RHEINISCHER TURNERBUND E.V. 2013 - RTB

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RHEINISCHER TURNERBUND E.V. 2013 - RTB

11

2013

DIE TVM-SPORTMARKETING GMBH, DER RHEINISCHE TURNER-

BUND UND DER TURNVERBAND DÜSSELDORF PRÄSENTIEREN:

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Thema

Inhalt

3

Rhönradturnerin

Riccarda Vogel für NRW-

Sportlerwahl nominiert

Keine Frage – verglichen mit anderen Regionen

Deutschlands ist es in Nordrhein-

Westfalen besonders schwierig, sich bei

der Wahl zum „Sportler des Jahres“ ganz

vorne zu platzieren: Die Vielzahl an Spitzensportlern

und die enorme Leistungsdichte

bedeuten eine extrem starke Konkurrenz.

Entsprechend stellt schon die

Nominierung für die NRW-Sportlerwahl

eine hohe Auszeichnung dar, auf die alle

von der Expertenjury Gewählten stolz sein

dürfen.

Auch in diesem Jahr zählt eine Sportlerin

aus dem Verbandsgebiet des Rheinischen

Turnerbundes (RTB) zu den „Besten

im Westen“ und darf sich damit Hoffnungen

machen, einen der begehrten

FELIX-Awards

zu erhalten:

die 19-jährige

Riccarda Vogel

vom TSV Bayer

04 Leverkusen.

Dass dem illustren

Kreis 2013

eine Rhönradturnerin

– und

somit eine Athletin

aus einer

Sportart, die von

Medien und Öffentlichkeit vielfach nur selten

wahrgenommen wird – angehört, ist

besonders erfreulich.

Als bislang letzte Rhönradturnerin aus

dem RTB hatte es Mareike Jochem (SG

Essen-Heisingen) im Rahmen der NRW-

Sportlerwahl 2009 unter die Nominierten

geschafft. Für sie konnten die Sportfans

damals in der Kategorie „Newcomer/in

des Jahres“ abstimmen. Riccarda Vogel

geht ins Rennen um den Titel „Sportlerin

des Jahres“.

Im Juli 2013 gewann Riccarda Vogel als

18-Jährige bei den Rhönrad-Weltmeisterschaften

in Chicago/USA sowohl im

Mehrkampf der Frauen als auch als Mitglied

des deutschen Teams den Titel (vgl.

RTZ 8-9/2013).

Bei der NRW-Sportlerwahl hat Riccarda

Vogel ebenfalls starke Konkurrenz: Sie tritt

gegen Britta Heidemann (WM-Dritte im

Degenfechten), Ingrid Klimke (EM-Zweite

im Vielseitigkeitsreiten), Silke Spiegelburg

(WM-Vierte im Stabhochsprung) und

Christine Wenzel (Weltmeisterin im Skeetschießen)

an.

Die Veranstalter der traditionsreichen

Wahl – der Landessportbund Nordrhein-

Westfalen (LSB NRW) und das Ministerium

für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und

Sport (MFKJkS) des Landes Nordrhein-

Westfalen – rufen ferner alle Bürgerinnen

und Bürger dazu auf, in den Kategorien

„Sportler des Jahres“, „Mannschaft des

Jahres“, „Newcomer/in des Jahres“, „Trainer/in

des Jahres“ und „Behindertensportler/in

des Jahres“ aus den ebenfalls

jeweils fünf Nominierten ihren Favoriten

zu wählen.

Genauso wird auch 2013 ein „Fußball-

FELIX“ verliehen. Allerdings trifft die Expertenjury

in dieser Kategorie seit einigen

Jahren keine Vorauswahl mehr, sondern

die Sportfans dürfen eigene Vorschläge

machen.

Nachdem bei der Sportlerwahl 2012 insgesamt

rund 97.000 Stimmen abgegeben

wurden, hoffen

die Veranstalter

darauf, in

diesem Jahr

die 100.000er-

Marke zu überschreiten.

Alle

Sportbegeisterten

haben seit

dem 22. Oktober

und noch bis

zum 1. Dezember

die Möglichkeit, ihre Favoriten im Rennen

um die FELIX-Awards 2013 zu wählen.

Die Stimmabgabe kann im Internet unter

www.nrw-sportlerdesjahres.de vorgenommen

werden.

Die Bekanntgabe der Sieger in den zusammen

sieben Kategorien erfolgt am 13. Dezember

2013 im Rahmen einer festlichen

Gala in der Mitsubishi Electric HALLE in

Düsseldorf. Die Teilnehmer an der Veranstaltung

dürfen sich nicht allein auf die

Verleihung der FELIX-Awards freuen, sondern

darüber hinaus auf ein exklusives

Menü, hochkarätige Showacts und eine

After-Show-Party mit Live-Musik.

Im Vorjahr zählte aus dem Verbandsgebiet

des RTB Oksana Chusovitina zu den

Nominierten – und dies ebenfalls in der

Kategorie „Sportlerin des Jahres“: Die Vize-Europameisterin

von 2012 am Sprung

belegte letztlich Rang vier.

Claudia Pauli

RTZ 11/2013

Titelbild: LaGYM – das neue Fitnessprogramm,

mit dem sich bei

fetziger Musik Ausdauer,

Beweglichkeit und Koordination

trainieren lassen – war

auch beim 7. RTB Fitness- und

Gesundheitskongress äußerst

beliebt.

Foto (Archiv):

RTB/Richard Dohmen.

Thema 3

RTB-Forum 4, 26

GYMMOTION 2013 ............................... 4

DTB-Festschriftenwettbewerb

2012 ................................... 6

Tag der Offenen Tür in der

Landesturnschule ................................... 7

Klaus Bauer wird 80 .............................. 8

RTZ 2014 mit zehn Ausgaben ............ 8

7. RTB Fitness- und

Gesundheitskongress ........................... 26

Juniorsportler des Jahres 2013 ........ 28

Aus den Fachbereichen 9

Faustball .................................................... 9

Rhönradturnen ...................................... 10

Schneesport ............................................ 11

Qualifizierung 12

Nachrichten

Turnverbände/-gaue 14

Bücher 24

Bildband Internationales

Deutsches Turnfest 2013 ................... 24

Oeckl – Europa 2013/2014 ............. 24

Das Beste aus 100 Pipos ................... 25

RTJ 25

DTB Kinderturn-Club beim

1. FC Spich .............................................. 25

Personalia 31

Geburtstage im Dezember ................. 31

Impressum 11

RTZ 11/2013


4

RTB-Forum

Das Programm

(Änderungen vorbehalten)

Kotini Junior

Mit seiner Symbiose aus russischer Clownade,

Pantomime, Yoga-Elementen und

Break-Dance definiert Kotini Junior neu,

was man unter Bewegung versteht.

GYMMOTION 2013

Unsere jungen Fans sind die Fankurve

Ende November ist es wieder soweit: Die ultimative Turnshow „GYMMOTION“ tourt

mit ihrem spektakulären Programm – diesmal unter dem Titel „EXPERIENCES“ – durch

Deutschland und macht am 30. November 2013 auch in Düsseldorf Station (am 2. Dezember

gastiert die GYMMOTION unter der Leitung des Turngaus Aachen in Aachen).

Die Vereine hätten ihrem Nachwuchs ein normales Ticket in irgendeinem Block oder in irgendeiner

Reihe kaufen können – oder eben das Fankurven-Ticket. Letzteres haben einige

getan, weshalb viele Kinder und Jugendliche jetzt ein Teil der großen RTJ-Fankurve sind

und die Show zusammen mit ihren Freunden und anderen turnbegeisterten Jugendlichen

erleben. Alle anderen Zuschauer können sich bestimmt wieder auf ein überraschendes

Element aus diesem Block freuen.

Kotini Junior.

Fotos: TVM-Sportmarketing GmbH.

Karten mit Vereinsrabatt

Der RTB hält für die Vereine, die ihm über die jeweiligen Turnverbände/-gaue

angeschlossen sind, ein besonderes Angebot bereit: Bei einer Sammelbestellung

ab 10 Karten (jede Kategorie) gewährt er einen Rabatt in Höhe von 10 % auf die

aufgeführten Eintrittspreise.

Der Vorverkauf über unseren Partner Westticket läuft. Karten sind online unter

www.westticket.de oder bei fast allen Vorverkaufsstellen verfügbar. Auch telefonische

Bestellungen sind – unter der Hotline 0211/ 27400* – möglich. Bei Online-Bestellungen

fallen ggf. zusätzliche Gebühren durch den Ticketanbieter an.

Preise

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Erwachsene, Kat. 1 27,00 € 24,50 € **

Erwachsene, Kat. 2 21,00 € 19,00 € **

Erwachsene, Kat. 3 16,00 € 13,50 € **

Kinder (bis 14 J.), Kat. 1 18,00 € 16,00 € **

Kinder (bis 14 J.), Kat. 2 14,50 € 13,00 € **

Kinder (bis 14 J.), Kat. 3 9,50 € 8,50 € **

Und er behält doch trotz aller Komik die

Tradition des melancholischen und tragischen

Moments der Clownerie bei. Mit

dem Cirque du Soleil war er bereits zwei

Jahre lang in den USA unterwegs und mit

dem Zirkus Roncalli in Deutschland.

DIE TVM-SPORTMARKETING GMBH, DER RHEINISCHE TURNER-

BUND UND DER TURNVERBAND DÜSSELDORF PRÄSENTIEREN:

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oder der Düsseldorfer Familienkarte. Rabatte sind nicht kombinierbar.

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Die einmalige Show aus

Turnen, Theater, Artistik

und Varieté

RTZ 11/2013


RTB-Forum

5

Trio DAC

„Traveler“ ist die spektakuläre, rasante

und komische Darbietung des Trio DAC

auf dem Schleuderbrett. Die sehr hohen

Sprünge, die vielen geschraubten Salti

und die witzigen Inszenierungseinfälle

überzeugten nicht nur beim Circus Monti

in der Schweiz, sondern auch weltweit das

Publikum.

Lords of Gravity

Die Sensation aus Ungarn. Die wohl spektakulärste

Trampolin-Slam Dunk-Show der

Welt. Bereits in der ganzen Welt demonstrierten

die Lords of Gravity ihre unvergleichliche

Showperformance. Zwei einzigartige

Shows werden Sie aus dem Staunen

nicht mehr heraus bringen. Minitrampolin-

Aktion mit Dunkings in den Basketballkorb.

Lords of Gravity wollen während der

GYMMOTION versuchen, den aktuellen

Weltrekord zu brechen.

Rhythmische Sportgymnastik Einzel

Einzelperformance mit der Deutschen

Schülermeisterin Alina Diakov. Die Shownummer

„Great Final“ zeigt Rhythmische

Sportgymnastik auf höchstem Niveau.

Atemberaubende Würfe, komplexe Bewegungen

und unvergleichliche Verrenkungen

kombiniert in einer Übung. Das ist

„Great Final“.

Alina Diakov.

Air Cross

Zwei Air-Track-Bahnen, die ein Kreuz bilden.

16 Meter Tumblingbahn. Eine Startrampe,

um den Artisten maximale Power

zu ermöglichen. Zwei Frauen und sechs

Männer aus der Bundesliga im Turnen und

vier Power-Tumbler aus der polnischen Nationalmannschaft

zeigen Doppelsalti mit

und ohne Schrauben – synchron von bis

zu vier Artisten. Akrobatik auf höchstem

Level.

Trio DAC.

Snow White Reloaded

Barrenturnen der nächsten Generation.

Akrobatik, Slapstick und Turnen.

White Magic

Kraftakrobatik verschmolzen mit Äquilibristik

und Rhythmischer Sportgymnastik.

Referee Revolution

Die Trampolinshow mit dem Weltcup-Gewinner

im Trampolinturnen, Michael Serth.

Rhythmische Sportgymnastik Team

Die Shownummer „Adventure“ – präsentiert

von fünf jungen Athletinnen des Landesleistungszentrums

Leverkusen. Rhythmische

Sportgymnastik der deutschen

Spitzenklasse. Dynamik und Ästhetik kombiniert

mit Kunst sich zu „verbiegen“.

Torime

Die drei außergewöhnlichen Akrobatinnen

Valentina, Anastasiia und Karyna aus der

Zirkusschule in Kiew gehören zu den Besten

ihrer Zunft. Als Torime demonstrieren

sie eine perfekte Mischung aus Power, Anmut

und Ästhetik.

... und noch viel mehr.

Richard Dohmen

Lords of Gravity.

RTZ 11/2013


6 RTB-Forum

DTB-Festschriftenwettbewerb 2012

Festschriften von RTB-Vereinen

prämiert

Zahlreiche Vereine aus dem Verbandsgebiet des Rheinischen

Turnerbundes (RTB) haben im Jahr 2012 ihre Jubiläumsfestschrift

beim Deutschen Turner-Bund (DTB)

eingereicht, um sie im Rahmen des Festschriftenwettbewerbs

bewerten zu lassen. Kürzlich gaben die Verantwortlichen

beim DTB das Ergebnis bekannt: Der RTB

gratuliert dem TV Hangelar, dem TV Allrath und dem

Nützenberger Turn- und Spielverein, die sich die Plätze

eins bis drei sicherten.

Ein wesentliches Kriterium bei der Bewertung der Festschriften

ist natürlich die historische Aufarbeitung der

Vereinsgeschichte, die von der Quellenlage abhängig ist

– und da sind in der Folge zahlreicher Wechsel im Vorstand

doch oft Lücken zu verzeichnen. Daher ist das Thema

Archivierung zwar selten aktueller Bestandteil der

Vorstandsarbeit, aber bei der Erstellung einer Festschrift

wird es wichtig. Heutzutage bestehen

verschiedene Möglichkeiten,

die Dokumente zu sichern. Eine „Bibliothek“

bietet der RTB mit seinem

Online-Archiv (vgl. www.rtb-archiv.

findbuch.net), in dem die Bestände

an Festschriften archiviert sind und

welches online zugänglich ist.

Mitmachen lohnt sich!

In einigen der eingereichten Schriften

wurde die Vereinsgeschichte

sehr umfangreich dokumentiert

und analysiert. Nachfolgend führen

wir die jeweilige Begründung der

Jury für die drei besten Festschriften

aus dem Jahr 2012 auf.

Der DTB zeichnet im nächsten Jahr Vereine aus, die 2013 Jubiläumsfestschriften

aufgelegt oder sich anderweitig in besonderer Weise mit

der eigenen Historie auseinandergesetzt haben. Eine eigens für den

Festschriftenwettbewerb berufene Experten-Jury sichtet, bewertet und

kürt die Besten. Alle Informationen zum Wettbewerb sowie das Teilnahmeformular

zum Downloaden finden Sie auf der RTB-Homepage unter

www.rtb.de (Rubrik „Service“) oder auf der DTB-Homepage unter www.

dtb-online.de (Rubrik „Verband“). Weitere Informationen zu beiden

Wettbewerben sind erhältlich beim Deutschen Turner-Bund (DTB), Martina

Dröll, Tel.: 069/67801-123, E-Mail: martina.droell@dtb-online.de.

1. Platz

TV Hangelar 1962 e.V.

Diese Festschrift würdigt auf fast 50 Seiten die 50-jährige

Vereinsgeschichte. Nach einem einleitenden Kapitel

zur Turngeschichte in Deutschland wird die Vereinsgeschichte

bis zur Gegenwart dargestellt. Die Abteilungen

stellen sich vor, zusätzlich gibt umfangreiches Bildmaterial

einen Einblick ins vielseitige, aktuelle Vereinsleben.

Manchmal hätten sich die Juroren etwas weniger Bilder

gewünscht. Dennoch haben sie den 1. Platz vergeben.

RTZ 11/2013

2. Platz

TV Allrath 1912 e.V.

100 Jahre Vereinsgeschichte werden

in dieser Jubiläumsschrift anschaulich

dargestellt. Nach zahlreichen

Grußworten findet man

Erläuterungen zum Vereinswappen,

dann die Vereinsgeschichte und

letztendlich einen Einblick in aktuelle

und auch ehemalige Sportangebote.

Im letzten Teil werden

verschiedene Projekte des sozialen

Engagements angeführt und auch

durch Presseberichte unterlegt. Die

Jury fand besonders erwähnenswert,

dass die Werbung immer auf

der linken Seite abgedruckt wurde,

weil dies den Lesefluss nicht allzu

sehr stört.

Platz 3

Nützenberger Turn- und

Spielverein e.V.

Auch 50 Jahre Vereinsgeschichte

sind es wert, eine Festschrift zu

verfassen – wie an diesem Beispiel

(und am Sieger TV Hangelar) zu sehen

ist. Die Juroren hat bei dieser

Festschrift ihr übersichtliches und

nicht überladenes Layout überzeigt.

Besonders die Abbildungen sind gut

gewählt und bestens platziert. Sicherlich

rufen die Fotos auf den letzten

40 Seiten bei vielen Mitgliedern

Erinnerungen an ihre persönliche

Vereinsgeschichte hervor. Inhaltlich

werden die Vereinsgeschichte und

das aktuelle Angebot dargestellt.

Richard Dohmen


RTB-Forum

7

„Tage des Sports“

in Bergisch Gladbach

Die Landesturnschule

öffnete ihre Türen

An den „Tagen des Sports“, die vom 10.

bis zum 12. Oktober 2013 anlässlich der

Wiedereröffnung der BELKAW-Arena in

Bergisch Gladbach durchgeführt wurden,

hatte auch die Rheinische Landesturnschule

(LTS) des Rheinischen Turnerbundes

(RTB) an einem Tag ihre Pforten geöffnet.

Einige Besucher nutzten die drei

Rundgänge in der LTS, um mal hinter die

Kulissen der weitläufig angelegten Gebäude

zu gucken.

Im Stadiongelände der BELKAW-Arena

befindet sich nicht nur die Zentrale des

drittgrößten Sportverbandes in Nordrhein-Westfalen,

sondern auch das Ausbildungs-

und Kongresszentrum des RTB.

Daran angeschlossen sind ein Hotel und

gastronomische Einrichtungen, die auch

allen Gästen von außerhalb des Sports

Die LTS und Umgebung aus der Vogelperspektive. Foto: RTB.

offen stehen. Neben dem Schwimmbad

mit Sauna, dem Bundesstützpunkt Gerätturnen

weiblich mit Turn-Talentschule stehen

zudem zwei große Trainingshallen zur

Verfügung.

Viele Kinder und Jugendliche aus Bergisch

Gladbach werden speziell das Schwimmbad

– vom Schulsport – schon gekannt

haben. Auch die beiden großen Trainingshallen

werden von den örtlichen Vereinen

für ihre Angebote genutzt. Das (Sport-)

Hotel hingegen ist in Bergisch Gladbach

weniger bekannt.

Richard Dohmen

Impressionen vom Tag der Offenen Tür in der LTS.

Fotos: RTB/Richard Dohmen.

RTZ 11/2013


8

RTB-Forum

Personalia

Klaus Bauer wird 80 Jahre

Foto: RTB/Richard Dohmen.

Seinen 80. Geburtstag wird Klaus Bauer

am 9. November 2013 feiern. In seiner

Freizeit engagierte er sich ehrenamtlich

im Verein und in Verbänden und füllte alle

übernommenen Aufgaben mit Leben.

In den Bergischen Turnverein Ronsdorf-

Graben trat Klaus Bauer 1955 ein. Nach

einem Jahr wurde er schon Männerturnwart,

danach folgten die Positionen Oberturnwart,

2. Vorsitzender, Kassenwart und

von 1983 bis 1996 fungierter er als 1. Vorsitzender.

In die Zeit seines Vorsitzes fiel

auch der Bau des Vereinsheims, bei dem

er sich mit Oberturnwart Hans Hermann

Gürtzgen vorbildlich in der praktischen Arbeit

betätigte.

Im Wuppertaler Turngau übernahm Klaus

Bauer von 1958 bis 1968 die Ämter Männer-,

Gymnastik- und Trampolinwart. In

den Jahren 1960 bis 1991 war er im Rheinischen

Turnerbund (RTB) als Gymnastik-,

Männerturn-, Freizeit- und Altersturnwart

tätig. Hier gründete er die RTB-Gymnastikvorführgruppe

mit 30 Turnerinnen und

Turnern, die von 1976 bis 1986 mit den

von Klaus Bauer erarbeiteten Choreografien

vielfach auftrat.

Von Januar 2004 bis September 2013

kümmerte sich Klaus Bauer sehr intensiv

um das Archiv des RTB, indem er die

Sammlungen auflistete und im Internet

veröffentlichte.

In den Positionen Bundesturnwart und

Pressebeauftragter war Klaus Bauer in

den 1970er- und 1980er-Jahren im Deutschen

Turner-Bund (DTB) tätig und im

Stadtsportbund Wuppertal (SSB) war er

von 1962 bis 1991 Sportwart bzw. Lehrwart.

Als Lehrwart betätigte er sich zudem

im Landesportbund Nordrhein-Westfalen

(LSB NRW) und im LSB-Bildungswerk.

RTZ 11/2013

Aus seiner beruflichen Tätigkeit heraus

schloss sich Klaus Bauer der International

Police Association (IPA) an, in der er Kreisvorsitzender

und zwei Jahre Stellvertretender

Landesvorsitzender war.

Selbst sehr sportlich, kann er auf manche

Erfolge zurückblicken: Viermal war er

Landesmeister im Seitpferdturnen, einmal

Landesmeister im Trampolinturnen und

zudem Dritter im Neunkampf im RTB.

Für seinen idealistischen Einsatz wurde

Klaus Bauer vielfach gedankt. So ist er

unter anderem Ehrenvorstandsmitglied im

Bergischen TV Ronsdorf-Graben, er erhielt

die Ehrenmedaille des SSB Wuppertal, den

Ehrenbrief des DTB und das Bundesverdienstkreuz

der Bundesrepublik Deutschland.


sz

Herzliche

Glückwünsche!

Foto: Claudia Pauli.

Im Namen des Rheinischen Turnerbundes

(RTB) gratulieren wir Dir,

lieber Klaus, zu Deinem besonderen

Ehrentag. Wir bedauern sehr, dass

Du im Herbst 2013 aus gesundheitlichen

Gründen Deine ebenso

langjährige wie hervorragende Tätigkeit

im Zusammenhang mit dem

RTB-Archiv aufgeben musstest und

bedanken uns herzlich für Dein Engagement.

Wir hoffen, dass Du dem

Turnen auf andere Weise noch über

viele Jahre verbunden bleibst!

Alles Gute wünschen Dir

Wolfgang Wirtz

Präsident

Claudia Pauli

Vizepräsidentin

Gesellschaftspolitik (komm.)


Rheinische Turnzeitung

Zwei Doppelausgaben

im Jahr 2014

Die Rheinische Turnzeitung (RTZ)

befindet sich derzeit in einem vielschichtigen

Veränderungsprozess. Im

Zuge dessen wird unter anderem die

Erscheinungsweise des Fachmagazins

modifiziert. Nachdem in diesem

Jahr erstmals seit vielen Jahren elf

Ausgaben produziert wurden, sind

für 2014 zehn Hefte geplant.

Vorgesehen ist eine Doppelausgabe

für die Monate Januar/Februar,

die Anfang Februar erscheint (Redaktionsschluss:

10.01.2014), und

eine Doppelausgabe für die Monate

Juli/August, die Anfang Juli

herauskommt (Redaktionsschluss:

10.06.2014). Entsprechend wird in

den Monaten Januar und August

keine RTZ bei Ihnen im Briefkasten

liegen.

Von den angedachten Veränderungen

konnten bislang nur einige

umgesetzt werden. Die Redaktion

arbeitet jedoch – unter anderem

zusammen mit den Mitgliedern des

RTB-Präsidiums und den (weiteren)

Mitarbeitern in der RTB-Geschäftsstelle

– intensiv daran, die Entwicklung

des Fachmagazins insgesamt

voranzutreiben, um letztlich die

Attraktivität der RTZ weiter zu erhöhen.

Wir bedanken uns bei Ihnen, liebe

Leserinnen und Leser, für Ihre Treue

und wünschen Ihnen schon jetzt

eine angenehme Vorweihnachtszeit!

Die Redaktion der RTZ


Aus den Fachbereichen

9

Die Delegation des RTB bei den nationalen Titelkämpfen 2013. Fotos: Wolfgang von Neuß.

Deutsche Jugendmeisterschaft

der Landesturnverbände

Gold und Silber in der

Einzelwertung

Wiederum recht erfolgreich verlief die

Deutsche Jugendmeisterschaft der Landesturnverbände

(LTV) für die vier Auswahlmannschaften

des Rheinischen Turnerbundes

(RTB):

Während man sich am 21./22. September

2013 in Wangersen in der Einzelwertung

mit der männlichen U18 den Titel sowie

mit der weiblichen U18 die Vizemeisterschaft

sicherte, verpasste man in der

Gesamtwertung die Bronzemedaille nur

hauchdünn. Hier war der RTB mit den

drittplatzierten Schwaben punktgleich

und auch in der Einzelwertung wiesen

beide LTV einen Titel auf. Den Ausschlag

gab letztlich die bessere Platzierung der

Schwaben mit der männlichen U14.

Dennoch waren die Verantwortlichen mit

dem Ergebnis keineswegs unzufrieden –

ergaben sich doch noch kurzfristig geringe

Änderungen zumindest in den Kadern der

mU14 und der wU18.

Die männliche U18 wurde Deutscher Meister.

Die Endstände:

Weibliche U14:

1. Bayern; 2. Niedersachsen; 3. Schleswig-

Holstein; 4. Schwaben; 5. Rheinland; 6.

Sachsen; 7. Hessen; 8. Baden; 9. Berlin/

Brandenburg; 10. Mecklenburg-Vorpommern;

11. Westfalen; 12. Mittelrhein/

Rheinhessen; 13. Sachsen-Anhalt.

Männliche U14:

1. Schwaben; 2. Sachsen; 3. Niedersachsen;

4. Bayern; 5. Schleswig-Holstein; 6.

Baden; 7. Berlin/Brandenburg; 8. Rheinland;

9. Mecklenburg-Vorpommern; 10.

Westfalen; 11. Hessen; 12. Mittelrhein/

Rheinhessen; 13. Sachsen-Anhalt.

Weibliche U18:

1. Schleswig-Holstein; 2. Rheinland; 3.

Niedersachsen; 4. Sachsen; 5. Westfalen;

6. Mittelrhein/Rheinhessen; 7. Schwaben;

8. Baden; 9. Bayern; 10. Hessen; 11. Berlin/Brandenburg.

Männliche U18:

1. Rheinland; 2. Baden; 3. Niedersachsen;

4. Schwaben; 5. Schleswig-Holstein; 6. Bayern;

7. Berlin/Brandenburg; 8. Westfalen;

9. Mittelrhein/ Rheinhessen; 10. Hessen.

Gesamtwertung:

1. Niedersachsen 11 Punkte; 2. Schleswig-

Holstein 14; 3. Schwaben 16; 4. Rheinland

16; 5. Bayern 20; 6. Baden 24; 7. Berlin/

Brandenburg 34; 8. Westfalen 34; 9. Hessen

38; 10. Mittelrhein/Rheinhessen 39.

Die LTV Sachsen, Sachsen-Anhalt und

Mecklenburg-Vorpommern fanden in der

Gesamtwertung keine Berücksichtigung,

da Sie nur mit drei bzw. zwei Auswahlmannschaften

am Start waren.

Zur Delegation des RTB gehörten:

Weibliche U14:

Lisa Brix; Johanna Hansen (beide Braschosser

TV); Bea Hetkamp (Ohligser TV);

Wiebke Putzmann (TV Voerde); May Mehle;

Ronja Müller; Katrin Hagen; Annika Hoverath

(alle TSV Bayer 04 Leverkusen); Trainerin:

Vivien Schetter (Leichlinger TV); Betreuerin:

Susanne Weber (Leichlinger TV).

Männliche U14:

Thiemo Reuter; David Wieczorek (beide

DJK Odenkirchen); Felix Adamietz (TV Osberghausen);

Maximilian Hoverath (TuS

Mondorf); Jan Horsthemke (Leichlinger

TV); Luca Rother; Finn Schomerus (beide

TV Voerde); Nicolai Lorenz (TKD Duisburg);

Trainer: Sebastian Pynappel (TV Voerde);

Betreuerin: Lena von Naguschewski

(TG 1881 Düsseldorf).

Weibliche U18:

Katja Hofmann; Jana Hasenjäger (beide

TV Voerde); Lina Hasen jäger (Leichlinger

TV); Inga Maus (Ohligser TV); Ayleen Hodel;

Stefanie Lebensorger; Jana Schmidt

(alle TSV Bayer 04 Leverkusen); Julia Rosenberg

(Braschosser TV). Trainerin: Brigitte

Ziesing (Leichlinger TV); Betreuerin:

Corinna Rosenberg (Braschosser TV).

Männliche U18:

Felix Hutz; Lukas Küll; Oliver Schaper (alle

ESV Wuppertal-West); Philip Hofmann

(TV Voerde); Kevin Schmalbach; Alexander

Voos; Christian Weber; Maurice Zabka

(alle Leichlinger TV). Trainer: Karsten

Weinberger (ESV Wuppertal-West); Betreuer:

Thomas von Naguschewski (TG 1881

Düsseldorf).

Schiedsrichter:

Harald Illing; Florian Illing (beide DJK

Sparta Bilk).

Delegationsleiter:

Wolfgang von Neuß (TKD Duisburg).

Wolfgang von Neuß, CP

RTZ 11/2013


10 Aus den Fachbereichen

Deutschland-Cup

RTB-Team nominiert

Den Sprung ins Deutschland-Cup-Team

des Rheinischen Turnerbundes (RTB)

schafften zusammen 19 Turnerinnen

und Turner aus neun Vereinen. Die Entscheidung

fiel Mitte Oktober bei einem

Ausscheidungs-Wettkampf, der vom TV

Arnsberg ausgerichtet wurde. Zehn Aktive

jeder Altersklasse hatten sich im Jahresverlauf

dafür qualifiziert.

Der RTB und der Westfälische Turnerbund

(WTB) ermittelten im Sauerland die besten

drei Turnerinnen und Turner in den

verschiedenen Leistungsklassen, die dann

für ihren Turnverband beim Deutschland-

Cup 2013 starten. Dieser findet am 9./10.

November in Würzburg statt.

Schülerinnen (L5, 12 bis 14 Jahre):

Leonie Wilsch (Bonner TV), Katja Walder

(SG Rot Weiß Gierath), Paula Stennes (SG

Essen-Heisingen), Ersatzturnerin: Michelle

Geldery (TSV Bayer 04 Leverkusen).

Schüler:

Marek Krings (TSV Bayer 04 Leverkusen),

Yanneck Gabriel, Philipp Remy (beide SG

Essen Heisingen).

Kinder (9 bis 11 Jahre):

Zoe Stolle, Selina Stöffler (beide TSV Bayer

04 Leverkusen), Franziska Wilsch (Bonner

TV), Ersatzturnerin: Swantje Zarges (TSV

Bayer 04 Leverkusen).

Jungen: Maurice Pfeifer (VSTV Wuppertal),

Leon Eschrich, Jan Hemmes (beide

SG Langenfeld), Ersatzturner: Jan Schulz

(VSTV Wuppertal).

Männer: Markus Lang (Stolberger TG/TB

Breinig). Er ist aktuell der einzige Turner

im Rheinland.

Norddeutsche Vereins-

Mannschaftsmeisterschaften

Anke Köller, CP

Aylin Peters qualifizierte sich mit dem TV Bensberg

ebenfalls für die nationalen Titelkämpfe.

Bei den Norddeutschen Vereins-Mannschaftsmeisterschaften

Ende September

in Essen qualifizierten sich der TSV Bayer

04 Leverkusen, die SG Essen-Heisingen

und der TV Bensberg für die Deutsche

Vereins-Mannschaftsmeisterschaft. Diese

wird am 9. November 2013 in Würzburg

ausgetragen.

Herbstpokal

TV Bredeney siegreich

Anke Köller, CP

Die Qualifizierten seitens des RTB:

Frauen (L7):

Annika Bonin (TV Bredeney), Michèle Wolter

(Bonner TV), Alexandra Tschirner (TV

Bredeney), Ersatzturnerin: Daniela Wilden

(SG Langenfeld).

Jugend weiblich (L6, 15 bis 18 Jahre):

Lisa Rohde (TV Bredeney), Julia an der

Brügge (SG Essen-Heisingen), Agnes Bothe

(TSV Bayer 04 Leverkusen), Ersatzturnerin:

Aylin Peters (TV Bensberg).

RTZ 11/2013

Lea Köstering wurde mit der SG Essen-Heisingen

Norddeutscher Vize-Mannschaftsmeister.

Fotos: www.rhoenrad-dtb.de, Hanno Hüning.

19 Aktive qualifizierten sich für das Team des RTB, das beim Deutschland-Cup in Würzburg antreten wird.

Foto: Anke Köller.

Mit dem Herbstpokal der SG Rot-Weiß

Gierath endeten kurz nach den Sommerferien

für die Rhönradturner der Landesklasse

die Wettkämpfe zur Ermittlung der

Rheinland-Rangliste. Damit standen die

ersten Zehn der jeweiligen Leistungsklasse

fest. Sie bestritten am 12. Oktober in

Arnsberg den Qualifikationswettkampf um

die Teilnahme am Deutschland-Cup 2013

(vgl. separater Artikel).

Die Platzierten:

Frauen (L7):

1. Annika Bonin (TV Bredeney), 2. Michèle

Wolter (Bonner TV) und Alexandra Tschirner

(TV Bredeney).

Männer:

Markus Lang (Stolberger TG/TB Breinig).

Jugendturnerinnen (L6):

1. Lisa Rohde (TV Bredeney), 2. Julia An

der Brügge (SG Essen-Heisingen), 3. Aylin

Peters (TV Bensberg).

Schülerinnen (L5C):

1. Paula Stinnes (SG Essen-Heisingen), 2.

Katja Waldner (SG Rot-Weiß Gierath), 3.

Michelle Geldery (TSV Bayer 04 Leverkusen)

und Leonie Wilsch (Bonner TV).

Schülerinnen (L5D):

1. Zoe Stolle (TSV Bayer 04 Leverkusen),


Aus den Fachbereichen

Impressum

11

Nadine Müller (TV Bensberg) kam bei den Frauen

auf Platz sechs. Foto: Anke Köller.

2. Franziska Wilsch (Bonner TV), 3. Swantje

Zarges (TSV Bayer 04 Leverkusen).

Schülerinnen (L5E):

1. Laetitia Kohlhammer, 2. Selina Stöffler, 3.

Ella Köhler (alle TSV Bayer 04 Leverkusen).

Schüler:

1. Torben Hebel, 2. Marek Krings (beide

TSV Bayer 04 Leverkusen), 3. Leon Eschrich

(SG Langenfeld).

Anfänger:

In den verschiedenen Altersstufen gewannen

Sarah Fries, Annick Fries (beide TV

Elsig), Viktoria Maksimenko (SG Rot-Weiß

Gierath) und Justin Raspel (SG Essen-Heisingen).

Mannschaftswertung um den

Herbstpokal:

1. TV Bredeney, 2. TV Bensberg, 3. Bonner TV.

Anke Köller, CP

Hinweis:

Die Artikel finden Sie in voller Länge

auf der RTB-Homepage unter www.

rtb.de (Rubrik „Sportarten“, Unterrubrik

„Rhönradturnen“).

NRW-Sportlerwahl 2013

Riccarda Vogel nominiert

Einen ausführlichen Artikel zur Nominierung

der zweifachen Weltmeisterin von

2013 im Rhönradturnen finden Sie auf

S. 3 (THEMA) in dieser Ausgabe.

CP

FACHBEREICH SCHNEESPORT

Der Traum

vom Skilehrer …

... muss kein Traum bleiben. Im Rheinischen

Turnerbund (RTB) und im

Westfälischen Turnerbund (WTB)

besteht die Möglichkeit, die Ausbildung

zum Ski-Übungsleiter Grundstufe

(Trainer-C: Breitensport, Fitness

und Gesundheit, Natursport Winter)

in Praxis- und Theorielehrgängen zu

absolvieren.

Die Ausbildung richtet sich an

Mitglieder in den Vereinen der

Turnverbände/-gaue des RTB und

des WTB, die gerne in der Vereinsarbeit

als Übungsleiter im Schnee

oder in der Turnhalle tätig werden

möchten.

Voraussetzung für einen Ski-Übungsleiter

ist sehr gutes Skifahren; allerdings

ist ein guter Skiläufer nicht

automatisch ein guter Skilehrer.

In der Ausbildung werden daher intensiv

praktische und theoretische

Einheiten mit jeweiligen Überprüfungen

durchgeführt. Die Ausbildung

wird durch das Lehrteam des

Rheinisch-Westfälischen Turnerbundes

– Schneesport (R/WTB) auf

fachlich hohem Niveau durchgeführt.

Der R/WTB bietet neben der Ausbildung

auch organisierte Skifahrten

(auch für Gäste) und Fortbildungen

an. Trainingstermine und Sichtungsfahrten

finden in der Skihalle Neuss

statt. Neben Ski alpin werden auch

Skilanglauf, Schneeschuhwandern

oder ein Familienskitag mit abwechslungsreichen

Workshops im

Sauerland angeboten.

Weitere Informationen dazu

finden sich im Internet unter

www.rwtb-schneesport.de.

Als Ansprechpartner fungieren

Joachim Steffens

(Landesfachwart RTB;

Tel.: 02472/4442) und

Reiner Rosga

(Landesfachwart WTB;

Tel.: 02391/51700).

Ulrike Möllhausen

Impressum

Rheinische Turnzeitung

66. Jahrgang / ISSN 0723-4260

Herausgeber

Rheinischer Turnerbund e.V.

Paffrather Straße 133

51465 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202-2003-0

Telefax: 02202-2003-90

E-Mail: presse@rtb.de

Schriftleitung und verantwortlich

für die Herausgabe: Bernd Seibert

Die Rheinische Turnzeitung erscheint derzeit

11 x im Jahr in der ersten Woche des

Monats.

Redaktion

Dr. Claudia Pauli / cp-presse

Telefon: 01 73-4 97 49 80

E-Mail: claudia.pauli@cp-presse.de

oder rtz@rtb.de

Richard Dohmen

Telefon: 02202-2003-21

Telefax 02202-2003-90

E-Mail: rtz@rtb.de

Gestaltung

Dr. Claudia Pauli, Richard Dohmen,

Christian Hüpgen (RASS GmbH & Co. KG)

Es können nur Berichte, Fotos etc. veröffentlicht

werden, die der Redaktion der RTZ

von dem jeweiligen Turnverband/-gau bzw.

Fachbereich zugehen. Die Vereine werden

entsprechend gebeten, ihre Artikel, Bilder

etc. an den jeweiligen Turn verband/-gau

bzw. Fachbereich zu senden. Die Redaktion

behält sich vor, die Einsendungen vor der

Veröffentlichung zu bearbeiten. Für die

Inhalte der Rubriken „Regionale Ausschreibungen“

und „Nachrichten Turnverbände/-

gaue“ sind allein die Turnverbände bzw.

-gaue verantwortlich. Die darin getroffenen

Aussagen müssen nicht der Meinung der

RTZ-Redaktion entsprechen. Nachdruck,

auch auszugsweise, ist erwünscht (mit

Quellenangabe). Um ein Belegexemplar

wird gebeten.

Redaktionsschluss

10. des Vormonats

Anzeigenleitung

Richard Dohmen

Telefon: 02202-2003-0

Telefax: 02202-2003-90

E-Mail: presse@rtb.de

Media-Daten vom 1. Oktober 2012.

Abonnement

Die Abonnementverwaltung liegt beim

RTB. Bestellungen und Abmeldungen sind

an den RTB zu richten.

Die Jahresbezugsgebühr beträgt 27,– E inkl.

Porto und Mehrwertsteuer. Der Abonnementvertrag

ist auf unbestimmte Zeit geschlossen,

falls nicht ausdrücklich anders

vereinbart.

Produktion

Rass GmbH & Co. KG

Druck & Kommunikation

Höffenstraße 20-22

51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202-2 99 49-0

Telefax: 02202-2 99 49-27

E-Mail: info@rass.de

RTZ 11/2013


12

Qualifizierung

Qualifizierung beim RTB

Lehrgangspläne 2013

Die Lehrgangspläne des RTB und der DTB-

Akademie können in der RTB-Geschäftsstelle

angefordert werden. Es ist möglich,

alle Maßnahmen über das GymNet, d.h.

online, zu buchen.

Stets aktuelle und ausführliche Informationen

zu allen Aus- und Fortbildungsangeboten

sind auf der RTB-Homepage unter

www.rtb.de im Bereich „Qualifizierung“ zu

finden.

Als Ansprechpartner für Fragen rund

um die Qualifizierungsmaßnahmen

des RTB fungieren:

Florian Klug

Tel.: 02202/2003-24

E-Mail: klug@rtb.de

Robert Wagner

Tel.: 02202/2003-26

E-Mail: wagner@rtb.de

RTZ 11/2013

Qualifizierung in den

Turnverbänden/-gauen

www.turnverband-aggertal-oberberg.de

Übungsleiter-/Trainer-Fortbildung

„Schweigen schützt die

Falschen“ – Prävention und

Intervention sexualisierter

Gewalt im Sport

Umfang: 8LE

Termin: Sa., 23.11.2013

Zeit: 10.00-17.00 Uhr

Ort:

Engelskirchen-Osberghausen,

Turnhalle, Jahnstraße 20

Beschreibung:

Kinder brauchen vertrauensvolle Beziehungen.

Häufig finden sie diese bei den

Übungsleiterinnen und Übungsleitern,

Trainerinnen und Trainern in den Sportvereinen.

Ihnen vertrauen sich Mädchen und

Jungen gerade in schwierigen Situationen

an. Dann stellt sich für die Angesprochenen

die Frage „Was tun?“ Die Benennung

von sexualisierter Gewalt und die Aufdeckung

von Gewalttaten erzeugen vielfältige

Gefühle – Zorn, Ekel, Ohnmacht,

Unsicherheit, Empörung, Widerstand und

Abwehr bei den Beteiligten. Aus Angst,

etwas Falsches zu tun, geschieht oft gar

nichts bzw. es werden nicht die richtigen

Schritte ergriffen. Auf der anderen Seite

entstehen Verdachtsmomente innerhalb

eines Vereins mit Vermutungen und Sorgen

sowie der Frage „Soll ich als Übungsleiter/in

überhaupt noch mit Kindern

arbeiten oder gerate ich von vorne herein

unter Verdacht?“

Der Turnverband Aggertal Oberberg sieht

eine Notwendigkeit, sich zum Wohle unserer

Kinder und Jugendlichen in unseren

Vereinen mit diesem Themenbereich zu

beschäftigen. Wir möchten aber auch die

Trainer/innen bzw. Übungsleiter/innen in

ihren Abteilungen mit dieser Fortbildung

informieren und sensibilisieren und sie

beim offensiven Umgang gegen Gewalt

unterstützen.

Es werden grundlegende Informationen

über die Formen der Gewalt vermittelt und

für die Vereine Handlungsmöglichkeiten

zur Prävention und Intervention erarbeitet.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit

dem Landessportbund NRW e.V. und der

Sportjugend NRW durchgeführt.

Programmablauf:

• 10.00 Uhr: Begrüßung, Impuls, Einführung

ins Thema

• 10.30 Uhr: Allgemeine Informationen,

eigene Erfahrungen – Prävention – Information

und Umsetzung

• 12.30 Uhr: Mittagspause

• 13.30 Uhr Intervention – Was tun im

Verdachtsfall? – Umsetzung in der eigenen

Organisation; Angebote des LSB u.

a. Organisationen zur Unterstützung

• 16.30 Uhr Zusammenfassung und Perspektiven

Zielgruppen: Trainer-B/-C/ÜL-C

Referent:

Robert Wagner (Lehrteam LSB/Referent

Bildung beim Rheinischen Turnerbund)

Gebühr:

10,- € (inkl. Mittagsimbiss/Getränke)

Anmeldung:

bis 16.11.2013 beim Turnverband Aggertal

Oberberg, Christel Blum,

Tel. 02293/2942, Fax 02262/691036,

E-Mail: blum-christel@t-online.de.

www.turnverband-rheinruhr.de

Fortbildung

Rücken Aktiv –

Bewegen statt schonen

Lehrgangsnr.: 08/2013

Umfang: 8 LE

Ausrichter: Turnverband Rhein-Ruhr in

Kooperation mit dem DTB

(Akademie vor Ort)

Termin: So., 24.11.2013

Zeit: 10.00-17.00 Uhr

Ausbildungsort:

47166 Duisburg, GGS Humboldtstraße 8

(Lehrerparkplatz steht zur Verfügung)

Inhalte:

Diese Fortbildung befähigt Übungsleiter

zur Durchführung des neuen Einsteiger-

Kursprogramms Rücken-Aktiv. Neben der

Schulung einer natürlichen und gesunden


Qualifizierung

13

Haltung und Bewegung, bei der die Wirbelsäule

einen Teil eines Ganzkörper-Haltungskonzepts

darstellt, stellen vor allem

der Einsatz komplexer funktioneller Dehn-,

Kräftigungs- und Stabilisationsübungen

die Schwerpunkte des Kurskonzeptes dar.

Zielgruppe:

Fortbildung für ÜL-/Trainer-C Breitensport,

2. Lizenzstufe „Sport in der Prävention“

mit dem Profil „Haltung und Bewegung“

oder professionelle Ausbildung

(Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten,

Sport- und Gymnastiklehrer) mit nachweislich

gesundheitsorientierter Ausrichtung.

Referent: wird vom DTB gestellt

Lehrgangsleitung, weitere

Informationen bei und Meldungen an:

Carmen Schneider, Tel.: 0203/582437,

E-Mail: Schneider2706@t-online.de

Meldeschluss: 10.11.2013

www.turnen-in-essen.de

Lehrgangstermine ...

... im Überblick

Walter Panhey/

Ressortleiter Organisation

15.-17.11.2013 – A 13-122-9006:

DTB-Kursleiter/in Stressbewältigung

durch Achtsamkeit

Fr.: Haus des Sports,

Sa. + So.: TH Frillendorfer Str. 42

30.11.2013 – F 13-122-2508:

Rücken- und Koordinationstraining,

TH Frillendorfer Str. 42

01.12.2013 – F 13-122-2512:

Gesund trainieren 50 plus,

TH Frillendorfer Str. 42

14./15.12.2013 – A 13-122-1100:

Gruppenhelfer/Sportassistentenausbildung

I und II,

TH GS Bockmühle

Lehrgang

DTB-Trainer/in

Sturzprophylaxe 1

Lehrgangsnr.: A 13-122-9003

Umfang: 25 LE

Termin: 22.-24.11.2013

Zeiten:

Fr. 17.00-21.00 Uhr,

Sa. 09.00-21.00 Uhr,

So. 09.00-16.00 Uhr

Orte:

Fr.: Essen Stadtmitte, Haus des Sports,

Steeler Str. 38; Sa. + So.: TH Theodor Goldschmidt

Realschule, Frillendorfer Str. 42,

45139 Essen

Beschreibung:

Jeder Mensch kann durch Muskeltraining

in Kombination mit einem Gleichgewichtstraining

aktiv etwas tun, um das Sturzrisiko

im Alter ganz erheblich zu minimieren.

In diesem Lehrgang erfahren Sie Näheres

zur Umsetzung.

Inhalte:

Risikofaktoren, Ursachen und Folgen von

Stürzen; Stürze verhindern – Bewegung

kann das wirklich; Krafttraining zur Verhütung

von Stürzen, Hypertrophietraining

im Alter; Balance-Training: Übungen und

Methoden; Standsicherheits- und Mobilitätstraining;

Testen des Sturzrisikos

Referent: H. Wiethoff, DTB

Anerkennung:

unbegrenzt gültiges Zertifikat „DTB-Kursleiter/in

Sturzprophylaxe, Stufe 1“

Voraussetzung:

1. Lizenzstufe oder abgeschlossenes Sportstudium

oder abgeschlossene Berufsausbildung

als Gymnastiklehrer/Krankengymnast/Physiotherapeut

Verlängerung für:

Trainer-/ÜL-C sowie ÜL-B. Dieser Lehrgang

dient auch der Lizenzverlängerung „Sport

der Älteren“

Gebühr:

185,- € für Vereinsmitglieder

230,- € für Nicht-Vereinsmitglieder

Fortbildung

Fit und Gesund

Lehrgangsnr.: F 13-122-3564

Umfang: 8 LE

Termin: So, 08.12.2013

Zeit: 10.00-17.00 Uhr

Ort: TH Theodor Goldschmidt

Realschule, Frillendorfer

Str. 42, 45139 Essen

Beschreibung (Auszug):

In diesem Special wird ein Gesundheitsprogramm

vorgestellt, das gleichermaßen

auf Gesundheits-, Verhaltens- und Verhältniswirkungen

abzielt. Das Konzept

wird an einem Programm für den Gesundheitssport

im Verein konkretisiert, welches

in der Zwischenzeit vielfach erprobt und

auch wissenschaftlich evaluiert wurde.

Im Mittelpunkt der Fortbildung steht die

Vermittlung der verschiedenen Stundensequenzen

wie Erwärmung, Ausdauer, Kraft/

Dehnfähigkeit/Koordination, Entspannung,

Information und Ausklang sowie

deren Verknüpfung unter ganzheitlichen

Gesichtspunkten. Weiterhin werden in

dem Workshop der Aufbau und die Struktur

des Kurs-Konzepts vermittelt, welches

den Qualitätskriterien der Krankenkassen

im Bereich der Prävention entspricht.

Referent: Lehrteam DTB

Voraussetzung/Verlängerung für:

2. Lizenzstufe „Sport in der Prävention“/

Pluspunkt Gesundheit.DTB/DTB-Rückentrainer

Gebühr: 70,- € für Vereinsmitglieder

95,- € für Nicht-Vereinsmitglieder

55,- € für GET-Mitglieder

www.gladbacher-turngau.de

Lehrgang

Aufstockungslehrgang –

Stabilitäts- und

Bewegungsformen

Lehrgangsnr.: 014/2013

Termin: Sa./So., 07./08.12.2013

Zeiten: Sa., 09.00-16.30 Uhr,

So., 09.00-15.30 Uhr

Ort: Turnhalle Morr, Morr 20,

41239 Mönchengladbach

Inhalte:

• Stabilitäts- und Bewegungsformen

für den Körper

• Übungen zur Körperwahrnehmung

• Übungen für den Rücken-, Beckenund

Schulterbereich

Leitung: N.N.

Referentin: Ursula Kirschstein

Gebühr: 50,- € / 100,- €

Meldeschluss:

Anmeldungen schriftlich bis Sa.,

23.11.2013 an die Geschäftsstelle des GTG

RTZ 11/2013


14

Nachrichten Turnverbände/-gaue

www.turngau-aachen.de

Veranstaltung

GYMMOTION

Unter dem Titel „EXPERIENCES“ gastiert

die GYMMOTION 2013 am 2. Dezember in

Aachen. Karten für die Top-Veranstaltung

sind bei Wilfried Braunsdorf (E-Mail: wilfried.braunsdorf@gmx.de)

erhältlich.

FLY & HELP

DIE TVM-SPORTMARKETING GMBH, DER TURNGAU AACHEN

UND DER BURTSCHEIDER TURNVEREIN PRÄSENTIEREN:

www.gymmotion.org

101651

Mo. 02.12.2013 AACHEN

SPORTHALLE NEUKÖLLNER STR. | BEGINN: 19.30 UHR | EINLASS: 18.00 UHR

VORPROGRAMM: 19.00 UHR

INFOS UND KARTEN:

Vorverkauf:

Turngau Aachen | Wilfried Braunsdorf | Viktoriaallee 28 | 52066 Aachen

Tel.: 0152 54917802 | E-Mail: wilfried.braunsdorf@gmx.de

Eintrittspreise:

Erwachsene 27,50 € (25,00 € für GYMCARD-Inhaber)

Kinder/Jugendliche bis 14 Jahre: 17,50 €

Die einmalige Show aus

Turnen, Theater, Artistik

und Varieté

Zielgruppe:

Hobby- und Mixed-Mannschaften jeden

Alters aller im Verbandsgebiet und in den

kooperierenden Gauen und Verbänden

spielenden Prellballgruppen

Preis:

Gespielt wird um den Wanderpokal des

Turnverbandes Aggertal Oberberg, den

„Johann Löhe-Gedächtnispokal“

Reglement:

Gespielt wird nach den Regeln der RTB-

Hobby-Klasse

Meldegeld:

12,- € pro Mannschaft; vor Ort am Spieltag

zu entrichten

Anmeldung bei:

Harald Koch, (Tel.: 02261/7538,

E-Mail: hakoch@yahoo.de).

Gerätturnwettkämpfe

Um den Hermann-

Linden-Pokal

Beschreibung:

Mannschaftswettkampf männlich

Informationen bei:

Heinz Ernst Schmidtseifer

(Tel.: 02264/29911)

Um den Jürgen

Brandsch-Böhm-Pokal

Beschreibung:

Kürwettkampf Einzel männlich

Informationen bei:

Heinz Ernst Schmidtseifer

(Tel.: 02264/29911)

Um den Julia

Malzburg-Pokal

Beschreibung:

Kürwettkampf Einzel weiblich

Informationen bei:

Claudia Kuss (Tel.: 02264/8043)

www.turnverband-rheinruhr.de

Gerätturnen

RTB-Turnliga:

TV Einigkeit auf Rang vier

Auf dem guten vierten Platz beendeten

die Gerätturnerinnen des TV Einigkeit

Mülheim-Dümpten die Saison 2013 in

den Ligen des Rheinischen Turnerbundes

(RTB). Beim dritten und damit letzten

Wettkampf in Bonn kam die Mannschaft

in der insgesamt acht Teams umfassenden

Landesliga 1 wie bei den beiden vorherigen

Veranstaltungen auf Rang vier.

Die Turnerinnen des TSV Viktoria müssen

in der Landesliga 2 als Tabellensiebte einen

Relegationswettkampf bestreiten, in

dem über den Klassenerhalt bzw. über den

Abstieg in die Landesliga 3 entschieden

wird. Gegner der Mülheimerinnen am 9.

November 2013 ist die 2. Mannschaft der

www.turnverband-aggertal-oberberg.de

Prellballturnier

Um den Johann Löhe-

Gedächtnispokal

Ausrichter: TV Osberghausen

Termin: Sa., 9. November 2013

Zeit: ab 14.00 Uhr

Ort: Engelskirchen-

Osberghausen, Turnhalle,

Jahnstraße 20

RTZ 11/2013

Das Team des TV Einigkeit, das in der Landesliga 1 an den Start ging. Sitzend, v.l.: Sarah Nyadu, Janne

Lamberty, Jana Wolter. Stehend, v.l.: Kim Stahl, Julia Scherlitz, Jil Lewandowsky. Foto: Claudia Pauli.


Nachrichten Turnverbände/-gaue

15

SG Kaarst, die sich in der Landesliga 3 Tabellenplatz

zwei sicherte.

Weitere Informationen zur RTB-Turnliga

sowie alle Ergebnisse erhalten Sie im Internet

unter www.rtb-turnliga.de.

Claudia Pauli

Titel an Artur Sahakyan

und Gina Spangel

Bei den diesjährigen Stadtmeisterschaften

und Jahrgangsbestenwettkämpfen in

Mülheim an der Ruhr kürten sich Artur

Sahakyan (KunstTurnVereinigung Ruhr-

West, KTV; KM2) und Gina Spangel (TV

Einigkeit; KM3) zum Stadtmeister bzw. zur

Stadtmeisterin. Während Gina Spangel

erstmals den Pokal in Empfang nehmen

durfte, verteidigte Artur Sahakyan seinen

im Vorjahr gewonnenen Titel erfolgreich.

In den Jahrgangsbestenwettkämpfen freuten

sich folgende Turnerinnen und Turner

über Platz eins:

Jungen:

Jg. 2000/2001: Eduard Krieger (TVD Velbert);

Jg. 2002/2003: Gerrit Lennermann

(TS Saarn); Jg. 2004 und jünger: Berkay

Sen (TB Altendorf)

Mädchen:

KM 4: Franziska Klautke (TSV Viktoria);

WK 6: Sofia Flecken (TS Saarn); WK 5:

Sarah Nyadu (TV Einigkeit); WK 4: Kim

Stahl (TV Einigkeit); WK 3: Alina Gempp

(TV Einigkeit); WK 2: Aaliyah Sholanke (TV

Einigkeit); WK 1: Elisaweter Filonova (TV

Einigkeit).

Claudia Pauli

Die Stadtmeister 2013. Foto: Gerd-Uwe Funk.


Nachruf

Herta Rohde

verstorben

Herta Rohde. Foto: Styrumer TV.

Am 2. September 2013 verstarb im

Alter von 98 Jahren Herta Rohde.

Herta hinterlässt eine große Lücke

in unseren Reihen, die nur schwer

zu schließen sein wird. Als Botschafterin

des Turnens hat sie durch ihre

hohe Präsenz sowie ihre Verlässlichkeit

und Treue zu unserem Verein

breite Akzeptanz und Beliebtheit

erfahren – sie war Vorbild für viele

von uns und wird das auch bleiben.

In den 84 Mitgliedsjahren hat Herta

an vielen Stellen Verantwortung im

Verein übernommen und ihre „Frau“

gestanden – und das mit großen

Erfolgen, die in ihrer Gesamtheit

Herta und den Styrumer Turnverein

untrennbar vereinen.

Der Styrumer Turnverein von 1880

e.V. dankt Herta Rohde für alles,

was sie in langen Jahren für den

Verein geleistet hat. Wir werden

Herta Rohde vermissen – aber nicht

vergessen! Ihr Name ist untrennbar

mit unserem Verein verbunden und

wir werden Herta in ehrender Erinnerung

behalten.

Der Vorstand des Styrumer

Turnvereins von 1880 e.V

www.tvd-internet.de

Gerätturnen

Besuch bei der

Turn-WM-in Antwerpen

Anfang des Jahres reifte im Turnverband

Düsseldorf die Idee, eine Fahrt zu den

Kunstturnweltmeisterschaften im Oktober

in Antwerpen anzubieten. Da die Idee

Anklang fand, wurde die Sportservicemanagerin

der Turnregion Mitte und des

Turnverbandes mit der weiteren Planung

betraut.

Auch beim Stadtrundgang kann geturnt werden.

Fotos: Dirk Ludwikowski.

Anke Wodarz erstellte die Ausschreibung

und das Informationsmaterial. Aus dem

Turnverband Düsseldorf meldeten sich

25 Interessierte und aus Mülheim (Turnverband

Rhein-Ruhr) zwei. Damit war die

Mindestteilnehmerzahl erreicht und die

Fahrt konnte durchgeführt werden. Es wurde

eine Bustour zu den beiden Finaltagen

(Samstag/Sonntag) angeboten.

Zum Paket gehörten die Busfahrt, eine

Übernachtung mit Frühstück und die Eintrittskarten.

Tatsächlich starteten am 5.

Oktober 26 Turninteressierte in Richtung

Antwerpen. Anke Wodarz hatte die Tour

bestens vorbereitet, die Reiseleitung lag in

den Händen von Claudia Lindt.

Nach der Ankunft in Antwerpen blieb bis

zu den Wettkämpfen noch etwas Zeit, die

zur Erkundung der näheren Umgebung

genutzt wurde. Der erste Finaltag ging bis

zum frühen Abend. Den Rest des Abends

nutzte ein Teil der Gruppe zum gemeinsamen

Abendessen, ein Teil erkundete Antwerpen

bei Nacht.

RTZ 11/2013


16

Nachrichten Turnverbände/-gaue


Nachruf

Trauer um

Jupp Knops

Die Gruppe verfolgt aufmerksam die Übungen und

Wertungen

Der Sonntagvormittag stand zur freien

Verfügung. Die Zeit wurde zur weiteren

Besichtigung von Antwerpen genutzt. Am

Nachmittag wurde der zweite Teil der Finalwettkämpfe

besucht. Anschließend

ging es wieder Richtung Heimat. Nach

problemloser Rückfahrt kam die Gruppe

erschöpft, aber zufrieden wieder in Düsseldorf

an.

Alle Teilnehmer waren sich einig: Es war

eine tolle Tour mit unvergesslichen Erlebnissen.

Alles war von Anke Wodarz perfekt

vorbereitet und von Claudia Lindt hervorragend

durchgeführt worden. „Danke“ an

die Beiden für ihr Engagement!

Dirk Ludwikowski

RTB-Turnliga:

„Kaarster Spatzen“ auf

Relegationsplatz

Das Turnteam Kaarst 2 konnte die Saison

erfolgreich abschließen. Die Mannschaft

erreichte in der Landesliga 3 den zweiten

Die Faustballvereine der Stadt Düsseldorf

trauern um Heinz Josef (Jupp)

Knops. Zwei Tage nach seinem 79.

Geburtstag ging ein sehr engagierter

Faustballkamerad für immer von uns.

Jupp Knops lebte für den Faustballsport.

Als ehrenamtlicher Trainer und

Funktionär war er seiner Sportart in

vielen Bereichen verbunden. Er war im

Verein tätig (Sportwart), im Turnverband

(Fachwart und Vorsitzender) und

Vorsitzender des Faustball Fördervereins

Düsseldorf e.V.

Über den Förderverein pflegte er den

Kontakt zu den Schulen. Über die Grenzen

des Rheinlandes war er bekannt. Er

baute überregionale Kontakte auf und

Heinz Josef Knops. Foto: K.H. Stein.

pflegte sie bis zuletzt. Aktuell war er mit

den Vorbereitungen auf die Hochschulmeisterschaften

in Düsseldorf befasst.

Jupp Knops hat erheblich dazu beigetragen,

dass es mit dem Faustballsport

in Düsseldorf wieder aufwärts gehen

konnte. Die große Faustballgemeinde

wird Jupp nie vergessen.

Dirk Ludwikowski

Platz. Nun dürfen die acht Turnerinnen

(auf dem Foto v.l.: Liliane Mikliss, Marlene

Thomas, Fiona Slama, Nicola Leonard,

Kyra Pudda, Emma Küff, Elena Becker und

Laura Peuker) beim Relegationswettkampf

um den Aufstieg in die Landesliga 2 turnen.

Emma Küff wurde zudem Zweite im

Mehrkampf und am Stufenbarren sowie

Dritte am Schwebebalken und am Boden.

Die Mannschaft Kaarst 1 mit Jil Fellenberg,

Sophia Nicolin, Antonia Kellner, Sina

Bautze, Lotta Plenge und Louisa Becker

schloss die Saison mit einem guten dritten

Platz in der Landesliga 1 ab. Zusätzlich

wurde Antonia Kellner Dritte im Mehrkampf,

am Sprung und am Barren. Lotta

Plenge war beste Bodenturnerin und Zweite

am Stufenbarren. Louisa Becker sicherte

sich Gold am Stufenbarren. Trainerin Nora

Beine konnte sehr stolz auf ihre Turnerinnen

sein.

Nora Beine, Dirk Ludwikowski

DIE TVM-SPORTMARKETING GMBH, DER RHEINISCHE TURNER-

BUND UND DER TURNVERBAND DÜSSELDORF PRÄSENTIEREN:

101651

Sa. 30.11.2013 DÜSSELDORF

MITSUBISHI ELECTRIC HALLE l BEGINN: 18:30 UHR | EINLASS: 17:30 UHR

Das Turnteam Kaarst 2. Foto: Nora Beine.

RTZ 11/2013

FLY & HELP

www.gymmotion.org

Die einmalige Show aus

Turnen, Theater, Artistik

und Varieté


Nachrichten Turnverbände/-gaue

17

www.turnen-in-essen.de

Termine ...

... im Überblick

16.11.2013

Turnfest-Gala, Beginn: 15.30 Uhr

SH Heinz-Nixdorf-BK

30.11.2013

Landesfinale GTm/Nikolausturnen

GTw, SH Heinz-Nixdorf-BK

01.12.2013

RTB-Landesfinale P-Stufen (Mannschaft)

GTw, SH Heinz-Nixdorf-BK

Hinweis:

Die Lehrgangstermine sind in der

Rubrik „Qualifizierung“ in dieser

Ausgabe zu finden.

Veranstaltung

Weltkindertag 2013

„Kommt – Macht alle mit!“ – Diesem Aufruf

der Gemeinschaft Essener Turnvereine

(GET) folgten am 22. September 2013

zahlreiche Familien mit ihren Kindern, um

am Weltkindertag im Grugapark Essen

teilzunehmen.

Die GET hatte sich tolle Spiel- und Bewegungsideen

in Form einer Spiele-Olympiade

ausgedacht. Ein Spielepass führte von

Station zu Station, gleichsam von Kontinent

zu Kontinent.

In Afrika durfte beim Slalomlauf mit Wassertransport

kein kostbarer Tropfen verloren

gehen. Treffsicherheit wurde von den

Olympioniken bei den Zielwurf-Spielen in

Asien gefordert und beim Bogenschießen

waren Ruhe und Konzentration für einen

„Schuss ins Schwarze“ unerlässlich.

Einen großen Sprung musste man rüber

nach Australien machen, um an den dortigen

Sandstränden nach einem Schatz zu

suchen oder um beim Sackhüpfen seine

Sprungkraft zu messen.

Beim traditionellen europäischen Spiel

Wikinger-Schach. Fotos: Petra Hurfar.

Spinnennetz.

Mitmachaktion.

Wikinger-Schach steht neben Wurfgeschicklichkeit,

dosierter Wurfkraft und

einer guten Auge-Hand-Koordination die

Abstimmung mit den Mitspielern im Vordergrund.

Ein unterhaltsames „Familienspiel“,

das sich großer Beliebtheit erfreute.

Wachsam und mit viel Gespür musste

man sich durch den südamerikanischen

Dschungel bewegen. Geschickt wurden

Höhen und Tiefen überwunden, um sich

nicht im Spinnennetz zu verfangen.

Sich in den verschiedenen Wettbewerben

mit anderen zu messen, selber zu erproben

oder die eigenen Grenzen kennenzulernen,

hatte einen nicht zu übersehenden

Fun-Faktor. Dieser kam auch bei der

Großgruppen-Mitmachaktion im Zentrum

der Kranichwiese nicht zu kurz, bei der alle

Besucher aufgerufen waren mitzumachen

– es regnete Zeitungen.

Petra Hurfar

Rhönradturnen

Stadtmeisterschaften 2013

Die sechs Essener Vereine TV Bredeney,

TVE Burgaltendorf, SG Heisingen, TuS Altenessen,

MTG Horst und TV Kettwig v. d.

Brücke richteten die Stadtmeisterschaften

im Rhönradturnen gemeinsam aus.

Der Wettkampf fand in der Sporthalle des

Goethe-Gymnasiums in Bredeney statt. Jeder

erledigte seine Aufgaben zuverlässig

und gewissenhaft und so wurde es eine

gelungene Veranstaltung, an der sowohl

die Ausrichter als auch die Teilnehmer und

Zuschauer viel Spaß hatten.

Fast 60 Turnerinnen und Turner starteten

in der Anfängerklasse, Landesklasse und

Bundesklasse in ihren jeweiligen Altersklassen.

Die Zuschauer erlebten spannende

Wettkämpfe von den mit neun Jahren

jüngsten Turnerinnen über die sehr leistungsstarken

Jugendturner und Erwachsenen

bis hin zu den Turnerinnen in der

Bundesklasse, die neben dem Geradeturnen

noch die Disziplinen Sprung und Spiraleturnen

zeigten.

Die Ergebnisliste ist auf der GET-Homepage

in der Rubrik „Downloads“ veröffentlicht.

www.gladbacher-turngau.de

Gerätturnen

Stefanie Jochem

RTB-Landesfinale:

Eva Mainka auf Platz drei

Die Turnerinnen des TVE Rheydt-Pongs

waren beim diesjährigen Landesfinale im

Turnen in Köln gleich mit fünf Startern

vertreten. Eva Mainka stand zum dritten

Mal im Landesfinale. Der Jahrgang

1997/1998 war mit 34 Turnerinnen sehr

gut besetzt. Während Eva einen starken

Wettkampf ablieferte, zeigten nur die eingesetzten

Kampfrichter am Sprung Schwächen.

Nach einer Fehlentscheidung wurde

heftig diskutiert. Der Einspruch brachte je-

RTZ 11/2013


18

Nachrichten Turnverbände/-gaue

Die Turnerinnen des TVE Rheydt-Pongs, die sich für

das RTB-Landesfinale 2013 qualifizierten.

Foto: TVE Rheydt-Pongs.

doch keinen Erfolg, so dass Eva 0,7 Punkte

zum Sieg fehlten und sie Platz drei belegte.

Kristina Urich und Edona Shabani kamen

auf den 22. Platz, Nicole Eichler wurde 21.

und Adele Eichler 31. Wir gratulieren und

wünschen weiter viel Erfolg!

Kampfkunst

Quelle: Turnverein Eintracht

Rheydt-Pongs 1895 e.V.

Neun Budo-Club-Schüler

bestanden Gürtelprüfung

Bevor es beim Budo-Club-Viersen e.V. in

die verdiente Sommerpause ging, ließen

sich neun Kung-Fu-Schüler unter den

strengen Augen des Trainers und 1. Vorsitzenden

Freddy Bär prüfen, um einen höheren

Gürtelgrad zu erreichen.

Die Prüfung bestanden erfolgreich: Anika,

Mike, Vanessa, Eleni, Despina und Noemi

(weiß-gelb), Marie, Ilaria (gelb) und Melanie

(gelb-orange).

Quelle: Budo-Club-Viersen e.V.

Wettkampf

Gaumeisterschaft

Ausrichter: TVE Rheydt-Pongs

1895 e.V.

Termin: 23. November 2013

Ort: TH Mülfort, Realschulstraße,

41238

Mönchengladbach

www.ntvk.de

Gerätturnen

RTB-Turnliga:

TV Vorst steigt auf,

TuS Waldniel steigt ab

Anfang Oktober endete die Ligasaison

2013 in Bonn mit einem spannenden Finale

für die Mannschaften des NTVK. Für

den TV Vorst ging es dabei um einen möglichen

Aufstieg, während der TuS Waldniel

mit seinen beiden Mannschaften gegen

den drohenden Abstieg kämpfte.

Das Wettkampfwochenende begann mit

der Landesliga 4 am Samstag. Hier machte

der TV Vorst seinen direkten Aufstieg

mit dem dritten Sieg in Serie perfekt. Die

Turnerinnen aus Vorst gaben die Führung

zu keiner Zeit aus der Hand und siegten an

allen vier Geräten.

Der TuS Waldniel, beim zweiten Wettkampftag

letztplatziert, stemmte sich mit

aller Kraft gegen den möglichen Abstieg.

Doch trotz allen Einsatzes reichte es am

Ende nur für den vorletzten Platz. Der TuS

Waldniel muss somit an der Qualifikationsrunde

im November teilnehmen. Darin

treten die Anwärter auf einen Startplatz

in der Landesliga 4 gegeneinander

an, um die zwei besten Mannschaften für

die neue Saison zu ermitteln.

Beim Ligafinale wurden auch die erfolgreichsten

Turnerinnen der laufenden Saison

ausgezeichnet. Sophie Busch vom TV

Vorst war beste Mehrkämpferin der Liga,

sie siegte zudem am Balken und am Boden

und war zweitbeste Springerin. Annika

Beckers vom TuS Waldniel wurde Zweite

am Balken, Chantal Fechner vom TV Vorst

Dritte am Barren.

In der Oberliga verfehlte der TuS Waldniel

am Sonntag denkbar knapp die Sensation.

Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden

Wettkämpfen kam die 1. Mannschaft

auf Platz fünf. Mit nur 1,3 Punkten mehr

hätte das Team Platz vier und damit den

Relegationsplatz erreicht. Trotz dieser

Leistungssteigerung ist der letzte Platz im

Gesamtranking und der damit verbundene

Abstieg unausweichlich. In der Saison

2014 wird die Mannschaft somit in der

Verbandsliga an den Start gehen.

Die Abschlusstabelle der RTB-Landesliga 4:

1. TV Vorst (448,60 Punkte), 30 Ranking-

Punkte, 2. TuS Brauweiler 2 (438,80), 21,

3. TSV Bonn (438,20), 20, 4. TSV Porz 2

(432,95), 15, 5. Fischelner SV 2 (428,40),

9, 6. TV Neunkirchen 2 (428,15), 9, 7.

TuS Waldniel 2 (426,90), 8, 8. TSV Norf

(422,95), 5.

Die Abschlusstabelle der RTB-Oberliga:

1. Fischelner SV (445,55 Punkte), 30

Ranking-Punkte, 2. TV Konzen (429,80),

21, 3. Troisdorfer TV (419,40), 17, 4. TV

Herkenrath (415,25), 15, 5. TSV Hoch-

Die Kung-Fu-Schüler mit ihrem Trainer. Foto: Budo-

Club Viersen.

RTZ 11/2013

Siegerehrung Mehrkampf Einzel. V.l.: Jessica Greis (TuS Brauweiler), Sophie Busch (TV Vorst), Fabienne

Radunz (TSV Bonn). Foto: Ingo Heidkorn.


Nachrichten Turnverbände/-gaue

19

dahl (414,00), 12, 6. TuS Köln-Ehrenfeld

(412,45), 10, 7. MTG Horst (402,30), 6, 8.

TuS Waldniel (298,75), 6.

Weitere Informationen zur RTB-Turnliga

sowie alle Ergebnisse erhalten Sie im Internet

unter www.rtb-turnliga.de.

Presse NTVK

Verbandsausscheidung

Die Verbandsausscheidungen der Mannschaften

im Bereich Pa-Stufen wurde in

diesem Jahr vom TV Vorst ausgerichtet.

Mit 13 gemeldeten Mannschaften war

das Interesse an diesem Wettkampf groß.

Da sich die Mannschaften auf alle Wettkampfklassen

verteilten, waren nur die

Wettkämpfe 2.4.11 und 2.4.13 richtig

spannend, weil hier ein Qualifikationswettkampf

unter den acht Teams ausgetragen

werden musste. Aus Sicht des

Verbandes verlief der Wettkampf zügig

und ohne Schwierigkeiten. Leider war die

Anzahl der Zuschauer an diesem Sonntagmorgen

mäßig, sodass es in der Halle trotz

guter Übungen eher ruhig blieb.

V.l.: TuS Brauweiler, TV Vorst, TSV Bonn. Foto: Ingo Heidkorn.

Nach vier Geräten standen die Platzierungen

der Mannschaften fest: Im Wettkampf

2.4.11 gewann der TV Vorst vor dem SW

Elmpt. Im Wettkampf 2.4.13 errang der

TuS Waldniel einen Doppelsieg und darf

mit zwei Mannschaften in der nächsten

Runde antreten. Im Wettkampf 2.4.09

wird der TuS Waldniel ebenfalls mit zwei

Mannschaften weiterreisen. Bei der kommenden

Ausscheidung auf Ebene der Verbandsgruppe

wird ebenfalls je eine Mannschaft

aus Waldniel und vom Kempener

TV (WK 2.4.15) sowie vom TuS Waldniel

(WK 2.4.16) an den Start gehen.

Die Mannschaft mit der höchsten Punktzahl

war der TV Vorst mit 183,35 Punkten.

Annika Beckers vom TuS Waldniel konnte

mit 62,55 Punkten das beste Einzelergebnis

erzielen.

Presse NTVK

Gruppenbild der Teilnehmerinnen. Foto: Maria Mertens-Buynck.

www.tg-kleve-geldern.de

Gerätturnen

Gaumeisterschaft

Im Wettkampf auf Gauebene am 15. September

2013 in der Dreifachturnhalle in

Kevelaer traten 55 Turnerinnen an. Teilnehmende

Vereine waren der TSV Wachtendonk/Wankum

(6 Turnerinnen), die

DJK Twisteden (20), der KSV Kevelaer (6),

Viktoria Winnekendonk (9) und der TV

Kalkar (14).

Alle gaben ihr Bestes und wurden von den

zahlreichen Zuschauern unterstützt. Für

die jüngsten Teilnehmerinnen (Jahrgang

2006) sowie für die ältesten (Jahrgang

1996) war es ein rundum gelungener

Wettkampftag.

Die Platzierungen im Einzelnen:

WK 2.4.07.aK

1. Sina van den Ven (50,60 Punkte)

2. Eilkje Burghard (48,85)

3. Neela Peters (45,15)

WK 2.4.09

1. Luisa Ellenbeck (55,90)

2. Berit Jenßen (52,40)

3. Hannah Lenßen (50,30)

WK 2.4.09.aK

1. Fenya Molderings (51,20)

2. Fiona Bouten (50,60)

3. Rome Helmus (50,45)

WK 2.4.11

1. Merle Dietz (60,30)

2. Sarah Kresse (55,15)

3. Celine Stepholt (54,04)

WK 2.4.11.aK

1. Judith Sieben (50,95)

2. Pia Cappel (50,00)

3. Tabea Moeselagen (48,20)

RTZ 11/2013


20

Nachrichten Turnverbände/-gaue

WK 2.4.13

1. Matthäa Bettray (54,70)

2. Saskia Jorissen (54,70)

3. Vanessa Haas (53,10)

WK 2.4.13 a.K.

1. Theresa Boetselaars (51,35)

2. Chantale Meiners (49,95)

WK 2.4.15

1. Marlene Kreutzer (58,80)

2. Katharina Kreutzer (57,30)

3. Sonja Lütke-Glanemann (54,70)

WK 2.4.17

1. Stefanie Theisen (56,50)

2. Kathrin Kurzwae (44,50)

Impression von einer Siegerehrung. Foto: Maria Mertens-Buynck.

Maria Mertens-Buynck

www.turnverband-moers.de

Veranstaltung

Tag für Ältere 2.0

RTZ 11/2013

„Einszweidrei, im Sauseschritt. Läuft die

Zeit; wir laufen mit.“ Dieser Spruch von

Wilhelm Busch verdeutlicht die Intention

des Turnverbandes Grafschaft Moers, der

mit dem Moerser TV am 28. September

2013 den 2. Tag für Ältere in Moers durchführte.

Dieser Tag stand im Zeichen des Älterwerdens,

wobei nicht die Gruppe der Senioren

als solche gemeint ist, sondern der stetige

Prozess ohne Zuordnung in Alterskategorien

– mit der Vermittlung der Erkenntnis,

dass der älter werdende Mensch seine Lebensfreude

nicht verlieren soll.

Marita Reiners-Faerber, 1. Vorsitzende des

Turnverbandes Moers und Initiatorin der

Veranstaltung, hatte im Programm für

die rund 300 Besucher eine besondere

Überraschung parat: Die „Bilanz“ Theatergruppe

Moers e.V., deren Spielerinnen und

Spieler, zwischen 63 und 87 Jahre alt, Wilhelm

Buschs „Max und Moritz“ zum Besten

gaben.

An diesem Samstag kamen außerdem Körper

und Geist auf ihre Kosten. Erika Scholten,

Ehrengast der Stadt Moers, testete persönlich

einige Koordinationsübungen im

Rahmen des Fitnesstests. Die 1. Stellvertretende

Bürgermeisterin ermutigte die Organisatoren

in ihrer Begrüßungsrede, weitere

Veranstaltungen dieser Art anzubieten.

Der Ehrenpräsident des Rheinischen Turnerbundes,

Hans-Jürgen Zacharias, Christoph

Fleischhauer, der Vorsitzende des

Stadtsportverbands Moers, sowie Frank

Reese, 2. Vorsitzender des Moerser TV,

alle drei ebenfalls unter den Ehrengästen,

stimmten dem nur allzu gerne zu.

„Ballooning am Bande“ war ein Thema der

Bewegungsworkshops unter der Leitung

von Monika Wiethoff. Sie demonstrierte,

wie man mit wenig Material eine effektive

Übungsstunde gestaltet. Beim „Launigen

Orientierungslauf“ ging es, neben einem

anregenden Spaziergang durch den sonnigen

Freizeitpark, an den Kontrollpunkten

auch um die Beantwortung von Fangfragen

wie „Wie viele Augen hat ein Neunauge?“.

Und um den Magen nicht zu vernachlässigen,

hatten die Veranstalter eine üppige

Cafeteria eingerichtet und reichten

mittags eine kräftige Suppe, die in der

Sonne auf dem Schulhof eingenommen

wurde.

Ballooning am Bande – Monika Wiethoff (im

orangefarbenen T-Shirt) zeigt, wie es geht.

Fotos: Klaus Faerber.

Um den Tag für Ältere abzurunden, präsentierten

zahlreiche Aussteller ihre Angebote,

die es uns leichter machen, im Alter

weiterhin am aktiven Leben teilzuhaben.

Mit dem Moerser TV, namentlich Friedhelm

Hübner und Sigrun Klein, stand dem Turnverband

ein starker Partner zur Seite. Außerdem

griffen gut 30 fleißige Helfer zu, um

das Foyer, die Aula und die Hallen des Gymnasiums

in den Filder Benden zu einer op-

V.l.: Die Mannschaft des VfL 08 Repelen, des Lintforter TV und des TV Schwafheim. Foto: Ralf Zanger.


Nachrichten Turnverbände/-gaue

21

timalen Veranstaltungsstätte herzurichten.

Das Echo der Teilnehmer an der Aktion

war durchweg positiv. Die konstruktiven

Kritiken auf den Feedback-Karten, die jeder

Besucher hinterlassen konnte, werden

ausgewertet und in die nächste Veranstaltung

eingearbeitet. Und die wird mit

Sicherheit kommen!

Gerätturnen

Klaus Faerber

RTB-Turnliga: Der RTB-Liga

einen Schritt näher

Am 15. September 2013 qualifizierten sich

zwei Vereine aus dem Turnverband Grafschaft

Moers für die Liga-Ausscheidung im

Gerätturnen am 9. November: Der Lintforter

TV sowie der VfL 08 Repelen setzten

sich mit ihren Kürübungen gegen die Konkurrenz

aus Schwafheim, Orken und Vorst

erfolgreich durch. Nun gilt es, weiterhin

fleißig zu trainieren, um in die RTB-Landesliga

einsteigen zu dürfen.

Den Siegerpokal erhielt in diesem Wettkampf

der Lintforter TV mit 141,50 Punkten

vor dem VfL 08 Repelen mit 139,35

Punkten.

www.turnverband-niederberg.de

Gerätturnen

Sabrina Pietz

Beste Chancen für

Haaner TB und

TSV Solingen-Aufderhöhe

Turnen ist ein Einzelsport, das ist grundsätzlich

richtig. Aber einmal im Jahr beweisen

auch die Leistungsturnerinnen

Teamgeist: beim Mannschaftswettkampf

des Rheinischen Turnerbundes (RTB). Der

dreistufige Qualifikationswettkampf ist

insbesondere wegen des Gruppengefühls

so beliebt. Insgesamt 113 Turnerinnen zog

es am 13. Oktober 2013 zur Verbandsvorqualifikation

in die Sporthallen am Vogelsang.

Hier ging es nicht um die beste Einzelleistung,

sondern darum, möglichst viele

Punkte für das Vereinsteam zu sichern. Nur

die ersten beiden Mannschaften einer jeden

Wettkampfklasse qualifizierten sich

für den Verbandsgruppenausscheid.

Die Tickets für die nächste Qualifikationsstufe

wurden fair verteilt: Jeweils zwei

Plätze sicherten sich der Ohligser TV, der

TSV Solingen-Aufderhöhe, die SG Langenfeld

und der Haaner TB. Mit jeweils einem

Team gehen der Wald-Merscheider TV und

der Neukirchener TV in die nächste Runde.

Am 10. November wird es nun in Wermelskirchen

spannend, denn dann geht es um

die begehrten Qualifikationsplätze für das

Landesfinale.

Besonders gute Chancen kann sich das

Team des Haaner Turnerbundes ausrechnen:

Die Turnerinnen Cella Haetscher

(beste Wertung am Balken: 16,45 Punkte)

und Nina Bornemann (beste Wertung am

Barren: 17,60 Punkte und beste Wertung

am Boden: 17,30 Punkte) erzielten mit

ihrer Vereinskollegin Anna Kümpers trotz

mangelnder Streichnote das beste Wettkampfergebnis.

Aber auch das Team um

die beste Turnerin am Sprung, Lice Grass

(18,00 Punkte) vom TSV Solingen-Aufderhöhe,

gilt als Favorit für das Landesfinale.

Wir drücken allen Teams des Turnverbandes

Niederberg für die nächste Qualifikationsstufe

die Daumen!

Trampolinturnen

Christina Biermann

Vordere Plätze bei den

Schülermeisterschaften

Die erfolgreichen Turnerinnen von der TG Burg.

Foto: Simone Pellmann.

Angelina Weiffen von der TG Burg erturnte

sich am 28. September 2013 im Rahmen

des Niederberg-Cups einen hervorragenden

dritten Platz bei den Schülermeisterschaften

im Turnverband Niederberg.

Ihre Vereinskameradin Annika Bruns sicherte

sich in der gleichen Wettkampfklasse

mit einem guten fünften Platz eine

Top 10-Wertung. Die dritte Turnerin der

TG Burg, Hanna Muhr, belegte im Rahmenwettkampf

als zweitjüngste Turnerin

ebenso einen Top 10-Platz: Sie freute sich

über Rang acht.

Jubiläum

125 Jahre Ohligser TV

Simone Pellmann

V.l.: Der OTV-Vorsitzende Jörg Gebel, Schatzmeisterin

Ute Voß und der TVN-Vorsitzende Klaus Hinger

mit dem Walter-Kolb-Schild. Foto: OTV.

Mit einer Feierstunde beging der Ohligser

Turnverein (OTV) am 13. Oktober 2013

sein 125-jähriges Bestehen. Rund 70

Gäste, darunter der Großteil aus Politik

und Sport, waren der Einladung des Vereinsvorstandes

gefolgt und überbrachten

Glückwünsche. Auch über zahlreiche Ehrengaben

freuten sich der 1. Vorsitzende

des OTV, Jörg Gebel, und sein Team.

So überreichte z. B. Klaus Hinger, der Vorsitzende

des Turnverbandes Niederberg

(TVN), das Walter-Kolb-Schild, welches der

Deutsche Turner-Bund (DTB) Vereinen anlässlich

dieses Jubiläums verleiht, und einen

Bildungsgutschein mit Urkunde, den

der Rheinische Turnerbund (RTB) stiftete.

CP

RTZ 11/2013


22

Nachrichten Turnverbände/-gaue

www.turnverband-wuppertal.de

www.tv-r-n.de

Trampolinturnen

22. Internationaler

Ostseepokal

Trotz krankheitsbedingter Ausfälle kehrten

die Voerder Trampolinturner mit super

Ergebnissen vom 22. Internationalen Ostseepokal

zurück: Sie erturnen sich am 4.

und 5. Oktober 2013 in Sörup vier Pokale.

Somit verzeichneten die Voerder Turner in

diesem Jahr nicht nur national, sondern

auch international große Erfolge.

Nachdem Finn Krüger in seiner Altersklasse

Platz eins bei den Rheinischen Jahrgangsmeisterschaften

belegt hatte (dies ist der

hochrangigste Jugendwettkampf auf nationaler

Ebene nach den Deutschen Meisterschaften)

und Nick Stolz beim Filder-Pokal

(dabei waren die Gegner auch die Turner,

die um die WM-Qualifikation für 2014

kämpften) Zweiter geworden war, fuhren

die Trampolinturner hochmotiviert zum Internationalen

Ostseepokal nach Sörup.

Hier starteten 260 Turner aus drei Nationen

in verschiedenen Wettkampfklassen,

wobei die niederländischen Athleten

kaum zu schlagen waren.

Nachdem sich Carina Sobora, Jennifer Fell,

Nick Stolz und Finn Krüger im Einzelwettkampf

ins Finale geturnt hatten, belegte

Carina Platz acht, Jennifer Rang fünf, Nick

wurde mit einer tollen Finalkür Dritter und

Die stolzen Sieger Svenja Look, Carina Sobora,

Nick Stolz und Finn Krüger mit Trainerin Ursel Lefort

nach dem Endkampf im Synchronturnen bei

der Siegerehrung. Foto: privat.

Finn kam nach einer super Finalleistung

auf Platz eins.

Im Synchronturnen am zweiten Wettkampftag

erreichten Svenja Look (sie fiel

krankheitsbedingt am Vortag aus) und Carina

Sobora mit hervorragenden Synchronwerten

Rang zwei.

Auch Finn Krüger und Nick Stolz, die bei

den Deutschen Meisterschaften Dritte geworden

waren, erturnten sich gegen starke

Niederländer Rang zwei. Gute Plätze

im Mittelfeld belegten Merle Pflänzel und

Alexander Frowein.

Neben dem Wettkampf steht beim Ostseepokal

sowohl für die Aktiven als auch für

die Trainer und Kampfrichter der kulturelle

Austausch mit im Vordergrund. Hier werden

neue Bekanntschaften geschlossen

und aufgefrischt, so dass sich jeder auf das

kommende Jahr freut.

Ursel Lefort

Ausflug

Tagesfahrt der Vereinigung

Älterer Turner in Wuppertal

113 ältere Turner aus verschiedenen Wuppertaler

Turnvereinen fuhren in diesem

Jahr zum Rhein und zur Mosel. Das erste

Ziel war Kamp-Bornhofen am Rhein. Dort

stand das schmucke Fahrgastschiff „Loreley“

bereit.

Nachdem die Turner das Schiff „besetzt“

hatten, ging es rheinabwärts bis zum

Deutschen Eck, wo die Mosel in den Rhein

mündet. Dann: Kursänderung moselaufwärts.

Genau wie am Rhein waren an der

Mosel rechts und links schöne Landschaften

und Weindörfer zu sehen.

In Winningen, einem herrlichen Moselort,

legte das Schiff an und ein Spaziergang

durch den Ort war angesagt. Ganz klar war

natürlich, dass auch der Winninger Wein

probiert werden musste, bevor es wieder

zurück nach Kamp-Bornhofen ging.

Die nächste Station war Neuwied, die mit

Bussen erreicht wurde. In Neuwied gab es

ein Abendessen, gute Unterhaltung und

Musik von den mitgereisten Wuppertaler

Musikanten Klaus Prietz und Heinrich

Drießen.

Die einhellige Meinung aller Mitreisenden:

Es war mal wieder ein wunderschöner

Tag mit der Vereinigung der Älteren Turner

Wuppertals!

Lothar Kampe

Jubiläum

150 Jahre

Barmer Turngemeinde

Die Turner nach der Siegerehrung am ersten Wettkampftag. V.l.: Nick Stolz, Jennifer Fell, Finn Krüger,

Merle Pflänzel, Carina Sobora, Svenja Look. Foto: Ursel Lefort.

RTZ 11/2013

Im vollbesetzten Kultursaal Barmen feierte

die Barmer Turngemeinde (BTG) am 22.

September 2013 ihr 150-jähriges Bestehen.

Neben den vielen Vereinsmitgliedern

waren zahlreiche Vertreter von Sportverbänden

als Gratulanten gekommen –

u. a. Mario Lancioni, Vizepräsident des

RTB, Dorothee Hartmann, Vorsitzende des


Nachrichten Turnverbände/-gaue

23

Gruppenfoto der Ausflügler. Foto: privat.

Turnverbandes Wuppertal, Peter Stroucken,

Vorsitzender des Stadtsportbundes

Wuppertal, sowie Vertreter befreundeter

Vereine und von der Stadt Oberbürgermeister

Peter Jung und der Sportausschussvorsitzende

Peter Hartwig.

In lockerer Atmosphäre begrüßte der

Vorsitzende des Vereins, Siegfried Meyer,

seine Mitglieder und die Gäste. Siegfried

Meyer, der seit 41 Jahren Vorsitzender der

BTG ist, wurde im Grußwort des Oberbürgermeisters

als „Phänomen“ bezeichnet

und gefragt, ob er denn auch Gründungsmitglied

ist ...

Im Gründungsjahr 1863 waren es junge

Männer, die den Verein ins Leben riefen,

denn damals war Turnen reine Männersache

– im Gegensatz zu heute, wo zwei

Drittel aller Turnvereins-Mitglieder Frauen

sind.

Geschichten und „Dönekes“ von früher

wurden von einer Mitgliederrunde auf einem

gelb-schwarzen Sofa (die Farben der

BTG) erzählt, welches auf der Bühne aufgebaut

war. Die Runde bestand aus Siegfried

Meyer, den Mitgliedern Petra Wolf,

Marion Gräfingholt und Volkmar Schwarz,

zugleich Geschäftsführer des Stadtsportbundes

Wuppertal, sowie dem 87 Jahre

alten Ehrenmitglied Kurt Pannes.

In vielen Beiträgen kam immer wieder

zum Ausdruck, dass die Gemeinschaft im

Verein gepflegt wurde und wird und nicht

zuletzt dadurch der lange Bestand der

BTG ermöglicht wurde. Auch dass durch

den Verein einige Ehen zustande kamen,

wurde schmunzelnd erzählt.

AN

Personalia

Hans Hermann Gürtzgen

mit „Wuppertaler“ geehrt

Als verdienter Bürger wurde Hans Hermann

Gürtzgen am 3. Oktober 2013 mit

der Auszeichnung „Wuppertaler“ im Rathaus

von Oberbürgermeister Peter Jung

geehrt.

Jahrzehntelanger ehrenamtlicher Einsatz

für seinen Bergischen Turnverein Ronsdorf-Graben

(BTV), den Turnverband Wuppertal

und den Stadtsportbund füllte die

Freizeit von Hans Hermann Gürtzgen aus.

Als 14-Jähriger trat er dem BTV bei und

wurde Gerätturner und Leichtathlet. Der

aktive und erfolgreiche Besuch von Gau-,

Landes- und Bundesturnfesten ist bis heute

für ihn eine Selbstverständlichkeit.

1970 wurde Hans Hermann Gürtzgen

in den BTV-Vorstand und 1975 zum

Hans Hermann Gürtzgen (l.) mit Wuppertals Oberbürgermeister

Peter Jung. Foto: Michele Trenkel.

Oberturnwart gewählt. Mit viel Umsicht

und Einfühlungsvermögen leitete er den

Sportbetrieb seines über 1.100 Mitglieder

starken BTV. Dabei lag ihm die Nachwuchsarbeit

besonders am Herzen. So

führte er persönlich u. a. jährlich mit 40

bis 50 Kindern ein einwöchiges Jugendlager

durch. Auch nach seiner Wahl zum

Ehrenoberturnwart des BTV Ronsdorf-

Graben im Jahr 2002 ist sein Einsatz mit

Rat und Tat unübersehbar. Der Aufbau des

Vereinsheims wurde nur durch den fachlichen

und praktischen Einsatz von Hans

Hermann Gürtzgen in Gemeinschaft mit

Klaus Bauer möglich.

Bei allen Veranstaltungen des Turnverbandes

Wuppertal ist Hans Hermann

Gürtzgen eine fest einplanbare Größe.

Dem Stadtsportbund steht er als Sportabzeichenprüfer

seit Jahrzehnten zur Verfügung.

Hinweis:

Einen Beitrag zum 80. Geburtstag

von Klaus Bauer finden Sie in der

Rubrik „RTB-Forum“ in dieser Ausgabe.

sz

RTZ 11/2013


24

Bücher

Internationales

Deutsches Turnfest

Metropolregion Rhein-Neckar 2013

Turnfeste bleiben allen Beteiligten zwar

üblicherweise stets sehr gut im Gedächtnis.

Doch die Erinnerungen an das Internationale

Deutsche Turnfest 2013, das

vom 18. bis zum 25. Mai in der Metropolregion

Rhein-Neckar durchgeführt wurde,

können nun noch unterstützt werden: In

dem hier vorgestellten Bildband sind spezielle

Momente, herausragende Ergebnisse

sowie besondere Orte, Aktivitäten und

Veranstaltungen in Worten und Bildern

zusammengefasst. Das Auftreten vielfältiger

Emotionen ist beim Lesen der Texte

bzw. beim Anschauen der fast 750 Fotos

garantiert! Im ersten Teil des Bildbandes

wird – wie könnte es anders sein – die

Eröffnung des Turnfestes thematisiert:

Festakt, Festzug und die Eröffnungsveranstaltung

stehen dabei im Fokus. Es folgen

Eindrücke von den zahlreichen Shows und

Galas, die im Rahmen des Großereignisses

durchgeführt wurden, anschließend lässt

das Redaktionsteam die Deutschen Meisterschaften

in den Sportarten Gerätturnen

männlich und weiblich, Trampolinturnen,

Rhythmische Sportgymnastik und Rhönradturnen

Revue passieren. Alles, was sich

im Rahmen des Turnfestes im Bereich der

„GYMWELT“ und des Kinderturnens ereignete,

wird ebenso ausführlich dargestellt

wie weitere hochkarätige Wettkämpfe –

z. B. in den Sportarten Aerobic, Sportakrobatik,

Gymnastik & Tanz sowie in den

Turnspielen – rückblickend präsentiert

werden. Auch Ehrungen, Ausstellungen,

Länderabende, Mitmachangebote, die

Turnfestmeile und viele weitere Themen

finden in dem Bildband Berücksichtigung.

Er vermittelt daher in hervorragender Weise

die Vielfalt, die das Turnen im Allgemeinen

und ein Turnfest als spezielle Veranstaltung

bieten. Der Bildband ist dabei

zweifelsohne auch für all jene Sportfans

interessant, die das Internationale Deutsche

Turnfest in der Metropolregion Rhein-

Neckar nicht vor Ort erleben konnten.

Internationales Deutsches Turnfest

Metropolregion Rhein-Neckar 2013

Verein Deutsche Turnfeste e. V. (Hrsg.)

Meyer & Meyer Verlag, 2013

ISBN: 978-3-89899-833-8

Preis: 29,95 Euro

OECKL. Taschenbuch des

Öffentlichen Lebens –

Europa 2013/2014

RTZ 11/2013

In vielen Fällen führt eine Recherche in

einem Nachschlagewerk wie dem hier vorgestellten

schneller und besser zum Ziel

als die Suche im Internet: Dieses Handbuch

gewährleistet die systematische

Ermittlung von Ansprechpartnern z. B. in

Organisationen, in Institutionen und bei

Verbänden, zugleich erhält der Interessierte

darüber hinaus führende Informationen

(z. B. Beschäftigte, Mitgliederzahlen), die

ihm bei seiner Arbeit nützlich sein können.

Das „Taschenbuch des Öffentlichen

Lebens – Europa 2013/2014“ enthält insgesamt

Kontaktdaten von rund 8.900 Organisationen

mit zusammen etwa 22.300

Ansprechpartnern. Gegliedert ist das mehr

als 1.500 Seiten starke Werk in die Kapitel

„Europäische Union“, „Mitgliedsländer

der Europäischen Union“, „Europäische

Zusammenarbeit“, „Internationale Zusammenarbeit“,

„Wirtschaft“, „Tarifpartner und

Berufe“, „Gesundheit und soziale Sicherheit“,

„Natur und Umwelt“, „Staatsbürger

und Bürgerinteressen“, „Medien und Kommunikation“,

„Politische Parteien“, „Religion

und Weltanschauung“, „Bildung und

Erziehung“, „Wissenschaft und Forschung“

sowie „Kultur und Kunst“. Informationen

zum Themenfeld „Sport“ sind in Kapitel J –

„Bürger und Bürgerinteressen“ – zu finden.

Kontaktdaten von Ansprechpartnern z. B.

beim Deutschen Olympischen Sportbund

(DOSB) sind darin ebenso aufgeführt wie

solche bei internationalen und nationalen

Sportfachverbänden (z. B. im Bereich

Turnen auf S. 969/970), bei Verbänden

für Sportwissenschaften und Bildung sowie

bei Institutionen aus dem Bereich des

Schulsports.

OECKL. Taschenbuch des Öffentlichen

Lebens – Europa 2013/2014

Festland Verlag

18. Auflage 2013/2014

ISBN: 978-3-87224-119-1

Preis: 121,90 Euro

CP


Bücher

Rheinische Turnerjugend

25

Das Beste aus 100 Pipos

Seit nunmehr 25 Jahren erhalten Übungsleiter,

Trainer, Erzieher, Lehrkräfte und

andere Personen, die Kinder für Bewegung

begeistern möchten, im Rahmen der

Pipo-Reihe Anregungen für ihre Arbeit. Pro

Quartal erscheint ein Heft, so dass nicht

nur regelmäßig, sondern zugleich jeweils

recht schnell für „Nachschub“ an Fingerspielen,

Liedern und Sprechrhythmen, Bewegungsgeschichten,

Spielen zur Schulung

der Wahrnehmung, Ideen zur Verwendung

von Kleingeräten, Konzepten zum Einsatz

von Großgeräten und zum Aufbau von Bewegungslandschaften,

„Kleinen Spielen“,

„Attraktiven Aktionen“ und Vorlagen zum

Basteln gesorgt ist. In der Jubiläumsausgabe

präsentiert das aktuelle Autorinnenteam

ausgewählte Lieblingsspiele sowie

einige „besonders schöne Bewegungsanregungen

aus den Pipos der ersten Jahre“.

So findet der Leser in „Das Beste aus 100

Pipos“ z. B. ein Singspiel zum Thema Zoo,

zur Förderung der Wahrnehmung wird

das Partnerspiel „Geräusche verstecken“

vorgestellt, im Zusammenhang mit einer

Großgerätelandschaft präsentieren die

Verfasserinnen eine „Urlaubsturnstunde“

(mit den „Reisezielen“ Niederlande,

England, Schweizer Berge und Spanien),

außerdem finden u. a. die „Kleinen Spiele“

„Fische fangen“ und „Katzen fangen“

Berücksichtigung. Die „Attraktive Aktion“

thematisiert gesundes Essverhalten:

In der „Obst- und Gemüsestunde“ lernen

die Mädchen und Jungen auf spielerische

Weise verschiedene Obst- und Gemüsesorten

kennen. Auch der Kinderturn-Club des

Deutschen Turner-Bundes (DTB) steht im

aktuellen Pipo-Heft im Fokus. Dabei liegt

der Schwerpunkt auf der Planung von

Veranstaltungen im Kinderturn-Club. Abschließend

stellen sich die derzeitigen Autorinnen

in Kurzform vor, darüber hinaus

erhält der Leser einen Überblick über alle

bislang erschienenen Pipo-Hefte.

Das Beste aus 100 Pipos

Deutsche Turnerjugend (Hrsg.)

Reihe: Hier bewegt sich was

Band 100

Meyer & Meyer Verlag, 2013

1. Auflage

ISBN: 978-3-89899-900-7

Preis: 13,95 Euro

CP

DTB Kinderturn-Club

Kinderturn-Club beim 1. FC

Spich 1911 e.V. gestartet

Der DTB Kinderturn-Club ist das Gütesiegel

des Deutschen Turner-Bundes (DTB),

das an Vereine verliehen wird, die im Kinderturnen

besondere Qualitätskriterien

garantieren und ausgebildete Übungsleiter

einsetzen. Diese Kriterien hat der 1. FC

Spich 1911 e.V. erfüllt und am 1. September

2013 den

Vertrag mit

dem DTB geschlossen.

Die Ernennungsurkunde

überreichten die

Verantwortlichen seitens

der Rheinischen

Turnerjugend (RTJ)

im Rahmen des

Kinderturnfestes

des FC Spich am

13. Oktober in der

Turnhalle Asselbachstraße

in Troisdorf-

Spich.

Damit darf sich das Team um die Clubleiterin

Birgit Struwe „Kinderturn-Club“

nennen und mit dem Siegel auf sich aufmerksam

machen. Die Trainerinnen Susanne

Grund, Jasmin Pfeiffer und Steffi

Trommelen sorgen dafür, dass 35 Kinder

im Alter von vier bis sieben Jahren optimal

gefördert werden und mit Spaß zum Turnen

kommen.

Neben den Bewegungsangeboten stehen

Spielfeste, Feiern und viele andere Aktionen

im Programm für die Kinder des 1.

FC Spich, die vom Maskottchen „Taffi“ des

Kinderturn-Clubs begleitet werden.

Taffi und der DTB Kinderturn-Club

Der DTB Kinderturn-Club ist ein auf die

Bedürfnisse der Vereine zugeschnittenes

Programm, mit dessen Einführung der DTB

die Bedeutung des Kinderturnens unterstreicht.

Es bietet den Vereinen die Möglichkeit,

ihr Kinderturnen für Kinder, Eltern

sowie potentielle Partner noch attraktiver

zu gestalten.

Die bundesweit einheitliche Kommunikation

unterstreicht die Bedeutung des

Kinderturnens und hilft den Vereinen, sich

im Umfeld kommerzieller „Dienstleister für

Bewegung“ besonders zu positionieren.

Zudem wird die Arbeit der Übungsleiter

durch Informationen und spezielle Weiterbildungen

unterstützt. Darüber hinaus

ist der Kinderturn-Club ein Instrument, mit

dem die Vereine Engagement, Qualität

und Zukunftsorientierung im Interesse der

Kinder signalisieren.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie

im Internet unter www.kinderturnen.de.

RTJ

RTZ 11/2013


26 RTB-Forum

Der 7. RTB Fitness- und Gesundheitskongress bereitete den Teilnehmern sichtlich viel Freude. Fotos: RTB/Richard Dohmen.

Kongress

7. RTB Fitness- und

Gesundheitskongress 2013

DIE Fortbildungsveranstaltung für

Trainer und Übungsleiter im Rheinland

In diesem Jahr war die rund 35.000 Einwohner

zählende Stadt Wesseling im Rhein-

Erft-Kreis Gastgeber des RTB Fitness- und

Gesundheitskongresses. Insgesamt knapp

1.000 Seminarplätze standen am 12. und

13. Oktober 2013 interessierten Übungsleitern

und Trainern zur Verfügung.

Für die Organisation der Fortbildungsveranstaltung

zeichneten einmal mehr

in bewährter Weise Claudia Hendricks,

die Vizepräsidentin Breiten-, Freizeit- und

Gesundheitssport im Rheinischen Turnerbund

(RTB), Anita Hinger aus dem Fachbereich

Fitness und Gesundheit sowie

Marc Kollbach, Referent Veranstaltungen

im RTB, verantwortlich.

Claudia Pauli blickte für die RTZ mit Anita

Hinger und Marc Kollbach auf den 7. RTB

Fitness- und Gesundheitskongress zurück.

RTZ: „Wie fällt ganz allgemein

Ihr Fazit aus?“

Anita Hinger (AH): „Aus meiner Sicht war

der Kongress erneut ein Erfolg. Wir sind vor

dem Hintergrund, dass gleich mehrere Pannen

passiert sind, sehr zufrieden. So mussten

wir unter anderem darauf reagieren,

dass ein Aussteller kurzfristig nicht nach

Wesseling kam, Helfer ausfielen und gleich

drei Referenten ihre Teilnahme absagen

mussten. Das haben wir, glaube ich, gut

hingekriegt. Mein Eindruck war, dass die

RTZ 11/2013

Leute zufrieden waren. Wir beabsichtigen,

immer noch ‚einen drauf‘ zu setzen. Das

gelingt uns meines Erachtens. Wir sind inzwischen

schon so ein eingespieltes Team

– das läuft einfach und macht Spaß!“

Marc Kollbach (MK): „Anita Hinger war

auch in diesem Jahr mit der ganzen Familie

im Einsatz. Es ist wichtig, dass zumindest

einige Helfer schon seit vielen Jahren dabei

sind. Sie wissen, wie alles läuft und können

die neuen Helfer entsprechend einweisen.“

AH: „Für uns ist das immer ein Familienwochenende.

Meine Töchter sagen in jedem

Jahr wieder: ‚Mama, wir helfen Dir!‘ Während

die jüngste im Kongressbüro tätig war,

hat die älteste in den Workshops geholfen.

Klaus (Anita Hingers Ehemann, d. Red.) ist

ohnehin schon seit vielen Jahren dabei. Er

holt z. B. die Referenten am Flughafen ab

und kontrolliert, ob die Teilnehmer in dem

jeweiligen Workshop richtig sind. Die verschiedenen

Räume sind ja entsprechend

der Anmeldezahlen mit Geräten bestückt,

so dass man nicht spontan ein anderes Angebot

wahrnehmen könnte.“

RTZ: „Dass gleich mehrere Referenten ausfielen,

noch dazu teils extrem kurzfristig,

ist natürlich Pech …“

MK: „Dass drei Referenten ausfallen, gab

es beim Fitness- und Gesundheitskongress

noch nie. Zwei mussten zweieinhalb

Wochen vorher ihre Teilnahme absagen,

Claudia Hendricks, die nicht nur den Kongress

mit organisiert hat, sondern auch als

Referentin eingeplant war, musste einen

Tag vorher auf ihre Teilnahme verzichten.

Alle zwangen gesundheitliche Gründe zur

Absage. Die drei Referentinnen hätten

zusammen zehn Workshops gehabt. Das

muss erst einmal abgefangen werden.

Glücklicherweise ist uns das gelungen.“

AH: „Eine Ersatz-Referentin ist sogar nur für

den letzten Workshop am Sonntagabend,

für eine Stunde, von Düren nach Wesseling

gefahren. Sie hatte sich im Vorfeld als Referentin

gemeldet, ihr Workshop ist aber

aufgrund zu geringer Teilnehmerzahlen

ausgefallen. Sie hat aufgrund der neuen

Situation gleich angeboten, uns zu helfen.“

RTZ: „Wie zufrieden sind Sie mit den Teilnehmerzahlen?“

MK: „Wir hatten etwas weniger Teilnehmer

als in den Vorjahren, was aber meines

Erachtens nicht am Angebot lag, sondern

daran, dass in diesem Jahr im Rahmen des

Internationalen Deutschen Turnfestes die

Turnfest-Akademie stattfand. Das ist ein

sehr hochwertiges Event, zu dem viele

hinfahren. Diese Übungsleiter oder Trainer

machen im selben Jahr nicht unbedingt

eine zweite Fortbildung.“

RTZ: „Waren bestimmte Workshops besonders

gut besucht?“

MK: „Die Anmeldungen war ganz gut auf

die verschiedenen Workshops verteilt. Normalerweise

bucht jeder Teilnehmer zwischen

fünf und neun Seminare. Der größte

Workshop war der LaGym-Workshop am

Samstagmorgen mit 44 Teilnehmern.“


RTB-Forum

27

Auch für 2013 konnten die Organisatoren hochkarätige Referenten gewinnen.

RTZ: „Mit LaGym befasst sich der RTB ab dem kommenden Jahr

noch intensiver als bislang …“

MK: „Ab 2014 bietet der RTB über die DTB-Akademie eine La-

Gym-Instructor-Ausbildung an. Ich hoffe, dass diese nach der guten

Resonanz, die LaGym beim Kongress erfahren hat, zustande

kommt. Die Ausbildung wird Kai Bollinger leiten, der beim Fitness-

und Gesundheitskongress LaGym gemacht hat und bei den

Teilnehmern hervorragend angekommen ist.“

RTZ: „Welche Erfahrungen haben Sie speziell mit der Stadt Wesseling

und den weiteren an der Organisation Beteiligten gemacht?“

MK: „Die Zusammenarbeit mit dem Turnverband Rhein-Sieg,

Bonn, mit dem Turnverband Köln und insbesondere mit dem TuS

Wesseling und mit dessen Sportlichem Leiter Henning Eberhardt

und seinem Team war hervorragend. Die Abwicklung des Kongresses

hat sehr gut funktioniert. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit

mit Astrid Mühle vom Sportamt der Stadt Wesseling.“

RTZ: „Wolfgang Wirtz, der Präsident des Rheinischen Turnerbundes,

hat es sich nicht nehmen lassen, den Kongress persönlich zu

eröffnen …“

MK: „Genau. Wolfgang Wirtz und Hans-Peter Haupt, Bürgermeister

der Stadt Wesseling, haben den Kongress am Samstagmorgen

vor mehr als 100 Teilnehmern eröffnet. Das gab ein gutes Bild

ab. Manche Teilnehmer kommen ja nur an einem der beiden Veranstaltungstage.

Insofern sind nie alle Angemeldeten zusammen

da. Aber bei der Eröffnung war der Großteil dabei. Beim Warm-up

nach der Begrüßung haben sich Wolfgang Wirtz und Hans-Peter

Haupt unter die Teilnehmer gemischt und mitgemacht, das kam

besonders gut an.“

Weitere Impression aus Wesseling.

Impression von der offiziellen Eröffnung mit Anita Hinger, Wolfgang Wirtz

(Mitte), Hans-Peter Haupt (rechts) und Marc Kollbach.

RTZ: „Bei einer solch großen Veranstaltung ist auch die Unterstützung

durch Firmen von großer Bedeutung …“

MK: „Das ist richtig. Ich möchte mich daher im Namen des RTB

bei den Firmen ARTZT, TOGU und Flexisport bedanken, die bereits

über viele Jahre verlässliche Partner des RTB sind und den

Kongress auch in diesem Jahr als Sponsoren unterstützt haben.“

RTZ: „Der nächste Fitness- und Gesundheitskongress ist vermutlich

schon in der Planung …“

MK: „Genau. Der 8. RTB Fitness- und Gesundheitskongress wird

am 13./14. September 2014 in Wuppertal stattfinden. Dorothee

Hartmann, die Vorsitzende des Turnverbandes Wuppertal, hat bereits

vor einiger Zeit Interesse an der Ausrichtung des Kongresses

bekundet. Es ist uns wichtig, mit dem Kongress an verschiedenen

Stationen innerhalb des RTB-Verbandsgebietes Halt zu machen.“

AH: „Ich sage immer: Nach dem Fitnesskongress ist vor dem Fitnesskongress!“

RTZ: „Vielen Dank für das Gespräch!“

Zahlen und Fakten zum 7. RTB Fitness- und

Gesundheitskongress

• Kooperationspartner des RTB beim 7. RTB Fitness- und

Gesundheitskongress waren die Turnverbände Köln und

Rhein-Sieg,Bonn sowie der TuS Wesseling, der vor allem

für die ehrenamtlichen Helfer rund um den Kongress

(über 30) verantwortlich zeichnete.

• Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, zwischen verschiedenen

Themengebieten zu wählen: Fitness/Aerobic/Trends/Aqua,

Dance, Gesundheitssport/Prävention

und Body&Mind/Wellness/Entspannung.

• Insgesamt gab es 46 Workshops.

• Unter den zusammen rund 150 Kongress-Teilnehmern befanden

sich sechs Männer.

• Die Teilnehmer kamen aus ganz Nordrhein-Westfalen: von

Königswinter bis Bocholt und von Aachen bis Waldbröl.

• Die älteste Teilnehmerin war 73 Jahre alt, die jüngste 21.

• 13 Referenten aus ganz Deutschland gaben ihr Wissen

weiter.

• Mehrere Euro-Paletten an Material bzw. Sportgeräten

wurden eigens für den Kongress von verschiedenen Firmen

angeliefert.

RTZ 11/2013


28 RTB-Forum

Juniorsportler des Jahres 2013

Anja Brinker offiziell verabschiedet

Anja Brinker mit dem „Goldenen

Staffelstab“. Fotos: Claudia Pauli.

RTZ 11/2013

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe

zeichnet alljährlich im Rahmen

einer Gala-Veranstaltung hoffnungsvolle

Nachwuchsathleten

aus. In diesem Jahr fand die

Veranstaltung am 11. Oktober

im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen

statt und beinhaltete

erstmals zugleich die Verabschiedung

verdienter Spitzensportler.

Unter den rund 30 Athleten aus

mehr als 15 Sportarten befand

sich auch eine Person, die über

viele Jahre erfolgreich den Rheinischen

Turnerbund (RTB) bei Großereignissen vertrat: Anja Brinker

(ehemals TV Herkenrath). Die heute 22-Jährige gewann im

Jahr 2009 bei der Turn-EM in Mailand die Bronzemedaille am

Stufenbarren. Ein Jahr zuvor nahm sie an den Olympischen Sommerspielen

in Peking teil. Anja Brinkers Traum von einem weiteren

Olympiastart platzte im Februar 2012, als sie zum wiederholten

Mal an der Achillessehne des rechten Fußes operiert werden

musste. Aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme fasste die aus

Niedersachsen stammende Turnerin schließlich den Entschluss,

im Alter von gerade einmal 21 Jahren ihre Karriere zu beenden.

Angehende Lehrerin

Auch wenn es ihr nach eigener Aussage „schon ein bisschen weh“

tut, Fernsehbilder z. B. von der Turn-WM in Antwerpen/Belgien

(30. September bis 6. Oktober 2013) anzuschauen, ist Anja Brinker

insgesamt mit ihrer Situation zufrieden: Sie ist zurück in die

Heimat gezogen, hat ein Studium begonnen (Sport und Mathematik

auf Lehramt für die Primarstufe) und arbeitet zudem als

Trainerin im Gerätturnen. In geringem Umfang ist Anja Brinker

auch noch in „ihrer“ Sportart aktiv.

Bei der Verabschiedung vor rund 800 Gästen im „Musiktheater

im Revier“ stand Anja Brinker unter anderem neben Anna Dogonadze

(40), der viermaligen Olympiateilnehmerin im Trampolinturnen

(2000 bis 2012) und Olympiasiegerin von 2004. Noch ein

weiterer Turner erhielt bei der Gala den „Goldenen Staffelstab“

als Symbol für einen guten Start in die berufliche Karriere: Henrik

Stehlik (32), der bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen die

Bronzemedaille im Einzelwettbewerb geholt hatte.

Biathletin in Einzelwertung vorn

Mit dem Titel „Juniorsportler des Jahres“ darf sich 2013 die Biathletin

Laura Dahlmeier schmücken. Die dreifache Junioren-

Weltmeisterin dieses Jahres ist die insgesamt vierte Person aus

der Sportart Biathlon, die diese Auszeichnung erhielt. Die höchste

Ehrung im deutschen Nachwuchssport existiert seit 1978.

Den Sieg in der Mannschaftswertung teilen sich die Bobpiloten

Francesco Friedrich/Gino Gerhardi (Junioren-Weltmeister 2013

im Zweier-Bob) und die Ruderer Kai Fuhrmann/Ole Daberkow

(Junioren-Weltmeister 2012 im Doppelzweier), die punktgleich

auf Platz eins kamen. Preisträgerin im Behindertensport ist Elena

Krawzow (Silbermedaillengewinnerin im Schwimmen über 100 m

Gruppenfoto der nominierten Juniorsportler in der Einzelwertung. Preisträgerin

Laura Dahlmeier steht hinten links..

Brust bei den Paralympics 2012), im Gehörlosensport freute sich

Linda Neumann (Silbermedaillengewinnerin im Schwimmen über

400 m Freistil bei den Deaflympics 2013) über den Titel.

Bessere Vereinbarkeit von Spitzensport und Ausbildung

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe

wurde im Jahr 1967 gegründet.

Seitdem hat sie rund 385

Millionen Euro für die Förderung von Spitzensportlern ausgeschüttet.

Aktuell werden pro Jahr bis zu 12,5 Millionen Euro aufgewendet,

damit die deutschen Athleten Spitzensport und Ausbildung in

Schule bzw. Beruf/Studium erfolgreich vereinbaren können. Jährlich

werden ca. 3.800 Athleten aus mehr als 50 Sportarten von der

Sporthilfe unterstützt.

Claudia Pauli

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RTZ 11/2013


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