04.11.2005 Fachhochschule Deggendorf - RISE

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04.11.2005 Fachhochschule Deggendorf - RISE

RISE 6 Dokumentation

Dokumentation Konvent 2005

Das Projekt RISE im Kontext der bayerischen Landesplanung

Christine Herrgott

Ministerialrätin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft,

Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Das Projekt RISE hat neben einem politischen

und fachlichen Erfahrungsaustausch die

Erprobung und Durchführung von innovativen

Pilotprojekten zum Ziel. Aufgrund der

gemeinsamen spezifischen Problemlagen der

RISE-Partnerregionen werden folgenden neue

Ziele definiert:

• Neue Ansätze und Formen der Kooperation als

Voraussetzung für gemeinsames Planen und

Handeln in den Regionen.

• Eine ausgewogene Partnerschaft zwischen

städtischem und ländlichem Raum sowie

zwischen den beteiligten Akteuren auf

verschiedenen Umsetzungsebenen.

• In-Wertsetzung des naturräumlichen und kulturellen Erbes im Sinn

einer Weiterentwicklung und wirtschaftlichen Nutzung regionaler

Identität.

• Vernetzung von Mittelstädten im Sinn möglicher Synergien und

Potenziale.

Veränderte Rahmenbedingungen, wie die EU-Osterweiterung, die Globalisierung

oder der Wettbewerb der Regionen erfordern neue Zielsetzungen in der

bayerischen Landesentwicklung. So ist die Bedeutung eigenständiger

regionaler Entwicklungsprozesse gestiegen. Eine Regionalentwicklung "von

unten" ergänzt als sog. "weiches Instrument" die klassischen

Planungsinstrumente.

Vernetzung und Kooperation ist auf allen Ebenen erforderlich und darf nicht an

Ressort– oder Landesgrenzen enden.

In diesem Sinn ist das Projekt RISE von besonderer Bedeutung, weil die

Vernetzung und der Erfahrungsaustausch der drei Regionen zu Innovation,

Kreativität und zur Erhaltung und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit

beitragen. RISE steht somit im Kontext der bayerischen Landesentwicklung;

von ihm kann auch die Landesebene lernen.

Unterstützt von der

Europäischen Union

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