Moby Dick-Actionfiguren…… - SV Rotation Halle eV

rotation.pytalhost.net

Moby Dick-Actionfiguren…… - SV Rotation Halle eV

Willkommen

Liebe stolze Besitzer der 40. Ausgabe der Moby Dick,

wir präsentieren euch in dieser Jubiläumsausgabe die jetzt schon legendären Schwimmerwettstreite des ersten

Halbjahres 2013, großartige Ereignisse und Feierlichkeiten außerhalb des Schwimmbeckens, eine schon

lange ausstehende würdevolle Huldigung aller bisherigen Moby Dick-Redaktionen, ein tolles Gewinnspiel

und natürlich der Blick in die Zukunft nach dem wilden Feiern des Thronjubiläums -ganz wichtig- den aktuellen

Terminplan. Wieder bietet Moby Dick eine bunte Vielfalt, taucht hinein…

Unser Moby bekam auf dem Deckblatt dieser Ausgabe von Julia eine ganz besonders glanzvolle Kosmetik für

diesen freudigen Anlass. Vielen Dank, großartig! Und an dieser Stelle erneut der Aufruf zu weiteren neuen

(Deckblatt)-Ideen für „Mobys Gesicht“ – her mit euren kreativen Werken!

Dieses Frühjahr brachte vielen Regionen Ostdeutschlands und auch uns in Halle mit erneut zu viel Saale-

Hochwasser nichts Gutes. Neben all den verheerenden Schäden, die die Wasserkraft anrichtete, wirkte sich

dies auch auf unseren Trainingsbetrieb und auf die Freiwassersaison in Sachsen-Anhalt aus. Die Solidarität

unter den Bürgern Halles und Mitteldeutschlands, zwischen Helfern und Opfern der Naturgewalten, hat uns

sehr beeindruckt. Auch hat es gezeigt, dass in der Not zusammengestanden wird und dadurch sehr viel bewegt

werden kann. Eben jenes Gefühl etwas Gutes zu tun, gebraucht zu werden, sich für etwas einzusetzen

und letztendlich etwas zu erreichen, beflügelte die helfenden Massen. Wir denken, dass es dieses Gefühl nicht

nur in Zeiten der Not geben sollte, sondern in unserem Alltag Platz finden muss. Engagiert euch ehrenamtlich!

Diese besondere Ausgabe der Moby Dick widmet sich der Zeit vom längst Vergangenen, bis zum Hier und

Jetzt. Keine Angst! Wir holen nicht die staubigen Geschichtsbücher heraus, sondern berichten „frisch, fromm,

fröhlich und frei“ von persönlichen Eindrücken und Erinnerungen aus einzigartigen Zeiten innerhalb dieses

Vereins und mit der Moby Dick. Lasst euch Mitnehmen auf eine kurze Zeitreise, die nie die Gegenwart und

Zukunft aus den Augen verliert und brandaktuell berichtet.

Wenn es gestattet ist, möchten wir dieses Zitat verwenden, welches uns während der redaktionellen Arbeit

erreicht hat und sehr gut das Kredo der Moby Dick 40 ausdrückt:

„Man braucht die Erfahrungen der Vergangenheit, um die Gegenwart gestalten zu können... .“

Ist das nicht tiefsinnig? Doch bei all der Liebe zur Nostalgie möchten wir auf zukünftige „Leckerlies“ der Wettkampf-

und Terminplanung aufmerksam machen und diese anpreisen. Am 21.09.2013 nehmen wir zum ersten

Mal in Riesa an einem Wettkampf teil, der an einem Tag in einem 25m- und 50m-Becken sattfindet. In den

Oktoberferien zieht es uns nach Braunlage ins Trainingslager. Also meldet euch schnell an! Am 09.11.2013 ist

der 23. Rota-Pokal-Wettkampf, der ein Muss für jeden Rotiaten ist. Besonders ans Herz legen wir euch Kindern,

Jugendlichen, Masters, Senioren, Eltern und Großeltern, zu unserem alljährlichen Weihnachtsschwimmen

am 12.12.2013 zu kommen, welches die einzige jährliche Möglichkeit für alle Rotationer und Fans ist,

sich über den Weg zu laufen und sich auszutauschen. Nehmt diese schöne Gelegenheit wahr!

Das letzte „Willkommen“ von uns für euch ist nun vollbracht und es ist Zeit, schweren Herzens Abschied zu

nehmen. Wir hatten eine tolle Zeit bei der Arbeit in der Moby-Dick-Redaktion! Der Staffelstab will, wie beim

Mitteldeutschen Marathon (nachzulesen in dieser Ausgabe), weitergegeben werden. Mit dem Unterschied,

dass er niemals den Lauf beenden möge…

Jule & Norbert

2


Inhaltsverzeichnis

Termine 2013/2014…………………………………………………………………………………………………..…. 04

Lagenmehrkampf in Köthen…………………………………………………………….……………………………. 05

8. Hallescher Langstreckentag………………………………………………………………………………………. 06

Jubiläumsspezial: die 1. Redaktion………………………………………………………... 08

Leisslinger Pokal……………………………………………………………………………………….……………………10

Wettkampf in Bitterfeld………………………………………………………………………………..……………….12

Jubiläumsspezial: die 2. Redaktion

……….…………………….……………………….13

Wettkampf in Eisleben………………………………………………………………………………………………….. 14

Die Masters-Landesmeisterschaften in Magdeburg………….…………………………………………… 15

Nachwuchswettkampf in Bernburg………………………………………………………………………………..17

Jubiläumsspezial: die 3. Redaktion.…………………………………………………….… 18

Vattenvall Swimcup in Esbjerg…………………………………………………………………………………..…..20

Die Landesmeisterschaften in Magdeburg…………………………….……………………………………….23

Habt ihr sie noch alle?.................................................................................. 24

Jubiläumsspezial: Zum Basteln: Moby Dick-Actionfiguren…… 28

„Wir lernen Schwimmen“………………………..………………………………….………………………………..33

Sommerfest in Landsberg……………………………………………………………………………………………… 34

Mitteldeutscher Marathon…………………………………………………………………………….………………38

Babyboom und Hochzeitsfieber………………………………………………………………………….………….40

Die neue Rota-Fahne…………………………………………………………………………………………………….. 43

Jubiläumsspezial: Großes Gewinnspiel…………………………………………………. 44

3


!!!Termine 2013 Termine 2014 Termine!!!

Termin Veranstaltung Ort

September

14.09.2013 19. Herbstschwimmfest Rathenow

20.09.-22.09.2013 Trainerausbildung C-Lizenz

21.09.2013 12. Double-Pool-Meeting Riesa

27.09./28.09.2013 38. Internationale Masters Schwimmfest Hildesheim

28.09.2013 Sprintpokal Greiz

Oktober

04.10.-06.10.2013 Trainerausbildung C-Lizenz

05.10.2013 Herbstmeeting Köthen

12.10.2013 5. Burger Nachwuchspokal Burg

12.10./13.10.2013 22. Salzpokal Halle-Neustadt

19.10.2013 14. Arnstadt Masters Arnstadt

18.10.-20.10.2013 Trainerausbildung C-Lizenz

18.10.-25.10.2013 Trainingslager Braunlage (Harz)

19.10.2013 Herbstschwimmen Wernigerode

21.10.-25.10.2013 Herbstferien

31.10.2013 Vereinsschwimmfest Eisleben

November

02.11.2013 7. Einladungswettkampf Zeitz

02.11.2013 9. Sprintmeeting Schönebeck

09.11.2013 23. Pokalwettkampf des SV Rotation in Halle Halle

16.11.2013 Trainerausbildung C-Lizenz

23.11./24.11.2013 5. offene Kurzbahnmeisterschaft des LSVSA Bitterfeld

30.11.2013 37. Weihnachtspokal Bernburg

Dezember

07.12./08.12.2013 Schwimmfest unter’m Tannenbaum Leipzig

07.12./08.12.2013 16. WTC-Pokal Dresden Dresden

12.12.2013 Weihnachtsschwimmen aller Rotationer & Gäste Halle-Saline

13.12.-15.12.2013 9. Pokal der Landeshauptstadt Magdeburg

14.12./15.12.2013 18. Internationaler Schwimmcup Marienberg

20.12.-22.12.2013 23. Dresdner Christstollen-Schwimmfest Dresden

21.12.13-03.01.14 Weihnachtsferien

Januar

18.01./19.01.2014 Ausbildung Trainerassistent

25.01.2014 Einladungsschwimmfest Schönebeck

25.01./26.01.2014 Ausbildung Trainerassistent

Februar

01.02.-12.02.2014 Winterferien

10.02.2014 33. Internationales Förde-Masters-Schwimmfest Flensburg

4


Lagenmehrkampf in Köthen

Am Samstag, den 26.01.2013, trafen sich Adriana, Farina, Julia, Nick, Lukas V., Lukas K., Patrick

und ich (Anm.d.Red.: „Ach kommt Leute, beim nächsten Mal geht mehr!“). Wir enterten den Zug

nach Köthen. Noch im Halbschlaf stiegen wir bald aus und verließen uns darauf, dass Farina

uns zur Schwimmhalle führte. Leider war auch sie noch leicht übermüdet, sodass wir uns irgendwann

in irgendeiner Seitenstraße wiederfanden (Anm.d.Red.: „Hach ja, träumend vor sich

hin laufen ist auch viel schöner als mit aggressiven Wettkampfadrenalin konzentriert und gezielt die

Schwimmhalle zu finden…“).

Schließlich schafften wir es doch noch zum Bad. Dieses war allerdings schon so voll, dass Lukas

K., Patrick und ich uns erst einmal durch die Massen quetschten, um Plätze zu suchen. Da wir

in der hoffnungslos überfüllten Halle keine finden konnten, schauten wir uns das Protokoll an,

um festzustellen, dass wir nicht gemeldet waren (Anm.d.Red.: „Klingt komisch, war aber leider

wirklich so.“).

Richtig gelesen – der Ausrichter hielt uns wahrscheinlich für zu stark (Anm.d.Red.: „…brüllendes

Gelächter!“), sodass er glatt unseren gesamten Verein nicht meldete. Natürlich nicht – wäre ja

zu schön, um wahr zu sein. Naja, also keiner wusste so genau, warum wir nicht gemeldet wurden.

Eigentlich wollten trotzdem alle schwimmen (Mit ein paar maulenden Ausnahmen). Farina

bequatschte voller Elan die Ausrichter ca. 30 min lang (Anm.d.Red.: „Irgendwann haben sie

wohl einfach lieber nachgegeben“). Fazit war, dass wir, da es ein Lagenwettkampf war (für alle,

die nicht wissen, was das ist: jeder muss alle Schwimmlagen jeweils 50m schwimmen), den

jeweils letzten Lauf jeder Lage bekamen. Diese Motivation half uns allen, Bestleistungen zu

schwimmen.

Farina und Julia schafften es ins Finale und auch ALLE anderen wurden als Reserveschwimmer

eingeteilt (Applaus bitte) (Anm.d.Red.: „Applaus!“). Alle, außer Farina und Julia, die ja noch

5


schwimmen mussten, verbrachten die Zeit des Wartens damit, sich draußen im Schnee zu

wälzen. Das Warten wurde mit einem 3. Platz von Julia und einem knappen 4. von Farina belohnt

(Anm.d.Red.: „Bei einem 4. Platz kann man wohl schlecht von „Belohnung“ sprechen!“). Danach

beeilten wir uns, um unseren Zug nicht zu verpassen. Schnell wie wir waren stiegen wir rechtzeitig

ein. So endete ein etwas anderer Wettkampftag.

Christoph

_____________________________________________________________________________

Hallescher Langstreckentag

23.02.2013

Am Morgen eines verschneiten Wintertages, als die

Sonne gerade aus ihrem Schlaf erwachte, versammelten

sich viele fleißige Helferlein vor der Schwimmhalle

und begannen langsam, ihre Arbeit aufzunehmen. Arbeit,

die nötig war, um eine Schwimmhalle in ein Sportstadion

zu verwandeln. Sie trugen Bänke, Stühle und

technische Geräte heran und noch viel mehr Speisen

und Getränke (Anm.d.Red.: „Das Beste zum Schluss“).

Der Wettkampftag konnte bald beginnen. Während die

Aufbauaktionen zum Ende kamen, versammelten sich vor der Schwimmhallenpforte viele

kleine und große, junge und ältere Sportler. Heißhungrig auf ihre Wettkampfstrecke und mögliche

Bestzeiten stürmten sie in die Halle.

An diesem Samstag standen die längeren Strecken auf dem Programm

(Anm.d.Red.: „Sonst würde es ja nicht Langstreckentag heißen.“).

Angefangen von 400m Lagen, über 200m-, 400m-, 800mund

1500m-Strecken bis zu der Mannschaftsdisziplin 4x200m

Freistil mixed konnten die Sportler ihre Leistungen zeigen.

Die Sportler des SV Rotation Halle konnten, wie es zu erwarten

war, an ihre Bestleistungen anknüpfen und teilweise diese um einige

Sekunden verbessern. Die Stimmung unter den Sportlern und

Zuschauern war grandios und es machte sehr viel Spaß, die eigenen

Schwimm-kumpanen anzufeuern.

Der Höhepunkt des Tages war die 4x200m Staffel. Das Ziel der 1. Mannschaft vom SV Rotation

Halle: Besiege die 1. Mannschaft des SV Merseburg UND bleibe unter der magischen

10-Minutenmarke. Die Spannung stieg, der Startpfiff ertönte, unser erster Schwimmer starte-

6


te, gefolgt vom zweiten und dritten. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der vierte Schwimmer

sprang ins Wasser, die letzten 50 Meter brachen an, die Spannung stieg, nur noch 10 Meter

... Anschlag ... Jubel brach aus, sie hatten es geschafft.

Sieger mit 0,41 Sekunden unter 10 Minuten.

Beflügelt vom Erfolg der 1. Mannschaft begann der

zweite Wettkampfabschnitt mit 1500m Freistil. Genau

wie im ersten Wettkampfabschnitt fielen Bestzeiten. Die

Stimmung blieb auf einem ähnlichen Niveau, obwohl die

Erschöpfung einiger Sportler nicht zu verbergen war. Als

auch die anstrengenden Lagen (200m Schmetterling,

200m Brust und 400m Freistil) geschafft waren, traten alle mit einem zufriedenen Lächeln auf

dem Gesicht die Heimreise an. Nur für die Helferlein begann wieder die Arbeit, aus dem

Sportstadion eine Hochleistungstrainingsschwimmhalle zu zaubern.

Dieser Tag war ein sehr gelungener. Alles lief wie geplant. Sogar Frau Holle hat gute Arbeit

getan: 10 Zentimeter Neuschnee!

Patrick H.

__________________________________________________________________________

7


Jubiläumsspezial

S K Y IS T H E L IM IT B A B Y !

oder doch nur ein Vorwort?

Liebe Moby Dick! Liebe Leserin,

lieber Leser…

„Once upon a time“, lang, lang ist es

her! Moby Dick! Unser Baby, unser

Kind! Bist du wirklich schon so alt?

Schätze es ist so, und du bist jetzt

„volljährig“! Schon „erwachsen“?

Ehemalige Redaktionen kommen zu Wort: Redaktion I

Mal ehrlich, ich hoffe du wirst nie

wirklich alt, Schatz! Bleib jung, rebellisch, arrogant und übermütig! So wie deine „Alten“. Aber

Kleines, jedes Kind hat einen Vater, seine Mutter und Onkels und Tanten. Kannst du dich erinnern?

Wenn nicht: Hier ein paar Zeilen von Papa und Mama.

Begonnen hat alles mit zwei Info-Blättern zu Beginn der 90er. Zwei DIN A4 Seiten gefaltet,

keine Bilder, nix… Irgendwie zu wenig für einen Abiturienten der „Franckeschen Stiftungen“

und einen Optik-Azubi im erstem Lehrjahr der Fielmann AG in Halle: Sie wollten mehr, sie

nahmen es in die Hand! Deine „Erzeuger“ hatten den Willen, den Mut und die Kraft. Und der

Vorstand ließ uns machen.

Seit 1995 gibt es DICH, unsere Vereinszeitschrift nun unter DEINEM bekannten Namen. Und

ich kann mich noch an das Erschaffen deines zweiten Covers erinnern. Ein Bild mit „Wehende

Rota-Fahnen auf einer Mai-Demonstration“ aus den 60er Jahren und dem Schriftzug im Graffiti-Style.

Schon da war klar, „das Vergangene“ mit „dem Neuen“ ist unser Thema. Unverstandene

Tribute an das Vergangene und der Liebe deiner Eltern an Rap-Musik und Sport, dieser

Mix machten Dich!

Mit der PC-Technik von damals, oh das war lustig! „Wackle bloß nicht mit dem Handscanner

Björn! ...“ Das Hochladen der Datei dauerte gefühlt 20 Minuten. Immer wieder Zeit für eine

neue coole Idee. Damals: nix da mit Smartphones und Apps, Appel und Steve Jobs waren weit

weg. Microsoft stand am Anfang in Deutschland, wir kauften uns die PCs (Pentium 75Mhz!)

und legten einfach los. Und dann stieß dein Paten-Onkel Uli zu Dir; geprägt und angezogen von

Dir und uns.

8


Seine Erinnerungen:

Jubiläumsspezial

„... aber wie kam es zur Moby Dick ... es war eine Frage der Zeit, dass die jungen Wilden ein

zusätzliches Sprachrohr benötigten, um Erlebnisse, Forderungen, Kritik, Neuigkeiten und anderes

dem Rest der Welt kundzutun. Die eigentlichen Gründerväter der Ausgaben 1 und 2 waren

ja Björn und Rocco. Ich, beeindruckt - von den beiden sowieso (da älter und damit natürlich

cooler) - als auch vom Schrifttum und der Grundidee der ersten Ausgaben, sprang auf den losfahrenden

Zug auf, mit dem Ziel, das Sprachorgan unseres Vereins mitzugestalten, Rotation

quasi mit nach Hause auf das heimische Klo oder ins Schlafzimmer nehmen zu können…“

Uli bereicherte Dich, ließ Dich wachsen. Und so viele „Schreiberlinge“ unterstützten uns Drei

in deinen Kindergartentagen. Viele Freundschaften entstanden und existieren bis heute, danke

dafür!

Dein Name war Programm für Mama und Papa: Ein unbesiegbarer Wal sollte es sein! Ein Roman

stand zur Seite: Herman Melville (1851), sollte man gelesen haben! Und heute: Gut zu

wissen, dass Menschen immer noch lesen.

Und noch viel besser fühlt es sich an, dass die Besten sich trauen, selbst zu schreiben! Patenonkel

Uli (immer noch Platz 2 über 50 Rücken in Deinen Bestenlisten) ist erfolgreicher Arzt in

Halle und hat selbst 3 Kinder. Björn (2000 Deutscher Vize-Meister über 4x200 Brust für Rotation),

eine Tochter, Rechtsanwalt in Halle mit eigener Kanzlei! Und ich? War mal hier, mal da

in Deutschland. Optik-Meister. Seit 2010 ist die Flensburger Schwimmfamilie mein neues Zuhause.

Knapp 400 Menschen und ich der Schwimmwart.

Nun lesen wir aber Deine 40te Ausgabe! 18 Jahre später freuen wir uns riesig, dass die Redaktion

über die Jahre immer jungen Zuwachs hatte und uns „unser Baby“ immer noch großen

Spaß bringt! Glückwunsch an Dich und alle, die deinen Weg ein Stück begleiteten! Macht weiter

so, seid „Macher“… und schwimmt was das Zeug hält! Und „Moby“ - bleib frech und frei

im Denken…

Liebe Grüße aus Flensburg!

Dein ROCCO & Senior Editorial

(Christian Krämer, Björn Fehse, Ulrich Pein)

9


Leisslinger-Pokal am 16. und 17.März 2013

Der Wettkampf ging über alle beide

Wochenendtage. Das hieß also für

uns: früh aufstehen. Um 8.00 Uhr

begann das Einschwimmen

(Anm.d.Red.: „Na, da kennen wir aber

schlimmeres.“) und um 9.00 Uhr hat

es dann richtig begonnen.

Mit an dem „Spektakel“ von Wettkampf

beteiligt waren Helen, Lisa, Maria, Lukas K., Jakob, die Zwillies, Nick, Farina, Julia,

Jasmin K., Patrick H., Nico, Seppel, Jan, ein paar aus Karins Gruppe (Anm.d.Red.: „Auch

diese Vereinskameraden haben Namen – es ist immer nett, wenn man sich füreinander interessiert!“)

und ich. Aber natürlich nicht nur unser Verein, sondern auch welche wie zum Beispiel

SV Halle und der SSV 70 (Anm.d.Red.: „Die scheinen ja alle von weit her angereist zu

sein!“). Gegen die hatte leider eigentlich gar niemand von uns eine Chance. Trotzdem legten

wir alle Bestzeiten hin.

Also, wenn man zwei bis drei Stunden zwischen den

nächsten Starts Zeit hat, dann kann da echt nur Langeweile

im Spiel sein. Aber natürlich fällt uns da etwas

Schlaues ein. Warum nicht mal mitten im Wettkampf

schnell ins Neustadt-Einkaufszentrum rüber?! Gesagt,

getan. Als erstes sind wir ins Kino gegangen. Nein, nicht

um dort ein Film zu schauen (leider leider), sondern um

zu schauen, was so läuft. Farina hat uns etwas über Rubinrot den Film vorgelesen

(Anm.d.Red.: „Märchenstunde für die lieben Kleinen?“). Die einen fanden es spannend, die anderen

eher weniger :D. Lisa & Nick sind aber schon davor zu einer großen Supermarktkette

gegangen, um dort Nicks Mama zu besuchen. Nach dem wunderbaren Kinobesuch sind Farina,

Maria und ich zu einem Buchladen, um dort zu „lesen“, Lukas K. und Jakob zu deren

Oma (Anm.d.Red.: „Bei Oma ist es doch immer am besten!“), Helen ist mit ihren Eltern mitgegangen

und Seppel, Nico und Patrick H. wieder zurück in die Schwimmhalle. Ach so, und

die Zwillies mussten in der Schwimmhalle bleiben, weil sie Wettkampfrichter waren

(Anm.d.Red.: „Kampfrichter sein ist schon was tolles!“). Das einzige, worauf sie die ganze Zeit

10


gewartet haben, war Pause, damit ist gemeint ESSENS-Pause. Am Sonntag hat dann Helen

die Stellung der Wettkampfrichter eingenommen. Jasmin war an allen beiden Tagen dran.

Aber jetzt mal zu dem eigentlichen Ziel eines Wettkampfes: wie schon gesagt, lieferten wir

alle Bestzeiten ab. Brust habe ich persönlich echt schlecht gemeistert, denn wenn man die

gleiche Zeit wie genau vor einem Jahr davor schwimmt, dann muss da ja was schief gelaufen

sein (Anm.d.Red.: „Vielleicht war es einfach nur die Stoppuhr…“). Aber vor allem Lisa

schwamm spitzen Zeiten, wo sie dann in Delphin sogar schneller als Julia und Farina geschwommen

ist (Anm.d.Red.: „Glückwunsch zu deinen sensationellen

Verbesserungen, Lisa!“). Begeistert waren die beiden nicht darüber.

:D

Umso mehr begeistert waren Nick und Lisa von den Ulrich-

Brüdern. Sie sehen fast so aus und schwimmen auch fast so

schnell wie Paul Biedermann. Mit leichter Überwindung haben es

die beiden dann irgendwann geschafft, sich ein Autogramm zu

holen (Anm.d.Red.: „Soso, die „Ulrich-Brüder“ – wer kennt sie

nicht?).

Ich war aber über was ganz anderes begeistert, ich habe nämlich erfahren, dass meine

PHYSIK-Lehrerin die Präsidentin des Schwimmverbandes ist. Kleiner Schock des Tages

(Anm.d.Red.: „Richtig, Edda Kaminski – sie hat schon einige in unseren Rotationsreihen in Physik

unterrichtet!).

Im Allgemeinen war der Wettkampf ja ganz okay, aber da war dann mal nach ein paar Tagen

wieder die Sonne richtig draußen und wo waren wir? Natürlich in der Schwimmhalle bis

ca. um 18.00 Uhr (Anm.d.Red.: „Wo sonst? Es ist schön warm, man hat eine nasse Abkühlung

vor der Nase“). Trotzdem hatten wir einen wunderbaren Sitzplatz direkt in der Sonne und

konnten sie dann doch ein kleines bisschen genießen.

Auf den nächsten Leisslinger Wettkampf. (Anm.d.Red.: „Prost!“)

Adriana

11


Hallihallo Leute,

ich will euch mal über den

Bitterfelder Wettkampf

am 23. März berichten.

Wie meistens trafen wir, Julia, Lisa, Adriana, Farina, Christoph, Patrick, Felix, Nick, Jasmin P.

und ich, uns am Hauptbahnhof. Als dann alle eingetroffen waren, konnten wir alle ganz ruhig

zu unserem Zug gehen. Die Fahrt zum Wettkampf verlief ruhig und war angenehm. Auch der

Weg zum Wettkampf lief ohne Probleme. Doch ganz pünktlich kamen wir nicht an, denn Farina

hatte den späteren Zug gewählt. So kamen wir zwar mit 15-minütiger Verspätung an,

mussten dafür aber nicht lange warten und fanden trotzdem gleich ohne Probleme einen

freien Platz. Wir waren sichtlich erfreut, dass wir uns nicht irgendwohin zwängen mussten.

Ungewöhnlicherweise war die Schwimmhalle ziemlich leer. Jeder von uns hatte beim Einschwimmen

eine eigene Bahn- wo hat man den Luxus schon? Nach dem Einschwimmen

ging (als ob man es sich nicht schon denken könnte) (Anm.d.Red.: „Immerhin, die Erkenntnis

war da“) der Wettkampf los. Die Technik hatte erste Startschwierigkeiten. Statt einem lauten

Tuten nach „Auf die Plätze…“ hörten wir nur ein schwaches „Piep“. Deswegen wurde bis zum

Schluss der zaghafte Piepton mit einer Pfeife unterstützt.

Viele hatten ein super Ergebnis! Unser guter Felix hat zweimal den 1. belegt, ebenfalls einmal

den 3. und den 4. Platz. Christoph schaffte 3mal den 3. und zweimal den 4. Platz. Patrick

holte sich zweimal den 1. und einmal den 3. Lisa holte sich einmal Gold und zweimal Bronze.

Und die liebe Farina durfte zweimal ganz oben aufs Treppchen und hielt zusätzlich noch eine

silberne Medaille in den Händen. Julia war auch nicht ganz erfolglos und glänzte mit 2 Medaillen.

Wie man sehen kann, hatten wir an diesem Tag sehr viel Erfolg und ebenfalls hatten

wir sehr viel Spaß. Generell war der Wettkampf nicht so gut besucht, was uns jedoch zugutekam

(Anm.d.Red.: „Die hatten nur Angst gegen uns zu verlieren!“), denn so kamen wir letztendlich

2 Stunden eher als gedacht nach Hause. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Euer Lukas V.

12


Ehemalige Redaktionen kommen zu Wort: Redaktion II

Jubiläumsspezial

Es ist nun schon einige Zeit her, dass es einen

Text von uns in der Moby Dick gegeben hat, zur

Jubiläumsausgabe ist es aber an der Zeit für

einen Kommentar. Wir haben die Redaktion unserer

Vereinszeitschrift von der Gründungsredaktion

übernommen und fanden große Fußstapfen vor,

die nur darauf warteten, gefüllt zu werden. Wir

waren jung und brauchten das Geld… also packten

wir es an.

Es sah eigentlich so einfach aus: Ein paar

Schreibaufträge an Wettkämpfen verteilen, später

Texte einsammeln und dann in ein Worddokument einfügen, fertig ist die Moby Dick. Wie viele

Dinge im Leben ist aber auch das Herausgeben einer Vereinszeitung schwieriger als es von außen

aussieht. So kamen die Artikel nicht immer so schnell und zahlreich, wie man sich das erhofft hat,

alle Texte mussten nochmal gelesen und redaktionell bearbeitet werden, Anmerkungen der Redaktion

sollten an allen möglichen und unmöglichen Stellen eingefügt werden und am Ende musste auch

noch ein Titelbild gefunden werden. Neben den inhaltlichen Herausforderungen waren auch technische

Schwierigkeiten an der Tagesordnung. Die Erinnerungen an Kämpfe mit prähistorischen MS

Word Versionen auf dem ruthenbergschen Dachboden werden uns noch länger im Gedächtnis bleiben,

nicht zuletzt auch wegen der Saunatemperaturen in den Sommermonaten.

Auf der anderen Seite haben wir auch einiges gelernt in der Zeit. Verantwortung für die nächste

Ausgabe und somit den Fortbestand der Moby Dick ist ein Punkt, handwerkliche Fertigkeiten ein

anderer - heutzutage wären wir viel vorsichtiger mit dem Einsatz von jeweils unterschiedlichen

Schriftarten für jeden Artikel. Wenn die Arbeit an einer Ausgabe auch nicht immer reibungslos verlief,

so war es am Ende umso schöner die frisch gedruckten Seiten in den Händen zu halten und

die Gesichter der Schwimmerinnen und Schwimmer vor dem Training am Beckenrand in den Heften

vergraben zu sehen.

Umso mehr freut es mich, dass sich die Moby Dick auch die letzten Jahre weiterhin über Wasser

gehalten hat und sogar noch schöner geworden ist. Die Farbausgaben und die Onlineverfügbarkeit

sind sicherlich eine Bereicherung, wobei auch die postalische Zustellung ins Ausland ein überraschender

und guter Service der scheidenden Redaktion war.

Nicht nur dafür, sondern auch für die Ausgestaltung der vielen Ausgaben seit unserer Übergabe und

das Päppeln der Moby Dick hin zu ihrer 40. Edition sei Jule und Norbert ganz herzlich gedankt.

Die neue Redaktion findet hier wieder große Fußstapfen vor und wird sie sicher auch zur Genüge

ausfüllen können. Wir wünschen Euch viel Erfolg und vor allem auch viel Spaß bei der Erstellung

der nächsten Ausgaben.

Viel Spaß mit der 40. Ausgabe wünschen wir jetzt allen Leserinnen und Lesern.

Felix und Steffen (jetzt in Zürich)

13


Wettkampf in Eisleben

Am 13.04.2013 machten sich die Rotationer zu einem kleinen Schwimmwettkampf, mit

insgesamt 19 Vereinen (Anm.d.Red.: „Na, so klein ist das nun aber auch nicht.“), ins nah gelegene

Eisleben auf. Am Morgen traf sich die ältere Trainingsgruppe am Hauptbahnhof in

Halle, um gemeinsam, höchst motiviert, zum Wettkampf zu fahren. Die jüngeren Mitglieder

zogen es vor, mit dem Auto anzureisen (Anm.d.Red: „Etepetete.“ – „Die Jugend

schafft halt keinen Schritt zu Fuß mehr heute!“) und ihre Schwimmkameraden mit einem

freudigen „ Sport frei“ vor Ort zu begrüßen.

Die Freude verging, als man in die überfüllte Schwimmhalle hineinging. Der einzige freie

zu erkämpfende Platz war jedoch nur eine Bank an der Startbrücke, bei dem Spritzer

und nasse Sachen vorprogrammiert waren (Anm.d.Red.: „Das haben Schwimmhallen so an

sich.“).

Der Wettkampf begann mit dem Aufruf der Vereine, bei dem unserer sehr präsent war.

Erste Verwirrungen kamen auf, als das Startsignal nicht dem gewohnten Ton entsprach.

Stattdessen sollte uns die Melodie einer Autohupe das Wochenende über begleiten

(Anm.d.Red.: „Die Eislebener wissen halt wie man aus Sch…Bonbons macht!“ – „Über den Begriff

Melodie kann man sich bei einer Autohupe streiten.“).

Trotz Schwierigkeiten, vor allem bei dem Rückenstart, sollte das Wochenende für die

Teilnehmer in Erinnerung bleiben, insbesondere für einen Schwimmer. Felix Legler

knackte an diesem Wochenende in 100 m Kraul die Marke von einer Minute (Anm.d.Red.:

„Huldvoll sinken wir auf die Knie! – Dieser Erfolg wurde schon mit einer Flasche Sekt begossen!“).

Somit schließt er sich den anderen der unter einer Minute Schwimmenden an.

Jedoch nicht nur Felix konnte seine Bestleistungen zeigen. Viele weitere Schwimmer

konnten am Ende des Tages freudestrahlend von ihren Bestzeiten berichten. Für die Rotationer,

die sich am Wochenende nicht verbessern konnten, sag ich nur: „ Kopf hoch.

Es kommen noch viele verschiedene Wettkämpfe, bei denen ihr euren Trainern zeigen

könnt, was in euch steckt.“ Ä

Eure Jasmin K.

14


Offene Masters-Landesmeisterschaften in Magdeburg 2013

Mein erster Wettkampf der Masters stand an, zugleich war es auch mein erster Wettkampf mit

Rotation!

Das erste Positive an einem Masterswettkampf ist schon mal, dass es nicht so früh losgeht

(Anm.d.Red.: „Ihr Glückspilze!“). Also traf ich mich am Samstag, den 27.04.13, um 8.30 Uhr an der

A**l-Tankstelle mit Klaus, Renate und Anja. Und auf ging es im Regen nach Magdeburg, wo dann

noch Frank dazu kam.

Zugleich fällt auf, ganz schön viel „alte Sportler“ hier (Anm.d.Red.: „Vorsicht junge Masters-Dame –

da kommen Sie auch mal hin!“). Ä Aber dafür ist es ja auch ein Masterswettkampf. Da es offene

Landesmeisterschaften waren, waren natürlich ebenfalls andere Bundesländer vertreten. Aus diesem

Grund traf ich auch gleich auf die Masters von meinem alten Schwimmverein aus Rathenow

(Anm.d.Red.: „Wie klein die Welt doch ist…“).

Es ist schon erstaunlich, welche Zeiten die Sportler in ihrem Alter noch so hinlegen. Zwischendurch

wurde der älteste Teilnehmer geehrt. Er war 91 Jahre, aber schwamm noch 100 m Freistil.

Als er ins Ziel kam, applaudierten alle. Na mal gucken, ob ich in diesem Alter auch noch schwimme.

Alles in allem war es ein Wettkampf wie jeder andere. Am Ende des Tages haben wir einige Medaillen

aus dem Wasser gefischt. Einen kompletten Medaillensatz gewann Frank. Mit einmal Gold

über 100 m Schmett, sogar zwei Silbermedaillen auf der 50 und 100 m Rücken-Distanz. Und den

3. Platz errang er über 50 m Freistil.

Anja belegte einen zweiten Platz über 200 m Rücken. In 100 m Freistil schrammte sie knapp an

einem Bronze-Rang vorbei und wurde 4. Zusätzlich belegte Anja einen 8. Platz in 50 m Freistil und

Platz 6 über 50 m Rücken. Über die doppelte Rückendistanz wurde Anja leider disqualifiziert. Ihr

werdet den Grund niemals erraten: „Die Wand wurde bei der Wende nicht berührt“. Wie soll das

denn bitte auch gehen, bei einer Rollwende?! (Anm.d.Red.: „Ist schon vielen so ergangen – indem man

sich verschätzt und mit den Füßen nicht mehr an die Wand kommt!“) Naja, mit der Zeit war Anja aber

15


eh nicht so zufrieden, sodass sie sich auf keine Diskussion mit dem Schiedsrichter einließ.

Renate erschwamm sich ebenfalls sehr gute Platzierungen. Jeweils die Bronze-Medaille errang sie

über 50 und 100 m Freistil. Zweite wurde Renate über 200 m Lagen und Freistil. Einen undankbaren

vierten Platz erreichte sie über 100 m Brust.

Klaus sicherte sich den Sieg und somit die beste Aussicht auf dem Siegerpodest über 50 m Rücken

sowie Platz zwei über 200 m Freistil. Ebenfalls gehen noch die Plätze fünf über 50 und 100 m Freistil

und ein sechster Platz über 200 m Lagen auf sein Konto.

Ich erreichte zweimal den Silberrang über 100 m Rücken und 50 m Brust. Dazu kam noch ein dritter

Platz über 50 m Rücken und Platz fünf über 50 m Schmett.

Mein abschließendes Resümee für diesen Masterwettkampf ist, dass ich auf jeden Fall wieder zu

Masterswettkämpfen mitfahren werde. Dann werde ich aber Toni, Nobert und Co. vorher mehr

nerven, dass sie alle mitkommen, um den Altersdurchschnitt ein bisschen runterzureißen Ä.

Katja

_______________________________________________________________________________

16


Wettkampf für die Jüngeren in Bernburg

Am 25.05.2013 fuhren 14 junge Rotationer in

Begleitung von Julia und Farina zum Wettkampf

für die Jahrgänge 2004 und jünger. Wir

trafen uns um 06:40 Uhr am Bahnhof (viel zu

früh!!!) (Anm.d.Red.: „Das geht noch früher –

keine Angst!“).

Für die meisten von uns war es der erste

Wettkampf. Das Befinden schwankte also

zwischen cool und aufgeregt. Die Zugfahrt

nach Bernburg war sehr lustig.

Auf dem Weg zur Schwimmhalle liefen wir zuerst in die falsche Richtung

(Anm.d.Red.: „Ach richtig, da war ja auch Farina wieder mit dabei!“), erreichten

unser Ziel aber doch noch pünktlich und konnten mit dem Einschwimmen

beginnen. Die Schwimmhalle war sehr überfüllt, weil viele Eltern unbedingt

dabei sein wollten. Nur die Rotationseltern hatten brav auf Julia gehört und

waren zu Hause geblieben (Anm.d.Red.: „Sehr gut! Unsere

Sportler können sich schon selbstständig abtrocknen“).

Dann ging es los. Zum Glück schwammen wir nur

25m-Strecken, da wir die Wenden erst noch lernen

müssen. Es gab Wettkämpfe in Brust, Rücken, Freistil, Freistil-Beine, Rücken-Beine

und Brust-Beine. Jeder startete in mehreren Läufen. Wir

schwammen viele persönliche Bestzeiten. Die jüngeren von uns haben bei

den Medaillen ordentlich abgeräumt. Außerdem gab

es in den Prämienläufen für den Sieger einen Teddybären.

Davon nahmen wir ein halbes Dutzend mit nach Hause (Anm.d.Red.:

„Herzlichen Glückwunsch!“).

Die Pausen zwischen den Läufen waren sehr lang, aber wir haben uns die

Zeit gut vertrieben mit Anfeuern, Zuschauen und Rumalbern. Zu Essen hatten

wir genügend mit, mussten also nicht auf das Kuchen- und Würstchenangebot

der Bernburger Gastgeber zurückgreifen.

Einige Eltern kamen doch noch zum Abholen ihrer Kinder nach Bernburg. Die Rückfahrt im Zug in

kleinerer Runde war trotz Erschöpfung wieder sehr lustig.

Bruno

17


Jubiläumsspezial

Wie soll es weitergehen?

Ehemalige Redaktionen kommen zu Wort: Redaktion III

Nachdem Norbert in der der zweiten Redaktion angelernt

wurde und ab Ausgabe 19 mehr oder weniger

regelmäßig die Deckblätter entwarf, wurde er ab

Ausgabe 23 in die Redaktion aufgenommen. Für

Steffen und Felix war klar, der eine studierend in

Dresden, der andere in Freiberg, dass die Redaktion

vor dem Aus stand und Nachwuchs herangezogen werden musste. Eher kurzfristig sollte

Norbert allein 2005 die Leitung der Moby Dick übernehmen. So ein Redaktionswechsel stellt

eine Zäsur dar, da mit ihr die Unsicherheit kommt, ob und wie es weitergehen soll. Auf der

anderen Seite ist jeder Wechsel auch ein Neuanfang und die Basis für weitgehende Veränderungen.

Für einen Neuanfang wurde Jule, eine erfahrene Schreiberin und bekennender Moby-Dick-Fan

und Sammlerin, kurzerhand ab der 25. Ausgabe verpflichtet. Die neue Redaktion

war geboren und startete mit Tatendrang, Energie und einen Überschuss an Kreativität in die

nächsten acht Jahre Redaktionsarbeit.

Jede Ausgabe beflügelte unsere Kreativität und verlangte uns sehr viel Herzblut ab. Doch

Moby, Jule und Norbert freundeten sich immer besser an, bis eine Art Symbiose uns verband.

Die Anspannung und das Herzklopfen vor der Veröffentlichung jeder neuen Ausgabe

gehörten dazu und dann war sie da. Ein gedrucktes Exemplar zum Anfassen, was für ein Gefühl!

Auf zum Training und mit Stolz geschwollener Brust die Exemplare der neuen Moby

Dick aus den Händen gerissen zu bekommen war großartig! Anschließend zu beobachten,

wie jeder sein eigenes kleines Refugium sucht, um die aktuelle Ausgabe querzulesen, natürlich

bei seinem eigenen Artikel anfangend, stellt immer noch den absoluten Höhepunkt dar.

Wenn man zu Hause noch einmal die gesammelten, alten und staubigen Ausgaben hervorkramt

erkennt man die Entwicklung der Moby Dick im Laufe der Redaktionsgenerationen.

18


Jubiläumsspezial

Meist findet man zu Beginn jeder Redaktionsepoche eine „Sturm- und Drang-Phase“, in der

alles Bestehende über den Haufen geworfen wird. Und doch bleibt die Moby Dick sich, allem

Reformstreben zum Trotz, weiterhin treu und vereint Altbewährtes und Neues. Das besondere

an unserer Moby Dick ist, dass es eine Vereins- und Informationszeitschrift ist, die von den

Lesern für die Leser geschrieben wird. Seit der Ausgabe 38 gestalten eben diese Leser auch

das jeweilige Deckblatt der Moby Dick. So gewinnt diese Zeitschrift an Nähe zu den Lesern,

da sich nun immer mehr mit ihr identifiziert wird. So gewinnen wir eine einzigartige Vereinsmentalität,

in der sich Jung für Alt und andersherum interessiert. Einfach toll! Ein Ergebnis

der erstklassigen Arbeit von Trainern, Schreibern und Redakteuren!

Da die letzten Ausgaben der Moby Dick von uns als ausgereift betrachtet wurden, war dies

das Signal für uns, dass es Zeit ist, den Staffelstab weiterzugeben. Das Leben steht nun mal

nicht still und so darf es die Moby Dick auch nicht tun. Wir sind stolz darauf, dass wir Moby so

lange begleiten durften und somit die Vereinschronik weitergeführt haben. Wir freuen uns,

dass wir euch auch die neue Generation der Moby-Redaktion vorstellen dürfen, die schon

seit der Ausgabe 39 auf ihre große Aufgabe vorbereitet wird und uns mächtig unterstützte.

Julia Göhre, Farina Kerner und Lukas König übernehmen nun das Zepter für die künftigen

Ausgaben, worauf wir schon freudig gespannt sind. Wir drücken euch die Daumen und wünschen

euch viele schöne Momente. Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns auch von euch

Lesern verabschieden, die uns die Treue gehalten haben. Danke, ihr seid spitze!

Mach’s gut lieber Moby und schwimm dein Ding mit den jungen Hüpfern! Wir werden dir hin

und wieder mal schreiben und nach dem Rechten sehen!

Alles Gute und Liebe von eurer dritten Redaktion,

Jule und Norbert

19


Esbjerg (Dänemark)

So, meine Lieben von Rotation. Wie ihr wisst, waren wir mal wieder in Dänemark. Dieses Mal

(mein zweites Mal) war toll!

Am 09.05.2013 (Männertag) (Anm.d.Red.: „Eigentlich ist da ja wegen Christi Himmelfahrt frei

gewesen…“)

Also na ja, wir trafen uns am Busbahnhof. Wir waren alle happy. Na ja, die meisten waren happy-

manche eher weniger, aber gut. Es ging los und wisst ihr, welche Frage im Bus sehr sehr oft

kam? „Wann sind wir da?“ – Es ist jedermanns Sache, ob er drauf antwortet oder nicht. Ich

fand, Norbert hat es Spaß gemacht, darauf zu antworten. Wir machten auch Stopps an einem

Fastfood-Laden.

Endlich waren wir da und alle waren happy. Wir holten unsere Koffer raus und kamen direkt

auf die Schule zu (in Zeitlupe). Wir liefen in den Schulgang und sahen unser Zimmer. Wir traten

ein und schoben die Tische weg, denn Rotationer brauchen ihren Platz! Wir schlugen unser Lager

auf.

Am Abend haben wir gegrillt und wir feierten den Erfolg von Felix‘ Bestzeit über 100 Freistil

(Anm.d.Red.: „Unter einer Minute!“). Er machte eine Weinflasche auf – wir ihr es bestimmt schon

kennt, schoss der Deckel hoch (Anm.d.Red.: „Seit wann schießt denn bei Wein der Deckel hoch???

Nein, das kannte ich noch nicht“ – „War bestimmt ein komischer Wein…“ – „Vielleicht gegoren..?“)

Wein – toll, hätte es nicht Apfelschorle sein können, dann hätte sogar ich was abgekriegt!

(Anm.d.Red.: Wenn du groß bist, kriegst du auch was ab, Nick!)

Am 10.05.2013

Wir standen auf und waren frisch und munter – nicht wirklich… (Anm.d.Red.: Wahrlich ein Wunder,

wenn da ein paar Mädels ihren Wecker auf eine halbe Stunde eher stellen, um noch Zeit zum Schminken

zu haben!)

Wir haben uns angezogen und dann ging es auch schon los. Wir liefen vor bis zur Bushaltestelle

und warteten, bis unser Bus kam und wir fuhren los. Dann kam die erste Halle (die große Halle).

Da stiegen wir alle aus, aber erst war Frühstück angesagt. Wir gingen alle zu einer

Turnhalle, wo Tische und alles aufgestellt waren (Anm.d.Red.: „Essen gab es da übrigens

auch.“). Dann gingen wir getrennte Wege – ich und Jan und Trainerin Jule, wir waren in der

kleinen Halle und tja, das könnt ihr euch jetzt sicher denken, die Halle war dermaßen voll, da

konnten wir uns nicht mal hinsetzten und ihr wisst ja, wie das im Alter so wird! (Anm.d.Red.:

„Und das Rheuma erst!“)

Der erste Tag war toll, es kamen schon die ersten Bestzeiten raus! Es wurde immer später und

20


wir fuhren zur Großen Halle und aßen Abendbrot.

Nach der tollen Eröffnungsfeier (Anm.d.Red.: Mit Älexääänder Brown!!) hieß es nicht schön Bus

fahren, sondern laufen und da kamen wir an einem, na ja, wie nennt man das, ach ja: Fitnessparcours,

vorbei. Da konnten wir nicht widerstehen und mussten uns halt mal eine halbe

Stunde "vergnügen" (Anm.d.Red.: Und der Parteirede von Prof.Dr.Ruthenberg (natürlich ohne Plagiatsaffaire)

zujubeln!). Dann gingen wir wieder zu der Schule (Anm.d.Red.: So mancher ließ sich auch

im Einkaufswagen chauffieren). Irgendwann gingen wir dann auch schon schlafen. 22:00 Uhr war

Nachtruhe, außer für die Großen.

Am 11.05.2013

Der Tag begann eigentlich so gesagt genauso ab wie am 10.05., bloß wir hatten uns schon an

die Zeiten gewöhnt (früh!!!).

Und ob ihrs glaubt oder nicht: Felix hat es in Brust sogar ins Finale geschafft! Aber eine Medaille

hat er am Ende doch nicht gekriegt.

Am Abend waren wir noch am Strand, aber das Wetter war eklig – die Jungs waren trotzdem

kurz im Meer (Anm.d.Red.: „Einmal bis zur Bohrplattform und zurück!“)!

Am 12.05.2013 (letzter Tag)

Ja meine Lieben, das ist jetzt leider schon der letzte Tag von unserer schönen Reise. Es lief ab

wie geplant. Es ging nochmal zum Wettkampf. Da hieß es „Anstrengen sonst ...“ Ich sag nur

eins: NORBERT.

Ja, das Frühstück war mal wieder lecker. Es kamen wieder Bestzeiten ins Spiel. Zum Schluss

hieß es Abschied nehmen von Dänemark. Ich kann nur eins sagen: Koffer packen und es ging

schon los. Wir hatten wieder Langeweile, aber gut, weil wir schon wussten, dass wir 01:00 Uhr

ankommen, war da eh nichts Gutes zu erwarten (Anm.d.Red.: „Da sind wir aber schon Schlimmeres

gewohnt.“).

Aber ja, dann wir waren wieder da, gaben uns allen nochnochmal

ein Küsschen – haben wir zwar nicht gemacht,

aber egal…

Ja, das war's leider. Mit euch war es eine schöne Zeit in

Dänemark. Ich wünschte, ich könnte zurückspulen und

alles nochmal erleben, aber ok!

Nick

Und nicht verpassen: Das ultimative Rotations-Video „The Way to Victory“ auf Youtube:

Rota-Homepage Ä Über UnsÄ Videos auf Youtube

21


Landesmeisterschaften in Magdeburg

Wer sich am 06.07.2013 um 06:25 Uhr – aus welchem Grund auch immer jemand so zeitig dort

aufschlagen sollte – in der großen Halle am halleschen Hauptbahnhof herumtrieb, dem sind vielleicht

die dunklen Gestalten ins Auge gefallen, die die Bänke unweit der Anzeigetafel okkupierten.

Die schwarzen Kapuzen tief in die Gesichter gezogen saßen sie da, mit einem Ausdruck in

den Augen, der keine Müdigkeit, sondern vielmehr feste Entschlossenheit signalisierte

(Anm.d.Red.: „Naja. Wie man es nimmt.“). Die Augenringe und die bleischweren Lider seien hier mal

nicht erwähnt…

Wer mögen diese Gestalten sein? Sind sie eine Bedrohung? Dies mochten sich wohl manche

besorgte Passanten gefragt haben, als sie der geheimnisvollen rotiatischen Zeichen und Symbole

auf den Gewändern der mysteriösen Wesen gewahr wurden.

Diese Geschöpfe waren allesamt Rotationer am Treffpunkt zu einem Höhepunkt, eigentlich dem

Höhepunkt, der Wettkampfsaison, den nur erlesene und im Verlaufe des Jahres für fähig befundene

Athleten bestreiten durften. Wer einmal den Mut besaß, unter die Kapuzen zu spähen, der

erkannte darunter Jakob, Lukas, Nick, Christoph und Patrick, sowie, um der Frauenquote gerecht

zu werden, Adriana und Julia, Anführerin der Kompanie. Und eine Bedrohung? Nun ja, den Passanten

auf dem halleschen Hauptbahnhof waren die Rotiaten durchaus wohlgesinnt. Doch in der

Schwimmhalle von Magdeburg sollte es doch einige Bemitleidenswerte geben, die die halleschen

Akteure in die Schranken zu verweisen gedachten.

Doch wieso waren nur die dunklen Gestalten noch immer in der Bahnhofshalle? Der Zug sollte

schon in wenigen Augenblicken die Stadt gen Magdeburg verlassen! Die Antwort ist einfach: eine

Teilnehmerin war noch nicht eingetroffen. Sie war auch auf keinem der für dieses Zeitalter üblichen

Kommunikationswege zu erreichen (Rauchzeichen wurden als nicht üblich eingestuft und

damit nicht getestet). Doch Jasmin blieb verschollen, woraufhin sich der Tross schließlich doch in

Bewegung setzte, um den Zug noch zu erreichen.

In der Landeshauptstadt wurde die Mannschaft noch um ein Vielfaches verstärkt. Wer vorher geglaubt

hatte, sieben Geschöpfe hätten keineswegs eine Möglichkeit, gegen die scheinbare…

(Fortsetzung auf Seite 26)

23


Habt ihr SIE

24

Alle 40 Moby Dicks


noch Alle ?

auf EINEN Blick

25


(Fortsetzung von Seite 23)

…Übermacht der anderen Vereine zu bestehen, der stand nun

21 dynamischen, trainierten, topfitten Athleten gegenüber. Die Reihen vervollständigten die mit

dem komfortablen PKW angereisten Dani, Helena, Hannah, Tom,

Liv, Elisabeth, Erik J., Felix, Christian, Johannes, Brian, Lara, Erik Z. – und Jasmin. Letztere

war ohne Wissen der zugreisenden Teammitglieder ganz gemütlich mit dem Auto eingetroffen.

Nun war die Mannschaft komplett, das heiß ersehnte Spektakel konnte endlich beginnen!

Schon bei der Eröffnung fielen alle Augen auf

Lara, Brian, Christoph und Lukas (Anm.d.Red.:

„Jaja, maximal 3 Leute für den Einlauf.“), welche

den SV Rotation beim Einlauf der Vereine repräsentierten.

Mit niegelnagelneuer toller Rota-Fahne

(Anm.d.Red.: „Sponsored by Farina und

deren Mutter sowie Oma – superdickes Dankeschön!“)

und strahlend weißen Landesmeisterschafts-T-Shirts

boten sie einen echten optischen Hingucker, was die gegnerischen Mannschaften

durchaus einschüchterte.

Doch würden sie diesen Anmut, diese Grazie, gepaart mit Kraft und Ausdauer auch erfolgreich in

die magischen Fluten des 50 Meter-Beckens bringen können?

Stellte sich diese Frage denn überhaupt noch? Ja, sie stellte sich. Und zwar in jenem Moment,

als sich drei Akteure, mehr oder weniger unbeabsichtigt, dazu entschlossen, nicht einmal ihre

Körper in das Wasser hineinzubewegen. Wer es vorher für unmöglich gehalten hatte, dass, wenn

in einem Lauf sage und schreibe vier starke Rotationer gemeldet waren, am Ende einer davon

schwimmt, während am Beckenrand gleich daneben alle drei weiteren Athleten einer leidenschaftlichen

Unterhaltung verfallen waren, somit ihren Start verpassten – ja, wer dies für unmöglich

gehalten hatte, der wurde nun eines Besseren belehrt, denn genau das passierte.

Doch es ist wahrlich Zeit, solcherlei Schrecken hinter uns zu lassen. Begeben wir uns vielmehr

zu den zahlreichen Erfolgen, denen, in mehr oder weniger ausgeprägtem Maße, ebenjene Grazie

und Kraft zugrunde lagen.

26


Unzählige Male, nämlich exakt 37mal (Anm.d.Red.: „Soweit kann ja nicht mal ich zählen.“), konnte

die Mannschaft eine Verbesserung der persönlichen Bestzeiten für sich verbuchen. Jakob, der

über 50m F eine 0:36,54 schwamm, Hannah, die die gleiche Strecke in einer 0:53,77 ablegte,

sowie Liv, die auf 50m B mit einer 0:49,95 aufwarten konnte, pulverisierten ihre alten Zeiten geradezu.

In den Platzierungen spiegelte sich die ausgezeichnete Verfassung der Sportler ebenfalls wider.

Nick, Felix, Adriana und Liv schafften es, teils sogar mehrfach, ihre Namen in der Liste der besten

Zehn ihres Jahrgangs zu verewigen. Und Elisabeth, Jakob, Lukas, Patrick, Lara und Erik Z.

schwammen nur sehr knapp an diesen elitären Platzierungen vorbei.

Krönung dieser Leistungen war jedoch der zweite

Platz, den sich Felix am Sonntag über 100m Brust

erschwamm. Mit einer Zeit von 1:16,87 durfte er

sich seit diesem Augenblick „Vizelandesmeister

des Landes Sachsen-Anhalt“ nennen.

Wer jetzt denkt, das Wichtigste sei nun erzählt, der

irrt jedoch gewaltig.

Gegen Ende des Wettkampftages, ein Großteil der

Jüngeren hatte sich schon auf den Heimweg gemacht

(Anm.d.Red.: „Früher haben wir alle gemeinsam als Mannschaft gewartet, bis der Letzte von uns

schwamm!“), sollte es noch einmal zu einem spektakulären Höhepunkt kommen. Die Rennen über

50m Schmetterling standen schließlich noch auf dem Plan. Und mit ihnen einher ging eine haarsträubende

Wette, die sich wahrlich gewaschen hatte. Lukas wettete, er würde in wenigen Augenblicken

eine Bestzeit auf eben jener Strecke schwimmen können. Dies klingt vielleicht nicht

sehr haarsträubend. Was jedoch erschwerend hinzukam, war, dass er kurz vor dem Start noch

einen herzhaften Döner verdrückt hatte! Ein nicht zu unterschätzendes Hindernis!

Der Start rückte immer näher. Die Motivation – Lukas hatte schließlich die Aussicht auf ein leckeres

und für ihn kostenfreies Eis am Stiel – steigerte sich von Minute zu Minute ins Unermessliche.

Und dann ging es los. Schon beim Startpfiff schien es klar zu sein. Lukas verfolgte in Gedanken

27


das Eis so hartnäckig wie ein Hund das vor ihm fliegende duftende Wiener Würstchen. Und dafür

wurde er trotz schwer im Magen liegenden Döners belohnt! Ein Blick auf die Anzeigetafel und

einer ins Meldeprotokoll genügte, um zu wissen: mit der 0:32,93 hatte sich Lukas tatsächlich um

2,26% verbessert (Anm.d.Red.: „Nichts ist unmöglich!“) ! Wie schnell wäre er da nur ohne Döner

gewesen?! Doch wir wollen uns nicht beklagen.

Der Wettkampf war für die rotiatische Mannschaft nach diesem nervenaufreibenden Ereignis für

diesen Tag abgeschlossen. Nur Julia und Felix würden sich am Sonntag noch einmal auf den

Weg in die Magdeburger Schwimmhalle machen, um die Stellung bis zum letzten Rennen zu halten

und die bestmöglichen Platzierungen für den Verein herauszuholen.

Auf dem Weg zum Bahnhof wurden die schwarzen Gewänder mit den verhüllenden Kapuzen

augenblicklich ob der großen Hitze abgeworfen und gegen bunte T-Shirts und kurze Hosen eingetauscht,

die gleichsam die großartige Stimmung unter den erfolgreichen Athleten zum Ausdruck

brachten. Eine weitere Sensation sollte sich offenbaren: Es traf einer der seltenen Fälle

ein, in denen die Rotationswettkämpfer NICHT zu ihrem Zug rennen mussten! Gemütlich schlenderten

sie zum Bahnhof, wo Lukas schließlich sein hart erkämpftes Eis von Julia erhielt. Auch

alle anderen gingen kurz darauf genüsslich schleckend hinauf zum Bahngleis.

Wenige Zeit später, das Eis war noch gar

nicht aufgezehrt, da fuhr der Zug in Richtung

Halle in den Bahnhof ein. Und unter

viel Gelächter, Gerede und mündlichem

Stadt-Land-Fluss-Spiel vergingen die letzten

Stunden und Minuten eines gelungenen

und angenehmen Wettkampftages.

Noch schöner wäre es vielleicht, wenn

beim nächsten Mal die ganze Mannschaft

zusammen mit dem Zug anreisen würde.

Dann wären die An- u. Abreise gerade für

diejenigen, die sonst mit dem Auto gefahren

werden, noch viel vergnüglicher!

Julia

28


Des Wales Neue Kleider

Lustige Moby-Dick-Actionfiguren

Jubiläumsspezial

Kennt ihr das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern? Am Ende kam heraus, dass der Kaiser ganz nackig in

die Menschenmenge geschritten ist!

So soll es Moby zu seinem Jubiläumstag natürlich nicht ergehen. Deshalb sind die nächsten beiden Seiten voll

von verschiedenen Kleidungsstücken, die ihr für Moby zusammenstellen und ihm schließlich anziehen könnt.

Ob einfach nur ein Rota-T-Shirt oder Schottenrock und Ritterhelm, erlaubt ist, was Moby gefällt.

Anleitung:

Ihr könnt einfach diese und die nächste Seite herausschneiden, auf den Rückseiten ist extra nichts Wichtiges

außer eben diese Anleitung, die ihr euch vielleicht vorher durchlesen solltet!

Klebt die Moby-Figur am besten auf eine Pappe, das macht sie standfester. Und dann könnt ihr auch schon die

Klamotten ausschnippeln- passt aber auf, dass ihr die Laschen nicht mit absenst, die braucht ihr, um die Kleider

an Moby dranzuhängen!

Und dann könnt ihr auch schon mit dem Wal und seinem Kleiderschatz spielen! Bastelt ihm zur Arielle-Flosse

noch eine rote Perücke, oder drückt Ritter Moby ein Schwert in die Hand! Oder trefft euch mit Freunden und

haltet eine ganze Moby-Konferenz ab!

Das ist euch zu kindisch? So ein Schmarren! Die Moby Dick-Actionfiguren werden dir jede langweilige Unterrichts-

oder auch Bürostunde zu einem echten Abenteuer machen!

Besonders toll wäre es natürlich, wenn ihr ein Foto von euch und Moby in eurer Lieblingskombination an die

Redaktion schickt (Die Mailadresse steht auf der Rückseite der Zeitschrift!)

Das Bild werden wir dann in der nächsten Moby Dick veröffentlichen!

Na dann – ran an die Buletten und losgeschnippelt!

29


Wir lernen Schwimmen

Initiative des Landesschwimmverbandes: Schwimmunterricht für benachteiligte Kinder

Bewegung im Wasser, Planschen, Schwimmen und Spaß haben – Dinge, die eigentlich selbstverständlich

sein sollten, werden immer mehr zum unüberwindbaren Hindernis für die

Kleinsten im Land. Jedes dritte Kind kann nicht schwimmen. Die Schließung von Bädern und

der nicht immer ausreichende Unterricht in den Schulen sind nur zwei Gründe unter vielen.

Besonders Kinder, die aus sozial schwachen Elternhäusern stammen oder im Heim aufwachsen,

sind deutlich benachteiligt, wenn es um den sicheren Schwimmspaß im Sommer geht.

Seit September 2011 hat die Abteilung Schwimmen des SV Rotation Halle e. V. diese Initiative

übernommen. Seitdem haben über 60 Kinder aus dem Kinderheim Regenbogenland in Halle

und aus benachteiligten Familien der Stadt Halle, in Zusammenarbeit mit dem DRK und der

Caritas das Schwimmen erlernt.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen Unterstützern bedanken, die diese

Initiative begleitet haben.

Der SV Rotation trägt das Projekt seit 3 Jahren und unterstützt durch das kostenfreie Zur-

Verfügung-Stellen einer Schwimmbahn an 2 Tagen in der Woche.

Danke an unsere Trainerinnen Claudia Schorch und Farina Kerner, die mit viel Engagement

bei der Sache sind.

Ein besonderer Dank gilt stellvertretend für alle Spender Herrn Dr. Thilo Radde, dem FSV

Halle Süd und dem Landrat des Saalekreises, Herrn Bannert, die unser Projekt mit großzügigen

Spenden unterstützen.

Eine besondere Ehre wurde uns im März 2013 zuteil. Karin Seifert war stellvertretend für

unseren Verein, für den Bürgerpreis „ Der Esel, der auf Rosen geht“ nominiert.

Leider gehörten wir nicht zu den Preisträgern, aber gefreut haben wir uns über diese Anerkennung

sehr.

Damit dieses tolle Projekt weitergeführt werden kann suchen wir immer wieder Unterstützer,

die sich mit einer kleinen Spende beteiligen.

Es gibt nichts Schöneres als in strahlende Kinderaugen zu blicken, die Ihre Angst vor dem

Wasser überwunden haben und stolz sind ein „Schwimmer“ zu sein.

Karin Seifert

33


Sommerfest in Landsberg

(28.06.-30.06.2013)

Zelten, grillen, freie Natur. Vom Trainingslager mal abgesehen ist

das alljährliche Sommerfest dazu eine der besten Möglichkeiten.

Trotz meiner 30 Jahre freute ich mich schon lange auf dieses Wochenende.

Letztes Jahr hatte sich Henrik riesig über das Zelten gefreut

und das wollte ich ihm dieses Jahr nicht vorenthalten.

Im Lager des Tauchclubs Delfin bauten wir unsere Zelte und Pavillons

auf. Da Felix Weise noch nicht da war (er kam extra aus Stuttgart)

übernahm ich gemeinsam mit Kerstin und Patrick das Feuer

anmachen und spätere Grillen. Hier galt es 120 Mägen mit ordentlich

Fleisch zu füllen. Ein schöner gemütlicher Abend am späteren

Lagerfeuer sollte den Tag ausklingen lassen.

Früh um 4.00 Uhr war für einige Kinder die Nacht schon lang genug

gewesen. Die Frösche im nahen Teich und der Dorfhahn taten ihr

Übriges. Trotzdem konnte man bis drei viertel 8 noch im Bett liegen (Anm.d.Red.: „Außer den Glückspilzen die mit

den Frühaufstehern Straffrühsport machen durften.“). Dann hieß es Frühsport. Lange nicht mehr so viele Liegestütze

gemacht. Jetzt am Sonntagnachmittag wo ich diese Zeilen schreibe schmerzt mein ganzer Körper, ob Folge

der Liegestütze oder des Bänderspiels sei mal dahingestellt.

Motto des diesjährigen Sommerfestes war Indianer. Geleitet wurde das Ganze von ein paar der Großen aus

Norberts Trainingsgruppe (Lukas, Helen, die Zwillinge Patrick und Christoph). Um eines vorweg zu nehmen,

das Motto selber wurde nie so richtig umgesetzt, hat mich persönlich aber nicht gestört und ich glaube die

meisten Kinder auch nicht (Anm.d.Red.: „Nur schade um den gesamten vorrangegangenen

Planungsaufwand, Kosten-Nutzen, naja…!“).

Nach dem Frühsport ging es zum 18°C kalten See (Anm.d.Red.: „Kalt?“), in

den sich ein Großteil der Rotationer hineinstürzte. Zum Mittagessen gab

es Nudelsuppe und dann wurde das Bänderspiel vorbereitet. Den Bericht

dazu lest ihr am Ende des Artikels. Nach dem Bänderspiel wurde

noch lange darüber erzählt. Um es schon mal vorwegzunehmen – es

war toll.

Nachdem Feuerholz gesammelt wurde kam die Zeit der Taufe. Klaus

und seine Jünger ließen es sich nicht nehmen, ein paar Rotationer zu

beglücken. Felix Weise wollte über den Zaun klettern und sein Heil in

der Ferne suchen. Er prallte jedoch mit seinem Körper gegen den Zaun

und blieb daran kleben wie in dicker Maikäfer (Anm.d.Red.: „zum Kringeln

komisch, ein fantastischer Vergleich!“). Die Lacher, aber auch die Sympathien

waren auf seiner Seite. Er ließ sich jedoch davon nicht entmutigen

34


und rannte wie ein „wütender Präriehund“ (witzig, habe gerade

mal nachgeguckt, ein Präriehund ist ein Erdhörnchen)

(Anm.d.Red.: Für Insider: „Jetzt wird unser Katerchen mit einem Maikäfer

UND Erdmännchen gleichgesetzt, na so was!“) an seinen

Jägern vorbei ins Haus, aber am Ende war sein Flucht genauso

erfolglos wie die aller anderen auch. Auch ich war einer der

Auserwählten. Wie Felix, sah auch mein Fluchtplan ein Klettern

über den Zaun vor. Ich sprang also auf den Zaun warf meinen

Oberkörper darüber und schleuderten meine Bein nach (soll

ganz spektakulär ausgesehen haben, die Technik habe ich mal

bei einem 4.-Klässler gesehen, als ich in der 1. Klasse war) (Anm.d.Red: „Um beim tierischen Vergleich zu bleiben:

anmutig wie eine Gazelle“). Ich verabschiedete mich noch mit den Worten: „Machts gut ihr Trottel“, aber Toni

überwand den Zaun ähnlich schnell und schnappte mich nach nur wenigen Metern aufgrund meiner schlechten

Sprintfähigkeit.

Am Abend wurde dann wieder lecker gegrillt und am Feuer Knüppelkuchen gebacken. Herrlich.

Ach ja, unsere Einwegpappteller haben wir in den Plastemüllbeutel geworfen (Anm.d.Red.: „Welch‘ Frevel – Galgen!

Guillotine! Steinigung!“).

Am nächsten Tag wurde ich vom Frühsport verschont (ich erinnere nochmal an mein Alter) (Anm.d.Red.: „Das

ist nämlich schon zweistellig!“ – „Dass Hagen so etwas einmal schreiben würde…!“). Die Nacht war frisch und ebenso

kurz (diesmal jedoch nur vom Hahn und Frosch gestört). Am Sonntag wurden wir dann noch mit etwas Sonne

verwöhnt. Ein schöner Abschluss eines wunderschönen Wochenendes. Ich freue mich jetzt schon auf nächstes

Jahr. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Organisatoren für Speis und Trank, Unterkunft und Unterhaltung.

Und jetzt zum Bänderspiel –yeahhh (Anm.d.Red.: „Und er wird es trotz seines Alters nicht mehr lassen…!“).

Das traditionelle Bänderspiel. Mit dem Ruf „Räubersachen anziehen“ tauschten die Kinder ihre Sachen und

wurden zu grau, grünen oder schwarzen Gestalten des Waldes (Anm.d.Red.: „Weiß und Rosa gab es dieses Jahr

sogar mal nicht.“). Einige besonders Verwegene bemalten ihre Gesichter grün oder braun, um mit der Natur

vollständig verschmelzen zu können. Dann wurden die Teams gewählt. Bereits nach 5 Entscheidungen hatte

man das Gefühl, dass das Spiel schon entschieden war. So standen 5 starke mit Tarnfarbe bemalte Recken auf

der einen Seite darunter Veteranen wie Norbert, Toni, Felix Weise und Felix Legler und 5 blasse Gestalten auf

der anderen Seite darunter Sebastian, die Zwillinge, Neuling Patrick und ich. Konnten sich so beide Mannschaften

auf Augenhöhe begegnen? Auch noch meine Angstgegnerin Susi war in Norberts Team. Auf meiner

Seite dann noch Anna und Julia, was sich später noch als ganz wichtig herausstellen sollte. Die anderen Spieler

wurden verteilt, wobei hier etwas mehr von den ganz kleinen auf der Seite von Norbert waren.

Nachdem alle Bänder verteilt wurden, gingen wir als erstes Team los. 10 Minuten hatten wir Zeit, um uns im

Gelände zu verteilen oder ein gute Position zu suchen. Um ehrlich zu sein, war die Stimmung schlecht, die

Aussichten auf einen Sieg gering. Zur kleinen Einstimmung simulierten wir großen Kinder einen Sturmangriff

auf die kleinen, um sie der Erfahrung einer solchen Attacke nicht erst im Spiel auszusetzen. Der Effekt saß.

Denn Angst ist der größte Feind in diesem Spiel. Allzu schnell läuft man weg und dann ist eine sinnvolle Ver-

35


teidigung nicht mehr möglich. Oder von der anderen Seite aus betrachtet, wenn es einem selber gelingt anzugreifen,

dann weiß man zumindest wie sich der Verteidiger dabei fühlt.

Dennoch nahm ich mir zunächst nur zwei Minimalziele vor. Möglichst

lange im Spiel zu bleiben und Norberts Band erwischen! Und

um lange im Spiel zu bleiben, mussten wir eine Defensivposition

einnehmen. Also auf zum Berg (Zur besseren Übersicht habe ich

euch ein paar Skizzen angefertigt). Das Gebiet, was viele mittlerweile

wie ihre Westentasche kennen, ist ca. 350 m lang und 225 m

breit und gleicht nahezu einem Rechteck (Skizze 1). Der Berg befindet

sich im linken oberen Bereich. Von dort hat man einen relativ

guten Überblick, kann sich gut verstecken und ist schlecht angreifbar.

Wir liefen also den rechten mittleren Weg entlang, schwenkten

nach links und kletterten den Berg hinauf. An zwei Kreuzungen ließ

ich Späher zurück und dann warteten wir.

Zu erwähnen ist noch, dass wir uns diesmal überlegt hatten, die

erste Stunde für jeden, der sein Band verlor, ein Reserveband im Zeltlager vorzuhalten. So bestand zumindest

die Option in der ersten Stunde für riskante Operationen.

Wir warteten also voller Anspannung. Ab und zu lief ich zu den Vorposten, welche mittlerweile wichtige Informationen

gesammelt hatten. Norbert hatte sein Team aufgeteilt. Wir wussten zwar nicht, in wie viele

Gruppen, aber so viel war sicher – er hatte sich aufgeteilt. Aber warum? Bisher war fast immer die größere

Gruppe die siegreiche gewesen. Auf der anderen Seite konnte er es sich leisten. Nominell war er einfach überlegen.

Mit dieser Information konnten wir einen Vorstoß

wagen. Ein schlagkräftiger Trupp könnte eine

Gruppe erwischen und mit etwas Glück ein paar

Bänder schnappen. Ich informierte die Gruppe,

stellte einen Außentrupp von ca. 6 Leuten zusammen

und dann schlichen wir uns vor (Skizze 2,

roter Pfeil). Am Rundweg war es soweit – der erste

Feindkontakt. Toni und Felix Weise standen

ganz alleine da, grüne Gesichter zum Kämpfen

bereit, furchteinflößende Gestalten. Demonstrativ begab ich mich aus der Deckung um meinen Mitstreitern

Sicherheit und Selbstvertrauen einzuflößen. Felix und Toni liefen nicht weg. Wir pirschten vor, langsam zogen

sie sich zurück. Ein Hinterhalt? Oder doch nur Selbstüberschätzung? Niemand war sonst zu sehen. Egal, auf

zum Angriff - wir rannten los. Doch dann hinter einer Kuhle lagen sie: Norbert und mindesten 20 weitere Mitstreiter.

Wie ein Mann standen sie auf. Norbert berichtete, dass unsere Gesichter mit weit aufgerissenen Augen

dem Erfolg dieses Hinterhalts eine hervorragende Grundnote gaben. Uns blieb nichts anderes übrig. Ich

brüllte: „Rückzug, zurück zum Berg, laaaauuuuuft!“. Wir rannten was wir konnten, schwenkten links und teilweise

rechts um bzw. zu unserem Berg. Bei der Flucht hatten wir unsere ersten Verluste. Ich blickte nach hinten,

sah Toni, der ganz allein hinter Sebastian her hetzte, machte eine Kehrwendung, rannte auf Toni zu, der

36


seinerseits umkehrte und schloss mich sogleich Sebastian wieder an.

Mittlerweile hatten sich Norberts Truppen

auf den Berg zu von rechts her bewegt

(Skizze 3, oberer blauer Pfeil) Von unten

rief ich meine Teamkameraden vom Berg

herunter. Wir positionierten uns am Anstieg

auf leicht erhobener Position. Sollten

sie ruhig kommen. Ich selber habe zweimal

einen Angriff einen Berg hoch angeführt,

beide Male mit verheerenden Folgen.

Doch diesmal standen wir auf dem

Berg. Norbert war klug genug nicht anzugreifen.

Es blieb beim patt. Um nicht ewig

auf dem Berg zu bleiben, entschloss ich mich zum Positionswechsel, die ganze Truppe lief nun links um den

Berg herum und schwenkte in den Wald (Skizze 3 roter Pfeil) Hier wollte ich eigentlich auf die Verfolger warten,

Helen war umgeknickt, wir mussten kurz warten, als plötzlich vom Wald Kampfgeschrei her hallte, wir

rannten los. Anna war vom Berg herunter gestürmt und konnte ein paar Bänder erhaschen, aber auch Norbert

und Toni konnten Erfolge verzeichnen. (Skizze 3, die unteren Pfeile).

Ohne weiteres Aufeinandertreffen zogen wir uns zur großen

Wiese bzw. in die Senke vor dem Berg zurück. Helens Band

wurde abgenommen (Skizze 4, links oben). Sie humpelte zum

Zeltplatz zurück. Sebastian und Anna begleiteten sie. In dieser

geschwächten Position legten wir uns bei der großen Wiese auf

die Lauer (Skizze 4, roter Balken). Das kleine Scharmützel hatte

aber psychologisch für uns einen riesen Vorteil. Wir hatten erfahren,

dass Norberts Leute schlagbar waren.

Als Sebastian und Anna immer noch nicht wieder da waren,

machte ich mich auf den Weg ins Lager. Der Rest der Gruppe

sollte in der Kuhle bei der großen Wiese bleiben. Im Lager war

niemand, also rannte ich den linken Weg entlang, um zu meinen

Leuten zu kommen (Skizze 4 unterer roter Pfeil). Auf dem

Weg traf ich Anna und Sebastian, wir liefen weiter. Über die

Wiese. Unsere Gruppe war weg. Plötzlich sahen wir im Waldeingang Toni. Mit Anna und Sebastian im Rücken

fühlte ich mich stark genug, um es mit Toni aufzunehmen. Also liefen wir los, plötzlich rannte Toni weg, direkt

ins Gebüsch, das sah nicht wie ein vorbereiteter Hinterhalt aus, sondern wie eine Flucht. Ich flankierte ihn,

rannte den Weg in den Wald entlang und plötzlich rannten zwei kleine Jungs weg. Ok, etwas unfair, aber leichte

Beute, also hinterher. Toni brüllte: „Felix! Da ist Hagen! Drauf?“ Und plötzlich rannte Toni den Weg entlang.

Ok, ich steckte in der Falle, von der Seite kamen ein paar dunkle Gestalten auf mich zugestürmt, weg hier.

Wieder raus auf die Wiese, Anna und Sebastian hinterher, links um die Ecke und dann ins hohe Gras und Kopf

runter (Skizze 4, HSA). Einige Minuten warteten wir. Dann lief Toni an uns vorbei. Norberts Leute waren un-

37


terdessen in der Nähe des Berges. Also weit weg vom Hauptkampfgeschehen. Doch das wussten wir nicht. Als

Toni und Felix an uns vorbei waren, hörten wir Kampfgeschrei. Wir drei rannten los und sahen unsere Gruppe

an der großen Kreuzung im Kampf (Skizze 5). Mit Gebrüll stießen wir

dazu. Gemeinsam überwältigten wir Toni und Felix und den Rest

ihrer Begleiter. Eingeleitet hatte diesen Angriff Julia. Doch leider

verlor sie bei diesem Kampf ihr Band. Der Rest der Truppe war

überschwänglich. Mit Toni und Felix hatten wir Norberts beste Leute

erwischt, wir waren siegessicher.

Jetzt galt es Norbert zu finden. Dieser hatte sich unterdessen mit

seiner Gruppe entlang des linken Weges in Position gebracht. (Skizze

6, durchgezogener blauer Pfeil links) Über die großen Verluste

war er zu dem Zeitpunkt nicht informiert. Um Norbert zu suchen,

begaben wir uns entlang des linken mittleren Weges zum Berg. Dort

teilte sich meine Gruppe und wir umkreisten den Berg (Skizze 6,

durchgezogener roter Pfeil). Doch von Norbert keine Spur. Würde er sich nur noch verstecken und auf Zeit

spielen?

Zur gleichen Zeit machte sich Norbert mit Lukas auf den Weg, um

Toni zu suchen. Seine Gruppe ließ er im tiefen Gras in Lauerstellung.

Norbert und Lukas liefen zur großen Kreuzung und entlang

der rechten mittleren und äußeren Wege (Skizze 6 gepunkteter

blauer Pfeil). Vom Berg aus liefen wir weiter zum rechten mittleren

und äußeren Weg (Skizze 6 gestrichelter roter Pfeil)! In dem

Moment hätten wir Norbert und Lukas erwischen können, aber

die zwei versteckten sich hinter der Mauer kurz vor dem Steinbruch

(Augensymbol). Norbert und Lukas liefen nach dem „Treffen“

weiter um den Berg zurück zu ihrer Gruppe im Gras, um den

letzten Angriff vorzubereiten. Da sie unsere Hauptbewegung beobachtet

hatten, wussten sie, von welcher Seite aus wir uns ihrer

Position nähern würden. Lukas würde seine Gruppe jedoch nicht

mehr rechtzeitig erreichen. Als Norbert bei seiner Gruppe war,

gab er letzte Anweisungen, schnappte sich 2 Kinder und begab

sich in eine vorgeschobene Position. Der Rest wartete im Hinterhalt mit der Maßgabe, von 2 Seiten aus gleichzeitig

anzugreifen, wenn wir kurz vor dem Eingang zum Wald waren.

Nur wenige Sekunden später erschien meine

Gruppe. Sie hatte sich zuvor am Ausgangspunkt

der Kreuzung nach erfolgloser Suche

gesammelt. (Skizze 7 oberer roter Pfeil). Da

Henrik noch pullern musste, blieb ich zurück.

Plötzlich Kampfgeschrei. Der Angriff auf meine

Gruppe durch Norbert war erfolgt. (linker

blauer Pfeil). Ich schnappte mir Henrik und

38


annte ebenfalls los (unterer roter Pfeil), Just in dem Moment, als Felix L. mit zwei Mitstreitern meiner Gruppe

in den Rücken fallen wollte (rechter blauer Pfeil). Eigentlich ein schöner Flankenlauf, wenn ich nicht aus besagten

Gründen etwas zurückgeblieben wäre. Ich stürzte mich auf Felix, seine Mitstreiter ergriffen die Flucht,

Felix musste zurückweichen, ich ließ zunächst von Felix ab und lief weiter zu meiner Gruppe, der Staub war in

die Luft gewirbelt. Überall Handgemenge und Kampfgeschrei. Norbert kämpfte mit dreien meiner Leute, ich

kam dazu in dem Moment, als er sich befreit hatte. Ich warf ihn um, hielt ihn fest, dennoch konnte Norbert

mir mein Band abnehmen, aber auch er verlor bei der Aktion sein Band. Die Übermacht war einfach zu erdrückend.

Auch Felix L. kämpfte noch verbissen, musste am Ende aber aufgeben.

Das Spiel war vorbei. Ein großartiger Sieg gegen den anfangs als stärker eingeschätzten Gegner. Siegestrunken

liefen wir ins Zeltlager. Anna sagte es sehr schön: „Fühlt sich gut an, vor allem wenn man die letzten Spiele

immer verloren hat.“ Im Nachhinein muss man sagen, ist Norbert die riskantere Strategie gefahren, hätte aber

zum Schluss das Spiel nochmal drehen können, was ihm jedoch aufgrund der fabelhaften Moral meiner Leute

nicht gelang. Sie haben sich eben nicht von dem Überraschungsangriff einschüchtern lassen sondern blieben

standhaft und kämpften. Im Großen und Ganzen war dies eines der besten Bänderspiele der letzten Zeit und

es hat allen und natürlich auch mir riesengroßen Spaß gemacht.

Und zu guter Letzt: Vielen Dank Jule und Norbert für die schönen Moby-Dick-Ausgaben der letzten Jahre!

Hagen

39


40

.


D e r M it t e l d e u t s c h e M a r a t h o n

A m 0 1.0 9 .2 0 13

Es war mal wieder soweit;

Sommerferien. Normale

Sommerferien verbringt man

eigentlich mit schlaaaafen,

oder so etwas in der Art

(Anm.d.Red.: „Wie bitte? Das

ist doch total abwegig!“).

Nicht so die unter Trainingsentzug

leidenden Schwimmer

von Rotation, zumindest

die meisten. Alle, die in den

Ferien nichts zu tun hatten,

trafen sich zum Lauftraining

Quelle: http://www.mz-web.de/sport-halle-saalekreis,20642614,24180302.html

(Anm.d.Red.: „Wieso wer

nichts zu tun hat? Dafür würde jeder seiner Urlaub stornieren!“). Jeden Dienstag und Donnerstag

wurde trainiert, bis zum Umfallen (Anm.d.Red.: „Das war doch bestimmt die Überdosis

Mückengift!“). Alle sollten im Training ungefähr 4,5 km laufen oder sich auf jeden Fall vorwärtsbewegen,

um dann als Staffel von Rotation beim Mitteldeutschen Marathon mitzurennen.

Die 10 Leute für die Staffel zusammenzubekommen gestaltete sich zunächst als schwierig,

was wir nicht erwartet hatten, da sich so viele im Voraus freiwillig gemeldet hatten.

Nichtsdestotrotz hatten wir eine, wenn auch nicht gerade junge (Anm.d.Red.: „Naja, dafür,

dass 5 Unter-14-jährige dabei waren…“), aber laufstarke Mannschaft zusammen. Beim nächsten

Mal melden sich vielleicht ein paar andere Gesichter

Ä.

Dann war es endlich soweit, der 1. September, Tag des

MDM. 6.30 Uhr waren alle mehr oder eher weniger

wach am Leipziger Turm zusammengekommen, um

nach Spergau zum Start zu fahren. Dort angekommen

wurden die Startzettel verteilt. Die 1 bekam Julia, die 2

ging an Jakob, die 3 an Ronja, die 4 an Lotta, die 5 an

Nick (diesmal sogar anwesend) (Anm.d.Red.: „Hat

diesmal der Weckdienst funktioniert?“), die 6 an Helena,

die 7 an mich, die 8 an Lukas, die 9 an Christoph und die

41


10 bekam Norbert. Alle sollten 4 km möglichst schnell rennen, nur Norbert durfte als Schlussläufer

6,195 km rennen. Unser Ziel war es, unter 3 Stunden das Ziel in Halle zu erreichen

(Anm.d.Red.: „Das war unübertrieben absolut realistisch!!“). Das verfehlten wir aber knapp mit

einer Gesamtzeit von 3h22min11sek. Mit dieser trotzdem sehr guten Zeit belegten wir den 8.

Platz (Anm.d.Red.: „Von 26!!“) und verbesserten unsere Zeit vom letzten Mal um 14 min!

Wenn jemand noch mehr wissen möchte, der kann gerne bei den Teilnehmern nachfragen, die

erzählen euch gerne etwas über ihre eigenen Erlebnisse und Erfahrungen (Anm.d.Red.: „So

drückt man sich gekonnt um die Recherche…aber wir stehen natürlich gern zur Auskunft bereit“).

Patrick S.

42


Hochzeit von Ulli (geb. Fritz) & Tobias Richter

am 19. Juli 2013 in Halle (Saale)

„Tausend Dank an meine „zweite Familie“ für die lieben

Wünsche und den Baum mit den tollen Blüten

(er ist super angewachsen)!

Wir haben uns sehr gefreut!“

Tobi, Ulli & Luise

Hochzeitsfieber und Babyboom

Hochzeit von Marina (geb. Pohl) & Björn Schorch

am 22. Juni 2013 in Halle (Saale)

43


Und noch ein Baby…

…..und schwups da war ich da!

Danke sag ich allen Lieben, die mir Glückwünsche geschrieben,

mich auf dieser Welt empfingen mit tausend wunderbaren Dingen:

Hose, Hemdchen, Socken, Pulli, Lätzchen, Windel, Handtuch,

Nucki, Rassel, Ball und Kuschelbär, Babybad und noch viel mehr,

was das Herz begehrt, habt Ihr alle mir beschert.

Deshalb ließ ich, euch zu grüßen, dieses Foto von mir schießen.

Habt nochmals vielen lieben Dank.

Am 31.03.2013 ist um 18.46 Uhr unsere kleine Tochter Alina Mia Lachnit auf die Welt gekommen.

Sie wog bei der Geburt 3265 Gramm und war 49 Zentimeter groß.

….und manchmal ist das Kleinste das Größte.

Dani & Jens & Alina

45


Unsere neue Rota-Flagge

Die postalische Antwort von Farinas

Oma nachdem sie das nebenstehende

Foto und eine Danke-Grußkarte von

uns Rotationern erhielt!

46


Jubiläumsspezial

Das phänomenale Moby Dick-Gewinnspiel

Einer der vielen Höhepunkte, die diese Jubiläums-Moby Dick zu bieten hat, ist dieses spannende Quiz.

Das Prinzip ist ganz einfach: löst die Aufgaben, kreuzt die richtige Antwort an, und schreibt den

Buchstaben vor der Antwort in das jeweilige Lösungsfeld. Am Ende sollte dann ein (sinnvolles!!!) Lösungswort

entstehen.

Um die Antworten auf die Fragen herauszubekommen, ist manchmal

spezifisches Moby Dick-Wissen nötig! Wer noch nicht so lange im Verein

ist, um alle Ausgaben sein Eigen nennen zu können, der kann auf der

Rotations-Homepage auf alle Online-Ausgaben der Zeitschrift zugreifen!

Die Lösung schreibt ihr dann mit eurem Namen auf einem Zettel und

gebt ihn der Redaktion (Julia, Norbert, Jule, Farina, Lukas K.). Bitte gebt

die Zettel spätestens 31.10.2013 ab. Unter allen richtigen Einsendungen

verlosen wir tolle Preise: eine Schwimmbrille, eine Badekappe und Fingerpaddles.

Viel Spaß!

1. Welches Motiv findet sich auf der Titelseite der

allerersten Moby Dick?

J

R

T

A

Schwimmer

Klaus

Wal

Staubsauger

2.Welche Landschaft findet sich im Hintergrund des

Titelbildes der Moby Dick 36?

O

P

U

S

Alpen

Rocky Mountains

Harz

Erzgebirge

47


ubiläumsspezial

3. In welchem Land fanden 1982 die Schwimm-

Weltmeisterschaften statt?

F

B

T

E

Italien

Ecuador

Australien

In diesem Jahr gab es keine WM

4.Wie oft kommt in der Moby Dick 21 auf Seite 3 der

Buchstabe “e” vor (klein- und großschreibung!)?

Q

I

R

A

Zwischen 350 und 400 mal

Zwischen 400 und 450 mal

Zwischen 450 und 500 mal

Zwischen 500 und 550 mal

5.Welcher US-amerikanische Schwimmstar wurde

später als Tarzan-Darsteller berühmt?

U

Ä

T

L

Mark Spitz

Michael Phelps

Tom Stock

Johnny Weissmüller

6.Welcher dieser Schauspieler war früher mal

Schwimmer?

Ä

C

I

M

Bud Spencer

Bruce Willis

Danny DeVito

George Clooney

48


7.Wer hat 2013 kein Vereinsjubiläum?

P

O

H

U

Christian Krämer

Patrick Schröter

Anja Elze

Sascha Kolokowsky

8.Wo fand das letzte Trainingslager des

SV Rotation Halle e.V. statt?

Z

N

S

M

Berlin

Grethen

Schierke

Lübben

Lösungswort:

Viel Glück!

49


Abschied

Damit sind wir an das Ende dieser fulminanten, pompösen 40. Ausgabe der Moby Dick gelangt.

Diese Zeitung bedeutete sowohl Anfang als auch Ende. Für Jule und Norbert als 3. Redaktionsteam ist

nach 6 Jahren und 16 Ausgaben Schluss – Schicht im Schacht – Ende Gelände.

Die beiden haben die Zeitschrift nicht nur weiterleben lassen, sondern sie mit mehr Pfiff, neuen Kategorien

und stetig interessanten Artikeln weiter gefüttert. Hinter einer solchen Ausgabe steckt Arbeit, Ausdauer,

aber vor allem ganz viel Kreativität. Die beiden haben immer wieder aufs Neue gezeigt, wie man

aus aktuellen Themen wie den Olympischen Spielen, Wirtschaftskrise oder Weltmeisterschaften und aus

gemeinsamen Erlebnissen wie dem Trainingslager und Wettkämpfen eine so tolle Zeitung zum Leben erwecken

kann. Ein riesengroßes Dankeschön euch beiden!

Natürlich dürft ihr uns weiterhin eure Meinungen, Gedanken, Ideen und Kritiken zukommen lassen – vielleicht

hören wir sogar auf euch. Eure Artikel und Texte sind bei uns aber immer willkommen (Nicht, dass

ihr jetzt faul werdet!).

Wir übernehmen nun den vielgepriesenen Staffelstab, um unsere Redaktions-Ära, die mindestens genauso

glorreich werden soll, zu beginnen. Nun müssen wir uns um Moby kümmern, ihn hegen und pflegen,

um ihn weiterhin in bestem Glanz erstrahlen lassen zu können.

Wir, eure Nachfolger, sind stolz, dass wir die „Auserwählten“ sind, die dieses Vermächtnis weiterführen.

Danke für euer Vertrauen in uns, und für eure Tipps und Ideen, die uns schon jetzt immer wieder weiterhalfen.

Ich denke, wir sind mehr als bereit, uns in die Schlacht zu stürzen, und diese tolle, aber auch

schwierige Aufgabe zu übernehmen.

Wir freuen uns schon sehr, den Kampf gegen Word, Rechtschreibfehler und falsche Formatierungen anzutreten.

Zuversichtlich sind wir aber allemal. Seid also gespannt auf die nächsten Überraschungen, die die

Moby Dick für euch auch in Zukunft bereithält. Nie wird es langweilig werden in unserer Schwimmwelt

und so können wir euch gleich in dieser Ausgabe ein selbstgemachtes visuelles Highlight im Internet empfehlen.

Gebt bei Youtube „SV Rotation Harlem Shake“ ein und ihr werdet das Werk junger Schwimmschauspieler

bestaunen können. Außerdem findet ihr seit kurzem ein exklusives, ultimatives Rotations-

„Werbe“-Video: „The Way to Victory“, also der Weg zum Sieg!

Jetzt steht aber erst einmal die kommende Schwimmsaison 2013/2014 an, bei der sich hoffentlich alle

das Ziel setzen, Medaillen abzuräumen, Bestzeiten zu schwimmen oder zumindest versuchen, an alte

Bestzeiten heranzuschwimmen. Eine Möglichkeit wäre unser Rotationspokal am 09.11. in der Neustadt-

Schwimmhalle. Diesen Termin können sich schon einmal alle DICK in ihren Terminkalender einschreiben.

Anwesenheit ist Pflicht!

Ansonsten bleibt uns natürlich der Spaß am Schwimmen. Und mit diesen weisen Worten soll diese Zeitung

auch enden!

Farina, Julia und Lukas

50


__Was noch zu sagen ist__

Redaktionsschluss: 10.09.2013

Redaktion: Julia Göhre Juliane Friese

Farina Kerner Norbert Ruthenberg

Lukas König

Redaktionsanschrift:

mobydick.redaktion@gmx.de

Schreiberlinge: Christoph Schröter (Christoph) Steffen Allner (Steffen)

Patrick Herrndorf (Patrick H.) Jasmin Keck (Jasmin K.)

Christian Krämer (Christian Krämer) Katja Drosihn (Katja)

Björn Fehse (Björn Fehse) Bruno Schröder (Bruno)

Ulrich Pein (Ulrich Pein) Nick Lärz (Nick)

Adriana Rank (Adriana) Karin Seifert (Karin Seifert)

Lukas Vetter (Lukas V.) Hagen Behr (Hagen)

Felix Ruthenberg (Felix) Patrick Schröter (Patrick S.)

Glückwunsch an Moby

Moby Dick- Gratulation!

40 Ausgaben sind es jetzt schon.

Überraschend bist du in unser Leben gekommen

Und hast dich in unsere Herzen geschwommen.

Grüße gehen an:

Ä Erik nach Neuseeland

Ä Helen nach England

Ä Felix Weise nach Stuttgart

Klein hast du angefangen in Schwarz/ Weiß,

Mit unermüdlicher Kraft und Fleiß

Konntest du die Aufmerksamkeit auf dich lenken

Und bist nun nicht mehr weg zu denken.

Eine neue Zeit bricht nun für dich an,

Eine junge, frische Redaktion macht den Plan,

Doch zuvor wollen wir der alten einen Dank

aussprechen,

Wir werden uns um euren Moby kümmern, das

werden wir versprechen!

Es wird ein spannende, actionreiche Zeit- durchaus!

Also, volle Kraft voraus!

SV Rotation Harlem Shake” bei

Youtube oder auf der Rota-Homepage Å

Über UnsÅ Videos bei Youtube

Farina

Für den Inhalt der Texte sind die Autoren selbst verantwortlich.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, die Texte redaktionell zu bearbeiten.

Für eingereichtes Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernommen.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine