Die gemeinsame europäische Agrarpolitik - Ausblick und ...

media.repro.mayr.de

Die gemeinsame europäische Agrarpolitik - Ausblick und ...

Die gemeinsame europäische Agrarpolitik

- Ausblick und Auswirkungen

Agrarfinanztagung 2013

des Deutschen Bauernverbandes

und der

Landwirtschaftlichen Rentenbank

21.03.13

19. März 2013

Berlin

Dr. Ludger Schulze Pals

top agrar


Gliederung

1. Warum Brüssel die Bauern stützt?

2. EU-Agrarpolitik bis 2013 – wo stehen wir?

3. EU-Agrarpolitik nach 2013 – wo geht die Reise hin?

4. Was wird aus dem EU-Haushalt?

5. Was bedeutet das für die Landwirte?

top agrar 21.03.13 Seite 2


Direktzahlungen noch notwendig?

Aktuelle Preise:

Ø Weizen (Brot): 225 – 245 €/t

Ø Raps: 445 - 470 €/t

Ø Milch: 32 – 34 ct/kg

Ø Rindfleisch: 4,02 – 4,12 €/kg SG R3

Ø Schweinefleisch: 1,68 €/kg SG (V-Preis)

Brauchen wir in Zukunft überhaupt noch Flächenprämien?

Ø

Ø

Wissenschaftler: Agrarpreise steigen mittelfristig

Weltbevölkerung wächst, mehr Bioenergie, Nachfrage nimmt zu

top agrar 21.03.13 Seite 3


Positive Preistrends bei Nahrungsmittel...

top agrar 21.03.13 Seite 4


Direktzahlungen mittelfristig auslaufen lassen?

Umfrage top agrar online: 1.810 Teilnehmer

top agrar 21.03.13 Seite 5


Agrareinkommen - Durchschnittslöhne

top agrar 21.03.13 Seite 6


Finanzielle Bedeutung EU-Zahlungen

Mittel 2007 - 2009

Quelle: EU-KOM

top agrar 21.03.13 Seite 7


Direktzahlungen - Familienbetriebe

Betriebe

im Haupterwerb

D

ha LF

ZA/

ha LF

Gewinn

2011/12

2011/12

Betriebsprämie

Betriebsprämie

am

Gewinn

€/Unternehmen %

Insgesamt

Ackerbau

Milch

74 326 55.572 24.124 43

138 313 70.665 43.194 61

64 352 55.191 22.528 41

Veredlung 61 296 59.895 18.056 30

Verbund

83 323 50.159 26.809 53

Quelle: BMELV Testbetriebsnetz, eigene Berechnungen

top agrar 21.03.13 Seite 8


Direktzahlungen – Juristische Personen

Juristische

Personen

Neue

Länder

ha LF

ZA/

ha LF

Jahresüberschuss

vor Steuern

+ Personalauf.

2011/12

Betriebsprämie

Betriebsprämie

am

Jahresüberschuss

2011/12

€/Unternehmen %

Insgesamt

Ackerbau

Milch

Veredlung

Verbund

1153 306 740.932 352.818 48

1228 299 642.635 367.172 57

1322 318 1.089.981 420.396 39

423 294 226.220 124.362 55

1472 310 956.620 456.320 48

Quelle: BMELV Testbetriebsnetz, eigene Berechnungen

top agrar 21.03.13 Seite 9


Gliederung

1. Warum Brüssel die Bauern stützt?

2. EU-Agrarpolitik bis 2013 – wo stehen wir?

3. EU-Agrarpolitik nach 2013 – wo geht die Reise hin?

4. Was wird aus dem EU-Haushalt?

5. Was bedeutet das für die Landwirte?

top agrar 21.03.13 Seite 10


Entkopplung in der EU

top agrar 21.03.13 Seite 11


Direktzahlungen EU

600

500

400

344

€/ha LF

300

EUØ 262 €/ha

200

100

0

Lettland

Estland

Rumänien

Litauen

Bulgarien

Portugal

Polen

Slowakei

Spanien

Österreich

Schweden

Ver. Königreich

Finnland

Tschechien

Luxemburg

Slowenien

Frankreich

Ungarn

Irland

Deutschland

Italien

Zypern

Dänemark

Belgien

Niederlande

Malta

Griechenland

top agrar 21.03.13 Seite 12


Direktzahlungen Bundesländer

400

Hektarbeträge €/ha LF, 2013

Zwischen SL und NI

ca. 70 €/ha Differenz!

350

300

250

200

150

100

50

EUØ 262 €

344€

DØ 344 €

0

SL

RP

HE

ohne Modulation/Degression.

BB&BE

BW

MV

TH

ST

SH&HH

SN

NW

BY

NI&HB

top agrar 21.03.13 Seite 13


Umschmelzung und Modulation

Jahr

Umschmelzungsrate

(%)

Modulationsrate

(%)

2009 0 7

2010 10 8

2011 20 9

2012 30 10

2013 40 10

top agrar 21.03.13 Seite 14


Gliederung

1. Warum Brüssel die Bauern stützt?

2. EU-Agrarpolitik bis 2013 – wo stehen wir?

3. EU-Agrarpolitik nach 2013 – wo geht die Reise hin?

4. Was wird aus dem EU-Haushalt?

5. Was bedeutet das für die Landwirte?

top agrar 21.03.13 Seite 15


Das will Ciolos - Überblick

Die wichtigsten Vorschläge der Kommission:

1. Aufsplitten der Direktzahlungen:

2. Kürzung und Kappung der Prämien bei Großbetrieben

3. Gerechtere Verteilung zwischen den Mitgliedstaaten

4. Direktzahlungen nur für „aktive Landwirte“

5. Abschaffung der Zuckerquoten 2015

6. Neuabgrenzung der benachteiligten Gebiete

7. Neuzuteilung der Zahlungsansprüche

8. Vereinfachung

top agrar 21.03.13 Seite 16


Direktzahlungen

Mögliche Prämie:

70 % Basis-Prämie

30 % Greening

Beispiel:

Greening:

90 €/ha

Basis-Prämie:

210 € /ha

Gesamt-Prämie: 300 €/ha

top agrar 21.03.13 Seite 17


Greening

Vorschläge Kommission:

Ø Kein Umbruch von Grünland

Ø Umbruch bis zu 5 % bei höherer Gewalt und „besonderen

Umständen“

Ø Anbau von mindestens 3 Hauptkulturen

Ø Bei mehr als 3 ha Ackerland

Ø Keine der 3 Hauptkulturen < 5 % und > 70 % Umfang

Ø Schaffung von 7 % ökologischer Vorrangflächen

Ø z.B. Randstreifen, Landschaftselemente, Biotope, Brachen

Ø Öko-Betriebe gelten per se als gegreent

top agrar 21.03.13 Seite 18


Vorgabe Hauptkulturarten

Mindestens 3 Hauptkulturarten: Ein Problem?

Beispiel Niedersachen (Auswertung Flächenanträge 2011):

Ø In NI knapp 38.000 Betriebe mit Ackerflächen (AF)

Ø Davon 10 % mit weniger als 3 ha AF (d.h. keine Auflagen)

Ø Von den restlichen gut 34.000 Betrieben haben

Ø 35 % weniger als 3 Ackerkulturen

Ø 8 % Probleme mit den Höchst- und Mindestgrenzen

Ø Nur 57 % keine Probleme mit den Vorschlägen der EU

Ø Thünen-Institut: 38 % der Betriebe müssen anpassen

Quelle: Niedersächsisches Landwirtschaftsministerium, Thünen-Institut

top agrar 21.03.13 Seite 19


Beispiel

Mecklenburg-Vorpommern

Ökologische Vorrangflächen

Fläche

(ha)

Anteil

an der LF

(%)

Landschaftselemente 6.010 0,4

Moore, Sölle, Teiche 2.781 0,2

Geschützte Biotope 24.948 1,7

Agrarumweltmaßnahmen 1) 51.597 3,6

Summe 85.336 6,0

1) o. Ökolandbau, Winterbegrünung, erosionsmindernder Ackerbau

Fazit:

- Verpflichtung rechnerisch in MV leistbar,

- aber betriebliche Verteilung wahrscheinlich ein Problem

- im Westen schwieriger als im Osten Quelle: LFA für Landwirtschaft und Fischerei MV

top agrar 21.03.13

Seite 20


Beispiel Marktfruchtbetrieb Schleswig-Holstein

Greening wird teuer

Greening-Prämie: 10.700 €

Quelle: Universität Kiel

top agrar 21.03.13 Seite 21


Beispiel Milchviehbetrieb Schleswig-Holstein

Greening wird teuer

Greening-Prämie: 10.700 €

Quelle: Universität Kiel

top agrar 21.03.13 Seite 22


Greening und die Folgen

Ø KOM: Greening ist obligatorisch

Ø Nur Basisprämie beantragen geht nicht

Ø Wer die Greening-Auflagen nicht erfüllt

Ø Abzug Greening-Zuschlag

Ø In den Folgejahren auch Abzüge bei der Basisprämie

Ø Unterm Strich können sich die Greening-Auflagen also auf

die gesamten Direktzahlungen auswirken!

Ø EU-Parlament will Sanktionen auf Greening

beschränken!

Ø EU-Agrarrat: Kürzungen können über Greening-Prämie

hinausgehen!

top agrar 21.03.13 Seite 23


Greening entschärfen

Maßnahme Kommission EU-Parlament EU-Agrarrat

Verküpfung

Greening –

Basisprämie

Sanktionen bei

Greening +Basis

Sanktionen nur bei

Greening

Sanktionen bei

Greening + Basis

Greening ab ... 3 ha AF 10 ha AF 10 bzw. 15 ha AF

Ökologische

Vorrangflächen

... % der

AF

von Beginn

an 7 %

bis 2015: 3 %

ab 2016: 5 %

ab 2017: 7 %

ab 2015: 5 %

(> 15 ha AF)

Optional: 7 % ab

2018

Fruchtarten

ab 3 ha AF: min.

3 Kulturen;

höchstens 70 %

und mindestens

5 % Anbauumfang

10-30 ha AF: 2

Kulturen davon

keine > 80 %;

30 ha AF: min. 3

Kulturen, dav. 2

zusammen < 95 %

10-30 ha AF: 2

Kulturen davon

keine > 75 %;

30 ha AF: min. 3

Kulturen, dav. 1

max. 75 % und 2

max. 95 %

top agrar 21.03.13 Seite 24


Spät dran

Das Greening kommt frühestens ab 2015

Kommission will 2014 zum Übergangsjahr machen

Ø Selbst wenn der EU-Haushalt im Februar steht

Ø Und die Agrarreform im Juni beschlossen würde

Begründung:

Ø Mitgliedstaaten schaffen die Umsetzung nicht rechtzeitig

Ø Direktzahlungen auch 2014 nach diesjährigen Regeln

Ø Verlängerung Agrarumweltmaßnahmen/Ausgleichszulage

um 1 Jahr

top agrar 21.03.13 Seite 25


Zuschlag für Junglandwirte

Junglandwirteregelung

Ø obligatorische Zahlung

Ø Betriebsübernahme bis zum Alter von 40 Jahren

Ø Zusatzzahlung über 5 Jahre

Ø in Höhe von 25 % der durchschnittlichen Basisprämie

(z. B. 50 € bei 200 € Basisprämie)

Ø aber nur für einen bestimmten Flächenumfang

Ø KOM: max. 46 ha/Betrieb, ca. 2.300 € (Durchschnitt D)

Ø EP: max. 100 ha/Betrieb, ca. 5.000 €

top agrar 21.03.13 Seite 26


Altersstruktur Betriebsleiter

Quelle: DBV

top agrar 21.03.13 Seite 27


Kappung oben

Kappung der Basis-Prämie:

Ø

Ø

Ø

Ø

150.000 - 200.000 € DZ/J.: 20 % Kürzung

200.000 - 250.000 € DZ/J.: 40 % Kürzung

250.000 - 300.000 € DZ/J.: 70 % Kürzung

Mehr als 300.000 € DZ/J.: 100 % Kürzung

Aber:

Ø Lohnkosten des VJ vor Kappung abziehen

Ø

Dann noch 200 Betriebe mit ca. 1.500 €/Betrieb betroffen

Dennoch

Entschärfung geplant:

Ø EP:

Genossenschaften explizit

ausgenommmen (nur Einzelbetriebe?)

Ø EU-Rat/EU-Agrarrat: Kappung freiwillig!

top agrar 21.03.13 Seite 28


Zuschlag unten

EP/EU-Agrarrat:

Ø

Ø

Ø

Mitgliedstaaten dürfen für die ersten Hektar einen Zuschlag auf

die Direktzahlungen gewähren

Max. 30 % des nationalen Plafonds

Wenn D das nutzt, gäbe es für die ersten 50 ha rund 400 € /ha

und für den Rest noch 200 €/ha

D müsste ggf. klären, ob es einen solchen Strukturzuschlag will

und wie hoch er ausfallen soll

top agrar 21.03.13 Seite 29


Angleichung der Direktzahlungen

Vorschlag Kommission:

Ø Ein Drittel der Differenz der DZ zum 90 %igen EU-Durchschnitt (250 €/

ha) wird ausgeglichen!

Vorschlag EP:

Ø Jeder Landwirte erhält mindestens 65 % des EU-Durchschnitts

Ø Bei 250 € wären das ca. 163 €/ha

Vorschlag EU-Rat/EU-Agrarrat:

Ø Ein Drittel der Differenz der DZ zum 90 %igen EU-Durchschnitt (250 €/

ha) wird ausgeglichen

Ø Jeder EU-Staat soll min. 196 €/ha erreichen!

Angleichung der Direktzahlungen

„kostet“ D zwischen 10 und 20 €/ha

top agrar 21.03.13 Seite 30


Ø „Aktiver Landwirt“

Ciolos will „aktive Landwirte“

Ø Direktzahlung max. 5 % der Gesamteinkünfte aus nicht

landwirtschaftlichen Tätigkeiten (ab 5.000 € DZ/Jahr)

Ø Kaum ein Landwirt betroffen:

Ø Beispiel 1: 17 ha LF x 300 €/ha = 5.100 € DZ;

max. 102.000 € außerlandwirtschaftliche Einkünfte

Ø Beispiel 2: 100 ha LF x 300 €/ha = 30.000 € DZ;

max. 600.000 € außerlandwirtschaftliche Einkünfte

Ø Beispiel 3: 2.000 ha LF x 300 €/ha = 600.000 € DZ;

max. 12.000.000 € außerlandwirtschaftliche Einkünfte

EP/EU-Agrarrat:

Ø Negativliste definieren, wer keine Förderung bekommt

top agrar 21.03.13 Seite 31


Zahlungsansprüche

Ø

Ø

Ø

Ø

Ø

Ø

Ø

KOM will die Zahlungsansprüche neu zuteilen

Nicht alle Mitgliedstaaten haben für jeden ha Zahlungsansprüche

Neuzuteilung 2014 für jeden ha

Neuer Ärger zwischen Pächtern und Verpächtern (Wem gehört

der Zahlungsanspruch?)

Pächter und Verpächter entscheiden selbst, wer den

Zahlungsanspruch bekommt (Privatvertrag)

KOM hofft auf gütliche Einigung: z.B. Zahlungsanspruch gegen

langfristigen Pachtvertrag

D.h., es könnte in Deutschland im Prinzip alles beim Alten bleiben

Diskussion: Staaten mit Regionalmodell weiter wie bisher!

top agrar 21.03.13 Seite 32


Bürokratieabbau?

Was würde einfacher?

Ø

Ø

Ø

Klein-Landwirte-Regelung: Zwischen 500 und 1.000 €/Jahr kein

Greening und kein Cross Compliance (Ist das sachgerecht?)

Risikoorientierte Kontrollen: weniger Fehler-weniger Kontrolle

Flächenantrag für mehrere Jahre (Vorschlag EP)

Was würde aufwendiger?

Ø Cross Compliance

Ø Streichen: Klärschlamm, Hormon, Tierseuchen, FFH

Ø Neu: Pflanzenschutz, Wasserrahmen-RL;

Ø Zahlungsansprüche sollen neu zugeteilt werden

Ø Greening als neues Instrument

Ø Ermittlung des aktiven Landwirts (nach Vorschlag der KOM)

top agrar 21.03.13 Seite 33


Gliederung

1. Warum Brüssel die Bauern stützt?

2. EU-Agrarpolitik bis 2013 – wo stehen wir?

3. EU-Agrarpolitik nach 2013 – wo geht die Reise hin?

4. Was wird aus dem EU-Haushalt?

5. Was bedeutet das für die Landwirte?

top agrar 21.03.13 Seite 34


EU-Agrarhaushalt

1. Säule 2. Säule

2007/13

2014/20

2007/13

2014/20

Mrd. €

Mrd. €

Mrd. €

Mrd. €

In laufenden 312,6 312,7 96,4 95,6

Preisen 1)

In realen

Preisen 2) 319,1 277,9 98,1 84,9

1) Summe der jährlich ausgezahlten Beträge

2) bezogen auf 2011

top agrar 21.03.13 Seite 35


EU-Agrarhaushalts: 2014 - 2020

Landwirte mit

dem EU-

Agrarhaushalt

überwiegend

zufrieden

top agrar 21.03.13 Seite 36


Fazit:

EU-Agrarhaushalts: 2014 - 2020

Ø Beschluss der Regierungschefs vom Volumen besser als

erwartet

Ø Direktzahlungen D (Basis+Greening) ca. 300 €/ha

Ø 2. Säule verliert in D überproportional (ca. 9 %), Länder

fürchten Mittelknappheit und Kofinanzierungsprobleme

Ø Diskussion: Option ziehen, bis zu 15 % des jährlichen Etats

der 1. in die 2. Säule zu schieben?

Streit auf EU-Ebene:

Ø EP fordert Nachbesserungen, stellt aber Höhe des

Agrarhaushalts wohl nicht in Frage

top agrar 21.03.13 Seite 37


Gliederung

1. Warum Brüssel die Bauern stützt?

2. EU-Agrarpolitik bis 2013 – wo stehen wir?

3. EU-Agrarpolitik nach 2013 – wo geht die Reise hin?

4. Was wird aus dem EU-Haushalt?

5. Was bedeutet das für die Landwirte?

top agrar 21.03.13 Seite 38


Bewertung

Positiv:

Ø Bessere Legitimation der EU-Agrarpolitik (?)

Ø EU-Agrarhaushalt bis 2020 relativ konstant (?)

Ø Umverteilung zwischen den Mitgliedstaaten fällt moderat aus

Negativ:

Ø Einkommenswirkung der Direktzahlungen schwächt sich ab

Ø Greening

Ø verringert einzelbetriebliche Entscheidungsoptionen

Ø befeuert Tank-oder-Teller Diskussion

Ø begrenzt Silomaisanbau in Biogas- und Futterbaubetrieben

Ø erschwert die umweltverträgliche Gülleverwertung

Ø heizt Pachtpreise an

Ø Bürokratie steigt

top agrar 21.03.13 Seite 39


Bewertung

Positiv:

Ø Markt- und Preisprognosen positiv

Negativ:

Ø Preisschwankungen werden zunehmen

Konsequenz:

Ø Preis- und Liquiditätssicherung wird noch existenzieller

Ø Vor allem Aufgabe der Landwirte selber (Liquiditätspolster,

Vorkontrakte, Terminhandel etc.)

Ø EU macht weiterhin Basisabsicherung (weniger über

Marktsteuerung (?), mehr über Direktzahlungen)

Ø Direktzahlungen mit zunehmend mehr Auflagen (langfristig

tragfähiges Konzept?)

top agrar 21.03.13

Seite 40


VIELEN DANK FÜR IHRE

AUFMERKSAMKEIT!

Ansprechpartner

21.03.13 21.03.13

Dr. Ludger Schulze Pals

Chefredakteur

Hülsebrockstraße 2 – 8

48165 Münster

Tel.: 02501/801-660

Fax: 02501/801-654

Ludger.schulze-pals@topagrar.com

www.topagrar.com

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine