Modulare Förderung - Bayerische Mittelschule
Modulare Förderung - Bayerische Mittelschule
Modulare Förderung - Bayerische Mittelschule
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<strong>Bayerische</strong>s Staatsministerium für<br />
Der <strong>Bayerische</strong> Landesbeauftragte<br />
Unterricht und Kultus<br />
für den Datenschutz<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung<br />
Praxishilfen<br />
Datenschutz<br />
23. Tätigkeitsbericht<br />
2008<br />
STAATSINSTITUT FÜR SCHULQUALITÄT<br />
UND BILDUNGSFORSCHUNG<br />
MÜNCHEN
Erarbeitet im Auftrag des <strong>Bayerische</strong>n Staatsministeriums für Unterricht und Kultus<br />
Verantwortliche ISB-Referentinnen und Redaktion:<br />
Prisca Satzger<br />
Hella Tinis-Faur<br />
Rosa Wagner<br />
Herausgeber:<br />
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung<br />
Anschrift:<br />
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung<br />
Abteilung Grund-, Haupt- und Förderschulen<br />
Schellingstraße 155<br />
80797 München<br />
Telefon: 089 2170-2674<br />
Fax: 089 2170-2815<br />
Internet: www.isb.bayern.de<br />
E-Mail: Abt.GHF@isb.bayern.de<br />
Druck:<br />
Druck+Verlag Ernst Vögel<br />
Kalvarienbergstraße 22<br />
93491 Stamsried<br />
Tel. 09466 94000<br />
Fax 09466 1276<br />
www.verlag-voegel.de<br />
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird bei Begriffen wie „Lehrer“ oder „Schüler“ durchgängig<br />
die männliche Form verwendet. Die weibliche Form wird stets mitgedacht.
<strong>Bayerische</strong>s Staatsministerium für<br />
Unterricht und Kultus<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung<br />
STARTERKITS<br />
Deutsch<br />
Mathematik<br />
Englisch<br />
Alle Inhalte dieser Handreichung können<br />
in Farbe heruntergeladen werden von<br />
www.isb-hauptschulinitiative.de / <strong>Modulare</strong> Förderung<br />
München 2009
<strong>Modulare</strong> Förderung – Praxishilfen<br />
Vorwort<br />
Die <strong>Bayerische</strong> Haupt-/<strong>Mittelschule</strong> ist eine „Schule für die Zukunft“. Sie macht Kinder und<br />
Jugendliche „stark für den Beruf“, „stark im Wissen“ und „stark als Person“ und vermittelt somit<br />
solide Grundlagen für die eigene Lebensgestaltung sowie den Einstieg in das Arbeits- und<br />
Berufsleben.<br />
Damit es den Schülerinnen und Schülern gelingt, ihre persönlichen Stärken zu entwickeln und<br />
zu entfalten, wird die individuelle Förderung jeder einzelnen Schülerin / jedes einzelnen<br />
Schülers in das Blickfeld gerückt. Nachhaltiger Unterricht knüpft an vorhandenem Wissen und<br />
Können an, fördert dies begabungsgerecht und orientiert sich dabei an den Bildungsstandards<br />
für den Hauptschulabschluss und den mittleren Schulabschluss.<br />
Die im Rahmen der Hauptschulinitiative entwickelte <strong>Modulare</strong> Förderung wird diesem Anspruch<br />
in vielfältiger Weise gerecht. Um individuelle Fördermaßnahmen ergreifen zu können, werden<br />
bereits vorab vorhandene Fähigkeiten gezielt ermittelt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse<br />
bilden dann den Ausgangspunkt für die Arbeit mit differenzierten Lernangeboten auf<br />
verschiedenen Anforderungsniveaus während der <strong>Modulare</strong>n Phase. Ein weiteres Merkmal der<br />
<strong>Modulare</strong>n Förderung ist die konsequente Trennung von Lernphasen und Leistungsbewertung,<br />
wie sie von Lernpsychologen immer wieder gefordert wird. Im Konzept ist auch eine<br />
Rückmeldung des individuellen Lernerfolgs jeder Schülerin / jedes Schülers enthalten, die der<br />
herkömmlichen Leistungsbeurteilung vorangeht und diese ergänzt.<br />
So gelingt es, Schülerinnen und Schüler mit verschiedensten Begabungsprofilen gleichermaßen<br />
zu motivieren, zu fördern und sie zielgerichtet auf die vielfältigen Abschlüsse der <strong>Bayerische</strong>n<br />
Haupt-/<strong>Mittelschule</strong> vorzubereiten.<br />
Inhalt<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung: Starterkit Deutsch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung: Starterkit Mathematik<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung: Starterkit Englisch
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
Inhalt<br />
Beschreibung und Verlauf der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />
Beschreibung der <strong>Modulare</strong>n Sequenz 3<br />
Sequenzverlauf – Übersicht der Materialien 4<br />
Materialien zur Analyse der Lernausgangssituation<br />
Auswertungsbogen für Lehrerinnen und Lehrer 6<br />
Klassenliste als Auswertungshilfe 9<br />
Aufgabenstellung für Schülerinnen und Schüler 10<br />
Hinführung zum Thema & Unterstützungsmaterialien<br />
Allgemeine Hinführung zum Thema 11<br />
Unterstützungsmaterialien für beide Briefe: Werkzeugkasten-Karten 15<br />
Sachlicher Brief<br />
Unterrichtsidee: Sachlicher Brief 23<br />
Texte planen: Sachlicher Brief 27<br />
Differenzierte Aufgabenstellungen: Sachlicher Brief 28<br />
Dokumentation/Checkliste zum Kompetenzerwerb: Sachlicher Brief 31<br />
Persönlicher Brief<br />
Unterrichtsidee: Persönlicher Brief 32<br />
Texte planen: Persönlicher Brief 35<br />
Differenzierte Aufgabenstellungen: Persönlicher Brief 37<br />
Dokumentation/Checkliste zum Kompetenzerwerb: Persönlicher Brief 40<br />
Materialien zur Ermittlung des Lernerfolgs<br />
Texte überarbeiten: Lehrerinfo („Schreibkarussell“) 41<br />
Texte überarbeiten: Kriterienblatt zur Überarbeitung 45<br />
Kompetenzermittlung und Leistungsfeststellung<br />
Auswertungsbogen für Lehrerinnen und Lehrer 47<br />
Klassenliste als Auswertungshilfe 50<br />
Aufgabenstellungen für Schülerinnen und Schüler 51<br />
Alle Inhalte und Materialien dieser Druckfassung liegen – teilweise<br />
farbig - zum Download im Internet unter folgender Adresse bereit:<br />
www.isb-hauptschulinitiative.de / <strong>Modulare</strong> Förderung / Deutsch /<br />
Starterkit (siehe auch Deckblatt)<br />
Einige Seiten werden dort im bearbeitbaren Wordformat angeboten.<br />
2 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
EINEN BRIEF VERFASSEN KÖNNEN<br />
BESCHREIBUNG<br />
der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />
Sequenz<br />
Kompetenzbereich<br />
Texte schreiben – Einen Brief verfassen können<br />
Kompetenzfelder<br />
• Über Schreibfertigkeiten verfügen<br />
• Einen Schreibprozess eigenverantwortlich gestalten<br />
(Texte planen – Texte schreiben – Texte überarbeiten)<br />
Zielkompetenzen<br />
: Texte ordentlich und übersichtlich gestalten können<br />
: Texte sauber und leserlich schreiben können<br />
: In einem persönlichen Brief ein Anliegen formulieren und begründen können<br />
: In einem sachlichen Brief und einer E-Mail eine Anfrage formulieren können<br />
Geplante Unterrichtszeit<br />
10 – 12 Unterrichtseinheiten (je nach Intensität der Überarbeitungsphasen)<br />
Grundlegende Vorbereitungen im Klassenzimmer<br />
• Materialtheke mit Aufgabenkarten und Werkzeugkasten-Karten in ausreichender Stückzahl<br />
vorbereiten<br />
• Sitzordnung schaffen, die sich für soziale Lernformen eignet bzw. die sich unkompliziert und<br />
schnell umgestalten lässt<br />
• Wörterbücher (z. B. DUDEN) bereithalten<br />
Starterkit Deutsch 3
4 Starterkit Deutsch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
LEHRERINFO:<br />
ANALYSE DER LERNAUSGANGSSITUATION<br />
• Stellen Sie den Auswertungsbogen nach Ihren Bedürfnissen zusammen.<br />
• Führen Sie dann (ohne thematische Einbettung) die Analyse der<br />
Lernausgangssituation mit Ihrer neuen Klasse durch (Jugendfestival).<br />
Auf diese Weise erhalten Sie sofort einen objektiven Einblick über das Schülervorwissen<br />
Ihrer Klasse aus der Grundschule.<br />
Eine motivierende Einführung in die Thematik „Briefe“ würde dieses Bild verfälschen.<br />
Die Motivation erfolgt natürlich nach der Durchführung der Analyse der<br />
Lernausgangssituation.<br />
• Korrigieren Sie ausschließlich mit dem Auswertungsbogen. Werten Sie pro Aspekt die<br />
erreichte Sternchenzahl aus. Durch diese sehr individuelle Auswertung erhalten Sie nun von<br />
jedem Lernenden einen detaillierten Überblick über seine Stärken und den individuellen<br />
Förderbedarf im Bereich „Einen persönlichen Brief verfassen“.<br />
• Jede Schülerin/Jeder Schüler muss unbedingt eine kleine Rückmeldung erhalten, in die<br />
Sie die Übungsschwerpunkte eintragen. Auch für ein fundiertes Elterngespräch kann diese<br />
Rückmeldung eine wertvolle Gesprächsgrundlage sein.<br />
• Mit Hilfe einer zusätzlichen Klassenliste, in die Sie die Aspekte zuvor eingetragen haben,<br />
erhalten Sie „auf einen Blick“ eine fundierte Grundlage für eine gezielte Förderung.<br />
…………………………………………………………………………………………………..………..<br />
MUSTER FÜR EINE MÖGLICHE RÜCKMELDUNG<br />
NAME DER SCHÜLERIN/DES SCHÜLERS:<br />
DATUM:<br />
FÖRDERSCHWERPUNKT<br />
EINEN PERSÖNLICHEN BRIEF<br />
VERFASSEN<br />
ANMERKUNGEN/ÜBUNGSAUFGABEN:<br />
DETAILLIERTE AUSWERTUNG FÜR DIE MODULARE<br />
FÖRDERUNG:<br />
0 * ** ***<br />
Beispiel<br />
Gut!<br />
z. B. Inhalt<br />
Starterkit Deutsch 5
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
INHALT<br />
ISB - Auswertungsbogen für Lehrerinnen und Lehrer<br />
Information über das Festival<br />
unvollständige Angaben zu Ort und Zeit 0<br />
Angaben zu Ort und Zeit (Ort, Datum, Beginn) *<br />
alle wichtigen Angaben (Ort, Datum, Beginn, Programmpunkte) **<br />
<br />
alle wichtigen Angaben (Ort, Datum, Beginn, adressatenbezogene<br />
Programmpunkte)<br />
***<br />
Vorschlag des gemeinsamen Besuchs<br />
Formulierung des Anliegens ohne Begründung 0<br />
Formulierung des Anliegens mit Begründung *<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Formulierung des Anliegens mit Begründung<br />
Vorschlag eines Treffpunktes oder Bitte um Rückmeldung<br />
Formulierung des Anliegens mit überzeugender Begründung<br />
(Adressatenbezug)<br />
Vorschlag eines Treffpunktes oder Bitte um Rückmeldung<br />
**<br />
***<br />
TEXTMUSTER<br />
Persönlicher Brief<br />
keine Berücksichtigung des Textmusters 0<br />
Berücksichtigung eines formalen Aspekts (z. B. angemessene Anrede) *<br />
Berücksichtigung von mindestens zwei formalen Aspekten (z. B.<br />
angemessene Anrede, angemessene Grußformel)<br />
**<br />
<br />
<br />
Berücksichtigung aller formalen Aspekte (angemessene Anrede, Datum,<br />
Uhrzeit, angemessene Grußformel)<br />
Berücksichtigung der Briefform durch entsprechende Seiteneinteilung<br />
***<br />
TEXTAUFBAU<br />
Struktur des Briefes<br />
<br />
<br />
ohne erkennbare innere Struktur (sinnvolle Reihenfolge, roter Faden)<br />
Text wirkt nicht zusammenhängend, bisweilen widersprüchlich<br />
0<br />
äußere und innere Struktur erkennbar *<br />
äußere und innere Struktur klar erkennbar **<br />
äußere und innere Struktur klar erkennbar, abgeschlossener Text ***<br />
6 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
SPRACHE<br />
Satzbau<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
unvollständige Sätze, häufig falsche Stellung der Satzglieder<br />
Satzbau besteht vorrangig aus Reihungen, keine Interpunktion<br />
überwiegend korrekter Satzbau<br />
Verwendung einfacher Satzreihen und Satzgefüge<br />
häufig monotone Satzfolge<br />
Wechsel zwischen Satzreihen und Satzgefügen<br />
gängige, passende Konjunktionen (und, weil, als)<br />
variable Satzanfänge<br />
variable Satzmuster<br />
semantisch treffende Konjunktionen<br />
sinnvolle Satzüberleitungen<br />
durchgehend variable Satzanfänge<br />
0<br />
*<br />
**<br />
***<br />
Wortwahl/Wortschatz<br />
häufig falsche oder wenig aussagekräftige Wortwahl 0<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
einfache, passende Wortwahl<br />
gelegentlich Wortwiederholungen<br />
klare, treffende Wortwahl<br />
kaum Wortwiederholungen<br />
*<br />
**<br />
exakte und abwechslungsreiche Wortwahl ***<br />
Wortgrammatik (im Verhältnis zur Wortquantität)<br />
<br />
überdurchschnittlich hohe Anzahl fehlerhafter Flexionsformen (Geschlecht,<br />
Fall, Zahl, Zeit)<br />
0<br />
einige fehlerhafte Flexionsformen (Geschlecht, Fall, Zahl, Zeit) *<br />
kaum fehlerhafte Flexionsformen (Geschlecht, Fall, Zahl, Zeit) **<br />
die Wortgrammatik ist (nahezu) fehlerfrei ***<br />
Starterkit Deutsch 7
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
ZUSÄTZLICHER ASPEKT<br />
Rechtschreibung<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
überdurchschnittlich hohe Anzahl von Fehlern<br />
Textverständnis durch die Rechtschreibung erschwert<br />
einige Rechtschreibfehler<br />
Text bleibt trotz einiger Rechtschreibfehler lesbar<br />
0<br />
*<br />
wenige Rechtschreibfehler **<br />
sichere Rechtschreibung ***<br />
SONSTIGES<br />
_________________________________________________________________________________________<br />
_________________________________________________________________________________________<br />
_________________________________________________________________________________________<br />
_________________________________________________________________________________________<br />
8 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
KLASSENLISTE ALS AUSWERTUNGSHILFE FÜR LEHRKRÄFTE<br />
Als Lehrkraft haben Sie hier die Möglichkeit die erreichte „Sternchen-Zahl“ pro Bereich und<br />
Schülerin/Schüler unkompliziert und zeitsparend einzutragen.<br />
Dadurch erhalten Sie eine fundierte Übersicht zur Analyse der Lernausgangssituation.<br />
DATUM:<br />
KLASSE:<br />
INFOS ÜBER<br />
FESTIVAL<br />
INHALT<br />
VORSCHLAG<br />
FÜR BESUCH<br />
MUSTER<br />
AUFBAU<br />
TEXT-<br />
TEXT-<br />
SATZ-<br />
BAU<br />
SPRACHE<br />
WORT-<br />
WAHL<br />
WORT-<br />
GRAMMATIK<br />
RECHT-<br />
SCHREIBEN<br />
1<br />
MUSTER *** *** ** ** ** * **<br />
0<br />
2<br />
3<br />
4<br />
5<br />
6<br />
7<br />
8<br />
9<br />
10<br />
11<br />
12<br />
13<br />
14<br />
15<br />
16<br />
17<br />
18<br />
19<br />
20<br />
21<br />
22<br />
23<br />
24<br />
25<br />
Starterkit Deutsch 9
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
KOPIERVORLAGE – TEST FÜR DIE ANALYSE DER LERNAUSGANGSSITUATION<br />
Plakat – Persönlicher Brief<br />
ACTION<br />
FOR YOU!<br />
3. Sommer-Jugendfestival<br />
Samstag, 26. September 2009<br />
Volksfestplatz<br />
FUN<br />
Ab 10 Uhr<br />
Malkurse, Tanzaufführungen, Sportwettbewerbe,<br />
Schminkkurse und vieles mehr<br />
DAS IST NICHT GENUG!<br />
15 bis 17 Uhr<br />
Konzert der Band „Players“<br />
EIN TAG VOLLER ACTION UND FUN NUR FÜR COOLE KIDS!<br />
Wähle eine Situation aus und kreuze an:<br />
Du möchtest unbedingt mit deiner Freundin Paulina das Jugendfestival besuchen.<br />
Paulina liebt tanzen. Außerdem findet sie den Sänger der „Players“ süß.<br />
Du möchtest unbedingt mit deinem Freund Marc das Jugendfestival besuchen.<br />
Marc ist begeisterter Fußballer. Außerdem ist er ein großer Fan der „Players“.<br />
Deine Schreib-Aufgabe:<br />
Schreibe deiner Freundin/deinem Freund einen persönlichen Brief.<br />
Denke an die äußere Form eines persönlichen Briefes.<br />
Informiere deine Freundin oder deinen Freund in diesem Brief über das Festival.<br />
Beachte hierfür besonders das Plakat.<br />
Überzeuge deine Freundin oder deinen Freund davon dich auf das Festival zu begleiten.<br />
Entwirf zunächst deinen Brief und schreibe ihn dann in deiner allerschönsten<br />
Schrift nochmals ab.<br />
Für diese Aufgabe hast du 45 Minuten Zeit.<br />
10 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
LEHRERINFO:<br />
ALLGEMEINE HINFÜHRUNG ZUM VERFASSEN EINES BRIEFES<br />
Es gibt unzählige Varianten um in eine <strong>Modulare</strong> Sequenz zum Kompetenzbereich „Einen Brief<br />
verfassen können“ einzusteigen.<br />
Hier finden Sie als Ideenpool zwei – völlig verschiedene – Ansätze um den Einstieg in die Sequenz<br />
für Ihre neue Klasse motivierend zu gestalten:<br />
VARIANTE 1<br />
Brender, Irmela: „Frau Quan schreibt Briefe“<br />
Ein wunderbares Gedicht über den Sinn von handgeschriebenen Briefen – trotz der heutigen<br />
E-Mail-Flut.<br />
Im Anschluss an die Besprechung des Gedichts könnte ein gemeinsames Mindmapping<br />
erfolgen, wobei die Kinder zunächst eigenständig und kreativ in Teams arbeiten. Ziel dieser<br />
ersten Gedankensammlung sollte es sein möglichst viele oder alle Briefarten zu<br />
sammeln und an der Tafel zu fixieren.<br />
In einem zweiten Schritt könnten die Schülerinnen und Schüler dann versuchen die Ideen in<br />
zwei Gruppen einzuteilen: In sachliche Briefe und persönliche Briefe. Vielleicht fallen den<br />
Lernenden dabei sogar schon grundlegende Unterschiede auf.<br />
VARIANTE 2<br />
Als Kopiervorlage oder als Folienvorlage finden Sie im Starterkit „Rohlinge“ eines<br />
Briefbogens und eines Briefkuverts. Ebenso erhalten Sie eine Vielzahl von möglichen<br />
Adressen, Anreden, Grußformeln, etc.<br />
Darunter finden sich fehlerhafte und richtige Brief-Bausteine.<br />
Die Schülerinnen und Schüler können ihr Vorwissen einbringen, indem sie in Teams<br />
versuchen einen sachlichen und/oder einen persönlichen Brief richtig zu „bestücken“.<br />
Eine gemeinsame Besprechung (und Korrektur) kann über den OHP erfolgen, wenn die<br />
Kopiervorlage auch zugleich als Folie genutzt wird.<br />
Starterkit Deutsch 11
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
KOPIERVORLAGE FÜR VARIANTE 1<br />
FRAU QUAN SCHREIBT BRIEFE VON IRMELA BRENDER<br />
Frau Quan ist fit in EDV.<br />
Sie kennt das Internet genau,<br />
kann surfen, chatten, Mailbox leeren,<br />
per Fax in aller Welt verkehren.<br />
Geschäftlich nutzt sie den PC,<br />
denn das ist schließlich ihr Metier.<br />
Doch wenn es um Privates geht<br />
dann hält sie nichts von dem Gerät.<br />
Dann schreibt sie Briefe mit der Hand.<br />
Die werden mit der Post versandt<br />
und treffen sehr viel später ein,<br />
doch, sagt sie, so viel Zeit muss sein.<br />
Ihre beste Freundin Kitty<br />
lebt weit weg in Kansas City<br />
und Frau Quan schreibt häufig ihr<br />
mit lila Tinte auf Papier,<br />
das sie mit Comicstrips verziert,<br />
mit bunten Stickern dekoriert.<br />
In Kittys Briefen klebt am Rand,<br />
was Kitty am Missouri fand:<br />
Gepresste Blumen oder Pflanzen,<br />
über denen Mücken tanzen,<br />
die Kitty hingezeichnet hat<br />
als Gruß aus ihrer Kansasstadt.<br />
Frau Quan hat solche Briefe gern.<br />
„Hier kommt ins Haus, was sonst so fern.<br />
Ich kann es riechen und berühren,<br />
kann Missouripflanzen spüren,<br />
und Freundin Kitty ist mir nah,<br />
als wäre sie tatsächlich da.“<br />
Natürlich braucht der Briefverkehr<br />
mehr Zeit und fällt drum manchem schwer.<br />
„Ich spare Zeit“, sagt sich Frau Quan,<br />
„damit ich sie genießen kann.<br />
Und Briefe schreiben, Briefe kriegen<br />
ist eines meiner Topvergnügen.“<br />
12 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
KOPIERVORLAGE FÜR VARIANTE 2<br />
<br />
Material ausschneiden und die richtigen Teile von den Kindern zuordnen lassen.<br />
IchbineinBriefumschlag!<br />
IchbineinBriefumschlag!<br />
Ich werde ein<br />
persönlicher Brief!<br />
Ich werde ein<br />
sachlicher Brief!<br />
Starterkit Deutsch 13
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
<br />
Mit freundlichen Grüßen,<br />
Briefmarke<br />
Datum<br />
Liebe Mia!<br />
Mit herzlichen Grüßen,<br />
TEXT<br />
Pia<br />
Musterweg<br />
München<br />
An<br />
Max Muster<br />
Musterweg 10<br />
D - 80000<br />
Sehr geehrte Mia,<br />
Mit besten Grüßen,<br />
Sehr geehrter Herr Muster,<br />
Pia Panther<br />
Musterweg 8<br />
München<br />
An<br />
Max Muster<br />
Musterweg 10<br />
München<br />
Liebe Mia,<br />
Pia Panther<br />
Musterweg 8<br />
80000 München<br />
Mach’s gut – bis demnächst!<br />
An Herrn<br />
Max Muster<br />
Musterweg 10<br />
D – 80000 München<br />
TEXT<br />
Betreffszeile<br />
An<br />
Mia Meier<br />
Fantasieweg 1<br />
D – 80000 München<br />
wie geht es dir?<br />
Servus Herr Muster,<br />
An<br />
den Muster<br />
Musterweg<br />
80000 München<br />
Datum<br />
An die<br />
Mia Meier<br />
Fantasieweg<br />
D – 80000 München<br />
wie geht es Ihnen?<br />
Guten Tag Herr Muster!<br />
Ciao – bis bald,<br />
Wie geht es dir?<br />
Wie geht es Ihnen?<br />
14 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
WERKZEUGKASTEN–KARTEN<br />
Um die 16 Karten „haltbar“ zu machen, empfiehlt es sich diese (wie die Aufgabenkärtchen)<br />
auszuschneiden und zu laminieren.<br />
DIE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Anreden & Grußformeln<br />
Bei einem sachlichen Brief müssen<br />
die Anrede (am Briefanfang)<br />
und<br />
die Grußformel (am Briefende)<br />
nach bestimmten Regeln formuliert sein.<br />
Guten Tag Frau/Herr<br />
Sehr geehrte/r Frau/Herr<br />
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
Höflichkeit ist dabei das Wichtigste.<br />
Du musst einen sehr guten Eindruck hinterlassen!<br />
Mit herzlichen Grüßen,<br />
Mit freundlichen Grüßen,<br />
Mit besten Grüßen,<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Satzzeichen nach der Anrede – Sachlichen Brief<br />
Im sachlichen Brief ist das Satzzeichen nach der Anrede eindeutig festgelegt:<br />
Du setzt ein Komma.<br />
Danach musst du unbedingt klein weiter schreiben.<br />
Beispiel:<br />
Sehr geehrter Herr Muster,<br />
besten Dank für …<br />
Zwischen Anrede und Text musst du stets eine Zeile frei lassen.<br />
Starterkit Deutsch 15
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Anreden & Grußformel<br />
Hallo<br />
Lieber/Liebe<br />
Bei einem persönlichen Brief dürfen<br />
die Anrede (am Briefanfang)<br />
Grüß dich<br />
Mein/e liebe/r<br />
und<br />
die Grußformel (am Briefende)<br />
Ciao – bis bald<br />
Tschüss<br />
etwas lockerer formuliert sein.<br />
Auf Wiedersehen<br />
Herzlichst<br />
Höflichkeit ist dabei aber dennoch immer das Wichtigste.<br />
Herzliche Grüße<br />
Beste Grüße<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Satzzeichen nach der Anrede<br />
Nach einer Anrede hast du zwei Möglichkeiten:<br />
A)<br />
Du kannst ein Ausrufzeichen setzen.<br />
Danach musst du unbedingt groß<br />
weiterschreiben.<br />
Beispiel:<br />
Lieber Daniel!<br />
Wie geht es dir?<br />
B)<br />
Du kannst ein Komma setzen.<br />
Danach musst du unbedingt klein<br />
weiterschreiben.<br />
Beispiel:<br />
Lieber Daniel,<br />
wie geht es dir?<br />
16 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Komplimente machen<br />
wunderbar<br />
phantastisch<br />
Folgende Satzanfänge und Adjektive helfen dir, deinen persönlichen Brief abwechslungsreich<br />
zu gestalten:<br />
faszinierend<br />
bezaubernd<br />
Ich finde dich…<br />
Du bist in meinen Augen…<br />
Hat dir schon einmal jemand gesagt, dass du…bist.<br />
Mir ist sofort aufgefallen, dass du… bist.<br />
Als ich dich sah, fand ich dich sofort…<br />
nett<br />
charmant<br />
gutaussehend<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Satzanfänge für Anfragen<br />
Folgende Satzanfänge lassen deine Anfragen professionell klingen:<br />
Mein Name ist…<br />
Derzeit besuche ich die 5. Klasse…<br />
Unsere Klasse plant am… einen…<br />
Gerne würden wir…<br />
Deshalb möchten wir…<br />
Auf eine baldige Zusendung…<br />
Für Ihre Bemühungen danke…<br />
Starterkit Deutsch 17
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Satzanfänge für Argumente<br />
Argumente sind immer sehr wichtig, wenn man eine Person von etwas überzeugen<br />
möchte:<br />
• Einerseits<br />
• Zum einen<br />
• Deshalb<br />
• Obwohl<br />
• Aus diesem Grund<br />
• Andererseits<br />
• Zum anderen<br />
• Folglich<br />
• Dem halte ich entgegen<br />
• Unter diesem Aspekt<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Satzanfänge für Reihenfolgen<br />
• Zuerst<br />
• Plötzlich<br />
• Anschließend<br />
• Bevor<br />
• Daraufhin<br />
• Am Ende<br />
• Zunächst<br />
• Folglich<br />
• Ergänzend<br />
• Nachdem<br />
• Schließlich<br />
• Abschließend<br />
18 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Die äußere Form – Sachlicher Brief<br />
Mara Muster 19.09.2009<br />
Musterweg 10<br />
D – 80000 München<br />
An Herrn<br />
Max Maier<br />
Meierstraße 10<br />
D – 80000 Meierhofen<br />
Herbstausflug am 20.10.09<br />
Sehr geehrter Herr Maier,<br />
ich danke Ihnen für die zugeschickten<br />
Informationen.<br />
TEXT<br />
Mit herzlichen Grüßen,<br />
Mara Muster<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Merkzettel<br />
Der Absender und das Datum<br />
stehen in der ersten Zeile.<br />
Zeilen frei lassen!<br />
Dann folgt die vollständige<br />
Adresse des Adressaten.<br />
Nun folgt eine Betreffszeile.<br />
Anredepronomen („Sie“ und<br />
„Ihr“) werden großgeschrieben.<br />
Zeile frei lassen!<br />
Dann folgt der Text.<br />
Zeile frei lassen.<br />
Finde eine passende<br />
Grußformel!<br />
Unterschreibe deinen Brief!<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Die äußere Form – Persönlicher Brief<br />
Mara Muster 19.09.2009<br />
Lieber Max,<br />
wie geht es dir?<br />
TEXT<br />
TEX<br />
TE<br />
T<br />
Mit sehnsüchtigen Grüßen,<br />
Mara<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Merkzettel<br />
Der vollständige Name des<br />
Absenders und das Datum.<br />
stehen in der ersten Zeile.<br />
Zeilen frei lassen!<br />
Dann folgt eine passende Anrede.<br />
Nun folgt der Text.<br />
Anredepronomen: „du“ und<br />
„dein“ schreibt man meist klein,<br />
„Sie“ und „Ihr“ werden stets<br />
großgeschrieben.<br />
Zeile frei lassen.<br />
Finde eine passende<br />
Grußformel!<br />
Unterschreibe deinen Brief!<br />
Starterkit Deutsch 19
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Notwendige Angaben für ein Treffen<br />
Eine gute Formulierung für einen Treffpunkt beinhaltet immer<br />
• einen Wochentag z. B. Mittwoch<br />
• ein Datum z. B. 16.11.2009<br />
• eine Uhrzeit z. B. 15.30 Uhr<br />
• einen Ort z. B. am Rathaus<br />
Beispiele:<br />
„Gerne würde ich dich am Freitag, 18.09.2009, um 12.30 Uhr an der Schule treffen.“<br />
„Als Treffpunkt schlage ich Samstag, 19.09.2009, um 18.00 Uhr vor dem Kino vor.“<br />
„Treffen könnten wir uns am Sonntag, 20.09.2009, um 14.15 Uhr am Zoo-Eingang.“<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Darstellung von Ort und Datum<br />
Das Datum kann auf verschiedene Arten dargestellt werden:<br />
1. Möglichkeit: 25. April 2010<br />
2. Möglichkeit: 25.04.2010<br />
3. Möglichkeit: 2010-04-25<br />
<br />
<br />
Zwischen Ortsund<br />
Zeitangabe<br />
gehört ein<br />
Komma!<br />
Die Kombination<br />
Ort, dem… X<br />
ist falsch.<br />
In Briefen führt man den Ort und die Datumsangabe meist zusammen auf:<br />
1. Möglichkeit: München, (den) 25.04.2009<br />
2. Möglichkeit: München, (den) 25. April 2009<br />
3. Möglichkeit: München, am 25. April 2009<br />
4. Möglichkeit: München, im April 2009<br />
20 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Betreffszeile in sachlichen Briefen<br />
Die Betreffszeile ist eine stichpunktartige Inhaltsangabe, die in sachlichen Briefen über<br />
der Anrede steht.<br />
• Das erste Wort der Betreffszeile (auch bei E-Mails) wird großgeschrieben.<br />
• Ein Schlusspunkt wird nach einem Betreff nicht gesetzt.<br />
• Um den Betreff hervorzuheben, wird er häufig in Fettschrift oder Farbe (bei E-Mails)<br />
gesetzt.<br />
• Im Betreff des Schreibens sollte ein eindeutiger Hinweis auf den Briefinhalt stehen.<br />
• Das Wort „Betreff“ wird nicht (mehr) geschrieben.<br />
Beispiel:<br />
Geplanter Herbstausflug am 20. Oktober 2009<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Betreffszeile in E-Mails<br />
Eine E-Mail kann ein persönlicher oder ein sachlicher Brief sein.<br />
Der Aufbau ist jeweils vergleichbar.<br />
Anders ist nur, dass die Betreffszeile an einer anderen Stelle steht.<br />
Schirmer@beidpiel.de<br />
schirmer@hauptschule.de<br />
verwaltung@hauptschule.de<br />
Starterkit Deutsch 21
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Satzumstellungen<br />
Ich sprang laut schreiend mit einem Salto ins Wasser.<br />
Laut schreiend sprang ich mit einem Salto ins Wasser.<br />
Mit einem Salto sprang ich laut schreiend ins Wasser.<br />
Ins Wasser sprang ich laut schreiend mit einem Salto.<br />
Ein kleiner Tipp:<br />
Die größte Wirkung beim Leser hat das Satzglied, das am Satzanfang steht.<br />
DIESE KARTE PASST ZU: <br />
WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />
Diese Rechtschreibstrategien kennst du schon aus der Grundschule:<br />
• Schwingen<br />
• Verlängern<br />
• Ableiten<br />
• Zerlegen<br />
• Merken<br />
Jede Silbe eines Wortes deutlich mitsprechen.<br />
Me – lo – nen – sup – pe<br />
Abend – Abende<br />
Gewinn – Gewin-ne<br />
der Garten – die Gärten<br />
fahren – gefährlich<br />
Wortzusammensetzungen & Wörter mit Vor-/Nachsilben:<br />
Handballtor – die Hand, die Hände<br />
der Ball, die Bälle<br />
das Tor, die Tore<br />
Wörter, die nicht mit den anderen Strategien erklärt werden:<br />
Vase, Mädchen, Leute, etc.<br />
22 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
LEHRERINFO:<br />
SACHLICHER BRIEF – VERSCHIEDENE ANFRAGEN<br />
Das Verfassen eines Briefes kennen die Kinder bereits aus der Grundschule:<br />
LEHRPLAN GRUNDSCHULE BAYERN – DEUTSCH JAHRGANGSSTUFE 4<br />
4.2 Für sich und andere schreiben<br />
<br />
<br />
<br />
Texte vorbereiten<br />
„…im Hinblick auf Absicht, Adressat und Verwendungszweck planen“ – z. B. einen Brief<br />
Texte schreiben<br />
„…auf Texte antworten (…) gleichartige Texte schreiben“ – einen Briefwechsel führen (auch E-Mail)<br />
Texte überarbeiten<br />
„Überarbeitungsstrategien selbstständig anwenden“<br />
Die Kinder sind zu Beginn der 5. Jahrgangsstufe neu zusammen gemischt und müssen sich in den<br />
ersten Wochen behutsam kennenlernen. Ein gemeinsamer Herbstausflug ist dafür häufig eine<br />
passende Gelegenheit. Da ein gelungener Ausflug geplant werden muss, empfiehlt es sich hier im<br />
Klassenverband Ideen zu sammeln. Wichtig ist hierbei, dass bewusst Ideen kreiert werden, die eine<br />
Vorplanung bzw. eine Anfrage voraussetzen. Auf den Ideenkärtchen sind bereits vielfältige<br />
Möglichkeiten für einen Herbstausflug zu finden, die eine Anfrage voraussetzen.<br />
Im Team sollen die Kinder dann in einem weiteren Schritt versuchen ihr Vorwissen aus der<br />
Grundschule zu aktivieren und eine erste Anfrage (noch ohne Hilfestellungen) mündlich zu<br />
formulieren; diese stellen sie dann dem Plenum vor und es erfolgt eine Diskussion.<br />
Erst danach erfolgt eine adressatenbezogene Textvorplanung (Texte planen).<br />
Nach der Textvorplanung erfolgt der eigentliche Schreibprozess (Texte verfassen). Die Lernenden<br />
wählen – nach einer individuellen Beratung durch die Lehrkraft auf der Grundlage einer fundierten<br />
Analyse der Lernausgangssituation – eine Aufgabe (* bis ***) aus und bedienen sich zusätzlich an<br />
dem Angebot an Werkzeugkasten-Karten. Gerade zu Beginn des Schreibprozesses macht es Sinn<br />
die Lernenden in heterogenen Teams gemeinsam agieren und probieren zu lassen. Die<br />
Textvorplanung dient als Leitfaden.<br />
Bei der vorliegenden Unterrichtsidee wurde auf das Ausfüllen von Lückentexten oder nur<br />
reproduktiven Abschreib-Übungen bewusst verzichtet. Jede Schülerin/Jeder Schüler soll mit<br />
entsprechenden Hilfestellungen einen eigenen Komplett-Text produzieren. Durch eine geschickte<br />
Kombination aus dem Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und der Anzahl von unterstützenden<br />
Werkzeugkasten-Karten kann das Anforderungsniveau fließend variiert werden.<br />
Starterkit Deutsch 23
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
KOPIERVORLAGE – EINSTIEG IN DAS THEMA<br />
Beim Einstieg in dieses Thema gibt es noch keine Differenzierung im Anforderungsniveau.<br />
Die Kärtchen kann die Lehrkraft z. B. ausschneiden, in Briefumschläge geben und an<br />
Schülerteams verteilen.<br />
Die Schülerinnen und Schüler sollen dann leise über einen idealen Herbstausflug diskutieren<br />
und gegebenenfalls weitere Anfragekärtchen (siehe Leerkärtchen) ausfüllen.<br />
Auf diese Weise entsteht ein Schülerprogramm für den Herbstausflug, zu dem später im<br />
Baukasten von den Lernenden motiviert Anfragen formuliert werden.<br />
ANFRAGE 1<br />
Wir möchten mit einem Busunternehmen zu unserem Herbstausflug fahren.<br />
Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />
ANFRAGE 2<br />
Wir möchten im Kino den Film „Ice Age 3“ in 3D sehen.<br />
Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />
ANFRAGE 3<br />
Wir möchten im Zoo eine Raubtierfütterung sehen.<br />
Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />
ANFRAGE 4<br />
Wir möchten einen Klettergarten/Hochseilgarten besuchen.<br />
Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />
ANFRAGE 5<br />
Wir möchten auf der Burg an einem echten Ritteressen teilnehmen.<br />
Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />
24 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
ANFRAGE 6<br />
Wir möchten hinter die Kulissen eines Fußballstadions blicken.<br />
Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />
ANFRAGE 7<br />
Wir möchten in einen Freizeitpark fahren und dort eine Nacht übernachten.<br />
Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />
ANFRAGE 8<br />
Wir möchten in einem Theater hinter die Kulissen schauen.<br />
Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />
ANFRAGE 9<br />
Wir möchten an einer Kinderführung in einem Museum teilnehmen.<br />
Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />
ANFRAGE 10<br />
Wir möchten einen Golf-Schnupperkurs belegen.<br />
Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />
ANFRAGE 11 ZUM AUSFÜLLEN<br />
_____________________________________________________________<br />
Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />
ANFRAGE 12 ZUM AUSFÜLLEN<br />
_____________________________________________________________<br />
Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />
ANFRAGE 13 ZUM AUSFÜLLEN<br />
_____________________________________________________________<br />
Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />
Starterkit Deutsch 25
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
LEHRERINFO:<br />
TEXTE PLANEN – SACHLICHER BRIEF<br />
Warum sollten Schülerinnen und Schüler ihre Texte eigenverantwortlich planen?<br />
Texte mit Hilfe eines Schreibplans im Rahmen einer <strong>Modulare</strong>n Sequenz vorzubereiten, bietet (im<br />
Rahmen der prozessorientierten Schreibdidaktik) für Schülerinnen und Schüler gleich mehrere<br />
Vorteile.<br />
Die Schülerinnen und Schüler ...<br />
... lernen eine zielorientierte und strukturierte Vorgehensweise kennen.<br />
... machen sich bereits bei der Planung detaillierte Gedanken über die Funktion des<br />
Schreibens und dessen Adressaten.<br />
... erhalten dadurch ein „Schreibgerüst“, das ihnen Sicherheit beim Verfassen des Textes<br />
bietet.<br />
... können sich – gerade bei Konzentrationsschwäche – am eigenen Schreibplan entlang<br />
hangeln und verlieren nicht das Ziel aus den Augen.<br />
... arbeiten dadurch effektiv und gelangen schneller an ihr Schreibziel.<br />
... überprüfen ihren verfassten Text mit den Festlegungen aus dem Schreibplan.<br />
... überarbeiten dann gegebenenfalls noch einzelne Details in ihrem Text.<br />
Zu Beginn ist das Arbeiten mit einem Schreibplan für Lernende in der 5. Jahrgangsstufe häufig<br />
ungewohnt. Trotz Vorkenntnissen aus der Grundschule in diesem Bereich, erkennen sie noch<br />
nicht den zielgerichteten Wert einer strukturierten Textvorplanung; dieser Wert wird für die<br />
Schülerinnen und Schüler erst viel später – beim Schreiben und Überarbeiten ihrer Texte –<br />
erkennbar.<br />
Zudem erfordert das Verfassen eines Schreibplanes auch viel Training und Geduld.<br />
Da nicht alle Schülerinnen und Schüler gleich leistungsstark sind, wird gegebenenfalls auch für eine<br />
erfolgreiche Textvorplanungsarbeit qualitativ differenziertes Material benötigt.<br />
In der vorliegenden <strong>Modulare</strong>n Sequenz wurde auf differenziertes Planungsmaterial noch bewusst<br />
verzichtet, um die Kinder im Team behutsam und in kleinen Schritten an eine motivierende<br />
Planungsarbeit im Vorfeld einer Schreibaufgabe heranzuführen.<br />
26 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
KOPIERVORLAGE – TEXTE PLANEN (SACHLICHER BRIEF)<br />
In der 5. Klasse sollen sich die Kinder in Partner- oder Gruppenarbeit gemeinsam überlegen, wie<br />
verschiedene Anfragen per Post oder per E-Mail zu formulieren sind.<br />
Ein Placemap (= Kombination aus Placemate-Methode und Mindmap) als Kopiervorlage hilft bei<br />
einer ersten Gedankenfindung.<br />
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br />
Bei einer Anfrage ist es immer gut erst sich<br />
und dann sein Anliegen vorzustellen.<br />
Versuche im Team die Einleitung<br />
mündlich zu formulieren.<br />
Mein Name…<br />
Wir planen…<br />
Ich besuche….<br />
Unser Wunsch…<br />
Anrede?<br />
Unsere Klasse plant<br />
Unsere Klasse plant einen<br />
einen Herbstausflug.<br />
Herbstausflug.<br />
Grußformel?<br />
Wie sieht eine<br />
Anfrage aus?<br />
Wie verfasse<br />
ich eine E-Mail<br />
Wie sollte die<br />
dazu?<br />
Sprache sein?<br />
Eine Anfrage ist ein sachlicher Brief.<br />
Was bedeutet das genau?<br />
Sprecht über die einzelnen Punkte leise im Team.<br />
Starterkit Deutsch 27
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
DIFFERENZIERTE AUFGABENSTELLUNGEN (SACHLICHER BRIEF)<br />
Um die Aufgabenkärtchen „haltbar“ zu machen, empfiehlt es sich<br />
<br />
diese auszuschneiden und zu laminieren.<br />
Aufgabenkarte*<br />
Deine Aufgabe:<br />
Schreibe eine Anfrage (Brief) deiner Wahl für den geplanten Herbstausflug.<br />
1) FORM<br />
Eine Anfrage ist ein sachlicher Brief.<br />
Sachliche Briefe müssen eine bestimmte Form haben.<br />
Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />
2) INHALT<br />
Satz-für-Satz zur Anfrage:<br />
Schreibe eine höfliche Anrede.<br />
Stelle dich kurz vor.<br />
Mein Name ist … und ich besuche die 5. Klasse der …<br />
Schildere dann kurz das geplante Vorhaben.<br />
Unsere Klasse plant einen …<br />
Beschreibe das Programm.<br />
Gerne würden wir …<br />
Bitte um die baldige Zusendung von Informationsmaterial.<br />
Auf eine baldige Zusendung von Informationen freue …<br />
Bedanke dich.<br />
Für Ihre Bemühungen danke …<br />
Verwende eine höfliche Grußformel.<br />
Unterschreibe den Brief.<br />
Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir dabei weiter.<br />
28 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
<br />
Aufgabenkarte **<br />
Deine Aufgabe:<br />
Schreibe zwei Anfragen deiner Wahl (eine als Brief/eine als E-Mail) für den geplanten<br />
Herbstausflug.<br />
1) FORM<br />
Eine Anfrage ist ein sachlicher Brief.<br />
Denke besonders an die äußere Form.<br />
Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />
2) INHALT<br />
Tipps für eine Anfrage:<br />
Formuliere eine höfliche Anrede und eine Grußformel.<br />
Stelle dich kurz vor und schildere das geplante Vorhaben.<br />
Beschreibe das gewünschte Programm.<br />
Bitte um die baldige Zusendung von Informationsmaterial.<br />
Bedanke dich.<br />
Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />
Starterkit Deutsch 29
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
<br />
Aufgabenkarte***<br />
Deine Aufgabe:<br />
Schreibe alle Anfragen, die für die Klassenfahrt notwendig sind.<br />
Du darfst selbst entscheiden, ob du per Brief oder per E-Mail deine Anfragen stellen<br />
möchtest. Es sollten aber mindestens ein Brief und eine E-Mail dabei sein.<br />
1) FORM<br />
Eine Anfrage ist ein sachlicher Brief.<br />
Denke besonders an die äußere Form.<br />
2) INHALT<br />
Diese inhaltlichen Stichpunkte muss deine Anfrage beinhalten:<br />
Vorstellung des Vorhabens<br />
Beschreibung des gewünschten Programms<br />
Bitte um Informationen<br />
Wunsch nach einer baldigen Zusendung der Informationen<br />
Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />
30 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
KOPIERVORLAGE – DOKUMENTATION/CHECKLISTE (SACHLICHER BRIEF)<br />
Diese Checkliste hilft den Kompetenzerwerb während des Schreibprozesses zu dokumentieren.<br />
Sie kann gleichermaßen von Schülern (auch für andere Schüler) und Lehrkräften ausgefüllt werden.<br />
Das zutreffende Feld bleibt offen stehen; das nicht zutreffende Feld wird durchgestrichen.<br />
Nachname/Vorname:<br />
Dein Brief überzeugt durch eine sehr ordentliche<br />
äußere Form!<br />
Vorbildlich!<br />
Das macht Spaß!<br />
Du hast Ort und Datum richtig angegeben.<br />
Prima!<br />
Du hast eine kurze aussagekräftige Formulierung<br />
gewählt.<br />
Super!<br />
Du hast eine sehr passende Anrede für deinen Brief<br />
gewählt!<br />
Kompliment!<br />
In deinem Einleitungssatz hast du dich und dein<br />
Vorhaben vorgestellt!<br />
Super!<br />
Du beschreibst das geplante Programm!<br />
Wunderbar! So versteht jeder, was du genau vorhast!<br />
Du bittest um eine baldige Zusendung von<br />
Informationen!<br />
Sehr clever! So kommst du ans Ziel!<br />
Du bedankst dich für die entstandene Mühe!<br />
Das ist wunderbar und sehr höflich!<br />
Du beendest deinen Brief mit einer passenden<br />
Grußformel!<br />
Gut!<br />
Du hast deinen Brief auch in schöner Schrift<br />
unterschrieben!<br />
So gehört sich das!<br />
Die Zeitform, in der du schreibst, stimmt in allen<br />
Fällen!<br />
Gut!<br />
Deine Sätze formulierst du immer richtig!<br />
Grandios!<br />
Deine Sätze formulierst du meistens richtig.<br />
Gut!<br />
Du vermeidest weitgehend Wiederholungen und<br />
wechselst deine Satzanfänge.<br />
Super!<br />
DER SACHLICHE BRIEF<br />
ANFRAGE<br />
SCHRIFT & FORM<br />
Besonders bei einem Brief musst du dich um eine<br />
schöne Schrift und eine ordentliche äußere Form<br />
bemühen.<br />
Denke in Zukunft bitte noch mehr daran!<br />
INHALT<br />
Ort/Datum<br />
Sieh bitte noch einmal nach, wie man Ort und Datum<br />
angibt und korrigiere.<br />
Betreff<br />
Dein Betreff fehlt oder ist nicht treffend formuliert!<br />
Das kannst du besser!<br />
Anrede<br />
Du musst noch eine passende Anrede einfügen.<br />
Du musst nach der Anrede noch ein passendes<br />
Satzzeichen (Komma oder Ausrufezeichen) setzen.<br />
Das ist ein Leichtsinnsfehler!<br />
Einleitender Satz<br />
Du solltest noch einen Einleitungssatz einfügen, in<br />
dem du dich und dein Vorhaben vorstellst: „Mein<br />
Name ist … und ich möchte …“<br />
Brieftext<br />
Stelle das Programm noch kurz vor:<br />
Grußworte<br />
„Wir haben vor ...“<br />
Du hast leider vergessen, um eine baldige Zusendung<br />
von Informationen zu bitten.<br />
Das ist aber sehr wichtig! Ergänze!<br />
Bitte bedanke dich unbedingt schon im Brief für die<br />
entstandene Mühe!<br />
Höflichkeit muss sein!<br />
Füge noch eine passende Grußformel ein.<br />
Das darfst du nie vergessen!<br />
Bitte unterschreibe deinen Brief noch in schöner<br />
Schrift!<br />
Das ist doch kein Problem für dich!<br />
SPRACHE<br />
Zeitform<br />
Die Zeitform stimmt nicht immer!<br />
Frage um Rat!<br />
Satzbau<br />
Beim Satzbau benötigst du noch ein bisschen Hilfe!<br />
Frage um Rat!<br />
Wortwahl<br />
Bei deinem Text solltest du auf Abwechslung – auch<br />
bei den Satzanfängen – achten!<br />
Los geht’s!<br />
Starterkit Deutsch 31
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
LEHRERINFO:<br />
UNTERRICHTSIDEE (EIN ETWAS ANDERER LIEBESBRIEF)<br />
Das Verfassen eines Briefes kennen die Kinder bereits aus der Grundschule:<br />
LEHRPLAN GRUNDSCHULE BAYERN – DEUTSCH JAHRGANGSSTUFE 4<br />
4.2 Für sich und andere schreiben<br />
<br />
<br />
<br />
Texte vorbereiten<br />
„… im Hinblick auf Absicht, Adressat und Verwendungszweck planen“ – z. B. einen Brief<br />
Texte schreiben<br />
„…auf Texte antworten (…) gleichartige Texte schreiben“ – einen Briefwechsel führen (auch E-Mail)<br />
Texte überarbeiten<br />
„Überarbeitungsstrategien selbstständig anwenden“<br />
Bei der vorliegenden Unterrichtsidee geht es darum, dass Kinder aus einer völlig abstrakten<br />
Situation heraus einen sehr persönlichen Brief verfassen sollen.<br />
Inhaltlich sind dadurch der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Eine persönliche Identifikation bleibt<br />
insofern aus, da die Schülerinnen und Schüler zwar die Rolle des verliebten Stiefels begeistert<br />
einnehmen, aber dabei nicht selbst emotional agieren und/oder sich dabei offenbaren müssen.<br />
Diese Rollenübernahme schafft Freiheit im Handeln und bietet somit Raum für ein produktives,<br />
kreatives und motiviertes Schreiben.<br />
In einer zweiten Ebene lernen die Schülerinnen und Schüler nun alle Formalien kennen, die ein<br />
persönlicher Brief – inklusive einer kleinen Anfrage mit der Bitte um Antwort – enthalten muss. Aus<br />
der inhaltlichen Fiktion heraus lernen Kinder nun grundlegendes Wissen für ihren persönlichen<br />
Alltag: Das zunächst Abstrakte führt direkt zurück in den Schüleralltag.<br />
Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Text und der Textvorplanung erfolgt später<br />
der eigentliche Schreibprozess (Texte verfassen). Die Lernenden wählen – nach einer individuellen<br />
Beratung durch die Lehrkraft auf der Grundlage einer fundierten Analyse der Lernausgangssituation<br />
– eine Aufgabe (* bis ***) aus und bedienen sich zusätzlich an dem Angebot an Werkzeugkasten-<br />
Karten. Gerade zu Beginn des Schreibprozesses macht es Sinn die Lernenden in heterogenen<br />
Teams gemeinsam agieren und probieren zu lassen.<br />
Die Textvorplanung dient als Leitfaden.<br />
Bei der vorliegenden Unterrichtsidee wurde auf das Ausfüllen von Lückentexten oder nur<br />
reproduktiven Abschreib-Übungen bewusst verzichtet. Jede Schülerin/Jeder Schüler soll mit<br />
entsprechenden Hilfestellungen einen eigenen Komplett-Text produzieren. Durch eine geschickte<br />
Kombination aus dem Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und der Anzahl von unterstützenden<br />
Werkzeugkasten-Karten kann das Anforderungsniveau fließend variiert werden.<br />
32 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
KOPIERVORLAGE – TEXT „LIEBE AUF DEN ERSTEN SCHRITT“<br />
Liebe auf den ersten Schritt<br />
Bei einem Damenstiefel in Größe 37 hatte sich die Sohle gelöst und so wurde er von seiner<br />
Besitzerin in eine Schusterwerkstatt gebracht, um das kleine Übel noch vor Einbruch der kalten<br />
Jahreszeit beheben zu lassen.<br />
Dort stand der schicke Stiefel nun einsam im Regal und wartete darauf endlich an der Reihe zu<br />
sein. Sein Blick schweifte gelangweilt umher und streifte dabei auch die gegenüberliegenden<br />
Regale. Dort standen alle Schuhe, die bereits repariert waren und ebenso ungeduldig auf ihre<br />
Abholung warteten. Dort entdeckte der rechte Damenstiefel sie.<br />
Sie war ein linker Pumps von Christiane Loubou (=<br />
französische Designerin 1 ) und sah aus wie es sich für eine<br />
Französin gehört: elegant 2 , aus schwarzem Wildleder mit<br />
einer extravaganten 3 Schnecke als Verzierung, mit einem<br />
ziemlich hohen Absatz, für schlechtes Wetter ganz und gar<br />
nicht geeignet. Doch das Besondere an ihr war die Sohle:<br />
Nicht schwarz, grau oder braun wie bei den meisten<br />
Schuhen, sondern knallrot und sehr verführerisch!<br />
So eine auffällige Schuhsohle war dem rechten Stiefel bisher auf der Straße noch nie begegnet und<br />
er verliebte sich auf der Stelle unsterblich in diesen wunderschönen Schuh.<br />
„Was hast du denn für eine Größe?“, fragte er nach Stunden schüchtern nach.<br />
„Ich heiße Loubou, stamme aus Paris und bin Größe 37“, antwortete sie charmant 4 zurück und<br />
zwinkerte ihm dabei zu.<br />
„Hast du vielleicht Lust mich ein Stück zu begleiten?“, wollte der linke Stiefel schließlich mutig<br />
wissen. „Du bist so außergewöhnlich schön. Ich würde dich so gerne etwas besser kennenlernen.<br />
Bei mir muss nur noch die Sohle festgeklebt werden.“<br />
1<br />
2<br />
3<br />
4<br />
Designerin = Modeschöpferin<br />
elegant = vornehm<br />
extravagant = ungewöhnlich, ausgefallen und dadurch auffallend<br />
charmant = bezaubernd<br />
Starterkit Deutsch 33
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
„Ach, wie soll das mit uns gehen?“, wollte die kleine Französin wissen, „ich finde dich zwar sehr<br />
sympathisch! Wir haben sogar die gleiche Größe und würden wirklich gut zusammen passen, aber<br />
du bist nun einmal ein hübscher Winterschuh und ich kann nur im Sommer getragen werden. Was<br />
könnten wir denn schon gemeinsam unternehmen? Wo sollten wir gemeinsam getragen werden?“.<br />
Da dachte der verliebte Damenstiefel angestrengt nach und sofort fielen ihm viele Dinge ein, die er<br />
mit Loubou unternehmen konnte.<br />
Doch noch bevor er seine Ideen mit ihr teilen konnte, wurde die Unterhaltung jäh unterbrochen.<br />
Eine gepflegte Dame betrat den Laden und holte die kleine Französin einfach ab. „Au revoir! Es war<br />
sehr schön dich kennengelernt zu haben“, rief sie ihm noch winkend zu. Dann war der Platz im<br />
Regal gegenüber schon leer. Die Ladentüre fiel ins Schloss und zurück blieb ein sehr verliebter,<br />
rechter Stiefel, der im ersten Moment gar nicht recht wusste, was gerade geschehen war.<br />
Durch das Schaufenster sah er nur noch ihre rote Sohle aus der Tasche blitzen.<br />
Verzweifelt und voller Sehnsucht malte er mit roter Schuhcreme ein Herz auf den Ladentisch.<br />
„Schreib‘ ihr stattdessen doch einfach einen Brief mit deinen Ideen!“, riet ihm schließlich ein<br />
verknautschter Herrenschuh in Größe 43. „Den kannst du hier für sie hinterlegen. Ich habe sie<br />
schon oft hier stehen sehen. Bei ihr löst sich immer wieder die Schnecke ab.“<br />
Diesen Tipp fand der verzweifelte Stiefel genial 5 .<br />
Alle Ideen für einen möglichen Treffpunkt und gemeinsame Unternehmungen wollte er für Loubou<br />
sofort niederschreiben. Sein Brief sollte der beste Brief aller Zeiten werden.<br />
Sein Herz pochte wild, als er zu schreiben begann…<br />
5<br />
© ps<br />
genial = großartig<br />
34 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
LEHRERINFO:<br />
TEXTE PLANEN – PERSÖNLICHER BRIEF<br />
Warum sollten Schülerinnen und Schüler ihre Texte eigenverantwortlich planen?<br />
Texte mit Hilfe eines Schreibplans im Rahmen einer <strong>Modulare</strong>n Sequenz vorzubereiten, bietet (im<br />
Rahmen der prozessorientierten Schreibdidaktik) für Schülerinnen und Schüler gleich mehrere<br />
Vorteile.<br />
Die Schülerinnen und Schüler ...<br />
... lernen eine zielorientierte und strukturierte Vorgehensweise kennen.<br />
... machen sich bereits bei der Planung detaillierte Gedanken über die Funktion des<br />
Schreibens und dessen Adressaten.<br />
... erhalten dadurch ein „Schreibgerüst“, das ihnen Sicherheit beim Verfassen des Textes<br />
bietet.<br />
... können sich – gerade bei Konzentrationsschwäche – am eigenen Schreibplan entlang<br />
hangeln und verlieren nicht das Ziel aus den Augen.<br />
... arbeiten dadurch effektiv und gelangen schneller an ihr Schreibziel.<br />
... überprüfen ihren verfassten Text mit den Festlegungen aus dem Schreibplan.<br />
... überarbeiten dann gegebenenfalls noch einzelne Details in ihrem Text.<br />
Zu Beginn ist das Arbeiten mit einem Schreibplan für Lernende in der 5. Jahrgangsstufe häufig<br />
ungewohnt. Trotz Vorkenntnissen aus der Grundschule in diesem Bereich, erkennen sie noch<br />
nicht den zielgerichteten Wert einer strukturierten Textvorplanung; dieser Wert wird für die<br />
Schülerinnen und Schüler erst viel später – beim Schreiben und Überarbeiten ihrer Texte –<br />
erkennbar.<br />
Zudem erfordert das Verfassen eines Schreibplanes auch viel Training und Geduld.<br />
Da nicht alle Schülerinnen und Schüler gleich leistungsstark sind, wird gegebenenfalls auch für eine<br />
erfolgreiche Textvorplanungsarbeit qualitativ differenziertes Material benötigt.<br />
In der vorliegenden <strong>Modulare</strong>n Sequenz wurde auf differenziertes Planungsmaterial noch bewusst<br />
verzichtet, um die Kinder im Team behutsam und in kleinen Schritten an eine motivierende<br />
Planungsarbeit im Vorfeld einer Schreibaufgabe heranzuführen.<br />
Starterkit Deutsch 35
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
KOPIERVORLAGE – TEXTE PLANEN (PERSÖNLICHER BRIEF)<br />
Nach dem gemeinsamen Lesen und Besprechen des Textes, „Die ungewöhnliche Geschichte von<br />
einem verliebten Stiefel“, sollen sich die Kinder in Partner- oder Gruppenarbeit gemeinsam Ideen<br />
überlegen, wie ein verliebter Winterstiefel und ein französischer Sommerschuh, der nicht nass<br />
werden darf, zusammen einen romantischen Nachmittag verbringen könnten.<br />
Die Kopiervorlage hilft bei einer ersten Gedankenfindung.<br />
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br />
1)<br />
„Hilfe! Was kann ich nur mit einem<br />
Sommerschuh unternehmen?“<br />
2)<br />
Welche Form hat ein<br />
Liebesbrief überhaupt?<br />
Sprecht auch darüber leise<br />
im Team.<br />
Sprecht darüber leise<br />
im Team und schreibt es in den Stiefel.<br />
Welches Team hat die meisten und<br />
originellsten Ideen?<br />
Beispiel 1<br />
Zoobesuch<br />
Nur für<br />
schnelle Teams!<br />
Beispiel 2<br />
Eis essen<br />
Wie stellst du dir den schicken Winterstiefel aus<br />
der Geschichte eigentlich vor? Diskutiert darüber.<br />
Malt das Bild dann im Team nach eurer<br />
Vorstellung an oder malt einen anderen Stiefel!<br />
36 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
DIFFERENZIERTE AUFGABENSTELLUNGEN (PERSÖNLICHER BRIEF)<br />
Um die Aufgabenkärtchen „haltbar“ zu machen, empfiehlt es sich diese auszuschneiden und zu<br />
laminieren.<br />
<br />
Deine Aufgabe:<br />
Schreibe einen Liebesbrief an Loubou.<br />
Aufgabenkarte*<br />
1) FORM<br />
Ein Liebesbrief ist ein sehr persönlicher Brief.<br />
Persönliche Briefe müssen dennoch eine bestimmte Form haben.<br />
Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />
2) INHALT<br />
Satz-für-Satz zum Liebesbrief:<br />
Schreibe eine persönliche Anrede.<br />
Mache Loubou ein schönes Kompliment.<br />
Schreibe ihr, dass du sie unbedingt wiedersehen musst.<br />
Schlage ihr einen Termin und Treffpunkt am Nachmittag vor.<br />
(Wochentag > Datum > Uhrzeit > genauer Ort)<br />
Beschreibe ihr zwei Ideen für den gemeinsamen Nachmittag.<br />
Überzeuge Loubou davon dich zu begleiten.<br />
Bitte Loubou darum sich für eine deiner Idee zu entscheiden.<br />
Wünsche dir einen kurzen Antwortbrief von ihr.<br />
Verabschiede dich höflich.<br />
Verwende eine Grußformel.<br />
Unterschreibe den Brief.<br />
Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir dabei weiter.<br />
Starterkit Deutsch 37
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
<br />
Deine Aufgabe:<br />
Aufgabenkarte**<br />
Schreibe einen kurzen Liebesbrief an Loubou.<br />
1) FORM<br />
Ein Liebesbrief ist ein sehr persönlicher Brief.<br />
Denke besonders an die äußere Form.<br />
Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />
2) INHALT<br />
Tipps zum Liebesbrief:<br />
Formuliere eine persönliche Anrede und eine Grußformel.<br />
Mache Loubou in deinem Brief ein Kompliment.<br />
Schreibe ihr, dass du sie unbedingt wiedersehen musst.<br />
Schlage ihr einen Termin und Treffpunkt am Nachmittag vor.<br />
Mache ihr dann drei Vorschläge für Unternehmungen.<br />
Überzeuge Loubou davon dich zu begleiten.<br />
Bitte Loubou darum sich für eine deiner Idee zu entscheiden.<br />
Wünsche dir einen kurzen Antwortbrief von ihr.<br />
Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />
38 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
<br />
Aufgabenkarte***<br />
Deine Aufgabe:<br />
Schreibe einen Liebesbrief an Loubou.<br />
Der Brief sollte eine DIN A4 Seite ausfüllen.<br />
1) FORM<br />
Ein Liebesbrief ist ein sehr persönlicher Brief.<br />
Denke besonders an die äußere Form.<br />
2) INHALT<br />
Diese inhaltlichen Stichpunkte muss dein Liebesbrief beinhalten:<br />
ein Kompliment an Loubou<br />
Wunsch nach einem Wiedersehen in Kürze<br />
einen Terminvorschlag/Treffpunkt am Nachmittag<br />
drei Ideen für Unternehmungen am Nachmittag<br />
überzeugendes Argument für ein Treffen<br />
Bitte um Entscheidung für eine Idee<br />
Wunsch nach einem Antwortbrief von Loubou<br />
Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />
Starterkit Deutsch 39
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
KOPIERVORLAGE – DOKUMENTATION/CHECKLISTE (PERSÖNLICHER BRIEF)<br />
Diese Checkliste hilft den Kompetenzerwerb während des Schreibprozesses zu dokumentieren.<br />
Sie kann gleichermaßen von Schülern (auch für andere Schüler) und Lehrkräften ausgefüllt werden.<br />
Das zutreffende Feld bleibt offen stehen; das nicht zutreffende Feld wird durchgestrichen.<br />
Nachname/Vorname:<br />
Dein Brief überzeugt durch eine sehr ordentliche<br />
äußere Form!<br />
Vorbildlich! Das macht Spaß!<br />
Du hast Ort, Datum und eine Uhrzeit richtig<br />
angegeben. Prima!<br />
Du hast eine passende Anrede für deinen Brief<br />
gewählt!<br />
Kompliment!<br />
Dein Brieftext beginnt mit einem passenden<br />
Einleitungssatz.<br />
Das hast du super gemacht!<br />
Du machst wirklich ein schönes Kompliment!<br />
Das freut die Leserin oder den Leser!<br />
Du schlägst einen tollen Treffpunkt vor!<br />
Klasse!<br />
Du berichtest von Deinen Vorhaben verständlich und<br />
in einer logischen Reihenfolge!<br />
Das Lesen macht richtig Spaß! Mehr davon!<br />
Du versuchst wirklich überzeugend zu sein.<br />
Kompliment!<br />
Du bittest um eine Entscheidung!<br />
Bravo!<br />
Du bittest um einen Antwortbrief.<br />
Super!<br />
Du beendest deinen Brief mit einer passenden<br />
Grußformel! Gut!<br />
Du hast deinen Brief auch in schöner Schrift<br />
unterschrieben! So gehört sich das!<br />
Die Zeitform, in der du schreibst, stimmt in allen<br />
Fällen! Gut!<br />
Deine Sätze formulierst du immer richtig! Grandios!<br />
Deine Sätze formulierst du meistens richtig. Gut!<br />
Treffende Adjektive, Verben und Substantive<br />
verwendest du häufig. Weiter so!<br />
Du vermeidest weitgehend Wiederholungen und<br />
wechselst deine Satzanfänge. Super!<br />
DER PERSÖNLICHE BRIEF<br />
BRIEF MIT ANLIEGEN<br />
SCHRIFT & FORM<br />
Besonders bei einem Brief musst du dich um eine<br />
schöne Schrift und eine ordentliche äußere Form<br />
bemühen.<br />
Denke in Zukunft bitte noch mehr daran!<br />
INHALT<br />
Ort/Datum<br />
Sieh bitte noch einmal nach, wie man Ort, Datum und<br />
eine Uhrzeit angibt und korrigiere.<br />
Anrede<br />
Du musst noch eine passende Anrede einfügen.<br />
Du musst nach der Anrede noch ein passendes<br />
Satzzeichen (Komma oder Ausrufezeichen) setzen.<br />
Das ist ein Leichtsinnsfehler!<br />
Einleitender Satz<br />
Du solltest noch einen Einleitungssatz einfügen, mit<br />
dem du dich direkt an den Empfänger wendest. Frage<br />
z. B. wie es dem Empfänger geht. Das wäre höflich!<br />
Brieftext<br />
Komplimente sind nicht einfach zu formulieren!<br />
Versuche es bitte noch einmal. Hole dir dafür Hilfe!<br />
Ein Vorschlag für einen Treffpunkt sollte einen<br />
Wochentag, das Datum eine Uhrzeit und natürlich<br />
einen Ort beinhalten. Kontrolliere nochmals genau!<br />
Deine Vorhaben sind ein bisschen durcheinander<br />
beschrieben. Versuche erst über ein Vorhaben zu<br />
berichten. Erst wenn du damit fertig bist, schreibst du<br />
über das nächste Vorhaben.<br />
Versuche noch ein bisschen überzeugender zu<br />
schreiben. Dir fällt sicherlich ein gutes Argument ein,<br />
das du noch aufschreiben kannst.<br />
Bitte um eine Entscheidung:<br />
z. B. „Bitte entscheide dich schnell!“.<br />
Du hast vergessen um einen Antwortbrief zu bitten!<br />
z. B. „Über einen Antwortbrief von dir würde ich mich<br />
sehr freuen!“<br />
Grußworte<br />
Füge noch eine passende Grußformel ein.<br />
Du bist doch höflich!<br />
Bitte unterschreibe deinen Brief noch in schöner<br />
Schrift! Das ist doch kein Problem für dich!<br />
SPRACHE<br />
Zeitform<br />
Satzbau<br />
Die Zeitform stimmt nicht immer!<br />
Frage um Rat!<br />
Beim Satzbau benötigst du noch ein bisschen Hilfe!<br />
Frage um Rat!<br />
Wortwahl<br />
Treffende Adjektive, Verben und Substantive<br />
verwendest du nur gelegentlich. Hole dir Hilfe!<br />
Bei deinem Text solltest du auf Abwechslung – auch<br />
bei den Satzanfängen – achten! Los geht’s!<br />
40 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
LEHRERINFO:<br />
TEXTE ÜBERARBEITEN – VERSCHIEDENE MÖGLICHKEITEN<br />
Wie können Schülerinnen und Schüler ihre Texte eigenverantwortlich überarbeiten?<br />
Schülerinnen und Schüler lernen bereits in der Grundschule ein Repertoire an<br />
Überarbeitungstechniken für einen erfolgreichen Schreibprozess kennen:<br />
LEHRPLAN GRUNDSCHULE BAYERN – DEUTSCH JAHRGANGSSTUFE 4<br />
4.2 Für sich und andere schreiben<br />
Texte überarbeiten<br />
• „sich über das Textverständnis austauschen“:<br />
Texte würdigen, schriftliche und mündliche Kommentare abgeben, in Schreibkonferenzen über Veränderungen<br />
am Text sprechen, Anregungen von Mitschülern aufnehmen.<br />
• „Überarbeitungsstrategien selbstständig anwenden“:<br />
Textstellen unter bestimmten Gesichtspunkten verändern, (…) Textüberarbeitung auch am Computer.<br />
Für eine Überarbeitung im Klassenverband bieten sich mehrere methodische Möglichkeiten an. Im<br />
Wesentlichen lassen sich diese Methoden (und ihre zahlreichen Modifikationen) in drei Varianten<br />
zusammenfassen:<br />
(1) Durchführung einer Schreibkonferenz<br />
(2) „Über den Rand hinaus schreiben“<br />
(3) Arbeit mit der „Textlupe“ (z. B. im Schreibkarussell)<br />
Kurzbeschreibungen<br />
(1)<br />
Bei einer Schreibkonferenz wird der Text vom Autor selbst jeweils einer Kleingruppe vorgelesen,<br />
die speziell auf zuvor festgelegte Kriterien achtet (z. B. „Ist der Text verständlich?“). Der Autor hat<br />
so die Möglichkeit das Feedback der einzelnen Gruppenmitglieder in seinen Aufsatz zu integrieren<br />
und sich dadurch zu verbessern.<br />
Eine Kritik am Text darf nur in Kombination mit einem konstruktiven Verbesserungsvorschlag<br />
geäußert werden. Auch eine spezielle „Lob-Runde“ sollte bei einer mündlichen Schreibkonferenz<br />
unbedingt ritualisiert sein.<br />
Starterkit Deutsch 41
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
(2)<br />
Das „Über den Rand hinaus schreiben“ erfordert zunächst auch eine kleine Vorbereitung. Der zu<br />
überarbeitende Schülertext (z. B. DIN A4) muss auf ein größeres Blatt (z. B DIN A3) geklebt<br />
werden; dadurch entsteht Raum für die zahlreichen Randbemerkungen der Überarbeiter.<br />
Die präparierten Blätter werden im Klassenzimmer ausgelegt. Hier empfiehlt es sich auch<br />
(zumindest bei einer noch ungeübten Gruppe) Beobachtungskriterien festzulegen.<br />
Zu den kommentierten Textstellen werden Pfeile gezogen. Konstruktive Verbesserungs-vorschläge<br />
müssen auch hier stets mit angegeben werden. Ebenso wird jede Randnotiz mit einem Namen<br />
gekennzeichnet.<br />
Beispiel:<br />
Schülertext A<br />
Anrede zu<br />
persönlich!<br />
Besser:<br />
Sehr geehrter<br />
Herr Mayer,<br />
(Tipp von Daniel)<br />
Mia Muster<br />
Musterweg 6<br />
D – 8000 Musterstadt<br />
Betreff:<br />
Lieber Herr Mayer,<br />
Klassenfahrt 5a<br />
19.09.2009<br />
ich besuche die 5. Klasse der Goethe-<br />
Hauptschule und wir planen am 08.10.2009<br />
einen Herbstausflug.<br />
(3)<br />
Bei der Arbeit mit der „Textlupe“ betrachten die Kinder den vorliegenden Schülertext unter<br />
festgelegten Kriterien. Diese werden im gemeinsamen Unterrichtsgespräch von den Schülerinnen<br />
und Schülern zuvor festgelegt und gut sichtbar fixiert (z. B. Plakat).<br />
Die Texte der Schülerinnen und Schüler werden beispielsweise herum gegeben. Bei jedem<br />
Schülertext wandert ein Kriterienblatt mit, das von den Überarbeitern sorgfältig ausgefüllt werden<br />
muss. Zu jedem Kritikpunkt wird eine Alternative ausformuliert. Der Autor des Textes hat später<br />
dadurch die Möglichkeit, die zahlreichen Anmerkungen von dem Kriterienblatt in seinen Aufsatz zu<br />
übernehmen.<br />
Eine Möglichkeit, die Arbeit mit der „Textlupe“ praktikabel (auch in größeren Klassen) umzusetzen,<br />
ist die Sitzordnung der Klasse in einem „Schreibkarussell“.<br />
42 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
Die Sitzordnung ist bei einer Überarbeitung ein nicht zu unterschätzender Aspekt, gerade wenn es<br />
darum geht Störungen von vornherein zu vermeiden. Im Schreibkarussell sitzen sich immer zwei<br />
Überarbeiter (Foto) gegenüber.<br />
Vorteilhaft ist hierbei, dass automatisch viele Kinder dadurch Rücken an Rücken (Foto) sitzen, so<br />
dass eine Ablenkung durch andere Überarbeiter nicht provoziert wird. Sind die Kinder im<br />
Überarbeiten geübt, kann auf diese spezielle Sitzordnung gegebenenfalls verzichtet werden.<br />
Das Wichtigste zum Schluss:<br />
Ist die Klasse an diese Form der Überarbeitung nicht gewöhnt, ist es absolut wichtig und<br />
unverzichtbar (vor einer Überarbeitung) eine „Meta-Unterrichtseinheit“ abzuhalten, in der zunächst<br />
nur über den äußeren Rahmen und die Durchführung an sich gesprochen wird. So muss zum<br />
Beispiel der leise und schnelle Umbau der normalen Sitzordnung in Schreibkarusselle trainiert<br />
werden – aber eben nicht zum Selbstzweck.<br />
Zusätzlich müssen im Klassenverband für Überarbeitungsphasen Regeln aufgestellt werden (z. B.<br />
„Wie soll unsere Arbeitslautstärke sein, da bei der Überarbeitung ja auch diskutiert werden muss?“).<br />
Dieses Meta-Training kostet zu Beginn des Schuljahres Unterrichtszeit; ist dieses Procedere aber<br />
in einer Klasse fest installiert, profitieren Kinder und Lehrer über Jahre hinweg davon.<br />
Die beigefügten Fotos können hervorragend als Folie oder Arbeitsblatt dazu verwendet werden,<br />
den Schülerinnen und Schülern die Arbeit in einem Schreibkarussell in einer Meta-Unterrichtseinheit<br />
vorzustellen. Auch das Ziel einer professionellen Überarbeitung muss für die Lernenden transparent<br />
und nachvollziehbar vorgestellt werden.<br />
Vor einer Überarbeitungsphase sollte zudem im Klassenverband auch ein Kriterienblatt gemeinsam<br />
ausgefüllt werden.<br />
Starterkit Deutsch 43
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
Impressionen „Schreibkarussell“<br />
(auch als Folie für eine Einführung und Visualisierung im Unterricht geeignet)<br />
Text<br />
+<br />
Kriterienblatt<br />
Text<br />
+<br />
Kriterienblatt<br />
Text<br />
+<br />
Kriterienblatt<br />
Text<br />
+<br />
Kriterienblatt<br />
Arbeitsförderliche Sitzordnung:<br />
„Schreibkarussell“<br />
Jedes Kontrollteam (zwei Schüler) überarbeitet den Schülertext im<br />
„Schreibkarussell“ mit einer festgelegten Farbe um Transparenz zu schaffen.<br />
Es ist bei einer ersten Einführung sinnvoll, dass jedes Kontrollteam<br />
nur einen bestimmten Aspekt im Text untersucht.<br />
Pro Karussell werden so vier zuvor (im Klassenverband)<br />
festgelegte Kriterien untersucht. Das ist nicht nur effektiv, sondern zwingt jedes<br />
Team zur produktiven Eigenarbeit.<br />
44 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
Starterkit Deutsch 45
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
LEHRERINFO:<br />
DURCHFÜHRUNG DER KOMPETENZERMITTLUNG<br />
• Stellen Sie den Kriterienkatalog zur Kompetenzermittlung nach Ihren Bedürfnissen<br />
zusammen.<br />
• Führen Sie dann die Kompetenzermittlung durch.<br />
• Korrigieren Sie ausschließlich mit dem Kriterienkatalog.<br />
Über die erreichte Gesamtpunktzahl und einen Notenschlüssel Ihrer Wahl erhalten Sie<br />
problemlos eine Note.<br />
• Jede Schülerin/Jeder Schüler sollte spätestens jetzt wieder eine schriftliche Rückmeldung<br />
erhalten, um den Lernzuwachs (von der Analyse der Lernausgangssituation zu Beginn der<br />
<strong>Modulare</strong>n Sequenz) dokumentiert zu haben. Auch für ein fundiertes Elterngespräch kann<br />
diese Rückmeldung wieder eine wertvolle Gesprächsgrundlage sein.<br />
• Mit Hilfe einer zusätzlichen Klassenliste, in die Sie die Aspekte zuvor eingetragen haben,<br />
erhalten Sie „auf einen Blick“ eine fundierte Auswertung zur Kompetenzermittlung.<br />
46 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
ISB - Auswertungsbogen für Lehrerinnen und Lehrer<br />
INHALT<br />
Informationen über „Plansch & Party“<br />
unvollständige Angaben zu Ort und Zeit 0<br />
Angaben zu Ort und Zeit (Ort, Datum, Beginn) 1<br />
alle wichtigen Angaben (Ort, Datum, Beginn, Programmpunkte) 2<br />
<br />
alle wichtigen Angaben (Ort, Datum, Beginn, adressatenbezogene<br />
Programmpunkte)<br />
3<br />
Vorschlag des gemeinsamen Besuchs<br />
Formulierung des Anliegens ohne Begründung 0<br />
Formulierung des Anliegens mit Begründung 1<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Formulierung des Anliegens mit Begründung<br />
Vorschlag eines Treffpunktes oder Bitte um Rückmeldung<br />
Formulierung des Anliegens mit überzeugender Begründung<br />
(Adressatenbezug)<br />
Vorschlag eines Treffpunktes oder Bitte um Rückmeldung<br />
2<br />
3<br />
TEXTMUSTER<br />
Persönlicher Brief<br />
keine Berücksichtigung 0<br />
Berücksichtigung eines formalen Aspekts (z. B. angemessene Anrede) 1<br />
Berücksichtigung von mindestens zwei formalen Aspekten (z. B.<br />
angemessene Anrede, angemessene Grußformel)<br />
2<br />
<br />
<br />
Berücksichtigung aller formalen Aspekte (angemessene Anrede, Datum,<br />
Uhrzeit, angemessene Grußformel)<br />
Berücksichtigung der Briefform durch entsprechende Seiteneinteilung<br />
3<br />
TEXTAUFBAU<br />
Struktur des Briefes<br />
<br />
<br />
ohne erkennbare innere Struktur (sinnvolle Reihenfolge, roter Faden)<br />
Text wirkt nicht zusammenhängend, bisweilen widersprüchlich<br />
0<br />
äußere und innere Struktur erkennbar 1<br />
äußere und innere Struktur klar erkennbar 2<br />
äußere und innere Struktur klar erkennbar, abgeschlossener Text 3<br />
Starterkit Deutsch 47
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
SPRACHE<br />
Satzbau<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
unvollständige Sätze, häufig falsche Stellung der Satzglieder<br />
Satzbau besteht vorrangig aus Reihungen, keine Interpunktion<br />
überwiegend korrekter Satzbau<br />
Verwendung einfacher Satzreihen und Satzgefüge<br />
häufig monotone Satzfolge<br />
Wechsel zwischen Satzreihen und Satzgefügen<br />
gängige, passende Konjunktionen (und, weil, als)<br />
variable Satzanfänge<br />
variable Satzmuster<br />
semantisch treffende Konjunktionen<br />
sinnvolle Satzüberleitungen<br />
durchgehend variable Satzanfänge<br />
0<br />
1<br />
2<br />
3<br />
Wortwahl/Wortschatz<br />
häufig falsche oder wenig aussagekräftige Wortwahl 0<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
einfache, passende Wortwahl<br />
gelegentlich Wortwiederholungen<br />
klare, treffende Wortwahl<br />
kaum Wortwiederholungen<br />
1<br />
2<br />
exakte und abwechslungsreiche Wortwahl 3<br />
Wortgrammatik (im Verhältnis zur Wortquantität)<br />
<br />
überdurchschnittlich hohe Anzahl fehlerhafter Flexionsformen (Geschlecht,<br />
Fall, Zahl, Zeit)<br />
0<br />
einige fehlerhafte Flexionsformen (Geschlecht, Fall, Zahl, Zeit) 1<br />
kaum fehlerhafte Flexionsformen (Geschlecht, Fall, Zahl, Zeit) 2<br />
die Wortgrammatik ist (nahezu) fehlerfrei 3<br />
48 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
ZUSÄTZLICHER ASPEKT<br />
Rechtschreibung<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
überdurchschnittlich hohe Anzahl von Fehlern<br />
Textverständnis wird durch die Rechtschreibung erschwert<br />
einige Rechtschreibfehler<br />
Text trotz einiger Rechtschreibfehler lesbar<br />
0<br />
1<br />
wenige Rechtschreibfehler 2<br />
sichere Rechtschreibung 3<br />
SONSTIGES<br />
_________________________________________________________________________________________<br />
_________________________________________________________________________________________<br />
_________________________________________________________________________________________<br />
_________________________________________________________________________________________<br />
AUSWERTUNG<br />
24 bis 22 Sensationell! Gratulation!<br />
Du hast sehr, sehr fleißig trainiert!<br />
21,5 bis 18,5 Gut, gut!<br />
Du kannst dich sehr über deine Leistung freuen!<br />
18 bis 14 Okay! Du bist auf dem richtigen Weg!<br />
Übe jetzt unbedingt weiter!<br />
13,5 bis 9,5 Nicht aufgeben! Weiter trainieren!<br />
Du bist auf dem richtigen Weg!<br />
9 bis 6 Tja… Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.<br />
Übe in Absprache mit deiner Lehrkraft fleißig weiter, dann wirst du<br />
bald erste Erfolge haben.<br />
Starterkit Deutsch 49
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
KLASSENLISTE ALS AUSWERTUNGSHILFE FÜR LEHRKRÄFTE<br />
Als Lehrkraft haben Sie hier die Möglichkeit die erreichte Punktzahl pro Bereich und<br />
Schülerin/Schüler unkompliziert und zeitsparend einzutragen.<br />
Dadurch erhalten Sie eine fundierte Auswertung zur Kompetenzermittlung.<br />
DATUM:<br />
KLASSE:<br />
INFOS ÜBER<br />
PARTY<br />
INHALT<br />
VORSCHLAG<br />
FÜR BESUCH<br />
MUSTER<br />
AUFBAU<br />
TEXT-<br />
TEXT-<br />
SATZ-<br />
BAU<br />
SPRACHE<br />
WORT-<br />
WAHL<br />
WORT-<br />
GRAMMATIK<br />
RECHT-<br />
SCHREIBEN<br />
1<br />
MUSTER<br />
20 PUNKTE 3 3 3 3 2 2 2 2<br />
2<br />
3<br />
4<br />
5<br />
6<br />
7<br />
8<br />
9<br />
10<br />
11<br />
12<br />
13<br />
14<br />
15<br />
16<br />
17<br />
18<br />
19<br />
20<br />
21<br />
22<br />
23<br />
24<br />
25<br />
50 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />
KOPIERVORLAGE 1 – EINE ANFRAGE FORMULIEREN KÖNNEN<br />
Flyer – Anfrage<br />
Wir planschen auf das kalte Herbstwetter!<br />
PLANSCH<br />
13 – 16 Uhr<br />
Schwimmwettkämpfe<br />
Wassersprung-Wettkampf<br />
„Miss Badenixe“-Wahl<br />
Erste-Hilfe-Mini-Kurs<br />
(Anmeldung unbedingt erforderlich)<br />
PLANSCH & PARTY<br />
IM HALLENBAD<br />
10. OKTOBER 2009<br />
PARTY<br />
16 – 18 Uhr<br />
DJ Nathan Neptun<br />
Limbo-Wettbewerb<br />
Modenschau<br />
Wähle eine Situation aus und kreuze an:<br />
Du möchtest unbedingt mit deiner Freundin Paulina zur Plansch-Party.<br />
Paulina wollte schon immer einen Erste-Hilfe-Kurs machen, um später einmal<br />
Schulsanitäterin zu werden. Hierfür ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich.<br />
Du möchtest unbedingt mit deinem Freund Marc die Plansch-Party besuchen.<br />
Marc wollte schon immer einen Erste-Hilfe-Kurs machen, um später einmal Schulsanitäter<br />
zu werden. Hierfür ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich.<br />
Deine Schreib-Aufgabe:<br />
Schreibe an die Bademeisterin des Hallenbades, Frau Retter, eine Anfrage.<br />
Frage an, ob es noch ausreichend Plätze gibt und was der Kurs kostet.<br />
Entwirf zunächst deine Anfrage und schreibe sie dann in deiner<br />
allerschönsten Schrift nochmals ab.<br />
Für diese Aufgabe hast du 20 Minuten Zeit.<br />
Starterkit Deutsch 51
<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />
KOPIERVORLAGE 2 – EIN PERSÖNLICHES ANLIEGEN FORMULIEREN UND BEGRÜNDEN KÖNNEN<br />
Flyer – Persönlicher Brief<br />
PLANSCH<br />
13 – 16 Uhr<br />
Schwimmwettkämpfe<br />
Wassersprung-Wettkampf<br />
„Miss Badenixe“-Wahl<br />
Erste-Hilfe-Mini-Kurs<br />
(Anmeldung unbedingt erforderlich)<br />
Wir planschen auf das kalte Herbstwetter!<br />
Plansch & Party<br />
IM HALLENBAD<br />
10. OKTOBER 2009<br />
PARTY<br />
16 – 18 Uhr<br />
DJ Nathan Neptun<br />
Limbo-Wettbewerb<br />
Modenschau<br />
Wähle eine Situation aus und kreuze an:<br />
Du möchtest unbedingt mit deiner Freundin Paulina zur Plansch-Party.<br />
Paulina liebt Limbo. Außerdem findet sie DJ Nathan Neptun süß.<br />
Du möchtest unbedingt mit deinem Freund Marc die Plansch-Party besuchen.<br />
Marc ist begeisterter Schwimmer. Außerdem ist er ein großer Fan von DJ Nathan Neptun.<br />
Deine Schreib-Aufgabe:<br />
Schreibe deiner Freundin/deinem Freund einen persönlichen Brief.<br />
Informiere deine Freundin oder deinen Freund in diesem Brief über die Party.<br />
Überzeuge deine Freundin oder deinen Freund dich auf die Party zu begleiten.<br />
Entwirf zunächst deinen Brief und schreibe ihn dann in deiner allerschönsten<br />
Schrift nochmals ab.<br />
Für diese Aufgabe hast du 45 Minuten Zeit.<br />
52 Starterkit Deutsch
<strong>Modulare</strong> Förderung<br />
Starterkit Mathematik<br />
www.isb-hauptschulinitiative<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung<br />
Mathematik<br />
Starterkit
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
Thema der <strong>Modulare</strong>n Sequenz: FLÄCHEN<br />
Inhalt<br />
Beschreibung und Verlauf der <strong>Modulare</strong>n Sequenz 3<br />
Beschreibung 3<br />
Verlauf 4<br />
Zielkompetenzen 5<br />
Warm-up-Aufgaben 6<br />
Anregungen für die Erarbeitung des Themas 17<br />
Materialien für die Analyse der Lernausgangssituation 18<br />
Die Lernstandserhebung 19<br />
Klassenübersicht & Kommentar 22<br />
Kriterien-Checkliste für Schüler 26<br />
Übungsaufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad 29<br />
Übungsaufgaben 30<br />
Infokarten für Schüler 42<br />
Anwendung im Klassenverband 46<br />
Ermittlung des Lernerfolgs und der Dokumentation des Kompetenzerwerbs 48<br />
Lehrerinformation 48<br />
Leistungsfeststellung 49<br />
Probearbeit 50<br />
Kriterien-Checkliste 54<br />
Optional: Allgemeine Informationen zum Thema – nur online<br />
Lehrpläne und KMK-Standards<br />
Lösungen und Kopiervorlagen – nur online<br />
Lösungen und Kopiervorlagen zur Lernstandserhebung<br />
Lösungen und Kopiervorlagen zu den Übungsaufgaben<br />
Lösungen und Kopiervorlagen zur Leistungsfeststellung<br />
Alle Inhalte und Materialien dieser Druckfassung liegen farbig zum<br />
Download im Internet unter folgender Adresse bereit:<br />
www.isb-hauptschulinitiative.de / <strong>Modulare</strong> Förderung / Mathematik /<br />
Starterkit (siehe auch Deckblatt)<br />
Ebenso stehen weitere Materialien, z. B. Lösungen zu den Aufgaben,<br />
zur Verfügung.<br />
2 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />
BESCHREIBUNG<br />
der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />
Sequenz mit thematischer Schwerpunktsetzung<br />
Kompetenzbereich<br />
Geometrie<br />
Kompetenzfelder<br />
Ebenengeometrie – Flächen: Rechteck und Quadrat<br />
Größenbereiche – Maßeinheiten: Längen, Flächen<br />
Zielkompetenzen<br />
Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />
Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen, messen<br />
Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />
Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />
Anlagen<br />
Siehe Inhaltsverzeichnis<br />
Starterkit Mathematik 3
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (JGST. 5)<br />
VERLAUF<br />
der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />
Klassenunterricht<br />
<strong>Modulare</strong> Phase<br />
Klassenunterricht<br />
Erarbeitung<br />
des Themas<br />
(ca. 2 – 3<br />
Wochen)<br />
Analyse der<br />
Lernausgangssituation<br />
&<br />
Dokumentation<br />
Kompetenzorientierte Förderung<br />
Übungsmaterial mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
& Angebote an Hilfestellungen<br />
Ermittlung<br />
erworbener<br />
Kompetenzen<br />
&<br />
Dokumentation<br />
Anwendung<br />
im<br />
Klassenverband<br />
Leistungsfeststellung<br />
Einführung<br />
des<br />
Lehrplanthemas<br />
5.3.3<br />
Längen;<br />
Umfang und<br />
Flächeninhalt<br />
von<br />
Rechteck<br />
und Quadrat<br />
• Lernstandserhebung<br />
• Klassenübersicht<br />
• Kommentar<br />
zur<br />
Lernstandserhebung<br />
<br />
Umfang und<br />
Fläche begrifflich<br />
verstehen<br />
Aufgaben<br />
* bis ***<br />
Info-Karten<br />
<br />
Umfang und<br />
Flächeninhalt<br />
vergleichen,<br />
schätzen,<br />
messen<br />
Aufgaben<br />
* bis ***<br />
<br />
Umfang und<br />
Flächeninhalt<br />
ermitteln und<br />
berechnen<br />
Aufgaben<br />
* bis ***<br />
• Begriff Umfang (Flächen 1a)<br />
• Begriff Flächeninhalt (Flächen 1b)<br />
• Rechteck und Quadrat: Ermittlung Umfang (Flächen 2a)<br />
• Rechteck und Quadrat: Ermittlung Flächeninhalt (Flächen 2b)<br />
<br />
Längen- und<br />
Flächeneinheiten<br />
anwenden<br />
Aufgaben<br />
* bis ***<br />
Info-Karten<br />
• Maßeinheiten<br />
Längen (Größen 2)<br />
• Maßeinheiten<br />
Flächen (Größen 3)<br />
• Möglichkeiten<br />
der Ermittlung<br />
und Dokumentation<br />
• Zusammenführung<br />
• gemischte<br />
Übungen<br />
• Lernumgebungen<br />
benotete<br />
Probearbeit<br />
mit Rückmeldung<br />
der Kompetenzen<br />
Einsatz der Kriterien-Checkliste zur Erfassung und Dokumentation des Kompetenzerwerbs<br />
4 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />
ZIELKOMPETENZEN<br />
FLÄCHEN IM LEHRPLAN DER HAUPTSCHULE, JGST. 5<br />
5.3.3 Längen; Umfang und Flächeninhalt von Rechteck und Quadrat<br />
Lernziele<br />
Schätz- und Messübungen, auch im Freien, tragen dazu bei, dass die Schüler die Maßeinheiten bei<br />
Längen und Flächeninhalten überlegt gebrauchen. Durch das Vergleichen von Flächen und das<br />
Auslegen mit Flächeneinheiten werden die Schüler schrittweise zum Berechnen von Flächeninhalten<br />
geführt. Den Umfang begreifen und berechnen sie als Summe der Seitenlängen. Indem sie sich die<br />
konkreten Zusammenhänge vergegenwärtigen, können sie Formeln durchschauen, begründen und<br />
anwenden.<br />
Lerninhalte<br />
begriffliche Vorstellungen zu Länge, Umfang und Flächeninhalt<br />
Längeneinheit Dezimeter in die bekannten Längenmaße einordnen<br />
Längen messen und umrechnen; mm, cm, dm, m, km<br />
Umfang von Rechteck und Quadrat messen und berechnen<br />
Flächeninhalt von Rechteck und Quadrat messen und berechnen; mm², cm², dm², m² in benachbarte Einheiten<br />
umrechnen; Vorstellungen von Flächenmaßen entwickeln<br />
Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen<br />
begriffliche Vorstellungen zu Länge und Flächeninhalt<br />
Längen und Flächeninhalte messen<br />
Umfang und Flächeninhalt von Rechteck und Quadrat berechnen<br />
STRUKTURIERUNG<br />
DER IM LP DER HAUPTSCHULE GEGEBENEN ZIELE UND INHALTE<br />
– ZIELKOMPETENZEN –<br />
Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />
Längen (Umfang) und Flächen begrifflich unterscheiden und erklären<br />
Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen und messen<br />
<br />
<br />
das Prinzip der Längen- und Flächenmessung anschaulich darstellen und anwenden<br />
Umfang und Flächen messen<br />
o mittels Vergleichsgrößen (schätzen)<br />
o mittels Einheitsgrößen<br />
Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />
Umfang und Flächeninhalt von Rechteck und Quadrat messen bzw. ermitteln und berechnen<br />
Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />
Längen- und Flächeneinheiten situationsgerecht auswählen und ggf. umwandeln<br />
Starterkit Mathematik 5
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />
WARM-UP-PHASE<br />
LEHRERINFO<br />
Die Warm-up-Phase ist ein wesentlicher Faktor für kompetenzorientiertes Lernen. In dieser<br />
Phase wird „mathematisches Handwerkszeug“ kontinuierlich angewendet und dadurch<br />
nachhaltiges Lernen sowie der Ausbau weiterer Kompetenzen unterstützt.<br />
Warm-up-Aufgaben<br />
• werden als feste Routine zu Beginn jeder Mathematikstunde eingesetzt,<br />
• wiederholen und sichern die Grundlagen aller mathematischen Themenbereiche,<br />
• greifen innerhalb einer Woche alle mathematischen Themen auf,<br />
• weisen einen niedrigen Schwierigkeitsgrad auf, da Basiswissen wiederholt und gesichert<br />
wird.<br />
Das Konzept der <strong>Modulare</strong>n Förderung ist auf nachweisbaren Kompetenzerwerb ausgerichtet,<br />
wobei Kompetenzen nicht eine momentane Kenntnislage sondern dauerhafte Fähigkeiten in<br />
Mathematik ausweisen. Um dies zu stützen, eignen sich die Warm-up-Aufgaben in besonderer<br />
Weise.<br />
Unabhängig von der <strong>Modulare</strong>n Förderung soll die Warm-up-Phase<br />
in jeder Mathematikstunde fest verankert sein!<br />
6 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KOPFRECHNEN (1)<br />
1. Aufgabe<br />
• 3<br />
21 ?<br />
+ 14<br />
?<br />
: 7<br />
?<br />
2. Aufgabe<br />
a) 5m=…. mm b) 70 cm = …. dm<br />
3. Aufgabe Wie viele Dreiecke findest du?<br />
4. Aufgabe<br />
Finde zwei Zahlen, deren Summe 24 und deren<br />
Differenz 6 ist.<br />
5. Aufgabe<br />
In der geöffneten Fensterscheibe spiegelt sich die<br />
Schuluhr. Wie spät ist es?<br />
Starterkit Mathematik 7
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KOPFRECHNEN (2)<br />
1. Aufgabe<br />
– 10<br />
: 2 + 18<br />
14 ? ? ?<br />
2. Aufgabe Wie viel fehlt?<br />
a) 250 ml auf 1 Liter<br />
b) 860 kg auf 1 Tonne<br />
3. Aufgabe Wie viele Vierecke findest du?<br />
4. Aufgabe Wer ist am jüngsten?<br />
Philipp ist älter als Rafael.<br />
Rafael ist jünger als Dana.<br />
5. Aufgabe<br />
Wenn ich Zahlen multipliziere, erhalte ich als Ergebnis …<br />
Wenn ich Zahlen subtrahiere, erhalte ich als Ergebnis …<br />
Eine Summe ist das Ergebnis, wenn ich Zahlen … habe.<br />
8 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KOPFRECHNEN (3)<br />
1. Aufgabe<br />
60<br />
ß<br />
• 2<br />
– 15 +13<br />
? ? ?<br />
2. Aufgabe<br />
10 cm 8 mm – 2 cm = ….... mm<br />
3. Aufgabe Wie viele Dreiecke findest du?<br />
4. Aufgabe Welche Zahlen fehlen?<br />
12, 24, ? , 48, 60, ? , 84<br />
5. Aufgabe<br />
Bilde drei Produkte, deren Werte nahe bei 50 liegen.<br />
Starterkit Mathematik 9
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KOPFRECHNEN (4)<br />
1. Aufgabe<br />
44<br />
ß<br />
– 19<br />
: 5 +12<br />
? ? ?<br />
2. Aufgabe<br />
a) 25 cm = ? m b) 49 km = ? dm<br />
3. Aufgabe Wie viele Quadrate findest du?<br />
4. Aufgabe Wie viele Würfel sind verbaut?<br />
5. Aufgabe<br />
Setze die Zahlenreihen um mindestens vier Zahlen fort.<br />
2 – 4 – 8 – 16 – … 3 – 4 – 3 – 5 – 3 – 6 – …<br />
10 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KOPFRECHNEN (5)<br />
1. Aufgabe<br />
24<br />
ß<br />
: 3<br />
+5 • 2<br />
? ? ?<br />
2. Aufgabe Wie viel fehlt?<br />
a) 750 g auf 1 kg<br />
b) 89 cm auf 1 m<br />
3. Aufgabe Wie viele Rechtecke findest du?<br />
4. Aufgabe Ordne zu: + – : =<br />
vermehren, vervielfachen, ergibt, dividieren,<br />
multiplizieren, teilen durch, dazuzählen, Ergebnis<br />
5. Aufgabe<br />
Welche der folgenden Aussagen bezeichnet die längste<br />
Zeitdauer?<br />
1<br />
2<br />
200 Sekunden 3 Minuten 3 Minuten<br />
Starterkit Mathematik 11
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KOPFRECHNEN (6)<br />
1. Aufgabe<br />
?<br />
: 2<br />
– 4 • 2<br />
? ?<br />
12<br />
2. Aufgabe Wie viel fehlt?<br />
a) 38 Min auf 1 Stunde<br />
3<br />
4<br />
b) 250 ml auf Liter<br />
3. Aufgabe<br />
Eine Raupe startet in Ecke A,<br />
läuft nach oben, dort nach links,<br />
dann nach rechts.<br />
D<br />
H<br />
C<br />
G<br />
An welcher Ecke<br />
befindet sich die Raupe jetzt?<br />
A<br />
E<br />
B<br />
F<br />
4. Aufgabe<br />
Welche Zahl ergibt 12, wenn du 4 davon wegnimmst und<br />
das Ergebnis mit 2 multiplizierst?<br />
5. Aufgabe<br />
Wie heißt die größte dreistellige Zahl?<br />
12 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KOPFRECHNEN (7)<br />
1. Aufgabe<br />
?<br />
– 2<br />
• 4 +5<br />
? ?<br />
21<br />
2. Aufgabe Wie viel fehlt?<br />
a) 380 m auf 1 km<br />
b) 600 cm 2 auf 1 m 2<br />
3. Aufgabe<br />
1 Füller 5,50 €<br />
2 Hefte, jeweils 0,30 €<br />
1 Lineal 1,20 €<br />
Wie viel Geld musst du mitnehmen,<br />
um alles kaufen zu können?<br />
4. Aufgabe<br />
Maike ist erst 5 Jahre alt und schon 1 m groß.<br />
Wie groß ist sie mit 15 Jahren?<br />
5. Aufgabe<br />
Welche Figur hat den kleinsten Flächeninhalt?<br />
A<br />
B C D<br />
Starterkit Mathematik 13
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KOPFRECHNEN (8)<br />
1. Aufgabe<br />
?<br />
– 4<br />
:3 • 10<br />
? ?<br />
120<br />
2. Aufgabe<br />
a) 250 cm = ? m b) 12 km = ? m<br />
3. Aufgabe<br />
Wie groß ist die Fläche der Figur?<br />
1m 2<br />
4. Aufgabe<br />
Olaf hat 45 € gespart. Wie viel braucht er noch, um sich ein<br />
PC-Spiel für 69 € kaufen zu können?<br />
5. Aufgabe<br />
Welche der folgenden Figuren erhält man,<br />
wenn man die links stehende dreht?<br />
A<br />
B<br />
C<br />
D<br />
14 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KOPFRECHNEN (9)<br />
1. Aufgabe<br />
– 5<br />
: 5 : 2<br />
25 ? ? ?<br />
2. Aufgabe Wie viel fehlt?<br />
a) 1100 ml auf 2 Liter<br />
b) 28 mg auf 1 g<br />
3. Aufgabe Wie viele Quadrate findest du?<br />
4. Aufgabe<br />
Jonas ist 3 Jahre älter als sein Bruder. Zusammen sind sie<br />
13 Jahre alt. Wie alt ist Jonas?<br />
5. Aufgabe<br />
Schätze die Anzahl.<br />
Starterkit Mathematik 15
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KOPFRECHNEN (10)<br />
1. Aufgabe<br />
?<br />
– 5<br />
: 5 : 2<br />
? ?<br />
50<br />
2. Aufgabe<br />
a) 30min= ? h b) 2 dm = ? m<br />
3. Aufgabe Wie groß ist der Umfang der Figur?<br />
1m 2<br />
4. Aufgabe<br />
Zwei Kinder brauchen 10 Minuten für den Schulweg.<br />
Wie lange brauchen drei Kinder?<br />
5. Aufgabe<br />
Wie viele Würfel passen<br />
in den Quader?<br />
16 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />
ERARBEITUNG DES THEMAS<br />
– ANREGUNGEN –<br />
LEHRERINFO<br />
Für die Einführung dieses Themas stellen wir keine umfangreichen Materialien zur Verfügung. Jede<br />
Lehrkraft plant diese Phase des Unterrichts selbst.<br />
Wir schlagen vor, die Erarbeitungsphase an den vier Zielkompetenzen auszurichten. Dies kann<br />
durch die aufgelisteten Arbeitsaufträge geschehen.<br />
Umfang und Fläche begrifflich verstehen.<br />
• Zeige oder benenne Längen und Flächen im Klassenzimmer.<br />
• Mache möglichst viele Angaben zu ausgewählten Längen und Flächen.<br />
• Beschreibe diese jeweils mit eigenen Worten oder Fachausdrücken.<br />
• Stelle sie zeichnerisch dar.<br />
• Zeige möglichst anschaulich den Unterschied zwischen Umfang und Fläche.<br />
Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen und messen.<br />
• Vergleiche Längen, z. B. anhand ihrer Größe und Darstellung (geradlinig, krumm).<br />
• Vergleiche Flächen unter verschiedenen Aspekten (z. B. hinsichtlich ihrer Form, ihrer<br />
Größe, ihrer Anzahl der Ecken).<br />
• Schätze die Größe von Längen und Flächen, indem du sie mit bekannten Gegenständen<br />
vergleichst. Kontrolliere deine Schätzungen.<br />
• Erstelle dir eine Einheitslänge und -fläche und miss damit unterschiedliche Gegenstände<br />
deines Klassenzimmers.<br />
Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen.<br />
• Wiederhole die Eigenschaften von Rechteck und Quadrat.<br />
• Ermittle Umfang und Flächeninhalt von Gegenständen im Klassenzimmer durch Abmessen<br />
(z. B. mit einem Lineal oder Metermaß) und Auslegen mit Einheitsquadraten.<br />
• Formuliere Formeln zur Berechnung von Umfang und Flächeninhalt von Rechteck und<br />
Quadrat und schreibe sie, wenn möglich, in mathematischen Symbolen.<br />
Längen- und Flächeneinheiten anwenden.<br />
• Gib zu unterschiedlichen Gegenständen im Klassenzimmer (und außerhalb) sinnvolle<br />
Maßeinheiten an.<br />
• Wandle nicht sinnvolle Maßangaben in sinnvolle um (in Zusammenarbeit mit deinem<br />
Partner).<br />
• Erstelle eine Übersichtstafel zur Umrechnung von Größen.<br />
In der anschließenden Lernstandserhebung wird ersichtlich, was und wie gut ein Schüler zu diesem<br />
Thema beherrscht.<br />
Starterkit Mathematik 17
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
DIE LERNSTANDSERHEBUNG<br />
LEHRERINFO<br />
Diese Aufgaben für die Lernstandserhebung sollen Aufschluss darüber geben, ob und inwieweit die<br />
einzelnen Themenbereiche nach der Einführung des Themas verstanden worden sind. Die<br />
Auswahl dieser diagnostischen Aufgaben erfolgt hinsichtlich der Zielkompetenzen, die überprüft<br />
werden sollen, untergliedert in einzelne konkret beobachtbare Kriterien (Fähigkeiten und<br />
Fertigkeiten). Neben den inhaltlichen Kompetenzen sollen alle allgemeinen mathematischen<br />
Kompetenzen (siehe Kommentar zur Lernstandserhebung) in einem ’Testbogen’ mindestens ein<br />
Mal vertreten sein.<br />
Die Smileys dienen der Selbsteinschätzung des Schülers, um eine Auseinandersetzung mit<br />
seinem Lernstand anzuregen.<br />
• Möglichkeit 1: Vor Bearbeitung der Aufgabe soll der Schüler einschätzen, ob er diese<br />
Aufgabe lösen kann.<br />
• Möglichkeit 2: Nach Bearbeitung der Aufgabe soll der Schüler ankreuzen, ob diese Aufgabe<br />
leicht (und seiner Meinung nach richtig) gelöst wurde oder nicht.<br />
Nach Korrektur bzw. Rückgabe der Lernstandserhebung bietet es sich an, die Schüler zu einzelnen<br />
Aufgaben, bei denen sie Probleme hatten, frei schreiben zu lassen 1 . Dies ermöglicht bei Bedarf<br />
einen genaueren Blick auf individuelle Schwierigkeiten, die in Mathematik sehr differenziert sein<br />
können, und fördert eine realistische Selbsteinschätzung.<br />
1 Möglicher Arbeitsauftrag:<br />
Schreibe zu Aufgaben, bei denen du Probleme hattest, kurze Fragen auf.<br />
Notiere auch Gedanken und Ideen, die du bei einer solchen Aufgabe hattest.<br />
18 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
LERNSTANDSERHEBUNG FLÄCHEN JGST. 5<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
1) Umfang und Fläche begrifflich verstehen <br />
Kreuze an, ob der Umfang oder der Flächeninhalt gesucht ist.<br />
Ein Bild soll eingerahmt werden.<br />
Um eine Baugrube wird ein Sicherheitszaun errichtet.<br />
Ein Zimmer soll mit Teppichboden ausgelegt werden.<br />
Die Wände eines Badezimmers sollen gefliest werden.<br />
Der Rand eines Fußballfeldes wird neu markiert.<br />
Um einen Garten herum soll ein Zaun gezogen werden.<br />
Umfang<br />
Fläche<br />
2) Umfang und Fläche begrifflich verstehen <br />
Wer hat Recht? Begründe.<br />
Mark: „Die Figuren A, B, und C sind ja der Größe nach geordnet.“<br />
Elli: „Das stimmt nicht. Der Umfang ist überall gleich.“<br />
3) Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen, messen <br />
Bestimme den Umfang und den Flächeninhalt der skizzierten Figuren. Erkläre dein Vorgehen.<br />
1m<br />
a) b)<br />
1m 2<br />
1m<br />
1m<br />
1m<br />
Umfang =<br />
Flächeninhalt =<br />
Umfang =<br />
Flächeninhalt =<br />
Starterkit Mathematik 19
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
4) Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen, messen <br />
Beschreibe die gezeichnete Figur.<br />
Vergleiche Umfang und Flächeninhalt aller Teilfiguren. Zu welcher Erkenntnis bist du gekommen?<br />
5) Umfang und Fläche vergleichen, schätzen, messen <br />
Wie lang und wie breit kann ein Rechteck mit 25 cm 2 sein? Finde zwei verschiedene Möglichkeiten.<br />
6) Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen <br />
a) Wie heißt die Figur?<br />
b) Gib die Formel an: für den Umfang: für die Fläche:<br />
c) Berechne den Umfang und den Flächeninhalt der skizzierten Figur.<br />
9 cm<br />
3 cm<br />
20 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
7) Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen <br />
Berechne Umfang und Flächeninhalt des Grundstücks.<br />
8 m<br />
2m<br />
4m<br />
4 m<br />
4 m<br />
8) Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen <br />
In einem Zimmer soll der Teppichboden und die Fußbodenleiste erneuert werden.<br />
Das Zimmer ist 6 m lang und 4 m breit.<br />
a) Berechne den Preis für den Teppichboden. 1 m 2 kostet 20,00 €.<br />
b) Berechne den Preis für die Randleiste. 1 m kostet 5 €.<br />
Beachte, dass für die Tür 1 m ausgespart wird.<br />
9) Längen- und Flächeneinheiten anwenden <br />
Zeichne 3 Zentimeterquadrate (Quadratzentimeter). Wie viele Millimeterquadrate passen hinein?<br />
Erkläre.<br />
10) Längen- und Flächeneinheiten anwenden <br />
Die Flächenangaben sind nicht vollständig. Ergänze die richtige Maßeinheit.<br />
Schultisch: 0,7 Heftseite: 625 Nagelkopf: 3 Bayern: 70 550<br />
Starterkit Mathematik 21
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
KLASSENÜBERSICHT & KOMMENTAR<br />
KLASSENÜBERSICHT<br />
LEHRERINFO<br />
Die Klassenübersicht gibt Aufschluss darüber,<br />
• welche Aufgaben von einem einzelnen Schüler erfolgreich gelöst worden sind, welche nicht<br />
und<br />
• ob einzelne Themenbereiche für einen Großteil der Klasse unklar geblieben sind.<br />
Die Aufgaben werden nur hinsichtlich des Beherrschens gewertet.<br />
Mögliche Symbole: + und – bzw.<br />
und <br />
evtl. ergänzt durch ein Symbol für nicht eindeutige Wertung, z. B. ~.<br />
Mit dem ’Testbogen’ kann auch eine Notenvergabe erfolgen. Hierfür müssen den Aufgaben Punkte<br />
zugewiesen und ein Notenschlüssel erstellt werden.<br />
Jedoch bedingt das Konzept des kompetenzorientierten individuellen Lernens, dass alle<br />
Testaufgaben Aufschluss hinsichtlich der vorhandenen bzw. nicht vorhandenen Kompetenzen<br />
geben.<br />
Eine Rückmeldung über Schülerleistungen erfolgt somit niemals nur in Form einer Note.<br />
KOMMENTAR<br />
LEHRERINFO<br />
Der Kommentar gibt detaillierte Informationen für eine fördernde Weiterarbeit:<br />
• für Schüler, die die Aufgaben der Lernstandserhebung ohne Erfolg bzw. lückenhaft bearbeitet<br />
haben,<br />
• für Schüler, die die Aufgaben der Lernstandserhebung erfolgreich bearbeitet haben.<br />
– Optional –<br />
Interessierte Lehrkräfte erhalten hier weitere Informationen zur Analyse der Lernausgangssituation.<br />
• Inhaltsbezogene mathematische Kompetenzen:<br />
Was soll der Schüler zu einem bestimmten Thema aus einem Stoffgebiet<br />
(inhaltsbezogene Kompetenzen) können?<br />
• Allgemeine mathematische Kompetenzen:<br />
Wie soll der Schüler mathematisch arbeiten (prozessbezogene Kompetenzen)?<br />
22 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KLASSENÜBERSICHT FLÄCHEN JGST. 5<br />
Begriffliche Vorstellung<br />
Vergleichen, schätzen,<br />
messen<br />
Berechnungen<br />
Einheiten<br />
Anmerkungen<br />
Name<br />
Aufgabe<br />
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10<br />
Starterkit Mathematik 23
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KLASSENÜBERSICHT FLÄCHEN JGST. 5<br />
– HINWEISE ZUR AUSWERTUNG –<br />
Die einzelnen<br />
Aufgaben werden<br />
einer Zielkompetenz<br />
zugeordnet.<br />
Unter „Optional“ im<br />
Kommentar zu den<br />
Schüleraufgaben<br />
werden die Aufgaben<br />
konkretisiert.<br />
Für eine zielgerichtete Weiterarbeit ist<br />
interessant, ob die Aufgabe erfolgreich<br />
gelöst worden ist oder nicht.<br />
Mögliche Symbole:<br />
+ und – bzw. und ,<br />
evtl. ergänzt durch ~.<br />
Stärken und Schwächen<br />
eines Schülers zeigen<br />
sich bei den einzelnen<br />
Aufgaben.<br />
Ebenso können Stärken<br />
und Schwächen bei<br />
allen Aufgaben zu<br />
einer Zielkompetenz<br />
erfasst werden.<br />
Die Lösungsquote<br />
verdeutlicht<br />
den Gesamterfolg<br />
eines<br />
Schülers bei<br />
allen Aufgaben.<br />
Für eine individuelle<br />
Förderung ist<br />
diese Aussage<br />
von geringer<br />
Relevanz.<br />
Die Lösungsquote verdeutlicht<br />
den Leistungsstand<br />
der Klasse jeweils bei<br />
einer Aufgabe.<br />
Erfasst man die Daten am<br />
PC, eignen sich Farben gut<br />
für eine Übersicht (z. B. rotgelb-grün).<br />
Von 16 Schülern<br />
haben 11 die<br />
Aufgabe erfolgreich<br />
gelöst.<br />
24 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KOMMENTAR FLÄCHEN JGST. 5<br />
ÜBERLEGUNGEN FÜR EINE FÖRDERNDE WEITERARBEIT<br />
OHNE ERFOLG / LÜCKENHAFT BEARBEITET<br />
ERFOLGREICH BEARBEITET<br />
Aufgaben<br />
1<br />
und<br />
2<br />
Für Schüler, die bei Aufgaben Probleme hatten,<br />
eignen sich die<br />
Beispielaufgaben *leicht und **mittel<br />
und darüber hinaus folgende Fördermaßnahmen:<br />
• sprachliche Probleme: Strategien zum<br />
Textverständnis (allgemein, Mathematik)<br />
• Begriffliche Vorstellung zu Längen und Flächen<br />
(Hilfe: Info-Karten Flächen 1a und 1b)<br />
• Aufgaben zum Verständnis (Beispiele siehe<br />
Übungsblatt)<br />
Für Schüler, die die Aufgaben gut lösen konnten,<br />
eignen sich die<br />
Beispielaufgaben ***schwierig<br />
und darüber hinaus folgende Fördermaßnahmen:<br />
Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />
• Aufgaben variieren<br />
• eigene Aufgaben erstellen<br />
• Begriffe an einem Beispiel (Zeichnung) erklären<br />
• Begriffe nur sprachlich erklären<br />
Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen, messen<br />
3<br />
bis<br />
5<br />
• Prinzip der Längen- und Flächenmessung<br />
handelnd (Hilfe: Info-Karten Flächen 1a und 1b)<br />
• Vorgehen mündlich erklären (evtl. helfende<br />
Impulse geben)<br />
• Partnerarbeit: Aufgaben leicht variieren und<br />
zusammen bearbeiten, dabei mündlich erklären<br />
• Strategien der Problembearbeitung<br />
(Skizze, Notizen vorhandener Daten, „freie“<br />
Erarbeitung, …)<br />
• Vorgehen anderen Schülern mündlich erklären<br />
und zeichnerisch darstellen<br />
• Schätzaufgaben aus dem Alltag (mit anderen<br />
Einheitsmaßen) erstellen<br />
• inhaltliche Erweiterung: andere Flächenformen<br />
(Vergleich, Schätzung, Möglichkeiten des<br />
Messens)<br />
Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />
6<br />
bis<br />
8<br />
• Formenkunde, Fachbegriffe<br />
• Formel aus begrifflicher Vorstellung/Erklärung<br />
ableiten (alle Arten einer „Formel“ gültig!)<br />
• Rückgriff auf das Prinzip der Flächenmessung (z.<br />
B. Figur in Einheitslängen/-quadrate unterteilen);<br />
(Hilfe: Info-Karten Flächen 2a und 2b)<br />
• Berechnungen: schriftliche Addition und<br />
Multiplikation<br />
• zu gegebenen Rechenaufgaben Alltagssituation<br />
formulieren<br />
• inhaltliche Erweiterung: variable Flächenformen<br />
• eigene Aufgaben erstellen und im Wechsel mit<br />
einem Partner lösen<br />
Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />
9<br />
und<br />
10<br />
• Prinzip der Längen- und Flächenmessung: Arbeit<br />
mit Alltagsrepräsentanten zum Aufbau der<br />
Vorstellung<br />
• Längen- und Flächenmaße (Hilfe: Info-Karten<br />
Größen 2 und 3)<br />
• inhaltliche Erweiterung: Flächenmaße a und ha<br />
• möglichst leichte und möglichst schwierige<br />
Aufgaben selbst erstellen – erklären, warum leicht<br />
oder schwierig<br />
Starterkit Mathematik 25
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
KRITERIEN-CHECKLISTE FLÄCHEN JGST. 5<br />
KRITERIEN-CHECKLISTE ZUR DOKUMENTATION<br />
LEHRERINFO<br />
Diese Checkliste ’begleitet’ Schüler und Lehrkraft während der <strong>Modulare</strong>n Sequenz. Zu jeder<br />
Zielkompetenz sind wesentliche Kriterien formuliert, mit der Absicht<br />
• Transparenz und Verständnis für die in diesem Themenbereich erwarteten Kompetenzen<br />
auch beim Schüler zu schaffen,<br />
• eine Unterstützung für eine konstante, übersichtliche und vergleichende Analyse der<br />
Schülerleistungen zu bieten,<br />
• nachhaltiges Lernen nachweisbar darlegen zu können.<br />
Die Kriterien-Checkliste erfasst<br />
• inhaltliches Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten (gegliedert in die vier Zielkompetenzen),<br />
• prozessbezogene Kompetenzen (allgemeine mathematische Kompetenzen, für die Schüler<br />
als ’Arbeitsweisen’ formuliert) und<br />
• Aspekte des Arbeitsverhaltens während dieser Sequenz.<br />
Vorteilhaft ist, sich mehrere fixe Zeitpunkte für eine Analyse der Schülerkompetenzen zu<br />
setzen. In der Kriterien-Checkliste sind diese:<br />
• nach Einführung eines Themas mit der Lernstandserhebung,<br />
• während der individuellen Übungsphase (vor der benoteten Probearbeit!),<br />
• am Ende einer <strong>Modulare</strong>n Sequenz, vor dem Beginn eines neues Schwerpunktthemas.<br />
Eine Einschätzung hinsichtlich des bewältigten Anspruchsniveaus in der individuellen<br />
Lernphase erfolgt auf Grundlage<br />
• der bearbeiteten Aufgaben (Schwierigkeitsgrad der bearbeiteten Aufgaben, Tempo bei der<br />
Bearbeitung) und<br />
• den verwendeten Hilfestellungen (Infokarten, Nachfragen beim Partner oder in der Gruppe,<br />
Hinweise der Lehrkraft).<br />
Eine differenzierte Dokumentation kann unter Verwendung von unterschiedlichen Symbolen<br />
erfolgen, z. B.:<br />
ο ohne Erfolg bei diesem Kriterium<br />
+ erfolgreich bei leichten Aufgabenstellungen<br />
++ erfolgreich bei mittelschweren Aufgabenstellungen<br />
+++ erfolgreich bei schwierigen Aufgabenstellungen<br />
In einem Arbeitsordner Mathematik können die Kriterien-Checklisten zu allen mathematischen<br />
Themen gesammelt und entsprechende Übungs- und Probearbeiten mit abgeheftet werden – auch<br />
über mehrere Schuljahre hinweg.<br />
26 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KRITERIEN-CHECKLISTE ZUR DOKUMENTATION FLÄCHEN JGST. 5<br />
INHALTLICHER SCHWERPUNKT: RECHTECK UND QUADRAT<br />
Name …………………………………….. Klasse ………..<br />
Ausgangslage<br />
( )<br />
Lernfortschritt<br />
ο + ++ +++<br />
Leistungsfeststellung<br />
ο + ++ +++<br />
Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />
• Du kannst Umfang und Fläche an Gegenständen und bei<br />
Zeichnungen unterscheiden (z. B. zeigen, anzeichnen).<br />
• Du kannst erklären, was der Umfang ist.<br />
• Du kannst erklären, was eine Fläche ist.<br />
Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen,<br />
messen<br />
• Du kannst Umfang und Flächeninhalt vergleichen (z. B. bei<br />
verschiedenen Figuren oder wenn eine Figur ihre Größe ändert).<br />
• Du kannst Umfang und Flächeninhalt durch Vergleich mit<br />
bekannten Gegenständen schätzen.<br />
• Du kannst einem Partner beschreiben, wie Umfang und<br />
Flächeninhalt gemessen werden können.<br />
Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />
• Du kannst Umfang und Flächeninhalt mittels Vergleichsgrößen<br />
oder Einheitsgrößen ermitteln.<br />
• Du kannst Umfang und Flächeninhalt berechnen.<br />
Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />
• Du kannst zu Längen und Flächen aus dem Alltag sinnvolle<br />
Maßangaben machen.<br />
• Du kannst Umrechnungen von Maßeinheiten darstellen, erklären<br />
und durchführen.<br />
• Du kannst Maßeinheiten von Längen und Flächen bei<br />
Berechnungen richtig anwenden.<br />
Mathematische Arbeitsweisen<br />
• Du kannst gemeinsam mit einem Partner eine Aufgabe<br />
diskutieren und bearbeiten.<br />
• Du kannst bei unbekannten Aufgaben alleine oder mit einem<br />
Partner Lösungsideen entwickeln und so die Aufgabe lösen.<br />
• Du kannst bei Erklärungen mathematische Fachbegriffe<br />
verwenden.<br />
• Du kannst bei Abbildungen und Tabellen die relevanten Daten<br />
herausfinden.<br />
• Du kannst Fragestellungen aus dem Alltag mathematisch<br />
bearbeiten und lösen.<br />
• Du kannst mathematische Hilfsmittel (z. B. Lineal) sachgerecht<br />
verwenden.<br />
• Du kannst mit Formeln und Symbolen rechnen.<br />
Arbeitsverhalten<br />
• Du kannst konzentriert an einer Aufgabe arbeiten, ohne dich<br />
ablenken zu lassen.<br />
• Du kannst Zeichnungen und Berechnungen im Heft sauber und<br />
übersichtlich gestalten.<br />
• Du kannst bei der Arbeit mit einem Partner oder in der Gruppe<br />
aktiv mitwirken.<br />
• Du kannst deine Ergebnisse ansprechend und verständlich<br />
präsentieren.<br />
Note<br />
ο ohne Erfolg + erfolgreich bei leichten Aufgaben ++ erfolgreich bei mittelschweren Aufgaben +++ erfolgreich bei schwierigen Aufgaben<br />
Starterkit Mathematik 27
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KRITERIEN-CHECKLISTE ZUR DOKUMENTATION FLÄCHEN JGST. 5<br />
– HINWEISE ZUR AUSWERTUNG –<br />
Jeder Schüler erhält die Kriterien-<br />
Checkliste bei der Einführung des<br />
Themas.<br />
Die Lehrkraft ergänzt die<br />
Eintragungen des Schülers mit<br />
ihren eigenen Beobachtungen und<br />
im Gespräch mit dem Schüler.<br />
Ein Vergleich des Lernstands nach der Einführung des<br />
Themas mit dem Lernfortschritt bzw. der Leistungsfeststellung<br />
verdeutlicht den individuellen Lernerfolg.<br />
Neben den Aufgaben der Lernstandserhebung werden<br />
Schüler- und Lehrerbeobachtungen während der<br />
Erarbeitungsphase für eine Analyse des Lernstands mit<br />
herangezogen.<br />
Die Kriterien<br />
verdeutlichen<br />
die Erwartungen<br />
an den Schüler<br />
bzgl. seiner<br />
mathematischen<br />
Fähigkeiten<br />
innerhalb einer<br />
Zielkompetenz.<br />
Sie sind nicht<br />
standardisiert<br />
und können im<br />
Word-Dokument<br />
geändert werden.<br />
Mathematische<br />
Arbeitsweisen<br />
zeigen allgemeine<br />
mathematische<br />
Kompetenzen und<br />
sollen bei allen<br />
inhaltlichen Themen<br />
beobachtet werden.<br />
Vorschlag<br />
möglicher<br />
Symbole zur<br />
übersichtlichen<br />
Dokumentation<br />
Für eine<br />
differenzierte<br />
Rückmeldung<br />
auch in der<br />
Leistungsfeststellung<br />
sollten<br />
die Aufgaben<br />
neben der<br />
Punktzahl auch<br />
den zugewiesenen<br />
Schwierigkeitsgrad<br />
ausweisen.<br />
Die Note zeigt die Schülerleistungen der<br />
Probearbeit im Vergleich zum fachlichen<br />
Anspruch in der Hauptschule und zur<br />
Klasse.<br />
Nicht beobachtete<br />
Kriterien<br />
bleiben ohne<br />
Eintrag.<br />
Präsentationen<br />
und Gruppenwertungen<br />
fließen mit ein.<br />
28 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
ÜBUNGSAUFGABEN MIT UNTERSCHIEDLICHEM SCHWIERIGKEITSGRAD<br />
LEHRERINFO<br />
Der Aufbau begrifflicher Vorstellungen, erste Vergleichs-, Schätz- und Messübungen sowie die<br />
Durchführung von Berechnungen (und dabei ggf. die Umwandlung von Maßeinheiten) kann in<br />
Aufgaben nicht immer scharf getrennt werden.<br />
Um die Schüler in ihrer Eigenverantwortung für ihr Lernen ernst zu nehmen und zu fördern, sollte die<br />
Auswahl von Übungsaufgaben wo möglich ihnen selbst überlassen werden (z. B. „Bearbeite aus<br />
dem Themenbereich drei Aufgaben deiner Wahl.“). Die Lehrkraft nimmt dabei eine beratende<br />
Funktion ein und unterstützt die Schüler bei ihrem Tun.<br />
Dem Gespräch mit einem Partner oder in einer Gruppe muss ausreichend Zeit eingeräumt werden,<br />
um eine Aufgabe – auch aus anderen Perspektiven – durchdringen zu können.<br />
Die Aufgaben eignen sich<br />
• für die Erarbeitung der einzelnen inhaltlichen Aspekte (Umfang und Flächeninhalt),<br />
• für die Vernetzung dieser Inhalte sowie<br />
• für deren Einbettung in Aufgaben mit reichhaltigen Kontexten (über diesen<br />
Themenbereich hinaus).<br />
Der Schwierigkeitsgrad einer Aufgabe wird vom Schüler oft individuell wahrgenommen. Die<br />
angegebenen Sternchen bei den Übungsaufgaben (* bis ***) können somit nur eine grobe<br />
Richtschnur für die Einschätzung einer Aufgabe hinsichtlich ihres Anspruchs sein. Je nach<br />
unterstützenden Materialien wird das Anforderungsniveau fließend variiert.<br />
Die Liste der Aufgaben kann auch dem Schüler ausgeteilt werden, so dass er bearbeitete<br />
Aufgaben kennzeichnen bzw. sich Notizen zur Erarbeitung machen kann (z. B. die Symbole +, ++,<br />
+++ für „leicht“, „mittel“, „schwierig“ den bearbeiteten Aufgaben aus seiner Sicht zuordnen). Dieses<br />
Vorgehen erleichtert auch am Ende der <strong>Modulare</strong>n Phase die Einschätzung des Schülers hinsichtlich<br />
seines individuellen Lernfortschritts bzw. Lernerfolgs (siehe Kriterien-Checkliste).<br />
Grundsätzlich sollte der Schüler zu jeder bearbeiteten Aufgabe kurze Notizen über seine<br />
Arbeitsschritte und aufgetretenen Probleme machen. Zumindest am Ende jeder individuellen<br />
Übungsstunde ist es als ‚Sicherungsfaktor’ des Gelernten zu empfehlen.<br />
Tipp:<br />
Die Übungsaufgaben können in verschiedenen Farben kopiert und laminiert werden (Angebot online:<br />
je eine Aufgabe mit Lösung auf einer Seite) – jeweils in mehrfacher Ausführung. So stehen alle<br />
Aufgaben allen Schülern nach und nach zur Verfügung, ohne sie als Klassensatz kopieren zu<br />
müssen.<br />
Starterkit Mathematik 29
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
Liste der Übungsaufgaben<br />
Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />
1. An Alltagsrepräsentanten Umfang und Fläche unterscheiden<br />
2. a) Länge schätzen, mit Schritten messen<br />
b) Umfang schätzen und ermitteln<br />
3. Strecken und Umfänge messen (• KOPIERVORLAGE)<br />
4. Figuren zeichnen, Umfang und Fläche unterscheiden<br />
5. Figuren einem Partner so beschreiben, dass er<br />
a) den Umfang möglichst genau nachzeichnen kann<br />
b) die Gesamtfläche anhand von Teilflächen zeichnen kann<br />
6. Behauptungen zu Umfang und Flächeninhalt als richtig oder falsch werten<br />
7. Figuren mit gleichem Umfang und unterschiedlichem Flächeninhalt zeichnen<br />
8. Größe des Umfangs einer Briefmarke im Vergleich zu Bilddarstellung und Gemälde<br />
erklären<br />
9. Alltagsgegenstände mit Größenbezug beschreiben<br />
10. Streichholzaufgabe (• STREICHHÖLZER bereitstellen)<br />
Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen, messen<br />
1. Figuren aus Einheitsquadraten legen, im Heft zeichnen, Umfang angeben<br />
2. a) Figuren zeichnen und bzgl. ihrer Größen beschreiben<br />
b) Eigene Figuren entwerfen und mit Mitschülern vergleichen<br />
3. Quadrate regelmäßig vergrößern; Zusammenhang von Umfang und Fläche<br />
untersuchen<br />
4. Rechtecke regelmäßig vergrößern; Zusammenhang von Umfang und Fläche<br />
untersuchen<br />
5. Zusammenhang von Umfang und Fläche bei einem Spiegel untersuchen<br />
6. Fläche eines Fußabstreifers aus begründeter Schätzung berechnen<br />
7. Teillängen und -flächen vergleichen; Umfang und Flächeninhalt bestimmen<br />
8. Unbekannte Flächen in bekannte Flächen umändern und Inhalt bestimmen<br />
(• KOPIERVORLAGE)<br />
Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />
1. Gitterskizze Glasmosaik<br />
2. Klassenzimmerfenster: Maßangaben aus Messung<br />
3. Fensterglas: Einbaugröße<br />
4. Gartenhaus: Maßangaben aus vergleichender Schätzung<br />
5. Hochbeet anlegen<br />
6. Skizze Blumenbeet: Umkehraufgabe<br />
7. Garagenmauer: Umkehraufgabe; Garagengiebel<br />
8. Parkplatz: Maßangaben aus vergleichender Schätzung<br />
9. Terrasse<br />
10. Fensterabdichtung<br />
11. Hauswand streichen<br />
30 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />
1. Wahl einer sinnvollen Maßeinheit zu Alltagsrepräsentanten<br />
2. Maßeinheiten den Größenangaben anpassen<br />
3. Sinnvolle Maßzahl angeben<br />
4. Sinnvolle Maßeinheit angeben<br />
5. Längen- und Flächenangaben der Größe nach ordnen<br />
6. Eigene Umrechnungsaufgaben erstellen<br />
Starterkit Mathematik 31
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />
1. Wähle einen beliebigen Gegenstand im Klassenzimmer in deiner Reichweite und zeige deinem<br />
Banknachbarn, was der Umfang und was die Fläche ist.<br />
<br />
Gib zu beiden Begriffen möglichst viele Informationen.<br />
(Z. B. Wie ist die Farbe der Fläche/des Umfangs am Gegenstand? Mit welchen Hilfsmitteln<br />
könntest du den Gegenstand messen? Wie könntest du ihn zeichnen? Welcher Gegenstand ist<br />
ähnlich groß? Usw.)<br />
2. a) Schätze, wie viele Schritte du für die lange Seite deines Klassenzimmers benötigst. Überprüfe<br />
deine Schätzung und vergleiche deine Ergebnisse mit einem Partner.<br />
b) Schätze und ermittle den Umfang deines Klassenzimmers in gleicher Weise.<br />
<br />
3. Miss ab und berechne die Länge der Strecken und Umfänge.<br />
Du benötigst die KOPIERVORLAGE.<br />
<br />
<br />
4. Zeichne die Figuren in Originalgröße. Färbe jeweils Umfang und Fläche in verschiedenen Farben.<br />
Quadrat: s = 6 cm<br />
Rechteck: a =9cm,b=4cm<br />
T-Figur: jedes Teilstück = 2 cm<br />
s<br />
b<br />
a<br />
5. Zeichne zwei beliebige eckige Figuren.<br />
<br />
a) Gib deinem Partner so genaue Anweisungen zu einer der Figuren, so dass er den Umfang<br />
zeichnen kann ohne die Figur zu sehen.<br />
Beispiel: (Figur verkleinert dargestellt)<br />
Etwa: Meine Figur sieht aus wie ein nach rechts gekipptes Haus mit spitzem Dach. Die Bodenlinie<br />
des „Hauses“ ist nun ein etwa 2 cm langer Strich nach oben. An beiden Enden dieser Linie gehen<br />
im rechten Winkel ca. 1,5 cm lange Strecken nach rechts. Das „Hausdach“ sieht aus wie ein<br />
Dreieck und ist an der Spitze einen knappen Zentimeter hoch.<br />
b)Gib deinem Partner so genaue Anweisungen zu den Teilflächen der anderen Figur, so dass er<br />
am Schluss die Gesamtfläche erkennen kann.<br />
Beispiel:<br />
Etwa: Meine Fläche besteht aus drei Rechtecken die jeweils 1 cm lang und ½ cm breit sind. Die<br />
Länge geht im Heft von oben nach unten. Neben das erste Rechteck kommt das zweite um die<br />
Hälfte versetzt nach unten auf die rechte Seite. Das dritte Rechteck ist wieder auf der gleichen<br />
Höhe wie das erste, wiederum rechts neben dem zweiten.<br />
32 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
6. Sind folgende Behauptungen richtig oder falsch?<br />
a) Jede Fläche hat einen Umfang.<br />
b) Der Umfang einer Fläche wird immer in mm angegeben.<br />
c) Der Umfang einer Fläche kann in cm 2 angegeben werden.<br />
d) Der Umfang einer Fläche ist immer die Summe aller Seitenlängen.<br />
e) Eine Fläche hat immer eine Länge und eine Breite.<br />
f) Der Inhalt einer Fläche wird immer in Flächeneinheiten angegeben.<br />
g) Der Flächeninhalt wird größer, wenn ich eine Fläche zerschneide und neu zusammensetze.<br />
<br />
7. Zeichne mindestens drei verschieden große Figuren mit einem Umfang von jeweils 30 cm.<br />
Tausche mit deinem Partner und ordne dann nach der Größe des Flächeninhalts.<br />
<br />
8. Vergleiche die nebenstehenden<br />
Abbildungen von Bild und Briefmarke.<br />
Schätze deren Flächeninhalt und Umfang<br />
möglichst genau und vergleiche mit deinem<br />
Partner.<br />
<br />
<br />
9. Beschreibe einem Partner dein Zimmer, indem du ihm Längen- und Flächenangaben zu deinem<br />
Zimmer und der Möbelstücke beschreibst.<br />
Z. B.: Mein Schrank ist ca. 1,30 m breit und 50 cm tief. Die Matratze des Bettes hat eine Fläche,<br />
die kleiner als 2 m 2 ist. An der Wand hängt ein Poster mit …<br />
bis <br />
10. Lege zusammen mit einem Partner aus Streichhölzern ein 3-mal-3-Gitternetz (siehe Abbildung).<br />
Entfernt 4 Streichhölzer so, dass nur noch 5 Quadrate übrig bleiben.<br />
Sucht mehrere Möglichkeiten<br />
Findet heraus, wie viele Quadrate ihr entfernt habt (es ist eine recht große Anzahl).<br />
Starterkit Mathematik 33
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
Kopiervorlage zu Zielkompetenz Aufgabe 3<br />
34 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen, messen<br />
1. Schneide 12 Zentimeterquadrate aus. Lege mit diesen 12 cm 2 unterschiedliche Figuren.<br />
Zeichne sie in dein Heft und gib jeweils den Umfang an.<br />
<br />
<br />
2. a) Übertrage die Figuren in dein Heft und beschreibe sie so genau wie möglich (z. B.: Wie groß ist<br />
die Fläche? – Anzahl Karokästchen/Quadratzentimeter. Wie groß ist der Umfang? – Anzahl<br />
Karokästchenlänge/Zentimeter. Ordne die Figuren der Größe nach. Welche Figuren sind gleich<br />
groß? – Umfang/Flächeninhalt.).<br />
b) Entwirf ähnliche Figuren und vergleiche sie mit den Figuren anderer Mitschüler.<br />
(Wer hat die größte Figur? – Umfang/Flächeninhalt. Wer hat die Figur mit den meisten Ecken?<br />
Welche Figur hat am wenigsten Teilflächen? Usw.)<br />
a) b) c)<br />
d)<br />
e)<br />
3. Übertrage die Figur in dein Heft und erweitere sie bis zu einer Seitenlänge von 6 s. Welchen<br />
Zusammenhang von der Seitenlänge s, dem Umfang u und der Fläche A kannst du erkennen?<br />
s<br />
A<br />
3 s<br />
<br />
4. Zeichne ein beliebiges Rechteck (nicht zu groß), verdopple, verdreifache und vervierfache die<br />
Seitenlängen a und b und untersuche die entstandenen Figuren.<br />
<br />
5. Frau Meier bestellt einen Spiegel, der von einem Silberrahmen mit einem Umfang von 2 m<br />
umrahmt wird. Leider kann sie darin nicht ihr Gesicht betrachten. Wie kann das sein? Skizziere<br />
einen solchen Spiegel.<br />
<br />
Starterkit Mathematik 35
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
6. Welchen Flächeninhalt hat der Fußabstreifer? Begründe.<br />
<br />
7. Übertrage die Figuren in dein Heft.<br />
a) Male bei jeder Figur die gleich großen Längen ihres Umfangs mit der gleichen Farbe an.<br />
b) Teile die Fläche möglichst geschickt und male gleich große Teilflächen mit der gleichen Farbe an.<br />
c) Bestimme den Umfang und den Flächeninhalt der Figuren.<br />
1 cm<br />
2 m<br />
<br />
8. Bestimme die Flächen der Figuren. Du kannst dabei • auslegen,<br />
• zeichnen,<br />
• falten,<br />
• schneiden und neu zusammensetzen,<br />
• ab- und ausmessen.<br />
Erkläre dein Vorgehen.<br />
a) b) c)<br />
bis <br />
d) e)<br />
36 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
Kopiervorlage zu Zielkompetenz Aufgabe 8<br />
a) b) c)<br />
d) e)<br />
a) b) c)<br />
d) e)<br />
Starterkit Mathematik 37
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />
1. Ermittle, wie viel Glas jeweils von einer Farbe für jedes Glasmosaik benötigt wird.<br />
bis <br />
Wie lang sind alle Schnittkanten, die verbunden werden müssen?<br />
a) 1 cm<br />
b)<br />
1 cm<br />
30 cm<br />
30 cm<br />
Hinweis: Eine schräge Linie ist 67 cm lang.<br />
2. Wie viel Glas wurde für deine Klassenzimmerfenster benötigt?<br />
<br />
3. Das Glas wurde ersetzt. Der Glaser hat die Fensterscheibe<br />
ausgemessen (s. Foto, Maße in cm) und auf jeder Seite für den<br />
Einbau 0,5 cm dazugerechnet.<br />
<br />
59<br />
Berechne die Größe des eingebauten Glases.<br />
34<br />
4. Wie groß ist ungefähr die Glasfläche der Tür?<br />
Begründe.<br />
<br />
Formuliere eine weitere Frage zum Bild und<br />
stelle sie deinem Partner.<br />
38 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
<br />
5. Hier entsteht mit alten Ziegeln (Maße in cm: 25 x 12 x 8)<br />
ein Hochbeet. Wie groß ist die Gartenfläche, die verbaut<br />
wird?<br />
Schätze, wie viele Salatköpfe in diesem Hochbeet<br />
wachsen können.<br />
6. Neben einem Weg befindet sich ein 1,2 m breiter<br />
Wiesenstreifen. Darauf soll ein Blumenbeet<br />
mit einer Gesamtfläche von 8,1 m² angelegt werden.<br />
<br />
Wie lang wird das Beet?<br />
bis <br />
7. Wilder Wein wächst auf einer Fläche von 13,75 m 2 .<br />
Die Garage ist 5,50 m lang.<br />
Wie hoch ist sie gemauert (bis zur Holzverschalung)?<br />
Wie viel m 2 Holz wurde an dieser Giebelseite verbaut?<br />
<br />
8. Welche Fläche musste für diesen Parkplatz gepflastert<br />
werden?<br />
Wie viele Pflastersteine wurden dafür ungefähr<br />
verbaut?<br />
Begründe deine Berechnungen.<br />
Starterkit Mathematik 39
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
9. Erstelle eine Skizze der Terrassenfläche aus folgenden Angaben:<br />
bis <br />
• Tiefe gesamt: 3,30 m<br />
• Tiefe des Vorsprungs (Tür): 40 cm<br />
• Breite gesamt: 5,80 m<br />
• Breite unter Fenster: 2,50 m<br />
• Breite des Türvorsprungs: 2,50 m<br />
Berechne aus den Angaben, wie teuer es kommt,<br />
die Terrasse neu fließen zu lassen.<br />
(Fließen: 20 € pro m 2 ;<br />
Sockelfließen 30 cm lang: 2,50 € pro Stück)<br />
Du kannst auch weitere Umfänge und Flächen im Foto finden und damit rechnen.<br />
10. Nachdem der Glaser die Fenstergläser (jeweils 25 x 25 cm)<br />
eingesetzt hat, wird an den Rändern Silikonfugenmasse<br />
zur Abdichtung auf der Innen- und Außenseite eingespritzt.<br />
<br />
Welche Länge ist zu verfugen?<br />
<br />
11. Die skizzierte Hauswand soll gestrichen werden. Wie viel kann gespart werden, wenn das billigere<br />
Angebot genutzt wird?<br />
1 Eimer für 20 m 2<br />
9,0<br />
25,50 €<br />
2,5<br />
1<br />
2<br />
1<br />
2<br />
3,5<br />
1Dosefür9m 2<br />
15,50 €<br />
1,5<br />
Angaben in m<br />
40 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />
1. Welche Einheiten würdest du wählen? Begründe.<br />
• Du möchtest die Wände deines Zimmers streichen.<br />
• Du gibst die Größe eines Fünf-Euro-Scheins an.<br />
• Du kaufst mit deinen Eltern Fliesen für euer neues Bad.<br />
• Du gibst die Größe deines Ziffernblatts der Armbanduhr an.<br />
• Im Geschäft kaufst du mit deinen Eltern Fußbodenleisten für dein Zimmer.<br />
• Du gibst die Größe eines DIN-A4-Blatts an.<br />
• Du gibst den Umfang eines Fingerrings an.<br />
• Du beschreibst die Größe der SIM-Karte deines Handys.<br />
• Du gibst die Größe des Pausenhofes an.<br />
• Du informierst deinen Freund über die Größe des Bundeslandes Bayern.<br />
<br />
2. In welche Einheit würdest du umrechnen? Begründe.<br />
<br />
550 mm 2 0,5 m 2 46 000 dm 2 250 000 000 cm 2 2150 cm 2 <br />
3. Die Flächenangaben sind unvollständig. Ergänze eine sinnvolle Zahl. Vergleiche dein Ergebnis<br />
mit deinem Nachbarn.<br />
Klassenzimmerwand:<br />
m 2<br />
Wohnfläche:<br />
a<br />
Autodach:<br />
dm 2 Sitzfläche des Stuhls:<br />
cm 2<br />
4. Welche Maßeinheit passt zur Angabe der folgenden Flächen?<br />
<br />
Heftseite = ……………… Fußballfeld = ………….…..<br />
Fingernagel = ……………… Bayern = ………………<br />
Zimmertür = ………………. Schultisch = ………….…..<br />
5. Ordne der Größe nach.<br />
a) Längen 675 cm 6,57 dm 67,5 m 6757 mm 6m<br />
<br />
b) Flächen 3 dm 2 300 cm 2 3030 mm 2 32 cm 2 3m 2 bis <br />
6. Überlege dir zu einem Thema (z. B. „Auf dem Sportplatz“, „Auf der Urlaubsfahrt“, „Beim Basteln“)<br />
selbst Aufgaben, bei denen du in andere Längen- und Flächeneinheiten umrechnen kannst.<br />
Tausche dich mit deinem Nachbarn aus und erkläre deine Überlegungen.<br />
Starterkit Mathematik 41
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
– INFOKARTEN –<br />
INFOKARTEN<br />
LEHRERINFO<br />
Zu den wesentlichen Aspekten des Themas sind Infokarten vorhanden. Diese können die Schüler<br />
bei der Bearbeitung einer Aufgabe neben sich legen und so Begriffe, Vorgehensweisen und<br />
Formeln für die Lösung der Aufgabe reaktivieren.<br />
Für die Materialtheke im Klassenzimmer können die Infokarten ausgeschnitten und laminiert<br />
werden. Es empfiehlt sich, mehrere gleiche Infokarten für die Schüler bereitzuhalten.<br />
Vorhandene Info-Karten:<br />
• Maßeinheiten – Längen (Infokarte Größen 2)<br />
• Maßeinheiten – Flächen (Infokarte Größen 3)<br />
• Flächen – Begriff Umfang (Infokarte Flächen 1a)<br />
• Flächen – Begriff Flächeninhalt (Infokarte Flächen 1b)<br />
• Flächen – Umfang von Rechteck und Quadrat berechnen (Infokarte Flächen 2a)<br />
• Flächen – Flächeninhalt von Rechteck und Quadrat berechnen (Infokarte Flächen 2b)<br />
42 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
MAßEINHEITEN – LÄNGEN<br />
GRÖßEN<br />
Infokarte 2<br />
Die Länge einer Strecke ist der Abstand zwischen dem Anfangs- und dem Endpunkt der Strecke.<br />
Du kannst die Länge von Strecken mit deinem Lineal messen. Die Länge wird in Längeneinheiten angegeben.<br />
Beispiel:<br />
Die Länge des Pfeils beträgt 2 cm.<br />
2 cm<br />
0 1 2 3 4 5 6<br />
Zahlenwert<br />
Einheit<br />
Einheiten:<br />
Millimeter (mm); Zentimeter (cm); Dezimeter (dm); Meter (m); Kilometer (km)<br />
Umrechnungszahlen:<br />
: 10 : 10 : 10<br />
: 1000<br />
mm cm dm m km<br />
Beachte:<br />
• 10<br />
• 10 • 10<br />
• 1000<br />
umrechnen in die größere Einheit •Zahlenwerte werden kleiner<br />
umrechnen in die kleinere Einheit •Zahlenwerte werden größer<br />
20 dm = 2 m<br />
32 cm = 320 mm<br />
1000 m = 1 km<br />
10 dm = 1 m<br />
10 cm = 1 dm<br />
10mm=1cm<br />
MAßEINHEITEN – FLÄCHEN<br />
Der Flächeninhalt einer Figur gibt an, wie groß die eingeschlossene Fläche der Figur ist.<br />
Er wird in Flächeneinheiten angegeben.<br />
GRÖßEN<br />
Infokarte 3<br />
1 cm<br />
Beispiel:<br />
Einheiten: Quadratmillimeter (mm 2 )<br />
Quadratzentimeter (cm 2 )<br />
Quadratdezimeter (dm 2 )<br />
Quadratmeter (m 2 )<br />
In die grüne Fläche passen 6 Einheitsquadrate.<br />
Der Flächeninhalt beträgt 6 cm 2 .<br />
A = 6 cm 2<br />
1 cm<br />
Zahlenwert Einheit<br />
1 mm 2<br />
1 cm 2 = 100 mm 2<br />
1 dm 2 = 100 cm 2<br />
Umrechnungszahlen:<br />
: 100 : 100 : 100<br />
: 1 000 000<br />
mm 2 cm 2 dm 2 m 2 km 2<br />
Beachte:<br />
• 100<br />
• 100 • 100<br />
• 1 000 000<br />
umrechnen in die größere Einheit •Zahlenwerte werden kleiner<br />
umrechnen in die kleinere Einheit •Zahlenwerte werden größer<br />
20 dm = 2 m<br />
32 cm = 320 mm<br />
Starterkit Mathematik 43
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN – Begriff Umfang<br />
FLÄCHEN<br />
Infokarte 1a<br />
Der Umfang u einer Fläche ist die Länge aller ihrer Seitenlängen.<br />
Er kann als Summe der Seitenlängen berechnet werden.<br />
Der Umfang u wird in Längeneinheiten angegeben (mm, cm, dm, m, km).<br />
Tipp: Den Umfang kannst du zeigen,<br />
wenn du mit dem Finger<br />
an den Außenkanten der Fläche entlang fährst.<br />
d<br />
c<br />
e<br />
a<br />
b<br />
Beispiel: Für das Fünfeck gilt:<br />
u=a+b+c+d+e<br />
FLÄCHEN – Begriff Fläche<br />
FLÄCHEN<br />
Infokarte 1b<br />
Die Fläche einer Figur ist alles, was im Inneren der Figur ist.<br />
Der Flächeninhalt A gibt die Größe dieser Figur an.<br />
Der Flächeninhalt A wird in Flächeneinheiten angegeben (mm 2 , cm 2 , dm 2 ,m 2 , km 2 ).<br />
Tipp: Flächen auf dem Papier kannst du ausmalen.<br />
Diese Fläche ist blau ausgemalt.<br />
Flächen können mit Einheitsquadraten ausgelegt<br />
und so gemessen werden.<br />
In diese Fläche passen genau 13 cm 2 .<br />
44 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN – Umfang von Rechteck und Quadrat berechnen<br />
FLÄCHEN<br />
Infokarte 2a<br />
Der Umfang u einer Fläche ist die Länge aller ihrer Seitenlängen.<br />
Er kann als Summe der Seitenlängen berechnet werden.<br />
a<br />
b<br />
b<br />
Umfang des Rechtecks:<br />
u R<br />
= a+b+a+b<br />
= 2 • a+2• b<br />
a<br />
Umfang des Quadrats:<br />
u Q<br />
= a+a+a+a<br />
= 4 • a<br />
a<br />
FLÄCHEN – Flächeninhalt von Rechteck und Quadrat berechnen<br />
FLÄCHEN<br />
Infokarte 2b<br />
Die Fläche einer Figur ist alles, was im Inneren der Figur ist. Der Flächeninhalt A gibt die Größe dieser Figur an.<br />
Der Flächeninhalt A wird in Flächeneinheiten angegeben.<br />
Flächeninhalt des Rechtecks:<br />
1 cm<br />
1 cm 2<br />
A R<br />
= Länge • Breite<br />
=l•b<br />
1 cm<br />
Flächeninhalt des Quadrats:<br />
A Q<br />
= Seite •Seite<br />
=a•a<br />
=a 2<br />
Starterkit Mathematik 45
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />
ANWENDUNG IM KLASSENVERBAND<br />
LEHRERINFO<br />
Während der <strong>Modulare</strong>n Phase arbeiten die Schüler an individuellen Aufgaben – alleine, mit dem<br />
Partner oder in der Gruppe, zum Teil räumlich getrennt.<br />
In der anschließenden Klassenphase erfolgt eine Wiederholung mit gemischten Übungen.<br />
Hierfür bieten sich Aufgaben mit reichhaltigen Kontexten an (z. B. offene Aufgabenstellungen,<br />
Lernumgebungen), so dass jeder Schüler auf seinem erreichten Niveau in der Zusammenschau<br />
arbeiten kann.<br />
In dieser Phase stehen zwei Aspekte im Mittelpunkt:<br />
• Zusammenführung der Klasse, Sicherung und Wiederholung<br />
(themabezogen und mit Berücksichtigung des sozialen Lernverhaltens)<br />
• gezielte Vorbereitung für die Leistungsfeststellung (z. B. Arbeiten im Helfersystem)<br />
Die Aufgaben dieser Phase kennzeichnen sich durch:<br />
• Offenheit in der Wahl des Schülers für ein Arbeiten in einem mathematischen Thema<br />
Z. B. können sehr gute Schüler bei der Lösungsfindung oder Variation ihrer Lösungen (im<br />
Rahmen des Schwerpunktthemas) auch mit Bruchteilen oder Gleichungen rechnen. Sehr<br />
schwache Schüler wählen, evtl. unter Anleitung der Lehrkraft, diejenigen Zielkompetenzen<br />
als Übungsgrundlage, die noch gefestigt werden müssen.<br />
• Reichhaltige Kontexte<br />
Hierdurch wird offenes Arbeiten möglich. Die (oft kleinschrittige) Erarbeitung der<br />
Zielkompetenzen mündet spätestens bei der Wiederholung in einer vernetzte Anwendung.<br />
• Aufforderung zur Teamarbeit in Mathematik<br />
Neben dem individuellen Lernen ist der Aspekt des sozialen Miteinanders ein wesentlicher<br />
Faktor allgemein bildender Schulen. Bei der gemeinsamen Arbeit wird z. B. zugehört und<br />
erklärt (dies sind stützende Arbeitsweisen für die Kommunikation und Argumentation – zwei<br />
der allgemeinen mathematischen Kompetenzen).<br />
46 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />
ANWENDUNG IM KLASSENVERBAND<br />
Lernumgebung: Kinderzimmer<br />
1. Hier siehst du einen Grundriss einer Wohnung im Maßstab 1:100.<br />
bis <br />
Erstelle einen Grundriss deines eigenen Zimmers<br />
und zeichne auch einige Möbel maßstabsgetreu ein.<br />
2. Plane und berechne die Renovierung deines Zimmers aus Aufgabe 1.<br />
Vorbereitung für Aufgabe 2: Sammle Baumarktprospekte und bringe sie in den Unterricht mit.<br />
Starterkit Mathematik 47
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />
ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />
& DOKUMENTATION<br />
LEHRERINFO<br />
Die Analyse von Schülerkompetenzen ist Voraussetzung für eine individuelle Förderung und somit<br />
für den individuellen Lernerfolg.<br />
Die Ermittlung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen:<br />
• Schülerselbsteinschätzung<br />
(Material: Lernstandsfeststellung und Kriterien-Checkliste)<br />
• Auswertung von Übungs-, Probe- und Vergleichsarbeiten<br />
(Material: Beispielaufgaben und Probearbeit. Vergleichsarbeiten auf der Homepage des ISB)<br />
• Beobachtung des Schülers während des Arbeitens<br />
(Material: Kriterien-Checkliste)<br />
Die Ermittlung und Dokumentation der Schülerkompetenzen ist für folgende Aspekte notwendig:<br />
• Im Vergleich mit den Ergebnissen aus der Lernstandsfeststellung kann der individuelle<br />
Lernerfolg einer Übungsphase aufgezeigt werden (persönliche Bezugsnorm).<br />
• In der Kriterien-Checkliste wird der Lernfortschritt bzw. der Lernerfolg hinsichtlich der<br />
erfolgreich bearbeiteten Aufgaben und der verwendeten Hilfestellungen festgehalten<br />
(sachliche Bezugsnorm).<br />
• Zum Abschluss der <strong>Modulare</strong>n Sequenz erfolgt mit der Leistungsfeststellung durch die<br />
Notengebung ein Vergleich innerhalb der Klasse (soziale Bezugsnorm).<br />
Kompetenzorientiertes Lernen zielt auf Nachhaltigkeit ab. Eine Ermittlung der<br />
Schülerkompetenzen sollte zu einem späteren Zeitpunkt nochmals erfolgen, um so den<br />
dauerhaften Lernerfolg aufzuzeigen.<br />
48 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />
LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />
LEHRERINFO<br />
Eine benotete Leistungsfeststellung gibt Auskunft darüber, mit welchem Grad die Zielkompetenzen<br />
eines Themas erreicht worden sind. Mit Erfüllung der Mindestanforderung (Aufgaben mit<br />
niedrigem Schwierigkeitsgrad *) muss ein Bestehen (mindestens Note 4) gewährleistet sein.<br />
Zu beachten sind:<br />
• Aufgabenauswahl<br />
• Punktevergabe<br />
• Notenschlüssel<br />
Z. B. symmetrischer Notenschlüssel:<br />
Note 1 2 3 4 5 6<br />
Prozent ab 84 % ab 68 % ab 51 % ab 34 % ab 18 %<br />
Punkte 30 – 25,5 25 – 20,5 20 – 15,5 15 – 10,5 10 – 5,5 5 – 0<br />
23 P können beim erfolgreichem Lösen<br />
aller Aufgaben bis erreicht werden.<br />
12 P können beim erfolgreichen Lösen<br />
aller Aufgaben mit erreicht werden.<br />
Schwierigkeitsgrad der Aufgaben <br />
erreichbare Punkte in diesem Grad 8P+4P(GW) 11 P 7P<br />
Unabhängig von der <strong>Modulare</strong>n Förderung sollen Aufgaben zum Grundwissen<br />
(geübt in der Warm-up-Phase) in jeder Probearbeit fest verankert sein!<br />
Neben der Notenvergabe erfolgt eine kompetenzorientierte Rückmeldung. Hierfür werden den<br />
Aufgaben der Leistungsfeststellung die Zielkompetenzen und die dazu festgelegten Kriterien<br />
zugeordnet (siehe Checkliste auf Seite 6: Zuweisung der Aufgaben zu den Kriterien). Die<br />
Leistungsfeststellung ist transparent und Ausgangspunkt für weitere Fördermaßnahmen.<br />
Zu beachten:<br />
• Die Probe zu dem STARTERKIT kann den unterrichtlichen Schwerpunkten der Klasse<br />
angepasst werden.<br />
• Vor der Probe muss den Schülern mitgeteilt werden, dass am Ende noch Fragen zum<br />
Grundwissen zu lösen sind. Die Schüler schätzen sehr schnell ihre Fähigkeiten bei der<br />
Lösung aller Aufgaben ein und bearbeiten z. T. die Aufgaben am Ende noch vor den<br />
anderen.<br />
Starterkit Mathematik 49
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Note:<br />
1) Welche Aussagen stimmen? Kreuze an.<br />
Der Umfang einer Figur ist immer größer als sein Flächeninhalt.<br />
Der Flächeninhalt wird kleiner, wenn ich eine Fläche zerschneide und neu<br />
zusammensetze.<br />
Wenn ich den Flächeninhalt einer Figur kenne, kann ich auch den Umfang angeben.<br />
Eine große Fläche kann ich mit einer kleinen Fläche ausmessen.<br />
<br />
2 P<br />
<br />
2) Ermittle Umfang und Flächeninhalt der Figur. 2 P<br />
3) Ermittle Umfang und Flächeninhalt der Figur. 2 P<br />
2 dm<br />
<br />
2 dm<br />
50 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
4) Neben einem USB-Stecker liegt ein Faserschreiber.<br />
Wie groß ist der Umfang vorne am Metallstück des<br />
USB-Steckers?<br />
Begründe.<br />
<br />
2 P<br />
5) Die Seitenlänge des quadratischen Bildes (Teddybärkopf) beträgt 1 dm.<br />
Wie groß ist der Umfang des Rahmens?<br />
Wie groß ist die Gesamtfläche von Bild mit Rahmen?<br />
<br />
2 P<br />
6) Ein Rechteck hat die Seitenlängen a = 50 cm und b = 1,25 m.<br />
Wie groß sind Umfang und Flächeninhalt?<br />
<br />
3 P<br />
Starterkit Mathematik 51
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
7) Zeichne 2 verschiedene Rechtecke mit einem Flächeninhalt von jeweils 12 cm 2 . 1P<br />
<br />
8) Können folgende Angaben für ein Rechteck stimmen? Streiche Falsches durch.<br />
<br />
2 P<br />
u R =2·a+2 b A R = 6 cm A R =a 2 u R =(2·a+b)<br />
A R = 0,34 cm 2 u R =a·b u R = 8,3 km A R = 7349,16 mm<br />
9) Aus einem Blech wird ein rechteckiges Stück heraus geschnitten.<br />
Wie groß ist die verbleibende Fläche des Blechs?<br />
<br />
3 P<br />
10) Dieses Bild hat einen Flächeninhalt von 27 dm 2 .<br />
Gib die Seitenlängen möglichst genau an.<br />
<br />
2 P<br />
Abbildung maßstabsgetreu<br />
52 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
11) Aus einem 56 cm langen Seil soll eine rechteckige Figur mit möglichst großem<br />
Flächeninhalt gespannt werden. Gib Länge und Breite an.<br />
<br />
2 P<br />
12) Hier ist eine Seite eines Quadrats abgebildet. Ergänze zum Quadrat. Bestimme die<br />
Fläche des Quadrats ganz genau.<br />
<br />
3 P<br />
1 cm<br />
Grundwissen:<br />
G1) Wie viel wurde verbraucht?<br />
1 Liter auf 650 ml<br />
<br />
1P<br />
G2) Setze die Zahlenreihe um zwei Zahlen fort. 1P<br />
2 – 5 – 4 – 7 – 8 – –<br />
<br />
G3) In der geöffneten Fensterscheibe<br />
spiegelt sich die Schuluhr.<br />
<br />
1P<br />
Wie spät ist es?<br />
G4) Wenn du von einer Zahl 3 subtrahierst und dann durch 3 dividierst,<br />
erhältst du als Ergebnis 4. Wie heißt die Zahl?<br />
<br />
1P<br />
Starterkit Mathematik 53
<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />
KRITERIEN-CHECKLISTE ZUR DOKUMENTATION FLÄCHEN JGST. 5<br />
– ZUWEISUNG DER AUFGABEN ZU DEN KRITERIEN –<br />
Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />
• Du kannst Umfang und Fläche an Gegenständen und bei<br />
Zeichnungen unterscheiden (z. B. zeigen, anzeichnen).<br />
• Du kannst erklären, was der Umfang ist. x<br />
• Du kannst erklären, was eine Fläche ist. x<br />
Entsprechende Aufgaben aus der Leistungsfeststellung<br />
Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 G1 G2 G3 G4<br />
Anspruch <br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
max. Punkte 2 2 2 2 2 3 1 2 3 2 2 3 1 1 1 1<br />
Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen,<br />
messen<br />
• Du kannst Umfang und Flächeninhalt vergleichen (z. B. bei<br />
verschiedenen Figuren oder wenn eine Figur ihre Größe ändert). x x x<br />
• Du kannst Umfang und Flächeninhalt durch Vergleich mit<br />
bekannten Gegenständen schätzen.<br />
x<br />
• Du kannst einem Partner beschreiben, wie Umfang und<br />
Flächeninhalt gemessen werden können.<br />
x<br />
Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />
• Du kannst Umfang und Flächeninhalt mittels Vergleichsgrößen oder<br />
Einheitsgrößen ermitteln. x x x x x<br />
• Du kannst Umfang und Flächeninhalt berechnen. x x x x x<br />
Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />
• Du kannst zu Längen und Flächen aus dem Alltag sinnvolle<br />
Maßangaben machen.<br />
x<br />
• Du kannst Umrechnungen von Maßeinheiten darstellen, erklären<br />
und durchführen.<br />
x<br />
• Du kannst Maßeinheiten von Längen und Flächen bei<br />
Berechnungen richtig anwenden. x x<br />
Mathematische Arbeitsweisen<br />
x x x alle Aufgaben x x x<br />
• Du kannst gemeinsam mit einem Partner eine Aufgabe diskutieren<br />
und bearbeiten.<br />
x<br />
• Du kannst bei unbekannten Aufgaben alleine oder mit einem<br />
Partner Lösungsideen entwickeln und so die Aufgabe lösen. x x<br />
• Du kannst bei Erklärungen mathematische Fachbegriffe verwenden. x x<br />
• Du kannst bei Abbildungen und Tabellen die relevanten Daten<br />
herausfinden. x x<br />
• Du kannst Fragestellungen aus dem Alltag mathematisch<br />
bearbeiten und lösen. x x<br />
• Du kannst mathematische Hilfsmittel (z. B. Lineal) sachgerecht<br />
verwenden. x x x<br />
• Du kannst mit Formeln und Symbolen rechnen. .. .. .. .. .. .. x .. .. .. ..<br />
Arbeitsverhalten<br />
• Du kannst konzentriert an einer Aufgabe arbeiten, ohne dich<br />
ablenken zu lassen.<br />
• Du kannst Zeichnungen und Berechnungen im Heft sauber und<br />
übersichtlich gestalten.<br />
• Du kannst bei der Arbeit mit einem Partner oder in der Gruppe aktiv<br />
mitwirken.<br />
• Du kannst deine Ergebnisse ansprechend und verständlich<br />
präsentieren.<br />
x x x alle Aufgaben x x x<br />
x x x alle Aufgaben x x x<br />
54 Starterkit Mathematik
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
Inhalt<br />
Beschreibung und Verlauf der <strong>Modulare</strong>n Sequenz 3<br />
Beschreibung 3<br />
Verlauf 4<br />
Materialien zur Analyse der Lernausgangssituation 5<br />
Aufgaben zur Reaktivierung des Sprachmaterials 5<br />
Selbsteinschätzung - Anmerkungen 6<br />
Selbsteinschätzungsbogen 7<br />
Fremdeinschätzung - Anmerkungen 8<br />
Fremdeinschätzungsbogen 9<br />
Fremdeinschätzung - Aufgabenvorschläge 10<br />
Analysebogen für die Auswertung der Leistungsfeststellung 18<br />
Beobachtungsbogen für die mündliche Mitarbeit im Englischunterricht 21<br />
Übungsaufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad 22<br />
Thematische Redemittel - Übungsvorschläge 22<br />
Musterdialog 27<br />
Dialogaufgaben - Hinweise zum Einsatz 40<br />
Dialogaufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad 41<br />
Materialien zur Ermittlung des Lernerfolgs 53<br />
Aufgabenvorschläge 53<br />
Unterlagen zur Dokumentation des Kompetenzerwerbs 61<br />
Dokumentationsbogen 61<br />
Leistungsfeststellung 62<br />
Anmerkungen 62<br />
Aufgabenvorschläge 63<br />
Alle Inhalte und Materialien dieser Druckfassung stehen im Internet<br />
in Farbe zum Download zur Verfügung.<br />
www.isb-hauptschulinitiative.de / <strong>Modulare</strong> Förderung / Englisch /<br />
Starterkit<br />
2 Starterkit Englisch
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
BESCHREIBUNG<br />
der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />
1. Sequenz mit thematischer Schwerpunktsetzung<br />
2. Einsatz: ab Jahrgangsstufe 5<br />
3. Dauer: ca. 8 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten<br />
4. Kompetenzbereich: Sprechen<br />
5. Kompetenzfelder<br />
• an Gesprächen teilnehmen<br />
• zusammenhängend sprechen<br />
6. Zielkompetenzen<br />
• Angaben zur Person, zu Interessen und Abneigungen<br />
• über die eigene Person erteilen bzw.<br />
• von anderen einholen<br />
• Schlüsselwörter in einem zweisprachigen Wörterbuch nachschlagen<br />
7. Kompetenzerwartungen<br />
• jemanden begrüßen und verabschieden<br />
• Namen, Alter, Wohnort, Telefonnummer angeben bzw. erfragen<br />
• Klasse/Lieblingsfach benennen bzw. danach fragen<br />
• Hobby nennen und weitere Informationen dazu geben<br />
• Vorschläge machen bzw. auf solche reagieren<br />
• Zustimmung bzw. Ablehnung äußern<br />
8. Anlagen<br />
• Verlauf der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />
• Materialien zur Analyse der Lernausgangssituation<br />
• Übungsaufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
• Materialien zur Ermittlung des Lernerfolgs<br />
• Unterlagen zur Dokumentation des Kompetenzerwerbs<br />
Seite 1 von 1<br />
Starterkit Englisch 3
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
VERLAUF<br />
der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />
Für die <strong>Modulare</strong> Sequenz wird folgender Verlauf vorgeschlagen:<br />
Unterrichtseinheit<br />
Inhalt<br />
Klassenphase<br />
M<br />
O<br />
D<br />
U<br />
L<br />
A<br />
R<br />
E<br />
S<br />
E<br />
Q<br />
U<br />
E<br />
N<br />
Z<br />
1<br />
2<br />
3<br />
4<br />
5<br />
6<br />
- Analyse der Lernausgangssituation: Selbsteinschätzung<br />
für die Wahrnehmung der eigenen Leistung durch die Lernenden selbst<br />
* Fragen zur eigenen Person beantworten<br />
* anderen Personen Fragen stellen<br />
- Analyse der Lernausgangssituation: Fremdeinschätzung<br />
für die Beobachtung durch die Lehrkraft<br />
* schriftlich<br />
* mündlich<br />
- Festlegen der Kompetenzerwartungen im Unterrichtsgespräch<br />
Modulphase<br />
- Einführung thematischer Redemittel<br />
teilweise Wiederholung bzw. Festigung oder Erweiterung<br />
* Übungen zur situativen Einführung<br />
* Übungen zu relevanten Themenfeldern<br />
° Familie<br />
° Schule<br />
° Freizeit<br />
- Präsentation des Musterdialogs<br />
Höraufträge<br />
- Arbeit mit dem Ausgangsdialog<br />
Plenumsarbeit<br />
Einzelarbeit<br />
Partnerarbeit<br />
- individuelles Üben an Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
Pflichtaufgaben<br />
Wahlaufgaben<br />
- individuelles Üben an Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
Pflichtaufgaben<br />
Wahlaufgaben<br />
7 - Ermittlung des Lernerfolgs: schriftlich<br />
8 - Ermittlung des Lernerfolgs: mündlich<br />
Klassenphase<br />
9 - …<br />
- integrativer Englischunterricht<br />
Weiterarbeit an der Unit<br />
* Zusammenschau<br />
* Wiederholung<br />
- Leistungsfeststellung: Test am Ende der Unit<br />
4 Starterkit Englisch<br />
Seite 1 von 1
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
AUFGABEN ZUR REAKTIVIERUNG DES SPRACHMATERIALS<br />
I. Fragen zur eigenen Person beantworten<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
THAT’S ME<br />
Beantworte folgende Fragen, indem du die Sätze entsprechend ergänzt.<br />
1. What’s your name? My name<br />
2. How old are you? I am<br />
3. When is your birthday? My birthday<br />
4. Where do you live? I live<br />
5. What’s your mobile phone number? My mobile phone number<br />
6. What language do you speak at home? I speak<br />
7. Have you got any brothers or sisters? I have<br />
8. What is your favourite TV programme? My favourite<br />
9. What subjects do you like at school? I like<br />
10. What’s your hobby? My<br />
Verfasse mit Hilfe deiner Antworten einen kurzen Text über dich.<br />
II. Mitschüler befragen<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
MY FRIENDS<br />
Schreibe die Namen von fünf Mitschülern auf.<br />
Frage dann jeden von ihnen auf Englisch nach Alter, Telefonnummer, Hobby und Lieblingssendung.<br />
Trage die Antworten in die Tabelle ein. Ein Beispiel [0] zeigt dir, wie.<br />
Name Age Phone Number Hobby Favourite TV programme<br />
0 Danny 11 089 – 30 03 42 swimming Galileo<br />
1.<br />
2.<br />
3.<br />
4.<br />
5.<br />
Suche dir zwei von den befragten Mitschülern aus und stelle jeden in einigen Sätzen kurz vor.<br />
Seite 1 von 1<br />
Starterkit Englisch 5
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
- Anmerkungen Selbsteinschätzung -<br />
DER SELBSTEINSCHÄTZUNGSBOGEN<br />
- ist auf direkt zurückliegende Unterrichtsinhalte abgestimmt 1<br />
- enthält konkrete Könnensbeschreibungen<br />
- macht den erreichten Lernstand bewusst<br />
- regt zum Nachdenken über das eigene Lernen an<br />
- unterstützt den Aufbau eines realistischen Bildes vom eigenen Können 2<br />
- erwartet Beispiele, weil „können“ oft mit „behandelt“ gleichgesetzt wird 3<br />
1<br />
Die Materialien aus dem Starterkit sind für den Einsatz nach Unit 1 aus dem Lehrwerk gedacht.<br />
Der vorliegende Selbsteinschätzungsbogen ist aber so konzipiert, dass auch Vorwissen aus dem<br />
Englischunterricht der Grundschule eingebracht werden kann.<br />
2<br />
Die Lehrkraft sollte vor der Bearbeitung des Selbsteinschätzungsbogens die Schüler darauf<br />
hinweisen, dass er als Grundlage für ein Gespräch zwischen Schüler und Lehrer genutzt wird.<br />
In diesem wird ein Vergleich der Selbst- und Fremdeinschätzung stattfinden. Dieser Hinweis<br />
soll vor allem auch sicherstellen, dass Schüler den Bogen ernsthaft bearbeiten. Außerdem<br />
erwarten die Schüler ein Feedback zu ihrer eigenen Leistungseinschätzung.<br />
3 Die Anzahl der Beispiele sollte nicht begrenzt werden: Manche Schüler werden bei einigen<br />
Könnensbeschreibungen wahrscheinlich nicht in der Lage sein, Beispiele anzugeben. Wenn<br />
sie dafür aber bei anderen gleich mehrere kennen, kann damit im Sinne einer Motivationsförderung<br />
ein Ausgleich angedeutet werden.<br />
6 Starterkit Englisch<br />
Seite 1 von 1
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
SELBSTEINSCHÄTZUNGSBOGEN<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Was ich in Englisch schon kann!<br />
(Gib ein Beispiel oder auch mehrere Beispiele und setze danach ein Häkchen in das Kästchen daneben.)<br />
Ich kann auf Englisch … z. B. <br />
1. jemanden begrüßen.<br />
2. jemanden verabschieden.<br />
3. mich für etwas bedanken.<br />
4. auf „Dankeschön“ reagieren.<br />
5. mich für etwas entschuldigen.<br />
6. sagen, dass es mir Leid tut.<br />
7. sagen, wie ich heiße.<br />
8. wie alt ich bin.<br />
9. woher ich komme.<br />
10. in welchem Ort ich wohne.<br />
11. wie meine Adresse lautet.<br />
12. wie meine Telefonnummer lautet.<br />
13. in welche Schule ich gehe.<br />
14. in welcher Klasse ich bin.<br />
15. welche Fächer ich mag/nicht mag.<br />
16. welches mein Lieblingsfach ist.<br />
17. welches mein Hobby ist.<br />
18. fragen/sagen, wie jemand heißt.<br />
19. wie alt jemand ist.<br />
20. woher jemand kommt.<br />
21. wo jemand wohnt.<br />
22. wie seine Telefonnummer lautet.<br />
23. welches Hobby jemand hat.<br />
24. vorschlagen, etwas zusammen zu spielen.<br />
25. mich mit jemandem verabreden.<br />
Seite 1 von 1<br />
Starterkit Englisch 7
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
- Anmerkungen Fremdeinschätzung -<br />
DER FREMDEINSCHÄTZUNGSBOGEN<br />
- ist auch auf weiter zurückliegende Unterrichtsinhalte abgestimmt 1<br />
- enthält konkrete und abstrakte Könnensbeschreibungen 2<br />
- verdeutlicht die quantitative bzw. qualitative Verfügbarkeit sprachlicher Mittel in den<br />
Bereichen: Wortschatz, Strukturen, Aussprache, Intonation, Orthographie 3<br />
- umfasst gesammelte Daten über den Lernerfolg (nur beschreibend, nicht bewertend)<br />
- dient als Planung für weitere Maßnahmen<br />
- ergänzt die Leistungsbeurteilung durch differenzierte Kompetenzbeschreibungen 4<br />
1<br />
Die Fremdeinschätzung berücksichtigt das Vorwissen aus dem Englischunterricht der Grundschule<br />
bzw. sämtliche Unterrichtsinhalte, die bis zu dem Zeitpunkt der Einschätzung behandelt<br />
wurden, u. a. auch die Verfügbarkeit über sprachliche Mittel.<br />
2<br />
Die konkreten Könnensbeschreibungen sind in Anlehnung an die aus dem Selbsteinschätzungsbogen<br />
konzipiert. Dies erleichtert den Vergleich und ist vor allem für ein Feedbackgespräch mit<br />
dem Schüler hilfreich. Die Lehrkraft kann auf eine für den Schüler verständliche Art und Weise<br />
auf vorhandene Kompetenzen eingehen bzw. auf Nachholbedarf hinweisen.<br />
Die abstrakten Könnensbeschreibungen fassen einzelne Inhalte zusammen. Sie geben einen<br />
Überblick über größere Lernfortschritte.<br />
3 Der Wortschatzumfang, der Grad an Korrektheit bei der Verwendung gelernter Strukturen bzw.<br />
bei Aussprache oder Intonation wird von der Lehrkraft kontinuierlich wahrgenommen. Durch<br />
die Dokumentation erhält sie eine verlässliche Grundlage für Maßnahmen zur individuellen<br />
Förderung.<br />
4 Die Leistungsbeurteilung mit Notenvergabe sagt aus, wo die Leistungen eines Schülers<br />
auf einer Skala zwischen „sehr gut“ bis „mangelhaft“ bzw. „ungenügend“ angesiedelt sind.<br />
Wo genau aber Stärken oder Schwächen liegen, wird erst durch differenzierte Kompetenzbeschreibungen<br />
deutlich.<br />
8 Starterkit Englisch<br />
Seite 1 von 1
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
FREMDEINSCHÄTZUNGSBOGEN<br />
Klasse: _______<br />
Datum: _______<br />
Der Schüler kann auf Englisch …<br />
1. jemanden begrüßen.<br />
2. jemanden verabschieden.<br />
3. sich für etwas bedanken.<br />
4. auf „Dankeschön“ reagieren.<br />
5. sich für etwas entschuldigen.<br />
6. ausdrücken, dass es ihm Leid tut.<br />
7. sagen, wie er heißt.<br />
8. wie alt er ist.<br />
9. woher er kommt.<br />
10. in welchem Ort er wohnt.<br />
11. wie seine Adresse lautet.<br />
12. wie seine Telefonnummer lautet.<br />
13. in welche Schule er geht.<br />
14. in welcher Klasse er ist.<br />
15. welche Fächer er mag/nicht mag.<br />
16. welches sein Lieblingsfach ist.<br />
17. welches sein Hobby ist.<br />
18. fragen/sagen, wie jemand heißt.<br />
19. wie alt jemand ist.<br />
20. woher jemand kommt.<br />
21. wo jemand wohnt.<br />
22. wie seine Telefonnummer lautet.<br />
23. welches Hobby jemand hat.<br />
24. vorschlagen, etwas zusammen zu spielen.<br />
25. sich mit jemanden verabreden.<br />
Der Schüler reagiert überwiegend mit …<br />
eingeflochtenen deutschen Wörtern.<br />
isolierten Wörtern/Wortgruppen.<br />
verständlichen Sätzen.<br />
korrekten Sätzen/Strukturen.<br />
Aussprache und Intonation führen …<br />
meist zu Verständnisschwierigkeiten.<br />
oft zu Verständnisschwierigkeiten.<br />
selten zu Verständnisschwierigkeiten.<br />
nie zu Verständnisschwierigkeiten.<br />
Seite 1 von 1<br />
Starterkit Englisch 9
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
- schriftlich -<br />
I. Schriftliche Aufgaben<br />
AUFGABEN FÜR DIE FREMDEINSCHÄTZUNG<br />
* Aufgabe 1: Zuordnungsaufgabe/Multiple Matching<br />
Aufgabenblatt 1<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
AUFGABE NR. 1<br />
Match the questions to the answers.<br />
Ordne den Fragen die richtigen Antworten zu. Trage dazu die Buchstaben A – J in die Kästchen<br />
nach den Fragen ein. Ein Beispiel [0] zeigt dir, wie. Vorsicht: Eine Antwort bleibt übrig.<br />
0 What’s your name? H A In Germany.<br />
1. How old are you? B German.<br />
2. When is your birthday? C English.<br />
3. Where do you live? D In the morning.<br />
4. What language do you speak at home? E I’m eleven.<br />
5. Have you got any brothers? F I like watching football games.<br />
6. What is your favourite TV programme? G I play tennis.<br />
7. What subject do you like at school? H Alex<br />
8. What’s your hobby? I On November 30<br />
J<br />
Yes, two.<br />
Lösung<br />
1. E 2. I 3. A 4. B 5. J 6. F 7. C 8. G<br />
10 Starterkit Englisch<br />
Seite 1 von 8
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
- schriftlich -<br />
* Aufgabe 2: Satzelemente richtig zusammenstellen/Jumbled Sentences<br />
Aufgabenblatt 2<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
AUFGABE NR. 2<br />
Write correct sentences.<br />
Bilde mit den Wörtern jeweils richtige Sätze. Schreibe sie auf die Linie darunter.<br />
1. I – hi –new – here – am<br />
2. is – my – Pat – name<br />
3. from – am – England – I<br />
4. name – is – your – what<br />
5. you – where – from – are<br />
Lösung<br />
1. Hi, I am new here.<br />
2. My name is Pat.<br />
3. I am from England.<br />
4. What is your name?<br />
5. Where are you from?<br />
Seite 2 von 8<br />
Starterkit Englisch 11
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
- schriftlich -<br />
** Aufgabe 3: Lückentext mit Vorgaben/Banked gap filling<br />
Aufgabenblatt 3<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
AUFGABE NR. 3<br />
Complete the text.<br />
Ergänze den Text mit Wörtern aus der Liste. Jedes Wort darf nur einmal verwendet werden.<br />
Vorsicht: Ein Wort bleibt übrig.<br />
class, eleven, four, have, like, live, my, name, play, school, you<br />
Hello.<br />
1. My _________________________ is Chris.<br />
2. I’m _________________________.<br />
3. I’m in _______________________ 5A.<br />
4. I ______________________ football in a team.<br />
5. I ______________________ English.<br />
6. I ______________________ a little sister.<br />
7. She’s __________________ years old.<br />
8. Pat is ____________________ friend.<br />
9. We ____________________ in Germany.<br />
10. Where are __________________ from?<br />
Lösung<br />
1. name 2. eleven 3. class 4. play 5. like 6. have 7. four 8. my 9.live 10. you<br />
12 Starterkit Englisch<br />
Seite 3 von 8
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
- schriftlich -<br />
** Aufgabe 4: Lückentext ohne Vorgaben/Gap filling<br />
Aufgabenblatt 4<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
AUFGABE NR. 4<br />
Complete the text.<br />
Ergänze die fehlenden Wörter im Text.<br />
1. Hello, my name ______________ Sally.<br />
2. ____________ is your name?<br />
3. I _____________ 11.<br />
4. How ____________ are you?<br />
5. I come ______________ Munich in Germany.<br />
6. Where _____________ you live?<br />
7. I play football in a _____________.<br />
8. Do _____________ like football?<br />
9. Can we play football ___________ Monday?<br />
10. Great! _____________ start at 3 o’clock!<br />
Lösung<br />
1. is 2. What 3. am 4. old 5. from 6. do 7. team/club 8. you 9. on 10. Let’s<br />
Hinweis für die Lehrkraft:<br />
Weitere inhaltlich und sprachlich korrekte Lösungen gelten selbstverständlich als richtig.<br />
Seite 4 von 8<br />
Starterkit Englisch 13
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
- schriftlich -<br />
*** Aufgabe 5: Texterstellung/Writing<br />
Aufgabenblatt 5<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
AUFGABE NR. 5<br />
Write a text.<br />
Schreibe entweder für den Jungen oder das Mädchen einen Text, in dem er bzw. es sich selbst<br />
vorstellt. Verwende die Angaben aus dem entsprechenden Steckbrief.<br />
Dave, 13<br />
England<br />
52 London Road<br />
Manchester<br />
Sue, 11<br />
England<br />
16 Liverpool Street<br />
London<br />
0179-4635908<br />
0151-4037261<br />
<br />
music<br />
basketball<br />
computer games<br />
<br />
school<br />
girls<br />
cats<br />
<br />
dogs<br />
books<br />
chocolate<br />
<br />
football<br />
TV soaps<br />
spaghetti<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____ ________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
individuelle Lösungen<br />
14 Starterkit Englisch<br />
Seite 5 von 8
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
- mündlich -<br />
II. Mündliche Aufgaben<br />
AUFGABEN FÜR DIE FREMDEINSCHÄTZUNG<br />
* Aufgabe 1: Sich selbst kurz vorstellen<br />
Das Kärtchen mit den Angaben, anhand derer sich die Schülerinnen und Schüler kurz vorstellen<br />
sollen, wird als Folie präsentiert. Die Arbeitsanweisungen werden besprochen und ggf. auch<br />
auf Deutsch erklärt.<br />
Nach einer kurzen Vorbereitungszeit, während der es möglich ist, Stichpunkte für die mündliche<br />
Vorstellung zu notieren, stellen sich die Lernenden einzeln vor. Nicht alle inhaltlichen Angaben<br />
müssen verbindlich vorkommen. Es zählt der Gesamteindruck der sprachlichen Leistung.<br />
Angabenkärtchen<br />
Imagine you meet somebody new …<br />
Beispiel für mögliche<br />
Stichpunkte für die Vorstellung<br />
(in deutscher oder in englischer Sprache)<br />
Introduce yourself:<br />
- name Max Mustermann<br />
- age 11<br />
- birthday 1. August<br />
- address Musterstraße 1, Musterstadt.<br />
- language German<br />
- brothers and sisters 2, Jan (9) + Maria (4)<br />
- …<br />
Inform about: .<br />
- your school Musterschule<br />
- your hobbies computers<br />
- TV programmes sports<br />
- …<br />
Seite 6 von 8<br />
Starterkit Englisch 15
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
- mündlich -<br />
** Aufgabe 2: Einen Mitschüler befragen<br />
Das Kärtchen mit den Angaben wird als Folie präsentiert. Die Arbeitsanweisungen werden besprochen<br />
und ggf. auch auf Deutsch erklärt. Danach überlegen sich die Schülerinnen und<br />
Schüler einige Fragen, die sie einem Mitschüler stellen.<br />
Für die Durchführung dürfen sie sich aber nur die ausgewählten Stichpunkte, nicht ganze<br />
Fragesätze notieren.<br />
Angabenkärtchen<br />
Imagine you meet somebody new …<br />
Beispiel für mögliche Stichpunkte<br />
(in deutscher oder in englischer Sprache)<br />
Ask him/her some questions about …<br />
- name name<br />
- age age<br />
- birthday address<br />
- address pets<br />
- language hobbies<br />
- family subjects<br />
- brothers and sisters<br />
- pets<br />
- school<br />
- subjects<br />
- hobbies<br />
- sports<br />
- …<br />
16 Starterkit Englisch<br />
Seite 7 von 8
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
- mündlich -<br />
*** Aufgabe 3: Einen Kurzdialog gestalten<br />
Der Kurzdialog soll von jeweils einem Schülerpaar gestaltet werden. Während einer ganz kurzen<br />
Vorbereitungszeit gibt es zwar die Möglichkeit, sich mit den erwarteten Inhalten vertraut<br />
zu machen; es ist allerdings nicht erlaubt, Notizen zu machen. Für die Durchführung hält dann<br />
aber jeder der beiden Schüler seine Aufgabenkarte mit den entsprechenden deutschen Redeabsichten<br />
in der Hand.<br />
Aufgabenkärtchen<br />
Aufgabenkärtchen<br />
Partner A<br />
Partner B<br />
Du beginnst.<br />
Dein Partner beginnt das Gespräch.<br />
1. Grüße und frage, ob er/sie neu hier ist. 1.<br />
2.<br />
3. Nenne deinen Namen.<br />
Frage, woher er/sie kommt.<br />
4.<br />
5. Sage, wo du wohnst.<br />
Frage, ob er/sie Geschwister hat.<br />
6.<br />
7. Erzähle von deinem Haustier:<br />
- was es ist.<br />
- wie es heißt.<br />
- wie alt es ist.<br />
8.<br />
Frage nach seinem/ihrem Hobby.<br />
9. Du bist einverstanden.<br />
Schlage einen Termin vor:<br />
- Tag<br />
- Uhrzeit.<br />
2. Grüße und sage, dass du neu in der Klasse bist.<br />
Stelle dich kurz vor.<br />
Frage nach dem Namen.<br />
3.<br />
4. Sage, dass du aus Deutschland kommst.<br />
Frage, wo er/sie wohnt.<br />
5.<br />
6. Erzähle, dass du einen kleinen Bruder und<br />
eine ältere Schwester hast.<br />
Frage, ob er/sie ein Haustier hat.<br />
7.<br />
8. Nenne dein Hobby.<br />
Schlage vor, gemeinsam zu spielen.<br />
9.<br />
10. 10. Du bist einverstanden. Verabschiede dich.<br />
Seite 8 von 8<br />
Starterkit Englisch 17
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
ANALYSEBOGEN für die Auswertung der Leistungsfeststellung<br />
Klasse: ___________<br />
Datum: ___________<br />
1.<br />
2.<br />
3.<br />
4.<br />
5.<br />
6.<br />
7.<br />
8.<br />
9.<br />
10.<br />
11.<br />
12.<br />
13.<br />
14.<br />
15.<br />
16.<br />
17.<br />
18.<br />
19.<br />
20.<br />
21.<br />
22.<br />
23.<br />
24.<br />
25.<br />
26.<br />
Analysebogen<br />
Lernzielkontrolle<br />
Unit 1<br />
(New Highlight 1)<br />
Gesamt <br />
Listening - Task 1a<br />
Listening - Task 1b<br />
Listening - Task 1c<br />
Listening - Task 2<br />
Listening - Task 3<br />
Structures - Task 4a<br />
Structures - Task 4b<br />
Structures - Task 4c<br />
Structures - Task 5<br />
Wordpower - Task 6<br />
Wordpower - Task 7<br />
Wordpower - Task 8a<br />
Wordpower - Task 8b<br />
Wordpower - Task 9<br />
Actions - Task 10a<br />
Actions - Task 10b<br />
Situations - Task 11<br />
Reading - Task 12a<br />
Writing - Task 12b<br />
Writing - Task 13a<br />
Writing - Task 13b<br />
Gesamtpunktzahl<br />
je Schüler<br />
max. Punkte 3 3 6 7 5 1 4 4 8 5 4 5 1 5 4 4 4 2 12 8 8 103 P<br />
18 Starterkit Englisch<br />
Seite 1 von 3
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
ANALYSEBOGEN für die Auswertung der Leistungsfeststellung<br />
Klasse: ___________<br />
Datum: ___________<br />
1.<br />
2.<br />
3.<br />
4.<br />
5.<br />
6.<br />
7.<br />
8.<br />
9.<br />
10.<br />
11.<br />
12.<br />
13.<br />
14.<br />
15.<br />
16.<br />
17.<br />
18.<br />
19.<br />
20.<br />
21.<br />
22.<br />
23.<br />
24.<br />
25.<br />
26.<br />
Analysebogen<br />
Kontrollaufgaben<br />
Unit 1<br />
(Let’s go 1)<br />
max. Punkte 1<br />
Listening - Task 1<br />
Reading- Task 2<br />
Wordpower – Task 3c<br />
Writing - Task 4<br />
Structures - Task 5<br />
Wordpower – Task 6<br />
Structures - Task 7<br />
Actions - Task 8<br />
Situations - Task 9<br />
Gesamtpunktzahl<br />
je Schüler<br />
Gesamt <br />
1 Der Analysebogen enthält keine Punkte, da auf Vorschläge für Punkte im Begleitbuch (vgl. Let’s go 1, Begleitbuch für den Unterricht/Kontrollaufgaben, S. 168) verzichtet wurde.<br />
Seite 2 von 3<br />
Starterkit Englisch 19
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
ANALYSEBOGEN - Hinweise zur Auswertung<br />
Die einzelnen Aufgaben<br />
beziehen sich auf die<br />
überprüften Lernbereiche.<br />
Die Punkte weisen die<br />
jeweils maximal erreichbaren<br />
Punkte aus.<br />
In welchem Bereich Stärken<br />
oder Schwächen des einzelnen<br />
Schülers angesiedelt<br />
sind, ist an der erreichten<br />
Punktezahl je Lernbereich<br />
oder Teilaufgabe erkennbar.<br />
Dieses Ergebnis veranschaulicht<br />
den individuellen<br />
Übungs-/Förderbedarf in<br />
den Lernbereichen bzw. Teilkompetenzen.<br />
Beispiele:<br />
- Schüler X hat Probleme<br />
beim Hörverstehen<br />
- Schüler Y muss den Wortschatz<br />
zum Themenbereich<br />
„Schule“ wiederholen<br />
Die Gesamtpunktezahl<br />
des<br />
einzelnen<br />
Schülers lässt<br />
Aussagen zu,<br />
die dessen<br />
Leistungsstand<br />
insgesamt im<br />
Fach Englisch<br />
zum Zeitpunkt<br />
der Leistungsfeststellung<br />
darstellen.<br />
Die Gesamtsumme der Punkte zeigt, wo insgesamt<br />
(Lernbereich/Teilkompetenz oder einzelne Aufgabe) die<br />
Stärken oder Schwächen der gesamten Klasse liegen.<br />
Die Gesamtpunktezahl der<br />
Klasse verdeutlicht den allgemeinen<br />
Leistungsstand.<br />
20 Starterkit Englisch<br />
Seite 3 von 3
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Materialien zur Analyse der<br />
LERNAUSGANGSSITUATION<br />
BEOBACHTUNGSBOGEN für die mündliche Mitarbeit im Englischunterricht<br />
Gesprächsbeteiligung Flüssigkeit Verständlichkeit<br />
Schülerliste<br />
rege<br />
zögernd<br />
gelegentlich<br />
nur bei direkter<br />
Aufforderung<br />
sehr flüssig<br />
meist flüssig<br />
viele Pausen<br />
ständige Suche<br />
nach Wörtern<br />
weitgehend<br />
verständlich<br />
hinreichend<br />
verständlich<br />
schwer<br />
verständlich<br />
nahezu<br />
unverständlich<br />
1.<br />
2.<br />
3.<br />
4.<br />
5.<br />
6.<br />
7.<br />
8.<br />
9.<br />
10.<br />
11.<br />
12.<br />
13.<br />
14.<br />
15.<br />
16.<br />
17.<br />
18.<br />
19.<br />
20.<br />
21.<br />
22.<br />
23.<br />
24.<br />
25.<br />
26.<br />
Seite 1 von 1<br />
Starterkit Englisch 21
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
THEMATISCHE REDEMITTEL<br />
Übungsvorschläge zur<br />
Einführung, Festigung, Erweiterung<br />
AUFGABEN ZUR EINFÜHRUNG BZW. FESTIGUNG UND ERWEITERUNG<br />
I. Situative Einführung<br />
A. What’s your name?<br />
Im Sitzkreis führen die Schüler zum Einstieg nachfolgende Kettenübung durch. Vorher hat sich jedes Kind<br />
einen englischen Namen überlegt, den die Mitschüler noch nicht kennen. Namensvorschläge können den<br />
Namenslisten der Lehrwerke entnommen oder von der Lehrkraft angeboten werden.<br />
Die Redemittel werden nach und nach (ggf. auch vorab) an der Tafel fixiert (vgl. Tafelanschrift).<br />
Student 1: My name is Amy. What’s your name?<br />
B. How old are you?<br />
Student 1: I’m ten. How old are you?<br />
C. Where are you from?<br />
Student 2: My name is …. What’s your name?<br />
Student 3: I’ … . How old are you?<br />
Student X: I’m from Germany. And you? Where are you from?<br />
D. Where do you live?<br />
Student 5: ….<br />
Student 3: …<br />
In einem zweiten Durchgang wird nach dem Alter gefragt, allerdings wird immer jeder zweite Schüler befragt.<br />
Das Tafelbild wird entsprechend ergänzt.<br />
In einem dritten Durchgang wird nach dem Wohnort/Herkunftsland gefragt. Die Schüler wählen selbst aus,<br />
wem sie die Frage stellen.<br />
Das Tafelbild wird entsprechend ergänzt. Auch die Namen der Herkunftsländer sollten an der Seitentafel<br />
fixiert werden.<br />
Student Y: I’ from … . And you? Where are you from?<br />
Student Z: ….<br />
Partnerarbeit mit verschiedenen Mitschülern wird dazu führen, dass jeder die Frage nach dem Wohnort<br />
mehrmals stellt bzw. beantwortet. Die Schüler dürfen sich auch Fantasieorte einfallen lassen.<br />
II. Tafelanschrift<br />
Situation<br />
There is a new girl in class …<br />
The teacher has some questions …<br />
1. What’s your name?<br />
2. How old are you?<br />
3. Where are you from?<br />
4. Where do you live?<br />
Die Fragen können ausgehend von der<br />
Situation im Unterrichtsgespräch gesammelt<br />
werden.<br />
Von den möglichen Antworten werden<br />
jedoch nur die Satzanfänge festgehalten.<br />
1. My name is … / I’m …<br />
2. I’m …<br />
3. I’m from …<br />
4. I live in …<br />
22 Starterkit Englisch<br />
Seite 1 von 8
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
III. Übungen<br />
THEMATISCHE REDEMITTEL<br />
Übungsvorschläge zum<br />
Themenfeld FAMILIE<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
THEMATISCHE REDEMITTEL<br />
Übungsvorschläge zum<br />
Themenfeld FAMILIE<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
III. Übungen<br />
A. Jenny’s Family Tree<br />
A. Jenny’s Family Tree<br />
grandfather<br />
grandfather grandmother grandfather grandmother<br />
grandmother<br />
mother<br />
mother father<br />
father<br />
grandfather<br />
sister<br />
brother<br />
me<br />
grandmother<br />
My name is Jenny. This is my family. There are five people in my family: my father, my<br />
mother, my baby brother, my sister and me. We live in England. I have four grandparents:<br />
two grandmothers and two grandfathers. Two grandparents live in England, too, and two<br />
live in Scotland.<br />
Seite 2 von 8<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
THEMATISCHE REDEMITTEL<br />
Übungsvorschläge zum<br />
Themenfeld FAMILIE<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
B. What are their names?<br />
Richard Linda Nicolas<br />
Kate<br />
brother<br />
Cindy Robert<br />
me<br />
My name is Jenny. This is my family. There are five people in my family: my father, my<br />
mother, my baby brother, my sister and me. We live in England. I have four grandparents:<br />
two grandmothers and two grandfathers. Two grandparents live in England, too, and two<br />
live in Scotland.<br />
Lucy<br />
Tommy<br />
sister<br />
Jenny<br />
What are their names? Write them on the lines.<br />
Jenny has a sister. Her name is _______________. Her baby brother is ______________.<br />
Her parents are _______________ and _______________.<br />
She has two grandpas, _______________ and _______________.<br />
_______________ and _______________ are her grandmas.<br />
Seite 3 von 8<br />
Seite 2 von 8<br />
Starterkit Englisch 23
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
C. What’s your family tree like?<br />
THEMATISCHE REDEMITTEL<br />
Übungsvorschläge zum<br />
Themenfeld FAMILIE<br />
Answer the questions. Then complete your family tree.<br />
1. How many people are in your family? ________________________________________<br />
2. What is your father’s/mother’s name? ________________________________________<br />
3. Have you got any brothers and sisters? How many? _____________________________<br />
4. Have you got any grandparents? How many? ___________________________________<br />
24 Starterkit Englisch<br />
Seite 4 von 8
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
D. Hobbies / School<br />
Aufgabenblatt<br />
THEMATISCHE REDEMITTEL<br />
Übungsvorschläge zum<br />
Themenfeld SCHULE / FREIZEIT<br />
Die Schüler sammeln Wortschatz zu den Themenfeldern Freizeitbeschäftigungen bzw. Schule. Da hier<br />
vor allem individuell relevanter Wortschatz gesammelt werden soll, ist der Einsatz des Wörterbuches<br />
bzw. der Wörterliste aus den Lehrwerken zu empfehlen. Das unterschiedliche Anforderungsniveau wird<br />
bestimmt von der individuellen Durchführung, die entsprechend der eigenen Leistung in unterschiedlichem<br />
Arbeitstempo und mit verschiedenen Ergebnissen erfolgt.<br />
HOBBIES<br />
Aufgabenblatt<br />
SCHOOL<br />
Seite 7 von 8<br />
Starterkit Englisch 25
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
E. Charts<br />
THEMATISCHE REDEMITTEL<br />
Übungsvorschläge<br />
Diese Übung muss unabhängig von den beiden vorangehenden eingesetzt werden.<br />
Es wird erwartet, dass die Wörter den Überbegriffen richtig zugeordnet werden. Die Schüler sind darauf<br />
hinzuweisen, dass drei Wörter übrig bleiben.<br />
Das unterschiedliche Anforderungsniveau wird bestimmt von dem individuellen Arbeitstempo bzw. von<br />
dem Umfang des beherrschten Wortschatzes, der in dieser Aufgabe teilweise über das bisher Gelernte<br />
hinausgeht. Schüler, die sehr schnell mit der Erledigung dieser Übung fertig sind, können aufgefordert<br />
werden, die Spalten um weiteres Wortmaterial zu ergänzen.<br />
Aufgabenblatt<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
aunt - class – cousin – exercise - fan club - games – girlfriend - grandfather<br />
music - parents - pet – pupil - shop - subject - teacher - table tennis - team - uncle<br />
HOBBIES SCHOOL FAMILY<br />
Lösung:<br />
HOBBIES SCHOOL FAMILY<br />
fan club exercise aunt<br />
games class cousin<br />
music pupil grandfather<br />
table tennis subject parents<br />
team teacher uncle<br />
26 Starterkit Englisch<br />
Seite 8 von 8
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
MUSTERDIALOG<br />
Präsentation und Arbeitsvorschläge<br />
Zieldialog<br />
Am Ende der <strong>Modulare</strong>n Sequenz sollen alle Schülerinnen und Schüler in der Lage sein, in<br />
einem Gespräch sowohl Auskünfte über die eigene Person zu erteilen als auch entsprechende<br />
Informationen von anderen einzuholen. Das Ziel wird erreicht, wenn auf der Basis des Musterdialogs<br />
dazu passende grundlegende Redemittel in vielfältigen Dialogvariationen mit unterschiedlichem<br />
Schwierigkeitsgrad eingeübt werden.<br />
Präsentation des Musterdialogs<br />
Der Musterdialog wird der Klasse am besten von einem Schülerpaar, das ihn vorab eingeübt hat<br />
und ggf. aus einer höheren Jahrgangsstufe kommt, präsentiert.<br />
Höraufträge zur Präsentation<br />
Die Höraufträge werden mündlich gestellt, sie stehen aber auch auf dem Arbeitsblatt:<br />
Listen carefully. While listening complete the fact sheets. You’ll hear the dialogue twice.<br />
Arbeitsblatt<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Listen carefully. While listening complete the fact sheets. You’ll hear the dialogue twice.<br />
FACT SHEET 1<br />
Name:<br />
FACT SHEET 2<br />
Country:<br />
Class:<br />
Favourite subject:<br />
Favourite sport:<br />
Mobile phone:<br />
Name:<br />
Country:<br />
Class:<br />
Favourite subject:<br />
Favourite sport:<br />
Mobile phone:<br />
Arbeit mit dem Musterdialog<br />
Nach der Auswertung der Höraufträge erhalten die Schülerinnen und Schüler den Musterdialog.<br />
Es wird zunächst sichergestellt, dass alle Redemittel verstanden werden. Danach folgt eine intensive<br />
Übungsphase, während der alle die gleichen Aufgaben bearbeiten. Das unterschiedliche<br />
Arbeitstempo führt zu einer Differenzierung im Anforderungsniveau.<br />
Seite 1 von 13<br />
Starterkit Englisch 27
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
MUSTERDIALOG<br />
Arbeitsvorschläge<br />
Arbeitsvorschläge<br />
Während der Arbeit mit dem Musterdialog ist es wichtig, so oft wie möglich die Methode zu<br />
wechseln. Auch eine Veränderung der Sozialform bzw. ein Üben mit verschiedenen Gesprächspartnern<br />
lässt keine Langeweile aufkommen. Nicht nur für das Einstellen auf einen neuen Lernpartner<br />
(Aussprache, Leistungsvermögen), sondern auch für das Sozialverhalten ist ein Wechsel<br />
der Übungspartner von Bedeutung.<br />
Der Unterricht verläuft schülerzentriert; die Lehrkraft unterstützt und berät als Lernbegleiter.<br />
Nachfolgende Vorschläge sind für die Arbeit mit dem Musterdialog während der 4. Unterrichtseinheit<br />
gedacht. Allerdings können nicht alle aufgelisteten Möglichkeiten im Rahmen einer einzigen<br />
Sequenz genutzt werden. Über Auswahl und Anzahl entscheidet die Lehrkraft entsprechend<br />
der Klassensituation.<br />
Vorschläge für Plenumsarbeit<br />
1. Let’s read the dialogue.<br />
Der Dialog wird auf der Folie präsentiert. Die einzelnen Sprechakte werden von verschiedenen<br />
Schülern gelesen.<br />
2. Can you read the dialogue?<br />
Der Dialog wird auf der Folie präsentiert. Die Lehrkraft streut eine Handvoll Büroklammern darüber<br />
(vgl. S. 5). Die einzelnen Sprechakte werden von verschiedenen Schülern gelesen. Dabei<br />
müssen sie die verdeckten Elemente selbst ergänzen.<br />
3. What are they saying?<br />
Verläuft wie bei Vorschlag 2 beschrieben. Diesmal wird jedoch der ganze Dialog in Halbschrift<br />
präsentiert (Bsp. S. 6). Alternativ können auch nur einzelne Dialogteile so dargestellt sein.<br />
4. Do you know what they say?<br />
Verläuft wie bei Vorschlag 2 beschrieben. Statt Büroklammern werden aber Stifte verwendet.<br />
Diese verdecken größere Teile des Dialogs; der Schwierigkeitsgrad wird erhöht. (Bsp. S. 7)<br />
5. Complete the dialogue.<br />
Der Dialog wird als sog. Cloze Text präsentiert, d. h. dass aus den Sprechakten Wörter nach einer<br />
bestimmten Regel entfernt wurden. Die Lehrkraft entscheidet, ob jedes 3. - 5. Wort getilgt<br />
wird oder ob eine Wortart bzw. inhaltlich relevante Elemente weggelassen werden. (S. 8 - 10)<br />
Vorschläge für Einzelarbeit<br />
1. Underline the parts in the dialogue which help you to talk about yourself.<br />
Die Schüler unterstreichen die Dialogteile/-sätze (schreiben sie ggf. auch heraus), die für eine<br />
persönliche Vorstellung geeignet sind. (vgl. S. 11)<br />
2. Copy the questions in the dialogue which help you to get information about new friends.<br />
Die Schüler schreiben alle Fragen ab, die für eine erste Begegnung geeignet sind. (vgl. S. 12)<br />
3. Complete the dialogue: translate the German words into English. Use the dictionary.<br />
Die Übung festigt Wortschatzelemente und schult ggf. den Umgang mit dem Wörterbuch/-liste.<br />
(Bsp. S. 13)<br />
28 Starterkit Englisch<br />
Seite 2 von 13
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
MUSTERDIALOG<br />
Arbeitsvorschläge<br />
Vorschläge für Partnerarbeit<br />
1. Read and look up.<br />
Jeder der beiden Schüler übernimmt eine Rolle. Nach einem kurzen Blick auf die einzelnen<br />
Zeilen, werden diese oder auch nur Teile davon gesprochen, ohne auf den Text zu sehen.<br />
Diese Methode eignet sich gut, um mechanisches Lesen zu vermeiden.<br />
2. Read and look up.<br />
Verläuft wie bei Einzelarbeit 1 beschrieben, jedoch mit teilweise verdeckten Dialogteilen, z. B.<br />
durch Büroklammern, Stifte, etc.<br />
3. Practise the dialogue with your neighbour on the left-hand side.<br />
Der Dialog wird mit dem Banknachbar links mit verteilten Rollen gelesen.<br />
4. Practise the dialogue with your neighbour on the right-hand side.<br />
Der Dialog wird mit dem Banknachbar rechts mit verteilten Rollen gelesen.<br />
5. Practise the dialogue with the pupil in front of you.<br />
Der Dialog wird mit dem Schüler aus der Reihe davor mit verteilten Rollen gelesen.<br />
6. Practise the dialogue with the pupil sitting behind you.<br />
Der Dialog wird mit dem Schüler aus der Reihe dahinter mit verteilten Rollen gelesen.<br />
7. Stand up and find a new partner.<br />
Die Schüler wählen einen Mitschüler aus der Klasse.<br />
8. Read the dialogue with your partner.<br />
Die Lehrkraft hält ein Bündel Schnüre hoch. Die Schülergruppe kommt nach vorn und jeder<br />
Schüler greift nach einem Schnurende. Sobald die Lehrkraft die Schnüre loslässt, weiß jeder,<br />
mit welchem Gesprächspartner die neue Übung erfolgen soll. Zu beachten gilt, dass die Anzahl<br />
der Schnüre der Hälfte der Schülerzahl entspricht, z. B. werden bei einer Gruppe von 18 Schülern<br />
9 Schnüre benötigt.<br />
9. Read the dialogue in different ways or pretending you are a different person.<br />
Die Motivation der Schüler kann erhalten bleiben, wenn man ihnen vorschlägt, den Text auf verschiedene<br />
Art und Weise zu lesen, z. B.<br />
- mit veränderter Stimmlage: laut/leise; hoch/tief; …<br />
- mit wechselnder Stimmung: höflich, verärgert, genervt, gelangweilt, wütend, fröhlich, traurig, …<br />
- aus der Perspektive einer anderen Person: Baby, Oma/Opa, Junge Mädchen, Popidol, …<br />
10. Introduce yourself to a new friend. Tell as much about yourself as you can.<br />
Diese Partnerarbeit sollte im Anschluss an Einzelarbeit 1 eingesetzt werden. Die Schüler können<br />
je nach Leistungsvermögen sich selbst vorstellen, indem sie die aus dem Dialog herausgeschriebenen<br />
Sätze einem Mitschüler ihrer Wahl vorlesen oder vortragen.<br />
11. Ask a pupil from your class some questions about himself/herself.<br />
Diese Tätigkeit kann nach Einzelarbeit 2 folgen. Die Schüler befragen einen oder mehrere Mitschüler<br />
ihrer Wahl und notieren die Antworten auf kleine Zettel.<br />
12. Passport Control<br />
Diese Übungsmöglichkeit empfiehlt sich im Anschluss an Partnerarbeit 11. Die Zettel mit den<br />
notierten Antworten werden von der Lehrkraft eingesammelt und gemischt. Danach zieht jeder<br />
Schüler eine „Identität“, die er kurz einstudieren darf. Nachher gibt er den Zettel einem sog.<br />
passport controller. Dieser „überprüft“ die Angaben auf dem Zettel, indem er Fragen stellt wie<br />
What’s your name?/ Where are you from?/What’s your hobby?/What’s your address? usw.<br />
Arbeitsaufträge<br />
Die Arbeitsaufträge werden auf Englisch gestellt und ggf. auf Deutsch nochmals erklärt.<br />
Leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler können miteinbezogen werden, indem sie ihren<br />
Mitschülern die englischen Arbeitsaufträge in deutscher Sprache erläutern.<br />
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Starterkit Englisch 29
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
MUSTERDIALOG<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m Pat. Nice to meet you.<br />
I’m from England, from Croydon.<br />
And you?<br />
I’m from Germany. I live in Munich.<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is English. And yours?<br />
I like computer games and basketball.<br />
And you?<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
I live in Regensburger Street number 7.<br />
I’m in class 5. What about you?<br />
Music. I like music. What’s your hobby?<br />
I play football. But I like computer<br />
games, too.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />
together. What’s your address?<br />
OK. Can you give me your phone<br />
number, please?<br />
Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />
and here’s my mobile number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
See you.<br />
Fine. Bye bye.<br />
30 Starterkit Englisch<br />
Seite 4 von 13
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
MUSTERDIALOG<br />
mit Büroklammern<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m Pat. Nice to meet you.<br />
I’m from England, from Croydon.<br />
And you?<br />
I’m from Germany. I live in Munich.<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is English. And yours?<br />
I like computer games and basketball.<br />
And you?<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
I live in Regensburger Street number 7.<br />
I’m in class 5. What about you?<br />
Music. I like music. What’s your hobby?<br />
I play football. But I like computer<br />
games, too.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />
together. What’s your address?<br />
OK. Can you give me your phone<br />
number, please?<br />
Sure. My home number is 089 - 30 04<br />
57, and here’s my mobile number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
See you.<br />
Fine. Bye bye.<br />
Seite 5 von 13<br />
Starterkit Englisch 31
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
MUSTERDIALOG<br />
in Halbschrift<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m Pat. Nice to meet you.<br />
I’m from England, from Croydon.<br />
And you?<br />
I’m from Germany. I live in Munich.<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is English. And yours?<br />
I like computer games and basketball.<br />
And you?<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
I live in Regensburger Street number 7.<br />
I’m in class 5. What about you?<br />
Music. I like music. What’s your hobby?<br />
I play football. But I like computer<br />
games, too.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play it together.<br />
What’s your address?<br />
OK. Can you give me your phone<br />
number, please?<br />
Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />
and here’s my mobile number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
See you.<br />
Fine. Bye bye.<br />
32 Starterkit Englisch<br />
Seite 6 von 13
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
MUSTERDIALOG<br />
mit Stiften<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m Pat. Nice to meet you.<br />
I’m from England, from Croydon.<br />
And you?<br />
I’m from Germany. I live in Munich.<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is English. And yours?<br />
I like computer games and basketball.<br />
And you?<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
I live in Regensburger Street number 7.<br />
I’m in class 5. What about you?<br />
Music. I like music. What’s your hobby?<br />
I play football. But I like computer<br />
games, too.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />
together. What’s your address?<br />
OK. Can you give me your phone<br />
number, please?<br />
Sure. My home number is 089 - 30 04<br />
57, and here’s my mobile number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
See you.<br />
Fine. Bye bye.<br />
Seite 7 von 13<br />
Starterkit Englisch 33
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
MUSTERDIALOG<br />
als Cloze Text<br />
(ca. jedes 3 – 5 Wort getilgt)<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My<br />
is Chris.<br />
What’s your ?<br />
You are<br />
Where are<br />
here.<br />
from?<br />
I’m Pat.<br />
I’m from<br />
And ?<br />
to meet you.<br />
, from Croydon.<br />
I’m from . I live in .<br />
I’m in class<br />
. My favourite<br />
is English. And ?<br />
I like computer<br />
basketball. And you?<br />
That’s<br />
and<br />
. Let’s play computer<br />
at my house.<br />
I live in Regensburger number 7.<br />
I’m in 5. What about ?<br />
Music. I like<br />
. What’s your<br />
?<br />
I play . But I like .<br />
games, too.<br />
. I’ve got a new game.<br />
Let’s it together.<br />
What’s your ?<br />
OK. Can give me your .<br />
number, please?<br />
Sure. My home is 089 - 30 04 57,<br />
and here’s my number 0151 -<br />
3452346. Call . Then we can<br />
a date.<br />
See you.<br />
Fine. Bye bye.<br />
34 Starterkit Englisch<br />
Seite 8 von 13
. me.<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
MUSTERDIALOG<br />
als Cloze Text<br />
(Verben getilgt)<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name<br />
What<br />
You<br />
Where<br />
Chris.<br />
your name?<br />
new here.<br />
you from?<br />
I Pat. Nice to you.<br />
I<br />
I<br />
from Germany.<br />
in Munich.<br />
I from England, from Croydon.<br />
And you?<br />
I<br />
in class 6. My favourite subject<br />
English. And yours?<br />
I computer games and<br />
basketball. And you?<br />
That’s great. ’s .<br />
computer games at my house.<br />
I in Regensburger Street<br />
number 7.<br />
Sure. My home number 089 -<br />
30 04 57, and here my mobile<br />
number 0151 - 3452346.<br />
Then we<br />
a date.<br />
you.<br />
I<br />
in class 5. What about you?<br />
music. I music. What .<br />
your hobby?<br />
I football. But I computer<br />
games, too.<br />
Super. I a new game. ’s<br />
it together. What your<br />
address?<br />
OK. you me your phone<br />
number, please?<br />
Fine. Bye bye.<br />
Seite 9 von 13<br />
Starterkit Englisch 35
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
MUSTERDIALOG<br />
als Cloze Text<br />
(Inhaltselemente getilgt)<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name is .<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m<br />
. Nice to meet you.<br />
I’m from , from .<br />
And you?<br />
I’m from . I live in .<br />
I’m in class<br />
subject is<br />
. My favourite<br />
. And yours?<br />
I like and .<br />
And you?<br />
That’s great. Let’s play .<br />
at my house.<br />
I live in Street number .<br />
I’m in class<br />
. What about you?<br />
. I like . What’s your<br />
hobby?<br />
I play . But I like ,<br />
too.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />
together. What’s your address?<br />
OK. Can you give me your phone<br />
number, please?<br />
Sure. My number is 089 - 30 04 57,<br />
and here’s my number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
See you.<br />
Fine. Bye bye.<br />
36 Starterkit Englisch<br />
Seite 10 von 13
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
MUSTERDIALOG<br />
Mögliche Lösung für Einzelarbeit 1<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m Pat. Nice to meet you.<br />
I’m from England, from Croydon.<br />
And you?<br />
I’m from Germany. I live in Munich.<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is English. And yours?<br />
I like computer games and basketball.<br />
And you?<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
I live in Regensburger Street number 7.<br />
I’m in class 5. What about you?<br />
Music. I like music. What’s your hobby?<br />
I play football. But I like computer<br />
games, too.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />
together. What’s your address?<br />
OK. Can you give me your phone<br />
number, please?<br />
Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />
and here’s my mobile number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
See you.<br />
Fine. Bye bye.<br />
Seite 11 von 13<br />
Starterkit Englisch 37
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
MUSTERDIALOG<br />
Mögliche Lösung für Einzelarbeit 2<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m Pat. Nice to meet you.<br />
I’m from England, from Croydon.<br />
And you?<br />
I’m from Germany. I live in Munich.<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is English. And yours?<br />
I like computer games and basketball.<br />
And you?<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
I live in Regensburger Street number 7.<br />
I’m in class 5. What about you?<br />
Music. I like music. What’s your hobby?<br />
I play football. But I like computer<br />
games, too.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />
together. What’s your address?<br />
OK. Can you give me your phone<br />
number, please?<br />
Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />
and here’s my mobile number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
See you.<br />
Fine. Bye bye.<br />
38 Starterkit Englisch<br />
Seite 12 von 13
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
MUSTERDIALOG<br />
mit deutschen Elementen<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Chris<br />
Hi. __________ (mein) name is Chris.<br />
What’s ___________ (dein) name?<br />
You __________ (bist) new here.<br />
___________ (wo) are you from?<br />
I’m from ______________ (Deutschland).<br />
I live in Munich.<br />
I’m in class 6. My favourite<br />
______________ (Fach)<br />
is English. And yours?<br />
I like computer ___________ (Spiele)<br />
and basketball. And you?<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games __________________ (bei mir<br />
zu Hause).<br />
I live in Regensburger Street<br />
______________ (Nummer) 7.<br />
Sure. My _______ (Festnetz) number is<br />
089 - 30 04 57, and here’s my mobile<br />
number 0151 - 3452346. Call me. Then<br />
we can make a date.<br />
See you.<br />
Pat<br />
I’m Pat. ___________ (schön) to meet you.<br />
I’m from England, from Croydon.<br />
________________ (und du)?<br />
I’m in _____________ (Klasse) 5. What<br />
about you?<br />
Music. I __________ (mag) music. What’s<br />
your hobby?<br />
I ____________ (spiele) football. But I like<br />
computer games, too.<br />
OK. I’ve got a new ____________ (Spiel).<br />
Let’s play it together. _____________<br />
(was ist) your address?<br />
I’ve got that. Can you __________ (geben)<br />
me your phone number, please?<br />
OK. Bye bye.<br />
Seite 13 von 13<br />
Starterkit Englisch 39
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
- Hinweise zum Einsatz -<br />
HINWEISE ZUM EINSATZ DER ÜBUNGSAUFGABEN<br />
- Unterrichtseinheiten 5 und 6<br />
Den Schülerinnen und Schülern steht für die Übungsphase ein großes Angebot an Aufgaben<br />
mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad zur Verfügung. Während dieser Arbeitsphase haben<br />
sie die Möglichkeit, entsprechend des eigenen Leistungsvermögens die angestrebten Kompetenzen<br />
zu erproben und zu steigern. Die Lehrkraft unterstützt und berät als Lernbegleiter.<br />
Um eine Überforderung bzw. Ratlosigkeit der Fünftklässler zu vermeiden, ist es empfehlenswert,<br />
den Arbeitsprozess ein wenig zu steuern. Dies kann über die Ausweisung von Pflichtbzw.<br />
Auswahlangaben erfolgen. Zu welchem Zeitpunkt jedoch welche Aufgabe erledigt wird,<br />
bleibt in der Verantwortung des Einzelnen.<br />
Als Pflichtaufgaben werden folgende vier Dialoge mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
vorgeschlagen:<br />
* Dialog gelenkt verändern mit vorgegebenen Austauschelementen (S. 3)<br />
** Sprechakte des Musterdialogs in die richtige Reihenfolge bringen (S. 5)<br />
*** in deutscher Sprache wörtlich ausformulierte Sprechakte auf Englisch umsetzen (S. 9)<br />
*** deutsche Sprechabsichten auf Englisch versprachlichen (S. 10)<br />
Von den insgesamt zwölf verschiedenen Dialogaufgaben stehen dann acht Wahlaufgaben zur<br />
Verfügung. Dies bedeutet, dass Schüler, die sich selbst über- oder unterschätzt haben, eine<br />
entsprechende Korrektur vornehmen können, indem sie Aufgaben mit niedrigerem bzw. höherem<br />
Schwierigkeitsgrad wählen.<br />
40 Starterkit Englisch<br />
Seite 1 von 1
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
* Musterdialog unverändert mit dem Partner einüben<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Practise the dialogue with your partner by reading it aloud. Read it in different ways.<br />
Try to be Read it like Speak<br />
- polite and friendly. - a teacher. - slowly or fast.<br />
- angry and nervous. - a pop star. - high-pitched or low.<br />
- an old person or a baby. - a football player. - quietly or loudly.<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m Pat. Nice to meet you.<br />
I’m from England, from Croydon.<br />
And you?<br />
I’m from Germany. I live in Munich.<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is English. And yours?<br />
I like computer games and basketball.<br />
And you?<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
I live in Regensburger Street number 7.<br />
I’m in class 5. What about you?<br />
Music. I like music. What’s your hobby?<br />
I play football. But I like computer<br />
games, too.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />
together. What’s your address?<br />
Ok. Can you give me your phone<br />
number, please?<br />
Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />
and here’s my mobile number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
See you.<br />
Fine. Bye bye.<br />
Seite 1 von 12<br />
Starterkit Englisch 41
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
* Dialog mit verteilten Rollen lesen<br />
Name:<br />
Practise the dialogue with your partner.<br />
Read and look up.<br />
Change the roles and practise again.<br />
Chris<br />
Name:<br />
Practise the dialogue with your partner.<br />
Read and look up.<br />
Change the roles and practise again.<br />
Pat<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m Pat. Nice to meet you.<br />
I’m from England, from Croydon.<br />
And you?<br />
I’m from Germany. I live in Munich.<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is English. And yours?<br />
I like computer games and basketball.<br />
And you?<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
I live in Regensburger Street number 7.<br />
I’m in class 5. What about you?<br />
Music. I like music. What’s your hobby?<br />
I play football. But I like computer<br />
games, too.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />
together. What’s your address?<br />
OK. Can you give me your phone<br />
number, please?<br />
Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />
and here’s my mobile number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
See you.<br />
Fine. Bye bye.<br />
42 Starterkit Englisch<br />
Seite 2 von 12
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
* Dialog gelenkt verändern mit vorgegebenen Austauschelementen<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Change some parts of the dialogue. Here are some ideas. You may use your own ideas, too.<br />
Tom, Brian, Aileen, Hillary, Italy, Rome, Scotland, Edinburgh,<br />
7, 8, 9, 10, sports, history, German, watching TV, tennis, …<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m Pat. Nice to meet you.<br />
I’m from England, from Croydon.<br />
And you?<br />
I’m from Germany. I live in Munich.<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is English. And yours?<br />
I like computer games and basketball.<br />
And you?<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
I’m in class 5. What about you?<br />
Music. I like music. What’s your hobby?<br />
I play football. But I like computer<br />
games, too.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />
together. What’s your address?<br />
I live in Regensburger Street number 7.<br />
OK. Can you give me your phone<br />
number, please?<br />
Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />
and here’s my mobile number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
See you.<br />
Fine. Bye bye.<br />
Seite 3 von 12<br />
Starterkit Englisch 43
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
* Dialog frei verändern mit selbst gewählten Austauschelementen<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Change some parts of the dialogue. Use your own ideas.<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m Pat. Nice to meet you.<br />
I’m from England, from Croydon.<br />
And you?<br />
I’m from Germany. I live in Munich.<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is English. And yours?<br />
I like computer games and basketball.<br />
And you?<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
I live in Regensburger Street number 7.<br />
I’m in class 5. What about you?<br />
Music. I like music. What’s your hobby?<br />
I play football. But I like computer<br />
games, too.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />
together. What’s your address?<br />
OK. Can you give me your phone<br />
number, please?<br />
Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />
and here’s my mobile number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
See you.<br />
Fine. Bye bye.<br />
44 Starterkit Englisch<br />
Seite 4 von 12
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
** Sprechakte des Musterdialogs in die richtige Reihenfolge bringen<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
The dialogue is all jumbled up. Can you find the right order?<br />
Chris<br />
Pat<br />
See you.<br />
Music. I like music. What’s your<br />
hobby?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I live in Regensburger Street number<br />
7.<br />
I’m from Germany. I live in Munich.<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
I’m in class 5. What about you?<br />
OK. Can you give me your phone<br />
number, please?<br />
I play football. But I like computer<br />
games, too.<br />
I’m from England, from Croydon.<br />
And you?<br />
Fine. Bye bye.<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
I’m Pat. Nice to meet you.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play<br />
it together. What’s your address?<br />
Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />
and here’s my mobile number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is English. And yours?<br />
I like computer games and basketball.<br />
And you?<br />
Seite 5 von 12<br />
Starterkit Englisch 45
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
** Teile der Sprechakte frei ergänzen<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Complete the missing parts of the dialogue. Use your own ideas.<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m Pat. Nice to meet you.<br />
I’m from ___________, from ___________.<br />
And you?<br />
I’m from Germany. I live in _________.<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is __________. And yours?<br />
I like computer games and __________.<br />
And you?<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
I live in _________ Street number ___.<br />
I’m in class 5. What about you?<br />
_________. I like ___________. What’s<br />
your hobby?<br />
I play _______________. But I like computer<br />
games, too.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />
together. What’s your address?<br />
OK. Can you give me your phone<br />
number, please?<br />
Sure. My home number is 0____ -<br />
_________________ , and here’s my<br />
mobile number ______ - ___________.<br />
Call me. Then we can make a date.<br />
See you.<br />
Fine. Bye bye.<br />
46 Starterkit Englisch<br />
Seite 6 von 12
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
** Ganze Sprechakte selbstständig hinzufügen<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Complete the missing parts of the dialogue. Use your own ideas.<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m from England, from Croydon.<br />
And you?<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is English. And yours?<br />
I’m in class 5. What about you?<br />
Music. I like music. What’s your hobby?<br />
I play football. But I like computer<br />
games, too.<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />
together. What’s your address?<br />
Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />
and here’s my mobile number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
Fine. Bye bye.<br />
Seite 7 von 12<br />
Starterkit Englisch 47
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
** Sämtliche Sprechakte einer Rolle selbst erstellen<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Complete the dialogue. Use your own ideas.<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hi. My name is Chris.<br />
What’s your name?<br />
You are new here.<br />
Where are you from?<br />
I’m from Germany. I live in Munich.<br />
I’m in class 6. My favourite subject<br />
is English. And yours?<br />
I like computer games and basketball.<br />
And you?<br />
That’s great. Let’s play computer<br />
games at my house.<br />
I live in Regensburger Street number 7.<br />
Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />
and here’s my mobile number 0151 -<br />
3452346. Call me. Then we can make a<br />
date.<br />
See you.<br />
48 Starterkit Englisch<br />
Seite 8 von 12
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
*** in deutscher Sprache wörtlich ausformulierte Sprechakte auf Englisch umsetzen<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Say it in English! Work together with a partner.<br />
Chris<br />
Pat<br />
Hallo, mein Name ist Chris.<br />
Wie heißt du?<br />
Du bist neu hier.<br />
Woher kommst du?<br />
Ich komme aus Deutschland.<br />
Ich wohne in München.<br />
Ich bin in der 6. Klasse. Mein Lieblingsfach<br />
ist Englisch. Und deines?<br />
Ich mag Computerspiele und Basketball.<br />
Und du?<br />
Toll. Lass uns gemeinsam bei mir<br />
Computer spielen.<br />
Ich wohne in der Regensburger Straße<br />
Nummer 7.<br />
Ich bin Pat. Schön, dich kennen zu lernen.<br />
Ich komme aus England, aus Croydon.<br />
Und du?<br />
Ich bin in der 5. Klasse. Und du?<br />
Musik. Ich mag Musik. Was ist dein Hobby?<br />
Ich spiele Fußball. Aber ich mag auch<br />
Computerspiele.<br />
Super. Ich hab ein neues Spiel. Lass es<br />
uns gemeinsam spielen. Wie ist deine Adresse?<br />
Gut. Kannst du mir bitte auch deine<br />
Telefonnummer geben?<br />
Sicher. Meine Festnetznummer ist 089 -<br />
30 04 57, und hier ist meine Handynummer:<br />
0151 - 3452346. Ruf mich an.<br />
Dann können wir ein Treffen ausmachen.<br />
Bis dann.<br />
Schön. Tschüß.<br />
Seite 9 von 12<br />
Starterkit Englisch 49
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
*** deutsche Sprechabsichten auf Englisch versprachlichen<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Say it in English! Work together with a partner.<br />
Chris<br />
Pat<br />
- Grüße.<br />
- Nenne deinen Namen und<br />
- frage nach dem Namen des/der Gesprächspartner/in<br />
- Nenne deinen Namen und<br />
- sage, dass du dich freust, ihn/sie kennen zu lernen.<br />
- Sage, dass er/sie neu hier ist.<br />
- Frage, woher er/sie kommt.<br />
- Sage, woher du kommst und<br />
- wo du wohnst.<br />
- Frage, woher er/sie kommt.<br />
- Sage, woher du kommst und<br />
- wo du wohnst.<br />
- Sage, in welcher Klasse du bist.<br />
- Nenne dein Lieblingsfach.<br />
- Frage nach seinem/ihrem Lieblingsfach.<br />
- Sage, was dein Hobby ist und<br />
- welchen Sport du magst.<br />
- Frage nach seinem/ihrem Hobby<br />
- Du freust dich und<br />
- schlägst vor, bei dir zu spielen.<br />
- Sage, in welcher Straße und<br />
- bei welcher Hausnummer du wohnst.<br />
- Du bist einverstanden.<br />
- Gib deine Festnetznummer und auch<br />
- deine Handynummer.<br />
- Sage, er/sie soll dich anrufen.<br />
- Dann könnt ihr ein Treffen ausmachen.<br />
- Sage, in welcher Klasse du bist.<br />
- Frage, in welcher Klasse er/sie ist.<br />
- Nenne dein Lieblingsfach.<br />
- Sage, dass du es magst<br />
- Frage nach seinem/ihrem Hobby<br />
- Sage, welchen Sport du magst.<br />
- Du magst aber auch sein/ihr Hobby.<br />
- Du bist einverstanden und<br />
- erzählst, dass du ein neues Spiel hast.<br />
- Du schlägst vor, es gemeinsam zu spielen.<br />
- Frage nach seiner/ihrer Adresse.<br />
- Die Adresse hast du jetzt.<br />
- Frage, ob er/sie dir auch seine/ihre Telefonnummer gibt.<br />
- Du bist einverstanden.<br />
- Verabschiede dich.<br />
- Verabschiede dich.<br />
50 Starterkit Englisch<br />
Seite 10 von 12
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
*** nach englischen Stichpunkten sprechen<br />
You meet a new boy/girl.<br />
Start talking to him/her.<br />
- Introduce yourself<br />
* name<br />
* country<br />
* city<br />
- Ask questions about<br />
* his/her name<br />
* country<br />
- Talk about your<br />
* class, favourite subjects<br />
* hobby<br />
* sport<br />
- Ask him/her<br />
* to come to your home<br />
* to play a new game together<br />
- Tell your<br />
* street and house number<br />
* phone numbers: home and mobile<br />
- Fix a date<br />
You meet a new boy/girl.<br />
He/She starts talking to you.<br />
- Tell your<br />
* name<br />
* country<br />
* city<br />
- Ask him/her about<br />
* class and favourite subjects<br />
* hobby<br />
* sport<br />
- Ask for his/her<br />
* address<br />
* phone number<br />
- Plan a meeting, talk about<br />
* the day<br />
* the time<br />
Seite 11 von 12<br />
Starterkit Englisch 51
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
ÜBUNGSAUFGABEN<br />
mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />
*** Gesprächsschritte einer Rolle selbst gestalten<br />
You meet a new boy/girl.<br />
You start talking to him/her …<br />
- Introduce yourself<br />
- Then ask questions about his/her<br />
* name<br />
* age<br />
* city<br />
- Talk about<br />
* your school<br />
* your hobbies<br />
- Ask him/her about his/her<br />
* family<br />
* pets<br />
- Find a date for a meeting<br />
- Exchange addresses<br />
You are new at school.<br />
A boy/girl starts talking to you …<br />
- Be polite and answer his/her questions<br />
- Then ask questions about his/her<br />
* school<br />
* hobbies<br />
- Talk about<br />
* your family<br />
* your pets<br />
- Plan a meeting<br />
- Exchange mobile phone numbers<br />
52 Starterkit Englisch<br />
Seite 12 von 12
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Aufgabenvorschläge zur<br />
ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />
- schriftlich -<br />
AUFGABENVORSCHLÄGE FÜR DIE ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />
Der Lernerfolg kann sowohl schriftlich als auch mündlich ermittelt werden. Die vorgeschlagenen<br />
Aufgaben sind als Auswahlangebot gedacht und müssen nicht alle verwendet werden.<br />
I. Schriftliche Aufgaben<br />
Aufgabe 1<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Beschreibe deine Familie in einigen Sätzen.<br />
MY FAMILY<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
Aufgabe 2<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
Schreibe einige Sätze über deine Schule.<br />
MY SCHOOL<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
_____________________________________________________________________________<br />
Seite 1 von 8<br />
Starterkit Englisch 53
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Aufgabenvorschläge zur<br />
ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />
- schriftlich -<br />
Aufgabe 3<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
THINGS I LIKE<br />
THINGS I DON’T LIKE<br />
Aufgabe 4<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
MY FAVOURITES<br />
number:<br />
colour:<br />
game:<br />
sport:<br />
subject:<br />
day of the week:<br />
month:<br />
season:<br />
holiday:<br />
food:<br />
54 Starterkit Englisch<br />
Seite 2 von 8
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Aufgabe 5<br />
Aufgabenvorschläge zur<br />
ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />
- schriftlich -<br />
Name: Klasse: Datum:<br />
A CONVERSATION<br />
Tom und Sarah treffen sich auf einer Party. Sie kennen sich noch nicht.<br />
Was könnten sie in einem Gespräch sagen oder fragen?<br />
Informationen über Tom (12 Jahre)<br />
Anschrift: Liverpool, Garden Road 15<br />
Familie: Mutter, Vater, Oma, keine Geschwister<br />
Schule: 6. Klasse, Lieblingsfach: Sport<br />
Hobbys: Fußball, Computerspiele<br />
Handynummer: 01170-44-20<br />
Informationen über Sarah(11 Jahre)<br />
Anschrift: Liverpool, Church Street 21<br />
Familie: Mutter, Vater, eine Schwester (14 J)<br />
Schule: 5. Klasse, Lieblingsfach: Musik<br />
Hobbys: Computerspiele, Filme<br />
Handynummer: 01271-73-15<br />
Tom:<br />
Sarah:<br />
Tom:<br />
Sarah:<br />
Tom:<br />
Sarah:<br />
Tom:<br />
Sarah:<br />
Tom:<br />
Sarah:<br />
Seite 3 von 8<br />
Starterkit Englisch 55
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
II. Mündliche Aufgaben<br />
Aufgabe 1<br />
Aufgabenvorschläge zur<br />
ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />
- mündlich -<br />
Bei der mündlichen Aufgabe 1 übernimmt die Lehrkraft die englische Rolle (Aufgabenkärtchen<br />
B). Vorteilhaft ist diesbezüglich, dass sie das Gespräch bei Bedarf so lenken kann, dass der<br />
Schüler in die Lage versetzt wird, seine Stärken zeigen zu können.<br />
Der Schüler erhält die deutsche Rolle (Aufgabenkärtchen A). Einerseits kann bei dieser Aufgabe<br />
beobachtet werden, ob der Schüler die englischen Aussagen versteht; andererseits erkennt man<br />
an der Umsetzung der deutschen Vorgaben, wo seine Stärken im produktiven Bereich liegen.<br />
Selbstverständlich können beide Aufgaben auch für ein Gespräch zwischen zwei Schülern eingesetzt<br />
werden.<br />
Aufgabenkärtchen A<br />
Du bist mit deiner Klasse in England. Während<br />
der Stadtbesichtigung habt ihr, du und dein<br />
Freund, die Gruppe verloren. Euer Handy funktioniert<br />
nicht. Deshalb sprecht ihr jemanden in der<br />
Fußgängerzone an.<br />
Aufgabenkärtchen B<br />
Du beginnst.<br />
Dein Partner beginnt das Gespräch.<br />
1. Hallo. Wir sind aus Deutschland. 1.<br />
2. 2. That’s nice. Have you got a problem?<br />
3. Ja, unsere Klasse ist nicht hier. 3.<br />
4. 4 Oh. What’s the address of your hotel?<br />
5. Die Adresse lautet: Chester Road, Nr. 10. 5.<br />
6.<br />
6. Or have you got your teacher’s<br />
mobile number?<br />
7. Ja, diese ist: 0049-1170-44-111. 7.<br />
8.<br />
8. I have my mobile phone here.<br />
I can call your teacher.<br />
9. Danke. Danke. Das ist super. 9.<br />
10. 10. You’re welcome.<br />
56 Starterkit Englisch<br />
Seite 4 von 8
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Aufgabenvorschläge zur<br />
ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />
- mündlich -<br />
Aufgabe 2<br />
Bei der nachfolgenden Aufgabe muss der Schüler zwischen zwei Gesprächspartnern vermitteln.<br />
Es handelt sich dabei um eine komplexe Aufgabenstellung, da der “Dolmetscher“ zwischen zwei<br />
Sprachen hin- und her wechseln muss, was den Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu den beiden<br />
anderen Aufgaben erheblich steigert.<br />
Die Vorgehensweise muss bekannt sein bzw. vorab erläutert werden:<br />
Es nehmen drei Schüler an der Durchführung teil.<br />
Schüler A spricht nur Deutsch. Er erhält das Aufgabenkärtchen A.<br />
Schüler B spricht nur Englisch. Er erhält das Aufgabenkärtchen B.<br />
Schüler C, dessen Lernerfolg ermittelt wird, muss zwischen beiden vermitteln, indem er<br />
abwechselnd die deutschen bzw. die englischen Aussagen in die jeweils andere Sprache<br />
überträgt. Er erhält nur die Situationsbeschreibung.<br />
Situationsbeschreibung<br />
Deine englische Brieffreundin ist zu Besuch. Dein kleiner Bruder kennt nur ein paar englische Wörter.<br />
Er möchte aber trotzdem mit Sarah sprechen.<br />
Du hilfst beiden, sich zu verständigen.<br />
Aufgabenkärtchen A<br />
Aufgabenkärtchen B<br />
Du beginnst.<br />
Dein Partner beginnt das Gespräch.<br />
1. Ich heiße Markus. Wie heißt du? 1.<br />
2.<br />
2. My name’s Sarah. Nice to meet you.<br />
How old are you?<br />
3. Fünf. Woher kommst du? 3.<br />
4.<br />
4. I’m from Manchester in England.<br />
Manchester is a big city.<br />
5. Was ist dein Hobby? Ich mag Musik. 5.<br />
6.<br />
6. I like music, too. Rapping John is my<br />
favourite singer. I have got his new CD here.<br />
7. Das ist toll. Lass sie uns doch anhören. 7.<br />
8. 8. Great!<br />
Seite 5 von 8<br />
Starterkit Englisch 57
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Aufgabe 3<br />
Aufgabenvorschläge zur<br />
ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />
- mündlich -<br />
Die Aufgabe ist direkt auf den Dokumentationsbogen abgestimmt. Je nach Intention kann sie für<br />
die detaillierte Ermittlung des Lernerfolgs eines einzelnen Schülers oder zweier Schüler genutzt<br />
werden.<br />
Vorgehensweise:<br />
Die Lehrkraft<br />
stellt dem Schüler die Situation kurz vor und<br />
formuliert die einzelnen Redeabsichten.<br />
Der Schüler oder die Schülerin<br />
formuliert englische Sätze und<br />
wendet sich dabei an einen Mitschüler, der entsprechend reagiert.<br />
Während der Durchführung dokumentiert die Lehrkraft den Lernerfolg. Je mehr Redeabsichten<br />
umgesetzt und je erfolgreicher die sprachlichen Mittel eingesetzt werden, desto höher ist das<br />
Ausmaß der erworbenen Kompetenzen. Bei dieser Aufgabenstellung kann die Lehrkraft auch<br />
besonders gut Aussprache und Intonation beobachten.<br />
Aufgabenkärtchen für die Durchführung mit zwei Schülern<br />
Einer der Schüler erhält das Aufgabenkärtchen und lenkt das Gespräch anhand der Redeabsichten.<br />
Der zweite erhält keine Vorlage; er reagiert auf die Aussagen seines Mitschülers.<br />
Der Lernfortschritt beider wird entsprechend im Dokumentationsbogen festgehalten. Wegen der<br />
ungleichen Rollen wird der Kompetenzerwerb unterschiedlich erscheinen. Deshalb ist es wichtig,<br />
bei den Anmerkungen zu notieren, welcher Part übernommen worden war, z. B. „agierende“ bzw.<br />
„reagierende Rolle“.<br />
Du triffst ein Mädchen/einen Jungen,<br />
das/den du nicht kennst.<br />
- Begrüße deinen Gesprächspartner.<br />
- Stelle dich vor<br />
* Name, Alter<br />
* Land, Wohnort<br />
* Adresse, Telefonnummer<br />
- Frage deinen Gesprächspartner nach<br />
* dem Namen<br />
* dem Alter.<br />
* seinem Land.<br />
* seiner Telefonnummer.<br />
- Sprich über deine Schule:<br />
* Klasse, Lieblingsfach<br />
* Fächer, die du nicht magst<br />
- Erzähle von deinem Hobby.<br />
- Frage nach:<br />
* seiner Schule und Klasse.<br />
* den Fächern, die es/er mag<br />
oder nicht mag.<br />
* seinem Hobby.<br />
- Schlage ein gemeinsames Spiel vor.<br />
- Verabrede dich für das Spiel.<br />
- Verabschiede dich.<br />
58 Starterkit Englisch<br />
Seite 6 von 8
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Aufgabenvorschläge zur<br />
ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />
- mündlich -<br />
Aufgabenstellung und Dokumentationsbogen für die Durchführung mit einzelnen Schülern<br />
SITUATIONSBESCHREIBUNG<br />
Datum:<br />
___________<br />
Du triffst ein Mädchen/einen Jungen,<br />
das/den du nicht kennst.<br />
Begrüße deinen Gesprächspartner.<br />
Stelle dich vor:<br />
* Name, Alter<br />
* Land, Wohnort<br />
* Adresse<br />
* Telefonnummer<br />
Frage deinen Gesprächspartner<br />
* nach dem Namen.<br />
* dem Alter.<br />
* nach seinem Land.<br />
* nach seiner Telefonnummer<br />
Sprich über deine Schule:<br />
* Klasse,<br />
* Lieblingsfach,<br />
* Fächer, die du nicht magst.<br />
Erzähle von deinem Hobby.<br />
Frage es/ihn nach<br />
* seiner Schule und Klasse.<br />
* den Fächern, die es/er mag<br />
oder nicht mag.<br />
* seinem Hobby.<br />
Schlage ein gemeinsames Spiel vor.<br />
Verabrede dich für das Spiel.<br />
Verabschiede dich.<br />
- verweigert Gesprächsteilnahme<br />
- signalisiert nur Verstehen / Nichtverstehen<br />
- reagiert spontan auf Bekanntes<br />
- setzt Gelerntes flexibel ein<br />
- kompensiert Lücken mit deutschen Wörtern<br />
- verwendet isolierte Wörter/Wortgruppen<br />
- benutzt memorierte Wendungen fehlerfrei<br />
- bildet selbst korrekte Sätze/Strukturen<br />
- überwiegend schwer verständlich<br />
- oft kommunikationsbehindernd<br />
- größtenteils verständlich<br />
- nicht kommunikationsbehindernd<br />
Der Schüler<br />
kann auf<br />
Englisch …<br />
jemanden<br />
begrüßen.<br />
Angaben über<br />
sich selbst<br />
machen.<br />
Informationen<br />
erfragen.<br />
Auskünfte über<br />
sich selbst<br />
erteilen.<br />
Auskünfte<br />
Einholen.<br />
etwas<br />
vorschlagen.<br />
sich<br />
verabreden.<br />
sich<br />
verabschieden.<br />
Kommunikation/<br />
Interaktion<br />
Sprachliche<br />
Mittel<br />
Aussprache<br />
und<br />
Intonation<br />
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Starterkit Englisch 59
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Aufgabenvorschläge zur<br />
ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />
- mündlich -<br />
Hinweise für die Durchführung bzw. mögliche Interpretation der Dokumentation<br />
Die Lehrkraft stellt die Situation<br />
kurz vor und gibt nach und nach<br />
die einzelnen Redeabsichten an.<br />
Eintrag der Schülernamen<br />
A<br />
U<br />
F<br />
G<br />
A<br />
B<br />
E<br />
N<br />
K<br />
Ä<br />
R<br />
T<br />
C<br />
H<br />
E<br />
N<br />
Dokumentation<br />
des Kompetenzerwerbs,<br />
d.h.<br />
ob und welche<br />
der entsprechenden<br />
Redeabsichten<br />
der Schüler<br />
auf Englisch umsetzen<br />
kann.<br />
Dokumentiert die Flexibilität beim Einsatz des<br />
Gelernten, die Verfügbarkeit über die sprachlichen<br />
Mittel und den Grad der Korrektheit<br />
bzgl. der Aussprache und Intonation.<br />
Interpretation<br />
Schüler 1 kann mit den gelernten<br />
Redemitteln verständliche<br />
Aussagen zur eigenen Person<br />
machen.<br />
Förderbedarf besteht vor allem<br />
bei der Formulierung von Fragen<br />
bzw. bei Zahlenangaben.<br />
60 Starterkit Englisch<br />
Seite 8 von 8
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
Unterlagen zur Dokumentation des<br />
KOMPETENZERWERBS<br />
DOKUMENTATION DES LERNFORTSCHRITTS<br />
Klasse: _______<br />
Datum: _______<br />
Der Schüler kann auf Englisch …<br />
ein kurzes Kontaktgespräch führen:<br />
1. - jemanden begrüßen / verabsch ieden<br />
- sich bedanken / auf Dank reagieren<br />
- sich entschuldigen / Bedauern ausdrücken<br />
Angaben über sich selbst/andere machen:<br />
2. - Name / Alter<br />
- Herkunftsland / Wohnort<br />
- Adresse / Telefonnummer<br />
Informationen erfragen:<br />
3. - Name / Alter<br />
- Herkunftsland / Wohnort<br />
- Adresse / Telefonnummer<br />
Auskünfte über sich selbst/andere erteilen:<br />
4. - Schule / Klasse<br />
- Fächer, die er mag / nicht mag<br />
- Lieblingsfach / Hobby<br />
Auskünfte einholen:<br />
5. - Schule / Klasse<br />
- Fächer, die jemand mag / nicht mag<br />
- Lieblingsfach / Hobby<br />
In vertrauten Alltagsgesprächen:<br />
6. - um etwas bitten / darauf reagieren<br />
- etwas vorschlagen / sich verabreden<br />
- Vorschlägen zustimmen / ablehnen<br />
7.<br />
8.<br />
9.<br />
Kommunikation / Interaktion<br />
- verweigert Gesprächsteilnahme<br />
- signalisiert nur Verstehen / Nichtverstehen<br />
- reagiert spontan auf Bekanntes<br />
- setzt Gelerntes flexibel ein<br />
Sprachliche Mittel<br />
- kompensiert Lücken mit deutschen Wörtern<br />
- verwendet isolierte Wörter/Wortgruppen<br />
- benutzt memorierte Wendungen fehlerfrei<br />
- bildet selbst korrekte Sätze / Strukturen<br />
Aussprache und Intonation<br />
- überwiegend schwer verständlich<br />
- oft kommunikationsbehindernd<br />
- größtenteils verständlich<br />
- nicht kommunikationsbehindernd<br />
Anmerkungen<br />
Seite 1 von 1<br />
Starterkit Englisch 61
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />
- Anmerkungen -<br />
ANMERKUNGEN ZUR ERSTELLUNG DER LERNZIELKONTROLLE<br />
Die Lernzielkontrolle beurteilt erreichte Leistungen und ist mit einer Notenvergabe verbunden.<br />
Sie wird am Ende einer Unit geschrieben und stellt fest, inwiefern behandelte Unterrichtsinhalte<br />
verfügbar sind. Nicht an all diesen kann während der Modulphase mit gleicher<br />
Intensität gearbeitet werden. Dennoch sollte die Note auch den individuellen Einsatz sowie<br />
Lernerfolg der schwerpunktmäßig geübten Teile widerspiegeln.<br />
Deshalb ist es wichtig, die Leistungsfeststellung so zu gestalten, dass Fortschritte aus der<br />
Modulphase verdeutlicht werden können. Möglich ist dies durch den gezielten Einsatz von<br />
Aufgaben, die besonders gründlich geübte Lerninhalte überprüfen. Einerseits wird durch die<br />
Chance auf ein gutes Notenergebnis die Schülermotivation gestärkt; andererseits weist ein<br />
solcher Erfolg auch die Nachhaltigkeit der Fördermaßnahme nach.<br />
Bei der Konzeption der Lernzielkontrolle sind daher folgende Überlegungen anzustellen:<br />
- Welche Inhalte standen im Mittelpunkt der Modulphase?<br />
- Welche Lernbereiche wurden besonders vertieft?<br />
- Welche Aufgabenstellungen wurden eingesetzt?<br />
Auf dieser Grundlage werden zusätzliche Aufgaben an passender Stelle in die Leistungsfeststellung<br />
eingeflochten.<br />
ANMERKUNGEN ZU DEN AUFGABENVORSCHLÄGEN<br />
Die Vorschläge sind für den Einsatz in der Lernzielkontrolle nach Unit 2 gedacht. Sie stellen<br />
ein Auswahlangebot dar; jede der Aufgaben kann aber in die Lernzielkontrollempfehlungen<br />
der Lehrwerke eingeflochten werden, da inhaltliche Überschneidungen vermieden wurden.<br />
Bei der Entwicklung wurden folgende Aspekte berücksichtigt:<br />
- Inhalte<br />
Wortschatz zu den Themenfeldern:<br />
* Familie<br />
* Schule<br />
* Freizeit<br />
Thematische Redemittel zum Erteilen bzw. Einholen von<br />
* Angaben zur Person<br />
* zu Interessen<br />
* zu Abneigungen<br />
- Lernbereiche<br />
Wordpower<br />
Actions<br />
Situations<br />
Speaking/Writing<br />
- Aufgabenstellungen<br />
Zuordnungsaufgaben: Worthälften bzw. Teile von Redemitteln (Wordpower)<br />
Fragen beantworten (Actions)<br />
Redeabsichten auf Englisch umsetzen (Situations)<br />
einen Kurztext verfassen (Writing)<br />
62 Starterkit Englisch<br />
Seite 1 von 1
<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />
Aufgabenvorschläge<br />
I. Wordpower: Worthälften richtig zuordnen<br />
add<br />
bas<br />
com<br />
sub<br />
da<br />
ga<br />
gr<br />
mo<br />
ni<br />
num<br />
un<br />
ber<br />
bile<br />
ce<br />
eat<br />
cle<br />
ket<br />
mes<br />
ter<br />
ress<br />
te<br />
ject<br />
puter<br />
0 address<br />
1.<br />
2.<br />
3.<br />
4.<br />
5.<br />
6.<br />
7.<br />
8.<br />
9.<br />
10.<br />
Lösung/Bewertungsvorschlag<br />
Punkte: 10 P<br />
add ber 0 address<br />
bas bile 1. basket 1 P<br />
com ce 2. computer 1 P<br />
sub eat 3. subject 1 P<br />
da cle 4. date 1 P<br />
ga ket 5. games 1 P<br />
gr mes 6. great 1 P<br />
mo ter * 7. mobile 1 P<br />
ni ress 8. nice 1 P<br />
num te 9. number 1 P<br />
un ject 10. uncle 1 P<br />
puter<br />
* Distraktor<br />
Seite 1 von 5<br />
Starterkit Englisch 63
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />
Aufgabenvorschläge<br />
II.<br />
Wordpower: Teile von Redemitteln richtig zuordnen<br />
Wie lauten die Sätze?<br />
Ordne die Satzanfänge (1 – 10) und Satzenden (A – L) richtig zu. Trage<br />
dazu die entsprechenden Buchstaben in die untenstehende Tabelle ein.<br />
Vorsicht: Ein Satzende bleibt übrig.<br />
0 And A favourite game.<br />
1 I live B great.<br />
2 Call C meet you.<br />
3 I’m D me at home.<br />
4 Let’s E is your sister?<br />
5 Nice to F play it.<br />
6 That’s G you from?<br />
7 That’s my H you?<br />
8 What’s I your home number?<br />
9 Where are J in class 5.<br />
10 How old K parents.<br />
L<br />
in Germany.<br />
Lösung/Bewertungsvorschlag<br />
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10<br />
H L D J F C B A I G E<br />
1 P 1 P 1 P 1 P 1 P 1 P 1 P 1 P 1 P 1 P<br />
64 Starterkit Englisch<br />
Seite 2 von 5
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<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />
Aufgabenvorschläge<br />
III.<br />
Actions: Fragen beantworten<br />
Was antwortest du?<br />
Du bist mit deinen Eltern am Strand. Ihr kommt mit einer Familie aus<br />
England ins Gespräch. Beantworte die Fragen auf Englisch.<br />
1. What’s your name?<br />
2. Where are you from?<br />
3. How old are you?<br />
4. Your brother is here, too. What’s his name?<br />
5. Where do you live in Germany?<br />
6. I see you are a football fan. What’s your favourite team?<br />
Lösung/Bewertungsvorschlag<br />
individuelle Lösungen<br />
für jede inhaltlich richtige Antwort 0,5 P<br />
z. B. Nr. 4: Richard<br />
bei umfangreicheren und sprachlich richtigen Antworten gibt es bis zu 2 P<br />
z. B. Nr. 4: His name is Richard. (1,5 P; korrekte Verwendung des Possessivpronomens)<br />
My brother’s name is Richard. (2 P; korrekte Verwendung des ’s-Genitivs)<br />
max. Punktezahl: 12 Punkte<br />
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Starterkit Englisch 65
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
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LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />
Aufgabenvorschläge<br />
IV.<br />
Situations: Redeabsichten auf Englisch umsetzen<br />
Du triffst Jenny auf dem Tennisplatz. Sie spricht nur Englisch.<br />
Du beginnst ein Gespräch.<br />
1. Frage, ob sie neu im Verein ist.<br />
2. Sage, dass du auch Tennis magst.<br />
3. Sage, dass dein Lieblingssport Tischtennis ist.<br />
4. Schlage vor, gemeinsam Tischtennis zu spielen.<br />
5. Frage, ob sie dir ihre Handynummer gibt.<br />
6. Frage, ob ihr ein Treffen ausmachen könnt.<br />
Mögliche Lösungen/Bewertungsvorschlag<br />
1. Are you new here?<br />
2. I like tennis, too.<br />
3. My favourite sport is table tennis.<br />
4. Let’s play table tennis together.<br />
5. Can you give me your mobile phone number, please?<br />
6. Can we make a date?<br />
für jede inhaltlich richtige und sprachlich verständliche Antwort je 1,5 P<br />
max. Punktezahl: 9 Punkte<br />
66 Starterkit Englisch<br />
Seite 4 von 5
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<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />
MEETING NEW PEOPLE<br />
LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />
Aufgabenvorschläge<br />
V. Writing: einen Kurztext über die eigene Person verfassen<br />
Stelle dich einem englischen Brieffreund kurz vor.<br />
Schreibe jeweils ungefähr drei Sätze über<br />
dich selbst, z. B. Name, Alter, Wohnort, Geschwister, …<br />
deine Schule, z. B. Klasse, Lieblingsfach, Lehrer, Mitschüler, …<br />
deine Hobbys, z. B. welche du hast, mit wem und wo du spielst, …<br />
Lösung/Bewertungsvorschlag<br />
individuelle Lösungen<br />
maximale Punktezahl: 12 P<br />
Seite 5 von 5<br />
Starterkit Englisch 67