Ausgabe April 2013 - Der Vorstädter

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Ausgabe April 2013 - Der Vorstädter

DER VORSTÄDTER

DAS MAGAZIN FÜR DIE ERWEITERTE BAHNHOFSVORSTADT

Ausgabe 04/13 7. Jahrgang Auflage: 2500 Stück kostenlose Abgabe

Die planmäßige Bebauung

Entwicklung der Bahnhofsvorstadt im Zuge der Industrialisierung

Der Anschluss Freibergs an das sächsische

Eisenbahnnetz 1862 eröffnete für

das hier beschriebene Stadtgebiet völlig

neue Entwicklungsmöglichkeiten. Die heutige

Bahnhofstraße war neben der Annaberger

Straße die einzige fahrbare Verbindung

zwischen Bahnhof und Stadt, die

auch für Fuhrwerke geeignet war. Mit der

Eröffnung der Bahnverbindung und dem

Bau des Bahnhofes erhielt das Gebiet

zwischen Annaberger Straße, Bahnlinie,

Berthelsdorfer und Frauensteiner Straße

eine immense Bedeutung für Freiberg.

Dort, wo sich bis dahin Felder, Viehweiden

und Gärten befanden, war nunmehr das

Interesse an Industrie- und Wohnbauten

Themen dieser Ausgabe

Historie: Entwicklung der Bahnhofsvorstadt

im Zuge der Industrialisierung; S. 1-3

Gesunde Ecke: Ingwer und Kardamom; S. 4

Vorgestellt: Zwanzig Jahre Naturheilpraxis

Dieter Schneider; S. 5

Vorgestellt: Chor der Berg- und

Hüttenknappschaft; S. 6

Veranstaltungstipp: Frühlingskonzert des

Bergmusikkorps Freiberg; S. 7

Veranstaltungskalender; S. 8-11

Aktuelles: Baumpflanzung zum Tag des

Baumes in der Kita „Pusteblume“, S. 12

Aktuelles: Saunaumbau Johannisbad, S. 13

Rätselnuss; S. 14

Kontaktdaten der Veranstalter; S. 15

Aufruf: 10. Frühjahrsputz in Freiberg; S. 16

entstanden. In den ersten Jahrzehnten

nach der Bahnanbindung entstand ein

Stadtgebiet, in dem sich vor allem Betriebe

ansiedelten, die von den günstigen Rahmenbedingungen

der Eisenbahn profitieren

wollten.

Wichtig für diese Ansiedlungen war natürlich

auch die Versorgung mit Wasser. Hier

befand sich die Stadtrösche (Rinne zur

Wasserableitung), die vom Berthelsdorfer

Hüttenteich Wasser zur Stadt brachte. Der

Abzweig befand sich im Bereich des Bahnhofsvorplatzes.

Als sich der Anschluss an

das Eisenbahnnetz in Freiberg andeutete

nutzten mehrere Unternehmen den günstigen

Standort: 1859 die Flachsspinnerei

und die Eisengießerei von Carl August

Wenzel (später Paschke; Pama). Vorher

nutzte bereits die Freiberger Brauerei das

vorhandene Wasser in seiner 1848/50 erbauten

„Common-Brauerei“ und der Gaststätte

Brauhof. Nach dem Inkrafttreten des

Gesetzes über die Gewerbefreiheit gab es

weiter auf Seite 2


Historie

weitere Fabrikgründungen: die Superphosphatfabrik

der Chemnitzer Unternehmer

Koethen & Schippan und die Düngemittelfabrik

des Amtsmaurermeisters Franz Ferdinand

Gersten. Wie viele andere Firmen

sind auch sie aus dem heutigen Stadtbild

verschwunden.

Ratshofgartens an der Annaberger Straße.

Auch hier entstanden neben der Realschule

(heute Berufsschule) Fabrikantenvillen.

Die kürzeste Verbindung zwischen der

Stadt und dem Bahnhof, der Schönsche

Weg, wurde beidseitig ausgebaut, war

damit auch für Fuhrwerke nutzbar und

erhielt den Namen Körnerstraße.

Neue Straßen und bessere Verbindung

zur Innenstad t

Da die Ausdehnung des Stadtgebietes

nicht in alle Himmelsrichtungen möglich

war, konnte der Plan der Stadträte nur in

der Bahnhofsvorstadt umgesetzt werden.

Die anderen Gebiete konnten zum

damaligen Zeitpunkt nicht genutzt werden,

da der Grund und Boden entweder in dörflichem

bzw. anderweitigem Eigentum war

oder sich durch den jahrhundertelangen

Von „wilder“ zu geordneter Bebauung Bergbau nicht für Wohnbauten und Gewer-

Dieser neu entstandene Stadtteil wurde da- beansiedlungen eignete. Damit konnte der

mit auch für die Privatpersonen interessant. Bebauungsplan lediglich hier im Stadtteil

Es begann jetzt die gezielte Bebauung mit umgesetzt werden. Im weiteren Verlauf

Villen, Wohn- und Geschäftshäusern. Sie wurden neue Straßen angelegt oder bestevollzog

sich zunächst willkürlich an Einzel- hende ausgebaut, z.B. 1870 die heutige

standorten, gleichzeitig begann auch der Beuststraße als Verbindung zwischen

Bau von zweigeschossigen Stadtvillen vor Annaberger Straße und Forstweg. 1875

allem an der Annaberger Straße, die von erschien der „Plan der Stadt Freiberg und

Unternehmern und reichen Freiberger Bür- Umgebung“ als neuer Bebauungsplan. Es

gern errichtet wurden. Vor 1853 entstand begann die Neuanlage und Bebauung der

am Hospitalweg 1 eine Villa in einer Gar- Humboldt- und Buchstraße sowie der

tenanlage. Die Annaberger Straße erhielt Straße Am Bahnhof und des Gebietes bis

mit den ersten neuen Gebäuden ebenso zur Damm- und Frauensteiner Straße. Die

wie die fast gleichzeitig bebaute Schiller- Bäckergasse (heutige Poststraße) war

straße ein völlig neues Gepräge und große 1834 noch die einzige Verbindung zwi-

Bedeutung für die Stadt.

schen der Vorstadt und dem Stadtkern.

Nachdem es im Stadtrat Debatten gab,

wurde beschlossen, schnellstens einen

Bebauungsplan zu erarbeiten und damit

Verwaltungsstruktur für Stadtentwicklung

Um die Übersichtlichkeit durch den Bau der

weitere unregelmäßige Bebauung zu ver- vielen neuen Gebäude in der Stadt zu verbieten.

Der Markscheider Richard Heuchler bessern, wurden am 1. Januar 1883 Strukwurde

1868 mit der Entwicklung eines turen im Bereich des Bauwesens der Stadt

Planes für die Bahnhofsvorstadt beauftragt. Freiberg geändert. Es wurde eine Abteilung

Die Stadt erwarb das Grundstück der für das städtische Bauwesen und damit die

Fried´schen Arbeitsschule hinter der Grundlage für eine komplexe Stadtentwick-

Brauerei zwischen Annaberger und Turner- lung geschaffen. Als eine weitere Maßnahbzw.

Körnerstraße sowie einen Teil des me wurde im Herbst 1883 die Einführung

2


Historie

neuer Straßenhausnummern beschlossen.

Waren die Gebäude bisher fortlaufend

Sparkasse und Post entstehen

Das Doppelhaus in der Hornstraße 2/Postnach

der Nummer der Brandversiche- straße 1 wird noch heute von der Sparkasse

rungs-Kataster unterschieden (Nr. 1 am Mittelsachsen als Hauptgeschäftsstelle ge-

Obermarkt bis 1000 am Donatsturm), so nutzt. Die Sparkasse wird im Juni- und Julierhielten

alle Gebäude nun eine Hausnum- Vorstädter 2013 vorgestellt. Neben dem

mer in ihrer jeweiligen Straße. Damit entfiel Bahnhof erhielt die Bahnhofsvorstadt 1889

auch die Einteilung in „Innere Stadt“ und ein weiteres repräsentatives Gebäude. An

„Vorstadt“. 1888 wurde die erste „Bauord- der Ecke Bäckergasse/Platz vor dem Erbinung

für Freiberg“ beschlossen. Sie schen Tor (Poststraße/Platz der Oktoberopenthielt

u.a. Bestimmungen über den Bau fer) entstand das zweigeschossige Gebäuder

Hauptschleusen, Straßen und Fuß- de des neuen Reichspostamtes.

wege sowie Vorschriften über die äußere

und innere Gestaltung der Bauten. Damit

war eine weitere Voraussetzung der planmäßigen

Bebauung der Bahnhofsvorstadt

geschaffen.

Mit dem sich abzeichnenden Ende des Bergbaus

in Freiberg beim Übergang zum 20.

Jahrhundert änderte sich auch das Bauge-

So erging 1889 eine Vorschrift zur Bebau- schehen in der Bahnhofsvorstadt. Auch daung

des Areals zwischen Berthelsdorfer rüber werden wir in einer der nächsten Aus-

Straße - Roßplatz - Frauensteiner Straße - gaben des Vorstädters berichten.

Eisenbahndamm sowie zwischen den

Straßen Am Bahnhof - Annaberger Straße - Quellen:

Schillerstraße - Innere Bahnhofstraße • MFA Heft 80/1998

(Poststraße) - Wernerplatz - Äußere Bahn- • Denkmale in Sachsen, Stadt Freiberg, Band 1

• Schriftenreihe des Stadt- und Bergbaumuhofstraße

(Bahnhofstraße) und zwischen

seums, Heft 6 (1986) und Heft 8 (1988)

Forstweg - Annaberger Straße - Eisen- • Stadtarchiv Freiberg, A,I,9,XV (1860)

bahndamm. In den Jahren 1880/83 ent-

Fotos, in der Reihenfolge ihres Erscheinens:

standen in der Bahnhofsvorstadt 25 Wohn-

• 1: Annaberger Straße (Villa des Düngemittelfahäuser,

meist Mietshäuser. Eine architektobrikanten

Gersten); Stadt- und Bergbaumunisch

interessante Straße entstand mit der seum, Fotothek, Inv-Nr. 8752 (Datierung

Bebauung bzw. kompletten Erneuerung unbekannt, vor 1920)

der Poststraße. Da sich die Bautätigkeit • 2: Schillerstraße; Stadt- und Bergbaumuseum,

über 36 Jahre hinzog (1871-1907), kamen Fotothek, Inv-Nr. 1276 (Datierung 1925)

• 3: Poststraße; Stadt- und Bergbaumuseum,

zwei Baustile zur Anwendung. Ebenfalls in

Fotothek, Inv-Nr. 3636 (Datierung vor 1900)

dieser Zeit entstand das Gebäude für den • 4: Sparkasse; Stadt- und Bergbaumuseum,

Freiberger Darlehensverein. Fotothek, Inv-Nr. 1418 (Datierung 1920)

3


Gesunde Ecke

Ein Hauch von Orient

Der Ingwer und der Kardamom

Kardamom – süßlich und scharf

Obwohl der Kardamom zur selben Pflanzenfamilie

zählt, wird er 2-3 Meter hoch und

es werden nicht die Rhizome verwendet,

sondern die Kapselfrüchte, die sich in den

Blütenständen bilden. Diese Früchte sind

oval, etwa einen Zentimeter lang und von

frisch-grünlicher Farbe. In ihnen sitzen unzählige

wohlriechende schwarze Sämchen.

Kardamom ist eines meiner Lieblingsgewürze.

Er ist würzig, süßlich-scharf und

wenn ich ihn rieche oder gar schmecke, bin

ich in Sekundenschnelle tausende von

Kilometern weg, auf irgendeinem Basar.

Herrlich!

Kardamom hat ebenso antiseptische Eigen-

schaften wie Ingwer, erleichtert die Verdau-

ung, hilft gegen Sodbrennen und Aufsto-

ßen. Ferner soll er gegen Mundgeruch

helfen, wenn man ihn zerkaut, aber auch

gegen Erkältung, speziell bei Bronchitis.

Die kleinen schwarzen Samen werden

sowohl in den Tee gestreut, wie auch in den

Kaffee. Beides erzeugt eine wohltuende,

völlig ausgefallene Würze. Fantastisch!

Kardamom ist ein weitverbreitetes Gewürz

in der asiatischen, wie auch arabischen

Küche. Gemahlen ist er Hauptbestandteil

indischer Masalas, Currypulver, Wurstwa-

ren, Likören, aber auch Lebkuchen oder

Spekulatius.

Probieren Sie es einfach einmal aus. Guten

Appetit! Ihr Heilpraktiker Dieter Schneider

Das heutige Thema ist mir eingefallen, als

ich für Sie die Artikel über den Tee schrieb.

Ich dachte mir, zu Tee passen nicht nur

Sahne, sondern auch Gewürze. Ingwer

und Kardamom bieten sich förmlich an.

Beide Pflanzen gehören zu einer Familie,

den sogenannten Ingwergewächsen „Zingiberaceae“.

Beide Pflanzen wachsen in

subtropischen, auch tropischen Ländern.

Vorwiegend werden sie in Indien, Indonesien,

Ceylon, China und Vietnam angebaut.

Ingwer – aromatisch und scharf

Wenden wir uns zuerst dem Ingwer zu. Er

ist eine krautige Pflanze, vergleichbar mit

unserem Schilf, mit einer Wuchshöhe von

bis zu einem Meter. Verwendet werden die

Rhizome. Sie sind eine Art Sprosswurzeln

wie bei unserem Buschwindröschen, die

flach auf oder kurz unter der Erdoberfläche

wachsen und an den dicken Stellen neue

Triebe wachsen lassen.

Diese dicken Rhizome des Ingwers liegen

bei uns in der Gemüseabteilung des Supermarktes.

Sie müssen geschält und danach

entweder gerieben oder klein geschnitten

werden, um Verwendung zu finden. Die Rhizome

sind nach dem Schälen blass gelblich

und enthalten tiefer liegende festere

Fasern.

Ingwer hat eine aromatische Schärfe und ist

nicht jedermanns Sache, aber er ist sehr

gesundheitsfördernd. Angefangen vom Vitamin

C über Mineralien wie Magnesium,

Calcium, Eisen, Kalium bis hin zu Stoffen,

die die Gallensaftproduktion anregen, anti-

bakteriell und antiviral wirken und die Durchblutung

anregen, bietet er viel. Ingwer hilft

auch bei Reiseübelkeit und macht als Tee

bei den ersten Anzeichen einer Erkältung

die Nase wieder frei.

Er wird gern als Gewürz bei asiatischen

Gerichten, als Marmelade, mit Schokolade

überzogen, als Bier oder als Limonade,

bekannt als Ginger Ale, verwendet.

4


Vorgestellt

Homöopathie für Jung und Alt

20 Jahre Naturheilpraxis in Freiberg

Vergangenen Monat feierte der Heilpraktiker

Dieter Schneider das 20-jährige Jubiläum

seiner Naturheilpraxis in Freiberg.

Dieter Schneider, ein gebürtiger Freiberger,

hatte Mitte 1991 die erste Naturheilpraxis

Freibergs eröffnet. Er begann zunächst

nur an zwei Tagen in der Woche

hier zu therapieren und pendelte dazu

zwischen seinem damaligen Wohnort

Kulmbach und Freiberg. Über einen Zeitraum

von rund zwei Jahren wurden dann

fünf Tage daraus und er beschloss wieder

endgültig nach Freiberg zu ziehen.

Haupttherapie, neben psychologischer

Lebensberatung und Ernährungstherapie,

ist die klassische Homöopathie, auch

Einzelmittel-Homöopathie genannt. Dieter

Schneider hat sich in den vergangenen

zwanzig Jahren sehr gut in Freiberg eingelebt

und positioniert.

Mittlerweile doziert er seit zwölf Jahren am

Klinikum Chemnitz über Homöopathie,

wurde 2007 zum Gründungsmitglied des

Berufsverbandes Deutsche Naturheilkunde

e.V. (BDN) berufen und unterrichtet nun

auch an den zum BDN gehörenden

Heilpraktikerschulen in Chemnitz, Dresden

und Leipzig die klassische Homöopathie.

Sein Patientenquerschnitt zieht sich durch

alle Altersklassen, aber auch Gesellschaftsschichten.

„Vorwiegend habe ich jüngere

Patienten, speziell Kinder“, führt Dieter

Schneider an, „bedingt durch den Anstieg

an Neurodermitiserkrankungen und Allergien

und dem steigenden Gesundheitsbewusstsein

junger Mütter. Die meisten Müt-

ter wollen ihre Kinder nicht mehr nur einfach

mit chemischen Mitteln behandeln.“

Für uns sehr verständlich. Wir wünschen

Dieter Schneider weiterhin viel Erfolg und

freuen uns auch auf weitere interessante

Beiträge für die „Gesunde Ecke“ im Vorstädter,

die seit Dezember 2008 erscheint.

Auf Seite 4 lesen Sie bereits die 28. Ausgabe

mit gesundheitsfördernden Tipps.

Kontakt

Naturheilpraxis Dieter Schneider

Termine nach Vereinbarung

Buchstraße 18, 09599 Freiberg

03731 33865

hp_d.schneider@web.de

Gesucht: Fotos und Erinnerungen vom Krankenkassenbad

Demnächst wird im Vorstädter ein Artikel zum Krankenkassenbad in der

Dörnerzaunstraße 1 veröffentlicht. Sicher haben Sie, liebe Leserinnen und

Leser, dieses Haus in unterschiedlichsten Zeiten rege genutzt. Leider sind

offizielle Informationen dazu rar.

Deshalb freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Erinnerungen, Materialien oder Fotos zu

diesem Haus zur Verfügung stellen. Wir kommen auch gern zu Ihnen nach Hause.

Natürlich erhalten Sie Ihr uns zur Verfügung gestelltes Material zurück.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung. Ihr Ansprechpartner: Andreas Oppelt,

Lichtpunkt e.V., 03731 765987, freiboerse@web.de

5


Vorgestellt

Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt

Der Chor der Berg- und Hüttenknappschaft stellt sich vor

staltungen gehören: das Frühlingskonzert,

das Adventskonzert, die Mitwirkung am

Freiberger Bergmännischen Zapfenstreich

im Schlosshof und seit 2003 die Freiberger

Weihnacht in der Nikolaikirche.

Gern erinnern wir uns auch an Auftritte zum

21. Tag der Sachsen 2012 in unserer Bergstadt,

an die Aufführungen des Chorwerkes

aus dem Alt-Freiberger Bergmannsleben

Der Bergmannsgruß“, an einen Auftritt im

bayrischen Fischbachau beim Schützen-

Dass es eine Historische Freiberger Berg- und Trachtenzug zum Münchener Oktoberund

Hüttenknappschaft (HFBHK) gibt, ist fest, an Freiluftveranstaltungen wie „Freiwohl

jedem Freiberger bekannt. Minde- berg singt“. In den Jahren wuchsen Reperstens

zweimal im Jahr, zum Bergstadtfest toire und Qualität des Chorgesangs. Neben

und zur traditionellen Mettenschicht, Sonn- den Liedern aus dem Leben der Berg- und

abend vor dem ersten Advent, zieht dieser Hüttenleute singt der Chor auch Volks- und

Traditionsverein als Historische Freiberger Weihnachtslieder. Die historischen Unifor-

Berg- und Hüttenparade auf und die Frei- men und adäquaten Trachten unserer

berger sowie ihre Gäste in ihren Bann. An- Chordamen geben dem Chor einen besonliegen

der ca. 420 Mitglieder der HFBHK ist deren Glanz. Sängerinnen und Sänger sind

die Traditionspflege aus über 800 Jahren gleichzeitig HFBHK-Vereinsmitglieder und

aktivem Bergbau und Hüttenwesen, so damit an den Paraden und Aufzügen im Inauch

der Bergmusik und des Berggesangs. und Ausland beteiligt. Viele Choristen nah-

Man zählt über 500 Bergmannslieder, mehr men an den Knappschaftsreisen nach New

als in jeder anderen Berufsgruppe.

York, Norwegen, Südengland, Brasilien

Der Pflege dieses berg- und hüttenmänni- und Namibia teil und werden zum französischen

Liedgutes widmet sich der gemisch- schen Nationalfeiertag am 14. Juli 2013 im

te Chor der Historischen Berg- und Hütten- Elsass bei einer Berg- und Hüttenparade

knappschaft. 30 sangesfreudige Frauen dabei sein. Wie man sieht: Verein und Chor

und Männer treffen sich jeden Dienstag zur leben! Wir wollen aber nicht verhehlen,

Chorprobe. Musikalischer Chef ist Berglie- dass wir wie viele andere Chöre Nachdermeister

Andreas Schwinger, seines wuchs brauchen.

Zeichens Kulturamtsleiter der Stadt. Für die Liebe Leser! Wenn auch Sie Lust am Georganisatorischen

Belange ist Hermann meinschafts-Erlebnis „Chorsingen“ haben

Fleischer, 2. Vorsitzender der HFBHK, zu- und Neugier auf bergmännisches Liedgut

ständig. Seit Chorgründung im April 1993 – verspüren, dann „schnuppern“ Sie doch

es steht also unser 20-jähriges Jubiläum an mal bei unseren Proben. Sie sind herzlich

– absolvierte der Chor mehrere hundert willkommen!

Auftritte. Zu unseren traditionellen Veran- Glück auf! Dr. Eberhard Pönitz

Probenzeit

jeden Dienstag von 19.00 - 20.30 Uhr in der Knappenstube der HFBHK

im Gebäude der Saxonia-Freiberg-Stiftung („Arbeitsamt“), Chemnitzer Straße 8

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Veranstaltungstipp

Es tönen die Lieder – mit Takt und Gefühl

Frühlingskonzert des Bergmusikkorps Saxonia Freiberg

Beim Tag der Sachsen zum Maskottchen

für Freiberg geworden, ist das Bergmusikkorps

Saxonia Freiberg e.V. sachsenweit

bekannt. Dabei ist das Bergmusikkorps in

der „Erweiterten Bahnhofsvorstadt“ zu

Hause. Im Gebäude der Saxonia-Freiberg-

Stiftung, Chemnitzer Straße 8 („Arbeitsamt“)

proben knapp 40 Musikerinnen und

Musiker (fast) jede Woche zur Zeit eifrig für

das am 27. April um 17 Uhr in der Nikolaikirche

stattfindende Frühlingskonzert.

Das Nachwuchsensemble – seit Weihnachten

mit Saxophonsatz – wird beim Frühlingskonzert

einen eigenen Konzertblock

gestalten! Denn die Ausbildungsinitiative, im

Rahmen derer Musizierwillige unterstützt

werden, trägt Früchte. Egal ob Kind, jugendlich

oder schon erwachsen – wer beim

Bergmusikkorps mitspielen will und Klarinette,

Posaune, Querflöte, Saxophon,

Schlagzeug, Tenorhorn, Trompete, Tuba

oder Waldhorn lernt, kann vom Verein unterstützt

werden: mit Leihinstrument, Teilerstattung

der Unterrichtskosten und gemeinsamen

Proben. Ziel ist das Musizieren in

einem Blasorchester als ein Hobby, das

Taktgefühl und Gehör schult, dabei jung und

fit hält und gemeinsam einfach mehr Spaß

macht.

Das Nachwuchsensemble hat schon vor

dem großen Konzert einen kleinen Auftritt.

Hingegen ist das Frühlingskonzert der

erste Auftritt des Blasorchesters in diesem

Jahr – weitere vor den Sommerferien werden

in Oberbobritzsch, Weißenborn und

Niederschöna, sowie zum Musikfest in

Chemnitz und natürlich zum Bergstadtfest

folgen.

„Wer mit uns musizieren will und selbst ein

Blasinstrument oder Schlagzeug spielt bzw.

auffrischen oder lernen möchte, fragt nach

dem Konzert oder kommt am besten gleich

mit Instrument am Donnerstag, 23. Mai

2013, zur öffentlichen Schnupperprobe von

18 bis 20 Uhr in die Knappenstube. Wer da

gerade Schicht hat, kann auch gern die

Woche darauf kommen. Du bist herzlich

eingeladen, Dich bei uns umzuhören und

mitzuspielen“ wirbt Britta Miekley, die

Verantwortliche der Jugendarbeit.

Weitere Infos gibt es im Internet unter

www.bergmusikkorps-freiberg.de.

Probe Orchester:

Donnerstag, 18 bis 20 Uhr

Probe Nachwuchs:

Dienstag, 18 bis 19 Uhr

Ort: Gebäude der Saxonia-Freiberg-Stiftung,

Chemnitzer Straße 8 („Arbeitsamt“) –

Seiteneingang Hospitalweg bzw. Hofeingang

Kontakt:

jugendarbeit@bergmusikkorps-freiberg.de

www.bergmusikkorps-freiberg.de

Frühlingskonzert des Bergmusikkorps

Samstag, 27. April 2013 um 17.00 Uhr

Nikolaikirche Freiberg

Eintritt: frei – Spende am Ausgang erbeten

7


Veranstaltungen

Einzelangebote

bis

20.4.13

3.4.13

16.00 -

17.30 Uhr

4.4.13

14.00 Uhr

5.4.13

14.00 Uhr

6.4.13

8.00 -

15.00 Uhr

9.4.13

14.00 Uhr

Farbträume

Gezeigt werden Arbeiten des Malkurses

im Bunten Haus

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Seniorentanz

mit Birgit Gratz;

im Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Treffen der SHG

Hüftgeschädigter

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

Kaffeeklatsch

Gäste sind herzlich willkommen!

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

„Lebensrettende Sofortmaßnahmen“

Lehrgangsangebot für

Führerscheinbewerber der Klassen

A, A1, B, BE, L, M oder T

DRK Kreisverband Freiberg e.V.;

Annaberger Straße 5

Treffen der Jahresringe

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

11.4.13

13.00 Uhr

13.4.13

9.00 -

13.00 Uhr

15.4.13

10.00 -

12.00 Uhr

15.4.13

14.00 Uhr

15.4.13

17.00 Uhr

16.4.13

14.00 Uhr

18.4.13

13.30 Uhr

Spielnachmittag der

Skatfreunde

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

Frühjahrsputz in Freiberg

u.a. auf dem Hirtenplatz

(siehe Rückseite)

Stadtverwaltung Freiberg

Büchertausch in der Schiller 3

Schmökern in Büchern, Zeitschriften,

Zeitungen

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Treffen der SHG Parkinson

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

Frauenkreis

Evangelisch-kirchliche

Gemeinschaft Freiberg;

Hinter der Stockmühle 5

Treffen der Jahresringe

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

Treffen der

Schwerhörigenverbandes

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

9.4.13

15.00 Uhr

9.4.13

18.30 -

20.30 Uhr

10.4.13

9.00 -

11.00 Uhr

Café mit Vorträgen und

Gesprächen

Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28

Farbtupfer im Alltag – mit

Acrylfarben, Pasten und mehr

Acrylmalerei mit Conny Riedel

Anmeldung notwendig: 765987

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Singen für Junggebliebene

(Volkslieder a cappella)

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Redaktionsschluss für die Mai-

Ausgabe ist der 8. April.

19.4.13

ab

18.00 Uhr

23.4.13

14.00 Uhr

23.4.13

15.30 -

16.30 Uhr

Spieleabend in der Schiller 3

Gemeinsam spielen: Brett-, Karten-

und andere Spiele, eigene

können mitgebracht werden

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Treffen der Jahresringe

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

Sprechstunde des Blindenund

Sehbehindertenverbandes

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

Liebe Veranstalter, Termine und

Veranstaltungstipps senden Sie

bitte an freiboerse@web.de.

8


Veranstaltungen

23.4.13

18.30 -

20.30 Uhr

24.4.13

9.00 -

11.00 Uhr

24.4.13

15.00 -

17.00 Uhr

24.4.13

15.30 -

16.30 Uhr

24.4.13

16.00 -

17.30 Uhr

24.4.13

17.00 Uhr

25.4.13

13.00 Uhr

Farbtupfer im Alltag – mit

Acrylfarben, Pasten und mehr

Acrylmalerei mit Conny Riedel

Anmeldung notwendig: 765987

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Singen für Junggebliebene

(Volkslieder a cappella)

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Seniorenkreis

für Senioren ab ca. 60 Jahren

mit Kaffee und Kuchen

Evangelisch-kirchliche

Gemeinschaft Freiberg;

Hinter der Stockmühle 5

Bilderbuchstunde in der

Kinder- & Jugendbibliothek

Booksy, der Bücherwurm, lädt ein

Kinder- & Jugendbibliothek;

Beethovenstraße 5

Seniorentanz

mit Birgit Gratz;

im Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Ausstellungseröffnung

Ausstellung über Acryl-, Aquarell-,

Bleistift- und Kohlezeichnungen

von Mandy Reichel

(mehr im Vorstädter 3/13 S. 13)

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

Spielnachmittag der

Skatfreunde

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

Dauerangebote

bb

montags

10.00 -

20.00 Uhr

14.00 -

15.00 Uhr

14.00 -

20.00 Uhr

15.00 -

16.00 Uhr

17.00 -

19.00 Uhr

dienstags

8.00 -

12.00 Uhr

9.00 Uhr

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

„Sport für Junge Alte“

ATSV Freiberg, über Bettina

Günter; Turnhalle,

Anton-Günther-Straße 7c

Offener Treff

e-Games auf der Konsole (Fifa,

Blur), Gemeinschaftsspiele

(Carcassonne, Siedler),

Kartenspiele (Yu-Gi, Obi etc.)

DKSB RV Freiberg e.V.

Pi.Haus.Treff;

Beethovenstraße 5

Turnen, Spielen und Tanzen

Kükentag, für Kinder 3-4 Jahre

ATSV Freiberg, über Bettina

Günter; Turnhalle,

Anton-Günther-Straße 7c

Probe der Freiberger

Märchenbühne

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Gemeinsam einkaufen, kochen

und verkosten

Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28

Spiele-Café

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

25.4.13

15.00 Uhr

Tag des Baumes

Baumpflanzung mit Programm in

der Kindertagesstätte

Pusteblume (siehe Seite 12);

Peter-Schmohl-Straße 22

April ist Flechtwerk:

geflochten ist er aus etwas Winter

und etwas Sommer.

.

Polnisches Sprichwort

9.00 -

11.45 Uhr

und 13.00 -

15.45 Uhr

10.00 -

20.00 Uhr

14.00 Uhr

Kleiderkammer geöffnet

Deutsches Rotes Kreuz,

Kreisverband Freiberg e.V.;

Annaberger Straße 4

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

Klöppeln

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

9


Veranstaltungen

14.00 -

15.30 Uhr

14.00 -

20.00 Uhr

15.30 -

16.30 Uhr

16.00 -

18.00 Uhr

Tanzend bewegen – zu sich

selbst finden!

Meditatives Tanzen / Bachblütentanz

mit Mirella Lohse

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße

Offener Treff

DKSB RV Freiberg e.V.

Pi.Haus.Treff;

Beethovenstraße 5

Internationaler Volkstanz

Tanzen mit Mirella Lohse

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Schach

der Kindergruppe des TV 1844;

Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche

sind jederzeit willkommen.

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

19.00 Uhr

19.00 Uhr

mittwochs

9.30 - Gymnastik (Rückenschule)

10.30 Uhr Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28

10.00 -

20.00 Uhr

Chorprobe

Historische Freiberger Bergund

Hüttenknappschaft e.V.;

„Knappenstube“ der Saxonia-

Freiberg-Stiftung,

Chemnitzer Straße 8, Eingang

Hospitalweg

Probe des interkulturellen

Chores

Freiberger Agenda 21 e.V.;

Kirchgemeindesaal St. Johannis,

Anton-Günther-Straße 16

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

17.00 -

18.00 Uhr

17.00 -

18.30 Uhr

17.30 -

18.30 Uhr

17.30 -

18.30 Uhr

18.00 -

19.00 Uhr

Nachhilfe ab der Mittelstufe

Anmeldung unter 23634;

VdK; Stadtteiltreff,

Schillerstraße 3

Freizeitsport mit dem Treff

DKSB RV Freiberg e.V.

Pi.Haus.Treff;

Sporthalle Dürer, Kreuzgasse 2

Sprechzeit zu Freizeit- und

ehrenamtlichen Angeboten

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Büchertausch für

Lesehungrige

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Nachwuchs-Orchesterprobe

Kinder, Jugendliche und

Erwachsene proben gemeinsam

Bergmusikkorps Saxonia e.V.;

„Knappenstube“ der Saxonia-

Freiberg-Stiftung,

Chemnitzer Straße 8, Eingang

Hospitalweg

www.der-vorstaedter.de

11.00 -

12.00 Uhr

11.30 -

13.30 Uhr

14.00 Uhr

15.00 -

18.00 Uhr

16.00 -

18.00 Uhr

14-tägig

17.00 -

18.00 Uhr

Seniorentanz

Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28

Büchertausch für

Lesehungrige

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Klöppeln

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

Freizeittreff „Happy

Mittwoch“

für Kinder ab 6 Jahre

Pfingstgemeinde;

Am St.-Peter-Schacht 6

Mädchentreff

Klamotten, Schminken, Jungs –

alles, was Mädchen interessiert

DKSB RV Freiberg e.V.

Pi.Haus.Treff;

Beethovenstraße 5

Nachhilfe ab der Mittelstufe

Anmeldung unter 23634;

VdK; Stadtteiltreff,

Schillerstraße 3

10


Veranstaltungen

17.00 -

18.30 Uhr

Bastelspaß am Abend –

Kreatives Gestalten

mit Brunhilde Töppner

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

freitags

ab

9.30 Uhr

Seniorentanzgruppe

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

18.00 -

20.00 Uhr

donnerstags

9.00 Uhr

9.00 -

11.45 Uhr

und 13.00 -

15.45 Uhr

10.00 -

20.00 Uhr

14.00 -

20.00 Uhr

16.00 -

17.00 Uhr

17.00 -

18.00 Uhr

18.00 -

19.00 Uhr

18.00 -

20.00 Uhr

Treff Trommelgruppe

über Andreas Arnold;

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Frühstückstreffen

Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28

Kleiderkammer geöffnet

Deutsches Rotes Kreuz,

Kreisverband Freiberg e.V.;

Annaberger Straße 4

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

Offener Treff

DKSB RV Freiberg e.V.

Pi.Haus.Treff;

Beethovenstraße 5

Turnen, Spielen und Tanzen

Zwergentag für Kinder 5-6 Jahre

ATSV Freiberg, über Bettina

Günter; Turnhalle,

Anton-Günther-Straße 7c

„Sport für Junge Alte“

ATSV Freiberg, über Bettina

Günter; Turnhalle,

Anton-Günther-Straße 7c

Kreativwerkstatt

Töpfern, Basteln, Filzen, Sägen,

Bohren, Dekorieren, Leimen ...

DKSB RV Freiberg e.V.;

Pi.Haus.Treff,

Beethovenstraße 5

Orchesterprobe

Bergmusikkorps Saxonia e.V.;

„Knappenstube“ der Saxonia-

Freiberg-Stiftung,

Chemnitzer Straße 8, Eingang

Hospitalweg

10.00 -

20.00 Uhr

14.00 -

21.00 Uhr

17.00 -

19.00 Uhr

17.30 -

19.00 Uhr

ab

19.16 Uhr

15.00 -

20.00 Uhr

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

After-School-Day

Teenie-Disco, Kino, Konsole

zocken oder einfach nur chillen

DKSB RV Freiberg e.V.;

Pi.Haus.Treff,

Beethovenstraße 5

Breakdance für Kinder

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Teenkreis

für Teens von 13 - 15 Jahren

Evangelisch-kirchliche

Gemeinschaft Freiberg;

Hinter der Stockmühle 5

Jugendkreis

für Jugendliche ab 16 Jahren

Evangelisch-kirchliche

Gemeinschaft Freiberg;

Hinter der Stockmühle 5

samstags/sonntags

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

Neue Öffnungszeiten im

Stadtteilbüro

ab 8. April 2013

Montag 8.30 - 15.00 Uhr

Dienstag 11.30 - 18.00 Uhr

Mittwoch 8.30 - 15.00 Uhr

Donnerstag 11.30 - 18.00 Uhr

Freitag 8.30 - 15.00 Uhr

In der Zeit vom 2. bis 5. April ist das

Stadtteilbüro, Bahnhofstraße 10,

wegen Urlaub geschlossen.

11


Aktuelles

Neues zartes Bäumchen im Schutz der „Großen“

Die „Pusteblumenkinder“ freuen sich auf den Tag des Baumes

ten, sprechen miteinander und lernen

gemeinsam zu handeln und kleine Konflikte

selbständig zu lösen. Wenn wir dann in der

Vorschulgruppe sind, reisen wir mit dem

Kuddelmuddel durchs Zahlenland und erle-

ben Abenteuer im Buchstabenland. Gleichzeitig

üben wir noch selbständiger zu wer-

den, denn bald beginnt für uns die Schule.

So alt wie ein Baum ist unser Kindergarten

trotzdem nicht, obwohl er schon seit fast 60

Jahren steht. Manche Omas und Opas

haben schon in diesem Außengelände

gespielt. Heute sind wir 70 Kinder im Alter

von ein bis neun Jahren und neun Erzieher.

Außerdem gibt es bei uns einen Hausmeister,

der alles repariert und eine Küchenfee,

die uns rund ums Essen versorgt und bei

der wir einen Schlupfwinkel haben, wenn

uns Sorgen und Ängste quälen. Wusstet ihr

schon, dass wir keine Brottaschen mitbringen

müssen?

12

Manchmal sind wir auch am Wochenende

im Kindergarten zum Familiensportfest,

Familienwanderung oder zum Bau unseres

Lehmofens. Auch wurden wir schon von

fleißigen Muttis und Vatis überrascht, die

unseren Räumen einen Anstrich gegeben

haben. Das ist möglich, weil wir gern in un-

seren Kindergarten gehen, wir tolle Erzie-

her haben, unser Elternbeirat sehr aktiv ist

und wir mittlerweile einen „Förderverein

Kindergarten Pusteblume e.V.“ haben, der

uns immer unterstützt. Nun freuen wir uns,

dass bald neben unseren großen Bäumen

ein junges, zartes Bäumelein gepflanzt wird

und wir es ein Stück bei seinem Wachstum

begleiten können.

Na, seid ihr neugierig geworden? Besucht

uns doch einfach mal.

Eure Pusteblumenkinder.

Wir kommen täglich hier her um zu spielen,

zu lernen und die Welt zu entdecken. Dabei

gehen wir experimentieren, da wir „Haus

der Forscher“ sind oder in unsere tolle

Bewegungsbaustelle, in das Bällebad oder

an die Kletterwand, denn wir sind auch eine

sichere und bewegte Kita. Wer weiß wie

richtige Werkzeuge funktionieren und sein

Wissen bei einer kleinen Prüfung unter

Beweis gestellt hat, darf in der Holzwerkstatt

seiner Fantasie freien Lauf lassen. In

den vielen Jahren hat sich unser Außengelände

stark verändert, nur unsere riesigen,

erwachsenen Kastanienbäume erzählen

noch von anderen Zeiten.

Wir erleben täglich mit unseren Erzieherinnen

super Sachen. Bei Projekten wie „Was

sind Freunde“, „Mittelalter“, „Was bewegt

einen Haufen Heu“, „Paperlapapp“ und andere

lernen wir viel über die Natur, Technik,

in Mathematik, wir tanzen, singen, gestal-

Baumpflanzung

Donnerstag, 25. April 2013

um 15.00 Uhr

Kindergarten „Pusteblume“

Peter-Schmohl-Straße 22

03731 248122

12


Aktuelles

Mehr Platz, mehr Vielfalt, mehr Exklusivität

Sauna im Johannisbad wird erweitert und aufgewertet

Freiberg, Eigenmittel der Bäderbetriebsge-

sellschaft sowie einen Kredit finanziert werden.

Die Notwendigkeit des Umbaus ergibt

sich aus dem Verschleiß der bisherigen An-

lagen nach elf Jahren Nutzung. „Um alles

auf Vordermann zu bringen, müsste nicht

nur ebenfalls einige Monate geschlossen

werden, sondern es wäre auch einiges

Geld anzupacken“ sagt Betriebsleiter

Sylvio Dienel. „Mit 40.000 Besuchern im

Jahr kommt die Sauna zudem an ihre

Grenzen, sodass dieser für die Einrichtung

wirtschaftlichste Bereich durchaus eine

Kapazitätserweiterung verträgt. Die Ein-

nahmeausfälle in den nächsten Monaten

müssen wir verschmerzen.“

Für alle Beteiligten wird der Umbauzeitraum

zu einer Herausforderung durch den

parallel laufenden Badbetrieb. Über die

Baumaßnahme und den -fortschritt werden

wir in einer der kommenden Ausgaben des

Vorstädters“ weiter berichten.

Lange wurde geplant und gerechnet, nun

ist es endlich soweit: Ab 6. April wird die

Sauna im Freiberger Johannisbad saniert

und umgebaut. Im Dezember sollen die

neuen Räumlichkeiten wieder öffnen. Kernstück

der Erweiterung ist der neue Außenbereich

auf der jetzigen Grünfläche an der

Lessingstraße zwischen Parkplatz und

Badeingang. Im dort entstehenden Haus

werden eine Finnische Sauna mit regionalem

Bezug („Stollensauna“) sowie ein

Ruheraum Platz finden. Mit 49 Quadratmetern

wird der Saunaraum doppelt so groß

wie der bisherige. An dessen Stelle kommt

eine Salzsauna mit Gradierwerk, Salzsteinwand

und Soleverneblungsanlage. Außerdem

werden ein weiterer Ruhebereich mit

Kamin sowie ein abgetrenntes Bar-Areal

errichtet. Dampf- und Bio-Sauna bleiben.

Veranschlagt sind die Gesamtkosten der

Umbaumaßnahme mit rund 1,1 Millionen

Euro, die durch einen Zuschuss der Stadt

13


Rätselnuss

Seit April 2010 erfreut sich die Rubrik

„Rätselnuss“ großer Beliebtheit. Bisher

haben wir Ihnen mehr als 30 „Nüsse“ zum

Knacken gegeben, indem wir Ihnen jeden

Monat einen Ausschnitt aus der „Erweiterten

Bahnhofsvorstadt“ zeigten. Aus den richtigen

Einsendungen eines jeden Monats zogen wir

die Gewinnerin oder den Gewinner für einen

Buchpreis. In diesem Jahr wollen wir Ihnen

weiterhin neue interessante Details aus dem

Stadtteil präsentieren. Wie können Sie

gewinnen? Ganz einfach: Sie schreiben uns,

wo Sie den gesuchten Ausschnitt entdeckt

haben.

Ihre Lösung senden Sie bitte an:

Stadtteilbüro Bahnhofsvorstadt

Bahnhofstraße 10, 09599 Freiberg

Oder per E-Mail an:

info@bahnhofsvorstadt.de oder

freiboerse@web.de

Auflösung der Februar-Rätselnuss:

grundhaften 14-monatigen Sanierung.

Anfang März 2007 konnten 215 Erst- bis

Viertklässler ihre „neue“ behindertengerechte

Schule wieder in Beschlag nehmen.

Im Erdgeschoss befindet sich der

Schulhort. Übrigens: Erst seit dem

Schuljahr 1958/59 besuchen Jungen und

Mädchen gemeinsam diese Schule.

Als Gewinner unserer Rätselnuss wurde

Werner Schmidt aus Freiberg gezo-

gen und erhält damit den 20-Euro-Gut-

schein der „Literathek“, der Buchhand-

lung mit Lesecafé in der Poststraße.

Herzlichen Glückwunsch.

Und hier unsere April-Rätselnuss:

Wo befindet sich diese schöne Eingangstür

nebst bergmännischen Insignien?

Die Auflösung erscheint immer in der übernächsten

Ausgabe, damit bis zum Monatsende

noch fleißig gerätselt werden kann.

Die Rätselnuss im Februar zeigte die

Rettungstreppe der Grundschule „Theodor

Körner“. Unsere Leserin Helga

Stahn stellte das Foto zur Verfügung.

Die Körnerschule wurde 1873/74 als

Mädchenschule erbaut und erhielt ihr

heutiges frisches Gesicht während einer

Haben Sie die Körnerschule oder eine

ihrer benachbarten Schulen besucht

oder diese sogar noch als Lazarett

während des 2. Weltkrieges kennen

gelernt und möchten gern Ihre Erlebnisse

und Erfahrungen schildern? Dann

melden Sie sich einfach bei uns: 03731

765987 oder freiboerse@web.de.

14


Kontakte

An dieser Stelle finden Sie Kontaktdaten zu den Anbietern der

Veranstaltungen für weitere Informationen:

Arnold, Andreas: 697437, andreas-arnold@t-online.de

ATSV, über Bettina Günter: 356155 oder 0176 82041900

Bergmusikkorps Saxonia Freiberg e.V.: 456469; www.bergmusikkorps-freiberg.de

Betten- und Schlafmuseum Freiberg: 355290; www.schlafmuseum.info

DRK Kreisverband Freiberg e.V.: 263211; www.drk-freiberg.de

Esther-von-Kirchbach e.V.: 22010; fh-freiberg@gmx.net

Evangelisch-kirchliche Gemeinschaft Freiberg: 202855; kemper@ekg-freiberg.de

Gerdes, Matthias: 037323 50183; matze.gerdes@web.de

Gratz, Birgit: 696852; gratz.intakt@gmx.de

Kinder- und Jugendzentrum: 4193810; kinder-und_jugendkontaktbuero@freiberg.de

Kinderschutzbund Freiberg, Pi.Haus.Treff: 1698022;

andreas.schmidt@kinderschutzbund-freiberg.de

Kinderschutzbund Freiberg, Schulclub „Clara Zetkin“: 7987886

Magischer Zirkel; über Karl-Heinz Kleinhempel: 355728; www.freiberger-zauberfreunde.de

Lichtpunkt e.V.: 765987, freiboerse@web.de

Pfingstgemeinde Freiberg: 774539; www.PfingstGemeindeFreiberg.de

Quontum Projektmanagement GbR: 164495; info@bahnhofsvorstadt.de

SWG: 368403; maedler@wohnungsgesellschaft.de

TV 1844, Peter Vedder: 31358; p.vedder@t-online.de

VdK-Begegnungsstätte: 211039; kv-mittelsachsen@vdk.de

Herausgeber:

Redaktion:

Gast-Fotos:

Gast-Texte:

Impressum

Quontum Projektmanagement GbR, Stadtteilbüro Bahnhofsvorstadt;

Bahnhofstraße 10, 09599 Freiberg; 03731 164495; 03731 164496;

info@bahnhofsvorstadt.de; www.bahnhofsvorstadt.de

Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr 8.30-15.00 Uhr; Di, Do 11.30-18.00 Uhr

Lichtpunkt e.V.; Paul-Müller-Straße 78, 09599 Freiberg;

03731 765987; 03731 699548; freiboerse@web.de; www.lichtpunkt-freiberg.de

Kirsten Hutte, Sebastian Hamann

Eike Kühne, Anna Frodesiak, Dieter Schneider, Catharina Grütze, Marco Rentsch, Kindertagesstätte

Pusteblume, Bauconzept Planungsgesellschaft mbH, Helga Stahn, Tomas Freitag

Andreas Oppelt, Dieter Schneider, Dr. Eberhard Pönitz, Britta Miekley, Sandra Merker und

Irena Haupt

Satz:

Kirsten Hutte

Redaktionsschluss: für Mai am 8. April 2013

Erscheinungsweise: monatlich, 2500 Stück

Der Vorstädter – Das Magazin für die Erweiterte Bahnhofsvorstadt“ wird gemeinsam durch die Quontum

Projektmanagement GbR und den Lichtpunkt e.V. herausgegeben und aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt -

Investitionen im Quartier“ (SSP), teilweise aus der städtischen Förderung des Stadtteiltreffs Schillerstraße 3 sowie

Drittmitteln finanziert. Inhalte der Gastbeiträge sowie der Anzeigen geben nicht unbedingt die Meinung der

Herausgeber wieder. Die Weiterverwendung von Inhalten dieser Ausgabe, auch auszugsweise, bedarf der

Zustimmung der Herausgeber.

Sprachliche Gleichstellung: Aus Gründen der Vereinfachung und besseren Lesbarkeit haben wir meist nur die männliche

oder weibliche Form verwendet. Darin einbezogen ist dabei stets das jeweils andere Geschlecht.

Entstehung und Verteilung dieses Magazins erfolgen in großem Maße ehrenamtlich. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen

möchten, freuen wir uns über eine Spende auf das Konto des Lichtpunkt e.V. bei der Sparkasse Mittelsachsen, BLZ

87052000, Konto 3140001117, Kennwort: Vorstädter. Eine Spendenbescheinigung kann auf Wunsch ausgestellt werden.

Herausgeber:

gefördert durch:

FWB

15


Frühjahrsputz

am 13. April 2013

von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Reinigungsflächen zum Frühjahrsputz

Hirtenplatz

Treffpunkt: direkt vor Ort

Schlüsselteich sowie Messeplatz

Treffpunkt: Einfahrt zum Parkplatz in der Nähe des

Schlüsselteichs

Ringanlage zwischen Geschwister-Scholl-Straße und

Meißner Gasse

Treffpunkt: Postmeilensäule Meißner Gasse

Wenn Sie gern mehr Ordnung in Ihrer Stadt hätten und bei

herumliegendem Müll Tatendrang verspüren oder es Ihnen

einfach Spaß macht zu helfen, dann melden Sie sich bitte bei:

Stadtverwaltung Freiberg

Ordnungsamt

Heubnerstraße 15

09599 Freiberg

03731 273888 oder -353

03731 27373351

ordnungsamt@freiberg.de

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