ZF-Elektroportalachse AVE 130 für elektrische Antriebskonzepte in ...

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ZF-Elektroportalachse AVE 130 für elektrische Antriebskonzepte in ...

Seite 1/3, 26.05.2013

ZF-Elektroportalachse AVE 130 für elektrische

Antriebskonzepte in Niederflurbussen

ZF präsentiert aktuellen Stand der elektrisch getriebenen

Niederflurachse AVE 130

• Seit 2010 umfangreiche Feldversuche in Bussen der Hersteller

EvoBus und VDL in mehreren europäischen Metropolen

• Kombination mit Energiekonzepten wie Seriell-Hybrid,

Oberleitung, Batterie oder Brennstoffzelle möglich

Auf der UITP in Genf präsentiert ZF die Serienausführung der

Elektroportalachse AVE 130 mit verbesserter

Verzahnungsgeometrie für noch leiseren Lauf. Die Achse ist

bereits in mehreren europäischen Städten, darunter Stuttgart

und Hamburg, sowie in regionalen Verkehrsverbünden zur

Felderprobung im Einsatz.

Fahrspurunabhängige Stadtbusse ohne Emissionen – was früher

unvorstellbar war, macht ZF mit der AVE 130 jetzt möglich. Die

Erfolge der seit 2010 laufenden Feldversuche sprechen für sich:

Mehr als 200 Elektroportalachsen wurden bisher eingesetzt und

haben mittlerweile eine Gesamtlaufleistung von rund vier

Millionen Kilometern erreicht. Den Großteil davon spulten sie in

Gelenkbussen des Herstellers EvoBus ab, die die AVE 130 im

seriellen Hybrideinsatz zusammen mit einem Downsizing-

Dieselgenerator verwenden. Gegenüber konventionellen

Dieselantrieben überzeugt die AVE 130 durch energieeffizientes

und umweltfreundliches, lokal emissionsfreies Fahren. Bis Ende

2013 steht eine Vielzahl von Kundenprojekten weltweit vor der

Umsetzung.

Mit einer maximalen Achslast von 13 Tonnen und einer

Motorspitzenleistung von 2x120 Kilowatt ist die Niederflurachse

auch für große Stadtbusse geeignet. Der Antrieb der Räder erfolgt

einzeln über wassergekühlte Asynchronmotoren mit einer

nachfolgenden Zwei-Stufen-Übersetzung. Der serielle

Hybridbetrieb ermöglicht zusammen mit dem verlustarmen

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Seite 2/3, 26.05.2013

Elektroantrieb der AVE 130 Kraftstoffeinsparungen im Fahrbetrieb

von bis zu 30 Prozent gegenüber konventionellen Dieselantrieben.

Nicht nur in Sachen Energieeffizienz ist die AVE 130 eine

Innovation im öffentlichen Nahverkehr: Da die AVE 130 zudem

einbaukompatibel zu der bekannten ZF Portalachse AV 132 ist und

sich ihre Antriebsmotoren direkt in den Achsköpfen befinden,

ergeben sich weitere Vorteile. So kann durch den Entfall der

Gelenkwelle der Bauraum für Sitz- und Stehplätze erweitert

werden, der Fahrgastraum hat einen völlig ebenen Durchgang und

die Niederflurtechnologie ermöglicht auch hier ein stufenloses

sowie komfortables Ein- und Aussteigen. Durch den Wegfall des

konventionellen Antriebsstrangs ist zudem ein ebenerdiger

Einstieg selbst hinter der letzten Achse möglich. Gegenüber einem

Elektro-Zentralmotor ergeben sich mit der AVE 130 deutliche

Gewichtsvorteile.

Mit der AVE 130 entwickelten die Ingenieure eine innovative

Stadtbusachse, die auf höchste Anforderungen abgestimmt ist.

Zukünftig sind auch Anwendungen denkbar, die die Achse in

Gelenkzügen als Unterstützung zur Diesel-Driveline vorsehen oder

bei denen aufgrund der einfachen Achsbrückenbauweise flexibel

auf alternative Spurweiten reagiert werden kann. Ebenso bleibt die

Kombination mit alternativen Energiekonzepten wie Oberleitung,

Energiespeicher oder Brennstoffzelle im Fokus.

Bildunterschrift:

Die ZF-Elektroportalachse AVE 130 auf Basis eines elektrischen

Einzelradantriebs macht für Stadtbusse einen besonders

wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb möglich.

Bild: ZF

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Pressekontakt:

Frank Discher, Pressereferent Technik, Tel. 07541-77 960770,

Fax: 07541-77 900770, E-Mail: frank.discher@zf.com

Thomas Wenzel, Leiter Produktkommunikation Presse Technik,

Tel. 07541-77 2543, Fax: 07541-77 902543,

E-Mail: thomas.wenzel@zf.com

ZF ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und

Fahrwerktechnik mit 121 Produktionsgesellschaften in 26 Ländern. Der Konzern

erzielte im Jahr 2012 mit rund 75.000 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 17,4

Milliarden Euro. Um auch künftig mit innovativen Produkten erfolgreich zu sein,

investiert ZF jährlich rund fünf Prozent des Umsatzes (2012: 861 Millionen Euro)

in Forschung und Entwicklung. Auf der Rangliste der Automobilzulieferer ist ZF

unter den zehn größten Unternehmen weltweit.

Weitere Presseinformationen sowie Bildmaterial finden Sie unter: www.zf.com

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