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Zehn Jahre S-Bahn RheinNeckar

(Mannheim/Ludwigshafen, 14. Dezember 2013) Vor genau zehn Jahren - am 14.

Dezember 2003 um 0.08 Uhr - nahm die S-Bahn RheinNeckar mit 40 neuen

Fahrzeugen der Baureihe ET 425.2 den Betrieb auf. In den Folgejahren wurden

die zunächst vier Linien um drei weitere Linien und neue Stationen ergänzt.

Vom ersten Tag an war die S-Bahn erfolgreich unterwegs und darüber hinaus

unverzichtbarer Faktor für die Anerkennung der Region als „Metropolregion

Rhein-Neckar“ im Jahr 2005. Die S-Bahn bildet das Rückgrat des Öffentlichen

Personennahverkehrs in der Region und rückt das Umland näher an die

Zentren Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen. Bewohner und Besucher der

Region profitieren sowohl im Berufs- als auch im Freizeitverkehr vom

leistungsfähigen S-Bahn-Verkehr, der auch einen erheblichen Beitrag zur

hohen Lebens- und Wohnqualität und einen nicht zu unterschätzenden

Wirtschaftsfaktor darstellt. Als Alternative zum privaten PKW ist die S-Bahn ein

wichtiger Baustein auf dem Weg zu nachhaltiger und Ressourcen schonender

Mobilität. Für die Stellung der Metropolregion Rhein-Neckar im Wettbewerb der

europäischen Regionen ist die S-Bahn ein wesentlicher und unverzichtbarer

Standortfaktor.

Seit ihrem Start im Dezember 2003 rangiert die S-Bahn RheinNeckar bei der

Kundenzufriedenheit bundesweit auf den Spitzenplätzen. In der letzten

Befragung im Frühjahr 2013 benoteten die Kunden die S-Bahn mit der

Schulnote 2,2. Auch bei dem für die Kunden wichtigsten Kriterium

„Pünktlichkeit“ erreichte die S-Bahn RheinNeckar im Durchschnitt der

vergangenen zehn Jahre einen Wert von 97 Prozent.

Rund 265 Millionen Fahrgäste waren bis heute mit der S-Bahn unterwegs.

Dabei haben die 40 elektrischen S-Bahn-Fahrzeuge der Baureihe ET 425.2

etwa 85 Millionen Kilometer zurückgelegt; im Durchschnitt ist so jeder ET 425

rund 2,1 Millionen Kilometer und damit circa 52 Mal um die Erde gefahren.

Daten und Fakten S-Bahn RheinNeckar heute:

Streckennetz:

395 Kilometer

Anzahl Stationen: 105

Zugkilometer (Zkm): 7,8 Millionen

Anzahl Linien: 5

S1: Homburg/Saar–Kaiserslautern–Ludwigshafen–Mannheim–Heidelberg

-Osterburken

S2: Kaiserslautern–Ludwigshafen–Mannheim–Heidelberg–Mosbach

S3: Germersheim–Speyer–Ludwigshafen–Mannheim–Heidelberg–Karlsruhe

S33: Germersheim–Bruchsal

S4: Germersheim–Speyer–Ludwigshafen–Mannheim–Heidelberg–Bruchsal

S5: Heidelberg–Eppingen

S51: Meckesheim–Aglasterhausen

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Meilensteine der S-Bahn RheinNeckar 2003 - 2013

Mit der Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe von Kaiserslautern nach

Osterburken und von Speyer nach Karlsruhe (jeweils via Mannheim,

Ludwigshafen und Heidelberg) startete die S-Bahn RheinNeckar am 14.

Dezember 2003 ihren regulären Betrieb. Damit waren für die Reisenden viele

Verbesserungen verbunden:

- Neue und modernisierte sowie behindertengerecht ausgebaute Bahnhöfe

- 40 neue S-Bahn-Fahrzeuge (ET 425.2) mit stufenlosem Einstieg, Klimaanlage,

akustischer und visueller Fahrgastinformation, geräumigen Mehrzweckbereichen,

behindertengerechtes WC, hellem und übersichtlichen

Fahrgastraum.

- Mehr Verbindungen auf einzelnen Abschnitten, Direktverbindungen,

Taktangebot, längere Betriebszeiten am Abend

- Neues Tarifangebot durch den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN): Das

RheinNeckar-Ticket (persönliche Jahreskarte)

Daten und Fakten S-Bahn-Netz zum Start 2003

Streckennetz:

240 Kilometer

Anzahl Stationen: 65

Zugkilometer (Zkm): 5,89 Millionen

Anzahl Linien: 4

Investitionen Infrastruktur: 260 Millionen Euro

Investitionen Fahrzeuge: 190 Millionen Euro

Investitionen Werkstatt: 16 Millionen Euro

2006 - S-Bahn-Erweiterung nach Germersheim und Homburg/Saar

Die S-Bahn-Linien 3/4 Karlsruhe/Bruchsal–Speyer und S1 Osterburken–

Kaiserslautern wurden nach Germersheim und Homburg/Saar verlängert. Rund

15 Millionen Euro flossen dabei allein in die Erneuerung der Bahnsteiganlagen.

Daneben wurden der Abschnitt Speyer–Germersheim elektrifiziert und die

Bahnübergänge entlang der Strecke angepasst (rund 18 Millionen Euro). Mit

der Erweiterung erhöhte sich die Leistung im S-Bahn-Netz auf insgesamt 6,19

Millionen Zkm pro Jahr.

Daten und Fakten der S-Bahn-Erweiterung 2006

Streckenlänge:

50 Kilometer

Anzahl Stationen: 12

Investitionen Infrastruktur: 33 Millionen Euro

2009 - S-Bahn-Erweiterung mit der neuen Linie S5 Heidelberg–Eppingen

Das S-Bahn-Netz wird bis ins Elsenztal erweitert. Die neue S-Bahn-Linie S5

von Heidelberg nach Eppingen entsteht durch Umwandlung bestehender

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Regionalbahnlinien. Die Strecke durch das Elsenztal wird von Neckargemünd

bis Eppingen elektrifiziert und die Stationen modernisiert. Auch hier fährt der bei

den Fahrgästen beliebte Fahrzeugtyp ET 425.

2010 - S-Bahn-Erweiterung mit der Linie S51 Meckesheim–Aglasterhausen

Bis 2010 erfolgt die Erweiterung des S-Bahn-Netzes ins Schwarzbachtal. Die

Strecke Meckesheim–Aglasterhausen wird als Linie S51 in das

Verkehrsangebot der S5 Heidelberg–Eppingen integriert. Die Strecke wurde

elektrifiziert und alle Stationen wurden komplett nach S-Bahn-Standard

modernisiert inklusive „Dynamischer Schriftanzeiger“.

Über das deutlich verbesserte Fahrplanangebot hinaus gab es eine

Verbesserung des Reisekomforts durch den Einsatz moderner S-Bahn-

Fahrzeuge. Die Zugkilometer-Leistung im S-Bahn-Netz stieg mit den

Erweiterungen 2009 und 2010 auf insgesamt rund 7,4 Millionen Zkm pro Jahr.

Daten und Fakten der S-Bahn-Erweiterung 2009/2010

Streckenlänge:

80 Kilometer (20 Kilometer Schwarzbachtal)

Anzahl Stationen:

19 (6 im Schwarzbachtal)

Anzahl Linien: 5

Investitionen Infrastruktur: 94 Millionen Euro

2011 – S-Bahn-Erweiterung mit der Linie S33 Germersheim–Bruchsal

Die neue, 25 Kilometer lange S-Bahn-Linie S 33, stellt die Querverbindung

zwischen Bruchsal und Germersheim her und ist in die bestehenden Linien S3

und S4 (Karlsruhe/ Bruchsal–Germersheim) integriert.

Sechs bestehende Stationen wurden modernisiert, drei neue Stationen gebaut

(Bruchsal Sportzentrum, Bruchsal Am Mantel und Germersheim Mitte) und der

eingleisige Streckenabschnitt zwischen Graben-Neudorf und Germersheim

elektrifiziert. Die Leistung im S-Bahn-Netz stieg auf rund 7,8 Millionen Zkm pro

Jahr.

Daten und Fakten der S-Bahn-Erweiterung 2011

Streckenlänge:

25 Kilometer

Anzahl Stationen: 9

Investitionen Infrastruktur: 31,7 Millionen Euro

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