Entwässerungsprofi 01/2013 - Heinrich – Agentur für Kommunikation

heinrich.kommunikation.de

Entwässerungsprofi 01/2013 - Heinrich – Agentur für Kommunikation

Seite 8:

Neuheiten im Frühjahr 2013

Seite 10:

Die Weltmeisterschaft der

Berufe WorldSkills 2013

DAS BRANCHENMAGAZIN VON

JUNI 2013

TITELTHEMA

Grenzenlos dicht Neue Lösung

für barrierefreie Bäder


editorial

Barrierefrei duschen

Liebe Leserinnen und Leser,

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projekte und anwendungen

Vor Ort im Praxiseinsatz

Seite 3

Titelthema

Grenzenlos dicht Neue Lösung

für barrierefreie Bäder

Seite 4

nachgefragt

Verbundabdichtungen haben

sich durchgesetzt

Seite 6

branchennews

Was die SHK-Branche bewegt

Seite 7

neuheiten

Neuheiten im Frühjahr 2013

Seite 8

what‘s new in lenting?

KESSEL packt an

Seite 9

menschen, service, fakten

Was Sie wissen sollten

Seite 10

Impressum

Herausgeber: KESSEL AG • Bahnhofstraße 31 • D-85101 Lenting

• Telefon (0 84 56) 27-0 • Fax (0 84 56) 27-102 • info@kessel.de

• www.kessel.de

Redaktion und Layout: HEINRICH Agentur für Kommunikation

• Ingolstadt • www.heinrich-kommunikation.de

Da es sich bei den bereitgestellten Informationen nur um Zusammenfassungen

und Auszüge aus entsprechenden Vorschriften

und Gesetzen handelt, können wir keine Gewähr im Sinne des

Haftungsrechtes übernehmen.

das Thema Barrierefreiheit bewegt die gesamte

SHK-Branche. Nicht nur im Hinblick auf altersgerechtes

Wohnen sondern auch in Sachen Wohntrend sind barrierefreie

Bäder aktueller denn je. An Planer und Verarbeiter

stellt dieser Trend besondere Anforderungen.

Denn neben der modernen Optik sind vor allem Gefälle,

Rutschhemmung und Standsicherheit zu beachten. Das

beeinflusst nicht zuletzt die Auswahl des passenden

Ablaufs. In dieser Ausgabe des Entwässerungsprofis

stellen wir Ihnen dazu eine neue Lösung vor, durch die

der Ablauf nicht länger in die Belastungszone Boden

eingebaut werden muss.

Neben der Auswahl des passenden Ablaufs ist die richtige

Abdichtung entscheidend bei Planung und Einbau

einer bodengleichen Dusche. Bisher gab es zu Verbundabdichtungen

in Kombination mit Abläufen oder Rinnen

keine Norm. Der neue Leitfaden „Hinweise für die

Planung und Ausführung von Abläufen und Rinnen in

Verbindung mit Abdichtung im Verbund“ liefert jetzt

alle wichtigen Informationen dazu. Wo der Leitfaden,

an dessen Erstellung KESSEL als führender Rinnenhersteller

maßgeblich mitgewirkt hat, erhältlich ist, erfahren

Sie auf Seite 7.

Wie die Idee zu einem Leitfaden entstanden ist, erzählte

uns der stellvertretende Vorsitzende des Fachverbandes

Fliesen und Naturstein, Dipl.-Ing. Detlef Börner, im Expertengespräch

(Seite 6). Darüber hinaus klärt er über

die häufigsten Einbau- und Planungsfehler auf.

Zusätzlich erhalten Sie in diesem Entwässerungsprofi

einen Einblick in unser Schulungsprogramm. Neben

zwei Seminaren zur Entwässerungstechnik stellen wir

Ihnen das E-Learning vor, mit dem Sie Ihr Wissen bequem

von zu Hause aus auffrischen können. Soll die

Weiterbildung vor Ort noch intensiver werden, bieten

wir Ihnen auch Inhouse-Seminare an mehr dazu auf

Seite 11.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen

Alexander Kessel

Vorstand KESSEL AG


projekte und anwendungen

Vor Ort im Praxiseinsatz

Abwasser biologisch Reinigen

Großprojekt in Polen

Die polnische Gemeinde Pietrowice-Wielkie

ist derzeit Schauplatz des europaweit

größten Projekts für dezentrale Entwässerung.

Seit September 2012 werden in der

Gemeinde mit rund 7.000 Einwohnern insgesamt

1.170 InnoClean PLUS Kleinkläranlagen

der Nenngröße EW 4 bis 20 eingebaut.

Da das nächste Klärwerk rund 30

Kilometer entfernt liegt, ist der Einsatz von

Kleinkläranlagen wesentlich günstiger als

der Anschluss an das Klärwerk. Die Kleinkläranlagen

werden vom polnischen Wirtschaftsministerium

und der Gemeinde

subventioniert. Die eingebauten Anlagen

arbeiten nach dem SBR-Funktionsprinzip

(sequentielles biologisches Reinigungsverfahren).

Eine Besonderheit: Die eingesetzten

Kleinkläranlagen verfügen über ein

Schaltgerät, das automatisch Störungen

über Datenfernübertragung an einen Server

überträgt. So kann die Kommune jederzeit

die Funktion und den Betrieb der

Anlage überwachen. Das gesamte Projekt

soll bis Ende 2013 abgeschlossen sein.

So nicht die häufigsten Fehler beim

Einbau von Rückstauverschlüssen

Von der falschen Produktauswahl über fehlende Beruhigungsstrecken

bis hin zu beengten Platzverhältnissen, die

Wartungsarbeiten unmöglich machen beim Rückstauschutz

gibt es zahlreiche Gründe für Funktionsstörungen,

deren Ursachen im fehlerhaften Einbau zu finden sind. Funktioniert

der Rückstauschutz im Ernstfall nicht, kann das Abwasser

während eines Rückstaus durch Ablaufstellen unterhalb

der Rückstauebene in das Gebäude zurückdrücken und

Schäden an Mauerwerk, Mobiliar und Bodenbelag anrichten.

Um Fehler bei der Produktauswahl zu vermeiden, sollte vor

allem auf die Abwasserart und den Aufstellort geachtet werden.

Gerade bei der Wahl des Aufstellortes gilt es besonders

genau hinzuschauen, denn einer der häufigsten Gründe für

den fehlerhaften Einbau von Rückstauverschlüssen ist eine

komplexe Einbausituation. Ist zu wenig Platz vorhanden,

kann häufig keine ausreichende Beruhigungsstrecke vorgesehen

werden. Als sinnvolle Alternative zum Einbau in das

Gebäude sollte daher auch immer die Unterbringung des

Rückstauschutzes in einem entsprechenden Schacht berücksichtigt

werden.

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titelthema

Grenzenlos dicht

Neue Lösung für barrierefreie Bäder

Duschen ohne Hindernisse

Im Durchschnitt sind deutsche Badezimmer 19,2 Jahre

alt. Das hat die Gesellschaft für Konsumforschung

in ihrer Badstudie im Jahr 2012 festgestellt. Rund 21,5

Millionen Erstbäder sind demnach seit dem Bau nicht

renoviert worden. Für Planer und Architekten bedeutet

das, Bäder müssen über einen langen Zeitraum halten.

Darüber hinaus müssen auch die Bedürfnisse der

Nutzer über viele Jahre hinweg erfüllt sein. Deshalb

gilt es Bäder zu planen, die entsprechend altersgerecht

ausgelegt sind. Dabei spielt natürlich auch das Thema

Barrierefreiheit eine wesentliche Rolle. Grundvoraussetzung

dafür ist unter anderem eine bodengleiche

Dusche.

Wasser barrierefrei ableiten

Wichtig bei der Planung einer barrierefreien Dusche

sind in erster Linie Gefälle, Rutschhemmung und

Standsicherheit. Auch bei der Auswahl des richtigen

Ablaufs müssen diese Aspekte berücksichtigt werden.

Darüber hinaus ist zu beachten, dass Rollstuhlfahrer

nicht mit den Reifen im Ablauf hängen bleiben können.

Bei Duschrinnen darf sich der Rost bei einseitiger

Belastung nicht abheben. Eine wichtige Rolle spielt

auch die Belastungsklasse des Ablaufs. Eine Alternative

zur Punkt- und Linienentwässerung sind

Wandabläufe. „Sie werden nicht in die Belastungszone

Boden eingebaut. Das erleichtert die Planung

und bietet mehr Freiheit bei der Gestaltung des Bodenbelags“,

erklärt Mark Jung, Produktmanager für

Abläufe bei der KESSEL AG.

Neue Alternative Wandablauf

Darüber hinaus bietet der Wandablauf Scada von

KESSEL mit verschiedenen Designvarianten neue Gestaltungsmöglichkeiten.

So beispielsweise die Wellenabdeckung,

die auch mit Beleuchtung erhältlich ist.

Auch die Funktionalität ist mit einer Abflussleistung

von 0,5 Litern in der Sekunde bei einem Aufstau von

20 Millimetern gewährleistet. Wandabläufe eignen

sich für alle Einbauvarianten. So kann Scada mit einer

Einbauhöhe von nur 80 Millimetern sowohl im Trocken-

als auch im Nassbau installiert werden. Um ein

zuverlässiges Ableiten des Abwassers zu gewährleisten,

muss ein Gefälle von mindestens einem Prozent

von drei Seiten hin zum Wandablauf eingeplant werden.

Eine einfache Einbauvariante ist das Duschboard.

Hier ist das Gefälle bereits integriert.

Abdichtung im Verbund

Ein wichtiger Aspekt bei Planung und Einbau von bodenebenen

Duschen ist die richtige Abdichtung. Der

Übergang zwischen Ablauf und Verbundabdichtung

muss dauerhaft dicht ausgeführt werden. „Dazu ist

es erforderlich, dass der verantwortliche Planer die

verschiedenen Gewerke Installateur, Estrich- und

Fliesenleger aufeinander abstimmt. Die Beanspruchungsklasse

muss realistisch eingeschätzt, das Material

richtig ausgewählt und die Baumaßnahmen richtig

ausgeführt werden“, erklärt Roland Priller, Leiter

Produktmanagement Bereich Abläufe/Abscheider /

Normung bei der KESSEL AG und Initiator des technischen

Arbeitskreises Verbundabdichtung/Bodenabläufe.

Ohne Abdichtung kann das Wasser durch mikroskopisch

kleine Öffnungen in Fliesen und Fugen in den

Fußbodenaufbau gelangen. Dort kann dann Schimmel

entstehen oder die Fliesen lösen sich vom Kleber.

Grundsätzlich stehen bezogen auf den Anschluss zum

Ablauf drei Konstruktionsvarianten zur Verfügung:

bauseitige Klebeverbindung einer Dichtmanschette/

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titelthema

Richtig Abdichten

Gewebematte, bauseitige Klemmverbindung einer Dichtmanschette/Gewebematte

und werksseitige Verbindung einer

Dichtmanschette. Bodengleiche Duschen sind der Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse

A (Beanspruchung durch nicht

drückendes Wasser im Innenbereich) zuzuordnen.

Damit alles dicht bleibt das passende Produkt

Anforderungen nach dem Leitfaden „Hinweise für die

Planung und Ausführung von Abläufen und Rinnen in

Verbindung mit Abdichtungen im Verbund“:

• Ausführung gemäß DIN EN 1253

• Ausführung mit Klebeflansch: eine nutzbare

Mindest-Flanschbreite F von 30 Millimetern umlaufend

und gut klebefähiger Oberflächen, wie

zum Beispiel ABS oder Kunststoffe mit integrierten

PP-Vlies, Edelstahl oder Polymerbeton

• Ausführung mit Klemmflansch: eine Mindest-

Flanschbreite von 40 Millimetern für den Losund

50 Millimeter für den Festflansch in Verbindung

mit einer geeigneten Dichtmanschette und

50 Millimeter für den Festflansch in Verbindung

mit einer geeigneten Dichtmanschette oder Gewebeeinlage

für alle Beanspruchungsklassen

• bei keramischen Fliesen- und Plattenbelägen so

wie feuchtigkeitsunempfindlichen Naturwerksteinen

ist eine Sickerwassereinleitung zur Vermeidung

von Staunässen und Ausblühungen zu bevorzugen

• Konstruktionen mit werksseitig angeschweißten

Fliesenanschlusswinkeln, welche die Abdichtung

im Verbund (AIV) unterbrechen, sind nicht geeignet

zum Anschluss von AIV

Auch beim Wandablauf Scada muss unbedingt

auf die richtige Abdichtung geachtet

werden, damit das Wasser nicht ungewollt

in die Wand eindringt, sondern vom Ablauf

abgeleitet wird. Zunächst wird eine Gewebematte

eingearbeitet, bevor im Anschluss

die Flanschoberfläche des aus ABS bestehenden

Grundkörpers mit einer Grundierflüssigkeit

bestrichen wird. Dann erfolgt

das Auftragen der Verbundabdichtung im

gesamten Bad.

Barrierefreies Duschvergnügen

Die richtige Abdichtung sorgt für ungetrübtes

Duschvergnügen in bodengleichen

Duschen. Sie ist Grundvoraussetzung, damit

die Funktionalität eines barrierefreien

Bades lange erhalten bleibt und nicht

schon nach wenigen Jahren Renovierungsmaßnahmen

notwendig sind.

Detaillierte Informationen zum Thema Verbundabdichtungen

finden Sie im Leitfaden „Hinweise für die

Planung und Ausführung von Abläufen und Rinnen

in Verbindung mit Abdichtungen im Verbund“. Mehr

dazu auf Seite 7 und unter www.kessel.de.

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nachgefragt

Dipl.-Ing. Detlef Börner

ist öffentlich bestellter und vereidigter

Sachverständiger für

das Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk

sowie für das

Estrichlegerhandwerk. Seit 1990

ist er Geschäftsführer und Mitgesellschafter

der Börner GmbH in

Koblenz. Als stellvertretender Vorsitzender

des Fachverbandes Fliesen

und Naturstein im Zentralverband

des Deutsche Baugewerbes

hat er an der Entstehung des neuen

Leitfadens für das Abdichten

von Abläufen und Rinnen in Verbundabdichtungen

mitgewirkt.

Verbundabdichtungen

haben sich durchgsetzt

Herr Börner, als stellvertretender Vorsitzender des

Fachverbandes Fliesen und Naturstein beschäftigen

Sie sich eingehend mit Abdichtungen im Verbund.

Warum ist das Thema Verbundabdichtung

so wichtig?

Abdichtungen im Verbund mit keramischen Fliesen

und Platten haben sich in der praktischen Anwendung

langjährig bewährt und insbesondere in Innenräumen

als Abdichtungssystem gegenüber anderen Bauweisen

durchgesetzt. Durch den starken Trend zu Designbädern

mit Wellnessduschen und der immer größer werdenden

Nachfragen nach altersgerechten Duschbädern,

werden heute im Neubau und bei Umbauten vorwiegend

bodengleiche Duschanlagen eingebaut. Aufgrund des

erforderlichen Schutzes der umgebenden Bauteile gegen

Durchfeuchtung und den Hygieneanforderungen sind

Abdichtungen auf feuchtigkeitsbelasteten Estrichen und

Wanduntergründen zwingend erforderlich.

Was sind Ihrer Meinung nach die häufigsten Fehler,

die bei der Planung und Ausführung von Abläufen

in Verbindung mit einer Verbundabdichtung gemacht

werden?

Bei der Planung von Gebäuden, insbesondere von Nassräumen

ist zu beobachten, dass nur gestalterische Anforderungen

der Innenarchitektur berücksichtigt werden,

ohne die hiermit in Verbindung stehende Anforderung

an die Bauwerksabdichtung zu berücksichtigen. Dies

betrifft sowohl die Auswahl geeigneter feuchtigkeitsunempfindlicher

Baustoffe für die Verlegeuntergründe, als

auch die erforderlichen Konstruktionshöhen in der Fußbodenkonstruktion.

Der Umfang der Feuchtigkeitsbeanspruchung

ist oft nicht abgestimmt auf die abzudichtenden

Wand- und Bodenflächen, sowie die erforderliche

Gefälleausbildung in der Bodenkonstruktion.

Leider kommt es aber auch bei der Ausführung durch

nicht qualifizierte Handwerker zu Undichtigkeiten an

Abdichtungen im Verbund mit keramischen Fliesen und

Platten. Aufgrund des umfangreichen Spezialwissens ist

eine besondere Aus- und Weiterbildung für den sicheren

Einbau der unterschiedlichen Verbundabdichtungen erforderlich.

Bei flüssig zu verarbeitenden Verbundabdichtungen

ist zu beobachten, dass teilweise Kenntnisse über

die erforderlichen Schichtdicken und Arbeitstechniken

fehlen. Häufigster Fehler bei allen Verbundabdichtungsarten

ist der Anschluss an angrenzende Bauteile und die

Eindichtung von Durchdringungen mit Dichtbändern

und Dichtmanschetten. In dem neuen Leitfaden werden

insbesondere detailliertere Angaben zu Flanschbreiten

an Entwässerungsrinnen und Bodenabläufen sowie zur

Auswahl des Klebers zwischen Dichtband und dem Klebeflansch

in Abhängigkeit von dessen Oberfläche gegeben.

Auch die zu Vorgaben kraftschlüssigen Verbindung

der Entwässerungsrinnen und Bodenabläufe mit dem

angrenzenden Estrich werden.

Seit Januar ist ein neuer Leitfaden für das Abdichten

von Abläufen und Rinnen in Verbundabdichtungen

erhältlich, an dem Sie mitgewirkt haben.

Wie kam es zu der Idee, einen neuen Leitfaden zu

erstellen und warum war er erforderlich?

Bei einer Vortragsreihe für Architekten und Planer im

Jahre 2010 stellte ich in vielen Städten im Bundesgebiet

die aktuellen Anforderungen an die Verbundabdichtungen

vor. In den anschließenden Diskussionsrunden wurden

in erster Linie von den Teilnehmern Detaillösungen

hinterfragt und insbesondere auch präzisere Informationen

zum Anschluss an Sanitärbauteile gewünscht.

Beobachtet wurde hierbei, dass die Planungshinweise

einzelner Hersteller von Bodenabläufen und Entwässerungsrinnen

ausschließlich auf die sanitärtechnischen

Anforderungen fokussiert waren und konstruktive Fußbodenaufbauten

teilweise im Widerspruch zu den Nachbargewerken

standen. Die Hersteller in der Entwässerungstechnik

reagierten sehr schnell hierauf, sodass

bereits im gleichen Jahr erste Gespräche zur Entwicklung

eines gemeinsamen Leitfadens geführt wurden.

An wen richtet sich der neue Leitfaden?

Der neue Leitfaden für den Einbau von Abläufen und

Rinnen in Verbundabdichtungen richtet sich an Architekten,

Fachplaner und die Handwerker in den beteiligten

Gewerken.

Was soll mit dem neuen Leitfaden erreicht werden?

Mit diesem Leitfaden soll besonders auf die Erfordernis

einer sorgfältigen Planung, Produktauswahl und sicheren

baulichen Ausführung von Abdichtungen im Verbund

mit keramischen Fliesen und Platten hingewiesen

werden. Insbesondere beim Einbau von Bodenabläufen

und Entwässerungsrinnen ist vom Planer die Schnittstelle

zwischen Installateur, Estrichleger und Fliesenleger

gewerkübergreifend zu koordinieren. Nur mit diesem

Zusammenspiel lässt sich eine dauerhaft dichte Funktion

sicherstellen.

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Branchennews

Was die SHK-

Branche bewegt

„Die ISH 2013 ist für KESSEL

äußerst erfolgreich gelaufen.

Wir sind sehr zufrieden mit der

Besucherfrequenz. Vor allem

Planer und Handwerker kamen

zu uns an den Messestand. In

diesem Jahr waren wir zum ersten

Mal mit unserem neuen Stand auf

der ISH. Die Aufteilung ermöglicht

jetzt eine bessere Präsentation

der Produkte und bietet dennoch

ausreichend Platz für persönliche

Gespräche.“ Alexander Kessel,

Vorstand Vertrieb, Marketing und

Personal der KESSEL AG.

ISH 2013 zeigte Trends für die Sanitär-,

Heizungs- und Klimabranche

Bereits zum 27. Mal hat Mitte März die ISH, Weltleitmesse

für die Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-,

Klimatechnik und Erneuerbare Energien, ihre Pforten

geöffnet. Vom 12. bis zum 16. März präsentierten sich

in Frankfurt am Main 2.434 Austeller auf einer Fläche

von 258.000 Quadratemetern. Rund 190.000 Besucher,

davon ein gutes Drittel aus wichtigen Wachstumsmärkten

wie Osteuropa und China, besuchten die ISH.

Themenschwerpunkt war in diesem Jahr der effiziente

Umgang mit Energie und Wasser. Insbesondere Trendgeschehen

in der Badgestaltung, Badarchitektur im

demographischen Wandel sowie Trinkwasserqualität

standen bei der ISH Water im Fokus der Aussteller. Präsentiert

wurden Lösungen, mit denen sich Bäder auch

über Generationen hinweg nutzen lassen. Auch KESSEL

war auf der ISH vertreten. Im Mittelpunkt standen

Produktneuheiten wie die neuen XL-Hebeanlagen, der

Fettabscheider Easy clean und der Wandablauf Scada.

Alles Wissenswerte zu Verbundabdichtungen

in einem Leitfaden

Seit Januar ist der Leitfaden „Hinweise für die Planung

und Ausführung von Abläufen und Rinnen in Verbindung

mit Abdichtung im Verbund“ erhältlich. In Räumen

wie Bad oder Küche muss der Übergang zwischen Verbundabdichtungen

dauerhaft dicht ausgeführt werden.

Denn eine fehlerhafte Abdichtung kann beträchtliche

Schäden und teure Sanierungsmaßnahmen zur Folge

haben. Wertvolle Tipps zur Fehlervermeidung sowie weitere

Informationen rund um das Thema Abdichtung liefert

der neue Leitfaden. KESSEL hat bei der Entwicklung

des Leitfadens maßgeblich mitgewirkt. Die Notwendigkeit,

einen solchen Ratgeber zu erstellen, erklärt Roland

Priller, Leiter Produktmanagement Bereich Abläufe/Abscheider/Normung

bei der KESSEL AG und federführend

an der Erstellung des Leitfadens beteiligt: „Bisher sind

Verbundabdichtungen in Kombination mit Abläufen und

Rinnen nicht in der Norm geregelt. Das hat immer wieder

zu Fehlern geführt.“ Der Leitfaden gibt wichtige Hinweise

zu bereits bestehenden, technischen Regelwerken.

Kompakt zusammengefasst schildert er alle Informationen

zu Planung, Produktauswahl und baulicher Ausführung.

So lassen sich Produkte und Systeme aufeinander

abstimmen.

Der komplette Leitfaden kann bei KESSEL (Bahnhofstr.

31, 85101 Lenting) angefordert werden und steht unter

www.kessel.de/presse/leitfaden-verbundabdichtungen.

html zum Download zur Verfügung.

Dipl.Ing. Roland Priller (links) und Dipl. Ing. Detlef Börner

(rechts) haben auf der BAU in München erstmals den neuen

Leitfaden vorgestellt.

7


neuheiten

Optimierter Fettabscheider:

Neues in Technik und Design

Bessere Reinigungsfähigkeit, weniger Wasserverbrauch, verkürzte

Entsorgungszeiten und einen leichteren Einbau das

bietet EasyClean von KESSEL. Die komplette Technik und

die Fülleinrichtung wurden in den Behälter des Abscheiders

integriert. Die gesamte Entsorgungstechnik befindet sich auf

einer Seite. „Dadurch ist er sehr kompakt und kann platzsparend

direkt an der Wand aufgestellt werden“, erklärt Joachim

Ziob, Produktmanager für Abscheider bei KESSEL. Die geschwungene

Form des EasyClean erleichtert die Einbringung

durch enge Treppenhäuser und Türen. Die abgeschrägten Bodenteile

sorgen für eine bessere Reinigungsfähigkeit. Durch

sie wird das Restschlammvolumen auf drei Liter reduziert.

Der Wasserverbrauch konnte durch die Entsorgungsschrägen

und die Hochleistungsentorgungspumpe um bis zu 32 Prozent

gesenkt werden. Zusätzlich wird die Entsorgungszeit durch

die neue Pumpe um bis zu 40 Prozent verkürzt.

Neuheiten 2013

XL-Hebeanlagen:Ideal für

den Einsatz hinter Fettabscheidern

Je nach Einsatzbereich muss eine Hebeanlage unterschiedliche

Anforderungen erfüllen. Mit den neuen Hebeanlagen

Aqualift F XL erweitert die KESSEL AG ihr Sortiment um

leistungsstarke Varianten für den gewerblichen, kommunalen

und privaten Bereich zum Beispiel zum Heben von Regenwasser,

das unterhalb der Rückstauebene anfällt oder zum

Einsatz hinter Abscheidern. Alle Komponenten der XL-Hebeanlagen

sind als Baukastensystem konzipiert. Es umfasst drei

Behältergrößen mit 200, 300 und 450 Litern Volumen. Die

dazugehörigen Pumpen gibt es in Ausführungen von 1.400

bis 5.500 Watt. Auch eine dauerlauffähige Pumpe mit einer

Aufnahmeleistung von 1.400 bis 4.500

Watt ist erhältlich. Für den problemlosen

Einbau sind die Behälter

der verschiedenen Baugrößen

so konzipiert,

dass sie durch 800er

Normtüren passen.

Alarmmeldungen

per Handy

Alle Aqualift F XL-Hebeanlagen sind mit

einem Comfort-Schaltgerät ausgestattet.

Es verfügt über ein mehrzeiliges Display

mit benutzerfreundlicher Menüführung in

sechs Sprachen. Das integrierte Selbstdiagnosesystem

SDS überwacht die Pumpe,

Sensorik und die Batteriepufferung. Alle

Funktionsparameter sind kundenindividuell

einstellbar. Das 230 Volt-Schaltgerät kann

dank codierter Stecker für Pumpe, optische

Alarmsonde und Drucksensor ohne Elektrofachkraft

angeschlossen werden. Optional

besteht die Möglichkeit Alarm- und Sammelstörmeldungen

über eine GSM-Schnittstelle

mit Hilfe eines Modems an ein Mobiltelefon

zu übertragen, sodass der Betreiber

so schnell wie möglich informiert wird und

entsprechend reagieren kann.

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what`s new in lenting?

KESSEL packt an

„Wir investieren rund

5,5 Millionen Euro in

die Erweiterung unseres

Werks, um die Abläufe in

der Logistik zu optimieren.

Zusätzlich entsteht auf

rund 7.600 Quadratmetern

ein Freilager für Großbehälter.“

Edgar Thiemt,

Technik- und Finanzvor-

Neue Hallen auf

dem Werksgelände

Das Jahr 2013 hat für KESSEL mit umfangreichen

Baumaßnahmen begonnen. Auf dem

Werksgelände in Lenting entstehen zwei

neue Hallen und eine neue Freilagerfläche.

„Bei steigendem Umsatz und wachsendem

Produktsortiment wollen wir sicherstellen,

dass wir unser Versprechen Auslieferung

am Tag der Bestellung halten können. Deshalb

investieren wir rund 5,5 Millionen Euro

in die Erweiterung unseres Werks und damit

in die Optimierung der Logistik“, erklärt Edgar

Thiemt, Technik- und Finanzvorstand

der KESSEL AG. Herzstück des Bauvorhabens

ist eine rund 3.700 Quadratmeter große

Halle, in der Versand und Picklager untergebracht

werden sollen. „Die Halle wird mit

modernen Andockstationen für vier LKWs

ausgestattet, die gleichzeitig beladen werden

können. Für jede Beladezone gibt es einen

eigenen Kommissionierungsbereich, in dem

die Waren direkt zur Verladung bereitgestellt

werden. So können wir in Zukunft noch

schneller arbeiten“, erklärt Thiemt. Darüber

hinaus entstehen eine rund 2.400 Quadratmeter

große Lager- und Produktionshalle

sowie ein rund 7.600 Quadratmeter großes

Freilager für Großbehälter auf dem KES-

SEL-Gelände. Die Bauarbeiten sollen bis

September 2013 abgeschlossen sein.

Engagement für Mitarbeiter,

Region und Jugend

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in der 50jährigen Unternehmensgeschichte

der KESSEL AG ist die Innovationskraft.

Mit immer neuen Lösungen für die Entwässerungstechnik hat

es das Unternehmen zum Marktführer gebracht. „Ausschlaggebend

dafür sind zufriedene Mitarbeiter. Dank der geringen

Fluktuation haben wir ein gut eingearbeitetes und verlässliches

Team, das das Unternehmen stützt“, erklärt Alexander Kessel,

Vorstand für Vertrieb, Marketing und Personal. Von flexiblen

Arbeitszeiten über das Sport- und Gesundheitsprogramm „Fit

mit KESSEL“ bis hin zu einem umfangreichen Aus- und Weiterbildungsprogramm

bietet KESSEL zahlreiche betriebliche

Zusatzleistungen. „Auch die Nachwuchsförderung spielt für

uns eine wichtige Rolle. Dazu beteiligen wir uns nicht nur an

bundesweiten Aktionen wie dem Girls Day, sondern engagieren

uns auch an Schulen“, sagt Kessel. Die Unterstützung junger

Nachwuchs-Handwerker im Rahmen der Euro- und Worldskills

gehört ebenfalls dazu. „Einen besonderen Stellenwert hat das

Engagement in unserer Region, denn wir stehen zu unserem

Standort Lenting“, erklärt Kessel. Ein weiteres Projekt an dem

sich KESSEL maßgeblich beteiligt, sind die „Verantwortungspartner

für die Region Ingolstadt“. Im Zentrum dieser Initiative

stehen drei Aufgabenfelder: die Schaffung einer zentralen Projektdatenbank,

der Aufbau eines Sommercamps zur Förderung

benachteiligter Jugendlicher und die Förderung der Technikbegeisterung

bei Kindern.

Alexander Kessel (rechts) begrüßt den Bronzemedallien Gewinner der

Euro-Skills, Simon Stock (Mitte), und seinen Trainer, Josef Bock (links) am

Messestand auf der ISH.

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menschen, service, fakten

Wissen per Mausklick

Weiterbildung von zu Hause aus das bietet

das neue E-Learning von KESSEL. Das Online-Angebot

des Entwässerungsspezialisten

macht komplexe Sachverhalte verständlich

und schnell zugänglich. Interessierte

haben die Möglichkeit, sich direkt vom PC

am Arbeitsplatz oder von zu Hause aus einzuloggen.

„Mit unserem neuen E-Learning

richten wir uns vor allem an Planer, Verarbeiter

und Kundendienstpartner“, erklärt

Stephan Tschernek, Leiter Kundenentwicklung

bei KESSEL. Das Angebot beinhaltet

Online-Quizze zu verschiedenen Themenbereichen

der Entwässerung wie Rückstauverschlüsse,

Hebeanlagen, Abläufe und

Abscheidetechnik. Ein Lernprogramm zu

Verbundabdichtungen sowie ein interaktives

Rückstauszenario, bei dem ein Gebäude

unter verschiedenen vorgegebenen

Rahmenbedingungen gegen Rückstau gesichert

werden muss, ergänzen das E-Learning-Programm.

Zur Teilnahme sind keine

besonderen technischen Voraussetzungen

erforderlich, ein PC mit Internetanschluss

reicht aus.

Weiterbildung zu jeder Zeit und jedem Ort das

bietet E-Learning von KESSEL.

Neu: Lernprogramm

Verbundabdichtung

Ganz neu im E-Learning-Angebot der KESSEL AG ist das

Lernprogramm zum Thema Verbundabdichtungen. Das neue

Online-Modul bietet Interessierten die Möglichkeit die Grundlagen

zu Abdichtungen im Verbund und den neuen Leitfaden

in nur 25 Minuten kennen zu lernen. Testen Sie Ihr Wissen

unter: www.kessel.de

Das neue E-Learning-Angebot finden Sie

unter www.kessel.de/en/kundenforum/

online-seminare.html.

Die Weltmeisterschaft der

Berufe WorldSkills 2013 in

Leipzig

Vom 2. bis 7. Juli findet in Leipzig die WM

der Berufe statt: Bei den WorldSkills 2013

treten unter der Schirmherrschaft von

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel insgesamt

1.046 Teilnehmer aus aller Welt in 46

verschiedenen Disziplinen an. Die Bandbreite

reicht dabei von handwerklichen Berufen

über gewerblich-technische Tätigkeiten

bis hin zum Dienstleistungsbereich.

Teilnahmeberechtigt sind junge Fachkräfte

bis zum Alter von 22 Jahren, die sich

in unterschiedlichen Aufgaben beweisen

müssen. Über diese Herausforderungen

entscheiden rund 300 Delegierte und Experten

aus der ganzen Welt.

Die Teilnehmer haben an vier Tagen maximal

22 Stunden Zeit, die ihnen gestellten

Aufgaben umzusetzen. Dabei ist nicht

nur Präzision, sondern auch Kreativität gefragt.

Deswegen sind internationale Wettbewerbe

wie die WorldSkills eine ideale

Gelegenheit, um das große Potenzial in

Handwerksberufen zu beweisen und das Interesse von Berufsanfängern

für handwerkliche Berufe zu wecken. KES-

SEL unterstützte bereits im Rahmen der EuroSkills 2012 im

belgischen Spa Junghandwerker in den Berufen Anlagemechaniker

SHK und Klempner. Zwei der vier Handwerker holten

dabei drei Bronzemedaillen und treten ebenfalls bei den

WorldSkills in Leipzig an. Auch hier unterstützt KESSEL die

jungen Handwerker in ihren Vorbereitungen.

Mehr Informationen zu den WorldSkills 2013 unter

www.worldskillsleipzig2013.com.

© by WorldSkills international

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menschen, service, fakten

Maßgeschneiderte und kundenindividuelle

Weiterbildung

Was Sie wissen sollten alles rund

um die Entwässerungstechnik

„Planung Entwässerungstechnik“

Bei diesem Seminar lernen die Teilnehmer nicht nur

die wichtigsten Normen rund um die Einbauorte Gebäude

und Keller kennen, sie erfahren auch wie sich

theoretisches Wissen in der Praxis anwenden lässt.

Nach Abschluss des Seminars sind die Teilnehmer auf

dem aktuellen Stand der Normung und haben zudem

auch die Planung innovativer Entwässerungssysteme

erlernt. Auf dem Programm stehen unter anderem die

Ermittlung der richtigen Rückstausicherung sowie die

Planung von Bodenabläufen unter Berücksichtigung der

zentralen bauwerklichen Gegebenheiten. Das Seminar

richtet sich insbesondere an TGA-Planer, Architekten,

Bauingenieure und alle im Berufsfeld Gebäudetechnik

planenden Personen.

Nächste Seminartermine:

Lenting, 5. November; Mainz, 24. September; Taucha,

10. Oktober; Hamburg 13. September; Kerpen, 10.

September; Hattingen, 20. November.

Jedes Unternehmen setzt andere Schwerpunkte in der

Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Aber oft

bleibt im täglichen Geschäftsleben wenig Zeit, um für

Weiterbildungsmaßnahmen einen langen Anreiseweg

in Kauf zu nehmen. Deswegen bietet KESSEL seine

Seminare auch Inhouse an. So haben Interessierte die

Möglichkeit, Schulungen bei sich vor Ort zu erhalten.

Referenten wie externe Spezialisten oder Produktspezialisten

der KESSEL AG stehen für die Inhouse-Seminare

zur Verfügung und kommen direkt ins Unternehmen.

Um den Schulungsinhalt auch optimal nachbereiten zu

können, erhält jeder Teilnehmer seine Unterlagen mit

nach Hause. Gemeinsam mit den Unternehmen entwickeln

die Ansprechpartner im Kessel Kundenforum ein

Weiterbildungskonzept, das an die Bedürfnisse des Unternehmens

und seiner Mitarbeiter angepasst ist.

Für weitere Fragen und Informationen wenden Sie

sich bitte an Stephan Tschernek (Leiter Kundenentwicklung),

stephan.tschernek@kessel.de.

Ausbildungslehrgang „Fachmann

Entwässerungstechnik“

Dieser Ausbildungskurs vermittelt Zielgruppen wie

Verarbeitern, kommunale Vertretern, Planern, Architekten

oder aus dem Bereich Handel spezifisches

Fachwissen aus verschiedenen Bereichen der Entwässerung.

So stehen in drei Tagen unter anderem die

öffentliche und private Abwasserbeseitigung, Abwasserreinigung,

Entwässerungsleitungen für Gebäude,

Rückstauverschlüsse und Hebeanlagen sowie

normgerechter Verbau und Brandschutz bei Abläufen

auf dem Kursprogramm. Nach einer bestandenen

Prüfung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat „Fachmann

Entwässerungstechnik“.

Nächster Seminartermin:

Lenting, 8. Oktober 10. Oktober. Mehr Informationen

zu Seminaren und kundenindividuellen Schulungen

finden Sie unter www.kessel.de.

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KESSEL AG • Bahnhofstraße 31 • 85101 Lenting

Tel. 08456 27-0 • Fax 08456 27-102

www.kessel.de • www.kessel.at

010-385-KA/HE12/12

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