Aktuelles aus dem International Office II/2004

io.uni.bremen.de

Aktuelles aus dem International Office II/2004

Info II. Vierteljahr 2004

Inhalt

Editorial aus dem International Office 2

Aktuelle Ausschreibungen 4

DAAD - Programme: 4

- Studierende 4

- Graduierte und Wissenschaftler 5

Stipendien anderer Organisationen 8

Neues aus Europa 9

Berichte aus dem International Office 12

- DAAD-Preis: Kandidaten gesucht 12

- STIBET 12

- Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften 12

- Infoveranstaltung zum Studium und Praktikum im Ausland 13

- Exzellenz ist international 13

- Start in Bremen 14

- Vorbereitungsstudium für ausländische Studierende 15

- Internatonalisierungsmodule (I – Module) 16

- „Damit wurden wir überrascht“ - Winterkurs 2004 20

- “Schon anders“: mit Erasmus in Riga 22

Termine 24

- Besuche der internationalen Delegationen 24

- Termine 24

Impressum

Herausgeber: International Office

Layout: Emilia Paderewska-Albers

Druck: Zentraldruckerei der Universität Bremen

Auflage: 1500

1


Editorial II/2004

Liebe Leserin, lieber Leser,

über Mangel an internationalen Studierende hat die Universität Bremen nicht

zu klagen. Jedes Jahr steigen die Zahlen und liegen im WS 03/04 bei 3280

Bildungsausländern. Sie alle erwarten hier von ihrer Universität Bremen und

auch von ‚ihrer’ Stadt Beratung und Unterstützung, besonders in der ersten

Zeit ihres Aufenthaltes, wenn es um Orientierung und das Einleben in ein

ungewohntes akademisches und gesellschaftliches Umfeld geht. Wir wissen

alle, wie wichtig diese erste Zeit ist. Hier entstehen die ersten prägenden

Eindrücke – entscheidend für den Studienerfolg, entscheidend aber auch für

Bilder und Urteile (oder Vorurteile), die später bei der Rückkehr in die Heimat

mitgenommen werden.

Das International Office arbeitet seit Jahren intensiv an diesem Thema. Die

Kunststück ist wie man bei abnehmenden Ressourcen eine immer größer

werdende Gruppe internationaler Studierender optimal und effektiv betreuen

kann? Schließlich: für alle Studierenden aus dem Ausland stellt sich bei der

Entscheidung für den ‚Studienstandort Deutschland’ die Frage nach den

akademischen Angeboten unserer Hochschulen, dem Nutzen (und den Kosten)

eines Studiums in Deutschland: Studienzeiten und Anerkennung von

Abschlüssen in der Heimat sind wichtige Faktoren, deren Bedeutung deutlicher

hervortreten als Bedingung von Attraktivität und Kompatibilität des Studiums

in Deutschland. Leider sind viele ausländische Studierende, gleichwohl sie

zum Fachstudium eingeschrieben sind, nicht fit für ihr Fachstudium. Es fehlt

ihnen die Fachsprache und oft auch ein tieferes Verständnis von universitären

Lernen in Deutschland. Um hier einen Ausweg zu finden, ist das International

Office im Begriff fachliche Starterpakete zu entwickeln, die diese Lücke

schließen und den Studienanfang unserer Gäste erheblich erleichtern werden.

Lars Jeschke, ein neuer Kollege des International Office wird diese Starterpakete

schnüren. Außerdem konnte das International Office hohe Drittmittel

beim STIBET Programm zur Betreuung Internationaler Studierender

einwerben, uhd kann so die bewährten Maßnahmen wie NEWS, Tutorenprogramme

etc. fortsetzen.

Das Ausländerstudium trägt zwar auch zur unbedingt noch auszubauender

Internationalisierung der Universität Bremen bei, aber sie ist keinesfalls nur

auf das Ausländerstudium beschränkt.

Internatonalisierungsmodule (I – Module)

Im Zeichen der allgemeinen Diskussion über Internationalisierung und

Globalisierung wird von Studierenden und Absolventen erwartet, sich in ihrer

Bildung und Ausbildung für spätere berufliche Tätigkeiten international verwendbare

und förderliche Schlüsselqualifikationen und interkulturelle Kompetenzen

anzueignen. Daher sollten ja möglichst viele unserer Studierenden

bereits während ihrem Studium Erfahrungen im Ausland gewinnen. Um dies

auch sicherzustellen, und den Fachbereichen in ihrem Modularisierungsprozessen

Hilfestellungen an die Hand zugeben, wie internationale Erfahrungen

trotz kürzerer Studiendauer eingefügt werden können. hat sich eich eine

2


Editorial II/2004

Arbeitsgruppe gebildet. Sie hat ganz konkrete Handreichungen für die Modulverantwortlichen

der Fachbereiche ausgearbeitet. Das Arbeitsblatt der Arbeitsgruppe

können Sie im Heft finden.

STEP- neue Angebote für unsere Partnerhochschulen

Auch für unsere Partnerhochschulen hat das International Office gemeinsam

mit dem Goethe-Institut ein neues Pogramm entwickelt. STEP to Bremen ist

ein sprachliches und interkulturelles Lernpaket, dass der Studierenden aus

unseren Partnerhochschulen fit macht für ein Studium oder einen kürzeren

Aufenthalt in Bremen.

Auch für Wissenschaftler aus dem Ausland ist ein Servicepaket entworfen

worden. Oft haben diese keine Zeit Deutsch zu lernen und sich auf dem

Campus zu orientieren. Ab jetzt gibt es für sie ein hoffentlich attraktives

Angebot. Denn wir haben ein Survival Kit geschnürt, das ihnen nicht nur ein

Überlebensdeutsch sichert, sondern auch beim Einleben behilflich ist. Mehr

dazu finden Sie in dieser Ausgabe.

Wie immer informiert Sie das Heft über neue Ausschreibungen und Programme

im internationalen Bereich.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihre

Anne Renate Schönhagen

3


Ausschreibungen

Aktuelle Ausschreibungen

DAAD - PROGRAMME: BEWERBUNGSFRISTEN

STUDIERENDE

Jahresstipendien für alle Fächer

• USA, Kanada, Australien, Neuseeland:

30.06.2004

Semesterstipendien:

• Australien, Neuseeland, Ozeanian

für Förderbeginn ab März 2005: 30.06.2004

Europäisches Exzellenzprogramm - EEP

Ziel des neuen Exzellenzprogramms, in dem Stipendien für herausragende

Studierende an herausragende Fachbereiche westeuropäischer Hochschulen

vergeben werden, ist es, das Exzellenzprofil der DAAD-Studierendenstipendien

zu schärfen, Überschneidungen mit dem ERASMUS-Programm

zu beseitigen und hochqualifizierte Studierende in Gruppen zusammenzuführen

(in vielen Fällen unter Anleitung eines vom DAAD bezahlten Tutors), aus

denen sich später Netzwerke der Stipendiatinnen und Stipendiaten ergeben

werden. Die ausgewählten Fächer und Zielhochschulen werden fortlaufend

evaluiert, und das Angebot wird gegebenenfalls entsprechend angepasst.

Der DAAD behält sich vor, Einzelheiten des Programms zu modifizieren; Näheres

findet sich in einer Sonderausschreibung, die im Sommer 2004 veröffentlicht

wird.

GRADUIERTE und PROMOVIERTE:

Jahresstipendien für Ergänzungs-, Vertiefungs- und Aufbaustudien

sowie Forschungsaufenthalte (keine Dissertationsvorhaben):

Diese Stipendien können an Graduierte und Promovierte für fortbildende

Studienaufenthalte im Ausland, das heißt für Ergänzungs-, Vertiefungs- und

Aufbaustudien an Hochschulen im europäischen Ausland sowie in

außereuropäischen Ländern vergeben werden.

• USA, Kanada, Australien Neuseeland: 30.06.2004

Semesteraufenthalte an einer ausländischen Hochschule im Rahmen

von Masterstudiengängen

Im Rahmen des Jahresstipendienprogramms bietet der DAAD neben den

Auslandsaufenthalten für ein ganzes Studienjahr auch Semesteraufenthalte

an. Das Angebot richtet sich an Studierende in Masterstudiengängen und gilt

für alle Fachrichtungen mit Ausnahme künstlerischer und musischer Fächer.

Das Programm soll die Mobilität von Studierenden zu HochschulenauBerhalb

4


Ausschreibungen

der Europäischen Union fördern; nicht gefördert werden daher Semesteraufenthalte

in Mitgliedsstaaten der EU.

Um die Effizienz und den Ertrag eines Studiensemesters im Ausland zu gewährleisten,

muss als Basis eine Absprache zwischen der deutschen Hochschule

und der Gasthochschule im Ausland bestehen, die den individuellen

Studienplan im Ausland festlegt und die Anerkennung der im Ausland erbrachten

Studienleistungen sicherstellt.

• Australien, Neuseeland, Ozeanian

für Förderbeginn ab März 2005: 30.06.2004

Jahres- und Kurzstipendien für Doktorandinnen und Doktoranden:

Diese Stipendien sind zu weiterqualifizierenden Studien- und

Forschungsaufenthalten im Ausland bestimmt, die im Zusammenhang in einer

Promotion an einer deutschen Hochschule stehen. Sie sind für Bewerberinnen

aller Fachrichtungen offen und wenden sich an Doktorandinnen und

Doktoranden sowohl an Hochschulen als auch an außerunivesitären

Forschungseinrichtungen.

Bewerbungen für Kurzstipendien (bis zu sechs Monaten) sind jederzeit

möglich, müssen jedoch mindestens drei Monate vor Antritt des

Auslandsaufenthalts vollständig beim DAAD vorliegen.

Für Bewerbungen um Stipendien mit längerer Laufzeit als sechs Monate

bestehen feste Bewerbungstermine, die sich je nach Zielregion unterscheiden.

Die Bewerbungen für obige Programme sind bei International Office der

Universität Bremen einzureichen.

Forschungsstipendien für promovierte Nachwuchswissenschaftler

(Postdoc-Programm)

Der DAAD bietet für besonders qualifizierte promovierte deutsche Nachwuchswissenschaftlerinnen

und Nachwuchswissenschaftler Stipendien für weiterqualifizierende

Forschungsaufenthalte im Ausland an. Die Stipendien richten

sich insbesondere an Kandidatinnen und Kandidaten, für die ein Auslandsaufenthalt

im Anschluss an die Promotion ein wichtiger Qualifizierungsschritt

für die spätere Berufslaufbahn in der Wissenschaft, der Wirtschaft oder im

Kulturbereich darstellt. Die Stipendien werden für alle wissenschaftlichen

Fachrichtungen weltweit angeboten.

Strukturierte Vorhaben zum Erwerb eines weiteren akademischen Grades an

einer ausländischen Hochschule können in diesem Programm nicht gefördert

werden; hierfür kommen in Abhängigkeit vom angestrebten Abschluss die

regulären Jahresstipendien bzw. die Doktorandenstipendien des DAAD in

Frage.

Bewerbungstermin und –ort:

Bewerbungen werden direkt beim DAAD eingereicht. Bewerbungen für

Kurzstipendien (3 bis 6 Monate) sind jederzeit möglich, müssen jedoch

mindestens drei Monate vor Antritt des Auslandsaufenthalts vollständig beim

5


Ausschreibungen

DAAD vorliegen.

Für Stipendien mit einer Laufzeit von mehr als 6 Monaten werden über das

Jahr drei Bewerbungs- und Auswahltermine angeboten:

15. Juni bei Stipendienantritt frühestens am 01. Dezember

Die Auswahl erfolgt durch eine Hochschullehrer-Kommission des DAAD, die

sich aus Vertretern der verschiedenen Fachdisziplinen zusammensetzt. Bei

der Beurteilung eines Antrags stehen die Qualifikation des Bewerbers und die

wissenschaftliche Qualität und Durchführbarkeit des Vorhabens im Mittelpunkt.

Kontakte zum vorgesehenen ausländischen Gastgeber werden vom Bewerber

bzw. der Bewerberin selbst hergestellt. Bewerbungen für einen Forschungsaufenthalt

bei ausländischen Wissenschaftlern, die von der Alexander von

Humboldt-Stiftung (AvH) gefördert worden sind, sind zunächst bei dieser Stiftung

(Jean-Paul-Straße 12, 53173 Bonn) einzureichen.

Zur Erleichterung der beruflichen (Wieder- )Eingliederung und zur wissenschaftlichen

Aufarbeitung des Auslandsaufenthalts kann Stipendiaten und

Stipendiatinnen, die ohne Beschäftigungsverhältnis oder anderweitige

Förderung sind, nach Rückkehr von einem mindestens einjährigen Stipendium

eine maximal sechsmonatige Überbrückungsbeihilfe gewährt werden.

Einzelheiten werden auf Anfrage mitgeteilt.

Der genaue Ausschreibungstext, Termine und Bewerbungsformulare sind der

Homepage des DAAD zu entnehmen (s. auch Stipendiendatenbank unter

www.daad.de, Studieren im Ausland, Fördermöglichkeiten)

JSPS Kurzzeit-Postdoc- und Predoc-Stipendien 2003/2004

In Zusammenarbeit mit der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)

vermittelt der DAAD kurzfristige Forschungsstipendien an Universitäten und

ausgewählte Forschungseinrichtungen in Japan. Die Stipendien sind für

hochqualifizierte, promovierte deutsche Nachwuchswissenschaftlerinnen und

–wissenschaftler sowie Doktorandinnen und Doktoranden aus allen

Fachgebieten bestimmt, die für die Dauer von 15 Tagen bis zu 6 Monaten ihr

Forschungsvorhaben in Japan durchführen möchten. Sehr gute

Englischkenntnisse sind selbstverständlich, Japanischkenntnisse sind von

Vorteil, aber nicht Voraussetzung.

Bewerbungen sind laufend möglich, Bewerbungsunterlagen sind beim DAAD,

Referat 424, Frau Hellweg, Kennedyallee 50, 53175 Bonn,

E-mail: Hellweg@daad.de, erhältlich oder liegen auf der Internetseite:

http://www.daad.de/ausland/de/3.4.2.30.html zu Download bereit. Unter der

Internetadresse finden sich auch andere Informationen zu den Stipendien.

6


Ausschreibungen

FAPESP-DAAD Forschungsstipendien für promovierte deutsche Nachwuchswissenschaftlerinnen

und -wissenschaftler an Hochschulen im Bundes

staat São Paulo, Brasilien

Die Fundação de Amparo à Pesquisa do Estado de São Paulo bietet hochqualifizierten

promovierten deutschen Nachwuchswissenschaftlern (in

Anlehnung an § 8 Abs. 1 Ziff. 2 Abs. 2 BAföG auch Deutschen gleichgestellte

Personen) ein Stipendium für einen weiterqualifizierenden Aufenthalt in einem

Forschungsprojekt einer Universität bzw. außeruniversitären Forschungseinrichtung

des Bundesstaates São Paulo an. Die Stipendien sind vorgesehen

zur Mitwirkung an den von FAPESP bewilligten Sonderforschungsprojekten

(„Projetos Temáticos“). „Projetos Temáticos“ werden für einen Zeitraum von

bis zu vier Jahren finanziert und unterscheiden sich von den üblichen

Förderprogrammen von FAPESP durch den Umfang des Vorhabens, die

Erfahrung der beteiligten Wissenschaftler und die thematische Kohärenz des

Forschungsvorhabens. Nur wissenschaftlich überdurchschnittlich qualifizierte,

promovierte Kandidaten können berücksichtigt werden, die Promotion soll

zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Der

DAAD stellt auf Anfrage Informationen über die in Frage kommenden

Forschungsprojekte von FAPESP zur Verfügung. Aufgrund dieser Informationen

können interessierte promovierte deutsche Nachwuchswissenschaftler

direkt mit den wissenschaftlichen Koordinatoren der Sonderforschungsprojekte

in Kontakt treten, damit beide Seiten sich des gegenseitigen Interesses

vergewissern können. Eine aktualisierte Beschreibung der Projekte ist im

Internet unter: http://watson.fapesp.br abrufbar.

Die Stipendienbewerbung muss gleichzeitig vom wissenschaftlichen Leiter

des Forschungsprojektes bei FAPESP und vom Bewerber beim DAAD

eingereicht werden. Bedingung sind sehr gute Englischkenntnisse;

Portugiesischkenntnisse sind erwünscht, jedoch nicht Voraussetzung.

Bewerbungen sind laufend möglich, weitere Informationen hinsichtlich

Bewerbungsmodalitäten unter: http://www.daad.de/ausland/de/3.4.2.1.html

Programme des Projektbezogenen Personenaustausch (PPP)

Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat mit Partnerorganisationen

in verschiedenen Ländern bilaterale Programme zur Intensivierung der

wissenschaftlichen Zusammenarbeit eingerichtet. Im Rahmen dieser

Programme werden Wissenschaftler gefördert, die mit ihren ausländischen

Partnern gemeinsame Forschungsprojekte durchführen.

Im Gegensatz zu den in den traditionellen Förderungsmaßnahmen üblichen

Individualbewerbungen werden hier Personen gefördert, die an einem

bestimmten Vorhaben mit internationaler Ausrichtung beteiligt sind. Reine

Ausbildungsvorhaben werden nicht gefördert. Außerdem wird der Fortbildung

und Spezialisierung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen der

Forschungskooperation starkes Gewicht beigemessen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Programmen unter:

http://www.daad.de/hochschulen/de/5.3.5.html

7


Ausschreibungen

1.PPP mit Frankreich - PROCOPE

Bewerbungen erbeten bis 15.05.2004

2.PPP mit Polen

Bewerbungen erbeten bis 31.07.2004

3.PPP mit der Slowakei

Bewerbungen erbeten bis 31.07.2004

4.PPP mit Tschechien

Bewerbungen erbeten bis 31.07.2004

5.PPP mit Portugal - Acções Integradas Luso-Alemãs/DAAD-ICCTI

Bewerbungen erbeten bis 31.05.2004

STIPENDIEN ANDERER ORGANISATIONEN

Haniel Stiftung vergibt Stipendien an Studierende und Graduierte

Im Rahmen ihrer Nachwuchsförderung will die Haniel Stiftung dem vielfach

beklagten Mangel an auslands-erfahrenen deutschen Führungskräften in

internationalen Organisationen und multinationalen Unternehmen begegnen.

Neben dem länderoffenen Stipendienprogramm Auslandsstudium &

Praktikum, das die Studienstiftung des deutschen Volkes betreut, werden

Stipendien fürbesonders qualifizierte Studierende wirtschaftsnaher Fächer in

den Programmen: Kurzzeitstudium &Praktikum in Asien und Go East-Studium

& Praktikum in Osteuropa vergeben.

Seit 2002 ist die Haniel Stiftung Förderer des McCloy Academic Scholarship

Program bei der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Für ausgezeichnete Nachwuchskräfte aus Mittel-/Osteuropa wurde das

Stipendienprogramm Go West-Europäisches Masterstudium und

Praktikum errichtet (mit Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung).

Für chinesische Wirtschaftsstudenten konnte ein Programm in Kooperation

mit der Metro AG und dem Ostasieninstitut in Ludwigshafen gestartet werden.

Informationen über die Vergabebedingungen finden sich im Internet unter:

www.haniel-stiftung.de dann „Förderschwerpunkte“,dann „Nachwuchsförderung“

und schließlich „Stipendienprogramme“.

8


Neues aus Europa

NEUES AUS EUROPA

Erasmus Mundus Startkonferenz

Am 16./17.03 2004 wurde im Wissenschaftszentrum Bonn das neue europäische

Hochschulprogramm ERASMUS MUNDUS gestartet. Ziel des Programms

ist die Förderung der internationalen Hochschulzusammenarbeit und

dadurch die Steigerung der Attraktivität Europas als europäischer Bildungsraum.

Im Rahmen des Programms werden europäische Masterprogramme

eingerichtet, die von mindestens drei Hochschulen aus drei europäischen

Ländern gemeinsam angeboten werden und für die mindestens ein Doppeldiplom

vergeben wird. Die Master- Studierenden studieren während des 1 – 2

jährigen Masterkurses an mindestens 2 Hochschulen in zwei unterschiedlichen

europäischen Ländern.

Die im Rahmen des Erasmus Mundus Programms für 5 Jahre geförderten

Konsortien erhalten jährlich 15.000 Euro für die Durchführung des

Masterkurses.

Mit dem Erasmus Mundus Programm sollen hochqualifizierte Studierende

aus Drittländern gefördert werden. Ausgewählte Studierende – für das

Hochschuljahr 04/05 10 Studierende ab 05/06 mindestens 19 Studierende

pro Studiengang - erhalten ein monatliches Stipendium in Höhe von 1.600

Euro und eine einmalige Pauschalzuweisung von 5.000 Euro (für Reisekosten

oder Studiengebühren). Darüber hinaus werden 4.000 Euro pro Monat für

Wissenschaftler aus Drittland- Partnerhochschulen plus 1.000 Euro

Reisekostenzuschuss für einen bis zu dreimonatigen Gastaufenthalt (Lehroder

Forschungstätigkeiten, wissenschaftliche Arbeiten) an einer europäischen

Universität des Konsortiums vergeben. Ab dem Jahr 2005 werden auch

Aufenthalte von europäischen Studierenden und Wissenschaftler/innen an

einer Drittland- Partnerhochschule gefördert.

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Aktivitäten werden Maßnahmen zur

Förderung der Attraktivität des europäischen Hochschulraumes (z.B. für

Workshops, Alumni- Arbeit, Hochschulmarketing- Maßnahmen) ausgeschrieben.

Ein Master- Studiengang muss zum Zeitpunkt der Antragstellung

alle Kriterien eines integrierten Studiengangs erfüllen und voll entwickelt sein.

Für Studiengänge, die im Hochschuljahr 2004/2005 (an-)laufen, ist die

Antragsfrist der 31.5.2004.

Anträge für 2005/2006 müssen bis zum 31.10.2004 eingereicht werden.

Weitere Informationen mit detaillierter Programmbeschreibung zu Erasmus

Mundus finden Sie unter:

http://eu.daad.de/drittlandprogramme/veranstaltungen/Programm.html

Den vollständigen Ausschreibungstext sowie weitere Infos finden Sie unter:

http: //europa.eu.int/comm/education/programmes/mundus/index-en.html

Die Aufgabe einer nationalen Informations- und Beratungsstelle in Deutschland

übernimmt der DAAD, Ansprechpartner: Dr. Siegbert Wuttig, Tel. 0228-882-

467, email: mundus@daad.de

9


Neues aus Europa

Ausschreibung der Erasmus Intensive Language Courses (EILC)

Die Erasmus Intensive Language Courses (früher ILPC) werden für Erasmusstudierende

angeboten, die im Hochschuljahr 2004/2005 ihren Sokrates-

Auslandsaufenthalt in Ländern verbringen, deren Sprachen zu den in Europa

weniger verbreiteten Sprachen zählen. Diese sind alle EU- Länder ausser

Großbritannien, Frankreich und Spanien.

Bewerbungen müssen bis zum 14.05.2004 im International Office eingereicht

werden.

Informationen und Bewerbungsunterlagen sind auf folgender Webside

abrufbar:

http://www.io.uni-bremen.de/euprogramme/euprogrammestart.php3

Informationsseminar zu EU- Hochschulkooperationen mit Drittändern

Die Kontaktstelle für EU- Bildungsprogramme mit Drittländern stellt in einem

Informationsseminar am 21./22.04.2004 die neuen und laufenden EU-

Bildungs- und Drittlandprogramme vor. Informiert wird über Programme wie

Asia Link, EU- Indien Interkulturelles Wirtschaftsprogramm, Erasmus Mundus,

Tempus (TACIS/CARDS/MEDA), Hochschulkooperationen EU- Lateinamerika

(ALFA Alßan).

Der DAAD bittet um Anmeldung bis zum 08.04.2004.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Dorothee Lamielle,

Tel. 0228/882-210; email: lamielle@daad.de

Einreiseerleichterungen für Studierende aus den 10 Beitrittsstaaten

zur EU

Der Senator für Inneres und Sport informierte die Hochschulen des Landes

Bremen über die Neuregelung hinsichtlich der Visumverfahren für

Studienbewerber aus den EU-Beitrittsstaaten. In dem Schreiben heißt es:

Nach einer Schätzung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist

mit ca. 5.000 Studienanfängern aus den Beitrittsstaaten bundesweit zu

rechnen. Das Sommersemester beginnt allgemein am 01. April eines jeden

Jahres. Für Studienanfänger aus den Beitrittsstaaten würde das grundsätzlich

bedeuten, dass sie zunächst das reguläre Visumverfahren zu durchlaufen

hätten, ab dem 01. Mai 2004 jedoch als EU-Bürger nur noch eine

Aufenthaltserlaubnis-EG benötigen würden, die nach der Einreise eingeholt

werden kann.

Die ab dem 01. Mai 2004 für Studierende aus den Beitrittsländern

anzuwendende Freizügigkeitverordnung/EG und § 1 Abs. 1 DVAuslG

ermöglichen den Betroffenen jedoch eine Einreise ohne reguläres

Visumverfahren.

Die Ausländer aus den Beitrittsstaaten können zum Studienbeginn des

10


Neues aus Europa

Sommersemesters visumfrei einreisen und sich bis zu drei Monaten aufenthaltsgenehmigungsfrei

aufhalten, wenn sie neben dem Studium in der Zeit bis

zum 01. Mai 2004 keine Erwerbstätigkeit aufnehmen (§ 1 Abs. 1 DVAuslG).

Die Aufenthaltserlaubnis-EG ist gem. § 3 Abs. 1 Freizügigkeitsverordnung/

EG innerhalb von drei Monaten nach der Einreise zu beantragen. Bei einer

Einreise nach dem 31. Januar 2004 läuft diese Frist erst nach dem Beitritt ab,

so dass ein fehlendes Visum keinen Ablehnungsgrund mehr darstellt.

Die 10 Beitrittsländer sind: Tschechische Republik, Estland, Zypern, Lettland,

Litauen Ungarn, Malta, Polen, Slowenien und die Slowakei.

Bei Fragen rund um diesen Themenkomplex steht Frau Heitzhausen als

Ansprechpartnerin zur Verfügung.

11


Berichte aus dem International Office

DAAD-Preis 2004: Engagierte internationale Kommilitonen gesucht

Über 4000 internationale Studierende sind zurzeit an der Bremer Universität

eingeschrieben. Hinter dieser Zahl verbergen sich spannende Biografien und

interessante Perspektiven. Mit dem DAAD-Preis kann die Universität Bremen

jedes Jahr ihren besten ausländischen Studierenden prämieren. Die Studierenden

werden für ihre hervorragenden Leistungen und ihr gesellschaftliches,

soziales oder kulturelles Engagement ausgezeichnet.

Die Vergabe dieses Preises hat an der Universität Bremen inzwischen Tradition

und wird dazu genutzt öffentlichkeitswirksam auf die Bedeutung des

Ausländerstudiums aufmerksam zu machen.

Durch die Exzellenz der Preisträger und ihr vielfältiges Engagement werden

Akzente in der gegenwärtigen Debatte um Integration, Zuwanderung und

internationalen Fachkräftebedarf gesetzt. Gleichzeitig ist der Preis auch ein

politisches Signal gegen latente ausländerfeindliche Tendenzen in unserer

Gesellschaft.

Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie als Hoschullehrer/innen sich an

dieser Ausschreibung beteiligen und geeignete Kandidaten und Kandidatinnen

nominieren. Details erfahren Sie bei Frau Heitzhausen.

Stipendien- und Betreuungsprogramm für ausländische Studierende

(STIBET) - Ausschreibung 2004

Zum 3. Mal kann das International Office Mittel zur Verbesserung der

Studiensituation ausländischer Studierender ausschreiben. Das STIBET-

Programm 2004 – gefördet aus Mitteln des Auswärtigen Amtes und koordiniert

durch den DAAD – fasst die traditionellen Betreuungs- und Stipendienprogramme

des DAAD zusammen. Durch diese Programmstruktur soll eine

signifikante Verbesserung der Betreuungsleistungen für ausländische

Studierende erreicht werden. Zu den förderungsfähigen Maßnahmen gehören

im sogenannten „Betreuungsprogramm“ vor allem Einführungsmaßnahmen

und fachbezogene Veranstaltungen. In der Programmlinie „Stipendien“ können

hauptsächlich Betreuungsstipendien und Studienabschlussbeihilfen beantragt

werden. Die Antragstellung erfolgt jeweils über die Ausländerbeauftragten der

Fachbereiche im International Office. Details zur Ausschreibung erfahren Sie

bei Frau Heitzhausen.

Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften (ISAP)

Im Rahmen des DAAD-Förderprogramms Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften

wurden beide Wiederholungsanträge aus dem Fachbereich

Wirtschaftswissenschaften positiv bewertet und verlängert. Somit

werden auch im akademischen Jahr 2004/2005 wieder Bremische Studierende

die Möglichkeit haben, über ein Jahresstipendium an der renommierten

New School of Social Research bzw. an der Staatsuniversität Sankt Petersburg

zu studieren.

Besonders erfreulich ist die Neubewilligung im Fachbereich Informations-

12


Berichte aus dem International Office

technik/ Elektrotechnik. In den kommenden zwei Jahren können Studierende

am Korea Advanced Institute of Science and Technology ein Studienjahr absolvieren.

Informationsveranstaltungen Studium/Praktikum im Ausland

Im Rahmen der Internationalisierung der europäischen Hochschullandschaft,

die im Bologna-Prozess beschlossen wurde, soll ein Auslandsaufenthalt zum

Studium, Praktikum oder Abschlussarbeit für immer mehr Studierende selbstverständlich

integraler Bestandteil ihres Studiums werden. Als Hilfestellung

zur Vorbereitung auf einen Auslandsaufenthalt werden daher seit einiger Zeit

regelmäßig unterschiedliche Informationsveranstaltungen für Studierende

angeboten. Die Länderinformationsabende des SS 04 (s.u.) werden auch auf

der Homepage des IO Rubrik: Aktuelles angekündigt. Deneben werden auf

Anfrage in den Fachbereichen Vorträge angeboten, die zu Planung, Durchführung

und Fördermöglichkeiten informieren. Ab dem Wintersemester 2004

wird zusätzlich einmal im Monat an einem festen Tag eine fächerübergreifende

Informationsveranstaltung angeboten. Die Termine dieses „Jour fix“ werden

ebenfalls auf der Internet-Seite des IO angekündigt.

Länder-Informationsveranstaltungen:

07.Mai 04 13.00 Uhr

Prof. Leslie Keedy, Universität Ulm, informiert

zum Studium in Australien, besonders an der

Griffith University, Gold Coast, GW2 A2270

18. Mai 04 17.00 Uhr Studium in USA/Kanada, Katrin Alt-Rudin,

Leiterin der Abteilung Austausch und Bildung

des Bayerisch-Amerikanischen Zentrums im

Amerika Haus München e.V., informiert über

03.Juni.04 17.00 Uhr

Studienvoraussetzungen, Zulassungsbedingungen,

Bewerbungsverfahren und

Studienkosten in den USA und Kanada, Raum

SFG 0150

Studium in Australien, Frau Dr. Krug von der

Firma Gostralia informiert über Hochschulsystem

und Studien- und Fördermöglichkeiten,

SFG 2040

Besuch Prof. Kloppers (Stellenbosch Universität, Südafrika)

Nachdem Frau Broeck im letzten Herbst in Südafrika verschiedene Hochschulen

besucht hat, war Prof. Klopper, Literaturwissenschaftler der Universität

Stellenbosch, im März zum Gegenbesuch an der Universität Bremen bei

der Konrektorin eingeladen. Vertreter der Fachbereiche 9 und 10 sowie des

International Office diskutierten mit ihm Möglichkeiten einer Kooperation.

Besonders erfreulich ist, dass je 2 Bremer Studierende der Kulturwisenschaften

bzw. Sprach- und Literaturwissenschaften ab 2005 die Gelegenheit haben

13


Berichte aus dem International Office

sollen, im Graduiertenbereich der Eliteuniversität unter Befreiung von Studiengebühren

zu studieren. Prof. Klopper war beeindruckt von der Gastfreundlichkeit,

die ihm von Seiten der Kolleg/innen entgegengebracht wurde.

-Exzellenz ist international- 11.06.2004

Informationsveranstaltung für wissenschaftliche Mitarbeiter/innen

Erfahrungen mit internationalen Forschungs- und Lehrkooperationen sind

mittlerweile eine unabdingbare Qualifikation für wissenschaftliche Mitarbeiter/

innen geworden und sie sind ein notwendiger Schritt für die wissenschaftliche

Karriere. In den letzten Jahren hat sich in dem Bereich Internationalisierung

der Hochschulen sehr viel bewegt, verschiedene Reformprozesse sind

eingeleitet worden und eine Vielzahl neuer Programme sind entstanden.

Aus diesem Grunde bietet das International Office für wissenschaftliche Mitarbeiter/innen

eine halbtägige Fortbildungsveranstaltung zu diesem Thema

an.Neben der Vorstellung der verschiedenen Arbeitsbereiche des International

Office, werden Fragen erörtert wie:

• Wie gründe ich eine internationale Partnerschaft?

• Wie kann ich als Dozent/in ins Ausland gehen und meine ausländischen

Kolleg/innen einladen?

• Welche Drittmittel stehen mir für internationale Projekte zur Verfügung?

• Welche Förderprogramme – und Organisationen gibt es?

• Inwiefern finde ich beim International Office Unterstützung?

• Wie berate und betreue ich internationale Studierende und Wissen

schaftler?

Bitte beachten Sie, dass bei dieser Veranstaltung die internationale bzw.

europäischen Forschungsförderung (z.B. 6. Rahmenprogramm) nicht

thematisiert wird.

Als Vortragende und Gesprächspartnerinnen werden sich an dieser Informationswerkstatt

voraussichtlich Frau Dr. Schönhagen, Frau Hasenmüller, Frau

Heitzhausen, Frau Prangemeier und Frau Rodewald vom Dezernat 1 / International

Office beteiligen.

Start in Bremen

Das International Office bietet neben Sommer- und Winterkursen zusätzliche

Kurse an für den erfolgreichen Start in Bremen für Studierende und

GastwissenschaftlerInnen von Partnerhochschulen. Maßgeschneiderte

Programme zur Vorbereitung auf einen Aufenthalt an der Universität Bremen

haben das International Office und das Goethe-Institut Bremen entwickelt:

• Survival German

Der Kurs „Survival German“ vermittelt Masterstudierenden und GastwissenschaftlerInnen

notwendige Sprach- und Landeskundekenntnisse, um sich in

14


Berichte aus dem International Office

der deutschen Umgebung und an der Universität Bremen zurecht zu finden.

Die Einrichtung eines Bankkontos oder Angaben beim Einkauf stellen dann

beispielsweise kein Problem mehr da.

• STEP – Studieneinführungsprogramm

STEP ist eine Kombination aus Sprach- und Landeskundekursen. Damit

können sich Studierende auf ein Studium an der Universität Bremen und die

TestDaF-Prüfung (die sprachliche Eingangsprüfung für ein Studium an

deutschen Hochschulen) vorbereiten. Eine gezielte Einführung in das

wissenschaftliche Arbeiten und Beratung durch die Fachbereiche sorgen für

einen verbesserten Einstieg in das Fachstudium. Für das autonome Lernen

steht das Selbstlernzentrum des Fremdsprachenzentrums zur Verfügung.

Mit sehr großem Erfolg wurde dieser Kurs bereits 2003 erstmalig für 18

Studierende der Tongji Universität Shanghai durchgeführt.

Termine 2004

Survival German: 04.10. – 15.10.2004

STEP: 20.09. – 15.10.2004

Vorbereitungsstudium für ausländische Studierende

Die Aufgaben des International Office nehmen weiterhin zu. Das Rektorat der

Universität hat das International Office beauftragt, das sogenannte Vorbereitungsstudium

für ausländische Studierende in Form eines Servicepakets

neu zu konzipieren und zu organisieren.

Ziel des neuen Vorbereitungsstudiums soll es sein, den Studierenden, die

aus vielen verschiedenen Ländern mit vielen verschiedenen Bildungs- und

Hochschulsystemen kommen den Einstieg in das Fachstudium, aber auch

das „Ankommen“ in Bremen und Deutschland zu erleichtern.

Noch sind wir ganz am Anfang unserer Überlegungen, doch soll das Vorbereitungsstudium

eine Einführung in die Fachgebiete, in Studientechniken und

das Prüfungssystem an der Universität Bremen umfassen. Landeskunde

Bremen und Deutschland, sowie Maßnahmen zur Integration in das soziale

Leben werden ebenfalls ihren Platz finden.

Die Neukonzeption soll unter inhaltlicher Beteiligung der Fachbereiche stattfinden.

Sie kennen die Schwierigkeiten ausländischer Studierender gut und

wissen auch, wenn es eventuell wiederkehrende Defizite gibt, die in einer

Vorbereitung auf das Studium an der Universität Bremen aufgegriffen werden

sollten. Zu gegebener Zeit werde ich auf die Fachbereiche zugehen und um

ihre Mitarbeit bitten. Natürlich freue ich mich bereits jetzt über jeden Hinweis

und jede Unterstützung, die mich aus den Fachbereichen, ob von Lehrenden,

Studierenden oder Mitarbeitern erreicht.

Um diese Aufgabe bewältigen zu können, bin ich seit dem 10. März diesen

Jahres im International Office beschäftigt.

Lars Jeschke, Kontakt: jeschke@uni-bremen.de, VWG 0280, 218-8179

15


Berichte aus dem International Office

I-Module

Strukturvorschläge zur Internationalisierung der BA/MA-Studiengänge

Die Universität Bremen hat „Internationalisierung“ als Leitziel benannt und

damit eine Perspektive der Entwicklung der Universität aufgewiesen. Durch

die bevorstehende Umgestaltung der Studienprogramme zu Bachelor- und

Master-Abschlüssen wird Internationalisierung in besonderer Weise relevant.

Die zukünftigen Studienabschlüsse sollen zur Schaffung eines europäischen

Bildungsraums beitragen und internationale Anschlussfähigkeit gewährleisten.

Sie sollen die europäische Dimension in der Lehre stärken. Damit sind

politische Vorgaben benannt, die auf eine verstärkte Wettbewerbssituation

der Universitäten weltweit treffen. Internationalisierung eines Studienprogramms

gilt inzwischen als Qualitätsmerkmal erster Ordnung.

Mit den nachfolgenden Vorschlägen sollen den Studiengängen konkrete

Hinweise auf die Möglichkeiten der Internationalisierung gegeben werden.

Die genannten Beispiele lassen sich entweder als (Internationalisierungs)-

Modul in die modularisierten Studiengänge einschreiben oder aber als

internationales Teil-Modul in einem umfangreicheren Modul gestalten. Die

inhaltliche Gestaltung im Rahmen dieser Strukturvorschläge ist Sache der

FachvertreterInnen in der Lehre. Jedoch sind die Mitarbeiter/innen des

International Office sowie die Sokrates- Beauftragten der Studiengänge und

die Beauftragten für Internationale Beziehungen jederzeit Ansprechpartner

bei aktuellen Fragen zur konkreten Umsetzung der Strukturvorschläge.

Es versteht sich von selbst, dass Umfang und Gewichtung der Internationalisierung

unterschiedlich sein kann. Die folgenden Modelle implizieren eine

Rangfolge, wobei das erste Modell (obligatorisches Auslandssemester) in

geradezu vorbildlicher Weise alle Ansprüche an Internationalisierung erfüllt.

Die folgenden Modelle nehmen einzelne Internationalisierungskomponenten

auf und vertreten den Internationalisierungsanspruch in abgeschwächter (aber

möglicherweise machbarer) Form.

1. Auslandssemester

a. Obligatorisch:

Ein Semester an einer ausländischen (Partner)-Universität ist

obligatorischer Bestandteil des Studienganges. Es wird entweder über

das Erasmusprogramm, über die Partnerhochschulen, durch

Doppeldiplomprogramme oder individuell geplant. Die besuchten

Seminare werden in Bremen als gleichwertig anerkannt. Der

Auslandsaufenthalt kann auch für die Erstellung der Bachelor-bzw.

Master- Arbeit genutzt werden.

Die Fachbereiche verabreden mit ihren Counterparts an den

Partnerhochschulen die Lehrinhalte und Leistungsanerkennung.

Von der Hochschulleitung wird die Entwicklung von Doppeldiplomen

besonders gefördert.

b. Fakultativ:

Die Organisationsformen sind die gleichen wie beim obligatorischen.

16


Berichte aus dem International Office

Das fakultative Auslandssemester wird von dem Studiengang problemlos

anerkannt und die Studierenden weitreichend unterstützt.

Anzahl und Ausrichtung der Auslandssemester orientieren sich an

den Erfordernissen der Studiengänge und den Möglichkeiten des jeweiligen

Gastlandes.

Organisationsform

a. Partnerhochschule

b. Sokrates

c. Doppeldiplom

d. (Erasmus Mundus)

e. individuelle Organisation

Finanzierungsmöglichkeit:

a. Sokrates

b. ISAP- Programm (für einige wenige Studierende)

c. DAAD- Indiviualstipendien für Auslandsaufenthalte ausserhalb

Europas

d. GO EAST für Studienaufenthalt in MOE und GUS- Staaten

e. Auslands- Bafög

2. Auslandspraktikum

Das für den Studiengang vorgeschriebene Praktikum muss im Ausland

absolviert werden.

Organisationsform und Finanzierungsmöglichkeiten:

a. IAESTE, Leonardo, Abkommen mit Kulturinstitutionen

b. Carlo Schmid-Programm (Praktika in internationalen

Organisationen)

c. DAAD-Kurzstipendien für Praktika in international en

Studiengängen

d. DAAD-Fahrtkostenzuschuss

3. Obligatorische Praktika mit Auslandsoption

Praktika im internationalen Umfeld. Hier wird besonders empfohlen, dass die

Studierenden Betreuung und Tutorenaufgaben mit ausländischen Studierenden

an der Universität Bremen übernehmen.

Studierende, die im Studienverlauf obligatorisch ein Praktikum absolvieren

müssen, können dieses auch als Tutoren in den internationalen Studienbegleitprogrammen

absolvieren. Praktikuminhalte sind: Begleitung und Service für

die internationalen Newcomer der Universität Hilfe bei allen Alltagsfragen

(Wohnung, Ämter, Korrektur von Hausarbeiten) bis hin zur Eingliederung in

die Universität und das universitäre Lernen in Deutschland.

In das oben vorgeschlagene Praktikantenprogramm werden die Programmstudierenden

der Partnerhochschulen besonders einbezogen.

4. Intensivprogramme (Kompaktseminare)

− als study abroad an einer Partneruniversität

− an der Universität Bremen mit internationalen Dozenten

17


Berichte aus dem International Office

Studienabschnitt: möglich im BA und MA

Zeitraum: im Anschluss an das SS oder WS für eine festzulegende Dauer

(z.B. 14 Tage)

Organisationsvorschlag:

a. Auswahl eines interdisziplinären Themas, so dass eine größere

Studierende u. Lehrende – Gruppe einbezogen werden kann; könnte

als jährliche Reihe organisiert werden, mit Themen, die aufeinander

aufbauen

b. Teilnahme von Dozenten u. Studierenden der Universität Bremen und

von ausgewählten Partneruniversitäten

c. Ort: abwechselnd Uni Bremen und beteiligte Partneruniversitäten

Unterrichtssprache :

Englisch, Deutsch oder andere Sprache (je nach Fach, Thema und Besetzung)

Prüfungsempfehlung:

Das Curriculum des Intensivprogramms muss im Vorfeld genau festgelegt

werden, zu lesende Texte werden rechtzeitig vor Beginn verteilt; Referatsthemen

werden im Vorfeld an die Studierenden vergeben, so dass sich die Studierenden

aktiv in den Veranstaltung einbringen können; Prüfungsleistung kann durch

Referat und/oder Hausarbeit erworben werden.

Finanzierungsmöglichkeiten:

a. Teilfinanzierung durch Sokrates- Dozentenmobilität

b. Sokrates- Intensiv-Programm

c. Teilfinanzierung durch GO EAST, sofern Intensivprogramm bei d.

osteuropäischen Partnern stattfindet.

d. DAAD: Deutsche Sommerakademie, sofern das Programm in Bremen

stattfindet

ECTS- Punkte: müssen bei der Planung des Seminars angegeben werden

Sonstige Bemerkungen:

Engeres Zusammenwachsen der Partneruniversitäten, Möglichkeit der engen

Abstimmung der Curricular; wenn das Seminar an den Partneruniversitäten

stattfindet, kann es für die Studierenden ein Anreiz sein, einen längerfristigen

Aufenthalt zu planen, da sie die Gegebenheiten vor Ort kennen lernen.

5. Ringvorlesung mit ausländischen Gästen

Studienabschnitt: möglich im BA und MA

Zeitraum: 1 Semester (vermutlich 14 Wochen in Zukunft):

14 Wochen x 2 SWS = 28 Stunden

14 tägige Veranstaltung (7 x 4 empfiehlt sich wg. Der ausländischen Gäste)

Organisationsvorschlag/Ressourcen:

Eignet sich besonders für Einführungsveranstaltungen, die Überblick über

spezifische Schwerpunktsetzungen vermitteln. Schwierigkeiten mit großen

Gruppen könnten durch Doppelung der Angebote erreicht werden.

(Gastdozenten sollen 8 Stunden Sehre absolvieren!) Möglich als Einzelmodul

oder Submodul im Pflichtbereich. Einführung und Leistungskontrolle durch

eine/n Bremer Dozentenmobilität) durchführt, also auch anwesend ist während

18


Berichte aus dem International Office

der 14 tägigen Veranstaltung.

Unterrichtssprache: Englisch.

Prüfungsempfehlung: ggf. anteilig im Gesamt-Modul

Finanzierung: über Sokrates-Dozentenmobilität ist möglich, wenn die

entsprechenden Verträge vorliegen; DAAD- Kurz, / Langzeitdozenturen

ECTS- Punkte: müssen z. Zt. offen bleiben

6. Internationale Exkursion

• Ein inhaltlich geeignetes Modul im Rahmen eines jeden BA-

Programms muss eine internationale Exkursion enthalten (I-Modul).

• Dauer: Mindestens eine Woche (ca. 30 Stunden = 1 cp)

• Die Exkursion wird in der Regel unmittelbar im Anschluss an die

Veranstaltungszeit in der lehrveranstaltungsfreien Zeit durchgeführt.

• Die Teilnahme an der Exkursion ist Voraussetzung für das Bestehen

der Prüfung für das I-Modul. (Ausnahmen z.B. aus gesundheitlichen

Gründen etc. sind gesondert zu regeln.)

• Die Organisation der Exkursion sowie deren inhaltliche Vorbereitung

und Auswertung unter verschiedenen relevanten Aspekten sind

mögliche Formen der I-Modul-Prüfung. (Der dafür erforderliche

studentische workload ist, wie bei allen anderen Modulen, bei der

cp-Berechnung für dieses Modul zu berücksichtigen.)

Die für das I-Modul zuständigen Lehrenden begleiten die Exkursion.

Finanzierungsmöglichkeit

DAAD- Studierendengruppenreise

19


Berichte aus dem International Office

Damit wurden wir überrascht!

Die meisten wurden durch eine email informiert dass sie, als Stipendiaten

des Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD), am Internationalen

Winterkurs teilnehmen konnten – der Winterkurs 2004, ein Trainingsprogramm

für angehende Fach- und Führngskräfte aus Brasilien.

Plötzlich waren über 30 Studenten aus verschiedenen Städten Brasiliens in

der Stadt der Stadtmusikanten. Für viele war dies das erste Mal in Europa

und in Deutschland. Für alle war dies der erste Kontakt mit einer deutschen

Uni. Täglich da zu sein war ein neues Erlebnis. Und es war sehr toll, obwohl

auch kurz.

In Zusammenhang mit dem DAAD war die Universität Bremen der Veranstalter

des Internationalen Winterkurses, ein Intensivkurs mit Sprachunterricht und

Seminaren über Entwicklungspolitische Themen. Das Ziel war es unsere

Kenntisse der deutsche Sprache zu verbessern und ein Teil von Deutschland

zu entdecken. Das Beste daran ist es in den Alltag der Deutschen und in die

deutsche Kultur hineingezogen zu werden. Dank der Unterstützung der Uni-

Bremen konnten wir diese Erfahrung von Anfang an machen. Die Stammtische

im Lagerhaus (unser erstes Beck’s); eine Stadtführung, das Kennenlernen

Bremen und seiner Geschichte; der Filmabend mit “Goodbye Lenin”; die

Museen; die Vorträge; das Fussballspiel, Werder Bremen gegen Hertha BSC

Berlin; und viele andere Aktivitäten waren im Programm.

Das schwierigste für uns war es sich auch untereinander auf Deutsch zu

unterhalten. Es passierte zum ersten Mal beim Treffen im Lagerhaus und

danach wurde es immer häufiger. Der Sprachunterricht umfasste Lesen,

Schreiben und Diskussionen. In den Seminaren haben wir, durch Poesie,

Geschichte, Musik und Filme mehr über Deutschland gelernt. Alles war so

umfassend geführt, dass die Zeit “vor unserer Nase vorbeiflog”.

Das International Office hat für uns einen guten Überblick über die Möglichkeiten

in Deutschland zu studieren vorbereitet - und der Kontakt mit den

“Kamaraden” von der Uni-Streikbewegung gab uns eine besonders lebendige

Erfahrung, ob nun bei der Demonstration vor dem büro des Bildungssenators

oder bei den Treffen in der Glasshalle. Natürlich hat auch der Besuch beim

zentralen Büro des DAAD in Bonn uns viel geholfen und wichtige Informationen

geliefert.

Übrigens, überraschend für uns waren die Reisen nach Bonn und Berlin, bei

denen haben wir mehr über die Entwicklungsarbeit und Politik Deutschlands

gelernt und noch mehr vom Land gesehen und erlebt... Wichtige historische

Orte und politische Gebäude morgens und nachmittags, tolle Kneipen und

Clubs abends! Nun kann man verstehen, warum viele “einen Koffer in Berlin

lassen”. Beide Reisen waren toll!

Aber auch scheinbare Kleinigkeiten in Bremen können zu unvergesslichen

Erfahrungen werden. In der Mensa essen und die deutsche Küche geniessen

(wir vermissen Essen 2 - billig und lecker!); mit der Strassenbahn fahren (Die

Linie 10 war pop!), das Leben bei einer deutsche Familie (das Wort gemütlich

20


Berichte aus dem International Office

sollte man nicht vergessen)... Das Dreieck – Neues Land, Familie und

Universität – gab uns die Möglichkeit Kontakt mit den Gewohnheiten der

Deutschen zu haben, die Universität kennen zu lernen und die Sprache zu

üben. Es bleiben gute Erinnerungen, Dankbarkeit und Hoffnung auf ein

Wiedersehen.

Tatjana Botovchenco Sobestiansky und Fernanda de Carvalho Papa

(mit “Tips” von Radek Czajkowski,Francisco Trindade und Tatiana Mohr)

PS: Am 29en Mai könnt Ihr mit unserer Unterstützung rechnen,

damit Werder Bremen die Deutsche Meisterschaft gewinnt!

21


Berichte aus dem International Office

Schon anders - mit Erasmus in

Riga

Bericht von Carina Lütge

Es ist natürlich schon anders, in

Riga zu studieren als in Bremen. Ich

bin an der Faculty of Economics

and Management eingeschrieben,

die in einem eindrucksvollen

halbrunden Gebäude untergebracht

ist. Im Gegensatz zu meiner

Heimatuni sitze ich hier nicht in

großen Hörsälen sondern eher in

Klassenräumen. Es gibt aber auch

Auditorien wie ich sie kenne – nur

schöner. Jedenfalls hat der Hörsaal,

in den ich manchmal im Vorbeigehen

hereinschauen kann eine

Stuckdecke und ist u.a. beleuchtet

durch einen großen Kronleuchter.

Nicht nur die Räume sind anders,

das Studieren an sich fühlt sich

anders an: es ist alles kleiner,

irgendwie persönlicher - aber

gleichzeitig auch strikter durchgeplant.

Ich bekomme Hausaufgaben

auf, was ich bisher so nicht kannte

und arbeite mit nur einem, allenfalls

zwei Büchern pro Veranstaltung.

Alles, was in diesen Büchern (bzw.

ausgewählten Kapiteln) steht ist

klausurrelevant, was darüber

hinausgeht nicht. Also ein bisschen

wie Schule. Außerdem gibt es

immer irgendeine Art von Prüfung in

der Mitte des Semesters: Eine

Zwischenklausur, ein Referat, ein

schneller Test. Das hört sich nach

viel Arbeit an, ist aber einfach nur

anders verteilt. Wenn ich regelmäßig

meine Hausaufgaben mache

und schon für die Zwischenklausur

gelernt habe, habe ich eben vor der

Abschlussklausur nicht mehr so viel

zu tun.

22

In meiner Fakultät bin ich zwar

hauptsächlich zum Studieren, aber

eben auch nicht nur. Zum einen gibt

es hier PC-Arbeitsplätze mit (für

Austauschstudenten kostenlosem)

Internetzugang (man muss sich

nicht einmal kompliziert anmelden

und stundenlang in stickigen Fluren

auf sein Passwort warten – es

reicht, einfach nur seinen Studentenausweis

vorzuzeigen). Zum

anderen hat hier die lettische

Version des StugA (der Fachschaft)

ihr Büro und man kann jeden dort

mit allen erdenklichen Problemen

und Fragen löchern, egal ob es

direkt um die Uni und das Studieren

geht oder nicht. Und meistens

bekomme ich hier nicht nur eine

Antwort, sondern es wird sich gleich

direkt um mein Anliegen

gekümmert: Zuständige werden

sofort angerufen und damit ich mich

nicht verlaufe oder Verständigungsprobleme

bekomme begleitet mich

jemand in das Büro, in dem ich

mich für einen bestimmten Kurs

anmelden muss anstatt mir nur zu

sagen wo es ist...

Aber natürlich gehört zum

Auslandsstudium nicht nur das

Studieren an sich. Riga hat als

Stadt auch einiges zu bieten: Die

Altstadt z.B. gefällt mir sehr gut;

dort ist alles eher niedlich und

verträumt (pastellfarbene Häuser,

Jugendstil,...). Aber trotzdem wirkt

es nicht tot oder nur für Touristen

gemacht. Man sieht auch die ganz

normalen Einwohner der Stadt, die

hier einkaufen und abends ein Bier

trinken. Neben zahlreichen Kneipen,

Clubs und Cafés gibt es eine sehr,

sehr schöne Oper (die man als

Student an der Musikakademie


Berichte aus dem International Office

sogar kostenlos besuchen darf),

Theater (das Goethe-Institut organisiert

manchmal Aufführungen auf

Deutsch), Kinos (von klein und

schnucklig bis hin zur lettischen

Version des Cinemaxx)... . Na ja,

eben alles was man von einer

Hauptstadt erwartet. Trotzdem ist

Riga weder Paris noch London oder

Berlin - so viel ist hier dann doch

wieder nicht los.

Riga ist eine europäische Stadt, die

sich sehr am Westen orientiert. Und

die meisten Vorurteile die man im

allgemeinen gegenüber osteuropäischen

Staaten hat sind nicht

mehr als Vorurteile: Man kann hier

so ziemlich alles kaufen, wobei der

Preis importierter Produkte (von

Shampoo über Sonnenblumenöl bis

hin zu Stereoanlagen) sich oft nur

unwesentlich vom deutschen Preis

unterscheidet. Es ist nicht ständig

kalt (wobei, ich will ehrlich sein: das

kann noch kommen...). Hier wohnen

nicht nur besoffene, kriminelle und

korrupte Russen. Und immer noch

ist Riga anders. Wie anders genau,

das lässt sich allerdings schlecht

beschreiben. Wenn man wissen

möchte, „wie“ es irgendwo ist, dann

muss man sich selbst ein Bild

machen. Und wer wissen möchte

wie es so in Riga ist, und wie es ist

in Lettland zu studieren – na ja, der

kommt eben einfach her (so schwer

ist es wirklich nicht)!

CarinaLuetke@aol.com

calu@gmx.de

23


Termine

Besuche der internationalen Delegationen an der Universität

Bremen Mitorganisiert und betreut durch International Office

India 16.02.-18.02.04 Mrs Prof. Indrani Karunasagar, Department

of Fishery Microbiology University of

Agricultural Sciences, College of Fisheries

Mangalore

Kooperationsgespräche, Vortrag „Research activities at the UNESCO

Center in Marine Biotechnology“

USA 13.03.-19.03.04 Prof. Dr. Sheldon Ekland-Olsen Executive

Vice President and Provost University of

Texas Austin

Kooperationsgespräche

Frankreich 23.03.04 Prof Dr. Gustavino und Prof Dr. Schissler

Universität Nancy

Kooperationsgespräche

Südafrika 29.03.-31.03.04 Prof. Dr. Dirk Klopper Universität

Stellenbosch

Aufbau der Kooperation

24

Termine

22.04.-24.04.04 Einführungstagung der Alexander von

Humboldt – Stiftung, Informationen bei Fr.

Dr. Schönhagen.

Zu der Veranstaltung wird gesondert eingeladen werden.

Infoveranstaltungen zum Thema „Studium und Praktikum im

Ausland“

07.05.2004 13:00 Ort: GW2 A2270 Studium in Australien

18.05.2004 17:00 Ort: SFG 0150 Studium in USA und Kanada

03.06.2004 17:00 Ort: SFG 2040 Studium in Australien

11.06.2004 09:00-13:00 Fortbildung für Wissenschaftliche

MitarbeiterInnen der Universität zur

Problematik der Internationalisierung

Runder Tisch

26.06.2004 10:00-12:00 Südafrika

01.07.2004 10:00-12:00 Nigeria

Raum wird in der gesonderten Einladung genannt

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine