Ilias diachronica Ny (13) - FreiDok

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Ilias diachronica Ν (13)

im Troerkatalog Vers 851; in der Glaukos-Diomedes-Episode des Ζ die Verse 122,

125, 137 und 193.]

Zeichen und Notation

Metrum:

Sprache:

αβγδ

[αβγδ]

\αβγδ/

〈αβγδ〉

epischer Fünfzehnsilbler (= katalektischer choriambischer Tetrameter,

freiere Form des Priapeus) — Hexameter

homerisches Äolisch in ionischer Aussprache — Ionisch des 8. Jahrhunderts

mit konventionellen Äolismen

griechische Kursive: überlieferter homerischer Wortlaut, der in den

restituierten Text nicht aufgenommen wurde, bzw. sich der sprachund

versgeschichtlichen Restitution entzieht

Teil des Hexameters, im restituierten Vers gestrichen

im restituierten Vers ersetzt (das Überlieferte im oberen Apparat)

in den restituierten Vers eingefügt

{...} interpolierter Vers

|fett|

□ _ □

Choriambus

Tiefstrich mit Abstand: alte Versgrenze nach der 8. Silbe, die mit

einer Wortgrenze zusammenfällt

□_□ Tiefstrich ohne Abstand: alte Versgrenze, die in eine unechte (!)

Kompositionsfuge fällt (bei Univerbierungen, besonders Verbalkomposita)

+ □ bei der Restitution korrigiert, z.T. mit Ed. West

*□ (in Ilias und Odyssee) unbezeugt, rekonstruiert

□* Wortform (in Ilias und Odyssee) unbezeugt, aber durch sprachliche

Regeln eindeutig vorgegeben; bei Flexionsformen, aber z.B. auch bei

restituiertem Verbum simplex gegenüber bezeugtem Verbalkompositum

/-s. / silbenschließendes -s (-ς) vor vokalischem Anlaut.

Der obere Apparat korrespondiert im wesentlichen mit \αβγδ/ und bietet in

griechischer Kursive den überlieferten Text.

Der untere Apparat dient dazu, die Restitution bzw. den Verzicht auf eine solche

zu begründen und erwägenswerte Alternativen zu nennen. Vollständigkeit der

Textparallelen ist nicht angestrebt. Abkürzungen: τριϑ., πενϑ., ἑφϑ. = τριϑημιμερής,

πενϑημιμερής, ἑφϑημιμερής; κ.τρ.τρ. = τομὴ κατὰ τρίτον τροχαῖον; bD =

bukolische Diärese.

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