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Mit drei Baugebieten am Start - Neubürger sind ... - Stadt Bruchköbel

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AMTLICHE MITTEILUNGEN

DES MAGISTRATS

DER STADT BRUCHKÖBEL

3/2013

Liebe Mitbürgerinnen

und Mitbürger,

in den letzen Wochen und

Monaten sind verschiedenste

Entscheidungen und Projekte

vorangetrieben worden, um

Bruchköbel zukunftsfähig zu

gestalten:

Drei neue Baugebiete, „Am

Hasenpfad“, „Peller II und III“ und die Fläche an

den Bindwiesen werden zurzeit entwickelt und

stehen bald zur Vermarktung zur Verfügung.

Die Entwicklung des Fliegerhorstes Langendiebach

schreitet weiter voran. Der Zweckverband

Fliegerhorst wird vom 7. bis 9. Oktober

2013 auf der Münchner Messe Expo Real die

Möglichkeit ergreifen, interessante Investoren

für die Liegenschaft und ihre verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten

zu gewinnen.

Im Bahnhofumfeld, an der Höhenstraße und

auf dem Park- und Ride-Gelände wird seit dem

Frühsommer zügig gearbeitet, um hier bis

Sommer nächsten Jahres eine nachhaltige

Modernisierung zu erreichen.

Eine Lenkungsgruppe wird im Oktober ihre Arbeit

aufnehmen, um einen konkreten

Umsetzungsplan zum Leitbild „Bruchköbel

2025“ zu erarbeiten.

Am 13. Oktober findet das beliebte Mais- und

Kürbisfest mit seinem herbstlichen Ambiente

und verkaufsoffenen Sonntag statt. Erstmalig

wird die Festivität nicht nur rund um den Freien

Platz, sondern auch auf dem Fritz-Horst-Platz

ausgerichtet und erwartet Sie und Interessierte

aus der Umgebung mit einem bunten Rahmenprogramm

inklusive Flohmarkt.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Herbstzeit!

Mit drei Baugebieten am

Start - Neubürger sind

willkommen

Bruchköbel gilt als einer der beliebtesten

Wohnorte im Main-Kinzig-Kreis.

Die Nachfrage nach Wohnraum und

Grundstücken ist groß. Um neuen Wohnraum

für alle Generationen zu schaffen, hat

sich Bürgermeister Günter Maibach für die

Ausweisung neuer Bauflächen auf der Bruchköbeler

Gemarkung eingesetzt. Mit der

grundsanierten Hauptstraße, den Verkehrskreiseln

und dem Großumbau des Bahnhofsgeländes

verbessert die Stadt nachhaltig

die Verkehrsanbindung. In den kommenden

Jahren erwartet die Region durch die Ansiedlung

neuer Gewerbebetriebe, u.a. am

Fliegerhorst, wo 3000 bis 5000 neue Arbeitsplätze

entstehen werden, einen Konjunkturschub

und damit auch den Bedarf an

neuen Bauflächen. Der Bruchköbeler Bürgermeister

ist darauf gut vorbereitet und bietet

Neubürgern und interessierten Bauherren

ein breites Angebot an Baugebieten an.

In dem Interview auf Seite 14, das die Stadtinfo

mit Bürgermeister Günter Maibach führte,

gibt der Rathauschef hierzu ausführliche

Informationen.

Lesen Sie weiter auf Seite 14

Ihr Bürgermeister

Günter Maibach

Über den Dächern von Bruchköbel.


INHALT

Grußwort 1

Verwaltung 2 - 5

Personalien 5

Stadtmarketing 6 - 13

Stadtentwicklung &

Wirtschaftsförderung 14 - 23

Bruchköbel baut 24 - 25

Umwelt, Bau & Verkehr 25 - 27

Kultur 28 - 30

Familie, Bildung & Soziales 30 - 36

Kindertagesstätten 36 - 39

Schulkinder & Jugendliche 40

Brandschutz 41 - 42

Termine 43 - 44

IMPRESSUM

Herausgeber:

Magistrat der Stadt Bruchköbel

Hauptstraße 32,

63486 Bruchköbel

Telefon: 06181-975-0

Fax: 06181-975204

stadtverwaltung@bruchkoebel.de

www.bruchkoebel.de

Redaktion:

Stadtmarketing

Andrea Weber und Ulrike Knabe

Telefon: 06181-364 670

info@stadtmarketing-bruchkoebel.de

Freie Mitarbeit: Susanne Buick

Gestaltung/Satz:

Stadtverwaltung Bruchköbel

Ausgabe:

161, Bruchköbel, im Oktober 2013

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung:

Montag - Freitag 8.30 - 12.00 Uhr

zusätzlich Donnerstag 15.00 - 18.00 Uhr und nach Vereinbarung

Verwaltung

Informationsservice über die Arbeit

der städtischen Gremien

Nicht alle Bürgerinnen und Bürger beziehen

die Amtlichen Mitteilungen

der Stadt Bruchköbel im Hanauer Anzeiger.

Aus diesem Grund bietet die Internetseite

Bruchköbels ein umfangreiches Informationsangebot

zu den öffentlichen

Sitzungen der Gremien. Die Sitzungstermine,

Einladungen, Tagesordnungen und auch die

Protokolle der Sitzungen werden auf der

Homepage www.bruchkoebel.de unter der

Rubrik „Bürgerservice & Rathaus - Politische

Gremien“ bereitgestellt. Dadurch besteht die

Möglichkeit, sich über die aktuellen Beratungen

in der Stadtverordnetenversammlung

sowie in den Ausschüssen zu informieren.

„Die Transparenz über die politische

Diskussion über alle Belange der Stadt ist

mir persönlich ein großes Anliegen. Daher

arbeiten wir an einem größtmöglichen

Informationsfluss zwischen Gremien, Verwaltung

und Bürgern“, bekräftigt Bürgermeister

Günter Maibach den Informationsservice

im Internet.

Alle fünf Jahre – zuletzt im März 2011 – wählen

die Bürgerinnen und Bürger der Stadt

Bruchköbel die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung,

des „Parlaments“ der

Stadt. Die Stadtverordnetenversammlung

berät und entscheidet über die Geschicke

Bruchköbels. Zur Vorbereitung von Beschlüssen

und zur eingehenden Beratung

von Themen wurden drei Ausschüsse gebildet:

der Haupt- und Finanzausschuss, der

Ausschuss für Bau, Umwelt und Verkehr und

2


Verwaltung

der Ausschuss für Stadtentwicklung, Kultur

und Soziales.

Die Stadtverordnetenversammlung und die

Ausschüsse tagen öffentlich im Stadtverordnetensaal

des Rathauses. Bürgerinnen und

Bürger können sich so direkt und persönlich

über den aktuellen Stand der Beratungen zu

Themen der Kommunalpolitik in Bruchköbel

informieren.

Anträge zur Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung

stellen die Fraktionen

und der Magistrat. Die Bürgerinnen und

Bürger haben daher

die Möglichkeit, sich

mit ihren Anliegen

direkt an die Fraktionen

der Stadtverordnetenversammlung

zu wenden.

Der Magistrat der

Stadt Bruchköbel,

die Eigenbetriebskommissionen

sowie

die Kommission

für Familie, Kinder,

Jugend und Senioren,

tagen in nicht

öffentlichen Sitzungen,

so dass die Tagesordnungen

und

Protokolle dieser Sitzungen

nicht veröffentlicht

werden.

Das Sitzungsbüro

im Rathaus bereitet

die Sitzungen für die

Stadtverordneten-

versammlung, die Ausschüsse, den Magistrat

und die Kommissionen vor.

Die Ansprechpartner für Fragen über

Sitzungstermine und Tagesordnungen sind:

Herr Dr. Wächtler, Tel.: 06181 975-222,

E-Mail:

awaechtler@bruchkoebel.de,

Frau Nejedly-Willig, Tel.: 06181 975-221,

E-Mail:

bnejedly-willig@bruchkoebel.de.

Umfassende Informationen auf der Homepage

der Stadt www.bruchkoebel.de.

Sprechtage des Versichertenberaters

Die neuen Termine des Versichertenberaters für alle Fragen rund um das Thema

Rente stehen unter www.bruchkoebel.de zur Verfügung. Diese Information kann auch

unterTel. 06181/975245 im Rathaus, Zimmer U6 erfragt werden.

3


Verwaltung

Bürgermeisterwahl in Bruchköbel

Am 10. November 2013 findet die Bürgermeisterwahl

in Bruchköbel statt.

Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerber

haben Wahlvorschläge eingereicht,

über die der Wahlausschuss in einer öffentlichen

Sitzung am 13.09.2013 entschieden hat.

Alle eingereichten Wahlvorschläge konnten

zur Wahl zugelassen werden.

Damit bewerben sich um das Amt des

Bürgermeisters der Stadt Bruchköbel

Herr Günter Maibach von der CDU

Herr Frank Breitenbach als Einzelbewerber

Herr Dirk Vogel von der Wählergruppe

SPD /BBB

Zum Bürgermeister ist gewählt, wer mehr

als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält.

Erreicht am Wahltag am 10. November

2013 kein Bewerber die erforderliche Stimmenmehrheit,

findet am 24. November 2013

eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern

mit den meisten Stimmen statt.

Die Wahlbenachrichtigungen für die Bürgermeisterwahl

gehen allen Wahlberechtigten

bis zum 20. Oktober 2013 zu. Bürgerinnen

und Bürger, die keine Wahlbenachrichtigung

erhalten haben, sollten in jedem Fall beim

Wahlamt der Stadtverwaltung Bruchköbel

nachfragen, ob sie im Wählerverzeichnis eingetragen

sind.

Für die Bürgermeisterwahl besteht die

Möglichkeit der Briefwahl. Briefwahlunterlagen

werden nur auf Antrag ausgestellt. Dieser

Antrag kann schriftlich, persönlich, per

Fax, oder per E-Mail gestellt werden. Auf der

Homepage der Stadt Bruchköbel,

www.bruchkoebel.de befindet sich auf der

Startseite unter der Rubrik „Im Blickpunkt“ ein

Link für die Beantragung der Briefwahlunterlagen.

Telefonische Anträge sind unzulässig.

Besetzung des Ortsgerichts

Im Juli 2013 ernannte Meinrad Wösthoff,

Direktor des Amtsgerichtes Hanau, die

neuen Ortsgericht-Schöffen für Bruchköbel,

die auf Vorschlag der Stadtverordnetenversammlung

der Stadt berufen wurden.

Horst Buschbeck konnte für weitere fünf

Jahre als Schöffe des Ortsgerichts gewonnen

werden, während Armin Reidel für

10 Jahre erstmalig zum Schöffen ernannt

wurde.

Um den Bürgern in einfachen Rechtsangelegenheiten

längere Wege zu ersparen und

die Gerichte zu entlasten, sind in hessischen

Städten und Gemeinden Ortsgerichte eingerichtet.

Das Ortsgericht ist für Unterschriftsbeglaubigungen,

Kopien von Beglaubigungen,

Kirchenaustritte, Erbausschlagungen, Wertermittlungen

sowie Schätzungen von Häusern

und Grundstücken, Sterbefallanzeigen,

Nachlasssicherungen und Grundbuchlöschungen

zuständig.

In der Stadt Bruchköbel gibt es drei Ortsgerichte:

Das Ortsgericht I für den Bereich Bruchköbel-Kernstadt

mit dem Ortsgerichtsvorsteher

Werner Major. Sprechstunde ist jeden Mittwoch

von 16:30 bis 18 Uhr im Zimmer U6 des

Rathauses Bruchköbel.

Das Ortsgericht II für Niederissigheim und

Oberissigheim mit dem Ortsgerichtsvorsteher

Manfred Jung. Sprechstunde ist jeden

Mittwoch von 17:30 bis 19:30 Uhr beim Ortsgerichtsvorsteher,

Im Breul 15.

4


Verwaltung

Das Ortsgericht III für Butterstadt und Roßdorf

mit dem Ortsgerichtsvorsteher Peter

Dorn. Sprechstunde ist jeden Freitag von 18

bis 19:30 Uhr beim Ortsgerichtsvorsteher,

Buchbergstraße 38.

Zu Ortsgerichtsvorstehern und Ortsgerichtsschöffen

werden Personen ernannt, die

im jeweiligen Einzugsbereich des Ortsgerichts

wohnen. Dadurch sind die Ortsgerichtsvorsteher

und -schöffen gut mit ihrem

Umfeld und den örtlichen Gegebenheiten

vertraut.

Meinrad Wösthoff, Direktor Amtsgericht Hanau mit Ortsgerichtsschöffe

Armin Reidel und Ortsgerichtsvorsteher

Manfred Jung (v.l.n.r.).

Personalien

25 Jahre Treue zur Stadt Bruchköbel

Renate Garofalo ist der Stadt bereits

seit 25 Jahren treu und erwägt dies

auch nicht zu ändern. Ihre Ausbildung

zur Verwaltungsfachangestellten begann sie

mit 17 Jahren. Ihre Abschlussprüfung, die

sie mit der Note 1 abschloss, fand 1991 statt.

Einen Tag später wurde sie dann bis zum

v.l.n.r.: Tanja Harbach (Soziale Dienste), Dietmar Hußing (Leitung Familie,

Bildung und Soziales), Claudia Krämer (Vorsitzende Personalrat), Bürgermeister

Günter Maibach, Jubilarin Renate Garofalo, Helga Gemmecker

(ehem. Leiterin der Sozialabteilung), Christine Nolte (Sozialverwaltung) Andrea

Kaphingst (Leitung Soziale Dienste), Andrea Odenwäller (Soziale Dienste

und Rentenberatung).

5

31.12.1991 befristet eingestellt.

Ein unbefristeter Vertrag schloss sich unmittelbar

daran an. Nach einer kurzen Familienzeit

setzte Renate Garofalo ihre Tätigkeit

im Bereich der Sozialen Dienste und der Sozialverwaltung

fort.

Viele Mitbürger kennen sie

von der Rentenberatung. Bürgermeister

Maibach, Personalratsvorsitzende

Claudia

Krämer

und

Abteilungsleiter Dietmar

Hußing würdigten in einer

kleinen Feierstunde im Kreise

der Kolleginnen und Kollegen

das Engagement von Renate

Garofalo. Selbst die ehemalige

Leiterin der Sozialverwaltung,

Helga Gemmecker, ließ

es sich nicht nehmen, zu gratulieren.

Bürgermeister

Maibach betonte ausdrücklich,

jeder Betrieb könne sich glücklich

schätzen, solche Mitarbeiterinnen

wie Frau Garofalo zu

haben.


Stadtmarketing

Stadtverschönerung:

Kunst-Leistungskurs des

Lichtenberg Oberstufengymnasiums

bemalt E.ON-Transformatoren

stationen

Heinrich-Böll-Schule

Lindenallee

Jahnstraße

Eine Vielzahl an Transformatorenstationen

der E.ON Mitte in Bruchköbel, wird

in diesen Tagen verschönert. Die Stationen,

die Unbekannte im Laufe der Zeit beschmiert

hatten, stehen in Bruchköbels Stadtgebiet

was häufig zu einem überaus

unschönen Anblick im Öffentlichen Raum

führte.

„Gemeinsam mit der E.ON Mitte wollten

wir diese Standorte verändern“, so Bürgermeister

Günter Maibach. „Wir freuen uns

sehr, dass wir für unsere Idee einer Stadtverschönerung

das Lichtenberg Oberstufengymnasium

in Bruchköbel gewinnen konnten.“

25 Schüler und Schülerinnen des Kunst-

Leistungskurses der 12. Klasse erklärten sich

bereit, neun E.ON-Mitte Transformatorenstationen,

die an besonders prominenten und

viel frequentierten Standorten stehen, künstlerisch

zu gestalten. Durch die hervorragende

Unterstützung der Schulleiterin des LOG,

Karin Rosbach, die den Leistungskurs für

zwei komplette Tage für das Kunstprojekt freistellte,

und die engagierte Betreuung der

Kursleiterin Ute Abel, war es möglich, das

Projekt noch vor Eintreten der kühlen und

Kunst-Leistungskurs der 12. Klasse des Lichtenberg Oberstufengymnasiums vor der neu bemalten Transformatorenstation

an der Lindenallee zusammen mit (v.l.n.r. hintere Reihe): Ute Abel (Kursleiterin), Karin Rosbach (Schulleiterin

LOG), Bürgermeister Günter Maibach, Reinhard Stark (Leiter der E.ON Mitte-Netzregion Gelnhausen).

6


Stadtmarketing

regnerischen Saison fertig zu stellen. Das Kooperationsprojekt

wurde von der Stadtmarketing

Bruchköbel GmbH organisiert. Die

E.ON Mitte stellte großzügig alle für die Bemalung

der Transformatorenstationen benötigten

Mittel zur Verfügung.

„Einen nachhaltigen Beitrag zu einem verschönerten

Stadtbild zu leisten, war uns ein

großes Anliegen“ freuen sich auch der Leiter

der E.ON Mitte-Netzregion Gelnhausen Reinhard

Stark und Sven Usinger, der das Projekt

seitens E.ON Mitte betreute.

Der in Bruchköbel ansässige Einzelhändler

Tebo Schulz leistete mit seiner fachkundigen

Beratung der Farben und einem Sonderpreis

für alle Materialien ebenfalls einen nennenswerten

Beitrag zum Gelingen des Projekts.

Bereits während der Kunstaktion gab es erste

positive Reaktionen und Danksagungen von

Anwohnern und Geschäftstreibenden, die sich

nun über die neuen, kreativ gestalteten Häuschen

in ihrer direkten Nachbarschaft freuen können.

Bürgermeister Günter Maibach bedankt

sich bei allen Beteiligten, aber insbesondere bei

den 25 Schülerinnen und Schülern des LOG für

ihren großartigen Einsatz.

Altenheim (AWO Sozialzentrum Bruchköbel).

Kinzigheimer Weg (Fritz-Hofmann-Spielplatz).

Haingartenschule.

Roßdorf Blochbachstraße.

Oberissigheim Kuhweg (neben Kita Spatzennest).

Niederissigheim Andersenstr. (Kita Luthers-Apfelbaum).

7


Stadtmarketing

10. Mais- und Kürbisfest mit Jubiläumsmeile

Bereits zum zehnten Mal feiern die

Bruchköbeler Bürgerinnen und Bürger

das beliebte Herbstfest. Am Sonntag,

den 13. Oktober 2013 beginnt das Mais- und

Kürbisfest ab 11 Uhr auf dem Freien Platz

mit einem Country-Frühschoppen.

Dort finden die Besucher neben einem

reichhaltigen kulinarischen und kulturellen

Angebot, herbstliches Kunsthandwerk und

ein abwechslungsreiches Rahmenprogamm.

Ab 13 Uhr öffnen viele Geschäfte in Bruchköbel

und bieten ihren Kunden interessante

Angebote. Um 15 Uhr findet die beliebte Modenschau

in der Rathauspassage statt. Der

verkaufsoffene Sonntag endet um 18 Uhr.

Erstmalig wird auch der Fritz-Horst-Platz

vor dem Bürgerhaus ins Festgeschehen mit

einbezogen. Rund um das neue Festgelände

bieten die umliegenden Geschäftsleute viel

Interessantes. Entlang der Hauptstraße wird

ein Flohmarkt zu den Themen Antik, Retro,

Kinder und Jugendliche, der zwischen 11 und

18 Uhr von der Sportgemeinschaft Bruchköbel

veranstaltet wird, die Besucher anziehen.

Der Förderverein der Heinrich-Böll-Schule

sorgt für musikalische Unterhaltung mit zwei

Schulbands – eine davon „Fayette“- und

schenkt alkoholfreie Getränke aus.

Auf eine besondere Attraktion können sich

die kleinen Gäste freuen. Ein Velo-Karussell,

welches nur mit Muskelkraft betrieben wird,

wartet auf schwindelfreie Kundschaft.

Zwischen 17 und 18 Uhr werden der stattlichste

Kürbis und die Kürbisse des alljährlichen

Kürbisschnitzwettbewerbs prämiert. Zudem

wird aus allen Teilnehmern der Bonuskartenaktion

der Gewinner eines vom HGV

und dem Stadtmarketingverein Bruchköbel

gespendeten iPads gezogen. Drei Gewinner

aus der Teilnahme an der diesjährigen Servicewochen-Aktion

dürfen sich auf die Überreichung

eines Blumenstraußes freuen. Außerdem

erhält der Gewinner des Luftballon-

Weitflug-Wettbewerbs vom Blumenmarkt einen

Preis.

Das bunte Rahmenprogramm des stimmungsvollen

Herbstfests mit aktuellen Informationen

zu Programm, Aktionen der ge-

öffneten Geschäfte, alle Marktstände, und alles

Weitere finden Sie unter www.stadtmarketing-bruchkoebel.de.

Wegen der Erweiterung des Festgeländes

wird die Hauptstraße zwischen Martin-Luther-Straße

und der Jahnstraße am Festtag

gesperrt. Die Zufahrt zum Parkhaus ist gewährleistet,

die Straße wird ab ca. 20 Uhr

wieder befahrbar sein, genaue Informationen

zum Busverkehr werden in der Presse

bekannt gegeben.

Halbzeit für Zuckermaiskönigin

Isabell I.

Die Verlängerung

der Amtszeit der

Bruchköbeler Zuckermaiskönigin

Isabell I.

ist ein weiterer

wichtiger Programmpunkt

des Festes. Um 16.30 Uhr wird Bürgermeister

Günter Maibach die amtierende

Zuckermaiskönigin offiziell zu ihrer zweiten

Halbzeit der zweijährigen Amtszeit beglückwünschen.

Befreundete Hoheiten aus der Region werden

ebenfalls beim Mais- und Kürbisfest erwartet.

Autogrammliebhaber können zwi-

8


Stadtmarketing

schen 16 - 16.30 Uhr eine königliche

Unterschrift an der Festbühne

erhalten.

„Das erste Jahr als Zuckermaiskönigin

hat mir großen Spaß gemacht.

Dank der gewonnen Erfahrungen

gehe ich ganz entspannt

in ein weiteres schönes

Amtsjahr“, freut sich die amtierende

Isabell I. auf die vor ihr liegende

Zeit. Anläßlich ihrer Halbzeit

bedankt sich die Zuckermaiskönigin

bei den Sponsoren, dem

Stadtmarketing, Freunden, ihrer

Familie, bei ihrer ehemaligen Betreuerin

Martina Ruprecht und

ganz besonders bei ihrem Freund,

Timo Winter, der im zweiten Amtsjahr

ihre Betreuung übernimmt.

Bürgermeister Günter Maibach freut sich über die Verlängerung der

Amtszeit der Zuckermaiskönigin Isabell I.. Hier beim gemeinsamen

Besuch des Hof- und Gassenfestes 2013.

Spendenübergabe mit Herz und Hand

Zum Hof- und Gassenfest 2013 organisierte

das Stadtmarketing Bruchköbel

zum dritten Mal die Aktion „Bruchköbel

mit Herz und Hand“.

Während der gut besuchten Modenschau,

die erstmals im Rahmen des Hof- und Gas-

Scheckübergabe v.r.n.l.: Karin Eich, Bürgerhilfe Bruchköbel e.V., Lutz

Heyer, Vorstandsvorsitzender der Fritz-Hofmann-Stiftung, Bürgermeister

Günter Maibach, Werner Zimmermann, Vorstandsmitglied der

Fritz-Hofmann-Stiftung und Andrea Weber, Geschäftsführerin der

Stadtmarketing Bruchköbel GmbH.

9

senfestes veranstaltet wurde, verkauften Mitarbeiterinnen

des Stadtmarketings zusammen

mit Siegrid Sommer und Karin Eich von

der Bürgerhilfe Bruchköbel e.V. Sekt und prikkelnde

Mischgetränke. Dank der sommerlichen

Witterung fanden diese reißenden Absatz.

Nach nur knapp drei Stunden

Verkauf wurde für die Fritz-Hofmann-Stiftung

ein Betrag von 550,-

Euro eingenommen. Die Stiftung

engagiert sich für hilfsbedürftige

Kinder und hat es sich zum Ziel

gesetzt, Kinder zu fördern und

glücklich zu machen.

Der verkaufte Sekt wurde von

„Wein International - Der Weinladen

Bruchköbel“ in der Limes -

strasse zur Verfügung gestellt. „Wir

freuen uns, dass wir mit unserer

Aktion Kinder unterstützen können,“

bekräftigen alle Beteiligten.


Stadtmarketing

„Sauberhafte Schulwege“ in Bruchköbel

Bruchköbeler Schülerinnen und Schüler

der Brückenschule und der Heinrich

Böll Schule halfen am 2. Juli 2013 am

hessenweiten Aktionstag „Sauberhafter

Schulweg“ mit, ihre Stadt von achtlos weggeworfenem

Müll zu befreien.

Mit großem Engagement waren die Schülerinnen

und Schüler der Klassenlehrerinnen

Jessica Chiapperini der Brückenschule sowie

der Lehrerinnen Petra Ouadi, Fabienne

Fussenegger und Fatma Ben Ahmed-Kraut

der Heinrich-Böll-Schule über einen Vormittag

für die Sauberkeit auf dem Areal rund um

ihre Schulen und Schulwege aktiv. Dabei wurde

viel Dreck gefunden und aufgesammelt –

nicht nur Verpackungsmaterial, Zigarettenkippen

oder Plastiktüten, sondern auch einen

alten Feuerlöscher entfernten die Kinder.

Erschöpft, aber auch mit ihrer Leistung zufrieden,

zogen die fleißigen Schülerinnen und

Schüler das Resümee: „Das Wegwerfen von

Dingen auf die Straße oder in die Natur ist

Mist. Das Aufräumen ist mühsam und die

Abfälle sind für Tiere und Umwelt schädlich.“

Die Kinder wollen zukünftig auch ihre Eltern

und Freunde auf diese Nachlässigkeiten aufmerksam

machen, denn gerade die

vermeintlich kleinen Zigarettenstummel- und

Kaugummiabfälle machten einen Großteil

der gesammelten Müllfunde aus.

Bürgermeister Günter Maibach lobte den

Einsatz der Kinder und hofft, dass durch solche

Aktionen alle Mitbürgerinnen und Mitbürger

sensibler und weitsichtiger mit der

Thematik Müllentsorgung umgehen.

Rund 25.000 Schulkinder aus über 290

Schulen waren bei dieser ehrenamtlichen Abfallsammelaktion

vom Hessischen Ministerium

für Umwelt, Energie, Landwirtschaft

und Verbraucherschutz, die bereits zum zwölften

Mal stattfand, dabei.

Schüler der Brückenschule reinigten für die Aktion

„Sauberhafte Schulwege“ fleißig die Wege

zu ihrer Schule.

Große Unterstützung beim „Sauberhaften Kindertag“

Auch bei der hessenweiten Aktion

„Sauberhafter Kindertag“ wurde

am 11. September 2013 in Bruchköbel

„Klar Schiff“ gemacht. Bereits zum dritten

Mal nahmen die Kindertagesstätten

Krebsbachstrolche und Sonnenwiese an

der Inititative des Ministeriums für Umwelt,

Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

teil.

Diesmal halfen die jüngsten Bürger der

Stadt beim Säubern der Straßen: Zwei

Erzieherinnen mit acht begeisterten Krebsbachstrolchen

im Alter von 4-5 Jahren und

vierzehn Kinder der Kindertagesstätte Sonnenwiese

mit ihren Erziehern.

Der REWE-Markt am Rathaus unterstützte

die gemeinnützige Aktion auch in diesem

Jahr als Sponsor. Dort trafen sich die Kinder

mit ihren vollen Müllsäcken und überwachten

das städtische Bauhoffahrzeug bei der ord-

10


Stadtmarketing

nungsgemäßen Entsorgung. Der

Marktleiter Roland Schäfer und

sein Team belohnten

danach den Einsatz der kleinen

Umweltschützer mit einem Snack

zur Stärkung und einer Überraschungstüte

für den Heimweg.

„Diese löbliche Aktion hilft mit,

schon in sehr jungen Jahren auf

den sorgsamen Umgang mit Müll

zu achten“ dankte Bürgermeister

Günter Maibach den engagierten

Kindern vor Ort. Auch wenn es in

Bruchköbel so viele fleißige Helfer

gibt, hofft der Rathauschef auf

die Einsicht aller Bürgerinnen und

Bürger, zukünftig achtsamer und

rücksichtsvoller zu sein.

Bürgermeister Günter Maibach ließ es sich nicht nehmen, den jungen

Umweltschützern zu danken.

Weihnachtsfiguren von Seniorenwerkstatt restauriert

Jedes Jahr steht auf dem Bruchköbeler

Weihnachtsmarkt eine Krippe mit überlebensgroßen

Figuren. Damit die Heilige

Familie auch in diesem Jahr in gewohnter

Weise bewundert werden kann, hat das

Stadtmarketing die Seniorenwerkstatt e. V.

mit der Restaurierung der Figuren beauftragt

und bedankt sich für deren hervorragende

Arbeit.

Die Senioren-Werkstatt

Bruchköbel wurde

1998 mit dem Ziel

der Senioren-Förderung

gegründet. Der

eingetragene Verein

setzt sich aus einem

Kreis von Senioren

zusammen, die ihre

im Lauf eines Berufslebens

gewonnenen

handwerklichen Erfahrungen

und

Kenntnisse nun weiter

einsetzen. Sie haben

viel Spaß an der

Mitglieder der Seniorenwerkstatt inmitten der fertiggestellten

Heiligen Familie. Wolfgang Nadolny (Vorsitzender

der Seniorenwerkstatt), Eberhard Klauschke,

Rudolf Töpfl, Claus Flachs (v.l.n.r.)

Verwirklichung von Werkstücken und Modellen

oder auch an Reparaturarbeiten.

„Die Seniorenwerkstatt übernimmt gegen

einen geringen Unkostenbeitrag viele Auftragsarbeiten

für die Stadt“, freut sich Bürgermeister

Günter Maibach über das ehrenamtliche

Engagement. „Gerade im Bereich

der Kindertagesstätten hat die Seniorenwerkstatt

immer wieder wertvolle Dienste

geleistet und mit dem

Erstellen und Reparieren

von Spielgeräten

vielen Kindern

eine Freude gemacht.“

Die Bruchköbeler

Senioren-Werkstatt ist

in der Hauptstraße 61

ansässig und hat

Montag und Mittwoch

jeweils von 14-17 Uhr

geöffnet. In dieser

Zeit ist die Werkstatt

auch telefonisch unter

06181-9067072 zu erreichen.

11


Stadtmarketing

Ehrung der Servicewochenbetriebe

Am 5. September 2013 ehrte Bürgermeister

Günter Maibach im Rathaus

mit einer kleinen Feierstunde die teilnehmenden

Betriebe der diesjährigen Kundenaktion

„Servicewochen in Bruchköbel“.

Bereits zum siebten Mal warben im Mai Einzelhändler

vor Ort zwei Wochen mit attraktiven

und außergewöhnlichen Angeboten und

Vergünstigungen für sich.

Durch Auswertung der dabei zahlreich ausgefüllten

Kundenbewertungsbogen erhielten

die Geschäfte ein wertvolles Feedback

ihrer Kunden.

„Deren Meinungen sind eine wichtige Bewertungsgrundlage

der eigenen Angebote

und helfen uns, noch besser auf die Kundenwünsche

einzugehen“, so Anke Müssig

vom Restaurant essBAR. „Die positive Resonanz

unserer Kunden motiviert uns jedes

Jahr aufs Neue“, bekräftigte auch Volker Meyer

von Augenoptik OPTIMUM den Nutzen

der Servicewochen.

„Das positive Feedback für unseren Handel

ist einmal im Jahr wie ein warmer Regen.

Allerdings wünschen sich viele der teilnehmenden

Betriebe mittlerweile von ihren Kunden

an den Servicewochen noch mehr

Anregungen für eventuelle Verbesserungen“,

so Andrea Weber. Hieran will man für 2014 arbeiten.

Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr

43 Betriebe bei den Servicewochen. Die

durchweg positiven Bewertungen belegen,

dass individueller Service und besonderes

Engagement von den Kunden honoriert werden.

„Hier werde ich mit meinem Namen angesprochen

– hier kennt man mich“ oder

„Hier werden meine individuellen Wünsche

erfüllt“ sind nur zwei Beispiele für die begeisterte

Resonanz der Kunden.

„Auch ein kleiner Standort wie Bruchköbel

kann nachhaltig durch Qualität punkten“, lobte

Bürgermeister Günter Maibach die Aktion

und zeichnete die erfolgreichen Betriebe mit

einer Urkunde und einem Blumengruß aus.

In seiner Dankesrede lobte er die hervorragende

Aktion, die sowohl den Qualitätsstandort

Bruchköbel sowie die Kundenbindung

am Ort fördert.

„Dank Ihres Einsatzes kommen Kunden immer

wieder gerne nach Bruchköbel – Qualität

und Service sind das Aushängeschild unserer

Stadt“, freute sich Günter Maibach mit

Blick auf die anwesenden Geschäftsleute.

Bürgermeister Günter Maibach mit den geehrten Bruchköbelern Geschäftsleuten.

12


Stadtmarketing

Dr. Gunther Quidde, Hauptgeschäftsführer

der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, beurteilte

die Serviceangebote äußerst positiv

und vergab unter den teilnehmenden Betrieben

einen Preis für die kreativste Servicewochenidee.

Ein ADAC-Fahrertraining in Gründau erhielt

Dieter Bielesch von „Bielesch Textilreinigung“

für die Serviceidee, die gereinigte Ware ab einem

Auftragswert von 50 Euro direkt nach

Hause zum Kunden zu liefern. „Diese Serviceidee

ist im Zeitalter des demografischen

Wandels zukunftsweisend“, erläuterte Dr.

Quidde die Entscheidung der Jury.

Dietmar Hußing, dem Ersten Vorsitzenden

des Stadtmarketingvereins, kam die Aufgabe

zu, drei Kundenkarten aus den Bewertungen

zu ziehen. Die Gewinner aus Bruchköbel,

Frankfurt und Hammersbach bekommen am

Mais- und Kürbisfest zwischen 17 und 18 Uhr

auf der Bühne des Freien Platzes für ihre Kundentreue

einen Blumenstrauß überreicht.

Dr. Gunther Quidde gratuliert Dieter Bielesch

von „Bielesch Textilreinigung“ zum Sonderpreis

für die kreativste Serviceidee.

Die Pianisten Irina Bykova und Sergej Korolev

am Flügel.

Der Abend wurde virtuos von den in Bruchköbel

lebenden Pianisten Irina Bykova und

Sergej Korolev am Flügel begleitet. Im Anschluss

dachten sich die Geschäftsleute bei

einem Glas Wein sicherlich schon so manche

kreative Serviceidee für die nächsten

Servicewochen aus.

Bürgermeister Günter Maibach mit Dr. Gunther Quidde,

Hauptgeschäftsführer

der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern.

13


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

Mit drei Baugebieten am Start -

Neubürger sind willkommen (Fortsetzung von Seite 1)

Interview mit Bürgermeister

Günter Maibach

Bruchköbel hat jede Menge für seine

Be wohner zu bieten. Wie wirkt sich diese

Infrastruktur auf die Einwoh nerzahl

aus?

Günter Maibach: Durch den konsequenten

Ausbau der Kindertagesstätten mit ausreichenden

U3-Plätzen, einem hervorragenden

Angebot an Kindergarten- und Hortplätzen

und einem aktiven Jugendzentrum erfüllen

wir klar die Betreuungs-Anforderungen, die

junge Familien heutzutage an ihren Wohnort

stellen. Straßenbaumaßnahmen wie die beiden

Kreisel am Viadukt und die Sanierung

der Hauptstraße haben den Verkehrsfluss

deutlich verbessert. Der modernisierte Bahnhof

wird im kommenden Jahr mit einem

Park- und Ride-Gelände und der ausgebauten

Straßenführung der Höhenstraße hinzukommen.

Wir haben in Bruchköbel mit seinen

Stadteilen zurzeit rund 21 000 Einwohner

und die Prognosen sagen, dass die Einwohner

zahl steigen wird.

Es kann also jeder in Bruchköbel wohnen,

der das möchte?

Günter Maibach: Es gab Engpässe bei Wohnungen.

Momentan sind viele Wohnungen

vermietet. Für Bauherren individueller Häuser

bieten wir in den neuen Baugebieten eine

gute Auswahl an städtischen Grundstücken.

Für Mehrfamilienhäuser, altersgerechtes

Wohnen und Mehrgenerationengebäude

werden in Kürze entsprechende Flächen angeboten.

In Bruchköbel ist jeder willkommen

– ob junge Familie oder die sogenannten

‚Silver Ager’.

Wo befinden sich die neuen Baugebiete

und was sollen sie kosten?

Günter Maibach: Wir haben unsere Angebote

direkt am Bedarf der Bauinteressenten

ausgerichtet.

Am Hasenpfad in

Niederissigheim stehen

elf neu erschlossene

Baugrundstücke

für 300 Euro/qm²

zum Verkauf. Die innenstadtnahen

Bindwiesen

mit 2,5 Hektar

Fläche werden gerade

entwickelt. Am

Peller II und III entstehen

auf rund 8 Hektar

Boden hochwertige

Grundstücke in östlicher

Ortsrandlage. So

haben wir für jeden

Bauinteressenten das

richtige Grundstück .

Baugebiet „Am Hasenpfad“ in Niederissigheim. Ab 2014 kann auf elf Baugrundstücken

individuell und bis zu zwei Geschossen gebaut werden. Der Quadratmeter kostet entlang

der Issigheimer Straße, incl. Erschließungskosten, 300 Euro.

14


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

Trotz aktiver Bautätigkeit gibt es auch

einige Projekte, die momentan in der

Schwebe sind. Beispielsweise sei hier die

Innenstadt genannt. Wie wird es damit

weitergehen?

Günter Maibach: Nachdem wir die Ergebnisse

der Bürgerbefragung ausgewertet haben,

laufen zur Zeit intensive Gespräche über

die Parteigrenzen hinweg. Gemeinsames Ziel

ist es, Bruchköbels Innenstadt aufzuwerten

und für Geschäftsleute und für Ärzte attraktiv

zu halten.

Baugebiet „Bindwiesen“ mit 2,5 Hektar Fläche in zentraler

Lage zur Innenstadt Bruchköbels.

Gibt es auch für Gewerbetreibende in

Bruchköbel Möglichkeiten zu bauen?

Günter Maibach: Selbstverständlich halten

wir auch verkehrsgünstige Flächen für Geschäftsleute

vor. Neben dem Fliegerhorst

Langendiebach, der Bruchköbel anteilig gehört,

gibt es stadtnah noch ausreichend Baugrundstücke

im Gewerbegebiet „Im Lohfeld“.

Diese verkehrstechnisch gut erschlossene

Gewerbefläche veräußern wir zu attraktiven

Konditionen und einem vorteilhaften Gewerbesteuerhebesatz.

Interessenten können

die Mitarbeiterinnen des Stadtmarketing/

Wirtschaftsförderung jederzeit gerne darauf

ansprechen. Selbstverständlich stehe ich selbst

auch gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

Baugebiet „Peller II und Peller III“ mit 8,4 Hektar Baugrund

in östlicher Stadtrandlage.

Gewerbegebiet „Im Lohfeld“ ist das jüngste Entwicklungsgebiet

im westlichen Teil der Stadt. Eine optimale

Verkehrsanbindung an die B 45, und damit an die A 66

und A 45, ist durch die neuen Turbokreisel gegeben.

15


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

Fliegerhorst Langendiebach auf der Expo Real

Das „Jahrhundertprojekt“

der Städte Erlensee

und Bruchköbel,

der Fliegerhorst in

Langendiebach, wird durch

den Zweckverband Fliegerhorst

Langendiebach vom 7.

bis 9. Oktober 2013 erstmals seit dem Erwerb

durch die beiden Kommunen auf der

Internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien

und Investitionen, kurz, Expo Real,

in München präsentiert.

Das interkommunale Vermarktungsteam

des Zweckverbands, dort vertreten durch

Bürgermeister Günter Maibach sowie Mitarbeiter

beider Kommunen, wird die 100 Hektar

Fläche für unterschiedlichste Nutzungen

am Stand der Metropolregion Frankfurt

Rhein-Main präsentieren.

Die über Jahrzehnte gewachsene

militärische Liegenschaft mit

ihren Freiflächen, Hangars, sanierten

Kasernen und Gebäuden

aus unterschiedlichsten Epochen

des 20. Jahrhunderts inmitten

schöner Natur, ist herausragend

in der Region Frankfurt Rhein-

Main. Die Größe und die Alleinlage

der Liegenschaft sowie der

Charme der historischen Gebäude

erinnert nicht an einen herkömmlichen

Gewerbepark und

zieht daher auch viele Nachfra-

gen für die Nachnutzungen der historischen

Gebäude und Anlagen nach sich.

Neben der Entwicklung als Logistik-, Dienstleistungs-

und Gewerbestandort ist dort die

Nachfrage auch für Sport- und Freizeitnutzungen

sowie die Ansiedelung von Kreativwirtschaft

und Bildungszentren möglich. In

alle diese Richtungen will das Vermarktungsteam

nun weiter arbeiten.

Auf der Messe werden hierzu weitere wertvolle

Kontakte und Gespräche mit potentiellen

Investoren und Fachexperten geführt. Zudem

erhofft sich das Team wichtige Impulse

für die Gebietsentwicklung. Ausführlichere

Informationen zu Kerndaten, Standortentwicklung,

Startinvestitionen, Vermarktung

und der Historie der Liegenschaft bietet die

Internetseite www.fliegerhorst-langendiebach.info.

Der Bebauungsplan des Fliegerhorstes Langendiebach.

Rathaus-Buchhandlung unter neuer Leitung

Frau Dittmar, diesen Herbst haben sie

die Rathaus-Buchhandlung in Bruchköbel

übernommen. Was hat sie dazu bewogen?

Als leidenschaftliche Leserin habe ich schon

seit der Jugend immer wieder darüber nachgedacht,

eines Tages eine Buchhandlung zu

eröffnen. Die Kinder werden größer, brauchen

weniger Zeit. So wurden Ressourcen

frei, die ich nun gern in diesen „Traum“

setze.

Mir kam entgegen, dass Frau Schwarze

nach über 30 Jahren eine Nachfolgerin für ihr

Geschäft suchte. Die Räumlichkeiten sind vorhanden,

die Kunden kennen das Geschäft

und ich bin bestrebt, die Rathaus-Buchhandlung

auch in ihrem Sinne weiterzuführen.

16


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

Ich wuchs in Bruchköbel auf, war einige

Jahe weg und bin erst seit vier Jahren wieder

vor Ort. Ich stelle immer mehr fest, wie

gern ich in meiner Heimatstadt lebe. Nun

auch hier meinen Arbeitsplatz selbst gestalten

zu dürfen – ich sehe das als absoluten

Glücksfall an.

Wird es Veränderungen geben?

Das Team an sich bleibt bestehen. Ich freue

mich, mit Frau van Elten eine Buchhändlerin

an der Seite zu haben, die den Kunden bekannt

und vertraut ist. Des Weiteren wird

auch Christine Corell stundenweise weiter

für die Kunden vor Ort sein. So stehen zunächst

keine großen Veränderungen an.

Die Grundausstattung des Geschäftes bleibt

erhalten. Langfristig habe ich vor, ein wenig

umzugestalten und zu renovieren. Dafür

muss ich jedoch zunächst einmal im Geschäft

„ankommen“. Erkennen, in welchen Bereichen

die Hauptbedarfe der Bruchköbeler

Kundschaft liegen, wo die Schwerpunkte des

Interesses sind, etc. – dies ist zunächst die

Hauptaufgabe, die es zu erfüllen gilt.

Dazu wird in Kürze die Homepage meiner

Buchhandlung online gehen. Hier gibt es die

Möglichkeit, über Neuerscheinungen in der

Bücherwelt informiert zu werden. Zusätzlich

verfügt die Rathaus-Buchhandlung dann

auch über einen Online-Shop: Es können Bücher

bestellt werden, die der Kunde entweder

nach Hause geschickt bekommt oder aber im

Geschäft (in der Regel am nächsten Tag) abholen

kann.

v.l.n.r.: Ricarda van Ellen, Mitarbeiterin, Sandra Dittmar,

neue Inhaberin der Rathaus-Buchhandlung, Christine

Corell, Mitarbeiterin, Brigitte Schwarze, ehemalige

Besitzerin der Rathaus-Buchhandlung.

Welches Sortiment bieten sie in der Rathaus-Buchhandlung

an?

Die Bandbreite erstreckt sich wie bisher

vom Kinder- und Jugendbuch über die Belletristik

bis hin zur klassischen Literatur. Zusätzlich

habe ich vor, das Non-Book-

Sortiment ein wenig zu erweitern und eine

kleine Auswahl von Spielen, etc. anzubieten.

Wie bisher kann jedes Buch auch direkt bei

uns bestellt und am nächsten Tag abgeholt

werden. Es wird nichts wegfallen, was bisher

möglich war und ich arbeite daran, den Service

zu erweitern. Wer mag, bekommt bestellte

Ware auch gern nach Hause gebracht,

was sicher den älteren Bürgern Bruchköbels

entgegen kommen wird.

Welche Hauptaufgabe sehen sie für

eine Buchhandlung in einer Stadt wie

Bruchköbel?

Zu Zeiten des boomenden Internet-Handels

eine schwierige Aufgabe, der ich mich da

stelle. Es gibt viele Ideen, wie man hier und

da kooperativ mit verschiedensten Stellen

zusammenarbeiten könnte. Da kommt mir

entgegen, hier in Bruchköbel aufgewachsen

zu sein, viele Menschen zu kennen und gegeben

falls ein wenig einfacher ins Gespräch

zu kommen, um gemeinsam etwas zu bewegen.

Verschiedene Kontakte zu Autoren sind aufgebaut

und ich freue mich auf Veranstaltungen

wie Lesungen, Schreib-Wettbewerbe,

etc.

Viele dieser Ideen sind jedoch nur in Zusammenarbeit

mit anderen Stellen möglich,

umso begrüßenswerter, dass die Bereitschaft,

Vielseitigkeit und Offenheit in Bruchköbel

gegeben sind.

Wie sind ihre Öffnungszeiten?

Unser Geschäft ist montags bis freitags von

9 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18 Uhr geöffnet.

Samstags sind wir von 9 - 13 Uhr für unsere

Kunden da.

Sobald der Online-Shop fertig ist, sind wir

dort rund um die Uhr für unsere Kunden

erreichbar.

Vielen Dank für das interessante Interview.

Wir wünschen ihnen für ihren Neustart viel

Erfolg!

17


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

10 Jahre Arbeitsgemeinschaft Stadtmarketing

Die Arbeitsgemeinschaft Stadtmarketing

ist ein ehrenamtlich arbeitendes

Ideen-, Konzeptions- und Beraterteam

für die Stadt Bruchköbel. Ihre parteiunabhängigen

Mitglieder kommen aus unterschiedlichsten

Berufen und zeichnen sich

durch große Erfahrungen in vielerlei Bereichen

aus. Im Jahr 2003 wurde die Arbeitsgemeinschaft

ins Leben gerufen, sie hat seitdem

über 200 Arbeitssitzungen von 2-3

Stunden Dauer absolviert. Die Fluktuation ist

von Anbeginn an gering, das selbst gesteckte

Arbeitspensum hoch - man trifft sich jeden

Monat und zukünftig sogar alle 14 Tage. Dieses

nachhaltige Engagement sucht seinesgleichen

in anderen Kommunen vergeblich.

Die Arbeitstreffen werden von der im gleichen

Jahr der Gründung eingestellten Stadtmarketingmitarbeiterin

Andrea Weber organisiert.

Die Arbeitsgemeinschaft bezeichnet

sich selbst als „Denkerdach“. Damit positioniert

sie sich neben der seit 2010 aktiven

Stadtmarketing Bruchköbel GmbH und dem

2009 gegründeten Stadtmarketingverein e.V.

vor allem als strategisch arbeitendes Team.

STADTMARKETING

BRUCHKÖBEL GMBH

100%ige Tochter der Stadt

zur Vermarktung der Stadt

und deren Gewerbegebiete

- hauptamtlich

ARBEITSGEMEINSCHAFT

STADTMARKETING

Beratungs- und Strategieteam

zur Stadtentwicklung

- ehrenamtlich

STADTMARKETINGVEREIN

BRUCHKÖBEL e.V.

Privatpersonen, Unternehmen

und Vereine für eine

lebendige Stadt -

ehrenamtlich

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft

werden durch den Bürgermeister berufen.

Die Arbeitsgemeinschaft Stadtmarketing

prüft Ideen und Konzepte auf ihre Richtigkeit

sowie Effizienz im Sinne der Erfüllung der

Marketingstrategie und des Leitbilds, stellt

sie in Frage und verbessert sie gegebenenfalls.

Ihr Ziel ist es, die Marke „Stadt Bruchköbel

zu profilieren und langfristig zu etablieren.

Mehr Informationen zu der Arbeit

der Gruppe, die auch das neue Leitbild der

Stadt Bruchköbel erarbeitet hat, sind auf der

Homepage www.stadtmarketing-bruchkoebel.de

unter „Organisationen und Ziele“ zu

finden.

Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Stadtmarketing: v.l.n.r. Petra Baumann-Rada, Susanne Buick, Volker Meyer,

Anneliese Müller, Bürgermeister Günter Maibach, Gunter Hartung, Silke Zielke, Dieter M. Kampe,

Werner Zimmermann, Lutz Müller, es fehlen: Axel Gusenda und Armin Hechler

18


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

Die Personen hinter der Gruppe werden

hier kurz vorgestellt und stehen für alle Bürgerinnen

und Bürger gerne für einen Dialog

zur Verfügung. Zum 10. Jubiläum wünscht

sich die Arbeitsgruppe die möglichst rasche

Umsetzung vieler ihrer Ideen für die positive

Entwicklung der Stadt.

Günter Maibach, in

Bruchköbel geboren,

verheiratet, selbstständiger

Elektromeister

in Bruchköbel bis

2006. Seit 2008 ist er

Bürgermeister der

Stadt Bruchköbel. Neben

zahlreichen politischen

Mandaten ist

Günter Maibach zudem Mitglied beim HGV,

der Bürgerhilfe, der Freiwilligen Feuerwehren

Bruchköbel und Roßdorf, der Kapelle der Freiwilligen

Feuerwehr, der Sportvereinigung

Roßdorf, der SG Bruchköbel und dem Lions-

Club. Günter Maibach ist Gründungsmitglied

der Arbeitsgemeinschaft und seitdem ständiges

Mitglied der Gruppe.

Gemeinsam mit unabhängigen und sachkundigen

Bürgerinnen und Bürgern der Stadt

themenübergreifend für das Gemeinwohl zu

arbeiten sieht er als einen wesentlichen

Aspekt für die Arbeit des „Denkerdachs“.

Das neue Leitbild ist für ihn Verpflichtung

und Ansporn zugleich, denn es umfasst eine

ganzheitliche Zukunftsvision, die Bruchköbel

voranbringt. Er ist stolz auf die kontinuierliche

und konstruktive Leistung der Gruppe,

die mit dem Leitbild etwas Einmaliges erarbeitet

hat. Sein Ziel ist es, diese großartigen

Ideen umzusetzen und damit Bruchköbel zur

Nummer 1 in der Region zu machen.

Werner Zimmermann,

76 Jahre,

wohnt seit 1946 in

Bruchköbel und ist

seit der Gründung

Mitglied der Arbeitsgemeinschaft

Stadtmarketing.

Sein beruflicher

Werdegang:

Studium Kommunikationsdesign

Artdirektor, Kreativdirektor in der

international tätigen Kommunikationsagentur

„FCB International“. 1980-2000 Geschäftsführender

Kreativdirektor und Mitinhaber

der Frankfurter Kommunikationsagentur

B,S u. P.. 2000-2007 Dozent an der

Frankfurter Akademie FAKD, Fächer: Corporate

Design u. Markengestaltung.

Sein Interessenschwerpunkt liegt darin,

Bruchköbel nach den Prinzipien der Marketingführung

zum Erfolg zu führen. Das heißt

nach der Erarbeitung einer Marketingpositionierung,

nach der Schaffung von Logo,

Slogan und Corporate Design und der Erstellung

eines schlüssigen Leitbilds, die „Marke

Bruchköbel“ mit allen notwendigen und

Erfolg versprechenden Attributen auszustatten.

Er möchte intelligente Umsetzungen der

Leitbildüberlegung erarbeiten, um die „Marke

Bruchköbel“ differenzierend, alleine stellend,

nachhaltig und zukunftsorientiert erfolgreich

zu machen.

Die Gruppe „Arbeitsgemeinschaft Stadtmarketing“

zeichnet sich seiner Ansicht nach

dadurch aus: „Eine Gruppe verschiedener

kluger, fähiger Köpfe mit ganz unterschiedlichem,

beruflichen Hintergrund und viel Erfahrung,

die ihr Know-how gerne, ehrenamtlich

und freiwillig einbringen.“

Werner Zimmermann erwartet von der Arbeit

im „Denkerdach“ eine Kontinuität in der

Führung der „Marke Bruchköbel“, ungeachtet

unterschiedlicher politischer Verhältnisse in

der Führung der Stadt. Sein Ziel ist die intelligente

Umsetzung des Leitbilds und das

ständige Aufspüren von gesellschaftlichen

und technischen Entwicklungstendenzen sowie

die Erfolg versprechenden Schlussfolgerungen

für unsere Stadt.

19


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

Volker Meyer, Augenoptikermeister,

seit 1995 selbständig

in Bruchköbel mit der

Firma OPTIMUM,

stellv. Vorsitzender

H G V- B r u ch k ö b e l ,

stellv. Vorstand Stadtm

a r k e t i n g v e r e i n

Bruchköbel. Volker

Meyer ist von Anfang an Mitglied der Gruppe.

Sein besonderes Interesse gilt der vielfältigen

und hochwertigen Einzelhandelsstruktur

in Bruchköbel. Aber auch ein breites

Angebot an Ärzten und Gesundheitsvorsorge-Einrichtungen

und eine vielseitige Gastronomie

erachtet er für Bruchköbel als sehr

wichtig. Als selbständiger und freier Händler

vor Ort sieht er seine unternehmerische Auf-

gabe auch darin, sich für seine Stadt zu engagieren.

Volker Meyer hofft, in den nächsten

Jahren viele für die Zukunft von Bruchköbel

notwendige Maßnahmen umsetzen zu

können. Auf die Frage, was seiner Meinung

nach die Gruppe besonders kennzeichnet,

antwortete Meyer: „Die uneingeschränkt

sachliche und zielorientiert Arbeit, bei der

auch gerne über visionäre Zukunftsmodelle

diskutiert wird, motiviert mich immer wieder,

trotz meines knappen Zeitbudgets in der

Gruppe mitzuarbeiten. Ganz großartig finde

ich den Gedankenaustausch in der Gruppe.

Ich kenne keine Arbeitsgruppe in der so viel

geballte Lebens- und Berufserfahrung sowie

höchste fachliche Kompetenz zusammentreffen.“

Sein Ziel: Bruchköbel als bevorzugten

Lebensmittelpunkt zu stärken und in die

Zukunft zu führen.

Axel Gusenda ist 62

Jahre alt, Bankkaufmann,

verheiratet,

drei Töchter und zwei

Enkelinnen, alle

wohnhaft in Bruchköbel.

Er arbeitet seit

2005 oder 2006 in der

Arbeitsgemeinschaft

mit. Axel Gusenda ist

vielfältig mit den Gewerben sowie Vereinen

Bruchköbels vernetzt und hat sein Ohr stets

an den Belangen der Selbständigen und ehrenamtlich

Tätigen.

Die Gruppe beschreibt Axel Gusenda wie

folgt: „Politisch unabhängig, sachlich, zielorientiert,

nach kontroversen Diskussionen

immer ein gemeinsames Ergebnis, immer

das Ziel „Bruchköbel besser werden zu lassen“

im Auge, großes Wissen aller Mitglieder

aus den verschiedensten Bereichen.“ Seine

Ziele sind: „Bruchköbel, da will ich leben“

soll keine leere Hülle bleiben, das Leitbild

soll konsequent umgesetzt werden. Die Politik

soll mit Sachargumenten gezwungen werden,

die richtigen Entscheidungen zum Wohle

der Bürgerinnen und Bürger Bruchköbels

zu treffen.

Gunter Hartung,

Ausbildung zum

Kürschnermeister und

Kaufmann im Pelz-

Einzel- und im Großhandel

der Rauchwarenbranche.

Von 1964-

1972 in leitenden Positionen

in der Produktion,

der Logistik

und im Einkauf namhafter großer Handelsunternehmen.

Von 1972-2003 Unternehmer

und Inhaber eines Fachgeschäftes für Bekleidung

und Mode in Bruchköbel. Langjährige

ehrenamtliche Tätigkeiten in Vorständen,

berufsständischen Organisationen und in Vereinen.

27 Jahre Mitglied im Aufsichtsrat der

Raiffeisenbank Bruchköbel, 23 Jahre aktives

Mitglied im Vorstand des HGV Bruchköbel,

hier besonders engagiert in Organisation,

PR- und Öffentlichkeitsarbeit. Von 2006 bis

2011 als Stadtverordneter für die FDP in der

Stadtverordnetenversammlung in Bruchköbel.

Mitglied in der sehr aktiven und konstruktiv

arbeitenden Arbeitsgemeinschaft seit

2008/2009. Interessenschwerpunkte gelten

dem Stadtmarketing, dem Einzelhandel, Gewerbe-

und Dienstleistungsunternehmen sowie

der Stadtentwicklung.

20


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

Anneliese Müller ist

1944 in Burgjoß bei

Bad Orb geboren und

lebt seit 1978 in Bruchköbel.

Für die Kauffrau

war von Anfang

klar in der Gruppe

mitzuarbeiten, da ihr

die Stadt sehr am Her-

zen liegt. Für die Arbeitsgemeinschaft, bei

der sie von Anfang an Mitglied ist, schafft

sie Kontakte mit Bürgern, die ihr durch ihre

15-jährige Selbstständigkeit bekannt sind.

Positiv findet sie, dass die Gruppe im Voraus

für die Belange und das Vorankommen unserer

Stadt denkt. Ihr persönliches Ziel ist

es, vieles zueinander zu führen um hier glücklich

und zufrieden zu leben.

Dieter M. Kampe

lebt seit 1964 in Bruchköbel,

dort war er

mehrere Jahre (1966

bis 1973) politisch tätig;

seit 1966 gehört er

dem Aufsichtsrat der

Raiffeisenbank Bruchköbel

an und war von

1976 bis 2005 deren

Vorsitzender. Dieter M. Kampe hat an der TH

Karlsruhe Volkswirtschaft und Maschinenbau

studiert und mehrere Jahre in der Industrie

gearbeitet. Er beschäftigte sich mit dem Aufund

Ausbau der elektronischen Datenverarbeitung

für beide deutsche Kirchen EKD und

VDD und deren Sozialwerke (Diakonie und

Caritas). Seit 1990 war er selbständiger Berater

im deutschen Gesundheitswesen. Seine

Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft der

Marketinggruppe ist durch das Anliegen geprägt,

mitzuwirken, dass Bruchköbel auch in

Zukunft ein Wohnort im Rhein-Main- Gebiet

ist und bleibt, der die Belange zukünftigen Lebens

möglichst umfassend erfüllt und weiterhin

bietet.

Armin Hechler, seit

40 Jahren wohnhaft in

Bruchköbel war Schulleiter

in Hanau. Er arbeitet

seit 2005 in der

Arbeitsgemeinschaft

mit. Sein Interesse ist

die Weiterentwicklung

unserer Stadt als lebenswerter

und zukunftsfähiger

Wohnund

Arbeitsort. Armin

Hechler hat Erfahrung mit Gestaltungsprojekten,

die auf Zukunftsfähigkeit und Qualitätserbringung

zielen. Er möchte mithelfen,

das Stadtmarketing als Instrument der Stadtentwicklung

zu verstehen und dessen Besonderheit,

die Bildung einer öffentlich-privaten

Partnerschaft deutlich zu machen. Sein

Ziel ist es in der Meinungsfindung ziel- und

konsensorientiert vorzugehen und an der Lösung

vieler Problemstellungen heutiger

Stadtentwicklung bei veränderten Rahmenbedingungen

mitarbeiten zu können.

Lutz Müller wurde

1944 geboren, ist verheiratet

und hat zwei

Kinder. Er ist staatlich

geprüfter Betriebswirt

für das Hotel- und

Gaststättengewerbe.

Von 1977 bis 2008 war

er im Lufthansa Konzern

bei der LSG Skychefs

Deutschland

21

GmbH tätig. Die letzten Jahre war er für gastronomische

Projekte an mehreren Deutschen

Flughäfen für die LSG Airport Gastronomie

verantwortlich und hat für gastronomische

Projekte im In- und Ausland Beratungen

durchgeführt. Seit 2008 ist Lutz Müller

Rentner und seit Anfang 2013 Mitglied

des Arbeitskreises Stadtmarketing. Er hofft,

dass er mit seiner langjährigen beruflichen

Erfahrung für eine positive Entwicklung der

Stadt Bruchköbel nützlich sein kann.


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

Petra Baumann-

Rada, ausgebildete

Rechtsanwaltsfachangstellte,

seit 1991

kaufmännische Leiterin

der Rada Werbedesign

GmbH und seit

2013 Citymanagerin,

zertifiziert von der IHK.

Sie wurde 2008 zur

Mitarbeit in die Arbeitsgemeinschaft eingeladen.

Petra Baumann-Rada stammt aus einer

Bruchköbeler Geschäftsfamilie und kennt

viele Einzelhändler wie auch Handwerker persönlich.

Durch ihre Tätigkeit in der eigenen Firma

ist sie stets über aktuelle Marketingstrategien

informiert. Außerdem ist ihre Tätigkeit

für das Stadtmarketing Bruchköbel von Vorteil,

über die hier erhaltenen Informationen

kann sie in beiden Arbeitsbereichen entsprechend

agieren.

Die Symbiose aus Erfahrungen von Geschäftsleuten

der unterschiedlichsten Bereiche

und Wissen machen ihrer Meinung nach

das Besondere der Arbeitsgruppe aus.

Zu ihren Zielen sagt Petra Baumann-Rada,

dass Bruchköbel seinen städtischen Charakter

behalten und nicht dem negativen Beispiel

vieler Kommunen folgen soll, in denen

es kein aktives Innenstadtleben mehr gibt.

Wichtig ist ihrer Ansicht nach, dass Angebote

für Jung und Alt geschaffen werden und

sich Bruchköbel für die Zukunft rüstet.

Silke Zielke hat nach

jahrelanger Tätigkeit

als Bankkauffrau nach

der Geburt ihrer ersten

Tochter ihren Beruf

aufgegeben und

sich mit den Jahren

mehr und mehr in ehrenamtlichen

Bereichen

engagiert. Als

Gründungsmitglied der Bürgerhilfe Bruchköbel

wurde sie 2003 vom damaligen Bürgermeister

um eine Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft

gebeten. Somit ist sie fast von

Anfang an Mitglied in der Gruppe. In den ersten

Jahren hat sie sich insbesondere um

soziale Themen, das Ehrenamt, den Bereich

Kinder und Familie gekümmert. Mittlerweile

versucht sie, im Bereich Wohnen Impulse zu

setzen und die Vielseitigkeit der Bruchköbeler

Geschäfte am Leben zu erhalten.

Sie wohnt seit 20 Jahren in Bruchköbel und

hat die Stadt von Anfang an ins Herz geschlossen,

vor allem auch wegen der Infrastruktur,

den schulischen Angeboten und der

schönen Altstadt. Dies dauerhaft zu erhalten

ist ihr Ziel, denn die Anforderungen an eine

„alternde Stadt“ bedeuten große Herausforderungen.

Gleichzeitig hat Silke Zielke immer

noch die Vision, in naher Zukunft innovative

Wohnmodelle z.B. aus Altbeständen

in Bruchköbel sichtbar zu machen und damit

Bruchköbel aus einer anderen Perspektive

für Außenstehende interessant zu machen.

Susanne Buick, arbeitet

als freie Journalistin

u.a. für die

STADTINFO Bruchköbel

und ist Mitglied im

erweiterten Vorstand

des Stadtmarketingvereins.

Sie lebt mit

ihrer Familie seit vier

Jahren in Bruchköbel und war davor in ihrer

Heimatstadt Zwingenberg 15 Jahre Stadtverordnete.

2012 wurde sie in die Arbeitsgemeinschaft

eingeladen und schätzt in der unabhängigen

Gemeinschaft die konstruktive

Zusammenarbeit ohne parteipolitisches Gezerre.

Susanne Buick ist das zügige Voranbringen

des ganzheitlichen Leitbildes und

die Attraktivität ihres neuen Lebensumfelds

ein besonderes Anliegen.

22


Stadtentwicklung & Wirtschaftsförderung

Konkrete Ziele für wichtige Leitbildbereiche

werden erarbeitet

Der Magistrat der Stadt Bruchköbel hat

beschlossen, eine „Lenkungsgruppe“

für die Erarbeitung eines

konkreten Umsetzungsplanes zum Leitbild

Bruchköbel 2025“ einzusetzen. Diese Lenkungsgruppe

wird am 16. Oktober ihre Arbeit

aufnehmen. Sie besteht aus dem Bürgermeister

als Vorsitzendem, zwei Mitgliedern

des Magistrates, je einem Vertreter der Fraktionen

der Stadtverordnetenversammlung

und fünf Vertretern der Arbeitsgemeinschaft

Stadtmarketing.

Es ist vorgesehen, dass die Lenkungsgruppe

14-tägig zusammen kommt und in sechs

Monaten einen Plan zur Umsetzung für vordringliche

Leitbildbereiche erarbeitet. Zur

Vorbereitung des ersten Treffens wird ermittelt,

welche drei Leitbildbereiche Priorität haben.

Sobald konkrete Ergebnisse vorliegen,

werden diese öffentlich vorgestellt. Über die

Arbeitsergebnisse wird zudem auf der Homepage

der Stadt berichtet.

Weiterhin großes Interesse

an Fliegerhorst-Informationsfahrten

Bei fünf Fliegerhorst-Informationsfahrten,

die die Stadt Bruchköbel seit September

letzten Jahres angeboten hat,

nahmen bisher fast 700 interessierte Bruchköbeler

Bürger und Bürgerinnen teil.

Am 24. August 2013 fand neben der regulären

Fahrt zusätzlich eine seniorengerechte

Fahrt statt. Anders als bei der langen Fahrt

besichtigen die 50 Teilnehmer bei dieser

kürzeren Tour die Gebäude nicht von innen,

da dies für viele Mitfahrer zu anstrengend

gewesen wäre.

Mit der seniorengerechten Fahrt wollten

wir auch unseren älteren, nicht mehr ganz

so mobilen Mitbürgerinnen und Mitbürgern

die Möglichkeit geben, den Fliegerhorst zu

besichtigen“, so Bürgermeister Günter Maibach.

„In zwei Stunden haben wir das Gelände

mit dem Bus erkundet, die Teilnehmer

freuten sich über viele interessante

Eindrücke.“

Bürgermeister Günter Maibach fährt als

Vorsitzender des Zweckverbands Fliegerhorst

Langendiebach bei jeder der vom Stadtmarketing

organisierten Fahrten persönlich mit

und führt die Teilnehmer fachkundig über das

Gelände. Allen Besuchern ist bewusst, dass

23

sich ihnen eine wertvolle Momentaufnahme

des Gebiets präsentiert, denn mit dem Kauf

der Konversionsfläche durch den Zweckverband

wurde im Mai der Startpunkt für Veränderungen

gesetzt. Schon bald werden erste

Investoren auf dem Gebiet tätig und der

Fliegerhorst wird sich damit stark verändern.

Alle, die sich für eine Teilnahme an der

nächsten Fahrt am 12.10.2013 interessieren,

können sich beim Stadtmarketing per Mail

unter info@stadtmarketing-bruchkoebel.de

oder telefonisch unter 06181-3646712

melden.

Viele Interessierte erkunden bei den Informationsfahrten

das ehemalige Militärgelände am Fliegerhorst

Langendiebach.


BRUCHK

DA WIL

LEBEN!

Bruchköbel baut

BRUCHKÖBEL BAUT

BRUCHKÖBEL BAUT

Bauarbeiten am Bahnhofsumfeld

und in der Höhenstraße

Die Bauarbeiten, die im Juni rund um

das Bahnhofsgelände begonnen

wurden, schreiten stetig voran.

Für die komplette Bauzeit bis zum Sommer

2014 ist die Höhenstraße zwischen der Geschwister-Scholl-Straße

und dem Kreisverkehr

der Bahnhofstraße für den Fahrzeugverkehr

gesperrt. Die Umleitungsstrecke ist

vor Ort ausgeschildert. Die Kolpingstraße

und der westliche Teil der Straße „Am Hang“

werden zu Sackgassen. Der Weg von und

zum Bahnhof und zum dazugehörigen Parkplatz

sind ausgeschildert.

Die Kanaltrasse sowie alle Versorgungsleitungen

der Wasserversorger wurden bereits

vom Kreisverkehr bis zur Friedrich-Ebert-

Straße und im Bereich der Höhenstraße bis

zur Einmündung Kolpingstraße verlegt.

Um den Höhenunterschied zwischen der

Höhenstraße und der Bahnhofstraße abzufangen,

werden sogenannte Gabionenwände

fertig gestellt. Gabionen sind Drahtkörbe, die

mit Steinen gefüllt sind und so die Funktion

einer Stützwand übernehmen. Es entsteht

so eine optisch ansprechende Natursteinoptik

aus Basaltgestein.

Die Arbeiten an der Stahlbetonstützwand

zwischen der neuen Höhenstraße und dem

P+R-Platz sind ebenfalls abgeschlossen. Diese

Arbeiten wurden von der Firma Kammerdiener

in der dafür geplanten Zeit und Kostenvolumen

vorbildlich durchgeführt. Nach

dem Fertigstellen der Stützwand ist der geneigte

Fahrverlauf der in zwei Richtungen

befahrbahren Höhenstraße gut erkennbar.

Das Ende der Stützwand stellt die neue Zufahrt

zum P+R-Platz dar.

Es finden immer wieder große Erdbewegungen

statt, dabei ist beabsichtigt, vorhandenes

Material wiederzuverwenden und

möglichst wenig abzufahren. Dadurch werden

zum einen Kosten gespart, zum anderen

nicht unnötig Deponieflächen verbraucht,

was dem Umweltschutz zugute kommt.

Aus Sicherheitsgründen mussten die großen

Erdhaufen, die bis zur Höhenstraße

Die Bauarbeiten vor dem Bahnhof.

Erdarbeiten vor der Bahnbrücke.

24


Bruchköbel baut

reichten, mit einem Bauzaun gesperrt werden.

Der Baufortschritt kann weiterhin von

abgesicherten Bereichen vor der Absperrung

beobachtet werden.

Bürgermeister Günter Maibach ist mit der

Entwicklung zufrieden und zuversichtlich,

dass die umfassenden Arbeiten am Bahnhof

fristgerecht bis zum kommenden Sommer

abgeschlossen werden. „Damit wird in

Bruchköbel ein weiteres großes Bauprojekt

erfolgreich umgesetzt“ , freut sich der Rathauschef.

Informationen über die Straßenführung

während der Bauphase werden kontinuierlich

auf der städtischen Homepage www.bruchkoebel-baut.de

aktualisiert.

Umwelt, Bau & Verkehr

Sanierung der Leimholzträger in der Dreispitzhalle

Ende des Jahres sollen die im Frühjahr

2013 ermittelten Schäden an den Leimholzträgern

der Dreispitzhalle wieder

instandgesetzt sein. Die dringende Sanierung

der Dachkonstruktion wurde bei einer

routinemäßigen Überprüfung festgestellt.

Nach der gutachterlichen Stellungnahme

durch einen Sachverständigen konnte die

umfassende Planung und Ausschreibung bei

entsprechend qualifizierten Fachfirmen vorangetrieben

werden.

„Die gesetzlich vorgeschriebenen Bewerbungsfristen

für die Ausschreibung müssen

wir einhalten. Trotz der veranschlagten Kosten

von rund 260 000 Euro und nur wenigen

Fachfirmen haben wir die schnellstmögliche

Lösung des Problems erzielt“, erklärt Bürgermeister

Günter Maibach die Dauer des Verfahrens.

„Wir sind zuversichtlich, dass alle notwendigen

Arbeiten an der Halle bis Jahresende

abgeschlossen werden können“ schaut der

Rathauschef optimistisch auf das Sanierungsprojekt.

Die Verhandlungen von Bürgermeister

Günter Maibach mit den umliegenden

Kommunen über Ausweichmöglichkeiten

für die betroffenen Sportler haben bereits

gute Fortschritte erbracht.

Die Sanierungsarbeiten in der Dreispitzhalle

haben gegonnen.

„Vereinsmitglieder können dann auch während

der Hallensanierung weiterhin aktiv trainieren“

bekräftigt der Bürgermeister sein Engagement.

25


Umwelt, Bau & Verkehr

Erhebliche Kostenreduktion durch Modernisierung

der Bruchköbeler Straßenbeleuchtungsanlage

Durch die Initiative von Bürgermeister

Günter Maibach wurde in diesem

Jahr mit der E.ON Mitte ein neuer

„Licht-Service und Licht-Effizienz Vertrag“ geschlossen.

Der Vertrag, der 20 Jahre laufen

wird, regelt den Betrieb, die Störungsbeseitigung,

Istandhaltung sowie die Modernisierung

der Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet.

Mit der kompletten Übertragung des Betriebes

und der Modernisierung wird langfristig

eine effiziente und kostengünstige öffentliche

Straßenbeleuchtung in Bruchköbel

sichergestellt“ erläutert der Bürgermeister

die ökonomischen Vorteile für die Stadt. „Insgesamt

ergibt sich durch die Modernisierung

ein Einsparpotential von rund 45% des gesamten

Strombedarfs im Bereich der Straßenbeleuchtung.

Dies entspricht jährlich etwa

100.000 Euro, die weniger an Stromkosten zu

bezahlen sind und zur Konsolidierung des

Gesamthaushaltes beitragen.

Durch den effektiveren Verbrauch und die

Stromersparnis setzt Bruchköbel auch ein

deutliches Zeichen für den Umweltschutz“,

unterstreicht der Rathauschef.

Die Straßenbeleuchtungsanlage der Stadt

Bruchköbel besteht aktuell aus über 2000

Lichtpunkten. Im Rahmen der vorgesehenen

Maßnahmen, die die Licht-Effizienz steigern

werden, ist die Erneuerung von 1040 Straßenleuchtenköpfen

durch den Einsatz von

LED-Technik vereinbart worden. Bereits seit

dem Jahr 2011 werden LED-Straßenleuchtenköpfe,

unter anderem im Zuge der beiden

Kreisverkehre, im Gewerbegebiet und

in der Hauptstraße eingesetzt. Dieser Schritt

wird auch vor dem Hintergrund eines ab dem

Jahr 2015 bestehenden Verbots der bislang

noch im Einsatz befindlichen Quecksilberdampfleuchten

erforderlich. Im Zusammenhang

mit der Modernisierung auf LED-Technik

werden darüber hinaus weitere Möglichkeiten

zur Verbesserung der Ausleuchtung

geprüft und umgesetzt.

Neben der vereinbarten Modernisierung

der Straßenleuchtenköpfe wird auch der Service

verbessert. So können die Bürgerinnen

und Bürger zukünftig, unabhängig von Öffnungs-

und Bürozeiten, Störungen oder Beschädigungen

an den Straßenleuchten, direkt

online, über die Startseite oder den Mängelmelder

der Homepage der Stadt Bruchköbel

www.bruchkoebel.de, an E.ON Mitte

melden. Selbstverständlich besteht auch weiterhin

die Möglichkeit, die Stadtverwaltung

telefonisch unter 06181-9750 zu informieren.

Allerdings w i r d

auch die Stadtverwaltung

ihrerseits

den neuen Online-

Service nutzen, um

die Informationen an

E.ON Mitte weiterzugeben.

Die E.ON Mitte

wird sich nach erfolgter

Meldung um

die Schadensbehebung

kümmern, so

der Bürgermeister

abschließend.

Kreisel beleuchtet: Bereits seit 2011 werden LED-Straßenleuchten beim Turbokreisverkehr

am Viadukt eingesetzt.

26


Umwelt, Bau & Verkehr

Änderungen durch die neue Straßenverkehrsordnung

Die Schutzpolizei, der ADAC, die Verkehrsbehörde

des MKK, Hessen Mobil,

die Straßenbauverwaltung sowie

die Feuerwehr und der Bürgermeister der

Stadt Bruchköbel führten am 25. Juni 2013

eine Begehung zur Beschilderung im Stadtgebiet

durch. Nach Änderungen in der Straßenverkehrsordnung

stellte man fest, dass

einige Beschilderungen durch die neuen gesetzlichen

Bestimmungen entfernt werden

müssen. Ziel ist es, dem Autofahrer mehr

Eigenverantwortung zu übertragen und den

„Schilderwald“ zu lichten.

So ist auf schmalen Straßen das Parken

auch gegenüber von Grundstücksein- und

ausfahrten generell verboten. Wenn in einer

Straße zwischen einem geparkten Fahrzeug

und der gegenüberliegenden Straßenseite

weniger als 3 Meter Restfahrbahnbreite verbleiben,

besteht dort Haltverbot, obwohl keine

Verkehrszeichen aufgestellt sind. Diese

Restfahrbahnbreite benötigen gerade Ein-

mind. 3 m

Die ungehinderte Durchfahrt von Rettungs- und Einsatzfahrzeugen

muss immer gewährleistet sein.

satz- und Rettungsfahrzeuge um schnellstmöglich

an die Unfallstelle zu gelangen, da

hier jede Sekunde zählt. Auch Müllfahrzeuge,

Tankwagen oder Paketzusteller benötigen

diesen Platz, um alle Liegenschaften erreichen

zu können.

Auf gekennzeichneten Radfahrwegen gilt generell ein

Parkverbot.

Neu ist auch, dass auf Radfahrer-Schutzstreifen

auch ohne das Halteverbots-Verkehrszeichen

das Parkverbot gilt, die Fahrbahnmarkierung

(Leitlinie mit dem Fahrradsymbol)

reicht aus. Die Verkehrszeichen auf

der Haupt- und Bahnhofstraße in Bruchköbel

werden daher entfernt.

Wer aus einer Straße über einen abgesenkten

Bordstein in eine andere Straße einfahren

möchte, ist wartepflichtig (z.B. Tilsiter

Straße Einmündung Kinzigheimer Weg). Die

entsprechenden Vorfahrtgewähren-Verkehrs -

zeichen aus der Vergangenheit sind nicht

mehr zulässig und werden entfernt. Die Vorfahrtregelung

rechts vor links findet hier keine

Anwendung.

Asphaltdecke „An der Landwehr“ erneuert

Die Schäden an den Fahrbahnrändern

„An der Landwehr“ wurden Anfang

September beseitigt. Die Reparaturmaßnahmen

führte die Firma Darmstädter

GmbH durch. Der Randstreifen der Straße

wurde mit sogenannten Rasengittersteinen

befestigt und der gebrochene Asphalt erneuert.

27


Kultur

Bruchköbel gewinnt Singwette

Am Mittwoch, den 28. August 2013, feierte

der dm-Drogeriemarkt deutschlandweit

sein 40-jähriges Bestehen -

so auch in Bruchköbel. Aus diesem Anlass

wurde an der hiesigen dm-Filiale zu einer

„dm-Singwette“ aufgerufen. Unter dem

Motto „Momente verbinden“ galt in 1000 Filialen

die Wette: Singen mindestens 100 Personen

gemeinsam mit dem begleitenden lokalen

Chor, erhält dieser 400 Euro. Zusätzlich

wird dann ein soziales Projekt, ebenfalls mit

400 Euro, unterstützt.

Die Sängerlust Niederissigheim e.V. bewarb

sich für diese Aktion und gewann gemeinsam

mit über 200 Teilnehmern die Singwette.

Mit von der Partie war auch der

Niederissigheimer Pfarrer Dr. Burkhard von

Dörnberg mit seinen Konfirmanden. Auch

durch deren stimmliche Unterstützung kann

sich die Essensbank der evangelischen Kirche

nun über die Spende von 400 Euro freuen.

Bei traumhaftem Sommerwetter wurden

vor der zufriedenen dm-Filialleiterin Christiane

Walter die bekannten Lieder „Ode an

die Freude“, „Die Gedanken sind frei“ und

„Froh zu sein bedarf es wenig“ mit Gitarrenbegleitung

zum Besten gegeben. Der

Chorleiter Gerhard Kalbfleisch und die Mitglieder

der Sängerlust Niederissigheim e.V.

bedankten sich mit „Hab’ mein’ Wagen voll

geladen“ und „Wir kamen einst von Piemont“

für die stimmgewaltige Unterstützung

der Bruchköbeler Sängerinnen und Sänger.

„Vielleicht konnten wir durch diese tolle Aktion

sogar den ein oder anderen für eine Mitgliedschaft

in unserem Verein begeistern“,

hofft der Chorleiter nach der gewonnen

Wette.

Auch Bürgermeister Günter Maibach hat

für diese musikalische Aktion seine Stimme

erhoben und mitgesungen. „Es hat mir große

Freude bereitet, gemeinsam mit so vielen

Bruchköbelerinnen und Bruchköbelern für

den guten Zweck dabei zu sein.“

Über 200 Teilnehmer ermöglichten der Chorgemeinschaft

den Gewinn der Singwette.

Erfolgreiche Ausstellung über Weiblichkeit

Weiblicher kann eine Ausstellung

nicht sein. Schon der Titel der vom 9.

- 25. August gezeigten Ausstellung

lässt keinen Zweifel aufkommen und dennoch

viel Raum für Fantasie: „Die Darstellung

des Weiblichen durch das Weibliche“.

Aber was steht eigentlich für Weiblichkeit?

Empfinden wir alle Weiblichkeit gleich? Und

was macht denn Weiblichkeit aus? Stellen

Frauen Frauen anders dar?

Antworten auf diese und auch andere Fragen

bekamen die Besucher der Ausstellung

aus erster Hand. Eine Darbietung der weiblichen

Gefühlswelt. Mal verträumt, aber im

nächsten Moment erschreckend nüchtern

und knallhart. Erotik pur in Form von Aktmalerei

der Künstlerin Antonia Feind-Trompke,

weiter zum schmunzelnden Sarkasmus von

Ute Ringwald über den Tier-Mensch-

Vergleich der „Hühnerkonferenz“ von Rina

28


Kultur

Nentwig bis zu sensiblen Muttergefühlen von

Eva Maria Utsch. Insgesamt 27 Künstlerinnen

hatten die Gelegenheit, ihre Perspektiven im

Bruchköbeler Kunstraum Artrium zu präsentieren.

Abgerundet wurde die Ausstellung durch

zusätzliche Akzente. So wurde nicht nur zur

Vernissage ein Programm geboten, sondern

auch zur Finissage. Der Chor „Quarter to

Nine“ der Musikschule Nidderau Schöneck

begeisterte die Besucher mit ihrer 30-minütigen

vielseitigen Gesangseinlage.

Auch das Literarische kam bei der Finissage

nicht zur kurz. So gastierte die Leseaktion

„Hanau liest ein Buch“ erstmalig in Bruchköbel,

in Form von Marianne Walter, die das

diesjährige Buch „Glückskind“ von Steven

Uhly präsentierte.

Die Idee zu dieser Ausstellung entstand

2012, anlässlich des Jubiläums von „Frauen

lesen für Frauen“. Eine Idee, die sehr gut ankommt.

Über 400 Besucher kamen in diesem

Jahr. Was auch für die Qualität dieser

Ausstellung spricht. „Es erfreut einen zu sehen,

wenn eine Idee angenommen wird, und

es erfüllt einen auch mit Stolz, wenn die Idee

wächst“ so die Mitinitiatorin Claudia Krämer,

vom Frauenreferat Bruchköbel.

Bei der gut besuchten Finissage waren nicht nur

weibliche Besucher dabei.

KunstnetzB mit Kaleidoskop VIII zu Gast

im Kunstraum Artrium

Die Ausstellung Kaleidoskop VIII der

Künstlervereinigung KunstnetzB ist

noch bis zum 9. Oktober 2013 im

Bruchköbeler Kunstraum Artrium zu sehen.

Mitglieder der Gruppe sind die unterschiedlichsten

Kunstschaffenden aus Bruchköbel,

die sich seit 2005 regelmäßig treffen und

austauschen.

Die Künstlerinnen und Künstler der Gruppe

KunstnetzB verstehen es immer wieder ihr

Publikum mitzunehmen und in Erstaunen zu

versetzen. Dies ist ihnen nunmehr auch wieder

mit ihrer aktuellen „Kaleidoskop VIII“

Ausstellung, die im Kunstraum Artrium zu

Gast ist, eindrucksvoll gelungen. Mehr Informationen

zu der Gruppe sind unter:

www.kunstnetz-b.de zu finden.

Öffnungszeiten Artrium:

Mo. - Fr. 16 - 18 Uhr,

Sa. - So. 15 - 18 Uhr,

und Fr. 10 - 12 Uhr.

29


Kultur

KUNST-WERK HANAU e.V. präsentierte Vielfalt

Die Ausstellung der KUNST-WERK

HANAU e.V. Künstlervereinigung

stand dieses Jahr unter dem Motto

„Vielfalt“. Elf Künstlerinnen zeigten vom 31.

August – 21. September 2013 im Artrium ihre

Arbeiten. Innerhalb der dargestellten Werke

präsentierten die Künstlerinnen dabei auch

unterschiedliche Techniken und Herangehensweisen.

Liliana Herzig freute sich über

die Resonanz und die Möglichkeit, in diesem

Kunstraum im Zentrum Bruchköbels auszustellen.

Im Artrium konnte die Künstlervereinigung aus Hanau

ihre Arbeiten optimal präsentieren.

Familie, Bildung & Soziales

Spannende Lesung über Wahrheiten

Claudia Krämer entführte die

Zuhörerinnen auf eine

berührende Lese-Reise.

Ab einem

g e w i s -

sem Alter

glaubt jeder, die

Wahrheiten zu

erkennen. Aber

wie definiert sich

der Begriff Wahrheit

eigentlich?

Um Wahrheiten

geht es auch in

dem Buch „Die

Frau im blauen

Mantel“, welches

die Initiative

„Frauen lesen für Frauen“ in ihrer letzten Lesung

präsentierte. Ein Buch, das viel mehr

beinhaltet als „frau“ im ersten Anschein vermutet.

Es erzählt die Geschichte von Ines

und ihrer Reise von Afrika nach Berlin. Die

Suche nach ihrem Kind wird im ersten Teil

des Buches aus der jeweiligen Perspektive

der Menschen geschildert, die ihr in dieser

Zeit begegnen. Alle schildern ihre Wahrnehmung

der Wahrheit.

30

Im zweiten Teil des Buches schlüpft Ines in

die Rolle der Erzählerin. Und die Zuhörerinnen

erlebten ihre Auffassung von Wahrheit.

Die Gastgeberin des Abends, Claudia Krämer

präsentierte einen sehr berührenden Roman

von großer Erzählkunst.

War „frau“ im ersten Teil der Lesung noch

voller Mitgefühl, wurden ihr nach der Pause

knallharte Wahrhaftigkeiten präsentiert, die

sie nicht immer erwartete. Der Wechsel der

einzelnen Erzähl-Perspektiven verlangte den

Zuhörerinnen einiges ab und erforderte ein

hohes Maß an Konzentration.

Wieder einmal hatte die Leseinitiative

„Frauen lesen für Frauen“ ein glückliches

Händchen bei der Buchauswahl bewiesen

und zum Weiterlesen angeregt.

Die nächste Lesung der Reihe findet am 8.

Oktober 2013 statt, Edith Schäfer liest um

19.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Hauptstraße

53, aus „Deutschlands First Ladies“.


Familie, Bildung & Soziales

Studienreise: Bibliotheken in Italien

Was kommt einem in den Sinn, wenn

man an Italien denkt? Gutes Essen,

Wein, Sehenswürdigkeiten, Sonne,

Strand … – aber weniger das Thema Bibliotheken.

Um dieses unbekannte Terrain zu erforschen,

organisierte der Berufsverband Information

und Bibliothek (BIB) Ende Mai eine

mehrtägige Studienfahrt, an der 14 Bibliothekarinnen

und Bibliothekare aus ganz

Deutschland teilnahmen, darunter auch Christine

Ambrosi, die Leiterin der Stadtbibliothek

Bruchköbel.

Die Reisegruppe besichtigte fünf Bibliotheken

in der Emilia-Romagna, den Marken und

der Toskana:

Biblioteca Sala Borsa in Bologna

MEMO (Mediateca Montanari) in Fano

Biblioteca San Giorgio in Pistoia

Multiplo (Centro Cultura) in Cavriago

Biblioteca Antonio Urceo Codro

in Rubiera

Sowohl die umfunktionierten historischen

Gebäude als auch die Neubauten waren sehr

beeindruckend. Die Bibliotheksnutzer sehen

das offensichtlich ebenso: Zeitschriften-, Leseund

Arbeitssäle waren ausnahmslos voll besetzt.

Zudem verfügen alle Bibliotheken über

privat betriebene Caféterien oder zumindest

einen Kaffeeautomaten.

Kostenloses W-LAN ist

ebenso selbstverständlich

wie separate Veranstaltungsräume.

All dies

schlägt sich in entsprechend

hohen Besucherzahlen

nieder. Offensichtlich

leben die besichtigten

Bibliotheken

in erster Linie von ihren

attraktiven Räumlichkeiten

und der sehr guten

technischen Ausstattung.

Der Bestand ließ

hingegen zu wünschen

übrig, denn wie eine der

gastgebenden Bibliothekarinnen

bemerkte,

31

würde in Italien gerne eingeweiht, aber Mittel

für den laufenden Betrieb - sei es Gebäudeunterhaltung

oder Bestand - seien dann

nicht mehr vorhanden. Dies schlägt sich in

entsprechend mäßigen Ausleih- und Umsatzzahlen

nieder und zeigt, wie wichtig ein

angemessener Etat zum Kauf neuer Medien

ist.

Hier einige Punkte, die den Teilnehmern der

Studienfahrt besonders aufgefallen sind: In

der Sala Borsa gibt es mit dem Bereich

„Bebè“ einen eigenen Raum für unter Dreijährige,

der sogar einen Parkplatz für Kinderwagen

hat! In der MEMO in Fano und im

Multiplo in Cavragio überzeugten die konsequente

und professionell gestaltete Beschilderung

und das Corporate Design. Wie man

sich in der Bibliothek verhalten soll, wird im

Multiplo zudem nicht über Verbotsschilder

geregelt, sondern mit einem Smiley, der sagt,

was man darf (lesen, schwätzen, spielen, sich

verlieben… ) und was nicht (schreien, Wände

beschmieren, rennen…).

Die besichtigten Bibliotheken zeichneten

sich zudem dadurch aus, dass sie beginnen,

sich von der klassischen Aufstellung mit numerischer

Klassifikation zu trennen und die

Medien nach Interessen kreisen und Klartextsystematik

zu präsentieren. Vorbild für

Praktische Designerstühle in der Sala Borsa.


Familie, Bildung & Soziales

die italienischen Bibliotheken ist hierfür insbesondere

die Stadtbibliothek Bad Homburg,

denn diese Entwicklung ist in Deutschland

weiter fortgeschritten. Bereits vor 20 Jahren

hatte auch die Stadtbibliothek Bruchköbel

angefangen, sich sukzessive von der klassischen

Systematik zu lösen und die Medienpräsentation

an Benutzer bedürfnissen zu orientieren.Es

hat sich gelohnt, einige Urlaubstage

mit der Besichtigung italienischer

Bibliotheken zu verbringen. Denn obwohl

das italienische Bibliothekswesen auch Schattenseiten

aufweist, konnten die Teilnehmer

dieser Studienreise interessante Anregungen

mit nach Hause nehmen. Ebenso wurde

aber deutlich, wie wichtig attraktive Räumlichkeiten,

eine aktuelle technische Ausstattung

und ein angemessener Medienetat für

gute Besucher- und Ausleihzahlen in Bibliotheken

sind.

Anker lichten! – Piratenführung in der Stadtbibliothek

Lehrerin Nadia Alexander und die 25

Kinder der Klasse 2a der Haingartenschule

kamen am Ende des zweiten

Schulhalbjahres in die Stadtbibliothek zu einer

Klassenführung der etwas anderen Art.

Alle Kinder wurden vom Kapitän, der Bibliotheksmitarbeiterin

Birgitt Kalski, als Mannschaft

des Piratenschiffes angeheuert, da

dessen komplette Crew erkrankt war. Nach

kurzer Zeit wurde die Insel Bibliothekaria gesichtet.

Vor dem Landgang erhielt jedes Kind

eine Inselkarte, auf der verzeichnet war, wo

sich was in der Kinderbibliothek befindet:

Bilderbücher, Märchen, Sachbücher, Kinderromane,

Comics etc.

Kaum an Land, fand die Mannschaft auch

schon den Piratenschatz, der aber nicht gleich

geöffnet werden durfte. Der Piratenkapitän

Knitterbart hatte verfügt, dass die Kinder zuerst

einige Aufgaben lösen müssten. In Kleingruppen

machten sie sich daran, die jeweils

fünf Fragen zu beantworten. Zum einen

mussten sie bestimmte Bücher in den Regalen

finden, zum anderen Fragen zu Ausleihfristen

oder Signaturen beantworten. Da der

Kapitän ihnen dies alles schon auf dem Schiff

erklärt hatte, konnten alle Gruppen ihre Aufgaben

bewältigen. Und so stand dem Öffnen

der Schatztruhe nichts mehr im Wege:

Neben dem Bibliotheksführer „Abenteuer

Stadtbibliothek“ fanden die Kinder darin

Stundenpläne und Süßigkeiten. Versehen mit

einem eigenen Bibliotheksausweis und einem

ausgeliehenen Buch verabschiedeten

sich die Kinder nach 90 spannenden Minuten

– natürlich mit der Absicht, bald wieder zu

kommen!

Die Stadtbibliothek hatte im zweiten Schulhalbjahr

alle 2. Klassen der Bruchköbeler

Grundschulen zur Piratenführung eingeladen,

die Bestandteil des modularen Leseförderungs

konzept ist, das verschiedenste Aktionen

und Führungen für alle Altersstufen

vom Kleinkind bis in die Mittelstufe umfasst.

Aufbauend auf die Piratenführung werden

die Kinder daher auch in den folgenden Jahren

zu den verschiedenen Projekten in die

Stadtbibliothek eingeladen werden.

Aufmerksame Piraten in der Stadtbibliothek.

32


Familie, Bildung & Soziales

Sprachtraining und Beratungsangebot

Das Frauenforum International

bietet ein vielfältiges

Programm.

Die Sommerpause

ist beendet

und das Frauenforum

International

startete

gleich mit zwei

Angeboten in die

neue Saison. Zum

einen begann

Ende August wieder

das „Sprachtraining

Deutsch“.

Jeden Mittwoch,

in der Zeit von

9.30 bis 11 Uhr,

hat jede Frau im

Seniorentreff Mitte die Gelegenheit ihre

Deutschkenntnisse zu verbessern. Dieses Angebot

richtet sich an Frauen aller Altersstufen.

Ohne Lernzwang wird hier, anhand von

Alltagssituationen, die deutsche Sprache geübt

und gefestigt. Bei Interesse bitte bei

Claudia Krämer, Telefon: 06181/975-264 oder

E-Mail: Claudia.Kraemer@bruchkoebel.de

melden.

Des Weiteren bietet das Frauenforum in Kooperation

mit Frau Celine Kanzage von der

Beratungsstelle Welle gGmbH ab sofort jeden

Donnerstag Vormittag von 9.30 bis 12 Uhr

einen multikulturellen Frauentreff an. Beim

wöchentlichen Treffen, ebenfalls im Seniorentreff

Mitte, ist jede Frau willkommen. Der

multikulturelle Frauentreff ist ein Ort zum Erzählen

über die Heimat oder über die eigene

Lebensgeschichte, um anderen Frauen Mut

zu machen und zum alltäglichen Austausch

mit Gleichgesinnten. Beim wöchentlichen

Frauentreff ist Raum und Zeit für jede Einzelne.

Weitere Informationen erhalten Sie über

das Frauenreferat oder direkt bei Frau Kanzage:

Mobiltelefon: 0170 – 9788461 / Email:

cekana05@yahoo.fr .

Beide Angbote sind kostenfrei. Schauen Sie

doch einfach mal rein. Wir freuen uns auf Sie!

Auch Bruchköbel beherbergt Flüchtlinge

In Bruchköbel leben derzeit rund 50 Personen

mit Asylbewerber- und Flüchtlingsstatus.

Die Anzahl der Kriegsgebiete

nimmt zu und weitere Menschen in Not werden

hinzukommen. Die Verteilung auf die

Kommunen erfolgt nach einem bestimmten

Zuweisungsschlüssel über den Bund, das

Land Hessen und die Kreise.

Der Magistrat der Stadt Bruchköbel bedankt

sich schon jetzt bei all jenen, die die gesetzliche

Verpflichtung der Stadt zur Aufnahme

bisher tatkräftig unterstützt haben. Dies geht

von der Wohnungsakquise über die ehren-

amtlichen Dolmetschertätigkeiten, den Begleitungen

zu Ärzten, Schulen und Kindertagesstätten,

bis hin zur Einbindung in Sprachkurse

und in Hausaufgabenhilfen. Zusätzlich

wird bei der Integration in Vereine unterstützt

und Hilfe bei Behördengängen geleistet. Mit

der dezentralen Unterbringung ist eine bessere

Integration gewährleistet, auch wenn

die Wege für die Verantwortlichen länger sind.

Der „Runde Tisch Asyl“ wird vor Jahresende

noch ein weiteres Mal tagen, um alle Beteiligten

auf denselben Informationsstand zu

bringen und die angebotenen Aktivitäten zu

aktualisieren.

33


Familie, Bildung & Soziales

Kinder-Kultur-Tage 2013 wollen Bruchköbeler Kinder

verzaubern

Das Motto, das über allen Veranstaltungen

der Kinder-Kultur-Tage 2013

der Bruchköbeler Fritz -Hofmann-

Stiftung steht, ist „Unsere zauberhafte Welt“.

Vom 14.-18. Oktober erwartet die Bruchköbeler

Kinder eine Reihe spannender, fantasievoller

Veranstaltungen.

Die Kinder-Kreativ-Werkstatt im Artrium ist

von Montag bis Freitag jeweils von 9.00 bis

16.00 Uhr geöffnet. Kinder von 6-12 Jahren

sind eingeladen unter der Anleitung von Christiane

und Rainer Gustke zauberhafte Gebilde

zu erfinden, märchenhafte Schlösser zu

bauen, einen ganzen Zauberwald zu gestalten

und dabei unglaubliche Geschichten zu hören.

Farben, Leim, Pappe, Holz, Stoffe; es gibt

nichts, aus dem nicht zauberhafte Figuren

entstehen könnten.

Die Teilnahmekosten für alle 5 Tage betragen

35 Euro. Materialkosten, ein Mittagessen

und Getränke sind darin enthalten. Anmeldung

erforderlich!

Feuerspeiende Berge. Auf eine ganz besondere

Zeitreise vor 15 Millionen Jahren

nimmt die Dipl. Geologin Dr. Ingrid Glaub

die Kinder der Kindertagesstätten und Horte

im Alter von 4-10 Jahren mit. Die Kinder gehen

auf Spurensuche, es wird experimentiert,

mikroskopiert und ein Vulkanausbruch

simuliert. Die Experimentier- und Erzählstunden

von Montag bis Freitag in den einzelnen

Einrichtungen sind für die Kinder kostenfrei.

Oskar und der sehr hungrige Drache ist

eine Erzähl- und Mitspielaktion in der Stadtbibliothek

am Dienstag für Kinder ab 5 Jah-

34

ren um 9.30 Uhr und für Grundschulkinder

bis 8 Jahre um 11 Uhr. Die Kinder erleben mit,

wie der ungeheuer gefährliche Drache aus

tiefem Schlaf erwacht und unbedingt eine

hübsche Prinzessin fressen will. Es gibt aber

keine Prinzessin und so muss ein Kind her.

Das Los trifft auf Oskar! Und damit beginnt

eine fantastische Geschichte. Die spannende

Bildergeschichte von Ute Krause wird präsentiert

von Fantastics. Der Eintritt für Kinder

ist frei. Anmeldungen in der Stadtbibliothek

sind erforderlich.

Das Kinder-Künstler-Atelier für Kinder von

8-12 Jahren findet von Montag bis Freitag

im Atelier Tobur in Roßdorf, Klosterstraße

3a, statt. Vormittagskurs von 10 - 12 Uhr,

Nachmittagskurs von 13.30 bis 15.30 Uhr.

Die verzauberte Stadt ist das Thema, mit

dem Selda und Hur Tobur die Kinder inspirieren

wollen, sich eine eigene Geschichte

auszudenken. Die Kinder schreiben ihre eigene

Geschichte, malen die Bilder dazu und

am Ende entsteht ein fantastisches Buch.

10 Euro kosten Farben und Zeichenmaterial

für den ganzen Kurs. Anmeldung ist erforderlich.

Kinder - Künstler - Atelier.

Zauberhafte Pralinen – Selbstgemacht, für

Kinder von 12 - 14 Jahren in der Schokoladenmanufaktur

Schokolädchen. Donnerstag

von 15 - 17 Uhr. Wie aus Schokolade und anderen

feinen Zutaten zauberhafte Pralinen-

Kompositionen entstehen, zeigt der Bruchköbeler

Chocolatier Volker Schadeberg den

Nachwuchs-Chocolatiers und jeder darf seine

eigenen Pralinen herstellen. Die Materialkosten

betragen 10.- Euro. Anmeldung ist

erforderlich.


Familie, Bildung & Soziales

Trombatüt und

Trommelwirbel ist

ein Schnupperkurs

für alle, die Spaß

daran haben, selbst

Musik zu machen.

Das Spektakel findet

am Freitag von 12 - 16 Uhr im Spielhaus

statt. Alica Biewald, Dirigentin des Schülerorchesters

und junge Musiker des Jugendorchesters

der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr

Bruchköbel zeigen, wie man einem

Musikinstrument Töne entlockt. Jeder kann

selbst probieren und auch ein tolles Schlagzeugsolo

hinlegen.

Um 13 Uhr und nochmal um 14 Uhr tritt

Coolumbus auf. Zum wilden Rhythmus des

Schlagzeugs jongliert er in atemberaubender

Geschwindigkeit, alles fliegt durch die

Luft und kommt wie durch Zauberhand zu

Coolumbus zurück.

Musik macht Spaß´.

Eintritt frei. Anmeldung nicht erforderlich.

Anmeldungen bitte per Telefon: 06181-

975230 oder 06181-975233 oder per e-mail:

dhussing@bruchkoebel.de

Die Fritz-Hofmann-Stiftung freut sich auf

viele begeisterte Bruchköbeler Kinder.

Im Gefängnis einer Depression

Gefangen in der Depression und wie

man aus dieser Situation einen Ausweg

finden kann, dieser Frage hat

sich Thomas Kühne in seinem autobiographischen

Buch gestellt, das er Anfang September

im Rahmen einer Lesung in der

S t a d t b i b l i o t h e k

Bruchköbel vorstellte.

Mit großer Offenheit

ging er dabei

bei der Schilderung

seiner Geschichte

um, und die zahlreichen

Gäste der Lesung

nutzten die Gelegenheit,

mit ihm

ins Gespräch zu kommen.

Wer sich weiter

für das Thema interessiert,

kann sich

gerne an die seit

nunmehr dreizehn

Jahren bestehende

„Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen

und Ängsten“ und deren Leiterin

Helga Beyer unter der Rufnummer

06181/9831524 wenden. Die Treffen finden

jeweils montags von 19 - 21 Uhr im Seniorentreff

Ost, Birkenweg 1-3 statt.

Der Autor, Thomas Kühne, bei seiner gut besuchten Lesung.

35


Familie, Bildung & Soziales

Engagementlotsen setzen Ausbildung fort

Hür Tobur, Ralf Puppe

und Detlef Thomsen

haben die Qualifizierung

zum Engagementlotsen

mit dem zweiten Teil des

Fortbildungsmoduls in

Gelnhausen weitergeführt.

Ziel der Initiative des Landes

Hessen und der Landesehrenamtsagentur

ist es,

in Kooperation mit den

Kommunen die Strukturen

des Ehrenamtes vor Ort zu stärken und zu erweitern.

„Engagement-Lotsen sind Motivatoren

und Botschafter, die eigenverantwortlich

und in Absprache mit den Kommunen

Projekte vor Ort entwickeln und andere zu

freiwilligen Tätigkeiten motivieren.“

Die Bruchköbeler Engagementlotsen gemeinsam mit anderen Mitgliedern der

Fortbildungsgruppe in Gelnhausen.

Im November wird die Ausbildung abgeschlossen

sein. Bereits im Oktober werden

sich die drei Lotsen dem Seniorenbeirat in

seiner öffentlichen Sitzung präsentieren.

Kindertagesstätten

Kinder genießen den Sommer auf der

neu gestalteten Sonnenwiese

Diesen Sommer konnten sich die Kinder

der Kindertagesstätte Sonnenwiese

erstmals in einem komplett

neu gestalteten Außengelände aufhalten. Zu

verdanken ist dies dem tatkräftigen Einsatz

ehrenamtlicher Helfer. Bereits im Frühsommer

nahmen Mitglieder des Lions-Clubs sowie

des Leo-Clubs Main-Kinzig gemeinsam

mit dem Förderverein der Kindertagesstätte

die Renovierung des in die Jahre gekommenen

Außengeländes in Angriff. Der Garten

der Kindertagesstätte verwandelte sich kurzzeitig

in eine Großbaustelle mit Bagger, Container

und 20 „Bauarbeitern“. Tische, Spielgeräte

und Hütten wurden gestrichen, Beete

gesetzt, Spielsand ausgetauscht sowie ein

Sandfluss mit Balanciermöglichkeit errichtet.

Förderverein und Kita-Leitung waren beeindruckt

von der Einsatzbereitschaft der Lions

und Leos, die nicht nur an diesem Tag

kräftig mit anpackten, sondern die Aktion

auch zum größten Teil durch eine großzügige

Spende finanzierten. Großer Dank gilt auch

der Firma Odenwäller, die entsprechende Gerätschaften

und einen Mitarbeiter zur Verfügung

stellte, unter dessen Anleitung die Bauarbeiten

stattfanden. Ebenso ist dem Bruchköbeler

Bauhof zu danken, der bereits zuvor

den Sandfluss ausgekoffert hatte.

Zum Dank hatten die Hort-Kinder Löwen-

Lesezeichen für die Helfer gebastelt, die zum

Abschluss der rundum gelungenen Aktivität

an die fleißige Mannschaft überreicht wurden.

36


Kindertagesstätten

Kindertagestätte Sternenland feierte 40. Geburtstag

Bei hochsommerlichen Temperaturen

feierte die Kindertagesstätte Sternenland

in Roßdorf den 40. Geburtstag

mit einem großen Fest. Bereits am Ortseingang

begrüßte ein Einladungsbanner die Gäste

an der Fußgängerbrücke, außerdem war

das „Roßdorfer Pferd“ am Kreisel festlich

herausgeputzt. Eröffnet wurde die Geburtstagsfeier

mit Liedern und Tänzen der Kinder.

Ein eigener Rapsong über Roßdorf begeisterte

das Publikum.

Zu den zahlreich erschienen Gästen zählten

auch Bürgermeister Günter Maibach, Stadtverordnetenvorsteher

Thomas Demuth, Vertreter

des Magistrates, die pädagogische

Fachberatung Stilla Gathof, derzeitige und

ehemalige Leitungen der städtischen Kindertagesstätten

und auch das erste Team des

Sternenlandes von 1973 unter der Leitung

von Dagmar Frauen-Nitz.

1973 wurde die Kindertagesstätte

Roßdorf

(jetzt Sternenland)

mit drei altersgetrennten

Gruppen

eröffnet. Träger war

die damals noch

selbständige Gemeinde

Roßdorf unter

Bürgermeister

Franz Elpelt.

Durch die Gebietsreform

wurde Roßdorf

1974 eingemeindet

und die Stadt

Bruchköbel übernahm

die Trägerschaft.

Bald darauf

fand eine Altersmischung

in den Gruppen

statt. 1994 wurde

eine vierte Gruppe

angebaut und der angrenzende

öffentliche

Spielplatz integriert.

1997 wich die Mietwohnung

im 1. Stock

Viele Gäste beim Jubiläumsfest der Kindertagestätte

Sternenland.

Für Unterhaltung sorgte auch ein Zauberclown.

weiteren Betreuungsplätzen.

Eine alterserweiterte Gruppe und eine Hortgruppe

für Schulkinder bis zur 4. Klasse wurde

eröffnet. Heute kümmern sich neun

Erzieherinnen und zwei Integrationskräfte um

die 115 Kinder im Alter von 3-11 Jahren.

Nach den Festreden erwartete Groß und

Klein ein buntes Programm. Bei einem

Schubkarren-Rennen konnten die Eltern und

Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis

stellen und anschließend einen eigenen Button

kreieren. Pflanz- und Malaktionen fanden

statt und auf der Hüpfburg konnte man

sich richtig fallen lassen. Selbst das traditionelle

Dosenwerfen fehlte nicht.

Mit dem Feuerwehrschlauch übte man sich

im Zielspritzen, ein Zauberclown verblüffte

die Gäste und anschließend ritten die Kinder

auf einem Pony. Eine Fotoausstellung

und Fotoalben erinnerten

an alte Zeiten

und eine Fotoshow

zeigte die Gegenwart.

Der Förderverein

der Kindertagesstätte

informierte an einem

Stand über seine

Arbeit und Pläne.

Eine vom Elternbeirat

organisierte Tombola

lockte mit vielen

Gewinnen und das

Jubiläumsquiz wurde

aufgelöst.

Das Team der Kindertagesstätte

Sternenland

bedankt sich

herzlich bei dem Förderverein,

den Eltern,

den Vereinen und allen

Helfern für die

Unterstützung sowie

für die zahlreichen

Glückwünsche, Blumen

und Geschenke.

37


Kindertagesstätten

Hortbären besuchen die Alte Fasanerie

Die Wölfe und Elche der Fasanerie interessierten die

Sonnenwiese-Hortkinder besonders.

Während der Sommerferien besuchten

die Kinder der Hortbärenhöhle

der Kindertagesstätte Sonnenwiese

die alte Fasanerie in Groß-Auheim. Dort nahmen

sie an einer Führung durch das weitläufige

Gelände teil und erfuhren eine

Menge über die unterschiedlichen Tierarten

im Tierpark. Besonders spannend war es, die

Fütterung der Wölfe sehen zu können.

Das Runde muss ins Eckige

Das Freundschaftsspiel zwischen den

Hortkindern der Kindertagesstätte

Zauberweide und der Kindertagesstätte

Luthers Apfelbaum fand am 4. Juli

statt. Auf dem großen Gelände der Kita Zauberweide

trafen zwei hochmotivierte Mannschaften

aufeinander. Die Zuschauer und die

Cheerleader aus Niederissigheim fieberten

eifrig mit und feuerten beide Mannschaften

lautstark an.

Nach so viel gemeinsamen Spaß beim Spiel ist natürlich

schon ein Rückspiel in Planung.

Jungs testen Quark-Gurken-Maske

Auch Jungs können Wellness.

Die Jungen der Hortgruppe der Kindertagesstätte

Sternenland in Roßdorf

wollten es wissen: „Wie ist es

mit Quark und Gurkenscheiben im Gesicht

und Musik im Ohr?“ Kaum zu erkennen, wer

dann entspannt unter der Quark-Gurken-

Maske steckte! „Wunderbar“ und „Es fühlt

sich gut an“, waren die Antworten der Jungen,

als die Maske entfernt war. Wiederholung

ist angesagt - Man(n) weiß ja jetzt Bescheid.

38


Kindertagesstätten

Glühwürmchen besuchen Bienchen

Die Glühwürmchengruppe der Kindertagesstätte

Spatzennest beschäftigte

sich intensiv mit dem Thema

„Bienen“. Hierzu wurden Bilderbücher betrachtet,

gebastelt und gemalt. Höhepunkt

war schließlich der gemeinsame Ausflug zu

dem Imker Max Kreis in Bruchköbel. Zunächst

wurde die auffällige Schutzkleidung

des Imkers bestaunt.

Ehrfürchtig beobachteten die Kinder durch

den Schaukasten das emsige Treiben der Bienen

und konnten sie so bei ihrer Arbeit beobachten.

Nach der Beantwortung vieler Fragen

gab es noch ein gemeinsames Honigfrühstück.

Auch die leckeren Honigbonbons

durften nicht fehlen.

Die Kinder und Erzieherinnen der Kita Spatzennest

bedanken sich nochmals herzlich

beim Imker Herrn Kreis für den informativen

und spannenden Besuch.

Die Glühwürmchengruppe der Kindertagesstätte Spatzennest

war von den Bienen und dem Imker fasziniert.

Sehen und gesehen werden

Die reflektierenden Westen passen perfekt.

Wenn die Tage wieder kürzer werden

und Kinder auf den Straßen unterwegs

sind, ist es wichtig, dass sie

gut erkannt werden. Gutes Sehen, aber auch

gute Sichtbarkeit ist gerade bei kleinen Verkehrsteilnehmern

sehr wichtig. Eine reflektierende

Kinderweste bietet hier optimale

Hilfe. So waren im September die Kinder der

Kindertagesstätte Sternenland aus Roßdorf

in die Geschäftsräume OPTIMUM von Volker

Meyer Augenoptik eingeladen. Volker Meyer

übereichte der Leiterin der Kindertagesstätte,

Kornelia Müller, 50 Verkehrswesten für die

Sicherheit bei Ausflügen. Die Kita bedankt

sich herzlich bei Volker Meyer für diese

Spende sowie bei der Elternbeirätin Claudia

Kaulen, die die gesamte Aktion organisiert

hatte.

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Schulkinder & Jugendliche

„Bei euch ist es so cool …“

….meinte Till zu den Ferienspielen des Jugendreferates der Stadt Bruchköbel.

Fünf Wochen im Jahr haben Bruchköbeler

Kinder die Möglichkeit, an abwechslungsreichen

Ferienangeboten

teilzunehmen. Damit steht Bruchköbel im

Städte- und Gemeindenvergleich ganz vorne.

Die Ferienangebote sind fester Bestandteil

des städtischen Angebots und natürlich auch

des Terminkalenders Bruchköbeler Eltern.

„Bei dreizehn Wochen Schulferien und

sechs Wochen Urlaubsanspruch für Berufstätige

bleibt eine Lücke, die von der Stadt

Bruchköbel nicht geschlossen, aber doch

deutlich gemildert werden kann“, erläutert

Bürgermeister Günter Maibach das Engagement

der Stadt.

Auch finanziell ist die Teilnahme an den

Bruchköbeler Ferienspielen

sozial: Tagesausflüge

kosten zwischen

6 und 10 Euro,

der Tagessatz bei

Standortferienspielen

beläuft sich auf 9

bis 11 Euro, incl. Mittagessen.

Betreuung

durch pädagogische

Fachkräfte ist selbstverständlich.

Es gibt auch bei den Ferienveranstaltungen

die Möglichkeit der Bezuschussung für

einkommensschwache Familien, d.h. aus finanziellen

Gründen muss in Bruchköbel kein

Kind zu Hause bleiben.

Die diesjährigen Western-Ferienspiele waren ein großer Erfolg, von dem sich Bürgermeister Maibach

auch gerne persönlich überzeugte.

Angebote des Jugendreferats Bruchköbel

im 2. Halbjahr 2013:

Herbstferien 21. -25. Oktober 2013:

„Best of Sesamstrasse - Musical“

In dieser Woche tauchen die Kinder in die

bunte Welt der Sesamstrasse ein und entwickeln

mit den Mitarbeitern des Jugendreferates

eine kleine Show mit den Klassikern

der Sesamstrasse.

Arno Stern:

“Das Malspiel”

An vier Samstagen (9.11., 16.11., 30.11.,

14.12.2013) gibt es Zeit zum Malen - ohne

Vorgabe, Belehrung oder Interpretation der

Kunstwerke. Nur die Lust am künstlerischen

Ausdruck steht im Vordergrund.

40


Brandschutz

Festwochenende zum 125. Jubiläum der Freiwilligen

Feuerwehr Bruchköbel

Am letzten Juniwochenende gelang

den Feuerwehrleuten zum 125-jährigen

Jubiläum mit einem dreitägigen

Programm ein großartiges Fest. Besondere

Highlights waren der „Bruchköbeler Abend“

und das „LF-Pulling“ mit der anschließenden

Party. Die Wehrmänner wurden dafür

mit viel Lob bedacht.

Ein kleiner Festumzug mit historischen Feuerwehrautos,

zahlreiche Kinder aus den Kindergärten,

die Feuerwehren der Stadt Bruchköbel

und viele Bürger bildeten am Freitag

den Anfang des Festwochenendes im Hochsommer.

Auf dem Gelände der Freiwilligen

Feuerwehr sorgte der „Bruchköbeler Abend“

für glänzende Unterhaltung. Hier sorgten die

beliebten Keweler Elfen, die (Un)echten Originale,

die Tanzschule Lutz und die Gruppe

jump@fun beim großen Showprogramm auf

der Bühne im Festzelt für gute Stimmung.

Die Musikgruppe „Sigels“ heizte mit Livemusik

kräftig ein.

v.l.n.r: stellv. Wehrführer Thomas Richter, Bürgermeister Günter Maibach, Wehrführer

René Ermold und 1. Vorsitzender Michael März beim Faßanstich zum Festbeginn.

Einige Stromausfälle sorgten für Unterbrechungen,

die aber durch ein Team von Elektrikern,

darunter auch Bürgermeister und

Schirmherr Günter Maibach, schnell beseitigt

wurden und so die Party wieder auf Kurs

brachten.

41

Die Pulling-Mannschaften wurden von der

großen Besucherschar bestens angefeuert.

Der Samstag stand dann zunächst ganz im

Zeichen des Löschfahrzeugziehens, kurz: LF-

Pulling. Bei diesem Spaßsport-Wettbewerb

zogen jeweils sechs Mann starke Teams ein

12 Tonnen schweres Feuerwehrauto mit purer

Muskelkraft 30 Meter weit. Die „Werkfeuerwehr

Erlenberghof“ aus Oberissigheim

sorgte dann gleich für eine große Überraschung.

Obwohl das

Team seine Premiere

bei diesem Event feierte,

landeten sie mit

einer Spitzenzeit auf

dem ersten Platz. Die

„Bravehearts“ vom

Fitnessstudio V8 erzogen

den zweiten

und das Team „Sonnenhof-Gang“

den

dritten Platz.

Die Band HELIUM6

rockte bei der anschließenden

„After-

Pulling-Party“mit

Frontmann Tofino das

Festzelt. „Bei der Feuerwehr

hier in Bruchköbel

zu sein war

selbst für uns ein

richtiges Highlight“, sagte der Bandleader im

Anschluss des Auftritts.

Kurz nach Mitternacht wurde der Abend

sehr emotional: Feuerwehrmann Nino, der

vor einem halben Jahr noch mit der Diagnose

Leukämie zu kämpfen hatte, feierte kurz


Brandschutz

nach Mitternacht seinen

Geburtstag. Mit

einem Ständchen

aus über 1.000 Kehlen

gratulierte das

gesamte Festzelt

dem Bruchköbeler

Feuerwehrmann.

Der Sonntag verlief

dann etwas ruhiger.

Am frühen Morgen

jagten die Jugendfeuerwehren

aus der

Umgebung bei einem

großen Gaudiwettkampf

rund um

das Gerätehaus

Punkte. An mehreren

Stationen mussten

die Jugendlichen Geschick,

Teamfähigkeit, Motorik und Fachwissen

unter Beweis stellen. Am Ende erkämpfte

sich die Jugendfeuerwehr aus Freigericht-

Somborn den ersten Platz. Bei der Siegerehrung

war auch Staatsminister Axel Wintermeyer

anwesend und überreichte zusammen

mit Stadträtin Ingrid Cammerzell und

Landtagsabgeordneten Hugo Klein die

Urkunden. Ein Highlight war zudem die

Die stolzen Teilnehmer der Gaudiwettkämpfe bei der Siegerehrung

mit Staatsminster Axel Wintermeyer.

Übung der Bambinogruppe, die aus Platzgründen

auf dem Parkplatz vor dem Gerätehaus

ihr Können zeigte. Vor den Augen der

zahlreichen Zuschauer zeigten die Jüngsten

der Feuerwehr wieder eine tolle Übung.

Viele Impressionen rund um das gesamte

Festwochenende finden Sie auf:

www.feuerwehr-bruchkoebel.de

Neues Feuerwehrgerätehaus in Oberissigheim

Ende August sprach sich die Stadtverordnetenversammlung

für ein neues

Feuerwehrgerätehaus in Oberissigheim

am alten Standort im Schulweg aus.

Damit findet eine lange Planungsphase zu

einem guten Ende.

Der ursprünglich vorgesehene Bauplatz an

der südlichen Ortsrandlage musste wegen

der Gebietsausweisung als Naturschutzwiese

im regionalen Flächennutzungsplans verworfen

werden.

Im Sommer 2013 erhielt die Stadt Bruchköbel

den Förderbescheid über 102.000 Euro

vom Ministerium des Inneren und für Sport

des Landes Hessen.

Noch in diesem Jahr soll das alte Gebäude

abgerissen werden. Mit einer Nutzfläche von

210 m² und geschätzten Baukosten von

710.000 Euro wird im kommenden Frühjahr

mit dem Neubau begonnen.

„Für die Sicherheit aller Bürgerinnen und

Bürger in Bruchköbel und seinen Stadtteilen

ist es unerlässlich, dass die Feuerwehr optimal

ausgestattet ist. Der Neubau des Feuerwehrhauses

in Oberissigheim kann nun endlich

beginnen“, freut sich Bürgermeister Günter

Maibach über den Beschluss.

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Rückblick Altstadtfest

Der Freie Platz war bei hochsommerlichen

Temperaturen gut besucht.

Bei der Feuershow von „Mystique“ ging es heiß her.

HELIUM6 sorgte am Abend für gute Stimmung.

Die Zuhörer liebten den Sound in der Altstadt.

Termine

05.10.

Schützenverein Falke Niederissigheim, Königsfeier,

Schützenhaus, 18:00 Uhr

11.10.

Aquarienfreunde Bruchköbel e.V., Oktoberfest

im Vereinsheim, Issigheimer Straße

12.10.

Geschichtsverein Bruchköbel e.V., Besuch der Grube

Messel (mit Führung), Fahrt mit eigenem PKW,

Treffpunkt: Parkplatz Volksbank, Schweizergasse,

13:30 Uhr

13.10.

Mais- und Kürbisfest mit verkaufsoffenem Sonntag

14.-18.10.

Kinderkulturtage Fritz-Hofmann-Stiftung

17.10.

Stadt Bruchköbel, Seniorentanztee mit „Schmidtchen

Schleicher“, Bürgerhaus Bruchköbel,

14:00 - 17:00 Uhr

Landfrauen Roßdorf, Ausflug

18.-20.10.

Kerb in Niederissigheim

19.10.

Eghalanda Gmoi z´ Bruchköbel, Hutzanachmittag,

Ev. Gemeindehaus,15:00 Uhr

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24.10.

Stadt Bruchköbel, Seniorenfahrt nach Alsfeld

zur Burg Herzberg, mit Brauerei-Besuch

Landfrauen Roßdorf, Vortrag, Kolleg MZH Roßdorf,

19:00 Uhr

25.10.

CDU Bruchköbel, Spanferkelessen, ‘

Mehrzweckhalle Roßdorf, 19:00 Uhr

26.+27.10.

Kaninchenzuchtverein H 454 Bruchköbel, Lokalschau,

Vereinsanlage in Bruchköbel, Gleiwitzerstraße

28.10.

Schäferhundeverein Roßdorf, Herbstprüfung,

Vereinsgelände, 08:00 Uhr

29.10.

Stadt Bruchköbel, Stadtverordnetenversammlung

01.11.

Skiclub Bruchköbel e.V., Jahreshauptversammlung,

Bauernstuben, Bürgerhaus Bruchköbel, 19:30 Uhr

02.11.

Schäferhundeverein Roßdorf, Familienabend,

Vereinsgelände, 19:00 Uhr

03.11.

Aquarienfreunde Bruchköbel e.V., Heimbeckenschau,

13:00 Uhr

Christliche Gemeinschaft Oberissigheim, Kalenderund

Bücherausstellung

Gesangverein Concordia Roßdorf 1903, Jubiläumskonzert,

Bürgerhaus Bruchköbel, 17:00 Uhr

07.11.

Stadt Bruchköbel, Seniorentanztee mit „Schmidtchen

Schleicher“, Bürgerhaus Bruchköbel,

14:00 - 17:00 Uhr

08.11.

Freiwillige Feuerwehr Oberissigheim,

Bayrischer Abend im Schulungsraum,

ab 18:30 Uhr

09.11.

Freiwillige Feuerwehr Niederissigheim, Hessischer

Abend, Feuerwehrgerätehaus, 19:00 Uhr

Gesangsverein Concordia Roßdorf, Weinfest,

MZH Roßdorf, 19:30 Uhr

Katholische Kirchengemeinde „St. Familia“, St. Martinsgottesdienst

in „Erlöser der Welt“ mit Laternenumzug

und Lagerfeuer an der „Dicken Eiche“,

18:00 Uhr

Pfarrgemeinde „Erlöser der Welt“, St. Martinsgottesdienst

mit anschl. Laternenumzug und Lagerfeuer

an der „Dicken Eiche“, 18:00 Uhr

Turn- und Sportverein Niederissigheim 03, Abteilung

Tischtennis, Vereinsmeisterschaft,

MZH Niederissigheim

Verein Eltern-Kind-Soziales, Freundschaftstanzen,

Turnier mit versch. Tanzgruppen, Kaffee und

Kuchen, Bürgerhaus Oberissigheim, ab 13:30 Uhr

11.11.

Niederissigheimer Carnevalsclub, Inthronisierung,

Rathaus Bruchköbel, 18:33 Uhr

Obst- und Gartenbauverein Roßdorf 1910 e.V.,

Vortrag „Brandschutz“ im Mirabellchen,

19:30 Uhr

Rathausstürmung, Altes Rathaus Roßdorf, 19:00 Uhr

Ev. Kirchengemeinde Bruchköbel, St. Martins-Gottesdienst

und Laternenumzug der Kita Regenbogen

12.11.

Aquarienfreunde Bruchköbel e.V.,

DVD-Vortrag: Mittelmeer - Das Leben im Riff

(DVD 43/10-07), Vereinsheim, 20:00 Uhr

14.11.

Stadt Bruchköbel, Seniorenfahrt zum Gänseessen

16.11.

Niederissigheimer Carnevalsclub,

3. Karneval Opening, MZH Niederissigheim,

20:11 Uhr

16.-17.11.

Kaninchenzuchtverein H455 Roßdorf, Lokalschau,

MZH Roßdorf

17.11.

Aquarienfreunde Bruchköbel e.V., Fisch- und Pflanzenbörse

(3), Vereinsheim Issigheimer Straße,

11:00 Uhr

18.11.

Geschichtsverein Bruchköbel e.V., „Franzosenzeit in

unserer Gegend“, Vortrag von Herrn Erhard Bus,

Bürgerhaus Bruchköbel, Bauernstube, 20:00 Uhr

21.11.

Stadt Bruchköbel, Seniorenfahrt zum Gänseessen

Landfrauen Roßdorf, Treffen,

Kolleg MZH Roßdorf, 19:00 Uhr

23.11.

Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr und Freiwillige

Feuerwehr Bruchköbel e.V., gemeinsamer Familienabend,

Bürgerhaus Bruchköbel, 20:00 Uhr

Geschichtsverein Bruchköbel e.V., „200 Jahre

Schlacht bei Hanau“, Führung durch die Ausstellung:

Herr Erhard Bus, Treffpunkt: vor dem

Schloss Philippsruhe, 14:00 Uhr

Alle weiteren für die Bruchköbeler Bürger

wichtigen Termine können im städtischen

Veranstaltungs-Kalender

oder auf der Homepage

www.bruchkoebel.de

und

www.stadtmarketing-bruchkoebel.de

nachgelesen werden.

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