etfbestx weekly - Börse Stuttgart

boerse.stuttgart.de

etfbestx weekly - Börse Stuttgart

etfbestx weekly

ETF-NEWSLETTER FÜR PRIVATANLEGER UND ANLAGEBERATER

In Kooperation mit:

KompetenzCenter für ETFs

Ausgabe 46/18.11.2013

marktkommentar

DAX AUFWÄRTSTREND SETZT SICH FORT

Die Börsenrallye setzte sich fort. Der DAX konnte auch

vergangene Woche um ein Prozent zulegen und notierte

mit 9.168,69 Punkten auf dem höchsten Wochenschlussstand

seiner 25-jährigen Handelsgeschichte. Nur knapp

verfehlte er damit sein kurzzeitiges Zwischenallzeithoch

von 9.193,98 Prunkten aus der vergangenen Woche.

Auslöser des kräftigen Anstieges war die Aussage der

künftigen US-Notenbankchefin Janet Yellen bei einer

Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats in

Washington, die ultralockere Geldpolitik vorerst einmal

weiter beibehalten zu wollen. Erst bei einer deutlicheren

Erholung der Wirtschaft könne wieder mit einer Straffung

der Geldpolitik gerechnet werden. Zudem betonte die

Europäische Zentralbank, sie habe noch weitere

geldpolitischen Optionen im Köcher, um die Wirtschaft

weiter zu beleben, auch Anleihekäufe wurden dabei nicht

ausgeschlossen.

In Deutschland verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum

leicht. Konnte die Wirtschaft im zweiten

Quartal noch um 0,7 Prozent zulegen, so verlangsamte

sich das Wachstum im dritten Quartal auf nunmehr +0,3

Prozent. Das Wachstum ist allein auf eine Steigerung im

Inland zurückzuführen. Auch die Berichtssaison lief auf

Hochtouren. Positive Zahlen legten unter anderen der

Luft-und Raumfahrtkonzern EADS, der Baukonzern

Hochtief, der Chemiekonzern Henkel oder das Technologieunternehmen

United Internet vor. Auch die Zahlen des

Versorgers E.ON waren besser, als von Anlegern

befürchtet. Dagegen enttäuschten die vorgelegten

Bilanzen bzw. Ausblicke von Lanxess, Infineon, STADA

Arzneimittel und RWE.

Euro Stoxx 50 legt moderat zu

Mit einem Wochenplus von 0,65 Prozent konnte der Euro

Stoxx 50 nicht ganz mit dem Aufwärtstrend des DAX

mithalten. Aus der Euro-Zone konnte neben Deutschland

vor allem der Aktienmarkt in Frankreich (+0.75 Prozent)

zulegen. Verluste hingegen mussten Anleger in Griechenland

(-3,3 Prozent), Spanien (-0,53 Prozent), Österreich

(-0,66 Prozent) und Portugal (-0,05 Prozent) hinnehmen.

Der Grund für die Verluste in einigen EU-Staaten: Die

Wirtschaft läuft noch immer nicht rund.

Die Industrieproduktion in der Euro-Zone ist im

September 2013 gegenüber dem Vormonat um 0,5

Prozent gefallen. So stieg die Industrieproduktion in

Italien zwar leicht um 0,1 Prozent gegenüber dem

Vormonat. Das Plus ist allerdings nur darauf zurückzuführen,

dass der Vormonat einen Arbeitstag mehr hatte.

Arbeitstäglich bereinigt sank sie dagegen um 3,00 Prozent

gegenüber dem Vormonat. Erfreulich dagegen für die

Verbraucher im Euroraum: Die Inflationsrate sank weiter

von 1,1 Prozent im Vormonat auf nun 0,7 Prozent.

GLOBAL

Land/Index

Länder- und Regionen-Indizes

Kurs

18.11.2013

1 Woche

in %

2013

in %

MSCI World 1.621,50 1,29 21,14

DJ Global Titans 50 229,07 1,27 17,49

MSCI Emerging Markets 1.005,17 1,23 -4,74

DEUTSCHLAND

DAX 9.168,69 1,00 20,44

MDAX 16.096,76 0,17 35,10

SDAX 6.721,11 0,69 28,04

TecDAX 1.153,22 1,69 39,26

EUROPA

DJ Stoxx 50 2.892,46 0,38 12,21

DJ Euro Stoxx 50 3.054,53 0,65 15,88

MSCI Europe 973,41 0,57 17,35

DJ Stoxx 600 323,00 0,09 15,49

DJ Stoxx 600 Banks 188,96 -1,01 15,79

DJ Stoxx 600 Basic Res. 406,56 -2,48 -12,09

DJ Stoxx 600 Real Estate 138,48 0,96 7,09

Frankreich CAC40 4.292,23 0,75 17,88

Griechenland FTSE/ASE 20 376,34 -3,30 21,53

Großbritannien FTSE 100 6.693,44 -0,22 13,49

Österreich ATX 2.616,48 -0,66 8,97

Portugal PSI-20 6.319,76 -0,05 11,75

Russland RTS 1.452,85 1,75 -4,85

Schweden OMXS30 1.295,93 1,10 17,31

Schweiz SMI 8.327,31 1,05 22,06

Spanien IBEX 35 9.695,90 -0,53 18,71

Türkei ISE NAT 30 90.717,86 1,24 -7,17

NORDAMERIKA

MSCI North America 1.869,30 1,55 24,34

DOW JONES IND. 15.961,70 1,27 21,81

NASDAQ 100 3.422,58 1,66 28,62

S&P 500 1.798,18 1,56 26,08

RUSSELL 1000 1.001,90 1,65 26,84

Kanada S&P/TSX 777,29 0,76 8,91

SÜDAMERIKA

MSCI EM Latin Amerika 3.326,62 2,98 -12,41

Argentinien MERVAL 5.572,33 5,25 95,23

Brasilien BOVESPA 53.451,60 1,35 -12,31

Mexiko IPC 41.034,11 2,93 -6,11

ASIEN

MSCI AC Asia ex Japan 545,29 0,53 -0,44

MSCI Pacific ex Japan 1.392,87 0,21 4,97

MSCI EM Asia 440,71 0,61 -1,50

China HSCEI 11.265,87 6,45 -1,49

Hongkong Hang Seng 23.638,29 2,46 4,33

Indien MSCI India 786,93 -1,20 2,97

Japan NIKKEI 225 15.164,30 6,27 45,88

Malaysia MSCI Malaysia 642,83 -0,80 7,53

Korea MSCI Korea 590,09 1,56 1,74

Taiwan MSCI Taiwan 200,38 -1,30 4,71

Vietnam MSCI Vietnam 541,72 -0,91 4,74

AFRIKA

FTSE/JSE Africa Top40 40.394,38 -0,89

1

16,09


etfbestx weekly

ETF-NEWSLETTER FÜR PRIVATANLEGER UND ANLAGEBERATER

In Kooperation mit:

KompetenzCenter für ETFs

Ausgabe 46/18.11.2013

marktkommentar

US-Aktienmärkte profitieren von Yellen-Aussage

Stärker als in Europa konnten US-Werte zulegen. Der Dow

Jones stieg auf Wochensicht um 1,27 Prozent, der S&P

500 um 1,56 Prozent und der NASDAQ 100 um 1,66

Prozent. Die Aussage von Yellen, vorerst die lockere

Geldpolitik nicht aufzugeben, hat auch damit zu tun, dass

die Wirtschaftsdaten bisher noch keine eindeutige

Tendenz nach oben aufweisen. So fiel die Industrieproduktion

unerwartet im Oktober 2013 um 0,1 Prozent

gegenüber dem Vormonat. Auch die Kapazitätsauslastung

ging um 0,2 Prozentpunkte auf 78,1 Prozent zurück. Das

Handelsbilanzdefizit stieg zudem von 38,7 Milliarden auf

nunmehr 41,8 Milliarden US-Dollar. Leicht gefallen um

2.000 Anträge sind dagegen die Erstanträge auf

Arbeitslosenhilfe auf 339.000.

Asien mit hohem Kursplus

China werde „nie dagewesene Reformen erleben“, diese

Ankündigung von hochrangigen Parteimitgliedern nach

Abschluss des Kongresses der Kommunistischen Partei

sorgte für einen kräftigen Aufwärtstrend. Erhofft wurden

Strukturreformen bei Staatsbetrieben sowie eine weitere

Liberalisierung der Wirtschaft. Auf Wochensicht konnte

der China HSCEI um 6,45 Prozent zulegen, der

Hongkonger Hang Seng gewann 2,46 Prozent. Der etwas

schwächere Yen sorgte trotz einiger enttäuschender

Wirtschaftszahlen für ein Kursplus des Nikkei in Höhe von

6,27 Prozent.

Name

Devisen

Kurs

18.11.2013

1 Woche

in %

2013

in %

EURO/USD 1,349 0,66 2,24

EURO/PFUND 0,836 0,29 -2,85

EURO/YEN 134,970 -1,45 -15,30

EURO/SFR 1,234 -0,07 -2,17

Name

Edelmetalle/Rohstoffe

Kurs

18.11.2013

1 Woche

in %

2013

in %

Gold (USD/Unze) 1.287,84 0,46 -23,17

Gold (Euro/Gramm) 30,70 -0,20 -24,14

Silber (USD/Unze) 20,75 -2,68 -31,40

WTI - Öl 93,48 -1,74 1,81

Aluminium (USD/Tonne) 1.745,25 -1,47 -14,49

Kupfer (USD/Tonne) 7.000,25 -2,32 -11,47

Kaffee (USD/Tonne) 109,10 1,87 -31,96

Weizen (US-

Cent/Scheffel)

660,00 0,42 -20,65

BLICKPUNKT

ETFs sind bei professionellen Anlegern weiter auf dem Vormarsch. So haben ETFs inzwischen einen

festen Platz in der Geldanlage bankenunabhängiger Vermögensverwalter, das ergab eine Umfrage der V-

Bank zusammen mit „manager magazin online“ unter rund 90 deutschen Gesellschaften. Allerdings

investiert die Hälfte der befragten Investoren höchstens 15 Prozent ihres Vermögens in ETFs. Bei

immerhin 40 Prozent liegt der ETF-Anteil im Depot jedoch bei 20 Prozent und mehr. Knapp 40 Prozent

der Befragten plant eine Ausweitung des ETF-Anteils.

2


etfbestx weekly

ETF-NEWSLETTER FÜR PRIVATANLEGER UND ANLAGEBERATER

In Kooperation mit:

KompetenzCenter für ETFs

Ausgabe 46/18.11.2013

etf-markt im detail

ETF-ANLEGER BEREIT FÜR JAHRESENDRALLYE

Es ist schon fast Tradition, dass die Anleger in den letzten

Wochen eines Börsenjahres steigende Aktiennotierungen

erwarten. Der Begriff einer Jahresendrallye macht

regelmäßig in den Medien die Runde.

Auch in diesem Jahr scheinen viele Anleger auf solch eine

Rallye zu warten. Zwar konnten die internationalen

Börsen, genauso wie der DAX, bereits deutlich zulegen,

dennoch scheint das Pulver aus Sicht vieler Anleger noch

nicht verschossen worden zu sein.

Diese Erwartung zeigte sich vergangene Woche auch sehr

deutlich in den Anlegertrends der ETF-Anleger. Fast

durchgängig zeigten die Trends an, dass die Anleger in

Stuttgart auf weiter steigende Kurse setzten. Einmal mehr

galt dies vor allem für die Börsen der Industrienationen,

bei den Börsen der sogenannten Schwellenländer waren

die Anleger hingegen vorsichtiger.

Einzig die taktisch orientierten Anleger waren wieder in

zwei Lager gespalten. Ein Teil setzte nach der Rekordfahrt

des DAX und dem Erreichen der Marke von 9.200 Punkten

auf eine mögliche Korrektur. Eine solche Korrektur

erwarten auch immer mehr Experten. Bislang blieb diese

jedoch aus.

Käufe/Verkäufe *² Anlegertrend

> 70:30 StrongBuy

> 55:45 Buy

< 55:45 Neutral

< 45:55 Sell

< 30:70 StrongSell

Anlegertrends nach Anlageklassen

Geldmarkt

Anleihen

Anleihen

Anleihen Short

Aktien Gesamtmarkt

- Europa

Deutschland (Long)

Deutschland, gehebelt (Leverage)

Deutschland, negativ (Short)

Deutschland (Nettoposition)

Eurozone (Long)

Eurozone, gehebelt (Leverage)

Eurozone, negativ (Short)

Eurozone (Nettoposition)

Sektor-Indices

- Amerika, Asien, Global

Nordamerika

Südamerika

Asien

Global ex EM

- Schwellenländer

Emerging Markets

EM Europa, Middle East, Afrika (EMEA)

EM Asien

EM Lateinamerika

Rohstoffe

StrongSell

Buy

Neutral

Buy

Buy

Buy

Buy

Buy

Buy

Buy

Buy

Buy

Buy

StrongBuy

StrongSell

Neutral

StrongBuy

Neutral

Buy

Sell

StrongSell

Neutral

Umsätze in ETFs nach Anlageklassen in Euro

Geldmarkt 144.794

Anleihen Long 12.672.638

Anleihen Short 742.243

Aktien Long 66.260.402

Teilklasse Aktien Long 2.896.984

Aktien Short 9.335.019

Teilklasse Aktien Short Hebel 1.613.372

Rohstoffe 421.048

Gesamtumsatz 94.908.404

Jahresdurchschnitt *³ 107.882.602

Jahreshoch 192.833.014

Jahrestief 56.386.876

3


etfbestx weekly

ETF-NEWSLETTER FÜR PRIVATANLEGER UND ANLAGEBERATER

In Kooperation mit:

KompetenzCenter für ETFs

Ausgabe 46/18.11.2013

etf-markt im detail

Top 30 der meistgehandelten ETFs

Rang WKN Name Trades Total in € Anlegertrend

1 593393 iShares DAX (DE) 158 15.799.982 Buy

2 593392 iShares MDAX (DE) 154 2.621.971 StrongBuy

3 DBX1DS db x-trackers Short DAX 125 8.307.997 Neutral

4 DBX1DA db x-trackers DAX® UCITS ETF 117 9.105.016 Buy

5 ETFL01 ETFlab DAX 82 1.492.587 StrongBuy

6 A1H53P iShares MSCI Japan Monthly Euro Hedged 69 3.196.069 Buy

7 593395 Euro STOXX 50 (DE) 63 1.853.358 Buy

8 LYX0AD Lyxor ETF LevDAX 62 1.775.961 Buy

9 A0X9AA ETFX DAX 2x Short (ShortDAX x2) 59 418.952 Buy

10 ETF001 ComStage DAX 54 3.674.649 Neutral

11 A0HGZR iShares MSCI World 52 552.265 StrongBuy

12 DBX0BY db x-trackers SHORTDAX X2 DAILY UCITS ETF 50 925.547 Buy

13 263530 iShares STOXX 600 (DE) 45 920.924 StrongBuy

14 264388 iShares S&P 500 43 1.054.912 StrongBuy

15 DBX1MW db x-trackers MSCI WORLD INDEX UCITS ETF 39 492.392 StrongBuy

16 263527 iShares DivDAX (DE) 38 352.592 StrongBuy

17 A1H8EL iShares MSCI Poland 38 202.198 Neutral

18 A0RFEE iShares Euro Covered Bond 36 2.279.500 StrongBuy

19 A0F5UF iShares NASDAQ 100 (DE) 36 758.841 StrongBuy

20 A0H074 iShares DJ Asia Pacific Select Dividend 30 (DE) 33 466.871 StrongBuy

21 ETF562 ComStage ETF Commerzbank Bund-Future Short TR 32 659.937 Buy

22 ETFL02 ETFlab Euro STOXX 50 32 726.217 Neutral

23 A0HGZT iShares MSCI Emerging Markets 31 474.297 StrongBuy

24 A0D8Q2 iShares ATX (DE) 30 239.496 StrongBuy

25 A1C8QT iShares Markit iBoxx Euro High Yield 30 597.175 StrongBuy

26 593397 iShares TecDAX (DE) 29 268.782 StrongBuy

27 A0X899 ETFX DAX 2x Long (LevDAX x2) 27 570.010 Buy

28 DBX1EM db x-trackers MSCI EMERGING MARKETS INDEX UCITS ETF 27 431.321 Sell

29 DBX1EU db x-trackers DJ Euro STOXX 50 26 593.583 Buy

30 DBX0M2 db x-trackers CSI300 Index ETF 25 372.099 Sell

*² Verhältnis ausgeführter Kauf- zu Verkaufsorders an der Börse Stuttgart. *³ vorläufige Jahresdaten 2013 auf Kalenderwochenbasis. Alle

Auswertungen beruhen auf vorläufigen Statistikdaten der Börse Stuttgart.

4


etfbestx weekly

ETF-NEWSLETTER FÜR PRIVATANLEGER UND ANLAGEBERATER

In Kooperation mit:

KompetenzCenter für ETFs

Ausgabe 46/18.11.2013

etf im fokus

ETF im Fokus

WKN

Name

Region/Land

TER

Anlageklasse

Ausschüttungsart

Abbildungsmethode

Datum

Erstlisting

935568 iShares SMI (CH) Aktien Europa/Schweiz 0,35% ausschüttend vollständig 17.01.2001

DBX1SM db x-trackers SMI UCITS ETF Aktien Europa/Schweiz 0,30% ausschüttend synthetisch 22.01.2007

Hier geht’s zum ETF-Finder

Hier geht’s zur ETF-Übersicht im PDF-Format

kommentar zu etf im fokus

SCHWEIZER AKTIENMARKT MIT AUFHOLPOTENTIAL

In der vergangenen Woche senkte die Europäische Zentralbank den Leitzins auf 0,25 Prozent. In Verbindung mit

Aussagen der künftigen US-Notenbankchefin Janet Yellen, vorerst die ultralockere Geldpolitik beibehalten zu

wollen, sorgte dies bei den Marktteilnehmern für gute Stimmung. Infolgedessen haben sie bei den deutschen

Standardwerten beherzt zugegriffen, so dass sogar die 9.200-er Marke überschritten werden konnte.

Anders sieht es beim SMI aus. Zwar stieg das Kursbarometer des Schweizer Aktienmarktes in den zurückliegenden

zwölf Monaten ebenfalls um 24 Prozent. Aber das aktuelle Niveau von knapp 8.300 Punkten liegt noch deutlich

unter dem am 1. Juni 2007 erreichten Allzeithoch bei 9.531,46 Punkten. Ein Vergleich der beiden Indizes ist

allerdings nur bedingt möglich. Denn beim SMI handelt es sich um einen Kursindex, beim DAX dagegen um einen

Performance-Index, in dem die Dividenden mit einberechnet sind.

Qualität hat ihren Preis

Analysten erwarten bei Schweizer Aktien weitere Kurszuwächse. Ihre Einschätzung begründen sie vor allem mit

den guten Konjunkturaussichten der Alpenrepublik: 2014 wird die Wirtschaftsleistung der Schweiz voraussichtlich

um mehr als zwei Prozent wachsen. Hinzu kommt, dass viele Schweizer Unternehmen mit soliden Bilanzen und

stattlichen Cash-Flows überzeugen. Allerdings sind die Unternehmen nicht so günstig bewertet, wie die Titel aus

dem restlichen Europa. Derzeit errechnet sich für Schweizer Aktien ein durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis

von 15.

Defensive Titel sind hoch gewichtet

Anleger, die sich für den Schweizer Markt interessieren, könnten auch auf ETFs zurückgreifen.

Fondsvolumenstärkster ETF ist der iShares SMI (WKN: 935568). Der dem Produkt zugrundeliegende SMI umfasst

die 20 größten und liquidesten Aktien des Landes. Starkes Gewicht im Index haben die Sektoren Gesundheitswesen

(37,53 Prozent), Verbrauchsgüter (27,74 Prozent) und Finanzdienstleistungen (17,94 Prozent). Derzeit sind in dem

Schweizer Leitindex die Aktien von Nestlé, Novartis und Roche die am höchsten gewichteten Titel. Der Index wird in

dem ETF physisch abgebildet, die Erträge ausgeschüttet. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,39 Prozent.

Eine mögliche Alternative dazu ist ein ETF von db x-trackers (WKN: DBX1SM). Die Gesamtkostenquote dieses

synthetisch replizierenden und ebenfalls ausschüttenden Indexfonds beträgt 0,30 Prozent.

5


etfbestx weekly

ETF-NEWSLETTER FÜR PRIVATANLEGER UND ANLAGEBERATER

In Kooperation mit:

KompetenzCenter für ETFs

Ausgabe 46/18.11.2013

indexpicker

Thorsten Winkler,

Geschäftsführer

52-Wochen-Hoch thorsten.winkler@ad-vanced.de 15.627 225 Titel im Index.

52-Wochen-Tief 8.830 Indexkonzentration

Schluss 15.11.2013 15.166 gering*

INDEX IM FOKUS: NIKKEI 225

externer beitrag

präsentiert von:

Thorsten Winkler,

Geschäftsführer

thorsten.winkler@ad-vanced.de

Der Nikkei 225 gilt als einer der wichtigsten Leitindizes für japanische Aktien. Bei der Indexgewichtung sind Aktien

aus dem Sektor Industriegüter und Dienstleistungen mit 26,1% führend. Danach folgen Titel aus den Sektoren

Einzelhandel mit 11,6% und Telekommunikation mit 9,5%. Die drei größten Indexmitglieder sind die Aktien von

Fast Retailing mit 8,9%, Softbank mit 6,1% und Fanuc mit 4,4%.

Mit einem Plus von 71% in den letzten 12 Monaten gehört der Nikkei 225 zu den stärksten Börsenbarometern

weltweit. In der letzten Woche verzeichnete der Index einen deutlichen Anstieg der positiven Trendstärke. Nach

dem Ausbruch aus einer charttechnischen Formation hat sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Nikkei 225

in den nächsten Wochen wieder sein altes Jahreshoch anvisieren könnte.

Thorsten Winkler,

Ausgehend von 8.830 Punkten kletterte der Nikkei 225 von Mitte November bis Mitte März um Geschäftsführer über 43% (T1).

Danach folgte eine leichte Korrektur bis auf 12.000 Punkte. Ausgehend von diesem Niveau konnte thorsten.winkler@ad-vanced.de

der Index einen

noch steileren Aufwärtstrend (T2) ausbilden und stieg bis Mitte Mai auf ein 52-Wochenhoch von 15.627 Punkten.

Danach verlor der Nikkei 225 innerhalb von 4 Wochen in einem hochdynamischen Abwärtstrend (T3) über 20%.

Mitte Juni endete der Absturz. In den nächsten Monaten bildete der Nikkei 225 einen volatilen Aufwärtstrend (T4),

der über eine deutlich geringere Aufwärtsdynamik verfügte als die vorherigen Trends T1 und T2. Bis zur letzten

Woche wurde der Nikkei 225 auf dem Weg nach oben von einer Widerstandlinie (W) im Bereich von 14.800 Punkten

gestoppt. Die Widerstandslinie (W) kann zusammen mit der Aufwärtstrendlinie (T4) als steigendes Dreieck

interpretiert werden. Der Ausbruch aus dieser Formation wird als positives Signal gewertet, denn das

Kräftesammeln der Käufer während der letzten Monate könnte abgeschlossen worden sein. Im Falle einer

Korrektur sollte der ehemalige Widerstand bei 14.800 Punkten eine erste Unterstützung liefern. Danach wartet die

Aufwärtstrendlinie (T4) bei aktuell 14.100 Punkten.

Interessierte Anleger sollten bedenken, dass über die Kursrisiken hinaus noch Währungsrisiken zu

berücksichtigen sind, die sich aus dem Wechselkurs Euro gegenüber dem japanischen Yen ergeben.

*Definition Indexkonzentration:

Hoch: Die Top 5 Indexgewichte haben zusammen eine Gewichtung von über 50%. Mittel: Die Top 10 Indexgewichte haben zusammen eine

Gewichtung von über 50%. Gering: Die Top 10 Indexgewichte haben zusammen eine Gewichtung von unter 50%.

6


etfbestx weekly

ETF-NEWSLETTER FÜR PRIVATANLEGER UND ANLAGEBERATER

In Kooperation mit:

KompetenzCenter für ETFs

Ausgabe 46/18.11.2013

1x1 der etf’s

WAS BEDEUTET EIGENTLICH… PRIMÄRMARKT?

Unter Primärmarkt bezeichnet man einen Markt, auf dem neu emittierte Wertpapiere zum ersten Mal abgesetzt

werden. Im Gegensatz zum Primärmarkt (auch Emissionsmarkt) dient die Börse als Sekundärmarkt (Umlaufmarkt)

und gewährleistet später einen funktionierenden Wertpapierhandel.

Hier geht’s zum Glossar

börse stuttgart tv

DAX 10.000: UTOPIE ODER BALD SCHON REALITÄT?

Das neue DAX-Rekordhoch ist nur wenige Stunden alt. Die 30 größten

deutschen Unternehmen sind derzeit so teuer wie nie zuvor. Und viele

Experten meinen, dass sich daran vorläufig wenig ändern dürfte. Im Gegenteil.

Doch wie viel Luft hat der DAX noch nach oben? Sind 10.000 Punkte

mittelfristig realistisch? Michael Beck von Ellwanger & Geiger bei Börse

Stuttgart TV.

Hier geht’s zum Video

Hier geht’s zu

Hier geht’s zum ETF-Bereich

Hier geht’s zum ETC-Bereich

Hier geht’s zum Newsletter-Archiv

Interesse an Fonds ohne Ausgabeaufschlag?

NOCH FRAGEN?

Ihr direkter Draht zu uns:

Internet: www.boerse-stuttgart.de/fonds

E-Mail: anfrage@boerse-stuttgart.de

impressum

Boerse Stuttgart AG

Börsenstraße 4

70174 Stuttgart

Registergericht // Amtsgericht Stuttgart, HRB 21060

Vorsitzender des Aufsichtsrates // Thomas Munz

Vorstand // Christoph Lammersdorf (Vorsitzender),

Dr. Christoph Boschan, Sönke Björn Vetsch

USt-IdNr. DE 191191166

Stand // November 2013

Textredaktion // Norbert Paul

Telefon: 0800 – 2268853 (kostenfrei)

Anrufe aus dem Ausland: +49 711 222985-579

anfrage@boerse-stuttgart.de

www.boerse-stuttgart.de

Disclaimer

Der vorliegende Newsletter dient lediglich der

Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit

übernimmt die Boerse Stuttgart AG keine Gewähr.

Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem

Newsletter enthaltenen Informationen im Zusammenhang

mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon

ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe

Fahrlässigkeit.

7

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine