Jahresrückblick 2013 als PDF herunterladen - Bistum

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Jahresrückblick 2013 als PDF herunterladen - Bistum

Nr. 41 · 13. Oktober 2013

T H E M A D E R W O C H E 5

im Zweiten Vatikanischen Konzil

formulierte Vision einer Weltkirche,

die der Zunahme der

gegenseitigen Verflechtungen unter

den Menschen dient.

Ziel der Begegnung und des

Austauschs sei es nicht, Konzepte

voneinander zu kopieren. „Ziel ist

vielmehr, dass wir einander so

begegnen, dass wir den anderen in

seinem Anderssein wahrzunehmen

lernen, vielleicht auch beginnen

verstehen zu lernen.“ Angestrebt ist

ein Austausch darüber, wie das

jeweilige Bistum aus dem Glauben

Antworten auf die Lebensfragen zu

finden sucht. Zur „Sicherstellung

der Kontinuität der kommunikativen

Lernprozesse“ werden in jedem

Bistum Verantwortliche benannt.

Die Fachlichkeit der Solidaritätsprojekte

soll durch die Kooperation

Leitmeritz/Eichstätt (hebe)

Wenngleich die Agenda des Diözesanrats

bei seiner Leitmeritz-

Reise allein schon mit den

Programmpunkten gut gefüllt war,

die die Partnerschaft betreffen,

nahmen sich die Räte ausgiebig

Zeit, der üblichen Geschäftsordnung

einer Vollversammlung

annähernd gerecht zu werden.

Zentral dabei: der ausführliche

Bericht des Diözesanbischofs.

Zunächst gab Bischof Hanke

seine Eindrücke vom dritten Dialogforum

im Gesprächsprozess der

Deutschen Bischofskonferenz in

Stuttgart wieder. Er beklagte

einerseits eine „inhaltliche und

methodische Unschärfe“, begrüßte

andererseits, dass die Delegierten

mit klaren Hausaufgaben auseinandergegangen

seien. Hanke

berichtete vom letzten Treffen der

Bischofskonferenz, bei dem unter

anderem das Thema Geschlechtergerechtigkeit

besprochen und Fragen

zum bevorstehenden Reformationsgedenken

behandelt worden seien.

Generalvikar Stanislav Pribyl gab den Eichstätter Diözesanräten eine

Einführung in die Situation des Bistums Leitmeritz.

Im Wallfahrtsort

Hejnice war

die Eichstätter

Reisegruppe

untergebracht,

vor der Basikika

Maria Heimsuchung

stellte

man sich zum

Gruppenbild auf.

Nur für einen

ganz kurzen

Gang durch die

Leitmeritzer

Innendstadt

(Abb. r.)

blieb Zeit.

mit den zuständigen Hilfswerken

gewährleistet werden.

Hautnah mit der Realität kamen

die Eichstätter bei Exkursionen zu

sozialen und pastoralen Projekten

an sieben verschiedenen Orten in

Berührung (siehe S. 13). Den Abschluss

bildete ein Empfang in der

Bischofsstadt im Anschluss an den

Pontifikalgottesdienst. „Ich fühle

mich wie bei einem Verwandten-

Das ganz normale Vollversammlungsgeschäft

In Hejnice machte der Diözesanrat seine Arbeit (fast) wie immer

Zu den Vorgängen um die Inhaftierung

eines Eichstätter Diözesanpriesters

wegen Missbrauchsvorwürfen

sagte Hanke: „Wir halten

uns in dieser Angelegenheit an die

Richtlinien der Deutschen Bischofskonferenz,

vertrauen auf die Objektivität

des Verfahrens und beten,

dass die Wahrheit ihren Weg findet.“

Ausführlich tauschte sich die

Versammlung über die Informationen

des Bischofs zur Überplanung

der Seelsorgeeinheiten aus. Sie

seien, so Hanke „die relevanten

pastoralen Handlungsebenen der

Zukunft“. Nach der gut verlaufenen

Neustrukturierung der Dekanate und

der Einrichtung der Dekanatsbüros

sei das Bistum „in der Pastoral noch

nicht ganz im oberen Bereich“.

Nicht der Priestermangel sei der

Grund für neue Überlegungen,

sondern vielmehr der „Gläubigenmangel“.

„Wir müssen weg vom

Modell der versorgten Kirche,

unsere Verantwortung für das

größere Ganze erkennen und die

Liebe zur Kirche wiedererwecken“,

appellierte der Bischof an die

Diözesanräte. Weihepriestertum und

allgemeines Priestertum müssten in

intensiver Zusammenarbeit „Kirche

als durchbeteten Raum erhalten“.

besuch“, fasste Bischof Hanke

gegenüber der KiZ seine Eindrücke

zusammen. Er habe viel gehört und

gesehen „was uns für unsere Arbeit,

unser Kirchesein, förderlich sein

kann“.

hebe/pde

Weitere Berichte, Videos, einen

Hörfunkbeitrag und eine Bildergalerie

zur Leitmeritzfahrt des

Diözesanrats gibt es im Internet

unter „www.bistum-eichstaett.de“.

Der Bischof berichtet.

Angesichts von Kirchenstiftungen

die in mehrfacher Hinsicht

an die Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit

kämen, müsse auch über

Fusionierungen nachgedacht werden.

Der mit den Vorbereitungen zur

Überplanung beauftragte Seelsorgeamtsleiter

Domkapitular Alfred

Rottler erklärte ergänzend, dass

im kommenden Jahr drei Teams

alle Seelsorgeeinheiten besuchen

würden, um den Ist-Stand zu

erheben.

Fotos: Heberling

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