Muskelspiele - Ford

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Muskelspiele - Ford

Ford

Unser Standort: Europa · Dezember 2013 / Januar 2014

Muskelspiele

Der neue Ford Mustang

kommt nach Europa

ALLES ZUM „GO FURTHER“-EVENT , INKL. DVD


BARCELONA GLÄNZT

Die Hauptstadt Kataloniens war im Dezember auch außerhalb der UEFA Champions League

Gastgeber einer hochkarätig besetzten Veranstaltung

Hofft, nach der Winterpause

wieder fit zu sein: Lionel Messi

DIE BESTEN DER BESTEN

Es waren die üblichen Verdächtigen, die

in den letzten Wochen für eine beeindruckende

Torbilanz in der UEFA Champions

League sorgten. Gleich vier exzellente Treffer

steuerte Zlatan Ibrahimovic am dritten

Spieltag der Gruppenphase zum 5:0-Sieg

von Paris Saint-Germain gegen RSC Anderlecht

bei. Cristiano Ronaldo traf für Real

Madrid in den ersten vier Spielen gleich

acht Mal und schob sich damit auf die

Pole-Position für den diesjährigen „Ballon

d’Or“ der FIFA. Sein Erzrivale Lionel Messi

kam auf sechs Tore bevor sein Lauf verletzungsbedingt

unterbrochen wurde. Der Star

des FC Barcelona kämpft in der laufenden

Saison immer wieder mit Problemen an der

Achillessehne, sodass Trainer Gerardo Martino

jetzt alle Hoffnungen in den Brasilianer

Neymar setzt.

TOP-PERFORMANCE

Ebenfalls in Barcelona stand kürzlich

eine weitere internationale Größe im

Rampenlicht. Der Ford Mustang lässt

künftig auch in Europa die Muskeln spielen

– zum ersten Mal seit 1964 das erste

Pony Car sein Debüt gab. Barcelona war

am 5. Dezember Gastgeberstadt für das

„Go Further“-Event und damit für die Vorstellung

der neuen Mustang-Generation,

die parallel in weiteren Städten rund um

den Globus stattfand.

„Mit neuem Design, erstklassiger Verarbeitungsqualität

und beeindruckender

Leistung sowie innovativen Technologien

macht sich der Ford Mustang bereit für die

nächsten 50 Jahre“, sagte Jim Farley, als

Vizepräsident der Ford Motor Company verantwortlich

für das globale Marketing, Sales

& Service-Ressort.

AUF PREMIUM NIVEAU

Das Event in Barcelona ist die konsequente

Fortsetzung der „Go Further“-Veranstaltung

des letzten Jahres, bei der Alan Mulally,

CEO der Ford Motor Company, in Amsterdam

die Produktoffensive für den europäischen

Markt ankündigte. Diese sieht

inzwischen 25 neue Modelle bis zum Jahr

2017 vor.

Die in Barcelona vorgestellte Studie Ford

Edge Concept gibt deutliche Hinweise auf

eines dieser Modelle. Dynamisches Design,

fortschrittliche Technologien, hochwertige

Verarbeitung und Premium-Materialien

werden auch den für Europa vorgesehenen

Ford Edge auszeichnen.

Zu seinen innovativen Technologie-Funktionen

zählt unter anderem eine Einparkautomatik,

die das Fahrzeug per Fernbedienung

auf Knopfdruck in Lücken dirigiert.

NÄCHSTE RUNDE

Während die Produktoffensive von Ford

in Europa weitergeht, stellt die UEFA

Champions League mit ihren Millionen

von Fans auch in Zukunft die perfekte

Plattform dar, um die neusten Ford-Modelle

vor großer Kulisse zu präsentieren. Wenn

der Wettbewerb im kommenden Februar

weitergeht, dürfen wir erneut das Beste

vom Besten erwarten – auf dem Spielfeld

und abseits davon.

Der neue Ford Mustang

2 @Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014


Vertrauen in die Zukunft

Editorial

von Stephen Odell,

Executive Vice President, Europa, Naher Osten und Afrika, Ford Motor Company

Auf unserem Weg zu nachhaltiger

Profitabilität geht ein wichtiges Jahr zu

Ende – ein Jahr, in dem wir Versprechen

eingelöst haben und noch eine Idee

weiter gegangen sind.

Unterstützt durch eine starke Konzernmutter

und geleitet von unserem

Transformationsplan haben wir Ford in

Europa besser und stärker gemacht und

sehen die ersten Ergebnisse in unseren

Verkaufs- und Geschäftszahlen.

Wir können zu Recht stolz auf das sein,

was wir 2013 erreicht haben. Das

Herzstück unseres Unternehmens sind

großartige Fahrzeuge und Technologien

und dank One Ford liefern wir genau

das – jetzt und in Zukunft. Dies

verdeutlichte Anfang Dezember das

‚Go Further‘-Event, bei dem wir den

atemberaubenden neuen Ford Mustang

sowie die Studien Edge Concept und

Ka Concept vorgestellt haben.

Auch unser Markenimage in Europa

haben wir positiv verändert. Entscheidend

dazu beigetragen haben ansprechende

Kommunikationsmaßnahmen

und eine Vertriebsstrategie, die sich auf

das Privatkunden- und Flottengeschäft

konzentriert und gleichzeitig das Tagesmietgeschäft

und Händlerzulassungen

minimiert, weil dies die Fahrzeugrestwerte

schmälern kann. Unsere soliden

Marktanteilszuwächse im Privatkundensegment

sind der Beweis dafür, dass

wir auf dem richtigen Weg sind.

Auch wenn wir auf Kurs sind, 2015 in

die Gewinnzone zurückzukehren, bleibt

der Weg dorthin schwierig. Der Markt

deutet zwar eine Stabilisierung an, doch

wir rechnen für 2014 nur mit leichten

Verbesserungen. Deshalb ist es äußerst

wichtig, dass wir uns weiter auf die Ziele

unserer Transformationsstrategie

konzentrieren.

Trotz des allgemein schwierigen

geschäftlichen Umfelds belegt unsere

jüngste Pulse-Umfrage in allen Bereichen

eine sehr positive Entwicklung.

Dem liegt meiner Ansicht nach ein

gesteigertes Vertrauens in die Zukunft

zugrunde, das aus den kontinuierlichen

Investitionen des Unternehmens in

Europa herrührt. Unsere Aufgabe ist

nun, diese Investitionen zu rechtfertigen,

indem wir unsere Ziele 2014 erreichen.

Ich wünsche Ihnen schöne Feiertage

und einen entspannten Jahresausklang.

Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass

2014 einfacher wird, aber ich kann

Ihnen versichern, dass unsere Strategie

die richtige ist und wir an Fahrt aufnehmen.

Dank Ihres Einsatzes in diesem

Jahr ist Ford in Europa stärker, wettbewerbsfähiger

und ef

bestens für weitere Erfolge aufgestellt.

Inhalt

04 Aktuell

Neues aus der Welt von Ford

06 Titelgeschichte

„Go Further“: Neuheiten-Feuerwerk

in Barcelona

10 Transformation

Umsetzungsstand bei Produkten, Marke

und Kosten

11 Pulse

Positive Entwicklung in allen

Dimensionen

12 Interview

Stephen Odell – Rückschau auf 2013

15 Produktion

Die vollautomatische Rädermontage

16 Märkte

Europa im Blick

18 Technologie

5 Sterne für den neuen

Ford Tourneo Connect

18 Leser-Feedback

Ihre Meinung zum vollautomatischen

Einpark-Assistenten

@Ford Europe Dezember 2013 / Januar 2014

Redaktion: Predrag Zezelj, pzezelj@ford.com Autoren: Rick Franks, Peter Noble

Deutsche Ausgabe: Angela Aben, aaben@ford.com Design: Manfred Müller, mmuell86@ford.com,

Alexander Bertrams, Anke Hansen Produktion: Zetweka, Print & Production Management, Köln

Digitale Reproduktion: purpur, Köln Druck: NEEF + STUMME premium printing, Wittingen

Herausgeber: Ford of Europe, Communications & Public Affairs

Ford Report

Eingelegt

zwischen den

Seiten 10 und 11

@Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014 3


Aktuell

1

2

Neues aus der

Welt von Ford

3

FORD MOTOR COMPANY ERZIELT

REKORDGEWINN

Die Ford Motor Company hat im

dritten Quartal 2013 einen Gewinn von

$2,6 Milliarden vor Steuern ausgewiesen.

Verglichen mit dem Vorjahresquartal entspricht

dies einem Plus von $426 Millionen.

Der Nettogewinn belief sich auf

$1,3 Milliarden. Der Cashflow im Automobilgeschäft

erreichte mit $1,6 Milliarden einen

neuen Höchststand für das dritte Quartal.

Zum Abschluss des Quartals verfügte die

Ford Motor Company über Liquiditätsreserven

in Höhe von $37,5 Milliarden, ein

Plus von $400 Millionen verglichen mit dem

Stand zum Ende des zweiten Quartals 2013.

FORD EUROPA SENKT VERLUST

In Europa verzeichnete Ford im dritten

Quartal einen Verlust von $228 Millionen.

Damit fiel das Minus um $240 Millionen

geringer aus als im Vorjahresquartal.

Bis auf die Kosten im Zusammenhang mit

der Restrukturierung nahmen alle Faktoren

eine positive Entwicklung. Im laufenden

Jahr haben sich die Finanzzahlen von

Ford in Europa von Quartal zu Quartal stetig

verbessert. In den ersten neun Monaten des

Jahres blieben die Umsatzrendite mit minus

5 Prozent und der Verlust mit $1 Milliarde

stabil auf Vorjahresniveau, obwohl rund

$400 Millionen an Restrukturierungskosten

anfielen und die Gesamtindustrie einen

Nachfragerückgang verzeichnete. Ford

erzielte bei Fahrzeugabsatz und Umsatz

ein leichtes Plus gegenüber 2012.

Angesichts der Fortschritte, die Ford in

Europa macht, erwartet das Unternehmen

für das Gesamtjahr einen geringeren Verlust

als 2012. Zuletzt war man von einem in

etwa gleich hohen Verlust ausgegangen.

1 SICHERHEITSTRAININGS

Auch in Italien sind unter dem Banner von

Ford Driving Skills for Life“ die Sicherheitsfahrtrainings

erfolgreich gestartet. In Rom

nahmen 270 junge Autofahrer an den kostenlosen

Trainings im Autodromo Vallelunga

ACI teil, weitere 100 nutzten das Angebot

im Autodormo di Monza in der Lombardei.

Ford investiert europaweit allein im ersten

Jahr 1,5 Millionen Euro in das Programm,

das neben den Fahrtrainings auch Online-

Schulungen umfasst.

2 WELTSPITZE

Nach einer Datenerhebung von Polk war

der Ford Focus im ersten Halbjahr 2013 die

Nummer eins der weltweit verkauften Autos.

In der ersten Jahreshälfte wurden weltweit

589.709 Fahrzeuge unter der Modellbezeichnung

Ford Focus verkauft, ein Plus von

20 Prozent. Vor allem die anhaltend hohe

Nachfrage in China und anderen Märkten

Asiens trug zu diesem Erfolg bei. Mit dem

Fiesta stellt Ford ein weiteres Modell in den

weltweiten Top 5: der Kleinwagen belegte

mit 356.434 verkauften Einheiten im ersten

Halbjahr Platz vier der Weltbestseller und

führte weltweit die Liste der Kleinwagen an.

3 HATTRICK

Ford hat bei den „ACFO Awards 2013“ der

britischen Association of Car Fleet Operators

insgesamt drei Preise gewonnen. Der

Verband der Fuhrparkbetreiber zeichnete

den 1,0-Liter EcoBoost-Dreizylinder als

Umweltinitiative des Jahres aus, wählte den

Ford Transit Connect – zum elften Mal in

Folge – zum Kompakttransporter des Jahres

und ernannte den Ford Transit im dritten

aufeinanderfolgenden Jahr zum Sieger

in der Klasse der großen Transporter.

DIVERSITY-TRAINING

Ford Sollers hat in Russland das erste

Diversity-Training veranstaltet. An der zweitägigen

Schulung am Hauptsitz in Moskau

nahmen insgesamt 24 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter aus Sankt Petersburg, Moskau

und der Republik Tatarstan teil. Schwerpunkt

des Trainings, das von Ford Europa

unter der Leitung von Diversity-Managerin

4 @Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014


Aktuell

4

7

5

6

8

Brigitte Kasztan veranstaltet wurde, war die

Bedeutung und der Nutzen von Diversity im

Unternehmen. Die Teilnehmer werden nun

eigene Diversity-Trainings an ihren Standorten

durchführen.

4 FORD RANGER FÜR DAS MILITÄR

Ford ist vom britischen Verteidigungsministerium

mit der Lieferung von 104 Ford Ranger

beauftragt worden. Die Pick-ups werden

von der Armee, der Marine, der Luftwaffe

und dem Verteidigungsministerium genutzt,

zum Beispiel zur Beförderung von Personal

und Ausrüstung.

„Die Fahrzeuge werden wichtige

Aufgaben erfüllen“, so Steve O’Leary,

Projektverantwortlicher des britischen

Verteidigungsministeriums. „Einige werden

zum Beispiel von den Sicherheitskräften

an den Militärstandorten genutzt, weitere

werden für die Bergrettung umgerüstet.“

5 FORD UNTERSTÜTZT

COMMONWEALTH GAMES

Ford ist offizieller Fahrzeugpartner der

Commonwealth Games 2014 in Glasgow.

Das Unternehmen stellt dem Organisationskomitee

insgesamt mehr als 1.100

Fahr zeuge für die Spiele zur Verfügung, die

vom 23. Juli bis 3. August 2014 stattfinden.

6.500 Athleten und Funktionäre aus dem

gesamten Commonwealth werden in Glasgow

dabei sein, weltweit werden mehr als

eine Milliarde Menschen die Spiele im

TV verfolgen.

6 FRENCH CONNECTION

Der neue Ford Transit Connect feierte

kürzlich seine Frankreich-Premiere bei der

Internationalen Baumesse BATIMAT in Paris.

Neben dem „International Van of the Year

2014“ zeigte Ford auch einen Prototypen

des Ford Ranger als Gruau Kippwagen.

7 GOLD FÜR FORD UNGARN

In Ungarn ist Ford für die innovative

Launch-Kampagne „Fiesta24“ mit dem Marketingpreis

„EFFIE“ in Gold ausgezeichnet

worden. Ford hatte im Rahmen der Kampagne

einen neuen Fiesta unter allen Teilnehmern

verlost, die sich bereit erklärten, im

Falle des Gewinns ihr bisheriges Fahrzeug

für wohltätige Zwecke zu spenden.

MOBILES T-MODELL

Ein Ford Model T ist ab sofort das älteste

Fahrzeug, das Anspruch auf kostenlose

Pannenhilfe hat. Das Fahrzeug erhielt

die europaweite Ford Mobilitätsgarantie,

nachdem Oldtimer-Sammler Joaquim Costa

aus Portugal sein Fahrzeug zur Inspektion

beim Ford-Händler gebracht hatte. Die

Ford Assistance Mobilitätsgarantie gilt für

alle bei Ford Service Partnern gewarteten

Ford-Fahrzeuge ohne Einschränkungen bei

Fahrzeugalter oder Kilometerlaufleistung

und ist bei jeder Inspektion inklusive.

8 FORD SPENDET

ABGASMESSANLAGE

Ford hat dem Institut für Fahrzeugtechnik an

der Fachhochschule Köln ein vollständiges

Abgasmesssystem gespendet, das bis Ende

2012 noch im Einsatz war. Das System hatte

beim Kauf im Jahr 1995 einen Wert von 1,2

Mio. US-Dollar und kann künftig im hochschuleigenen

Labor für Abgasuntersuchungen

nach der derzeitig gültigen Abgasnorm

Euro 5-Norm genutzt werden. Die Anlage

kann auch erweitert werden, um die Norm

Euro 6 abzubilden.

„Die Förderung des Nachwuchses in der

Automobilindustrie liegt Ford sehr am

Herzen. Daher freut es uns ungemein, dass

unsere frühere Abgasmessanlage den Ingenieuren

von morgen zu Gute kommt, und sie

in ihrem Lernen fördert“, sagte Caspar Dirk

Hohage, Geschäftsführer für den Entwicklungsbereich

der Ford-Werke GmbH.

@Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014 5


Titelgeschichte

GO FURTHER

Faszination Zukunft

Am 5. Dezember präsentierte Ford beim „Go Further“-Event in Barcelona Fahrzeuge und

Technologien von morgen und gab damit Einblick in die Zukunft der Marke in Europa

Es war eine der hochkarätigsten und

wichtigsten Veranstaltungen, die Ford

jemals auf die Beine gestellt hat. Vor rund

2.500 Medienvertretern, Ford-Händlern

und -Mitarbeitern sowie weiteren 100.000

Menschen, die das „Go Further“-Event online

verfolgten, erläuterte Ford Europa-Chef

Stephen Odell die Marschrichtung für die

Zukunft. Ford, so verkündete er, investiere

weiterhin massiv in neue Produkte für den

europäischen Markt, um die Voraussetzungen

für einen nachhaltigen Erfolgskurs des

Unternehmens zu schaffen.

Die Ergebnisse dieser Strategie, so Odell,

seien zunehmend ersichtlich. Seit neun

Monaten steigen die Verkäufe von Ford im

Privatkundensegment, die Geschäftszahlen

zeigen kontinuierliche Verbesserungen.

Seine Zuversicht in die Zukunft von Ford

in Europa bekräftigte auch Bill Ford, Executive

Chairman der Ford Motor Company, der

extra nach Barcelona angereist war.

Ford blickt in Europa auf eine reiche und

stolze Geschichte, und unser Bekenntnis zu

diesem Markt und den hiesigen Kunden war

niemals stärker“, sagte er.

„Was zurzeit in Europa passiert, erinnert

mich an die Situation, die wir vor einigen

Jahren in Nordamerika zu bewältigen hatten.

Als Team haben wir gemeinsam daran

gearbeitet, das Unternehmen in allen Bereichen

neu aufzustellen – mit enormem Erfolg.

Diese Reise treten wir nun hier in Europa an.

Ich bin sicher, die Neugestaltung in Europa

wird ebenso bedeutende Ergebnisse liefern

wie die Kehrtwende in Nordamerika und die

Entwicklung, die wir in Asien erleben.“

Beim ersten „Go Further“-Event in Amsterdam

präsentierte Ford im letzten Jahr

ein beeindruckendes Aufgebot an neuen

Modellen und Technologien und versprach

schon damals, dass dies nicht alles sein

werde. In Barcelona machte das Unternehmen

deutlich, wie man dieses Versprechen

einlösen wird und enthüllte drei neue

Modelle, die die Zukunft von Ford in Europa

nachhaltig prägen werden: der atemberaubende

neue Ford Mustang, die SUV-Studie

Ford Edge Concept und die Kleinwagen-

Studie Ka Concept.

„Diese Fahrzeuge werden zum Erreichen

unseres Ziels beitragen, Ford in Europa zu

einem gesunden und wachsenden Unternehmen

zu machen“, betonte Stephen

Odell. „Sie spiegeln unsere Zuversicht in

die Zukunft wider und zeigen: Ford ist eine

Marke voller Dynamik, die kräftig Gas gibt.“

„Wir investieren und rüsten uns für weiteres

Wachstum – mit einem umfassenden

Angebot an faszinierenden Fahrzeugen

und Technologien, die den Bedürfnissen all

unserer Kunden gerecht werden, und einem

Kauferlebnis, das die Messlatte für die

gesamte Branche definieren wird.“

„Ich bin sicher, die

Neugestaltung in Europa

wird ebenso bedeutende

Ergebnisse liefern wie die

Kehrtwende in

Nordamerika“

6 @Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014


Neuer Ford

Mustang

Titelgeschichte

Exakt fünf Jahrzehnte nach dem Debüt des

„Pony Cars“ kommt der neue Ford Mustang

erstmals nach Europa. In Barcelona enthüllte

Ford den Mustang in zwei hochattraktiven

Modellvarianten: als Fastback-Coupé und

als Convertible-Cabrio.

Beide führen den essenziellen Charakter

dieser Sportwagen-Ikone fort, indem sie

klassische Schlüsselelemente des Mustang-

Designs aufgreifen – etwa die kraftvoll

modellierte Motorhaube und die kompakt

bemessene Heckpartie.

Der Innenraum wird von einem auf den

Fahrer ausgerichteten Cockpit geprägt. Ergonomische,

berührungsfreundliche Schalter

und Regler erleichtern die Bedienung.

Zugleich ermöglicht das neue Breitspurfahrwerk

der Hinterachse eine nochmals

verbesserte Schulter- und Beckenfreiheit im

Innenraum sowie ein Gepäckabteil, in das

auch zwei Golfbags locker hineinpassen.

Der Ford Mustang besticht wie gewohnt

mit beeindruckendem Temperament. Der

anerkannte 5,0-Liter-V8 wird von einem neu

entwickelten EcoBoost-Motor mit 2,3 Liter

Hubraum flankiert. Dieser Vierzylinder greift

auf modernste Technologie-Lösungen zurück,

um hervorragende V

und geringe CO 2

-Emissionen zu ermöglichen.

Hierzu zählen modernste T -

dung, fortschrittliche Benzin-Direkteinspritzung

und die vollvariable Steuerung beider

obenliegender Nockenwellen.

Zur Wahl stehen für beide Motoren ein

manuelles 6-Gang-Getriebe oder eine Automatik

mit ebenso vielen Vorwärtsgängen

und Schaltwippen am Lenkrad.

Zu den besonderen Merkmalen der

jüngsten Mustang-Generation zählt das

grundlegend neu gestaltete Fahrwerk. Das

spezielle Vorderachs-Layout erlaubt den

Einsatz besonders großer und leistungsfähiger

Sportbremsen.

Zu den zahlreichen modernen Funktionen

gehört der „Selectable Drive Mode“. Per

Knopfdruck lässt sich über dieses System

die Charakteristik der Lenkunterstützung

sowie des elektronischen Sicherheits- und

Stabilitätsprogramms (ESP), das Ansprechverhalten

des Motors und auch die

Schaltkennlinie des Automatikgetriebes den

individuellen Wünschen anpassen.

Zu den weiteren Assistenzsystemen zählt

das sprachgesteuerte Multimedia-Konnektivitätssystem

Ford SYNC mit MyFord

Touch. Für den europäischen Markt bietet

Ford zudem ein Navigationssystem mit acht

Zoll großem Farbdisplay in Verbindung mit

einem hochwertigen Audio-Soundsystem

und insgesamt zwölf Lautsprechern an.

@Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014 7


Titelgeschichte

Ford Edge

Concept

Ford Ka

Concept

Sie passt die Frischluftzufuhr für den Motor

der aktuellen Belastungssituation automatisch

an und optimiert so die Aerodynamik.

Spezielle Luftleitelemente im unteren Bereich

der Frontmaske dirigieren den Fahrtwind

Der in den USA und weiteren Ländern

gezielt in den Fahrwerksschacht und Mit dem Ka Concept stellt Ford seine Vision

bereits sehr erfolgreiche Ford Edge wird unter die seitliche Fahrzeugseite, um den eines fortschrittlichen Kleinwagens für die

künftig die europäische SUV-Palette von Luftwiderstands-Beiwert zu verbessern. Stadt vor. Er vereint zukunftsweisende Technologien

Ford nach oben abrunden.

Im Innenraum verfügt der Edge Concept

mit cleverem Design und könnte

Der Konzern sieht in diesem Fahrzeugsegment

über ein 10-Zoll-Touchscreen-Display für zu einem erschwinglichen Preis weltweit auf

großes Potenzial. Von 2005 bis das Konnektivitätssystem Ford SYNC und den Markt kommen.

2012 haben SUV ihren Anteil an den Neu- ein dynamisch gestaltetes zentrales Bedienfeld

Der Innenraum des Fünftürers bietet fünf

zulassungen in Europa von 6,5 auf 11,9

mit manuellem Schalthebel. Schwarzes Personen genügend Platz. Er ist mit zahlrei-

Prozent nahezu verdoppelt. Bis 2018 erwartet

Nubuk-Leder mit handgefertigten Nähten chen Technologie-Funktionen ausgerüstet,

Ford ein weiteres Plus von 22 Prozent. ziert den oberen Bereich des Instrumen-

die bislang nur aus größeren Fahrzeugen

Zudem steigt die Nachfrage nach gehobenen

tenträgers, die Mittelkonsole und die

bekannt sind. Das neue MyFord Dock

Ausstattungen – im Falle des Ford Türinnenverkleidungen.

ermöglicht es, Mobiltelefone oder mobile

S-MAX erreichen sie bereits einen Anteil von Mit ihren Fahrer-Assistenzsystemen und Navigationsgeräte sicher zu verstauen, für

70 Prozent am Gesamtverkauf.

halbautomatischen Funktionen übernimmt die Nutzung unterwegs sicher zu befestigen

Die in Barcelona präsentierte Studie Edge die Studie die Rolle eines Vorreiters für

und im Auto aufzuladen. Ford SYNC

Concept gibt bereits klare Hinweise auf noch intelligentere und leistungsfähigere mit Sprachsteuerung und der Programmdas

dynamische Design, die fortschrittliche Modelle, die Ford in Zukunft auf den Markt Schnittstelle AppLink erlaubt dem Fahrer,

Technologien und die hochwertige Verarbeitung

bringen wird. Viele dieser sensorbasierten während der Fahrt Smartphone-Apps zu

des Serienmodells.

Technologien, die ein nochmals sichereres starten, Songs aufzurufen und Telefonkon-

Charakteristisch für das Erscheinungsbild und effizienteres Fahrerlebnis ermöglichen, takte anzuwählen, ohne die Hände vom

des Edge Concept ist die jüngste Hightech- sind elementare Bausteine eines autonomen Steuer oder die Augen von der Straße

Variante des variablen Kühlerlufteinlasses. Verkehrs von morgen.

nehmen zu müssen.

Go Furth

8 @Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014


Titelgeschichte

„Der Ford Ka Concept basiert auf dem

immensen Know-how, das unsere Kleinwagen-Baureihen

so erfolgreich macht. Er

vereint Design und Technologie auf einmalige

Weise – und bietet damit genau jene

Synthese, die sich Autofahrer rund um den

Globus in den kommenden Jahren wünschen“,

erklärte Stephen Odell.

Eine Serienversion des Ka Concept soll in

wenigen Jahren in Europa erhältlich sein.

Neugestaltung

in Europa

auf mindestens 25 neue Fahrzeuge innerhalb

des 5-Jahres-Fensters ausgeweitet.

Das bedeutet, wir erweitern unser Angebot

in allen Dimensionen basierend auf unserem

Führungsanspruch im Hinblick auf Design,

Technologien und Leistung.“

„Dank der soliden Basis, die unsere neue

Generation von Fahrzeugen darstellt, ist die

Marke Ford in Europa stark. Dennoch haben

wir noch ein Stück des Weges vor uns.

Das Kauferlebnis hat gr

die Wahrnehmung unserer Marke. Auch die

digitale Revolution hat die Erwartungen der

Verbraucher verändert. Aus diesem Grund

schaffen wir ein Kundenerlebnis, das in der

Branche seinesgleichen suchen wird. Eine

Veränderung der Markenwahrnehmung orientiert

sich auch daran, wie wir mit unseren

Zielgruppen kommunizieren. Unsere Kunden

sind heute vernetzter denn je, daher fließt

ein Drittel unserer Marketingausgaben in die

digitale Kommunikation. Zudem gestalten

wir unsere Werbung neu.“

„Wir haben auf die wirtschaftliche Situation

in Europa entschieden reagiert, um

den Faktor Kosten anzugehen. Im Laufe

des Jahres mussten wir einige schwierige

Entscheidungen treffen und haben unsere

Fertigungskapazitäten um 18 Prozent

verringert. Doch diese Entscheidungen sind

langfristig von erheblicher Bedeutung für

unsere Zukunft und werden Einsparungen

von bis zu 500 Millionen Dollar pro Jahr ermöglichen

– die Grundlage für ein pr

wachsendes Unternehmen.“

Weitere Informationen

Folgen Sie uns auf www.twitter.com/

FordEU und www.youtube.com/

fordofeurope

Ihr Feedback

Was denken Sie über die neuen Modelle,

die Ford beim „Go Further“-Event vorgestellt

hat? Schreiben Sie uns! Per E-Mail

an meetfoe@ford.com oder per Hauspost

an D-NX/2A.

Die Pläne zur Neugestaltung von Ford in

Europa haben das Unternehmen auf Kurs

gebracht, um 2015 wieder Gewinne zu

schreiben. Zu den drei Kernelementen der

Strategie sagte Stephen Odell:

„Produkte sind das Herzstück unserer

Neuaufstellung in Europa. In Amsterdam,

beim ersten Go Further-Event, versprachen

wir 15 neue Fahrzeuge in fünf Jahren. Wie

Sie wissen, haben wir dieses Versprechen

er 2013

@Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014 9


Ford Europa

TRANSFORMATION

Ein Jahr des Fortschritts

Ford kommt in Bezug auf die drei tragenden Säulen zur

Neugestaltung in Europa – Produkt, Marke und Kosten – gut voran.

Das Unternehmen ist auf dem Weg, bis 2015 wieder nachhaltige

Gewinne zu erzielen. Dafür spricht: der Fahrzeugabsatz stieg im

Zeitraum Januar bis September um 5, der Umsatz um 3 %; Ford

festigte seine Position als stärkste Marke in Großbritannien und als

Nummer zwei in Europa; und europaweit werden Fahrzeuge und

Antriebe von Ford mit Preisen bedacht

Anteil Privatkundensegment

2012 2013

5%

01 02 03 04 05 06 07 08 09

Monat

Privatkunden- und Flottenverkäufe (ohne

Mietgeschäft und Eigenzulassungen)

10%

9%

8%

7%

6%

Produkt

Marktanteil

2012 2013

10%

Insgesamt 25 neue Modelle sind

innerhalb von fünf Jahren geplant.

10 davon hat Ford bereits eingeführt:

B-MAX, Fiesta, Fiesta ST, Kuga, Transit

Custom, Tourneo Custom, Explorer

(Vollproduktion in Russland), Transit

Connect, Tourneo Connect und Ford

Focus Electric.

Bis zum Jahr 2015 werden 100 % der in

Europa erhältlichen Fahrzeuge von Ford

mit dem Konnektivitätssystem SYNC

ausgestattet sein; aktuell sind es 64 %

1.000 EcoBoost-Motoren baut Ford

jeden Tag in Köln; doppelt so viele wie

noch Mitte August 2013

9%

8%

7%

6%

01 02 03 04 05 06 07 08 09 5%

Monat

Marke

Positive Markenwahrnehmung

2012

2013

Optimierung des Vertriebskanalmix

von 71 auf 74 % (Privatkunden und

Flottenverkäufe ohne Mietgeschäft und

Eigenzulassungen)

Anstieg der Kundenzufriedenheit um

3 Prozentpunkte gegenüber 2012

Vorstellung des Ford Vignale-Konzepts

Neugestaltung der Händlerbetriebe

Höchster Privatkunden- und

Nutzfahrzeugmarktanteil für den

Zeitraum Januar bis Oktober seit 2002

49

48

47

46

Erweiterung der Tourneo-Modellreihe

Neue, ansprechende Werbung

Q1

Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3

45

Kosten

Automobilindustrie EU 19

Ist

Prognose

Mio.

17

Optimierung der

Produktionskapazitäten um 18 Prozent

Abbau von 400 Festanstellungen im

Jahr 2012

Geringere Ausgaben für

verkaufsfördernde Maßnahmen

Anhaltender Schwerpunkt auf

Kosteneffizienz

Ausstieg als Werksteam aus der

Rallye-Weltmeisterschaft

16

15

14

13

Der Pkw-Absatz in Europa wird nur

langsam wieder steigen

2012

2013 2014 2015

10 @Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014


Pulse

UMFRAGE

Zufriedenheit nimmt weiter zu

Die Ergebnisse der Pulse-Umfrage 2013 liefern wertvolle Einblicke darüber,

wie die Beschäftigten in Europa Ihre Arbeit bei Ford bewerten

Pulse-Ergebnisse Ford Europa 2012 % 2013 %

Dimension

Gehaltsempfänger

Gehalts- &

Lohnempfänger

Gehaltsempfänger

Gehalts- &

Lohnempfänger

Revidierter Mitarbeiter-Zufriedenheitsindex 62 60 67 (j) 63(j)

Globale, gut ausgebildete & motivierte Teams 69 66 72(j) 67(j)

Orientierung auf den Unternehmenserfolg 82 80 85(j) 82(j)

Qualitätsorientierte Arbeitsprozesse 81 79 83(j) 80(j)

Engagement des Managements für Diversity 83 81 85(j) 81(–)

Zufriedenheit mit dem Vorgesetzten 79 74 81(j) 76(j)

Training & Weiterbildung 68 64 72(j) 67(j)

Überwinden von Hindernissen am Arbeitsplatz 59 58 62(j) 60(j)

Zufriedenheit mit dem Pulse-Prozess 68 61 72(j) 63(j)

Arbeitssicherheit 82 78 84(j) 80(j)

ONE Ford 75 69 77(j) 71(j)

Nick Caton ist Vice President

Human Resources, Ford Europa

Go Further 71 64 75(j) 66(j)

Die allgemeine Zufriedenheit laut Revised Employee

Satisfaction Index (ESI-R) hat sich gegenüber

2012 verbessert und lag für die Gehaltsempfänger

bei 67 Prozent (+ 5 Prozent) und zusammengefasst

für Lohn- und Gehaltsempfänger bei 63 Prozent

(+2 Prozent).

Die Pulse-Umfrage 2013 thematisierte 12 Kategorien

(Dimensionen), zum Beispiel die Zufriedenheit

mit dem Vorgesetzten oder Diversity und One Ford.

Knapp 17.000 Beschäftigte nahmen teil. Die Bewertungen

erfolgten wie immer anonym. Bei der Einschätzung

sollen vor allem Aspekte aus dem engeren

Arbeitsumfeld im Vordergrund stehen.

Über die Pulse-Umfrage, die 1996 eingeführt wurden,

erhält die Geschäftsleitung wertvolle Informationen

dazu, wie die Beschäftigten ihre Arbeit, das

Arbeitsklima und wichtige unternehmerische Sachverhalte

wahrnehmen.

Drei Fragen an Nick Caton

Was war Ihrer Meinung nach an den

Pulse-Ergebnissen 2013 besonders

ermutigend, was eher enttäuschend?

Ich bin angesichts der Verbesserungen

überaus zufrieden. Alle Dimensionen – bis

auf eine einzige, die stabil blieb – zeigen

eine positive Entwicklung.

Besonders erfreulich finde ich, dass sich

die allgemeine Zufriedenheit und die Bewertungen

bezüglich „Training und Weiterbildung“

gegenüber 2012 deutlich verbessert

haben. Auf diese Bereiche und die „Zufriedenheit

mit dem Pulse-Prozess“, die sich

2013 ebenfalls erhöhte, hatten wir entsprechend

des Feedbacks aus der Umfrage

2012 besonderes Augenmerk gelegt.

Die Bewertungen in Bezug auf „Überwinden

von Hindernissen am Arbeitsplatz“

haben sich im Jahresvergleich um drei

Prozent (Gehaltsempfänger) bzw. zwei

Prozent (Gehalts- und Lohnempfänger)

verbessert. Dies ist zwar keine so deutliche

Veränderung wie in anderen Bereichen, aber

umso bedeutender, da Steigerungen hier

schwierig sind. Ich finde das ermutigend

und glaube, dass es ebenso ein Ergebnis

der neu eingeführten IT-Anwendungen ist,

die wir 2013 vereinbart haben, wie auch der

andauernden externen Rekruiting-Initiativen

als Unterstützung bei der Erfüllung unserer

Geschäftsstrategie. Auch bei der Pulse-Aktionsplanung

2013/2014 wird diese Kategorie

wieder einen Schwerpunkt bilden.

Trotz der weitgehend sehr positiven Entwicklung

gibt es noch Bereiche, auf die wir

uns stärker konzentrier

die Ergebnisse bei den Fragen zu Arbeitsbelastung,

Stress und der Pulse-Aktionsplanung

innerhalb der Arbeitsgruppen niedriger

aus als im letzten Jahr.

Welche Maßnahmen sind geplant?

Alle Manager sollten jetzt Meetings zwecks

Feedback und Aktionsplanung anberaumen,

um die Pulse-Ergebnisse zu besprechen

und Maßnahmen für jene Punkte zu erarbeiten,

die das Team als wichtig ansieht. Viele

Punkte der Aktionsplanungsrunden können

effektiv auf lokaler Ebene angegangen

und Lösungen im Team erarbeitet werden.

Manche Manager der gleichen Abteilung

oder desselben Standorts schneiden bei

der Pulse-Umfrage sehr unterschiedlich ab,

was oft auch am Feedbackprozess und der

Aktionsplanung liegt.

Die Aktionsplanung findet gleichermaßen

auf Unternehmensebene statt. Das European

Operating Committee (EOC) wird die

Pulse-Ergebnisse analysieren und entsprechende

Maßnahmen für 2013/14 festlegen.

Meiner Ansicht nach sollten wir uns

weiterhin auf die Gebiete „Hindernisse am

Arbeitsplatz“, „Training und Weiterbildung“

und den Pulse-Prozess konzentrieren.

Wie sehen Sie die langfristige

Entwicklung der

Mitarbeiterzufriedenheit?

Seit Einführung des ESI-R hat sich die

Zufriedenheit von 52 Prozent (2006) auf 67

Prozent (2013) verbessert. Die Unternehmensleitung

hält am Ziel von 70 Prozent

fest und wird weiterhin regelmäßig das

Abschneiden der einzelnen Abteilungen

anhand verschiedener Pulse-Messgrößen

verfolgen, so zum Beispiel die Anzahl der

Aktionspläne und regelmäßiger bereichsbezogener

Besprechungen.

@Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014 11


Interview

JAHRESRÜCKBLICK

Auf Kurs

Stephen Odell über die Fortschritte in 2013

und die Herausforderungen für 2014

Wie würden Sie das Jahr 2013

zusammenfassen?

Zum Jahresende bin ich positiv gestimmt,

was die Umsetzung unserer Transformationsstrategie

mit den Schwerpunkten

Produkt, Marke und Kosten angeht. In

Sachen Produkte sind wir bereits weiter als

geplant. Wir bringen neue Modelle auf den

Markt, die den Geschmack unserer Kunden

treffen und unseren Anteil am Privatkundenmarkt

signifikant vergrößert haben. Und wir

erhöhen die Schlagzahl für Neuheiten sogar

noch. Letztes Jahr haben wir 15 neue

Modelle innerhalb von fünf Jahren angekündigt,

nun werden es mindestens 25

innerhalb des gleichen Zeitfensters sein.

Die Stärke einer Marke lässt sich kurzfristig

nur schwer beeinflussen, aber wir machen

Fortschritte. Die Zuwächse im Privatkundengeschäft

sind dafür ein Hinweis.

Im Bereich Kosten mussten wir schwierige

Entscheidungen treffen, haben aber mit den

Beteiligten entsprechende Übereinkünfte

erzielt. Wir prüfen weiterhin, wo im Unternehmen

wir Kosten optimieren können.

Ford schreibt in Europa Verluste.

Wann, glauben Sie, wird das

Unternehmen wieder profitabel sein?

Die Neugestaltung von Ford Europa verläuft

nach Plan und daraus resultiert auch eine

bessere finanzielle Situation. Ende des

dritten Quartals konnten wir schlussfolgern,

dass das Gesamtjahr besser ausfallen wird

als 2012. Entgegen unserer bisherigen

Prognosen wird der Verlust 2013 geringer

sein – trotz einer schwächeren Gesamtindustrie

und höherer Kosten aufgrund der

Restrukturierung. Das zeigt, dass unser

Kerngeschäft sich positiv entwickelt. Wir

halten an unserem Ziel fest, 2015 wieder

profitabel zu sein.

Wie kann sich das Unternehmen

angesichts der finanziellen Lage

25 neue Modelle leisten?

Dank der Unterstützung durch die Ford

Motor Company können wir weiterhin in

neue Produkte investieren. In Nordamerika

war die Situation ähnlich und als die Wirtschaft

sich erholte, erlebte Ford deutliches

Wachstum. Das Unternehmen ist in der

glücklichen Lage, die Pr

en

zu können, die Europa in diesen schwierigen

Zeiten benötigt. Möglich ist das, weil

wir einen einzigen, weltweit gültigen

Produkt- und Entwicklungsplan haben.

Wir pr en davon, können so mehr

Produkte einführen als in Eigenregie.

Das ‚Go Further‘-Event hat das gezeigt.

Produkte sind ein Aspekt, was sind die

Ziele für 2014 in puncto Marke

und Kosten?

Wir müssen 2014 weitermachen wie bisher

und an allen drei Bereichen arbeiten. Ziel ist,

bis 2015 nachhaltige Gewinne zu erzielen

und wir sind auf Kurs, dies zu erreichen –

vorausgesetzt wir bleiben fokussiert.

Wie sehen Sie das derzeitige

Marktumfeld in Europa?

Die Nachfrage hat den niedrigsten Stand

seit mehr als 20 Jahren erreicht und es

gibt weiterhin hohe Überkapazitäten in der

Industrie. Das bedeutet: zu viele Produkte

für deutlich weniger Kunden. Das wiederum

führt zu aggressiven Marketingmaßnahmen.

Werden Überkapazitäten abgebaut?

Teilweise, aber lange nicht genug. Vor der

Rezession lag der Markt bei 18,5 bis

19 Millionen Fahrzeugen. Aktuell verfügt

die Industrie über Kapazitäten für 20 Millionen,

doch der Markt liegt nur bei 13,5

Millionen. Kapazitäten und Nachfrage sind

also Welten voneinander entfernt.

Gelingt es den Gesetzgebern trotz

immer strengerer Auflagen die

Wettbewerbsfähigkeit der

Automobilindustrie zu wahren?

Niemand wird bestreiten, dass Sicherheit

und Effizienz wichtig sind, aber die europäischen

Gesetzgeber scheinen in dieser

Hinsicht immer noch mehr zu wollen. Das

hat über die Jahre zu erheblichen zusätzlichen

Kosten geführt. In einem Markt, in dem

die Verbraucher Neuanschaffungen aufschieben,

stellen diese zusätzlichen Kosten

eine große Belastung dar. Wir alle sollten

das zukünftige Ausmaß der Gesetzgebung

in Europa kritisch sehen, denn die Wettbewerbsfähigkeit

könnte darunter leiden.

Sind Freihandelsabkommen von

Vorteil?

Ja – wenn sie fair sind. Ford und der europäische

Herstellerverband ACEA unterstützen

ein Freihandelsabkommen mit den USA.

Beide Märkte bieten einander Chancen und

Vorteile. Mit Japan und Korea ist das

anders. Korea baut nicht tarifäre Handelshemmnisse

auf, anstatt ab, Japan betreibt

12 @Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014


Interview

BIOGRAFIE

Währungsmanipulation, und das behindert

einen fairen beiderseitigen Handel. Diese

Dinge müssen sich ändern, damit wir

wirklich fairen Handel haben können.

Welche Fahrzeugtrends sehen Sie?

Es gibt mehrere große Trends. Einer ist das

rasche Wachstum im SUV-Segment. Mit

Kuga, EcoSport und Edge sowie dem

Explorer in Russland sind wir dafür gut

gerüstet. Ein weiterer Tr -

te Antriebe. Es sind mehr Modelle am Markt

verfügbar, aber es ist noch schwierig,

gegenüber den Kunden den höheren Preis

zu rechtfertigen. Aufgrund strengerer

Gesetze in puncto CO 2

-Emissionen werden

alle Hersteller ihr Angebot an elektrifizierten

Modellen erweitern müssen. Gute Chancen

bietet auch der Nutzfahrzeugmarkt. Wenn

sich die Wirtschaft in Europa erholt, wird die

Nachfrage nach Transportern steigen. Ford

bietet hier eine breite Auswahl, das Timing

ist also perfekt für uns.

Gibt es Ihrer Ansicht nach Lücken im

aktuellen Portfolio von Ford?

Ich werde oft gefragt, ob wir planen, eine

eigene Low-Cost-Marke einzuführen. Ich

sehe das nicht als Weg für die Zukunft. In

Barcelona haben wir den Ka Concept

vorgestellt – ein günstiges Modell, das alle

Charakteristiken der Marke Ford aufweist

und in die Ford Modellfamilie passt. Mit dem

Mustang haben wir in Barcelona einen

echten Imageträger enthüllt. Als Coupé und

Cabrio wird er in Europa unsere sportlichen

Aushängeschilder, die ST-Modelle, perfekt

ergänzen.

Stephen Odell ist Executive Vice President

und President of Europe, Middle

East and Africa, Ford Motor Company.

Zuvor leitete der Engländer seit Oktober

2008 als Präsident und CEO die Geschicke

der Volvo Car Corporation.

Nach abgeschlossenem Hochschulstudium

begann Odell 1980 als Trainee bei

Ford of Britain und bekleidete in den

folgenden Jahren dort wie auch in den

USA verschiedene Management-Positionen

in Verkauf und Marketing. 1997 stieg

er zum Vizepräsidenten Marketing &

Sales von Jaguar Nordamerika auf.

Im Januar 2000 wechselte der gebürtige

Londoner als Vizepräsident Marketing &

Sales zu Mazda Motor North America, im

Oktober übernahm er als Chief Operation

Officer (COO) die Geschäftsführung von

Mazda Nordamerika. Im Januar 2002

führte ihn sein Weg wieder über den

PERSÖNLICHES

Was war der beste Rat, den Sie in

Ihrem Leben erhalten haben?

Ein Rat meines Großvaters: genieße

jeden Tag und gib niemals auf.

Welches Buch lesen Sie zurzeit?

„Der Hundertjährige, der aus dem

Fenster stieg und verschwand“ von

Jonas Jonasson.

Welchen Film mögen Sie

besonders?

„Feld der Träume“.

Was ist Ihre Leibspeise?

Raclette.

Was betrachten Sie als Ihren

größten Erfolg?

Vater zu sein.

Atlantik: Odell leitete als Präsident Mazda

Europa. Schon im Mai 2003 ernannte

ihn die Mazda Motor Corporation in

Japan zum Senior Managing Executive

Officer für Marketing, Sales und

Customer Services. Odell gehörte fortan

auch dem Vorstand des japanischen

Autoherstellers an.

Im September 2005 er zur Ford Motor

Company zurück, wo er bis April 2008 die

Funktion des Vice President übernahm

und zeitgleich als Vice President von Ford

Europa für Marketing, Sales und Services

verantwortlich zeichnete. Danach übernahm

Odell als COO von Ford Europa

den Zuständigkeitsbereich Produktentwicklung,

Produktion, Einkauf, Marketing,

Verkauf und Service. Im Oktober 2008

wechselte er dann an die Spitze der

Volvo Car Corporation.

Stephen Odell ist verheiratet und

hat zwei Kinder.

Womit entspannen Sie sich?

Es fällt mir schwer, mich zu entspannen,

aber am ehesten gelingt mir das, wenn

ich Zeit mit meiner Familie verbringe.

Welcher Herausforderung stehen

Sie in Ihrem Job aktuell gegenüber?

Es wimmelt von Herausforderungen, aber

aktuell ist das, die Belegschaft auf unsere

Vision für die Zukunft einzuschwören.

Was an der Automobilindustrie

überrascht Sie?

Die Geschwindigkeit, mit der sich

Veränderungen vollziehen.

Welches Auto fahren Sie derzeit?

Einen Ford Kuga.

Ihr erstes Auto war ...?

Ein Ford Cortina.

@Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014 13


Interview

Designskizzen zum

Ford Ka Concept

Ist Ford ein Technologieführer?

Ja, ich denke, mit Innovationen wie den

EcoBoost-Motoren und SYNC oder Sicherheitstechnologien

wie Active City Stop und

dem Gurt-Airbag für die hinteren Sitze

nehmen wir unter den Volumenherstellern

eine Führungsposition ein. Solche Technologien

stärken unsere Marke. Wir haben sehr

viele dieser bemerkenswerten Technologien

und kommunizieren das auch.

Wie haben sich Qualität und

Kundenzufriedenheit im Laufe des

Jahres entwickelt?

In Sachen TGW (Things Gone Wrong)

werden wir 2013 ein neues Spitzenergebnis

erreichen. Die Kundenzufriedenheit in

Verkauf und Service steigt. Qualität und

Kundenzufriedenheit erfordern ständige

Wachsamkeit, insbesondere da wir so viele

neue Modelle und Technologien auf den

Markt bringen. In den Werken sorgen wir

für solide Prozesse, damit wir zum Launch

hohe Qualität erreichen und diese halten.

Sie sind auch für Märkte im Nahen

Osten und in Afrika zuständig – was

gibt es von dort zu berichten?

In Dubai richten wir gerade eine Zentrale

für die Region ein, in Kürze wird auch das

Managementteam stehen. Es wird zudem

in Südafrika ein Regionalbüro geben, weil

dieser Wirtschaftsraum einfach so groß ist.

Von Dubai aus werden die Märkte in Nordafrika

und dem Nahen Osten betreut, Südafrika

ist für den gesamten afrikanischen Raum

südlich der Sahara zuständig. Wir haben

Strategien erarbeitet, die den Wachstumschancen

in dieser großen Region gerecht

werden. Wir verstehen die dortigen Bedürfnisse

und werden dort wachsen.

Der Einfluss von One Ford auf die

Produkte ist offensichtlich. Wie prägt

die Unternehmensstrategie andere

Bereiche?

Zum Beispiel dadurch, dass alle unsere

Werke weltweit Best Practices austauschen;

durch einen global gültigen Produktplan, der

dem Umfang unserer Produktion gerecht

wird; durch die Vorteile gemeinsamer

Entwicklungsarbeit; durch weitere Möglichkeiten

der effizienten Zusammenarbeit; und

durch den Austausch mit anderen, etwa im

Hinblick auf digitale Kommunikation. Ford

wächst und wir können weltweit auf Erfahrungen

und Kompetenzen zugreifen. Es gibt

zahlreiche Vorteile – für mich persönlich

aber ist das Wichtigste, dass das gesamte

Management stets über alles informiert ist,

was im Unternehmen passiert, und jeder ein

Mitspracherecht bei Entscheidungen hat.

Ich empfinde auch die kulturellen Schnittstellen

als großen Pluspunkt.

Sind die wichtigsten Vorteile von One

Ford damit bereits umgesetzt?

Wir befinden uns bei der Umsetzung und

auch was den Nutzen von One Ford betrifft

noch am Anfang. Beispielsweise bewegen

wir uns schrittweise auf eine geringere Zahl

an Fahrzeugarchitekturen zu und lernen

weiter dazu, wo genau und wie wir Größenvorteile

nutzen können, regional wie global.

Wie glauben Sie, wird sich die

Industrie mittelfristig entwickeln?

Ich kann nicht vorhersehen, was außerhalb

unserer Kontrolle liegt, aber die Prognosen

deuten darauf hin, dass Europa sich im

Laufe der nächsten vier bis fünf Jahre

weiter, wenn auch langsam erholen und das

Bruttoinlandsprodukt um etwa 2 Prozent

wachsen wird. Ein entscheidender Faktor

für Wachstum in der Industrie werden

sinkende Arbeitslosenzahlen sein.

Wie schätzen Sie die Zufriedenheit der

Ford-Belegschaft ein?

Die jüngste Pulse-Umfrage zeigt, dass die

Zufriedenheit höher ist als sie es lange

Jahre war. Das heißt nicht, dass jeder die

Pläne des Unternehmens kennt und damit

einverstanden ist, weil wir uns in einem hart

umkämpften Markt mit starken Wettbewerbern

befinden. Aber wir sind auf gutem

Weg, was unsere Neuaufstellung angeht.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehen

das und gewinnen an Vertrauen, dass das

Unternehmen weiterhin in Europa investiert.

Natürlich müssen wir unsere Ziele erfüllen,

um diese Unterstützung zu rechtfertigen.

Welche Botschaft haben Sie für die

Belegschaft zum Jahresausklang?

Ich danke Ihnen für alles, was Sie 2013 für

das Unternehmen getan haben. Es war ein

schwieriges Jahr und 2014 wird ebenfalls

nicht leicht. Dennoch habe ich keine Zweifel

daran, dass wir unsere Neuaufstellung im

kommenden Jahr als Team mit Nachdruck

voranbringen werden.

14 @Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014


Produktion

WERK KÖLN

Rädermontage neu erfunden

Im Fahrzeugwerk Niehl führt Ford die erste vollautomatische Rädermontage ein – ein Novum

innerhalb der Ford Motor Company. @Ford hat sich umgesehen

In nur sechs Monaten wurde die neue,

hochmoderne Anlage geplant, projektiert

und eingeführt. Nun erfolgt die Rädermontage

vollautomatisch. Fortschrittlichste Kamerasysteme

stellen dabei sicher, dass jedes

Fahrzeug die passenden Räder erhält.

Zuvor wurden die Räder manuell montiert

– für die Mitarbeiter eine ergonomisch

schwierige und monotone Herausforderung,

weiß Werkleiter Rene Wolf: „Die einseitige

Belastung und die sich wiederholenden

Abläufe machten diesen Bereich zu keinem

attraktiven Arbeitsplatz. In einer Schicht

werden bis zu 600 Räder montiert, das sind

3.000 Räder pro Woche. Zukünftig werden

die Mitarbeiter der Rädermontage an ergonomisch

besseren Stationen eingesetzt.“

Die vollautomatische Rädermontage wurde

von einem Team aus Ford Fertigungsingenieuren

und der Firma IBG entworfen

und konzipiert. Die Montage erfolgt durch

drei Kuka Industrieroboter. Zwei Roboter zu

beiden Seiten der Karosse schrauben die

Räder an, ein weiterer befindet sich mittig

unter der Karosse und stellt Radmuttern

und Räder zur Verfügung.

Um einen reibungslosen Montageprozess

zu gewährleisten, ist Präzision gefragt. Die

komplexe Aufgabe, die Löcher in der Felge

exakt an der Position der Bremsscheibe

mit den vier Gewindebolzen auszurichten,

übernehmen mehrere Kamera-Systeme. Sie

erfassen und berechnen Position, Rotation

und Entfernung der Felge und geben die

Daten an die Roboter weitert.

Über das Produktionssteuerungssystem

PVS (Plant Vehicle Scheduling), erkennt der

Bereitstellungsroboter auch, ob es sich um

die Montage von Alu- oder Stahlfelgen handelt

und wählt die jeweiligen Muttern aus.

„Dieses komplexe Montagesystem wäre

vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen.

Neue innovative Kameratechnologien

haben es möglich gemacht“, so Wolf weiter.

Die vollautomatisierte Rädermontage hat

zahlreiche Vorteile. Weil Montagefehler oder

Schäden an den Felgen vermieden werden,

erhöht sich die gesamte Fertigungsqualität.

Aus diesem Grund wird bereits über die Einführung

an anderen europäischen Produktionsstandorten

von Ford nachgedacht.

Weil Montagefehler und Schäden an den

Felgen vermieden werden, erhöht sich die

gesamte Fertigungsqualität

„In einer Schicht werden bis zu

600 Räder montiert, das sind

3.000 Räder pro Woche“

Rene Wolf, Werkleiter Köln

@Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014 15


Marketing

Der Markt im Oktober 2013

Pkw

12.554.256 (YTD)

-406.105

Nutzfahrzeuge

2.059.350 (YTD)

-136.682

verglichen mit Oktober 2012

Top-5-Märkte nach

Neuzulassungen

Markt

Absatz

1. Großbritannien 61.700

2. Deutschland 18.500

3. Türkei

8.800

4. Russland 8.100

5. Italien

7.900

Top-5-Märkte nach

Marktanteil

markt

1. Großbritannien

2. Türkei

3. Irland

4. Ungarn

5. Dänemark

%

13,6

12,4

11,3

11,1

8,5

MÄRKTE

„Schwerpunkt auf

hochwertige Gebrauchtwagen“

Roelant de Waard

Vice President Marketing, Sales & Service, Ford Europa

Neben dem Privatkundengeschäft

werden wir uns nächstes Jahr verstärkt

auf Flottenverkäufe und Restwerte

konzentrieren. Im Zuge dessen führen wir

ein neues Konzept für hochwertige

Gebrauchtwagen ein, über das wir unter

anderem den Rückkauf von ehemaligen

Mietfahrzeugen und Firmenwagen

verbessern und den Händlern mehr

Möglichkeiten bei der Weitervermarktung

dieser Fahrzeuge verschaffen.

Der Gebrauchtwagenmarkt ist typischerweise

etwa doppelt so groß wie der

Neuwagenmarkt. Hier steckt also großes

Potenzial. Für den Handel stellt er in

Zeiten einer schwachen Neuwagennachfrage

eine echte Chance zur Verbesserung

der Rentabilität dar.

Indem wir hochwertige, herstellergeprüfte

Gebrauchtwagen (maximal fünf Jahre alt

/ 12.000 km Laufleistung) anbieten,

stärken wir auch unsere Restwerte. Und

weil Wertstabilität ein wichtiger Aspekt

für Fuhrparkbetreiber ist, wird davon

auch unser Flottengeschäft pr en.

Hinzu kommt: wie bei jedem Neuwagenkauf

ist der Händler auch bei Gebrauchtwagen

in der guten Position, Kunden

für das anschließende Wartungs- und

Servicegeschäft zu gewinnen. Mit

unseren Garantieangeboten für

Gebrauchtfahrzeuge fördern wir

diese Kundentreue zusätzlich.

FLOTTEN-KOMPETENZ

An der Spitze unserer Offensive zur

Stärkung des Flottengeschäfts steht ein

europaweites Netz von „Fleet Business

Centers“, die den insgesamt 500 Ford-

Stores angegliedert werden. Die FordStores

werden, wie ich im letzten Monat

berichtet habe, im Rahmen unseres

neuen Erlebniskonzepts für den Handel

eingerichtet. Die Fleet Business Center

werden über keine eigenen Verkaufsräume

verfügen, sondern die Betreuung vor

Anteile nach Segment

September 2013 (EU 19)

1 Fiat 500L

2 Ford B-MAX

3 Honda Jazz

15,6%

14,8%

13,9%

1 VW Golf

2 Ford Focus

3 GM Astra

24,1%

13,3%

11,3%

Sub-B

1 Fiat 500

2 Fiat Panda

7 Ford Ka

14,5%

11,3%

5,1%

B-MAV

B

1 Ford Fiesta

2 Opel Corsa

3 Renault Clio

13,5%

11,4%

10,4%

C

J-S

1 Nissan Qashqai

2 VW Tiguan

5 Ford Kuga

21,0%

15,1%

7,5%

16 @Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014


Marketing

GB – Großbritannien – 27000 – (j)

D – Deutschland – 22330 – (j)

F – Frankreich – 9030 – (j)

RUS – Russland – 7960 – (l)

I – Italien – 7690 – (l)

TR – Türkei – 7370 – (j)

E – Spanien – 4900 – (j)

NL – Niederlande – 2980 – (l)

B – Belgien – 2820 – (j)

PL - Polen – 2035 – (j)

Neuzulassungen Oktober 2013

Pkw & Nutzfahrzeuge nach Ländern / 2012

A – Österreich – 2030 – (l)

DK – Dänemark – 1875 – (j)

EUROPA 22

109.450

(+170)

S – Schweden – 1400 – (l)

EDM

4.115

(-135)

CH – Schweiz – 1310 – (l)

N – Norwegen – 1165 – (l)

CZ - Tschechische Republik – 1065 – (l)

Ort bei den Kunden sowie über ein eigenes

Callcenter abwickeln.

Gemeinsam mit dem Handel arbeiten wir

derzeit an der Umsetzung dieser Initiative.

Während wir als Hersteller die großen

Flottenkunden betreuen, kümmern sich

unsere Händler um den größeren Anteil des

Geschäfts mit kleinen und mittelständischen

Betrieben (KMU).

VERFÜGBARKEIT

Bei der Finanzierung eines Neu- oder

Gebrauchtfahrzeugs von Ford spielt wie

gewohnt Ford Credit eine zentrale Rolle.

Das umfassende Angebot an Finanzierungsund

Leasingprodukten von Ford Credit steht

Privat- und Flottenkunden direkt bei den

Händlern zur Verfügung.

Umsatz Januar bis Oktober: Minus von

$110 Mio. verglichen mit dem

Vorjahreszeitraum.

Ford Protect Neuverträge Januar bis

September: 670.000.

Ford Protect Vermittlungsquote: 68,8 %;

6,8 Prozentpunkte über Zielvorgabe.

Ford Assistance Mobilitätsgarantie (SARA):

234.000 Abschlüsse im Oktober

(27 % über Vorjahr). Von Januar bis

Oktober 2013 wurden 1.866.000 Verträge

geschlossen, 58 % mehr als im

Vorjahrszeitraum.

FCSD-Ergebnisse Oktober 2013

verglichen mit Oktober 2012

FIN – Finnland – 870 – (l)

H – Ungarn – 675 – (j)

P – Portugal – 460 – (j)

RO – Rumänien – 455 – (l)

GR – Griechenland – 350 – (j)

IRL – Irland – 310 – (j)

FCSD-E

Umsatz Oktober: $220 Mio. (+ $7,5m über

Zielsetzung und $7,2 Mio. über Vorjahr).

Kunden -

zufriedenheit

Verkauf

(Punkte)

Kundenzufriedenheit

Service

(Punkte)

Gesamtumsatz FCSD

$220 Mio.

87 ±0 73 +1 +3,4%

C-MAV

1 Opel Zafira

2 Ford C-MAX

3 Renault Scenic

1 Ford Galaxy

2 VW Sharan

3 Seat Alhambra

14,8%

13,7%

13,2%

30,2%

25,0%

21,2%

C/D

1 Skoda Octavia

2 VW Passat

4 Ford Mondeo

8 Ford S-MAX

25,8%

19,9%

7,5%

4,6%

MCV

1 Ford Transit

2 VW Transporter

4 Mercedes Sprinter

8 Transit/Tourneo

Custom

12,7%

12,0%

11,9%

4,5%

M

@Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014 17


Technologie

Leser-Feedback

WIR FRAGEN - SIE ANTWORTEN

Wäre der vollautomatische

Einparkassistent etwas für Sie?

Maximale Sicherheit

In der November-Ausgabe von @Ford baten

wir um Ihr Feedback zum vollautomatischen

Einparkassistenten. Hier sind einige Ihrer Antworten:

Der neue Ford Tourneo Connect hat als

erster kompakter Personentransporter

die Höchstbewertung von fünf Sternen

beim Euro NCAP-Crashtest erhalten

Die vielseitige Baureihe glänzte mit hervorragenden

94 Prozent beim Erwachsenenschutz und 85 Prozent

bei der Kindersicherheit. Gesamtergebnis: 83 Prozent.

„Der Ford Tourneo Connect bietet aktiven Familien genau

den Raum und die Vielseitigkeit, die sie im Alltag

und in der Freizeit benötigen“, sagte Stephen Lesh,

Ford Tourneo Connect Chief Program Engineer, Ford

of Europe. „Die exzellente Bewertung von Euro NCAP

bestätigt deutlich, dass Sicherheit bei uns eine hohe

Priorität genießt – ganz im Sinne unserer Kunden.“

Der neue Ford Tourneo Connect wurde mehr als

100 realen Crashtests unterzogen, weitere 10.000

Crashtest-Simulationen fanden am Computer statt.

53 Prozent der Karosseriestruktur besteht aus hochfesten

und ultrahochfesten Stählen.

Das Fahrzeug wurde so entwickelt, dass Insassen und

Fußgänger bei einer eventuellen Unfallsituation umfangreich

geschützt sind. Zur Serienausstattung gehört

ein umfassendes Rückhaltesystem, einschließlich

Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags vorn sowie Kopfairbags

vorn und hinten. Für die einfache Installation

eines Kindersitzes – dank der ISOFIX- Befestigungspunkte

auf den beiden äußeren Sitzen der zweiten

Reihe – gab es von Euro NCAP die Höchstbewertung

von 100 Prozent. Darüber hinaus verfügt der Tourneo

Connect über zahlreiche konstruktive Details, die die

Verletzungsgefahr für Fußgänger – insbesondere das

Risiko von Kopfverletzungen – reduzieren, wie etwa die

Gestaltung der Motorhaube und der Frontscheibe.

„Klingt gut – ich kenne einige Leute, die von so etwas pr en würden.

Mein Partner fährt zum Beispiel nicht mit dem Auto in die Stadt, weil er nicht

in enge Parklücken kommt.“

A.A., Deutschland

„Im Artikel steht nicht, wie lange das Einparken damit dauert. Ich vermute,

es erfordert relativ viel Zeit – das könnte für andere Verkehrsteilnehmer störend

sein.“

K.B., Großbritannien

„Was, wenn es Probleme mit der Elektronik gibt (das ist ja nichts Ungewöhnliches)

und was, wenn es dann zu einem Schaden kommt – haftet Ford dafür?“

S.V., Spanien

„Tolle Sache, die zeigt, dass Ford vorwärts denkt und Features entwickelt, die

die Kunden wirklich wollen und die in Zukunft alltäglich werden könnten.“

A.H., Deutschland

„Das System könnte Menschen mit Bewegungseinschränkungen helfen, die

sich nicht so gut nach hinten umdrehen und gleichzeitig lenken können.“

M.R., Großbritannien

„Das ist sicher nicht schlecht, aber bleibt den neben mir Parkenden noch

genug Platz zum Einsteigen? Was nützt mir der Türkantenschutz an meinem

Auto, wenn andere Fahrer, die nicht über so einen Schutz verfügen, ihre Türen

gegen mein Fahrzeug knallen?“

J.S., Großbritannien

„Ich finde die Idee wirklich gut. Die kleinen Schäden, die man sich beim Einparken

leicht zuzieht, sind ärgerlich und kosten viel Geld. Das könnte durch

das automatische Einparken verhindert werden.“

M.T., Belgien

„Wäre interessant zu wissen, wie es sich auf den Versicherungsschutz auswirkt,

wenn das Fahrzeug selber fährt.“

P.P., Spanien

Für Sicherheit und Komfort sorgen überdies moderne

Fahrer-Assistenzsysteme wie Active City Stop oder

das sprachgesteuerte Konnektivitätssystem Ford

SYNC mit integriertem Notruf-Assistent.

„Das umfassende Paket an Sicherheits- und Assistenzsystemen

macht den Ford Tourneo Connect zu

einem attraktiven Angebot für alle, die großen Wert auf

Sicherheit legen“, sagte Michiel van Ratingen, Generalsekretär

der Euro NCAP-Organisation.

Mehr dazu unter:

www.youtube.com/fordofeurope

Autonomes Einparken

18 @Ford Europa Dezember 2013 /Januar 2014


Moment@Ford

03.12.2013,

Knifflige Frage?

Ken Block beim Interviewtermin in Köln

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