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Luftrettung 2 | 2013

Das Förderermagazin

40 JAHRE EINSATZBETRIEB

Patienten damals

und heute

NOTFALL

Mann überlebt Sturz

von Hausdach

TECHNIK

Das neue Operation-Center

und seine Möglichkeiten


Förderer der ersten Stunde (Fortsetzung): Ferdinand Herzog

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

gehören Sie zu den Menschen, die kleinere

Arbeiten in Haus und Garten selbst erledigen?

Dann sind Sie vom gleichen Schlag

wie Andreas Mang aus Sprockhövel. Dessen

Versuch, eine neue Satellitenschüssel zu

montieren, endete jedoch tragisch. Er stürzte

vom Dach seines Hauses und zog sich dabei

lebensbedrohliche Kopfverletzungen zu.

Der Hubschraubernotarzt der DRF Luftrettung

aus Dortmund war innerhalb weniger

Minuten vor Ort und versorgte den Mann,

der anschließend an Bord von Christoph

Dortmund in eine Spezialklinik geflogen

wurde. Vom Unfall sind keine Folgeschäden

zurückgeblieben, der 47-Jährige ist inzwischen

wieder vollständig gesund. Mehr darüber

lesen Sie ab Seite 20.

Andreas Mang ist nur einer von über

700.000 Patienten, zu denen die Besatzungen

der DRF Luftrettung in den vergangenen

40 Jahren alarmiert worden sind. Hinter jedem

Einsatz verbirgt sich ein menschliches

Schicksal. In den seltensten Fällen haben

unsere Besatzungen Kenntnis davon, welchen

Weg das Leben der Menschen genommen

hat, die sie einmal gerettet haben.

Es gibt jedoch auch Menschen, die uns in

Briefen für ihre Rettung oder die ihrer Kinder

danken. Einige dieser Menschen stellen

wir Ihnen in unserer Titelgeschichte vor (ab

Seite 6).

Nicht zuletzt halten wir für die Technikbegeisterten

unter Ihnen einen Rundgang durch

das neue Operation-Center am Flughafen

Karlsruhe/Baden-Baden bereit (ab Seite 22).

12

Bildung und Reisen sind Elke Heyder

in ihrem Leben sehr wichtig.

Ebenso wie soziales Engagement.

Daher hat sie die DRF Luftrettung

in ihrem Nachlass berücksichtigt.

Foto: DRF Luftrettung Foto: Jo Henker, Darmstadt

Ihr

Helmut Nanz

Präsident

Titelfoto: DRF Luftrettung

22

Elf Wartungsdocks stehen den Technikern der DRF

Luftrettung im neuen Operation-Center zur Verfügung,

um Wartungen und Kontrollen durchzuführen.

2


von Württemberg (seit 5/1973) l l l Heidemarie Hecht (seit 6/1973) l l l Joachim Geetz (seit 6/1973)

In dieser Ausgabe

04 Aktuell

12. Medizinische Jahrestagung; DRF Luftrettung gestaltet

Internetauftritt neu; Wasserrettungsübung in Greifswald;

ARA Flugrettung ausgezeichnet; Windenrettungsübungen in

Nürnberg und Fresach.

06 Titelthema

40 Jahre Leben retten: Wir berichten, wie sich das Leben

von Menschen entwickelt hat, die schon einmal die Hilfe

der DRF Luftrettung benötigt haben.

12 Porträt

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die DRF Luftrettung zu

unterstützen. Einen nicht alltäglichen Weg hat Elke Heyder

gewählt und die gemeinnützig tätige Organisation in ihrem

Testament berücksichtigt.

14 Lokalnachrichten

Einsatzmeldungen aus den Regionen.

20 Notfall

Beim Sturz von seinem Hausdach zieht sich Andreas Mang

schwerste Kopfverletzungen zu. Innerhalb weniger Minuten

ist dank des Dortmunder Hubschraubers der DRF Luftrettung

ein Notarzt vor Ort. Doch die Verletzungen sind lebensbedrohlich,

den Rettungskräften bleibt nicht viel Zeit ...

22 Technik

Gehen Sie mit uns auf einen Rundgang durch das neue

Operation-Center der DRF Luftrettung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden.

24 Shop

Geschenk-Ideen für Groß und Klein.

06

Foto: DRF Luftrettung

Mit den Hubschraubern der DRF Luftrettung ist schnell medizinische

Hilfe am Notfallort. Das hat in den vergangenen

40 Jahren tausenden von Menschen das Leben gerettet. Über

Patienten von damals und heute berichten wir ab Seite 6.

20

Dank einer schnellen Rettung:

Katrin Mang ist erleichtert, dass die

schweren Kopfverletzungen ihres

Mannes ohne Spätfolgen ausgeheilt

sind.

28 Christopher Kids

Bazillenalarm! Warum Dich regelmäßiges Händewaschen

vor Krankheiten schützt.

30 Spenden und Helfen

Spenden für die DRF Luftrettung; Impressum.

Foto: Daniel Schmitt/spitzlicht.de

Luftrettung 2 || 2013

3


Aktuell

l l l

Irmgard Reuschl (seit 6/1973) l l l Maximilian Montkowski (seit 6/1973)

Kurz berichtet

Mitmachen und mitgestalten!

Seit Ende Mai ist der neue Internetauftritt der DRF Luftrettung

online. „Wir haben die Seiten übersichtlicher und benutzerfreundlicher

gestaltet. In zahlreichen Berichten, Interviews

und Porträts stellen wir die Menschen der DRF Luftrettung vor

und geben Einblicke in deren tägliche Arbeit“, erklärt Steffen

Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung. Auf den neuen Seiten gibt

es vieles zu entdecken, etwa einen täglich aktualisierten Einsatzzähler

oder interaktive Karten, die die Einsatzbereiche der

Hubschrauber zeigen. „Darüber hinaus haben wir die Einbindung

der sozialen Netzwerke verstärkt und eine Darstellung

geschaffen, die für den Besuch der Seite mit einem Smartphone

oder Tablet-PC optimiert ist“, fährt Lutz fort.

Besucher haben verschiedene Möglichkeiten, die Seiten aktiv

mitzugestalten. In der neuen Förderergalerie können Sie als

Förderer Gesicht zeigen und ein persönliches Statement zur

Motivation Ihres Engagements veröffentlichen. Wenn Sie die

DRF Luftrettung unterstützen möchten, schicken Sie ein aktuelles

Porträtfoto (Mindestgröße 600 x 600 Pixel) und Ihr

persönliches Statement an: service-team@drf-luftrettung.de.

Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch und gestalten Sie

unsere Internetseiten aktiv mit! Wir danken Ihnen schon jetzt

ganz herzlich für Ihre Beteiligung.

Christoph 47 bei Wasserrettungsübung

Am 23. Mai fand in einer Bucht vor der Hansestadt Greifswald eine

Wasserrettungsübung statt, an der die DRF Luftrettung mit Christoph

47 teilnahm. Im Rahmen der Übung nahm der Pilot Rettungsschwimmer

der Berufsfeuerwehr Greifswald an Bord und brachte den Hubschrauber

über dem Wasser in Position. Dort befand sich bereits eine

Person in der Ostsee, die gerettet werden sollte. Dazu sprang jeweils

ein Rettungsschwimmer von der Hubschrauberkufe ins Wasser, um

die Person auf einer Rettungsinsel in Sicherheit zu bringen. Die Berufsfeuerwehr

Greifswald nahm die Schwimmer anschließend an

Bord eines Wasserfahrzeugs. Die gemeinsamen Übungen im küstennahen

Bereich der südlichen Ostsee finden seit über zehn Jahren statt.

Bei einer Übung trainieren die DRF Luftrettung und Rettungsschwimmer

der Berufsfeuerwehr Greifswald gemeinsam.

Foto: DRF Luftrettung

4


l l l

Andreas Fehrmann (seit 6/1973) l l l Fritz Liebing (seit 6/1973) l l l Siegfried Schwenk (seit 6/1973)

12. Medizinische Jahrestagung

der DRF Luftrettung

Am 26. und 27. April 2013 fand in Dortmund

die Medizinische Jahrestagung der Leitenden

Notärzte und Rettungsassistenten der DRF

Luftrettung statt. Die Jahrestagung, die in

diesem Jahr zum 12. Mal durchgeführt wurde,

dient den Teilnehmern zur Fortbildung

wie auch zum intensiven Informationsaustausch.

An der Veranstaltung nahmen rund

100 Notärzte und Rettungsassistenten der

DRF Luftrettung sowie Gäste der Bundespolizei-Luftrettungsstationen

und der ADAC

Luftrettung teil.

Im Laufe der zweitägigen Veranstaltung

hörten die Teilnehmer interessante Vorträge

zur Notfallversorgung in Biogasanlagen, zur

Flug- und Patientensicherheit oder auch zu

Kinderintensivtransporten. Sie erarbeiteten in

Workshops verschiedene Themengebiete, z.B.

zu Organersatzverfahren, Infektionstransporten

und Medizinrecht. Abschließend wurde

über Personelles im Fachbereich Medizin sowie

über laufende Projekte informiert, wie

zum Beispiel die Entwicklung der Innenausstattung

des neuen Hubschraubertyps EC 145

T2, der von der DRF Luftrettung als erster

Organisation in der Luftrettung eingesetzt

werden wird.

Steffen Lutz (2.v.l.) und Fritz Stern (2.v.r.) freuen sich über die Ehrung

des ÖWR durch Reinhard Rohr (Bildmitte), Heinz Kernjak (ganz links)

und Wolfgang Rainer (ganz rechts).

ARA Flugrettung erhält Auszeichnung

Die ARA Flugrettung, die zur DRF Luftrettung gehört, wurde am

20. April für ihre jahrelange gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit

mit der Österreichischen Wasserrettung (ÖWR) ausgezeichnet.

Reinhard Rohr, 1. Landtagspräsident von Kärnten und Präsident

der ÖWR Landesverband Kärnten, sowie Heinz Kernjak,

Landesleiter der ÖWR Landesverband Kärnten, und sein Stellvertreter

Wolfgang Rainer verliehen Steffen Lutz, Geschäftsführer

der ARA Flugrettung, und Fritz Stern, Flugbetriebsleiter der ARA

Flugrettung, das blaue Kreuz in Silber und eine Urkunde. „ARA

und ÖWR absolvieren regelmäßig gemeinsame Übungen, sodass

die Rettungskräfte bei Einsätzen am Wasser ideal aufeinander eingespielt

sind. Für die Verleihung des blauen Kreuzes möchten wir

uns herzlich bedanken“, betont Geschäftsführer Steffen Lutz.

Foto: ÖWR

DRF Luftrettung führt Windenrettungsübungen durch

Im April fanden an der Nürnberger Station der DRF Luftrettung und der Fresacher Station der

ARA Flugrettung die halbjährlichen Windenrettungsübungen statt. Nachdem Windenausbilder

Dirk Gockeler den theoretischen Teil der Weiterbildung an den Abenden zuvor abgeschlossen

hatte, gingen die Luftretter mit Christoph 27 in der Nähe des Nürnberger Hafen und im

Gebiet Enzensdorfer Platte (Fränkische Schweiz) zur Praxis über. Dabei wurde jeder der insgesamt

60 Teilnehmer, darunter Notärzte der DRF Luftrettung sowie Höhenretter der Berufsfeuerwehr

Nürnberg und Bergretter der BRK Bergwacht, im Verlauf des praktischen Trainings

vom Hubschrauber hinunter zum Boden gewincht. Zum Praxisteil gehörten ebenso das Aufwinchen

eines Patienten im Bergesack sowie der sichere Transport zu einem Zwischenlandeplatz.

Der Winchoperator, ein speziell ausgebildeter Rettungsassistent der DRF Luftrettung,

steht dabei gesichert auf der Kufe, bedient die Rettungswinde und gibt dem Piloten über

Bordfunk sicherheitsrelevante Informationen durch (z.B. Abstand vom Heckrotor zu evtl. Hindernissen).

Auch die Fresacher Flugretter trainierten diese Verfahren. „Notärzte und Flugretter

übten zudem das Betten des Patienten in einen Bergesack. Denn im Ernstfall ist es sehr

wichtig, dass die Personen am Windenseil ausbalanciert sind“, berichtet Pilot Jürgen Würtz.

An ihren Stationen in Nürnberg,

Reutte und Fresach führt die DRF

Luftrettung halbjährlich Windenrettungsübungen

durch.

Foto: DRF Luftrettung

Luftrettung 2 || 2013

5


Titelthema

l l l

Carlo Sawatzki (seit 6/1973) l l l Werner Methner (seit 6/1973) l l l

aus: „einsatz“, Ausgabe 2-2001

Lasse Johannsen

(rechts mit

Schultüte) kam

auf der Hallig

Langeneß zur

Welt. Die Besatzung

von Christoph

52 war als

Geburtshelfer

dabei. Seine Eltern

nannten ihn

daher mit zweitem

Vornamen

Christoph.

6

Foto: privat


Walter Bajcar (seit 6/1973) l l l Horst Weissgerber (seit 7/1973) l l l Günter Tschürtz (seit 7/1973)

Fliegen fürs Leben

Eine Frühgeburt auf der Hallig, ein Absturz am Kletterfelsen, ein Herzinfarkt mitten im

Schwarzwald – jeden Tag kommt es zu Notfällen, bei denen es zum Rettungsmittel Hubschrauber

keine Alternative gibt. Das ist heute genauso wie vor 40 Jahren, als die DRF Luftrettung ihren

Einsatzbetrieb aufgenommen hat. Wir haben mit ehemaligen Patienten gesprochen, deren schnelle

Rettung aus der Luft dazu beigetragen hat, dass sie heute ein gesundes Leben führen können.

S

eit damals unser Sohn Lasse zu früh auf die Welt

wollte, bin ich Fördermitglied bei der DRF Luftrettung.

Das sind jetzt zwölf Jahre“, erzählt Britta

Johannsen, die mit ihrer Familie auf einer Hallig vor

der Küste Schleswig-Holsteins lebt. Lasse hatte es

damals, im April 2001, besonders eilig. Mitten in der

Nacht hatten die Wehen eingesetzt – sechs Wochen

vor dem regulären Geburtstermin. Britta Johannsen

verständigte sofort die Gemeindeschwester, die umgehend

über die Rettungsleitstelle Christoph 52 der

DRF Luftrettung anforderte. So startete die Besatzung

um 3:30 Uhr nach Langeneß zur Honkenswarf,

dort hatte die Freiwillige Feuerwehr eine Wiese mit

Scheinwerfern zur Landung ausgeleuchtet. „Als die

Luftretter eintrafen, war meine Fruchtblase bereits

geplatzt und die Wehen kamen in immer kürzeren

Abständen. Für einen Transport in die Klinik war es

zu spät, ich musste auf der Hallig entbinden – und

die Luftretter waren meine Geburtshelfer“, erinnert

sich die heute 40-Jährige. Vom Hubschraubernotarzt,

der damals im Einsatz war, bekommt ihr Sohn heute

noch zweimal im Jahr Post: zu seinem Geburtstag

und zu Weihnachten. „Für

die Besatzungsmitglieder war

die Geburt ein sehr bewegender

Moment. Sie

waren in derselben

Nacht zu einem

Verkehrsunfall alarmiert worden, bei dem ein junger

Mann ums Leben gekommen war. Und nur wenige

Stunden später durften sie erleben, wie ein Mensch

geboren wird“, erzählt die vierfache Mutter.

In 40 Jahren stark gewachsen

In den vergangenen 40 Jahren sind die Hubschrauber

der DRF Luftrettung zu über 700.000 Einsätzen alarmiert

worden. Ihr erster Hubschrauber war in den Anfangsjahren

u.a. in Ruit, Böblingen, Ludwigsburg und

Marbach stationiert, bis er schließlich dauerhaft in

Leonberg eine Heimat fand. Inzwischen setzt die DRF

Luftrettung an 31 Stationen in Deutschland, Österreich

und Dänemark Hubschrauber für die Notfallrettung

und für dringende Transporte von Intensivpatienten

zwischen Kliniken ein. Die weltweite Rückholung

von Patienten wird mit eigenen Ambulanzflugzeugen

durchgeführt. Davon weiß u.a. Elke Neumann

zu berichten: „Ich war im 4. Monat schwanger, als

Foto: DRF Luftrettung

Luftrettung 2 || 2013 7


Titelthema

l l l

Arnold Nothdurft (seit 7/1973) l l l Karl-Heinrich Lebherz (seit 7/1973

mein Mann und ich Urlaub in Venedig machten“, berichtet

die Mainzerin, die seit 40 Jahren Fördermitglied

der DRF Luftrettung ist. „Doch es ging mir nicht

gut, ich war an einer Infektion erkrankt, konnte nichts

mehr essen, und die Ärzte rieten zu einer sofortigen

Rückkehr nach Deutschland, um das Leben meines

Embryos nicht zu gefährden“, berichtet die Inhaberin

einer Boutique. An ihre Rückholung hat sie positive

Erinnerungen: „Ich bin der DRF Luftrettung sehr verbunden

und animiere nach wie vor Menschen in

meinem Umfeld, auch Fördermitglied zu werden.“

Nach Sturz drei Tage bewusstlos

Einer, der noch Jahrzehnte später für seine Rettung

Dankbarkeit empfindet, ist Hans-Dieter Dreher, international

erfolgreicher Springreiter. „Ich könnte mir

ein Leben ohne Reiten nicht vorstellen“, sagt der

41-Jährige aus Südbaden. Dass er dieses Leben führen

kann, ist möglicherweise

auch auf die

schnelle Rettung aus

der Luft zurückzuführen.

„Es war 1986 bei

einem Turnier in Villingen,

meine Stute ist

vor einem Hindernis

zu früh abgesprungen.

Sie stürzte und ich

rutschte aus dem Sattel.

An alles, was danach

geschah, habe

ich bis heute keine Erinnerung.

Meine Familie

hat mir erzählt,

dass ich mit einem

Hubschrauber der

DRF Luftrettung in

das Klinikum nach

Villingen-Schwenningen

geflogen wurde.

Dort bin ich erst

drei Tage später wieder zu mir gekommen“, erzählt

der Berufsreiter, der vor Kurzem ein langjähriges Vorhaben

in die Tat umgesetzt hat: Bei einem Springturnier

in Offenburg war ein Informationsstand der DRF

„ Ich war 1983 in Venedig und im 4. Monat schwanger,

als ich an einer Infektion erkrankte. Das Leben meiner

ungeborenen Tochter war in Gefahr.

Um es zu retten, brachte

mich die DRF Luftrettung

in eine deutsche Klinik.


Elke Neumann mit

Tochter Julia

„ Es ist super, dass es die

DRF Luftrettung gibt.

Ich habe sie selbst schon

benötigt, nachdem ich

1986 bei einem Turnier

in Villingen schwer gestürzt

war.


Hans-Dieter Dreher,

Springreiter

Foto: privat

Foto: privat

Luftrettung aufgebaut. Dreher kam mit den Mitarbeitern

ins Gespräch – und wurde Fördermitglied. „Die

DRF Luftrettung ist eine gute Sache, das habe ich

selbst erfahren. Und eine gute Sache sollte man unterstützen“,

so das Kader-Mitglied der deutschen

Springreiter.

Aus dem ersten Stock gefallen

Auch Julia Groß (geb. Tast) war 1986 gestürzt. Am

10. August fiel sie vier Meter tief aus dem 1. Stock

eines Neubaus und zog sich dabei u.a. einen Schädel-

und Felsenbeinbruch zu. „Ich war mit meinen

Eltern und meinen Geschwistern bei der Oma in Nürtingen

(Baden-Württemberg) und wir haben den Neubau

meiner Großeltern erkundet. Im Boden war dieses

Loch, das mit Schaumstoff zugedeckt war. Ich

weiß noch, dass ich unbedingt eine Kaffeemühle erreichen

wollte, die auf dem Boden lag. Deshalb

machte ich einen Schritt rückwärts, brach durch den

Schaumstoff und stürzte auf den Betonboden im Erdgeschoss.

Anscheinend habe ich danach noch um Hilfe

gerufen, mein Bruder, der im Wohnzimmer meiner

Oma saß, hat mich gehört“, erzählt Julia Groß.

Sie musste umgehend notärztlich versorgt und in eine

Spezialklinik transportiert werden. Der in Leonberg

stationierte Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung

wurde zum Einsatzort alarmiert und innerhalb

weniger Flugminuten gelangte die Erstklässlerin

nach Tübingen in die Uniklinik. Im Dezember 1986

dankten ihre Eltern der DRF Luftrettung mit folgenden

Zeilen: „Unsere Julia, 7 Jahre alt, wurde am

10. August dank des raschen Einsatzes von Polizei,

Sanitätern und der DRF Luftrettung einer schnellen

ärztlichen Behandlung zugeführt. Sie ist heute wieder

ganz gesund und hat keinerlei Schäden davongetragen.

Darüber sind wir sehr froh und dankbar.“

Die heute 33 Jahre alte Frau kann sich gut an die

Zeit in der Tübinger Uniklinik erinnern, in die sie

die Leonberger Luftretter mit Christoph 41 gebracht

hatten. „Ich weiß noch, dass ich einen Arm nicht bewegen

konnte und auf der rechten Seite einen Tunnelblick

hatte“, erzählt die junge Mutter, die im Oktober

2012 ihr erstes Kind zur Welt gebracht hat.

Nach der Geburt kam es zu schwerwiegenden Komplikationen.

24 Stunden lang wusste ihr Mann nicht,

8


) l l l Jochem Maier (seit 7/1973) l l l Wolfgang Sulovsky (seit 7/1973) l l l Albert Kraus (seit 7/1973)

Foto: privat

aus: „einsatz“, Ausgabe 1-1987

Heute ist Julia Groß (geb. Tast)

verheiratet und hat selbst Familie:

Im Oktober 2012 kam ihr erstes Kind

zur Welt.

„Ohne das Können Ihrer

Piloten und Ärzte und ohne

Ihre vorbehaltlose Einsatzbereitschaft

wäre ich heute

nicht mehr am Leben.

Ich bin 45 Jahre alt und

habe zwei Kinder. Ohne Sie

wäre meine Frau jetzt Witwe

und meine Kinder hätten

keinen Vater mehr.“

Dankesbrief von 2012

Luftrettung 2 || 2013 9


Titelthema

l l l

Gisela und Peter Gros (seit 7/1973) l l l Clauss Tiemeyer (seit 7/1973)

Foto: privat

aus: „DRF-informationen“, Ausgabe 1-1978

Als Björn Angenendt

(Bildmitte

hinten) 1977

von der DRF Luftrettung

in eine

Klinik transportiert

wurde, war

er mit elf Jahren

so alt wie sein

jüngster Sohn

heute (Bildmitte

vorne).

ob seine Frau überleben würde. Doch ihr Schutzengel

stand Julia Groß auch dieses Mal tatkräftig zur

Seite.

Dankbar für viele glückliche Jahre

Björn Angenendt ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Er war 11 Jahre alt und damit so alt wie sein jüngster

Sohn heute, als er von einem Auto erfasst wurde. An

den Unfall selbst, bei dem er sich das Schlüsselbein


und den Oberschenkelhals

Ich bin froh, dass ich gebrochen

die Leistungen der DRF sowie eine

Luftrettung, die ich seit schwere Ge-

40 Jahren unterstütze, hirnerschütte-

rung erlitten

noch nie in Anspruch

nehmen musste.


hatte, hat er

Klaus Trella,

nach eigenen

Formel-3-Teamleiter Angaben nur

„eine dunkle,

vage Erinnerung.

Ich wollte mich mit Freunden in der Stadt (Rendsburg)

treffen – und bin im Krankenhaus wach geworden“,

so der Kfz-Meister, der dankbar für seine zwei

Foto: privat

Kinder ist und für die

vielen glücklichen Ehejahre.

„Der Unfall ist im Dezember 1977 geschehen

und ich weiß noch, dass ich über Weihnachten nach

Hause durfte. Insgesamt war ich sechs Wochen in der

Klinik, in die mich die Rendsburger Luftretter mit

Christoph 42 gebracht hatten“, so Angenendt. Gänzlich

folgenfrei sind seine Verletzungen allerdings nicht

ausgeheilt. „Der Oberschenkelhals war in der Wachstumszone

gebrochen, daher ist ein Bein kürzer als das

andere. Das hat mich jedoch nie wirklich beeinträchtigt“,

erzählt der heute 46-Jährige. Nein, Angst habe

er keine, wenn seine Jungs im Straßenverkehr unterwegs

sind. „Natürlich kläre ich sie regelmäßig über die

Gefahren auf und betone, wie wichtig Weitsicht ist“,

so Angenendt, der seinen Lebensunterhalt seit einigen

Jahren als Berufskraftfahrer verdient. „Aber letztlich

müssen sie ihre eigenen Erfahrungen machen.“

Die hat auch Oliver Klindworth gemacht, als er

am Faschingsdienstag 1987 mit Freunden in seinem

rund 1.000 Einwohner zählenden Dorf unterwegs

war. Draußen herrschte dichtes Schneetreiben und

die Straßen waren glatt. Der 12 Jahre alte Oliver

rutschte aus und schlug mit dem Kopf hart auf den

10


l l l

Kurt Pedoth (seit 7/1973) l l l Peter Schmid (seit 7/1973) l l l Hans-B. Klein (seit 7/1973)


Nach meinem Sturz auf

eisglatter Straße wurde

ich 1987 zur Computertomographie

in eine

Klinik nach Bremerhaven

geflogen, um eine Verletzung

der Halswirbelsäule

auszuschließen.


Oliver Klindworth

Foto: privat

„Vor fünf Jahren rettete der Einsatz

Ihres schnellen ‚Christoph‘ unserem

Sohn die Gesundheit, wenn nicht sogar

das Leben. Da jeder Mensch in diese

Situation kommen kann und vor allem

aus Dankbarkeit können Sie immer auf

uns zählen.“

Dankesbrief von 2002

aus: „einsatz“, Ausgabe 2-1987

Bordstein, sein damals bester Freund zog ihn geistesgegenwärtig

von der Straße. Als die erste Benommenheit

vorüber war, ging der Junge nach Hause,

„das war nicht weit, etwa ein Kilometer“, erinnert

sich der heute 38-Jährige. „Nachdem ich meinem

Vater erzählt hatte, was passiert war, fuhr er mich

ins Krankenhaus nach Zeven, dort wurde meine

Halswirbelsäule geröntgt. Die Ärzte vermuteten,

dass ein Halswirbel gebrochen sein könnte und ordneten

eine Computertomografie an, um Klarheit zu

erhalten. Doch die nächste Klinik war in

Bremerhaven und damit über 50 Kilometer entfernt.

Außerdem herrschten winterliche Straßenverhältnisse

und ich sollte so schonend wie möglich transportiert

werden. Also wurde Christoph 42 der DRF

Luftrettung aus Rendsburg alarmiert“, erzählt Oliver

Klindworth, der so zu seinem ersten Hubschrauberflug

kam. „Leider liegend, so habe ich nicht viel gesehen.

Aber für einen 12-jährigen Jungen war das

trotzdem ein einschneidendes Erlebnis.“ Nachdem

in Bremerhaven das CT-Ergebnis vorlag, konnte Entwarnung

gegeben werden: „Der Halswirbel war

lediglich gestaucht“, so der Norddeutsche, bei dem

möglicherweise damals schon der Gedanke heranreifte,

einmal einen sozialen Beruf zu ergreifen. Mit

16 ging er zur Freiwilligen Feuerwehr, seit 19 Jahren

ist Klindworth im Rettungsdienst tätig und trifft

bei Einsätzen auch auf Kollegen der DRF Luftrettung

aus Bremen. Kommt er nach Hause, freut er

sich auf seine Frau und seine zwei Kinder.

Die Leben von Lasse

Johannsen, Julia Groß

oder Björn Angenendt

stehen beispielhaft für

zahlreiche menschliche

Schicksale, die

ohne die schnelle Rettung

aus der Luft möglicherweise

einen ganz

anderen Ausgang genommen

hätten. Sie

sind der Grund, warum

die Besatzungen

der DRF Luftrettung

jeden Tag aufs Neue

starten, um Leben zu

retten.


Irina Wonneberg

Luftrettung 2 || 2013 11


Porträt

l l l

Karin Ulmer (seit 7/1973) l l l Helmut Seeliger (seit 8/1973) l l l Helmut

S

ie legt großen Wert auf Freunde, die auch in

schlechten Zeiten für sie da sind. „Wenn‘s einem

gut geht, hat man genug“, weiß Elke Heyder. Sie erinnert

sich an die Zeit, als ihre Mutter im Pflegeheim

war. Damals hat sie miterlebt, dass viele Heimbewohner

kaum Besuche von ihren Angehörigen bekommen.

„Ich habe mich neben meiner Mutter um weitere alte

Menschen dort gekümmert, habe sie zum Arzt gefahren,

ihnen die Haare gewaschen und die Nägel geschnitten“,

erzählt die heute 69-Jährige, die bis zu ihrem

Eintritt in den Ruhestand als technische Assistentin

an der Universität Göttingen gearbeitet hat. Der

Uni ist sie bis heute treu geblieben: „Ich besuche vornehmlich

Seminare der Kunstgeschichte an der Universität

des Dritten Lebensalters (UDL) und beteilige

mich an Studienreisen. Die letzte Reise ging nach Armenien,

das war sehr spannend“, berichtet die vielseitig

interessierte Frau.

Nachlass zu Lebzeiten ordnen

Auf Reisen wurde ihr auch die Notwendigkeit der

Luftrettung bewusst. „2008 bin ich in Kuba plötzlich

erkrankt und musste mit dem nächsten Flugzeug zurück

nach Deutschland fliegen. Doch was, wenn das

nicht möglich gewesen wäre? Das gab mir zu denken

und ich habe beschlossen, die DRF Luftrettung fortan

zu unterstützen“, betont die lebensfrohe Pensionärin.

Vor allem aber fördert Elke Heyder mit ihrem Beitrag

die Luftrettung mit Hubschraubern in Deutschland,

sei es im akuten Notfall, zum Beispiel nach einem

Herzinfarkt, oder wenn Patienten zwischen Kliniken

transportiert werden müssen.

„Jeder sollte die

Luftrettung unterstützen“

Elke Heyders Tage sind ausgefüllt. Reisen,

gute Freunde und soziales Engagement sind

ihr wichtig. Letzteres möchte sie nach ihrem

Tod fortgeführt wissen. Daher hat sie die

DRF Luftrettung in ihrem Testament bedacht.

12


Kraemer (seit 8/1973) l l l Helmut Müller (seit 8/1973) l l l Otto Oberdorfer (seit 8/1973)

Foto: Jo Henker, Darmstadt

Beim Verfassen eines eigenhändigen Testaments können

schnell Formfehler passieren. Worauf Sie achten müssen,

damit Ihr letzter Wille rechtsgültig ist, lesen Sie unter

www.drf-luftrettung.de/magazin/1321

Nach dem Tod ihrer Mutter hat die kinderlose alleinstehende

Frau dann ihr eigenes Testament aufgesetzt.

Das war kein leichter Schritt, die Konfrontation mit

dem eigenen Tod: „Doch wer sein Erbe genau so hinterlassen

möchte, dass es den eigenen Wünschen und

Vorstellungen entspricht, muss seinen letzten Willen

zu Papier bringen. Ich wollte meinen Nachlass zu Lebzeiten

geordnet wissen.“ Elke Heyder spendet außerdem

regelmäßig an gemeinnützige Organisationen und

unterstützt seit Jahren verschiedene Hilfsorganisationen

in der Dritten Welt: „Das gehört bei uns zur Familientradition.

Bereits mein Vater hat sich für Kinder

in Lateinamerika engagiert. Ich finde es auch wichtig,

Organisationen zu unterstützen, die in Deutschland

Leben retten.“ Dabei komme es ihrer Meinung

nach nicht darauf an, wie viel man gibt. Sondern dass

man etwas gibt.

Irina Wonneberg

Leben vermachen

Im Einsatzgeschehen bleiben den Besatzungen der

DRF Luftrettung oft nur Sekunden, um die richtigen Entscheidungen

zu treffen. Dabei kommt es stets darauf an,

den Patienten die bestmögliche präklinische Versorgung

zukommen zu lassen. Um Luftrettung auf diesem Nivau

leisten zu können, entstehen der DRF Luftrettung Kosten

zum Beispiel für regelmäßige Weiterbildungen ihrer

Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten, für hochwertige

Medizintechnik und modernste Hubschrauber. Diese

finanziellen Aufwendungen werden von den gesetzlichen

Krankenkassen, die im bundesweiten Durchschnitt nur

die Kosten einer Grundversorgung übernehmen, nicht

vollständig erstattet.

„Wir retten seit 40 Jahren Menschenleben und möchten

dies auch in Zukunft unter Beibehaltung unseres

hohen Qualitätsanspruchs tun. Daher sind wir für jede

Unterstützung dankbar“, betont Carmen Brenninger.

„Wir bieten den Menschen auch die Möglichkeit, die

DRF Luftrettung in ihrem Nachlass zu berücksichtigen“,

fährt sie fort. Carmen Brenninger koordiniert für die

DRF Luftrettung den Bereich Testamentsspende und

Zustiftung.

Die Beweggründe für eine Testamentsspende

können sehr unterschiedlich

sein: „Häufig verbindet

die Menschen eine

persönliche Erfahrung mit der

DRF Luftrettung. Oder sie haben

von unserer Arbeit erfahren

und wollen uns unterstützen.

Andere wiederum möchten etwas

hinterlassen, das über den

eigenen Tod hinaus Bestand

hat“, weiß die Mitarbeiterin

der DRF Luftrettung.

Wenn auch Sie Ihre Nachlassregelung aktiv im Sinne

der DRF Luftrettung gestalten möchten, nehmen

Sie Kontakt zu uns auf. Gerne können Sie unsere

Broschüre „Werte für morgen“ anfordern bei

Carmen Brenninger, Telefon: 0711-7007-2030,

E-Mail: carmen.brenninger@drf-luftrettung.de.

Darüber hinaus steht Ihnen Frau Brenninger bei

weiteren Fragen stets zur Verfügung.

Luftrettung 2 || 2013

13


Niebüll

l l l

Dr. Ismail Hassouna (seit 8/1973) l l l Wilfred

Rendsburg

Greifswald

Station

Tagbetrieb

Station

24h-Betrieb

Basis Ambulanzflugzeuge

Göttingen

Dortmund

Mannheim

Karlsruhe

Bremen

Hannover

Flughafen Karlsruhe/

Baden-Baden

Freiburg

Zwickau

Bad Berka

Suhl

Weiden

Magdeburg

Berlin

Bad Saarow

Nordhausen

Halle

Dresden

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Reutte

Fresach

Bad Saarow

Zwei Autoinsassinnen wäre eine malerische

Allee fast zum Verhängnis geworden.

Bei Lieberose (Landkreis

Dahme-Spreewald) verlor eine 47-jährige

Frau die Kontrolle über ihren Pkw,

der einen Baum streifte, ins Schleudern

geriet und letzlich auf der Fahrbahn

zum Stehen kam. Dabei erlitten beide

Insassinnen ein Polytrauma und mussten

notärztlich versorgt werden. Von

der Alarmierung bis zum Erreichen des

rund 50 km entfernten Unfallorts benötigte

die Crew aus Bad Saarow ledig-

lich 14 Minuten. Vor Ort übernahm die

medizinische Hubschrauberbesatzung

sofort die Versorgung der beiden

Schwerverletzten. Die Beifahrerin wurde

anschließend mit einem Rettungswagen

in ein Krankenhaus gebracht,

die Fahrerin an Bord von Christoph 49

in eine Klinik transportiert.

Dortmund

Kürzlich wurde die Besatzung von

Christoph Dortmund in das Marler

Bergwerk alarmiert. Ein 57-jähriger

Bergmann hatte sich bei einem Sturz

schwere Kopfverletzungen zugezogen.

Seine Kumpel setzten sofort einen

Notruf ab und brachten den Kollegen

zum Förderschacht. Als sie das Tageslicht

erreichten, war die Besatzung der

DRF Luftrettung bereits gelandet und

konnte die medizinische Versorgung

vornehmen. Gemeinsam mit einem bodengebundenen

Kollegen untersuchte

der Hubschraubernotarzt den Patienten.

Aufgrund der Gesichtsfrakturen

vermuteten die Notärzte ein Schädel-

Hirn-Trauma. Daher wurde der Mann

umgehend in eine Klinik gebracht.

Foto: Archivbild DRF Luftrettung

Foto: DRF Luftrettung

Bad Saarow: Eine Autofahrerin erlitt ein Polytrauma und wurde

an Bord von Christoph 49 in eine Klinik transportiert.

Dortmund: Ein Bergmann hatte schwere Kopfverletzungen erlitten und

musste umgehend in eine Klinik gebracht werden.

14


Hammel (seit 8/1973) l l l Ursula Hammel (seit 8/1973) l l l Hans Pölöskey (seit 8/1973)

Freiburg

Wenn Nahrung beim Schlucken versehentlich

in die Luftröhre gerät, genügt

in aller Regel ein kräftiges Husten

und der Fremdkörper löst sich.

Bleibt er aber stecken, kann dies zu

einem Atemstillstand führen. So

erging es einer 50-jährigen Frau in

Freiburg: Weil ein großes Stück

Fleisch im Hals stecken geblieben

war, wurde die Freiburger Besatzung

der DRF Luftrettung alarmiert, die

nur sechs Minuten später nahe des

Einsatzortes landete. Gerade als Notarzt

und Rettungsassistent die Frau

erreichten, blockierte der Fremdkörper

die Luftröhre der Frau komplett

und verursachte einen Atemstillstand.

Sofort in Narkose versetzt, konnte die

Patientin mithilfe eines Videolaryngoskops

vom Fleischstück befreit

werden: „Das Gerät verfügt über eine

kleine Kamera und einen Bildschirm.

So konnten wir den Fremdkörper

schnell lokalisieren und ihn mit einer

speziellen Zange und einem Absaugkatheter

entfernen“, berichtet der Rettungsassistent.

Anschließend wurde

die Patientin in die Uniklinik Freiburg

transportiert.

Göttingen

Seinem Handy und dem schnellen

Einsatz des Göttinger Hubschraubers

der DRF Luftrettung verdankt ein 45

Jahre alter Waldarbeiter möglicherweise

sein Leben. Er transportierte mit einer

Forstmaschine Baumstämme aus

dem Wald zu einem Weg. Dabei rutschte

vermutlich ein Stahlseil von einem

der Stämme und traf den Mann im Gesicht.

Trotz seiner schweren Verletzungen

konnte er mit seinem Handy

einen Notruf absetzen und dem Disponenten

der Leitstelle Werra-Meißner

seine ungefähre Position durchgeben.

Dieser alarmierte umgehend die Göttinger

Luftretter zum Unfallort, der

sich auf einer Kuppe im Waldgebiet

befand und mit dem Rettungswagen

nicht erreichbar war. Nur wenige Minuten

nach der Alarmierung landete

Christoph 44 als erstes Rettungsmittel

in der Nähe des Einsatzortes. Sofort

eilte die medizinische Besatzung zu

dem Forstarbeiter. Die Hubschraubernotärztin

verabreichte ihm Schmerzmittel

sowie Medikamente, um seinen

Kreislauf zu stabilisieren und bedeckte

seine Wunden mit sterilen Tüchern.

„Da der Verdacht auf eine Verletzung

der Halswirbelsäule bestand, haben wir

dem Patienten eine Halskrause angelegt“,

berichtet der Rettungsassistent.

Mithilfe von bodengebundenen Rettungskräften,

die mittlerweile eingetroffen

waren, wurde der Verletzte

durch das unwegsame Gelände zum

Hubschrauber gebracht und in die Göttinger

Universitätsklinik geflogen.

Halle

Vor Kurzem alarmierte die Luftrettungsdienststelle

Sachsen-Anhalt die

Besatzung von Christoph Sachsen-

Anhalt zum Herzzentrum in Coswig

Foto: Archivbild DRF Luftrettung

Foto: DRF Luftrettung

Freiburg: Der Pilot landete Christoph 54 in unmittelbarer Nähe zum

Wohnhaus der Patientin.

Halle: Während des Transports in ein Herzzentrum war der schwer

kranke Patient an eine mobile Herz-Lungen-Maschine angeschlossen.

Luftrettung 2 || 2013 15


l l l

Alfred Stepan (seit 8/1973) l l l Bernhard Maerten (seit 8/1973) l l l Johann Rath (seit 8/197

(Landkreis Wittenberg). Dort war das

Herz eines 49-jährigen Mannes nach

durchgeführter Herzkatheteruntersuchung

und Bypass-Operation weiterhin

zu schwach, sodass eine spezielle

Operation erforderlich war. Dazu

musste der Patient, angeschlossen an

eine mobile ECMO, mit dem Hubschrauber

der DRF Luftrettung in das

Herzzentrum Leipzig transportiert

werden. Eine ECMO ersetzt die

menschliche Herz-Kreislauf-Funktion

durch die extrakorporale Membranoxygenierung.

Dabei befreit die künstliche

Lunge das Blut von Kohlendioxyd

und reichert es mit Sauerstoff an,

während es von einer Blutpumpe wieder

in den Kreislauf des Patienten

transportiert wird. Nach Ankunft von

Christoph Sachsen-Anhalt im Herzzentrum

Coswig übernahm die medizinische

Besatzung den Patienten, der

sich im künstlichen Koma befand und

zu diesem Zeitpunkt bereits an die

ECMO angeschlossen war. Dabei

wurden sie vom Kardiotechniker der

Klinik unterstützt. Der nachfolgende

Transport mit dem Hubschrauber verlief

problemlos. Nach 23 Minuten traf

die Crew mit dem Patient im Herzzentrum

Leipzig ein. Die anschließende

Herzoperation hat der 49-Jährige gut

überstanden.

Karlsruhe

Christoph 43 leistete kürzlich seinen

43.000. Einsatz seit Gründung der

Station im September 1975. Die Rettungsleitstelle

Karlsruhe alarmierte

die Besatzung nach Malsch. Dort

hatte ein zweijähriges Mädchen einen

schweren Fieberkrampf erlitten und

musste dringend notärztlich behandelt

werden. Nur sechs Minuten nach

der Alarmierung waren die Luftretter

vor Ort. Das Mädchen hatte hohes

Fieber und krampfte nach Angaben

der Mutter bereits seit 15 Minuten.

Da die verabreichten Medikamente

nicht den erwünschten Erfolg brachten,

legte der Hubschraubernotarzt

das Kind in Narkose und konnte so

seinen Zustand stabilisieren. Anschließend

wurde es in den Hubschrauber

gebracht und zur weiteren

Behandlung in die Kinderklinik

des Städtischen Klinikums Karlsruhe

geflogen.

Magdeburg

Für ein älteres Ehepaar sollte es eine

entspannte Flusskreuzfahrt auf dem

Elbe-Havel-Kanal werden. Doch während

der Fahrt konnte der Mann plötzlich

sein rechtes Bein nicht mehr richtig

bewegen und war zunehmend verwirrt.

Da er vor einigen Jahren eine

schwere Lungenerkrankung erlitten

hatte, befürchtete seine Ehefrau, dass

dies wieder der Fall sein könnte. Die

Leitstelle Jerichower Land alarmierte

umgehend den Magdeburger Hubschrauber

der DRF Luftrettung zur

Schleuse Zerben, wo die medizinische

Besatzung an Bord des Kreuzfahrtschiffes

ging und sofort mit der Versorgung

des Patienten begann. Nach

Foto: Achivbild Eva Z. Genthe

Foto: Archivbild Andreas Lander

Foto: DRF Luftrettung

Karlsruhe: Bei Notfällen ist der Rettungshubschrauber häufig der

schnellste Notarztzubringer.

Magdeburg: Wegen plötzlicher Lähmungserscheinungen bei einem älteren

Mann wurden die Magdeburger Luftretter alarmiert.

16


3) l l l Karl Heinrich Obenauer (seit 8/1973) l l l Klaus Heller (seit 8/1973) l l l Rudi Joerger (seit 8/1973)

eingehender Untersuchung konnte eine

Erkrankung der Lunge ausgeschlossen

werden. Für weitere diagnostische

Maßnahmen wurde der Patient umgehend

in ein Krankenhaus gebracht.

Nordhausen

Vor Kurzem wurde die Nordhausener

Besatzung zu ihrem 8.000. Einsatz

alarmiert, seit die DRF Luftrettung

die Sicherstellung des Flugbetriebs

an der Station im Jahr 2006

übernommen hat. In einer kleinen Gemeinde

im Landkreis Harz klagte eine

66-jährige Frau über plötzliche Lähmungserscheinungen.

Nur wenige

Minuten nach der Alarmierung trafen

die Luftretter am 35 km entfernten

Einsatzort ein. Der Hubschraubernotarzt

untersuchte die Frau und vermutete

einen Schlaganfall. „Wir haben

die Patientin sofort telefonisch in einer

Spezialstation für Schlaganfallpatienten

angemeldet, einer sogenannten

Stroke Unit“, berichtet der Rettungsassistent.

„Häufig ist ein Blutgerinnsel

im Gehirn der Auslöser für einen

Schlaganfall. Je eher der Pfropf durch

ein blutverdünnendes Medikament

gelöst wird (Lyse Therapie), desto

größer ist die Wahrscheinlichkeit,

dass die Patienten ohne bleibende

Schäden weiterleben können“, ergänzt

der Hubschraubernotarzt. Er begleitete

den Transport der Patientin in das

nur 10 Kilometer entfernte Harz-

Klinikum, wo die Frau den Ärzten

der Stroke Unit übergeben wurde.

Nürnberg

Ob im unwegsamen Gelände oder in

der Stadt: Die Nürnberger Besatzung

der DRF Luftrettung wird regelmäßig

zu Notfällen angefordert, bei denen

eine Rettungswinde erforderlich ist,

so auch vor wenigen Wochen in Erlangen.

Dort war ein Arbeiter bei Reparaturen

auf dem Dach eines siebenstöckigen

Hauses so unglücklich gestürzt,

dass er sich ein Bein gebrochen

hatte. Die verschiedenen

Drehleitern der Feuerwehr reichten

nicht bis an das Hausdach heran.

Ebenso wenig konnte der Patient

durch ein Dachfenster und über das

Treppenhaus ins Erdgeschoss getragen

werden, da er aufgrund seiner

Verletzung liegend transportiert werden

musste. Daher wurde der Nürnberger

Hubschrauber der DRF Luftrettung

alarmiert. Nur fünf Minuten

später landete der Pilot auf einem

nahe gelegenen Sportplatz, wo er einen

Höhenretter an Bord nahm. Der

Pilot brachte den Hubschrauber über

dem Dach in Position, dann ließ der

Winchoperator den Höhenretter zum

Patienten hinab. Da der Verletzte

bereits medizinisch versorgt und in

einen Bergesack gebettet worden war,

konnte er direkt in den Hubschrauber

gewincht werden. Wieder auf dem

Sportplatz gelandet, wurde der Patient

den bodengebundenen Rettungskräften

übergeben, die ihn in die nahe gelegene

Universitätsklinik transportierten.

Foto: Archivbild DRF Luftrettung

Foto: Axel Müller

Nordhausen: Während die medizinische Besatzung die Patientin behandelt,

dokumentiert der Pilot die flugbetrieblichen Einsatzdaten.

Nürnberg: Um einen verletzten Arbeiter von einem hohen Hausdach zu

retten, wurde Christoph 27 für einen Windeneinsatz alarmiert.

Luftrettung 2 || 2013 17


l l l

Michael Schömburg (seit 8/1973) l l l Hans-Jürgen Wömpener (seit 8/1973) l l l Margit

Reutte

Bei Matrei am Brenner (Tirol) war

ein Pkw mit zwei Insassen von der

Straße abgekommen und rund 50

Meter in die Tiefe gestürzt. Die Leitstelle

Tirol hatte zunächst die Besatzung

von Christophorus 1 (C1) aus

dem näher gelegenen Innsbruck zum

Unfallort alarmiert. Als der Hubschraubernotarzt

vor Ort erkannte,

wie schwer beide Fahrzeuginsassen

verletzt waren, forderte er mit dem

RK-2 der ARA Flugrettung einen

zweiten Notarzthubschrauber nach.

Nur neun Minuten nach der Alarmierung

landete der Pilot die rot-weiße

Maschine am Einsatzort. Notarzt und

Notfallsanitäter eilten zu einem der

Verletzten, der soeben von Einsatzkräften

der Bergrettung und Feuerwehr

zum Landeplatz des C1-Hubschraubers

gebracht worden war.

Dort versorgten sie den 19-Jährigen,

gaben ihm Medikamente gegen die

Schmerzen und zur Stabilisierung

seines Kreislaufs und betteten ihn auf

eine Vakuummatratze. Der 19-Jährige

hatte bei dem Unfall unter anderem

ein Schädel-Hirn-Trauma sowie Verletzungen

des Brustkobs erlitten. Da

der C1-Notarzt an der Unfallstelle die

Versorgung des anderen Verletzten

leistete, begleitete der ARA-Notarzt

den Transport des Schwerverletzten

an Bord von Christophorus 1 in die

Uniklinik Innsbruck. Nachdem der

zweite Schwerverletzte versorgt und

für den Transport vorbereitet worden

war, wurde er an Bord des ARA-Notarzthubschraubers

unter Begleitung

des C1-Notarztes und des ARA-Notfallsanitäters

in die Innsbrucker

Uniklinik geflogen. Kaum waren beide

Patienten an die weiterbehandelnde

Ärzte übergeben worden, tauschten

die Luftretter am Stützpunkt von

Christophorus 1 ihre Crews wieder

aus. Die Rettung und der schnelle

Transport beider Patienten in eine geeignete

Klinik geschah unter anderem

deshalb so reibungslos, da alle Einsatzkräfte

hervorragend miteinander

kooperiert haben.

Stuttgart

Im Kernkraftwerk Neckarwestheim

litt ein 48-jähriger Arbeiter unter

starken Brustschmerzen, weshalb das

Personal der Krankenstation einen

Notruf absetzte. „Das Atomkraftwerk

(AKW) befindet sich in einem Flugbeschränkungsgebiet.

Damit wir in dieses

Gebiet einfliegen durften, haben

uns die Verantwortlichen zeitgleich

mit der Alarmierung eine Genehmigung

erteilt“, erklärt der Pilot des

Stuttgarter Hubschraubers der DRF

Luftrettung. Nach wenigen Flugminuten

erreichten die Luftretter den Einsatzort.

Kollegen des bodengebundenen

Rettungsdienstes transportierten

den Patienten zum Landeplatz.

Dort verabreichte der Hubschraubernotarzt

dem Mann Schmerzmittel und

schrieb ein Elektrokardiogramm, das

bestätigte, dass der 48-Jährige einen

Herzinfarkt erlitten hatte. Er wurde

innerhalb weniger Minuten in eine

Klinik geflogen, die auf Herzerkrankungen

spezialisiert ist.

Foto: Archivbild ARA Flugrettung

Foto: DRF Luftrettung

Reutte: Nach einem schweren Autounfall am Brennerpass wurde

einer der Verletzten an Bord des RK-2 in eine Klinik transportiert.

Stuttgart: Um einen Arbeiter zu versorgen, landeten die Stuttgarter

Luftretter auf dem Betriebsgelände des Atomkraftwerks Neckarwestheim.

18


Fritz (seit 8/1973) l l l Ursula Rasche (seit 8/1973) l l l Heinz Smely (seit 8/1973)

Suhl

Während des Schulsports stürzte ein

16-Jähriger so unglücklich, dass er

sich ein Trauma der Hals- und Brustwirbelsäule

zuzog. Sofort wählte sein

Lehrer die Notrufnummer 112, woraufhin

die Leitstelle Suhl Christoph

60 der DRF Luftrettung alarmierte.

Kurz darauf landete der Pilot die Maschine

auf dem Schulhof. Die medizinische

Besatzung fand den Schüler in

der Sporthalle vor, er klagte über

starke Rückenschmerzen und verspürte

ein Kribbeln in den Fingern. Der

Hubschraubernotarzt verabreichte

dem Schüler Schmerzmittel und legte

ihm eine Halskrause an, um seine

Halswirbelsäule zu stützen. Anschließend

wurde der Junge auf der Vakuummatratze

des Hubschraubers immobilisiert.

An Bord von Christoph 60

gelangte der Patient schnell und schonend

in das Zentralklinikum Suhl, wo

die medizinische Besatzung ihn an die

Ärzte der Kinder- und Jugendmedizin

übergab.

Weiden

Bei einem riskanten Überholmanöver

kam ein 29 Jahre alter Autofahrer

von der Fahrbahn ab. Sein Pkw überschlug

sich, stürzte eine steile Böschung

hinab und kam erst an einer

bewaldeten Fläche auf dem Dach

zum Liegen. Der Fahrer erlitt bei dem

Unfall leichte Verletzungen. Seine

18 Monate alte Tochter, die ordnungsgemäß

im Kindersitz angeschnallt

war, wurde jedoch schwer verletzt.

Als der Notruf in der Leitstelle Amberg

einging, schickte der Disponent

zunächst den bodengebundenen Rettungsdienst

zum Unfallort. Die Einsatzkräfte

erkannten allerdings, dass

das kleine Mädchen dringend notärztlich

versorgt und schnellstmöglich in

eine Kinderklinik transportiert werden

musste. Daher wurde der Hubschrauber

der DRF Luftrettung aus Weiden

angefordert. Nur zehn Minuten später

landete der Pilot in direkter Nähe zum

Einsatzort. Sofort eilte die medizinische

Besatzung zu dem verletzten

Kleinkind. „Die Patientin hatte eine

Platzwunde am Kopf und war auffallend

ruhig. Außerdem waren ihre

Pupillen unterschiedlich groß. All

diese Symtome deuten auf eine Gehirnblutung

hin“, erklärt die Hubschraubernotärztin,

die das Mädchen

in Narkose legte und an das Beatmungsgerät

anschloss. Anschließend

brachte sie das Kind gemeinsam mit

dem Rettungsassistenten in den Hubschrauber,

um die kleine Patientin

zum 52 km entfernten Klinikum Süd

in Nürnberg zu transportieren und den

Ärzten der Kinderunfallchirurgie zu

übergeben. Ihr Vater gelangte mit

einem Rettungswagen in das St. Anna

Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg.

Weitere Meldungen unter

www.drf-luftrettung.de

Foto: DRF Luftrettung

Foto: Archivbild DRF Luftrettung

Suhl: Ein 16-Jähriger hatte sich beim Schulsport an der Wirbelsäule

verletzt. Er wurde mit Christoph 60 in eine Spezialklinik geflogen.

Weiden: Bei einem Unfall wurde die Tochter des Autofahrers schwer verletzt

und musste schnellstmöglich in eine Klinik transportiert werden.

Luftrettung 2 || 2013 19


Notfall

l l l

Fritz Hagenlocher (seit 8/1973) l l l Heinz Augsten (seit 8/1973) l l l

Andreas Mang erledigt Arbeiten an seinem Haus gerne selbst.

Bis er eines Tages vom Dach stürzt und sich dabei

lebensgefährlich verletzt. Seine Frau setzt sofort einen Notruf ab,

kurz darauf ist die DRF Luftrettung vor Ort.

Foto: Daniel Schmitt/spitzlicht.de

Am Tod vorbeigestürzt

S

o, das müsste passen. Andreas Mang steht auf

dem Dach seines Hauses und wirft einen prüfenden

Blick auf die neu installierte Satellitenschüssel.

„Schaust du mal, ob der Fernseher ein Bild hat?“, ruft

er seiner Frau zu. Während Katrin im Wohnzimmer

den Fernseher anstellt, löst ihr Mann auf dem Hausdach

schon einmal das Seil, mit dem er sich am Kamin

gesichert hatte. Doch seine Partnerin sieht nichts,

kein Bild, kein Ton. „Das Signal ist zu schwach“, ruft

sie nach draußen. Nichts tut sich. Dann hört sie ein

Poltern und Rumpeln vom Dach. Sie läuft vor die Tür,

da sieht sie ihren Mann leblos im Vorgarten liegen.

Sofort greift die 36-Jährige zum schnurlosen Telefon

in ihrer Hosentasche und wählt die 112. „Mein

Mann ist vom Dach gestürzt, er ist bewusstlos und

blutet stark am Kopf ...“, antwortet sie auf die Fragen

des Leitstellendisponenten. Dann kniet sie neben

ihrem Mann auf die Erde, bringt ihn in die stabile

Seitenlage und flüstert ihm beruhigende Worte zu. Als

der Schwerverletzte daraufhin die Augen öffnet und

sich aufrichten möchte, hindert sie ihn daran: „Nicht

bewegen, du bist gestürzt. Der Notarzt ist schon unterwegs.“

In künstliches Koma versetzt

Unterdessen ist die Dortmunder Besatzung der DRF

Luftrettung bereits in der Luft. Pilot Alwin Vollmer

landet den Hubschrauber auf einer Wiese, die an das

Grundstück der Mangs grenzt. Kaum steht die Maschine

sicher am Boden, eilen Notarzt Dr. Rainer

Kosiol und Rettungsassistent Daniel Weier zum Wohnhaus

der Mangs. „Als wir eintrafen, war der Patient

zwar bei Bewusstsein, hat aber deutlich verzögert

reagiert“, erinnert sich der Hubschraubernotarzt.

Gemeinsam mit seinem Rettungsassistenten und

bodengebundenen Einsatzkräften versorgt Dr. Kosiol

20


Gerhard Burmeister (seit 8/1973) l l l Horst Gierke (seit 9/1973) l l l Jürgen Lieke (seit 9/1973)

den Schwerverletzten. „Der Mann

hatte bei dem Sturz unter anderem

ein schweres Schädel-Hirn-Trauma

erlitten. Die Gefahr von lebensgefährlichen

Komplikationen

ist bei einem derartigen Verletzungsmuster

groß. Um das Gehirn

zu schützen, habe ich ihn in ein

künstliches Koma versetzt“, berichtet

der Notarzt.

Während sich die Rettungskräfte

um den gestürzten Heimwerker

kümmern, versucht sich Katrin

Mang abzulenken. „Ich wusste,

dass Andreas in guten Händen ist.

Aber in dieser Situation nicht mehr tun zu können,

war kaum auszuhalten“, berichtet die 36-Jährige. Kurz

darauf ist Andreas Mang transportfähig: „Wir bringen

ihn in das Knappschaftskrankenhaus der Uniklinik

Bochum. Dort erhält er die bestmögliche Therapie,

die Spezialisten der Gesichts- und Neurochirurgie sind

bereits informiert“, benachrichtigt der Rettungsassistent

die Frau. Nur sechs Minuten später erreicht Christoph

Dortmund die Zielklinik, wo Crew und Patient

bereits erwartet werden.

„Etwa eine Stunde später bin ich ins Krankenhaus

gefahren und habe erfahren, wie schwer Andreas tatsächlich

verletzt war“, erinnert sich seine Frau. Er hatte

durch den Sturz eine Gehirn- und eine Lungenblutung

erlitten, zwei seiner Halswirbel, der obere Rippenbogen

und sein linker Arm waren gebrochen. „Die

Ärzte wollten das künstliche Koma erst am nächsten

Tag beenden und haben uns wieder nach Hause geschickt.

Aber dort habe ich es nicht ausgehalten!

Nachts um zwei war ich wieder im Krankenhaus und

habe bis etwa elf Uhr an seinem

Bett gesessen“, schildert die

36-Jährige. Erst als ihr Mann

langsam aus der Narkose erwacht,

die Ärzte erste Untersuchungen

abgeschlossen haben

und sicher gehen können, dass

Luftrettung 2 || 2013

Foto: DRF Luftrettung

das Gehirn keine bleibenden Schäden davongetragen

hat, geht sie nach Hause, um sich auszuruhen.

Bereits am nächsten Tag wird Andreas Mang operiert,

acht Tage später darf er die Intensivstation verlassen.

Es folgen weitere Wochen im Krankenhaus

und in der ambulanten Reha. „Die Zeit habe ich genutzt,

um meine Gedanken niederzuschreiben. Daraus

ist letztlich ein Buch entstanden“, erzählt der 44-Jährige,

der möglichst bald wieder auf die Beine kommen

wollte. Dieser Wille, seine schnelle Rettung, die

richtige Wahl der Luftretter für die weiterbehandelnde

Klinik und die stationäre Behandlung

haben dazu geführt, dass der Physiker

wieder mit beiden Beinen im Leben

steht. „Dafür bin ich sehr dankbar. Der

Unfall hat meinen Blick auf das Leben

verändert. Heute lebe ich viel bewusster,

da ich weiß, wie schnell alles

vorbei sein kann.“

Julia Albrecht/Irina Wonneberg

Lesen Sie im Interview mit Notarzt

Dr. Rainer Kosiol, warum Luftrettung

immer wichtiger wird:

www.drf-luftrettung.de/magazin/

1322

Foto: Daniel Schmitt/spitzlicht.de

An Bord von

Christoph Dortmund

wurde der

Schwerverletzte

schnell und

schonend in eine

Spezialklinik geflogen

(links).

Dürfen ihr gemeinsames

Leben

fortsetzen:

Katrin und

Andreas Mang

(unten).


Technik

l l l

Inge und Manfred Herrmann (seit 9/1973) l l l Elisabeth Kiemle (seit 9/1973

Schneller warten

Zum Anheben der

Triebwerke stehen

den Technikern unabhängige

Krananlagen

zur Verfügung

(rechts).

Alle Wartungshandbücher

sind

in elektronischer

Form verfügbar

(unten).

Mit der Erweiterung des Operation-Centers am Flughafen Karlsruhe/Baden-

Baden hat die DRF Luftrettung die Kapazitäten ihres Werftbetriebs vergrößert.

In Kombination mit motivierten Mitarbeitern, hochwertig ausgerüsteten

Werkstätten und einem modernen Teilelager können die Standzeiten der

Hubschrauber jetzt noch weiter verkürzt werden.

L

icht durchflutet die 2.400 m 2 große neue Wartungshalle

der DRF Luftrettung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden.

Die 7,50 Meter hohen Schiebetore

an den langen Seiten der Halle sind verglast, elf

Wartungsdocks sind im Uhrzeigersinn eingerichtet.

„Jedes Dock verfügt über zwei höhenverstellbare Arbeitsbühnen,

die individuell justiert werden können,

je nach Hubschraubermuster, das gerade zur Wartung

oder Kontrolle ansteht“, erklärt Jörg Fricke, stellvertretender

Abteilungsleiter Werft. „Außerdem hat

jedes Dock einen Arbeitsplatz für den Projektleiter

und ist darüber hinaus mit

zwei elektronischen Wartungshandbüchern

ausgestattet“, fährt Fricke

fort.

Elektronische Wartungshandbücher?

Die schauen wir uns doch

mal genauer an. Und sehen zwei

24 Zoll große Bildschirme, die

überall dort positioniert werden können,

wo ein Stromanschluss vorhanden

ist. „Häufig arbeiten mehrere Techniker parallel

an einer Maschine. Mit zwei Bildschirmen stellen

wir sicher, dass jeder bei Bedarf die Hand-

bücher einsehen kann und möglichst keine Wartezeiten

entstehen. Bei nur einem Bildschirm käme es zu Engpässen“,

erklärt Fricke. Die Touchscreen-Rechner sind

per Funk (W-LAN) mit dem Server verbunden, auf

dem die elektronischen Wartungshandbücher per Update

regelmäßig aktualisiert werden. „Das ist eine enorme

Arbeitsentlastung“, weiß Fricke. Zuvor wurden die

Revisionen in Papierform von

Hand durchgeführt. „Der

hierfür erforderliche

Zeitaufwand entsprach

dem einer Vollzeitstelle.

Jetzt können

wir einen weiteren

Techniker einstellen,

damit die Maschinen

rasch wieder in den Einsatzbetrieb

gehen können“,

ergänzt Wolfgang Stein,

Fachbereichsleiter Technik der DRF

Luftrettung.

Direkt an die Werfthalle grenzt ein breiter Flur. Von

dort geht es zu den verschiedenen Werkstätten, den

„Shops“. Es gibt Shops für Bleche, Avionik, Trieb-

22


) l l l Wilfried Schroeder (seit 9/1973) l l l Günter Zwiener (seit 9/1973) l l l Ellen Zebert (seit 9/1973)

Fotos: wortweber.de

werke, Komponenten,

für glasfaserverstärkte

Kunststoffe (GFK)

etc. „Im GFK-Shop

werden Reparaturen

an der Hubschrauberverkleidung

vorgenommen,

z.B. bei altersbedingten

Rissen oder

nach Vogelschlag“, erklärt

Fricke. Dabei wird im vorderen Teil der Werkstatt

geschliffen, während im hinteren Bereich eine 2,8 bar

starke Absauganlage installiert ist, wo die Teile nach

dem Abschleifen gereinigt werden. „Fürs Laminieren

müssen die Oberflächen staubfrei sein, um eine höchstmögliche

Festigkeit zu erzielen“, erklärt Fricke. Zwischen

beiden Werkstattbereichen ist eine Schiebetür

installiert, die bei Laminierarbeiten geschlossen wird.

„So verhindern wir, dass Staub in den Laminierbereich

gelangt“, erläutert der stellvertretende Werftleiter.

Besser Lagern dank neuester Technik

Ein weiterer Bereich, der an die große Halle grenzt,

ist das Teilelager mit vorgeschaltetem Warenein- und

-ausgang. „Jedes Teil wird bei Anlieferung auf seine

Lufttüchtigkeit hin geprüft. Das heißt, der Sendung

müssen entsprechende Zertifikate beiliegen“, berichtet

Petra Wallwitz, Leiterin der Abteilung Materialund

Lagerwirtschaft. „Dann wird es mit einem sogenannten

Identifikation-Label etikettiert und mit sämtlichen

wichtigen Angaben wie Eingangsdatum, Ablaufdatum,

Lagerplatz und Zertifikat-Nummer – zur

Rückverfolgbarkeit der Ware – in die Datenbank eingepflegt“,

fährt Wallwitz fort. Anschließend wird die

Ware entweder eingelagert, direkt an die Techniker

ausgegeben oder in eine Sammelbox für die jeweilige

Wartung bzw. Kontrolle gelegt.

Bestückt werden die 7 Meter hohen Regale mit

Gabelstaplern der modernsten Generation. „Wir können

die Hubhöhe und den Regalplatz vorwählen, das

einzulagernde Gut wird quasi automatisch

dort abgelegt“, nennt Wallwitz einen Vorteil

des elektrisch betriebenen Fahrzeugs.

Dann präsentiert sie den

„Logimat“ – ein umlaufendes Paternosterlager

mit 48 Regalbrettern.

Das Lager funktioniert nach dem

Prinzip des Paternosteraufzugs und

hat den Vorteil, dass es wenig Stellfläche

benötigt und die Raumhöhe optimal

ausnutzt. „Da kein UV-Licht ins Innere

dringt, eignet es sich besonders für lichtempfindliche

Artikel“, so Wallwitz. Ware kann nur

entnommen werden, wenn das entsprechende Fach

über Touchscreen eingegeben wird. Dann setzen sich

die Tablare in Bewegung. Die Bereitstellung geht sehr

zügig, dank der senkrecht umlaufenden Regalböden.

Luftrettung ist eben eine Frage der Zeit. Auch am Boden.


Irina Wonneberg

Ist Ihr Interesse geweckt? Mehr

Bilder des neuen Werftbetriebs der

DRF Luftrettung sehen Sie unter:

www.drf-luftrettung.de/magazin/1323

Auf einer speziellen

Vorrichtung

werden alle Verkleidungsteile

der

Hubschraubermuster

während der Arbeiten

sicher aufbewahrt

(links).

Der Logimat ist

ein Paternosterregal,

das schnell

und effizient eingelagerte

Ware

ausgibt (oben).

Luftrettung 2 || 2013 23


l l l

Siegfried Riek (seit 9/1973) l l l Ursula und Erhard Vollberg-

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Größe: 11,8 x 9,2 x 1,5 cm. e 17. 95 Phosphoreszierend, wasserdicht,

Silikonarmband. Ø: 40 mm. e 35. 00

Armbanduhr in Weiß oder Schwarz.


Bernbeck (seit 9/1973) l l l Ingeborg Schmeißer (seit 9/1973) l l l Margret Stichling (seit 9/1973)

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Hubschraubermodell BK 117.

Haupt- und Heckrotor drehbar.

Größe: 13,5 cm. e 4. 95 Rotorblätter beweglich.

Hubschraubermodell EC 135.

Rucksack. Gepolsterter Rücken, ergonomisch

geformte Schultergurte.

Größe: 28,5 x 42 x 17 cm. e 19. 95

Modell EC 145. Vorbildgetreues 4-Kanal-Single-Rotormodell einer EC 145. Länge 250 mm,

Höhe 80 mm, ø Hauptrotor: 255 mm; ø Heckrotor: 51 mm. Gewicht: 65 g.

Mit Ersatzrotorblättern, Flugakku, Ladegerät und Senderbatterien. e 89. 00

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Porzellan. Im Doppelpack,

fasst 0,25 l. e 10. 00

Kaffeetasse. Motiv EC 135, aus

Medi-Pen. Für Menschen mit eingeschränkter

Feinmotorik, schreibt

Anhänger für den Schlüsselbund.

USB-Stick 2.0. 4 GB, schwarz/silber.

ohne Druck, mit Gravur. Nur e 9. 90 Mit 3D-Aufkleber EC 135. e 12. 95

Größe: 21 cm. e 8. 50 Hülle für iPhone 5. Mit stilisiertem Hubschrauber

und Logo DRF Luftrettung.

Weiß oder Schwarz. e 14. 95

Luftrettung 2 || 2013 25


l l l

Günter Koppitz (seit 9/1973) l l l Horst Seefeld (seit 9/1973) l l l Eberhard Roos (seit 9/19

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1

2

Kinder T-Shirt. Weiße Bündchen an Kragen

und Ärmeln. 100 % Baumwolle.

Größe: 110/120 und 130/140. e 14. 95

Hubschrauber. Der kuschelige „Wende-Hubi“ lässt Kinderherzen schneller schlagen.

Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet. Größe: ca. 30 cm. e 13. 95

reduziert!

Plüschhubschrauber „Horst“. Mit ein paar Handgriffen wird aus dem kleinen Plüschbären ein

Hardcover-Booklet. Mit 125 Haftnotizen Pen Book. Blankobuch mit Gummiband Bussi-Bär. Kuscheliger Spielkamerad

und farbigen Indexstreifen.

Größe: 10,8 x 8 cm. e 5. 20 und Kuli, Form für Stift eingestanzt.

Größe: 16 x 10 x 1,2 cm. Nur e 7. 00

Flugmodell Felix-IQ. Robust, aus Flexipor, Badesandalen. Weiß, mit ausge-

exzellentes Flugverhalten. Spannweite

x Länge: 60 x 49 cm. e 14. 95

stanztem Logo in der Sohle.

Größe: 36-40. e 7. 95

im Pilotenoverall der DRF

Luftrettung. Größe: 30 cm. e 14. 95

Reisetasche. Mit geräumigem Hauptfach

und großen Seitentaschen.

Polyester. Größe: 65 x 32 x 28 cm. e 24. 95

26


73) l l l Siegfried Widmann (seit 9/1973) l l l Gerhard Wollandt (seit 10/1973)

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Für den Strand

Luftmatratze. PVC, gefrostet weiß, mit fünf

Luftkammern und separat aufblasbarem

Kopfteil. Größe: 180 x 68 cm. e 9.95

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Segmenten, mit Druck DRF Luftrettung.

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Luftrettung 2 || 2013 27


Christopher Kids

l l l

Sigrid und Hans-Walter Krautscheidt (seit 10/1973) l l l

In der vergangenen Ausgabe der „Luftrettung“ hat ein

Tier Spuren auf der Kinderseite hinterlassen. Viele von

euch wussten, dass es sich hierbei um einen Hasen

handelte. Unter allen richtigen Einsendungen haben

wir folgende Gewinner ermittelt:

Emily und David Feibel, 5 und 8 Jahre,

aus 78136 Schonach

Onno Smets, 8 Jahre, aus 80637 München

Niklas Mitschke, 5 Jahre, aus 31061 Brunkensen

Als Dank fürs Mitmachen erhalten die Gewinner

ein Flugmodell Felix IQ, mit dem sie tolle

Loopings drehen können.

Viel Spaß damit!

Herzlichen Glückwunsch!

Sauber,

Mensch, ich hab vielleicht Hunger!“ Leon pfeffert

seinen Schulranzen in die Ecke und linst

in den Topf auf der Herdplatte: „Mmmh, lecker,

Spaghetti!“ „Wir können gleich essen, aber

bitte wasch dir zuerst die Hände!“, sagt seine

Mutter, während sie den Topf auf den Tisch

stellt. „Muss das sein?“, protestiert Leon und

schlappt lustlos zum Waschbecken.

28


Otto Eisele (seit 10/1973) l l l Juergen Meyer (seit 10/1973) l l l E. Hartwig Steiner (seit 10/1973)

sauber!

Wisst ihr denn, warum es so wichtig ist, vor

dem Essen oder nach dem Toilettengang die

Hände zu waschen? Weil daran häufig Krankheitserreger

haften. Sie tummeln sich an Gegenständen,

die von vielen Menschen berührt

werden, wie zum Beispiel an Haltestangen im

Bus, an Türklinken, am Wechselgeld etc. Wenn

du dir keine Krankheit einfangen möchtest,

solltest du deine Augen oder deinen Mund nicht

mit den Fingern berühren, denn dabei können

Krankheitserreger in deinen Körper eindringen

– und du solltest vor allem das Händewaschen

nicht vergessen.

Hände gut einseifen

Die Besatzungen der DRF Luftrettung gehen

hier mit gutem Beispiel voran. Damit sich Infektionen

nicht von einem auf den nächsten

Patienten oder auf die Besatzung übertragen,

müssen sie besonders strenge Hygienevorschriften

einhalten. So tragen Notarzt und Rettungsassistent

bei der Behandlung eines Patienten

immer frische Handschuhe und desinfizieren

ihre Hände regelmäßig und gründlich. Außerdem

werden die Hubschrauber stets mit einem

Mittel gereinigt, das sämtliche Keime tilgt.

Die DRF Luftrettung hat sogar einen Hygieneplan

erstellt und einen sogenannten Hygienebeauftragten

ernannt, der die Vorgaben überwacht

und Kontrollen durchführt. Natürlich muss

er das nicht ganz alleine tun: An jeder Station

unterstützen ihn Mitarbeiter, die besonders viel

über Hygiene wissen, weil sie spezielle Kurse

besucht haben. Aber keine Sorge: Für deinen

Alltag genügt es, wenn du deine Hände regelmäßig

mit Wasser und Seife wäschst.

Illustrationen: Peter Puck

Im Reich der Träume

„Hurra, hurra!“

ruft der kleine

Hubschrauber

und

taucht elegant

in

den Ozean

ein. Er hat soeben

entdeckt, dass er im

Wasser genauso schnell ist

wie in der Luft – um ihn herum

tummeln sich Hunderte von rot-weißen Delfinen ... Schläfrig öffnet

Christopher die Augen. Sein Hangarkollege, Learjet Bobby, schmunzelt:

„Hast du geträumt? Deine Augen haben sich wie wild bewegt.“ „Und

wie ich geträumt habe! Die schnellen Augenbewegungen werden übrigens

Rapid Eye Movement (REM) genannt, habe ich gehört ...“

Das hat sich der kleine Hubschrauber ganz richtig gemerkt. Wenn sich

deine Augen im Schlaf schnell hin und her bewegen, befindest du dich

in der REM-Schlafphase. In dieser Zeit schläfst du, im Unterschied zur

Tiefschlafphase, nicht so fest und träumst am meisten. In unseren Träumen

erleben wir Wünsche und Sehnsüchte, die im wahren Leben unmöglich

sind. Weil Kinder täglich Neues lernen, träumen sie intensiver

als Erwachsene. Wissenschaftler vermuten, dass das Gehirn in der Nacht

Erlebnisse und Eindrücke des Tages auswertet und entscheidet, welche

Erinnerungen im Langzeitgedächtnis gespeichert werden. „Allerdings

kann der nächtliche Gedankenfilm auch ganz schön gruselig sein!“

Christopher schüttelt sich, als er an einen besonders gemeinen Albtraum

denkt. „Deshalb habe ich früher immer ein Kuscheltier mit ins

Bett genommen und das Licht während der Nacht angelassen.“ „Und du

hast mir von deinen Angstträumen erzählt. Dann haben wir gemeinsam

nachgeschaut, ob sich auch wirklich kein Monster im Hangar versteckt

hat“, erinnert sich Bobby. „Einmal habe ich meine nächtlichen Schreckgespenster

gezeichnet, das Papier danach zerrissen und einfach in den

Müll geworfen! Das hat mir sehr geholfen. Aber meistens sind meine

Träume eher freundlich.“ Der kleine Hubschrauber räkelt sich

wohlig und freut sich auf die Abenteuer, die er im Schlaf

noch erleben wird ...

Luftrettung 2 || 2013 29


Spenden und Helfen

l l l

Maria Christine Rothenburger (seit 10/1973) l l l Wolf Wech (se

Herzlichen Dank!

500 Euro für Leonberger Station

Stellvertretend für alle Mitglieder des Biker’s Fun Club besuchten Marion

und Harald Held, Rainer Schuh und Prof. Dr. med. Horst Hamann am

21. März die Leonberger Station der DRF Luftrettung. Dabei überreichten

sie der diensthabenden Besatzung eine Spende über 500 Euro. „Der

Biker’s Fun Club veranstaltet jeden Monat einen Stammtisch, zu dem alle

Motorradbegeisterten herzlich eingeladen sind. Dort kamen wir auf die

Idee, uns gemeinsam für eine gute Sache einzusetzen“, erzählt Marion

Held. Ihr Ehemann Harald ist Fahrlehrer und hatte den Club für Motorradfreunde

vor 23 Jahren gegründet. Damit verbunden war der Wunsch,

seinen ehemaligen Schülern die Möglichkeit zu bieten, sich mit Gleichgesinnten

auszutauschen. Mittlerweile treffen sich die 40 bis 50 Mitglieder

regelmäßig. „Eine Freundin des Biker’s Fun Club hatte kürzlich einen

schweren Verkehrsunfall. Glücklicherweise haben die Luftretter sie

schnell und schonend in eine Klinik transportiert, sodass sie mittlerweile

auf dem Weg der Besserung ist. Daher haben

wir beschlossen, einen Teil unserer Mitgliedsbeiträge

der DRF Luftrettung zu spenden“,

ergänzt die Zweiradfahrerin. Die

Besatzung freute sich sehr über den Besuch

und bedankte sich herzlich für die finanzielle

Zuwendung.

Danke

Ich möchte mich herzlich bedanken,

dass der Rücktransport so

reibungslos geklappt hat und für

die Freundlichkeit, mit der Sie

uns begegnet sind. Dass Marek

das mit seinen 13 Jahren alles so

gut weggesteckt hat, haben wir

sicher der Fürsorge der mitfliegenden

Ärzte zu verdanken.

Ute Schmidt-Grabis, 25436 Uetersen

Spendenübergabe in Leonberg:

Rettungsassistent Joe Böttinger, Hubschraubernotarzt

Dr. Pavel Krejzec und Pilot Michael

Klippert mit Rainer Schuh, Marion Held,

Prof. Dr. med. Horst Hamann und Harald Held

vom Biker‘s Fun Club Leonberg (von links).

Foto: DRF Luftrettung

IMPRESSUM

Herausgeber: DRF e.V.

Rita-Maiburg-Straße 2

70794 Filderstadt

Telefon: (0711) 7007-0

Fax: (0711) 7007-2349

Internet: www.drf-luftrettung.de

Vorstand: Helmut Nanz,

Nicole Steiger, René Closter

Amtsgericht Nürtingen: VR1392

Der DRF e.V. ist vom Finanzamt Stuttgart

als gemeinnützig und mildtätig

anerkannt. Für Fördermitglieder ist

die Zeitschrift „Luftrettung“ im Rahmen

des Förderbeitrags enthalten.

Verlag: Hofmann Druck Nürnberg

GmbH & Co KG

Geschäftsführer: Frank Hofmann

Emmericher Straße 10

90411 Nürnberg

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Auflage 1/2013: 275.259 Exemplare

ISSN 1864-3140

Gesamtverantwortung:

Petra Hentschel (v.i.S.d.P.)

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Projektleitung: agentur wortweber

Inhaberin: Irina Wonneberg

Armbruststraße 75

73230 Kirchheim unter Teck

Telefon: (07021) 7202-182

Fax: (07021) 7202-179

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Redaktion: Irina Wonneberg (Ltg.),

Julia Albrecht, Gabriele von

Stackelberg

Gestaltung: Inkje Dagny von Wurmb

Comic: Peter Puck

Namentlich gekennzeichnete Beiträge

sind nicht unbedingt identisch

mit der Meinung der Redaktion.

Alle in dieser Ausgabe veröffentlichten

Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich

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durch Nachdruck, Kopie, Mikrofilm

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des Herausgebers. Entsprechendes

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zur Fördermitgliedschaft:

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24-h-Alarmtelefon

für Notfälle im Ausland:

0049 (0) 711 701070


it 10/1973) l l l Dietmar Albrecht (seit 10/1973) l l l Horst Schroeder (seit 10/1973)

Liebes Team von der

DRF Luftrettung,

mein Mann ist dank Ihrer großartigen Hilfe

und Unterstützung wieder in der Heimat gelandet.

Meine Kinder, ich und natürlich ganz

besonders mein Mann möchten uns mit diesen

Zeilen bei Ihnen bedanken. Er liegt jetzt

in der Klinik am Strelasund und wir haben

die Gewissheit, dass bisher alles zu seinem

Guten getan wurde. Es wird noch viel Zeit

vergehen, bis wir wieder zusammen lachen

können, aber für uns ist jetzt das Wichtigste:

Er ist hier.

Hildegard Suhr, 18573 Samtens

Spendenübergabe in Niebüll

Vier Generationen einer Familie besuchten kürzlich die Niebüller

Station der DRF Luftrettung: Maria Behder von der Insel Amrum

überreichte Pilot Christoph Maier und Notarzt Dr. Oliver Buchholz

dabei eine Spende über 2.500 Euro. Begleitet wurde sie von ihrer

Tochter, ihrem Enkel und ihrer Urenkelin. Wie der Betrag zustande

kam, erklärt die 84-Jährige wie folgt: „Mein Mann starb im Januar.

In Gedenken an ihn bat ich anstelle von Blumen um Spenden für die

DRF Luftrettung. Denn die Luftretter haben meinen Mann und mich

dreimal in entsprechende Fachkliniken transportiert, als wir schwer

krank waren. Für die Insulaner bedeutet der Hubschraubereinsatz oft

Rettung in letzter Minute.“ An der Sammelaktion beteiligten sich

Freunde und Gäste der Inselbewohnerin, die auf Amrum Ferienwohnungen

vermietet. Die DRF Luftrettung sagt herzlichen Dank!

A.T.U spendet 50 Teddybären

50 Teddybären als Trostspender für Kinder in Not: A.T.U Finanz-Geschäftsführer Christian Sailer überreichte die Sachspende der

Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 80 der DRF Luftrettung am Flugplatz Latsch in Weiden. „Die Trost-Teddys sollen

den kleinen Patienten zugute kommen und sie von ihren traumatischen Erlebnissen etwas ablenken“,

sagte Sailer bei der Übergabe. Pilot Heinrich Kammermeier und Notarzt Dr. Winfried Glaser bedankten

sich für die Spende und betonten, dass die Teddys bei ihren Einsätzen nützliche Begleiter

sind. Im Durchschnitt bringe der Rettungshubschrauber jede Woche ein Kind in die Klinik.

Für Kinder sind Stofftiere nicht nur Spielzeug, sondern auch wichtige Trostspender. Ein negatives

Erlebnis, wie zum Beispiel eine Verletzung, kann durch den Teddybär positiv überlagert

werden. Damit ist es durchaus möglich, eine Traumatisierung der kleinen Patienten zu

mildern oder zu vermeiden.

A.T.U-Geschäftsführer Christian Sailer übergibt 50 Trost-Teddys an Pilot Heinrich Kammermeier,

Notarzt Dr. Winfried Glaser und Rettungsassistent Patrick Süttner (von rechts).

Foto: A.T.U Auto-Teile-Unger

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BLZ

Ort, Datum

Unterschrift des Kontoinhabers


„Ich griff ins Unterholz, um für meinen Hund einen Stock

zu holen. Da spürte ich einen dumpfen Schmerz und sah,

dass mich eine Schlange gebissen hatte. Kurz darauf wurde

mir übel, ich verlor das Bewusstsein. Ein Freund wählte die

Notrufnummer. Gerade noch rechtzeitig flog mich die DRF

Luftrettung in eine Klinik, die das Gegengift vorrätig hatte.“

Ralf Rieckert, Baiersbronn

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die DRF Luftrettung Jahr für Jahr viele tausend Menschenleben retten.

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der DRF Luftrettung. Bei bezahltem Jahresbeitrag habe ich außerdem die Sicherheit, dass mich

die DRF Luftrettung im Notfall aus dem Ausland zurückholt, wenn dies medizinisch sinnvoll ist.

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und deren Geburtsdatum auf.

Vorname, Nachname, Geburtsdatum

Vorname, Nachname, Geburtsdatum

Vorname, Nachname, Geburtsdatum

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Andernfalls verlängert sie sich jeweils um ein weiteres Jahr bis auf Widerruf.

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Für Fördermitglieder ist die Zeitschrift „Luftrettung“ im Rahmen des

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Ich möchte das Förderermagazin „Luftrettung“ und Informationen über

die DRF Luftrettung per E-Mail erhalten. Meine E-Mail-Adresse lautet:

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Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform, also z.B. per Brief, per Fax oder

per E-Mail, widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung.

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Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen

zurückzugewähren sowie ggf. gezogene Nutzungen, z.B. Zinsen, herauszugeben.

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