pdf-Download, 5 mb - RISE

interreg.rise.de

pdf-Download, 5 mb - RISE

SCHLUSSBERICHT RISE KOMPONENTE 2

kultur-touristischen Bereich nicht bekannt Tools „Regionale Kunst-Event-Kultur-Vernetzung“

problemlos erreicht wird.

Ansprache von mindestens

10.000 Personen durch kultur

- touristische Werbemittel

erreicht

nicht erreicht

nicht bekannt

Die Auswirkungen der im Rahmen von RISE geschaffenen

kultur-touristischen Werbemittel können derzeit

noch nicht abgeschätzt werden. Es ist jedoch davon

auszugehen, dass die bereits bestehende Website

www.kulturvernetzung.ch sowie die in Entstehung

begriffenen Tools „Regionale Kunst-Event-

Kulturvernetzung“ (A) und das ebenfalls stark auf kulturlandschaftliche

Besonderheiten ausgerichtete Tool

www.bikersrode-rise.com ein weitaus größeres Publikum

erreichen werden.

4.5 Konvent 2004 in Biel

4.5.1 Inhalte und Ablauf

Der erste Konvent vom 4./5. November 2004 RISE in Biel war dem

Schwerpunkt „Identität und Kultur“ gewidmet; beides wichtige Fundamente

einer erfolgreichen Regionalentwicklung. Der Anlass sollte aber auch Gelegenheit

bieten, für die beiden anderen Themenschwerpunkte „Stärken

und Wirtschaftskompetenz“ und „Freiraum und Lebensqualität“ den Boden

für eine fruchtbare Zusammenarbeit zu ebnen.

Zum Konvent hatten sich insgesamt 107 Personen angemeldet. Davon

stammten 70 Anmeldungen (64%) aus der Schweiz (Kooperationsraum

Seeland-Jurasüdfuß-Jura Bernois), 28 (26%) aus dem deutschen Teilraum

Deggendorf/Plattling und 9 (10%) aus der österreichischen Region Aichfeld-Murboden.

Während die ausländischen Gäste das gesamte Programm mitmachten,

beschränkten sich viele Schweizer Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf

den Besuch ausgewählter Programmteile. Dies führte dazu, dass sich die

TeilzeitbesucherInnen nur bedingt in den Anlass und in die Thematik einbringen

und entsprechend weniger davon profitieren konnten.

In das Thema des Konventes „Identität und Kultur“ wurden die TeilnehmerInnen

von verschiedenen ReferentInnen aus den drei Partnerländern eingeführt.

„Wo sind Sie zu Hause?“ Mit dieser und anderen provozierenden Fragen

ist Prof. Dr. Dr. hc. Karl Ganser ein fulminanter Auftakt in den Konvent gelungen.

Als ehemaliger Geschäftsführer der Gesellschaft für Internationale

Bauausstellung Emscher Park und Vorstand des Deutschen Architekturzentrums

Berlin weiß er, dass Identität und Heimat nicht etwas Vorhandenes

ist, sondern etwas, das tagtäglich neu erobert werden muss, durch

gemeinschaftliches und zugleich außergewöhnliches Tun.

Karin Rickenbacher, Leiterin Programm TeleBielingue und Theo Martin,

Chefredaktor a.i. Bieler Tagblatt (beide CH) berichteten von der identitätsstiftenden

Wirkung regionaler Medien in einem zweisprachigen Lebensund

Kulturraum.

Wie regionale Identität durch Raum- und Landesplanung entwickelt und

gefördert werden kann, erzählte Kathrin Maier (Bayerisches Staatsministerium

für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie München). Dass

die Umsetzung der landesplanerischen Ansätze in einer Region in hohem

Masse von den beteiligten Personen abhängig ist, ergänzte Klaus Busch

(Geschäftsführer Teilraum Deggendorf/Plattling) aus seinen Erfahrungen

aus der Praxis.

Josef Schick (Kulturvernetzung Weinviertel) und Richard Resch (Dipl. Ing.,

Ingenieurkonsulent für Raumplanung und Raumordnung und Regionalplaner

Aichfeld-Murboden) zeigten anhand von Beispielen aus Österreich (österreichische

Eisen- und Bernsteinstrasse, Weinviertel Festival), wie regionale

Identität durch Vernetzung entstehen kann.

29

unterstützt von der Europäischen Union

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine