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Pressedienst

Kalenderwoche 50 vom 09. Dezember 2013

Eichstätter Spuren in der Welt: Weihnachtspost geht an Missionare in 18

Ländern

Sternsinger aus Schwabach bringen den Segen ins Kanzleramt

Friedenslicht aus Betlehem – Zentrale Aussendungsfeier am 15. Dezember in

Eichstätt

Weihnachtskonzert des Eichstätter Domchors am dritten Adventssonntag

"Kess-erziehen": Neue Referentinnen im Bereich Familienarbeit ausgebildet

"Weihnachten weltweit" – Fair gehandelte Weihnachtskugeln in Kindergärten

Fernsehgottesdienst am 8. Dezember aus Ingolstadt

Geschenktipp für Weihnachten: Wallfahrt nach Lourdes

Religionsfreiheit in der Lehre des Konzils beim Glaubensgespräch der MMC

"Marienlob auf dem Habsberg" – CD mit Musik aus dem 18. Jahrhundert

erschienen

Eichstätter Spuren in der Welt: Weihnachtspost geht an Missionare in 18

Ländern

Eichstätt, 04.12.2013. (pde) – Post aus der Heimat ist an die aus dem Bistum

Eichstätt stammenden Missionare und Entwicklungshelfer unterwegs. Die Päckchen

an 68 Empfänger in 18 Ländern auf vier Kontinenten wurden vom Referat Weltkirche

des Bistums Eichstätt auf den Weg gebracht. Die dekorative Metalldose mit

Nürnberger Elisenlebkuchen geht außerdem an die Bischöfe der Partnerdiözesen,

Missionare auf Zeit und Freiwilligen des "weltwärts"-Programms. Das Päckchen

enthält ferner drei Briefe. Bischof Gregor Maria Hanke, der Weltkirchebeauftragte

Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn und Weltkirchereferent Gerhard Rott

drücken darin Dank und Verbundenheit aus.

Bischof Gregor Maria Hanke erinnert in seinem Schreiben vor allem an die

Papstwahl im vergangenen März. Er zitiert Franziskus, wenn er das

Weihnachtsgeschehen in Bezug auf die Sendung der Kirche deutet: Die

Menschwerdung Gottes ist ein "Skandal" und ein "Ärgernis" in einer Welt mit

Versuchung, Leid und Tod. Die Kirche ist für den Papst nicht nur wohltätige

Hilfsorganisation. Sie sieht im Bedürftigen "den fleischgewordenen Sohn Gottes".

Bischof Hanke ergänzt dazu, die Menschwerdung Gottes sei "kein netter

Kurzbesuch des lieben Gottes, der sich einmal auf der Erde umschaut und nach

einem freundlichen `Schön habt ihr´s hier´ wieder in den Himmel zurückkehrt."

Prälat Christoph Kühn versichert in seinem Schreiben den Missionaren die

Solidarität, das tägliche Gebet und die eucharistische Gemeinschaft. Im Rückblick

auf das vergangene Jahr erinnert er vor allem an das Großprojekt Bugendana in

Burundi mit dem dortigen Bau eines Sozial- und Pastoralzentrums sowie den

Ausbau der partnerschaftlichen Beziehungen mit dem Bistum Leitmeritz in

Tschechien.

Neben einem Blick zurück ins vergangene Jahr schaut Weltkirchereferent Gerhard

Rott bereits auf einige Termine im kommenden Jahr. Die Pfarrgemeinderatswahlen

werden auch die Sachausschüsse "Mission-Entwicklung-Frieden" und "Christliche

Ostarbeit" neu konstituieren. Am 13. März, dem Jahrestag der Papstwahl, wird,

Professor Dr. Juan Carlos Scannone SJ aus Argentinien, ein ehemaliger Lehrer des


heutigen Papstes, in Eichstätt sprechen. Am 21. und 22. Mai findet eine Adveniat-

Patenschaftskonferenz mit Vertretern aus allen Diözesen Deutschlands in Eichstätt

statt. Schließlich werden der Katholikentag in Regensburg und das 450-jährige

Jubiläum des Eichstätter Priesterseminars "Collegium Willibaldinum", der

Ausbildungsstätte zahlreicher Missionare, bedeutende Termine im Jahr 2014

darstellen. Zu den Personalnachrichten, die Gerhard Rott den Empfängern der

Weihnachtspost bekannt gibt, gehört in diesem Jahr auch ein echter

"Seitenwechsel": Teresa Breitenhuber aus Buxheim bei Eichstätt, die im letzten Jahr

als Angestellte im Referat Weltkirche noch die Päckchen an die Missionare

verschickt hat, ist heuer selbst bei den Empfängern dabei. Sie hatte sich

entschieden, für ein Jahr nach Chile zu gehen, um dort als Freiwillige im

"weltwaerts"-Programm mitzuarbeiten.

Sternsinger aus Schwabach bringen den Segen ins Kanzleramt

Eichstätt/Schwabach, 09.12.2013. (pde) – Vier Jugendliche aus der Pfarrgemeinde

St. Sebald in Schwabach vertreten am Dienstag, 7. Januar, das Bistum Eichstätt

beim Sternsinger-Empfang durch Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Die vier

Sternsingerinnen im Alter von 10 bis 17 Jahren sind aus der Filialgemeinde "Maria

Königin des Friedens" im Schwabacher Stadtteil Eichwasen. Die Gruppe hatte sich

am Sternsinger-Wettbewerb der 53. Aktion Dreikönigssingen beteiligt und beim

Preisrätsel die richtige Lösung gefunden. Bei der anschließenden Ermittlung der

diözesanen Gewinner hatten sie zudem das nötige Losglück.

Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen "Christus mansionem

benedicat – Christus segne dieses Haus" ins Bundeskanzleramt, wo Kanzlerin

Merkel die 108 jungen "Könige" aus allen 27 deutschen Diözesen empfängt.

"Segen bringen. Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!"

heißt das Leitwort der kommenden Aktion, das Beispielland ist Malawi. Die zentrale

Sternsingeraussendung der Diözese Eichstätt findet am 30. Dezember in Altdorf bei

Nürnberg statt.

Weitere Informationen zur Sternsingeraktion 2014 unter "www.bistumeichstaett.de/sternsinger".

Friedenslicht aus Betlehem – Zentrale Aussendungsfeier am 15. Dezember in

Eichstätt

Eichstätt, 09.12.2013. (pde) – Unter dem Motto "Recht auf Frieden" steht die Aktion

Friedenslicht der Pfadfinder in diesem Jahr. Das Licht wird am Geburtsort Jesu in

Betlehem von einem Kind entzündet und kommt dann über Wien nach Deutschland.

Die zentrale Aussendungsfeier in der Diözese Eichstätt findet am Sonntag, 15.

Dezember, um 16 Uhr in der ehemaligen Kapuzinerkirche Heilig Kreuz statt. Dabei

wird das Licht an Gläubige aus der ganzen Diözese weitergegeben.

Die mittlerweile schon über 25 Jahre währende Tradition wurde vom ORF ins Leben

gerufen, um ein Zeichen der Völkerverständigung und der Besinnung auf den

Frieden zu setzen. Das Friedenslicht wird per Flugzeug nach Wien gebracht und in

einer Lichterstafette weitergereicht. Es will ein Zeichen der Hoffnung und der

Solidarität sein – unabhängig von Religion, Weltanschauung oder Hautfarbe. Aus

dem Bistum Eichstätt fahren in diesem Jahr Johannes Löhlein vom Arbeitskreis

Jungpfadfinder und DPSG-Diözesanvorsitzender Andrè Ryznar zur zentralen Feier

nach Wien.

Weihnachtskonzert des Eichstätter Domchors am dritten Adventssonntag

Eichstätt, 09.12.2013. (pde) – Am dritten Adventssonntag, 15. Dezember, findet um

17 Uhr im Eichstätter Dom das traditionelle Weihnachtskonzert des Domchors statt.


Unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß kommt adventliche und

weihnachtliche Chormusik von der Gregorianik bis zur Neuzeit zur Aufführung. Mit

vier- bis achtstimmigen Motetten und Liedsätzen – unter anderem von Giovanni

Croce, Johann Eccard, Johannes Brahms, Morten Lauridsen, Wolfram Menschick

und Christian Heiß führt der Chor musikalisch in das Weihnachtsgeheimnis ein.

Domorganist Martin Bernreuther spielt an der Sandtner-Orgel des Doms Orgelmusik

von Josef Rheinberger und Franz Lehrndorfer. Karten zu 8 bzw. 5 Euro

(Schüler/Studenten) sind an der Konzertkasse im Vorraum des Willibaldchores des

Doms ab 16 Uhr erhältlich.

"Kess-erziehen": Neue Referentinnen im Bereich Familienarbeit ausgebildet

Eichstätt, 05.12.2013. (pde) – Vier Frauen aus dem Bistum Eichstätt haben ihre

Ausbildung zu Kursleiterinnen des Elternkurskonzeptes "Kess-erziehen: Abenteuer

Pubertät" abgeschlossen. Damit können sie Eltern qualifiziert und praxisorientiert

Tipps für die schwierige Phase der Pubertät geben. Zwei der Absolventinnen – Dr.

Birgit Rank und Regina Pintzka – starten bereits im Januar einen Kess-Elternkurs in

Eichstätt.

Das Konzept "Kess-erziehen" wurde im Rahmen eines Projektes von der

Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung (AKF) in Zusammenarbeit mit

dem Familienreferat im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg entwickelt. Eine

umfangreiche wissenschaftliche Begleitstudie von "Kess-erziehen" zeigte, dass

damit die Erziehungskompetenzen von Müttern und Vätern und deren Fähigkeiten,

Probleme zu lösen, nachhaltig gesteigert werden.

Weitere Informationen zum Elternkurskonzept sind zu finden unter "www.kesserziehen.de".

Detaillierte Auskünfte, Info- und Werbematerial sowie eine Übersicht

aller zertifizierten Kursleiterinnen zu den Kursmodulen "Weniger Stress – Mehr

Freude" und "Abenteuer Pubertät" erhalten interessierte Veranstalter in der Diözese

Eichstätt unter "www.kolping-eichstaett.de" oder unter Tel. (08421) 50-580.

"Weihnachten weltweit" – Fair gehandelte Weihnachtskugeln in Kindergärten

Eichstätt/Ingolstadt, 06.12.2013. (pde) – Erstmals beteiligt sich das Bistum Eichstätt

an der ökumenischen Aktion "Weihnachten weltweit". Diese Adventsaktion wird von

den Hilfswerken Adveniat, Brot für die Welt, Misereor und dem Kindermissionswerk

"Die Sternsinger" angeboten. Dabei dreht sich alles um fair gehandelte

Weihnachtskugeln, die Kinder deutschlandweit in Kindertagesstätten oder im

Kindergottesdienst gestalten können. Zudem erfahren die Kinder etwas über das

Leben von Gleichaltrigen und das Weihnachtsfest in anderen Ländern wie Indien

oder Mexiko. Laut Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn, Beauftragter für die

Angelegenheiten der Weltkirche im Bistum Eichstätt, verbindet die Diözese mit

dieser Aktion eine doppelte Zielrichtung: "Wir fördern fair produzierte

Weihnachtskugeln und haben gleichzeitig die Möglichkeit, dass Kinder diese Kugeln

aktiv gestalten, sich mit Weihnachten befassen und einen Sinn entwickeln für die

Solidarität in der Einen Welt."

Die ersten Weihnachtskugeln wurden im Kindergarten St. Pius an der

Ungernederstraße in Ingolstadt gefertigt. Unter der Federführung von Leiterin Petra

Nölp bemalten die Kinder Christbaumkugeln aus Pappmaché, die von der indischen

Partnerorganisation "GEPA – The Fair Trade Company" hergestellt wurden. "Wir

wollen Kinder mit der Kugel ansprechen, um die Eine Welt schon früh spielerischkreativ

erfahrbar zu machen. Zudem werden mit dem Kauf Familien in Indien

unterstützt", erläutert Gerhard Rott, Referent für die Weltkirche im Bistum Eichstätt.

Er hofft, dass sich noch in diesem Jahr einige Kindertageseinrichtungen für diese

Aktion gewinnen lassen. "Wenn es dann im nächsten Jahr eine Aktion ist, die sich

im Bistum weiter verbreitet hat, sehe ich das als Erfolg an."


Die Pappmaché-Kugeln sind im Internet unter "www.weihnachten-weltweit.de"

bestellbar. Ein Set mit zehn Kugeln kostet 20 Euro inklusive Versandkosten. Zum

Gestalten der Kugeln gibt es verschiedene Möglichkeiten: Bemalen, Bekleben oder

mit Serviettentechnik. Die gestalteten Weihnachtskugeln können die Kinder dann

entweder an den eigenen Tannenbaum hängen, verschenken oder zugunsten von

Kinderhilfsprojekten verkaufen.

Fernsehgottesdienst am 8. Dezember aus Ingolstadt

Eichstätt/Ingolstadt, 04.12.2013. (pde) – Der Gottesdienst zum Hauptfest des

Marianischen Messbundes Ingolstadt am Sonntag, 8. Dezember, wird vom

Fernsehsender K-TV live übertragen. Der Festgottesdienst in der

Franziskanerbasilika beginnt um 10 Uhr. Hauptzelebrant ist Domkapitular Prälat Dr.

Christoph Kühn, Kurat des Marianischen Messbundes. K-TV (Kephas-Fernsehen)

kann über das Satellitensystem Astra digital, über einige Kabelnetze sowie über das

Internet empfangen werden.

Geschenktipp für Weihnachten: Wallfahrt nach Lourdes

Eichstätt, 04.12.2013. (pde) – Eine Zugwallfahrt nach Lourdes für gesunde, kranke

und behinderte Menschen bietet der Caritasverband Eichstätt im kommenden Jahr

an. Die Reise findet vom 7. bis 14. Juni 2014 statt. Der Verband führt die Fahrt

gemeinsam mit der Erzdiözese Bamberg und dem Bistum Würzburg durch. Auch

der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke wird einige Tage als geistlicher Begleiter

dabei sein. Die Caritas sieht in der Fahrt auch ein mögliches sinnvolles

Weihnachtsgeschenk.

Das Programm ist in erster Linie religiös ausgerichtet, bietet aber auch kulturelle und

touristische Erlebnisse wie einen Ausflug in die Pyrenäen oder die Besichtigung

bekannter Tropfsteinhöhlen. Neu ist eine Andacht im Freien am Schafstall von

Bartres, wo die heilige Bernadette im Sommer oft ihre Zeit verbrachte. Wie bei

vergangenen Lourdes-Fahrten haben alle Pilgerinnen und Pilger auch viel Zeit zur

freien Verfügung. Während die gesunden Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Hotels

wohnen, sind kranke und behinderte Menschen in einem Hospiz untergebracht und

werden rund um die Uhr von den Maltesern betreut.

Ein kostenloser Informationsprospekt zu der Fahrt kann bestellt werden beim

Caritasverband Eichstätt, Residenzplatz 14, 85072 Eichstätt, Telefon (08421)

50-901, Fax (08421) 50-909 oder per E-Mail: zentrale@caritas-eichstaett.de. Auf

dem Prospekt kann man sich auch direkt für die Wallfahrt anmelden.

Religionsfreiheit in der Lehre des Konzils beim Glaubensgespräch der MMC

Eichstätt, 03.12.2013. (pde) – "Was lehrt das Konzil über die Religionsfreiheit eines

jeden Menschen?" lautet das Thema beim nächsten Glaubensgespräch am 10.

Dezember im Dompfarrheim St. Marien in Eichstätt. Referent und Gesprächspartner

der Veranstaltung aus der Reihe "Was lehrt das Zweite Vatikanische Konzil" ist

Subregens Christoph Wittmann vom Bischöflichen Seminar Eichstätt. Beginn ist um

19.30 Uhr. Veranstalter ist die Marianische Männerkongregation (MMC) Eichstätt.

"Marienlob auf dem Habsberg" – CD mit Musik aus dem 18. Jahrhundert

erschienen

Eichstätt, 05.12.2013. (pde) – Marianische Kompositionen zeitgenössischer

süddeutscher Meister des 18. Jahrhunderts sind auf einer CD zu hören, die in der

Wallfahrtskirche "Maria Heil der Kranken" auf dem Habsberg bei Velburg

aufgenommen wurde. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Professor Norbert

Düchtel aus Regensburg sind Simone Brückner (Alt) und Judith Spindler (Sopran)

zusammen mit dem Chor der Wallfahrt Habsberg zu hören. Eingespielt wurden die


Werke an der historischen Funtsch-Orgel, die aus dem Jahr 1767 stammt. Die

Kompositionen stammen unter anderem von Theodor Grünberger aus Bettbrunn

sowie vom Benediktiner Marianus Königsperger aus dem Kloster Prüfening in

Regensburg.

Bei der Übergabe der CD an den Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke würdigte

Wallfahrtsrektor Archimandrit Dr. Andreas Thiermeyer das Werk als ein Oberpfälzer

Kulturgut aller erster Güte. "Wo gibt es das schon, dass Kompositionen aus der

gleichen Zeitepoche stammen wie das Instrument, auf dem sie gespielt werden?"

Zudem verleihen die Lieder und Orgelstücke der Sehnsucht des Menschen nach

"Mehr" in seinem Leben einen Ausdruck, so Thiermeyer.

Die CD "Marienlob auf dem Habsberg" kostet 12,50 Euro und ist unter anderem im

Wallfahrtsbüro auf dem Habsberg erhältlich. Sie kann auch per E-Mail bestellt

werden unter: habsberg@bistum-eichstaett.de.

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