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DEGEMED News 45 Oktober 2013

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DEGEMED News 45 Oktober

Eine Milliarde MEHR! www.eine-milliarde-mehr.de news Nr. 45 Oktober 2013 127 Abgeordnete anderer Parteien Bundestagswahl Absolute Mehrheit für die Reha-Partei 473 Abgeordnete der »Reha-Partei« Die meisten der neu gewählten Abgeordneten haben Reha-Einrichtungen im Wahlkreis. Berlin. Die Bundestagswahl am 22.9.2013 hat die Rehabilitation deutlich gestärkt. Von den 630 Abgeordneten, die künftig den Bundestag bilden, vertreten allein 240 direkt gewählte Parlamentarier über ihre Wahlkreise die Interessen von Rehabilitationseinrichtungen. Weitere 233 Abgeordnete, die über die Landesliste ins Parlament einzogen, stammen aus Reha-Wahlkreisen. Insgesamt sind damit 473 Abgeordnete für Fragen der medizinischen Rehabilitation ansprechbar. Direkten Kontakt zu Reha- Kliniken in ihren Wahlkreisen haben z. B. Peter Weiss (CDU), Maria Michalk (CDU) oder Karin Evers-Meyer (SPD). Zur zweiten Gruppe gehören etwa der bisherige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe (CDU), Sabine Dittmar (SPD) oder Kerstin Kassner (Die Linke). Ausschüsse Arbeit und Soziales und Gesundheit entscheidend Bereits kurz nach den konstituierenden Sitzungen der neuen Bundestagsfraktionen entscheiden die Führungen darüber, welche Abgeordnete sie in die unterschiedlichen Bundestagsausschüsse entsenden. Für die Rehabilitation sind vor allem die beiden Ausschüsse für Arbeit und Soziales und für Gesundheit wichtig. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode sind hier wichtige Fragen wie etwa das Reha-Budget der DRV diskutiert worden – und oftmals gescheitert. Von zunehmender Bedeutung sind aber inzwischen ebenso die Ausschüsse für Wirtschaft und für Inneres. Sie sind zuständig für die komplexen Themen der Gesundheitswirtschaft oder der demografischen Entwicklung. Schwerpunktausgabe »Nordrhein-Westfalen« Aus dem Inhalt Schwerpunkt NRW • Reha-Land NRW in Zahlen S. 4 • Landesschiedsstellen: Problemzone NRW S. 5 • „Ins Freie“: Geriatrie kündigt Verträge S. 6 • Interview: Bundes- und Landesverband Geriatrie S. 7 • Initiative LAG Neuroreha: Frühreha optimieren S. 8 • DRV Westfalen: Vorreiter im Internet S. 9 • DRV Rheinland: Ambulant vor stationär S. 10 Qualitätsmanagement Der neue Qualitätskompass S. 3 Diskussionsforum: Neues von reha-recht.de S. 12 Neue Mitglieder aus Bayern und Sachsen S. 15 Von Reha überzeugen – von Gestaltungsmehrheit Gebrauch machen In der neuen Legislaturperiode wird es entscheidend darauf ankommen, die Abgeordneten für Reha-Themen zu sensibilisieren und zu überzeugen. Eigentlich sollte das angesichts der regionalwirtschaftlichen (Stichwort: Klinik als Arbeitgeber) und der volkswirtschaftlichen Bedeutung (Stichwort: Fachkräftemangel) nicht schwer fallen. Das wird aber nur gelingen, wenn Reha-Träger, Kliniken und Verbände immer Seite 2 Mitmachen: DEGEMED-Mitgliederversammlung am 18.11.2013 (Gäste: Gundula Roßbach, Dr. Michael Krause)