Ausgabe 13 11 - elforum

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Ausgabe 13 11 - elforum

Nr. 11 November 2013

10 Jahre

FORUM

Fachzeitschrift für Elektronik und Elektrotechnik

SELEKTA: Astro-Schaltuhr – die «Notbremse»

für die Beleuchtungskosten

u

u

Schwerpunkt: Antriebe/Steuerungen

Professionelle Beleuchtungslösung


maxon EC motor

Bürstenlos, dynamisch, kompakt.

maxon-Antriebe in Autopiloten.

Wenn es drauf ankommt.

Auch in der Luftfahrt kommen unsere Antriebssysteme zum Einsatz. Die stecken z.B. in modernen

Autopiloten und sorgen dafür, dass sich die Schubhebel gemäss den Flugparametern stets an

der richtigen Position befinden.

Automatisch mitgeführte Schubhebel erleichtern

dem Piloten die Übernahme der

Flugkontrolle nach dem Abschalten des

Auto piloten. Auf maxon EC-Antriebe zählt

die Luftfahrtindustrie deshalb, weil sie nicht

nur präzise arbeiten, sondern auch hohe

Leistung bei kompakter Grösse erbringen.

Das maxon-Produktprogramm ist modular

aufgebaut und besteht aus: bürstenlosen

sowie bürstenbehafteten DC-Motoren mit

eisenloser maxon-Wicklung, Flachmotoren

mit Eisenkern, Planeten-, Stirnradund

Spezialgetrieben, Istwertgebern und

Steuer elektronik.

maxon motor ist der weltweit führende

Anbieter von hochpräzisen Antrieben und

Systemen bis 500 Watt. maxon motor

steht für kundenspezifische Lösungen,

höchste Qualität, Innovationskraft und ein

weltweites Vertriebsnetz. Testen Sie uns:

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Nr. 11 November 2013

10 Jahre

TITELSEITE

Theben HTS AG 4–5

FORUM

Fachzeitschrift für Elektronik und Elektrotechnik

INHalt

SELEKTA: Astro-Schaltuhr – die «Notbremse»

für die Beleuchtungskosten

editorial 3

u Schwerpunkt: Antriebe/Steuerungen

u Professionelle Beleuchtungslösung

Automatisierungsbranche in 13 Messehallen u 14

Firmennews/Veranstaltungen

Interview: «In unserem Markt ist man stark gefordert» 6

topstory

Automatisierungsbranche in 13 Messehallen 14

Lüfterlose DIN-Schienen-PCs 16

Unempfindlich und verschleissfrei 18

Servomotoren der neusten Generation 20

Servomotoren der neusten Generation u 20

ELEKtroinstallationen/ENERGIE

Professionelle Beleuchtungslösung 30

KOMPONENTEN

75- bis 250-W-DC/DC-Wandler 32

Professionelle Beleuchtungslösung u 30

MESSTECHNIK/SENSORIK

Wärmebildkamera mit Autofokussystem 36

Ein Digitalmultimeter geht auf Distanz 37

IT/KOMMUNIKation 38

Kataloge/DOKumentationen 41

Wärmebildkamera mit Autofokussystem u 36


Hier finden Sie

den Anschluss!

Für jedes Einsatzgebiet die perfekte Lösung.

Der erste Katalog mit herstellerübergreif en dem

Sortiment und aufschlussreichen Erklärungen,

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u

EDITORIAL

Ungesicherte

Kabel?

Kein Problem!

D 20

Schweiz auf Platz 3

Kabelbrücke Protector Rubber

Mehr als 1500 Unternehmen werden vom 26. bis

28. November zur SPS IPC Drives erwartet: Auf über

110 000 m 2 bietet sich dem Besucher der Automationsmesse

ein Marktüberblick wie nie zuvor. Auch die

Schweiz wird stark vertreten sein: Gemäss Angaben

der Messeleitung werden mindestens 46 Schweizer

Unternehmen teilnehmen, womit die Schweiz auf Platz

3 hinter Italien mit 83 und China mit 55 Ausstellern zu

liegen kommt (Anmeldestand: September 2013). Mehr

zur SPS IPC Drives erfahren Sie auf Seite 14.

Das Thema Antriebe/Steuerungen bildet den Schwerpunkt

der vorliegenden Ausgabe; passend dazu finden

Sie ab Seite 6 ein ausführliches Interview mit

Eugen Elmiger, dem CEO von maxon motor ag. Der

Antriebsspezialist aus Sachseln im Kanton Obwalden

ist führender Anbieter von präzisen Antrieben und

Systemen bis 500 W und verfügt über grosse Erfahrung

in den Bereichen Industrie automation, Medizintechnik,

Robotik, Luft- und Raumfahrt.

Wie eine Einkabellösung bei Servomotoren der neusten

Generation Material- und Inbetriebnahmekosten

reduziert, erläutert unser Bericht über Beckhoffs neue

Motorbaureihe AM8000. Diese rotativen Synchron-

Servomotoren zeichnen sich durch hohe Dynamik,

Energieeffizienz sowie niedrige Kosten aus. Näheres

hierzu erfahren Sie auf Seite 20.

Unempfindlich und verschleissfrei arbeitet der lagerlose

Absolut-Drehgeber HDmag MHAD von Baumer

und stellt daher eine interessante Alternative für den

Einsatz in schweren Fahrzeugen und Arbeitsmaschinen

dar. Einen Bericht darüber finden Sie auf Seite 18.

Viel Spass bei der Lektüre wünscht Ihnen

Kabelbrücken aus Vollgummi gefertigt

2-und 4-Kanal

Brückenteile gerade

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Verbinder

2-Kanal E-No127653018

4-Kanal E-No127653118

Peter von Siebenthal

Redaktor eLForum

eLFORUM 11 I 2013

Demelectric AG, Steinhaldenstrasse 26, 8954 Geroldswil

Telefon 043 455 44 00, Fax 043 455 44 11

e-Mail: info@demelectric.ch

e-Katalog: www.demelectric.ch

Bezug über den Grossisten. Verlangen Sie unsere Dokumentation.


ZUR TITELSEITE

Umfassend – effizient

u

Präsenzabhängige Beleuchtungssteuerung.

Präsenz aus einer Hand

Wenn es um das bedarfsgerechte und energieeffiziente

Schalten von Licht geht, ist Theben

HTS AG seit Langem ein Marktführer.

Der prämierte, komplett flache Präsenzmelder

PlanoCentro ist ein besonderes Highlight

des Produktportfolios.

In der Gebäudetechnik ist es schon lange

State of the Art, Lichter sowie Heizungs-, Klima-

und Lüftungsanlagen bewegungs- und

präsenzabhängig zu steuern. Die Präsenzund

Bewegungsmelder dafür müssen stets

aufgrund von funktionalen, örtlichen und

nutzerorientierten Überlegungen gewählt

werden. Denn je nach Raumgeometrie und

Nutzung ergeben sich unterschiedliche Anforderungen

an sie.

Ein Objekt, in dem das Produktportfolio von

thebenHTS bestens zur Geltung kommt, ist

die 2011 fertiggestellte Pflegefachschule des

Kantons Bern im neu errichteten Campus

BZ Pflege in Bern Ausserholligen. Wichtig

fürs erfolgreiche Lernen ist dort neben der

gelungenen Architektur eben auch angenehmes

Licht. Dieses wird dank thebenHTS

und KNX intelligent und energieeffizient gesteuert.

Architektonisch war es eine grosse Herausforderung,

den Campus in die verwinkelte

Parzelle eines ehemaligen Werkhofareals

im Westen Berns zwischen Autobahn, Eisenbahn,

Tram und die vielbefahrene Frei ­

burgstrasse einzupassen. Die kpa-Architek

ten haben diese Aufgabe bestens gemeistert.

Der Campus erfüllt den Minergiestandard

und verfügt über eine eigene

Photovoltaikanlage. Architektonisch durchdacht

sind auch der Innenausbau und die

Farbgestaltung der Räume und Korridore.

Architektur und Design

In den Schulzimmern des Campus übernimmt

der Design-Präsenzmelder Plano­

Centro von thebenHTS das energieeffiziente

Schalten des Lichts. Mit dem PlanoCentro

hat thebenHTS als erster Hersteller einen

komplett flachen Präsenzmelder auf den

Markt gebracht. Das gelungene Design wurde

mit dem iF Product Design Award 2010

ausgezeichnet. Dank seiner quadratischen,

schlichten Ästhetik, der geringen Aufbauhöhe

und dem grossen Erfassungsbereich ist

er die erste Wahl der Architekten. Je nach

Montagehöhe deckt er eine Fläche von bis

zu 100 m 2 ab. Pro Schulzimmer waren deshalb

nur zwei Melder nötig. Mit individuellen

Abdeckrahmen eröffnen sich zudem vielfältige

Möglichkeiten für das Erscheinungsbild

Macht auch als Aufputz am Trasse installiert

eine gute Figur: der compact office in einem

Aufenthaltsraum.

der installierten Melder. Sie sind einzigartig

und nahezu unsichtbar. Der Campus BZ

Pflege war das erste grosse Objekt, in dem

rund 300 PlanoCentro, kurz nach der Produktelancierung

im Jahr 2011, zum Einsatz

kamen.

Höchste Funktionalität

Die Systemintegratoren mögen den Plano­

Centro KNX für seine intelligenten, umfassenden

Applikationen, die grosszügigen

Platzverhältnisse für den Anschluss und

die robuste Bauart. Dank speziell ange­

In den Etagen ist auch die Sicherheit entscheidend.

passten Melderapplikationen können zwei

unabhängige Gruppen sowie ein HLK-

Objekt geschaltet werden. Die integrierte

Trennwandfunktion minimiert den Programmieraufwand.

Zudem besteht die Möglichkeit,

nach dem manuellen Einschalten auch

manuell zu dimmen, dies sowohl im Modus

«Konstantlichtregelung» als auch im Schaltbetrieb

mit fest hinterlegtem Helligkeitsschwellwert.

Alle eingestellten Werte lassen sich mit der

Fernbedienung SendoPro 868-A auch ohne

ETS-Software auslesen und dies gilt auch für

das Anpassen der Parameter. Dank der Fernbedienung

SendoClic erhalten die Nutzer zudem

eine einfache Infrarotfernbedienung.

4 eLFORUM 11 I 2013


ZUR TITELSEITE

Die zweigeteilte Linse ist das Erkennungsmerkmal des einzigartigen compact passage. Sein Erfassungsbereich ist perfekt auf Korridore ausgerichtet.

Mit Hilfe des Raumkorrekturfaktors wird der

Helligkeitsmesswert des Präsenzmelders an

den gemessenen Lux-Wert auf der Fläche

unterhalb des Präsenzmelders angeglichen.

Der Korrekturfaktor wird dabei durch den

Montageort, den Lichteinfall, die Wetterverhältnisse

sowie die Reflexionseigenschaften

des Raumes und der Möbel beeinflusst.

Richtig kalibriert, arbeitet der Melder so optimal.

Betritt jemand einen Raum und schaltet

das Licht von Hand ein, verlässt den Raum

aber nach rund 30 Sekunden wieder, geht

das Licht bereits nach zwei Minuten wieder

aus. thebenHTS nennt diese Funktion Kurzzeitpräsenz.

Präsenzmelder sind heute eine Selbstverständlichkeit,

auch in halböffentlichen Räumen

wir hier im BZ Pflegezentrum.

Der längste Raum ist der Korridor

Ganz andere Anforderungen an die Präsenzmelder

gelten in den Korridoren oder

den Aufenthaltszonen im Foyer und in den

Etagen. Hier ist neben der Energieeffizienz

auch die Sicherheit entscheidend. Denn

auch Korridore sind Räume, aber lange

schmale, und solange sich jemand darin

aufhält, sollte es auf keinen Fall dunkel

werden. Genau für Einsatzzwecke wie die

langen Flure des BZ Pflegezentrums hat

thebenHTS den compact passage KNX im

Sortiment. Der Erfassungsbereich beträgt

Der PlanoCentro nimmt sich im Design zurück,

erkennt ruhende Personen und erfüllt so eine

zentrale Funktion im Schaltkonzept der Lichtund

Klimasteuerung.

rekordverdächtige 30 m bei einer Breite

von 4 m, abhängig von der Montagehöhe.

So erkennt der Melder durchaus auch

in Gespräche vertiefte oder ruhende Personen

im Flur. Bei Bedarf steuert er zwei

Lichtgruppen und stellt ebenfalls ein HLK-

Objekt zur Verfügung. Die schwarzen Melder

sind an den Installationstrassen montiert,

wo sie nicht gross auffallen und direkt

mit dem Buskabel verbunden sind.

Treffpunkt Aufenthaltszone

Wenn sich Studierende in den Aufenthaltszonen

einrichten, merken sie gar nicht, dass

der compact office das Licht für sie helligkeits-

und bedarfsgerecht steuert. Auch dieser

Melder verfügt über einen quadratischen

Erfassungsbereich und bietet eine unglaubliche

Anzahl Einstellungsmöglichkeiten. Neben

Schalten oder Konstantlichtregelung

auf zwei Lichtgruppen, dem Betrieb als

Voll- oder Halbautomat verfügt auch er, wie

übrigens auch der PlanoCentro, über eine

selbstlernende Nachlaufzeit, die sich dem

Benutzerverhalten anpasst.

Aus einer Hand ist es einfacher

Mit thebenHTS haben die am Bau beteiligten

Projektfirmen einen Hersteller zur Hand, der

sämtliche Gebiete der Präsenzdetektion mit

Spitzenprodukten ab deckt. Das Projekt BZ

Pflege zeigt dies eindrücklich: Der Systemintegrator

trifft im KNX-Präsenzmeldersortiment

immer wieder die gleiche Applikation

an. Das vereinfacht seine Programmierung,

gibt ihm Sicherheit und spart obendrein Zeit.

Die Präsenzmelder können mit den theben-

KNX-Aktoren ergänzt werden. Dank ihrer

Modularität, Funktionalität, Qualität sowie der

Möglichkeit zur Handbedienung bieten die

Aktoren der MIX2-Serie für jede Anforderung

das Richtige.

Theben HTS AG

Im Langhag 7b, 8307 Effretikon

Tel. 052 355 17 00, Fax 052 355 17 01

www.theben-hts.ch, info@theben-hts.ch

eLFORUM 11 I 2013 5


FIRMENNEWS/

VERANSTALTUNGEN

«In unserem Markt

ist man stark gefordert»

hen sehr viele kompetente Mitarbeiter, die

sehr flexibel auf die sich stetig ändernden

Marktverhältnisse reagieren können; hinzu

kommt ein gutes Marketing. Alle diese Dinge

zusammengenommen machen den Erfolg

von maxon motor aus.

In unserem Markt ist man aber – mehr denn

je – stark gefordert: Wir spüren nicht nur die

europäische und die amerikanische, sondern

immer häufiger auch die asiatische

Konkurrenz. Deshalb bauen wir unsere lou

Interview mit Eugen Elmiger, CEO maxon motor ag.

Eugen Elmiger,

CEO maxon motor

ag, vor dem NASA-

Rover «Opportunity»,

der 2004 mit

seinem Zwilling

«Spirit» auf dem

Mars landete. Beide

Rover sind mit je 39

DC-Motoren von

maxon ausgerüstet.

Autor Interview und Fotos: Peter von Siebenthal,

Redaktor eLFORUM

Der Antriebsspezialist aus Sachseln (Obwalden) ist führender Anbieter

von präzisen Antrieben und Systemen bis 500 W und verfügt

über langjährige Erfahrung in den Bereichen Industrieautomation,

Medizintechnik, Robotik, Luft- und Raumfahrt. Das eLFORUM

sprach mit CEO Eugen Elmiger unter anderem über Erfolgsrezepte,

ausländische Standorte, Miniaturisierung und Weltraumprojekte.

Herr Elmiger, maxon motor ist führender

Anbieter von präzisen Antrieben und

Systemen bis 500 W. Wie erklären Sie

sich diesen Erfolg?

maxon motor hat seit jeher grossen Wert

auf ein gesundes Wachstum gelegt und

sein Geschäft breit abgestützt. So sind wir

heute in diversen Zielmärkten tätig: In der

Medizintechnik, Industrieautomation, Luftund

Raumfahrt, Automobilindustrie, Messund

Prüftechnik, Kommunikationsbranche

oder in der Sicherheitstechnik. Durch unser

breit abgestütztes Produktportfolio ergeben

sich teilweise auch mechatronische Systeme.

Diese Voraussetzungen haben uns

in den letzten Jahren auch einigermassen

gut durch das schwierige Wirtschafts- und

Währungsumfeld gebracht. Dahinter ste­

kalen Dienstleistungen stetig aus. Wir haben

zum Beispiel in China in den letzten

20 Jahren viel investiert und uns von einem

einzelnen Vertriebsoffice zu den 18 maxon-

Offices entwickelt, die heute über ganz China

verteilt sind. Auf Produktebene sorgen

wir ebenfalls für neue Services: So haben

wir einen Online-Konfigurator entwickelt, mit

welchem Benutzer sich ihren persönlichen

DC-Antrieb auf der Website von maxon motor

zusammenstellen können.

6 eLFORUM 11 I 2013


FIRMENNEWS/

VERANSTALTUNGEN

«Unser kleinster Motor hat einen

Durchmesser von 4 mm – ein bürstenloser

Motor mit Getriebe und Encoder.

Irgendwann wird maxon es schaffen,

auch eine Positionierungssteuerung in

einen solchen Antrieb einzubauen. »

Die maxon-motor-Gruppe hat in den vergangenen

drei Jahren rund 35 Millionen

Franken in die Infrastruktur investiert. So

ist in Ungarn eine neue Fabrik erworben,

in Südkorea eine Produktionsstätte aufgebaut

und in den USA der Hauptsitz um

ein Musterbaugebäude erweitert worden;

und in Sexau steht im Moment eine

neue Fertigungshalle für die Sondergetriebe

vor der Vollendung. Wie wichtig

sind alle diese Investitionen für maxon?

Selbstverständlich möchten wir auch in Zukunft

weiter wachsen. Mit über 1000 Mitarbeitenden

sind wir im Kanton Obwalden der

grösste Arbeitgeber. Doch unser Wachstum

hier ist limitiert. Wir verteilen uns deshalb

auf verschiedene Länder. Diese Entwicklung

begann bereits vor mehr als 20 Jahren:

Damals siedelten wir die Entwicklung und

Produktion für Getriebe in Deutschland an.

Vor etwas mehr als zehn Jahren bauten

wir eine Fabrik bei Veszprém in Ungarn,

die zunächst einen Produktionsstandort für

Subkomponenten darstellte. Das Werk wurde

später ausgebaut, sodass wir dort heute

auch Fertigfabrikate produzieren können.

Wir werden die Standorte in Ungarn und

Deutschland noch weiter ausbauen, um das

Wachstum abfangen zu können. Sachseln

wird auch in Zukunft das Technologieentwicklungszentrum

und die operative Drehscheibe

bleiben.

Unser neuster Standort ist Korea, wo wir als

Vertriebsgesellschaft allerdings bereits seit

über 15 Jahren tätig sind. Wir stellen dort

bürstenlose EC-Innenläufer-Motoren her.

Der koreanische Standort funktioniert als

eine komplett eigenständige Einheit – vom

Einkauf über die Entwicklung und Produktion

bis zum Vertrieb. Mit den Investitionen

in unser internationales Entwicklungs-, Pro­

«Die Anfrage der NASA erfolgte

zunächst über unseren US-Verkäufer.

Er teilte uns mit, dass er einen Motor

brauche, der auch bei –150 °C noch

funktioniere. »

duktions- und Vertriebsnetz bleiben wir in

herausfordernden Zeiten flexibel, sind näher

am Markt und bei unseren Kunden.

«Maxon wird auch zukünftige Weltraummissionen

mit Antriebssystemen

ausrüsten. »

Gehen wir in der maxon-Geschichte

kurz zurück: 1968–1970 wurde der maxon-DC-Motor

konzipiert. Damals entwickelten

die maxon-Ingenieure innert

Rekordzeit ein ganzes Typenprogramm

von DC-Motoren und patentierten das

Herstellungsverfahren für den eisenlosen

Rotor mit der rautenförmigen

Wicklung. Inwiefern war diese Neuentwicklung

wegweisend für den weiteren

Verlauf der Firmengeschichte?

Den Startpunkt bildeten zu Beginn der

1960er-Jahre Schärfolien für Braun-Rasierer,

welche hier in Sachseln hergestellt wurden.

Nach dem Verkauf der Braun AG 1967

an Gillette musste in Rekordzeit ein neues

Produkt entwickelt werden. Dank der Weitsicht

unseres heutigen Ehrenpräsidenten

Bodo Fütterer wurde die rautenförmige, eisenfreie

maxon Wicklung entwickelt und

Flexibel.

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Eugen Elmiger mit ECCE-Robot, dem Vorgänger von Roboy. Als Hauptprojektpartner hat maxon zahlreiche Motoren und Motion Controller für die

Bewegungen der Roboter geliefert. Beide Modelle besitzen eine sehnengesteuerte Antriebstechnologie, was die Durchführung von menschenähnlichen

Bewegungen erlaubt.

patentiert. Gegenüber konventionellen Antrieben

bietet diese Technologie einen viel

besseren Wirkungsgrad, höhere Lebensdauer

und durch das geringe Gewicht extrem

hohe Beschleunigungen. Bis heute ist

das die technologische Basis von unseren

Motoren geblieben. Wir machen die Produkte

einfach immer wieder etwas besser

(schmunzelt).

«In der Testphase tauchen wir

einen Heavy-Duty-Motor auch mal in

flüssigen Stickstoff sowie in heisses

Fritieröl, schliessen ihn an und lassen

ihn laufen. »

Wenn man Motoren von maxon genauer

betrachtet, so fällt immer wieder der unglaubliche

Grad an Miniaturisierung auf

– und dies bei gleichzeitig sehr hoher

Leistungsfähigkeit. Man hat jedes Mal

den Eindruck: Kleiner geht es wirklich

nicht mehr. Wie sieht bezüglich Miniaturisierungsgrad

die weitere Entwicklung

aus?

Kleiner geht es immer. Die Frage, die sich

dabei stellt, lautet jedoch: Gibt es auch einen

Markt dafür? Unser kleinster Motor hat einen

Durchmesser von 4 mm – ein bürs tenloser

Motor mit Getriebe und Sensoren. Irgendwann

wird maxon es schaffen, in einen solchen

Motor auch eine Positionierungssteuerung

einzubauen. Der 4-mm-Motor wurde

einerseits für Mikropumpen entwickelt, die

als Implantate in den menschlichen Körper

eingesetzt werden, was entsprechend hohe

Anforderungen an unsere Entwicklungsabteilung

stellte. Andererseits gibt es unterschiedliche

andere industrielle Projekte.

2010 erhielt maxon den Innovationspreis

der Zentralschweizerischen Handelskammer.

Maxon motor hatte die Jury mit

dem neuen Präzisionsmotor für Extrembedingungen,

dem maxon EC 22 HD,

überzeugt. Was macht diesen Motor so

einzigartig?

HD bedeutet «Heavy Duty»: Man kann diesen

Motor Temperaturen von –50 °C bis

+250 °C aussetzen. Dieser grosse Temperaturbereich

stellt enorme Anforderungen

«Der koreanische Standort funktioniert

als eine komplett eigenständige

Einheit – vom Einkauf über Entwicklung

und Produktion bis zum Vertrieb. »

an die Werkstoffe, was den Motor fast unzerstörbar

macht. Unsere Heavy-Duty-Motoren

werden beispielsweise auf Ölplattformen

eingesetzt; sie besitzen spezielle Öffnungen,

damit das kühlende Erdöl sie durchfluten

kann. In der Testphase tauchen wir einen

Heavy-Duty-Motor abwechselnd in flüssigen

Stickstoff und heisses Fritieröl, schliessen

ihn an und lassen ihn laufen. So praktisch,

einfach und günstig, nicht? (lacht). Natürlich

testen wir die Motoren mit entsprechenden

Hoch- und Tieftemperatur-Testsystemen immer

in einer kontrollierten und auditierten

Umgebung.

Einen weiteren Geschäftsbereich stellt

maxon medical dar, der sich auf die Herstellung

von hochpräzisen Antrieben für

die Medizinindustrie spezialisiert hat –

zum Beispiel für Insulinpumpen, Prothesen

oder Operationsroboter. Wie wichtig

ist dieser Geschäftsbereich mittlerweile

für maxon geworden?

Medizinische Anwendungen machen den

grössten Teil unseres Umsatzes aus; allerdings

muss man hier präzisieren: Wenn wir

von maxon medical sprechen, dann sind

damit diejenigen Motoren gemeint, die einen

Durchmesser von weniger als 10 mm

aufweisen – zum Beispiel für Insulinpumpen.

Betrachtet man sämtliche medizinische

Anwendungen, so sind diese für einen grossen

Teil unseres Umsatzes verantwortlich.

«Wir spüren nicht nur die europäische

und die amerikanische, sondern

immer häufiger auch die asiatische

Konkurrenz. In China haben wir

in den letzten 20 Jahren viel investiert

und uns von einem einzelnen Vertriebsoffice

zu den 18 maxon-Offices

entwickelt, die heute über ganz China

verteilt sind. »

8 eLFORUM 11 I 2013


FIRMENNEWS/

VERANSTALTUNGEN

1997, 2004 und 2012 landeten maxon-

Motoren auf dem Mars – als wichtige

Bestandteile diverser Mars-Rover. Wie

kam es zu dieser Zusammenarbeit mit

der NASA?

Anfang der 1990er-Jahre kamen wir per

Zufall mit der NASA in Kontakt. Die Anfrage

erreichte uns zunächst über den maxon

Verkäufer aus den USA. Er teilte uns mit,

dass er einen Motor brauche, der auch bei

–150 °C noch einwandfrei funktioniere. Wir

fragten zurück, ob er sich nicht verhört habe

und es stattdessen um eine Temperatur von

–15 °C oder –50 °C gehe. Unser Mann war

sich aber sicher: Der Motor müsse minus

150 Grad Celsius aushalten, beim Kunden

handle es sich um niemand Geringeren als

die NASA. Einige Zeit später erfuhren wir,

dass es um eine geplante Mars-Mission

gehe, womit unser Ehrgeiz definitiv geweckt

wurde, einen solchen Motor zu entwickeln.

Wir machten Schocktests, Vibrationstests,

Temperaturwechseltests und passten teils

die Werkstoffe und Toleranzen entsprechend

an.

Für maxon stellte das Marsprojekt eine Erfolgsgeschichte

im Weltraumgeschäft dar,

die wir weiterschreiben konnten – zunächst

mit der NASA bei weiteren Marsmissionen,

später mit der ESA, der japanischen Raum­

«Seit November 2012 bietet maxon

einen Konfigurator über das Internet

an. Der Kunde kann damit Motoren,

Getriebe und Encoder selektieren und

diese online nach seinen Bedürfnissen

zusammenbauen. Anytime – anywhere.

»

fahrtagentur JAXA oder neulich mit SpaceX.

Maxon wird auch zukünftige Weltraum missio

nen mit Antriebssystemen ausrüsten.

Gegenwärtig herrscht bezüglich der

Wirtschaftslage nicht immer optimistische

Stimmung. Was ist das Erfolgsgeheimnis

von maxon trotz Krisenzeiten?

Unsere Innovationen und die breite Abstützung

in verschiedenen Märkten tragen viel

zum Erfolg von maxon motor bei. Auch in

Der CEO der maxon motor ag blickt zuversichtlich

in die Zukunft.

schwierigen Zeiten muss man als Firma

weiterhin investieren, um flexibel zu bleiben

– in Innovationen, Produkte, Services; und ne, die er in sein eigenes CAD integrieren

vor allem in die eigenen Mitarbeiterinnen kann. Das fertige Produkt verlässt nach maximal

11 Tagen unsere Fabrik in der Schweiz.

und Mitarbeiter.

Vielen Dank für das interessante Gespräch.

Halle 1, Stand 100

Wo wollen Sie mit maxon in den nächsten

fünf Jahren stehen?

Wir wollen noch bessere Produkte und Services

zur Verfügung stellen. Seit November

2012 bietet maxon einen Konfigurator über

das Internet an: dcx.maxonmotor.com. Der

Kunde kann damit Motoren, Getriebe und

Encoder selektieren sowie diese online nach

seinen Anforderungen zusammenbauen. Er

erhält sofort sämtliche Zeichnungen und Plä­

maxon motor ag

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FIRMENNEWS/

VERANSTALTUNGEN

René Brugger verlässt WAGO

René Brugger scheidet als Geschäftsführer bei der WAGO CONTACT

SA mit Sitz in Domdidier aus. Darauf haben sich der Verwaltungsrat

des Unternehmens und der seit April 2012 amtierende Geschäftsführer

aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zur Geschäftsausrichtung

verständigt. René Brugger verlässt das internationale Hightechunternehmen

in gegenseitigem Einvernehmen. Sven Hohorst, Präsident des

Verwaltungsrates der WAGO CONTACT SA, erklärt: «Wir danken Herrn

Brugger für seine Tätigkeit und wünschen ihm für die Zukunft alles

Gute.» Bis die Nachfolge geregelt ist, wird Sven Hohorst interimistisch

die Geschäftsführung übernehmen. Die aktuelle Geschäftsentwicklung

von WAGO in der Schweiz ist sehr positiv. «Wir spüren deutliche Anzeichen

für eine konjunkturelle Belebung», berichtet Sven Hohorst.

www.wago.com

Lernende der maxon motor ag unterstützen Emmetten

Die Lernenden der maxon motor ag haben vom 30. September bis 4.

Oktober 2013 fleissig angepackt und Wanderwege in der Gemeinde

Emmetten saniert. Ein solcher Einsatz wird von maxon alle zwei Jahre

durchgeführt. Insgesamt 40 Lernende der maxon motor ag haben am

Einsatz unter der Leitung von Toni Mathis, Gemeinderat der Gemeinde

Emmetten, teilgenommen. Begleitet wurden die Jugendlichen von drei

Lernenden-Verantwortlichen von maxon und zeitweise zusätzlich durch

zwei Mitarbeiter der Gemeinde Emmetten.

Ende September machten sie sich auf den Weg nach Emmetten, wo sie

trotz Regen und Kälte zu Beginn der Einsatzwoche unter vollem Einsatz

mit der Sanierung von Wander- und Biketrails begannen. Neben der

Wegsanierung wurde neuer Holzvorrat für die Feuerstellen im Gebiet

Choltal, Stockhütte Drehscheid und Stockhütte Stock bereitgestellt.

Ausserdem wurden Tafeln an Wander- und Bikewegnetzen gereinigt,

Äste geschnitten und Holzbänke ersetzt. Die Jugendlichen übernachteten

für zwei Nächte im Gruppenhaus Rotiflue, oberhalb von Emmetten.

Sie waren auch für ihre Verpflegung in der Unterkunft selbst verantwortlich

und mussten für diese Zeit die Menüs planen sowie selber kochen.

Ziel des Einsatzes war, Teambildung und Durchhaltevermögen sowie

Sozialkompetenzen zu fördern. Alle Teilnehmenden haben trotz des

schlechten Wetters, Blasen an den Händen, Muskelkater, schmutzigen

Kleidern und Schuhen vollen Einsatz gezeigt und waren durchgehend

motiviert.

www.maxonmotor.com

Schulungsvideos Arduino Robot auf dem RS-YouTube-Kanal

RS Components hat fünf exklusive Schulungsvideos über den Open-

Source-Roboter Arduino Robot veröffentlicht. Der Gründer von Arduino,

Massimo Banzi, stellt dieses neue Kreativ-Tool auf Rädern vor und

zeigt Möglichkeiten sowie unterschiedliche Anwendungen. Die Videos

wurden im Oktober auf der Maker Faire, nach eigener Darstellung ein

«Festival von Erfindungen, Kreativität und Einfallsreichtum», in Rom vorgestellt

und können exklusiv auf dem RS-YouTube-Kanal in englischer

Sprache mit Untertiteln in Deutsch, Französisch, vereinfachtem und traditionellem

Chinesisch und Japanisch angeschaut werden.

Massimo Banzi begleitet in jedem der fünf- rund zehnminütigen Videos

David Cuartielles – Mitbegründer von Arduino – und den Interaktionsdesigner

Xun Yang auf einer lehrreichen und unterhaltsamen Reise durch

die Anwendungen des Roboters. Massimo Banzi: «Ich bin sehr erfreut,

die Partnerschaft von Arduino mit RS auf der Maker Faire anzukündigen.

Wir haben gemeinsam an fünf exklusiven Videoschulungen gearbeitet,

welche Anwendungen des neuen Arduino-Roboters zeigen. David

Cuartielles und Xun Yang haben mit mir die vielseitigen Möglichkeiten

des Arduino-Roboters demonstriert, von den elementaren Grundlagen

bis zur anspruchsvollen Programmierung. Es war eine begeisternde Zeit

für Arduino und das Team ist gespannt, welche interessanten Anwendungen

des Roboters die zukünftigen Benutzer umsetzen werden.» Die

Videos lassen sich unter http://dech.rs-online.com/web/generalDisplay.

html?id=arduino online anschauen.

www.rsonline.ch

10 eLFORUM 11 I 2013


FIRMENNEWS/

VERANSTALTUNGEN

Feller und Schneider Electric: Gemeinsame Antworten auf Herausforderungen

im Energiemanagement

Als einer der wichtigsten Aussteller an der diesjährigen ineltec präsentierte

sich der Energiemanagement-Spezialist Schneider Electric gemeinsam

mit der Tochterfirma Feller der Elektrotechnik-Szene. Schneider

Electric kombiniert jahrzehntelange Erfahrung in Energieverteilung

und Automation mit modernster Technologie für das Datenmanagement

von Energieverbrauch, Steuerung und Optimierung. Feller ergänzt das

Schneider-Portfolio optimal mit bewährten und innovativen Produkten

und Systemen wie KNX-basierter Gebäude- und Installationstechnik,

intelligenten Schaltern, Steckdosen, Bewegungsmeldern, Zutrittssystemen

und Multimedia. Die kombinierbaren Produkte und Lösungen

wurden an der ineltec vielfältig präsentiert und die Besucher konnten

diverse Neuheiten gleich vor Ort testen. «Das heutige Umfeld verlangt

immer stärker nach nachhaltigem und gleichzeitig sicherem und kom-

fortablem Umgang mit Energie. Hierfür bieten wir zusammen mit Feller

umfassende Lösungen auf der ganzen Bandbreite von intelligenten

Schaltern über Gebäudeautomation bis hin zu umfassenden digitalen

Energiemanagement-Systemen», erklärt Matthias Bölke, CEO von

Schneider Electric Schweiz. «Die Besucher konnten an unserem Stand

das nahtlose Zusammenspiel von Produkten und Lösungen von Schneider

Electric und Feller live erleben. Mit dem gemeinsamen Know-how

beider Unternehmen werden wir die Energiemanagement-Lösungen

auch in Zukunft nachhaltig weiterentwickeln», so Bölke weiter.

www.schneider-electric.ch

www.feller.ch

Siemens und Accenture

bilden Joint Venture

Siemens und Accenture haben die

Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens

für Smart Grids vereinbart.

Das Joint Venture mit dem Namen Omnetric

Group wird Lösungen entwickeln

und Dienstleistungen erbringen, die

Energieversorgern effizienteren Betrieb

und höhere Versorgungssicherheit ermöglichen.

Sitz des Unternehmens wird

München sein. Im ersten Jahr soll sich

die Zahl der Beschäftigten auf etwa 100

belaufen. Die Geschäftsaktivitäten werden

sich anfangs auf Europa und die

USA fokussieren, die weltweite Expansion

ist für die Zukunft geplant.

Siemens und Accenture haben sich

darauf verständigt, keine finanziel len

Details der Vereinbarung über die Omnetric

Group zu veröffentlichen. Der

Schwerpunkt von Omnetric Group liegt

auf Lösungen und Services für die Systemintegration

und für das Management

der immer grösser werdenden

Datenmengen, die in den Energienetzen

anfallen. Durch diese Angebote können

Versorger Betriebstechnologien (OT) –

wie das Echtzeitnetzmanagement – mit

Informationstechnologien (IT) – wie

der intelligenten Verbrauchsmessung

– zusammenführen. Omnetric Group

vereinigt die Produkte und Lösungen

von Siemens mit der Expertise von Accenture

bei Beratung, Systemintegration

sowie Betreiberlösungen (Managed

Services). Zu den IT- und OT-Lösungen

kommt die umfassende Erfahrung beider

Unternehmen in der Energieindustrie.

«Mit dieser Kombination schaffen

Siemens und Accenture ein starkes und

agiles Unternehmen, das den Anforderungen

eines sich schnell wandelnden

Markts gerecht wird» sagte Jan Mrosik,

CEO der Smart Grid Division von

Siemens.

www.siemens.ch

MiniSKiiP ® Dual

Optimised for Higher Power up to 90 kW

Power range

150 A-300 A, 650 V, 1200 V, 1700 V

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One MiniSKiiP platform 8 A - 300 A

Scaleable inverter design 40 kW - 90 kW

Standard MiniSKiiP package sizes

SPRiNG

Technology

Australia +61 3-85 61 56 00 Brasil +55 11-41 86 95 00 Česko +420 37 80 51 400 China +852 34 26 33 66 Deutschland +49 911-65 59-0 España +34 9 36 33 58 90 France +33 1-30 86 80 00

India +91 222 76 28 600 Indonesia +62 2 15 80 60 44 Italia +39 06-9 11 42 41 Japan +81 3-68 95 13 96 Korea +82 32-3 46 28 30 México +52 55-53 00 11 51 Nederland +31 55-5 29 52 95

Österreich +43 1-58 63 65 80 Polska +48 22-6 15 79 84 Russia +7812 232-98 25 Schweiz +41 44-9 14 13 33 Slovensko +420 378 05 14 00 Suid-Afrika +27 12-3 45 60 60

Suomi +358 10-321 79 50 Sverige +46 303-8 16 16 Türkiye +90 216-511 50 46 United Kingdom +44 19 92-58 46 77 USA +1 603-8 83 81 02 sales- skd@semikron.com www.semikron.com

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eLFORUM 11 I 2013 11


FIRMENNEWS/

VERANSTALTUNGEN

Der komplette CO 2 -Ausstoss der EU liesse sich bis 2030 im Stromsektor einsparen

Der weltweite Strombedarf wird in diesem und im kommenden Jahrzehnt

im Schnitt um nahezu 3% jährlich zulegen. Dieses moderate

Wachstum führt in Summe bis 2030 zu einem Anstieg des Strombedarfs

um mehr als die Hälfte. Der damit verbundene CO 2-Ausstoss dürfte an-

gesichts der absehbaren Art und Weise des Kraftwerkzubaus um etwa

einen Viertel zulegen. Dies geht aus einer von Siemens in Zusammenarbeit

mit Professor Horst Wildemann von der Technischen Universität

München erstellten Studie hervor.

«Würden Kohlekraftwerke bis 2030 weitgehend durch Gaskraftwerke

ersetzt, gingen hingegen die CO 2-Emissionen im Stromsektor sogar um

5% gegenüber dem heutigen Stand zurück», sagt Professor Wildemann.

«Ein vollständiger Austausch von Kohlekraftwerken durch Gaskraftwerke

ist natürlich unrealistisch – aber das aufgezeigte Potenzial beeindruckt»,

so Wildemann weiter. Die durch Verzicht auf Kohleverstromung

jährlich weltweit einzusparenden CO 2-Emissionen entsprechen

dem gesamten CO 2-Ausstoss aller 28 Länder der Europäi schen Union.

Doch es zeigt sich, dass der starke Ausbau Erneuerbarer Energien alleine

nicht automatisch zu einer besseren Klimabilanz führt, wie die gestiegenen

CO 2-Emissionen in Deutschland eindrucksvoll untermauern.

Das Stilllegen veralteter Kohlekraftwerke hingegen senkt nicht nur die

Emissionen deutlich, sondern kann auch wirtschaftlich sinnvoll sein,

wie beispielsweise die USA unter Beweis stellen. (Foto: thinkstock)

www.siemens.ch/energy

RS startet Wettbewerb für Entwickler zur schnellen Erprobung

des kostenlosen intuitiven 3D-Design-Tools

RS Components spornt den kreativen Wettbewerb zwischen Ingenieuren

an. Diese erhalten die Einladung, mit ihren Entwicklungsfähigkeiten

unter Nutzung von DesignSpark Mechanical gegeneinander

anzutreten. DesignSpark Mechanical ist eine gemeinsam mit Space

Claim entwickelte kostenlose und intuitiv bedienbare 3D-Entwicklungssoftware.

Der Wettbewerb richtet sich an Ingenieure aus jeder Disziplin und auf

jedem Ausbildungsstand. Im Mittelpunkt steht die Aufgabe, ein innovatives,

eigenständiges Projekt zu erstellen. Dabei sollen die Entwicklungen,

die in Endprodukte einfliessen, vor allem der Verbesserung von

Mobilität, Zugänglichkeit zu Daten und des Zustandes der Umwelt dienen.

Das Ziel des Wettbewerbs ist es, Entwickler an einem Feldversuch

von DesignSpark Mechanical zu beteiligen und dabei die Community

der mehr als 50 000 Besucher von DesignSpark.com, die dieses Tool heruntergeladen

und die einfache Anwendung der Software aus eigener

Erfahrung erlebt haben, zu erweitern. Der für das beliebteste Design

von der DesignSpark Engineering Community ausgewählte Entwickler

erhält den ersten Preis in Höhe von 5000 englischen Pfund sowie den

ersten Ormerod-3D-Drucker von RepRapPro. Die beiden Nächstplatzierten

werden jeweils 2500 Pfund erhalten.

Zur Teilnahme am Wettbewerb brauchen die Teilnehmer nur die kostenlose

Software DesignSpark Mechanical unter www.designspark.com/

mechanical herunterzuladen, eine 3D-Präsentation ihres Designs anzufertigen

und die endgültige Idee auf DesignShare, den gemeinschaftlichen

Projektraum von DesignSpark.com, hochzuladen. Dort werden

alle Ideen veröffentlicht und die Abstimmungen durchgeführt. Alle

Einträge müssen dort bis zum 22. November 2013 um 18.00 Uhr (MEZ)

empfangen worden sein.

www.rsonline.ch

www.designspark.com/mechanical

KNX als Chinesischer Standard anerkannt

Das hohe Interesse in China an kompatiblen KNX-Produkten und der

KNX-Technologie veranlasste die KNX-Assoziation, die internationale

Norm ISO/IEC 14543-3 in die chinesische Sprache zu übersetzen. Über

das chinesische Standardisierungsgremium wurde KNX in die chinesische

Normierung eingebracht und als Chinesische Norm GB/T 20965

verabschiedet. Damit ist KNX der einzige anerkannte Standard für die

Haus- und Gebäudesystemtechnik in China. China wird in den nächsten

Jahren zu den bedeutendsten Märkten für intelligente Gebäudesystemtechnik

gehören. KNX ist der weltweite Standard für die Haus- und

Gebäudesystemtechnik. 1990 gründeten neun Unternehmen aus der

elektrotechnischen und Ge bäudemanagement-Industrie die gleichnamige

Assoziation. Bis heute haben sich dem offenen Standard über 300

Unternehmen aus 34 Ländern weltweit angeschlossen und bieten über

7000 zertifizierte Produkte an. KNX definiert drahtgebundene (2-Draht-

Leitung, Powerline, IP/Ethernet) und drahtlose Kommunikation.

www.knx.org

12 eLFORUM 11 I 2013


FIRMENNEWS/

VERANSTALTUNGEN

Schneider Electric zählt zu den weltweit

50 beliebtesten Arbeitgebern für Ingenieure

Bei Studierenden der Ingenieurwissenschaften

gilt

Schneider Electric als einer

der beliebtesten Arbeitgeber.

Dies zeigt die neuste Studie

des Beratungsunternehmens

Universum. Mit dem 45. Platz

beweist Schneider Electric

als weltweit tätiger Spezialist im Energiemanagement, dass die konsequente

Positionierung im Bereich Nachhaltigkeit und Innovation auch

auf dem Arbeitsmarkt geschätzt wird. In der Universum-Studie wurden

200 000 Studierende der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften

an renommierten Universitäten in den zwölf grössten Wirtschaftsländern

der Welt befragt: Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich,

Deutschland, Indien, Italien, Japan, Russland, Grossbritannien und USA.

Die Studienteilnehmer wurden dazu befragt, welchen zukünftigen Arbeitgeber

sie bereits konkret ins Auge gefasst hätten und für welche

weiteren fünf sie ebenfalls gerne arbeiten würden. Dass Schneider

Electric dabei so oft genannt wurde, überrascht nicht: Die Firma mit

über 140 000 Mitarbeitenden setzt schon seit Langem auf die Experten

von morgen und unterstützt Studierende mit verschiedenen Förderprogrammen.

Unter dem Namen Marco Polo bietet das Unternehmen jungen

Universitäts- und Fachhochschulabgängern die Möglichkeit, nach

einer mehrmonatigen Einarbeitungszeit bei Schneider Electric oder

Feller bis zu zwei Jahre im Ausland zu arbeiten.

www.schneider-electric.ch

«Der Handliche»

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Prüfung allstromsensitiver RCD’s Typ B

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TDK-Lambda verstärkt Präsenz

in der Schweiz

Seit September 2013 ist die deutsche TDK-Lambda Germany GmbH,

einer der weltweit führenden Hersteller von Industrienetzgeräten mit

Sitz in Achern, durch eine eigene

Niederlassung in der Schweiz

vertreten. Mit dieser Entscheidung

möchte das zum japanischen

Elektronik-konzern TDK gehörende

Unternehmen seine Position in der

Schweiz weiter stärken. «Mit einer

direkten Präsenz in der Schweiz

sind wir für die Zukunft gut aufgestellt

und können unsere Kunden

mit dem exzellenten Service

und der hohen Qualität bedienen,

für die TDK-Lambda bekannt ist»,

sagt Gustav Erl, General Manager

von TDK-Lambda Germany GmbH.

Die neue Niederlassung in Dietlikon

wird von Gianluca Palumbo-

Keller (Bild) als Sales Manager für

die Schweiz geleitet. Er ist dabei

sowohl für den deutschsprachigen als auch für den französisch- und

italienischsprachigen Raum zuständig. Gianluca Palumbo-Keller war

bereits zuvor in Schlüsselpositionen als Key Account Manager in der

Stromversorgungsbranche tätig.

www.tdk-lambda.ch

eLFORUM 11 I 2013 13


Automatisierungsbranche

in 13 Messehallen

u

SPS IPC Drives 2013.

Nürnberg wird im

November zu einer

wichtigen Plattform

für die Automatisierungsbranche.

Mehr als 1500 nationale und internationale Unternehmen werden

zur diesjährigen SPS IPC Drives erwartet. Dem Messebesucher

bietet sich auf über 110 000 m 2 ein umfangreicher Marktüberblick

zur elektrischen Automatisierung wie nie zuvor.

Schwerpunkt der neu hinzugekommenen

Halle 11 ist «Software». Das Wachstum der

Messe bringt zudem eine thematische Neuaufteilung

von zwei Hallen mit sich: Halle 7A

beherbergt jetzt ausschliesslich «Sensorik»

und Halle 7 ist nun ganz der «Steuerungstechnik»

gewidmet.

Neu in diesem Jahr ist auch der Gemeinschaftsstand

in Halle 7A zum Thema «Industrielle

Bildverarbeitung» mit 23 Ausstellern.

Die Themen Bildverarbeitung und Automatisierung

wachsen immer mehr zusammen,

daher präsentieren sich weitere Firmen, darunter

viele Marktführer, mit eigener Standfläche

auf der Messe. Der VDMA greift das

Thema zusätzlich auf seinem Forum in Halle

3 auf und veranstaltet hierzu täglich eine Podiumsdiskussion.

Schweiz stark vertreten

An der diesjährigen SPS IPC Drives werden

gemäss den Angaben der Messeleitung

vom September 2013 mindestens 46

Schweizer Unternehmen teilnehmen. Die

Zahl angemeldeter Unternehmen aus der

Schweiz liegt damit bereits zwei Monate vor

Veranstaltungsbeginn deutlich über dem

Vorjahresergebnis mit 36 Ausstellern.

Daten und Fakten

Veranstaltungsort: Messezentrum Nürnberg

Termin: Dienstag, 26. November, bis Donnerstag, 28. November 2013

Öffnungszeiten: 9.00 bis 18.00 Uhr (Dienstag und Mittwoch), 9.00 bis 17.00 Uhr (Donnerstag)

Eintritt: Tageskarte EUR 20.–

Umfangreiches Rahmenangebot

Die Gemeinschaftsstände «AMA Zentrum

für Sensorik, Mess- und Prüftechnik» in Halle

4A und «wireless in automation» in Halle

10 bieten den Besuchern die Möglichkeit,

sich gezielt und umfassend zu den jeweiligen

Themen zu informieren, um individuelle

Ansätze zur Lösung ihrer Automatisie­

14 eLFORUM 11 I 2013


Erstmals 13 Messehallen

Die SPS IPC Drives belegt 2013 erstmals 13

Messehallen (2012: 12 Messehallen). Das

Wachstum der Messe ergibt eine thematische

Neuaufteilung einiger Hallen:

• Halle 11: neue Halle, Schwerpunkt: Software

• Halle 7A: Schwerpunkt: Sensorik

(2012: Software/Sensorik)

• Halle 7: Schwerpunkt: Steuerungstechnik

(2012: Steuerungstechnik/Sensorik)

rungsaufgaben zu finden. Auf den beiden

Messeforen der Verbände VDMA in Halle

3 und ZVEI in Halle 10 finden hochwertige

Vorträge und Podiumsdiskussionen zu Themen

statt, die die Branche aktuell bewegen.

Flugkooperationen

erleichtern die Anreise

Um Besuchern günstige Tarifkonditionen bei

der Anreise nach Nürnberg zu bieten, werden

diverse erfolgreiche Flugkooperationen

kos tenlos zugänglichen Keynotes «Industrie

4.0 – Basis für die stetige Verbesserung in

der Produktion» und «Sensorik 4.0 – wie granular

werden CPPS?» sowie die kostenlose

Trendsession «Security». Ausserdem bieten

Themen wie «Automation und Cloud», «Energieeffizienz»

und «Systemarchitekturen»

einen umfassenden Überblick über die

Trends der elektrischen Automatisierung. Die

beiden Tutorials präsentieren praxisbezogenes

und fundiertes Wissen in den beiden

Bereichen Automation und Drives.

Zur Förderung des Ingenieurnachwuchses

wird auf dem Kongress erstmalig der Inno­

Aussteller aus der Schweiz

auf Platz 3

Die Top 3 der internationalen Ausstellernationen

2013:

1. Italien: 83 Aussteller

2. China: 55 Aussteller

3. Schweiz: 46 Aussteller

(Stand: September 2013)

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Maschinen-Automatisierung ist, wird unsere innovative

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IP-20-Systems:

• Kleinere Schaltschränke durch seine schmale

Modulbauweise und niedriegen Bedarf an

Einspeisemodulen

• Beschleunigte Inbetriebnahme durch werkzeuglose

Montage, modulare Bauweise und integrierten

Web-Server

• Schnellerer Service durch Status-LEDs direkt am

Kanal und an jedem u-remote-Modul

Der Austausch zwischen Herstellern und Anwendern ist wichtig.

fortgesetzt. Interessierte Besucher können

über die Homepage des Veranstalters Flugbuchungen

vornehmen und sich kostenfrei

für eine Tageskarte zum Messebesuch registrieren.

Kongressprogramm

Gewohnt umfangreich präsentiert sich der

Kongress der SPS IPC Drives 2013 mit 48

Vorträgen in 16 Sessions, zwei Tutorials, zwei

Keynotes und einer Trendsession. Zu den

Highlights zählen unter anderem die beiden

vationspreis der Automatisierungsindustrie

verliehen. Gefördert werden herausragende

Leistungen junger Ingenieurinnen und Ingenieure

im Alter von bis zu 35 Jahren.

Mesago

Messemanagement GmbH

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eLFORUM 11 I 2013


Lüfterlose

DIN-Schienen-PCs

u Dank standardisierter Montagemöglichkeit einfach verbaubar.

Die neuen Hutschienen-PCs der

Spectra (Schweiz) AG

können als Gateway-

und Kommunikationsrechner,

Webserver

oder dezentrale

Steuereinheit

im industriellen Umfeld, z.B. in der

Gebäudeautomatisierung, in Smart-

Metering- und Elektro-Mobility-Anwendungen,

in der Anlagensteuerung

usw. eingesetzt werden. Der

Industrierechner lässt sich dank

seiner standardisierten Montagemöglichkeit

einfach in einen Schaltschrank

oder Elektrokasten verbauen.

DRPC-Serie

Der kompakte DRPC-100 (Titelbild) verfügt

über einen sparsamen 1,6-GHz-Prozessor

Intel Atom N2600 Dual Core der 3. Generation

mit 2 GB RAM und ist mit dem Betriebssystem

Windows7 Pro 32-bit ausgestattet.

Als Speichermedien werden interne

mSATA-, interne SATA.DOM-Module oder

extern zugängliche CF-Karten eingesetzt.

Statusanzeigen sind in zwei Varianten möglich:

über eine 2-zeilige OLED-Anzeige mit

4 Bedientasten oder mittels 20 Status-LEDs.

Dem Anwender stehen die folgenden

Schnittstellen zur Verfügung: 2× CANbus,

je 2× isolierte RS-232, RS-422/485, sowie

8× isolierte E/As, 2x GLAN, VGA und

4× USB. Gewünschte Erweiterungen (z.B.

WLAN) können so mit einem Mini-PCIe-

Slot realisiert werden. Die Stromversorgung

von 9 bis 28 VDC kann mit den gängigen

industriellen Speisungen von 12 VDC und

24 VDC abgedeckt werden, die in jedem

Elektroschaltschrank ohnehin zur Verfügung

stehen.

NISE-Serie

Die PCs der NISE-90-Serie sind mit dem

energiesparenden und günstigen Intel-

Atom-E620/E640-Prozessor ausgestattet.

Der Prozessor unterstützt Hyperthreading,

d.h., er kann auf einem Kern parallel zwei

Threads bzw. Prozesse bearbeiten. Darüber

hinaus erlaubt die CPU auch Virtualisierung,

d.h. den simultanen Einsatz mehrerer

Betriebssysteme auf einem Computer. Zusammen

mit dem Intel-EG20T-Chipsatz verbraucht

die CPU nur 5 W.

Trotz ihrer kompakten Masse sind die NISE

90/91 mit vielen Schnittstellen ausgestattet.

Dazu gehören: 2× Gigabit Ethernet LAN

Port, 1× RS-232/485, 2× RS-232, 1× CANbus,

3× USB 2.0 sowie 10 digitale Eingänge

(TTL) und 10 digitale Ausgänge (TTL). Als

Grafikausgang bieten die NISE 90/91 einen

Standard-VGA-Port. Als Massenspeicher

wird ein 2,5-Zoll-SSD-Laufwerk eingebaut.

Darüber hinaus bieten die Geräte noch einen

DOM-Steckplatz zur Integration eines

weiteren Halbleitermassenspeichers.

Der NISE 60 basiert auf dem ARM-Cortex-

8-Mikroprozessor mit 720 MHz Taktfre­

DRPC-Serie

Trotz ihrer kompakten Masse

sind die NISE 90/91 mit vielen

Schnittstellen ausgestattet.

quenz. 512 MB DDR3-Speicher sowie 4

GB Flash sind im System integriert. Somit

können Automatisierungsaufgaben auf der

Plattform WINCE 7.0 realisiert werden. Unterstützung

von Android und Linux folgen. Für

Kommunikationsaufgaben sind 2× isolierte

RS-232/422/485, 8× digitale E/As, Gigabit-

LAN, 4× USB und Audio vorhanden.

Kommunikationscomputer

Längst hat sich der Übertragungsstandard

von Ethernet auch im harten industriellen

Bereich durchgesetzt und etabliert. Durch

die weite Verbreitung von Industrial Ethernet

kommen immer mehr Ethernet-Komponenten

in Bereichen zum Einsatz, die

bisher mit traditionellen Feldbussystemen

abgedeckt worden sind. Die Anbindung

erfolgt heute vielfach mit modernen Kommunikations-PCs

mit den verschiedensten

Funktionen.

16 eLFORUM 11 I 2013


Intelligenz &

Perfektion

Intelligente Grafikdisplays

• Bedieneinheit mit Touchpanel

• Zeichensätze

• SPI, I2C, RS-232

• Grafikfunktionen

USB Starter Kit für PC

• Compiler

• Treiber CD

• USB Programmier-Board

• USB-Kabel

• optionale Aluminium Einbaublende

NISE-Serie

Die Korenix-JetBox kombiniert

Computerfunktionen mit Netzwerkfunktionen

zu einer neuen

Generation von Embedded-Systemen

auf der DIN-Schiene.

eLFORUM 11 I 2013

Mit seinen kompakten Abmessungen von nur

145×50×102 mm kann dieser Kommunikations-

PC hervorragend für viele anspruchsvolle industrielle

Anwendungen eingesetzt werden. Dank

dem leichten Gewicht und der kompakten Bauweise

bieten sich vor allem auch mobile Applikationen

an, wo Vibrationen und Schock auch ein

Thema sind. Als Betriebssysteme wird Windows

XP Pro FES eingesetzt. Ausserdem gewährt der

Hersteller auf alle Produkte fünf Jahre Garantie.

Kommunikationscomputer

der JetBox-Serie

Die aktuellsten Neuheiten im Bereich der Kommunikations-PCs

kommen vom taiwanesischen

Kommunikationsspezialisten Korenix. Die Korenix-JetBox

kombiniert Computerfunktionen mit

Netzwerkfunktionen zu einer neuen Generation

von Embedded-Systemen auf der DIN-Schiene.

Die JetBox 8180 ist ein multifunktionaler Kommunikationscomputer,

welcher mit einem High-

Performance/Low-Power-Prozessor, dem Intel

Atom N270, 1,6 GHz und 1 GB SODIMM, ausgestattet

ist. Die lüfterlosen Embedded-PCs sind

für die raue Industrieumgebung von –10 °C bis

50 °C ausgelegt. Dieser JetBox-Computer ist mit

1× GLAN mit RJ45, 1× DVI (Dual-Display optional),

1× RS-232, 1× RS232/422/4852, 4× USB

(2.0), 1× PS/2, 1× CF-Card Typ I/II, 1x 2,5-Zoll-

Intel-SSD, Audio, 1× SIM-Card und 1x Mini-PCIe

ausgestattet. Die Betriebsspannung von 12 bis 24

VDC wird entweder über Schraubklemmen oder

über einen Stecker eingespeist. Der Hardware-

Watchdog-Timer generiert einen System-Reset

nach der programmierten Zeit von 1 bis 255 Sekunden.

Kommunikations-PC:

JetBox 8180

Halle 7, Stand 420

Spectra (Schweiz) AG

Industrie-PC & Automation

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Unempfindlich

und verschleissfrei

u

Lagerloser Drehgeber ermittelt

zuverlässig die Position

von Achsen und Gelenken.

Autor: Wolfgang Jarausch, Marketing

Manager Motion Control bei Baumer

Sensoren in Nutzfahrzeugen müssen gegen

vielfältige Belastungen gerüstet sein,

denn der mobile Ausseneinsatz stellt hohe

Anforderungen an die Komponenten. Zu

den speziellen Herausforderungen gehören

starke Schock- und Vibrationsbelastungen

sowie der dauerhafte Einfluss von Staub,

Schmutz, Wasser, Frost und verschiedenen

Kühl- bzw. Schmierflüssigkeiten.

Bei der Komponentenauswahl sind aber

auch die beengten Montageverhältnisse

entscheidend. Hier stossen konventionelle

Drehgeberbauformen schnell an ihre Grenzen,

da sie konstruktionsbedingt einen bestimmten

Anbauraum benötigen. Selbst

ein Hohlwellendrehgeber benötigt noch

mindestens 40 mm Bautiefe und eventuell

eine zusätzliche Schutzabdeckung, die den

Platzbedarf weiter erhöht. Bei der Positionsermittlung

von Ausleger- und Schwenkarmgelenken

werden daher oft Kompromisse

hinsichtlich Bautiefe und Umgehäuse eingegangen.

Das magnetische Abtastprinzip

hat sich im Vergleich

zu optischen, kapazitiven oder

induktiven Verfahren

als besonders robust

und praxistauglich erwiesen.

Geringe Bautiefe,

passt in jede Lücke

Für diese Applikationen sind lagerlose Drehgeber

die bessere Alternative. Im Vergleich

zu Vollwellen- und Hohlwellendrehgebern

benötigen sie kaum noch Einbauraum und

sind so auch an sehr engen Stellen montierbar.

Die geringe Bautiefe ergibt sich

aus dem besonders einfachen Aufbau des

Drehgebers, der lediglich aus einem Polrad

und einem Sensorkopf besteht. Das Polrad

wird dabei auf der sich drehenden Achse

Passt in jede Lücke: der lagerlose Absolutgeber MHAD 50.

Nutzfahrzeuge haben einen harten Job. Frost, Hitze, Flüssigkeiten,

Schmutz und mechanische Belastungen setzen den Maschinen und

allen Komponenten zu. Mit seinem verschleissfreien Messprinzip

ist der lagerlose Absolutdrehgeber HDmag MHAD von Baumer daher

eine interessante Alternative für den Einsatz in schweren Fahrzeugen

und Arbeitsmaschinen.

angebracht und vom Sensor berührungslos

abgetastet. Mechanischer Verschleiss ist somit

prinzipbedingt ausgeschlossen.

Baumer setzt bei seinem breiten Angebot

an lagerlosen Drehgebern auf das magnetische

Abtastprinzip. Es hat sich im Vergleich

zu optischen, kapazitiven oder induktiven

Verfahren als besonders robust sowie praxistauglich

erwiesen und arbeitet selbst bei

axialem Versatz oder bei Luftspalttoleranzen

noch störungsfrei.

Besonders kompakt

Ein besonders kompaktes und hochauflösendes

Produkt ist der absolute Drehgeber

HDmag MHAD 5». Mit einem Durchmesser

von 50 mm und einer Bautiefe von lediglich

20 mm benötigt er nur sehr wenig Montageraum

und passt so praktisch in jede Lücke.

Das Polrad eignet sich für den Anbau

auf Wellen von 20 bis 42 mm Durchmesser.

Das Wellenende bleibt dabei frei. Am Ausgang

stellt der Drehgeber die aktuelle Position

als Absolutwert mit 16 Bit Auflösung über

eine CANopen- oder auch SSI-Schnittstelle

zur Verfügung. Die Genauigkeit beträgt dabei

±0,3°.

18 eLFORUM 11 I 2013


Der absolute Drehgeber

HDmag MHAD 50 passt

mit einem Durchmesser von 50 mm

und einer Bautiefe von 20 mm

praktisch in jede Lücke.

Unempfindlich

gegenüber Umgebung

Der Hauptvorteil des lagerlosen Drehgebers in

mobilen Anwendungen ist seine absolute Unempfindlichkeit

gegenüber den herrschenden

Umgebungsbedingungen. Mechanisch ist er äusserst

robust. Das Polrad ist keine aktive Komponente

und eignet sich daher für die Verwendung

in praktisch jeder Umgebung. Der Sensorkopf ist

vergossen und erfüllt mindestens die Schutzart

IP67. Die Sensorelektronik ist damit effektiv vor

Schäden durch Spritzwasser, Tau, Reinigungsoder

Schmierflüssigkeiten geschützt. Das berührungslose

Messprinzip schliesst mechanischen

Verschleiss aus und die Lebensdauer des Drehgebers

ist daher nahezu unbegrenzt.

Die grosse Luftspalttoleranz von 1 mm und die

Axialtoleranz von ±1 mm erlauben Anwendungen

mit grossem Wellenspiel und grosser Lagerluft,

zum Beispiel an Achsen und Gelenken von

Kranen, Baggern oder Erntemaschinen.

Einfache Redundanz: Bis zu

4 Sensorköpfe lassen

sich um ein Polrad anordnen.

Vergleich Anbauraum eines Hohlwellengebers und

eines lagerlosen Drehgebers.

Das berührungslose Messprinzip

schliesst mechanischen

Verschleiss aus. Die Lebensdauer des

Drehgebers ist daher

nahezu unbegrenzt.

Integrierte Risikominimierung

Eine Besonderheit des lagerlosen Drehgebers ist

das zusätzliche Inkrementalsignal mit 1024 bis

8192 Impulsen pro Umdrehung. Die Absolutfunktion

meldet beispielsweise der Hebebühnensteuerung

den aktuellen Winkel, während die zusätzliche

Inkrementalspur eine einfache Überwachung

von Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit ermöglicht.

Als weitere Funktion zur sicheren Feststellung

der aktuellen Position kann die Steuerung

eine übermittelte Absolutposition noch mit der von

ihr aus den Inkrementalsignalen berechneten Position

vergleichen.

Besonders hohe Verfügbarkeit bietet die redundante

Signalerfassung. Trotz der sehr kompakten

Bauform lassen sich bis zu 4 Sensoren um ein

Polrad anordnen. So sind redundante Lösungen

mit mehreren Absolut- und Inkrementalsignalen

einfach und kostengünstig realisierbar.

Die integrierte Eigendiagnose überwacht die

Positionsbildung und überprüft permanent die

Sensorfunktion. Darüber hinaus signalisiert eine

LED bereits während des Drehgeberanbaus die

Überschreitung des maximalen Abstands zwischen

Polrad und Sensorkopf und erleichtert so

die Montage.

Mit diesen Eigenschaften ist der lagerlose Drehgeber

eine interessante und wirtschaftliche Alternative

zur Positionsermittlung von Gelenken und

Achsen in Nutzfahrzeugen. Die Anwender profitieren

in jedem Fall von der Robustheit, Langlebigkeit

und der einfachen Montage.

Halle 4A, Stand 335

Baumer Electric AG

Hummelstrasse 17, 8501 Frauenfeld

Tel. 052 728 11 22, Fax 052 728 11 4470

www.baumer.com

sales.ch@baumer.com

eLFORUM 11 I 2013


Servomotoren

der neusten Generation

u

Einkabellösung reduziert Material- und Inbetriebnahmekosten.

Der strategische Ausbau des Beckhoff-Geschäftsbereichs

Motion schreitet

zügig voran. Nach nur 1½- jähriger

Entwicklungszeit präsentiert Beckhoff

die neue Motorbaureihe AM8000. Die

rotativen Synchron-Servomotoren in

Standard- und Edelstahlbauweise

zeich nen sich durch hohe Dynamik,

Energieeffizienz und niedrige Kosten

aus.

Ein Highlight der neuen Beckhoff-Servomotoren

ist die Einkabeltechnologie, die dem

Anwender den Einsatz einer teuren, unflexiblen

Hybridleitung erspart.

(Bilder: Beckhoff Automation GmbH)

Autor: Peter Reinstadler, Area Sales Manager,

Beckhoff Automation AG Schweiz

Mit der neuen High-Performance-Servomotor-Baureihe

AM8000 bietet Beckhoff nun

ein komplettes Automatisierungssystem, bestehend

aus PC-basierter Steuerung, I/Os,

Drives und Motoren, aus eigener Entwicklung

und Produktion an. In Kombination mit

den Servoverstärkern der Serie AX, auf welche

die AM8000-Baureihe – in Bezug auf

Nennleistung und Wicklung – abgestimmt

ist, kann Beckhoff Kundenwünsche nun

noch flexibler erfüllen. Die Entwicklung und

Produktion in Deutschland garantiert, neben

einer hohen Verfügbarkeit und Flexibilität,

eine gleichbleibend hohe Qualität.

Konsequent modular

Die Baureihe AM8000 umfasst 6 verschiedene

Motorbaugrössen mit je 2 bis 3

Baulängen, sodass ein möglichst grosser

Drehmomentbereich nahtlos-überlappend

abgedeckt wird. Von 0,9 bis 65 Nm Stillstandsdrehmoment

kann der Anwender den

für seine Applikation passenden Motor auswählen.

Die dynamischen AM8000-Motoren

sind für den universellen Einsatz im kompletten

Maschinenbau ausgelegt: Ob Holzbearbeitungsmaschinen,

Handling-/Handhabungs-

oder Verpackungsmaschinen, die

Motoren der neuen Baureihe können in nahezu

allen Applikationen eingesetzt werden.

Bei der Entwicklung der AM8000-Motoren

wurde besonderes Augenmerk auf einen

modularen Aufbau gelegt. So kann Beckhoff

mechanische An passungen einfach umsetzen

und auf Kundenanforderungen reagieren.

Die glatte Gehäuseform der Servomotoren

verhindert das starke Verschmutzen

Made in Germany

Um höchste Qualitätsstandards nachhaltig zu

sichern und eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten,

sind alle Motoren «made in Germany».

Highlights der neuen Baureihen sind u.a. die

Einzelzahn-Technologie, das hohe Nennmoment,

die lange Lebensdauer sowie die neue Einkabeltechnologie,

mit der Power- und Feedbacksystem

in einer Standardleitung zusammengefasst

sind. Material- und Inbetriebnahmekosten werden

damit deutlich reduziert.

und ermöglicht eine einfachere Reinigung.

Das Gehäuse ist komplett pulverbeschichtet,

wodurch Schnittkanten verdeckt werden

und eine sehr hohe Beständigkeit gegen

Kratzer und Korrosion gegeben ist. Die

Gehäuseform ist in Kreuzprofilbauweise

ausgeführt und gewährleistet eine einfache

Montage.

Einzelzahn-Wickeltechnologie

Die ausgefeilte Rotor- und Statortechnologie

stellt die eigentliche Grundlage des neuen

Servomotors dar. Im Motor kommt u.a. die

moderne Einzelzahn-Wickeltechnologie

zum Einsatz, die konsequent weitergedacht

wurde und einen noch höheren Nutfüllfaktor

ermöglicht. Kleine Wickelköpfe, in

Verbindung mit einem Statorvollverguss,

sorgen für Robustheit und ein ausgezeichnetes

thermisches Management. Den Entwicklern

ist es ausserdem gelungen, durch

optimiertes Design und unter Verwendung

hochwertiger Materialien die Verlustquellen

in den Motoren zu verringern. So wird eine

hohe Dauerdrehmoment-Ausnutzung über

den kompletten Drehzahlbereich möglich,

20 eLFORUM 11 I 2013


was für Anwendungen in der Praxis einen entscheidenden Vorteil

bietet. Darüber hinaus sind die Motoren bis zum Fünffachen

des Stillstandsdrehmoments überlastbar, was für polgewickelte

Motoren aussergewöhnlich hoch ist. Hier hat der Anwender

den Vorteil, in Applikationen, in denen das Spitzendrehmoment

bedeutsam ist, eine kleinere Baulänge oder Baugrösse zu wählen.

Die Energieeffizienz konnte im Vergleich mit herkömmlichen

Servomotoren um mehr als 10 Prozent gesteigert werden, da die

Verlustleistung deutlich reduziert werden konnte.

Robustes Design und lange Lebensdauer

Ein weiteres wichtiges Entwicklungsziel war die grösstmögliche

Laufruhe der Motoren im Betrieb. Hierzu tragen neben dem Design

der aktiven Teile die gesamte mechanische Konstruktion sowie

neue Materialien und Fertigungsverfahren bei. Durch Optimierung

des magnetischen Designs wurde die magnetische Unwucht

reduziert, die Laufruhe ist merklich wahrnehmbar.

Die AM8000-Motoren sind bereits in der Basisvariante mit Gehäusen

in Schutzart IP65 ausgestattet und daher auch unter rauen

Umgebungsbedingungen einsetzbar. Auf Wunsch kann die Wellendurchführung

mit einem FPM-Wellendichtring (Flur-Polymer-

Kautschuk) ausgestattet werden, sodass der gesamte Motor IP65-

geschützt ist. Ein wichtiges Entwicklungsziel von Beckhoff bestand

darin, dem Anwender ein robustes und langlebiges Produkt anbieten

zu können, da Motoren zum Teil sehr beengt installiert und

schwer zugänglich sind und nur unter hohem Aufwand ausgebaut

werden können. Mit einer grosszügigen Dimensionierung der abgedichteten

Kugellager ist eine Lebensdauer von 30 000 Stunden

gewährleistet. Positiv zu bewerten ist hierbei auch der Aspekt der

hohen zulässigen Radiallasten, welche auf die Lager einwirken

können, wodurch u. U. ein Stützlager entfallen kann.

Auf Wunsch können auch spielfreie Permanentmagnet-Haltebremsen

angeboten werden. Passend zur AM-Motorserie hat

Beckhoff die spielarmen Planetengetriebe der Baureihe AG im

Lieferprogramm.

Die Servomotor-Baureihe AM8000

• High-Performance-Servomotor

• 6 Baugrössen, mit einer Leistung von 0,9 bis 65 Nm Stillstandsdrehmoment

• höchste Dynamik

• hohe Leistungsdichte

• hohe Überlastfähigkeit

• Robustheit und lange Lebensdauer (Lagerdimensionierung

für 30 000 Stunden)

• pulverbeschichtete Gehäuse

• Einkabellösung für Power- und Feedback system

• bis zu 300° drehbare Anschlussstecker

• energiesparende, spielfreie Permanent magnet-Haltebremse

Einkabellösung

Die neue Einkabeltechnologie, mit der die AM8000-Motoren ausgerüstet

sind, erspart dem Anwender den Einsatz einer (neben

der obligatorischen Motorleitung üblicherweise erforderlichen)

Feedbackleitung oder einer teuren, unflexiblen Hybridleitung. Im

Gegensatz zu einer sensorlosen Regelung kann man mit der

Einkabeltechnologie hochgenau positionieren und niedrige Geschwindigkeiten

sicher realisieren.

Die Geberdaten, Rotorlage, Multiturn-Informationen wie auch der

Status der thermischen Verhältnisse im Motor werden über eine

rein digitale Schnittstelle störsicher und zuverlässig übertragen.

Das ergibt eine signifikante Kostenersparnis, da sowohl motor- als

auch reglerseitige Steckverbinder und Kabel entfallen. Auf kostenintensive,

analoge Auswertebausteine im Antriebsverstärker kann

verzichtet werden. Auch die Diagnosemöglichkeit ist

eLFORUM 11 I 2013


gegeben. Die Verdrahtung ist deutlich vereinfacht,

wodurch mögliche Fehlerquellen

eliminiert werden. Das hat ebenfalls positive

Auswirkungen auf die Peripherie, da

nun Schleppketten, Kabeldurchführungen

und für die Leitungen reservierte Bereiche

in Maschinen und Schaltschränken deutlich

kleiner ausfallen können. Es gibt keinerlei

Einschränkungen bezüglich der maximal

möglichen Leitungslänge: Auch mit der Einkabellösung

können bis zu 100 m erreicht

werden. Die neue Technologie unterstützt

selbstverständlich auch ein «elektronisches

Typenschild».

Auf der Motorseite ergeben sich dadurch

grössere Freiheitsgrade: Der Wegfall eines

Steckanschlusses ermöglicht den Einsatz

der neuen Technik auch in den kleinsten

Baugrössen. Betrieben werden die Motoren

der AM8000-Baureihe mit den EtherCAT-

Servodrives AX5000; zukünftige Entwicklungen

werden diese Feedbacktechnologie

ebenfalls unterstützen.

Zusammenfassung

der Einkabellösung

• digitale Einkabelübertragung über vorhandene

Motorleitung

• digitale Übertragung von Sensordaten

• keine störempfindlichen, analogen Signale

• Unterstützung des «elektronischen Typenschildes»

• Encoderkabel inkl. kostenintensiver Stecker

entfallen

• Reduzierung

– der Kosten für Leitung, Stecker und

Konfektionierung

• – der Lagerkosten – durch Wegfall einer

Kabelvariante

• – des Platzbedarfs in Energieführungsketten

• – des Platzbedarfs auf dem Motor (wichtig

bei kleinen Baugrössen)

• – der Fehler- und Verschleissquellen

• Ferndiagnose bis hin zum Motor möglich

• Leitungslängen bis zu 100 m möglich

Neue Edelstahl-Servomotoren-

Baureihe

Als weitere Neuerung bietet Beckhoff die

Motorserie AM8800 in Edelstahlausführung

aus eigener Entwicklung an. Die Edelstahlmotoren

sind vollständig im «Hygienic

Design» gestaltet, in extrem rauer oder

korrosionsgefährdeter Umgebung einsetzbar

und speziell für den Einsatz in der Lebensmittel-,

Chemie- oder Pharmaindustrie

geeignet. Die Serie AM8800 basiert auf der

Beckhoff-Motorserie AM8000. Sie wurde jedoch

ergänzt um ein komplettes Edelstahlgehäuse

in AISI 316L und eine Motorwelle

aus Edelstahl, welche nach FDA-Richtlinie

gestaltet wurden. Die Baureihe umfasst 3

Baugrössen mit je 3 Baulängen. Die Leistung

bewegt sich in einem Bereich von

1–8 Nm Stillstandsdrehmoment. Bei der

Die Edelstahlmotoren der Serie AM8800 sind ideal für den Einsatz in der Lebensmittel-, Chemieund

Pharmaindustrie geeignet. Die Motoren in «Hygienic-Design»-Ausführung entsprechen den

FDA-Anforderungen.

Wahl des Motordesigns wurden Ecken und

Kanten vermieden; und es wurde auf Bohrungen

und Verschraubungen weitgehend

verzichtet, um das Festsetzen von Schmutz

zu verhindern. Die Flansche wurden in B5-

Form und flanschkompatibel zur AM8000-

Baureihe ausgeführt. Hierdurch wird auch

die Umrüstung von bestehenden Anlagen

vereinfacht.

Durch eine optimale Anbindung der Statoren

an das Edelstahlgehäuse konnte die

Leistungsreduktion gering gehalten werden.

Dies ist bemerkenswert, da die Motoren

ohne zusätzliche Kühlung eingesetzt werden

und die Wärmeleitfähigkeit von Edelstahl

um ca. das 14-Fache niedriger ist als

beim Standard-Aluminiumgehäuse des Motors.

Zur Temperaturüberwachung sind alle

Servomotoren AM8000 mit einem Sensor

ausgestattet, der die Daten über die Power-/

Feedbackleitung weitergibt. Die Daten können

in der übergeordneten Steuerung so

reguliert werden, dass der Motor in Abhängigkeit

von der Temperatur geregelt wird.

Diese Funktion wird bei der Verarbeitung

von leichtverderblichen Lebensmitteln, wie

z.B. Fisch, benötigt.

Das Edelstahlgehäuse ist äusserst robust

und unempfindlich gegen Kratzer sowie

mechanische Beschädigungen. Ein Abplatzen

der Beschichtung oder die Unterwanderungen

der Lackschicht gehören somit

der Vergangenheit an und können nicht

zu Verunreinigungen führen. Ausgestattet

in Schutzart IP67, optional auch IP69K, sind

die AM8800-Motoren sogar tauglich für die

Reinigung mit Hochdruckreinigern, wie sie

in der Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie

üblich sind. Durch Anschlusstechnik

mit Edelstahl-Kabelverschraubungen im

Die Edelstahlausführung

AM8800

• Edelstahlmotoren in AISI 316L

• ideal für den Einsatz in der Lebensmittel-,

Chemie- und Pharmaindustrie

• höchste Schutzart IP67, optional IP69K

• «Hygienic Design»

• nach FDA-Anforderungen entwickeltes Design

• höchste Dynamik

• optionales Barrier-Pressure-System

• Einkabellösung für Power- und Feedbacksystem

• Food Grade Grease (Schmierstoff für Wellendichtring)

«Hygienic Design» ist die dauerhafte Dichtheit

der Motoren sichergestellt. Als Besonderheit

können die AM8800-Motoren mit

einem Sperrluftanschluss versehen werden,

um Kondensatbildung innerhalb des Motors

zu verhindern. Je nach Anforderung ist

auch die Ausstattung mit Haltebremse oder

Multiturn-Geber möglich.

Die Edelstahl-Motorbaureihe besteht aus 3

Baugrössen und deckt damit die meis ten

Anforderungen des Marktes ab. In Verbindung

mit dem Edelstahl-Panel-PC CP77xx

oder dem Edelstahl-Control-Panel CP79xx

bietet Beckhoff eine durchgängige Steuerungs-

und Motion-Control-Lösung für die

Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie.

Halle 7, Stand 406

Beckhoff Automation AG

Rheinweg 9, 8200 Schaffhausen

Tel. 052 633 40 40, Fax 052 633 40 55

www.beckhoff.ch, info@beckhoff.ch

22 eLFORUM 11 I 2013


Einfach nur auf die Tragschiene setzen

Die EtherCAT-Displayklemme EL6090 von Beckhoff verfügt über ein

beleuchtetes, reflexarmes LC-Display und einen nicht rücksetzbaren

Betriebsstundenzähler. Damit gibt es erstmals eine Anzeigemöglichkeit

z.B. für Statusmeldungen oder Diagnoseinformationen, die sich

ohne zusätzlichen Montage- oder Schnittstellenaufwand direkt in das

EtherCAT-I/O-System integrieren lässt. Ausserdem kann das Display

passend zur Applikation und getrennt von einem Controller beliebig

auf der Tragschiene platziert werden. Die Displayklemme muss lediglich

auf die Tragschiene im Klemmenstrang aufgesteckt werden.

Schon lässt sich im Schaltschrank ein gewohnt einfach über EtherCAT

ansteuerbares Anzeigeelement nutzen.

Es entfallen die sonst üblichen zusätzlichen Display-Schnittstellen,

wie RS232, sowie Einbaurahmen, Haltevorrichtungen usw. als Montageelemente.

Dies reduziert den Installationsaufwand deutlich. Zudem

erlaubt es, ein Parametrier- und Diagnosedisplay applikationsspezifisch

an der am besten geeigneten Stelle im Schaltschrank zu platzieren.

Das Display mit zwei Zeilen à 16 Zeichen kann unter anderem

Status- und Diagnosedaten reflexarm und – schaltbar – beleuchtet

anzeigen. Aus dem Anwenderprogramm heraus lässt es sich zur Visualisierung

applikationsspezifischer statischer und dynamischer Texte

nutzen, beispielsweise als Produktionszähler.

Grindelstrasse 12 Tel. 043 266 39 03 info@accutron.ch

8303 Bassersdorf Fax 043 266 39 07 www.accutron.ch

Solar in die Zukunft

Beckhoff Automation AG

Rheinweg 9, 8200 Schaffhausen

Tel. 052 633 40 40, Fax 052 633 40 55

www.beckhoff.ch, info@beckhoff.ch

Verpackung inside

Halle 7, Stand 406

Tagesaktuell auf www.packaktuell.ch und 14-täglich in

Pack aktuell, Fachmagazin für Verpackungstechnik und -design

Der neue Megatrend

eLFORUM 11 I 2013 23


Die Zahl neuer POWERLINK-kompatibler Produkte nimmt täglich zu

Den Messeauftritt auf der SPS IPC Drives in Nürnberg stellt die Ethernet

POWERLINK Standardization Group (EPSG) unter das Motto «Ein

Netzwerk für alle(s)». Auf dem EPSG-Stand unterstreichen Demo-Installationen

die Position von POWERLINK und openSAFETY als Standards

der industriellen Echtzeitkommunikation und der integrierten Sicherheitstechnik.

«Wie auf der SPS IPC Drives 2013 an der reich bestückten

Multi-Vendor-Wand am EPSG-Stand zu sehen ist, liegt POWERLINK

in der Wertung der Echtzeitkommunikationssysteme ganz vorn», sagt

EPSG-Geschäftsführer Stefan Schönegger. «Die Zahl neuer POWER-

LINK-kompatibler Produkte aus allen Bereichen der Automatisierung

nimmt täglich zu.»

Über 3000 OEM setzen bereits auf das Feldgeräte-Echtzeitnetzwerk erster

Wahl. Die Entscheidung für POWERLINK fällt leicht. Das Protokoll bietet

harte Echtzeitfähigkeit bei hoher Kommunikationsbandbreite und ermöglicht

somit, zum Beispiel Achsen hochgenau zu synchronisieren und

auf der gleichen Physik Kamerabilder zu übertragen. Zudem lassen sich

durch die Nutzung von openSAFETY voll integrierte sichere Lösungen realisieren.

Aufgrund seiner Konformität zum Ethernet-Standard IEEE 802.3

kann POWERLINK über jede beliebige Ethernet-Infrastruktur verwendet

werden. Darüber hinaus liegen POWERLINK und openSAFETY als Open-

Source-Software vor und sind dadurch vollkommen herstellerunabhängig.

Halle 6, Stand 114/115

www.ethernet-powerlink.org

Neue Dimensionen von Skalierbarkeit und Reaktionszeit

B&R zeigt auf der SPS/IPC/Drives in Nürnberg sein komplettes Leistungsspektrum;

dabei zeichnen zwei Schlagworte den Messeauftritt

der Firma in diesem Jahr besonders aus: maximale Skalierbarkeit und

minimale Reaktionszeit. Mit Scalability+ etabliert B&R eine neue Philosophie

der Skalierbarkeit. Maschinenbauer können ihre Automatisierungslösung

perfekt auf die Bedürfnisse der jeweiligen Maschine

zuschneiden; sie können jeweils die Hardware- und Softwarelösung

auswählen, die am besten zu ihrer Automatisierung passt, sind aber zu

keinem Zeitpunkt gebunden.

Die Durchgängigkeit und Skalierbarkeit des Automatisierungssystems

erweitert B&R zusätzlich mit einer ganzen Reihe neuer Hardware-Komponenten.

So ergänzen neue kompakte Steuerungen mit integrierten

I/Os die erfolgreiche Reihe der X20-Steuerungen. Ebenfalls vorgestellt

wird eine neue Serie Touchscreens der bewährten Reihe Power Panel.

Mit reACTION Technology präsentiert B&R eine Neuheit, die die Zykluszeiten

auf bisher unerreicht niedrige Werte senkt. Besonders

zeitkritische Teilaufgaben lassen sich IEC-61131-kompatibel in Standard-Hardware

realisieren. In Nürnberg stellt B&R auch die neueste

Version seines Prozessleitsystems APROL R 4.0 vor. Zudem werden die

APROL-Lösungspakete APROL EnMon für das Energie-Monitoring und

APROL ConMon für das Condition Monitoring präsentiert. Ein weiteres

Lösungspaket ist APROL APC für Advanced Process Control.

Halle 7, Stand 110 und 206

B&R Industrie-Automation AG

Langfeldstrasse 90, 8500 Frauenfeld

Tel. 052 728 00 55, Fax 052 728 00 54

www.br-automation.com, office.ch@br-automation.com

24 eLFORUM 11 I 2013


Weidmüller auf der SPS/IPC/DRIVES

Weidmüller stellt mit u-remote sein neues, modular konzipiertes Remote-I/O-System

vor. Alle Vorteile adressieren direkt den Anwender: u-

remote zeichnet sich durch eine steckbare Anschlussebene, hohe Packungsdichte

sowie beste Performance aus und steht für hohe Effizienz

und Produktivität. Der integrierte Webserver vereinfacht die Inbetriebnahme

und beschleunigt Wartungsarbeiten. Markante Eigenschaften

sind schlanke Planung, einfache Installation, schnelle Inbetriebnahme

und Vermeidung von Stillständen.

Eine werkzeuglose Installation und vorkonfektionierbare Verkabelung

beschleunigen den zuverlässigen Einbau im Schaltschrank sowie an

der Maschine und Anlage. Der Verdrahtungs-, Installations- und Servicefreundlichkeit

dient die einreihige Anschlussebene. Die steckbare

Anschlussebene ermöglicht den schnellen und sicheren Anschluss

von Sensoren und Aktoren mit vorkonfektionierten Leitungen, bei

gleichzeitiger Minimierung der Fehlerquote in der Systemverdrahtung.

Dank schmalster Bauweise von nur 11,5 mm Modulbreite und einer

geringen Anzahl an Einspeisemodulen lassen sich Schaltschränke mit

u-remote deutlich kleiner auslegen und erhöhen die Flexibilität bei ihrer

Gestaltung. Ein Komponententausch kann im laufenden Betrieb lastfrei

erfolgen, also ohne Busanbindung und Spannungsversorgung unterbrechen

zu müssen.

Halle 9, Stand 351

Weidmüller Schweiz AG

Rundbuckstr. 2, 8212 Neuhausen am Rheinfall 2

Tel. 052 674 07 07, Fax 052 674 07 08

www.weidmueller.ch, info@weidmueller.ch

Mit 127 Geräten auf der SPS/IPC/DRIVES

IO-Link präsentiert sich auf der Messe in Nürnberg mit einer noch nie

erreichten Geräteanzahl. Mit 127 Geräten von 29 Herstellern kann IO-

Link eine Rekordbeteiligung verzeichnen. Eine Vielzahl von Neuheiten

bietet dem Anwender noch mehr Vorteile und rundet das IO-Link-Produktspektrum

ab. Mehr denn je steht die grosse Bandbreite an verfügbaren

IO-Link-Produkten im Vordergrund. So werden 30 komplett

neue Produkte in Nürnberg gezeigt, die auch neue Gerätekategorien

erschliessen. So können auf der IO-Link-Wand erstmalig Master mit Device

Net und mit Sercos-Anschluss gezeigt werden. Aber auch bei den

Devices sind neue Kategorien hinzugekommen, so z.B. IO-Link-Koppler,

Signalleuchten, Signalkonverter oder auch kapazitive Sensoren.

Als herstellerübergreifender Standard für einfache Verkabelungs- und

Kommunikationslösungen setzt sich IO-Link im Maschinen- und Anlagenbau

immer mehr durch. Inzwischen kommt IO-Link in zahlreichen

Branchen und Maschinen zum Einsatz. Der Anwender kann sich in

Nürnberg selbst davon überzeugen, wie gross die Produktvielfalt von

IO-Link mittlerweile ist und wie schnell IO-Link wächst. Im Dialog mit

den Anwendern wird weiterhin an neuen Geräten gearbeitet für produktive,

flexible und kostensenkende Automatisierungsprodukte mit

IO-Link. Nicht nur das Produktspektrum, sondern auch die IO-Link-Gemeinschaft

wächst kontinuierlich. So zählt das IO-Link-Konsortium mittlerweile

59 Mitglieder. Allein dieses Jahr sind bereits drei neue Firmen

der Gruppe beigetreten.

www.profibus.ch

Halle 6, Stand 210

RS präsentiert Designspark Mechanical auf der SPS/IPC/Drives

In diesem Jahr steht bei RS auf der SPS/IPC/Drives eine Weltneuheit

im Vordergrund: Designspark Mechanical. Die neue 3D-Design-

Software von RS ist ideal geeignet für das Engineering und die Konzeption.

Designspark Mechanical ermöglicht die schnelle Erstellung

von hochprofessionellen Konstruktionszeichnungen für konzeptionelle

Produktentwürfe und entfernt klassische «Engpässe» durch die Abhängigkeit

von CAD-Abteilungen. Änderungen und Ergänzungen können in

den Sekunden selbst durchgeführt werden, ohne dass Modifikationen

in Feature-basierte CAD-Programme eingearbeitet werden müssen.

Durch die Direct Modelling Methodology reichen die Möglichkeiten

von einfachen Formen bis hin zu komplexen Oberflächen. «Ziehen»,

«Schieben», «Füllen» und «Kombinieren»-Werkzeuge ermöglichen aktives

3D-Design. Neue Konzepte können ohne zusätzlichen Aufwand

schnell skizziert und in umfassendere 3D-Konstruktionszeichnungen

überführt werden. RS setzt schrittweise die Vision um, die Beziehung

zur internationalen Gemeinschaft der Entwickler und Konstrukteure

durch das Schaffen von vertrauenswürdigen und zuverlässigen Online-

Designhilfen zu vertiefen. So enthält der RS-Webshop auch 3D-Modelle

zum Download. Konstrukteuren stehen Tausende Modelle für elektromechanische

und Verbindungs-Produkte zur Verfügung. Diese können

dann mit Hilfe neutraler Formate in die CAD-Software importiert werden.

Das Messeteam freut sich schon jetzt auf zahlreiche konstruktive

Gespräche wie in den vergangenen Jahren.

Halle 1, Stand 161

RS Components GmbH (Schweiz)

Holzmoosrütistrasse 2a, 8820 Wädenswil

Tel. 044 283 61 90, Fax 044 283 61 91

www.rsonline.ch, vertrieb@rsonline.ch

eLFORUM 11 I 2013 25


Edelstahlservomotoren erfüllen EHEDG-Anforderungen

Mit der Baureihe AM8800 bietet Beckhoff eine vollständige Edelstahlservomotorserie

im Hygienic Design für besonders raue Umgebungsbedingungen.

Die Motoren sind nicht nur mit FDA-konformen Werkstoffen

ausgestattet, sondern nun auch gemäss den hohen Anforderungen der

EHEDG (European Hygienic Engineering & Design Group) hinsichtlich

Design und Material zertifiziert. Die Servomotoren AM8800 sind voll-

ständig im Hygienic Design gestaltet und verfügen neben dem FDAkonform

ausgelegten Edelstahlgehäuse in AISI 316L auch über die

anspruchsvolle Zulassung nach EHEDG Class I. Somit lassen sich die

Motoren wesentlich einfacher reinigen und von Mikroorganismen befreien,

ohne dass der Motor hierbei zu zerlegen ist. Das bedeutet auch,

dass die Antriebe für das häufig z.B. in der Getränkeindustrie angewendete

Verfahren CIP (Cleaning in Place), d.h. für ortsgebundene Reinigung,

tauglich sind.

Wichtige konstruktive Besonderheiten der Servomotoren AM8800

sind die EHEDG-gerechte Anordnung der Dichtebenen sowie der

Anbauflansch mit zusätzlicher PTFE-Dichtung im Hygienic Design.

Möglichst wenig sichtbare Verschraubungen sowie das gelaserte Typenschild

vermeiden die Entstehung von Schmutznestern. Die Servomotoren

AM8800 werden als komplett durchgängige Baureihe angeboten,

mit 0,85 bis 16,6 Nm Stillstandsdrehmoment. Der Drehzahlbereich

reicht bis zu 3000 U/min. Alle AM8800-Servomotoren sind UL- und cULzertifiziert.

Halle 7, Stand 406

Beckhoff Automation AG

Rheinweg 9, 8200 Schaffhausen

Tel. 052 633 40 40, Fax 052 633 40 55

www.beckhoff.ch, info@beckhoff.ch

Touchscreen-Bedienterminals für Maschinenbediener mit verbesserter Bilddarstellung

Diese Serie erweitert die bisherige Produktpalette leistungsstarker Bedienterminals

und bietet optimierte Funktionalität, hohe Leistung und

ausgezeichnete Bildqualität für vielseitige industrielle Anwendungen

wie kompakte Maschinen, Handlingsysteme und pharmazeutische

Applikationen. Die Magelis-GTO-Terminals sind in den fünf Bildschirmgrössen

3,5 Zoll (8,9 cm), 5,7 Zoll (14,5 cm), 7 Zoll (17,8 cm), 7,5 Zoll (19,1

cm) und 10,4 Zoll (26,4 cm) erhältlich und bieten den Bedienern dank

hochauflösender TFT-Bildschirme mit über 65 000 Farben eine hervorragende

Betrachtungsqualität. Sie verfügen über leuchtstarke LED-

Hintergrundbeleuchtung und eine energiesparende Dimming-Funktion;

und der Einsatz einer externen Tastatur lässt mehr Platz für die Visualisierung

auf dem Bildschirm.

Beispielsweise bietet die Version mit 7 Zoll (Format: 16:9) im Vergleich

zu Standard-Displays gleicher Grösse 40% mehr Betrachtungsfläche.

Einfache Konnektivität und Kommunikation sind für alle Terminals durch

die Ethernet-Schnittstelle sowie zwei serielle Schnittstellen realisierbar.

Für eine umfassende Protokollierung werden Daten auf SD-Karte

gespeichert, während der neue Mini-USB-Port Downloads mit einem

Standardkabel ermöglicht.

Halle 1, Stand 161

RS Components GmbH (Schweiz)

Holzmoosrütistrasse 2a, 8820 Wädenswil

Tel. 044 283 61 90, Fax 044 283 61 91

www.rsonline.ch, vertrieb@rsonline.ch

Vielleicht richtet jemand seinen Blick

das nächste Mal auf Ihr Inserat?! www.elforum.ch

26 eLFORUM 11 I 2013


„Technologieführerschaft“

■ Einzigartiges Dichtungssystem

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von Wippen und Farben

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STEUERUNGEN

Für Motorfeedback und Schachtkopierung

Für die in Aufzügen häufig eingesetzten getriebelosen Synchronmotoren

stellt Baumer den Absolut-Drehgeber GBPAS mit BiSS-C-Schnittstelle

vor. Der Drehgeber unterstützt den zunehmenden Trend in der

Aufzugstechnik zu hohen Fahrgeschwindigkeiten, grossen Förderhöhen

bei gleichzeitig kompakten Abmessungen, geringen Betriebskosten und

hohem Fahrkomfort. Diese anspruchsvollen Antriebskonzepte sind auf

hochauflösende Drehgeber angewiesen. Der GBPAS ist speziell auf Anwendungen

ausgelegt, in denen hohe Übertragungsgeschwindigkeiten

bis zu 10 MHz, sichere Datenübertragung durch CRC-Prüfung, Flexibilität

und einfache Integration gefordert sind. Zur präzisen Antriebsregelung

bietet der optische Drehgeber optional eine zusätzliche Inkrementalschnittstelle

mit bis zu 2048 Sinusperioden pro Umdrehung.

Die Drehgeber der GM400-Serie mit SSI-Schnittstelle werden bevorzugt

in Schachtkopiersystemen zur schnellen und präzisen Fahrkorbpositionierung

eingesetzt. Die Multiturn-Absolutwertgeber erfassen dabei

standardmässig bis zu 14 Bit bzw. 16 384 Schritte pro Umdrehung und

bis zu 16 Bit bzw. 65 536 Umdrehungen. Darüber hinaus ermöglichen integrierte

Diagnosefunktionen eine zustandsorientierte Instandhaltung

und verhindern somit unliebsame Stillstandszeiten. Mit der Entwicklung

der inkrementalen Drehgeber der OptoPulse-Baureihe wurde ein neuer

Standard geschaffen.

Halle 4A, Stand 335

Baumer Electric AG

Hummelstrasse 17, 8501 Frauenfeld

Tel. 052 728 11 22, Fax 052 728 11 44

www.baumer.com, sales.ch@baumer.com

Miniatur-Linearantrieb zum Positionieren, Öffnen/Schliessen oder Dosieren

Ein kleines Kraftpaket ist der neue 20-mm-UAL-Linearantrieb. Mit einer

Schrittauflösung von 21 µm pro Vollschritt hat er eine konstante Stellkraft

von bis zu 30 N über den gesamten Stellweg von 15 mm. Der kompakte

Bauraum mit seinem Aussendurchmesser von 20 mm wird durch

den direkten Kabelabgang unterstützt. Die Auslegung des Antriebes

kann als bipolarer oder unipolarer Schrittmotor sowie als Synchronmotor

(max. 50 VAC) erfolgen. Die flexible Fertigung des Antriebes erlaubt

neben einem kundenspezifischen Montageflansch die individuelle Auslegung

für alle Kundenbedürfnisse. Der Linearantrieb bietet damit beste

Voraussetzungen für den Einsatz in Positioniereinheiten, Ventilen und

Dosierpumpen – zum Beispiel in der Medizintechnik oder in Schliesssystemen.

Johnson Electric Switzerland AG

Bahnhofstrasse 18, 3280 Murten

Tel. 026 672 71 11, Fax 026 672 76 99

www.johnsonelectric.com/de, vch@johnsonelectric.com

28 eLFORUM 11 I 2013


ANTRIEBE

STEUERUNGEN

Tel. 055 / 415 66 15

Fax 055 / 415 66 10

Churerstr. 168, 8808 Pfäffikon SZ e-mail: astrel@swissonline.ch

Bandkabelsteckverbinder

Höchstleistung

Mit der Spectra PowerBox 1280 ergänzt Spectra die Serie industrieller

High-End-Kompakt-PCs um eine Variante, die eine aussergewöhnlich

hohe Grafikleistung anbietet. Die PowerBox bietet zudem eine extrem

hohe Rechnerleistung; sie ist mit einem Ivy-Bridge-Prozessor Intel

Core i7 (QM77) ausgerüstet. Ein speziell für diese Serie entwickeltes

Kühlsys tem sorgt ständig für eine niedrige Innentemperatur, was einen

positiven Einfluss auf die Betriebssicherheit und Lebensdauer des

Systems hat – auch im 24-h-/7-d-Betrieb. Das System ist weiterhin sehr

flexibel an die jeweilige Aufgabenstellung anpassbar. Dafür sorgt der

PCIe(×16)-Erweiterungssteckplatz.

Optional ist die PowerBox mit zwei PCI- oder zwei PCIe(×8)-Steckplätzen

erhältlich (Modell 1280P). Anstelle der PCI-Steckplätze können zwei

Wechsellaufwerke mit RAID-0/1-Unterstützung oder ein BluRay/DVD-

Laufwerk eingebaut werden. Das System ist standardmässig mit einer

120-GB-SSD ausgestattet, die das System weitgehend gegen Erschütterungen

unempfindlich macht. E/A-Schnittstellen: 1×DVI, 1×HDMI,

1×VGA, 3×RS-232, 4×USB 2.0, 2×USB 3.0, 2×Gigabit-LAN, 3×Audio. Der

Weitbereichs-Spannungseingang ermöglicht eine Versorgung von 9 bis

36 VDC und verfügt über ein konfigurierbares Power-Ignition-Eingangssignal.

Das System kann mit vorinstalliertem Windows-7-, Windows-XPoder

Linux-Betriebssystem geliefert werden.

Fakt ist:

• Federleisten in ein- und zweireihiger Ausführung

mit Verriegelungslaschen und Zugentlastung

• Stiftwannenleisten, gerade und abgewinkelt

• Leiterkartenverbinder mit ein, zwei und vier

Kontaktreihen

ISO 9001:2000

• geeignet für Bandkabel AWG 28 und AWG 30

• auf Kundenwunsch konfektionierte Bandkabelsteckverbinder

Halle 7, Stand 420

Spectra (Schweiz) AG

Industrie-PC & Automation

Gewerbestr. 12a, 8132 Egg

Tel. 043 277 10 57, Fax 043 277 10 51

www.spectra.ch, info@spectra.ch

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www.elforum.ch

Wenn es eng wird: OptoPulse EIL580 mit axialem Anschluss

Baumer hat die flexible und wirtschaftliche

Drehgeberfamilie

Opto Pulse EIL580 erweitert und

Varianten mit axialem Anschluss

sowie weiteres Zubehör vorgestellt.

Die Drehgeber mit axialem

Abgang ermöglichen die Montage

bei eingeschränkten Platzverhältnissen.

Der Anschluss

erfolgt über eine M12- bzw.

M23-Flanschdose oder einen

Kabelabgang. Als mechanische

Schnittstellen stehen Vollwellen

mit Klemm- oder Servoflansch

bzw. einseitig offene Hohlwellen von 8 bis 15 mm zur Verfügung. Das

Gehäuse ist mit 1,5 mm Wandstärke besonders robust ausgeführt. Der

zuverlässige ShaftLock-Lageraufbau verhindert ein Verschieben des

Lagerpakets und damit Beschädigungen an der Codescheibe durch zu

hohe axiale Wellenbelastungen.

Eine gezielt für den Einsatz in Präzisionsdrehgebern

entwickelte optische Abtastung mit fein abgestuften

Strichzahlen von 100 bis 5000 gewährleistet Genauigkeit

und Signalgüte über den gesamten Temperaturbereich

von –40 °C bis +85 °C. Das umfangreiche

Zubehör wurde ebenfalls weiter ergänzt. Ein selbsthaltender

Clip ermöglicht die besonders einfache

Montage eines Hohlwellengebers auf allen Lüftergittern

mit 8-mm-Raster und ein robuster Lagerflansch

erhöht die zulässige Wellenbelastung von axial 40 N

auf 200 N sowie von radial 80 N auf 250 N.

Baumer Electric AG

Hummelstrasse 17, 8501 Frauenfeld

Tel. 052 728 11 22, Fax 052 728 11 44

www.baumer.com, sales.ch@baumer.com

Halle 4A, Stand 335

eLFORUM 11 I 2013 29


ELEKTROINSTALLATIONEN/

ENERGIE

Professionelle

Beleuchtungslösung

u

auf Basis von Chip-on-Board-Lichtquelle.

Die auf die

LED-Module

abgestimmten

Konverter gibt es

als Aufbau- oder

Einbauvariante.

Die dritte Generation der Light-Engine TALEXXengine STARK

SLE bietet eine hohe Lichtqualität mit sehr geringen Farbtoleranzen.

So sind Farbunterschiede kaum wahrnehmbar und es

entsteht ein sehr homogenes Lichtbild.

Nur neun Monate nach der zweiten

Generation bringt Tridonic jetzt bereits

die dritte Generation der LED

Light-Engine TALEXXengine STARK

SLE auf den Markt – kostenoptimiert

und noch effizienter.

Die Dritte Generation bietet die

folgenden Fakten:

• bis zu 80% mehr Lichtstrom

• eine höhere Effizienz unter praxisnahen

Bedingungen (bis zu 125 lm/W bei 4000 K)

• eine bessere Hot-Lumen-Effizienz

(bis zu Tp = 85 °C)

• Selbst nach 50 000 Betriebsstunden noch

eine Lebensdauer bis zu L90

• Die Module sind auf die neuen TALEXX-

Konverterserien ECO und TOP abgestimmt

und ergeben zusammen ein

optimales System.

Mit dem neuen LED-Modul zeigt sich Tridonic

als kompetenter Systemanbieter für professionelle

Beleuchtungslösungen auf Basis

von Chip-on-Board-Lichtquellen (COB).

Dank eines neuen COB-Aufbaus mit besseren

thermischen Eigenschaften, effizienteren

LED-Chips sowie perfekter Abstimmung auf

die passenden Konverter erreichen die Module

CLAssIC, SELECT und MINI eine noch

höhere Effizienz zu geringeren Kosten.

Aus einer LES 19 (Light-Emitting-Surface)

sind jetzt bis zu 4800 Lumen möglich. Für

die CLAssIC- und SELECT-Module ist auch

ein neuer Betriebsmodus mit an Bord: Best-

LED-Operation (BLO) – dieser stellt die

Light-Engine so ein, dass eine optimale Balance

zwischen Effizienz, Lebensdauer und

Kosten erreicht wird. Beim Verbinden von

LED-Modul und Konverter wird das jeweilige

Lumenpaket automatisch konfiguriert.

Dabei bleibt der Lichtstrom stets konstant,

auch wenn die Farbtemperatur sich ändert.

Hohe Lichtqualität

Die dritte Generation der Light-Engine TA­

LEXXengine STARK SLE wartet mit einem

weiteren Highlight auf: Sie bietet eine hohe

Lichtqualität bis zu CRI 90 mit sehr geringen

Farbtoleranzen, welche MacAdam 3, optional

sogar MacAdam 2, entsprechen. So

sind Farbunterschiede kaum wahrnehmbar

und es entsteht ein äusserst homogenes

Lichtbild. Das reproduzierbare Weisslicht ist

in den normierten Farbtemperaturen 3000

und 4000 Kelvin verfügbar. Für eine sehr

gute Farbwiedergabe steht ein CRI >90 jetzt

auch für das MINI-Modul.

Chip-on-Board-Technologie erlaubt das

beste thermische Management für die LED-

Module, so dass ein effizienter Betrieb bis

zu Temperaturen von 85 °C möglich ist. Der

damit verbundene kleinere Formfaktor gibt

Leuchtenentwicklern noch mehr Gestal­

tungsmöglichkeiten in die Hand, speziell für

den Bau kompakter Leuchten.

Abgestimmte Konverter

Die auf die LED-Module abgestimmten Konverter

gibt es als Aufbau- oder Einbauvariante.

Sie bieten verschiedene Schnittstellen

zur störsicheren, präzisen Ansteuerung

wie switchDIM, DALI und DSI. Integrierte

Klemmen an den LED-Modulen – eine Gemeinschaftsentwicklung

mit der Tochtergesellschaft

Tridonic connection technology

– erlauben eine einfache Verdrahtung mit

üblichem Leuchtendraht und reduzieren so

den Installationsaufwand.

Die Serie TALEXXengine STARK SLE umfasst

neben CLAssIC, SELECT und MINI

auch die Module FOOD und PREMIUM,

wobei PREMIUM für Tunable White entlang

der Planckschen Kurve von 2700 bis 6500

K steht. Von den Vorteilen der neuen Generation

profitieren auch Kunden, die Komponenten

älterer Versionen nutzen, denn das

System mit identischen mechanischen und

optischen Schnittstellen ist abwärtskompatibel

und damit eine sichere Investition in die

Zukunft. Der Hersteller gewährt fünf Jahre

Systemgarantie und bietet damit eine hohe

Anwendungssicherheit.

Tridonic AG

Obere Allmeind 2, 8755 Ennenda

Tel. 055 645 47 47, Fax 055 645 47 00

www.tridonic.ch

marketing.schweiz@tridonic.com

30 eLFORUM 11 I 2013


ELEKTROINSTALLATIONEN/

ENERGIE

MADE IN

Effizient, hochempfindlich und komfortabel

Mit den neuen Infrarot-Bewegungs- und -Präsenzmeldern erweitert

Finder seine Serie 18 und bietet dem Anwender für nahezu jeden Einsatz

das passende Produkt. Neben der Versorgungsnennspannung von

110–230 VAC sind auch Melder für 24 VAC/DC mit einem Ausgangskontakt

für Halogenlampen bis zu 1000 W lieferbar. Bei den Neuen der Serie

18 kann die Helligkeitsschwelle zwischen 1 und 500 lx, die Abschaltverzögerungszeit

zwischen 0,2 und 35 Minuten und zusätzlich die Ansprechempfindlichkeit

eingestellt werden. Der Anschluss wird in Pushin-Technik

werkzeuglos erstellt.

Typ 18.41 ist für die Deckenmontage entwickelt worden: Er erfasst Bewegungen

in rechteckigen Bereichen von bis zu 30×4 m. Typ 18.51 kann

als Bewegungs- oder Präsenzmelder für die Deckenmontage eingesetzt

werden: Im inneren Bereich von 4×4 m wirkt er als Präsenz-, im

äusseren Bereich von 8×8 m als Bewegungsmelder. Dadurch ist eine

hellere automatische Ausleuchtung der besetzten Plätze möglich. Typ

18.61 ist ein Bewegungsmelder für die Wandmontage: Er erkennt Bewegungen

in einem Halbkreis bis zu einem Durchmesser von 18 m und

eignet sich deshalb besonders für die Bewegungserkennung in langen

Korridoren, kleineren Räumen und auf überdachten Balkonen und Terrassen.

Durch eine überlappende Anordnung weiterer Sensoren, z.B.

in einem Abstand von 9 m, kann man den Erfassungsbereich erweitern.

Finder (Schweiz) AG

Industriestrasse 1a, 8157 Dielsdorf

Tel. 044 885 30 10, Fax 044 885 30 20

www.finder-relais.ch, finder.ch@finder-relais.ch

BLITZ- UND

ÜBERSPANNUNGSSCHUTZ

LECKSTROMFREI TOV-CONTROL

Die Geräte BSG (Klasse I+II) sind leckstromfrei

und können dadurch im Vorzählerbereich

eingesetzt werden.

TOV-Control – Das Gerät bietet Schutz

gegen TOV, langsam ansteigende und lang

anhaltende Überspannungen. Bei BSE

(Klasse II) dauerhaft bis 440V, bei BSG

(Klasse I+II) dauerhaft bis 700V.

Relmatic AG

Zürichstrasse 38a

CH-8306 Brüttisellen

Tel. +41 (0) 44 888 4 888

Fax +41 (0) 44 888 4 889

sales@relmatic.ch

www.relmatic.ch

Mit neuem Installationssystem Zeit und Geld sparen

Schneider Electric präsentiert mit OptiLine

50 ein völlig neues Installationssystem für

Wände, Decken, Böden und Tische. Das anschlussfertige

Leitungsführungssystem setzt

punkto Flexibilität, Komfort und Effizienz neue

Massstäbe. Das System erfüllt die hohen

Ansprüche modernster Zweckbauten und internationaler

Bürowelten. Dank nur weniger

modularer Teile und Schnellverbinder halbiert

sich die Installationszeit – ein zentraler

Vorteil beim Einbau.

Das OptiLine-50-Sortiment umfasst Kanäle,

Energiesäulen für Boden und Decke, Unterflursysteme,

Tischmodule, Einbaugeräte und

das entsprechende Installationsmaterial.

Dank Schnellverbindern und Kanälen mit

abnehmbaren Abdeckungen halbiert sich die

erforderliche Arbeitszeit für eine Installation.

OptiLine 50 kann ebenso einfach montiert wie

demontiert und wiederverwendet werden.

Auch das Nachrüsten und Versetzen wird mit

OptiLine 50 (50-mm-Front-Klick-System) spielend

leicht. Das ganze System ist so angelegt,

dass ein Einrasten ohne Werkzeug möglich

ist. Auf diese Weise lassen sich die Installationskosten

um 25% reduzieren, während sich

die Gewinnspanne für Installateure erhöht.

Aufgrund der wiederverwendbaren und halogenfreien

Komponenten belastet die Lösung

die Umwelt viel weniger. Dank einer verdeckt

liegenden Kabel- und Anschlussinstallation

werden die elektrischen Felder zudem um bis

zu 85% reduziert.

Schneider Electric (Schweiz) AG

Schermenwaldstrasse 11, 3063 Ittigen BE

Tel. 031 917 33 33, Fax 031 917 33 66

www.schneider-electric.ch

customercare.ch@schneider-electric.com

eLFORUM 11 I 2013 31


www.swisst.net

power

Offizielles Bulletin der swissT.net-Sektion «Industrielle Stromversorgungen»

news

Ausgewählte Mitglieder der

swissT.net-Sektion 17

«Industrielle Stromversorgungen»

75- bis 250-W-DC/DC-Wandler für den Einsatz im Bahnbereich

ESE Elektronik AG

swissT.net-Sektion 17

«Industrielle Stromversorgungen»

Thomas Fischer

Präsident Sektion 17

Industrielle Stromversorgungen

thomas.fischer@swisst.net

Bei der Entwicklung dieser neuen Generation

von DC/DC-Wandlern der Serie TEP/TEQ standen

Kriterien wie sehr hoher Wirkungsgrad,

hohe Zuverlässigkeit auch bei anspruchsvollen

Anwendungen im Vordergrund und bei der

Auswahl der eingesetzten Komponenten wurden

keine Kompromisse gemacht.

Diese DC/DC-Wandler-Familie umfasst Leistungsklassen

von 75/100/150/200 und 250 W.

Lieferbar ist die TEP-Serie in einem robusten

Metallgehäuse für Printmontage oder mit

Schraubklemmen für Chassismontage. Die

Version TEQ ist als komplette Stand-alone-

Einheit für Wand- oder DIN-Schienenmontage

ausgeführt.

Die speziell für den Bahn- oder Transportbereich

ausgelegte Serie TEP/TEQ kann auch in

Anwendungen der Energieverteilung, im Maschinen-

und Anlagebau oder der Prozessautomation,

bei welchen höchste Anforderungen

an die Zuverlässigkeit gestellt werden, oder in

Anwendungen mit rauen Umgebungskonditionen

problemlos eingesetzt werden.

Mit dem sehr weiten Eingangsspannungsbereich

9–36 VDC, 18–75 VDC und 43–160 VDC oder

9–18 VDC, 18–36 VDC und 36–75 VDC können

diese DC/DC-Wandler mit allen populären DCoder

Batterie-Spannungen betrieben werden.

Die Wandler sind mit den Ausgangsspannungen

von 3,3/5/12/15/24/28/48 und 53 VDC lieferbar.

Die exakt geregelte Ausgangsspannung und

die hohe Störfestigkeit erlauben es, dass diese

Wandler auch zur Versorgung sehr empfindlicher

Verbraucher verwendet werden können.

Dank des hohen Wirkungsgrades von typisch

93% können die Wandler für Printmontage im

Temperaturbereich von –40 °C bis +60 °C bei

natürlicher Konvektion betrieben werden und

mit einem Kühlkörper (Option) zusätzlich nach

oben noch erweitert werden. Der Temperaturbereich

bei der Version Chassismontage und

der Stand-alone-Ausführung beträgt –40 °C

bis +85 °C (modellabhängig).

Standardmässig sind die Geräte dauerkurzschlussfest

und überspannungsgeschützt.

Zu sätzlich verfügen die Wandler über einen

externen On/Off-Eingang, eine externe Spannungseinstellung,

Unterspannungsabschaltung

sowie eine Schutzdiode gegen die Verpolung

am Eingang.

Die DC/DC-Wandler sind gegen hohe Störungen

am Eingang geschützt und nach EN 50155

im Transport- und Bahnbereich zugelassen

und nach EN 61373 auf Schock und Vibration

geprüft. Mit der Eingangs-/Ausgangsisolation

von 2250 VDC erfüllen die Wandler die entsprechenden

Sicherheitsvorschriften nach EN

60950-1 und UL 60950-1.

TRACO ELECTRONIC AG

Baar/Schweiz

Tel. 043 311 45 11

info@traco.ch

Besuchen Sie unsere Website:

www.tracopower.com

32 eLFORUM 11 I 2013


KOMPONENTEN

Intelligentes Laden

INSYS icom bringt mit dem INSYS Powerline GP das erste Green-PHY-

Modem auf den Markt, das als industrietaugliches Komplettgerät in

Ladesäulen gemäss ISO 15118-3 verwendet werden kann. Weltweit

beginnen Hersteller von Elektroautos und Ladeinfrastruktur, die Anforderungen

des Ladestandards ISO 15118 – «Laden 2.0» – umzusetzen.

Beispielsweise haben sich die europäischen Automobilhersteller dazu

verpflichtet, ab 2017 das intelligente Laden nach ISO 15118 standardmässig

zu integrieren. Diese Norm legt wiederum den Powerline-Standard

HomePlug Green PHY für die Kommunikation zwischen Auto und Ladesäule

fest.

Das INSYS Powerline GP wurde in enger Zusammenarbeit mit der RWE

Effizienz GmbH entwickelt und erprobt. Im Detail stellt das INSYS Powerline

GP die Kommunikationsverbindung zwischen dem sogenannten

EVSE-Controller in der Ladesäule und dem Elektrofahrzeug her. Dabei

werden die Daten gemäss ISO 15118-3 auf den Pilotleiter des Ladekabels

aufmoduliert. Der ebenfalls

in der Norm beschriebene SLAC-

Mechanismus zur Abwicklung des

Assoziierungsprozesses zwischen

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Elektrofahrzeug und dem INSYS

Powerline GP ist bereits in dem

Gerät implementiert und erleichtert

damit die Integration enorm.

Darüber hinaus lässt das INSYS

Powerline GP optional auch die

Einkopplung auf Mains zu – wie aktuell

noch von einigen Elektroautomodellen

gefordert.

gateweb GmbH

Im Chrüzacher 11

8306 Brüttisellen

Tel. 044 833 37 13

Fax 044 833 70 05

www.gateweb.net

info@gateweb.net

Sie wollen im Schnellzugstempo

eine dauerhafte

Verbindung anbahnen?

Als führendes Handelsunternehmen der Steckverbindungstechnik beliefern wir die renommiertesten

nationalen und internationalen Industrieunternehmen der Schweiz.

Unser Vollsortiment umfasst die innovativsten und bedeutendsten Marken für die Wehr-,

Bahn- und Medizintechnik, Industrieelektronik sowie Luft- und Raumfahrt. Für spezifische

Problemstellungen entwickeln wir zusammen mit unseren Partnern auch individuelle

Lösungen. Dank unserem Know-how profitieren Sie von garantiert besten Verbindungen.

www.precimation.ch

eLFORUM 11 I 2013 33


KOMPONENTEN

Souriau-Steckverbinder UTL (Trim-Trio)

Souriau präsentiert den neuen UTL-Stecker auf Wunsch mit konfektionierter

Variante. Für diese Serie besteht eine Vielzahl von Sicherheitsvorschriften

im Innen- und Aussenbereich. Mit der robusten

Baureihe stellt Souriau eine Lösung vor, die alle gegenwärtig existierenden

Industriestandards übernimmt (u.a. Beleuchtung, Solar, Labor,

Automatisation, Telekommunikation und viele andere Applikationen).

Der Schnappriegelverschluss (Push-Pull) aus Edelstahl macht eine einfache

Benutzung mit nur einem Finger möglich, das Einrasten ist durch

einen Click hör- und spürbar. Die Schlüsselbauform des Kupplungssystems

und die Farbe des Gehäuses machen diese Serie blind steckbar,

um auch in dunklen oder in schwer zugänglichen Bereichen eine korrekte

und schadenfreie Kontaktierung zu gewährleisten. Die UTL-Serie

weist folgende Merkmale auf: Schutzklasse IP68/69K dynamisch, UVresistent,

UL/IEC–konform.

Precimation AG

Erlenstrasse 35A, 2555 Brügg

Tel. 032 366 69 99, Fax 032 366 69 90

www.precimation.ch, welcome@precimation.ch

Der perfekte Stromwandler

Die HLSR-Serie bietet perfekte Stromwandler für Ihr Design: kostengünstige

50-A-Stromwandler als Alternative zur Shuntmessung. Die

HLSR-Serie basiert auf einer Open-Loop-Halleffekt-Strommesstechnik

und misst Wechsel-, Gleich- oder Mischströme mit Nennwerten von 10,

20, 32, 40 oder 50 A eff. Mit LEMs Know-how im Bereich der Open-Loop-

Halleffekt-Technologie erreichen die neuen Wandler Ansprechzeiten

von nur 2,5 µs – und das bei sehr geringer Verstärkungs- und Offset-Drift

über den Betriebstemperaturbereich von –40 °C bis +105 °C.

Simpex Electronic AG

Binzackerstrasse 33, 8622 Wetzikon

Tel. 044 931 10 30, Fax 044 931 10 31

www.simpex.ch, contact@simpex.ch

Klemmenbeschriftung mit System

Dieser Smartprinter ist ein vielseitiger Thermotransferdrucker im Beschriftungsportfolio

von Wago. Besonders kompakt konstruiert verarbeitet

er eine Vielzahl unterschiedlicher Druckmaterialien: Beschriftungsstreifen,

Beschriftungsschilder «WMB-Inline» von der Rolle,

Etiketten sowie Leiter- und Adermarkierer. Damit ist die Beschriftung

aller Wago-Klemmen und der angeschlossenen Leiter und Kabel mit

einem einzigen Gerät möglich. Das Druckbild des Smartprinters ist klar,

dauerhaft beständig gegenüber äusseren Umwelteinflüssen sowie

wisch- und kratzfest gemäss DIN EN 60068. Das Farbdisplay und die intuitive

Menüführung unterstützen den Benutzer bei der Installation und

Anwendung.

Passend zum neuen Smartprinter wächst die Familie der Beschriftungsmaterialien

um ein wichtiges Mitglied: Mini-WSB Inline. Die 5 mm

breiten Beschriftungsschilder sind nun erstmals direkt von der Rolle bedruckbar

– und daher auch als zusammenhängende Streifen aufrastbar.

Die entscheidenden Vorteile von Mini-WSB Inline liegen sowohl in der

deutlich vereinfachten Erstellung individueller Aufdrucke als auch in

der universellen Einsetzbarkeit: Die Mini-WSB-Inline-Schilder werden

einerseits auf allen Busklemmen des Wago-I/O-Systems eingesetzt und

können andererseits für nahezu alle Reihenklemmen- und Steckverbinder-Serien

verwendet werden, insbesondere für X-Com, X-Com S und

Topjob S.

WAGO CONTACT SA

Rte de l'Industrie 19, 1564 Domdidier

Tel. 0840 200 750, Fax 026 676 75 01

www.wago.com, info.switzerland@wago.com

34 eLFORUM 11 I 2013


KOMPONENTEN

Kleine energiesparende 300-W-Open-Frame-Stromversorgungen

Die RPS-300-Serie erfüllt die international gültigen Medical-Sicherheitsstandards

mit MOPP-Level und

ist dank des geringen Leckstromes (≤300 μA

bei 264 VAC) für Anwendungen mit Patientenkontakt

(nicht aber für lebenserhaltende

Applikationen) geeignet, währenddessen

die EPP-300-Open- Frame-Serie ideal für

Industriesteuerungen, Maschinenbau und

IT-Applikationen ist. Beide Serien verfügen über

aktive PFC (Leistungsfaktorkorrektur), 90…264

VAC-Weitbereichseingang und modernste LLC- sowie

Synchrongleichrichter-Technologie. Dank des Wirkungsgrads

von bis zu 93% sind die Geräte äusserst effizient und erbringen

200 W im Dauerbetrieb bei einer Umgebungstemperatur

von 50 °C bei reiner Konvektionskühlung (300 W mit 20,5 CFM-Lüfter)

oder bis zu 70 °C mit Leistungsreduktion.

Beide Serien sind bis 300 VAC und 5 Sekunden gegen Surges geschützt

und besitzen weitere Standardfunktionen wie Power Good/Power

Fail Signal, Remote Sense, 12-V-/0,5-A-Auxiliary-Ausgang,

Schutz gegen Kurzschluss, Überlast, Überspannung und

Überhitzung. Sie verfügen auch über eine Remote-ON/

OFF-Funktion, einen 5-V/1-A-Standby-Ausgang und

erfüllen dank


MESSTECHNIK/

SENSORIK

Wärmebildkamera

mit Autofokussystem

u

Top-Bilder mit hoher Abbildungsgenauigkeit.

SmartView

Flukes Software SmartView ist eine professionelle

Suite für Analyse- und Protokollierungs-

Tools zur Optimierung und Analyse von Infrarotbildern

und zum Erstellen professioneller

Be richte.

Neue SmartView-Mobile-App

Mit der neuen Fluke-SmartView-Mobile-App für

iPhone und iPad kann man wie mit der Desktop-

Version drahtlos Bilder übertragen, um zusätzliche

Bildoptimierung und Analysen durchzuführen

und professionelle Berichte zu erstellen.

Zu sätzlich lassen sich jetzt die Informationen direkt

weiterleiten, ohne dass man zuerst ins Büro

gehen muss.

Über die SmartView-Mobile-App können Anwender

die Genehmigung für zusätzlich nötige Arbeit

oder weitere Schritte ohne Umwege einholen,

was die Effizienz und Wirtschaftlichkeit steigert.

Und anders als andere Apps ist SmartView-Mobile

sowohl für iPhone als auch iPad optimiert,

wodurch die Produktivität unabhängig vom Gerät

gesteigert wird.

Fluke stellt die neuen Wärmebildkameras

Ti200, Ti300 und Ti400 mit fortschrittlicher

Konnektivität und Genauigkeit zur Maximierung

der Technikerproduktivität bei Ausseneinsätzen

vor. Die Kameras verfügen über das

Autofokussystem LaserSharp, das mit einem

Laser die Stellen hervorhebt, auf die sich die

Kamera fokussieren soll, um jedes Mal gestochen

scharfe Bilder liefern zu können.

Wireless

Die robusten Wärmebildkameras Ti200,

Ti300 und Ti400 von Fluke lassen sich mit

dem Fluke-CNX-Wireless-System verbinden,

wodurch sie als Haupteinheit verwendet

werden können, um Live-Messungen

von bis zu 5 Wireless-Modulen (z.B. Wechselstrom-

oder Spannungsmodulen) auf ihren

Bildschirmen anzeigen zu können und

die Daten in das Infrarotbild zu integrieren

(in Kürze via Firmware-Update erhältlich;

Anwender erfahren per Software SmartView,

wann das Update zur Verfügung steht.) Die

Wärmebildkameras sind Wireless-fähig,

um Bilder von der Kamera direkt auf PCs,

Apple-iPads oder -iPhones zu übertragen.

Diese Bilder können dann in die Fluke-

SmartView-Software (siehe Kasten) importiert

werden.

Die neuen Wärmebildkameras Ti200, Ti300 und Ti400 von Fluke verfügen über das Autofokussystem

LaserSharp, das mit einem Laser die Stellen hervorhebt, auf die sich die Kamera fokussieren

soll.

Die neuen Wärmebildkameras mit dem Autofokussystem Laser

Sharp von Fluke liefern scharfe Bilder für beste Abbildungsgenauigkeit.

Fortschrittliche Wireless-Fähigkeit und die neue SmartView

Mobile App maximieren die Produktivität bei Ausseneinsätzen.

Neue SmartView-Mobile-App

Die Kameras lassen sich auch drahtlos mit

der neuen Fluke-SmartView-Mobile-App für

iPhone und iPad integrieren (Details siehe

Kasten). Nun kann man die Informationen

weiterleiten, ohne erst zurück ins Büro gehen

zu müssen, um Berichte zu erstellen

und diese an Kunden oder Management zu

schicken.

Wärme- und Sichtbilder

zusammengefügt

Nur die Wärmebildkameras von Fluke verfügen

über die patentierte IR-Fusion-Technologie,

welche Wärme- und Sichtbilder zu

einem Bild zusammenfügt, um Probleme

leichter erkennen, diagnostizieren und

kommunizieren zu können. Mit der IR-Fusion-Technologie

können Bilder als reine

Wärmebilder, Sichtbilder oder in diversen

Überblendungsstufen angezeigt werden,

um Problembereiche präzise dokumentieren

zu können.

Die Wärmebildkameras sind Bluetooth-fähig

und verfügen über Wireless-Fähigkeit zu

PCs, GPS-Standortermittlung und -aufzeichnung,

Videoübertragung, einen robus ten

kapazitiven Touchscreen für schnelle Navigation

durch Menüs, das Fotokommentierungssystem

IR-PhotoNotes und wechselbare

Akkus mit Ladestatusanzeige. Sie

ermöglichen Hochtemperaturmessungen

bis zu 1200 °C (nur Modell Ti400).

Halle 7A, Stand 640

Fluke (Switzerland) GmbH

Hardstrasse 20, 8303 Bassersdorf

Tel. 044 850 63 82, Fax 044 580 75 01

www.fluke.ch, info@ch.fluke.nl

36 eLFORUM 11 I 2013


MESSTECHNIK/

SENSORIK

Ein Digitalmultimeter

geht auf Distanz

u

Messwerte mit Sicherheitsabstand und höchster Präzision.

Das Messen elektrischer Grössen

an Maschinen, die in Betrieb sind,

oder bei extremen Umgebungsbedingungen

muss für den Techniker

nicht gefährlich sein. Das neue professionelle

Multimeter METRAHIT

ULTRA von GOSSEN METRAWATT

ermöglicht dies in sicherem Abstand

zur Messstelle – dank integriertem

Bluetooth.

Das Messgerät eignet sich mit seinen 22

Multimeterfunktionen für den universellen

elektrotechnischen Einsatz, insbesondere in

den Bereichen Industrie, Service, elektrische

Sicherheit, Elektrotechnik, Chemie, Laboratorien

und Forschung.

Komplett fernsteuerbar

Das METRAHIT ULTRA BT ist über die integrierte

Funkschnittstelle nach dem Bluetooth-Standard

komplett fernsteuerbar. Damit

werden Messungen in für den Menschen

gefährlicher Umgebung erst ermöglicht, z.B.

an rotierenden Maschinen im Betrieb, in

Schaltschränken unter Hochspannung oder

unter extremen Umgebungsbedingungen

wie beispielsweise in Klimakammern.

Die Fernsteuerung erfolgt mit einem Smartphone

oder Tablet-PC mit Android-Betriebssystem.

GOSSEN METRAWATT stellt dafür

eine kostenlose APP zur Verfügung. Mit dieser

APP kann der Techniker remote alle Geräteeinstellungen

vornehmen und sich die

aktuellen Messwerte online anzeigen lassen.

Wird das Multimeter ferngesteuert, ist für die

Einstellung der gewünschten Messfunktion

die Bedienung des Drehschalters nicht erforderlich.

Die APP ermöglicht die Aufzeichnung

der Live-Messdaten im Smartphone

und die Online- und Offline-Auswertung der

Messdaten für mehrere Multimeter. Dafür

steht dem Anwender eine Auswahl an graphischen

Anzeigen zur Verfügung: Quasi-

Analoganzeige, numerische Anzeige, y-t-

Diagramm. Selbstverständlich ist es auch

möglich, Messdaten zwecks Weiterverarbeitung

am PC zu exportieren.

Auch konventionell einsetzbar

Das METRAHIT ULTRA BT kann aber auch

ganz konventionell eingesetzt werden, mit

Bedienung am Gerät und Anzeige der

Messwerte auf dem Gerätedisplay. Die Präzision

dabei ist beeindruckend und mit einer

Auflösung von ±310 000 Stellen und 0,02%

Grundgenauigkeit ultragenau.

Universelles Messgerät

Mit seinen 22 Multimeterfunktionen und der

TRMS-Bandbreite von 100 kHz ist das Digi­

METRAHIT ULTRA

mit Bluetooth-

Schnittstelle.

talmultimeter universell

einsetzbar. Die

Funktionen beinhalten

Spannungs-, Strom-,

Pegel-, Widerstands-

Dio den-/Durchgangs-,

Frequenz-, Kapazitäts-

und Temperaturmessung.

Auf der

be leuchteten, kont ­

ra st reichen Dreifachanzeige

werden

wich t ige Zusatzinfor

mationen zum

aktuellen Messwert

angezeigt,

z. B. die erfassten

Minimal- und Maximalwerte.

Der Datenspeicher für

bis zu 300 000 Messwerte ermög licht

die Aufzeichnung von Messdaten im

Gerät mit Echtzeitbezug über mehrere

Tage. Über die integrierten Infrarotund

Bluetooth-Schnittstellen können

aktuelle oder gespeicherte Messdaten

ausgelesen, analysiert und dokumentiert

werden. Zusätzlich zur APP steht dafür die

komfortable Windows-Software METRAWIN

10 zur Verfügung.

Halle 7A, Stand 516

GMC-Instruments Schweiz AG

Glattalstrasse 63, 8052 Zürich

Tel. 044 308 80 80, Fax 044 308 80 88

www.gmc-instruments.ch

info@gmc-instruments.ch

eLFORUM 11 I 2013 37


MESSTECHNIK/

SENSORIK

amelec

Electronic GmbH

Netz-Entstörfilter

Tel. 044 862 00 62 | www.amelec.ch | info@amelec.ch

Kompetent in EMV-Filtern

» Nennspannungen von 250 bis 700 VAC

» Nennströme einphasig von 3 bis 40 / 10 bis 250 A

» Nennströme dreiphasig von 10 bis 40 / 10 bis 2'500 A

» Ableitströme > 0,5 bis > 300 mA

» Sehr hohe Dämpfungsraten für starke Störungen

» Lieferbar in, mit Harz vergossenen, Metallgehäusen mit Steck-,

» Schraub- oder DIN-Schienen-Anschlüssen

Messdaten-Erfassungssystem

Das Messdaten-Erfassungssystem GL7000 von Graphtec sticht durch

seinen modularen Aufbau hervor. Die Grundeinheit mit USB-, LAN- und

SD-Card-Anschluss ist in zwei verschiedenen Varianten erhältlich. In

der einfachsten Version erfolgt die Steuerung ausschliesslich über

die GL-Connection-Software via PC. In der Version mit einem 5,7-Zoll-

Touchscreen-Monitor (bis zu 10 m absetzbar) erfolgt die Parametereingabe

und Überwachung der Signale direkt am Gerät, kann jedoch trotzdem

in die GL-Connection-Software eingebunden werden. Das System

lässt sich auf bis zu zehn Datenerfassungsmodule erweitern. Mit Hilfe

dieser GL-Connection-Software lassen sich bis zu 10 Grundeinheiten

mit jeweils zehn Datenerfassungsmodulen (max. 1120 Kanäle) steuern.

Über ein Datenkabel lassen sich die Master- und Slave-Grundeinheiten

untereinander synchronisieren, was auch grössere Aufbauten zulässt.

So können über das 10-Kanal-Spannungsmodul GL7-V, das 4-Kanal-

Highspeed-Spannungsmodul GL7-HSV, das 10-Kanal-Spannungs-/

Temperaturmodul GL7-M, das 16-Kanal-Logic-/Pulsemodul GL7-L/P, das

2-Kanal-1000-V-Hochspannungsmodul GL7-HV Werte in Echtzeit erfasst

werden. Neu sind die 4-Kanal-Module für Dehnungsmessstreifen GL7-

DCB und das 4-Kanal-Modul für Piezoelemente GL7-CHA erhältlich. Die

aufgenommenen Signale lassen sich entweder auf den internen Speicher,

eine SD-Karte oder ein zusätzliches 64-GB-SSD-Modul ablegen.

Dieses Messdatenerfassungssystem GL7000 von Graphtec lässt punkto

Flexibilität und Preis/Leistung keine Wünsche offen.

MESATEC technische Produkte AG

Sumpfstrasse 3, 6300 Zug

Tel. 041 740 58 33, Fax 041 740 58 34

www.mesatec.ch, info@mesatec.ch

Alle Geräteinfos sofort nach dem Einscannen!

Viel wertvolle Zeit spart dem Prüftechniker der Eingabebildschirm des

PAT410/PAT450 von Megger. Dieser öffnet sich nämlich sofort nach dem

Scan der Gerätenummer oder nach dem Auslesen mittels RFID-Leser

und präsentiert dem Prüftechniker übersichtlich alle wichtigen Informationen

für die Prüfung nach DIN VDE 0701-0702 wie: Gerätekennung (ID),

Prüfgruppe, Gerätebeschreibung, Hersteller, Seriennummer, Raum-ID,

Prüfintervall sowie Kunden- und Standortangabe. Ohne Zeitverlust können

jetzt alle Prüflingsdaten sofort überprüft und editiert werden. Das

langwierige, manuelle Eingeben von Gerätenummern entfällt.

Bei herkömmlichen Gerätetestern wird dem Prüftechniker nach der Erfassung

nur eine nichtssagende Gerätenummer angezeigt, mit der er

zunächst wenig anfangen kann. Für die wichtigen Informationen über

den Prüfling muss der Anwender umständlich seine Datenbank im Gerätetester

oder PC öffnen, die angezeigte Gerätekennung – per Hand

– eingeben und warten, bis das Gerät endlich gefunden und angezeigt

wird. Der Anwender erhält jedoch weniger Informationen als bei den

PAT400-Gerätetestern. Zum Beispiel unterscheidet PAT410/PAT450 als

einziger Gerätetester nach DIN VDE 0701-0702 auf dem Markt die Informationen

«Standort» und «Raum-ID». Eine wertvolle Hilfe, wenn man

zum Beispiel in einer grossen Fabrik prüfen muss. Wo ist denn eigentlich

dieser Computer? Viel Spass beim Suchen! PAT410/PAT450 weiss

es: zum Beispiel in Zimmer 24.

RECOM Electronic AG

Samstagernstrasse 45, 8832 Wollerau

Tel. 044 787 10 00, Fax 044 787 10 05

www.recom.ch, info@recom.ch

38 eLFORUM 11 I 2013


IT/

KOMMUNIKATION

Störmelder-Serie IMO von INSYS

INSYS icom vergrössert seine Produktfamilie um das Gerät IMO-2 und

führt erweiterte Funktionen für das Modell IMO-1 ein. Der neue IMO-2

integriert Modbus-Geräte über LAN sowie die seriellen Schnittstellen

RS485 und RS232. Ausserdem hat INSYS icom die Überwachungsfunktion

der Störmelder komplett überarbeitet: Sie überwacht nun sämtliche

Versionen der Siemens LOGO!TM inklusive 0BA7 (Variante IMO-1), Geräte

mit Modbus TCP und Modbus RTU sowie erweiterte interne Timer.

Dank Netzwerkfähigkeit und je zwei seriellen Schnittstellen lassen sich

nun auch mehrere Geräte gleichzeitig überwachen. Zustandswerte angeschlossener

Geräte können mittels flexibler, logischer Verknüpfung

von frei wählbaren Elementen Aktionen auslösen. So sind vom Nutzer

definierbare SMS oder E-Mails mit aktuellen Zustandswerten und das

Schalten von Ausgängen möglich.

Eingehende SMS oder Änderungen

an den digitalen Eingängen können

dabei ebenfalls verknüpft werden.

IMO-1 und IMO-2 verfügen über

eine Web-basierte Konfigurationsoberfläche,

auf die auch remote

und mit VPN-Sicherheit zugegriffen

werden kann. Zusätzlich eröffnet

eine integrierte Linux-Sandbox die

Möglichkeit, eigene Anwendungen

umzusetzen. Beide Störmelder

können mittels Schnellstart in den

VPN-Dienst INSYS Connectivity

Service eingebunden werden. Für

IMO-1 Geräte der ersten Generation

ist ein Update verfügbar, um den

neuen Funktionsumfang hinsichtlich

LOGO!TM 0BA7 sowie die völlig

neu strukturierte Überwachungsfunktion

nutzen zu können.

gateweb GmbH

Im Chrüzacher 11

8306 Brüttisellen

Tel. 044 833 37 13

Fax 044 833 70 05

www.gateweb.net

info@gateweb.net

OptoPulse

Der neue Drehgeber-

Standard.

Flexibel, robust, präzise.

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eLFORUM 11 I 2013 39


IT/

KOMMUNIKATION

INSYS icom erweitert EBW-Router-Serie um WLAN- und WLAN/HSPA-Varianten

Ab Ende Oktober 2013 sind die WLAN-Router EBW-W100 und WLAN/

HSPA-Router EBW-WH100 verfügbar. Die Geräte eignen sich ideal für

Standard-Routinganforderungen, bei denen keine erweiterte Flexibilität

erforderlich ist. Umfangreiche Sicherheitsfeatures wie Firewall und

VPN gewährleisten den Schutz des Datenverkehrs vor unbefugtem Zugriff.

Der EBW-W100 ist ein WLAN-to-LAN-Router. Er verfügt über einen

2-Port-Switch und fungiert als WLAN-Station (Access Client), z.B.

für variable Fertigungsinstallationen oder Verkaufsautomaten. EBW-

WH100 besitzt zusätzlich eine HSPA-Schnittstelle, die die Erreichbarkeit

der Anwendung auch sicherstellt, wenn kein WLAN verfügbar ist. Dies

ist für mobile Anwendungen wie beispielsweise Fahrgastinformationssysteme

von Bedeutung.

Neben den beiden neuen Geräten bietet die EBW-Serie ausserdem

den LAN-to-LAN-Router EBW-E100 und den HSPA-Mobilfunkrouter

EBW-H100. Alle Geräte der EBW-Serie sind für einen Einsatz mit dem

VPN-Dienst INSYS Connectivity Service vorbereitet und können per

Schnellstart in wenigen Schritten sicher in ein VPN-Netzwerk integriert

werden. Gruppenbildung und Verbindungsmanagement sind dabei

ebenso möglich wie das direkte Adressieren der Anwendung oder die

freie Wahl der IP-Adressen. INSYS icom stellt alle EBW-Router auf der

SPS/IPC/DRIVES vom 26.–28. November 2013 in Nürnberg auf dem Messestand

Nr. 201 in Halle 7 vor.

Halle 7, Stand 201

gateweb GmbH

Im Chrüzacher 11, 8306 Brüttisellen

Tel. 044 833 37 13, Fax 044 833 70 05

www.gateweb.net, info@gateweb.net

Schneider Electric und Intel spannen beim Management von Datacentern zusammen

Schneider Electric präsentiert die erste Softwarelösung für das Management

von Datacentern (DCIM), die mit dem Virtual Gateway von

Intel ausgerüstet ist. Die Software erlaubt Zugriff auf Server, ohne dass

zusätzliche Hardware ins Rechenzentrum integriert werden muss.

Durch die Ersparnis bei Anschaffung und Bereitstellung von neuer

Hardware sind Kostensenkungen von bis zu 50% möglich.

Bis anhin ermöglichten KVM-(Keyboard Video Maus)-Switches den

Zugriff auf mehrere Server von einer einzigen Konsole aus. Durch die

Kombination von DCIM- und KVM-Technologie können Rechenzentrumsbetreiber

ihre Server nun direkt aus der DCIM-Software heraus

starten, verwalten und steuern. So erhalten IT-Verantwortliche über nur

eine Lösung einen ganzheitlichen Überblick – von der Infrastruktur bis

in die Server-Ebene. Auch die Identifizierung von Schwachstellen und

Auswirkungen neu hinzugefügter Lasten auf Stromversorgung, Kühlung

und Konnektivität werden durch die Software offengelegt. IT-Manager

sind damit in der Lage, Server zu lokalisieren und zu identifizieren oder

Einfluss auf Faktoren wie Power Management und Kühlung zu nehmen.

Durch die Kombination von DCIM-Software und der KVM-Technologie

können IT-, Datacenter- und Facility Manager alle Server direkt über die

DCIM-Software steuern, verwalten und Fehler beheben. Die Lösung aus

einem Guss – von der Gebäudetechnik bis zum Server – beinhaltet auch

ein physisches Modell für die Lokalisierung von Servern, mit dem sich

Probleme im Bereich der Stromversorgung oder Kühlung rasch identifizieren

lassen.

Schneider Electric (Schweiz) AG

Schermenwaldstrasse 11, 3063 Ittigen BE

Tel. 031 917 33 33, Fax 031 917 33 66

www.schneider-electric.ch

customercare.ch@schneider-electric.com

Zwei neue Raspberry-Pi-Pakete von RS Components

RS Components hat zwei neue Produktpakete

angekündigt, die die Raspberry-Pi-Modell-A-

Platine und das Raspberry-Pi-Kameramodul enthalten.

Beide Pakete bieten sehr gute Lösungen

für Entwickler, die für ihre Applikationen eine

besonders niedrige Leistungsaufnahme und eine

hohe Bildqualität benötigen. Das erste Paket

kombiniert das Rasp berry-Pi-Modell-A und das

kleine, leichte Kameramodul. Das zweite Paket

enthält zusätzlich eine 4-GB-SD-Karte mit vorinstalliertem

Betriebssystem. Beide Pakete sind

mehr als zehn Prozent preisgünstiger gegenüber dem Betrag, der durch

die Beschaffung der einzelnen Komponenten entstehen würde.

Modell A ist die für geringe Energieaufnahme optimierte Version des

Raspberry Pi. Die Platine hat die Grundfläche einer Kreditkarte, verfügt

über 256 MB RAM, einen USB-Port und hat keine Ethernet-Verbindung.

Das Kameramodul mit Abmessungen von 25×20×9 mm wiegt nur knapp

über 3 g, enthält einen CMOS-Sensor mit 5 Megapixeln

und bietet für Standbilder 2592×1944 Bildpunkte

sowie für Videoaufnahmen die folgenden

Auflösungen: 1080 p 30 (1920×1080 Bildpunkte

mit 30 Vollbildern/s), 720 p 60 und 640×480 p 60

oder 90. Kameramodul und Raspberry-Pi-Modell

A werden über ein kurzes Flachbandkabel miteinander

verbunden, die Steuerung erfolgt durch

CSI und I2C. RS Components hat die beiden Pakete

jetzt auf Lager und verschickt sie noch am

Tag der Bestellung.

RS Components GmbH (Schweiz)

Holzmoosrütistrasse 2a, 8820 Wädenswil

Tel. 044 283 61 90, Fax 044 283 61 91

www.rsonline.ch, vertrieb@rsonline.ch

40 eLFORUM 11 I 2013


KATALOGE/

DOKUMENTATIONEN

Computerschnittstellen und Bussysteme
für PCs, Tablets, Smartphones

und Embedded-Systeme

Dieses Buch ist ein aktueller Rundumblick

zum Thema Schnittstellen. Das von Klaus

Dembowski verfasste Buch stellt entsprechende

Standards und Applikationen vor

und versetzt den Leser in die Lage, unterschiedliche

Interfaces zu beurteilen, einzusetzen

und hierfür auch eigene Applikationen

zu verwirklichen. Alle Facetten

des Themas werden kompetent, praxisbezogen und detailliert erläutert.

Als ergänzender Download werden die kompletten Softwarebeispiele

des Buchs zur Verfügung gestellt. Das Buch eignet sich auch sehr gut

für für Studierende und Automatisierungsexperten.

3., völlig neu bearb. Aufl. 2013
, 404 Seiten, ISBN 978-3-8007-3448-1.

www.vde-verlag.de

Elektrotechnik + Elektronik: Das Tabellenbuch für Ausbildung und Beruf

Das bekannte Formel- und Tabellenbuch enthält alle wichtigen Formeln

der Elektrotechnik, Elektronik, Mechatronik und elektrischen Energietechnik.

Das Werk ist eine nützliche Hilfe bei der Lösung elektrotechnischer

Aufgaben und Fragestellungen. Die praktische Gliederung und

der anwendungsorientierte Aufbau ermöglichen eine gute Übersicht

und ein rasches Auffinden und Anwenden der Formeln. Ein ausführliches

Inhaltsverzeichnis und ein umfangreiches Sachwortverzeichnis

komplettieren das informative Buch, das sich an Schüler, Auszubildende

und Studierende wendet. Auch für den Praktiker ist das Tabellenbuch

ein praktischer Ratgeber und Wegbegleiter. 7., überarbeitete Auflage

2013, 272 Seiten, 14,8×21 cm, kartoniert, ISBN 978-3-8007-3483-2.

www.vde-verlag.de

Intercomsysteme Gebäudemanagement

Kommunikations- und Informationssysteme –

für eine schnelle Verständigung und Sicherheit. Für Banken,

Bildungseinrichtungen, Feuerwehr, Gewerbe, Parkhäuser,

Polizei, Spitäler, Heime und vieles mehr, bieten wir Ihnen

professionelle Lösungen.

Von der lokalen Kleinanlage bis zum vernetzten Grosssystemen.

René Koch AG

8804 Au/Wädenswil

044 782 6000

info@kochag.ch

www.kochag.ch

409-1 413-F 416

413-E

Pour la Suisse romande

021 906 6767

eLFORUM 11 I 2013 41


KATALOGE/

DOKUMENTATIONEN

Zukunft aktiv gestalten

Hilfsstromkreise Steuerstromkreise

«Ich sorge für Übersicht in der Rechnungsstellung.»

Daniela Schranz, Zentralregulierung

Über 1850 Firmen profitieren bereits.

Weitere Infos: www.eev.ch

Schweizerische Elektro-Einkaufs-

Vereinigung eev Genossenschaft

office@eev.ch • www.eev.ch • Tel. 031 380 10 10

Hilfsstromkreise sind mehr als nur Steuerstromkreise, die ein Stossstromrelais

ansteuern. Allein durch die Einführung von feldbusgesteuerten

Installationen müssen die Anforderungen für Hilfsstromkreise

bekannt sein. Hilfsstromkreise sind Steuerungen, Messungen,

Regelungen und Überwachungen für Hauptstromkreise (Leistungsstromkreise).

Dieses Buch enthält Informationen über die grundlegenden

Anforderungen für Hilfsstromkreise. Natürlich können einige

Anforderungen der DIN VDE 0100-557 auch von Anforderungen aus

den Hauptteilen der DIN VDE 0100 oder anderen Normen abgeleitet

werden. Doch aus der Gesamtheit der DIN VDE 0100-557 ergeben

sich doch spezielle Anforderungen, die nicht in den Hauptteilen expliziert

festgelegt sind.

S. Rudnik: Hilfsstromkreise Steuerstromkreise, VDE-Schriftenreihe –

Normen verständlich, Band 151, 2013, 215 Seiten, DIN A5, kartoniert,

ISBN 978-3-8007-3535-8.

www.vde-verlag.de

125 Versuche mit dem Oszilloskop

Das Elektronenstrahl-Oszilloskop ist eines der vielseitigsten Messgeräte

in Labor, Service und Unterricht. In 125 didaktisch ausgewählten

Versuchen wird der Leser mit dem Aufbau von Messschaltungen sowie

mit der Bedienung und den Anwendungsmöglichkeiten von Oszilloskopen

vertraut gemacht. Das informative Werk wendet sich an Studierende

der Elektrotechnik und anderer technischer Studiengänge, Auszubildende

und Ausbilder im technischen Unterricht sowie an Meister,

Techniker und Ingenieure in der Praxis. Das Werk ist gut verständlich

geschrieben und auch zum Selbststudium geeignet.

Beerens/Kerkhofs: 125 Versuche mit dem Oszilloskop, 14., durchgesehene

Auflage 2013, 166 Seiten, ISBN 978-3-8007-3544-0.

www.vde-verlag.de

42 eLFORUM 11 I 2013


Januar-Schwerpunkt: Messtechnik/Sensorik

FORUM

Fachzeitschrift für Elektronik und Elektrotechnik

1/2014

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FORUM

Fachzeitschrift für Elektronik und Elektrotechnik

Mit einem Abonnement der Fachzeitschrift eLFORUM sind Sie auf dem neuesten Stand der Elektronik

und Elektrotechnik.

Ja, ich abonniere eLFORUM (11 Ausgaben) zum Preis von CHF 45.– (inkl. MwSt.) für die Schweiz

CHF 65.– für Europa und CHF 80.– für übrige Länder.

Bitte senden Sie diesen Talon an: LZ Fachverlag, eLFORUM, Sihlbruggstrasse 105a, CH-6341 Baar,

Fax Nr. 071 272 73 84, E-Mail: elforum@tagblattmedien.ch

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PLZ/Ort

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eLFORUM 11 I 2013

&


Fachzeitschrift für Elektronik und Elektrotechnik

Inserentenverzeichnis

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Amelec Electronic GmbH, Dielsdorf....................... 38

Astrel AG, Pfäffikon............................................. 13, 29

Baumer Electric AG, Frauenfeld............................. 39

BECKHOFF Automation AG, Schaffhausen........... 21

Demelectric AG, Geroldswil...................................... 3

detron ag, Stein AG..................................................... 1

eev Schweizerische Elektro-

Einkaufs-Vereinigung, Bern..................................... 42

ELCASE AG, Marthalen............................................... 7

Elko-Systeme AG, Magden.................................... 13

Otto Fischer AG, Zürich.............................................. 2

gateweb GmbH, Brüttisellen.................................... 23

Johnson Electric International AG, Murten.......... 27

René Koch AG, Au ZH............................................... 41

maxon motor ag, Sachseln..................................US.2

MPI Distribution AG, Baden-Dättwil...................... 17

Optec AG, Wetzikon.....................................................9

PowerParts AG, Mägenwil...................................... 19

Precimation AG, Brügg BE....................................... 33

RECOM Electronic AG, Wollerau........................US.4

Relmatic AG, Brütisellen.......................................... 31

RS Components GmbH, Wädenswil...................US.3

SEMIKRON AG, Wallisellen......................................11

swissT.net, Volketswil............................................... 32

Theben HTS AG, Effertikon...........................Titelseite

Traco Electronic AG, Baar................................ 44

Weidmüller Schweiz AG, Neuhausen a. Rhf.........15


FORUM

Impressum

11. Jahrgang

Herausgeber

LZ Fachverlag

eLFORUM

Sihlbruggstrasse 105a

CH-6341 Baar

Telefon +41 (0)41 767 76 76

Fax +41 (0)41 767 79 11

Internetwww.elforum.ch

Verlagsleitung

Renate Kucher

(Geschäftsleitung/Verlagsleiterin)

Telefon +41 (0)41 767 79 13

E-Mailrenate.kucher@lzmedien.ch

Anzeigenverkauf

Bernhard Wettstein

Telefon +41 (0)56 491 02 91

E-Mailbernhard.wettstein@elforum.ch

Redaktion

Peter von Siebenthal

Chefredaktor

Telefon +41 (0)41 767 79 07

E-Mailpeter.vonsiebenthal@elforum.ch

Technische Leitung

Gisela Ineichen

E-Mailgisela.ineichen@beagdruck.ch

Abonnemente

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Fax +41 (0)71 272 73 84

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Abonnentenpreise

CHF 45.–

Schweiz

CHF 65.– Europa 11 x jährlich

CHF 80.–

Übersee

CHF 85.–

Einzelnummer

Druck


ISSN 1660-5500

© 2013 by LZ Fachverlag

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CH-6341 Baar

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und sicherheitskritische Applikationen

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> Verstärkte Isolierung für 300 VAC Betriebsspannung

> Eingangsfilter nach EN 55022, Klasse A

> IEC/EN/UL 60601-1 3rd Edition 2x MOOP

> IEC/EN/UL 60950-1

Netzmodule: 10 bis 50 Watt

> Platinen-, Chassis- oder DIN-Schienenmontage

> Eingangsfilter nach EN 55022, Klasse B

> IEC/EN/UL 60601-1 3rd Edition 2x MOOP

> IEC/EN/UL 60950-1

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