TAGUNGSUNTERLAGEN BET ENERGIEFORUM - BET Aachen

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TAGUNGSUNTERLAGEN BET ENERGIEFORUM - BET Aachen

TAGUNGSUNTERLAGEN

BET ENERGIEFORUM

20.09.2013

Moderation

Diskussion

Workshop


TAGUNGSUNTERLAGEN

BET ENERGIEFORUM

20.09.2013

GRUSSWORT

ÜBER BET

Kurzdarstellung

PROGRAMM

Energieforum Tagungsprogramm

REFERENTENPORTRAITS

Lebensläufe und Statements

IHRE NOTIZEN

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GRUSSWORT

Das heutige BET-Energieforum steht unter der Überschrift: 25 Jahre BET,

25 Jahre Evolution von Energielandschaften – Aufbruch zu einem neuen

Energiemarktdesign?

1988 war die Welt – scheinbar – übersichtlich: 17 Paragraphen reichten aus, um

den Energiemarkt zu regulieren. Oder: In der Reduktion der Paragraphen lag

die geistige Leistung. Die Folge: Kleine und große örtliche Monopole gepaart

mit Demarkationen regelten das Geschäft. Nur bei der Wärmeversorgung hatten

die Kunden eine eingeschränkte Wahlmöglichkeit zwischen Öl, Strom, Gas

und manchmal auch Fernwärme. Theoretisch gab es alle 20 Jahre einen Wettbewerb

um Strom-und Gaskonzessionen. In der Praxis funktionierte dies wegen

einer Vielzahl auch heute noch offener Rechtsfragen mehr schlecht als recht.

Der Wettbewerb führte damals ein Nischendasein. Erstaunlich – Beratungsbedarf

gab es dennoch – sonst könnten wir heute nicht feiern. Energie- und

Umweltkonzepte, Ausbau der Fernwärme, der Kraft-Wärme-Kopplung und der

Erneuerbaren Energien, Rekommunalisierung, Neuverhandlung von Stromlieferverträgen

waren die dominierenden Themen – der Begriff Energiewende war

bereits 1988 in aller Munde, allerdings noch nicht gesellschaftlicher Konsens.

Es folgten eine Vielzahl von politischen Wendemanövern.

WENDE NR. 1: Die Wiedervereinigung und der ostdeutsche Stromstreit.

WENDE NR. 2: Die Energiemarktliberalisierung.

WENDE NR. 3: Der rot-grüne Atomausstieg.

WENDE NR. 4: Die schwarz-gelbe Laufzeitverlängerung.

WENDE NR. 5: Der schwarz-gelbe neuerliche Atomausstieg und die Verkündung

der Energiewende als neuer gesellschaftlicher Konsens.

WENDE NR. 6: Das wollen wir mit Ihnen hier und heute diskutieren.

Wir freuen uns über den großen Zuspruch, die interessanten Themen. Und nicht

zu vergessen: 25 Jahre Wendemanöver in der Energielandschaft wollen anständig

gefeiert werden. Darauf freuen wir uns mindestens ebenso sehr!

Ihr

Michael Ritzau & Wolfgang Zander

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ÜBER BET

KURZDARSTELLUNG

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BET BÜRO FÜR ENERGIEWIRTSCHAFT UND TECHNISCHE PLANUNG

GmbH ist ein führendes Beratungsunternehmen der Energie und Wasserwirtschaft

mit Sitz in Aachen, Büros in Leipzig und Hamm sowie einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft

in der Schweiz, der BET Dynamo Suisse AG. BET unterstützt Energieversorger,

Stadtwerke und neue Marktteilnehmer in allen Fragen des liberalisierten

Energiemarktes und leistet hoch qualifizierte Beratung über die gesamte Wertschöpfungskette.

Eine interdisziplinäre technische, wirtschaftliche und energiewirtschaftliche

Analyse steht dabei im Vordergrund desBeratungsansatzes.

Zu den BET-Kunden gehören kommunale, regionale und private Energieversorger

sowie Energiehändler, Kraftwerksbetreiber, Unternehmenskooperationen, Industrie-

und Gewerbebetriebe, Kommunen und Ministerien, nationale und internationale

Aufsichtsbehörden, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie politische

Entscheidungsträgerund Finanzinvestoren.

Das Unternehmen wurde 1988 von Dr. Wolfgang Zander und Dr. Michael Ritzau in

Aachen gegründet, die auch bis heute als Geschäftsführer tätig sind. Gesellschafter

sind die beiden Geschäftsführer sowie weitere leitende Mitarbeiter. Die BET hat in

ihrer Entwicklung die Liberalisierung und Regulierung des deutschen Energiemarktes

entscheidend mitgeprägt.

Meilensteine in der 25-jährigen Firmengeschichte der BET waren die Entwicklung

einer Netzzugangsverordnung im Jahr 1995, die Beurteilung der Wettbewerbsentwicklung

für das Bundesministerium für Wirtschaft und die Entwicklung des deutschen

Gasnetzzugangsmodells in 2003. Heute ist die BET bei Energiewende und Marktdesign

der Zukunft nicht nur mittendrin sondern hat mögliche Szenarien und Herausforderungen

bereits vorausgedacht. Aufbauend auf einer langjährigen Erfahrung im

Rahmen der Rekommunalisierung der Strom- und Gasversorgung, der technischen

Planung von Anlagen und Netzen und der Entwicklung von Energieversorgungskonzepten

hat die BET ihr Tätigkeitsfeld seit der Gründung vor einem Vierteljahrhundert

kontinuierlich erweitert. Aufgrund der ausgewiesenen energiewirtschaftlichen Expertise

der BET hat sich darüber hinaus in den vergangenen Jahren die Transaktionsberatung,

die Bewertung von Unternehmen und einzelnen Assets sowie die Gestaltung

von Organisationen als weiterer Beratungsschwerpunkt herausgebildet.

Das Beratungsgeschäft der BET ist mit über 70 Ingenieuren, Wirtschaftsingenieuren

und Ökonomen auf die Geschäftsbereiche Netzberatung, Marktberatung und

Managementberatung verteilt. Von operativen Unterstützungsleistungen bis hin zur

strategisch-wirtschaftlichen Unternehmensberatung ist die BET in allen energiewirtschaftlichen

Wertschöpfungsstufen und Sparten tätig. Die Projektteams werden

interdisziplinär und geschäftsbereichsübergreifend besetzt, so dass für die Kunden

eine enge Verzahnung von Beratungskompetenz garantiert ist. Unterstützt durch ein

Netzwerk aus strategischen Partnern gibt es nahezu keine energiewirtschaftliche

Aufgabenstellung, welche die BET nicht erfolgreich bearbeiten kann.

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PROGRAMM

ENERGIEFORUM TAGUNGSPROGRAMM 20.09.2013

9:30

11:15

13:45

15:45

-

-

-

-

10:45

12:30

15:15

17:15

AUF DEM WEG ZU KAPAZITÄTSMECHANISMEN

AUF DEM WEG ZU EINEM EEG 2.0

AUF DEM WEG ZUR INTEGRATION VON ERZEUGUNG UND NETZ

STADTWERKE - AUF DEM WEG ZU NEUEN UFERN?

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TAGESABLAUF

09:15 Begrüßung

Dr. Michael Ritzau, Dr. Wolfgang Zander, BET, Geschäftsführer

01 AUF DEM WEG ZU KAPAZITÄTSMECHANISMEN

03 AUF DEM WEG ZUR INTEGRATION VON ERZEUGUNG UND NETZ

09:30 Herausforderungen an den Erzeugungsmarkt der Zukunft

Dr. Horst Wolter, BET, Geschäftsbereichsleiter Marktberatung

09:45 Zukunftsfähiges Energiemarktdesign aus kommunaler Sicht.

Was sind die dringendsten nächsten Schritte?

Hans-Joachim Reck, VKU, Hauptgeschäftsführer

10:00 Kapazitätsmechanismen: Re-Regulierung oder marktwirtschaftlich?

Eine Bewertung der verschiedenen Modelle

Sven Becker, Trianel, Sprecher der Geschäftsführung

10:15 PODIUMSDISKUSSION: Wolter, Reck, Becker

Moderation: Dr. Ralf Köpke, Energie & Management (E&M)

13:45 Die Zukunft ist schon da: 60 % Erneuerbare in das Verteilnetz integrieren

Udo Stöckel, MITNETZ, Bereichsleiter Betrieb

14:00 Anreize für den VN-Ausbau und die effiziente Netznutzung

Dr. Christof Niehörster, BET, Geschäftsbereichsleiter Netzberatung

14:15 Eine neue ARegV für die Verteilnetze?

Heinz Werner Gottlob, BNetzA, Referatsleiter Energieregulierung

14:30 Allokationssignale für Kraftwerke und Speicher im Transportnetz?!

Thomas Meister, TenneT TSO GmbH, Referent Kunden und Märkte

14:45 PODIUMSDISKUSSION: Stöckel, Niehörster, Gottlob, Meister

Moderation: Dr. Ralf Köpke, E&M

10:45 Kaffeepause

15:15 Kaffeepause

02 AUF DEM WEG ZU EINEM EEG 2.0

04 STADTWERKE - AUF DEM WEG ZU NEUEN UFERN?

11:15 Quote, Auktion oder Weiterentwicklung des EEG?

Oliver Krischer, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für

Energiewirtschaft

11:30 Wege aus der EEG-Kostenfalle

Dr. Felix Christian Matthes, Öko-Institut, Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik

11:45 Anforderungen an ein EEG 2.0 aus der Sicht der energieintensiven Industrie

Dr. Hans-Jörg Preisigke, Currenta, Leiter Energiepolitik & strategisches Regulierungsmanagement

12:00 PODIUMSDISKUSSION: Krischer, Matthes, Preisigke

Moderation: Dr. Ralf Köpke, E&M

12:30 Mittagspause

15:45 Strategische Herausforderungen für die Unternehmen

Dr. Klaus Neuhäuser, BET, Geschäftsbereichsleiter Managementberatung

16:00 Zukunft der Gelsenwasser in der Energiewende

Dr. Dirk Waider, Gelsenwasser, Mitglied des Vorstandes

16:15 Wie stellt sich ein Kohlestromerzeuger in der Energiewende auf?

Dr. Wolfgang Cieslik, Steag, Mitglied der Geschäftsführung

16:30 Durch horizontale Kooperation zum Markterfolg

Gunar Friedrich, Stadtwerke Schneeberg und Kommunale Dienstleistungsgesellschaft

Südsachsen (KES), Geschäftsführer

16:45 PODIUMSDISKUSSION: Neuhäuser, Waider, Cieslik, Friedrich, Ritzau, Zander

Moderation: Dr. Ralf Köpke, E&M

17:15 Aufbruch zu einem integrierten Energiemarkt! Schlussworte

Dr. Michael Ritzau, Dr. Wolfgang Zander, BET, Geschäftsführer

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REFERENTENPORTRAITS

LEBENSLÄUFE & STATEMENTS

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GESAMTMODERATION

DR.-ING. MICHAEL RITZAU

BET Büro für Energiewirtschaft und

technische Planung GmbH, Geschäftsführer

BEGRÜSSUNG UND SCHLUSSWORTE

Dr.-Ing. Michael Ritzau, Jahrgang 1956, Studium der

Elektrotechnik an der RWTH Aachen, Fachrichtung

Allgemeine Elektrotechnik, Diplom 1983. Wissenschaftlicher

Angestellter am Institut für Elektrische Anlagen &

Energiewirtschaft der RWTH Aachen, Promotion 1989.

1988 Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter

der BET Büro für Energiewirtschaft und technische

Planung GmbH in Aachen. Strategieberatung von

deutschen und europäischen Energieversorgungsunternehmen.

Experte für nationale und internationale

Ministerien und Regulierungsbehörden. Thematische

Schwerpunkte: Liberalisierung der Energiemärkte,

Projektentwicklung von Eigenerzeugungsanlagen und

Gemeinschaftskraftwerken, Strom-Übertragungsnetze

(Netzanschluss, Netzausbau, Netzengpässe), langfristige

Marktanalysen von Strom- und Brennstoffpreisen, Aufbau

von Energiehandelsaktivitäten und Trading Floors.

„Es kommt darauf an, das Energiemarktdesign

nicht nur zu diskutieren,

sondern zu verändern.“

Mitautor des Fachbuchs „Strombeschaffung im liberalisierten

Energiemarkt“, Fachverlag Deutscher Wirtschaftsdienst,

Februar 2000, Autor diverser Fachartikel.

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GESAMTMODERATION

DR.-ING. WOLFGANG ZANDER

BET Büro für Energiewirtschaft und

technische Planung GmbH, Geschäftsführer

BEGRÜSSUNG UND SCHLUSSWORTE

Dr.-Ing. Wolfgang Zander, Jahrgang 1958, Studium der

Elektrotechnik an der RWTH Aachen, Diplom 1983. Von

1983 bis 1988 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut

für Elektrotechnik und Hochspannungstechnik der

RWTH Aachen und Gutachter für energiewirtschaftliche

und energietechnische Fragen, Promotion 1989.

Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter

der BET Büro für Energiewirtschaft und technische

Planung GmbH in Aachen. Thematische Schwerpunkte:

Liberalisierung der Energiemärkten, Regulierung

von Strom- und Gasnetzen, wettbewerbliche Netzzugangssysteme,

Integration Erneuerbarer Energien

in wettbewerbliche Energiesysteme, Substanz- und

Ertragsbewertungen, Unternehmenstransaktionen,

Strategieentwicklung von Unternehmen und deren

Eignern, Kommunale Energiestrategien.

Autor diverser Fachartikel; Buchpublikation: Strombeschaffung

im liberalisierten Energiemarkt, Fachverlag

Deutscher Wirtschaftsdienst, 2000.

„Eine erfolgreiche Umsetzung der

Energiewende erfordert die konsequente

zielgerichtete Anpassung

der Rahmenbedingungen. Durch

eine nüchterne Analyse sind 80%

der zu klärenden Fragen klar zu

beantworten, über den Rest sollte

zügig ein gesellschaftlicher

Konsens erzielt werden.“

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01 AUF DEM WEG ZU KAPAZITÄTSMECHANISMEN

DR.-ING. HORST WOLTER

BET Büro für Energiewirtschaft und

technische Planung GmbH,

Geschäftsbereichsleiter Marktberatung

09:30 HERAUSFORDERUNGEN AN DEN

ERZEUGUNGSMARKT DER ZUKUNFT

Dr.-Ing. Horst Wolter, Jahrgang 1959, Studium der Elektrotechnik

an der RWTH Aachen, Fachrichtung Energietechnik,

Diplom 1985, Promotion 1990.

1991 bis 1998 IT-Unterstützung im Bereich der Planung

und Steuerung des Kraftwerkseinsatzes bei EVS (heute

EnBW).

1998 bis 2002 Leitung der Abteilung Trade Support bei

EnBW mit den Schwerpunkten Entwicklung von Methoden

und Modellen sowie Erstellung von Analysen und

Bewertungen.

2002 bis 2011 Aufbau und Entwicklung des Geschäftsfeldes

„Energielogistik“ bei SOPTIM AG, die hochwertige

Softwareprodukte für die Marktrollen Netzbetrieb,

Vertrieb und Beschaffung in der liberalisierten

Energiewelt entwickelt; ab 2011 Leitung der zentralen

„Geschäftsentwicklung“, die alle Geschäftsfelder der

SOPTIM (Produktlösungen, Individuallösungen und

Beratung) umfasst.

Seit Juni 2012 bei BET GmbH als Geschäftsbereichsleiter

Marktberatung.

Autor diverser Fachartikel.

„Der Ausbau der fluktuierend

einspeisenden Erneuerbaren ist

gewollt, was zwangsweise zu einer

erheblich verringerten Auslastung

und zu einer rapide sinkenden

Wirtschaftlichkeit der Konventionellen

führt. Zur sicheren Versorgung

wird ihre Erzeugung aber

in Zeiten mit geringem Dargebot

benötigt, deshalb sollte die

Vorhaltung der Kapazität vergütet

werden.“

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01 AUF DEM WEG ZU KAPAZITÄTSMECHANISMEN

HANS-JOACHIM RECK

Verband kommunaler Unternhemen e. V. (VKU),

Hauptgeschäftsführer

9:45 ZUKUNFTSFÄHIGES ENERGIEMARKTDESIGN AUS

KOMMUNALER SICHT.

WAS SIND DIE DRINGENDSTEN NÄCHSTEN SCHRITTE?

Der Jurist Hans-Joachim Reck ist seit dem 1. September

2007 Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler

Unternehmen (VKU) in Berlin und seit dem

12. Dezember 2011 Präsident des Europäischen Zentralverbandes

der öffentlichen Arbeitgeber und Unternehmen

in Europa (CEEP). Er war lange Zeit in der Politik

in verschiedenen Funktionen aktiv: u. a. von

1993 – 1996 als Bundesgeschäftsführer der CDU und

2003 – 2005 als Generalsekretär der CDU in Nordrhein-

Westfalen. Seine privatwirtschaftliche Erfahrung kommt

aus dem Engagement im Management der Deutschen

Telekom AG und als Partner bei der Heidrick & Struggles

Unternehmensberatung GmbH & Co. KG.

„Ein zukunftsfähiges Energiemarktdesign

braucht einen integrierten,

wettbewerblichen Ansatz

mit einem Leistungsmarkt, einer

marktnahen Förderung der Erneuerbaren

und Anreizen für Investitionen

in moderne Verteilnetze.“

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01 AUF DEM WEG ZU KAPAZITÄTSMECHANISMEN

SVEN BECKER

Trianel GmbH,

Sprecher der Geschäftsführung, Geschäftsführer

10:00 KAPAZITÄTSMECHANISMEN: RE-REGULIERUNG

ODER MARKTWIRTSCHAFTLICH?

EINE BEWERTUNG DER VERSCHIEDENEN MODELLE

Sven Becker ist Sprecher der Geschäftsführung der

Trianel GmbH seit 2005. Darüber hinaus hält er

unterschiedliche Organisationsfunktionen in der

Trianel-Gruppe bei den Tochter- und Beteiligungsgesellschaften.

Zuvor arbeitete er ab 2002 bei Statkraft Markets

GmbH, von 2003 bis Ende 2004 als Geschäftsführer.

Von 1998 bis Ende 2001 war er für Enron Europe Ltd. in

unterschiedlichen vertrieblichen und Handelsfunktionen

im London, Oslo und zuletzt Frankfurt tätig.

Seinen Einstieg in die Energiewirtschaft fand Herr

Becker 1993 bei der Ruhrgas AG. Herr Becker studierte

Volkswirtschaft in Kiel und Dublin und hält einen MBA

von der University of Chicago.

„Die Weiterentwicklung des Marktdesigns

ist eine Gratwanderung

zwischen Planungssicherheit und

Überregulierung. Wir stehen für

Mut zur Marktwirtschaft!“

Seit 2009 lehrt er als Gastdozent an der RWTH Aachen

„Energiehandel & Risikomanagement“. Herr Becker

ist Mitglied in zahlreichen energiewirtschaftlichen und

politischen Gremien.

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ALLE BLÖCKE

DR. RALF KÖPKE

Energie & Management

Chefredakteur

MODERATION DER PODIUMSDISKUSSIONEN

Dr. Ralf Köpke, geboren am 03.02.1963 in

Gladbeck

11/1984 - 03/1989 Journalistik mit

den Nebenfächern Politologie und Neuere

Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität

in München, Dipl. Journalist

10/1989 – 01/19‘92 Dissertationsstudium

im Fach Politik an der Kath. Universität

Eichstätt; Thema der Promotionsarbeit:

Rationelle Energieverwendung im kommunalen

Bereich; 28. Juli 1992: Promotion zum

Dr. phil.

BERUFLICHE AUSBILDUNG:

09/1984 - 06/1989 Deutsche Journalistenschule

(München): Redakteursausbildung,

Teilnehmer d. 23. Lehrredaktion

09/1982 - 10/1982 Westdeutsche Allgemeine

Zeitung: Lokalredaktion Gladbeck

10/1985 Frankfurter Rundschau:

Stadtredaktion Frankfurt

01/1986 Süddeutsche Zeitung: Sportredaktion

02/1986 – 03/1986 Neue Ruhr/Neue

Rhein Zeitung: Lokalredaktion Duisburg

11/1987 – 01/1988 Westdeutscher

Rundfunk Köln: TV-Magazin MONITOR

9.-26./10/1988 Paralympics Seoul `88:

Pressearbeit für den Deutschen Behinderten-Sportverband

(DBS)

BERUFLICHE STATIONEN:

01/1993 – 06/1993 Zeitung für kommunale

Wirtschaft, München: Redakteur

11/1993 – 12/1993 THE NATION, Bangkok/Thailand:

environment desk/Umwelt-

Redaktion

09/1997 – 10/2004 Neue Energie/New

Energy, Osnabrück: Redakteur

05/2003 – 10/2004 Neue Energie/New

Energy; Osnabrück: Chefredakteur

seit 01/2005 Energie & Management,

Herrsching: Chefreporter

SONSTIGES:

Stipendium der Heinz-Kühn-Stiftung (Düsseldorf)

für einen dreimonatigen Aufenthalt

in Thailand (Nov. ‚93 - Jan. ‚94)

Gewinn des Hauptpreises beim Wettbewerb

`Kommunalwissenschaftliche Prämie‘ des

Deutschen Instituts für Urbanistik, Berlin

(Nov. ‚93)

Gewinn des media award von Eurosolar

als Mitglied der Redaktion New Energy

(Dez.´2001)

„Über die Energiewende wird

bislang viel zu sehr geklagt und

gejammert. Nur wenige Energieversorger

nutzen bislang die

Chancen, die sich mit dem Umbruch

der Energieversorgung

eröffnen.“

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02 AUF DEM WEG ZU EINEM EEG 2.0

OLIVER KRISCHER

Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen,

Sprecher für Energiewirtschaft

11:15 QUOTE, AUKTION ODER WEITER-

ENTWICKLUNG DES EEG?

1969 geboren, verheiratet, zwei Söhne

Wohnhaft in Düren, aufgewachsen in Heimbach/Eifel

Abitur, Zivildienst, Biologie-Studium an der RWTH Aachen

1997 – 2002 Mitarbeiter von Michaele Hustedt, MdB

2002-2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter der GRÜNEN

Landtagsfraktion NRW u. a. zuständig für Klima, Energie,

Landwirtschaft

Seit 1989 Mitglied der GRÜNEN

1994-2009 Mitglied des Kreistags Düren

1997-2009 Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion im Kreistag

Düren

Seit 2005 Kreisvorsitzender der GRÜNEN Düren

Seit 2006 Mitglied des GRÜNEN Bezirksvorstand Mittelrhein

Seit 2009 Mitglied des Dt. Bundestages, Mitglied im Ausschuss

für Wirtschaft und Technologie und stv. Mitglied im

Ausschuss Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und

Sprecher für Energiewirtschaft der Bundestagsfraktion

Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied in BUND, NABU, Tierschutzverein

Kreis Düren u. v. a.

2001 – 2006 Vorsitzender der Biologischen Station im Kreis

Düren

2002 – 2008 Vorstandsmitglied im Förderverein Nationalpark

Eifel

1997-2009 Vorsitzender der grünen Fraktion im Kreistag

Düren

„Die Energiewende braucht endlich

Verlässlichkeit, Kosteneffizienz

und Verteilungsgerechtigkeit. Das

lässt sich am besten mit einer intelligenten

EEG-Weiterentwicklung

erreichen und nicht mit Quotenmodellen,

die in anderen Ländern

längst ihre Untauglichkeit erwiesen

haben.“

1994 -2009 Mitglied des Kreistags Düren

Seit 2010 Vorsitzender Förderverein Nationalpark Eifel e.V

Seit 2011 Vorstandsmitglied Eurosolar Deutschland e.V.

Seit 2012 Mitglied im Beirat der Bundesnetzagentur

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02 AUF DEM WEG ZU EINEM EEG 2.0

DR. FELIX CHRISTIAN MATTHES

Forschungskoordinator für Energie- und Klimapolitik

am Öko-Institut, Berlin

11:30 WEGE AUS DER EEG-KOSTENFALLE

Dr. Felix Christian Matthes forscht und berät seit 1980

im Öko-Institut. Nach einem Aufenthalt als

Gastwissenschaftler am Massachusetts Institute

of Technology wurde er 2009 Forschungskoordinator

für Energie- und Klimapolitik. Seit vielen

Jahren befasst er sich mit Energiebedarfsprojektionen,

Emissionshandel sowie Klimaschutzinstrumenten.

„Für die anstehende Form des EEG

muss ein Perspektivwechsel erfolgen.

Es geht nicht länger um ein

Förderinstrument, es geht jetzt

um den Übergang zu einem Marktdesign,

das einerseits Investitionen

ermöglicht und andererseits

den systemdienlichen Ausbau und

Betrieb von Regenerativkraftwerken

anreizt. Weder das heutige

EEG noch die Quote sind zukunftsfähig.

Ein kapazitätsbezogenes

Prämienmodell ist ein Schritt in

die richtige Richtung.“

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02 AUF DEM WEG ZU EINEM EEG 2.0

DR. HANS-JÖRG PREISIGKE

Currenta GmbH & Co. OHG,

Leiter Energiepolitik & strategisches Regulierungsmanagement

11:45 ANFORDERUNGEN AN EIN EEG 2.0 AUS

SICHT DER ENERGIEINTENSIVEN INDUSTRIE

Dr.-Ing. Hans-Jörg Preisigke, Jahrgang 1959, Studium

des Maschinenbaus an der Universität Hannover,

Diplom 1985. Promotion 1990 zum Dr.-Ing. durch die

Fakultät für Maschinenbau der Universität Hannover.

1985-1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut

für Mechanik der Universität Hannover.

1991-1996 Leitender Mitarbeiter in der Zentralen Forschung,

Bereich Technische Entwicklung, der Bayer AG

in Leverkusen.

1996-1998 Prokurist und Leiter Energiewirtschaft bei

der Landesgasversorgung Niedersachsen AG, Sarstedt.

1998-2000 Prozessplanungsleiter im Engineering der

Bayer AG in Krefeld-Uerdingen.

2000-2002 Projekt-leiter im Engineering der Bayer AG

in Antwerpen.

2002-2012 verschiedene Leitende Funktionen im

Bereich der Energiewirtschaft innerhalb des Bayer

Konzerns.

„Eine umfassende Novelle des

EEG muss den Zielen der Nachhaltigkeit,

der Versorgungssicherheit

aber auch der Wettbewerbsfähigkeit

gleichermaßen genügen. Die

Attraktivität des Industriestandorts

Deutschland auch für zukünftige

Neuansiedlungen der energieintensiven

Industrie ist eine

notwendige Vorgabe.“

2007-2012 Leiter Energy Policy & Reporting in der

Bayer MaterialScience AG in Leverkusen.

Seit November 2012 Leiter Energiepolitik und strategisches

Regulierungsmanagement in der Currenta GmbH

& Co. OHG in Leverkusen.

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03 AUF DEM WEG ZUR INTEGRATION VON ERZEUGUNG UND NETZ

UDO STÖCKEL

MITZNETZ Strom mbH , Prokurist, Bereichsleiter Betrieb Strom

Freiberger Stromversorgung GmbH, Technischer Geschäftsführer

13:45 DIE ZUKUNFT IST SCHON DA:

60% ERNEUERBARE IN DAS VERTEILNETZ

INTEGRIEREN

M. Sc. Dipl.-Ing. (FH) Udo Stöckel, Jahrgang 1962.

Studium der Energietechnik an der Ingenieurschule in

Senftenberg, Diplom 1989. Masterstudium des Energiemangements

bis 2013 an der Hochschule Mittweida

1991 - 1999 Gruppenleiter Bau und Betrieb in der Energieversorgung

Süd-Sachsen AG, Netzbereich Freiberg

und damit verantwortlich für den Netzausbau des

Verteilnetzes.

2000 - 2004 Leiter Technik, der envia am Standort

Freiberg.

2005 bis 2007 Leiter des Netzbereiches Muldental/

Elbe in Grimma und im Anschluss Netzregionsleiter für

Westsachsen der envia Netzservice GmbH am Standort

Markkleeberg.

Mitentwicklung und Einführung des Workforcemanagementes

im Jahr 2008 und Folgejahren als Geschäftsbereichsleiter

Betrieb der envia Netzservice GmbH in

Halle/Saale. Maßgeblich mit der Weiterentwicklung und

Umsetzung der automatisierten und spannungsebenen

übergreifenden Auftragseinplanung im Workforcemanagementsystem

befasst.

„Ostdeutschland ist das Frühwarnsystem

der Energiewende,

die Ausbaubauziele der Bundesregierung

für 2030 sind schon jetzt

erreicht. Es gilt insbesondere die

Verteilnetze weiter zu entwickeln,

die sich immer stärker zu einem

Flächenkraftwerk wandeln.“

Vorlesungen und Fachvorträge zum Netzbetrieb sowie

Vorsitzender des Prüfungsausschusses an der IHK

Leipzig, Energiefachwirte.

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03 AUF DEM WEG ZUR INTEGRATION VON ERZEUGUNG UND NETZ

DR.-ING. CHRISTOF NIEHÖRSTER

BET Büro für Energiewirtschaft und

technische Planung GmbH,

Geschäftsbereichsleiter Netzberatung

14:00 ANREIZE FÜR DEN VN-AUSBAU UND

DIE EFFIZIENTE NETZNUTZUNG

Dr.-Ing. Christof Niehörster, Jahrgang 1968, Studium

des Maschinenwesens in Aachen, Fachrichtung

Energie- und Wärmetechnik. 1996 Promotion an der

RWTH Aachen, Dissertation als Stipendiat im

DFG-Graduiertenkolleg und Assistent am Lehrstuhl

für Technische Thermodynamik, Prof. Knoche, RWTH

Aachen. 1997 bis 2000 Referent für strategische Netzplanung

bei der heutigen Rheinenergie AG, 2001 bis

2002 Senior Consultant in der energiewirtschaftlichen

Beratung bei Eutelis Energy GmbH.

Seit 2003 Berater, Gutachter, seit 2008 Teamleiter

„Netzzugang, Netzbewertung, Netzoptimierung“ und

seit 2011 Geschäftsbereichsleiter „Netzberatung“ bei

BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung

GmbH in Aachen. Thematische Schwerpunkte:

Regulierung und Liberalisierung in Energiemärkten,

Netzzugangskonzepte, Netzbewertungen, Netz- und Unternehmenstransaktionen,

Handel und Beschaffung von

Erdgas, Wirtschaftlichkeitsanalysen von Kraftwerken

sowie Optimierung der Ablauf- und Aufbauorganisation.

„Die Zeit drängt: Ohne angemessene

Anreize für den Verteilnetzausbau

wird es nur ein „zu wenig“

und „zu ineffizient“ geben! Die

Quittung zahlen dann die Endverbraucher,

z. B. durch die deutlich

teurere Abregelung.“

Autor diverser Fachartikel.

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03 AUF DEM WEG ZUR INTEGRATION VON ERZEUGUNG UND NETZ

HEINZ WERNER GOTTLOB

BNetzA, Referatsleiter Energieregulierung

14:15 EINE NEUE AREGV FÜR DIE

VERTEILNETZE?

Heinz Werner Gottlob ist seit August 2005 als Leiter

des Referates Netzentgelte Elektrizität bei der Bundesnetzagentur

in Bonn tätig.

Im Anschluss an sein Studium der Betriebswirtschaftslehre

übernahm er von 1981-1989 die Aufgaben eines

Prüfungsleiters bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Anschließend war Herr Gottlob bei RWE in

Essen zuständig für Planung und Strategieentwicklung

des Energiebereichs.

„Die Energiewende erfordert nach

derzeitigem Kenntnisstand

keine Regulierungswende. Das Regulierungssystem

wird im Rahmen

des Evaluierungsberichts 2014 umfassend

gewürdigt.“

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03 AUF DEM WEG ZUR INTEGRATION VON ERZEUGUNG UND NETZ

THOMAS MEISTER

TenneT TSO GmbH, Referent Kunden und Märkte

14:30 ALLOKATIONSSIGNALE FÜR KRAFTWERKE

UND SPEICHER IM TRANSPORTNETZ?!

Thomas Meister, Jahrgang 1971, Studium der Elektrotechnik

an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-

Nürnberg und an der University of Strathclyde, Diplom

1997, Studium der Unternehmensführung und Betriebswirtschaft

an der Universität Augsburg und an der Katz

Graduate School of Business, Pittsburgh, MBA 2001.

1997 – 2003, Systemingenieur bei Lucent Technologies

(Bell Labs) und Lehrbeauftragter an der FH Nürnberg.

Seit 2003 Mitarbeiter beim Übertragungsnetzbetreiber

E.ON Netz, dann transpower, heute TenneT TSO GmbH.

Hier in der Evolution des nationalen und europäischen

Strommarkts hauptsächlich in der Entwicklung

netzwirtschaftlicher Konzepte im Bereich des Stromgroßhandelsmarktes

und von Systemdienstleistungen

tätig, sowie bei der Weiterentwicklung des Agierens

des Übertragungsnetzbetreibers am Markt, z.B. für die

Vermarktung Erneuerbarer Energien.

„The market for electricity is not

like the market for bananas.“

„Das European Target Model für

den Strommarkt entstand zu

einer Zeit, die geprägt war von

Überangebot auf Erzeugungsseite

und angenommener struktureller

Ineffizienz. Somit hat man sich

beim Marktdesign auf die Ausgestaltung

eines Marktes konzentriert,

der den Einsatz bestehendes

Erzeugungskapazitäten optimieren

sollte.“

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04 STADTWERKE - AUF DEM WEG ZU NEUEN UFERN?

DR. KLAUS NEUHÄUSER

BET Büro für Energiewirtschaft und

technische Planung GmbH,

Geschäftsbereichsleiter Managementberatung

15:45 STRATEGISCHE HERAUSFORDERUNGEN

FÜR DIE UNTERNEHMEN

Dr. rer. pol. Klaus Hermann Neuhäuser, Jahrgang 1966,

Studium der Betriebswirtschaftslehre (Diplom 1993)

und Promotion (2000) an der Wirtschafts-und Sozialwissenschaftlichen

Fakultät der Universität Dortmund.

1993 – 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl

für Marketing der Universität Dortmund, Lehrbeauftragter

und Dozent für Management und Marketing

(FH Bochum, IHK, VWA) sowie freiberuflicher

Berater für Strategie, Organisation und Marketing/

Vertrieb. 1993 - 1998 Gastdozent für Internationales

Management an der SupdeCo Amiens-Picardie, Frankreich.

1999 – 2000 Senior-Berater, Dr. Wieselhuber und

Partner GmbH Unternehmensberatung, München und

Düsseldorf. 2000 – 2011 Gründungsteam-Mitglied smm

managementberatung GmbH, Düsseldorf, zunächst als

Projektmanager und ab 2003 als Partner.

„Nicht abwarten, sondern frühzeitig

Potenziale identifizieren,

Wertbeiträge quantifizieren und

die Umsetzung der Unternehmensstrategie

konsequent angehen!“

Seit 2011 Geschäftsbereichsleiter Managementberatung

und seit 2012 auch Gesellschafter der BET Büro

für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH in

Aachen.

Thematische Schwerpunkte sind u. a. Strategieentwicklung

und -implementierung, Reorganisationskonzepte,

Kooperationen und Fusionen, M&A, Unternehmenssteuerung,

Kommunales Beteiligungsmanagement.

Autor diverser Fachartikel und Studien zu strategischen

Fragen der Energiewirtschaft und Vorstandsmitglied

im Fachverband Management und Marketing beim BDU

Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e. V.

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04 STADTWERKE - AUF DEM WEG ZU NEUEN UFERN?

DR. DIRK WAIDER

Gelsenwasser AG, Mitglied des Vorstandes

16:00 ZUKUNFT DER GELSENWASSER

IN DER ENERGIEWENDE

Dr.-Ing. Dirk Waider, Jahrgang 1972, Studium der Entsorgungstechnik

an der RWTH Aachen

1998 – 2002 Berater und Projektleiter der Kienbaum-Unternehmensberatung

GmbH

2003 – 2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut

für Umwelttechnik und Management an der Universität

Witten-Herdecke

Seit 2003 GELSENWASSER AG in unterschiedlichen

Funktionen

„In Zeiten der Energiewende ist

es für Energieversorgungsunternehmen

substanziell, eine Balance

zwischen alter und neuer Welt zu

halten.“

Seit 2013 Mitglied des Vorstandes der GELSENWASSER AG

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04 STADTWERKE - AUF DEM WEG ZU NEUEN UFERN?

DR. WOLFGANG CIESLIK

Steag GmbH, Mitglied der Geschäftsführung,

Geschäftsführer

16:15 WIE STELLT SICH EIN KOHLESTROMER-

ZEUGER IN DER ENERGIEWENDE AUF?

Herr Dr. Wolfgang Cieslik, geboren am 15. März 1952 in

Bornheim, hat an der RWTH Aachen Brennstoffingenieurwesen

studiert. Nach seiner Promotion begann er

seine berufliche Laufbahn bei der damaligen Ruhrkohle

AG. Hier war er in verschiedenen Funktionen tätig.

Zuletzt leitete er als Vorsitzender der Geschäftsführung

die Vertriebs¬gesellschaft, die im Wesentlichen

für die Vermarktung der gesamten Steinkohleproduktion

verantwortlich ist. Seit 2004 ist Herr Dr. Cieslik in

der Geschäftsführung der Steag GmbH. Hier leitet er

den Bereich Markt.

Seit 2005 ist er im Vorstand des Vereins der Kohlenimporteure

und seit Januar 2011 Vorsitzender des

Vorstands.

„Die konventionellen Kraftwerke

übernehmen in einem durch

die Förderung der Erneuerbaren

Energien gespaltenen Markt noch

immer die Gewährleistung der Versorgungssicherheit.

Dies wird aus

heutiger Sicht auch bei weiterem

Ausbau der Erneuerbaren so bleiben.“

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04 STADTWERKE - AUF DEM WEG ZU NEUEN UFERN?

GUNAR FRIEDRICH

Stadtwerke Schneeberg und Kommunale Dienstleistungsgesellschaft

Südsachsen (KES), Geschäftsführer

16:30 DURCH HORIZONTALE KOOPERATION

ZUM MARKTERFOLG

Dipl.-Ing. Gunar Friedrich, Jahrgang 1957

ist seit 1991 Geschäftsführer der Stadtwerke

Schneeberg GmbH, war von 1995 – 2012 Geschäftsführer

der Energieberatung Südsächs. Stadtwerke GbR mit

Sitz in Schneeberg, ist seit 1998 Geschäftsführer der

KES Kommunale Energiedienstleistungsgesellschaft

Südsachsen mbH mit Sitz in Schneeberg – vorher Vo

sitzender der IG südsächsischer Stadtwerke.

„Zahme Vögel singen von Freiheit.

Wilde Vögel fliegen.“

John Lennon

Er ist Stv. Vorsitzender der VKU-Landesgruppe

Sachsen, Vorstand am Institut für Energie- und Wettbewerbsrecht

an der Humboldt-Universität zu Berlin und

noch in weiteren ehrenamtlichen Funktionen tätig.

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Netzberatung Managementberatung Marktberatung

Geschäftsbereichsleiter Dr.-Ing. Christof Niehörster Geschäftsbereichsleiter Dr. Klaus Neuhäuser Geschäftsbereichsleiter Dr.-Ing. Horst Wolter

Großkraftwerke & Speicher

Unternehmensstrategie

Netzbewertung und Netzplanung

- - Erzeugungstechnologien (Fossil, Erneuerbare)

- - Durchführung von Strategie-Analysen

- - Substanzbewertung

- - Erzeugungsportfolioberatung

- - Szenariorechnungen

- - Netzentflechtung, Netzanschlüsse

- - Investitionsberatung/DD

- - Modell Stadtwerk 2020

- - Investitions-, Instandhaltungs- und (Ziel)netzplanung

- - Geschäftsmodelle, Finanzierungskonzepte und Verträge

- - Strategien in der Energiewende

- - Technologieentwicklungen (Smart…)

- - Benchmarking und Optimierung von Erzeugungsanlagen

- - Entwicklung von Unternehmensstrategien

- - Straßenbeleuchtung

- - Kraftwerksnetzanschluss

- - Energiewirtschaftliche Netzwerke und Kooperationen

- - Technical Due Diligence

- - Kommunales Beteiligungsmanagement

Dezentrale Energiesysteme

- - Rekommunalisierungskonzepte

Kaufmännische Netzsteuerung

- - Investitionsberatung Wärme/Strom/EEG

- - Entwicklung Geschäftsfeldstrategie

- - Vertriebsthemen zu Contracting, Fernwärme

Unternehmenssteuerung

- - Regulierungsstrategie

- - Beratung EEG / KWKG / Energiesteuern/CO 2

- - Performance-Analysen / Kennzahlenanalyse

- - Netzcontrolling, Risikomanagement

- - Energie- und Klimaschutzkonzepte

- - Energiewirtschaftliches Transaktionsmanagement / M&A

- - Prozesskostenanalyse

- - Betriebliche Optimierung, Zertifizierungen

- - Begleitung von Transaktionsprozessen im Bereich EE

- - Financial / Regulatory Due Diligence

- - Entwicklung von Controlling-Konzepten mit energiewirt-

- - Ertragswert

Energiemärkte, Portfoliomanagement & Vertrieb

schaftlichem Fokus

- - Geschäftsmodelle in Märkten und Vertrieben

- - Energiewirtschaftliches Risikomanagement

Regulierung

- - Modellierung & Analyse von Preisen, Lastenzeitreihen

- - Umsetzung Regulierungsmodelle

- - Markt- und risikoorientierte Bewertung und Steuerung

Organisations & Personalentwicklung

- - Operatives Regulierungsmanagement

- - Organisation von Geschäftsfeldern

- - Reorganisation und Entwicklung von Organisationsmodellen

- - Netzentgeltkalkulation

- - Effizienzsteigerung bei Händlern (Benchmarking)

- - Energiewirtschaftliche Prozessoptimierung

- - Erlösobergrenzen (-übertragung)

- - Vermarktungs-, Vertriebs- und Beschaffungskonzepte

- - Change Management in der Energiewende

- - Organisationsuntersuchungen in allen

Organisation & Datenmanagement

Energiesysteme & Fundamentalmodelle

Wertschöpfungsbereichen

- - Unbundling, Reorganisation

- - Systembezogene Fragestellungen

- - Personalentwicklungskonzepte für EVU und Stadtwerke

- - Prozessanalysen

- - Entwicklung und Anwendung von Fundamentalmodellen

- - Demografie-Analyse

- - IT-Systeme und Datenmanagement

- - Auswirkung von Neuerungen auf das System

- - Untersuchungen zur Arbeitgeberattraktivität

- - Netzzugangsmodelle

- - Prognosen und Szenarien Energiemarkt

- - Vorhaltung und Analyse modellbezogener Daten

- - Entwicklung und Einsatz von Optimierungs-Tools

BET - GESCHÄFTSBEREICHE

TEAMS & THEMEN

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