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DEGEMED News 44 Juli 2013

DEGEMED News 44 Juli 2013

DEGEMED News 44 Juli

Eine Milliarde MEHR! www.eine-milliarde-mehr.de news Nr. 44 Juli 2013 Schwerpunktthema Wer vertritt die Reha im 18. Deutschen Bundestag? Schwerpunktausgabe »Bundestagswahl 2013« Aus dem Inhalt Schwerpunkt • Wer die Wahl hat, … S. 4 • 17 Fragen, 17 Antworten S. 5 Qualitätskongress Gemeinsame Veranstaltung von Degemed und FVS S. 8 Zuweisungspraxis Korruption in der Reha? S. 9 Meinung Dr. Ina Ueberschär im Interview S. 10 Es sind noch Plätze frei im Plenarsaal: Wer für die Rehabilitation in den Bundestag kommt, bestimmen die Wähler am 22. September. Berlin. Knapp drei Monate vor der Bundestagswahl liegen die Programme der Parteien vor und die Konturen werden deutlicher. Grund genug für eine Schwerpunktausgabe der DEGEMED News zum Thema »Wahl«. Wer plant was in der Rehabilitation? Welche neuen reha-relevanten Ideen und Initiativen zeigen die Programme? Die DEGEMED hat ihre Wahlprüfsteine den Parteien zugeschickt und um Beantwortung der 17 Fragen gebeten. Das Ergebnis stellen wir Ihnen hier vor. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick in die Programme der Parteien. CDU/CSU: Stärkung von Vorsorge und Reha Milliarden für Rentner, mehr Kindergeld und bessere Straßen: CDU und CSU haben ein Regierungsprogramm vorgelegt, das von der Opposition als »Wohlfühl-Papier« und »Märchenbuch« kritisiert wird. Denn die Wahlversprechen werden nach derzeitiger Kassenlage kaum zu finanzieren sein. Einer der Schwerpunkte ist die Mütter- rente, die laut Kanzlerin »ganz oben auf der Prioritätenliste« steht. Sie wird rund sieben Milliarden Euro kosten. Finanziert werden soll sie aus dem Bundeszuschuss zur Rentenversicherung. Von Rehabilitation wird im Wahlprogramm der CDU/CSU an vier Stellen gesprochen, vor allem im Zusammenhang mit Rente und Pflege. »Ziel von CDU und CSU ist es, Vorsorge und Rehabilitation weiter zu stärken«, heißt es wörtlich im Programm. Und unter Punkt 4.6: »Bezieher von Erwerbsminderungsrenten werden wir mit einer spürbaren Erhöhung ihrer Rentenansprüche besser stellen und ihnen damit eine sichere Versorgung ermöglichen. Die Beschäftigungsmöglichkeiten älterer Menschen wollen wir durch bessere Gesundheitsleistungen und darüber hinaus durch eine bessere Anpassung der Rehabilitationsleistungen an den sich verändernden Altersaufbau unserer Gesellschaft fördern.« Das hört sich nach einer Neuauflage der auf Eis liegenden Pläne zur Erhöhung des Reha-Budgets an. 10. Deutscher Reha-Tag Wahlauftakt und Jubiläum S. 11 MBOR Regionale Unterschiede S. 13 Kinder- und Jugend-Reha Dringendes Handeln erforderlich S. 14 Neue Mitglieder Die DEGEMED wächst weiter S. 15 SPD: Gleichstellung von Akut und Reha Die SPD hat ihr Regierungsprogramm bereits Anfang April vorgelegt. Sie setzt sich für ein Präventions- und Gesundheitsgesetz sowie für eine Präventionsstrategie ein. Wichtig für die medizinische Rehabilitation ist die Forderung der SPD nach einer Gleichstellung mit der medizinischen Akutversorgung, der Abbau von Zugangshürden und die Beseitigung des Reha-Deckels. Damit folgt die Partei einer ganzen Reihe langjähriger Forderungen der Rehabilitation. Zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit geht die SPD darüber hinaus in eine Offensive für die geriatrische Rehabilitation inklusive Seite 3