gab’s dann gleich Version 3.2. Doch 4.0

wird der Flyer nicht mehr bekommen.

Motorola Xoom

Zum Start im April 2011 lief auf dem Xoom

An droid 3.0, im August 2011 folgte Version

3.1 und im November 2011 Version

3.2. Auf „Ice Cream Sandwich“ (4.x)

mussten Xoom-Nutzer bis Ende Juni

dieses Jahres warten – das Update gibt es

aber vorerst nur für die WiFi-Variante.

Samsung GalaxyTab 10.1

Zum deutschen Marktstart im August 2011

erschien das GalaxyTab 10.1 mit Android

3.1, das nach Streit mit Apple modifizierte

10.1N folgte im Januar 2012 gleich

mit 3.2. Diese Version bekam das Galaxy

Tab 10.1 im November 2011 als Update. Bis

zum Redaktiosnschluss begann schließlich

der Test-Rollout von Android 4.0.4.

Sony Tablet S

Dank seines späten Markteintritts im

September 2011 wurde Sonys Tablet S

von vornherein mit Android 3.2 ausgeliefert.

Das von den Kunden heiß

erwartete Update auf Version 4.0

„Ice Cream Sandwich“ rollte Sony dann im

Mai 2012 und somit recht frühzeitig aus.

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42

SOFTWARE

TUNING

TUNING-TIPPS FÜR ANDROID-TABLETS

Android-

Tuning

Wer die richtigen Tricks und Kniffe kennt, kann aus

seinem Android-Tablet mehr herausholen. Die

besten Tipps im Überblick. VON HANNES RÜGHEIMER

Tief in den Einstellungen und im Innenleben

von AndroidOS finden sich eine

Menge Funk tionen, mit denen Sie die Arbeitsweise

Ihres Tablets tunen können. Gerade für

Android-Neulinge gibt es hier viel zu entdecken.

Einige besonders gute Tipps haben wir

für Sie zusammengestellt.

Automatisches Trennen der

1

WLAN-Verbindung verhindern

AndroidOS kann eine vermeintlich nicht

benötigte WLAN-Verbindung trennen, um

Akkustrom zu sparen. Unter Umständen

führt dies jedoch zu Problemen mit Apps

oder Downloads. Sie können die Automatik

abschalten, indem Sie unter Einstellungen/

Drahtlos&Netzwerke das Menü (drei Punkte

rechts oben im Display) und dort Erweitert

auswählen, und dann die Einstellung unter

WLAN-Richtlinie ändern. Voreingestellt ist

Wenn Bildschirm sich abschaltet, bei Prob-

lemen kann die Variante Nie, wenn im Netzbetrieb

oder Nie helfen. Die letztgenannte

Einstellung leert aber den Tablet-Akku

schneller. Bei Stromknappheit wechseln

Sie gegebenenfalls zurück auf die Grundeinstellung.

Bereits gekaufte Apps auch

2

auf dem Tablet verwenden

Apps, die Sie im Android Market beziehungsweise

bei Google Play zum Beispiel schon mit

Ihrem Smartphone gekauft haben, lassen sich

auf mehreren Geräten installieren und nutzen

– etwa auf einem neuen Smartphone oder

auch auf Ihrem Tablet. Dazu sind bisherige

App-Käufe in Ihrem Google-Konto hinterlegt.

Voraussetzung ist jedoch, dass die App für

den Einsatz auf dem Tablet geeignet ist. Hier

bietet aber gerade das neue An droidOS 4.0

„Ice Cream Sandwich“ neue Unterstützungsfunktionen.

Standort-Ermittlung verbessern

3

Wenn Karten-, Navigations- oder andere

standortbezogene Apps bei der Ermittlung

Ihrer Position häufig danebenliegen, sollten

Sie einmal einen Blick in Einstellungen/Standortdienste

werfen. Hier können Sie festlegen,

ob die Positionsbestimmung per WLAN und/

oder per GPS erfolgt. Beide Varianten tragen

zwar zum Stromverbrauch Ihres Tablets bei,

verbessern dafür aber auch die Genauigkeit

der Ergebnisse.

Zeit bis zur Displayabschaltung

4

verändern

Auch diese Funktion ist in der Grundeinstellung

auf Stromsparen getrimmt: Unter Einstellungen/Display/Ruhezustand

ist je nach

Hersteller ein Wert von einer oder zwei Minuten

hinterlegt. Typische Wiedergabe-Apps wie

Videoplayer oder E-Book-Reader können diesen

Timeout zwar übersteuern, aber wenn die

Mit dieser Einstellung schaltet das Tablet WLAN

nur noch im Akkubetrieb automatisch ab.

Einmal gekaufte Apps kann man auf mehreren

Android-Geräten installieren.

Mit dieser Einstellung werden Webseiten in der

für Desktop-PCs ausgelegten Version geladen.

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43

Vorgabe für Ihren Bedarf zu knapp ist, können

Sie ihn im beschriebenen Menü verändern

– wieder um den Preis, dass sich der Akku

schneller leert.

Browser-Identifikation umstellen

5

Der in Android integrierte Web-Browser

identifiziert sich gegenüber den besuchten

Seiten als Android-Browser. Wenn das besuchte

Web-Angebot eine entsprechende

Unterscheidung vornimmt, kann dies dazu

führen, dass Sie die Mobil-Version einer Seite

statt der für Desktop-PCs ausgelegten Version

angezeigt bekommen. Gerade bei der Nutzung

eines Tablets ist dies oft unerwünscht.

Sie können deshalb in den Menü-Optionen

des Browsers (drei Punkte in der rechten oberen

Display-Ecke antippen) die Einstellung

Desktop-Version wählen. Dann identifiziert

sich der Browser als „normaler“ PC-Browser.

Zusätzliche Steuerfunktionen

6

des Web-Browsers aktivieren

Schon seit Version 3.0 „Honeycomb“ gibt es

im Android-Browser den Zugriff auf so genannte

Labs-Funktionen – Experimente aus

den Google-Labs. Hier können Sie etwa eine

nützliche Schnell-Steuerung für den Web-

Browser einschalten. Sie finden die Aktivierung

unter Menü/Einstellungen/Labs. Sollte

Ihnen die Schnellsteuerung nicht zusagen,

können Sie sie hier auch wieder abschalten.

Künftig könnten noch andere Experimental-

Funktionen aus Googles Entwicklungslabor

hier auftauchen.

Der Android-Browser bietet auf Wunsch eine

praktische Schnellsteuerung für die Navigation.

Achtung: Je nach Hersteller und Version können

einige Funktionen auf manchen Geräten fehlen

oder anders erreichbar sein als beschrieben.

Apps schneller vom Tablet

7

deinstallieren

Bei Ausprobieren von Apps aus dem Android

Market werden Sie immer auch mal an Angebote

geraten, die Sie nach kurzem Anspielen

doch wieder von Ihrem Tablet löschen möchten.

Dafür sieht An droid grundsätzlich die

Möglichkeit vor, die fragliche App im Programm

Einstellungen unter dem Eintrag Apps zu deinstallieren.

Unter Honeycomb (Android OS 3.x)

und Ice Cream Sandwich (4.x) geht es aber

auch schneller: Sie können das Icon der fraglichen

App aus dem Bildschirm Apps & Widgets

einfach auf den Menüeintrag Deinstallieren am

oberen Bildschirmrand ziehen. Doch Achtung:

Wenn Sie das App-Icon auf dem Home-Screen

auf den Eintrag Entfernen ziehen, löscht dies

nur das Icon vom Home-Screen, die App wird

nicht deinstalliert.

Eigene Apps schneller finden

8

Wenn Sie viele eigene Apps installiert

haben, wird das Menü Apps & Widgets

schnell etwas unübersichtlich. Hier helfen

zwei kleine Funktionen, die man leicht übersieht:

Zum einen können Sie mit dem Menü

rechts oben im Display die Sortierung zwischen

A bis Z und Neueste zuerst umschalten

– mit letzerer Option erscheinen die jüngst

installierten Apps zuerst in der Liste. Zum anderen

können Sie die Darstellung filtern, indem

Sie oben links die Kategorie Downloads

wählen. Dann werden nur noch solche Apps

angezeigt, die Sie aus dem Android Market

beziehungsweise anderen Quellen heruntergeladen

haben.

Tethering zwischen

9

Tablet und Smartphone

Möglicherweise haben Sie sich beim Kauf

Ihres Tablets für ein reines Wi-Fi-Modell entschieden,

weil Sie sich sagten, dass Sie mit

Ihrem Smartphone ja schon ein Gerät für mobilen

Datenfunk hätten, das als 3G-Modem

dient. Voraussetzung dafür ist, dass Ihr Provider

beziehungsweise Ihr Smartphone-Tarif

Ein reines WLAN-Tablet kann mittels Tethering

auch ein Smartphone als Modem nutzen.

Die Verbindung für das Tethering mit Blackberrys

läuft über Bluetooth.

Apps kann man alphabetisch oder nach Installationsdatum

sortiert anzeigen lassen.

Tetherhing erlaubt. Trifft dies zu, hängt die genaue

Vorgehensweise von Ihrem Smartphone

ab: Viele Geräte (Android-Phones oder etwa

auch iPhones) erzeugen beim Tethering einen

WLAN-Hotspot, den Sie dann wie ein normales

WLAN in der Funknetz-Liste Ihres Tablets

auswählen müssen. Zur Anmeldung benötigen

Sie das vom Smartphone vorgegebene

Passwort.

In anderen Fällen (etwa mit Blackberrys)

muss eine Bluetooth-Verbindung hergestellt

werden. Auf dem Tablet wählen Sie das Programm

Einstellungen, aktivieren dort unter

Drahtlos & Netzwerke die Bluetooth-Funktion,

tippen auf Nach Geräten suchen, klicken dann

das gefundene Handy an und bestätigen auf

beiden Geräten die Kopplung. Anschließend

wählen Sie in den Eigenschaften des Handys

die Option Internet mitbenutzen. Taucht sie

nicht auf, müssen Sie auf dem Handy das

Bluetooth-Profil Dialup Networking für die

gekoppelte Verbindung aktivieren. Klappt

auch dies nicht, wird Bluetooth für diesen

Zweck nicht unterstützt. Helfen können dann

manchmal Apps von Drittanbietern. kl

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44

SOFTWARE

PLUG-INS

DIE BESTEN PLUG-INS

Filter-

Feuerwerk

Sie ergänzen den Werkzeugkasten der Bildretusche-

und -montage-Programme und glänzen

mit tollen Effekten: Plug-ins sind mehr als das

Salz in der Suppe von Photoshop & Co.

Wir stellen Ihnen die zehn besten

kostenlosen Zusatzprogramme

vor. VON PETER KNOLL

E

rst zwei gute Nachrichten: Fast alle

der bekannten Bildbearbeitungsprogramme

unterstützen die von Adobe spezifizierte

Photoshop-Plug-in-Schnittstelle.

Dank dieser Schnittstelle lassen sich

tausende Zusatzprogramme aufrufen

und nutzen. Darüber hinaus

integrieren diese Schnittstelle

eine ganze Reihe anderer

Programme wie die Zeichenprogramme

Adobe Illustrator

oder CorelDraw. Neben

Photoshop, PhotoImpact,

Paint Shop Pro, Photo-

Paint etc. sind z.B. bekannte

Bildbetrachter,

darunter der beliebte IrfanView,

für Zusatzprogramme

per Photoshop-

Plug-in offen. Einige der

wenigen – unrühmlichen

– Ausnahmen sind Gimp

und ausgerechnet das aktuelle

Photoshop Lightroom

4.1 aus dem Hause des

Schnittstellen-Definierers

Adobe: Es benötigt

eigene Plug-ins,

die auf die Endung .lrplugin

lauten.

Praktisch: Es gibt für Bildverbesserungen

wie für Verfremdungen

eine riesige Auswahl

kostenloser Plug-ins. Seit

Adobe mit Photoshop 2.0 ab

1991 seine offene Plug-in-Schnittstelle

angeboten hat und bereits im

Jahr darauf die bis heute beliebten,

längst bei Corel gelandeten Kai´s PowerTools

sensationelle Effekte ermöglichten, hält der

Filter-Boom an – obwohl eine reichhaltige Filterausstattung

selbst beim Grundprogramm

schon allgemein üblich ist. Viele der kostenlosen

Zusatzfilter entstanden mit der Filter

Factory, die Adobe mit Photoshop 3.0 mit auf

die Installations-CDs gepackt hat.

Und nun zu den schlechten Nachrichten:

Viele der kostenlosen Angebote im Netz sind

gar keine Plug-ins – auch wenn sie auf vielen

Seiten unter dieser Rubrik geführt werden.

Dies führt dazu, dass das Kopieren in den einschlägigen

Plug-in-Ordner der Bildbearbeitungs-Software

nichts bewirkt.

Ein sehr nützliches Programm, das fälschlicherweise

oft unter der Rubrik „Plug-in“ geführt

wird, ist beispielsweise der Red Eye Remover

2 von Vicman. Damit lassen sich Rote

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45

Augen entfernen; das Mini-Programm kann

die Wirkung der Rote-Augen-Korrektur präziser

einstellen als die verbreiteten Standard-

Tools der Bildbearbeitungs-Software. Sie finden

es unter http://files.vicman.net/redinst.

exe. Selbst die „echten“ Plug-ins funktionieren

– abgesehen von wenigen Ausnahmen –

in der Regel nicht zusammen mit den 64-Bit-

Versionen von Photoshop.

Dies wäre noch leicht zu verschmerzen, wenn

sie wenigstens in der versionsgleichen, von

Adobe weiterhin mitgelieferten 32-Bit-Version

ordentlich laufen würden. Doch auch das ist

nicht zwingend der Fall: Viele Filter reagierten

auf den Versuch, sie unter CS6 mit 32 Bit auf

unserem Test-PC (Windows 7 Professional, 64

Bit) zum Laufen zu bringen, mit nervtötenden

Speicherfehlern, mahnten ein fehlendes JavaScript-Modul

oder eine angeblich nicht vorhandene,

tatsächlich nicht erkannte DLL an.

Berüchtigt für Plug-in-Probleme ist zudem

Photoshop 7.0. Immerhin hilft hier das Aufspielen

der Fehlerkorrektur zu Version 7.01,

damit sich die zuvor meist „inkompatiblen“

Filter wieder verwenden lassen.

Effekte mit störendem Wasserzeichen

Doch auch bei den Funktionen der Filter

selbst liegt zuweilen einiges im Argen. So

stießen wir bei der Suche nach den spannendsten

Freeware-Filtern immer wieder auf

als „Vollversion“ getarnte Demo-Software, die

sich nur mit Wasserzeichen auf dem Ergebnis

testen ließ – ein Paradebeispiel ist FilterOptix

von VanDerLee.

Probleme gibt es zudem oft schon bei der

Installation. Im Unterschied zu Skripten oder

den Photoshop-Aktionen nutzen

Plug-ins nämlich nicht

die bereits im Programm verhandenen

Werkzeuge. Um sie

aufzurufen, werden sie stattdessen

im Plug-in-Ordner des

jeweilgen Bildbearbeitungsprogramms

installiert, wobei

die entsprechenden Ordner bedauerlicherweise

oft nicht auf

den ersten Blick zu identifizieren sind.

Den Vogel schießt dabei ausgerechnet Adobe

ab: Bereits im ersten Untermenü des Programms

– zum Beispiel C:\Programme (x86)\

Adobe\Adobe Photoshop CS6 – erscheint ein

Ordner Plug-ins. Dort wiederum werden Sie

den AdobePSDXLoader, nicht jedoch die erwarteten

Plug-ins finden. Letztere wiederum

versteckt Adobe unter Adobe Photoshop CS6\

Required\Plug-Ins. Neue Filter, sie tragen

korrekterweise die Endung 8bf, müssen Sie

also in diesen Ordner kopieren. Einige Programme,

beispielsweise Corel Photo-Paint,

Viele „kostenlose“

Plug-in-

Pakete sind

nervige Mogelpackungen

Rauschkiller: Lästiges

Bildrauschen verringert

der Filter Hi

ISO Noise Reduction.

Die Besonderheit

des Plug-ins ist die

gleichzeitig mögliche

Schärfung der Kanten

in einem Schritt mit

integrierter Vorschau

auf das Ergebnis.

laden die Filter zudem erst beim ersten Aufruf.

Dadurch starten diese schneller, doch beim

ersten Filteraufruf kommt es zu einer kurzen

Gedenkpause.

Andere, darunter Photoshop, laden die dazu

vorgesehenen Filter bereits beim Programmstart

– wer 200 zusätzliche Plug-ins einbindet,

muss also etwas länger warten, bis er

loslegen kann.

TIPP

Installieren Sie zusätzliche

Filter in eigenen, eindeutig

bezeichneten Ordnern –

möglichst nicht im Standardordner:

Die meisten Bildbearbeitungsprogramme

bieten

seit mehreren Programmgenerationen

die Option, mindestens

einen zusätzlichen Ordner für Filter

anzugeben. Diese Option finden Sie in

der Regel unter den Voreinstellungen des

Bildbearbeitungsprogramms.

Es ist generell ratsam, nicht zu viele Filter auf

einmal zu aktivieren. Einige Programme bieten

deshalb feine Optionen, einzelne Filter

gezielt einzubinden.

So finden sie eine solche Verwaltung etwa bei

IrfanView, wenn auch etwa versteckt, über

Bild/Effekte/Einstellungen/Vorschau/Adobe

8BF Filter (PlugIn).

Bewährte Technik:

Der Extrahieren-

Filter bietet sich zum

Freistellen schwieriger

Motive an. Dazu

sollten Sie die Kante

des freizustellenden

Bereichs möglichst

eng umfahren. Der

Innenbereich wird

im Beispiel mit einer

blauen Maske gekennzeichnet.

Ein Plug-in für alle Programme

Alle bekannten Bildbearbeitungs-

Programme liefern in der Regel zahlreiche

Plug-ins mit. Diese werden bei

der Installation des Hauptprogramms

in den jeweiligen Plug-in-Ordner kopiert.

Sie lassen sich – sofern Lizenzrechtlich

zulässig – jedoch durchaus

auch in anderen Programmen nutzen.

Demo-Software liefert Zusatzfilter

Es gibt Anwender, die eine Demoversion

eines Programms installieren, um so

legal an hochwertige Zusatzprogramme

zu gelangen. So enthielten die Demoversionen

von Fireworks MX und MX

2004 Profi-Filter wie Bevel Boss von

Alien Skin.

Die Mehrfachnutzung von Plug-ins

lässt sich auf zwei unterschiedliche

Weisen erreichen:

1. Geben Sie den Pfad für diese Plugins

zusätzlich an – viele Programme

wie Paint Shop Pro gestatten zusätzliche

Plug-in-Ordner.

2. Kopieren Sie die gewünschten Plugins

und fügen Sie diese in den üblichen

Plug-in-Ordner des anderen Programms

oder einen neuen Ordner ein.

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46

SOFTWARE

PLUG-INS

Empfehlenswerte kommerzielle Plug-in-Sammlungen

Mächtige kostenpflichtige Filtersammlungen gibt es seit „Kai‘s Powertools“ viele. Eine kleine Auswahl der besten:

NIK Sharpener Pro 3.0

Schärft für 199,95 Euro Bilder

abhängig von Dateigröße

und Ausgabeziel nach

www.niksoftware.com

Alien Skin Photo Bundle

Für 495 $ (ca. 350 Euro) ein

Top-Paket für Portaits, Skalieren

und Maltechniken

www.alienskin.com

ToonIt! Photo 2.6

ToonIt! verwandelt digitale

Bilder in realistische Comics.

Der Preis: ca. 100 Euro

www.digitalanarchy.com

Portrait Professional v10

Flotte Porträtretusche bis

zur optionalen Änderung der

Gesichtsform für 48,95 Euro

www.anthropics.com

Bilder optimieren

1

Schwierige Motive freistellen:

Extract-Filter

Einer der Klassiker unter den Freistell-Tools,

der englischsprachige Filter Extract, zählt

seit Photoshop-Version CS4 nicht mehr zum

Standard-Repertoire des Bildretusche- und

Montage-Programms. Begründung: Er sei

durch das verbesserte Schnellauswahlwerkzeug

überflüssig geworden.

Wir teilen diese Auffassung nicht: Bei einer

Reihe von Motiven leistet der Extract-Filter

nach unserer Erfahrung bessere Dienste,

etwa bei wehenden Haaren vor kontrastarmem

Hintergund. Es lässt sich jedoch

oft erst nach einigen Versuchen erfolgreich

anwenden. Zu finden ist das Extract-

Plug-in unter den optionalen Filtern für

Photoshop CS4. Nach der Installation taucht

er in Photoshop CS6 oben unter Filter/

Extrahieren auf.

http://helpx.adobe.com/de/photoshop/

kb/photoshop-cs4-plug-ins.html

Bildrauschen weg:

Hi ISO Noise Reduction

Ein probates Mittel gegen das vor allem bei

Nachtaufnahmen auftretende Farb- und Helligkeitsrauschen

ist der Hi-ISO-Noise-Reduction-

Filter von Alexander Belousov.

Das zu kleine Vorschau-Fensterchen

ist zwar nicht mehr auf

der Höhe der Zeit. Immerhin ist

es mit einer Lupen-Funktion

ausgestattet.

Dafür lässt sich zeitgleich das

Rauschen in drei Stärken korrigieren.

Die Besonderheit:

2 3

Jeder Anti-Bildrauschen-Filter

ist genaugenommen ein Weichzeichner. Unerwünschten

„Weichspülungen“ wirkt die

gleichzeitig mögliche Konturenschärfung mit

vier Vorgaben-Varianten notfalls entgegen.

Fein dosierbarer

Scheinwerfer: Die

Regler der Contrast

Mask von Martin

Vicanek gestatten

die Unterdrückung

von Halos. Praktisch

ist das zeitgleich

mögliche Aufhellen

und Abdunkeln zu

dunkler bzw. zu heller

Bildbereiche.

Zu helle und

zu dunkle

Bildstellen in

einem Schritt

korrigieren

www.foto-freeware.de/

hi-iso-noise-reduction-filter.php

Helligkeit ausgleichen und Halos

unterdrücken: Contrast Mask

Martin Vicaneks Contrast Mask schlägt drei

Fliegen mit einer Klappe: Er hellt in einem

übersichtlichen Dialog zu dunkle Bereiche

auf, dunkelt zu helle Bereiche

ab und beseitigt zugleich ungewollte

Lichteffekte – Halos.

Dieser Effekt tritt etwa beim

Freistellen ohne oder einer

falsch eingestellten weichen

Auswahlkante auf. Weitere

Stärken des Plug-ins sind der

klare Aufbau mit Schiebereglern

und die große Vorschau.

http://vicanek.de/plugins/downloads/

contrastmask.zip

Vignettierung beseitigen:

4 Vignette Corrector

Der Vignette Corrector von Martin Vicanek bietet

sich an, um Vignettierungen (Helligkeitsabfall

an den Bildrändern) auszugleichen.

Alternativ lässt sich das angenehm einfach zu

bedienende Plug-in auch zum Erzeugen von

Vignetten verwenden. Die erzeugte Maske

kann auf Wunsch angezeigt werden, der Mittelpunkt

der Vignette zudem auf X- und Y-Achse

pixelweise verschoben werden – praktisch,

wenn Sie bereits einen Bildausschnitt gewählt

haben und die Vignette nicht zentriert ist.

http://vicanek.de/plugins/downloads/

vignettecorrector.zip

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47

Bilder verfremden

Bilder fluten: Zombie und Flood

5

Zum künstlerischen Verfremden von

Fotos bietet es sich an, mehrere Filter miteinander

zu verknüpfen. Eine fantastische Filterkombination

ist der Zombie- und der Flood-

Filter, beide stammen von Flaming Pears.

Das kostenlose Filterpaket des Profi-Filterherstellers

läuft als eines der wenigen kostenlosen

Angebote auch einwandfrei unter Photoshop

CS6 64 Bit.

Mit dem 1-Klick-Filter Zombie tauchen Sie

idealerweise ein Portraitfoto, auf dem Augen

und Zähne gut sichtbar sind, in ein Bild mit

kühlen Farben und glasigen Pupillen. Anschließend

filtern Sie das Zwischenergebnis

nach Gusto mit dem vielseitigen Flood-Filter.

Er liefert dazu dutzende Einstell-Varainten.

www.flamingpear.com/download.html

Entwicklungslabor:

6 virtualPhotographer

Ein mächtiges Werkzeug für Retro-Fotos ist

der virtualPhotographer, der uns in Version

1.5.6 vorliegt. Er bietet besonders detaillierte

und überzeugende Einstell-Optionen in drei

Reitern.

So gibt es bereits im Reiter Main des englischsprachigen

Plug-ins zehn Voreinstellungen,

darunter 60´s Magazine, BMovie, Cross oder

PunchDrunk. Im Reiter Film bestimmen Sie

zudem Filmtyp und ASA-Zahl (zwischen 25 à

la Kodachrome bis zu 1600 ASA). Zudem gibt

es Schieberegler für Helligkeit, Kontrast und

das Filmkorn.

Im Reiter Style wählen Sie aus fünf vorgegebenen

fotografischen Stilen und auf

Wunsch einen der vielen Effekte. Allein für die

Schwarzweiß-Wandlung stehen zehn Variationen

bereit.

www.optikvervelabs.com/virtualphotogra

pher.asp

Nacht-Sicht: Fotomatic Nightscope

7

Nachtstimmung gefragt? Eine schnelle

wie optisch überzeugende Lösung dafür liefert

Flotte Fehlerkorrektur:

Vignette Corrector

beseitigt via Schieberegler

ungewollte

Vignettierungen (oft

ein Objektivfehler, vor

allem bei Weitwinkel-

Objektiven) im Nu.

Die ausreichend große

Vorschau hat bei den

kostenlosen Filtern

Seltenheitswert.

Zombie-Fluten: Die Filterkombination aus Zombie- und Flood-Filter wandelt ein eher langweiliges

Porträtfoto in einen Hingucker.

Fotomatic Nightscope von Stephen Upham.

Der Filter bedarf einiger Versuche, um das optimale

Ergebnis zu erzielen.

Im Beispiel wandelten wir eine Schildkröte,

aufgenommen bei hellem Tageslicht in hellblauem

Meerwasser, in ein Nachttier.

Für die einzelnen Farben stellten wir jeweils

deutlich unterschiedliche Werte für das Korn

Original Colorize Cool, Velvita Chalky, Black and White Green Punch

Variantenreich: Der virtualPhotographer simuliert analoge Fotografie in Reinkultur. Von links: Original, Colorize, Cool mit Velvita, Chalky Black and

White und Green Punch mit simulierter Cross-Entwicklung.

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


48

SOFTWARE

PLUG-INS

Den Plugin Manager gibt es in einer kostenlose

und in einer kostenpflichtigen Variante.

Verwaltung per Plug-in-Manager

Der Klassiker unter den Plug-in-Managern

ist das gleichnamige Programm von

Icnet. Die oft zu Unrecht als Freeware angepriesene

Shareware-Version 2.1 kostet

rund 26 Euro, die ältere Variante ist tatsächlich

kostenlos. Bei der in Deutsch

erhältlichen Fassung 2.1 gehen Sie auf

Datei/Konfiguration und wählen unter

Neu den richtigen Plug-in-Ordner. Es lassen

sich mehrere Ordner wählen, auch

Unterordner werden (meist) korrekt erkannt.

Auf Wunsch fügt der Manager

Trennlinien ein. In der winzigen Vorschau

erscheinen viele der Effekte, jedoch

bei weitem nicht alle Plug-ins.

Plug-In Switch

Die Freeware Plug-In Switch macht

nichts anderes, als installierte Filter mit

der Endung 8BF zu deaktivieren und wieder

zu aktivieren. Dies erfolgt schnell und

zuverlässig. Dazu ist es allerdings in der

aktuellen Version 1.3 nötig, exakt in den

jeweiligen Ordner zu surfen, die zu deaktivierende

Plug-ins einzeln zu markieren

und mit Switch OFF zu deaktiveren.

ein und betonten die Grüntöne bei geringerem

Blauanteil.

www.cybia.co.uk/fotomatic.html

Fotos künstlich altern lassen:

8 Perfect Effects Free

Von OnOne-Software kommt eines der mächtigsten

Filterpakete. Einige Hochleistungs-

Filter gibt es im Paket Perfect Filters Free

kostenlos, das Photoshop, Photoshop Elements,

Lightroom oder Apperture voraussetzt.

Bei der Installation fragt Sie der Assistent,

ob Sie die Filter in eines der erkannten

Programme – etwa Photoshop CS6, 64 Bit

– installieren wollen. Daraufhin schreibt

das Programm eine Reihe von

DLLs und die Filter an den gewünschten

Ort – innerhalb von

Photoshop tauchen die OnOne-

Filter anschließend dennoch

nicht auf.

Sie sind stattdessen wie ein

eigenständiges Programm zu

starten. Angenehm fällt die

überragende Vorschau auf – inklusive

optionalem Splitscreen

für Vorher- und Nachher-Ansicht

und viele Detaillösungen wie

die Option, Filter zu stapeln. Der

Filter Antique Rounded lässt das Motiv schon

mal Jahrzehnte altern. Endgültig in den Look

einer alten Postkarte verzaubern Sie das Foto

mit Secret Formula.

www.ononesoftware.com/free

Druck-Werk: Cybia Demitone 25

9

Sie haben sich schon immer gefragt,

wie Sie die Wirkung eines Druckrasters oder

einer gestickten Handarbeit erzielen? Demitone

25 liefert die Antwort. Er rastert das Bild

auf; die Wirkung überzeugt am meisten, wenn

Sie zuvor die Hintergrundebene kopieren und

teiltransparent – im Beispiel haben wir 60 %

Deckkraft gewählt – über das aufgerasterte

Zeit-Maschine: Die Perfect Effects 3.0 erzeugen

mit den Effekten Antique Rounded und Secret

Formula die Anmutung einer uralten Postkarte.

Bild legen. Es erscheint sonst ausschließlich

in Graustufen.

www.flamingpear.com/download.html

Texturen-Malerei:

10

OnOne Perfect Effects Textures

Die Perfect Effects bestehen aus vier Bereichen

mit einem weiteren Reiter, in dem

Sie Voreinstellungen ablegen. Die Texturen

umfassen Spezialeffekte wie Cracked Paint

(abblätternde Farbe). Um aus der Milchkanne

aus Blech eine edle Bronzekanne zu gießen,

bietet sich Warm Concrete Subtle an.

Vor dem Auftragen von Texturen empfehlen

wir, über Layers, Schaltfläche Copy, eine zusätzliche

Ebene anzulegen – dadurch lässt

sich die Effektwirkung noch genauer steuern.

In diesem Bereich stehen zudem gegenüber

dem Effects-Bereich vier weitere Werkzeuge

bereit. Besonders praktisch ist das Transform

Tool, mit dem wir im Beispiel die Breite der

Milchkanne änderten.

Den Klick auf die Bereiche Mask, Portrait, Focus,

Frame und Resize können Sie sich sparen

– sie sind nicht mit weiteren Funktionen,

sondern mit Werbung für die entsprechenden

OnOne-Filterpakete verknüpft.

www.ononesoftware.com/free

pk

Mehrere Instanzen lassen sich in Cybia Plug-

In Switch zum Zeit sparenden Deaktivieren

von Plug-ins gleichzeitig starten.

Raster-Effekt: Demitone 25, es gibt auch die Variante Demitone 50, rastert das Foto auf.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


LEGO und das LEGO Logo sind Marken der LEGO Gruppe. ©2012 The LEGO Group. ©2012 Lucasfilm Ltd. & TM. All rights reserved.

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werden Ihnen alles abverlangen: Fingerspitzengefühl, Konzentration, Ausdauer. Das Ergebnis:

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zu haben. Nehmen Sie die Herausforderung an!

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50

SOFTWARE

WINDOWS 7

1

2

3 4

5

6

Ändern Sie den Stil Ihrer

Windows-7-Oberfläche! Wir

zeigen Ihnen, wie Sie den

Kachel-Look von Windows 8

installieren, dreidimensionale

Würfel formen oder auch ein

Design ganz nach Ihrem

eigenen Geschmack.

VON TOM RATHERT

7

8 9 10

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


DVD

CD

Toolpaket

Windows Modding

51

WINDOWS-MODDING

Schöner als

Windows 8 je war

C

hrom, tiefergelegte Stoßdämpfer und

detailverliebte Bilder im Lack der Karosserie

stehen als Sinnbild für das Modding

von Autos. Hauptsache, es ist ein Hingucker.

Doch cooles Aussehen kann auch

echte Vorteile mitbringen. Wenn etwa der

Außenspiegel besser positioniert ist oder

der Luftwiderstand geringer ist und dadurch

Benzin gespart wird. Beim PC motzen Sie

entweder das Gehäuse auf (Case-Modding),

was nicht Bestandteil dieses Artikels sein

soll, oder verpassen der Windows-Oberfläche

ein neues individuelles Aussehen

(Desktop-Modding). Dabei lohnt es sich,

alle Werkzeuge und Minianwendungen so

anzuordnen, dass Sie besser dran kommen

und mehr Funktionalität auf dem Desktop

bekommen.

ACHTUNG!

Modding ist etwas für den privaten Rechner.

Ihren Dienstwagen motzen Sie ja auch

nicht auf. Und wie verchromter Stahl an

Stabilität verliert, kann Windows-Modding

die Stabilität des Betriebssystems senken.

Legen Sie deshalb vor dem Modding einen

Systemwiederherstellungspunkt an und

sichern Sie die gesamte Systempartition

als Image-Datei. Mit dieser Sicherung im

Rücken macht das Anpassen der Oberfläche

mehr Spaß, da Sie Fehler ungeschehen

machen können.

Bevor Sie die komplizierten Sachen versuchen,

üben Sie erst mal mit den Werkzeugen,

die Microsoft Windows mitgegeben hat. Für

die komplizierteren Sachen haben wir Programme

zusammengestellt, die Sie auf der

Heft-DVD im Tool-Paket Windows-Modding

finden.

Logon verändern

Als erstes verändern Sie das Kontobild samt

Hintergrundbild des Startbildschirms, bevor

Sie eingeloggt sind. Dazu müssen Sie jedoch

erst mal eingeloggt sein. Am besten mit Administratorrechten.

Alternativ können Sie mit

gedrückt gehaltenen [Umschalt-Strg]-Tasten

jedes Programm mit Administratorrechten

starten. Das Kontobild beim Logon ändern Sie

im Start-Menü unter dem Punkt Systemsteuerung/Benutzerkonten

und Jugendschutz.

Wählen Sie hier Eigenes Kontobild ändern und

klicken Sie in dem nun angezeigten Dialog auf

Nach weiteren Bildern suchen, wenn Sie nicht

eines der angebotenen Schmuckbilder nehmen

möchten. Als Formate sind BMP, GIF, JPG

und PNG erlaubt.

Damit Ihnen ein individueller Auftritt in einem

Guss gelingt, sollten Sie nicht nur das Kontobild

ändern, sondern auch dem Hintergrund

des Logon-Bildschirms ein neues Aussehen

geben. Das gelingt am einfachsten mit dem

Programm Logon Screen von Daniel Rebelo

(www.danielnetsoftware.com). Damit lässt

HILFREICHE LINKS

www.stardock.com

Deuschsprachige Modding-Seite

www.deskmodder.de/blog

Deutsche Seite für Desktop-Modding

www.wincustomize.com

Englischsprachige Modding-Seite

http://rainmeter.net

Desktop-Widgets

http://browse.deviantart.com

Anregungen für eigene Designs

www.freeware.de

Die Suchwörter Gadget oder Sidebar

bringen viele Minianwendungen.

sich ein beliebiges Bild für den Hintergrund

auswählen. Das Tool bietet außerdem noch

erweiterte Darstellungseinstellungen, mit

denen Sie beispielsweise Nachrichten vor

der Anmeldung einblenden und bestimmen,

welche Elemente auf dem Logon-Screenshot

zu sehen sind, etwa die Schaltfläche zum

Herunterladen. Damit alles funktioniert, darf

das Bild nicht größer als 256 KByte sein und

muss im JPG-Format vorliegen. Damit es nicht

verzerrt wird, sollte es zusätzlich dasselbe

Seitenverhältnis wie Ihre eingestellte Bild-

1 Das Tool Rainmeter 2.3.3 bietet einen

einfachen Weg, um Funktionen ins Hintergrundbild

zu integrieren.

2 Mit dem Tool Windows 7 Logon Background

Changer 1.5.2 ändern Sie auch den Startbildhintergrund

vorm Einloggen.

3 Mit CubeDesktop 1.4.0 bekommen Sie einen

drehbaren Würfel mit sechs Arbeitsoberflächen.

4 Auch ohne den Einsatz von Tools, aber mit

geschickten Icon-Anordnungen und Fotos

können Sie einen persönlichen Stil zeigen.

5 ObjectDock Free 2.0 präsentiert häufig

verwendete Tools benutzungsfreundlich.

6 Das Desktoptheme von ResEdit 1.5.11

legt ein Trapez auf den Desktop, so dass die

Verknüpfungen nach hinten strahlen.

7 Das Theme von Talisman 3.4 legt acht

Kacheln mit Anwendungen auf die Oberfläche,

um das Windows 8-Outfit zu simulieren.

8 Das futuristische anmutende Standard-

Theme von Talisman 3.4 bietet ein vergrößertes

Startfenster an.

9 Das Tool mStartEX versucht, das

Metro-Startmenü von Windows 8 zu

simulieren, indem es das Startmenü mit

einem grünen Hintergrund versieht und Icons

statt Schrift anzeigt.

10 Ein Autor für den Universal Theme

Patcher aus dem Windows 8 UX Pack 4.0 hat

das Aussehen des Desktops von Windows 8

für Windows 7 adaptiert. Das Hintergrundbild

wird in Windows 7 ausgetauscht und das

gesamte Design von Ordnern und Taskleiste

modernisiert. An den rechten Rand wird eine

App-Leiste montiert.

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


52

SOFTWARE

WINDOWS 7

Windows 7 bietet viele Bordmittel zur Anpassung der Oberfläche. So lassen sich zentral im Menü

„Anpassung“ der Hintergrund und das Schrift-, Farben- und Icon-Design ändern.

Windows 7 zu 8 Modding

Windows 8 schon jetzt“ funktioniert

unter Windows 7 nur eingeschränkt.

Alle Technikverbesserungen,

die unter der Haube passieren, wie USB

3.0, neue Treibermodelle, bessere Performance-Verteilung

und -Ausnutzung

von Windows 8, lassen sich unter Windows

7 nicht nachrüsten. Was bleibt,

ist das Aussehen der neuen Oberfläche

und die in Metro eingebetteten Funktionen

mit ihrer Cloud-Verknüpfung.

Startmenü als Mosaik

Der Stil und das Design von Windows

8 ist problemlos zu kopieren und in

Windows 7 nachzubilden. Minianwendungen

(auch Gadgets oder Widgets

genannt) lassen sich etwa als Kachel in

eine fiktive Windows-8-Metro-Oberfläche

einbinden. Trotzdem gelingt bisher

keinem Modder eine gelungene Kopie.

Microsoft nennt die Metro-Oberfläche

mittlerweile nur noch „Startmenü“. Das

nimmt sich ein Teil der Modder als Inspiration:

Ein Klick auf „Start“ in Windows

7 öffnet ein stark vergrößertes

Startmenü mit grünem Hintergrund.

Dies hat etwa mStartEX (http://solosoft.com)

verwirklicht. Der andere Weg

ist, den Desktop-Hintergrund in eine

Metro-Oberfläche zu verwandeln, wie

es ein Design bei Talisman 3.4 (www.

lighttek.com) zeigt. Oder man zeigt nur

die Desktopoberfläche im Windows-8-

Stil (http://deepxw.blogspot.com).

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de

schirmauflösung haben. Bei 1280x1024 wären

das 1,25, bei 1920x1080 wären es 1,77.

Hintergrundbild, Farben und Schriften

Um den Startbildschirm nach

dem Einloggen anzupassen,

nutzen Sie die Bordmittel von

Windows 7. Klicken Sie mit der

rechten Maustaste auf den

Desktop, und wählen Sie Anpassen.

Microsoft bietet verschiedene

Designs an, weitere

lassen sich aus dem Internet

nach einem Klick auf Weitere

Designs online beziehen herunterladen. Ein

Windows Design (engl. desktop theme) legt

die Grundelemente des Aussehens von Windows

fest. Es bestimmt Desktop-Hintergrund,

Bildschirmschoner, Fensterrahmenfarbe sowie

das Soundschema. Für Aero legt es auch

die Transparenz der einzelnen Elemente fest.

Ein Design enthält Bilder, Farben und Klänge.

Mit Hilfe von

Tools verlassen

Sie das eingefahrene

Windows-Layout

Unter Anpassung sehen Sie die Vorschläge

von Microsoft. Etwas mit den verschiedenen

Designs rumzuspielen, gibt Ihnen ein gutes

Gefühl für Effekte, insbesondere mit den Basisdesigns

mit hohem Kontrast.

In der unteren Leiste bestimmen Sie Desktop-Hintergrund,

Fensterfarbe und Sounds.

Außerdem wählen Sie hier einen Bildschirmschoner

aus.

Unter Desktophintergrund wählen Sie ein

Bild oder einen Ordner aus. Bei Ordnern zeigt

Windows 7 die Bilder als Diaschau an. Dort

stehen auch Bildposition und die Intervallfrequenz

zur Auswahl.

Fensterfarbe legt die Farbe der Fensterrahmen,

des Startmenüs und der Taskleiste fest.

Darunter gibt es einen Schieberegler für die

Transparenz der Aerofenster. Wenn Sie den

verschiedenen Ordnerelementen verschiedene

Farben und Schriftgrößen zuordnen

möchten, klicken Sie auf Erweiterte Darstellungseinstellungen....

Dort lassen sich allen

Windows-Desktop-Elementen individuell Farben,

Schriftart und -größe zuordnen.

Bei Sounds weisen Sie jedem Ereignis in Windows

einen Klang oder eine

Tonspur zu. Auch hier bietet

Microsoft verschiedene Pakete

mit Klangzuordnungen an.

TIPP

Wenn Sie Änderungen machen,

die Sie aufheben

möchten, speichern Sie sie

unbedingt in einem eigenen

Design. Achten Sie darauf, dass bei den

verschiedenen Einstellmenüs der Punkt

Zulassen, dass ... durch Designs geändert

werden mit einem Haken versehen ist.

Zeiger und Desktop-Icons

In der linken Randspalte von Anpassungen

gibt es noch die Punkte Desktopsymbole än-

Langweilige Ordner-und Datei-Icons müssen nicht sein. Mit IcoFX 2.2.1 (Bild links) bauen Sie Ihre

eigenen Icons. Wer keine Zeit hat, kann auch auf Sammlungen wie Icon Package zugreifen.


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54

SOFTWARE

WINDOWS 7

Diese Programme finden Sie auf der Heft-DVD

Auf der Heft-DVD haben wir eine Sammlung von 34 Free- und Shareware-Programmen

für Sie zusammengestellt. Hier die Programme nach Funktionen sortiert:

dern und Mauszeiger ändern. Unter Desktopsymbole

legen Sie fest, welche Systemordner

auf der Oberfläche zu sehen sein sollen, und

mit welchem Icon. Zur Auswahl stehen Computer,

Papierkorb, Benutzerdateien, Systemsteuerung

und Netzwerk. Wenn Sie einen Ordner

in der Ansicht markieren und auf Anderes

Symbol klicken, bietet Microsoft die Icons von

Windows aus der Datei imageres.dll zur Auswahl.

Wenn Ihnen diese Bilder zu langweilig

sind, können Sie darüber in beliebigen anderen

DLL- und EXE-Dateien nach Icons suchen.

Mit Mauszeiger ändern geben Sie dem dynamischen

Verhalten der Maus ein individuelles

Aussehen. Jeder Aktion weisen Sie einen

Mauszeiger nach Ihrer Vorstellung zu. Die Endungen

für die Zeiger sind CUR und ANI.

Weitere Punkte unter Anpassung sind links

unten Anzeige sowie Taskleiste und Startmenü.

Hier vergrößern Sie zum Beispiel die

Desktop-Anzeige und die Schriftgröße auf

150 Prozent oder verschieben die Windows-

Taskleiste an den linken Bildschirmrand. Zusammen

mit einem guten Windows-Design

kann das die gewohnte Optik nachhaltig zum

Besseren verändern.

Natürlich: Mit diesen Bordmitteln können Sie

Windows schon gut personalisieren, aber wesentliche

Änderungen sind so nicht möglich.

Es gibt keine neuen Bedienelemente und keine

neuen Konzepte für den Desktop. Die Gestaltungsmöglichkeiten

mit den Designs sind

außerdem recht eingeschränkt.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de

Mit Hilfe von fertigen Themes für Talisman

verändern Sie auch Taskleiste und Sidebar.

Anmeldebildschirm

Windows 7 Logon Background Changer 1.5.2

Taskleiste

7 Taskbar Tweaker 3.4; 7stacks 1.5 beta

2; Aero Qlaunch 1.2.22; Free Launch Bar

2.0; Jumplist Extender 0.4; Piles for Windows

1.3; Taskbar Thumbnail Tweaker

1.1; Taskbar Thumbnails Tuner 1.0.0.0;

Ultimate Windows Customizer 1.0.1.0

Startleiste

ObjectDock Free 2.0; RocketDock 1.3.5;

Sliderdock 1.22; StandaloneStack 2.0.7

Zeiger und Icons

ursorFX Free 2.11; Fences 1.01; IcoFX

2.2.1; Librarian 2.0; StrokeIt 0.9.7 Home

Oberflächen und Fenstermanager

CubeDesktop 1.4.0; Litestep 0.4.5; Real

Desktop Standard 1.79; SkinStudio 7.30;

Talisman 3.4; WindowBlinds 7.40; Winstep

Xtreme 12.2; Rainmeter 2.3.3

Systemdateien hacken

ResEdit 1.5.11; Resource Hacker 3.6.0;

Restorator 2007 Update 2; Windows

Se7en File Replacer 1.5.4

Windows 7 im Windows-8-Look

mStartEX; Windows 8 Transformation

Pack 4.0; Windows 8 UX Pack 4.0

Modding mit Tools

Wenn Sie möchten, dass sich Ihr Rechner

wirklich vom bekannten Windows-Allerwelts-

Look unterscheidet, schaffen Sie das am

leichtesten mit Tools. Wichtig für die individuelle

Gestaltung sind die Windows Themes.

Das sind benutzerdefinierte grafische Oberflächen

(graphical user interfaces, GUI), die

die Windows-Standardoberfläche ersetzen.

Dazu gehören Klänge, Icons, Mauszeiger, Hintergrundbilder

(wallpaper), Bildschirmschoner

(screensaver) und Minianwendungen

(Gadgets). Die englischen Begriffe haben

wir in Klammern dazu geschrieben, damit

Sie auf der Suche nach freiem Material und

Anregungen im Internet nicht auf die deutschen

Seiten beschränkt sind. Manche der

Programme ändern nur Aspekte der Oberfläche,

ersetzen etwa die Taskleiste durch eine

großflächige Steuerzentrale oder integrieren

Minianwendung in die Oberfläche. Andere

Tools ändern das System komplett.

Sie können jeweils entweder auf die Arbeit

von anderen Anwendern zugreifen oder ganz

eigene Oberflächen verwirklichen. Auf der

Heft-DVD haben wir eine Sammlung von Tools

für Sie zusammengestellt (siehe Kasten links).

Die Tools für Mauszeiger und Icons haben wir

ja schon erklärt. Auch in der Taskleiste lassen

sich die Symbole verändern. Auch können Sie

in die Taskleiste Sprungleisten setzen. Zusammengeklappt

ist eine Sprungleiste nur ein

Icon auf der Taskleiste. Ausgeklappt jedoch

ist ein Fenster mit Programmverknüpfungen.

Die Taskleiste passen Sie etwa mit dem Tool

7 Taskbar Tweaker an. Interessant sind auch

die fertigen Zusatzleisten von Stardock wie

ObjectDock Free 2.0. Sie sehen wirklich ungewöhnlich

aus und erleichtern auch noch die

Bedienung.

Wo sind die Minianwendungen?

Für Minianwendungen lassen sich Flächen

in beliebiger Form und selbst gewählten Hintergrundbilden

anlegen, etwa mit Fences von

Stardock. Damit schaffen Sie auf dem Desktop

Struktur und unterstreichen das Motiv

des Hintergrundbilds. In den vergangenen

Monaten hat Microsoft jedoch den Zugang zu

Minianwendungen erschwert: Die Microsoft-

Gallery ist abgeschaltet. Microsoft bietet an

Minianwendungen nur noch die mitgelieferten

an. Angeblich ist eine Sicherheitslücke die

Ursache dafür. Auf der Seite www.freeware.de

werden Sie mit den Suchwörtern Gadget und

Sidebar aber dennoch fündig.

Ein Programm, mit dem Sie viele der Widgets

in Ihre Oberfläche einbinden, ist Rainmeter.

Fertige Oberflächen

Am einfachsten geht das Modding mit Tools

wie CubeDesktop 1.4.0, Real Desktop Standard

1.79 und Talisman 3.4. Diese verändern

das gesamte System in einem durchgängigen

Stil. Viel Spaß beim Modden!

tr

Auch Mauszeiger und Taskbar-Symbole müssen zu Ihrem Stil passen. CurserFX etwa bietet animierte

Werkzeugbilder als Zeiger, mit Taskbar Thumbnails Tuner verändern Sie Taskbar-Icons.


NEU!

Durchbruch im Zeugnismanagement!

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Leseraktion

und PC Magazin schenken Ihnen

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GByte

gratis

Dank UseNeXT haben Sie sofort Zugriff auf die riesigen

Download-Bestände des Usenets. Laden Sie sich satte

100 GByte davon mit voller Geschwindigkeit gratis herunter.

D

as Internet bietet bekanntlich jede Menge

interessanter Inhalte. Selbst wenn man

eine schnelle DSL-Leitung gebucht hat, dauert

der Download davon mitunter nervenaufreibend

lang. Das muss nicht sein, die Lösung

für schnelle Downloads ist das Usenet, ein

weltweites Rechnernetzwerk, das parallel zum

Internet existiert. Ursprünglich als globales

Diskussionsforum gestartet, liefert das Usenet

seinen Nutzern heute jede Menge an spannenden

Downloads – vieles davon ist im normalen

Internet gar nicht zu finden. Die Daten

des Usenets sind auf Tausenden von Rechnern

(„News-Servern“) verteilt, die ständig über ein

Hochgeschwindigkeitsnetzwerk abgeglichen

werden. Das sorgt dafür, dass man mit der

vollen Geschwindigkeit des eigenen Internetanschlusses

darauf zugreifen kann.

Downloads in Highspeed

Ein direkter Zugriff auf Dateien im Usenet ist

nicht möglich. Zusätzlich zu seinem Internet-

VON BODO EHRLICHMANN

Provider muss man sich bei einem Usenet-

Provider anmelden. Dadurch entstehen normalerweise

weitere Kosten, etwa in Form von

festen Monatstarifen („Volumen-Accounts“)

oder Download-Paketen („Block-

Accounts“). Dank der

Über UseNeXT

wird der Zugriff

auf acht weltweit

verbreitete Newsserver

verschiedener

Anbieter ermöglicht.

Leseraktion mit UseNeXT können PC-Magazin-Leser

jetzt 100 GByte garantiert kos tenlos

herunterladen. Besser kann man das Usenet

nicht ausprobieren!

Wie bei anderen Usenet-Providern muss man

sich auch bei UseNeXT eine Zugangs- und

Navigationssoftware einrichten, den so genannten

„Newsreader“. Wie das funktioniert,

verrät unser ausführlicher Workshop auf den

folgenden beiden Seiten. Melden Sie sich

also als Erstes bei UseNeXT an, wie unter Aktion:

100 GByte gratis he runterladen (rechts)

beschrieben.

UseNeXT: Das müssen Sie wissen!

Innerhalb des Aktionszeitraums von drei Monaten

können Sie UseNeXT kostenlos benutzen

und jederzeit kündigen. Die kos tenlosen

100 GByte (genaugenommen sind es sogar

102 GByte) sind auf den dreimonatigen Aktionszeitraum

verteilt, sodass monatlich 34

GByte zur Verfügung stehen. Wer schon vor

dem ersten Monatsablauf dieses 34 GByte-

Limit erreicht, kann das ausstehende Download-Volumen

der restlichen Monate aber

sofort vorziehen: Somit stehen jedem neuen

UseNeXT-Kunden, der an unserer Leseraktion

teilnimmt, schon ab Tag eins der Anmeldung

die vollen 102 GByte zur Verfügung. Wie das

Aufladen des Download-Volumens funktioniert,

erfahren Sie am Ende des Artikels.

Nach dem Aktionszeitraum verlängert sich

Ihr Vertrag übrigens automatisch in den Tarif

30+ (12 Monate Laufzeit, 30 GByte Download-

Volumen und monatlich 7,95 Euro), wobei

eine einmalige Abbuchung für die gesamte

Laufzeit erfolgt. Das bedeutet, dass Sie noch

innerhalb des Testzeitraums selbst kündigen

müssen, sollten Sie UseNeXT nicht weiter

verwenden wollen. Dazu loggt man sich spätestens

einen Tag vor Ablauf des Testzeitraums

unter www.usenext.de mit

seinen Zugangsdaten in den

Mitgliederbereich ein. Klicken

Sie im Menüpunkt

Mein Account auf

Kündigen und folgen

Sie den dortigen

Anweisungen. War

die Kündigung erfolgreich,

erhalten

Sie eine Bestätigung

per E-Mail.

Alternativ ist auch

die Kündigung per

Brief, per Fax oder

über das Online-Supportformular

möglich.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


57

Downloads im Usenet

finden und herunterladen

F

ür die Suche im Usenet kann man so genannte

Newsreader verwenden. Es gibt

verschiedene Anbieter, etwa NewsBinPro,

Tangysoft, Grabit, NewsFileGrabber oder Unison.

UseNeXT-Zugang beantragen

1

und Newsreader installieren

Melden Sie sich wie im Kasten unten auf dieser

Seite beschrieben bei UseNeXT an. Geben

Sie danach auf der Seite www.usenext.de

ganz oben Ihre Zugangsdaten ein, um in den

Mitgliederbereich von UseNeXT zu gelangen.

Wir zeigen Ihnen die Installation des Newsreader

am Beispiel von Tangysoft; der Link

darauf ist auch schon grün hinterlegt: Jetzt

Tangysoft Client herunterladen. Nach dem

Download installieren Sie die Software. Auf

dem Windows-Desktop finden Sie danach die

Verknüpfung UseNeXT, über die Sie das Suchund

Download-Tool bequem starten können.

Bereits am Ende der Installation fragt der

Client nach den UseNeXT-Zugangsdaten, die

Sie per E-Mail erhalten haben. Sollten Sie

dieses Fenster weggeklickt haben, können

Sie es wieder aufrufen. Beenden und starten

Sie dazu die Software neu, oder klicken Sie in

der Symbolleiste auf Einstellungen und geben

im ersten Reiter Account die Zugangsdaten

ein. Im nächsten Reiter Download ändern

Sie bei Bedarf das Standardverzeichnis zum

Herunterladen. Wer möchte, kann zusätzlich

unter Erweiterte Ordner Einstellungen für jede

Kategorie (etwa Musik, Videos oder Software)

unterschiedliche Ordner konfigurieren. Das

erhöht den Überblick über alle heruntergeladenen

Dateien. Bestätigen Sie abschließend

mit einem Klick auf OK.

Genau die Dateien im Usenet

2

finden, die man gerade sucht

Um etwas zu finden, kann man es im Reiter

Newsgroups, der beim Start der Software

standardmäßig geöffnet ist, in eine Suchzeile

eintippen. Ist der Reiter nicht aktiv, klicken

Sie einfach auf das erste Symbol Newsgroups

in der Menüleiste. Um die Suchergebnisse

von vornherein einzuschränken, klicken Sie

auf das Dropdown-Menü bei Alles und wählen

eine geeignete Unterkategorie, etwa Software.

Tippen Sie in der Suchen-Zeile den gewünschten

Begriff ein – etwa Open Office – und drücken

Sie die Eingabetaste. Die Ergebnisliste

wird nun in einem eigenen Reiter dargestellt

und lässt sich sortieren, beispielsweise

nach dem Datum. Sind Sie sich nicht sicher,

Wählen Sie eine Kategorie, um das Suchergebnis

sinnvoll einzuschränken.

ob ein gefundener Eintrag dem Gewünschten

entspricht, achten Sie auf Stern- oder i-Symbole

in der Ergebnisliste. Falls vorhanden,

klicken Sie doppelt auf einen Eintrag und

danach auf die Reiter Kommentare oder Info

Datei. Hier finden Sie mitunter hilfreiche Anmerkungen,

um den Inhalt einer Dateigruppe

zu identifizieren.

AKTION: 100 GByte gratis herunterladen

UseNeXT & PC Magazin schenken Ihnen

100 GByte zum kos tenlosen Download aus

dem Usenet. Melden Sie sich dazu unter

pc-magazin.usenext.de an. Bei der Anmeldung

müssen Sie die Daten Ihrer

Bankverbindung oder Kreditkarte

angeben. Im

dreimonatigen Aktionszeitraum

fallen

jedoch keine Kosten

an und es wird auch

nichts abgebucht.

Erst danach verlängert

sich Ihr Vertrag tisch in den Tarif 30+ mit einer Laufzeit

automavon

12 Monaten. Das bedeutet, dass Sie

selbst innerhalb des Testzeitraums kündigen

müssen, sollten Sie UseNeXT nicht

weiter verwenden wollen.

UseNeXT stellt Ihnen

ab sofort 100 GByte

zum Herunterladen

aus dem Usenet zur

Verfügung – natürlich

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58

AKTION

USENEXT

Der Download-Wizard repariert und entpackt

automatisch alles Heruntergeladene.

in der Spalte Dateien bei den Suchergebnissen.

Klicken Sie doppelt auf einen Eintrag und

es öffnet sich ein neuer Tab. Dort wählen Sie

den Reiter Download Wizard und klicken auf

Download starten. Die Dateien werden automatisch

heruntergeladen und entpackt. Um

das heruntergeladene Ergebnis im Windows

Explorer zu öffnen, klicken Sie auf das Symbol

Dateien in der Hauptmenüleiste, markieren einen

Download-Eintrag in der Liste und klicken

auf den Schalter Download Ordner öffnen.

Bilder suchen: schnell,

4

bequem und mit Vorschau

Im Gegensatz zu den großen Downloads,

lassen sich Bilder oft einzeln und ohne Entpacken

herunterladen. Der Tangysoft-Client

besitzt dafür eine komfortable Bildersuche.

Öffnen Sie ein Suchfenster, indem Sie in der

Menüleiste oben auf das Suche-Symbol klicken.

Wählen Sie im Suchfenster den Reiter

Bilder. Geben Sie den gewünschten Begriff

ein und klicken Sie auf Suche. Die gefundenen

Bilder lassen sich mit einem Klick auf

Downloaden speichern.

Intelligenter Helfer:

3

der Download-Wizard

Größere Dateien werden im Usenet aufgeteilt

und in Dateigruppen (gesplitteten RAR-Archiven)

gebündelt. Das erkennt man an der Zahl

Aktionspaket vorzeitig auf volle 100 GByte aufladen

UseNeXT stellt Ihnen 100 GByte zum

freien Download zur Verfügung – genaugenommen

sind es sogar 102 GByte. Da

der Aktionszeitraum drei Monate beträgt,

stehen Ihnen pro Monat 34 GByte zur Verfügung.

Wer schon vorzeitig sein Download-Limit

erreicht hat, kann die ausstehenden

GByte der restlichen Monate bzw.

des restlichen Monats vorziehen. Im Prinzip

stehen also schon am ersten Tag der

Anmeldung bei UseNeXT die vollen 100

GByte zur Verfügung. Um das zu tun, besuchen

Sie die UseNeXT-Homepage unter

Erotik-Blocker aktivieren:

Setzen Sie im

Reiter Verschiedenes

ein Häkchen vor

Suchergebnisse aus

Newsgroups ausblenden,

die der Kategorie

Erotik angehören.

www.usenext.de und loggen sich mit Ihren

Zugangsdaten in den Mitgliederbereich

ein. Klicken Sie auf den Reiter Datenvolumen

aufladen. Scrollen Sie nach

unten und Sie finden den Button Jetzt Volumen

aufladen. Wenn Sie den Schalter

anklicken, starten Sie damit den Aufladeprozess.

Auch in den UseNeXT-FAQs ist

dies beschrieben unter www.usenext.de/

support/soforthilfe. Bitte bedenken Sie

vor dem Aufladen aber auch, dass ein

nicht genutztes Volumen am Ende eines

jeden Monats verfällt.

Erotik-Inhalte automatisch

5

ausblenden lassen

Über die zuvor beschriebene Bildersuche stößt

man des Öfteren auf Bilder mit „erotischem“

Inhalt. Zudem gehören Erotik Bilder und Erotik

Videos zu den voreingestellten Kategorien

im Reiter Newsgroups. Wer sich daran stört,

kann diese Inhalte ausblenden lassen: Wählen

Sie dazu im Hauptmenü unter Server das

Untermenü Einstellungen. Im Reiter Verschiedenes

setzen Sie ein Häkchen vor Suchergebnisse

aus Newsgroups ausblenden, die der

Kategorie Erotik angehören, siehe Bild links.

Einen absoluten Schutz bietet diese Funktion

nicht, denn mitunter wurden Erotik inhalte in

falschen Kategorien hochgeladen.

NZB-Dateien importieren, um

6

Usenet-Suchmaschinen zu nutzen

Neben der internen Suchfunktion des Tangysoft-Newsreaders

kann man auch spezielle

Usenet-Suchmaschinen benutzen. Bekannt

sind etwa www.binsearch.info oder www.

nzb index.nl. Setzen Sie dort beim Suchergebnis

vor den gewünschten Downloads

jeweils ein Häkchen und klicken Sie auf

Create NZB. Heruntergeladen wird eine kleine

Datei mit der Endung NZB. Diese enthält

alle Informationen für den Download. Sofern

diese NZB-Datei nicht automatisch mit dem

UseNeXT-Client geöffnet wird, müssen Sie

dies über Datei / NZB Datei importieren im

Tangysoft-Client manuell erledigen. Danach

starten Sie den Download mit dem Download

Wizard, wie in Schritt 3 beschrieben.

Matthias Metzler/tr

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Notebook Sicherungskabel

mit Schlüssel- oder Zahlen-Schloss

• Stahlkabel mit Plastikschutz

• Kabellänge: 1,80 m

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reichelt elektronik GmbH & Co. KG, Elektronikring 1, 26452 Sande (HRA 200654 Oldenburg)


60

SOFTWARE

FESTPLATTEN-MANAGEMENT

AVANQUEST PARTITION COMMANDER 11

Platten fest

im Griff

Avanquest Partition Commander 11 wartet mit einer Reihe

umfangreicher Funktionen zur Organisation, Aufteilung und

Rettung Ihrer Festplatte auf. Wir zeigen, wie Sie Ihren eigenen

Datenträger problemlos neu aufteilen.

VON FABIAN BAMBUSCH

D

ie eigene Festplatte neu zu partitionieren

bietet Ihnen viele potenzielle

Vorteile. Sie können die Leistung Ihres Systems

verbessern, die Fragmentierung Ihrer

Systemdateien verhindern oder mehrere

Betriebssysteme unabhängig voneinander

installieren. Auch vor PC-Katastrophen sind

Sie besser gefeit, da Sie Partitionen unabhängig

voneinander wiederherstellen können.

Die Windows-eigenen Partitionswerkzeuge

sind jedoch in ihrer Tätigkeit auf das Wesentliche

beschränkt. Mit dem Avanquest Partition

Manager 11 haben Sie eine viel größere

Auswahl an Funktionen.

Problemlose Programmführung

Damit Ihnen diese Funktionen nicht über den

Kopf wachsen, bietet die Software eine Reihe

von Assistenten an. Diese führen selbst ungeübte

Anwender schnell und einfach durch die

Konfiguration aller Funktionen – elementare

Kenntnisse über Festplatten-Management

vorausgesetzt. Alle Grundfunktionen, wie das

Erstellen, Löschen oder Zusammenführen von

Partitionen, erledigen Sie mit wenigen Klicks,

während Ihnen das Programm stets die Vorgänge

beschreibt, die es gerade ausführt.

Wenn Sie vorläufige Änderungen vorgenommen

haben, bestätigen Sie zunächst eine

Vorschauanzeige, auf der Sie sehen, welche

Systembereiche auf welche Weise von Ihren

Entscheidungen betroffen sind. Erst nachdem

Sie im Hauptfenster auf Anwenden klicken,

werden diese Änderungen übernommen. Unter

Verwerfen können Sie sie gleichermaßen

auch wieder stornieren. So abgesichert, sind

Ihre wichtigen Daten und Einstellungen vor

versehentlicher Löschung durch Partitionsvorgänge

bestmöglich geschützt.

Essentielle Vorgänge

Mit den Backup-Tools unter Klonen und Migrieren

können Sie ganze Partitionen auf zwei

verschiedene Arten sichern. Entweder klonen

Sie eine Partition oder Sie erstellen ein

simples Backup unter Backup und Rettungsdiskette

– Partition oder Festplatte sichern.

Unter dem Stichpunkt Partitionierung finden

Sie die Basisfunktionen. Sie können Partitionen

löschen oder mehrere zusammenführen,

neue Partitionen im Express-Verfahren erstellen

oder deren Größe ändern. Die letzteren

beiden Verfahren benutzen Sie aber lieber in

der erweiterten Ansicht, indem Sie auf Erweiterte

Ansicht aufrufen klicken.

Extra-Funktionen

Während Sie im Express-Modus bei der Erstellung

von Partitionen nur entweder 90 oder

50 GByte große Partitionen erstellen können,

Die Express-Version für unerfahrene Anwender zeigt die wichtigsten

Eigenschaften des Programms auf einen Blick an.

Im erweiterten Modus haben Sie einen Überblick Ihrer Partitionen und

vollen Zugriff auf alle Funktionen.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


DVD

CD

Vollversion Partition

Commander 11

61

steht Ihnen hier frei, wie groß Sie

die Partition wählen wollen. Benutzen

Sie die Partition vor allem

zum Arbeiten, reichen 20 GByte

für eine Installation von Windows

7 locker aus. Wenn Sie aber viele

Programme haben, die sich nur

auf der Systempartition installieren

lassen, wäre eine Größenordnung

bis zu 200 GByte angemessener.

Die erste Partition erstellen

Und so funktioniert es: Klicken

Sie in der linken Leiste auf Partition

erstellen. Den Haken bei

Erweiterter Modus im neuen Fenster lassen

Sie lieber unmarkiert, um mögliche Boot-

Probleme zu verhindern. Danach wählen Sie

die Position der Partition aus und klicken

auf Weiter. Hier bestimmen Sie nun mit einer

Schiebeleiste, wie groß die Partition sein

soll und wählen im nächsten Schritt Name,

Laufwerksbuchstabe und Partitionstyp aus

(üblicherweise NTFS). Dann im Hauptfenster

auf die Schaltfläche Anwenden klicken, den

weiteren Anweisungen folgen, einen Neustart

abwarten – und fertig. Ihre neue Partition ist

einsatzbereit.

Im erweiterten Modus stehen Ihnen aber noch

viele weitere Funktionen zur Verfügung. Unter

der Schaltfläche Partition defragmentieren

können Sie Ihre Festplatten aufräumen und

Dateifragmente neu ordnen, was für kürzere

Festplattenzugriffszeiten und mehr Speicherplatz

sorgt.

In den erweiterten Optionen der Festplatte

können Sie spezifizieren, auf welche Art defragmentiert

werden soll: Sie können die Position

großer oder kleiner Dateien, beziehungs-

Vorläufige Änderungen

(rechts) müssen Sie

erst im Hauptfenster

durch Klick auf die

Schaltfläche Anwenden

(unten) übernehmen,

bevor das Programm

sie ausführt.

weise älterer oder neuerer Dateien, festlegen.

Die jeweils beste Konfiguration ist von Nutzer

zu Nutzer unterschiedlich. Wichtig ist, dass

auf einer HDD physikalisch „vorn“ angeordnete

Dateien (also am Rand der Platte) mit

höherer Geschwindigkeit ausgelesen werden

als weiter hinten. Da das Betriebssystem vor

allem aus kleinen Dateien besteht, kann man

im Allgemeinen dazu raten, kleine Dateien

vorne anzuordnen.

Heiße Funktionen

Unter Extras – Einstellungen – Optionen für

Hot Processing können Sie festlegen, wie das

Programm mit der Verarbeitung momentan

laufender Programme umgehen soll. Normalerweise

sind Dateien, die auf diese Art

verwendet werden, schreibgeschützt und

können dadurch auch nicht verschoben werden.

Mit Hot Processing greift der Partition

Commander jedoch auf Kopien dieser Daten

zu, die Windows währenddessen anlegt. Dieser

Modus erleichtert Partitionsaufgaben und

sollte immer aktiviert bleiben.

Mehr Vorsicht ist bei der Aktualisierung

des Master Boot Records

geboten, der die aktiven Partitionen

definiert. Diese Funktion

finden Sie unter Festplatte – MBR

aktualisieren. Sie ist nur dazu gedacht,

beschädigte Codes zu reparieren,

falls diese durch falsche

Handhabung oder Virenbefall beschädigt

sind.

Haben Sie in dieser Hinsicht keine

Probleme mit Ihren Festplatten, ignorieren

Sie diese Funktion lieber,

da sonst Probleme beim Hochfahren

des Computers auftreten

können.

Bei solchen oder anderen Angelegenheiten

mit dem Programm wartet kompetenter Support

auf Sie, der Ihnen zur Seite steht. Per

E-Mail, Telefon oder Chat auf der Hersteller-

Webseite www.avanquest.com/Deutschland

bekommen Sie kostenlos Hilfe.

Das ist neu!

Neben der Unterstützung von Datenträgern

mit einer Maximalgröße von 2 TByte bietet

diese Version des Partition Commanders nun

auch die Möglichkeit, eine CD/DVD oder einen

USB-Stick zur Rettung des Systems zu

erstellen. Dies und der integrierte Boot-Manager

helfen Ihnen bei der OS-Neuinstallation

und bei der Auswahl verschiedener Betriebssysteme,

falls Sie mehrere parallel benutzen

möchten. Das Programm ist nicht nur endlich

mit Windows 7 (32-bit und 64-bit) sondern

auch mit dem HFS+-Dateisystem von Apple

kompatibel. Falls Sie auf Ihrem Mac also eine

Bootcamp- oder eine OSX-Partition haben,

können Sie diese nun auch mit dem Partition

Commander editieren.

fb

Die Sicherung von Partitionen geht ganz leicht von der Hand: einfach die

gewünschten Elemente auswählen und den Anweisungen folgen.

Bei der Erstellung von Sicherheitsmedien können Sie zwischen einem

Boot-USB-Stick und einer neuen Boot-CD/DVD wählen.

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


62

SOFTWARE

FOTOVERWALTUNG

ASSETS VERWALTEN

Endlich Ordnung

im Bilderwald

Mit dem Foto Manager MX von Magix optimieren, verwalten,

archivieren und präsentieren Sie Ihre Bildersammlung am PC,

dem Fernseher oder auch online. Wer will, brennt die fertige

Diashow gleich auf CD/DVD.

VON HOLGER LEHMANN

B

evor Sie das Programm von Ihrer Heft-DVD

nutzen können, müssen Sie sich mit wenigen

Klicks bei Magix registrieren und erhalten

den kostenlosen Zugangs-Code für diese

Version an Ihre E-Mail gesendet. Benutzen

Sie schon andere Magix-Produkte, genügt für

die Registrierung Ihre bereits für das andere

Programm hinterlegte E-Mail nebst Passwort.

Haben Sie das Passwort nicht mehr parat,

können Sie ein neues beantragen.

Das ist bei der Installation des

1

Foto Managers MX zu beachten

Während der Installation des Programms

kommt die Anfrage, ob Sie simplycheck installieren

möchten. Das ist ein Tool, das den

PC auf optimale Leistung und Zuverlässigkeit

prüft. Klicken Sie das Häkchen vor der Frage

ruhig weg, Sie wollen einen Foto-Manager

und kein System-Tool, was eventuell durch

Überprüfungsroutinen Ihre Systemleistung

beeinflusst. Kaum deaktiviert kommt schon

die nächste Installationsanfrage. Dieses Mal

bietet man Ihnen die Magix-Ask-Toolbar für

Ihren Browser an. Da Sie sicher mit dem Internet

Explorer oder Firefox im Internet surfen

und deren Tools nutzen, benötigen Sie auch

die angebotene Ask-Toolbar nicht, also Haken

weg und weiter. Bei unserer Testin stallation

muss ten wir noch eine dritte Hürde beseitigen,

die allerdings nicht bei jedem System

auftreten muss. Wir haben den besagten Hinweis,

dass noch ein Programm auf irgendwelche

Skripte zugreift, einfach über den Ignorieren-Knopf

weggedrückt. Das hatte keinen

Einfluss auf die weitere Installation. Zu guter

Letzt muss man den PC noch einmal neu starten.

Im Anschluss steht das Icon vom Magix

Foto Manager MX zum Programmaufruf auf

dem Startbildschirm zur Verfügung.

Die Bedienoberfläche des

2 Magix Foto Managers MX

Das MX am Ende des Programmnamens vom

Foto Manager ist die Abkürzung für Media-X-

Change, das nichts anderes aussagt, als dass

sich die Daten zwischen den so bezeichneten

Magix-Programmen austauschen und die Ergebnisse

online teilen lassen. Nach dem ersten

Start des Programms ist die Bedienoberfläche

sicher noch recht leer, es sei denn, Sie

haben viele Fotos unter Eigene Dateien im Bilderordner

gespeichert. Auf diesen Standardordner

greift der Fotomanager als Erstes zu

und listet alle Ordner und Einzelbilder im großen

Vorschaubereich, dem Fotoshow-Monitor.

Die Oberfläche ist dunkel gehalten, damit laut

Magix die Aufnahmen oder die Thumbnail-

Bildchen besonders gut zur Geltung kommen.

Links neben dem Vorschau-Monitor befinden

sich Klappmenüs über die Sie z.B. Zugriff auf

Ihre Bilderordner über ein Explorer-Menü oder

den integrierten Medienplayer haben.

Über dem Vorschaubereich finden Sie die

Menüoptionen, teilweise mit kleinen Icons

bezeichnet. Sollte die Bezeichnung unklar

sein, fährt man mit dem Mauszeiger über

eine Menüoption und bekommt in einem Textkasten

nähere Erläuterungen zum jeweiligen

Menüpunkt. Die Hauptmenüs haben nur eine

Textbezeichnung und sind als Klappmenüs

ausgelegt, über die Sie Zugriff auf weitere Programmfunktionen

erhalten. An einem kleinen

Beispiel erläutern wir Ihnen nun die Hauptfunktionen

des Foto Managers.

Zuerst durchsucht der Foto Manager MX den Bilderordner in den Eigenen Dateien.

Anlegen eines neuen Fotoalbums

auf dem Rechner

3

Klicken Sie auf das Menü Datei und im Optionsmenü

auf den Eintrag Neues Fotoalbum.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


DVD

CD

Vollversion Magix

Foto Manager MX

63

Es öffnet sich ein kleines Fenster, in dem

Sie erst den Zielpfad festlegen. Dazu vergeben

Sie neben Dateiname eine eindeutige

Bezeichnung für das Fotoalbum. Danach

schreiben Sie noch einige Zusatzinfos in

die folgenden Eingabezeilen und drücken

auf Speichern. Rechts neben dem Vorschau-

Monitor erscheint eine graue Spalte mit dem

Namen des in der Folge zu befüllenden Albums.

Sie haben nun die Möglichkeit, Bilder

von den unterschiedlichsten Quellen mit

gedrückter linker Maustaste aus dem Vorschaumonitor

in Ihr noch leeres Fotoalbum

zu ziehen. Sie können beispielsweise eine

Kamera an den PC anschließen und über das

Menü-Icon Import diese auswählen und den

Bildspeicher der Kamera öffnen. Weiterhin

lassen sich Bilder scannen, von Magix Online-Alben

importieren oder einfach nur aus

Ordnern Ihres PCs wählen.

Ist das Album fertig befüllt, lässt sich die

Position einzelner Bilder ändern, indem Sie

das Vorschaubild des Fotos in der Albumliste

per Mausklick markieren und mit gedrückter

Maustaste in der Albumliste an die richtige

Stelle bewegen. Ist das Album fertig, klicken

Sie mit der rechten Maustaste in einen grauen

Bereich der Albumspalte und wählen die

Option Speichern.

Fotos mit den Werkzeugen des

4

Foto Managers MX optimieren

Gerade beim Anlegen eines Albums mit Fotos

von verschiedenen Quellen fällt es oft auf,

dass die Bildqualität in der Bilderfolge variiert.

Hinzu kommen vielleicht unterschiedliche

Bildformate oder man möchte nur einen

Bildausschnitt für das Album verwenden.

Markieren Sie das entsprechende Bild im

Vorschaubereich mit einem Mausklick und

Aus verschiedenen Quellen stellt man sich per Mauszug die Alben schnell zusammen.

drücken Sie die Schaltfläche Optimieren in

der Menüleiste unter dem Vorschaufenster.

Im linken Bearbeitungsbereich klappen die

Funktionen zur Bildbearbeitung auf. Hier

stehen einige Automatikfunktionen sowie

manuell regelbare Qualitätsoptionen wie

Kontrast und Helligkeit zur Verfügung. Beachten

Sie, dass nach dem Speichern der Änderungen

nichts mehr rückgängig gemacht

werden kann. Daher sollten Sie wirklich sicher

sein, die richtigen Änderungen getätigt

zu haben, ehe Sie den Speicherknopf Effekte

speichern drücken.

Fotos, Alben und Diashows

5

brennen oder online speichern

Der Magix Foto Manager MX bietet viele Speichermöglichkeiten

für Ihre Fotos oder Alben.

Auch Ihre Diashows lassen sich direkt aus

dem Programm auf CD oder DVD brennen.

Die Speicheroptionen sind dem Menü-Icon

Export hinterlegt. Sie können hier lokal in unterschiedlichsten

Dateiformaten speichern

oder zum Beispiel nach YouTube übertragen.

Weiterhin können Sie Ihre Medien in ein Magix-Online-Album

ablegen und dort Zugangsberechtigungen

für Freunde und Familie vergeben.

Magix bietet eine 12-monatige Bezahlvariante

für 1,99 Euro/Monat und unbegrenzten

Speicherumfang sowie eine abgespeckte

kostenlose Variante für 500 MByte zeitlich unbegrenzten

Speicherplatz. Sie finden das Angebot

unter www.magix-online.com/de, dem

Link Online Album und dort unter Angebote

und Preise rechts oben. Neben diesen Exportmöglichkeiten

lassen sich die Bilder über

weitere Menü-Icons brennen, drucken oder

als Fotoabzüge bei einer Online-Druckerei bestellen.

pk

Dia-Shows lassen sich auch mit Musik hinterlegen. Magix liefert eine

praktische Auswahl an lizenzfreien Samplen gleich mit.

Der Foto Manager MX bietet auch eine kleine Auswahl von Bildoptimierungsoptionen.

So lassen sich Helligkeit und Bildschärfe flott anpassen.

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64

SOFTWARE

TEST

ARBEITSHILFEN

Haufe Zeugnis

Manager Professional

Gutes Zeugnis ■ Beendet ein Arbeitnehmer

sein Arbeitsverhältnis, hat er nach deutschem

Arbeitsrecht (§ 109 Abs. 1 Gewerbeordnung)

Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Dessen Erstellung

erfordert allerdings größte Sorgfalt.

War der Mitarbeiter etwa fleißig, darf und

sollte das durchaus im Zeugnis vermerkt sein.

War er dagegen faul, darf das keinesfalls direkt

darin stehen.

Schon dieses einfache Beispiel zeigt, dass

das Erstellen und Lesen von Arbeitszeugnissen

recht kompliziert ist. Mit der webbasierten

Arbeitshilfe Haufe Zeugnis Manager

Professional lässt sich das Schreiben eines Arbeitszeugnisses,

eines einfachen Zeugnisses

sowie eines Zwischenzeugnisses wesentlich

vereinfachen. Auf der Startseite befinden

sich alle offenen Zeugnisse sowie das Zeugnisarchiv.

Beim Erstellen lassen sich weitere

Personen mit einbeziehen beispielsweise die

Linienvorgesetzten. Unterstützung bekommt

man mithilfe zahlreicher Vorlagen zu den

Tätigkeitsbeschreibungen, die ergänzt oder

angepasst werden können. Abschließend erstellt

das Programm das fertige Zeugnis, das

sich zudem in ein Word-Dokument oder PDF

exportieren lässt.

FAZIT: Das Programm enthält viele nützliche

Arbeitshilfen und erspart dem Arbeitgeber

beim Erstellen eines Arbeits- oder Zwischenzeugnises

viel Zeit. Thomas Fischer/tr

DATENRETTUNG

Windows Data

Recovery 5.0 Pro

Retter in der Not ■ Windows Data Recovery

Professional 5.0 ist eine komplette Datenrettungslösung,

die es dem Benutzer erlaubt,

verlorene, gelöschte oder beschädigte Dateien

wiederherzustellen, sogar nachdem Sie

formatiert oder eine neue Partition erstellt

haben.

Sie können Ihre Festplatte durch Klonen auf

andere Datenträger oder als Image speichern.

Das Programm unterstützt aber auch Datenrettung

von CD, DVD, Blu ray und nun erstmals

von optischen Speichern wie SD-Karten,

Handy-Speichern, Firewire- und USB-Geräten.

Eine Funktion zur Erstellung einer Notfall-CD

zum Booten eines kaputten Systems ist auch

enthalten. Fotografen werden sich über die

Raw-Rettung freuen, die es Ihnen ermöglicht,

Bilder im Raw-Format wiederherzustellen.

Weitere Festplatten-Analyse-Tools zur frühzeitigen

Erkennung von Problemen runden das

Angebot ab. Wer die Software ausprobieren

möchte, findet eine 30-Tage-Testversion auf

www.stellar-info.de/verlorene-daten-retten.

html#a. Die Demo-Version zeigt Ihnen die Dateien,

die wiederhergestellt werden. Wenn Sie

den Vorgang aber ausführen wollen, müssen

Sie die Lizenz erwerben.

FAZIT: Data Recovery 5.0 Pro ist eine hervorragende

Rettungs-Suite, deren zuverlässige

Ergebnisse überzeugen. Allein der Preis ist im

Vergleich zur Konkurrenz einen Deut teuer. fb

VIDEOS SCHNEIDEN

Grass Valley

Edius Pro 6.5.1

Schnelle Schnitte ■ Edius genießt einen

ausgezeichneten Ruf als schnelle und stabile

Lösung für den anspruchsvollen Videoschnitt

– zu Recht: Die neue Version 6.5.1 ist die

schnellste bisher getestete Schnittlösung. Sie

bietet eine erweiterte Formatunterstützung.

So lassen sich erstmals auch RedOne-Daten

nativ bearbeiten. Dies ließ sich im Test trotz

schneller Quadro-4000-GPU nicht ruckelfrei

bei voller Wiedergabequalität bewerkstelligen.

Erst, als wir unter den Systemeinstellungen

die Preview Quality auf 1/4 zurückschraubten,

erfolgte die Vorschau wie sonst auch bei anspruchsvollsten

Effekten in Echtzeit. Von der

schnellen Grafikkarte profitiert Edius dabei

kaum, nur die Anzeige der 3D-Effekte erfolgt

flüssiger. Zum Berechnen setzt Edius auf CPU-

Power und Microsoft QuickSync, sofern diese

das Mainboard unterstützt.

Insgesamt liefert Edius weniger Funktionen

als Avid Media Composer oder Premiere Pro.

Sehr praktisch für verlustfreie Farbkorrekturen

ist die – leider noch nicht von allen Filtern unterstützte

– optionale 10-Bit-Unterstützung.

Es gibt viele wertvolle Detailverbesserungen,

darunter eine eigene Bildstabilisierung.

FAZIT: Edius Pro überzeugt durch Performance

und Preis-Leistungs-Verhältnis. Für den

Leistungsumfang fällt die Bedienung leicht.

Schade, dass es für die TV-Monitor-Anzeige

keine Unterstützung für Drittanbieter gibt. pk

TESTURTEIL TESTURTEIL TESTURTEIL

Haufe Zeugnis Manager Professional

Stellar Phoenix Win. Data Recovery 5.0 Pro Grass Valley Edius Pro 6.5.1

33,32 Euro/Monat www.haufe.de

78 Euro www.stellar-info.de

ab 356 Euro www.grassvalley.com

Internet-Browser: ab IE 8, ab Firefox 3.6,

aktueller Chrome, ab Safari 5

Besonderheiten: plattformunabhängig, viele Arbeitshilfen,

hoher Preis, keine Textverarbeitung

notwendig, Zeugnis als PDF

Betriebssysteme: Windows 7/Vista/XP

Besonderheiten: Unterstützung von Festplatten

bis zu 2 TByte, Festplatten-Statistik,

phasenweise Rettung besonders großer Datenpakete

Wertung sehr gut Wertung gut Wertung gut

Betriebssysteme: Windows 7 (32 und 64 Bit)/8

Besonderheiten: Edius unterstützt für das

Capturing beliebige Karten, die DirectShow

unterstützen. Die TV-Ausgabe ist nur mit

Hersteller-eigener Hardware möglich.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


BILDBEARBEITUNGS-SOFTWARE

Corel PaintShop Pro X5

65

Jetzt

gratis

vorbestellen:

ihre neue Domainendung

im Web!

Effektvoll: PaintShop

Pro liefert viele interessante

Effektfilter,

darunter „Kohle hell“,

für Portraitfotos

mit. Erste-Schritte-

Assistenten erleichtern

die Einarbeitung

in das nicht immer

sinnvoll aufgeteilte,

immer noch nicht als

64-Bit-Version laufende

Programm.

Kartenleser ■ Die neue Version des Bildretusche-

und Montageprogramms PaintShop

Pro (PSP) soll auch unter Windows 8 laufen.

Neu ist die Funktion, Fotos mit Geo-Daten zu

verknüpfen. Die Übertragung lässt sich auch

anhand von Google Maps auf vorhandene

Fotos vornehmen. Ähnlich Photoshop Elements

kennt nun auch PSP die Option, über

eine Ähnlichkeitssuche nach Personen zu

suchen. Dies funktionierte im Test aber nicht

besonders zuverlässig. Praktisch ist hingegen

die Möglichkeit, RAW-Dateien mit stark unterschiedlich

belichteten Bereichen korrekt

belichtet zusammenzufügen.

Eine weitere Stärke: Schon bisher bot PSP

gute Möglichkeiten, natürliche Malergebnisse

am PC zu simulieren. PSP X5 baut diese

aus: Benutzerdefinierte Pinsel lassen sich importieren.

Dennoch bleiben mit PSP X5 viele

Wünsche offen. Nach wie vor fehlen wesentliche

Retusche-Werkzeuge, die der wichtigste

Mitbewerber seit vielen Programmgenerationen

anbietet. Zum Freistellen gibt es kein

magnetisches Lasso. Der sogar im Corel-Programm

Photo-Paint vorhandene Extrahieren-

Filter für schwierige Freisteller fehlt weiterhin.

Ebenfalls schmerzlich vermissten wir die von

Photoshop bekannte Bereichsreparatur. Eine

über die rudimentäre Option, Fotos in vier Farben

aufzusplitten, deutlich hinausgehende

CMYK-Unterstützung liefert PSP immer noch

nicht mit. Der Zauberstab liefert weiterhin

nicht die von anderen Programmen gewohnte

Präzision; sogar niedrige Werte markieren zu

viele ungewollte Bereiche des freizustellenden

Fotos. Nach wie vor hat Corel von PSP keine eigene

Version für 64-Bit-Betriebssysteme. Vor

allem bei großen Fotos mit vielen Ebenen und

Effekten geht PSP nicht zuletzt deshalb rasch

„in die Knie“. Dagegen verblasst die gute Ausstattung

mit Effekt-Filtern und die praktische

Batch-Verarbeitung inklusive integrierter Python-Skript-Unterstützung.

Gut sind dagegen

die Erste-Schritte-Assistenten, die wesentliche

Funktionen anschaulich erklären.

FAZIT: PSP X5 bietet in der neuen Version

kaum nennenswerte Verbesserungen zum

Vorgänger. Wir vermissen grundlegende Werkzeuge

für die tägliche Bildbearbeitung. pk

Sinnvolle Verbindung: Eine Stärke von PSP ist

die Kombination mehrerer Bearbeitungswerkzeuge

in einem Einstellfenster.

TESTURTEIL

Corel PaintShop Pro X5 Ultimate

90 Euro www.corel.de

Betriebssysteme: Windows XP SP3/Vista/7/8;

jeweils 32- und 64-Bit-Varianten

Besonderheiten: PSP bietet eine große Auswahl

an Effektfiltern und erstmals auch Geotagging-

Funktionen. Python-Skripte werden unterstützt.

Wertung befriedigend

in Kürze verfügbar – Web-adressen

mit neuen endungen!

Das Web wird vielfältiger:

Neben den bekannten Endungen wie

.de und .com gibt es ab 2013 zahlreiche

neue Adressendungen – z.B.

.news, .shop, .bayern, .sport, .berlin,

.koeln, .earth und viele mehr.

Jetzt die Gelegenheit nutzen und Ihre

neue Adresse fürs Web vorbestellen –

kostenlos und unverbindlich!

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www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


66

SOFTWARE

FREEWARE

SHAREWARE Reflection 1.0.1

AirPlay auf dem Windows-Monitor

TOOLS

Universal-Player

Der PotPlayer 1.5.33 spielt Musik, Videos

und DVDs mit zahlreichen Extras

ab. Interessant ist er wegen der großen

Anzahl unterstützter Medienformate,

eingebauter Codecs, Wiedergabemöglichkeiten

für TV-Sticks und Streams

sowie dem Capturen von Videogeräten

sowie Webcams. Auch Screenshots und

Videomitschnitte vom Geschehen auf

dem Bildschirm kann er als Foto oder

Video anfertigen. Die Wiedergabe von

Filmen lässt sich über Einstellmöglichkeiten

für Videoproportionen, Tonspur,

Untertitel, Kontrast, Helligkeit

und Farben anpassen.

Autor: CodecPack, kostenlos

Sprache: [ http://codecpack.co ]

PDF beschneiden

Reflection bringt Apples

AirPlay-Mirroring auf den

Windows-Desktop. Die Software

arbeitet als kabelloser

AirPlay-Server und zeigt den

Bildschirminhalt von iPhone,

iPad und iPod Touch in einem

Fens ter an. Damit erscheint alles,

was gerade auf dem iPhone

oder iPad zu sehen ist, über

das WLAN zeitgleich auch auf

dem PC-Monitor. Über AirPlay

und Reflection kann man bequem

Fotos, Videos und die

Musiksammlung auf dem PC

abspielen. Das Ganze funktioniert

in der Praxis kaum

verzögert und nahtlos. Dank

Mitschnittfunktion speichert

Reflection auf Wunsch ein Video

aller Vorgänge – sinnvoll

für Schulungs- und Dokumentationszwecke.

Für das Apple-Gerät verhält

sich Windows wie ein Apple

TV. Unterstützt werden alle

Funktionen, die auch Apple-

TV beherrscht: Video- und Audio-Streaming,

Darstellung im

Hoch- und Querformat sowie

die unterschiedlichen Auflösungen

der Apple-Geräte.

Autor: Squirrels, 15 US-Dollar, Sprache: [ www.reflectionapp.com ]

Reflection wartet nach dem

Start in der Taskleiste und ist

automatisch aktiv. Nun genügt

es, am iPhone & Co. AirPlay

zu aktivieren. Echtes Display-

Mirroring setzt ein iPhone 4S

oder iPad 2/3 und mindestens

iOS 5 voraus. Außerdem müssen

sich das Apple-Gerät und

der PC im selben Netzwerk

befinden. Ältere iPhones, das

iPad 1 und der iPod Touch

beherrschen keine AirPlay-

Bildschirmsynchronisierung,

können aber Videos, Fotos

und Musik streamen.

Briss 0.9 schneidet PDF-Dateien zu.

Das ist hilfreich, wenn man etwa eine

Dokumentenseite im DIN-A3-Format

auf zwei einzelnen DIN-A4-Druckbögen

ausgeben möchte. Nützlich ist

die Software ferner, wenn nur ein bestimmter

Seitenteil benötigt oder weißer

Seitenrand entfernt werden soll.

Auch mehrspaltige Dokumente lassen

sich so in Einzelspalten separieren.

Beim Programmstart wählt man eine

PDF-Quelldatei aus und zieht ein

Rechteck über der Seitenregion auf,

die erhalten bleiben soll. Den Rest

entfernt die in Java geschriebene

Software nach einer Bestätigung und

speichert dann die Datei.

Autor: Briss, kostenlos,

Sprache:

[ http://briss.sourceforge.net ]

KOSTENLOS Jitsi 1.0

Freie Skype-Alternative

Die freie Videotelefonie- und

Chat-Software Jitsi macht

Skype, Google Talk und Instant

Messenger überflüssig.

Das in Java geschriebene

Programm unterstützt neben

dem Telefonieprotokoll SIP

auch die fürs Chatten relevanten

Netzwerke Facebook,

AIM/ICQ, MSN, Yahoo sowie

XMPP/Jabber (Google Talk).

Als Open-Source-Software ist

Jitsi werbefrei. Beim Telefonieren

sind Gespräche zwischen

zwei Teilnehmern sowie Telefonkonferenzen

mit mehreren

beteiligten Personen möglich.

Eine Kontaktliste

informiert über den

Status potenzieller

Kommunikationspartner.

Anders als

bei Skype lassen

sich Gesprächsprotokolle

direkt im

MP3-Format speichern.

Während

einer Chat-Sitzung

Autor: BlueJimp, kostenlos, Sprache: [ https://jitsi.org ]

können die Nutzer Dateien im

Hintergrund senden und empfangen.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


10/12

Von einem skrupellosen Verbrecher-Syndikat unter Druck gesetzt, flieht der Karate-Lehrer

Stillwell von Los Angeles nach Seattle, um eine neue Existenz aufzubauen.

Sein Sohn Jason (Kurt McKinney), ein glühender Verehrer von Bruce Lee, ist

über das feige Verhalten seines Vaters tief enttäuscht. Niedergeschlagen pilgert

Jason in Seattle, der Heimatstadt Lees, zu dessen Grab und fleht um Beistand.

Eines Nachts erscheint ihm der Meister im Traum und lehrt ihn die Geheimnisse

der Karate-Kunst. Gewappnet mit kostbarem Wissen und stählernem Mut nimmt

Jason den Kampf gegen das Verbrecher-Syndikat auf. Doch mit dem Russen Ivan

(Jean-Claude Van Damme) steht ihm ein übermächtiger Gegner gegenüber. Kann

Jason mit der Hilfe von Bruce Lee diesen Kampf für sich entscheiden?

„KARATE TIGER“ DIRECTED BY COREY YUEN STARRING JEAN-CLAUDE VAN DAMME KURT MCKINNEY J.W. FAILS KATHIE SILENO

TAI CHUNG KIM KENT LIPHAM PRODUCED BY SEE-YUEN NG CASTING BY PAUL MASLAK WRITTEN BY SEE-YUEN NG KEITH W. STRANDBERG

COREY YUEN MUSIC BY PAUL GILREATH EDITING BY JAMES MELKONIA MARK PIERCE ALLAN POON

TECHNISCHE DATEN

Laufzeit: ca. 94 Minuten

Bildformat: 4;3 (1,33:1)

Ton: Deutsch – Dolby Digital 5.1

Regionalcode: 2 PAL

Der Copyright-Inhaber hat den Film auf dieser DVD ausschließlich zur privaten Nutzung freigegeben. Er verbietet

die vollständige und teilweise anderweitige Nutzung, insbesondere die Vervielfältigung, die Überspielung und die

öffentliche Vorführung. All Rights reserved © 2008 Splendid Film GmbH.

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automatisiert auf den PC

herunterladen, installieren

und aufrufen. Zudem hält

Luffi die Software aktuell. Von

ähnlich gelagerten Paketen

wie der Portable Apps Suite

oder der Lupo PenSuite unterscheidet

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Beim ersten Start lädt es

eine aktuelle Datenbank mit

Programmbeschreibungen

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KOSTENLOS IObit Malware Fighter Free 1.5

Frisiert das Explorer-Kontextmenü

Der Malware Fighter Free ist

eine Software zum Echtzeitschutz

vor Malware-Befall

von IObit. Die Software will

Viren, Trojaner und Keylogger

auf Windows-PCs erkennen

und unschädlich machen.

Die Schädlingserkennung basiert

auf einer automatisch

arbeitenden heuristischen

Suche und macht potenziell

unerwünschte und gefährliche

Programme anhand von

Malware-typischen Verhaltensmustern

aus. Ein

Hintergrundwächter fängt

Dateizugriffe ab und kontrolliert

Programme und

Dokumente vor dem

Öffnen. Weitere Module

dienen der Überwachung

von Autostarteinstellungen,

Netzwerkzugriffen, Browser-

Konfiguration und Cookies.

Als kritisch bewertete Dateien

lassen sich zur weiteren Be-

Autor: IObit, Basisversion kostenlos, Sprache: [ www.iobit.com ]

KOSTENLOS DiskExplorer Pro 3.70

Vielseitiger Medienkatalog

Wer das Suchen von Dateien

auf externen Speichermedien

wie CDs, DVD, Blu rays

und Festplatten leid

ist, erhält mit DiskExplorer

Pro ein probates

Gegenmittel. Das Tool

katalogisiert Offline-

Inhalte und bietet gute

Abfrage- und Reportfunktionen.

Von Fotos,

Videos, Musik- und Bürodokumenten

werden

Beschreibungsfelder

(Metatags) oder Titel (HTML-

Dateien) ausgelesen und zur

Datenbank hinzugefügt –

und Bildschirmfotos herunter.

Diese lässt sich

per Suchfunktion oder ein

Menü durchforsten. Luffi

lädt dann beim Aufruf

eines Programms erstmalige

das neueste Setup

vom Hersteller und führt

die Installation skriptgesteuert

durch. Gut: Ein so

bezeichneter Pollution Preventor

entfernt unerwünscht

mitinstalliere Toolbars.

gutachtung in einen Quarantänebereich

schieben oder löschen.

Die 20 US-Dollar teure

Pro-Version bietet erweiterte

Funktionen.

auch wenn die betreffenden

Dateien in ZIP-, RAR-, und

CAB-Archiven gespeichert

sind. Weiterhin erstellt

DiskExplorer

Schnappschüsse aus

Videos und Vorschaubilder

von Fotos. So

kann man sich später

einen Eindruck der

archivierten Inhalte

verschaffen, ohne die

jeweiligen Medien

einlegen zu müssen.

Autor: Thomas Jelinek, kostenlos für Privatnutzer, Sprache: [ www.tjelinek.com ]

Helfer für zwei Monitore

Das MultiMonitorTool 1.0 automatisiert

Vorgänge beim Einsatz von mehr

als einem Monitor. Im Dualmonitorbetrieb

lässt sich damit etwa gezielt festlegen,

auf welchem Monitor bestimmte

Fenster angeordnet werden, welcher

Bildschirm als Primärmonitor arbeitet

und welche Auflösung und Farbtiefe er

nutzen soll. Monitore lassen sich damit

sogar aus- und wieder einschalten.

Einmal getroffene Einstellungen speichert

das Programm und kann sie bei

Bedarf wiederherstellen. Interessant

sind die Automatisierungsmöglichkeiten

mittels Kommandozeile, mit denen

sich alle fast Funktionen über eine

Stapeldatei aufrufen lassen.

Autor: Nir Sofer, kostenlos

Sprache: [ www.nirsoft.net ]

Tagesbezogenes Notizbuch

Zwar führt heutzutage kaum noch jemand

ein klassisches Tagebuch, allerdings

ist iDailyDiary 3.85 auch optimal

zum Festhalten von Tagesberichten

oder Notizen. Neben Text nimmt das

passwortgeschützte Journal auch Bilder

und Links auf. Über die Kalenderleiste

am unteren Fensterrand steuern

Sie schnell einen beliebigen Tag an.

Die Volltextsuchfunktion recherchiert

nach Begriffen im aktuellen Dokument

oder in allen Tagebuchseiten. Alle Inhalte

lassen sich bei Bedarf im HTML-,

TXT- oder RTF-Format exportieren.

Autor: Spliterware, Basisversion

kostenlos, Sprache:

[ www.splinterware.com ]

Nachrichten einsammeln

Beim Stöbern in RSS-Feeds leistet RS-

SOwl 2.1.4 mit Suchfunktion gute

Dienste. Das Tool nutzt RSS-Feeds, um

Informationen in Kurzform darzustellen.

Statt die betreffenden Websites im

Browser anzusurfen und nachzusehen,

welche neuen Einträge es gibt, startet

man RSSOwl und kann auf einen Blick

erkennen, was sich auf den bevorzugten

Informationsquellen für Neuigkeiten

gibt. Aktualisierungsintervall,

Benachrichtigungseinstellungen und

Anzeigeoptionen lassen sich individuell

festlegen.

Autor: Team RSSOwl, kostenlos

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■ Mehr Kontrolle: Ferngesteuerte Lichtschalter, Klimakontrolle und Sicherheit

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72

HEIMNETZWERK

ENTERTAINMENT

AUS DEM INTERNT AUF DEN FERNSEHER

Unterhaltung zu

Haus im Netz

Die „Smart-TVs“ kommen: Sie bringen Entertainment aus dem Internet auf den Fernseher

– und damit ins Wohnzimmer. Herkömmliche Konsumgewohnheiten werden

durch das neue Angebot immer mehr verdrängt, der Zuschauer wird vom Konsumenten

zum Programmdirektor – und wir sagen Ihnen, was alles möglich ist.

■ J.-E. BURKERT

Beim Begriff Vernetzung denken viele

Anwender immer noch an Netzkabel,

Computer, Server und dröge IT-Arbeit.

Davon ist man bei der Unterhaltungselektronik

weit entfernt. Die Vernetzung

von Geräten mit dem bestehenden

(W)LAN erfolgt quasi nebenbei und sorgt

für zusätzlichen Komfort und Spaß. Die

Palette jener Geräte, die clever auf Internetdienste

und App-Unterstützung

zugreifen können, wird dabei täglcih

größer. Webradios holen über WLAN

Musik, Talk und Nachrichten über

das lokale Netz aus dem Internet und

spielen diese überall im Haus oder der

Wohnung ab. Moderne Musik-Anlagen

verbinden sich mittlerweile ebenfalls

übers Netz mit iPod und Co. Alternativ

holen sich Musikcenter MP3-Songs von

einem Mediaserver im Heimnetz. Bester

Beweis für den Heimvernetzungs-

Trend: CD-Player und Plattenspieler

sind der jungen Generation so gut wie

unbekannt. Ähnlich funktioniert das

mit Fotos: Abzüge werden schon lange

nicht mehr rumgereicht. Heute sitzt

man bequem im Wohnzimmer und

zeigt die Urlaubserinnerungen auf dem

großen Bildschirm. Das funktioniert

auch mit Tabletts oder Smartphones.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


73

Die sind in vielen Haushalten mittlerweile

per WLAN fester Bestandteil

eines Heimnetzes.

Das Fernsehprogramm per Antenne,

Kabel oder Satellit hat so in letzter

Zeit immer mehr Konkurrenz aus

dem Internet bekommen. Für das

Fernsehen aus dem Netz stehen heute

die unterschiedlichsten Angebote

zur Verfügung. Fast jeder Sender bietet

eine Mediathek oder hat Videos

zu den Sendungen auf der Webseite.

Solche Inhalte wurden durch den

Konsumenten bis vor Kurzem nur

auf Computern in einem Browser abgerufen.

Mittlerweile hat die Industrie

reagiert: Moderne Fernsehgeräte

verstehen sich mit dem Internet und

spielen die Inhalte direkt aus dem Web

im Wohnzimmer auf dem „Big Screen“

an. Das Zauberwort heißt „Smart-TV“.

Diese Fernseher spielen Inhalte aus

Mediatheken, YouTube, MyVideo und

anderen Webvideo-Angeboten ab. Der

Zuschauer holt sich per Fernbedienung

die lustigsten Clips und die heißesten

Musikvideos ins Wohnzimmer. Er bestimmt,

was im TV läuft und muss sich

nicht mehr an die Programmvorgaben

der Sender halten.

Neben den mitgelieferten Grundfunktionen

lassen sich diese Geräte mit Apps

nachrüsten und zusätzliche Inhalte auf

den Bildschirm holen. Dabei bleibt man

nicht bei Video stehen. Wetterübersicht,

Börseninfo, Fahrpläne oder der Videochat

per Skype sind schon lange keine

Zukunftsvisionen mehr. Bei SmartTV

kann der Benutzer aus vielen Infoquellen

wählen.

Das Heimnetz bringt Inhalte auf den

Fernseher im Wohnzimmer

Natürlich stellt sich die Frage, wie die

Inhalte aus dem Internet auf den Fernseher

im Wohnzimmer kommen. TV-

Geräte der neuen Generation haben einen

Netzwerkanschluss eingebaut – oft

ist die WLAN-Option selbstverständlich.

Bei Kabel-Anschluss funktioniert das

Setup der Internetverbindung in der Regel

vollautomatisch. Der Fernseher holt

sich beim Router seine Verbindungsdaten

einfach ab und geht nach kurzer

Zeit online. Bei WLAN-Verbindungen

muss der Anwender nur das passende

WLAN-Netz in den Einstellungen auswählen

und das Passwort angeben.

Weitere Möglichkeiten zur Vernetzung

eines TVs sind Powerline per Stromleitung

oder WLAN-Erweiterungen oder

Mediabridges. Die fehlende Funkoption

wird über solche Geräte bereitgestellt.

Dazu wird der LAN-Anschluss des

Fernsehers mit der WLAN-Erweiterung

verbunden. Die baut dann die Funkverbindung

zum Heimnetz auf. Das Verlegen

von Kabel ist bei Powerline oder

WLAN-Lösungen nicht notwendig. Besitzt

ein Fernsehgerät keine Internet-

Funktionalität, sind Mediaplayer eine

Alternative zum Neukauf. Geräte dieser

Klasse spielen Musik und Filme auf der

Heimanlage bzw. TV, können aber auch

dank vieler Zusatzfunktionen auf Medien

aus dem Netzwerk und dem Internet

zugreifen. Auch hier sorgen Apps für Erweiterungsmöglichkeiten.

Internet-Inhalte gibt es nicht mehr nur

exklusiv auf Computern – mit Heimvernetzung

und SmartTV kommen Online-

Angebote ins Wohnzimmer.

Filme, Serien und Dokus

einfach über das Netz

Das Angebot aus dem Internet beschränkt

sich natürlich nicht auf Mediatheken

und kostenlose Film-Webseiten.

Online-Videotheken bieten dem Nutzer

aktuelle Blockbuster, tolle Dokus und Serien-Highlights

auf Knopfdruck

– einfach bestellen und wenige

Minuten später auf dem Fernseher

genießen. Einfacher geht es

nicht mehr und der DVD-Player

wird damit in Rente geschickt.

Angebote wie Maxdome, iTunes

oder Amazon ersparen so auch

den Gang in die Videothek und

erlauben den Direktzugriff auf ein

breites Unterhaltungsangebot über

das Internet. Maxdome zählt Samsung,

Loewe, LG, Panasonic, Toshiba,

Philips und Western Digital zu jenen

Partnern, auf deren Geräten ein Direktzugriff

auf die Filme möglich ist.

Ähnlich ist es bei Amazon – nur für die

Nutzung von iTunes ist die Anschaffung

von AppleTV notwendig.

Die meisten Anbieter haben kostenlose

Angebote zum Reinschnuppern. Bei

Maxdome gibt es eine umfangreiche

Liste mit Filmen, für die man nicht zahlen

muss. Die kostenlose Anmeldung

ist aber notwendig. Die Bezahlung für

Filme, Serien und andere Beiträge rechnen

die meisten Online-Services über

eine monatliche Gebühr ab. Alternativ

bieten die Internet-Videotheken die

Bezahlung pro Leihvorgang. Zugang zu

den Filmen hat der Kunde in der Regel

für 24 Stunden. Natürlich ist auch der

Kauf von Inhalten vorgesehen. Apple

und Amazon bieten als Zusatzservice

die Speicherung des gekauften Videos

oder Musiktitels in der Cloud an. Der

Vorteil: Der Anwender hat von zu Hause

und unterwegs Zugriff auf seine Medienbibliothek.

fb

Internet-Portale haben

Filme und Serien im

Angebot, die man auch

auf den heimischen

Fernseher holen kann.

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74

HEIMNETZWERK

HAUSAUTOMATION

Bildquelle: Gira

KOMPLETTLÖSUNGEN SPAREN STROM UND ZEIT

Vernetzer Haushalt

für mehr Komfort

Ferngesteuerte Lichtschalter, Klimakontrolle und Sicherheit – der intelligente Haushalt

nimmt immer mehr Form an. Automation sorgt für mehr Komfort und Lebensqualität.

Und solche Extras müssen nicht unbedingt teuer sein.

■ JÖRN-ERIK BURKERT

Hausautomation, Computer und

Heimvernetzung – wie geht das

zusammen? Die Kombination scheint

nichts für den Otto-Normal-Anwender.

Die Entwicklungen für ein intelligentes

Heim sind weiter als man glaubt. Die

Steuerung von Heizung, Rollos oder

auch Sicherheitslösungen sind heute

kostengünstig erhältlich und sind

meist für den Anschluss ans Heimnetz

vorbereitet. Diese Kombination macht

Hausautomation fürs kleine Budget interessant.

Bei Neu- oder Umbau des Eigenheims

sollte man gleich auf komplette Lösungen

setzen und den Einsatz von

Hausautomation langfristig einplanen.

Dazu gehört auch die Ausstattung des

Objekts mit einem Netzwerk. Die Verfügbarkeit

von LAN-Verbindungen in

jedem Teil des Hauses ist für die Heimautomation

ein Muss. Wer nicht in den

eigenen vier Wänden wohnt, kann in

Mieträumen mit Nachrüstsets für zusätzlichen

Komfort und Sicherheit sorgen.

In diesem Bereich gibt es in letzter

Zeit verstärkt Angebote, die ohne viel

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


75

Aufwand die Hausautomation ermöglichen.

Die Einbindung ins Heimnetz ist

dabei schon vorgesehen. Dabei spielen

Powerline und WLAN für die kabellose

Übertragung eine wichtige Rolle. Beide

Technologien helfen dann, wenn der

Mieter Netzwerkkabel nur schlecht oder

gar nicht verlegen kann.

Bildquelle: domovea

Komplett- statt Insellösungen: Ein eigener Server nimmt automatisch beim Verlassen des Hauses alle

stromfressenden Geräte vom Netz und regelt die Zimmertemperatur herunter.

Zentrale Steuerung

im intelligenten Haus

Anbieter für intelligente Haustechnik

haben oft modulare Komplettlösungen

für Klimatisierung, Steuerung und Sicherheit

im Angebot. Beim Spezialisten

Gira bekommt der Anwender alles

aus einer Hand. Herz des Systems ist

der Gira HomeServer. Darüber steuert

der Anwender sein komplettes Heimsystem.

Beispiel: Auf Knopfdruck nimmt

man das Heimkino mit Beamer in Betrieb.

Gleichzeitig rollt die Leinwand für

den Projektor aus und das Licht wird

gedämpft oder die Jalousien geschlossen.

Ein weitere Anwendung: Der Nutzer

teilt beim Verlassen der Wohnung

oder des Hauses dies der Anlage mit.

Der Gira-HomeServer nimmt dann automatisch

alle stromfressenden Geräte

vom Netz und regelt die Temperatur

herunter.

Solche Systeme waren lange Zeit nur in

sich geschlossene Insellösungen – diese

arbeiteten nur mit Produkten des gleichen

Herstellers zusammen. Mittlerweile

haben die Hersteller erkannt, dass

der Kunde mehr Flexibilität wünscht.

Gira hat auf solche Wünsche reagiert

und bietet seinen HomeServer mit Anbindung

an das Heimnetz an. Über den

Computer im Webbrowser hat der Anwender

den vollen Zugriff auf die Gira-

Haussteuerung. Für die mobile Bedienung

gibt es passende Apps für iPhone,

iPad und Android-Geräte. Damit steuert

der Benutzer das Haus von unterwegs.

Bei einem Kälteeinbruch

lässt sich so

beispielsweise schon

auf der Heimfahrt die

Heizung hochstellen.

Eine andere Anwendung

sind Öffnungsmechanismen

für

Toreinfahrten oder

Garagen. Über eine

Webcam wirft der Anwohner einen

Blick auf den Besuch am Eingang und

öffnet mit einer mobilen App die Tür

zur Einfahrt. Einfach und komfortabel!

Sensoren für Türen und Fenster, Rauchmelder

und Bewegungssensoren helfen

beim Absichern des Heims. Über das

Heimnetz melden solche Systeme den

Bewohnern eventuelle Probleme. Dazu

muss man nicht vor dem Rechner sitzen,

sondern bekommt eine Alarmmeldung

über das Internet auf sein Smartphone

geschickt. Einen ersten visuellen

Eindruck vom Ort des Geschehens erhält

der Empfänger über eine ins Heimnetz

eingebundene Kamera.

Über mobile Geräte lassen sich die Einstellungen

für die Vernetzung im Haushalt kontrollieren. Das

funktioniert mittlerweile auch mit Smartphones

und Tabletts wie das von Hager.

Die Entwicklungen

für ein intelligentes

Heim sind weiter als

man glaubt

Individuelle Lösungen gefragt

Rundrumsysteme sind oft für den Mieter

einfach zu groß oder lassen sich in Wohnungen

gar nicht einbauen. Der Markt

bietet für solche Kunden inzwischen Produkte

an. Hier mischt

beispielsweise Stromriese

RWE mit seiner

SmartHome-Serie mit.

Das Herzstück ist die

SmartHome Zentrale,

die mit dem Heimnetz

verbunden ist. Darüber

oder einen Computer

steuert man alle

installierten Module. Die Komponenten

messen z.B. die Temperatur und regulieren

über ferngesteuerte Thermostate die

Heizung. Das sorgt für mehr Energie-effizienz

und schont den Geldbeutel.

Eine ähnliche Lösung hat Fibaro System

im Angebot. Mit einer zentralen Steuereinheit

lassen sich per Funk (Z-Wave)

Geräte im ganzen Haus steuern. Dazu

gehören Heizung, Licht, Fenstersteuerungen,

Türöffner, Rollos, Heimelektronik

oder IP-Kameras.

Hausautomation ist auf dem Vormarsch

und wird das Leben der Konsumenten

verändern. Die nächsten Anwendungsmöglichkeiten

sind schon marktreif

und stehen am Start. Dazu gehören

Haushaltsgeräte aus der miele@home-

Serie. Waschmaschinen und Trockner

arbeiten nur, wenn Storm günstig ist.

Die vernetzten Haushaltsgeräte holen

die Informationen zu den Preisen aus

dem Internet.

pk

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012

Bildquelle: Gira


76

HEIMNETZWERK

NEUE PRODUKTE

Belkin mit TV unterwegs

Mit @TV von Belkin verwandelt sich ein

Smartphone oder Tablet in einen mobilen

Fernseher. Damit kann der Nutzer Filme,

Entertainment und Sportereignisse unterwegs

anschauen. Nach der Installation

überträgt @TV die Sendungen, die gerade

auf dem Fernseher zu Hause laufen

oder aufgenommen wurden. Zuvor muss

noch die App für Smartphone oder Tablet

installiert sein.

Für die Wiedergabe benötigt @TV einen

Internetzugang per WLAN, 3G oder 4G.

Dann verbindet man sich nur mit dem

Heimnetz und lässt sich das Fernsehsignal

auf das mobile Endgerät übertragen.

Die Nutzung zu Hause im Heimnetz ist

ebenfalls möglich.

www.belkin.de, ca. 200 Euro

Sony mit GoogleTV in Deutschland

Ab September 2012 will Sony Geräte auf Basis von GoogleTV

anbieten. Den Anfang macht der NSZ-GS7 Internet Player, der

auf jeden Fernseher Internet, Apps und Entertainment bringt.

Das Gerät basiert auf Android und greift für die Apps auf

den Play Store von Google zu. Darüber lassen sich neben

Apps auch Spiele, Musik und Filme auf den Bildschirm holen.

Der Player besitzt WLAN-Funktionalität und wird darüber

drahtlos ins Heimnetz eingebunden. Im November soll der

internetfähige Blu-ray-Player NSZ-GP9 mit GoogleTV folgen.

www.sony.de, ca. 200 Euro

Doppeleinsatz im Festnetz und bei

Skype

Das RTX-4088 Dualphone ist für die

Festnetztelefonie per DECT und als

Skype-Telefon per WLAN gedacht. Das

Telefon kommt komplett ohne PC aus

und hat laut Hersteller eine Sprechzeit

von bis zu sieben Stunden.

Das eingebaute Farb-Display sorgt für

die einfache Bedienung und ermöglicht

den Zugriff auf das integrierte

Adressbuch. Über das Gerät kann man

mit anderen Skype-Anwendern kostenlos

telefonieren. Das RTX-Telefon

ist in schwarzer und weißer Ausführung

lieferbar.

www.new-tech-products.com,

ca. 150 Euro

Schnurloses Satelliten-Fernsehen

Ganz ohne Kabel lassen sich Satellitensignale an Fernseher im

ganzen Haus mithilfe des dLAN TV Sat 2400-CI+ von Devolo

empfangen. Die Übertragung läuft über das Stromsystem per

Powerline. Der Modulschacht für CI+ ermöglicht den Empfang

von Pay-TV-Kanälen und die Aufnahme auf USB-Geräte.

www.devolo.de, ca. 130 Euro

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80

HARDWARE

MINI-PCs

MINI-RECHNER FÜR BÜRO, WOHNZIMMER UND LAN-PARTY

Zwergenaufstand

Desktop-PCs müssen nicht unbedingt große Kisten sein, die viel Platz auf oder neben dem

Schreibtisch weg nehmen. Wir stellen verschiedene Mini-PCs vor: vom Office-Zwerg über

winzige Multimedia-PCs bis hin zu kompakten Gaming-Rechnern.

VON KLAUS LÄNGER

D

er Marktanteil herkömmlicher Desktop-

PCs mit großen Gehäusen schrumpft

beständig. Viele Anwender, abgesehen von

passionierten Gamern, wollen wohl einfach

keine große Kiste mehr auf oder neben dem

Schreibtisch stehen haben, sondern greifen

lieber zum Notebook, auch wenn sie es gar

nicht mobil einsetzten. Eine bessere Alternative

sind hier Mini-PCs. Denn hier kann

man ein großes Display sowie herkömmliche

ergonomische Tastaturen und Mäuse

einsetzen.

Die Palette der Mini-PCs reicht von sehr kleinen

und preisgünstigen Modellen mit Intel-

Atom- oder AMD-Brazos-CPU bis hin zu etwas

größeren Rechnern mit ausgewachsenen

Intel-Core-Prozessoren. Hier bekommt man

eine Rechenleistung, die der von ausgewachsenen

Desktop-PCs in nichts nachsteht. Bei

den etwas größeren Gaming-Minis findet sogar

noch eine separate Grafikkarte Platz. So

kann man mit deutlich leichterem Gepäck zur

nächsten LAN-Party fahren.

Ein weiterer Ort, an dem Mini-PCs ihren Platz

finden können, ist das Wohnzimmer. Hier gibt

es kompakte und schicke Rechner, die mittels

HDMI Anschluss am Fernseher finden und

als universeller Mediaplayer, Surfstation und

Spielebox dienen können. Bedient werden

die kleinen PCs über eine Funktastatur. Bei

einigen Mini-PCs gehört auch eine Fernbedienung

zum Lieferumfang.

Trendsetter Apple

Das Verdienst, den Mini-PC populär gemacht

zu haben, gebührt wieder einmal Apple. Allerdings

hat Apple den Mac Mini in letzter Zeit

vernachlässigt, das letzte neue Modell datiert

auf Juli 2011 und arbeitet noch mit Intel-Core-

Prozessoren der zweiten Generation. In der

Windows-Welt existiert dagegen inzwischen

eine ganze Reihe unterschiedlichster Mini-

Rechner verschiedener Preis- und Leistungsklassen,

die teilweise auch deutlich kleiner

und viel günstiger sind als der Mac Mini. Wir

stellen Ihnen deshalb auf den folgenden Seiten

verschiedene „Kraftzwerge“ für jedes Einsatzgebiet

vor. Und in verschiedenen Größen:

Der Kleinste misst dabei gerade einmal noch

zehn Quadratzentimeter.

kl

Der aktuelle Mac Mini von Apple nutzt noch

Intels Sandy-Bridge-Prozessoren.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


81

SoHo-Zwerge

Minis für Büro und Freizeit ■ Zu den kleinsten

und günstigsten Mini-PCs gehören die

Nettops, die man schon für weniger als 300

Euro bekommen kann. Sie sind die Desktop-

Verwandten der Netbooks. Bei den allerersten

Nettops mit Intel-Atom-Single-Core-

Prozessor, die 2008 auf den Markt kamen,

war die Leistung noch sehr anämisch. Die

aktuellen Modelle mit Dual-Core-Atoms, oft

mit einer zusätzlichen diskreten Grafik oder

mit einem AMD-Prozessor der E-Serie, sind

schon deutlich flotter unterwegs. Zwar ist die

Prozessorleistung dieser Mini-Rechner immer

noch sehr niedrig im Vergleich zu aktuellen

Core-Prozessoren, aber für herkömmliche

Office- und Heimanwendungen vollkommen

ausreichend. Mit einer Leistungsaufnahme

von etwa 25 Watt sind die Rechner dabei äußerst

sparsam unterwegs.

Alles an Bord

Trotz eines Gehäusevolumens von maximal

1,5 Litern geizen die Minis nicht an der Ausstattung.

Sie können mit 2,5-Zoll-Festplatten,

optischen Laufwerken, USB-3.0-Schnittstellen,

Cardreadern und Wireless-LAN aufwarten.

Besonders gut ausgestattet ist dabei der

Lenovo IdeaCentre Q180 in der Top-Variante

für 480 Euro. Der mit AMD-Radeon-Grafik

ausgestattete Atom-D2700-Rechner kann hier

mit einer 750-GByte-HDD und einem Blu-ray-

Combo-Laufwerk aufwarten. Wenn es günstiger

sein soll, ist die MSI Wind Box DC100 für

289 Euro eine gute Wahl. Der 290-Euro-Mini

basiert auf dem AMD E-450 und bietet eine

320-GByte-HDD als Massenspeicher.

Ohne optisches Laufwerk kommt die sehr

kompakte ZBox ID84 Plus von Zotac. Sie kostet

330 Euro ohne Betriebssystem.

Auf Basis des Shuttle XS35GTA V3 kann man

einen individuellen, lüfterlosen Mini-PC bauen.

Der Intel Atom D2700 und die Radeon-HD-

7410M-Grafik sind schon an Bord. kl

Empfehlung

Lenovo IdeaCentre Q180

www.lenovo.de

ca. 480 Euro

Prozessor/Speicher: Intel Atom D2700/4 GByte

Grafik: AMD Radeon HD 6450A

HDD/opt. Laufwerk: 750 GByte/BD-Combo

MSI Wind Box DC100

www.msi-computer.de ca. 290 Euro

Prozessor/Speicher: AMD E-450/2 GByte

Grafik: AMD Radeon HD 6320

HDD/opt. Laufwerk: 320 GByte/DVD-Brenner

Bei der EeeBox EB1501P wird der Atom D525

durch die ION-Grafik von Nvidia unterstützt.

Der 1,5-Liter-PC kostet etwa 430 Euro.

Das Lenovo IdeaCentre Q180 verfügt für 480

Euro sogar über ein Blu-ray-Drive. Zudem arbeitet

in dem Atom-D2700-PC eine Radeon-Grafik.

Der Shuttle XS35GTA V3 kostet als Barebone

ohne Speicher, Festplatte und optisches Laufwerk

knapp 280 Euro.

Das jüngste Pferd aus dem Zotac-Stall ist die

ZBox ID84-Plus mit Intel Atom D2550, GeForce

GT-520M-Grafik und 320-GByte-HDD.

Typische Gehäusevolumen

1,5 Liter

Typische Nettops haben ein Volumen

zwischen einem und 1,5 Litern. Das

ist nur möglich durch den Einsatz extrem

sparsamer CPUs, die mit kleinen

Kühlkörpern auskommen. Hier finden

zudem nur 2,5-Zoll-Festplatten und

Slimline-Laufwerke Platz.

5 Liter

Kompakte Bürorechner haben oft ein

Gehäusevolumen von fünf Litern. Sie

nutzen in der Regel die in der CPU integrierte

Grafik, bieten aber Platz für

3,5-Zoll-Platten und herkömmliche optische

Laufwerke

40 Liter

Midi-Tower-Gehäuse sind mit 40 Litern

deutlich größer, bieten dafür aber auch

Platz für voluminöse

CPU-Kühler,

große Grafikkarten,

und mehrere

Festplatten.

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


82

HARDWARE

MINI-PCs

CPU-Architekturen

AMD Brazos

AMD bezeichnet die Kombi-Prozessoren

aus Grafik- und Recheneinheit als APU.

Dieses Akronym steht für „Accelerated

Processing Unit“ und soll deutlich machen,

dass immer mehr Applikationen

die GPU auch für Aufgaben jenseits

Die Desktop-Variante von Brazos ist der

E-450 mit zwei Kernen und 1,65 GHz.

der Grafikdarstellung nutzen. Der CPU-

Teil der 40-Nanometer-Prozessoren ist

komplexer aufgebaut, als der Atom von

Intel. Zudem ist die aus 80 Radeon-

Cores aufgebaute DX11-GPU deutlich

leistungsfähiger als die integrierte

Atom-Grafik.

Intel Atom

Die aktuelle Generation der Atom-Prozessoren

von Intel (D2000) nennt sich

Cedarview und wird in einem 32-Nanometer-Prozess

hergestellt. Die Grafikleistung

hat zwar zugelegt, kommt

aber an die der Brazos-Prozessoren bei

weitem nicht heran. Zudem wird nur

DirectX9 unterstützt.

Intel Core-Prozessoren

Mit Ivy Bridge hat Intel inzwischen die

dritte Generation der Core-Prozessoren

an den Start gebracht. Die komplexen,

aber trotzdem sparsamen CPUs werden

in einem 22-Nanometer-Prozess hergestellt.

Bei der Rechenleistung

ist ein Ivy Bridge bei gleicher

Taktfrequenz etwa

vier Mal so schnell wie

ein Atom.

Multimedia-Minis

Kleine PCs für große Fernseher ■ Der TV-

Empfang ist in vielen Wohnzimmern nur noch

eine Aufgabe, die ein Fernsehgerät erfüllen

soll. Daneben will man digitale Videos in den

unterschiedlichsten Formaten ansehen, auf

Quellen im Internet zugreifen und vielleicht

sogar noch ein wenig spielen. Das alles ist

zwar mit der aktuellen Generation moderner

TV-Geräte ansatzweise möglich, aber eben

nicht so flexibel wie mit einem Mini-PC. Moderne

Mediaplayer können bei der Formatunterstützung

fast mit einem Mini-PC mithalten,

man ist aber trotzdem immer auf Updates des

Herstellers angewiesen – was dauern kann.

Einen Windows-Rechner kann man mit einer

neuen Version des VLC-Players oder einem

Codec-Pack selbst auf den aktuellen Stand

bringen, Updates sind in aller Regel sehr

schnell verfügbar. Mediaplayer mit Internetzugang

bieten zudem in aller Regel nur bestimmte

Dienste wie Youtube oder Flickr an.

Perfekte Wohnzimmer-PCs

Prinzipiell kann jeder Mini-PC mit einem HD-

MI-Ausgang mit einem Full-HD-Fernseher gekoppelt

werden. Für eine flüssige Wiedergabe

von Videos in hoher Auflösung sollte bei PCs

mit Atom-Prozessor aber ein separater Grafikchip

an Bord sein, bei Rechnern mit AMD

E-450 reicht die integrierte Grafik aus. Auf der

AMD-CPU basiert der Acer Aspire Revo RL70.

Der kleine Acer kann mit einer 640-GByte-

HDD, einem DVB-T-Tuner und einer raffinierten

Fernbedienung mit rückseitiger Mini-Tastatur

aufwarten. In der 530-Euro-Spitzenvariante

ist zudem auch noch ein Blu-ray-Combo-Laufwerk

mit an Bord. Beim Zotac ZBox nano XS

AD11 Plus muss man auf ein optisches Laufwerk

verzichten, dafür ist der winzige Rechner

auch nur 10,7 x 10,7 x 3,7 Zentimeter groß und

hat trotzdem alle wichtigen Schnittstellen an

Bord. Allerdings muss die AMD-CPU in dem ultrakompakten

Gehäuse aktiv gekühlt werden,

was nicht zu überhören ist. Beim Preis von

360 Euro ist das Betriebssystem nicht dabei.

Das muss man auf der nur 64 GByte großen

mSATA-SSD selbst installieren. Für eine umfangreiche

Videosammlung sollte entweder

ein NAS-Gerät oder eine externe HDD bereit

stehen.

Neben den beiden AMD-Minis eignen sich

auch die auf der vorhergehenden Seite vorgestellten

Atom-PCs von Asus, Lenovo, Shuttle

und Zotac als Wohnzimmer-PCs, da der Intel-

Prozessor bei diesen Rechnern durch einen

separaten Grafikchip unterstützt wird. kl

Der Zotac-Winzling misst nur 10 cm² und

verfügt über zwei USB-3.0- und einen SATA-

Anschluss. Eine Fernbedienung ist auch dabei.

Empfehlung

Acer Aspire Revo RL70

www.acer.de

ca. 530 Euro

Prozessor/Speicher: AMD E-450/4 GByte

Grafik: AMD Radeon HD 6320

HDD/opt. Laufwerk: 640 GByte/BD-Combo

Zotac ZBox nano XS Plus

www.zotac.de

ca. 360 Euro

Prozessor/Speicher: AMD E-450/2 GByte

Grafik: AMD Radeon HD 6320

SSD: 64 GByte mSATA

Der Aspire Revo RL70 ist

gleichzeitig auch ein DVB-T-

TV-Empfänger und digitaler

Videorekorder.

Auf dem Die der

Ivy-Bridge-CPUs

ist nun eine

schnellere DX11-

Grafik integriert.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


83

Schein-Zwerge

Richtige Rechner im Mini-Format ■ Bei Mini-

PCs muss nicht unbedingt eine schwache CPU

im Gehäuse stecken, es gibt auch ultrakompakte

Rechner mit einer ausgewachsenen

CPU. Sie sind die erste Wahl, wenn rechenintensive

Anwendungen zum Einsatz kommen

sollen, etwa Software-Entwicklung, Bildbearbeitung

oder anspruchsvolle Business-Anwendungen.

HD-Videos stellen für die in den

Intel-Core-Prozessoren integrierte Grafikeinheit

ebenfalls kein Problem dar, die HD4000-

Grafik in den Ivy-Bridge-CPUs reicht sogar für

viele 3D-Games vollkommen aus.

Der 1,5-Liter-PC Fujitsu Esprimo Q910 ist mit

der vPro-Unterstützung im Intel-Q77-Chipsatz

für den Firmeneinsatz gut gerüstet, optional

gibt es aber auch eine Fernbedienung für den

Einsatz im Wohnzimmer. Allerdings ist der

kleine PC mit dem großen Prozessor kein Sonderangebot:

Mit einem Intel Core i5-3470T,

500-GByte-HDD und DVD-Brenner bestückt,

kostet der Q910 etwa 830 Euro.

Noch kleiner als der Esprimo Q910 ist der

brandneue i53 des auf Mini-PCs spezialisierten

Herstellers Giada. Er misst nur 192 x 155

x 26 Millimeter, verfügt aber dafür nicht über

ein internes Laufwerk. Der Giada ist mit sei-

nem HM76-Chipsatz für Heimanwender oder

den SoHo-Einsatz geeignet und wird auch mit

Ivy-Bridge-CPUs auf den Markt kommen, der

Preis steht noch nicht fest.

Mini maßgeschneidert

Shuttle bietet mit dem XH61V auch einen

Barebone im Slim-Formfaktor für Sandy- und

Ivy-Bridge-Prozessoren an. Das 3-Liter-Gehäuse

mit Intel-H61-Mainboard und externem

90-Watt-Netzteil kostet 190 Euro. Mit

vergleichbaren Komponenten wie im Esprimo

Q und Windows 7 Home Premium kommt der

Shuttle XH61V somit auf etwa 640 Euro. Wer

also den PC selbst zusammen schrauben

kann, fährt deutlich günstiger.

kl

Der Fujitsu Esprimo Q910 ist ein vollwertiger

Ivy-Bridge-PC mit Abmessungen von 185 x 188

x 54 Millimetern.

Der Shuttle-Barebone XH61V ist etwas größer

als der Esprimo Q, kann dafür aber zwei Festplatten

aufnehmen.

Empfehlung

Fujitsu Esprimo Q910

www.fujitsu.com/de

ca. 830 Euro

Prozessor/Speicher: Intel Core i5-3470T/4 GByte

Chipsatz/Grafik: Intel Q77/Intel HD4000

Festplatte: 500 GByte (2,5-Zoll-HDD)

Opt. Laufwerk: DVD-Brenner

Shuttle XH61V (Barebone)

www.shuttle.eu

ca. 190 Euro

Sockel/Chipsatz: 1155/Intel H61

Speicherplätze: 2 x SO-DIMM (DDR3)

Festplattenschächte: 2 x 2,5 Zoll

Schacht für opt. Laufwerk: Slimline

Der SZ77R5 ist der jüngste Shuttle-Modell im

klassischen Würfeldesign. Er bietet auch Platz

für leistungsfähige Grafikkarten.

Empfehlung

Alienware

www.alienware.de

ca. 1680 Euro

CPU/Speicher: Intel Core i7-3770K/8 GByte

Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 660

Festplatte: 2 TByte (3,5-Zoll-HDD)

Opt. Laufwerk: Blu-ray-Combo

Shuttle SZ77R5 (Barebone)

www.shuttle.eu

350 Euro

Sockel/Chipsatz: 1155/Intel Z77

Festplattenschächte: 2 x 3,5 Zoll

Schacht für opt. Laufwerk: 5,25 Zoll

Spiele-Wichtel

Mini-PC statt Spielekonsole ■ Die meisten

Gaming-PCs sind immer noch richtig große

Kisten mit Midi- oder Full-Tower-Gehäuse.

Dass man einen flotten Intel-Core-Prozessor

und eine flotte Grafikkarte auch auf deutlich

weniger Raum unterbringen kann,

beweist der X51 von Alienware.

Der Rechner der zu Dell gehörenden

Gaming-PC-Schmiede

hat etwa die Abmessungen einer

Xbox 360, kann aber trotzdem mit Intel-CPUs

bis hinauf zum Core i7-3770K und einer leistungsstarken

GeForce GTX 660 als schnellster

Grafikkarte aufwarten. Die GeForce-Karte ist

dabei mittels einer Riser-Card flach gelegt,

der PC so nur 9,5 Zentimeter breit. Neben

einer 3,5-Zoll-Festplatte ist noch ein Slotin-Laufwerk

untergebracht. Als besonderes

Gimmick kann man die Augen des Alienlogos

in der Front und zwei transparente Kunststoffeinsätze

an den Seiten des Gehäuses verschiedenfarbig

beleuchten. Das Top-Modell

kostet dafür auch satte 1680 Euro, die kleinste

Variante mit Core-i3-CPU und einer GeForce

GTX 545 bekommt man für 750 Euro.

Der kompakte Alienware

X51 ist etwa so

groß wie eine Xbox

360. Als Grafikkarte

steht maximal eine

GeForce GTX 660 zur

Verfügung.

Der Klassiker: Shuttles Würfel

Shuttle ist der Pionier bei kompakten Gaming-

PCs. Bereits 2001 brachte die Firma den ersten

XPC mit seinem Cube-Design auf den Markt.

Das aktuellste Modell der XPC-Serie ist der

Barebone SZ77R5 für Ivy-Bridge-Prozessoren.

Das 500-Watt-Netzteil und die Kühlleistung

reichen auch für große Grafikkarten aus.

Der Basispreis für den Barebone ohne CPU,

Speicher, Grafikkarte und Laufwerke liegt bei

350 Euro, eine der Alienware X51-vergleichbare

Konfiguration mit Core i7 und GTX 660

kommt auf etwa 1300 Euro mit Betriebssystem

und Maus sowie Tastatur.

kl

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


84

HARDWARE

MINI-PCs

Die Anatomie eines Mini-PCs

Bei Mini-PCs müssen die Komponenten auf engstem Raum untergebracht werden.

Daher kommen in der Regel Bauteile zum Einsatz, die auch bei Notebooks verwendet

werden, etwa SO-DIMMs, 2,5-Zoll-Festplatten oder Mini-PCI-Express-Karten.

1

TV-Karte: Der

DVB-T-Empfänger ist

eine Mini-PCI-

Express-Karte.

2

Speicher-Module:

Hier werden zwei

kompakte SO-DIMMs

eingesetzt.

3

Unter dem

Kühler sitzt der AMD

E-450, der auch für

die Grafik sorgt.

2

1

3

7

6

Zwergpinguine

Spielen mit dem Pinguin ■ Natürlich kann

man auf den bisher vorgestellten Mini-PCs

statt Windows auch eine Linux-Distribution

installieren. Die allerkleinsten Rechner laufen

aber ausschließlich unter Linux. Die Einplatinen-Computer

sind nur so groß wie eine

Scheckkarte, aber trotzdem komplette Rechner

mit ARM-CPU, Arbeitsspeicher, Grafikanschluss

und Schnittstellen.

Bastelrechner

Der bekannteste Miniaturrechner ist der Raspberrry

Pi (www.raspberrypi.org), der eigentlich

für Elektronik-Bastelprojekte an Schulen

entwickelt wurde.

4

Vier der sechs

USB-Schnittstellen

und der HDMI-Port.

4

5

5

SATA-Anschluss

und Stromversorgung

für das

optische Laufwerk.

6

Festplatte: Acer

hat im Revo eine

2,5-Zoll-HDD

eingebaut.

10,7 cm

7

WLAN-Modul: An

der Mini-PCIe-Karte

sind zwei Antennen

angeschlossen.

Das Betriebssystem wird beim Raspberry Pi von

einer SD-Karte geladen. Neben diversen Linux-

Varianten soll auch Android 4.0 laufen.

Als Prozessor kommt eine 700-MHz-ARM-CPU

von Broadcom mit integrierter Grafikeinheit

zum Einsatz, der 256 MByte große Arbeitsspeicher

kann nicht erweitert werden. Die

Grafikausgabe erfolgt über HDMI, daneben

sind ein serieller Port, zwei USB-Buchsen und

ein LAN-Port vorhanden. Das Betriebssystem

wird mittels SD-Karte geladen. Der kleine

Rechner kostet 33 Pfund, Netzteil und Gehäuse

muss man sich selbst besorgen. Für den

kleinen Rechner werden auch diverse Erweiterungsplatinen

entwickelt, etwa zur Steuerung

elektronischer Geräte oder auch ein

Kameramodul.

Ohne Zusatz-Hardware kann der Pi

auch als Mini-Server oder Multimedia-

Rechner eingesetzt werden. Allerdings

bremst hier die schwache CPU.

Ein schon älteres Bastel-Projekt mit einer

eigenen Programmiersprache ist der Arduino

(www.arduino.cc).

Der kleinste Windows-Mini-PC ist die Zotac

ZBox ZBox nano XS mit 10,7 Zentimetern

Kantenlänge und 3,7 Zentimetern Höhe. Hier in

Originalgröße abgebildet.

Steckdosen-PC

Eine weitere interessante Gattung unter den

Linux-Minis sind die Plug-PCs. Sie sind etwa

so groß wie ein Steckernetzteil und werden direkt

in eine Steckdose eingesteckt. Sie dienen

meist als kleiner Server oder Thin-Client. kl

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


Optimieren Sie

Ihren Schreibtisch.

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Genießen Sie nahtlose Arbeitsabläufe: Als neue Steuerzentrale auf Ihrem Schreibtisch

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LED mit integrierter Dockingstation nicht nur hervorragende Bildqualität. Sie ermöglichen

auch eine kabellose Verbindung zu Notebook, Peripherie oder Internet und dienen zur

einfachen Steuerung Ihrer kompatiblen Mobilgeräte.

Die Smart Stations der Serie 7 erweitern Ihr Notebook im

Handumdrehen um ein drahtloses Display. Nach dem ersten

Einrichten wird die Verbindung automatisch hergestellt.

Über den wireless USB-Hub können Sie zudem auf alle

angeschlossenen Peripheriegeräte zugreifen. Innovative

Funktionen wie eine MHL-Schnittstelle sorgen dafür, dass

Sie Bilder oder Videos von Ihrem Smartphone übertragen –

und in großem Format betrachten können. Über die neue

Mobile Control Funktion lassen sich mobile Endgeräte sogar

per Tastatur steuern und z. B. eine SMS beantworten

oder Dateien per Drag’n Drop* übertragen.

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Auflösung

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Kontrast (statisch) 5.000:1

Reaktionszeit 5 ms (G / G)

Betrachtungswinkel 178° / 178°

Signaleingang analog, digital

Signalanschlüsse HDMI, USB (wireless / wired)

Besonderheiten Monitor mit integrierter Notebook Dockingstation, Verbindung

zum Notebook wahlweise per wireless oder wired USB, Anschluss

von Tastatur, Maus, Drucker etc. per USB, Anschlüsse der

Dockingstation: 1xUSB 2.0, 2xUSB 3.0 mit Super Charge

Funktion, RJ-45 (Ethernet), Audio-Ausgang (3,5 mm Klinke),

MHL-Schnittstelle, Mobile Control, Windows ® XP oder 7 Betriebssystem

ist Voraussetzung

* nur bei Android OS


86

HARDWARE

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Gute Smartphones gibt es

nicht unter 500 Euro –

denken Sie? Ganz falsch

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echte Schnäppchen, die besondere

Stärken haben.

Wir verraten, welches Smartphone

das richtige für Sie ist

und warum Sie getrost Ihr

altes Handy dem Sondermüll

zuführen dürfen.

VON OLIVER KETTERER

A

uch günstige Smartphones sind Smartphones.

Will heißen: Auf Features

müssen Sie nicht verzichten. So haben

alle Smartphones, auch die preiswerten,

inzwischen ein eingebautes GPS und eine

Anbindung an Online-Kartenmaterial mit

Routenfunktion. Selbst das sehr günstige

Huawai Y200 für rund 100 Euro ist da keine

Ausnahme. Bei einem so günstigen Einstiegspreis

ist die Zeit also mehr als reif für

einen Wechsel vom „klassischen“ Handy

zum smarten Alleskönner. Das inzwischen

überaus erfolgreiche Android-Betriebssystem

von Google ist dabei bereits in seinen

Grundfunktionen hervorragend ausgestattet.

Selbst wenn man nicht die neueste

4.0-Version auf seinem Telefon installiert

hat, wird man kaum Funktionen vermissen.

Teathering gehört beispielsweise bereits

ab Version 2.2 (Froyo) zum Standard eines

jeden Android-Smartphones. Was das ist?

Damit verwandeln Sie Ihr Smartphone zu

einem WLAN-Hotspot, über den Sie mit Ihrem

Laptop über das Funknetz ins Internet

kommen – falls mal kein WLAN in Reichweite

ist. Aber das ist nur ein Beispiel von

vielen. Eine Welt der schier endlosen Möglichkeiten

bietet der App-Store von Google,

in dem man tausende von Anwendungen

– zum großen Teil kostenlos – findet, die

in vielen Lebenslagen weiterhelfen, sei es

der Übersichtsplan der öffentlichen Verkehrsmittel

mit angebundenem Fahrplan,

ein Börsen-Tool oder eine App, mit der man

schnell und günstig ein Hotelzimmer reservieren

kann. Wer einmal diese Welt entdeckt

hat, will sie nicht mehr missen.

Android ist außerdem ein relativ offenes Betriebssystem.

Es gibt praktisch bei jedem Gerät

die Möglichkeit, den Speicher über eine

MicroSD-Karte zu erweitern und über den

USB-Anschluss beliebig Daten mit einem PC

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


87

auszutauschen – ganz im Gegensatz zur geschlossenen

Welt von Apple. Leider orientiert

sich auch das jüngste Betriebssystem von Microsoft,

Windows Phone 7.5, an den Restrikitonen,

die Apple für seine Geräte bereit hält.

So kann man nur über das iTunes-Äquivalent

Zune Daten synchronisieren – und eine Speichererweiterung

ist, von der Cloud einmal

abgesehen, ebenfalls nicht vorgesehen.

Dennoch haben wir auch ein Smartphone

aus dem Microsoft-Lager in unsere Empfehlungsliste

aufgenommen, das Nokia Lumina

710 – für den schmalen Geldbeutel und für

Facebook- und Social-Network-Junkies ist es

die beste Wahl.

Das wirft natürlich eine entscheidende Frage

auf: Wenn die billigsten Smartphones ohnehin

schon alles können, warum kosten dann

einige Modelle trotzdem noch 700 Euro oder

sogar mehr?

Preistreiberei

Die Antwort: Die Hardware macht den

enormen Preisunterschied aus. Wer sich beispielsweise

eine 8-Megapixel-Kamera, ein

hochauflösendes OLED-Display mit nicht weniger

als 4 Zoll und einen Quadcore-Prozessor

leisten möchte, der schiebt auch ein Bündel

Geldscheine über die Ladentheke. Die Lizenzgebühr

für das Betriebssystem ist dabei nicht

teurer.

Einen weiteren Unterschied gibt es noch bei

der verwendeten Betriebs-Software. Sobald

die Smartphones vor Rechenleistung strotzen,

werden oft zusätzliche 3D-Oberflächen aufgespielt.

Das sieht schick aus, ist aber funktio-

Windows Phone 7.5 auf dem Nokia

Lumina ist perfekt für Facebook & Co.

Für Social

Networker:

180,– Euro

Für

Sparfüchse:

nal gesehen reiner Schnickschnack. Wenn Sie

optisch also auch mit weniger auskommen

können, sollten Sie einen ernsthaften Blick

auf die feine und preiswerte Auswahl werfen,

die wir hier empfehlen.

Huawai Ascend Y200:

Android für Sparfüchse

100,– Euro

Huawei Y200: Bei der Supermarktkette Lidl ist

das Smartphone im Online-Shop zu haben.

100€

Billig muss nicht gleich schlecht sein. Das

Huawai Ascend Y200 für 100 Euro ist ein

sehr ordentliches Smartphone. Mit Android

Gingerbread (2.3.6) und einem 800-MHertz-

Prozessor ist das Ascend flott unterwegs.

Apps starten und laufen ausreichend schnell.

Zugegeben, auf 3D-Animations-Effekte sollte

man besser verzichten. Aber auch mit diesem

preiswerten Einstiegsmodell kann man sehr

viel machen. Etwa beliebte Spiele spielen wie

zum Beispiel „Angry Birds“. Im Gegensatz zu

Windows Phone oder dem iOS Betriebssystem

von Apple ist das erfolgreiche Game für

Android-Nutzer im Playstore von Google sogar

kostenlos zu haben.

Das Display ist mit 3,5 Zoll Diagonale

zwar nicht eben riesig, aber für die

schnelle SMS zwischendurch oder

einen Blick in den E-Mail-Eingang

muss der Touchscreen gar nicht

größer sein. Im Vergleich zum gewöhnlichen

Handy ist das Tippen

per Bildschirmtastatur – insbesondere

in der Queransicht – ein riesen Fortschritt.

Wenn das Display eher klein gehalten

ist, hat das nicht nur Auswirkungen auf die

Gesamtgröße des Phones, sondern auch auf

seine Akkulaufzeit – jedenfalls dann, wenn

ein ordentlicher Akku zum Einsatz kommt.

Das Huawai schafft von allen Testkandidaten

bei „typischer Nutzung“ – das heißt, alle

Funkfunktionen sind eingeschaltet – mit 6:15

Stunden das beste Ergebnis. Wer allerdings

per UMTS Daten aus dem Netzt saugen will,

sollte sich sputen, denn hier hält das

Huawai keine vier Stunden durch.

Von der internen Kamera darf man sich

nicht zu viel erwarten. 3,2 Megapixel

ohne die Unterstützung eines LED-

Flash-Lichtes sind mager, Fotos kann

man nur bei ausreichendem Tageslicht

schießen. Und die geringe Auflösung gepaart

mit lediglich 264 000 Farben sind kaum

geeignet für die Diaschau der letzten Urlaubsfotos.

Die anderen Smartphones haben alle

16 Mio. Farben.

Für eine Speicherkarte sollte man unbedingt

nochmal Budget einplanen, um Musik, Videos

oder Fotos überhaupt ablegen zu können.

Intern verfügt das chinesische Smartphone

lediglich über 100 MByte – viel zu wenig!

32-GByte-microSD-Speicherkarten gibt es bei

Amazon aber bereits für unter 20 Euro. Wer

das Y200 überdies als Navi einsetzen möchte

Der günstige

Allrounder:

180,– Euro

HTC Desire C: Rundum funktional und sogar

mit aktuellem Adroid 4.0 ausgestattet.

tut gut daran, eine Daten-Flatrate zu besitzen

– alle Navidaten werden nämlich aus dem Internet

geladen. Einschränkugnen gibt‘s auch

beim Thema Multimedia: Die Windows-Formate

WMA und WMV mag das Huawai nicht,

ansonsten spielt es aber alle gängigen Musikund

Videodateien ab. Ein Word- und Exel-Viewer

ist bereits an Board, bearbeiten kann man

Office-Dokumente mit diesem aber nicht.

Das Huawai ist eine echte Bereicherung im

Markt der günstigen Smartphones. Für 100

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


88

HARDWARE

SMARTPHONES

Euro gibt es derzeit keinen besseren Einstieg

in die Welt der Android-Smartphones, die

einem die Welt der zahlreichen Apps aus dem

Playstore eröffnet.

Nokia Lumia 710: Der Spezialist

für soziale Netzwerke

Windows Phone 7,5 ist besonders für Leute interessant,

die viel mit Facebook, Twitter oder

LinkedIn arbeiten. Das Smartphone-Betriebssystem

hat den Kommunikationsaustausch

mit den Sozialen Netzwerken geradezu perfektioniert.

Facebook-Freunde werden beispielsweise

automatisch in die Kontaktliste

übernommen, die man für Anrufe und SMS

verwendet. Aber auch Twitter-Freunde kann

man durch Ändern der Grundeinstellung in die

Kontakte aufnehmen. Neu bei 7,5 ist, dass die

diversen „Chatkanäle“ als ein Thread erscheinen.

Es ist also egal, ob man SMS schickt oder

eine Facebook-Nachricht – der Gesprächsverlauf

wird immer chronologisch und übersichtlich

dargestellt. Für wahre „Facebook-Junkies“

ist das das perfekte Betriebssystem. Windows

Phone 7.5 erlaubt noch keine Speichererweiterung

durch microSD-Karte, das wird es erst

ab Windows Phone 8 geben. Beim Lumia 710

hat man also nur den internen Speicher von

zirka 4,9 GByte für Apps, Fotos und Videos zur

Verfügung. Und das ist ziemlich wenig, insbesondere

dann, wenn man sich das kostenlose

Nokia-(Navteq)-Kartenmaterial komplett

auf das Phone lädt. Danach muss man auf

die 25 GByte Skydrive-Speicher ausweichen,

die es kostenlos zu jedem Windows-Phone

dazu gibt. Deshalb und wegen des häufigen

180€

Das LG Optimus

L7 ist mit

einem großen

4,3“-Display

ausgestattet.

Für Komfortliebhaber

230,– Euro

Nachrichtenversands empfiehlt es sich, einen

Mobilfunkvertrag mit Daten-Flatrate zu vereinbaren.

Das Nokia Lumia 710 ist aber genau

wegen der zum Teil eingeschränkten Hardware

für preisorientierte Käufer interessant.

Beim Preisvergleicher findet man

das Smartphone schon für 180 Euro inklusive

Versandkosten. Beim Prozessor

haben die Finnen aber nicht gespart.

Hier kommt ein mit 1,4 GHertz getakteter

Qualcomm zum Einsatz – sehr

gut. Fürs Spielvergnügen sind also alle

Türen weit geöffnet.

HTC Desire C: Das Allrounder-

Smartphone mit Android 4.0

Es gibt nur sehr wenige Smartphones unter

200 Euro, die Android 4.0 als Betriebssystem

einsetzen. Das HTC Desire C ist eines davon.

HTC hat dem Desire C sogar die hauseigene

Oberfläche Sense 4 spendiert, die praktische

Widgets beinhaltet und zudem edel aussieht.

Allerdings hat man klugerweise auf die 3D-

Animationen verzichtet. Der etwas schwache

Prozessor hätte daran keine Freude. Schon

große Apps zu starten ist nicht ohne. Was bei

1,4-GHertz-Geräten in einem Augenzwinkern

erledigt ist, dauert beim HTC schon mal eine

knappe Sekunde. WLAN, HSPA und Bluetooth

gehören ebenso selbstverständlich zur Ausstattung

wie ein microSD-Kartenslot. Gegen

Langeweile gibt es ein RDS-UKW-Radio oder

das Internetradio TuneIn. Fotos schießt das

HTC mit einer 5-Megapixel-Kamera, die ordentliche

Bilder abliefert, und Videos kann

der Allrounder auch aufzeichnen – allerdings

nur in VGA-Auflösung. Besonders gut gefällt

das Polaris Office mit dem auch Word-,

Exel- und PowerPoint-Dokumente bearbeitet

werden können. Das können die wenigsten

Smartphones. Das HTC ist zwar nicht das

schnellste, aber rundum funktional – ein

echter Allrounder eben.

180€

LG P700 Optimus L7: Bedienkomfort

und flaches Design

SMS schreiben und E-Mail checken kann man

auch ohne Probleme auf einem 3,5-Zoll-Display.

Webseiten durchstöbert man aber viel

bequemer mit einem ausreichend großen Bildschirm.

Das Optimus L7 von LG verfügt über

ein 4,3 Zoll großes TFT-Display, das mit 480 x

800 Bildpunkten auflöst und damit für Ausflüge

ins Internet bestens gerüstet ist. Auch sonst

geht einem die gesamte Bedienung viel leichter

von der Hand. Das merkt man nicht nur bei

den fünf Startseiten, im Menü und bei den

Einstellungen, sondern auch beim Tippen. Je

größer die virtuelle Bildschirmtastatur ist, desto

weniger vertippt man sich beim Schreiben.

230€

Auf Design hat LG großen Wert gelegt. Sowohl

äußerlich gefällt das besonders schlank

wirkende Smartphone als auch durch seine

zusätzliche grafische Oberfläche. Diese UI

3.0 genannte GUI bietet Animationen, außerdem

darf man die Startseiten nach seinem

eigenen Gusto gestalten. Wer zuviel

„Spielerei“ implementiert, darf sich allerdings

nicht wundern, wenn der 1-GHertz-

Prozessor alsbald an seine Grenzen stößt.

Ein besonderes Highlight ist der NFC-Sensor

(near field communication) des L7. Es gibt

vier Modi, in die sich das Smartphone hierbei

automatisch, durch Auflegen auf den

Erkennungs-Tag, schalten kann. Hat man

das selbstklebende NFC-Tag beispielsweise

im Auto angebracht, so schaltet sich das L7

in den Bluetooth-Modus und mit dem Autoradio

kurz. Das lässt sich alles per LG Tag+

App konfigurieren und ist sehr komfortabel.

Ebenfalls sehr gut: LG hat das L7 mit einem

ausdauernden 1700-mAh-Akku ausgerüstet,

der eine reine Gesprächszeit von über

13 Stunden im D-Netz und 5:34 Stunden bei

Mischbelastung ermöglicht.

Günstige Smartphones bis 300 Euro

Modell

Technische Ausstattung

Betriebssystem/Preis (ca.)

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz)

Kameraauflösung (Megapixel)

Display-Typ/Diagonale/Auflösung

Interner Speicher / Mircos-Steckplatz

USB/Massenspeicher/Laden

GPRS/EDGE/UMTS

HSDPA/HSUPA (Mbit/s)

GPS-Empfänger/A-GPS

Maße (L x B x H in mm) / Gewicht

Funktionen

Freisprechen/Stummschalten

E-Mail/POP3/IMAP/HTML

Kontakt-/Terminverwaltung

Sync: Outlook/Mac

Word betrachten/bearbeiten

Excel betrachten/bearbeiten

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC

Video-Formate: 3GP/MP4/WMV

Gemessene Gesprächszeit D-Netz/UMTS/

typische Ausdauer (Stunden)

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


89

300€

Samsung Galaxy S Advance

I9070P: Der Foto- & Videoprofi

Zugegeben, besonders spektakulär sieht das

Galaxy S nicht aus. Auch das Plastikgehäuse

beeindruckt wenig. Ein echter Knaller ist aber

der OLED-Bildschirm. Eine scharfe und kontrastreiche

Darstellung, gepaart mit kräftigen

Farben, begeistert den Betrachter. Daher ist

es für Fotofreunde, die Ihre Bildergalarien

gern herumzeigen, bestens

geeignet.

Für

Fotoprofis

300,– Euro

Das Galaxy S Advance hat als einziges ein

OLED-Display – und das ist richtig gut!

Aber auch Videofreunde

kommen mit diesem Smartphone

auf ihre Kosten. Das

Galaxy S zeichnet Videos mit

HD-Qualität auf – das kann

kein anderes Smartphone in

unserer Auswahl, nicht einmal das LG L7. Und

auch die integrierte Fünf-Megapixel-Kamera

schießt gute Schnappschüsse, auch wenn

ein ambitionierter Hobby-Fotograf nicht auf

den Gedanken käme, mit dem Smartphone

auf Fotosafari zu gehen.

Das Galaxy S ist zudem mit einem Zweikernprozessor

ausgerüstet und dadurch besonders

flott. Das merkt man beispielsweise

beim Durchblättern der Startscreens. Spiele

und Apps laufen problemlos und wer möchte,

kann den Speicherplatz maximal um eine

32-GByte-mircoSD-Karte erweitern.

Fazit

Selbst das billigste Smartphone bietet heute

einen riesigen Funktionsumfang: Navi, MP3-

Spieler, Radio, Spiele und Internetzugang.

Das gewöhnliche Handy hat damit ausgedient.

Der Preisbrecher von Huawai ist das

Smartphone für den Einsteiger. Aber, eine

extra Speicherkarte sollte man sich gönnen.

Wer es bequem mag, insbesondere bei der

Bedienung, der findet im LG L7 die gelungene

Lösung.

Das Nokia Lumia 710 ist dagegen für Freunde

von Facebook und Co. maßgeschneidert.

Und wer auf kein Feature verzichten will und

keinen großen Wert auf Geschwindigkeit

legt, liegt mit dem HTC Desire C richtig. Den

Einstieg in die AMOLED-Klasse hochwertiger

Smartphones markiert das Samsung Galaxy,

auf dem Fotos richtig toll aussehen. ok

HTC

Desire C

Huawei

Ascend Y200

LG

Optimus L7

Nokia

Lumia 710

Samsung

Galaxy S

Advance

I9070P

Android 4.0.3/180 Euro Android 2.3.6/100 Euro Android 4.0.3/230 Euro Windows Phone 7.5/180 Euro Android 2.3.6/300 Euro

Qualcomm MSM7225A/1/600 Qualcomm MSM7225A/1/800 Qualcomm MSM7227A/1/1000 Qualcomm MSM8255/1400 ARM Cortex A9/2/1000

5 Megapixel 3,2 Megapixel 4,9 Megapixel 5 Megapixel 5 Megapixel

TFT/3,5 Zoll/320x480 TFT/3,5 Zoll/320x480 TFT/4,3 Zoll/480x800 TFT/3,7 Zoll/480x800 OLED/4 Zoll/480x800

1 GByte / ✔ 100 MByte / ✔ 2,4 GByte / ✔ 4,9 GByte / – 5,7 GByte / ✔

✔/✔/✔ ✔/✔/✔ ✔/✔/✔ ✔/–/✔ ✔/✔/✔

✔/✔/– ✔/✔/✔ ✔/✔/✔ ✔/✔/✔ ✔/✔/–

7,2/5,76 7,2/– 7,2/5,76 14,4/5,76 14,4/5,76

✔/✔ ✔/✔ ✔/✔ ✔/✔ ✔/✔

108 x 61 x 12 /99 Gramm 117 x 62 x 11 / 113 Gramm 126 x 68 x 9 /126 Gramm 119 x 62 x 13 / 124 Gramm 124 x 63 x 10 / 119 Gramm

✔/✔ ✔/✔ ✔/✔ ✔/✔ ✔/✔

✔/✔/✔/✔ ✔/✔/✔/✔ ✔/✔/✔/✔ ✔/✔/✔/✔ ✔/✔/✔/✔

✔ / ✔ ✔ / ✔ ✔ / ✔ ✔ / ✔ ✔ / ✔

optional/– –/– optional/– –/– optional/✔

✔/✔ ✔/– ✔/✔ ✔/✔ ✔/✔

✔/✔ ✔/– ✔/✔ ✔/✔ ✔/✔

✔/✔/✔ ✔/✔/✔ ✔/✔/✔ –/✔/✔ ✔/✔/✔

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✔/✔/✔ ✔/✔/– ✔/✔/✔ –/✔/✔ ✔/✔/✔

5:33/3:49/4:30 7:06/3:42/6:15 13:07/5:12/5:34 8:19/3:16/4:52 11:21/4:46/5:16

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


90

HARDWARE

CONTROLLER

Plextor M5 Pro www.plextor.com

270 Euro

Controller

Marvell 88SS9187

Kapazität

256 GByte/238,47 GiB

Interface

ATA8-ACS – SATA III (SATA 6Gb/s)

MTBF

2,4 Mio. Stunden

Mitt Zugriffszeit Lesen / Schreiben

0,065 / 0,055 ms

CPU Last Lesen / Schreiben 7 / 5,7 %

Preis pro GiB

1,13 Euro

Gewicht/Höhe

57,6 g/6,9 mm

Herstellergarantie

5 Jahre

Verglichen mit HDDs sind alle

SSDs Spitzen-Sprinter.

Doch auch in der Sprinter-

Weltspitze gibt es Unterschiede,

den Controllern sei Dank.

Unser Duell findet deshalb

quasi unter der Haube statt

und lautet: SandForce gegen

Marvell. VON OLIVER KETTERERController

Bis auf die Kabel ist bei Plextor alles Nötige

dabei, sogar Acronis True Image.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de

TESTURTEIL

Gesamtnote

sehr gut

Preis/Leistung

96

sehr gut

SSD-SPEICHERTECHNOLOGIEN IM DUELL

Z

wei exquisite SSDs treten in diesem Duell

gegeneinander an. Das derzeitige Top-Modell

von ADATA, die XPG SX910, wird herausgefordert

von der brandneuen Plextor M5 Pro, die

ab etwa Mitte September zu haben sein wird.

Auf den ersten Blick ähneln sich die Duellanten

einander sehr. Beide SSDs haben eine

Kapazität von 256 GByte, beide kosten um die

260 Euro und die Herstellerangaben bezüglich

der Lesegeschwindigkeit liegen auf etwa gleich

hohem Niveau – bei 540 bzw. 550 MByte/s.

Übrigens, „XPG“ steht bei ADATA für „extreme

performance gear“, das wohl so viel

bedeuten soll wie „außergewöhnliche Leistung“.

Angetrieben wird die ADATA vom aktuellen

SandForce-SF-2281-Controller, der

auch in sehr vielen anderen Solide-State-

Disks zum Einsatz kommt.

In der neuen M5 Pro von Plextor arbeitet ein

88SS9187-Controller von Marvell. Marvell

bedient zwar nicht so viele SSD-Hersteller

mit ihren Controllern wie SandForce. Das

muss aber nicht bedeuten, dass diese

schlechtere Arbeit machen. Beim Controller

kommt es nicht nur auf maximale Transferraten

an. Er ist auch für schnellen Zugriff

und andere Aufgaben zuständig.

Aufgaben des Controllers

Der Controller hat die Herrschaft über alle

Daten. Er nimmt Anfragen des Betriebssystems

entgegen und veranlasst den Zugriff

auf entsprechende Datenblöcke. Bei der Datenrate

spielt natürlich auch die Qualität und

Geschwindigkeit des verwendeten Speichers

eine Rolle. Grundsätzlich lässt sich aber festhalten:

Je schneller Anfragen abgearbeitet

werden, desto flotter läuft auch der Datentransfer.

Bei SSDs kommt insbesondere auch

noch dem Speichermanagement eine wichtige

Rolle zu, diese ist zudem von der Qualität

der programmierten Firmware abhängig. Bei

SSDs können Daten, so wie bei HDDs, nicht

Plextor M5 Pro

795

464,6

401,1

540,7

452,8

25,9

52,9

18021

* Bei 2, 4 und 8 MByte großen Dateien

Leistungsindex AS SSD (Punkte)

Sequenziell Lesen (MByte/s)

Sequenziell Schreiben (MByte/s)

Max. Leserate (MByte/s)*

Max. Schreibrate (MByte/s)**

Schreibrate 512 Byte (MByte/s)

Schreibrate 1 KByte (MByte/s)

IOPS schreiben (512 Byte)

einfach überschrieben werden. Der Löschvorgang

ist vielmehr eine komplexere Angelegenheit.

Daten können nur in so genannten

Blöcken gelöscht werden. Ein Block besteht

entweder aus 128 so genannten „Pages“ mit

je 4 KiB, also 512 KiB, oder aus 256 Pages mit

je 8 KiB, also 2 MiB. Diese Löschvorgänge

nennt man PE-Zyklen (programm erase). Die

Speicherzellen werden dabei – auf ziemlich

rabiate Weise – komplett mit Elektronen geflutet.

Leider führt jeder PE-Zyklus zur Abnutzung

der „Tunnel Oxyde“, ein Material, das

für die Ladungserhaltung verantwortlich ist.

Eine einzelne Speicherzelle einer Konsumer-

SSD erlaubt heute etwa 300 PE-Zyklen, bevor


91

ADATA XPG SX910 www.adata-group.com

250 Euro

Controller

SandForce SF-2281

Kapazität

256 GByte/238,47 GiB

Interface

ATA8-ACS - SATA III (SATA 6Gb/s)

MTBF

1,0 Mio. Stunden

Mitt Zugriffszeit Lesen / Schreiben

0,114 / 0,313 ms

CPU Last Lesen / Schreiben 5,2 / 6,5 %

Preis pro GiB

1,05 Euro

Gewicht/Höhe

71,6g/9,5mm

Herstellergarantie

5 Jahre

-K(r)ampf

Leistungsindex AS SSD (Punkte)

Sequenziell Lesen (MByte/s)

Sequenziell Schreiben (MByte/s)

Max. Leserate (MByte/s)*

Max. Schreibrate (MByte/s)**

Schreibrate 512 Byte

Schreibrate 1 KByte

IOPS schreiben (512 Byte)

ADATA XPG SX910

690

471,7

298,6

554,11

500,58

16,3

32,3

3183

** Bei 1 und 8 MByte großen Dateien

sie nicht mehr mit neuen Informationen beschrieben

werden kann. Deshalb fallen dem

Controller auch so wichtige Aufgaben zu wie

das gleichmäßige Beschreiben der Speicher

(Wear Levelling). In punkto Lebensdauer muss

ein SSD-Controller also für einen perfekten

Ausgleich sorgen: Die Schreibgeschwindigkeit

ist nur dann hoch, wenn leere Speicherblöcke

vorhanden sind. Da die Löschvorgänge

allerdings begrenzt sind, sollten halbvolle

Blöcke möglichst nicht gelöscht werden.

Leistungsdaten und Laborwerte

Die XPG SX910 erzielt enorm hohe maximale

Transferraten. Die maximale Leserate von

TESTURTEIL

Gesamtnote

gut

Preis/Leistung

84

sehr gut

554 MByte/s ist äußerst beeindruckend und

gleiches gilt auch für die maximal erreichte

Schreib rate von über 500 MByte/s. Vor

allem bei der maximalen Schreibrate zieht

die Plextor M5 Pro den kürzeren Halm, denn

sie kommt nur auf knapp 453 MByte/s. Das

Geheimnis der SX910 liegt im SandForce-

Controller. Dieser ist in der Lage, Daten zu

komprimieren, bevor sie versendet werden.

Dieser Vorteil kommt allerdings erst bei Dateien

voll zur Geltung, die wenigstens ein

MByte groß sind. Je kleiner die zu transportierenden

Daten sind, desto weniger effektiv

ist das Komprimieren. Bei 1 KByte großen

Daten beispielsweise erreicht die Plextor M5

Pro satte 52,9 MByte/s, die XPG SX910 knickt

mit lediglich 32,3 MByte/s gewaltig ein. Dass

Daten, die bereits komprimiert vorliegen, vom

SandForce-Controller entsprechend langsamer

bewegt werden, versteht sich.

Dass der Trick mit der Komprimierung sich

nicht für alle Anforderungen auszahlt, wird

auch beim sequenziellen Datentransfer

deutlich. Wenn der Controller Daten kontinuierlich

in den Flashspeicher schreibt, dann

erreicht die Adata in unserem Labor knapp

300 MByte/s. Die Plextor ist mit 401 MByte/s

deutlich schneller. Für Projektarbeit mit Videodateien,

die anschließend gerendert

werden, wäre die Plextor damit schon besser

geeignet. Wer beispielsweise häufig Fotos bearbeitet

und in eine Software lädt, der hat mit

Adata leichte Vorteile.

Gewaltig ist allerdings der Unterschied bei

den IOPS (input-output operations per second).

Wir messen die IOPS für verschiedene

Dateigrößen. Es zeigt sich ein ähnliches

Bild wie bei den Schreib- und Leseraten für

diverse Dateigrößen. Je kleiner die Daten werden,

desto deutlicher sind die Unterschiede

zwischen der Plextor mit Marvell-Controller

und der Adata mit SandForce-Controller. Bei

512 Byte großen Dateien schlägt die Plextor

die Adate geradezu vernichtend. Ihre enorm

schnelle Speicherzugriffszeit kommt ihr hier

auch zu Gute.

Fazit

Beide Produkte gleichen sich in Preis, Speichergröße

und Ausstattung sehr – und doch

ist der Unterschied erheblich. Die Plextor mit

Marvell-Controller eignet sich mit ihrer rasanten

Zugriffszeit und den schnellen Transferraten

bei kleineren Dateien bestens als System-

Platte. Die Adata mit ihren Spitzenleistungen

bei maximalen Transferraten ist dagegen eher

was für Fotografen, die viel Bildbearbeitung

zu erledigen haben.

ok

Rahmen und Schrauben sind im Paket der Adata

– Acronis gibt es als Download mit Code.

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


92

HARDWARE

ENERGIE

STROM SPAREN

Energiewende

Gute Taten werden doch belohnt! Energiesparen ist

nicht nur gut für den Klimaschutz, sondern auch

für den Geldbeutel. Wir haben nach (un)heimlichen

Energieverschwendern im Haushalt

gesucht und zeigen Ihnen, wie Sie

bares Geld sparen können.

VON HEIDEMARIE EIBL

D

ie gute Nachricht zuerst:

Es hat sich was getan in

Europa. Die europäische ErP-

Richtlinie für ressourcenschonende

Produktgestaltung

hat vor allem den Standby-

Energieverbrauch im Visier.

So schreibt die Richtlinie seit

letztem Jahr einen maximalen

Standby-Verbrauch von einem Watt vor, ab

2013 sind gar nur mehr 0,5 Watt erlaubt.

Das Schöne daran: Im Gegensatz zum Verbot

leistungsstarker Glühbirnen zugunsten von

Energiesparlampen ist die Reduzierung des

Stromverbrauchs ruhender Geräte auch völlig

unumstritten. Schließlich ist kaum etwas

unsinniger als im Standy-Betrieb vergeudeter

Strom. Dass da ganz schöne Mengen zusammen

kommen, belegt eine vorbereitende Studie

der EU. Demnach beträgt die im Standby

aufgenommene elektrische Energie durch

Geräte in den EU-Ländern nicht weniger als

47 Terawattstunden (TWh), und diese entsprechen

nicht weniger als dem Ausstoß von

19 Megatonnen des Treibhausgases Kohlen-

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de

2,6

Watt

(im Betrieb)

Telefon

dioxid. Durch die Vorgabe

sollen davon immerhin 35

TWh eingespart werden –

das entspricht ungefähr

dem Strombedarf von einem

Drittel der deutschen Privathaushalte.

Die Studie belegt auch, dass

viele kleine Verbrauchsgeräte

für eine große Verschwendung sorgen

können. Zählen Sie zuhause mal alle Steckernetzteile

zusammen, die ans Stromnetz

angeschlossen sind und nutzlos elektrische

Energie in Wärme umwandeln – weil das

Gerät am anderen Ende entweder gar nicht

dran steckt oder nicht im Betrieb ist. Handy-

Ladegeräte, die Ladestation

der elektrischen Zahnbürste,

Aktiv-Lautsprecher am PC, die

akkubetriebene Gartenschere,

diverses Kinderspielzeug und

unzählige andere Kleingeräte,

die nicht über eine integrierte

Stromversorgung verfügen. Da

kommt sicher einiges zusam-

Spielekonsole

men. Für die Hersteller sind externe Netzteile

aber enorm praktisch, da die lebensgefährliche

Netzspannung bereits außerhalb ihres

Gerätes in ungefährliche Niederspannung

gewandelt wird. Damit ersparen sie sich den

Aufwand, ihre Geräte den scharfen Richtlinien

für netzspannungsbetriebene Geräte anzupassen.

Für den Kunden bedeutet das aber vor allen,

dass er an solchen Geräten vergeblich nach

einem Netzschalter sucht. Solange das Netzteil

am Netz hängt, verbraucht es jedoch Energie.

Das können bestenfalls wenige 100 Milliwatt

sein oder einige Watt. Ältere Exemplare

in unserem Labortest bringen es auf fünf Watt

und mehr. Ein guter Anhaltspunkt für den Verbrauch

ist die Erwärmung.

Fassen Sie das Netzteil an:

Erwärmt es sich auch nach

längerem Betrieb nicht

spürbar, verbraucht es nur

sehr wenig Strom. Sobald

das Netzteil aber handwarm

oder gar heiß wird,

lohnt es sich, bei Nichtge-

20 Watt


93

brauch den Stecker zu ziehen. Nun könnte

man einwerfen, dass ein paar Watt hin oder

her doch zumindest von den Kosten her wenig

Auswirkung zeigen. Doch auch hierbei ist der

Effekt ein größerer, als den meisten Menschen

bewusst ist. Derzeit kostet die Kilowattstunde

(kWh) Strom – inklusive

aller Kosten wie z.B.

Grundgebühr – durchschnittlich

22 Cent. Wie

200

Kühlschrank Watt

im Kasten „Elektrische Energie“ vorgerechnet,

kostet somit jedes Watt Leistung, das 24

Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr verbraucht

wird, 1,93 Euro. Die 5 Watt eines Billigsteckernetzteils

summieren sich so auf fast 10 Euro.

Fünf solcher Netzteile im Haushalt verteilt,

kommen auf 48,25 Euro – und somit sechs

Prozent der Stromkosten eines Durchschnittshaushaltes.

Sogar noch deutlich stärker machen sich die

eingangs erwähnten Standby-Verbraucher

auf der Stromrechnung bemerkbar. Der Kaffeeautomat,

der auch um drei Uhr nachts brav

darauf wartet, dass jemand auf den Espressoknopf

drückt, TV-Geräte, PCs, Drucker, Stereoanlagen,

die untätig darauf warten, dass

der Benutzer sie irgendwann doch wieder in

Betrieb nimmt. Neue Geräte – zumal wenn sie

von Markenherstellern stammen – halten sich

nach unseren Messungen tatsächlich an die

EU-Richtlinie. Einige wenige Ausreißer bringen

es da mal auf 1,2 Watt – wirklich bedeutend

sind solche Verbräuche jedoch nicht.

Verheerend stellt sich die Situation aber bei

vielen älteren Geräten dar. Spitzenreiter unseres

Tests war ein Sourroundreceiver von

Onkyo, immerhin Baujahr 2006, der mit stolzen

60 Watt im Standby-Betrieb das Wohnzimmerregal

beheizt. Auch ganz vorne dabei

war ein älterer Videorecorder aus den späten

90ern mit 45 Watt. Besonders ärgerte uns ein

Multifunktionsgerät auf Farblaser-Basis, das

ebenfalls nach 48 Watt verlangt. Der Luxus der

ständigen Fax-Empfangsbereitschaft kostet

so stolze 92 Euro pro Jahr oder – anders ausgedrückt

– 12 Prozent der durchschnittlichen

Stromkosten eines deutschen Haushaltes.

Neu muss nicht neu sein

Leider ist auch derjenige, der ausschließlich

neuere Geräte einsetzt, nicht gänzlich vor

Standby-Übeltätern gefeit. Zum einen hat

die EU großzügige Übergangsfristen für den

Gesamtbilanz: So teilt sich der Stromverbrauch auf

Auf private Haushalte entfällt nur

rund ein Viertel der Energie, die in

Deutschland verbraucht wird. Rund 30

Prozent entfallen auf die Industrie, 16

Prozent auf Handel und Dienstleistung

und nochmals rund 30 Prozent auf den

Verkehr, wovon wir wiederum fast 90

Prozent durch die Auspuffrohre unserer

Fahrzeuge blasen. Gerade mal 10 Prozent

werden durch Flugverkehr, Bahn und

Schifffahrt verbraucht.

Betrachtet man nur den Energieverbrauch

der privaten Haushalte, entfällt

24 %

Private

Haushalte

30 %

Verkehr

30 %

Industrie

16 %

Handel

Private Haushalte sind für ein

Viertel des Stromverbrauchs

verantwortlich. Die Hälfte

davon entfällt auf Heizung

und Warmwasser.

Elektrische Energie: Eher Leistung statt Verbrauch

davon im statistischen Mittel der größte

Teil – nämlich 51 Prozent – für Heizung

und Warmwasser. Rund 32 Prozent werden

für den Kraftstoffbedarf aufgewendet.

Nur die übrigen 17 Prozent werden

für Stromanwendungen eingesetzt.

Aus Sicht des Sparens und des Klimaschutzes

bringt folglich der Umstieg

auf einen sparsameren PKW – oder besser

noch auf die Bahn – oder eine gute

Wärmedämmung um Größenordnungen

mehr als der Umstieg auf Energiesparlampen.

Spricht man von Strom- bzw. Energieverbrauch, verdrehen Techniker schon mal die

Augen. Zurecht: Energie kann nicht „verbraucht“, sondern allenfalls umgewandelt

werden und „Strom“ als Bezeichnung für elektrische Energie ist schlichtweg falsch.

Aber „Energieverbrauch“ und „Stromverbrauch“ haben sich im Sprachgebrauch etabliert.

Die Begriffe sollte man aber klären. Ein elektrischer Verbraucher nimmt nämlich

richtigerweise Leistung auf – Leistungsaufnahme ist folglich der korrekte Begriff.

Leistung wird aber in Watt bemessen, wobei elektrische Leistung das Produkt

aus der (effektiven) Spannung und der Stromstärke ist. Und dann gibt es noch den

Faktor Zeit: So verbraucht eine 40-Watt-Glühbirne im Gäste-WC in einer Stunde 0,04

Beispiel: Eine elektrische Herdplatte, durch die

ein Strom von 10 Ampere fließt, hat bei 230 Volt Netzspannung

eine Leistungsaufnahme von 2300 Watt,

oder 2,3 Kilowatt (kW). Ist die Herdplatte eine Stunde

im Betrieb bezieht sie aus dem Stromnetz elektrische

Energie in der Höhe von 2,3 kW x 1 Stunde entsprechend

2,3 Kilowattstunden (kWh).

kWh, pro Tag ergibt das 0,96 kW,h (0,04 kW x 24 h). Ein Verbraucher mit einem Watt

Leistungsaufnahme benötigt pro Jahr (0,001 kW x 24 h x 365) 8,76 kWh elektrische

Energie. Bei 22 Cent pro kWh kostet folglich jedes Watt Standby-Leistung im Jahr

1,93 Euro – pro Gerät, wohlgemerkt. Das sollte man stets im Hinterkopf behalten und

ruhig mal alle Steckernetzteile, Fernseher, Videorekorder und Uhrenradios zusammenzählen,

die jahrein, jahraus – meist nutzlos – im Betrieb sind.

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


94

HARDWARE

ENERGIE

Abverkauf von lagernder Ware

eingeräumt. Zum anderen

halten sich viele Billigimporte

schlicht und ergreifend nicht

an die Vorschriften. Bestes

Beispiel ist das vermeintliche

CE-Zeichen, das auf so

manchem China-Preiskracher

klebt. Statt für „Conformité

Européenne“ steht die leicht abgewandelte

Plakette für „China Export“ und damit gleichbedeutend

für die Nichtbeachtung geltender

Regelungen. Ebenfalls häufig von diesem

Schwindel betroffen sind besonders preiswerte

PC-Netzteile. Neben

einer erhöhten Brandgefahr

zeichnen sich solche

Stromwandler vor allem

durch einen viel zu hohen

Standby-Stromverbrauch

aus, und das mitunter im

zweistelligen Watt-Bereich.

Das scheinbare Schnäppchen

entpuppt sich dann auf der Stromrechnung

als überteuerte Luxus-Ware. Leider

unterliegen auch einige gewerbsmäßige PC-

Assemblierer der Versuchung, derartige Billigheimer

zu verbauen, die dann als aktuelle

Multifunktionsgerät

400 Watt

Komplettsysteme in den Handel kommen.

Dass so ein PC dann sicherlich mehr als das

geforderte Watt im Standby-Betrieb konsumiert,

wundert selbst den Nicht-Energiefachmann

kaum mehr.

Auf die Schliche gekommen

Im PC-Magazin-Testlabor steht uns für Energiemessungen

mit dem LeCroy SD3000 und

seiner hochempfindlichen Strommesszange

ein Messgerät im Gegenwert eines stattlichen

Oberklasse-PKW zur Verfügung. Damit lassen

sich auch geringste Verbräuche im Bereich

weniger Milliwatt exakt erfassen und damit

Soviel Strom verbraucht ein PC

Wie viel Strom braucht ein PC? Das

hängt von der Hardware ab. Hochgezüchtete

Spiele-PCs können bei Volllast leicht

das 20-fache eine Core-i3-Notebooks verbrauchen.

Beim stromfressenden High-

End-PC sind es vor allem die Grafikkarte

(bis zu 250 Watt), die CPU (bis zu 150

Watt), die in die Vollen gehen. Bei derartigen

Leistungen spielen aber auch die

Verluste der Spannungswandler auf dem

Mainboard (bis zu 60 Watt) bereits eine

Rolle. Der Verbrauch von DDR3-Arbeitsspeicher

(ca. 1,5 Watt pro Riegel) und

einer oder mehrerer 3,5-Zoll-Festplatten

(pro Stück 7 bis 10 Watt im Betrieb) ist

da schon beinahe vernachlässigbar.

Erfreulicherweise zeigen sich moderne

High-End-Komponenten im Vergleich zu

früher erfreulich genügsam, wenn sie

mehr oder weniger beschäftigungslos vor

sich hin dümpeln. Sowohl die neueste

Generation der Spieleboliden von AMD

und Nvidia als auch die zweite und dritte

Generation der Core-i-Prozessoren zeigen

im Idle-Betrieb vertretbare Leistungsaufnahmen.

Wer allenfalls mal nach Feierabend

ein Stündchen mit Zocken vor dem

Bildschirm verbringt, muss sich auch bei

einem schnellen PC nicht vor der Stromrechnung

fürchten. Wer jedoch regelmäßig

ganze Nächte vor dem Rechner

verbringt, sollte das Thema Energieverbrauch

nicht aus den Augen verlieren.

PCs und Peripherie,

die rund um die

Uhr, sieben Tage die

Woche in Betrieb

sind, gehören zu den

größten Energieverschwendern.

Wer

seinen Rechner nonstop

laufen lassen

will oder muss,

kommt mit einem

Laptop oder einem

All-in-one-PC deutlich

günstiger weg

– bei der Stromrechnung

am Jahresende.

Mobile Sparkünstler

Notebooks sind auf Energiesparen getrimmt,

schließlich muss der Akku lange

laufen. Mobile CPUs und GPUs sind

darauf optimiert, sobald wenig Arbeit

anliegt, die Taktfrequenz herunter zu fahren.

Zudem sind sie in punkto Leistung

von vornherein deutlich weniger potent

als ihre Desktop-Pendants. Es kommen

stromsparende 2,5-Zoll-HDDs, optimierte

Spannungsregler und extrem sparsamere

Chipsätze in Notebooks zum Einsatz.

Deshalb unser Tipp: Wer Zuhause oder im

Büro auf Notebooks statt Desktops setzt,

zahlt zwar zunächst etwas mehr für die

portable Technik, spart dafür aber bei

der Stromrechnung.

Aus dem PCM-Testlabor: Das verbrauchen

Verbraucher

Tintendrucker, aktuelles Modell

Notebook neu

Schnurlostelefon

Aktivboxen

Tintendrucker, älteres Modell

Hometrainer

Settop Box

Notebook alt

WLAN-Router

Spielkonsole

DVD-HDD-Rekorder

Kühlschrank

Video Scaler

Sourround-Receiver

Röhrenfernseher 55 cm

PC neu mit 22-Zoll-TFT

TFT-FullHD-TV, neues Modell

Farblaserdrucker

PC alt mit 15-Zoll-TFT

Multifunktionsgerät

Waschmaschine

Geschirrspüler

Gefrierschrank

Kühl-Gefrier-Kombi

TFT-FullHD-TV, älteres Modell

Wäschetrockner

Wasserbett

Heizungs- und Warmwasserpumpen

Aquarium

Lüftungsanlage

Midrange-Sourround-Verstärker

50-Zoll-Plasma-TV, älteres Modell

High-End-Spiele PC unter Volllast

Kochen

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


95

wurden auch die meisten Werte unserer

Tabelle ermittelt. Im Elektronikhandel

finden sich jedoch auch

weitaus billigere Geräte im Bereich

von 15 bis 25 Euro, die zwar nicht

so exakt sind wie die unseres

Labors, zur Entlarvung (un)

heimlicher Energiefresser im

Haushalt oder im Büro, aber

vollends ausreichen. Wer damit

einen Übeltäter wie unseren

Surroundverstärker oder

Geräte im Haushalt wirklich an Strom

Verbrauch

(Watt)

Standby-

Leistung

(Watt)

Betriebsart

High-End-Spiele-PC

1100 Watt

Jährlicher

Energieverbrauch

(kWh)

das Multifunktionsgerät entdeckt,

hat die Anschaffungskosten

solch eines Messgeräts

schnell amortisiert. Ein verregneter

Sonntagnachmittag sollte

ausreichen, alle Verbraucher

einer kurzen Prüfung zu unterziehen.

Mehr Zeit ist dagegen

bei Geräten mit wechselnder

Leistungsaufnahme erforderlich.

Um zu erfassen,

was der Kühlschrank, das

Wasserbett oder der Laserdrucker

tatsächlich aus

Jährlicher Energieverbrauch

(kWh)

inkl. Standby

Kosten

pro Jahr

(Euro)

15 0,5 10 Minuten pro Tag 1 5 1,10

28 0 2 Stunden pro Tag 20 20 4,40

2,6 entfällt 24/7 23 23 5,06

8,6 3,8 2 Stunden pro Tag 6 37 8,14

36 4 10 Minuten pro Tag 2 37 8,14

23 4,6 30 Minuten pro Tag 4 44 9,68

32 1,2 3,5 Stunden pro Tag 41 56 12,32

55 3,2 2 Stunden pro Tag 40 66 14,52

10 entfällt 24/7 88 88 19,36

20 9,5 2 Stunden pro Tag 15 91 20,02

36 6,2 3,5 Stunden pro Tag 46 99 21,78

200 entfällt 24/7 125 125 27,50

17,5 14,4 3,5 Stunden pro Tag 22 133 29,26

80 2,5 3,5 Stunden pro Tag 102 136 29,92

78 5 3,5 Stunden pro Tag 100 151 33,22

175 3,5 2 Stunden pro Tag 128 156 34,32

120 0 3,5 Stunden pro Tag 153 175 38,50

480 19 10 Minuten pro Tag 29 196 43,12

178 8,4 2 Stunden pro Tag 130 197 43,34

400 24 10 Minuten pro Tag 24 234 51,48

500 11 3 Wäschen pro Woche 156 252 55,44

500 0 5 Wäschen pro Woche 260 260 57,20

300 entfällt 24/7 300 300 66

350 entfällt 24/7 350 350 77

250 0 3,5 Stunden pro Tag 319 365 80,30

1500 0 3 Wäschen pro Woche 468 468 102,96

600 entfällt 24/7 500 500 110

120 entfällt 5 Monate Heizperiode 518 518 113,96

60 entfällt 24/7 526 526 115,72

60 entfällt 24/7 526 526 115,72

88 58 3,5 Stunden pro Tag 112 562 123,64

410 5 3,5 Stunden pro Tag 524 636 139,92

1100 2,5 2 Stunden pro Tag 803 823 181,06

2500 0 1 Stunde pro Tag 913 913 200,86

dem Netz ziehen, sollten

Sie eine Durchschnittsmessung

über mehrere Stunden (Laserdrucker)

bis Tage (Kühlschrank) ansetzen.

Gegenmaßnahmen

Was aber kann man nun gegen den „Stromdurst“

tun? Ganz einfach: Was nicht am Netz

hängt, kann auch nichts verbrauchen. Wer

sich an diese einfache Formel hält, trennt alle

Geräte, die nicht benötigt werden, vom Netz.

Falls vorhanden, betätigen Sie dabei den

Netzschalter statt der Standby-Taste. Andernfalls

ziehen Sie den Stecker oder benützen

eine Vielfachsteckdose mit Schalter. Noch

bequemer sind Steckdosenleisten mit Master/Slave-Funktion.

Ein Gerät dient dabei als

Master. Erst wenn dieses Gerät angeschaltet

wird, erhalten die Geräte an den Slave-Steckdosen

Strom. Wird der Master ausgeschaltet,

trennt die Steckdosenleiste alle anderen Slave-Dosen

vom Netz.

Praktisch sind solche Steckdosenleisten für

den PC-Arbeitsplatz. Nur wenn der PC läuft,

werden auch Monitor, Scanner, Aktiv-Lautsprecher

und Drucker mit Netzspannung versorgt.

Sobald der PC aus ist, ist auch die Peripherie

vom Netz getrennt und kann keinen

Strom mehr verbrauchen. Vorsicht ist jedoch

beim Einsatz von Tintendruckern angebracht.

Die meisten Geräte quittieren

eine längere Trennung

vom Netz mit einer ausgiebigen

Reinigung

der Druckdüsen.

Die dadurch vergeudete

Tinte ist

dabei mitunter

bei weitem teurer

als der gesparte

Strom. Bleibt

der Drucker zu

lange vom Netz

getrennt, besteht zudem die Gefahr, dass die

Düsen eintrocknen. Auch das dürfte dann in

der Regel teurer sein als der Stromspareffekt.

Wasserkocher

2000 Watt

Andere Verbraucher

In unserem Musterhaus, das für viele der Messungen

in der Tabelle herhalten musste, fielen

eine Reihe Verbraucher auf, die nicht jeder

auf seiner Rechnung hatte. So entpuppte sich

das Aquarium mit seiner Pumpe, der Beleuchtung

und der Heizung mit 115 Euro per anno

als alles andere als vernachlässigbar. Das gilt

auch für Heizungs- und Zirkulationspumpen:

Moderne Exemplare kommen mit 15 Watt

oder weniger aus, antiquierte Pumpen komen

aber auch auf 150 Watt. Wer so eine Pumpe

vom Fachmann gegen eine neue austauschen

lässt, hat die Kosten schon nach zwei bis drei

Jahren wieder hereingespart.

ok

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


96

HARDWARE

TABLETS

10,1-ZOLL-TABLETS MIT ANDROID 4.0.3

Roboter-

Ballett

Bei Smartphones haben die Androiden Apple

schon überholt. Die Android-4-Quartett von

Acer, Asus, Fujitsu und Samsung nimmt nun

das iPad ins Visier.

VON KLAUS LÄNGER

A

pple hat mit einem weltweiten Marktanteil von 68 Prozent

immer noch einen klaren Vorsprung vor den Android-Tablets,

die zusammen auf etwa 29 Prozent kommen. Aber die Hersteller

versuchen, mit neuen Geräten Boden gut zu machen. Die

vier Tablets im Test sind alle mit der aktuellsten Version

4.0.3 von Android „Ice Cream Sandwich“ ausgestattet,

das gegenüber Android 3.0 „Honeycomb“ spürbar flotter

läuft. Weitere Gemeinsamkeiten des Quartetts sind das

10,1-Zoll-Display mit der üblichen Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten

und Prozessoren mit vier Kernen.

Acer Iconia Tab A510

Mit einem Preis von knapp 400 Euro gehört das Iconia Tab A510 zu den

Mittelklassemodellen unten den 10-Zoll-Androiden. Mit 685 Gramm

gehört es aber zugleich zu den Schwergewichten seiner Klasse. Das

in ein Kunststoffgehäuse gehüllte Gerät ist mit 11 Millimetern auch

vergleichsweise dick, wobei der große 9800-mAh-Akku, der für eine

lange Akkulaufzeit sorgt, der wesentliche Grund ist. Als Prozessor

dient der Tegra 3 von Nvidia mit 1,3 GHz. Ein 3G-Modul fehlt im A510,

WLAN-N und Bluetooth sind vorhanden. An weiteren Schnittstellen

bekommt man einen Mini-HDMI-Port und eine Micro-USB-Buchse geboten,

ein USB-Adapterkabel gehört zum Lieferumfang. Das Acer-Tablet

unterstützt ebenso wie die Geräte von Asus und Fujitsu externe

Laufwerke mit NTFS-Partition, beim Samsung fehlt eine USB-Buchse.

Im Gegensatz zu den anderen Tablets im Test setzt Acer beim A510

kein IPS-Panel ein. Der 10,1-Zoll-Screen mit 1280 x 800 Bildpunkten

wirkt daher bei seitlichen Blickwinkeln etwas verwaschen und liefert

unter freiem Himmel bei Sonnenlicht eine schlechtere Qualität. Als

zusätzliche Oberfläche über Android 4.0 dient der Acer Ring, der über

einen ringförmigen Soft-Button aufgerufen wird und einen Schnellzugriff

auf vordefinierte Webseiten in Karussell-Ansicht erlaubt sowie

die Suche und bis zu vier konfigurierbare Apps. Zusätzlich hat

Acer Polaris Office, die hauseigene DLNA-App Clear.fi und eine

Print-App vorinstalliert. Sie erlaubt über USB oder WLAN den

Zugriff auf eine ganze Reihe von Druckern.

Asus Transformer Pad TF300T

Nach dem Transformer Prime mit Tastatur-Dock bringt Asus nun mit

dem Transformer Pad TF300T eine mit 475 Euro günstigere Variante

des Verwandlungskünstlers auf den Markt, das ebenfalls mit einem

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


97

Tegra 3 aufwartet. Beim TF300T gehört die Andocktastatur mit zusätzlichem

Akku, mit der sich das Tablet in ein kleines Android-Notebook

verwandelt, ebenfalls zur Grundausstattung. Als Prozessor dient im

TF300T ein Nvidia Tegra 3, der Screen bietet 10,1 Zoll Bildschirmdiagonale.

Das IPS-Panel ist gut, aber nicht so leuchtstark wie der Super-

IPS+-Screen im großen Transformer. Auch beim Gehäuse hat Asus

gespart, um den günstigeren Preis zu erreichen: Es besteht aus Kunststoff

statt aus Aluminium. Mit angedockter Tastatur bringt der TF300T

1147 Gramm auf die Waage, das Tablet allein wiegt 621 Gramm. Allerdings

sitzt die einzige USB-Buchse im Dock, das auch noch einen

Card-Reader für SD-Karten enthält. Ein Micro-SD-Slot sowie eine Mini-

HDMI-Schnittstelle sitzen im Tablet selbst.

Asus hat die Oberfläche von Android 4.03 mit einigen Widgets angereichert.

Zudem bekommt der Anwender mit Polaris Office eine Office-

Suite, die allerdings nur bedingt kompatibel zu Microsoft Office ist.

Zusätzlich gibt es noch einige Asus-eigene Cloud-Anwendungen und

acht GByte Online-Speicher.

Fujitsu Stylistic M532

Mit dem Stylistic M532 betritt nun auch Fujitsu das Android-Spielfeld.

Der 10,1-Zöller ist mit einem Gewicht von 560 Gramm sehr leicht und

mit einer Dicke von 8,6 MIllimetern eines flachsten Tablets. Trotzdem

ist das Fujitsu-Tablet sehr solide verarbeitet. Als Prozessor dient auch

hier der Tegra 3 von Nvidia mit einer Taktfrequenz von 1,3 GHz. Ein

Pluspunkt des Fujitsu ist das helle IPS-Panel, das auch weniger stark

spiegelt als die Displays in den anderen Tablets im Test. Fujitsu hat

dem Tablet für die Kommunikation neben WLAN-N und Bluetooth

auch noch ein 3G-Modul spendiert. Die Micro-USB-Buchse kann aber

nicht zum Laden des Tablets verwendet werden. Das geht nur über

den Netzteil-Konnektor, der gleichzeitig als Anschluss für den optionalen

Cradle dient. Den benötigt man für den Anschluss eines externen

Displays, denn ein Mini-HDMI-Port fehlt auf dem Tablet.

Die vorinstallierten Apps machen klar, dass sich Fujitsu mit dem

Stylistic M532 nicht primär an Heimanwender richtet, sondern auch

den professionellen Einsatz im Auge hat. So sind für die Arbeit mit

Windows-Anwendungen auf einem Terminal Server der Citrix Receiver

und VMWare View vorinstalliert. Heimanwender finden neben Think-

Free Office noch PowerDVD Mobile und eine Jahreslizenz von Norton

Security auf dem mit 550 Euro vergleichsweise kostspieligen Fujitsu.

Samsung Galaxy Note 10.1

Mit dem Galaxy Note 10.1 beschreitet Samsung neue Wege bei den

10-Zoll-Tablets. Das Gerät verfügt über einen Stift als zusätzliche Eingabemöglichkeit

und kann ausgewählte Apps auf dem zweigeteilten

Screen parallel ausführen – so lässt sich das Android-Multitasking

besser ausnutzen. Damit es hier nicht zu Speicherengpässen kommt,

haben die Koreaner dem Galaxy Note zwei GByte RAM mitgegeben –

doppelt so viel wie bei den anderen Tablets im Test. Auch die Rechenleistung

des neuen Samsung kann sich sehen lassen: In den System

und 3D-Benchmarks hängt der selbst entwickelte Quadcore-Prozessor

Exynos 442 den Tegra 3 klar ab. Allerdings ist der Flash-Speicher mit

nur 16 GByte für ein 690-Euro-Tablet knapp bemessen, die anderen

Tablets im Testfeld bieten 32 GByte . Mit knapp 600 Gramm ist das in

ein glattes Kunststoffgehäuse gehüllte Galaxy Note 10.1 dafür relativ

leicht. USB- und HDMI-Schnittstellen bietet der Samsung nicht, aber

einen Infrarot-Sender, mit dem sich das Tablet als universelle Fernbedienung

nutzen lässt. Für die drahtlose Kommunikation stehen

WLAN-N, Bluetooth und ein 3G-Modul bereit.

Der Stift und der zugehörige Digitizer stammen von Wacom. Die Handschrifteingaben

in der S-Note-App funktionieren sehr gut und auch

Das Display des Acer Iconia Tab A510 kann qualitativ mit den IPS-

Paneln der drei anderen Tablets im Test nicht mithalten.

Beim Acer-Tablet verbirgt sich der MicroSD-Slot hinter einer Abdeckung,

links daneben die Mini-HDMI-Buchse.

Zugriff auf USB-Geräte hat man beim Asus TF300T nur, wenn das

Tablet im Tastatur-Dock steckt.

Das Fujitsu Stylistic ist trotz seiner robusten Bauweise deutlich

flacher als das Iconia Tab A510 von Acer.

Testverfahren: Tablets

Die Ausstattung geht mit 40 Prozent in die Wertung ein. Zu

ihr zählen das Display, Arbeits- und Massenspeicher, sowie die

Schnittstellen und die Kommunikations-Hardware. Auch Besonderheiten

wie das Tastaturdock beim Acer oder die Stiftbedienung

beim Samsung bringen Punkte. Für die Leistungsmessung (30

Prozent) nutzen wir den Quadrant-Benchmark für die Ermittlung

der Systemleistung und den Egypt-Classic-Teil des GL-Benchmarks

2.5. Daneben gehen noch die Mobilität mit Laufzeit und Gewicht

sowie Verarbeitung und Garantie in die Gesamtwertung ein.

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


98

HARDWARE

TABLETS

für Zeichnungen im vorinstallierten Photoshop Touch

lässt sich das Tablet gut verwenden, auch wenn die Erkennung

der Druckstufen nur grob geschieht. Die systemweite

Handschrifterkennung kann im Vergleich zu

der bei Windows-Tablets nicht ganz mithalten. Zudem

hat Samsung diese Funktion gut versteckt: Sie wird

aktiviert, indem man das Werkzeugsymbol im virtuellen

Keyboard lange hält. Die integrierte Handschrifterkennung

in der S-Note-App ist dagegen schlicht

unbrauchbar.

Auch der Splitscreen-Funktion für die gleichzeitige

Benutzung zweier Apps merkt man an, dass sie nachträglich

an Android angeflanscht wurde. Sie ist nur

für wenige Apps verfügbar und die Funktionen zum

Kopieren von Informationen zwischen Apps sind nicht

gerade intuitiv geraten. Praktisch ist dagegen die Option,

Apps wie den Taschenrechner, den Kalender oder

den MP3-Player über eine Leiste am unteren Display-

Die App-Leiste des Galaxy Note

erscheint automatisch, wenn

der Stift herausgezogen wird.

Rand in einem Fenster zu starten und so parallel zu

Fullscreen-Apps zu nutzen.

Fazit: Sieger mit Startproblemen

Den Testsieg verdient sich das Galaxy Note 10.1 von

Samsung dennoch, vor allem durch seine sehr guten

Leistungswerte. Der neue Quadcore-Prozessor ist

deutlich schneller als der Nvidia Tegra 3. Den Stiftfunktionen

merkt man aber an, dass das OS eigentlich

nicht für diese Eingabemethode ausgelegt ist. Zudem

ist der Samsung mit 690 Euro recht teuer. Den zweiten

Platz belegt das flache, leichte und sehr solide Fujtsu

Stylistic M532, das vor allem für Businesskunden interessant

ist. Allerdings ist er verhältnismäßig teuer.

Den Preistipp erringt der Asus Transformer Tab TF300T

mit seinem praktischen Tastaturdock. Beim günstigen,

aber schweren Acer Iconia Tab A510 stört das vergleichsweise

schlechte Display.

kl

10,1-Zoll-Tablets 1 2 3 4

Hersteller SAMSUNG FUJITSU ASUS ACER

Produkt Galaxy Note 10.1 Fujitsu Stylistic M532 Transformer Pad TF300T Iconia Tab A510

TESTERGEBNISSE

AUF EINEN BLICK

4 Tablets von

400 bis 690 Euro

Preis [ ca. ] 700 Euro 550 Euro 500 Euro 400 Euro

Internet www.samsung.de www.fujitsu.com/de www.asus.de www.acer.de

Gesamtwertung

[ 100 max ]

[ 81 ]

gut

[ 75 ]

gut

[ 74 ]

gut

Preis/Leistung befriedigend befriedigend gut gut

[ 66 ]

befriedigend

Service

Garantie 24 Monate 12 Monate 24 Monate 12 Monate

Serviceleistungen Bring-in Collect-and-Return Pick-up-and-Return Carry-In

Technische Merkmale

Prozessor/Taktfrequenz Samsung Exynos/1,4 GHz Nvidia Tegra 3 / 1,3 GHz Nvidia Tegra 3 / 1,3 GHz Nvidia Tegra 3 / 1,3 GHz

RAM/Flash 2048 MByte / 16 GByte 1024 MByte / 32 GByte 1024 MByte/ 32 GByte 1024 MByte/ 32 GByte

Display-Größe/Auflösung 10,1 Zoll/1280 x 800 10,1 Zoll/1280 x 800 10,1 Zoll/1280 x 800 10,1 Zoll/1280 x 800

WLAN/Bluetooth 802.11n/3.0 802.11n/3.0 802.11n/3.0 802.11n/3.0

3G/LTE ✔/– ✔/– –/– –/–

Schnittstellen MicroSD/Netzteil Micro-USB/MicroSD/Netzteil Mini-HDMI/MicroSD/Dock Micro-USB/MicroSD/Mini-HDMI

Kameras 1,9 MP Front/5,0 MP Rückseite 2,0 MP Front/8,0 MP Rückseite 1,2 MP Front/8,0 MP Rückseite 1,0 MP Front/5,0 MP Rückseite

Abmessungen/Gewicht 262 x 180 x 8,9 / 583 g 263 x 180 x 10 / 620 g 263 x 175 x 8,6 mm / 560 g 260 x 175 x 11 mm / 680 g

Besonderheiten

Stiftbedienung, IR-Fernbedienung

besonders robustes Gehäuse Tastaturdock mit USB- und USB-Adapter

(„semi ruggedized“) SDCard-Schnitstelle

Lieferumfang

Betriebssystem Android 4.0.3 Android 4.0.3 Android 4.0.3 Android 4.0.3

Software

Polaris Office, Photoshop

Touch, Samsung-Tools

VMWare View, Citrix Receiver,

iTap Mobile DRP, Norton Tablet

Security, ThinkFree Office

Polaris Office,SuperNote, Asus

Cloud-Tools

Messwerte

Quadrant 5089 Punkte 4428 Punkte 3680 Punkte 3759 Punkte

Egypt Classic Offscreen 58 fps 29 fps 31 fps 35 fps

Acer Ring, Polaris Office, Acer

Tools

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


AKTION

DAUERTEST

99

JAN | FEB | MÄR | APR | MAI | JUN | JUL | AUG | SEP | OKT | NOV | DEZ

-Leser testen

LESER-LANGZEITTEST 2012

In diesem Monat ist es Zeit für das Fazit vom Wi-Drive des Herstellers

Kingston und den Neustart eines Dauertests: Testen

Sie den A4-LED-Farbdrucker C321dn von OKI! VON STEFAN SCHASCHE

Lesertest-Ansprechpartner

Ansprechpartner für

Leser und teilnehmende

Firmen ist Stefan

Schasche. Er verfügt

über langjährige redaktionelle

Erfahrungen

und kennt sich mit PC & Co. bestens

aus. Als Redakteur betreut er unter anderem

zahlreiche Leseraktionen.

JAN | FEB | MÄR | APR | MAI | JUN | JUL | AUG | SEP | OKT | NOV | DEZ

A4-LED-FARBDRUCKER

20 x OKI C321dn

■ Der A4-Drucker C321dn von OKI erfüllt alle

Druckansprüche von privaten Anwendern und

kleinen Unternehmen. Der netzwerkfähige

LED-Drucker bietet Duplexdruck, eine hoch

auflösende Farbqualität und er ist schnell: Nur

8,5 Sekunden benötigt der C321dn bis zur ersten

Seite. Pro Minute bringt er 20 Farb- oder

22 Schwarzweißseiten bei einer Druckauflösung

von 1200 x 600 dpi aufs Papier. Sehr

nützlich gerade in heutigen Zeiten ist der ECO-

Modus, der den Energieverbrauch um knapp

20% senkt. Der C321dn von OKI versteht sich

nicht nur mit PCs oder Macs, sondern erlaubt

auch mobiles Drucken im Zusammenspiel mit

Smartphones, iPhones oder dem iPad. Wenn

Der A4-LED-Farbdrucker OKI C321dn ermöglicht

professionelle Druckqualität in jedem Büro.

Sie den OKI-Drucker testen möchten, bewerben

Sie sich als Tester! Die Teilnahmebedingungen

entnehmen Sie dem Kasten rechts.

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Kingston Wi-Drive

Teilnahmebedingungen

Bewerben Sie sich als Dauertester auf

www.pc-magazin.de/dauertest. Sie werden

dort nach Ihrem Namen, einer E-Mail-

Adresse und der Anschrift gefragt, an die

das Testgerät geschickt werden soll. Die

Kontaktdaten benötigen wir, um Missbrauch

auszuschließen. Die Angabe der Telefonnummer

ist für eventuelle Rückfragen

nötig. Aus allen Bewerbungen werden die

Tester ausgelost. Sechs Monate geben sie

uns monatlich per Webformular ein Feedback.

Nach Ablauf des Tests können alle

Tester ihre Testprodukte ohne Zuzahlung

oder andere Verpflichtungen behalten. Bewerben

Sie sich vom 1.9.2012 bis zum

30.9.2012 unter www.pc-magazin.de/dau

ertest und testen Sie einen von 20 brandneuen

A4-LED-Farbdruckern C321dn von

OKI im Wert von je 200 Euro. Viel Glück!

Info

Produkt: Kingston Wi-Drive

Preis: 40 Euro

Info: www.kingston.com/de

Gesamtnote 2,6

■ Der Kingston Wi-Drive erwies sich

für die meisten Tester als zuverlässiger

Zusatzspeicher für daheim

und unterwegs. Fast immer kam

das Gerät mehrmals wöchentlich zum

Einsatz, die Nutzung erfolgte fast ausschließlich

privat, als reine Speichererweiterung

für das Smartphone oder

zum Datenaustausch. Hauptsächlich

wurden Fotos oder Videos gespeichert.

Seine Aufgaben erfüllte der Wi-Drive weitgehend

zuverlässig. Bei einem Nutzer war nach

einiger Zeit keine WLAN-Nutzung mehr möglich,

weitere Defekte traten jedoch nicht auf.

Einen zusätzlichen SD-Karten-Slot wünschte

Der Wi-Drive von Kingston beendete den Dauertest

mit der guten Durchschnittsnote von 2,6.

sich ein Tester. Die Kapazität von 16 GByte

hielten gleich mehrere Tester für zu gering.

Sehr gelobt wurde die Haptik des Gerätes.

13%

13%

7%

7%

60%

■ sehr gut ■ gut ■ befriedigend

■ ausreichend ■ ungenügend

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


100

HARDWARE

PRAXIS

7

Tipps

für einen

leisen PC

Auf Dauer nervt das! Ein lärmender PC ist kein

optimales Arbeitsgerät. Unsere Tipps lassen den PC

verstummen. Sie können sofort loslegen und später

Dämmmatten oder Austauschlüfter kaufen, falls es

denn noch nötig ist.

VON OLIVER KETTERER

D

ie heißen Sommertage sind vorüber. Der PC hat Hochleistungsarbeit

erbracht und wahrscheinlich ist das Gehäuse und auch

dessen Lüfter unter einer Staubschicht versunken, wie Omas Vanillekipferl

unter Puderzucker. Den PC vom Staub zu befreien macht

ihn leiser – nicht nur sauber. Wer noch nie einen Blick in sein BIOS

geworfen hat, der sollte das einmal tun, denn hier lassen sich oft

Lüfter automatisch regeln, die ansonsten mit Hochtouren rotieren

und entsprechenden Lärm verursachen. Natürlich gibt es auch Lüfter,

die man besser sofort austauscht. Gegen störendes Vibrieren

haben wir auch passende Tipps: einfach, aber wirkungsvoll!

Tipp 2

Lüfter im BIOS oder mit Speedfan leiser regeln

Tipp 1

Legen Sie Hand an, um lärmende Lüfter und klappernde

Gehäuse zum Schweigen bringen

■ Lüfterblätter, die mit Staub

überzogen sind, verursachen

mitunter unangenehme Geräusche.

Beim Putzen sollte man

darauf achten, dass man jedes

einzelne Rotorblatt bestimmt

aber vorsichtig abwischt, um

das Lager nicht zu beschädigen,

aber dennoch die oft hartnäckige

Staubschicht entfernt.

Der Verschluss muss fest und

ohne Spiel sitzen, sonst fängt

das PC-Gehäuse zu vibrieren an.

Mit einer Zange regelt man den

Schiebeverschluss nach.

Einfach, aber wirkungsvoll: den

Gehäusedeckel mit Klebeband

versehen und schon klappert es

nicht mehr so laut.

Alle Gehäuselüfter, die über das Mainboard mit Strom versorgt werden,

können meist auch im BIOS temperaturabhängig geregelt werden.

■ Jedes BIOS ist anders. Eine Möglichkeit, die Lüfter zu regeln, haben

aber die meisten. Mit den Werkseinstellungen laufen Lüfter ungeregelt

mit voller Leistung. Man sollte sie aber regeln, denn unnötige

Kühlung verursacht nur Lärm, bringt aber nicht mehr Performance.

Wer kein Glück hat im

BIOS, kann das Tool

SpeedFan verwenden,

um die Lüfter in

seinem PC zu regeln.

Das Tool erkennt viele

Hardware-Profile,

überwacht Komponenten

und steuert

die Lüfterdrehzahl

nach den Anwendervorgaben.

SpeedFan ist Freeware

und steuert die

PC-Lüfter über die

S.M.A.R.T-Infos.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


IT PROFESSIONAL

PROGRAMMIERUNG 101

Tipp 3

Lüftertausch: Alte Systemlüfter gegen regelbare

tauschen und einen leisen CPU-Kühler einbauen

■ In älteren oder

Eigenbaugehäusen

kommen mitunter

noch Lüfter zum Einsatz,

die nicht gut

regelbar sind (zweiadrig).

Ein Lüfter sollte

wenigstens einen

3-Pin-Anschluss haben

für Masse, variable

Spannung und

das Tachosignal, das

ans System zurück

läuft. Anhand des Signals

kann die Software

die Spannung Mitte: Anschluss eines Intel-CPU-Kühlers.

Links: Lüfter mit drei Adern sind regelbar.

regeln, um Zielvorgaben

zu erreichen.

Rechts: nicht regelbarer Lüfteranschluss.

Den 4-Pin-Anschluss hat Intel mit dem CPU-775-Sockel eingeführt.

Er erlaubt eine exaktere Regelung der Drehzahl des Lüftermotors als

Lüfter mit einem dreiadrigen Anschluss, der nur eine Absenkung der

Spannung erlaubt.

Tipp 4

Dämmmatten sind günstig und wirkungsvoll

Gewöhnliche CPU-

Kühler haben bei

voller Drehzahl gerne

über 40 dB(A). Es gibt

aber auch kaum hörbare

Lüfter. Z.B. hat

der Xigmatek Prime

SD 1484 lediglich 18

dB(A). Er kostet allerdings

auch rund 54

Euro (Amazon).

Flüsterer: Der SD

1484 ist leiser als

jeder „Boxed“-Lüfter.

■ Wer sämtliche Lüfter in seinem PC-System getunt oder ausgetauscht

hat und nicht zufrieden ist, kann mit Dämmmatten

den Geräuschpegel noch ein paar Dezibel

zurück drehen. Eine gute Gehäuselüftung ist

aber Pflicht, denn die Matten schotten nicht

nur Lärm ab, sie verschlechtern auch die

Abwärmeeigenschaften des Gehäuses.

Unser Tipp: Ein Universalkit mit zugeschnittenen

Matten, z. B. „Super Silent“

von Cooltek. Preis: 18 Euro.

Dämmmatten gibt es in den unterschiedlichsten

Ausführungen.

Wir empfehlen Universal-Sets.

Tipp 5

Notorisch vibrierende Festplatten

gehören in einen Gummikäfig

■ Festplatten vibrieren. Deshalb gibt es Festplatten-Entkoppler. Voraussetzung:

ein freier 3,5-Zoll-LW-Einschub. Die Wirkung überzeugt

– das Gehäuse ist immun gegen den Missbrauch als Klangkörper.

Die Alternative: HDD gegen SSD tauschen und für verbleibende

HDDs einen schnellen Schlafmodus aktivieren.

Tipp 6

Wenn Wasserkühlung, dann aber richtig!

Vor allem Festplatten

mit 7200 U/min oder

mehr vibrieren gerne

– dagegen hilft ein

HDD-Entkoppler.

Ein billiges Wasserkühl-Set, ab 50 Euro zu haben, bringt akustisch

kaum eine Verbesserung – davon lässt man besser die Finger.

■ Wasserkühlungen sind mit modernen CPUs und deren dynamischer

Taktanpassung etwas aus der Mode gekommen. Für Standard-

PCs benötigt man sie nicht. Interessant ist eine Wasserkühlung für

High-End- und Gaming-PCs, die womöglich noch übertaktet werden

sollen. Wir empfehlen eine Wasserkühlung allerdings erst dann,

wenn man CPU und Grafikkarte stark kühlen muss. Nicht zu empfehlen

sind Billig-Sets (Bild oben), die preislich bei 50 Euro starten. Der

Radiator ist zu klein und der Lüfter macht sogar mehr Lärm, denn

ein Radiator wird immer außerhalb des Gehäuses befestigt. Unten:

das Premium XXD Universal von Innovatek (250 Euro). Einen GPU-

Kühler muss man zusätzlich bestellen (50 Euro). Für ausreichende

Speicherkühlung auf der Grafikkarte muss man nach Lüfterentfernung

zusätzlich sorgen.

Wer sich ein

Wasserkühlung

erstmals in den

PC baut, der tut

gut daran, ein Set

zu kaufen, wie

etwa das Premium

XXD Univeral von

Innovatek. Enorm

wichtig ist auch,

die Einbauanleitung

genau zu

befolgen.

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102

HARDWARE

PRAXIS

Tipp 7

„No-noise“: Wasserkühlung mit passivem Kühlkörper

oder vollständig passiv gekühltes PC-Gehäuse

■ Eine Wasserkühlung ist nicht

absolut leise. Die Radiatorlüfter,

die immer außerhalb des

Gehäuses sind, können stören.

Dagegen hilft nur ein passiver

Kühlkörper, den man anstelle

des Radiators einsetzt. Oben

sieht man ein älteres Modell von

Zalman, das sich gut auf einem

Schreibtisch macht. Einen aktuelleren

Zalman, den Resorator 1

V2 findet man gelegentlich noch

für rund 230 Euro im Internet.

Der passive Radiator von Innovatek

(Bild unten) ist Bestandteil

des XxK Ultra Sets. Dieses Set ist

ebenso umfangreich wie das Premium

XXD, jedoch mit dem passivem

Kühlkörper ausgestattet.

Preis: 382 Euro (www.innovatek.

de). Der GPU-Kühler kostet rund

50 Euro extra.

Wer seine Wasserkühlung mit

passivem Kühlkörper ausstattet,

kann Stille genießen, sofern die

Wasserpumpe gut gedämmt ist.

■ Der röhrenden Grafikkarte

einen passiven Kühlkörper zu

spendieren ist effektiv. Es empfiehlt

sich aber nicht für High-

End-Karten. Pflicht: ein belüftetes

Gehäuse. Preis: ab 30 Euro.

■ Tatsächlich lautlos ist ein PC nur dann, wenn sich in ihm nichts

dreht. Man braucht also ein passiv gekühltes Gehäuse mit einer

SSD anstelle einer HDD. Das HFX 511 classic ist beispielsweise so

ein Gehäuse. Es kostet rund 340 Euro. Hinzu kommen entsprechende

Kühler-Heat-Pipes für CPU und onboard Grafikchip für je rund 60

Euro. Außerdem benötigt man noch ein passives Netzteil, das es ab

zirka 200 Euro gibt. Eine Grafikkarte mit passiver Kühlung ist dabei

nicht gestattet, denn es fehlt an ausreichend Abluft.

Unser Tipp: ein lüfterloses Geäuse

oder einen komplett fertigen

Lautlos-PC von www.ichbinleise.de

ab zirka 1200 Euro.

Ein Bausatz für Grafikkarten, der

absolute Ruhe verspricht.

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will er die Menschheit vor einer von

unendlicher Produktivität geprägten Zukunft

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HARDWARE

TEST

103

EMPFEHLUNG DER

REDAKTION

SOLIDE STATE DISK

OCZ Vertex 4

Budget-Empfehlung ■ Wer überleben will,

muss die bessere Strategie haben. Das lehrt

uns Darwin. Und auch OCZ hat sich dieses

Lehrsatzes erinnert, denn wenn es um erstklassige

und bezahlbare SSDs geht, braucht

man vor allem einen guten Controller – und

den hat man jetzt bei OCZ. Speicherriegel

stellt man ohnehin nicht selber her, sondern

kauft sie zu. Unlängst hat OCZ aber auch noch

die Firma Indilinx – einen Controller-Hersteller

– erworben. Die Vertex 4 ist also nicht mit dem

weit verbreiteten SandForce-, sondern mit

einem Indilinx- Everest-Controller bestückt.

Wir haben die Vertex 4 mit aktueller Firmware

(Version 1.5) auf den Prüfstand gestellt. Die

maximalen Transferraten sind außerordentlich

schnell. Insbesondere beeindruckt die

maximale Schreibgeschwindigkeit von 490

MByte/s, die schon bei 256 KByte großen

Dateien erreicht wird. Auch die sequenzielle

Schreib- und Lesegeschwindigkeit gehört zu

den besten, die wir im PC-Magazin-Testlabor

bis heute gemessen haben. Die Zugriffszeit

könnte aber etwas flotter sein. Ein weiterer

Schwachpunkt: Die Wärmeentwicklung ist

vergleichsweise hoch – zehn Grad über der

Umgebungstemperatur – und die CPU-Belastung

beim Lesen ist mit 8,5 Prozent ebenfalls

recht happig.

FAZIT: Mit einem GByte-Preis von deutlich unter

einem Euro und sehr guter Leistung ist die

Vertex 4 ein echtes Schnäppchen! ok

MOBILER LAUTSPRECHER

Soundfreaq Sound Kick

Zieharmonika ■ Der Sound Kick ist ein ziemlicher

Brocken. In eine Damenhandtasche

passt er nicht – mit 726 Gramm gehört er da

aber auch nicht rein.

Der rückwärtige Auszug und der UQ3 Raumklangeffekt

sollen den Stereoton in neue

Sphären heben. Beide Features überzeugen

die Tester jedoch nicht vollends. Der Sound

ist gut, aber bei dieser

Gewichtsklasse

erwartet man mehr

Klangvolumen und

klare Mittentöne.

Die Bedienung ist

pfiffig gelöst mit be-

Zieht man die

Rückwand heraus,

klingt der Sound Kick

besser. Insgesamt hat

der mobile Bluetooth-

Lautsprecher für

seine Größe jedoch zu

wenig Klangvolumen.

rührungsempfindlichen Tasten – deren „Anschlag“

über das Blinken bzw. Nichtblinken

einer frontalen LED geregelt wird. Bluetooth

ist an Bord, einen Aux-Eingang gibt es auch.

FAZIT: Optisch ist der Soundfreaq ein

Designerschnittchen, klanglich kann er die

Tester jedoch nicht restlos überzeugen. ok

IPHONE DOCKING-SOUNDSTATION

Bayan Audio 3 Speed

Dock iPod

Klangvoll ■ Der Bayan 3 ist

ein echter Naturbursche.

Mit Plastik will dieser Sängerknabe

möglichst wenig

zu tun haben. Das Chassis

des Klangkörpers besteht

deshalb zum größten

Teil aus 9 mm starkem

und lackiertem Holz. Der

Mono-Speaker ist klanggewaltig,

bringt Bässe und

Höhen satt und fein zur Geltung

und erlaubt diese auch klar über beiliegende

Fernbedienung zu steuern. Wer die Bässe

und die Lautstärke voll aufdreht, sollte für

einen stabilen Standort sorgen und tolerante

Nachbarn haben. Neben dem Musik- gibt es

ein Sprachprofil, das für Hörspiele und dergleichen

zu empfehlen ist. Angedockte iPods

oder iPhones lassen sich direkt über die

Fernbedienung steuern. Rückseitig gibt es einen

3,5-mm-Klinken-Eingang für Musikplayer

aller Art. Tablet-PCs haben einen separaten

Audioeingang und einen USB-Anschluss, mit

dem der Akku des Musiklieferanten geladen

werden kann. Die Versandpreise des Bayan

3 schwanken zwischen 155 und 250 Euro, die

englische Firma ist noch neu in Deutschland.

FAZIT: Bayan 3 ist ein toller Musikwürfel, der

eine Wohnküche oder ein Schlafzimmer in

wohligen, satten Sound tauchen kann. ok

TESTURTEIL

OCZ Vertex 4

200 Euro www.ocz.com

Tech. Daten: 256GByte/238,7GiB, SATA III

Max. Lesen/Schreiben: 559,2/490,3 MByte/s

Sequenz. Lesen/Schr.: 446,9/425,4 MByte/s

Zugriffszeit Lesen/Schr.: 0,21/0,04 ms

Herstellergarantie: 5 Jahre

Wertung sehr gut

TESTURTEIL

Sounfreaq Sound Kick SQF-04

120 Euro www.soundfreaq.de

Tasten: 8 Stück: FW/RW, Play/Pause, Bluetooth-

Pair, UQ3, Volume +/-, Ein/Aus

Anschlüsse: Aux, 9V DC, USB 5V out, Bluetooth

Zubehör: Netzstecker, 3,5-mm-Klinkenadapter

Größe / Gewicht: 26,7 x 10,8 x 4,5 cm / 726 g

Wertung befriedigend

TESTURTEIL

Bayan audio 3 Speed Dock iPad

200 Euro www. bayanaudio.com

Tasten: 3 Stück: Volume +/-, Ein/Aus und IR-

Fernbedienung

Anschlüsse: Aux, 20V DC, für Tablet-PC: USB

Power und 3,5 mm Audio in, 30-Pin-iPod/iPhone

Größe / Gewicht: 29 x 18 x 23 cm / 2,49 kg

Wertung sehr gut

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


104

HARDWARE

TEST

20-ZOLL-ALL-IN-ONE-PC

Packard Bell OneTwo S

Alles drin für wenig Geld

■ Mit einem Preis von 400

Euro ist der One Two S von

Packard Bell einer der

günstigsten All-in-One-

Rechner auf dem Markt.

Der kompakte Rechner mit

integriertem 20-Zoll-Monitor

nutzt als Prozessor

einen AMD E-300 mit zwei

Kernen und 1,3-GHz-Taktfrequenz,

das kleinste

Modell der E-Serie. In

der CPU ist auch eine DX11-fähige

Radeon-Grafik integriert. Die Leistung des mit

28 Watt sehr sparsamen OneTwo reicht für

Heimanwendungen und Casualgames aus.

Die Wiedergabe von 720p-Videos ist kein Problem,

Full-HD-Filme ruckeln aber.

Das 20-Zoll-TFT-Display liefert 1600 x 900

Bildpunkte, eine Touch-Funktion wird nicht

geboten. Ansonsten kann sich die Ausstattung

mit einer 500-GByte-HDD, einem DVD-

Brenner, einem integrierten DVB-T-Empfänger

und WLAN für ein Gerät dieser Preisklasse sehen

lassen. Wer den OneTwo S für intensivere

Schreibarbeiten nutzen will, der sollte in eine

MIDI-TOWER-GEHÄUSE

Sharkoon Tauron

TESTURTEIL

Sharkoon Tauron

90 Euro www.sharkoon.de

Abmessungen (HxBxT): 495 x 205 x 510 mm

5,25-/3,5-/2,5-Zoll-Einschübe: 3/7/0

Für 2,5-Zoll nutzbare Einschübe: 7

Schnittstellen: 2 x USB 3.0, 2x USB 2.0

Lüfter: 3 x 120 mm, 1 x 170 mm (geregelt)

Wertung gut

bessere und größere

Tastatur investieren.

Positiv ist die

Software-Ausstattung,

zu der auch Adobes

Photoshop Elements

9 und Cyberlink Media-

Espresso zählen.

FAZIT: Wer einen günstigen

All-in-One-PC

sucht, der ist mit dem

Packard Bell OneTwo

S gut bedient. Bei der

Leistung genügt er aber

nur bescheidenen Ansprüchen.

kl

TESTURTEIL

Packard Bell OneTwo S

400 Euro www.packardbell.de

Prozessor/RAM: AMD E-300 (1,3 GHz)/4 GByte

Grafik: AMD Radeon HD 6310 (integriert)

Festplatte: ST31000528AS (1 TByte)

Opt. Laufwerk: HP DC8A2LH (DVD-Brenner)

Display: 23 Zoll (1920 x 1080)

Wertung befriedigend

Elfenbeinturm ■ Weiße PC-Gehäuse sind eher

dünn gesäht. Beim Sharkoon Tauron White

Edition für 90 Euro sind als zusätzlicher optischer

Effekt auch noch die beiden 120-mm-

Frontlüfter blau beleuchtet.

Im sauber verarbeiteten Gehäuse sitzen solide

Montagerahmen mit Platz für sieben 3,5- oder

2,5-Zoll-Laufwerke. Die oberen beiden Laufwerkskäfige

kann man ohne Werkzeug entfernen,

um extrem

lange Grafikkarten

einzubauen.

Alternativ kann

man einen Käfig

auch neben dem

am Gehäuseboden

montierten

Netzteil befestigen.

Ein Einschub

für externe Platten

fehlt dagegen. Eine

Klappe auf der Gehäuseoberseite

gewährt Zugang zur Lüfterregelung für bis zu

sechs Fans und den USB-Schnittstellen. Parktisch:

Die beiden USB-3.0-Ports können hinten

am Mainboard oder mittels Adapter auch

auf dem Board eingesteckt werden.

FAZIT: Das Sharkoon Tauron ist geräumig und

sauber verarbeitet. Ein Pluspunkt ist vor allem

die modulare Festplattenbefestigung. kl

MOBILE MAUS UND TASTATUR

Microsoft Wedge

Mouse und Keyboard

Designstückchen ■ Die erste Microsoft-

Maus wurde 1983 auf den Markt gebracht,

um Word 1.0 besser verkaufen zu können.

Die neuesten Eingabegeräte aus Redmond

erfüllen einen ähnlichen Zweck: Sie sind für

Windows-8-Tablets maßgeschneidert. Auf

den ersten Blick fällt das coole Design der

Wedge Tastatur und der Wedge Touch Mouse

auf, auch auf den zweiten Blick zeigen sich

raffinierte Details. So schaltet sich das 80

Euro teure Bluetooth-Keyboard automatisch

ab, sobald die Abdeckung an ihrem Platz

sitzt. Zudem kann man die gummierte, mit

Carbonfasern verstärkte Abdeckung knicken

und als Standfuß für Tablets einsetzen. Die

Tasten der kompakten, aber dank Aluminumplatte

steifen Tastatur stehen eng zusammen,

lassen sich aber gut bedienen. Einige

der Funktionstasten sind mit den Windows-

8-Kommandos Suche, Einstellungen, Teilen

und Geräte belegt. Die winzige, keilförmige

70-Euro-Maus wird mit den Fingerspitzen

bedient, was eine gewisse

Gewöhnung

erfordert. Die Vier-Wege-Scroll-

Funktion wird über die berührungsempfindliche

Oberfläche der Maus gesteuert.

Zoom-Gesten erkennt sie leider nicht. Maus

und Tastatur funktionierten im Test auch mit

Android-4-Tablets perfekt, an iOS-Geräten

kann man nur das Keyboard nutzen.

FAZIT: Die beiden Tablet-Eingabegeräte von

Microsoft gefallen durch einige raffinierte

Details, erfordern aber auch Eingewöhnungszeit.

Zudem lässt sich Microsoft das

schicke Design auch gut bezahlen. kl

TESTURTEIL

Microsoft Wedge Touch Mouse/Keyboard

70/80 Euro www.microsoft.de

Technik Maus: BlueTrack-Sensor

Tasten Maus: Zwei, 4-Wege-Scrollpad

Tasten Keyboard: 105

Anschluss Maus und Keyboard: Bluetooth (kein

Dongle im Lieferumfang vorhanden)

Wertung gut

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


105

Portofrei im Web bestellen [D], [A]

Android-Apps entwickeln

11,6-ZOLL-NOTEBOOK

Acer Aspire V7-171

Kraftzwerg ■ Mit seinem 11,6-Zoll-Display ist das

550 Euro teure Aspire V5-171 von Acer kaum größer

als ein Netbook. Allerdings schlägt in seinem Gehäuse

als Herz kein behäbiger Intel Atom, sondern

ein Intel Core i5-3317U. Der Dual-Core-Prozessor gehört

zur Ivy-Bridge-Familie und verfügt daher auch

über die schnellere HD-4000-Grafikeinheit, die das

Display mit 1366 x 768 Bildpunkten versorgt. Ein

Gaming-Notebook ist es aber mit 2477 Zählern im

3DMark Vantage immer noch nicht. Im PCMark Vantage

kommt das kleine Notebook auf ordentliche

5627 Punkte. Für eine höhere Punktzahl hätte es

einer SSD statt der 500-GByte-HDD bedurft. Bei der

Akkulaufzeit messen wir 287 Minuten im Mobile-

Mark 2007, ein befriedigendes Ergebnis.

Das Aspire V5 bringt 1,38 kg auf die Waage, das Keyboard

ist trotz der geringen Größe des Notebooks für

längeres Tippen geeignet, nur die Cursor-Tasten sind

unterdimensioniert. Das Touchpad bietet durch die

integrierten Maustasten eine relativ große Fläche.

FAZIT: Wer ein sehr kompaktes und günstiges Notebook

mit einer guten Systemleistung sucht, der ist

mit dem 550 Euro teuren Aspire V5-171 von Acer gut

bedient. Die Ausstattung ist gemessen an der Preisklasse

gut, die Akkulaufzeit reicht absolut aus. kl

Das kompakte Acer Aspire V5 kann mit GBit-LAN

und einem USB-3.0-Anschluss aufwarten.

11,6-ZOLL-NOTEBOOK

Sony Vaio SVE1111M1E

Pretty in Pink ■ Sony hat uns das 11,6-Zoll-Notebook

im auffallenden rosa-weißen Gehäuse in die Redaktion

geschickt. Alternativ wird das 480-Euro-Gerät

auch in Silber oder in Schwarz verkauft. Das Sony

Vaio SVE1111M1E ist eines der ersten Notebooks mit

dem neuen AMD E2-1800. An die Leistung eines Intel

Ivy Bridge reicht der AMD-Prozessor allerdings

bei Weitem nicht heran. Er erzielt im PCMark Vantage

lediglich 2367 Punkte und bringt auch nur die

halbe 3D-Leistung der HD-4000-Grafik von Intel.

Unter der bunten

Hülle des Sony Vaio

E steckt eine gute

Ausstattung mit

500-GByte-HDD,

WLAN-N, Bluetooth,

GBit-LAN und USB

3.0.

Punkten kann das kleine Vaio bei der Akkulaufzeit:

Das 1,4-kg-Gerät hielt im MobileMark 2007 mehr als

sechs Stunden abseits der Steckdose durch.

Die Ausstattung liegt auf dem Niveau des Acer Aspire

V5-171, das Keyboard ist etwas nachgiebig.

FAZIT: Ausstattung und Akkulaufzeit des kleinen und

mit 480 Euro auch günstigen Sony Vaio SVE1111M1E

können gefallen. Bei der Leistung liegt es weit hinter

Geräten mit Intel-Core-Prozessor wie dem Acer Aspire

V5, der allerdings auch 70 Euro teurer ist. kl

395 S., 2. Auflage 2012, mit DVD, 24,90 €

» www.galileodesign.de/3158

Microsoft Office 365

752 S., 2012, mit Poster, 49,90 €

» www.galileodesign.de/2908

Adobe Photoshop CS6 für

digitale Fotografie

12 Stunden Spielzeit, 39,90 €

» www.galileocomputing.de/3086

Photo Finish! Perfekte Bilder mit

Photoshop, Elements & Co

TESTURTEIL

Acer Aspire V5-171-53314G50ass

550 Euro www.acer.de

Prozessor: Intel Core i3-3317U (1,7 GHz)

RAM/Grafik: 4 GByte/Intel HD4000

Festplatte: Hitachi HTS545050A7E380 (500 GByte)

Display: 11,6 Zoll (1366 x 768)

Laufzeit (MobileMark): 287 Min.

TESTURTEIL

Sony Vaio SVE1111M1E

480 Euro www.sony.de

Prozessor: AMD E2-1800 (1,7 GHz)

RAM/Grafik: 4 GByte/AMD Radeon HD 7340

Festplatte: WDC WD5000BPVT (500 GByte)

Display: 14 Zoll (1366 x 768)

Laufzeit (MobileMark): 366 Min.

326 S., komplett in Farbe, 39,90 €

» www.galileocomputing.de/2874

www.GalileoPress.de

Wertung gut

Wertung befriedigend

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012

» facebook.com/GalileoPressVerlag

» twitter.com/Galileo_Press

» gplus.to/GalileoPress


106

IT PROFESSIONAL

BROWSER

WEBWORKER-TOOLS

Firefox: Die zehn

besten Plug-ins

O

b fortgeschrittener Anwender oder Profi:

Mit den hier vorgestellten Erweiterungen

greifen Sie als Firefox-Nutzer auf einen soliden

Bestand an Werkzeugen für die tägliche

Arbeit bei der Entwicklung und Pflege Ihrer

Firefox ist nicht nur beliebt, sondern auch der ideale

Browser für alle, die regelmäßig Websites pflegen,

konzipieren und entwickeln. Aus dem breiten Angebot an

Erweiterungen stellen wir Ihnen die zehn besten Add-ons

für Webworker vor.

Internetseiten zurück. Dazu gehören beispielsweise

Grafikbearbeitungsprogramme,

FTP-Software oder ein Tool, das die selbst

gestaltete Website auf Barrierefreiheit überprüft.

Dabei können Sie ganz kostenbewusst

VON STEPHAN LAMPRECHT

vorgehen und die Tools nach Herzenslust

ausprobieren, denn die Programme kosten

Sie keinen Cent. Allerdings freuen sich die

meisten Entwickler über eine kleine Spende

für Ihre Arbeit.

whs

1 Firebug

2

Fireshot

Diese Erweiterung zählt sicherlich zu einer der wichtigsten für

alle Webentwickler. Denn die Software ist mit einer eigenen Schnittstelle

versehen, an die andere Entwickler ihre Anwendungen anbinden

können. Firebug rufen Sie mit einem Mausklick auf das kleine

Käfersymbol in der Statusleiste von Firefox auf.

Damit wird das gerade angezeigte Dokument untersucht und eingelesen.

Über die Hauptnavigation des Programmfensters erhalten Sie

damit Zugriff auf den Quelltext der Seite und können auch in einem

separaten Bereich die zugrundeliegenden Stylesheets ansehen. So

kommen Sie Fehlern auf der eigenen Seite schnell auf die Spur.

Firebug eignet sich damit aber auch ganz hervorragend, um sich

den Aufbau anderer Seiten anzusehen, um daraus zu lernen. Der

integrierte Editor unterstützt Sie beim Bearbeiten des Quelltextes

und des Stylesheets.

getfirebug.com

Im Alltag des Webentwicklers werden regelmäßig Bildschirmfotos

benötigt. Ob für Präsentationen, um den Kunden über Zwischenstände

zu informieren oder als Hintergrund für eine Analyse

– Fireshot erledigt diese Arbeit. Sie starten die Aufnahmen über

ein Kontextmenü, ein Tastenkürzel oder über eine eigene Schaltfläche

in der Menü leiste des Browsers. Dabei haben Sie die Wahl,

die vollständige Seite, lediglich den sichtbaren Bereich oder einen

von Ihnen definierten Abschnitt aufzunehmen. Auch um die weitere

Bearbeitung kümmert sich das Programm. Auf Wunsch übernehmen

Sie den Screenshot in einen externen Editor. Das Bildschirmfoto

kann aber auch direkt in die Zwischenablage übergeben,

gespeichert oder gedruckt werden. Als Formate stehen PNG, JPG,

GIF und BMP zur Verfügung. Für den Mac ist die Software Awesome

Screenshot (awesomescreenshot.com) hier eine Alternative.

screenshot-program.com/fireshot

Mit Firebug kommen Sie Fehlern auf der untersuchten Webseite

schnell auf die Spur.

Das Add-on zum Schießen von Bildschirmfotos integriert sich vielfältig

in Browser und Betriebssystem.

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


107

3 Fire FTP

4

Measure It

Früher oder später müssen die Dateien, die lokal bearbeitet worden

sind, wieder auf den Webserver übertragen werden. Am File

Transfer Protokoll (FTP) führt auch heute noch kein Weg vorbei.

Die Verwaltung der Elemente geht leichter mit einem guten Client

von der Hand. Fire FTP präsentiert sich in zweigeteilter Optik, die

ja seit Jahren bei Dateimanagern bewährt ist. Auf der linken Seite

des Fensters zeigt Ihnen die Erweiterung Ihre lokalen Dateien,

während Sie im rechten Bereich Zugriff auf die Ordner des Servers

Wie groß durfte die Grafik noch sein, damit sie das Layout der

Seite nicht zerschießt? Wie breit sind die Spalten im gewählten

Layout einer Seite? Wer die Pflege einer Seite übernimmt, die über

Auf das

richtige Maß

kommt es an.

Mit Measure It

kontrollieren

und prüfen

Sie Abstände,

Längen und

Breiten.

Fire-FTP managt auf praktische Weise den Datentransfer zwischen

dem Rechner des Designers und dem Webserver.

haben. Fire FTP verwaltet mehrere FTP-Zugänge. So können Sie

später bequem über ein Listenfeld zwischen den verschiedenen

Verbindungen wechseln.

fireftp.mozdev.org

keinen oder nur einen lückenhaften Style Guide verfügt, muss sich

erst an die verschiedenen Layoutelemente der Site herantasten.

Dabei hilft die kleine Erweiterung Measure It. Bei der Installation

des Add-ons wird die notwendige Schaltfläche nicht immer fehlerlos

in die Symbolleiste integriert. Sie beheben das Problem einfach

mit einem Rechtsklick auf die Leiste und passen diese dann an.

Sobald Sie auf die Schaltfläche klicken, wird über der aktuellen

Seite eine Ebene gezogen. Ziehen Sie dann mit der Maus einen

Bereich nach. Sie erhalten in einer kleinen Infobox dann die exakten

Maße des Elements in Pixeln.

www.kevinfreitas.net/extensions/measureit

5 Web Developer Toolbar

6

Colorzilla

Unter Web-Designern gilt die Web Developer Toolbar als Wunderwaffe

zum Testen, Debuggen, Anpassen und Validieren.

Es wird eine Weile dauern, bis Sie den vollständigen Funktionsumfang

dieser Erweiterung entdeckt haben. Ihr Entwickler hat sich

Mühe gegeben, Werkzeuge für alle nur erdenklichen Problemstellungen

übersichtlich zusammenzufassen. Dies beginnt bei der Validierung

der gerade angezeigten Seite. Mit einem Mausklick überprüfen

Sie damit die Gültigkeit des Quelltextes und des Stylesheets.

Gerade in der Designphase nützlich ist das Umschalten auf verschiedene

Bildschirmgrößen. Wie sieht das aktuelle Layout beispielsweise

unter 800 x 600 Bildpunkten aus? Wie wirkt die Seite

auf dem kleinen Display eines mobilen Geräts? Die Beantwortung

solcher Fragen kostet Sie jetzt nur noch einen Mausklick. Praktisch

ist ebenfalls die Option, den Cache für die aktuelle Seite zu deaktivieren,

damit Sie auch tatsächlich die neueste Änderung sehen

können.

chrispederick.com/work/web-developer

Dieses Programm ist ein Helfer für alle Grafiker. Neben einer

einfachen Zoom-Funktion bietet es Werkzeuge für die Bestimmung

von Farben und deren Werte in verschiedenen Paletten. Die Software

nistet sich in der Statusleiste von Firefox ein. Haben Sie die

Pipette ausgewählt, genügt ein Mausklick auf ein beliebiges Element

der Seite, um sich dessen Farbwert anzusehen. Die ermittelten

Werte kopieren Sie dann in die Zwischenablage, um die Werte

in den Quellcode

oder in einem Zeichenprogramm

die

ausgewählte Farbe

zu übernehmen.

Zusätzlich steht

Ihnen eine Palette

zur Verfügung. Damit

definieren Sie

einen gewünschten

Beim Umrechnen von Farbwerten aus dem

einen in das andere System hilft das Add-on

Colorzilla.

Farbton, um dessen

Farbwerte zu bestimmen.

Lediglich

als Link auf die Seite

des Entwicklers steht ein Spezial-Tool für die Definition von

Farbverläufen in CSS zur Verfügung. In einem Ausgabefenster kopieren

Sie sich anschließend den Quelltext.

www.colorzilla.com

www.pc-magazin.de PC Magazin 10/2012


108

IT PROFESSIONAL

BROWSER

7 Pencil

8

Accessibility Evaluation Toolbar

Dieses Programm ist eher eine eigenständige Anwendung, die

auf Firefox als Unterbau angewiesen ist. Pencil ist in der ersten

Designphase eines Projekts interessant, denn damit zeichnen Sie

Mockups – Skizzen der zukünftigen Seiten. Sie wählen aus den

Schablonen der Bibliothek, die sich am linken Rand des Programmfensters

befindet, die gewünschte Form aus und ziehen diese auf

die Zeichenfläche. Dort verändern Sie noch die Größe und nehmen

optional Beschriftungen vor. Schritt für Schritt klicken Sie sich mit

Pencil die Gestaltung der Seiten zusammen. Mit den vorhandenen

Schablonen zeichnen Sie auch ein Flussdiagramm, um etwa die

Schritte in einem Online-Shop zu visualisieren. Ihre Arbeitsergebnisse

exportieren Sie als PNG, Word oder HTML. Sie dürfen auch

eine individuell im Programm hinterlegte Vorlage verwenden.

pencil.evolus.vn/en-US/Home.aspx

In der Entwurfsphase eines Webprojekts ist das Tool Pencil sehr

hilfreich, um Skizzen zu zeichnen.

Jeder Designer

sollte auf eine

barrierefreie

Seitengestaltung

achten.

Das Add-on

sucht nach

Blockaden.

Nicht nur Auftritte öffentlicher Institutionen sollten möglichst

barrierefrei umgesetzt sein. Wer bei der Entwicklung der Seiten

Rücksicht auf die Bedürfnisse von Menschen mit einer körperlichen

Benachteiligung nimmt, genießt meist auch den Vorteil, dass Code

und Inhalte sauber strukturiert sind und die Seiten valides (X)

HTML zeigen. Diese Toolbar hilft Ihnen bei der schrittweisen Überprüfung

Ihrer Website auf einzelne Aspekte für die barrierefreie

Gestaltung. Über die verschiedenen Optionen prüfen Sie etwa, welche

Elemente der Seite als Navigation erkannt werden. Zusätzlich

erhalten Sie (englischsprachige) Hinweise, wie Sie das Problem besser

lösen könnten.

Als Ergänzung sei noch Fangs (www.standards-schmandards.

com/projects/fangs) empfohlen, ein Plug-in, das Ihnen zeigt, wie

ein Textreader Ihre Seite analysiert und welche Elemente dort ausgegeben

werden.

code.google.com/p/accessext

9 Yslow

10

SenSEO

Dass lange Ladezeiten einer Seite nicht nur die Geduld der Anwender

strapazieren, sondern auch Nachteile beim Ranking in den

Suchmaschinen verursachen können, dürfte inzwischen hinlänglich

bekannt sein.

Wie schnell lädt die Seite? Yslow testet die Geschwindigkeit und

macht Verbesserungsvorschläge.

Dieses kleine Plug-in gräbt sich in die Statusleiste ein. Mit einem

Mausklick ermitteln Sie die Ladezeit einer Seite und deren durchschnittlichen

Durchsatz. In den Optionen der Software legen Sie

optional fest, dass das Testergebnis des Testes automatisch nach

dem Laden der Seite angezeigt wird. Unscheinbar, aber sehr praktisch.

developer.yahoo.com/yslow

Wie der Name bereits nahelegt, geht es bei dieser Erweiterung

um die Suchmaschinenoptimierung. Das Plug-in setzt Firebug voraus

und klinkt sich in dessen Oberfläche ein. Mit einem Mausklick

erhalten Sie im Abschnitt Komponenten anzeigen eine kurze Zusammenfassung

der Seite. Ist eine Robots.txt vorhanden? Welche

Keyword-Dichte kann ermittelt werden? Wie sehen die einzelnen

Überschriftenebenen aus?

Besonders interessant

sind die Funktionen im

Register SEO-Analyse

starten. Hier tragen Sie

ein Keyword ein, für das

die Seite optimiert wurde

oder optimiert werden

soll. In Form einer übersichtlichen

Tabelle erhalten

Sie unmittelbar eine

Bewertung zurück. Diese

enthält auch leicht verständliche

Tipps, wie Sie

SenSEO hilft dem Webmaster bei der

Suchmaschinenoptimierung.

die Optimierung auf den gewünschten Begriff erreichen. Der Entwickler

hat bei den Tests auf eine einfache Ampellogik gesetzt. So

erkennen Sie mit einem Blick, wo noch Schwächen bestehen oder

ein Test nicht bestanden wurde.

www.sensational-seo.com

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IT PROFESSIONAL

WEB-DESIGN

MOBILES WEBDESIGN MIT MEDIA QUERIES

Passend gemacht

Viele kleine Geräte mit unterschiedlichen Bildschirmformaten stellen Web-Designer vor große

Herausforderungen, wenn sie benutzerfreundliche Seiten gestalten wollen. Eine große Hilfe

sind dabei neue Design-Konzepte wie die CSS-Erweiterung Media Queries. VON SEBASTIAN NIEMANN

W

eb-Designer hatten es nie leicht, denn

sie mussten schon immer Seiten entwerfen,

die in ganz verschiedenen Bildschirmformaten

und -auflösungen einen guten Eindruck

hinterlassen. Seit das Web auch durch die Augen

der unzähligen Smartphones und Tablets

gesehen wird, hat sich das Design-Problem

potenziert. Die Lösungen dafür aber muss der

Web-Designer nicht jedes Mal neu erfinden,

sondern es gibt technische Rahmenwerke, die

ihm viel Arbeit abnehmen. Eines davon heißt

Media Queries, seit Juni ein W3C-Standard

(www.w3.org/TR/css3-mediaqueries).

Mit Media Queries optimieren Web-Designer

Seiten für mobile Endgeräte. Gleich zu Beginn

werden viele Kenner einwenden, dass Smartphones

und Tablet-PCs die Darstellung von

Haus aus richtig regeln. Mobile Geräte folgen

einer einfache Strategie, Websites darzustellen:

Sie skalieren die Website einfach auf die

zur Verfügung stehende Breite der Bildschirmfläche

herunter. Allerdings bleibt hier die Benutzerfreundlichkeit

(Usability) der Website

auf der Strecke. Bild- und Textelemente sowie

Menüleisten sind so klein, dass man mit zwei

Fingern auf dem Touchscreen in die Website

hinein- und wieder herauszoomen muss, um

z.B. Texte zu lesen oder durch die Website navigieren

zu können.

Responsive Webdesign nimmt sich dieses

Umstands an. Dem mobilen Internetnutzer

wird auf seinem Gerät ein verändertes Design

und Layout angeboten, am besten sogar

maßgeschneiderte Inhalte. Wer wünscht sich

nicht entgegenkommende, ansprechende,

also benutzerfreundliche Websites in seinem

(mobilen) Browser? Genau genommen handelt

es sich bei Media Queries um eine CSS-

Erweiterung. Mit der erweiterten Funktionalität,

insbesondere via CSS 3 und speziellen

„@media“-Regeln, lässt sich eine Website

für verschiedene Display-Größen, Seitenverhältnisse

und vor allem unter dem Aspekt der

„Usabilitiy für mobile Endgeräte“ optimieren.

Unterschiede Desktop vs. Mobile

Websites sind in der Regel zunächst für Desktopcomputer

oder Laptops mit einer Monitorauflösung

von mindestens 1024 Pixel in der

Breite ausgelegt. Genau genommen bestimmt

die Größe des Browser-Fensters, wie viel wir

PC Magazin 10/2012 www.pc-magazin.de


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