Optimale Kraftübertragung – mit Kupplungen von ZF (PDF, 123 KB)

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Optimale Kraftübertragung – mit Kupplungen von ZF (PDF, 123 KB)

Seite 1/4, 11.09.2013

Optimale Kraftübertragung mit Kupplungen

von ZF




Doppelkupplungen als Antrieb für Zusatzgeräte

Kupplungsscheiben für höchste Ansprüche

Verschiedene Torsionsdämpfer für alle Anforderungen

An ein modernes Kupplungssystem zum Kraftschluss zwischen

Motor und Getriebe werden hohe Anforderungen gestellt:

Schnelles und zuverlässiges Trennen und Schließen des

Kraftflusses, ruckfreies Anfahren, Dämpfung von

Motorschwingungen, angenehme Bedienbarkeit, hohe

Lebensdauer ohne Komforteinbußen sowie geringer

Bauraumbedarf. Zusätzliche Aufgaben hat die Kupplung in

Spezialfahrzeugen wie Traktoren und Baufahrzeugen: das

Antreiben von Zusatzgeräten, die getrennt zu- und abgeschaltet

werden oder gar die Anbindung eines permanenten

Nebenabtriebs.

Kupplungen für Nebenabtriebe

Ist ein ständiger Nebenabtrieb notwendig, kann dessen Antrieb

durch eine fest mit dem Druckplattengehäuse verbundene

Mitnehmerscheibe erfolgen. Der Nebenabtrieb läuft dabei stets mit

Motordrehzahl. Die Mitnehmerscheibe kann wahlweise mit oder

ohne Torsionsdämpfer ausgelegt sein.

Doppelkupplungen

Bei diesen Bauformen sind zwei Kupplungen mit getrennter

Aufgabenstellung zu einer Einheit zusammengefasst. Sie werden

eingesetzt in Fahrzeugen, bei denen Zusatzgeräte angetrieben und

getrennt zu- und abgeschaltet werden müssen. Eine zentrale

Tellerfeder erzeugt die Anpresskraft für beide Systeme.

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Bei der Doppelkupplung Typ DuT erfolgt die Betätigung der Fahrund

Nebenabtriebskupplung über getrennt wirksame Ausrücker

und Ausrückhebel-Sätze.

Bei der Doppelkupplung Typ DoT werden beide Kupplungssysteme

über einen gemeinsamen Ausrücker und Ausrückhebelsatz in zwei

aufeinander folgenden Stufen betätigt.

Kupplungsscheiben

In landwirtschaftlichen Maschinen sind bedingt durch die hohen

Beanspruchungen alle Bauteile besonders kräftig dimensioniert.

Als Belagfedern werden Zwischenfedern eingesetzt, die direkt mit

dem Mitnehmerblech verbunden werden und dadurch besonders

robust sind. Für thermisch hoch beanspruchte Fälle kann die

Kupplungsscheibe mit Belägen aus Sintermaterial bestückt werden

(Bild 15).

Für Anwendungen, die hohe Anforderungen an den

Geräuschkomfort haben, können die Kupplungsscheiben mit

einem Torsionsdämpfer und wenn nötig auch einem Vordämpfer

für den Leerlauf ausgestattet werden.

Torsionsdämpfer

Torsionsdämpfer (Bild 16) kommen grundsätzlich als

Schwingungsdämpfer hinter dem Motor zum Einsatz, wenn im

Antriebsstrang keine Trenn- und Anfahrkupplung verwendet wird.

Ziel beim Einsatz des Torsionsdämpfers ist es dabei, sowohl

Drehmomentspitzen der Motoren als auch Laufunruhen vom

Antriebsstrang oder von gekoppelten Arbeitsgeräten fernzuhalten.

Jedes Nutzfahrzeug mit Lastschaltgetriebe oder hydrostatischem

Antrieb besitzt heute einen Torsionsdämpfer, der, vereinfacht

gesagt, für „Ruhe im Fahrzeug“ sorgt. Würde man den wirkenden

Kräften im Antriebsbereich nicht entgegen wirken, wäre nicht nur

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der Fahrkomfort merkbar eingeschränkt, auch der Verschleiß der

Antriebskomponenten würde deutlich steigen.

Als Standardlösung um Drehschwingungen zu entkoppeln, kommt

heute ein anschraubbarer Torsionsdämpfer zum Einsatz, der auf

der Technologie einer torsionsgedämpften Kupplungsscheibe

aufbaut.

Für höhere Anforderungen bietet ZF mit dem

DynaDamp (Bild 17) die passende Lösung. DynaDamp nutzt die

gleiche Technologie wie das etablierte Zweimassenschwungrad,

um Torsionsschwingungen zuverlässig und auf hohem Niveau zu

entkoppeln.

ZF nutzt für alle Torsionsdämpfer seine Erfahrungen aus dem

Bereich der Großserientechnologien, um auch Produkte für

Spezialanforderungen in der Qualität eines Großserienprodukts zu

entwickeln.

Bildunterschriften:

15.) Sachs: Kupplung für landwirtschaftliche Anwendungen

16.) Sachs: Torsionsdämpfer

17.) Sachs: Torsionsdämpfer DynaDamp

Bilder: ZF

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Pressekontakt:

ZF Friedrichshafen AG, Division Industrietechnik

Gernot Hein

Leiter Int. Marketing & Int. Kommunikation / Pressesprecher

Tel. +49 (0)851 494-2480

Fax: +49 (0)851 494-90 2480

Email: gernot.hein@zf.com

ZF ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik

mit 121 Produktionsgesellschaften in 26 Ländern. Der Konzern im Jahr

2012 mit rund 75.000 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 17,4 Milliarden Euro.

Um auch künftig mit innovativen Produkten erfolgreich zu sein, investiert ZF

jährlich rund fünf Prozent des Umsatzes (2012: 861 Millionen Euro) in Forschung

und Entwicklung. Auf der Rangliste der Automobilzulieferer ist ZF unter den

zehn größten Unternehmen weltweit.

In der Division Industrietechnik bündelt ZF seine Aktivitäten für Anwendungen

“abseits der Straße”. Dazu zählen die Entwicklung und Produktion von Getrieben

sowie Achsen für Land- und Baumaschinen ebenso wie die Antriebstechnik für

Stapler, Schienen- und Sonderfahrzeuge. Die Division verantwortet auch das

weltweite Geschäft in der Marine- und Luftfahrt-Antriebstechnik sowie die

Entwicklung und Produktion von Getrieben für Windkraftanlagen. Ebenfalls zum

Portfolio der Division zählen Prüfsysteme für die verschiedensten Anwendungen

in der Antriebs- und Fahrwerktechnik und die offene Telematikplattform

Openmatics.

Weitere Presseinformationen sowie Bildmaterial finden Sie unter: www.zf.com

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