Wir brauchen ein nationales Pflegeinstitut - IPP - Universität Bremen

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Wir brauchen ein nationales Pflegeinstitut - IPP - Universität Bremen

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26.08.2013

Prof. Dr. Stefan Görres: „Wir brauchen ein nationales Pflegeinstitut“

Kategorie: PA Interviews, PG

Ministerien, WP

Betreuungskonzepte, WP Demenz,

Was haben der internationale Welt-Alzheimer-Tag am 21. September 2013 und die deutsche Bundestagswahl nur einen Tag

PG Gesellschaft

später gemeinsam? Nichts, möchte man auf den ersten Blick meinen. Sehr wohl sehr viel, sagt hingegen Prof. Dr. Stefan

Carolina Heske

Görres, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) an der Universität Bremen.

Denn eine nationale Gesundheitspolitik ohne Einbeziehung des wachsenden Themas Demenz sei gar nicht mehr möglich. Im Gegenteil, eher brauche es

ganz schnell ein nationales Pflegeinstitut, weil nunmehr schon jeder zehnte deutsche Bundesbürger sogar als Laie mit Pflege befasst sei. Was tun? Prof.

Dr. Görres hat dazu klare Forderungen.

Prof. Dr. Stefan Görres, geboren 1953, ist Geschäftsführender Direktor des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP)

an der Universität Bremen. Er gehört dem Direktorium seit Gründung des IPP im Jahre 2005 an und ist zugleich stellvertretender

Dekan des Fachbereiches 11 Human- und Gesundheitswissenschaften sowie Sprecher der Abteilung 3 Interdisziplinäre Alternsund

Pflegeforschung des IPP. Zuvor hatte er zunächst in den 70er Jahren eine Ausbildung zum staatlich anerkannten

Krankenpfleger mit Staatsexamen absolviert. Es folgte ein Studium an der Universität Wuppertal als Diplom-Soziologe und die

Promotion an der Universität Hamburg, danach seine Habilitation an der Hochschule für Wirtschaft und Politik, Hamburg im Fach

Soziologie. Seit 1994 ist er Hochschullehrer im Studiengang „Lehramt Pflegewissenschaft“ an der Universität Bremen und seit

2005 BA Pflegewissenschaft und MA Public Health und Pflegewissenschaft.

Nicht zuletzt aufgrund dieses fundierten Werdegangs und seiner enormen Praxis-Erfahrung zählt Prof. Dr. Stefan Görres längst

auch als Wissenschaftler zu den Größen der deutschen Pflegeforschung. Der CareTRIALOG freut sich, den engagierten Fachmann mitten in seinem

eng gesteckten Terminkalender für ein Gespräch gewonnen zu haben.

Herr Prof. Dr. Görres, wir nähern uns dem internationalen Welt-Alzheimer-Tag am 21. September und der deutschen Bundestagswahl einen

Tag später. Welches Ereignis ist an dem Wochenende wichtiger?

Das ist eine gute Frage... Zwar wird die Wahl für die Bundesbürger wichtiger sein. Aber tatsächlich sind beide Termine wichtig und beide Ereignisse

haben mit Demenz zu tun: Wir brauchen eine gute Gesundheitspolitik für das Thema Demenz, und auf einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, der

Menschen mit Demenz mehr unterstützt, warten wir auch. Der bzw. die neue Gesundheitsminister/in nimmt sich hoffentlich Zeit und Mut dafür.

Was wünschen Sie sich als Wissenschaftler von der nächsten Bundesregierung?

Als Wissenschaftler wünsche ich mir natürlich, dass das Thema Pflege viel stärker in den Vordergrund rückt. Bisher hat Kanzlerin Merkel dies eher

vermieden. Auch seitens des Bundesforschungsministeriums ist bisher wenig geschehen. Bei diesem wichtigen Thema erstaunlich. Denn wir brauchen

mehr Forschung, damit wir zu innovativen Ergebnissen kommen, um etwa die Qualität der Versorgung gewährleisten und verbessern zu können.

Für mich ist Pflege längst ein gesamtgesellschaftliches Thema, weshalb ich meine, dass wir ein nationales Pflegeinstitut brauchen. Im US-Bundesstaat

Maryland gibt es so ein Institut schon, das beim Gesundheitsministerium und damit bei der Regierung von Präsident Obama angesiedelt ist und für die

ganze USA staatenweit Projekte fördert. Dafür werden pro Jahr ca. 140 Millionen US-Dollar ausgegeben. Ich war kürzlich dort, habe mir das genau

angesehen und meine – das wär’s auch für Deutschland.

Was ist dazu Ihr Planungstand?

Wir haben jetzt eine kleine Arbeitsgruppe gebildet, die versucht, die Idee für ein nationales Pflegeinstitut der Bundesregierung schmackhaft zu machen.

Sie zählten im Frühjahr zu den Gründungsmitgliedern der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Pflege. Liegt in der Zuwanderung

ausländischer Fachkräfte unsere Zukunft?

Dazu muss ich zunächst erläutern, dass die Gründung dieser Gesellschaft nichts mit der Suche nach Fachkräften zu tun hatte, sondern – wie in der

Industrie –, die Chinesen und wir haben Gemeinsamkeiten entdeckt und uns gefragt, wie unsere beiden Länder einander unterstützen können. Dazu

war China auf uns zugekommen, weil das Land längst große demografische Probleme beispielsweise wegen der Ein-Kind-Politik hat, weshalb

Altenpflege dort politisch ganz oben steht. Umgekehrt können wir von China viel lernen: Da gibt es in den Kommunen teilweise sehr gute

Einrichtungen, und auch das Nebeneinander von traditioneller Heilmedizin und Schulmedizin ist vorbildlich.

Für Deutschland kann die Lösung zukünftig nicht nur in der Zuwanderung liegen, aber sie ist zumindest eine Möglichkeit, den Fachkräftemangel

einzudämmen. Die Chinesen haben durchaus ein großes Interesse daran, als ausgebildete Fachkraft in Deutschland zu arbeiten.

Sind ausländische Pflegende eigentlich besser für die Betreuung von Menschen mit Demenz ausgebildet?

Es ist so, dass wir in Europa insgesamt noch keine gute Ausbildung für Demenz haben, auch in Deutschland nicht. Da aber Kommunikation gerade bei

dieser Krankheit einen hohen Anteil hat, dabei auch Mimik und Gestik wichtig sind, ist eine Betreuung von Menschen mit Demenz ohne ausreichende

deutsche Sprachkenntnisse ein Problem. So ist, bei aller Ausbildung, hierzu eher die Frage wichtig: Verfügen Pflegekräfte aus dem Ausland über genug

Sprachkenntnisse?

Eine IPP-Studie belegte im September 2012, dass sich angehende deutsche Pflegekräfte mit der Demenzbetreuung überfordert, weil u.a.

schlecht vorbereitet fühl(t)en. Sehen Sie ein Jahr später für Auszubildende eine Verbesserung?

Ich denke, dass wir inzwischen stärker für diese Probleme sensibilisiert sind. Zumindest in Pflegeheimen. Die Studie bezog sich allerdings auf die

Pflege in Krankenhäusern, wo Demenz auf diversen Stationen ja nur eine „Nebendiagnose“ ist. Nach wie vor ist es so, dass bei der Krankenpflege

Demenz nur ein Randthema ist, weil man auf die jeweilige Hauptdiagnose fixiert ist. Angesichts einer hohen Arbeitsdichte in den Krankenhäusern sind

die Pflegenden dort auf reibungslose Abläufe angewiesen. Wenn dann Patienten, weil sie eine Demenz haben, nicht „mitspielen“, also sich nicht an

Abläufe halten, wird das oft als Störung empfunden, viele Pflegende fühlen sich hilflos. Daran hat sich leider nicht viel geändert.

Demenz stand seit Januar sehr im öffentlichen Fokus, weil u.a. David Sievekings Dokumentarfilm „Vergiss mein nicht“ in den Kinos startete

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und, wie das dazugehörige Buch, ein großes Publikum fand. Wie erklären Sie sich diesen Zuspruch?

Das zeigt natürlich, dass Demenz für viele Menschen längst ein wichtiges Thema ist, ob für Betroffene oder Angehörige. Und das Interesse zeigt auch,

dass mit dem Thema anders umgegangen werden muss, nämlich so, wie der Dokumentarfilm das tut: Es braucht mehr Zeit für Menschen mit Demenz,

mehr Empathie – diese Lücken in der Praxis scheint der Film zu füllen. Bis hin zu: So ist das jetzt, die Demenz stört mich nicht, sondern ich versuche,

aus der Situation etwas Positives zu machen, zumal das Zugehen auf diese Menschen sogar große Freude machen kann.

Also zusammengefasst: Anders als unser doch sehr funktional ausgerichtetes Gesundheitssystem reflektiert der Film den Alltag in sehr einfühlsamer

und menschlicher Weise und nimmt das Verhalten der Betroffenen an. David Sieveking hat also das Thema durch Menschenaugen betrachtet, nicht

durch die Augen des Systems. Er hat auch nicht gegen Menschen mit Demenz agiert, sondern mit ihnen und für sie. Was ebenfalls ein großer

Unterschied ist zur Tatsache, dass wir uns durch Betroffene eher gestört, zumindest irritiert und hilflos fühlen, weil für uns oft nur das eigene Verhalten

der „normale“ Maßstab ist.

Gleichzeitig trat das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz in Kraft. Ermöglicht es Menschen mit Demenz jetzt tatsächlich, eine ausreichende

Unterstützung zu bekommen?

Also ausreichend ist das alles bestimmt nicht, aber es fließt jetzt deutlich mehr Geld ins System. Das hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr schon

clever gemacht: Im Vorgriff auf den Pflegebedürftigkeitsbegriff tue ich schon mal etwas, besser als nichts... Was jedoch nicht reicht. Es war gut, dass

Bahr reagiert hat – aber das war keine Reform, bestenfalls ein Reförmchen. Da muss deutlich mehr passieren.

Sind dazu pflegende Angehörige, die ja ungeheure Verantwortung für demente Familienmitglieder übernehmen, inzwischen besser versorgt?

Man sollte natürlich davon ausgehen, dass, wenn mehr Geld ins System fließt, auch Angehörige besser unterstützt werden. Aber die Verantwortung ist

so enorm, der Alltag für die Helfenden so anstrengend, dass mehr Geld nur ein Tropfen auf den heißen Stein bedeutet. Zum Beispiel brauchen wir

bundesweit deutlich mehr Beratungsstellen. Insgesamt sind auch noch zu wenig gute Konzepte da, die den Alltag der Angehörigen nachhaltig

entlasten. Auch die Familienpflegezeit von Bundesministerin Kristina Schröder hat nicht gefruchtet. Es fehlt insgesamt noch an innovativen und

nachhaltigen Ideen.

Und: Die Beratungsstellen müssen nicht nur zahlreicher sein und eine bessere Qualität haben, vor allem sogenannte niedrigschwellige

Beratungsangebote sind noch nicht ausreichend auf dem Markt. Der Zugang ist oft nicht so, dass Angehörige die vorhandenen Möglichkeiten auch

annehmen. Zu hoch ist oft die Schwelle. Das ist übrigens nicht nur eine Frage der Öffnungszeiten – also kann ich dort mal eben schnell vorstellig

werden, ohne lange Anmelde- oder Wartezeiten – und der Lage im Stadtteil. Oft ist es auch eine Frage der Scham. Außerdem müssen solche

Beratungen auch in der häuslichen Umgebung stattfinden können, und davon sind wir weit entfernt.

Wie ist es insgesamt in Deutschland derzeit um (professionelle) Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz bestellt?

Da ist in den letzten Jahren durchaus viel passiert. Den Begriff „Pflegeoase“ zum Beispiel kannte vor fünf Jahren noch niemand, auch bei der

Gründung von Demenz-WGs sind wir weiter. Das reicht aber nicht so weit, dass das Thema Demenz bereits integriert wäre oder dass wir eine echte

Kontinuität in den Angeboten entwickelt hätten. Trotz aller bisheriger Konzepte bleibt Demenz für Pflegende und Angehörige eine irre

Herausforderung, weshalb wir intelligentere Lösungen brauchen, die alltagsnäher sind.

Und wie können die aussehen?

Das werden wir erst genau wissen, wenn mehr Forschung stattgefunden hat. Denn neue Konzepte muss man zunächst entwickeln, testen und

evaluieren. Dabei muss man sich auch fragen, ob die Strukturen des Gesundheitssystems überhaupt ausreichend und angemessen sind. Meines

Erachtens brauchen wir zukünftig mehr vernetzte Strukturen in der Kommune oder im städtischen Quartier. Auch böte sich für die Tagesbetreuung

durchaus eine Anleihe beim KiTa-System an: Wir brauchen flexible Angebote mit verlässlichen Strukturen, die in die Fläche gehen, bis hin zu mehr

Inklusionskonzepten. Denn Integration im Alltag kann nur stattfinden, wenn die Ansätze lebensnah sind.

Das setzt aber erst einmal die Bereitschaft für Integration voraus...

Und genau das ist das Problem, die gesellschaftliche Frage: Können wir als Gesellschaft das Selbstverständnis dafür entwickeln, obwohl wir nach wie

vor so leistungsorientiert sind? Das ist eine Aufgabe ganz zentraler Art und deshalb auch eher eine nationale, ethische und kulturelle Gesamtaufgabe.

Denn dieses Thema wird uns noch lange, lange begleiten.

Die Situation in Krankenhäusern, die auf verschiedenen Stationen quasi „nebenbei“ demente Patienten versorgen müssen, bleibt weiter

angespannt. Welche ersten Praxisbeispiele gibt es für „Demenz-Auffangstationen“ und wie können schnell weitere Lösungen aussehen?

Es gibt viele Überlegungen, wie so genannte Auffangstationen für Menschen mit Demenz aussehen könnten bzw. ob sie sinnvoll sind. Die einen sagen

ja, nur so kann man der besonderen Situation von Patienten mit der Nebendiagnose Demenz gerecht werden. Die anderen halten das für einen falschen

Weg, weil so einer „Diskriminierung und Ausschließung“ Vorschub geleistet wird. Der andere Weg wäre, über eine bessere Ausbildung des

Pflegepersonals den Verbleib der Menschen mit Demenz auf den „normalen“ Stationen wie eine internistische oder chirurgische zu ermöglichen. Es

stehen sich also zwei Pole gegenüber, und jedes Argument ist nachvollziehbar. Schnelle Lösungen sind daher, denke ich, hierzu nicht in Sicht, sondern

auch dazu braucht es noch viel mehr Praxiserfahrungen und Pflegeforschung.

Sie forschen seit acht Jahren am Institut für Public Health und Pflegeforschung. Wie hat sich Ihre Arbeit seither verändert – und was sind die

nächsten großen Aufgaben für das IPP?

Insgesamt ist das Thema Pflege in den letzten Jahren vielfältiger und komplexer geworden und stellt sich heute viel differenzierter dar. Obwohl das

Thema auch gesellschaftlich an Bedeutung gewonnen hat, kann man dies nicht für die Pflegeforschung sagen: Es gibt nicht mehr Investitionen in die

Pflegeforschung. Im Gegenteil: Das IPP und andere Institute wurden dankenswerter Weise sechs Jahre lang vom Bund gefördert, aber seit Beendigung

dieser Förderung findet keine systematische Pflegeforschung mehr statt. Das ist ein Stillstand, und wir befürchten sogar, dass die Entwicklung eher

noch mehr nach hinten losgehen wird. Deswegen haben wir mit Hilfe der Robert Bosch Stiftung vor Kurzem eine „Agenda Pflegeforschung für

Deutschland“ veröffentlicht, die die zehn drängendsten Forschungsthemen für die nächsten zehn Jahre enthält.

Wie sieht die Arbeit am IPP derzeit genau aus?

Wir konzentrieren uns auf Fragen zur pflegerischen Versorgung der Zukunft und wie entsprechende Handlungsfelder und Ausbildungen in der Pflege

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ausgerichtet sein müssen. Zum Beispiel soll in Bremen ab dem Wintersemester 2014/15 der neue Masterstudiengang „Community & Family Health

Nursing“ starten. Dabei gehen wir davon aus, dass Pflege zukünftig nicht nur direkt und individuell am Patienten oder Bewohner, sondern auch auf

Familien- und Gemeindeebene stattfinden muss. Dabei stehen Familien oder ganze Gruppen im Vordergrund, wenn es um Beratung,

Gesundheitserziehung oder kommunale Versorgungskonzepte im Quartier oder zum Beispiel in Schulen geht.

Nach der Versorgung der Zukunft zu fragen, bedeutet, auch die Ausbildung von Pflegenden an eine veränderte Versorgungslandschaft und –formen

anpassen zu müssen. Im Unterschied zu traditionellen, an Einrichtungen orientierten Versorgungskonzepten muss es Curricula geben, die

Auszubildende und Studierende auf Beratungs- und Managementaufgaben auf Kommunen- bzw. Quartiersebene vorbereitet. Dabei können wir

allerdings nicht nur auf professionelle Pflege setzen, sondern wir müssen Laien, Ehrenämter usw. mit in unsere Überlegungen einbeziehen, damit

Pflege bezahlbar bleibt und Teil einer gesellschaftlichen Gesamtaufgabe wird. Wie das funktionieren kann, ist Teil unserer aktuellen Arbeit.

Das klingt, ähnlich wie bei der Integration von Menschen mit Demenz, irgendwie auch eher nach Kneifzange statt nach

Selbstverständlichkeit...

Da muss sich wohl auch noch die Erkenntnis setzen, dass Pflege und Pflegeforschung keine Eintagsfliegen sind. Ich habe ausgerechnet, dass in

Deutschland schon jeder zehnte Bürger mit Pflege befasst ist, ob als Betroffener oder Angehöriger. Es bleibt gar nichts anderes übrig, als dass

Einzelne, Kommunen und auch die Politik mehr Verantwortung übernehmen und neue Strukturen organisieren. Das ist noch ein Lernprozess. Unsere

Studenten sollen die dafür notwendige Flexibilität erhalten und genug Empathie für die Menschen und ausreichen Kreativität für Innovationen

mitbringen. Wir hätten auch nichts dagegen, wenn man soziales Engagement von Jugendlichen in diesem Bereich zu einem späteren Zeitpunkt auf das

Studium anrechnen würde. Auf jeden Fall könnten sie so oder über ein soziales Pflichtjahr, von dem einmal die Rede war, stärker für diese Themen

und gesellschaftliche Verantwortung sensibilisiert werden.

Mehr über die Tätigkeiten von Prof. Dr. Stefan Görres finden Sie auf der IPP-Homepage.

FOTO: IPP/Universität Bremen

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Datum: 26.08.2013 - 10:08:19

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