Beck'scher Referendarführer - Verlag C. H. Beck oHG

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Beck'scher Referendarführer - Verlag C. H. Beck oHG

2013/14

Beck’scher Referendarführer

Kanzlei- und Unternehmensprofile · Orientierungshilfen · Adressen


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Die typischen Probleme der Assessorklausuren,

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•Wöchentlich Aktenauszüge und Musterlösungen abwechselnd aus dem

Zivilrecht, dem Strafrecht, den Nebengebieten und dem Öffentlichen Recht

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Relationstechnik, gerichtliche Entscheidungen im Strafverfahren, landesspezifische

Klausuren im öffentlichen Recht

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Postversand oder zum Download

Mündliche Assessorkurse

Aktenbearbeitung für Klausur und mündlichen Vortrag

• Umfangreiche Hörerunterlagen mit examenstypischen Aktenauszügen,

Strukturübersichten und Musterlösungen

• AS-Assessorklausuren

• Prüfungsrelevante Kommentare und die NJW aus dem Verlag C.H. Beck

(je nach Kursort unter bestimmten Voraussetzungen)

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Beck’scher Referendarführer


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Geleitwort

Impressum

Dr. Klaus Winkler, Sabrina Heite

Nicole Ginder, Nicole Kaupke, Hildgund Kulhanek,

Heidi Markov, Bettina Miszler;

William Euler, Antonella Giamattei, Thomas Kienle,

Isabell Wirsching.

Fritz Lebherz (für den Anzeigenteil verantwortlich)

Olaf Eschenfelder +49 (0)89 38189-612

E-Mail: anzeigen@beck.de

Der nächste Referendarführer erscheint im April 2014.

Anzeigenschluss ist der 12. März 2014, 12 Uhr.

Anzeigenherstellung:

Susann Schönwald +49(0)89 38189-603

E-Mail: anzeigen@beck.de

Birthe Gehrmann

Erwin Wollenschläger

Dr. Klaus Winkler

Verlag C.H.BECK oHG

Wilhelmstraße 9, 80801 München

Telefon: +49(0)89 38189-0

Telefax: +49(0)89 38189-156

E-Mail: referendarfuehrer@beck.de

Internet: www.beck.de

Druckerei C.H.Beck, Nördlingen

Druckerei Himmer, Augsburg

Redaktionell: Verlag C.H.BECK oHG

Autorenfotos: privat

© 2013 Verlag C.H.BECK oHG

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Aufnahme ins

Internet sowie Vervielfältigung auf Datenträger dürfen

nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung des

Verlages erfolgen. Fotokopieren mit Quellennachweis

zu privaten Zwecken sowie zum Zweck der Berufsberatung

ist gestattet. Die Inhalte der Artikel geben nicht

notwendig die Meinung der Redaktion wieder.

Die Informationen in dieser Publikation sind sorgfältig

recherchiert und geprüft worden. Eine Garantie kann

dennoch nicht übernommen werden. Eine Haftung

für Personen, Sach- und Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Wir danken allen Autorinnen und Autoren sowie

Anzeigenkunden für Ihren Beitrag zum Gelingen dieses

Referendarführers sehr herzlich.

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie kennen das Problem: Nach dem Examen ist vor dem Examen und das Examen

dauert leider länger als nur 90 Minuten. Aber ebenso wie die Nationalmannschaft

müssen auch Sie sich für das nächste Turnier qualifizieren und für ein gutes Ergebnis

trainieren. Wie Sie das fokussiert tun können, das erfahren Sie gleich im ersten Beitrag.

Das Thema Selbstorganisation und Soft Skills spielt auch beim Beitrag über das

erfolgreiche Mandantengespräch eine Rolle. Schon manches Mandat ist an mangelhafter

Fragetechnik gescheitert. Das ist besonders bitter, wenn Sie zu Beginn Ihrer

Tätigkeit als Einzelkämpfer auf jedes Mandat angewiesen sind. Sie erfahren in dieser

Ausgabe auch, wie Sie sich vom zweiten Examen aus erfolgreich selbstständig machen

können. Sie finden wie gewohnt wieder ganz unterschiedliche Beispiele für interessante

Berufsbilder aus verschiedenen Rechtsbereichen. Dass man z.B. in Unter -

nehmen sehr vielseitig rechtsberatend tätig sein kann und muss, verraten Ihnen zwei

persönliche Einblicke in die Tätigkeiten eines Konzern-Syndikus und eines Chief

Compliance Officer in einem börsennotierten Unternehmen. Und wer mal auf ganz

andere Gedanken kommen möchte: Kennen Sie schon den Wissensmanager oder

können Sie sich vorstellen, als Repetitor dauerhaft Ihre didaktischen und wissenschaftlichen

Ambitionen berufsmäßig zu verbinden? Oder wäre eine Tätigkeit in

einem Verband ein lohnenswertes Berufsziel für Sie? Wissen Sie eigentlich, dass Sie

sich nicht bei der Justiz bewerben müssen, um Verwaltungsrichter zu werden? Auch

dazu finden Sie – wie ich hoffe – nützliche Informationen.

Wenn Sie es geschafft haben und nicht nur lokal oder Deutschlands führender Partner

einer Großkanzlei, sondern der Partner sind, der die weltweiten Geschicke einer

internationalen Großkanzlei lenkt, dann sind Sie in der Position von Nicholas Cheffings,

dem Chair der Großkanzlei Hogan Lovells. Ihn habe ich nach den Heraus -

forderungen gefragt, die jenseits des Tagesgeschäfts eines Partners in einer Großkanzlei

warten und worauf es tatsächlich ankommt, wenn man auch in der Verwaltung

eines großen Kanzleiverbundes strategisch erfolgreich sein will.

Wenn Sie Interesse an einer kreativen und abwechslungsreichen Aufgabe haben und

Ihre Wahlstation im Verlag C.H.BECK verbringen möchten, können Sie sich gerne

im Lektorat des Beck’schen Referendarführers bewerben – ich freue mich auf Sie!

Den aktuellen Referendarführer erhalten Sie wie immer bei Referendargeschäftsstellen,

Gerichten, Staatsanwaltschaften und ausgewählten Kanzleien. Zudem wird er an

vielen Universitäten im Rahmen der Übergabe der Examensurkunden ausgeteilt bzw.

liegt in Universitätsbibliotheken aus. Sie können ihn aber auch kostenfrei in jeder

juristischen Fachbuchhandlung erhalten. Auf Ihre Anregungen und Kritik freue ich

mich unter referendarfuehrer@beck.de und wünsche Ihnen von Herzen ein erfolgreiches

Referendariat und einen glücklichen Berufsstart.

Ihr

Dr. Klaus Winkler München, im April 2013

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de

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Der Verlag C.H.BECK

Verlagshaus C.H.BECK, München

Wussten Sie, dass der Verlag C.H.BECK eines der ältesten Verlagsunternehmen

Deutschlands ist? Gegründet wurde der Verlag bereits im Jahre 1763 in der mittel -

alterlichen Kleinstadt Nördlingen. Dort kaufte der Firmengründer Carl Gottlob

Beck eine schon seit 130 Jahren bestehende Druckerei und gliederte ihr gleich einen

Verlag und eine Buchhandlung an. Die heutige Firmenbezeichnung C.H.BECK

geht übrigens auf die Initialen seines Sohnes Carl Heinrich Beck zurück. 1889 ver -

legte Oscar Beck den Verlagssitz nach München, die Druckerei blieb in Nördlingen.

Als einer der wenigen juristischen Verlage in Deutschland ist der Verlag

C.H.BECK noch heute in Familienbesitz – und das in diesem Jahr mit dem 250jährigen

Firmenjubiläum. Inhaber und Leiter sind die Brüder Dr. Hans Dieter Beck und

Dr. h.c. Wolfgang Beck, die den Verlag nunmehr in sechster Generation fortführen.

Der Verlag beschäftigt allein am Hauptsitz in München 500 Mitarbeiter. Die

meisten juristischen Zeitschriften werden in der Zweigniederlassung in Frankfurt

am Main betreut. In Nördlingen arbeiten weiterhin die firmeneigene Buch- und

Zeitschriftendruckerei, eine Setzerei und eine Multimedia-Abteilung. Ebenfalls

dort angesiedelt ist die Nördlinger Verlagsauslieferung, von der aus die gesamte Verlagsproduktion

ausgeliefert wird.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts begann der Ausbau zu einem vielseitigen wissenschaftlichen

Verlag, der immer auch ein kleines literarisches Programm pflegte. Ein

bedeutender Faktor für den Aufbau des juristischen Verlagsprogramms war die

Gründung des Deutschen Reichs im Jahr 1871, in deren Folge einige wichtige, erstmals

für ganz Deutschland geltende Gesetze entstanden, so die Zivilprozessordnung

von 1876, das Bürgerliche Gesetzbuch von 1896 und das Handelsgesetzbuch von

1897. Schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden mit der Gesetzessammlung

Schönfelder (ab 1935), mit dem BGB-Kommentar Palandt (Erstauflage

1938) und mit der Neuen Juristischen Wochenschrift (ab 1947) eine Reihe von

juristischen Standardwerken gegründet, die heute jeder Jurist kennt.

Im Jahr 1970 konnte der C.H.BECK-Verlag den Vahlen-Verlag erwerben, der

heute durch verschiedene Erweiterungen ein breites Spektrum an Referendarliteratur

bietet. Er wurde bereits im Jahr 1870 von Franz Vahlen (1833–1898) in

Bonn gegründet. Zahlreiche seiner Titel aus der juristischen Studien- und Referendarliteratur,

aber auch wissenschaftliche Kommentare, Handbücher, Schriftenreihen

sowie Zeitschriften aus den Bereichen Jura, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

zählen heute zu den deutschlandweit führenden Werken auf ihrem Gebiet.

Ein absoluter Klassiker der Referendarliteratur ist beispielsweise das bereits seit

1884 regelmäßig und jetzt wieder in Neuauflage erscheinende Werk «Zivilrechtliche

Arbeitstechnik im Assessorexamen (Bericht-Votum-Urteil-Aktenvortrag)»

von Schuschke/Kessen/Höltje.

Tradition und Fortschritt sind keine Gegensätze. Auch im traditionsreichen

C.H.BECK-Verlag gewinnt neben dem klassischen Buch der Online-Bereich mit

der Datenbank beck-online eine immer größere Bedeutung. Nicht zuletzt durch die

Module JA/JuS Direkt und JA/JuS Premium wird auch den elektronischen Informationsbedürfnissen

von Referendarinnen und Referendaren Rechnung getragen.

Hochwertige juristische Inhalte werden seit geraumer Zeit zudem auch in einem

Experten-Blog unter www.beck-blog.de oder in der beck-community diskutiert.

Diskutieren Sie doch einfach einmal mit! Ihnen im Referendariat und auch später

im Beruf zuverlässige juristische Fachinformationen zu bieten ist unser Ziel. Vielleicht

denken Sie bei Ihrem nächsten Besuch in einer Buchhandlung an uns. Wir

würden uns freuen!

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Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


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Inhaltsverzeichnis

Geleitwort/Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Der Verlag C.H.BECK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Beiträge

Lange: Erfolgreich zum zweiten Examen… . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Heukamp: LL.M. an einer deutschen Universität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Hellmich: Das erfolgreiche Mandantengespräch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Jangl: Selbst und ständig? … Aber mit Vergnügen! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

Mitterer: Ist Anwältin in Teilzeit eine reale Option? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Cheffings: Interview mit Nicholas Cheffings, Chair von Hogan Lovells . . . . 35

Auerbach: Als Rechtsanwalt im Aufsichtsrecht bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

Linck: Berufseinstieg in der gesellschaftsrechtlichen Beratung der

Ernst & Young Law GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Hahn/Kockler: «Gebaut wird immer» . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54

Heß: Der Rechtsanwalt im Haftungs- und Versicherungsrecht . . . . . . . . . . . 58

Lilie/Krug: Die Praxis des Wirtschaftsstrafrechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62

Rehse: Jurist in einem Wirtschaftsverband . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67

Weigand: Die zentrale Rechtsabteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72

Krumbach: Aus dem Arbeitsalltag eines Chief Compliance Officers . . . . . . . 76

Schulz: Der juristische Wissensmanager – Skizze eines neuen Berufsbilds . . . 81

Krüger: Repetitor – Sechs Gründe für eine interessante Berufsalternative . . . 84

Stelzer: Verwaltungsgerichtsbarkeit – eine attraktive Alternative? . . . . . . . . . 90

Kanzlei- und Unternehmensprofile

ALBA Group . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96

Allen & Overy LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98

Arendt & Medernach – Rechtsanwälte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100

ARQIS Rechtsanwälte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102

Ashurst LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104

AULINGER Rechtsanwälte | Notare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106

Baker & McKenzie Partnergesellschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108

Becker Büttner Held . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110

BEITEN BURKHARDT Rechtsanwaltsgesellschaft mbH . . . . . . . . . . . . . 112

Bird & Bird LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114

von Boetticher Hasse Lohmann Partnerschaft von Rechtsanwälten . . . . . . . 116

Buse Heberer Fromm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118

Büsing, Müffelmann & Theye (BMT) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120

Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122

Clifford Chance . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124

CMS Hasche Sigle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126

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Debevoise & Plimpton LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128

Deloitte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130

DENTONS – Salans FMC SNR Denton . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132

Deutsche Bundesbank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134

DLA Piper UK LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136

Ebner Stolz Mönning Bachem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138

Ernst & Young . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140

ESCHE SCHÜMANN COMMICHAU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142

Flick Gocke Schaumburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144

FPS Rechtsanwälte & Notare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146

Freshfields Bruckhaus Deringer LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148

Gibson, Dunn & Crutcher LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150

Glade Michel Wirtz – Corporate & Competition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152

Gleiss Lutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154

GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156

GRAF KANITZ, SCHÜPPEN & PARTNER . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158

GSK STOCKMANN + KOLLEGEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160

Heisse Kursawe Eversheds . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162

Hengeler Mueller . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164

Heuking Kühn Lüer Wojtek . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166

HFK Rechtsanwälte LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168

Hogan Lovells . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170

honert + partner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172

HUK-COBURG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174

Jones Day . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 176

K&L Gates LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178

Kapellmann und Partner Rechtsanwälte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180

Kirkland & Ellis International LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182

Knierim | Huber Rechtsanwälte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184

KPMG Rechtsberatungsgesellschaft mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186

KÜMMERLEIN Rechtsanwälte & Notare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188

Landeshauptstadt München . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190

Latham & Watkins LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192

Lenz und Johlen Rechtsanwälte Partnerschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194

lindenpartners . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196

Linklaters LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198

Loschelder Rechtsanwälte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200

Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202

Mayer Brown LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204

McDermott Will & Emery Rechtsanwälte Steuerberater LLP . . . . . . . . . . . 206

Menold Bezler Rechtsanwälte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208

Milbank, Tweed, Hadley & McCloy LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210

Noerr LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212

Norton Rose LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214

Hauptberufliche/r Notar/Notarin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216

OLSWANG Germany LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 218

OPPENHOFF & PARTNER . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 220

OPPENLÄNDER Rechtsanwälte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222

Osborne Clarke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224

P+P Pöllath + Partners . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226

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PwC Legal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228

Raupach & Wollert-Elmendorff (Deloitte Legal) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230

REIMANN OSTERRIETH KÖHLER HAFT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232

SCHMIDT, VON DER OSTEN & HUBER . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234

Sernetz Schäfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236

Shearman & Sterling LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 238

Siemens AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 240

Simmons & Simmons LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242

SJ Berwin LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244

Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 246

Sullivan & Cromwell LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248

SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250

Taylor Wessing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252

ThyssenKrupp AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254

Unilever Deutschland Holding GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256

Watson, Farley & Williams LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258

Weil, Gotshal & Manges LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260

White & Case LLP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262

WilmerHale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264

ZENK Rechtsanwälte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266

Zirngibl Langwieser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268

Literaturempfehlungen

Jurakompakt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272

Referendariat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274

Themenschwerpunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275

Zivilrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284

Strafrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292

Öffentliches Recht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299

Kommentare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 305

Nützliche Adressen und

Informationen

Adressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312

Bewerbungstipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 321

Erfahrungsberichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324

Übersicht über die Ergebnisse der juristischen Prüfungen 2007–2011 . . . . . 327

Ländertabellen bezüglich Klausuren, Stationen, Einstellung und Vergütung 329

Bezugsquellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330

8 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Beiträge


Erfolgreich zum zweiten Examen

Von Rechtsanwältin Barbara Lange, LL.M.,* München

Endlich Referendar! Endlich die zahlreichen gelernten Paragraphen auch in der

Praxis anwenden. Bei Gericht, Staatsanwaltschaft, Behörden und Anwaltskanzlei

sind nicht mehr abstrakt konstruierte Rechtsfälle, sondern Sachverhalte aus dem

täglichen Leben zu bearbeiten, hinter denen Menschen mit unterschiedlichen In -

teressen und manchmal soziale Schicksale stehen. Die Personen heißen nicht mehr

V und K, sondern Frau Maier oder Herr Huber. Auch die Rechtsfolgen füllen sich

mit Leben: Welches Schmerzensgeld ist nach dem schweren Verkehrsunfall wirklich

angemessen oder wie hoch kann eine bestimmte Miete gemindert werden? Die Zeit

des intensiven Lernens vor der Ersten Juristischen Staatsprüfung ist vorbei. Und

jetzt soll man – gerade erst Referendar – schon wieder an ein Examen denken?

Leider ja, lautet die eindeutige Antwort. Denn die Übersicht über die Referendarzeit

zeigt schwarz auf weiß: Schon nach 20 Monaten steht der schriftliche Teil des zweiten

Examens auf dem Plan mit – je nach Bundesland – zwischen sieben und elf Klausuren.

Doch anders als im Studium gibt es vor dem zweiten Examen kein «freies»

Jahr, in dem man individuell seine Vorbereitung planen und den Examenstermin

noch einmal verschieben kann. Der Termin des zweiten Examens steht mit dem

Beginn des Referendariats fest. Für viele Veranstaltungen, Arbeitsgemeinschaften,

Klausuren und für die praktische Ausbildung besteht Anwesenheitspflicht. Nur die

letzten drei Wochen vor dem schriftlichen Teil des Examens werden meist freigehalten.

Wegen dieser Nichtverschiebbarkeit des Termins und fester Verpflichtungen

unterscheiden sich Planung und Durchführung der Vorbereitung auf das zweite

Examen ganz erheblich von der Vorbereitung auf die Erste Prüfung. Noch mehr als

im Studium kommt es jetzt auf eine rechtzeitige, realistische Planung, ein gutes Zeitund

Selbstmanagement sowie beim Lernen auf die Konzentration auf das Wesent -

liche an. Genau diese Kompetenzen sind auch später im Berufsleben gefragt. Das

richtige Management im Referendariat, d.h. unterschiedlichste Aufgaben innerhalb

bestimmter Zeitvorgaben zu erledigen, ist ein wichtiger Indikator für die juristische

Berufsfähigkeit.

Rechtzeitig planen

Die ersten zwölf Monate

Eine rechtzeitige Planung führt zu mehr Sicherheit, Zufriedenheit und tatsächlich

auch zu mehr Freizeit, da die Arbeitszeit intensiver genutzt wird. Will man im Referendariat

verschiedene Examensvorbereitungsphasen nach ihrer Intensität unterscheiden,

lassen sich die 20 Monate bis zu den Klausuren entweder in acht Monate

(meist Zivil- und Strafstation) plus zwölf Monate (meist Verwaltungsstation und

Anwaltsstation) einteilen, wobei man bei dieser Einteilung – ähnlich wie bei der

ersten Prüfung – von zwölf Monaten intensiver Examensvorbereitung ausgeht. Eher

der Realität entspricht jedoch die Einteilung in zwölf Monate plus acht Monate

intensiver Examensvorbereitung, denn viele Referendare beginnen – trotz Kenntnis

des Examenstermins – erst dann richtig mit der Examensvorbereitung.

Doch ein Blick auf die ersten zwölf Monate des Referenda riats zeigt, dass es sich trotz

zahlreicher Aufgaben lohnt, schon in diesem Zeitraum wichtige Grundlagen für die

Examensvorbereitung zu legen. Viele Referendare berichten, das erste Jahr im Referendariat

sei wie im Flug vergangen. Die neue methodische Herangehensweise, das

Erlernen der Relationstechnik und des Urteilsstils, die neuen prozessualen Vorschriften,

der Aufbau und die Gestaltung von Urteilen, Verfügungen und Beschlüssen:

All diese neuen Eindrücke wollen verarbeitet werden. Nach den Einführungs-

Barbara Lange

* Die Autorin ist Rechtsanwältin in München, Lehrbeauftragte an Universitäten sowie Dozentin in der

Referendarausbildung.

10 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Erfolg ist

planbar.

Mit dem LL.M.

„Anwaltsrecht und Anwaltspraxis“.

.


wochen bleibt neben den Arbeitsgemeinschaften und der Tätigkeit in der praktischen

Ausbildung bei Gericht nicht viel Zeit. Man hat an Sitzungstagen teilzunehmen

und mindestens eine Zeugen vernehmung ist vorzubereiten. Der Wechsel vom

vertrauten Gutachtenstil zum Urteilsstil braucht Zeit und Übung. Auch die Länge

der Aufgabenstellung und das Herausfiltern des wesentlichen Sachverhalts bei

Übungsklausuren fallen am Anfang schwer. Kaum hat man sich mit dem Arbeitsrhythmus

des Referendariats und den wichtigen Bestimmungen des Zivilprozessrechts

vertraut gemacht, wird es in der Strafrechtsstation spannend. Hier ist, obwohl

materiell-rechtlich nicht viel neu ist, der bisher unbekannte Aufbau der strafrechtlichen

Klausurtypen zu erlernen. Die erste selbstständige Wahrnehmung des Amtes

des Staatsanwalts in der strafrecht lichen Hauptverhandlung ist sicher mit gewisser

Aufregung verbunden. Und schon folgt meist der Wechsel vom Strafrecht zum

Öffentlichen Recht. Der Aufbau verwaltungsgerichtlicher Entscheidungen ist zu

lernen und in der praktischen Ausbildung sind mehr oder weniger komplexe Sachverhalte

einer Verwaltungsbehörde zu bearbeiten. Dazu kommt die Vermittlung

neuer Rechtsgebiete, die man entweder gar nicht oder nicht in dieser Form für die

erste Prüfung gelernt hat, zum Beispiel das Europarecht, das Wasserrecht und das

Immissionsschutzrecht. Kurzum: Man ist in den ersten zwölf Monaten gut beschäftigt.

Darüber hinaus werden häufig Kurse zum Training von Schlüsselkompetenzen

angeboten. Denn ein guter Jurist benötigt bekanntermaßen zahlreiche überfachliche

Fähigkeiten und Kompetenzen: Er muss überzeugend auftreten und rhetorisch

geübt sein sowie sachlich und sprachlich exakt formulieren können. Er muss

Gespräche konstruktiv führen, vermitteln und schlichten können, Einfühlungsvermögen

besitzen, teamfähig sein und vieles mehr. Kurzum: Er braucht gute Schlüsselqualifikationen

oder Soft Skills, um den besonderen Anforderungen des juristischen

Berufsalltags gewachsen zu sein. Auch wenn man solche Kurse schon während

des Studiums belegt hat, macht es Sinn, dieses Angebot – abgestimmt auf das eigene

Berufsziel und auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung – zu nutzen. Denn Soft

Skills kommen im Berufsleben bei Einstellung und Karriere erhebliche Bedeutung

zu.

Objektiv bleibt also im ersten Jahr nicht sehr viel Zeit für ein intensives eigenes

Lernen. Trotzdem sollte einembewusst sein, dass man danach nur acht Monate vom

Examen entfernt ist. Es ist daher sehr empfehlenswert, sich in der jeweiligen Station

die klausurrelevanten prozessualen Grundkenntnisse (Aufbau der Klausuren, Rub -

rum, Tenor, Tatbestand und Entscheidungsgründe eines Urteils) so zu erarbeiten

und aufzubereiten, dass in der Zeit vor dem Examen bereits gute Lernunterlagen zur

Verfügung stehen. Meist kann man dabei auf gutes Unterrichtsmaterial der Ausbildungsbehörden

und auch E-Learning-Angebote (z.B. Baden-Württemberg) zu -

rückgreifen. Gerade in unbekannten Stoffgebieten wie dem Wasserrecht oder dem

Immissionsschutzrecht kann der Unterricht anhand von Skripten gut nachvoll -

zogen werden. Neben der Aufbereitung des Stoffs ist wichtig, auch die Übungsklausuren

genau nachzu arbeiten, damit die Verbindung von materiellem und prozessualem

Recht deutlich wird. Auch die Formalien sollten bald «sitzen», um hier in der

Klausur keine Zeit zu verlieren. Fehlt eine solche Stoffaufbereitung im Zusammenhang

mit dem Aufbau und der Struktur von Klausuren, wird die spätere Wieder -

holung dieses Stoffs erheblich erschwert. Daher sollten auch knappe Ressourcen an

Lernzeit für eine solche Stoffaufbereitung genutzt werden. Wie man aus der Gehirnforschung

weiß und wie jeder Referendar schon im Studium erfahren hat, erhöht die

kurze und mehrmalige Nacharbeit des Stoffs die Behaltensquote erheblich mehr als

eine einmalige, dafür länger dauernde Beschäftigung mit dem Stoff ohne Wieder -

12 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


holung. Außerdem steigen mit dem zunehmenden Wissen Zufriedenheit und

Selbstwertgefühl. Je mehr prozess uale Grundlagen in den ersten Monaten schon im

Gedächtnis fest verankert sind, desto einfacher fällt die eigentliche Examensvorbereitung.

Eine von der Lernforschung empfohlene Methode, sich einen schon einmal

gelernten Stoff schnell wieder ins Gedächtnis zu rufen, ist, Lernstoff, den man gut

erarbeitet und ver standen hat, in eigenen Worten und in freier Rede auf einen Tonträger

(Mobil telefon, Diktiergerät usw.) aufzunehmen. Durch das spätere Anhören

der eigenen Worte kann das Gehirn auf das schon erlernte Wissen zu greifen. Auch

für die mündliche Prüfung sind solche Aufnahmen sehr nützlich, da zwischen ihr

und dem schriftlichen Teil einige Monate (Vergessens-)Zeit liegen. Wer im ersten

Jahr in Übungsklausuren häufig in Zeitnot gerät oder das Gefühl hat, beim Lesen zu

langsam zu sein, kann sich mit Techniken zur Verbesserung der Lesekompetenz oder

zur Erhöhung der Lesegeschwindigkeit (Speed Reading) vertraut machen.

Mit der Anwaltsstation (je nach Bundesland können die Stationen variieren) be -

ginnt der Endspurt zum zweiten Examen. Die nun verbleibende Zeit sollte möglichst

realistisch geplant werden. Folgende Fragen sind zu beantworten: Welcher

Stoff ist noch zu lernen bzw. zu wiederholen und wie viel Zeit steht für das indivi -

duelle Lernen zur Verfügung?

Realistisch planen: Noch acht

Monate bis zum Examen

Juristische Weiterbildung im Fernstudium





Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 13


Prüfungsstoff überblickbar machen

Stärken und Schwächen ehrlich

analysieren

Prioritäten setzen und Ziele

formulieren

Individuelle Lernzeit bis zum

Examen schätzen

Wie bei jeder Prüfungsvorbereitung beginnt man auch hier mit der Auflistung des

prüfungsrelevanten Stoffs, die sich an den Prüfungsordnungen orientiert. Acht

Monate vor dem Examen kann eine solche Übersicht ohne Weiteres erstellt werden.

Prüfungsstoff ist immer auch der «Prüfungsstoff der Ersten Juristischen Staatsprüfung

(...) unter Berücksichtigung der in der praktischen Ausbildung angestrebten Ergänzung

und Vertiefung» (so z. B. § 58 Bay-JAPO 2003). Wenn man die Stoffübersicht über

die erste Prüfung noch hat, kann man diese verwenden. Auch wenn im Internet

Lern- und Stoffpläne für Referendare zum Download zur Verfügung stehen, sollte

man diese nur als Anhaltspunkt heranziehen und selbst eine vollständige Stoff -

übersicht erstellen.

Die Stoffübersicht zeigt jedoch nur generell, welcher Stoff geprüft werden kann.

Welcher Stoff individuell in welchem Umfang noch gelernt werden muss, wird erst

durch eine individuelle und ehrliche Stärken- und Schwächenanalyse deutlich. Diesen

individuellen Leistungs-Check erhält man durch Beantwortung folgender Fragen:

Welche Rechtsbereiche liegen mir? Welche Gebiete kann ich schon gut? Welche

Art von Klausuren fällt mir im Prinzip leicht? Wo sind Lücken im materiellen Recht?

Wo sind Lücken im prozessualen Bereich? Was habe ich im ersten Jahr des Referendariats

nicht ausreichend erarbeitet? Welche Stoffgebiete müssen noch vertieft werden?

Zur Beantwortung der Fragen können die Ergebnisse der Übungsklausuren

erste Hinweise geben. Wichtig ist auch die Reflexion der Examensvorbereitung auf

die erste Prüfung. Wo habe ich damals auf Lücke gelernt? Muss diese Lücke geschlossen

werden? Neben der Beantwortung dieser Fragen kann es helfen, in der Stoff -

übersicht den eigenen geschätzten Kenntnisstand mit Prozentzahlen zu versehen

(«ich beherrsche dieses Rechtsgebiet nach eigener Einschätzung zu 20%, 40%,

60%, 80% oder mehr»).

Der individuelle Leistungs-Check zeigt schnell, welche Bereiche vorrangig gelernt

werden müssen, welche Lerneinheiten also mit den Worten eines Zeitmanagers

sogenannte A-Aufgaben (wichtig und dringend) oder B-Aufgaben (nur wichtig)

sind. Fügt man der Stoffübersicht individuell bestimmte Prioritäten hinzu,

können konkrete Lernziele formuliert werden. Damit fällt der Einstieg in die

Examensvorbereitung leichter. Je mehr A-Lernaufgaben als erledigt abgehakt

werden können, desto motivierter ist man angesichts des persönlichen Vorankommens.

Priorität hat auch das Erlernen besonders häufig vorkommender Klausurkonstellationen.

Die Internetauftritte mancher Landesjustizprüfungsämter enthalten

eine Auflistung der konkreten Prüfungsgegenstände der vorangegangenen

Prüfungstermine. Dadurch erhält man einen Anhaltspunkt über typische Prüfungsgegenstände.

Spätestens jetzt gilt es, den Prüfungsstoff sinnvoll auf die verbleibende Zeit bis zum

Examen zu verteilen. Befragt man Referendare acht Monate vor dem Examen, wie

viel Zeit ihnen bis zum schriftlichen Teil genau zur Verfügung steht und wie der zu

lernende Stoff auf diese Zeit verteilt werden soll, haben dies nach eigenem Bekunden

nicht wenige Referendare noch nicht wirklich durchdacht. Nimmt man ca.

32 Wochen an, muss man bei der Einschätzung der Lernzeit berücksichtigen, dass

in diesem Zeitraum noch mehrfach Blockunterricht stattfindet, so zum Beispiel in

Bayern die Einführungswoche Anwaltsstation, je eine Woche Blockunterricht

Arbeitsrecht und Familienrecht, insgesamt zwei Wochen Steuerrecht und eine Klausurwoche

mit Pflichtübungsklausuren. Geht man davon aus, dass man die letzten

14 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


vier Wochen vor dem Examen zu einer Gesamtwiederholung nutzen wird, bleiben

ca. 20 Wochen. Diese 20 Wochen gilt es optimal zu nutzen.

Auch während der letzten acht Monate gibt es neben den Blockunterrichtswochen

verpflichtende Arbeitsgemeinschaften, die Tätigkeit beim praktischen Ausbilder,

freiwillige Klausurenkurse oder Crashkurse für bestimmte Rechtsgebiete. Aufgrund

dieser vielen unterschiedlichen Verpflichtungen ist es empfehlenswert, für jede

Woche konkrete Lernzeiten um die feststehenden Termine herum festzulegen. Diese

Feinplanung erfolgt am Besten immer am Wochenende für die kommende

Woche, weil wegen unterschiedlicher Veranstaltungen und der praktischen Tätigkeit

häufig nicht länger im Voraus geplant werden kann. Wichtig bei der Fein -

planung ist, sowohl ausreichend Pausen als auch Pufferzeiten für den Ausgleich

unerwarteter Störungen vorzusehen. Eine nachträgliche Zeitanalyse für die jeweils

vergangene Woche hilft, typische Störfaktoren zu erkennen und die Feinplanung zu

verbessern. In den Blockunterrichtswochen ist es empfehlenswert, den im Block -

unterricht vermittelten Stoff sofort so gut wie möglich nachzubereiten und nach der

jeweiligen Woche in kurzem Abstand mehrmals zu wiederholen. Ansonsten hat man

nach wenigen Wochen wieder große Teile vergessen. Sonstige Routinetätigkeiten,

welche einen gerne vom Lernen abhalten, wie «Bürokram», die Beantwortung von

E-Mails oder Haushalt, nennt der Zeitmanager C-Aufgaben (dringend, aber nicht

wichtig). Diese C-Aufgaben sind bevorzugt gebündelt und wenn möglich in Zeiten

des eigenen Leistungsstiefs zu erledigen. Der Zeitpunkt dieses Tiefs hängt von der

individuellen Leistungskurve ab und richtet sich auch danach, ob man eher ein

Morgen- oder ein Abendmensch ist. Wichtig ist, Zeiten des individuellen Leistungshochs

nicht mit C-Aufgaben zu vergeuden.

Die Aufgaben in den juristischen Staatexamina (...) sollen den Kandidaten Verständnis,

systematisches Denken sowie eigenständiges, folgerichtiges Argumentieren und nicht auswendig

erlernbares Detailwissen abverlangen (Jahresbericht 2011 des bayerischen

Landesjustizprüfungsamts, http://www.justiz.bayern.de/media/pdf/jahresbericht_

2011.pdf, 20.02.2013). Und obwohl jeder Referendar inzwischen eigentlich weiß,

wie wichtig es im Examen und später in der Praxis bei der Fallbearbeitung ist, das

Fachwissen methodisch richtig anzuwenden, verlieren sich manche Referendare

auch beim Lernen für das zweite Examen im Detail. Dabei kommt es weiterhin auf

Strukturwissen statt Detailwissen an. Auch für das zweite Examen gilt, sich zunächst

auf das Basiswissen, auf die Strukturen und auf die für eine Klausurlösung erforderlichen

Rechtsnormen zu konzentrieren. Gegenstand des Zweiten Examens sind praxisrelevante

Fragen, welche «die Rechtsreferendare mit den an Universität vermittelten

Kenntnissen und methodischen Fähigkeiten sowie mit dem in der Stationsausbildung

und in den Arbeitsgemeinschaften erlangten zusätzlichen Wissen und den dort erworbenen

praktischen Fähigkeiten innerhalb einer beschränkten Arbeitszeit zu einer vertret -

baren Lösung führen können.» (aa0). Diese beschränkte Arbeitszeit erfordert vor -

rangig das Beherrschen des Grundgerüsts und des richtigen Aufbaus der Klausuren.

Ein fehlerhaftes Rubrum oder ein unvollständiger Klageantrag verstimmen den

Korrektor von Anfang an. Im zweiten Examen enthalten die Klausuren Aufgabenstellungen

aus der Sicht des Richters, des Staatsanwalts, des Verwaltungsbeamten

sowie aus der Sicht des Rechtsanwalts oder Notars. Diese unterschiedlichen Sichtweisen

müssen bereits beim Lernen berücksichtigt werden. Es ist sinnvoll, bewährte

individuelle Lernstrategien zu reflektieren und sich daran zu erinnern, welche Arten

des Lernens vor der ersten Prüfung besonders gut funktioniert haben. Generell

Feste Lernzeiten für jede Woche im

Voraus festlegen

Klausurrelevantes Wissen

prüfungs- und anwendungsbezogen

lernen

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 15


erhöht nach den Erkenntnissen der Hirn- und Lernforschung die Kombination von

visuellen und auditiven Eindrücken die Behaltensquote deutlich. Das Vertiefen des

Stoffs in einer privaten Arbeitsgruppe ist ebenfalls höchst effektiv und fördert die

Teamfähigkeit. Das mündliche Argumentieren in der Gruppe bereitet gleichzeitig

auf die mündliche Prüfung vor.

Klausurtechnik trainieren und

Klausuren schreiben

Fazit

Neben den Pflichtübungsklausuren gibt es vielerorts von Anfang an freiwillige Klausurenkurse

(zum Teil auch Online), die man, soweit es die Zeit erlaubt, als zusätz -

liche kostenfreie Übungsmöglichkeit nutzen kann. Denn nur Wenigen gelingen

sprachlich überzeugende und methodisch richtige Klausuren ohne Übung. Die

Zeiteinteilung in den Klausuren des zweiten Examens ist aufgrund der Lesedauer

der umfangreichen Aufgabenstellung anders als in den Klausuren der ersten Prüfung.

Das Lösen von Übungsklausuren nach dem verbreiteten Abhaken von Voraussetzungen

mit (+) oder (-) bringt viele Referendare beim Schreiben der Examensklausur

in Zeitnot. Das Gefühl für die richtige Zeiteinteilung erhält man – entgegen

anderslautender Behauptungen – nur durch das Ausformulieren der Lösung. So

selbstverständlich, so häufig immer wieder vergessen: Die Argumentation in der

Klausur muss auch im zweiten Examen mit dem Gesetz beginnen, auch wenn die

relevante Rechtsprechung bekannt ist und (in manchen Bundesländern) der Kommentar

benutzt werden darf. Für bestimmte Klausurtypen empfiehlt es sich, hierfür

erforderliche Formulierungen mehrfach zu üben, damit sie in der Klausur sprachlich

gelingen. Wenn es im Strafrecht um die Beurteilung der Glaubhaftigkeit einer

Aussage oder der Glaubwürdigkeit eines Zeugen geht, helfen Bücher wie die Mustertexte

zum Strafprozess (von Graf/Schroers, München, 8. Aufl. 2011). Die korrigierten

und bewerteten Klausuren können sehr gut dafür genutzt werden, aus den eigenen

Fehlern zu lernen und eine persönliche Checkliste typischer Fehler zu erstellen

(Hinweise zum Erstellen einer solchen Checkliste bei Lange, Jurastudium erfolgreich,

München, 7. Aufl. 2012, S. 293 f.). Eine hervorragende Sammlung von Aufbautipps

und praktischen Formulierungen enthält das Buch Wimmer, Klausurtipps für das

Assessor examen (München, 4. Aufl. 2009).

Wer

… rechtzeitig und vor allem realistisch plant,

… von Anfang an das prozessuale Wissen und die neuen Arbeitstechniken konti -

nuierlich (mit)lernt

… auf diese Weise das Wissen noch mehrfach wiederholen und vertiefen kann,

… sich auf das Strukturwissen und den Aufbau der Klausuren konzentriert,

… das Lernmaterial und die Angebote der Ausbildungsbehörden nutzt,

… viele Übungsklausuren schreibt und aus seinen Fehlern lernt,

wird sicher im Examen Erfolg haben und als guter Jurist in das Berufsleben starten

können.

16 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Nomos Referendariat

Die Reihe Nomos Referendariat bietet zeitgemäße Literatur für Referendare. Moderne Lehrbücher

und praktische Wegweiser ermöglichen eine schnelle Einarbeitung in den Stationsalltag und eine

gezielte Vorbereitung auf das Assessorexamen.

NEU

Staatsanwaltschaftlicher Sitzungsdienst

Von Oberstaatsanwalt Anton Deventer

2. durchgesehene Auflage 2013, 158 S., brosch., 14,90 €

ISBN 978-3-8329-7792-4

www.nomos-shop.de/19780

»Fazit: Kleiner Band, aber oho – passt in jede Robentasche.«

Silke Glossner, Jura Journal 4/10, zur Vorauflage

Formulare für Referendare

Von Dr. Sönke Gerhold, RA Dr. Bernd Hoefer,

VRi’inLG Hege Ingwersen-Stück und Dr. Sönke E. Schulz

2011, 202 S., brosch., 24,– €, ISBN 978-3-8329-5524-3

www.nomos-shop.de/12427

»Das Formularhandbuch kann jedem Rechtsreferendar empfohlen

werden.«

Marcus Heinemann, www.dierezensenten.blogspot.com, Oktober 2011

Die Revision im Strafrecht

Von RiLG Dr. Matthias Weidemann und RiOLG Fabian Scherf

2. Auflage 2012, 186 S., brosch., 19,90 €, ISBN 978-3-8329-7544-9

www.nomos-shop.de/15165

»ein „großer Wurf“ und eine „Pflichtlektüre“«

Dr. Fritz v. Mannstein, JuS 1/11

»Das Buch ist uneingeschränkt empfehlenswert für die Vorbereitung

auf die Revisionklausur im Assessorexamen. Es

schließt eine Lücke auf dem Markt, da sich kein anderes Buch

so dicht an die Anforderungen eines Examensklausur bewegt

und direkt darauf zugeschnitten ist.«

Michael Stenzel, www.amazon.de Februar 2011

Klausurtraining

Die Assessor-Klausur im Zivilrecht

Von VRiLG Dr. Walter Boeckh, Andreas Gietl,

Alexander Längsfeld und RiLG Ursula Raab-Gaudin

2013, 372 S., brosch., 28,– €, ISBN 978-3-8329-6703-1

www.nomos-shop.de/13766

Etwa 15 Klausuren auf Examensniveau decken den Pflichtfachstoff

des zivilrechtlichen Assessorexamens ab. Zahlreiche

Hinweise zur richtigen Interpretation der Akten,

typische Problemstellungen und Fehlerquellen ermöglichen

eine optimale Vorbereitung.

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LL.M. an einer deutschen Universität –

Ein Erfahrungsbericht

Von Rechtsanwalt Dr. Markus Heukamp, LL.M.,* Münster

564 Unterrichtsstunden in Münster – mit dieser Aussicht startete unsere interdiszi -

plinäre Gruppe im September 2009 in ein Studium, das für jeden Einzelnen bereits

mindestens das zweite war. «Wirtschaftsrecht & Unternehmensstrukturierung»

lautete das Thema des Postgraduiertenstudienganges, für den sich rund 40 Wirtschaftswissenschaftler

und Juristen eingeschrieben hatten. Motivation für den

Antritt des Postgraduiertenstudienganges war beim überwiegenden Teil meiner

Kommilitonen und mir, das eigene Profil durch einen dokumentierbaren Schwerpunkt

weiter zu vervollständigen oder eine bereits begonnene Spezialisierung aus -

zubauen. Die Aussicht auf einen Abschluss als «Master of Laws» (LL.M.) bot einen

zusätzlichen Anreiz, sich der Herausforderung zu stellen; gleiches galt – jedenfalls

für die anwaltlich tätigen Juristen unter den Teilnehmern – im Hinblick auf die

Möglichkeit, den theoretischen Teil der Qualifikation als «Fachanwalt für Handelsund

Gesellschaftsrecht» zu erlangen.

Das Curriculum des Studienganges umfasste neben der ausführlichen Behandlung

des nationalen und internationalen Gesellschaftsrechts sowie des einschlägigen

Steuerrechts auch die Grundzüge des Kapitalmarkt-, Insolvenz-, Arbeits-, Kartellund

des Wirtschaftsstrafrechts. Zudem wurden betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse

vermittelt. Hervorzuheben ist, dass die Studieninhalte grundsätzlich

sowohl von Dozenten aus der Lehre als auch aus der – insbesondere anwaltlichen –

Praxis vorgetragen wurden. Gerade Letztgenannten ist es zu verdanken, dass die Alltagsrelevanz

der besprochenen Inhalte durch die Schilderung von Fällen und Erfahrungen

aus ihrem Berufsleben unmittelbar deutlich wurde. Die theoretischen

Grund lagen blieben dabei nicht auf der Strecke, sondern wurden in gebotener Tiefe

diskutiert. Umfangreiche, qualitativ hochwertige Vorlesungsmaterialien er leich -

terten die Nacharbeit sowie die Klausurvorbereitung. Sie erweisen sich auch in der

heutigen praktischen Tätigkeit häufig als willkommene Nachschlagemöglichkeit.

Das Entstehen einer angenehmen Arbeitsatmosphäre wurde nicht zuletzt durch

das Angebot gemeinsamer Mittagessen und Abendveranstaltungen gewährleistet.

So wurde auch eine gute Gruppendynamik gefördert. Das so insbesondere zwischen

den Teilnehmern entstehende Netzwerk erwies sich in unserem Fall schon während

des Studienganges als sehr wertvoll und kann zukünftig vor allem durch den jüngst

gegründeten Alumni-Verein weiter gepflegt werden. Das gute Klima bot zudem

Gewähr dafür, dass sich trotz des von mir berufsbegleitend absolvierten Studiums

die gefühlte Zusatzbelastung in Grenzen hielt. Dieser Eindruck wurde auch von

anderen Kommilitonen bestätigt, obwohl für manche die Belastung durch die teils

sehr langen Anreisezeiten noch höher war.

Summa summarum lässt sich festhalten, dass der Studiengang eine sehr gute

Gelegenheit zur frühzeitigen Spezialisierung für diejenigen bietet, die an wirtschaftsrechtlichen

Fragestellungen interessiert sind und eine entsprechende Tätigkeit

vor allem in Deutschland anstreben oder bereits begonnen haben. Insbesondere

der gut gewählte Mix von Dozenten aus Universität und Praxis gewährleistet ein

hohes Maß an Alltagstauglichkeit des erworbenen Know-how. Das während der

Präsenzphasen mit Kommilitonen und Dozenten geflochtene Netzwerk schafft

einen erheblichen Mehrwert auch über die eigentliche Studienzeit hinaus. Berichte

von Kommilitonen zeugen zudem davon, dass der erfolgreiche Abschluss des Studienganges

sich auch im Rahmen von Bewerbungsverfahren durchaus auszahlt.

Markus Heukamp

* Der Autor ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Fachanwalt für

Arbeitsrecht und in der Kanzlei HERLITZIUS in Münster tätig. Er war Teilnehmer des ersten Studienjahres

2009/2010 des LL.M.-Studiengangs «Wirtschaftsrecht & Unternehmensstrukturierung» an der Rechtswissenschaftlichen

Fakultät der WWU in Münster.

18 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Das erfolgreiche Mandantengespräch

Rechtsreferendare im Mandantenkontakt

Von Rechtsanwältin Ruth Hellmich*

Erfolgsfaktor Kommunikation

Aus der Sicht des Mandanten …

Wertschätzung – Wertschätzung –

Wertschätzung

Im Jura-Studium wurden wir darauf getrimmt, einen kurzen vorgegebenen Sachverhalt

im Gutachtenstil zu lösen. Doch allein mit dieser Fähigkeit würden wir in der

Praxis kläglich scheitern. In der Referendarzeit beginnt sich der Fokus zu erweitern.

Wir lernen unter anderem die Komplexität des wirklichen Lebens zu erfassen und in

Bezug zu setzen zu rechtlichen Fragestellungen und Lösungen. Wir erfahren auch,

wie entscheidend der Kontakt zu anderen Menschen, das passende Fingerspitzen -

gefühl und auch mal der richtige Riecher sind. Durch professionelle Kommunikationsfähigkeiten

können wir einen Sachverhalt besser erforschen und wiedergeben

und treten vor unseren Kontrahenten und Mitstreitern selbstbewusster und mit

mehr Überzeugungskraft auf.

Jetzt sind die sogenannten Schlüsselqualifikationen oder Soft Skills gefragt, die

auf Grund ihrer Bedeutung immer häufiger auch den Ausschlag bei Bewerbungen

geben. Gute juristische Kenntnisse ohne die Fähigkeit erfolgreicher Kommunikation

sind wie ein Porsche mit starkem Motor, der keine Räder hat, um seine PS auf die

Straße zu bringen. Ein guter Jurist kann also an mangelnden Soft Skills scheitern.

Mit ausgeprägten Schlüsselqualifikationen machen wir bei gleichen Jurafähigkeiten

das Rennen, können sogar die ein oder andere fachliche Lücke überbrücken oder das

Vertrauen unseres Mandanten auch bei Prozessverlust erhalten.

Unsere Softskills sind für ein erfolgreiches Mandat mit der wichtigste Faktor.

Hierzu gehört als Basis zunächst, sich die Bedeutung des Mandanten bewusst zu

machen. Er braucht unseren professionellen Rat, mit uns steht und fällt oft Wesentliches

für sein Leben, ohne Mandant gäbe es keine Kanzlei, keine Existenzgrund lage

für Rechtsanwälte und Mitarbeiter. Der Mandant ist König und so sollten wir ihn

auch behandeln.

Es lohnt sich also, sich einmal in die Situation des Mandanten zu versetzen. Auch

wenn jeder Mandant und jede Situation einmalig sind – was ist typischerweise sein

Interesse, was sind seine Bedürfnisse, wenn er eine Kanzlei aufsucht? Was erwartet

er? Was sind seine Ängste und größten Befürchtungen? Wie können wir dazu bei -

tragen, dass er uns vertraut und gut kooperiert? Wie viele juristische Fachkenntnisse

bringt er mit? Und wie werde ich gleichzeitig meinen eigenen Interessen gerecht?

Für die richtige Balance zwischen den Interessen des Mandanten und unseren

Eigenen sollten wir uns im Vorfeld über unsere Ziele und Bedürfnisse Klarheit verschafft

haben. Als Anwalt sind idealerweise unsere Kanzlei, Schwerpunkte, Zielgruppe

usw. entsprechend gestaltet. Als Referendare beschäftigt uns eher die Frage,

wissen wir schon, ob wir Anwalt werden möchten, wie wir die Anwaltsstation für

uns nutzen werden, wie wohl wir uns in der Anwaltskanzlei fühlen und ob wir eigenverantwortlich

auch gegenüber Mandanten tätig sein dürfen oder nicht.

Der Mandantenkontakt durchläuft typischerweise bestimmte Phasen, in denen

unterschiedliche Fähigkeiten von uns gefragt sind. Doch in allen Phasen des Mandantenkontakts,

vom Erstkontakt bis zum Abschlussgespräch, gilt Wertschätzung

als unverzichtbarer Begleiter. Der Mandant möchte immer und von allen Personen

der Kanzlei mit Respekt und Achtung behandelt werden. Das gesamte Kanzleiteam

sollte entsprechend geschult sein. Ein unfreundlicher Erstkontakt mit dem Sekretariat

wirkt sich negativ auf Haltung und Kooperation des Mandanten aus oder ver-

Ruth Hellmich

* Die Autorin Rechtsanwältin Ruth Hellmich verfügt über langjährige Erfahrung in internationalen

Unternehmen und als Rechtsanwältin. Seit dem Jahre 2000 ist sie überwiegend als Kommunikationstrainerin

und Coach tätig. www.coaching-training.eu

20 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


scheucht den Interessenten gleich völlig. Zur Mandantenorientiertheit gehören

Freundlichkeit, Erreichbarkeit der Kanzlei Wertschätzung, Respekt, zeitnaher

Rückruf und individuelle bedarfsgerechte Behandlung.

Nehmen wir an, unser ausbildender Anwalt hat uns einen Fall und bereits das erste

Mandantengespräch anvertraut. Eine gute Gesprächsvorbereitung hilft nicht nur

den Ablauf effektiver zu gestalten, sondern ist auch Ausdruck von Wertschätzung.

Wir kümmern uns also im Vorfeld wenn möglich um Recherche und fachliche

Vorbereitung, um einen Besprechungsraum mit Unterlagen, Notizblock, eventuell

Checkliste für die voraussichtlich benötigten Informationen, Getränken und passender

Sitzordnung.

«Der erste Eindruck prägt», und wir machen uns klar, «Es gibt keine zweite Chance

für den ersten Eindruck». Doch die wenigsten wissen, wie Sie wirklich wirken –

unsicher oder überheblich, kompetent oder wie ein Erstsemester oder Auszubildender?

Welchen ersten Eindruck andere von uns bekommen durch unser Auftreten,

Kleidung, Frisur, Körperhaltung und Mimik erfahren wir am besten im Feedback.

Üblicherweise geben wir dem Mandanten nach der Begrüßung – mit einem

nicht zu festen und nicht zu laschen Handschlag – etwas Zeit anzukommen. Diese

Anwärmphase füllen wir mit Smalltalk. Wir können ihn fragen, ob er gut herge -

funden hat, wo er parkt oder dergleichen. Bei Extremlage darf nach wie vor das gute

alte Wetter herhalten. Auch für uns ist diese Zeit wertvoll, denn wir bekommen

einen Eindruck von unserem Gegenüber, mit mehr Erfahrung können wir ihn

immer besser einschätzen und wissen oft schon jetzt, ob die Chemie stimmt und wir

mit unserem Gegenüber gut zusammen arbeiten können.

Nach ein paar Minuten des Smalltalks leiten wir über zum eigentlichen Anlass. Beispielsweise:

«Soweit ich informiert bin, sind Sie heute hier, weil Sie sich scheiden

lassen möchten/eine GmbH gründen möchten. Erzählen Sie einmal, was ist Ihr

Anliegen?». Möglichst früh sollten wir über die weitere Vorgehensweise und

den Beratungsrahmen aufklären. Etwaige Punkte, die dem Mandanten besonders

wichtig sind, können wir erfragen und auch das Thema Verschwiegenheit, unsere

Erwartungen an seine Kooperation und Offenheit und unsere transparente Arbeitsweise.

Auch kann es hier bereits angebracht sein, Vorschuss und Vergütung zu

besprechen.

Erläutert der Mandant sein Anliegen nun detaillierter, hören wir am besten nur zu.

Wir sollten wirklich konzentriert bei der Sache sein und ihn zunächst nicht unterbrechen.

Dabei geben wir Zuhörsignale, schauen ihn interessiert an, wenn wir uns

nicht Notizen machen, nicken vielleicht ab und zu, unterstützen seinen Redefluss

mit «mhm» oder Kopfnicken und greifen Schlüsselworte auf. So wächst das Vertrauen

des Mandanten, dass wir uns seiner Sache ernsthaft annehmen. Der Mandant

liefert natürlich den Sachverhalt nicht mundgerecht für unsere Checkliste oder

Subsumtion. Für uns, die wir in den Jahren des Studiums an kurze klare Sach -

verhalte gewöhnt wurden, bedeutet es ein Umdenken. Filtern überflüssiger Informationen,

eigene Recherchen, genaues Nachfragen, Aufspüren von Beweisstücken

und Zeugen, Entlarven von bewussten oder unbewussten Lügen, Unterscheiden

von Annahmen und Tatsachen usw. rücken in den Vordergrund.

Weiß der Mandant nicht mehr weiter oder kommt er zu sehr vom Thema ab, können

wir das Gespräch mit Fragen steuern: Was ist dort geschehen? Worauf möchten

Der erste Eindruck prägt

Themaklärung und Beratungsrahmen

Wirklich Zuhören

Professionelle Fragetechniken in

der Erzähl- und Informationsphase

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 21


Sie hinaus? Wie möchten Sie Ihr Ziel erreichen? Bei den genannten Fragen handelt

es sich um die so genannten offenen oder W-Fragen. Sie beginnen mit «Was», «Wie»,

«Wer», «Weswegen», «Wann», «Wo», «Wem» usw. Sie heißen deswegen offene Fragen,

weil sie dem Gegenüber einen großen Raum für Antworten öffnen. Sie sind die

richtige Frageform, wenn wir möchten, dass unser Gegenüber umfassend erzählt,

weil wir noch nicht viel vom Sachverhalt kennen oder wir ihn noch einmal von ihm

hören möchten.

Den offenen stehen die so genannten geschlossenen Fragen gegenüber. Sie fordern

zu einer Antwort mit «Ja» oder «Nein» auf. «Ihr Name ist …?» «Ist es richtig,

dass Sie am … um … Uhr die Bank … betraten und …?» Streng genommen kann

die Frage nur mit Ja oder Nein beantwortet werden. Möchten wir gezielt nur eine

Information erhalten, einen Vielredner auf einen Aspekt fokussieren, am Gesprächsende

etwas zusammenfassen oder das Verstandene absichern, ist diese Frageform

die richtige Wahl. Beispielsweise «Ist der Prozess gewonnen?», «Bekommen wir

Fristverlängerung?», Darf ich das Ganze noch einmal zusammenfassen? …» «Habe

ich richtig verstanden, dass …?».

Wichtigkeit von Gefühlen

Beratungsphase über

Möglichkeiten und die jeweiligen

Konsequenzen

Nicht jeder Mandant passt in eine vorgegebene Gesprächsstruktur. Beispielsweise

sprudelt ein Mandant sofort nach der Begrüßung ohne Punkt und Komma los.

Oder er ist so aufgebracht, dass er uns gar nicht zuhören könnte. Gefühle spielen

eine bedeutende Rolle im Mandantenkontakt. Nicht nur, weil sich Sympathie, Vertrauen

und gute Zusammenarbeit überwiegend über Gefühle entscheiden. Sondern

auch, weil Anlass für den Besuch beim Anwalt häufig ein Ereignis im Leben des

Mandanten ist, das auch starke Gefühle bei ihm auslöst, wie beispielsweise eine

Wohnungs- oder Jobkündigung. Unser Blick auf die Uhr ist in Anbetracht unseres

Termindrucks zwar verständlich, unser Bedürfnis nach effektiver Gesprächsführung

sollten wir gegenüber der Verfassung des Gegenübers jedoch eine Zeitlang möglichst

hinten anstellen. Wir fordern nicht Sachlichkeit von ihm wie von einem Computer,

sondern geben ihm etwas Zeit, sich Luft zu verschaffen oder auch mal zu wettern.

Wir zeigen Verständnis und Empathie, soweit es uns möglich ist. Denn fühlt er sich

mit seinen Gefühlen akzeptiert, wächst sein Vertrauen. Zum anderen hat er sich fast

ausnahmslos nach einer Zeit seine überschwappenden Gefühle von der Seele geredet.

Nun kann er mit klarerem Kopf geführt von unseren gezielten Fragen die noch

fehlenden Informationen liefern.

Hat uns der Mandant alles erläutert, halten wir die Situation fest, auch was

an Informationen oder Unterlagen noch fehlt, und klären etwaige Missverständnisse.

In der Beratungsphase ist unser juristisches Knowhow gefragt. Der Mandant möchte

seine rechtlichen Möglichkeiten erfahren, einschließlich der jeweiligen Folgen

mit Risiken, Vor- und Nachteilen. In der Beratungsphase ist es wichtig, unser

Gegenüber nicht mit juristischen Fachbegriffen zu erschlagen, die er nicht versteht.

Auch Begriffe, die von uns Juristen anders belegt sind als im allgemeinen Sprachgebrauch

sollten wir nicht spitzfindig einsetzen, sondern uns an den Vorkenntnissen

und Erfahrungen unseres Ratsuchenden orientieren. Schachtelsätze und ausführliche

Meinungsstreits, die nichts zur Sache tun, oder andere selbstdarstellerische Ausführungen

sollten ebenfalls schlicht gestrichen werden.

Oft werde ich vornehmlich von Berufseinsteigern, aber auch von erfahreneren

Kollegen, gefragt, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie einmal etwas nicht wissen.

Es gibt viele Möglichkeiten. Beispielweise wird die Wissenslücke nicht immer rele-

22 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Stopp, hier sind Sie richtig!


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und bestellen Sie selbst in unserem Online-Shop. Mit unserem juristischen

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vant, so dass wir sie nicht zu offenbaren brauchen. Haben wir ohnehin zeitnah ein

Folgegespräch, können wir das Detail darin unterbringen. Doch sollten wir uns

auch nicht scheuen, Farbe zu bekennen. Ein verständiger Mandant verlangt auch

vom erfahrensten Anwalt nicht, dass er alles weiß. Wir weisen darauf hin, dass wir

die Frage für ihn recherchieren werden und er wird unsere Offenheit und unser

Engagement schätzen, wenn wir uns danach zeitnah bei ihm melden.

Über Geld spricht man!

Entscheidung, Zielbestimmung,

und Auftragsklärung

Durchsetzungsphase

Spätestens jetzt informieren wir den Mandanten auch über die voraussichtlich entstehenden

Anwalts- und Gerichtskosten. Als Referendare sollten wir informiert

sein, wie in unserer Kanzlei die Frage des Honorars geregelt ist und dies entsprechend

kommunizieren. Auch wenn der Mandant vielleicht aus Unsicherheit nicht

danach fragt, sollten wir das Thema von uns aus ansprechen. Die Kostentransparenz

macht sich später bezahlt, der Mandant begleicht die Rechnung schneller und

zuverlässiger und stellt weniger Rückfragen.

Die rechtlichen Möglichkeiten liegen auf dem Tisch, was getan wird, entscheidet

innerhalb der vertretbaren Wege der Mandant. Wir halten uns aus dieser Entscheidung

heraus, wir sorgen später für das «Wie». Trifft der Mandant eine Entscheidung,

die für ihn offensichtlich nachteilig ist, sichern wir uns zum eigenen Schutz ab. Beispielsweise

lässt ein Mandant nach unserer Beratung sehenden Auges eine Mietforderung

verjähren oder ficht ein offensichtlich gefälschtes Testament nicht an. Wir

weisen noch einmal auf unsere Beratung hin, um sein Verständnis sicherzustellen

und sollten dann zu unserem eigenen Schutz den Sachverhalt, unsere Beratung und

seine Entscheidung mit den entsprechenden Konsequenzen schriftlich festhalten

und ihm zukommen lassen.

Je nach Auftrag und Erfordernis fertigen wir in der Durchsetzungsphase Schrift -

sätze oder Vertragsentwürfe, telefonieren mit Behörden, stellen Anträge, reichen

Klagen ein, treten vor Gericht auf, legen Rechtsmittel ein usw. Die Durchsetzungsphase

kann unterschiedlich lang sein. Von der kurzen Beratung oder einem Schreiben

bis zum jahrelangen Prozess durch mehrere Instanzen.

Der Mandant setzt in dieser Phase voraus, dass wir uns professionell und zeitnah

um seine Angelegenheit kümmern. Er hat eine höchstpersönliche Angelegenheit aus

der Hand gegeben. Der Mandant wird selbstverständlich über alle Entwicklungsschritte

zeitnah auf dem Laufenden gehalten. Auch wenn eine Zeitlang nichts passiert,

bleiben wir am Ball und signalisieren ihm das regelmäßig.

Eine erfreuliche Nachricht ist leicht übermittelt, bei negativen ist die Situation

kritischer, wollen wir doch den Mandanten ungern enttäuschen. Müssen wir ihm

etwa einen Prozessverlust mitteilen, ernten wir die Früchte unserer Beratung auch

über das Prozessrisiko und profitieren von unserer konsequenten Haltung, ihn nicht

in irgendetwas hineingedrängt sondern ihm die Entscheidung überlassen zu haben.

Es zahlt sich auch unsere konsequente Haltung aus, dass wir ihn nicht in irgendetwas

hineingedrängt haben sondern ihn haben entscheiden lassen. Je besser die Basis

zum Mandanten, die wir bis hierher aufgebaut haben und je professioneller unsere

Kommunikationsfähigkeiten, desto eher können wir dem Mandanten hier vermitteln,

dass jeder noch so gute Anwalt trotz ordnungsgemäßer Prozessführung einmal

einen Fall verliert und die Entwicklung des Prozesses zum Zeitpunkt der Entscheidung

nicht sicher vorhersagbar war. Trotz Niederlage wird der Mandant unser ausstehendes

Honorar bezahlen und wir erhöhen die Chance, dass er wiederkommt

und uns weiterempfiehlt.

24 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Hier stellt sich die generelle Frage, wie der Mandant unsere Kompetenz beurteilt.

Wirtschaftlich und juristisch versierte Menschen können uns zum Teil auch fachlich

beurteilen. Manche meinen fälschlicherweise es zu können und uns sogar

Vor schriften zu machen, weil sie eine Nacht im Internet recherchiert haben. Das

Gros der Mandanten bringt die juristischen Fachkenntnisse nicht mit. Er kann sich

nur ein Bild über uns machen nach Kriterien wie wertschätzender Umgang, schnelle

und zuverlässige Information, freundlicher Empfang, Empfehlung von anderen,

Gesamteindruck aus Beratung, Erfolg, Auftreten vor Gericht usw. Know-How in

Kontaktpflege und Sozialkompetenz sollte uns also einiges an Investition wert sein,

um unseren Erfolg voranzubringen.

Die Mitteilung des Ergebnisses kann bereits in die Abschlussphase fallen. Hier

erkunden wir uns auch nach der Zufriedenheit des Mandanten mit uns und der

Kanzlei. Nennt er Verbesserungsvorschläge auch hinsichtlich Kommunikation,

Freundlichkeit, Zuverlässigkeit usw. können wir laufend die Qualität unserer Mandantenbetreuung

verbessern. Immer mehr Kanzleien lassen sich zudem zur Ver -

besserung ihres Qualitätsmanagements zertifizieren, was eigene standardisierte

Abläufe mit sich bringt.

In der Nachbereitungsphase kümmern wir uns um das, was noch aussteht wie

Abrechnungen, Informations- oder Dokumentenverteilung, Archivierung usw.

Im Rückblick zeigt sich erfahrungsgemäß, dass die meisten Mandate unkompliziert

verlaufen. Empfinden wir bisweilen Mandanten als schwierig und zeit- und

energieraubend, so sprechen wir in der Regel von ca. 10–20% der Mandanten. Sie

beanspruchen überdurchschnittlich viel Zeit und Nerven. In der angespannten

Situation zwischen Termindruck, Fristen, Stress und Rückruflisten gelingt es ihnen,

den Büroablauf komplett aus den Angeln zu heben. Hier liegt auch für erfahrene

Kollegen oft ein Lernfeld. Wir können auch noch nach jahrelanger Anwaltserfahrung

den Mandantenkontakt zu unserem eigenen Vorteil und dem des Gegenübers

verbessern und zu einem erfolgreicheren Kanzleiablauf beitragen.

Abschlussphase

Nachbereitungsphase

Die typischen Phasen des Mandantengesprächs im Überblick:

01. Erstkontakt – meistens telefonisch über die Rezeption

02. Vorbereitungsphase (Besprechungsraum, Getränke, Notizen, Checklisten

usw.)

03. Begrüßung und Anwärmphase mit etwas Smalltalk

04. Themaklärung und Beratungsrahmen

05. Erzähl- und Informationsphase einschließlich Festhalten der Ist-Situation

06. Beratungsphase über Möglichkeiten, Alternativen und Aussichten.

Spätestens hier: Honorarfrage

07. Entscheidung, Zielbestimmung, und Auftragsklärung

08. Durchsetzungsphase

09. Abschlussphase

10. Nachbereitungsphase

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 25


Selbst und ständig? … Aber mit

Vergnügen!

Von Rechtsanwältin Jana Jangl,* München

Der Schritt in die Selbstständigkeit ist ein gewagter, auch und insbesondere für

einen Rechtsanwalt. Ich selbst konnte mir diesen Weg lange Zeit nicht vorstellen.

Unwissen über die tatsächlichen Verhältnisse in der Selbstständigkeit sowie Bedenken

hinsichtlich eines finanziellen Risikos lassen die Überlegung, eine Alternative

zum Angestelltenverhältnis zu suchen, oftmals von vorneherein nicht zu. In meinem

Fall haben diverse Zufälle zusammen gewirkt, die mir die Entscheidung für die

Selbstständigkeit erheblich erleichtert haben. Zum einen hatte ich die Gelegenheit,

einen mir bekannten Anwalt, der nun mein geschätzter Kanzleikollege ist, bei einem

größeren Projekt zu unterstützen. Zum anderen wurde mir ein Mandat mit nicht

geringem Streitwert angeboten. Das Wissen um eine Auslastung für zumindest ein

paar Monate lässt den Sprung ins kalte Wasser nicht ganz so hart erscheinen. Im

November 2011 traf ich die Entscheidung mich selbstständig zu machen und habe

es seither nicht einen Tag bereut.

Fragen über Fragen

Tipps aus eigener Erfahrung

Der Schritt in die Selbstständigkeit sollte dennoch gut überdacht und geplant sein.

Es ist hilfreich, sich vorab konkret mit diversen Fragen zu beschäftigen. Hilfestellung

bei der Entscheidungsfindung bieten Existenzgründerseminare und Beratungsstellen.

Für einen Rechtsanwalt sollten die folgenden Themen grundsätzlich

eine Rolle spielen:

Wo? Bei der Wahl des Kanzleisitzes müssen die monatlichen Unkosten gut kalkuliert

werden. Bürogemeinschaften sind eine gute Möglichkeit, gemeinsam eine

Infrastruktur bereit zu halten und die Kosten zu teilen.

Was? Jeder Anwalt muss sich Gedanken machen, auf welchen Rechtsgebieten er

arbeiten möchte, ob ein Schwerpunkt gewählt werden soll und auf welchem Weg

Mandate akquiriert werden.

Wie? Die Möglichkeiten für die eigene Kanzleipraxis sind vielseitig. Vom Einzelbüro

in der eigenen Wohnung, über die Bürogemeinschaft, bis hin zum Kanzleizusammenschluss

ist für jede Arbeitsvorliebe und persönliche Situation der richtige

Weg zu finden. In jedem Fall ist es aus wirtschaftlichen Gründen empfehlenswert,

Investitionen in die Infrastruktur, wie Telefon, Fax oder Fachliteratur, mit anderen

zu teilen.

Bin ich der Typ dafür? Wer sich selbstständig machen will, muss unbedingt

Freude daran haben, die eigene Arbeit zu repräsentieren, zu kommunizieren, Initiativen

zu ergreifen, und darf sich von Durststrecken und kleineren Niederlagen nicht

entmutigen lassen.

Selbstständig zu arbeiten bedeutet nicht, allein arbeiten zu müssen. Für mich ist

es eine große Bereicherung, mittlerweile Teil einer Kanzlei zu sein und erfahrene

Kollegen um mich zu haben. Wer jedoch für sich arbeiten will oder zunächst keine

Gelegenheit für einen Kanzleizusammenschluss hat, sollte sich bemühen, die

Unkosten für das Eigenbüro gering zu halten.

Der Zusammenschluss mit Kollegen ist nicht nur in organisatorischer Hinsicht

ratsam, es bietet sich auch die Gelegenheit, Erfahrungswerte auszutauschen oder

Rechtsfragen zu diskutieren. Wer sich selbstständig machen will, muss sich Gedanken

über die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz machen. Hier kann der Bezug

eines Existenzgründerzuschusses bei der Agentur für Arbeit ein geeignetes Mittel

sein. Ein Besuch der Internetseite bietet Aufschluss und hält Formulare bereit.

Erfüllt man die notwendigen Voraussetzungen, erfolgt die Zuwendung in zwei Pha-

Jana Jangl

* Die Autorin ist Rechtsanwältin der Kanzlei Schulze Küster Müller Mueller Rechtsanwälte.

26 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


FORUM



FORUM

+3


In Kooperation mit:

Für die Unterstützung bedanken wir uns bei:


sen: Für sechs Monate wird ein Betrag in Höhe des Anspruches auf Arbeitslosengeld

zuzüglich eines Zuschusses zur sozialen Absicherung in Höhe von 300,– Euro

bezahlt. Anschließend kann für weitere neun Monate der Zuschuss in Höhe von

300,– Euro weiter gewährt werden, nach Darlegung der notwendigen Voraussetzungen.

Obgleich der Antrag aufwändig ist, kann sich die Mühe lohnen. Neben

dem Erstellen eines Businessplans muss die Stellungnahme einer «fachkundigen

Stelle» eingeholt werden, es bedarf der Bescheinigung des Finanzamtes über die

Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit und es müssen Zeugnisse und Lebenslauf

vorgelegt werden.

Als «fachkundige Stelle» kommen verschiedene Institutionen in Betracht. Neben

der Bank, die zwar eine umfangreiche Stellungnahme abgibt, hierfür aber eine hohe

Aufwandsentschädigung verlangt, gibt es auch Einrichtungen, die diese Stellungnahme

für wenig oder kein Geld anfertigen, wie zum Beispiel der «Aktivsenioren

e.V.».

Dem Finanzamt gegenüber muss die Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit

angezeigt werden. Hierfür gibt es Vorlagen, die auf der Internetseite des zuständigen

Finanzamtes abgerufen werden können. Es wird dann eine neue Steuernummer

zugeteilt und auch auf Wunsch eine Steueridentifikationsnummer. Wer sich selbstständig

macht und zu Anfang einen gewissen Umsatz nicht übersteigt, muss sich

entscheiden, ob er von der «Kleinunternehmerregelung» Gebrauch machen möchte.

Konsequenz dieser Regelung ist in erster Linie, dass keine Umsatzsteuer auf den

Rechnungen ausgewiesen und auch nicht abgeführt wird. Man erspart sich hierdurch

monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung, muss allerdings in Kauf nehmen,

weniger übliche Rechnungen über Nettobeträge auszustellen. Neben der

Umsatzsteuer spielt auch die Einkommensteuer eine große Rolle. Da bei dem

Selbstständigen die Steuer nicht sofort, sondern erst nach Festsetzung für den jeweiligen

Jahresabschluss zu zahlen ist, können böse Überraschungen auftreten, wenn

Nachzahlungen anstehen. Ein Beratungsgespräch mit dem Steuerberater bietet in

der Regel Aufschluss über die Möglichkeiten, hier vorzusorgen, beispielsweise über

quartalsweise Steuervorauszahlungen.

Eine weitere Frage, die sich beim Eintritt in die Selbstständigkeit stellt, ist die

Wahl der passenden Versicherungen. Ob private Krankenversicherung oder freiwillige

Einzahlung in die gesetzliche Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung

oder sonstige Absicherung muss jeder individuell entscheiden. Man

sollte weder unnötig die monatlichen Unkosten in die Höhe treiben, noch auf sinnvollen

Versicherungsschutz verzichten. So trägt eine zuverlässige und deckungshohe

Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mitunter zu ruhigerem Schlaf bei. Eine

fachkundige Beratung ist bei der Wahl der richtigen Versicherungen unerlässlich.

Ganz entscheidend für einen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit ist es

jedoch, ein gutes Netzwerk aufzubauen, einen soliden Internetauftritt zu haben und

immer Visitenkarten bei sich zu führen. Auch in einer ungewöhnlichen Situation

kann sich manchmal ein guter Kontakt ergeben. Dafür sollte man gerüstet sein.

Der wünschenswerte Idealfall ist, dass aus bestehenden Mandatsverhältnissen

weitere Aufträge resultieren. Sei es, dass der Mandant mit der Arbeit zufrieden war

und sich mit neuen Anliegen an den Anwalt wendet, oder dass ein neuer Kontakt

durch Weiterempfehlung entsteht.

Nicht zu vergessen ist jedoch auch die Investition in die eigene Fortbildung. So

kann gerade in Gebieten mit hoher Anwaltsdichte der Erwerb einer Fachanwaltsqualifikation

entscheidend sein, um sich auf dem Markt zu etablieren. Hilfe und

Antwort auf viele Fragen gibt auch die zuständige Rechtsanwaltskammer. Meist

28 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


existieren speziell eingerichtete Telefonsprechstunden, in welchen umfassende Auskunft

bei Fragen zum Berufsrecht, anwaltlicher Vertretung generell, Vergütung und

sonstigen Themen erteilt wird. Diesen kompetenten Service empfehle ich dringend

wahrzunehmen.

Auch kann die Mitgliedschaft im Deutschen Anwaltsverein und hieran angeschlossen

dem Forum Junge Anwaltschaft gerade für Berufsanfänger sinnvoll sein.

Neben dem Austausch über Kommunikationsplattformen werden Stammtische

organisiert, diverse Vergünstigungen mit Kooperationspartnern ermöglicht und

Hilfestellung bei Fragen angeboten. Wägt man die Vorteile der Selbstständigkeit,

wie Eigenständigkeit, der eigene Chef zu sein, Planungsfreiheit, hoher Lerneffekt

und Freiheit in der Gestaltung der eigenen Tätigkeit, gegen die Vorteile eines Angestelltenverhältnisses

mit regelmäßiger Gehaltszahlung, Urlaubsgeld und Entgeltfortzahlung

im Krankheitsfall ab, darf man nicht den Fehler machen, stereotype

Bilder vor Augen zu haben. Es gibt kein Schwarz und Weiß, Freiheit kann auch in

einem gut strukturierten Angestelltenverhältnis herrschen, finanzielle Sicherheit

kann sich auch nach länger währender selbstständiger Tätigkeit bei guter Anlage

und Vorsorge herstellen lassen. Schlussendlich ist die Entscheidung, ob die Selbstständigkeit

der richtige Weg ist, eine sehr individuelle und persönliche. Die dargestellten

Hinweise und Tipps sollen als Anregung und Denkansatz für die eigene

Entscheidungsfindung dienen.

Die Ratgeber mit Profi-Tipps:

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Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 29


Ist Anwältin in Teilzeit eine reale Option?

Kanzlei und Anwältin können die organisatorischen

Herausforderungen eines familienfreundlichen Arbeitsmodells

bewältigen

Von Rechtsanwältin Karen Mitterer,* München

Anwaltsberuf und Familie vereinen

– für Frauen unmöglich?

Rollenmuster weichen nur

langsam auf

Mandanten und Kinder unter

einem Hut

Wie gut Anwaltsberuf und Familie vereinbar sind, wird in Fachkreisen viel diskutiert.

Die Frage betrifft grundsätzlich Männer und Frauen. Erst vor kurzem hat der

Präsident des Deutschen Anwaltvereins, Rechtsanwalt Prof. Dr. Wolfgang Ewer, auf

diese Herausforderung für die Anwaltschaft verwiesen (Anwaltsblatt des Deutschen

Anwaltvereins, Aus der Arbeit des DAV, 29.1. 2013).

Das Thema rückt gerade auch in den mittelständischen Kanzleien und Großkanzleien

in den Vordergrund. Besonders für Frauen mit Familienwunsch bzw. mit

Familie ist die Familienkompatibilität bei der Berufswahl ein wichtiger Aspekt. Der

Anwaltsberuf ist keine Männerdomäne mehr, Frauen sind aber vergleichsweise

(noch) unterrepräsentiert.

Der Prozentsatz der Frauen, die im Jahr 2011 das 2. Juristische Staatsexamen

absolvierten, lag mit 54,6% deutlich über der Hälfte (Bundesamt für Justiz, Ausbildungsstatistik

2011). Der Anteil der Anwältinnen unter den zugelassenen Rechtsanwälten

betrug im Jahr 2012 laut Statistik der Bundesrechtsanwaltskammer dagegen

nur knapp ein Drittel.

Der Anteil der Anwältinnen erhöht sich jedoch kontinuierlich. Von Jahr zu Jahr

entscheiden sich mehr Juristinnen für den Anwaltsberuf. Die damit einhergehende

verstärkte Fokussierung auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erhöht die

Bedeutung der Teilzeittätigkeit. Langfristig funktionierende Teilzeitmodelle wurden

aber noch vor einigen Jahren als Ausnahme verstanden. Mittlerweile hat ein

Umdenken eingesetzt. Erfolgreiche Teilzeitmodelle bieten auch für die Kanzleien

Vorteile. Damit wird der aktuellen Entwicklung am Arbeitsmarkt für Rechtsanwälte

Rechnung getragen und der Anwaltsberuf für Juristinnen deutlich attraktiver.

Der vom Bundesministerium für Familie herausgegebene Familienreport 2012

bestätigt, dass das klassische Familienbild nach wie vor Bestand hat, zumindest was

die Rolle der Väter betrifft. Ihre Beteiligung am Erwerbsleben ist weitgehend unabhängig

von Anzahl und Alter der Kinder: Während 84% der Väter mit minderjährigen

Kindern aktiv erwerbstätig sind, liegt die Quote bei den Müttern nur bei 60%.

Während also der Mann in Vollzeit tätig ist und sich mit ganzem Einsatz seiner Karriere

widmet, bleiben für die Frau – und dies gilt unabhängig vom Anwaltsberuf für

jede berufliche Tätigkeit – drei Alternativen:

1. Die berufliche Tätigkeit aufgeben, um sich ganz der Familie, dem Haushalt und

dem privaten Umfeld zu widmen.

2. In Vollzeit arbeiten. Dann muss eine ganztägige Kinderbetreuung und Haushaltshilfe

organisiert werden.

3. In Teilzeit arbeiten, vorzugsweise 50%, um daneben noch Zeit für die Familie

und den Haushalt zu haben.

Immer mehr Frauen in Deutschland haben sich in den letzten 20 Jahren für die dritte

Alternative entschieden. Lag die Teilzeitquote von Müttern 1996 noch bei 51 Prozent,

waren es 2011 bereits 70 Prozent. Dies deckt sich auch mit meinen Beobachtungen

im Freundes- und Bekanntenkreis.

Auch ich habe mich nach der Familiengründung für Teilzeitarbeit entschieden.

Genauso bewusst, wie ich mich nach meinem Studium für den Anwaltsberuf entschieden

habe, der eine Vielzahl ganz unterschiedlicher interessanter Tätigkeiten

umfasst und stets neue Herausforderungen bietet. Mittlerweile bin ich Mutter

Karen Mitterer

* Die Autorin ist Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht und Partnerin bei HFK Rechtsanwälte LLP

(vormals HFK Rechtsanwälte Heiermann Franke Knipp) in München. Sie ist Mutter von zwei Kindern.

30 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


zweier Kinder und habe jeweils für ein Jahr Elternzeit eingelegt. Schon zwischen den

Elternzeiten habe ich ein Teilzeitmodell (unter 50%) genutzt, das mir meine Kanzlei

angeboten hat. Aber auch danach bin ich nicht zur Vollzeit zurückgekehrt, um

neben dem Beruf noch genügend Zeit für die junge Familie zu haben. Dies wurde

mir ebenso unproblematisch von der Kanzlei ermöglicht. An die mal erstaunten,

mal argwöhnisch geäußerten Rückfragen – «Geht das denn überhaupt, als Anwältin

in Teilzeit zu arbeiten?» – habe ich mich inzwischen gewöhnt.

Tatsächlich schränkt der Wunsch nach Teilzeit die Auswahl der beruflichen

Tätigkeiten ein. Noch schwieriger scheint es, in einem akademischen Beruf in Teilzeit

Karriere zu machen. Gerade dem Rechtsanwaltsberuf wird nachgesagt, dass eine

Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit zwingende Voraussetzung sei. Dass dieser Einsatz

in Teilzeittätigkeit nicht geleistet werden kann, liegt auf der Hand.

Manche Männer ziehen sich gerne auf den Standpunkt zurück, dass im Anwaltsberuf

Frauen gegenüber Männern aufgrund der Familienplanung oft zwangsläufig

das Nachsehen hätten. Wer diesen Standpunkt vertritt, übersieht, dass damit eine

wichtige Chance vertan wird, dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Abseits von emanzipatorischen Bestrebungen und Frauenquoten ergibt sich

das rein aus der nüchternen Betrachtung offenkundiger Tatsachen.

Ich kann jedoch aus eigener Erfahrung sagen, dass auch in Teilzeit der Rechtsanwaltsberuf

erfolgreich ausgeübt werden kann.

Zu beachten ist: Die Teilzeittätigkeit ist keine Selbstverständlichkeit und auch

kein Selbstläufer. Für eine für beide Seiten zufriedenstellende und erfolgreiche

Umsetzung des Teilzeitmodells bedarf es zweier wesentlicher Voraussetzungen:

1. Die Kanzlei muss so flexibel und offen sein, anspruchsvolle Teilzeitmodelle zu

gestalten und zu fördern. 2. Als Teilzeittätige muss man sich täglich neu den erhöhten

organisatorischen Herausforderungen stellen.

Entscheidend ist in erster Linie der Wille der Kanzlei, nicht nur einen formalen

Anspruch der Anwältin auf Teilzeit zu erfüllen, sondern auch die Zufriedenheit der

Anwältin mit der Tätigkeit zu erzielen. Dies bedeutet einen besonderen organisatorischen

Aufwand, vielleicht sogar Mehraufwand gegenüber Stellen für Vollzeittätige

– und wahrscheinlich ist dies auch der Grund der teilweise noch bestehenden ablehnenden

Haltung gegenüber Teilzeitmodellen. Denn der Arbeitgeber muss sich zum

einen Gedanken darüber machen, wie Teilzeitkräfte am effektivsten eingesetzt werden

können. Sicherlich können nicht «wahllos» Akten zugeteilt werden, die von

ihren Anforderungen her realistischer Weise nicht in Teilzeit zu bearbeiten sind. Auf

der anderen Seite sollte die Anwältin nicht auf die rein untergeordnete Zuarbeit

beschränkt werden. Wer sich bewusst für den Anwaltsberuf entscheidet, sucht die

damit verbundenen Herausforderungen, also Mandantenkontakte, eigenverantwortliches

Führen außergerichtlicher Verhandlungen sowie Wahrnehmung von

Gerichtsterminen, und möchte gleichermaßen Karrierechancen haben. Diesen

Ansprüchen der Anwältinnen in Teilzeitmodellen gerecht zu werden, erfordert eine

entsprechende organisatorische Struktur seitens der Kanzlei.

Weiter kann bei einem sehr eigenständigen Tätigkeitsbereich die Terminwahrnehmung

und Fristenwahrung problematisch werden, wenn diese außerhalb der

Teilzeitanwesenheit liegen oder Kinder krank sind. Auch für diese Fälle müssen

Lösungen gefunden werden, z.B. durch klare Vertreterregelungen. Daher sollten

auch die Kollegen bereit sein, die Teilzeitmodelle mit eigenem Einsatz zu unterstützen.

Zur idealen Umsetzung kann außerdem die Einrichtung eines Home Office

notwendig sein. Dies ist aber ohnehin schon weit verbreitet.

Kanzlei: Guter Wille ist

Voraussetzung

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 31


Anwältin: Zeitmanagement und

eine gewisse Flexibilität

Wie die Kanzlei von funktionierender

Teilzeitarbeit profitiert

Wandel in mittelständischen

Kanzleien und Großkanzleien

Doch eine anspruchsvolle Teilzeittätigkeit erfordert genauso viel Willen und Kraft

von der Anwältin. Die täglichen organisatorischen Herausforderungen müssen

bewältigt werden. Darüber hinaus sollten vorsorglich Maßnahmen für den mög -

lichen Krankheitsfall der Kinder getroffen werden, um die Wahrnehmung not -

wendiger Termine sicherzustellen und Fristen einhalten zu können. Je höher die

Erwartungen an die berufliche Einsatzbereitschaft sind, umso anstrengender kann

dies zuweilen sein.

Zunächst muss eine grundsätzliche Struktur im Alltag der Familie geschaffen

werden, die funktionieren kann. Diese umfasst nicht nur eine faire Aufgabenverteilung,

sondern auch ein konsequentes Zeitmanagement. Die Partner müssen ihren

nicht unerheblichen Anteil beitragen, indem sie beispielsweise die Kinder morgens

zum Kindergarten oder zur Schule fahren. Die Wahrnehmung von Gerichtsterminen

oder sonstiger, nicht an die Arbeitszeiten anpassungsfähiger Termine sollte

durch entsprechende flexible Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder sichergestellt

werden (Kitas mit langen Öffnungszeiten sowie Alternativen für die Kinderbetreuung

in Überbrückungszeiten etc.).

Es ist keine zwingende Voraussetzung für ein funktionierendes Teilzeitmodell,

aber doch sinnvoll, wenn die Anwältin – in einem vertretbaren Maße – auch außerhalb

der festen Arbeitszeiten für ihre Mandanten und Kollegen erreichbar ist. Dank

der modernen Kommunikationsmittel können E-Mails jederzeit und überall empfangen

werden. Auf Gerichtsterminen oder in Besprechungen ist man nicht besser

oder schlechter erreichbar als auf dem Spielplatz mit den Kindern oder am Herd.

Der Nachteil der ständigen Erreichbarkeit ist die damit verbundene «Doppelbe -

lastung», also den Ansprüchen der Kinder einerseits und der Notwendigkeit der

Beantwortung einer dringenden E-Mail andererseits gerecht zu werden. Dessen sollte

man sich bewusst sein. Aber dieses Schicksal teilen Anwältinnen mit den meisten

anderen Berufstätigen in anspruchsvollen akademischen Berufen in Teilzeit – und

auch mit etlichen Kolleginnen und Kollegen in Vollzeit.

Trotz des erwähnten Aufwandes für die Kanzlei bietet die erfolgreiche Umsetzung

von Teilzeitmodellen auf lange Sicht deutliche Vorteile. Die Kanzlei kann mit institutionalisierten

Teilzeitmodellen und korrespondierenden Karrieremöglichkeiten

die vorhandenen Ressourcen gut ausgebildeter Juristinnen nutzen und diese dauerhaft

für die Kanzlei gewinnen.

Warum also die Scheu mancher Kanzleien, Teilzeitmodelle zu fördern? Die zeitlich

beschränkte Erreichbarkeit im Büro ist im Zeitalter moderner Kommunikationsmittel

kein wirklich schlagkräftiges Argument mehr. Dies wurde schon vorher

beleuchtet. Auch die mögliche Sorge vor unzufriedenen Mandanten ist aus meiner

Sicht unbegründet. Vielmehr stößt man meiner Erfahrung nach bei der Mandantschaft

auf breiter Ebene auf Toleranz und Verständnis, haben doch die meisten selbst

Familie.

Im Anwaltsblatt 3/2007 wurden interessante Zahlen des Soldan Instituts zum

Anteil der Anwältinnen in Kanzleien unterschiedlicher Größen veröffentlicht.

In Kanzleien mit mehr als 11 Anwälten waren Anwältinnen deutlich unterrepräsentiert,

wohingegen sie sich in Einzelkanzleien überdurchschnittlich konzentrierten.

Diese Zahlen legen den Verdacht nahe, dass sich in Einzelkanzleien und kleineren

Kanzleien die Vereinbarkeit von Anwaltsberuf und Familie für die Frauen besser

umsetzen ließ. Seit einigen Jahren stellen jedoch die mittelständischen Kanzleien

32 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


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und Großkanzleien vermehrt ihre Familienfreundlichkeit und die Möglichkeit

von Teilzeitpartnerschaften in den Vordergrund.

Von diesem Trend wurde bereits im Anwaltsblatt Karriere 2/2009 berichtet, wo

im «Report Teilzeitpartnerschaft» – basierend auf Anfragen bei internationalen und

nationalen Großkanzleien – festgestellt wurde, «dass Teilzeitmodelle sowohl bei

Partnern als auch bei angestellten Anwältinnen und Anwälten … auf dem

Vormarsch sind». Aktuellen Angaben einzelner Großkanzleien zufolge erhöht sich

dort der Anteil der Anwältinnen bzw. Teilzeitpartnerinnen stetig.

Der Arbeitsmarkt wird flexibler

Fazit und Ausblick

Noch vor einigen Jahren wurden Anrufe von Personalvermittlern sehr schnell abgekürzt,

wenn man den Wunsch nach einer Teilzeittätigkeit äußerte. Mittlerweile wird

nach dieser Mitteilung zur Teilzeit erwidert, dass dies kurz geklärt werde, wonach

innerhalb kürzester Zeit erneut ein Anruf kommt, dass auch bei Ausübung einer

Teilzeittätigkeit großes Interesse bestünde. Also wird auch auf dem realen Arbeitsmarkt

das Thema inzwischen anders verstanden.

Insbesondere in mittelständischen Kanzleien ist die Vereinbarkeit von Familie und

Beruf nach meiner Einschätzung möglich, wenn als Ausdruck einer toleranten und

familienfreundlichen Einstellung Teilzeitmodelle zur beiderseitigen Zufriedenheit

gefördert werden.

Auf der anderen Seite ist eine gewisse Flexibilität der Anwältin erforderlich.

Denn wir Rechtsanwälte/innen sind Dienstleister, und damit werden an uns auch

grundsätzliche Erwartungen an Erreichbarkeit und Flexibilität gestellt. Diese – in

verträglichem Maße – zu berücksichtigen, erhöht wiederum die Zufriedenheit der

Mandanten und fördert ihre Bindung an die Kanzlei.

Aber sollte dies dazu führen, dass Frauen sich gezielt für die berufliche Ausrichtung

entscheiden, die nach allgemeiner Meinung am familienkompatibelsten ist?

Ich meine nicht. Dennoch ist mein Eindruck, dass sich viele hochengagierte, gut

ausgebildete Juristinnen entweder direkt nach dem 2. Staatsexamen gegen den

Anwaltsberuf entscheiden oder in den Anwaltsberuf einsteigen, diesen aber – sobald

eine Familie mit Kindern gegründet ist – nicht weiter ausüben, sondern eine alternative

juristische Tätigkeit suchen.

Zusammenfassend würde ich mich freuen, wenn auch weiterhin noch mehr

Frauen den Anwaltsberuf ergreifen und diesen dank offener und moderner Kanzleien

in funktionierenden Teilzeitmodellen mit der Familie vereinbaren können.

34 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Interview mit Nicholas Cheffings,

Chair von Hogan Lovells

Die Fragen stellte Dr. Klaus Winkler

Nicholas Cheffings ist Chair der globalen Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells, die am

1. Mai 2010 durch die Fusion von Hogan & Hartson und Lovells entstanden ist. Heute

hat Hogan Lovells etwa 800 Partner und 2.300 Anwälte, die in 43 Büros rund um die

Welt tätig sind. Die größten Büros sind London und Washington, D.C. In Deutschland

hat Hogan Lovells fünf Büros, diese sind in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und

München.

Was waren Ihre bisherigen Karrierestationen?

In meiner Familie gab es keine Juristen. Ich war überhaupt der Erste in meiner Familie,

der studiert hat. Zunächst wollte ich dann in der englischen Industrie Berufserfahrung

sammeln und habe bei der damals größten Rechtsabteilung in Europa

angefangen und mich dort hochgearbeitet; anschließend wechselte ich dann als

Partner in eine englische Kanzlei. Dort war ich neun Jahre, bis ich zu Lovell White

Durrant ging, so hieß die Kanzlei damals. Im Laufe meiner Karriere hatte ich verschiedene

Führungsaufgaben. Unter anderem war ich in mehreren Hogan Lovells

Komitees, darunter auch solchen, die sich mit betriebsinternen Angelegenheiten

beschäftigt haben. Darüber hinaus habe ich die Praxisgruppe Commercial am

Standort London geleitet und hatte als Chair des International Committee mit -

zubestimmen, wer in der Kanzlei zum Partner ernannt wird. In dieser Position habe

ich nach der Fusion zu Hogan Lovells das Auswahlverfahren zum Partner geleitet.

Mein Ziel war es, in dieser Übergangsphase firmenübergreifend ein einheitliches,

integriertes Auswahlverfahren für Partner zu schaffen.

Wie gestaltet sich Ihre Zusammenarbeit mit anderen leitenden Organen?

Das International Management Committee (IMC) ist für die Ausrichtung, Leitung

und die täglichen Betriebsabläufe von Hogan Lovells zuständig. Es setzt sich aus

Partnern verschiedener Praxisgruppen und Regionen zusammen und wird von

unseren beiden Co-CEOs geleitet. Der Vorstand, dessen Chair ich bin, übt eine aufsichtführende

Rolle aus und erhält vom IMC Empfehlungen zu verschiedenen Themen,

die zur Entscheidung und Umsetzung anliegen. Darüber hinaus fungiert er

auch als Anlaufstelle für Partner, um zu gewährleisten, dass deren Input hinsichtlich

der Entwicklung der Kanzlei berücksichtigt wird. Ein wichtiger Teil meiner Position

als Chair besteht darin, die Firmenethik und die Standards der Kanzlei zu überwachen,

die Firmenkultur an allen Standorten zu pflegen und unseren Partnern

beratend zur Seite zu stehen.

Was waren die überraschendsten Erfahrungen, die Sie bei der Übernahme Ihrer

Managementfunktion gemacht haben?

Viele Leute gehen anders mit einem um. Ich habe mich nicht geändert, aber manche

Menschen behandeln mich anders. Manche haben mehr Berührungsängste als

früher. Beispielsweise sind einige Leute, die mir früher meine Post direkt ins Büro

gebracht haben, automatisch dazu übergegangen, sie bei meiner Sekretärin abzu -

geben. Und manche Partner gehen einfach davon aus, dass ich bestimmt etwas

Wichtigeres zu tun habe, als ihnen zuzuhören. Also muss man sich die Zeit nehmen

und die Leute wissen lassen, dass man immer noch ein offenes Ohr für sie hat.

Was hat in den letzten Monaten den größten Teil Ihrer Zeit beansprucht?

Es ist sehr wichtig, unsere Büros in den einzelnen Ländern zu besuchen und dafür zu

sorgen, dass unsere dortigen Mitarbeiter das Gefühl haben, dazuzugehören – egal

wo sie sind und was sie tun. Dies mit Erfolg zu tun braucht viel Zeit.

Nicholas Cheffings

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 35


Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus (sofern es so etwas gibt)?

Jede Menge Besprechungen. Pausenlos eingehende und rausgehende E-Mails. Sehr

oft noch eine Veranstaltung am Abend. Wenn etwas Zeit ist, nutze ich die Ruhe, um

meine E-Mails abzuarbeiten oder Schriftstücke zu lesen. Globale Präsenz bedeutet

allerdings, dass ich jederzeit E-Mails und Anrufe bekommen kann, die meine Pläne

über den Haufen werfen.

Worin besteht der Hauptunterschied zu einer Tätigkeit als Anwalt oder Partner in

der Kanzlei?

Die beiden Hauptunterschiede sind, dass ich mich aufgrund meiner Position für

das Wohlergehen anderer verantwortlich fühle und mich auch für Dinge interessiere,

die mich oder meine Mandanten nicht unmittelbar betreffen. Als Anwalt

oder Partner ohne Verantwortung in einer leitenden Position kann man sich viel

mehr auf die eigenen Bedürfnisse und die der eigenen Mandanten konzentrieren.

Auf der HL-Website werden Sie als Real-Estate-Partner geführt. Haben Sie überhaupt

noch Zeit für Mandatsarbeit?

Absolut. Wir haben beschlossen, dass die Position des Chair kein Fulltime-Job sein

soll. Wenn man immer noch einen guten Teil der Mandatsarbeit leistet, verliert man

nicht so leicht den Anschluss an die Entwicklungen am Markt. Außerdem kann man

den Druck durch die Mandanten, dem die Partner und Anwälte ausgesetzt sind,

besser nachvollziehen.

Sie sind der erste alleinige Chair nach der Fusion von Hogan & Hartson und Lovells.

Wie hat sich das auf Ihre Position ausgewirkt?

Als sich die Kanzleien zusammenschlossen, gab es zunächst zwei Chairs – einen von

Lovells (hier hatte bis dahin ein Senior Partner eine ähnliche Funktion ausgeübt)

und einen von Hogan & Hartson, für die diese Funktion komplett neu war. Es war

aber von vornherein angedacht, dass es schlussendlich nur einen einzigen Chair

geben sollte. Gegen Ende der ersten gemeinsamen Amtsperiode schauten wir uns

die betrieblichen Erfordernisse an und stellten fest, dass wir den Punkt erreicht

hatten, wo es sinnvoll war, nur noch einen Chair zu haben. Ich habe die Position am

1. Mai 2012 übernommen, und mir ist sehr wohl bewusst, dass ich als Chair die

gesamte Kanzlei mit all ihren unterschiedlichen Interessen vertrete. Die Position

verlangt auch, dass man hin und wieder dabei gesehen wird. Sichtbarkeit und Transparenz

sind wichtig.

Welche Aufgaben sind bei der Leitung einer Fusion am wichtigsten für den Erfolg?

Bei Fusionen im Dienstleistungssektor besteht die wichtigste Aufgabe immer

darin, Menschen zusammenzubringen, so dass sie sich treffen und miteinander

reden können, verstehen, was ihre neuen Kollegen so denken und herausfinden,

wo es echte Chancen gibt, die Dienstleistungen für die Mandanten auszubauen.

Aber auch im Bereich Infrastruktur und Systeme gibt es jede Menge zu tun, um

die Arbeitsumgebung so effizient wie möglich zu gestalten und unsere «One-Team-

Worldwide»-Philosophie wirklich voranzubringen. Das passiert nicht über Nacht,

und man muss in puncto Integration ständig am Ball bleiben, damit das Ganze ein

Erfolg wird.

36 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Wie schafft man es Ihrer Meinung nach, eine große Gruppe von Partnern zu führen,

die einen hohen Grad an Autonomie anstreben, was die Leitung ihrer Teams oder

Büros in den einzelnen Rechtsordnungen betrifft?

Hin und wieder ist es schon ein nicht ganz einfacher Balanceakt. Aber wer Partner

bei Hogan Lovells ist, der versteht und akzeptiert, dass er nicht alles alleine machen

kann. Man ist Teil eines High-Performance-Teams von Anwälten mit unterschied -

lichen Fachgebieten und in unterschiedlichen Rechtsordnungen, die multinationale

Unternehmen – die häufig sehr anspruchsvoll und komplex sind – aber auch

Unternehmen, die eher lokal orientiert sind, beraten. Das bedeutet, dass man akzeptiert,

dass es Entscheidungen, Strukturen und Prozesse gibt, die als Unterstützung

gedacht sind, mit denen man aber vielleicht im einen oder anderen Fall nicht einverstanden

ist oder die hin und wieder den eigenen Interessen entgegenstehen. Wir

brauchen einander, um als globales Unternehmen erfolgreich zu sein. Es geht eben

einfach nicht, dass 800 Partner bei der Leitung eines 1,6-Milliarden-Dollar-Business

mitreden. Entscheidend ist daher, dass man leitende Positionen mit den richtigen

Leuten besetzt. Leute, denen die Partner vertrauen.

Wann wurde Ihnen bewusst, dass Sie die Position gerne übernehmen würden, und

was war Ihre Motivation?

Als ich in die Firma eintrat, hatte ich keinen großartigen Plan, aber ich bin der Typ,

der für die Kanzlei alles, was in seiner Macht steht, erreichen möchte und dem daran

liegt, dass die Kanzlei ihr volles Potenzial ausschöpft. Dies führte in der Praxis dazu,

dass ich bestimmte Positionen freiwillig übernommen habe oder gebeten wurde, sie

zu übernehmen. Als man an mich herantrat und fragte, ob ich schon mal darüber

nachgedacht hätte, mich als Chair zu bewerben, habe ich mich eingehend damit

beschäftigt und kam zu dem Schluss, dass ich hier einen guten Job machen könnte

und – was noch wichtiger ist – auf die Unterstützung meiner Kollegen bauen konnte.

Mich motiviert es, der Kanzlei dabei zu helfen, noch erfolgreicher zu sein. Da -

rüber hinaus möchte ich aber auch zum Erfolg anderer in der Kanzlei beitragen. Es

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Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 37


geht mir nicht um mein persönliches Ansehen; aber nachdem ich erst einmal meinen

Hut in den Ring geworfen hatte, kam auch schnell der Wunsch, erfolgreich zu

sein, und ich wollte definitiv gewählt werden.

Ist es hilfreich, Anwalt zu sein, um in Ihrer oder einer anderen leitenden Position in

der Kanzlei erfolgreich zu sein?

Ein sehr guter Anwalt zu sein ist in unserer Art Kanzlei unabdingbar. Wenn man das

nicht ist, wird man es nicht sehr weit bringen, weil man zum Führen seiner Kollegen

unbedingt deren Respekt braucht. Allerdings reicht das alleine bei Weitem nicht aus,

um aus jemandem eine gute Führungskraft oder einen guten Manager zu machen.

Dafür braucht man ein anderes Anforderungsprofil, und wir sollten in den Reihen

unserer jüngeren Kollegen stets nach Talenten mit Führungsqualitäten Ausschau

halten. Einige wichtige leitende Positionen – wie z.B. Chief Finance Officer, Chief

Operations Officer und Chief Information Officer – sind bei uns mit Nichtjuristen

besetzt, und wir haben äußerst kompetente Leiter fachlicher Support-

Abteilungen, die allesamt Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet sind. Sie haben weit

reichende Kompetenzen, aber letztendlich ist eine Anwaltskanzlei nicht vergleichbar

mit anderen Unternehmen, und Anwälte, die bei der Leitung der Kanzlei nicht

mitreden können, möchten, dass Partner, denen sie vertrauen, in ihrem Sinne

handeln.

Ist es für einen Anwalt, der sich für eine leitende Funktion in einer Kanzlei interessiert,

sinnvoll, noch einen MBA oder einen ähnlichen Abschluss zu machen?

Entscheidend ist, dass man ein möglichst umfassendes Verständnis der wirtschaftlichen

Zusammenhänge mitbringt. Ein offizieller Abschluss ist dabei immer nützlich,

aber man kann genauso gut auch die Augen und Ohren offen halten und sich

bewusst machen, dass Anwälte nicht immer die richtige Lösung für ein geschäftliches

Problem parat haben. Abgesehen davon lernt man aber auch durch Beobachten

und die Umsetzung von Best-Practice-Regeln – sowohl auf Mandantenseite als auch

im Kollegenkreis.

Was sind Ihrer Ansicht nach die wichtigsten Kompetenzen?

Man braucht auf jeden Fall eine gehörige Portion Selbstbewusstsein, kann es sich

aber gleichzeitig nicht leisten, arrogant zu wirken. Man braucht ein feines Gespür

dafür, was anderen wichtig ist und was ihre Erwartungen sind. Dazu muss man

zunächst einmal ein sehr guter Zuhörer sein. Mir hat es geholfen, dass ich mir angeschaut

habe, wie meine Vorgänger ihre Funktionen ausgeübt haben. Sie waren

menschlich, intelligent, haben sich für ihre Mitmenschen interessiert und konnten

gut zuhören. Was man in einer Führungsposition vor allem braucht, ist Klarheit

darüber, was man selbst erreichen will und inwieweit das mit den Zielen der Kanzlei

insgesamt in Einklang zu bringen ist. Man muss gewillt sein, auch Entscheidungen

zu treffen, mit denen man sich bei den Kollegen nicht unbedingt beliebt macht.

Man muss bereit sein, Dinge kritisch zu hinterfragen, aber auch die eigenen Entscheidungen

von anderen hinterfragen zu lassen. Man braucht ein gutes Gespür

dafür, wann der richtige Zeitpunkt ist zu handeln anstatt nur weiter zu reden.

Wie wichtig ist interkulturelle Kompetenz?

In einer globalen Kanzlei wie unserer ist sie sehr wichtig. Wir können uns Engstirnigkeit

nicht leisten. Man muss bereit sein, sich auf Menschen mit den unterschiedlichsten

Hintergründen einzulassen, und das umfasst regionale und kulturelle

38 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Bernstorff, Einführung in das

englische Recht

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Marutschke,

Einführung in das japanische Recht

Von Prof. Dr. Hans-Peter Marutschke,

Kyoto und Hagen

2. Auflage. 2010. XXIII, 328 Seiten.

Kartoniert € 49,90

ISBN 978-3-406-55981-5

Blumenwitz/Fedtke, Einführung in

das anglo-amerikanische Recht

Rechtsquellenlehre, Methode der Rechtsfindung,

Arbeiten mit praktischen Rechtsfällen

Begründet von Prof. Dr. Dieter Blumenwitz.

Fortgeführt von Dr. Jörg Fedtke

8. Auflage. 2013. Rund 180 Seiten.

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Schack, Einführung in das

US-amerikanische Zivilprozessrecht

Von Prof. Dr. Haimo Schack, LL.M. (Berkeley),

Richter am Oberlandesgericht a.D.

4. Auflage. 2011. XIV, 98 Seiten.

Kartoniert € 29,90

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Ausländisches Recht in der

JuS-Schriftenreihe

Rathenau,

Einführung in das portugiesische Recht

Von Dr. Alexander Rathenau, RA

2013. Rund 230 Seiten.

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ISBN 978-3-406-64729-1

(Erscheint im Mai 2013)

Nußberger,

Einführung in das russische Recht

Hrsg. von Prof. Dr. Dr. h.c. Angelika Nußberger,

M.A., Köln

2010. XX, 357 Seiten.

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Küpper, Einführung in das

ungarische Recht

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Unterschiede, unterschiedliche Vorgehensweisen, unterschiedliche Karrierestufen

und sogar generationsbedingte Unterschiede. Botschaften können sehr leicht falsch

verstanden werden, wenn solche Unterschiede nicht berücksichtigt werden. Wir

müssen immer ein Gleichgewicht finden zwischen unserer globalen Firmenpräsenz

und unseren kulturellen Unterschieden. Beide Faktoren tragen maßgeblich zu dem

bei, was wir sind und was unseren Erfolg ausmacht. Wer zu einem internationalen

Unternehmen geht, der braucht ein Gespür für kulturelle Unterschiede, und diejenigen,

die im Ausland studiert oder gearbeitet oder dort ihre Ausbildung gemacht

haben, haben einen Vorteil im Umgang mit internationalen Mandanten und Kollegen.

Wer keine Auslandserfahrung hat, kann von Schulungen profitieren, aber im

Prinzip gibt es keinen Ersatz dafür, eine solche Zusammenarbeit persönlich erlebt zu

haben.

Wenn Sie eine leitende Position zu besetzen hätten, über welche Attribute müsste

der erfolgreiche Kandidat verfügen?

Wer in einer leitenden Funktion/Position gute Arbeit leisten will, muss hochmotiviert

sein, Verantwortung zu übernehmen, mit vielen unterschiedlichen Menschen

klarkommen und natürliche Autorität ausstrahlen. Er oder sie muss engagiert und

motiviert sein und die Initiative ergreifen. Ein gewisses Maß an Selbstvertrauen und

Zähigkeit ist natürlich unerlässlich, aber auch die Bereitschaft, anderen zuzuhören

und zu lernen. Man muss den Job wirklich wollen, denn manchmal kann es schon

ziemlich einsam sein; man muss zäh sein und bereit, Kritik einzustecken, denn nicht

jeder ist immer der Meinung, dass man tolle Arbeit leistet. Engagement ist hier ganz

wichtig. Die Verantwortung, die man für andere hat, ist zu groß, um weniger als

100% zu geben, und zwar immer.

Was raten Sie jungen Anwälten, die an einer leitenden Funktion interessiert sind?

Führungskompetenzen kann man schon zu Beginn der Karriere erwerben. Das

Anleiten von Mitarbeitern oder eines Teams ist bereits eine Form von Führungsverantwortung.

Bemühen Sie sich schon im Anfangsstadium Ihrer Karriere um

Positionen, in denen Sie entsprechende Erfahrungen sammeln können, z.B. in Associate-Ausschüssen

oder im Rahmen von Rekrutierungs- und Business-Development-Initiativen.

Lassen Sie die Leute wissen, dass Sie Ambitionen in dieser

Richtung haben. Bitten Sie gezielt um Feedback. Schauen Sie sich an, wie erfahrene

Partner oder Führungskräfte Besprechungen leiten, mit schwierigen Situationen

umgehen und auf andere zugehen. Aber das Wichtigste ist, sich die Zeit zu nehmen,

über den Rand des eigenen Schreibtisches bzw. Posteingangs hinaus zu schauen.

Eine gute Führungskraft braucht umfassende Kenntnisse über das eigene Geschäftsfeld

sowie über dessen größeres wirtschaftliches, politisches und kulturelles Umfeld.

Erweitern Sie Ihren Horizont in jeder Beziehung. Seien Sie bereit, auch mal Risiken

einzugehen und etwas Neues auszuprobieren.

Herr Cheffings, herzlichen Dank für das Interview.

40 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


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Als Rechtsanwalt im Aufsichtsrecht

bei einer großen Wirtschafts prüfungs -

gesellschaft

Von Dirk Auerbach,* Frankfurt

AIFMD, MaRisk, InstitutsVergV, EMIR, ZAG und CRD IV: das sind nur einige

der unter Aufsichtsrechtsexperten gängigen Abkürzungen, die derzeit Gegenstand

von Gesprächen und Diskussionen mit Mandanten oder Fachvertretern über ak -

tuelle Probleme und Entwicklungen sind. Für einen Rechtsreferendar oder den

gerade frisch zugelassenen Rechtsanwalt, der einen Einstieg in den Beruf sucht, sind

diese Begriffe, die für unterschiedliche Rechtsquellen und Vorgaben im Aufsichtsrecht

stehen, meist wenig verständlich.

Kein Exotendasein

Anstehende Neuerungen im

Aufsichtsrecht, die ihre Schatten

vorauswerfen

Dirk Auerbach

Verwunderlich ist dies nicht, hat sich doch kaum ein Student während seines juristischen

Studiums oder während seiner praktischen Ausbildung im Referen dariat mit

Themen und Fragestellungen vertieft befasst, die dem Recht der Finanzmarktaufsicht

und Bankenregulierung zuzuordnen sind. Und wenn Studenten sich im Rahmen

ihres Studiums und ihrer Schwerpunktausbildung im Wirtschaftsrecht mit der

Aufsicht über bestimmte Gruppen von Wirtschaftsunternehmen beschäftigt haben,

dann lag der Schwerpunkt auf anderen Branchen, auf gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen

oder auf eher verfahrensrechtlichen Dingen. Die von einigen Fakultäten

angebotene Schwerpunktausbildung im Fach Bankrecht könnte hier Abhilfe

schaffen. Allerdings wird der Fokus im Regelfall aufgrund der Nähe zum Zivilrecht

eher im privaten Bankrecht liegen. Aufsichtsrecht ist in seiner Funktion als Schutzrecht

für ein funktionsfähiges Bankwesen und effiziente Kapitalmärkte originär

dem Gebiet des öffentlichen Rechts zuzuordnen und wird bislang in universitären

Vertiefungsveranstaltungen nur am Rande behandelt.

Ebenso herrscht unter den am Bankenaufsichtsrecht interessierten Berufsan -

fängern mit juristischem Ausbildungshintergrund nicht selten die Ansicht vor, dass

eine Tätigkeit mit bankaufsichtsrechtlichen Bezügen «sehr wirtschaftslastig» sei und

ein vertieftes Verständnis des Bankgeschäfts erfordere. Das bringt nach meiner

Erfahrung nicht wenige dazu, von vornherein abzuwinken und eine Tätigkeit im

Aufsichtsrecht erst gar nicht näher in Betracht zu ziehen. Es schadet natürlich nicht,

wenn man eine Bankausbildung absolviert hat oder über wirtschaftswissenschaft -

liche Zusatzkenntnisse verfügt. Voraussetzung für eine Tätigkeit als Rechtsanwalt

im Aufsichtsrecht ist dies aber nicht. Die vielfältige und herausfordernde Tätigkeit

setzt lediglich ein grundsätzliches Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge,

eine fundierte juristische Ausbildung und eine gehörige Portion Neugier voraus.

Das gesamte Banken- und Finanzwesen befindet sich aktuell im Umbruch. Als

Reaktion auf die Wirtschafts- und Finanzkrise arbeiten zahlreiche Organisationen

und Gremien auf nationaler wie auf internationaler Ebene an einer Neugestaltung

des Finanzsystems, mit dem Ziel, dessen Stabilität und Transparenz weiter zu verbessern.

Vor der wohl größten Herausforderung steht der Finanzsektor aktuell bei der

Umstellung auf die Vorgaben des seit mehreren Jahren angekündigten Maßnahmenpakets

CRD IV. CRD IV steht stellvertretend für ein Legislativpaket der EU,

das aus einer EU-Richtlinie (Capital Requirements Directive – CRD IV) und einer

EU-Verordnung (Capital Requirements Regulation – CRR) besteht, die eigentlich

längst verabschiedet und in Kraft getreten sein sollten, sich aufgrund einiger strittiger

Details aber immer noch im Vermittlungsverfahren zwischen EU-Parlament,

Rat und Kommission befinden. Nach derzeitigem Stand wird CRD IV voraussicht-

* Der Autor ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und als Partner im Bereich Audit Financial Services

bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tätig. Er leitet in Deutschland den Bereich «Regulatory

Services Group» mit insgesamt 50 Mitarbeitern und ist Lehrbeauftragter für Bankaufsichtsrecht an verschiedenen

Hochschulen sowie Mitherausgeber eines Kommentars zum Kreditwesengesetz.

42 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


lich zum 1.1. 2014 die Voraussetzungen für eine neue Grundordnung des Bankensystems

in ganz Europa schaffen. Im Fokus der Neuregulierung stehen neben neuen

Vorgaben für die Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung auch klassisch-juristische

Themengebiete wie Risikomanagement und Governance bis hin zur Erstellung

von Sanierungskonzepten. Aber auch die Richtlinie für alternative Investmentfonds-Manager

(Alternative Investment Fund Managers Directive – AIFMD), die

den Markt für Fondsprodukte in den kommenden Jahren nachhaltig beeinflussen

wird, hält zahlreiche spannende Beratungsthemen für Juristen bereit. Überwacht

werden die neuen bankaufsichtlichen Vorgaben künftig nicht mehr nur von nationalen

Aufsichtsbehörden, sondern auch von der EZB, die nach dem derzeitigen

Stand der Überlegungen zumindest die Aufsicht über die größten (weil systemrelevanten)

Bankhäuser Europas ausüben wird.

Doch auch wenn diese über Jahre hinweg umzusetzenden Maßnahmen irgendwann

in der Zukunft implementiert sein werden, besteht weiterhin eine unverändert

hohe Dynamik bei der Regelungsmaterie – man denke hier nur an die aktuelle

Diskussion um die Einführung eines Trennbankensystems oder aber an die in regelmäßigen

Abständen neu aufkommenden Diskussionen um die Ausgestaltung von

Gehalts- und Vergütungsstrukturen für leitende Angestellte im Bankenbereich.

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 43


Aufsichtsrecht als Chance für

Juristen am Markt

Hat man sich dazu durchgerungen, es mit dem Aufsichtsrecht zu probieren,

dann steht man als Berufsanfänger nun vor der Entscheidung, von welcher Seite

man sich der Materie nähern möchte. Es genügt bei den gängigen Jobbörsen

im Internet die Eingabe von Suchbegriffen wie «Volljurist» zusammen mit

Ergänzungen wie z.B. «Regulatory» oder «Risk Compliance» und schon steht einem

eine ganze Palette an offenen Stellen bei den unterschiedlichsten Arbeitgebern zur

Verfügung.

Als Folge der Banken- und Finanzkrise ist das Tempo der Neuregulierung stark

angestiegen. Die Aufsichtsbehörden auf nationaler Ebene, wie auch die EZB auf

europäischer Ebene, sind mit neuen oder deutlich weitergehenden Aufgaben konfrontiert,

ohne genau zu wissen, wie das Ganze mit dem vorhandenen Personal

bewältigt werden soll. Noch stärker betroffen sind die Banken und Finanzdienstleister.

Denn sie haben aufgrund der Fülle an Neuerungen einen erheblichen Umsetzungsbedarf.

Dieser geht aufgrund des Umfangs und der Komplexität der Materie

zwangsläufig mit einem hohen Personal- bzw. Beratungsbedarf einher, den die Banken

gar nicht oder nur teilweise durch eigene Mitarbeiter decken. Beratungsbedarf

schafft Nachfrage und die will befriedigt werden.

Für viele Absolventen steht eine Karriere als Aufsichtsrechtsexperte in einer

Großkanzlei an erster Stelle. Gerade in diesem Bereich wachsen die Kanzleien noch

stark und der Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften ist ungebrochen hoch.

Auch eine Tätigkeit bei den Aufsichtsbehörden ist für viele Volljuristen eine denk -

bare Alternative, sei es, weil die Arbeitsbelastung bei Bundesbank und BaFin im

Regelfall nicht an die Arbeitsumfänge in einer Großkanzlei heranreicht, oder sei es,

weil die Examensnoten einem talentierten Berufsanfänger den Weg in eine Großkanzlei

versperren. Nicht zuletzt die EZB hat dieser Tage verlauten lassen, dass sie die

neu auf sie zukommenden Aufgaben nur schwerlich mit dem bestehenden Personal

abdecken kann, wobei für den Finanzplatz Frankfurt in den kommenden Jahren bis

zu 2.000 neue Mitarbeiter im Gespräch sind. Auch viele am Markt vertretene Beratungsunternehmen

haben das Potential erkannt, das ihnen die aufsichtsrechtliche

Beratung bietet, und suchen qualifizierten Nachwuchs. Denn die Regelungs be -

mühungen auf nationaler und internationaler Ebene sind nachhaltiger Natur und

lassen bereits jetzt erkennen, dass über die nächsten Jahre bzw. sogar Jahrzehnte hinweg

der Banken- und Finanzsektor aufgrund der geplanten Gesetzesvorhaben ein

erhebliches Beratungspotential bietet. Schließlich kommt der Direkteinstieg bei

einer Bank oder einem Finanzdienstleister in Frage, sind doch die Fachabteilungen

der jeweiligen Häuser durch den in Fachkreisen auch als «Regulierungs-Tsunami»

bezeichneten Wust an gesetzlichen Neuerungen und Änderungen chronisch überlastet.

Weit weniger bekannt als die angesprochenen Tätigkeitsfelder sind die Möglichkeiten,

die sich einem Volljuristen im Aufsichtsrecht bei einer der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

bieten. Auch hier sind die Anforderungen an den

Nachwuchs hoch, doch wird ein Kandidat mit interessantem Lebenslauf oder fachspezifischer

Vorbefassung im Regelfall auch dann noch eine Einladung zu einem

Vorstellungsgespräch erhalten, wenn er nur ein Prädikatsexamen hat oder in beiden

Examina den Prädikatsbereich knapp verpasst hat. Bei KPMG hat ein am Aufsichtsrecht

interessierter Bewerber zwei Möglichkeiten, wie er seine berufliche Zukunft

gestalten kann: Er kann als Berater bei KPMG den Bereich Regulatory &

Com pliance der Function Advisory verstärken oder er kann sich als Volljurist bei

KPMG im Bereich Regulatory Services Group der Function Audit Financial

Services bewerben.

44 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Wenn sich Volljuristen Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen, dann

haben sie WP-Gesellschaften nicht sofort im Blick. Das mag daran liegen, dass

Abschlussprüfer weithin als «Zahlenknechte» gelten, deren Arbeitsalltag so gar nicht

zum Berufsbild eines Volljuristen zu passen scheint, dem man ja scherzhaft bescheinigt,

dass er es nicht so mit den Zahlen hat – «iudex non calculat». Sofern Volljuristen

sich trotzdem für die Tätigkeit in einer WP-Gesellschaft interessieren, werden

die «Big Four» in erster Linie mit Stellen für Steuerrechtler in Verbindung gebracht.

Nur wenigen ist bekannt, dass Volljuristen auch in der Abschlussprüfung eingesetzt

werden. Denn je nach Ausrichtung treten Juristen immer dann als Wirtschaftsprüfungsassistenten

in Aktion, wenn sich Bezüge zu klassisch-juristischen Themen

ergeben. Im Rahmen der Prüfung von Unternehmen aus dem produzierenden

Gewerbe ist dies eher selten der Fall, bei der Prüfung von Banken, Versicherungen

und Finanzdienstleistern ist der Einsatz von Juristen eher die Regel als die Aus -

nahme.

Die Regulatory Services Group von KPMG ist dem Bereich Audit Financial

Services zugeordnet, d.h. dem Bereich, der sämtliche Dienstleistungen erbringt, die

zu den sog. Vorbehaltsaufgaben – d.h. Aufgaben, die gesetzlich den Wirtschaftsprüfern

zugewiesen sind – gehören. Dies sind in erster Linie gesetzlich vorgeschriebene

Abschlussprüfungen, die die Einhaltung der nationalen und internationalen Rech-

Der Volljurist als Mitarbeiter in

einer WP-Gesellschaft


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Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 45


nungslegungsstandards sicherstellen. Da es sich bei Banken, Versicherungen und

Finanzdienstleistern aber um Unternehmen eines Sektors handelt, der eine große

volks- und finanzwirtschaftliche Bedeutung hat, unterliegen die im Finanzsektor

tätigen Unternehmen ganz besonderen gesetzlichen Anforderungen, deren Ein -

haltung im Rahmen einer jährlichen Abschlussprüfung zu überprüfen ist.

Dies hat zur Folge, dass die verantwortlichen Abschlussprüfer sich nicht ausschließlich

auf die aufgestellten Jahresabschlüsse konzentrieren, sondern auch

qualitative Bewertungen, wie z.B. zum eingerichteten Risikomanagementsystem

oder zur Wirksamkeit der Präventionsmaßnahmen gegen Geldwäsche und sonstige

strafbaren Handlungen oder auch zu der Compliance-Organisation abgegeben werden

müssen. Bei der Prüfung dieser Sachverhalte kommen vor allem deshalb Volljuristen

zum Einsatz, weil die Prüfungsgebiete aus juristischer Sicht anspruchsvoll sind

und ein Verständnis der normativen Grundlagen voraussetzen. Dies gilt insbesondere

für die erstmalige Prüfung von neu eingeführten Vorgaben bzw. bei der Prüfung

der Umsetzung entsprechender Organisations- und Verhaltenspflichten.

Neben der Prüfung des Risikomanagements und der Geldwäscheprävention

sind aber auch Themen wie beispielsweise die Prüfung einer angemessenen Ver -

gütungsstrategie, die Prüfung der bestehenden Auslagerungen auf andere Unternehmen

und die Prüfung des bankaufsichtlichen Meldewesens (bei dem die Meldungen

an die Bankenaufsicht überprüft werden) Bestandteil einer jeden Abschlussprüfung

von Banken und Finanzdienstleistern. Die hierüber erstellten Prüfungsberichte werden

den staatlichen Aufsichtsbehörden, namentlich der BaFin und der Bundesbank,

zugeleitet und sind damit ein wichtiger Teil des aufsichtlichen Überwachungsprozesses.

Zusätzlich zur Mitwirkung als Prüfungsassistent bei der Abschlussprüfung bietet

sich ein Einsatz von Volljuristen im prüfungsnahen Beratungsgeschäft an – vorausgesetzt,

ein Beratungsmandat ist mit der Tätigkeit als Abschlussprüfer vereinbar. In

Frage kommt in erster Linie der Einsatz bei der Erstellung von Gutachten und Stellungnahmen

zu regulatorischen Themen ebenso wie die Mitarbeit in Projekten, die

die Umsetzung von neuen Rechtsvorgaben in die tägliche Praxis oder die Gestaltung

von Transaktionen (z.B. zur Risikoreduzierung oder zur Erhöhung des Eigenkapitals)

zum Ziel haben. Hier wirken Volljuristen sowohl bei der Strukturierung als

auch bei der qualitätssichernden Überprüfung von eingeleiteten Maßnahmen mit.

Schließlich stellt auch die wissenschaftliche Arbeit an Kommentaren, Lehr -

büchern und anderen Publikationen einen Teil der täglichen Praxis dar. Thematisch

unterscheidet sich diese wissenschaftliche Arbeit im Vergleich zu Lehrstühlen nach

meiner Erfahrung dadurch, dass ein stärkerer Fokus auf den Praxisbezug oder die

konkreten Bezüge zur Abschlussprüfung gelegt wird. Ein typisches Beispiel für

diese Tätigkeit ist der im Beck-Verlag erschienene Kommentar Schwennicke/Auerbach,

Kreditwesengesetz, der bereits in der ersten Auflage eine ausgesprochen weite

Verbreitung fand.

Aufsichtsrecht als weites

Feld an Themen

Auch wenn die klassischen Jahresabschlussprüfungen zumeist alle in einem Zeitraum

zwischen November und Mai stattfinden, herrscht für Mitarbeiter bei WP-

Gesellschaften kein Mangel an anspruchsvollen Tätigkeiten in der restlichen Zeit

des Jahres. Außerhalb der sog. Busy Season ist bei den WP-Gesellschaften tradi -

tionell die Zeit der Aus- und Weiterbildung. Neben Schulungen findet diese aber

häufig auch «on the job» statt.

Die Regulatory Services Group von KPMG beispielsweise bietet Einsatzmöglichkeiten

in verschiedenen Bereichen. Auf die Belange und Wünsche der einzelnen

46 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Mitarbeiter wird – sofern es die betrieblichen Gegebenheiten zulassen – Rücksicht

genommen. Aufsichtsrecht bedeutet in erster Linie das Recht der Aufsicht über Banken

und Finanzdienstleister, das entscheidend vom Kreditwesengesetz (KWG) als

Rechtsgrundlage geprägt ist. Ausgehend vom System der Allfinanzaufsicht obliegt

der BaFin aber nicht nur die Beaufsichtigung von Banken und Finanzdienstleistern,

sondern ebenso die Kontrolle von Versicherungen und Wertpapierdienstleistern.

Dies bedingt, dass sich Volljuristen auch mit dem Versicherungsaufsichtsgesetz

(VAG), dem Investmentgesetz (InvG) sowie dem Wertpapierhandelsgesetz

(WpHG) beschäftigen, da auch hier bei Mandanten regelmäßig aufsichtsrechtliche

Fragestellungen auftreten, die es zu lösen gilt. Ein Seitenblick auf das Recht der

Geldwäsche- und Betrugsprävention oder die Rechtsgrundlagen von strukturierten

Finanzierungen bieten hier zusätzlich Abwechslung.

Die Regulatory Services Group von KPMG stellt bevorzugt Volljuristen ein, wenn

Nachwuchskräfte mit rechtswissenschaftlichem Ausbildungshintergrund gesucht

werden. Denn diese sind in verschiedenen Bereichen eher in der Lage, die Anforderungen

zu erfüllen, die die tägliche Arbeit mit sich bringt. Im Beratungsbereich geht

es meist um gutachterliche Stellungnahmen zu teilweise hochkomplexen Fragestellungen,

die im Regelfall über Bezugspunkte zu mehreren Rechtsgebieten verfügen

und deshalb eine fundierte juristische Ausbildung voraussetzen. Hier sind Volljuristen

nach meiner Erfahrung im Vorteil gegenüber Betriebswirten oder Wirtschaftsjuristen,

die sich zwar im Regelfall schneller mit den wirtschaftlichen Zusammenhängen

einer zu beurteilenden Fallkonstellation vertraut machen, aber im Rahmen

der gutachterlichen Würdigung nicht auf die breiten Rechtskenntnisse und Arbeitstechniken

eines Volljuristen zurückgreifen können. Auch gibt es nicht selten bei

Fällen zu aktuell auftretenden Fragestellungen weder Fachaufsätze noch Rechtsprechung

oder Kommentarliteratur, so dass die Lösung – ganz klassisch – mittels

der juristischen Auslegungs- und Methodenlehre gefunden werden muss. Hier

zeigen sich in der täglichen Arbeit die Stärken eines Volljuristen, der in Studium und

Ausbildung häufig am unbekannten Fall in Klausuren und Hausarbeiten die

Anwendung des Gesetzes, ggf. unter Zuhilfenahme der Gesetzesbegründung, geübt

und verinnerlicht hat. Denn meist stehen bei den zu bearbeitenden Praxisfällen

ebenfalls nur das Gesetz, die Gesetzesbegründung und ggf. der Richtlinientext zur

Verfügung, wenn es gilt, eine Lösung zu finden, die sich am geltenden Recht orientiert

und pragmatisch zugleich ist.

Bestimmte Schlüsselqualifikationen erleichtern neben einer fundierten juristischen

Grundausbildung den Einstieg in das Aufsichtsrecht, keine Frage. Aber zwingende

Voraussetzung für einen erfolgreichen Berufseinstieg und eine Karriere im Aufsichtsrecht

sind sie nicht. Wer als Student mit Bank- und Kapitalmarktrecht einen

entsprechenden Ausbildungsschwerpunkt gewählt hatte, tut sich anfangs häufig

leichter. Denn auch wenn man nicht im Aufsichtsrecht ausgebildet wurde, so hatte

man doch meist schon erste Berührungspunkte mit der Funktionsweise und den

Produkten eines Bankbetriebs.

Ebenso ist es hilfreich, wenn die Grundzüge des Gesellschafts- oder Bilanzrechts

bekannt sind, und zwar einerseits deshalb, weil viele Governance-Themen bei Banken

und Finanzdienstleistern auf allgemeine gesellschaftsrechtliche Grundsätze

zurückzuführen sind. Andererseits knüpfen viele Regelungen zur ordnungsgemäßen

Eigenkapitalausstattung an bilanzielle Grundlagen an. Und auch insolvenzrechtliche

Kenntnisse werden immer relevanter, da der nationale wie internationale

Vorteile des Volljuristen im

täglichen Einsatz

Qualifikationen,

die den Einstieg erleichtern

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 47


Gesetzgeber ein immer umfangreicheres Regularium für die Restrukturierung,

Sanierung und die geordnete Abwicklung von Banken vorgibt. Schließlich rückt

aufgrund der Europäisierung des Aufsichtsrechts auch europarechtliches Fach -

wissen mehr und mehr in den Vordergrund.

Doch auch ohne fachspezifische Kenntnisse lohnt es sich, wenn man bei entsprechendem

Interesse am Ball bleibt. Denn wer sich für das Aufsichtsrecht interessiert

und über die Möglichkeiten eines Einstiegs bei einer großen WP-Gesellschaft nachdenkt,

der wird im Falle einer erfolgreichen Bewerbung unternehmensintern von

Beginn an durch zielgerichtete Ausbildungsprogramme schnell in die Lage versetzt,

sich das theoretische Rüstzeug anzulegen. Bei KPMG durchlaufen alle Berufseinsteiger

der Regulatory Services Group Kurse im Bereich Bankenprüfung und Aufsichtsrecht,

optional besucht werden können beispielsweise aber auch Kurse zu den

Grundlagen des Leasing, zur Bilanzierung, zu steuerlichen Themen oder zu Finanzprodukten

wie Derivaten oder Verbriefungen.

Je nachdem, ob Sie innerhalb von KPMG von Anfang an hoch spezialisiert in

einen Themenkomplex einsteigen wollen (z.B. den Bereich Geldwäscheprävention)

oder ob Sie über mehrere Jahre hinweg verschiedene Themenschwerpunkte betreuen,

erfolgt neben dem Training on the job eine zielgerichtete, individuelle Weiterbildung

mit internen und externen Angeboten.

Möglichkeiten des Secondments

und Wechsels in andere Bereiche

Die Tätigkeit in einer WP-Gesellschaft ermöglicht jedem Mitarbeiter, sich nicht nur

in seinem Bereich weiterzuentwickeln, sondern sich auch die Arbeit anderer Abteilungen

anzuschauen. Befristete interne Secondments im In- und Ausland werden im

Regelfall allein schon deshalb unterstützt, damit die geschäftsbereichsübergreifende

Zusammenarbeit innerhalb der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft besser funktioniert.

Es steht also jedem Mitarbeiter frei, für einen befristeten Zeitraum eine andere

Abteilung oder einen anderen Bereich kennenzulernen. Stellt man bei einem

Secondment fest, dass einem ein anderer Bereich besser gefällt und zeigen sich dort

neue Perspektiven, dann spricht grundsätzlich auch nichts gegen einen internen

Wechsel.

Nicht aus den Augen verloren werden sollten auch die Möglichkeiten, die die

Tätigkeit in einer WP-Gesellschaft ansonsten mit sich bringt. Es steht grundsätzlich

jedem Volljuristen offen, die von Arbeitgeberseite gewährte finanzielle Förderung in

Anspruch zu nehmen, um Berufsexamina abzulegen und sich zum Steuerberater

oder Wirtschaftsprüfer weiterzuqualifizieren. Die dafür notwendigen berufspraktischen

Zeiten werden im Regelfall über ein internes Secondment erworben. Ebenso

ist es als Rechtsanwalt im Aufsichtsrecht möglich, sich zum Fachanwalt für Bankund

Kapitalmarktrecht fortzubilden. Auch hierbei unterstützen wir unsere Mit -

arbeiter entsprechend.

48 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Berufseinstieg in der

gesellschaftsrechtlichen Beratung der

Ernst & Young Law GmbH

Von Rechtsanwalt Christoph Linck,* München

Wie jeder Jurist nach dem Zweiten Staatsexamen stand auch ich vor der Frage: «Wo

beginne ich meinen Berufseinstieg?»

Sollte ich den Schritt wagen und bei einer international tätigen und renommierten

Großkanzlei anfangen oder bei der Justiz oder der Verwaltung? Aus meinen

Erfahrungen mit Großkanzleien, die ich als studentischer Mitarbeiter sammeln

konnte, wusste ich, dass Großkanzleien zwar gute Perspektiven und hohe Einstiegsgehälter

bieten, die Tätigkeit dort gleichzeitig aber mit extremer Arbeitsbelastung

verbunden ist.

Was ich mir vielmehr für meinen Berufseinstieg vorstellte, war eine heraus -

fordernde, verantwortungsvolle Tätigkeit mit jungen, motivierten Kollegen in

einem kleineren Team im Bereich des Gesellschaftsrechts, das bereits mein Schwerpunkt

sowohl im Ersten als auch im Zweiten Staatsexamen war, ebenso wie eine ausgewogene

Work-Life Balance. Zudem wollte ich interessante gesellschaftsrechtliche

Fragestellungen bearbeiten und bei sogenannten «M&A» Transaktionen (Unternehmenskäufe

und -verkäufe) direkt in die Entscheidungsprozesse eingebunden

werden. In die Entscheidungsprozesse eingebunden zu werden, bedeutet für mich

insbesondere, dass man als Berufseinsteiger von seinen erfahreneren Kollegen ernst

genommen wird und so eigenständig, aber dennoch unter Anleitung und gegebenenfalls

unter Hilfestellung, an einzelnen Problemen, die eine M&A Transaktion

aufwirft, mitarbeitet.

Im September 2012 fiel daher meine Wahl auf den Bereich Gesellschaftsrecht bei

der Ernst & Young Law GmbH am Standort München. Hier hatte ich bereits meine

Wahlstation von Januar bis März 2012 nach dem schriftlichen Zweiten Staats -

examen absolviert.

Viele kennen Ernst & Young nur als eine der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften,

aber nicht als Rechtsanwaltsgesellschaft. Doch seit mittlerweile knapp drei

Jahren baut Ernst & Young eine eigene Rechtsberatung mit der Ernst & Young Law

GmbH auf. Zu dieser gehören neben dem Gesellschaftsrecht auch eine Vielzahl

weiterer Fachbereiche, wie etwa Arbeitsrecht, IT/IP-Recht, Immobilienrecht und

sonstige wirtschaftlich relevante Bereiche.

Gerade der Aspekt, eine Rechtsanwaltsgesellschaft mit aufzubauen, hat mich bei

meiner Entscheidung besonders gereizt. Dadurch besteht die Möglichkeit, eine

eigene Arbeitsweise und Herangehensweise an Probleme zu entwickeln, ohne dass

einem dies durch starre Strukturen vorgegeben wird.

Die Tätigkeit umfasst für mich neben den klassischen gesellschaftsrechtlichen

Themen wie der Beratung von Mandanten bei der Gründung von Kapitalgesellschaften

oder der Durchführung von Kapitalmaßnahmen auch das M&A-Trans -

aktionsgeschäft. Unter diesem Gesichtspunkt unterscheidet sich die Tätigkeit

hier nicht von der in einer Großkanzlei. Es besteht ebenfalls der Anspruch, seine

Mandanten exzellent zu beraten, also qualitativ hochwertige Verträge zu entwerfen

und mögliche Risiken im Rahmen einer Unternehmensprüfung (sogenannte «Due

Diligence») frühzeitig zu erkennen.

Allerdings ist der Druck, unter dem diese Beratung erfolgt, nicht mit dem in

einer Großkanzlei zu vergleichen. Die im Rahmen einer Due Diligence sonst häufig

vorkommenden Nacht- und Wochenendschichten fallen weg. Gleichwohl kann es

vorkommen, dass es bei Projektarbeit unter der Woche auch einmal länger werden

* Der Autor hat an den Universitäten Bayreuth und München Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt

Gesellschaftsrecht studiert und absolvierte sein Referendariat ebenfalls in München. Seit September

2012 arbeitet er für die Ernst & Young Law GmbH im Bereich des Gesellschaftsrechts am Standort

München.

Christoph Linck

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 49


kann. Dies kann man aber dadurch kompensieren, dass man in ruhigeren Zeiten in

Absprache mit seinen Vorgesetzten auch mal früher geht, ohne dass man gleich

schief angeschaut wird oder ein schlechtes Gewissen haben muss.

Das Team im Gesellschaftsrecht am Standort München besteht aus sechs Rechtsanwälten.

Wichtig ist bei einem kleinen Team insbesondere, dass der Umgang untereinander

freundschaftlich und kooperativ ist. Die Chemie im Team muss stimmen;

man muss gerne zusammenarbeiten. Aus diesem Grund wird besonders viel Wert

darauf gelegt, dass ein Neueinsteiger persönlich sehr gut ins Team passt. So ist es

üblich, auch schon als Berufseinsteiger bei Bewerbungsgesprächen in die Entscheidung,

ob ein Bewerber eingestellt wird, mit einbezogen zu werden. Dadurch wird

natürlich das Gefühl der eigenen Wertschätzung gesteigert.

Was ich besonders schätze ist, dass in der täglichen Arbeit bereits von Beginn an

Mandantenkontakt vorgesehen ist. Es wird viel Wert darauf gelegt, dass man nicht

ausschließlich im «stillen Kämmerlein» juristische Spezialprobleme bearbeitet. Vielmehr

wird das Ergebnis einer eigenen juristischen Prüfung in einem ersten Schritt

intern diskutiert und überprüft. In einem zweiten Schritt erläutert man dann

selbständig und eigenverantwortlich dieses Ergebnis in einer E-Mail oder in einem

Telefonat dem Mandanten. So wird eigenständiges und verantwortungsvolles

Arbeiten besonders gefördert.

Neben E-Mails und Telefonaten tritt man auch im Rahmen von Besprechungen

mit Mandanten in Kontakt. Bei diesen Besprechungen werden beispielsweise erste

Vertragsentwürfe mit dem Mandanten diskutiert und final abgestimmt. Hierbei

bietet sich auch die Gelegenheit, über fachliche und berufliche Themen hinaus, den

Kontakt mit dem Mandanten zu vertiefen. Dadurch entwickelt man ein gutes

Gespür für den Umgang mit Menschen und kann sein persönliches Auftreten verbessern.

Zusätzlich wird, insbesondere in unserem Team, viel Wert auf die Weiterbildung

und Vertiefung der Kenntnisse gelegt. So werden beispielsweise Kurse in Rechts -

englisch angeboten, die den Umgang mit den zumeist englischsprachigen Verträgen

erleichtern.

Daneben trägt auch ein «Working Lunch» zur Weiterbildung bei, der einmal im

Monat in unserem Team für anderthalb bis zwei Stunden im Rahmen eines gemeinsamen

Mittagessens abgehalten wird. Dabei stellt ein Kollege einen von ihm in der

letzten Zeit entworfenen Vertrag vor, den er zwei bis drei Tage vorher zum Zwecke

der Vorbereitung zirkuliert hat. Im Rahmen der Besprechung erfolgt zunächst eine

allgemeine Einführung zum Thema. Im Anschluss wird der Vertrag erläutert und

seine einzelnen Klauseln detailliert erklärt. Daran anknüpfend entsteht häufig noch

eine Diskussionsrunde. Dies führt natürlich zum einen dazu, einen kurzen Überblick

in eine bestimmte Materie zu bekommen. Zum anderen kann dies aber auch

Anregung sein, sich vertieft im Eigenstudium mit dem vorgestellten Thema zu

beschäftigen.

Schließlich sucht sich jeder Berufseinsteiger ein gesellschaftsrechtlich interes san -

tes Thema (z.B. Kapitalmaßnahmen in der GmbH) aus, das er im Rahmen einer

Präsentation dem Team vorstellt. Ziel ist es, sich in diesem Thema eine besondere

und detaillierte Expertise anzueignen, durch die man dem Mandanten einen Mehrwert

bieten kann. Neben dem Spezialwissen lernt man dadurch auch, einen eigenen

Vortrag zu strukturieren und für seine Zuhörer attraktiv und kreativ zu gestalten.

Zudem wird das freie Sprechen vor einer größeren Gruppe gefördert.

Die Ernst & Young Law GmbH ist strukturell unter dem Dach der Ernst &

Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft angesiedelt. Im Bereich Gesellschaftsrecht

50 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


arbeiten wir mit den anderen Abteilungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (beispielsweise

Transaction Tax oder Real Estate) eng zusammen, sodass eine interdisziplinäre

Zusammenarbeit ermöglicht und dem Mandanten eine multidisziplinäre

Beratung aus einer Hand angeboten wird.

Durch den regen Austausch weiß man bei Anfragen von Mandanten oft auf

Anhieb, wer der richtige Ansprechpartner zum Beispiel für eine steuerliche Frage ist.

Umgekehrt wissen auch die Kollegen, dass «im Haus» die Abteilung Gesellschaftsrecht

besondere Expertise in diesem Bereich liefert und kontaktieren uns entsprechend.

Hierdurch entsteht ein fortwährender Austausch zwischen den Kollegen der

anderen Fachbereiche und unserer Abteilung. Bei den Kollegen aus dem Steuerrecht

handelt es sich häufig um Absolventen der Betriebswirtschafts- oder Volkswirtschaftslehre.

Gerade durch die Zusammenarbeit mit «Nicht-Juristen» bietet sich die

Chance, über den «juristischen Tellerrand» hinauszublicken und Sachverhalte aus

mehreren Perspektiven zu betrachten. Die Lernkurve geht daher nicht nur hinsichtlich

des juristischen, sondern auch hinsichtlich des steuerlichen und wirtschaft -

lichen Wissens nach oben.

Zum Abschluss sei noch angemerkt, dass das «Networking» innerhalb des Unternehmens

besonders am Standort München durch eine wöchentlich stattfindende

«Happy Hour» gefördert wird. Diese findet jeden Freitag ab 17.30 Uhr in unserem

In-House Bistro statt und bietet eine Plattform, sich über berufliche oder private

Themen auszutauschen und so sein berufliches Netzwerk auszubauen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Rechtsberatung von Ernst & Young

eine attraktive Alternative zu Großkanzleien als Einstieg in die Berufswelt bietet.

Man muss viel leisten, bekommt aber auch einiges vom Unternehmen zurück. Die

interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Möglichkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten,

der direkte Kontakt mit dem Mandanten sowie die angenehme Unternehmenskultur

bieten ideale Voraussetzungen, um sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln.

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«Gebaut wird immer»

Anwaltliche Tätigkeit in einer mittelständischen Kanzlei mit

immobilienrechtlichem Schwerpunkt

Von Rechtsanwalt Martin Hahn und Rechtsanwalt Nick Kockler,* Köln

Zweites Staatsexamen – Quo vadis?

Alles, was (öffentliches) Recht ist

Wenn man wie die große Mehrheit der Referendarinnen und Referendare nach dem

zweiten Staatsexamen den Rechtsanwaltsberuf ergreifen möchte, sollte man sich

schon während des Referendariats konkrete Gedanken über die Ausrichtung seiner

künftigen Tätigkeit machen. Dabei stellen sich generell zwei grundlegende Fragen:

In welchem Rechtsgebiet möchte ich arbeiten? In welcher Kanzleistruktur würde ich

mich wohl fühlen? Die Antworten fallen wohl wesentlich leichter, wenn man möglichst

viele Facetten der anwaltlichen Praxis selbst kennengelernt hat. Dabei schadet

es sicherlich nicht, etwa die Rechtsanwaltsstation aufzuteilen, um verschiedene

Tätigkeitsschwerpunkte und Kanzleien kennenzulernen. Die frühzeitige Spezialisierung

auf ein Rechtsgebiet wird – wenn man den Umfragen Glauben schenkt –

immer wichtiger. Außerdem unterscheidet sich die Arbeit in einer international

tätigen Großkanzlei ganz erheblich von der Arbeit in einer klassischen, mittelständischen

Kanzlei mit etwa 20 bis 30 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten.

Dass wir heute beide im Herzen von Köln arbeiten, zeigt, dass wir die Frage nach

der für uns richtigen Struktur einheitlich beantwortet und uns für eine mittelstän -

dische Kanzlei entschieden haben. Der Tätigkeitsschwerpunkt der Kanzlei lässt sich

mit «rund um die Immobilie» beschreiben. Wir sind dennoch überwiegend in zwei

unterschiedlichen Rechtsgebieten tätig, nämlich im öffentlichen Bau- und Planungsrecht

bzw. im privaten Bau- und Vergaberecht. Natürlich gibt es immer wieder

Berührungspunkte, die Arbeit in dezernatsübergreifenden Teams ist alltäglich.

Die nachfolgende Beschreibung soll als kleine Entscheidungshilfe und vielleicht

auch als Anregung dienen, sich mit dem öffentlichen und zivilen Baurecht im Hinblick

auf die eigene berufliche Zukunft näher zu beschäftigen. Soviel vorab: Gerade

das Zusammenspiel von verschiedenen Rechtsgebieten und ein starker Praxisbezug

machen das Immobilien- und Baurecht zu einem anspruchsvollen und hoch interessanten

Tätigkeitsfeld.

Mag sich die universitäre Ausbildung im Verwaltungsrecht mitunter etwas trocken

dargestellt haben, gilt dies für die praktische Tätigkeit im immobilienbezogenen

Verwaltungsrecht keineswegs. Denn im Schwerpunkt geht es um nicht weniger als

die Nutzung von Grundstücken. Und diese kann praxisbezogener und unterschiedlicher

kaum sein.

Das Spektrum reicht von der Errichtung eines Ein- oder Mehrfamilienhauses

über die Ansiedlung großer Bürokomplexe, Kliniken, Hotel- und Freizeiteinrichtungen,

Gewerbe- und Industriebauten, Einkaufszentren oder Factory-Outlet-Centern

bis hin zu bedeutenden Infrastrukturvorhaben wie etwa Off-Shore-Windparks

oder dem Bau von Fernstraßen, Eisenbahnen und Flughäfen. Besonders interessant

im Rahmen der Beratung sind dabei der Kontakt und die Zusammenarbeit mit

unterschiedlichsten Mandanten und Berufszweigen (beispielsweise Architekten,

Ingenieuren, Projektentwicklern, öffentlichen und privaten Auftraggebern, Privatpersonen

und Unternehmen, politischen Entscheidungsträgern, Vertretern der Verwaltung

etc.). Darüber hinaus begleitet man einzelne Projekte oft von Beginn der

planerischen Überlegungen an und kann – die Interessen des Mandanten selbstverständlich

stets im Blick – die weitere Entwicklung bis zu deren Realisierung mit

Martin Hahn

Nick Kockler

* Martin Hahn studierte in Freiburg und Münster und ist seit 2010 als Rechtsanwalt bei Lenz und Johlen

Rechtsanwälte Partnerschaft tätig. Seine Schwerpunkte liegen im Grundstücks- und Immobilienrecht, im

Vergaberecht und im zivilen Bau- und Architektenrecht.

Nick Kockler studierte in Bonn und arbeitet seit 2011 als Rechtsanwalt in dieser Kanzlei, wo er bereits als

Referendar tätig war. Schwerpunkte seiner anwaltlichen Tätigkeit sind das öffentliche Bau- und Planungsrecht,

die Ansiedlung von Einzelhandelsvorhaben sowie die Ausgestaltung städtebaulicher Verträge.

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eeinflussen. Jedenfalls bei größeren Vorhaben, wie etwa der Stadtquartiersentwicklung

oder der Ansiedlung von Einkaufszentren, Factory-Outlet-Centern und ähn -

lichen Projekten, ist eine sach- und interessengerechte Mandatsführung letztlich nur

in Teamarbeit mit Kollegen sinnvoll möglich. Das konkrete Projekt macht meist die

Aufstellung von Bebauungsplänen erforderlich und steht nicht selten unter Zeitund

Realisierungsdruck. Hierbei kommen zahlreiche Rechtsfragen aus unterschied -

lichen, hoch ausdifferenzierten Rechtsbereichen, wie dem Bauplanungsrecht, dem

Bauordnungsrecht, dem Umweltrecht, dem Vergaberecht und weiteren Rechts -

materien gleichzeitig auf.

Es liegt dabei in der Natur der Sache, dass man sich oft außerhalb der Kanzlei -

räume bewegt und nicht ansatzweise in Gefahr gerät, zum bloßen «Schreibtisch -

täter» zu werden. Denn jedes Grundstück ist in seine jeweilige Umgebung einge -

bettet, innerhalb derer besondere, mitunter gegenläufige Interessen in Bezug auf ein

Vorhaben bestehen. Daraus ergibt sich gleich zu Beginn eines Mandats oft die Aufgabe,

sich von dem konkreten Grundstück und dessen Umgebung ein genaues Bild

zu machen, indem man sich schrittweise zunächst mit Hilfe von Karten, Plänen und

Luftbildaufnahmen, nicht zuletzt aber auch in Vor-Ort-Terminen einen Überblick

verschafft. All dies macht die grundstücks- und projektbezogene Beratung im

öffentlichen Recht äußerst abwechslungsreich und hoch spannend.

Wenn große Vorhaben geplant werden, gibt es immer auch Behörden und Nachbarn,

die andere Vorstellungen über die räumliche Zukunft haben als der Bauherr.

Viele Probleme kann man durch vorausschauende Planung vermeiden. Den bei

Großprojekten nie auszuschließenden neu aufkommenden Störfeuern kann meist

durch flexible Reaktion ausgewichen werden. Gerichtliche Auseinandersetzungen

sind zwar im Ergebnis dennoch nicht immer zu vermeiden, sie stellen jedoch oftmals

nur das «letzte Mittel» dar. Die Vertretung der Mandanten vor Gericht kommt in

der Praxis gleichwohl nicht zu kurz.

Was macht das «Zivilrecht rund um die Immobilie» in der Praxis aus? Die Antwort

hierauf hat wenig mit dem zu tun, was sich wahrscheinlich viele im Studium und

Referendariat darunter vorstellen würden. Natürlich gehört das Werkvertragsrecht

als Kern des zivilen Baurechts ebenso zu den Schwerpunkten der juristischen Aus -

bildung wie das Immobiliarsachenrecht. Die Zusammenhänge und die vielfältigen

Aspekte der anwaltlichen Beratung in diesem Bereich werden den kommenden

Kolleginnen und Kollegen jedoch kaum vermittelt, zumeist erschließen sie sich erst

in der Praxis.

Ein Beispiel: Hand aufs Herz, wer hat schon einmal einen Grundbuchauszug

eingesehen und kann beurteilen, wie sich die Eintragungen für einen Mandanten,

der das Grundstück erwerben möchte, auswirken? Anders als in der Examensvor -

bereitung ist diese Fähigkeit in der Praxis natürlich wesentlich wichtiger als die

Kenntnis von fünf Theorien zu einem Randthema des Immobiliarsachenrechts.

Und sie kann oftmals der Beginn einer sehr interessanten Entwicklung sein, da der

Kauf des Grundstücks der Grundstein für jedes große Projekt ist. An diesem Meilenstein

ist es, wie oben bereits erwähnt, oft notwendig, dezernatsübergreifend zu ar -

beiten. Ziel muss es sein, das Projekt aus allen juristischen Blickwinkeln möglichst

rechtssicher zu gestalten. Das Ergebnis ist ein zufriedener Mandant, mit dem man

sich – das sei an dieser Stelle einmal erwähnt – auch als begleitender Rechtsberater

richtig freuen kann.

Wenn Baurecht besteht, rückt der «Zivilist» wieder in den Vordergrund. Während

des Referendariats dürfte man selten die Gelegenheit haben, umfangreiche Ver -

Zivilrecht «rund um die Immobilie«

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 55


trags werke z.B. bezüglich eines Hochhausbaus in Innenstadtlage zu prüfen oder

mitzugestalten. Bei jedem Bauvorhaben bestehen terminliche Zwänge, so dass eine

stimmige und aufeinander abgestimmte Vertragsgestaltung im Vorfeld oft Gold

wert ist. Für einen reibungslosen Ablauf sind Architekten, Fachplaner und bauausführende

Unternehmen unter einen Hut zu bringen. Eine sehr anspruchsvolle aber

auch interessante Aufgabenstellung, bei der man als Berufsanfänger natürlich

zunächst nicht unbedingt in der ersten Reihe steht. Man lernt allerdings viel über

juris tische Feinheiten, nicht zuletzt aber auch über wirtschaftliche und technische

Zusammenhänge.

Mit der Planung ist das Bauvorhaben bekanntlich noch lange nicht abgeschlossen.

Bei öffentlichen Bauvorhaben muss regelmäßig das Vergabeverfahren gestaltet

werden. Danach bietet sich die Möglichkeit, das entstehende Bauwerk während

aller Bauphasen zu begleiten und am Schluss vor Ort – oft auch mit Sachverstän -

digen – die Abnahme des neu errichteten Gebäudekomplexes durchzuführen. Auch

im zivilen Baurecht sitzt man demnach nicht den ganzen Tag am Schreibtisch. Der

erste Baustellentermin kommt schneller als man denkt. Mit gutem Grund, da man

den Beratungsbedarf des Mandanten oft erst vor Ort richtig erkennen kann.

Wenn ein Vorhaben schließlich fertig gestellt wurde, ist für den Zivilrechtler

noch lange nicht Ende der Fahnenstange. Einzelhandelsvorhaben werden z.B. regelmäßig

von Investoren errichtet, so dass ein gewerblicher Mietvertrag mit den späteren

Betreibern zu schließen ist. Hinzu kommen fast immer – und wir freuen uns

hierüber tatsächlich nicht immer – zahlreiche Baumängel, deren Schicksal oftmals

intensive juristische Begleitung notwendig macht. Zur Tätigkeit im zivilen Baurecht

gehört daher definitiv auch die Vertretung von Mandanten in Klage- und Beweis -

sicherungsverfahren, wenngleich die Beratung zunehmend in den Vordergrund

rückt. Der «zivile Baurechtler» gehört jedenfalls zu den Juristen, die noch eine Robe

im Schrank hängen haben. Oftmals stellt die forensische Tätigkeit auch eine willkommene

Abwechslung dar, die wir nicht missen wollen.

Tätigkeit in einer

hochspezialisierten Kanzlei

Alle unserer 22 Kolleginnen und Kollegen haben einen Schwerpunkt im Baurecht,

so dass eine hohe Spezialisierung möglich und auch gewollt ist. Die Mehrheit der

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte ist dabei im Bereich des öffentlichen

Bau- und Planungsrechts nebst angrenzenden Rechtsgebieten (z.B. Luftverkehrs-,

Eisen bahn-, Umwelt-, Denkmal- oder Wirtschaftsverwaltungsrecht) tätig. Die

Dezer nate, in denen überwiegend zivilrechtliche Mandate «rund um die Immobilie»

(z.B. privates Bau- und Architektenrecht, Grundstücksrecht, gewerbliches Mietrecht

oder Vergaberecht) bearbeitet werden, sind in den letzten Jahren aber stetig

gewachsen.

Es dreht sich wie gesagt viel um den Erwerb, die Entwicklung und Bebauung, die

Nutzung und die Veräußerung von Grundstücken und Immobilien. Deshalb haben

wir dieses Thema auch zum Hauptgegenstand unseres Erfahrungsberichts gemacht.

Wir wollen aber nicht den Eindruck vermitteln, dass sich die Arbeit als Berufsanfänger

lediglich auf Großprojekte bezieht. Die Mandantenstruktur besteht zwar überwiegend

aus internationalen Einzelhandelsfirmen und Möbelhäusern, Projektentwicklern

und der öffentlichen Hand. Aufgrund unserer Kanzleistruktur beraten wir

aber auch mittelständische Unternehmen und Privatpersonen, so dass die Probleme

bei der Errichtung eines Einfamilienhauses durchaus Gegenstand sowohl der öffentlich-rechtlichen

als auch zivilrechtlichen Beratung sein können. «Die Mischung

macht’s». Wir empfinden es jedenfalls als angenehme Herausforderung, mit ganz

unterschiedlichen Mandanten zu arbeiten.

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Als Berufsanfänger ist man – wie auch in den großen Kanzleien – einem Partner

zugeordnet, der einen auf dem Weg zur eigenen Spezialisierung fördert und von

dessen Erfahrungen man ständig profitiert. Dabei ist zu erwähnen, dass man in einer

mittelständischen Kanzlei im Gegensatz zu vielen größeren Einheiten von Tag eins

«an der Front» steht. Das mag reizvoll und abschreckend zugleich klingen. Aber

keine Angst: Wir haben die Erfahrung gemacht, bei Fragen stets offene Türen vorzufinden

und nie im Regen zu stehen.

Die Anforderungen an Qualifikation und Einsatzbereitschaft sind aufgrund der

hohen Spezialisierung der Kanzlei natürlich ebenso hoch. Anspruch an die eigene

Leistung und Entwicklung werden vorausgesetzt. Einem oftmals dem Anwaltsberuf

in größeren Einheiten nachgesagten ständigen und eher destruktiven persönlichen

Leistungsdruck sehen wir uns aber nicht ausgesetzt. Das Arbeitsumfeld ist wie in

vielen eher «überschaubaren» Strukturen als äußerst kollegial, in vielen Fällen sogar

als freundschaftlich zu bezeichnen. Besonders erwähnenswert ist an dieser Stelle,

dass große Teile der Kanzlei im Sommer 2011 gemeinsam mit dem Mountainbike

die Alpen überquert haben. Ein im wahrsten Sinne des Wortes «Highlight», das

2013 in den Dolomiten wiederholt werden wird.

Der gerne von Ausbildern im Referendariat geprägte Satz «Rechtsanwälte müssen

das Recht nicht kennen, sie müssten lediglich behaupten, es zu tun» bleibt hinter

den tatsächlichen Anforderungen an die Qualifikationen in einer spezialisierten

Kanzlei zurück. Umfassende und oft auch interdisziplinäre Rechtskenntnisse sind

unabdingbare Voraussetzung für eine interessengerechte Beratung. Andererseits

hebt dieser Satz eine wesentliche Fähigkeit hervor, die nicht unterschätzt werden

darf: Als Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt sollte man stets überzeugen: Mandanten,

Richter oder auch kanzleiintern. In einer mittelständischen Kanzlei gehört es

fast immer zur Philosophie, dass das Ziel eines jeden Berufsanfängers eine fort -

währende Entwicklung bis hin zur Selbständigkeit, mit anderen Worten die Partnerschaft

sein sollte. Hierfür muss man stets an sich «bauen». Wie unsere Mandanten

«baut» auch unsere Kanzlei stetig weiter. Bewerbungen von Referendarinnen und

Referendaren sowie Berufsanfängern werden daher immer gerne gesehen.

Gebaut wird immer!

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Der Rechtsanwalt im Haftungs- und

Versicherungsrecht

Von Rechtsanwalt Prof. Dr. Rainer Heß, LL.M.,* Bochum

Die Marktbedingungen für Rechtsanwälte haben sich in den letzten Jahren wesentlich

verändert. Dies gilt insbesondere für den Bereich des Haftungs- und Versicherungsrechts.

Durch die Abschaffung des Lokalisationsprinzips, d.h. der ausschließlichen

Zulassung bei nur einem Landgericht und der Abschaffung der Singular -

zulassung bei den Oberlandesgerichten, bietet sich seit 2002 die Möglichkeit für

Rechtsanwaltskanzleien, Mandate bundesweit vor allen Zivilgerichten (Ausnahme

BGH in Zivilsachen) zu vertreten. Dies hat sowohl auf der Seite von Anspruch -

stellern (Geschädigten, Versicherungsnehmern), als auch Anspruchsgegnern (Ver -

sicherungen) eine erhebliche Bedeutung und beeinflusst die Marktverhältnisse für

Rechtsanwälte in immer stärkerem Maße.

Rechtsanwaltskanzleien können daher Versicherungsunternehmen eine um -

fassende Betreuung vor Gericht anbieten. Die Chancen solcher Kanzleien liegen in

der absoluten Spezialisierung auf das Haftungs- und das Versicherungsrecht. Diese

Spezialisierung wird von den Mandanten gesucht und das Angebot auf die Bedürfnisse

dieser Klientel zugeschnitten. Versicherungsunternehmen vergeben immer

mehr nicht nur einzelne Mandate, sondern es werden «Mandatspakete» vergeben.

Die Mandatierung erfolgt teilweise nach Gebieten (Landgerichte, bundesweit oder

bestimmte Regionen). Auch werden bestimmte Sachgebiete (Sachversicherung;

Sach- und Personenschäden, Unfallversicherung etc.) zentral vergeben. Der Vorteil

für den Rechtsanwalt als Ansprechpartner für die Prozesse der Versicherung ist

natürlich, dass es nicht mehr um ein einzelnes Mandat, sondern um eine mehr oder

weniger große Zahl von Mandaten geht. Da der Streit zwischen Geschädigten, Versicherungsnehmern

und Versicherungen auch vor Gerichten ausgetragen wird, geht

es um wiederkehrende Mandatsverhältnisse, die in den besten Fällen auch jahrzehntelang

währen können. Dies setzt allerdings fachlich eine dauerhaft qualifizierte

Arbeit voraus. Fehler in der Bearbeitung – auch unterhalb der Ebene eines Berufshaftungsfalles

– bleiben aufgrund der Fachkenntnis der Auftraggeber (Versicherungen)

nicht unbemerkt. Es wird von den Rechtsanwälten eine hoch spezialisierte

Kompetenz erwartet (Partnerschaft auf Augenhöhe). Deshalb ist auf der Anwalts -

seite ein Konzentrationsprozess zu größeren Rechtsanwalts-Einheiten zu beobachten,

die personell in der Lage sind, größere Mandatsvolumen auch bundesweit

(durch eigene Rechtsanwälte bzw. durch Anwaltsnetzwerke) zu betreuen. Die nur

örtlich tätige und nicht besonders spezialisierte Kanzlei wird zunehmend mit solchen

Mandaten an «ihrem» Amts- und Landgericht nicht mehr beauftragt. Hierin

unterscheidet sich der Markt für das Haftungs- und Versicherungsrecht nicht von

anderen Spezialbereichen (wie z.B. dem Bankrecht etc.), unterliegt aber aufgrund

der Vielzahl der von einer Gesellschaft bundesweit zu vergebenden Mandate einer

besonderen Dynamik. Neben den größeren Rechtsanwaltskanzleien, die umfassend

und bundesweit tätig sind, bleibt noch ein Markt für noch weitergehend speziali -

sierte Rechtsanwälte, die z.B. nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Segment des

Haftungs- und Versicherungsrechts betreuen (z.B. Produkthaftung, D&O-Ver -

sicherungen). Diese beschränken sich ausschließlich auf ein solches Spezialgebiet.

Wenn das mit der notwendigen Qualität und auch einer entsprechenden Präsenz in

dem jeweiligen Markt gelingt, ist dies natürlich ein attraktives Arbeitsfeld. Hierzu ist

es allerdings ein weiter Weg. Es bedarf eines großen Engagements und Durchhaltevermögens,

bis der Rechtsanwalt die erforderliche Spezialisierungskompetenz

erreicht und dies auch den Marktteilnehmern vermittelt hat. Nicht zuletzt ist es

Rainer Heß

* Der Autor ist Fachanwalt für Versicherungs- und Verkehrsrecht und Seniorpartner der überörtlichen

Sozietät Dr. Eick & Partner. Darüber hinaus ist er Honorarprofessor der Universität Bielefeld.

58 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


auch in diesem Bereich neben dem ohnehin vorausgesetzten Fachwissen die anwaltliche

Erfahrung mit solchen Fällen, die von den Auftraggebern gesucht wird. Dieses

Praxiswissen ist letztlich nur in einer schon auf diesem Gebiet tätigen Rechtsanwaltskanzlei

zu erreichen. Für einen Berufseinsteiger, der in diesem Segment arbeiten

möchte, bleibt daher nur der Weg, sich über eine schon eingeführte Kanzlei die

entsprechende Qualifikation und Erfahrung anzueignen. Qualifizierte Berufsanfänger

werden gesucht und erhalten in den größeren Kanzleien die Möglichkeit, sich

innerhalb des Versicherungsrechts auf bestimmte Bereiche weiter zu spezialisieren.

Hier erfolgt eine weitere interne Ausbildung, und die jungen Rechtsanwälte werden

in der Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner an die jeweiligen Fallproblematiken

herangeführt. Je nach Eignung wird dann die eigenverantwortliche Bearbeitung

zunehmen, was mit einer Zunahme entsprechender Kontakte in die Ver -

sicherungswirtschaft und einer Bekanntheit als Spezialist einhergeht bzw. einher -

gehen soll. Der Weg, in einer Kanzlei, die nicht schon eine Spezialisierung auf

diesem Gebiet hat, diesen Bereich neu aufzubauen, ist sicher nicht unmöglich, aber

– vorsichtig ausgedrückt – beschwerlich und hat unsichere Erfolgsaussichten.

Die Suche nach Spezialisten auch im Bereich Haftungs – und Versicherungsrecht

findet zunehmend auch auf der Seite der Anspruchsteller statt. Hier wird zwar noch

in den meisten Fällen von den Betroffenen der Anwalt beauftragt, den man mög -

licherweise auch schon in anderen Fällen (Mietrecht, Familienrecht) eingeschaltet

hatte. Ob dieser allerdings vertiefte Kenntnisse in diesem Gebiet hat, ist nicht ge -

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 59


sichert. Anspruchsteller achten aber vermehrt auf solche Spezialkenntnisse. Das

Internet als Informationsplattform gewinnt eine immer größere Bedeutung für

Rechtsanwälte, um sich als Spezialisten zu präsentieren. Eine Möglichkeit für den

Rechtsanwalt, diese nach außen zu dokumentieren, sind die neu eingeführten

Fachanwaltschaften. Es gibt u.a. die Fachanwaltschaften für Versicherungs-, Verkehrs-

und Medizinrecht. Die Fachanwaltschaft signalisiert dem Rechtssuchenden

nach außen eine gewisse Kompetenz in diesem Bereich, setzt allerdings eine dreijährige

Zulassung, den Nachweis theoretischer Kenntnisse (durch einen 120 stündigen

Lehrgang mit Klausuren) sowie praktische Erfahrungen in gerichtlichen und außergerichtlichen

Fällen voraus. Insbesondere dieser Nachweis praktischer Fälle ist für

kleinere Kanzleien ohne besondere Spezialisierung eine nicht leicht zu nehmende

Hürde. Wie angesprochen hat das Internet auch hier Einzug in die Mandatsvergabe

auf Anspruchstellerseite gehalten. Da dies zunehmend zur Recherche eingesetzt

wird, haben sich auch Anwaltskanzleien gebildet, die bundesweit auf Seiten von

Geschädigten tätig sind. Es geht hierbei regelmäßig um größere Haftungsfälle,

in denen die Betroffenen sich schon aus ihrer persönlichen Betroffenheit zunehmend

über das Internet umfassend über Rechtsanwälte informieren, denen man das

Mandat übertragen möchte. Neben einer Internetpräsenz führt auch eine Präsenz

über Medien zu einer weiteren Bekanntheit, was Voraussetzung für eine Mandatierung

sein kann. Die Akquisition ist auf Seiten der Anspruchsteller also anders als auf

der der Anspruchsgegner. Eine solche Spezialisierung geht häufig auch mit einer

Grundentscheidung einher, nur die Anspruchsteller oder die Anspruchsgegner zu

vertreten.

Zusammenfassend gilt daher für den Bereich des Versicherungs- und Haftungsrechtes,

letztlich wie auch für andere Bereiche juristischer Tätigkeit, dass interessante

Mandate nur über eine Spezialisierung zu erhalten, aber auch nur darüber sach -

gerecht und optimal für den jeweiligen Auftraggeber zu bearbeiten sind. Diese

Spezialisierung muss und kann auch nicht während der Ausbildung erfolgen. Ein

Interesse für diesen Bereich sollte allerdings schon bestehen, um dort gute Leistungen

bringen zu können. Der Einstieg in eines dieser Arbeitsgebiete setzt praktisch

die Tätigkeit in einer Kanzlei voraus, die zwar nicht hochspezialisiert sein muss, bei

der allerdings schon eine gewisse Zahl von Fällen aus diesem Bereich bearbeitet

werden. Das «Üben» am praktischen Fall ist unerlässlich. Für das Haftungs- und

Ver sicherungsrecht gilt das, was meines Erachtens für alle Rechtsgebiete gilt: Eine

qualifizierte Arbeit, die nicht zuletzt auch Freude machen soll, setzt zumindest eine

gewisse Spezialisierung voraus. Die Anforderungen werden mit zunehmender Spezialisierung

nicht weniger, sondern nehmen noch zu, je tiefer man in die Materie

eindringt. Auch hier ist das Versicherungs- und Haftungsrecht keine Ausnahme.

Je spezialisierter man ist, desto mehr wird man auch vom Markt wahrgenommen

und erhält durch neue Mandate aus diesem Bereich die Möglichkeit, sich weiter zu

qualifizieren. Ein Kreislauf, den man durch Öffentlichkeitsarbeit, wie Veröffent -

lichungen, Fachvorträge etc. noch weiter fördern kann.

Auch im Versicherungsrecht gilt für die junge Rechtsanwältin und den jungen

Rechtsanwalt, dass der Weg zu einer anspruchsvollen Tätigkeit mit entsprechenden

Mandaten über eine hohe Spezialisierung führt, die man sich über Jahre erarbeiten

muss. Man muss «einen langen Atem» haben, darf insbesondere nicht schnelle

Erfolge erwarten und sich nicht entmutigen lassen. Gute Arbeit setzt sich auf Dauer

durch. Die Anleitung durch einen erfahrenen Kollegen und der schrittweise Aufbau

einer solchen Fachkompetenz in einer schon spezialisierten Kanzlei ist hierbei

ein wesentlicher Faktor.

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VERLAG C.H.BECK

Media-Beratung


Die Praxis des Wirtschaftsstrafrechts

Von Rechtanwältin Astrid Lilie und Rechtsanwalt Björn Krug,* Mainz

Während des Studiums verbindet man Strafrecht typischerweise mit Delikten wie

Mord, Totschlag, Diebstahl und Körperverletzung. Dazu kommen dann noch die so

genannten Vermögensdelikte wie zum Beispiel Betrug, Untreue und Hehlerei.

Besonderheiten des Wirtschaftsstrafrechts

Umfang der Verfahren

Wirtschaftsstrafverfahren «in den

Griff« bekommen

Mit dem Wirtschaftsstrafrecht kommt man hingegen während des Studiums eher

sporadisch in Berührung, es sei denn, man wählt einen wirtschaftsstrafrechtlichen

Schwerpunkt. Die Korruptions-, Insolvenz- oder Steuerdelikte werden ebenso wie

die Bilanzdelikte im Studium selten als examensrelevant eingestuft und daher auch

wenig beachtet. Diese Rechtsgebiete spielen jedoch im Wirtschaftsstrafrecht eine

zentrale Rolle. Den Tatbeständen ist gemein, dass sich die Tatbestandsvoraussetzungen

nicht allein aus der jeweiligen Norm herleiten lassen. Ausgefüllt werden die

meisten wirtschaftsstrafrechtlichen Tatbestände durch die entsprechenden zivilund

öffentlich-rechtlichen Gesetze sowie auch durch betriebswirtschaftliche Zu -

sammenhänge. Ob beispielsweise eine Bilanz unrichtig erstellt und damit potentielle

Bilanzleser getäuscht worden sind, ist nur mit Hilfe verschiedener Gesetze oder

auch Verordnungen herauszufinden (HGB, IFRS usw.). Daher genügt es in der

Regel nicht, allein die strafrechtliche Expertise zu besitzen, genauso wichtig sind

auch Kenntnisse u.a. im Handels- und Gesellschaftsrecht, dem Steuer- und Insolvenzrecht,

dem Arbeitsrecht, dem Datenschutzrecht, der Buchführung und Bilanzierung

sowie den jeweiligen ausländischen Bezügen.

Diese über das reine Strafrecht hinausgehenden Bezüge sind nicht nur materiellrechtlicher

Art. Gerade in speziellen Bilanzierungs- oder Steuerrechtsfragen wird im

Wirtschaftsstrafrecht nicht selten ein Spezialist des jeweiligen Bereichs – oftmals als

Sachverständiger – hinzugezogen.

Ebenso wie die Zusammenarbeit mit beispielsweise Wirtschaftsprüfern und

Steuerberatern sind die Mandanten im Wirtschaftsstrafrecht vielschichtig. Anders

als bei der Körperverletzung, bei der ausschließlich die Individualperson verteidigt

werden kann, werden im Wirtschaftsstrafrecht regelmäßig auch Unternehmensinteressen

strafrechtlich vertreten.

Das klassische Wirtschaftsstrafverfahren besteht in der Regel nicht aus einer Akte

mit «nur» mehreren hundert Seiten, in der ein verhältnismäßig kurzer Sachverhalt

– wie eine Verkehrsunfallflucht oder eine Körperverletzung – dargestellt wird. Wirtschaftsstrafrechtliche

Verfahren sind häufig komplex und daher deutlich umfangreicher.

Wer also Spaß daran hat, sich in komplizierte Sachverhalte einzu arbeiten und

diese «in den Griff zu bekommen», ist im Wirtschaftsstrafrecht genau richtig aufgehoben.

Dazu kommt, dass sich diese Verfahren oft über Jahre hinziehen und – gerade

aufgrund ihrer Komplexität – nur selten in einer öffentlichen Hauptverhandlung

zu Ende geführt werden.

Die Staatsanwaltschaften sind bei der Gewährung von Akteneinsicht aufgrund des

Umfangs der Ermittlungsakten und Beweismittelordner in den meisten Fällen dazu

übergegangen, diese nicht mehr in Papier, sondern in digitaler Form zur Verfügung

zu stellen. Oftmals erhält man also mehrere DVDs als Akteneinsicht von den

Ermittlungsbehörden übersandt. Hier ist von Anfang an nicht nur fachliches, son-

Astrid Lilie

Björn Krug

* Die Autoren sind in der auf Wirtschafts- und Steuerstrafrecht spezialisierten Anwaltskanzlei Knierim |

Huber Rechtsanwälte GbR (Mainz/Berlin) tätig. Autorin Astrid Lilie ist seit 2010 als Rechtsanwältin in der

Sozietät tätig und Regionalbeauftragte des Forums Junge Anwaltschaft für den Landgerichtsbezirk Mainz,

seit 2012 ist sie Redakteurin der Neuen Zeitschrift für Wirtschafts-, Steuer- und Unternehmensstrafrecht

(NZWiSt); Autor Björn Krug ist Fachanwalt für Strafrecht, Partner und Schriftleiter des 14-tägig erscheinenden

C. H. Beck-Fachdienstes Strafrecht.

62 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


dern auch organisatorisches Geschick gefragt. Die elektronischen Akten sind häufig

wenig systematisch sortiert, auch lässt sich ihre Vollständigkeit nur schwer nachvollziehen.

Es ist daher oft die erste Aufgabe der Berufseinsteiger, die Akten zu sichten

und zu systematisieren. Mit der Unterstützung des Sekretariats müssen die Akten

dann in der Kanzlei so aufbereitet werden, dass sich jeder in dem Mandat tätige Verteidiger

zurechtfinden kann. Gleichzeitig ist es wichtig, auch dem Mandanten – der

den Akteninhalt zur Ermöglichung und Unterstützung seiner Verteidigung selbstverständlich

ebenfalls kennen muss – deren Inhalt übersichtlich zusammengefasst

darzustellen. Darin kann unter Umständen eine echte Herausforderung liegen,

gerade in zeitlicher Hinsicht. Der zweite und ebenso entscheidende Schritt ist es

dann, dieses systematisierte Aktenwissen rechtlich umfassend zu bewerten, um Verteidigungsoptionen

ebenso wie weitere Risiken sachgerecht abschätzen zu können.

Hat man die Akten «im Griff», weiß also, was sich in welchen Ordnern befindet,

kennt die wesentlichen Zeugenaussagen usw., kann dies ein Vorteil gegenüber der

ermittelnden Behörde sein. Auf Wirtschaftsstrafrecht spezialisierte Staatsanwaltschaften

sind zwar in der Regel ebenfalls gut in das Verfahren eingearbeitet und

mit dem Akteninhalt gut vertraut. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen die Staats -

anwaltschaften chronisch überlastet sind und daher die Akten, mit denen sie ar -

beiten, möglicherweise nicht vollständig «kennen». Gerade dann lassen sich die

Staatsanwaltschaften häufig von der Polizei, einem Wirtschaftsreferenten oder dem

jeweils zuständigen Landeskriminalamt zuarbeiten, ohne dass dort immer Volljuristen

tätig sind. Ist man der Staatsanwaltschaft, was die Aktenkenntnis und die rechtliche

Bewertung angeht, einen Schritt voraus, hat man zum Teil deutlich mehr

Argumentations potential.

Der Umfang der Verfahren im Wirtschaftsstrafrecht hat auch zur Folge, dass Verfahren

selten von einem Anwalt allein betreut werden. Oftmals sind mehrere Anwälte

notwendig, um das Verfahren sinnvoll und effektiv führen zu können. Gerade diese

Teamarbeit kann auch besonders viel Spaß machen und die Qualität der Vertei -

digung deutlich steigern. Eine weitere Konsequenz der Umfangsverfahren ist der

hohe zeitliche Aufwand, der für ihre Bearbeitung aufgewendet werden muss. Während

«klassische» Strafverteidiger mehrere Akten an einem Tag bearbeiten, ist es im

Wirtschaftsstrafrecht nicht unüblich, mehrere Tage, wenn nicht gar Wochen, mit

wenigen Verfahren zu verbringen. Selten hat ein Wirtschaftsstrafverteidiger mehrere

verschiedene Verfahren am selben Tag auf dem Schreibtisch. Üblicherweise

bleiben diese Verfahren dort auch länger liegen, da sie aufgrund des Umfangs einer

intensiven Betreuung bedürfen.

In Wirtschaftsstrafverfahren ist außerdem die Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten

– neben den Sachverständigen – äußerst hilfreich. So können in sehr großen

Verfahren, in denen beispielsweise Unternehmen betreut werden, IT-Fachleute oder

Datenmanager eingesetzt werden, die die Anwälte dabei unterstützen, einen so

genannten «Datenraum» zu sortieren, zu organisieren und ständig zu aktualisieren.

Nicht nur, dass die Zusammenarbeit fachlich äußerst hilfreich und produktiv sein

kann, sie ist in der Regel auch menschlich eine Bereicherung.

Neben der Unternehmensverteidigung werden im Wirtschaftsstrafrecht selbstverständlich

auch regelmäßig Individualpersonen verteidigt. Dabei handelt es sich beispielsweise

um Vorstände oder Aufsichtsräte großer (DAX-)Unternehmen. Die

Vorteil des Wissensvorsprungs in

Wirtschaftsstrafverfahren

Hoher personeller Aufwand,

wenige, aber umfangreiche

Verfahren

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Der klassische Mandant

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 63


Zusammenarbeit mit dem Mandanten ist durch verschiedene Besonderheiten

geprägt: Im Gegensatz zu einem durchschnittlichen Drogendealer sind die Täter im

Bereich des Wirtschaftsstrafrechts in der Regel gut situiert und fallen damit regelmäßig

von der Herkunft und ihrer Ausbildung nicht unter das Klischee eines typischen

Kriminellen.

Besonders in fachlicher Hinsicht ist die Zusammenarbeit mit dem Mandanten

äußerst interessant. In der Regel liegen der von der Ermittlungsbehörde aufgegriffenen

mutmaßlich strafbaren Handlung komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge

zugrunde. Diese zu verstehen ist für einen Juristen eine stets neue Herausforderung.

Das fachliche Know-how und die Zusammenarbeit mit dem Mandanten sind daher

besonders wichtig.

Während der Verteidiger in einem wegen gefährlicher Körperverletzung geführten

Verfahren in der Lage sein sollte, die Situation anhand der Akte zu rekonstruieren,

ggf. mit weiteren Informationen des Mandanten zum Geschehen, ist die Er -

fassung und Darstellung des Geschehens aus Sicht des Mandanten im Wirtschaftsstrafrecht

noch wichtiger. Unter Umständen ist man derart auf den Input durch den

Mandanten angewiesen, dass man ohne ihn den Sachverhalt kaum erfassen kann.

Zugleich muss man auf Grundlage des Wissens aus der Ermittlungsakte das Vorbringen

stets kritisch hinterfragen.

Eine Unrechtseinsicht ist im Wirtschaftsstrafrecht selten in einer Art und Weise

gegeben, wie es beispielsweise bei einem Räuber der Fall ist. Bei einem Raub ist für

jedermann nachvollziehbar, dass man einem anderen mit Gewalt keine Sache wegnimmt.

Ob sich jedoch der Mandant im Wirtschaftsstrafrecht strafbar gemacht hat,

weil er Steuern hinterzogen hat, kann oftmals ganz unterschiedlich beurteilt werden.

Der Mandant kann wegen der von ihm vertretenen steuerrechtlichen Auffassung

der Meinung sein, er habe sich einwandfrei verhalten. Die Staatsanwaltschaft kann

aufgrund einer anderen rechtlichen Einschätzung des Sachverhalts zu einem anderen

Ergebnis gelangen. Diese Diskrepanz der Wahrnehmung und der Umgang mit

ihr kann für den Strafverteidiger eine Herausforderung ganz eigener Art sein.

Besondere fachliche Ausbildung

der Gerichte, Staatsanwaltschaften

und Mitverteidiger

Gremienvertretung und

Sockelverteidigung

Aufgrund der fachübergreifenden rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhänge

im Wirtschaftsstrafrecht gibt es nicht nur auf Wirtschaftsstrafrecht spezialisierte

Anwaltskanzleien – zumeist als spezialisierte Abteilungen von Großkanzleien oder

als so genannte Boutiquen –, sondern beispielsweise auch Finanzämter für Steuerfahndung

und Strafsachen, so genannte Schwerpunktstaatsanwaltschaften, und seit

den 70er Jahren Wirtschaftsstrafkammern bei den Landgerichten. Eine Zusammenarbeit

mit diesen gut ausgebildeten Ermittlungsbehörden und Gerichten sorgt in

der Regel für eine angenehme Tätigkeit auf hohem Niveau. So lassen sich rechtliche

Details meist gewinnbringend diskutieren. Zugleich ist der «Vorteil» eines eigenen

Wissensvorsprungs in diesen Fällen weniger entscheidend.

Häufig wird im Wirtschaftsstrafrecht nicht nur eine einzelne Person einer Tat

beschuldigt, sondern ein Gremium, wie beispielsweise der Vorstand eines Unter -

nehmens mit mehreren Mitgliedern. In diesem Fall arbeitet man als Verteidiger mit

verschiedenen Kollegen auf Basis ähnlicher Ziele zusammen. Diese Zusammen -

arbeit mit den Mitverteidigern muss koordiniert werden und ist oft bereichernd.

Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass auch bei der oft genutzten Sockelver -

teidigung das Bedürfnis des eigenen Mandanten nach der bestmöglichen Ver -

teidigung nie hinten anstehen darf. Sobald sich also der eigene Mandant nur

dadurch gegen einen Vorwurf verteidigen kann, dass er andere belasten muss, be -

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deutet dies in der Regel das Ende der Sockelverteidigung. Das Wohl des eigenen

Mandanten muss immer im Vordergrund stehen.

Internal Investigations

Fazit

Nimmt man die strafrechtlichen Interessen eines Unternehmens wahr, handelt es

sich nicht selten um so genannte Internal Investigations. Diese stellen in den ver -

gangenen Jahren ein Wachstumsfeld im Bereich der anwaltlichen Tätigkeit im Wirtschaftsstrafrecht

dar und sind eine geeignete Möglichkeit zur Aufklärung und Be -

reinigung strafbaren Verhaltens innerhalb eines Unternehmens.

Dabei weicht die Tätigkeit erheblich von der normalen anwaltlichen Tätigkeit

im Bereich der Strafverteidigung ab. Die Anwälte werden zur Ermittlung und

Bewertung des Sachverhalts ähnlich tätig wie ein Staatsanwalt, ohne jedoch dessen

umfassende hoheitliche Befugnisse zu besitzen. Im Alltag stellt sich das häufig so dar,

dass große Mengen von Unterlagen oder Daten zu systematisieren und auszuwerten,

die Befragungen von Mitarbeitern vorzubereiten und durchzuführen und die

Ergebnisse im Anschluss auf den wesentlichen Kern zu konzen trieren und rechtlich

zu bewerten sind. Dabei kann eine Internal Investigation in einem Unternehmen

Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen.

Die Internal Investigations haben dabei für die betroffenen Unternehmen

durchaus Vorteile, mit denen die damit verbundenen Kosten aufgewogen werden

können. Soweit beispielsweise ein strafbares Verhalten nur vermutet wird, lassen sich

die Vorwürfe häufig auch ohne ein eingriffs- und öffentlichkeitsintensives Vorgehen

der Ermittlungsbehörden – beispielsweise im Rahmen von Durchsuchungen – vornehmen.

Kommt man dann an den Punkt, an dem eine weitere Aufklärung ohne

staatliche Zwangsmittel nicht möglich ist, liegt es in der Hand des Unternehmens,

den Zeitpunkt und die Art und Weise eines Herantretens an die Ermittlungsbe -

hörden zu bestimmen.

Aber auch begleitend zu laufenden staatlichen Ermittlungen haben sich Internal

Investigations etabliert. Die Aufarbeitung umfangreicher Sachverhalte und die

Kooperation mit den Ermittlungsbehörden können erhebliche Vorteile für das

betroffene Unternehmen im Rahmen der Sanktionierung oder auch durch den

(Rück-)Gewinn an Reputation mit sich bringen.

Die Tätigkeit des Verteidigers in Wirtschaftsstrafsachen weicht im Ergebnis von der

klassischen Strafverteidigung in vielen Punkten ab, ohne dass auf solide strafrechtliche

und strafprozessuale Kenntnisse verzichtet werden kann – im Gegenteil: Gerade

im Wirtschaftsstrafrecht sind eine herausragende strafrechtliche Qualifikation und

ein hohes Maß an Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge die unerlässliche

Voraussetzung für die erfolgreiche Tätigkeit und qualitativ hochwertige Beratung.

In jedem Fall hat sich inzwischen ein facettenreiches und spannendes anwaltliches

Betätigungsfeld etabliert, das noch nicht an die Grenzen seines Wachstums gestoßen

ist.

66 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Jurist in einem Wirtschaftsverband

Von Rechtsanwalt Dr. Mario Rehse,* Berlin

Interessant ist das Berufsfeld des Verbandsjuristen für alle, die nicht in einem klassischen

juristischen Beruf Akten bearbeiten möchten, sondern vielmehr ein Interesse

an Politik und Kommunikation im juristischen Kontext haben. Durch die Schnittstellenfunktion

des Verbandsjuristen bieten sich vielfältige Einblicke in Gesetz -

gebung, Unternehmenspraxis und verschiedenste Unternehmensphilosophien.

Die Liste der beim Bundestag registrierten Verbände zählt aktuell gut 2.100 Organisationen

und Interessengruppen. Das thematische Einsatzfeld ist damit denkbar

breit und reicht von der Vertretung bestimmter Berufsgruppen und verhältnismäßig

kleinen Branchen bis zu großen Industrie- und Dachverbänden. Die Zeitschrift

Politik & Kommunikation – von manchen Kollegen als Die Bunte der Branche

bezeichnet – informiert wöchentlich über Personalwechsel in der deutschen Verbandslandschaft.

Auch alte Hasen lernen bei der Lektüre ständig dazu und können

sich manchmal auch ein Schmunzeln nicht verkneifen, wer in Deutschland durch

eine Interessenvertretung organisiert ist.

Wirtschaftsverbände sind Dienstleister ihrer Mitglieder, also der Unternehmen.

Die branchennahen Dienstleistungen reichen von der Administration bestimmter

Auflagen (z.B. Altgeräteentsorgung) über branchenspezifische Beratungs- und Fortbildungsangebote,

die Organisation von fachlichen und gesellschaftlichen Events

als Plattform zum Austausch bis hin zur politischen Kommunikation der gemein -

samen Ziele. Üblicherweise sind dies innovationsfreundliche Rahmenbedingungen

in Form eines sinnvollen gesetzlichen Rahmens. Auch wenn jedes Unternehmen für

sich betrachtet am Markt üblicherweise als Wettbewerber oder in einer Kunden -

beziehung eigene Interessen verfolgt, eint sie unter diesem Blickwinkel das Wohl der

gesamten Branche.

Unter dem Dach des BITKOM beispielsweise finden sich Anbieter von Software

& IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware

und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Neben

fast allen Global Playern der Branche werden eine Vielzahl leistungsstarker Mittelständler

und zahlreiche gründergeführte Unternehmen vertreten. Die Aktivitäten

erstrecken sich auf so vielfältige Bereiche wie Bildung und Fachkräftenachwuchs,

Green-ICT, Netzpolitik, E-Government, E-Health, Mittelstandspolitik, Urheberrecht,

Sicherheit und Vertrauen, Softwaretechnologien, Consumer Elec tronics,

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie eine zeitgemäße Telekommunikations- und

Medienordnung.

Für Juristen bieten sich in diesem Umfeld vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten.

Neben dem Verbandsjustiziar, dessen Tätigkeit der eines Unternehmensjuristen

ähnelt, arbeiten viele Juristen in Wirtschaftsverbänden an der Schnittstelle von

Recht, Politik und Wirtschaft – je nach Schwerpunkt in drei Feldern:

Dort, wo der Verband als fachlicher Berater und Ansprechpartner seiner Mitgliedsunternehmen

gefragt ist, fasst der Jurist aktuelle Rechtsentwicklungen und

Gesetzgebungsaktivitäten zusammen, leitet Handlungsoptionen und -empfehlungen

ab und kommuniziert diese an die Mitgliedschaft oder an eine breitere Öffentlichkeit.

Das kann in der Erarbeitung von Leitfäden, Best-Practice-Darstellungen

Zielgruppe

Arbeitgeber

Tätigkeitsfelder

* Der Autor ist Rechtsanwalt und Bereichsleiter Gewerblicher Rechtsschutz beim BITKOM. Er verantwortet

dort Themen aus dem materiellen Urheberrecht und dessen Durchsetzung sowie der Wertschöpfung

mit digitalen Inhalten. Herr Dr. Rehse studierte Rechtswissenschaften mit wirtschaftswissenschaftlicher

Zusatzausbildung an der Universität Osnabrück und promovierte zu einem urheberrechtlichen Thema.

Mario Rehse

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 67


oder Checklisten geschehen. Diese werden in der Regel gemeinsam mit den im Verband

aktiven Unternehmensvertretern erarbeitet, um sich nah an praktischen Notwendigkeiten

zu orientieren. Nicht selten sind diese anschließend Grundlage für

Informations- und Diskussionsveranstaltungen.

Vielfach übernehmen Verbände über eine beratende und begleitende Funktion

hinausgehende, unterstützende Aufgaben in der Branche. Im IT-Bereich verhandelt

BITKOM in diesem Kontext beispielsweise Rahmenverträge mit Verwertungs -

gesellschaften oder die Einkaufsbedingungen der öffentlichen Hand, um für seine

Unternehmen wirtschaftlich angemessene Rahmenkonditionen zu vereinbaren.

Hier obliegt dem Verbandsvertreter die Meinungsbildung in Bezug auf Verhandlungspositionen,

deren Konsolidierung und die Führung der Verhandlungen – je

weiter die Verhandlungen voranschreiten, desto häufiger wird direkt am Vertragstext

gearbeitet.

Im Rahmen der politischen Interessenvertretung wird die juristische Expertise

anders gefordert. Innerhalb der nicht immer gleichen Bewertung von aktuellen

gesetzgeberischen Vorgängen durch die einzelnen Mitgliedsunternehmen gilt es

eine einheitliche Verbandsmeinung zu finden. Die häufig komplexen rechtspolitischen

Sachverhalte müssen anschließend verständlich aufbereitet und adressaten -

gerecht und überzeugend dargestellt werden. Neben der bloßen Fixierung der Verbandsposition

in Textform hängt daran die Kommunikation in direkten Einzel -

gesprächen mit Fachpolitikern, innerhalb von Anhörungen des Bundestags oder

von Ministerien, sowie über klassische Medien und nicht zuletzt in zunehmendem

Maße über die Kommunikationskanäle sozialer Netzwerke. All dies bedingt eine

verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kollegen und Unternehmensvertretern

mit technischem, ökonomischem oder PR-Hintergrund. Das den Verbänden

teilweise anhaftende Vorurteil der Verwaltungsbetulichkeit wird daher in der

Regel Lügen gestraft.

Transparente und moderne

politische Interessenvertretung

Politische Interessenvertretung ist häufig negativ belegt und weckt Assoziationen

von Unseriosität, Geldkoffern und Luxusgeschenken. Das deckt sich nicht mit dem

Selbstverständnis moderner Verbände, in dem für ungesetzliches oder unmoralisches

Verhalten kein Platz ist. Es gilt vielmehr, durch Sachverstand, Authentizität

und Substanz zu überzeugen. Die Sammlung und Analyse von Branchenkennzahlen

und -fakten kann hier eine wichtige Rolle spielen. Damit erbringt der Verbands jurist

auch für den Rechtspolitiker eine Dienstleistung, die dieser aufgreifen mag, wo sie

ihn überzeugt, aber keinesfalls muss. Daneben wird Transparenz groß geschrieben.

Die politischen Stellungnahmen, mit denen BITKOM beispielsweise politische

Diskussionen kommentiert oder anstößt, finden sich so im Internet wie sie auch

politischen Entscheidungsträgern übermittelt werden. Jeder kann also nachvoll -

ziehen, wofür der Verband eintritt.

Diese Art der Interessenvertretung ist notwendiger Bestandteil einer repräsentativen

Demokratie. Volksvertreter können bei der Fülle von Themen und ständig

zunehmender Komplexität nicht in jedem Gebiet praktische Expertise haben. Eine

umfassende Folgenabschätzung von Entscheidungen ist ihnen daher nur bedingt

möglich. So ist es unabdingbar, diejenigen zu konsultieren, die wissen, wo der Schuh

drückt, da sie mit den Gesetzen in der Praxis umgehen müssen. Diese Möglichkeit

wird von einer Vielzahl verschiedener Interessengruppen mit ihrem jeweiligen

Fokus und teilweise gegensätzlichen Zielrichtungen genutzt: Bürgerrechts- und

Umweltbewegungen, Verbraucherschutzverbänden, Gewerkschaften, Wirtschaftsverbänden,

berufsständischen Vereinigungen, Kammern, wissenschaftlichen Orga-

68 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


nisationen und vielen weiteren Gruppierungen. Das sorgt dafür, dass am Ende ein

Ausgleich gefunden werden kann.

Befriedigend wie herausfordernd ist die Möglichkeit, eigene Themen zu entwickeln

und voranzutreiben. Schnell wird man mit seiner Expertise, Überblick über laufende

Diskussionen und der Organisationsverantwortung zu einer wichtigen Schnittstelle

zwischen Unternehmen, Verband und Fachpolitikern aus Bundestag und

Ministerien. Dabei muss der Jurist ein gewisses Organisationstalent an den Tag

legen. Neben der eigenen juristischen und politischen Bewertung aktueller Themen

steht man aber vor allem im ständigen Austausch mit den Kollegen aus den Mitgliedsunternehmen,

um deren praktische Erfahrungen und daraus resultierende

Einschätzungen bei der Verbandsarbeit berücksichtigen zu können. Dies erfolgt

neben thematisch abgegrenzten Arbeitskreisen mit einer Vielzahl von Unternehmen

in bilateralen Gesprächen – sowohl in physischen Treffen, aber vielfach auch in

Form von Telefon- und Webkonferenzen.

Voraussetzung für eine klare Kommunikation nach außen ist zunächst die interne

Konsensfindung. Verschiedene Bewertungen einzelner Mitgliedsunternehmen

sind dabei unter einen Hut zu bringen, ohne die Aussage so unscharf zu machen,

dass sie praktisch wertlos ist. Hier agiert der Verbandsjurist moderierend, unter -

breitet aber auch eigene Kompromissvorschläge mit dem Anliegen, die verschiede-

Der Arbeitsalltag

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 69


nen Positionen zum Ausgleich zu bringen. In dieser Situation gilt es vor allem ein

waches Auge zu haben, wo tatsächlich Dissens besteht und wo man erfahrungs -

gemäß häufiger mit verschiedenem Blickwinkel nur aneinander vorbeiredet. Im

Rahmen von konkreten Gesetzgebungsverfahren besteht die Herausforderung,

möglichst konkrete Regelungs- und Änderungsvorschläge zu unterbreiten. Zwar

sind auch allgemeine Einordnungen hilfreich, aber gerade die vorhandene Expertise

in teilweise ganz konkrete Gesetzesformulierungen zu transportieren, bedeutet

den größten Mehrwert für die Produkte des Verbandes. Gleiches gilt auch außerhalb

von politischer Kommunikation im Rahmen von gemeinsamen Verbandsverhandlungen:

Konkrete Regelungsvorschläge aus der Verbandsgeschäftsstelle sind meist

wichtige Initialzündungen, an denen man sich dann gemeinsam abarbeiten kann.

Wenn ein erster Vorschlag auf dem Papier steht, arbeitet es sich eben leichter.

Neben all der internen Arbeit an Papieren darf der persönliche Austausch

nicht zu kurz kommen. Sei es in persönlichen Gesprächen mit Fachpolitikern und

deren Mitarbeitern, aber auch anderen Verbänden, um ggf. verbandsübergreifende

Schnittmengen auszuloten, die in gemeinsame Papiere münden können oder einfach

auch nur, um im inhaltlichen Austausch ein Verständnis für die Gegenposition

zu entwickeln und damit die eigene zu schärfen. Durch seine Befassung mit dem

Thema und wechselseitige Gespräche erarbeitet sich der Verbandsjurist eine Stellung

als Experte. Als solcher ist die Teilnahme an Paneldiskussionen oder Konferenzen

keine Seltenheit. Dies erfolgt teilweise im wissenschaftlichen Rahmen, häufiger

jedoch auf politisch oder wirtschaftlich geprägten Konferenzen. Dort ist er Repräsentant

der Branchenmeinung.

Unterschiede zu anderen Tätig -

keiten in Anwaltschaft und Justiz

Fachlicher Hintergrund

Im Gegensatz zu vielen anderen juristischen Berufen steht im Verband selten konkrete

Fallbearbeitung auf der Tagesordnung. Gefragt ist vielmehr die eher grundsätzliche

Beurteilung von Gesetzgebungsvorhaben oder Rechtsprechung. Auch nimmt

die Schreibtischarbeit einen geringeren Umfang ein. Die Teilnahme an Veranstaltungen,

Meetings, Anhörungen in Bundestag und Ministerien oder der Austausch

mit Unternehmen gehören ebenso zum Tagesprogramm. Politische Diskussionen

werden auch nicht nur in Berlin geführt, Weichenstellungen erfolgen je nach

Gesetzgebungszuständigkeit auch in den Bundesländern und in zunehmendem

Maße natürlich in Brüssel und Straßburg.

Als Grundlage für die fachliche Arbeit sollte eine solide juristische Basis im Wirtschaftsrecht

vorhanden sein. Für spezielle Aufgabengebiete ist eine einschlägige Vorbefassung

in Studium und Referendariat sehr sinnvoll – bestenfalls erste praktische

Tätigkeiten als Anwalt oder im Unternehmen. Ein guter Überblick über die obergerichtliche

Rechtsprechung im eigenen Bereich ist immer sinnvoll, um einen Blick

für die Praxis zu bekommen. Da vielfach juristisches Neuland betreten wird, sind ein

methodisches Verständnis und die sichere Beherrschung juristischer Arbeitstechniken

unerlässlich. Häufig sind dynamische Rechtsgebiete zu bearbeiten (Datenschutz,

Urheber- und Medienrecht, Telekommunikationsregulierung), in denen die

aufkommenden Fragen durch keinen juristischen Kommentar beantwortet werden

können, weil es sich eben um Gesetze handelt, die erst in der Entstehungsphase sind.

Also ist Verständnis wichtiger als Buchwissen. Die Tätigkeit ist nie losgelöst von der

Praxis. Regelungen müssen nicht juristisch schön sein, sondern sich in der Praxis

bewähren, also ökonomisch sinnvoll sein. Ein Verständnis für wirtschaftliche

Zusammenhänge, die Kosten von Recht durch Verhandlungen, Vertragsgestaltung,

Rechtsdurchsetzung, Einhaltung von rechtlichen Anforderungen etc. dürfen nicht

70 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


aus dem Auge verloren werden. Daneben ist bedingt durch die Schnittstellentätigkeit

politisches Interesse und Verständnis unerlässlich. Neben dem juristischen

Wissen, wie Gesetzgebung funktioniert, wird man Stück für Stück lernen, wie dies

in der Praxis passiert.

Im Arbeitsalltag bewährt sich eine ganze Bandbreite verschiedener Soft Skills. Zu -

allererst sollte man nicht kommunikationsscheu sein. Die Arbeit im Verband lebt

von ständigem Austausch mit Unternehmenskollegen, Fachpolitikern und deren

Mitarbeitern sowie den Vertretern anderer Verbände und Initiativen. In diesem

Kontext ist ein gewisses diplomatisches Geschick unerlässlich. Interessen sind oft

gegenläufig – da ist es manchmal sinnvoller, einen Gang zurückzuschalten als über

das Ziel hinauszuschießen. Oftmals findet sich der Verbandsjurist in der Rolle eines

Moderators wieder, sei es bei verbandsinternen Sitzungen, bei Expertenworkshops

oder tatsächlich bei öffentlichen Veranstaltungen. Neben einem klaren eigenen Ziel

sollten dabei nie die Notwendigkeiten der Meinungsbildung übersehen und den

jeweiligen Interessen auch ausreichend Raum gegeben werden.

Gefragt ist eine eigene Schwerpunktsetzung, um Themen ihrer Relevanz entsprechend

vorantreiben zu können. Dazu gehört die Notwendigkeit zu priorisieren.

Wer sich gern tief in Themen einarbeitet und seine Entscheidungen lange und

gewissenhaft abwägt, dürfte bei der Bewältigung des Arbeitspensums Probleme

bekommen.

Zum Arbeitsalltag gehört es, die Interessen der Branche nachvollziehbar zu artikulieren

– sei es in Vertragsverhandlungen oder im politischen Gespräch. Argumentationsgeschick

gehört daher zum Handwerkszeug des Verbandsjuristen. Nicht in

jedem Fall ist der Gesprächspartner Jurist. Häufig steht interdisziplinäres Arbeiten

und Austausch auf der Tagesordnung. Das verlangt dem Juristen strukturiertes Denken

und eine präzise Arbeitsweise und Formulierung ab. Für beides sollten allerdings

in der Ausbildung bereits die notwendigen Grundlagen gelegt worden sein. Der

Umgang mit Bürosoftware wie Präsentationsprogramm, Adressdatenbank, Kalenderverwaltung

und manchmal auch Tabellenkalkulation gehören zum modernen

Büroalltag. Dazu sollte ein Grundverständnis dafür bestehen, wie Blogs, Twitter

und andere soziale Netzwerke funktionieren.

Wichtig ist das Interesse an der Arbeit und die damit verbundene Innovationsfreudigkeit.

Themen und Entwicklungen müssen selbst erkannt werden, bestenfalls

bevor sie virulent werden. Nur so können sie aktiv adressiert werden. Nachhaltiges

Arbeiten, das sich nicht nur an Tagesgeschäft und Tagespolitik orientiert, sollte

dabei im Fokus stehen.

Soft Skills

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 71


Die zentrale Rechtsabteilung

Von der Vielfalt der Tätigkeiten als Unternehmensjurist/-in

Von Rechtsanwalt Dr. Frank-Bernd Weigand, LL.M. (London),* Weiden

Das unbekannte Berufsbild des

Syndikusanwalts/

der Syndikusanwältin

Abgrenzung zum externen Rechtsanwalt/Rechtsanwältin

Frank-Bernd Weigand

Schätzungen zufolge sind von den rund 160.000 Anwälten in Deutschland bis zu

40.000 als Unternehmensjuristen tätig. Auch deshalb gibt es seit einiger Zeit eine

eigens für diese Berufgruppe gegründete Interessenvertretung (Bundesverband der

Unternehmensjuristen, BUJ). Dennoch ist seit jeher festzustellen: Weder an der

Universität noch in der Referendarausbildung wird der angehende Jurist näher mit

dem Berufsbild des im Unternehmen tätigen Anwalts vertraut gemacht. Die klassischen

Berufsbilder (Justiz, Verwaltung, Universität oder Anwaltschaft) scheinen so

die einzigen Einsatzbereiche für junge Juristen zu sein. Es bleibt daher deren Eigeninitiative

überlassen, sich z. B. im Rahmen eines Praktikums oder einer Referendarstation

als Alternative eine Rechtsabteilung von innen anzusehen. Dieses Manko (in

der universitären und praktischen Ausbildung) ist kaum verständlich, da es für einen

«Inhouse lawyer» viele interessante Tätigkeiten gibt, welche die Position des Syn -

dikusanwalts als gleichwertige Alternative zum (externen) Rechtsanwalt attraktiv

macht. Nachfolgend soll daher aus Sicht eines seit vielen Jahren im internationalen

Umfeld tätigen Unternehmensjuristen ein Überblick über die Tätigkeit in einer

(nicht selten anzutreffenden) zentralen Rechtsabteilung gegeben werden.

Anders als ein in einer Kanzlei tätiger Anwalt ist der Syndikusanwalt Teil des beratenen

Unternehmens selbst; als interner Dienstleister hat er einen oder (im Falle eines

Konzerns) mehrere Mandanten. Wenn es sich nicht um ganz große, meist börsennotierte

Konzerne handelt, in denen sich häufig mehrere dezentrale Rechtsabteilungen

unter dem Dach einer Konzernrechtsabteilung finden, wird der Rechtsservice

meist in einer zentralen Rechtsabteilung gebündelt. Dort erhalten die verschiedenen

Abteilungen und Tochtergesellschaften im In- und Ausland rechtliche Beratung, die

je nach vorhandener Expertise durch externen anwaltlichen Rat unterstützt wird.

Ähnlich wie der externe Rechtsanwalt sollte der Syndikus über eine ausgeprägte

Dienstleistungsmentalität verfügen. Allerdings hat er sich nicht auf die verschiedensten

Mandanten einzustellen – und auch keine neuen Mandanten zu akquirieren

–, wobei er freilich auf die unterschiedlichen Ansprechpartner im Unternehmen

individuell eingehen sollte.

Der interne Jurist begleitet Projekte, Vertragsverhandlungen, M&A Transaktionen,

Gerichtsverfahren etc. und ist dabei häufig Teil eines interdisziplinären Teams

im Unternehmen. Daher ist er – anders als der freiberufliche Anwalt – von Anfang

an nahe am Geschehen und kann frühzeitig Weichen stellen und nicht nur Rechtsrat

beisteuern, wenn das Projekt an sich schon weitgehend in Einzelheiten feststeht

und z.B. «nur noch» der passende Vertrag gestaltet werden muss. Durch die enge

Einbindung im Unternehmen erhält er so eine profunde Kenntnis der von seinem

Arbeit- und Auftraggeber vertriebenen Produkte bzw. angebotenen Dienstleistungen.

Diese Kenntnis kommt der interessengerechten Vertragsgestaltung ebenso

zugute wie einer effektiven Prozessbegleitung, weshalb die «Schnittstelle Rechts -

abteilung» übrigens auch gerade bei den Prozessanwälten durchaus beliebt ist.

Häufig ist der Jurist (oder zumindest der Leiter der Rechtsabteilung) direkter

Ansprechpartner für die Geschäftsleitung und wird nicht selten in Geschäfts -

führungssitzungen o.ä. eingeladen, um zu einem Thema zu referieren. Dort stellt er

z.B. den Stand eines Gerichtsverfahrens dar und präsentiert die mit den externen

Rechtsanwälten erarbeitete Prozessstrategie. Da er als angestellter Anwalt das Unternehmen

nicht regelmäßig selbst vor Gericht vertreten darf, ist er für die Auswahl,

Instruktion und Koordinierung der externen Anwälte verantwortlich.

* Der Autor ist Leiter der zentralen Rechtsabteilung der A.T.U Auto-Teile-Unger Gruppe.

72 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


ISBN 978-3-406-64596-9 | Gebundene Ausgabe I/2013 | € 39,80 | Erscheint im 2013

Der Name ist Gesetz.


Typische in der Rechtsabteilung

bearbeitete Rechtsgebiete

Organisation einer (zentralen)

Rechtsabteilung

Typische und oft «angedockte«

Tätigkeitsfelder

Regelmäßig hat eine (zentrale) Rechtsabteilung alle wirtschaftsrechtlichen Themen

abzudecken, jeweils ergänzt um die typischen rechtlichen Fragestellungen des

Arbeitgebers, die entsprechend dem Geschäftszweck etwa vom Energierecht über

das Produktsicherheitsrecht bis hin zum Kapitalmarkt- oder Bankrecht reichen können.

Nicht besonders relevant sind das Prozessrecht – da hierfür i.d.R. die Anwaltskanzleien

zuständig sind – und familien- oder erbrechtliche Themen (außer für den

nicht selten in der Kantine oder sonst von Kollegen erbetenen privaten Rechtsrat).

Das Arbeitsrecht kann in der Rechtsabteilung eine Rolle spielen, ist häufig aber in

der Personalabteilung angesiedelt, wo es meist einen oder mehrere Spezialisten hierfür

gibt.

Natürlich kann die Rechtsabteilung nicht detailliertes Know-How auch für

Spezialmaterien in der notwendigen Tiefe bereithalten; dafür gibt es dann z.B. den

auf Kartellrecht spezialisierten externen Anwalt. Allerdings muss der interne Jurist

entsprechendes Grundlagenwissen mitbringen, um beurteilen zu können, wo eventuelle

Probleme liegen können, die man dann vom Spezialisten bearbeiten lässt.

Gerade hier hat der Syndikus eine Warn- und Aufklärungsfunktion, die das Unternehmen

vor Schaden bewahren soll.

In einer sogenannten kleinen Rechtsabteilung, die nicht mehr als 7 Juristen aufweist,

sind den einzelnen Juristen und Juristinnen häufig bestimmte Unternehmenseinheiten

bzw. Abteilungen zugewiesen, wie z.B. der Einkauf, das Marketing

oder eine Vertriebs- bzw. Landesgesellschaft. Daneben gibt es auch die Betreuung

bestimmter Rechtsgebiete durch eine Person, etwa im Falle des Wettbewerbsrechts,

da man hier spezielle Kenntnisse und Erfahrungen benötigt. Ähnlich ist meist die

Organisation in größeren Rechtsabteilungen gestaltet, wobei hier der Trend zur

Spezialisierung stärker ist; so wird ein Jurist aus einem Dax-Konzern etwa ausschließlich

z.B. mit kartellrechtlichen Themen betraut und ist daher ähnlich spezialisiert

wie ein Anwalt in einer Großkanzlei.

Beide Organisationsprinzipien – die Zuordnung von internen Mandanten

oder von Spezialgebieten – haben naturgemäß Vor- und Nachteile, gerade wenn es

(wie nicht selten) nach einiger Zeit zu einer «Rotation» in der Abteilung kommt:

Dann nämlich geht über die Jahre erworbenes Spezialwissen verloren, und der

neue «Wettbewerbsrechtler» fängt wieder von vorne an. Umgekehrt sieht sich der

eine Tochtergesellschaft betreuende Jurist mit allen möglichen Fragestellungen

kon frontiert und befindet sich dabei in einer ähnlichen Rolle wie der Generalist

einer kleinen Anwaltskanzlei. Hier ist dann eine breite Aufstellung im Wirtschaftsrecht

erforderlich, die übrigens ein Kennzeichen von allen Syndikusanwälten sein

sollte.

Typisch für die Unternehmensjuristen sind die Beratung im Zivil- und Handelsrecht

sowie im Verwaltungsrecht, die gesellschaftsrechtliche Betreuung, die Prüfung

und der Entwurf von Verträgen, sowie die Steuerung von Aktiv- und Passivprozessen.

Auch die interne rechtliche Fortbildung von Mitarbeitern in Kurzschulungen

oder im Rahmen von Seminaren interner Schulungseinrichtungen ist häufig Aufgabe

der internen Juristen. Bei Recht angedockt sind oft weitere Bereiche wie etwa die

Beteiligungsverwaltung (im Konzern), Tätigkeiten für den Aufsichtsrat (Vor- und

Nachbereitung von Sitzungen und deren Protokollierung), das Thema Compliance

oder auch der Datenschutz. Bei all diesen «Zusatzbereichen» sollten Interessen -

konflikte vermieden werden, die bei der gleichzeitigen Übernahme von beratender

und kontrollierender Funktion entstehen können. Außerdem sollte eine Überfrach-

74 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


tung mit Themen vermieden werden, die nicht eigentlich der Rechtsberatung zuzurechnen

sind.

Als Serviceabteilung, die oft nur als Kostenverursacher und naturgemäß «unproduktiv»

im Vergleich zu anderen Abteilungen angesehen wird, muss der Rechtsbereich

versuchen, eine Balance zu halten zwischen der Heranbildung eigener, interner

Expertise und der Delegierung bestimmter Rechtsgebiete an externe Anwaltskanzleien.

Beide Varianten sind mit Kosten verbunden (wie z.B. externen Fortbildungskosten

für die Syndici), wobei nicht allein die finanzielle Betrachtung, sondern vor

allem die effektive und «mandantengerechte» Beratung im Vordergrund stehen sollte.

Je nach dem Grad des Outsourcing gilt es dann, eine oder mehrere Mandats -

beziehungen zu Anwaltskanzleien aufzubauen und zu pflegen, wobei alleine schon

im Bereich der Prozessführung externe Anwälte für die Rechtsabteilung unabdingbar

sind. Es liegt auf der Hand, dass gerade das Management der externen Rechts -

beratungskosten eine stetige Herausforderung für den in der Kostenverantwortung

stehenden Rechtsabteilungsleiter darstellt. Hier liegt auch ein Beurteilungskriterium

für die Leistung des Bereichsleiters vor, der sich gerade in Zeiten der Krise und

Kosteneinsparung für die häufig hohen Kosten externer Anwälte rechtfertigen muss.

Die wichtigste Aufgabe und Herausforderung für den Bereichsleiter besteht in

der überzeugenden Vermittlung rechtlicher Sachverhalte und Themen gegenüber

dem Management, immer unter Einbeziehung einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise.

Gerade weil die Juristerei oft als trockene Materie gilt und den Juristen auch

(nicht selten zu Recht) eine komplizierte, wenig eingängige Ausdrucksweise vorgeworfen

wird, ist es Aufgabe und Chance des (Chef-)Juristen, dem Abteilungsleiter

oder Geschäftsführer in wenigen Worten die Tragweite bestimmter Vertragsgestaltungen

oder die Risiken möglicher oder schon laufender Rechtsstreitigkeiten vor

Augen zu führen. Dabei gilt es, Sachverhalte und Rechtsfragen auf den Punkt zu

bringen, Handlungsalternativen darzustellen und die jeweiligen rechtlichen und

wirtschaftlichen Auswirkungen aufzuzeigen. Nur so kann dem Manager eine aus -

reichende Grundlage für die von ihm zu treffende Entscheidung gegeben werden.

In der Gesamtschau ist die Tätigkeit in einer (zentralen) Rechtsabteilung mindestens

ebenso abwechslungs- und facettenreich wie in einer Anwaltskanzlei. Anders als

dort kommen die Unternehmensjuristen mit den verschiedensten internen Abteilungen

und Kolleginnen und Kollegen in Berührung und genießen es nicht selten,

nicht immer «nur unter Juristen» zu sein, sondern live miterleben zu können, wie ein

Unternehmen funktioniert. Daher ist man als interne Serviceabteilung viel mehr

«am Puls der Zeit» als ein externer Anwalt, der häufig auch nur die pathologischen

Fälle auf den Schreibtisch bekommt. Die Aufgaben der Syndikusanwälte können –

wie aufgezeigt – vielfältig sein und geben oft einen nicht unerheblichen Gestaltungsraum,

gerade im Anfangsstadium von Projekten. Als Serviceabteilung kommt der

Rechtsabteilung die Rolle zu, rechtliche Compliance sicherzustellen und Risiken

vom Unternehmen, von Mitarbeitern und von der Geschäftsleitung fernzuhalten.

Vor allem aber gilt es, dem Management immer wieder zu zeigen, dass das Recht in

der internen zentralen Rechtsabteilung in guten Händen liegt.

Herausforderungen,

insbesondere für den Leiter/die

Leiterin des Rechtsbereichs

Fazit

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 75


Aus dem Arbeitsalltag eines Chief

Compliance Officers

Vom Exot zum gefragten Ansprechpartner

Von Rechtsanwalt Torsten Krumbach,* München/Unterföhring

Zugegeben, auch nach den Bestechungs- und Korruptionsskandalen in diversen

Großunternehmen (Siemens, MAN, Daimler etc.) ist das Berufsbild des

Compliance Officers noch immer nicht ganz im Blickfeld der Juristen angekommen.

Abgelenkt durch die «klassischen» Berufsbilder des Rechtsanwalts, Richters

oder Staatsanwalts gibt es in den Unternehmen bisher nur verhältnismäßig wenige

Juristen, die sich mit dieser Aufgabe befassen.

Definition von Compliance

Der Weg zum Compliance Officer

Einstellungskriterien

Seit Mitte der letzten Dekade wurden – insbesondere in den börsennotierten

Aktiengesellschaften und Großunternehmen – eigene Compliance-Abteilungen

geschaffen. Dies geschah bei den Vorreitern nicht selten unter dem Eindruck eines

zuvor aufgedeckten Verstoßes und den daraus folgenden staatsanwaltlichen Ermittlungen.

Hieraus leitet sich auch die Hauptaufgabe des Compliance-Bereiches ab,

nämlich solche und ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern. Dies geschieht

über den üblicherweise anzutreffenden Dreiklang der diversen Aktivitäten, welche

sich den Themen «vorbeugen», «erkennen» und «reagieren» zuordnen lassen. In

einem Satz kann Compliance wie folgt definiert werden:

«Compliance bedeutet die Übereinstimmung des Verhaltens aller Mitarbeiter

und der Geschäftsleitung mit gesetzlichen und unternehmenseigenen Regeln,

wie sie im Verhaltenskodex und weiteren Unternehmens-Richtlinien festgelegt

sind.»

Wie wird man jetzt aber als Jurist auf den Alltag eines Compliance Officers vorbereitet

und welche Aufgaben sind damit im Einzelnen verbunden? Vorab gesagt: Es gibt

einerseits keinen Königsweg zu dieser spannenden und äußerst abwechselungsreichen

Tätigkeit. Dies hängt auch damit zusammen, dass es bisher nur wenige, anerkannte

Fortbildungsmöglichkeiten gibt. In vielen Fällen wird daher das «training on

the job» stattfinden. Andererseits eröffnet die Vielzahl der Themen für interessierte

und motivierte Absolventen ein Betätigungsfeld mit stetig steigender Bedeutung

und einer hohen Krisensicherheit. Reine «Nur-Juristen», deren höchste Befriedigung

darin besteht, sich der Lösung von anspruchsvollen Rechtsfragen zu widmen,

werden sich hingegen in diesem Beruf nicht wohlfühlen.

Grundsätzlich gelten für die Einstellung die gleichen Kriterien wie für einen Unternehmensjuristen.

Großunternehmen legen dabei bevorzugt Wert auf überdurchschnittlich

abgeschlossene Examina. Aber auch und gerade in kleinen und mittleren

Unternehmen können mittelprächtige Examensnoten durch Zusatzqualifikationen

ausgeglichen werden. Neben dem juristischen Verständnis sind insbesondere

betriebswirtschaftliche Kenntnisse von großem Vorteil. Darüber hinaus sind hervorragende

Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten gefragt, da in der Regel

direkt an das Top-Management oder gar den Aufsichtsrat berichtet wird. Stellt der

Compliance Officer eine Einzelkämpferposition im Unternehmen dar, werden

außerdem hohe Anforderungen an die Organisationsfähigkeit gestellt. Eine zupackende

«hands on» Mentalität ist dabei von großem Vorteil.

Torsten Krumbach

* Der Autor ist Rechtsanwalt und wurde 2011 auf die Position des Group Compliance Officers bei

der zwischenzeitlich zur Sky Deutschland AG umfirmierten Premiere AG berufen. Zuvor war er dort

Leiter der Internen Revision. Vor seiner Tätigkeit bei Sky war er rund 7 Jahre bei der Bayerischen Landesbank

in den Bereichen Risikomanagement, Compliance, Geldwäscheprävention und der Internen Revision

tätig.

76 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Folgende Beispiele aus dem Arbeitsalltag eines Compliance Officers sollen das

verdeutlichen. Um wirtschaftskriminellen Handlungen vorzubeugen, müssen die

Mitarbeiter erst einmal wissen, welche Regeln es im Unternehmen überhaupt

gibt. Ein konsistentes und widerspruchsfreies Regelwerk an Richtlinien ist ein

elementarer Bestandteil einer jeden Compliance-Organisation. An dieser Stelle

kommt dem Compliance Officer die Aufgabe zu, das vorhandene Regelwerk in

regelmäßigen Abständen zu analysieren und auf seine Aktualität hin zu überprüfen

bzw. einen ggf. notwendigen Anpassungsprozess zu starten und zu überwachen.

Als Standard aller Regelungen gilt mittlerweile ein allgemeiner Verhaltenskodex.

Dieser wird üblicherweise durch Richtlinien zu den Themen Annahme von

Geschenken und Einladungen, Regelungen zur Vergabe von Aufträgen und zur

Zeichnungsberechtigung ergänzt. Bei börsennotierten Aktiengesellschaften ist

zudem eine Regelung zum Handel mit Aktien des eigenen Unternehmens quasi

Pflicht. Aber auch neuere Themen, wie der Umgang mit bzw. die Veröffentlichung

von Unternehmensinformationen auf sozialen Plattformen im Intranet, gewinnen

an Bedeutung. Aufgrund dieses breiten Themenspektrums bleibt es dem Compliance

Officer nicht erspart, sich mit den verschiedenen Rechtsgebieten auseinanderzusetzen.

Dabei hilft es sehr, sich mit Compliance-Verantwortlichen in anderen

Unternehmen zu vernetzen und auszutauschen, da fast in allen Unternehmen gleiche

oder ähnliche Regelungen existieren. Das Rad muss also nicht jedes Mal neu

erfunden werden.

In der Praxis zeigt sich dann allerdings, dass die Richtlinien nur von wenigen Mitarbeitern

gelesen und verstanden werden. Hier kommt im Gegensatz zu früher die

Compliance-Organisation ins Spiel. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit ist das Kommunizieren

der vorhandenen Regeln und das regelmäßige Training der Mitarbeiter

zu allen wichtigen Themen. Hier steht in der Regel die Korruptionsprävention

an erster Stelle. Dies kann je nach Unternehmensgröße durch Präsenzschulungen,

aber auch durch neuere Lernformen, wie z.B. sogenannte «web-based-trainings»

(eLearning), erfolgen. Bei der Einführung einer eLearning-Schulung ist durch den

Compliance Officer ein umfangreiches Projekt ins Leben zu rufen. An diesem Projekt

sind dann u.a. Bereiche wie die IT, der Einkauf, das Controlling, die Personalabteilung,

der Betriebsrat und die Unternehmenskommunikation einzubeziehen.

Dabei ist der Compliance Officer zwingend auf die Unterstützung aller Fachbereiche

angewiesen. Dies verdeutlicht die Anforderungen an die Kommunikations -

fähigkeiten und die Fähigkeit zur Projektorganisation des Compliance Officers,

wenn ein solches Vorhaben gelingen soll. Bei Präsenzschulungen sind außerdem

gute didaktische Techniken, ein sicheres Auftreten und Präsentationsfähigkeiten

von großem Vorteil.

Ebenfalls gewinnt im Alltag die beratende Tätigkeit immer mehr an Bedeutung.

Durch entsprechende Schulungen werden die Mitarbeiter sensibilisiert. Folglich

stellen sich in der täglichen Praxis immer wieder Fragen, zu denen der Compliance

Officer kontaktiert wird. Hier sind dann keine schematischen schwarz-weiß Antworten

gefragt, sondern ein sorgfältiges Abwägen der konkreten Umstände und der

möglichen Auswirkungen auf das jeweilige Geschäft des Unternehmens. Dazu

gehört, gegebenenfalls auch zusammen mit dem Fragesteller konstruktive Lösungen

für die Lösung des Problems zu finden. Entscheidungen müssen außerdem nachvollziehbar

und plausibel begründet werden, um von den Mitarbeitern akzeptiert zu

werden. Denn eines darf nicht vergessen werden: Ein zu striktes Beharren auf überzogenen

und nicht praxistauglichen Grundsätzen kann schnell zu einer überängst -

Beispiele aus der Praxis

Erste Compliance-Säule:

Vorbeugen

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 77


lichen Unternehmenskultur führen. Aus der Angst, Fehlentscheidungen zu treffen,

werden dann überhaupt keine unternehmerischen Entscheidungen mehr getroffen.

Gerade Unternehmen, die in einem starken Fokus der Öffentlichkeit stehen

und/oder Kundenbeziehungen zu der öffentlichen Hand pflegen, müssen hohe

Maßstäbe an ein ethisch einwandfreies Handeln legen. In einem Medienunternehmen

wie Sky, welches mehrheitlich zu der in den USA ansässigen NewsCorporation

gehört, gilt Vergleichbares. Frühere Probleme in anderen Beteiligungen der

NewsCorp haben die Anteilseigner in höchstem Maße für die Einhaltung der

Compliance-Regeln sensibilisiert. So findet auch ein Austausch mit der zentralen

Compliance-Organisation der Muttergesellschaft statt. Hier ist Fingerspitzengefühl

im Umgang mit den verschiedenen Ansprechpartnern und eine Fähigkeit zur interkulturellen

Kommunikation gefragt. Sehr gute Englischkenntnisse sind in diesem

Fall ein Muss.

Zweite Compliance-Säule:

Erkennen

Dritte Compliance-Säule: Reagieren

Nach dem Motto: «Vertrauen (und Aufklärung) ist gut, Kontrolle ist besser», ist es

mit dem Training allein nicht getan. Denn leider kommt es gelegentlich auch vor,

dass Richtlinien weder gelesen und verstanden, sondern auch (leider zum Teil

bewusst) nicht befolgt werden. Hier setzt die zweite Säule der Compliance-Orga -

nisation an. Sie zielt darauf ab, Verstöße gegen die Richtlinien oder gar Strafv -

orschriften zu erkennen. Unmittelbare Kontrollen bzw. Stichproben durch den

Compliance Officer sind ein Weg zur Aufdeckung eines nicht-compliancekonformen

Fehlverhaltens. Hier bestehen enge Berührungspunkte zur Prüfungstätigkeit

der Internen Revision. Eine Erfahrung in revisions- oder prüfungsnahen Bereichen

ist daher von großem Vorteil. Dabei kann der Compliance Officer häufig von der in

der Regel personell und finanziell besser ausgestatteten Internen Revision profitieren.

Ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis zum Leiter der Internen Revision

kann dabei beträchtlich helfen.

Bewährt hat sich auch die Einrichtung eines internen Ombudsmann bzw. einer

sogenannten Whistleblowing-Hotline. Mitarbeiter bekommen hierdurch die Möglichkeit,

den Verdacht auf ein Fehlverhalten bzw. eine wirtschaftskriminelle Handlung

melden zu können. Dies hat entgegen landläufiger Meinung nichts mit

Denunziation zu tun. Vielmehr trägt die mögliche Anonymität dieser Meldewege

dazu bei, dass Mitarbeiter sich trauen, Missstände zu berichten. Dies gilt insbe -

sondere dann, wenn der Verdacht besteht, dass sich dieser gegen den Vorgesetzten

des Hinweisgebers richtet.

Für alle Handlungen im Zusammenhang mit der Aufklärung von Verdachtshinweisen

und eines möglichen Fehlverhaltens sind strenge ethische Grundsätze zu

befolgen. Schließlich gilt einerseits auch für Mitarbeiter die Unschuldsvermutung.

Andererseits ist gerade zu Beginn von internen Ermittlungen nicht absehbar, wer in

diesen Fall verwickelt ist. Dies stellt hohe Anforderungen an die Vertraulichkeit und

die Integrität des Compliance Officers. Ermittler gegen einzelne Mitarbeiter zu sein

und gleichzeitig zu diesen Mitarbeitern in einem kollegialen Verhältnis zu stehen;

diesen Spagat muss man aushalten können. Schließlich kommt es immer wieder einmal

vor, dass man sich im Zuge der Aufdeckung von Verstößen von einzelnen Mitarbeitern

trennen muss.

Dies führt nahtlos in die dritte Säule der Compliance-Prävention, nämlich auf

erkannte Verstöße zu reagieren. Natürlich steht dabei an erster Stelle das berechtigte

Bedürfnis des Unternehmens, ein Fehlverhalten zu ahnden. Die Trennung von

einem Mitarbeiter stellt die letzte aber gelegentlich auch unvermeidliche Lösung

78 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


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dar. Genauso wichtig ist es aber auch zu analysieren, wie es zu dem Fehlverhalten

kommen konnte. Hier helfen Kenntnisse in der Prozessorganisation, um Schwachstellen

im internen Kontrollsystem aufzudecken und abzustellen. Hieraus lassen

sich dann auch wieder erneute Handlungsfelder für die Compliance-Organisation

ableiten. So muss z.B. in bestimmten Bereichen das Training intensiviert oder das

interne Regelwerk angepasst werden.

Berichten und Präsentieren

Position und Gehalt

Über alle Aktivitäten der Compliance-Organisation in den drei Säulen «vorbeugen»,

«erkennen» und «reagieren» hat der Compliance Officer in regelmäßigen

Abständen zu berichten. Üblicherweise findet ein Austausch auf Arbeitsebene mit

dem für den Compliance Officer zuständigen Mitglied des Vorstands oder der

Geschäftsführung statt. Bei einer (börsennotierten) Aktiengesellschaft lässt sich

darüber hinaus der Aufsichtsrat bzw. der hierfür zuständige Prüfungsausschuss in

der Regel vierteljährlich über den Stand der Umsetzung der Compliance-Akti -

vitäten und die aufgedeckten Verstöße informieren. In jedem Fall ist ein sicheres

Auftreten und eine empfängerorientierte Präsentationsfähigkeit unabdingbar. Vorstände

und Aufsichtsräte haben naturgemäß wenig Zeit und wollen über das wesentliche

umfassend aber knapp informiert werden. Schließlich sind sie es, die im Falle

einer unzureichenden Compliance-Organisation bei aufgedeckten Verstößen für

das organschaftliche Organisationsverschulden haftbar gemacht werden können.

Zudem hat die Rechtsprechung nunmehr auch eine Garantenhaftung des Compliance

Officer bejaht, falls dieser es schuldhaft unterlässt, ein kriminelles Handeln in

dem Unternehmen aufzudecken und zu unterbinden.

Wer diesen Druck nicht nur aushalten, sondern in positive Energie verwandeln

kann, wird mit einer Vertrauensposition belohnt, die wie kaum eine andere einen

«Puls» am Unternehmen und der Geschäftsleitung hat. Sicherlich wird kein Absolvent

nach seinem zweiten Staatsexamen gleich auf die Position eines Compliance

Officers eingestellt. In größeren Unternehmen besteht aber die Möglichkeit, sich in

einer der an das Dreisäulenmodell angelehnten Abteilungsgliederung zu bewähren.

Dort orientiert sich die Vergütung im Wesentlichen an den Gehältern der Rechtsabteilung.

Bei Positionen, die unmittelbar an die Geschäftsleitung berichten, werden

dann außertarifliche Gehälter geboten, die sich stark an der Größe des Unternehmens

und der Anzahl der Mitarbeiter in der Compliance-Organisation ausrichten.

80 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Der juristische Wissensmanager –

Skizze eines neuen Berufsbildes

von Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Schulz, LL.M. (Yale),* Frankfurt

Neue Normen, Gerichtsentscheidungen und aktuelle Entwicklungen in der Rechtswissenschaft

sind typische Bestandteile der juristischen Informationsflut, welche ein

effektives Wissensmanagement für Juristen unerlässlich machen. Im Mittelpunkt

der meisten Rechtsberufe steht die Generierung ebenso wie die professionelle Vermittlung

rechtlichen Know-hows. Viele Kanzleien und Rechtsabteilungen betreiben

daher schon seit geraumer Zeit ein (mehr oder minder umfangreiches) Wissensmanagement,

auch viele Gerichte und Behörden nutzen aktiv etwa elektronische

Datenbanken (wie beck-online und juris) und Suchmaschinen als juristische

«Knowledge Tools». Im Kern geht es beim Wissensmanagement darum, relevante

Informationen zu finden, zu analysieren und bedarfsgerecht aufzubereiten. Das

hierdurch gewonnene Wissen wird sodann innerhalb der jeweiligen Organisation

(Kanzlei, Rechtsabteilung, Behörde) sowie in bestimmten Fällen auch gegenüber

Externen (Mandanten, Beratern, Geschäftspartnern etc.) kommuniziert. Nach

einem Überblick über die Vorteile eines professionellen Wissensmanagements

schildert dieser Beitrag die typischen Aufgaben von juristischen Wissensmanagern.

Solche Wissensmanager werden inzwischen von diversen Kanzleien und Unternehmen

zur Wahrnehmung der oben skizzierten Aufgaben beschäftigt.

Wissensmanagement bietet für Juristen eine ganze Reihe von Vorteilen: Neben einer

möglichen Effizienzsteigerung durch systematische Aufbereitung wiederkehrender

Fragen und Probleme kann es zur besseren Motivation von Mitarbeitern beitragen,

die bei ihrer Arbeit das Rad nicht immer neu erfinden müssen. Die Entlastung von

standardisierbaren Aufgaben schafft zugleich mehr Kapazität für anspruchsvolle

Projekte. Gelingt es, das vorhandene und neu entstehende Know-how gut zu or -

ganisieren und regelmäßig zu aktualisieren, leistet Wissensmanagement einen wichtigen

Beitrag zur Qualitätssicherung. Professionelles Wissensmanagement ist ferner

eine wichtige Grundlage guter Aus- und Fortbildung sowohl der eigenen Kollegen

und Mitarbeiter, als in bestimmten Fällen auch der Kunden und Geschäftspartner.

Schließlich ist die systematische Sammlung und Aufbereitung von Know-how auch

eine Voraussetzung für die Innovationsfähigkeit der Organisationen.

Die Aufgaben juristischer Wissensmanager sollten sich an den genannten Vorteilen

ausrichten bzw. deren Realisierung ermöglichen. Dadurch wird gewährleistet, dass

Wissensmanagement einen sichtbaren Mehrwert für die Praxis hat. Ein funktio -

nierendes Wissensmanagement erfordert zunächst die Entwicklung einer sogenannten

Wissensstrategie, insbesondere Planung und Festlegung bestimmter «Wissensziele»:

Die Wahrnehmung dieser Aufgabe erfordert ein fundiertes Verständnis der

Grundlagen des Informations- und Wissensmanagements und seiner besonderen

Anforderungen im Rahmen juristischer Berufstätigkeit. Die Wissensstrategie sollte

verschiedene Wissensarten erfassen, also einerseits das sogenannte explizite bzw.

kodifizierbare Know-how (etwa in Form von Vermerken, Gutachten, Verträgen),

andererseits auch das sogenannte «tacit knowledge», d.h. die Erfahrungen, Einsichten

und besonderen Kenntnisse von Kollegen und Mitarbeitern. Dies erfordert

sowohl die systematische Sammlung ausgewählter Vorlagen und Musterdokumente

als auch die Erfassung der vielfältigen Erfahrungen von Kollegen und Mitarbeitern

(beispielsweise durch Erstellung eines elektronischen Expertenverzeichnisses). Die

* Der Autor ist Professor für deutsches und internationales Privat- und Unternehmensrecht sowie Akademischer

Direktor des berufsbegleitenden Master-Programms «LL.M. in Business Law» an der German Graduate

School of Management and Law (GGS), Heilbronn. Ferner ist er als Rechtsanwalt und Knowledge

Management Lawyer bei Freshfields Bruckhaus Deringer, LLP, in Frankfurt am Main tätig.

Wissensmanagement als Erfolgsfaktor

juristischer Tätigkeit

Vorteile eines professionellen

Wissensmanagements

Konzeption einer Wissensstrategie

Martin Schulz

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 81


verschiedenen Elemente der Wissensstrategie sollten durch den juristischen Wissensmanager

formuliert und kommuniziert werden, nicht nur bei Einführung des

Wissensmanagements, sondern in regelmäßigen Abständen zur Sicherstellung der

Funktionsfähigkeit des Wissensmanagement-Systems.

Förderung einer Wissenskultur

Aufbau und Pflege einer Wissensdatenbank

Proaktive Kommunikation aktueller

Rechtsentwicklungen

Mitwirkung bei Aus- und Fortbildungsmaßnahmen

Anforderungsprofil für juristische

Wissensmanager

Ein weiterer zentraler Erfolgsfaktor für Wissensmanagement ist die Förderung einer

sogenannten «Wissenskultur» im Sinne von Rahmenbedingungen, die eine aktive

und bereitwillige Teilung von Wissen ermöglichen. Zwar liegt diesbezüglich die

primäre Verantwortung bei der jeweiligen Unternehmensleitung, die dabei eine

wichtige Vorbildfunktion wahrnehmen sollte. Maßnahmen zur nachhaltigen Förderung

einer Wissenskultur wie etwa die Vorstellung und Verteilung neuen Knowhows

an Kollegen und Mitarbeiter oder die Schulung in der Nutzung vorhandener

Informationsangebote werden aber typischerweise an den juristischen Wissens -

manager delegiert. Dieser erhält dadurch die Chance, durch Demonstration der

oben aufgezeigten Vorteile von Wissensmanagement Kollegen und Mitarbeiter zur

Mitwirkung beim Wissensmanagement zu motivieren und eine Atmosphäre des

offenen Wissens- und Erfahrungsaustausches zu schaffen.

Neben der Entwicklung einer Wissensstrategie und der Förderung einer sogenannten

Wissenskultur besteht die Hauptaufgabe juristischer Wissensmanager in der

systematischen Sammlung, Aufbereitung und Verteilung relevanten Wissens –

typischerweise in Form des Aufbaus und der Pflege von Musterdokumenten und

Vor lagen in einer «Wissensdatenbank» (elektronische Dokumentensammlung bzw.

Intranetlösung). Dabei sind viele Aspekte zu berücksichtigen, wie etwa eine übersichtliche

Strukturierung und Darstellung des Know-hows mit Inhaltsverzeichnissen,

die Einführung bedarfsgerechter Suchfunktionen, die Festlegung unterschiedlicher

Zugangs- und Bearbeitungsrechte der Nutzer sowie die Entwicklung eines

Qualitätsmanagements durch regelmäßige Anpassung und Aktualisierung der vorhandenen

Wissensbestände.

Zusätzlich bzw. in Ergänzung der Wissensdatenbank sollten die Nutzer regelmäßig

über aktuelle Entwicklungen in Rechtsprechung und Fachliteratur informiert

werden, z.B. mittels Newsletter und Web-Training. Hierin liegt eine wichtige Aufgabe

(und große Chance) für Wissensmanager, auf das von ihnen generierte Wissen

aktiv aufmerksam zu machen. Dies gelingt umso besser, je stärker dabei der jeweilige

Mehrwert für die Praxis deutlich wird: Dieser liegt beispielsweise in konkreten

Hinweisen, wie sich etwa ein neues Gesetz oder eine neue Gerichtsentscheidung auf

die Praxis auswirken, verbunden mit einer Empfehlung zur veränderten Gestaltung

von Geschäftsbeziehungen oder Verträgen.

Das Wissensmanagementsystem sollte konzeptionell wie inhaltlich mit dem Schulungs-

und Fortbildungsprogramm verknüpft sein. Zu den Aufgaben juristischer

Wissensmanager zählt daher die Ausbildung neuer Kollegen und Mitarbeiter ebenso

wie die Fortbildung der Kollegen (insbesondere hinsichtlich aktueller Rechts -

entwicklungen). Die entsprechenden Aufgaben schließen dabei die kontinuierliche

Schulung in der effizienten Nutzung der Wissensdatenbank und sonstiger

«Knowledge Tools» ein.

Der juristische Wissensmanager hat sich in den letzten Jahren als neues Berufsbild

entwickelt. So beschäftigen inzwischen sowohl Kanzleien als auch Unternehmen

82 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Rechtsanwälte oder sonstige juristisch qualifizierte Mitarbeiter, die zumindest einen

Teil ihrer Arbeitszeit den oben beschriebenen Aktivitäten im Wissensmanagement

widmen. Viele Stellenangebote richten sich an voll qualifizierte Juristen, häufig wird

zusätzlich eine mehrjährige Berufserfahrung erwartet. Im Einzelfall bieten sich allerdings

auch Gelegenheiten für Rechtsreferendare zur Mitarbeit im juristischen Wissensmanagement,

insbesondere in Kanzleien und Unternehmen mit größeren

Teams bzw. Abteilungen im Wissensmanagement. Voraussetzung für eine erfolg -

reiche Tätigkeit sind in jedem Fall fundierte Rechtskenntnisse sowie ein praxisorientiertes

Verständnis davon, wie Juristen denken und arbeiten.


Hier würde Justitia nachschlagen.

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Repetitor – eine interessante Berufs -

alternative für Juristen

Von Dr. Rolf Krüger,* Münster

Repetitorien sind nicht nur für Jurastudierende, sondern auch für Referendarinnen

und Referendare selbstverständlicher Teil der Examensvorbereitung. Und die examinierten

Volljuristen? Welche Perspektiven bieten sich ihnen als Ergänzung zur

anwaltlichen oder richterlichen Tätigkeit oder sogar als Hauptberuf?

Noch zu wenige Frauen

Examensvorbereitung findet beim

«Repetitor statt

Schwerpunktprüfung und

Freischuss «sind Lernhindernisse

Unter den Repetitoren dominieren noch die Männer, obwohl die Tätigkeit für Juristinnen

gerade mit Familie wegen der zeitlichen Flexibilität interessant ist. Hauptberufliche

Repetitoren sind in aller Regel Prädikatsjuristen. Vom Persönlichkeitsprofil

her sind sie Individualisten, wollen ihr eigener Chef sein und interessieren sich

wenig für akademisches Prestige. Wer Spaß an der Vermittlung juristischen Wissens

im Kontakt mit jungen Menschen hat und sich nicht scheut, vor größeren Gruppen

frei zu reden, hat die richtigen Voraussetzungen. Erweist sich der junge Repetitor/

die junge Repetitorin dann noch als teamfähig und verlässlich, bestehen gute Chancen,

Kooperationspartner in einem bundesweiten Repetitorium zu werden. Das

bedeutet wirtschaftliche Absicherung, die über dem durchschnittlichen Anwaltseinkommen

liegt. Und dies mit Zukunftsperspektive. Der Bedarf nach systematischer

und didaktisch strukturierter Juristenausbildung ist unverändert hoch:

Die NJW-Aktuell berichtete 2012 in Heft 51, S.10 über eine Studie des Inter -

national Center for Higher Education Research (INCHER). Darin waren rund

6.000 Jura-Absolventen der Abschlussjahrgänge 2007 bis 2011 jeweils etwa eineinhalb

Jahre nach ihrem ersten Examen befragt worden. 71% der Befragten sahen sich

durch die universitäre Ausbildung rückblickend schlecht auf ihren Beruf vorbereitet.

Wörtlich heißt es weiter: «Daher überrascht es nicht, dass sich nach wie vor der

weit überwiegende Teil der Jurastudierenden außerhalb der Hochschulen aufs

Examen vorbereitet: 83% der befragten Absolventen besuchten private Repetitorien,

nur 30% nahmen (zusätzlich) universitäre Vorbereitungsangebote wahr;

knapp drei Viertel hielten die Uni-Reps für mittelmäßig bis wenig angemessen. (…)

An der insgesamt kritischen Bewertung der juristischen Ausbildung durch deren

Absolventen hat sich, so die Studie, in den letzten fünf Jahren kaum etwas geändert.

Damit zeige sich auch, dass die 2002/2003 angestoßenen Reformen des Jurastudiums

kaum positive Veränderungen bewirkt hätten.»

Professionelle private Repetitorien kompensieren die Schwächen staatlicher Lernangebote.

Sie wollen kein Ersatz für die staatliche Ausbildung sein, sondern begreifen

sich als Dienstleister, die speziell auf die Examina vorbereiten. Das geflügelte

Wort eines Kursteilnehmers: «Jura lernst du letztlich beim Repetitor oder gar nicht!»

gilt nicht nur im Studium, sondern auch während des Referendariats. Auch wenn

sich in den Universitäten in puncto Ausbildung viel getan hat, strukturelle Defizite

bleiben:

Schließt im Studium – wie in den meisten Bundesländern – die Schwerpunktprüfung

an die Zwischenprüfung an, müssen sich die jungen Juristen auf rechtliche

Spezialbereiche konzentrieren. Der Lohn dafür sind vordergründig 30% der Examensnote.

Dieser Lohn ist karg: «Kuschelnoten» gibt es längst nicht mehr; zudem

entscheidet in der späteren Bewerbung die Staatsnote. Der Preis, den die Studierenden

für den Ausflug in spezielle Rechtsdisziplinen zu zahlen haben, ist dagegen

hoch: Der Stoff der staatlichen Pflichtfachprüfung kann in dieser Zeit nicht syste-

Rolf Krüger

* Der Autor ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht und geschäftsführender Gesellschafter bei

Alpmann Schmidt, Juristische Verlagsgesellschaft mbH und Co. KG, Münster.

84 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


matisch wiederholt und vertieft werden. Das in den ersten Semestern mühsam

Erlernte verblasst. Wertvolle Zeit geht dafür verloren, dass man sich nach der

Schwerpunktprüfung erst wieder in den Stoff einarbeiten muss. Und wer sich dann

ausrechnet, wie viel Zeit ihm noch zum Examen bleibt, sucht und findet sein effektives

Lernangebot beim Repetitor.

Auch der Freischuss ist aus pädagogischer Sicht eine zweischneidige Sache: Positiv

ist, dass die «schnellen» Studierenden im Freiversuch von der Endgültigkeit des

Klausurversagens oder einer schlechten Tagesform befreit sind. Die negative Seite ist

der psychische Druck, den Stoff in kürzester Zeit aufzunehmen und in Klausuren

beziehungsweise im mündlichen Prüfungsgespräch abrufbar zu haben. Vom Ideal

einer akademischen Bildung ist dieses Lernen weit entfernt. Lösbar ist der Zeitdruck

durch ein verschultes System, das die professionellen Repetitoren schon seit Jahrzehnten

anbieten, und zwar so erfolgreich, dass es die Universitäten – nomen est

omen – als «Uni-Reps» bei entsprechendem Engagement erfolgreich kopieren.

Bei den Medizinern gibt es Fragenkataloge, die man auswendig lernen kann. Bei den

Juristen könnte das auch so sein, wenn in den Examensaufgaben nur ein begrenzter

Kanon von Grundfällen abgefragt würde. So ist es aber nicht. Unsere Rechtsordnung

unterliegt ständiger Weiterentwicklung durch Judikative und Legislative. Die

Examensaufgaben orientieren sich daran. Die Studierenden können sich nicht

sicher sein, ob sie in der Universität wirklich den aktuellen Examensstoff gelernt

haben und ob das Gelernte noch gilt. Der Zulauf und der Erfolg der professionellen

Repetitorien beruhen im Wesentlichen darauf, dass sie aus ihrer Kenntnis der vergangenen

Examensaufgaben und Beobachtung der Rechtsentwicklung den Stoff

nach Examensrelevanz filtern und begrenzen.

Dort wo der Lehrende die Studierenden selbst prüft, braucht man in der Regel

keinen Dritten. Die Kandidaten können sich auf das konzentrieren, was sie gelernt

haben und brauchen kein unbekanntes Terrain zu fürchten. So ist es weitgehend bei

der universitären Schwerpunktprüfung, nicht aber im Staatsexamen: Hier stammen

die Aufgaben von Hochschullehrern und Praktikern, die die Kandidaten nicht

kennen. Die mündliche Prüfung wird von Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten

dominiert. Der Prüfling soll zeigen, dass er zu praktischer juristischer

Arbeit fähig ist. Genau diese Lücke zwischen akademischer Ausbildung und praxis -

orientierter Prüfung schließt der Repetitor.

Defizite eigener Art gibt es in der Referendarausbildung: Die staatlichen Arbeitsgemeinschaften

sind durch die Anforderungen der jeweiligen Stationen geprägt.

Zeitlich überlastete und für die Zusatztätigkeit nicht genügend honorierte Aus -

bilder können auch keine engagierte und individuelle Förderung erbringen. Den

Referendaren und Referendarinnen fehlen Akten- und Formulierungstraining

sowie organisierte Wiederholung des materiellen Rechts. Im Repetitorium steht

dagegen das zweite Staatsexamen im Fokus, vor allem die Klausurpraxis mit ihren

formalen und inhaltlichen Gepflogenheiten, die nicht selten von der späteren praktischen

Tätigkeit eines Richters, Staatsanwalts oder Rechtsanwalts abweichen. Deshalb

hat sich der Repetitor mittlerweile auch als wesentliche Ergänzung zur Referendarausbildung

etabliert.

«Repetitoren machen das Geschäft mit der Angst!» So lautet eine alte Kampfparole

gegen gewerbliche Lernangebote für die juristische Examensvorbereitung – interes-

Wuchernder Prüfungsstoff

Die Staatsprüfung ist kein Diplom

Defizite in der Referendarausbildung

Motivation statt Angst

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 85


santerweise nur hier, obwohl es in anderen Fachbereichen auch Repetitorien gibt

und die gesamte Fachanwaltsausbildung privat organisiert ist! Die Parole suggeriert,

dass die Repetitoren die Angst der Studierenden schüren, um Geld damit zu ver -

dienen. In Wahrheit ist es genau umgekehrt: Die Angst ist längst da, wenn die Studierenden

die Entscheidung für ein Repetitorium treffen. Die Hauptaufgabe von

Repetitoren ist heute, jungen Juristen die Examensangst zu nehmen, ihnen Freude

an der Rechtsanwendung zu vermitteln und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Anforderungen an Repetitorinnen

«und Repetitoren

Leitfigur im Kurs

Jura auch schriftlich auf den Punkt

«bringen können

Wer Repetitor werden will, denkt häufig an das Klischee des diktierenden Allround-

Repetitors vor einer anonymen Masse von Hörern. Diese Zeiten sind längst vorbei.

Moderne Repetitorien haben sich im Wettbewerb mit den staatlichen Lehrange -

boten und durch den Konkurrenzdruck untereinander zu effizienten Dienst -

leistungsunternehmen entwickelt, die für jeden Lerntyp und verschiedene Aus -

bildungsstufen passende Angebote vorweisen können. Dem entsprechen auch die

persönlichen Anforderungen an Repetitoren.

Der Kurs ist nach wie vor der Kern jedes Repetitoriums. Die Angebote sind vielfältig:

Von Kursen für 60–70 Teilnehmer bis zu Kleinstgruppen mit 3–5 Teilnehmern,

sogar als Einzelunterricht. Je kleiner die Gruppe, desto höher der Preis. Die Kurse

dienen entweder der Vorbereitung auf die staatliche Pflichtfachprüfung im ersten

Examen oder auf das Assessorexamen. Für einen Kurs zum ersten Examen sind ein

Jahr Kursdauer und in der Regel 8–11 Zeitstunden pro Woche zu veranschlagen, bei

einem Kurs zum zweiten Examen sind es zumeist 3–4 Stunden pro Woche. Für

beide Examina werden auch Wochen end-Crashkurse angeboten.

Auch die Darstellung des Stoffes variiert und stellt die unterschiedlichsten

Anforderungen an den Repetitor. Frontalunterricht und Kreidetafel können heute

niemanden mehr überzeugen. Die Teilnehmer erwarten professionellen Medien -

einsatz, z.B. durch video-gestütztes PowerPoint und Einbindung der Hörer durch

Fragen und kurze Rechtsgespräche. Auch Fragen der Kursteilnehmer muss der

Repetitor überzeugend beantworten können. Wer hier auf die nächste Stunde vertröstet,

zeigt Unsicherheit und weckt Zweifel an seiner fachlichen Kompetenz. Ganz

entscheidend ist der Umgangston. Ein guter Repetitor oder eine gute Repetitorin

muss fordern, aber auch fördern und nicht niedermachen. Er/sie ist ein Coach mit

dem Willen, sich auf die Hörer einzulassen. Überzeugen kann man nur durch

profundes juristisches Wissen und persönliche Zuwendung. Das verlangt Fachautorität,

Einfühlungsvermögen, persönliches Engagement und den Verzicht auf überhebliches

Gehabe.

Ein mündlicher Kurs kann noch so lehrreich und unterhaltsam sein – ohne gutes

Begleitmaterial ist nachhaltiges Lernen nicht sichergestellt. Als Repetitor/in kann

daher nur bestehen, wer nicht nur gute Kurse hält, sondern auch schriftlich überzeugt.

Die Begleitmaterialien müssen den gesamten Rechtsstoff abdecken. Wenn im

Kurs – wie regelmäßig – Fälle besprochen werden, müssen die Sachverhalte und

Lösungen im Volltext verfügbar sein, und zwar sowohl in ausgedruckter Form als

auch zum Download. Für fallübergreifende Informationen sind entweder grafische

Übersichten oder textliche Zusammenfassungen Standard. Qualitätskriterien: Sind

die besprochenen Fälle wirklich auf Examensniveau? Handelt es sich um Klausurfälle

oder werden einfach nur höchstrichterliche Urteile wiedergegeben? Sind die

Lösungen wie klausurmäßige Mustergutachten aufgebaut oder nur Zitatsammlungen?

Gibt es weiterführende methodische und inhaltliche Hinweise? Ein weiteres

86 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Leistungsmerkmal ist, ob Abfragemöglichkeiten für das Begleitmaterial bestehen.

Gibt es Lernfragen, Wiederholungsveranstaltungen oder eine kursbezogene elektronische

Lernplattform? Die Nutzung elektronischer Medien ist eine Herausforderung,


bietet aber dem aufgeschlossenen Repetitor auch Chancen zur Erweiterung

seines Lehrangebots.


Die großen Repetitorien geben Skripte und Karteikarten heraus, die im Buchhandel

erhältlich sind. Für Studienanfänger, Kandidaten zum Referendarexamen



und zur Vorbereitung auf das Assessorexamen gibt es jeweils eigene Buchreihen.



Skripte sind Lernbücher und keine Lehrbücher. Sie orientieren sich ausschließlich



an den Prüfungsanforderungen und sind deshalb knapper. Zudem enthalten sie



neben Prüfungsschemata zahlreiche Hinweise zum Aufbau und zu Fehlerquellen.

Für


Teilnehmer


eines


mündlichen



Repetitoriums sind sie unverzichtbare Ver -


tiefungslektüre, da im Kurs aus Zeitgründen nicht alle Detailprobleme besprochen

werden können. Gute Skripte werden in aller Regel von Repetitoren geschrieben,

die aus den vielen Fragen und Diskussionen im mündlichen Kurs die Verständnisprobleme

der Studierenden und Referendare kennen. Deshalb muss ein Repetitor


neben der Vortragskunst auch die Fähigkeit beherrschen, Jura schriftlich auf den

Punkt zu bringen.







Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de

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Aktuell bleiben

Fachliche und soziale Kompetenz

Organisationstalent

Interesse geweckt?«

Vielen Examensklausuren liegen aktuelle höchstrichterliche Entscheidungen zugrunde.

Je mehr hiervon in das Programm des Kurses einfließt, umso prüfungsnäher

ist ein Repetitorium. Natürlich sind Kursleiter keine Hellseher. Es gibt aber ständig

in jedem Rechtsgebiet «Highlight-Entscheidungen» und Rechtsentwick lungen, die

in der Prüfung als bekannt vorausgesetzt werden. Die Teilnehmer er warten von

einem guten Repetitor Hinweise auf solche prüfungsrelevanten Fragen, im Idealfall

Rechtsprechungsübersichten, die aktuelle Entscheidungen bereits klausurmäßig

aufbereiten. Kein anderer juristischer Beruf lebt so sehr von der Aktualität und Innovationsfähigkeit

wie der des Repetitors.

In der Bedeutung gleichrangig mit allem Vorgenannten ist für die Kursteilnehmer

das Klausurtraining. Recht zu lernen und Recht anzuwenden sind zwei völlig verschiedene

Dinge. Gerade auf die Rechtsanwendung am Fall kommt es aber an, weil

alle schriftlichen und die meisten mündlichen Aufgabenstellungen im ersten wie im

zweiten Examen Fälle sind, die die Kandidaten zu lösen haben. Neben den münd -

lichen Kursen muss ein gutes Repetitorium deshalb Klausurenkurse und Veran -

staltungen zur Technik des Klausurenschreibens anbieten. Aufgabe des Repetitors/

der Repetitorin ist neben der Erstellung von ausformulierten Musterlösungen auch

die Korrektur der abgegebenen Klausurlösungen. Dort wo die Benotung durch

Korrekturassistenten erfolgt, müssen die Kursleiter sich über die Stärken und

Schwächen der eingereichten Lösungen und den Kenntnisstand der Teilnehmer

informieren. Nur wer die Verständnis- und Lernprobleme kennt, kann seine Kursteilnehmer

zielgerichtet in den mündlichen Kursen fördern.

Das Papier eines Werbeflyers ist geduldig. Der Alltag sieht in manchen Repetitorien

oft ganz anders aus: Verschlossene Kursräume, kein Ansprechpartner, fehlende

Unterlagen, unangekündigte Kursverlegungen, und -vertretungen, Nachholver -

anstaltungen. Das sind alles Dinge, die zu Verdrossenheit führen. Ein gutes Repetitorium

versucht, solche Mängel so weit wie möglich zu vermeiden, entweder durch

ein ständig besetztes Sekretariat oder zumindest einen Kursbetreuer, durch E-Mail,

SMS- oder Facebook-Kontakte und durch einen Downloadbereich für die Kursteilnehmer.

Kursleiter sind die Repräsentanten ihres Repetitoriums. Sie werden für

jeden organisatorischen Mangel verantwortlich gemacht und spüren dies an einem

gestörten Kursklima. Der Wille, sich auch um «Organisationskram» zu kümmern

und der Mut zur Improvisation sind deshalb unverzichtbar.

Kurz gesagt: Repetitoren müssen Topjuristen sein, ein Schauspieler-Gen besitzen,

schreiben können, innovativ und kontaktfreudig sein. Dafür sind sie wirtschaftlich

unabhängig, und können motivierten jungen Leuten Jura beibringen, frei von

administrativen Zwängen und in ihrem Fach ständig auf dem neuesten Stand. Je

nach Arbeitsbelastung bleibt auch noch Zeit für anwaltliche Tätigkeit. Für den

Verfasser ein Traumberuf – seit über 30 Jahren.

88 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


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Entschei dung vom 25.1.2011

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das FGG-Reformgesetz

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und Pflichtteilsrecht

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setzt sich aus 68 versierten (ganz überwiegend

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Rechtsanwalt.

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Verwaltungsgerichtsbarkeit –

eine attraktive Alternative?

Von Stefan Stelzer,* Regensburg

Sie befinden sich im Rechtsreferendariat und sind noch nicht festgelegt auf das

Berufsbild eines Rechtsanwalts oder einer Staatsanwältin? Sie wollen sich möglichst

viele Optionen offen halten, da Ihnen noch nicht klar ist, welche Tätigkeiten Ihnen

am meisten Freude bereiten oder wie Ihr künftiger Lebensentwurf aussieht? Dann

könnte der berufliche Einstieg in die Verwaltungsgerichtsbarkeit die richtige Entscheidung

für Sie sein. Es gilt jedoch vorwegzunehmen, dass folgende Ausführungen

in erster Linie die bayerische Verwaltungsgerichtsbarkeit betreffen. Teilweise

bestehen nicht unerhebliche Unterschiede zu anderen Bundesländern.

Einstellungsvoraussetzungen

Zum Berufsbeginn

Hinsichtlich der Einstellungskriterien können sich Bewerber im Wesentlichen an

den Anforderungen der Justizministerien orientieren. Dies liegt in den meisten

Bundesländern auch daran, dass dort die Verwaltungsgerichtsbarkeit dem Bereich

des Justizministeriums angehört. Im Gegensatz dazu ist in Bayern das Staatsministerium

des Innern für die Verwaltungsgerichtsbarkeit zuständig. Potentielle Kandidaten

für ein Amt als Richter auf Probe sollten nach den derzeitigen Einstellungsstandards

in Bayern in der Zweiten Juristischen Staatsprüfung als Gesamtnote eine vollbefriedigende

Leistung erbracht haben oder diese Leistung allenfalls knapp verfehlt

haben. Das Ergebnis der Ersten Juristischen Prüfung ist insoweit nachrangig. Jedoch

können Zusatzqualifikationen (z.B. eine weitere Ausbildung) bei der Einstellungsentscheidung

eine Rolle spielen. Wie für die Bekleidung eines jeden öffentlichen

Amtes bedarf es der körperlichen bzw. gesundheitlichen und charakterlichen Eignung

des Bewerbers. Im Rahmen eines Vorstellungsgespräches im Bayerischen

Staatsministerium des Innern werden zudem das persönliche Auftreten und die

sonstige Eignung des Assessors überprüft.

Der tatsächliche Eintritt in das Berufsleben ist naturgemäß mit vielfältigen neuen

Erfahrungen und Herausforderungen verbunden. Dies gilt auch für den bis zu dreijährigen

Zeitraum als Richter auf Probe an einem Verwaltungsgericht. Gerade in

dieser Phase, die ich seit nunmehr fast zwei Jahren am Verwaltungsgericht Regensburg

durchlaufen habe, zeigen sich deutliche Vorzüge der Verwaltungsgerichtsbarkeit

gegenüber anderen Gerichtszweigen oder Berufsbildern eines Juristen. An den

Amts-, Arbeits- und Sozialgerichten ist auch der Berufsanfänger von Beginn an auf

sich alleine gestellt. Es werde mir nachgesehen, dass ich die Unterstützung durch

ehrenamtliche Richter aus rein juristischer Sicht in diesem Zusammenhang bewusst

unterschlage. Im Gegensatz dazu sieht sich der Richter auf Probe an einem Ver -

waltungsgericht in ein Kammersystem mit zwei weiteren Berufsrichtern und im

Rahmen einer mündlichen Verhandlung mit zusätzlich zwei ehrenamtlichen Richtern

eingebettet. Gerade in der Anfangszeit kann es durchaus hilfreich sein, wenn

auf den Rat von erfahrenen Kollegen in der eigenen Kammer zurückgegriffen werden

kann. Dabei wird nicht verkannt, dass in anderen Gerichtsbarkeiten jungen

Richtern teilweise Tutoren zur Seite gestellt werden, um den Einstieg in das neue

Amt zu erleichtern. Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Einbindung

in eine Kammer in der Regel eine viel intensivere Betreuung und Einarbeitung

zur Folge hat als die Zuordnung eines Tutors. Dies leuchtet bereits auf Grund

des Umstandes ein, dass über Streitigkeiten am Verwaltungsgericht meistens durch

die Kammer in ihrer vollen Besetzung mit drei Berufsrichtern und zwei ehrenamtli-

Stefan Stelzer

* Der Autor ist seit April 2011 Richter auf Probe am Verwaltungsgericht Regensburg, nachdem er Studium

und Rechtsreferendariat ebenfalls in Regensburg ablegte. Zuvor absolvierte er ein Studium zum

Diplom-Verwaltungswirt an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Hof.

90 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


chen Richtern entschieden wird und die beiden berufsrichterlichen Mitglieder

daher ein eigenes Interesse daran haben, bereits vor einem mündlichen Verhandlungstermin

eine ordnungsgemäße Vorbereitung für eine möglichst sachgerechte

und richtige Entscheidungsfindung zu gewährleisten. Dem Richter auf Probe ist es

sogar kraft Gesetzes verwehrt, im ersten Jahr nach seiner Ernennung als Einzelrichter

tätig zu werden (bzw. sechs Monate bei Asylstreitigkeiten). Im Gegensatz dazu

hat ein Tutor in den sonstigen Gerichtszweigen die Entscheidung des von ihm

betreuten Richters nicht mitzutragen. Vielmehr hat die Unterstützung «des Neuen»

neben der eigentlichen täglichen Arbeit im eigenen Referat zu erfolgen. Trotz unterstellter

voller Motivation von Tutoren, soweit diese je nach Gericht überhaupt vorhanden

sind, ist daher bereits systembedingt von einer besseren Einführung eines

Proberichters in die Arbeitsweise an einem Verwaltungsgericht auszugehen.

Sollte hierdurch der Eindruck entstanden sein, dass der Berufsanfänger an einem

Verwaltungsgericht zum unselbstständigen Sachbearbeiter einzelner juristischer

Fälle verkommt, so möchte ich diesen sogleich berichtigen. Nicht nur meine eigenen

Erfahrungen als Richter auf Probe am Verwaltungsgericht Regensburg haben

mich insoweit eines Besseren belehrt, sondern auch Gespräche mit anderen jungen

Richterinnen und Richtern an den anderen bayerischen Verwaltungsgerichten.

Meine anfängliche Befürchtung, ohne jegliche Berufserfahrung von älteren Kollegen

nicht ernst genommen und somit zum bloßen Mitläufer degradiert zu werden,

stellte sich schnell und vollumfänglich als unberechtigt heraus. So durfte ich erfahren,

dass Kollegen großen Respekt gegenüber dem wichtigen Institut der richterlichen

Unabhängigkeit zeigten und ich die mir nach der Geschäftsverteilung zugewiesenen

Streitigkeiten von Beginn an selbstständig bearbeiten konnte. Während

ich einerseits dankbar Ratschläge meines Vorsitzenden Richters annahm, konnte

ich andererseits stets darauf vertrauen, dass die Gestaltung der Verfahren oder

die Terminierung von Rechtsstreitigkeiten unbeeinflusst von meinem Ermessen

abhingen.

Diejenigen von Ihnen, denen im Rahmen des Referendariats die Möglichkeit

gegeben wird, am Zivilgericht die Verhandlungsleitung in einzelnen Fällen zu übernehmen,

werden durchaus nachvollziehen können, dass es anfänglich sehr be -

ruhigend sein kann, wenn Kollegen in schwierigen Momenten einer mündlichen

Verhandlung helfend einwirken können. Andererseits wurde aber auch meine

manchmal andere Herangehensweise an Streitigkeiten ebenso positiv aufgenommen

wie auch die kritische Würdigung von hergebrachten Arbeitsabläufen.

Zusammenfassend kann ich bestätigen, dass ein Verwaltungsgericht für den

beruflichen Einstieg in eine Juristenlaufbahn, verglichen mit sonstigen Alternativen,

optimale Voraussetzungen bietet, um den Übergang von der theoriegeprägten

Ausbildung zu der praktischen Arbeit eines Juristen zu gewährleisten.

Sollten Sie einen Einstieg in die bayerische Verwaltungsgerichtsbarkeit erwägen,

müssen Sie sich einen weiteren erheblichen Unterschied zu anderen Bundesländern

vergegenwärtigen. Während außerhalb Bayerns nur in geringem Umfang Tätigkeiten

in der Verwaltung üblich sind, muss im Freistaat mit einem längeren Zeitraum

und mehreren unterschiedlichen Stationen in der Verwaltung gerechnet werden,

bevor in der Regel eine Rückkehr an ein Verwaltungsgericht ermöglicht wird. Sollten

Sie für sich eine längere Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung kategorisch ausschließen,

dann ist Ihnen von einer Bewerbung für die bayerische Verwaltungsgerichtsbarkeit

jedenfalls abzuraten. Die gewisse Scheu eines erheblichen Anteils der

Rechtsreferendare, sich mit dem Gedanken an eine oder mehrere Stationen in der

Verwaltungsstationen

Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de 91


Verwaltung auseinanderzusetzen, ist aus meiner Sicht durchaus nachvollziehbar.

Das Öffentliche Recht zählt bereits während des Studiums häufig zu den weniger

beliebten Materien. Das mag unter anderem daran liegen, dass die zu Grunde liegenden

Sachverhalte dem durchschnittlichen Studenten eher fern liegen. Ein junger

Erwachsener hat in der Regel weniger Berührungspunkte zu kommunalaufsichtlichem

Handeln, der Genehmigung eines Bauvorhabens oder dem Erlass einer sicherheitsrechtlichen

Verordnung als zu dem Abschluss von Kauf- und Mietverträgen

sowie zu deliktischer Haftung. Zwar hatten Sie selbst verständlich auch noch keinen

selbstverschuldeten Kontakt zu einer Straftat, dennoch können sie sich die Abläufe

einer Straftat besser vorstellen als das tatsächliche Handeln eines Hoheitsträgers.

Das Rechtsreferendariat trägt im Anschluss an die Erste Juristische Prüfung nicht

immer dazu bei, die Skepsis gegenüber dem Öffentlichen Recht und den damit in

Verbindung gebrachten Berufsbildern aufzulösen. Die Arbeitsgemeinschaften müssen

die erhebliche zusätzliche Stofffülle in diesem Bereich vermitteln. Praktiker in

der Stationsausbildung haben oftmals entweder nicht die zeitlichen Kapazitäten

oder das passende Fallmaterial, um Rechtsreferendare für die öffentliche Verwaltung

zu begeistern. Es dürfte nämlich selten zu der Motivation eines Rechtsreferendars

beitragen, ihn einmalig mit einer Problematik aus einem für ihn fremden Rechts -

gebiet zu konfrontieren.

Die Aussicht auf eine mehrjährige Verwaltungstätigkeit lässt daher viele qualifizierte

Assessoren den Weg in die ordentliche Gerichtsbarkeit beschreiten. Meines

Erachtens ist dagegen die Möglichkeit, Verwaltungserfahrung zu sammeln, ein entscheidender

Vorteil der Verwaltungsgerichtsbarkeit in Bayern. Den erheblichen

Einfluss des öffentlichen Rechts auf die Gesellschaft und jeden einzelnen können

wir täglich in den Medien verfolgen. Eine Reihe von Beispielen persönlicher Be -

troffenheit hat Herr Ministerialdirektor Dr. Zinell in seinem Beitrag über die öffent -

liche Verwaltung bereits im Beck’schen Referendarführer 2012/13 dargestellt

(S. 41 ff.), auf den ich gerne verweisen möchte. Die vielen bislang als fremd erscheinende

Verwaltung wird Ihnen daher nach einem echten Einblick in selbige alsbald

vertraut wirken. Die Betreuung umfangreicher Verfahren kann herausfordernd sein,

aber deren Bewältigung lässt Sie für künftige Aufgaben wachsen. «Ein Beruf so bunt

wie das Leben» beschreibt Herr Ministerialdirektor Dr. Zinell die Tätigkeit eines

Verwaltungsjuristen. Eine treffendere Umschreibung ist schwerlich zu finden. Gerade

die Unentschlossenen unter Ihnen sollten das Bewusstsein dafür schärfen, dass

die Bandbreite unterschiedlicher Tätigkeiten in diesem Bereich immens ist. Vorstellbar

ist eine klassische Leitungsfunktion als Abteilungsleiter eines Landratsamtes mit

großer Personalverantwortung, die Arbeit als Referent in einem Ministerium, der

auch dem Landtag, einem Ausschuss oder dem Minister zuarbeitet und für den auch

mal politische Hintergründe von Relevanz sind, eine Verwendung bei der Landesanwaltschaft

Bayern mit typisch anwaltlichen Betätigungsfeldern, eine Lehrtätigkeit

als haupt- oder nebenamtlicher Arbeitsgemeinschaftsleiter für Rechtsreferendare,

als Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege oder

der Bayerischen Verwaltungsschule, eine zeitweise Abordnung als wissenschaftlicher

Mitarbeiter an das Bundesverfassungsgericht oder das Bundesverwaltungsgericht,

eine stark zivilrechtliche Beschäftigung an einem Straßenbauamt oder etwa der

Wechsel in den Polizeivollzugsdienst als Führungskraft. Genauso bestehen Möglichkeiten

zu einer Abordnung an ein Bundesministerium in Bonn und Berlin oder an

die Bayerische Landesvertretung in Brüssel. Diese keinesfalls abschließende Aufzählung

soll lediglich beispielhaft aufzeigen, welche Optionen Ihnen eröffnet werden.

Gerade durch einen Beginn als Richter auf Probe an einem Verwaltungsgericht

92 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Von Arbeitsrecht bis Zivilrecht

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Handels- und Gesellschaftsrecht

Insolvenzrecht

Kommunalrecht

Lebensmittel-/Pharmarecht

Medizin-/Gesundheitsrecht

Miet- und WEG-Recht

Multimediarecht

Notarrecht

Öffentliches Baurecht

Öffentliches Wirtschaftsrecht

Patentrecht

Privates Baurecht

Sozialrecht

Steuerrecht

Strafrecht

Umweltrecht

Verfassungsrecht

Vergaberecht

Verkehrsrecht

Versicherungsrecht

Verwaltungsrecht

Zivilrecht

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erhält sich der noch unentschlossene Assessor diese Bandbreite an Verwendungs -

varianten.

Nach zwei Jahren der Tätigkeit als Proberichter, spätestens vor Ablauf des dritten

Dienstjahres, ist mit einer ersten Versetzung zu rechnen. Dabei kann jedoch davon

ausgegangen werden, dass Versetzungswünsche berücksichtigt werden, soweit dies

aus Sicht der personalverwaltenden Stelle sinnvoll und möglich ist. Ein häufig anzutreffender

Werdegang ist nach der Zeit als Proberichter eine ca. zwei- bis dreijährige

Zeit am Staatsministerium des Innern, eine anschließende mehrjährige Verwendung

als Abteilungsleiter an einem Landratsamt und danach eine nochmals etwa

zwei- bis dreijährige Tätigkeit an einer Bezirksregierung. Im Anschluss daran er -

öffnet sich oftmals die Möglichkeit einer Rückkehr an das Verwaltungsgericht als

Lebenszeitrichter. Dabei handelt es sich jedoch keinesfalls um eine starre Vorgabe an

Berufsstationen. Je nach persönlichem Interesse und Fähigkeiten ist ein abweichender

Werdegang denkbar. Dies zeigt auch die Realität, da nicht selten Kollegen von

sich aus nicht von Vornherein geplante Karrierewege beschreiten.

Arbeitsbedingungen und

Karriereaussichten

Positiv zu bewerten sind auch die Arbeitsbedingungen und die Zukunftsperspektiven

in der bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit. Es liegt zwar auf der Hand, dass

der öffentliche Dienst im Allgemeinen nicht die finanziellen Anreize bietet, mit

denen Großkanzleien besonders qualifizierte Assessoren an sich binden möchten.

Die heutzutage vielbeschworene Work-Life-Balance ist aber in der Verwaltungsgerichtsbarkeit

eher gegeben als in einer internationalen Kanzlei. Insbesondere auch

die Möglichkeiten von Beurlaubungen oder Teilzeitarbeit machen den öffentlichen

Dienst zu einem interessanten Arbeitgeber; nicht nur für Frauen. Die personelle und

materielle Ausstattung ist an den bayerischen Verwaltungsgerichten durchaus

zufriedenstellend und dürfte seinesgleichen in der ordentlichen Gerichtsbarkeit

suchen. Nicht zu unterschätzen ist auch die demographische Entwicklung. Da die

Pensionierung von Jahrgängen mit hohen Einstellungszahlen absehbar ist, scheint

gerade jetzt ein Einstieg für Assessoren im Hinblick auf die eigene Karriereentwicklung

günstig. Dieser Einstieg wird durch eine Reihe von Fortbildungen erleichtert,

die im besonderen Maße die im Studium und Rechtsreferendariat weniger geförderten

sogenannten Soft Skills der Richter auf Probe weiterentwickeln sollen. Jedoch

auch im weiteren Berufsleben wird ein vielfältiges Angebot an Fortbildungsmaßnahmen

angeboten. Aufgrund der häufig neuen Tätigkeitsbereiche, die sich nicht

alleine darauf beschränken, regelmäßig mit neuen Rechtsmaterien konfrontiert zu

werden, erscheinen der Wille eines Bewerbers zur Fortbildung und die Offenheit für

neue Aufgaben unabdingbar.

Abschließend lässt sich auf Grund meiner persönlichen Erfahrungen als Richter

auf Probe am Verwaltungsgericht Regensburg und nach zahlreichen Gesprächen

mit Kollegen in und außerhalb von der Verwaltung bzw. Verwaltungsgerichtsbarkeit

zusammenfassen, dass der Berufsbeginn an einem Verwaltungsgericht tatsächlich

eine attraktive Alternative zu den sonstigen Berufsbildern eines Juristen

darstellt.

Hilfreich hinsichtlich der Einstellungskriterien und der Tätigkeitsbereiche in der

Verwaltung und Verwaltungsgerichtsbarkeit ist auch die Internetseite des Baye -

rischen Staatsministeriums des Innern unter http://www.stmi.bayern.de/service/

berufe/detail/06220/index.php, auf die hiermit verwiesen werden darf.

94 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Kanzlei- und

Unternehmensprofile


ALBA Group

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkt

Anzahl der Mitarbeiter

davon in der Rechtsabteilung

Warum wir?

Angebote für Praktika

juristische Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

juristische Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage des Unternehmens

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Berlin (Zentrale)

Berlin (Zentrale)

Die ALBA Group ist einer der führenden Recycling- und Umweltdienstleister

sowie Rohstoffversorger weltweit. Mit ihren beiden Marken ALBA und Interseroh

ist sie mit rund 200 Tochter- und Beteiligungsunternehmen in Deutschland

und Europa sowie in Asien und den USA aktiv. Das Team der Inhouse-Juristen

(Rechtsabteilung und Arbeitsrechtsabteilung) berät bei inländischen und grenzüberschreitenden

Projekten und in verschiedenen Rechtsgebieten, insbesondere

Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Kartellrecht, Vergaberecht, allgemeines Vertragsund

Wirtschaftsrecht.

rund 9.000 Mitarbeiter (mit Beteiligungsunternehmen)

10

Die Recycling- und Entsorgungswirtschaft zählt heute zu den wachstumsstärksten

und innovativsten Branchen in Deutschland. Wir bieten Ihnen in diesem Umfeld

eine anspruchsvolle, abwechslungsreiche und praxisorientierte juristische Tätigkeit

mit spannenden rechtlichen Themen (Vertragsgestaltung, Beratung, Vertretung

vor Gericht) und eine teamorientierte Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleginnen

und Kollegen.

studienbegleitende Praktika in der Rechtsabteilung und/oder Arbeitsrechtsabteilung

nach Bedarf

Ausbildung im Rahmen der Anwalts- und/oder Wahlstation in der Rechtsabteilung

und/oder Arbeitsrechtsabteilung

10–12

Unsere Stellenausschreibungen sowie Möglichkeiten bei der ALBA Group finden

Sie unter www.albagroup.de/karriere.

nach Bedarf

großes Interesse an exzellenter juristischer Arbeit und Verständnis für unternehmerische

Fragestellungen mit zielstrebigem Vorgehen, Teamgeist und hoher

sozialer Kompetenz verbinden.

Das erfolgreiche Absolvieren einer Referendarstation ermöglicht bei Eignung

eine anschließende Tätigkeit in der ALBA Group, entsprechender Bedarf vorausgesetzt.

nach individueller Vereinbarung

ALBA Group plc & Co. KG

Frau Maria Lange

Knesebeckstr. 56–58, 10719 Berlin

E-Mail: karriere@albagroup.de, Telefon: +49 (0) 30 35182-6110

Online-Bewerberformular www.albagroup.de/jobs

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96 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Flache Hierarchien, innovative

Technologien, hohe Flexibilität,

schnelle Entscheidungen.

Die ALBA Group ist mit ihren beiden Marken ALBA und Interseroh mit rund 200 Tochter- und

Beteiligungsunternehmen in Deutschland und Europa sowie in Asien und den USA aktiv.

Mit insgesamt knapp 9.000 Mitarbeitern erwirtschaftet sie ein jährliches Umsatzvolumen

von 3,2 Milliarden Euro. Damit ist die ALBA Group einer der führenden Recycling- und

Umweltdienstleister sowie Rohstoffversorger weltweit. Die ALBA Group plc & Co. KG, als

zentrale Holdinggesellschaft, sucht zur Unterstützung

Referendare (m/w)

für verschiedene Rechtsgebiete

In anspruchsvollen nationalen und internationalen Projekten beteiligen Sie sich wahlweise in den Bereichen Gesellschaftsrecht,

Arbeitsrecht, Vergabe- und Kartellrecht, allgemeines Vertragsrecht sowie allgemeines Wirtschaftsrecht. Dabei ermöglichen wir

Ihnen einen tiefen Einblick in die tägliche Arbeit einer strategisch aufgestellten Rechtsabteilung eines schnell wachsenden

Familienunternehmens in einem der spannendsten Zukunftsmärkte.


(Rechtsreferendariat). Für Ihre Anwalts- oder Wahlstation möchten Sie die herausfordernde und abwechslungsreiche Tätigkeit in

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sich durch analytisches Denken, zielstrebiges Vorgehen, Teamgeist sowie hohe soziale Kompetenz aus. Idealerweise haben

Sie bereits erste Erfahrungen in einer Kanzlei und/oder Rechtsabteilung eines Unternehmens gemacht. Wenn Sie unser

Team tatkräftig unterstützen möchten, senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bitte direkt über das

Onlineportal www.albagroup.de/stellenangebote zu.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Allen & Overy LLP

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Mannheim und München

Allen & Overy bzw. ihre verbundenen Unternehmen sind an 42 Standorten

weltweit vertreten.

Wir beraten bei inländischen und grenzüberschreitenden Transaktionen

umfassend in allen Fragen des deutschen, englischen und US-amerikanischen

Wirtschaftsrechts.

ca. 200 Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

45 Partner und 19 Counsel

Wir bieten Ihnen das attraktive Umfeld einer internationalen Anwaltsgesellschaft

mit interessanten Mandaten und einem individuellen Aus- und Weiterbildungsprogramm

sowie die Zusammenarbeit mit erfahrenen und hilfsbereiten

Kolleginnen und Kollegen im In- und Ausland.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir bieten Praktika deutschlandweit an.

ca. 60 Plätze

Ausbildung in der Anwalts-/Wahlstation, Nebentätigkeit für Studierende und

Referendare, Teilzeitbeschäftigung für Doktoranden

über 50 Plätze

Wir suchen in vielen Rechtsgebieten nach Berufseinsteigern mit

hervorragenden juristischen Kenntnissen. Aktuelle Angebote sind unter

www.allenovery.de/careers zu finden.

nach Bedarf (ca. 40 Volljuristen m/w)

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und zudem in der Lage sind,

komplexe Sachverhalte zu durchdringen und einer wirtschaftlich vertretbaren

Lösung zuzuführen.

Unser Ziel ist es, hochqualifizierte Juristen (m/w) zu unternehmerisch denkenden

Beratern auszubilden. Wesentlich für Ihre persönliche Entwicklung ist dabei die

Zusammenarbeit mit einem kompetenten und sympathischen Team.

105.000 € brutto p.a.

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

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Allen & Overy LLP

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gerne online unter www.allenovery.de/careers

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98 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


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Arendt & Medernach – Rechtsanwälte

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Luxemburg, Brüssel, Dubai, Hong Kong, London, Moskau und New York

Investment Funds | Private equity/Real Estate Investments | Corporate Law,

M&A | Banking and Financial Services | Tax Law | Corporate and Tax Compliance

Services | Dispute Resolution | Bank Lending, Structured Finance | Capital

Markets | Employment Law, Pensions, Benefits | Insurance and Reinsurance Law |

EU & Competition Law | Administrative Law, Property and Construction |

Insolvency | Private Wealth | IP, Commercial, Communication and Technology

290

37

Unsere Kanzlei am Standort Luxemburg bietet ein höchst anspruchsvolles und

abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld in einer multikulturellen Umgebung. Die

selbständige Bearbeitung von komplexen, internationalen Mandaten wird

durch die Arbeit im Team ergänzt. Besonderen Wert legen wir auf eine offene

Atmosphäre und lebendigen Teamgeist.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Wir bieten motivierten Studenten höherer Fachsemester ganzjährig Praktikumsplätze

(Dauer 2–6 Monate) am Standort Luxemburg an.

50

Wir bieten Referendariatsplätze in der Anwalts- und Wahlstation (Luxemburg)

10

Ganzjährig sind wir auf der Suche nach qualifizierten Berufseinsteigern.

40

… auf der Suche nach einem anspruchsvollen Arbeitsumfeld, guten Entwicklungsmöglichkeiten

in internationaler Umgebung sind; beide juristische Staatsexamina

mit Erfolg abgeschlossen haben/demnächst abschließen werden; Interesse an

finanzwirtschaftlichen Themen mitbringen (erste Kanzleierfahrungen wünschenswert);

über fließende Englisch- & gute Französischkenntnisse verfügen (Zusatzausbildung

im französisch-oder englischsprachigen Recht ideal).

Die Integration in unsere Teams bietet eine ideale Voraussetzung dafür, daß junge

Anwälte und Juristen ab Beginn ihrer Tätigkeit in unserer Kanzlei eine hervorragende

Betreuung und Ausbildung genießen die es ihnen erlauben, schnell an

Erfahrung zu gewinnen und Ihre Karriere voranzutreiben.

leistungsorientiert, auf Basis Ihrer Qualifikation und Berufserfahrung.

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

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Human Resources

14, rue Erasme

L-2082 Luxemburg

gerne per E-Mail an: judith.vallendar@arendt.com oder hr@arendt.com

www.arendt.com

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Investments | Corporate Law, Mergers & Acquisitions

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Dispute Resolution | Bank Lending & Structured

Finance | Employment Law, Pensions & Benefits

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14, rue Erasme L-2082 Luxembourg

LUXEMBOURG BRUSSELS DUBAI

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ARQIS Rechtsanwälte

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Düsseldorf und München

Tokio

M&A, Gesellschaftsrecht, Private Equity, Arbeitsrecht, Gewerblicher Rechtsschutz,

Urheber- und Lizenzrecht, Kartell-, Wettbewerbs- und Vertriebsrecht,

Immobilienrecht, Litigation

26

5 Equity Partner, 5 Salary Partner

Sie erhalten bei uns auf Grund der engen Zusammenarbeit mit den Partnern eine

individuelle und persönliche Ausbildung. Als Referendar werden Sie unmittelbar

in mandatsbezogene Tätigkeiten eingebunden. Zudem nehmen Sie am kanzleiinternen

Fortbildungsprogramm «ARQIS Academy» teil.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

keine speziellen

2

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Ausbildung von Rechtsreferendaren im Rahmen der Anwalts- oder Wahlstation

oder in Nebentätigkeit. Die Anforderungen an Bewerber entsprechen grundsätzlich

denen, die wir an Berufseinsteiger stellen unter Berücksichtigung des unterschiedlichen

Ausbildungsstandes.

6–8

Wir suchen für die Bereiche Gesellschaftsrecht/M&A, Immobilienrecht,

Arbeitsrecht

ca. 5

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Interesse an wirtschaftsrechtlicher Beratung mit internationalem Bezug haben

und engagiert sowie mit Teamgeist internationale Mandate auf höchstem Niveau

rechtlich beraten möchten.

4–5 Jahre angestellter Anwalt, 2–3 Jahre Salary Partner, danach Equity Partner.

Zudem bieten wir alternative Karrierewege (Counsel).

75.000–85.000 €/Jahr

Kontakt für Bewerbungen

Dr. Andrea Panzer-Heemeier, ARQIS Rechtsanwälte

Hammer Straße 19

40219 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 13069000

E-Mail: recruiting@arqis.com

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

per E-Mail

www.arqis.com

www.beck-stellenmarkt.de

102 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


DÜSSELDORF

MÜNCHEN

TOKIO

WIR SUCHEN REFERENDARE UND

BERUFSEINSTEIGER

Wenn Sie Teamgeist und Weltoffenheit mit

Professionalität und Engagement kombinieren und

Mandate in einem internationalen Umfeld betreuen

wollen, sind Sie als Referendar oder

Berufseinsteiger in unserem Team genau richtig.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

ARQIS

Rechtsanwälte

Dr. Andrea Panzer-

Heemeier

Hammer Straße 19

40219 Düsseldorf

Tel: 0211 13069-000

Fax: 0211 13069-099

recruiting@arqis.com

www.arqis.com


Ashurst LLP

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Frankfurt am Main, München

24 Standorte in 14 Ländern

Corporate, International Finance, Real Estate, Arbeitsrecht, Gewerblicher

Rechtsschutz und Urheberrecht (IP), IT-Recht, Kartell- und Wettbewerbsrecht,

Energierecht, Sportrecht, Steuerrecht, Komplexe Prozessführung und Schiedsgerichtsbarkeit

über 70 in der deutschen Praxis

22 in der deutschen Praxis

Wir verbinden Professionalität, Qualität und Karriereperspektiven mit einer

einzigartigen Kultur und Spaß im und am Beruf. In Worte fassen lässt sich Kultur

natürlich nur bis zu einem gewissen Grad. Am besten lernen Sie uns in einem

umfassenden Gespräch persönlich kennen.

Praktika sind bei uns ab dem 4. Semester möglich und dauern in der Regel

4–6 Wochen, gerne auch länger. Anschließendes Praktikum in London

möglich.

Ausbildung in Anwalts- und Wahlstation sowie referendariats- und promotionsbegleitende

Nebentätigkeit in Teilzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w).

Wahlstation in London und Sydney.

20–25

Aktuelle Stellenangebote finden Sie jederzeit auf unseren Karriereseiten im

Internet unter www.ashurst.com/karriere. Grundsätzlich sind wir immer an

qualifiziertem Nachwuchs für alle unter Tätigkeitsschwerpunkte genannten

Bereiche interessiert.

10–15

wirkliche Leidenschaft für Rechtsberatung empfinden und Commitment zu

erstklassiger Serviceleistung zeigen. Ihr Startkapital sind exzellente juristische

Examina und sehr gute Englischkenntnisse sowie die Bereitschaft, sich

kontinuierlich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln.

Viele unserer Anwälte haben ihren Weg zu uns bereits in ihrer Ausbildung

gefunden. Ob beim Übergang vom Referendar zum jungen Anwalt, vom

Teammitglied zum Teamleader, bei der Übernahme von Management-Aufgaben

oder auf dem Weg in die Partnerschaft – wir begleiten Sie jederzeit individuell

in Ihrer Karriereentwicklung.

90.000–100.000 €/Jahr plus Bonus

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Diane Scholz, Human Resources Manager Germany

Telefon: +49 (0)69 971126

E-Mail: diane.scholz@ashurst.com

per E-Mail, per Post oder über www.ashurst.com/karriere

www.ashurst.com

www.beck-stellenmarkt.de

104 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Nicolas Deuerling

Susanne Knoch

Miriam Petri

Dr. Philip Cavaillès

Sonja Ruttmann

Gute Aussichten...

schon in der Ausbildung!

Wie Miriam Petri und Dr. Philip Cavaillès haben viele

unserer Anwältinnen und Anwälte ihren Weg zu uns

bereits in der Ausbildung gefunden. Bewerben Sie sich

als Praktikant, Referendar oder wissenschaftlicher

Mitarbeiter (m/w) in Frankfurt oder München und

gewinnen Sie einen umfassenden Einblick in die

vielseitigen Rechtsbereiche einer Großkanzlei.

Mehr Informationen zu Ihren Möglichkeiten und unserer

Expertise finden Sie unter www.ashurst.com/karriere.

Wir freuen uns auf Sie!

Ashurst LLP

Diane Scholz, HR Manager Germany,

OpernTurm, Bockenheimer Landstraße 2-4,

60306 Frankfurt am Main,

Tel. 069-971126 diane.scholz@ashurst.com

www.ashurst.com

Australia

Belgium

China

France

Germany

Hong Kong SAR

Indonesia (Associated Office)

Italy

Japan

Papua New Guinea

Saudi Arabia

Singapore

Spain

Sweden

United Arab Emirates

United Kingdom

United States of America

IMAGE: © TISHMAN SPEYER

“Bereits im Referendariat war ich vom ersten Tag an aktiv in die Mandatsarbeit eingebunden.

Verbunden mit dem internen Weiterbildungsprogramm und der teamorientierten

Atmosphäre bei Ashurst war dies ein idealer Einstieg in die Anwaltstätigkeit.”

Dr. Philip Cavaillès, Associate

Iurratio

Ranking

TOP 10

Online

Innovation

Kanzlei

Deutschlands

2013


AULINGER Rechtsanwälte | Notare

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Bochum und Essen

Bochum und Essen

Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Energiewirtschafts- und Infrastrukturrecht,

Kartell- und Vergaberecht, Sanierungsberatung, Steuerrecht, Immobilienrecht und

öffentliches Wirtschaftsrecht

32

12

Wir fördern Ihre fachliche Spezialisierung, legen aber auch Wert darauf, dass Sie

den Blick für die rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhänge bekommen.

Die Nachwuchsförderung genießt bei uns einen hohen Stellenwert – vor allem

aber wird das Miteinander groß geschrieben.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Fortgeschrittene Studierende erleben den Anwaltsberuf «live und in Farbe»

wechselnd

In der Anwalts- oder Wahlstation können Sie unseren Kanzleialltag kennen lernen

und sich am besten für eine Übernahme als Anwalt empfehlen

8–10

Sie arbeiten von Anfang an gestalterisch und verantwortlich an anspruchsvollen

Mandaten mit und erhalten möglichst frühzeitig die Gelegenheit, geeignete Fälle

eigenständig zu bearbeiten, während der Partner im Hintergrund bleibt.

nach Bedarf, meist 2–4

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Leidenschaft für den Anwaltsberuf, Engagement und Interesse an wirtschaftlichen

Zusammenhängen entwickelt haben. Wir erwarten hohe fachliche

Kompetenz, die durch überdurchschnittliche Examensnoten, Promotion

und/oder LL.M. nachgewiesen ist. Entscheidendes Kriterium ist jedoch die

Persönlichkeit des Bewerbers. Dazu zählen wir Kreativität und Einsatzbereitschaft

ebenso wie unternehmerisches Denken, Verhandlungsgeschick und

Durchsetzungsvermögen.

Wir legen großen Weg auf Transparenz des Karriereweges, der von regelmäßigen

Feed-back-Gesprächen mit den Partnern begleitet wird. Bei erfolgreicher Zusammenarbeit

erfolgt die Aufnahme als Salary Partner, deren Ziel die Vollpartnerschaft

ist.

60.000–65.000 €/Jahr zzgl. Bonus

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Dr. Christian Stenneken, Frankenstraße 348, 45133 Essen

Inken Hansen, ABC-Straße 5, 44787 Bochum

E-Mail: bewerbung@aulinger.eu

E-Mail

www.aulinger.eu

www.beck-stellenmarkt.de

106 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


AUL I NGER

RECHTSANWÄLTE | NOTARE

EINSTELLUNGSSACHE

Als eine der führenden Kanzleien im Ruhrgebiet, mit Standorten in Bochum und Essen, vertreten

wir umfassend namhafte Unternehmen aus ganz Europa sowie die Öffentliche Hand. Wir bieten

Ihnen ein starkes Netzwerk, eine kollegiale, angenehme Arbeits atmosphäre und hochinteressante

Mandate. Ihnen ist an einer Zukunftsperspektive gelegen? Uns auch – zusammen mit Ihnen.

Sie sind

Rechtsanwältin / Rechtsanwalt

Referendarin / Referendar

Praktikantin / Praktikant

und verfügen über exzellente juris tische Quali fika tionen, haben einen Sinn für wirtschaftliche

Zusammenhänge, Durchhaltevermögen und Spaß an un gewöhnlichen Blickwinkeln.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf: bewerbung@aulinger.eu oder telefonisch mit Herrn Rechtsanwalt

Dr. Christian Stenneken: 0201 959860 oder Frau Rechtsanwältin Inken Hansen: 0234 687790.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. www.aulinger.eu

Besuchen Sie uns auch auf der JurStart-Messe am 23. Mai 2013 in Münster.


Baker & McKenzie

Partnerschaftsgesellschaft

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Link zum JuS-Kanzleiprofil

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München

72 Standorte in 45 Ländern weltweit

Arbeitsrecht, Banking & Finance, Energierecht, Gesellschaftsrecht (Compliance,

Mergers & Acquisitions, Venture Capital/Private Equity, Aktien- und Kapitalmarktrecht,

Asien, Türkei), Gewerblicher Rechtsschutz, Immobilien- und

Baurecht, IT-Recht, Kartellrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Pharmarecht,

Steuerrecht, Trade & Commerce, Zivilprozesse/Schiedsverfahren/Alternative

Streitbeilegung

mehr als 4.000 Anwälte (m/w) weltweit, davon mehr als 200 in Deutschland

mehr als 1.400 Partner (m/w) weltweit, davon mehr als 75 in Deutschland

Bei uns können Sie Ihre Talente in einer außergewöhnlichen Kanzleikultur

entfalten. Als Partner, der Ihre Stärken erkennt und fördert, möchten wir mit

Ihnen in Kontakt treten. Zu unseren Referenzen gehören die weltweit

renommiertesten Unternehmen ebenso wie beeindruckende Juristenkarrieren.

Law Clerk Programme, Praktikumsplätze im In- und Ausland

ca. 60 in 2013

Career Mentorship Programme (einzigartig in der Kanzleiwelt), Ausbildung in

Anwalts-/Wahlstation (In- und Ausland), Law Clerk Programme, Teilzeitbeschäftigung

für Doktoranden, Nebentätigkeit für Referendare.

ca. 70 in 2013

Wir fördern Sie vom ersten Tag an und involvieren Sie in spannende Mandate.

Ihr Mentor hilft Ihnen, früh Verantwortung zu übernehmen. In unserer Inhouse

University erwerben Sie das Rüstzeug, das ein erfolgreicher Wirtschaftsanwalt

braucht. Und in regelmäßigen Treffen mit Anwälten rund um den Globus eröffnen

Sie für Ihre Arbeit neue Horizonte.

ca. 55 bis 60 in 2013

über den eigenen Horizont hinaus blicken wollen, ebenso wie über Landesgrenzen.

Sind Sie die Anwaltspersönlichkeit mit Blick für das Wesentliche und vielen Talenten,

die Sie in der Praxis einsetzen möchten? Dann sollten wir uns kennen lernen.

Wir bieten Ihnen ein maßgeschneidertes Ausbildungsprogramm, internationale

Mandatsarbeit und Perspektiven sowie flexible Arbeitsmodelle, die Ihnen helfen,

Beruf und Familie zu vereinen.

105.000 € für Berufseinsteiger (m/w)

Melita Mesaric, Manager Recruiting

Bethmannstraße 50–54, 60311 Frankfurt am Main

E-Mail: melita.mesaric@bakermckenzie.com

Bitte senden Sie uns Ihre Unterlagen per E-Mail.

www.bakermckenzie.com, www.bakercareers.de

www.beck-stellenmarkt.de

www.JuS.de

108 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Career

Mentorship

Programme

„Dritte-Mann-Tour“ durch Wien

Summer Camp 2012 in Wien

Sind Sie beim

nächsten Mal dabei ?

CMP-Teilnehmer vor

dem Wiener Parlament

Im Juli 2012 ging unser Career Mentorship

Programme wieder in eine neue Runde. Den

Auftakt bildete unser Summer Camp in Wien.

Und das erwartet unsere neuen Mentees zukünftig:

•IndividuellesCoachingdurcheinenMentor

•TeilnahmeanausgewähltenHardundSoftSkill

Seminaren („Mentorship University“)

•JährlicheKarriere-/Entwicklungsgespräche

•SprachangeboteundAuslandsaufenthalte

•ZugangzudenRessourcenunsererweltweit

operierenden Anwaltskanzlei

•EinladungzuKanzleiveranstaltungen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung für unsere

Auswahlverfahren im Frühjahr und Herbst.

Weitere Informationen finden Sie auf

www.bakercareers.de

Baker & McKenzie - Partnerschaftsgesellschaft

Sandra Schmidt, Bethmannstraße 50-54, 60311 Frankfurt am Main,

Telefon +49 (0) 69 2 99 08 384, E-Mail: sandra.schmidt@bakermckenzie.com,

www.bakermckenzie.com

Die Baker & McKenzie - Partnerschaft von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Solicitors ist eine im Partnerschaftsregister des Amtsgerichts Frankfurt/Main

unter PR-Nr. 1602 eingetragene Partnerschaftsgesellschaft nach deutschem Recht mit Sitz in Frankfurt/Main. Sie ist assoziiert mit Baker & McKenzie International, einem Verein

nach Schweizer Recht.


Becker Büttner Held

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Berlin, Hamburg, Köln, München, Stuttgart

Brüssel

Tätigkeitsschwerpunkte

Energiewirtschaftsrecht (Regulierung und Unbundling, Konzessionsverfahren,

Rekommunalisierung, Netzübernahmen, Ernergievertragsrecht, Erneuerbare

Energien, Kraft-Wärme-Kopplung, Emissionshandel), Kartell- und Vergaberecht,

Wettbewerbsrecht, Allgemeines Zivil- und Vertragsrecht, Steuer- und Gesellschaftsrecht,

Kommunalrecht, Wasser- und Abwasserrecht, Bank- und

Börsenrecht

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

180

62 und 5 Off-Counsel

Warum wir?

Wir bieten eine anspruchsvolle, praxisorientierte Tätigkeit in allen energie- und

wirtschaftsrechtlichen Belangen. Idealerweise promovieren Sie zu einem einschlägigen

Thema und erwerben bei uns parallel die praktischen Grundlagen.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

siehe Berufseinstieg

nach Bedarf ca. 10–15

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Wir bilden in Anwalts-/Wahlstationen etc. aus und suchen stets jur. MA für

Nebentätigkeit.

20–30

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Gesucht werden Doktoranden und Stationsreferendare als jur. bzw. wissenschaftliche

Mitarbeiter (m/w) mit möglichst einschlägigen Vorkenntnissen.

15–20

Wir suchen Persönlichkeiten, die

über eine herausragende juristische Qualifikation verfügen und Verständnis für

energiewirtschaftliche Zusammenhänge mitbringen.

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Übernahme in ein Anstellungsverhältnis als RA ist möglich und erwünscht

nach Vereinbarung

Kontakt für Bewerbungen

Becker Büttner Held, Isabella Nowicki

Personalreferentin, Becker Büttner Held

Magazinstraße 15–16, 10179 Berlin

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

per E-Mail an: isabella.nowicki@bbh-online.de

www.bbh-online.de

www.beck-stellenmarkt.de

110 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Wir sind eine der führenden Sozietäten im Energieund

Infrastrukturrecht mit rund 240 Berufsträgern

an den Standorten Berlin, Brüssel, Hamburg, Köln,

München und Stuttgart.

Etwa tausend Versorgungsunternehmen, Infrastrukturbetreiber,

Industrieunternehmen und Kommunen

beraten wir interdisziplinär: Häufig entstehen

erst aus der Zusammenarbeit von Rechtsanwälten,

energie-/betriebswirtschaftlichen Spezialisten

und Ingenieuren tragfähige Lösungen für

die komplexen Problemstellungen unserer europaweiten

Mandanten.

Zur Verstärkung unserer Teams suchen wir fortwährend

für unsere Büros in Berlin, Brüssel,

Köln und München in den Bereichen Energiewirtschaftsrecht

(Regulierung und Unbundling,

Konzessionsverfahren, Rekommunalisierung, Netzübernahmen,

Energievertragsrecht, Erneuerbare

Energien, Kraft-Wärme-Kopplung, Emissionshandel),

Kartell- und Vergaberecht, Wettbewerbsrecht,

Allgemeines Zivil- und Vertragsrecht, Steuer- und

Gesellschaftsrecht, Kommunalrecht, Wasser- und

Abwasserrecht, Bank- und Börsenrecht etc.

Doktoranden und

Stationsreferendare (m/w)

als juristische bzw. wissenschaftliche Mitarbeiter

möglichst mit einschlägigen Vorkenntnissen und

ersten Publikationen.

Idealerweise promovieren Sie zu einem einschlägigen

Infrastrukturthema und erwerben bei uns

parallel die praktischen Grundlagen. Profitieren

Sie von unserem universitären Netzwerk!

Sofern Sie sich angesprochen fühlen, richten Sie

bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen

unter Nennung des Einsatzortes per E-Mail an:

Frau Isabella Nowicki, Personalreferentin

bewerbung-berlin@bbh-online.de

Becker Büttner Held . Magazinstraße 15-16 . 10179 Berlin . www.bbh-online.de

Berlin . Brüssel . Hamburg . Köln . München . Stuttgart . Wien


BEITEN BURKHARDT

Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Link zum JuS-Kanzleiprofil

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München, Nürnberg

Beijing, Brüssel, Kiew, Moskau, Shanghai, St. Petersburg

Wir sind eine führende unabhängige deutsche Kanzlei, die international tätig ist.

Wir beraten anspruchsvolle in- und ausländische Mandanten auf allen Gebieten

des Wirtschaftsrechts:

Arbeitsrecht, Bank-/Finanzrecht & Kapitalmarktrecht, Gesellschaftsrecht,

Immobilien, Kartellrecht & Beihilferecht, IP/IT/Medien, Mergers & Acquisitions,

Öffentliches Recht/Vergaberecht, Prozessführung & Konfliktlösung,

Restrukturierung & Insolvenz, Steuern, Vermögen/Nachfolge/Stiftungen

rund 270

52

Wir bieten überdurchschnittlich qualifizierten Rechtsanwälten/-innen, die über

unternehmerisches Denken, ein sicheres Auftreten und sehr gute Englischkenntnisse

verfügen, exzellente Berufsmöglichkeiten mit der Chance, später als

Partner aufgenommen zu werden.

Praktika sind an allen Standorten ab dem 5. Semester möglich.

ca. 40

Ausbildung von Rechtsreferendaren im Rahmen der Anwalts- oder Wahlstation

oder in Nebentätigkeit.

ca. 40

Wir suchen für alle Tätigkeitsschwerpunkte Berufseinsteiger.

ca. 30

möglichst über 2 Prädikatsexamina, sehr gute Englischkenntnisse und eine hohe

soziale Kompetenz verfügen, die Freude an Teamarbeit haben und bereit sind,

Außerordentliches zu leisten.

4–5 Jahre angestellter Anwalt, 3–4 Jahre Salary Partner, danach Senior Salary

Partner bzw. Equity Partner.

keine Angabe

Christine Herzog

Recruitment Manager

Westhafen Tower, Westhafenplatz 1

60327 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 756095-532

Fax: +49 (0)69 756095-563

E-Mail: Christine.Herzog@bblaw.com

Bewerben Sie sich online oder schicken Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen

per Post.

www.beitenburkhardt.com

www.beck-stellenmarkt.de

www.JuS.de

112 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


GESTALTEN

SIE MIT!

WWW.BEITENBURKHARDT.COM

Die unabhängige Wirtschaftskanzlei

Wir sind eine unabhängige internationale

Anwalts kanzlei mit Büros in Deutschland, Ost -

europa, China und Brüssel.

Wir beraten anspruchs volle in- und auslän dische

Man danten auf allen Gebieten des Wirt schafts -

rechts.

FÜR UNSERE BÜROS IN BERLIN, DÜSSELDORF,

FRANKFURT AM MAIN, MÜNCHEN UND NÜRNBERG

SUCHEN WIR ENGAGIERTE

RECHTSREFERENDARE (W/M)

FÜR ALLE RECHTSGEBIETE

TÄTIGKEIT: Nicht nur Teamgeist, auch Aus -

bildung wird bei uns groß geschrieben. Wir bieten

Ihnen eine interessante Tätigkeit in juristisch und

wirtschaftlich spannenden Bereichen. Sie werden

von Beginn an in spezialisierten Teams einge -

bunden sein und die Arbeit in einer Großkanzlei

hautnah kennen lernen. Es ist unser Anspruch,

Ihnen neben vertiefenden theoretischen Kennt -

nissen vor allem die Möglichkeit zu bieten, qualifizierte

praktische Erfahrungen zur Vorbereitung

Ihrer Anwaltskarriere zu erwerben.

QUALIFIKATIONEN: Neben einem erfolgreich

abgeschlossenen ersten Staatsexamen sollten

Sie eine hohe Affinität – möglichst belegt durch

Aus bildungs schwerpunkte während des Studiums

oder durch praktische Tätigkeiten – zu dem

gewünschten Rechts bereich mitbringen. Ihr

freund liches Auftreten, hohe Verlässlichkeit,

Flexibilität und Teamgeist zeichnen Sie zusätzlich

aus. Gute PC- und Englisch kenntnisse runden

dabei Ihr Profil ab. Auch für eine promotions -

begleitende Nebentätigkeit oder für den Berufs -

einstieg freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

KONTAKT: Christine Herzog, Recruitment Manager, Westhafen Tower,

Westhafenplatz 1, 60327 Frankfurt, Telefon: +49 69 756095-532,

Christine.Herzog@bblaw.com


Bird & Bird LLP

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München

23 Büros in 16 Ländern in Europa, dem Mittleren Osten und Asien

Als international tätige Anwaltssozietät beraten wir Unternehmen, Finanzinstitute

und Behörden umfassend auf allen Gebieten des nationalen und internationalen

Wirtschaftsrechts.

über 180 Anwälte

46 Partner in Deutschland

Warum wir?

Unsere Anwälte (m/w) arbeiten sowohl national als auch international auf

höchstem Niveau eng zusammen. Unsere Birds wissen, was sie tun und sie lieben,

was sie tun. Wir teilen die Leidenschaft unserer Mandanten für ihre Arbeit und

sind damit so vertraut, wie es sonst nur Insider sind.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

individuell abgestimmte Praktika

flexibel nach Bedarf

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

praxisorientierte Ausbildung inklusive Teilnahme an Mandanten- und Gerichtsterminen

sowie an Praxisgruppentreffen und anderen internen Firmenveranstaltungen,

Förderung durch unser Mentorenprogramm

ca. 50–60

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

frühzeitiger Mandantenkontakt, internationales Arbeitsumfeld, Förderung

durch unser Mentorenprogramm und das Mitarbeiterjahresgespräch sowie unsere

internen und externen Trainings innerhalb der Bird & Bird Academy

ca. 20

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Link zum JuS-Kanzleiprofil

über den Tellerrand hinausblicken und verantwortungsbewusste sowie sympathische

Teamplayer sind.

Ihre Karriere ist klar definiert und transparent, soll aber auch von Ihnen mitgeführt

und gestaltet werden. Unser Mentorenprogramm und das Mitarbeiterjahresgespräch

fördern Sie dabei ebenso, wie unsere Academy, unser Twinning-

Programm und die Möglichkeit von Secondments.

je nach Qualifikation bis zu 95.000 € Jahresgehalt

Sybille Schütte, HR-Referentin

Telefon: +49 (0)211 20056156

E-Mail: legal.recruitment@twobirds.com

online an legal.recruitment@twobirds.com

www.twobirds.com

www.beck-stellenmarkt.de

www.JuS.de

114 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Wir suchen:













Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!





gewünschten


deutschen StandortesFachbereichs


eichs

Verfügbarkeit


von Boetticher Hasse Lohmann

Partnerschaft von Rechtsanwälten

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

München, Berlin, Frankfurt am Main

Mitglied des internationalen Netzwerks Lawyers Associated Worldwide.

Gesellschaftsrecht/Mergers & Acquisitions; Bank-, Finanz- und Kapitalmarktrecht;

Immobilienwirtschaftsrecht; IT-Recht, Neue Medien, Internet; Gewerblicher

Rechtsschutz/Urheberrecht; Pharmarecht; Gerichts- und Schiedsverfahren.

22

14

Warum wir?

Hochinteressante Mandate, internationaler Kontext, fachlich höchstes

Niveau – und das alles in einem überschaubaren und angenehmen Arbeitsumfeld.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Laufend Praktika für fortgeschrittene Jurastudent/innen.

4–5

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Anwaltstation, Wahlstation, Nebentätigkeit.

4–5

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Berufsanfänger, Quereinsteiger, Doktoranden.

2–3

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

über herausragende juristische Qualifikationen verfügen und Freude an verantwortungsvoller

anwaltlicher Tätigkeit im internationalen Umfeld haben. Für

weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Website.

Wir betreuen Sie individuell bei Ihrem anwaltlichen Werdegang unter Berücksichtigung

Ihrer persönlichen Interessen. In unseren anwaltlichen Mitarbeitern

sehen wir unsere künftigen Partner. Über Ihre Partnerschaft entscheiden wir

nach fünf bis sechs Jahren.

Marktüblich

Kontakt für Bewerbungen

Dr. Claudia Böhm

Rechtsanwälte von Boetticher Hasse Lohmann

Widenmayerstr. 6

80538 München

Telefon: +49 (0)89 223311

E-Mail: cboehm@boetticher.com

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Per E-Mail oder Post

www.boetticher.com

www.beck-stellenmarkt.de

116 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


juristische Kompetenz

wirtschaftliches

Verständnis

Effizienz

Kreativität

Internationalität

strategisches

Denken

v. BOETTICHER HASSE LOHMANN

PARTNERSCHAFT VON RECHTSANWÄLTEN

GESELLSCHAFTSRECHT, MERGERS & ACQUISITIONS

BANK-, FINANZ- UND KAPITALMARKTRECHT

IMMOBILIENWIRTSCHAFTSRECHT

IT-RECHT, NEUE MEDIEN, INTERNET

GEWERBLICHER RECHTSSCHUTZ, URHEBERRECHT

PHARMARECHT

GERICHTS- UND SCHIEDSVERFAHREN

WWW.BOETTICHER.COM

BÜRO MÜNCHEN

Widenmayerstraße 6

D-80538 München

T +49 89 - 22 33 11

F +49 89 - 21 21 59 59

Ansprechpartner:

Dr. Claudia Böhm

BÜRO BERLIN

Oranienstraße 164

D-10969 Berlin

T +49 30 - 61 68 94 03

F +49 30 - 61 68 94 56

Ansprechpartner:

Dr. Ulrich Block

BÜR0 FRANKFURT A.M.

Freiherr-vom-Stein-Str. 11

D-60323 Frankfurt am Main

T +49 69 - 71 71 298 0

F +49 69 - 71 71 298 10

Ansprechpartner:

Dr. Cornelia Summ


Buse Heberer Fromm

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, München

Brüssel, London, Mailand, New York, Palma, Paris, Sydney, Zürich

Full-Service Beratung in allen Bereichen des Wirtschafts- und Steuerrechts

durch Practice Groups in den Gebieten Arbeitsrecht, Bank- und Finanzrecht,

Corporate/M&A, Gewerblicher Rechtsschutz und Medienrecht, Healthcare,

Immobilien- und Baurecht, Informationstechnologie und Telekommunikation,

Insolvenzrecht, Prozesse/Schiedsverfahren/Mediation, Steuerrecht sowie

Versicherung/Transport/Verkehr.

Über 120

65

Wir bieten Kolleginnen und Kollegen die bestmögliche Ausbildung in dem

gewählten Fachgebiet sowie ein Arbeitsumfeld, in dem auch Lebensqualität ein

wichtiger Bestandteil ist.

An allen deutschen Standorten für Studierende ab dem 5. Semester

Ca. 15

Referendarinnen und Referendaren offerieren wir die Ausbildung in der

Anwalts- und Wahlstation an allen deutschen Standorten sowie die Ausbildung in

der Wahlstation an den Auslandsstandorten. Weiterhin besteht die Möglichkeit

zur Aufnahme einer promotionsbegleitenden Nebentätigkeit.

Ca. 25

Wir suchen an allen deutschen Standorten permanent Kolleginnen und Kollegen

zur Verstärkung unserer elf Practice Groups.

Ca. 14

über hervorragende juristische Qualifikationen, verhandlungssichere englische

Sprachkenntnisse und eine kaufmännische Ausbildung oder anderweitig erworbene

Kenntnisse wirtschaftlicher Zusammenhänge verfügen. Eine Promotion oder

ein Abschluss einer britischen oder US-amerikanischen Law School sind

erwünscht. Engagement, kooperatives Verhalten und sicheres Auftreten sollten

sichtbare Persönlichkeitsmerkmale sein.

Der Berufseinstieg in unserer Kanzlei bringt eine frühzeitige Übertragung von

Verantwortung bei der Mandatsbearbeitung mit sich. Die Entscheidung über das

Angebot einer Partnerschaft wird innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes

getroffen.

62.000 bis 77.000 €/Jahr, je nach Qualifikation, Standort und Rechtsgebiet

Christian Pothe

Harvestehuder Weg 23, 20149 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 419990

E-Mail: pothe@buse.de

Per E-Mail

www.buse.de, www.buseawards.de

www.beck-stellenmarkt.de

118 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Buse Heberer Fromm ist eine der großen wirtschaftsrechtlich beratenden Kanzleien in Deutschland. An sechs

deutschen und acht internationalen Standorten beraten mehr als 120 Berufsträger nationale und internationale

Mandanten auf allen Gebieten des Wirtschafts- und Steuerrechts.

Teil unseres gelebten Selbstverständnisses ist es, frühzeitig Kontakt zu qualifizierten Studentinnen und

Studenten sowie Referendarinnen und Referendaren aufzunehmen. Wir bieten daher an allen Standorten:

Praktikumsplätze für Studentinnen und

Studenten sowie Beschäftigungsmöglichkeiten

für Referendarinnen und Referendare

Engagement, kooperatives Verhalten und sicheres Auftreten sind Teil Ihrer Persönlichkeit. Aus Ihrer Bewerbung

sollten überzeugende juristische Leistungen, fundierte englische Sprachkenntnisse und eine kaufmännische

Ausbildung oder anderweitig erworbene Kenntnisse wirtschaftlicher Zusammenhänge hervorgehen.

Für Informationen über aktuelle Bewerbungsmöglichkeiten an den Standorten wenden Sie sich bitte an unseren

Geschäftsführer Christian Pothe, Harvestehuder Weg 23, 20149 Hamburg, E-Mail pothe@buse.de.

Am 15. April 2013

beginnen die Buse Awards.

www.buseawards.de

www.buse.de

www.buse.de · Berlin · Düsseldorf · Essen · Frankfurt am Main · Hamburg · München

www.buseinternational.com · Brüssel · London · Mailand · New York · Palma de Mallorca · Paris · Sydney · Zürich


Büsing, Müffelmann & Theye (BMT)

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Angebote für das Referendariat

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Bremen, Berlin, Frankfurt, München

Kooperationen mit befreundeten Kanzleien in allen wichtigen Wirtschaftszentren

in Europa, Amerika und Asien.

Wir beraten Unternehmer und Unternehmen in allen sie betreffenden wesentlichen

Rechtsfragen. Von Bereichen, in denen wir nicht führend sein können oder

wollen, lassen wir die Finger.

41

32

Von Beginn Ihrer Tätigkeit an haben Sie, nach einer kurzen Einarbeitungsphase,

direkten Mandantenkontakt. Ihre Ausbildung erfolgt durch einen erfahrenen

Partner, der Sie intensiv betreut und zur Partnerschaft hinführt. Bei uns hat jeder

Rechtsanwalt eine realistische Chance, nach fünf Jahren Partner zu werden. Wertende

Abstufungen innerhalb der Partnerschaft lehnen wir aus Überzeugung ab.

10 pro Jahr

15 Plätze pro Jahr/Ausbildung in der Anwalts-/Wahlstation, Teilzeitbeschäftigung

für Doktoranden, Nebentätigkeit für Referendare

Wir wünschen uns Kollegen, die im Team Spezialwissen bei uns aufbauen, ohne

den Blick für das Große und Ganze zu verlieren. Berufseinsteiger erhalten von

einem erfahrenen Partner eine intensive Betreuung und Ausbildung. Weil das Ziel

die Aufnahme in die Partnerschaft ist, versteht es sich für uns von selbst, dass sie

von Anfang an in die konkrete Mandatsarbeit eingebunden werden und Mandantenkontakt

erhalten.

nach Bedarf und Eignung der Bewerber

sich wünschen, mit uns anspruchsvolle deutsche und internationale Mandanten

äußerst qualifiziert, persönlich und umfassend bei ihren unternehmerischen Aktivitäten

zu beraten, die selbst- und verantwortungsbewusst genug sind, bei Bedarf

fachlich spezialisierte Kollegen aus unserem Team hinzuzuziehen, die weltoffen

und gewandt agieren und zumindest Englisch fließend beherrschen und die

schließlich auch über die nötige juristische Qualifikation (am besten durch Prädikatsexamina

ausgewiesen) verfügen.

Ihr Ziel sollte die Aufnahme in die Partnerschaft nach einigen Jahren der Ausbildung

sein. Dabei legen wir Wert auf eine umfassende Persönlichkeit, d.h. auch das

Verfolgen von Interessen neben der beruflichen Tätigkeit ist wünschenswert. Die

Partnerschaft lässt Ihnen Flexibilität sowohl für die Gestaltung des eigenen Dezernats

als auch für einen persönlichen Lebensentwurf.

Wir zahlen gut. Wenn Ihnen die Maximierung Ihres Einstiegsgehalts wichtiger ist

als die anwaltliche und persönliche Perspektive über die nächsten Jahre, dann gibt

es aber geeignetere Arbeitgeber für Sie.

Monika Beckmann (Bremen), Claus Gerber (Frankfurt), Hargo Maluch (Berlin)

klassische Bewerbungsmappe per Post

www.bmt.eu

www.beck-stellenmarkt.de

120 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


BÜSING, MÜFFELMANN & THEYE

Rechtsanwälte in Partnerschaft und Notare

BMT

Büsing, Müffelmann & Theye

Marktstrasse 3, 28195 Bremen

Liebe Frau Kollegin, lieber Herr Kollege,

suchen Sie die Herausforderung, selbstständig als Anwältin oder Anwalt tätig zu sein

mit der echten Chance, in absehbarer Zeit Partnerin oder Partner zu werden? Wir

bieten Ihnen diese Möglichkeit.

An unseren Standorten in Bremen, Berlin, Frankfurt und München arbeiten 32

Partner innen und Partner und neun angestellte Anwältinnen und Anwälte. Elf der Partner

waren bei BMT bereits Referendare. Viele der anderen Partnerinnen und Partner

sind als Berufsanfänger oder junge Anwälte zu uns gekommen. Wir verstehen den

Anwaltsberuf als freien Beruf und fangen damit bei uns selbst an. Familie und Beruf

sind bei BMT schon seit langem keine Gegensätze.

Auf interessante Fälle müssen Sie bei uns deshalb nicht verzichten. Wir beraten

börsen notierte Unternehmen und den Mittelstand ebenso wie die öffentliche Hand –

immer auf höchstem Niveau. Unsere nationalen und internationalen Mandanten

schätzen an uns die persönliche Betreuung und wissen, dass wir jederzeit auf unsere

arbeitsteilig erworbenen Spezialkenntnisse im Team zurückgreifen können.

Mitbringen sollten Sie nachgewiesen sehr gute juristische Fähigkeiten und verhandlungssicheres,

möglichst im Ausland erprobtes Englisch.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, sprechen Sie uns an. Um Ihre Entwicklung zur

Anwaltspersönlichkeit mit allen Möglichkeiten zur fachlichen Aus- und Weiterbildung

kümmern wir uns dann gemeinsam.

Bremen

Arthur Büsing (bis 2001)

Dr. Herbert Müffelmann (5)

Dr. Joachim Theye (bis 2001)

Dr. Hans-Rüdiger Hintze (1,5)

Jörg Zimmer

Constantin Frick (1,11)

Dr. Siegfried Eden (10)

Dieter Janßen (1,2,7)

Reinhard Schneider

Dr. Monika Beckmann-Petey (1,3)

Dr. Claudia Nottbusch (1,8)

Dr. Heinz August Schmidt (1,2,3)

Dr. Matthias Boehme (3)

Dr. Frieder Grashoff (5)

Dr. Stephanny Reil, M.R.F. (5)

Jörg Schulz

Dr. Robert Hintze (5)

Dr. Michael Heil (3)

Dr. Jan Nollmann

Dr. Philipp Reinhold

Berlin

Hans-Dietrich Genscher (bis 2010)

Dr. Andreas Behr

Hargo Maluch, LL.M. (3)

Dr. Lars Siebert, LL.M.

Dr. Hubertus Welsch (1)

Dr. Matthias Terbach

Dr. Andre Sayatz (2)

Dr. Wilhelm Bellut

Dr. Thomas Henkel

Axel Dumann

Malte Hämmer, Lic. en droit

Britta Neß

Frankfurt am Main

Bernd Christian Haager (1,5)

Marc Grünbaum (9)

Alexander S. K. Gruner (4,6)

Roland Kreitz

Ralf Schulten

Claus Gerber, LL.M.,

Attorney at Law, N.Y.

Dr. Steffen Albicker (2,3)

München

Bernd H. Harder

Dr. Christian Weitzel

(1)

auch Notar/Notarin

Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen.

Büsing, Müffelmann & Theye

(2)

auch Fachanwalt

für Arbeitsrecht

(3)

auch Fachanwalt/in für

Handels- und Gesellschaftsrecht

(4)

auch Fachanwalt

für Medizinrecht

(5)

auch Fachanwalt/in

für Steuerrecht

(6)

auch Fachanwalt

für Strafrecht

(7)

auch Fachanwalt

für Transport- und

Speditionsrecht

(8)

auch Fachanwältin

für Verwaltungsrecht

(9)

auch Fachanwalt für Mietund

Wohnungseigentumsrecht

(10)

auch Steuerberater

(11)

auch Mediator

28195 Bremen, Marktstraße 3

28068 Bremen, Postfach 106860

Telefon +49 421 366 00–0

Telefax +49 421 366 00–51

10707 Berlin

Kurfürstendamm 190 – 192

Telefon +49 30 88 03 04–0

Telefax +49 30 88 03 04–35

60325 Frankfurt am Main

Taunusanlage 18

Telefon +49 69 17 23 24–0

Telefax +49 69 17 23 24–99

80539 München

Maximilianstraße 38

Telefon +49 89 287 007–0

Telefax +49 89 287 007–29

Partnerschaftsregister

AG Bremen Nr. 91,

USt-Ident-Nr. DE 114392504

www.bmt.eu


Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Frankfurt am Main, Köln

New York, Wahington, D.C., Paris, Brüssel, London, Rom, Moskau, Mailand,

Honkong, Peking, Buenos Aires, São Paulo, Abu Dhabi, Seoul

M&A/Gesellschaftsrecht, Finanz- und Kapitalmarktrecht, EU-/Kartellrecht,

Steuerrecht, Litigation/Arbitration

rund 70 in der deutschen Praxis, rund 1.200 weltweit

14 in der deutschen Praxis, 198 weltweit

Vom ersten Tag an arbeiten Sie an bedeutenden Mandaten auf juristisch sehr

hohem Niveau in einem internationalen Umfeld. Sie sind Teil eines Teams und

stehen in direktem Kontakt mit unseren Mandanten. Sie übernehmen zunehmend

Verantwortung, gehen Problemen mit wissenschaftlicher Sorgfalt auf den Grund

und suchen nach der besten Lösung für den Mandanten. Daneben nehmen Sie an

unserem Fortbildungsprogramm «Cleary Gottlieb Training Center» teil.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Studentinnen und Studenten ab dem 4. Fachsemester

ca. 6–10 pro Jahr

Anwalts- oder Wahlstation, Nebentätigkeit im Rahmen Ihres Referendariats

ca. 40–50 pro Jahr

Wir suchen laufend Verstärkung durch hervorragend qualifizierte und engagierte

Anwältinnen und Anwälte.

ca. 15–20 pro Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

ein ausgeprägtes Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und exzellente

Noten haben und sehr gutes, möglichst durch ein LL.M.-Studium oder einen

vergleichbaren Auslandsaufenthalt erworbenes Englisch mitbringen.

Cleary Gottlieb setzt primär auf internes Wachstum. Deshalb haben Associates,

die die notwendige fachliche und soziale Kompetenz entwickeln, sehr gute

Chancen, in die Partnerschaft aufgenommen zu werden. Neben der Partnerschaft

gibt es auch alternative Karrieremodelle.

Für Berufseinsteiger: 115.000 €/Jahr

Kontakt für Bewerbungen

Für unser Frankfurter Büro: Dr. Daniel Weyde,

Telefon: +49 (0)69 97103-0, E-Mail: gerlegalrecruit@cgsh.com

Für unser Kölner Büro: Dr. Romina Polley,

Telefon: + 49 (0)221 80040-0, E-Mail: gerlegalrecruit@cgsh.com

Für unser Brüsseler Büro: Dr. Till Müller-Ibold,

Telefon: +32 2 287 2000, E-Mail: brulegalrecruit@cgsh.com

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

per E-Mail

www.clearygottlieb.com

www.beck-stellenmarkt.de

122 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


AUSSERGEWÖHNLICH...

international, kreativ, kollegial, engagiert,

flexibel und beständig

Jens Hafemann

Associate im Frankfurter Büro

Interesse an M&A/Gesellschaftsrecht, Finanz- und

Kapitalmarktrecht, EU-/Kartellrecht, Steuerrecht,

Litigation/Arbitration?

In allen Praxisbereichen suchen wir laufend

Unterstützung von hervorragend qualifizierten

und engagierten Referendaren (w/m) und

juristischen Mitarbeitern (w/m).

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Büro Frankfurt

Dr. Daniel Weyde

Main Tower

Neue Mainzer Straße 52

60311 Frankfurt am Main

Tel (069) 97103 0

Büro Köln

Dr. Romina Polley

Theodor-Heuss-Ring 9

50668 Köln

Tel (0221) 80040 0

Büro Brüssel

Dr. Till Müller-Ibold

Rue de la Loi, 57

1040 Brüssel

Tel +32 2 287 2000

gerlegalrecruit@cgsh.com

NEW YORK • WASHINGTON • PARIS • BRÜSSEL • LONDON

MOSKAU • FRANKFURT • KÖLN • ROM • MAILAND • HONGKONG

PEKING • BUENOS AIRES • SÃO PAULO • ABU DHABI • SEOUL

www.clearygottlieb.com


Clifford Chance

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Link zum JuS-Kanzleiprofil

Düsseldorf, Frankfurt, München

Abu Dhabi, Amsterdam, Bangkok, Barcelona, Brüssel, Bukarest, Casablanca,

Doha, Dubai, Hongkong, Istanbul, Kiew, London, Luxemburg, Madrid, Mailand,

Moskau, München, New York, Paris, Peking, Perth, Prag, Rom, São Paulo, Seoul,

Shanghai, Singapur, Sydney, Tokio, Warschau, Washington

Banking & Capital Markets, Corporate, Litigation & Dispute Resolution,

Real Estate, Tax

ca. 3.400 Rechtsberater weltweit, davon rund 350 Berufsträger in Deutschland

593 weltweit, 86 in Deutschland

Wir bieten Ihnen die Chance, in einem kollegialen Umfeld und von Anfang an in

direktem Kontakt mit den Mandanten an interessanten Aufgaben mitzuarbeiten

und beruflich schnell voranzukommen. Hinzu kommen permanente Aus- und

Weiterbildung an der Clifford Chance Academy, internationale Projekte und der

richtungsweisende Branchenfokus

ganzjährig möglich (inkl. Praktikantenprogramm BACKSTAGE und dem

European Summer Student Scheme mit zusätzlichem Aufenthalt in London)

ca. 150 pro Jahr

ReferendarAcademy mit umfangreichem Kursangebot und Repititorien:

Kaiser-Seminare, Kurse der Bucerius Law School, Vorbereitung auf die mündliche

Prüfung (Rhetorik und Aktenvortrag mit Videoanalyse)

ca. 150

alle Gebiete des Wirtschaftsrechts

ca. 40–60

Spaß daran haben, nicht nur exzellente Arbeit zu leisten, sondern auch anzupacken

und sich mit ganzem Herzen für die Interessen der Mandanten von Clifford

Chance zu engagieren

nach 2 Jahren Aufnahme auf den Briefkopf, Senior Associate mit Eintritt in das

vierte Berufsjahr, Aufnahme als Partner oder Ernennung zum Counsel nach

5–7 Jahren

100.000 € 1. Jahr

Düsseldorf: Dr. Ulrich Reese, Telefon: +49 (0)211 4355-5268,

E-Mail: ulrich.reese@cliffordchance.com

Frankfurt am Main: Christine Koziczinski, Telefon: +49 (0)69 7199-4280,

E-Mail: christine.koziczinski@cliffordchance.com

München: Dr. Stefanie Tetz, Telefon: +49 (0)89 21632-8454,

E-Mail: stefanie.tetz@cliffordchance.com

online

www.cliffordchance.com/karriere

www.beck-stellenmarkt.de

www.JuS.de

124 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Offenheit.

Schlagen Sie ein neues Kapitel auf.

ReferendarAcademy

Besondere Talente verdienen besondere Förderung. Für diesen

Anspruch steht unsere ReferendarAcademy. Mit Ihrem

Re ferendariat machen Sie die ersten Schritte im praktischen

Berufsalltag. Für den Erfolg im Assessorexamen und

später als Anwalt genügt reine Praxiserfahrung jedoch nicht.

Hinzukommen müssen u.a. vertieftes juristisches Fach wissen

sowie Fähig keiten und Kenntnisse, die für eine spätere

Berater persön lich keit entscheidend sind. Dafür legt die Refe

ren dar Academy den Grundstein. In Zusammenarbeit mit der

BUCERIUS LAW SCHOOL und dem Repetitorium KAI SER-

SE MINARE bieten wir un seren Referendaren eine Reihe von

Vorbereitungskursen für das schriftliche Examen. Ergänzend

hinzu tritt ein Kurs zum „Aktenvortrag“, der auf die mündliche

Prüfung mit Hilfe von Videoanalysen vorbe reitet und unter

kompetenter An leitung rhetorische Fähig keiten verbessert.

Darüber hinaus bieten wir Seminare zu „Business Skills“ wie

Rechtsenglisch, Präsentationstech niken und Verhand lungsführung

an. Ein füh rungskurse in verschiedene Rechts be rei che

vermitteln zudem einen Über blick über die Palette unserer

Bera tungs leis tung en und damit über die Vielfalt Ihrer Spe zialisie

rungs mög lich kei ten. Unser Anspruch: Wir bieten unseren

Referen daren eine qualitativ hochwertige praktische

Aus bildung und machen sie fit für das Examen – auch in der

Theorie. Möch ten Sie davon profitieren? Richten Sie bitte

Ihre Bewer bung an: Dr. Ulrich Reese (Düsseldorf), 0211

4355-5268, ulrich.reese@cliffordchance.com / Christine

Koziczinski (Frank furt am Main), 069 7199-4280, christine.

koziczinski@cliffordchance.com / Dr. Stefanie Tetz (München),

089 21632-8454, stefanie.tetz@ cliffordchance.com.

Career starts with C

Informationen zu uns und der ReferendarAcademy finden Sie unter:

www.cliffordchance.com/karriere – oder den QR-Code scannen.


CMS Hasche Sigle

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig,

München und Stuttgart

Brüssel, Moskau und Shanghai

Die Rechtsanwälte, Steuerprüfer und Notare von CMS Hasche Sigle betreuen

Mandanten vom mittelständischen Unternehmen bis zum Großkonzern in allen

Fragen des nationalen und internationalenWirtschaftsrechts.

über 600 Anwältinnen und Anwälte

207

Sie wollen in einer erfolgreichen Kanzlei arbeiten, die nicht nur fachlich Spitzenleistungen

bei Mandanten erbringt, sondern in der Sie sich auch persönlich weiterentwickeln

können? Dann sind Sie bei uns richtig.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

ja, im In- und Ausland

ca. 100

Ausbildung in Anwalts-/Wahlstation,Teilzeitbeschäftigung für Doktoranden,

Nebentätigkeit für Referendare

ca. 280

Als Sozietät mit einem Full-Service-Ansatz bieten wir eine Vielzahl an Entfaltungsmöglichkeiten.

Interessante und anspruchsvolle Mandate mit internationalem

Bezug und Mandantenkontakt von Anfang an stehen dabei im Mittelpunkt. Dabei

werden Sie stets von einem persönlichen Mentor und einem individuellen Fortbildungsprogramm

begleitet.

ca. 80–100

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Link zum JuS-Kanzleiprofil

fachlich durch Prädikatsexamen und gute Englischkenntnisse, persönlich durch

Leistungsbereitschaft, Teamorientierung und unternehmerisches Denken überzeugen.

Die Karrieremöglichkeiten sind so vielfältig wie die bei uns arbeitenden Persönlichkeiten.

Mit den Positionen Counsel, Associated Partner und Equity Partner

bieten wir zu jedem individuellen Lebensentwurf das passende Karriereziel.

Welchen Weg Sie auch wählen, wir unterstützen Sie durch gezielte Förderung.

80.000–100.000 €/Jahr

Mareile Paske, Human Resources Coordinator

Lennéstraße 7, 10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30 20360-2963

E-Mail: mareile.paske@cms-hs.com

online

www.cms-hs.com

www.beck-stellenmarkt.de

www.JuS.de

126 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Mit den Besten. Für die Besten.

Rechtsanwälte (m/w) Referendare (m/w) Praktikanten (m/w)

Qualität und Klasse zeichnen nicht nur unsere Juristinnen und Juristen aus. Auch unsere

Mandanten gehören zu den Besten ihrer Bereiche. Ihre Ansprüche sind ebenso hoch

wie individuell. Darum schaffen wir ein vielfältiges Angebot an Fachbereichen und

Persönlichkeiten und bieten Ihnen exzellente Mandate, internationale Projekte und ein

kollegiales Miteinander.

Wenn Sie für Ihr Talent das ganz besondere Umfeld suchen,

sollten wir uns unterhalten.

Mareile Paske, T +49 30 20360 2963, E mareile.paske@cms-hs.com

Berlin | Brüssel | Dresden | Düsseldorf | Frankfurt / Main | Hamburg | Köln | Leipzig | Moskau | München | Shanghai | Stuttgart

w w w.cms - hs .com /career


Debevoise & Plimpton LLP

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Frankfurt am Main

New York, Washington, D.C., London, Paris, Moskau, Hongkong, Shanghai

M&A/Private Equity, Bank- und Finanzrecht, Kapitalmarktrecht, Kartellund

Wettbewerbsrecht, Compliance, Corporate Governance und Corporate

Defence

weltweit über 650, davon 15 in Deutschland

weltweit 142, davon 2 in Deutschland

Wir bieten Berufseinsteigern bereits früh die Möglichkeit, in internationalen

Teams nahtlos über die Grenzen anspruchsvolle Mandate zu bearbeiten.

Besonderen Wert legen wir auf ein kollegiales Arbeiten und Ihre Aus- und Weiterbildung,

etwa auch in speziellen Seminaren in unseren Büros in New York und

London.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Wir bieten Praktikumsplätze für Studenten in fortgeschrittenen Semestern an.

4–6

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Anwalts- oder Wahlstation, referendariatsbegleitende Tätigkeit, in Einzelfällen

auch im Ausland (New York)

2–3

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen ständig qualifizierte und engagierte Nachwuchsjuristen für die oben

genannten Tätigkeitsschwerpunkte.

2–3

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

höchste Ansprüche an sich und ihre Arbeit stellen. Fachlich sollten Sie sich zudem

durch Prädikatsexamina und exzellente, möglichst durch ein LL.M.-Studium oder

einen vergleichbaren Auslandsaufenthalt nachgewiesene Englischkenntnisse

auszeichnen.

Ziel ist die Ausbildung zu unternehmerisch und wirtschaftlich denkenden

Spitzenjuristen, die in internationalen Top-Teams der Kanzlei wirken können.

Jahresgehalt 105.000 € bei vorherigem Auslandsstudium (LL.M.), sonst 95.000 €,

jeweils zzgl. Bonus

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Stephanie Schuster

Recruitment Coordinator

Taubenstraße 7–9

60313 Frankfurt am Main

E-Mail: ger-recruiting@debevoise.com

Per E-Mail oder per Post

www.debevoise.com

www.beck-stellenmarkt.de

128 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Start with a great blueprint.

Stephanie Schuster

Recruitment Coordinator

Taubenstraße 7-9

60313 Frankfurt am Main

ger-recruiting@debevoise.comecruiting@debevoise.com

New York

Washington, D.C.

London

Paris

Frankfurt

Moskau

Hongkong

Shanghai

www.debevoise.com

Für unser Büro in Frankfurt suchen wir in den Bereichen

eichen

M&A/Gesellschaftsrecht

Finanz- und Kapitalmarktrecht

Kartellrecht

Compliance und Corporate Defence

engagierte Rechtsanwälte (m/w), Referendare e (m/w) und

Praktikanten (m/w).

Wir bieten herausfordernde, internationale Mandate,

ein kollegiales Umfeld und die Möglichkeit, früh

Verantwortung zu übernehmen.

Create your own blueprint for success.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


Deloitte

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Deloitte ist in Deutschland an 17 Standorten vertreten.

Weltweit finden Sie unsere Büros in 150 Ländern.

Unser breites Dienstleistungsspektrum umfasst Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung,

Consulting und Corporate Finance-Beratung

98 Wirtschaftsprüfer, 416 Steuerberater und 359 WP/StB, davon

102 Volljuristen

268 Partner in Deutschland

Wer bei Deloitte einsteigt, hat beste Karriereaussichten. Als eine der weltweit

führenden Prüfungs- und Beratungsgesellschaften bieten wir spannende

Aufgaben in einem internationalen Umfeld sowie maßgeschneiderte Trainings

zur persönlichen und fachlichenWeiterentwicklung.

Praktika bieten wir bundesweit in allen Unternehmensbereichen das ganze Jahr

hindurch. Die Mindestdauer beträgt 6 Wochen.

Wir bieten jährlich ca. 650 Praktikumsplätze an.

Referendaren bieten wir insbesondere in unserer Steuer- und Rechtsabteilung

die Möglichkeit, ihre Wahlstation zu absolvieren oder eine Nebentätigkeit

auszuüben – selbstverständlich mit einer attraktiven zusätzlichen

Vergütung.

Wir bieten 15–20 Referendarplätze pro Jahr an.

Juristen mit vertieften Kenntnissen im Steuer- und Gesellschaftsrecht

bieten wir zum größten Teil in der Steuerberatung, aber auch in anderen

Bereichen einen attraktiven Berufseinstieg. Sie übernehmen schon früh

Verantwortung, wobei Ihnen erfahrene Kollegen mit Rat und Tat zur Seite

stehen.

ca. 800 AbsolventInnen und 200 erfahrene Professionals

eine systematische und lösungsorientierte Arbeitsweise auszeichnen und im Team

Probleme und Fragestellungen proaktiv angehen.

Bei Deloitte zu arbeiten heißt, sich gezielt weiterentwickeln zu können.

Nutzen Sie die vielfältigen Chancen, und nehmen Sie Ihre Karriere selbst in die

Hand. Das unterstützen wir mit planbaren Karrierestufen und umfangreichen

Weiterbildungsmöglichkeiten.

Unser Vergütungssystem orientiert sich am Markt, am Erfolg des Unternehmens

und vor allem an Ihrer Leistung. Ihr Einsatz lohnt sich für alle und besonders für

Sie persönlich.

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Fragen beantwortet Ihnen gerne das Deloitte Recruiting-Team unter

+49 (0)211 8772-4111

Bitte bewerben Sie sich online über unsere Karriereseite

www.deloitte.com/careers.

www.deloitte.com/careers, www.deloitte.com

www.beck-stellenmarkt.de

130 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Sie begeistern sich

für Steuern?

Wir uns für Sie.

Gute Steuerberatung braucht Kompetenz und Leidenschaft. Wenn Sie das mitbringen,

dann sind Sie bei uns richtig. Ganz gleich, ob Sie als Student/in, Referendar/in oder

(Wirtschafts-) Jurist/in zu uns kommen, wir bieten Ihnen in unserem engagierten

Team viel Raum für Entwicklung, spannende Heraus forderungen und die Übernahme

von Verantwortung in der steuerlichen Beratung national und international tätiger

Unternehmen verschiedener Größen und Rechtsformen.

Sie möchten die Vielseitigkeit der Steuerberatung bei Deloitte entdecken?

Dann bewerben Sie sich auf eine unserer Stellenausschreibungen unter

www.deloitte.com/careers.

Fragen beantwortet Ihnen gerne Ariane Thomä unter +49 (0)211 8772 3697.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Es ist Ihre Zukunft.

Wie weit wollen Sie kommen?

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited, eine „private company limited by guarantee“ (Gesellschaft

mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), und/oder ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen. Jedes dieser

Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig. Eine detaillierte Beschreibung der rechtlichen Struktur

von Deloitte Touche Tohmatsu Limited und ihrer Mitgliedsunternehmen finden Sie auf www.deloitte.com/de/UeberUns.

© 2013 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


DENTONS – Salans FMC SNR Denton

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Berlin: Markgrafenstraße 33, 10117 Berlin

Frankfurt: Platz der Einheit 2, 60327 Frankfurt am Main

Dentons verfügt über 79 Standorte in 52 Ländern mit besonders starker Präsenz in

Europa, Nordamerika, Afrika und dem Nahen Osten

Praxisbereiche in Deutschland: Bank- und Finanzrecht; Kartellrecht;

Restrukturierung & Insolvenz; Gesellschaftsrecht; Arbeitsrecht; IP, Telekommunikation,

Medien & Neue Technologien; Immobilienwirtschaftsrecht; Steuerrecht;

Prozessrecht; Regulierung & Öffentliches Recht.

80

19

Wir bieten Ihnen einen Einblick in büro- und fachübergreifende Projekte einer

international tätigen Großkanzlei sowie ausgezeichnete Entwicklungs- und

Karrierechancen.

Praktika sind auf Anfrage in verschiedenen Praxisgruppen möglich.

Die Praktikumsdauer variiert von 4 Wochen bis 6 Monaten.

Etwa 10 Plätze werden im Jahr an Praktikanten vergeben.

Wir bieten Plätze für die Ausbildung in der Anwalts- und Wahlstation, darüber

hinaus bieten wir die Möglichkeit der Nebentätigkeit für (Warteschleifen-)

Referendare.

Wir bieten etwa 15 Plätze für Referendare.

Berufseinsteiger lernen bei uns schnell das breite Tätigkeitsspektrum eines

Wirtschaftsanwaltes kennen, indem wir sie von Anfang an in die tägliche und

abwechslungsreiche Mandatsarbeit im Wirtschafts- und Steuerrecht integrieren.

Etwa 10–15 Volljuristen für Berlin und Frankfurt.

nicht nur exzellente juristische Fachkenntnisse (zwei Prädikatsexamina) mitbringen

und sich fließend in Englisch ausdrücken können, sondern auch besonderes

Interesse an den wirtschaftlichen Zusammenhängen eines Falls haben, lösungsorientiert

arbeiten, sich als echte Teamplayer verstehen und durch Kreativität und

adäquate kommunikative Fähigkeiten überzeugen.

Berufseinsteiger finden ein interessantes Tätigkeitsspektrum zwischen der Arbeit

in starken, lokal etablierten Büros und der Herausforderung multinationaler

Mandate. Anwälten mit der entsprechenden Beratungskompetenz und ausgeprägtem

Unternehmergeist bietet Dentons einen gut strukturierten Weg zur

Partnerschaft.

Volljuristen erhalten zwischen 75.000,00–85.000,00 €/Jahr plus Bonus.

Berlin: Agneta Lullies

Frankfurt: Mareike Dub

per E-Mail an career-germany@salans.com oder per Post

www.dentons.com

www.beck-stellenmarkt.de

132 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


DENTONS – Salans FMC SNR Denton

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Berlin: Markgrafenstraße 33, 10117 Berlin

Frankfurt: Platz der Einheit 2, 60327 Frankfurt am Main

Dentons verfügt über 79 Standorte in 52 Ländern mit besonders starker Präsenz in

Europa, Nordamerika, Afrika und dem Nahen Osten

Praxisbereiche in Deutschland: Bank- und Finanzrecht; Kartellrecht;

Restrukturierung & Insolvenz; Gesellschaftsrecht; Arbeitsrecht; IP, Telekommunikation,

Medien & Neue Technologien; Immobilienwirtschaftsrecht; Steuerrecht;

Prozessrecht; Regulierung & Öffentliches Recht.

80

19

Wir bieten Ihnen einen Einblick in büro- und fachübergreifende Projekte einer

international tätigen Großkanzlei sowie ausgezeichnete Entwicklungs- und

Karrierechancen.

Praktika sind auf Anfrage in verschiedenen Praxisgruppen möglich.

Die Praktikumsdauer variiert von 4 Wochen bis 6 Monaten.

Etwa 10 Plätze werden im Jahr an Praktikanten vergeben.

Wir bieten Plätze für die Ausbildung in der Anwalts- und Wahlstation, darüber

hinaus bieten wir die Möglichkeit der Nebentätigkeit für (Warteschleifen-)

Referendare.

Wir bieten etwa 15 Plätze für Referendare.

Berufseinsteiger lernen bei uns schnell das breite Tätigkeitsspektrum eines

Wirtschaftsanwaltes kennen, indem wir sie von Anfang an in die tägliche und

abwechslungsreiche Mandatsarbeit im Wirtschafts- und Steuerrecht integrieren.

Etwa 10–15 Volljuristen für Berlin und Frankfurt.

nicht nur exzellente juristische Fachkenntnisse (zwei Prädikatsexamina) mitbringen

und sich fließend in Englisch ausdrücken können, sondern auch besonderes

Interesse an den wirtschaftlichen Zusammenhängen eines Falls haben, lösungsorientiert

arbeiten, sich als echte Teamplayer verstehen und durch Kreativität und

adäquate kommunikative Fähigkeiten überzeugen.

Berufseinsteiger finden ein interessantes Tätigkeitsspektrum zwischen der Arbeit

in starken, lokal etablierten Büros und der Herausforderung multinationaler

Mandate. Anwälten mit der entsprechenden Beratungskompetenz und ausgeprägtem

Unternehmergeist bietet Dentons einen gut strukturierten Weg zur

Partnerschaft.

Volljuristen erhalten zwischen 75.000,00–85.000,00 €/Jahr plus Bonus.

Berlin: Agneta Lullies

Frankfurt: Mareike Dub

per E-Mail an career-germany@salans.com oder per Post

www.dentons.com

www.beck-stellenmarkt.de

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Deutsche Bundesbank

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkt

Anzahl der Mitarbeiter

davon in der Rechtsabteilung

Warum wir?

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

juristische Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage des Unternehmens

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Frankfurt am Main (Zentrale)

Ein Auslandseinsatz (z.B. in Brüssel) von bis zu drei Jahren ist möglich.

Die Deutsche Bundesbank ist eine der größten Zentralbanken weltweit. Gemeinsam

mit unseren europäischen Partnern gestalten wir die Geldpolitik im Euroraum

und engagieren uns für stabile Finanz- und Zahlungssysteme. In zahlreichen europäischen

und internationalen Gremien beschäftigen wir uns mit der internationalen

Wirtschafts- und Währungspolitik. Als «Bank der Banken» stellen wir Kreditinstituten

Zentralbankgeld zur Verfügung, bringen Euro banknoten und -münzen

in Umlauf und sorgen für die reibungslose Abwicklung des Zahlungsverkehrs im

Inland und mit dem Ausland. Neben dem Management der deutschen Währungsreserven

sind wir in der Bankenaufsicht aktiv.

Rund 10.000 Mitarbeiter

Ca. 50, außerdem ca. 50 Juristinnen und Juristen in den Fachabteilungen

Wir bieten Ihnen einzigartige Aufgaben und die Sicherheit des öffentlichen

Dienstes zu fairen Konditionen. Zudem begleiten wir Sie in Ihrer Karriere durch

Personalentwicklungsprogramme sowie durch individuelle Fortbildung.

Das eigenständige Bundesbank-Referendariat (18 Monate) ermöglicht Ihnen

den Einstieg in die Beamtenlaufbahn des höheren Bankdiensts. Bereits nach dem

ersten Staatsexamen können Sie in diesem Programm die verschiedenen Tätigkeitsfelder

unseres Hauses kennenlernen. Nach der Prüfung erfolgt in der Regel die

Übernahme im Beamtenverhältnis.

Ca. fünf für Jurist(inn)en im Bundesbank-Referendariat

Neben dem Bundesbank-Referendariat für (Wirtschafts-)Juristinnen und Juristen

mit dem ersten Staatsexamen als strukturiertes Einstiegsprogramm bieten wir für

Volljuristinnen und -juristen den Direkteinstieg in die Zentralbank (insbesondere

in die Rechtsabteilung und die Bankenaufsicht).

Nach Bedarf

gutes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge mitbringen und mit Engagement

unsere Aufgaben voranbringen. Für den Direkteinstieg in unsere Rechtsabteilung

haben Sie das erste und zweite Staatsexamen mit Prädikat abgeschlossen.

Nach dem Bundesbank-Referendariat entscheiden Sie sich für ein Fachgebiet,

in dem Sie sich zum Spezialisten oder aber auch zur Führungskraft entwickeln

können. Weitere berufliche Perspektiven finden Sie in unserem internen Stellenmarkt.

Im Bundesbank-Referendariat ca. 22.000 € netto, nach Abschluss A 13 mit Bankzulage

(ca. 36.000 € netto). Bei Direkteinstieg abhängig von der Berufserfahrung.

Bitte bewerben Sie sich über die Jobbörse auf unserer Karriereseite

www.bundesbank.de/karriere. In den Ausschreibungen finden Sie Kontaktpersonen

für Fragen zur Stelle oder zur Bewerbung.

online

www.bundesbank.de

www.beck-stellenmarkt.de

134 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Deutsche Bundesbank

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkt

Anzahl der Mitarbeiter

davon in der Rechtsabteilung

Warum wir?

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

juristische Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage des Unternehmens

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Frankfurt am Main (Zentrale)

Ein Auslandseinsatz (z.B. in Brüssel) von bis zu drei Jahren ist möglich.

Die Deutsche Bundesbank ist eine der größten Zentralbanken weltweit. Gemeinsam

mit unseren europäischen Partnern gestalten wir die Geldpolitik im Euroraum

und engagieren uns für stabile Finanz- und Zahlungssysteme. In zahlreichen europäischen

und internationalen Gremien beschäftigen wir uns mit der internationalen

Wirtschafts- und Währungspolitik. Als «Bank der Banken» stellen wir Kreditinstituten

Zentralbankgeld zur Verfügung, bringen Euro banknoten und -münzen

in Umlauf und sorgen für die reibungslose Abwicklung des Zahlungsverkehrs im

Inland und mit dem Ausland. Neben dem Management der deutschen Währungsreserven

sind wir in der Bankenaufsicht aktiv.

Rund 10.000 Mitarbeiter

Ca. 50, außerdem ca. 50 Juristinnen und Juristen in den Fachabteilungen

Wir bieten Ihnen einzigartige Aufgaben und die Sicherheit des öffentlichen

Dienstes zu fairen Konditionen. Zudem begleiten wir Sie in Ihrer Karriere durch

Personalentwicklungsprogramme sowie durch individuelle Fortbildung.

Das eigenständige Bundesbank-Referendariat (18 Monate) ermöglicht Ihnen

den Einstieg in die Beamtenlaufbahn des höheren Bankdiensts. Bereits nach dem

ersten Staatsexamen können Sie in diesem Programm die verschiedenen Tätigkeitsfelder

unseres Hauses kennenlernen. Nach der Prüfung erfolgt in der Regel die

Übernahme im Beamtenverhältnis.

Ca. fünf für Jurist(inn)en im Bundesbank-Referendariat

Neben dem Bundesbank-Referendariat für (Wirtschafts-)Juristinnen und Juristen

mit dem ersten Staatsexamen als strukturiertes Einstiegsprogramm bieten wir für

Volljuristinnen und -juristen den Direkteinstieg in die Zentralbank (insbesondere

in die Rechtsabteilung und die Bankenaufsicht).

Nach Bedarf

gutes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge mitbringen und mit Engagement

unsere Aufgaben voranbringen. Für den Direkteinstieg in unsere Rechtsabteilung

haben Sie das erste und zweite Staatsexamen mit Prädikat abgeschlossen.

Nach dem Bundesbank-Referendariat entscheiden Sie sich für ein Fachgebiet,

in dem Sie sich zum Spezialisten oder aber auch zur Führungskraft entwickeln

können. Weitere berufliche Perspektiven finden Sie in unserem internen Stellenmarkt.

Im Bundesbank-Referendariat ca. 22.000 € netto, nach Abschluss A 13 mit Bankzulage

(ca. 36.000 € netto). Bei Direkteinstieg abhängig von der Berufserfahrung.

Bitte bewerben Sie sich über die Jobbörse auf unserer Karriereseite

www.bundesbank.de/karriere. In den Ausschreibungen finden Sie Kontaktpersonen

für Fragen zur Stelle oder zur Bewerbung.

online

www.bundesbank.de

www.beck-stellenmarkt.de

134 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


DLA Piper UK LLP

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

In Deutschland sind wir an den Standorten Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg,

Köln und München vertreten.

Weltweit sind wir an 77 Standorten in 32 Ländern vertreten.

Arbeitsrecht, Bank- und Finanzierungsrecht, Energiewirtschaftsrecht, Financial

Services, Geistiges Eigentum, Gesellschaftsrecht/M&A, Handelsrecht- und

Vertriebsrecht, Hospitality & Leisure, Immobilienwirtschaftsrecht, Informationstechnologie/Telekommunikation,

Infrastruktur, Kartellrecht, Life Sciences,

Medien & Sport, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Outsourcing- und IT Projekte,

PPP/Privatisierung, Private Equity, Prozessführung und Schiedsverfahren,

Regulatory und Government Affairs, Restrukturierung und Insolvenzrecht,

Safety, Health und Environment, Steuerrecht, Technology, Transport, Vergaberecht,

Versicherungs- und Rückversicherungsrecht, Wirtschaftsstrafrecht

mehr als 4.200 Anwälte weltweit

mehr als 1.400 Partner weltweit

DLA Piper kombiniert eine nationale Fokussierung mit einer globalen Vision. Die

Vielfältigkeit unserer Mitarbeiter ist dabei eine unserer entscheidenden Stärken.

Wir bieten an allen unseren Standorten Praktikumsplätze an

ca. 20

Ausbildung in der Anwalts-/Wahlstation, Teilzeitbeschäftigungen für Doktoranden/wissenschaftliche

Mitarbeiter, Nebentätigkeit für Referendare

ca. 40

Experience the international Flavour of our Business. Wir sind überall dort, wo

unsere Mandanten sind. DLA Piper fordert Leistung und fördert die individuelle

Bereitschaft zur Weiterentwicklung. Unser System der beruflichen Entwicklung

basiert auf dem Engagement jedes Einzelnen.

ca. 40

zwei Prädikatsexamina vorzuweisen haben. Im Ausland erworbene Abschlüsse

wie einen LL.M. oder Doktortitel begrüßen wir, sie werden aber von uns nicht

vorausgesetzt. Exzellente Englichkenntnisse sind aufgrund unserer internationalen

Ausrichtung unerlässlich. Durch unser internes Secondment-Programm ermöglichen

wir unseren Anwälten nach einigen Jahren der Ausbildung einen Auslandsaufenthalt

an einem unserer Standorte oder ein Inhouse Secondment bei einem

unserer Mandanten.

Vom Associate zum Partner. Bei uns gelebte Realität.

ab 85.000 €/Jahr

DLA Piper UK LLP, Frau Astrid Anacker, HR Manager

Hohenzollernring 72, 50672 Köln

E-Mail: TalentManagement@dlapiper.com, Telefon: +49 (0)221 277277-0

per E-Mail

www.dlapipercareers.de

www.beck-stellenmarkt.de

136 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


EXPERIENCE THE

INTERNATIONAL

FLAVOUR OF OUR BUSINESS

Internationale Zusammenarbeit ist bei DLA Piper Anspruch und gelebte Realität.

Mit mehr als 4.200 Anwälten in über 30 Ländern in Asien, Australien, Europa, dem Nahen Osten,

Lateinamerika und den USA berät DLA Piper Mandanten umfassend in allen Fragen des nationalen

und internationalen Wirtschaftsrechts. In Deutschland sind wir an den Standorten Berlin, Frankfurt

am Main, Hamburg, Köln und München mit rund 160 Anwälten vertreten.

Juristisches Können allein ist uns aber nicht genug. Wir suchen Menschen,

die zu DLA Piper passen.

Für unsere Standorte in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München suchen wir

engagierte Berufseinsteiger (m/w), Referendare (m/w)

und Praktikanten (m/w).

Auf den Geschmack gekommen?

Dann bewerben Sie sich bei einer der weltweit führenden Wirtschaftskanzleien.

www.dlapipercareers.de

DLA Piper UK LLP ist Teil von DLA Piper, einer weltweit tätigen Anwaltskanzlei, die durch eigenständige Rechtsträger agiert.

Weitere Informationen über diese Rechtsträger finden Sie unter www.dlapiper.com.

Copyright © 2013 DLA Piper. All rights reserved.


Ebner Stolz Mönning Bachem

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Berlin, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Kiel, Köln,

Leipzig, München, Reutlingen, Siegen, Solingen, Stuttgart

Ebner Stolz Mönning Bachem ist eingebunden im international weltweit

agierenden Netzwerk Nexia International. Zu Nexia International gehören

590 Partnerfirmen in 105 Ländern.

Gesellschaftsrecht einschließlich Aktienrecht, Umstrukturierungen und Transaktionsberatung,

Unternehmensfinanzierung (Corporate Finance) einschließlich

Kapitalmarktrecht, Unternehmensnachfolge einschließlich Erb- und Stiftungsrecht,

Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Insolvenzrecht und Sanierung, Steuerrecht

und Steuerstrafrecht, Wettbewerbsrecht, (Marken-)Lizenz- und Vertriebsverträge

sowie gewerblicher Rechtsschutz, IT-, eCommerce- und Datenschutzrecht,

Kartellrecht

ca. 370 (Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater)

ca. 100

Wir bieten unseren Rechtsanwälten die Mitarbeit in einer stark gewachsenen

multidisziplinären Beratungsgesellschaft. Dabei ermöglichen wir Neueinsteigern

die Teilnahme an unseren internen Schulungsprogrammen und begleiten sie,

wenn gewünscht, auf dem Weg zu weiteren Berufsexamina. Die Mitarbeit in

unserer Gesellschaft eröffnet die Möglichkeit schnell eigenverantwortlich Projekte

durchzuführen und einen vielseitigen Arbeitsalltag in der Zusammenarbeit

mit anderen Berufsfeldern wie Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Unternehmensberatern.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

laufend, Stellenausschreibungen finden Sie auf unserer Internetseite

ca. 10

laufend, Stellenausschreibungen finden Sie auf unserer Internetseite

ca. 8

laufend, Stellenausschreibungen finden Sie auf unserer Internetseite

ca. 13

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

ihre überdurchschnittlichen juristischen Kenntnisse mindestens durch ein Prädikatsexamen

belegt haben. Nachgewiesene gute Englischkenntnisse, einschlägige

Vorkenntnisse (z. B. als Diplom-Finanzwirt/in; Diplom-Rechtspfleger/in) sowie

eine Promotion werden von uns begrüßt.

Senior Associate nach 3–4 Jahren

Partner nach 6–8 Jahren

Individuelle Vereinbarung nach Qualifikation.

Ansprechpartner für die Standorte finden Sie auf unserer Internetseite

gerne über unser Online-Bewerbungstool auf unserer Internetseite

www.ebnerstolz.de

www.beck-stellenmarkt.de

138 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Teamplayer gesucht

Ebner Stolz Mönning Bachem

Wir vereinen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung und Unternehmensberatung unter einem Dach und

suchen für unsere weit überdurchschnittlich wachsende multidisziplinäre Beratungsgesellschaft qualifizierte

Rechtsanwälte (m/w) und Referendare (m/w)

für die Bereiche M&A und Gesellschaftsrecht, Aktien- und Kapitalmarktrecht, Restrukturierung, Arbeitsrecht,

Immobilienrecht und Steuerrecht.

Ihre überdurchschnittlichen juristischen Kenntnisse sollten Sie durch ein Prädikatsexamen belegt haben. Einschlägige Vorkenntnisse

(z.B. Diplom-Finanzwirt/in oder Diplom-Rechtspfleger/in), nachgewiesene gute Englischkenntnisse sowie eine

Promotion werden von uns begrüßt.

Sie starten Ihre ausschließlich beratende Tätigkeit in einem hoch qualifizierten Team. Unsere Stärke ist die multidisziplinäre

Beratung von anspruchsvollen Unternehmen des Mittelstands. Hohe Kreativität, fachliches Können und ein enger Austausch

mit Kollegen aus den anderen Disziplinen prägen unsere Arbeit und Ihre berufliche Entwicklung, die wir intensiv fördern. Mit

über 100 Partnern und insgesamt über 1.000 Mitarbeitern gehören wir zu den Marktführern unter den multidisziplinären

Beratungsgesellschaften in Deutschland. Wir wachsen überdurchschnittlich und bieten beste berufliche Perspektiven.

Berlin I Bonn I Bremen I Düsseldorf I Frankfurt I Hamburg I Hannover I Kiel I Köln I Leipzig München I Reutlingen I Siegen I Solingen I Stuttgart


Ernst & Young

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

An 22 Standorten, davon Ernst & Young Law an 11 Standorten

in 140 Ländern, davon Ernst & Young Law in 20 Ländern

Ernst & Young GmbH: Assurance Services, Advisory Services, Financial Services,

Transaction Advisory Services, Tax Services

Ernst & Young Law: Arbeits- und Sozialrecht, Banking & Finance, Compliance,

Datenschutz, Gesellschafts und- Kapitalmarktrecht, Handels- und Vertriebsrecht,

IP/IT, Immobilienrecht, Mergers & Acquisitions, Öffentliches Wirtschaftsrecht,

Restrukturierung sowie Unternehmensnachfolge

über 7.000 in Deutschland und 167.000 weltweit

ca. 400

Wir bieten Ihnen eine multidisziplinäre Zusammenarbeit in einem internationalen

Beratungsunternehmen, direkten Mandantenkontakt, attraktive Aufgaben und

umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Mit vielen Chancen im In- und

Ausland.

Theorie ist gut. Praxis auch. Von Beginn an sind Sie ein wertvolles Teammitglied

und arbeiten an verantwortungsvollen Projekten. Wir teilen gerne unsere Erfahrungen

mit Ihnen.

ca. 50 Praktikumsplätze für Juristen

Lernen Sie im Rahmen Ihrer Anwalts- oder Wahlstation bei Ernst & Young Law

unsere dynamisch wachsende Rechtsanwaltsgesellschaft oder im Rahmen

Ihrer Wahlstation in der Steuerberatung die Praxis eines weltweit führenden

Beratungsunternehmens kennen.

ca. 30

Ob als Berufseinsteiger oder mit Berufserfahrung – Ernst & Young unterstützt

Sie in Ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung, Ihre Talente auszuloten

und das Potenzial, das in Ihnen steckt, zu entfalten. So können Sie mit Ihren

Aufgaben wachsen, die so anspruchsvoll und vielfältig sind wie Sie selbst.

ca. 60 Volljuristen

Berufseinsteiger sind oder bereits über Berufserfahrung verfügen, einen

ausgezeichneten Abschluss mitbringen und verhandlungssichere Englisch-

Kenntnisse haben.

Durch exzellente Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten entwickeln Sie Ihre

Fach- und Führungskompetenzen und knüpfen bei uns ein professionelles Netzwerk,

von dem Sie ein Leben lang profitieren werden.

Marktüblich, abhängig von Ihrer Qualifikation

Recruitment-Center

Telefon: +49 (0)6196 99610005

E-Mail: karriere@de.ey.com

Online-Bewerbung über unser Bewerbungsportal

www.de.ey.com/karriere; www.de.ey.com/karriere-law

www.beck-stellenmarkt.de

140 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Wachsen Sie mit uns:

als Rechtsanwalt (w/m),

Referendar (w/m) oder

Praktikant (w/m)

Ernst & Young:

More than a career.

Erstklassige Rechtsberatung.

International vernetzt. Bei

Ernst & Young Law arbeiten

Sie weltweit in multidisziplinären

Teams. Gestalten Sie

Ihre Karriere in einem unserer

Beratungsschwerpunkte Arbeitsrecht,

Banking & Finance,

Corporate/M&A, IP/IT sowie

Immobilienrecht. Informieren

Sie sich jetzt, wie Sie bei uns

durchstarten können:

www.de.ey.com/karriere-law

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Der Name Ernst & Young bezieht sich auf alle deutschen Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited,

einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht.


ESCHE SCHÜMANN COMMICHAU

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Hamburg

Hamburg

Tätigkeitsschwerpunkte

Gesellschaftsrecht, Mergers & Acquisitions, Steuerrecht, Arbeitsrecht, Handelsrecht,

Immobilienrecht, Kartellrecht, Patentrecht, Wettbewerbsrecht, Wirtschaftsprüfung,

Steuerberatung

Anzahl der Berufsträger

52

Anzahl der Partner

36

Warum wir?

Wir ermöglichen Ihnen von Beginn an die Mitarbeit an interessanten Aufgaben im

persönlichen Kontakt mit Partnern der Sozietät und häufig direktem Mandantenkontakt.

Die interne Aus- und Weiterbildung ist für uns selbstverständlich.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

ganzjährige Vergabe 1–4 Monate

3–5

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

ganzjährige Vergabe 3–6 Monate

10–12

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen für unsere sämtlichen Geschäftsbereiche nach Bedarf.

5–10

Wir suchen Persönlichkeiten, die

über Prädikatsexamen, vorzugsweise Promotion und/oder Auslandsabschluss und

sehr gute englische Sprachkenntnisse verfügen.

Ihre Karriereaussichten

Wir sind daran interessiert, erfolgreiche Referendare und Referendarinnen als

Nachwuchskräfte zu gewinnen.

Einstiegsgehalt

keine Angabe

Kontakt für Bewerbungen

Renate Curth

Am Sandtorkai 44

20457 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 36805-135

E-Mail: bewerbung@esche.de

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

schriftlich oder per E-Mail

www.esche.de

www.beck-stellenmarkt.de

142 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Mit etwa 190 Partnern und Mitarbeitern, davon rund 90 Rechtsanwälte,

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, sind wir eine der führenden deutschen

Sozietäten mit Sitz in Hamburg.

Wir suchen



Wir ermöglichen Ihnen von Beginn an die Mitarbeit an interessanten Aufgaben. Dabei arbeiten

Sie im persönlichen Kontakt mit Partnern der Sozietät zusammen und haben häufi g direkten

Mandantenkontakt. Unser multidisziplinärer Beratungsansatz ermöglicht Ihnen besondere Einblicke

in die Komplexität der Betreuung wirtschaftsrechtlicher Mandate.

Sie sollten das 1. juristische Staatsexamen mit mindestens vollbefriedigend bestanden haben,

über ein ausgeprägtes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge verfügen und Freude an

der vertieften Bearbeitung von Aufgaben in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht haben. Gute,

möglichst im Ausland vertiefte Englisch-Kenntnisse sind erwünscht.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen,

die Sie bitte an Frau Renate Curth senden. e bewerbung@esche.de

ESCHE SCHÜMANN COMMICHAU

Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater

Partnerschaftsgesellschaft

Am Sandtorkai 44 | 20457 Hamburg

Renate Curth | Personalleiterin

Tel +49 (0)40 36805-135

Fax +49 (0)40 36805-333

bewerbung@esche.de | www.esche.de


Flick Gocke Schaumburg

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Bonn, Berlin, Frankfurt am Main, München

Repräsentanzen in Wien und Zürich

deutsches und internationales Steuerrecht, Gesellschaftsrecht/M&A, Arbeitsrecht,

Nachfolge/Vermögen/Stiftungen, Bilanzrecht, Steuer- und Wirtschaftsstrafrecht

rund 250, darunter 130 Anwälte

85

In einem persönlich geprägtem Arbeitsumfeld haben Sie vom ersten Tag an die

Möglichkeit, an hochkarätigen, außergewöhnlichen Mandaten mitzuarbeiten.

Wir bieten Ihnen vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten im Rahmen unserer FGS

Academy und unterstützen Sie aktiv bei der Vorbereitung auf weitere Berufsexamina

sowie bei der Erlangung von Fachanwaltstiteln. Zudem fördern wir das

wissenschaftliche Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in

Form von Veröffentlichungen und Vorträgen.

grundsätzlich jederzeit möglich, sinnvoll i.d.R. ab dem 5. Semester

15–20

Ausbildung im Rahmen der Anwalts-/Wahlstation; zudem Nebentätigkeiten für

Referendare und Doktoranden

30–40

Wir suchen laufend Berufseinsteiger/innen, die sich gerne in der interdisziplinären

Zusammenarbeit mit Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern zu einer selbstständigen

Beraterpersönlichkeit entwickeln möchten.

20–30 Volljuristen

ihr rechtswissenschaftliches Studium mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossen

haben und idealerweise über Zusatzqualifikationen wie Promotion

und/oder LL.M. verfügen. Sie denken unternehmerisch, arbeiten gerne im Team

und stellen hohe Ansprüche an Ihre Leistungen. Zudem sollten Sie Interesse an

wissenschaftlichem Arbeiten mitbringen und dies in Publikationen und Vorträgen

zum Ausdruck bringen.

Wir bieten eine klare Partnerperspektive: Jeder Mitarbeiterin und jedem

Mitarbeiter im fachlichen Bereich steht bei entsprechendem fachlichen und

persönlichen Engagement grundsätzlich der Weg in die Partnerschaft

offen.

nach individueller Vereinbarung

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Silvia Gondorf

Johanna-Kinkel-Straße 2–4, 53175 Bonn

Telefon: +49 (0)228 9594-0

per E-Mail an karriere@fgs.de

www.fgs.de/karriere

www.beck-stellenmarkt.de

144 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Erleben Sie unseren Kosmos

Wir sind Marktführer im Steuerrecht. Auch in weiteren besonders unternehmensrelevanten Disziplinen zählen unsere

Berater zu den Besten. Was unsere Arbeitsweise besonders auszeichnet? – das echte interdisziplinäre Miteinander von

Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern. Mit Kreativität, Judiz und ökonomischem Sachverstand entwickeln

wir gemeinsam Antworten auf Fragen von meist hoher wirtschaftlicher Bedeutung.

An allen unseren Standorten bieten wir hochqualifizierten Berufseinsteigern, Referendaren und Praktikanten (m/w)

regelmäßig attraktive Einstiegsmöglichkeiten.

Wenn Sie genau wie wir höchste Ansprüche an die Qualität Ihrer Arbeit stellen und sich in einem partnerschaftlich geprägten

Umfeld entsprechend Ihren persönlichen Stärken entfalten möchten, dann sollten wir uns kennenlernen.

Lesen Sie mehr unter www.fgs.de/karriere oder schreiben Sie an karriere@fgs.de.

Mehr wissen. Mehr wollen. Mehr erreichen.


FPS Rechtsanwälte & Notare

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg

FPS ist Mitglied des internationalen Netzwerks Geneva Group International

Tätigkeitsschwerpunkte

Als eine führende deutsche Wirtschaftskanzlei beraten wir renommierte in- und

ausländische Mandanten in allen Bereichen des Wirtschaftsrechts.

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

128 Rechtsanwälte (m/w)

54 Equity Partner (m/w)

Warum wir?

Ausgesprochen kollegiale Arbeitsatmosphäre, frühe Einbindung in interessante

und anspruchsvolle Mandate, flache Hierarchie sowie ein hochprofessionelles

Umfeld.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Individuell, nach Rücksprache.

Ca. 15 Praktikumsplätze

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Praxisnahes und examensrelevantes Ausbildungsprogramm «FPS Young

Professionals», Mentorensystem, Teilzeitbeschäftigung möglich.

Ca. 45 Referendarplätze in der Anwalts- und Wahlstation

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Frühe Einbindung in anspruchsvolle nationale und internationale Mandate,

Möglichkeit/Erwartung zur Weiterbildung und Spezialisierung sowie eine

realistische Partnerperspektive.

Ca. 15 Volljuristen (m/w)

Wir suchen Persönlichkeiten, die

die Kompetenz und den Willen haben, einmal Partner unserer Sozietät zu werden,

und als starke Beraterpersönlichkeiten in der Lage sind, den Mandanten kreativ

und zielführend zu helfen.

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Profunde Ausbildung zur Beraterpersönlichkeit, konkrete Partneraussichten.

Qualifikationsabhängig, ca. 70.000 €

Kontakt für Bewerbungen

Berlin: RA Christian Rahns: E-Mail: rahns@fps-law.de;

Düsseldorf: RA Dr. Peter C. Reszel: E-Mail: reszel@fps-law.de;

Frankfurt am Main: RA Prof. Dr. Stefan Reinhart: E-Mail: reinhart@fps-law.de;

Hamburg: RA Dr. Frank Hagemann: E-Mail: hagemann@fps-law

Bevorzugte Form der Bewerbung

E-Mail

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

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146 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


… sagt unsere Werbeagentur.

Wir sind der Meinung, dass unsere Kompetenz und unser Know-how zählt.

Am besten Sie lassen sich in einem persönlichen Gespräch mit einem

unserer Partner überzeugen.

Wir freuen uns auf Sie.

betr. stellenanzeige

datum 22.02.2013/14.00 uhr

Was soll das denn???

Bitte ersetzen durch:

Referendare und

Berufseinsteiger

(M/W) gesucht

FPS Rechtsanwälte & Notare

Wirtschaft und Recht. Connected. Wir wissen, dass unsere Mitarbeiter für

unseren Erfolg ausschlaggebend sind.

Ein hohes Maß an persönlicher Freiheit

sowie eine angemessene Balance zwischen

berufl ichem Engagement und privater

Lebensgestaltung sind Basis unseres nachhaltigen

Erfolgs. Wenn Sie Freude daran

haben, innerhalb eines engagierten Teams

auf hohem juristischem Niveau zu

arbeiten, freuen wir uns über Ihre

aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen.

sorry Chef,

Druckunterlagenschluss

war um 12 uhr.

die Anzeige ist

schon draußen …

www.fps-law.de

Berlin

Kurfürstendamm 220

10719 Berlin

Telefon: +49 (0)30 885 92 70

E-Mail: berlin@fps-law.de

Düsseldorf

Königsallee 60 C (KÖ-Höfe)

40212 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 30 20 15 0

E-Mail: duesseldorf@fps-law.de

Frankfurt

Eschersheimer Landstraße 25–27

60322 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 959 57 0

E-Mail: frankfurt@fps-law.de

Hamburg

Große Theaterstraße 42

20354 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 37 89 01 0

E-Mail: hamburg@fps-law.de


Freshfields Bruckhaus Deringer LLP

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München

Abu Dhabi, Amsterdam, Bahrain, Barcelona, Beijing, Brüssel, Dubai, Hanoi,

Ho Chi Minh City, Hongkong, London, Madrid, Mailand, Moskau, New York,

Paris, Rom, Shanghai, Singapur, Tokio, Washington D.C., Wien

Arbeitsrecht, Bank- und Finanzrecht, Geistiges Eigentum und Informationstechnologie,

Gesellschaftsrecht/M&A, Immobilienwirtschaftsrecht, Kartellrecht

und Außenhandel, Konfliktlösung, Öffentliches Wirtschaftsrecht, Steuerrecht

ca. 2.000

ca. 440

Es braucht mehr als ein hohes Einstiegsgehalt, um Sie von einer Kanzlei zu überzeugen.

Sie suchen das Besondere – wir auch. Daher bieten wir hochqualifizierten

Rechtsanwältinnen und -anwälten eine einzigartige Kombination fachlicher und

persönlicher Karriereperspektiven, die in ihrer Summe weit mehr sind als nur ein

Berufseinstieg.

fünfwöchiges Frühjahrs- und Sommerpraktikum für Studenten ab dem

5. Semester

ca. 75

Anwalts-/Wahlstation, stations-/promotionsbegleitende Tätigkeit

ca. 250

Wir bieten eine spannende und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem internationalen

Team außergewöhnlich kompetenter und engagierter Anwältinnen und

Anwälte.

ca. 100

… direkt in den Anwaltsberuf einsteigen möchten. Bei uns gibt es viel Raum für

eigenverantwortliche Tätigkeit und persönliche Gestaltung. Statt in Hierarchien zu

denken, setzen wir auf eine kollegiale Arbeitsatmosphäre, die motiviert und in der

es Spaß macht, seinen Teil beizutragen.

Nach etwa fünf Jahren ‹Principal Associate›-Status möglich, ab dem sechsten Jahr

Entscheidung über die Aufnahme in die Partnerschaft; daneben ‹Counsel›-Status

als herausgehobene Position mit Mandats- und Teamverantwortung

100.000 €/Jahr

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Hedi Ruth Osenberg

Head of Human Resources Marketing & Recruitment

Hohe Bleichen 7, 20354 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 36906376

E-Mail: hedi.osenberg@freshfields.com

Aussagekräftige Bewerbungen sind in jeder Form willkommen.

www.stepintothecircle.com

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148 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Gibson, Dunn & Crutcher LLP

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

München

Brüssel, Dallas, Denver, Dubai, Hong Kong, London, Los Angeles,

New York, Orange County, Palo Alto, Paris, San Francisco, Sao Paulo, Singapur,

Washington D.C.

Tätigkeitsschwerpunkte

Antitrust/Competition, Compliance, Corporate/M&A/Private Equity,

Employment, Financing/Restructuring, Intellectual Property, Real Estate,

Tax

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Mehr als 1.000 weltweit

Mehr als 300

Warum wir?

Ein hoher Qualitätsanspruch in der Erarbeitung individueller Lösungen,

umfassender Service, persönliche Betreuung unserer Mandanten und

Leistungsbereitschaft im Team sind über alle regionalen Grenzen hinweg

unsere Stärken.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Ganzjährige Vergabe von Praktika mit einer Mindestdauer von einem Monat

3–5

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Ganzjährige Vergabe von Referendar-Stagen

3–5

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir haben ein kontinuierliches Interesse an Persönlichkeiten mit den juristischen

Schwerpunkten: Corporate/M&A/Private Equity, Compliance, transaktionsbezogenes

Immobilienrecht, Antitrust/Competition

3–5

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

… in erster Linie zu uns passen. Neugierig, ambitioniert, weltoffen, mit sicherem

Englisch und Teamgeist.

Wir setzen auf organisches, internes Wachstum. Die direkte Zusammenarbeit mit

einem Partner an komplexen, internationalen Mandaten bietet optimale Voraussetzungen

für individuelle Förderung und Karriereentwicklung.

100.000 €/Jahr

Kontakt für Bewerbungen

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Dr. Christian Schmidt

Widenmayerstraße 10

80538 München

E-Mail: bewerbungen@gibsondunn.com

www.gibsondunn.com

www.beck-stellenmarkt.de

150 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Our standards are uncompromising,

just as they have been since 1890.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Gibson, Dunn & Crutcher LLP

Dr. Christian Schmidt

Widenmayerstraße 10

80538 München

bewerbungen@gibsondunn.com

www.gibsondunn.com

Beijing • Brussels • Century City • Dallas • Denver • Dubai • Hong Kong • London • Los Angeles • Munich

New York • Orange County • Palo Alto • Paris • San Francisco • São Paulo • Singapore • Washington, D.C.


Glade Michel Wirtz –

Corporate & Competition

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Link zum JuS-Kanzleiprofil

Düsseldorf

Düsseldorf

Gesellschaftsrecht/Mergers & Acquisitions/Restrukturierung, Kartellrecht

15

6

Als Spezialanbieter konzentrieren wir uns auf unsere Kernkompetenzen. Sie

arbeiten bei uns in kleinen Teams, unmittelbar mit einem Partnern oder Counsel

zusammen und im direkten Kontakt zu nationalen und internationalen Mandanten.

Neben einer fachlichen Ausbildung auf höchstem Niveau lernen Sie bei uns

auch die praktischen Fertigkeiten, die einen guten von einem sehr guten Anwalt

unterscheiden. Hierbei legen wir von Beginn an Wert auf eine partnerschaftliche

Arbeitsatmosphäre. Hiervon können Sie sich im Rahmen eines Practice-Day selbst

überzeugen. Sprechen Sie uns einfach an.

Ihre studienbegleitenden Praktika können Sie bei uns absolvieren.

ca. 4

Gerne beschäftigen wir Sie als Referendar in der Anwaltsstation oder Nebentätigkeit.

ca. 6

Rechtsanwalt (m/w) in einem unserer beiden Bereiche Corporate & Competition.

Neben der Vollzeittätigkeit bieten wir jedes Jahr zusätzlich zwei bis drei besonders

qualifizierten Juristen mit beiden Staatsexamina die Möglichkeit, als wissenschaftliche

Mitarbeiter (m/w) in Teilzeit für uns zu arbeiten und parallel zu promovieren.

1–2 Rechtsanwälte (m/w) drei wissenschaftliche Mitarbeiter (m/w), gerne auch

promotionsbegleitend

zu einem überschaubaren Team gehören wollen, das sich mit erstklassiger Qualität

und hervorragender Beratung national und international einen Namen gemacht

hat. Sie sind bereit, weiter zu denken und wollen mehr als nur eine erstklassige

Ausbildung. Sie sollten Freude an der Arbeit und den nötigen Ehrgeiz haben, zu

den Besten zu gehören, neben der Juristerei aber auch andere Interessen besitzen.

Sie haben Prädikatsexamina und eine Promotion bzw. planen zu promovieren.

Unser Ziel ist es, dass Sie bei uns Partner (m/w) werden. Wir haben kleine Teams

nicht nur, da wir dies für die bessere Arbeitsform halten, sondern auch, damit Ihr

Weg in die Partnerschaft realistisch möglich ist.

95.000 €/Jahr

Vera Eckartz, Kasernenstr. 69, 40213 Düsseldorf

E-Mail: v.eckartz@glademichelwirtz.com, Telefon: +49 (0)211 20052-190

Per E-Mail oder per Post

www.glademichelwirtz.com

www.beck-stellenmarkt.de

www.JuS.de

152 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Gleiss Lutz

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart

Brüssel

Als sogenannte «Full-Service-Kanzlei» decken wir das gesamte Spektrum der

Rechtsberatung für Wirtschaftsrecht ab.

über 300

89

Wir sind eine homogene Partnerschaft, die bei hohem Qualitätsanspruch großen

Wert auf kollegialen Umgang und faire Aufstiegschancen legt. Wir arbeiten mit

äußerst flachen Hierarchien in Teams und garantieren Berufsanfängern frühen

Mandantenkontakt. Auslandsaufenthalte werden gefördert. Die Fort- und Weiterbildung

ist in der «Gleiss Lutz-Akademie» gebündelt.

Angebote für Praktika

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Wir bieten ganzjährig in begrenztem Umfang Praktikumsmöglichkeiten an und

haben ein spezielles Praktikantenprogramm im Frühjahr und Sommer.

Sie können grundsätzlich an jedem unserer Standorte und in jeder Praxisgruppe

Ihre Anwalts- und/oder Wahlstation absolvieren. Ein «Referendar-Retreat» bereitet

Sie auf das Zweite Staatsexamen vor.

Wir bilden pro Jahr zwischen 120 und 160 Referendare aus.

Wir suchen grundsätzlich an allen unseren Standorten und für alle unsere Praxisgruppen

juristische Talente. Ihre Initiativbewerbung ist uns jederzeit willkommen.

Aktuelle Stellenangebote finden Sie auf unserer Homepage.

ca. 60

hoch qualifiziert und leistungsbereit sind, gerne mit Menschen zusammenarbeiten

und Spaß am Anwaltsberuf haben.

Wir stellen nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, die wir für fähig halten,

Partner zu werden. Ihre Karriere folgt einem klaren Verlauf und ist transparent.

Nach einem Jahr erfolgt die Aufnahme auf unseren Briefkopf, nach dreieinhalb

Jahren die Entscheidung über die Assoziierte Partnerschaft und nach sechs Jahren

die Vollpartnerschaft. Regelmäßige Feedbackgespräche zeigen Ihnen Ihren

Leistungsstand.

90.000–100.000 €/Jahr

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Link zum JuS-Kanzleiprofil

Sofia Jung, Natascha Bussinger

Gleiss Lutz

Mendelssohnstraße 87, 60325 Frankfurt a.M.

Telefon: +49 (069) 95514-631/-632

E-Mail: karriere@gleisslutz.com

Online, per E-Mail oder per Post

www.gleisslutz.com, http://karriere.gleisslutz.com

www.beck-stellenmarkt.de

www.JuS.de

154 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Dr. Christian Arnold, Partner

Ihr Referendariat bei Gleiss Lutz

Sie haben erfolgreich Ihr erstes Staatsexamen abgeschlossen und stehen

am Anfang Ihres Referendariats? Wir bieten Ihnen gerne die Möglichkeit,

im Rahmen unseres Gleiss Lutz-Referendarprogramms eine Anwalts- oder

Wahlstation zu absolvieren. Es erwarten Sie neben der fachlichen Ausbildung

unter anderem regelmäßige Englischkurse, Fachvorträge und sonstige interne

Fortbildungsveranstaltungen.

Starten Sie Ihre Karriere an der Marktspitze. Wir freuen uns auf Sie!

Interessiert? Mehr auf karriere.gleisslutz.com

Berlin I Düsseldorf I Frankfurt I Hamburg I München I Stuttgart I Brüssel


GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Berlin, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München

nur innerhalb Deutschlands

Tätigkeitsschwerpunkte

Arbeitsrecht; Bank- und Kapitalmarktrecht, Bankaufsichtsrecht; Energiewirtschaftsrecht;

Gesellschaftsrecht; Handel und Wettbewerb; Immobilienwirtschaftsrecht;

Insolvenzverwaltung; IP/IT; Mergers & Acquisitions; Notariat; Öffentliches

Wirtschaftsrecht,Vergaberecht; Private Equity, Venture Capital; Prozessführung;

Restrukturierung und Beratungin der Krise; Steuerrecht

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

210

80

Warum wir?

sehr gutes Arbeitsklima, interessante Mandate, realistische Partnerchance

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

laufend auf Anfrage

ca. 20

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

laufend

ca. 30

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

alle Vakanzen finden Sie auf www.goerg.de, auch Initiativbewerbungen sind

möglich

ca. 30

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Prädikatsexamina vorweisen können, bevorzugt promoviert sind, über verhandlungssichere

Englischkenntnisse und unternehmerisches Denken verfügen.

Ihre Karriereaussichten

Möglichkeit der Ernennung zum Assoziierten Partner nach 4–5 Jahren;

Möglichkeit der Partnerernennung nach weiteren 2–4 Jahren

Einstiegsgehalt

80.000 € Jahresbruttogehalt + Bonus

Kontakt für Bewerbungen

Julia Falke

Leiterin Recruiting & Personalentwicklung

E-Mail: karriere@goerg.de

Telefon: +49 (0)221 33660-195

Bevorzugte Form der Bewerbung

Bewerbungstool auf der Homepage oder karriere@goerg.de

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

www.goerg.de

www.beck-stellenmarkt.de

156 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


GRAF KANITZ, SCHÜPPEN & PARTNER

Standorte in Deutschland

Frankfurt am Main, München, Stuttgart

Tätigkeitsschwerpunkte

Gesellschaftsrecht, M&A, Steuerrecht, Immobilienrecht, Bank- und Finanzrecht,

Kapitalmarktrecht

Anzahl der Berufsträger

15 Anwälte

Anzahl der Partner

7 Partner

Warum wir?

Wir bieten das attraktive Umfeld einer kleinen Einheit, in der enge fachliche

Zusammenarbeit und persönliches Miteinander groß geschrieben werden. Bei uns

erhalten Sie Einblick in alle Bereiche und bekommen von Beginn an einen hohen

Grad an Eigenverantwortung zugewiesen.

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

im Rahmen der Ausbildungsstation oder zur Nebentätigkeit

3–4

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen an allen drei Standorten qualifizierte Nachwuchskräfte zur

Erweiterung unseres Teams.

2–4

Wir suchen Persönlichkeiten, die

zwei mindestens vollbefriedigende Examina, Teamfähigkeit, Interesse an

wirtschaftlichen Zusammenhängen sowie Begeisterung für den Anwaltsberuf

mitbringen.

Ihre Karriereaussichten

bei entsprechender Eignung Aufnahme in die Partnerschaft

Einstiegsgehalt

nach individueller Vereinbarung

Kontakt für Bewerbungen

RA StB Susanne Walz

GRAF KANITZ, SCHÜPPEN & PARTNER

Pariser Platz 7

70173 Stuttgart

Telefon: +49 (0)711 229656-0

E-Mail: susanne.walz@grafkanitz.com

Bevorzugte Form der Bewerbung

per E-Mail oder Post

Homepage der Kanzlei

www.grafkanitz.com

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

www.beck-stellenmarkt.de

158 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Gestern, heute, morgen — jetzt!

| grafkanitz.com/karriere | Gestern haben Sie Ihr zweites juristisches Staatsxamen erfolgreich abgeschlossen

oder stehen kurz davor. Heute sind Sie auf der Suche nach einer Kanzlei, die Ihnen ein fachlich anspruchs volles

und menschlich angenehmes Umfeld für den Start Ihrer Karriere bietet. Morgen beraten Sie mit einem hohen

Grad an Eigenverantwortung Unternehmen und Unternehmer verschiedenster Branchen in allen (steuer-)

rechtlichen Fragen. Wenn Sie sich in diesem Text wiederfinden, dann sollten Sie sich jetzt bei uns bewerben.


Für unsere Büros in Stuttgart, München und Frankfurt am Main suchen wir regelmäßig

Berufseinsteiger (w/m) und Referendare (w/m)

im Rahmen ihrer Ausbildungsstation oder zur Nebentätigkeit.

Graf Kanitz, Schüppen & Partner ist eine Wirtschaftskanzlei mit Blick für das Ganze. Wir unterstützen

Unternehmen und Unternehmer in allen Rechts- und Steuerfragen, die ihre Praxis bewegen. Mit fundiertem

Fachwissen, mit langjähriger Erfahrung. Und dem richtigen Gespür für unternehmerische Belange.

60596 Frankfurt am Main

Kennedyallee 109

Telefon +49 69 830 08 87 0

Telefax +49 69 830 08 87 138

frankfurt@grafkanitz.com

80333 München

Brienner Straße 10

Telefon +49 89 23 23 96 89 0

Telefax +49 89 23 23 96 89 138

muenchen@grafkanitz.com

70173 Stuttgart

Pariser Platz 7

Telefon +49 711 22 96 56 0

Telefax +49 711 22 96 56 138

stuttgart@grafkanitz.com


GSK STOCKMANN + KOLLEGEN

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Heidelberg, München,

Stuttgart

Brüssel, Singapur

Corporate, Real Estate, Banking/Finance, Öffentliches Wirtschaftsrecht

140

47

Bei GSK arbeiten Sie an anspruchsvollen Mandaten vornehmlich aus dem mittleren

Marktsegment. Dabei bilden Mandate mit internationalem Bezug einen

Schwerpunkt unserer Tätigkeit. Unsere Kanzleikultur ist durch flache Hierarchien

und kurze Entscheidungswege geprägt. Die Arbeitsatmosphäre ist freundlich,

offen und vertrauensvoll. Im Rahmen der GSK Akademie nehmen Sie an unserem

internen Fortbildungsprogramm teil.

Studenten ab dem 3., bevorzugt 5. Semester

rd. 20

Anwalts-/Wahlstation sowie stationsbegleitende Tätigkeit

rd. 30

Wir bieten unseren Berufsanfängern die Möglichkeit, in kleinen, hoch qualifizierten

Teams schnell, praxisbezogen und eigenverantwortlich zu arbeiten. Sie arbeiten

mit einem/r Partner/in, Ihrem Mentor, im entsprechenden Fachgebiet zusammen

und werden anfänglich eng begleitet. Bitte entnehmen Sie vakante Positionen

unserer Homepage unter karriere.gsk.de

rd. 25

lösungsorientiert arbeiten und unternehmerisch denken. Wir schätzen außerdem

persönliches Engagement, Teamfähigkeit, selbstsicheres Auftreten und Kreativität.

Ihre juristische Qualifikation haben Sie durch zwei Prädikatsexamina unter Beweis

gestellt und verfügen über gute englische Sprachkenntnisse.

GSK bietet seinen Associates die Möglichkeit, sich als Local Partner (Non-Equity

Partner) oder Counsel weiterzuentwickeln. Wir verfolgen kein Up-or-Out-Prinzip,

bieten die realistische Aussicht auf Partnerschaft sowie die Möglichkeit, als

Of Counsel unserer Sozietät auch nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben

verbunden zu bleiben.

im 1. Jahr bis zu 80.000 €, je nach Qualifikation, zzgl. variablem

Bonus

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

GSK Stockmann + Kollegen

Frau Ramona Aurich

Mohrenstraße 42, 10117 Berlin

E-Mail: aurich@gsk.de

gerne per E-Mail

www.gsk.de

www.beck-stellenmarkt.de

160 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Sie suchen

etwas Passendes?

Dann kommen Sie

doch zu uns.

Wieso sollte man in einer Kanzlei arbeiten,

in der man sich nicht wohlfühlt? Besser,

Sie gehen dahin, wo die Hierarchien flach

und die Kollegen freundlich sind. Dahin,

wo Fortbildungen maßgeschneidert und

Aufstiegschancen realistisch sind.

GSK. Der Unterschied.

www.gsk.de

GSK. DER UNTERSCHIED.

BERLIN DÜSSELDORF FRANKFURT/M. HAMBURG HEIDELBERG MÜNCHEN STUTTGART BRÜSSEL SINGAPUR

In Kooperation mit: Nabarro in Großbritannien, August & Debouzy in Frankreich, Nunziante Magrone in Italien und Roca Junyent in Spanien (www.ourwayofdoinginternationalbusiness.com)


Heisse Kursawe Eversheds

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

München, Hamburg

43 (siehe Anzeige)

Als Full-Service-Kanzlei beraten unsere Rechtsanwälte und Patentanwälte

Mandanten in allen Bereichen des Wirtschaftsrechts, darunter über 80 börsennotierte

nationale und internationale Gesellschaften und 45 der Fortune

500 Unternehmen sowie mittelständische Firmen und vermögende Privatpersonen.

90

25

Bereits als Berufseinsteiger arbeiten Sie national und international mit direktem

Mandantenkontakt und hoher Eigenverantwortung. Teamarbeit ist uns hierbei

besonders wichtig, ebenso wie eine ausgewogene Work-Life-Balance. Wir bieten

zahlreiche Weiterbildungsprogramme, kontinuierliches Feedback und transparente

Karriereplanung. Sowohl flache Hierarchien, Mentorensystem und ein

dynamisches Umfeld als auch eine unkomplizierte und kollegiale Atmosphäre

zeichnen die Kanzlei aus.

nicht zutreffend

nicht zutreffend

Anwalts- und Wahlstation, idealerweise als Nebentätigkeit, promotionsbegleitende

Tätigkeit

10

Das Eversheds Secondment-Programm ermöglicht Auslandserfahrung zu

sammeln.

10–15

über zwei hervorragende juristische Staatsexamina, Zusatzqualifikationen und sehr

gute Englischkenntnisse, möglichst im Ausland erworben, verfügen.

Wir fördern und fordern Sie in einem motivierten Team. Für den Weg zu

Ihrer Anwaltspersönlichkeit bestehen eine Vielzahl individueller Karriereund

Partnermodelle, selbstverständlich unter Einschluss von Elternzeitmodellen.

Überdurchschnittliche Vergütung entsprechend Ihrer Qualifikationen und

Berufserfahrung.

Kontakt für Bewerbungen

Dr. Alexander Niethammer

Maximiliansplatz 5

80333 München oder

E-Mail: bewerbung@heisse-kursawe.com

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

schriftlich, per E-Mail oder Post

www.heisse-kursawe.com

www.beck-stellenmarkt.de

162 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Erfolg ist, was Sie daraus machen

Nutzen Sie Ihre Chance bei einer

mehrfach ausgezeichneten Kanzlei

Top-Kanzlei

für IT 2012

WirtschaftsWoche

Nominierung zur

Internationalen Kanzlei des

Jahres 2012

The European Lawyers Award

Top 100 Arbeitgeber

azur 2010-2012

Kanzlei des Jahres für

Gesellschaftsrecht 2011

Finance Monthly

Most Innovative

Law Firm 2010

Financial Times Innovative

Lawyers Awards

Top-Kanzlei

für M&A 2010

WirtschaftsWoche

Heisse Kursawe Eversheds ist eine internationale Kanzlei, die mit einem innovativen Denkansatz am

nationalen und internationalen Markt sehr erfolgreich ist.

Wir sind ständig auf der Suche nach

ReferendarInnen & BerufseinsteigerInnen.

Lernen Sie uns kennen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Heisse Kursawe Eversheds

Rechtsanwälte Patentanwälte Partnerschaft

Dr. Alexander Niethammer, LL.M.

Maximiliansplatz 5

80333 München

Tel.: +49 89 545 65 318

oder bewerbung@heisse-kursawe.com

Abu Dhabi, Amman, Amsterdam,

Baghdad, Berne, Birmingham,

Bratislava, Brussels, Bucharest, Budapest,

Cambridge, Cardiff, Doha, Dubai,

Dublin, Edinburgh, Geneva, Hamburg,

Hong Kong, Ipswich, Leeds, London,

Madrid, Manchester, Milan, Munich,

Newcastle, Nottingham, Ostrava, Paris,

Prague, Riga, Riyadh, Rome, Rotterdam,

Shanghai, Singapore, Stockholm,

Tallinn, Vienna, Vilnius, Warsaw, Zurich

www.heisse-kursawe.com

Heisse Kursawe Eversheds is a member

of Eversheds International Limited


Hengeler Mueller

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Link zum JuS-Kanzleiprofil

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München

Brüssel, London

Wir beraten in den wichtigsten Bereichen des Wirtschaftsrechts. Schwerpunkte

sind M&A, Gesellschaftsrecht sowie Bank-, Finanz- und Kapitalmarktrecht.

Daneben betreuen wir unsere Mandanten in Spezialgebieten, z.B. Kartell-, Steuerund

Arbeitsrecht, Öffentl. Recht, Insolvenzrecht und Gewerbl. Rechtsschutz.

ca. 270

89

Wir bieten eine erstklassige anwaltliche Ausbildung, Teamarbeit in einem internationalen

Umfeld und die Mitarbeit an herausragenden Mandaten. Wir haben

einen klaren Karrieretrack, der Raum für individuelle Entfaltung bietet. Unsere

Associates profitieren von unserem Ausbildungskonzept in Zusammenarbeit mit

der Universität St. Gallen, das juristisches und wirtschaftliches Wissen verknüpft,

von unserer individualisierten Karriereförderung sowie von unseren flexiblen

Arbeitszeitmodellen. Zusätzlich unterstützen wir die Vereinbarkeit von Beruf

und Familie, unter anderem durch die organisatorische und finanzielle Förderung

von Krippenplätzen.

Frühjahrs- und Sommerpraktika für fortgeschrittene Jurastudierende

ca. 90

Anwalts- und Wahlstation, promotions- sowie stationsbegleitende Nebentätigkeit

ca. 150

Wir suchen ständig qualifizierte Nachwuchsjuristinnen und -juristen für alle

Tätigkeitsgebiete und alle Standorte.

Erfahrungsgemäß stellen wir jährlich mindestens 40–50 Juristinnen und

Juristen ein.

zu den besten Absolventen ihres Jahrgangs gehören und eine herausfordernde

Tätigkeit in einem stark international geprägten Umfeld anstreben.

steigen durch eine Tätigkeit bei uns erheblich an. Die Sozietät wächst weiter auf

Partnerebene. Ebenso stolz sind wir, dass wir für viele Kolleginnen und Kollegen

das Sprungbrett zu einer herausragenden juristischen Laufbahn sind.

Jahresgehalt 105.000 € bei vorherigem Auslandsstudium (LL.M.),

sonst 100.000 €

Dr. Henning Bälz: Behrenstr. 42, 10117 Berlin

Dr. Bernd Wirbel: Benrather Str. 18–20, 40213 Düsseldorf

Dr. Johannes Adolff: Bockenheimer Landstr. 24, 60323 Frankfurt a.M.

Dr. Viola Sailer-Coceani: Leopoldstr. 8–10, 80802 München

Alle Bewerbungswege sind uns willkommen.

www.hengeler.com

www.beck-stellenmarkt.de

www.JuS.de

164 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


KARRIERELUFT

www.hengeler.com

SCHNUPPERN

Spannende Mandate, tolle Arbeitsatmosphäre, exzellente Karriereperspektiven

und eine erstklassige Aus- und Weiterbildung in Kooperation

mit der Universität St. Gallen – wir meinen, dass es etwas Besonderes ist,

bei Hengeler Mueller tätig zu sein.

Neugierig geworden? Schnuppern Sie Karriereluft und bewerben Sie sich

unter www.hengeler.com.


Heuking Kühn Lüer Wojtek

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Berlin, Chemnitz, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München

Brüssel, Zürich

Arbeitsrecht; Banking & Finance; Energie; Gesellschaftsrecht/M&A; Health

Care; Immobilien-Bau-Vergabe; Investment Fonds; IP, Media & Technology;

Kapitalmarktrecht; Kartellrecht; Private Clients; Private Equity/Venture Capital;

Prozessführung/Schiedsgerichtsbarkeit; Public Sector; Restrukturierung;

Steuerrecht; Transport-Schifffahrt-Logistik-Verkehr; Umweltrecht – Environment,

Health, Safety; Versicherungsrecht – Rückversicherungsrecht; Vertriebsrecht;

Wirtschafts- und Steuerstrafrecht

270

117

Neben einer fundierten Ausbildung bieten wir Ihnen eine gute Work-Life-Balance

und eine kollegiale Atmosphäre. Sie sind unsere Anwälte von morgen.

Praktikantenprogramm im August

Wir bieten ganzjährig Praktikumsplätze an allen unseren Standorten an.

Anwalts-/Wahlstation; Go for Career; Heuking Academy; Referendarfrühstück

ca. 100 Plätze für Referendare (w/m) und/oder juristische Mitarbeiter (w/m)

Wir bieten Ihnen die Vorteile einer unabhängigen, wirtschaftsberatenden

deutschen Sozietät. In einer flachen Hierarchie erleben Sie Mandantennähe von

Anfang an und werden in der Heuking Academy persönlich und fachlich

kontinuierlich geschult. Erfahren Sie Freiraum zur individuellen Entfaltung und

gestalten Sie mit uns Ihren persönlichen Karrierepfad.

25–40

über hervorragende juristische Qualifikationen verfügen und ihre Visionen

in die Tat umsetzen. Persönlichkeiten, die Tatkraft, Risikobewusstsein und

Unternehmergeist mitbringen und als Ideengeber gesteigertes Interesse an

wirtschaftsrechtlichen Zusammenhängen zeigen, sind bei uns jederzeit herzlich

willkommen.

Arbeiten Sie praxisbezogen in hochspezialisierten Teams und nutzen Sie die

Vorzüge unserer flachen Hierarchien. Sie gestalten ihren Karriereweg individuell,

denn bei uns gibt es kein Up-or-Out.

bis zu 85.000 € p.a. zzgl. Bonus

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Human Resources

Georg-Glock-Straße 4

40474 Düsseldorf

E-Mail: hr@heuking.de

Online-Bewerbung

www.heuking.de

www.beck-stellenmarkt.de

166 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Visionäre gesucht

Referendare e m/w

Wir sind eine der zwanzig größten, auf Wirtschaftsbe-

ratung

spezialisierten

Sozietäten

in Deutschland.

Über

250 Rechtsanwälte, Steuerberater und Notare vertreten

die Interessen nationaler und internationaler Mandanten.

Unsere Fachkompetenz schließt alle Facetten des Wirtschaftsrechts

ein, die wir branchenübergreifend und mit

hoher Spezialisierung im Markt einsetzen. Beste Voraus-

setzungen für ein Referendariat, das Sie nach vorne bringt.

Go for Career –

Unser internationales

Referendarprogramm

Sie verfügen über ein überdurchschnittliches Examen,

Auslandserfahrung und sehr gute, in der Praxis bewährte

Englischkenntnisse? Studienbegleitend haben Sie Qualifika-

tionen erworben, die Ihr unternehmerisches Gespür erkenn-

bar machen? Dann sprechen Sie uns an und nutzen Sie die

Möglichkeit, sich online zu bewerben. |

www.heuking.de

Bereichern Sie uns

mit Ihrer Persönlichkeit!

Wir freuen uns auf Sie.

Human Resources

Georg-Glock-Straße 4

40474 Düsseldorf

T +49 (0)211 600 55-00

hr@heuking.de


HFK Rechtsanwälte LLP

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Frankfurt a. M., Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart,

Hannover

Wien (Österreich)

Privates und Öffentliches Baurecht, Vergaberecht und Immobilienwirtschaftsrecht,

inkl. der jeweils angrenzenden Spezialgebiete (Gesellschafts-, Insolvenz- und

Umweltrecht sowie Öffentliches Wirtschaftsrecht)

63

Sechs Equity-Partner und 15 Non-Equity-Partner

Warum wir?

HFK Rechtsanwälte LLP bietet Ihnen eine anspruchsvolle juristische Tätigkeit in

einem Team hochspezialisierter Rechtsanwälte/-innen mit einer ausgezeichneten

Work-Life-Balance.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Einbindung der Praktikanten/-innen in das Anwaltsgeschäft unter Anleitung

erfahrener Anwälte. HFK Rechtsanwälte LLP bietet Ihnen u.a. die Möglichkeit,

Einblicke in hochkomplexe Infrastrukturmandate zu genießen.

10

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Ausbildung in Anwalts-/Wahlstation. Im Rahmen des Programms

«HFK Recruiting & Education» wird Ihnen eine qualitativ hochwertige

Ausbildung unter Anleitung erfahrener Anwälte geboten.

15

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Entwicklung selbständiger Anwaltspersönlichkeiten, um Mandate frühzeitig

eigenständig zu betreuen. Umfassende Aus- und Weiterbildung sowohl intern

(Fachteamsitzungen) als auch extern (Fachanwaltslehrgänge, Promotion, etc.).

8–12

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

frühzeitig in die eigenverantwortliche Mandatsbearbeitung einsteigen,

untermehmerisch denken und über ausgeprägte Kommunikations- und

Teamfähigkeiten verfügen. Ausgezeichnete juristische Kenntnisse werden

vorausgesetzt.

Frühzeitige gemeinsame Verständigung über den Karriere-Track und

Spezialisierung innerhalb der HFK Rechtsanwälte LLP. Die Partnerschaft erfolgt

bei entsprechender Qualifizierung nach vier bis fünf Jahren.

Nach Vereinbarung

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

siehe rechte Seite

Per E-Mail

www.hfk.de

www.beck-stellenmarkt.de

168 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


HFK Rechtsanwälte LLP · www.hfk.de

Privates Baurecht

Immobilienrecht

Architektenrecht

Ingenieurrecht

Public-Private-Partnership

Strafrecht

Steuerrecht

Vergaberecht

Bauträgerrecht

Öffentliches Baurecht

Umweltrecht

Anlagenbaurecht

Notariat

Internationales Baurecht

FRANKFURT a. M.

Kettenhofweg 126

60325 Frankfurt a. M.

Tel. +49/69/975822-0

Fax +49/69/975822-225

frankfurt@hfk.de

Ansprechpartner: RA Bernd Knipp

BERLIN

Knesebeckstraße 1

10623 Berlin

Tel. +49/30/318675-0

Fax +49/30/318675-29

berlin@hfk.de

Ansprechpartner: RA Alf Poetzsch-heffter

MÜNCHEN

Maximilianstraße 29

80539 München

Tel. +49/89/291930-0

Fax +49/89/291930-22

muenchen@hfk.de

Ansprechpartner: RA Dr. Christian Nunn

HAMBURG

Am Kaiserkai 10

20457 Hamburg

Tel. +49/40/28 8095-30

Fax +49/40/28 8095-40

hamburg@hfk.de

Ansprechpartner: RA Dietmar Lampe

DÜSSELDORF

Bleichstraße 8-10

40211 Düsseldorf

Tel. +49/211/542165-0

Fax +49/211/542165-99

duesseldorf@hfk.de

Ansprechpartner: RA Dr. Alexander Arndt

STUTTGART

Bolzstraße 8

70173 Stuttgart

Tel. +49/711/914359-00

Fax +49/711/914359-99

stuttgart@hfk.de

Ansprechpartner: RA Rainer Schumacher

HANNOVER

Aegidientorplatz 2 B

30159 Hannover

Tel. +49/511/811209-60

Fax +49/511/811209-70

hannover@hfk.de

Ansprechpartner: RA Frank Meier

WIEN

Kärntnerstraße 10

1010 Wien

wien@hfk-rechtsanwaelte.at

Ansprechpartner: RA Prof. Horst Franke

IN KOOPERATION

Watt, Tieder, Hoffar & Fitzgerald,

LL.P. Washington, D.C.


Hogan Lovells

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Link zum JuS-Kanzleiprofil

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München

Insgesamt über 40 Büros in Europa, Amerika, Asien und dem mittleren Osten

Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Betriebliche Altersversorgung,

Compliance, Gesellschaftsrecht (inkl. M&A und Private Equity), Gewerblicher

Rechtsschutz, Medien und Technologie, Handels- und Vertriebsrecht, Immobilienrecht,

Infrastruktur-, Industrieanlagen- und Bauprojekte, Kartellrecht,

Konfliktlösung, Projektfinanzierung, Regulierung/Öffentliches Recht, Restrukturierung

und Insolvenzrecht, Steuerrecht, Versicherungsunternehmensrecht

In Deutschland: über 330/weltweit über 2.500

In Deutschland: über 90/weltweit über 800

Hogan Lovells ist eine führende internationale Wirtschaftssozietät und das Knowhow

unserer Mitarbeiter ist für uns das wichtigste Kapital. Die berufliche Weiterbildung

nimmt bei uns daher einen hohen Stellenwert ein. Es erwartet Sie ein hervorragender

Aus- und Fortbildungsmix, der sowohl auf die Entwicklung Ihrer

fachlichen als auch Ihrer persönlichen und sozialen Kompetenzen ausgerichtet ist.

Grundsätzlich in allen deutschen Büros ab dem 5. Semester möglich

Anwalts- und Wahlstationen an allen deutschen Standorten, darüber hinaus auch

ca. zweimonatige Aufenthalte in ausgewählten ausländischen Büros. Zudem bieten

wir ein lokales Referendarprogramm und Nebentätigkeiten für Referendare an.

Ca. 100 (deutschlandweit)

Von Beginn an bietet Hogan Lovells vielfältige und anspruchsvolle Tätigkeiten mit

hoher Eigenverantwortung und hervorragendem Teamgeist, auch über den Standort

und die nationalen Grenzen hinaus. Associates arbeiten von Beginn an mit

ihren Kollegen an aktuellen Fällen und werden umfassend in die Mandatsarbeit

eingebunden. Der zuständige Partner, der ihnen als Mentor zur Seite steht, steuert

den Arbeitsfluss und bespricht die bearbeiteten Fälle mit den Teammitgliedern.

Unsere innovative People Development Academy steht allen Associates offen.

70–75 Associates

mit uns Herausragendes leisten wollen. Voraussetzungen sind dabei mindestens

vollbefriedigende Examina, gute Englischkenntnisse, gerne auch ein LL.M. oder

eine Promotion. Ebenso wichtig sind uns Spaß an der Arbeit, Vertrauen und Respekt

gegenüber anderen sowie Begeisterungsfähigkeit.

Nach etwa drei Jahren können Sie zum Senior Associate ernannt werden.

Bei weiterer kontinuierlicher Entwicklung erfolgt nach drei weiteren Jahren die

Ernennung zum Partner oder Counsel.

Marktüblich

Hogan Lovells International LLP, Nina Schweneke,

Kennedydamm 24, 40476 Düsseldorf, E-Mail: start@hoganlovells.de

Online, E-Mail

www.hoganlovells.de/karriere

www.beck-stellenmarkt.de

www.JuS.de

170 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Bringing the best together. start@hoganlovells.de

Für unsere Büros in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München

suchen wir exzellente

Referendare (m/w),

wissenschaftliche Mitarbeiter (m/w),

Praktikanten (m/w),

die Traditionen ebenso wichtig nehmen wie neue

und überraschende Lösungen und Ansätze bei der Arbeit.

Sprechen Sie uns an!

Recruitment Team Germany

Telefon: +49 (0) 211 1368-120

Hogan Lovells – The People Development Firm. Mehr unter: hoganlovells.de/karriere


honert + partner

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Hamburg, München

Keine ausländischen Standorte, weltweites Netzwerk von

Kooperationspartnern

Wir beraten nationale und internationale Mandanten in den Bereichen:

Gesellschaftsrecht, M&A, Steuerrecht, Unternehmensnachfolge, Arbeitsrecht,

Kapitalmarktrecht und allgemeines Wirtschaftsrecht.

20

10

Warum wir?

Wir arbeiten in überschaubaren Teams ohne komplexe Hierarchien. Da alle

unsere Anwälte von Beginn an Kontakt zu unseren Mandanten haben, sind sowohl

die Möglichkeiten, ein eigenes Geschäft zu entwickeln, als auch die Lerneffekte

«on-the-job» groß. Wir arbeiten hochspezialisiert und auf höchstem Niveau. Nach

unserer Überzeugung muss ein guter Anwalt bzw. eine gute Anwältin aber auch als

Berater «im Leben stehen» und sollte vielfältige Interessen haben, sei dies z.B.

Sport, Kultur und/oder die Familie. Dies erfordert Freiräume neben dem Beruf,

die wir unseren Mitarbeitern gerne geben.

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Anwalts- oder Wahlstation, Nebentätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter

ca. 6

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Rechtsanwalt (w/m) für beide Standorte mit und ohne Berufserfahrung

ca. 4

Wir suchen Persönlichkeiten, die

nicht nur durch Prädikatsexamina, Promotion und/oder LL.M. und sehr gute

Englischkenntnisse, sondern auch durch Teamfähigkeit, wirtschaftliches Denken

und Eigeninitiative überzeugen können.

Ihre Karriereaussichten

sind sehr gut, da wir stetig wachsen. Daneben fördern wir stetig Ihre fachliche

Qualifikation und persönliche Weiterentwicklung.

Einstiegsgehalt

Marktgerechtes Gehalt auf Basis Ihrer Qualifikation und Berufserfahrung

Kontakt für Bewerbungen

Dr. Peter Slabschi LL.M.

Dr. Jochen Neumayer

Neuer Wall 50

Theatinerstr. 8 (Fünf Höfe)

20354 Hamburg 80333 München

Telefon: +49 (0)40 38037570 Telefon: +49 (0)89 3883810

E-Mail: p.slabschi@honert.de E-Mail: j.neumayer@honert.de

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Per E-Mail

www.honert.de

www.beck-stellenmarkt.de

172 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


honert + partner

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Hamburg, München

Keine ausländischen Standorte, weltweites Netzwerk von

Kooperationspartnern

Wir beraten nationale und internationale Mandanten in den Bereichen:

Gesellschaftsrecht, M&A, Steuerrecht, Unternehmensnachfolge, Arbeitsrecht,

Kapitalmarktrecht und allgemeines Wirtschaftsrecht.

20

10

Warum wir?

Wir arbeiten in überschaubaren Teams ohne komplexe Hierarchien. Da alle

unsere Anwälte von Beginn an Kontakt zu unseren Mandanten haben, sind sowohl

die Möglichkeiten, ein eigenes Geschäft zu entwickeln, als auch die Lerneffekte

«on-the-job» groß. Wir arbeiten hochspezialisiert und auf höchstem Niveau. Nach

unserer Überzeugung muss ein guter Anwalt bzw. eine gute Anwältin aber auch als

Berater «im Leben stehen» und sollte vielfältige Interessen haben, sei dies z.B.

Sport, Kultur und/oder die Familie. Dies erfordert Freiräume neben dem Beruf,

die wir unseren Mitarbeitern gerne geben.

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Anwalts- oder Wahlstation, Nebentätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter

ca. 6

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Rechtsanwalt (w/m) für beide Standorte mit und ohne Berufserfahrung

ca. 4

Wir suchen Persönlichkeiten, die

nicht nur durch Prädikatsexamina, Promotion und/oder LL.M. und sehr gute

Englischkenntnisse, sondern auch durch Teamfähigkeit, wirtschaftliches Denken

und Eigeninitiative überzeugen können.

Ihre Karriereaussichten

sind sehr gut, da wir stetig wachsen. Daneben fördern wir stetig Ihre fachliche

Qualifikation und persönliche Weiterentwicklung.

Einstiegsgehalt

Marktgerechtes Gehalt auf Basis Ihrer Qualifikation und Berufserfahrung

Kontakt für Bewerbungen

Dr. Peter Slabschi LL.M.

Dr. Jochen Neumayer

Neuer Wall 50

Theatinerstr. 8 (Fünf Höfe)

20354 Hamburg 80333 München

Telefon: +49 (0)40 38037570 Telefon: +49 (0)89 3883810

E-Mail: p.slabschi@honert.de E-Mail: j.neumayer@honert.de

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Per E-Mail

www.honert.de

www.beck-stellenmarkt.de

172 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


HUK-COBURG

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Hauptsitz: Coburg

38 Außenstellen im ganzen Bundesgebiet

keine

Tätigkeitsschwerpunkt

Versicherungen

Anzahl der Mitarbeiter

ca. 9.000

Warum wir?

Wir sind ein faires und richtungsweisendes Unternehmen, das Standards in

der Branche setzt und sichere Arbeitsplätze in einem attraktiven Arbeitsumfeld

schafft.

Angebote für Praktika

juristische Praktikumsplätze/Jahr

laufend nach Bedarf (siehe www.huk.de/karriere)

ca. 5

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

laufend nach Bedarf (siehe www.huk.de/karriere)

ca. 25

Angebote für den Berufseinstieg

juristische Neueinstellungen/Jahr

nach Verfügbarkeit und Bedarf (siehe www.huk.de/karriere)

nach Bedarf

Wir suchen Persönlichkeiten, die

... solides Fachwissen mitbringen, das sie zu Spezialisten auf ihrem Gebiet macht.

Sehr wichtig sind Teamfähigkeit, analytische Fähigkeiten und ein gesundes Selbstbewusstsein.

In jedem Fall sollte man Freude am Umgang mit Menschen haben

und serviceorientiert handeln.

Ihre Karriereaussichten

siehe unter «Warum wir?»

Einstiegsgehalt

je nach Stelle bzw. nach Vereinbarung

Kontakt für Bewerbungen

HUK-COBURG, Abteilung Personalentwicklung

Frau Katharina Zanetti-Albrecht

Stichwort: «Referendarführer»

Willi-Hussong-Str. 2, 96442 Coburg

Telefon: +49 (0)9561 96-2698

E-Mail: katharina.zanetti-albrecht@huk-coburg.de

Bevorzugte Form der Bewerbung

per E-Mail

Homepage des Unternehmens

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

www.huk.de

www.beck-stellenmarkt.de

174 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Menschen bestimmen

unseren Erfolg

Mit über neun Millionen Kunden ist die

HUK-COBURG nicht nur einer von

Deutschlands führenden Auto versicherern,

sondern auch eines der erfolgreichsten

Versicherungsunternehmen für private

Haushalte.

Mehr als 8.000 Mitarbeiter kümmern sich

um die wachsenden An sprüche unserer

Kunden nach individueller Beratung und

kompetentem Service.

Sie suchen eine echte Heraus forderung für

Ihren Berufs einstieg? Sie denken dabei an ein

richtungsweisendes Unternehmen mit breiten

Auf gabenfeldern und spannenden Aufstiegs -

chancen? Bewerben Sie sich! Wir freuen uns

auf Sie, ob für eine Station Ihrer Ausbildung

oder langfristig als neue/r Kollegin/Kollege.

Tipp: Auf www.huk.de steht mit »Juristen in der

HUK-COBURG« eine interessante Broschüre für

Sie zum Download bereit!


Jones Day

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Düsseldorf / Frankfurt am Main / München

38 Büros weltweit in allen bedeutenden Handels- und Wirtschaftszentren

Europas, Nord- und Lateinamerikas und Asiens.

Arbeitsrecht, Bank- und Finanzrecht, Forensische Praxis / Schiedsgerichtsbarkeit,

Gewerblicher Rechtsschutz, Immobilienrecht, Insolvenzrecht und Restrukturierung,

IT-Recht, Kapitalmarktrecht, Kartellrecht, Luftfahrtrecht, M&A, Medienrecht,

Private Equity, Gesellschaftsrecht, Outsourcing, Pharma / Biotechnologie,

Venture Capital, Steuerrecht, Structured Finance, Telekommunikation, Umweltrecht,

Vergaberecht.

ca. 2.400 (in Deutschland > 100)

ca. 800 (in Deutschland > 40)

Als stark wachsende Kanzlei sind wir immer auf der Suche nach hoch qualifiziertem

Nachwuchs in allen Rechtsgebieten. Ihre persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten

sind aufgrund des dynamischen Wachstums von Jones Day auch

im gegenwärtigen Marktumfeld hervorragend.

Düsseldorf / Frankfurt am Main / München

10

Düsseldorf / Frankfurt am Main / München

12

Düsseldorf / Frankfurt am Main / München

14–20

uns durch ihre Leistungen sowie ihre Persönlichkeit überzeugen. Hierzu

gehören Prädikatsexamina, ein ausländischer Studienabschluss (z. B. LL. M.)

und/oder Promotion, erstklassige englische Sprachkenntnisse (einschließlich

der Fachterminologie), Teamgeist sowie ein unternehmerischer Ansatz.

Eine von Beginn an unmittelbar mandatsbezogene, eigenverantwortliche

Mitarbeit an hochinteressanten Fällen, vielfach mit internationalem Bezug. Sie

haben Gelegenheit zur Bearbeitung juristisch anspruchsvoller Themenstellungen,

von denen Sie auch in der Tagespresse lesen können und die wir wegen ihres oft

stark internationalen Zuschnitts häufig in enger Zusammenarbeit mit unseren

Büros weltweit betreuen. Außerdem bieten wir Ihnen ein internationales und

vielfältiges Fortbildungsprogramm zur weiteren Qualifikation und eine weit über

dem Durchschnitt liegende Vergütung.

Zuzahlung für Stationsreferendare max. 3.000 € / Monat

Dr. Johannes Zöttl, Jones Day Düsseldorf, Königsallee 61, 40215 Düsseldorf

E-Mail: jzoettl@jonesday.com

Adriane Sturm, Jones Day München, Prinzregentenstraße 11, 80538 München

E-Mail: austurm@jonesday.com

elektronisch

www.jonesday.com

www.beck-stellenmarkt.de

176 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


IHR WEG ZU JONES DAY.

Der Ausbau unserer deutschen Praxis hat im Rahmen unserer weltweiten Strategie

Priorität.

Für unsere Büros in Düsseldorf, Frankfurt und München suchen wir hoch qualifizierte

Rechtsanwälte und Referendare (m/w).

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Dr. Johannes Zöttl

jzoettl@jonesday.com

Königsallee 61

40215 Düsseldorf

Tel. 0211 54065500

Dr. Carsten Gromotke

cgromotke@jonesday.com

Thurn-und-Taxis-Platz 6

60313 Frankfurt am Main

Tel. 069 97263939

Adriane Sturm

austurm@jonesday.com

Prinzregentenstraße 11

80538 München

Tel. 089 206042200


K&L Gates LLP

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Berlin, Frankfurt am Main

Anchorage, Austin, Boston, Brisbane, Brüssel, Charleston, Charlotte, Chicago,

Dallas, Doha, Dubai, Fort Worth, Harrisburg, Hongkong, Houston, London,

Los Angeles, Mailand, Melbourne, Miami, Moskau, Newark, New York, Orange

County, Palo Alto, Paris, Peking, Perth, Pittsburgh, Portland, Raleigh, Research

Triangle Park, San Diego, San Francisco, São Paulo, Schanghai, Seattle, Seoul,

Singapur, Spokane, Sydney, Taipeh, Tokio, Warschau, Washington D.C.

M&A, PE, GesellschaftsR, KartellR, KonzernR, Telekommunikation, Medien u.

Technologie, ArbeitsR, Immobilientransaktionen, ImmobilienR, öffentl. u. privates

BauR, UmweltR, Schiedsverfahren, Bank- u. FinanzR, SteuerR, VergabeR,

ÖPP, WettbewerbsR, BeihilfenR, Zoll- u. AußenhandelsR

in Deutschland ca. 75, weltweit über 2.000 Rechtsanwälte

in Deutschland 32

Wir bieten Associates (m/w) ein hervorragendes fachliches Umfeld und

eine sehr gute Perspektive. Neben der intellektuellen Herausforderung in einer

internationalen Wirtschaftssozietät prägen Teamgeist u. Freude an der Arbeit

unsere Tätigkeit. Sie erwartet ein eingespieltes, dynamisches u. international

integriertes Team an zwei Standorten.

Praktika im Inland

gelegentlich nach Bedarf

Ausbildung in Anwalts-/Wahlstation, Nebentätigkeiten für Studierende/

Referendare, Teilzeitbeschäftigung für Doktoranden

16

Wir möchten Ihnen frühzeitig Einblicke in unsere tägliche Praxis geben u. sind

stets an hochqualifiziertem, motiviertem Nachwuchs interessiert.

bis zu 15

weit überdurchschnittl. Examensergebnisse, ein besonderes Interesse an u.

Gespür für wirtschaftl. Zshg. sowie sehr gute, idealerweise im Ausland erworbene

Englischkenntnisse haben. Eine Promotion u./o. ein ausländ. Abschluss

(z.B. LL.M.) wären vorteilhaft.

Die Chancen der rasch expandierenden deutschen Praxis schließen die konkrete

Aussicht auf eine Partnerschaft ein. Wir unterstützen Ihre fachliche Spezialisierung

u. persönliche Weiterentwicklung.

90.000 €/Jahr

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Rebecca Freygang, HR Manager

Telefon: +49 (0)30 220029-466

E-Mail: karriere@klgates.com

Online, per Post

www.klgates.com

www.beck-stellenmarkt.de

178 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Gipfelstürmer gesucht.

K&L Gates LLP ist eine der führenden internationalen

Wirtschaftssozietäten. Die Kanzlei ist in den wichtigsten

Regionen Europas, der USA, Asiens, Australiens,

dem Nahen Osten und Südamerikas mit über 2 000

Rechtsanwälten präsent und lokal bestens vernetzt.

Wir wachsen weiter und suchen für unsere deutschen

Stand orte in Berlin und Frankfurt am Main Referendare

und Anwälte mit oder ohne Berufserfahrung (m/w).

Wir suchen außergewöhnliche Persönlich keiten, die

unternehmerisches Denken und Entschei dungsfreude,

persönliches Engagement und Team geist

auszeichnen. Wenn Sie außerdem weit über durch-


lungssichere, idealerweise im Ausland erworbene

Englischkenntnisse mitbringen, freuen wir uns über

Ihre Bewerbung.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte an:

Rebecca Freygang, Human Resources Manager

K&L Gates, Markgrafenstraße 42, 10117 Berlin

karriere@klgates.com


Kapellmann und Partner Rechtsanwälte

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

Homepage der Kanzlei

Link zum Beck’schen Stellenmarkt

Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Mönchengladbach, München

Brüssel

Kapellmann und Partner ist eine der führenden deutschen Kanzleien im Bauund

Immobilienrecht. Darüber hinaus beraten wir große und mittelständische

Unternehmen in allen Fragen des Wirtschaftsrechts.

>100

46

Jungen Juristen (m/w) bieten wir das herausfordernde Umfeld einer großen

und weiter wachsenden Kanzlei gepaart mit einer kollegialen Atmosphäre und

guten Work-Life-Balance einer mittelständischen Einheit. Wir legen großen

Wert auf die Ausbildung junger Kollegen. Betreut von einem Mentor führen Sie

von Anfang an eigene Mandate. Zugleich arbeiten Sie in Teams mit erfahrenen

Kollegen.

Praktikumsplätze bieten wir nach Bedarf an.

Ausbildung in Anwalts- und Wahlstationen, Nebentätigkeit, auch promotionsbegleitend

kanzleiweit ca. 20–25 Referendarstellen pro Jahr

Für alle Standorte suchen wir hervorragend qualifizierte Rechtsanwälte (m/w) als

Einsteiger oder mit Berufserfahrung

kanzleiweit ca. 10–15

Freude an juristisch anspruchsvoller Arbeit haben, sich zu einer Anwaltspersönlichkeit

entwickeln möchten und eine kollegiale Arbeitsweise schätzen. Sie sollten

über mindestens ein Prädikatsexamen und eine weitgehend abgeschlossene

Promotion verfügen, die wir auch berufsbegleitend fördern.

Referendaren und Praktikanten (m/w) bieten wir eine fundierte

Ausbildung, die gleichermaßen auf den Anwaltsberuf und das Staatsexamen

vorbereitet. Nachwuchsanwälten (m/w) bieten wir eine anspruchsvolle

Tätigkeit bei guter Work-Life-Balance sowie die realistische Chance der

Partnerschaft.

ca. 70.000–80.000 €, abhängig von der Qualifikation

Berlin: Dr. Michael Wolters, E-Mail: michael.wolters@kapellmann.de;

Brüssel: Dr. Robin van der Hout, LL.M.,

E-Mail: robin.vanderhout@kapellmann.de;

Düsseldorf: Dr. Antonius Ewers, E-Mail: antonius.ewers@kapellmann.de;

Frankfurt: Prof. Dr. Martin Havers, E-Mail: martin.havers@kapellmann.de;

Hamburg: Dr. Peter Leicht, E-Mail: peter.leicht@kapellmann.de;

Mönchengladbach: Dr. Tom Giesen, E-Mail: tom.giesen@kapellmann.de;

München: Dr. Jochen Markus, E-Mail: jochen.markus@kapellmann.de

per E-Mail oder postalisch

www.kapellmann.de/karriere

www.beck-stellenmarkt.de

180 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Kapellmann und Partner Rechtsanwälte

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

Angebote für Praktika

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

Kontakt für Bewerbungen

Bevorzugte Form der Bewerbung

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Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Mönchengladbach, München

Brüssel

Kapellmann und Partner ist eine der führenden deutschen Kanzleien im Bauund

Immobilienrecht. Darüber hinaus beraten wir große und mittelständische

Unternehmen in allen Fragen des Wirtschaftsrechts.

>100

46

Jungen Juristen (m/w) bieten wir das herausfordernde Umfeld einer großen

und weiter wachsenden Kanzlei gepaart mit einer kollegialen Atmosphäre und

guten Work-Life-Balance einer mittelständischen Einheit. Wir legen großen

Wert auf die Ausbildung junger Kollegen. Betreut von einem Mentor führen Sie

von Anfang an eigene Mandate. Zugleich arbeiten Sie in Teams mit erfahrenen

Kollegen.

Praktikumsplätze bieten wir nach Bedarf an.

Ausbildung in Anwalts- und Wahlstationen, Nebentätigkeit, auch promotionsbegleitend

kanzleiweit ca. 20–25 Referendarstellen pro Jahr

Für alle Standorte suchen wir hervorragend qualifizierte Rechtsanwälte (m/w) als

Einsteiger oder mit Berufserfahrung

kanzleiweit ca. 10–15

Freude an juristisch anspruchsvoller Arbeit haben, sich zu einer Anwaltspersönlichkeit

entwickeln möchten und eine kollegiale Arbeitsweise schätzen. Sie sollten

über mindestens ein Prädikatsexamen und eine weitgehend abgeschlossene

Promotion verfügen, die wir auch berufsbegleitend fördern.

Referendaren und Praktikanten (m/w) bieten wir eine fundierte

Ausbildung, die gleichermaßen auf den Anwaltsberuf und das Staatsexamen

vorbereitet. Nachwuchsanwälten (m/w) bieten wir eine anspruchsvolle

Tätigkeit bei guter Work-Life-Balance sowie die realistische Chance der

Partnerschaft.

ca. 70.000–80.000 €, abhängig von der Qualifikation

Berlin: Dr. Michael Wolters, E-Mail: michael.wolters@kapellmann.de;

Brüssel: Dr. Robin van der Hout, LL.M.,

E-Mail: robin.vanderhout@kapellmann.de;

Düsseldorf: Dr. Antonius Ewers, E-Mail: antonius.ewers@kapellmann.de;

Frankfurt: Prof. Dr. Martin Havers, E-Mail: martin.havers@kapellmann.de;

Hamburg: Dr. Peter Leicht, E-Mail: peter.leicht@kapellmann.de;

Mönchengladbach: Dr. Tom Giesen, E-Mail: tom.giesen@kapellmann.de;

München: Dr. Jochen Markus, E-Mail: jochen.markus@kapellmann.de

per E-Mail oder postalisch

www.kapellmann.de/karriere

www.beck-stellenmarkt.de

180 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


Kirkland & Ellis International LLP

Standorte in Deutschland

Standorte weltweit

Tätigkeitsschwerpunkte

Anzahl der Berufsträger

Anzahl der Partner

Warum wir?

München

Chicago, Hongkong, London, Los Angeles, München, New York, Palo Alto,

San Francisco, Shanghai, Washington, D.C.

Wir beraten in allen Bereichen des nationalen und internationalen Wirtschaftsrechts,

insbesondere in den Bereichen Private Equity / M&A, Restrukturierung,

Corporate Finance und Steuerrecht.

derzeit rund 35 in Deutschland

derzeit 17

Sie arbeiten in einem überschaubaren Team in Deutschland und gleichzeitig in

einer international tätigen Großkanzlei. Wir leben eine Kultur der offenen Türen.

Wir arbeiten kollegial, respektvoll und offen im Team, pflegen eine flache

Hierarchie und begegnen uns auf Augenhöhe.

Angebote für Praktika

Praktikumsplätze/Jahr

Angebote für das Referendariat

Referendarplätze/Jahr

Angebote für den Berufseinstieg

Neueinstellungen/Jahr

Wir bieten ganzjährig Praktika und studentische Mitarbeit an.

ca. 4–6

Ausbildung in der Anwalts-/Wahlstation sowie Nebentätigkeit für Referendare

und Doktoranden

ca. 4–6

Wir bieten vom ersten Tag an die Mitarbeit an spannenden und abwechslungsreichen

Mandaten mit überwiegend internationalem Bezug, hervorragende Ausund

Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Chance, für einige Zeit in einem

unserer Büros in USA, UK oder Asien zu arbeiten.

ca. 6–8

Wir suchen Persönlichkeiten, die

Ihre Karriereaussichten

Einstiegsgehalt

bereit sind, engagiert und eigenverantwortlich im Team zu arbeiten, ein sehr gutes

Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge mitbringen, ein überdurchschnittliches

Examen und sehr gute Englischkenntnisse haben, idealerweise durch

einen Auslandsaufenthalt.

sind überdurchschnittlich gut, weil wir in der Wachstumsphase sind, wir Ihnen die

Möglichkeit geben, sich fachlich und persönlich zu entwickeln, und weil wir in

unseren Mitarbeitern/-innen grundsätzlich das Potenzial sehen, nach ca. 6 Jahren

Partner zu werden.

110.000 €/Jahr plus Bonus

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Dr. Christian Zuleger

Rechtsanwalt

Maximilianstr. 11

80539 München

per E-Mail an karriere@kirkland.com

www.kirkland.com/karriere

www.beck-stellenmarkt.de

182 Beck’scher Referendarführer 2013/2014 | www.beck.de


KIRKLAND & ELLIS INTERNATIONAL LLP

A LAW FIRM SERVING GLOBAL CLIENTS

WWW.KIRKLAND.COM

KARRIERE

Gute Aussichten für Ihre Karriere!

Kirkland & Ellis, mit weltweit etwa 1.600 Anwälten, gehört zu den führenden

Wirtschaftskanzleien, mit Büros in den USA, in Europa und Asien. In unserem

Münchener Büro beraten derzeit rund 35 Anwälte in allen Fragen des nationalen

und internationalen Wirtschaftsrechts, insbesondere in den Bereichen Private

Equity/M&A, Restrukturierung, Finanzierung und Steuern. Wir streben in Deutschland

ein kontinuierliches Wachstum an und bauen schrittweise unsere Beratungsschwerpunkte

aus.

Wir suchen

Referendare/-innen

die an spannenden und abwechslungsreichen Mandaten mit internationalem

Bezug mitarbeiten wollen. In unserem Münchener Büro lernen Sie gleichzeitig ein

überschaubares Team und eine international tätige Großkanzlei kennen.

Wir bieten neben einer vielseitigen und anspruchsvollen Tätigkeit eine fundierte

und praxisorientierte Aus- und Weiterbildung sowie die Möglichkeit, eine Station in

einem unserer ausländischen Büros zu absolvieren.

Sie bringen Engagement und ein sehr gutes Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge

mit, haben ein überdurchschnittliches Examen und sehr gute Englischkenntnisse,

idealerweise durch Auslandserfahrung.

Wenn Sie gerne in einer kollegialen und offenen Atmosphäre arbeiten möchten,

freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Kirkland zählt

zu den Top-

Arbeitgebern in

Deutschland

— trendence

Graduate

Barometer Law

2012