Nr. 16 - Stadt Werdau

werdau.de

Nr. 16 - Stadt Werdau

Wiederaufbau nach Juni-Hochwasser kann beginnen

Stadt und Landkreis erhalten Aufbauplan-Bestätigung | Erste Maßnahmen laufen bereits

Landrat Dr. Christoph Scheurer und Oberbürgermeister Stefan Czarnecki erhielten Ende September die bestätigten Wiederaufbaupläne

aus den Händen von Staatssekretär Dr. Fritz Jaeckel (rechts).

Jahrgang 2013

Donnerstag,

10. Oktober 2013

Nr. 16

Der Wiederaufbau nach dem Hochwasser im Landkreis kann beginnen. Ende September erhielten Städte, Gemeinden

und der Landkreis selbst die Bestätigungen der dafür nötigen Investitionsmaßnahmen vom Freistaat. Insgesamt wurde

ein Budget von rund 111,5 Millionen Euro für den Landkreis Zwickau freigegeben. Private Maßnahmen sind darin noch

nicht inbegriffen und werden separat bestätigt.

Über einen besonders großen Teil der Mittel, insgesamt immerhin 13,714 Millionen Euro, darf sich die Stadt Werdau

freuen. Den entsprechenden Bescheid erhielt Oberbürgermeister Stefan Czarnecki zu seinem 33. Geburtstag von Staatssekretär

Dr. Fritz Jaeckel, Leiter des Wiederaufbaustabes in der Sächsischen Staatskanzlei, überreicht. Darin werden

48 Maßnahmen, die die Stadtverwaltung angemeldet hatte, bestätigt. Umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen an

Straßen, Brücken und Stützmauern können damit im Detail geplant, beantragt, ausgeschrieben und umgesetzt werden.

„Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des Freistaates Sachsen, insbesondere weil es sich um eine bis zu 100 %ige

Förderung handelt. Gleichzeitig stellt die Umsetzung dieser zusätzlichen Maßnahmen eine riesige Herausforderung an

Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle der Bauarbeiten dar“, erklärt Stefan Czarnecki und fügt hinzu: „Ich hoffe sehr

auf das Verständnis unserer Bürger, dass viele der notwendigen Vorhaben nicht sofort umgesetzt werden können. Jedes

einzelne Projekt muss gut vorbereitet und passende Unternehmen zur Realisierung gefunden werden. Teure und übereilte

Schnellschüsse müssen unbedingt vermieden werden.“

Unabhängig davon ist die Stadtverwaltung mit mehreren nunmehr bestätigten

Projekten in Vorleistung gegangen. So laufen zum Beispiel die umfangreichen

Baumaßnahmen in der Steinpleiser KiTa bereits seit Juni, die Pferdemeierbrücke

konnte repariert und freigegeben werden. Im Stadtrat Ende Oktober steht die

Gesamtliste der Maßnahmen dann zur Beschlussfassung.

Die nächste Ausgabe des Amts- und Mitteilungsblattes der Stadt Werdau erscheint am 07.11.2013.

Redaktionsschluss ist Montag, der 28.10.2013. Weitere Infos unter amtsblatt@werdau.de.


Seite 2 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • Donnerstag, 10. Oktober 2013

Bekanntmachungen der

Stadtverwaltung Werdau

Eingeschränkte Öffnungszeiten

in der Stadtverwaltung

Aufgrund eines Brückentages bleiben die Stadtverwaltung

und insbesondere das Einwohnermeldeamt am 1. und 2. November

geschlossen. Dafür wird das Einwohnermeldeamt am

9. November von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr öffnen.

Beschlüsse

Stadtrat 19.09.2013

Beschluss Nr. S-388-1

Der Stadtrat der Stadt Werdau beschließt in Änderung des Beschlusses

S-388 vom 23.05.2013 überplanmäßige Auszahlungen

für das Haushaltsjahr 2013 für den Kostenanteil der Stadt

Werdau an der Baumaßnahme des Freistaates Sachsen S 291

Stützwand-Ersatzneubau in Steinpleis in Höhe von 83.250 EUR

im Produkt 54.10.01.00 – Angelegenheiten der Gemeindestraßen,

Maßnahme 12213001 – Brückenbaumaßnahmen.

Die Deckung der überplanmäßigen Auszahlungen erfolgt aus

außerplanmäßigen Einzahlungen (Fördermittel) in Höhe von

83.250 EUR.

Die nicht durch Fördermittel gedeckten Auszahlungen in Höhe

von 12.800 EUR werden aus den im Haushaltsplan 2013 geplanten

Mitteln im gleichen Produkt/Maßnahme finanziert.

Beschluss Nr. S-409

1. Der Stadtrat der Stadt Werdau beschließt die nachstehenden

Regelungen eines Verfahrens für Vorschläge zur

Berufung von max. fünf Jugendlichen als sachkundige

Einwohner nach § 44 Abs. 2 SächsGemO in den Technischen-

bzw. den Verwaltungsausschuss.

Die Jugendlichen führen die Bezeichnung Jugendstadträte.

2. Über ein bekanntzugebendes Ausschreibungsverfahren

können sich Einwohner der Stadt Werdau, die zum Stichtag

30.06. des Wahljahres mindestens 13 Jahre alt, höchstens

17 Jahre alt und mindestens drei Monate in Werdau

wohnhaft sind, bewerben. Die Bewerbungsunterlagen

gehen in der Stadtverwaltung ein.

Es erfolgt die Anfertigung von Kurzporträts der Kandidaten

sowie eine Übersicht aller Kandidaten, die als Wahlzettel

gilt. Beide Unterlagen werden den Wahlberechtigten

zur Verfügung gestellt.

3. Die Wahl der Jugendstadträte erfolgt an Werdaus Oberschulen

und den Gymnasien. Wahlberechtigt sind alle

Schüler ab 8. Klasse bis zur 13. Klasse. Werdauer Jugendliche,

die keine Werdauer Schulen besuchen und am Wahltag

mindestens 14 Jahre und höchstens 18 Jahre alt sind,

haben die Möglichkeit, in einer festzulegenden Woche in

der Stadtverwaltung ihre Stimme abzugeben.

4. Der Jugendstadtrat regelt seine inneren Angelegenheiten

selbstständig.

Der Stadtrat benennt mindestens zwei Stadträte als Tutoren.

Der Jugendstadtrat erhält zur Wahrnehmung seiner

Aufgaben einen Zuschuss nach näherer Maßgabe des

Haushaltsplanes.

Der Beschluss Nr. S-294 vom 31. Januar 2002 wird aufgehoben.

Beschluss Nr. S-410

Der Stadtrat der Stadt Werdau beschließt die Verwendung von

nicht zweckbestimmten Spenden im Zusammenhang mit dem

Hochwasser 2013 für die ergänzende Ausstattung der Wasserwehr

der Stadt Werdau.

Beschluss Nr. S-411

Der Stadtrat der Stadt Werdau beschließt das Städtebauliche

Entwicklungskonzept – Stadtteilkonzept „Werdau – Südliche

Innenstadt“ in der vorliegenden Fassung der Fortschreibung

vom Juli 2013.

Beschluss Nr. S-412

Der Stadtrat der Stadt Werdau beschließt den Abschluss eines

Vergleichs folgenden Inhalts:

Zur Abgeltung sämtlicher Forderungen der Stadt gegenüber

dem bauüberwachenden Ingenieurbüro aus dem Bauvorhaben

Neubau Feuerwehrgerätehaus einschließlich Freianlagen

im Ortsteil Langenhessen vom 27.08.1999 (Datum des Architektenvertrages)

zahlt der Inhaber des Ingenieurbüros an die

Stadt Werdau EUR 146.000,00.

Für den Fall, dass die Stadt von den an dem Vorhaben beteiligten

Unternehmen künftig Schadenersatzansprüche wegen

des Vorhabens durchsetzt, stellt die Stadt den Inhaber des Ingenieurbüros

von potenziellen Gesamtschuldnerausgleichsansprüchen

frei.

Die Zahlung des Vergleichsbetrages erfolgt binnen 10 Arbeitstagen

nach Vorlage des Stadtratsbeschlusses über die Annahme

dieses Vergleichs.

Eine wechselseitige Kostenerstattung findet nicht statt.

Beschluss Nr. S-413

1. Der Stadtrat der Stadt Werdau beschließt die Förderung

der Kosten für den 1. Bauabschnitt der Modernisierungs-

und Instandsetzungsmaßnahmen am Gebäude

August-Bebel-Straße 89, Haus C, aus Zuwendungen des

Bund-Länder-Programms Stadtumbau, Programmteil Aufwertung,

im Fördergebiet „Werdau – Südliche Innenstadt“

in Höhe von 41.093,00 EUR.

2. Der Stadtrat der Stadt Werdau stimmt der teilweisen Übernahme

des kommunalen Eigenanteiles für den 1. Bauabschnitt

durch den privaten Maßnahmeträger in Höhe von

12.507,00 EUR zu.

3. Der Beschluss S-312 vom 26.04.2012 wird aufgehoben.

Beschluss Nr. S-414

Der Stadtrat der Stadt Werdau beschließt für die im Rahmen

der Lärmkartierung 2012 ermittelten Bereiche mit relevanten

Lärmproblemen die Aufstellung eines Lärmaktionsplanes.

Als Definition für die Lärmschwerpunkte werden als Auslösewerte

L DEN

60 dB (A) und L Nigh

t 50 dB (A) zugrunde gelegt.

Beschluss Nr. S-415

Der Stadtrat der Stadt Werdau beschließt die brandschutztechnische

Ertüchtigung des Gymnasiums „Alexander von

Humboldt“ – Haus 1 in Werdau entsprechend der beigefügten

Herausgeber: Stadt Werdau, Oberbürgermeister Stefan Czarnecki. Redaktion: André Kleber, Stadtverwaltung Werdau/Pressestelle, Markt 10–18,

08412 Werdau, Telefon: (03761) 594-207, Fax: (03761) 594-333, E-Mail: 0.22kleber@werdau.de, Oberbuergermeister@werdau.de. Druck und Verlag:

Secundo-Verlag GmbH, Auenstraße 3, 08496 Neumark, Tel.: (037600) 3675, Telefax: (037600) 3676, E-Mail: info@secundoverlag.de. Verantwortlich

für den nichtamtlichen Teil und Anzeigenteil: Peter Geiger


Donnerstag, 10. Oktober 2013 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • Seite 3

Erläuterung und Begründung mit einer Gesamtkostensumme

von ca. 498.000 EUR (Brutto) mit Zuwendungen aus dem

Stadtumbaugebiet „Östliches Stadtzentrum“, Stadtumbau Ost,

Programmteil Aufwertung.

Beschluss Nr. S-416

Der Stadtrat der Stadt Werdau beschließt, dass zur Neugestaltung

des Verkehrsknotenpunktes nur die vom Straßenbaulastträger

vorgelegte Variante 2 – Neutrassierung der B 175 entsprechend

ihrer Funktion und Straßenkategorie – befürwortet

wird.

Große Kreisstadt Werdau | Verkauf einer Liegenschaft

Ausschreibung

Baugrundstück im Gewerbegebiet Steinpleis,

Freistraße

Teilfläche des Flurstücks 190/26 in Größe von ca. 3.500 m²

• unbebautes Grundstück im Geltungsbereich des Bebauungsplanes

Gewerbegebiet Steinpleis

• Gemäß Bebauungsplan sind Gewerbebetrieb aller Art,

Lagerplätze, Lagerhäuser, öffentliche Betriebe, Geschäfts-

Büro- und Verwaltungsgebäude, Tankstellen sowie Anlagen

für sportliche Zwecke nach § 8 BauNVO zulässig.

• Das Flurstück Nr. 190/26 ist im Bereich der ausgewiesenen

Baugrenzen mit gewerblich genutzten Gebäuden

mit maximal 2 Vollgeschossen, einer GRZ von 0,8, einer

GFZ von 1,2 und einer Traufhöhe von 6,0 m über Gelände

bebaubar. Weitere Festsetzungen zum Maß der baulichen

Nutzung sind dem B-Plan zu entnehmen. Hinsichtlich der

mit dem Vorhaben anfallenden Immissionswerte ist im

Baugenehmigungsverfahren eine Abstimmung mit dem

Fachdienst Bauordnung erforderlich.

Bodenrichtwert 20,00 EUR pro m²

Auskunft erteilt

Fachdienst Wirtschaftsförderung (Tel. 03761/594209) oder

Fachdienst Liegenschaften (Tel. 03761/594223)

Die Abgabefrist für Kaufangebote (geschlossener Umschlag

mit Kennzeichnung) endet am 30. Oktober 2013.

Bitte reichen Sie Ihr Bebauungskonzept (oder Nutzungskonzept)

mit Aussagen zum Investitionsumfang, zur Anzahl

der neugeschaffenen oder erhaltenen Arbeitsplätze,

zum zeitlichen Ablauf und zur Finanzierung der geplanten

Investition zusammen mit dem Kaufangebot ein.

Werdau, den 27.09.2013

Czarnecki, Oberbürgermeister

Große Kreisstadt Werdau | Verkauf einer Liegenschaft

Ausschreibung

Grundstück in 08412 Werdau, Zwickauer Straße

Flurstücksnummer 1356 in Größe von 7.000 m²

• unbebaute Grundstücksteilfläche im Außenbereich

• Das Grundstück selbst ist eine Teilfläche der Kleingartenanlage

mit eigener Zufahrt. Es wurde als Sportplatz und

danach als Tennisplatz genutzt.

• Bei der zukünftigen Nutzung sind die natürlichen städtebaulichen

Bedürfnisse und Entwicklungen zu berücksichtigen.

Eine Abstimmung mit dem Fachdienst Bauordnung

ist erforderlich.

• Auf Basis des aktuellen Wertgutachtens ist folgender Preis

festgestellt worden.

Bodenpreis 46.200 EUR

Auskunft erteilt

Fachdienst Wirtschaftsförderung (Tel. 03761/594209) oder

Fachdienst Liegenschaften (Tel. 03761/594223)

Die Abgabefrist für Kaufangebote (geschlossener Umschlag

mit Kennzeichnung) endet am 30. Oktober 2013.

Bitte reichen Sie Ihr Nutzungskonzept mit Aussagen zum

Investitionsumfang, zur Anzahl der neugeschaffenen oder

erhaltenen Arbeitsplätze, zum zeitlichen Ablauf und zur Finanzierung

der geplanten Investition zusammen mit dem

Kaufangebot ein.

Werdau, den 30.09.2013

Czarnecki, Oberbürgermeister

Bekanntmachungen des

Landkreises Zwickau

Lebensmittelüberwachungs- und

Veterinäramt

Information zum Erlass einer

Allgemeinverfügung der Landesdirektion

Sachsen zum Vollzug des Tierseuchengesetzes

(TierSG) und der Verordnung zum Schutz der

Rinder vor einer Infektion mit dem Bovinen

Herpesvirus Typ 1 (BHV1-Verordnung)

In den sächsischen Rinderhaltungen wurden in den vergangenen

Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um

das Bovinen Herpesvirus Typ 1 (BHV1) zu eliminieren. Diese

mit wirtschaftlichen Einbußen verbundene anzeigepflichtige

Tierseuche befindet sich nunmehr in Sachsen im Stadium

der Endsanierung. Um die freien Bestände und Tiere vor einer

Neuinfektion zu schützen und die letzten infizierten Tiere zu

entfernen, hat die Landesdirektion Sachsen die unten abgedruckte

Allgemeinverfügung erlassen. Diese Allgemeinverfügung

wurde am Donnerstag, dem 12. September 2013, im

Sächsischen Amtsblatt Nr. 37/2013, Seite 920 veröffentlicht

und ist seit dem 13. September 2013 in Kraft.

Folgende grundsätzlich Maßnahmen werden verfügt:

• Die Impfung von Rindern gegen die BHV1-Infektion ist ab

dem 1. Januar 2014 verboten.

• Ab dem 1. Januar 2014 dürfen in Bestände nur noch

BHV1-freie Rinder eingestellt werden, die nicht gegen

die BHV1-Infektion geimpft sind und von einer entsprechenden

amtstierärztlichen Bescheinigung begleitet sind.

• Rinder, die mit BHV1 infiziert sind oder mit einem Vollantigenimpfstoff

gegen die BHV1-Infektion geimpft wurden

(Reagenten), sind bis zum 31. Dezember 2013 aus

allen Beständen zu entfernen.

• Die Besamung von Reagenten ist ab sofort verboten.

• Die Landesdirektion Sachsen kann in begründeten Einzelfällen

auf Antrag Ausnahmen von den Anordnungen

dieser Allgemeinverfügung zulassen. Sie kann im begründeten

Einzelfall die Impfung von Rindern gegen die BHV1-

Infektion anordnen.

Die vollständige Allgemeinverfügung ist zur Einsichtnahme

gemäß Ziffer 9 in den Geschäftsräumen des Lebensmittelüberwachungs-

und Veterinäramtes, Chemnitzer Straße 29,

08371 Glauchau, zu den Geschäftszeiten ausgelegt und auf

der Webseite des Landkreises (www.landkreis-zwickau.de)

veröffentlicht.


Seite 4 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • Donnerstag, 10. Oktober 2013

Für weitere Fragen steht das Lebensmittelüberwachungs- und

Veterinäramt des Landkreises Zwickau, Chemnitzer Straße 29,

08371 Glauchau, Telefon: 0375 4402-22601, zur Verfügung.

Landesdirektion Sachsen

Vollzug des Tierseuchengesetzes (TierSG) und

der Verordnung zum Schutz der Rinder vor einer

Infektion mit dem Bovinen Herpesvirus Typ 1

(BHV1-Verordnung)

Anordnung des Besamungsverbotes, des Impfverbotes,

der Entfernung aller Reagenten und einer Einstellungsregelung

– Die Landesdirektion Sachsen erlässt folgende Allgemeinverfügung:

1. Die Impfung von Rindern gegen die BHV1-Infektion ist ab

dem 1. Januar 2014 im gesamten Gebiet des Freistaates

Sachsen verboten.

2. Ab dem 1. Januar 2014 dürfen in Bestände auf dem Gebiet

des Freistaates Sachsen nur noch BHV1-freie Rinder

eingestellt werden, die nicht gegen die BHV1-Infektion

geimpft sind. Einzustellende Rinder müssen von einer

amtstierärztlichen Bescheinigung nach dem Muster der

Anlagen 2 oder 3 der BHV1-Verordnung begleitet sein.

a. Die Einstellung auf Basis einer Bescheinigung nach Anlage

2 ist nur zulässig, wenn bei einer Attestierung auf

Basis von § 1 Abs. 2 Nr. 2. Buchstabe b) der BHV1-Verordnung

für Rinder jeden Alters ein Untersuchungsergebnis

vorliegt und von der Variante „Rind jünger als neun Monate

ohne Untersuchung“ kein Gebrauch gemacht wird.

b. Die Einstellung auf Basis einer Bescheinigung nach Anlage

3 ist nur zulässig, wenn darin attestiert wird, dass die

einzustellenden Rinder aus Beständen stammen, in denen

die Zucht- und/oder Maststiere insgesamt nicht gegen die

BHV1-Infektion geimpft sind.

3. Rinder, die mit BHV1 infiziert sind oder mit einem Vollantigenimpfstoff

gegen die BHV1-Infektion geimpft wurden

(Reagenten), sind bis zum 31. Dezember 2013 aus

allen Beständen im Freistaat Sachsen zu entfernen.

4. Reagenten dürfen nur

a. unmittelbar zur Schlachtung verbracht werden,

b. unmittelbar oder über eine Sammelstelle, auf die ausschließlich

nicht BHV1-freie Rinder aufgetrieben werden,

in einen anderen EU-Mitgliedstaat verbracht oder in Drittländer

ausgeführt werden oder

c. in einen nicht auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen

gelegenen Bestand verbracht werden, in dem alle Rinder

ausschließlich in Stallhaltung gemästet und zur Schlachtung

abgegeben oder entsprechend den Anforderungen

nach Buchstabe b ausgeführt oder verbracht werden.

5. Die Besamung von Reagenten ist ab sofort im gesamten

Gebiet des Freistaates Sachsen verboten.

6. Die Landesdirektion Sachsen kann in begründeten Einzelfällen

auf Antrag Ausnahmen von den Anordnungen

dieser Allgemeinverfügung zulassen. Sie kann im begründeten

Einzelfall die Impfung von Rindern gegen die BHV1-

Infektion anordnen.

7. Die sofortige Vollziehung der Ziffern 1 bis 5 wird angeordnet.

8. Für diese Allgemeinverfügung werden keine Kosten erhoben.

9. Diese Allgemeinverfügung tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe

in Kraft. Der vollständige Inhalt der Allgemeinverfügung

kann zu den Geschäftszeiten

• im Referat 24 der Landesdirektion Sachsen, Altchemnitzer

Straße 41, 09120 Chemnitz,

• im Referat 24 der Dienststelle der Landesdirektion Sachsen

in Dresden, Stauffenbergallee 2, 01099 Dresden,

• im Referat 24 der Dienststelle der Landesdirektion Sachsen

in Leipzig, Braustraße 2, 04107 Leipzig oder

• in den Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämtern

der Landkreise und Kreisfreien Städte des Freistaates

Sachsen

eingesehen werden.

Gründe:

Das Bovine Herpesvirus 1 (BHV1) ist ein Erreger, der bei Rindern

zu einer Infektionskrankheit mit unterschiedlichen Verlaufsformen

führt. Infizierte Rinder (Reagenten) tragen das Virus

lebenslang in sich. Auch wenn keine sichtbaren Symptome

auftreten, kann der Erreger durch Reagenten ausgeschieden

und somit auf andere Rinder verschleppt werden. Auch die

Impfung von Reagenten schützt nicht sicher vor der Ausscheidung

des Erregers.

Die BHV1-Infektion wurde im Freistaat Sachsen seit 1993 zunächst

im Rahmen freiwilliger Bekämpfungsmaßnahmen,

unterstützt durch Bekämpfungsprogramme der Sächsischen

Tierseuchenkasse, bekämpft. Seit 1997 erfolgt in Deutschland

die Bekämpfung als anzeigepflichtige Tierseuche auf Basis der

BHV1-Verordnung.

Die Bemühungen um die Sanierung der Rinderbestände im

Freistaat Sachsen zeigen Wirkung. 93 Prozent alle Rinder haltenden

Betriebe (96 Prozent aller Milch- und Mutterkuhhaltungen

inklusive Nachzucht und spezialisierter weiblicher

Jungrinderaufzucht sowie 86 Prozent aller Rindermastbetriebe)

sind derzeit BHV1-frei, zahlreiche weitere Betriebe befinden

sich im Anerkennungsverfahren. Zum Stichtag 23. August

2013 gibt es im Freistaat Sachsen noch 1.182 Reagenten, davon

99 Prozent in vier Betrieben. Ziel ist es, diese Tierseuche

endgültig zu tilgen und die Anerkennung des gesamten Freistaates

Sachsen als BHV1-freie Region im Sinne des Artikel 10

der Richtlinie 64/432/EWG des Rates vom 26. Juni 1964 zur

Regelung viehseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen

Handelsverkehr mit Rindern und Schweinen (ABl.

L 121 vom 29. Juli 1964, S. 1977), zuletzt geändert durch Richtlinie

2013/20/EU des Rates vom 13. Mai 2013 (ABl. L 158 vom

10. Juni 2013, S. 234), zu erlangen.

Durch die Entscheidung 2004/215/EG der Kommission vom

1. März 2004 (ABl. L 67 vom 23. Juli 2004, S. 24) wurde das von

Deutschland vorgelegte Programm zur BHV1-Sanierung nach

Artikel 9 der Richtlinie 64/432/EWG des Rates für alle Regionen

Deutschlands und die ergänzenden Garantien im Zusammenhang

mit dem Handel mit Rindern genehmigt. Im Rahmen der

Beantragung des sog. Artikel-9-Status („genehmigtes BHV1-

Bekämpfungsprgramm“) hatte Deutschland bekundet, das

eingereichte Programm zur Bekämpfung der BHV1-Infektion

mit dem Ziel der Tilgung dieser Tierseuche durchzuführen und

den Artikel-10-Status („BHV1-frei“) zu erreichen.

Der Status „BHV1-frei“ ermöglicht es, durch weitere Zusatzgarantien

die Rinderbestände im Freistaat Sachsen vor BHV1-

Neuinfektionen zu schützen.

Durch den Status „BHV1-frei“ werden derzeit bestehende Handelshemmnisse

mit anderen BHV1-freien Regionen (z. B. gesamter

Freistaat Bayern, Österreich, Dänemark) beseitigt. Auch

die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg,

Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt streben für ihr

jeweiliges Gebiet die Anerkennung der BHV1-Freiheit an. Würde

im Freistaat Sachsen nicht ebenso verfahren, entstünden

nach deren Statusanerkennung neue Hemmnisse beim Handel

von Rindern aus Sachsen.


Gleichzeitig verbessern sich durch die Anerkennung der BHV1-

Freiheit die Chancen sächsischer Rinderhalter sowohl im Bereich

des Handels mit anderen Mitgliedsstaaten als auch für

den Export von Zuchtvieh in Drittstaaten. Dies führt zu wirtschaftlichen

Vorteilen für sächsische Rinderzüchter und -halter.

Die Tilgung der BHV1-Infektion führt somit nicht nur zu einer

deutlichen dauerhaften Verbesserung der Rindergesundheit,

sondern auch zu Erleichterungen im Handel mit Rindern und

zum Schutz der Region vor Neueinschleppungen des Erregers

in die Rinderbestände. Die angeordneten Maßnahmen dienen

dazu, eine bedeutende Tierseuche im Freistaat Sachsen

zu tilgen und das Sanierungsverfahren in absehbarer Zeit zum

Abschluss zu bringen.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen

kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich

oder zur Niederschrift Widerspruch eingelegt werden bei

der Landesdirektion Sachsen, Altchemnitzer Straße 41, 09120

Chemnitz, oder den Dienststellen der Landesdirektion Sachsen

in Dresden, Stauffenbergallee 2, 01099 Dresden, oder in Leipzig,

Braustraße 2, 04107 Leipzig.

Dr. Jens Achterberg, Referatsleiter 24

Hinweis:

Gemäß § 76 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe b des Tierseuchengesetz in

Verbindung mit § 13 Abs. 1 Nr. 1 der BHV1-Verordnung können

Verstöße gegen diese Tierseuchenverfügung als Ordnungswidrigkeit

mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet

werden.

Donnerstag, 10. Oktober 2013 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • Seite 5

––– Nichtamtlicher Teil –––

Veranstaltungen

Märkte locken in die Innenstadt

Oktober verspricht vollen Marktplatz zum

Werdauer Sachsen- und Herbstmarkt

Die Stadtverwaltung Werdau führt am 10.10.2013 in der Zeit

von 8.00 bis 14.00 Uhr den Sachsenmarkt für den Monat Oktober

durch. Bislang haben sich 27 Händler angemeldet. Der Wochenmarkt

findet am 10.10.2013 auf dem oberen Markt statt.

Vom 24. bis 25.10.2013 in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr

ist dann der Herbstmarkt an der Reihe. Dafür sind bereits

25 Händler gemeldet. Der Wochenmarkt findet am 24. und

25.10.2013 auf dem oberen Markt statt.

Kürbisse verzaubern wieder

Händler organisieren 4. Werdauer Kürbiszauber

am 18. Oktober

Der Herbst hat seit einigen Tagen unwiderruflich in Westsachsen

Einzug gehalten. Und damit rückt auch ein herbstliches

Highlight näher, dass es so in Werdau erst seit 2010 gibt: Der

Kürbiszauber!

Das in den letzten Jahren sehr beliebte und überaus gut besuchte

Fest findet in diesem Jahr am Freitag, dem 18. Oktober,

von 16 bis 21 Uhr statt. Beteiligt sind über 80 Händler und

Handwerker zwischen Annoncenuhr und Sternplatz sowie aus

Werdau, seinen Ortsteilen und der Region.

„Wir sind sehr froh, dass sich auch dieses Jahr die Organisatoren

mit so viel Liebe und Engagement dem Werdauer Kürbiszauber

widmen. Die gebotene Vielfalt und das Herzblut, das

überall zu spüren ist, werden auch dieses Fest wieder zu einem

unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie werden lassen“,

schwärmt Oberbürgermeister Stefan Czarnecki.

Und so verwundert es kaum, dass die vielen Mitwirkenden

sich schon so Manches ausgedacht haben. Bereits im Vorfeld

wurden die Kinder der Region aufgerufen, Kürbisse zur Dekoration

des Werdauer Marktes zu schnitzen. Diese werden im

Anschluss an den 18 Uhr stattfindenden Lampionumzug prämiert.

Außerdem bieten viele Stände Leckereien rund um den

Kürbis an, es gibt Naturprodukte von A wie Apfel bis Z wie Ziegenkäse.

Und auch wer selbst mal aktiv werden will, findet bei

Bastelständen und den Angeboten verschiedener Handwerker

mit Sicherheit das Richtige.

Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von verschiedenen

Künstlern auf Kleinkunstbühnen, die auf dem Markt verteilt

sind. Alle Werdauer und Freunde der Stadt sind aufs

Herzlichste eingeladen!


Seite 6 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • Donnerstag, 10. Oktober 2013

Lachen ausdrücklich erlaubt

Kabarett „Die BarHocker“ zu Gast in der

Langenhessener „Pleißenburg“

In der Gaststätte „Pleißenburg“ im Werdauer Ortsteil Langenhessen

darf, nach der Beseitigung der Hochwasserschäden,

wieder gespeist, gefeiert und vor allem gelacht werden. Davon

kann sich am besten jeder selbst überzeugen, zum Beispiel am

Mittwoch, dem 25. Oktober 2013. Denn an diesem Tag wird

das Kabarett „Die BarHocker“ aus Oelsnitz mit ihrem Programm

„Best of“ ab 19.30 Uhr für Stimmung sorgen. Karten und nähere

Informationen gibt es in der „Pleißenburg“.

Rundgang in der Schule, in der Turnhalle, auf dem Schulhof

und auch im Hort möglich. Dafür standen Viertklässler bereit,

die die Besucher durch Haus und Hof führten und die auch so

manches aus dem Schulleben berichten konnten.

Für die kleinen Besucher gab es auch jenseits der „klassischen“

Informationen viele Möglichkeiten sich zu betätigen. Sie konnten

tanzen, malen, basteln oder am Computer Lernspiele ausprobieren.

Die großen Besucher nutzten den Schulbesuch, um

mit Lehrern, AG- und GTA-Leitern ins Gespräch zu kommen.

Dabei haben sie auch die einen oder anderen noch offenen

Fragen zum Schulleben an der GHS klären können.

Für die Eltern der Schulanfänger, die 2014 in die Schule kommen,

gab es an diesem Tag eine Info-Veranstaltung. Dort erhielten

sie wichtige Informationen zum allgemeinen Schulleben

in der GHS und wertvolle Hinweise, was Eltern im letzten

Kindergartenjahr mit ihren Kindern noch so üben könnten, um

in einem Jahr fit für die Grundschule zu sein. Auch diese Veranstaltung

fand großes Interesse.

Kontakt: Gaststätte „Pleißenburg“, Mittelweg 74, OT Langenhessen,

08412 Werdau, Telefon 03761 3508, Fax 03761 183932

Verkehrsschulung

Einladung der Siedlergemeinschaft

Stadtgutsiedlung Werdau e.V.

Am 28. Oktober 2013 lädt der Vorstand der Siedlergemeinschaft

zu einer Verkehrsschulung um 19.00 Uhr in die Gaststätte

„Pechhütte“ recht herzlich ein.

Herr Möse von der Verkehrswacht Zwickauer-Land informiert

über neue Gesetze, z.B. dem Bußgeldkatalog und gibt praktische

Tipps zum Verhalten im Straßenverkehr.

An Geräten können Verkehrsteilnehmer ihre Leistungsfähigkeit

überprüfen. Auch interessierte Bürger aus dem Wohngebiet

von Werdau-West sind herzlich eingeladen.

Autor: Scheller, Vorsitzender

Bildungsstandort Werdau

„Tag der offenen Tür“ der Gerhart-

Hauptmann-Grundschule wird zur

„Buch“-Präsentation

Schulförderverein stellt Hausaufgabenheft vor

– Schüler und Lehrer präsentieren Einrichtung

Zu einem „Tag der offenen Tür“ hatte die Werdauer Gerhart-

Hauptmann-Grundschule am vergangenen Samstag eingeladen.

Zur Eröffnung mit einem Kinderprogramm in der Aula

der Einrichtung war fast kein Platz mehr frei, Kinder und Eltern

drängten sich dicht an dicht. Nach diesem Programm war ein

Pauline und Sandra aus der 3. bzw. 4. Klasse der GHS gehörten zu den

Ersten, die ein schuleigenes Hausaufgabenheft in den Händen hielten.

Ein besonderer Höhepunkt des Tages war jedoch dem Schulförderverein

zu verdanken. Denn er präsentierte ein selbst entworfenes

Hausaufgabenheft, das alle Schüler für das Schuljahr

2013/14 erstmalig und kostenlos vom Verein erhalten. Jedes

Fach gestaltete für die jungen Schüler eine Seite im Heft, die

wichtige Informationen für die Kinder und Eltern enthält. Das

HA-Heft soll es nun jedes Schuljahr geben. In diesem Jahr

wurde es zu 100 Prozent durch den Förderverein finanziert.

Zukünftig sollen jedoch Sponsoren gesucht werden, die dann

natürlich auch im Heft mit erscheinen werden. Interessenten

können sich ab sofort in der Schule melden.

Autor/Foto: Gerhart-Hauptmann-Schule Werdau

Kontakt: Gerhart-Hauptmann-Grundschule, Gerhard-Weck-

Straße 14, 08412 Werdau, Telefon: 03761 889318

ghs-werdau@t-online.de, www.ghs-werdau.de

Zum 10. Mal heißt es „Sport frei!“

Gerhart-Hauptmann-Grundschule und

Umweltschule veranstalten gemeinsamen

Sporttag

Über 400 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 18 Klassen

der Werdauer Gerhart-Hauptmann-Grundschule und Umweltschule

veranstalteten am Vormittag des 20. September ihren

bereits 10. gemeinsamen Sporttag. Den Startschuss dafür gab

es um 8.15 Uhr beim großen Crosslauf im Richard-Wagner-

Park. Anschließend machten sich alle Klassen auf den Weg zu

ihren jeweiligen Veranstaltungen. Während die 4. Klassen ihr

Können beim Tischtennis, Volleyball und Basketball unter Be-


Donnerstag, 10. Oktober 2013 • Stadt WERDAU Amts- und Mitteilungsblatt • Seite 7

weis stellen konnten, waren die Mädchen der 3. Klassen zum

Tanzen in der Aula der Gerhart-Hauptmann-Schule. Zur gleichen

Zeit machten sich die Jungs der 3. Klassen auf den Weg

zum Fußball und Badminton. Die Jüngsten wurden derweil in

die Regeln von Handball und Fußball bzw. Ringen und Kegeln

eingewiesen.

Im Ortsteil Steinpleis überreichten sie am 25.09.2013 unsere

Unterstützung für die Anschaffung neuer Spielzeuge der Leiterin

des Kindergartens „Zwergenland“ Frau Dietz.

Wir hoffen mit unserem kleinen Beitrag zu helfen, dass bald

wieder geordnete Verhältnisse einkehren.

Schüler der 3. Klasse beim Fußball auf dem Gelände der GHS.

Oberschule Leubnitz unterstützt

Hochwassergeschädigte

Schüler und Lehrer der Oberschule Leubnitz haben im Juni erfahren,

dass das Hochwasser in den Ortsteilen Langenhessen

und Steinpleis erheblichen Schaden angerichtet hat. Der Schülerrat

hat sofort entschieden, dass wir 500,00 Euro des Preisgeldes,

welches die Schule für den 2. Platz im Wettbewerb „Starke

Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife

führen“ erhalten hat, für bedürftige Einrichtungen bzw. Familien,

welche mit unserer Schule in Verbindung stehen, zu

spenden.

Der Ortsvorsteher des Ortsteils Langenhessen teilte uns zwei

Familien mit, deren Kinder die Oberschule Leubnitz besuchen

und die besonders stark betroffen waren.

Am 26.09.2013 übergaben Herr Kristensen und die Schülersprecher

der Schule das Geld an die Schüler Justin Jursch und

Philipp Uhlemann.

Schülersprecher überreichen Spende an Kindergarten Steinpleis.

Autor: Oberschule Leubnitz

Kontakt: Oberschule Leubnitz, Schulstraße 3, OT Leubnitz,

08412 Werdau, Telefon 03761 2140, www.mittelschule-leubnitz.de

Schüler engagieren sich

gemeinsam für Hilfsprojekt

Schulübergreifendes Projekt brachte 718,– Euro

für Verein „Kinderhilfe Rumänien Zwickau“

Aus einem „Startgeld“ von 300,– Euro, gesponsert über die

Restcentaktion des Betriebsrates der VW Mosel GmbH, haben

die Schüler der Grundschule Langenbernsdorf und die Gymnasiasten

des Beruflichen Gymnasiums in Werdau die stattliche

Summe von 718,– Euro „erarbeitet“.

Im Kunstunterricht fertigten die Schüler am BSZ unter Anleitung

von Herrn Weber T-Shirts für Kinder und Erwachsene.

Der Verkauf dieser begehrten Kleidungsstücke zur Schulweihnachtsfeier

und zum „Tag der offenen Tür“ brachte einen Erlös

von 146,– Euro ein.

Schülersprecher überreichen Spende an besonders Geschädigte in Langenhessen.

Die Kinder der Grundschule Langenbernsdorf stellten Vogelhäuschen

her und organisierten einen Kinderflohmarkt.


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Motiviert und unterstützt wurden sie dabei von den Lehrerinnen

Frau Naumann und Frau Eicke. Zeit und Engagement

haben sich hier besonders gelohnt, denn es wurde von den

Kindern, Eltern und Lehrern die stattliche Spendensumme von

572,– Euro zusammengetragen.

Am Freitag, dem 20.09.2013, war es dann endlich so weit. Stellvertretend

für alle Beteiligten der beiden Schulen überreichten

Max für das BSZ und Lilly und Alline im Namen der Grundschule

Langenbernsdorf die Schecks mit der Spendensumme

an den Verein.

Der Vereinsvorsitzende Steffen Meyer nahm die Spende mit

großer Freude und herzlichem Dank entgegen und berichtete

von der Arbeit des Vereins in Rumänien.

Es werden zum Beispiel an Aids erkrankte Kinder mit lebensnotwendigen

Medikamenten versorgt und durch gesponserte

medizinische Geräte aus Deutschland deren Behandlung im

Krankenhaus von Timisoara verbessert. Außerdem unterstützt

der Verein sehr arme, in lebensunwürdigen Zuständen lebende,

meist kinderreiche Familien. In Eigenleistung und mit viel

Engagement von freiwilligen Helfern entstanden zum Beispiel

für zwei Familien Holzhäuser mit je 50 Quadratmeter Wohnraum.

Nun kommen zumindest diese Familien sicher und trocken

durch den nächsten Winter.

Das übergebene Spendengeld ist für diese und andere Vorhaben

in Rumänien eine große Hilfe. Nochmals Danke allen

Beteiligten!!!

Für das Schuljahr 2013/14 werden derzeit wieder Ideen für ein

ähnliches Projekt gesammelt, bei welchem sich der Kreis der

Beteiligten noch erweitern soll. Außerdem können sich Ostern

2014 interessierte Schüler und Lehrer an einer Fahrt nach Rumänien

beteiligen und vor Ort selbst helfen. Wir freuen uns

sehr auf die Zusammenarbeit mit allen begeisterten Helfern!

Autoren: Sindy Lorenz und Sylke Braband

Kontakt: BSZ für Schulzentrum für Wirtschaft, Gesundheit

und Technik Werdau, Schlossstraße 1, 08412 Werdau, Telefon

03761 888660

Wirtschaftsstandort Werdau

Oberbürgermeister informiert sich

über Apothekenwesen

Central-Apotheke an der Annoncenuhr sorgt mit

Schließfächern für mehr Kundenflexibilität

Seit Oktober 1991 ist das Team der Central-Apotheke auf der

August-Bebel-Straße für seine Kunden da und hat in dieser

Zeit eine erfolgreiche Entwicklung genommen. Aktuell arbeiten

für und mit Inhaberin Ute Helm stolze 18 Mitarbeiter.

Oberbürgermeister Stefan Czarnecki und Wirtschaftsförderer

Dietmar Fröhlich haben am 24.09.2013 der Inhaberin der Central-Apotheke

an der Annoncenuhr einen Besuch abgestattet.

Dieser Termin geschah nicht ohne Grund. So hat die Apotheke

zum Beispiel vor kurzem drei Schließfächer eingerichtet.

Aber wie hängt das mit dem Aufgabengebiet einer Apotheke

zusammen? Die Antwort lieferte Inhaberin Ute Helm: „Die

Schließfächer füllen die Versorgungslücke, vor allem für Berufstätige

und für Pflegedienste. Außerhalb der regulären Apothekenöffnungszeiten

können dringend benötigte Medikamente,

Arzneien und sonstige Artikel zur Abholung bereitgestellt werden.“

Durch diese innovative Idee wird ein wichtiges Bindeglied

für die Kunden etabliert. Die Schließfächer werden gut

angenommen. Oberbürgermeister Stefan Czarnecki gratulierte

Ute Helm zu ihrem innovativen Ansatz und wünschte viel

Erfolg beim Betrieb dieser Einrichtung.

Daneben wurde über mögliche Ansätze zur Zusammenarbeit

der Händler in der August-Bebel-Straße gesprochen. Der Wirtschaftsförderer

der Stadt Werdau, Dietmar Fröhlich, hat die Unterstützung

für weitere Ansätze angeboten und bereits einen

ersten Ausblick gegeben. Beide Vertreter der Stadtverwaltung

wünschen Frau Helm viel Erfolg für die zukünftige Geschäftsentwicklung.

Neuheit in Werdau: Die Central-Apotheke bietet neben ihrem Lieferservice

nunmehr auch Schließfächer zur Selbstabholung von Medikamenten

an.

Kontakt: Central-Apotheke, August-Bebel-Straße 43, 08412

Werdau, Telefon: 0800 3065000, Telefax: 0322 21504501,

www.central-apotheke-werdau.de

Autor: Dietmar Fröhlich, Wirtschaftsförderung

Bahnhof hat ungewisse Zukunft

Ein halbes Jahr ist es nun her, dass die Stadtverwaltung Werdau

zu einem „Tag der offenen Tür“ in den Bahnhof der Stadt

einlud. Wenige Monate zuvor war das mangels Erhaltungsmaßnahmen

der Voreigentümer und durch starken Vandalismus

deutlich in Mitleidenschaft gezogene Gebäude von der

Stadt ersteigert worden. Seither wird nach einem wirtschaftlich

tragfähigen Konzept für das Gebäude gesucht.

„In den vergangenen Monaten haben sich mehrere Interessenten

aus unterschiedlichsten Themenbereichen bei uns

gemeldet. Einer erarbeitet derzeit ein Nutzungskonzept für

einen Teilbereich des Bahnhofes“, berichtet Oberbürgermeister

Stefan Czarnecki, der sich auch gut eine Kombination aus

mehreren Nutzungszwecken vorstellen kann.

Doch die Zeit läuft: Schon seit Jahren gibt es Pläne für die Umgestaltung

der Bahnhofstraße und des Bahnhofsvorplatzes.

In diese Planungen soll auch das Gebäude selbst einbezogen

werden. „Wir sind derzeit im Gespräch mit erfahrenen Ingenieurbüros

und wollen prüfen lassen, was sinnvoll und wirtschaftlich

langfristig möglich und nötig ist, um das Gesamtareal

aufzuwerten“, so das Stadtoberhaupt. „Sehr gern würden

wir dabei die Nutzungskonzepte potenzieller Investoren berücksichtigen.

Bislang gibt es jedoch nur wenige Ansatzpunkte.“

Fest steht jedoch, dass der Bahnhof in seiner klassischen

Funktion kaum mehr mit Leben gefüllt werden kann. Vielmehr

werden die heutigen Bedürfnisse an einen modernen Verkehrsknotenpunkt

für Bus, Bahn, PKW und Rad Berücksichtigung

finden müssen.


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Sonstiges

Der Ortschaftsrat Leubnitz

informiert

Am 24.09.2013 fand im Foyer der Oberschule die 19. öffentliche

Ortschaftsratssitzung statt. Auf der Tagesordnung stand

neben der Beseitigung der Hochwasserschäden und der Abwasserproblematik

Leubniz-Forst der Erhalt unseres Freibades

und die Schließung der Diska-Verkaufsstelle zum 30.11.2013.

37 Bürger waren neben den Ortschaftsräten erschienen.

1. Zu Beginn der Sitzung konnte der Ortschaftsrat der Freiwilligen

Feuerwehr anlässlich ihres 135-jährigen Bestehens

und ihres selbstlosen Einsatzes beim Hochwasser

2013 500 Euro und der Jugendfeuerwehrgruppe 100 Euro

überreichen. Herzlichen Dank für eure Arbeit.

und die Attraktivität des Bades erhöht. Außerdem wäre

der Wille zu erkennen, das Freibad Leubnitz zu erhalten.

Eine weitere Forderung ist eine bessere und konstruktivere

Zusammenarbeit der Sport und Freizeit GmbH mit dem

Förderverein des Freibades.

5. Große Sorge bereitet gegenwärtig die Schließung der

Diska-Verkaufsstätte im Ort. Vor allem für ältere Bürger

ist die Einrichtung eines Verkaufsladens wichtig. Der Ortschaftsrat

bittet die Stadtverwaltung, Lösungsmöglichkeiten

zu suchen und mögliche Betreiber mit den Besitzern

der Immobilie in Kontakt zu bringen. Vorschläge, wie man

dieses Problem lösen kann, nimmt der Ortschaftsrat gern

entgegen und leitet sie natürlich an die Stadtverwaltung

weiter.

Die nächste Ortschaftsratssitzung wird im Dezember 2013

stattfinden.

Autor: Wimmer, Ortsvorsteher

Geschichten von

„Eule, Igel und Co“

Wie die Umweltschulen-Hör-CD entstand

Als erstes hatte jeder aus unserer Projektunterrichtgruppe eine

eigene Geschichte zu Eule, Igel, Baum und Haus geschrieben.

Frau Schumann, unsere Lehrerin, hatte die schönsten Textstellen

herausgesucht und mit uns besprochen.

Würdigung der Arbeit der Feuerwehr durch den Ortschaftsrat.

2. Die Aufräumungsarbeiten im Bach haben begonnen.

Sobald entschieden ist, wo und in welchem Umfang die

der Stadt Werdau zugewiesenen Fördergelder verwendet

werden, werden die Bürger informiert.

3. Die abwassermäßige Erschließung des Nordhanges

von Leubnitz-Forst soll im Jahr 2014 beginnen und

sich über zwei Jahre erstrecken. Beteiligen sich alle 237

Grundstückseigentürmer, so liegen die Anschlusskosten

pro Grundstück bei ca. 4300 Euro. Diese Zahlen und

das Projekt selbst wurden allen interessierten Bürgern

am 25.09.2013 auf einer Informationsveranstaltung im

„Pleißental“ durch die Stadtverwaltung und die Wasserwerke

Zwickau vorgestellt. Der Ortschaftsrat hofft, dass

möglichst alle Grundstückeigentümer sich an den Erschließungskosten

im Interesse eines sauberen Leubnitz-

Forst beteiligen. Sonst wird es teurer, weil die Kosten pro

Grundstück steigen.

4. Um den Erhalt unseres Freibades zu sichern, ist ein Gespräch

mit der Stadtverwaltung als Eigentümer des

Bades notwendig, damit Werterhaltungsmaßnahmen

abgesprochen und in den Investitionsplan aufgenommen

werden können. Hier geht es zum Beispiel um den

Bau einer Beach-Volleyballanlage durch den Förderverein,

den Kauf eines Tiefbrunnens, die Anschaffung einer

Drehkreuzanlage, um die Kassierung zu vereinfachen, und

der Einrichtung eines weiteren Parkplatzes. Durch diese

Maßnahmen würden die Unterhaltungskosten gesenkt

Kilian Schuhknecht, Louis Markert und Noah Schwarzenberger (v.l.n.r.)

sind begeistert von der entstandenen CD.

Daraus schrieben wir alle eine neue Geschichte. Wir kamen

unserer Hör-CD schon ein großes Stück näher, denn die vielen

guten Ideen der Kinder des Projektunterrichts (PU) wurden

zu drei kleinen Geschichten zusammengefasst. Dann wurden


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wir in Gruppen eingeteilt und jede spielte ein Stück vor. Frau

Schumann nahm unsere Texte mit der Videokamera auf. Mit

diesen guten Vorraussetzungen steuerten wir jetzt die Hauptgeschichte

an. Als sie fertig war, bekam jeder von uns seine

eigene Rolle. Für diese mussten wir ganz viel lernen. Dann

endlich war es so weit. Mit einem Taxibus fuhren wir ins Tonstudio

nach Crimmitschau. So viel Technik hatten wir noch nie

gesehen. Das war spannend. Wir stellten uns in einer Reihe auf

und sprachen die Texte in das Mikrofon. Der Techniker nahm

alles auf und mischte es später zur CD. Wir konnten es kaum

erwarten, die fertige CD anzuhören. Alle waren begeistert von

der Aufnahme.

Autorin: Nelly Otremba (4. Klasse und Mitwirkende bei der

Erstellung des Hörspiels)

Dieses tolle Hörspiel entstand im Zeitraum von Oktober 2012

bis Juni 2013 an der Umweltschule (Grundschule) in Werdau.

Insgesamt wirkten 18 Schüler an der Erstellung und dem Sprechen

der Texte und alle Schüler der Umweltschule beim Einsingen

der Lieder mit.

Zum Kürbisfest kann die CD gegen eine Spende am Stand des

Schulfördervereins der Umweltschule Werdau e.V. erworben

werden.

Autor: Olaf Schwarzenberger, Vorsitzender Schulförderverein

Umweltschule in Werdau e.V.

Wegbegleiter in schwierigen

Zeiten

Bereits seit 2011 bietet das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft

in Werdau eine Weiterbildung zur Alltagsbegleiterin für

Menschen mit Demenz nach § 87 SGB XI an. Dieses Angebot

richtet sich vor allem an arbeitslose Frauen und Männer, die

eine neue berufliche Perspektive suchen. Die Maßnahme trägt

gleichzeitig dazu bei, den großen Personalbedarf im Gesundheitswesen

abzudecken und eine bessere Betreuung in der

Pflege zu gewährleisten.

In der momentan laufenden Weiterbildung konnten die Teilnehmerinnen

ihr Wissen zum Thema Betreuung und Pflege

erweitern und anwenden. Die theoretischen und praktischen

Kenntnisse konnten sie in einem anschließenden Praktikum

umsetzen. Am Anfang der Maßnahme stand die Zielstellung,

für die Teilnehmerinnen, zum Ende hin eine Aufführung zu

einem beliebigen Thema in einem Alten- und Pflegeheim zu

gestalten. Dies war der Abschluss des theoretischen und praktischen

Unterrichtsblockes. Mit viel Elan, harter Arbeit sowie

der Anwendung der erworbenen Kenntnisse entstand im Laufe

der Weiterbildung die Aufführung „Ein Kessel Buntes“.

„Die Aufführung ‚Ein Kessel Buntes‘ sollte eine kleine Zeitreise

in die Jugendjahre der Bewohner sein. Mit viel Gesang und

Sketchen wurden die Anwesenden für kurze Zeit aus ihrem

Pflegealltag geholt und an ihre Jugendjahre erinnert“, erklärt

Silke Ruiz-Estrada, Ausbilderin für Pflegeberufe beim bsw.

Durch die Unterstützung des Pflegeheimes in Lengenfeld

„Unter den Linden“ und der Tagespflege in Meerane von dem

Pflegedienst Pleissental konnte die Aufführung realisiert werden.

Das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft möchte sich

hiermit bei den Kooperationspartnern bedanken.

Die lachenden und glücklichen Gesichter der Bewohner und

Angestellten während der Aufführung zu sehen, war der größte

Dank für die harte Arbeit der Teilnehmerinnen.

Ansprechpartner für einen neuen Lehrgang ab 1.11.2013 für

Arbeitslose in dem Bereich Pflege, Betreuung und Soziales

sind Herr Särchinger (Regionalkoordinator) und Frau Ruiz-

Estrada (Ausbilderin für Pflegeberufe), Telefon 03761 888030.

12.10.2013, 9 bis 14 Uhr

Campus Scheffelberg

Zwickau

Eintritt: Kind 1,-€

Erwachsene 3,-€

Kartenvorverkauf in der Kasse

des Rathauses Reinsdorf

Industrie- und Handelskammer

Chemnitz

Regionalkammer Zwickau

Scheffelstraße 39

Westsächsische Hochschule Zwickau

University of Applied Sciences

Heckers

Hexenküche

















Bei Gruppen bitten wir um

Voranmeldung bis 16.10.2013

unter: Tel. 0375/27412-34 oder

info@haus-der-entdecker.de


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