PROTOKOLL ZUR PREISGERICHTSSITZUNG - D&K Consult

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PROTOKOLL ZUR PREISGERICHTSSITZUNG - D&K Consult

PROTOKOLL ZUR

PREISGERICHTSSITZUNG

am 20. September 2013 um 13.40 Uhr

im Haus im Park, der Körber-Stiftung, Gräpelweg 8, 21029 Hamburg

Nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Wettbewerb in Form eines Einladungswettbewerbs

mit 7 teilnehmenden Büros

Entwicklung eines Bürohauses und Boarding House

BERGEDORFER TOR (BAUFELD 4)

in 21029 Hamburg-Bergedorf

ausgelobt durch die

Projektgesellschaft Bergedorfer Tor mbH & Co. KG

Bauernvogtei 12

21465 Reinbek

im Einvernehmen mit der

Freien und Hansestadt Hamburg

letztere vertreten durch

das Bezirksamt Bergedorf - Dezernat für Wirtschaft, Bauen und Umwelt

die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt - Amt für Landes- und Landschaftsplanung

D&K drost consult GmbH


Hochbaulicher Wettbewerb

BERGEDORFER TOR in Hamburg-Bergedorf

Das Preisgericht tritt um 13.40 Uhr in den Räumlichkeiten des Haus im Park, Gräpelweg 8 in Hamburg

zusammen.

Herr Karl-Friedrich Konietzky, Geschäftsführer der Projektgesellschaft Bergedorfer Tor mbH & Co.

KG, heißt die Anwesenden im Namen der Ausloberin herzlich willkommen und erläutert im Folgenden

kurz die Ziele des Verfahrens. Im Rahmen des Gesamtprojekts „Bergedorfer Tor“ im Eingangsbereich

der Bergedorfer Innenstadt soll für das Baufeld 4 (Eckgrundstück Bergedorfer Straße/Weidenbaumsweg)

eine Bebauung entwickelt werden, die für diesen Grundstücksbereich eine

prägnante Architektur ausbildet und somit dem Ort sowie dem zukünftigen Gesamtensemble gerecht

wird.

Herr Uwe Czaplenski, Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt, begrüßt die Anwesenden im

Namen des Bezirksamts Bergedorf. Er weist darauf hin, dass durch diesen Wettbewerb ein markanter

Bereich im Bezirk weiterentwickelt und architektonisch konkretisiert wird. Er zeigt sich über den bisherigen

Verlauf des Projekts, auch aufgrund des positiven Dialogs mit allen Beteiligten, sehr erfreut und

hofft auf spannende Entwürfe und ein gutes Ergebnis.

Herr Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, schließt sich

seinen Vorrednern an und unterstreicht zudem die Bedeutung des Projektes für die Bergedorfer Innenstadt,

da die Bebauung des zentralen Grundstücksbereichs einen großen Gewinn für Bergedorf darstellt.

Er wünscht sich an dieser Stelle einen prägnanten Entwurf, der einen Auftakt für Bergedorf

schafft und zusammen mit der weiteren Entwicklung im Umfeld ein interessantes neues Ensemble

ausbildet.

Aus dem Kreis der Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter wird Frau Ingrid Spengler für den Vorsitz

der Preisgerichtssitzung vorgeschlagen und einstimmig zur Vorsitzenden gewählt (bei eigener Enthaltung).

Sie nimmt die Wahl an und bedankt sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen. Im Folgenden

prüft sie die Vollzähligkeit der stimmberechtigten Preisrichter. Es sind erschienen:

1. ANWESENDE DES PREISGERICHTES

Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter

Uwe Czaplenski

Bezirksamt Bergedorf, Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt

Prof. Jörn Walter

Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Oberbaudirektor

Ingrid Spengler

Architektin, Spengler-Wiescholek Architekten und Stadtplaner,

Hamburg

entschuldigt fehlt:

Jürgen Böge

Architekt, böge lindner K2 architekten, Hamburg

Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter

Birte Grabow-Kalkowski Bezirksamt Bergedorf, Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt

Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung

Michael Rink

Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt,

Pers. Referent des Oberbaudirektors

Martin Schenk

Architekt, Schenk + Waiblinger Architekten, Hamburg

Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter

Karl-Friedrich Konietzky Projektgesellschaft Bergedorfer Tor mbH & Co. KG,

Geschäftsführer

Peter Gabriel

Mitglied im Stadtplanungsausschuss, SPD-Fraktion Bergedorf,

Vorsitzender des Stadtplanungsausschusses

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Hochbaulicher Wettbewerb

BERGEDORFER TOR in Hamburg-Bergedorf

Eckhard Kolwa

Mitglied im Stadtplanungsausschuss, CDU-Fraktion Bergedorf,

Stellv. Vorsitzender des Stadtplanungsausschusses

Stellvertretende Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter

Peter Appel

Projektgesellschaft Bergedorfer Tor mbH & Co. KG, Geschäftsführer

Nicolai von Podlewski Mitglied im Stadtplanungsausschuss,

Bündnis 90/Die Grünen-Faktion Bergedorf

Ernst Heilmann

Mitglied im Stadtplanungsausschuss, Die Linke-Fraktion Bergedorf

Werner Omniczynski Mitglied im Stadtplanungsausschuss, SPD-Fraktion Bergedorf

Sachverständige

Aretius Klosa

Sandra Tiemann

Ole Jochumsen

Bernd Dahlgrün

entschuldigt fehlen:

Martin Holetzke

Kristina Steffen

Prof. Dr. Bernd Kritzmann

Bezirksamt Bergedorf, Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt

Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung

Bezirksamt Bergedorf,

Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt, Bauprüfung

BSU, Amt für Landes- und Landschaftsplanung

HafenCity Universität Hamburg (für die Projektgesellschaft Bergedorfer

Tor mbH & Co. KG)

Bezirksamt Bergedorf,

Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt, Bauprüfung

Bezirksamt Bergedorf,

Fachamt Management des öffentlichen Raums

HafenCity Universität Hamburg (für die Projektgesellschaft Bergedorfer

Tor mbH & Co. KG)

Gast

Arne Dornquast

Ulf Küssner

Bezirksamtsleiter Bergedorf

Evers & Küssner Stadtplaner

Wettbewerbskoordination/Organisation

Uwe Drost

D&K drost consult GmbH, Hamburg

Imke Ißberner

D&K drost consult GmbH, Hamburg (Protokoll)

Kai Degen

D&K drost consult GmbH, Hamburg (Vorprüfung)

Ute Weiler

D&K drost consult GmbH, Hamburg

Herr Jürgen Böge, hat im Vorfeld seine Teilnahme an der Preisgerichtssitzung abgesagt. Seine Funktion

als Fachpreisrichter wird durch Herrn Martin Schenk übernommen.

Die Vorsitzende bestätigt die Vollzähligkeit der stimmberechtigten Preisrichter.

Die Protokollführung übernimmt Frau Imke Ißberner von D&K drost consult GmbH.

Alle zu der Sitzung des Preisgerichts zugelassenen Personen geben die Versicherung zur vertraulichen

Behandlung der Beratungen. Sie erklären weiterhin, dass sie keinen Meinungsaustausch mit den

Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern über die Aufgabe hatten.

Die Vorsitzende versichert der Ausloberin, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Öffentlichkeit

die größtmögliche Sorgfalt und Objektivität des Preisgerichts in Anlehnung der „RPW 2010 – Richtlinien

für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg“.

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Hochbaulicher Wettbewerb

BERGEDORFER TOR in Hamburg-Bergedorf

2. ERGEBNISSE DER VORPRÜFUNG

Die Ergebnisse der Vorprüfung sind in einem Vorprüfbericht zusammengefasst, der Aufschluss über die

formalen Kriterien gibt und einen vergleichbaren Überblick über alle Arbeiten gewährleistet. Für jede

Arbeit werden auf jeweils vier DIN-A4-Seiten die stichwortartigen Vorprüfungsergebnisse der Sachverständigen,

die faktischen Überprüfungen sowie Ausschnitte der Planzeichnungen dargestellt. Die

Vorprüfung erfolgte anhand der in der Auslobung formulierten Kriterien.

Ferner steht dem Preisgericht ergänzend zum Vorprüfbericht eine zweiseitige DIN A3 Projektübersicht

zur Verfügung, die sowohl die Lagepläne und beispielhafte Perspektiven aller abgegebenen Arbeiten

enthält als auch wichtige Kenngrößen wie BGF und NF zusammenfasst.

Alle der sieben Architekturbüros haben ihre Arbeiten fristgerecht eingereicht. Zur Wahrung der Anonymität

wurden die Kennziffern der Arbeiten mit willkürlich gewählten Tarnzahlen von 1631 bis 1637

überklebt. Eine Sammelliste mit Kennziffern, Tarnzahlen und Eingangsdaten wird zusammen mit den

Verfassererklärungen aufbewahrt.

Die geforderte Verfahrensleistung wurde im Wesentlichen bei allen Arbeiten erbracht. Aus formalen

Gesichtspunkten besteht kein Anlass für die Vorprüfung, den Ausschluss eines Verfahrensbeitrages

durch das Preisgericht zu empfehlen.

Dargestellte Mehrleistungen auf den Präsentationsplänen werden während der Preisgerichtssitzung

verdeckt. Dies ist bei der Arbeit 1635 der Fall; statt der geforderten einen perspektivischen Darstellungen

werden sechs gezeigt. Fünf der Perspektiven werden entsprechend abgehängt.

Um 14.00 Uhr beginnt der Informationsrundgang, in dem die Vorprüfung die städtebaulichen, architektonischen,

freiraumplanerischen und funktionalen Grundzüge der Arbeiten ausführlich und wertfrei

vorstellt. Insbesondere wird auf die von den jeweiligen Verfassern hervorgehobenen Aspekte der Arbeiten

eingegangen. Während dieser Vorstellung werden vom Gremium Rückfragen zum Verständnis der

Entwurfsidee und detaillierte Fragen in Bezug auf die Darstellung erörtert. Nach dem Informationsrundgang

beginnt das Preisgericht seine Beratung mit der Besprechung der Wettbewerbsaufgabe und des

Bewertungsverfahrens.

3. BEWERTUNG DER ARBEITEN

Um 14.50 Uhr beginnt der erste Wertungsrundgang mit einer kritischen Beurteilung der Arbeiten und

der Feststellung von grundsätzlichen und schwerwiegenden Mängeln. Dabei wird zunächst jeder der

Wettbewerbsbeiträge von einem Fachpreisrichter vorgestellt und dann im Kreise des Preisgerichts

unter Feststellung von Vorzügen, gelungenen Planungsansätzen und schwerwiegenden Mängeln kurz

diskutiert.

Folgende Entwürfe werden auf Grund von Defiziten auf konzeptioneller Ebene einstimmig ausgeschlossen:

Tarnzahl für den Ausschluss gegen den Ausschluss

1631 7 0

1635 7 0

In einem zweiten Wertungsrundgang werden ab 15.20 Uhr die Arbeiten im Kreise des Preisgerichts

unter Feststellung von Vorzügen, gelungenen Planungsansätzen und Defiziten auf konzeptioneller

Ebene diskutiert. In die Beurteilung der Arbeiten fließen dabei unter anderem die Einbindung des Entwurfs

in das Gesamtensemble sowie das städtebauliche Umfeld ein. Betrachtet werden ferner die

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Hochbaulicher Wettbewerb

BERGEDORFER TOR in Hamburg-Bergedorf

Ausgestaltung der Baukörper in Hinblick auf ihre Gebäudehöhe und Fassadengestaltung sowie in

Bezug auf die Funktionalität der Grundrisse (entsprechend der jeweiligen Nutzungsbausteine).

Folgende Entwürfe werden aufgrund von Defiziten auf konzeptioneller Ebene in den vorgenannten

Kriterien ausgeschlossen:

Tarnzahl für den Ausschluss gegen den Ausschluss

1632 7 0

1637 7 0

Somit verbleiben die Arbeiten 1633, 1634 und 1636 in der engeren Wahl des Verfahrens.

Nach einer Kaffeepause bis 16.10 Uhr werden die Entwürfe der engeren Wahl eingehend diskutiert und

gegeneinander abgewogen.

4. Beurteilung der verbliebenen Arbeiten der engeren Wahl

Arbeit 1633

Die Arbeit gliedert sich gemäß Vorgabe der Nutzungen (Büro und Boarding House) in zwei Gebäude.

Die Giebelwand des Büroteils liegt rechtwinklig zur Straßenflucht des Boarding House. Im Sockelbereich

befindet sich der Durchgang zum Innenhof. Die Dimension lässt den Durchgang eher privat als

öffentlich erscheinen.

Der städtebauliche Hochpunkt ist präzise und zurückhaltend in den Baublock eingepasst. Die Traufen

nehmen sauber die Gebäudelinien der Nachbarbebauung auf. Die Fassade ist ruhig, unaufgeregt

strukturiert und differenziert wohltuend einfach in Materialnuancen und Fensterformaten zwischen Büro

und Boarding House. Der Hochpunkt erreicht durch eine großzügige Verglasung eine „laternenhafte“

Wirkung.

Wie die Fassaden-Details sind auch die Grundrisse beider Nutzungen präzise und wirtschaftlich konzipiert.

Die Stärke der Arbeit, die sich zurücknehmende Entwurfshaltung, lässt die Potenziale der Aufgabe –

das Bergedorfer Tor – als Adresse allerdings leider etwas unter Wert erscheinen.

Arbeit 1634

Der Verfasser entwickelt eine Gebäudekubatur, die sich durch die gerundeten Fassaden, eine geschickte

Höhenstaffelung sowie dank einer virtuosen Verwendung des roten Klinkers sehr gut in die

städtebauliche Umgebung einfügt. Gleichzeitig erzeugt die gebogene, in einer Art großflächiger Schuppung

gegliederte Fassade des Hauptbaukörpers eine signifikante Adresse. Zweigeschossige Fenster

im Erdgeschoss und den oberen Geschossen unterstreichen dies und bilden einen freundlichen, offenen

Charakter.

Der Übergang zu den Nachbargebäuden ist durch die geschickte Höhenstaffelung sowie die differenzierte

Verwendung leicht unterschiedlicher Klinkerfarben überzeugend gelungen. Ebenso ist die Rückfassade

durch Einzüge und die Ausbildung von Balkonen nachvollziehbar und ohne räumliche Zwänge

gestaltet. Die Gebäudeteile werden im Erdgeschoss durch eine Passage von angemessener Größe

voneinander getrennt und ermöglichen den gewünschten Zugang zum Innenhof. Der Grundriss des

Boarding House erscheint schlüssig und umsetzbar, während im Bereich des Hauptgebäudes auch

unter Brandschutzaspekten noch Modifikationen nötig erscheinen.

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Hochbaulicher Wettbewerb

BERGEDORFER TOR in Hamburg-Bergedorf

Kritisch wird der Entwurf unter Kostengesichtspunkten betrachtet, wobei die Auflösung eines Großteils

der gebogenen Fassadenfläche in ebene Schuppenelemente dem entgegenwirkt.

Der Verfasser präsentiert einen ortsangemessenen, eigenständigen Entwurf mit hohem Wiedererkennungswert,

dessen Proportionen durch ein neuntes Geschoss noch verbessert werden könnten.

Arbeit 1636

Die Arbeit erfüllt unter dem Aspekt der Wahrnehmbarkeit und Torsituation bei klarer, aber dabei nicht

überbetonter „Kantenformulierung“ das Erfordernis der besonderen städtebaulichen Signalgebung.

Durch die gewählte Ausbildung des Baukörpers kommt es nicht zu einer zur Mittelmäßigkeit neigenden

Weichzeichnung in diesem Bereich.

Für die Torsituation ist die offene Gliederung im Erdgeschossbereich positiv zu erwähnen. Dadurch

wird auch eine zur Beliebigkeit neigende Gleichförmigkeit in der Fassadenstruktur sachgerecht und

angemessen ausgeschlossen.

Der bis zur Unverständlichkeit ausgeprägte Übergang zwischen den beiden Gebäudeteilen ab dem 6.

OG wäre überarbeitungsbedürftig. Auch die als Lounges bezeichneten Bereiche bedürften einer klärenden

und optimierenden Überarbeitung.

Die gewählten Grundrisse sind sachgerecht und nutzungsgerecht.

Insgesamt eine gute, richtungsweisende und für den in Bergedorf begonnenen Weg hinreichend mutige,

aber dennoch mit dem hiesigen Maßstab verträgliche Arbeit.

Nach erneuter Analyse und Diskussion der Arbeiten fasst das Preisgericht folgenden Beschluss:

1. Preis Arbeit 1634 mit 7 : 0 Stimmen

2. Preis Arbeit 1633 mit 6 : 1 Stimmen

3. Preis Arbeit 1636 mit 7 : 0 Stimmen

Die Preissumme wird entsprechend der Auslobung wie folgt vergeben:

1. Preis Arbeit 1634 19.500,- Euro

2. Preis Arbeit 1633 11.700,- Euro

3. Preis Arbeit 1636 7.800,- Euro

Das Bearbeitungshonorar von insgesamt 28.000,- Euro (netto) wird jeweils zu gleichen Teilen auf die

sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer verteilt.

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Hochbaulicher Wettbewerb

BERGEDORFER TOR in Hamburg-Bergedorf

5. EMPFEHLUNG DES PREISGERICHTS

Das Preisgericht empfiehlt die Verfasser der mit dem 1. Preis ausgezeichneten Arbeit 1634 mit der

Weiterbearbeitung des hochbaulichen Entwurfes unter Berücksichtigung der Empfehlungen zu beauftragen.

Folgende Empfehlungen für eine Weiterentwicklung des Entwurfs wurden durch das Preisgericht ausgesprochen:




Im Sinne des städtebaulichen Gesamtbildes empfiehlt das Preisgericht, das Bürogebäude (Hochhaus)

um ein weiteres Geschoss zu erhöhen.

Insgesamt sind die Grundrisse unter den Aspekten der Entfluchtung (Fluchtwege, Brandschutz)

und der Barrierefreiheit zu überarbeiten. Die Grundrisse des Bürogebäudes (Hochhaus) sind funktional

zu optimieren.

Im Rahmen der Überarbeitung ist zu überprüfen, inwieweit die Materialität des Bürogebäudes bei

der westlichen Nachbarbebauung aufgenommen werden kann, um die entwurfseigene Wirkung

des Gebäudes zu unterstützen.

6. PREISTRÄGER

Nach Öffnung der Umschläge mit den Verfassererklärungen durch die Vorprüfung werden um

17.00 Uhr die Namen der teilnehmenden Architekturbüros festgestellt. Im Ergebnis wird durch das

Preisgericht folgende Preisvergabe festgehalten:

1. Preis Arbeit 1634 – APB. Architekten BDA, Hamburg

2. Preis Arbeit 1633 – LH Architekten, Hamburg

3. Preis Arbeit 1636 – Kleffel Papay Warncke Architekten Partnerschaft, Hamburg

Folgende Architekturbüros werden nicht ausgezeichnet:

Arbeit 1631 – dalpiaz + giannetti architektenparterschaft, Hamburg

Arbeit 1632 – A-QUADRAT Architekten und Ingenieure, Hamburg

Arbeit 1635 – SKAI Siemer Kramer Architekten Ingenieure, Hamburg

Arbeit 1637 – Bieling Architekten, Hamburg/Kassel

Die Vorsitzende zeigt sich erfreut über das gute Ergebnis des Verfahrens. Sie entlastet mit Zustimmung

aller Preisrichter die Vorprüfung und gibt den Vorsitz an die Ausloberin zurück.

Herr Konietzky dankt dem Preisgericht und allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Er ist erfreut

über das einstimmige Ergebnis und sehr zufrieden mit dem Ergebnis, da sich der ausgewählte Entwurf

städtebaulich, funktional und synergetisch sehr gut in die bestehende Planung einfügt.

Herr Czaplenski schließt sich seinem Vorredner an und bewertet das Ergebnis als etwas Besonderes

für die Bergedorfer Innenstadt.

Die Preisgerichtssitzung ist um 17.15 Uhr beendet.

Das Protokoll ist mit der Vorsitzenden des Preisgerichtes abgestimmt.

Hamburg, 20. September 2013

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Anhang zum

PROTOKOLL

DER PREISGERICHTSSITZUNG


Anhang zum Protokoll der Preisgerichtssitzung

Hochbaulicher Wettbewerb

BERGEDORFER TOR in Hamburg-Bergedorf

1. Rundgang Tarnzahl: 1631

Kennzahl: 17335

dalpiaz + gianetti architekten, Hamburg

Alessandro Dalpiaz, Michele Gianette

Mitwirkende:

Prof. Dr. Thorsten Schütze

2. Rundgang Tarnzahl: 1632

Kennzahl: 724687

A-Quadrat Architekten + Ingenieure, Hamburg

René Schneiders

Mitwirkende:

Wiebke Bonacker, Sven Braun, Marco Kuhnke, Stefan Matuschka,

Katarzyna Goralczyk, Christian Zipelius

Fachberatung:

Perspektive: Ralph Rieger; VisualServices architektur virtuell

TGA: Ridder & Prigge

2. Preis Tarnzahl: 1633

Kennzahl: 594735

LH Architekten, Hamburg

Jo Landwehr, Helmut Henke

Mitwirkende:

Heike Hillebrand, Catharina Gauda, Marek Lipsky, Nicolas Schulz

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Anhang zum Protokoll der Preisgerichtssitzung

Hochbaulicher Wettbewerb

BERGEDORFER TOR in Hamburg-Bergedorf

1. Preis Tarnzahl: 1634

Kennzahl: 818536

APB Architekten BDA, Hamburg

Moritz Schneider

Mitwirkende:

Janne Haucap, Aleksandra Mlynczak, Eva-Maria Riedel,

Paul Weber

1. Rundgang Tarnzahl: 1635

Kennzahl: 384955

SKAI Siemer Kramer Architekten Ingenieure, Hamburg

Jan Siemer

Mitwirkende:

Verena Lücking, Annika Heisen, Andrea Ludwig, Schiwa Zarindast,

Nasim Ramezani, Claudia Ninas

3. Preis Tarnzahl: 1636

Kennzahl: 864012

Kleffel Papay Warncke Architekten Partnerschaft, Hamburg

Mitwirkende:

Meike Kniphals, Jessica Gerlach, Lena Menke, Andrea Kuhlmann,

Nils Vagt

Fachberatung:

Ing.-Büro T. Wackermann GbR

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Anhang zum Protokoll der Preisgerichtssitzung

Hochbaulicher Wettbewerb

BERGEDORFER TOR in Hamburg-Bergedorf

2. Rundgang Tarnzahl: 1637

Kennzahl: 360281

Bieling Architekten, Hamburg/Kassel

Prof. Thomas Bieling

Mitwirkende:

Indra Meyer, Johannes Fuß, Hagen Sparbrodt

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