Rundbrief Nr. 8 - DIAKO Flensburg

diako.de

Rundbrief Nr. 8 - DIAKO Flensburg

DIAKO

Mit alten Werten

auf neuen Wegen

November 2013

rundbrief

“Ein Kind ist uns geboren”

Jesaja

Aus dem Inhalt

5 Kindertagesstätten

8 Lob der Schöpfung

13 Menschen & Meldungen

14 Diakoniegemeinschaft

18 Termine

20 Jahreslosung 2014

Diakoniegemeinschaft der Ev.-Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg

Mitglied im Kaiserswerther Verband


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Liebe Schwestern und Brüder,

liebe Leserinnen und Leser!

rundbrief

Editorial

Advent, Zeit des Lichtes in der Dunkelheit.

Zeit der Erwartung und der Kerzen:

Ernst eins, dann zwei, dann drei, dann

vier, dann steht das Christkind vor der

Tür! So sangen wir als Kinder und wir

konnten es kaum erwarten.

Advent, Zeit der Überraschungen und

Geschenke, die Zeit, in der Gott sich

uns schenken will.

Wie leicht fiel uns Kindern der Glaube

daran, dass Gott eigens für uns auf die

Welt gekommen ist.

Nun sind wir erwachsen - und es ist wieder Advent. Was ist

übrig geblieben von unserem Kinderglauben?

Rastlosigkeit, statt geduldigen Wartens, Qual des schenken

Müssens, statt der Freude des beschenkt Werdens.

Zeit, die niemals reicht für alles das, was wir tun wollen. So

ein Advent, der gefällt uns nicht - weil wir leer bleiben, finster,

lieblos.

„Die Nacht ist vorgedrungen“, seit wir Kinder waren. Es ist

dunkler geworden und die Sehnsucht nach dem Licht und

einer liebevollen Weihnacht ist unsere Chance, denn es kann

uns in der Adventszeit nichts Besseres geschehen, als das

wir merken: Wir brauchen Gott!

Advent heißt ja, Gott kommt zu denen, die ihn brauchen. Er kommt als Kind! Also hat Gott die Welt

geliebt, dass er seinen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das

ewige Leben haben - unser Weihnachtsgeschenk!

Ihre

Sr. Hannelore Balg

Für die Schwestern und Brüder der Diakoniegemeinschaft

füge ich diesem Rundbrief als kleine Weihnachtsgabe bei:

-die Herrnhuter Losungen 2014

-die Weihnachtsbotschaft aus Breklum

-zwei aktuelle Mitgliederlisten unserer Gemeinschaft

-die Jahresstatistik 2013 der Ev. Kirche Deutschland

-Aufkleber der Diakoniegemeinschaft

-Eine Nacht voller Wunder


Ausgabe November bis März 2014

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Uns ist ein Kind geboren

Die DIAKO hat im Internet eine „Baby-Galerie“: Fotos sind dort zu sehen von den neugeborenen Kindern

der letzten Monate. Der Anblick ist so reizend, dass einem das Herz aufgeht, selbst wenn man die Babys

und ihre Familien gar nicht kennt. Wie schön, dass ein Krankenhaus ein Ort größter Freude sein kann.

Wunderbar ist es, wenn ein neuer Mensch zur Welt kommt! Voller Staunen betrachtet man dieses winzige,

einzigartige Geschöpf. Mit einem Kind kann man die Welt noch einmal neu entdecken. Es eröffnen

sich Perspektiven, die über das eigene Leben weit hinausgehen. Junge Eltern sehen für sich einen neuen

Lebenssinn, indem sie ihr Kind versorgen, fördern und liebhaben können. Solch überschäumendes

Glück wird oft in Geburtsanzeigen kundgetan, wie z. B. in dieser:

Wunder geschehen …

Wir freuen uns riesig

und sind unheimlich dankbar

für dieses Geschenk.

Am 28. September ist unser Sohn zur

Welt gekommen.

Was wird aus diesem wonnigen Baby werden? Es gibt berechtigte Hoffnungen, große Erwartungen,

kühne Träume und hohe Ideale. Wie viel des Guten ist noch förderlich?

An einige gerade erst geborene Babys werden bereits extrem hohe Erwartungen gestellt. Man stelle sich

etwa folgende Geburtsanzeige vor:

Mit großer Freude geben wir die Geburt

unseres Sohnes bekannt

Prinz George Alexander Louis von Cambridge

London, 22. Juli 2013

Die glücklichen Eltern

Herzogin Kate und Prinz William


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rundbrief

Egal mit welchen persönlichen Begabungen und Neigungen dieses kleine Kind selbst seinen Platz in der

Welt finden möchte, schon vor seiner Geburt ist seine Lebensaufgabe festgelegt worden: George wird

König von Großbritannien werden.

Und noch eine weitere Ankündigung der Geburt eines ganz besonderen Kindes:

Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben und

die Herrschaft ruht auf seiner Schulter.

Und er heißt

Wunder-Rat

Gott-Held Ewig-Vater

Friedefürst

Darüber freut sich die ganze Christenheit

Weihnachten, alljährlich, weltweit

Inhaltsschwere Namen und noch weitaus höher gesteckte Erwartungen als beim Britischen

Thronfolger:

„…. auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in

seinem Königreich, dass er's stärke und schütze durch Recht und Gerechtigkeit

von nun an bis in Ewigkeit.“

Puh, möchte man denken, der arme Junge! Jedoch - auf den letzten Satz kommt es an:

„Solches wird tun der Eifer des Herrn Zebaoth.“ (Jes. 9,6)

Gott selbst ist es, der in unsere Welt kommt - als ein kleines Kind. In ihm werden wir den wunderbaren

Ratgeber, den ewigen Vater und Friedefürsten erkennen, der unser Gott ist, der Gerechtigkeit, „Heil und

Leben mit sich bringt“, wie es im alten Adventslied heißt.

Dieses Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ sollten wir jetzt mit unseren Kindern singen und

ihnen seine tröstende, ermutigende Bedeutung erklären. Und wenn wir mit ihnen Weihnachten feiern,

dann so festlich, fröhlich und unvergesslich, dass es ihnen ein Anliegen sein sollte, diese Tradition

weiterzutragen.

Sr. Elke-Maria Schmidt-Hanssen


Ausgabe November bis März 2014

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KiTa-Erweiterung Kapernaum wird zur Kinderinsel

Die DIAKO wächst und wächst und wir

auch. Parallel zum Krankenhaus und allen

anderen Einrichtungen entwickelt sich

auch die Kindertagesstätte Kapernaum

prächtig. Als wir vor knapp 5 Jahren in unsere

frisch umgebaute blaue Villa zogen,

waren wir der Meinung, nun gut aufgestellt

zu sein für die kommenden Entwicklungen

innerhalb der DIAKO und in der

Flensburger KiTa-Landschaft. Wir vergrößerten

uns ja von 75 auf 95 Plätze, davon

20 Plätze für Kinder unter 3 Jahren. Aber

die gesellschaftliche Entwicklung überholte

uns und unsere Planung. Der Krippenausbau

in Flensburg kam nur mühsam

voran und unsere Krippenplätze waren

daher sehr begehrt. Die DIAKO verjüngte

sich zusehends und die neuen Mitarbeiter

brauchten Betreuungsplätze.

Durch einen „Glücksfall“ konnte in dieser

Situation unser Nachbarhaus Marienhölzungsweg

23a erworben werden. Wir hatten

ja auch unsere Umbauerfahrungen mit

der blauen Villa noch nicht ganz verdrängt

und konnten so diesen erneuten Umbau

motiviert angehen.

Nur 2 Jahre nach dem Umzug in die blaue

Villa entstanden im „Weißen Haus“ eine

weitere Krippengruppe und eine weitere

Kindergartengruppe. Ein Zuwachs von 30

Betreuungsplätzen und von 6 auf 8 Gruppen.

Damit sind wir die zweitgrößte Kindertagesstätte

mit 125 Plätzen in Flensburg.

Nur die städtische KiTa Stuhrsallee mit 160

Plätzen ist größer. Nun sollte der Platz doch

wohl reichen…

Doch die DIAKO vegrößert sich weiter und der Bedarf an Betreuungsplätzen

wächst mit. Die Wartelisten werden nicht kürzer, sondern

länger. Denn jetzt warten nicht nur Krippenkinder auf einen

Platz, sondern auch Kindergarten- und Hortkinder.

Wie kann das sein? Nun, das lässt sich kurz erklären:

Als in Flensburg der Krippenausbau angegangen wurde, haben einige

Träger Kindergartengruppen in Familiengruppen umgewandelt.

Die Altersgruppe umfasst nicht mehr 3 bis 6-Jährige sondern 1 bis

6-Jährige und damit mussten die Gruppenstärken von 20 auf 15 Kinder

reduziert werden. Diese reduzierten Plätze fehlen jetzt im Kindergartenbereich.

Und die Hortplätze sind so begehrt, weil die offene

Ganztagsschule nur eine Betreuung von 7-16 Uhr garantiert und

das auch nicht an allen Tagen. Es gibt aber gerade in der DIAKO und

auch bei anderen Arbeitgebern Arbeitszeiten der Eltern, die davor

und danach liegen.

So:

Da nun die DIAKO wächst und wächst, wachsen

auch wir einfach weiter.

Wenn über das DIAKO-Krankenhausgelände gesprochen wird, fällt

ja öfter der Begriff „Insel“. Ab Sommer 2014 wird es auch eine KiTa-

Insel geben. Wir erweitern um das Haus Nerongsallee 3. Weitere 45

Plätze in 3 Gruppen über alle Altersbereiche und auch Platz für eine

Nachtbetreuung. Aus der Vogelperpektive betrachtet, liegen wir

dann zwischen Elisabeth-Oschatz-Dethleffsen-Weg und Nerongsallee,

nördlich begrenzt durch den Marienhölzungsweg - eben unsere

KiTa-Insel.

Ach ja, unsere KiTa Kapernaum wächst nicht nur, sie ist auch äußerst

lebendig. Und besonders gerne zeigen wir, dass wir die evangelische

KiTa der DIAKO sind, in der unser Glaube durch Gebete, Lieder,

biblische Geschichten, Andachten und Gottesdienste gelebt

wird.

Wer uns dabei erleben möchte, darf gerne freitags einmal um 10 Uhr

in die Kirche der DIAKO kommen.

Sr. Christiane Johannsen

KiTa-Leitung


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rundbrief

KiTa-Sommerfest mit Jubilarin

Unsere liebe Kollegin Margrit Depner

begeht in diesem Jahr dieses besondere

Dienstjubiläum. Viele Kinder und

Familien hat sie in diesen Jahrzehnten

begleitet und heute betreut sie schon

einige Kinder dieser Kinder. Um sie entsprechend

zu feiern, haben wir unser

Sommerfest als würdigen Rahmen gewählt.

Unser diesjähriges Sommerfest am 24. August hatten wir

unter ein ganz besonderes Motto gestellt: “1973-2013 Margrit

Depner 40 Jahre KiTa”

Strahlendes Sommerwetter sorgte für

eine tolle Kulisse für Spaß und Spiel,

Kaffee und Kuchen (das DRK hatte für

unser Café ein Zelt aufgestellt), und

mehr als 100 Kinder und ihre Familien

kamen zum Fest und sorgten für eine

gute Stimmung.

Das Team Kapernaum

Kindergottesdienst

in der DIAKO-Kirche


Ausgabe November bis März 2014

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133 Jahre

Kindergarten im Nordergraben

Der Kindergarten Nordergraben wurde

zum Ende Juli 2013 geschlossen.

Durch eine behutsame Vorplanung bei

der Personalplanung und beim Bau

der KiTa Kapernaum, wurden die Voraussetzungen

geschaffen, dass alle

Kinder vom Nordergraben und alle

Mitarbeiter in unsere KiTa übernommen

werden konnten. Frau Popp, die

den Kindergarten Nordergraben über

40 Jahre kompetent und liebevoll

geleitet hat, geht in den wohlverdienten

Ruhestand. Wir wünschen ihr Gottes

Segen für ihren neuen Lebensabschnitt.

Hannlore Balg, Vereinsvorsitzende

Die Gründung des Kindergartens ist vor

allem Senator Markus Knuth zu verdanken,

der das Haus 1880 auf dem von der

Stadt zur Verfügung gestellten Grundstück

erbauen ließ. Bis heute ist der Verein

„Haus der Kinder e. V.“ (früher „Verein für

die Kinderschule im Graben e. V.) Träger

des Kindergartens. Im Haus wohnten bis

1975 Diakonissen und Gemeindeschwestern,

die auch die Kranken und Alten in

der Innenstadt pflegten.

Ins Leben gerufen und gefördert wurde

der Kindergartenverein von Flensburger

Kaufleuten, durch deren ideelle und materielle

Hilfe auch Kinder aus armen Familien

die Möglichkeit erhielten, betreut und

gefördert zu werden.

Gewünscht war damals ein Kindergarten in christlicher Verantwortung,

und so wurden die Vereinsstatuten so festgelegt, dass

der Vorsitz des Vereins immer vom jeweiligen Rektor der Diakonissenanstalt

wahrgenommen wird.

Bis 1975 wurde die Einrichtung von Diakonissen geleitet. Danach

wurde ich die direkte Nachfolgerin der letzten Diakonisse Schwester

Gertrud Kurrat, in diesem Amt. Ich lerne diese bereits kennen,

als ich selbst als kleines Mädchen diesen Kindergarten besuchte.

1967 begann ich dort meine Tätigkeit als Kindergärtnerin. Für

mich war diese Arbeit über 46 Jahre sehr viel mehr als nur ein Job,

es war eine Lebensaufgabe. 35 bis 40 Kinder wurden in den letzten

Jahren in zwei Gruppen betreut. Überdurchschnittlich viele

Kinder mit Migrationshintergrund haben diese Einrichtung

besucht, oftmals waren es mehr als 20 Kinder aus bis zu 15 verschiedenen

Ländern. Problematisch war diese Arbeit nie. Es gab

immer ein gegenseitiges Verständnis und Hilfestellung, um auf

die verschiedensten Bedürfnisse einzugehen. In unserer familiär

geprägten Einrichtung haben sich alle gut verstanden, ein friedliches

Miteinander unterschiedlicher Kulturen.

Nach 133 Jahren geht ein Stück Flensburger Geschichte zu Ende.

Aber für mich bleibt die Erinnerung an den Kindergarten Nordergraben

von 1967 bis 2013.

Birgit Popp


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rundbrief

Ein Lob der Schöpfung

Ansprache zum Erntedankfest 2013 in der DIAKO-Kirche von Diakonisse Helga Täge (leicht gekürzt)

“Ich danke Gott immer wieder

dafür, dass ich seit 34 Jahren

in Flensburg einen Schrebergarten

besitze. Immer wieder

ernte ich Freude, auch wenn

ich an manchen Tagen sage:

Jetzt schaffe ich die Gartenarbeit

nicht mehr, dazu bin ich

nun zu alt. Wenn im Frühjahr die Winterlinge und

Schneeglöckchen und Narzissen ihre Köpfe aus

dem Boden stecken, sind alle Bedenken verschwunden

und ich sage, ich weiß gar nicht, wie

ich ohne Garten leben könnte...

Ich danke Gott, dass ich immer wieder den Wechsel

der Jahreszeiten intensiv im Garten erlebe. Ich

kann das Werden, Keimen, Wachsen, Blühen, Reifen

und Früchtetragen, aber auch das Abernten,

Welken und Vergehen mit allen Sinnen wahrnehmen

und kann das Wunder erleben, wie neues

Leben entsteht.

Ich danke Gott für alles, was ich ernten konnte in

all den Jahren und auch in diesem Jahr.

Ich danke für Äpfel von meinen beiden Apfelbäumen,

für rote und schwarze Johannisbeeren, für

Bohnen und Salat und viele Kräuter, Tomaten,

Kartoffeln und Kürbis.

In meinem Garten gibt es ein großes Gartenhaus

mit einer geräumigen Terrasse, im Sommer kann

ich dort wohnen und viele ganz unterschiedliche

Gäste empfangen und bewirten. Ich danke Gott

für alle jungen und älteren Menschen, Kinder, Erwachsene,

Einzelne und Gruppen, die Gäste in

meinem Garten waren und auch immer wieder

gerne sind. So kann ich die Freude am Garten mit

anderen teilen...

Ich danke Gott, dass ich immer noch, auch mit

meiner Sehbehinderung, die Farben der Blumen

erkennen kann. In meinem Garten wachsen viele

Sorten und der Garten ist fast zu allen Jahreszeiten

bunt. Es sind Blumen, die ich gesät und gepflanzt

habe, aber ich danke Gott auch für all die

Blumen, die ich nicht gesät habe. Da sind auf der

Wiese die Gänseblümchen, Löwenzahn und Butterblume

(Hahnenfuß), Klatschmohn und an den

feuchten Stellen das Wiesenschaumkraut,

Brennnessel und überall der Giersch. Ich danke

für die ersten zarten Gierschblätter, sie werden zu

Salat oder Spinat und die Doldenblüten des

Gierschs duften herrlich, sind haltbarer als jedes

Schleierkraut und sehen nostalgisch schön zwischen

Rosensträußen aus.

Aufenthalt und Wohnen im Garten heißt auch

leben und teilen mit Tieren. Ich danke Gott für

den Erlebnisreichtum, den er mir mit Tieren

schenkt.

Ein Biogärtner gräbt sein Land nicht um, Ich bin

ein Biogärtner, also graben bei mir Maulwurf, Erdkröten,

Wühlmäuse und Regenwürmer.


Ausgabe November bis März 2014

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Weinbergschnecken und kleine Gehäuseschnecken

räumen den Garten auf, vertilgen

vorwiegend Verblühtes, nur die Nacktschnecken

sind leider sehr gefräßig und finden ihre Delikatessen

sehr schnell und gründlich, manchmal in

einer einzigen Nacht, da fällt mir das Teilen

schwer.

Die Kompostwürmer und Kellerasseln und

Mikroorganismen verarbeiten alle Garten- und

Küchenabfälle zu wunderbarer Komposterde, ein

Wunder!! Dieser Dünger, kostet kein Geld. Ich

danke für Molche und Frösche im kleinen Teich

und für die Schönheit der gelben Teich- und roten

Seerose.

Die Erdkröten, Frösche, Spinnen fangen die

Mücken und Fliegen weg, der Igel vertilgt Engerlinge

und auch leider einige der nützlichen

Regenwürmer.

Die Kohlmeisen und Blaumeisen und Spatzen

und Grasmücken und Hausrotschwänzchen und

Bachstelzen, Rotkehlchen, Amsel und Zaunkönig

und Stieglitz (Distelfink) sind in meinem Garten

Dauerbewohner von Anfang an. Es gibt genügend

Nistkästen u. Nistplätze, dennoch wird

darum in jedem Frühjahr gekämpft.

Für Wildbienen und Schwebwespen habe ich

Baumscheiben mit vorgebohrten Löchern aufgehängt,

sie sind in jedem Jahr bewohnt. Ich freue

mich über Libellen, Hummeln und Schmetterlinge,

die auch die Blüten besuchen, und Ohrenkneifer

und Marienkäfer helfen den Vögeln Blattläuse

zu vertilgen. Es gibt noch viel mehr Tiere. Eins

möchte ich noch erwähnen, weil es selten im

Norden vorkommt:

Ein Siebenschläfer, aus der Familie der Bilche, es

sieht aus wie ein silbergraues Mini-Eichhörnchen

mit buschigem Schwanz, hatte sich in einem Jahr

im Gartenhaus ausgerechnet mein Bett zum

Winterschlaf ausgesucht und es auch behalten.

Ich habe das Tier nur zufällig entdeckt, kannte es

zuvor nicht. Ich hörte vom Tierschutzverein, dass

Bilche nachtaktiv sind, so bekommt man sie

kaum zu sehen. Sie halten Winterschlaf von

Oktober bis Ende April. Seit dem wohnen der

Siebenschläfer oder seine Nachkommen bei mir,

denn ich finde manchmal Spuren, Futtervorräte

für den Winter. Alle ca. 20 Tage muss ein Siebenschläfer

von den Vorräten fressen und dann

weiter schlafen. Nachts kann ich die Geräusche

von Igel (Schnarchen und Grunzen) und Spitzmäusen

(hohe Pfeiftöne) wahrnehmen.

Ein besonderes Erntedankerlebnis war für

mich der Besuch von Edgar, 6 Jahre alt, in diesem

Sommer. Wir ernteten zusammen Kartoffeln und

grüne Bohnen.

Jede Kartoffel wurde von Edgar mit einem Freudenschrei

begrüßt und ich getadelt, wenn die

Kartoffel eine Verletzung von der Forke hatte.

Auch das Bohnenpflücken gefiel Edgar sehr, und

er freute sich über kurze und lange Bohnenschoten.

Als Edgar versehentlich eine Pflanze aus dem

Boden gezogen hatte, entschuldigte er sich bei

der Pflanze und sie wurde liebevoll wieder eingepflanzt

und begossen. Am Abend bat der kleine

Junge mich um einen Blumenstrauß. Er suchte

die Blumen selber aus, die ich abschneiden sollte,

und freudestrahlend nahm er die Blumen für sich

mit. Ich danke Gott für dieses Erntedankfest-

Erlebnis mit einem Kind. Ich glaube, ich habe von

Edgar viel gelernt.

Erntedankfest, das bedeutet für mich nicht nur

danken für das, was ich an Früchten aus dem

Garten ernte, für das, was ich habe, sondern ich

danke Gott, dass ich ein Teil seiner guten Schöpfung

bin und mit und in ihr lebe.”


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rundbrief

Dank und Fürbitten zum Jahresfest

im Wechsel gesprochen von Sr. Irmgard Jürgensen und Pastor Willy Boysen

im Jahresfestgottesdienst 2013

Gott, du begegnest uns in den Menschen, die uns

brauchen. Du nimmst teil an unserer Mühe. Wo

wir am Ende sind, bist du da mit deiner Kraft. -

Lasst uns beten für alle, die beim Jahresfest

gesegnet wurden, dass dieser Segen sie selbst

nährt und er Früchte trägt, dass sie zu einem

Segen für andere werden. Schenke allen, die

Menschen dienen, Freundlichkeit und Humor,

Liebe und Gelassenheit.-

Lasst uns beten für unsere Diakoniegemeinschaft,

dass sie immer neu dazu beiträgt, dass der

Geist der Liebe und Barmherzigkeit unsere Arbeit

prägt. Stärke alle Mitarbeitenden, respektvoll

und achtsam miteinander und mit den sich uns

anvertrauenden Menschen umzugehen.-

Lasst uns beten für alle Kranken und Sterbenden,

für die Pflegebedürftigen, die wir betreuen, für die

Angehörigen, die sich sorgen, für die Kinder, - die

ungeborenen und geborenen - für die Verwirrten


Ausgabe November bis März 2014

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und Verängstigten, dass sie spüren, dass Krankheit

und Not nicht nur Schmerz und Angst,

sondern auch Mitgefühl und Liebe hervorbrin-

gen.-

Lasst uns beten für unsere Welt, dass unsere

Ohren nicht taub werden für die vielfache Not

und dass wir schon jetzt das anbrechende Reich

deines Friedens und deiner Gerechtigkeit wahrnehmen,

das du verheißen hast.-

Gemeinsam bitten wir: Herr, erbarme dich!

Amen.

Alle Jubiläumsschwestern

danken herzlichst für die vielen

Segenswünsche und liebevollen

Zuwendungen.

Auch danken wir Pastor Boten und Sr. Hannelore

samt Konvent für den sehr gelungenen Festtag.

Aus der Bischofspredigt: …“Die Gründung von diakonischen Einrichtungen verdankt sich der Überzeugung:

Dass christlicher Glaube in der Lage ist, der Wirklichkeit der Welt standzuhalten. Mehr noch: Dass

dieser Glaube nicht bloß in Kirchen und Kathedralen, sondern in der Welt der Kranken, der Benachteiligten,

der Ausgegrenzten sein Zuhause, gewissermaßen seine Krippe, hat. Das Reich Gottes ist keine

Spielwiese, weil auch das Leben Jesu das Gegenteil einer Idylle war. Dafür steht das Kreuz in jeder Kirche,

so auch hier.“

Jahresosung 2013

Wir haben hier keine bleibende Stadt,

sondern die zukünftige suchen wir.

Hebräer 13,14


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rundbrief

75. Todestag Otto Riethmüllers

1938, im selben

Jahr wie Ernst

Barlach, starb der

Pastor und Liederdichter

Otto

Riethmüller am

19. November im

Alter von 49 Jahren

in Berlin. Dorthin war er nach verschiedenen

Wirkungsstätten als

Gemeindepfarrer in seiner Heimat in

und um Stuttgart 1928 in die Leitung

des evangelischen Reichsverbandes

weiblicher Jugend ins Burckhardhaus

Berlin-Dahlem gekommen und übernahm

1935 den Vorsitz der Jugendkammer

der Bekennenden Kirche.

Wegweisend wurde Riethmüller als einfühlsamer Übersetzer

lateinischer Hymnen und Bearbeiter der Lieder der Böhmischen

Brüder, z.B. „Lob Gott getrost mit Singen“ (EG 243).

Unverkennbar erscheint Riethmüllers Liebe zu aufrüttelnden,

Mut machenden Liedern in „Sonne der Gerechtigkeit“

(EG 263). Bleibende Bedeutung bekam er auch durch die

Herausgabe der Liederbücher „Der helle Ton“ und „Ein neues

Lied“. Beide waren jahrzehntelang in der DIAKO in

Gebrauch.

Sr. Irmgard Jürgensen

Quellen:

Liederkunde im EG; Wikipedia; „Ein neues Lied“

Nachdem er sich anfangs mit dem Hitler-Regime

hatte arrangieren wollen,

erkannte er bald dessen antichristliche,

unmenschliche Gesinnung und

war dann einer der ersten, die als Mitglieder

der Bekennenden Kirche den

Aufruf gegen die Einführung des

Arierparagraphen unterschrieben.

Mit seinen eigenen Liedern, z.B. „Herr,

wir stehen Hand in Hand“, begeisterte

er die evangelische Jugend bis weit

über seine Lebenszeit hinaus, auch ich

habe dieses Lied geliebt und freue

mich, daß die Melodie (in ihrer

Ursprungsfassung) im Ev. Gesangbuch

zu finden ist:

„Himmel, Erde, Luft und Meer zeugen

von des Schöpfers Ehr'“(EG 504).


Ausgabe November bis März 2014

13

Menschen&

Meldungen

Danke

Geburtstage

Im Konvent am 9. Oktober haben wir beschlossen: jedes

Mitglied unserer Gemeinschaft bekommt jedes Jahr eine

Geburtstagsliste von den Mitgliedern der Gemeinschaft.

Wir möchten deshalb nur noch die Geburtstage ab

90,95,100 und dann jedes Jahr in den Rundbrief aufnehmen,

mit einem kleinen Artikel. Es wird sonst zu aufwendig,

da aus Datenschutzgründen jedes Mitglied eine

schriftliche Erlaubnis zur Veröffentlichung geben muss.

Sr. Moiken Wölbing

Hauskreis später

Der Hauskreis hat seine Treffen an jedem 3. Mittwoch im

Monat im Haus Pniel von 15 auf 16.30 Uhr verlegt.

Käte Roos, frühere Verbandsoberin im KWV, wird neue

Bundvorsitzende der Grünen Damen in Deutschland. 10

269 Frauen und 807 Männer engagieren sich in dieser ehrenamtlichen

ev. Krankenhaushilfe. Die Gruppe in der

DIAKO wird von Barbara Pütter geleitet.

Suchanzeige

Alte DIAKO-Veröffentlichungen, die von der geschätzten

Leserschaft nicht mehr gebraucht werden, dürfen gern in

Villa 9 fürs Archiv abgeliefert werden. Bei größeren Beständen

komme ich auch gern zum Abholen. Speziell

suche ich den oder die Hausbriefe aus dem Jahr 1978!

Sr. Irmgard Jürgensen

Hervorzuheben ist die Veranstaltung vom Samstag in der

DIAKO Kirche mit der Studentenmission Deutschland

und der Abschlussgottesdienst in der Arche Flensburg.

An diesem Tag fallen in vielen Gemeinden die normalen

Gottesdienste aus.

Das Gebetswochen-Heft und der Veranstaltungsplan mit

den Themen und Veranstaltungsorten liegen ab Dezember

2013 in der DIAKO Buchhandlung aus.

Kirchenrenovierung

Seit dem Ende der Renovierung der Kirche sind nun einige

Monate vergangen. Die Taufkerze stand bis jetzt provisorisch

auf der Schranke vor dem Altar. Es fehlt auch

noch an einer Taufe. Der Vorstand hat auf Empfehlung

des Konvents der Diakoniegemeinschaft und auf Empfehlung

des Kirchenrates entschieden, dass ein Ständer

für die Taufkerze angeschafft werden soll, damit die Taufkerze

einen guten Platz findet, und dass bald eine Taufe

in der Kirche aufgestellt werden soll, damit die Kirche wieder

vollständig ausgestattet ist.

Nach Ablauf eines Jahres soll es im Juni des nächsten Jahres

eine Veranstaltung geben, in der ein Austausch über

das Leben und Erleben in der renovierten Kirche stattfinden

soll. Nach diesem Austausch wird der Vorstand, nach

Beratungen mit dem Konvent und dem Kirchenrat, beraten,

ob der neue Ständer für die Taufkerze und die neue

Taufe auch zukünftig die Kirche gestalten sollen. Der Vorstand

wird in diesen Beratungen auch die Frage der weiteren

Aufstellung der „Taufgruppe“ von Prof. Hansing

mit einbeziehen.

Pastor Wofgang Boten

Dir. Karl-Heinz Vorwig

168. Allianzgebetswoche

Unter dem Motto „Mit Geist und Mut“ findet weltweit die

168. Allianzgebetswoche vom 12.- 19. Januar 2014 statt.

Christen aus den unterschiedlichsten Kirchen und Gemeinden

versammeln sich, um im Gebet Verbindung zu

Gott und untereinander zu suchen und Anliegen aus Politik

und Gesellschaft zu benennen.


14

Tag der Diakoniegemeinschaft

am 10.11.2013

Berichte aus den Arbeitsgruppen des Konvents

• Es wurde eine neue Liste der Mitglieder der

Diakoniegemeinschaft erstellt, die als Beilage

dem Rundbrief nur für die Mitglieder der

Diakoniegemeinschaft angefügt wird. Dies

wurde von der Mitgliederversammlung ohne

Gegenstimmen angenommen.

• E-mail Patenschaften sind noch nicht flächendeckend,vor

allem auf dem Lande.

• Bei den Besuchspatenschaften wird um

einen Rücklauf bei Frau Böttcher gebeten.

• Es wird ebenfalls gebeten, noch unbekannte

Ehrenämter an das Büro der Oberin weiterzuleiten.

• Äußere Erkennungsmerkmale der Diakoniegemeinschaft

sind blaue Kleidung, Mandorla,

Kreuz. Diese sind anzuziehen bei Gottesdiensten,

Festakten, Pflegemeile, Lektorendienst,Jubiläen,Jubiläumsfrühstück

etc.

• Für die Weiterverwendung der Kreuze ist

noch Gesprächsbedarf.

• Die Frage, ob wir einen Schal bei öffentlichen

Auftritten wollen, ist mit deutlicher Mehrheit

abgelehnt worden.

• Für die Präsenz der Diakoniegemeinschaft

bei Arbeitsgruppen, Gremien etc. wurde die

Idee des Koffers entwickelt, der Werbematerial

enthält, das zeigt, was die Diakoniegemeinschaft

ist. Als erste Beispiele für den

Inhalt des Koffers wurden benannt: Ein Rollup

mit der Mandorla und dem Spruch der Diakoniegemeinschaft,

Luftballons, Postkarten,

Bonbonwickel und Kugelschreiber ebenfalls

mit Mandorla und dem Spruch der Diakoniegemeinschaft.

Daneben wurde auf einen digitalen

Bilderrahmen hingewiesen.

• Es wurde ein Zettel herumgegeben, wo man

sich eintragen kann für die Bereitschaft zur

Standbetreuung und wo man weitere Hinweise

für den Kofferinhalt geben kann.

• Anregung von Schwester Hannelore, Oberin,

dass die diakonisch-christlichen Fortbildungen

auch von den Mitgliedern der Diakoniegemeinschaft

genutzt werden dürfen.

Berichte aus dem Vorstand

• Die DIAKO hat jetzt 3168 Mitarbeiter.

• Die KiTa Nodergraben wurde geschlossen,

weil die räumlichen Bedingungen eine Weiterführung

nicht mehr möglich erscheinen

ließ. Die KiTa “Kapernaum” wird erweitert.

Dafür werden 500.000-600.000 von der

DIAKO bereitgestellt.

• KSR und MSN werden in Eigenregie von der

DIAKO geführt. Die „Oase“ wird ebenfalls in

Eigenregie geführt.

• In der Altenpflege werden Fachkräfte

gesucht. 20 neue Ausbildungsplätze stehen

zurVerfügung.

Bericht aus dem Kaiserswerther Verband

• Der Verband hat sich in diesem Jahr mit dem

Schwerpunktthema “Diakonie geschieht im

Alltag“ auseinandergesetzt.

• Die Oberinnentagung fand in Niesky statt

und beschäftigte sich mit dem Thema

„Luther“.

• Sr. Hannelore vertritt den KWV im Vorstand

der ADS (Arbeitsgemeinschaft christlicher

Schwesternverbände und Pflegeorganisationen

in Deutschland e.V.).


Ausgabe November bis März 2014

15

Jahresbericht der Oberin

“Dieser Rückblick soll bewusst machen, was die

Diakoniegemeinschaft ausmacht und wie sich

aus vielen Facetten ein„buntes“ Ganzes ergibt.

Bevor ich mit den Ausführungen beginne, gedenken

wir der verstorbenen Schwester

Gretchen Andersen, am 15. März 2013 verstarb,

und die Gott aus der Gemeinschaft zu sich in

sein Reich berufen hat.

Die Diakoniegemeinschaft setzt sich zusammen

aus 150 Mitgliedern.

Die älteste Schwester ist Sr. Herta Hauschild,die

am 12. Nov. ihren 98. Geburtstag feiert.

10 Novizen haben letztes Jahr die KiDZ- Ausbildung

begonnen.

Wie immer prägten viele unterschiedliche Veranstaltungen

das vergangene Jahr. Alle möchte

ich,bzw. kann ich nicht auflisten.

ImWeihnachtsmonat Dezember

• Der adventliche Nachmittag im Haus Pniel

• Das Advents- und Weihnachtssingen auf den

Stationen des Krankenhauses und in den Heimen

• Verteilung des Kalenders „Der andere Advent“

• Das gelungene Silvesterfest unter der Leitung

von Sr. Ingrid Pillekamp im Haus Pniel

Im Januar/Februar /März

• Lesungen der Buchhandlung

• Angebote der diakonischen Fortbildungen

• Mitgestaltung derWeltgebetsfeier

• Konzerte im Haus Pniel

• Begleitung der Besuche von Gruppen (Landfrauen)

• Passionsandachten

• Diakoniegemeinschaftswochenende

• Mitgestaltung bei den Ostergottesdiensten

Verteilung der Osterbrote in der DIAKO mit

ihrenTöchtern

Im April/Mai/Juni

• Kropper und Lehniner Schwestern waren bei

uns zu Gast

• Die Buchhandlung hat zum Kindertheater

eingeladen

• Eine Gruppe von Schwestern und Brüder hat

uns beim Kirchentag vertreten

• Schwesternurlaub fand zum ersten Mal in

Breklum statt

• Brüderfreizeit auf Röm

Im Juli/August/September

• Teilnahme an der Diakonia- Weltversammlung

in Berlin

• Rüstzeit für die Jubilare

• Schwesternurlaub auf Röm

• Jahresfest mit Segnung der Jubilare

Im Oktober/November

• Segnungs- und Salbungsgottesdienst zum

Erntedankfest

• Sr. Ingrid Pillekamp lud zu einemWeinfest ins

Haus Pniel ein

• Vortrag zu Luther im Haus Pniel nach dem Reformationsgottesdienst

Gemeinschaft bedeutet Begegnung und so bleiben

viele kleine und größereTreffen heute ungenannt,

die persönlichen oder gemeinschaftlichen

Geburtstagsfeiern, Gartenfeste, Einladungen

zum Grillen oder zum „Klönschnak“. Manches

können Sie alle auch in den Rundbriefen

nachlesen.

Gemeinschaft bedeutet auch füreinander da zu

sein, Fürbitten, Mitgestaltung des kirchlichen


16

rundbrief

Lebens in der DIAKO und Wahrnehmung besonderer

diakonischer Aufgaben z.B. bei den vielen

ehrenamtlichen Tätigkeiten unserer Schwestern

und Brüder immer dort, wo sie gebraucht

werden.

• im PostVerteildienst

• im Kirchendienst

• im Hause Pniel bei der Gästebetreuung

• im Café Pniel

• bei Sitzwachen

• im Chor,im Flöten- und Posaunenchor

• bei der Einzelbetreuung

und vieles mehr……..

Durch einen Teil der Erbschaft von Sr. Elisabeth

Clausen wurde in diesem Jahr der Elisabeth-

Clausen-Fonds eingerichtet mit dem bedürftigen

Kindern schnelle unbürokratische Hilfe

geleistet werden kann. In diesem Jahr wurde

unter anderem Klassenfahrten, Ausflüge,

Turnschuhe und Arbeitsmaterial finanziert.

Konto: Nummer 79960 Nospa BLZ 21750000

Durch die Mitgliederbeiträge und die zusätzlichen

Spenden konnten einige Projekte unterstützt

werden:

• Unterstützung eines Wasserprojektes in

Indien

• Die Arbeit von Sr. Angelika Wohlenberg in

Tansania

• Hilfe für die Pfeifferschen Stiftungen in

Halle, die schwer unter der Flutkatastrophe

leiden mussten

• Der Konvent gab Mittel frei um die„Geschenkeboxen“

aufzustellen. Diese werden im

November beim Haus Pniel und beim Kindergarten

aufgestellt werden:

• Unterstützung des Projektes „Praxis ohne

Grenzen“

• Das Haus Elim wurde ausgeräumt und auch

hier wurden Betten,Tische und andere Möbel

dem Obdachlosenasyl und dem Asylantenheim

weitergegeben.

• Einige Tische und Stühle sind in der Tagesklinik

für Gerontopsychiatrie aufgestellt

worden. Auch für Töpfe und Besteck sowie

das Bügelbrett waren die Mitarbeiter dankbar

• Der Kindergarten Nordergraben wurde auch

ausgeräumt und ich freue mich, dass auch

hier Spielsachen und Möbel in die Psychiatrie

und für die Asylanten wieder zum Einsatz

kamen. Die beiden Hochebenen aus dem

Nordergraben sind jetzt im evang. Kindergarten

in Breklum aufgestellt.”

Unser Freundeskreis wird kleiner, obwohl in

diesem Jahr drei neue Freunde dazu gewonnen

werden konnten. Der Freundeskreis besteht

noch aus 86 Mitgliedern.

Liebe Schwestern und Brüder, ich bin sicher,

dass bei diesem Rückblick nicht alles genannt

wurde und trotzdem wird deutlich, welch ein

Reichtum wir in unserem gemeinschaftlichen

Leben haben dürfen. Ein Miteinander im Geben

und Nehmen und mit dem Blick auf die sozialen

Brennpunkte in unserem Umfeld.

Sr. Hannelore Balg


Ausgabe November bis März 2014

17

Dem Konvent der Diakoniegemeinschaft gehören neben der Oberin als Vorsitzender an:

Sr. Claudia Bopp, Pastor Wolfgang Boten, Br. Ralph Häcker, Sr. Dagmar Jonas, Br. Frank Johannsen, Sr. Silja König,

Sr. Uta Letz, Sr. Anne-Mette Mulvad, Sr. Irja Petermann, Sr. Elke Rüppel, Sr.Claudia Toporski, Sr. Moiken Wölbing.


18

rundbrief

Termine Dezember 2013 März 2014

Veranstaltungen im Haus Pniel (soweit nicht anders vermerkt)

November 2013

KiDZ - Baustein 7

Geistliches Leben als Gestalt des Glaubens

Spiritualität als "Handwerk”

Losungen, Tischgebet, Bibellese, Tagesgebet, Perlen des

Glaubens, Fasten, Pilgern, Exerzitien

Sonnabend, den 30. Nov. 2013 von 10.00-18.00 Uhr

Pastor Willy Boysen

Adventssingen auf den Stationen

Sa. 30.11.2013 17.00 Uhr

Adventssingen auf den Stationen des

Diakonissenkrankenhauses

Dezember 2013

Adventssingen mit Gitarrenbegleitung

So. 01.12.2013 08.15 09.15 Uhr

Albertinenstift/Wohnbereiche

Festgottesdienst zum 1. Advent

So. 1.12.2013 10:00 Uhr mit Einführung im Gottesdienst

von Prof. Dr. Garlichs und Frau Friedericke Hohmann

und 130-Jahr-Feier der DIAKO-Kirche

Adventsfeier im Haus Pniel für alle

So. 01.12.2013 15:00 Uhr

Brüdertreffen

Mo. 2. Dez 17.15 Uhr - Treffpunkt an der Oase

Di. 03.12. Offener Nachmittag fällt aus

Weihnachtlicher Märchenabend mit Musik

Mi. 4.12. 19.30 Uhr - Klaus Dörre, Märchenpädagoge,

Erzähler und Künstler aus Quern

Saal Haus Pniel, Eintritt 3,00 , Kartenvorverkauf in der

Buchhandlung der DIAKO

Adventsnachmittag für Diakonissen mit dem Lions-Club

Sa. 7.12. 15:00 Uhr

Weihnachtskonzert aus Pop und Jazz

Sonntag, 22. 12. 2013, 19.00 Uhr

Hauskreis

Mi. 18.12.2013, 15.01., 19.02., 19.03.2014,

neu: von 16.30 18.30 Uhr

Weihnachtsliedersingen auf den Stationen

Di. 24.12.2013 14:30 Uhr

Weihnachtsbeisammensein im Haus Pniel

Do. 26.12. 15:00 Uhr

Konzert „Nur nicht aus Liebe weinen“

Revue aus Schlager und Filmmusik

Sa. 28.12. 19:30 Uhr

Silvesterfeier im Haus Pniel

Di. 31.12. 18:30 Uhr

Januar 2014

Epiphanias - Vortrag

6. Jan. 2014 - Pastor Friedemann Magaard aus Breklum

Bibelseminar

7. Jan. (dieser Termin fällt aus);

11. Febr.; 4. März; 1. April, 15:00-16:30 Uhr

Offener Nachmittag der Diakoniegemeinschaft im Saal

Pastor Willy Boysen

Beisammensein am 9.1. fällt aus

Treffen des Andachtsvorbereitungskreises

Sa. 13.01.2014 - 17.30 Uhr im Wohnzimmer Haus Pniel

“Vielfalt leben”

Sa. 18.01.2014 - Vesper im Rahmen der

Allianzgebetswoche in der Kirche mit der

Studentenmission

Konzert

25. Jan. 19:30 Uhr - Gitarre und Chansons

Weggemeinschaftswochenende

Thema: In der Nachfolge Christi leben - Nachfolge und

Diakonat - 31. Jan. - 02. Feb. 2014 in Breklum

Anmeldung: Sr. Gudrun Andresen, Preesterkoppel 3a,

25853 Drelsdorf

gudrunandresen@versanet.de oder petermannir@diako.de

Februar 2014

Brüdertreffen

Mo. 3. Feb 17.30 Uhr


Ausgabe November bis März 2014

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Was ist Lyrik? - Erleben Sie Lyrik mal anders

Arne Rautenberg bringt die Vielfältigkeit der Lyrik dem

Zuhörer nah. Mi. 5.02. 19.30 Uhr

Arne Rautenberg, Dichter, Schriftsteller und

Kulturjournalist aus Kiel.

Saal Haus Pniel, Eintritt 3,00 .

Kartenvorverkauf in der Buchhandlung der DIAKO

KiDZ - Baustein 8

Zeiten, Räume, Rituale als Ausformung des Glaubens

A: Struktur + Symbole des Kirchenjahres

Rituale als Glaubenssprache

Sonnabend, den 8. Febr. 2013 von 10.00-17.00 Uhr

Haus Pniel

B: Kirchennacht

Dienstag, den 4. Febr. 2013 von 20.00 -23.00 Uhr

Kirche der DIAKO

Diakonisse Elke-Maria Schmidt-Hanssen

Pastor Willy Boysen

Hannelores Salon im Saal

13. Feb. 2013 um 18.00 Uhr

Adams Äpfel

Einführung Pastor Willy Boysen

März 2014

Heiteres und Besinnliches aus ihren Büchern

Mi. 5.3.2014 19.30 Uhr

Hanna Ahrens, Pastorin, Missionarin und Schriftstellerin

Saal Haus Pniel, um Spenden für den Sr. Elisabeth-

Clausen-Fonds wird gebeten.

Weltgebetstag

Fr. 7. März "Wasserströme in der Wüste":

Weltgebetstag aus Ägypten

Diakoniegemeinschaftswochenende

8.+9.3.2014

Basiswissen christlicher Glaube

"Leben und Tod”

19. März 2013 um 16.30 im Saal

Pastor Willy Boysen

Oasentag

26. März 2013 von 10.00 -17.00 Uhr

Pastor Frank Puckelwald

Vorschau

Brüderfreizeit

21.-25.06.2014

Sonderöffnungszeiten der Buchhandlung:

9. - 23.12.2013 montags bis freitags

von 9:00 - 17:00 Uhr

Die Buchhandlung bleibt vom 24.12.2013 - 5.1.2014

wegen Weihnachtsferien und Inventur geschlossen.

Impressum

Herausgeberin:

Diakoniegemeinschaft der DIAKO

Knuthstr. 1 - 24939 Flensburg

Verantwortlich:

Oberin Sr. Hannelore Balg

Redaktion dieser Ausgabe:

Sr. Claudia Bopp, Br. Ralph Häcker,

Br. Dr. Roland Mierzwa,

Br. Frank Schlicht, Sr. Moiken Wölbing

Lektorat: Sr. Irmgard Jürgensen

Fotos: Archiv der DIAKO, Ingo Horst,

Br. Frank Schlicht, Peter Thomas

Gestaltung: Peter J. Thomas

Herstellung: Flensborg Avis Offset

Auflage: 800 Stück

Nächste Ausgabe geplant:

Zum Aschermittwoch 2014

Anregungen und Beiträge werden erbeten

bis spätestens zum 30. Januar 2014

ohne Gewähr des Abdrucks.

Wir danken Sr. Claudia Bopp für ihre

bisherige Mitwirkung im

Redaktionsausschuss.

Sie wird auch weiterhin punktuell

mitarbeiten.

Postanschrift über DIAKO:

Diakoniegemeinschaft, Knuthstr. 1, 24939 Flensburg

Konto: DIAKO - Diakoniegemeinschaft•Nord-Ostseesparkasse,

Kto.-Nr. 79960, BLZ 21750000

Büro der Oberin:

Frau Bettina Böttcher, Tel. 0461 - 812 2011 - Fax: 0461 - 812 2012

Mail: boettcherbe@diako.de

Direkt-Telefon der Oberin: 0461 - 812 2010 - Mail: balgha@diako.de


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Gott nahe zu sein ist mein Glück

Jahreslosung für 2014 - Psalm 73, 28

Neulich in einer Therme:

Ausruhen ist angesagt, doch ringsum lärmt der

Tratsch („Hast du schon gehört….?“ „Benimmt

sich doch total unmöglich….!“ „Da hat doch der

Zahnarzt….!“)

Natürlich erlebte der Beter des 73. Psalms viel

Schlimmeres, übles Gerede galt ihm, doch in der

Art klingt hier in der Therme manches ähnlich.

Wie kommt der Psalmbeter zur Ruhe? Probiere

ich es wie er - ich singe leise:

Gott nahe zu sein ist mein Glück

Gott nahe zu sein ist mein Glück

Gott nahe zu sein ist mein Glück ….

Dieses Glück ist nun mit im Rund zwischen den

verschiedenen Saunen, es beschützt vor dem

Lärm und stärkt die Nerven, es hilft, gelassener

zu werden.

Eine Einladung zu einer Veranstaltung ist

gekommen - diese Veranstaltung will Traumata

zur Sprache bringen und mögliche Wege der

Bearbeitung aufzeigen. Bearbeiten muss wohl

sein - auch in der Altenseelsorge, doch nicht

jedem von uns Alten liegt das. Der Beter des 73.

Psalms benennt Verletzungen, dann singt er,

und ich singe mit:

Gott, dir nahe zu sein ist mein Glück

Gott, dir nahe zu sein ist mein Glück

Gott, dir nahe zu sein ist mein Glück ….

Es ist Regenwetter, ein Weg in Angeln aufgeweicht,

das Auto fährt sich fest. Herzensgute

junge Frauen, die vorbeikommen, sind tatkräftig

zur Stelle und schieben: das Auto rührt sich

kaum bis gar nicht.

Eine ruft ihren Mann an … warten … Womit

die Zeit füllen? Sich Gedanken machen, sich

sorgen …

Wie war das mit dem Beter des 73. Psalms?

Laut ist die Unterhaltung zu hören:

über die Landwirtschaft in Angeln, über die

Streuobstwiese …

Darunter schwingt:

Gott, dir nahe zu sein ist mein Glück

Gott, dir nahe zu sein ist mein Glück

Gott, dir nahe zu sein ist mein Glück ….

Nähe zu Gott und Nähe zu wildfremden Menschen,

zwei Männer kommen mit einem Geländewagen


Mal sehen, vielleicht gibt es 2014 einen Gemeinschaftstag

auch mit Zeit, sich weitere Geschichten

von der Jahreslosung zu erzählen: Gott nahe

zu sein ist mein Glück.

Sr. Sibilla Schäfer

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