Identität und Kultur - RISE

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Identität und Kultur - RISE

RISE

Regional Identity and culture, Strengths development and

Environment action

Ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Deggendorf (Deutschland),

des Regionalmanagements Obersteiermark West (Österreich)

und des Espace Mittelland (Schweiz)

Tagungsbericht

Identität und Kultur

in den Regionen

• Teilraum Deggendorf-Plattling (DE)

• Aichfeld-Murboden (AT)

• Seeland-Jurasüdfuss-Jura Bernois (CH)

Interregionaler Konvent

4./5. November 2004

Kongresshaus Biel

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE

Regional Identity and culture, Strengths development and Environment action

Interregionaler Konvent zum Thema Identität und Kultur

4./5. November 2004 im Kongresshaus Biel

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist RISE

2. Der erste Konvent

3. Einführende Referate

4. Merkmale regionaler Identität in den drei Regionen

5. Zusammenarbeit konkret: Resultate aus den Workshops

6. Fazit

7. Wie geht es weiter?

Anhang

Anhang 1: Wortgetreue Abschrift der Protokolle (Flipcharts und Folienpräsentation)

aus den Arbeitsgruppen

Anhang 2: Auswertung der schriftlichen Befragung der TeilnehmerInnen

Anhang 3: Pressestimmen

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Interregionaler Konvent zum Thema Identität und Kultur

4./5. November 2004 im Kongresshaus Biel

"Dinge, die man als Kind geliebt hat, bleiben im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter. Das

schönste im Leben ist, dass unsere Seelen nicht aufhören an jenen Orten zu verweilen, wo wir

einmal glücklich waren."

Weisheit von Khalil Gibran (1883-1931), von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Leitspruch für den Konvent auserkoren.

1. Was ist RISE?

Seit 1999 bestehen Kontakte zwischen dem Teilraum Deggendorf/Plattling als „Region der Zukunft“ und der

Region Amt Erlach und östliches Seeland als „Europäische Referenzregion“. Mit dem Ziel, auf nationaler

Ebene mehr Gewicht zu erhalten, haben sich die sechs benachbarten Gemeindeverbände Lac (FR), Amt Erlach

und östliches Seeland (BE), Biel-Seeland (BE), Jura-Bienne (BE), Grenchen-Büren (BE/SO) und Solothurn

und Umgebung (SO) in der Folge zu einer Projektgemeinschaft zusammen geschlossen (Kooperationsraum

Seeland – Jurasüdfuss-Jura Bernois). Im Herbst 2003 reichten die beiden Regionen gemeinsam mit der österreichischen

Region Aichfeld-Murboden unter dem Namen RISE bei der zuständigen EU-Kommission in Wien

ein INTERREG III C-Projekt ein. Am 20. Januar 2004 erhielt das Projekt grünes Licht.

Die offizielle Trägerschaft für das INTERREG-Projekt obliegt den Regierungen aus den drei Partnerländern.

Für Deutschland ist dies das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

in München, für Österreich das Amt der Steiermärkischen Landesregierung in Graz, für die Schweiz

der Regierungsausschuss des Espace Mittelland.

Der Name RISE ist eine Komposition aus den Anfangsbuchstaben der drei Schwerpunkte der Zusammenarbeit:

Regional Identity and culture, Strengths development und Environment action. Gleichzeitig ist RISE

auch ein englisches Tätigkeitswort und bedeutet soviel wie sich erheben, aufwachen, etwas tun. Der

Gebrauch englischer Ausdrücke ist notwendig, weil im Rahmen von INTERREG-Projekten sämtliche offiziellen

Dokumente in englisch abgefasst werden müssen.

Übergeordnetes Ziel von RISE ist es, einen Beitrag zur Förderung nachhaltiger Entwicklung in stark besiedelten

ländlichen Regionen Europas zu leisten. Im Vordergrund stehen der Erfahrungsaustausch in gemeinsam

interessierenden Themenfeldern sowie die Durchführung konkreter Gemeinschaftsprojekte.

Das Projekt RISE läuft über einen Zeitraum von drei Jahren (2004-2006). Jedes Jahr findet in einem der drei

Partnerländer ein mehrtägiger Konvent statt, der einem speziellen Themenfeld innovativer Regionalentwicklung

gewidmet ist. Die Gastgeberregion hat jeweils die Aufgabe, das ihr zugewiesene Themenfeld inhaltlich

vorzubereiten:

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Kooperationsraum Seeland-Jurasüdfuss-Jura Bernois:

Identität und Kultur

- Identitätsstiftung

- Inwertsetzung des historischen Erbes

- Kulturtourismus

Teilraum Deggendorf/Plattling:

Stärken und Wirtschaftskompetenz

- Funktionsteilung unter Städten,

insbesondere unter Doppelorten

- Zusammenarbeit in Städtenetzen

- überörtliche Gewerbezonen)

- Überörtliche Planung von Erholungsräumen

- Regionale Raumbeobachtung

Region Aichfeld-Murboden:

Freiraum und Lebensqualität

- Freiraumsicherung

- Inwertsetzung natürlicher Potenziale

- Verknüpfung von Freiraum und Tourismus

Die Jahreskonvente werden durch konkrete Pilotprojekte bereichert, die sich unter Beteiligung von interessierten

Organisationen im Bereich der obenstehenden Themenfelder entwickeln. Zur Unterstützung dieser

regionsübergreifenden Pilotprojekte werden rund 40% des gesamten Budgets eingesetzt.

Mit dem Erfahrungsaustausch an den Konventen und der Mitarbeit an den Pilotprojekten werden für die

Verantwortungsträger aus den drei Partnerregionen, aber auch für weitere Akteure aus privaten Organisationen

wertvolle Erkenntnisse und direkter Nutzen generiert.

Eine abschliessende Auswertung von RISE auf transnationaler Ebene bietet die Grundlage für die von der EU

geforderte spätere Verwendung der Ergebnisse durch weitere ähnlich gelagerte Regionen in Europa.

Für die Durchführung des Projektes steht ein Budget von 600'000 Euro (CHF 900'000) zur Verfügung. Zwei

Drittel davon übernehmen die EU-Staaten, ein Drittel wird von der Schweiz eingebracht.

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2. Der erste Konvent

Der erste Konvent vom 4./5. November 2004 RISE in Biel war dem Schwerpunkt „Identität und Kultur“ gewidmet;

beides wichtige Fundamente einer erfolgreichen Regionalentwicklung. Der Anlass sollte aber auch

Gelegenheit bieten, für die beiden anderen Themenschwerpunkte „Stärken und Wirtschaftskompetenz“ und

„Freiraum und Lebensqualität“ den Boden für eine fruchtbare Zusammenarbeit zu ebnen. Diese beiden

Themen werden 2005 am zweiten Konvent in Deutschland und 2006 am dritten Konvent in Oesterreich vertieft

werden.

Zum Konvent hatten sich insgesamt 107 Personen angemeldet. Davon stammten 70 Anmeldungen

(64%) aus der Schweiz (Kooperationsraum Seeland-Jurasüdfuss-Jura Bernois), 28 (26%) aus dem deutschen

Teilraum Deggendorf/Plattling und 9 (10%) aus der österreichischen Region Aichfeld-Murboden.

Während die ausländischen Gäste das gesamte Programm mitmachten, beschränkten sich viele Schweizer

Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Besuch ausgewählter Programmteile. Dies führte dazu, dass sich

die TeilzeitbesucherInnen nur bedingt in den Anlass und in die Thematik einbringen und entsprechend weniger

davon profitieren konnten.

3. Einführende Referate

In das Thema des Konventes „Identität und Kultur“ wurden die TeilnehmerInnen von verschiedenen ReferentInnen

aus den drei Partnerländern eingeführt.

„Wo sind Sie zu Hause?“ Mit dieser und anderen provozierenden Fragen ist Prof. Dr. Dr. hc. Karl Ganser ein

fulminanter Auftakt in den Konvent gelungen. Als ehemaliger Geschäftsführer der Gesellschaft für Internationale

Bauausstellung Emscher Park und Vorstand des Deutschen Architekturzentrums Berlin weiss er, dass

Identität und Heimat nicht etwas Vorhandenes ist, sondern etwas, das tagtäglich neu erobert werden muss,

durch gemeinschaftliches und zugleich aussergewöhnliches Tun.

Karin Rickenbacher, Leiterin Programm TeleBielingue und Theo Martin, Chefredaktor a.i. Bieler Tagblatt

(beide CH) berichteten von der identitätsstiftenden Wirkung regionaler Medien in einem zweisprachigen

Lebens- und Kulturraum.

Wie regionale Identität durch Raum- und Landesplanung entwickelt und gefördert werden kann, erzählte

Kathrin Maier (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie München).

Dass die Umsetzung der landesplanerischen Ansätze in einer Region in hohem Masse von den beteiligten

Personen abhängig ist, ergänzte Klaus Busch (Geschäftsführer Teilraum Deggendorf/Plattling) aus

seinen Erfahrungen aus der Praxis.

Josef Schick (Kulturvernetzung Weinviertel) und Richard Resch (Dipl. Ing., Ingenieurkonsulent für Raumplanung

und Raumordnung und Regionalplaner Aichfeld-Murboden) zeigten anhand von Beispielen aus Oesterreich

(österreichische Eisen- und Bernsteinstrasse, Weinviertel Festival), wie regionale Identität durch Vernetzung

entstehen kann.

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4. Merkmale regionaler Identität

Als Einstieg in das Thema „Identität und Kultur“ hatten die TeilnehmerInnen in vier verschiedenen Gruppen

die Gelegenheit, einander die Identitätsmerkmale der eigenen Region vorzustellen, die anderen Regionen

kennenzulernen sowie über Gemeinsamkeiten und Gegensätze zu diskutieren.

Als Besonderheiten in den drei Regionen sind u.a. die Klöster Deggendorf/Plattling, die Zweisprachigkeit im

Kooperationsraum Seeland –Jurasüdfuss – Jura Bernois und die Holz- und Metallindustrie in Aichfeld – Murboden

genannt worden.

Als Gemeinsamkeiten regionaler Identität wurden zahlreiche Merkmale erkannt: Alle drei Partnerregionen

haben vergleichbare naturräumliche und strukturelle Voraussetzungen (vgl. Anhang). Alle drei haben ländliche

oder ländlich-industrielle Wurzeln und in den letzten Jahrzehnten eine starke Entwicklung durchgemacht.

Alle drei verfügen über ein grosses landschaftliches Potenzial, das vom Wasser geprägt ist. Alle drei

sind gut erschlossen und befinden sich im Einflussbereich grösserer Agglomerationen. Alle drei kämpfen um

ihre Eigenständigkeit und Identität. Der Rohstoff Holz sowie regionaltypische Spezialitäten sind zwei weitere

gemeinsame Identitätsmerkmale, die genannt wurden.

Auf die Frage, wer oder was Identität in den Regionen stiftet, wurden folgende Merkmale geltend gemacht:

Vereine, Geschichten, Traditionen, der kausale Zusammenhang von Arbeitsplätzen, Wohlstand und Wachstum,

Bildungseinrichtungen, Medien, kulturell engagierte Personen und Institutionen.

Der regionsübergreifende Gedankenaustausch zum Thema „Identität“ ermöglichte vor allem den „Neulingen“

einen Einstieg in das Projekt RISE und diente als Grundlage für die weiteren Gruppenarbeiten.

5. Zusammenarbeit konkret: Resultate aus den Workshops

Das Projektmanagement der drei Regionen hatte sich bereits im April 2004 getroffen, um das Themenfeld

„Identität und Kultur“ im Hinblick auf den Konvent vorzubereiten. Dabei ist eine Reihe von Projektideen

entstanden, von denen bis zum Konvent zwei konkretisiert werden konnten (Kunst am Wasser,Kulturbotschafter

/ Kulturvernetzung).

Diese beiden Projektansätze wurden im Rahmen des Konventes durch zwei Spezialgruppen weiter vertieft

und zur Umsetzung vorbereitet. Daneben gab es drei weitere Diskussionsgruppen, die sich unvoreingenommen

mit den Themen „Kultur“, „Wirtschaft / Stadt- und Regionalentwicklung“ „Freiraum / Naherholung /

Tourismus“ auseinandersetzten. Nach den Workshops am Donnerstag und Freitag wurden die Ergebnisse

präsentiert. Im Folgenden wird pro Themenbereich diejenige Idee mit dem höchsten Konkretisierungsgrad

kurz vorgestellt. Sämtliche protokollierten Ergebnisse (Flipcharts, Präsentationsfolien) sind im Anhang in

wortgetreuer Abschrift wiedergegeben.

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Bereich Kultur

Der Bereich Kultur bildete den inhaltlichen Schwerpunkt des diesjährigen Konvents. In den Workshops wurden

in drei Untergruppen kulturelle Themen und Projekte diskutiert:

Projekt "Kunst am Wasser"

Der Projektansatz "Kunst am Wasser" ist bereits an einem ersten Treffen unter den drei Partnerregionen

vom 29./30. April 2004 in Knittelfeld (Region Aichfeld-Murboden) aufgegleist und zwischenzeitlich weiter

entwickelt worden. Das Projekt befasst sich, aufbauend auf der schweizerischen Ausstellung „Artcanal“ aus

dem Jahre 2002, mit der Realisierung einer gemeinsamen interregionalen Kunstausstellung im Sommer 2006

entlang der Mur (Aichfeld-Murboden), der Donau (Deggendorf/Plattling) und dem Zihlkanal (Seeland – Jurasüdfuss-Jura

Bernois). Die private Vereinigung "association Artcanal" ist bereit, bei der Weiterentwicklung

dieses faszinierenden Ansatzes ihre grosse Erfahrung einzubringen und eine führende Rolle zu übernehmen.

Zu Beginn lagen die konzeptionellen und budgetären Vorstellungen der drei Partnerregionen für die Realisierung

von "Kunst am Wasser" noch weit auseinander. Nach intensiven Diskussionen ist es den Beteiligten bis

zum Schluss des Konvents gelungen, einen für alle tragfähigen Kompromiss zu finden, der zu berechtigten

Hoffnungen Anlass gibt. Bereits Ende November 2004 hat eine Delegation aus der Schweiz die Partnerregionen

in Deutschland und Österreich besucht, um vor Ort die Details für die weitere Entwicklung zu besprechen.

Projekt "Kulturbotschafter / Kulturvernetzung"

Wie "Kunst am Wasser" ist auch der Projektansatz "Kulturbotschafter / Kulturvernetzung", bei dem es um

die regionenübergreifende Vernetzung kultureller Angebote geht, bereits während des Treffens

vom 29./30. April 2004 in Knittelfeld vorgespurt und in Biel durch eine spezielle Arbeitsgruppe vertieft worden.

Auch hier hat die Gruppe nach intensiven Diskussionen zu einer klaren Vorstellung gefunden, wie es

weiter gehen soll. In einem ersten Schritt soll mit einer vergleichbaren Erhebung ein Inventar über die

kulturellen Aktivitäten in allen drei Partnerregionen erarbeitet werden. Die Ergebnisse werden

über eine gemeinsame Publikation veröffentlicht. Mittels Kulturbotschaftern soll in der Folge versucht werden,

den konkreten kulturellen Austausch unter den Partnerregionen in Gang zu bringen.

Kultur allgemein

Unabhängig von den beiden bereits etwas weiter fortgeschrittenen Ansätzen "Kunst am Wasser" und "Kulturbotschafter

/ Kulturvernetzung" hat die Gruppe "Kultur allgemein" versucht, zusätzliche Gemeinschaftsprojekte

zu generieren. Sie war dabei sehr kreativ und hat in einer ersten Diskussionsrunde 13 weitere interessante

Ideen geboren. In einer zweiten Runde hat sie sich auf die Frage konzentriert, welche Strukturen

nötig sind, um diese Ideen innerhalb eines überzeugenden übergeordneten Rahmens verwirklichen zu können.

Die Gruppe schlägt den Austausch von ausgewählten Kunstschaffenden vor, indem diese für

einige Zeit in einer der jeweils anderen Partnerregionen Gastrecht geniessen und sich dort unter Einbezug

der ansässigen Bevölkerung in künstlerischer Form mit umwelt- und entwicklungspolitischen Themen (z.B.

Staustufe Donau) auseinander setzen. Ein interregional zusammengesetztes Kuratorium soll die dafür notwendigen

Voraussetzungen schaffen und den Wettbewerb unter den interessierten Kunstschaffenden

vorbereiten und organisieren.

Der Fahrplan der Gruppe sieht vor, die entsprechenden organisatorischen Strukturen bis Mitte 2005 aufzubauen

und ab Herbst 2005 mit dem Künstleraustausch zu beginnen.

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Zusammenfassung Bereich Kultur

Zwischen den drei mit kulturellen Projektansätzen befassten Diskussionsgruppen gibt es viele inhaltliche

Überschneidungen. Für das Projektmanagement von RISE ist es daher wichtig, die verschiedenen Initiativen

bis Ende Jahr zu koordinieren und für einen einheitlichen Handlungsrahmen zu sorgen, der die weiteren

Aktivitäten im Bereich Kultur auf ein mach- und finanzierbares Ziel ausrichtet.

Wirtschaft, Stadt- und Regionalmarketing

Im Bereich Wirtschaft / Stadt- und Regionalentwicklung war eine sehr kreative Diskussionsgruppe am Werk,

in welcher Schweizer und Österreicher jedoch relativ schwach vertreten waren. Die erarbeiteten Projektansätze

müssen deshalb in diesen beiden Partnerregionen noch stärker abgestützt werden. Die Zusammensetzung

der Gruppe war zudem stark von Wirtschaftspolitikern geprägt, während die Unternehmer (noch) fehlten.

In der Substanz wurde hauptsächlich darüber debattiert, ob und wie durch den Erfahrungsaustausch

nützliche Mehrwerte zu schaffen sind. Als Initialprojekt werden unter der Federführung der Fachhochschule

Deggendorf interregionale Vergleichsstudien zum Thema Clusterbildung ins Auge gefasst. In

einem ersten Schritt sollen dafür in den drei Regionen kompetente und kooperationswillige Ansprechpartner

gefunden werden. Am Konvent 2005 im Teilraum Deggendorf/Plattling werden die Ergebnisse der vergleichenden

Analyse als Basis für die konkrete gemeinschaftliche Förderung von Wirtschafts-Clustern dienen.

Ein weiterer Projektansatz, den es 2005 zu konkretisieren gilt, besteht im Erfahrungsaustausch über die

Direktvermarktung in der Landwirtschaft.

Freiraum / Naherholung / Tourismus

Die grosse thematische Spannweite führte in dieser Gruppe zu einer sehr breit gefächerten Zusammensetzung.

Der Gruppe gelang es zwar, auf einer allgemeinen Ebene thematische Schwerpunkte zu identifizieren

und mögliche Kooperations- und Austauschmöglichkeiten abzuleiten. Angesichts der unterschiedlichen Interessen

(beispielsweise zwischen Ökologen und Touristikern) und des Zeitdrucks war sie aber noch nicht in

der Lage, daraus bereits konkrete Projektansätze auszuwählen und zu präzisieren. Die Erwartungen der

deutschen Touristiker, die mit klaren Vorstellungen und Wünschen angereist waren, konnten indes nicht

befriedigt werden.

Als interessante Themenfelder wurden insbesondere angesprochen:

Innovative Tourismusansätze in den Regionen

Aufbau und Finanzierung von Tourismusorganisationen, Kompetenzzentren

Aufbau und Management von Themenrouten

Ökologisch–touristische Projekte,„Die ehrliche Inszenierung“

Konkurrenz / Vernetzung von Einzelbausteinen des Tourismusangebotes

Motivation Tourismusbetreiber, Stimmungsbarometer

Nutzung von überregionalen Verkehrsrouten für Tourismusentwicklung

Tourismuspreis

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Ausbildung Qualitätsmanagement Ostbayern

Qualitätshandbuch

Naherholung vor der Haustüre

Als mögliche Kooperationsansätze wurden eingebracht:

Stärkendarstellung der Regionen, Projektaustausch

Personenvernetzung

Austausch Tourismusbotschafter, Praktikeraustausch

Mitarbeiteraustausch zwischen Qualitätsbetrieben der 3 Regionen

Exkursionen

6. Fazit

Aus schweizerischer Sicht ist das Ziel, die interrregionale Zusammenarbeit im Allgemeinen und das

Projekt RISE im Besonderem den interessierten Kreisen aus dem Kooperationsraum Seeland-Jurasüdfuss-Jura

Bernois bekannt zu machen und sie damit zu konfrontieren bzw. sie dafür zu interessieren, erreicht worden.

Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Identität und Kultur, als wichtige Voraussetzung für eine

fruchtbare interregionale Zusammenarbeit, hat stattgefunden. Am Konvent waren schweizerischerseits Exponenten

aus den Bereichen Politik, Planung, Wirtschaft, Tourismus, Natur- und Heimatschutz, Kultur, Bildung

und Wissenschaft zugegen, deren Herkunft sich auf alle sechs beteiligten Planungsregionen verteilte.

Verhältnismässig schwach vertreten waren die Bereiche Wirtschaft und Tourismus.

Aus deutscher Sicht war der Konvent ein wichtiger Schritt, das Projekt RISE auch im Teilraum Deggendorf/Plattling

weiter zu verankern und eine zusätzliche Dynamik in den interregionalen Kooperationsprozess

zu bringen. Die – teilweise nicht leichten – Auseinandersetzungen im Themenfeld „Kultur und Identität“

waren notwendig und zielführend. Die deutsche Delegation war allerdings zu wirtschafts- und verwaltungslastig,

was sich auch mit einer gewissen Dominanz im Themenfeld „Wirtschaft“ auswirkte. Hier wird es

nötig sein, den deutschen Wirtschaftsvertretern adequate Ansprechpartner aus der Schweiz und aus Österreich

gegenüberzustellen. Für die beteiligten Touristiker sind Hilfestellungen zur Konkretisierung ihrer vorhandenen

Projektideen notwendig, um Enttäuschungen zu vermeiden.

Aus österreichischer Sicht wird der Konvent ebenfalls positiv bewertet. Im Zusammenhang mit den

beachtlichen Anreisekosten und zeitlichen Anforderungen beteiligten sich immerhin 9 Schlüsselpersonen aus

Österreich am Konvent. Es war dies auch der erste Besuch der schweizerischen Partnerregion. Die beteiligten

Personen decken insbesondere die Bereiche Identität und Kultur sowie Tourismus, also wesentliche Kernbereiche

des Projektes RISE ab. Eine Beteiligung von Repräsentanten aus dem wirtschaftlichen Bereich war

nicht vorgesehen, auch die Definition von Projektideen zum Themenfeld Stärkenentwicklung ist noch nicht

weit gediehen. Im Zusammenhang mit der Dominanz von wichtigen Kulturträgern der Region konnten die

Inhalte des Konvents genutzt und die Gespräche zu den gemeinsamen Projekten weitergeführt und konkretisiert

werden.

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In den themenbezogenen Workshops sind viele Ideen für gemeinsame Kooperationsprojekte generiert

und soweit möglich auch bereits konkretisiert worden. Beeindruckend war der Wille aller Beteiligten,

zu konkreten Resultaten zu kommen. RISE wird als echte Chance wahr- und entsprechend ernst genommen.

Es wird nun darum gehen, diese Projektansätze bis zum nächsten Konvent in Deutschland (Herbst

2005) weiter zu entwickeln und umzusetzen oder zumindest für die Umsetzung vorzubereiten.

Die Auswertung der schriftlichen Umfrage unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Konvents (vgl.

Anhang) lässt den Schluss zu, dass der Anlass insgesamt einen positiven Eindruck hinterlassen hat. Die

Mehrheit der Rückmeldungen (16) beurteilt den Konvent mit „gut“, drei Besucher fanden ihn hervorragend,

vier lediglich „mittelmässig“. Die Auswertung legt aber auch offen, wo die Schwachstellen waren und was

im Hinblick auf die kommenden Konvente in Deutschland und Österreich verbessert werden kann.

7. Wie geht es weiter?

Das RISE-Jahr 2005 hat zwei Schwerpunkte. Einerseits sollen die Projektideen aus dem Bieler Konvent 2004

vertieft und im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten konkret umgesetzt werden. Dies gilt insbesondere

für den Bereich „Identität und Kultur“, der in der Bearbeitung am weitesten fortgeschritten ist. Andererseits

laufen bereits anfangs Jahr die Vorbereitungen für den Konvent 2005 an, der im Spätherbst im Teilraum

Deggendorf/Plattling statt findet und sich mit dem Thema „regionale Stärken und Wirtschaftskompetenz“

befassen wird. Parallel dazu wird der deutsche Partner unter der Leitung der Fachhochschule Deggendorf ein

Pilotprojekt „Cluster“ aufbauen, das am Kovent 2005 bereits mit ersten Resultaten aufwarten will.

Daneben sind die Projektverantwortlichen bestrebt, die gegenseitigen Kontakte, den Gedankenaustausch

und weitere Initiativen zur interregionalen Zusammenarbeit (beispielsweise im Bereich der touristischen

Kooperation oder im Bereich des Agrotourismus und der landwirtschaftlichen Direktvermarktung) nach Kräften

zu fördern.

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Anhang 1-3

Identität und Kultur

in den Regionen

• Teilraum Deggendorf-Plattling (DE)

• Aichfeld-Murboden (AT)

• Seeland-Jurasüdfuss-Jura Bernois (CH)

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Anhang 1:

Wortgetreue Abschrift der Protokolle (Flipcharts und Folienpräsentation) aus den Arbeitsgruppen

Kulturbotschafter/Kulturvernetzung

Projektidee Was (Stichworte) Wer/Wo Wann Wie teuer

Kulturbotschafter

1. Eigenart

D: Hans Obermaier

~21'000.00 Euro

unterwegs

2. Leistungsfähigkeit der Region

A: Peter Eisenschmied

Bestandesaufnahme der kulturellen IST – Situation (Kulturfest

CH: Eszter Gyarmathy

Deggendorf, Sommernachtsparty)

In den 3 Regionen

Funktion:

- Präsentation der eigenen Region in den Partnerregionen

(z.Bsp. durch Einbindung in bestehende Events)

- Wie wird KUK (Kunst und Kultur?) gedacht und gemacht bei

den Partnern?

- Sich informieren über die gegenseitigen Aktivitäten

- Kulturreferent - Tagung

- Sich selber bewusst werden „Was/Wer bin ich“

Kulturvernetzung

nach Innen und nach Aussen

Interdisziplinär vernetzen

Kulturwochen

Künstleraustausch bei bestehenden Festen

Präsentation, Austausch

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Kultur allgemein

Projektidee Was (Stichworte) Wer/Wo Wann Wie teuer

Auseinandersetzung mit

Botschaft für die ganze Bevölkerung

- Interregionales Kuratorium

Koordination unter

zentralen

Wirkung unter engagierten Leuten

- VHS (Deggendorf Greiler-Kapfinger)

Projektmanagement

Lebensraumproblemen

- Leitthema Baukultur (Bsp.)

- Kulturmacher

RISE:

- Leitthema Wasser, Natur- und Lebensraum Donau (Bsp.)

- AAOC 1

Sofort Aufbau

Praktische Umsetzung vor

- Geld in Kultur, nicht in Verwaltung

- Austausch in allen drei

Projektrahmen durch

Ort

Regionen/Räumlichkeiten zur

Kulturmacher: April05

Verfügung stellen

Aufbau Kuratorium:

April 05

Projektrahmen: Juni 05

Umsetzung: ab 2.

Hälfte 05

Kunst- und Kulturpreis Gemeinsamer Kunstpreis

Hochdotiert, damit Ausstrahlung gewährleistet ist.

Erinnerungen vernichten

Künstlerische Umsetzung

Zeitgleiche

Veranstaltungen

Stipendium Amsterdam - Gemeinsame Basis in Viertland

Kulturwochen - Bevölkerung ansprechen

1 Assemblée des associations et organismes culturels de Bienne.

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Autorenauftrag für

Monolog (Theater)

- Darstellung einer typischen Lebenssituation

- Verschiedene Darstellungsorte

- Geschichte eines Arbeitslosen

EU-Subventionierter

Eintrittspass für alle 3

Regionen

Auf Spurensuche - Zu Dritt eine Region erwandern und künstlerisch erkunden

Choraustausch

Spezifische Sportarten Z.B. Hornussen/Platzgen

Schülerauschtausch per

Internet

- Video

- Schultheateraustausch

Gemeinsamer

Kulturführer

Sonderseite RISE-

Regionen

(gemäss Konzept P.

Pestalozzi)

- Regelmässige Berichterstattung in der Tagespresse

- Kunstausstellung entlang Mur (AT), Donau (D) und Zihlkanal

(CH)

Variante A: 3-phasige „wachsende“ Ausstellung (AT>D>CH)

Variante B: 2-phasige Ausstellung mit „Spaltung“ (CH > D/A,

je 10 Wochen)

im Sommer 2006

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Tourismus

Projektidee Was (Stichworte) Wer/Wo Wann Wie teuer

Qualitätsentwicklung

Tourismus

Stärkenentwicklung

Stärkendarstellung

Personenvernetzung

Qualitativ:

- Innovative Tourismusansätze, Stadt-Land Verhältnis/

Akzeptanz,

- Austausch, Tourismusbotschafter

- Know-How, Transfer, Praktikeraustausch,

Erfahrungsaustausch Tourismusorganisation

Methodik/Didaktik/ Politik/Finanzierung/Themenrouten/Destinationen

- Ökologische Projekte – Erholung, Arbeitseinsatz

- Tourismus-Raumplanung

- Rahmenbedingungen für Tourismusentwicklung

- Konkurrenz zwischen/von Einzelbausteinen, Vernetzung

- Landschaft, Wasser, Produkte

- Motivation/interessante Unternehmen, Anbieter

- Stimmungsentwicklung

- Nutzung von Durchgangslinien/Knoten

(Deggendorf!)/Tourengast/Stop over Gast

Regional gesamt

Fredy Wascher/Richard Resch

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Erfahrungsaustausch

„Sanfter Tourismus“

- Kompetenzzentren

- Tourismuspreis

- Mitarbeiteraustausch innerhalb

Qualitätsbetrieben/Qualitäts-manager mit Ausbildungseinrichtung

- Qualitätshandbuch

- Die „ehrliche“ Inszenierung

- Nahtourismus/Tagestourismus

- Exkursionen

Gesamt

Tou La Re /LOS 2

Heinrich Hafner

Naherholung/Land vor der

Haustüre Stadt - Umland

Kulturspur

Mögl. Arbeitsauftrag

Vernetzung allgemeine Weiterbildung.

Projektaustausch

Karin Achatz/Klaus Busch

Silvia Hartleb

2 LOS Landwirtschaftliche Organisationen Seeland

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Wirtschaft/Stadt- und Regionalentwicklung

Projektidee Was (Stichworte) Wer/Wo Wann Wie teuer

Cluster - SWOT regional

- Hochschulen

- Liste Partner

Nicht mehr als 35’000

- Vergleichende Studie

- Verbände

- Kontakt

- Nutzen der Erkenntnisse

- Clusterpartner

nach 2004

1. Datenanalyse

- Wirtschaftspolitik

2. Zusammenführen

- Wirtschaftsförderung

3. Nutzen garantieren

Landwirte/

Erfahrungsaustausch EU/Nicht-EU, Erarbeitung von Alternativen

In den Regionen nachfragen

s.o.

Verbraucherinnen

für den ländlichen Raum

- Direktvermarktung

- Landschaftspflege

- Regionale Strukturierungs-möglichkeiten

Roh- und Werkstoff Holz

Bereitstellung, Bearbeitung, berufliche Ausbildung und kulturelle

Nutzung (z.Bsp. Skulpturen, Musikinstrumente)

Förderungsmodelle

Für die Wirtschaft im ländlichen Raum, Erfahrungsaustausch,

neue Ideen erarbeiten

Radtourismus

Gemeinsames Marketing für die 3 Destinationen

Rohstoffabbau

Erfahrungsaustausch zur Auswirkung (Siedlung),

Nutzungskonzepte (Freiraum)

Stadt- und Ortskerne

Erfahrungsaustausch Innen-/Aussenentwicklung: Stadtumbau

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Ideenpool Ausbildung

und (fehlende)

Arbeitsplätze

Ausbildung (Schaffung von Plätzen) und Beschäftigung

ausgebildeter Jugendlicher

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Anhang 2a: Auswertung der schriftlichen Befragung: Statistik

1. Ich habe an folgenden Teilen des Konvents teilgenommen Abkürzungsverzeichnis

Kultur allgemein

Kultur

Do morgen Do nami Do abend Fr morgen Kultur am Wasser Kultur Wasser

23 24 20 20 Kulturbotschafter/Kulturvernetzung Kulturbotsch.

Wirtschaft/Stadt- und Regionalentwicklung

Wirtschaft

2. Ich habe in folgender Spurgruppe mitgearbeitet Freiraum/Naherholung/Tourismus Tourismus

Kultur Wirtschaft Tourismus Kultur Wasser Kulturbotsch.

8 7 4 2 2

3. War Ihnen die Zielsetzung des Konvents klar?

Ja

Nein

22 3

4. War für Sie der Konvent logisch aufgebaut (Referate, Diskussion Spurgruppen, Erfahrungsaustausch, Begleitprogramm)?

Ja

Nein

23 1

5. Welche der Referate haben Ihnen gefallen oder Sie nicht angesprochen?

Ganser (Regionale Identität)

überzeugend mittelmässig enttäuschend

25

Rickenbacher/Martin (Identitätsstiftende Wirkung der Medien)

überzeugend mittelmässig enttäuschend

3 10 8

Maier/Busch (Identität durch Raum- und Landesplanung)

überzeugend mittelmässig enttäuschend

4 13 6

Resch/Schick (Identität durch Kulturvernetzung)

überzeugend mittelmässig enttäuschend

14 6 2


RISE !

Interregionaler Konvent zum Thema Identität und Kultur !

Regional Identity and culture, Strengths development and Environment action

4./5. November 2004 im Kongresshaus Biel

6. Waren für Sie die Gruppenarbeiten gewinnbringend?

Workshop "Identität konkret":

Total

Ja

Nein

16 5

Workshop Zusammenarbeit "konkret":

Total Kultur Wirtschaft Tourismus Kultur Wasser Kulturbotschafter

Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein

12 5 4 1 6 0 1 3 1 1

7. Waren Sie mit der Moderation in den Gruppen zufrieden?

Total

Kultur

Wirtschaft

Tourismus

Kultur Wasser

Kulturbotschafter

Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein

16 5 7 1 6 1 1 3 1 1

8. Konnten Sie Ihre Ideen in der Gruppe einbringen und weiterentwickeln?

Total Kultur Wirtschaft Tourismus

Kultur Wasser

Kulturbotschafter

Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein Ja Nein

15 5 5 2 6 1 1 3

9. Haben Ihnen die ergänzenden Programme gefallen?

Ausstellung Kunsthaus „Christo

überzeugend mittelmässig enttäuschend

10 1

Abend der Regionen

überzeugend mittelmässig enttäuschend

4 11 4

Ausstellung „Röstigraben“

überzeugend mittelmässig enttäuschend

16 3

Omega Uhrenmuseum

überzeugend mittelmässig enttäuschend

10 2


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Regional Identity and culture, Strengths development and Environment action

4./5. November 2004 im Kongresshaus Biel

10. Gab es genügend Zeit für den persönlichen Gedankenaustausch und das Networking?

Ja

Nein

13 8

11. Waren Sie mit der Organisation des Konvents zufrieden?

Ja

Nein

23 0

12. b Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?

Ja

Nein

17 1

13. Welchen Gesamteindruck hinterliess der Konvent bei Ihnen

hervorragend gut mittelmässig unbef.

3 16 4 0

15. Sind Sie insgesamt ausreichend über das Projekt RISE informiert?

Ja

Nein

21 1

Eingegangene Fragebogen: 27


RISE

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Anhang 2b: Auswertung der schriftlichen Befragung:

Kommentare zu den Fragen

4. War für Sie der Konvent logisch aufgebaut (Referate, Diskussion Spurgruppen, Erfahrungsaustausch,

Begleitprogramm)?

Ja

Aber es ist nicht möglich die Impulse aus den Referaten schon innerhalb des Konventes umzusetzen und auf die Partnerregionen

anzuwenden

Nein, weil...

6. Waren für Sie die Gruppenarbeiten gewinnbringend?

„Workshop Identität konkret“:

Ja, weil...

- interessante Ideen entstanden

- intensive Zusammenarbeit und Gedankenaustausch

- gemeinsame Schwerpunkte gefunden wurden

- klar die Unterschiede herausgekommen sind

- Einblick in die anderen Regionen (2)

- unterschiedliche Vorstellungen zu „Identität“ und „regionale Identität“ vorhanden waren (3)

- gute Grundlage für die weiteren Gruppenarbeiten

- jedoch Gruppen relativ gross

- unterschiedliche Persönlichkeiten mit verschiedenen Hintergründen

- auch für unser Land (AT) ein Status quo formuliert wurde, was für eine weiterführende Arbeit sehr hilfreich ist

Nein, weil...

- Gruppenzusammensetzung zu zufällig

- keine Raumkenntnisse vorhanden

- Grundlagen fehlten

- Beginn bei Null und keine neuen Erkenntnisse

- zu kurz

- mehr open space / Brainstorming (2)

- wo war die Uni Bern (für wissenschaftliche Grundlagen)?

„Workshop Zusammenarbeit konkret“:

Ja, weil...

- gutes Zeitmanagement

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4./5. November 2004 im Kongresshaus Biel

- jede Ansicht respektiert wurde

- wir gemeinsames Projekt konkretisieren konnten

Nein, weil...

- Herkunft Teilnehmer zu unterschiedlich, zu wenig Bodenhaftung für konkrete Projekte (Vorbereitungsworkshops)

- nicht alle TeilnehmerInnen auf dem gleichen Wissenstand waren

- ich der falschen Gruppe zugeteilt wurde und dort keinen Beitrag liefern konnte

- Thema (Freiraum/Naherholung/Tourismus) zu breit, Kooperationsfelder diffus geblieben

- es einfach nur ein Ideenaustausch war und die eigentliche Konzeption auf die Zeit nach dem Konvent verlagert

wurde, sehr unverbindlich (z.B. Kulturbotschafter)

7. Waren Sie mit der Moderation in den Gruppen zufrieden?

Ja, weil...

- Moderator konnte Gruppe motivieren

- Moderatoren waren nicht zu bestimmend

- teils hätte man einzelne Personen stoppen müssen

- Auftrag war klar

- zielgerichtet und ergebnisorientiert moderiert

Nein, weil...

- haben Teilnehmer am Konvent wirklich die Interessenlagen der Regionen abgebildet?

- zu wenig Sacherfahrung

- Führung noch stringenter sein könnte

- (Wirtschaft): an Themen festgehalten wurde, obwohl keine Aussicht auf Einigung, somit konnten andere Themen

nicht mehr diskutiert werden

8. Konnten Sie Ihre Ideen in der Gruppe einbringen und weiterentwickeln?

Ja, weil...

- die Methode gut gewählt war

- TeilnehmerInnen offen für Ideen waren (2)

Nein, weil...

- Sprachprobleme (Französisch/Deutsch)

- zu wenig Ownership der Teilnehmer

- Gruppen zu heterogen

- in den Gruppen eine gemeinsame Ausgangsbasis fehlte

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9. Haben Ihnen die ergänzenden Programme gefallen?

Besonderes Lob / Kritikpunkte:

- zu viel Programm, Abend zu beladen (3)

- Beiträge am Abend der Regionen zu lang (3)

- Schweizer Beitrag zu lang, zu wenig Zeit für Diskussionen am Tisch (2)

- Schweizer Beitrag nicht für Normalverbraucher (2)

- Eindrücke von Stadt und Region haben gefehlt

12. a Welches waren Ihre Erwartungen an den Konvent?

Konkretisieren von Ideen und Projekten (3)

Konkrete Basis für Zusammenarbeit (2)

Beziehungen knüpfen, Vertiefung der Kontakte (3)

RISE kennenlernen

Kulturaustausch

Was wird in D und AT realisiert?

Kennenlernen der interregionalen Arbeiten, politische und institutionelle Stossrichtung D und AT

Was kann zusammen erarbeitet werden?

Wo können Synergien gefunden werden?

Greifbare Ergebnisse

Von der Theorie zur Praxis

In einem konkreten Projekt vorwärtskommen, Neues erfahren

Impulse für meine Arbeit/Region/Stadt erfahren

Beitrag an die EU-Kompatibilität der Schweiz

12. b Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?

Ja

Nein

Es braucht jetzt ein richtiges Vorgehen, um die guten Ideen und Projekte zu verwirklichen.

14. Welche Anregungen, Verbesserungsvorschläge haben Sie für die geplanten Konvente zu den Themenbereichen

„Wirtschaft“ 2005, Freiraum/Naherholung/Tourismus“ 2006 aus heutiger Sicht?

Referate:

- mehr Referate wie Ganser (5)

- Referate kürzer und weniger (2)

- nur kompetente, zündende Referenten (2)

- z.B. Ralph Dahrendorf

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4./5. November 2004 im Kongresshaus Biel

Für Konvent 2005:

- Wirtschaftsförderer aus den Regionen, ihre Modelle und Ziele

- Die Haltung der global players gegenüber den (Rand)regionen. Kann eine Region gross genug sein für Unternehmer

bzw. wo liegt die kritische Grösse? Wer entscheidet sich weshalb für oder gegen eine Region?

- Gibt es so etwas wie Kondensatoren (z.B. watch valley CH) und wo liegt das Klumpenrisiko (z.B. Uhrenindustrie)?

Für Konvent 2006

- Die Pflicht und Möglichkeiten der (oppositionellen) Mitweltschutzverbände

Für alle Konvente

- Wirtschaftsfaktoren „Kulturund „Tourismus“ Tourismusfaktoren „Kulturund „Wirtschaft“ Kulturfaktoren

„Wirtschaft“ und „Tourismus“

Diskussion / Workshops:

Die Workshops die ich kennen gelernt habe haben vor allem unter den sehr unterschiedlichen Entwicklungsständen

gelitten. Vielleicht wäre es gut am Beginn des Konvents eine kurze Einführung zu machen, die das Ziel hat, die sehr

inhomogene Struktur im Projekt wieder ins Bewusstsein zu rücken.

- mehr Zeit, um Ideen entwickeln zu können (2)

- TeilnehmerInnen vor dem Konvent auf den gleichen Wissenstand bringen (v.a. Koordination zwischen den drei Regionen),

gemeinsame Basis vorbereiten, Fragestellungen vorher sammeln, Informationen / Auswahl darauf ausrichten

(3)

- Gezielte Resultate anstreben (nicht an Ort treten)

- eine bessere Mischung der teilnehmenden Regionen

- nur neue Ideen, innovative, riskante Projekte, Experimente

- straffere Führung, Fundis abstellen

- Workshops nicht auf zwei Tage aufteilen, weil Personen nicht mehr präsent sind

- Open space Diskussionen einplanen (Grobthema vorgeben, Beiträge nicht einengen, Moderation ist entscheidend)

- Kleinere Gruppen mit (noch) präziseren Fragestellungen

- Mehr konkrete Projekte, konkrete Arbeitsaufträge, professionelle Moderation

Für Konvent 2005

Mögliche Fragestellungen:

- Wer ist bei uns verantwortlich/prägend für den Standortvorteil?

- Gibt es eine ökonomische Identität analog zur kulturellen?

Für Konvent 2006

Mögliche Fragestellungen:

- Tourismus um welchen Preis?

- Ist Lebensqualität für mich und den Besucher dasselbe?

- Was/wer fördert die touristische Relevanz einer Region? Wer/was hemmt sie?

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4./5. November 2004 im Kongresshaus Biel

Projekt-/ Erfahrungsaustausch:

- Hier sehe ich die große Herausforderung darin, Instrumente zu schaffen, die auch ausserhalb der Konvents für Projekt/Erfahrungsaustausch

sorgen. Was fördert das Bewusstsein für die eigenen Stärken?

- konkretes Pilotprojekt realisieren (sofort!!)

- Konkretisieren!

- Themen vorab festlegen, dann ist intensivere Vorarbeit möglich

- Abende noch mehr für Gespräche nutzen

- weniger Referate, mehr Austausch

Kennenlernen der Region:

- Könnte verbessert werden, Besichtigung evtl. 1/2-1 Tag länger (2)

- Mit kürzeren Beiträgen das Regionaltypische besser präsentieren

- Ein Programm mit Mut zur Lücke (2-3 Stunden um die Region bei einem Spaziergang kennenzulernen)

- Fahrt durch Gegend

- Die wichtigsten Akteure kennenlernen

- KonsumentInnen kennenlernen

Sonstiges:

- auf dem Referat Ganser aufbauen und mit seinen Kernaussagen arbeiten

- Zeitfenster um sich umzuschauen

- nur neue Prozesse auslösen

- mehr Pausen

- mehr Zeit für Gruppenarbeiten

- Zielsetzung klar kommunizieren und während dem Anlass wiederholen!

- Vorbereitungsworkshops mit TeilnehmerInnen machen

- Aufträge an FH und UNIs formulieren, Regierungsrat informieren und weiteres Programm genehmigen lassen

- Professionelle Vorbereitung in den Regionen mit den 9 definierten UN stakeholdergruppen

- Regionale Vorbereitung nötig

- jetzt starten

- am nächsten Konvent: Synthesearbeit und nicht mehr Analyse!

- Nachhaltige Wirtschaft, ökologisch sanfte Entwicklung, Raum als Erholung

16. Wo bestehen Unklarheiten? Welche Informationen fehlen Ihnen?

- Lagebeurteilung machen, um alle Ideen und Projekte richtig zu bewerten.

- Es sollte mehr getan werden, um RISE bei der Bevölkerung bekannt zu machen und Verständnis zu wecken.

- Wer/was ist espace mittelland?

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