04.11.2005 Fachhochschule Deggendorf - RISE

interreg.rise.de

04.11.2005 Fachhochschule Deggendorf - RISE

RISE 1 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Interregionaler Konvent

Stärken und Wirtschaftskompetenz

03.-04.11.2005

Fachhochschule Deggendorf

Tagungsdokumentation

erstellt von

Gero Wieschollek

geografie & service

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 2 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Programm

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 3 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Prof. Dr. Wolfgang Schreiber

Leiter des Bezirksklinikums Mainkofen

Dr. Senta Wessely-Steiner

Österreichische Generalkonsulin

Stephan Wirth

Schweizer Konsul

Manfred Weber

Mitglied des Europa-Parlaments

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 4 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 5 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Grußworte

von Prof. Dr. Reinhard Höpfl und Christian Bernreiter

Prof. Dr. Reinhard Höpfl

Präsident der Fachhochschule Deggendorf

Der Präsident der Fachhochschule

Deggendorf, Prof. Dr. Reinhard Höpfl, weist

in seinem Grußwort auf die Bedeutung der

FH für die Region Deggendorf hin. Die FH

besteht seit 1994 und hat 3000 Studenten.

Studienschwerpunkte sind die Bereiche

Technik und Bau, einige Studiengänge

werden auch in Englisch angeboten. Durch

die FH werde dem regionalen Nachholbedarf

an Akademisierung Rechnung getragen. Nach dem Strukturwandel in der

Landwirtschaft seien die High- Tech-Industrie und auch der Tourismus Motoren

der Entwicklung in der Region. Die Verkehrsanbindung der sehr dynamischen

Region sei hervorragend und profitiere von der EU-Osterweiterung, da

Deggendorf für Firmen, die nach Osteuropa investieren wollen, interessant

geworden sei. Prof. Höpfl bedankt sich für die Wahl der FH als

Veranstaltungsort des RISE-Projektes und wünscht dem Konvent einen guten

Verlauf.

Christian Bernreiter

Landrat des Landkreises Deggendorf:

Die Bemühungen der Vergangenheit tragen Früchte und

deshalb ist der Landkreis Deggendorf-Plattling eine

Aufsteigerregion mit 118 000 Einwohnern in 26 Städten

und Gemeinden, die den Anschluss zu anderen

Regionen geschafft hat. Er betont die Wichtigkeit der

kleinen und mittelständischen Betriebe für die Region

und dass sich auch die Nähe zu BMW sehr förderlich

auswirke. Mit dem RISE-Projekt habe der Raum Deggendorf–Plattling

eine gute Gelegenheit, den erfolgreichen Weg zusammen mit den

Partnerregionen aus Österreich und der Schweiz weiter zu gehen. In diesem

Sinn wünscht er dem Konvent viel Erfolg.

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 6 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Das Projekt RISE im Kontext der bayerischen Landesplanung

Christine Herrgott

Ministerialrätin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft,

Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Das Projekt RISE hat neben einem politischen

und fachlichen Erfahrungsaustausch die

Erprobung und Durchführung von innovativen

Pilotprojekten zum Ziel. Aufgrund der

gemeinsamen spezifischen Problemlagen der

RISE-Partnerregionen werden folgenden neue

Ziele definiert:

• Neue Ansätze und Formen der Kooperation als

Voraussetzung für gemeinsames Planen und

Handeln in den Regionen.

• Eine ausgewogene Partnerschaft zwischen

städtischem und ländlichem Raum sowie

zwischen den beteiligten Akteuren auf

verschiedenen Umsetzungsebenen.

• In-Wertsetzung des naturräumlichen und kulturellen Erbes im Sinn

einer Weiterentwicklung und wirtschaftlichen Nutzung regionaler

Identität.

• Vernetzung von Mittelstädten im Sinn möglicher Synergien und

Potenziale.

Veränderte Rahmenbedingungen, wie die EU-Osterweiterung, die Globalisierung

oder der Wettbewerb der Regionen erfordern neue Zielsetzungen in der

bayerischen Landesentwicklung. So ist die Bedeutung eigenständiger

regionaler Entwicklungsprozesse gestiegen. Eine Regionalentwicklung "von

unten" ergänzt als sog. "weiches Instrument" die klassischen

Planungsinstrumente.

Vernetzung und Kooperation ist auf allen Ebenen erforderlich und darf nicht an

Ressort– oder Landesgrenzen enden.

In diesem Sinn ist das Projekt RISE von besonderer Bedeutung, weil die

Vernetzung und der Erfahrungsaustausch der drei Regionen zu Innovation,

Kreativität und zur Erhaltung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit

beitragen. RISE steht somit im Kontext der bayerischen Landesentwicklung;

von ihm kann auch die Landesebene lernen.

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 7 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Regionale Wirtschaft in Zeiten der Globalisierung

Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher

Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissenverarbeitung Ulm

Professor Radermacher betont in seinen

Ausführungen, dass Europa ein

Governance-Modell sei, das, fast schon

wie die Schweiz, überdemokratisch

geordnet sei. Dies sei ein großer Vorteil,

der auf globaler Ebene nicht zu finden

sei: Global Player haben eine

ungeheuere Macht. Deshalb stellt sich

die Frage, welche Voraussetzungen es

gibt, nach denen Ländern als reich zu

bezeichnen sind. Radermacher

identifiziert sieben Kerneigenschaften,

die erfüllt sein müssen: ist nur einer der

Punkte nicht erfüllt, dann sind die Bedingungen für Reichtum nicht erfüllt.

1. Ein gut funktionierendes Governance-System

Dies ist die zentrale Frage und meint den Gesamtrahmen der Organisation einer

Gesellschaft. Die Frage ist, wie sich hier Regionen einbringen, z.B. durch das

Steueraufkommen.

2. Gut ausgebildete und motivierte Menschen

Das Ausbildungsniveau eines Landes ist mitentscheidend, Jede Region strebt

demnach nach dem besten, wie das Beispiel der Ansiedlung der Universität in

Passau zeige, in einer Region, die fast ausschließlich von der Landwirtschaft

geprägt gewesen sei.

3. Gute Infrastruktur auf internationalem Niveau

Was braucht eine Region, um ihre speziellen Bedürfnisse zu befriedigen? Im

Prozess der Globalisierung gibt es insgesamt eine zunehmende Bedeutung von

Autobahnen oder auch Flughäfen.

4. Technische Mittel, Kapitalstock

Hoch technisierte Arbeitsplätze sind in den reichen Ländern zu finden.

Wie ist eine Region hier ausgestattet? Eine wichtige Rolle spielen

Premiumpartner (z.B. Infineon in Klagenfurt) als Motor einer Region.

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 8 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

5. Zugriff auf benötigte Ressourcen

Ressourcen, von denen der Mensch leben muss: Nahrung, Wasser, Öl. Wie wird

sich der Preis von knappen Ressourcen entwickeln? Die Frage der

Privatisierungsprozesse sind für Regionen extrem wichtig.

Auch die internationalen Finanz- und Kapitalmärkte üben einen Einfluss aus.

Euro und Schweizer Franken sind in der Premiumklasse der Währungen.

In diesem Zusammenhang geht Radermacher auf die sich immer weiter

verbreitenden Regionalwährungen ein. Nach seiner Auffassung haben diese, bei

aller Sinnhaftigkeit des Gedankens einer regionalen Wertschöpfung übe reine

regionale Währung keine Zukunft, weil, würde man das System konsequent zu

Ende denken, es dann schlicht verboten werden würde.

6. Leistungsfähige Forschung und Innovationspotenzial

Für reiche Länder gilt nur eine Methode noch reicher zu werden: Innovationen,

insbesondere auch soziale und organisatorische. Anders ist dies beispielsweise

in China: dort ist es preiswerter, Innovationen von anderen zu kopieren und

gleichzeitig zu verbessern. Dies kann zu hohen Wachstumsraten führen, die so

nur in armen Ländern möglich sind. Absolut betrachtet haben die reichen

Länder die größeren Zuwächse.

7. Einbettung in internationale Wertschöpfungs-Netzwerke

Wer bereits in Netzwerken drin ist, ist auf der sicheren Seite ("wer drin ist, ist

drin!") Das Beispiel dazu ist die deutsche Wiedervereinigung, die mit

ungeheueren Zuschüssen relativ gut bewerkstelligt wird. Das Problem stellt sich

für diejenigen, die neu in Netzwerke dazukommen, das gilt auch z.B. für

berufliche Netzwerke.

Aktuelle Globalisierungsprozesse

Global Player haben ungeheure Macht, abzusahnen. Wie kann diese Macht

anders verteilt werden? Der Planet wird geplündert!

Weder der Kommunismus – Gleichverteilung – bringt Motivation für die

Menschen, da er frustrierend als System ist, weil der erwirtschaftete Kuchen zu

klein ist. Noch bringen die Argumente der Marktfundamentalisten („Vodoo-

Ökonomie“) eine Lösung, nach der, wenn der Staat beseitigt wäre, alle im

Reichtum schwelgen würden. Das ist –bekanntlich – eine große Illusion.

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 9 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

In armen Ländern leben beispielsweise 2/3 von 20% des Bruttosozialprodukts,

in den reichen Ländern mit vielen gut ausgebildeten Leuten, ist das Verhältnis

umgekehrt. Arme Länder haben keine große Motivation für gut ausgebildete

Leute, da auch hier der Reichtum auch auf wenige verteilt wird und niemand

ein Interesse an Veränderung dieses Status hat.

Die globale Entwicklung zeigt: 20% der Weltbevölkerung haben 85% vom

Kuchen. Der Preis dafür ist: extreme Armut inmitten von Reichtum,

Abschottung der Premiumländer, Verstädterung und Slum-Bildung

Kinderarbeit, Müll, Kollaps der Ökosysteme....usw.

Die Frage ist: bekommen wir global eine europäische Entwicklung hin, in der

alle reicher werden, oder die gegenteilige Entwicklung. Ein globaler Marshall-

Plan könnte hier helfen.

Was kann eine Region konkret tun?

Die Bedingungen sind jeweils sehr speziell. Das Beispiel Deggendorf zeigt,

das die Nähe zu globalen Zentren wie München als „Premiumstellen der

Weltökonomie“ genutzt werden können. Ist die EU- Osterweiterung als

Bedrohung oder als Chance zu sehen? Es sind relativ gute Förderprogramme

vorhanden, aber es bleibt eine Herausforderung, geeignete Nischen zu finden.

Eine gute regionale Entwicklung ist dann möglich wenn

• eine Kohärenz, also ein Eigenbild der Region, besteht;

• Stärken erkannt werden;

• sich Stärken entwickeln können;

• Kooperationen ausgebaut werden;

• Projekte konsequent durch gezogen werden.

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 10 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Regionale Themennetzwerke

Bericht zu einer Untersuchung aus dem Teilraum Deggendorf-Plattling

Anne Huber und Wolfgang Dorner

Managementcenter an der FH-Deggendorf

Die Randlage in Bayern und gleichzeitig

Grenznähe zur Tschechischen Republik und

eine hervorragende infrastrukturelle Anbindung

in einem ländlich strukturierten Umfeld

(mit umfangreichen Firmenansiedlungen und

HighTech-Zellen) sind als Rahmenbedingungen

für die Untersuchung zu berücksichtigen.

Somit besteht eine gewisse wirtschaftliche

Abkopplung von der Dynamik der Ballungsräume.

Dabei steht der Raum auch Herausorderungen

gegenüber:

• Identifikation und Vermarktung regionaler

Stärken

• Setzen von Entwicklungsschwerpunkten

• Anbindung an Entwicklungspotentiale in den Zentren

• Stärkung der regionalen Wirtschaft

I

Basisdatenerhebung

und

Vorkonzept

Struktu

II

r-

analyse

Top-

Down

Struktur

III

-analyse

Bottom-

Up

IV SWOT-

Analyse

Entwicklungs

V

-konzept und

Vorgehensmodell

VI

Rahmenaufgaben

Es stellt sich die Frage, ob der Begriff "Cluster" aufgrund der strukturellen

Gegebenheiten überhaupt auf eine ländlich geprägte Region angewendet

werden kann. Stattdessen sollte man von Schwerpunkten für die Stärken

einer Region sprechen, von entsprechend benannten Themennetzwerken.

Mit einer sechs Schritte umfassenden Methodik wird die Untersuchung bis

2006 umgesetzt:

1. Basisdatenerhebung/Vorkonzept

Auswertung volkswirtschaftlicher Statistiken und vorhandener Datenquellen

zur wirtschaftlichen Struktur des Teilraumes und der Umregion. Auf dieser

Basis erfolgt eine Identifikation von Schlüsselunternehmen.

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 11 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

2.Strukturanalyse Top-Down

Bewertung von Schlüsselunternehmen der Region

und Identifikation von Innovations-, Wachstumspotential

in der Region Bewertung des Bedarfs an Ressourcen als

Grundlage harter und weicher Standortfaktoren.

3. Strukturanalyse Bottom-Up

Experten- und Unternehmerinterviews zur Identifikation

von potentiellen Trägern eines innovativen Prozesses

sowie weiterer zukünftiger und bestehender Wachstumsund

Beschäftigungsmotoren der Region.

4. SWOT-Analyse

Stärken und Schwächen Analyse

5. Entwicklungskonzept und Vorgehensmodells

"Dynamische regionale Wirtschaftsentwicklung auf Basis von Themennetzwerken

der Wirtschaft und Bündelung von Kompetenz“, Entwicklung von

Handlungsempfehlungen zur aktiven Gestaltung der wirtschaftlichen

Entwicklung der Region.

6. Rahmenaufgaben

• Abstimmung mit dem Projekt Donauhanse und dem Baustein

„Strategische Analyse“

• Abstimmung mit Coris Online und Regioport zur Nutzung und

Weiterverarbeitung der Daten

• Betrachtung und ggf. Integration von Ansätzen der Partnerregionen aus der

Schweiz sowie Österreich

• Bewertung bestehender Ansätze zum Clustermanagement in anderen

Regionen und deren Übertragbarkeit auf die Situation im Teilraum.

Aus der Studie lassen sich die besonderen Stärken des Teilraums identifizieren:

ein hohes Mitarbeiterpotenzial, die regionale Lage mit Verkehrsanbindung, eine

innovationsstarke Region und beständige Unternehmen. Künftige Schritte

könnten sein:

• Aktives Netzwerken (regional und überregional)

• Regionale Schwerpunkte fördern und entwickeln

• Einbindung in überregionale Initiativen

• Institutionalisierung

• Teilraumgedanken stärken

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 12 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Holzcluster Steiermark

Einflussmöglichkeiten regionaler Branchencluster auf die Stärkung der

Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Region

Ing. Joachim Reitbauer, Holz-Innovationszentrum Zeltweg

Der Holzcluster Steiermark:

Aufgaben und Ziele

• Positionierung und Stärkung der Steiermark

als Holz-High-Tech-Land

• Förderung der Interregionalisierung und

Internationalisierungsbestrebungen der

steirischen Forst- und Holzwirtschaft

• Stärkung einer international wettbewerbsfähigen

Wirtschaftsstruktur in der Branche

• Steigerung der Unternehmensgründerquote

und Forcierung des unternehmerischen

Denkens

• Verbesserung des Investitionsverhaltens in der Steiermark

• Förderung zukunftsorientierter Qualifikationsstrukturen in der Forst- und

Holzwirtschaft

• Steigerung des Holzverbrauchs

Größte Herausforderungen

Größte Chancen

• Unterschiedliche Kulturen (Forst –

Handwerk – Säge/Holzindustrie –

Papierindustrie)

• Hohe Wettbewerbssituationen –

nicht auf eine Speerspitze

fokussierte Zulieferkette sondern

gemeinsame Rohstoffbasis

• Ostöffnung

• Rohstoffintensive Produktion (Bis

zu 70% der Herstellkosten)

• Kaum Markenprodukte mit hohen

Marktanteil

•Geringe Kapitalausstattung der

Unternehmungen

• Hohes Engagement der Unternehmen

• Hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen

• Forschung und Entwicklung werden

zunehmend wichtiger

• Intensive Qualifizierungsanstrengungen

• Extrem ausgeprägte Exportorientierung

• Hoher informeller Verflechtungsgrad

der Branchen

• Professionalisierungswille nimmt zu

• Wandel von der Produktions- zur

Marktorientierung

• Hohe regionale Verankerung der

Unternehmen – starke emotionale

Bindung an die Region

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 13 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Leistungen und Produkte für Clusterpartner

Innovation

• Forschungsdienstleistungen

• HIZ + “Haus der Zukunft” Gründerzentrum

für innovative Holzbetriebe

• Enge Kooperation mit Schulen,

Universitäten und Fachhochschulen

– HOLZ.BAU.Forschungs.GmbH

Markt- und Branchenanalysen

• Internetbasiertes Benchmarksystem

• Marktmonitoring

• Marktforschung

Erhöhung der betrieblichen Wertschöpfung

• Qualifizierung von Unternehmen und Mitarbeitern

• Unterstützung im Förderscreening und bei der Abwicklung von Förderungen

• Vernetzen von Branchen/Förderung der Kooperation zwischen Unternehmen

Leitprojekte

I: Potenziale entlang der Wertschöpfungskette

II: Innovativer Holzbau

Interregionalisierung

Forst

Säge

Papier

Pappe

Holzfachberatung

Holzbaupreis

Fenster-Fassaden -Türen

Holzmobilisierung

Forstservice

Holz-

Werkstoffe

Platten

Bauteile

Baufertig -

produkte

Zimmerer

Holzbau

Kind Holzbau

MBA

Benchmarking

ERP Säge

Lograc

Starkholz

Tischler

Bautischler

Vertriebsqualifizierung

Vertriebssysteme

Holzbau

Authentica

© Holzcluster Steiermark GmbH . Graz . Zeltweg . www.holzcluster -steiermark.at . office@holzcluster-steiermark.at

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 14 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Energie und Umwelt

Möglichkeiten der wirtschaftlichen Nutzung regionaler Ressourcen

Jürg Wellstein

Redaktor Newsletter Energie-Cluster Schweiz

Entgegen den Diskrepanzen der

Vergangenheit zeigen gerade die aktuellen

Ereignisse (Überschwem-mungen in

Mitteleuropa, Wirbelstürme usw.), dass

Energie und Umwelt gemeinsam zu

betrachten sind: sie gehören zusammen.

Der Cluster-Newsletter für die Energiewende

will deshalb Aktuelles für die

Akteure bieten.

Aufgaben des Energie-Clusters

Schweiz:

1. F&E vermitteln, initiieren

2. Technologie-Vermittlung

- Screening, Match-Making,

Coaching

- Bottom-up; Top-down

3. Kooperationen fördern

4. Aus- und Weiterbildung

5. Exportförderung,

Standortpromotion

Energiebereich

6. Kommunikation

7. Marketing

Die Technologie-Vermittlung Energie

(TEVE) übernimmt dabei Aufgaben des

Screening, der Beratung, Vermittlung und

Moderation.

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 15 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Zielgruppen:

• Energiedaten Schweiz 14 Mia. Euro Energiekosten

• 2000 Euro pro Person

• 320‘000 Unternehmen, 99,7 % KMU

• 500 Mio. Euro/Jahr in F&E (öffentlich/privat)

• Technologie-Führerschaft in Kernbereichen

• Technologien in früher Phase der Markteinführung

• Exportvolumen 2 Mrd. Euro bis 2010

Der Newsletter:

• 24 Newsletter seit Sept. 04

• aktives Informationsinstrument,

aktualitätsorientiert

• alle 2 Wochen (20 Newsletter pro Jahr)

• rund 14‘000 Empfänger

• starke Resonanz von Veranstaltern

• Visualisierung mit Bildunterstützung

(Gleichgewicht Inhalt / Layout)

• Abspeicherung auf Homepage unter

„History“

Erfolgsstory?

Beiträge des Energieclusters zur wirtschaftlichen Nutzung regionaler

Ressourcen:

• Innovationen, fördern der Energieeffizienz

• Nachfrage nachhaltige Energieprodukte stärken

• Nicht erneuerbare Energien/CO 2 reduzieren, Erneuerbare Energien fördern

• Vernetzung Anbieter/Nachfrage, Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg

• Verknüpfung von Wirtschafts- und Energiepolitik

Herausforderungen bleiben:

• Überzeugungsarbeit leisten

• vielfältige Themenbreite Energie

• Strukturen (Gesetze, Organisationen, Traditionen)

• Kapazitäten beim Energie-Cluster Schweiz

• Technische Schwierigkeiten

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 16 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Eröffnung der Fotoausstellung

"Eigensicht & Fremdsicht"

Bernhard Greiler, Volkshochschule Deggendorfer Land e. V.

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 17 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop A1:

Themennetzwerke – Erfahrungsaustausch regionale Wirtschaftsförderung (I)

Firma Kermi, Plattling.

Erkenntnisse aus der Gegenüberstellung der Förder- und

Hemmfaktoren:

• Die Förderung der Kommunikation und Vernetzung ist ein

Erfolgsfaktor

• Die Politik hat eine neue Rolle inne: Sie ist Moderatorin.

• Der Bedarf nach einer Koordinierungs-/ Vernetzungsstelle

ist gegeben.

• Auch die obersten Firmenetagen müssen die Vernetzung/

Kooperation wollen (Committment).

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 18 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop A1:

Themennetzwerke – Erfahrungsaustausch regionale Wirtschaftsförderung (II)

Erkenntnisse:

•Eine Vertrauensbasis ist Grundvoraussetzung

• Umdenken in Betrieben und Kommunen ist notwendig

• Neue Organisations- und Finanzierungsformen sind zu überlegen,

z.B. Public Private Partnership

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 19 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop A1:

Themennetzwerke – Erfahrungsaustausch regionale Wirtschaftsförderung (III)

Wünschenswerte Weiterführung:

• Erfahrungsaustausch fortführen

• Kooperation evt. im Bereich Holzcluster

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 20 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 21 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop A2:

Holzbau: Entwicklung und Nutzung regionaler Wertschöpfungsketten (I)

Erkenntnisse:

• Image von Holz/Wald verbessern

• Kooperation verschiedener Akteure erhöhen

• Vertriebsstrukturen (zusammen mit Unternehmen) verbessern

• Prozesse optimieren und Kontinuität sichern

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 22 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop A2:

Holzbau: Entwicklung und Nutzung regionaler Wertschöpfungsketten (II)

Firma Schwaiger,

Hengersberg

Was sollte getan werden?

• Holz-Netzwerk sollte geschaffen werden ("Kümmerer" nötig)

• Bessere Informationen für Entscheidungsträger bereitstellen

• Emotionen zum Holz wecken (Verbraucher)

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 23 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 24 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop A3:

Energie und Umwelt: Wohin geht der Weg in der Region? (I)

Präsentation der Firma ITC,

Deggendorf

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 25 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop A3:

Energie und Umwelt: Wohin geht der Weg in der Region? (II)

Erkenntnisse:

• Interdisziplinäre Projekte und

strategische Planung notwendig

• Vernetzung von Partnern verbessern

• Musterprojekte öffentlichkeitswirksam

darstellen

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 26 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop A3:

Energie und Umwelt: Wohin geht der Weg in der Region? (III)

Zukünftige Aufgaben/Fragestellungen:

• Wie sollen Kompetenzen besetzt

werden?

• Ein Leitbild entwickeln,

Ziele formulieren

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 27 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 28 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop B 1:

Identität & Kulturvernetzung (I)

Berichte

• Kulturvernetzung (A)

• Vortragsreihe Leben auf dem Land (D)

Diskussionen

• Kulturfinanzierung (Stadt-Land-Gefälle)

• Benchmarking (Regionen vergleichen)

• Migration (Wie gehen wir damit um?)

Kloster Metten

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 29 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop B 1:

Identität & Kulturvernetzung (II)

Fotoausstellung Eigensicht und Fremdsicht

Orte

• Museen

• Öffentliche Räume (Beispiel: Schaufenster, Krankenhäuser

Publikationen

• Ausstellungskatalog

• Ansichtskarten

• Kulturbeilage in Zeitungen

• Internet

Thema Schreiben

3 Schriftsteller schreiben über die Bilder

Besucher schreiben über die Bilder

Ansichtskarte als Einladung zum Schreiben

Termine

2006: Deutschland, Schweiz, Österreich (Konvent)

2007: Brüssel?

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 30 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop B 1:

Identität & Kulturvernetzung (III)

Ausstellungsteam

Organisation

Bernhard Greiler (D)

Birgitta Petschek-Sommer (D)

Günther Obermeier (D)

Grete Gruber (A)

Johannes Friedli (CH)

Fotografen

Walter Mietschke (A)

Gerhard Lutz (D)

Christoph Wider (CH)

Kulturbotschafter, Themenvorschläge:

Regionale Küche 9

Medienkunst 7

Schulen 6

Schreiben 6

Theater 6

Ausstellungen (Keramik, Malerei…) 6

Musik 5

Sport 3

Kabarett 3

Musikinstrumente (Holz, Glas) 2

Architektur (Vorschlag aus dem Plenum) -

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 31 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop B 3:

Angebotsentwicklung Tourismus (I)

Entwicklung von sicheren und nachhaltigen Motorrad-Tour-Angeboten

Ziele 2005/2006

• Ausarbeitung einer speziellen Motorradtour in jeder Partnerregion

• Einbindung der Tourismusorganisationen

• Suche nach Partnerbetrieben in allen 3 Regionen, welche sich

speziell um die Zielgruppe kümmert

• Einbindung der Industrie- und Wirtschaft (BMW,KTM u.v.m.)

• Entwicklung eines Tools für die www.outdoorland.info (dzt.

400.000 Zugriffe im Monat)

• Ausarbeitung mehrerer Angebote für die Biker

• Entwicklung eines 3-Länder Motorradfolders

• Gemeinsamer Messeauftritt bei einer Motorradmesse

• Planung geführter Motorradtouren durch die jeweilige Region

• Präsentation des Motorradprojektes „BIKER ROADS RISE“ beim

internationalen Konvent im Murtal als eines der Hauptthemen im

RISE-Projekt

Landvolkshochschule

Niederalteich

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 32 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop B 3:

Angebotsentwicklung Tourismus (II)

Vorgeschlagene Marketingmaßnahmen

•Einführungskampagne bei allen Partnerregionen (Internet)

•Traditionelle Werbemaßnahmen (Kleiner Folder)

•Nennung der Internetadresse auf allen Trägermedien

•Integration in alle klassischen Kommunikationskontakte

•Nutzung aller Offline - Kundenbeziehungen

•Online Werbung (Bannerwerbung)

•Einträge in Linklisten

•Aufbau einer 2-Wege Kommunikation mit den Kunden

•Unterstützung der Mundpropaganda

Anforderungen an Gastronomie- und Beherbungsunternehmen wurden

definiert.

Festlegung des Projektteams:

AT: Wascher, Lechner,

Bärnthaler, W. Gruber,

Hasler, Resch

CH: Cappis, Ruegsegger,

Tschannen, Burkhalter

DE: Achatz, Edmeier, Steiner

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 33 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Workshop B 3:

Angebotsentwicklung Tourismus (III)

Ideen / Ergänzungen

•Regionen verbinden: Preisausschreiben, Wettbewerb, Tour de RISE, Verlosung

von Angeboten

•Qualitätskriterien: Gemeinsamer Abgleich der Qualitäten in den Regionen

•Holzmaskottchen – Schlüsselanhänger für die Motorradler als Merchandising

•Waldtouren in Bayern, Holz- und Glasstraße in den anderen Regionen

•Sensible Themenbereiche: Sicherheitsproblematik sowie Verbindung Natur –

und Motorradfahren, Einbeziehung der Qualitätspartner in der Entwicklung wie

z.B. Naturparks auch im Bereich der alternativen Energien (Biosprit),

Nachhaltigkeit als Schwerpunkt

•Angebotsentwicklung: Routen aus den Regionen entwickeln, verbunden mit

mindestens 2 Angeboten

•Erfahrungen der Motorradclubs einbinden – Entfernungen zwischen den

Partnerregionen ist für die Zielgruppe kein Problem. Das vorhandene Netz

(bereits bestehende Routen) soll in das RISE-Projekt eingebunden werden.

•Messepräsentation in München gemeinsam mit allen 3 Regionen

•El Mundo als Präsentationsplattform für motorisierte Globetrotter

•Einführungskampagne bei allen Partnerregionen (Internet)

•Traditionelle Werbemaßnahmen (Kleiner Folder)

•Nennung der Internetadresse auf allen Trägermedien

•Integration in alle klassischen Kommunikationskontakte

•Nutzung aller Offline - Kundenbeziehungen

•Online Werbung (Bannerwerbung)

•Einträge in Linklisten

•Aufbau einer 2-Wege Kommunikation mit den Kunden

•Unterstützung der Mundpropaganda

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 34 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Auswertung des Feedback-Fragebogens

• Insgesamt wurden 41 Fragebögen abgegeben; nicht alle Teilnehmer der

Befragung haben jedoch alle Fragen beantwortet, deshalb ergaben sich

unterschiedliche Summen.

• Am besten besucht wurden die Referate am Donnerstag Vormittag (37)

und die Workshops am Nachmittag (36). 12 Teilnehmer waren im

Workshop A1. Vier in A2, je acht in A3 und B1, während sich fünf in B3

engagierten.

• Alle Befragten waren mit der Organisation des Konvents zufrieden,

ebenso viele hielten diesen auch für logisch aufgebaut. Insgesamt

wurden die Referate sehr positiv beurteilt. Am besten wurde der Beitrag

von Professor Radermacher bewertet, der 32 Mal mit „hervorragend“

und fünf Mal mit „überzeugend“ benotet wurde. Für 27 Teilnehmer waren

die Workshops gewinnbringend, 8 sahen dies nicht so.

• Zufrieden mit der Moderation waren 32 Teilnehmer, drei konnten dies

nicht bestätigen. Fast genauso viele, nämlich 31 fanden, dass sie sich

gewinnbringend in die Workshops einbringen konnten (vier sahen das

nicht so).

• Bei den ergänzenden Programmen wurden die Führungen an den

Workshopstandorten und die Ausstellung „Eigensicht-Fremdsicht“ am

besten bewertet (16 bzw. 17 Mal „überzeugend“).

• Die große Mehrheit (36) fand genügend Zeit für einen persönlichen

Gedankenaustausch, für drei war die Zeit dafür zu knapp.

Die Erwartungen von 32 Teilnehmern wurden erfüllt.

Insgesamt hinterließ der Konvent bei 29 Teilnehmern einen guten, bei

sieben sogar einen hervorragenden Eindruck, lediglich 4 hielten ihn für

mittelmäßig.

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 35 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Presseberichte zum Konvent

Deggendorf aktuell 20.10.2005

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 36 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Donau-Anzeiger 1.11. 2005

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 37 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Deggendorf aktuell 3.11. 2005

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 38 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Donau-Anzeiger 4.11. 2005

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 39 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Deggendorfer Zeitung 4.11. 2005

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 40 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Donau-Anzeiger 4.11. 2005

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 41 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Donau-Anzeiger 5.11. 2005

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 42 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Deggendorfer Zeitung 5.11. 2005

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 43 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Deggendorfer Zeitung 5.11. 2005

Unterstützt von der

Europäischen Union


RISE 44 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Deggendorfer Zeitung 7.11. 2005

Unterstützt von der

Europäischen Union

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