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Modulare Förderung - Bayerische Mittelschule

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<strong>Bayerische</strong>s Staatsministerium für<br />

Der <strong>Bayerische</strong> Landesbeauftragte<br />

Unterricht und Kultus<br />

für den Datenschutz<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung<br />

Praxishilfen<br />

Datenschutz<br />

23. Tätigkeitsbericht<br />

2008<br />

STAATSINSTITUT FÜR SCHULQUALITÄT<br />

UND BILDUNGSFORSCHUNG<br />

MÜNCHEN


Erarbeitet im Auftrag des <strong>Bayerische</strong>n Staatsministeriums für Unterricht und Kultus<br />

Verantwortliche ISB-Referentinnen und Redaktion:<br />

Prisca Satzger<br />

Hella Tinis-Faur<br />

Rosa Wagner<br />

Herausgeber:<br />

Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung<br />

Anschrift:<br />

Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung<br />

Abteilung Grund-, Haupt- und Förderschulen<br />

Schellingstraße 155<br />

80797 München<br />

Telefon: 089 2170-2674<br />

Fax: 089 2170-2815<br />

Internet: www.isb.bayern.de<br />

E-Mail: Abt.GHF@isb.bayern.de<br />

Druck:<br />

Druck+Verlag Ernst Vögel<br />

Kalvarienbergstraße 22<br />

93491 Stamsried<br />

Tel. 09466 94000<br />

Fax 09466 1276<br />

www.verlag-voegel.de<br />

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird bei Begriffen wie „Lehrer“ oder „Schüler“ durchgängig<br />

die männliche Form verwendet. Die weibliche Form wird stets mitgedacht.


<strong>Bayerische</strong>s Staatsministerium für<br />

Unterricht und Kultus<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung<br />

STARTERKITS<br />

Deutsch<br />

Mathematik<br />

Englisch<br />

Alle Inhalte dieser Handreichung können<br />

in Farbe heruntergeladen werden von<br />

www.isb-hauptschulinitiative.de / <strong>Modulare</strong> Förderung<br />

München 2009


<strong>Modulare</strong> Förderung – Praxishilfen<br />

Vorwort<br />

Die <strong>Bayerische</strong> Haupt-/<strong>Mittelschule</strong> ist eine „Schule für die Zukunft“. Sie macht Kinder und<br />

Jugendliche „stark für den Beruf“, „stark im Wissen“ und „stark als Person“ und vermittelt somit<br />

solide Grundlagen für die eigene Lebensgestaltung sowie den Einstieg in das Arbeits- und<br />

Berufsleben.<br />

Damit es den Schülerinnen und Schülern gelingt, ihre persönlichen Stärken zu entwickeln und<br />

zu entfalten, wird die individuelle Förderung jeder einzelnen Schülerin / jedes einzelnen<br />

Schülers in das Blickfeld gerückt. Nachhaltiger Unterricht knüpft an vorhandenem Wissen und<br />

Können an, fördert dies begabungsgerecht und orientiert sich dabei an den Bildungsstandards<br />

für den Hauptschulabschluss und den mittleren Schulabschluss.<br />

Die im Rahmen der Hauptschulinitiative entwickelte <strong>Modulare</strong> Förderung wird diesem Anspruch<br />

in vielfältiger Weise gerecht. Um individuelle Fördermaßnahmen ergreifen zu können, werden<br />

bereits vorab vorhandene Fähigkeiten gezielt ermittelt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse<br />

bilden dann den Ausgangspunkt für die Arbeit mit differenzierten Lernangeboten auf<br />

verschiedenen Anforderungsniveaus während der <strong>Modulare</strong>n Phase. Ein weiteres Merkmal der<br />

<strong>Modulare</strong>n Förderung ist die konsequente Trennung von Lernphasen und Leistungsbewertung,<br />

wie sie von Lernpsychologen immer wieder gefordert wird. Im Konzept ist auch eine<br />

Rückmeldung des individuellen Lernerfolgs jeder Schülerin / jedes Schülers enthalten, die der<br />

herkömmlichen Leistungsbeurteilung vorangeht und diese ergänzt.<br />

So gelingt es, Schülerinnen und Schüler mit verschiedensten Begabungsprofilen gleichermaßen<br />

zu motivieren, zu fördern und sie zielgerichtet auf die vielfältigen Abschlüsse der <strong>Bayerische</strong>n<br />

Haupt-/<strong>Mittelschule</strong> vorzubereiten.<br />

Inhalt<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung: Starterkit Deutsch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung: Starterkit Mathematik<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung: Starterkit Englisch


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

Inhalt<br />

Beschreibung und Verlauf der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />

Beschreibung der <strong>Modulare</strong>n Sequenz 3<br />

Sequenzverlauf – Übersicht der Materialien 4<br />

Materialien zur Analyse der Lernausgangssituation<br />

Auswertungsbogen für Lehrerinnen und Lehrer 6<br />

Klassenliste als Auswertungshilfe 9<br />

Aufgabenstellung für Schülerinnen und Schüler 10<br />

Hinführung zum Thema & Unterstützungsmaterialien<br />

Allgemeine Hinführung zum Thema 11<br />

Unterstützungsmaterialien für beide Briefe: Werkzeugkasten-Karten 15<br />

Sachlicher Brief<br />

Unterrichtsidee: Sachlicher Brief 23<br />

Texte planen: Sachlicher Brief 27<br />

Differenzierte Aufgabenstellungen: Sachlicher Brief 28<br />

Dokumentation/Checkliste zum Kompetenzerwerb: Sachlicher Brief 31<br />

Persönlicher Brief<br />

Unterrichtsidee: Persönlicher Brief 32<br />

Texte planen: Persönlicher Brief 35<br />

Differenzierte Aufgabenstellungen: Persönlicher Brief 37<br />

Dokumentation/Checkliste zum Kompetenzerwerb: Persönlicher Brief 40<br />

Materialien zur Ermittlung des Lernerfolgs<br />

Texte überarbeiten: Lehrerinfo („Schreibkarussell“) 41<br />

Texte überarbeiten: Kriterienblatt zur Überarbeitung 45<br />

Kompetenzermittlung und Leistungsfeststellung<br />

Auswertungsbogen für Lehrerinnen und Lehrer 47<br />

Klassenliste als Auswertungshilfe 50<br />

Aufgabenstellungen für Schülerinnen und Schüler 51<br />

Alle Inhalte und Materialien dieser Druckfassung liegen – teilweise<br />

farbig - zum Download im Internet unter folgender Adresse bereit:<br />

www.isb-hauptschulinitiative.de / <strong>Modulare</strong> Förderung / Deutsch /<br />

Starterkit (siehe auch Deckblatt)<br />

Einige Seiten werden dort im bearbeitbaren Wordformat angeboten.<br />

2 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

EINEN BRIEF VERFASSEN KÖNNEN<br />

BESCHREIBUNG<br />

der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />

Sequenz<br />

Kompetenzbereich<br />

Texte schreiben – Einen Brief verfassen können<br />

Kompetenzfelder<br />

• Über Schreibfertigkeiten verfügen<br />

• Einen Schreibprozess eigenverantwortlich gestalten<br />

(Texte planen – Texte schreiben – Texte überarbeiten)<br />

Zielkompetenzen<br />

: Texte ordentlich und übersichtlich gestalten können<br />

: Texte sauber und leserlich schreiben können<br />

: In einem persönlichen Brief ein Anliegen formulieren und begründen können<br />

: In einem sachlichen Brief und einer E-Mail eine Anfrage formulieren können<br />

Geplante Unterrichtszeit<br />

10 – 12 Unterrichtseinheiten (je nach Intensität der Überarbeitungsphasen)<br />

Grundlegende Vorbereitungen im Klassenzimmer<br />

• Materialtheke mit Aufgabenkarten und Werkzeugkasten-Karten in ausreichender Stückzahl<br />

vorbereiten<br />

• Sitzordnung schaffen, die sich für soziale Lernformen eignet bzw. die sich unkompliziert und<br />

schnell umgestalten lässt<br />

• Wörterbücher (z. B. DUDEN) bereithalten<br />

Starterkit Deutsch 3


4 Starterkit Deutsch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

LEHRERINFO:<br />

ANALYSE DER LERNAUSGANGSSITUATION<br />

• Stellen Sie den Auswertungsbogen nach Ihren Bedürfnissen zusammen.<br />

• Führen Sie dann (ohne thematische Einbettung) die Analyse der<br />

Lernausgangssituation mit Ihrer neuen Klasse durch (Jugendfestival).<br />

Auf diese Weise erhalten Sie sofort einen objektiven Einblick über das Schülervorwissen<br />

Ihrer Klasse aus der Grundschule.<br />

Eine motivierende Einführung in die Thematik „Briefe“ würde dieses Bild verfälschen.<br />

Die Motivation erfolgt natürlich nach der Durchführung der Analyse der<br />

Lernausgangssituation.<br />

• Korrigieren Sie ausschließlich mit dem Auswertungsbogen. Werten Sie pro Aspekt die<br />

erreichte Sternchenzahl aus. Durch diese sehr individuelle Auswertung erhalten Sie nun von<br />

jedem Lernenden einen detaillierten Überblick über seine Stärken und den individuellen<br />

Förderbedarf im Bereich „Einen persönlichen Brief verfassen“.<br />

• Jede Schülerin/Jeder Schüler muss unbedingt eine kleine Rückmeldung erhalten, in die<br />

Sie die Übungsschwerpunkte eintragen. Auch für ein fundiertes Elterngespräch kann diese<br />

Rückmeldung eine wertvolle Gesprächsgrundlage sein.<br />

• Mit Hilfe einer zusätzlichen Klassenliste, in die Sie die Aspekte zuvor eingetragen haben,<br />

erhalten Sie „auf einen Blick“ eine fundierte Grundlage für eine gezielte Förderung.<br />

…………………………………………………………………………………………………..………..<br />

MUSTER FÜR EINE MÖGLICHE RÜCKMELDUNG<br />

NAME DER SCHÜLERIN/DES SCHÜLERS:<br />

DATUM:<br />

FÖRDERSCHWERPUNKT<br />

EINEN PERSÖNLICHEN BRIEF<br />

VERFASSEN<br />

ANMERKUNGEN/ÜBUNGSAUFGABEN:<br />

DETAILLIERTE AUSWERTUNG FÜR DIE MODULARE<br />

FÖRDERUNG:<br />

0 * ** ***<br />

Beispiel<br />

Gut!<br />

z. B. Inhalt<br />

Starterkit Deutsch 5


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

INHALT<br />

ISB - Auswertungsbogen für Lehrerinnen und Lehrer<br />

Information über das Festival<br />

unvollständige Angaben zu Ort und Zeit 0<br />

Angaben zu Ort und Zeit (Ort, Datum, Beginn) *<br />

alle wichtigen Angaben (Ort, Datum, Beginn, Programmpunkte) **<br />

<br />

alle wichtigen Angaben (Ort, Datum, Beginn, adressatenbezogene<br />

Programmpunkte)<br />

***<br />

Vorschlag des gemeinsamen Besuchs<br />

Formulierung des Anliegens ohne Begründung 0<br />

Formulierung des Anliegens mit Begründung *<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Formulierung des Anliegens mit Begründung<br />

Vorschlag eines Treffpunktes oder Bitte um Rückmeldung<br />

Formulierung des Anliegens mit überzeugender Begründung<br />

(Adressatenbezug)<br />

Vorschlag eines Treffpunktes oder Bitte um Rückmeldung<br />

**<br />

***<br />

TEXTMUSTER<br />

Persönlicher Brief<br />

keine Berücksichtigung des Textmusters 0<br />

Berücksichtigung eines formalen Aspekts (z. B. angemessene Anrede) *<br />

Berücksichtigung von mindestens zwei formalen Aspekten (z. B.<br />

angemessene Anrede, angemessene Grußformel)<br />

**<br />

<br />

<br />

Berücksichtigung aller formalen Aspekte (angemessene Anrede, Datum,<br />

Uhrzeit, angemessene Grußformel)<br />

Berücksichtigung der Briefform durch entsprechende Seiteneinteilung<br />

***<br />

TEXTAUFBAU<br />

Struktur des Briefes<br />

<br />

<br />

ohne erkennbare innere Struktur (sinnvolle Reihenfolge, roter Faden)<br />

Text wirkt nicht zusammenhängend, bisweilen widersprüchlich<br />

0<br />

äußere und innere Struktur erkennbar *<br />

äußere und innere Struktur klar erkennbar **<br />

äußere und innere Struktur klar erkennbar, abgeschlossener Text ***<br />

6 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

SPRACHE<br />

Satzbau<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

unvollständige Sätze, häufig falsche Stellung der Satzglieder<br />

Satzbau besteht vorrangig aus Reihungen, keine Interpunktion<br />

überwiegend korrekter Satzbau<br />

Verwendung einfacher Satzreihen und Satzgefüge<br />

häufig monotone Satzfolge<br />

Wechsel zwischen Satzreihen und Satzgefügen<br />

gängige, passende Konjunktionen (und, weil, als)<br />

variable Satzanfänge<br />

variable Satzmuster<br />

semantisch treffende Konjunktionen<br />

sinnvolle Satzüberleitungen<br />

durchgehend variable Satzanfänge<br />

0<br />

*<br />

**<br />

***<br />

Wortwahl/Wortschatz<br />

häufig falsche oder wenig aussagekräftige Wortwahl 0<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

einfache, passende Wortwahl<br />

gelegentlich Wortwiederholungen<br />

klare, treffende Wortwahl<br />

kaum Wortwiederholungen<br />

*<br />

**<br />

exakte und abwechslungsreiche Wortwahl ***<br />

Wortgrammatik (im Verhältnis zur Wortquantität)<br />

<br />

überdurchschnittlich hohe Anzahl fehlerhafter Flexionsformen (Geschlecht,<br />

Fall, Zahl, Zeit)<br />

0<br />

einige fehlerhafte Flexionsformen (Geschlecht, Fall, Zahl, Zeit) *<br />

kaum fehlerhafte Flexionsformen (Geschlecht, Fall, Zahl, Zeit) **<br />

die Wortgrammatik ist (nahezu) fehlerfrei ***<br />

Starterkit Deutsch 7


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

ZUSÄTZLICHER ASPEKT<br />

Rechtschreibung<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

überdurchschnittlich hohe Anzahl von Fehlern<br />

Textverständnis durch die Rechtschreibung erschwert<br />

einige Rechtschreibfehler<br />

Text bleibt trotz einiger Rechtschreibfehler lesbar<br />

0<br />

*<br />

wenige Rechtschreibfehler **<br />

sichere Rechtschreibung ***<br />

SONSTIGES<br />

_________________________________________________________________________________________<br />

_________________________________________________________________________________________<br />

_________________________________________________________________________________________<br />

_________________________________________________________________________________________<br />

8 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

KLASSENLISTE ALS AUSWERTUNGSHILFE FÜR LEHRKRÄFTE<br />

Als Lehrkraft haben Sie hier die Möglichkeit die erreichte „Sternchen-Zahl“ pro Bereich und<br />

Schülerin/Schüler unkompliziert und zeitsparend einzutragen.<br />

Dadurch erhalten Sie eine fundierte Übersicht zur Analyse der Lernausgangssituation.<br />

DATUM:<br />

KLASSE:<br />

INFOS ÜBER<br />

FESTIVAL<br />

INHALT<br />

VORSCHLAG<br />

FÜR BESUCH<br />

MUSTER<br />

AUFBAU<br />

TEXT-<br />

TEXT-<br />

SATZ-<br />

BAU<br />

SPRACHE<br />

WORT-<br />

WAHL<br />

WORT-<br />

GRAMMATIK<br />

RECHT-<br />

SCHREIBEN<br />

1<br />

MUSTER *** *** ** ** ** * **<br />

0<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7<br />

8<br />

9<br />

10<br />

11<br />

12<br />

13<br />

14<br />

15<br />

16<br />

17<br />

18<br />

19<br />

20<br />

21<br />

22<br />

23<br />

24<br />

25<br />

Starterkit Deutsch 9


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

KOPIERVORLAGE – TEST FÜR DIE ANALYSE DER LERNAUSGANGSSITUATION<br />

Plakat – Persönlicher Brief<br />

ACTION<br />

FOR YOU!<br />

3. Sommer-Jugendfestival<br />

Samstag, 26. September 2009<br />

Volksfestplatz<br />

FUN<br />

Ab 10 Uhr<br />

Malkurse, Tanzaufführungen, Sportwettbewerbe,<br />

Schminkkurse und vieles mehr<br />

DAS IST NICHT GENUG!<br />

15 bis 17 Uhr<br />

Konzert der Band „Players“<br />

EIN TAG VOLLER ACTION UND FUN NUR FÜR COOLE KIDS!<br />

Wähle eine Situation aus und kreuze an:<br />

Du möchtest unbedingt mit deiner Freundin Paulina das Jugendfestival besuchen.<br />

Paulina liebt tanzen. Außerdem findet sie den Sänger der „Players“ süß.<br />

Du möchtest unbedingt mit deinem Freund Marc das Jugendfestival besuchen.<br />

Marc ist begeisterter Fußballer. Außerdem ist er ein großer Fan der „Players“.<br />

Deine Schreib-Aufgabe:<br />

Schreibe deiner Freundin/deinem Freund einen persönlichen Brief.<br />

Denke an die äußere Form eines persönlichen Briefes.<br />

Informiere deine Freundin oder deinen Freund in diesem Brief über das Festival.<br />

Beachte hierfür besonders das Plakat.<br />

Überzeuge deine Freundin oder deinen Freund davon dich auf das Festival zu begleiten.<br />

Entwirf zunächst deinen Brief und schreibe ihn dann in deiner allerschönsten<br />

Schrift nochmals ab.<br />

Für diese Aufgabe hast du 45 Minuten Zeit.<br />

10 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

LEHRERINFO:<br />

ALLGEMEINE HINFÜHRUNG ZUM VERFASSEN EINES BRIEFES<br />

Es gibt unzählige Varianten um in eine <strong>Modulare</strong> Sequenz zum Kompetenzbereich „Einen Brief<br />

verfassen können“ einzusteigen.<br />

Hier finden Sie als Ideenpool zwei – völlig verschiedene – Ansätze um den Einstieg in die Sequenz<br />

für Ihre neue Klasse motivierend zu gestalten:<br />

VARIANTE 1<br />

Brender, Irmela: „Frau Quan schreibt Briefe“<br />

Ein wunderbares Gedicht über den Sinn von handgeschriebenen Briefen – trotz der heutigen<br />

E-Mail-Flut.<br />

Im Anschluss an die Besprechung des Gedichts könnte ein gemeinsames Mindmapping<br />

erfolgen, wobei die Kinder zunächst eigenständig und kreativ in Teams arbeiten. Ziel dieser<br />

ersten Gedankensammlung sollte es sein möglichst viele oder alle Briefarten zu<br />

sammeln und an der Tafel zu fixieren.<br />

In einem zweiten Schritt könnten die Schülerinnen und Schüler dann versuchen die Ideen in<br />

zwei Gruppen einzuteilen: In sachliche Briefe und persönliche Briefe. Vielleicht fallen den<br />

Lernenden dabei sogar schon grundlegende Unterschiede auf.<br />

VARIANTE 2<br />

Als Kopiervorlage oder als Folienvorlage finden Sie im Starterkit „Rohlinge“ eines<br />

Briefbogens und eines Briefkuverts. Ebenso erhalten Sie eine Vielzahl von möglichen<br />

Adressen, Anreden, Grußformeln, etc.<br />

Darunter finden sich fehlerhafte und richtige Brief-Bausteine.<br />

Die Schülerinnen und Schüler können ihr Vorwissen einbringen, indem sie in Teams<br />

versuchen einen sachlichen und/oder einen persönlichen Brief richtig zu „bestücken“.<br />

Eine gemeinsame Besprechung (und Korrektur) kann über den OHP erfolgen, wenn die<br />

Kopiervorlage auch zugleich als Folie genutzt wird.<br />

Starterkit Deutsch 11


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

KOPIERVORLAGE FÜR VARIANTE 1<br />

FRAU QUAN SCHREIBT BRIEFE VON IRMELA BRENDER<br />

Frau Quan ist fit in EDV.<br />

Sie kennt das Internet genau,<br />

kann surfen, chatten, Mailbox leeren,<br />

per Fax in aller Welt verkehren.<br />

Geschäftlich nutzt sie den PC,<br />

denn das ist schließlich ihr Metier.<br />

Doch wenn es um Privates geht<br />

dann hält sie nichts von dem Gerät.<br />

Dann schreibt sie Briefe mit der Hand.<br />

Die werden mit der Post versandt<br />

und treffen sehr viel später ein,<br />

doch, sagt sie, so viel Zeit muss sein.<br />

Ihre beste Freundin Kitty<br />

lebt weit weg in Kansas City<br />

und Frau Quan schreibt häufig ihr<br />

mit lila Tinte auf Papier,<br />

das sie mit Comicstrips verziert,<br />

mit bunten Stickern dekoriert.<br />

In Kittys Briefen klebt am Rand,<br />

was Kitty am Missouri fand:<br />

Gepresste Blumen oder Pflanzen,<br />

über denen Mücken tanzen,<br />

die Kitty hingezeichnet hat<br />

als Gruß aus ihrer Kansasstadt.<br />

Frau Quan hat solche Briefe gern.<br />

„Hier kommt ins Haus, was sonst so fern.<br />

Ich kann es riechen und berühren,<br />

kann Missouripflanzen spüren,<br />

und Freundin Kitty ist mir nah,<br />

als wäre sie tatsächlich da.“<br />

Natürlich braucht der Briefverkehr<br />

mehr Zeit und fällt drum manchem schwer.<br />

„Ich spare Zeit“, sagt sich Frau Quan,<br />

„damit ich sie genießen kann.<br />

Und Briefe schreiben, Briefe kriegen<br />

ist eines meiner Topvergnügen.“<br />

12 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

KOPIERVORLAGE FÜR VARIANTE 2<br />

<br />

Material ausschneiden und die richtigen Teile von den Kindern zuordnen lassen.<br />

IchbineinBriefumschlag!<br />

IchbineinBriefumschlag!<br />

Ich werde ein<br />

persönlicher Brief!<br />

Ich werde ein<br />

sachlicher Brief!<br />

Starterkit Deutsch 13


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

<br />

Mit freundlichen Grüßen,<br />

Briefmarke<br />

Datum<br />

Liebe Mia!<br />

Mit herzlichen Grüßen,<br />

TEXT<br />

Pia<br />

Musterweg<br />

München<br />

An<br />

Max Muster<br />

Musterweg 10<br />

D - 80000<br />

Sehr geehrte Mia,<br />

Mit besten Grüßen,<br />

Sehr geehrter Herr Muster,<br />

Pia Panther<br />

Musterweg 8<br />

München<br />

An<br />

Max Muster<br />

Musterweg 10<br />

München<br />

Liebe Mia,<br />

Pia Panther<br />

Musterweg 8<br />

80000 München<br />

Mach’s gut – bis demnächst!<br />

An Herrn<br />

Max Muster<br />

Musterweg 10<br />

D – 80000 München<br />

TEXT<br />

Betreffszeile<br />

An<br />

Mia Meier<br />

Fantasieweg 1<br />

D – 80000 München<br />

wie geht es dir?<br />

Servus Herr Muster,<br />

An<br />

den Muster<br />

Musterweg<br />

80000 München<br />

Datum<br />

An die<br />

Mia Meier<br />

Fantasieweg<br />

D – 80000 München<br />

wie geht es Ihnen?<br />

Guten Tag Herr Muster!<br />

Ciao – bis bald,<br />

Wie geht es dir?<br />

Wie geht es Ihnen?<br />

14 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

WERKZEUGKASTEN–KARTEN<br />

Um die 16 Karten „haltbar“ zu machen, empfiehlt es sich diese (wie die Aufgabenkärtchen)<br />

auszuschneiden und zu laminieren.<br />

DIE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Anreden & Grußformeln<br />

Bei einem sachlichen Brief müssen<br />

die Anrede (am Briefanfang)<br />

und<br />

die Grußformel (am Briefende)<br />

nach bestimmten Regeln formuliert sein.<br />

Guten Tag Frau/Herr<br />

Sehr geehrte/r Frau/Herr<br />

Sehr geehrte Damen und Herren,<br />

Höflichkeit ist dabei das Wichtigste.<br />

Du musst einen sehr guten Eindruck hinterlassen!<br />

Mit herzlichen Grüßen,<br />

Mit freundlichen Grüßen,<br />

Mit besten Grüßen,<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Satzzeichen nach der Anrede – Sachlichen Brief<br />

Im sachlichen Brief ist das Satzzeichen nach der Anrede eindeutig festgelegt:<br />

Du setzt ein Komma.<br />

Danach musst du unbedingt klein weiter schreiben.<br />

Beispiel:<br />

Sehr geehrter Herr Muster,<br />

besten Dank für …<br />

Zwischen Anrede und Text musst du stets eine Zeile frei lassen.<br />

Starterkit Deutsch 15


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Anreden & Grußformel<br />

Hallo<br />

Lieber/Liebe<br />

Bei einem persönlichen Brief dürfen<br />

die Anrede (am Briefanfang)<br />

Grüß dich<br />

Mein/e liebe/r<br />

und<br />

die Grußformel (am Briefende)<br />

Ciao – bis bald<br />

Tschüss<br />

etwas lockerer formuliert sein.<br />

Auf Wiedersehen<br />

Herzlichst<br />

Höflichkeit ist dabei aber dennoch immer das Wichtigste.<br />

Herzliche Grüße<br />

Beste Grüße<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Satzzeichen nach der Anrede<br />

Nach einer Anrede hast du zwei Möglichkeiten:<br />

A)<br />

Du kannst ein Ausrufzeichen setzen.<br />

Danach musst du unbedingt groß<br />

weiterschreiben.<br />

Beispiel:<br />

Lieber Daniel!<br />

Wie geht es dir?<br />

B)<br />

Du kannst ein Komma setzen.<br />

Danach musst du unbedingt klein<br />

weiterschreiben.<br />

Beispiel:<br />

Lieber Daniel,<br />

wie geht es dir?<br />

16 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Komplimente machen<br />

wunderbar<br />

phantastisch<br />

Folgende Satzanfänge und Adjektive helfen dir, deinen persönlichen Brief abwechslungsreich<br />

zu gestalten:<br />

faszinierend<br />

bezaubernd<br />

Ich finde dich…<br />

Du bist in meinen Augen…<br />

Hat dir schon einmal jemand gesagt, dass du…bist.<br />

Mir ist sofort aufgefallen, dass du… bist.<br />

Als ich dich sah, fand ich dich sofort…<br />

nett<br />

charmant<br />

gutaussehend<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Satzanfänge für Anfragen<br />

Folgende Satzanfänge lassen deine Anfragen professionell klingen:<br />

Mein Name ist…<br />

Derzeit besuche ich die 5. Klasse…<br />

Unsere Klasse plant am… einen…<br />

Gerne würden wir…<br />

Deshalb möchten wir…<br />

Auf eine baldige Zusendung…<br />

Für Ihre Bemühungen danke…<br />

Starterkit Deutsch 17


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Satzanfänge für Argumente<br />

Argumente sind immer sehr wichtig, wenn man eine Person von etwas überzeugen<br />

möchte:<br />

• Einerseits<br />

• Zum einen<br />

• Deshalb<br />

• Obwohl<br />

• Aus diesem Grund<br />

• Andererseits<br />

• Zum anderen<br />

• Folglich<br />

• Dem halte ich entgegen<br />

• Unter diesem Aspekt<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Satzanfänge für Reihenfolgen<br />

• Zuerst<br />

• Plötzlich<br />

• Anschließend<br />

• Bevor<br />

• Daraufhin<br />

• Am Ende<br />

• Zunächst<br />

• Folglich<br />

• Ergänzend<br />

• Nachdem<br />

• Schließlich<br />

• Abschließend<br />

18 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Die äußere Form – Sachlicher Brief<br />

Mara Muster 19.09.2009<br />

Musterweg 10<br />

D – 80000 München<br />

An Herrn<br />

Max Maier<br />

Meierstraße 10<br />

D – 80000 Meierhofen<br />

Herbstausflug am 20.10.09<br />

Sehr geehrter Herr Maier,<br />

ich danke Ihnen für die zugeschickten<br />

Informationen.<br />

TEXT<br />

Mit herzlichen Grüßen,<br />

Mara Muster<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Merkzettel<br />

Der Absender und das Datum<br />

stehen in der ersten Zeile.<br />

Zeilen frei lassen!<br />

Dann folgt die vollständige<br />

Adresse des Adressaten.<br />

Nun folgt eine Betreffszeile.<br />

Anredepronomen („Sie“ und<br />

„Ihr“) werden großgeschrieben.<br />

Zeile frei lassen!<br />

Dann folgt der Text.<br />

Zeile frei lassen.<br />

Finde eine passende<br />

Grußformel!<br />

Unterschreibe deinen Brief!<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Die äußere Form – Persönlicher Brief<br />

Mara Muster 19.09.2009<br />

Lieber Max,<br />

wie geht es dir?<br />

TEXT<br />

TEX<br />

TE<br />

T<br />

Mit sehnsüchtigen Grüßen,<br />

Mara<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Merkzettel<br />

Der vollständige Name des<br />

Absenders und das Datum.<br />

stehen in der ersten Zeile.<br />

Zeilen frei lassen!<br />

Dann folgt eine passende Anrede.<br />

Nun folgt der Text.<br />

Anredepronomen: „du“ und<br />

„dein“ schreibt man meist klein,<br />

„Sie“ und „Ihr“ werden stets<br />

großgeschrieben.<br />

Zeile frei lassen.<br />

Finde eine passende<br />

Grußformel!<br />

Unterschreibe deinen Brief!<br />

Starterkit Deutsch 19


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Notwendige Angaben für ein Treffen<br />

Eine gute Formulierung für einen Treffpunkt beinhaltet immer<br />

• einen Wochentag z. B. Mittwoch<br />

• ein Datum z. B. 16.11.2009<br />

• eine Uhrzeit z. B. 15.30 Uhr<br />

• einen Ort z. B. am Rathaus<br />

Beispiele:<br />

„Gerne würde ich dich am Freitag, 18.09.2009, um 12.30 Uhr an der Schule treffen.“<br />

„Als Treffpunkt schlage ich Samstag, 19.09.2009, um 18.00 Uhr vor dem Kino vor.“<br />

„Treffen könnten wir uns am Sonntag, 20.09.2009, um 14.15 Uhr am Zoo-Eingang.“<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Darstellung von Ort und Datum<br />

Das Datum kann auf verschiedene Arten dargestellt werden:<br />

1. Möglichkeit: 25. April 2010<br />

2. Möglichkeit: 25.04.2010<br />

3. Möglichkeit: 2010-04-25<br />

<br />

<br />

Zwischen Ortsund<br />

Zeitangabe<br />

gehört ein<br />

Komma!<br />

Die Kombination<br />

Ort, dem… X<br />

ist falsch.<br />

In Briefen führt man den Ort und die Datumsangabe meist zusammen auf:<br />

1. Möglichkeit: München, (den) 25.04.2009<br />

2. Möglichkeit: München, (den) 25. April 2009<br />

3. Möglichkeit: München, am 25. April 2009<br />

4. Möglichkeit: München, im April 2009<br />

20 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Betreffszeile in sachlichen Briefen<br />

Die Betreffszeile ist eine stichpunktartige Inhaltsangabe, die in sachlichen Briefen über<br />

der Anrede steht.<br />

• Das erste Wort der Betreffszeile (auch bei E-Mails) wird großgeschrieben.<br />

• Ein Schlusspunkt wird nach einem Betreff nicht gesetzt.<br />

• Um den Betreff hervorzuheben, wird er häufig in Fettschrift oder Farbe (bei E-Mails)<br />

gesetzt.<br />

• Im Betreff des Schreibens sollte ein eindeutiger Hinweis auf den Briefinhalt stehen.<br />

• Das Wort „Betreff“ wird nicht (mehr) geschrieben.<br />

Beispiel:<br />

Geplanter Herbstausflug am 20. Oktober 2009<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Betreffszeile in E-Mails<br />

Eine E-Mail kann ein persönlicher oder ein sachlicher Brief sein.<br />

Der Aufbau ist jeweils vergleichbar.<br />

Anders ist nur, dass die Betreffszeile an einer anderen Stelle steht.<br />

Schirmer@beidpiel.de<br />

schirmer@hauptschule.de<br />

verwaltung@hauptschule.de<br />

Starterkit Deutsch 21


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Satzumstellungen<br />

Ich sprang laut schreiend mit einem Salto ins Wasser.<br />

Laut schreiend sprang ich mit einem Salto ins Wasser.<br />

Mit einem Salto sprang ich laut schreiend ins Wasser.<br />

Ins Wasser sprang ich laut schreiend mit einem Salto.<br />

Ein kleiner Tipp:<br />

Die größte Wirkung beim Leser hat das Satzglied, das am Satzanfang steht.<br />

DIESE KARTE PASST ZU: <br />

WERKZEUGKASTEN-KARTEN<br />

Diese Rechtschreibstrategien kennst du schon aus der Grundschule:<br />

• Schwingen<br />

• Verlängern<br />

• Ableiten<br />

• Zerlegen<br />

• Merken<br />

Jede Silbe eines Wortes deutlich mitsprechen.<br />

Me – lo – nen – sup – pe<br />

Abend – Abende<br />

Gewinn – Gewin-ne<br />

der Garten – die Gärten<br />

fahren – gefährlich<br />

Wortzusammensetzungen & Wörter mit Vor-/Nachsilben:<br />

Handballtor – die Hand, die Hände<br />

der Ball, die Bälle<br />

das Tor, die Tore<br />

Wörter, die nicht mit den anderen Strategien erklärt werden:<br />

Vase, Mädchen, Leute, etc.<br />

22 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

LEHRERINFO:<br />

SACHLICHER BRIEF – VERSCHIEDENE ANFRAGEN<br />

Das Verfassen eines Briefes kennen die Kinder bereits aus der Grundschule:<br />

LEHRPLAN GRUNDSCHULE BAYERN – DEUTSCH JAHRGANGSSTUFE 4<br />

4.2 Für sich und andere schreiben<br />

<br />

<br />

<br />

Texte vorbereiten<br />

„…im Hinblick auf Absicht, Adressat und Verwendungszweck planen“ – z. B. einen Brief<br />

Texte schreiben<br />

„…auf Texte antworten (…) gleichartige Texte schreiben“ – einen Briefwechsel führen (auch E-Mail)<br />

Texte überarbeiten<br />

„Überarbeitungsstrategien selbstständig anwenden“<br />

Die Kinder sind zu Beginn der 5. Jahrgangsstufe neu zusammen gemischt und müssen sich in den<br />

ersten Wochen behutsam kennenlernen. Ein gemeinsamer Herbstausflug ist dafür häufig eine<br />

passende Gelegenheit. Da ein gelungener Ausflug geplant werden muss, empfiehlt es sich hier im<br />

Klassenverband Ideen zu sammeln. Wichtig ist hierbei, dass bewusst Ideen kreiert werden, die eine<br />

Vorplanung bzw. eine Anfrage voraussetzen. Auf den Ideenkärtchen sind bereits vielfältige<br />

Möglichkeiten für einen Herbstausflug zu finden, die eine Anfrage voraussetzen.<br />

Im Team sollen die Kinder dann in einem weiteren Schritt versuchen ihr Vorwissen aus der<br />

Grundschule zu aktivieren und eine erste Anfrage (noch ohne Hilfestellungen) mündlich zu<br />

formulieren; diese stellen sie dann dem Plenum vor und es erfolgt eine Diskussion.<br />

Erst danach erfolgt eine adressatenbezogene Textvorplanung (Texte planen).<br />

Nach der Textvorplanung erfolgt der eigentliche Schreibprozess (Texte verfassen). Die Lernenden<br />

wählen – nach einer individuellen Beratung durch die Lehrkraft auf der Grundlage einer fundierten<br />

Analyse der Lernausgangssituation – eine Aufgabe (* bis ***) aus und bedienen sich zusätzlich an<br />

dem Angebot an Werkzeugkasten-Karten. Gerade zu Beginn des Schreibprozesses macht es Sinn<br />

die Lernenden in heterogenen Teams gemeinsam agieren und probieren zu lassen. Die<br />

Textvorplanung dient als Leitfaden.<br />

Bei der vorliegenden Unterrichtsidee wurde auf das Ausfüllen von Lückentexten oder nur<br />

reproduktiven Abschreib-Übungen bewusst verzichtet. Jede Schülerin/Jeder Schüler soll mit<br />

entsprechenden Hilfestellungen einen eigenen Komplett-Text produzieren. Durch eine geschickte<br />

Kombination aus dem Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und der Anzahl von unterstützenden<br />

Werkzeugkasten-Karten kann das Anforderungsniveau fließend variiert werden.<br />

Starterkit Deutsch 23


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

KOPIERVORLAGE – EINSTIEG IN DAS THEMA<br />

Beim Einstieg in dieses Thema gibt es noch keine Differenzierung im Anforderungsniveau.<br />

Die Kärtchen kann die Lehrkraft z. B. ausschneiden, in Briefumschläge geben und an<br />

Schülerteams verteilen.<br />

Die Schülerinnen und Schüler sollen dann leise über einen idealen Herbstausflug diskutieren<br />

und gegebenenfalls weitere Anfragekärtchen (siehe Leerkärtchen) ausfüllen.<br />

Auf diese Weise entsteht ein Schülerprogramm für den Herbstausflug, zu dem später im<br />

Baukasten von den Lernenden motiviert Anfragen formuliert werden.<br />

ANFRAGE 1<br />

Wir möchten mit einem Busunternehmen zu unserem Herbstausflug fahren.<br />

Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />

ANFRAGE 2<br />

Wir möchten im Kino den Film „Ice Age 3“ in 3D sehen.<br />

Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />

ANFRAGE 3<br />

Wir möchten im Zoo eine Raubtierfütterung sehen.<br />

Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />

ANFRAGE 4<br />

Wir möchten einen Klettergarten/Hochseilgarten besuchen.<br />

Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />

ANFRAGE 5<br />

Wir möchten auf der Burg an einem echten Ritteressen teilnehmen.<br />

Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />

24 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

ANFRAGE 6<br />

Wir möchten hinter die Kulissen eines Fußballstadions blicken.<br />

Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />

ANFRAGE 7<br />

Wir möchten in einen Freizeitpark fahren und dort eine Nacht übernachten.<br />

Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />

ANFRAGE 8<br />

Wir möchten in einem Theater hinter die Kulissen schauen.<br />

Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />

ANFRAGE 9<br />

Wir möchten an einer Kinderführung in einem Museum teilnehmen.<br />

Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />

ANFRAGE 10<br />

Wir möchten einen Golf-Schnupperkurs belegen.<br />

Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />

ANFRAGE 11 ZUM AUSFÜLLEN<br />

_____________________________________________________________<br />

Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />

ANFRAGE 12 ZUM AUSFÜLLEN<br />

_____________________________________________________________<br />

Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />

ANFRAGE 13 ZUM AUSFÜLLEN<br />

_____________________________________________________________<br />

Was müssen wir alles wissen bzw. erfragen?<br />

Starterkit Deutsch 25


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

LEHRERINFO:<br />

TEXTE PLANEN – SACHLICHER BRIEF<br />

Warum sollten Schülerinnen und Schüler ihre Texte eigenverantwortlich planen?<br />

Texte mit Hilfe eines Schreibplans im Rahmen einer <strong>Modulare</strong>n Sequenz vorzubereiten, bietet (im<br />

Rahmen der prozessorientierten Schreibdidaktik) für Schülerinnen und Schüler gleich mehrere<br />

Vorteile.<br />

Die Schülerinnen und Schüler ...<br />

... lernen eine zielorientierte und strukturierte Vorgehensweise kennen.<br />

... machen sich bereits bei der Planung detaillierte Gedanken über die Funktion des<br />

Schreibens und dessen Adressaten.<br />

... erhalten dadurch ein „Schreibgerüst“, das ihnen Sicherheit beim Verfassen des Textes<br />

bietet.<br />

... können sich – gerade bei Konzentrationsschwäche – am eigenen Schreibplan entlang<br />

hangeln und verlieren nicht das Ziel aus den Augen.<br />

... arbeiten dadurch effektiv und gelangen schneller an ihr Schreibziel.<br />

... überprüfen ihren verfassten Text mit den Festlegungen aus dem Schreibplan.<br />

... überarbeiten dann gegebenenfalls noch einzelne Details in ihrem Text.<br />

Zu Beginn ist das Arbeiten mit einem Schreibplan für Lernende in der 5. Jahrgangsstufe häufig<br />

ungewohnt. Trotz Vorkenntnissen aus der Grundschule in diesem Bereich, erkennen sie noch<br />

nicht den zielgerichteten Wert einer strukturierten Textvorplanung; dieser Wert wird für die<br />

Schülerinnen und Schüler erst viel später – beim Schreiben und Überarbeiten ihrer Texte –<br />

erkennbar.<br />

Zudem erfordert das Verfassen eines Schreibplanes auch viel Training und Geduld.<br />

Da nicht alle Schülerinnen und Schüler gleich leistungsstark sind, wird gegebenenfalls auch für eine<br />

erfolgreiche Textvorplanungsarbeit qualitativ differenziertes Material benötigt.<br />

In der vorliegenden <strong>Modulare</strong>n Sequenz wurde auf differenziertes Planungsmaterial noch bewusst<br />

verzichtet, um die Kinder im Team behutsam und in kleinen Schritten an eine motivierende<br />

Planungsarbeit im Vorfeld einer Schreibaufgabe heranzuführen.<br />

26 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

KOPIERVORLAGE – TEXTE PLANEN (SACHLICHER BRIEF)<br />

In der 5. Klasse sollen sich die Kinder in Partner- oder Gruppenarbeit gemeinsam überlegen, wie<br />

verschiedene Anfragen per Post oder per E-Mail zu formulieren sind.<br />

Ein Placemap (= Kombination aus Placemate-Methode und Mindmap) als Kopiervorlage hilft bei<br />

einer ersten Gedankenfindung.<br />

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br />

Bei einer Anfrage ist es immer gut erst sich<br />

und dann sein Anliegen vorzustellen.<br />

Versuche im Team die Einleitung<br />

mündlich zu formulieren.<br />

Mein Name…<br />

Wir planen…<br />

Ich besuche….<br />

Unser Wunsch…<br />

Anrede?<br />

Unsere Klasse plant<br />

Unsere Klasse plant einen<br />

einen Herbstausflug.<br />

Herbstausflug.<br />

Grußformel?<br />

Wie sieht eine<br />

Anfrage aus?<br />

Wie verfasse<br />

ich eine E-Mail<br />

Wie sollte die<br />

dazu?<br />

Sprache sein?<br />

Eine Anfrage ist ein sachlicher Brief.<br />

Was bedeutet das genau?<br />

Sprecht über die einzelnen Punkte leise im Team.<br />

Starterkit Deutsch 27


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

DIFFERENZIERTE AUFGABENSTELLUNGEN (SACHLICHER BRIEF)<br />

Um die Aufgabenkärtchen „haltbar“ zu machen, empfiehlt es sich<br />

<br />

diese auszuschneiden und zu laminieren.<br />

Aufgabenkarte*<br />

Deine Aufgabe:<br />

Schreibe eine Anfrage (Brief) deiner Wahl für den geplanten Herbstausflug.<br />

1) FORM<br />

Eine Anfrage ist ein sachlicher Brief.<br />

Sachliche Briefe müssen eine bestimmte Form haben.<br />

Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />

2) INHALT<br />

Satz-für-Satz zur Anfrage:<br />

Schreibe eine höfliche Anrede.<br />

Stelle dich kurz vor.<br />

Mein Name ist … und ich besuche die 5. Klasse der …<br />

Schildere dann kurz das geplante Vorhaben.<br />

Unsere Klasse plant einen …<br />

Beschreibe das Programm.<br />

Gerne würden wir …<br />

Bitte um die baldige Zusendung von Informationsmaterial.<br />

Auf eine baldige Zusendung von Informationen freue …<br />

Bedanke dich.<br />

Für Ihre Bemühungen danke …<br />

Verwende eine höfliche Grußformel.<br />

Unterschreibe den Brief.<br />

Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir dabei weiter.<br />

28 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

<br />

Aufgabenkarte **<br />

Deine Aufgabe:<br />

Schreibe zwei Anfragen deiner Wahl (eine als Brief/eine als E-Mail) für den geplanten<br />

Herbstausflug.<br />

1) FORM<br />

Eine Anfrage ist ein sachlicher Brief.<br />

Denke besonders an die äußere Form.<br />

Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />

2) INHALT<br />

Tipps für eine Anfrage:<br />

Formuliere eine höfliche Anrede und eine Grußformel.<br />

Stelle dich kurz vor und schildere das geplante Vorhaben.<br />

Beschreibe das gewünschte Programm.<br />

Bitte um die baldige Zusendung von Informationsmaterial.<br />

Bedanke dich.<br />

Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />

Starterkit Deutsch 29


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

<br />

Aufgabenkarte***<br />

Deine Aufgabe:<br />

Schreibe alle Anfragen, die für die Klassenfahrt notwendig sind.<br />

Du darfst selbst entscheiden, ob du per Brief oder per E-Mail deine Anfragen stellen<br />

möchtest. Es sollten aber mindestens ein Brief und eine E-Mail dabei sein.<br />

1) FORM<br />

Eine Anfrage ist ein sachlicher Brief.<br />

Denke besonders an die äußere Form.<br />

2) INHALT<br />

Diese inhaltlichen Stichpunkte muss deine Anfrage beinhalten:<br />

Vorstellung des Vorhabens<br />

Beschreibung des gewünschten Programms<br />

Bitte um Informationen<br />

Wunsch nach einer baldigen Zusendung der Informationen<br />

Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />

30 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

KOPIERVORLAGE – DOKUMENTATION/CHECKLISTE (SACHLICHER BRIEF)<br />

Diese Checkliste hilft den Kompetenzerwerb während des Schreibprozesses zu dokumentieren.<br />

Sie kann gleichermaßen von Schülern (auch für andere Schüler) und Lehrkräften ausgefüllt werden.<br />

Das zutreffende Feld bleibt offen stehen; das nicht zutreffende Feld wird durchgestrichen.<br />

Nachname/Vorname:<br />

Dein Brief überzeugt durch eine sehr ordentliche<br />

äußere Form!<br />

Vorbildlich!<br />

Das macht Spaß!<br />

Du hast Ort und Datum richtig angegeben.<br />

Prima!<br />

Du hast eine kurze aussagekräftige Formulierung<br />

gewählt.<br />

Super!<br />

Du hast eine sehr passende Anrede für deinen Brief<br />

gewählt!<br />

Kompliment!<br />

In deinem Einleitungssatz hast du dich und dein<br />

Vorhaben vorgestellt!<br />

Super!<br />

Du beschreibst das geplante Programm!<br />

Wunderbar! So versteht jeder, was du genau vorhast!<br />

Du bittest um eine baldige Zusendung von<br />

Informationen!<br />

Sehr clever! So kommst du ans Ziel!<br />

Du bedankst dich für die entstandene Mühe!<br />

Das ist wunderbar und sehr höflich!<br />

Du beendest deinen Brief mit einer passenden<br />

Grußformel!<br />

Gut!<br />

Du hast deinen Brief auch in schöner Schrift<br />

unterschrieben!<br />

So gehört sich das!<br />

Die Zeitform, in der du schreibst, stimmt in allen<br />

Fällen!<br />

Gut!<br />

Deine Sätze formulierst du immer richtig!<br />

Grandios!<br />

Deine Sätze formulierst du meistens richtig.<br />

Gut!<br />

Du vermeidest weitgehend Wiederholungen und<br />

wechselst deine Satzanfänge.<br />

Super!<br />

DER SACHLICHE BRIEF<br />

ANFRAGE<br />

SCHRIFT & FORM<br />

Besonders bei einem Brief musst du dich um eine<br />

schöne Schrift und eine ordentliche äußere Form<br />

bemühen.<br />

Denke in Zukunft bitte noch mehr daran!<br />

INHALT<br />

Ort/Datum<br />

Sieh bitte noch einmal nach, wie man Ort und Datum<br />

angibt und korrigiere.<br />

Betreff<br />

Dein Betreff fehlt oder ist nicht treffend formuliert!<br />

Das kannst du besser!<br />

Anrede<br />

Du musst noch eine passende Anrede einfügen.<br />

Du musst nach der Anrede noch ein passendes<br />

Satzzeichen (Komma oder Ausrufezeichen) setzen.<br />

Das ist ein Leichtsinnsfehler!<br />

Einleitender Satz<br />

Du solltest noch einen Einleitungssatz einfügen, in<br />

dem du dich und dein Vorhaben vorstellst: „Mein<br />

Name ist … und ich möchte …“<br />

Brieftext<br />

Stelle das Programm noch kurz vor:<br />

Grußworte<br />

„Wir haben vor ...“<br />

Du hast leider vergessen, um eine baldige Zusendung<br />

von Informationen zu bitten.<br />

Das ist aber sehr wichtig! Ergänze!<br />

Bitte bedanke dich unbedingt schon im Brief für die<br />

entstandene Mühe!<br />

Höflichkeit muss sein!<br />

Füge noch eine passende Grußformel ein.<br />

Das darfst du nie vergessen!<br />

Bitte unterschreibe deinen Brief noch in schöner<br />

Schrift!<br />

Das ist doch kein Problem für dich!<br />

SPRACHE<br />

Zeitform<br />

Die Zeitform stimmt nicht immer!<br />

Frage um Rat!<br />

Satzbau<br />

Beim Satzbau benötigst du noch ein bisschen Hilfe!<br />

Frage um Rat!<br />

Wortwahl<br />

Bei deinem Text solltest du auf Abwechslung – auch<br />

bei den Satzanfängen – achten!<br />

Los geht’s!<br />

Starterkit Deutsch 31


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

LEHRERINFO:<br />

UNTERRICHTSIDEE (EIN ETWAS ANDERER LIEBESBRIEF)<br />

Das Verfassen eines Briefes kennen die Kinder bereits aus der Grundschule:<br />

LEHRPLAN GRUNDSCHULE BAYERN – DEUTSCH JAHRGANGSSTUFE 4<br />

4.2 Für sich und andere schreiben<br />

<br />

<br />

<br />

Texte vorbereiten<br />

„… im Hinblick auf Absicht, Adressat und Verwendungszweck planen“ – z. B. einen Brief<br />

Texte schreiben<br />

„…auf Texte antworten (…) gleichartige Texte schreiben“ – einen Briefwechsel führen (auch E-Mail)<br />

Texte überarbeiten<br />

„Überarbeitungsstrategien selbstständig anwenden“<br />

Bei der vorliegenden Unterrichtsidee geht es darum, dass Kinder aus einer völlig abstrakten<br />

Situation heraus einen sehr persönlichen Brief verfassen sollen.<br />

Inhaltlich sind dadurch der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Eine persönliche Identifikation bleibt<br />

insofern aus, da die Schülerinnen und Schüler zwar die Rolle des verliebten Stiefels begeistert<br />

einnehmen, aber dabei nicht selbst emotional agieren und/oder sich dabei offenbaren müssen.<br />

Diese Rollenübernahme schafft Freiheit im Handeln und bietet somit Raum für ein produktives,<br />

kreatives und motiviertes Schreiben.<br />

In einer zweiten Ebene lernen die Schülerinnen und Schüler nun alle Formalien kennen, die ein<br />

persönlicher Brief – inklusive einer kleinen Anfrage mit der Bitte um Antwort – enthalten muss. Aus<br />

der inhaltlichen Fiktion heraus lernen Kinder nun grundlegendes Wissen für ihren persönlichen<br />

Alltag: Das zunächst Abstrakte führt direkt zurück in den Schüleralltag.<br />

Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Text und der Textvorplanung erfolgt später<br />

der eigentliche Schreibprozess (Texte verfassen). Die Lernenden wählen – nach einer individuellen<br />

Beratung durch die Lehrkraft auf der Grundlage einer fundierten Analyse der Lernausgangssituation<br />

– eine Aufgabe (* bis ***) aus und bedienen sich zusätzlich an dem Angebot an Werkzeugkasten-<br />

Karten. Gerade zu Beginn des Schreibprozesses macht es Sinn die Lernenden in heterogenen<br />

Teams gemeinsam agieren und probieren zu lassen.<br />

Die Textvorplanung dient als Leitfaden.<br />

Bei der vorliegenden Unterrichtsidee wurde auf das Ausfüllen von Lückentexten oder nur<br />

reproduktiven Abschreib-Übungen bewusst verzichtet. Jede Schülerin/Jeder Schüler soll mit<br />

entsprechenden Hilfestellungen einen eigenen Komplett-Text produzieren. Durch eine geschickte<br />

Kombination aus dem Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und der Anzahl von unterstützenden<br />

Werkzeugkasten-Karten kann das Anforderungsniveau fließend variiert werden.<br />

32 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

KOPIERVORLAGE – TEXT „LIEBE AUF DEN ERSTEN SCHRITT“<br />

Liebe auf den ersten Schritt<br />

Bei einem Damenstiefel in Größe 37 hatte sich die Sohle gelöst und so wurde er von seiner<br />

Besitzerin in eine Schusterwerkstatt gebracht, um das kleine Übel noch vor Einbruch der kalten<br />

Jahreszeit beheben zu lassen.<br />

Dort stand der schicke Stiefel nun einsam im Regal und wartete darauf endlich an der Reihe zu<br />

sein. Sein Blick schweifte gelangweilt umher und streifte dabei auch die gegenüberliegenden<br />

Regale. Dort standen alle Schuhe, die bereits repariert waren und ebenso ungeduldig auf ihre<br />

Abholung warteten. Dort entdeckte der rechte Damenstiefel sie.<br />

Sie war ein linker Pumps von Christiane Loubou (=<br />

französische Designerin 1 ) und sah aus wie es sich für eine<br />

Französin gehört: elegant 2 , aus schwarzem Wildleder mit<br />

einer extravaganten 3 Schnecke als Verzierung, mit einem<br />

ziemlich hohen Absatz, für schlechtes Wetter ganz und gar<br />

nicht geeignet. Doch das Besondere an ihr war die Sohle:<br />

Nicht schwarz, grau oder braun wie bei den meisten<br />

Schuhen, sondern knallrot und sehr verführerisch!<br />

So eine auffällige Schuhsohle war dem rechten Stiefel bisher auf der Straße noch nie begegnet und<br />

er verliebte sich auf der Stelle unsterblich in diesen wunderschönen Schuh.<br />

„Was hast du denn für eine Größe?“, fragte er nach Stunden schüchtern nach.<br />

„Ich heiße Loubou, stamme aus Paris und bin Größe 37“, antwortete sie charmant 4 zurück und<br />

zwinkerte ihm dabei zu.<br />

„Hast du vielleicht Lust mich ein Stück zu begleiten?“, wollte der linke Stiefel schließlich mutig<br />

wissen. „Du bist so außergewöhnlich schön. Ich würde dich so gerne etwas besser kennenlernen.<br />

Bei mir muss nur noch die Sohle festgeklebt werden.“<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

Designerin = Modeschöpferin<br />

elegant = vornehm<br />

extravagant = ungewöhnlich, ausgefallen und dadurch auffallend<br />

charmant = bezaubernd<br />

Starterkit Deutsch 33


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

„Ach, wie soll das mit uns gehen?“, wollte die kleine Französin wissen, „ich finde dich zwar sehr<br />

sympathisch! Wir haben sogar die gleiche Größe und würden wirklich gut zusammen passen, aber<br />

du bist nun einmal ein hübscher Winterschuh und ich kann nur im Sommer getragen werden. Was<br />

könnten wir denn schon gemeinsam unternehmen? Wo sollten wir gemeinsam getragen werden?“.<br />

Da dachte der verliebte Damenstiefel angestrengt nach und sofort fielen ihm viele Dinge ein, die er<br />

mit Loubou unternehmen konnte.<br />

Doch noch bevor er seine Ideen mit ihr teilen konnte, wurde die Unterhaltung jäh unterbrochen.<br />

Eine gepflegte Dame betrat den Laden und holte die kleine Französin einfach ab. „Au revoir! Es war<br />

sehr schön dich kennengelernt zu haben“, rief sie ihm noch winkend zu. Dann war der Platz im<br />

Regal gegenüber schon leer. Die Ladentüre fiel ins Schloss und zurück blieb ein sehr verliebter,<br />

rechter Stiefel, der im ersten Moment gar nicht recht wusste, was gerade geschehen war.<br />

Durch das Schaufenster sah er nur noch ihre rote Sohle aus der Tasche blitzen.<br />

Verzweifelt und voller Sehnsucht malte er mit roter Schuhcreme ein Herz auf den Ladentisch.<br />

„Schreib‘ ihr stattdessen doch einfach einen Brief mit deinen Ideen!“, riet ihm schließlich ein<br />

verknautschter Herrenschuh in Größe 43. „Den kannst du hier für sie hinterlegen. Ich habe sie<br />

schon oft hier stehen sehen. Bei ihr löst sich immer wieder die Schnecke ab.“<br />

Diesen Tipp fand der verzweifelte Stiefel genial 5 .<br />

Alle Ideen für einen möglichen Treffpunkt und gemeinsame Unternehmungen wollte er für Loubou<br />

sofort niederschreiben. Sein Brief sollte der beste Brief aller Zeiten werden.<br />

Sein Herz pochte wild, als er zu schreiben begann…<br />

5<br />

© ps<br />

genial = großartig<br />

34 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

LEHRERINFO:<br />

TEXTE PLANEN – PERSÖNLICHER BRIEF<br />

Warum sollten Schülerinnen und Schüler ihre Texte eigenverantwortlich planen?<br />

Texte mit Hilfe eines Schreibplans im Rahmen einer <strong>Modulare</strong>n Sequenz vorzubereiten, bietet (im<br />

Rahmen der prozessorientierten Schreibdidaktik) für Schülerinnen und Schüler gleich mehrere<br />

Vorteile.<br />

Die Schülerinnen und Schüler ...<br />

... lernen eine zielorientierte und strukturierte Vorgehensweise kennen.<br />

... machen sich bereits bei der Planung detaillierte Gedanken über die Funktion des<br />

Schreibens und dessen Adressaten.<br />

... erhalten dadurch ein „Schreibgerüst“, das ihnen Sicherheit beim Verfassen des Textes<br />

bietet.<br />

... können sich – gerade bei Konzentrationsschwäche – am eigenen Schreibplan entlang<br />

hangeln und verlieren nicht das Ziel aus den Augen.<br />

... arbeiten dadurch effektiv und gelangen schneller an ihr Schreibziel.<br />

... überprüfen ihren verfassten Text mit den Festlegungen aus dem Schreibplan.<br />

... überarbeiten dann gegebenenfalls noch einzelne Details in ihrem Text.<br />

Zu Beginn ist das Arbeiten mit einem Schreibplan für Lernende in der 5. Jahrgangsstufe häufig<br />

ungewohnt. Trotz Vorkenntnissen aus der Grundschule in diesem Bereich, erkennen sie noch<br />

nicht den zielgerichteten Wert einer strukturierten Textvorplanung; dieser Wert wird für die<br />

Schülerinnen und Schüler erst viel später – beim Schreiben und Überarbeiten ihrer Texte –<br />

erkennbar.<br />

Zudem erfordert das Verfassen eines Schreibplanes auch viel Training und Geduld.<br />

Da nicht alle Schülerinnen und Schüler gleich leistungsstark sind, wird gegebenenfalls auch für eine<br />

erfolgreiche Textvorplanungsarbeit qualitativ differenziertes Material benötigt.<br />

In der vorliegenden <strong>Modulare</strong>n Sequenz wurde auf differenziertes Planungsmaterial noch bewusst<br />

verzichtet, um die Kinder im Team behutsam und in kleinen Schritten an eine motivierende<br />

Planungsarbeit im Vorfeld einer Schreibaufgabe heranzuführen.<br />

Starterkit Deutsch 35


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

KOPIERVORLAGE – TEXTE PLANEN (PERSÖNLICHER BRIEF)<br />

Nach dem gemeinsamen Lesen und Besprechen des Textes, „Die ungewöhnliche Geschichte von<br />

einem verliebten Stiefel“, sollen sich die Kinder in Partner- oder Gruppenarbeit gemeinsam Ideen<br />

überlegen, wie ein verliebter Winterstiefel und ein französischer Sommerschuh, der nicht nass<br />

werden darf, zusammen einen romantischen Nachmittag verbringen könnten.<br />

Die Kopiervorlage hilft bei einer ersten Gedankenfindung.<br />

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br />

1)<br />

„Hilfe! Was kann ich nur mit einem<br />

Sommerschuh unternehmen?“<br />

2)<br />

Welche Form hat ein<br />

Liebesbrief überhaupt?<br />

Sprecht auch darüber leise<br />

im Team.<br />

Sprecht darüber leise<br />

im Team und schreibt es in den Stiefel.<br />

Welches Team hat die meisten und<br />

originellsten Ideen?<br />

Beispiel 1<br />

Zoobesuch<br />

Nur für<br />

schnelle Teams!<br />

Beispiel 2<br />

Eis essen<br />

Wie stellst du dir den schicken Winterstiefel aus<br />

der Geschichte eigentlich vor? Diskutiert darüber.<br />

Malt das Bild dann im Team nach eurer<br />

Vorstellung an oder malt einen anderen Stiefel!<br />

36 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

DIFFERENZIERTE AUFGABENSTELLUNGEN (PERSÖNLICHER BRIEF)<br />

Um die Aufgabenkärtchen „haltbar“ zu machen, empfiehlt es sich diese auszuschneiden und zu<br />

laminieren.<br />

<br />

Deine Aufgabe:<br />

Schreibe einen Liebesbrief an Loubou.<br />

Aufgabenkarte*<br />

1) FORM<br />

Ein Liebesbrief ist ein sehr persönlicher Brief.<br />

Persönliche Briefe müssen dennoch eine bestimmte Form haben.<br />

Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />

2) INHALT<br />

Satz-für-Satz zum Liebesbrief:<br />

Schreibe eine persönliche Anrede.<br />

Mache Loubou ein schönes Kompliment.<br />

Schreibe ihr, dass du sie unbedingt wiedersehen musst.<br />

Schlage ihr einen Termin und Treffpunkt am Nachmittag vor.<br />

(Wochentag > Datum > Uhrzeit > genauer Ort)<br />

Beschreibe ihr zwei Ideen für den gemeinsamen Nachmittag.<br />

Überzeuge Loubou davon dich zu begleiten.<br />

Bitte Loubou darum sich für eine deiner Idee zu entscheiden.<br />

Wünsche dir einen kurzen Antwortbrief von ihr.<br />

Verabschiede dich höflich.<br />

Verwende eine Grußformel.<br />

Unterschreibe den Brief.<br />

Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir dabei weiter.<br />

Starterkit Deutsch 37


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

<br />

Deine Aufgabe:<br />

Aufgabenkarte**<br />

Schreibe einen kurzen Liebesbrief an Loubou.<br />

1) FORM<br />

Ein Liebesbrief ist ein sehr persönlicher Brief.<br />

Denke besonders an die äußere Form.<br />

Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />

2) INHALT<br />

Tipps zum Liebesbrief:<br />

Formuliere eine persönliche Anrede und eine Grußformel.<br />

Mache Loubou in deinem Brief ein Kompliment.<br />

Schreibe ihr, dass du sie unbedingt wiedersehen musst.<br />

Schlage ihr einen Termin und Treffpunkt am Nachmittag vor.<br />

Mache ihr dann drei Vorschläge für Unternehmungen.<br />

Überzeuge Loubou davon dich zu begleiten.<br />

Bitte Loubou darum sich für eine deiner Idee zu entscheiden.<br />

Wünsche dir einen kurzen Antwortbrief von ihr.<br />

Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />

38 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

<br />

Aufgabenkarte***<br />

Deine Aufgabe:<br />

Schreibe einen Liebesbrief an Loubou.<br />

Der Brief sollte eine DIN A4 Seite ausfüllen.<br />

1) FORM<br />

Ein Liebesbrief ist ein sehr persönlicher Brief.<br />

Denke besonders an die äußere Form.<br />

2) INHALT<br />

Diese inhaltlichen Stichpunkte muss dein Liebesbrief beinhalten:<br />

ein Kompliment an Loubou<br />

Wunsch nach einem Wiedersehen in Kürze<br />

einen Terminvorschlag/Treffpunkt am Nachmittag<br />

drei Ideen für Unternehmungen am Nachmittag<br />

überzeugendes Argument für ein Treffen<br />

Bitte um Entscheidung für eine Idee<br />

Wunsch nach einem Antwortbrief von Loubou<br />

Die Werkzeugkasten-Karten helfen dir hier weiter.<br />

Starterkit Deutsch 39


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

KOPIERVORLAGE – DOKUMENTATION/CHECKLISTE (PERSÖNLICHER BRIEF)<br />

Diese Checkliste hilft den Kompetenzerwerb während des Schreibprozesses zu dokumentieren.<br />

Sie kann gleichermaßen von Schülern (auch für andere Schüler) und Lehrkräften ausgefüllt werden.<br />

Das zutreffende Feld bleibt offen stehen; das nicht zutreffende Feld wird durchgestrichen.<br />

Nachname/Vorname:<br />

Dein Brief überzeugt durch eine sehr ordentliche<br />

äußere Form!<br />

Vorbildlich! Das macht Spaß!<br />

Du hast Ort, Datum und eine Uhrzeit richtig<br />

angegeben. Prima!<br />

Du hast eine passende Anrede für deinen Brief<br />

gewählt!<br />

Kompliment!<br />

Dein Brieftext beginnt mit einem passenden<br />

Einleitungssatz.<br />

Das hast du super gemacht!<br />

Du machst wirklich ein schönes Kompliment!<br />

Das freut die Leserin oder den Leser!<br />

Du schlägst einen tollen Treffpunkt vor!<br />

Klasse!<br />

Du berichtest von Deinen Vorhaben verständlich und<br />

in einer logischen Reihenfolge!<br />

Das Lesen macht richtig Spaß! Mehr davon!<br />

Du versuchst wirklich überzeugend zu sein.<br />

Kompliment!<br />

Du bittest um eine Entscheidung!<br />

Bravo!<br />

Du bittest um einen Antwortbrief.<br />

Super!<br />

Du beendest deinen Brief mit einer passenden<br />

Grußformel! Gut!<br />

Du hast deinen Brief auch in schöner Schrift<br />

unterschrieben! So gehört sich das!<br />

Die Zeitform, in der du schreibst, stimmt in allen<br />

Fällen! Gut!<br />

Deine Sätze formulierst du immer richtig! Grandios!<br />

Deine Sätze formulierst du meistens richtig. Gut!<br />

Treffende Adjektive, Verben und Substantive<br />

verwendest du häufig. Weiter so!<br />

Du vermeidest weitgehend Wiederholungen und<br />

wechselst deine Satzanfänge. Super!<br />

DER PERSÖNLICHE BRIEF<br />

BRIEF MIT ANLIEGEN<br />

SCHRIFT & FORM<br />

Besonders bei einem Brief musst du dich um eine<br />

schöne Schrift und eine ordentliche äußere Form<br />

bemühen.<br />

Denke in Zukunft bitte noch mehr daran!<br />

INHALT<br />

Ort/Datum<br />

Sieh bitte noch einmal nach, wie man Ort, Datum und<br />

eine Uhrzeit angibt und korrigiere.<br />

Anrede<br />

Du musst noch eine passende Anrede einfügen.<br />

Du musst nach der Anrede noch ein passendes<br />

Satzzeichen (Komma oder Ausrufezeichen) setzen.<br />

Das ist ein Leichtsinnsfehler!<br />

Einleitender Satz<br />

Du solltest noch einen Einleitungssatz einfügen, mit<br />

dem du dich direkt an den Empfänger wendest. Frage<br />

z. B. wie es dem Empfänger geht. Das wäre höflich!<br />

Brieftext<br />

Komplimente sind nicht einfach zu formulieren!<br />

Versuche es bitte noch einmal. Hole dir dafür Hilfe!<br />

Ein Vorschlag für einen Treffpunkt sollte einen<br />

Wochentag, das Datum eine Uhrzeit und natürlich<br />

einen Ort beinhalten. Kontrolliere nochmals genau!<br />

Deine Vorhaben sind ein bisschen durcheinander<br />

beschrieben. Versuche erst über ein Vorhaben zu<br />

berichten. Erst wenn du damit fertig bist, schreibst du<br />

über das nächste Vorhaben.<br />

Versuche noch ein bisschen überzeugender zu<br />

schreiben. Dir fällt sicherlich ein gutes Argument ein,<br />

das du noch aufschreiben kannst.<br />

Bitte um eine Entscheidung:<br />

z. B. „Bitte entscheide dich schnell!“.<br />

Du hast vergessen um einen Antwortbrief zu bitten!<br />

z. B. „Über einen Antwortbrief von dir würde ich mich<br />

sehr freuen!“<br />

Grußworte<br />

Füge noch eine passende Grußformel ein.<br />

Du bist doch höflich!<br />

Bitte unterschreibe deinen Brief noch in schöner<br />

Schrift! Das ist doch kein Problem für dich!<br />

SPRACHE<br />

Zeitform<br />

Satzbau<br />

Die Zeitform stimmt nicht immer!<br />

Frage um Rat!<br />

Beim Satzbau benötigst du noch ein bisschen Hilfe!<br />

Frage um Rat!<br />

Wortwahl<br />

Treffende Adjektive, Verben und Substantive<br />

verwendest du nur gelegentlich. Hole dir Hilfe!<br />

Bei deinem Text solltest du auf Abwechslung – auch<br />

bei den Satzanfängen – achten! Los geht’s!<br />

40 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

LEHRERINFO:<br />

TEXTE ÜBERARBEITEN – VERSCHIEDENE MÖGLICHKEITEN<br />

Wie können Schülerinnen und Schüler ihre Texte eigenverantwortlich überarbeiten?<br />

Schülerinnen und Schüler lernen bereits in der Grundschule ein Repertoire an<br />

Überarbeitungstechniken für einen erfolgreichen Schreibprozess kennen:<br />

LEHRPLAN GRUNDSCHULE BAYERN – DEUTSCH JAHRGANGSSTUFE 4<br />

4.2 Für sich und andere schreiben<br />

Texte überarbeiten<br />

• „sich über das Textverständnis austauschen“:<br />

Texte würdigen, schriftliche und mündliche Kommentare abgeben, in Schreibkonferenzen über Veränderungen<br />

am Text sprechen, Anregungen von Mitschülern aufnehmen.<br />

• „Überarbeitungsstrategien selbstständig anwenden“:<br />

Textstellen unter bestimmten Gesichtspunkten verändern, (…) Textüberarbeitung auch am Computer.<br />

Für eine Überarbeitung im Klassenverband bieten sich mehrere methodische Möglichkeiten an. Im<br />

Wesentlichen lassen sich diese Methoden (und ihre zahlreichen Modifikationen) in drei Varianten<br />

zusammenfassen:<br />

(1) Durchführung einer Schreibkonferenz<br />

(2) „Über den Rand hinaus schreiben“<br />

(3) Arbeit mit der „Textlupe“ (z. B. im Schreibkarussell)<br />

Kurzbeschreibungen<br />

(1)<br />

Bei einer Schreibkonferenz wird der Text vom Autor selbst jeweils einer Kleingruppe vorgelesen,<br />

die speziell auf zuvor festgelegte Kriterien achtet (z. B. „Ist der Text verständlich?“). Der Autor hat<br />

so die Möglichkeit das Feedback der einzelnen Gruppenmitglieder in seinen Aufsatz zu integrieren<br />

und sich dadurch zu verbessern.<br />

Eine Kritik am Text darf nur in Kombination mit einem konstruktiven Verbesserungsvorschlag<br />

geäußert werden. Auch eine spezielle „Lob-Runde“ sollte bei einer mündlichen Schreibkonferenz<br />

unbedingt ritualisiert sein.<br />

Starterkit Deutsch 41


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

(2)<br />

Das „Über den Rand hinaus schreiben“ erfordert zunächst auch eine kleine Vorbereitung. Der zu<br />

überarbeitende Schülertext (z. B. DIN A4) muss auf ein größeres Blatt (z. B DIN A3) geklebt<br />

werden; dadurch entsteht Raum für die zahlreichen Randbemerkungen der Überarbeiter.<br />

Die präparierten Blätter werden im Klassenzimmer ausgelegt. Hier empfiehlt es sich auch<br />

(zumindest bei einer noch ungeübten Gruppe) Beobachtungskriterien festzulegen.<br />

Zu den kommentierten Textstellen werden Pfeile gezogen. Konstruktive Verbesserungs-vorschläge<br />

müssen auch hier stets mit angegeben werden. Ebenso wird jede Randnotiz mit einem Namen<br />

gekennzeichnet.<br />

Beispiel:<br />

Schülertext A<br />

Anrede zu<br />

persönlich!<br />

Besser:<br />

Sehr geehrter<br />

Herr Mayer,<br />

(Tipp von Daniel)<br />

Mia Muster<br />

Musterweg 6<br />

D – 8000 Musterstadt<br />

Betreff:<br />

Lieber Herr Mayer,<br />

Klassenfahrt 5a<br />

19.09.2009<br />

ich besuche die 5. Klasse der Goethe-<br />

Hauptschule und wir planen am 08.10.2009<br />

einen Herbstausflug.<br />

(3)<br />

Bei der Arbeit mit der „Textlupe“ betrachten die Kinder den vorliegenden Schülertext unter<br />

festgelegten Kriterien. Diese werden im gemeinsamen Unterrichtsgespräch von den Schülerinnen<br />

und Schülern zuvor festgelegt und gut sichtbar fixiert (z. B. Plakat).<br />

Die Texte der Schülerinnen und Schüler werden beispielsweise herum gegeben. Bei jedem<br />

Schülertext wandert ein Kriterienblatt mit, das von den Überarbeitern sorgfältig ausgefüllt werden<br />

muss. Zu jedem Kritikpunkt wird eine Alternative ausformuliert. Der Autor des Textes hat später<br />

dadurch die Möglichkeit, die zahlreichen Anmerkungen von dem Kriterienblatt in seinen Aufsatz zu<br />

übernehmen.<br />

Eine Möglichkeit, die Arbeit mit der „Textlupe“ praktikabel (auch in größeren Klassen) umzusetzen,<br />

ist die Sitzordnung der Klasse in einem „Schreibkarussell“.<br />

42 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

Die Sitzordnung ist bei einer Überarbeitung ein nicht zu unterschätzender Aspekt, gerade wenn es<br />

darum geht Störungen von vornherein zu vermeiden. Im Schreibkarussell sitzen sich immer zwei<br />

Überarbeiter (Foto) gegenüber.<br />

Vorteilhaft ist hierbei, dass automatisch viele Kinder dadurch Rücken an Rücken (Foto) sitzen, so<br />

dass eine Ablenkung durch andere Überarbeiter nicht provoziert wird. Sind die Kinder im<br />

Überarbeiten geübt, kann auf diese spezielle Sitzordnung gegebenenfalls verzichtet werden.<br />

Das Wichtigste zum Schluss:<br />

Ist die Klasse an diese Form der Überarbeitung nicht gewöhnt, ist es absolut wichtig und<br />

unverzichtbar (vor einer Überarbeitung) eine „Meta-Unterrichtseinheit“ abzuhalten, in der zunächst<br />

nur über den äußeren Rahmen und die Durchführung an sich gesprochen wird. So muss zum<br />

Beispiel der leise und schnelle Umbau der normalen Sitzordnung in Schreibkarusselle trainiert<br />

werden – aber eben nicht zum Selbstzweck.<br />

Zusätzlich müssen im Klassenverband für Überarbeitungsphasen Regeln aufgestellt werden (z. B.<br />

„Wie soll unsere Arbeitslautstärke sein, da bei der Überarbeitung ja auch diskutiert werden muss?“).<br />

Dieses Meta-Training kostet zu Beginn des Schuljahres Unterrichtszeit; ist dieses Procedere aber<br />

in einer Klasse fest installiert, profitieren Kinder und Lehrer über Jahre hinweg davon.<br />

Die beigefügten Fotos können hervorragend als Folie oder Arbeitsblatt dazu verwendet werden,<br />

den Schülerinnen und Schülern die Arbeit in einem Schreibkarussell in einer Meta-Unterrichtseinheit<br />

vorzustellen. Auch das Ziel einer professionellen Überarbeitung muss für die Lernenden transparent<br />

und nachvollziehbar vorgestellt werden.<br />

Vor einer Überarbeitungsphase sollte zudem im Klassenverband auch ein Kriterienblatt gemeinsam<br />

ausgefüllt werden.<br />

Starterkit Deutsch 43


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

Impressionen „Schreibkarussell“<br />

(auch als Folie für eine Einführung und Visualisierung im Unterricht geeignet)<br />

Text<br />

+<br />

Kriterienblatt<br />

Text<br />

+<br />

Kriterienblatt<br />

Text<br />

+<br />

Kriterienblatt<br />

Text<br />

+<br />

Kriterienblatt<br />

Arbeitsförderliche Sitzordnung:<br />

„Schreibkarussell“<br />

Jedes Kontrollteam (zwei Schüler) überarbeitet den Schülertext im<br />

„Schreibkarussell“ mit einer festgelegten Farbe um Transparenz zu schaffen.<br />

Es ist bei einer ersten Einführung sinnvoll, dass jedes Kontrollteam<br />

nur einen bestimmten Aspekt im Text untersucht.<br />

Pro Karussell werden so vier zuvor (im Klassenverband)<br />

festgelegte Kriterien untersucht. Das ist nicht nur effektiv, sondern zwingt jedes<br />

Team zur produktiven Eigenarbeit.<br />

44 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

Starterkit Deutsch 45


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

LEHRERINFO:<br />

DURCHFÜHRUNG DER KOMPETENZERMITTLUNG<br />

• Stellen Sie den Kriterienkatalog zur Kompetenzermittlung nach Ihren Bedürfnissen<br />

zusammen.<br />

• Führen Sie dann die Kompetenzermittlung durch.<br />

• Korrigieren Sie ausschließlich mit dem Kriterienkatalog.<br />

Über die erreichte Gesamtpunktzahl und einen Notenschlüssel Ihrer Wahl erhalten Sie<br />

problemlos eine Note.<br />

• Jede Schülerin/Jeder Schüler sollte spätestens jetzt wieder eine schriftliche Rückmeldung<br />

erhalten, um den Lernzuwachs (von der Analyse der Lernausgangssituation zu Beginn der<br />

<strong>Modulare</strong>n Sequenz) dokumentiert zu haben. Auch für ein fundiertes Elterngespräch kann<br />

diese Rückmeldung wieder eine wertvolle Gesprächsgrundlage sein.<br />

• Mit Hilfe einer zusätzlichen Klassenliste, in die Sie die Aspekte zuvor eingetragen haben,<br />

erhalten Sie „auf einen Blick“ eine fundierte Auswertung zur Kompetenzermittlung.<br />

46 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

ISB - Auswertungsbogen für Lehrerinnen und Lehrer<br />

INHALT<br />

Informationen über „Plansch & Party“<br />

unvollständige Angaben zu Ort und Zeit 0<br />

Angaben zu Ort und Zeit (Ort, Datum, Beginn) 1<br />

alle wichtigen Angaben (Ort, Datum, Beginn, Programmpunkte) 2<br />

<br />

alle wichtigen Angaben (Ort, Datum, Beginn, adressatenbezogene<br />

Programmpunkte)<br />

3<br />

Vorschlag des gemeinsamen Besuchs<br />

Formulierung des Anliegens ohne Begründung 0<br />

Formulierung des Anliegens mit Begründung 1<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Formulierung des Anliegens mit Begründung<br />

Vorschlag eines Treffpunktes oder Bitte um Rückmeldung<br />

Formulierung des Anliegens mit überzeugender Begründung<br />

(Adressatenbezug)<br />

Vorschlag eines Treffpunktes oder Bitte um Rückmeldung<br />

2<br />

3<br />

TEXTMUSTER<br />

Persönlicher Brief<br />

keine Berücksichtigung 0<br />

Berücksichtigung eines formalen Aspekts (z. B. angemessene Anrede) 1<br />

Berücksichtigung von mindestens zwei formalen Aspekten (z. B.<br />

angemessene Anrede, angemessene Grußformel)<br />

2<br />

<br />

<br />

Berücksichtigung aller formalen Aspekte (angemessene Anrede, Datum,<br />

Uhrzeit, angemessene Grußformel)<br />

Berücksichtigung der Briefform durch entsprechende Seiteneinteilung<br />

3<br />

TEXTAUFBAU<br />

Struktur des Briefes<br />

<br />

<br />

ohne erkennbare innere Struktur (sinnvolle Reihenfolge, roter Faden)<br />

Text wirkt nicht zusammenhängend, bisweilen widersprüchlich<br />

0<br />

äußere und innere Struktur erkennbar 1<br />

äußere und innere Struktur klar erkennbar 2<br />

äußere und innere Struktur klar erkennbar, abgeschlossener Text 3<br />

Starterkit Deutsch 47


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

SPRACHE<br />

Satzbau<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

unvollständige Sätze, häufig falsche Stellung der Satzglieder<br />

Satzbau besteht vorrangig aus Reihungen, keine Interpunktion<br />

überwiegend korrekter Satzbau<br />

Verwendung einfacher Satzreihen und Satzgefüge<br />

häufig monotone Satzfolge<br />

Wechsel zwischen Satzreihen und Satzgefügen<br />

gängige, passende Konjunktionen (und, weil, als)<br />

variable Satzanfänge<br />

variable Satzmuster<br />

semantisch treffende Konjunktionen<br />

sinnvolle Satzüberleitungen<br />

durchgehend variable Satzanfänge<br />

0<br />

1<br />

2<br />

3<br />

Wortwahl/Wortschatz<br />

häufig falsche oder wenig aussagekräftige Wortwahl 0<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

einfache, passende Wortwahl<br />

gelegentlich Wortwiederholungen<br />

klare, treffende Wortwahl<br />

kaum Wortwiederholungen<br />

1<br />

2<br />

exakte und abwechslungsreiche Wortwahl 3<br />

Wortgrammatik (im Verhältnis zur Wortquantität)<br />

<br />

überdurchschnittlich hohe Anzahl fehlerhafter Flexionsformen (Geschlecht,<br />

Fall, Zahl, Zeit)<br />

0<br />

einige fehlerhafte Flexionsformen (Geschlecht, Fall, Zahl, Zeit) 1<br />

kaum fehlerhafte Flexionsformen (Geschlecht, Fall, Zahl, Zeit) 2<br />

die Wortgrammatik ist (nahezu) fehlerfrei 3<br />

48 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

ZUSÄTZLICHER ASPEKT<br />

Rechtschreibung<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

überdurchschnittlich hohe Anzahl von Fehlern<br />

Textverständnis wird durch die Rechtschreibung erschwert<br />

einige Rechtschreibfehler<br />

Text trotz einiger Rechtschreibfehler lesbar<br />

0<br />

1<br />

wenige Rechtschreibfehler 2<br />

sichere Rechtschreibung 3<br />

SONSTIGES<br />

_________________________________________________________________________________________<br />

_________________________________________________________________________________________<br />

_________________________________________________________________________________________<br />

_________________________________________________________________________________________<br />

AUSWERTUNG<br />

24 bis 22 Sensationell! Gratulation!<br />

Du hast sehr, sehr fleißig trainiert!<br />

21,5 bis 18,5 Gut, gut!<br />

Du kannst dich sehr über deine Leistung freuen!<br />

18 bis 14 Okay! Du bist auf dem richtigen Weg!<br />

Übe jetzt unbedingt weiter!<br />

13,5 bis 9,5 Nicht aufgeben! Weiter trainieren!<br />

Du bist auf dem richtigen Weg!<br />

9 bis 6 Tja… Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.<br />

Übe in Absprache mit deiner Lehrkraft fleißig weiter, dann wirst du<br />

bald erste Erfolge haben.<br />

Starterkit Deutsch 49


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

KLASSENLISTE ALS AUSWERTUNGSHILFE FÜR LEHRKRÄFTE<br />

Als Lehrkraft haben Sie hier die Möglichkeit die erreichte Punktzahl pro Bereich und<br />

Schülerin/Schüler unkompliziert und zeitsparend einzutragen.<br />

Dadurch erhalten Sie eine fundierte Auswertung zur Kompetenzermittlung.<br />

DATUM:<br />

KLASSE:<br />

INFOS ÜBER<br />

PARTY<br />

INHALT<br />

VORSCHLAG<br />

FÜR BESUCH<br />

MUSTER<br />

AUFBAU<br />

TEXT-<br />

TEXT-<br />

SATZ-<br />

BAU<br />

SPRACHE<br />

WORT-<br />

WAHL<br />

WORT-<br />

GRAMMATIK<br />

RECHT-<br />

SCHREIBEN<br />

1<br />

MUSTER<br />

20 PUNKTE 3 3 3 3 2 2 2 2<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7<br />

8<br />

9<br />

10<br />

11<br />

12<br />

13<br />

14<br />

15<br />

16<br />

17<br />

18<br />

19<br />

20<br />

21<br />

22<br />

23<br />

24<br />

25<br />

50 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Deutsch<br />

KOPIERVORLAGE 1 – EINE ANFRAGE FORMULIEREN KÖNNEN<br />

Flyer – Anfrage<br />

Wir planschen auf das kalte Herbstwetter!<br />

PLANSCH<br />

13 – 16 Uhr<br />

Schwimmwettkämpfe<br />

Wassersprung-Wettkampf<br />

„Miss Badenixe“-Wahl<br />

Erste-Hilfe-Mini-Kurs<br />

(Anmeldung unbedingt erforderlich)<br />

PLANSCH & PARTY<br />

IM HALLENBAD<br />

10. OKTOBER 2009<br />

PARTY<br />

16 – 18 Uhr<br />

DJ Nathan Neptun<br />

Limbo-Wettbewerb<br />

Modenschau<br />

Wähle eine Situation aus und kreuze an:<br />

Du möchtest unbedingt mit deiner Freundin Paulina zur Plansch-Party.<br />

Paulina wollte schon immer einen Erste-Hilfe-Kurs machen, um später einmal<br />

Schulsanitäterin zu werden. Hierfür ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich.<br />

Du möchtest unbedingt mit deinem Freund Marc die Plansch-Party besuchen.<br />

Marc wollte schon immer einen Erste-Hilfe-Kurs machen, um später einmal Schulsanitäter<br />

zu werden. Hierfür ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich.<br />

Deine Schreib-Aufgabe:<br />

Schreibe an die Bademeisterin des Hallenbades, Frau Retter, eine Anfrage.<br />

Frage an, ob es noch ausreichend Plätze gibt und was der Kurs kostet.<br />

Entwirf zunächst deine Anfrage und schreibe sie dann in deiner<br />

allerschönsten Schrift nochmals ab.<br />

Für diese Aufgabe hast du 20 Minuten Zeit.<br />

Starterkit Deutsch 51


<strong>Modulare</strong> Förderung – Deutsch<br />

KOPIERVORLAGE 2 – EIN PERSÖNLICHES ANLIEGEN FORMULIEREN UND BEGRÜNDEN KÖNNEN<br />

Flyer – Persönlicher Brief<br />

PLANSCH<br />

13 – 16 Uhr<br />

Schwimmwettkämpfe<br />

Wassersprung-Wettkampf<br />

„Miss Badenixe“-Wahl<br />

Erste-Hilfe-Mini-Kurs<br />

(Anmeldung unbedingt erforderlich)<br />

Wir planschen auf das kalte Herbstwetter!<br />

Plansch & Party<br />

IM HALLENBAD<br />

10. OKTOBER 2009<br />

PARTY<br />

16 – 18 Uhr<br />

DJ Nathan Neptun<br />

Limbo-Wettbewerb<br />

Modenschau<br />

Wähle eine Situation aus und kreuze an:<br />

Du möchtest unbedingt mit deiner Freundin Paulina zur Plansch-Party.<br />

Paulina liebt Limbo. Außerdem findet sie DJ Nathan Neptun süß.<br />

Du möchtest unbedingt mit deinem Freund Marc die Plansch-Party besuchen.<br />

Marc ist begeisterter Schwimmer. Außerdem ist er ein großer Fan von DJ Nathan Neptun.<br />

Deine Schreib-Aufgabe:<br />

Schreibe deiner Freundin/deinem Freund einen persönlichen Brief.<br />

Informiere deine Freundin oder deinen Freund in diesem Brief über die Party.<br />

Überzeuge deine Freundin oder deinen Freund dich auf die Party zu begleiten.<br />

Entwirf zunächst deinen Brief und schreibe ihn dann in deiner allerschönsten<br />

Schrift nochmals ab.<br />

Für diese Aufgabe hast du 45 Minuten Zeit.<br />

52 Starterkit Deutsch


<strong>Modulare</strong> Förderung<br />

Starterkit Mathematik<br />

www.isb-hauptschulinitiative<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung<br />

Mathematik<br />

Starterkit


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

Thema der <strong>Modulare</strong>n Sequenz: FLÄCHEN<br />

Inhalt<br />

Beschreibung und Verlauf der <strong>Modulare</strong>n Sequenz 3<br />

Beschreibung 3<br />

Verlauf 4<br />

Zielkompetenzen 5<br />

Warm-up-Aufgaben 6<br />

Anregungen für die Erarbeitung des Themas 17<br />

Materialien für die Analyse der Lernausgangssituation 18<br />

Die Lernstandserhebung 19<br />

Klassenübersicht & Kommentar 22<br />

Kriterien-Checkliste für Schüler 26<br />

Übungsaufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad 29<br />

Übungsaufgaben 30<br />

Infokarten für Schüler 42<br />

Anwendung im Klassenverband 46<br />

Ermittlung des Lernerfolgs und der Dokumentation des Kompetenzerwerbs 48<br />

Lehrerinformation 48<br />

Leistungsfeststellung 49<br />

Probearbeit 50<br />

Kriterien-Checkliste 54<br />

Optional: Allgemeine Informationen zum Thema – nur online<br />

Lehrpläne und KMK-Standards<br />

Lösungen und Kopiervorlagen – nur online<br />

Lösungen und Kopiervorlagen zur Lernstandserhebung<br />

Lösungen und Kopiervorlagen zu den Übungsaufgaben<br />

Lösungen und Kopiervorlagen zur Leistungsfeststellung<br />

Alle Inhalte und Materialien dieser Druckfassung liegen farbig zum<br />

Download im Internet unter folgender Adresse bereit:<br />

www.isb-hauptschulinitiative.de / <strong>Modulare</strong> Förderung / Mathematik /<br />

Starterkit (siehe auch Deckblatt)<br />

Ebenso stehen weitere Materialien, z. B. Lösungen zu den Aufgaben,<br />

zur Verfügung.<br />

2 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />

BESCHREIBUNG<br />

der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />

Sequenz mit thematischer Schwerpunktsetzung<br />

Kompetenzbereich<br />

Geometrie<br />

Kompetenzfelder<br />

Ebenengeometrie – Flächen: Rechteck und Quadrat<br />

Größenbereiche – Maßeinheiten: Längen, Flächen<br />

Zielkompetenzen<br />

Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />

Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen, messen<br />

Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />

Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />

Anlagen<br />

Siehe Inhaltsverzeichnis<br />

Starterkit Mathematik 3


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (JGST. 5)<br />

VERLAUF<br />

der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />

Klassenunterricht<br />

<strong>Modulare</strong> Phase<br />

Klassenunterricht<br />

Erarbeitung<br />

des Themas<br />

(ca. 2 – 3<br />

Wochen)<br />

Analyse der<br />

Lernausgangssituation<br />

&<br />

Dokumentation<br />

Kompetenzorientierte Förderung<br />

Übungsmaterial mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

& Angebote an Hilfestellungen<br />

Ermittlung<br />

erworbener<br />

Kompetenzen<br />

&<br />

Dokumentation<br />

Anwendung<br />

im<br />

Klassenverband<br />

Leistungsfeststellung<br />

Einführung<br />

des<br />

Lehrplanthemas<br />

5.3.3<br />

Längen;<br />

Umfang und<br />

Flächeninhalt<br />

von<br />

Rechteck<br />

und Quadrat<br />

• Lernstandserhebung<br />

• Klassenübersicht<br />

• Kommentar<br />

zur<br />

Lernstandserhebung<br />

<br />

Umfang und<br />

Fläche begrifflich<br />

verstehen<br />

Aufgaben<br />

* bis ***<br />

Info-Karten<br />

<br />

Umfang und<br />

Flächeninhalt<br />

vergleichen,<br />

schätzen,<br />

messen<br />

Aufgaben<br />

* bis ***<br />

<br />

Umfang und<br />

Flächeninhalt<br />

ermitteln und<br />

berechnen<br />

Aufgaben<br />

* bis ***<br />

• Begriff Umfang (Flächen 1a)<br />

• Begriff Flächeninhalt (Flächen 1b)<br />

• Rechteck und Quadrat: Ermittlung Umfang (Flächen 2a)<br />

• Rechteck und Quadrat: Ermittlung Flächeninhalt (Flächen 2b)<br />

<br />

Längen- und<br />

Flächeneinheiten<br />

anwenden<br />

Aufgaben<br />

* bis ***<br />

Info-Karten<br />

• Maßeinheiten<br />

Längen (Größen 2)<br />

• Maßeinheiten<br />

Flächen (Größen 3)<br />

• Möglichkeiten<br />

der Ermittlung<br />

und Dokumentation<br />

• Zusammenführung<br />

• gemischte<br />

Übungen<br />

• Lernumgebungen<br />

benotete<br />

Probearbeit<br />

mit Rückmeldung<br />

der Kompetenzen<br />

Einsatz der Kriterien-Checkliste zur Erfassung und Dokumentation des Kompetenzerwerbs<br />

4 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />

ZIELKOMPETENZEN<br />

FLÄCHEN IM LEHRPLAN DER HAUPTSCHULE, JGST. 5<br />

5.3.3 Längen; Umfang und Flächeninhalt von Rechteck und Quadrat<br />

Lernziele<br />

Schätz- und Messübungen, auch im Freien, tragen dazu bei, dass die Schüler die Maßeinheiten bei<br />

Längen und Flächeninhalten überlegt gebrauchen. Durch das Vergleichen von Flächen und das<br />

Auslegen mit Flächeneinheiten werden die Schüler schrittweise zum Berechnen von Flächeninhalten<br />

geführt. Den Umfang begreifen und berechnen sie als Summe der Seitenlängen. Indem sie sich die<br />

konkreten Zusammenhänge vergegenwärtigen, können sie Formeln durchschauen, begründen und<br />

anwenden.<br />

Lerninhalte<br />

begriffliche Vorstellungen zu Länge, Umfang und Flächeninhalt<br />

Längeneinheit Dezimeter in die bekannten Längenmaße einordnen<br />

Längen messen und umrechnen; mm, cm, dm, m, km<br />

Umfang von Rechteck und Quadrat messen und berechnen<br />

Flächeninhalt von Rechteck und Quadrat messen und berechnen; mm², cm², dm², m² in benachbarte Einheiten<br />

umrechnen; Vorstellungen von Flächenmaßen entwickeln<br />

Wiederholen, Üben, Anwenden, Vertiefen<br />

begriffliche Vorstellungen zu Länge und Flächeninhalt<br />

Längen und Flächeninhalte messen<br />

Umfang und Flächeninhalt von Rechteck und Quadrat berechnen<br />

STRUKTURIERUNG<br />

DER IM LP DER HAUPTSCHULE GEGEBENEN ZIELE UND INHALTE<br />

– ZIELKOMPETENZEN –<br />

Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />

Längen (Umfang) und Flächen begrifflich unterscheiden und erklären<br />

Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen und messen<br />

<br />

<br />

das Prinzip der Längen- und Flächenmessung anschaulich darstellen und anwenden<br />

Umfang und Flächen messen<br />

o mittels Vergleichsgrößen (schätzen)<br />

o mittels Einheitsgrößen<br />

Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />

Umfang und Flächeninhalt von Rechteck und Quadrat messen bzw. ermitteln und berechnen<br />

Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />

Längen- und Flächeneinheiten situationsgerecht auswählen und ggf. umwandeln<br />

Starterkit Mathematik 5


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />

WARM-UP-PHASE<br />

LEHRERINFO<br />

Die Warm-up-Phase ist ein wesentlicher Faktor für kompetenzorientiertes Lernen. In dieser<br />

Phase wird „mathematisches Handwerkszeug“ kontinuierlich angewendet und dadurch<br />

nachhaltiges Lernen sowie der Ausbau weiterer Kompetenzen unterstützt.<br />

Warm-up-Aufgaben<br />

• werden als feste Routine zu Beginn jeder Mathematikstunde eingesetzt,<br />

• wiederholen und sichern die Grundlagen aller mathematischen Themenbereiche,<br />

• greifen innerhalb einer Woche alle mathematischen Themen auf,<br />

• weisen einen niedrigen Schwierigkeitsgrad auf, da Basiswissen wiederholt und gesichert<br />

wird.<br />

Das Konzept der <strong>Modulare</strong>n Förderung ist auf nachweisbaren Kompetenzerwerb ausgerichtet,<br />

wobei Kompetenzen nicht eine momentane Kenntnislage sondern dauerhafte Fähigkeiten in<br />

Mathematik ausweisen. Um dies zu stützen, eignen sich die Warm-up-Aufgaben in besonderer<br />

Weise.<br />

Unabhängig von der <strong>Modulare</strong>n Förderung soll die Warm-up-Phase<br />

in jeder Mathematikstunde fest verankert sein!<br />

6 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KOPFRECHNEN (1)<br />

1. Aufgabe<br />

• 3<br />

21 ?<br />

+ 14<br />

?<br />

: 7<br />

?<br />

2. Aufgabe<br />

a) 5m=…. mm b) 70 cm = …. dm<br />

3. Aufgabe Wie viele Dreiecke findest du?<br />

4. Aufgabe<br />

Finde zwei Zahlen, deren Summe 24 und deren<br />

Differenz 6 ist.<br />

5. Aufgabe<br />

In der geöffneten Fensterscheibe spiegelt sich die<br />

Schuluhr. Wie spät ist es?<br />

Starterkit Mathematik 7


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KOPFRECHNEN (2)<br />

1. Aufgabe<br />

– 10<br />

: 2 + 18<br />

14 ? ? ?<br />

2. Aufgabe Wie viel fehlt?<br />

a) 250 ml auf 1 Liter<br />

b) 860 kg auf 1 Tonne<br />

3. Aufgabe Wie viele Vierecke findest du?<br />

4. Aufgabe Wer ist am jüngsten?<br />

Philipp ist älter als Rafael.<br />

Rafael ist jünger als Dana.<br />

5. Aufgabe<br />

Wenn ich Zahlen multipliziere, erhalte ich als Ergebnis …<br />

Wenn ich Zahlen subtrahiere, erhalte ich als Ergebnis …<br />

Eine Summe ist das Ergebnis, wenn ich Zahlen … habe.<br />

8 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KOPFRECHNEN (3)<br />

1. Aufgabe<br />

60<br />

ß<br />

• 2<br />

– 15 +13<br />

? ? ?<br />

2. Aufgabe<br />

10 cm 8 mm – 2 cm = ….... mm<br />

3. Aufgabe Wie viele Dreiecke findest du?<br />

4. Aufgabe Welche Zahlen fehlen?<br />

12, 24, ? , 48, 60, ? , 84<br />

5. Aufgabe<br />

Bilde drei Produkte, deren Werte nahe bei 50 liegen.<br />

Starterkit Mathematik 9


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KOPFRECHNEN (4)<br />

1. Aufgabe<br />

44<br />

ß<br />

– 19<br />

: 5 +12<br />

? ? ?<br />

2. Aufgabe<br />

a) 25 cm = ? m b) 49 km = ? dm<br />

3. Aufgabe Wie viele Quadrate findest du?<br />

4. Aufgabe Wie viele Würfel sind verbaut?<br />

5. Aufgabe<br />

Setze die Zahlenreihen um mindestens vier Zahlen fort.<br />

2 – 4 – 8 – 16 – … 3 – 4 – 3 – 5 – 3 – 6 – …<br />

10 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KOPFRECHNEN (5)<br />

1. Aufgabe<br />

24<br />

ß<br />

: 3<br />

+5 • 2<br />

? ? ?<br />

2. Aufgabe Wie viel fehlt?<br />

a) 750 g auf 1 kg<br />

b) 89 cm auf 1 m<br />

3. Aufgabe Wie viele Rechtecke findest du?<br />

4. Aufgabe Ordne zu: + – : =<br />

vermehren, vervielfachen, ergibt, dividieren,<br />

multiplizieren, teilen durch, dazuzählen, Ergebnis<br />

5. Aufgabe<br />

Welche der folgenden Aussagen bezeichnet die längste<br />

Zeitdauer?<br />

1<br />

2<br />

200 Sekunden 3 Minuten 3 Minuten<br />

Starterkit Mathematik 11


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KOPFRECHNEN (6)<br />

1. Aufgabe<br />

?<br />

: 2<br />

– 4 • 2<br />

? ?<br />

12<br />

2. Aufgabe Wie viel fehlt?<br />

a) 38 Min auf 1 Stunde<br />

3<br />

4<br />

b) 250 ml auf Liter<br />

3. Aufgabe<br />

Eine Raupe startet in Ecke A,<br />

läuft nach oben, dort nach links,<br />

dann nach rechts.<br />

D<br />

H<br />

C<br />

G<br />

An welcher Ecke<br />

befindet sich die Raupe jetzt?<br />

A<br />

E<br />

B<br />

F<br />

4. Aufgabe<br />

Welche Zahl ergibt 12, wenn du 4 davon wegnimmst und<br />

das Ergebnis mit 2 multiplizierst?<br />

5. Aufgabe<br />

Wie heißt die größte dreistellige Zahl?<br />

12 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KOPFRECHNEN (7)<br />

1. Aufgabe<br />

?<br />

– 2<br />

• 4 +5<br />

? ?<br />

21<br />

2. Aufgabe Wie viel fehlt?<br />

a) 380 m auf 1 km<br />

b) 600 cm 2 auf 1 m 2<br />

3. Aufgabe<br />

1 Füller 5,50 €<br />

2 Hefte, jeweils 0,30 €<br />

1 Lineal 1,20 €<br />

Wie viel Geld musst du mitnehmen,<br />

um alles kaufen zu können?<br />

4. Aufgabe<br />

Maike ist erst 5 Jahre alt und schon 1 m groß.<br />

Wie groß ist sie mit 15 Jahren?<br />

5. Aufgabe<br />

Welche Figur hat den kleinsten Flächeninhalt?<br />

A<br />

B C D<br />

Starterkit Mathematik 13


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KOPFRECHNEN (8)<br />

1. Aufgabe<br />

?<br />

– 4<br />

:3 • 10<br />

? ?<br />

120<br />

2. Aufgabe<br />

a) 250 cm = ? m b) 12 km = ? m<br />

3. Aufgabe<br />

Wie groß ist die Fläche der Figur?<br />

1m 2<br />

4. Aufgabe<br />

Olaf hat 45 € gespart. Wie viel braucht er noch, um sich ein<br />

PC-Spiel für 69 € kaufen zu können?<br />

5. Aufgabe<br />

Welche der folgenden Figuren erhält man,<br />

wenn man die links stehende dreht?<br />

A<br />

B<br />

C<br />

D<br />

14 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KOPFRECHNEN (9)<br />

1. Aufgabe<br />

– 5<br />

: 5 : 2<br />

25 ? ? ?<br />

2. Aufgabe Wie viel fehlt?<br />

a) 1100 ml auf 2 Liter<br />

b) 28 mg auf 1 g<br />

3. Aufgabe Wie viele Quadrate findest du?<br />

4. Aufgabe<br />

Jonas ist 3 Jahre älter als sein Bruder. Zusammen sind sie<br />

13 Jahre alt. Wie alt ist Jonas?<br />

5. Aufgabe<br />

Schätze die Anzahl.<br />

Starterkit Mathematik 15


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KOPFRECHNEN (10)<br />

1. Aufgabe<br />

?<br />

– 5<br />

: 5 : 2<br />

? ?<br />

50<br />

2. Aufgabe<br />

a) 30min= ? h b) 2 dm = ? m<br />

3. Aufgabe Wie groß ist der Umfang der Figur?<br />

1m 2<br />

4. Aufgabe<br />

Zwei Kinder brauchen 10 Minuten für den Schulweg.<br />

Wie lange brauchen drei Kinder?<br />

5. Aufgabe<br />

Wie viele Würfel passen<br />

in den Quader?<br />

16 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />

ERARBEITUNG DES THEMAS<br />

– ANREGUNGEN –<br />

LEHRERINFO<br />

Für die Einführung dieses Themas stellen wir keine umfangreichen Materialien zur Verfügung. Jede<br />

Lehrkraft plant diese Phase des Unterrichts selbst.<br />

Wir schlagen vor, die Erarbeitungsphase an den vier Zielkompetenzen auszurichten. Dies kann<br />

durch die aufgelisteten Arbeitsaufträge geschehen.<br />

Umfang und Fläche begrifflich verstehen.<br />

• Zeige oder benenne Längen und Flächen im Klassenzimmer.<br />

• Mache möglichst viele Angaben zu ausgewählten Längen und Flächen.<br />

• Beschreibe diese jeweils mit eigenen Worten oder Fachausdrücken.<br />

• Stelle sie zeichnerisch dar.<br />

• Zeige möglichst anschaulich den Unterschied zwischen Umfang und Fläche.<br />

Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen und messen.<br />

• Vergleiche Längen, z. B. anhand ihrer Größe und Darstellung (geradlinig, krumm).<br />

• Vergleiche Flächen unter verschiedenen Aspekten (z. B. hinsichtlich ihrer Form, ihrer<br />

Größe, ihrer Anzahl der Ecken).<br />

• Schätze die Größe von Längen und Flächen, indem du sie mit bekannten Gegenständen<br />

vergleichst. Kontrolliere deine Schätzungen.<br />

• Erstelle dir eine Einheitslänge und -fläche und miss damit unterschiedliche Gegenstände<br />

deines Klassenzimmers.<br />

Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen.<br />

• Wiederhole die Eigenschaften von Rechteck und Quadrat.<br />

• Ermittle Umfang und Flächeninhalt von Gegenständen im Klassenzimmer durch Abmessen<br />

(z. B. mit einem Lineal oder Metermaß) und Auslegen mit Einheitsquadraten.<br />

• Formuliere Formeln zur Berechnung von Umfang und Flächeninhalt von Rechteck und<br />

Quadrat und schreibe sie, wenn möglich, in mathematischen Symbolen.<br />

Längen- und Flächeneinheiten anwenden.<br />

• Gib zu unterschiedlichen Gegenständen im Klassenzimmer (und außerhalb) sinnvolle<br />

Maßeinheiten an.<br />

• Wandle nicht sinnvolle Maßangaben in sinnvolle um (in Zusammenarbeit mit deinem<br />

Partner).<br />

• Erstelle eine Übersichtstafel zur Umrechnung von Größen.<br />

In der anschließenden Lernstandserhebung wird ersichtlich, was und wie gut ein Schüler zu diesem<br />

Thema beherrscht.<br />

Starterkit Mathematik 17


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

DIE LERNSTANDSERHEBUNG<br />

LEHRERINFO<br />

Diese Aufgaben für die Lernstandserhebung sollen Aufschluss darüber geben, ob und inwieweit die<br />

einzelnen Themenbereiche nach der Einführung des Themas verstanden worden sind. Die<br />

Auswahl dieser diagnostischen Aufgaben erfolgt hinsichtlich der Zielkompetenzen, die überprüft<br />

werden sollen, untergliedert in einzelne konkret beobachtbare Kriterien (Fähigkeiten und<br />

Fertigkeiten). Neben den inhaltlichen Kompetenzen sollen alle allgemeinen mathematischen<br />

Kompetenzen (siehe Kommentar zur Lernstandserhebung) in einem ’Testbogen’ mindestens ein<br />

Mal vertreten sein.<br />

Die Smileys dienen der Selbsteinschätzung des Schülers, um eine Auseinandersetzung mit<br />

seinem Lernstand anzuregen.<br />

• Möglichkeit 1: Vor Bearbeitung der Aufgabe soll der Schüler einschätzen, ob er diese<br />

Aufgabe lösen kann.<br />

• Möglichkeit 2: Nach Bearbeitung der Aufgabe soll der Schüler ankreuzen, ob diese Aufgabe<br />

leicht (und seiner Meinung nach richtig) gelöst wurde oder nicht.<br />

Nach Korrektur bzw. Rückgabe der Lernstandserhebung bietet es sich an, die Schüler zu einzelnen<br />

Aufgaben, bei denen sie Probleme hatten, frei schreiben zu lassen 1 . Dies ermöglicht bei Bedarf<br />

einen genaueren Blick auf individuelle Schwierigkeiten, die in Mathematik sehr differenziert sein<br />

können, und fördert eine realistische Selbsteinschätzung.<br />

1 Möglicher Arbeitsauftrag:<br />

Schreibe zu Aufgaben, bei denen du Probleme hattest, kurze Fragen auf.<br />

Notiere auch Gedanken und Ideen, die du bei einer solchen Aufgabe hattest.<br />

18 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

LERNSTANDSERHEBUNG FLÄCHEN JGST. 5<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

1) Umfang und Fläche begrifflich verstehen <br />

Kreuze an, ob der Umfang oder der Flächeninhalt gesucht ist.<br />

Ein Bild soll eingerahmt werden.<br />

Um eine Baugrube wird ein Sicherheitszaun errichtet.<br />

Ein Zimmer soll mit Teppichboden ausgelegt werden.<br />

Die Wände eines Badezimmers sollen gefliest werden.<br />

Der Rand eines Fußballfeldes wird neu markiert.<br />

Um einen Garten herum soll ein Zaun gezogen werden.<br />

Umfang<br />

Fläche<br />

2) Umfang und Fläche begrifflich verstehen <br />

Wer hat Recht? Begründe.<br />

Mark: „Die Figuren A, B, und C sind ja der Größe nach geordnet.“<br />

Elli: „Das stimmt nicht. Der Umfang ist überall gleich.“<br />

3) Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen, messen <br />

Bestimme den Umfang und den Flächeninhalt der skizzierten Figuren. Erkläre dein Vorgehen.<br />

1m<br />

a) b)<br />

1m 2<br />

1m<br />

1m<br />

1m<br />

Umfang =<br />

Flächeninhalt =<br />

Umfang =<br />

Flächeninhalt =<br />

Starterkit Mathematik 19


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

4) Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen, messen <br />

Beschreibe die gezeichnete Figur.<br />

Vergleiche Umfang und Flächeninhalt aller Teilfiguren. Zu welcher Erkenntnis bist du gekommen?<br />

5) Umfang und Fläche vergleichen, schätzen, messen <br />

Wie lang und wie breit kann ein Rechteck mit 25 cm 2 sein? Finde zwei verschiedene Möglichkeiten.<br />

6) Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen <br />

a) Wie heißt die Figur?<br />

b) Gib die Formel an: für den Umfang: für die Fläche:<br />

c) Berechne den Umfang und den Flächeninhalt der skizzierten Figur.<br />

9 cm<br />

3 cm<br />

20 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

7) Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen <br />

Berechne Umfang und Flächeninhalt des Grundstücks.<br />

8 m<br />

2m<br />

4m<br />

4 m<br />

4 m<br />

8) Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen <br />

In einem Zimmer soll der Teppichboden und die Fußbodenleiste erneuert werden.<br />

Das Zimmer ist 6 m lang und 4 m breit.<br />

a) Berechne den Preis für den Teppichboden. 1 m 2 kostet 20,00 €.<br />

b) Berechne den Preis für die Randleiste. 1 m kostet 5 €.<br />

Beachte, dass für die Tür 1 m ausgespart wird.<br />

9) Längen- und Flächeneinheiten anwenden <br />

Zeichne 3 Zentimeterquadrate (Quadratzentimeter). Wie viele Millimeterquadrate passen hinein?<br />

Erkläre.<br />

10) Längen- und Flächeneinheiten anwenden <br />

Die Flächenangaben sind nicht vollständig. Ergänze die richtige Maßeinheit.<br />

Schultisch: 0,7 Heftseite: 625 Nagelkopf: 3 Bayern: 70 550<br />

Starterkit Mathematik 21


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

KLASSENÜBERSICHT & KOMMENTAR<br />

KLASSENÜBERSICHT<br />

LEHRERINFO<br />

Die Klassenübersicht gibt Aufschluss darüber,<br />

• welche Aufgaben von einem einzelnen Schüler erfolgreich gelöst worden sind, welche nicht<br />

und<br />

• ob einzelne Themenbereiche für einen Großteil der Klasse unklar geblieben sind.<br />

Die Aufgaben werden nur hinsichtlich des Beherrschens gewertet.<br />

Mögliche Symbole: + und – bzw.<br />

und <br />

evtl. ergänzt durch ein Symbol für nicht eindeutige Wertung, z. B. ~.<br />

Mit dem ’Testbogen’ kann auch eine Notenvergabe erfolgen. Hierfür müssen den Aufgaben Punkte<br />

zugewiesen und ein Notenschlüssel erstellt werden.<br />

Jedoch bedingt das Konzept des kompetenzorientierten individuellen Lernens, dass alle<br />

Testaufgaben Aufschluss hinsichtlich der vorhandenen bzw. nicht vorhandenen Kompetenzen<br />

geben.<br />

Eine Rückmeldung über Schülerleistungen erfolgt somit niemals nur in Form einer Note.<br />

KOMMENTAR<br />

LEHRERINFO<br />

Der Kommentar gibt detaillierte Informationen für eine fördernde Weiterarbeit:<br />

• für Schüler, die die Aufgaben der Lernstandserhebung ohne Erfolg bzw. lückenhaft bearbeitet<br />

haben,<br />

• für Schüler, die die Aufgaben der Lernstandserhebung erfolgreich bearbeitet haben.<br />

– Optional –<br />

Interessierte Lehrkräfte erhalten hier weitere Informationen zur Analyse der Lernausgangssituation.<br />

• Inhaltsbezogene mathematische Kompetenzen:<br />

Was soll der Schüler zu einem bestimmten Thema aus einem Stoffgebiet<br />

(inhaltsbezogene Kompetenzen) können?<br />

• Allgemeine mathematische Kompetenzen:<br />

Wie soll der Schüler mathematisch arbeiten (prozessbezogene Kompetenzen)?<br />

22 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KLASSENÜBERSICHT FLÄCHEN JGST. 5<br />

Begriffliche Vorstellung<br />

Vergleichen, schätzen,<br />

messen<br />

Berechnungen<br />

Einheiten<br />

Anmerkungen<br />

Name<br />

Aufgabe<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10<br />

Starterkit Mathematik 23


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KLASSENÜBERSICHT FLÄCHEN JGST. 5<br />

– HINWEISE ZUR AUSWERTUNG –<br />

Die einzelnen<br />

Aufgaben werden<br />

einer Zielkompetenz<br />

zugeordnet.<br />

Unter „Optional“ im<br />

Kommentar zu den<br />

Schüleraufgaben<br />

werden die Aufgaben<br />

konkretisiert.<br />

Für eine zielgerichtete Weiterarbeit ist<br />

interessant, ob die Aufgabe erfolgreich<br />

gelöst worden ist oder nicht.<br />

Mögliche Symbole:<br />

+ und – bzw. und ,<br />

evtl. ergänzt durch ~.<br />

Stärken und Schwächen<br />

eines Schülers zeigen<br />

sich bei den einzelnen<br />

Aufgaben.<br />

Ebenso können Stärken<br />

und Schwächen bei<br />

allen Aufgaben zu<br />

einer Zielkompetenz<br />

erfasst werden.<br />

Die Lösungsquote<br />

verdeutlicht<br />

den Gesamterfolg<br />

eines<br />

Schülers bei<br />

allen Aufgaben.<br />

Für eine individuelle<br />

Förderung ist<br />

diese Aussage<br />

von geringer<br />

Relevanz.<br />

Die Lösungsquote verdeutlicht<br />

den Leistungsstand<br />

der Klasse jeweils bei<br />

einer Aufgabe.<br />

Erfasst man die Daten am<br />

PC, eignen sich Farben gut<br />

für eine Übersicht (z. B. rotgelb-grün).<br />

Von 16 Schülern<br />

haben 11 die<br />

Aufgabe erfolgreich<br />

gelöst.<br />

24 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KOMMENTAR FLÄCHEN JGST. 5<br />

ÜBERLEGUNGEN FÜR EINE FÖRDERNDE WEITERARBEIT<br />

OHNE ERFOLG / LÜCKENHAFT BEARBEITET<br />

ERFOLGREICH BEARBEITET<br />

Aufgaben<br />

1<br />

und<br />

2<br />

Für Schüler, die bei Aufgaben Probleme hatten,<br />

eignen sich die<br />

Beispielaufgaben *leicht und **mittel<br />

und darüber hinaus folgende Fördermaßnahmen:<br />

• sprachliche Probleme: Strategien zum<br />

Textverständnis (allgemein, Mathematik)<br />

• Begriffliche Vorstellung zu Längen und Flächen<br />

(Hilfe: Info-Karten Flächen 1a und 1b)<br />

• Aufgaben zum Verständnis (Beispiele siehe<br />

Übungsblatt)<br />

Für Schüler, die die Aufgaben gut lösen konnten,<br />

eignen sich die<br />

Beispielaufgaben ***schwierig<br />

und darüber hinaus folgende Fördermaßnahmen:<br />

Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />

• Aufgaben variieren<br />

• eigene Aufgaben erstellen<br />

• Begriffe an einem Beispiel (Zeichnung) erklären<br />

• Begriffe nur sprachlich erklären<br />

Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen, messen<br />

3<br />

bis<br />

5<br />

• Prinzip der Längen- und Flächenmessung<br />

handelnd (Hilfe: Info-Karten Flächen 1a und 1b)<br />

• Vorgehen mündlich erklären (evtl. helfende<br />

Impulse geben)<br />

• Partnerarbeit: Aufgaben leicht variieren und<br />

zusammen bearbeiten, dabei mündlich erklären<br />

• Strategien der Problembearbeitung<br />

(Skizze, Notizen vorhandener Daten, „freie“<br />

Erarbeitung, …)<br />

• Vorgehen anderen Schülern mündlich erklären<br />

und zeichnerisch darstellen<br />

• Schätzaufgaben aus dem Alltag (mit anderen<br />

Einheitsmaßen) erstellen<br />

• inhaltliche Erweiterung: andere Flächenformen<br />

(Vergleich, Schätzung, Möglichkeiten des<br />

Messens)<br />

Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />

6<br />

bis<br />

8<br />

• Formenkunde, Fachbegriffe<br />

• Formel aus begrifflicher Vorstellung/Erklärung<br />

ableiten (alle Arten einer „Formel“ gültig!)<br />

• Rückgriff auf das Prinzip der Flächenmessung (z.<br />

B. Figur in Einheitslängen/-quadrate unterteilen);<br />

(Hilfe: Info-Karten Flächen 2a und 2b)<br />

• Berechnungen: schriftliche Addition und<br />

Multiplikation<br />

• zu gegebenen Rechenaufgaben Alltagssituation<br />

formulieren<br />

• inhaltliche Erweiterung: variable Flächenformen<br />

• eigene Aufgaben erstellen und im Wechsel mit<br />

einem Partner lösen<br />

Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />

9<br />

und<br />

10<br />

• Prinzip der Längen- und Flächenmessung: Arbeit<br />

mit Alltagsrepräsentanten zum Aufbau der<br />

Vorstellung<br />

• Längen- und Flächenmaße (Hilfe: Info-Karten<br />

Größen 2 und 3)<br />

• inhaltliche Erweiterung: Flächenmaße a und ha<br />

• möglichst leichte und möglichst schwierige<br />

Aufgaben selbst erstellen – erklären, warum leicht<br />

oder schwierig<br />

Starterkit Mathematik 25


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

KRITERIEN-CHECKLISTE FLÄCHEN JGST. 5<br />

KRITERIEN-CHECKLISTE ZUR DOKUMENTATION<br />

LEHRERINFO<br />

Diese Checkliste ’begleitet’ Schüler und Lehrkraft während der <strong>Modulare</strong>n Sequenz. Zu jeder<br />

Zielkompetenz sind wesentliche Kriterien formuliert, mit der Absicht<br />

• Transparenz und Verständnis für die in diesem Themenbereich erwarteten Kompetenzen<br />

auch beim Schüler zu schaffen,<br />

• eine Unterstützung für eine konstante, übersichtliche und vergleichende Analyse der<br />

Schülerleistungen zu bieten,<br />

• nachhaltiges Lernen nachweisbar darlegen zu können.<br />

Die Kriterien-Checkliste erfasst<br />

• inhaltliches Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten (gegliedert in die vier Zielkompetenzen),<br />

• prozessbezogene Kompetenzen (allgemeine mathematische Kompetenzen, für die Schüler<br />

als ’Arbeitsweisen’ formuliert) und<br />

• Aspekte des Arbeitsverhaltens während dieser Sequenz.<br />

Vorteilhaft ist, sich mehrere fixe Zeitpunkte für eine Analyse der Schülerkompetenzen zu<br />

setzen. In der Kriterien-Checkliste sind diese:<br />

• nach Einführung eines Themas mit der Lernstandserhebung,<br />

• während der individuellen Übungsphase (vor der benoteten Probearbeit!),<br />

• am Ende einer <strong>Modulare</strong>n Sequenz, vor dem Beginn eines neues Schwerpunktthemas.<br />

Eine Einschätzung hinsichtlich des bewältigten Anspruchsniveaus in der individuellen<br />

Lernphase erfolgt auf Grundlage<br />

• der bearbeiteten Aufgaben (Schwierigkeitsgrad der bearbeiteten Aufgaben, Tempo bei der<br />

Bearbeitung) und<br />

• den verwendeten Hilfestellungen (Infokarten, Nachfragen beim Partner oder in der Gruppe,<br />

Hinweise der Lehrkraft).<br />

Eine differenzierte Dokumentation kann unter Verwendung von unterschiedlichen Symbolen<br />

erfolgen, z. B.:<br />

ο ohne Erfolg bei diesem Kriterium<br />

+ erfolgreich bei leichten Aufgabenstellungen<br />

++ erfolgreich bei mittelschweren Aufgabenstellungen<br />

+++ erfolgreich bei schwierigen Aufgabenstellungen<br />

In einem Arbeitsordner Mathematik können die Kriterien-Checklisten zu allen mathematischen<br />

Themen gesammelt und entsprechende Übungs- und Probearbeiten mit abgeheftet werden – auch<br />

über mehrere Schuljahre hinweg.<br />

26 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KRITERIEN-CHECKLISTE ZUR DOKUMENTATION FLÄCHEN JGST. 5<br />

INHALTLICHER SCHWERPUNKT: RECHTECK UND QUADRAT<br />

Name …………………………………….. Klasse ………..<br />

Ausgangslage<br />

( )<br />

Lernfortschritt<br />

ο + ++ +++<br />

Leistungsfeststellung<br />

ο + ++ +++<br />

Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />

• Du kannst Umfang und Fläche an Gegenständen und bei<br />

Zeichnungen unterscheiden (z. B. zeigen, anzeichnen).<br />

• Du kannst erklären, was der Umfang ist.<br />

• Du kannst erklären, was eine Fläche ist.<br />

Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen,<br />

messen<br />

• Du kannst Umfang und Flächeninhalt vergleichen (z. B. bei<br />

verschiedenen Figuren oder wenn eine Figur ihre Größe ändert).<br />

• Du kannst Umfang und Flächeninhalt durch Vergleich mit<br />

bekannten Gegenständen schätzen.<br />

• Du kannst einem Partner beschreiben, wie Umfang und<br />

Flächeninhalt gemessen werden können.<br />

Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />

• Du kannst Umfang und Flächeninhalt mittels Vergleichsgrößen<br />

oder Einheitsgrößen ermitteln.<br />

• Du kannst Umfang und Flächeninhalt berechnen.<br />

Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />

• Du kannst zu Längen und Flächen aus dem Alltag sinnvolle<br />

Maßangaben machen.<br />

• Du kannst Umrechnungen von Maßeinheiten darstellen, erklären<br />

und durchführen.<br />

• Du kannst Maßeinheiten von Längen und Flächen bei<br />

Berechnungen richtig anwenden.<br />

Mathematische Arbeitsweisen<br />

• Du kannst gemeinsam mit einem Partner eine Aufgabe<br />

diskutieren und bearbeiten.<br />

• Du kannst bei unbekannten Aufgaben alleine oder mit einem<br />

Partner Lösungsideen entwickeln und so die Aufgabe lösen.<br />

• Du kannst bei Erklärungen mathematische Fachbegriffe<br />

verwenden.<br />

• Du kannst bei Abbildungen und Tabellen die relevanten Daten<br />

herausfinden.<br />

• Du kannst Fragestellungen aus dem Alltag mathematisch<br />

bearbeiten und lösen.<br />

• Du kannst mathematische Hilfsmittel (z. B. Lineal) sachgerecht<br />

verwenden.<br />

• Du kannst mit Formeln und Symbolen rechnen.<br />

Arbeitsverhalten<br />

• Du kannst konzentriert an einer Aufgabe arbeiten, ohne dich<br />

ablenken zu lassen.<br />

• Du kannst Zeichnungen und Berechnungen im Heft sauber und<br />

übersichtlich gestalten.<br />

• Du kannst bei der Arbeit mit einem Partner oder in der Gruppe<br />

aktiv mitwirken.<br />

• Du kannst deine Ergebnisse ansprechend und verständlich<br />

präsentieren.<br />

Note<br />

ο ohne Erfolg + erfolgreich bei leichten Aufgaben ++ erfolgreich bei mittelschweren Aufgaben +++ erfolgreich bei schwierigen Aufgaben<br />

Starterkit Mathematik 27


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KRITERIEN-CHECKLISTE ZUR DOKUMENTATION FLÄCHEN JGST. 5<br />

– HINWEISE ZUR AUSWERTUNG –<br />

Jeder Schüler erhält die Kriterien-<br />

Checkliste bei der Einführung des<br />

Themas.<br />

Die Lehrkraft ergänzt die<br />

Eintragungen des Schülers mit<br />

ihren eigenen Beobachtungen und<br />

im Gespräch mit dem Schüler.<br />

Ein Vergleich des Lernstands nach der Einführung des<br />

Themas mit dem Lernfortschritt bzw. der Leistungsfeststellung<br />

verdeutlicht den individuellen Lernerfolg.<br />

Neben den Aufgaben der Lernstandserhebung werden<br />

Schüler- und Lehrerbeobachtungen während der<br />

Erarbeitungsphase für eine Analyse des Lernstands mit<br />

herangezogen.<br />

Die Kriterien<br />

verdeutlichen<br />

die Erwartungen<br />

an den Schüler<br />

bzgl. seiner<br />

mathematischen<br />

Fähigkeiten<br />

innerhalb einer<br />

Zielkompetenz.<br />

Sie sind nicht<br />

standardisiert<br />

und können im<br />

Word-Dokument<br />

geändert werden.<br />

Mathematische<br />

Arbeitsweisen<br />

zeigen allgemeine<br />

mathematische<br />

Kompetenzen und<br />

sollen bei allen<br />

inhaltlichen Themen<br />

beobachtet werden.<br />

Vorschlag<br />

möglicher<br />

Symbole zur<br />

übersichtlichen<br />

Dokumentation<br />

Für eine<br />

differenzierte<br />

Rückmeldung<br />

auch in der<br />

Leistungsfeststellung<br />

sollten<br />

die Aufgaben<br />

neben der<br />

Punktzahl auch<br />

den zugewiesenen<br />

Schwierigkeitsgrad<br />

ausweisen.<br />

Die Note zeigt die Schülerleistungen der<br />

Probearbeit im Vergleich zum fachlichen<br />

Anspruch in der Hauptschule und zur<br />

Klasse.<br />

Nicht beobachtete<br />

Kriterien<br />

bleiben ohne<br />

Eintrag.<br />

Präsentationen<br />

und Gruppenwertungen<br />

fließen mit ein.<br />

28 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

ÜBUNGSAUFGABEN MIT UNTERSCHIEDLICHEM SCHWIERIGKEITSGRAD<br />

LEHRERINFO<br />

Der Aufbau begrifflicher Vorstellungen, erste Vergleichs-, Schätz- und Messübungen sowie die<br />

Durchführung von Berechnungen (und dabei ggf. die Umwandlung von Maßeinheiten) kann in<br />

Aufgaben nicht immer scharf getrennt werden.<br />

Um die Schüler in ihrer Eigenverantwortung für ihr Lernen ernst zu nehmen und zu fördern, sollte die<br />

Auswahl von Übungsaufgaben wo möglich ihnen selbst überlassen werden (z. B. „Bearbeite aus<br />

dem Themenbereich drei Aufgaben deiner Wahl.“). Die Lehrkraft nimmt dabei eine beratende<br />

Funktion ein und unterstützt die Schüler bei ihrem Tun.<br />

Dem Gespräch mit einem Partner oder in einer Gruppe muss ausreichend Zeit eingeräumt werden,<br />

um eine Aufgabe – auch aus anderen Perspektiven – durchdringen zu können.<br />

Die Aufgaben eignen sich<br />

• für die Erarbeitung der einzelnen inhaltlichen Aspekte (Umfang und Flächeninhalt),<br />

• für die Vernetzung dieser Inhalte sowie<br />

• für deren Einbettung in Aufgaben mit reichhaltigen Kontexten (über diesen<br />

Themenbereich hinaus).<br />

Der Schwierigkeitsgrad einer Aufgabe wird vom Schüler oft individuell wahrgenommen. Die<br />

angegebenen Sternchen bei den Übungsaufgaben (* bis ***) können somit nur eine grobe<br />

Richtschnur für die Einschätzung einer Aufgabe hinsichtlich ihres Anspruchs sein. Je nach<br />

unterstützenden Materialien wird das Anforderungsniveau fließend variiert.<br />

Die Liste der Aufgaben kann auch dem Schüler ausgeteilt werden, so dass er bearbeitete<br />

Aufgaben kennzeichnen bzw. sich Notizen zur Erarbeitung machen kann (z. B. die Symbole +, ++,<br />

+++ für „leicht“, „mittel“, „schwierig“ den bearbeiteten Aufgaben aus seiner Sicht zuordnen). Dieses<br />

Vorgehen erleichtert auch am Ende der <strong>Modulare</strong>n Phase die Einschätzung des Schülers hinsichtlich<br />

seines individuellen Lernfortschritts bzw. Lernerfolgs (siehe Kriterien-Checkliste).<br />

Grundsätzlich sollte der Schüler zu jeder bearbeiteten Aufgabe kurze Notizen über seine<br />

Arbeitsschritte und aufgetretenen Probleme machen. Zumindest am Ende jeder individuellen<br />

Übungsstunde ist es als ‚Sicherungsfaktor’ des Gelernten zu empfehlen.<br />

Tipp:<br />

Die Übungsaufgaben können in verschiedenen Farben kopiert und laminiert werden (Angebot online:<br />

je eine Aufgabe mit Lösung auf einer Seite) – jeweils in mehrfacher Ausführung. So stehen alle<br />

Aufgaben allen Schülern nach und nach zur Verfügung, ohne sie als Klassensatz kopieren zu<br />

müssen.<br />

Starterkit Mathematik 29


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

Liste der Übungsaufgaben<br />

Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />

1. An Alltagsrepräsentanten Umfang und Fläche unterscheiden<br />

2. a) Länge schätzen, mit Schritten messen<br />

b) Umfang schätzen und ermitteln<br />

3. Strecken und Umfänge messen (• KOPIERVORLAGE)<br />

4. Figuren zeichnen, Umfang und Fläche unterscheiden<br />

5. Figuren einem Partner so beschreiben, dass er<br />

a) den Umfang möglichst genau nachzeichnen kann<br />

b) die Gesamtfläche anhand von Teilflächen zeichnen kann<br />

6. Behauptungen zu Umfang und Flächeninhalt als richtig oder falsch werten<br />

7. Figuren mit gleichem Umfang und unterschiedlichem Flächeninhalt zeichnen<br />

8. Größe des Umfangs einer Briefmarke im Vergleich zu Bilddarstellung und Gemälde<br />

erklären<br />

9. Alltagsgegenstände mit Größenbezug beschreiben<br />

10. Streichholzaufgabe (• STREICHHÖLZER bereitstellen)<br />

Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen, messen<br />

1. Figuren aus Einheitsquadraten legen, im Heft zeichnen, Umfang angeben<br />

2. a) Figuren zeichnen und bzgl. ihrer Größen beschreiben<br />

b) Eigene Figuren entwerfen und mit Mitschülern vergleichen<br />

3. Quadrate regelmäßig vergrößern; Zusammenhang von Umfang und Fläche<br />

untersuchen<br />

4. Rechtecke regelmäßig vergrößern; Zusammenhang von Umfang und Fläche<br />

untersuchen<br />

5. Zusammenhang von Umfang und Fläche bei einem Spiegel untersuchen<br />

6. Fläche eines Fußabstreifers aus begründeter Schätzung berechnen<br />

7. Teillängen und -flächen vergleichen; Umfang und Flächeninhalt bestimmen<br />

8. Unbekannte Flächen in bekannte Flächen umändern und Inhalt bestimmen<br />

(• KOPIERVORLAGE)<br />

Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />

1. Gitterskizze Glasmosaik<br />

2. Klassenzimmerfenster: Maßangaben aus Messung<br />

3. Fensterglas: Einbaugröße<br />

4. Gartenhaus: Maßangaben aus vergleichender Schätzung<br />

5. Hochbeet anlegen<br />

6. Skizze Blumenbeet: Umkehraufgabe<br />

7. Garagenmauer: Umkehraufgabe; Garagengiebel<br />

8. Parkplatz: Maßangaben aus vergleichender Schätzung<br />

9. Terrasse<br />

10. Fensterabdichtung<br />

11. Hauswand streichen<br />

30 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />

1. Wahl einer sinnvollen Maßeinheit zu Alltagsrepräsentanten<br />

2. Maßeinheiten den Größenangaben anpassen<br />

3. Sinnvolle Maßzahl angeben<br />

4. Sinnvolle Maßeinheit angeben<br />

5. Längen- und Flächenangaben der Größe nach ordnen<br />

6. Eigene Umrechnungsaufgaben erstellen<br />

Starterkit Mathematik 31


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />

1. Wähle einen beliebigen Gegenstand im Klassenzimmer in deiner Reichweite und zeige deinem<br />

Banknachbarn, was der Umfang und was die Fläche ist.<br />

<br />

Gib zu beiden Begriffen möglichst viele Informationen.<br />

(Z. B. Wie ist die Farbe der Fläche/des Umfangs am Gegenstand? Mit welchen Hilfsmitteln<br />

könntest du den Gegenstand messen? Wie könntest du ihn zeichnen? Welcher Gegenstand ist<br />

ähnlich groß? Usw.)<br />

2. a) Schätze, wie viele Schritte du für die lange Seite deines Klassenzimmers benötigst. Überprüfe<br />

deine Schätzung und vergleiche deine Ergebnisse mit einem Partner.<br />

b) Schätze und ermittle den Umfang deines Klassenzimmers in gleicher Weise.<br />

<br />

3. Miss ab und berechne die Länge der Strecken und Umfänge.<br />

Du benötigst die KOPIERVORLAGE.<br />

<br />

<br />

4. Zeichne die Figuren in Originalgröße. Färbe jeweils Umfang und Fläche in verschiedenen Farben.<br />

Quadrat: s = 6 cm<br />

Rechteck: a =9cm,b=4cm<br />

T-Figur: jedes Teilstück = 2 cm<br />

s<br />

b<br />

a<br />

5. Zeichne zwei beliebige eckige Figuren.<br />

<br />

a) Gib deinem Partner so genaue Anweisungen zu einer der Figuren, so dass er den Umfang<br />

zeichnen kann ohne die Figur zu sehen.<br />

Beispiel: (Figur verkleinert dargestellt)<br />

Etwa: Meine Figur sieht aus wie ein nach rechts gekipptes Haus mit spitzem Dach. Die Bodenlinie<br />

des „Hauses“ ist nun ein etwa 2 cm langer Strich nach oben. An beiden Enden dieser Linie gehen<br />

im rechten Winkel ca. 1,5 cm lange Strecken nach rechts. Das „Hausdach“ sieht aus wie ein<br />

Dreieck und ist an der Spitze einen knappen Zentimeter hoch.<br />

b)Gib deinem Partner so genaue Anweisungen zu den Teilflächen der anderen Figur, so dass er<br />

am Schluss die Gesamtfläche erkennen kann.<br />

Beispiel:<br />

Etwa: Meine Fläche besteht aus drei Rechtecken die jeweils 1 cm lang und ½ cm breit sind. Die<br />

Länge geht im Heft von oben nach unten. Neben das erste Rechteck kommt das zweite um die<br />

Hälfte versetzt nach unten auf die rechte Seite. Das dritte Rechteck ist wieder auf der gleichen<br />

Höhe wie das erste, wiederum rechts neben dem zweiten.<br />

32 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

6. Sind folgende Behauptungen richtig oder falsch?<br />

a) Jede Fläche hat einen Umfang.<br />

b) Der Umfang einer Fläche wird immer in mm angegeben.<br />

c) Der Umfang einer Fläche kann in cm 2 angegeben werden.<br />

d) Der Umfang einer Fläche ist immer die Summe aller Seitenlängen.<br />

e) Eine Fläche hat immer eine Länge und eine Breite.<br />

f) Der Inhalt einer Fläche wird immer in Flächeneinheiten angegeben.<br />

g) Der Flächeninhalt wird größer, wenn ich eine Fläche zerschneide und neu zusammensetze.<br />

<br />

7. Zeichne mindestens drei verschieden große Figuren mit einem Umfang von jeweils 30 cm.<br />

Tausche mit deinem Partner und ordne dann nach der Größe des Flächeninhalts.<br />

<br />

8. Vergleiche die nebenstehenden<br />

Abbildungen von Bild und Briefmarke.<br />

Schätze deren Flächeninhalt und Umfang<br />

möglichst genau und vergleiche mit deinem<br />

Partner.<br />

<br />

<br />

9. Beschreibe einem Partner dein Zimmer, indem du ihm Längen- und Flächenangaben zu deinem<br />

Zimmer und der Möbelstücke beschreibst.<br />

Z. B.: Mein Schrank ist ca. 1,30 m breit und 50 cm tief. Die Matratze des Bettes hat eine Fläche,<br />

die kleiner als 2 m 2 ist. An der Wand hängt ein Poster mit …<br />

bis <br />

10. Lege zusammen mit einem Partner aus Streichhölzern ein 3-mal-3-Gitternetz (siehe Abbildung).<br />

Entfernt 4 Streichhölzer so, dass nur noch 5 Quadrate übrig bleiben.<br />

Sucht mehrere Möglichkeiten<br />

Findet heraus, wie viele Quadrate ihr entfernt habt (es ist eine recht große Anzahl).<br />

Starterkit Mathematik 33


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

Kopiervorlage zu Zielkompetenz Aufgabe 3<br />

34 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen, messen<br />

1. Schneide 12 Zentimeterquadrate aus. Lege mit diesen 12 cm 2 unterschiedliche Figuren.<br />

Zeichne sie in dein Heft und gib jeweils den Umfang an.<br />

<br />

<br />

2. a) Übertrage die Figuren in dein Heft und beschreibe sie so genau wie möglich (z. B.: Wie groß ist<br />

die Fläche? – Anzahl Karokästchen/Quadratzentimeter. Wie groß ist der Umfang? – Anzahl<br />

Karokästchenlänge/Zentimeter. Ordne die Figuren der Größe nach. Welche Figuren sind gleich<br />

groß? – Umfang/Flächeninhalt.).<br />

b) Entwirf ähnliche Figuren und vergleiche sie mit den Figuren anderer Mitschüler.<br />

(Wer hat die größte Figur? – Umfang/Flächeninhalt. Wer hat die Figur mit den meisten Ecken?<br />

Welche Figur hat am wenigsten Teilflächen? Usw.)<br />

a) b) c)<br />

d)<br />

e)<br />

3. Übertrage die Figur in dein Heft und erweitere sie bis zu einer Seitenlänge von 6 s. Welchen<br />

Zusammenhang von der Seitenlänge s, dem Umfang u und der Fläche A kannst du erkennen?<br />

s<br />

A<br />

3 s<br />

<br />

4. Zeichne ein beliebiges Rechteck (nicht zu groß), verdopple, verdreifache und vervierfache die<br />

Seitenlängen a und b und untersuche die entstandenen Figuren.<br />

<br />

5. Frau Meier bestellt einen Spiegel, der von einem Silberrahmen mit einem Umfang von 2 m<br />

umrahmt wird. Leider kann sie darin nicht ihr Gesicht betrachten. Wie kann das sein? Skizziere<br />

einen solchen Spiegel.<br />

<br />

Starterkit Mathematik 35


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

6. Welchen Flächeninhalt hat der Fußabstreifer? Begründe.<br />

<br />

7. Übertrage die Figuren in dein Heft.<br />

a) Male bei jeder Figur die gleich großen Längen ihres Umfangs mit der gleichen Farbe an.<br />

b) Teile die Fläche möglichst geschickt und male gleich große Teilflächen mit der gleichen Farbe an.<br />

c) Bestimme den Umfang und den Flächeninhalt der Figuren.<br />

1 cm<br />

2 m<br />

<br />

8. Bestimme die Flächen der Figuren. Du kannst dabei • auslegen,<br />

• zeichnen,<br />

• falten,<br />

• schneiden und neu zusammensetzen,<br />

• ab- und ausmessen.<br />

Erkläre dein Vorgehen.<br />

a) b) c)<br />

bis <br />

d) e)<br />

36 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

Kopiervorlage zu Zielkompetenz Aufgabe 8<br />

a) b) c)<br />

d) e)<br />

a) b) c)<br />

d) e)<br />

Starterkit Mathematik 37


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />

1. Ermittle, wie viel Glas jeweils von einer Farbe für jedes Glasmosaik benötigt wird.<br />

bis <br />

Wie lang sind alle Schnittkanten, die verbunden werden müssen?<br />

a) 1 cm<br />

b)<br />

1 cm<br />

30 cm<br />

30 cm<br />

Hinweis: Eine schräge Linie ist 67 cm lang.<br />

2. Wie viel Glas wurde für deine Klassenzimmerfenster benötigt?<br />

<br />

3. Das Glas wurde ersetzt. Der Glaser hat die Fensterscheibe<br />

ausgemessen (s. Foto, Maße in cm) und auf jeder Seite für den<br />

Einbau 0,5 cm dazugerechnet.<br />

<br />

59<br />

Berechne die Größe des eingebauten Glases.<br />

34<br />

4. Wie groß ist ungefähr die Glasfläche der Tür?<br />

Begründe.<br />

<br />

Formuliere eine weitere Frage zum Bild und<br />

stelle sie deinem Partner.<br />

38 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

<br />

5. Hier entsteht mit alten Ziegeln (Maße in cm: 25 x 12 x 8)<br />

ein Hochbeet. Wie groß ist die Gartenfläche, die verbaut<br />

wird?<br />

Schätze, wie viele Salatköpfe in diesem Hochbeet<br />

wachsen können.<br />

6. Neben einem Weg befindet sich ein 1,2 m breiter<br />

Wiesenstreifen. Darauf soll ein Blumenbeet<br />

mit einer Gesamtfläche von 8,1 m² angelegt werden.<br />

<br />

Wie lang wird das Beet?<br />

bis <br />

7. Wilder Wein wächst auf einer Fläche von 13,75 m 2 .<br />

Die Garage ist 5,50 m lang.<br />

Wie hoch ist sie gemauert (bis zur Holzverschalung)?<br />

Wie viel m 2 Holz wurde an dieser Giebelseite verbaut?<br />

<br />

8. Welche Fläche musste für diesen Parkplatz gepflastert<br />

werden?<br />

Wie viele Pflastersteine wurden dafür ungefähr<br />

verbaut?<br />

Begründe deine Berechnungen.<br />

Starterkit Mathematik 39


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

9. Erstelle eine Skizze der Terrassenfläche aus folgenden Angaben:<br />

bis <br />

• Tiefe gesamt: 3,30 m<br />

• Tiefe des Vorsprungs (Tür): 40 cm<br />

• Breite gesamt: 5,80 m<br />

• Breite unter Fenster: 2,50 m<br />

• Breite des Türvorsprungs: 2,50 m<br />

Berechne aus den Angaben, wie teuer es kommt,<br />

die Terrasse neu fließen zu lassen.<br />

(Fließen: 20 € pro m 2 ;<br />

Sockelfließen 30 cm lang: 2,50 € pro Stück)<br />

Du kannst auch weitere Umfänge und Flächen im Foto finden und damit rechnen.<br />

10. Nachdem der Glaser die Fenstergläser (jeweils 25 x 25 cm)<br />

eingesetzt hat, wird an den Rändern Silikonfugenmasse<br />

zur Abdichtung auf der Innen- und Außenseite eingespritzt.<br />

<br />

Welche Länge ist zu verfugen?<br />

<br />

11. Die skizzierte Hauswand soll gestrichen werden. Wie viel kann gespart werden, wenn das billigere<br />

Angebot genutzt wird?<br />

1 Eimer für 20 m 2<br />

9,0<br />

25,50 €<br />

2,5<br />

1<br />

2<br />

1<br />

2<br />

3,5<br />

1Dosefür9m 2<br />

15,50 €<br />

1,5<br />

Angaben in m<br />

40 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />

1. Welche Einheiten würdest du wählen? Begründe.<br />

• Du möchtest die Wände deines Zimmers streichen.<br />

• Du gibst die Größe eines Fünf-Euro-Scheins an.<br />

• Du kaufst mit deinen Eltern Fliesen für euer neues Bad.<br />

• Du gibst die Größe deines Ziffernblatts der Armbanduhr an.<br />

• Im Geschäft kaufst du mit deinen Eltern Fußbodenleisten für dein Zimmer.<br />

• Du gibst die Größe eines DIN-A4-Blatts an.<br />

• Du gibst den Umfang eines Fingerrings an.<br />

• Du beschreibst die Größe der SIM-Karte deines Handys.<br />

• Du gibst die Größe des Pausenhofes an.<br />

• Du informierst deinen Freund über die Größe des Bundeslandes Bayern.<br />

<br />

2. In welche Einheit würdest du umrechnen? Begründe.<br />

<br />

550 mm 2 0,5 m 2 46 000 dm 2 250 000 000 cm 2 2150 cm 2 <br />

3. Die Flächenangaben sind unvollständig. Ergänze eine sinnvolle Zahl. Vergleiche dein Ergebnis<br />

mit deinem Nachbarn.<br />

Klassenzimmerwand:<br />

m 2<br />

Wohnfläche:<br />

a<br />

Autodach:<br />

dm 2 Sitzfläche des Stuhls:<br />

cm 2<br />

4. Welche Maßeinheit passt zur Angabe der folgenden Flächen?<br />

<br />

Heftseite = ……………… Fußballfeld = ………….…..<br />

Fingernagel = ……………… Bayern = ………………<br />

Zimmertür = ………………. Schultisch = ………….…..<br />

5. Ordne der Größe nach.<br />

a) Längen 675 cm 6,57 dm 67,5 m 6757 mm 6m<br />

<br />

b) Flächen 3 dm 2 300 cm 2 3030 mm 2 32 cm 2 3m 2 bis <br />

6. Überlege dir zu einem Thema (z. B. „Auf dem Sportplatz“, „Auf der Urlaubsfahrt“, „Beim Basteln“)<br />

selbst Aufgaben, bei denen du in andere Längen- und Flächeneinheiten umrechnen kannst.<br />

Tausche dich mit deinem Nachbarn aus und erkläre deine Überlegungen.<br />

Starterkit Mathematik 41


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

– INFOKARTEN –<br />

INFOKARTEN<br />

LEHRERINFO<br />

Zu den wesentlichen Aspekten des Themas sind Infokarten vorhanden. Diese können die Schüler<br />

bei der Bearbeitung einer Aufgabe neben sich legen und so Begriffe, Vorgehensweisen und<br />

Formeln für die Lösung der Aufgabe reaktivieren.<br />

Für die Materialtheke im Klassenzimmer können die Infokarten ausgeschnitten und laminiert<br />

werden. Es empfiehlt sich, mehrere gleiche Infokarten für die Schüler bereitzuhalten.<br />

Vorhandene Info-Karten:<br />

• Maßeinheiten – Längen (Infokarte Größen 2)<br />

• Maßeinheiten – Flächen (Infokarte Größen 3)<br />

• Flächen – Begriff Umfang (Infokarte Flächen 1a)<br />

• Flächen – Begriff Flächeninhalt (Infokarte Flächen 1b)<br />

• Flächen – Umfang von Rechteck und Quadrat berechnen (Infokarte Flächen 2a)<br />

• Flächen – Flächeninhalt von Rechteck und Quadrat berechnen (Infokarte Flächen 2b)<br />

42 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

MAßEINHEITEN – LÄNGEN<br />

GRÖßEN<br />

Infokarte 2<br />

Die Länge einer Strecke ist der Abstand zwischen dem Anfangs- und dem Endpunkt der Strecke.<br />

Du kannst die Länge von Strecken mit deinem Lineal messen. Die Länge wird in Längeneinheiten angegeben.<br />

Beispiel:<br />

Die Länge des Pfeils beträgt 2 cm.<br />

2 cm<br />

0 1 2 3 4 5 6<br />

Zahlenwert<br />

Einheit<br />

Einheiten:<br />

Millimeter (mm); Zentimeter (cm); Dezimeter (dm); Meter (m); Kilometer (km)<br />

Umrechnungszahlen:<br />

: 10 : 10 : 10<br />

: 1000<br />

mm cm dm m km<br />

Beachte:<br />

• 10<br />

• 10 • 10<br />

• 1000<br />

umrechnen in die größere Einheit •Zahlenwerte werden kleiner<br />

umrechnen in die kleinere Einheit •Zahlenwerte werden größer<br />

20 dm = 2 m<br />

32 cm = 320 mm<br />

1000 m = 1 km<br />

10 dm = 1 m<br />

10 cm = 1 dm<br />

10mm=1cm<br />

MAßEINHEITEN – FLÄCHEN<br />

Der Flächeninhalt einer Figur gibt an, wie groß die eingeschlossene Fläche der Figur ist.<br />

Er wird in Flächeneinheiten angegeben.<br />

GRÖßEN<br />

Infokarte 3<br />

1 cm<br />

Beispiel:<br />

Einheiten: Quadratmillimeter (mm 2 )<br />

Quadratzentimeter (cm 2 )<br />

Quadratdezimeter (dm 2 )<br />

Quadratmeter (m 2 )<br />

In die grüne Fläche passen 6 Einheitsquadrate.<br />

Der Flächeninhalt beträgt 6 cm 2 .<br />

A = 6 cm 2<br />

1 cm<br />

Zahlenwert Einheit<br />

1 mm 2<br />

1 cm 2 = 100 mm 2<br />

1 dm 2 = 100 cm 2<br />

Umrechnungszahlen:<br />

: 100 : 100 : 100<br />

: 1 000 000<br />

mm 2 cm 2 dm 2 m 2 km 2<br />

Beachte:<br />

• 100<br />

• 100 • 100<br />

• 1 000 000<br />

umrechnen in die größere Einheit •Zahlenwerte werden kleiner<br />

umrechnen in die kleinere Einheit •Zahlenwerte werden größer<br />

20 dm = 2 m<br />

32 cm = 320 mm<br />

Starterkit Mathematik 43


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN – Begriff Umfang<br />

FLÄCHEN<br />

Infokarte 1a<br />

Der Umfang u einer Fläche ist die Länge aller ihrer Seitenlängen.<br />

Er kann als Summe der Seitenlängen berechnet werden.<br />

Der Umfang u wird in Längeneinheiten angegeben (mm, cm, dm, m, km).<br />

Tipp: Den Umfang kannst du zeigen,<br />

wenn du mit dem Finger<br />

an den Außenkanten der Fläche entlang fährst.<br />

d<br />

c<br />

e<br />

a<br />

b<br />

Beispiel: Für das Fünfeck gilt:<br />

u=a+b+c+d+e<br />

FLÄCHEN – Begriff Fläche<br />

FLÄCHEN<br />

Infokarte 1b<br />

Die Fläche einer Figur ist alles, was im Inneren der Figur ist.<br />

Der Flächeninhalt A gibt die Größe dieser Figur an.<br />

Der Flächeninhalt A wird in Flächeneinheiten angegeben (mm 2 , cm 2 , dm 2 ,m 2 , km 2 ).<br />

Tipp: Flächen auf dem Papier kannst du ausmalen.<br />

Diese Fläche ist blau ausgemalt.<br />

Flächen können mit Einheitsquadraten ausgelegt<br />

und so gemessen werden.<br />

In diese Fläche passen genau 13 cm 2 .<br />

44 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN – Umfang von Rechteck und Quadrat berechnen<br />

FLÄCHEN<br />

Infokarte 2a<br />

Der Umfang u einer Fläche ist die Länge aller ihrer Seitenlängen.<br />

Er kann als Summe der Seitenlängen berechnet werden.<br />

a<br />

b<br />

b<br />

Umfang des Rechtecks:<br />

u R<br />

= a+b+a+b<br />

= 2 • a+2• b<br />

a<br />

Umfang des Quadrats:<br />

u Q<br />

= a+a+a+a<br />

= 4 • a<br />

a<br />

FLÄCHEN – Flächeninhalt von Rechteck und Quadrat berechnen<br />

FLÄCHEN<br />

Infokarte 2b<br />

Die Fläche einer Figur ist alles, was im Inneren der Figur ist. Der Flächeninhalt A gibt die Größe dieser Figur an.<br />

Der Flächeninhalt A wird in Flächeneinheiten angegeben.<br />

Flächeninhalt des Rechtecks:<br />

1 cm<br />

1 cm 2<br />

A R<br />

= Länge • Breite<br />

=l•b<br />

1 cm<br />

Flächeninhalt des Quadrats:<br />

A Q<br />

= Seite •Seite<br />

=a•a<br />

=a 2<br />

Starterkit Mathematik 45


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />

ANWENDUNG IM KLASSENVERBAND<br />

LEHRERINFO<br />

Während der <strong>Modulare</strong>n Phase arbeiten die Schüler an individuellen Aufgaben – alleine, mit dem<br />

Partner oder in der Gruppe, zum Teil räumlich getrennt.<br />

In der anschließenden Klassenphase erfolgt eine Wiederholung mit gemischten Übungen.<br />

Hierfür bieten sich Aufgaben mit reichhaltigen Kontexten an (z. B. offene Aufgabenstellungen,<br />

Lernumgebungen), so dass jeder Schüler auf seinem erreichten Niveau in der Zusammenschau<br />

arbeiten kann.<br />

In dieser Phase stehen zwei Aspekte im Mittelpunkt:<br />

• Zusammenführung der Klasse, Sicherung und Wiederholung<br />

(themabezogen und mit Berücksichtigung des sozialen Lernverhaltens)<br />

• gezielte Vorbereitung für die Leistungsfeststellung (z. B. Arbeiten im Helfersystem)<br />

Die Aufgaben dieser Phase kennzeichnen sich durch:<br />

• Offenheit in der Wahl des Schülers für ein Arbeiten in einem mathematischen Thema<br />

Z. B. können sehr gute Schüler bei der Lösungsfindung oder Variation ihrer Lösungen (im<br />

Rahmen des Schwerpunktthemas) auch mit Bruchteilen oder Gleichungen rechnen. Sehr<br />

schwache Schüler wählen, evtl. unter Anleitung der Lehrkraft, diejenigen Zielkompetenzen<br />

als Übungsgrundlage, die noch gefestigt werden müssen.<br />

• Reichhaltige Kontexte<br />

Hierdurch wird offenes Arbeiten möglich. Die (oft kleinschrittige) Erarbeitung der<br />

Zielkompetenzen mündet spätestens bei der Wiederholung in einer vernetzte Anwendung.<br />

• Aufforderung zur Teamarbeit in Mathematik<br />

Neben dem individuellen Lernen ist der Aspekt des sozialen Miteinanders ein wesentlicher<br />

Faktor allgemein bildender Schulen. Bei der gemeinsamen Arbeit wird z. B. zugehört und<br />

erklärt (dies sind stützende Arbeitsweisen für die Kommunikation und Argumentation – zwei<br />

der allgemeinen mathematischen Kompetenzen).<br />

46 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />

ANWENDUNG IM KLASSENVERBAND<br />

Lernumgebung: Kinderzimmer<br />

1. Hier siehst du einen Grundriss einer Wohnung im Maßstab 1:100.<br />

bis <br />

Erstelle einen Grundriss deines eigenen Zimmers<br />

und zeichne auch einige Möbel maßstabsgetreu ein.<br />

2. Plane und berechne die Renovierung deines Zimmers aus Aufgabe 1.<br />

Vorbereitung für Aufgabe 2: Sammle Baumarktprospekte und bringe sie in den Unterricht mit.<br />

Starterkit Mathematik 47


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />

ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />

& DOKUMENTATION<br />

LEHRERINFO<br />

Die Analyse von Schülerkompetenzen ist Voraussetzung für eine individuelle Förderung und somit<br />

für den individuellen Lernerfolg.<br />

Die Ermittlung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen:<br />

• Schülerselbsteinschätzung<br />

(Material: Lernstandsfeststellung und Kriterien-Checkliste)<br />

• Auswertung von Übungs-, Probe- und Vergleichsarbeiten<br />

(Material: Beispielaufgaben und Probearbeit. Vergleichsarbeiten auf der Homepage des ISB)<br />

• Beobachtung des Schülers während des Arbeitens<br />

(Material: Kriterien-Checkliste)<br />

Die Ermittlung und Dokumentation der Schülerkompetenzen ist für folgende Aspekte notwendig:<br />

• Im Vergleich mit den Ergebnissen aus der Lernstandsfeststellung kann der individuelle<br />

Lernerfolg einer Übungsphase aufgezeigt werden (persönliche Bezugsnorm).<br />

• In der Kriterien-Checkliste wird der Lernfortschritt bzw. der Lernerfolg hinsichtlich der<br />

erfolgreich bearbeiteten Aufgaben und der verwendeten Hilfestellungen festgehalten<br />

(sachliche Bezugsnorm).<br />

• Zum Abschluss der <strong>Modulare</strong>n Sequenz erfolgt mit der Leistungsfeststellung durch die<br />

Notengebung ein Vergleich innerhalb der Klasse (soziale Bezugsnorm).<br />

Kompetenzorientiertes Lernen zielt auf Nachhaltigkeit ab. Eine Ermittlung der<br />

Schülerkompetenzen sollte zu einem späteren Zeitpunkt nochmals erfolgen, um so den<br />

dauerhaften Lernerfolg aufzuzeigen.<br />

48 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

FLÄCHEN (Jgst. 5)<br />

LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />

LEHRERINFO<br />

Eine benotete Leistungsfeststellung gibt Auskunft darüber, mit welchem Grad die Zielkompetenzen<br />

eines Themas erreicht worden sind. Mit Erfüllung der Mindestanforderung (Aufgaben mit<br />

niedrigem Schwierigkeitsgrad *) muss ein Bestehen (mindestens Note 4) gewährleistet sein.<br />

Zu beachten sind:<br />

• Aufgabenauswahl<br />

• Punktevergabe<br />

• Notenschlüssel<br />

Z. B. symmetrischer Notenschlüssel:<br />

Note 1 2 3 4 5 6<br />

Prozent ab 84 % ab 68 % ab 51 % ab 34 % ab 18 %<br />

Punkte 30 – 25,5 25 – 20,5 20 – 15,5 15 – 10,5 10 – 5,5 5 – 0<br />

23 P können beim erfolgreichem Lösen<br />

aller Aufgaben bis erreicht werden.<br />

12 P können beim erfolgreichen Lösen<br />

aller Aufgaben mit erreicht werden.<br />

Schwierigkeitsgrad der Aufgaben <br />

erreichbare Punkte in diesem Grad 8P+4P(GW) 11 P 7P<br />

Unabhängig von der <strong>Modulare</strong>n Förderung sollen Aufgaben zum Grundwissen<br />

(geübt in der Warm-up-Phase) in jeder Probearbeit fest verankert sein!<br />

Neben der Notenvergabe erfolgt eine kompetenzorientierte Rückmeldung. Hierfür werden den<br />

Aufgaben der Leistungsfeststellung die Zielkompetenzen und die dazu festgelegten Kriterien<br />

zugeordnet (siehe Checkliste auf Seite 6: Zuweisung der Aufgaben zu den Kriterien). Die<br />

Leistungsfeststellung ist transparent und Ausgangspunkt für weitere Fördermaßnahmen.<br />

Zu beachten:<br />

• Die Probe zu dem STARTERKIT kann den unterrichtlichen Schwerpunkten der Klasse<br />

angepasst werden.<br />

• Vor der Probe muss den Schülern mitgeteilt werden, dass am Ende noch Fragen zum<br />

Grundwissen zu lösen sind. Die Schüler schätzen sehr schnell ihre Fähigkeiten bei der<br />

Lösung aller Aufgaben ein und bearbeiten z. T. die Aufgaben am Ende noch vor den<br />

anderen.<br />

Starterkit Mathematik 49


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Note:<br />

1) Welche Aussagen stimmen? Kreuze an.<br />

Der Umfang einer Figur ist immer größer als sein Flächeninhalt.<br />

Der Flächeninhalt wird kleiner, wenn ich eine Fläche zerschneide und neu<br />

zusammensetze.<br />

Wenn ich den Flächeninhalt einer Figur kenne, kann ich auch den Umfang angeben.<br />

Eine große Fläche kann ich mit einer kleinen Fläche ausmessen.<br />

<br />

2 P<br />

<br />

2) Ermittle Umfang und Flächeninhalt der Figur. 2 P<br />

3) Ermittle Umfang und Flächeninhalt der Figur. 2 P<br />

2 dm<br />

<br />

2 dm<br />

50 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

4) Neben einem USB-Stecker liegt ein Faserschreiber.<br />

Wie groß ist der Umfang vorne am Metallstück des<br />

USB-Steckers?<br />

Begründe.<br />

<br />

2 P<br />

5) Die Seitenlänge des quadratischen Bildes (Teddybärkopf) beträgt 1 dm.<br />

Wie groß ist der Umfang des Rahmens?<br />

Wie groß ist die Gesamtfläche von Bild mit Rahmen?<br />

<br />

2 P<br />

6) Ein Rechteck hat die Seitenlängen a = 50 cm und b = 1,25 m.<br />

Wie groß sind Umfang und Flächeninhalt?<br />

<br />

3 P<br />

Starterkit Mathematik 51


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

7) Zeichne 2 verschiedene Rechtecke mit einem Flächeninhalt von jeweils 12 cm 2 . 1P<br />

<br />

8) Können folgende Angaben für ein Rechteck stimmen? Streiche Falsches durch.<br />

<br />

2 P<br />

u R =2·a+2 b A R = 6 cm A R =a 2 u R =(2·a+b)<br />

A R = 0,34 cm 2 u R =a·b u R = 8,3 km A R = 7349,16 mm<br />

9) Aus einem Blech wird ein rechteckiges Stück heraus geschnitten.<br />

Wie groß ist die verbleibende Fläche des Blechs?<br />

<br />

3 P<br />

10) Dieses Bild hat einen Flächeninhalt von 27 dm 2 .<br />

Gib die Seitenlängen möglichst genau an.<br />

<br />

2 P<br />

Abbildung maßstabsgetreu<br />

52 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

11) Aus einem 56 cm langen Seil soll eine rechteckige Figur mit möglichst großem<br />

Flächeninhalt gespannt werden. Gib Länge und Breite an.<br />

<br />

2 P<br />

12) Hier ist eine Seite eines Quadrats abgebildet. Ergänze zum Quadrat. Bestimme die<br />

Fläche des Quadrats ganz genau.<br />

<br />

3 P<br />

1 cm<br />

Grundwissen:<br />

G1) Wie viel wurde verbraucht?<br />

1 Liter auf 650 ml<br />

<br />

1P<br />

G2) Setze die Zahlenreihe um zwei Zahlen fort. 1P<br />

2 – 5 – 4 – 7 – 8 – –<br />

<br />

G3) In der geöffneten Fensterscheibe<br />

spiegelt sich die Schuluhr.<br />

<br />

1P<br />

Wie spät ist es?<br />

G4) Wenn du von einer Zahl 3 subtrahierst und dann durch 3 dividierst,<br />

erhältst du als Ergebnis 4. Wie heißt die Zahl?<br />

<br />

1P<br />

Starterkit Mathematik 53


<strong>Modulare</strong> Förderung – Mathematik<br />

KRITERIEN-CHECKLISTE ZUR DOKUMENTATION FLÄCHEN JGST. 5<br />

– ZUWEISUNG DER AUFGABEN ZU DEN KRITERIEN –<br />

Umfang und Fläche begrifflich verstehen<br />

• Du kannst Umfang und Fläche an Gegenständen und bei<br />

Zeichnungen unterscheiden (z. B. zeigen, anzeichnen).<br />

• Du kannst erklären, was der Umfang ist. x<br />

• Du kannst erklären, was eine Fläche ist. x<br />

Entsprechende Aufgaben aus der Leistungsfeststellung<br />

Aufgabe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 G1 G2 G3 G4<br />

Anspruch <br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

max. Punkte 2 2 2 2 2 3 1 2 3 2 2 3 1 1 1 1<br />

Umfang und Flächeninhalt vergleichen, schätzen,<br />

messen<br />

• Du kannst Umfang und Flächeninhalt vergleichen (z. B. bei<br />

verschiedenen Figuren oder wenn eine Figur ihre Größe ändert). x x x<br />

• Du kannst Umfang und Flächeninhalt durch Vergleich mit<br />

bekannten Gegenständen schätzen.<br />

x<br />

• Du kannst einem Partner beschreiben, wie Umfang und<br />

Flächeninhalt gemessen werden können.<br />

x<br />

Umfang und Flächeninhalt ermitteln und berechnen<br />

• Du kannst Umfang und Flächeninhalt mittels Vergleichsgrößen oder<br />

Einheitsgrößen ermitteln. x x x x x<br />

• Du kannst Umfang und Flächeninhalt berechnen. x x x x x<br />

Längen- und Flächeneinheiten anwenden<br />

• Du kannst zu Längen und Flächen aus dem Alltag sinnvolle<br />

Maßangaben machen.<br />

x<br />

• Du kannst Umrechnungen von Maßeinheiten darstellen, erklären<br />

und durchführen.<br />

x<br />

• Du kannst Maßeinheiten von Längen und Flächen bei<br />

Berechnungen richtig anwenden. x x<br />

Mathematische Arbeitsweisen<br />

x x x alle Aufgaben x x x<br />

• Du kannst gemeinsam mit einem Partner eine Aufgabe diskutieren<br />

und bearbeiten.<br />

x<br />

• Du kannst bei unbekannten Aufgaben alleine oder mit einem<br />

Partner Lösungsideen entwickeln und so die Aufgabe lösen. x x<br />

• Du kannst bei Erklärungen mathematische Fachbegriffe verwenden. x x<br />

• Du kannst bei Abbildungen und Tabellen die relevanten Daten<br />

herausfinden. x x<br />

• Du kannst Fragestellungen aus dem Alltag mathematisch<br />

bearbeiten und lösen. x x<br />

• Du kannst mathematische Hilfsmittel (z. B. Lineal) sachgerecht<br />

verwenden. x x x<br />

• Du kannst mit Formeln und Symbolen rechnen. .. .. .. .. .. .. x .. .. .. ..<br />

Arbeitsverhalten<br />

• Du kannst konzentriert an einer Aufgabe arbeiten, ohne dich<br />

ablenken zu lassen.<br />

• Du kannst Zeichnungen und Berechnungen im Heft sauber und<br />

übersichtlich gestalten.<br />

• Du kannst bei der Arbeit mit einem Partner oder in der Gruppe aktiv<br />

mitwirken.<br />

• Du kannst deine Ergebnisse ansprechend und verständlich<br />

präsentieren.<br />

x x x alle Aufgaben x x x<br />

x x x alle Aufgaben x x x<br />

54 Starterkit Mathematik


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

Inhalt<br />

Beschreibung und Verlauf der <strong>Modulare</strong>n Sequenz 3<br />

Beschreibung 3<br />

Verlauf 4<br />

Materialien zur Analyse der Lernausgangssituation 5<br />

Aufgaben zur Reaktivierung des Sprachmaterials 5<br />

Selbsteinschätzung - Anmerkungen 6<br />

Selbsteinschätzungsbogen 7<br />

Fremdeinschätzung - Anmerkungen 8<br />

Fremdeinschätzungsbogen 9<br />

Fremdeinschätzung - Aufgabenvorschläge 10<br />

Analysebogen für die Auswertung der Leistungsfeststellung 18<br />

Beobachtungsbogen für die mündliche Mitarbeit im Englischunterricht 21<br />

Übungsaufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad 22<br />

Thematische Redemittel - Übungsvorschläge 22<br />

Musterdialog 27<br />

Dialogaufgaben - Hinweise zum Einsatz 40<br />

Dialogaufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad 41<br />

Materialien zur Ermittlung des Lernerfolgs 53<br />

Aufgabenvorschläge 53<br />

Unterlagen zur Dokumentation des Kompetenzerwerbs 61<br />

Dokumentationsbogen 61<br />

Leistungsfeststellung 62<br />

Anmerkungen 62<br />

Aufgabenvorschläge 63<br />

Alle Inhalte und Materialien dieser Druckfassung stehen im Internet<br />

in Farbe zum Download zur Verfügung.<br />

www.isb-hauptschulinitiative.de / <strong>Modulare</strong> Förderung / Englisch /<br />

Starterkit<br />

2 Starterkit Englisch


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

BESCHREIBUNG<br />

der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />

1. Sequenz mit thematischer Schwerpunktsetzung<br />

2. Einsatz: ab Jahrgangsstufe 5<br />

3. Dauer: ca. 8 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten<br />

4. Kompetenzbereich: Sprechen<br />

5. Kompetenzfelder<br />

• an Gesprächen teilnehmen<br />

• zusammenhängend sprechen<br />

6. Zielkompetenzen<br />

• Angaben zur Person, zu Interessen und Abneigungen<br />

• über die eigene Person erteilen bzw.<br />

• von anderen einholen<br />

• Schlüsselwörter in einem zweisprachigen Wörterbuch nachschlagen<br />

7. Kompetenzerwartungen<br />

• jemanden begrüßen und verabschieden<br />

• Namen, Alter, Wohnort, Telefonnummer angeben bzw. erfragen<br />

• Klasse/Lieblingsfach benennen bzw. danach fragen<br />

• Hobby nennen und weitere Informationen dazu geben<br />

• Vorschläge machen bzw. auf solche reagieren<br />

• Zustimmung bzw. Ablehnung äußern<br />

8. Anlagen<br />

• Verlauf der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />

• Materialien zur Analyse der Lernausgangssituation<br />

• Übungsaufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

• Materialien zur Ermittlung des Lernerfolgs<br />

• Unterlagen zur Dokumentation des Kompetenzerwerbs<br />

Seite 1 von 1<br />

Starterkit Englisch 3


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

VERLAUF<br />

der <strong>Modulare</strong>n Sequenz<br />

Für die <strong>Modulare</strong> Sequenz wird folgender Verlauf vorgeschlagen:<br />

Unterrichtseinheit<br />

Inhalt<br />

Klassenphase<br />

M<br />

O<br />

D<br />

U<br />

L<br />

A<br />

R<br />

E<br />

S<br />

E<br />

Q<br />

U<br />

E<br />

N<br />

Z<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

- Analyse der Lernausgangssituation: Selbsteinschätzung<br />

für die Wahrnehmung der eigenen Leistung durch die Lernenden selbst<br />

* Fragen zur eigenen Person beantworten<br />

* anderen Personen Fragen stellen<br />

- Analyse der Lernausgangssituation: Fremdeinschätzung<br />

für die Beobachtung durch die Lehrkraft<br />

* schriftlich<br />

* mündlich<br />

- Festlegen der Kompetenzerwartungen im Unterrichtsgespräch<br />

Modulphase<br />

- Einführung thematischer Redemittel<br />

teilweise Wiederholung bzw. Festigung oder Erweiterung<br />

* Übungen zur situativen Einführung<br />

* Übungen zu relevanten Themenfeldern<br />

° Familie<br />

° Schule<br />

° Freizeit<br />

- Präsentation des Musterdialogs<br />

Höraufträge<br />

- Arbeit mit dem Ausgangsdialog<br />

Plenumsarbeit<br />

Einzelarbeit<br />

Partnerarbeit<br />

- individuelles Üben an Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

Pflichtaufgaben<br />

Wahlaufgaben<br />

- individuelles Üben an Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

Pflichtaufgaben<br />

Wahlaufgaben<br />

7 - Ermittlung des Lernerfolgs: schriftlich<br />

8 - Ermittlung des Lernerfolgs: mündlich<br />

Klassenphase<br />

9 - …<br />

- integrativer Englischunterricht<br />

Weiterarbeit an der Unit<br />

* Zusammenschau<br />

* Wiederholung<br />

- Leistungsfeststellung: Test am Ende der Unit<br />

4 Starterkit Englisch<br />

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<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

AUFGABEN ZUR REAKTIVIERUNG DES SPRACHMATERIALS<br />

I. Fragen zur eigenen Person beantworten<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

THAT’S ME<br />

Beantworte folgende Fragen, indem du die Sätze entsprechend ergänzt.<br />

1. What’s your name? My name<br />

2. How old are you? I am<br />

3. When is your birthday? My birthday<br />

4. Where do you live? I live<br />

5. What’s your mobile phone number? My mobile phone number<br />

6. What language do you speak at home? I speak<br />

7. Have you got any brothers or sisters? I have<br />

8. What is your favourite TV programme? My favourite<br />

9. What subjects do you like at school? I like<br />

10. What’s your hobby? My<br />

Verfasse mit Hilfe deiner Antworten einen kurzen Text über dich.<br />

II. Mitschüler befragen<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

MY FRIENDS<br />

Schreibe die Namen von fünf Mitschülern auf.<br />

Frage dann jeden von ihnen auf Englisch nach Alter, Telefonnummer, Hobby und Lieblingssendung.<br />

Trage die Antworten in die Tabelle ein. Ein Beispiel [0] zeigt dir, wie.<br />

Name Age Phone Number Hobby Favourite TV programme<br />

0 Danny 11 089 – 30 03 42 swimming Galileo<br />

1.<br />

2.<br />

3.<br />

4.<br />

5.<br />

Suche dir zwei von den befragten Mitschülern aus und stelle jeden in einigen Sätzen kurz vor.<br />

Seite 1 von 1<br />

Starterkit Englisch 5


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

- Anmerkungen Selbsteinschätzung -<br />

DER SELBSTEINSCHÄTZUNGSBOGEN<br />

- ist auf direkt zurückliegende Unterrichtsinhalte abgestimmt 1<br />

- enthält konkrete Könnensbeschreibungen<br />

- macht den erreichten Lernstand bewusst<br />

- regt zum Nachdenken über das eigene Lernen an<br />

- unterstützt den Aufbau eines realistischen Bildes vom eigenen Können 2<br />

- erwartet Beispiele, weil „können“ oft mit „behandelt“ gleichgesetzt wird 3<br />

1<br />

Die Materialien aus dem Starterkit sind für den Einsatz nach Unit 1 aus dem Lehrwerk gedacht.<br />

Der vorliegende Selbsteinschätzungsbogen ist aber so konzipiert, dass auch Vorwissen aus dem<br />

Englischunterricht der Grundschule eingebracht werden kann.<br />

2<br />

Die Lehrkraft sollte vor der Bearbeitung des Selbsteinschätzungsbogens die Schüler darauf<br />

hinweisen, dass er als Grundlage für ein Gespräch zwischen Schüler und Lehrer genutzt wird.<br />

In diesem wird ein Vergleich der Selbst- und Fremdeinschätzung stattfinden. Dieser Hinweis<br />

soll vor allem auch sicherstellen, dass Schüler den Bogen ernsthaft bearbeiten. Außerdem<br />

erwarten die Schüler ein Feedback zu ihrer eigenen Leistungseinschätzung.<br />

3 Die Anzahl der Beispiele sollte nicht begrenzt werden: Manche Schüler werden bei einigen<br />

Könnensbeschreibungen wahrscheinlich nicht in der Lage sein, Beispiele anzugeben. Wenn<br />

sie dafür aber bei anderen gleich mehrere kennen, kann damit im Sinne einer Motivationsförderung<br />

ein Ausgleich angedeutet werden.<br />

6 Starterkit Englisch<br />

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<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

SELBSTEINSCHÄTZUNGSBOGEN<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Was ich in Englisch schon kann!<br />

(Gib ein Beispiel oder auch mehrere Beispiele und setze danach ein Häkchen in das Kästchen daneben.)<br />

Ich kann auf Englisch … z. B. <br />

1. jemanden begrüßen.<br />

2. jemanden verabschieden.<br />

3. mich für etwas bedanken.<br />

4. auf „Dankeschön“ reagieren.<br />

5. mich für etwas entschuldigen.<br />

6. sagen, dass es mir Leid tut.<br />

7. sagen, wie ich heiße.<br />

8. wie alt ich bin.<br />

9. woher ich komme.<br />

10. in welchem Ort ich wohne.<br />

11. wie meine Adresse lautet.<br />

12. wie meine Telefonnummer lautet.<br />

13. in welche Schule ich gehe.<br />

14. in welcher Klasse ich bin.<br />

15. welche Fächer ich mag/nicht mag.<br />

16. welches mein Lieblingsfach ist.<br />

17. welches mein Hobby ist.<br />

18. fragen/sagen, wie jemand heißt.<br />

19. wie alt jemand ist.<br />

20. woher jemand kommt.<br />

21. wo jemand wohnt.<br />

22. wie seine Telefonnummer lautet.<br />

23. welches Hobby jemand hat.<br />

24. vorschlagen, etwas zusammen zu spielen.<br />

25. mich mit jemandem verabreden.<br />

Seite 1 von 1<br />

Starterkit Englisch 7


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

- Anmerkungen Fremdeinschätzung -<br />

DER FREMDEINSCHÄTZUNGSBOGEN<br />

- ist auch auf weiter zurückliegende Unterrichtsinhalte abgestimmt 1<br />

- enthält konkrete und abstrakte Könnensbeschreibungen 2<br />

- verdeutlicht die quantitative bzw. qualitative Verfügbarkeit sprachlicher Mittel in den<br />

Bereichen: Wortschatz, Strukturen, Aussprache, Intonation, Orthographie 3<br />

- umfasst gesammelte Daten über den Lernerfolg (nur beschreibend, nicht bewertend)<br />

- dient als Planung für weitere Maßnahmen<br />

- ergänzt die Leistungsbeurteilung durch differenzierte Kompetenzbeschreibungen 4<br />

1<br />

Die Fremdeinschätzung berücksichtigt das Vorwissen aus dem Englischunterricht der Grundschule<br />

bzw. sämtliche Unterrichtsinhalte, die bis zu dem Zeitpunkt der Einschätzung behandelt<br />

wurden, u. a. auch die Verfügbarkeit über sprachliche Mittel.<br />

2<br />

Die konkreten Könnensbeschreibungen sind in Anlehnung an die aus dem Selbsteinschätzungsbogen<br />

konzipiert. Dies erleichtert den Vergleich und ist vor allem für ein Feedbackgespräch mit<br />

dem Schüler hilfreich. Die Lehrkraft kann auf eine für den Schüler verständliche Art und Weise<br />

auf vorhandene Kompetenzen eingehen bzw. auf Nachholbedarf hinweisen.<br />

Die abstrakten Könnensbeschreibungen fassen einzelne Inhalte zusammen. Sie geben einen<br />

Überblick über größere Lernfortschritte.<br />

3 Der Wortschatzumfang, der Grad an Korrektheit bei der Verwendung gelernter Strukturen bzw.<br />

bei Aussprache oder Intonation wird von der Lehrkraft kontinuierlich wahrgenommen. Durch<br />

die Dokumentation erhält sie eine verlässliche Grundlage für Maßnahmen zur individuellen<br />

Förderung.<br />

4 Die Leistungsbeurteilung mit Notenvergabe sagt aus, wo die Leistungen eines Schülers<br />

auf einer Skala zwischen „sehr gut“ bis „mangelhaft“ bzw. „ungenügend“ angesiedelt sind.<br />

Wo genau aber Stärken oder Schwächen liegen, wird erst durch differenzierte Kompetenzbeschreibungen<br />

deutlich.<br />

8 Starterkit Englisch<br />

Seite 1 von 1


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<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

FREMDEINSCHÄTZUNGSBOGEN<br />

Klasse: _______<br />

Datum: _______<br />

Der Schüler kann auf Englisch …<br />

1. jemanden begrüßen.<br />

2. jemanden verabschieden.<br />

3. sich für etwas bedanken.<br />

4. auf „Dankeschön“ reagieren.<br />

5. sich für etwas entschuldigen.<br />

6. ausdrücken, dass es ihm Leid tut.<br />

7. sagen, wie er heißt.<br />

8. wie alt er ist.<br />

9. woher er kommt.<br />

10. in welchem Ort er wohnt.<br />

11. wie seine Adresse lautet.<br />

12. wie seine Telefonnummer lautet.<br />

13. in welche Schule er geht.<br />

14. in welcher Klasse er ist.<br />

15. welche Fächer er mag/nicht mag.<br />

16. welches sein Lieblingsfach ist.<br />

17. welches sein Hobby ist.<br />

18. fragen/sagen, wie jemand heißt.<br />

19. wie alt jemand ist.<br />

20. woher jemand kommt.<br />

21. wo jemand wohnt.<br />

22. wie seine Telefonnummer lautet.<br />

23. welches Hobby jemand hat.<br />

24. vorschlagen, etwas zusammen zu spielen.<br />

25. sich mit jemanden verabreden.<br />

Der Schüler reagiert überwiegend mit …<br />

eingeflochtenen deutschen Wörtern.<br />

isolierten Wörtern/Wortgruppen.<br />

verständlichen Sätzen.<br />

korrekten Sätzen/Strukturen.<br />

Aussprache und Intonation führen …<br />

meist zu Verständnisschwierigkeiten.<br />

oft zu Verständnisschwierigkeiten.<br />

selten zu Verständnisschwierigkeiten.<br />

nie zu Verständnisschwierigkeiten.<br />

Seite 1 von 1<br />

Starterkit Englisch 9


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

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MEETING NEW PEOPLE<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

- schriftlich -<br />

I. Schriftliche Aufgaben<br />

AUFGABEN FÜR DIE FREMDEINSCHÄTZUNG<br />

* Aufgabe 1: Zuordnungsaufgabe/Multiple Matching<br />

Aufgabenblatt 1<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

AUFGABE NR. 1<br />

Match the questions to the answers.<br />

Ordne den Fragen die richtigen Antworten zu. Trage dazu die Buchstaben A – J in die Kästchen<br />

nach den Fragen ein. Ein Beispiel [0] zeigt dir, wie. Vorsicht: Eine Antwort bleibt übrig.<br />

0 What’s your name? H A In Germany.<br />

1. How old are you? B German.<br />

2. When is your birthday? C English.<br />

3. Where do you live? D In the morning.<br />

4. What language do you speak at home? E I’m eleven.<br />

5. Have you got any brothers? F I like watching football games.<br />

6. What is your favourite TV programme? G I play tennis.<br />

7. What subject do you like at school? H Alex<br />

8. What’s your hobby? I On November 30<br />

J<br />

Yes, two.<br />

Lösung<br />

1. E 2. I 3. A 4. B 5. J 6. F 7. C 8. G<br />

10 Starterkit Englisch<br />

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MEETING NEW PEOPLE<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

- schriftlich -<br />

* Aufgabe 2: Satzelemente richtig zusammenstellen/Jumbled Sentences<br />

Aufgabenblatt 2<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

AUFGABE NR. 2<br />

Write correct sentences.<br />

Bilde mit den Wörtern jeweils richtige Sätze. Schreibe sie auf die Linie darunter.<br />

1. I – hi –new – here – am<br />

2. is – my – Pat – name<br />

3. from – am – England – I<br />

4. name – is – your – what<br />

5. you – where – from – are<br />

Lösung<br />

1. Hi, I am new here.<br />

2. My name is Pat.<br />

3. I am from England.<br />

4. What is your name?<br />

5. Where are you from?<br />

Seite 2 von 8<br />

Starterkit Englisch 11


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Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

- schriftlich -<br />

** Aufgabe 3: Lückentext mit Vorgaben/Banked gap filling<br />

Aufgabenblatt 3<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

AUFGABE NR. 3<br />

Complete the text.<br />

Ergänze den Text mit Wörtern aus der Liste. Jedes Wort darf nur einmal verwendet werden.<br />

Vorsicht: Ein Wort bleibt übrig.<br />

class, eleven, four, have, like, live, my, name, play, school, you<br />

Hello.<br />

1. My _________________________ is Chris.<br />

2. I’m _________________________.<br />

3. I’m in _______________________ 5A.<br />

4. I ______________________ football in a team.<br />

5. I ______________________ English.<br />

6. I ______________________ a little sister.<br />

7. She’s __________________ years old.<br />

8. Pat is ____________________ friend.<br />

9. We ____________________ in Germany.<br />

10. Where are __________________ from?<br />

Lösung<br />

1. name 2. eleven 3. class 4. play 5. like 6. have 7. four 8. my 9.live 10. you<br />

12 Starterkit Englisch<br />

Seite 3 von 8


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Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

- schriftlich -<br />

** Aufgabe 4: Lückentext ohne Vorgaben/Gap filling<br />

Aufgabenblatt 4<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

AUFGABE NR. 4<br />

Complete the text.<br />

Ergänze die fehlenden Wörter im Text.<br />

1. Hello, my name ______________ Sally.<br />

2. ____________ is your name?<br />

3. I _____________ 11.<br />

4. How ____________ are you?<br />

5. I come ______________ Munich in Germany.<br />

6. Where _____________ you live?<br />

7. I play football in a _____________.<br />

8. Do _____________ like football?<br />

9. Can we play football ___________ Monday?<br />

10. Great! _____________ start at 3 o’clock!<br />

Lösung<br />

1. is 2. What 3. am 4. old 5. from 6. do 7. team/club 8. you 9. on 10. Let’s<br />

Hinweis für die Lehrkraft:<br />

Weitere inhaltlich und sprachlich korrekte Lösungen gelten selbstverständlich als richtig.<br />

Seite 4 von 8<br />

Starterkit Englisch 13


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

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Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

- schriftlich -<br />

*** Aufgabe 5: Texterstellung/Writing<br />

Aufgabenblatt 5<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

AUFGABE NR. 5<br />

Write a text.<br />

Schreibe entweder für den Jungen oder das Mädchen einen Text, in dem er bzw. es sich selbst<br />

vorstellt. Verwende die Angaben aus dem entsprechenden Steckbrief.<br />

Dave, 13<br />

England<br />

52 London Road<br />

Manchester<br />

Sue, 11<br />

England<br />

16 Liverpool Street<br />

London<br />

0179-4635908<br />

0151-4037261<br />

<br />

music<br />

basketball<br />

computer games<br />

<br />

school<br />

girls<br />

cats<br />

<br />

dogs<br />

books<br />

chocolate<br />

<br />

football<br />

TV soaps<br />

spaghetti<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____ ________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

individuelle Lösungen<br />

14 Starterkit Englisch<br />

Seite 5 von 8


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Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

- mündlich -<br />

II. Mündliche Aufgaben<br />

AUFGABEN FÜR DIE FREMDEINSCHÄTZUNG<br />

* Aufgabe 1: Sich selbst kurz vorstellen<br />

Das Kärtchen mit den Angaben, anhand derer sich die Schülerinnen und Schüler kurz vorstellen<br />

sollen, wird als Folie präsentiert. Die Arbeitsanweisungen werden besprochen und ggf. auch<br />

auf Deutsch erklärt.<br />

Nach einer kurzen Vorbereitungszeit, während der es möglich ist, Stichpunkte für die mündliche<br />

Vorstellung zu notieren, stellen sich die Lernenden einzeln vor. Nicht alle inhaltlichen Angaben<br />

müssen verbindlich vorkommen. Es zählt der Gesamteindruck der sprachlichen Leistung.<br />

Angabenkärtchen<br />

Imagine you meet somebody new …<br />

Beispiel für mögliche<br />

Stichpunkte für die Vorstellung<br />

(in deutscher oder in englischer Sprache)<br />

Introduce yourself:<br />

- name Max Mustermann<br />

- age 11<br />

- birthday 1. August<br />

- address Musterstraße 1, Musterstadt.<br />

- language German<br />

- brothers and sisters 2, Jan (9) + Maria (4)<br />

- …<br />

Inform about: .<br />

- your school Musterschule<br />

- your hobbies computers<br />

- TV programmes sports<br />

- …<br />

Seite 6 von 8<br />

Starterkit Englisch 15


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MEETING NEW PEOPLE<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

- mündlich -<br />

** Aufgabe 2: Einen Mitschüler befragen<br />

Das Kärtchen mit den Angaben wird als Folie präsentiert. Die Arbeitsanweisungen werden besprochen<br />

und ggf. auch auf Deutsch erklärt. Danach überlegen sich die Schülerinnen und<br />

Schüler einige Fragen, die sie einem Mitschüler stellen.<br />

Für die Durchführung dürfen sie sich aber nur die ausgewählten Stichpunkte, nicht ganze<br />

Fragesätze notieren.<br />

Angabenkärtchen<br />

Imagine you meet somebody new …<br />

Beispiel für mögliche Stichpunkte<br />

(in deutscher oder in englischer Sprache)<br />

Ask him/her some questions about …<br />

- name name<br />

- age age<br />

- birthday address<br />

- address pets<br />

- language hobbies<br />

- family subjects<br />

- brothers and sisters<br />

- pets<br />

- school<br />

- subjects<br />

- hobbies<br />

- sports<br />

- …<br />

16 Starterkit Englisch<br />

Seite 7 von 8


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Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

- mündlich -<br />

*** Aufgabe 3: Einen Kurzdialog gestalten<br />

Der Kurzdialog soll von jeweils einem Schülerpaar gestaltet werden. Während einer ganz kurzen<br />

Vorbereitungszeit gibt es zwar die Möglichkeit, sich mit den erwarteten Inhalten vertraut<br />

zu machen; es ist allerdings nicht erlaubt, Notizen zu machen. Für die Durchführung hält dann<br />

aber jeder der beiden Schüler seine Aufgabenkarte mit den entsprechenden deutschen Redeabsichten<br />

in der Hand.<br />

Aufgabenkärtchen<br />

Aufgabenkärtchen<br />

Partner A<br />

Partner B<br />

Du beginnst.<br />

Dein Partner beginnt das Gespräch.<br />

1. Grüße und frage, ob er/sie neu hier ist. 1.<br />

2.<br />

3. Nenne deinen Namen.<br />

Frage, woher er/sie kommt.<br />

4.<br />

5. Sage, wo du wohnst.<br />

Frage, ob er/sie Geschwister hat.<br />

6.<br />

7. Erzähle von deinem Haustier:<br />

- was es ist.<br />

- wie es heißt.<br />

- wie alt es ist.<br />

8.<br />

Frage nach seinem/ihrem Hobby.<br />

9. Du bist einverstanden.<br />

Schlage einen Termin vor:<br />

- Tag<br />

- Uhrzeit.<br />

2. Grüße und sage, dass du neu in der Klasse bist.<br />

Stelle dich kurz vor.<br />

Frage nach dem Namen.<br />

3.<br />

4. Sage, dass du aus Deutschland kommst.<br />

Frage, wo er/sie wohnt.<br />

5.<br />

6. Erzähle, dass du einen kleinen Bruder und<br />

eine ältere Schwester hast.<br />

Frage, ob er/sie ein Haustier hat.<br />

7.<br />

8. Nenne dein Hobby.<br />

Schlage vor, gemeinsam zu spielen.<br />

9.<br />

10. 10. Du bist einverstanden. Verabschiede dich.<br />

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Starterkit Englisch 17


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Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

ANALYSEBOGEN für die Auswertung der Leistungsfeststellung<br />

Klasse: ___________<br />

Datum: ___________<br />

1.<br />

2.<br />

3.<br />

4.<br />

5.<br />

6.<br />

7.<br />

8.<br />

9.<br />

10.<br />

11.<br />

12.<br />

13.<br />

14.<br />

15.<br />

16.<br />

17.<br />

18.<br />

19.<br />

20.<br />

21.<br />

22.<br />

23.<br />

24.<br />

25.<br />

26.<br />

Analysebogen<br />

Lernzielkontrolle<br />

Unit 1<br />

(New Highlight 1)<br />

Gesamt <br />

Listening - Task 1a<br />

Listening - Task 1b<br />

Listening - Task 1c<br />

Listening - Task 2<br />

Listening - Task 3<br />

Structures - Task 4a<br />

Structures - Task 4b<br />

Structures - Task 4c<br />

Structures - Task 5<br />

Wordpower - Task 6<br />

Wordpower - Task 7<br />

Wordpower - Task 8a<br />

Wordpower - Task 8b<br />

Wordpower - Task 9<br />

Actions - Task 10a<br />

Actions - Task 10b<br />

Situations - Task 11<br />

Reading - Task 12a<br />

Writing - Task 12b<br />

Writing - Task 13a<br />

Writing - Task 13b<br />

Gesamtpunktzahl<br />

je Schüler<br />

max. Punkte 3 3 6 7 5 1 4 4 8 5 4 5 1 5 4 4 4 2 12 8 8 103 P<br />

18 Starterkit Englisch<br />

Seite 1 von 3


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MEETING NEW PEOPLE<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

ANALYSEBOGEN für die Auswertung der Leistungsfeststellung<br />

Klasse: ___________<br />

Datum: ___________<br />

1.<br />

2.<br />

3.<br />

4.<br />

5.<br />

6.<br />

7.<br />

8.<br />

9.<br />

10.<br />

11.<br />

12.<br />

13.<br />

14.<br />

15.<br />

16.<br />

17.<br />

18.<br />

19.<br />

20.<br />

21.<br />

22.<br />

23.<br />

24.<br />

25.<br />

26.<br />

Analysebogen<br />

Kontrollaufgaben<br />

Unit 1<br />

(Let’s go 1)<br />

max. Punkte 1<br />

Listening - Task 1<br />

Reading- Task 2<br />

Wordpower – Task 3c<br />

Writing - Task 4<br />

Structures - Task 5<br />

Wordpower – Task 6<br />

Structures - Task 7<br />

Actions - Task 8<br />

Situations - Task 9<br />

Gesamtpunktzahl<br />

je Schüler<br />

Gesamt <br />

1 Der Analysebogen enthält keine Punkte, da auf Vorschläge für Punkte im Begleitbuch (vgl. Let’s go 1, Begleitbuch für den Unterricht/Kontrollaufgaben, S. 168) verzichtet wurde.<br />

Seite 2 von 3<br />

Starterkit Englisch 19


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MEETING NEW PEOPLE<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

ANALYSEBOGEN - Hinweise zur Auswertung<br />

Die einzelnen Aufgaben<br />

beziehen sich auf die<br />

überprüften Lernbereiche.<br />

Die Punkte weisen die<br />

jeweils maximal erreichbaren<br />

Punkte aus.<br />

In welchem Bereich Stärken<br />

oder Schwächen des einzelnen<br />

Schülers angesiedelt<br />

sind, ist an der erreichten<br />

Punktezahl je Lernbereich<br />

oder Teilaufgabe erkennbar.<br />

Dieses Ergebnis veranschaulicht<br />

den individuellen<br />

Übungs-/Förderbedarf in<br />

den Lernbereichen bzw. Teilkompetenzen.<br />

Beispiele:<br />

- Schüler X hat Probleme<br />

beim Hörverstehen<br />

- Schüler Y muss den Wortschatz<br />

zum Themenbereich<br />

„Schule“ wiederholen<br />

Die Gesamtpunktezahl<br />

des<br />

einzelnen<br />

Schülers lässt<br />

Aussagen zu,<br />

die dessen<br />

Leistungsstand<br />

insgesamt im<br />

Fach Englisch<br />

zum Zeitpunkt<br />

der Leistungsfeststellung<br />

darstellen.<br />

Die Gesamtsumme der Punkte zeigt, wo insgesamt<br />

(Lernbereich/Teilkompetenz oder einzelne Aufgabe) die<br />

Stärken oder Schwächen der gesamten Klasse liegen.<br />

Die Gesamtpunktezahl der<br />

Klasse verdeutlicht den allgemeinen<br />

Leistungsstand.<br />

20 Starterkit Englisch<br />

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MEETING NEW PEOPLE<br />

Materialien zur Analyse der<br />

LERNAUSGANGSSITUATION<br />

BEOBACHTUNGSBOGEN für die mündliche Mitarbeit im Englischunterricht<br />

Gesprächsbeteiligung Flüssigkeit Verständlichkeit<br />

Schülerliste<br />

rege<br />

zögernd<br />

gelegentlich<br />

nur bei direkter<br />

Aufforderung<br />

sehr flüssig<br />

meist flüssig<br />

viele Pausen<br />

ständige Suche<br />

nach Wörtern<br />

weitgehend<br />

verständlich<br />

hinreichend<br />

verständlich<br />

schwer<br />

verständlich<br />

nahezu<br />

unverständlich<br />

1.<br />

2.<br />

3.<br />

4.<br />

5.<br />

6.<br />

7.<br />

8.<br />

9.<br />

10.<br />

11.<br />

12.<br />

13.<br />

14.<br />

15.<br />

16.<br />

17.<br />

18.<br />

19.<br />

20.<br />

21.<br />

22.<br />

23.<br />

24.<br />

25.<br />

26.<br />

Seite 1 von 1<br />

Starterkit Englisch 21


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

THEMATISCHE REDEMITTEL<br />

Übungsvorschläge zur<br />

Einführung, Festigung, Erweiterung<br />

AUFGABEN ZUR EINFÜHRUNG BZW. FESTIGUNG UND ERWEITERUNG<br />

I. Situative Einführung<br />

A. What’s your name?<br />

Im Sitzkreis führen die Schüler zum Einstieg nachfolgende Kettenübung durch. Vorher hat sich jedes Kind<br />

einen englischen Namen überlegt, den die Mitschüler noch nicht kennen. Namensvorschläge können den<br />

Namenslisten der Lehrwerke entnommen oder von der Lehrkraft angeboten werden.<br />

Die Redemittel werden nach und nach (ggf. auch vorab) an der Tafel fixiert (vgl. Tafelanschrift).<br />

Student 1: My name is Amy. What’s your name?<br />

B. How old are you?<br />

Student 1: I’m ten. How old are you?<br />

C. Where are you from?<br />

Student 2: My name is …. What’s your name?<br />

Student 3: I’ … . How old are you?<br />

Student X: I’m from Germany. And you? Where are you from?<br />

D. Where do you live?<br />

Student 5: ….<br />

Student 3: …<br />

In einem zweiten Durchgang wird nach dem Alter gefragt, allerdings wird immer jeder zweite Schüler befragt.<br />

Das Tafelbild wird entsprechend ergänzt.<br />

In einem dritten Durchgang wird nach dem Wohnort/Herkunftsland gefragt. Die Schüler wählen selbst aus,<br />

wem sie die Frage stellen.<br />

Das Tafelbild wird entsprechend ergänzt. Auch die Namen der Herkunftsländer sollten an der Seitentafel<br />

fixiert werden.<br />

Student Y: I’ from … . And you? Where are you from?<br />

Student Z: ….<br />

Partnerarbeit mit verschiedenen Mitschülern wird dazu führen, dass jeder die Frage nach dem Wohnort<br />

mehrmals stellt bzw. beantwortet. Die Schüler dürfen sich auch Fantasieorte einfallen lassen.<br />

II. Tafelanschrift<br />

Situation<br />

There is a new girl in class …<br />

The teacher has some questions …<br />

1. What’s your name?<br />

2. How old are you?<br />

3. Where are you from?<br />

4. Where do you live?<br />

Die Fragen können ausgehend von der<br />

Situation im Unterrichtsgespräch gesammelt<br />

werden.<br />

Von den möglichen Antworten werden<br />

jedoch nur die Satzanfänge festgehalten.<br />

1. My name is … / I’m …<br />

2. I’m …<br />

3. I’m from …<br />

4. I live in …<br />

22 Starterkit Englisch<br />

Seite 1 von 8


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MEETING NEW PEOPLE<br />

III. Übungen<br />

THEMATISCHE REDEMITTEL<br />

Übungsvorschläge zum<br />

Themenfeld FAMILIE<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

THEMATISCHE REDEMITTEL<br />

Übungsvorschläge zum<br />

Themenfeld FAMILIE<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

III. Übungen<br />

A. Jenny’s Family Tree<br />

A. Jenny’s Family Tree<br />

grandfather<br />

grandfather grandmother grandfather grandmother<br />

grandmother<br />

mother<br />

mother father<br />

father<br />

grandfather<br />

sister<br />

brother<br />

me<br />

grandmother<br />

My name is Jenny. This is my family. There are five people in my family: my father, my<br />

mother, my baby brother, my sister and me. We live in England. I have four grandparents:<br />

two grandmothers and two grandfathers. Two grandparents live in England, too, and two<br />

live in Scotland.<br />

Seite 2 von 8<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

THEMATISCHE REDEMITTEL<br />

Übungsvorschläge zum<br />

Themenfeld FAMILIE<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

B. What are their names?<br />

Richard Linda Nicolas<br />

Kate<br />

brother<br />

Cindy Robert<br />

me<br />

My name is Jenny. This is my family. There are five people in my family: my father, my<br />

mother, my baby brother, my sister and me. We live in England. I have four grandparents:<br />

two grandmothers and two grandfathers. Two grandparents live in England, too, and two<br />

live in Scotland.<br />

Lucy<br />

Tommy<br />

sister<br />

Jenny<br />

What are their names? Write them on the lines.<br />

Jenny has a sister. Her name is _______________. Her baby brother is ______________.<br />

Her parents are _______________ and _______________.<br />

She has two grandpas, _______________ and _______________.<br />

_______________ and _______________ are her grandmas.<br />

Seite 3 von 8<br />

Seite 2 von 8<br />

Starterkit Englisch 23


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

C. What’s your family tree like?<br />

THEMATISCHE REDEMITTEL<br />

Übungsvorschläge zum<br />

Themenfeld FAMILIE<br />

Answer the questions. Then complete your family tree.<br />

1. How many people are in your family? ________________________________________<br />

2. What is your father’s/mother’s name? ________________________________________<br />

3. Have you got any brothers and sisters? How many? _____________________________<br />

4. Have you got any grandparents? How many? ___________________________________<br />

24 Starterkit Englisch<br />

Seite 4 von 8


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MEETING NEW PEOPLE<br />

D. Hobbies / School<br />

Aufgabenblatt<br />

THEMATISCHE REDEMITTEL<br />

Übungsvorschläge zum<br />

Themenfeld SCHULE / FREIZEIT<br />

Die Schüler sammeln Wortschatz zu den Themenfeldern Freizeitbeschäftigungen bzw. Schule. Da hier<br />

vor allem individuell relevanter Wortschatz gesammelt werden soll, ist der Einsatz des Wörterbuches<br />

bzw. der Wörterliste aus den Lehrwerken zu empfehlen. Das unterschiedliche Anforderungsniveau wird<br />

bestimmt von der individuellen Durchführung, die entsprechend der eigenen Leistung in unterschiedlichem<br />

Arbeitstempo und mit verschiedenen Ergebnissen erfolgt.<br />

HOBBIES<br />

Aufgabenblatt<br />

SCHOOL<br />

Seite 7 von 8<br />

Starterkit Englisch 25


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

E. Charts<br />

THEMATISCHE REDEMITTEL<br />

Übungsvorschläge<br />

Diese Übung muss unabhängig von den beiden vorangehenden eingesetzt werden.<br />

Es wird erwartet, dass die Wörter den Überbegriffen richtig zugeordnet werden. Die Schüler sind darauf<br />

hinzuweisen, dass drei Wörter übrig bleiben.<br />

Das unterschiedliche Anforderungsniveau wird bestimmt von dem individuellen Arbeitstempo bzw. von<br />

dem Umfang des beherrschten Wortschatzes, der in dieser Aufgabe teilweise über das bisher Gelernte<br />

hinausgeht. Schüler, die sehr schnell mit der Erledigung dieser Übung fertig sind, können aufgefordert<br />

werden, die Spalten um weiteres Wortmaterial zu ergänzen.<br />

Aufgabenblatt<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

aunt - class – cousin – exercise - fan club - games – girlfriend - grandfather<br />

music - parents - pet – pupil - shop - subject - teacher - table tennis - team - uncle<br />

HOBBIES SCHOOL FAMILY<br />

Lösung:<br />

HOBBIES SCHOOL FAMILY<br />

fan club exercise aunt<br />

games class cousin<br />

music pupil grandfather<br />

table tennis subject parents<br />

team teacher uncle<br />

26 Starterkit Englisch<br />

Seite 8 von 8


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

MUSTERDIALOG<br />

Präsentation und Arbeitsvorschläge<br />

Zieldialog<br />

Am Ende der <strong>Modulare</strong>n Sequenz sollen alle Schülerinnen und Schüler in der Lage sein, in<br />

einem Gespräch sowohl Auskünfte über die eigene Person zu erteilen als auch entsprechende<br />

Informationen von anderen einzuholen. Das Ziel wird erreicht, wenn auf der Basis des Musterdialogs<br />

dazu passende grundlegende Redemittel in vielfältigen Dialogvariationen mit unterschiedlichem<br />

Schwierigkeitsgrad eingeübt werden.<br />

Präsentation des Musterdialogs<br />

Der Musterdialog wird der Klasse am besten von einem Schülerpaar, das ihn vorab eingeübt hat<br />

und ggf. aus einer höheren Jahrgangsstufe kommt, präsentiert.<br />

Höraufträge zur Präsentation<br />

Die Höraufträge werden mündlich gestellt, sie stehen aber auch auf dem Arbeitsblatt:<br />

Listen carefully. While listening complete the fact sheets. You’ll hear the dialogue twice.<br />

Arbeitsblatt<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Listen carefully. While listening complete the fact sheets. You’ll hear the dialogue twice.<br />

FACT SHEET 1<br />

Name:<br />

FACT SHEET 2<br />

Country:<br />

Class:<br />

Favourite subject:<br />

Favourite sport:<br />

Mobile phone:<br />

Name:<br />

Country:<br />

Class:<br />

Favourite subject:<br />

Favourite sport:<br />

Mobile phone:<br />

Arbeit mit dem Musterdialog<br />

Nach der Auswertung der Höraufträge erhalten die Schülerinnen und Schüler den Musterdialog.<br />

Es wird zunächst sichergestellt, dass alle Redemittel verstanden werden. Danach folgt eine intensive<br />

Übungsphase, während der alle die gleichen Aufgaben bearbeiten. Das unterschiedliche<br />

Arbeitstempo führt zu einer Differenzierung im Anforderungsniveau.<br />

Seite 1 von 13<br />

Starterkit Englisch 27


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

MUSTERDIALOG<br />

Arbeitsvorschläge<br />

Arbeitsvorschläge<br />

Während der Arbeit mit dem Musterdialog ist es wichtig, so oft wie möglich die Methode zu<br />

wechseln. Auch eine Veränderung der Sozialform bzw. ein Üben mit verschiedenen Gesprächspartnern<br />

lässt keine Langeweile aufkommen. Nicht nur für das Einstellen auf einen neuen Lernpartner<br />

(Aussprache, Leistungsvermögen), sondern auch für das Sozialverhalten ist ein Wechsel<br />

der Übungspartner von Bedeutung.<br />

Der Unterricht verläuft schülerzentriert; die Lehrkraft unterstützt und berät als Lernbegleiter.<br />

Nachfolgende Vorschläge sind für die Arbeit mit dem Musterdialog während der 4. Unterrichtseinheit<br />

gedacht. Allerdings können nicht alle aufgelisteten Möglichkeiten im Rahmen einer einzigen<br />

Sequenz genutzt werden. Über Auswahl und Anzahl entscheidet die Lehrkraft entsprechend<br />

der Klassensituation.<br />

Vorschläge für Plenumsarbeit<br />

1. Let’s read the dialogue.<br />

Der Dialog wird auf der Folie präsentiert. Die einzelnen Sprechakte werden von verschiedenen<br />

Schülern gelesen.<br />

2. Can you read the dialogue?<br />

Der Dialog wird auf der Folie präsentiert. Die Lehrkraft streut eine Handvoll Büroklammern darüber<br />

(vgl. S. 5). Die einzelnen Sprechakte werden von verschiedenen Schülern gelesen. Dabei<br />

müssen sie die verdeckten Elemente selbst ergänzen.<br />

3. What are they saying?<br />

Verläuft wie bei Vorschlag 2 beschrieben. Diesmal wird jedoch der ganze Dialog in Halbschrift<br />

präsentiert (Bsp. S. 6). Alternativ können auch nur einzelne Dialogteile so dargestellt sein.<br />

4. Do you know what they say?<br />

Verläuft wie bei Vorschlag 2 beschrieben. Statt Büroklammern werden aber Stifte verwendet.<br />

Diese verdecken größere Teile des Dialogs; der Schwierigkeitsgrad wird erhöht. (Bsp. S. 7)<br />

5. Complete the dialogue.<br />

Der Dialog wird als sog. Cloze Text präsentiert, d. h. dass aus den Sprechakten Wörter nach einer<br />

bestimmten Regel entfernt wurden. Die Lehrkraft entscheidet, ob jedes 3. - 5. Wort getilgt<br />

wird oder ob eine Wortart bzw. inhaltlich relevante Elemente weggelassen werden. (S. 8 - 10)<br />

Vorschläge für Einzelarbeit<br />

1. Underline the parts in the dialogue which help you to talk about yourself.<br />

Die Schüler unterstreichen die Dialogteile/-sätze (schreiben sie ggf. auch heraus), die für eine<br />

persönliche Vorstellung geeignet sind. (vgl. S. 11)<br />

2. Copy the questions in the dialogue which help you to get information about new friends.<br />

Die Schüler schreiben alle Fragen ab, die für eine erste Begegnung geeignet sind. (vgl. S. 12)<br />

3. Complete the dialogue: translate the German words into English. Use the dictionary.<br />

Die Übung festigt Wortschatzelemente und schult ggf. den Umgang mit dem Wörterbuch/-liste.<br />

(Bsp. S. 13)<br />

28 Starterkit Englisch<br />

Seite 2 von 13


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

MUSTERDIALOG<br />

Arbeitsvorschläge<br />

Vorschläge für Partnerarbeit<br />

1. Read and look up.<br />

Jeder der beiden Schüler übernimmt eine Rolle. Nach einem kurzen Blick auf die einzelnen<br />

Zeilen, werden diese oder auch nur Teile davon gesprochen, ohne auf den Text zu sehen.<br />

Diese Methode eignet sich gut, um mechanisches Lesen zu vermeiden.<br />

2. Read and look up.<br />

Verläuft wie bei Einzelarbeit 1 beschrieben, jedoch mit teilweise verdeckten Dialogteilen, z. B.<br />

durch Büroklammern, Stifte, etc.<br />

3. Practise the dialogue with your neighbour on the left-hand side.<br />

Der Dialog wird mit dem Banknachbar links mit verteilten Rollen gelesen.<br />

4. Practise the dialogue with your neighbour on the right-hand side.<br />

Der Dialog wird mit dem Banknachbar rechts mit verteilten Rollen gelesen.<br />

5. Practise the dialogue with the pupil in front of you.<br />

Der Dialog wird mit dem Schüler aus der Reihe davor mit verteilten Rollen gelesen.<br />

6. Practise the dialogue with the pupil sitting behind you.<br />

Der Dialog wird mit dem Schüler aus der Reihe dahinter mit verteilten Rollen gelesen.<br />

7. Stand up and find a new partner.<br />

Die Schüler wählen einen Mitschüler aus der Klasse.<br />

8. Read the dialogue with your partner.<br />

Die Lehrkraft hält ein Bündel Schnüre hoch. Die Schülergruppe kommt nach vorn und jeder<br />

Schüler greift nach einem Schnurende. Sobald die Lehrkraft die Schnüre loslässt, weiß jeder,<br />

mit welchem Gesprächspartner die neue Übung erfolgen soll. Zu beachten gilt, dass die Anzahl<br />

der Schnüre der Hälfte der Schülerzahl entspricht, z. B. werden bei einer Gruppe von 18 Schülern<br />

9 Schnüre benötigt.<br />

9. Read the dialogue in different ways or pretending you are a different person.<br />

Die Motivation der Schüler kann erhalten bleiben, wenn man ihnen vorschlägt, den Text auf verschiedene<br />

Art und Weise zu lesen, z. B.<br />

- mit veränderter Stimmlage: laut/leise; hoch/tief; …<br />

- mit wechselnder Stimmung: höflich, verärgert, genervt, gelangweilt, wütend, fröhlich, traurig, …<br />

- aus der Perspektive einer anderen Person: Baby, Oma/Opa, Junge Mädchen, Popidol, …<br />

10. Introduce yourself to a new friend. Tell as much about yourself as you can.<br />

Diese Partnerarbeit sollte im Anschluss an Einzelarbeit 1 eingesetzt werden. Die Schüler können<br />

je nach Leistungsvermögen sich selbst vorstellen, indem sie die aus dem Dialog herausgeschriebenen<br />

Sätze einem Mitschüler ihrer Wahl vorlesen oder vortragen.<br />

11. Ask a pupil from your class some questions about himself/herself.<br />

Diese Tätigkeit kann nach Einzelarbeit 2 folgen. Die Schüler befragen einen oder mehrere Mitschüler<br />

ihrer Wahl und notieren die Antworten auf kleine Zettel.<br />

12. Passport Control<br />

Diese Übungsmöglichkeit empfiehlt sich im Anschluss an Partnerarbeit 11. Die Zettel mit den<br />

notierten Antworten werden von der Lehrkraft eingesammelt und gemischt. Danach zieht jeder<br />

Schüler eine „Identität“, die er kurz einstudieren darf. Nachher gibt er den Zettel einem sog.<br />

passport controller. Dieser „überprüft“ die Angaben auf dem Zettel, indem er Fragen stellt wie<br />

What’s your name?/ Where are you from?/What’s your hobby?/What’s your address? usw.<br />

Arbeitsaufträge<br />

Die Arbeitsaufträge werden auf Englisch gestellt und ggf. auf Deutsch nochmals erklärt.<br />

Leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler können miteinbezogen werden, indem sie ihren<br />

Mitschülern die englischen Arbeitsaufträge in deutscher Sprache erläutern.<br />

Seite 3 von 13<br />

Starterkit Englisch 29


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

MUSTERDIALOG<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m Pat. Nice to meet you.<br />

I’m from England, from Croydon.<br />

And you?<br />

I’m from Germany. I live in Munich.<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is English. And yours?<br />

I like computer games and basketball.<br />

And you?<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

I live in Regensburger Street number 7.<br />

I’m in class 5. What about you?<br />

Music. I like music. What’s your hobby?<br />

I play football. But I like computer<br />

games, too.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />

together. What’s your address?<br />

OK. Can you give me your phone<br />

number, please?<br />

Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />

and here’s my mobile number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

See you.<br />

Fine. Bye bye.<br />

30 Starterkit Englisch<br />

Seite 4 von 13


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

MUSTERDIALOG<br />

mit Büroklammern<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m Pat. Nice to meet you.<br />

I’m from England, from Croydon.<br />

And you?<br />

I’m from Germany. I live in Munich.<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is English. And yours?<br />

I like computer games and basketball.<br />

And you?<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

I live in Regensburger Street number 7.<br />

I’m in class 5. What about you?<br />

Music. I like music. What’s your hobby?<br />

I play football. But I like computer<br />

games, too.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />

together. What’s your address?<br />

OK. Can you give me your phone<br />

number, please?<br />

Sure. My home number is 089 - 30 04<br />

57, and here’s my mobile number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

See you.<br />

Fine. Bye bye.<br />

Seite 5 von 13<br />

Starterkit Englisch 31


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

MUSTERDIALOG<br />

in Halbschrift<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m Pat. Nice to meet you.<br />

I’m from England, from Croydon.<br />

And you?<br />

I’m from Germany. I live in Munich.<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is English. And yours?<br />

I like computer games and basketball.<br />

And you?<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

I live in Regensburger Street number 7.<br />

I’m in class 5. What about you?<br />

Music. I like music. What’s your hobby?<br />

I play football. But I like computer<br />

games, too.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play it together.<br />

What’s your address?<br />

OK. Can you give me your phone<br />

number, please?<br />

Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />

and here’s my mobile number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

See you.<br />

Fine. Bye bye.<br />

32 Starterkit Englisch<br />

Seite 6 von 13


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

MUSTERDIALOG<br />

mit Stiften<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m Pat. Nice to meet you.<br />

I’m from England, from Croydon.<br />

And you?<br />

I’m from Germany. I live in Munich.<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is English. And yours?<br />

I like computer games and basketball.<br />

And you?<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

I live in Regensburger Street number 7.<br />

I’m in class 5. What about you?<br />

Music. I like music. What’s your hobby?<br />

I play football. But I like computer<br />

games, too.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />

together. What’s your address?<br />

OK. Can you give me your phone<br />

number, please?<br />

Sure. My home number is 089 - 30 04<br />

57, and here’s my mobile number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

See you.<br />

Fine. Bye bye.<br />

Seite 7 von 13<br />

Starterkit Englisch 33


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

MUSTERDIALOG<br />

als Cloze Text<br />

(ca. jedes 3 – 5 Wort getilgt)<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My<br />

is Chris.<br />

What’s your ?<br />

You are<br />

Where are<br />

here.<br />

from?<br />

I’m Pat.<br />

I’m from<br />

And ?<br />

to meet you.<br />

, from Croydon.<br />

I’m from . I live in .<br />

I’m in class<br />

. My favourite<br />

is English. And ?<br />

I like computer<br />

basketball. And you?<br />

That’s<br />

and<br />

. Let’s play computer<br />

at my house.<br />

I live in Regensburger number 7.<br />

I’m in 5. What about ?<br />

Music. I like<br />

. What’s your<br />

?<br />

I play . But I like .<br />

games, too.<br />

. I’ve got a new game.<br />

Let’s it together.<br />

What’s your ?<br />

OK. Can give me your .<br />

number, please?<br />

Sure. My home is 089 - 30 04 57,<br />

and here’s my number 0151 -<br />

3452346. Call . Then we can<br />

a date.<br />

See you.<br />

Fine. Bye bye.<br />

34 Starterkit Englisch<br />

Seite 8 von 13


. me.<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

MUSTERDIALOG<br />

als Cloze Text<br />

(Verben getilgt)<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name<br />

What<br />

You<br />

Where<br />

Chris.<br />

your name?<br />

new here.<br />

you from?<br />

I Pat. Nice to you.<br />

I<br />

I<br />

from Germany.<br />

in Munich.<br />

I from England, from Croydon.<br />

And you?<br />

I<br />

in class 6. My favourite subject<br />

English. And yours?<br />

I computer games and<br />

basketball. And you?<br />

That’s great. ’s .<br />

computer games at my house.<br />

I in Regensburger Street<br />

number 7.<br />

Sure. My home number 089 -<br />

30 04 57, and here my mobile<br />

number 0151 - 3452346.<br />

Then we<br />

a date.<br />

you.<br />

I<br />

in class 5. What about you?<br />

music. I music. What .<br />

your hobby?<br />

I football. But I computer<br />

games, too.<br />

Super. I a new game. ’s<br />

it together. What your<br />

address?<br />

OK. you me your phone<br />

number, please?<br />

Fine. Bye bye.<br />

Seite 9 von 13<br />

Starterkit Englisch 35


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

MUSTERDIALOG<br />

als Cloze Text<br />

(Inhaltselemente getilgt)<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name is .<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m<br />

. Nice to meet you.<br />

I’m from , from .<br />

And you?<br />

I’m from . I live in .<br />

I’m in class<br />

subject is<br />

. My favourite<br />

. And yours?<br />

I like and .<br />

And you?<br />

That’s great. Let’s play .<br />

at my house.<br />

I live in Street number .<br />

I’m in class<br />

. What about you?<br />

. I like . What’s your<br />

hobby?<br />

I play . But I like ,<br />

too.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />

together. What’s your address?<br />

OK. Can you give me your phone<br />

number, please?<br />

Sure. My number is 089 - 30 04 57,<br />

and here’s my number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

See you.<br />

Fine. Bye bye.<br />

36 Starterkit Englisch<br />

Seite 10 von 13


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

MUSTERDIALOG<br />

Mögliche Lösung für Einzelarbeit 1<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m Pat. Nice to meet you.<br />

I’m from England, from Croydon.<br />

And you?<br />

I’m from Germany. I live in Munich.<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is English. And yours?<br />

I like computer games and basketball.<br />

And you?<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

I live in Regensburger Street number 7.<br />

I’m in class 5. What about you?<br />

Music. I like music. What’s your hobby?<br />

I play football. But I like computer<br />

games, too.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />

together. What’s your address?<br />

OK. Can you give me your phone<br />

number, please?<br />

Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />

and here’s my mobile number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

See you.<br />

Fine. Bye bye.<br />

Seite 11 von 13<br />

Starterkit Englisch 37


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

MUSTERDIALOG<br />

Mögliche Lösung für Einzelarbeit 2<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m Pat. Nice to meet you.<br />

I’m from England, from Croydon.<br />

And you?<br />

I’m from Germany. I live in Munich.<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is English. And yours?<br />

I like computer games and basketball.<br />

And you?<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

I live in Regensburger Street number 7.<br />

I’m in class 5. What about you?<br />

Music. I like music. What’s your hobby?<br />

I play football. But I like computer<br />

games, too.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />

together. What’s your address?<br />

OK. Can you give me your phone<br />

number, please?<br />

Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />

and here’s my mobile number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

See you.<br />

Fine. Bye bye.<br />

38 Starterkit Englisch<br />

Seite 12 von 13


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

MUSTERDIALOG<br />

mit deutschen Elementen<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Chris<br />

Hi. __________ (mein) name is Chris.<br />

What’s ___________ (dein) name?<br />

You __________ (bist) new here.<br />

___________ (wo) are you from?<br />

I’m from ______________ (Deutschland).<br />

I live in Munich.<br />

I’m in class 6. My favourite<br />

______________ (Fach)<br />

is English. And yours?<br />

I like computer ___________ (Spiele)<br />

and basketball. And you?<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games __________________ (bei mir<br />

zu Hause).<br />

I live in Regensburger Street<br />

______________ (Nummer) 7.<br />

Sure. My _______ (Festnetz) number is<br />

089 - 30 04 57, and here’s my mobile<br />

number 0151 - 3452346. Call me. Then<br />

we can make a date.<br />

See you.<br />

Pat<br />

I’m Pat. ___________ (schön) to meet you.<br />

I’m from England, from Croydon.<br />

________________ (und du)?<br />

I’m in _____________ (Klasse) 5. What<br />

about you?<br />

Music. I __________ (mag) music. What’s<br />

your hobby?<br />

I ____________ (spiele) football. But I like<br />

computer games, too.<br />

OK. I’ve got a new ____________ (Spiel).<br />

Let’s play it together. _____________<br />

(was ist) your address?<br />

I’ve got that. Can you __________ (geben)<br />

me your phone number, please?<br />

OK. Bye bye.<br />

Seite 13 von 13<br />

Starterkit Englisch 39


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

- Hinweise zum Einsatz -<br />

HINWEISE ZUM EINSATZ DER ÜBUNGSAUFGABEN<br />

- Unterrichtseinheiten 5 und 6<br />

Den Schülerinnen und Schülern steht für die Übungsphase ein großes Angebot an Aufgaben<br />

mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad zur Verfügung. Während dieser Arbeitsphase haben<br />

sie die Möglichkeit, entsprechend des eigenen Leistungsvermögens die angestrebten Kompetenzen<br />

zu erproben und zu steigern. Die Lehrkraft unterstützt und berät als Lernbegleiter.<br />

Um eine Überforderung bzw. Ratlosigkeit der Fünftklässler zu vermeiden, ist es empfehlenswert,<br />

den Arbeitsprozess ein wenig zu steuern. Dies kann über die Ausweisung von Pflichtbzw.<br />

Auswahlangaben erfolgen. Zu welchem Zeitpunkt jedoch welche Aufgabe erledigt wird,<br />

bleibt in der Verantwortung des Einzelnen.<br />

Als Pflichtaufgaben werden folgende vier Dialoge mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

vorgeschlagen:<br />

* Dialog gelenkt verändern mit vorgegebenen Austauschelementen (S. 3)<br />

** Sprechakte des Musterdialogs in die richtige Reihenfolge bringen (S. 5)<br />

*** in deutscher Sprache wörtlich ausformulierte Sprechakte auf Englisch umsetzen (S. 9)<br />

*** deutsche Sprechabsichten auf Englisch versprachlichen (S. 10)<br />

Von den insgesamt zwölf verschiedenen Dialogaufgaben stehen dann acht Wahlaufgaben zur<br />

Verfügung. Dies bedeutet, dass Schüler, die sich selbst über- oder unterschätzt haben, eine<br />

entsprechende Korrektur vornehmen können, indem sie Aufgaben mit niedrigerem bzw. höherem<br />

Schwierigkeitsgrad wählen.<br />

40 Starterkit Englisch<br />

Seite 1 von 1


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

* Musterdialog unverändert mit dem Partner einüben<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Practise the dialogue with your partner by reading it aloud. Read it in different ways.<br />

Try to be Read it like Speak<br />

- polite and friendly. - a teacher. - slowly or fast.<br />

- angry and nervous. - a pop star. - high-pitched or low.<br />

- an old person or a baby. - a football player. - quietly or loudly.<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m Pat. Nice to meet you.<br />

I’m from England, from Croydon.<br />

And you?<br />

I’m from Germany. I live in Munich.<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is English. And yours?<br />

I like computer games and basketball.<br />

And you?<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

I live in Regensburger Street number 7.<br />

I’m in class 5. What about you?<br />

Music. I like music. What’s your hobby?<br />

I play football. But I like computer<br />

games, too.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />

together. What’s your address?<br />

Ok. Can you give me your phone<br />

number, please?<br />

Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />

and here’s my mobile number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

See you.<br />

Fine. Bye bye.<br />

Seite 1 von 12<br />

Starterkit Englisch 41


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

* Dialog mit verteilten Rollen lesen<br />

Name:<br />

Practise the dialogue with your partner.<br />

Read and look up.<br />

Change the roles and practise again.<br />

Chris<br />

Name:<br />

Practise the dialogue with your partner.<br />

Read and look up.<br />

Change the roles and practise again.<br />

Pat<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m Pat. Nice to meet you.<br />

I’m from England, from Croydon.<br />

And you?<br />

I’m from Germany. I live in Munich.<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is English. And yours?<br />

I like computer games and basketball.<br />

And you?<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

I live in Regensburger Street number 7.<br />

I’m in class 5. What about you?<br />

Music. I like music. What’s your hobby?<br />

I play football. But I like computer<br />

games, too.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />

together. What’s your address?<br />

OK. Can you give me your phone<br />

number, please?<br />

Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />

and here’s my mobile number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

See you.<br />

Fine. Bye bye.<br />

42 Starterkit Englisch<br />

Seite 2 von 12


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

* Dialog gelenkt verändern mit vorgegebenen Austauschelementen<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Change some parts of the dialogue. Here are some ideas. You may use your own ideas, too.<br />

Tom, Brian, Aileen, Hillary, Italy, Rome, Scotland, Edinburgh,<br />

7, 8, 9, 10, sports, history, German, watching TV, tennis, …<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m Pat. Nice to meet you.<br />

I’m from England, from Croydon.<br />

And you?<br />

I’m from Germany. I live in Munich.<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is English. And yours?<br />

I like computer games and basketball.<br />

And you?<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

I’m in class 5. What about you?<br />

Music. I like music. What’s your hobby?<br />

I play football. But I like computer<br />

games, too.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />

together. What’s your address?<br />

I live in Regensburger Street number 7.<br />

OK. Can you give me your phone<br />

number, please?<br />

Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />

and here’s my mobile number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

See you.<br />

Fine. Bye bye.<br />

Seite 3 von 12<br />

Starterkit Englisch 43


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

* Dialog frei verändern mit selbst gewählten Austauschelementen<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Change some parts of the dialogue. Use your own ideas.<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m Pat. Nice to meet you.<br />

I’m from England, from Croydon.<br />

And you?<br />

I’m from Germany. I live in Munich.<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is English. And yours?<br />

I like computer games and basketball.<br />

And you?<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

I live in Regensburger Street number 7.<br />

I’m in class 5. What about you?<br />

Music. I like music. What’s your hobby?<br />

I play football. But I like computer<br />

games, too.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />

together. What’s your address?<br />

OK. Can you give me your phone<br />

number, please?<br />

Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />

and here’s my mobile number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

See you.<br />

Fine. Bye bye.<br />

44 Starterkit Englisch<br />

Seite 4 von 12


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

** Sprechakte des Musterdialogs in die richtige Reihenfolge bringen<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

The dialogue is all jumbled up. Can you find the right order?<br />

Chris<br />

Pat<br />

See you.<br />

Music. I like music. What’s your<br />

hobby?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I live in Regensburger Street number<br />

7.<br />

I’m from Germany. I live in Munich.<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

I’m in class 5. What about you?<br />

OK. Can you give me your phone<br />

number, please?<br />

I play football. But I like computer<br />

games, too.<br />

I’m from England, from Croydon.<br />

And you?<br />

Fine. Bye bye.<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

I’m Pat. Nice to meet you.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play<br />

it together. What’s your address?<br />

Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />

and here’s my mobile number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is English. And yours?<br />

I like computer games and basketball.<br />

And you?<br />

Seite 5 von 12<br />

Starterkit Englisch 45


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

** Teile der Sprechakte frei ergänzen<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Complete the missing parts of the dialogue. Use your own ideas.<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m Pat. Nice to meet you.<br />

I’m from ___________, from ___________.<br />

And you?<br />

I’m from Germany. I live in _________.<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is __________. And yours?<br />

I like computer games and __________.<br />

And you?<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

I live in _________ Street number ___.<br />

I’m in class 5. What about you?<br />

_________. I like ___________. What’s<br />

your hobby?<br />

I play _______________. But I like computer<br />

games, too.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />

together. What’s your address?<br />

OK. Can you give me your phone<br />

number, please?<br />

Sure. My home number is 0____ -<br />

_________________ , and here’s my<br />

mobile number ______ - ___________.<br />

Call me. Then we can make a date.<br />

See you.<br />

Fine. Bye bye.<br />

46 Starterkit Englisch<br />

Seite 6 von 12


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

** Ganze Sprechakte selbstständig hinzufügen<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Complete the missing parts of the dialogue. Use your own ideas.<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m from England, from Croydon.<br />

And you?<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is English. And yours?<br />

I’m in class 5. What about you?<br />

Music. I like music. What’s your hobby?<br />

I play football. But I like computer<br />

games, too.<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

Super. I’ve got a new game. Let’s play it<br />

together. What’s your address?<br />

Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />

and here’s my mobile number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

Fine. Bye bye.<br />

Seite 7 von 12<br />

Starterkit Englisch 47


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

** Sämtliche Sprechakte einer Rolle selbst erstellen<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Complete the dialogue. Use your own ideas.<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hi. My name is Chris.<br />

What’s your name?<br />

You are new here.<br />

Where are you from?<br />

I’m from Germany. I live in Munich.<br />

I’m in class 6. My favourite subject<br />

is English. And yours?<br />

I like computer games and basketball.<br />

And you?<br />

That’s great. Let’s play computer<br />

games at my house.<br />

I live in Regensburger Street number 7.<br />

Sure. My home number is 089 - 30 04 57,<br />

and here’s my mobile number 0151 -<br />

3452346. Call me. Then we can make a<br />

date.<br />

See you.<br />

48 Starterkit Englisch<br />

Seite 8 von 12


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

*** in deutscher Sprache wörtlich ausformulierte Sprechakte auf Englisch umsetzen<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Say it in English! Work together with a partner.<br />

Chris<br />

Pat<br />

Hallo, mein Name ist Chris.<br />

Wie heißt du?<br />

Du bist neu hier.<br />

Woher kommst du?<br />

Ich komme aus Deutschland.<br />

Ich wohne in München.<br />

Ich bin in der 6. Klasse. Mein Lieblingsfach<br />

ist Englisch. Und deines?<br />

Ich mag Computerspiele und Basketball.<br />

Und du?<br />

Toll. Lass uns gemeinsam bei mir<br />

Computer spielen.<br />

Ich wohne in der Regensburger Straße<br />

Nummer 7.<br />

Ich bin Pat. Schön, dich kennen zu lernen.<br />

Ich komme aus England, aus Croydon.<br />

Und du?<br />

Ich bin in der 5. Klasse. Und du?<br />

Musik. Ich mag Musik. Was ist dein Hobby?<br />

Ich spiele Fußball. Aber ich mag auch<br />

Computerspiele.<br />

Super. Ich hab ein neues Spiel. Lass es<br />

uns gemeinsam spielen. Wie ist deine Adresse?<br />

Gut. Kannst du mir bitte auch deine<br />

Telefonnummer geben?<br />

Sicher. Meine Festnetznummer ist 089 -<br />

30 04 57, und hier ist meine Handynummer:<br />

0151 - 3452346. Ruf mich an.<br />

Dann können wir ein Treffen ausmachen.<br />

Bis dann.<br />

Schön. Tschüß.<br />

Seite 9 von 12<br />

Starterkit Englisch 49


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

*** deutsche Sprechabsichten auf Englisch versprachlichen<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Say it in English! Work together with a partner.<br />

Chris<br />

Pat<br />

- Grüße.<br />

- Nenne deinen Namen und<br />

- frage nach dem Namen des/der Gesprächspartner/in<br />

- Nenne deinen Namen und<br />

- sage, dass du dich freust, ihn/sie kennen zu lernen.<br />

- Sage, dass er/sie neu hier ist.<br />

- Frage, woher er/sie kommt.<br />

- Sage, woher du kommst und<br />

- wo du wohnst.<br />

- Frage, woher er/sie kommt.<br />

- Sage, woher du kommst und<br />

- wo du wohnst.<br />

- Sage, in welcher Klasse du bist.<br />

- Nenne dein Lieblingsfach.<br />

- Frage nach seinem/ihrem Lieblingsfach.<br />

- Sage, was dein Hobby ist und<br />

- welchen Sport du magst.<br />

- Frage nach seinem/ihrem Hobby<br />

- Du freust dich und<br />

- schlägst vor, bei dir zu spielen.<br />

- Sage, in welcher Straße und<br />

- bei welcher Hausnummer du wohnst.<br />

- Du bist einverstanden.<br />

- Gib deine Festnetznummer und auch<br />

- deine Handynummer.<br />

- Sage, er/sie soll dich anrufen.<br />

- Dann könnt ihr ein Treffen ausmachen.<br />

- Sage, in welcher Klasse du bist.<br />

- Frage, in welcher Klasse er/sie ist.<br />

- Nenne dein Lieblingsfach.<br />

- Sage, dass du es magst<br />

- Frage nach seinem/ihrem Hobby<br />

- Sage, welchen Sport du magst.<br />

- Du magst aber auch sein/ihr Hobby.<br />

- Du bist einverstanden und<br />

- erzählst, dass du ein neues Spiel hast.<br />

- Du schlägst vor, es gemeinsam zu spielen.<br />

- Frage nach seiner/ihrer Adresse.<br />

- Die Adresse hast du jetzt.<br />

- Frage, ob er/sie dir auch seine/ihre Telefonnummer gibt.<br />

- Du bist einverstanden.<br />

- Verabschiede dich.<br />

- Verabschiede dich.<br />

50 Starterkit Englisch<br />

Seite 10 von 12


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

*** nach englischen Stichpunkten sprechen<br />

You meet a new boy/girl.<br />

Start talking to him/her.<br />

- Introduce yourself<br />

* name<br />

* country<br />

* city<br />

- Ask questions about<br />

* his/her name<br />

* country<br />

- Talk about your<br />

* class, favourite subjects<br />

* hobby<br />

* sport<br />

- Ask him/her<br />

* to come to your home<br />

* to play a new game together<br />

- Tell your<br />

* street and house number<br />

* phone numbers: home and mobile<br />

- Fix a date<br />

You meet a new boy/girl.<br />

He/She starts talking to you.<br />

- Tell your<br />

* name<br />

* country<br />

* city<br />

- Ask him/her about<br />

* class and favourite subjects<br />

* hobby<br />

* sport<br />

- Ask for his/her<br />

* address<br />

* phone number<br />

- Plan a meeting, talk about<br />

* the day<br />

* the time<br />

Seite 11 von 12<br />

Starterkit Englisch 51


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

ÜBUNGSAUFGABEN<br />

mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad<br />

*** Gesprächsschritte einer Rolle selbst gestalten<br />

You meet a new boy/girl.<br />

You start talking to him/her …<br />

- Introduce yourself<br />

- Then ask questions about his/her<br />

* name<br />

* age<br />

* city<br />

- Talk about<br />

* your school<br />

* your hobbies<br />

- Ask him/her about his/her<br />

* family<br />

* pets<br />

- Find a date for a meeting<br />

- Exchange addresses<br />

You are new at school.<br />

A boy/girl starts talking to you …<br />

- Be polite and answer his/her questions<br />

- Then ask questions about his/her<br />

* school<br />

* hobbies<br />

- Talk about<br />

* your family<br />

* your pets<br />

- Plan a meeting<br />

- Exchange mobile phone numbers<br />

52 Starterkit Englisch<br />

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<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

Aufgabenvorschläge zur<br />

ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />

- schriftlich -<br />

AUFGABENVORSCHLÄGE FÜR DIE ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />

Der Lernerfolg kann sowohl schriftlich als auch mündlich ermittelt werden. Die vorgeschlagenen<br />

Aufgaben sind als Auswahlangebot gedacht und müssen nicht alle verwendet werden.<br />

I. Schriftliche Aufgaben<br />

Aufgabe 1<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Beschreibe deine Familie in einigen Sätzen.<br />

MY FAMILY<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

Aufgabe 2<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

Schreibe einige Sätze über deine Schule.<br />

MY SCHOOL<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

_____________________________________________________________________________<br />

Seite 1 von 8<br />

Starterkit Englisch 53


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

Aufgabenvorschläge zur<br />

ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />

- schriftlich -<br />

Aufgabe 3<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

THINGS I LIKE<br />

THINGS I DON’T LIKE<br />

Aufgabe 4<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

MY FAVOURITES<br />

number:<br />

colour:<br />

game:<br />

sport:<br />

subject:<br />

day of the week:<br />

month:<br />

season:<br />

holiday:<br />

food:<br />

54 Starterkit Englisch<br />

Seite 2 von 8


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

Aufgabe 5<br />

Aufgabenvorschläge zur<br />

ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />

- schriftlich -<br />

Name: Klasse: Datum:<br />

A CONVERSATION<br />

Tom und Sarah treffen sich auf einer Party. Sie kennen sich noch nicht.<br />

Was könnten sie in einem Gespräch sagen oder fragen?<br />

Informationen über Tom (12 Jahre)<br />

Anschrift: Liverpool, Garden Road 15<br />

Familie: Mutter, Vater, Oma, keine Geschwister<br />

Schule: 6. Klasse, Lieblingsfach: Sport<br />

Hobbys: Fußball, Computerspiele<br />

Handynummer: 01170-44-20<br />

Informationen über Sarah(11 Jahre)<br />

Anschrift: Liverpool, Church Street 21<br />

Familie: Mutter, Vater, eine Schwester (14 J)<br />

Schule: 5. Klasse, Lieblingsfach: Musik<br />

Hobbys: Computerspiele, Filme<br />

Handynummer: 01271-73-15<br />

Tom:<br />

Sarah:<br />

Tom:<br />

Sarah:<br />

Tom:<br />

Sarah:<br />

Tom:<br />

Sarah:<br />

Tom:<br />

Sarah:<br />

Seite 3 von 8<br />

Starterkit Englisch 55


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

II. Mündliche Aufgaben<br />

Aufgabe 1<br />

Aufgabenvorschläge zur<br />

ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />

- mündlich -<br />

Bei der mündlichen Aufgabe 1 übernimmt die Lehrkraft die englische Rolle (Aufgabenkärtchen<br />

B). Vorteilhaft ist diesbezüglich, dass sie das Gespräch bei Bedarf so lenken kann, dass der<br />

Schüler in die Lage versetzt wird, seine Stärken zeigen zu können.<br />

Der Schüler erhält die deutsche Rolle (Aufgabenkärtchen A). Einerseits kann bei dieser Aufgabe<br />

beobachtet werden, ob der Schüler die englischen Aussagen versteht; andererseits erkennt man<br />

an der Umsetzung der deutschen Vorgaben, wo seine Stärken im produktiven Bereich liegen.<br />

Selbstverständlich können beide Aufgaben auch für ein Gespräch zwischen zwei Schülern eingesetzt<br />

werden.<br />

Aufgabenkärtchen A<br />

Du bist mit deiner Klasse in England. Während<br />

der Stadtbesichtigung habt ihr, du und dein<br />

Freund, die Gruppe verloren. Euer Handy funktioniert<br />

nicht. Deshalb sprecht ihr jemanden in der<br />

Fußgängerzone an.<br />

Aufgabenkärtchen B<br />

Du beginnst.<br />

Dein Partner beginnt das Gespräch.<br />

1. Hallo. Wir sind aus Deutschland. 1.<br />

2. 2. That’s nice. Have you got a problem?<br />

3. Ja, unsere Klasse ist nicht hier. 3.<br />

4. 4 Oh. What’s the address of your hotel?<br />

5. Die Adresse lautet: Chester Road, Nr. 10. 5.<br />

6.<br />

6. Or have you got your teacher’s<br />

mobile number?<br />

7. Ja, diese ist: 0049-1170-44-111. 7.<br />

8.<br />

8. I have my mobile phone here.<br />

I can call your teacher.<br />

9. Danke. Danke. Das ist super. 9.<br />

10. 10. You’re welcome.<br />

56 Starterkit Englisch<br />

Seite 4 von 8


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

Aufgabenvorschläge zur<br />

ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />

- mündlich -<br />

Aufgabe 2<br />

Bei der nachfolgenden Aufgabe muss der Schüler zwischen zwei Gesprächspartnern vermitteln.<br />

Es handelt sich dabei um eine komplexe Aufgabenstellung, da der “Dolmetscher“ zwischen zwei<br />

Sprachen hin- und her wechseln muss, was den Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu den beiden<br />

anderen Aufgaben erheblich steigert.<br />

Die Vorgehensweise muss bekannt sein bzw. vorab erläutert werden:<br />

Es nehmen drei Schüler an der Durchführung teil.<br />

Schüler A spricht nur Deutsch. Er erhält das Aufgabenkärtchen A.<br />

Schüler B spricht nur Englisch. Er erhält das Aufgabenkärtchen B.<br />

Schüler C, dessen Lernerfolg ermittelt wird, muss zwischen beiden vermitteln, indem er<br />

abwechselnd die deutschen bzw. die englischen Aussagen in die jeweils andere Sprache<br />

überträgt. Er erhält nur die Situationsbeschreibung.<br />

Situationsbeschreibung<br />

Deine englische Brieffreundin ist zu Besuch. Dein kleiner Bruder kennt nur ein paar englische Wörter.<br />

Er möchte aber trotzdem mit Sarah sprechen.<br />

Du hilfst beiden, sich zu verständigen.<br />

Aufgabenkärtchen A<br />

Aufgabenkärtchen B<br />

Du beginnst.<br />

Dein Partner beginnt das Gespräch.<br />

1. Ich heiße Markus. Wie heißt du? 1.<br />

2.<br />

2. My name’s Sarah. Nice to meet you.<br />

How old are you?<br />

3. Fünf. Woher kommst du? 3.<br />

4.<br />

4. I’m from Manchester in England.<br />

Manchester is a big city.<br />

5. Was ist dein Hobby? Ich mag Musik. 5.<br />

6.<br />

6. I like music, too. Rapping John is my<br />

favourite singer. I have got his new CD here.<br />

7. Das ist toll. Lass sie uns doch anhören. 7.<br />

8. 8. Great!<br />

Seite 5 von 8<br />

Starterkit Englisch 57


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

Aufgabe 3<br />

Aufgabenvorschläge zur<br />

ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />

- mündlich -<br />

Die Aufgabe ist direkt auf den Dokumentationsbogen abgestimmt. Je nach Intention kann sie für<br />

die detaillierte Ermittlung des Lernerfolgs eines einzelnen Schülers oder zweier Schüler genutzt<br />

werden.<br />

Vorgehensweise:<br />

Die Lehrkraft<br />

stellt dem Schüler die Situation kurz vor und<br />

formuliert die einzelnen Redeabsichten.<br />

Der Schüler oder die Schülerin<br />

formuliert englische Sätze und<br />

wendet sich dabei an einen Mitschüler, der entsprechend reagiert.<br />

Während der Durchführung dokumentiert die Lehrkraft den Lernerfolg. Je mehr Redeabsichten<br />

umgesetzt und je erfolgreicher die sprachlichen Mittel eingesetzt werden, desto höher ist das<br />

Ausmaß der erworbenen Kompetenzen. Bei dieser Aufgabenstellung kann die Lehrkraft auch<br />

besonders gut Aussprache und Intonation beobachten.<br />

Aufgabenkärtchen für die Durchführung mit zwei Schülern<br />

Einer der Schüler erhält das Aufgabenkärtchen und lenkt das Gespräch anhand der Redeabsichten.<br />

Der zweite erhält keine Vorlage; er reagiert auf die Aussagen seines Mitschülers.<br />

Der Lernfortschritt beider wird entsprechend im Dokumentationsbogen festgehalten. Wegen der<br />

ungleichen Rollen wird der Kompetenzerwerb unterschiedlich erscheinen. Deshalb ist es wichtig,<br />

bei den Anmerkungen zu notieren, welcher Part übernommen worden war, z. B. „agierende“ bzw.<br />

„reagierende Rolle“.<br />

Du triffst ein Mädchen/einen Jungen,<br />

das/den du nicht kennst.<br />

- Begrüße deinen Gesprächspartner.<br />

- Stelle dich vor<br />

* Name, Alter<br />

* Land, Wohnort<br />

* Adresse, Telefonnummer<br />

- Frage deinen Gesprächspartner nach<br />

* dem Namen<br />

* dem Alter.<br />

* seinem Land.<br />

* seiner Telefonnummer.<br />

- Sprich über deine Schule:<br />

* Klasse, Lieblingsfach<br />

* Fächer, die du nicht magst<br />

- Erzähle von deinem Hobby.<br />

- Frage nach:<br />

* seiner Schule und Klasse.<br />

* den Fächern, die es/er mag<br />

oder nicht mag.<br />

* seinem Hobby.<br />

- Schlage ein gemeinsames Spiel vor.<br />

- Verabrede dich für das Spiel.<br />

- Verabschiede dich.<br />

58 Starterkit Englisch<br />

Seite 6 von 8


<strong>Modulare</strong> Förderung - Englisch<br />

<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

MEETING NEW PEOPLE<br />

Aufgabenvorschläge zur<br />

ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />

- mündlich -<br />

Aufgabenstellung und Dokumentationsbogen für die Durchführung mit einzelnen Schülern<br />

SITUATIONSBESCHREIBUNG<br />

Datum:<br />

___________<br />

Du triffst ein Mädchen/einen Jungen,<br />

das/den du nicht kennst.<br />

Begrüße deinen Gesprächspartner.<br />

Stelle dich vor:<br />

* Name, Alter<br />

* Land, Wohnort<br />

* Adresse<br />

* Telefonnummer<br />

Frage deinen Gesprächspartner<br />

* nach dem Namen.<br />

* dem Alter.<br />

* nach seinem Land.<br />

* nach seiner Telefonnummer<br />

Sprich über deine Schule:<br />

* Klasse,<br />

* Lieblingsfach,<br />

* Fächer, die du nicht magst.<br />

Erzähle von deinem Hobby.<br />

Frage es/ihn nach<br />

* seiner Schule und Klasse.<br />

* den Fächern, die es/er mag<br />

oder nicht mag.<br />

* seinem Hobby.<br />

Schlage ein gemeinsames Spiel vor.<br />

Verabrede dich für das Spiel.<br />

Verabschiede dich.<br />

- verweigert Gesprächsteilnahme<br />

- signalisiert nur Verstehen / Nichtverstehen<br />

- reagiert spontan auf Bekanntes<br />

- setzt Gelerntes flexibel ein<br />

- kompensiert Lücken mit deutschen Wörtern<br />

- verwendet isolierte Wörter/Wortgruppen<br />

- benutzt memorierte Wendungen fehlerfrei<br />

- bildet selbst korrekte Sätze/Strukturen<br />

- überwiegend schwer verständlich<br />

- oft kommunikationsbehindernd<br />

- größtenteils verständlich<br />

- nicht kommunikationsbehindernd<br />

Der Schüler<br />

kann auf<br />

Englisch …<br />

jemanden<br />

begrüßen.<br />

Angaben über<br />

sich selbst<br />

machen.<br />

Informationen<br />

erfragen.<br />

Auskünfte über<br />

sich selbst<br />

erteilen.<br />

Auskünfte<br />

Einholen.<br />

etwas<br />

vorschlagen.<br />

sich<br />

verabreden.<br />

sich<br />

verabschieden.<br />

Kommunikation/<br />

Interaktion<br />

Sprachliche<br />

Mittel<br />

Aussprache<br />

und<br />

Intonation<br />

Seite 7 von 8<br />

Starterkit Englisch 59


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

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MEETING NEW PEOPLE<br />

Aufgabenvorschläge zur<br />

ERMITTLUNG DES LERNERFOLGS<br />

- mündlich -<br />

Hinweise für die Durchführung bzw. mögliche Interpretation der Dokumentation<br />

Die Lehrkraft stellt die Situation<br />

kurz vor und gibt nach und nach<br />

die einzelnen Redeabsichten an.<br />

Eintrag der Schülernamen<br />

A<br />

U<br />

F<br />

G<br />

A<br />

B<br />

E<br />

N<br />

K<br />

Ä<br />

R<br />

T<br />

C<br />

H<br />

E<br />

N<br />

Dokumentation<br />

des Kompetenzerwerbs,<br />

d.h.<br />

ob und welche<br />

der entsprechenden<br />

Redeabsichten<br />

der Schüler<br />

auf Englisch umsetzen<br />

kann.<br />

Dokumentiert die Flexibilität beim Einsatz des<br />

Gelernten, die Verfügbarkeit über die sprachlichen<br />

Mittel und den Grad der Korrektheit<br />

bzgl. der Aussprache und Intonation.<br />

Interpretation<br />

Schüler 1 kann mit den gelernten<br />

Redemitteln verständliche<br />

Aussagen zur eigenen Person<br />

machen.<br />

Förderbedarf besteht vor allem<br />

bei der Formulierung von Fragen<br />

bzw. bei Zahlenangaben.<br />

60 Starterkit Englisch<br />

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MEETING NEW PEOPLE<br />

Unterlagen zur Dokumentation des<br />

KOMPETENZERWERBS<br />

DOKUMENTATION DES LERNFORTSCHRITTS<br />

Klasse: _______<br />

Datum: _______<br />

Der Schüler kann auf Englisch …<br />

ein kurzes Kontaktgespräch führen:<br />

1. - jemanden begrüßen / verabsch ieden<br />

- sich bedanken / auf Dank reagieren<br />

- sich entschuldigen / Bedauern ausdrücken<br />

Angaben über sich selbst/andere machen:<br />

2. - Name / Alter<br />

- Herkunftsland / Wohnort<br />

- Adresse / Telefonnummer<br />

Informationen erfragen:<br />

3. - Name / Alter<br />

- Herkunftsland / Wohnort<br />

- Adresse / Telefonnummer<br />

Auskünfte über sich selbst/andere erteilen:<br />

4. - Schule / Klasse<br />

- Fächer, die er mag / nicht mag<br />

- Lieblingsfach / Hobby<br />

Auskünfte einholen:<br />

5. - Schule / Klasse<br />

- Fächer, die jemand mag / nicht mag<br />

- Lieblingsfach / Hobby<br />

In vertrauten Alltagsgesprächen:<br />

6. - um etwas bitten / darauf reagieren<br />

- etwas vorschlagen / sich verabreden<br />

- Vorschlägen zustimmen / ablehnen<br />

7.<br />

8.<br />

9.<br />

Kommunikation / Interaktion<br />

- verweigert Gesprächsteilnahme<br />

- signalisiert nur Verstehen / Nichtverstehen<br />

- reagiert spontan auf Bekanntes<br />

- setzt Gelerntes flexibel ein<br />

Sprachliche Mittel<br />

- kompensiert Lücken mit deutschen Wörtern<br />

- verwendet isolierte Wörter/Wortgruppen<br />

- benutzt memorierte Wendungen fehlerfrei<br />

- bildet selbst korrekte Sätze / Strukturen<br />

Aussprache und Intonation<br />

- überwiegend schwer verständlich<br />

- oft kommunikationsbehindernd<br />

- größtenteils verständlich<br />

- nicht kommunikationsbehindernd<br />

Anmerkungen<br />

Seite 1 von 1<br />

Starterkit Englisch 61


<strong>Modulare</strong> Förderung – Englisch<br />

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MEETING NEW PEOPLE<br />

LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />

- Anmerkungen -<br />

ANMERKUNGEN ZUR ERSTELLUNG DER LERNZIELKONTROLLE<br />

Die Lernzielkontrolle beurteilt erreichte Leistungen und ist mit einer Notenvergabe verbunden.<br />

Sie wird am Ende einer Unit geschrieben und stellt fest, inwiefern behandelte Unterrichtsinhalte<br />

verfügbar sind. Nicht an all diesen kann während der Modulphase mit gleicher<br />

Intensität gearbeitet werden. Dennoch sollte die Note auch den individuellen Einsatz sowie<br />

Lernerfolg der schwerpunktmäßig geübten Teile widerspiegeln.<br />

Deshalb ist es wichtig, die Leistungsfeststellung so zu gestalten, dass Fortschritte aus der<br />

Modulphase verdeutlicht werden können. Möglich ist dies durch den gezielten Einsatz von<br />

Aufgaben, die besonders gründlich geübte Lerninhalte überprüfen. Einerseits wird durch die<br />

Chance auf ein gutes Notenergebnis die Schülermotivation gestärkt; andererseits weist ein<br />

solcher Erfolg auch die Nachhaltigkeit der Fördermaßnahme nach.<br />

Bei der Konzeption der Lernzielkontrolle sind daher folgende Überlegungen anzustellen:<br />

- Welche Inhalte standen im Mittelpunkt der Modulphase?<br />

- Welche Lernbereiche wurden besonders vertieft?<br />

- Welche Aufgabenstellungen wurden eingesetzt?<br />

Auf dieser Grundlage werden zusätzliche Aufgaben an passender Stelle in die Leistungsfeststellung<br />

eingeflochten.<br />

ANMERKUNGEN ZU DEN AUFGABENVORSCHLÄGEN<br />

Die Vorschläge sind für den Einsatz in der Lernzielkontrolle nach Unit 2 gedacht. Sie stellen<br />

ein Auswahlangebot dar; jede der Aufgaben kann aber in die Lernzielkontrollempfehlungen<br />

der Lehrwerke eingeflochten werden, da inhaltliche Überschneidungen vermieden wurden.<br />

Bei der Entwicklung wurden folgende Aspekte berücksichtigt:<br />

- Inhalte<br />

Wortschatz zu den Themenfeldern:<br />

* Familie<br />

* Schule<br />

* Freizeit<br />

Thematische Redemittel zum Erteilen bzw. Einholen von<br />

* Angaben zur Person<br />

* zu Interessen<br />

* zu Abneigungen<br />

- Lernbereiche<br />

Wordpower<br />

Actions<br />

Situations<br />

Speaking/Writing<br />

- Aufgabenstellungen<br />

Zuordnungsaufgaben: Worthälften bzw. Teile von Redemitteln (Wordpower)<br />

Fragen beantworten (Actions)<br />

Redeabsichten auf Englisch umsetzen (Situations)<br />

einen Kurztext verfassen (Writing)<br />

62 Starterkit Englisch<br />

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LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />

Aufgabenvorschläge<br />

I. Wordpower: Worthälften richtig zuordnen<br />

add<br />

bas<br />

com<br />

sub<br />

da<br />

ga<br />

gr<br />

mo<br />

ni<br />

num<br />

un<br />

ber<br />

bile<br />

ce<br />

eat<br />

cle<br />

ket<br />

mes<br />

ter<br />

ress<br />

te<br />

ject<br />

puter<br />

0 address<br />

1.<br />

2.<br />

3.<br />

4.<br />

5.<br />

6.<br />

7.<br />

8.<br />

9.<br />

10.<br />

Lösung/Bewertungsvorschlag<br />

Punkte: 10 P<br />

add ber 0 address<br />

bas bile 1. basket 1 P<br />

com ce 2. computer 1 P<br />

sub eat 3. subject 1 P<br />

da cle 4. date 1 P<br />

ga ket 5. games 1 P<br />

gr mes 6. great 1 P<br />

mo ter * 7. mobile 1 P<br />

ni ress 8. nice 1 P<br />

num te 9. number 1 P<br />

un ject 10. uncle 1 P<br />

puter<br />

* Distraktor<br />

Seite 1 von 5<br />

Starterkit Englisch 63


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MEETING NEW PEOPLE<br />

LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />

Aufgabenvorschläge<br />

II.<br />

Wordpower: Teile von Redemitteln richtig zuordnen<br />

Wie lauten die Sätze?<br />

Ordne die Satzanfänge (1 – 10) und Satzenden (A – L) richtig zu. Trage<br />

dazu die entsprechenden Buchstaben in die untenstehende Tabelle ein.<br />

Vorsicht: Ein Satzende bleibt übrig.<br />

0 And A favourite game.<br />

1 I live B great.<br />

2 Call C meet you.<br />

3 I’m D me at home.<br />

4 Let’s E is your sister?<br />

5 Nice to F play it.<br />

6 That’s G you from?<br />

7 That’s my H you?<br />

8 What’s I your home number?<br />

9 Where are J in class 5.<br />

10 How old K parents.<br />

L<br />

in Germany.<br />

Lösung/Bewertungsvorschlag<br />

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10<br />

H L D J F C B A I G E<br />

1 P 1 P 1 P 1 P 1 P 1 P 1 P 1 P 1 P 1 P<br />

64 Starterkit Englisch<br />

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MEETING NEW PEOPLE<br />

LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />

Aufgabenvorschläge<br />

III.<br />

Actions: Fragen beantworten<br />

Was antwortest du?<br />

Du bist mit deinen Eltern am Strand. Ihr kommt mit einer Familie aus<br />

England ins Gespräch. Beantworte die Fragen auf Englisch.<br />

1. What’s your name?<br />

2. Where are you from?<br />

3. How old are you?<br />

4. Your brother is here, too. What’s his name?<br />

5. Where do you live in Germany?<br />

6. I see you are a football fan. What’s your favourite team?<br />

Lösung/Bewertungsvorschlag<br />

individuelle Lösungen<br />

für jede inhaltlich richtige Antwort 0,5 P<br />

z. B. Nr. 4: Richard<br />

bei umfangreicheren und sprachlich richtigen Antworten gibt es bis zu 2 P<br />

z. B. Nr. 4: His name is Richard. (1,5 P; korrekte Verwendung des Possessivpronomens)<br />

My brother’s name is Richard. (2 P; korrekte Verwendung des ’s-Genitivs)<br />

max. Punktezahl: 12 Punkte<br />

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Starterkit Englisch 65


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LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />

Aufgabenvorschläge<br />

IV.<br />

Situations: Redeabsichten auf Englisch umsetzen<br />

Du triffst Jenny auf dem Tennisplatz. Sie spricht nur Englisch.<br />

Du beginnst ein Gespräch.<br />

1. Frage, ob sie neu im Verein ist.<br />

2. Sage, dass du auch Tennis magst.<br />

3. Sage, dass dein Lieblingssport Tischtennis ist.<br />

4. Schlage vor, gemeinsam Tischtennis zu spielen.<br />

5. Frage, ob sie dir ihre Handynummer gibt.<br />

6. Frage, ob ihr ein Treffen ausmachen könnt.<br />

Mögliche Lösungen/Bewertungsvorschlag<br />

1. Are you new here?<br />

2. I like tennis, too.<br />

3. My favourite sport is table tennis.<br />

4. Let’s play table tennis together.<br />

5. Can you give me your mobile phone number, please?<br />

6. Can we make a date?<br />

für jede inhaltlich richtige und sprachlich verständliche Antwort je 1,5 P<br />

max. Punktezahl: 9 Punkte<br />

66 Starterkit Englisch<br />

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LEISTUNGSFESTSTELLUNG<br />

Aufgabenvorschläge<br />

V. Writing: einen Kurztext über die eigene Person verfassen<br />

Stelle dich einem englischen Brieffreund kurz vor.<br />

Schreibe jeweils ungefähr drei Sätze über<br />

dich selbst, z. B. Name, Alter, Wohnort, Geschwister, …<br />

deine Schule, z. B. Klasse, Lieblingsfach, Lehrer, Mitschüler, …<br />

deine Hobbys, z. B. welche du hast, mit wem und wo du spielst, …<br />

Lösung/Bewertungsvorschlag<br />

individuelle Lösungen<br />

maximale Punktezahl: 12 P<br />

Seite 5 von 5<br />

Starterkit Englisch 67

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