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SCHLUSSBERICHT RISE KOMPONENTE 3 Autozulieferer) - Stärkung des Städtenetzes Espace Mittelland - Inwertsetzung der hohen landschaftlichen Qualitäten als wirtschaftlicher Standortfaktor onsprojekten wie RISE Vergleichende Analyse GEMEINSAMKEITEN - Doppelorte als zentrale Orte in der Region (Deggendorf/Plattling; Judenburg/Knittelfeld; Lyss/Aarberg Nidau/Biel); dadurch ist das Selbstverständnis der interkommunalen Kooperation sehr ausgeprägt. - Landwirtschaftliche Prägung in allen drei Regionen (Gäuboden in Deggendorf; Forstwirtschaft in O- bersteiermark West; Gemüsebau, Ackerbau, Viehwirtschaft und Reben im Kooperationsraum Seeland - Jurasüdfuß - Jura Bernois). In allen drei Regionen verliert die Landwirtschaft aber an Bedeutung. - Wirtschaftlicher Strukturwandel, allerdings historisch bedingt in unterschiedlicher Intensität (am stärksten in Obersteiermark-West, auch im Landkreis Deggendorf, weniger im Kooperationsraum Seeland - Jurasüdfuß - Jura Bernois). - Lage an wichtigen Verkehrsachsen (Straße, Schiene, im Landkreis Deggendorf auch Wasserstraße Donau) als wichtiger Standortfaktor. - Verstädterungstendenzen auch in ländlichen Gemeinden; alle drei Regionen stellen so genannte „Zwischenstädte“ dar. - Ausbaufähiger Tourismussektor; alle drei Regionen sind touristische „Randlagen“ in der Nähe wichtiger Tourismusdestinationen - Brücken- und Portalfunktion in Europa; alle drei Regionen sind „Tore“ zu anderen Regionen mit anderer Identität (Landkreis Deggendorf in die tschechische Republik und entlang der Donau nach Südosteuropa; Obersteiermark nach Slowenien; Kooperationsraum Seeland - Jurasüdfuß - Jura Bernois in die Romandie und nach Frankreich). - Nur geringfügige Abweichungen in der Gliederung der Erwerbsstruktur nach Wirtschaftsektoren. - Mit Ausnahme des Kooperationsraumes Seeland - Jurasüdfuß - Jura Bernois starke Pendlerbewegungen, relativ geringe Arbeitslosigkeit. UNTERSCHIEDE Teilraum Deggendorf/Plattling Aichfeld-Murboden Kooperationsraum Seeland-Jurasüdfuß- Jura Bernois Größe der Region 26 Gemeinden / 117'000 Einwohner 9 Gemeinden / 55'000 Einwohner im Kernraum der Region 193 Gemeinden / 330'000 Einwohner Bevölkerungsentwicklung Zuwanderungsregion mit Bevölkerungszunahme auf absehbare Zeit, Stagnation erst ab 2020 erwartet Bevölkerungsrückgang seit den 70er Jahren, gleich bleibend auch in Zukunft Zuwanderungsregion mit kommunalen Unterschieden (Bevölkerungsverlust in Biel als zentraler Stadt des Kooperationsraumes, Bevölkerungszuwachs im Umland) Gewerbliche Struktur Kleinteilige Mischstruktur kleiner und mittlerer Unternehmen mit starker handwerklicher Ausprägung. Im produzierenden Bereich Schwerpunkt in der Kfz- Zulieferung durch nahe gelegene Kfz- Produktionsstätten. Struktureller Umbruch im Gang, aber weiterhin Schwerpunkt im metallverarbeitenden Sektor. Einrichtung neuer Schwerpunktbranchen im weiter definierten Holz-Cluster. Innerhalb des Kooperationsraumes gibt es unterschiedliche Strukturen: Ländliche Räume mit stark landwirtschaftlicher Prägung (Gemüseanbau), städtische Räume mit starker technischer Ausprägung innerhalb von „Zukunftsbranchen“ 35 unterstützt von der Europäischen Union

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