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1. Bürosessel- Messe - Burgenland Mitte

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279. Ausgabe, Mi 23. Oktober 2013<br />

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Präsentation des neuen<br />

SX4 S-CROSS<br />

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Seite 13<br />

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Do., 7. 1<strong>1.</strong> 2013, 9 - 18 Uhr am Hauptplatz in Kirchschlag<br />

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Inhalt<br />

In dieser Ausgabe lesen Sie<br />

unter anderem:<br />

Vereinsprojekt:<br />

Nahversorgung gesichert<br />

Schwerpunkt:<br />

Martini<br />

Seite 4<br />

ab Seite 6<br />

Berufsorientierung:<br />

Schüler schnuppern Praxisluft<br />

Unser Oberpullendorf:<br />

Bauboom in der Stadt<br />

Benefiz:<br />

25 Jahre Licht für die Welt<br />

Das Beste zum Schluss:<br />

Die „Turbokrowodn“<br />

Impressum<br />

Das<br />

Wichtigste<br />

zuerst:<br />

Seite 14<br />

Seite 16<br />

Seite 26<br />

Seite 30<br />

Seite 22<br />

RoTWeinheRbST<br />

in horitschon<br />

26. & 27. oktober<br />

Seite 9<br />

genUSS<br />

bURgenLand<br />

<strong>Messe</strong> oberwart<br />

26. - 27. okt., 9-18 Uhr<br />

Seite 9<br />

offene<br />

KeLLeRTÜRen<br />

in Lutzmannsburg<br />

9. nov., 13 - 21 Uhr<br />

Seite 9<br />

Region<br />

Triumph oberpullendorf: S<br />

Als der Triumph-Konzern im heurigen Frühjahr die Nachricht über<br />

die Schließung von zwei Standorten und Personaleinsparungen<br />

an zwei weiteren Standorten verkündet hat, war die Unsicherheit<br />

und Enttäuschung bei den (großteils weiblichen) Mitarbeitern groß.<br />

Betroffene des Werks in Oberpullendorf, das es künftig nicht mehr<br />

geben wird, haben im April mit <strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> über ihre prekäre<br />

Arbeitsplatz-Situation gesprochen (siehe BM 274 vom 8. Mai). 112<br />

Arbeitsplätze gehen alleine am Standort im <strong>Mitte</strong>lburgenland verloren.<br />

In der Zwischenzeit haben Konzernleitung und Gewerkschaft über<br />

einen Sozialplan verhandelt und Ende September unterzeichnet.<br />

Im April dieses Jahres ließ der<br />

Schweizer Triumph-Konzern die<br />

Bombe platzen: Aufgrund der<br />

anhaltend schwachen Nachfrage<br />

und einer Flaute vor allem im<br />

Süd- und Osteuropageschäft<br />

müsse man Produktionskapazitäten<br />

abbauen. Im Klartext heißt<br />

das, dass in den Nähereien in<br />

Österreich rund 350 Jobs gestrichen<br />

werden. Die Werke<br />

in Aspang (NÖ) und Oberpullendorf<br />

werden geschlossen.<br />

Beim Standort in Oberwart und<br />

in der Konzernzentrale in Wiener<br />

Neustadt gibt es ebenfalls<br />

Personaleinsparungen im Produktionsbereich.<br />

Betroffen sind<br />

daher vor allem Näherinnen des<br />

Wäsche-Konzerns.<br />

Soziales Auffangnetz<br />

Um Härtefälle abzufangen<br />

und für die Mitarbeiter berufliche<br />

Perspektiven zu schaffen,<br />

haben Firmenleitung, Gewerkschaft,<br />

Wirtschaftskammer und<br />

Betriebsräte in den letzten Monaten<br />

einen Sozialplan ausverhandelt.<br />

Was dieser beinhaltet,<br />

darauf haben sich die Verhandlungspartner<br />

Ende September<br />

geeinigt.<br />

Die Einigung sieht unter<br />

anderem vor, dass eine vom<br />

Unternehmen finanzierte Arbeitsstiftung<br />

eingerichtet wird,<br />

die ab dem <strong>1.</strong> November 2013<br />

umfangreiche Fortbildungs- und<br />

Qualifizierungsmaßnahmen für<br />

Mitarbeiter anbietet. Diese Maß-<br />

www.istockphoto.com/ jmsilva<br />

Ein Symbolfoto wird Wirklichkeit: Leere Werkshallen<br />

statt produktiver Mitarbeiterinnen<br />

nahmen können laut Triumph-<br />

Stellungnahme im Bedarfsfall<br />

eine komplette Ausbildung umfassen.<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,<br />

die sich gegen eine<br />

Teilnahme an der Arbeitsstiftung<br />

entscheiden, hätten die<br />

Möglichkeit, sich innerhalb des<br />

Unternehmens auf freie Positionen<br />

in Oberwart oder Wiener<br />

Neustadt zu bewerben.<br />

Für ältere Mitarbeiter wurde<br />

die Möglichkeit eines Altersteilzeitvertrag<br />

ausverhandelt<br />

und für jene Mitarbeiter, die der<br />

Jobverlust besonders hart trifft,<br />

wurden zusätzliche Leistungen<br />

versprochen.<br />

Die Vorsitzende des Zentralbetriebsrats,<br />

Gabriele Gruber,<br />

meint zu dem Ergebnis der Sozialplanverhandlungen:<br />

„Das waren<br />

harte, aber konstruktive Verhandlungen.<br />

Auch wenn wir die<br />

Rücknahme der Entscheidung,<br />

Arbeitsplätze abzubauen, nicht<br />

erreichen konnten – die Unternehmensleitung<br />

ist uns in vielen<br />

entscheidenden Punkten entgegengekommen.<br />

Die schwere<br />

Lage von Kolleginnen in besonderen<br />

Härtesituationen konnten<br />

wir ein Stück weit abfedern.“<br />

Personalleiter Herbert Pelzer<br />

ergänzt: „Betriebswirtschaftlich<br />

gibt es zu der Grundsatzentscheidung,<br />

Produktionskapazitäten<br />

zu reduzieren, aus unserer<br />

Sicht leider keine Alternative.<br />

Entscheidend aber ist, dass


Region<br />

ozialplan fixiert<br />

Foto: zVg<br />

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Die Konzernzentrale von Triumph Österreich in Wiener Neustadt bleibt<br />

und bietet eventuell Jobs für Näherinnen aus anderen Werken (Bild oben).<br />

Für das Wäsche-Produktionswerk in Oberpullendorf ist mit 3<strong>1.</strong> Oktober<br />

endgültig Schluss (Bild unten)<br />

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wir gemeinsam mit Betriebsrat<br />

und Gewerkschaft zugunsten<br />

der Beschäftigten ein Ergebnis<br />

erzielt haben, das den Mitarbeitenden<br />

eine Reihe von Optionen<br />

eröffnet.“<br />

Hilfe vom Land<br />

Auch das Land <strong>Burgenland</strong><br />

will den Näherinnen zur Seite<br />

stehen. Normalerweise finanzieren<br />

die Länder oder der Bund<br />

Sozialpläne von Betrieben, die<br />

aus rein unternehmensstrategischen<br />

Gründen Produktionsanlagen<br />

zusperren, nicht. Aber:<br />

„Im Fall der Triumph-Näherinnen<br />

hat das Land <strong>Burgenland</strong> sofort<br />

entschieden, den Arbeitnehmerinnen<br />

zu helfen“, so Soziallandesrat<br />

Peter Rezar. Daher<br />

werde jede der ehemaligen Mitarbeiterinnen<br />

von Triumph mit<br />

bis zu <strong>1.</strong>200 Euro für Kursmaßnahmen<br />

unterstützt.<br />

120 Personen haben Interesse<br />

an Kursen und Weiterbildungsmaßnahmen<br />

im Rahmen<br />

der Stiftung angemeldet. 76<br />

davon kommen aus dem <strong>Burgenland</strong>.<br />

Nachdem über mehrere Monate<br />

die Bedingungen für den<br />

Sozialplan ausverhandelt wurden,<br />

geht es nun schnell. Die<br />

beiden Fertigungsstandorte in<br />

Aspang und Oberpullendorf<br />

werden zum 3<strong>1.</strong> Oktober 2013<br />

endgültig geschlossen, das<br />

Werk in Oberwart wird zu einem<br />

Produktionskompetenzzentrum<br />

für das gesamte „sloggi“-Produktionsnetz<br />

ausgebaut.<br />

Cornelia Rehberger<br />

ab 9 Uhr im AUTBACK Café Sportsbar<br />

Samstag,<br />

7323 Ritzing,<br />

26. Oktober<br />

Am Sportplatz<br />

20131<br />

ab 09:00 Uhr<br />

PROGRAMM Bieranstich<br />

im AUTBACK Café Sportsbar<br />

Frühschoppen mit den „Schürzenträgern“<br />

7323 Ritzing, Am Sportplatz 1<br />

13-15 Uhr Vorrunde Kegelturnier für Jung & Alt<br />

PROGRAMM<br />

Kinderaktivitäten (bis 17:00 Uhr)<br />

Bieranstich<br />

15 Uhr Frühschoppen Meisterschaftsspiel mit den „Schürzenträgern“ der RLO<br />

v<br />

Mannschaft gegen SV Schwechat<br />

13:00 bis 15:00 Uhr Vorrunde Kegelturnier für Jung & Alt<br />

Kinderaktivitäten (bis 17:00 Uhr)<br />

v<br />

gegen Deutschkreutz<br />

15:00 Uhr Meisterschaftsspiel der RLO<br />

Mannschaft gegen SV Schwechat<br />

v<br />

17:15 Uhr Meisterschaftsspiel SC Ritzing 1B gegen Deutschkreutz<br />

v<br />

19:30 bis 21:00 „Blaskapelle Uhr Finalrunde Wiederlich“<br />

Kegelturnier für Jung & Alt<br />

unter dem Motto v<br />

ab 21:00 Uhr Trachtenparty mit der „Blaskapelle Wiederlich“<br />

unter dem<br />

„Stramme<br />

Motto „Stramme<br />

Wadl –<br />

Wadl<br />

fesche<br />

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Madl“<br />

Madl“<br />

Eintritt freie Spende<br />

Tombola mit tollen Preisen<br />

17:15 Uhr Meisterschaftsspiel SC Ritzing 1B<br />

19:30-21 Uhr Finalrunde Kegelturnier für Jung & Alt<br />

ab 21 Uhr Trachtenparty mit der<br />

Eintritt freie Spende | Tombola mit tollen Preisen<br />

Für Speisen, Getränke, Kaffee und Kuchen ist gesorgt.<br />

Wir freuen uns auf Euer Kommen!<br />

Für Speisen, Getränke, Kaffee und Kuchen ist gesorgt.<br />

Wir freuen uns auf Euer Kommen!<br />

Der Reinerlös der Veranstaltung kommt<br />

Der Reinerlös der Veranstaltung<br />

kommt der Familie der Familie Ranz Ranz zugute.<br />

Gute.<br />

Sa 26. Okt. 2013<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

3


Region<br />

Stuben: Vereine sichern nahversorgung<br />

Eine<br />

Geschäftseröffnung<br />

der besonderen Art feierte<br />

man Anfang Oktober in Stuben<br />

(Gemeinde Bernstein, Bezirk<br />

Oberwart). Dort taten sich die<br />

ortsansässigen Vereine zusammen,<br />

um einen Dorfladen mit<br />

den wichtigsten Dingen des täglichen<br />

Bedarfs anbieten und so<br />

die Nahversorgung auch künftig<br />

sicherzustellen zu können. Nun<br />

hofft man auf reges Interesse der<br />

Bevölkerung, damit das Projekt<br />

nachhaltig funktioniert.<br />

Nachdem der bisherige Nahversorger<br />

im Jänner sein Geschäft<br />

geschlossen hatte, waren<br />

die Aussichten in Stuben in<br />

Sachen Einkaufen düster. Wie in<br />

vielen anderen Gemeinden ist<br />

auch der kleine Ort im Südburgenland<br />

mit einer immer älteren<br />

und daher auch weniger mobilen<br />

Bevölkerung konfrontiert. Eine<br />

Umfrage im Ort ergab, dass<br />

sich mehr als 70 Prozent der<br />

Stubener eine Nahversorgung<br />

im Ort wünschen. Es konnte<br />

aber kein neuer Betreiber gefunden<br />

werden. Bis jetzt.<br />

Unter dem Motto „Z’sammen<br />

ruckn und anpackn“ wurde im<br />

Juni der Verein „Unser Dorfladen<br />

Stuben“ gegründet, der<br />

künftig als Betreiber des Dorfladens<br />

auftritt. Möglich war das<br />

durch die Initiative der bereits<br />

bestehenden Vereine des Ortes,<br />

die den Mangel erkannt und<br />

sich zum Handeln entschlossen<br />

haben. Der neue Verein „Unser<br />

Dorfladen“ versteht sich daher<br />

als eine große Plattform.<br />

Dementsprechend setzt sich<br />

auch der siebenköpfige Vorstand<br />

zusammen, der aus Mitgliedern<br />

des Sportvereins, der<br />

Freiwilligen Feuerwehr, des<br />

Tennisvereins, der Burschenschaft<br />

und des Pensionistenvereins<br />

besteht. Gleichzeitg soll<br />

dadurch gewährleistet werden,<br />

dass die Vereine künftig verstärkt<br />

ihre Produkte aus dem<br />

Dorfladen beziehen.<br />

Ideeller Wert<br />

„Wir sind kein gewinnorientiertes<br />

Unternehmen sondern<br />

ein Verein, der die Nahversorgung<br />

im Ortsteil Stuben sicherstellen<br />

will. Unser Dorfladen<br />

muss lediglich kostendeckend<br />

funktionieren – also Lokalmiete,<br />

Personalkosten und allfällige<br />

Instandhaltunsgskosten erwirtschaften.<br />

Im Vordergrund steht<br />

aber die Nahversorgung im Ort“,<br />

so der Obmann des neuen Vereins,<br />

Werner Wehofschitsch.<br />

Andrang bei der Eröffnung (v.li.): Die drei Angestellten des Dorfladens Renate Schranz, Brigitte Schirnhofer und<br />

Margit Bertl, Landesrat Helmut Bieler, Projektkoordinator vom Regionalmanagement <strong>Burgenland</strong> Roman Wappl,<br />

Bernsteins Bgm. Renate Habetler, der Obmann des Vereins Werner Wehofschitsch, Vbgm. Markus Zettl, LR Mag.<br />

Michaela Resetar, Obmann von Leader Südburgenland BR Walter Temmel, LAbg. Gerhard Pongracz und der<br />

Ortsvorsteher von Stuben, Alexander Laschober, feiern die Nahversorgungs-Kooperation<br />

Der Dorfladen habe daher vor<br />

allem einen starken ideellen<br />

Wert.<br />

Dass die Freude darüber,<br />

dass ein solches Projekt zustandekommen<br />

konnte, nicht<br />

nur bei den Vereinsmitgliedern<br />

groß ist, konnte man im Rahmen<br />

der Eröffnungsfeier sehen. Zahlreiche<br />

Besucher aus Stuben<br />

nützten gleich den ersten Tag,<br />

um mit den Vereinen zu feiern<br />

aber auch ihre ersten Einkäufe<br />

im neuen Geschäft zu erledigen.<br />

Alle helfen mit<br />

Mit Hilfe zahlreicher helfender<br />

Hände, viel Engagement und einer<br />

Leader-Startförderung von<br />

Südburgenland plus konnte<br />

das Projekt in die Tat umgesetzt<br />

werden.<br />

Das Geschäft bietet neben<br />

Produkten für das tägliche Leben<br />

unter anderem auch einen<br />

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regional-bäuerlichen Schwerpunkt<br />

mit Produkten aus Bernstein<br />

und Umgebung, eine<br />

Kaffee-Ecke, Hauszustellung,<br />

Textilreinigung und einen Arbeitsplatz<br />

für drei Mitarbeiterinnen<br />

auf teilzeit- bzw. geringfügiger<br />

Basis.<br />

„Einkaufen, dort wo ich wohne,<br />

ist in den kleinen Dörfern<br />

nicht mehr selbstverständlich.<br />

In Stuben wird dies wieder zum<br />

Alltag. Und vor allem nicht mobile<br />

Einwohner können wieder<br />

selbstständig im eigenen Ort<br />

einkaufen“, so Wirtschaftslandesrätin<br />

Michaela Resetar, die<br />

sich gemeinsam mit Landesrat<br />

Helmut Bieler im Rahmen der<br />

Eröffnung vor Ort ein Bild vom<br />

neuen Dorfladen gemacht hat.<br />

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Cornelia Rehberger<br />

4 <strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013


Region<br />

energiesparmeister sind gekürt<br />

Anlässlich des Jahres der Energiewende<br />

hat das Land<br />

<strong>Burgenland</strong> einen Energiesparwettbewerb<br />

ausgeschrieben.<br />

In vier Kategorien konnten die<br />

Teilnehmer, die Energiesparmaßnahmen<br />

in ihrem privaten Umfeld<br />

gesetzt hatten, gewinnen. Ende<br />

September fand die Preisverleihung<br />

an die „Energiesparmeister<br />

2013“ statt. Darunter auch an<br />

zwei <strong>Mitte</strong>lburgenländer.<br />

„Dass das <strong>Burgenland</strong> heuer<br />

als erste europäische Region<br />

stromautark wird und immer öfter<br />

auch international als Vorbild<br />

für seine Energiepolitik genannt<br />

wird, ist natürlich auch ein Verdienst<br />

der Bevölkerung. Denn<br />

nur, wenn die Energiesparmaßnahmen<br />

von den Menschen im<br />

Land mitgetragen werden, kann<br />

die Energiewende nachhaltig<br />

gelingen. Mit diesem Wettbewerb<br />

wollten wir uns für das<br />

Engagement der Burgenländerinnen<br />

und Burgenländer beim<br />

Klimaschutz bedanken. Ich bin<br />

stolz auf unsere Landsleute und<br />

gratuliere den glücklichen ‚Energiesparmeistern‘<br />

ganz herzlich“,<br />

freute sich Landeshauptmann<br />

Jetzt NEU:<br />

Fruchtsäure-Behandlung<br />

Sie haben<br />

Hans Niessl im Rahmen der<br />

Preisverleihung Ende September.<br />

Der Energiesparwettbewerb<br />

war von der Wohnbauförderung<br />

des Amtes der Burgenländischen<br />

Landesregierung<br />

ausgeschrieben worden. Wer<br />

ein Passiv- oder Niedrigenergiehaus<br />

errichtet, durch Sanierungsmaßnahmen<br />

Energie<br />

eingespart, seit 2010 das Heizsystem<br />

gewechselt hatte oder<br />

reife Haut<br />

fette, unreine Haut<br />

zur Akne neigende Haut<br />

Mischhaut, T-Zone ölig<br />

feine, oberflächliche Hautfältchen<br />

Pigmentunregelmäßigkeiten der Haut<br />

Pigmentflecken durch Sonne<br />

oder östrogenhältige Medikamente<br />

auf energiesparende Mobilität<br />

(E-Bike, Elektroauto, Elektromotorrad,<br />

Elektromotorroller)<br />

umgestiegen war, konnte an<br />

der Verlosung zahlreicher Preise<br />

teilnehmen.<br />

Einer Aufforderung, der immerhin<br />

<strong>1.</strong>400 Energiesparer gefolgt<br />

sind. Darunter auch Familie<br />

Gmeiner aus Lackendorf im <strong>Mitte</strong>lburgenland.<br />

Als einer der vier<br />

Hauptgewinner konnte sie ein<br />

E-Bike mit nachhause nehmen.<br />

Landeshauptmann Hans Niessl (links) gratuliert Familie<br />

Gmeiner aus Lackendorf, den „Energiesparern 2013“<br />

und stolzen Besitzern eines neuen E-Bikes<br />

Bei Blockbuchung von<br />

6 Anwendungen<br />

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<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

5


MaRTini<br />

brauchtum für Kinder und gourmets<br />

Jedes Jahr im Herbst ist das <strong>Burgenland</strong> im Gänsefieber. Martini<br />

steht vor der Tür, aber längst wird nicht mehr nur am 1<strong>1.</strong> November<br />

gefeiert, dem Martinstag zu Ehren des heiligen Martin. Aber<br />

warum eigentlich? Warum essen wir zu Martini eine Gans, wieso<br />

gehen die kleinen Knirpse mit ihren selbstgebastelten Lampen<br />

zum Laternenfest? Wir haben uns auf Spurensuche begeben und<br />

verraten an dieser Stelle, warum das Martinsfest bei uns so gerne<br />

gefeiert wird.<br />

Während man sich auf der anderen<br />

Seite des Atlantiks schon<br />

mit den Vorbereitungen für Halloween<br />

beschäftigt, steht auch<br />

bei uns der Herbst ganz im Zeichen<br />

des Brauchtums – und das<br />

sieht bei uns ganz anders aus.<br />

Rund um den Tag des Heiligen<br />

Martin (Martini) gibt es eine Fülle<br />

an unterschiedlichen Veranstaltungen,<br />

allen voran zahlreiche<br />

genussvolle Events rund um die<br />

Gans (siehe Artikel rechts). Aber<br />

auch die Kleinen sind schon<br />

voll im Martini-Fieber, basteln<br />

im Kindergarten bereits eifrig<br />

an ihren Laternen und lernen<br />

stimmungsvolle Lieder für den<br />

Martinsumzug. Und warum? Wir<br />

haben nach den Hintergründen<br />

der Herbst-Traditionen im <strong>Burgenland</strong><br />

gesucht und sind fündig<br />

geworden.<br />

Der später heiliggesprochene<br />

Martin von Tours wurde nur unweit<br />

des heutigen <strong>Burgenland</strong>s<br />

geboren. In Sabaria, Hauptstadt<br />

der römischen Provinz<br />

Pannonien, dem heutigen Steinamanger<br />

oder Szombathely<br />

in Ungarn, erblickte er um das<br />

Jahr 316/317 als Sohn eines<br />

römischen Offiziers das Licht<br />

der Welt. Zahlreiche burgenländische<br />

Kirchen sind ihm bis heute<br />

gewidmet. Martin war in der<br />

lateinischen Kirche der erste,<br />

der den Grad der Heiligkeit nicht<br />

durch seinen heldenhaften Tod<br />

als Märtyrer, sondern durch sein<br />

heroisches Leben erreichte. Die<br />

bekannteste Geschichte ist jene<br />

der Mantelteilung, die wohl<br />

schon jedes Kind gelernt hat:<br />

Eines Tages, mitten im Winter,<br />

der derart hart war, dass viele<br />

Menschen der strengen Kälte<br />

zum Opfer fielen, begegnete<br />

Martin einem armen, unbekleideten<br />

Mann, der um Hilfe bat.<br />

Außer seinem Militärmantel, den<br />

er trug, besaß Martin aber selber<br />

nichts, hatte er doch schon<br />

seinen sonstigen Besitz für eine<br />

ähnliche barmherzige Tat verwendet.<br />

Deshalb fasste er sein<br />

Schwert, teilte den Mantel in<br />

der <strong>Mitte</strong> entzwei und gab eine<br />

Hälfte dem Armen. Daraufhin<br />

erschien ihm im Traum Jesus<br />

Christus, bekleidet mit seinem<br />

halben Militärmantel. Darin sah<br />

Martin eine Aufforderung, den<br />

Militärdienst aufzugeben und in<br />

den Dienst Gottes zu treten.<br />

Bischofs-Prototyp<br />

Die bis heute anhaltende Beliebtheit<br />

des Heiligen hat mehrere<br />

Gründe: Zum einen bildete<br />

Sankt Martin einen neuen „bischöflichen<br />

Prototypen“: Ein<br />

asketischer Mönchsbischof,<br />

der missionierend und predigend<br />

seine Zeit prägte und<br />

durch Wunder aufrüttelte. Zum<br />

anderen bekam die Erinnerung<br />

an Sankt Martin durch den Termin<br />

seines Gedenktages eine<br />

besondere Bedeutung: Am Vorabend<br />

des Gedenktages, der für<br />

den Beginn des Adventfastens<br />

steht, konnte man Sommer und<br />

Herbst verabschieden und die<br />

Tradition zu Martini: Die Kinder gehen zum Laternenfest<br />

Ergebnisse der Ernte genießen.<br />

(Quelle: Prof. Dr.theol. Manfred<br />

Becker-Huberti)<br />

Verräterische Gänse<br />

Als Brauch ist heute vor allem<br />

das traditionelle Martinsgansessen<br />

verbreitet. Wie aber die<br />

Gans zum Heiligen Martin passt,<br />

darüber scheiden sich die Geister.<br />

Eine Version besagt, dass<br />

Martin zum Bischof geweiht<br />

werden sollte. Bescheiden wie<br />

er war, sah sich Martin aber<br />

nicht als würdig genug, das Amt<br />

anzutreten und so versteckte er<br />

sich in einem Gänsestall. Die<br />

Gänse jedoch hätten so aufgeregt<br />

geschnattert, dass Martin<br />

gefunden wurde und geweiht<br />

werden konnte.<br />

Eine andere Geschichte besagt,<br />

dass eine schnatternde<br />

Gänseschar in den Kirchraum<br />

gewatschelt sei und dabei Bischof<br />

Martin bei seiner Predigt<br />

unterbrochen habe. Sie sei kurzerhand<br />

gefangen genommen<br />

und zu einer Mahlzeit verarbeitet<br />

worden.<br />

Nussbörse<br />

Fr 29. Nov. 2013 14-18 h<br />

Sa 3 0. Nov. 2013 9-12 u. 14-18 h<br />

Fr 3<strong>1.</strong> Jän. 2014 14-18 h<br />

Sa <strong>1.</strong> Feb. 2014 9-12 u. 14-18 h<br />

<strong>Mitte</strong>lburgenländische<br />

Kaesten und Nuss<br />

Ein historischer Erklärungsversuch<br />

der Gänselegende geht<br />

davon aus, dass in Zeiten des<br />

Lehnswesens eine am Martinstag<br />

fällige Lehnspflicht der Ursprung<br />

war. Da diese häufig aus<br />

einer Gans bestand, bildete sich<br />

die Bezeichnung Martinsgans<br />

heraus, und weil der Martinstag<br />

traditionell gefeiert wurde,<br />

bot es sich an, die Gans zum<br />

Festessen zu machen und an<br />

diesem Abend festlich zu verspeisen.<br />

(Quelle: Wikipedia)<br />

„Ich geh mit<br />

meiner Laterne...“<br />

Ebenso wie die Gans hat<br />

auch das Laternenfest eine lange<br />

Tradition. Martinsfeuer und<br />

Lichterumzüge sind keine Überbleibsel<br />

der ehemaligen germanischen<br />

Feiern. Sie nehmen die<br />

früher übliche liturgische Lichterprozession<br />

des Tages vom<br />

„fanum” in das „profanum” auf,<br />

von der Kirche in das Dorf und<br />

in die Stadt.<br />

Cornelia Rehberger<br />

ORT: 7372 Draßmarkt,<br />

Hauptstraße 30<br />

Preis je nach Qualität € 4,- bis € 7,-<br />

Gute Qualität ohne Schalenreste!<br />

6 <strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013


MaRTini<br />

ganz burgenland im gänsefieber<br />

Zum zweiten Mal präsentiert<br />

das <strong>Burgenland</strong> heuer das Genussfestival<br />

„Gans <strong>Burgenland</strong>“,<br />

bei dem noch bis Ende Dezember<br />

zahlreiche Veranstaltungen rund<br />

um das gefiederte pannonische<br />

Wahrzeichen stattfinden.<br />

Die Gans ist für das <strong>Burgenland</strong><br />

ein geschichts- und symbolträchtiges<br />

Tier. Daher hat<br />

<strong>Burgenland</strong> Tourismus bereits<br />

im Vorjahr zum ersten Mal dem<br />

Federvieh große Aufmerksamkeit<br />

geschenkt und die Gans<br />

zum neuen Kulinarik-Testimonial<br />

auserkoren.<br />

Bereits seit Anfang September<br />

bis weit in den Dezember<br />

hinein finden an die 30<br />

Veranstaltungen rund um das<br />

Genussfestival “Gans <strong>Burgenland</strong>”<br />

mit rund 100 Anbietern<br />

aus dem Bereich Wein & Kulinarik<br />

statt.<br />

Weidegans-Revival<br />

Bis in die 1960er-Jahre waren<br />

Gänse fixer Bestandteil des<br />

burgenländischen Ortsbilds und<br />

das knusprige, frisch gebratene<br />

Gansl war Highlight auf fast jedem<br />

Festtagstisch. Dann geriet<br />

die Gans beinahe in Vergessenheit,<br />

bis sich im Jahr 2002 eine<br />

Gruppe von Landwirten zusammengeschlossen<br />

hat, um den<br />

Verein „Südburgenländische<br />

Weidegans“ ins Leben zu rufen.<br />

Mit dieser gemeinsamen<br />

Marketing-Kooperation gelang<br />

in kurzer Zeit ein Revival des<br />

traditionellen Haustiers.<br />

Derzeit schnattern wieder an<br />

die 6.000 Gänse im ganzen <strong>Burgenland</strong>,<br />

fressen saftiges Weidegras<br />

und locken gleichzeitig<br />

immer mehr Feinschmecker ins<br />

<strong>Burgenland</strong>.<br />

Grund genug für <strong>Burgenland</strong><br />

Tourismus, das kulinarische<br />

Markenzeichen auf einer landesweiten<br />

Marketingplattform<br />

zu inszenieren und damit einen<br />

touristisch zugkräftigen Herbst-<br />

Schwerpunkt zu schaffen.<br />

„Knapp 700.000 Nächtigungen<br />

konnte das <strong>Burgenland</strong> im vergangenen<br />

Jahr in den Monaten<br />

September bis November<br />

verzeichnen. Das bedeutet<br />

nicht nur ca. 25 Prozent der<br />

Gesamtnächtigungen und somit<br />

ein zusätzliches Standbein für<br />

die touristischen Betriebe, sondern<br />

vor allem auch eine zusätzliche<br />

Absatzmöglichkeit für<br />

Wein und landwirtschaftliche<br />

Produkte“, so Landeshauptmann<br />

Hans Niessl anlässlich<br />

der Präsentation des heurigen<br />

„Gans <strong>Burgenland</strong>“-Festivals.<br />

Die burgenländische Gastronomie<br />

und Hotellerie, Kulturinstitutionen<br />

und Produzenten<br />

regionaler Spezialitäten haben<br />

sich daher auch heuer wieder<br />

allerhand einfallen lassen, um<br />

zahlreiche Gäste ins <strong>Burgenland</strong><br />

zu holen. Vom Federnschleißworkshop<br />

bis zum Gansl-Dinner<br />

reicht das Angebot. „Das<br />

Festival ‚Gans <strong>Burgenland</strong>‘ soll<br />

in Zukunft jährlich stattfinden<br />

und sich langfristig zum größten<br />

weinkulinarischen Festival<br />

des <strong>Burgenland</strong>s entwickeln“,<br />

gibt Tourismusdirektor Mario<br />

Baier die Richtung vor. Infos:<br />

www.burgenland-schmeckt.at<br />

Cornelia Rehberger<br />

Entgeltliche Einschaltung<br />

MACHT GANS BURGENLAND<br />

ZUM GENUSS.<br />

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<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

7


MaRTini<br />

gänsewein zur gans?<br />

Bald beginnen die Feierlichkeiten<br />

zu Ehren des heiligen<br />

Martin – und seiner „Maskottchen“,<br />

der Gänse. Gleichzeitig<br />

wird der neue Wein präsentiert.<br />

Man kann aber auch einen „alten“<br />

trinken.<br />

Meine Oma hat mich einmal<br />

geneckt, als ich auf die Frage:<br />

„Was willst Du trinken?“ geantwortet<br />

habe: „Wasser“. Dann hat<br />

sie gemeint: „Also einen Gänsewein!“<br />

„Nein, ich darf doch noch<br />

keinen Wein trinken!“ „Na wart’,<br />

ich geb dir einen, schau mal ob<br />

er dir schmeckt!“ Skeptisch beschnupperte<br />

ich die gebrachte<br />

klare Flüssigkeit, konnte kaum<br />

etwas riechen, nippte vorsichtig<br />

und stellte fest: „Das schmeckt<br />

ja wie Wasser!“ Und das war es<br />

natürlich auch.<br />

Gänsewein zum Gansl? Gehört<br />

auch dazu, denn die alte<br />

Regel, doppelt so viel Wasser<br />

wie Wein zu trinken, hat sich<br />

durchaus bewährt. Aber Gans(z)<br />

ohne Wein? Das geht ja kaum,<br />

noch dazu, wo am Tag des Heiligen<br />

Martin, am 1<strong>1.</strong> November<br />

auch der neue Wein getauft wird<br />

und erstmals offiziell zu kosten<br />

ist (alles, was es vorher gibt, ist<br />

dem Marketing entsprungen<br />

und entspricht nicht der Tradition<br />

– denn früher brauchte man<br />

zum Weinmachen Zeit, keine<br />

Kellerhilfen aus dem Labor.<br />

Dementsprechend sagt man ja<br />

vorher beim Anstoßen mit dem<br />

„Staubigen“, dem noch nicht<br />

klaren Jungwein, auch nicht<br />

„Prost“, sondern „Servus“, oder<br />

„Mahlzeit“.)<br />

Die heilige Dreifaltigkeit des Martinilobens: Gänsebraten mit Rotkraut und Knödel. Als Schmiermittel dienen<br />

gehaltvolle Burgenländische Weine.<br />

Junger Wein –<br />

junge Gans<br />

Zum Martiniloben gehören<br />

also der junge Wein und ein<br />

Gänsebraten. Da Rotweine so<br />

kurz nach der Lese aber ohne<br />

entsprechende technischchemische<br />

Eingriffe kaum noch<br />

fertig sein können, ist der „Heurige“<br />

normalerweise ein Weißwein.<br />

Und obwohl zum kräftigen<br />

Geflügel Rotwein empfohlen<br />

wird, geht natürlich auch Weißwein.<br />

Und dieser muss nicht<br />

unbedingt ein ganz neuer sein:<br />

Probieren Sie einmal einen etwas<br />

gereiften Grauburgunder<br />

oder Chardonnay oder Weißburgunder<br />

zum Gansl – vornehmlich<br />

einen kräftigen, eventuell in<br />

kleinem Holzfass ausgebauten.<br />

Die Fülle dieser Weine, gepaart<br />

mit deren Säure, lockert das<br />

doch eher schwere Essen gut<br />

auf. Weiße Leithaberg DAC-<br />

Weine erfüllen diese Vorgaben<br />

ziemlich perfekt.<br />

Stichwort Säure: davon besitzt<br />

auch der Blaufränkisch genug.<br />

Seine Struktur, die sich erst<br />

mit etwas Flaschenreife richtig<br />

zeigt, balanciert die Speisen gut<br />

aus. Überhaupt ist Rot die Farbe<br />

der Wahl zum Gansl. Nach<br />

der kulinarischen Farbenlehre<br />

ist das auch klar: Die Farbe des<br />

Weines sollte sich in der Speise<br />

auf dem Teller wiederfinden.<br />

Außerdem spiegelt sich das<br />

röstige Bratenaroma der Gans<br />

in den dunkelbeerigen Aromen<br />

und reifen Tanninen der Rotweine<br />

wider. Dem eigenen Geschmack<br />

sind hier Tür und Tor<br />

geöffnet, erlaubt ist, was Spaß<br />

macht. Ob Sie einen kernigen<br />

Blaufränkisch bevorzugen, einen<br />

runden saftigen Zweigelt<br />

oder einen elegant-samtigen St.<br />

Laurent: Das <strong>Burgenland</strong> bietet<br />

für jeden Geschmack etwas.<br />

Besonders fein passt meiner<br />

Meinung nach ein kräftiger<br />

und gereifter Blauer Burgunder<br />

(Pinot Noir) dazu. Seine finessenreiche<br />

Säure und seine<br />

www.istockphoto.com/Bennewitz<br />

zarte Fruchtigkeit kommen mit<br />

Gans und Rotkraut besonders<br />

gut zur Geltung. In jedem Fall<br />

sollten Sie sich für einen nicht<br />

zu leichtgewichtigen und nicht<br />

zu jungen Wein entscheiden,<br />

denn dem gut gewürzten Gänsebraten<br />

sollte man im Glas<br />

etwas entgegenhalten können.<br />

Haben Sie Lust<br />

bekommen?<br />

Auf www.weinburgenland.at/<br />

wein-tourismus/martiniloben/<br />

können Sie sich das Veranstaltungsprogramm<br />

„Gans <strong>Burgenland</strong><br />

2013“ rund um das Martiniloben<br />

ansehen. In diesem Sinne:<br />

Mahlzeit und Prost!<br />

8 <strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013


MaRTini<br />

Kunstgenuss im Weingarten<br />

Am 26. und 27. Oktober findet<br />

zum vierten Mal der Horitschoner<br />

Rotweinherbst statt.<br />

Diesmal mit einem besonderen<br />

Kooperationspartner: Mit<br />

Kunstwerken der Rabnitztaler<br />

Malerwochen in allen teilnehmenden<br />

Weingütern soll sowohl<br />

der Genuss für den Gaumen als<br />

auch jener für die Augen garantiert<br />

sein.<br />

Denn neben dem Wein gibt es<br />

heuer in Horitschon noch mehr<br />

zu sehen: Die Künstler der Rabnitztaler<br />

Malerwochen rund um<br />

Maler Prof. Harro Pirch stellen in<br />

allen teilnehmenden Weingütern<br />

ihre Werke aus. Darüber hinaus<br />

wird eine limitierte Auflage von<br />

Kooperation<br />

zwischen Kunst<br />

und Wein: Maler<br />

Prof. Harro<br />

Pirch mit dem<br />

Gemeinschaftswerk<br />

der Rabnitztaler<br />

Malerwochen,<br />

Vinotheks-Leiterin<br />

Anna Zell und<br />

Weinbauvereins-Obmann<br />

Franz Strass<br />

Blaufränkisch-Weinen der Horitschoner<br />

Winzer präsentiert,<br />

die alle das gleiche Etikett tragen:<br />

Ein Gemeinschaftswerk<br />

der Rabnitztaler Malerwoche.<br />

Pirch: „Jeder Künstler hat in<br />

einem individuellen Aspekt die<br />

Region um Horitschon aufgenommen<br />

und mit verschiedenen<br />

Materialien zum Ausdruck gebracht.<br />

Fred Mooij aus Holland<br />

hat etwa die Unterschiede der<br />

Landschaftsstruktur im <strong>Mitte</strong>lburgenland<br />

herausgearbeitet,<br />

der flachen nördlichen Gegend<br />

in Richtung Neusiedler See bis<br />

zur hügeligen südlichen Region<br />

nach Bernstein.“<br />

Nicole Schlaffer<br />

Die <strong>Messe</strong> für Feinschmecker<br />

mit <strong>Burgenland</strong>s besten Produzenten<br />

26.- 27. Okt. 2013<br />

<strong>Messe</strong> Oberwart 9-18 Uhr<br />

26. Okt. um 19.00 Uhr: Genussbuffet<br />

www.genuss-burgenland.at<br />

offene KellerTüren<br />

lUTZMannSBUrger<br />

9. november 2013<br />

Besuchen Sie uns im Rahmen des Horitschoner<br />

ROTWEINHERBST<br />

2013<br />

Tag der offenen KellerTür<br />

9. november 2013<br />

13.00 – 2<strong>1.</strong>00 Uhr<br />

26. Oktober 2013<br />

Tag der offenen Kellertür<br />

von 12.00 bis 19.00 Uhr<br />

im Weingut STRASS<br />

in Draßmarkt<br />

die lutzmannsburger Winzerfamilien laden zum<br />

ausklang des Weinjahres in ihre Weinkeller und geben<br />

einen Vorgeschmack auf den neuen Weinjahrgang!<br />

eintritt: euro 25,00<br />

(inkludiert ein hochwertiges Kostglas<br />

sowie einen einkaufsgutschein im<br />

Wert von euro 10,00)<br />

www.weingut-strass.at<br />

www.rotweinerlebnis.at<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

9


WiRTSchafT<br />

Kommerzialrätin aus dem Weingut<br />

Waltraud Reisner-Igler vom<br />

Weingut Hans Igler in<br />

Deutschkreutz wurde Anfang<br />

Oktober feierlich der Berufstitel<br />

„Kommerzialrätin“ verliehen. In<br />

einer bewegenden und sehr persönlich<br />

geprägten Rede bedankte<br />

sich Reisner-Igler vor allem<br />

bei ihrer Familie. Die ehrenhafte<br />

Auszeichnung wurde anschließend<br />

mit Persönlichkeiten aus<br />

Wirtschaft und Politik im Schaflerhof<br />

gefeiert.<br />

Kommerzialrat ist ein Berufstitel<br />

in Österreich, der ehrenhalber<br />

an Personen verliehen<br />

wird, die sich in ihren langjährig<br />

ausgeübten Berufen Verdienste<br />

um die Republik Österreich<br />

erworben haben. Die Landesregierung,<br />

das Wirtschaftsministerium<br />

und letztendlich der<br />

Bundespräsident begutachten<br />

den Antrag, der in der Regel<br />

von der Wirtschaftskammer<br />

eingebracht wird. Durch all diese<br />

Stationen ist auch der Antrag<br />

für den Kommerzialrätin-Titel<br />

von Waltraud Reisner-Igler gewandert.<br />

Mit Erfolg.<br />

Anfang Oktober gratulierten<br />

Wirtschaftskammer <strong>Burgenland</strong><br />

Präsident Ing. Peter Nemeth,<br />

WKB-Direktor Mag. Anton Bubits<br />

und weitere Vertreter der<br />

Wirtschaft Reisner-Igler zum<br />

neuen Berufstitel. Auch Umweltminister<br />

Niki Berlakovich ließ es<br />

sich nicht nehmen, seiner langjährigen<br />

Freundin zu gratulieren:<br />

„Dein Vater wäre sicher stolz auf<br />

dich. Seine Fußstapfen waren<br />

Kommerzialrätin Waltraud Reisner-Igler ist stolz auf ihre Familienmitglieder,<br />

die alle Teil des Weinguts Hans Igler sind.<br />

zwar groß, aber nicht zu groß<br />

für dich.“<br />

Reisner-Igler sprach in ihrer<br />

Rede über Vergangenheit und<br />

Zukunft als erfolgreiche Unternehmerin,<br />

aber auch als Privatperson<br />

und bedankte sich<br />

herzlich bei ihrer Familie für<br />

deren Unterstützung in allen<br />

Lebenslagen.<br />

„Der Wert der Freunde und<br />

Familie ist nicht zu unterschät-<br />

zen. Jeder, der heute hier ist, hat<br />

meinen privaten und beruflichen<br />

Weg begleitet.“<br />

Nicole Schlaffer<br />

Im<br />

können Sie alles ausprobieren, angreifen, aufmachen, zumachen, sich<br />

hineinsetzen, hinausschauen und vor allem gibt es jede Menge Information und Beratung.<br />

In Stoob im mittleren <strong>Burgenland</strong> gibt es österreichweit etwas Einzigartiges -<br />

das<br />

. Hier können Sie zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter von Montag bis<br />

Samstag auf 500m 2 Ausstellungsfläche ein naturgetreues Dorf besichtigen. Fenster in allen<br />

Variationen, Türen, Rollläden, Jalousien, Markisen, (die fast unsichtbare) Balkonverglasung<br />

und Wintergärten - ganz einfach: das komplette Programm von .<br />

.<br />

WINTERGÄRTEN<br />

SOMMERGÄRTEN<br />

TERRASSENDÄCHER<br />

SONNENSCHUTZ<br />

FENSTER<br />

TÜREN<br />

Besuchen Sie unsere<br />

Ganzjahres‐Ausstellung<br />

-<br />

Montag - Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 17.00 Uhr; Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr<br />

MICHAEL SOMMER GMBH<br />

A-7344 Stoob - Industriestr. 6<br />

Telefon 02612/425 00<br />

e-mail: m.sommer@sommerdorf.at<br />

Web: www.sommerdorf.at<br />

10 <strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013


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am Donnerstag, 7. November 2013,<br />

von 9 bis 18 Uhr am Hauptplatz<br />

in Kirchschlag<br />

20%<br />

<strong>Messe</strong>rabatt *<br />

• Vorträge: „Schmerz lass nach“und<br />

„Die 10 Gebote des gesunden Sitzens für die Frau“<br />

• Persönliche, kostenlose Beratung durch den Sitzforscher und<br />

Gender-Ergonomie-Entwickler Gernot Steifensand<br />

(bitte um vorherige Terminvereinbarung unter 02646 7001-20 – Fr. Manuela Reisner)<br />

• Alle präsentierten Sitzlösungen wurden in Zusammenarbeit mit<br />

führenden Arbeitsmedizinern, Orthopäden und Sportwissenschaftlern<br />

entwickelt<br />

Das Büroprofi-Team des Unternehmens Mayrhofer freut sich,<br />

Sie bei einem Imbiss und Getränken begrüßen zu dürfen!<br />

FRAUEN<br />

sitzen anders,<br />

MÄNNER auch!<br />

ALOIS MAYRHOFER e.U.<br />

2860 Kirchschlag i.d.B.W., Hauptplatz 27<br />

Tel.: 02646 7001-20<br />

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11<br />

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NEWS<br />

für Unternehmer<br />

von Kurt Kogelbauer 02646/2209*0<br />

Neue Nachweispflichten<br />

für deutsche Lieferanten<br />

ab <strong>1.</strong> Oktober in Kraft<br />

Die neuen Nachweispflichten bei innergemeinschaftlichen<br />

Lieferungen für deutsche Lieferanten belasten<br />

auch die österreichischen Erwerber. Mit welchen Auswirkungen<br />

Sie durch das Inkrafttreten des § 17a der (deutschen)<br />

Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung rechnen<br />

müssen? Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick!<br />

Sollten Sie Geschäftsbeziehungen mit deutschen Lieferanten<br />

unterhalten und Warenlieferungen aus Deutschland<br />

erhalten, so beachten Sie ab <strong>1.</strong> Oktober 2013 folgendes:<br />

Eine der Neuerungen der oben genannten Durchführungsverordnung<br />

ist die sogenannte Gelangensbestätigung<br />

– ein Begriff, der seit mehr als einem Jahr bekannt,<br />

dessen Inkrafttreten jedoch mehrmals verschoben<br />

worden ist. Aus gutem Grund – war diese doch eine<br />

völlig neue und schlichtweg nicht administrierbare Voraussetzung<br />

für die Steuerfreiheit einer innergemeinschaftlichen<br />

Lieferung.<br />

Im Laufe der Übergangsfrist wurde aus der Gelangensbestätigung<br />

eine Gelangensbestätigung „light“, die<br />

nun mit folgenden Voraussetzungen ab <strong>1.</strong> Oktober in<br />

Kraft ist:<br />

Bei Lieferungen durch das deutsche Unternehmen<br />

oder Selbstabholung des österreichischen Kunden in<br />

Deutschland kann der deutsche Lieferant die Ausstellung<br />

einer Gelangensbestätigung verlangen, ebenso,<br />

wenn als Lieferort Deutschland vereinbart ist oder der<br />

Frachtbrief nicht den Formvorschriften entspricht.<br />

Die Gelangensbestätigung muss folgende Angaben enthalten:<br />

Name und Anschrift des Abnehmers, Menge<br />

des gelieferten Gegenstandes, Angabe von Ort und<br />

Monat des Endes der Beförderung oder Versendung,<br />

Ausstellungsdatum der Bestätigung sowie Unterschrift<br />

des Abnehmers.<br />

Wenn Ihr deutscher Lieferant um Ausstellung einer<br />

Gelangensbestätigung bittet, können Sie ihm diese<br />

auch elektronisch übermitteln. In diesem Fall ist Ihre<br />

Unterschrift als Abnehmer nicht erforderlich, jedoch<br />

muss erkennbar sein, dass die elektronische Übermittlung<br />

über Ihren verwendeten E-Mail-Account erfolgt.<br />

Aus Effizienzgründen ist es auch möglich, diese Gelangensbestätigung<br />

als Sammelbestätigung für maximal<br />

3 Monate auszustellen.<br />

Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie in der praktischen<br />

Abwicklung mit Ihren deutschen Lieferanten<br />

Unterstützung benötigen – wir stehen Ihnen bei Beratungsbedarf<br />

gerne zur Verfügung!<br />

Jugendbeschäftigung:<br />

preisträger stehen fest<br />

2. Platz für das <strong>Mitte</strong>lburgenland (v.li.): Mag. pharm. Alfred Szczepanski,<br />

Claudia Böhm, LHStv. Mag. Franz Steindl, Madlen Frühwirth, Sandra Schaden<br />

Das<br />

Landesjugendreferat<br />

<strong>Burgenland</strong> machte sich<br />

auch heuer wieder auf die Suche<br />

nach jenen Betrieben, die<br />

innovative Wege im Bereich<br />

der Jugendbeschäftigung gehen.<br />

„Ziel des Jugendbeschäftigungspreises<br />

ist es, die Leistungen<br />

der heimischen Betriebe<br />

und Institutionen in der Öffentlichkeit<br />

darzustellen, aber auch<br />

Werbung für den Lehrberuf zu<br />

machen“, so Jugendreferent<br />

Landeshauptmann-Stv. Franz<br />

Unternehmer<br />

portrait<br />

Fußball-Fan mit<br />

Bodenhaftung<br />

Als Ing. Thomas Gager<br />

1995 im Alter von 23 Jahren<br />

die Firma Gager Parkett<br />

von seinem Vater übernahm,<br />

war er bei Weitem kein Neuling<br />

im Betrieb. Schon als Kind<br />

half er im 1873 gegründeten<br />

Lockenhauser Familienunternehmen<br />

aus, schaute zu und<br />

entdeckte seine Leidenschaft<br />

für edle Holzböden.<br />

Nach seiner Ausbildung<br />

an der HTL für Holztechnik<br />

in Mödling stieg er 1993 in<br />

die Firma ein und unterzog<br />

diese einer Modernisierung<br />

sowie einem grundlegenden<br />

Umbau. Auch seine Frau ist<br />

gemeinsam mit insgesamt<br />

zwölf Mitarbeitern am Erfolg<br />

des Betriebs beteiligt. Wenn<br />

die beiden nicht gerade voll<br />

im Unternehmen beschäftigt<br />

sind, dann zieht es sie<br />

gemeinsam mit den beiden<br />

Steindl. Vergeben wurden Preise<br />

an kleine und mittlere Unternehmen<br />

sowie an Großbetriebe,<br />

die junge Menschen zwischen<br />

15 und 25 Jahren beschäftigen<br />

bzw. ihnen den Einstieg ins Berufsleben<br />

ermöglichen.<br />

Einer der Preisträger kommt<br />

auch aus dem <strong>Mitte</strong>lburgenland:<br />

Die Apotheke „Zum Mohren“<br />

aus Oberpullendorf konnte in<br />

der Kategorie kleine und mittlere<br />

Unternehmen den mit <strong>1.</strong>000 Euro<br />

dotierten 2. Platz erreichen.<br />

Thomas Gager<br />

Foto: zVg<br />

Söhnen in die Ferne. Thailand<br />

bzw. generell der asiatische<br />

Raum sowie die Arabischen<br />

Emirate haben es ihnen angetan.<br />

Hier findet die Familie<br />

Zeit zum entspannen und Energie<br />

tanken, und dann wird<br />

das Handy auch mal ausgeschaltet.<br />

Aber auch Zuhause bleibt<br />

noch ein bisschen Zeit für<br />

Hobbys. Im „zweiten Beruf“,<br />

wie Gager meint, ist er<br />

Obmann beim Fußballclub<br />

in Lockenhaus. Zwar ist der<br />

41-Jährige selbst nicht mehr<br />

aktiv, hat den Fußball-Virus<br />

aber an seine Kinder (16 und<br />

10 Jahre) vererbt.<br />

12 <strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013


WiRTSchafT<br />

Unternehmer diskutieren Zukunftsfragen<br />

Anfang Oktober lud die Wirtschaftskammer <strong>Burgenland</strong> Bürgermeister,<br />

Gemeinderäte, Vereinsfunktionäre und Unternehmer<br />

aus dem Bezirk zum Runden Tisch in Neckenmarkt ein. Diskutiert<br />

wurde zu den Themen Lebensqualität, Nahversorgung, Infrastruktur<br />

und Arbeitsmarkt. Wirtschaftskammer-<strong>Burgenland</strong>-Präsident<br />

Ing. Peter Nemeth nahm dabei sowohl die Politik als auch die<br />

Konsumenten und die Unternehmer selbst in die Pflicht, gegen die<br />

Fehlentwicklungen im Land vorzugehen.<br />

Im <strong>Burgenland</strong> gibt es 17.714<br />

Firmen, davon 2.165 im Bezirk<br />

Oberpullendorf. Rund die Hälfte<br />

davon sind Ein-Personen-Unternehmen<br />

(EPU). 88,9 Prozent der<br />

Unternehmer besitzen die österreichische<br />

Staatsbürgerschaft.<br />

Soweit die Fakten. Wie die Arbeit<br />

der Betriebe in der Praxis<br />

erleichtert werden könnte, wo<br />

Stolpersteine im Weg sind und<br />

worüber sich die Unternehmer<br />

ärgern, darüber wurde beim<br />

„Round Table“ der Wirtschaftskammer<br />

Anfang Oktober in Neckenmarkt<br />

diskutiert.<br />

Manche Gemeindeverantwortliche<br />

und Konsumenten<br />

würden oft auch auf die eigenen<br />

Betriebe vergessen, klagen<br />

Unternehmer: Ob das der gemeindeeigene<br />

Bagger ist, der<br />

Gemeindebus oder das Vereinshaus,<br />

das fast wie ein Wirtshaus<br />

agiert. WK-Präsident Nemeth<br />

will wachrütteln: „Viele im Land<br />

schauen nur auf ihren eigenen<br />

Vorteil und sehen nicht, dass sie<br />

anderen damit schaden.“<br />

Reger<br />

Meinungsaustausch<br />

In den Diskussionsrunden hatten<br />

Unternehmer dann die Gelegenheit,<br />

aufzuzeigen, wo der<br />

Schuh drückt. Ein Lebensmittelhändler,<br />

der seinen Betrieb im<br />

Ortsgebiet neu bauen möchte,<br />

erklärt: „Die Auflagen und Kosten<br />

sind ein Wahnsinn. Wenn<br />

ich vorher gewusst hätte, wie<br />

mühsam das ist, hätte ich draußen<br />

gebaut, deshalb machen es<br />

die Konzerne auch so.“<br />

Immer wieder wird von<br />

„Knüppeln“ gesprochen, die<br />

den Selbstständigen vor die<br />

Füße geworfen werden. Auch<br />

die vielen Vereinsfeste im Bezirk<br />

wurden angesprochen und dass<br />

diese bei nicht-gemeinnützigen<br />

Vereinen nicht mehr ohne Gastwirtbeteiligung<br />

durchgeführt<br />

werden sollten.<br />

All die besprochenen Probleme<br />

und Anliegen wurden<br />

von den Wirtschaftskammer-<br />

Experten aufgenommen. Daraus<br />

soll nun ein Forderungs- und<br />

Umsetzungspaket geschnürt<br />

werden.<br />

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<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

13


WiRTSchafT<br />

Gespannt warten die Kinder, wie das raue Stück<br />

Holz wohl aus der Schleifmaschine kommt…<br />

…und das Staunen darüber ist groß,<br />

wie schnell die Maschine das erledigt.<br />

berufsorientierung: Volksschüler<br />

schnuppern in heimischen betrieben<br />

„Wenn ich groß bin, werde<br />

ich…“ Diesen Satz können Schulkinder<br />

oft nicht vollenden. Deshalb<br />

startete die Wirtschaftskammer<br />

mit Unterstützung des<br />

Landesschulrats <strong>Mitte</strong> Oktober<br />

eine Info-Offensive für 2.000<br />

Volksschüler in 65 burgenländischen<br />

Betrieben, wodurch die<br />

Neugierde der Kinder auf eine<br />

„Karriere mit Lehre“ geweckt<br />

werden soll. Vorurteile gegenüber<br />

einem Lehrberuf sollen abgebaut<br />

und Möglichkeiten aufgezeigt<br />

werden.<br />

Jugendliche zwischen 13<br />

und 15 Jahren befinden sich in<br />

einer sensiblen Lebensphase,<br />

müssen sich aber in ebendieser<br />

Zeit entscheiden, welchen<br />

Berufsweg sie einschlagen<br />

wollen – ohne Vorkenntnisse<br />

über das Arbeitsleben und die<br />

Anforderungen der Wirtschaft.<br />

Daher will die Wirtschaftskammer<br />

mit ihrer gezielten Initiative<br />

schon früher ansetzen: In der<br />

Volksschule. Schon im Alter<br />

zwischen 7 und 11 Jahren sollen<br />

Kinder die Faszination eines<br />

handwerklichen Berufs bzw.<br />

eines Lehrberufs erfahren und<br />

In der Tischlerei Putz in Dörfl dürfen<br />

Kinder hautnah miterleben, was<br />

es heißt, etwas mit den eigenen<br />

Händen zu schaffen. Beim Furnier-<br />

Zusammenfügen dürfen sie selbst<br />

Hand anlegen.<br />

auch hautnah miterleben, wie<br />

dieser in der Realität aussieht.<br />

„Leider denken im <strong>Burgenland</strong><br />

nur knapp ein Drittel der Jugendlichen<br />

an einen Lehrberuf.<br />

Obwohl die Berufsaussichten<br />

mit einer Lehre besser sind als<br />

je zuvor, wird oft noch immer eine<br />

schulische Ausbildung anvisiert“,<br />

sagt Wirtschaftskammer-<br />

<strong>Burgenland</strong>-Präsident Ing. Peter<br />

Nemeth.<br />

Fachkraft vs.<br />

Akademiker<br />

Im Bezirk Oberpullendorf<br />

beteiligten<br />

sich sechs<br />

Betriebe und drei<br />

Volksschulen an<br />

der Aktion. Die<br />

Volksschüler kommen<br />

direkt in die<br />

Betriebe, schauen<br />

den Arbeitern über<br />

die Schulter und<br />

dürfen auch selbst<br />

Hand anlegen. „Mit diesem Tag<br />

wollen wir Lust auf einen Lehrberuf<br />

machen. Es ist aber auch<br />

eine gute Chance für die Eltern,<br />

sich einmal aus erster Hand,<br />

nämlich im Betrieb in ihrer Nähe<br />

zu informieren“, erklärt Wirt-<br />

schaftskammer-<strong>Burgenland</strong>-<br />

Direktor Mag. Anton Bubits.<br />

Spielerisch und gestalterisch<br />

soll bei den jungen Menschen<br />

damit die Neugierde auf einen<br />

Lehrberuf geweckt werden.<br />

Denn spätestens 2015 wird der<br />

Fachkräftemangel noch deutlicher<br />

zu spüren sein und der<br />

Wettlauf zwischen Lehrlingsausbildern<br />

und weiterführenden<br />

Schulen wird weitergehen.<br />

Viele Argumente<br />

für die Lehre<br />

Laut Wirtschaftskammer müsse<br />

generell das Bild der Lehre in<br />

der öffentlichen Wahrnehmung<br />

neu definiert werden. Präsident<br />

Nemeth betont daher die<br />

starken Argumente, die für eine<br />

Lehre sprechen: Kürzere Ausbildungsdauer,<br />

Jobaussichten<br />

nach Abschluss, Verdienstmöglichkeit<br />

schon während der<br />

Ausbildung und Begeisterung<br />

für manuelles Arbeiten wecken.<br />

Doch oft ist es im Rahmen<br />

des Elternhauses lieber gesehen,<br />

wenn das Kind eine weiterführende<br />

Schule besucht<br />

und dadurch später auch vermeintlich<br />

mehr Geld verdient.<br />

Die Wirtschaftskammer-Experten<br />

halten dem entgegen, dass<br />

ein jeder Lehrberuf Aufstiegschancen<br />

beinhaltet, durch die<br />

man dann zum Meister wird,<br />

oder in der Folge seinen eigenen<br />

Betrieb eröffnen kann. Der<br />

Weg zum eigenen Chef ist also<br />

möglich.<br />

Nicole Schlaffer<br />

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14 <strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013


WiRTSchafT<br />

Schüler informieren<br />

sich über berufe<br />

„Hat mein Traumberuf auch<br />

Zukunft, und was erwartet mich<br />

dort?“ Diese und viele andere<br />

Fragen konnten Jugendliche<br />

beim AMS-Berufsinfotag Ende<br />

September stellen. <strong>Burgenland</strong>weit<br />

nutzten 600 Jugendliche<br />

die Möglichkeit, sich in den vier<br />

BerufsInfoZentren (BIZ) spielerisch<br />

mit dem Thema Berufswahl<br />

zu beschäftigen.<br />

Über 50 Berufstätige, Führungskräfte,<br />

Ausbildungsverantwortliche,<br />

Projektbetreiber<br />

und Firmenchefs aus unterschiedlichen<br />

Unternehmen und<br />

Branchen der Region stellten<br />

sich zur Verfügung und beantworteten<br />

Fragen rund um die<br />

verschiedenen Berufe, Jobmöglichkeiten,<br />

berufliche Aus- und<br />

Weiterbildungen sowie Ein- und<br />

Aufstiegschancen.<br />

Bei der Station Karriere-Quiz<br />

konnten Jugendliche durch das<br />

richtige Beantworten von Fragen<br />

rund um die Arbeitswelt Preise<br />

gewinnen und beim Speed-Dating<br />

durften sie Firmenverantwortliche<br />

mit Fragen löchern.<br />

„Ziel des Berufsinfotags ist es,<br />

Jugendliche so früh wie möglich<br />

für das Thema zu interessieren.<br />

Denn: Die Wahl des richtigen<br />

Berufs ist wohl eine der<br />

wichtigsten Entscheidungen<br />

im Leben“,<br />

so Peter<br />

Bencsics<br />

vom AMS<br />

<strong>Burgenland</strong>.<br />

Nicole<br />

Schlaffer<br />

...in<br />

Eisenstadt<br />

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es nicht geht, beweise<br />

das Gegenteil.“<br />

Indem er erstmals rückwärts und nicht vorwärts absprang, trotzte Dick Fosbury<br />

allen Konventionen. Mazda beweist mit der SKYACTIV-Technologie ebenfalls, dass<br />

unkonventionelles Denken scheinbar Unmögliches möglich machen kann – und revolutioniert<br />

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<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

plus<br />

6 monate<br />

15


••• Geschichten aus der Bezirkshauptstadt •••<br />

Unser<br />

Oberpullendorf<br />

Leistbarer Wohnraum für jedes alter:<br />

Egal wie gut das kulturelle, medizinische, schulische oder<br />

wirtschaftliche Angebot in einer Stadt ist – ohne leistbaren<br />

Wohnraum fehlt der Anreiz, zu kommen oder zu bleiben. Um dem<br />

entgegenzuwirken und für Menschen jeden Alters eine attraktive<br />

Wohnmöglichkeit zu bieten, ist in Oberpullendorf derzeit ein regelrechter<br />

Bauboom ausgebrochen. Von der klassischen Wohnhausanlage<br />

über günstige Baugrundstücke bis hin zu Startwohnungen<br />

und Wohnen für Senioren reicht die Palette an Bauvorhaben, die<br />

derzeit in der Bezirkshauptstadt realisiert werden.<br />

Rege Bautätigkeit herrscht<br />

derzeit in Oberpullendorf. An<br />

allen Ecken und Enden der Bezirkshauptstadt<br />

wird geplant<br />

und gebaut, um für sämtliche<br />

Bedürfnisse den passenden<br />

Wohnraum anbieten zu können.<br />

Das Ziel ist dabei klar vorgegeben:<br />

Nur wenn sich jede Altersgruppe<br />

wohlfühlt und mit dem<br />

Angebot an Wohnmöglichkeiten<br />

zufrieden ist, pulsiert die Stadt.<br />

Das verhindert nicht nur Abwanderung,<br />

sondern sorgt auch für<br />

frischen Wind in der Stadt.<br />

Und daher hat man von seiten<br />

der Gemeindeführung gemeinsam<br />

mit verschiedenen Kooperationspartnern<br />

eine Bauoffensive<br />

ins Leben gerufen.<br />

Während die „Neue Eisenstädter“<br />

Bau-, Wohn- und<br />

Siedlungsgesellschaft eine<br />

Wohnhausanlage in der Mühlbachgasse<br />

errichtet, hat die<br />

Oberwarter Siedlungsgenos-<br />

senschaft (OSG) Startwohnungen<br />

für Junge und altersgerechte<br />

Wohnungen für Senioren<br />

beim ehemaligen Gasthaus<br />

Strommer am Programm. Darüber<br />

hinaus errichtet sie in der<br />

Gartengasse neue Niedrigenergie-Reihenhäuser.<br />

Die Stadtgemeinde Oberpullendorf<br />

selbst bietet außerdem<br />

günstige Bauplätze für Häuslbauer<br />

an.<br />

Wohnen im Grünen –<br />

<strong>Mitte</strong>n in der Stadt<br />

„Viele junge Menschen wollen<br />

sich gerne in Oberpullendorf<br />

niederlassen. Knackpunkt war<br />

bisher sehr oft die Finanzierung<br />

eines Hausplatzes. Daher hat die<br />

Stadtgemeinde Oberpullendorf<br />

die Initiative ergriffen und hinter<br />

dem Haus St. Stephan ein Baugebiet<br />

mit knapp 30 Bauplätzen<br />

erschlossen. Der Kaufpreis von<br />

37 Euro pro m² für ein komplett<br />

In der Stadt und doch im Grünen ...<br />

aufgeschlossenes Grundstück<br />

macht den Hausbau nun schon<br />

eher erschwinglich“, so Bürgermeister<br />

Rudi Geißler.<br />

Der besondere Reiz dieser<br />

Hausplätze liege darin, dass<br />

man im Grünen wohne und<br />

trotzdem in wenigen Gehminuten<br />

im Zentrum sei. Besonders<br />

Jungfamilien will man mit dieser<br />

Kombination aus günstigen<br />

Baugründen in Grünlage und<br />

kompletter urbaner Infrastruktur<br />

ansprechen – vom Kindergarten<br />

über die ärztliche Versorgung<br />

bis zum Arbeitsplatz.<br />

Ein Vorteil, dem bereits einige<br />

Häuslbauer etwas abgewinnen<br />

konnten, denn die ersten Häuser<br />

„Am Schlossberg“ stehen<br />

bereits bzw. sind gerade in Entstehung.<br />

Von der Startwohnung<br />

bis zum Reihenhaus<br />

Für junge Erwachsene und<br />

ältere Menschen ist das Thema<br />

Wohnen aber ein komplexeres.<br />

Kaum jemand, der gerade bei<br />

den Eltern ausgezogen ist, will<br />

sich die Verantwortung eines eigenen<br />

Hauses aufbürden. Umgekehrt<br />

ist für viele Senioren<br />

der Erhalt eines Hauses oft eine<br />

starke Belastung. Für eben<br />

diese Zielgruppen soll nun ein<br />

eigenes Angebot entstehen.<br />

Die OSG hat im ehemaligen<br />

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16 <strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013


UnSeR obeRpULLendoRf<br />

bauboom schafft kräftige impulse<br />

Fotos: zVg<br />

... die Bauplätze „Am Schlossberg“ in Oberpullendorf ... ... locken Häuslbauer an<br />

Gasthaus Strommer in einem<br />

ersten Bauabschnitt bereits<br />

Startwohnungen für junge Leute<br />

und altersgerechte Wohnungen<br />

für Senioren errichtet. In einem<br />

zweiten Bauabschnitt werden<br />

diese Angebote jetzt erweitert.<br />

Diese Wohnungen haben den<br />

Vorteil, dass kein Genossenschaftsbeitrag<br />

beim Bezug der<br />

Wohnung zu entrichten ist. Gerade<br />

Senioren schätzen es, dass<br />

alle wichtigen Stationen des<br />

Alltags im Zentrum liegen und<br />

bequem zu Fuß erreichbar sind.<br />

Zusätzlich errichtet die OSG<br />

in der Gartengasse Niedrigenergie-Reihenhäuser.<br />

Ein Trend, der<br />

nicht nur in Oberpullendorf zu<br />

beobachten ist, denn: „In den<br />

eigenen vier Wänden zu wohnen<br />

und ein kleines Stück Garten zu<br />

haben ist für manche der ideale<br />

Kompromiss zwischen Siedlungswohnung<br />

und Einfamilienhaus“,<br />

weiß Geißler.<br />

Neue Wohnhausanlage<br />

im Zentrum<br />

Wer sich weder mit Bauplänen<br />

noch mit Gartenarbeit beschäftigen<br />

will, für den gibt es<br />

– ebenfalls zentrumsnah – ein<br />

passendes Wohn-Projekt. Ein<br />

neues Angebot des klassischen<br />

Wohnens im Siedlungsbau entsteht<br />

in der Mühlbachgasse<br />

(hinter dem Gymnasium). Die<br />

Neue Eisenstädter hat ein Großprojekt<br />

mit insgesamt 46 Wohnungen<br />

gestartet. Eine moderne<br />

Bauoptik, begrünte Terrassen<br />

und in der Böschung integrierte<br />

Parkplätze sollen Wohlfühlwohnen<br />

möglich machen.<br />

Cornelia Rehberger<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

17


UnSeR obeRpULLendoRf<br />

Die Projektpartner aus vier europäischen Ländern<br />

auf Besuch im <strong>Mitte</strong>lburgenland<br />

haK oberpullendorf:<br />

blick über grenzen<br />

Im Rahmen eines Comenius-<br />

Projekts werfen Schüler der<br />

HAK Oberpullendorf einen<br />

Blick über die Grenzen. Gemeinsam<br />

mit vier Partnerschulen<br />

aus Nordirland, Frankreich,<br />

Deutschland und Italien wird untersucht,<br />

wie gut die Schüler in<br />

den unterschiedlichen Ländern<br />

auf den Arbeitsmarkt vorbereitet<br />

werden.<br />

Foto: zVg<br />

rer und14 Schüler – in der HAK<br />

zu Besuch. Neben dem Besuch<br />

des AMS, wo Bezirksstellenleiterin<br />

Jutta Mohl über die Situation<br />

im Bezirk referierte, standen<br />

Erfahrungsaustausch und die<br />

Präsentation des Projekts „Mini-<br />

Firmen“ durch die Schülerinnen<br />

am Programm von Projektleiterin<br />

Prof. Sigrid Murschenhofer.<br />

Auch das gegenseitigen Kennenlernen<br />

der Schüler war dabei<br />

ein wichtiger Faktor. Die<br />

nächsten Treffen im Rahmen<br />

des Projekts, das aus dem<br />

Comenius-Programm der EU<br />

gefördert wird, werden in Mulhouse<br />

(Frankreich) und Syrakus<br />

(Italien) stattfinden.<br />

Welche Schlüsselkompetenzen<br />

sind heute auf dem Weg<br />

in den Beruf wichtig, wie ist die<br />

allgemeine Arbeitsmarktsituation<br />

bei uns im Vergleich zu den<br />

Partnerländern?<br />

Kürzlich waren die europäischen<br />

Projektpartner – 13 LehnMS<br />

oberpullendorf:<br />

arbeitsluft schnuppern<br />

Die Schüler der vierten Klassen<br />

der Neuen <strong>Mitte</strong>lschule<br />

Oberpullendorf konnten in drei<br />

Schnuppertagen Einblicke in<br />

verschiedene Berufe gewinnen.<br />

33 Firmen aus dem Bezirk<br />

öffneten ihre Türen, um die Jugendlichen<br />

zu informieren. Die<br />

<strong>Mitte</strong>lschüler lernten dabei die<br />

Betriebe von allen Seiten kennen.<br />

Sie durften Fragen stellen,<br />

Berufstätige bei der Arbeit<br />

beobachten, selbst einfache<br />

Arbeiten durchführen und dabei<br />

Klarheit über körperliche,<br />

geistige und charakterliche Anforderungen<br />

des Berufes gewinnen.<br />

Das Besondere dabei: Jedes<br />

Mädchen hatte die Chance,<br />

in typischen Männerberufen zu<br />

schnuppern und umgekehrt.<br />

Mit den Schnuppertagen soll<br />

der Berufsorientierungsunterricht<br />

an der NMS Oberpullendorf<br />

aufgewertet werden und<br />

bei der Berufswahl helfen.<br />

Foto: zVg<br />

Berufspraxis: Katrin Horvath<br />

im Kindergarten<br />

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18 <strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013


UnSeR obeRpULLendoRf<br />

Sauerstoff-Tankstelle für copd-patienten<br />

Österreichweit leiden 400.000<br />

Menschen an der tückischen<br />

Lungenkrankheit COPD. Viele<br />

Patienten brauchen zum Atmen<br />

medizinischen Sauerstoff, der<br />

aus mobilen Tanks über die Nase<br />

verabreicht wird. Um die Mobilität<br />

und die Lebensqualität dieser<br />

Patienten zu erhöhen, haben<br />

die Apotheken österreichweit<br />

26 Sauerstofftankstellen eingerichtet,<br />

wo die mobilen Tanks<br />

kostenlos aufgeladen werden<br />

können. Auch bei der Apotheke<br />

„Zum Mohren“ in Oberpullendorf.<br />

Die Weltgesundheitsorganisation<br />

erwartet, dass die Lungenkrankheit<br />

COPD bis zum Jahr<br />

2020 die dritthäufigste Todesursache<br />

in den entwickelten Wirtschaftsländern<br />

sein wird. COPD<br />

ist die Abkürzung für eine chronische<br />

Atemwegserkrankung.<br />

Diese Entzündung zerstört dabei<br />

die Lungenstruktur, das heißt,<br />

dass auch die feinen Lungenbläschen,<br />

die den Sauerstoff in<br />

den Körper aufnehmen, zerstört<br />

werden. Sauerstoff wird aber<br />

von allen Organen zum Leben<br />

benötigt. Daher kommt es im<br />

Lauf der Erkrankung unbehandelt<br />

auch zu schweren Folgeschäden<br />

an allen Organen, die<br />

die Lebenserwartung verkürzen<br />

können.<br />

Früherkennung<br />

Als chronische Erkrankung ist<br />

COPD nicht heilbar, jedoch behandelbar.<br />

Das Behandlungsziel<br />

besteht darin, das Fortschreiten<br />

Apotheker Mag. Alfred<br />

Szczepanski und<br />

sein Team präsentieren<br />

die neue Sauerstoff-Tankstelle<br />

bei<br />

der Apotheke „Zum<br />

Mohren“ in Oberpullendorf<br />

der Erkrankung zu<br />

mindern oder aufzuhalten<br />

und die<br />

Lebensqualität<br />

der Patienten zu<br />

verbessern. Die<br />

Früherkennung<br />

spielt dabei eine<br />

große Rolle, um<br />

Folgeschäden zu<br />

vermeiden. Man<br />

geht davon aus,<br />

dass in Österreich<br />

mehr als 25 Prozent<br />

der über 40-Jährigen von<br />

COPD betroffen sind. Besonders<br />

dramatisch: Viele leiden<br />

an den Folgen, ohne von der<br />

Erkrankung zu wissen.<br />

Reiner Sauerstoff<br />

Ab einem gewissen Stadium<br />

der Krankheit brauchen manche<br />

Patienten reinen Sauerstoff zum<br />

Atmen. In der Regel werden die<br />

Patienten in ihrer Wohnung mit<br />

einem großen Sauerstofftank<br />

versorgt. Um sich jedoch auch<br />

außerhalb der Wohnung bewegen<br />

zu können, wird ein tragbares<br />

Sauerstoffgerät verwendet.<br />

Die Tanks dieser tragbaren<br />

Sauerstoffgeräte müssen jedoch<br />

aufgrund der geringen Kapazität<br />

regelmäßig nachgefüllt werden.<br />

Apotheke als Partner<br />

In Kooperation mit der Österreichischen<br />

Lungenunion<br />

und der Österreichischen Gesellschaft<br />

für Pneumologie hat<br />

die Apothekerkammer daher<br />

ein österreichweites Pilotprojekt<br />

ins Leben gerufen. An 26<br />

Standorten – darunter auch in<br />

der Apotheke „Zum Mohren“<br />

in Oberpullendorf – können die<br />

mobilen Sauerstofftanks kostenlos<br />

aufgeladen werden. In<br />

Kooperation mit der Österreichischen<br />

Lungenunion und der Gesellschaft<br />

für Pneumologie hat<br />

die Apothekerkammer daher ein<br />

Pilotprojekt ins Leben gerufen.<br />

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<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

19


UnSeR obeRpULLendoRf<br />

bezirkshauptstadt als Tennismekka<br />

Stolz auf die zum fünften Mal in Oberpullendorf ausgetragenen Österreichischen Tennismeisterschaften: Bgm. Rudi Geißler, Doris Wild (SOS Kinderdorf<br />

Pinkafeld), LH Hans Niessl, ÖTV-Präsident Ronald Leitgeb, Hausherr Günter Kurz, BTV-Spielerin Karoline Kurz, BTV-Spieler David Pichler<br />

Bereits zum fünften Mal war<br />

Ende September das Sport-<br />

Hotel Kurz in Oberpullendorf<br />

Schauplatz der Österreichischen<br />

Tennismeisterschaften. Dem Sieger<br />

im Herren-Einzel der Meisterschaften,<br />

Dennis Novak, blieb<br />

der in Aussicht gestellte Preis<br />

jedoch verwehrt: Die Wildcard<br />

für das Erste Bank Open. Die<br />

Tochter des Hausherrn, Karoline<br />

Kurz, schaffte es ins Halbfinale<br />

im Damen Einzel, wo sie gegen<br />

die spätere Siegerin Daniela Kix<br />

verlor. In der Turnierwoche fand<br />

auch heuer wieder ein charity-<br />

Doppelturnier statt, bei dem<br />

Vertreter aus Wirtschaft, Kultur,<br />

Sport und Politik im Dienst der<br />

guten Sache ihre Tennisqualitäten<br />

unter Beweis stellten.<br />

Mit den Siegen von Daniela<br />

Kix (WTV) und Dennis Novak<br />

(NÖTV) gingen die Österreichischen<br />

Tennis-Staatmeisterschaften<br />

(ÖTM) auf der Anlage<br />

des Sport-Hotel Kurz in Oberpullendorf<br />

zu Ende. Die 28-jährige<br />

Wienerin besiegte ihre<br />

sieben Jahre jüngere Gegnerin<br />

Yvonne Neuwirth aus Niederösterreich<br />

(NÖTV) und revanchierte<br />

sich damit für ihre Niederlage<br />

im Vorjahr.<br />

Im Herrenfinale besiegte der<br />

20-jährige Dennis Novak (NÖTV)<br />

den gleichaltrigen Klagenfurter<br />

Patrick Ofner (KTV). Neben der<br />

Foto: ASVÖ <strong>Burgenland</strong><br />

Karoline Kurz in Action – im Halbfinale<br />

war gegen die spätere Siegerin<br />

Daniela Kix Endstation<br />

Freude über den Sieg gibt es<br />

aber auch eine bittere Pille für<br />

den Sieger zu schlucken.<br />

Keine Wildcard<br />

für Novak<br />

Erstmals hätte es heuer für<br />

den Sieger der Staatsmeisterschaften<br />

eine Wildcard für die<br />

größte österreichische ATP-<br />

Veranstaltung, das Erste Bank<br />

Open, gegeben. Ein sehr hoher<br />

Anreiz für die jungen Spieler.<br />

Doch die Wildcard wird nur unter<br />

der Voraussetzung vergeben,<br />

dass der ÖTM-Gewinner<br />

auch zu den besten 350 der<br />

ATP-Rangliste gehört. Novak ist<br />

Foto: zVg<br />

Die Gewinner: Dennis Novak (NÖTV)<br />

und Daniela Kix (WTV) bei der Siegerehrung<br />

jedoch „nur“ 437er. Nun werden<br />

kritische Stimmen laut, dass die<br />

ÖTM-Spieler allesamt nie die<br />

Chance auf eine Wildcard hätten,<br />

weil sie in der ATP-Rangliste<br />

zu weit hinten rangieren.<br />

Trotzdem versuchte sich BTV-<br />

Präsident Günter Kurz für Novak<br />

einzusetzen – leider ohne Erfolg.<br />

Das Erste Bank Open fand ohne<br />

den Niederösterreicher statt.<br />

Burgenländische<br />

Spitzenleistung<br />

Aus burgenländischer Sicht<br />

waren die Meisterschaften ein<br />

voller Erfolg. Erstmals standen<br />

gleich drei BTV-Spieler im Viertelfinale<br />

und Lokalmatadorin<br />

Karoline Kurz schaffte es sogar<br />

ins Halbfinale, wo aber gegen<br />

die spätere Siegerin Daniela Kix<br />

Endstation war.<br />

Auch Landeshauptmann<br />

Hans Niessl zeigte sich begeistert:<br />

„Es freut mich sehr,<br />

dass die diesjährigen Österreichischen<br />

Tennismeisterschaften<br />

zum fünften Mal in Folge<br />

im <strong>Burgenland</strong>, im Sport-Hotel<br />

Kurz, ausgetragen werden. Das<br />

<strong>Burgenland</strong> konnte sich in den<br />

letzten Jahren zunehmend als<br />

Sportland positionieren. Dazu<br />

haben die Erfolge der Sportlerinnen<br />

und Sportler sowie hochklassige<br />

Sportevents im Land<br />

selbst beigetragen.“<br />

14.250 Euro für<br />

SOS-Kinderdorf<br />

Während die Profis um die<br />

besten Plätze spielten, wollten<br />

die Teilnehmer des Charity-<br />

Doppelturniers die bestmögliche<br />

Spendensumme erspielen.<br />

Die Benefizversteigerung und<br />

Tombola zugunsten der „Hans<br />

Niessl <strong>Burgenland</strong> – Sozialinitiative<br />

und Jugendförderung“<br />

konnte insgesamt einen Erlös<br />

von 14.250 Euro an ein Tagesbetreuungsprojekt<br />

des SOS Kinderdorf<br />

Pinkafeld übergeben.<br />

Nicole Schlaffer


KULTUR & biLdUng<br />

Langeck: 25 Jahre im dienste der Kunst<br />

Ausschließlich von ihrer Kunst leben zu können – das ist nur den<br />

wenigsten Kreativen im <strong>Burgenland</strong> gelungen. Marita Makowitschka<br />

ist eine von ihnen. Seit 25 Jahren betreibt sie ihr eigenes<br />

Atelier im <strong>Mitte</strong>lburgenland und hat damit ihre Leidenschaft zum<br />

Beruf gemacht. Als Textildesignerin und Malerin war sie mit ihren<br />

Werken bereits bei zahlreichen Ausstellungen und Modeschauen<br />

präsent. Anlässlich des Jubiläumsjahres bis August 2014 möchte sie<br />

ihren Besuchern nun einen Blick hinter die Kulissen ihrer kreativen<br />

Arbeit gewähren. Dazu steht das Atelier in Langeck für Kunstinteressierte<br />

zum gemütlichen Kunst-Austausch offen.<br />

Ursprünglich war es die Keramik,<br />

die die gebürtige Schwarzwälderin<br />

Marita Makowitschka<br />

nach Österreich gelockt hat. Als<br />

Malerin in einer Keramikmanufaktur<br />

folgte sie der Einladung<br />

der renommierten Firma Goldscheider,<br />

um deren Malerei-<br />

Abteilung zu leiten. Das war im<br />

Jahr 1986. Nur zwei Jahre später<br />

eröffnete Makowitschka ihr<br />

erstes eigenes Atelier in Stoob,<br />

womit sie sich einen lange gehegten<br />

Wunsch erfüllen konnte.<br />

Schwerpunkt dabei war von<br />

Anfang an der Bereich Stoffdesign,<br />

mit dem sich die Künstlerin<br />

bis heute weit über die Region<br />

hinaus einen Namen gemacht<br />

hat. Mit ihren Kreationen nahm<br />

sie an diversen Modeschauen<br />

ebenso teil, wie an Stoffpräsentationen<br />

in Rom, Genf oder<br />

London.<br />

Hauptsache einzigartig<br />

Heute umfasst die Kollektion<br />

handbemalte Unikate aus rund<br />

40 verschiedenen Seidenqualitäten.<br />

Daneben hat sich Makowitschka<br />

auch auf die sogenannte<br />

„Sakrale Textilkunst“<br />

spezialisiert. Unter dem Motto<br />

„Priester auf dem Laufsteg“<br />

hat sie mit der Präsentation ihrer<br />

Messgewänder nicht nur in<br />

Oberpullendorf für Furore gesorgt.<br />

Seit 1998 befindet sich das<br />

Atelier „M-Design“ bereits in<br />

Langeck (Gemeinde Lockenhaus).<br />

Mit der Eröffnung ihrer<br />

neuen Galerie im Jahr 2009 hat<br />

sie hier nicht nur mehr Licht<br />

und Platz, um ihre künstlerischen<br />

Kreationen zu schaffen,<br />

sondern verfügt nun auch über<br />

den optimalen Rahmen, um ihre<br />

Werke für Besucher in Szene<br />

zu setzen. Und zu sehen gibt<br />

es da jede Menge: Neben den<br />

wertvollen Stoffen beherbergt<br />

die Galerie auch Makowitschkas<br />

einzigartige Werke im Bereich<br />

der Malerei. Federzeichnungen,<br />

Künstlerin Marita Makowitschka<br />

mit einer ihrer Seiden-Kollektionen<br />

Sternenbilder oder Blütenbilder<br />

auf Seide können ebenso unter<br />

die Lupe genommen werden,<br />

wie die in mühevoller Detailarbeit<br />

entstandenen Tierbilder aus<br />

winzigen Seiden-Applikationen.<br />

Noch bis August 2014 bietet die<br />

Galerie in besonders festlichem<br />

Ambiente die Gelegenheit, einen<br />

Einblick in die Welt der<br />

Künstlerin zu bekommen.<br />

Cornelia Rehberger<br />

Eine weihnachtliche Feier<br />

zum Jahresausklang<br />

Gerne würden wir auch für Sie und Ihre Belegschaft eine individuell gestaltete<br />

Weihnachtsfeier ausrichten. Dazu bieten wir an:<br />

• Buffet<br />

• Speisenfolge nach Wahlmenü<br />

• Catering - auch als Flying Buffet<br />

(die gewünschten Speisen werden in<br />

kleinen Portionen laufend serviert)<br />

Catering:<br />

Gehobene Gastronomie findet dort statt, wo Sie es wünschen.<br />

Krail-Catering bietet vom moderaten bis zum exklusiven Angebot immer<br />

beste Qualität und betreut die Veranstaltung nach Ihren Vorstellungen.<br />

Ein ganz besonderes Anliegen ist es mir, Ihnen persönlich ein maßgeschneidertes<br />

Speisen-, Getränke- und Servicekonzept nach Ihren Wünschen zusammenzustellen.<br />

Somit bleiben Sie Ihren Gästen in bester Erinnerung.<br />

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<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

21


KULTUR & biLdUng<br />

oktoberfest:<br />

die Maß ist voll!<br />

...in<br />

Deutschkreutz<br />

Die Krüge hoch – das<br />

Deutschkreutzer Oktoberfest<br />

ist längst Kult. Bereits<br />

zum 2<strong>1.</strong> Mal feierten Jung und<br />

Alt am 1<strong>1.</strong> und 12. Oktober bis<br />

in die Morgenstunden im Zelt<br />

beim Schwimmbad Deutschkreutz.<br />

Für viele Gäste waren<br />

Dirndl oder Lederhose wieder<br />

Pflicht. Doch auch ohne Tracht<br />

schmeckte das Bier und lockte<br />

die Weißwurst, heuer auch mit<br />

original Bierbrezn. Während die<br />

Dirndln bei den „Stockhiatla“<br />

am Freitag und den „Grabenlandbuam“<br />

am Samstag auf der<br />

Tanzfläche wirbelten, hüpften<br />

die Lederhosen auf den Biertischen<br />

auf und ab. Das Team<br />

der Veranstalter „Füchse 95“<br />

mitsamt seinen Helfern hatte<br />

alle Hände voll zu tun, doch sie<br />

waren alle wie immer mit Spaß<br />

und Elan bei der Sache. Über<br />

160 Fotos von den beiden Oktoberfesttagen<br />

dokumentieren<br />

das Spektakel auf unserer Facebook-Seite<br />

www.facebook.<br />

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Nicole Schlaffer<br />

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KULTUR & biLdUng<br />

ausstellung: acryl trifft auf Mosaikkunst<br />

Acrylmalerei trifft auf Mosaikkunst:<br />

Vom 4. bis 1<strong>1.</strong> Oktober<br />

fand in Lackenbach im Schauraum<br />

der Raiffeisenkasse die<br />

Ausstellung eines besonderen<br />

Künstlerpaares statt. Neben den<br />

Malereien von Brigitta Müller<br />

waren hier Mosaikkunst und<br />

Skulpturen von Peter Baumgartner<br />

zu bestaunen. Die<br />

Veranstaltung fand in Zusammenarbeit<br />

mit KUKULA, dem<br />

Kunst- und Kulturverein Lackenbach,<br />

statt.<br />

Brigitta Müller entdeckte<br />

schon sehr früh ihre Begeisterung<br />

für die Malerei. Als Ausgleich<br />

zur Büroarbeit begann sie<br />

ihr Talent auszuleben. Sie malte<br />

unzählige Bilder, die zusammen<br />

mit den Werken ihres Lebensgefährten<br />

ihr gemeinsames Haus<br />

in Lackenbach füllen und eine<br />

farbenfrohe Umgebung schaffen.<br />

Ihre eigenen Ideen zu verwirklichen,<br />

ist ihr in ihrer Kunst<br />

lieber, als Auftragsarbeit nach<br />

genauen Vorgaben auszuführen.<br />

Vom Fliesenhandwerk<br />

zur Mosaikkunst<br />

Peter Baumgartners Tätigkeit<br />

Baumgartner - Ein Gartenzwerg<br />

im buddhistischen Tempel<br />

als Mosaikkünstler erhielt die<br />

Initialzündung vor etwa 30 Jahren,<br />

als er selbst Fliesen in seiner<br />

Wohnung verlegte. Von da<br />

an brachte er sich in Eigenregie<br />

das Handwerk bei und stellt nun<br />

Verschiedenstes aus Mosaik<br />

her: Bilder, Vasen, Übertöpfe,<br />

Tischplatten, Zierfliesen und<br />

vieles mehr.<br />

Der Grundgedanke hinter seinem<br />

Schaffen ist Recycling, also<br />

aus etwas Altem und scheinbar<br />

Nutzlosem etwas Neues zustande<br />

zu bringen. In unserer<br />

Wegwerfgesellschaft ist dies ein<br />

innovativer und nötiger Schritt.<br />

Baumgartners Mosaikkunst<br />

Einer seiner größten Aufträge<br />

war die Gestaltung eines<br />

Wellness- und Fitnesscenters<br />

in Steyr (OÖ). Daneben zeichnet<br />

er, malt Bilder und gestaltet<br />

Kunstobjekte, hinter denen<br />

meist ein gesellschaftskritischer<br />

Gedanke steht.<br />

Mut zur Kunst<br />

im Alltag<br />

Das Künstlerpaar, das seit<br />

einem Jahr in Lackenbach beheimatet<br />

ist, begeistert sich<br />

für Kunst, die im Alltag oftmals<br />

nicht auf den ersten Blick als<br />

solche erkannt wird.<br />

Müllers farbenfrohe Acrylmalerei<br />

Ihnen kamen immer wieder<br />

Werke dieser Art unter, die aus<br />

ihrer Sicht das gewisse künstlerische<br />

Etwas haben.<br />

Müller und Baumgartner tragen<br />

tief im Herzen den Wunsch,<br />

dass sich Menschen mit ihren<br />

unterschiedlichen besonderen<br />

Talenten ans Tageslicht trauen.<br />

Möglichkeit dazu bietet etwa<br />

der „KunsTTag“ des Vereins<br />

KUKULA, der 2014 stattfinden<br />

soll und in dessen Rahmen die<br />

Werke kunstschaffender Lackenbacher<br />

präsentiert werden.<br />

Infos: www.kulula.at<br />

Irene Schanda<br />

Einladung zur Reiseshow<br />

Die Show steht ganz im Zeichen von:<br />

• Armenien & Georgien: Uralte Kulturen & prachtvolle Naturlandschaften im Kaukasus<br />

• Südengland: Auf den Spuren der Rosamunde Pilcher in Devon & Cornwall<br />

• Andalusien: Höhepunkte im Süden Spaniens<br />

Dienstag, 26.1<strong>1.</strong>2013 um 19:00 Uhr<br />

Stadtgemeindeamt - Festsaal, Hauptstraße 9, 7350 Oberpullendorf<br />

Jetzt<br />

kostenlose<br />

Eintrittskarte<br />

reservieren!<br />

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!<br />

7350 Oberpullendorf, Wiener Straße 26<br />

Tel.: 02612/425 95-0, oberpullendorf@blaguss.at<br />

2860 Kirchschlag, Günser Straße 58<br />

Tel.: 02646/2251, kirchschlag@blaguss.at<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

23


KULTUR & biLdUng<br />

Kunst und Literatur ohne Sprachbarrieren<br />

Von 1<strong>1.</strong> bis 20. Oktober fand<br />

in Nikitsch das Festival „Literatur<br />

trifft Kunst“ statt, ein<br />

Trialog, in dessen Rahmen Ausstellungen,<br />

Lesungen und Musik<br />

verschiedenster lokaler Künstler<br />

zu einem umfassenden Kunstgenuss<br />

verwoben wurden. Organisiert<br />

wurde es von Likud (Literatur-<br />

und Kulturverein Nikitsch)<br />

sowie der Gemeindebücherei<br />

Nikitsch. Am Sonntag, dem 13.<br />

Oktober, stand das Nikitscher<br />

Gemeindehaus dabei ganz im<br />

Bann von kroatischsprachiger<br />

Literatur und Musik.<br />

Vielfältiger Kunstgenuss<br />

bot sich den Besuchern des<br />

Gemeindehauses Nikitsch,<br />

wo inmitten von ausgestellten<br />

Bildern und Kunstwerken<br />

ein buntes Kulturprogramm<br />

den passenden Rahmen fand:<br />

Texte von zehn jungen Autoren,<br />

Teilnehmern des LINAK<br />

2012 (Literaturwettbewerb des<br />

Kroatischen Akademikerclubs),<br />

wurden gelesen, zum Teil von<br />

den Verfassern persönlich. Hierbei<br />

handelte es sich durchwegs<br />

um moderne Lyrik auf Kroatisch,<br />

deren Publikation ein wichtiges<br />

Zeichen für die Präsenz dieser<br />

Minderheitensprache setzt.<br />

Künstlerische Anregung<br />

auf Kroatisch<br />

Für Franz Palkovits, Obmann<br />

von Likud, war das Verbindende<br />

dieser Vielfalt vor allem die kroatische<br />

Sprache und die Sorge<br />

um den Rückgang des Anteils<br />

kroatischsprachiger Burgenländer.<br />

In den abstrakten Texten<br />

Kacavida sorgen für Stimmung<br />

zu verschiedenen Aspekten<br />

des Lebens kamen auch Wortund<br />

Silbenspiele nicht zu kurz.<br />

Palkovits drückt Hoffnung auf<br />

künstlerische Anregung aus:<br />

„Die jungen Autoren sollen Impulse<br />

geben für andere, die poetische<br />

Ausdruckskraft und den<br />

Willen zu schreiben haben.“<br />

Ein positiver Erfolg ist schon<br />

zu verzeichnen: Als Schlusspunkt<br />

der Veranstaltung präsentierte<br />

Bernadetta Jesch, Obfrau<br />

der örtlichen Folkloregruppe<br />

Granicari, zum ersten Mal einige<br />

ihrer Texte vor Publikum.<br />

Musik trifft auf Literatur<br />

Abgerundet wurde das Programm<br />

durch den Auftritt der<br />

Musikgruppe Kacavida, welche<br />

ihre eigenen Texte, darunter<br />

„Dobar dan“, mit dem sie beim<br />

Wettbewerb LINAK den 2. Preis<br />

Bernadetta Jesch liest zum ersten<br />

Mal eigene Texte vor Publikum<br />

gewonnen hatte, mit einer Cajon,<br />

zwei Gitarren und drei Stimmen<br />

musikalisch interpretierte.<br />

Der Verein Likud widmet sich<br />

seit neun Jahren der kulturellen<br />

Belebung von Nikitsch. Neben<br />

verschiedenen Publikationen<br />

werden auch Gedenkveranstaltungen<br />

und Feste organisiert.<br />

So findet jedes Jahr das Frühlingsfest<br />

Majales im Schlosspark<br />

statt.<br />

Likud-Obmann Franz Palkovits<br />

schafft eine Bühne für kroatische<br />

Literatur<br />

Ein Element, das von den<br />

„Literatur trifft Kunst“-Festtagen<br />

ins Nikitscher Stadtbild<br />

übernommen werden soll, sind<br />

die bei der Finissage am 20.<br />

Oktober prämierten Bilder der<br />

14 ausstellenden Künstler, die<br />

im öffentlichen Raum Nikitsch<br />

präsentiert werden und somit<br />

das Ortsbild künstlerisch beleben<br />

sollen.<br />

Irene Schanda<br />

Jubiläum: 20 Jahre<br />

Qualität in der Musik<br />

Foto: zVg<br />

Niederösterreich<br />

<strong>Burgenland</strong><br />

Die Weihnachtsausgabe erscheint am<br />

Mi 27. Nov.<br />

2013<br />

Anzeigenschluss:<br />

Fr, 15. Nov. 2013<br />

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Stmk.<br />

Hartberg<br />

Kirchschlag<br />

Oberwart<br />

Oberpullendorf<br />

Erscheinungs gebiet<br />

Auflage: 54.060 Mal kostenlos in jedem Haushalt<br />

IMPRESSUM: Medieninhaber, Eigentümer, Verleger, Herausgeber: Verlag Alois<br />

Mayrhofer e.U., 7350 Oberpullendorf, Hauptstr. 37, www.bote-bw.at Redaktion<br />

und Anzeigenannahme, Satz, Repro und Druck: Alois Mayrhofer e.U., 2860 Kirchschlag,<br />

Hauptplatz 27, Tel. 02646/7001, Fax DW 40, E-Mail: verlag@mayrhofer.co.at,<br />

www.mayrhofer.co.at Chefredakteurin: Edith Wieser-Mayrhofer (redaktion@mayrhofer.<br />

co.at Redaktionelle Beiträge: Mag. (FH) Cornelia Rehberger, Edith Wieser-Mayrhofer,<br />

Mag. Nicole Schlaffer, Alexander Lupersböck, MMag. Irene Schanda Layout, Grafik:<br />

Harald Beisteiner, Sandro Kallinger, Anna Schiefer Anzeigenverwaltung: Johanna<br />

Aulabauer Werbemanagement: Stefan Kickinger<br />

Sie finden uns auch auf Facebook: http://www.facebook.com/Bote.BM<br />

Anmerkung: Im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes weisen wir an dieser Stelle darauf hin,<br />

dass geschlechtsspezifische Ausdrücke (z.B. Schüler/Schülerinnen) für Frauen und Männer<br />

gleichermaßen zu verstehen sind. Für eine bessere Verständlichkeit und Leserlichkeit verzichten<br />

wir daher auf die weiblichen Endungen -In und -Innen in unseren Beiträgen.<br />

Die Burgenländischen Komponisten<br />

und Interpreten<br />

(KIBu) feiern 20 Jahre im Zeichen<br />

der zeitgenössischen<br />

Musik. Dem Musikleben im<br />

<strong>Burgenland</strong> neue Impulse zu geben,<br />

insbesondere das aktuelle<br />

Musikschaffen im Land zu fördern,<br />

das ist laut Thomas Maria<br />

Monetti, der seit fünf Jahren die<br />

Geschicke des Vereins führt, der<br />

Zweck hinter KIBu.<br />

„KIBu fragt nach Qualität,<br />

nicht nach musikalischer Stilrichtung.<br />

Um der musikalischen<br />

Tradition des Landes mit Ehrfurcht<br />

gegenüberzutreten und<br />

Neues zu entwickeln, ohne Berührungsängste<br />

gegenüber dem<br />

Anderen“, so Monetti.<br />

In seiner 20-jährigen Geschichte<br />

hat der Verein mit Sitz<br />

in Oberschützen bereits für<br />

zahlreiche musikalische Highlights<br />

gesorgt, unzählige Konzerte<br />

gespielt und musikalische<br />

Schätze interpretiert. Anlässlich<br />

des Jubiläumsjahrs steht bei KI-<br />

Bu heuer noch einiges am musikalischen<br />

Kalender. Unter anderem<br />

ein Festkonzert zum runden<br />

Geburtstag Anfang November.


KULTUR & biLdUng<br />

Kinderdorf-Spende:<br />

Lions helfen Lions<br />

Unter dem Motto „Lions<br />

helfen Lions“ bat der<br />

Deutschkreutzer Winzer Walter<br />

Kirnbauer anlässlich seines<br />

60. Geburtstags anstelle von<br />

Geschenken um eine Spende<br />

für das Projekt „Mother of<br />

peace“ von Paul Fennes (beide<br />

Mitglieder des Lions Club<br />

<strong>Mitte</strong>lburgenland). Gemeinsam<br />

mit seiner Frau kümmert sich<br />

Fennes um ein Aids-Kinderdorf<br />

in Simbabwe, in dem weit über<br />

hundert Kinder betreut werden,<br />

die durch Aids ihre Eltern verloren<br />

haben. „Ich freue mich, dass<br />

ich auf diese Weise das Projekt<br />

‚Mother of peace‘ unterstützen<br />

konnte“, so Kirnbauer, der selbst<br />

die Spenden seiner Gratulanten<br />

aufgerundet hat, um so einen<br />

Betrag von 9.000 Euro zu erreichen.<br />

Mit diesem Betrag sollen<br />

Investitionen in das Kinderdorf<br />

–etwa eine Photovoltaik-Anlage<br />

– getätigt werden.<br />

Foto: zVg<br />

Am Parkfriedhof Lutzmannsdorf haben wir es geschafft<br />

zwei Welten zu verbinden. Natur-Grabstellen<br />

in den Wiesenflächen des Parks oder in den Wurzeln<br />

eines Baumes, und doch auf einem 160 Jahre alten<br />

Friedhof. Hier haben auch Hinterbliebene den<br />

nötigen Raum für ihre Trauer.<br />

• wunderschöne parkähnliche Anlage, die Kraft<br />

und Ruhe ausstrahlt<br />

• Kosten für Grabsteine und Grabpflege entfallen<br />

zur Gänze<br />

• die Asche wird dem natürlichen Kreislauf<br />

zugeführt<br />

• die Einmalzahlung für die Grabstelle gibt den<br />

Menschen eine gewisse Ruhe und Gelassenheit<br />

Von links: Irmgard Kirnbauer, Paul Fennes,<br />

Walter Kirnbauer und Christa Fennes<br />

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne: 0699 / 152 45 000<br />

Kultureller neustart<br />

Gleich zwei kulturelle Institutionen<br />

des <strong>Mitte</strong>l-<br />

der beiden Festivals weiterhin<br />

de hohe künstlerische Qualität<br />

burgenlands stehen künftig gewährleistet bleibt.“<br />

unter neuer Leitung. Thomas Kuzmits, Geschäftsführer<br />

Mersich übernimmt von Wolfgang<br />

Kuzmits die Geschäftsführung<br />

für die Schlossspiele<br />

Kobersdorf und ab <strong>1.</strong> Dezember<br />

die Leitung der Franzder<br />

Kulturservice <strong>Burgenland</strong><br />

GesmbH wird ab <strong>1.</strong> Dezember<br />

2013 zusätzlich die Agenden<br />

der Kulturzentren <strong>Burgenland</strong><br />

leiten. Josef Wiedenhofer tritt<br />

Lisztgesellschaft von Josef mit Dezember seinen Ruhestand<br />

Wiedenhofer. Der erfahrene<br />

an.<br />

Kulturmanager und studierte Kulturlandesrat Helmut Bieler:<br />

Musik- und Theaterwissenschafter<br />

„Die beiden Kulturinstitutionen<br />

wurde von einer fach-<br />

spezifischen Hearingkommision<br />

als Geschäftsführer der beiden<br />

Kulturinstitutionen vorgeschlagen.<br />

werden durch diese Personalsynergie<br />

in Person von Thomas<br />

Mersich auch in Zukunft ihr hohes<br />

Niveau halten können.“<br />

Mersich: „Seit<br />

mehr als 15 Jahren<br />

bin ich durchgehend<br />

im Kulturbereich<br />

tätig und<br />

habe dabei viele<br />

Stationen durchlaufen.<br />

Mit meinem<br />

Einsatz aber auch<br />

mit meiner Begeisterung<br />

für die Burgenländische<br />

Kulturszene<br />

möchte<br />

ich dazu beitragen,<br />

dass die bestehen-<br />

Von links: Kobersdorfs Bgm. Klaus Schütz, LR Helmut<br />

Bieler, Thomas Mersich und Wolfgang Kuzmits<br />

Peter Pan<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

25


KULTUR & biLdUng<br />

eisenstadt: 25 Jahre Licht für die Welt<br />

Seit 25 Jahren ermöglicht „Licht 7,5 Millionen Menschen – das für die Welt“. Aus diesem Anlass<br />

lädt die Organisation am Franz Steindl, Schlagersänger<br />

reich gegen Blindheit“), LH-Stv.<br />

für die Welt“ Operationen am entspricht der Gesamtbevölkerung<br />

Grauen Star und hilft behinderten<br />

von Österreich vor 25 7. November ab 18.30 Uhr zu Michael Hoffmann und Erika<br />

Kindern, ein eigenständiges Jahren – hat die Hilfe von „Licht einer Jubiläumsveranstaltung Tschofönig, Bereichsleiterin Finanzen,<br />

Leben zu führen. Aus diesem<br />

Anlass lädt die Organisation am<br />

7. November 2013 zu einer Jubiläumsveranstaltung<br />

ins Generationenzentrum<br />

Eisenstadt, wo über<br />

25 Jahre Hilfe für augenkranke,<br />

blinde sowie anders behinderte<br />

Menschen und hautnah von den<br />

Erlebnissen in den Projektländern<br />

berichtet wird.<br />

für die Welt“ bisher erreicht.<br />

500.000 Operationen am Grauen<br />

Star haben die Augen von<br />

Frauen, Männern und Kindern<br />

in Entwicklungsländern wieder<br />

aufleuchten lassen. Mehr<br />

als 247.000 behinderte Kinder<br />

wurden darin unterstützt, ihre<br />

Fähigkeiten zu entwickeln und<br />

in die Schule zu gehen. Doch<br />

es bleibt noch viel zu tun: Der<br />

Großteil aller blinden und behinderten<br />

Menschen lebt in<br />

entlegenen Gegenden in Afrika,<br />

Asien und Lateinamerika, ohne<br />

Zugang zu medizinischer Versorgung<br />

oder Rehabilitation.<br />

im Generationensaal des Generationenzentrums<br />

Eisenstadt<br />

mit dem burgenländischen Augenarzt<br />

OA Dr. Walter Steindl,<br />

Landeshauptmann Hans Niessl<br />

(Mitglied der Initiative „Östernisation<br />

Infrastruktur und Orga-<br />

von „Licht für die Welt“.<br />

Neben einem Rückblick auf die<br />

Arbeit der vergangenen 25 Jahre<br />

wird außerdem ein Bildervortrag<br />

präsentiert.<br />

Jubiläumsfest<br />

„Ohne unsere Unterstützerinnen<br />

und Unterstützer könnten<br />

wir keinem einzigen Menschen<br />

helfen. Doch gemeinsam haben<br />

wir in 25 Jahren viel erreicht und<br />

können auch weiterhin Licht und<br />

Hoffnung in die Armutsgebiete<br />

unserer Erde bringen. Dafür<br />

möchten wir Danke sagen“,<br />

so Erika Tschofönig von „Licht<br />

Fotos: zVg<br />

Licht für die Welt: Erika Tschofönig im Einsatz<br />

Gute Neuigkeiten! Der Sandero hat jetzt einen großen Bruder:<br />

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1) Unverb. empf. Listenpreis inkl. NOVA und USt, zzgl. € 180,– netto Auslieferungspauschale. 2) Freibleibendes Angebot von Dacia Finance (RCI Banque SA Niederlassung Österreich), gültig von<br />

0<strong>1.</strong>10.2013 bis 30.1<strong>1.</strong>2013, für Dacia Logan MCV und Dacia Sandero. Nur für Konsumenten. Dacia Logan MCV <strong>1.</strong>2 16V 75 PS, 50/50 Kredit: Verkaufspreis € 8.290,–, Laufzeit 12 Monate, Anzahlung<br />

€ 4.145,–, Schlusszahlung sowie Gesamtkreditbetrag € 4.145,–, Bearbeitungsgebühr € 104,–, Sollzinssatz 0%, effektiver Zinssatz 2,53%, Gesamtbetrag € 8.394,–. Dacia Sandero <strong>1.</strong>2 16V<br />

75 PS, 50/50 Kredit: Verkaufspreis € 7.590,–, Laufzeit 12 Monate, Anzahlung € 3.795,–, Schlusszahlung sowie Gesamtkreditbetrag € 3.795,–, Bearbeitungsgebühr € 95,–, Sollzinssatz 0%, effektiver<br />

Zinssatz 2,53%, Gesamtbetrag € 7.685,–. Gesamtverbrauch von 3,8–5,8 l/100 km. CO 2<br />

-Emission 99–135 g/km. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Symbolfotos.<br />

KLEINRATH<br />

7312 Horitschon, Hauptstraße 70, Tel. 02610/42851<br />

26 <strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013


KULTUR & biLdUng<br />

Foto: zVg<br />

Licht ins dunkel:<br />

benefizkonzert<br />

Zum 9. Benefizkonzert am<br />

Freitag, 8. November um 19.30<br />

Uhr für Licht ins Dunkel, ist es<br />

der Passionsspielgemeinschaft<br />

Kirchschlag unter Obmann Emmerich<br />

Voith gelungen, ein umfangreiches<br />

Programm auf die<br />

Beine zu stellen.<br />

Foto: © Mag. Katharina Steiger<br />

hartberg: Musik für<br />

den guten Zweck<br />

Bereits zum 23. Mal steht<br />

der Herbst in Hartberg im<br />

Zeichen der Volksmusik für den<br />

guten Zweck, wenn die Behinderten<br />

Selbsthilfegruppe Hartberg<br />

in der Hartberghalle ihre<br />

Benefizgala organisiert. Auch<br />

für heuer ist es wieder gelungen,<br />

namhafte Musiker wie die<br />

Jungen Paldauer (Bild oben), die<br />

Dorfer, Marlena Martinelli, die<br />

Wir sind Buchprofi!<br />

www.buch.co.at shop@buch.co.at<br />

Auch online zu bestellen unter<br />

www.buch.co.at<br />

ALOIS MAYRHOFER e.U.<br />

2860 Kirchschlag i.d.B.W., Hauptplatz 27<br />

Tel.: 02646 7001-21<br />

www.buch.co.at<br />

Krieglacher, die Krumbacher,<br />

die NeujohrGeiger, Christopher<br />

Uitz sowie die Putzfetzen für die<br />

Veranstaltung zu gewinnen.<br />

Unter dem Motto „Alpenländische<br />

Musikantenparade“ wird<br />

am 8. November ab 19 Uhr aufgespielt.<br />

Infos zur Veranstaltung<br />

und zur Selbsthilfegruppe sowie<br />

Karten unter Tel.: 03332/65405<br />

oder www.bsgh.at<br />

Den ersten Teil der diesjährigen<br />

Benefizgala in der Passionsspielhalle<br />

Kirchschlag bestreiten<br />

fünf junge Lichtenegger<br />

Musikanten, bekannt als die<br />

Gruppe „LiBlos“.<br />

Der zweite Teil des Konzerts<br />

für Licht ins Dunkel wird vom<br />

Musikschulchor der Stadt Kirchschlag<br />

unter der Leitung von<br />

Mag. Bernhard Putz gestaltet.<br />

Im Anschluss sorgt „Die Weltpartie“<br />

für humorvoll-musikalische<br />

Augenblicke. Als Moderator<br />

und für jede Menge Weisheit<br />

und Humor zwischendurch<br />

wird die in Kirchschlag bereits<br />

bekannte „Ermi-Oma“ sorgen,<br />

war sie doch schon mehrmals<br />

im Passionsspielhaus zu Gast.<br />

Humorvolles für Zwischendurch von<br />

der „Ermi-Oma“<br />

Für den guten Zweck<br />

Alle Künstler verzichten auf<br />

ihre Gage und somit kann der<br />

Reinerlös über Licht ins Dunkel<br />

für ein regional-soziales Projekt<br />

verwendet werden.<br />

Kartenpreis bei freier Platzwahl<br />

im Vorverkauf 15,- Euro<br />

(Pfarrhof, Sparkasse und Raiffeisenkasse<br />

Kirchschlag, sowie<br />

Ö-Ticket), Senioren, Jugendliche,<br />

Studenten, Präsenz- und<br />

Zivildiener 13 Euro, Abendkasse<br />

17 Euro<br />

AUTORENLESUNG<br />

30.10. 2013, 17 Uhr in der Buchhandlung Mayrhofer<br />

Mythos Burg Lockenhaus<br />

Habgier? Verrat? Ritterehre? Gottvertrauen?<br />

Blutrausch? Liebeswerben?<br />

– was wie das Drehbuch für einen historischen<br />

Ritterfilm klingt, ist Inhalt<br />

des neuen Buches des Lockenhausers<br />

Norbert Matkowits.<br />

Im Jahre 2013 n. Chr. inszeniert Matkowits<br />

auf Burg Lockenhaus historische<br />

Fakten rund um den geistigen Kreuzritterorden<br />

der Templer mit einer spannenden<br />

Sage um Liebe und Verrat. Die<br />

Norbert Matkowits<br />

Ingredienzien einer seit Jahrzehnten<br />

kontrovers geführten Historikerdebatte<br />

über die Burg Lockenhaus als Ordensburg<br />

der Templer, die Bedeutung des<br />

Kultraumes im Burginneren, der vom<br />

Blut getränkte Boden der Bluthalle mit<br />

seiner noch heute sichtbaren Rotfärbung<br />

und das ewig gültige Thema von<br />

Habgier und Verhetzung geben dem<br />

Buch eine Spannung, die eine vor 700<br />

Jahren passierte Geschichte mit der ihr<br />

zugesprochenen Sage in die Gegenwart<br />

holt.<br />

Druckerei<br />

Werbeagentur<br />

Magazine<br />

Werbeartikel<br />

Büroprofi<br />

Bücher<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

27


SpoRT & geSUndheiT<br />

Aus Ihrer Apotheke – Große Hilfe für die Kleinen:<br />

abwehrkräfte<br />

stärken<br />

Da ist sie wieder, die Grippesaison.<br />

Der Herbst hat uns fest<br />

im Griff und hat neben buntem<br />

Laub und Nebel auch Husten,<br />

Schnupfen und Heiserkeit mit<br />

im Gepäck. Vor allem bei Kindern<br />

ist es daher jetzt ganz besonders<br />

wichtig, das Immunsystem zu<br />

stärken, um den jungen Körper<br />

gesund durch die kalte Jahreszeit<br />

zu bringen.<br />

first Responder:<br />

Rucksack überreicht<br />

Foto: zVg<br />

Alle Jahre wieder, wenn die<br />

Tage kürzer, kälter und feuchter<br />

werden, sucht sie uns heim: Die<br />

Grippewelle. Der Körper muss<br />

Höchstleistungen vollbringen,<br />

um sich gegen einen grippalen<br />

Infekt zur Wehr zu setzen. Das<br />

kann er aber nur, wenn das Immunsystem<br />

bestmöglich funktioniert.<br />

Besonders bei Kindern<br />

und Jugendlichen muss man<br />

daher besonders darauf achten,<br />

die Abwehrkräfte zu stärken. Der<br />

Nährstoffbedarf von 12-16-Jährigen<br />

liegt etwas höher als jener<br />

von Erwachsenen.<br />

Immunsystem trainieren<br />

Das kindliche Immunsystem<br />

ist noch unreif und muss erst<br />

richtig trainiert werden. Hinzu<br />

kommen ständige äußere Einflüsse,<br />

denn gerade im Kindergarten<br />

und der Schule werden<br />

Krankheiten von einem Kind<br />

zum nächsten weitergegeben.<br />

Um diesen „Teufelskreis“ zu<br />

durchbrechen, müssen die körpereigenen<br />

Abwehrkräfte gestärkt<br />

werden. Und dafür gibt<br />

es einige wirksame Hilfsmittel.<br />

Gesunder Darm<br />

Die Darmflora beeinflusst die<br />

Entwicklung und Funktion des<br />

Immunsystems wesentlich. Studien<br />

besagen, dass probiotische<br />

Bakterien während der Reifung<br />

des Immunsystems eine regulierende<br />

Wirkung ausüben. Daher<br />

sollen Probiotika bereits ab dem<br />

Neugeborenen-Alter verabreicht<br />

werden. Als unbedenklich und<br />

besonders geeignet gelten Vertreter<br />

der Gattungen Lactobacillus<br />

und Bifidobacterium.<br />

Echinacea und Sambucus<br />

Um die Immunabwehr zu<br />

unterstützen, empfiehlt sich<br />

auch der Einsatz wirkungsvoller<br />

28 <strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

Apotheker<br />

Mag. Alfred Szczepanski<br />

Heilpflanzen. Echinacea (Purpurroter<br />

Sonnenhut) wird seit<br />

langem zur Immunstimulation<br />

bei Kindern und Jugendlichen<br />

erfolgreich eingesetzt. Sambucus<br />

(Schwarzer Holunder) wird<br />

eine besonders entzündungshemmende<br />

Wirkung bescheinigt.<br />

Darüber hinaus unterstützt<br />

er bei der Abwehr schädlicher<br />

Viren und aktiviert die Selbstheilungskräfte.<br />

Vitamin C und D<br />

Vitamin C hat eine wichtige<br />

Schutzfunktion. Damit es diese<br />

voll entfalten kann, muss sichergestellt<br />

werden, dass der junge<br />

Körper auch mit den anderen<br />

sogenannten Regenerations-<br />

Nährstoffen ausreichend versorgt<br />

ist. Ein weiterer wichtiger<br />

„Wächter“ des Immunsystems<br />

ist das Vitamin D oder „Sonnenvitamin“.<br />

Gerade in der kalten<br />

Jahreszeit und der damit meist<br />

fehlenden UV-Strahlung braucht<br />

der Körper daher zusätzlich Hilfe<br />

von außen.<br />

Zink und Öle<br />

Zink sorgt nicht nur für die<br />

nötige Produktion von Abwehrkräften<br />

um das Immunsystem zu<br />

stärken, es ist auch lebensnotwendig<br />

für die Aktivität unserer<br />

natürlichen „Killer-Zellen“. Ätherische<br />

Öle hingegen wirken mit<br />

ihrem Duft direkt auf jenes Gehirnareal,<br />

das unsere Emotionen<br />

und Befindlichkeiten steuert. Sie<br />

steigern damit die Abwehrkräfte,<br />

die Konzentrationsfähigkeit und<br />

machen wach.<br />

Über die verschiedenen immunstärkenden<br />

Maßnahmen<br />

und deren Einsatzmöglichkeiten<br />

berät Sie Ihr Apotheker!<br />

Werbung<br />

Dr. Johann Gneist (2. v. li.) vom Gneist Consulting Team (GCT) bei der<br />

Übergabe des letzten First-Responder-Rucksacks an Lukas Seifried (3. v.li.)<br />

BIG-DEAL-Gebrauchtwagen von Suzuki Thurner mit Garantie!<br />

GRAND VITARA 1,9 DDIS FREE-<br />

STYLE 5trg., azurgrau met., 129 PS,<br />

Bj. 2008, 65.000 km, umfangreiche<br />

Serienausstattung: Klimaautomatik,<br />

Keyless Startsystem, Alufelgen, Untersetzungsgetriebe,<br />

mit stabilem<br />

Leiterrahmen, großes Navi, Schiebedach,<br />

Anhängevorrichtung, Erstbesitz<br />

€ 16.800,-<br />

SUZUKI SPLASH 1,2 DELUXE 5trg<br />

grünmet., 85 PS, Bj. 2009, 37.000<br />

km, Ausstattung: Klima, ESP, Alufelgen,<br />

Nebelscheinwerfer, Sitzheizung, etc.<br />

€ 7.000,-<br />

SUZUKI LIANA 1,6 GLX ALLRAD 5trg,<br />

silbermet. 106 PS, Bj. 2006, 97.000 km,<br />

viel Platz, Sitzheizung, Klimaautomatik,<br />

umfangreiche Ausstattung € 6.750,-<br />

Das Ziel des Roten Kreuzes<br />

Oberpullendorf ist es, bis 2014<br />

eine flächendeckende Versorgung<br />

des Bezirkes durch „First-<br />

Responder“ zu gewährleisten.<br />

Das sind ausgebildete freiwillige<br />

Ersthelfer der Rotkreuz-Bezirksstelle<br />

Oberpullendorf, die<br />

noch vor der Rettungsmannschaft<br />

am Unfallort sind.<br />

Kürzlich wurde daher im Rahmen<br />

eines Festaktes der letzte<br />

benötigte Notfallrucksack im<br />

Wert von <strong>1.</strong>700 Euro von Dr. Johann<br />

Gneist vom Gneist Consulting<br />

Team (GCT) aus Neutal<br />

gemeinsam mit Vizepräsident<br />

und Bezirksstellenleiter Franz<br />

Stifter vom Roten Kreuz Oberpullendorf<br />

dem jungen First Responder<br />

Lukas Seifried übergeben.<br />

Für Gneist sei es eine große<br />

Freude, einen wichtigen Beitrag<br />

für die Erstversorgung bei Notfällen<br />

für die Menschen im Bezirk<br />

leisten zu können: „Es ist ein<br />

gutes Gefühl, wenn ich daran<br />

denke, dass nun für alle Menschen<br />

im Bezirk Oberpullendorf<br />

eine sehr schnelle Erstversorgung<br />

bei medizinischen Notfällen<br />

gegeben ist. Nicht zuletzt<br />

auch deswegen, weil eines Tages<br />

vielleicht meine Mitarbeiter<br />

oder unsere Familien betroffen<br />

sein könnten.“<br />

Auch durch den Kauf des eigens<br />

dafür geschaffenen „red<br />

cross“-Weines der Vereinten<br />

Winzer kann ein wichtiger Betrag<br />

zur Unterstützung des<br />

Roten Kreuzes geleistet werden.<br />

Gneist: „Wenn man schon keine<br />

Großbeträge spenden kann<br />

oder möchte: Jedes Unternehmen<br />

benötigt im Jahresverlauf<br />

Wein für Geschenke und dergleichen.<br />

Ich appelliere daher<br />

an die Unternehmer, den nächsten<br />

Rotwein beim Roten Kreuz<br />

Oberpullendorf zu kaufen.“<br />

TOYOTA COROLLA KOMBI 1,4 TUR-<br />

BODIESEL 5trg. graumet., Bj. 2005,<br />

90 PS, 95.000 km, inkl. Anhängevorrichtung<br />

€ 6.300,-<br />

PEUGEOT 307 HDI TURBODIESEL<br />

5trg., graumet., 90 PS, Bj. 2005,<br />

70.000 km, inkl. Klima, Radio, etc.,<br />

sehr gepflegt € 6.500,-<br />

VW GOLF 1,4 5trg. silbermet., 75<br />

PS, Bj. 2003, 84.000 km, sehr guter<br />

Zustand € 4.500,-<br />

SUZUKI ALTO 1,0 SPECIAL 5trg.,<br />

schwarz, 68 PS, Klima, Radio, Elektropaket,<br />

Bj. 2009, 77.000 km € 4.750,-<br />

Weitere Informationen unter Tel.: 0664 210 54 01 http://thurner.suzuki.at


SpoRT & geSUndheiT<br />

pilgerführer: „eine Reise weit zu mir“<br />

Das Pilgern ist die älteste<br />

und natürlichste Form des<br />

Reisens und die Urform des<br />

Tourismus. Auch das <strong>Burgenland</strong><br />

ist reich an Pilgertradition.<br />

In dem grenz-überschreitenden<br />

Projekt „Pilgrimage AT-HU“ der<br />

Tourismusabteilung der Landesregierung,<br />

der Tourismusverbände<br />

und der Diözese Eisenstadt<br />

wurden über 80 Wallfahrtsziele<br />

im <strong>Burgenland</strong> für den Pilger- und<br />

Wandertourismus vernetzt. Als<br />

Abschluss des Projekts wurde<br />

ein Pilgerführer produziert und<br />

Anfang Oktober präsentiert.<br />

Der Pilgerführer „Eine Reise<br />

weit zu mir“ stellt die burgenländischen<br />

Pilgerwege<br />

und Wallfahrtsorte vor. In dem<br />

68-seitigen Werk werden sowohl<br />

traditionelle Wallfahrten<br />

als auch neue Pilgerrouten präsentiert<br />

und mit touristischen<br />

Angeboten vernetzt.<br />

„Beim Pilgern geht es nicht<br />

nur um die Möglichkeit, bedeutende<br />

Pilgerziele des <strong>Burgenland</strong>es<br />

aufzusuchen, es soll<br />

vielmehr dabei zur Begegnung<br />

mit Menschen kommen, die sich<br />

auch auf den Weg gemacht ha-<br />

Tourismuslandesrätin Mag. Michaela Resetar und Diözesanbischof Ägidius<br />

J. Zsifkovics (<strong>Mitte</strong>) mit den Projektverantwortlichen bei der Päsentation<br />

des Pilgerführers<br />

ben. Es soll schließlich eine<br />

Reise zu sich selbst werden,<br />

ein Besinnen auf den Ursprung,<br />

eine Begegnung mit Gott, unserem<br />

Schöpfer“, so Diözesanbischof<br />

Ägidius J. Zsifkovics im<br />

Rahmen der Präsentation des<br />

neuen Pilgerführers.<br />

Pilger-Netzwerk<br />

Das Gesamt-Projekt „Pilgrimage<br />

AT-HU“ bestand darin,<br />

ein Netzwerk von Pilgerwegen<br />

in Ostösterreich und Ungarn<br />

aufzubauen. Das Pilger-Projekt<br />

setzt sich aus mehreren Modulen<br />

zusammen: Die Attraktivierung<br />

der traditionellen Pilgerrouten<br />

Foto: zVg<br />

mit der Vernetzung des touristischen<br />

Angebots, die Errichtung<br />

von Pilgerwegen im <strong>Burgenland</strong><br />

(Marienweg, Jakobsweg-Anbindung<br />

und Martinsweg) und als<br />

Abschluss des Projektes der Pilgerführer,<br />

der über alle Projektinhalte<br />

wie Pilgerwege, Wallfahrtskirchen<br />

und Sehenswürdigkeiten<br />

eine Übersicht gibt.<br />

„Die Projektkosten auf burgenländischer<br />

Seite betrugen<br />

rund 114.000 Euro, wobei<br />

64.000 Euro aus dem EU-Programm<br />

für territoriale Zusammenarbeit<br />

stammen. 25.000<br />

Euro kommen von den Destinationen<br />

Neusiedlersee Tourismus<br />

und Südburgenland Tourismus<br />

GmbH sowie von den Regionaltourismusverbänden<br />

<strong>Mitte</strong>lburgenland<br />

und Rosalia sowie<br />

der Diözese Eisenstadt. 25.000<br />

Euro wurden von mir als Tourismuslandesrätin<br />

aus Fremdenverkehrsmitteln<br />

zur Verfügung<br />

gestellt“, erklärt Tourismuslandesrätin<br />

Michaela Resetar, die<br />

selbst einige Male nach Mariazell<br />

gepilgert ist.<br />

Projektlaufzeit war von September<br />

2009 bis Juni 2013 mit<br />

dem Regionalmanagement <strong>Burgenland</strong><br />

als Projektträger. Als<br />

Hauptziel wurde die Vernetzung<br />

bestehender und neuer Initiativen<br />

im Bereich des Pilgerns und<br />

Wallfahrens festgelegt.<br />

Diese Tradition erlebt seit einigen<br />

Jahren eine bedeutende<br />

Renaissance. Es ist Teil des<br />

Selbstverständnisses vieler<br />

Menschen geworden, Ruhe und<br />

Ausgleich zum Alltag im Zuge<br />

von mehrtägigen Wanderungen<br />

entlang historischer Pilgerwege<br />

zu suchen. Laut einer Studie<br />

nennen mehr als 85 Prozent der<br />

Befragten die Natur, die Landschaft<br />

und die Kultur als Motive<br />

des Pilgerns.<br />

Ich bin<br />

Energie-Gewinner.<br />

Weil mein Berater<br />

immer auf meiner<br />

Seite steht –<br />

außer beim Tennis.<br />

Einer von 286.000<br />

Energie-GewinnerInnen<br />

und sein<br />

Energieberater.<br />

Energie <strong>Burgenland</strong> legt großen Wert auf besten Kundenservice. Egal ob es um faire Tarife, optimale<br />

Energielösungen oder Serviceleistungen geht. Wir verstehen uns nicht einfach als Energielieferant, sondern<br />

nehmen uns Zeit, Sie umfassend und ganzheitlich zu beraten. Denn gute Beratung ist uns ein Anliegen.<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

www.energieburgenland.at<br />

29


SpoRT & geSUndheiT<br />

Weißt auch du von einer coolen Party, oder einem tollen Fest in der Region,<br />

wo wir hinmüssen, um zu berichten? Dann mail uns: mail@burgenland-mitte.at<br />

FR-SO, 25.-27. Oktober<br />

Kirtag, Großwarasdorf<br />

SA, 26. Oktober, ab 12 Uhr<br />

Klosterer Kastanienfest<br />

Klosterstadel Klostermarienberg,<br />

SA-SO, 26.-27. Oktober<br />

FF Heuriger Pilgersdorf<br />

DO, 3<strong>1.</strong> Oktober<br />

Halloweenparty NGL<br />

Gemeindehalle Lockenhaus<br />

SA, 2. November<br />

Kirtag,<br />

Frankenau<br />

SA, 16.<br />

November<br />

Musikerball<br />

Draßmarkt<br />

SA, 16.<br />

November<br />

Burschenball<br />

GH Stocker,<br />

Lackenbach<br />

Der Name ist Prog<br />

In ihren Texten geht es vorwiegend wichtig und hat auch viel Einfluss<br />

auf ihre Songs. „Die bur-<br />

um Sex, Drugs and Rock ’n Roll.<br />

Ihre Heimat ist das <strong>Mitte</strong>lburgenland<br />

– alle Mitglieder sind Ange-<br />

für uns eine große Rolle. Teilgenlandkroatische<br />

Kultur spielt<br />

hörige der burgenlandkroatischen weise sind Lieder aus unserem<br />

Minderheit. Das Quintett rund um Programm durch die kroatische<br />

Sänger Fly gibt es zwar erst seit Kultur beeinflusst. Wir wollen<br />

rund einem Jahr, die Musiker aber in einer Sprache singen, in der<br />

schon länger – die Mitglieder der wir auch authentisch klingen, es<br />

Turbokrowodn sind keine Neulinge<br />

in der Musikwelt, doch umso in Zukunft auch deutsche oder<br />

schließt aber nicht aus, dass wir<br />

neuer und erfrischender ist ihr englische Texte oder Textpassagen<br />

einbringen“, erklärt Fly, der<br />

Stil: Vielfältiger „Krowodnrock“<br />

mit slawischen und kroatischen 31-jährige Sänger und Kopf der<br />

Melodiewurzeln. Mit uns sprachen Band. „Aber im Auto laut mitzusingen<br />

kommt nicht so gut,<br />

sie über die Polizei auf der Bühne,<br />

Singen im Auto und Windeln man wird vom Gegenverkehr<br />

wechseln.<br />

komisch angestarrt. Aber immerhin<br />

habe ich so das Singen<br />

gelernt, weil ich beruflich sehr<br />

viel unterwegs bin.“<br />

Fotos: zVg<br />

„Eines Tages trat ein dürftiger,<br />

hagerer und kleiner Mann<br />

mit einem zugegebenermaßen<br />

attraktiven Vollbart in meine Nähe<br />

und sprach: ‚Willst du bei uns<br />

mitspielen?‘“, so beschreibt der<br />

20-jährige Justin seine Aufnahme<br />

in die Band Turbokrowodn.<br />

Das war vor rund einem Jahr,<br />

jetzt arbeiten die fünf <strong>Mitte</strong>lburgenländer<br />

bereits mit Hochdruck<br />

an ihrem ersten Album,<br />

das im kommenden Jahr erscheinen<br />

soll.<br />

Dass Keyborder Justin etwas<br />

philosophisch veranlagt ist, beweist<br />

er auch mit seiner nächsten<br />

Aussage: „Auf der Bühne,<br />

und nur auf der Bühne, erlebt<br />

man das seltene Phänomen,<br />

eins mit der Musik zu werden<br />

und dieses Gefühl weiter an das<br />

Publikum geben zu können. Es<br />

ist nichts anderes als Kommunikation<br />

zwischen Band und Zuhörer,<br />

die über das Oberflächliche<br />

hinausgeht.“<br />

Und oberflächlich sind die fünf<br />

keineswegs – ihre Texte sind<br />

zwar nicht der Inbegriff der Sozialkritik,<br />

aber ihre Herkunft und<br />

Kultur ist den Musikern sehr<br />

Polizeieinsatz<br />

und Windeln<br />

Dass es bei den Turbokrowodn<br />

auch mal turbulent zugehen<br />

kann, beweist einer ihrer Auftritte<br />

vergangenen Sommer:<br />

Während dem Auftritt kamen<br />

Polizisten direkt auf die Bühne<br />

und wollten die Band verhaften,<br />

weil zu laut gespielt wurde. „Kurios<br />

dabei war, anstatt dass der<br />

Polizist sich beim Veranstalter<br />

oder sonst wo meldet, ist der<br />

nette Herr gleich direkt auf die<br />

Bühne gestürmt und hat sich<br />

vor unseren Sänger gestellt und<br />

ihm gedeutet, wir sollen sofort<br />

aufhören. Haben wir natürlich<br />

nicht! Ein Gutes hatte das Ganze<br />

aber schon – plötzlich hatten<br />

wir einen Haufen mehr Leute<br />

vor der Bühne“, schildert der<br />

21-jährige Gitarrist Flo.<br />

Bei einem anderen Gig musste<br />

Drummer Michael merken,<br />

dass die vierte Portion Kürbisrisotto<br />

dann doch zu viel für<br />

seinen Magen war: „Durch das<br />

viele Bewegen auf der Bühne<br />

30 <strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013


SpoRT & geSUndheiT<br />

ramm: „Turbokrowodn“<br />

hat es sich dann schließlich in<br />

etwas unansehnlicher Weise wenig<br />

schmackhaft wieder durch<br />

den Mund verabschiedet – zwei<br />

Mal!“.<br />

Dabei sollte der Magen des<br />

25-Jährigen eigentlich einiges<br />

gewohnt sein: „In meiner Freizeit<br />

wechsle ich hauptsächlich<br />

Windeln. Aber um keine Missverständnisse<br />

aufkommen zu<br />

lassen: nicht meine eigenen!“<br />

Mit seiner Frau und Tochter<br />

verbringt er die wenige Freizeit<br />

am liebsten, daher sein Appell:<br />

„Habt Spaß am Leben und zeugt<br />

Kinder!“<br />

Ganz anders hält es Flo in seinen<br />

freien Stunden: „Entweder<br />

geh ich in die Kuga oder sonst<br />

wo auf Veranstaltungen. Falls<br />

mal nichts los ist, wären alle<br />

möglichen Spelunken in der<br />

Krowodei ein heißer Tipp, um<br />

mich zu finden“, schmunzelt der<br />

Student.<br />

„Musik ist wie<br />

guter Sex!“<br />

Dass sie Spaß an der Musik<br />

haben und damit noch lange<br />

nicht aufhören wollen, bestätigen<br />

alle Mitglieder der Turbokrowodn.<br />

„Ich kann mir ein<br />

Leben ohne Musik zu machen<br />

nicht vorstellen. Sollte ich 70<br />

werden und noch fit sein, werde<br />

ich garantiert noch auf der<br />

Bühne stehen. Kreativ Musik zu<br />

machen ist wie guter Sex“, sagt<br />

Vollblutmusiker Fly.<br />

Gitarrist Flo und Bassist Thomas<br />

wollen ihren Fans zum<br />

Schluss noch etwas mitteilen:<br />

„Danke für die bisherige Unterstützung!<br />

Ohne euch gäbe es<br />

uns wahrscheinlich nicht mehr.<br />

Wir hoffen, mit dem, was wir im<br />

Studio produzieren, euren Geschmack<br />

zu treffen und uns auf<br />

diese Weise bei euch bedanken<br />

zu können.“<br />

Nicole Schlaffer<br />

Turbokrowodn<br />

sind (von links):<br />

Thomas Kröpfl –<br />

Bassist<br />

Michael<br />

Schreiber –<br />

Schlagzeuger<br />

Mario „Fly“<br />

Gregorich –<br />

Sänger, Gitarrist,<br />

Komponist<br />

Florian „Flo“<br />

Pauer –<br />

Gitarrist<br />

Justin Ramon<br />

Kodnar –<br />

„alles, was<br />

Tasten hat“<br />

Nächster<br />

Auftritt:<br />

2. November,<br />

Kirtag<br />

Frankenau<br />

<strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

31


SpoRT & geSUndheiT<br />

Schwing‘<br />

deine<br />

Flügel!<br />

EVENTS<br />

Who wins the bike?<br />

DO, 3<strong>1.</strong>10.<br />

HALLOWEEN<br />

Wer die meisten Getränkebons hat, gewinnt!<br />

Black Eagle Tanzbar<br />

2860 Kirchschlag, Hauptplatz 2<br />

Telefon: 02646 /26040<br />

32 <strong>Burgenland</strong> <strong>Mitte</strong> | Oktober 2013<br />

AUFRISS<br />

ZONE<br />

25. Okt. Cocktail<br />

26. Okt.<br />

DJ Momo<br />

3<strong>1.</strong> Okt.<br />

DO, FR, 3<strong>1.</strong>10. 0<strong>1.</strong>1<strong>1.</strong> FR, 08.1<strong>1.</strong><br />

HALLOWEEN<br />

DJ Momo<br />

ZOMBIE 4,90<br />

BLUTIGES HIRN 1,50<br />

ZOMBIE 4,90<br />

Meter Party<br />

2. Nov.<br />

BLUTIGES HIRN 1,50<br />

DJ Momo<br />

FR, SA, 0<strong>1.</strong>1<strong>1.</strong> 02.1<strong>1.</strong><br />

FR, SA, 08.1<strong>1.</strong> 09.1<strong>1.</strong><br />

Meter Party<br />

FR, 08.1<strong>1.</strong><br />

LADIE‘S NIGHT<br />

KRANKENSCHWESTER<br />

von 21-23 Uhr<br />

Einlass Unsere 2 nur Schwestern<br />

für Ladies<br />

werden euch zur<br />

DJ Momo<br />

Hot „Schluck“ Manstrip<br />

- Impfung verführen<br />

SA, 02.1<strong>1.</strong><br />

LADIE‘S<br />

SA, 09.1<strong>1.</strong><br />

NIGHT Eagle meets<br />

von 21-23 Uhr<br />

Einlass nur für LadiesHIPHOP<br />

Hot Manstrip<br />

DJ Momo<br />

9. Nov.<br />

Special<br />

Guests<br />

ab<br />

16<br />

Ab sofort wieder geöffnet!<br />

PARTY<br />

15. Nov.<br />

Rock Classics<br />

& more!<br />

www.blackeagle.co.at<br />

PARTY<br />

am FR und SA ab 21:00<br />

und vor jedem Feiertag<br />

Double Time!<br />

<strong>1.</strong> Nov.<br />

Meter<br />

KRANKENSCHWESTER<br />

Unsere 2 Schwestern<br />

werden euch zur<br />

„Schluck“ - Impfung verführen<br />

8. Nov.<br />

KRANKENSCHWESTER<br />

Special<br />

Guests<br />

Unsere 2 Schwestern<br />

werden euch zur<br />

„Schluck“ - Impfung verführen DJ Momo<br />

SA, 09.1<strong>1.</strong><br />

Special<br />

Guests<br />

Zu jedem<br />

Meter +2<br />

Party<br />

PARTY<br />

Oldies<br />

Night<br />

Eagle meets<br />

HIPHOP<br />

DJ Momo<br />

PARTY<br />

Eagle meets<br />

HIPHOP<br />

KRANKENSCHWESTER-Party<br />

Unsere zwei Schwestern werden euch<br />

zur „Schluck“-Impfung verführen

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