Milliardäre in Aufruhr Spielende Das Spiel 1. Zeitungen 4 ...

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Milliardäre in Aufruhr Spielende Das Spiel 1. Zeitungen 4 ...

Milliardäre in Aufruhr

Seit kurzem herrscht

Aufruhr im Club der

Milliardäre. Bill G. stellte

nach Lektüre des Forbes

Magazins fest, dass alle

Anwesenden auf das

gleiche Vermögen geschätzt

werden. Darauf

soll Rupert M. entgegnet

haben: “Der Unterschied

ist nur, das manche von

uns sich das Geld ehrlich

verdient haben und

andere nur auf dem Geld

ihrer Eltern sitzen!“ Nach

allgemeiner Empörung

Das Spiel verläuft über 8

Runden, in welchen die

Spieler den anderen

Spielern ein Bestechungsangebot

machen, um

eine Investition zu

erhalten. Wird das

Angebot von niemandem

angenommen, wird das

Alle Spieler, die noch

nicht Ihr Handkartenlimit

erreicht haben (Handkartenlimit:

3 Karten),

erhalten neue Zeitung-

Karten. Zu den Hand-

der Clubmitglieder soll

J.D.R gesagt haben: „Wir

sollten die Chance für

einen kleinen Wettstreit

nutzen. Wer nächstes

Jahr vor den Anderen

liegt, darf sich fortan als

erfolgreichster Milliardär

bezeichnen.“

Zeugen zu Folge sollen

noch beträchtliche Wetten

abgegeben worden

sein und die Milliardäre

anschließend aus dem

Club-Schloss gestürmt

sein. Zeit ist Geld!

Das Spiel

1. Zeitungen

Geld anderweitig angelegt.

Der Spieler erhält

dann einen Geldbetrag

zurück, der sich nach der

aktuellen Rendite richtet.

Der Ablauf einer solchen

Bestechungsrunde gliedert

sich in 7 Phasen.

karten zählen sowohl

Zeitung- als auch

Extrablatt-Karten. Das

Handkartenlimit kann

durch bestimmte Investitionen

erhöht werden.

Spielende

Das Spiel endet, sobald

keine neuen Investition-

Karten mehr aufgedeckt

werden können (nach 8

Runden). Gewinner ist,

wer am meisten Geld

besitzt.

Vorbereitung

Alle Karten werden nach

Typ sortiert (Zeitung,

Extrablatt, Investition),

gut gemischt und als

verdeckte Stapel auf den

Tisch gelegt. Es werden 3

Geldstapel gebildet und

diese offen ausgelegt.

Jeder Spieler erhält 1500

Millionen Geld (1500 M)

und eine eigene

Bestechungsanteil-Karte.

Er setzt einen der

Holzzylinder als Marker

auf 50% Bestechungsanteil.

Die Rendite-Karte

wird für alle sichtbar

ausgelegt und der Marker

(Holzzylinder) auf +50 %

gesetzt.

Bei 3 Spielern, werden 8

Investition-Karten aus

dem Spiel entfernt

2. Investition

Es wird pro Spieler eine

Investition-Karte vom

Stapel gezogen und diese

offen in der Mitte

ausgelegt.

3. Bestechung

Jeder Spieler entscheidet

sich für einen Geldbetrag,

den er als Bestechung

anbieten möchte. Dieser

muss mindestens 100 M

betragen. Es wird

gewartet bis alle Spieler

sich für einen Betrag

entschieden haben und

die Gebote dann

gleichzeitig offen auf den

Tisch gelegt. Der

gebotene Betrag dient

dazu, von anderen

Spielern als Bestechung

angenommen zu werden,

einen bestimmt Platz in

der Reihenfolge zu

ergattern oder sich in

Form von Rendite zu

vermehren.

Wer durch das Ausspielen

einer Karte sein Gebot

verdecken möchte, sollte

die Karte am Anfang

dieser Phase spielen. Er

braucht dann sein Gebot

nicht zu offenbaren, muss

es aber so platzieren, dass

er es nachträglich nicht

mehr ändern kann (z. B.

als verdeckter Haufen auf

dem Tisch, oder verdeckt

im Spiel-Karton).

4. Reihenfolge

Die Reihenfolge wird

durch die Höhe der

Gebote bestimmt. Wer

am wenigsten geboten hat

beginnt. Das höchste

Gebot agiert als Letztes.

Sollten zwei oder mehr

Spieler gleich viel geboten

haben, müssen diese

untereinander eine

Reihenfolge festlegen. Es

dürfen dabei auch

Geldbeträge ausgetauscht

werden um zu einer

Einigung zu gelangen. Die

Spieler haben dabei nur

Reihum, entsprechend

der zuvor ermittelten

Reihenfolge, dürfen die

Spieler nun wählen, ob sie

das gebotene Bestechungsgeld

eines Mitspielers

annehmen oder

ein Extrablatt ziehen.

Nimmt der aktive Spieler

das Bestechungsgeld

eines Mitspielers, so darf

er das Gebot des Spielers

vom Tisch nehmen und

muss, entsprechend

seines eigenen Bestechungsanteil-Markers,

einen

Teil des Geldes an die

Bank abführen. Muss der

Betrag gerundet werden,

geht der größere Teil an

die Bank (Milliardäre

rechnen nur in ganzen

100 M). Der Eigene

Bestechungs-Marker gibt

10 Sekunden Zeit sich zu

einigen. Sollte es in dieser

Zeit zu keiner Einigung

kommen, verlieren alle

beteiligten Spieler ihr

Zugrecht für diese Runde!

Das bedeutet, sie dürfen

in dieser Runde keine

Bestechungen mehr

annehmen und keine

Zeitung- oder Extrablatt-

Karten spielen. Sie

erhalten dennoch Rendite

bzw. Investitionen, wenn

ihr Bestechungsgeld angenommen

wird.

5. Bestechungsannahme

dabei den Anteil des

Geldes an, den man

behalten darf. Der Spieler

dessen Bestech-ungsgeld

genommen wurde, muss

sich nun im Gegenzug

eine der ausliegenden

Investition-en aussuchen

und diese offen vor sich

auf den Tisch legen. Der

auf der Karte

beschriebene Effekt der

Investition tritt unverzüglich

in Kraft.

Die Investitionen haben

dabei nicht nur

unterschiedliche Effekte,

sondern unterscheiden

sich auch in der Farbe.

Hat ein Spieler drei

Investitionen der gleichen

Farbe, so erhält er

- Fortsetzung auf S. 3

- 1 - - 2 -


- Fortsetzung von S. 2

unverzüglich 1500 M

Geld von der Bank! Eine

vierte Karte der gleichen

Farbe bringt keine

Bonuszahlung. Auch das

Sammeln unterschiedlicher

Investitionen lohnt

sich. Sobald ein Spieler

vier Investitionen aller

vier Farben hat, erhält er

ebenfalls 1500 M Geld.

Verdeckte Gebote dürfen

ebenso genommen

werden wie offenliegende.

Das Gebot wird auf

Anfrage enttarnt und der

Anteil wie zuvor

beschrieben aufgeteilt.

6. Nachrichten

Reihum, entsprechend

der zuvor ermittelten

Reihenfolge, dürfen nun

Zeitung- und Extrablatt-

Karten gespielt werden.

Die Karten können

genutzt werden, um

entweder die Rendite,

oder die Bestechungsmarker

zu beeinflussen.

Wird eine Karte genutzt

um einen Bestechungsmarker

zu beeinflussen,

so bestimmt der Spieler,

welchen Marker er

beeinflussen möchte. Dies

kann der Marker eines

Mitspielers oder der

Eigene sein. Es wird dann

nur dieser Marker

verändert.

Jeder Spieler darf wenn

er am Zug ist, entweder

genau eine Zeitung- oder

Extrablatt-Karte spielen,

oder passen. Die Runde

wird so lange

weitergeführt, bis alle

Spieler gepasst haben.

Hat ein Spieler gepasst

darf er in dieser Phase

keine Karten mehr

ausspielen.

7. Rendite

Beispiel:

Annika hat 100 M, Basti

200 M und Chris 300 M

geboten. Annika beginnt

also die Runde. Annika

nimmt das Bestechungsgeld

von Chris an.

Annikas Bestechungs-

Marker steht auf 50%. Sie

erhält daher nur 100 M

Geld von Chris, die

restlichen 200 M gehen

an die Bank. Chris wählt

eine Investition, die

seinen Bestechungsanteil

um 50% erhöht. Er setzt

daher unverzüglich

seinen Bestechungs-

Marker um 50% nach

oben.

Alle Spieler, deren

Bestechungsgeld von

niemandem angenommen

wurde (ob verdeckt

oder offen), erhalten nun

Rendite auf Dieses. Die

Rendite richtet sich nach

dem Wert auf welchem

der Rendite-Marker zu

diesem Zeitpunkt steht.

Steht die Rendite bei 0 %,

erhält der Spieler sein

Geld zurück. Steht sie auf

+200 %, erhält er sein

Geld und zusätzlich

200 % obendrauf.

Beispiel:

Annika hat 100 M, Basti

200 M und Chris 300 M

geboten. Annika beginnt

also die Runde. Sie

nimmt das Bestechungsgeld

von Chris, dieser

wählt eine Investition.

Basti zieht eine

Extrablatt-Karte. Chris

nimmt das Bestechungsgeld

von Basti, dieser

wählt eine Investition.

Das Geld von Annika

wurde von niemandem

gewählt, sie erhält daher

Rendite. Der Rendite-

Marker steht auf 200 %.

Sie erhält daher ihre 100

M zurück und zusätzlich

200 M Rendite von der

Bank.

Zu den Extrablättern

und Zeitungen: Zeitungen

und Extrablätter

dürfen nur in der

Nachrichtenphase gespielt

werden. Ausnahme

sind Jene, auf denen der

Vermerk „beliebiger Zeitpunkt“

steht. Diese

dürfen jederzeit gespielt

werden. Unabhängig

davon, in welcher Phase

das Spiel ist, oder welcher

Spieler gerade am Zug ist.

Zum Extrablatt „Freund

in der Regierung“: Die

Karte zum Ersetzen der

aktuellen Investition wird

aus dem zuvor

gemischten Ablagestapel

der Investitionen

verdeckt gezogen.

Zur Zeitung-Karte

„Insiderhandel“: Die

Karte darf nicht zur

Veränderung des eigenen

Bestechungsanteils genutzt

werden.

Zu den Investitionen:

Ist auf der Investition-

Karte ein „Extrablatt“ abgedruckt,

so erhält der

Spieler, der die

Investition erhält, ein

Extrablatt, auch wenn

dies nicht im Text der

Karte vermerkt ist.

Erläuterungen

Die Investition-Karten

sind in zwei Abschnitte

gegliedert. Im oberen

Abschnitt findet sich die

Beschreibung sowie die

Symbole für einmalige

Effekte. Im unteren

Abschnitt finden sich die

Symbole für anhaltende

Effekte.

Der anhaltende Effekt

„+100 M zum Bestechungsgeld“,

gilt in dem

Moment wo ein Spieler

das Bestechungsgeld

eines Mitspielers an-

Spielidee

Dr. Jan-H. Schmidt

Illustration und Design

Dr. Jan-H. Schmidt

Besonderer Dank an meine Spieletester

Niels Beuck, Susanne Hegerfeld-Schmidt,

Valentin Hammelehle, Jakob Hammelehle

Philipp Weber, Christian Schmidt,

Vertrieb in Deutschland

Susanne Hegerfeld-Schmidt

Internet

www.Jasu-Design.com

Fragen, Anregungen, Lob und Kritik an

info@Jasu-Design.com

© 2013 Dr. Jan-H. Schmidt

nimmt. Er erhält dann,

für jede Karte mit diesem

Effekt in seinem Besitz,

100 M zusätzlich von der

Bank.

Der anhaltende Effekt

„+100 M wenn Du

Rendite erhältst“ tritt

nur dann in Kraft, wenn

der Spieler in der

Rendite-Phase noch Geld

vor sich liegen hat. Der

Effekt wird nicht durch

die momentane Rendite

beeinflusst.

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