07.03.2014 Aufrufe

video Leserwahl 2014 - Die Sieger des Jahres (Vorschau)

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<strong>video</strong><br />

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<strong>video</strong>4|<strong>2014</strong><br />

TV • HIFI • HeI mkI no • netzwerk • Mobile<br />

XXL-TVs ab 60 Zoll<br />

Gross, Grösser<br />

RieSen-TVS<br />

84 Geräte im Überblick<br />

Deutschland 5,00 €<br />

<strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />

<strong>Die</strong> <strong>Sieger</strong><br />

Des <strong>Jahres</strong><br />

Von AV-Receiver bis Ultra HD:<br />

<strong>Die</strong> beste Technik <strong>2014</strong><br />

Spezial:<br />

15 Seiten Sat-TV<br />

TeST<br />

+ 4 neue Receiver-Highlights im Test<br />

+ Im Check: Receiver vs. TV-Tuner<br />

4K-Projektor im Test<br />

neuer Cineastenbeamer<br />

von Sony<br />

Der große Sound-Ratgeber<br />

Von Stereo bis 7.2<br />

Experten-<br />

Beratung:<br />

Der beste<br />

Sound zu<br />

jedem TV<br />

0 4<br />

4 190477 705006


haben Fans.<br />

Service-Direktverkauf 030 300 9 300<br />

Andere haben<br />

Kunden, wir<br />

haben Fans.<br />

WEKA-Lesern sei Dank.<br />

Auch in diesem Jahr begeisterten sich die Leser von Audio, Stereoplay und Video für unsere Produkte und haben<br />

uns bei der <strong>Leserwahl</strong> insgesamt neunmal auf das Treppchen gewählt. Vielen Dank für die jahrelange Treue, wir<br />

freuen uns sehr darüber. www.teufel.de<br />

Online Only. 8 Wochen Probezeit. Bis zu 12 Jahre Garantie.


Andreas Stumptner,<br />

Chefredakteur<br />

Objektive<br />

Qualität<br />

„Unsere Tests<br />

und <strong>Leserwahl</strong>en<br />

sind ehrlich und<br />

echt. Darauf sind<br />

wir mächtig stolz.“<br />

?<br />

Lust auf<br />

spektakuläre<br />

Heimkino-<br />

Klangwelten?<br />

Sie können sich bestimmt vorstellen, dass auch wir<br />

in den letzten Wochen recht häufig auf die Skandale<br />

um die „Gelben Engel“, die Leserpreise <strong>des</strong><br />

ADAC, und um mutmaßlich manipulierte Testergebnisse<br />

beim großen deutschen Automobilclub angesprochen<br />

wurden. Es schien, als drohe angesichts der Vorgänge<br />

beim ADAC plötzlich der ganze Berufsstand <strong>des</strong><br />

Testredakteurs in Verruf zu geraten.<br />

Ich kann Ihnen jedoch versprechen: Glaubwürdigkeit,<br />

ein extrem hoher Qualitätsanspruch und klare Objektivität<br />

sind unumstößlich das Wichtigste, wenn wir für Sie, liebe<br />

Leser, Monat für Monat die neueste Technik in unser Testlabor<br />

holen. Unser Ziel ist es jederzeit, Ihnen nach bestem<br />

Wissen und Gewissen die richtigen Kauftipps und die erforderliche,<br />

umfassende Beratung an die Hand zu geben.<br />

Würden wir dieses Ziel verraten, würden wir schlicht<br />

und einfach unsere Existenzberechtigung in Zweifel ziehen.<br />

Unsere Tests sind unsere Kernkompetenz – und das<br />

seit mittlerweile 35 Jahren. Unsere Testsiegel zieren unzählige<br />

Werbemittel und Verpackungen von Herstellern,<br />

die unseren Testergebnissen genauso vertrauen, wie es<br />

Händler und Sie, werte Leser, dankenswerterweise schon<br />

seit so vielen Jahren tun.<br />

Auch unsere <strong>Leserwahl</strong>, deren glorreiche <strong>Sieger</strong> wir in<br />

dieser Ausgabe würdigen, ist nur eines: das ehrliche, unverfälschte<br />

Ergebnis Ihrer Expertise! Mehr als 8.000 <strong>video</strong>-<br />

Leser und insgesamt sogar mehr als 25.000 Leser von <strong>video</strong>,<br />

AUDIO und stereoplay zusammen haben online abgestimmt<br />

und sich damit einmal mehr als wichtigste Jury der<br />

Unterhaltungselektronikbranche erwiesen (Ergebnisse ab<br />

Seite 20). Dafür sagen wir einfach nur ein ganz herzliches<br />

Dankeschön und gratulieren allen Gewinnern!<br />

nuLine 284 Set<br />

„Nur selten habe ich ein<br />

Mehrkanalsystem gehört,<br />

das so glasklar und fein<br />

aufgelöst zur Sache geht“<br />

Heimkino 6/13<br />

„Dampfhammer mit Feinzeichnung“<br />

Preis/Leistung: hervorragend; Heimkino 6/13<br />

nuLine 284 (Front), nuLine 24 (Rear),<br />

CS-174 (Center), AW-1100 (Sub): 4090,- €<br />

Schleiflack Weiß, Schwarz, Platin<br />

oder Holzfurnier Kirsche, Nussbaum.<br />

inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand<br />

Kostenloses Infopaket ordern oder gleich<br />

bequem online bestellen: www.nubert.de<br />

3.PLATZ<br />

Herzlichst, Ihr<br />

<br />

Andreas Stumptner<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

3<br />

Ehrliche Lautsprecher<br />

Günstig, weil direkt vom Hersteller Nubert electronic GmbH,<br />

Goethestraße 69, D-73525 Schwäbisch Gmünd ■ 4 Wochen<br />

Rückgaberecht ■ Hörstudios in D-73525 Schwäbisch Gmünd,<br />

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<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong> 3<br />

Profi-Beratung, in Deutschland gebührenfrei 0800-6823780


<strong>video</strong> | Inhalt<br />

Seite 20<br />

<strong>Die</strong> Besten <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong><br />

Unsere Leser haben entschieden und die besten Geräte<br />

<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> gewählt. <strong>video</strong> präsentiert die Gewinner<br />

in den verschiedenen Kategorien.<br />

Seite 29<br />

Spezial:<br />

SAt-TV<br />

In unserem Sat-Receiver-Spezial zeigen wir, wie einfach<br />

Sat-Empfang ist und welche Vorteile diese Empfangsart<br />

bietet. Dazu insgesamt acht Hybrid-Receiver im Test.<br />

Seite 64<br />

Der Sound-ratgeber<br />

Soundbar, Stereoboxen – oder muss es für den perfekten Sound im<br />

Wohnzimmer doch das 5.1-Surround-Set sein? Der Experte Michael<br />

Jansen zeigt, welche Systeme den Heimkino-Faktor besitzen.<br />

News & Trends<br />

6 Aggressive UE-Angebote<br />

Werden Technologien wie UHD „verramscht“,<br />

bevor sie richtig auf dem Markt sind?<br />

8 Messerückblick<br />

Unterwegs auf der ISE in Amsterdam<br />

10 Aktuelles<br />

News, Trends und Hintergrundberichte<br />

18 Händler <strong>des</strong> Monats<br />

Unsere Händlerempfehlung:<br />

Anton Hieber in Schwabmünchen<br />

im Fokus<br />

20 <strong>Leserwahl</strong>: Sie haben entschieden!<br />

<strong>Die</strong> besten Geräte <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> im Überblick<br />

Spezial: Sat-tv<br />

30 Grundlagen<br />

Damit alles auf Knopfdruck funktioniert:<br />

fünf gute Gründe für den Sat-Empfang<br />

32 Test: Hybrid-HDD-Receiver<br />

<strong>Die</strong>se vier HDTV-Receiver mit eingebauten<br />

Festplatten gehören zu den besten Modellen<br />

ihrer Art.<br />

38 Test: Hybrid-Receiver<br />

<strong>Die</strong>se vier Kompakt-Receiver sind viel mehr<br />

als nur reine Sat-Receiver für den Zweit-TV.<br />

Bild<br />

44 Wissen: Riesenbildschirme<br />

Darf es noch ein bisschen mehr sein?<br />

Bei der Größe von TV-Geräten wohl schon.<br />

Wir schauen uns die Big Screens genau an.<br />

52 Test: LCD-TV<br />

Wie gut ist der neue 60-Zöller von Panasonic?<br />

4


Seite 44<br />

<strong>Die</strong> riesen-fernseher<br />

Mehr Zoll geht immer – oder? <strong>Die</strong> TV-Geräte<br />

werden immer größer. Dank Ultra HD muss<br />

dabei das Wohnzimmer nicht mitwachsen.<br />

<strong>Die</strong> Erfolgsgeschichte von Big Screens.<br />

Fernseher<br />

Panasonic TX-L60DTW6052<br />

Ultra-HD-Beamer<br />

Sony VPL-VW500ES56<br />

Hybrid-HDD-Receiver<br />

Kathrein UFS 924 33<br />

Panasonic DMR-HST23033<br />

TechniSat DigiCorder ISIO S 34<br />

Triax S-HD 990 Hybrid 35<br />

Hybrid-Receiver<br />

Avanit SHD5+39<br />

Humax HD NANO Conn@ct 39<br />

Kathrein UFSconnect 906 40<br />

LG TN530V41<br />

Kurztests<br />

bestbeans beans cast v.2 103<br />

Bose SoundLink III 103<br />

Oehlbach BTX 1000 102<br />

Samsung HomeSync102<br />

56 Test: Ultra-HD-Beamer<br />

Sonys zweiter preiswerter<br />

4K-Projektor im Härtetest<br />

Ton<br />

64 Ratgeber: Der passende Sound<br />

Vom Soundbar bis zum 7.2-Set –<br />

welcher Heimkino-Typ sind Sie?<br />

web & Mobile<br />

74 Serie: Digitale Filmsammlung<br />

<strong>Die</strong> digitale Sammlung mit XBMC clever<br />

filtern und sortieren<br />

Filme<br />

80 Home Entertainment<br />

Neue Blu-rays im Bild- und Ton-Check:<br />

u.a. Gravity und RoboCop<br />

Rubriken<br />

3 Editorial // 62 Technik extrem<br />

78 Forum // 93 Nostalgie<br />

102 Kurztests // 106 Bestenliste<br />

112 Impressum // 113 Glosse<br />

114 <strong>Vorschau</strong><br />

Filme<br />

<strong>Die</strong> neuesten Blu-rays und DVDs im<br />

Test. Dazu erhalten Sie Hintergründe,<br />

Kinotipps und News aus der großen<br />

Welt <strong>des</strong> Entertainments.<br />

Captain Phillips80<br />

Gravity 83<br />

High Fidelity91<br />

Jackass – Bad Grandpa86<br />

Prisoners 88<br />

RoboCop 91<br />

Runner Runner84<br />

Thor – The Dark Kingdom84<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

5


News & Trends<br />

Was geht zu welchem Preis?<br />

Jeder freut sich über günstige Angebote. Doch der Preis<br />

sollte nicht das alleinige Kriterium sein. Ebenso wenig wie<br />

eine einzelne Eigenschaft – wie eben UHD bei Flat-TVs.<br />

Autor: Reinhard Otter // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller, Reinhard Otter<br />

Alles muss billig!<br />

Für aggressive Angebote ist die Unterhaltungselektronik-Branche seit<br />

Langem bekannt. Neu ist aber, dass Technologien wie UHD schon<br />

„verramscht“ werden, noch bevor sie richtig auf dem Markt sind.<br />

Per E-Mail kam die Kunde ins<br />

Haus: „Schärfer geht nicht“<br />

titelte kürzlich der Elektronikversender<br />

Conrad. Im<br />

Angebot: ein Blaupunkt-LCD-TV mit<br />

knapp einem Meter, also 39 Zoll Bilddiagonale<br />

für 479 Euro. Das wäre kein<br />

schlechtes Angebot für einen Full-HD-<br />

TV. Doch es ging um einen TV mit<br />

3.840 x 2.160 Pixeln – kann der was<br />

taugen? Immerhin trägt der Conrad-<br />

TV, der zu ähnlichen Preisen etwa<br />

auch bei www.otto.de zu haben ist,<br />

einen renommierten Namen: Blaupunkt,<br />

die große Autoradio-Marke.<br />

Wer nach Informationen über Blaupunkt<br />

im Zusammenhang mit TV-Geräten<br />

sucht, findet die Seite einer Firma<br />

namens Blaupunkt Brand Management<br />

GmbH. Sie lizenziert die<br />

Marke Blaupunkt, etwa an Hersteller<br />

von Headsets, Audioprodukten oder<br />

auch TV-Geräten. Der Hersteller <strong>des</strong><br />

Blaupunkt-Fernsehers etwa ist laut<br />

„Neben 8 Millionen Pixeln bietet Sony<br />

auch einen starken Bildprozessor, um<br />

alle Inhalte auf 4K zu verbessern.”<br />

Gerrit Gericke, Pressesprecher, Sony Deutschland<br />

Datenblatt <strong>des</strong> Gerätes die Firma Universal<br />

Media Corporation Slowakia,<br />

laut ihrer Website mit Standorten unter<br />

anderem in der Slowakei, China<br />

und Deutschland.<br />

Im Testraum konnte der Billig-UHD-<br />

TV noch nicht vorspielen, doch Zweifel<br />

an seinen Qualitäten drängen sich<br />

auf. In Heft 2/14 (ab Seite 32) testete<br />

<strong>video</strong>-Experte Roland Seibt einen der<br />

bis dato günstigsten UHD-TVs, den Hisense<br />

LTDN58XT880. Ergebnis in<br />

puncto Bildqualität: vor allem beim<br />

HDTV-Empfang Schwächen in der<br />

Skalierung von SD- und HD-Inhalten.<br />

Was ist drin für 500 Euro?<br />

Gerade darauf aber kommt es bei<br />

UHD-TVs an – mangels 4K-Content. In<br />

die Skalierungstechnik investieren<br />

die großen Hersteller <strong>des</strong>halb viel Ent-<br />

6


„Testsiege belegen, dass Bildqualität,<br />

Upscaling und UHD-Codecs bei<br />

uns höchsten Ansprüchen genügen.“<br />

Sang-Won Byun, Product Marketing, Samsung<br />

UFS<br />

Smart-TV-<br />

Sat-Receiver<br />

UFSconnect 906<br />

ReaDy foR<br />

Jetzt nur noch HD+ Modul kaufen.<br />

Es gibt sie also doch?<br />

Media Markt bewirbt bereits offensiv „UHD-Filme“.<br />

Gemeint sind allerdings Blu-rays, die in 4K gemastert<br />

wurden. Auf den Scheiben selbst ist nur Full HD.<br />

• Schnelle Startzeit<br />

- Nur 7 Sek. bis zum TV-Bild<br />

UHD billiger als Full HD<br />

Hier reibt sich der Fachmann die Augen: Für 479 Euro<br />

gab es sonst Schnäppchen-TVs in Full HD. Conrad<br />

verkauft zu diesem Preis einen 39-Zoll-UHD-TV.<br />

wicklungsaufwand. Ein UHD-LCD-<br />

Panel allein sei gar nicht so teuer, verrät<br />

ein Branchen-Insider. Bisweilen<br />

fielen beim Schneiden der LCD-Muttergläser<br />

für große TVs kleinere Stücke<br />

ab, die dann günstig verkauft würden.<br />

So könnte sich auch das ungewöhnliche<br />

Bildformat <strong>des</strong> Blaupunkt-<br />

TVs ergeben. <strong>Die</strong> Hardware für<br />

hochwertige Signalverarbeitung sei<br />

aber auch dann zu diesem Preis nicht<br />

drin – und gerade darauf berufen sich<br />

die etablierten UHD-Hersteller wie<br />

Philips, Samsung, Sony oder Toshiba.<br />

Da es noch kaum native UHD-Inhalte<br />

gibt, sei die „qualitativ hochwertige<br />

Wiedergabe von normalem HD-Material<br />

eines der wichtigsten Merkmale<br />

dieser neuen TVs“, sagt etwa Philips-<br />

Pressesprecher Georg Wilde – ähnlich<br />

äußert sich das Gros seiner Kollegen.<br />

„Ein Gerät mit einem UHD-Panel ist<br />

nicht automatisch auch ein wirklich<br />

brauchbarer UHD-Fernseher.“<br />

FRank Eschholz, Senior Product manager, Toshiba<br />

<strong>Die</strong> Bildtechnik und deren Abstimmung<br />

auf Panel und LED-Rückbeleuchtung<br />

gilt auch unter Testern als<br />

wichtigstes Kriterium für UHD-TVs.<br />

Teils arbeiten darin Quad-Core-Prozessoren,<br />

die auch PCs antreiben<br />

könnten.<br />

Unabhängig von Schnäppchen wie<br />

dem Blaupunkt-TV stellt sich auch die<br />

Frage, wie die neue Technik Kunden<br />

faszinieren soll, wenn sie von Anfang<br />

an als Feature ohne Aufpreis vermarktet<br />

wird. So preist derzeit etwa Media<br />

Markt auf seiner Homepage Blu-rays<br />

als UHD-Filme an. <strong>Die</strong> wurden zwar<br />

in 4K gemastert, darauf lagern aber<br />

Filme in 1080p. Blu-ray-Player mit<br />

Upscaling werden als UHD-Player gelistet.<br />

Sicher handelt es sich um gute<br />

Geräte und hochwertige Film-Discs –<br />

aber eben nicht um echtes UHD. ■<br />

• Red Bull TV-Portal<br />

& ServusTV-Portal<br />

• Premium Programmvorschau<br />

- gracenote-EPG<br />

• Netzwerkeinbindung<br />

mit UFSconnect<br />

- komfortabel und einfach<br />

• UFScontrol<br />

- App für iOS & Android<br />

Aufnahme/Timeshift<br />

auf externe Festplatte<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

www.kathrein.de<br />

7


News & Trends<br />

Von allem ein<br />

wenig mehr<br />

Einbaulautsprecher werden immer highendiger<br />

wie hier die Reference CI-Serie<br />

von KEF, die sogar Subwoofer versteckt.<br />

Autor: Raphael Vogt // Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Raphael Vogt<br />

Alle Jahre wieder<br />

Laser gelten als Lichtquelle der Zukunft,<br />

wie hier im 12.000 Lumen hellen DLP-<br />

Beamer HIGHLite von Digital Projection.<br />

Alljährlich zeigt die ISE Anfang Februar den ersten europäischen Indikator<br />

für Techniktrends bei Bild und Ton. <strong>Die</strong> Zeichen stehen ganz klar auf<br />

Ultra-HD-Auflösung mit mehr Pixeln und 3D-Audio mit mehr Kanälen.<br />

Wieder einmal ist<br />

die Integrated<br />

Systems Europe<br />

(ISE) gewachsen:<br />

Das gesamte Amsterdamer<br />

Messezentrum RAI füllend,<br />

lockte sie über 51.000 Besucher<br />

an. Mitveranstalter der Messe<br />

war die Custom Electronic Design<br />

& Installation Association<br />

(CEDIA), bei der sich alles um<br />

Unterhaltungselektronik und<br />

Smart-Home-Technik drehte,<br />

also um Bild, Ton, Vernetzung,<br />

Kontrolle und Komfort zu Hause.<br />

Der andere Mitveranstalter<br />

Infocom war auf Veranstaltungs-<br />

und Konferenztechnik<br />

fixiert und füllte damit etwa<br />

zwei Drittel der Messe. Hier<br />

sieht man auch schon mal professionelle<br />

Kinoprojektoren<br />

und Technik für Stadien und<br />

Schulungsräume sowie „Digital<br />

Signage“-Anzeigetafeln.<br />

Gerade für Heimkino-Fans<br />

ist diese Messe interessant: Sie<br />

sehen hier High-End-Elektronik<br />

und Projektoren, die<br />

man weder auf der IFA noch auf<br />

der HIGH END entdeckt, eine<br />

Riesenauswahl an Leinwänden<br />

und insbesondere Zubehör wie<br />

Halterungen und alles zum<br />

Thema Signalmanagement<br />

und -verteilung.<br />

Immer mehr Pixel<br />

Breite Display-Formate sind in,<br />

nicht nur weil Merce<strong>des</strong> und<br />

BMW sie für Navigatoren verwenden.<br />

Allerorten sah man<br />

21:9- und sogar 32:9-Monitore.<br />

Und alles ab 55-Zoll-Diagonale<br />

scheint out zu sein, wenn es<br />

nicht wenigstens Ultra-HD-<br />

Auflösung zeigt. 3D hingegen<br />

verliert gegenüber vergangenen<br />

Jahren deutlich an Präsenz,<br />

dafür sah man zunehmend<br />

Speziallösungen wie<br />

Spiegel, die auf Kommando<br />

zum Bildschirm mutierten.<br />

Im Audiobereich dominierten<br />

Einbaulautsprecher, und<br />

immer weniger ist von der<br />

Technik im eingebauten Zustand<br />

zu sehen. Das könnte<br />

wichtig werden, denn mit<br />

gleich mehreren Auro3D-Demokinos<br />

hält der 3D-Sound mit<br />

Extralautsprechern unter der<br />

Decke ins Heimkino Einzug.<br />

Überhaupt feiern High-End-<br />

Surround-Prozessoren offenbar<br />

ein Comeback. <strong>Die</strong> Zubehörhersteller<br />

scheinen blitzschnell<br />

auch HDMI 2.0 umzusetzen,<br />

UHD und HDCP2.2<br />

beherrschen die neuen Switches<br />

(Schaltboxen) schon jetzt.<br />

Ein Besuch in Amsterdam ist<br />

immer spannend und zur ISE<br />

erst recht, denn die Aussichten<br />

sind sehr hochauflösend. ■<br />

Trinnovs AV-Vorverstärker Altitude 32<br />

verarbeitet bis zu 32 Kanäle mit der derzeit<br />

besten Raumkorrektur überhaupt.<br />

Komfort und Vernetzung für Bild und<br />

Ton sind in. Kalei<strong>des</strong>cape bietet das seit<br />

Jahren mit Servern und Playern.<br />

Ultra HD für Kinofans: LG zeigte sein<br />

riesiges, sanft gebogenes 105-Zoll-„5K“-<br />

Display im 21:9-CinemaScope-Format.<br />

8


in der Kategorie<br />

Andreas Stumptner<br />

Chefredakteur<br />

in der Kategorie<br />

stereo<br />

Andreas Stumptner<br />

Chefredakteur<br />

Bernhard Rietschel<br />

Chefredakteur<br />

Bernhard Rietschel<br />

Chefredakteur<br />

in der Kategorie<br />

Andreas Stumptner<br />

Chefredakteur<br />

Gewinner der LeserwahL stereopLay hiGhLiGhts <strong>2014</strong><br />

Chefredakteur<br />

Gewinner der LeserwahL stereopLay hiGhLiGhts <strong>2014</strong><br />

Chefredakteur<br />

Bernhard Rietschel<br />

Chefredakteur<br />

<strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />

AUSGEZEICHNETER<br />

KLANG VON CANTON<br />

Innovation und Qualität zahlen sich aus. Bei der großen <strong>Leserwahl</strong> 2013 haben<br />

Sie entschieden und 11 unserer Modelle zu einem echten <strong>Sieger</strong>-Team gemacht.<br />

Hierfür sagen wir Danke!<br />

1 x Platz 1<br />

Goldenes<br />

Ohr<br />

Ohr<br />

<strong>2014</strong><br />

1. Platz<br />

in der Kategorie<br />

Lautsprecher<br />

(Kompaktboxen bis 750 Euro)<br />

Canton GLE 436<br />

4 x Platz 2<br />

<strong>Die</strong> Geräte <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> <strong>2014</strong><br />

Goldenes<br />

Ohr <strong>2014</strong><br />

Goldenes<br />

Ohr<br />

Ohr<br />

<strong>2014</strong><br />

2. Platz<br />

Sounddecks<br />

Canton DM 50<br />

2. Platz<br />

in der Kategorie<br />

Komplett-Anlagen<br />

(One-Box-Systeme Surround ab 800 Euro)<br />

Canton DM 90.2<br />

2. pLaTz<br />

HIGHLIGHTS<br />

<strong>2014</strong><br />

standboxen bis 2000 euro<br />

canton ergo 690 dc<br />

2. Platz<br />

in der Kategorie<br />

Lautsprecher<br />

(Standboxen bis 5000 Euro)<br />

Canton SLS 790 DC<br />

3 x Platz 3<br />

<strong>Die</strong> Geräte <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> <strong>2014</strong><br />

3. Platz<br />

Lautsprecher<br />

Canton Chrono CL 580.2 DC<br />

<strong>Die</strong> Geräte <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> <strong>2014</strong><br />

3. Platz<br />

Soundbars<br />

Canton Musicbox M<br />

3. pLaTz<br />

HIGHLIGHTS<br />

<strong>2014</strong><br />

subwoofer<br />

canton sub 12.2<br />

Insgesamt stimmten bei der <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong> der Magazine AUDIO, stereoplay und <strong>video</strong><br />

über 25.000 Leser ab, um die besten Geräte in über 90 Kategorien zu bewerten.<br />

Das Ergebnis: ein erster Platz, vier zweite Plätze und drei dritte Plätze für die Produkte<br />

von Canton. Damit haben Sie gezeigt, dass Sie unseren Produkten vertrauen.<br />

w w w . c a n t o n . d e


News & Trends<br />

Avanit<br />

Kabel-Netzwerker<br />

www.avanit.tv // 100 Euro<br />

Hörtester gesucht<br />

Einen Einblick in die Erforschung neuer<br />

Audiotechnologien bietet das Fraunhofer<br />

Institut in Erlangen: Es sucht Probanden für<br />

Hörtests an den Audiosystemen der Zukunft,<br />

etwa für künftige Smartphones. Infos gibt es<br />

unter www.iis.fraunhofer.de/hoertest.<br />

Der Schwarzwälder Digital-TV-Experte smart electronic erweitert seine Palette<br />

an Streaming-fähigen Receivern. Neben den Sat-Receivern smart CX05 und<br />

Avanit SHD5+ (Test: siehe Seite 39) kommt das Geräteduo smart CX75 und<br />

Avanit CHD5 für Kabelempfang frisch auf den Markt. Wie ihre Sat-Geschwister<br />

können auch diese Receiver Free-TV-Kanäle wahlweise selbst anzeigen<br />

oder übers Netzwerk streamen – etwa an Tablet-PCs mit einer passenden<br />

App. Das Feature namens Smart Stream ist technisch identisch mit der<br />

Sat-IP-Technik, Apps dafür gibt es etwa von Elgato oder von HD Plus. Das<br />

Besondere: <strong>Die</strong> beiden Free-TV-Boxen sind die ersten Kabel-IP-Server<br />

überhaupt (Sat-IP kann man angesichts ihrer Empfangsteile nicht sagen).<br />

Musikfernsehen als App<br />

QTom hat kürzlich den Betrieb eingestellt.<br />

Doch dafür stürmt ein weiterer Musik-TV-<br />

Online-<strong>Die</strong>nst die Mobil- und TV App Stores:<br />

Vilanoise TV aus Spanien. In verschiedenen<br />

Kanälen liefert er eine bunte Auswahl an<br />

Musik<strong>video</strong>s – in HD und guter Tonqualität.<br />

4K-Filmer im Taschenformat<br />

LG setzt bei seinem neuen Top-Smartphone<br />

G 2 Pro auf innovative Foto- und Videotechnik:<br />

Es wird 4K-Videos aufnehmen können<br />

– oder Full HD mit bis zu 120 Frames pro<br />

Sekunde für scharfe Super-Zeitlupen. Offen<br />

ist, wie die Bilder auf den TV kommen.<br />

Teletext<br />

Verfügbar auf: iPhone<br />

ab iOS 7, optimiert für<br />

iPhone 5 / 5S<br />

<strong>Die</strong> App zeigt den Videotext vieler<br />

Sender aus Deutschland, Österreich,<br />

Schweiz und anderen Ländern.<br />

Sie bot im Test mehr Sender,<br />

als in der Beschreibung gelistet.<br />

label the cable<br />

Ordnung im<br />

TV-Rack<br />

www.label-the-cable.com<br />

So manche Ehefrau eines experimentierfreudigen<br />

Heimcineasten<br />

ist genervt vom Kabelwirrwar. Und<br />

der Bastler selbst hat oft genug seine<br />

liebe Not, den Stecker eines bestimmten<br />

Gerätes an der Steckdose sicher zu identifizieren.<br />

Abhilfe verspricht das Münchner<br />

Unternehmen Label the Cable mit einer Reihe<br />

Beschriftungs- und Ordnungshelfern für mehr oder<br />

weniger undurchdringliche Kabelschächte. Das<br />

System umfasst Klettband-Kabelbinder mit Etiketten<br />

(3 Meter, Preis: 10 Euro), Kabelführungen in Schwarz<br />

und Weiß für die Wand (10 Stück für 5 Euro, siehe<br />

Bild unten) oder zwei Meter lange Kabelschläuche<br />

für die Kabelführung zum Flat-TV an der Wand (2<br />

Meter für 15 Euro, siehe Bild links). <strong>Die</strong> Produkte<br />

gibt es auf der Anbieter-Website und im Fachhandel.<br />

An die Wand: <strong>Die</strong> Haft-<br />

Kabelbinder von Label<br />

the Cable verlegen Boxenkabel<br />

unauffällig in<br />

Richtung Rückraum.<br />

10


LeserwahL <strong>2014</strong><br />

<strong>Die</strong> 4 Besten der Besten.<br />

1. PLATZ Ultra-HD-Fernseher<br />

PANASONIC TX-L65WT600E<br />

<strong>Die</strong> neueste TV-Innovation ist auch die schönste.<br />

Mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln<br />

bietet das 4K-Display viermal so viele Pixel wie<br />

Full HD für noch mehr ultrafeine Details. Das<br />

muss man gesehen haben, um es zu glauben.<br />

1. PLATZ Blu-ray Kombigeräte<br />

PANASONIC DMR-BCT730<br />

<strong>Die</strong>ser smarte Blu-ray Recorder mit Twin<br />

HD DVB-C-Tuner verfügt über eine 500<br />

GB Festplatte. Er speichert Full HD und<br />

skaliert auf Ultra HD-Bilder und ist sogar<br />

über das Smartphone programmierbar.<br />

1. PLATZ Blu-ray Player<br />

PANASONIC DMP-BDT335<br />

Mehr sehen. Mehr erleben! Mit diesem<br />

Blu-ray Player mit Ultra HD Auflösung.<br />

Er bietet passend zum 4K-Fernseher,<br />

ausdrucksstarke Full HD Bilder in 2D<br />

und 3D. Mit ihm surfen Sie außerdem<br />

frei durchs Netz.<br />

1. PLATZ Camcorder<br />

PANASONIC HC-X929<br />

<strong>Die</strong>ser semi-professionell ausgestatte<br />

Full HD- Camcorder bietet jedem<br />

ambitionierten Videofilmer überragende<br />

Bildqualität durch das 3MOS System<br />

Pro mit neuen BSI-Sensoren und das<br />

lichtstarke Leica Dicomar Objektiv.<br />

Sie haben Ihre Favoriten gewählt. Wir sagen Danke!<br />

Und wieder viermal Platz eins. Damit haben Sie gezeigt, dass Sie auch in diesem Jahr<br />

wieder unseren Produkten vertrauen. Insgesamt stimmten bei der großen <strong>Leserwahl</strong><br />

<strong>2014</strong> der Magazine AUDIO, stereoplay und <strong>video</strong> ca. 25.000 Leser in über 90 Kategorien<br />

ab. Das Ergebnis: vier erste Plätze, drei zweite Plätze und zwei dritte Plätze bei<br />

der <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong> für Panasonic.


News & Trends<br />

Termine<br />

Streaming-Tag<br />

Zu einer Tagung über Fragen rund um das<br />

Medien-Streaming laden die Veranstalter<br />

der Münchner Medientage die Branche am<br />

17. März <strong>2014</strong> ins Haus der Bayerischen<br />

Wirtschaft in München. Informationen gibt<br />

es unter www.medientage.de.<br />

Alles für ein prima Klima<br />

In Ausgabe 4/14 der Schwesterzeitschrift<br />

CONNECTED HOME erfahren Sie ab dem 21.<br />

März alles über die optimale Heizung,<br />

Lüftung und Beschattung für ein perfektes<br />

Wohlfühlklima. Dazu finden Sie weitere<br />

Themen rund um das vernetzte Leben.<br />

sony<br />

Erinnerungen in 4K<br />

www.sony.de<br />

<strong>Die</strong> interaktiven <strong>Die</strong>nste von Sony heißen Play Memories und sollen die<br />

Geräte der Marke optimal vernetzen. Der Foto-Cloud-Speicher Play Memories<br />

Online macht das ab sofort besonders detailreich: <strong>Die</strong> entsprechende<br />

Smart-TV-App in Sony-UHD-TVs kann jetzt Digitalbilder aus der Cloud in<br />

voller Auflösung abrufen und anzeigen. Play Memories Online speichert auch<br />

Videos und spielt diese auf passenden TV-Geräten ab. <strong>Die</strong>s klappt weiterhin<br />

„nur“ in Full HD. Man braucht ja auch noch Ziele für die nahe UHD-Zukunft.<br />

Dazu zählt bei Sony auch die UHD-Online-Videothek Video Unlimited 4K.<br />

HD-Plus<br />

Alles andere als öde<br />

Auf den 11. April dürfen sich Tolkien-<br />

Freunde freuen. Dann kommt Der Hobbit<br />

– Smaugs Einöde auf DVD, Blu-ray (2D und<br />

3D) sowie per Video on Demand heraus.<br />

Alle Disc-Versionen bieten laut Warner<br />

Home Videos eine Ultraviolet Digital Copy.<br />

Zahl <strong>des</strong> Monats<br />

1.188.000<br />

Docking- und Bluetooth-Boxen<br />

Während die Umsätze in der Unterhaltungselektronik<br />

2013 leicht sanken, erlebten die<br />

Lautsprecher für Smartphones und Tablets<br />

einen wahren Boom: Es wurden davon fast<br />

43% mehr Geräte verkauft als 2012.<br />

Reinstecken &<br />

vorspulen<br />

www.hd-plus.de // ab 60 Euro pro Jahr<br />

Gut 1,4 Millionen zahlende Kunden, demnächst 19 private HD-Sender und<br />

jede Menge Pläne: In ihrem fünften Jahr gönnt sich die HDTV-Verschlüsselungsplattform<br />

HD+ ab Mai die erste Gebührenanhebung um 20 Prozent<br />

auf 60 Euro pro Jahr. Doch dafür gibt es echten Komfortgewinn: <strong>Die</strong> viel<br />

gescholtene Vorspulsperre in Aufnahmen über HD+-Festplatten-Receiver<br />

soll ab 16. April für fünf Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe fallen.<br />

Weitgehend jedenfalls: Mit achtfacher Geschwindigkeit dürfen Zuschauer<br />

dann durch Werbeblöcke flitzen, heißt es. Beim Empfang per CI+-Modul<br />

bleibt es dabei: Aufnahme verboten, Timeshift erlaubt.<br />

12


Gewinnen mit Thor<br />

Wir wollen <strong>video</strong> den Wünschen der Leser anpassen<br />

und brauchen dazu Ihre Meinung. Beantworten Sie<br />

unsere Online-Leserfrage, und ein Fanpaket von Thor<br />

könnte bald Ihnen gehören.<br />

Gewinnspiel<br />

Der Science-Fiction-Actionfilm Thor – The Dark Kingdom<br />

startet in Deutschland am 20. März <strong>2014</strong> auf Blu-ray. In dem<br />

Blockbuster bringt der Marvel-Donnergott erneut die<br />

Kinoleinwände zum Beben – und das in 3D! Anlässlich <strong>des</strong><br />

Filmstarts verlost die <strong>video</strong>-Redaktion insgesamt vier<br />

Fanpakete mit je einer 3D-Blu-ray, einer gebrandeten<br />

Armbanduhr und Basecap zum Actionfilm Thor.<br />

Einfach anmelden und Frage zum Thema TV-Aufnahmen<br />

beantworten im Internet unter:<br />

www.<strong>video</strong>-magazin.de/leserumfrage<br />

Schon sind Sie dabei.<br />

Teilnahmeschluss ist der 31. März <strong>2014</strong>.<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Alles, was das Fanherz<br />

erfreut: In Zusammenarbeit<br />

mit<br />

Marvel verlost <strong>video</strong><br />

vier Thor-Fanpakete.<br />

_0C4EX_Bose_1_2_Video_04_14.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);19. Feb <strong>2014</strong> 15:19:29<br />

30 TAGE ZU HAUSE<br />

TESTEN MIT VOLLER<br />

GELD-ZURÜCK-GARANTIE<br />

Wenn Sie glauben,<br />

fernsehen ist aufregend,<br />

dann warten Sie,<br />

bis Sie es richtig hören!<br />

BOSE ® SOLO TV SOUND SYSTEM<br />

Flachbildfernseher sind primär für beste Bildwiedergabe ausgelegt,<br />

nicht für Spitzenklang. Um Ihr TV-Erlebnis zu verbessern, haben wir<br />

das Bose ®<br />

Solo TV Sound System entwickelt. Das exklusiv von Bose<br />

entwickelte Digital Signal Processing ermöglicht eine klare und naturgetreue<br />

Wiedergabe von Dialogen, Musik und Sound-Effekten, ohne<br />

dass Sie die Lautstärke über die Fernbedienung anpassen müssen.<br />

EIN LAUTSPRECHER<br />

das heißt: ein einfaches System<br />

ohne Kabelgewirr.<br />

EIN ANSCHLUSS<br />

an Ihrem TV-Gerät und eine Verbindung<br />

zur Steckdose. Das ist alles.<br />

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Das System passt unauffällig<br />

unter Ihren Flachbildfernseher* und<br />

benötigt nur ein Anschlusskabel zum TV-Gerät<br />

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Montag bis Freitag 8:00–20:00 Uhr, Samstag 9:00–18:00 Uhr und Sonntag 10:00–18:00 Uhr. Kennziffer: 14AYVID010<br />

Oder besuchen Sie einen Bose ® Händler in Ihrer Nähe, um sich das System vorführen zu lassen.<br />

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* Das Bose ® Solo TV Sound System wurde für TV-Geräte mit einem Gewicht bis zu 18 kg und einer Standfußgröße von nicht mehr als 51 cm Breite und 26 cm Tiefe entwickelt. <strong>Die</strong> meisten TV-Geräte mit<br />

einer maximalen Bildschirmdiagonale von 32” (81 cm) und viele Geräte von 40” (102 cm) bis 42” (107 cm) entsprechen diesen Abmessungen.<br />

** Das Angebot der kostenlosen Lieferung ist nicht mit anderen Angeboten kombinierbar und gilt nur für Neukäufe. Änderungen vorbehalten. <strong>Die</strong> Lieferung unterliegt der Verfügbarkeit <strong>des</strong> Artikels<br />

und <strong>des</strong> Zahlungseingangs. Kostenlose Lieferung nur bei Standardversand. <strong>Die</strong> Geld-zurück-Garantie bezieht sich lediglich auf die Testphase von 30 <strong>video</strong>-magazin.de Tagen. ©Bose Corporation | 04_<strong>2014</strong> <strong>2014</strong>. Alle Rechte 13<br />

vorbehalten. Eingetragener Firmensitz: Bose GmbH, Max-Planck-Straße 36, 61381 Friedrichsdorf, AG Bad Homburg, HRB 1700.


News & Trends<br />

von Reinhard Otter<br />

Neues von Netflix,<br />

Netzkino & Amazon<br />

➜ Netflix in UHD bekommen die Amis jetzt also, genauer gesagt House of Cards. <strong>Die</strong><br />

zweite Staffel ist in den USA seit ein paar Tagen über UHD Smart TVs in 4K zu sehen.<br />

Nachdem das in fast jeder Provinz-Postille stand, hat die Neugierde gesiegt: Warum<br />

sprechen alle über einen <strong>Die</strong>nst, den es hier nicht gibt? Jedenfalls nicht offiziell, denn<br />

mittlerweile bin ich zahlender Netflix-Kunde. Wie das geht, steht auf der <strong>video</strong>-Homepage.<br />

Mehr und ausführlichere<br />

News rund<br />

um Video on Demand<br />

gibt es unter<br />

www.<strong>video</strong>-magazin.de/filmeonline.<br />

➜ Kostenloses Video on Demand gibt‘s bei www.netzkino.de. Im Web, per App, auf<br />

YouTube und jetzt auch auf Smart TVs von LG zeigt die Videothek Filme gratis und werbefinanziert.<br />

Ich habe mir das Ganze angeschaut: siehe www.<strong>video</strong>-magazin.de/filmeonline.<br />

➜ Kurz vor Drucklegung wurde auch noch Amazon Prime Video angekündigt, eine<br />

billigere, aufgebohrte Kombination aus LOVEFiLM, Amazon Prime und der Kindle E-Book-<br />

Leihbibliothek – für unter 5 Euro/Monat im <strong>Jahres</strong>abo. Meinen ersten Test lesen Sie online.<br />

Panasonic<br />

Prädikat:<br />

filmreif<br />

www.panasonic.de // Preis: offen<br />

Mit der Systemkamera Lumix GH4<br />

präsentiert Panasonic ein Werkzeug<br />

für Profi-Fotografen und Filmer mit<br />

Kino-Ansprüchen. Sie filmt in<br />

4K-Auflösung (im MOV- oder<br />

MP4-Format), mit 10 Bit Farbauflösung,<br />

4:2:2-Farbabtastung und in<br />

Bitraten von bis zu 200 Mbps in Full<br />

HD. Mit Zebra-Display, Fokus-Peaking<br />

und <strong>Vorschau</strong> per HDMI bietet<br />

sie jede Menge Video-Features, die<br />

in gängigen Spiegelreflexkameras<br />

fehlen. Der Preis ist noch offen, soll<br />

aber unter 2.000 Euro liegen.<br />

Acer<br />

Kompakt und hell<br />

www.acer.de // 650, 730 Euro<br />

Zwei DLP-Beamer bringt Acer auf den Markt: das Heimkino-Einsteigermodell<br />

H5380BD und den Mini-Projektor K137. Letzerer schafft mit LED-Licht<br />

eine Helligkeit von 700 ANSI-Lumen bei einer Auflösung von 1.280 x 800<br />

Pixeln. <strong>Die</strong> Soundanlage ist in Form von zwei Stereolautsprechern mit<br />

SRS-WOW-Soundprozessor eingebaut – das optimale Gerät für spontane<br />

Filmvorführungen zu Hause oder bei Nachbarn.<br />

Eher fürs Heimkino ist der H5380BD gedacht: Er bringt es mit einer<br />

Halogenleuchte auf 3.000 Lumen, zeigt 3D-Filme mit Shuttertechnik und<br />

bietet viele Optionen zur Bildjustage. Beide haben HDMI-Anschlüsse, die<br />

per MHL auch Bilder von Smartphones anzeigen.<br />

Der H5380BD<br />

hat 1.280 x 720<br />

Pixel Auflösung<br />

und ein konventionelles<br />

Leuchtmittel.<br />

Der Mobil-Beamer K137 wiegt nur gut<br />

ein halbes Kilo inklusive <strong>des</strong> eingebauten<br />

Soundsystems.<br />

14


Bernhard Rietschel<br />

Chefredakteur<br />

Bernhard Rietschel<br />

Chefredakteur<br />

Gewinner der LeserwahL stereopLay hiGhLiGhts <strong>2014</strong><br />

Chefredakteur<br />

in der Kategorie<br />

bis 1000 euro<br />

Andreas Stumptner<br />

Chefredakteur<br />

Bernhard Rietschel<br />

Chefredakteur<br />

Eine „ausgezeichnete” Wahl<br />

Wir bedanken uns herzlichst für Ihre Stimmen bei der <strong>Leserwahl</strong> von<br />

Audio, Stereoplay und Video. Mit einem fünffachen 1. Platz und<br />

weiteren Top-Platzierungen beweist Marantz erneut seine herausragende<br />

Expertise im HiFi-Segment.<br />

PM-11S3<br />

Premium-Vollverstärker<br />

Goldenes<br />

Ohr <strong>2014</strong><br />

1. Platz<br />

in der Kategorie<br />

Digital-Player<br />

Goldenes<br />

Ohr<br />

Ohr<br />

<strong>2014</strong><br />

1. Platz<br />

in der Kategorie<br />

Verstärker<br />

1. pLaTz<br />

HIGHLIGHTS<br />

<strong>2014</strong><br />

voLLverstärker bis 5000 euro<br />

MaraNtz pM-11s3<br />

<strong>Die</strong> Geräte <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> <strong>2014</strong><br />

1. Platz<br />

AV-Receiver<br />

Goldenes<br />

Ohr<br />

Ohr<br />

<strong>2014</strong><br />

1. Platz<br />

in der Kategorie<br />

Verstärker<br />

(CD-/SACD-Player bis 1000 Euro)<br />

Marantz CD6005<br />

(Surround Receiver und A/V Kombis)<br />

Marantz AV8801<br />

Marantz SR 6007<br />

(Transistor-Vollverstärker bis 1500 Euro)<br />

Marantz PM6005<br />

Marantz MM8077<br />

CD6005<br />

CD Player<br />

AV8801<br />

11.2 Kanal AV-Vorverstärker<br />

SR6007<br />

AV-Receiver<br />

PM6005<br />

Stereo-Vollverstärker<br />

Technische Hinweise, Händlersuche und Katalogbestellung finden Sie unter: www.marantz.de


News & Trends | Medienmöbel <strong>des</strong> Monats<br />

Steckbrief<br />

Name Solution Art 123<br />

Hersteller<br />

Wissmann<br />

Preis<br />

ab 690 Euro<br />

Maße (B x H)<br />

52 cm x142 cm<br />

Farbvarianten u.a. Schwarz, Perlweiß,<br />

<br />

Rot, Anthrazit, Weinrot<br />

Händler u.a. www. hifi-tv-moebel.de<br />

Internet www.wissmann-raumobjekte.de<br />

Beweglichkeit<br />

<strong>Die</strong> TV-Halterung lässt<br />

sich in die gewünschte<br />

Position verschieben und<br />

das TV-Programm so von<br />

allen Seiten genießen.<br />

Autorin/Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller<br />

Eine Frage <strong>des</strong> Blickwinkels<br />

Medienmöbel <strong>des</strong> Monats<br />

Platzsparend, modern und auf jeden Fall praktisch ist der TV-Halter Solution Art 123 aus der<br />

gleichnamigen Reihe. Der Zuschauer hat aus jeder Position <strong>des</strong> Raumes den besten Blick<br />

auf den Fernseher – doch reicht das?<br />

<strong>Die</strong> passende<br />

Verbindung<br />

Für den Halt zwischen dem<br />

Schwenkarm und der Säule<br />

an der Wand sorgt ein<br />

kleines Verbindungsstück<br />

der Solution Art 123.<br />

Solution heißt die TV-Halter-<br />

Reihe <strong>des</strong> deutschen Herstellers<br />

Wissmann und soll damit<br />

dem Endverbraucher die perfekte<br />

Lösung zum Montieren <strong>des</strong> Fernsehers<br />

bieten. Wer die Tagesschau um<br />

20 Uhr auch von der Küche aus sehen<br />

will – selbst wenn der TV eigentlich im<br />

Wohnzimmer steht –, der kann den<br />

TV-Halter einfach in die gewünschte<br />

Position drehen.<br />

Der Hersteller bietet zwei Solution<br />

Art 123-Varianten an: eine kleinere<br />

für Fernseher von 37 bis 52 Zoll und<br />

eine für größere Geräte bis 60 Zoll.<br />

Wer sich dagegen dank Ultra HD oder<br />

ausreichend Platz im Wohnzimmer<br />

schon im größeren Zollbereich bewegt,<br />

wird in der Solution-Reihe keine<br />

passende Halterung finden.<br />

Zusätzlich ist das System für maximal<br />

80 Kilogramm ausgelegt. Schwerere<br />

Geräte werden nicht getragen,<br />

sind aber im Zeitalter der flachen<br />

LCD-TVs eher selten.<br />

Prächtiges Farbenspiel<br />

Alle, die sich für die Solution Art 123<br />

entscheiden, haben dagegen beim<br />

Kauf die Wahl zwischen einer Vielzahl<br />

von Ausführungen der TV-Halterung.<br />

Unter anderem kommt die Säule an<br />

der Wand dann in den Farben<br />

Schwarz, Perlweiß, Rot, Anthrazit<br />

oder Weinrot nach Hause. Bei dem<br />

Wunsch nach einem Farbton der RAL-<br />

Liste beträgt die Lieferzeit der Maßanfertigung<br />

ca. zehn Wochen.<br />

Standardmäßig befindet sich die<br />

Säule der TV-Halterung links. Sie<br />

kann jedoch auch für die rechte Seite<br />

<strong>des</strong> Geräts bestellt werden.<br />

Strippen ziehen<br />

<strong>Die</strong> Halbsäule aus gebürstetem Edelstahl<br />

dient gleichzeitig auch zum Verstecken<br />

der Kabel, die vom und zum<br />

TV-Gerät führen. Danach sind die lästigen<br />

Kabel weitgehend versteckt. Wie<br />

hoch die Säule und damit auch das<br />

TV-Gerät an sich dann am Ende sein<br />

soll, bestimmt der Käufer individuell.<br />

Darunter kann man dann noch eine<br />

Halterung für DVD-Player, Receiver,<br />

Center-Lautsprecher oder ähnliches<br />

anbringen. Groß ist der Stauraum<br />

dann nicht: Er bietet eher Platz für<br />

kompakte und leichte Geräte. Dafür<br />

ist die gesamte Lösung eher schlicht<br />

und platzsparend ausgelegt.<br />

Damit haben Interessenten also viel<br />

Spielraum, um sich ihre persönliche<br />

Wandhalterung nach eigenem Geschmack<br />

und Bedarf zusammenzustellen.<br />

Ein Sideboard mit Stauraum<br />

wird die Solution-Reihe kaum ersetzen,<br />

die Schwenkbarkeit bietet dagegen<br />

andere Vorteile aus anderen Blickwinkeln.<br />

■<br />

Platz für mehr<br />

Wer sich für eine Wandhalterung mit ausreichender Höhe<br />

entscheidet, hat dann noch die Möglichkeit, darunter Möbel<br />

für Zuspieler und Co anzubringen.<br />

16


Teravolt<br />

Wie schlau sind<br />

Smart TVs?<br />

www.teravolt.tv<br />

<strong>Die</strong> meisten neuen Fernseher sind heute Smart TVs, also Geräte<br />

mit TV-Apps, Mediatheken und anderen Online-Extras. Doch nicht<br />

in jedem Smart-TV-Portal findet man sich gleich gut zurecht. <strong>Die</strong><br />

Experten der Hamburger TeraVolt GmbH, sonst Unternehmensberater<br />

und Planer in Sachen interaktives Fernsehen, haben ein<br />

Testverfahren entwickelt, um die Smart-TV-Portale aller großen<br />

Hersteller zu untersuchen. Kriterien sind dabei die Zahl und der<br />

Anteil wichtiger Apps wie etwa Mediatheken, Online-Videotheken<br />

oder Standardanwendungen à la YouTube sowie der Aufbau und<br />

die Bedienung der Smart-TV-Menüs.<br />

Das Ergebnis (siehe rechts): Panasonic bietet zwar nicht die meis -<br />

ten Apps, aber das nutzerfreundlichste Portal. Und so mancher<br />

Konkurrent hat zwar mehr Apps, aber weniger wichtige Anwendungen<br />

an Bord. Unterm Strich landen laut TeraVolt auch die Portale<br />

von Samsung, Philips und LG in der Spitzengruppe. Erstaunlich<br />

weit hinten rangieren dagegen die Smart-TV-Portale von Toshiba<br />

und Sony – vor allem, weil sie wenig benutzerfreundlich seien und<br />

nicht viele Apps böten, so das Fazit <strong>des</strong> Tests.<br />

_0C396_Teufel_1_2_Video_03_14.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);14. Feb <strong>2014</strong> 08:54:15<br />

Für das Ranking der<br />

Smart TVs hat TeraVolt<br />

in erster Linie die Bedienung<br />

und Struktur der<br />

Smart-TV-Menüs geprüft;<br />

ebenso, ob die wichtigsten<br />

Apps auf den Geräten<br />

vorhanden sind.<br />

Service-Direktverkauf 030 300 9 300<br />

Think<br />

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NEU<br />

<strong>Die</strong> ganz große 700-Watt-XXL-All-in-one-Blu-ray-3D-Antwort.<br />

Impaq ® 7300 „5.1-Set L“ € 1249,99<br />

Für alle, die Filme in hervorragender Bild- und Tonqualität gleichermaßen so sehr lieben wie wir, ist und bleibt Blu-ray die Königsdisziplin.<br />

Darum haben wir das größte Impaq, das es je gab in die Welt gesetzt. Neben der optischen Größe haben wir es natürlich auch klanglich<br />

und technisch zum Größten gemacht. Also, vorausgesetzt Sie messen sich lieber am Größten als am Kleinsten, kommen hier zwei<br />

Richtige zusammen. www.teufel.de<br />

Lautsprecher Teufel GmbH<br />

Bülowstraße 66<br />

10783 Berlin<br />

Komplett spielfertig | 700-Watt-Blu-ray-Receiver | 3D | DLNA-kompatibel | Downfire-Subwoofer mit typischem Teufel-Bass |<br />

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<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

17


Blindtext News & Trends | Blindtext | Händler <strong>des</strong> Monats<br />

Anton Hieber<br />

GmbH & Co. KG<br />

Luitpoldstraße 10<br />

86830 Schwabmünchen<br />

Tel.: 0 82 32 / 96 26 0<br />

0172/82 979 01<br />

info@elektrohieber.de<br />

Autor: Volker Straßburg // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller, Archiv<br />

„Viele haben den Trend verschlafen“<br />

1927 gründete der Großvater Elektro Hieber in Schwabmünchen.<br />

Heute präsentiert Enkel Anton die gesamte Heimautomationswelt.<br />

Service-Angebot<br />

Beratung, Planung und<br />

Installation von Hausautomations-<br />

und Multiroom-<br />

Systemen, Reparatur- und<br />

Montagewerkstatt, Multiroom-Vorführung<br />

Marken-Highlights<br />

Basalte, Blumenhofer<br />

Acoustics, B&O, Revox,<br />

Gira, KNX, Loewe, Miele<br />

Anton Hieber…<br />

…ist 39 Jahre alt und<br />

dirigiert die Geschicke <strong>des</strong><br />

1929 gegründeten Fachgeschäfts<br />

Elektro Hieber in<br />

Schwabmünchen.<br />

Audio, Video und Hausautomation<br />

kommen sich stetig<br />

näher. Anton Hieber ist bei<br />

dieser Entwicklung seit Beginn<br />

mit dabei. 1990 erhielt Elektro<br />

Hieber den ersten Auftrag zur Automatisierung<br />

eines Industriegebäu<strong>des</strong>.<br />

Seitdem kümmert sich das Unternehmen<br />

intensiv um das Steuermanagement<br />

von Privat- und Gewerbebauten.<br />

So ist Chef Anton Hieber auch häufiger<br />

Gast im Münchner Villenviertel<br />

Herzogpark, in dem vollautomatisierte<br />

„High End“-Häuser entstehen. „Aus<br />

unserer Sicht hat der Trend zur Heimsteuerung<br />

bereits 1994 begonnen“,<br />

attestiert der Fachmann. „Viele haben<br />

ihn lediglich verschlafen.“<br />

Im Jahr 2004 kam zu den Bereichen<br />

Sicherheit, Energiemanagement und<br />

Komfortgewinn die Audio- und Videosignalverteilung<br />

hinzu. Sie komplettiert<br />

das Heimmanagement, indem<br />

Musik und Filme im ganzen Haus genießbar<br />

werden. <strong>Die</strong> weiße Ware<br />

wird, wie dies etwa Miele-Produkte<br />

bereits erlauben, ins Netzwerk eingewoben.<br />

Auch hier hält Elektro Hieber<br />

neben weiteren Elektroartikeln ein<br />

breit gefächertes Angebot bereit. Kein<br />

Wunder, umfasst das Geschäft doch<br />

fünf Stockwerke und beschäftigt insgesamt<br />

100 Mitarbeiter.<br />

Von der Konzeption bis zur Installation<br />

gestaltet das Unternehmen das<br />

komplette Heimmanagement. Gira,<br />

Basalte und KNX sind dabei starke<br />

Partner, die das ganze Haus – vom<br />

Rollladen über die Alarmanlage bis<br />

zur Stereoanlage – per Wand-Display<br />

oder Handy steuerbar machen. Revox,<br />

Bang & Olufsen und Loewe sind Audio-<br />

und Videopartner. Ist dieser Part<br />

gefragt, hilft Kollege Markus Hiller<br />

(Heimkinoservice HKS, Händler <strong>des</strong><br />

Monats 11/13) aus Zorneding bei der<br />

Planung und Realisation. „Allerdings<br />

ist bei uns Multiroom-Video weniger<br />

gefragt als -Audio“, zieht Anton Hieber<br />

Bilanz.<br />

Als Sahnehäubchen für die audiophilen<br />

Kunden hat Hieber auch noch<br />

High-End-Lautsprecher <strong>des</strong> renommierten<br />

deutschen Konstrukteurs Blumenhofer<br />

Acoustics in petto. In zwei<br />

Vorführräumen macht Anton Hieber<br />

die umfassende Vernetzungswelt<br />

greifbar. Im ersten präsentiert sich die<br />

Revox-Audiowelt in Kooperation mit<br />

einem Pioneer-Fernseher. Im zweiten<br />

Studio geben sich B&O und Basalte die<br />

Ehre. Alle Komponenten – auch die<br />

der verschiedenen Räume – sind vernetzt<br />

und greifen auf zentrale Server<br />

sowie die Festplatten eines Blu-ray-<br />

Spielers und eines Sat-Receivers zu.<br />

So wird Heimsteuerung erlebbar. ■<br />

Das Smart-Haus zum Smart TV<br />

In smarten Häusern werden viele Abläufe zentral und automatisiert gesteuert.<br />

Im Abgleich mit Lüftungsperioden, <strong>Jahres</strong>zeiten und Tagesrhythmus der Familie<br />

spart man Energie und genießt hohen Komfort. In einer Villa <strong>des</strong> Herzogparks<br />

hat Elektro Hieber neun Räume miteinander verknüpft. Das Herz ist eine Schaltzentrale<br />

mit einem Revox-Multiroom-Verteiler (rechts), der Telefon- und Internet-<br />

Verteilung (links oben) und der Heizungssteuerung (links unten). Im Haus wird<br />

Musik vorwiegend Einbaulautsprechern, aber auch der Surround-Anlage im<br />

Wohnzimmer zugespielt. Der TV zapft auf Wunsch das Internet an.<br />

<strong>Die</strong> Netz-<br />

werk-<br />

Zentrale<br />

Das Medienwohnzimmer<br />

18


Chefredakteur<br />

LeserwahL <strong>2014</strong><br />

3x1.PLatz<br />

VieLeN DaNk!<br />

Netzwerk-Player &<br />

Musikserver bis 1500 €<br />

NaD D7050<br />

D/A Wandler<br />

über 1500 €<br />

NaD M51<br />

Netzwerk-Player &<br />

Musikserver bis 4500 €<br />

NaD M50+51<br />

Goldenes<br />

Ohr<br />

Ohr<br />

<strong>2014</strong><br />

1. Platz<br />

in der Kategorie<br />

Digital-Player<br />

(Netzwerkplayer und Musikserver bis 1500 Euro)<br />

NAD D7050<br />

1. pLaTz<br />

HIGHLIGHTS<br />

<strong>2014</strong><br />

Gewinner der LeserwahL stereopLay hiGhLiGhts <strong>2014</strong><br />

d/a-wandLer über 1500 euro<br />

Nad M51<br />

Goldenes<br />

Ohr <strong>2014</strong><br />

1. Platz<br />

in der Kategorie<br />

Digital-Player<br />

(Netzwerkplayer und Musikserver bis 4500 Euro)<br />

NAD M50 + M51<br />

Bernhard Rietschel<br />

Chefredakteur<br />

Bernhard Rietschel<br />

Chefredakteur


Im Fokus | <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />

1<br />

4 3<br />

20


2<br />

Autor/Redaktion: Andreas Stumptner // Bilder: Lukas Barth und Jörg Koch<br />

<strong>Die</strong> Gala<br />

der <strong>Sieger</strong><br />

25.245 Leser und Online-User von AUDIO, stereoplay und <strong>video</strong><br />

haben die Geräte <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> der Unterhaltungselektronik <strong>2014</strong><br />

gekürt. In München wurden die Ergebnisse kräftig gefeiert.<br />

Deutschlands größte Technik-Jury<br />

hat einmal mehr<br />

entschieden! <strong>Die</strong> Geräte <strong>des</strong><br />

<strong>Jahres</strong> sind gekürt! Von AV-<br />

Receivern über Lautsprecher und<br />

Soundbars bis hin zu Ultra-HD-Fernsehern<br />

standen bei der traditionellen<br />

<strong>Leserwahl</strong> getestete Geräte in insgesamt<br />

90 verschiedenen Kategorien<br />

zur Wahl, 21 davon aus dem Testspektrum<br />

der <strong>video</strong>.<br />

In Zeiten <strong>des</strong> großen ADAC-Skandals<br />

um die „Gelben Engel“-Awards<br />

sind an dieser Stelle echte Fakten gefragt:<br />

Genau 25.245 Leser und Web-<br />

Nutzer der Magazine und Seiten von<br />

AUDIO, stereoplay und <strong>video</strong> haben im<br />

Internet ihre Stimmen bei der <strong>Leserwahl</strong><br />

<strong>2014</strong> abgegeben. 8.685 dieser<br />

Teilnehmer machten über das Online-<br />

Tool von <strong>video</strong> bei der Abstimmung<br />

mit. Kein Wunder, dass dieses Votum<br />

angesichts solcher Hausnummern seit<br />

vielen Jahren schon eine immense Bedeutung<br />

bei allen namhaften Herstellern<br />

genießt. Nur wer übers Jahr seine<br />

Mustergeräte an die Redaktion liefert<br />

und sich den harten Tests in den <strong>video</strong>-<br />

Labors in München und Stuttgart<br />

stellt, steht zum <strong>Jahres</strong>wechsel auch<br />

zur Wahl.<br />

Samsung sahnt ab<br />

Wenig überraschend war, dass Weltmarktführer<br />

Samsung bei der Preisvergabe<br />

in den TV-Kategorien von <strong>video</strong><br />

in diesem Jahr eine führende Rolle<br />

einnehmen würde. Wie viele unserer<br />

Tests 2013 zeigten, sind die<br />

südkoreanischen Screens nicht ➜<br />

1 Hall of Fame für einen Abend:<br />

das Hard Rock Café Munich. 2 Im<br />

Saal herrschte beste Stimmung. 3<br />

Lockerer Branchen-Smalltalk: Andreas<br />

Frank (CONNECTED HOME),<br />

Georg Wilde (Philips/TP Vision) und<br />

<strong>video</strong>-Autor Volker Straßburg (v. l.).<br />

4 Sie sind die Entdeckung <strong>des</strong><br />

<strong>Jahres</strong>: <strong>Die</strong> Münchner Funk- und<br />

Soulband Willi Mauch Musik sorgte<br />

für den passenden Sound auf der<br />

Konzertbühne.<br />

Preise für die Besten<br />

Jahr für Jahr küren die Leser die besten Produkte<br />

sowie auch die Marke <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong>.<br />

Marke <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong><br />

Traditionell werden die Ergebnisse aller<br />

Einzelkategorien der <strong>Leserwahl</strong> zusammengerechnet.<br />

Heraus kommt die<br />

Firma, die sich zwölf Monate lang mit<br />

dem begehrten Titel „Brand of the Year“<br />

– sprich: Marke <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> – schmücken<br />

darf. In diesem Jahr ging der<br />

Award der <strong>video</strong>-Leser erstmals an<br />

Samsung. <strong>Die</strong> Koreaner lösten damit<br />

Vorjahres-Champ Panasonic ab.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

21


Im Fokus | <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />

1<br />

2<br />

4<br />

5<br />

7<br />

8<br />

9<br />

22


6<br />

3<br />

nur absolut massentauglich, sondern<br />

auch qualitativ an der Spitze, wie die<br />

Ergebnisse zeigen: In insgesamt sechs<br />

TV-Kategorien, einschließlich der<br />

erstmals ausgelobten Kategorie<br />

OLED-Fernseher, sahnten die Asiaten<br />

den ersten Platz ab.<br />

Samsung gelang es damit erstmalig,<br />

auch den wichtigen Award „Brand of<br />

the Year“ zu gewinnen. <strong>Die</strong>se Auszeichnung<br />

resultiert aus Punkten, die<br />

anhand der Summe der Erst-, Zweitund<br />

Drittplatzierungen innerhalb der<br />

<strong>Leserwahl</strong> errechnet werden.<br />

Marketingchef Thomas Borrmann<br />

zeigte sich auf der Verleihung am 20.<br />

Februar im Münchner Hard Rock Café<br />

entsprechend begeistert: „<strong>Die</strong>se Preise<br />

sind für uns sehr wichtig, weil sie<br />

nicht von irgendeinem Gremium gewählt<br />

wurden, sondern von unserem<br />

Publikum.“<br />

Durchaus überraschend war in diesem<br />

Zusammenhang das Votum bei<br />

den ebenfalls erstmals zur Wahl gestellten<br />

Ultra-HD-Fernsehern. Obwohl<br />

Samsung hier nebst LG min<strong>des</strong>tens<br />

chronologisch als Vorreiter der<br />

neuen Technologie gilt, vergaben die<br />

<strong>video</strong>-Leser den ersten Platz lieber an<br />

den japanischen Konkurrenten Panasonic,<br />

ganz zur Freude von Pressesprecher<br />

Michael Langbehn, der den<br />

Preis auch entgegennahm: „Genau<br />

aufgrund solcher Entscheidungen<br />

sind <strong>Leserwahl</strong>en so wichtig für uns“.<br />

Für Panasonic war dies jedoch<br />

längst nicht der einzige Grund zum<br />

Jubeln. Der japanische Hersteller<br />

durfte sich auch in einigen weiteren<br />

seiner Paradedisziplinien als <strong>Sieger</strong><br />

fühlen. Sowohl in der Kategorie Camcorder<br />

als auch bei den zur Wahl gestellten<br />

Blu-ray-Playern und Blu-ray-<br />

Kombigeräten ließen die Japaner<br />

namhafte Konkurrenz wie Sony,<br />

Samsung oder OPPO hinter sich.<br />

Japaner obenauf<br />

Umgekehrtes Bild dagegen bei den<br />

Heimkino-Projektoren – einer für <strong>video</strong><br />

ebenfalls unerlässlichen Kategorie.<br />

Hier triumphierte Sony vor Panasonic<br />

und BenQ.<br />

Doch immerhin in drei Bildkategorien<br />

schafften es deutsche Anbieter<br />

auf den ersten Platz. Der Seriensieger<br />

aus Rosenheim, Kathrein, setzte sich<br />

auch in diesem Jahr bei den HDTV-<br />

Sat-Receivern wieder gegen Mitbewerber<br />

Humax durch. Powerline-<br />

Marktführer devolo aus Aachen ließ<br />

beim Thema „Sat over IP“ die Konkurrenz<br />

hinter sich. Und die Münchner<br />

Video-on-Demand-Plattform maxdome<br />

war der Leserfavorit vor ➜<br />

„Come to the Hard<br />

Rock Café...“<br />

...hieß ein Hit von Carole<br />

King aus dem Jahre 1977.<br />

Im Februar bildete die<br />

Filiale in München den<br />

würdigen Rahmen für die<br />

<strong>Leserwahl</strong>-Awards.<br />

Preise in Hülle und Fülle<br />

Das Who is Who der Unterhaltungselektronikbranche feierte im Münchner<br />

Hard Rock Café ausgelassen die Gewinner der <strong>Leserwahl</strong>.<br />

1 <strong>video</strong>-Testchef Roland Seibt (r.) gratuliert Michael Auer von Kathrein zu<br />

seinem ersten Platz. 2 stereoplay-Chefredakteur Holger Biermann (r.) beglückwünscht<br />

High-End-Spezialist Mansour Mamaghani (Audio Reference).<br />

3 Oliver Daniel (Chief Marketing, maxdome) gewann in der Kategorie VoD.<br />

4 Das souveräne Moderatorenteam <strong>des</strong> Abends, Katja Wunderlich (Bayern<br />

3, Tagesthemen Sport) und <strong>video</strong>-Chefredakteur Andreas Stumptner.<br />

5 Schwer begeistert von seinem Mehrfachtriumph bei <strong>video</strong>, AUDIO und<br />

stereoplay war Günther Nubert, Chef der gleichnamigen Boxenschmiede.<br />

6 Andreas Stumptner zeichnet Bose-Marketingchef Jürgen Imandt mit dem<br />

Innovationspreis <strong>2014</strong> der Redaktion <strong>video</strong> aus. 7 Zum Jubiläum gab‘s einen<br />

Rückblick auf 35 Jahre <strong>video</strong> mit dem Branchenexperten und Ex-Grundig-<br />

Mann Roland Stehle (heute Pressesprecher der gfu). 8 Zeigten die Hörner<br />

(v. l.): das Teufel-Trio Sascha Mallah, Christof Hintze und Patric Frank. 9<br />

Martin Schmiedel, Sales-Chef von WEKA Media Publishing (l.), gratulierte<br />

den Gewinnern <strong>des</strong> „Brand of the Year“-Awards: Thomas Borrmann von<br />

Samsung im Bereich Bild (Mitte) und Siegfried Amft von T+A im Bereich Ton.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

23


Im Fokus | <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />

1<br />

3<br />

2<br />

5<br />

6<br />

LOVEFiLM und dem jüngsten Anbieter<br />

WATCHEVER.<br />

Bekanntermaßen spielen in den <strong>video</strong>-Tests<br />

jedoch nicht nur reine Bildgeräte<br />

eine Rolle. <strong>Die</strong> Vermittler zwischen<br />

Bild und Ton, Quellen und Empfängern,<br />

die stets heiß begehrten AV-<br />

Receiver, zählen zweifelsohne zu den<br />

wichtigsten Produktfeldern im Magazin.<br />

Und hier waren es erneut japanische<br />

Unternehmen, die in der Gunst<br />

der Leser an der Spitze standen.<br />

Marantz belegte den Spitzenplatz<br />

in der Kategorie der AV-Receiver bis<br />

1.000 Euro – vor der Schwestermarke<br />

Denon und Yamaha. Umgekehrtes<br />

Spiel in der teureren Liga: Dort holte<br />

sich Yamaha den Sieg – vor Denon<br />

und Marantz.<br />

Deutsche Entwicklerqualität stand<br />

bei den <strong>video</strong>-Lesern in insgesamt vier<br />

Lautsprecher-Kategorien an erster<br />

Stelle. Direktvertrieb und Boxenschmiede<br />

Teufel aus Berlin errang die<br />

Leser-Krone bei den Mehrkanal-<br />

Heimkinosystemen, den großen Surround-Sets<br />

und im Bereich Stereo. <strong>Die</strong><br />

Firma Nubert aus Schwäbisch Gmünd<br />

durfte sich hingegen für den Sieg bei<br />

den Aktiv-Subwoofern feiern lassen.<br />

Für besten Klang zum Fernseher<br />

sorgen in vielen Wohnzimmern mittlerweile<br />

Soundbars oder sogenannte<br />

Sounddecks. Bei ersteren kamen die<br />

Wähler nicht an Bowers & Wilkins‘ Panorama<br />

2 vorbei. Und bei den<br />

➜<br />

24


<strong>Die</strong> Gewinner<br />

auf einen Blick<br />

Das Highlight-Video<br />

Einfach diesen QR-Code per Smartphone<br />

oder Tablet-PC scannen, schon<br />

gelangen Sie direkt zum Videoclip<br />

unserer <strong>Leserwahl</strong>-Preisverleihung.<br />

4<br />

Favoriten der Leser<br />

Alles nur Gewinner: In insgesamt 21 Kategorien wählten die <strong>Leserwahl</strong>-<br />

Teilnehmer ihre Technik-Lieblinge <strong>2014</strong>.<br />

1 Panasonic errang Platz eins in der neuen Kategorie Ultra-HD-Fernseher<br />

mit dem TX-L65WT600E. 2 Denkbar knapp gewann Sony bei der Wahl der<br />

besten Heimkino-Projektoren. Der VPL-HW50ES schaffte es vor Panasonic<br />

und BenQ auf Rang eins. 3 Samsung räumte bei der <strong>video</strong>-<strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />

die meisten Preise ab, unter anderem mit dem Flaggschiff UE75F8090 bei den<br />

LCD-Fernsehern ab 60 Zoll. 4 Panasonic-Doppelsieg: <strong>Die</strong> Japaner triumphierten<br />

bei den Blu-ray-Playern (oben) sowie bei 5 den Blu-ray-Kombigeräten.<br />

6 Camcorder sind zwar mittlerweile ein Nischenmarkt, weil immer<br />

mehr Hobbyfilmer auf Action-Cams, SlR-Kameras oder Smartphones umsteigen.<br />

Dennoch hält Panasonic die Kategorie sehr erfolgreich am Leben. 7<br />

Schon im Vorjahr machte Kathrein bei den HDTV-Receivern keiner etwas vor.<br />

Mit dem Vorzeigemodell UFS 924 gewannen die Oberbayern auch <strong>2014</strong>.<br />

7<br />

Erstmals mit OLED und UHD<br />

Bei den Kategorien änderte sich im Vergleich zum<br />

Vorjahr einiges. Erstmals standen etwa keine Plasmas<br />

mehr zur Wahl, dafür neue OLED- und UHD-TVs.<br />

OLED-Fernseher<br />

Samsung KE55S9C 68,3%<br />

LG 55EA9809 31,7%<br />

Ultra-HD-Fernseher<br />

Panasonic TX-L65WT600E 22,5%<br />

Samsung UE65F9090 18,8%<br />

Samsung UE85S9 15,3%<br />

LCD-Fernseher ab 60 ZoLL<br />

Samsung UE75F8090 38,2%<br />

Samsung UE65ES8090 36,6%<br />

Philips 60PFL8708S 25,2%<br />

LCD-Fernseher 50 bis 60 ZoLL<br />

Samsung UE55F8090 19,7%<br />

Panasonic TX-L55WTW60 12,1%<br />

Loewe Reference ID 55 10,0%<br />

LCD-Fernseher 46 bis 50 ZoLL<br />

Samsung UE46F8090SL 22,4%<br />

Panasonic TX-L47WT50E 10,4%<br />

Loewe Individual 46 Slim 8,4%<br />

LCD-Fernseher 39 bis 42 ZoLL<br />

Samsung UE40F6500 23,5%<br />

Loewe Art 40 13,1%<br />

Panasonic TX-L42ETW60 12,6%<br />

Camcorder<br />

Panasonic HC-X929 39,7%<br />

Sony HDR-TD30 35,5%<br />

Sony HDR-TD20 13,6%<br />

Projektoren<br />

Sony VPL-HW50ES 20,6%<br />

Panasonic PT-AT6000E 20,5%<br />

BenQ W1080ST 18,4%<br />

Blu-ray-kOmbigerätE<br />

Panasonic DMR-BCT730 51,3%<br />

Samsung BD-F8900 31,6%<br />

LG HR929C 9,4%<br />

BLU-ray-Player<br />

Panasonic DMP-BDT335 20,8%<br />

OPPO BDP-103EU 16,5%<br />

Samsung BD-F7500 14,9%<br />

HDTV-rECEiVEr<br />

Kathrein UFS 924 32,6%<br />

Humax iCord Evolution 17,8%<br />

Humax NANO Conn@ct 11,7%<br />

Titelverteidiger<br />

Sat-Receiver-Hersteller<br />

Kathrein dominiert die<br />

Kategorie seit vielen Jahren<br />

mit nur wenigen Ausnahmen<br />

als Seriensieger.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

25


Im Fokus | <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />

1<br />

maxdome an der Spitze<br />

Der Platzhirsch im Video-on-Demand-Markt setzte sich<br />

bei der Wahl der Leser gegen seine jüngeren Widersacher<br />

LOVEFiLM und WATCHEVER durch.<br />

Sat over IP (Server & Receiver)<br />

devolo (dLAN Sat TV Multituner +<br />

dLAN TV Sat 2400-CI+) 64,8%<br />

Telestar (Digibit R1 + Digibit B1) 24,6%<br />

Triax (TSS 400 + IP 100) 10,5%<br />

Flatrate-Online-vIdeotheken<br />

maxdome 49,4%<br />

LOVEFiLM 28,0%<br />

WATCHEVER 22,6%<br />

AV-Receiver bIS 1.000 Euro<br />

Marantz SR 6007 11,9%<br />

Denon AVR-X2000 11,4%<br />

Yamaha RX-A820 10,9%<br />

AV-Receiver über 1.000 Euro<br />

Yamaha RX-A3020 18,2%<br />

Denon AVR-X 4000 17,7%<br />

Marantz SR 7007 12,9%<br />

Mehrkanal-HeIMkino-Systeme<br />

Teufel Central AV / Columa 300 5.1 Set L 33,4%<br />

Teufel IMPAQ 7000 31,4%<br />

Harman/Kardon BDS877 14,0%<br />

Soundbars<br />

B&W Panorama 2 24,6%<br />

Yamaha YSP-4300 14,4%<br />

Canton Musicbox M 10,6%<br />

SounddeckS<br />

Bose Solo 34,7%<br />

Canton DM 50 20,7%<br />

Panasonic SC-HTE80 10,6%<br />

LautSPrecher: Surround-Sets<br />

Teufel Theater 500 MK2 30,2%<br />

B&W CT8.2 LCR, CT8.4 LCRS, CT SW15, SA 1000 14,7%<br />

Nubert nuLine CS 174, 284, 24, AW-1100 14,5%<br />

Aktiv-Subwoofer<br />

Nubert nuLine AW-1100 30,6%<br />

Bowers & Wilkins DB1 25,4%<br />

Quadral QUBE 12 aktiv 17,4%<br />

LautSPrecher: Stereo<br />

Teufel Theater 500 MK2 26,3%<br />

Nubert nuLine 284 15,5%<br />

Canton Chrono CL 580.2 DC 12,8%<br />

3<br />

Da ging es mit<br />

dem Teufel zu<br />

Zumin<strong>des</strong>t für drei Soundkategorien<br />

trifft dieser<br />

Spruch auf jeden Fall zu.<br />

Viermal schafften es die<br />

Berliner aufs Treppchen.<br />

4<br />

Sounddecks, Soundboards, Soundbases<br />

oder Soundplates, wie sie von den<br />

Herstellern unterschiedlich genannt<br />

werden, hatte mit Bose der Erfinder<br />

der Kategorie eindeutig die Nase vorn.<br />

Sonderpreis für Bose<br />

Jürgen Imandt, Marketingchef und<br />

deutscher Vertreter <strong>des</strong> US-amerikanischen<br />

Herstellers auf der Münchner<br />

Gala, durfte sich darüber sogar doppelt<br />

freuen. <strong>Die</strong> <strong>video</strong>-Redaktion verlieh<br />

Bose für die Schaffung der Kategorie<br />

Sounddecks, die in kurzer Zeit<br />

2<br />

Ausgezeichneter Klang<br />

unzählige Mitbewerber fand, den Innovationspreis<br />

<strong>2014</strong>.<br />

Nach zahlreichen vergebenen Urkunden<br />

und Awards feierten mehr als<br />

180 Gäste aus der gesamten Technikbranche<br />

bis spät in die Nacht die hoch<br />

spannenden und aufschlussreichen<br />

Ergebnisse der <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong>.<br />

Wohl wissend, dass die Vorbereitungen<br />

für das nächste Jahr auf vollen<br />

Touren laufen. Schließlich ist je<strong>des</strong><br />

Testgerät in der <strong>video</strong> ein potenzieller<br />

Kandidat für beliebte <strong>Sieger</strong>treppchen<br />

im Jahr 2015.<br />

Jede Menge Awards regnete es bei <strong>video</strong> auch für Hersteller von AV-Receivern<br />

(AVRs) und Lautsprechern. Vor allem Teufel räumte ordentlich ab.<br />

1 An den Berlinern kam nicht nur im Bereich der Surround-Heimkinosysteme<br />

in diesem Jahr kein anderer Hersteller vorbei. 2 <strong>Die</strong> Rubrik Aktiv-Subwoofer<br />

sicherte sich Boxen-Direktvertrieb Nubert mit dem nuLine AW-1100. 3 Marantz<br />

schnappte der Schwestermarke Denon denkbar knapp den Sieg bei den<br />

AVRs unter 1.000 Euro weg. 4 Der „Unschlag-Bar“: B&Ws Panorama 2.<br />

26


Danke<br />

...für Ihre Stimmen bei der <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong>.<br />

Wir freuen uns über sieben <strong>Sieger</strong><br />

sowie eine Zweit- und Drittplatzierung!<br />

Günther Nubert & das nuTeam<br />

nuPro A-300<br />

Kompaktbox<br />

<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> (bis 2000 €)<br />

„Aktiv-Sensation... ist in jeder<br />

Hinsicht enorm leistungsfähig<br />

und bietet für ihr Geld einen<br />

gigantischen Gegenwert“<br />

Audio-Empfehlung<br />

Preis/Leistung 11/13<br />

2x125 Watt/Box<br />

525,- €/Box<br />

nuPro A-200<br />

Multimediabox/Nahfeldmonitor<br />

<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong><br />

„Wer einen klassischen<br />

erwachsenen Nahfeldmonitor<br />

sucht, komm<br />

in dieser Preisklasse an<br />

Nubert nicht vorbei“<br />

Stereoplay 12/13<br />

2x100 Watt/Box<br />

345,- €/Box<br />

nuLine 84<br />

Standlautsprecher<br />

<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> (bis 1200 €)<br />

„Neutral und klangstark...<br />

Preis/Leistung:<br />

überragend“<br />

Audio-Empfehlung<br />

Bassstark 7/13<br />

420/300 Watt<br />

515,- €/Box<br />

nuLine AW-1100<br />

Subwoofer<br />

<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong><br />

„So viel Woofer für unter<br />

1000 Euro gab es noch nie“<br />

Stereoplay Highlight 3/13<br />

Audio-Empfehlung<br />

Preis/Leistung 11/13<br />

Mit 380-Watt-Endstufe,<br />

Einstellungen fernbedienbar.<br />

965,- €<br />

nuLine 284<br />

Standlautsprecher<br />

<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> (bis 2000 €)<br />

„Sehr neutral und betont<br />

sanft-transparent mit besonders<br />

knackigem und tiefem<br />

Bass. Angesichts der Größe<br />

herausragend pegelfest“<br />

Stereoplay Highlight 8/13<br />

450/330 Watt<br />

975,- €/Box<br />

nuLine 284 Set<br />

Gerät <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> <strong>2014</strong><br />

(Lautsprecher/Surroundsets)<br />

„Summa summarum<br />

ein Top-Set“<br />

Video 7/13<br />

nuLine 284 (Front), nuLine<br />

24 (Rear), CS-174 (Center),<br />

AW-1100 Subwoofer<br />

Setpreis 4090,- €<br />

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Im Fokus | <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />

Herzlichen<br />

Glückwunsch!<br />

gesamtwert:<br />

12 500 Euro<br />

Auch die Gewinner der 75 Sachpreise im<br />

Gesamtwert von 170.000 Euro stehen nun<br />

fest. <strong>Die</strong> Glücklichen finden sich in der<br />

Liste unten und werden in Kürze von uns<br />

kontaktiert.<br />

1. Preis: Jens Michaelis, Lübeck<br />

Unser erster Preis ist eine ausgewachsene Heimkino-Anlage,<br />

bestehend aus: Philips 60PFL8708S, Teufel System 10, Yamaha<br />

RX-A3020 und Blu-ray-Disk zur Bildoptimierung.<br />

1. Theo Reidick, Oberhausen<br />

Hauptpreis AUDIO<br />

1. Mario Waldowski, Hannover<br />

Hauptpreis stereoplay<br />

4. Marko Balzer, Pirmasens<br />

German Physiks Unlimited Mk 2<br />

5. Philipp Hermanns, Düren<br />

Magnat Signature<br />

6. Richard Krol, Kleve<br />

Rotel / B&W RA 1570 + RCD 1570 + CM10 + P7 +<br />

Goldkabel<br />

7. Robert Jansen, Wiesbaden<br />

Canton Reference 5.2 DC<br />

8. Ronald Schwan, Struppen<br />

KS Digital BMPrime 3<br />

9. Florian Behm, Stockdorf<br />

Burmester 101<br />

10. Wolf Montserrat, Asendorf<br />

Sonus faber Olympica 1<br />

11. Thorsten Röhm, Wendlingen<br />

Nubert nuLine 284 Set mit AW-1100<br />

12. Wilfried Mittler, Troisdorf<br />

ELAC FS 407<br />

13. Lars Burmeister, Berlin<br />

Triangle Comete Anniversary, Musical Fidelity M3i<br />

und V90LPS, Thorens TD206<br />

14. Bernd Hamich, Wunstorf<br />

AVM CD3 + USB-Kit<br />

15. Ute Schütt, Fichtenberg<br />

Dynaudio Xeo 5<br />

16. Klaus Büttner, Grub am Forst<br />

Teufel Definion 5<br />

17. Olaf Derr, Schwetzingen<br />

Samsung UE46F8090 + HW-F751<br />

18. Wolfram Barner, Auenwald<br />

Quadral Aurum Wotan 8<br />

19. Markus Münch, Bermatingen<br />

Electrocompaniet PI-2D<br />

20. Gabi Bremser, Kevelaer<br />

Panasonic TX-L55WTW60<br />

21. Ralf Korsen, Minden<br />

Jamo D500 THX Select 2 (5.1-Set)<br />

22. Jens Mau, Bokelholm<br />

Focal Aria 926<br />

23. Harald Zorn, Königswinter<br />

Gauder Akustik Arcona 40<br />

24. Karsten Knobloch, Barbing<br />

Toshiba 58M8365DG<br />

25. Hans-Joachim Müller, Bad Kissing<br />

Cayin CS24 CD<br />

26. Markus Peuker, Hamm<br />

Tannoy Revolution DC6T SE<br />

27. Jörg Stiller, Gelsenkirchen<br />

T.A.C. T-22<br />

28. Moritz Mikschovsky, Sindelfingen<br />

Ultrasone Edition 12<br />

29. Bolko Ordemann, Köln<br />

ADAM ARTist 6<br />

30. Jörg Muth, Düsseldorf<br />

BenQ W1080ST<br />

31. Tobias Holstein, Sulzbach<br />

KEF LS50<br />

32. Markus Göppner, Stadtsteinach<br />

Sommer Cable Excelsior Classique<br />

33. Margit Fischer, Freiberg<br />

Jamo S628 HCS (5.0-SET)<br />

34. Uli Meyer, Arnsberg<br />

Sonos Playbar + 2x Play:1<br />

35. Elke Wagner, Duisburg<br />

Auralic Gemini 1000<br />

36. Hermann Ott, Schelklingen<br />

Beyerdynamic T-90 / A20<br />

37. Heinz-Christoph Eichner, Ratingen<br />

Epos Elan 15<br />

38. Uwe Wortmann, Lünen<br />

Astell&Kern AK-100 + Docking AKS-01<br />

39. Michael Rother, Leonding<br />

Raumfeld Welcome Home Paket<br />

40. Paul-Norbert Marouelli, Nack<br />

Panasonic DMR-BST835<br />

41. Claudio Regino, Geroldshausen<br />

Panasonic DMR-BCT835<br />

42. Margaret Fiene, Hannover<br />

Cambridge DACMagic +<br />

43. Nadjeschda Stähle, Breisach<br />

devolo dLAN TV Sat Starter Set<br />

44. Mechthild Maria Uphoff, Soest<br />

devolo dLAN 500 AV Wireless+ Starter Kit<br />

45. Steffi Dürichen, Radebeul<br />

Onkyo LS-B50 / LS-T10<br />

46. Thomas Scholz, Berlin<br />

Onkyo LS-B50 / LS-T11<br />

47. Christine Dürr, Obernzenn<br />

Vantage VT-100<br />

48. <strong>Die</strong>ter Weide, Taufkirchen<br />

Vantage VT-100<br />

49. Sabine Ahlemeier, Salzkotten<br />

Vantage VT-Zapper HD+<br />

50. Philipp Kalweit, Berlin<br />

Vantage iBox<br />

51. Norbert Plaga, Dortmund<br />

Synology DS214 Play<br />

52. Jens Heinsen, Syke<br />

Synology DS214 Play<br />

53. Walter Glöckler, Schönaich<br />

Synology DS214 Play<br />

54. Boris Peter Biethan, Marl<br />

Synology DS214 Play<br />

55. Tobias Trautmann, Kempten<br />

Bose QC-20<br />

56. Martin Klimek, Holzgerlingen<br />

Bose QC-20<br />

57. Rainer Lichte, Wilhelmshaven<br />

Bose QC-20<br />

58. Frank Krissel, Koblenz<br />

Bose QC-20<br />

59. Matthias Henkel, Stralsund<br />

Bose QC-20<br />

60. Heinrich Wansch, Schwand<br />

Bose QC-20<br />

61. Stefan <strong>Die</strong>ck, Otter<br />

Bose QC-20<br />

62. Michael Kölbl, München<br />

Bose QC-20<br />

63. Hubert Ludwig, Bernau am Ch.<br />

Bose QC-20<br />

64. Stefan Fucks, Langenfeld<br />

Bose QC-20<br />

65. Georg Hannemann, Wrohm<br />

AKG K 545<br />

66. Sylvia Quittmann, Bad Homburg<br />

AKG K 545<br />

67. Johann Linhart, St. Pölten<br />

AKG K 545<br />

68. Karolin Schneider, Weilheim<br />

PEAQ PDR 300<br />

69. Thomas Höppner, Berlin<br />

PEAQ PDR 300<br />

70. Frank Müller, Sinsheim-Hoffenheim<br />

PEAQ PDR 300<br />

71. Helmut Wünsch, Werne<br />

PEAQ PDR 300<br />

72. Werner Türk, Höhn<br />

PEAQ PDR 100<br />

73. Stefan Hein, Kiel<br />

PEAQ PDR 100<br />

74. Rolf Pliet, Gescher<br />

PEAQ PDR 100<br />

75. Ralf Dettmer, Springe<br />

PEAQ PDR 100<br />

28


spezial<br />

04/<strong>2014</strong> // Sat-Spezial<br />

Fernsehen und mehr<br />

Test: <strong>Die</strong> besten HD-Boxen mit<br />

Netzwerk- und Online-Funktionen<br />

Achtung, Aufnahme!<br />

Test: Vier Receiver-Topmodelle<br />

mit Rekorder-Funktionen<br />

Sat-Praxis<br />

So versorgen Sie das ganze Haus mit<br />

Signalen von der Sat-Schüssel<br />

Sat-Empfang<br />

für alle!<br />

EXKLUSIV!<br />

15 Seiten<br />

EXTRA<br />

Bequeme Alternativen: <strong>Die</strong> besten Flat-TVs<br />

mit Sat-HD-Tuner und USB-Aufnahme


Autor: Reinhard Otter // Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Hersteller<br />

Einfach mal<br />

einschalten<br />

5 Gründe<br />

für Sat-<br />

Empfang<br />

Statt Kabel, IPTV und<br />

Antenne – das spricht für<br />

den TV-Empfang via<br />

Sat-Schüssel.<br />

➜ Beste Qualität: Bild und Ton<br />

werden mit den höchsten Datenraten<br />

ausgestrahlt – meist<br />

zusammen mit den Kabelnetzen.<br />

➜ <strong>Die</strong> meisten Sender: Nur per<br />

Sat-Schüssel können Sie Sender<br />

aus aller Herren Länder aus dem<br />

All auf den Flat-TV holen.<br />

➜ Keine Grundgebühren: <strong>Die</strong><br />

Sat-Anlage bringt keine regelmäßigen<br />

Kosten – außer Extra-<br />

Angebote wie Pay-TV oder HD+.<br />

➜ Größtes Geräteangebot: Für<br />

keinen anderen Empfangsweg<br />

gibt es so viele Empfangsgeräte.<br />

➜ Sichere Übertragung: Satelliten<br />

versorgen auch Kabel- und<br />

IPTV-Netze – und bieten so die<br />

höchste Störungssicherheit.<br />

Kaum jemand, der per Fernbedienung den Fernseher einschaltet,<br />

denkt dabei an die Empfangstechnik. Umso besser, wenn alles<br />

perfekt funktioniert. Wir verraten, worauf es ankommt.<br />

<strong>Die</strong> Schüssel auf dem<br />

Dach hat klare Vorteile,<br />

doch viele Menschen<br />

scheuen sich<br />

davor, eine Sat-Anlage zu installieren.<br />

Dabei ist das Ganze weder<br />

kompliziert noch teuer. Ein einfaches<br />

Rechenbeispiel macht<br />

den Vergleich deutlich: Der digitale<br />

Kabelanschluss im Eigenheim<br />

kostet je nach Anbieter<br />

zwischen 15 und 20 Euro pro<br />

Monat – also ab 180 Euro im<br />

Jahr. Selbst eine größere, vom<br />

Profi montierte Sat-Antenne rentiert<br />

sich so schon nach wenigen<br />

Jahren. Noch günstiger kommt<br />

man weg, wenn mehrere Haushalte<br />

eine Sat-Anlage gemeinsam<br />

nutzen.<br />

Sat-Empfang erfordert<br />

etwas Planung<br />

Dennoch stellt die Satellitentechnik<br />

einen gewissen Anspruch<br />

an Planung, Installation<br />

und Setup. Denn während man<br />

etwa beim Kabelempfang mehrere<br />

Fernseher oder Videorekorder<br />

einfach hintereinander an<br />

die Antennendose hängt, benötigt<br />

in klassischen Sat-Anlagen<br />

jeder Tuner einen direkten Draht<br />

zum LNB (Low Noise Block Converter),<br />

dem Empfangsmodul an<br />

der Schüssel. Das liegt daran,<br />

dass der Receiver das Empfangsmodul<br />

in zwei Parametern steuert:<br />

der Polarisation und dem<br />

Frequenzband. Jeder Satellitenkanal<br />

(Transponder) wird mit<br />

horizontal oder vertikal polarisierten<br />

Funkwellen ausgestrahlt<br />

und im unteren oder oberen Frequenzband<br />

<strong>des</strong> Satellitensignals.<br />

<strong>Die</strong>se Empfangsparameter fragt<br />

der Receiver bei der Wahl eines<br />

Kanals über Steuersignale ab.<br />

Für die Verteilung auf zwei Tuner<br />

lässt sich an der Schüssel ein<br />

sogenannter Twin-LNB mit zwei<br />

unabhängigen Empfangsmodulen<br />

anbringen. Für mehrere Sat-<br />

Tuner ist ein sogenannter Multischalter<br />

notwendig, der die Sat-<br />

Signale an viele Empfangsteile<br />

verteilt. Dem Schalter wird ein<br />

Quattro-LNB vorgeschaltet, der<br />

vier Ausgänge für die vier möglichen<br />

Kombinationen aus Polarisation<br />

und Frequenzband besitzt.<br />

<strong>Die</strong>se Signal-Varianten leitet<br />

der Multischalter je nach Ausführung<br />

an vier, acht oder mehr<br />

Receiver weiter. Jeder Ausgang<br />

verhält sich dabei dem angeschlossenen<br />

Receivern gegenüber<br />

wie ein normaler LNB.<br />

Viele Multischalter-Modelle<br />

lassen sich miteinander verbinden<br />

und versorgen dann beliebig<br />

viele Receiver. Zu jedem Empfangsteil<br />

wird dabei eine Koaxleitung<br />

gelegt. In großen Installationen<br />

entstehen so schnell<br />

armdicke Kabelstränge.<br />

Unicable: alle Receiver<br />

an einer Leitung<br />

Der Vorteil der Multischalter-<br />

Technik: Sie spielt ohne Kompatibilitätsprobleme<br />

mit allen gängigen<br />

Receiver-Typen zusammen.<br />

Doch es gibt Alternativen<br />

30


für einen weniger aufwendigen<br />

Kabelverhau: Unicable-Anlagen.<br />

Bei ihnen versorgt ein spezieller<br />

Unicable-Multischalter mehrere<br />

Sat-Tuner über eine einzige Antennenleitung.<br />

Das können zwei<br />

oder mehr Tuner in einem Gerät<br />

sein oder verschiedene Sat-Receiver,<br />

die wie am Kabelanschluss<br />

hintereinander geschaltet<br />

werden. Voraussetzung: Alle<br />

angeschlossenen Receiver müssen<br />

die Unicable-Technik unterstützen,<br />

was mittlerweile für die<br />

meisten Geräte gilt.<br />

Der Sat-Receiver teilt sich bei<br />

dieser Technik die Arbeit mit<br />

dem Unicable-Multischalter:<br />

Umschaltbefehle werden über<br />

das Koaxialkabel an den Multischalter<br />

übertragen. Dann setzt<br />

dieser den Transponder mit dem<br />

gewünschten Kanal aus dem Sat-<br />

Signal auf eine andere Trägerfrequenz<br />

um und schickt dieses neu<br />

verpackte, hochfrequente Signal<br />

übers Koaxkabel zum Receiver.<br />

Der liest den gewünschten Kanal<br />

aus und zeigt ihn an.<br />

Im Vergleich zum normalen<br />

Sat-Anschluss spart diese Technik<br />

viel Übertragungsbandbreite:<br />

Sie überträgt innerhalb <strong>des</strong><br />

Hauses immer nur einen Transponder<br />

pro angeschlossenes Gerät,<br />

während in normalen Anlagen<br />

zig Transponder am Receiver<br />

anliegen. So bleibt Platz für<br />

die Signale weiterer Geräte am<br />

selben Kabel, die der Unicable-<br />

Umschalter auf anderen Trägerfrequenzen<br />

schickt.<br />

Normalerweise versorgen<br />

Unicable-Multischalter vier oder<br />

acht Sat-Tuner an einem Kabel.<br />

Der Nachteil: <strong>Die</strong> Umschaltzeiten<br />

werden je nach Gerät etwas<br />

langsamer.<br />

Eine Schüssel,<br />

mehrere Satelliten<br />

Mit einer Schüssel lassen sich<br />

auch mehrere Satelliten empfangen.<br />

Neben dem in Deutschland<br />

wichtigsten Satelliten ASTRA<br />

19,2 Grad Ost sind Eutelsat Hot<br />

Bird (13 Grad Ost) und ASTRA<br />

26 Grad Ost beliebte Satelliten:<br />

Sie übertragen Sender aus dem<br />

europäischen Ausland. Über eine<br />

Sat-Schüssel mit nebeneinander<br />

angeordneten LNBs lassen<br />

sich die Signale mehrerer Satelliten<br />

parallel empfangen. <strong>Die</strong><br />

LNBs müssen so angeordnet<br />

sein, dass sie die Signale der auf<br />

Ost-West-Achse versetzt am<br />

Himmel stehenden Satelliten<br />

einfangen.<br />

Für den optimalen Empfang<br />

sollte die Schüssel einen größeren<br />

Durchmesser haben als die<br />

üblichen 60 Zentimeter. Im<br />

Fachhandel gibt es spezielle<br />

Multifeed-Schienen, mit denen<br />

sich mehrere LNBs automatisch<br />

in der richtigen Anordnung für<br />

übliche Satelliten-Kombinationen<br />

montieren lassen. Für die<br />

Zuordnung der verschiedenen<br />

Sat-Signale zu den angeschlossenen<br />

Receivern ist zudem ein<br />

Multifeed-Verteiler erforderlich.<br />

Etwa von TechniSat bekommt<br />

man vorgefertigte Multifeed-<br />

Schüsseln mit bis zu vier vormontierten<br />

LNBs und eingebauten<br />

Multifeed-Schaltern. Für den<br />

Selbstbau einer größeren Multifeed-Anlage<br />

– möglicherweise in<br />

Kombination mit Multischaltern<br />

oder Unicable-Verteilung – muss<br />

man aber ein erfahrener Sat-<br />

Kenner sein; professionelle-Hilfe<br />

erspart einem Zeit und Ärger<br />

über Installationsfehler. ■<br />

Empfangs-Komponenten<br />

Single-, Twin- oder Quad-LNB<br />

<strong>Die</strong>se LNBs versorgen direkt von der Schüssel aus<br />

einen, zwei oder vier Receiver über jeweils eigene<br />

Leitungen. Jede Empfangsantenne im LNB fischt<br />

auf Anforderung <strong>des</strong> Receivers die jeweils abgefragte<br />

Polarisation und Frequenzbereiche aus dem<br />

Sat-Signal.<br />

Quattro-LNB und<br />

Multischalter<br />

Ein Quattro-LNB hat<br />

je ein Empfangsmodul<br />

für jede der vier<br />

möglichen Kombinationen<br />

aus Polarisation<br />

und Frequenzband.<br />

Er wird<br />

über vier Koaxkabel mit dem Multischalter verbunden, der jedem angeschlossenen<br />

Receiver den Signalbereich zuweist, der gerade abgefragt<br />

wird.<br />

Mehrfach-LNBs<br />

Es gibt auch Kombinationen aus Quattro-LNB<br />

und Multischalter in Form von Mehrfach-LNBs,<br />

die wie im Beispiel hier bis zu acht Ausgänge für<br />

einzelne Empfangsteile bieten.<br />

Ein-Kabel-Multischalter<br />

Sie werden, ebenso wie normale Multischalter,<br />

an einen Quattro-LNB angeschlossen,<br />

beliefern aber auf der anderen<br />

Seite mehrere Unicable-fähige Sat-Receiver<br />

über ein Koaxialkabel.<br />

Multifeed-Anlage<br />

Mit mehreren LNBs vor der Schüssel lassen sich<br />

die Signale verschiedener benachbarter Satelliten<br />

empfangen. Eine Multifeed-Leiste platziert die LNBs<br />

automatisch an der richtigen Position vor der Schüssel.<br />

Für die Signalverteilung an mehrere Receiver<br />

gibt es spezielle Multischalter mit Anschlussmöglichkeiten<br />

für die Signale mehrerer Satelliten.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

31


im test<br />

4 Hybrid-HDD-Receiver<br />

Kathrein UFS 924 € 580<br />

Panasonic DMR-HST230 € 480<br />

Technisat Digicorder ISiO S € 600<br />

Triax S-HD 990 Hybrid € 600<br />

Autor: Reinhard Otter // Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Josef Bleier<br />

Rekord-Verdacht<br />

<strong>Die</strong>se vier HDTV-Receiver mit eingebauten Festplatten gehören zu den besten ihrer Art<br />

und bieten alle möglichen Komfortfunktionen, damit den Zuschauern garantiert keine<br />

Sendung entgeht.<br />

Hybride HDTV-Receiver<br />

mit Festplatte<br />

sind so etwas wie die<br />

Urenkel <strong>des</strong> VHS-Videorekorders<br />

aus den 80er- und<br />

90er-Jahren <strong>des</strong> vorigen Jahrhunderts.<br />

Und wie es sich für eine<br />

Erbfolge gehört, sind sie ihren<br />

Vorfahren technisch und in Sachen<br />

Ausdauer klar voraus. Alle<br />

vier Geräte im Test – drei neu<br />

getestete Modelle plus die amtierende<br />

Referenz Kathrein UFS<br />

924 – bieten je zwei HDTV-Empfangsteile,<br />

eingebaute Festplatten<br />

mit 500 bis 1.000 Gigabyte<br />

und nehmen damit über 50 beziehungsweise<br />

100 Stunden<br />

HDTV-Material auf – und noch-<br />

mals deutlich mehr in SD-Auflösung.<br />

Damit bieten die Geräte<br />

eine große Funktionsfülle: Neben<br />

normalem Live-Fernsehen<br />

zeichnen sie spontan oder geplant<br />

eine oder mehrere Sendungen<br />

parallel auf und speichern<br />

sie auf ihren Festplatten.<br />

Timeshift und mehr<br />

Daneben kann man das Fernsehen<br />

jederzeit mit der Pause-Taste<br />

anhalten und später zeitversetzt<br />

anschauen. Der Begriff Hybrid-<br />

Boxen bedeutet auch, dass Netzwerk-Funktionen<br />

das reine TV-<br />

Erlebnis ergänzen. Auch im Zusammenhang<br />

mit den Recording-Talenten:<br />

Sie übertragen<br />

etwa Aufnahmen oder Live-Sendungen<br />

übers Netzwerk auf<br />

Smartphones oder Tablet-PCs.<br />

Der zweite Tuner lässt sich so<br />

nutzen, um im Nebenzimmer ein<br />

anderes Programm zu sehen als<br />

auf dem TV-Schirm im Wohnzimmer.<br />

Eine weitere Evolution<br />

In diesem Test ist ein Großteil<br />

der aktuellen Hybrid-Receiver-<br />

Oberklasse versammelt, der Humax<br />

iCord Evolution (getestet in<br />

Heft 10/13, ab Seite 56) fehlt jedoch.<br />

Er toppt die Funktionen<br />

der vier Geräte im Test teilweise,<br />

indem er beispielsweise vier<br />

statt nur zwei HDTV-Tuner bietet<br />

und so noch mehr Aufnahmen<br />

parallel anlegen kann. Sein sehr<br />

gutes Testergebnis gilt weiterhin,<br />

und im Testlabor lief er auch<br />

als Vergleichsmaßstab mit. Allerdings<br />

wurde er dieses Mal<br />

nicht neu bewertet, da sich seine<br />

Funktionalität nicht wesentlich<br />

verändert hat.<br />

Für April <strong>2014</strong> hat Humax in<strong>des</strong><br />

ein größeres Software-Update<br />

mit neuen Funktionen angekündigt.<br />

Sobald das verfügbar<br />

ist, wird <strong>video</strong> den iCord nochmals<br />

ausführlich testen. Denn<br />

auch das ist ein Fortschritt, den<br />

der VHS-Urenkel von Humax mit<br />

seinen Mitbewerbern teilt: Sie<br />

alle können ständig dazulernen.<br />

32


schnelle Hardware, nimmt<br />

auch auf USB-HDD/NAS auf,<br />

Sat-IP-Tuner, Top-Bildqualität<br />

spielt wenige Medienformate<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut 84%<br />

Kathrein UFS 924 // 580 €<br />

In der <strong>video</strong>-Bestenliste führt der UFS<br />

924 die Rubrik der Hybrid-Receiver an.<br />

Wie kein anderer vereint er perfekte Bildund<br />

Tonqualität mit einem einfachen Bedienkonzept,<br />

schneller Hardware und<br />

praktischen Funktionen (siehe <strong>video</strong> 3/13,<br />

Seite 19). So nutzt er etwa seine Internet-<br />

Verbindung nicht nur für HbbTV, TV-Mediatheken<br />

oder bekannte Online-Videotheken.<br />

Kathrein liefert, in Kooperation<br />

mit dem Red Bull Media House, auch<br />

Streaming-Kanäle, die es teils gar nicht<br />

im Live-Fernsehen gibt: etwa den Live-<br />

Sender Red Bull TV mit seiner angeschlossenen<br />

Mediathek.<br />

Im großen Test-Spezial darf der UFS 924<br />

auch <strong>des</strong>halb nicht fehlen, weil er seit<br />

seinem Test kräftig dazugelernt hat. Hier<br />

trat er erstmals mit einer runderneuerten<br />

Betriebs-Software mit vielen neuen Netzwerk-Funktionen<br />

an. Der UFS 924 kann<br />

jetzt auch TV-Kanäle über einen Sat-IP-<br />

Server empfangen. Der wird typischerweise<br />

in der Nähe der Schüssel installiert,<br />

empfängt einen bis vier Sat-Kanäle<br />

und schickt deren Daten über ein LAN-<br />

Kabel ins Heimnetzwerk – statt sonst<br />

über Koax-Antennenleitungen.<br />

<strong>Die</strong> Sat-IP-Technik wurde in den letzten<br />

beiden Jahren von ASTRA und Herstellern<br />

wie Inverto, Zinwell, Schwaiger und<br />

Triax eingeführt (siehe auch den Satover-IP-Test<br />

in <strong>video</strong> 9/13, ab Seite 76).<br />

Sie hat einige sehr praktische Funktionen<br />

wie etwa direkten Sat-Empfang via<br />

WLAN auf dem Tablet oder Smartphone.<br />

Sat-IP hatte bisher aber auch Schwächen.<br />

Vor allem fehlten hochwertige<br />

Empfangsgeräte. Im UFS 924 lässt sich<br />

mit der neuen Software im Empfangsmenü<br />

auswählen, ob man das TV-Programm<br />

per Sat-Schüssel, Sat-IP oder<br />

gemischt empfängt. Alle TV- und Aufnahmefunktionen<br />

sind hier wie dort nutzbar.<br />

So lässt sich der Doppel-Empfänger<br />

beispielsweise mit einer Antennenleitung<br />

plus Sat-IP als Twin-Tuner nutzen.<br />

Gemeinsam mit seinem Bruder UFS connect<br />

906 spielt der 924 noch weitere Stärken<br />

aus: <strong>Die</strong> beiden teilen ihre Tuner- und<br />

Speicherkapazitäten im Netzwerk. So<br />

kann der UFS 924 etwa ein Programm<br />

live zeigen, selbst wenn er zwei andere<br />

Sendungen parallel aufnimmt.<br />

Kauftipp<br />

Panasonic DMR-HST230 // 480 €<br />

Panasonic hat sich zuletzt vor allem mit<br />

Blu-ray-HDTV-Rekordern einen Namen<br />

gemacht. Der DMR-HST230 mit seiner<br />

1-TByte-Festplatte sowie sein kleiner<br />

Bruder 130 (500 GByte, 400 Euro) bieten<br />

ähnliche Funktionen, aber ohne eingebauten<br />

DVD-/Blu-ray-Brenner. Der HST<br />

230 empfängt per Twin-HD-Tuner TV-<br />

Programme von üblichen Sat-Anlagen<br />

und Unicable-Schaltern. Aufnahmen lassen<br />

sich auf der eingebauten Festplatte<br />

speichern und auf USB-Speicher auslagern.<br />

<strong>Die</strong>se müssen jedoch vom Rekorder<br />

formatiert werden und lassen sich nicht<br />

am PC oder an anderen Set-Top-Boxen<br />

auslesen. Bis zu acht Festplatten kann<br />

der HST 230 verwalten – je nach Größe<br />

sind das über 1.000 HDTV-Stunden.<br />

umfangreiche Netzwerk-<br />

Funktionen, Video-Transcoding,<br />

Export auf USB-Festplatten<br />

keine analogen Ausgänge<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistg.: überragend83%<br />

Seine Hardware wirkt sehr schlicht: Auf<br />

der Rückseite bietet er nur eine HDMI-<br />

Buchse und einen optischen Audio-Ausgang.<br />

Scart, Audio-Cinch- und andere<br />

analoge Schnittstellen fehlen.<br />

Das Eingesparte hat Panasonic in innere<br />

Werte investiert. So bietet der vergleichsweise<br />

günstige HD-Rekorder als<br />

Einziger ein internes Video-Transcoding,<br />

das Aufnahmen in kleinere Versionen<br />

umrechnen und auf externe Speicher<br />

auslagern kann. Daneben bietet der Panasonic<br />

Netzwerk-Funktionen wie Miracast<br />

zur Bildschirmspiegelung von<br />

passenden Android- und Windows-<br />

Smartphones auf dem TV-Schirm. Live-<br />

TV und Aufnahmen stellt er obendrein<br />

per DLNA-Streaming-Protokoll im Heimnetzwerk<br />

zur Verfügung – auch, aber<br />

nicht nur über die hauseigene DIGA-App.<br />

Über die lassen sich auch der EPG auslesen<br />

und Aufnahmen planen. Zudem<br />

bietet der HST230 das VIERA Connect<br />

Smart-TV-Angebot mit diversen Online-<br />

Videotheken. Kurzum: <strong>Die</strong> Netzwerk-<br />

Funktionen der Box sind kaum zu toppen.<br />

Auch mit der Bildqualität konnte der Panasonic<br />

punkten, allerdings sollte man<br />

für perfekte Schärfe die voreingestellte<br />

Kantenaufteilung in den Bildeinstellungen<br />

herunterregeln. Mangels analoger<br />

Ausgänge und der zugehörigen Audio-<br />

Note unterscheidet sich die Einstufung<br />

minimal von der der Konkurrenz. Unterm<br />

Strich ist der DMR-HST230 aber ein echter<br />

Kauftipp.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

33


Testsieger<br />

TechniSat DigiCorder ISIO S // 600 €<br />

Er ist kein Newcomer mehr, aber dennoch<br />

bringt der DigiCorder ISIO S in diesem<br />

Test eine echte Innovation mit: seine<br />

Aufnahme-Automatik.<br />

Unter dem Namen ISIO bietet TechniSat<br />

seit etwa zwei Jahren die Smart-TV-Versionen<br />

seiner Geräte an. Das zugehörige<br />

Web-TV-Portal ist in einem schlichten<br />

Design in die Menüstruktur der Geräte<br />

integriert, die ansonsten edle Hardware<br />

und üppige Anschlüsse bieten – und als<br />

einzige Festplatten-Rekorder im Test ein<br />

HD+-Entschlüsselungsmodul.<br />

Recht unauffällig wurden in den letzten<br />

Jahren immer wieder neue Funktionen<br />

ergänzt: Mit einer TechniSat-App kann<br />

man vom Smartphone oder Tablet übers<br />

Netzwerk auf die Aufnahmen zugreifen.<br />

Programmierungen sind dank eines eigenen<br />

Online-<strong>Die</strong>nstes sogar von außerhalb<br />

übers Internet möglich.<br />

Und seit seinem letzten Software-Update<br />

füllt der DigiCorder ISIO den Aufnahme-<br />

Timer automatisch. <strong>Die</strong> Funktion dazu<br />

heißt watchmi und wird mit Daten der<br />

Programmzeitschrift TV Digital angeboten.<br />

watchmi integriert vorgefertigte und<br />

selbst zusammengestellte Kanäle mit<br />

Online-Podcasts oder TV-Aufnahmen in<br />

die Senderliste. Ein Beispiel: Bei der Auswahl<br />

einer Ausgabe <strong>des</strong> Tatort im elektronischen<br />

Programmführer (EPG) <strong>des</strong><br />

TechniSat-Receivers lässt sich dieser<br />

als Grundlage für einen watchmi-Kanal<br />

namens „Krimis“ auswählen. Den speichert<br />

der Krimifan auf Platz eins seiner<br />

watchmi-Empfehlungsdienst,<br />

gute Schnittfunktionen,<br />

edle Fernbedienung<br />

hoher Standby-Verbrauch<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut 86%<br />

Senderliste. zu diesem Kanal schlägt<br />

watchmi dann alle offenbar passenden<br />

Sendungen zur Aufnahme vor, die Daten<br />

dazu stammen aus der TV-Digital-Datenbank.<br />

Aus weiteren Eingaben, welche<br />

vorgeschlagenen Filme man wirklich sehen<br />

möchte, verfeinert watchmi dann<br />

Schritt für Schritt die Auswahl. <strong>Die</strong> so<br />

gewonnenen Aufnahmen lassen sich<br />

später über den watchmi-Kanal auf Speicherplatz<br />

eins aufrufen.<br />

Daneben bietet watchmi auch vorgefertigte<br />

Empfehlungskanäle und integriert<br />

mit derselben Methode Podcast-Sammlungen<br />

in die Senderliste. Nicht nur dank<br />

dieser Funktionen landet der TechniSat-<br />

Receiver direkt ganz weit vorn in der<br />

Bestenliste.<br />

Sat-Empfang<br />

trotz Verbot?<br />

Nicht überall darf man eine Schüssel montieren.<br />

Doch es gibt Tricks, die das Schüsselverbot umgehen.<br />

Bei manchen Sat-Installationen wird schnell klar, warum es an denkmalgeschützten<br />

Altbauten und vielen anderen Häusern nicht erlaubt<br />

ist, eine Schüssel zu montieren. Mit ein paar Tricks klappt‘s trotzdem.<br />

Denkmal: Hier muss das Amt für Denkmalschutz zustimmen. Es untersagt<br />

meist die Montage einer Schüssel an gut einsehbaren Stellen.<br />

Wenn man die Schüssel aber etwa im Garten aufstellt, dann steht dem<br />

Sat-Empfang nichts im Wege. Auch rückwärtig auf dem Dach <strong>des</strong><br />

Hauses wird die Montage häufig genehmigt.<br />

Mietwohnung/Mehrfamilienhaus: <strong>Die</strong> Montage einer Schüssel auf<br />

dem Dach oder an der Fassade muss vom Vermieter oder von der Eigentümergemeinschaft<br />

erlaubt werden. Wer sie auf dem Balkon montiert,<br />

sodass sie nicht darüber hinaussteht, hat dagegen kein Problem.<br />

Mieter sollten darauf achten, dass sich die Schüssel wieder demontieren<br />

lässt – also im Zweifelsfall festklemmen statt dübeln.<br />

Informationsrecht: Wer nachweisen kann, dass er wegen seiner Herkunft<br />

oder seines Berufes Sender benötigt, die via IPTV oder Kabel<br />

nicht zu sehen sind, dem kann man die Schüssel nicht verbieten, aber<br />

den Montageort vorschreiben. Dass ausländische Sender im Kabel<br />

extra kosten, gilt aber nicht als triftiger Grund für eine Sat-Schüssel.<br />

34


TVs mit Sat-Rekorder<br />

Viele TVs bieten selbst Aufnahmekomfort – aber sind<br />

sie ebenso komfortabel wie edle Festplatten-Rekorder?<br />

1<br />

Immer mehr Flat-TVs bieten digitale<br />

Sat-Tuner und Aufnahmefunktionen.<br />

<strong>Die</strong> Hersteller werben mit<br />

ähnlichem Komfort, wie ihn Festplatten-Rekorder<br />

bieten. Hier die<br />

Hitliste der besten Rekorder-TVs.<br />

1 Loewe bietet mit der DR+-<br />

Funktion eine eingebaute Festplatte<br />

und umfangreiche Komfortfunktionen<br />

– bis hin zum DLNA-Server<br />

mit Netzwerk-Streaming. 2<br />

Metz-TVs mit dem Kürzel Media<br />

Twin R haben einen Doppel-Tuner<br />

und eine eingebaute 500- oder<br />

750-GByte-Festplatte mit viel Komfort<br />

– etwa Schnitt- und Exportfunktionen<br />

für Aufnahmen. 3<br />

TechniSat-TVs haben Twin-Tuner<br />

an Bord und bieten zusammen mit<br />

einer externen USB-Festplatte einen<br />

ähnlichen Aufnahmekomfort<br />

wie entsprechende DigiCorder-<br />

Modelle – abgesehen vom HD+-<br />

Smartcard-Einschub. Demnächst<br />

soll in die ISIO-TVs auch watchmi<br />

integriert werden. 4 Panasonic-<br />

TVs ab der Reference-Serie haben<br />

Doppel-Sat-Tuner, USB-Aufnahme<br />

und praktische Features wie etwa<br />

DLNA-Server an Bord. LG-Set-<br />

Top-Boxen bieten aber noch mehr<br />

Komfort. 5 Samsung-TVs ab der<br />

8er-Serie haben zwar einen Twin-<br />

Tuner, können aber keine zwei parallelen<br />

Aufnahmen anlegen. Ansonsten<br />

bieten sie gute Rekorder-<br />

Funktionen. 6 Flat-TVs von LG<br />

bieten nur Basis-Aufnahmefunktionen<br />

und Einzel-Tuner. Für gelegentliche<br />

Aufnahmen passt das,<br />

Schnitt- und Streaming-Features<br />

fehlen aber.<br />

3<br />

5<br />

2<br />

4<br />

6<br />

schnelle Menüs, Aufnahme<br />

auf interne und USB-HDD<br />

wenige praktikable<br />

DLNA-Netzwerkfunktionen<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: gut 82%<br />

Triax S-HD 990 Hybrid // 600 €<br />

Der Triax S-HD 990 ist ein recht kompakter<br />

Festplatten-Rekorder mit Netzwerk-<br />

Anschluss. Er bietet auch alle wesentlichen<br />

Anschlussoptionen aus dem analogen<br />

Zeitalter wie etwa Scart RGB oder<br />

einen Komponentenausgang. Zwei CI+-<br />

Einschübe erlauben die Nutzung von<br />

HD+- oder Sky-Kartenlesern und der entsprechenden<br />

Smartcards. Auch einen<br />

Smartcard-Einschub besitzt der Receiver,<br />

der hat aber in der jetzigen Software-<br />

Version keine spezielle Funktion.<br />

Neben seiner internen 500-GByte-Festplatte<br />

nimmt der S-HD 990 Free-TV-Sendungen<br />

auch auf USB-Datenträger auf.<br />

Laut Hersteller klappt das nur mit NTFSformatierten<br />

Modellen, im Test ließ sich<br />

aber auch eine FAT32-Platte nutzen. Bei<br />

der Installation fiel auf, dass der Triax<br />

besonders schnell auf Menübefehle reagiert<br />

– so gelang es etwa, mit Höchstgeschwindigkeit<br />

durch Hunderte Einträge<br />

der Senderliste zu navigieren, um<br />

etwa Kanäle zu verschieben. Eine gut<br />

steuerbare Bild-im-Bild-Funktion sowie<br />

eine Mosaik-Ansicht mit vier oder sechs<br />

parallel sichtbaren Live-TV-Standbildern<br />

machen beim alltäglichen Fernsehen<br />

Spaß. Auch der klassisch aufgebaute<br />

TV-Programm-Guide mit DVB-SI-Daten<br />

bietet einen guten Überblick über das<br />

aktuelle TV-Geschehen und erlaubt eine<br />

einfache Timer-Programmierung.<br />

Abgerundet wird das Ganze durch ein<br />

sehr großes Smart-TV-Portal aus dem<br />

Hause Foxxum, das auf mehreren Bildschirmseiten<br />

viele TV-Mediatheken und<br />

-Apps listet. Innovative Netzwerk-TV-<br />

Funktionen bot der Triax allerdings kaum.<br />

Er stellt seine Aufnahmen zwar – wie<br />

alle Konkurrenten – als DLNA-Server zur<br />

Verfügung. Das funktionierte im Test aber<br />

erst, wenn der Server über das Menü<br />

eigens aktiviert wurde – nicht parallel zu<br />

anderen Aufgaben wie Fernsehen.<br />

TV-Live-Streaming per App ist ebensowenig<br />

möglich wie die Fernprogrammierung<br />

<strong>des</strong> EPG. Und das DLNA-Streaming<br />

von anderen Servern funktionierte<br />

schleppend, da der S-HD 990 immer wieder<br />

die Verbindung zum jeweiligen Server<br />

verlor. So bleibt dem Triax nur der<br />

vierte Platz – auch wenn er sonst ein<br />

solider und flexibler Receiver ist. ■<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

35


Testergebnisse<br />

Hersteller Kathrein Panasonic TechniSat Triax<br />

Modell UFS 924 DMR-HST230 DigiCorder ISIO S S-HD 990 Hybrid<br />

Preis in Euro 580 480 600 600<br />

BildqualITät (max. 230 Punkte) überragend (93%) 213 überragend (90%) 206 sehr gut (87%) 201 überragend (94%) 216<br />

Brillanz (30) 28 27 28 28<br />

Farben (30) 28 27 29 28<br />

Schärfe (70) 66 66 66 65<br />

Bildfehler (40) 38 36 36 38<br />

Empfangsstärke (60) 53 50 42 57<br />

KlangqualITät (max. 50 Punkte) überragend (90%) 45 befriedigend (54%) 27 überragend (90%) 45 überragend (90%) 45<br />

Klang Digitalausgang / HDMI (30) 27 27 27 27<br />

Klang Analogausgang / Scart (20) 18 – 18 18<br />

AusstaTTUng (max. 175 Punkte) gut (69%) 121 gut (67%) 117 sehr gut (82%) 144 gut (68%) 119<br />

Anschlüsse (36) 26 16 31 24<br />

Hardware (Baugruppen) (44) 35 32 35 28<br />

Funktionen (Software) (45) 45 40 45 41<br />

Hybrid-Funktionen (50) 15 29 33 26<br />

BEDIEnung (max. 130 Punkte) sehr gut (82%) 108 sehr gut (86%) 112 sehr gut (84%) 109 gut (78%) 101<br />

Bildschirmmenüs (OSD) (30) 29 29 28 27<br />

Fernbedienung (30) 24 28 29 23<br />

Bedienung am Gerät / Display (10) 9 6 9 8<br />

Installation (20) 19 19 18 18<br />

Bedienung Hybridfunktionen (30) 18 22 16 17<br />

Handbuch / Hilfe-Funktion (10) 9 8 9 8<br />

Verarbeitung (max. 50 Punkte) überragend (94%) 47 überragend (94%) 47 überragend (98%) 49 sehr gut (86%) 43<br />

Anmutung (20) 19 19 19 17<br />

Material (30) 28 28 30 26<br />

GesaMT (max. 635 Punkte) 534 509 548 524<br />

Testurteil: sehr gut (84%) sehr gut (83%) sehr gut (86%) sehr gut (82%)<br />

Preis/Leistung: sehr gut überragend sehr gut gut<br />

Daten und Messwerte<br />

Internet: www. kathrein.de panasonic.de technisat.com triax-gmbh.de<br />

Abm. (B x H x T) / Gewicht 43,5 x 6,7 x 27,3 cm / 3,6 kg 30 x 5,2 x 19 cm / 1,6 kg 43,5 x 6,5 x 22 cm / 2,7 kg 34,2 x 6,7 x 27,3 cm / 2,8 kg<br />

Tuner-Empfindlichkeit/Rauschabstand 24 dBµV / 7 dB 25 dBµV / 7 dB 30 dBµV / 7 dB 22 dBµV / 7 dB<br />

Startzeit Standby / Netz aus 7 Sek. / 21 Sek. 8 Sek. / 18 Sek. 5 Sek. / 81 Sek. 7 Sek. / 43 Sek.<br />

Kanalwechsel /<br />

mit Transponderwechsel 1,4 Sek. / 1,6 Sek. 1,5 Sek. / 1,8 Sek. 1,4 Sek. / 1,9 Sek. 1,3 Sek. / 2,0 Sek.<br />

ASTRA – Hot Bird / SD – HD 1,8 Sek. / 1,8 Sek. 2,9 Sek. / 3,0 Sek. 2,3 Sek. / 1,7 Sek. 2,3 Sek. / 2,3 Sek.<br />

Stromverbr. Betrieb/Standby/Spar 23,8 / 0,2 / 0,2 Watt 17 / 3,5 / 0,2 Watt 17 / 8 / 0,2 Watt 21 / 14,5 / 1,58 Watt<br />

AnschlüSSE<br />

Tuner / Durchschleifen / Modulator 2 / – / – 2 / – / – 2 / – / – 2 / • / –<br />

Scart • (2) – 1 •<br />

…Composite / RGB /<br />

S-Video / YUV über Scart • / – / – / • – / – / – / – • / – / • / – • / • / – / •<br />

HDMI / YUV / S-Video / Video-Ausgang • / • / • / • • / – / – • / • / – / • • / • / – / •<br />

Digitalausgang Ton optisch / elektrisch • / • • / – 1 / 1 • / –<br />

Stereo-Tonausgang Cinch (Mixed) • – • •<br />

USB / eSATA / LAN / RS-232 • / – / • / – 2 / – / • / – 3 / – / • / – • / – / • / –<br />

Kopfhörerbuchse / Lautstärkeregler – / – – / – – / – – / –<br />

Common Interface (CI+) / Smartcard / weitere • / • / • 2 / – / SD-Card 2 / 2 / SD-Card • (2) / – / –<br />

FunKTIOnen<br />

Festplatte / Aufnahme über USB<br />

/ eSATA / LAN • (500 GB) / • / – / • 1000 GB / • (registrieren) / – / – 1000 GB / • / – / – • (500 GB) / • / – / –<br />

Timeshift / Hintergrundaufnahme • / • • / • • / • • / •<br />

Wiedergabe während Aufnahme / Timer • / • • / • • / • • / •<br />

Parallele Aufn./ Timeshift während Aufn. • / • • / • • / • • / •<br />

Aufzeichnung: Tonspuren / Untertitel / Infos • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />

Werbung schneiden / Bookmarks • / • • / • • (nicht bei HD+) / • – / –<br />

Bild-im-Bild / Wiedergabe ab letzte Position • / • – / • • ( HD, SD) / • • / •<br />

DiSEqC / Einkabelsystem • / • • / • • / • • / •<br />

Entschlüsselung integriert (CA) • – HD+, Conax Conax<br />

Sender vorprogrammiert • • • •<br />

Favoritenlisten / Now & Next / Detailinfos • • / • / • 3 / • / • • / • / •<br />

EPG / Multikanal / Übersicht • / • / • • / • / – • / • / • • / • / •<br />

… nur Favoritensender / Genres • / • • / • • / • • / –<br />

Timer / aus EPG • / • • / • • / • • / •<br />

...tägl. / wöchentl. / Mo. – Fr. • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />

…Vorlauf / Nachlauf • / • • / • • / • • / •<br />

Jugendschutz • • • •<br />

Fernbedienung universal / lernfähig • / – • (TV) / – – / – – / –<br />

Alphanumerisches Display • • + mehrzeilig •<br />

HDMI-Auflösung • 1080p 1080p 1080p<br />

• = ja // – = nein<br />

Kauftipp<br />

Testsieger<br />

Netzwerk-Tricks<br />

im Vergleich<br />

HDTV-Festplatten-Receiver sind längst<br />

keine reinen Aufnahmegeräte mehr,<br />

sondern eher voll vernetzte Entertainment-Zentralen,<br />

die aus normalen Fernsehern<br />

Smart TVs machen. Hier finden<br />

Sie die spannendsten Funktionen der<br />

vier Testteilnehmer in Sachen Vernetzung,<br />

Online-Kommunikation und Medien-Streaming.<br />

Kathrein: Er hat einen stabil laufenden<br />

DLNA-Server, der auch das Live-TV-Programm<br />

auf die Kathrein-App streamt.<br />

Panasonic: Der DMR-HST 230 hat als Einziger<br />

WLAN an Bord und beherrscht darüber<br />

auch Miracast und Wi-Fi Direct.<br />

TechniSat: Sein Highlight ist watchmi, ein<br />

Online-Empfehlungsdienst für automatische<br />

Mitschnitte nach Nutzer-Geschmack.<br />

Triax: Mächtige Online-Funktionen bietet<br />

hier vor allem das umfangreich mit Apps<br />

bestückte Foxxum-Smart-TV-Portal.<br />

36


Gewinner der LeserwahL stereopLay hiGhLiGhts <strong>2014</strong><br />

mobiL-kopfhörer<br />

Chefredakteur<br />

in der Kategorie<br />

(In-Ear-Kopfhörer)<br />

Bernhard Rietschel<br />

Chefredakteur<br />

in der Kategorie<br />

(Kopfhörer-Verstärker ab 500 Euro)<br />

Bernhard Rietschel<br />

Chefredakteur<br />

in der Kategorie<br />

(On-Ear-Kopfhörer ab 250 Euro)<br />

Bernhard Rietschel<br />

Chefredakteur<br />

in der Kategorie<br />

(Noise-Cancelling-Kopfhörer ab 300 Euro)<br />

Bernhard Rietschel<br />

Chefredakteur<br />

LESERWAHL<br />

<strong>2014</strong><br />

WIR SAGEN<br />

DANKE!<br />

Goldenes<br />

Ohr<br />

Ohr<br />

<strong>2014</strong><br />

1. pLaTz<br />

HIGHLIGHTS<br />

<strong>2014</strong><br />

seNNheiser MoMeNtuM<br />

1. Platz<br />

Kopfhörer<br />

Sennheiser<br />

Momentum<br />

MOMENTUM On-Ear<br />

Goldenes<br />

Ohr <strong>2014</strong><br />

Goldenes<br />

Ohr <strong>2014</strong><br />

1. Platz<br />

Kopfhörer<br />

Sennheiser IE 800<br />

1. Platz<br />

Kopfhörer<br />

Sennheiser MM 550-X<br />

MM 550-X TRAVEL<br />

IE 800<br />

Goldenes<br />

Ohr<br />

Ohr<br />

<strong>2014</strong><br />

1. Platz<br />

Verstärker<br />

Sennheiser HDVD 800<br />

<strong>Die</strong> Magazine stereoplay, AUDIO und <strong>video</strong> haben<br />

nachgefragt – 25.000 Leser haben entschieden:<br />

Gleich vier unserer Produkte wurden bei der<br />

<strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong> auf Platz 1 gewählt: der stilvolle<br />

MOMENTUM On-Ear in zwei Kategorien, der<br />

In-Ear Kopfhörer IE 800, der Kopfhörer-Verstärker<br />

HDVD 800 und das Noise Cancelling Headset<br />

MM 550-X TRAVEL. Wir freuen uns sehr über diese<br />

Auszeichnungen und sagen Danke!<br />

www.sennheiser.de<br />

HDVD 800


im test<br />

4 Hybrid-Receiver<br />

Avanit SHD5+ € 90<br />

Humax HD nano conn@ct € 150<br />

Kathrein UFSconnect 906 € 190<br />

LG TN530V € 130<br />

Autor: Max Mustermann // Redaktion: Max Mustermann // Bilder: Max Mustermann<br />

Mehr als nur zappen<br />

<strong>Die</strong>se vier Kompakt-Receiver sind nicht nur reine Sat-Empfangsboxen<br />

für den Zweit-TV im Hobbyraum. In fast jedem Gerät schlummern<br />

überraschende Zusatzfunktionen.<br />

Einen einfachen Free-to-<br />

Air-Receiver für den<br />

Empfang unverschlüsselter<br />

TV-Sendungen<br />

nannte man einst „Zapping-<br />

Box“. Man konnte damit gucken<br />

und umschalten – mehr aber<br />

nicht. <strong>Die</strong>se Geräteklasse ist allerdings<br />

weitgehend ausgestorben,<br />

denn selbst sehr günstige<br />

Receiver haben bereits Netzwerk-<br />

und/oder Aufnahmefunktionen<br />

an Bord. Und sei es nur<br />

ein elektronischer Progamm-<br />

Guide mit mehr Informationen,<br />

als sie die Digital-TV-Service-Informationen<br />

(DVB-SI) liefern.<br />

Solche Geräte aus der aktuellen<br />

Basisklasse der Hybrid-Receiver<br />

sind hier zum Test angetreten:<br />

günstige Sat-Empfangsgeräte<br />

ohne eingebaute Festplatte.<br />

Allen voran soll die Referenz<br />

dieser Klasse, der Humax HD<br />

NANO Conn@ct, zeigen, ob er<br />

noch immer den Ton angibt. Seit<br />

seinem Test in Ausgabe 6/13<br />

(Seite 65) hat er schon einige<br />

Software-Updates erfahren und<br />

Funktionen dazugelernt.<br />

Ein Empfangsteil intus<br />

Eine Hauptgemeinsamkeit der<br />

getesteten Boxen ist, dass sie jeweils<br />

ein Sat-Empfangsteil haben<br />

– im Gegensatz zu ihren<br />

großen Brüdern mit eingebauter<br />

Festplatte, die in der Regel zwei<br />

Tuner besitzen. Doch ein Tuner<br />

bedeutet nicht zwangsläufig,<br />

dass man immer nur ein einziges<br />

Programm empfangen oder aufnehmen<br />

kann. Da die einzelnen<br />

TV-Kanäle als Kanalbündel – sogenannte<br />

Transponder – aus<br />

dem All gesendet werden, empfängt<br />

der Sat-Tuner immer alle<br />

Kanäle aus dem jeweiligen<br />

Transponder und stellt einen davon<br />

dar. Manche Geräte verarbeiten<br />

aber auch mehrere Kanäle<br />

eines Transponders.<br />

Sat und Netzwerk<br />

Noch einen Schritt weiter geht<br />

die Idee, einen konventionellen<br />

Sat-TV-Tuner mit dem Empfang<br />

übers Netzwerk per Sat over IP<br />

zu kombinieren, wie Kathrein<br />

das als erster Hersteller macht.<br />

So wird die viel beschriebene<br />

Zapping-Box im Handumdrehen<br />

zum Twin-Receiver, der eine<br />

Sendung zeigt und parallel dazu<br />

eine andere mitschneidet.<br />

Genauso gut könnte natürlich<br />

auch der eine oder andere Receiver<br />

seine Inhalte über das heimische<br />

Netzwerk an andere Geräte<br />

verteilen. Machbar ist das, und<br />

<strong>des</strong>halb kann es die eine oder andere<br />

Box auch. Damit zeigt schon<br />

der grobe Überblick: Mit klassischen<br />

Zapping-Boxen haben die<br />

neuen Einsteiger-Receiver nicht<br />

mehr viel gemeinsam.<br />

38


günstiger Preis, Sat-IP-Server,<br />

Mehrfach-Aufnahme<br />

fehlerhafte Online-<strong>Die</strong>nste,<br />

kein DLNA-Client<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut 73%<br />

Avanit SHD5+ // 90 €<br />

Avanit ist die Zweitmarke <strong>des</strong> Schwarzwälder<br />

Digital-TV-Spezialisten smart electronic. Der<br />

S-HD 5+ ist einer der ersten Sat-Receiver, der<br />

unter dieser Flagge segelt. Er ist technisch mit<br />

den 2013 vorgestellten Smart-Receiver CX05<br />

eng verwandt und zudem ähnlich preisgünstig:<br />

immerhin der einzige im Test für weniger als<br />

100 Euro Listenpreis.<br />

Zwei Funktionen heben den S-HD 5+ von der<br />

Konkurrenz ab. Zum einen kann er mehrere<br />

Sender parallel auf eine USB-Festplatte aufzeichnen.<br />

Voraussetzung: <strong>Die</strong> aufgenommenen<br />

Kanäle werden alle auf demselben Sat-Transponder<br />

gesendet. Und er hat einen eingebauten<br />

Sat-IP-Server: <strong>Die</strong>se Funktion erlaubt es,<br />

das laufende Live-Programm via Heimnetzwerk<br />

und WLAN-Router auf Tablets oder Smartphones<br />

zu streamen, auf denen eine Sat-IP-<br />

Empfangs-App installiert ist. <strong>Die</strong>se Funktion<br />

beherrschen sonst nur vergleichsweise teure<br />

Zwei- oder Vierfach-Sat-IP-Server. Wer also<br />

einen Tablet-PC via Netzwerk mit Live-Programmen<br />

versorgen möchte, kann den S-HD<br />

auch als zusätzlichen Sat-IP-Server nur für<br />

diesen Zweck nutzen. Nebeneffekt: Bei aktivierter<br />

Streaming-Funktion überträgt der Receiver<br />

auf Wunsch auch zwei TV-Kanäle vom<br />

selben Transponder parallel via Sat-IP.<br />

Auch sonst ist der Avanit ein solider HDTV-<br />

Receiver, der beispielsweise einen Durchschleif-Antennenausgang,<br />

einen Scart- und<br />

einen RS-232-Anschluss bietet. Letzterer ist<br />

Kauftipp<br />

gefragt, wenn man das Gerät über eine Steuerungsanlage<br />

à la Crestron oder RTI zentral<br />

fernbedienen möchte. Aber auch profane<br />

Merkmale wie etwa der Netzschalter sind in<br />

dieser Klasse bemerkenswert– wie die sparsamen<br />

7,5 Watt Leistung im Betrieb.<br />

Auch die Bildqualität <strong>des</strong> Avanit überzeugte:<br />

zum Beispiel sein ausgewogenes Upscaling<br />

von SD nach HD und die völlig unverfälschte<br />

HDTV-Wiedergabe. Schwächen hat der Receiver<br />

allerdings in seinen Online-Funktionen:<br />

Er bietet einen YouTube-Client in der eigenen<br />

Menü-Optik, der im Test aber kein Video fehlerfrei<br />

startete. Auch die übrigen Online-Extras<br />

produzierten immer wieder Fehlermeldungen.<br />

Zeit für ein Update?<br />

Top-Bildqualität, schneller<br />

Start, geringer Stromverbrauch<br />

kein Stereo-Cinch-Out, kein<br />

Display, träges Smart-TV-Portal<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut 77%<br />

Humax HD NANO Conn@ct // € 150<br />

Der HD NANO Conn@ct von Humax kam<br />

bereits im Frühjahr 2013 heraus (siehe<br />

<strong>video</strong> 6/13, Seite 65); seither wurde seine<br />

Software optimiert. Der kompakte Receiver<br />

ist sehr schlicht aufgebaut und<br />

verzichtet auf alle Details, die nicht unbedingt<br />

notwendig sind. Ein analoger<br />

Cinch-Tonausgang etwa ist heute nur<br />

noch in Ausnahmefällen gefragt. Wer<br />

ihn braucht, muss einen anderen Receiver<br />

wählen oder er greift die Tonsignale<br />

per Adapter am Scart-Ausgang ab.<br />

<strong>Die</strong> Bedienlogik <strong>des</strong> NANO Conn@ct<br />

wirft keine Fragen auf. Sein Menü listet<br />

alle Funktionen in einer Ansicht auf: von<br />

den Grundeinstellungen über den Medien-Player<br />

bis zum Smart-TV-Menü. Letzeres<br />

zeigt in der ersten Menüebene<br />

eine Sammlung an Online-Apps im Humax-eigenen<br />

TV-Portal. Darin befindet<br />

sich auch ein Link zur Abteilung HD+<br />

Smart TV, dem Online-TV-Portal aus dem<br />

Hause ASTRA/HD+.<br />

Darin ist mittlerweile auch die Rubrik<br />

HD+ RePlay gelistet: die TV-Mediatheken<br />

der wichtigsten Privatsender. Sie lassen<br />

sich nach einer dreimonatigen Probephase<br />

für monatlich fünf Euro für das<br />

Gerät freischalten. In den Mediatheken<br />

der ProSiebenSat- und RTL-Kanäle sowie<br />

von DMAX lassen sich viele Sendungen<br />

der jeweils letzten sieben Tage abrufen.<br />

Das klappte zwar im Menü <strong>des</strong> NANO<br />

Conn@ct nicht eben in Highspeed. Doch<br />

die Bildqualität der HD+ RePlay -Streams<br />

ist ziemlich gut – kein echtes HD, aber<br />

weitaus besser, als man Privat-TV-<br />

Streams in der Regel am PC bekommt.<br />

Auch in den übrigen Smart-TV-Apps im<br />

Humax- und HD+-Portal bilden TV-Mediatheken<br />

und andere Video-<strong>Die</strong>nste den<br />

Schwerpunkt, die Navigation zwischen<br />

den verschiedenen Ebenen gestaltete<br />

sich im Test allerdings recht zäh.<br />

In seinen klassischen Funktionen – Fernsehen<br />

und Aufnehmen – ließ der Humax<br />

in<strong>des</strong> nichts anbrennen. Ein anschaulicher<br />

EPG liefert Programminfos, einmalige<br />

und regelmäßige Mitschnitte sind<br />

ruckzuck programmiert und aufgenommen.<br />

Auch die Navigation gibt keine Rätsel<br />

auf. Für den Smart-TV-Einstieg mit<br />

Rekorder-Talenten ist der HD NANO<br />

Conn@ct damit bestens geeignet.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

39


Wohin mit dem Tuner?<br />

Immer mehr Flat-TVs bieten eingebaute digitale<br />

Sat-Empfänger. Sind da externe Set-Top-Boxen<br />

überhaupt noch notwendig?<br />

Vorteile der Set-Top-Box<br />

➜ Mit einer Set-Top-Box lassen sich zunächst mal ältere Flat-TVs mit<br />

aktuellen Empfangsfunktionen ergänzen. Doch auch beim TV-Neukauf<br />

kann eine separate Set-Top-Box Vorteile bringen – bei manchen Herstellern<br />

kann man ein günstigeres Modell ohne Sat-Tuner wählen.<br />

➜ Wer HD+ oder Sky-Sender schauen und aufnehmen möchte, der<br />

sollte auf jeden Fall zu einer Box mit dem Entschlüsselungssystem<br />

greifen, da sich nur mit solchen Geräten die Bezahl-Inhalte frei aufnehmen<br />

lassen. TVs mit Sky- oder HD+-Modul gibt es nicht.<br />

➜ <strong>Die</strong> meisten Set-Top-Boxen bieten obendrein mehr Komfort bei der<br />

Aufnahme und in speziellen Empfangsfunktionen wie etwa bei einer<br />

Ein-Kabel-Satellitenanlage (Unicable).<br />

➜ Eine Set-Top-Box lässt sich auch leichter und günstiger ersetzen,<br />

etwa wenn es neue Empfangsfunktinen oder Smart-TV-Features gibt.<br />

Vorteile <strong>des</strong> Tuners im TV<br />

➜ Wer in erster Linie möglichst unkompliziert live fernsehen möchte,<br />

der ist mit einem TV mit eingebautem Sat-Empfänger gut beraten.<br />

➜ Bei der integrierten Variante spart man auf jeden Fall die Fernbedienung<br />

der Set-Top-Box.<br />

➜ Immer mehr TV-Geräte bieten Aufnahmefunktionen auf USB-<br />

Festplatten an.<br />

➜ Pay-TV-Entschlüsselung ist in der Regel über einen CI+-Einschub<br />

möglich, der Kartenlesermodule für HD+, Sky oder andere Systeme<br />

erlaubt. Auf diesem Wege klappen aber keine dauerhaften Aufnahmen.<br />

➜ Beim Tuner im TV fällt die HDMI-Verbindung von der Set-Top-Box<br />

zum TV-Gerät weg – und damit eine potenzielle Störungsquelle bei der<br />

Signalübertragung. TV-Ton lässt sich per HDMI-Audiorückkanal (HDMI<br />

ARC) oder aus dem Digitalausgang zur AV-Anlage übertragen.<br />

Testsieger<br />

Sat-IP-Empfang, TV-Streaming<br />

aufs Tablet, niedriger<br />

Stromverbrauch, schnell<br />

keine Smart-TV-Apps<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut 80%<br />

Kathrein UFSconnect 906 // € 190<br />

Brandneu aus dem Werk kam der UFS<br />

connect 906 zu diesem Test. Er wurde<br />

zwar schon im letzten Jahr vorgestellt,<br />

bislang aber in Deutschland nicht verkauft<br />

– auch, weil sich die Entwickler<br />

viel Zeit ließen, um die connect-Features<br />

<strong>des</strong> 906 fertig zu entwickeln.<br />

Auf den ersten Blick ist er ein einfacher,<br />

aber guter HDTV-Receiver mit USB-Aufnahmefunktion.<br />

Daneben stellt er die<br />

Aufnahmen von seiner Festplatte auch<br />

als DLNA-Medienserver im Heimnetzwerk<br />

bereit. Auf Wunsch – und nach<br />

einer etwas umständlichen Einrichtungsprozedur<br />

– nimmt er sogar auf Netzwerk-<br />

Festplatten (NAS) auf, und umgekehrt<br />

ruft er Videos, Fotos und MP3-Musik von<br />

Medienservern im Heimnetzwerk ab. Und<br />

nicht zu vergessen: Auch der 906 hat,<br />

wie der Kathrein UFS 924, das Mediatheken-Angebot<br />

von Red Bull an Bord.<br />

Damit stellt er eine Art Kleinausgabe <strong>des</strong><br />

erfolgreichen großen Bruders dar, nur<br />

eben mit einem statt zwei Tunern und<br />

ohne eingebaute Festplatte.<br />

Doch das mit dem Einzel-Tuner stimmt<br />

nicht ganz. Der UFS 906 kann in seiner<br />

jetzt eingeführten Version zwei unabhängige<br />

Empfangs-Streams verarbeiten, sofern<br />

ein Sat-IP-Server im selben Netzwerk<br />

digitale TV-Kanäle bereitstellt. Im<br />

Tuner-Menü <strong>des</strong> 906 lässt sich die Empfangsvariante<br />

LNB + Sat-IP einstellen,<br />

dann zeigt der Receiver ein Programm<br />

an und nimmt ein zweites auf der angeschlossenen<br />

Festplatte auf. Er zeigt alternativ<br />

auch beide gleichzeitig per PiP-<br />

Funktion an oder überträgt eines davon<br />

zur UFS-Control-App auf einem Tablet<br />

oder Smartphone. <strong>Die</strong> Tuner-Vielfalt geht<br />

noch weiter, sobald ein UFS 924 im selben<br />

Netzwerk installiert ist. Dann kann je<strong>des</strong><br />

der Geräte übers Netzwerk auf Tuner<br />

<strong>des</strong> jeweils anderen zugreifen.<br />

An klassischen Talenten hat der Hersteller<br />

auch nicht gespart: Der UFS 906 bot<br />

im Test ein blitzsauberes Bild und eine<br />

besonders unkomplizierte Bedienung.<br />

Sparsam war er auch: Im Standby-Betrieb<br />

konsumierte er weniger als ein Watt<br />

und wachte dennoch binnen weniger<br />

Sekunden auf. Das ist vor allem bei komplexen,<br />

vernetzten Geräten nicht selbstverständlich.<br />

40


sparsamer Stromverbrauch,<br />

spielt viele Medienformate ab<br />

Menüs/Suchlauf träge, kein<br />

Display, kaum Netzwerk-Features<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: gut 69%<br />

LG TN530V // 130 €<br />

LG hat in seinen höherwertigen Smart<br />

TVs digitale Sat-Empfänger verbaut. Mit<br />

dem TN530V bietet der Hersteller aber<br />

auch eine Ergänzungsbox an, die einfacher<br />

ausgestatteten TVs zum Sat-Empfang<br />

verhilft – inklusive eingebautem<br />

HD+-Entschlüsselungsmodul. Damit relativiert<br />

sich der Preis der kompakten<br />

Empfangsbox etwa gegenüber dem Freeto-Air-Receiver<br />

von Avanit: <strong>Die</strong> HD+-<br />

Karte im TN530V steht für einen Gegenwert<br />

von 50 Euro – zumin<strong>des</strong>t, solange<br />

es noch Smartcards mit einem Jahr kostenlosem<br />

HD+-Empfang gibt.<br />

Ansonsten ist die LG-Box aber recht<br />

spartanisch ausgestattet: Sie hat keinen<br />

Scart-Ausgang, sondern nur eine Video-<br />

Cinch-Buchse als analogen Bild-Ausgang<br />

sowie nur eine einzige USB-Buchse<br />

für den Anschluss von Festplatten<br />

oder Flash-Speichern mit Multimedia-<br />

Daten. Auch einen Netzschalter sucht<br />

man vergebens. Einen Netzwerk-Anschluss<br />

besitzt die Box und lässt sich<br />

darüber auch mit dem Internet verbinden.<br />

Allerdings hat sie weder das Online-Portal<br />

HD+ Smart TV noch andere Internet-<br />

<strong>Die</strong>nste in petto. Allenfalls der erweiterte<br />

Gracenote-EPG dürfte bislang den<br />

Netzwerk-Anschluss nutzen.<br />

In Betrieb gab der LG-Receiver kaum<br />

Rätsel auf: Seine Bedienoberfläche ähnelt<br />

der aktueller LG-TVs und ist mit der<br />

kleinen, aber kontrastreich beschrifteten<br />

Fernbedienung gut steuerbar. Allerdings<br />

reagierten Menüs, Senderlisten und der<br />

Programm-Guide im Test träge auf Eingaben<br />

über die Fernbedienung. Auch<br />

Kanalsuchen und ein notwendiges Software-Update<br />

der Box strapazierten die<br />

Nerven der Zuschauer: <strong>Die</strong> neue Betriebs-Software<br />

war erst nach einer guten<br />

halben Stunde installiert, ein normaler<br />

Sendersuchlauf auf ASTRA dauerte<br />

deutlich über 20 Minuten.<br />

<strong>Die</strong> Programmierung von Aufnahmen auf<br />

eine externe USB-Festplatte klappte sehr<br />

gut, Einzel- und Serienaufnahmen lassen<br />

sich bequem anlegen. Programmierte<br />

Sendungen kann man über ein Kalenderblatt<br />

am Bildschirm im Überblick sehen.<br />

Rekorder-Festplatten müssen vorab<br />

NTFS-formatiert werden – im Gerät selbst<br />

ist das nicht möglich. <br />

■<br />

Menüführung und Online-Features<br />

<strong>Die</strong> vier Single-Receiver bringen<br />

ganz unterschiedliche Online-,<br />

Netzwerk- und TV-Talente mit.<br />

<strong>Die</strong> jeweilige Ausrichtung wird<br />

schon in den Bedienmenüs der<br />

Geräte deutlich: Von eleganter<br />

Grafik, die an die TVs der Marke<br />

angepasst ist (LG), übers charakteristische<br />

Marken<strong>des</strong>ign<br />

(Humax) bis zum flächig-standardisierten<br />

Basismenü (Avanit)<br />

ist fast alles dabei.<br />

Avanit: Der Sat-IP-Server wird mit der<br />

Fernbedienung aktiviert. Der Receiver<br />

zeigt dann am TV diese Einblendung.<br />

Humax: Der HD NANO Conn@ct bietet<br />

als einziger HD+-Receiver in diesem Test<br />

die Privatsender-Mediathek HD+ RePlay.<br />

Kathrein: Neben anderen Online-Funktionen<br />

bietet der UFSconnect 906 einen<br />

YouTube-Browser im Kathrein-Design.<br />

LG: Netzwerk-Features sind beim TN530V<br />

Mangelware. Dafür zeigt er Timer-Programmierungen<br />

auf einem Kalender an.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

41


Testergebnisse<br />

Hersteller Avanit Humax Kathrein LG<br />

Modell SHD5+ NANO Conn@ct UFSconnect 906 TN530V<br />

Preis in Euro 90 150 190 130<br />

BiLDqUALität (max. 230 Punkte) überragend (90%) 208 sehr gut (89%) 205 überragend (92%) 212 sehr gut (86%) 198<br />

Brillanz (30) 28 28 28 27<br />

Farben (30) 28 27 28 26<br />

Schärfe (70) 64 66 65 63<br />

Bildfehler (40) 38 36 38 35<br />

Empfangsstärke (60) 50 48 53 47<br />

KlangqUALität (max. 50 Punkte) sehr gut (88%) 44 sehr gut (88%) 44 überragend (90%) 45 sehr gut (84%) 42<br />

Klang Digitalausgang / HDMI (30) 27 26 27 26<br />

Klang Analogausgang / Scart (20) 17 18 18 16<br />

AUSSTATTUNG (max. 175 Punkte) ausreichend (43%) 76 befriedigend (55%) 96 befriedigend (58%) 101 ausreichend (38%) 67<br />

Anschlüsse (36) 12 12 15 16<br />

Hardware (Baugruppen) (44) 26 27 34 22<br />

Funktionen (Software) (45) 34 35 37 26<br />

Hybridfunktionen (50) 4 22 15 3<br />

BEDiENUNG (max. 130 Punkte) gut (70%) 91 gut (79%) 103 sehr gut (80%) 105 gut (70%) 90<br />

Bildschirmmenüs (OSD) (30) 25 29 28 26<br />

Fernbedienung (30) 25 24 24 23<br />

Bedienung am Gerät / Display (10) 4 7 7 5<br />

Installation (20) 16 18 19 17<br />

Bedienung Hybridfunktionen (30) 14 17 18 11<br />

Handbuch / Hilfe-Funktion (10) 7 8 9 8<br />

VerarBEiTUNG (max. 50 Punkte) sehr gut (84%) 42 sehr gut (86%) 43 überragend (90%) 45 sehr gut (82%) 41<br />

Anmutung(20) 17 18 18 17<br />

Material (30) 25 25 27 24<br />

GESAMT (max. 635 Punkte) 461 491 508 438<br />

Testurteil: gut (73%) gut (77%) sehr gut (80%) gut (69%)<br />

Preis/Leistung: sehr gut sehr gut sehr gut gut<br />

Daten und Messwerte<br />

Internet: www. avanit.tv humax-digital.de kathrein.de lge.de<br />

Abm. (B x H x T) / Gewicht 22 x 4,5 x 15,5 cm / 0,8 kg 21,5 x 4 x 15,8 cm / 1,3 kg 22,5 x 4,7 x 19 cm / 1,1 kg 24 x 4 x 16,8 cm / 0,7 kg<br />

Tuner-Empfindlichkeit/Rauschabstand 25 dBµV / 7 dB 26 dBµV / 7 dB 24 dBµV / 7 dB 27 dBµV / 7 dB<br />

Startzeit Standby / Netz aus 28 Sek. / 29 Sek. 3 Sek. / 23 Sek. 8 Sek. / 19 Sek. 4 Sek. / 42 Sek.<br />

Kanalwechsel /<br />

mit Transponderwechsel 1,3 Sek. / 2,0 Sek. 2,9 Sek. / 2,6 Sek. 1,1 Sek. / 1,5 Sek. 1,4 Sek. / 1,6 Sek.<br />

ASTRA – Hot Bird / SD – HD 2,4 Sek. / 3,2 Sek. 2,5 Sek. / 2,7 Sek. 2,5 Sek. / 1,4 Sek. 2,6 Sek. / 3,4 Sek.<br />

Stromverbr. Betrieb / Standby / Spar 7,5 / 2,7 / 0,3 Watt 9,6 / 0,2 / 0,2 Watt 11,8 / 0,5 / 0,1 Watt 9 / 8,4 / 0,3 Watt<br />

AnschlüSSE<br />

Tuner / Durchschleifen / Modulator 1 / • / – 1 / – / – 1x DVB-S + Sat>IP / – / – 1 / – / –<br />

Scart 1 1 – –<br />

…Composite / RGB /<br />

S-Video / YUV über Scart • / • / – / • • / • / – / – – / – / – / – – / – / – / –<br />

HDMI / YUV / S-Video/Video-Ausgang • / – / – / – • / – / – / – • / – / – / • • / – / – / •<br />

Digitalausgang Ton optisch/elektrisch – / • • / – • / • • / –<br />

Stereo-Tonausgang Cinch (Mixed) • – • •<br />

USB / eSATA / LAN / RS-232 • / – / • / • • / – / • / – • / – / • / – 1 / – / • / –<br />

Kopfhörerbuchse / Lautstärkeregler – / – – / – – / – – / –<br />

Common Interface (CI+) / Smartcard / weitere – / – / – – / • / – 1 / – / – – / HD+ / –<br />

FUNKTIonen<br />

Festplatte / Aufnahme über USB /<br />

eSATA / LAN – / • / – / – – / • / – / – – / • / – / – – / • / – / –<br />

Timeshift / Hintergrundaufnahme • / • • / • • / • – / –<br />

Wiedergabe während Aufnahme / Timer • / • • / • • / • –<br />

Parallele Aufn./ Timeshift während Aufn. • / • (gl. Transp.) • / • • / • (gl. Transp./Sat-IP) – / –<br />

Aufzeichnung: Tonspuren / Untertitel / Infos • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />

Werbung schneiden / Bookmarks – / – - / • – / – – / –<br />

Bild-im-Bild / Wiedergabe ab letzte Position – / • - / • • / • – / •<br />

DiSEqC / Einkabelsystem • / • • / • • / • • / •<br />

Entschlüsselung integriert (CA) – • – HD+<br />

Sender vorprogrammiert • • • •<br />

Favoritenlisten / Now & Next / Detailinfos • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />

EPG / Multikanal / Übersicht • / • / • • / • / • • / • / • • / • / –<br />

… nur Favoritensender / Genres – / – • / • • / • • / –<br />

Timer / aus EPG • / • • / • • / • • / •<br />

...tägl. / wöchentl. / Mo. – Fr. • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />

…Vorlauf / Nachlauf • / • • / • • / • • / •<br />

Jugendschutz • • • •<br />

Fernbedienung universal / lernfähig – / – – / – – / – • / –<br />

Alphanumerisches Display • – • –<br />

HDMI-Auflösung 1080p 1080p 1080p 1080p<br />

• = ja // – = nein<br />

Kauftipp<br />

Testsieger<br />

Reinhard<br />

Otter,<br />

<strong>video</strong>-experte<br />

Ein Hoch auf den<br />

Sat-Receiver<br />

In vielen Flat-TVs sind heute DVB-S-<br />

Tuner eingebaut. Dennoch sind Sat-<br />

Receiver nicht abgemeldet. Man kauft<br />

nicht ständig einen TV mit den neuesten<br />

Empfangs-Features. Set-Top-Boxen<br />

sind die perfekten, günstigeren Nachrüstlösungen.<br />

Und viele Flat-TVs bieten<br />

zwar Aufnahmefunktionen. Mit Vollblut-<br />

Rekordern wie dem TechniSat DigiCorder<br />

ISIO S und seinem watchmi-Empfehlungsdienst,<br />

den Netzwerk-Funktionen<br />

der Kathrein-Receiver, dem Medien-Streaming<br />

<strong>des</strong> Panasonic oder<br />

dem Sat-IP-Server im Avanit kann kaum<br />

ein TV mithalten.<br />

Vor allem unter den Festplatten-Rekordern<br />

ist die Auswahl schwierig. <strong>Die</strong><br />

Geräte von Kathrein, Panasonic und<br />

TechniSat etwa gehen aus diesem Test<br />

als annähernd gleichwertige Aufnahme-<br />

und Netzwerk-Highlights hervor.<br />

Hybrid im Test<br />

<strong>video</strong> hat die Bewertung von Online-<br />

Features unter dem Stichwort Hybrid-<br />

Funktionen neu gestaltet. <strong>Die</strong> zugehörige<br />

Note in der Rubrik Ausstattung<br />

errechnet sich aus der Zahl wichtiger<br />

Apps und Netzwerkfunktionen – statt<br />

bisher 15 können die Geräte hier bis zu<br />

50 Punkte erreichen. <strong>Die</strong> Rubrik Bedienung<br />

Hybridfunktionen erfasst, so vorhanden,<br />

die Steuerung <strong>des</strong> Smart-TV-<br />

Portals und <strong>des</strong>sen Integration in die<br />

übrige Bedienung <strong>des</strong> Gerätes. Das<br />

<strong>video</strong>-Urteil bereits getesteter Geräte<br />

ändert sich durch die Neubewertung.<br />

42


WAS GIBT’S NEUES?<br />

WISSEN WIR.<br />

NEUHEIT<br />

400<br />

Hz<br />

Motionflow XR<br />

T<br />

Klasse<br />

A+<br />

Energieeffizienz<br />

1799.-<br />

LED-TV KDL55W955B<br />

• Full HD • TRILUMINOS-Display • X-Reality PRO Bildprozessor • S-Force Front Surround • TV SideView App für iOS, Android und Win8 • Internet-Zugriff auf<br />

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Bild | Wissen: Riesenbildschirme<br />

Autor: Markus Wölfel // Redaktion: Roland Seibt // Infografik: Markus Wölfel // Bilder: Hersteller<br />

Immer<br />

größer<br />

Der Trend hin zu größeren Diagonalen scheint<br />

ungebrochen und wird mit Ultra HD nun sogar noch<br />

Fahrt aufnehmen. Ist denn Bildfläche durch nichts<br />

zu ersetzen – außer durch noch mehr Bildfläche?<br />

44


<strong>Die</strong> Werbeagentur Jung von<br />

Matt schuf 2004 das deutsche<br />

Musterwohnzimmer<br />

der statistisch zusammengesetzten<br />

Familie Müller. Velours-<br />

Teppich und Sofa-Monster dürften<br />

inzwischen moderneren Varianten<br />

gewichen sein, an den baulichen Gegebenheiten<br />

wird sich noch nicht viel<br />

geändert haben: Das sind 20 Quadratmeter<br />

Grundfläche – also etwa rund<br />

4,5 m x 4,5 m. Zieht man noch einen<br />

halben Meter für die Rückenlehne der<br />

Couch und einen weiteren für die<br />

Schrankwand oder das TV-Rack ab,<br />

beträgt der durchschnittliche deutsche<br />

Sitzabstand zum TV-Gerät 3,5<br />

Meter. Optimal für die beste aktuell<br />

verfügbare TV-Sendenorm Full HD<br />

wäre demnach ein 80-Zoll-Full-HD-<br />

Fernseher (siehe Grafik unten). Wer<br />

viele SD-Quellen schaut, könnte aber<br />

auch einen 50-Zöller wählen.<br />

<strong>Die</strong>ser Ausflug in die Statistik geht<br />

an der Realität allerdings vorbei. Tatsächlich<br />

stehen im Durchschnitt viel<br />

kleinere Fernseher in deutschen<br />

Wohnzimmern. Das kann an einer anderen<br />

Raumaufteilung liegen oder<br />

auch daran, dass der Zuschauer dem<br />

Fernseher nicht so viel Platz im Wohnzimmer<br />

einräumen will. Gleichzeitig<br />

bedeutet dies aber auch, dass ein riesiges<br />

Absatzpotenzial für Fernseher<br />

mit großen Bilddiagonalen besteht.<br />

Das spiegelt sich auch zum Teil im<br />

Trend der letzten Jahre wider: Fernseher<br />

mit 55 Zoll (140 Zentimeter) und<br />

mehr sind stark im Kommen. Nach einer<br />

Erhebung der Gesellschaft für<br />

Konsumforschung (GfK) sind im Jahr<br />

2013 stolze 600.000 Geräte über die<br />

Ladentheken gewandert – etwa<br />

200.000 mehr als im Vorjahr. Aber<br />

braucht man tatsächlich so eine multimediale<br />

Wuchtbrumme im Wohnzimmer?<br />

Oder genügt vielleicht auch<br />

etwas Kleineres?<br />

Der große Abstand<br />

Der Zusammenhang zwischen Sitzabstand<br />

und Bildgröße errechnet sich<br />

vor allem aus der Fähigkeit <strong>des</strong><br />

menschlichen Auges, einzelne Bildpunkte<br />

aufzulösen. <strong>Die</strong> internationale<br />

Fernmeldeunion rechnet mit einer<br />

Bodenminute, also dem Sechzigstel<br />

eines Gra<strong>des</strong>. Auf die angegebenen<br />

3,5 Meter Sitzabstand bezogen, wären<br />

diese also Bildpunkte mit einem Millimeter<br />

Kantenlänge. Tritt der Zuschauer<br />

näher heran, erscheint ihm das<br />

Bildpunktraster <strong>des</strong> Fernsehers, als<br />

schaue er durch ein Fliegengitter. Sitzt<br />

er weiter entfernt, verringert sich der<br />

Sichtbereich unnötig. Wie alle physiologischen<br />

Bezugsgrößen unterliegt<br />

auch die Winkelauflösung starken ➜<br />

Der Himmel<br />

ist das Limit<br />

Verkäufe in Tausend Stück<br />

(2013: Prognose) Quelle: gfu/GFK<br />

Loewe Aconda 93102<br />

Der größte Serien-Röhrenfernseher hatte eine<br />

97-cm-Bilddiagonale bei rund 90 kg Gewicht.<br />

Samsung UE110S9ST<br />

Mit dem UE110S9ST schickt sich Samsung an, den<br />

größten Serienfernseher zu liefern: 2,8 Meter.<br />

Bis zum Anfang der 2000er-Jahre waren Röhrenfernseher qualitativ das Maß aller<br />

Dinge in puncto Großbild. Inzwischen dürfen die Bilder dank schlanker Panels,<br />

höherer Auflösungen und besserer Signalverarbeitung immer weiter wachsen.<br />

Das macht sich auch an den Verkaufszahlen bemerkbar. Während der Markt bei<br />

Fernsehern unter 42 Zoll (106 Zentimeter Bilddiagonale) leicht stagniert, wächst<br />

der Anteil von größeren Fernsehern stetig. Plasma-Fernseher scheinen in<strong>des</strong><br />

mehr und mehr in deutschen Haushalten zu verschwinden.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

45


Bild | Wissen: Riesenbildschirme<br />

Sitzabstand auf einen Blick<br />

Je höher die Auflösung, <strong>des</strong>to näher kann der Zuschauer an den Fernseher<br />

heranrücken, ohne einzelne Pixel zu erkennen. Bringt man die<br />

allgemeinen Rechenvorschriften für den optimalen Betrachtungsabstand<br />

unter einen Hut, lässt sich daraus ein Diagramm erstellen (links).<br />

Der Großbildfan kann damit einfach ablesen, bei welcher Bilddiagonale<br />

welcher Betrachtungsabstand nötig ist und umgekehrt. Voraussetzung:<br />

Der Fernseher bekommt auch von der Bildquelle die maximale<br />

Auflösung zugespielt wie etwa beim eingebauten Foto-Viewer.<br />

Schwankungen. Mit einem kleinen<br />

Test kann der geneigte Video-Fan den<br />

für sich optimalen Abstand herausfinden.<br />

Dazu muss er lediglich einen<br />

Rechner an sein TV-Gerät andocken<br />

und ihn mit der nativen Auflösung <strong>des</strong><br />

Fernsehers ansteuern. Es genügt dann<br />

schon, den Datei-Explorer aufzurufen,<br />

um den korrekten Sitzplatz zu ermitteln.<br />

Sind die Dateinamen in der originalen<br />

Einstellung von Windows vom<br />

Standort aus nicht zu lesen, ist der<br />

Betrachtungsabstand zu groß gewählt<br />

(anders ausgedrückt: nicht optimal).<br />

Wer mit dem Kauf eines neuen und<br />

vielleicht größeren Fernsehers liebäugelt,<br />

sollte mal den Zollstock bemühen.<br />

Da wohl die wenigsten TV-Zuschauer<br />

bereit sein dürften, ihr Wohnzimmer<br />

für den neuen Fernseher umzubauen,<br />

sind nur zwei Faktoren für<br />

den neuen Fernseher – auf die Größe<br />

bezogen – interessant: Welche Auflösung<br />

hat der Wunschfernseher, und<br />

welchen Abstand braucht man dafür?<br />

Der doppelte Sichtbereich<br />

Mit der höheren Auflösung sind Ultra-<br />

HD-Fernseher gemeint, die einen geringeren<br />

Abstand erlauben. <strong>Die</strong> Folge:<br />

Wo früher ein 106-Zentimeter-Fernseher<br />

in Full HD den optimalen TV-<br />

Spaß gewährleistete, kann nun ein<br />

doppelt so großer Ultra-HD-Fernseher<br />

den Job übernehmen.<br />

Der Sichtbereich verdoppelt sich<br />

und stößt nun sogar an die Grenzen<br />

<strong>des</strong> farbig wahrnehmbaren Gesichtsfelds.<br />

<strong>Die</strong> Augen haben eben auch die<br />

Eigenschaft, dass ihre Farbwahrnehmung<br />

zu den Rändern hin stark abnimmt,<br />

und ein im optimalen Abstand<br />

aufgestellter Ultra-HD-Fernseher<br />

deckt diesen Sichtbereich nahezu<br />

vollständig ab.<br />

Überhaupt ist die neue Bildschirmgeneration<br />

mit neuen Standards in allen<br />

Belangen besser aufgestellt, als<br />

wenn die durch Anpassung an ältere<br />

TV-Normen verwässerten aktuellen<br />

HD-Normen noch gelten würden. Das<br />

Zeilensprungverfahren (interlaced)<br />

etwa, das noch zu Bildröhrenzeiten<br />

half, Video-Bandbreite zu sparen, und<br />

gleichzeitig das Flimmern verringerte,<br />

ist heutzutage überflüssig geworden.<br />

Bei Ultra HD kommen Vollbilder<br />

wie beim Computermonitor (non-interlaced)<br />

zum Einsatz. Überdies wurde<br />

die maximale Bildwiederholra-<br />

➜<br />

Empfehlung der ITU<br />

<strong>Die</strong> Internationale Fernmeldeunion (ITU)<br />

beschreibt im Report ITU-R BT.2246-2<br />

den Zusammenhang zwischen Sichtfeld<br />

und Abstand. Für steigende Auflösungen<br />

gibt sie kleiner werdende Vielfache<br />

der Bildhöhe als Betrachtungsabstand<br />

an (siehe Grafik oben). Errechnet wurden<br />

diese Abstände aus dem Auflösungsvermögen<br />

<strong>des</strong> Auges, das bei<br />

etwa einer Bogenminute liegt – dem<br />

sechzigsten Teil eine Gra<strong>des</strong>. Der Vollmond<br />

beispielsweise bedeckt im Sichtfeld<br />

etwa 30 Bogenminuten: ein halbes<br />

Grad also.<br />

Wer aus zehn Metern Entfernung zwei<br />

gleich große Objekte in drei Millimeter<br />

Größe noch deutlich auseinanderhalten<br />

kann, besitzt diese Winkel-Sehschärfe.<br />

Da jedoch nicht alle Augen gleich gut<br />

sind, sondern oft eher schlechter, darf<br />

man auch näher heranrücken.<br />

46


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Bild | Wissen: Riesenbildschirme<br />

Großes Sichtfeld<br />

Mit der höheren Auflösung eines<br />

UHD-Fernsehers lässt sich bei gleichem<br />

Abstand vor allem das Sichtfeld<br />

vergrößern. Ein 84-Zoll-UHD-Fernseher<br />

beispielsweise hat beim gleichen<br />

Abstand die gleiche Pixel-Dichte wie<br />

ein 42-Zöller in Full-HD-Auflösung.<br />

Durch den vergrößerten Sichtberich<br />

decken Ultra-HD-Fernseher damit<br />

den gesamten Bereich <strong>des</strong> farbigen<br />

Sehens ab.<br />

te erhöht sowie der Farbraum vergrößert.<br />

Da Abspieler und Quellen allerdings<br />

derzeit noch dünn gesät sind, ist<br />

der Arbeitsbereich eines Ul tra-HD-<br />

Fernsehers stark eingeschränkt: Er<br />

umfasst Internet-Filmschnipsel, Fotos<br />

und schick hochskalierte Blu-rays.<br />

Fazit<br />

<strong>Die</strong> neue Technik kostet derzeit überproportional<br />

viel. Aber in Zeiten <strong>des</strong><br />

Umbruchs lässt sich mitunter ein<br />

Schnäppchen in der Full-HD-Abteilung<br />

<strong>des</strong> Fachmarktes machen (siehe Marktübersicht<br />

rechts). Bei optimalem Betrachtungsabstand<br />

sind selbst noch bei<br />

Full HD in den meisten Wohnzimmern<br />

Fernseher jenseits der 150-cm-Bilddiagonalen<br />

möglich. Und ob sie nun in Full<br />

oder Ultra sind: Wer einmal einen dieser<br />

Riesen sein Eigen nennt, wird nicht<br />

wieder auf einen kleineren TV umsteigen<br />

wollen. Bildfläche ist eben durch<br />

nichts zu ersetzen – außer durch noch<br />

mehr Bildfläche. ■<br />

Markus Wölfel,<br />

<strong>video</strong>-experte<br />

GroSSbild-TVs auf einem Blick<br />

Hersteller Modell<br />

Preis (Euro) Technik Diagonale(cm) Auflösung Bildgr.(cm) getestet<br />

Bang & Olufsen BeoVision 12 14.000 Plasma 164 Full HD 143 x 80 3/<strong>2014</strong><br />

Changhong 3D64A9000i k.A. Plasma 163 Full HD 142 x 80<br />

Changhong B6000 k.A. LED-LCD 165 UHD 144 x 81<br />

Changhong B8000 k.A. LED-LCD 165 UHD 144 x 81<br />

cinemateq 65 HD unic X2A (Monitor) k.A. LED-LCD 165 Full HD 144 x 81<br />

cinemateq 70HD unic E (Monitor) k.A. LED-LCD 178 Full HD 155 x 87<br />

cinemateq 82HD unic E (Monitor) k.A. LED-LCD 208 Full HD 181 x 102<br />

Grundig Fine Arts 55 FLX 9490 SL 2.500 LED-LCD 140 UHD 122 x 69<br />

Grundig Fine Arts 65 FLX9490 SL 3.800 LED-LCD 164 UHD 143 x 80<br />

Hisense LTDN50XT880 2.000 LED-LCD 127 UHD 111 x 62<br />

Hisense LTDN58XT880 3.000 LED-LCD 147 UHD 128 x 72 2/<strong>2014</strong><br />

Hisense LTDN65XT880 4.500 LED-LCD 165 UHD 144 x 81 –<br />

Hisense LTDN84XT900 12.000 LED-LCD 213 UHD 186 x 104 –<br />

LG 55LA9659 4.000 LED-LCD 139 UHD 121 x 68 –<br />

LG 55LA9709 4.500 LED-LCD 139 UHD 121 x 68 –<br />

LG 60LA6208 2.100 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

LG 60LA8609 3.200 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

LG 60LN5758 1.900 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

LG 65LA9659 6.000 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 –<br />

LG 65LA9709 7.000 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 12/2013<br />

LG 84LM960V 19.840 LED-LCD 213 UHD 186 x 104 2/2013<br />

Loewe Art 60 2.500 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Panasonic TX-L60DTW60 2.800 LED-LCD 151 Full HD 132 x 74 –<br />

Panasonic TX-L65WT600E 6.000 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 12/2013<br />

Panasonic TX-P60ZT60E 4.500 Plasma 153 Full HD 133 x 75 10/2013<br />

Panasonic TX-P65STW50 2.400 Plasma 165 Full HD 144 x 81 –<br />

Panasonic TX-P65STW60 2.600 Plasma 165 Full HD 144 x 81 –<br />

Panasonic TX-P65VTW60 3.500 Plasma 165 Full HD 144 x 81 –<br />

Philips 60PFL6008K 1.800 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Philips 60PFL8708S 2.800 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 2/<strong>2014</strong><br />

Philips 65PFL9708S 4.800 LED-LCD 165 UHD 144 x 81 12/2013<br />

Philips 84PFL9708S 15.500 LED-LCD 213 UHD 186 x 104 –<br />

Samsung Curved UHD TV 105 Zoll k.A. LED-LCD 267 UHD 232 x 131 –<br />

Samsung Curved UHD TV U9000 k.A. LED-LCD 198 UHD 173 x 97 –<br />

Samsung Curved UHD TV U9000 k.A. LED-LCD 165 UHD 143 x 80 –<br />

Samsung Curved UHD TV U9000 k.A. LED-LCD 140 UHD 122 x 69 –<br />

Samsung PS59D7000DS 2.500 Plasma 150 Full HD 131 x 74 –<br />

Samsung PS60E579D2S 1.900 Plasma 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Samsung PS60E6500ES 2.000 Plasma 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Samsung PS60F5000AW 1.100 Plasma 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Samsung PS60F5570SS 1.350 Plasma 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Samsung PS64D8090FS 3.400 Plasma 163 Full HD 142 x 80 –<br />

Samsung PS64E8090GS 2.900 Plasma 164 Full HD 143 x 80 –<br />

Samsung PS64F5000AW 1.750 Plasma 163 Full HD 142 x 80 –<br />

Samsung PS64F8590SL 3.500 Plasma 163 Full HD 142 x 80 –<br />

Samsung UE75F8500 k.A. LED-LCD 190 UHD 166 x 93 –<br />

Samsung UE110S9ST k.A. LED-LCD 280 UHD 244 x 137 –<br />

Samsung UE55F9090SL 3.300 LED-LCD 139 UHD 121 x 68 –<br />

Samsung UE60EH6000S 1.700 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Samsung UE60ES6300S 2.450 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Samsung UE60F6100AW 2.050 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Samsung UE60F6170SS 1.900 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Samsung UE60F6370SS 2.000 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Samsung UE60F7090SL 3.300 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Samsung UE65ES8090S 4.000 LED-LCD 163 Full HD 142 x 80 1/2013<br />

Samsung UE65F6470SS 2.600 LED-LCD 164 Full HD 143 x 80 –<br />

Samsung UE65F8090SL 4.000 LED-LCD 164 Full HD 143 x 80 –<br />

Samsung UE65F9090SL 4.800 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 12/2013<br />

Samsung UE75ES9090S 8.000 LED-LCD 189 Full HD 165 x 93 –<br />

Samsung UE75F6370SS 4.000 LED-LCD 190 Full HD 166 x 93 –<br />

Samsung UE75F6470SS 5.000 LED-LCD 190 Full HD 166 x 93 –<br />

Samsung UE75F8090SL 7.500 LED-LCD 189 Full HD 165 x 93 10/2013<br />

Samsung UE85S9ST 35.000 LED-LCD 216 UHD 188 x 106 9/2013<br />

Sharp LC-60LE652E 1.500 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Sharp LC-60LE752E 1.550 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Sharp LC-60LE857E 2.600 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Sharp LC-70LE747E 2.800 LED-LCD 177 Full HD 154 x 87 –<br />

Sharp LC-70LE857E 3.500 LED-LCD 177 Full HD 154 x 87 –<br />

Sharp LC-80LE657E 5.500 LED-LCD 203 Full HD 177 x 100 –<br />

Sharp LC-80LE857E 7.000 LED-LCD 203 Full HD 177 x 100 2/<strong>2014</strong><br />

Sharp LC-90LE757E 13.000 LED-LCD 229 Full HD 200 x 112 –<br />

Sony KD-55X9005A 3.500 LED-LCD 139 UHD 121 x 68 –<br />

Sony KD-65X9005A 4.500 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 12/2013<br />

Sony KD-65X9005B (ab 5/<strong>2014</strong>) 4.200 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 –<br />

Sony KDL-65W955B (ab 6/<strong>2014</strong>) 2.500 LED-LCD 164 Full HD 143 x 80 –<br />

Sony KDL-60W855B (ab 4/<strong>2014</strong>) 1.900 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />

Sony KD-84X9005 25.000 LED-LCD 214 UHD 187 x 105 4/2013<br />

Thomson 55UW9786 k.A. LED-LCD 140 UHD 122 x 69 –<br />

Thomson 58FU3563C/G k.A. LED-LCD 147 Full HD 128 x 72 –<br />

Toshiba 58L7363DG 1.900 LED-LCD 146 Full HD 127 x 72 –<br />

Toshiba 58M8365DG 1.900 LED-LCD 146 Full HD 127 x 72 –<br />

Toshiba 58M9363DG 3.000 LED-LCD 146 UHD 127 x 72 12/2013<br />

Toshiba 65M9363DG 6.000 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 3/<strong>2014</strong><br />

Toshiba 84M9363DG 20.000 LED-LCD 213 UHD 186 x 104 –<br />

48


<strong>Die</strong> Besten in XXL<br />

Atemberaubend knackige Bilder auf riesigen Ultra-HD-Fernsehern zu schauen macht wahrlich<br />

Spaß. Wegen der teilweise exorbitant hohen Preise<br />

lohnt sich aber auch ein Blick auf die Full-HD-Pendants.<br />

216 cm<br />

Samsung UE85S9<br />

€ 35.000<br />

Testurteil: überragend<br />

Preis/Leistg.: ausreichend<br />

214 cm<br />

Sony KD-84X9005<br />

€ 25.000<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistg.: ausreichend<br />

<strong>video</strong> 9/13: Samsungs gigantischer S9 besticht allein schon durch sein zeitloses Design. Mit 85 Kilogramm<br />

ist er ein Schwergewicht. Zur Sicherheit hält ein Rahmen aus stabilem Vierkantrohr das schlanke<br />

UHD-Panel. Im Test überzeugte vor allem sein enormer Kontrastumfang: <strong>Die</strong> direkt dimmende LED-<br />

Hinterleuchtung sorgt selbst bei dunklen Motiven noch für feine Grau-Abstufungen. Dank implantierter<br />

Schnittstelle ist der Bolide zukunftssicher: Er lässt sich mit einem Evolution Kit aufrüsten.<br />

<strong>video</strong> 4/13: Mit seinem brillanten Bild bei gleichzeitig phänomenaler Feinzeichnung zeigt der Sony nur<br />

wenige Schwächen. Unter den anderen bisher getesteten UHD-Fernsehern spielt er vor allem bei der<br />

Wiedergabe von Blu-rays exzellent auf. 4K Reality Creation analysiert für das Panel die Flächen und<br />

verfeinert Kanten. <strong>Die</strong> Folge: ein messerscharfes, lebendiges Bilderlebnis. Auch im Messlabor überzeugte<br />

der Sony mit einem exakten Farbraum und einem Gamma auf Studioniveau.<br />

203 cm<br />

164 cm<br />

Panasonic TX-L65WT600E<br />

€ 6.000<br />

Testurteil: überragend<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Sharp LC-80LE857<br />

€ 8.000<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: gut<br />

<strong>video</strong> 2/14: Wer für ein riesiges Bild nicht den Preis eines Mittelklassewagens hinblättern möchte, ist bei<br />

Sharp an der richtigen Adresse. <strong>Die</strong> Tester bescheinigten dem Full-HD-Fernseher ein neutrales und brillantes<br />

Bild mit toller 3D-Wiedergabe. Das zusätzliche gelbe Subpixel im Quattron-Panel sorgt für knackigere<br />

Kantenschärfe und natürliche Hauttöne. Voraussetzung: Der Zuschauer hält einen Min<strong>des</strong>tabstand von<br />

dreieinhalb Metern zum TV ein. Dann sind keine einzelnen Pixel mehr auszumachen.<br />

<strong>video</strong> 12/13: Der verhältnismäßig günstige UHD-Fernseher von Panasonic kommt mit vielen Highlights<br />

daher. Seine HDMI-Buchsen etwa lassen sich bei voller Auflösung mit 60 Hertz anfeuern. Sogar einen<br />

– aus der Computer-Branche bekannten – Displayport besitzt das Topmodell. Über USB spielt der TV<br />

Fotos und Videos in UHD-Qualität ab. Überhaupt wirkt sein Bild sehr fein und natürlich. Beim Hochskalieren<br />

geht er sehr filigran zu Werke, sodass er Full-HD-Material sauber abspielt.<br />

164 cm<br />

152 cm<br />

Philips 60PFL8708S<br />

€ 2.800<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: gut<br />

LG 65LA9709<br />

€ 7.000<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistg.: befriedigend<br />

<strong>video</strong> 12/13: Um die Henne-Ei-Problematik für das aktuelle Gerät etwas zu entschärfen, haben die Techniker<br />

4K-Optionen in den LG-Fernseher eingebaut. So spielt der neue Media-Player hochaufgelöste Fotos<br />

ab und nimmt auch 4K-Videos – AVC-codiert – mit bis zu 30 Hertz entgegen. Dazu versteht er schon die<br />

für UHD-Zuspielung wichtigen Codecs. Sogar seine Eingänge sind schon vorausschauend auf 60-Hertz-<br />

Bildwechsel getrimmt. Stan<strong>des</strong>gemäß hat er auch alle smarten Features an Bord.<br />

<strong>video</strong> 2/14: Video-Fans, die UHD noch in weiter Ferne sehen, werden mit dem Full-HD-Fernseher von<br />

Philips richtig Geld sparen. Der 60-Zöller hat neben Smart-TV-Applikationen, USB-Recording und Streaming-App<br />

auch noch die Philips-Entwicklung Ambilight an Bord. Der neuste Wurf: <strong>Die</strong> im Fernseher eingebauten<br />

bunten Ambilight-LEDs lassen sich mit dem per App steuerbaren Lampen-Set Hue koppeln. So<br />

dehnt der Fernseher die zum Inhalt passende Beleuchtung auf den ganzen Raum aus.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

49


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Bild | Test: LCD-Fernseher<br />

Optimale<br />

Einstellungen<br />

Modus: True Cinema |<br />

Backlight: 100 | Helligkeit:<br />

+7 | Kontrast: 90 |<br />

Schärfe: 25 | Farbtemp.:<br />

Warm2 | Colour Management:<br />

aus | Adapt. Backlight-Steuerung:<br />

aus |<br />

Leuchtkraft Verst.: aus |<br />

24p Smooth Film: mittel<br />

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tolle Tablet-App, Doppel-Tuner,<br />

DLNA-Server, Sprachsteuerung<br />

gelegentl. Ruckeln bei Schwenks,<br />

zeigt keine Ordner eines Datenträgers<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: gut 87%<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(min<strong>des</strong>tens)<br />

TV: 4,2 m // PAL-DVD:<br />

3,4 m // HD: 2,4 m<br />

Leichtgewicht<br />

<strong>Die</strong> schlanke Polfilterbrille<br />

(ganz rechts abgebildet)<br />

sitzt bequem und drückt<br />

nicht, selbst wenn man sie<br />

über einige Stunden trägt.<br />

Autor: Markus Wölfel // Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Josef Bleier<br />

Big is beautiful<br />

<strong>Die</strong> DTW60-Familie bietet viel Ausstattung fürs Geld. Schon der kleinere<br />

Bruder überzeugte mit ordentlichen Leistungen in puncto Bild und einem<br />

moderaten Preis. Kann das 60-Zoll-Pendant mithalten?<br />

Der zusätzliche<br />

Touchpad-Controller<br />

ist per Funk mit dem<br />

Fernseher verbunden.<br />

Er versteht sogar<br />

Sprachbefehle.<br />

Mit einem Quadratmeter<br />

Bildfläche und 34 Kilogramm<br />

Gewicht ist der<br />

60-Zöller der größte Full-<br />

HD-LCD-TV, den Panasonic im Programm<br />

hat. Er gehört der gehobenen<br />

Mittelklasse an und bringt dementsprechend<br />

eine Vielzahl von Ausstattungsmerkmalen<br />

mit. Das üppig bestückte<br />

Anschlussfeld beispielsweise<br />

lässt kaum Engpässe bei der Verkabelung<br />

aufkommen: Drei HDMI-Buchsen<br />

bieten genug Spielraum für digitale<br />

Bildquellen, und auch für analoge<br />

Zuspieler ist gesorgt. <strong>Die</strong> dafür nötigen<br />

Adapter liegen mit im Karton.<br />

In der Datenabteilung haben ihn die<br />

Entwickler ebenfalls gut aufgestellt:<br />

Drei USB-Buchsen, ein zusätzlicher<br />

SD-Kartenslot und die obligatorischen<br />

Netzwerk-Zugänge (drahtlos und<br />

drahtgebunden) lassen keine Wünsche<br />

offen.<br />

Für TV-Junkies hat der DTW60 etwas<br />

Besonderes in petto: Alle Tuner –<br />

für Sat, Kabel oder Hausantenne –<br />

sind doppelt vorhanden. Auch die für<br />

verschlüsselte Sender wichtigen Common-Interface-Schächte<br />

sind zweifach<br />

ausgelegt. Der Vorteil: Der Fernseher<br />

kann einen Sender aufnehmen,<br />

während er einen zweiten auf dem<br />

Schirm anzeigt. Überhaupt ist das<br />

USB-Recording eine seiner Stärken.<br />

Aufträge lassen sich per Sofortaufnahme-Taste<br />

oder via Electronic Program<br />

Guide (EPG) ruckzuck anlegen.<br />

Während der Aufnahme setzt der TV<br />

automatisch Kapitelmarken, was das<br />

Navigieren sehr erleichtert. In der Liste<br />

der Mitschnitte zeigt der Fernseher<br />

übersichtlich an, welche Sendungen<br />

noch nicht angeschaut wurden. Überdies<br />

gruppiert er Sendungen mit gleichem<br />

Namen.<br />

Einziger Pferdefuß: <strong>Die</strong> Festplatte<br />

wird quasi mit dem Fernseher verheiratet.<br />

Sie muss vorab formatiert werden<br />

und arbeitet danach nur noch mit<br />

demselben Fernseher zusammen.<br />

Miss Roboto<br />

Für die Installation haben die Entwickler<br />

einen weiblich klingenden<br />

Sprachsynthesizer implantiert, um<br />

die vielen Homescreen-Funktionen zu<br />

erläutern. Das ist zwar nett gemeint,<br />

52


Bildeinstellung per App<br />

Über die VIERA Remote 2-App lässt sich der Panasonic-TV<br />

sehr einfach einstellen. Jeder Bildparameter, der auch im<br />

Bildschirmmenü zu finden ist, kann auch per Smartphone<br />

oder Tablet verändert werden. Im Farbraum etwa ist jede<br />

einzelne Farbe in Sättigung und Helligkeit anpassbar. Aber<br />

auch andere Bildparameter wie etwa Gamma, Helligkeit<br />

oder die Bewegungskompensation sind mit einem Wischer<br />

justiert. <strong>Die</strong> jeweiligen Veränderungen im Bild bekommt der<br />

Zuschauer ohne Zeitverzug auf dem Bildschirm angezeigt.<br />

Pfiffig: Es lassen sich beliebig viele Kombinationen in selbst<br />

betitelten Profilen speichern. Experimentierfreudige Zeitgenossen<br />

können so zig Einstellungen auf einmal ändern und<br />

per Sichttest direkt miteinander vergleichen. Und sollte mal<br />

etwas daneben gehen, setzt die App auf Wunsch alles wieder<br />

zurück.<br />

Mit der Smartphone- und Tablet-App können<br />

experimentierfreudige Nutzer auch die<br />

Bildeinstellungen verändern.<br />

Streaming per App<br />

Um nichts zu verpassen, kann sich der Zuschauer das Live-<br />

TV auf ein Smartphone oder Tablet streamen lassen.<br />

<strong>Die</strong> Streaming-Option der VIERA Remote 2-App kann sich sehen<br />

lassen. Zwar dauert das Puffern der Daten einige Sekunden, bevor<br />

das gewünschte Video erscheint, rein qualitativ gibt es jedoch<br />

keinen Grund zur Klage. Der Zuschauer wählt per Druck aus, ob<br />

er Videos vom Fernseher auf dem Zweitbildschirm gezeigt haben<br />

will oder umgekehrt Mediendateien vom Smartphone auf den<br />

Fernseher schieben möchte (Swipe & Share).<br />

Voraussetzung ist allerdings eine schnelle Infrastruktur. Idealerweise<br />

sollte der Fernseher per Kabel am Netzwerk hängen und<br />

das Smartphone oder Tablet über ein 5-GHz-WLAN mit dem Router<br />

verbunden sein. Ansonsten kann es schon mal Ruckler geben<br />

– vor allem, wenn das ausgewählte Video HD-Qualität hat.<br />

aber mitunter auch etwas langatmig.<br />

Immerhin lässt sich die Prozedur per<br />

Knopfdruck unterbrechen.<br />

Danach wird der Zuschauer aufgefordert,<br />

den Start-Bildschirm zu wählen.<br />

Neben dem Vollbild-Modus kann<br />

er weitere Varianten aussuchen, die<br />

unterschiedliche Schwerpunkte haben:<br />

Ein reiner TV-Bildschirm bietet<br />

Programmvorschauen und verlinkt<br />

direkt auf den Rekorder. Ein weiterer<br />

zeigt Kalender, Uhrzeit und Notizen<br />

auf einem Schirm vereint. Der dritte<br />

Standard-Bildschirm drapiert die sozialen<br />

Netzwerke rund um das verkleinerte<br />

Fernsehbild. So hat der Zuschauer<br />

sämtliche Informationen von<br />

Facebook, Twitter und Skype immer<br />

im Blick.<br />

Wem das alles zu starr erscheint,<br />

der kann sich auch eine eigene Version<br />

anlegen. Dort kann er aus den vielen<br />

Apps wählen, die das smarte TV-Menü<br />

für ihn bereithält. Hier bietet Panasonic<br />

reichlich Auswahl. Mit einem<br />

Druck auf die App-Taste hat der Zuschauer<br />

den Überblick über die vorinstallierten<br />

Programme.<br />

Apps satt<br />

Alle wichtigen Video-on-Demand-<br />

Portale wie maxdome, WATCHEVER<br />

und Videociety sind vorhanden. Auch<br />

spezielle TV-Funktionen sind auf dieser<br />

Oberfläche vereint. Ein Paradies<br />

für Zapper ist die Multiwindow-App:<br />

Sie arbeitet als eine Art Bild-im-Bild-<br />

Funktion mit <strong>Vorschau</strong> auf die laufen-<br />

de Sendung. Dabei kann sie nicht nur<br />

den vorab eingestellten Empänger<br />

abfragen, sondern auch zu den anderen<br />

Tunern umschalten. Im Hauptbild<br />

läuft dann das Satelliten-Programm,<br />

während der Fernseher im kleinen<br />

Fenster einen DVB-T-Sender oder eine<br />

AV-Quelle einklinkt.<br />

Als Netzwerk-Center agiert der Panasonic<br />

tadellos. Sein DLNA-Player<br />

spielte im Test nahezu alle Testdateien<br />

fehlerfrei ab. Sogar DTS-Tonspuren<br />

waren für ihn kein Hindernis. Besonders<br />

gut gelungen ist den Technikern<br />

die DLNA-Server-Funktion: Hier hat<br />

jeder Mediaplayer im Netzwerk Zugriff<br />

auf die Aufnahmen der angedockten<br />

Festplatte sowie auf den Tuner<br />

<strong>des</strong> Fernsehers.<br />

➜<br />

Damit haben<br />

wir getestet<br />

Amazing Spider-Man<br />

Schnelle Bewegungen,<br />

krasse Kontraste und knallige<br />

Farben verlangen dem<br />

Fernseher einiges ab.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

53


Bild | Test: LCD-Fernseher<br />

<strong>Die</strong> große Fernbedienung<br />

ist ein echtes<br />

Schwergewicht.<br />

Dafür liegt sie wirklich<br />

satt in der<br />

Hand. Das beleuchtete<br />

Tastenfeld wirkt<br />

aufgeräumt und die<br />

Drücker sind praxisgerecht<br />

angeordnet.<br />

Aus dem Messlabor<br />

Mittig etwas heller<br />

In der Ausleuchtung sieht man<br />

eine deutliche Aufhellung in der<br />

Bildmitte, die aber nur bei einfarbigen<br />

Motiven auffällt.<br />

Gehalten wird das<br />

extrem schlanke Panel<br />

mit dem dünnen<br />

Rand von einem<br />

massiven Metallfuß.<br />

Er wird starr mit<br />

dem Schirm verschraubt.<br />

Zugunsten<br />

einer höheren<br />

Standfestigkeit verzichteten<br />

die Entwickler<br />

offenbar auf<br />

ein Drehgelenk.<br />

Im Tontest spielte der Panasonic<br />

besser auf als sein kleinerer Bruder<br />

(getestet in <strong>video</strong> 12/13, Seite 34). Er<br />

klang etwas räumlicher und auch im<br />

Bass langte er etwas tiefer in den Frequenzkeller.<br />

Für wahre Hi-Fi-Genüsse<br />

taugen die eingebauten Lautsprecher<br />

zwar nicht, für herkömmliche TV-Kost<br />

reicht es aber.<br />

Im Bildtest leistete sich der Riesenschirm<br />

weniger Schwächen. Mit einem<br />

beinahe exakten Gamma und einem<br />

ordentlichen Schwarzwert bot er<br />

schon sehr feine Abstufungen bei den<br />

Grauverläufen. Dank recht exakter<br />

Farbjustierung gab es auch nichts bei<br />

der Farbwiedergabe zu bemängeln.<br />

Den rotblauen Spiderman-Dress etwa,<br />

der per Blu-ray eingespielt wurde,<br />

setzte er knackig in Szene. In puncto<br />

Schärfe fehlte ihm jedoch das letzte<br />

Quäntchen Durchzeichnung. Das fällt<br />

aber nur bei hervorragendem Quellmaterial<br />

auf. Einige Schwächen zeigte<br />

die Bewegungsdarstellung: Im Kamera-Modus<br />

ratterte der TV mitunter etwas<br />

bei Schwenks und verlangte nach<br />

einer Korrektur im Bildmenü. Filmen<br />

verhalf die Bildoption 24p Smooth<br />

Film zu einem guten Kompromiss zwischen<br />

Artefakt-Bildung und Rucklern.<br />

Fazit<br />

Mit soliden Leistungen empfiehlt sich<br />

der 60-Zöller als Multimedia-Center<br />

für zu Hause. Wer nicht so viel für einen<br />

Fernseher ausgeben möchte, aber auf<br />

<strong>des</strong>sen tolle Funktionen scharf ist, holt<br />

sich am besten den TX-L55DTW60: Seine<br />

Diagonale ist nur 13 Zentimeter kürzer,<br />

er kostet aber satte<br />

800 Euro weniger. ■<br />

Markus Wölfel,<br />

<strong>video</strong>-experte<br />

Farben wie aus dem Lehrbuch<br />

Im Bildmodus True Cinema ist der Farbraum <strong>des</strong><br />

Panasonic bis auf winzige Ausreißer bereits ab Werk<br />

exakt justiert. Grund- und Zwischenfarben leuchten<br />

nahezu auf Norm-Niveau.<br />

Testergebnisse<br />

Hersteller<br />

Panasonic<br />

Modell<br />

TX-L60DTW60<br />

Preis<br />

2.800 Euro<br />

BILDqUALITät (max. 450 Punkte) sehr gut (88%) 394<br />

Standard Definition (TV-Tuner) (50) 40<br />

DVD (RGB-Scart / YUV) (50) 43<br />

High Definition (DVI/ HDMI) (75) 68<br />

Kontrast (80) 70<br />

Schärfe (45) 42<br />

Farbdarstellung (45) 44<br />

Geometrie / 3D-Räumlichkeit (60) 45<br />

Bildruhe (45) 42<br />

KlangqUALITät (max. 60 Punkte) gut (75%) 45<br />

AussTATTUng (max. 100 Punkte) sehr gut (89%) 196<br />

Tuner (60) 60<br />

Anschlüsse (85) 69<br />

Multimedia (36) 34<br />

Sonstige Extras (40) 33<br />

BeDIenung (max. 95 Punkte) überragend (91%) 86<br />

Menügestaltung (20) 17<br />

Einstellungsmöglichkeiten (40) 40<br />

Installation (12) 12<br />

Fernbedienung (23) 17<br />

VerarbeITUng (max. 80 Punkte) sehr gut 83% 66<br />

Anmutung (25) 22<br />

Material (55) 44<br />

GesAMT (max. 906 Punkte) 787<br />

Testurteil: sehr gut (87%)<br />

Preis/Leistung:<br />

gut<br />

Daten und Messwerte<br />

Internet<br />

www.panasonic.de<br />

Messwerte<br />

Abmessungen in cm (B x H x T) 137 x 89 x 31 (3,9) cm<br />

Bilddiagonale / Gewicht<br />

151 cm / 34 kg<br />

Auflösung / Seitenverhältnis 1920 x 1080 / 16:9<br />

Kontrast ISO / in-Bild / dynamisch 460:1 / 800:1 / 45000:1<br />

Schwarzwert /Flächen- /Spitzenweiß 0,006 / 275 / 132 cd<br />

Gamma / Abweichung zur Idealkurve 2,15 / 4,2 %<br />

Farbtemp. Voreinstellungen 6400, 6900, 8100, 9600, 12300 K<br />

… kalibriert / Abweichung 6600 K / 1,0 %<br />

Ausleuchtung / Farbverteilung 95,1 % / 97,6 %<br />

Verbrauch max. / Film / Standby / aus 184 / 113 / 0,1 / – W<br />

AnscHLüsse<br />

Tuner: analog / DVB-T / DVB-C / DVB-S2 2 / 2 / 2 / 2<br />

HDMI / Komponente / VGA 3 / • (Adapter) / –<br />

Scart / davon RGB<br />

1 / 1 (Adapter)<br />

USB / Speicherkarten-Slot / Netzwerk 3 / 1 / •<br />

Besonderheiten 2 x CI-Plus, opt. Digitalton-Ausgang,<br />

Kopfhörerausgang, zus. Funkfernbedienung mit Touchpad<br />

und Sprachsteuerung<br />

AussTATTUnG<br />

3D / Brillen mitgeliefert / 2D zu 3D Polfilter / 2 / •<br />

Hintergrundbeleuchtung /regelbar Seiten-LED / •<br />

… via Lichtsensor / via Bildinhalt<br />

• / •<br />

Farbraum- / Farbtemperatureinstellung • / •<br />

… RGB Offset / Gain<br />

• / •<br />

Gammaeinstellung / Rausch- / Artefaktfilter • / •<br />

Autom. Kontrast.- / Farbnachbesserung • / •<br />

100 Hz /200 Hz / Backlight Blinking • / – / •<br />

HDMI-cec Grundfunktionen /erweitert • / VIERA Link<br />

Medienwiederg. über USB o. Kartenslot Filme, Fotos, Musik<br />

Medienwiederg. über DLNA-Netzwerk Filme, Fotos, Musik<br />

HbbTV / Internet-Inhalte<br />

• / Smart VIERA<br />

Festplatte für Aufnahmen / über USB – / •<br />

Fernbedienung universal / beleuchtet • / •<br />

Bild-in-Bild / Bild-in-Videotext<br />

– / •<br />

Wandhalterung dabei /VesA-Bohrung – / 40 x 40 cm<br />

Standfuß dreh- / neigbar – / –<br />

Besonderheiten DLNA-Server, Smartphone-Steuerung<br />

mit Zweitbildschirm, Bluetooth, Sprachsteuerung<br />

• = ja // – = nein<br />

54


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Bild | Test: High-end-Projektor<br />

Sony VPL-VW500ES € 9.900<br />

4K-Auflösung, Helligkeit, Kontrast,<br />

Reality Creation, flexibles Objektiv<br />

Gamma und Objektiv nicht ganz<br />

perfekt; leichte Geisterbilder in 3D<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut 82%<br />

Autor: Raphael Vogt // Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Josef Bleier<br />

Sonnenaufgang in 4K<br />

Sony bringt einen zweiten, preiswerteren 4K-auflösenden Projektor auf den Markt.<br />

Seine Daten unterscheiden sich kaum von denen <strong>des</strong> großen Bruders. Kann er an die<br />

Qualität <strong>des</strong> Überprojektors heranreichen? Oder liefert er nur mehr Pixel als andere?<br />

4K-Testbilder<br />

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<strong>Die</strong> Redaktion stellt unter<br />

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Ultra-HD-Testbilder zur<br />

Verfügung.<br />

Vor gut eineinhalb Jahren<br />

mischte Sony mit dem ersten<br />

super hoch auflösenden<br />

Projektor für zu Hause den<br />

Heimkinomarkt kräftig auf. Ein Raunen<br />

ging durch die Szene. Und ein<br />

Verwirrung stiftender Begriff setzte<br />

sich in den Köpfen der Menschen fest:<br />

4K. Tatsächlich löste der gut 19.000<br />

Euro teure VPL-VW1000ES seine Bilder<br />

mit dem im Kino üblichen 4K-Format<br />

auf. Kein Wunder, denn er verwendet<br />

die 4K-Panels aus den professionellen<br />

Kinoprojektoren. Doch das<br />

Standard-Kinoformat ist weder 16:9,<br />

noch entspricht es dem ganzzahligen<br />

Vielfachen von Full HD. Dennoch setzte<br />

sich der Begriff 4K für alles jenseits<br />

von Full HD in den Köpfen fest.<br />

Nun erschien mit dem Sony VPL-<br />

VW500ES das zweite „echte“ 4K-Gerät,<br />

denn auch der Neue verwendet<br />

SXRD-LCD-Panels aus der Profitechnik<br />

mit realen 4.096 x 2.160 Pixeln<br />

und damit nativ ein Seitenverhältnis<br />

von 1,85:1 und eben nicht 16:9<br />

(1,78:1). Bei der Wiedergabe von TV-<br />

Sendungen und Blu-rays bleiben tatsächlich<br />

an den Seiten einige Pixel<br />

unbenutzt.<br />

Für knapp 10.000 Euro kann man<br />

den neuen Heimkinotraum bekommen.<br />

Der VW500 ist eine vollständige<br />

Neukonstruktion, die nur teilweise<br />

mit dem kleineren Bruder VPL-<br />

HW55ES und dem größeren Vorgänger<br />

VPL-VW1000ES verwandt ist.<br />

Neueste Chips<br />

und Standards<br />

<strong>Die</strong> Technik <strong>des</strong> Videoboards basiert<br />

nun auf den neuesten Chips und den<br />

zum Teil noch nicht etablierten Standards,<br />

was Auflösung und Kopierschutz<br />

angeht. So versteht der VW500<br />

als einer der ersten Projektoren alle<br />

Si gnale <strong>des</strong> HDMI-2.0-Standards inklusive<br />

<strong>des</strong> kommenden Kopierschutzes<br />

der Version HDCP 2.2. Auch dürfen<br />

Ultra-HD- und 4K-Signale bereits<br />

mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde<br />

anliegen, wenn auch mit reduzierter<br />

Farbkomponente, wie das die neue<br />

Ausbaustufe von HDMI vorsieht. Zukunftssicherer<br />

geht es aktuell nicht.<br />

Das alte Modell VW1000 lässt sich mit<br />

einem neueren Videoboard auf die<br />

neuen Standards nachrüsten, das<br />

auch in seinem ebenfalls neu erhältlichen<br />

Nachfolger VPL-VW1100ES zum<br />

Einsatz kommt.<br />

<strong>Die</strong> Ausstattung und Daten lesen<br />

sich wie eine spannende Synthese aus<br />

den kleineren Modellen und dem<br />

High-End-Top-Projektor. Vom großen<br />

Bruder geerbt hat der VW500 die 4K-<br />

Profi-Panels. Vom VW1000 adaptiert<br />

ist das Objektiv mit seinem riesigen<br />

Zoom- und Shiftbereich für extrem<br />

flexible Aufstellung und eine Positionierungsautomatik<br />

für den Einsatz<br />

mit CinemaScope-Leinwänden. Abspecken<br />

mussten die Ingenieure allerdings<br />

das Linsensystem, damit sich<br />

der kleinere Preis noch rechnet.<br />

56


Sonys 3D-Funkbrille sitzt<br />

leicht auf der Nase und ist<br />

damit relativ komfortabel.<br />

Optimale<br />

Einstellungen<br />

Bildmodus: Referenz |<br />

Kontrast: 50 | Helligkeit:<br />

50 | Farbe: 50 | Schärfe: 10<br />

| RGB-Offset: Benutzerdef.<br />

3, Verst. 0, -9, -14, Vorsp. 0,<br />

0, 0 | Gamma: 2,2 | Kontrastverst.:<br />

aus | Weiche<br />

Übergänge: mittel | Reines<br />

Weiß: aus<br />

Pfiffig: <strong>Die</strong> Lampe ist zum Wechseln über<br />

den Deckel erreichbar. Folglich ist es<br />

egal, ober der Beamer hängt oder steht.<br />

Was aussieht wie eine Turbine, ist zum<br />

einen cooles Design, zum anderen dient<br />

es als Lüftungsgitter zur Kühlung.<br />

Neu für Sony-Projektoren ist die<br />

USB-Schnittstelle, die rein zum<br />

Updaten der Firmware gedacht ist.<br />

<strong>Die</strong> Grundfunktionen lassen sich mit<br />

den seitlichen Menütasten auch ohne<br />

Fernbedienung verwenden.<br />

Unverändert: Sonys<br />

Fernbedienung<br />

mit dezenten<br />

Leuchttasten<br />

Als Lichtquelle dient eine konventionelle<br />

UHP-Lampe mit einer maximalen<br />

Leistungsaufnahme von 265 Watt,<br />

die damit genau zwischen dem Einsteigermodell<br />

VPL-HW55ES und dem<br />

VW1100 liegt. Auf dem Papier hat er<br />

die Lichtleistung <strong>des</strong> kleinen Bruders<br />

mit 1.700 Lumen im Datenblatt, in der<br />

Praxis dürfte er etwas heller sein.<br />

Komplett neu ist die Entwicklung<br />

<strong>des</strong> Chassis und damit <strong>des</strong> Gehäuses.<br />

Es ist bedeutend kleiner und leichter<br />

als beim Topgerät und bläst die warme<br />

Abluft nun wie von anderen Sony-<br />

Geräten gewohnt nach vorne aus, was<br />

eine Positionierung nahe der Rückwand<br />

ermöglicht. Das Anschlussfeld<br />

liegt wieder zurückversetzt an der<br />

Seite. Es enthält zwei HDMI-Eingänge,<br />

einen Netzwerk-Anschluss, eine<br />

serielle Schnittstelle und eine Miniklinkenbuchse<br />

für Steuerbefehle<br />

sowie zwei weitere Klinken für Trigger-Signale,<br />

die sich für Liftsysteme,<br />

elektrische Leinwände und motorische<br />

Caches konfigurieren lassen. Für<br />

Sony-Projektoren neu ist eine USB-<br />

Buchse zum Updaten der Firmware.<br />

Nicht mehr vorgesehen ist der Anschluss<br />

eines Emitters zur Steuerung<br />

von 3D-Brillen. Für die ist nun ein<br />

Funksender eingebaut. Infrarot für<br />

die 3D-Synchronisation ist damit bei<br />

Sony passé.<br />

Ausgiebiges<br />

Farbmanagement<br />

Einige Neuerungen unter der Haube<br />

manifestieren sich erst im Menü. So<br />

bietet der VW500 als erster Sony-Projektor<br />

ein ausgiebiges Farbmanagement<br />

zur genauen Kalibrierung – lobenswert:<br />

getrennt für den Farbraum<br />

und die Farbmischung. Und um die<br />

Farben auch nach der Kalibrierung<br />

konstant zu halten, gibt es ein integriertes<br />

Messystem, das die Alterung<br />

der Lampe und Toleranzen nach einem<br />

Lampenwechsel kompensieren<br />

kann. Eigentlich ist diese Maßnahme<br />

bei High-End-Projektoren längst überfällig,<br />

denn diese Technik kommt beispielsweise<br />

bei Projektoren für Kontrollräume<br />

schon seit Jahren selbstverständlich<br />

zum Einsatz.<br />

Überarbeitet haben die Entwickler<br />

auch die Algorithmen, mit denen die<br />

vielen Pixel von bisherigen, niedriger<br />

aufgelösten Quellen genutzt werden<br />

können. Hat man überhaupt etwas<br />

von der 4K-Auflösung, wenn man maximal<br />

Full HD liefern kann? Man hat,<br />

da auch DVD-Inhalte gut skaliert auf<br />

einem Full-HD-Display knackiger aussehen<br />

als auf einem alten, der eigentlichen<br />

Auflösung der Scheibe entsprechenden<br />

Röhrenfernseher.<br />

Eine gut gemasterte DVD mit 576i-<br />

Auflösung (PAL) kann man perfekt<br />

de-interlaced und skaliert schon mal<br />

auf den ersten Blick für eine HD-Aufnahme<br />

halten. Genauso verhält es sich<br />

mit einer guten Blu-ray Disc, die sorgsam<br />

aufbereitet einer nativen 4K-Aufnahme<br />

recht nahe kommen kann.<br />

➜<br />

Damit haben<br />

wir getestet<br />

Total Recall gehört zu den<br />

„Mastered in 4K“ Blu-rays.<br />

<strong>Die</strong> haben zwar auch nur<br />

1080p-Auflösung, lassen<br />

sich aber optimal skalieren.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

57


Bild | Test: High-end-Projektor<br />

Scharf wird knackscharf<br />

Realismus nennt Sony im deutschen Menü die ziemlich geniale Interpolation,<br />

um je<strong>des</strong> Signal auf 4K hochzurechnen. Da werden selbst Details<br />

der Full-HD-Auflösung von Blu-ray noch erstaunlich verfeinert.<br />

Wenn man Realismus einschaltet, verschwinden<br />

auch die letzten „Klötzchen“.<br />

Selbst die feinen Enden der Besen werden<br />

nun klar getrennt, diagonale Linien<br />

und Rundungen werden aalglatt und<br />

knackscharf. Im Film erkennt man noch<br />

feinste Details.<br />

Sie sehen hier ein paar real von der<br />

Leinwand fotografierte Testbilder von<br />

Blu-ray in Full-HD-Auflösung. Mit ausgeschalteter<br />

Interpolation fasst der Beamer<br />

hierzu stets ein Pixel von der Disk<br />

zu vier seiner eigenen Pixel zusammen,<br />

er stellt also genau Full HD dar.<br />

Hierfür hat Sony eine Algorithmus-<br />

Familie mit dem etwas großspurigen<br />

Namen Reality Creation entwickelt,<br />

im deutschen Menü unglücklich mit<br />

„Realismus“ übersetzt. Erstmals kann<br />

man beim Projektor zwischen der adaptiven<br />

Berechnung und dem statischen<br />

Algorithmus zur Rückberechnung<br />

der „Mastered in 4K“-Blu-rays<br />

wählen. Im Normal-Modus lässt sich<br />

die kombinierte Interpolation und<br />

Nachschärfung recht fein in 100 Stufen<br />

justieren, wobei im Test eher kleine<br />

Werte zwischen 0 und 20 spannende<br />

Ergebnisse lieferten und größere<br />

Werte schon durch Überbetonungen<br />

in die Bildgestaltung eingriffen. Man<br />

kann die Reality Creation auch abschalten,<br />

dann werden bei Full-HD-<br />

Zuspielung je vier Pixel zu einem.<br />

Wenn man dann die Reality Creation<br />

mit kleinem Wert dazuschaltet,<br />

wird die Abbildung zusehends filigraner,<br />

Treppchen verschwinden, feingliedrige<br />

Objekte, etwa Buchstaben<br />

kleiner Schriften, zeigen sich detailreicher,<br />

gerader und runder. Der wohl<br />

auf Wavelets basierende Algorithmus<br />

– wie er genau arbeitet, verrät Sony<br />

nicht – scheint nahezu perfekt zu<br />

funktionieren.<br />

Nützliche Bildverbesserer<br />

Auch andere Zusatzschaltungen sollen<br />

helfen, das Bild zu verbessern. <strong>Die</strong><br />

Kontrastverstärkung beispielsweise<br />

hält, was ihr Name verspricht. Leider<br />

verändert sie den Look <strong>des</strong> Films ins<br />

Negative und sollte daher abgeschaltet<br />

bleiben.<br />

Das Gleiche gilt für reines Weiß. <strong>Die</strong>ser<br />

Bildverbesserer sorgt allenfalls,<br />

wen man den High-End-Projektor für<br />

Business-Präsentationen verwendet,<br />

für etwas klarere Schriften.<br />

Überraschend gut funktioniert weiche<br />

Übergänge: <strong>Die</strong>se Schaltung wirkt<br />

nur auf großflächige Farb- und Helligkeitsverläufe<br />

und kompensiert Banding-Effekte,<br />

die die geringe Quantisierungstiefe<br />

von bisher nur 8 Bit bei<br />

Blu-ray und Digital-TV in dunklen und<br />

zarten Verläufen stören können. Statt<br />

der irritierenden wabernden „Bänder“,<br />

die <strong>des</strong> Öfteren im klaren Himmel<br />

oder bei Unterwasseraufnahmen<br />

auftauchen, errechnet der Bildverbesserer<br />

einen glatten Übergang, als wäre<br />

die Aufnahme mit mehr als 8 Bit<br />

entstanden.<br />

➜<br />

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Geldinstitut<br />

Datum<br />

✗Unterschrift<br />

WK 4012 M04


Bild | Test: High-end-Projektor<br />

Auto-Farbkorrektur<br />

Im Labor zeigte sich der Sony VPL-<br />

VW500ES hell und kontrastreich. Etwas<br />

merkwürdig ist, dass Sony keine<br />

Korrektur für Gamma vorsieht und<br />

dieses ab Werk minimal disharmonisch<br />

verläuft. <strong>Die</strong> Abbildung mittlerer<br />

Farbsättigungen gelingt trotz <strong>des</strong><br />

neuen Farbmanagements gut, aber<br />

nicht perfekt. Das ist Jammern auf hohem<br />

Niveau, wo ja auch der Preis liegt.<br />

Das Jammern ging im Testkino weiter,<br />

denn in Sachen optischer Schärfe<br />

blieb der VW500 deutlich hinter dem<br />

VW1000 zurück, der alle knapp neun<br />

Millionen Pixel als kristallklare Quadrate<br />

abbildete.<br />

Das Objektiv <strong>des</strong> Testgeräts konnte<br />

zwar die Pixel alle gut abbilden, nur<br />

nicht so konturenscharf. Aber der Verstellbereich<br />

ist wahrlich riesig, bleibt<br />

Aus dem Messlabor<br />

Mehrstufiges Farbmanagement<br />

Sony hat im VW500 erstmals einem Projektor<br />

ein komplett justierbares Farbmanagement<br />

spendiert. So lässt sich der Farbraum (Spitzen<br />

<strong>des</strong> Dreiecks) genau einstellen und danach die<br />

Farbmischung.<br />

Erstmals hat Sony ein Farbmesssystem<br />

in einen Heimkinoprojektor<br />

integriert.<br />

Das ersetzt nicht die Kalibrierung,<br />

aber dient dazu,<br />

den einmal kalibrierten<br />

Zustand zu erhalten.<br />

Der Projektor kann damit<br />

Farb änderungen durch<br />

Lampenalterung oder einen<br />

Wechsel <strong>des</strong> Leuchtmittels<br />

erfassen und automatisch<br />

kompensieren.<br />

verzeichnungsfrei und kennt keine<br />

chromatische Aberration. <strong>Die</strong>ses Modell<br />

ist zwar der aktuell lauteste Sony-<br />

Projektor, dennoch bleibt sein Geräuschpegel<br />

unter dem der meisten<br />

Mitbewerber und unaufdringlich. Wie<br />

bei allen anderen Projektoren ließ<br />

auch hier die Wiederholgenauigkeit<br />

<strong>des</strong> Lens Memory zu wünschen übrig,<br />

wenn man zwischen 16:9 und CinemaScope<br />

hin- und herwechselte. Ein<br />

paar manuelle Klicks bei Lensshift<br />

und Fokussierung waren immer nötig.<br />

Doch einmal eingerichtet und einen<br />

Film eingelegt, konnten die Tester<br />

wirklich entspannen. Solch ein strahlen<strong>des</strong><br />

und plastisch wirken<strong>des</strong> Bild<br />

bekommen auch Redakteure nicht jeden<br />

Tag zu sehen. Ob Auenland, Weltall<br />

oder Cartoon-Welten, der VW500<br />

lädt dazu ein, seine Filmschätze ein<br />

zweites Mal zu entdecken, denn wer<br />

aus der Full-HD-Welt kommt, hat<br />

noch nie so tief quasi durch seine Leinwand<br />

hindurchgeschaut.<br />

Fazit<br />

Der große Kontrast und die gute Helligkeit<br />

<strong>des</strong> Sony VPL-VW500ES sorgen<br />

dafür, dass wirklich die Wüstensonne<br />

scheint und das All echte Tiefe ahnen<br />

lässt. Alles in allem kann man hier<br />

schon ein Stück cineastische<br />

Zukunft genießen.<br />

■<br />

Raphael Vogt,<br />

Projektor-Experte<br />

Testergebnisse<br />

Hersteller<br />

Sony<br />

Modell<br />

VPL-VW500ES<br />

Preis<br />

9.900 Euro<br />

BILDquaLITät (max. 435 Punkte) sehr gut (86%) 372<br />

DVD (RGB-Scart/YLIV/HDMI) (75) 65<br />

High Definition (DVI/ HDMI) (100) 85<br />

Kontrast (65) 45<br />

Schärfe (45) 42<br />

Geometrie/3D (60) 50<br />

Farbdarstellung (45) 42<br />

Bildruhe (45) 43<br />

AusstaTTUng (max. 100 Punkte) gut (66%) 66<br />

Anschlüsse / HDMI (50) 35<br />

Projektionsoptik (20) 16<br />

Sonstige Extras (30) 15<br />

BEDIEnung (max. 55 Punkte) gut (76%) 42<br />

Einstellmöglichkeiten (27) 20<br />

Ergonomie (8) 6<br />

Bildsteuerung (6) 6<br />

Fernbedienung (14) 10<br />

VerarBEITUng (max. 60 Punkte) sehr gut (85%) 51<br />

Anmutung (20) 19<br />

Material (40) 32<br />

GESaMT (max. 650 Punkte) 531<br />

Testurteil: sehr gut 82%<br />

Preis/Leistung:<br />

sehr gut<br />

Daten und Messwerte<br />

Hersteller<br />

Sony<br />

Modell<br />

VPL-VW500ES<br />

Internet<br />

www.sony.de<br />

Konzept<br />

SXRD<br />

DaTEn & MESSWErTE<br />

Abmessung<br />

49,6 cm x 19,5 cm x 46,4 cm<br />

Gewicht<br />

14 kg<br />

Auflösung (Seitenverhältnis) 4096 x 2160/ 1,85:1<br />

Kontrast nativ / in-Bild / dynamisch 427 / 1294 / 7535<br />

Schwarzwert (Full Off)<br />

0,20 lm<br />

Flächenweiß (100%) normal / Öko 1430 / 1042 lm<br />

Gamma / Abweichung 2,24 / 3,2%<br />

Farbtemperatur kalibriert/Abweichung 6502 K / 0,6%<br />

Farbtemp. Voreinstellungen 5600, 6600, 7700, 9500 K<br />

Ausleuchtung / Farbverteilg. 82% / 99%<br />

Abstand pro Meter Bildbreite/Zoom 1,25 – 2,6 m / 2,08<br />

Verbrauch Betrieb / Standby 350 W / 0,28 W<br />

ANSCHLÜSSE<br />

Composite / VGA / S-Video – / – / –<br />

Komponente / DVI / HDMI – / – / 2<br />

Audio In / Out – / –<br />

USB / Netzwerk 1 / 1<br />

Sonstige<br />

RS-232, IR, 2x 12-Volt-Trigger<br />

AUSSTATTUNG<br />

3D / Brillen dabei / 2D zu 3D<br />

• / – / •<br />

Fernbedienung<br />

•<br />

Bewegungskompensation<br />

•<br />

HDMI-CEC (automatische Steuerung)<br />

•<br />

Einstellung Gamma / Schärfe<br />

• / •<br />

Kontrast-/ Schärfeautomatik – / –<br />

Farbtemperaturkorrektur<br />

•<br />

RGB-Offset / -Gain<br />

• / •<br />

Farbraumkorrektur<br />

•<br />

Lampe regelbar / Irisblende<br />

• / •<br />

Lensshift h. / v. / motorisiert<br />

• / • / •<br />

Motorzoom / Motorfokus<br />

• / •<br />

Voreinstellungen / Speicher 8 / 1<br />

Variabler Bildbeschnitt –<br />

Besonderheiten Lens Memory, Bewegungskomp.<br />

auch für 3D, 3D-RF integriert<br />

Zubehör<br />

Kurzanleitung plus CD<br />

• = ja // – = nein<br />

60


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Blindtext Technik Extrem | Blindtext<br />

Autor / Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Roland Seibt<br />

Hinters Licht<br />

geführt<br />

<strong>Die</strong> Hintergrundbeleuchtung von LCD-Fernsehern spielt<br />

eine große Rolle bei der Bildqualität. Gerade Riesen-TVs<br />

benötigen eine ordentliche Ausleuchtung. <strong>Die</strong>se messen wir.<br />

<strong>Die</strong> Panels in LCD-Fernsehern<br />

erzeugen selbst kein<br />

Licht. Je<strong>des</strong> Pixel wirkt als<br />

Ventil, das mehr oder weniger<br />

Licht hindurchlässt. <strong>Die</strong>ses wird<br />

durch eine Hintergrundbeleuchtung<br />

erzeugt, die für ein homogenes Bild<br />

möglichst gleichmäßig leuchten soll.<br />

Früher wurden dazu einige kleine<br />

Leuchtstoffröhren genutzt, die einfach<br />

durch eine matte Scheibe strahlten.<br />

Das machte die Gehäuse der<br />

Flachbildschirme relativ tief.<br />

Der Siegeszug der LED-Hintergrundbeleuchtung<br />

ging sehr schnell<br />

vonstatten, sodass die CCFL-Röhren<br />

inerhalb weniger Gerätegenerationen<br />

vom Markt verschwanden. LEDs sind<br />

nicht nur klein und verbrauchen wenig<br />

Strom. Sie lassen sich auch sehr<br />

schnell schalten und in verschiedenen<br />

Helligkeiten dimmen.<br />

Local Dimming<br />

Damit wurden zwei Technologietricks<br />

möglich, die das Bild von LCD-Fernsehern<br />

entscheidend verbessern sollten:<br />

Local Dimming und Backlight Scanning<br />

(Blinking). <strong>Die</strong>se Bildverbesserer<br />

optimieren zwei systembedingte<br />

Nachteile von LCD-Schirmen: den<br />

schwachen Schwarzwert und die<br />

langsame Reaktionszeit.<br />

Hinter dem lokalen Dimmen steckt<br />

die Idee, dass die vielen (100 bis 800)<br />

direkt hinter dem Display liegenden<br />

LEDs jeden Bildbereich (Cluster) nur<br />

so stark erhellen, wie es nötig ist. Im<br />

Normalfall wird ein schwarzer Anteil<br />

im Bild ja unnötigerweise in voller<br />

Leistung hinterleuchtet. Das Licht, das<br />

das LCD-Ventil trotzdem noch durchlässt,<br />

verdirbt dann den Schwarzwert.<br />

Da ist es sinnvoll, in dunklen Bereichen<br />

die Hintergrundbeleuchtung zu<br />

dimmen, dadurch den Kontrast zu<br />

verbessern, dazu noch Strom zu sparen<br />

und die Quantisierung (Bittiefe)<br />

<strong>des</strong> Bil<strong>des</strong> anzuheben.<br />

LCD-TVs mit lokalem Dimmen von<br />

Direkt-LEDs bieten die beste Bildqualität.<br />

Leider sind die vielen LEDs und<br />

die aufwendige Bildverarbeitung teuer.<br />

Dazu sind die Geräte deutlich tiefer<br />

als solche mit Rand-LEDs und somit<br />

für viele Kunden unattraktiver. Nach<br />

und nach hat jeder Hersteller aufgrund<br />

<strong>des</strong> Preisdrucks diese Top-Technik<br />

aufgegeben. Glücklicherweise<br />

wird sie jetzt aber in einigen Topmodellen<br />

mit Ultra-HD-Panels wieder<br />

eingesetzt.<br />

Gedimmt werden kann auch in TV-<br />

Geräten mit Rand-LEDs. <strong>Die</strong>se Technik<br />

der ultraflachen TV-Geräte hat<br />

sich durchgesetzt, doch auch hier<br />

wird abgespeckt.<br />

Hatten die<br />

ersten Modelle noch<br />

LED-Leuchten rund um<br />

den Bildschirm, kamen bald<br />

Exemplare, die nur noch von<br />

oben und unten beleuchtet wurden;<br />

alternativ nur noch rechts und links.<br />

Einige Sparfüchse glauben, es reiche<br />

aus, die Backlight-LEDs nur noch<br />

links vom Display zu platzieren. <strong>Die</strong><br />

Ergebnisse sehen teils erstaunlich gut<br />

aus. Der Schlüssel dazu ist eine perfekt<br />

umgesetzte Schicht zum Lichttransport,<br />

die sich hinter dem LCD-<br />

Panel befindet. Im besten Fall wird<br />

das Display von ihr ordentlich homogen<br />

beleuchtet, wobei sich der hellste<br />

Bereich in der Bildmitte befindet. Einige<br />

Entwickler schaffen es sogar, die<br />

wenigen verbliebenen, vertikal angeordneten<br />

LEDs scannen zu lassen.<br />

Backlight Scanning<br />

Moderne LCD-Fernseher verbessern<br />

die Bewegungsdarstellung, indem sie<br />

die LEDs der Hintergrundbeleuchtung<br />

blinken oder scannen lassen.<br />

Das funktioniert so: Während <strong>des</strong><br />

Übergangs <strong>des</strong> LCD-Panels von einem<br />

Filmbild zum nächsten wird das Licht<br />

ausgeschaltet. Man kann daher kein<br />

Verwischen sehen, sondern wenn<br />

62


wieder Licht vom Panel kommt, ist<br />

der Zielzustand <strong>des</strong> Bildpunktes<br />

schon erreicht. Damit werden<br />

messtechnisch Reaktionszeiten<br />

unter einer Millisekunde<br />

erzielt. Ruckeln<br />

und Unschärfen<br />

werden<br />

eher<br />

d a d u r c h<br />

wahrgenommen,<br />

dass ein<br />

LCD-Bild lange<br />

steht und Objekte<br />

an der nächsten<br />

Position ebenso<br />

(sample and hold). <strong>Die</strong><br />

Bildröhre hatte im Gegensatz<br />

dazu nur ganz kurz aufgeblitzt,<br />

und unser Gehirn berechnete die<br />

Zwischenpositionen je<strong>des</strong> Objektes.<br />

Das flimmerte, sah aber natürlich aus.<br />

Durch das Scannen oder Blinken eines<br />

Panel-Backlights wird ein ähnlicher<br />

Effekt erzielt.<br />

Moderne hochwertige LCD-TVs<br />

dimmen ihre Hintergrundbeleuchtung<br />

in Abhängigkeit von Raumlicht<br />

und Bildinhalt, manche scannen dazu<br />

noch mit allen LEDs, die ihnen geblieben<br />

sind. Das Gesamtbild wird dadurch<br />

deutlich verbessert. Nebeneffekte<br />

wie Ungleichmäßigkeiten in der<br />

Ausleuchtung, Leuchtkränze um Objekte<br />

oder Pumpeffekte werden von<br />

unseren Testern gezielt gesucht und<br />

beurteilt. Auch andere Kompromisse<br />

der ultraflachen Edge-LED-TVs, wie<br />

Lichtkegel aus den Bildecken oder<br />

wolkige Aufhellungen in dunklen<br />

Bildparts, werden untersucht, kommen<br />

sie doch von Toleranzen der<br />

Backlight-Folien. Jede TV-Generation<br />

lernt hier zum Glück dazu.<br />

Aussagekräftig hinsichtlich Qualität<br />

der Hinterleuchtung sind etwa unsere<br />

Messungen von Ausleuchtung<br />

und Blickwinkel. Falls Sie schon immer<br />

wissen wollten, was die bunten<br />

Screens bedeuten, lesen Sie rechts,<br />

wie die Laborwerte entstehen! ■<br />

Ausleuchtung<br />

Ein vollflächiges Testbild mit 90% Pegel und Markierungspunkten<br />

in bestimmten Pegeln wird von einer Laborkamera abfotografiert.<br />

Dann ein zweites Mal ohne Markierungen. Anhand<br />

von manuell gemessenen Vergleichswerten wird die Grafik<br />

skaliert und mit Farbverläufen in Isobarenoptik eingefärbt. Hier<br />

sieht man Aufhellungen bis zum Bildrand genauso gut wie<br />

Spotlights aus den Ecken. Das ist viel aussagekräftiger als die<br />

alte ANSI-Messung, jedoch nur schwer in einem einzigen<br />

Messwert festzuhalten und zu bewerten.<br />

Backlight Scanning<br />

Hier hat unsere Highspeed-Kamera ein TV-Gerät mir Local Dimming gefilmt, das seine Hintergrundbeleuchtung<br />

klassisch scannt. Es tut dies in acht Phasen, in denen jeweils kaum mehr als ein Achtel<br />

<strong>des</strong> Bildschirms beleuchtet ist.<br />

Klassische Ausleuchtungsmessung<br />

<strong>Die</strong>ses Testbild hat die Organisation ANSI vor über zehn Jahren zur Messung<br />

der Ausleuchtung herangezogen. Wir nutzen es immer noch, um die<br />

Messwerte „Ausleuchtung“ und „Farbverteilung“ zu bestimmen. <strong>Die</strong>se<br />

Werte geben prozentual an, wie nahe die neun Messpunkte durchschnittlich<br />

an ihrem Mittelwert liegen. 100% wäre perfekt, getrennt für<br />

Helligkeit und Farbtemperatur. Zusätzlich bestimmen wir mit dem Wert<br />

„Hotspot“, wieviel heller die Bildmitte als der Display-Durchschnitt ist.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

63


Ton | Ratgeber: TV-Sound<br />

Der Heimkino-<br />

Faktor<br />

Wie viel Heimkino<br />

können Sie<br />

erwarten?<br />

Am Ende jeder Kategorie<br />

wird der Heimkino-Faktor<br />

der verschiedenen Systeme<br />

bewertet. Der weiße<br />

Balken zeigt das mögliche<br />

Maximum (100%) an, der<br />

schwarze Balken den tatsächlich<br />

erreichten Wert.<br />

64


Autor: Michael Jansen // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller, Archiv<br />

Sie sind der Heimkino-Freak, der Flöhe<br />

nicht nur sehen, sondern auch husten<br />

hören möchte, oder eher der Pragmatiker-<br />

Typ, der den schnellen Heimkino-Kick<br />

sucht? 7.2-Set oder Soundbar: Welcher<br />

Heimkino-Typ sind Sie?<br />

Der Flatscreen sieht toll aus, bringt ein gutes Bild,<br />

klingt aber äußerst bescheiden. Was tun? Es<br />

gibt viele Optionen, die Tonqualität zu steigern.<br />

Wollen Sie den Klang Ihres Fernsehers verbessern,<br />

ohne viel Geld in die Hand nehmen zu müssen, dann<br />

empfiehlt sich ein Pärchen Aktivlautsprecher, ein Sounddeck<br />

oder ein Soundbar. Dank integrierter DSP-Technik<br />

(Digital Signal Processor) und Virtual-Surround-Schaltungen<br />

erlauben Soundbar und Co. schon ein wenig akustisches<br />

Raumgefühl: Der Zuschauer schaut nicht mehr nur<br />

zu, sondern ist schon durch den 3D-Ton mehr dabei.<br />

Das gute, klassische 5.1-Boxen-Set kommt dem Kinoerlebnis<br />

noch deutlich näher, erfordert aber Platz für fünf<br />

plus einen Lautsprecher im Raum und das nötige Kleingeld.<br />

Wer einen Heimkinoraum besitzt und bereit ist, allein<br />

für die Schallwandler mehrere 10.000 Euro auszugeben,<br />

der darf sich an einem Klang erfreuen, der besser ist<br />

als im Kino. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen<br />

sieben ausgesuchte Soundlösungen vor – eine sollte auch<br />

zu Ihnen passen.<br />

➜<br />

Der Autor<br />

Michael Jansen<br />

Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt<br />

sich Michael Jansen mit den Themen<br />

Lautsprecher und Raumakustik auch<br />

beruflich. Auf der Suche nach der<br />

akustischen Wahrheit hat der <strong>video</strong>-<br />

Autor auch privat so einiges gebaut<br />

und ausprobiert: vom Hornlautsprecher<br />

bis zum vollaktiven Bändchen-<br />

Dipol. Für die Zeitschrift <strong>video</strong> respektive<br />

HomeVision recherchiert und<br />

schreibt der Lautsprecher-Experte seit<br />

nun mehr als neun Jahren. Neben<br />

Heimkinoklängen gehören auch Motoren-Sounds<br />

zu seinen bevorzugten<br />

Geräuschkulissen.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

65


Ton | Ratgeber: TV-Sound<br />

Stereo und 2.1<br />

Für den kleinen Heimkino-Hunger zwischendurch<br />

Sie lieben Fernsehen und wollen<br />

ohne großen Aufwand<br />

den Ton zu Ihrem tollen Bild<br />

verbessern? Zunächst bietet<br />

sich ein Paar Aktivlautsprecher an:<br />

links und rechts neben dem Fernseher<br />

plazieren, die Tonverbindung zum<br />

Flatscreen herstellen und los geht es.<br />

Der Downmix von etwaigem 5.1-Material<br />

erfolgt im Fernseher oder im<br />

Zuspieler (etwa ein Blu-ray-Player).<br />

Sie benötigen also lediglich ein wenig<br />

Platz neben dem Fernseher, brauchen<br />

aber nicht gleich Ihren Wohnraum<br />

umzugestalten.<br />

<strong>Die</strong> deutlich hörbare Verbesserung<br />

im Klang resultiert aus der einfachen<br />

Tatsache, dass so ein flacher, moderner<br />

Fernseher nicht genügend Platz<br />

für ausreichend große Chassis mitbringt.<br />

Nicht selten sind es kaum 50<br />

Millimeter große Tief-/Mitteltöner,<br />

die hier den Ton angeben. Ein zusätzliches<br />

Boxenpaar darf dagegen aus<br />

wenigstens fünf Litern Volumen respektive<br />

aus min<strong>des</strong>tens 13-Zentimeter-Bässen<br />

schöpfen. Der Tiefgang<br />

und das Pegelpotenzial machen den<br />

wesentlichen Unterschied zwischen<br />

dem Fernsehton aus dem Flat-TV und<br />

aus einem Lautsprecherpaar aus. Erst<br />

Aktivlautsprecher bringen alle nötigen<br />

Verstärker sowie eine elektronische<br />

Frequenzweiche mit. Letztere<br />

bietet die Option, per Entzerrung dem<br />

fehlenden Bass relativ kleiner Behausungen<br />

entgegenzuwirken.<br />

<strong>Die</strong> Verstärker in den Boxen bringen<br />

zudem kurze Wege und mithin kaum<br />

Verluste, das Musiksignal bleibt im<br />

Falle digitaler Zuspielung digital bis<br />

zum Verstärker, erfährt also keine unnötigen<br />

D/A- oder A/D-Wandlungen<br />

(D = digital, A = analog) zwischendurch.<br />

Das Ergebnis sind den passiven<br />

Pendants überlegene Lautsprecher –<br />

in Tonstudios übrigens der Standard.<br />

Mit anderen Worten: Einen besseren<br />

Stereoklang können Sie gar nicht bekommen.<br />

2.1 für den Tiefbass<br />

Dank der aktiven Entzerrung im Tiefbassbereich<br />

bedarf es keiner großen<br />

Standboxen. Vielmehr genügen kleine<br />

Regalboxen, um auch bei tiefen Frequenzen<br />

angemessenen Schalldruck<br />

zu liefern.<br />

Auch ein Subwoofer ist erfahrungsgemäß<br />

nicht erforderlich. Ob er dennoch<br />

mit ins Spiel kommt, hängt vom<br />

persönlichen Geschmack ab. Falls Sie<br />

sich für eine zusätzliche aktive Bassbox<br />

entscheiden, spricht dafür, dass<br />

sie das aktive Stereopaar im hubintensiven<br />

Tieftonbereich entlastet und<br />

mithin die Pegelreserven erhöht.<br />

Kein echter Raumklang<br />

Zu betonen ist aber, dass wir es hier<br />

„nur“ mit dem Stereo-Format zu tun<br />

haben. Mit anderen Worten: Man darf<br />

lediglich eine räumliche Tiefen- und<br />

Breitenstaffelung auf der Boxen ebene<br />

erwarten, nicht jedoch echten Raumklang.<br />

Nur wenn Sie einen Fernseher<br />

mit Virtual-Surround-Schaltungen<br />

Ihr Eigen nennen, dürfte dieser schon<br />

mehr Raumklang vorgaukeln.<br />

<strong>Die</strong> Erfahrung zeigt aber, dass subjektiv<br />

ein großer klanglicher Hub allein<br />

mit der Klangfülle von Stereo-<br />

Aktivboxen zu holen ist – fehlender<br />

Raumklang lässt sich dabei gut verschmerzen.<br />

Sie werden Ihren Fernsehton<br />

auf jeden Fall nicht wiedererkennen<br />

– versprochen!<br />

Vorne spielt die Musik<br />

Links und rechts neben dem Fernseher platziert, steht das<br />

Stereopaar richtig. Ein optionaler Subwoofer sollte sich<br />

ebenfalls vorne einreihen.<br />

Fazit<br />

Mit guten Aktivboxen lässt sich der Fernsehton<br />

immens aufpäppeln. Vor allem das<br />

Plus an Bassvermögen in Verbindung mit<br />

mehr Pegelpotenzial macht aus dem schnöden<br />

Fernsehton einen Ohrenschmaus. Man<br />

könnte glatt behaupten: Mehr braucht man<br />

nicht für den audiophilen TV-Abend.<br />

50%<br />

66


nubert NuPro A-300 € 1.050<br />

erstklassige Klang-Performance<br />

bis in tiefe Tonregionen<br />

relativ große Abmessungen<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: überragend 65%<br />

<strong>Die</strong> zweistöckige Aktiveinheit enthält<br />

die komplexe DSP-Weiche<br />

und zwei vollwertige Amps.<br />

<strong>Die</strong> Stoische<br />

Nuberts neuester Clou ist die nuPro<br />

A-300 mit integrierten Verstärkern und<br />

einer Aktivweiche. Sie wird einfach<br />

an den analogen oder besser digitalen<br />

Ausgang <strong>des</strong> Fernsehers oder <strong>des</strong> Kabel-<br />

sowie Sat-Receivers angeschlossen.<br />

Für den bestmöglichen Fernsehton<br />

sind also keine weiteren Geräte<br />

erforderlich. Per Fernbedienung lassen<br />

sich bis zu vier Eingänge umschalten<br />

sowie die Lautstärke regeln – um<br />

nur zwei Funktionen zu nennen.<br />

<strong>Die</strong> unter anderem auch fürs professionelle<br />

Tonstudio gebauten Aktivboxen<br />

weisen noch mehr einstellbare<br />

Features wie eine Klangregelung und<br />

eine einstellbare untere Grenzfrequenz<br />

auf: Funktionen, die für den weniger<br />

technikaffinen Heimkino-Anwender<br />

eher zweitrangig sind. Das Besondere<br />

an dem Allroundtalent, das äußerst<br />

neutral aufspielt: Sie werden keinen<br />

Subwoofer vermissen.<br />

Der Streamer<br />

Raumfeld M von Teufel, ein Paar Aktivlautsprecher<br />

mit Zusatznutzen: Verwenden<br />

Sie den Analogeingang für<br />

die Verbindung zum Fernseher und<br />

streamen Sie Musik aus dem Internet<br />

oder vom heimischen NAS-Server via<br />

iPhone und Co. drahtlos per WLAN zu<br />

den Berliner Aktivboxen. Genießen<br />

Sie fortan den Fernsehton und Ihre<br />

Musiksammlung ohne einen großen<br />

HiFi-Turm.<br />

<strong>Die</strong> Raumfeld M sind Zwei-Wege-Boxen<br />

mit 13 Zentimeter großem Tief-/<br />

Mitteltöner sowie 25-Millimeter-Gewebekalotte.<br />

60 Watt Verstärkerleistung<br />

stehen jeder Box zur Verfügung.<br />

Das reicht aus, um normal große<br />

Wohnräume mit Musik zu füllen. Praktisch:<br />

Mit der Gratis-Smartphone-App<br />

lassen sich die Speaker ins heimische<br />

Netzwerk einbinden, aber auch die<br />

Klangbalance an den persönlichen<br />

Hörgeschmack anpassen.<br />

Wer kein Smartphone<br />

besitzt, sollte<br />

den schicken Raumfeld<br />

Controller mitbestellen.<br />

Via Touchscreen<br />

wird die Musikbibliothek<br />

sichtbar gemacht.<br />

Raumfeld Speaker M € 600<br />

großer Nutzen für kleines Geld,<br />

klasse Sound<br />

recht teurer Controller<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut 62%<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

67


Ton | Ratgeber: TV-Sound<br />

Soundbar & Co.<br />

<strong>Die</strong> passende Lösung für den Pragmatiker<br />

<strong>Die</strong> Kategorie der Soundbars<br />

umfasst auch Soundbeamer<br />

sowie Sounddecks. Der typische<br />

Soundbar beherbergt<br />

ein 2.1-System, also einen linken<br />

und rechten Lautsprecher, meist<br />

in Zwei-Wege-Technik ausgeführt,<br />

und einen integrierten Subwoofer.<br />

Manche Klangbalken bieten zudem<br />

einen Subwoofer-Ausgang für alle, die<br />

noch mehr Bass oder ein höheres Pegelpotenzial<br />

wünschen. Nahezu alle<br />

Soundbars können Dolby Digital und<br />

DTS decodieren, also den heutigen<br />

Tonstandards Rechnung tragen. Ob<br />

Kabel- oder Sat-TV, es gibt heute kaum<br />

ein Produkt, das keinen dieser digitalen<br />

Tonstandards ausgibt.<br />

Der Clou aller Klangbalken-Derivate<br />

liegt in der elektronischen Bearbeitung<br />

<strong>des</strong> zugespielten Tons. Der decodierte<br />

Mehrkanalton wird kanalweise<br />

via DSP (Digital Signal Processor) in<br />

puncto Frequenz, Phase und Laufzeit<br />

derart behandelt, dass am Ende lediglich<br />

ein Stereoboxen-Paar im Riegel<br />

eine frappierend weitläufige, raumgreifende<br />

Bühne generiert. <strong>Die</strong> Basis<br />

hierfür liefert die Psychoakustik.<br />

Der Trick mit der<br />

Psychoakustik<br />

Geräusche aus dem Rückraum werden<br />

nur <strong>des</strong>wegen dort geortet, weil sie<br />

unsere beiden Ohren minimal zeitversetzt<br />

und unterschiedlich in ihrer<br />

Übertragungsfunktion erreichen. Das<br />

genügt unserem Gehirn, um den<br />

Schallentstehungsort zu bestimmen.<br />

<strong>Die</strong> Soundbars modifizieren also die<br />

Surround-Kanäle derart, dass sie, obwohl<br />

die Klangbalken von vorne abstrahlen,<br />

von hinten geortet werden.<br />

<strong>Die</strong>ser Trick funktioniert in einem<br />

kleinen Bereich recht gut; sitzt man<br />

dagegen irgendwo seitlich, fällt diese<br />

neu gewonnene Räumlichkeit in sich<br />

zusammen. Hier liegen die Grenzen<br />

der Virtual-Surround-Systeme. Auch<br />

die Stereo-Abbildung ist im normalen<br />

Stereo-Modus bei Musik begrenzt –<br />

auf die Breite <strong>des</strong> Soundbars.<br />

Der Soundbeamer verwendet für<br />

jeden Kanal eigene Schallwandler,<br />

wobei die Rear-Kanäle über seitlich<br />

angeordnete Chassis und gezielte Reflexionen<br />

im Hörraum real abgebildet<br />

werden. Eine Einmessung auf den<br />

Hörraum ist hier erforderlich, um der<br />

unterschiedlichen Akustik respektive<br />

dem Absorptionsverhalten der begrenzenden<br />

Flächen Rechnung zu tragen.<br />

Das Sounddeck ist im Prinzip ein<br />

klassischer Soundbar, der zugleich als<br />

Po<strong>des</strong>t für den Fernseher fungiert. <strong>Die</strong><br />

Gehäuse sind zwar flach, aber entsprechend<br />

breit und tief, um den Fernseher<br />

tragen zu können.<br />

Plug&Play<br />

Eines haben die meisten Soundbars<br />

gemein: Plug&Play gilt für fast alle –<br />

und das im wahrsten Wortsinn.<br />

Schneller und günstiger kann man<br />

den Fernsehton kaum aufpäppeln.<br />

Dass alle virtuell erzeugten Räumlichkeiten<br />

nicht an die 5.1-Wiedergabe<br />

mit fünf diskreten Schallquellen heranreichen,<br />

ist zu verschmerzen, liefern<br />

sie doch immerhin eine deutlich<br />

verbreiterte Bühne, die perfekt zum<br />

Großbild passt und dezentes Kino-<br />

Feeling aufkommen lässt.<br />

<strong>Die</strong> Klangqualität mag den erklärten<br />

Heimkino-Freak vielleicht nicht<br />

begeistern, dürfte aber für die meisten<br />

Heimkino-Einsteiger die optimale Lösung<br />

darstellen.<br />

Untergeordnet<br />

Der Soundbar sollte unmittelbar unter dem Bildschirm<br />

platziert werden, sodass Bild und Ton verschmelzen<br />

können.<br />

Fazit<br />

Soundbar und Co. sind wohl die unauffälligsten<br />

Schallwandler-Derivate, um Heimkinoklänge<br />

zu erzeugen. Unter dem Flachfernseher<br />

fallen sie kaum auf, können aber dank<br />

spezieller digitaler Schaltungen dem Zuhörer<br />

das Gefühl geben, mehr in die Filmkulisse<br />

hineingezogen zu werden.<br />

60%<br />

68


Das gute Rundstrahlverhalten<br />

der Koaxial-Chassis macht<br />

sich im Heimkino bezahlt.<br />

Canton DM 90.2 € 1.350<br />

tonal sehr gut, sauberes Rundstrahlverhalten,<br />

klasse Bass<br />

Maximalpegel ein wenig begrenzt<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: überragend 79%<br />

Der Souveräne<br />

Zahlreiche Testsiege können nicht irren:<br />

Cantons DM 90.2 gehört zu den<br />

besten Soundbars <strong>des</strong> Marktes. <strong>Die</strong>ser<br />

Ausnahme-Klangbalken ist – wie die<br />

Hi-Fi-Boxen der Marke – aus massivem<br />

MDF gefertigt, das die Basis für saubere<br />

Tonwiedergabe bildet. In der 90<br />

Zentimeter breiten Box agieren links<br />

und rechts jeweils ein 11 Zentimeter<br />

großes Koaxial-Chassis, also eine Tief-/<br />

Mitteltonmembran mit vorgesetztem<br />

Hochtöner. Vier weitere 11er-Treiber<br />

dienen als integrierter Subwoofer. Vier<br />

digitale und zwei analoge Eingänge<br />

sollten ausreichen, um alle Zuspieler<br />

anzudocken, zumal ein FM-Tuner schon<br />

integriert ist.<br />

Neben Dolby-Digital- und DTS-Decodern<br />

verwendet Canton die Signalaufbereitung<br />

SRS Tru Surround XT. <strong>Die</strong>se<br />

sorgt dafür, dass die über den Soundbar<br />

abgespielten Surround-Kanäle derart<br />

bearbeitet werden, dass unserem<br />

Gehör vorgegaukelt wird, das Schallereignis<br />

käme von hinten, obwohl es<br />

über den Soundbar vorne abgespielt<br />

wird. Wie gut das funktioniert, zeigte<br />

der Hörtest mehr als eindrucksvoll.<br />

Der Preishammer<br />

Yamahas YAS-101 ist die Einstiegsschallzeile der Japaner. <strong>Die</strong>ser<br />

unauffällige Soundbar kann weit mehr, als sein Äußeres vermuten lässt.<br />

Mit zwei 6,5-Zentimeter-Breitband-Chassis sowie zwei 7,5-Zentimeter-Bässen<br />

bestückt, spielt der kaum 90 Zentimeter breite Soundbar erstaunlich souverän<br />

auf. Dank Yamahas eigener Tonbehandlung namens Air Surround Extreme werden<br />

Dolby Digital und DTS derart aufbereitet, dass eine realistische Surround-Kulisse<br />

entsteht. <strong>Die</strong> Soundzeile überzeugt sowohl bei Heimkino- als auch bei Stereomaterial<br />

durch angenehme Wiedergabe, kräftige Bässe und eine breite Raumkulisse.<br />

Einzig der Maximalpegel ist etwas begrenzt. Wird jedoch ein externer Subwoofer<br />

angeschlossen, so erhöht sich das Pegelpotenzial <strong>des</strong> Klangbalkens hörbar.<br />

schnörkelloser, sauberer,<br />

bassstarker Klang<br />

<strong>Die</strong> Breitband-Chassis<br />

sorgen in Verbindung<br />

mit Yamahas<br />

Tonbearbeitung für<br />

eine realistische<br />

Raumabbildung.<br />

Yamaha YAS-101 € 280<br />

keine hohen Maximalpegel<br />

möglich<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: überragend 71%<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

69


Ton | Ratgeber: TV-Sound<br />

5.0 und mehr<br />

Heimcineasten fühlen sich mitten im Geschehen<br />

Mit fünf Lautsprechern, also<br />

auch mit zwei Schallwandlern<br />

für den Rückraum<br />

fängt der Heimkino-Spaß<br />

erst richtig an. Jetzt dürfen<br />

UFOs von vorne links über die Köpfe<br />

der Zuschauer hinweg nach hinten<br />

rechts fliegen. Jetzt wähnt sich der<br />

Heimcineast erst richtig im Geschehen<br />

und wird emotional mehr eingebunden<br />

– fast so wie im Kino.<br />

Kommen im richtigen Kino für den<br />

Rückraum unzählige Schallwandler<br />

zum Einsatz, die dafür Sorge tragen,<br />

dass möglichst jeder Zuschauer das<br />

gleiche Raumgefühl hat, so sind es im<br />

heimischen 5.1-Kino lediglich zwei.<br />

Umso wichtiger ist hier die richtige<br />

Platzwahl. Geht man vom Optimum<br />

aus, bei dem der Zuschauer in der Mitte<br />

eines Kreises sitzt und alle fünf<br />

Lautsprecher auf der Kreisbahn im<br />

gleichen Abstand zum Hörer positioniert<br />

sind, so sollte man darauf achten,<br />

dass man nicht zu nahe an den<br />

Rear-Speakern sitzt. Da die rückwärtigen<br />

Lautsprecher lediglich ein diffuses<br />

Raumgefühl liefern sollen, ist es<br />

im reinen Heimkino vertretbar, sie<br />

nicht in Richtung Hörplatz auszurichten.<br />

Geht es einem dagegen vorwiegend<br />

um reine Musikdarbietungen in<br />

Mehrkanal-Aufnahme, dann erweist<br />

sich eine möglichst homogene, tonal<br />

gleiche Beschallung aus allen Richtungen<br />

als vorteilhaft.<br />

Grundsätzlich gilt: Für den homogensten<br />

Ton zum Bild sollten alle drei<br />

Boxen vorne identisch aufgebaut sein.<br />

Ist dann auch noch das Abstrahlverhalten<br />

punktsymmetrisch, dann ist<br />

das Optimum erreicht.<br />

Prä<strong>des</strong>tiniert<br />

fürs Heimkino<br />

Das sogenannte Koaxial-Chassis ist<br />

prä<strong>des</strong>tiniert für diese Art Beschallung.<br />

<strong>Die</strong>se koinzidente Schallquelle<br />

hat einige Vorteile gegenüber zwei<br />

übereinander montierten Treibern.<br />

Man nähert sich damit – wie auch mit<br />

einem Breitband-Chassis – dem Ideal<br />

der punktförmigen Schallquelle an.<br />

Das heißt, die Schallanteile <strong>des</strong> Hochund<br />

Tieftöners erreichen – bei sorgfältiger<br />

Auslegung der Frequenzweiche<br />

– gleichzeitig den Zuhörer und nicht<br />

zeitversetzt.<br />

Ein weiterer Vorteil: Da der Hochtöner<br />

im Konus <strong>des</strong> Tief-/Mitteltöners<br />

sitzt, dient letzterer als Schallführung,<br />

sodass das Abstrahlverhalten<br />

<strong>des</strong> Hochtöners dem <strong>des</strong> Tief-/Mitteltöners<br />

angepasst ist. Das Ergebnis ist<br />

eine punktsymmetrische Abstrahlung<br />

mit minimaler und konstanter Bündelung<br />

in den oberen Mitten.<br />

Bei guten Koaxial-Lautsprechern<br />

wie dem KEF E305 (getestet auf Seite<br />

71 unten) bekommt der Zuhörer eine<br />

sagenhafte Homogenität und zugleich<br />

Abbildungspräzision geliefert. Der<br />

Lautsprecher an sich bleibt im Hintergrund.<br />

Das heißt, der Zuhörer wird<br />

nicht von der Schallwandlung abgelenkt,<br />

sondern er goutiert das filmische<br />

Geschehen in Bild und Ton gleichermaßen.<br />

In puncto Subwoofer erweisen sich<br />

mehrere auch kleinere Bassquellen im<br />

Raum als vorteilhaft gegenüber nur<br />

einem Bass, wenn es um Bassqualität<br />

geht. Hintergrund: Ein Bass regt den<br />

Raum mit seinen der Bassqualität abträglichen<br />

Raummoden am Hörplatz<br />

stärker an als mehrere Bassquellen.<br />

Also ist 5.2 besser als 5.1.<br />

Nur dabei?<br />

<strong>Die</strong> rückwärtigen Lautsprecher sollten nicht zu nahe am<br />

Zuhörer stehen, da sie sonst zu sehr in den Vordergrund<br />

geraten.<br />

Fazit<br />

Mit fünf Schallwandlern um die Zuhörer<br />

herum plus einem oder zwei Subwoofern ist<br />

man schon sehr nahe am originären Kinoklang.<br />

Hier ist man nicht mehr nur dabei,<br />

sondern sprichwörtlich mittendrin im Geschehen.<br />

Und genau das macht Kino oder<br />

gutes Heimkino aus.<br />

90%<br />

70


Kleines Kino ganz groß<br />

Magnats Quantum 750-Set im geradlinigen<br />

Bauhausstil dürfte nicht nur optisch eine<br />

Bereicherung für je<strong>des</strong> moderne Ambiente<br />

sein, sondern auch klanglich ein Highlight<br />

für das heimische Kino. Hier wird nicht gekleckert,<br />

sondern geklotzt: Drei 17-Zentimeter-Alu-Keramik-Chassis<br />

werkeln in den<br />

über ein Meter hohen Standboxen, zwei<br />

17er im Center sowie jeweils ein 17er-Tief-/<br />

Mitteltöner in beiden rückwärtigen Regalboxen.<br />

Mithin steht mehr als ausreichend<br />

Membranfläche zur Verfügung, um bei Bedarf<br />

immer druckvoll agieren zu können.<br />

Ein Subwoofer mit 30er-Bassmembran steht<br />

für den Tiefbass Gewehr bei Fuß. Ab 2.500<br />

Hertz sorgt in allen Boxen eine 25 Millimeter<br />

große Compound-Gewebekalotte für<br />

die Feinarbeit in den hohen Frequenzgefilden.<br />

Das Magnat-Set meistert dank gutem<br />

Wirkungsgrad und geringen Verzerrungen<br />

hohe Pegel. <strong>Die</strong> mithin sehr lässige, souveräne<br />

Spielart ist prä<strong>des</strong>tiniert für das<br />

Premium-Heimkino.<br />

Magnat Quantum 750-Set € 3.700<br />

gut auflösen<strong>des</strong> Set mit hohem<br />

Pegel-Potenzial<br />

bei überpräsenten Einspielungen<br />

etwas analytisch streng<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut 73%<br />

Aluminium und Keramik<br />

sind die idealen<br />

Materialien,<br />

wenn es um hohe<br />

Steifigkeit und geringes<br />

Gewicht geht.<br />

Sub/Sat at its Best<br />

KEF E305 € 1.000<br />

tonal sehr neutral, klasse<br />

räumliche Darstellung<br />

dürfte etwas mehr Tiefgang<br />

zeigen<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut 66%<br />

KEF Uni-Q treibt<br />

das Koaxial-Prinzip<br />

auf die Spitze.<br />

KEF entwickelte Ende der 1980er-Jahre das sogenannte Uni-Q-Chassis. Uni-Q<br />

ist ein Koaxial-Treiber, <strong>des</strong>sen Hochtöner nicht nur auf der gleichen Achse <strong>des</strong><br />

Tief-/Mitteltöners sitzt, sondern zudem in <strong>des</strong>sen Schallentstehungszentrum<br />

positioniert ist. Damit gehörten die Briten zu den Vorreitern <strong>des</strong> verfeinerten<br />

Koax-Treibers. Im E305-Set sind fünf identische Satelliten mit 11,5 Zentimeter<br />

großen Uni-Q-Chassis enthalten. <strong>Die</strong> eiförmigen Kunststoffgehäuse gibt es in<br />

Seidenmatt-Weiß oder Schwarz. Der dazu passende ellipsenförmige Subwoofer<br />

arbeitet mit einem 20er-Basstreiber und bietet diverse schaltbare Filterfunktionen.<br />

Klanglich gehört das Set zur ersten Liga. Auffallend gut gelungen<br />

sind die Abbildungspräzision, die Grob- sowie die Feindynamik.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

71


Ton | Ratgeber: TV-Sound<br />

7.1 und mehr<br />

Kinoerlebnis in allen Facetten auch zu Hause<br />

Sind Ihnen auch die Eintrittspreise<br />

im Kino zu hoch und<br />

oftmals der Klang zu<br />

schlecht? Sind Sie bereit, einen<br />

Raum ausschließlich für Ihr<br />

Heimkino zu opfern? Und haben Sie<br />

den Gegenwert einer Ein-Zimmer-<br />

Wohnung „auf der hohen Kante“, den<br />

Sie bereit wären zu investieren? Haben<br />

Sie alle drei Fragen mit „ja“ beantwortet,<br />

dann ist Ihnen offensichtlich<br />

„nur das Beste gut genug“.<br />

Tatsächlich gelten im Kino etwas<br />

andere Gesetze als zu Hause im Heimkino.<br />

Kinos bestmöglich zu beschallen<br />

erfordert unzählige potente, wirkungsgradstarke<br />

Lautsprecher und<br />

Verstärker: eine Technik, die in normal<br />

großen Heimkinoräumen gar<br />

nicht erforderlich, ja sogar dem guten<br />

Ton abträglich ist. <strong>Die</strong> Schwierigkeit<br />

im Kino: Damit die Zuschauer von der<br />

ersten bis zur letzten Sitzreihe guten<br />

Kino-Sound wahrnehmen können,<br />

bedarf es einer genauen akustischen<br />

Ausleuchtung <strong>des</strong> Hörsaals. Und dies<br />

ist nur durch stark richtende Lautsprecher<br />

zu gewährleisten. Der Nachteil:<br />

<strong>Die</strong>se Systeme – nicht selten Hornlautsprecher<br />

– weisen zwar eine höchstmögliche<br />

Dynamik auf, besitzen aber<br />

in puncto natürliche Wiedergabe eher<br />

Defizite.<br />

Musikalisch „richtiger“<br />

Im heimischen Kino können dagegen<br />

aufgrund der geringeren Hörabstände<br />

und Anzahl von Personen Lautsprecher<br />

eingesetzt werden, die deutlich<br />

weniger gebündelten Schall und weniger<br />

maximalen Schalldruck erfordern.<br />

Mithin dürfen hier bewährte<br />

Hi-Fi-Konzepte mit höherer Musikalität<br />

Einzug finden, solange das Dynamikpotenzial<br />

über dem Durchschnitt<br />

liegt. <strong>Die</strong>se Schallwandler klingen<br />

meistens musikalisch „richtiger“. Solche<br />

Boxen-Sets verwenden auch bekannte<br />

Tonstudios wie zum Beispiel<br />

die Skywalker Sound Studios von<br />

George Lucas.<br />

Das Top-Heimkino muss Tieftongewitter<br />

aus dem Ärmel schütteln können,<br />

ohne mit den Bässen großartig<br />

zucken zu müssen. Das bedeutet: In<br />

Sachen Bassdynamik muss vorgesorgt<br />

werden, hier darf es unter keinen Umständen<br />

zu hörbaren Verzerrungen<br />

kommen. Hier hilft eine bekannte<br />

Faustregel weiter: „Viel hilft viel“.<br />

Damit möglichst viel Membranfläche<br />

zur Verfügung steht, sollten zwei<br />

oder mehr große Bassboxen zum Einsatz<br />

kommen. Denn für die Bassqualität<br />

ist die Interaktion von Subwoofer<br />

und Hörraummoden von entscheidender<br />

Bedeutung. Mehrere Bassquellen<br />

im Raum lassen die Moden weniger<br />

ausgeprägt in Erscheinung treten. Eine<br />

gute Einmessung tut ihr Übriges,<br />

um aus der Berg- und Talfahrt einen<br />

weitestgehend glatten Frequenzverlauf<br />

in den untersten Regionen zu gestalten.<br />

Tonale Gleichförmigkeit<br />

Beim Aufstellen ist zu beachten, dass<br />

sämtliche Boxen – bis auf die Bassisten<br />

– auf gleicher Höhe stehen oder hängen.<br />

Damit ist für eine tonale Gleichförmigkeit<br />

gesorgt. Vor allem die drei<br />

vorderen Schallwandler sollten miteinander<br />

harmonieren, sonst kann es<br />

passieren, dass – etwa bei einem Bildschwenk<br />

– der Ton, der vorher aus<br />

dem Center kam, etwa aus der rechten<br />

Box ganz anders klingt.<br />

Mehr mittendrin<br />

Für mehr Kontinuität vom vorderen zum hinteren Schallfeld<br />

gibt es ein seitliches Boxenpaar extra.<br />

Fazit<br />

Wer das Kinoerlebnis in allen Facetten auch<br />

zu Hause erleben möchte und dazu ein noch<br />

musikalischeres, der sollte einen Heimkinoraum<br />

zur Verfügung haben, der ausschließlich<br />

nach den Heimkino-Bedürfnissen aufgebaut<br />

und ausgestattet ist. Dann ist Gänsehaut<br />

pur garantiert.<br />

100%<br />

72


Der Maßstab<br />

Auf Basis ihrer High-End-Derivate aus<br />

der 800er-Serie bauen die Lautsprecher-Spezialisten<br />

Bowers&Wilkins aus<br />

Südengland Boxen-Sets, die höchsten<br />

Audioqualitäten auch im Heimkino-Bereich<br />

gerecht werden. <strong>Die</strong> CT800-Linie<br />

ist direkt verwandt mit der 800 Diamond,<br />

einer Top-Lautsprecherbox, die gerne<br />

auch von professionellen Tontechnikern<br />

eingesetzt wird, um Musik filmreif zu<br />

gestalten. Was wäre, wenn Sie den<br />

nächsten Blockbuster in Ihrem Heimkino<br />

genau so erleben könnten wie die<br />

Toningenieure beim Abmischen <strong>des</strong><br />

Filmtons?<br />

Der augenfälligste Unterschied der<br />

CT800-Linie zur 800er-Hi-Fi-Serie: <strong>Die</strong><br />

Gehäuse verzichten auf Schnörkel aller<br />

Art, sind kompakt und variabel einsetzbar.<br />

<strong>Die</strong> mattschwarze Oberfläche vermeidet<br />

zudem jedwede Lichtreflexion<br />

auf die Leinwand. Um dem höheren<br />

Dynamikbedarf im ausgewachsenen<br />

Heimkino gerecht zu werden, sind sämtliche<br />

Boxen <strong>des</strong> Sets mit überdimensionierten<br />

Hochtönern mit der bewährten<br />

Nautilus-Technologie bestückt.<br />

<strong>Die</strong> Mitteltöner sind 15-cm-Kevlarmembranen,<br />

die nicht wie sonst üblich von<br />

einer beweglichen Gummisicke am<br />

Rand geführt werden, sondern nur auf<br />

einem schmalen dämpfenden Ring am<br />

Rand aufliegen. <strong>Die</strong>se Technik soll die<br />

auftretenden Partialschwingungen reduzieren.<br />

In allen Boxen kommen 20er-<br />

Sandwich-Membranen mit höchster<br />

Steifigkeit zum Einsatz.<br />

<strong>Die</strong> für die homogene Wiedergabe <strong>des</strong><br />

Sets entscheidenden Kriterien sind<br />

ebenfalls erfüllt: die identische Mittel-/<br />

Hochtonbestückung und vor allem deren<br />

vertikale Anordnung in allen Boxen.<br />

Als 7.2-Set leisten die B&W-Boxen eine<br />

noch geschlossenere und detailliertere<br />

räumliche Wiedergabe als ein vergleichbarer<br />

5.2-Aufbau.<br />

<strong>Die</strong> auffallend flachen Bassboxen der<br />

800er-Serie lassen sich gut im Raum<br />

unterbringen. Für den nötigen Antrieb<br />

der 38er-Bässe und eine passende Entzerrung<br />

sorgen die Aktivweichen SA-<br />

1000 mit integrierter Endstufe. Pro<br />

Bassbox stehen 1.000 Watt zur Verfügung,<br />

um etwa unterhalb 50 Hertz ins<br />

Tongeschehen einzugreifen.<br />

Im Hörtest wurde schnell klar: In puncto<br />

Souveränität haben wir noch kein<br />

besseres Heimkino-Set gehört. Wenn<br />

im Science-Fiction-Zeichentrickfilm Titan<br />

A.E. Raumschiffe durch den Hörraum<br />

fliegen, darf es ruhig kräftig krachen,<br />

wenn riesige Eiskristalle zerbersten.<br />

Das B&W-Set definiert Dynamik<br />

neu. Es kann mächtig zulangen, erlaubt<br />

dennoch entspanntes lautes Hören und<br />

kann auch leise Zwischentöne differenziert<br />

anstimmen. <strong>Die</strong>s sind Lautsprecher,<br />

die besser klingen als die meisten<br />

Kino-Schallwandler.<br />

Aktivweiche und<br />

Endstufe zugleich<br />

<strong>Die</strong> SA1000 bietet nicht<br />

nur 1.000 Watt Class-D-<br />

Verstärkerleistung, sondern<br />

auch die nötigen<br />

Einstellungen für die<br />

beste Ankopplung an die<br />

„Satelliten“.<br />

Neben Schraubklemmen<br />

bietet<br />

B&W Speakon-<br />

Buchsen für die<br />

Kontaktaufnahme.<br />

B&W CT800-Set € 38.000<br />

sagenhaft souveräne und zugleich<br />

audiophile Wiedergabequalität<br />

An der Wand entlang: Selbst in der<br />

7.2-Variante ist die CT8.4 LCRS für<br />

die Wandmontage vorbereitet.<br />

erfordert einen großen Hörraum,<br />

um seine Qualitäten auszuspielen<br />

Testurteil: überragend<br />

Preis/Leistung: gut 95%<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

73


Web & Mobile | Serie: Digitale Filmsammlung<br />

Geeignet für ...<br />

... Windows<br />

XBMC läuft unter Windows<br />

ab der Version XP<br />

Service Pack 3.<br />

Teil 3: Sortieren und archivieren<br />

Den Überblick über die Sammlung behalten –<br />

mit passender Software.<br />

... Linux<br />

XBMC gibt es für Ubuntu<br />

sowie für Linux-Set-Top-<br />

Boxen.<br />

Autor: Jan Fleischmann // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller, Archiv<br />

Gut sortiert<br />

Teil 1: Digitaler Filmservice<br />

Digitale Filmsammlungen – woher lassen sich<br />

digitale Filme legal beziehen?<br />

Teil 2: Speicher und Server<br />

Wie lassen sich Filme speichern und bequem<br />

wieder abrufen?<br />

Teil 4: Abspielen und genießen<br />

Wie kommen Filme vom Speicher auf den<br />

Schirm oder die Leinwand?<br />

... OS X<br />

Das neueste XBMC 12.3<br />

läuft auf dem aktuellen OS<br />

X 10.9 Mavericks.<br />

Eine üppige digitale Videosammlung macht erst richtig Spaß, wenn sich die Filme<br />

in einer ansprechenden Software-Oberfläche leicht finden und starten lassen.<br />

Wir haben dazu das Gratis-Unterhaltungspaket XBMC ausprobiert.<br />

Filme auf Festplatte lassen sich<br />

per Netzwerk bequem abspielen<br />

– sofern der Nutzer<br />

die gesuchten Titel wiederfindet.<br />

Andernfalls wird es spätestens<br />

bei mehreren Hundert Filmen schwierig,<br />

den Überblick zu behalten. Doch<br />

wirklich Spaß macht die Filmsuche,<br />

wenn Cover-Bilder, Inhaltsbeschreibungen<br />

oder Web-Trailer die Sammlung<br />

zum Erlebnis machen. Dafür gibt<br />

es clevere Software wie XBMC.<br />

Was ist XBMC?<br />

XBMC ist ein Mediacenter, das aus<br />

dem Xbox Media Player hervorgegangen<br />

ist. Letzterer wurde entwickelt,<br />

um Videos, Musik und Fotos auf der<br />

Xbox abzuspielen. <strong>Die</strong> kostenlos er-<br />

hältliche Open-Source-Software<br />

funktioniert mit zahlreichen Betriebssystemen<br />

und Geräten.<br />

Worauf läuft XBMC?<br />

XBMC lässt sich auf Windows, Linux<br />

und Mac OS bis hin zu mobilen Betriebssystemen<br />

wie Android oder iOS<br />

betreiben. Doch während sich XBMC<br />

auf einem herkömmlichen PC vergleichsweise<br />

leicht installieren lässt<br />

(siehe Seite 75), verlangt die Installation<br />

auf Mobilgeräten fundiertes Wissen.<br />

Zudem finden sich im Internet<br />

Anleitungen, XBMC etwa auf eine<br />

Apple TV-Box zu spielen, nachdem sie<br />

„gejailbreakt“ ist. Darüber hinaus gibt<br />

es XBMCbuntu für den Raspberry Pi,<br />

einen kreditkartengroßen Ein-Platinen-Computer.<br />

<strong>Die</strong>ser kostet ca. 35<br />

Euro und kann selbst Full-HD-Videos<br />

mit hohen Bitraten decodieren. Der<br />

Raspberry Pi lässt sich über die HDMI-<br />

CEC-Befehle sogar per TV-Fernbedienung<br />

steuern. Mit der Linux-Version<br />

XBMCbuntu booten diese Geräte direkt<br />

in die XBMC-Oberfläche.<br />

Welche Alternativen<br />

gibt es?<br />

XBMC wurde für einen TV-Schirm<br />

konzipiert. <strong>Die</strong> Software-Oberfläche<br />

füllt den ganzen Bildschirm aus, die<br />

Menüs sind üppig groß. <strong>Die</strong> Alternativen<br />

sind meist reine Verwaltungsprogramme:<br />

Sie bieten den Zugriff auf<br />

Filmdatenbanken und schaffen damit<br />

einen Überblick über die Bibliothek.<br />

74


Überblick<br />

XBMC ist ein Mediencenter, das Videos, Musik und Fotos verwaltet, abspielt<br />

und als Server sowie als Client über das Heimnetzwerk transportiert.<br />

Es lassen sich lokale Verzeichnisse wie Netzwerk-Laufwerke einbinden. XBMC<br />

fügt der Sammlung Titel, Cover-Bilder und viele weitere Informationen hinzu,<br />

die es aus Internet-Datenbanken bezieht. Darüber hinaus gibt es zahlreiche<br />

Erweiterungen wie andere Oberflächen-Designs („Skins“). Zudem sind Addons<br />

wie Mediatheken, Internet-Radiosender, Videoportale oder Foto-Communities<br />

verfügbar (siehe Seite 77). Selbst TV-Karten lassen sich einbinden; dies<br />

gelingt jedoch nur mit Klimmzügen. Zudem lässt sich das Tool bequem über<br />

Smartphone-Apps steuern. XBMC läuft in bildschirmfüllender Darstellung.<br />

Um andere Programme zu verwenden, muss man das System jedoch beenden.<br />

Installation<br />

Zunächst überspielt man die gewünschte Version von der<br />

Website www.<strong>video</strong>-magazin.de/xbmc. Unter Windows<br />

klickt man auf die entsprechende xbmc.exe-Datei, die<br />

sich meist im Verzeichnis Downloads findet. Für den Mac<br />

gibt es zwei Versionen: eine für 32-, eine für 64-Bit-Prozessoren.<br />

Auch hier landet die gewünschte Version im<br />

Download-Verzeichnis. <strong>Die</strong> xbmc.dmg-Datei ist eine<br />

Image-Datei, die sich „mounten“ lässt wie ein Laufwerk.<br />

Im Bild links zu sehen: Nach dem Start lässt sich die<br />

Sprache unter Einstellungen > Appearance > International<br />

auf Deutsch umstellen.<br />

Verzeichnisse hinzufügen<br />

XBMC kann auf lokale Verzeichnisse zugreifen – Ordner<br />

auf einer internen oder externen Festplatte, die etwa per<br />

USB angeschlossen ist. Zudem klappt der Zugriff auf verschiedene<br />

Verzeichnisse im Netzwerk. Klicken Sie dazu<br />

im Home-Menü auf Videos > Dateien > Videos hinzufügen.<br />

Es öffnet sich ein Menü, darin wählen Sie Suchen.<br />

Ein weiteres Fenster erscheint, das verschiedene Laufwerkspfade<br />

zeigt. <strong>Die</strong> lokalen Laufwerke werden mit dem<br />

dazugehörigen Buchstaben angezeigt.<br />

Netzwerkspeicher (NAS) findet man in XBMC über das<br />

entsprechende Protokoll: UPnP-Geräte wie Netzwerk-<br />

Festplatten und andere UPnP-Server über den entsprechenden<br />

Pfad. Doch XBMC beherrscht auch Ordnerfreigaben<br />

auf einem Netzwerkspeicher oder einem anderen<br />

PC: Dazu dienen die Protokolle SMB (Server Message<br />

Block) und NFS (Network File Service).<br />

SMB verwenden Windows-PCs. Geben Sie an einem<br />

Windows-Computer ein Verzeichnis frei, listet XBMC<br />

dieses unter den SMB-Laufwerken auf.<br />

Linux verwendet dagegen NFS, ebenso wie viele Netzwerk-Festplatten<br />

(NAS).<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

75


Web & Mobile | Serie: Digitale Filmsammlung<br />

Titel über eine Datenbank hinzufügen<br />

XBMC fügt die Titelinformationen nicht vollautomatisch<br />

hinzu. Das Tool besorgt die Daten über einen sogenannten<br />

Scraper (eine Webseite, die Inhalte von anderen<br />

Seiten kopiert hat), der sich über eine Internet-Datenbank<br />

wählen lässt. Bei der Installation sind TheMovieDB für<br />

Filme und TVDB für TV-Serien als Scraper voreingestellt.<br />

Damit die Filme erkannt werden, müssen die Filmdateien<br />

oder Ordner korrekt benannt sein. Um den Abruf der Infos<br />

erstmalig manuell einzuleiten, klicken Sie auf die Filmdatei<br />

mit der rechten Maustaste (oder Taste c + Mausklick).<br />

Wählen Sie im Kontextmenü > Inhalte festlegen.<br />

Fehleinträge korrigieren<br />

Der Scraper fügt Titelinformationen, Schauspieler, Coverbilder<br />

und – bei entsprechender Einstellung – auch<br />

Fanbilder hinzu. <strong>Die</strong>s wertet die gesamte Menüdarstellung<br />

enorm auf. Doch bei Weitem nicht alle Titelinformationen<br />

sind korrekt. Der Scraper lädt zunächst nur passende<br />

Informationen zum Namen der Filmdatei. Doch viele Filme<br />

haben übereinstimmende oder ähnliche Namen: etwa<br />

Remakes wie <strong>Die</strong> Thomas Crown Affäre.<br />

Wird ein Titel nicht korrekt erkannt, etwa weil es verschiedene<br />

Fassungen gibt, wechselt man in das entsprechende<br />

Verzeichnis. Mit einem Rechtsklick auf den Filmtitel<br />

(oder c + Mausklick) öffnet sich ein Kontextmenü.<br />

Hier wählt man den Eintrag Filminformationen. Es öffnet<br />

sich eine Vollansicht zum Titel. Unten lässt sich per Klick<br />

auf Aktualisieren eine Auswahl mit Alternativvorschlägen<br />

öffnen: im Beispiel <strong>Die</strong> Thomas Crown Affäre von 1968<br />

oder die Neuverfilmung von 1999. Per Klick auf die gewünschte<br />

Version lässt sich der Eintrag entsprechend<br />

ändern. Findet der Scraper gar keine Informationen, öffnet<br />

sich per Rechtsklick ein Eingabemenü, in dem sich<br />

der Titel eintippen lässt.<br />

Suchoptionen<br />

<strong>Die</strong> Bibliothek lässt sich nach Kriterien<br />

wie Titel, Genre, Jahr und Darsteller<br />

durchforsten.<br />

XBMC ermöglicht die Filmsuche auf vielerlei Wegen. Im<br />

Hauptmenü findet der Nutzer unter Filme die Einträge<br />

Titel, Genre, Jahre und Darsteller. Zudem bietet XBMC<br />

eine feinere Auswahl an Suchoptionen: Dazu springen<br />

Sie in der Titelliste mit > .. in die nächsthöhere Ebene.<br />

Das Menü ermöglich nun auch eine Suche nach Regisseuren,<br />

Studios oder Ländern. Am linken Rand befindet<br />

sich zudem ein Menü mit weiteren Optionen. Wenn Sie<br />

mit der Maus über den Rand streichen, öffnet sich die<br />

Auswahl: Hier lassen sich etwa die Sortierung (auf- oder<br />

absteigend), Filter und vieles mehr einstellen.<br />

76


Pfiffige Extras<br />

Wie bereits erwähnt, bietet XBMC viele Add-ons. Unter<br />

Videos > Add-ons öffnet sich eine Auswahl: etwa die<br />

Mediatheken von ARD und ARTE, die DMAX-Videothek,<br />

DTM.tv oder YouTube.<br />

Auch unter Musik > Add-ons verbirgt sich ein umfangreiches<br />

Angebot an Internet-Radiosendern, Musik-Communities<br />

oder Streaming-<strong>Die</strong>nsten. <strong>Die</strong> Filmtitel-Scraper sind<br />

ebenfalls Add-ons. Sie lassen sich unter System > Einstellungen<br />

> Add-ons > Film-Informationen konfigurieren:<br />

Wählen Sie hier die aktive Titeldatenbank aus, etwa The<br />

Movie Database (TheMovieDB).<br />

Wählen Sie im Menü<br />

Konfigurieren und im Einstellmenü<br />

(links) die gewünschten<br />

Optionen, wie beispielsweise<br />

das Original-Coverbild.<br />

Streaming und Steuerungs-Apps<br />

XBMC dient zugleich als UPnP-Server. <strong>Die</strong> Software verteilt die lokale Filmbibliothek<br />

an Netzwerk-Player. Für die Freigabe unter System > Einstellungen > <strong>Die</strong>nste > UPnP<br />

wählen Sie den Eintrag UPnP-Server aktivieren. Kniffliger, aber raffiniert ist die Steuerung<br />

über Mobilgeräte-Apps wie XBMC Commander oder XBMoteC. Dazu wählen Sie<br />

System > Einstellungen > <strong>Die</strong>nste > Webserver > Steuerung über HTTP zulassen. In der<br />

App müssen Sie den Namen <strong>des</strong> XBMC-Centers, den Nutzernamen, die IP-Adresse und<br />

den Port eingeben – die Infos finden Sie unter Systeminfo.<br />

Alternativen<br />

Der jMovieManager ist ein kostenlos verfügbares Java-<br />

Programm. Damit es läuft, muss Java auf Ihrem Computer<br />

installiert sein. Das schlichte Werkzeug durchsucht Verzeichnisse<br />

und fügt zu korrekt benannten Filmdateien Titelinformationen<br />

und Coverbilder aus einer Online-Datenbank<br />

hinzu. Damit gelingt die Übersicht über die Sammlung. Doch<br />

anders als XBMC spielt der jMovieManager selbst keine<br />

Streifen ab.<br />

<strong>Die</strong> Personal Video Database ist ebenfalls eine kostenlose<br />

Filmverwaltungs-Software. Sie wurde offenbar von einem<br />

Programmierer für den Eigenbedarf erstellt. Unter Einstellungen<br />

lassen sich Pfade oder Verzeichnisse wählen, die<br />

das Programm durchforstet. Es vervollständigt selbst eingetippte<br />

Titel mit Informationen aus Datenbanken. Es stehen<br />

gängige Datenbanken wie Zelluloid (Deutsch) oder TheMovieDB<br />

(Englisch) zur Wahl. <br />

■<br />

Jan Fleischmann,<br />

Speicher-Experte<br />

Mit XBMC machen große<br />

Filmsammlungen erst<br />

richtig Spaß. <strong>Die</strong> Menüs,<br />

die mit Coverbildern gespickt<br />

sind, erleichtern die<br />

Suche.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

77


Forum | 04_<strong>2014</strong><br />

Forum: <strong>video</strong>-magazin.de/forum<br />

Twitter: twitter.com/<strong>video</strong>_magazin<br />

Facebook: facebook.com/magazin.<strong>video</strong><br />

Google+: Suchwort „+Video Magazin“<br />

Rufen Sie uns an!<br />

Leser fragen – Experten antworten! Am Donnerstag,<br />

dem 27. März von 14 bis 16 Uhr stehen die<br />

Redakteure von <strong>video</strong> für Ihre persönlichen Technikfragen<br />

zur Verfügung – egal, ob es um Probleme mit Geräten,<br />

dem TV-Empfang oder dem Heimnetzwerk geht.<br />

Telefon: 089 / 255 56 – 1111<br />

Schreiben Sie uns!<br />

Sie haben Fragen oder möchten einfach Ihre Meinung<br />

äußern? Dann schreiben Sie uns.<br />

<strong>video</strong>: „Forum“<br />

Richard-Reitzner-Allee 2, 85540 Haar.<br />

Oder schicken Sie einfach eine E-Mail an:<br />

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27. März zwischen 14<br />

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Direktzugang gibt‘s über<br />

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Leserbrief:<br />

3D-Darstellung in Ultra HD<br />

Meine erste Begeisterung für den<br />

Sony KD-55X9005 ist verraucht, nachdem ich<br />

in einem Forum mehrere Beiträge über ihn<br />

gelesen habe. Unter anderem zum Thema<br />

3D-Darstellung.<br />

In den technischen Details für den KD-<br />

55X9005A ist auf der Homepage von Sony der<br />

Punkt „Full HD 3D“ als Produkteigenschaft<br />

aufgeführt. Aber in Wirklichkeit soll der Sony<br />

das passive 3D nur wie jeder normale LCD-<br />

HD-Fernseher mit 540 Zeilen pro Auge<br />

wiedergeben. Um die 540 Zeilen pro Auge<br />

dann auf die 2.160 Zeilen <strong>des</strong> 4K-Bil<strong>des</strong> zu<br />

verteilen, zeigt der 55-Zöller diese Zeilen<br />

doppelt und zwei Zeilen „schwarz“ an. <strong>Die</strong>se<br />

2/2-Darstellung beeinflusst den Bildeindruck<br />

negativ. So kann von passivem Full HD in 3D<br />

keine Rede mehr sein.<br />

Ich hätte bei korrekter Produktinformation den<br />

Fernseher nicht gekauft. Persönlich muss ich<br />

dazu sagen, an der 3D-Darstellung habe ich<br />

nichts auszusetzen. Es ist aber auch mein<br />

erster Schirm (in Verbindung mit dem<br />

Blu-ray-Player OPPO-103 und dem Denon<br />

AVR-4520), mit dem ich 3D-Filme abspielen<br />

kann. Nun bitte ich Sie um Ihre Meinung.<br />

<br />

Udo Reichel<br />

Wir haben ja „nur“ den großen Bruder, den<br />

65-Zöller KD-65X9005A, getestet (in Heft 12/13,<br />

Seite 82/83). <strong>Die</strong>ser hatte jede Zeile per Polfilter<br />

abwechselnd auf das rechte und linke Auge verteilt,<br />

hatte also volle 3D-Blu-ray-Auflösung. Schaut man<br />

sich im amerikanischen Forum um, das den „Fehler“<br />

beim 55er entdeckte, erscheint die Sachlage<br />

folgendermaßen: Beim kleineren Modell mit 55 Zoll<br />

ist es schwieriger, die Polarisationsfolie präzise<br />

aufzubringen. Daher wurde eine gröbere genutzt,<br />

die jeweils zwei Zeilen auf ein Auge bringt. Je<strong>des</strong><br />

Auge bekommt also 3D Full HD, nur sind die<br />

schwarzen Zeilen doppelt so dick. Das ist nicht ganz<br />

so gut wie bei den großen TVs, aber die Auflösung<br />

bleibt erhalten. Theoretisch sollten feine diagonale<br />

Linien in 3D allerdings stufiger erscheinen als beim<br />

65er, den wir getestet hatten.<br />

rs<br />

Leserbrief: <strong>Die</strong> Super-8-<br />

Filmsammlung archivieren<br />

Ich habe mehrere 100-m-Super-<br />

8-Filme. Wie kann ich diese Familienfilme<br />

retten? Über eine Antwort würde ich mich<br />

sehr freuen.<br />

<br />

<strong>Die</strong>ter Huth<br />

Unser Schwestermagazin PC Magazin hatte sich<br />

vor Jahren der Problematik angenommen und von<br />

Abfilmen über Scannen (mit Bastellösung zum<br />

Filmvertrieb) und Profidienstleistungen alles<br />

ausprobiert. <strong>Die</strong> Profilösungen boten dann doch die<br />

beste Qualität. Das Abfilmen ruckelte, weil die<br />

Bild-Frames nur selten synchronisiert werden, die<br />

Lösung mit Flachbettscanner ist nur etwas für<br />

Freaks. Lieder sind die professionellen <strong>Die</strong>nste<br />

etwas kostspielig. Beim Durchsuchen <strong>des</strong> Internets<br />

trifft man auf viele Anbieter. Man sollte Wert auf<br />

viele gute Nutzerbewertungen legen und sich einen<br />

Probefilm digitalisieren lassen. Zudem wurde vor<br />

Kurzem noch veröffentlicht, dass Reflecta einen<br />

Super-8-Scanner zur schnellen und einfachen<br />

Digitalisierung von Super-8-Rollfilmen auf den<br />

Markt bringt. Laut eigenen Aussagen ermöglicht<br />

der Reflecta-Super-8-Scanner, Super-8-Rollfilme<br />

(5,79 mm x 4,01 mm, kein 8-mm-Film möglich)<br />

schnell und bequem mit einer Auflösung von 1920 x<br />

1080 (Full HD) zu digitalisieren. rs<br />

Forum: Qualität von<br />

HDMI-Kabeln im Heimkino<br />

Im meinem kleinen Heimkino habe<br />

ich bisher meinen schon etwas älteren<br />

Beamer (Panasonic PT-AE500E) zusammen mit<br />

einem Blu-ray-Player (Sony BDP-S550)<br />

betrieben. Das Zuspielgerät habe ich mit<br />

einem 7,5-m-HDMI-Kabel (und einem<br />

DVI-HDMI-Adapter) direkt am Beamer<br />

angeschlossen. <strong>Die</strong>se Verbindung funktionierte<br />

einwandfrei, solange das HDMI-Kabel lose<br />

verlegt war. <strong>Die</strong> Bildqualität war ausgezeichnet.<br />

Im Rahmen eines kleinen Umbaus habe<br />

ich jetzt das HDMI-Kabel in einem Kabelkanal<br />

verlegt – mit dem Ergebnis, dass nun im Laufe<br />

der Übertragung das Bild sporadisch immer<br />

wieder komplett abbricht. <strong>Die</strong> Leinwand ist<br />

dann nur noch hell oder schwarz. Nach<br />

einigen Sekunden ist das Bild dann wieder<br />

einwandfrei da – bis zur nächsten Störung.<br />

Der Ton läuft dabei separat ungestört über<br />

einen AV-Receiver weiter.<br />

Ich glaube aber, dass ich den Auslöser für den<br />

Bildabbruch gefunden habe. Es scheint so, als<br />

78


wenn dieser durch irgendeinen Impuls über<br />

die Stromleitung verursacht wird. Immer<br />

wenn im Haus ein größeres Gerät ein- oder<br />

ausgeschaltet wird (Kühlschrank, Waschmaschine,<br />

Heizungsanlage etc.), bricht das Bild<br />

ab. Hierzu muss ich anmerken, dass im<br />

Kabelkanal auch das Stromkabel für den<br />

Beamer verläuft. Kann das einen Einfluss<br />

haben? Ein Versuch mit einem anderen<br />

HDMI-Kabel brachte das gleiche Ergebnis.<br />

Kann dies wirklich die Ursache sein und wie<br />

lässt sich dieses Problem dauerhaft beheben?<br />

Ein Repeater dürfte nicht helfen, da das Bild ja<br />

schon auf dem Wege zum Beamer abbricht<br />

und somit gar nicht erst ein Signal zum<br />

Verstärken ankommt. Würde die Verwendung<br />

eines HDMI-Kabels mit Mantelstromfilter<br />

(Ferritkernen) helfen? Henning Walther<br />

<strong>Die</strong> lange parallel liegende Stromleitung kann<br />

durchaus einen Einfluss auf die HDMI-Signale<br />

haben. Schalten sich im restlichen Haus starke<br />

Verbraucher ein, kommt es zu Spannungsschwankungen<br />

und Hochfrequenzstörungen im Netz.<br />

Erstere sind kaum zu unterbinden. Ein Mantelstromfilter<br />

im HDMI-Kabel wäre gut gegen Potenzialdifferenzen<br />

der Stromversorgungen. Sie schreiben<br />

aber, dass die Stromleitung <strong>des</strong> Beamers im Kanal<br />

liegt, sie also hoffentlich im selben Verteiler liegt<br />

wie Player und Verstärker. Da sollte es keine<br />

Potenzialdifferenz geben. Trotzdem könnten Sie mal<br />

einen Potenzialtest machen. <strong>Die</strong> Geräte nicht<br />

verkabeln (nur mit dem Strom verbinden)! Messen<br />

Sie dann mit einem Multimeter die (Wechsel-)<br />

Spannung zwischen den Gerätegehäusen. Drehen<br />

Sie die Stromstecker, sodass diese Potenziale<br />

minimal sind! <strong>Die</strong>ser absurde Trick hat ab und zu<br />

HDMI-Signale wieder laufen lassen. Sie sollten<br />

ausprobieren, was passiert, wenn der Beamer nicht<br />

durch den Kabelkanal mit Strom versorgt wird. Ist<br />

es dann gut, nutzen Sie ein abgeschirmtes<br />

Stromkabel! Das könnte helfen. Auch ein<br />

Stromglättungsfilter (gegen Hochfrequenz) vor der<br />

langen Stromleitung zum Beamer könnte etwas<br />

bewirken. Ein HDMI-Booster sollte auf der halben<br />

Kabellänge eingesetzt werden. Je nachdem, wie<br />

dort die Masse/Erdung gehandhabt wird, kann das<br />

alles ändern.<br />

rs<br />

UNSERE REDAKTION<br />

Andreas<br />

Frank<br />

Der Crack für Blu-ray-<br />

Player, Medien-Receiver<br />

und Home Server<br />

Roland<br />

Seibt<br />

Der Technik-Crack und<br />

Spezialist für HD-Medien,<br />

TV, Sat und Video<br />

Yasmin<br />

Vetterl<br />

TV-Fachfrau und<br />

Spezialistin für Design<br />

und neue Medien<br />

Michael<br />

Jansen<br />

Der Experte für alle<br />

Fragen zu Lautsprechern<br />

und Subwoofern<br />

Reinhard<br />

Otter<br />

Ultra HD kann kommen<br />

In der <strong>video</strong>-Leserumfrage 1/14 wollten wir wissen, wie Sie künftig Ultra-HD-<br />

Inhalte empfangen möchten. Alle Teilnehmer hatten neben dem TV-Empfang,<br />

der Disc, Streaming-Portalen oder dem Download von Filmmaterial auch die<br />

Möglichkeit, anzugeben, dass sie kein Ultra HD empfangen möchten. Rund 98<br />

Prozent der Teilnehmer würden schon jetzt gerne Ultra HD empfangen. <strong>Die</strong><br />

meisten Teilnehmer (ca. 45 Prozent) wollen Filme in Ultra HD am liebsten via<br />

TV-Tuner sehen. <strong>Die</strong> Lösung, mit einer Disc die hochaufgelösten Filme zu sehen,<br />

liegt mit knapp 27 Prozent auf Platz zwei der Wunschszenarien. Auf das Streaming<br />

von UHD Content würden sich ca. 17 Prozent einlassen.<br />

Unter den Teilnehmern hat <strong>video</strong> die beiden Teile der Saga <strong>des</strong> indischen<br />

Gangster-Epos Gangs Of Wasseypur verlost. Hauptgewinner ist Nils Hofmann<br />

aus Kerken, der zusätzlich ein Gangster-Dinner gewinnt. Über die Blu-rays freuen<br />

darf sich Thomas Mohr aus Harthausen.<br />

<strong>video</strong> verlost die<br />

beiden Teile der Saga<br />

Gangs Of Wasseypur<br />

unter allen<br />

Teilnehmern der<br />

Umfrage.<br />

Der <strong>video</strong>-Fachmann für<br />

Video-, Recording- und<br />

Online-Themen<br />

Stefan<br />

Schickedanz<br />

Der Spezialist für das<br />

Thema Surround in all<br />

seinen Facetten<br />

Volker<br />

StraSSburg<br />

Der Fachmann für alle<br />

Bildthemen und <strong>video</strong>-<br />

Trendscout<br />

Markus<br />

Wölfel<br />

Der <strong>video</strong>-Experte rund<br />

um die Themen Bild und <br />

Netzwerk<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

79


Home enTerTaInmenT | SPIelfIlm<br />

Held wider Willen<br />

Tom Hanks zeigt einmal mehr, dass er zu Hollywoods Besten gehört: In dem packenden<br />

Hochsee-Thriller “Captain Phillips” beeindruckt er in der Titelrolle.<br />

Filmtipp<br />

April 2009, irgendwo im Golf<br />

von Aden: Der umsichtige und<br />

erfahrene Captain Richard<br />

Phillips (Tom Hanks) kann trotz einiger<br />

listiger Abwehrmanöver nicht verhindern,<br />

dass vier zu allem entschlossene<br />

und mit Maschinengewehren<br />

ausgestattete Piraten sein unbewaffnetes<br />

Frachtschiff kapern. Nach einem<br />

nervenaufreibenden Katz-und-<br />

Maus-Spiel gelingt es den somalischen<br />

Angreifern, Phillips als Geisel zu nehmen.<br />

Erschöpfung, To<strong>des</strong>angst, Kühnheit:<br />

Der amerikanische Kapitän<br />

durchlebt ein Wechselbad der Gefühle,<br />

und die Piraten beobachten jede<br />

seiner Bewegungen mit höchster Anspannung.<br />

Als schließlich ein mächtiger<br />

US-Zerstörer auftaucht und der<br />

Präsident auf eine rasche Lösung<br />

drängt, spitzt sich die dramatische<br />

Lage auf See zu. – „Captain Phillips“<br />

ist an Spannung kaum zu überbieten.<br />

Doch der Film, der für vier Golden<br />

Globes und zwei Oscars nominiert<br />

wurde, ist weit mehr als nur ein nervenzerfetzender<br />

Thriller. Basierend<br />

auf dem realen Piratenangriff auf die<br />

Maersk Alabama gelingt es Regisseur<br />

Paul Greengrass mithilfe herausragender<br />

Hauptdarsteller, ein Bewusstsein<br />

für die komplexen ökonomischen<br />

Zusammenhänge in unserer globalisierten<br />

Welt zu schaffen. Tom Hanks<br />

spielt den unfreiwilligen Helden, als<br />

ginge es tatsächlich um sein Leben.<br />

Doch auch Barkhad Abdi als Piratenchef<br />

Muse überzeugt auf ganzer Linie,<br />

weil er seiner Rolle etwas Furchterre-<br />

80


Oben: Erschöpfung, To<strong>des</strong>angst, Kühnheit – Tom Hanks (Mitte) glänzt als „Captain Phillips“, der sich vom unscheinbaren Seemann zum unfreiwilligen Helden wandelt.<br />

Unten: <strong>Die</strong> Piraten um Muse (Barkhad Abdi, zweiter von links) wirken einschüchternd, vermitteln aber auch ein Gefühl für ihre eigene ausweglose Situation.<br />

gen<strong>des</strong> verleiht, gleichzeitig aber auch<br />

Verständnis für die fatale Lage der<br />

perspektivlosen, Hunger leidenden<br />

Piraten weckt.<br />

Technik: Optisch fallen bei „Captain<br />

Phillips“ zahlreiche Unschärfen und<br />

ein gewisses Nachziehen ins Auge,<br />

was jedoch hauptsächlich der überaus<br />

hektischen Kameraführung geschuldet<br />

ist. In den wenigen ruhigen Einstellungen<br />

gibt es an den Bildern<br />

nichts auszusetzen. <strong>Die</strong> Farben sind<br />

zwar etwas blass, die triste Geschichte<br />

der Piraten wirkt dadurch allerdings<br />

umso glaubwürdiger. Der zurückhaltende<br />

Soundmix fügt sich<br />

harmonisch ins große Ganze ein. <strong>Die</strong><br />

Lautsprecher geben die fein ausdifferenzierten<br />

Dialoge klar verständlich<br />

wieder. Bässe werden sehr behutsam<br />

eingesetzt, und auch sonst wird keine<br />

unnötige Effekthascherei betrieben –<br />

nichts soll von der packenden Geschichte<br />

<strong>des</strong> „Captain Phillips“ ablenken.<br />

Im schlicht, aber grundsolide<br />

gestalteten Bonusteil finden sich drei<br />

ebenso ausführliche wie sehenswerte<br />

Featurettes: Zwei werfen einen Blick<br />

hinter die Kulissen, eines stellt den<br />

realen Kapitän Richard Phillips vor.<br />

capTain phillips<br />

Thriller / USA 2013 / 134 Min. FSK 12 Regie Paul<br />

Greengrass mit Tom Hanks, Barkhad Abdi, Catherine<br />

Keener Disc BD 50 Bild 2,40:1 (1080p24, AVC)<br />

Ton DTS-HD MA 5.1 (Deutsch, Englisch, Französisch)<br />

Untertitel Deutsch, Englisch, Türkisch, Französisch,<br />

Niederländisch, Arabisch Extras Featurettes:<br />

„Abfahrt“, „Volle Kraft voraus“, „Festhalten“<br />

Vertrieb Sony VÖ: 14.03.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

81


HOME ENTERTAINMENT | SPIELFILME<br />

Der Colonel (Harrison Ford, r.)<br />

bürdet Ender (Asa Butterfield)<br />

eine Menge Verantwortung auf.<br />

ENDER‘S GAME – DAS GROSSE SPIEL<br />

FILM: Ender Wiggin ist ein eher<br />

schüchternes Gemüt. Aber in seiner<br />

Ausbildung an der Militärakademie<br />

stellt sich heraus, dass er der Einzige<br />

ist, der das taktische Gespür hat, eine<br />

Alieninvasion abzuwenden und damit<br />

die Menschheit zu retten. Große Bilder<br />

gibt es in dem Fantasy-Spektakel<br />

mit Starbesetzung (Harrison Ford, Ben<br />

Fantasy / USA 2013 / Kingsley) zuhauf, große Momente dagegen<br />

nicht. <strong>Die</strong> preisgekrönte Buch-<br />

109 Min. FSK 12 Regie<br />

Gavin Hood mit Asa<br />

Butterfield, Harrison vorlage ist empfehlenswerter.<br />

Ford, Ben Kingsley Disc TECHNIK: Vor allem wenn Ender im<br />

BD 50 Bild 2,40:1 schwerelosen Raum an seinen Fertigkeiten<br />

feilt, entfaltet der dynamische<br />

(1080p24, AVC)<br />

Ton DTS-HD HiRes 7.1 / Sound seine Wirkung. In den als epische<br />

Schlachten inszenierten Trai-<br />

Dolby Digital 5.1<br />

(Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deutsch ningseinheiten pfeifen die Effekte aus<br />

Extras Making Of allen Ecken, während der Subwoofer<br />

Vertrieb Constantin / grummelt. <strong>Die</strong> Optik überzeugt mit<br />

Highlight VÖ: 06.03. knackiger Schärfe und sauberer Detailzeichnung.<br />

Im Bonusteil findet sich<br />

ein abwechslungsreiches Making Of.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

WOLKIG MIT AUSSICHT AUF ... 2<br />

FILM: Alle kulinarischen Wünsche<br />

wurden im ersten Teil „Wolkig mit Aussicht<br />

auf Fleischbällchen“ wahr.<br />

Schließlich hatte der Erfinder Flint<br />

Lockwood eine Maschine entwickelt,<br />

die Regen in Essen verwandelte. Keiner<br />

sollte mehr Hunger leiden. In der<br />

tiefgründigen und knallbunten Fortsetzung<br />

<strong>des</strong> Kassenschlagers artet der<br />

Trickfilm / USA 2013 /<br />

O-Titel Cloudy With A lukullische Segen allerdings aus: <strong>Die</strong><br />

Chance Of Meatballs 2 / Hamburger und Törtchen sind quicklebendig<br />

geworden und werden als<br />

95 Min. FSK 0 Regie<br />

Cody Cameron, Kris „Naschtiere“ zu einer Bedrohung.<br />

Pearn Sprecher Cindy TECHNIK: <strong>Die</strong> flotte Geschichte ist auf<br />

aus Marzahn, Palina<br />

Blu-ray Disc eine echte Köstlichkeit:<br />

Rojinski Disc 2 x BD 50<br />

Bild 2,40:1 (1080p24, Satte Farben, eine feine Detailzeichnung<br />

sowie hervorragende Schärfe-<br />

AVC / MVC) Ton DTS-HD<br />

MA 5.1 (Dt., Engl.), Dolby und Kontrastwerte lassen das Bild sehr<br />

Dig. 5.1 (Türk., Thail.) Untertitel<br />

Dt., Engl. u.a. te beeindruckt mit sauberer Tiefen-<br />

plastisch erscheinen. <strong>Die</strong> 3D-Varian-<br />

Extras Kurzfilme, Dokus,<br />

staffelung. Der HD-Sound ist dynamsich<br />

und effektreich. Zum Dessert gibt<br />

Musik<strong>video</strong> u.a. Vertrieb<br />

Sony VÖ: im Handel<br />

es umfangreiche Extras.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

LA GRANDE BELLEZZA – DIE GROSSE ...<br />

FILM: Der Journalist Jep prägt das glamouröse<br />

Nachtleben der römischen<br />

High Society. Seine Anwesenheit veredelt<br />

Partys, die Worte <strong>des</strong> alternden<br />

Gentleman sind Gesetz, die schönsten<br />

Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch<br />

er ist <strong>des</strong> Feierns müde und begibt sich<br />

in der bissigen Satire „La Grande Bellezza<br />

– <strong>Die</strong> große Schönheit“ auf Sinnsuche.<br />

Genüsslich seziert der wunder-<br />

Satire / Italien 2013 /<br />

141 Min. FSK 12 Regie<br />

Paolo Sorrentino mit Toni<br />

voll gezeichnete Antiheld dabei, was<br />

Servillo, Carlo Verdone, in der modernen italienischen Gesellschaft<br />

alles schief läuft.<br />

Sabrina Ferilli Disc<br />

BD 50 Bild 2,35:1 TECHNIK: Brillante Farben und intensive<br />

Schwarztöne prägen die sommer-<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

DTS-HD MA 5.1<br />

lich-grelle Optik. Auch in dunklen Bereichen<br />

und bei Kameraschwenks blei-<br />

(Deutsch, Italienisch)<br />

Untertitel Deutsch<br />

Extras Hinter den Kulissen,<br />

Interview Vertrieb 5.1-Sound wirkt räumlich und atmoben<br />

die detailtreuen Bilder scharf. Der<br />

DCM VÖ: 07.03. sphärisch, die Effekte wurden präzise<br />

auf die Boxen verteilt. Im Bonusteil<br />

ist nur der stilvolle Blick hinter die Kulissen<br />

interessant.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

ZUGELASSEN – GIB DER LIEBE EINE CHANCE<br />

FILM: <strong>Die</strong> Vergangenheit lässt sich nie<br />

ganz abschütteln. Irgendwann steht<br />

sie wieder vor der Tür: zum Beispiel<br />

bei Portia, die an einer Elite-Uni arbeitet.<br />

Unter den Bewerbern von einer<br />

alternativen Highschool, an der<br />

ihr schmucker Bekannter arbeitet,<br />

könnte Portias Sohn sein, den sie einst<br />

zur Adoption freigeben hatte. Wer<br />

Komödie / USA 2013 /<br />

O-Titel Admission / 107 Kitsch erwartet, wird nicht enttäuscht<br />

Min. FSK 0 Regie Paul werden: Der einzige Grund, die naive<br />

Romanze im Heimkino zuzulassen,<br />

Weitz mit Tina Fey, Paul<br />

Rudd, Michael Sheen ist Tina Fey. Der „Saturday Night Live“-<br />

Disc BD 50 Bild 2,40:1 Star spielt die Hauptrolle mit liebenswerter<br />

Schnoddrigkeit.<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

DTS-HD MA 5.1 (Englisch),<br />

DTS 5.1 (Deutsch, TECHNIK: <strong>Die</strong> technische Umsetzung<br />

Französisch, Italienisch, ist bestenfalls solide: Dem Bild mangelt<br />

es in dunklen Szenen an Kontrast<br />

Japanisch) Untertitel<br />

Dt., Franz., Ital., Engl., und Schärfe, die Farben wirken unnatürlich.<br />

<strong>Die</strong> Dialoge werden klar in den<br />

Dän., Norw., Finn., Kor.,<br />

Chin., Schw., Jap. Extras<br />

Raum gestellt, die Surrounds vor allem<br />

von der Musik genutzt. Einziges<br />

Making Of Vertrieb<br />

Universal VÖ: im Handel<br />

Extra: ein PR-lastiges Making Of.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

SO TESTET VIDEO<br />

Kontrast, Schärfe, Farbwiedergabe, Schwarzwerte – an<br />

das Blu-ray-Bild stellen wir höchste Ansprüche. In<br />

unserem Heimkino spielen wir die Discs mit einem Full-<br />

HD-Projektor ab und achten genau auf eventuelle Störfaktoren<br />

(Artefakte, Nachzieheffekte). Der Sound wird<br />

via HDMI von einem 7.1-Denon-System ausgegeben.<br />

Wir testen die deutsche Tonspur und ziehen zum Vergleich<br />

die Originalversion heran. Beurteilt werden Dynamik,<br />

Surrounderlebnis sowie Verständlichkeit der Dialoge.<br />

<strong>Die</strong> Wertung der Extras bezieht sich nicht nur<br />

auf den Umfang, sondern vor allem auf Qualität und interaktive<br />

Möglichkeiten. 3D-Blu-rays testen wir auf<br />

Panasonic-Equipment (aktive Shutterbrillen, Plasma-TV:<br />

TX-P50VT30, Blu-ray-Player: DMP-BDT 335). Dabei achten<br />

wir auf den homogenen Aufbau der räumlichen Tiefe,<br />

Pop-out-Effekte und stören<strong>des</strong> Ghosting.<br />

TURBO – KLEINE SCHNECKE, GROSSER ...<br />

FILM: Wann immer er sich unbeobachtet<br />

fühlt, wird der sympathische<br />

Traumtänzer Theo zur wagemutigen<br />

Rennschnecke Turbo und schlägt in<br />

der Fantasie alle Gegner aus dem Feld.<br />

Sein großer Bruder Chet rät ihm zwar,<br />

mit dem Träumen aufzuhören. Theo<br />

jedoch denkt in dem warmherzigen<br />

und humorvollen Trickfilm „Turbo –<br />

Trickfilm / USA 2013 / Kleine Schnecke, großer Traum“ nicht<br />

96 Min. FSK 0 Regie<br />

daran und tritt beim berühmten<br />

David Soren Sprecher<br />

Malte Arkona, Giovanni Indy-500-Rennen an.<br />

Zarrella, Manuel Cortez TECHNIK: <strong>Die</strong> röhrenden Motoren<br />

Disc BD 50 Bild 2,40:1 erzeugen einen druckvollen Surround-Effekt,<br />

der Spaß macht. <strong>Die</strong><br />

(1080p24, AVC / MVC)<br />

Ton DTS-HD MA 7.1 3D-Version <strong>des</strong> CGI-Films wartet<br />

(Engl.), DTS 5.1 (Dt. u.a.)<br />

mit tollen Pop-Out-Effekten und<br />

DD 5.1 (Russ.) u.a. Untertitel<br />

Dt., Engl., Franz. gut herausgearbeiteten Oberflächenstrukturen<br />

auf. Insgesamt ist<br />

u.a. Extras Featurettes,<br />

Entfallene Szenen, Animiertes<br />

Szenenbuch, dentlichen Bonsuteil finden sich un-<br />

das Bild scharf und brillant. Im or-<br />

Spiele Vertrieb Fox VÖ: ter anderen Featurettes und entfallene<br />

Szenen.<br />

im Handel<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

Schnecke Theo (rechts) träumt von wilden<br />

Rennen mit schnellen Sportwagen, sein<br />

Bruder Chet hat dafür wenig Verständnis.<br />

82


PROMOTION<br />

Filmtipp<br />

<strong>des</strong> Monats<br />

Präsentiert von<br />

Gefangen im Nichts<br />

Sandra Bullock und George Clooney kämpfen in einem atemberaubenden Thriller ums Überleben<br />

Für Dr. Ryan Stone (Sandra<br />

Bullock) und ihren erfahrenen<br />

Kollegen Matt Kowalski<br />

(George Clooney) sind die<br />

Reparaturarbeiten am Hubble-Teleskop<br />

eigentlich nichts Außergewöhnliches.<br />

Doch ein zerstörter Satellit<br />

macht die Routinemission zum Albtraum:<br />

Trümmerteile beschädigen<br />

nicht nur das Teleskop, sondern auch<br />

das Shuttle der Astronauten. Heimreise<br />

unmöglich. Fast. In einem wahrhaft<br />

überirdischen Sci-Fi-Thriller versuchen<br />

die beiden Astronauten, die 100<br />

Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock, links) ist das erste Mal auf einer Raumstation, ihr<br />

Kollege Matt Kowalski (George Clooney) dagegen schon ein Weltall-Veteran.<br />

Meilen entfernte Raumstation ISS zu<br />

erreichen: Sie schweben allein durchs<br />

All, verbunden nur mit einem Rettungskabel.<br />

„Gravity“ ist einer der besten Science-<br />

Fiction-Filme der letzten Jahre und in<br />

jeder Hinsicht großartig. Seine zehn<br />

Oscar-Nominierungen hat sich das<br />

Meisterwerk mehr als verdient. Nicht<br />

nur, weil die Geschichte bis zum Ende<br />

packend erzählt wird, sondern auch<br />

weil die spektakulären Bilder und der<br />

effektvolle Raumklang eine eindrucksvolle<br />

Atmosphäre entstehen<br />

lassen, die im wahrsten Sinne <strong>des</strong><br />

Wortes atemberaubend ist. <strong>Die</strong> Möglichkeiten<br />

von 3D werden mit perfekter<br />

Tiefenstaffelung voll ausgeschöpft.<br />

Abgerundet wird die fantastische<br />

Blu-ray-Veröffentlichung von<br />

ausführlichen, spannenden Extras.<br />

GRAVITY<br />

Science Fiction / Großbritannien,<br />

Deutschland,<br />

USA 2013 / 91 Min.<br />

/ FSK 12 Regie Alfonso<br />

Cuarón mit Sandra Bullock,<br />

George Clooney Disc 2 x<br />

BD 50 Bild 2,40:1<br />

(1080p24, AVC / MVC) Ton<br />

DTS-HD MA 5.1 (Englisch),<br />

Dolby Digital 5.1 (Deutsch,<br />

Französisch, Italienisch,<br />

Spanisch) Untertitel<br />

Deutsch, Englisch, Französisch,<br />

Spanisch, Italienisch,<br />

Niederländisch, Dänisch,<br />

Schwedisch, Finnisch,<br />

Isländisch, Norwegisch<br />

Extras Making Of, Szenenanalyse,<br />

Kurzfilm, Doku<br />

„Kollisionspunkt“, Ultraviolet-Code<br />

Vertrieb Warner<br />

VÖ: im Handel<br />

GEWINNSPIEL<br />

Steelbook gewinnen!<br />

Zum Blu-ray-Start von „Gravity“<br />

verlosen wir fünf Mal die exklusive<br />

Steelbook-Edition, die nur bei<br />

Media Markt erhältlich ist.<br />

Teilnahmeschluss: 31. März <strong>2014</strong>. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Unter www.<strong>video</strong>-magazin.de/verlosung<br />

anmelden und folgende Frage beantworten:<br />

Was bringt die Astronauten Stone<br />

und Kowalski in Schwierigkeiten?<br />

A) ein Komet<br />

B) ein zerstörter Satellit<br />

C) ein Sonnensturm<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

83


HOME ENTERTAINMENT | THRILLER<br />

BILDTIPP<br />

Finstere Zeiten<br />

Der Dunkelelb Malekith (Christopher<br />

Eccleston) hat schreckliche Pläne:<br />

Mittels einer uralten Materie aus<br />

dem Anbeginn der Zeit will er nicht nur die<br />

Erde, sondern das gesamte Universum in<br />

Dunkelheit hüllen. In Asgard kann man<br />

dem unsäglichen Treiben <strong>des</strong> fiesen Schurken<br />

natürlich nicht tatenlos zusehen, und so<br />

macht sich der große Donnergott Thor<br />

(Chris Hemsworth) abermals auf, die Welt<br />

zu retten. An seiner Seite: sein zwielichtiger<br />

Bruder Loki (Tom Hiddleston), der sich in<br />

der ersten „Thor“-Verfilmung noch gegen<br />

die Götter aufgelehnt hatte. – Regisseur<br />

Alan Taylor („Game Of Thrones“) schert<br />

sich bei der bombastischen Konfrontation<br />

von Licht und Schatten nicht um Genregrenzen.<br />

So mischt er der Fantasy-Welt eine<br />

erfrischend kräftige Portion Science-Fiction<br />

bei, lässt die mythischen Akteure in Raumschiffen<br />

fliegen und bunte Strahlen schießen.<br />

Verglichen mit dem Vorgänger wurden<br />

die Figuren zwar etwas grob gezeichnet.<br />

Wer auf hammerharte Action steht, macht<br />

aber definitiv nichts falsch, wenn er sich mit<br />

Thor (Chris Hemsworth, unten<br />

links) und Odin (Anthony Hopkins,<br />

unten rechts) stellen sich dem<br />

Dunkelelb Malekith (Christopher<br />

Eccleston, oben) entgegen.<br />

diesem kunterbunten Fantasy-Spektakel<br />

die Zeit vertreibt.<br />

TECHNIK: Wenn Muskelpaket Thor den<br />

Hammer schwingt, ist je<strong>des</strong> Schweißtröpfchen<br />

auf seinem durchtrainierten Oberkörper<br />

zu sehen. <strong>Die</strong> 2D-Optik (die 3D-Fassung<br />

lag nicht zum Test vor) ist schlichtweg genial:<br />

sehr sauber, knackscharf und detailreich.<br />

<strong>Die</strong> Schwarztöne sind satt, die Farben<br />

gut abgestuft: in Asgard warm und erdig, in<br />

der echten Welt klar und hell. Der effektreiche,<br />

präzise abgemischte Sound entfaltet<br />

vor allem in der englischen 7.1-Fassung seien<br />

volle Wirkung. Der solide Bonusteil gewährt<br />

nur bedingt spannende Einblicke<br />

hinter die Kulissen.<br />

THOR – THE DARK KINGDOM<br />

Fantasy / USA 2013 / O-Titel Thor – The Dark<br />

World / 112 Min. FSK 12 Regie Alan Taylor mit<br />

Chris Hemsworth, Natalie Portman, Tom Hiddleston<br />

Disc BD 50 Bild 2,40:1 (1080p24, AVC) Ton DTS-HD<br />

MA 7.1 (Englisch), DT-HD HiRes 5.1 (Deutsch), DTS<br />

5.1 (Italienisch), Dolby Digital 5.1 (Türkisch) Untertitel<br />

Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch Extras<br />

Audiokommentar, Kurzfilm, Zusatzszenen, Hinter<br />

den Kulissen, Featurette Vertrieb Disney VÖ: 14.03.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

ILL MANORS – STADT DER GEWALT<br />

FILM: <strong>Die</strong> Prostituierte, die als Kind<br />

missbraucht wurde. Der Dealer, <strong>des</strong>sen<br />

Mutter an einer Überdosis starb.<br />

Der kleinkriminelle Schläger, der eigentlich<br />

nur Anerkennung möchte.<br />

Ohne Klischees kommt „Ill Manors –<br />

Stadt der Gewalt“ nicht aus. Gelungen<br />

ist der Film trotzdem. Regisseur<br />

Ben Drew engagierte für sein episodenhaft<br />

erzähltes Drama über das Lon-<br />

Drama / Großbritannien<br />

2012 / 121 Min. FSK<br />

doner East End hauptsächlich Laiendarsteller.<br />

Was dabei herauskam, ist<br />

16 Regie Ben Drew mit<br />

Riz Ahmed, Ed Skrein,<br />

Natalie Press Disc BD 50 zwar schwere Kost, dabei jedoch ausgesprochen<br />

authentisch.<br />

Bild 1,85:1 (1080p24,<br />

AVC) Ton DTS-HD MA TECHNIK: Der herausragende Soundtrack,<br />

den Ben Drew unter seinem<br />

5.1 (Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deutsch<br />

Rap-Pseudonym Plan B selbst beisteuerte,<br />

entwickelt viel Durchschlags-<br />

Extras Interviews, Making<br />

Of, Entfallene Szenen<br />

Vertrieb Koch Media<br />

VÖ: im Handel hend, wobei die Kanten in der Bewekraft.<br />

<strong>Die</strong> Optik überzeugt weitestgegung<br />

an Schärfe verlieren. <strong>Die</strong> Extras,<br />

darunter Interviews und ein Making<br />

Of, ergänzen den Film sinnvoll.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

Ivan (Ben Affleck, links)<br />

und Richie (Justin<br />

Timberlake) hoffen<br />

auf das schnelle Geld.<br />

RUNNER RUNNER<br />

FILM: Schnell an Geld kommen: So<br />

sah Richie Fursts (Justin Timberlake)<br />

ursprünglicher Plan aus, als er mit<br />

dem Online-Pokern begann. Je weiter<br />

er sich jedoch in das semilegale<br />

Geschäft verstrickt, <strong>des</strong>to dünner wird<br />

die Luft. Ärger mit Gangstern, Stress<br />

mit dem FBI: Eigentlich möchte „Runner<br />

Runner“ vor den Gefahren warnen,<br />

die das Spiel mit dem Glück birgt.<br />

Thriller / USA 2013 / 92<br />

Min. FSK 12 Regie Brad<br />

Von der Botschaft kommt jedoch kaum<br />

Furman mit Ben Affleck,<br />

Justin Timberlake, etwas an: Brad Furmans Inszenierung<br />

Gemma Arterton Disc ist eher ein misslungener Bluff als ein<br />

BD 50 Bild 2,40:1 gelungener Thriller.<br />

(1080p24, AVC) Ton DTS TECHNIK: Fein gezeichnete Details<br />

5.1 (Deutsch), DTS-HD und scharfe Kanten tragen zu einer<br />

MA 5.1 (Englisch), DD 5.1<br />

knackigen Optik bei, die lediglich unter<br />

leichtem Farbrauschen leidet. Der<br />

(Türkisch, Spanisch) u.a.<br />

Untertitel Deutsch,<br />

Englisch, Türkisch, Französisch,<br />

Spanisch u.a. bildlich ausbalancierten Verhältnis<br />

Soundmix überzeugt mit einem vor-<br />

Extras Entfallene Szenen,<br />

Featurettes Ver-<br />

Der Bonusteil punktet mit vielen Fea-<br />

von Dialogen, Effekten und Musik.<br />

trieb Fox VÖ: im Handel<br />

turettes rund um das Thema Poker.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

84


Plush<br />

Film: Das Gute zuerst: „Plush“ liefert<br />

dank seiner geschmackvollen Inszenierung<br />

einige sehr schöne Bilder. Viel<br />

mehr Positives gibt es über den US-<br />

Erotikthriller allerdings nicht zu sagen.<br />

<strong>Die</strong> Figuren? Seelenlos. <strong>Die</strong> Story?<br />

Belanglos. Emily Browning spielt<br />

eine sexy Rockröhre, die sich in eine<br />

leidenschaftliche Affäre mit dem Gitarristen<br />

Enzo (Xavier Samuel) stürzt.<br />

Thriller / USA 2013 / 99<br />

Min. FSK 16 Regie<br />

Catherine Hardwicke mit Sie hat irgendwann keine Lust mehr<br />

Emily Browning, Xavier auf ausgefallene Sex-Spielchen – doch<br />

Samuel, Cam Gigandet er will immer mehr.<br />

Disc BD 25 Bild 1,85:1 Technik: Der Soundmix ist sehr basslastig<br />

geraten. <strong>Die</strong> Musik steht klar im<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

DTS-HD MA 5.1<br />

Vordergrund, den Dialogen fehlt es<br />

(Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deutsch dagegen an Klarheit und Präsenz.<br />

Extras Musik<strong>video</strong> „Half Auch die Optik könnte knackiger sein.<br />

Of Me“, Featurette Das Sehvergnügen wird durch Rauschen<br />

und schwache Farben getrübt.<br />

Vertrieb Koch Media<br />

VÖ: im Handel<br />

Als Bonus gibt es ein Musik<strong>video</strong> und<br />

ein zweiminütiges Featurette. Auch<br />

hier gilt: leider überflüssig.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

Hayley (Emily Browning) und<br />

Enzo (Xavier Samuel) neigen zu<br />

ausgefallenen Sex-Spielchen.<br />

Wild BeasTs<br />

Film: <strong>Die</strong> Studentin Sara (Agnes<br />

Bruckner) ist sauer auf eine Kommilitonin,<br />

die sie ständig schikaniert.<br />

Alex (Madeline Zima) dagegen ist wütend<br />

auf ihre Stiefmama. Weil die eine<br />

„dumme Schlampe“ ist. Nach einer<br />

gemeinsamen, heißen Nacht hecken<br />

Sara und Alex den Plan aus, die Feindin<br />

der jeweils anderen zu ermorden.<br />

Thriller / USA 2013 /<br />

<strong>Die</strong> Geschichte ist natürlich reichlich<br />

O-Titel Breaking the<br />

Girls / 87 Min. FSK 16 absurd. Doch der Möchtegern-Erotikthriller<br />

aus den USA hat noch ganz<br />

Regie Jamie Babbit mit<br />

Madeline Zima, Agnes andere Probleme: Er ist weder besonders<br />

spannend noch sehr prickelnd.<br />

Bruckner, Shawn Ashmore<br />

Disc BD 25 Bild<br />

Technik: Abgesehen von teils heftigen<br />

Farbschlieren und mangelnder<br />

1,78:1 (1080p24, AVC)<br />

Ton DTS-HD MA<br />

(Deutsch, Englisch) Kantenschärfe gibt es an der Optik<br />

Untertitel Deutsch nicht viel auszusetzen. Der Soundmix<br />

Extras Keine Vertrieb ist etwas unausgewogen. <strong>Die</strong> Dialoge<br />

Koch Media VÖ: im sind zwar gut verständlich, teilweise<br />

Handel<br />

jedoch überbetont. Der Musik fehlt es<br />

aber an Wucht. Auf Bonusmaterial<br />

wurde verzichtet.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

mccanick – Bis in den Tod<br />

Film: Eugene McCanick ist Polizist im<br />

Drogendezernat und kurz vor dem Ruhestand.<br />

Doch neben der Zukunft beschäftigt<br />

ihn auch die eigene Vergangenheit,<br />

die ihn einzuholen droht: Der<br />

einst von ihm verhaftete Simon Weeks<br />

kennt ein dunkles Geheimnis <strong>des</strong> Polizisten<br />

– und er ist wieder auf freiem<br />

Fuß. <strong>Die</strong> gut gespielte, physisch wie<br />

Kriminalfilm / USA<br />

psychisch aufreibende Verfolgungsjagd<br />

leidet unter der ein oder ande-<br />

2013 / O-Titel McCanick<br />

/ 96 Min. FSK 16 Regie<br />

Josh C. Waller mit David ren Story-Schwäche.<br />

Morse, Cory Monteith, Technik: Das gestochen scharfe Bild<br />

Mike Vogel Disc BD 25 fällt durch die gedeckten und ungesättigten<br />

Farben auf. <strong>Die</strong>se und der<br />

Bild 2,35:1 (1080p24,<br />

AVC) Ton DTS-HD MA<br />

dumpfe, basslastige Grundton <strong>des</strong><br />

5.1 (Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deutsch Soundtracks spiegeln den Gemütszustand<br />

<strong>des</strong> Protagonisten wieder. Ak-<br />

Extras Blick hinter die<br />

Kulissen, Bildergalerie zente werden gezielt und effektiv gesetzt.<br />

Der Bonusteil enthält neben ei-<br />

Vertrieb NewKSM<br />

VÖ: im Handel ner Bildergalerie in Videoform lediglich<br />

einen etwa zehnminütigen Blick<br />

hinter die Kulissen.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

moTel room 13<br />

Film: Profi-Verbrecher Jack (John Cusack)<br />

soll eine Tasche abholen und sie<br />

in einem Motel dem Gangsterboss<br />

Dragna (Robert De Niro) übergeben<br />

– keine große Sache eigentlich. Das<br />

Problem: Für die mysteriöse Tasche<br />

interessiert sich nicht nur Dragna, und<br />

seinen Konkurrenten ist ein Menschenleben<br />

nicht viel wert. Regie-Debütant<br />

David Grovic liefert zwar nicht<br />

Thriller / USA 2013 /<br />

O-Titel The Bag Man /<br />

den originellsten Gangsterfilm aller<br />

109 Min. FSK 18 Regie<br />

David Grovic mit John Zeiten. Wer es spannend mag und De<br />

Cusack, Robert De Niro, Niro einmal mehr als Mafioso sehen<br />

Dominic Purcell Disc BD will, wird trotzdem Spaß haben.<br />

50 Bild 2,40:1 (1080p24, Technik: Klare Dialoge, natürlich<br />

AVC) Ton DTS-HD HiRes klingende Effekte und brillante Musiksequenzen<br />

tragen zu einem rund-<br />

5.1 (Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Keine Extras<br />

Hinter den Kulissen um gelungenen Soundmix bei. <strong>Die</strong><br />

Vertrieb Paramount VÖ: Optik könnte in Sachen Farbabstufung<br />

im Handel und Detailschärfe etwas knackiger<br />

sein. Der Bonusteil überzeugt mit einem<br />

ebenso ausführlichen wie interessanten<br />

Blick hinter die Kulissen.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

Pssst! <strong>Die</strong> Wilsons<br />

hofften, durch einen<br />

Umzug ihren Frieden<br />

zu finden. Doch die<br />

ebenso geheimnisvolle<br />

wie schreckliche<br />

Frau in Weiß<br />

(Danielle Bisutti) belästigt<br />

sie weiterhin.<br />

insidious: chaPTer 2<br />

Film: Hört das denn nie auf? Nach<br />

den grauenhaften Ereignissen in „Insidious“<br />

ist Josh (Patrick Wilson) samt<br />

Familie zu seiner Mutter gezogen.<br />

Doch so sehr sie es sich wünschen: <strong>Die</strong><br />

Lamberts können die finsteren Mächte,<br />

die Josh schon als kleines Kind verfolgten,<br />

durch den Tapetenwechsel<br />

nicht hinter sich lassen. Nach dem arg<br />

Horror / USA 2013 / 106<br />

Min. FSK 16 Regie unrunden Ende <strong>des</strong> Vorgängers bringt<br />

James Wan mit Patrick Horror-Spezialist James Wan die Sache<br />

nun zumin<strong>des</strong>t zu einem vorläu-<br />

Wilson, Rose Byrne,<br />

Barbara Hershey Disc figen Ende. Mit einfachsten Mitteln<br />

BD 25 Bild 2,39:1 zwar, aber unheimlich gruselig.<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

Technik: <strong>Die</strong> Soundeffekte verteilen<br />

DTS-HD MA 5.1<br />

(Deutsch, Englisch, sich gleichmäßig auf die Boxen und<br />

Französisch) Untertitel lassen eine extrem beklemmende Atmosphäre<br />

entstehen. <strong>Die</strong> Optik leidet<br />

Deutsch, Englisch, Französisch,<br />

Türkisch, Schwedisch<br />

u.a. Extras Fea-<br />

Farben und einer geringen Detail-<br />

dagegen unter unsauber abgestuften<br />

turettes, Hinter den<br />

schärfe. Als Bonus gibt es eine Handvoll<br />

Featurettes und einen interessan-<br />

Kulissen, Q&A Vertrieb<br />

Sony VÖ: im Handel.<br />

ten Blick hinter die Kulissen.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

85


Home entertainment | Komödie<br />

Opi lässt‘s<br />

krachen<br />

Bereits 13 Jahre ist „Jackass“ alt, und<br />

noch immer melden sich Johnny<br />

Knoxville und Co. regelmäßig zurück,<br />

um vor der Kamera genüsslich auf die<br />

Nase zu fallen. In „Jackass: Bad Grandpa“<br />

(2013) schlüpft Knoxville in die Rolle von<br />

Irving Zisman, ein seit 2001 bekanntes,<br />

86-jähriges Ekelpaket, für das er stundenlang<br />

in der Maske sitzen musste. Zu erwarten<br />

waren abermals Witze unter der Gürtellinie,<br />

Fäkalhumor, ein paar Stunts. Und<br />

genau das liefert „Jackass: Bad Grandpa“<br />

auch. Doch die blendend eingefangenen Reaktionen<br />

von Passanten und ein großartiger<br />

Sidekick (der neunjährige Jackson Nicoll)<br />

<strong>des</strong> Knoxville-Opas machen den Film tatsächlich<br />

zu einem großen Spaß für alle, die<br />

sich derbem Humor nicht verschließen.<br />

Technik: <strong>Die</strong> Blu-ray Disc, auf der neben<br />

der Kinofassung auch eine um zehn Minuten<br />

längere Version zu finden ist, gefällt mit<br />

ausgewogenem Sound. Punktgenau läuft<br />

der Klang zur Hochform auf – etwa im Stripclub<br />

oder wenn das Kinderfahrgeschäft<br />

samt Knoxville durch die Scheibe eines<br />

Fachgeschäfts knallt. Das etwas grobkörnige,<br />

verwackelte Bild gehört zwar zum<br />

„Jackass“-Handkamera-Look, stört stellenweise<br />

aber trotzdem. Ein umfangreicher<br />

Blick hinter die Kulissen fängt im Bonusteil<br />

die Stimmung am Set sehr gut ein.<br />

jackass – Bad Grandpa<br />

Komödie / USA 2013 / 92 / 102 Min. FSK 12<br />

Regie Jeff Tremaine mit Johnny Knoxville, Jackson<br />

Nicoll, Georgina Cates Disc BD 50 Bild 1,78:1<br />

(1080p24, AVC) Ton DTS-HD MA 5.1 (Englisch),<br />

Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Spanisch, Französisch,<br />

Italienisch) Untertitel Deutsch, Englisch, Dänisch,<br />

Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch,<br />

Holländisch u.a. Extras Hinter den Kulissen, Entfallene<br />

Szenen Vertrieb Paramount VÖ: im Handel<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Irving Zisman (Johnny Knoxville) und<br />

sein Enkel Billy (Jackson Nicoll) lassen<br />

keinen Stein auf dem anderen stehen.<br />

Vijay & ich – meine Frau GehT ...<br />

Film: Der erfolglose Schauspieler Will<br />

Wilder gibt sich als der indische Banker<br />

Vijay Singh aus. Selbst die eigene<br />

Frau erkennt Will in seiner Maske<br />

nicht mehr – und lässt sich auf ihn ein.<br />

Dass Hauptdarsteller Moritz Bleibtreu<br />

und sein Regisseur durchgängigen<br />

Mut zur Klamotte bewiesen, sei ihnen<br />

hoch angerechnet. Ein bisschen mehr<br />

Komödie / Deutschland<br />

Tiefgang hätte dem Film „Vijay & Ich<br />

/ Belgien / 2013 /<br />

O-Titel Vijay And I / 96<br />

– Meine Frau geht mit mir fremd“ aber<br />

Min. FSK 6 Regie Sam doch gut getan.<br />

Garbarski mit Moritz Technik: Der fein ausdifferenzierte<br />

Bleibtreu, Patricia Klang der Blu-ray Disc legt besonders<br />

Arquette, Danny Pudi viel Wert auf die Hintergrundgeräusche.<br />

Vom Stoffrascheln bis zum Wind-<br />

Disc BD 25 Bild 2,40:1<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

DTS-HD MA 5.1 stoß in den Bäumen ist alles wahrnehmbar.<br />

Auch das Bild überzeugt mit<br />

(Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deutsch hoher Schärfe und klaren Konturen.<br />

Extras BD-Live Vertrieb Lediglich das Schwarz könnte etwas<br />

Senator VÖ: im Handel satter sein. Etwas dürftig fällt der Bonusteil<br />

aus, der lediglich einen BD-<br />

Live-Zugang enthält.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

supersTar<br />

Film: Der unscheinbare Sozialarbeiter<br />

Martin Kazinski ist von einem Tag<br />

auf den anderen berühmt. Das Internet<br />

machte ihn ungewollt zum Star,<br />

was ihm den Angstschweiß auf die<br />

Stirn treibt. <strong>Die</strong> ersten zehn Minuten<br />

wartet man noch auf Gags. Aber dann<br />

wird klar, dass „Superstar“ nicht auf<br />

den schnellen Witz aus ist. Der Film<br />

Satire / Frankreich<br />

2012 / 113 Min. FSK 12<br />

mit Kad Merad („Willkommen bei den<br />

Regie Xavier Giannoli Sch‘tis“) in der Titelrolle ist eine eindrucksvolle<br />

Mediensatire und ein<br />

mit Kad Merad, Cécile<br />

de France, Louis-Do nachdenkliches Drama.<br />

de Lencquesaing Technik: <strong>Die</strong> Musik lässt von Anfang<br />

Disc BD 25 Bild 2,40:1<br />

an ahnen, dass Unbehagen im Verzug<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

DTS-HD MA 5.1 ist. Durch den fein abgestuften, räumlichen<br />

Klang der Blu-ray Disc wird die-<br />

(Deutsch, Französisch)<br />

Untertitel Keine Extras ser Effekt noch betont. Allerdings fällt<br />

Keine Vertrieb Lighthouse<br />

VÖ: im Handel einiges natürlicher klingt als die deut-<br />

auf, dass die französische Tonspur um<br />

sche. <strong>Die</strong> Farben wirken etwas blass,<br />

und die Konturen könnten schärfer<br />

sein. Extras gibt es nicht.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

GrosssTadTklein<br />

Film: Landkind Ole wird von Mama<br />

und Opa für ein Praktikum nach Berlin<br />

geschickt. Bei seinem Cousin<br />

Rokko soll der Träumer die nächsten<br />

Wochen wohnen – obwohl er von dem<br />

seit 15 Jahren nichts mehr gehört hat.<br />

Es ist der eineinhalbstündigen Reise<br />

durch die sonnendurchfluteten Landschaften<br />

Mecklenburg-Vorpommerns<br />

und düstere Berliner Clubs durchaus<br />

Komödie / Deutschland<br />

anzumerken, dass Til Schweiger als<br />

2013 / 93 Min. FSK 6<br />

Regie Tobias Wiemann Produzent die Hände im Spiel hatte.<br />

mit Jacob Matschenz, Technik: Der Sound wurde offensiv<br />

Klaas Heufer-Umlauf, abgemischt und findet eine gute Balance<br />

zwischen Dialogen, Musik und<br />

Jytte-Merle Böhrnsen<br />

Disc DVD Bild 2,35:1 Surroundelementen. Das makellose<br />

(anamorph) Ton Dolby Digital<br />

5.1 (Deutsch) Un-<br />

Bild ist gestochen scharf und farblich<br />

tertitel Deutsch, Englisch nuanciert – hier geht kein Detail verloren.<br />

Das Zusatzmaterial der DVD ist<br />

Extras Audiokommentar,<br />

Kurzfilm, Featurettes, mit Audiokommentar, Kurzfilm, Featurettes<br />

und Making Of recht umfang-<br />

Making Of Vertrieb<br />

Warner VÖ: im Handel<br />

reich, aber leider auch ziemlich selbstbeweihräuchernd.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

86


cAsA de mi PAdre<br />

Komödie / USA 2012 /<br />

84 Min. FSK 12 Regie<br />

Matt Piedmont mit Will<br />

Ferrell, Gael García<br />

Bernal, <strong>Die</strong>go Luna Disc<br />

BD 25 Bild 2,40:1<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

DTS-HD MA 5.1<br />

(Deutsch, Spanisch)<br />

Untertitel Deutsch<br />

Extras Making Of,<br />

Interview, Entfallene<br />

Szenen Vertrieb Ascot<br />

Elite VÖ: im Handel<br />

Film: In den USA spielte „Casa De Mi Padre“ nur<br />

enttäuschende acht Millionen Dollar ein, in<br />

Deutschland kam der Film nicht einmal ins Kino.<br />

Und das sogar zu Recht. Denn die Parodie<br />

auf mexikanische Telenovelas und Latino-Western<br />

funktioniert nur unter bestimmten Voraussetzungen.<br />

<strong>Die</strong> vielleicht wichtigste: <strong>Die</strong> Zuschauer<br />

müssen vor allem über die Tatsache lachen<br />

können, dass US-Komiker und Hollywood-Superstar<br />

Will Ferrell („Anchorman – <strong>Die</strong> Legende<br />

von Ron Burgundy“) in seiner Rolle als rachesuchender<br />

Farmersohn Armando Alvarez den gesamten<br />

Film über nur Spanisch spricht. Doch das<br />

fällt nicht schwer, denn Ferrells Darstellung <strong>des</strong><br />

romantischen Trottels, seine mit überzogenem<br />

Soap-Pathos auf Spanisch geschmachteten Liebes-<br />

und Vergeltungsschwüre sind grandios witzig.<br />

<strong>Die</strong> Handlung ist eher Nebensache: Armando<br />

verliebt sich in Sonia, die zukünftige Frau seines<br />

Bruders, <strong>des</strong> Dealers Raúl. Doch jener ist mit<br />

seinen Geschäften dem Drogenbaron Onza ein<br />

Dorn im Auge, er überfällt die Hochzeit, entführt<br />

Sonia – und kann sich der Rache der Brüder<br />

gewiss sein. Auf Blu-ray Disc wurde der Komödie<br />

zwar eine deutsche Synchronisation spendiert,<br />

auf die sollte man jedoch besser verzichten.<br />

Und auch diverse Anspielungen auf den 80er-<br />

Jahre-Comedy-Klassiker „Drei Amigos“ (mit<br />

Steve Martin und Chevy Chase) und die gewalttätige<br />

Bildsprache von Quentin Tarantino sorgen<br />

für einige Lacher. Insgesamt bietet die schräge<br />

Komödie 84 Minuten absurd-nette Unterhaltung<br />

für ausgesprochene Ferrell-Fans – nicht mehr,<br />

aber auch nicht weniger.<br />

Technik: Passend zum Film ist die Blu-ray Disc<br />

von einer schwülstigen Optik bestimmt: Warme<br />

Gelb- und Rottöne dominieren die Farbgebung,<br />

die sonnendurchfluteten Bilder sind angemessen<br />

weichgezeichnet, ohne dass Kontraste und<br />

Details darunter leiden. Ohne Makel ist auch der<br />

5.1-Ton, der die Schießereien ebenso wie die<br />

Dialoge glänzend wiedergibt und immer wieder<br />

mit den räumlichen Möglichkeiten spielt. Der<br />

Umfang <strong>des</strong> Bonusteils, der ein recht witziges<br />

Making Of, ein Interview und entfallene Szenen<br />

enthält, ist durchschnittlich.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

Verbotene Liebe: Armando (Will<br />

Ferrell) verliebt sich in die Zukünftige<br />

seines Bruders (Genesis Rodriguez).<br />

Geld her oder AuTsch‘n!<br />

Film: Leichen, Drogen, Puppenporno<br />

und eine Fäkalsprache, die sich gewaschen<br />

hat: <strong>Die</strong> eigenwillige Komödie<br />

„Geld her oder Autsch‘n!“ ist nichst<br />

für Zartbesaitete. Neben den zu Internet-Stars<br />

avancierten Handpuppen<br />

Maulwurfn, Eisbär Kalle und Frosch<br />

Falkenhorst ist auch „Stromberg“-Star<br />

Christoph Maria Herbst mit von der<br />

Komödie / Deutschland<br />

2013 / 93 Min. FSK 12<br />

verstörenden Partie, die sich Puppenspieler<br />

René Marik ausgedacht hat.<br />

Regie René Marik,<br />

Johan Robin mit Technik: Das knackige Bild ist so<br />

Christoph Maria Herbst, scharf, dass jede Faser sichtbar ist.<br />

Holger Kraft, Dorka Beim Sound gibt es nichts zu bemängeln:<br />

Maulwurfn, Kalle und Co. flu-<br />

Gryllus Disc BD 50 Bild<br />

2,35:1 (1080p24, AVC)<br />

Ton DTS-HD MA 5.1 chen aus allen Richtungen, was die<br />

(Deutsch) Untertitel Puppen noch lebendiger wirken lässt.<br />

Deutsch Extras Audiokommentar,<br />

13 Clips, „Autsch‘n“-Neulinge gleichermaßen<br />

Beste Unterhaltung für Fans und<br />

Interviews, Hinter den hält das reichhaltige Bonusmaterial<br />

Kulissen Vertrieb Universum<br />

VÖ: im Handel<br />

bereit, das aus Hintergrundberichten,<br />

Interviews, 13 Clips sowie einem Audiokommentar<br />

besteht.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

Der Puppenspieler und<br />

sein (menschlicher) Star:<br />

René Marik (rechts) und<br />

Christoph Maria Herbst.<br />

Porn in The hood<br />

Film: Drei Jungs verbringen ihre Zeit<br />

damit, auf dem Sofa Mutterwitze zu<br />

reißen und sich mit Gras wegzuknallen.<br />

Immer dabei: Pornos. Plötzlich<br />

hat das schmerzbefreite Trio eine „geniale“<br />

Idee: Warum nicht selbst in<br />

schlüpfrigen Filmen mitspielen? Mit<br />

großer französischer Filmkunst hat<br />

„Porn in the hood“ sicher nichts zu<br />

Komödie / Frankreich /<br />

tun. Aber die hemmungslose Komödie<br />

setzt konsequent auf Situations-<br />

2012 / O-Titel Les Kaïra /<br />

98 Min. FSK 16 Regie<br />

Franck Gastambide mit komik und seichten Humor.<br />

Medi Sadoun, Franck Technik: <strong>Die</strong> Bilder wirken blass und<br />

Gastambide, Jib Pocthier unscharf. Der Klang punktet mit gut<br />

Disc BD 25 Bild 2,35:1 verständlichen Dialogen. Insgesamt<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

ist der Sound jedoch etwas unausgewogen<br />

abgemischt, was sich durch ei-<br />

DTS-HD MA 5.1<br />

(Deutsch, Französisch)<br />

Untertitel Keine Extras ne starke Basslastigkeit bemerkbar<br />

Entfallene Szenen macht. Auch die Gestaltung <strong>des</strong> Bonusteils<br />

enttäuscht: keine Featurettes,<br />

Vertrieb Universum<br />

VÖ: im Handel kein Blick hinter die Kulissen. Gut zwei<br />

Minuten an entfallenen Szenen sind<br />

alles, was man bekommt.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

drecksAu – es isT ZeiT, versAuT Zu sein<br />

Film: James McAvoy („X-Men – Erste<br />

Entscheidung“) lässt in der neuen,<br />

gelungenen Verfilmung eines Romans<br />

von „Trainspotting“-Autor Irvine Welsh<br />

ganz schön die Sau raus: als korrupter,<br />

bipolarer Polizei-Inspektor, der<br />

den Mord an einem Asiaten aufklären<br />

muss. <strong>Die</strong>se 90 Filmminuten sind eine<br />

wüste Tour de Force, ein rauschhafter<br />

Selbstzerstörungstrip eines zu-<br />

Komödie / Großbritannien<br />

2013 / O-Titel Filth<br />

/ 98 Min. FSK 16 Regie tiefst einsamen, verletzten und neurotischen<br />

Menschen.<br />

Jon S. Baird mit James<br />

McAvoy, Jamie Bell, Technik: Man muss sich erst daran<br />

Eddie Marsan Disc BD gewöhnen: <strong>Die</strong> stellenweise überbelichtet<br />

wirkenden Bilder gehören zum<br />

25 Bild 2,40:1 (1080p24,<br />

AVC) Ton DTS-HD MA<br />

5.1 (Deutsch, Englisch) Look <strong>des</strong> Films. Abzug gibt es für die<br />

Untertitel Deutsch Details, die ruhig etwas klarer ausfallen<br />

könnten. <strong>Die</strong> Stärke der Blu-ray<br />

Extras Featurette,<br />

Interviews, B-Roll Disc ist eindeutig der Sound, der sich<br />

Vertrieb Ascot Elite VÖ: allgemein eher zurückhält, aber an<br />

im Handel<br />

den richtigen Stellen aufdreht. Der<br />

Bonusteil ist zwar gut bestückt, aber<br />

wenig unterhaltsam.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

87


HOME ENTERTAINMENT | SPIELFILME<br />

STARKE MÄDCHEN WEINEN NICHT<br />

FILM: Nasenbluten, blaue Flecken,<br />

Müdigkeit: Es scheinen nur Kleinigkeiten<br />

zu sein, doch Akkie (Hanna Obbeek)<br />

ist schwer krank. Obwohl die<br />

Ärzte Sorgenfalten auf der Stirn haben,<br />

lässt sich das aufgeweckte Mädchen<br />

von der Diagnose „Leukämie“<br />

nicht unterkriegen und nimmt gemeinsam<br />

mit ihren Klassenkameraden den<br />

Drama / Niederlande<br />

Kampf gegen den Krebs auf – in einem<br />

2012 / O-Titel Achtstegroepers<br />

huilen niet /<br />

bewegenden Familiendrama voller<br />

100 Min. FSK 6 Regie Leid, Mut und Hoffnung.<br />

Dennis Bots mit Hanna TECHNIK: Das detailreiche Bild ist<br />

Obbeek, Nils Verkooijen, ausgesprochen scharf und macht die<br />

Fiona Livingston Disc BD emotionale Berg- und Talfahrt zu einem<br />

optischen Vergnügen. Der Sound<br />

50 Bild 2,35:1 (1080p24,<br />

AVC) Ton DTS-HD MA<br />

5.1 (Deutsch, Niederländisch)<br />

Untertitel Deutsch chend eher zurück und wirkt nie auf-<br />

hält sich dem Genre <strong>des</strong> Films entspre-<br />

Extras Making Of, Dokumentation,<br />

Musik<strong>video</strong>, Musik ist erfreulich dezent eingesetzt.<br />

dringlich oder überladen. Auch die<br />

Bildergalerie Vertrieb Im Bonusteil ist neben dem Making<br />

Capelight VÖ: im Handel<br />

Of vor allem die aufschlussreiche Dokumentation<br />

zu empfehlen.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

ALLES EINE FRAGE DER ZEIT<br />

FILM: Tim ist ein guter Kerl – ein bisschen<br />

schüchtern vielleicht und nicht<br />

unbedingt attraktiv, aber gänzlich unverdorben.<br />

Nur mit den Frauen will<br />

es einfach nicht richtig klappen – was<br />

sich allerdings bald ändert: Charmant<br />

und warmherzig inszeniert, lässt Regisseur<br />

Richard Curtis seinen Protagonisten<br />

mehrfach in die Vergangenheit<br />

reisen, um seine schlimmsten<br />

Komödie /Großbritannien<br />

2013 / O-Titel<br />

About Time / 118 Min. Date-Patzer auszubügeln. So oft, bis<br />

FSK 0 Regie Richard er es richtig anstellt.<br />

Curtis mit Domhnall TECHNIK: Abgesehen von einem leichten<br />

Nachziehen gefällt die Optik mit<br />

Gleeson, Rachel<br />

McAdams, Bill Nighy<br />

starken Kontrasten und prächtigen<br />

Disc BD 50 Bild 2,40:1<br />

(1080p24, AVC) Ton DTS Farben. Auch der ausdifferenzierte<br />

5.1 (Deutsch, Ital., u.a.), Surroundmix überzeugt, wobei der<br />

DTS-HD MA 5.1 (Englisch)<br />

Untertitel Deutsch, che Dialoge und stimmungsvolle Mu-<br />

Fokus vor allem auf klar verständli-<br />

Englisch u.a. Extras sik gelegt wurde. Der Bonusteil punktet<br />

mit einem Musik<strong>video</strong> von Ellie<br />

Entfallene Szenen, Featurettes<br />

u.a. Vertrieb<br />

Universal VÖ: im Handel Goulding, Featurettes und von Curtis<br />

kommentierte, entfallene Szenen.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

PRISONERS<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Thriller / USA 2013 / 153 Min.<br />

FSK 16 Regie Denis Villeneuve<br />

mit Hugh Jackman, Jake Gyllenhaal, Maria<br />

Bello Disc BD 50 Bild 1,85:1 (1080p24,<br />

AVC) Ton DTS-HD MA 5.1 (Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deutsch, Englisch Extras<br />

Mitschnitt der Deutschlandpremiere,<br />

Featurettes Vertrieb Universal<br />

VÖ: im Handel<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Erlösung<br />

vom<br />

Bösen<br />

Schäbig ist das Wohnmobil, das<br />

in „Prisoners“ eine zentrale Rolle<br />

spielt. Man träumt schlecht<br />

davon. Der große Wagen scheint in<br />

einem winterlichen kleinen Ort in<br />

Pennsylvania geradezu darauf zu<br />

warten, dass Anna Dover und ihre<br />

Freundin Joy Birch mit ihren älteren<br />

Geschwistern kurz an ihm Halt machen.<br />

Leise Popmusik dringt heraus.<br />

Aus dem Inneren folgt in diesem beklemmend<br />

stillen Psychothriller ein<br />

langer Blick den Kindern, die ihren<br />

Spaziergang fortsetzen. Später werden<br />

sich die älteren Geschwister an<br />

das unheimliche Fahrzeug erinnern.<br />

Aber die kleinen Mädchen sind spurlos<br />

verschwunden. Wo sind sie? Gewalttätig<br />

und ratlos reagieren Annas<br />

Vater (Hugh Jackman) und Detective<br />

Loki (Jake Gyllenhaal) auf das Verschwinden<br />

– mit Folter und Entfüh-<br />

Anse (Tim Blake Nelson, links),<br />

Dewey Dell (Ahna O‘Reilly) und<br />

Darl Bundren (James Franco)<br />

fahren durch die Prärie.<br />

AS I LAY DYING<br />

FILM: James Franco bleibt als Regisseur,<br />

Drehbuchautor und Darsteller<br />

sehr nahe an der Romanvorlage von<br />

William Faulkner. Leider ist der Film<br />

dadurch sehr langatmig geraten, und<br />

Francos Inszenierung <strong>des</strong> Leichenzugs<br />

einer armen Bauernfamilie ist überambitioniert<br />

– mit affektiert wirkenden<br />

Splitscreens und Zeitlupen. Spannung<br />

kommt nicht auf, nicht einmal,<br />

Drama / USA 2013 /<br />

110 Min. FSK 16 Regie<br />

James Franco mit James als die Familie an einem reißenden<br />

Franco, Tim Blake Fluss ums Überleben kämpft und die<br />

Nelson, Danny McBride Tochter vergewaltigt wird.<br />

Disc BD 50 Bild 2,40:1 TECHNIK: Der 5.1-Mix liefert stets<br />

(1080p24, AVC)<br />

leichte Umgebungsgeräusche. <strong>Die</strong><br />

Ton DTS-HD MA 5.1<br />

(Deutsch, Englisch) Zeitlupenszenen wirken durch atmosphärische<br />

Effekte noch langatmiger.<br />

Untertitel Deutsch<br />

Extras Hinter den Kulissen,<br />

Interviews, B-Roll guter Schwarzwerte auch in dunkler<br />

Das Bild ist scharf und bleibt aufgrund<br />

Vertrieb Splendid Szenerie klar. Blasse Farben unterstreichen<br />

die Stimmung <strong>des</strong> Filmes.<br />

VÖ: im Handel<br />

Im Bonusteil sind nur die Interviews<br />

interessant.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

MOEBIUS, DIE LUST, DAS MESSER<br />

FILM: Ein Freund großer Worte war<br />

Kim Ki-Duk noch nie. Doch nun verzichtet<br />

der südkoreanische Regisseur<br />

gänzlich auf Dialoge. Statt<strong>des</strong>sen sprechen<br />

die Bilder: Zu einem intensiven<br />

Reigen der Grausamkeiten verdichtet,<br />

erzählen sie die verstörende Geschichte<br />

menschlicher Abgründe, die mit einer<br />

außerehelichen Affäre und der<br />

Drama / Südkorea 2013<br />

/ O-Titel Moebius / 84<br />

blutigen Bestrafung eines Unschuldigen<br />

ihren Anfang nimmt. Das Drama<br />

Min. FSK 18<br />

Regie Kim Ki-Duk kommt ohne narrativen Faden aus und<br />

mit Cho Jae-hyun, Lee präsentiert sich als erratisches Kaleidoskop<br />

von Abscheulichkeiten.<br />

Eun-Woo, Seo Young-ju<br />

Disc BD 25 Bild 1,85:1<br />

TECHNIK: <strong>Die</strong> rätselhaften, düsteren<br />

(1080i50, AVC)<br />

Ton DTS-HD MA 5.1 Bilder <strong>des</strong> Dramas können sich voll<br />

(ohne Dialoge) entfalten. <strong>Die</strong> Blu-ray Disc präsentiert<br />

Untertitel Deutsch (für sich mit satten Farben, die Optik ist<br />

Schrifteinblendungen) kontrastreich und scharf. Der dynamisch<br />

abgemischte 5.1-Sound setzt<br />

Extras Keine<br />

Vertrieb Ascot Elite<br />

die hinteren Kanäle für eine ausgeklügelte<br />

Musikuntermalung ein. Bonus-<br />

VÖ: im Handel<br />

material ist nicht vorhanden.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

88


ung. Zweieinhalb Stunden sorgt der<br />

kanadische Regisseur Denis Villeneuve<br />

mit seinem metaphysischen Psychothriller<br />

für unheilvolles Unbehangen:<br />

„Und erlöse uns von dem Bösen“<br />

– die Hoffnung im Vaterunser am Anfang<br />

<strong>des</strong> Films wird sich nicht erfüllen.<br />

Denn das Böse hat sich auf sehr<br />

leisen Sohlen mitten in (unser aller)<br />

Leben gestohlen.<br />

TECHNIK: Der Film verzichtet auf<br />

schnelle Schnitte, aufpeitschende Musik<br />

und andere handelsübliche Genre-<br />

Ingredienzien der Zuschauerüberwältigung.<br />

<strong>Die</strong> Blu-ray Disc unterstreicht<br />

das optimal. Es lauert etwas im Klang,<br />

das unter Strom setzt und ein fiebriges<br />

Bangen bewirkt, das über die gesamte<br />

Laufzeit anhält. Trotzdem sind die Effekte<br />

nicht im Dauereinsatz, was sie<br />

nur umso wirkungsvoller macht: <strong>Die</strong><br />

Stille ist irgendwann kaum noch auszuhalten,<br />

schon ein simples Motorengeräusch<br />

klingt bedrohlich. Auch die<br />

Farben lassen einen geradezu frösteln.<br />

<strong>Die</strong> Nahaufnahmen von Jake Gyllenhaal<br />

und seinem grandios gespielten<br />

Zwinker-Tick werden detailreich und<br />

gestochen scharf wiedergegeben. Der<br />

Bonusteil hat wenig Mehrwert: Neben<br />

einem Mitschnitt der deutschen Filmpremiere<br />

loben Darsteller und Regisseur<br />

in zwei Featurettes das Team.<br />

Detective Loki (Jake Gyllenhaal, rechts)<br />

fischt im Trüben und kann Keller Dover<br />

(Hugh Jackman), den Vater eines der vermissten<br />

Mädchen, einfach nicht beruhigen.<br />

FILMTIPP<br />

SCORPION<br />

FILM: Mit brutalen Übergriffen machen<br />

Julián und seine Neonazi-Kumpel<br />

ihrer Frustration Luft. Erste Zweifel<br />

an das braune Gedankengut kommen<br />

durch seinen schwarzen Boxpartner<br />

und der Liebe zu Alyssa auf. Doch<br />

der Sinneswandel fällt schwer: <strong>Die</strong><br />

Gang hat Julián im Griff. Dank der<br />

starken Besetzung sieht man darüber<br />

Action / Spanien 2013 /<br />

hinweg, dass der Film stellenweise<br />

O-Titel Alacrán<br />

enamorado / 100 Min.<br />

sehr an Klassiker wie „American History<br />

X“ und „Hooligans“ erinnert.<br />

FSK 16 Regie Santiago<br />

Zannou mit Álex TECHNIK: Das gestochen scharfe, detailreiche<br />

Bild lässt keine Wünsche of-<br />

González, Javier Bardem,<br />

Carlos Bardem Disc BD fen. Den vielen nächtlichen Straßenszenen<br />

kommen die tadellosen<br />

50 Bild 2,35:1 (1080p24,<br />

AVC) Ton DTS-HD MA<br />

5.1 (Deutsch, Spanisch) Schwarzwerte zugute. Auch der Sound<br />

Untertitel Deutsch, passt: <strong>Die</strong> Faustschläge sind zwar hörbar<br />

nachsynchronisiert, haben aber<br />

Englisch Extras Making<br />

Of, Featurettes Vertrieb die Wucht, die man in einem Boxfilm<br />

Alive VÖ: im Handel erwartet. Im Bonusteil finden sich ein<br />

knapp halbstündiges Making Of sowie<br />

acht interessante Featurettes.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

JOURNEY OF LOVE<br />

FILM: Als Praktikantin eines Magazins<br />

will Darius einer wunderlichen Zeitungs-Annonce<br />

auf den Grund gehen:<br />

Ein vermutlich Verrückter sucht nach<br />

Begleitung für eine Zeitreise. Doch so<br />

durchgeknallt scheint dieser Kenneth<br />

gar nicht zu sein. Kann er vielleicht<br />

wirklich durch die Zeit reisen? <strong>Die</strong>ses<br />

Mysterium wird in der liebenswerten<br />

Komödie / USA 2012 /<br />

Tragikomödie auf unterhaltsame Weise<br />

geklärt – eine charmante Liebesge-<br />

O-Titel Safety Not<br />

Guaranteed / 86 Min.<br />

FSK 12 Regie Colin schichte gibt es inklusive.<br />

Trevorrow mit Aubrey TECHNIK: <strong>Die</strong> scharfen Kanten behalten<br />

leider auch bei langsameren Be-<br />

Plaza, Mark Duplass,<br />

Jake M. Johnson Disc<br />

wegungen nicht ihre Form, ein Nachziehen<br />

setzt ein. <strong>Die</strong> Palette an<br />

BD 25 Bild 2,35:1<br />

(1080p24, MPEG-2)<br />

Ton DTS-HD MA 7.1 Schwarztönen könnte umfangreicher<br />

(Deutsch, Englisch) sein. Der 7.1-Mix bietet ein beachtliches<br />

Raumgefühl. <strong>Die</strong> Umgebungstö-<br />

Untertitel Deutsch<br />

Extras Interview ne und Effekte im Freien sind beinahe<br />

schon aufdringlich präsent. Beide<br />

mit dem Regisseur,<br />

Featurette Vertrieb:<br />

Sunfilm VÖ: im Handel Extras, ein Interview und ein Featurette,<br />

sind etwas kurz geraten.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

HAPPY METAL<br />

FILM: <strong>Die</strong> Mitglieder der Band „Dead<br />

MaKabés“ bekommen die Chance, bei<br />

einem großen Festival zu spielen.<br />

Durch einen Verkehrsunfall geraten<br />

sie jedoch ins Visier der Polizei und<br />

tauchen auf einem knallbunten Dorffest<br />

unter. <strong>Die</strong> vierköpfige Truppe<br />

kommt in die skurrile Situation, statt<br />

Black Metal plötzlich in einer Beatles-<br />

Komödie / F 2013 /<br />

Revival-Band zu spielen. <strong>Die</strong>ses inhaltliche<br />

Kontrastprogramm sorgt für<br />

O-Titel Pop Redemption<br />

/ 95 Min. FSK 12<br />

Regie Martin Le Gall Situationskomik auf dem Weg zum<br />

mit Julien Doré, Grégory größten Auftritt der Bandgeschichte.<br />

Gadebois, Jonathan <strong>Die</strong> laufenden Rocker-Witze und -Klischees<br />

funktionieren jedoch nicht für<br />

Cohen Disc BD 25<br />

Bild 2,35:1 (1080p24,<br />

AVC) Ton DTS-HD MA<br />

je<strong>des</strong> Publikum.<br />

7.1 (Deutsch, Französisch)<br />

Untertitel Deutsch ne Schärfe, die satten Farben betonen<br />

TECHNIK: Das Bild besticht durch sei-<br />

Extras Keine die inhaltlichen Kontraste. Beim Klang<br />

Vertrieb Tiberius Film steht die bombastische, räumliche Musikmischung<br />

im Mittelpunkt. Der 7.1-<br />

VÖ: im Handel<br />

Mix wirkt satt und tadellos. Extras sind<br />

keine dabei.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

<strong>Die</strong>„Dead<br />

Makabés“, von<br />

links: JP (Grégory<br />

Gadebois), Pascal<br />

(Jonathan Cohen),<br />

Erik (Yacine<br />

Belhousse) und<br />

Alex (Julien Doré).<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

89


HOME ENTERTAINMENT | DRAMA<br />

Lyndon B. Johnson<br />

(Liev Schreiber) lässt<br />

sich von Cecil Gaines<br />

(Forest Whitaker) Tee<br />

servieren.<br />

Im kleinen Bild: Der<br />

damalige Bun<strong>des</strong>kanzler<br />

Helmut Kohl trifft<br />

den realen Butler<br />

Eugene Allen.<br />

Der Sache dienen<br />

Nichts sehen, nichts hören, nur<br />

bedienen, das ist sein Job:<br />

Acht US-Präsidenten diente<br />

Eugene Allen im Weißen Haus. <strong>Die</strong><br />

Lebensgeschichte <strong>des</strong> 2010 verstorbenen<br />

Afroamerikaners inspirierte<br />

die 130 Minuten lange Geschichtsstunde<br />

„Der Butler“, in<br />

dem das Leben Eugene Allens allerdings<br />

überdramatisiert wird.<br />

Forest Whitaker spielt darin Cecil<br />

Gaines: Das Film-Alter-Ego <strong>des</strong><br />

realen Butlers muss als Kind miterleben,<br />

wie ein weißer Farmer<br />

seine Mutter vergewaltigt und seinen<br />

Vater erschießt, ohne zur Rechenschaft<br />

gezogen zu werden. Als<br />

Schwarzer war man in den USA alltäglichen<br />

Demütigungen ausgesetzt:<br />

Doch den Ungerechtigkeiten begegnet<br />

Filmbutler Cecil mit stoischer Ruhe.<br />

Egal, ob die Präsidenten, – von<br />

DER BUTLER<br />

Drama / USA 2013 / 132 Min. FSK 12 Regie Lee<br />

Daniels mit Forest Whitaker, Oprah Winfrey, David<br />

Oyelowo Disc BD 50 Bild 1,85:1 (1080p24, AVC)<br />

Ton DTS-HD MA 5.1 (Deutsch, Englisch) Untertitel<br />

Deutsch, Englisch Extras Entfallene und verpatzte<br />

Szenen, Featurettes, Musik<strong>video</strong> Vertrieb Prokino<br />

VÖ: im Handel<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Eisenhower bis Reagan – militante<br />

Bürgerrechtler ausrotten wollen oder<br />

etwas gegen die Rassentrennung unternehmen<br />

wollen: Der Butler bleibt<br />

stumm. <strong>Die</strong>se Zurückhaltung führt in<br />

dem überambitionierten Weltverbesserungsfilm<br />

zu Konflikten zwischen<br />

Cecil und seinem politisch engagierten<br />

Sohn: Der kämpft an vorderster<br />

Front gegen die Machthaber,<br />

denen sein Vater Tee serviert.<br />

TECHNIK: Während die Bildschärfe<br />

durchschnittlich ist, präsentieren<br />

sich die Farben kräftig,<br />

aber natürlich. Einige dunkle Bereiche<br />

wirken verwaschen. Der<br />

Soundtrack bietet eine dynamische<br />

Abwechslung aus Musik und<br />

Sprache. Statt Effektfeuerwerk gibt es<br />

dezente Räumlichkeit. <strong>Die</strong> Extras ergänzen<br />

den Film um entfallene Szenen<br />

und Dokus zum Hintergrund.<br />

ADIEU PARIS<br />

FILM: Der erfolgsverwöhnte Investment-Banker<br />

Frank stürzt beruflich<br />

und privat ab. <strong>Die</strong> Schriftstellerin<br />

Patrizia ist während<strong>des</strong>sen auf den<br />

Weg zum Krankenbett ihres Liebhabers<br />

und muss Rückschläge erleiden.<br />

Beide Figuren treffen sich zufällig: Ihre<br />

Geschichten und Leben beginnen<br />

sich zu verflechten. Schöne Dialoge<br />

Drama / Deutschland,<br />

und bemerkenswerte Bilder lassen dieses<br />

Drama zu einem besonderen Er-<br />

Frankreich, Luxemburg<br />

2012 / O-Titel Upgrade /<br />

97 Min. FSK 6 Regie lebnis werden und präsentieren die<br />

Franziska Buch mit Liebe auf eine sehr erwachsene Art.<br />

Hans-Werner Meyer, TECHNIK: Das Bild besticht durch gute<br />

Schärfe und Detailvielfalt. <strong>Die</strong> Far-<br />

Jessica Schwarz,<br />

Sandrine Bonnaire Disc<br />

ben sind natürlich gehalten, hier wird<br />

BD 25 Bild 2,35:1<br />

(1080i50, AVC) Ton die harte Realität wiedergegeben anstatt<br />

sie aufzuhübschen – das passt<br />

DTS-HD MA 5.1<br />

(Deutsch, Französisch) auch zur Stimmung. Klanglich wird<br />

Untertitel Deutsch Wert auf die Verständlichkeit der<br />

Extras Entfallene Szenen<br />

Dialoge gelegt, es gibt jedoch ergreifende<br />

musikalische Einlagen über die<br />

Vertrieb Lighthouse /<br />

Farbfilm VÖ: im Handel<br />

volle Stereobreite.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

CONFESSION<br />

FILM: Da soll noch einer sagen, Pete<br />

Doherty sei zu nichts zu gebrauchen!<br />

Den tragischen Helden in Sylvie<br />

Verhey<strong>des</strong> melancholischem Drama<br />

spielt der britische Skandalrocker zumin<strong>des</strong>t<br />

sehr glaubhaft. Als Bonvivant<br />

Octave gibt er sich dem Opium und<br />

der Vielweiberei hin, hadert aber<br />

gleichzeitig mit seiner verschwendeten<br />

Jugend. Das ist zwar keine leich-<br />

Drama / Frankreich,<br />

Deutschland, Großbritannien<br />

2012 / O-Titel te Kost – als kunstvolle Charakterstudie<br />

mit einem starken philosophischen<br />

La confession d‘un enfant<br />

du siècle / 116 Min. Anstrich aber trotzdem sehenswert.<br />

FSK 12 Regie Sylvie TECHNIK: Der Optik fehlt es an Schärfe,<br />

was sich vor allem in der Bewegung<br />

Verheyde mit Pete Doherty,<br />

Charlotte Gainsbourg,<br />

August <strong>Die</strong>hl Disc<br />

bemerkbar macht. Dafür überzeugt<br />

BD 25 Bild 2,35:1 die fahle Farbgebung, die Octaves Innenleben<br />

beeindruckend widerspie-<br />

(1080i50, AVC) Ton<br />

DTS-HD MA 5.1 (Dt., gelt. Im Gegensatz zur atmosphärischen<br />

Musik werden die Dialoge teil-<br />

Engl.) Untertitel Deutsch<br />

Extras Keine Vertrieb<br />

weise undeutlich wiedergegeben. Zudem<br />

klingen die Effekte etwas künst-<br />

Lighthouse / Farbfilm<br />

VÖ: im Handel<br />

lich. Auf Extras wurde verzichtet.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

Hut ab: Pete Doherty überzeugt<br />

als trübseliger und<br />

berauschter Hedonist.<br />

90


HOME ENTERTAINMENT | KLASSIKER<br />

HIGH FIDELITY<br />

FILM: Rob Gordon (John Cusack) ist<br />

ein wandeln<strong>des</strong> Pop-Lexikon und Besitzer<br />

eines Plattenladens, der alles<br />

Wichtige in seinem Leben in Top-Five-<br />

Listen ordnet. So auch seine schmerzvollsten<br />

Trennungen. <strong>Die</strong> möchte Rob<br />

aufarbeiten, indem er sich mit allen<br />

seinen Ex-Freundinnen noch einmal<br />

trifft. Laura (Iben Hjejle), die ihn gerade<br />

für den langhaarigen Öko-Guru<br />

Drama / USA 1999 / 114<br />

Min. FSK 12 Regie<br />

Stephen Frears mit John Ray (Tim Robbins) verlassen hat, gehört<br />

angeblich nicht zu diesem Kreis<br />

Cusack, Iben Hjejle, Lisa<br />

Bonet, Disc BD 50 Bild der Alltime-Greatest-Herzensbrecherinnen.<br />

Aber die Trennung von ihr<br />

1,85:1 (1080p24, AVC)<br />

Ton DTS-HD MA 5.1 treibt Rob in die Sinnkrise.<br />

(Englisch), Dolby Digital<br />

TECHNIK: „High Fidelity“ lebt von seiner<br />

exquisiten Musikauswahl, die lei-<br />

5.1 (Deutsch, Französisch,<br />

Portugiesisch) u.a.<br />

Untertitel Deutsch, der nur im Original als verlustfreies<br />

Englisch, Französisch, Master Audio, aber stets satt und in<br />

Spanisch u.a. Extras 5.1 über die Lautsprecher kommt. Das<br />

Interviews, Entfallene Bild ist rauschfrei und scharf, ohne<br />

Szenen Vertrieb Disney<br />

dabei den 90er-Jahre-Look <strong>des</strong> Originals<br />

zu verleugnen.<br />

VÖ: im Handel<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

GOOD MORNING, VIETNAM<br />

FILM: Vietnam, 1965. Seit Jahren führen<br />

die USA einen erbitterten Krieg<br />

gegen den Vietcong: Ein Ende ist nicht<br />

in Sicht. Es herrscht Frust bei der Army<br />

– bis Radio-DJ Adrian Cronauer<br />

eintrifft. Rotzfrech, albern und laut,<br />

ist er bei den Kameraden beliebt, den<br />

Vorgesetzten aber ein Dorn im Auge:<br />

Robin Williams wurde für seine Darbietung<br />

in der mutigen Anti-Kriegs-<br />

Komödie / USA 1987 /<br />

121 Min. FSK 12 Regie<br />

Barry Levinson mit Robin komödie mit seiner ersten von vier Oscarnominierungen<br />

gewürdigt.<br />

Williams, Forest<br />

Whitaker, Tung Thanh TECHNIK: In Bild und Ton macht die<br />

Tran Disc BD 50 Bild Blu-ray Disc leider keinen besonders<br />

1,85:1 (1080p24, AVC) guten Eindruck. <strong>Die</strong> Bilder wurden<br />

Ton DTS-HD MA 5.1<br />

punktuell aufgefrischt, wirken aber<br />

(Englisch), Dolby Digital<br />

2.1 (Deutsch) u.a. Untertitel<br />

Deutsch, Englisch, Sound klingt nicht richtig sauber, zu-<br />

trotzdem oft verwaschen. Auch der<br />

Französisch Extras dem ist auf Deutsch nur eine Stereo-<br />

Featurettes, Produktionstagebuch,<br />

ungeschnitteteressanten<br />

Featurettes wegen lohnt<br />

Tonspur verfügbar. Der durchaus inne<br />

Monologe Vertrieb<br />

sich eine Anschaffung der BD trotzdem,<br />

zumin<strong>des</strong>t für Fans.<br />

Disney VÖ: im Handel<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

KLASSIKER DES MONATS<br />

ROBOCOP<br />

Action / USA 1987 / 103<br />

Min. FSK 18 Regie Paul<br />

Verhoeven mit Peter<br />

Weller, Nancy Allen, Dan<br />

O‘Herlihy Disc BD 50<br />

Bild 1,85:1 (1080p24,<br />

AVC) Ton DTS-HD MA<br />

5.1 (Engl.), DTS 5.1 (Dt.<br />

Ital. u.a.), DD 5.1 (Pol.<br />

u.a.), DD 2.0 (Ung. u.a.)<br />

Untertitel Dt., Engl. u.a.<br />

Extras Featurettes,<br />

Zusatzszenen, Making<br />

Of, Diskussionsrunde mit<br />

den Filmemachern Vertrieb<br />

Fox VÖ: im Handel<br />

FILM: Paul Verhoevens 1987 inszenierte Dystopie<br />

„RoboCop“ zählt zweifellos zu den großen<br />

Klassikern <strong>des</strong> Actionkinos. Mit bissigem<br />

Unterton teilte der Regisseur Seitenhiebe gegen<br />

raffgierige Wall-Street-Yuppies und gegen<br />

die Reagan-Administration aus. Am Ende bekam<br />

jeder das, was er verdiente – inklusive<br />

Zins und Zinseszins in bleihaltiger Form. Nach<br />

Jahren <strong>des</strong> Darbens auf dem Index erscheint<br />

Verhoevens bitterböser Blick auf eine korrupte<br />

Gesellschaft nun erstmalig im Director‘s Cut<br />

auf Blu-ray Disc. Als der idealistische Polizist<br />

Alex Murphy (Peter Weller) bei einem Einsatz<br />

lebensgefährlich verletzt wird, sieht der multinationale<br />

OCP-Konzern seine große Stunde<br />

gekommen: Um der Kriminalität auf Detroits<br />

Straßen Herr zu werden, baut die Firma aus<br />

den sterblichen Überresten Murphys einen<br />

Hybriden aus Mensch und Maschine. Als RoboCop<br />

sorgt der Cyborg nun für Recht und<br />

Ordnung. Doch die Schöpfer verfolgen mit ihrer<br />

Kreatur ein noch ganz anderes Ziel und<br />

schrecken dabei nicht vor kaltblütigem Mord<br />

Nachdem Polizist Alex Murphy<br />

(Peter Weller) im Einsatz schwer<br />

verletzt wurde, baut ihn der<br />

OCP-Konzern zu RoboCop um –<br />

einem Cyborg, der fortan<br />

Verbrechen bekämpfen soll.<br />

EXTRASTIPP<br />

in den eigenen Reihen zurück. Auch nach 27<br />

Jahren hat der Film nichts von seinem überbordenen<br />

Gewaltzynismus verloren. Das<br />

gleichnamige und durchaus sehenswerte Remake<br />

<strong>des</strong> durchaus satirischen Actioners läuft<br />

derzeit in den deutschen Kinos.<br />

TECHNIK: <strong>Die</strong> Bildschärfe der Blu-ray Disc ist<br />

wechselhaft: Einige Szenen wirken so scharf,<br />

als wären sie heute produziert worden, anderen<br />

merkt man ihr Alter deutlich an. <strong>Die</strong> blassen<br />

Farben lassen sofort nostalgische Stimmung<br />

aufkommen. Vom großen Kontrastumfang<br />

profitieren vor allem dunkle Szenen. Der<br />

Ton ist insgesamt zurückhaltend, einzelne Surround-Effekte<br />

sitzen dafür aber umso wirkungsvoller.<br />

<strong>Die</strong> deutsche Synchronisation<br />

verfügt über auffällig räumliche, blechern wirkende<br />

Dialoge, was äußerst unnatürlich klingt.<br />

Der englische Originalton ist frei von diesem<br />

Makel. Spitzenklasse sind dagegen die Extras:<br />

<strong>Die</strong> umfangreichen Featurettes und ein Einblick<br />

in die Storyboards mit dem Animator lassen<br />

kaum Wünsche offen.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

DIE BRÜCKE<br />

FILM: <strong>Die</strong> dramatische Geschichte von<br />

sieben 16-jährigen Jungen beginnt im<br />

April 1945. In den letzten Tagen <strong>des</strong><br />

Krieges werden sie von der Schulbank<br />

weg eingezogen. Ihr Auftrag: die Brücke<br />

vor den Toren einer kleinen deutschen<br />

Stadt mit aller Gewalt bis zum<br />

Schluss zu verteidigen. Exemplarisch<br />

führt Regisseur Bernhard Wicki am<br />

Kriegsfilm / BRD 1959 /<br />

103 Min. FSK 12 Regie<br />

Unsinn eines einzelnen Auftrags den<br />

Bernhard Wicki mit Wahnsinn <strong>des</strong> gesamten Krieges vor<br />

Folker Bohnet, Fritz Augen. Ein zeitloses Meisterwerk, das<br />

Wepper, Michael Hintz kompromisslos Anklage erhebt.<br />

Disc BD 50 Bild 4:3 TECHNIK: Zwischen einzelnen verwaschenen<br />

Bildern gibt es immer wie-<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

DTS-HD MA 2.0<br />

(Deutsch) Untertitel der Szenen, die Dank exzellenter<br />

Deutsch Extras Doku, Schärfe und bestem Detailreichtum<br />

Interviewmitschnitte Staunen hervorrufen. Klanglich wurde<br />

am Original nicht viel gedreht, der<br />

Vertrieb Studiocanal VÖ:<br />

im Handel Ton ist quasi monaural. Der gut gefüllte<br />

Bonusteil enthält mehr als zwei<br />

Stunden Dokumaterial und Gesprächsmitschnitte.<br />

FILMTIPP<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

Hitlers Wahnsinn: Minderjährige Soldaten müssen<br />

eine Brücke verteidigen, die gesprengt werden soll.<br />

IN DER HITZE DER NACHT<br />

FILM: In einem Südstaatennest wird<br />

ein Industrieller tot aufgefunden. Als<br />

erstes verhaftet die Polizei einen<br />

Schwarzen, der auf einen Zug wartet.<br />

Doch dieser ist selbst Polizeibeamter,<br />

Experte für Mordfälle und versucht<br />

nun im rassistischen Süden, den Fall<br />

selbst zu klären. Ein schwüler, spannender<br />

und ungeheuer kluger Film<br />

Krimi / USA 1967 / über Rassismus, Arroganz und Vorurteile<br />

– und zwar auf allen Seiten.<br />

O-Titel In The Heat Of<br />

The Night / 110 Min.<br />

FSK 12 Regie Norman TECHNIK: <strong>Die</strong> Bildqualität ist nur<br />

Jewison mit Sidney durchschnittlich: Bessere Kontraste<br />

Poitier, Rod Steiger, würden helfen, dunkle Szenen weniger<br />

verwaschen zu lassen. Ansonsten<br />

Warren Oates Disc BD<br />

50 Bild 1,85:1 (1080p24, sind Schärfe und Details gut für das<br />

AVC) Ton DTS-HD MA<br />

Alter <strong>des</strong> Materials. Der Ton ist nahezu<br />

monaural, nur die englische Ton-<br />

5.1 (Englisch), DTS 2.0<br />

(Deutsch), DTS-HD MA<br />

1.0 (Span., Ital.) Untertitel<br />

Deutsch, Englisch, bar aufgepeppt. <strong>Die</strong> Dialoge sind zwar<br />

spur liegt in 5.1 vor und wurde hör-<br />

Franz. u.a. Extras vergleichsweise undeutlich, behalten<br />

Featurettes Vertrieb Fox damit aber auch das nostalgischeFlair<br />

VÖ: im Handel<br />

<strong>des</strong> Originals bei.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

91


HOME ENTERTAINMENT | TV-SERIEN UND VORSCHAU<br />

BORGEN – GEFÄHRLICHE ... – STAFFEL 3<br />

SERIE: In der dritten und letzten Staffel<br />

der gefeierten dänischen Drama-<br />

Serie „Borgen – Gefährliche Seilschaften“<br />

gründet die taffe Politikerin<br />

Birgitte Nyborg eine neue Partei. Doch<br />

das gefällt längst nicht jedem ihrer<br />

ehemaligen Mitstreiter. Nyborgs neue<br />

Beraterin Katrine Fønsmark spielt eine<br />

ebenso wichtige Rolle in den finalen<br />

Folgen wie der Nachrichtenchef<br />

Drama / Dänemark<br />

2013 / 580 Min. FSK 12 Torben Friis.<br />

Regie Jesper W. Nielsen TECHNIK: Beim Sound der DVD gibt<br />

u.a. mit Sidse Babett es nichts zu bemängeln. Der satte Surround-Klang<br />

dringt aus allen Laut-<br />

Knudsen, Mikael<br />

Birkkjær, Pilou Asbæk<br />

sprechern, die Dialoge sind klar verständlich<br />

und gut auf die übrige Ge-<br />

Disc 4 x DVD Bild 2,40:1<br />

(anamorph) Ton Dolby Digital<br />

2.0 (Deutsch, Dänisch),<br />

Dolby Digital 5.0 ge Optik hinterlässt einen eher diffuräuschkulisse<br />

abgestimmt. <strong>Die</strong> körni-<br />

(Deutsch, Dänisch) Untertitel<br />

Deutsch, Dänisch Konturen lassen zu wünschen übrig,<br />

sen Gesamteindruck. Bildschärfe und<br />

Extras Keine Vertrieb<br />

ein Nachziehen ist nicht zu übersehen.<br />

<strong>Die</strong> Schwarz- und Weißwerte<br />

WVG Medien VÖ: im<br />

Handel<br />

stimmen. Extras gibt es nicht.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

RIPPER STREET – STAFFEL 1<br />

SERIE: London, 1889: Eine übel zugerichtete<br />

Tote wird gefunden. Auf<br />

den ersten Blick scheint es, als triebe<br />

der berüchtigte Jack the Ripper wieder<br />

sein Unwesen. Inspector Edmund<br />

Reid (Matthew Macfadyen) hat daran<br />

Zweifel: Hat der berühmteste Mörder<br />

Englands womöglich einen Nachahmer?<br />

Fest steht: In der hochwertigen<br />

BBC-Produktion „Ripper Street“,<br />

Krimi / Großbritannien<br />

2012 / 417 Min. FSK 16 einem detailverliebten Mix aus „Downton<br />

Abbey“ und „Sherlock“, haben die<br />

Regie Tom Shankland<br />

u.a. mit Matthew Ermittler auch ohne Zutun <strong>des</strong> berüchtigten<br />

„Schlitzers“ viel zu tun.<br />

Mcfadyen, Jerome Flynn,<br />

Adam Rotheberg Disc<br />

TECHNIK: <strong>Die</strong> fein auf die Musik abgestimmten<br />

Dialoge und Effekte klin-<br />

3 x DVD Bild 1,78:1<br />

(anamorph) Ton Dolby<br />

Digital 5.1 (Deutsch, gen auf DVD sehr natürlich. Abgesehen<br />

von einem leichten Rauschen ge-<br />

Englisch) Untertitel<br />

Deutsch, Englisch Extras fällt auch die Optik, wobei neben der<br />

Hinter den Kulissen knackigen Bildschärfe vor allem die<br />

Vertrieb Polyband VÖ:<br />

kräftigen Farben überzeugen. Im Bonusteil<br />

findet sich lediglich ein Blick<br />

im Handel<br />

hinter die Kulissen.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

WAREHOUSE 13 – STAFFEL 4<br />

SERIE: Das Warehouse, ein riesenhaftes<br />

geheimes Lagerhaus für übernatürliche<br />

Gegenstände in South Dakota,<br />

wurde zerstört. Um es wiederherzustellen,<br />

bedienen sich Agent Pete<br />

Lattimer und sein Team von Spezialisten<br />

eines der mysteriösen Objekte.<br />

Doch damit gefährden sie die Sicherheit<br />

der Menschheit. <strong>Die</strong> Story der Sci-<br />

Fi-Serie im Stil von „Akte X“ und „Eureka“<br />

ist zwar hanebüchen und voller<br />

Sci-Fi / USA 2012 / 825<br />

Min. FSK 16 Regie Chris<br />

Fisher u.a. mit Eddie Logiklöcher, aber immerhin locker<br />

McClintock, Joanne und humorvoll erzählt.<br />

Kelly, Saul Rubinek Disc TECHNIK: Vom trashigen Menü sollte<br />

man sich nicht abschrecken lassen:<br />

5 x DVD Bild 1,78:1<br />

(anamorph) Ton Dolby Digital<br />

5.1 (Deutsch, Eng-<br />

Farben und Details stimmen, aber die<br />

Kanten büßen bei schnellen Bewegungen<br />

Schärfe ein. Der sauber ausdiffelisch)<br />

Untertitel Deutsch,<br />

Englisch Extras Webisode,<br />

Entfallene und verpatzte<br />

Szenen, Audioround-Effekte<br />

wissen zu überzeugen.<br />

renzierte Sound und die guten Surkommentare<br />

Vertrieb Zwei wenig unterhaltsame Audiokommentare<br />

sowie entfallene und verpatz-<br />

Universal VÖ: im Handel<br />

te Szenen finden sich im Bonusteil.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

Inspector Reid (Matthew Macfadyen, Mitte),<br />

Drake (Jerome Flynn, l.) und Jackson (Adam<br />

Rothenberg) sind dem Killer auf der Spur.<br />

FILMTIPP<br />

Norma (Vera Farmiga) und Norman Bates<br />

(Freddie Highmore) spielen in der abgründigen<br />

Psychostudie „Bates Motel“ Mutter und Sohn.<br />

BATES MOTEL – STAFFEL 1<br />

SERIE: <strong>Die</strong> spannende und akkurat<br />

inszenierte US-Serie ist die Vorgeschichte<br />

<strong>des</strong> Romans „Psycho“ von<br />

Robert Bloch, der 1960 von Alfred<br />

Hitchcock verfilmt wurde. Sie erzählt<br />

von einer fatalen Mutter-Sohn-Beziehung.<br />

Norma und Norman Bates wollen<br />

in einem kleinen Städtchen in Oregon<br />

neu anfangen, verstricken sich<br />

Thriller / USA 2012 / aber in einem nervenaufreibenden Lügenkonstrukt<br />

um einen Mord, der un-<br />

429 Min. FSK 16 Regie<br />

Tucker Gates mit Vera bedingt unentdeckt bleiben soll.<br />

Farmiga, Freddie<br />

TECHNIK: <strong>Die</strong> schaurig-schöne Kulisse<br />

<strong>des</strong> Motels bildet mit den Pastell-<br />

Highmore, Olivia Cooke<br />

Disc 2 x BD 50 Bild<br />

1,78:1 (1080p24, AVC) farben, die auf Blu-ray Disc optimal<br />

Ton DTS-HD MA 5.1 zur Geltung kommen, einen reizvollen<br />

Gegensatz. Der Soundmix kommt<br />

(Deutsch, Englisch,<br />

Französisch, Spanisch) etwas kraftlos daher, wurde aber sauber<br />

ausdifferenziert. Der Bonusteil<br />

Untertitel Dt., Englisch,<br />

Französisch, Spanisch,<br />

Niederländisch Extras enthält entfallene Szenen und eine<br />

Entfallene Szenen, Podiumsdiskussion<br />

Vertrieb fos zu „Psycho“, der Kulisse oder den<br />

Podiumsdiskussion. Hintergrundin-<br />

Universal VÖ: im Handel Darstellern sucht man vergebens.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

VORSCHAU | HEFT 05_<strong>2014</strong><br />

ESCAPE PLAN<br />

Action, Kauf / Verleih: 27.03.<br />

RUSH<br />

Action, Kauf / Leih: 28.03.<br />

INSIDE WIKILEAKS<br />

Drama, Kauf / Verleih: 03.04.<br />

LAST VEGAS<br />

Komödie, Kauf / Verleih: 27.03.<br />

MICHAEL KOHLHAAS<br />

Drama, Kauf / Verleih: 28.03.<br />

BD DES<br />

MONATS<br />

DIE TRIBUTE VON PANEM<br />

CATCHING FIRE<br />

Science-Fiction, Kauf / Verleih: 27.03.<br />

Ein ernstes Spiel: Oscarpreisträgerin<br />

Jennifer Lawrence glänzt erneut in einem<br />

blutrünstigen Kampf um Leben und Tod.<br />

NEU IM KINO<br />

LONE<br />

SURVIVOR<br />

Allein unter Feinden:<br />

Mark Wahlberg gibt<br />

in einem nervenaufreibenden<br />

Kriegsfilm<br />

den Einzelkämpfer.<br />

Start: 20.03.<br />

Weitere Neustarts, Filmbesprechungen,<br />

Interviews und Starportäts finden sie auf<br />

www.<strong>video</strong>-magazin.de/kino<br />

92


Nostalgie<br />

Autor / Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Archiv<br />

Telefone<br />

waren doof<br />

Es ist noch gar nicht so lange her, dass tragbare<br />

Telefone intelligent (smart) wurden. Mittlerweile<br />

sind sie so schlau, dass einiges ohne sie schon nicht<br />

mehr funktioniert. Und bald wollen sie uns kontrollieren.<br />

Anfang der Neunziger kamen die<br />

ersten Telefone für unterwegs auf<br />

den Markt. In Deutschland wurden<br />

sie liebevoll mit dem englisch<br />

klingenden Namen „Handy“ bezeichnet,<br />

obwohl sie in den USA „Cellphones“ genannt<br />

wurden und werden. Es war die Zeit,<br />

als Telefone zu Hause noch fast ausschließlich<br />

analog an Kabeln hingen – einige Exemplare<br />

noch mit Wählscheibe und ohne<br />

Netzgerät. Man konnte mit ihnen telefonieren,<br />

selbst wenn im Haus der Strom ausgefallen<br />

war. In dieser Welt reichte es völlig,<br />

zu Hause und im Büro erreichbar zu sein.<br />

Ansonsten war halt Funkstille. Weder im<br />

Auto noch in der S-Bahn, beim Einkaufen,<br />

Spazierengehen, Joggen und auch nicht<br />

beim Aben<strong>des</strong>sen im Restaurant ließ man<br />

sich stören. Doch dann kamen die Handys.<br />

1992 wurden in Deutschland die Bänder<br />

D1 und D2 freigegeben. Es begann der Run<br />

auf die neue Freiheit beim Telefonieren.<br />

Wer als wichtig gelten wollte, machte mobil<br />

und war nun stets erreichbar. Und wenn das<br />

Handy gar nicht läuten wollte, gab es <strong>Die</strong>nste,<br />

die zu bestimmten Zeiten anriefen. Um<br />

das Erstaunen der umgebenden Menschen<br />

zu maximieren konnte man ins Gerät brüllen:<br />

„Schweinebäuche? Verkaufen!!!“ Ein<br />

uralter, inzwischen schlechter Gag.<br />

Schon damals lief ein Vertrag mit einem<br />

Provider zwei Jahre – jedoch zu vergleichsweise<br />

astronomischen Gesprächsgebühren.<br />

<strong>Die</strong> SMS war das einzige Datenformat der<br />

Handys, das Internet wurde gerade erst ge-<br />

knüpft. Nach zwei Jahren Handy-Nutzung<br />

bekam man vom Provider ein neues Gerät,<br />

damit man ihm treu blieb. Der riesige Unterschied<br />

zu heute war, dass das alte Handy<br />

nach zwei Jahren noch einwandfrei lief. <strong>Die</strong><br />

Akkulaufzeit hatte sich leicht verringert,<br />

doch während der gesamten Nutzung musste<br />

man weder ein Update der Firmware fahren,<br />

noch Funktionen installieren und sich<br />

auch nicht darüber ärgern, dass neue Apps<br />

mit der OS-Version nicht funktionierten.<br />

Man telefonierte, schickte SMS, und die<br />

Evolution mit Farb-Display, Fotofunktionen<br />

und Bluetooth war uninteressant.<br />

Wir überspringen nun die Jahre, in denen<br />

erste Smartphones mit Windows Mobile<br />

tragbare Telefone zu kleinen mobilen Computern<br />

machen wollten. Der Paukenschlag<br />

gelang Apple 2007 mit der Einführung <strong>des</strong><br />

iPhone. Es war mit seinem Betriebssystem<br />

und seiner Rechenleistung in der Lage,<br />

mehr als die Telefonwelt zu revolutionieren.<br />

<strong>Die</strong> Konkurrenz brauchte ein paar Jahre,<br />

um aufzuholen, doch jetzt ziehen alle mit.<br />

Erst wurden Smartphones schneller und<br />

größer, dann gab es noch größere Tablets<br />

ohne Gesprächsoption. <strong>Die</strong> wurden dann<br />

wieder so klein wie Smartphones und funktionieren<br />

teils nur im heimischen WLAN.<br />

Hier schließt sich der Kreis. Das Telefonieren<br />

als soziale Interaktion rückt in den<br />

Hintergrund, man postet lieber auf Facebook,<br />

dass man sich gleich trifft. Kürzlich<br />

hat WhatsApp auch die SMS als Kurznachrichtendienst<br />

überholt. <strong>Die</strong> Devices sind so<br />

smart, dass sie sich unverzichtbar machen:<br />

eine exzellente Überlebensstrategie für ihre<br />

Gattung. Erst übernahmen sie Aufgaben<br />

wie Surfen im Internet, das Abspielen von<br />

Musik und Videos und fungierten als nützliche<br />

Helfer beim Steuern von TV-Geräten,<br />

AV-Receivern oder der Hausautomation.<br />

Nun kommt immer mehr Equipment auf<br />

den Markt, das sich über Smartphones steuern<br />

lässt: vom Bluetooth-Lautsprecher über<br />

Kamera-Drohnen, Fleischthermometer,<br />

Personenwaagen, Fotoapparate und Dashboard-Cams<br />

bis hin zu Pflanzensensoren.<br />

Der neuste Trend sind Wearables, die motorische<br />

Aktivitäten und Fitnesswerte wie<br />

Schrittzahl, Puls oder Blutdruck melden.<br />

Das Smartphone weiß, wann wir wohin<br />

laufen. Bald könnte es uns befehlen, schneller<br />

zu rennen, ein paar Liegestützen einzuschieben<br />

oder ein Bier weniger zu trinken,<br />

um dem von Google bestimmten Schönheitsideal<br />

zu entsprechen. Sonst erscheint<br />

auf Facebook, wie faul wir sind, wenn wir<br />

nur auf dem Sofa fernsehen. Da war mir<br />

mein erstes, noch „doofes“ Telefon schon<br />

lieber.<br />

■<br />

<strong>Die</strong> ersten Handys<br />

Mitte der Neunziger wurden<br />

Handys wie das Siemens<br />

S6 für alle bezahlbar. Was<br />

ihre Nachfahren einmal<br />

alles können würden,<br />

hätte damals niemand<br />

geglaubt.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

93


Mon dieu!<br />

Französische Lebensart in Form und Funktion.<br />

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Weitere Bluetooth-Produkte<br />

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Air 50<br />

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Im Vertrieb der:<br />

quadral GmbH & Co. KG<br />

Tel.: +49 511 7904-0<br />

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140 cm<br />

165 cm<br />

102 cm<br />

479,- 2.999,- 4.499,-<br />

Samsung UE40F6470<br />

• LED-TV-Gerät • 102 cm (40") Bilddiagonale<br />

• 1.920x1.080 Pixel (Full HD) • 200 Hz (CMR) • Energieklasse: A<br />

• 3D • Smart TV • PVR ready • Sprachsteuerung<br />

• DVB-C/T/S2-Tuner • 4x HDMI, 3x USB, WLAN<br />

EL6U4B<br />

Samsung UE55F9090<br />

140 cm/55" ELAU4M<br />

Samsung UE65F9090<br />

165 cm/65" ELBU4H<br />

Samsung F9090 Serie UHD TVs<br />

LED-TV-Geräte mit Ultra HD Auflösung für überragende Bildqualität!.<br />

• 1.000 Hz (CMR) • 3.840x2.160 Pixel (Ultra HD) • Energieklasse: B • 3D • Smart TV • PVR ready<br />

• Gesten- & Sprachsteuerung • 2x DVB-C/T/S2-Tuner • 4x HDMI, 3x USB, WLAN<br />

Alle Preise in Euro inkl. MwSt. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Angebot gültig bis zum 21.03.<strong>2014</strong>. Bild: www.shutterstock.com<br />

Acer H6510BD<br />

• DLP-Projektor • 1.920x1.080 Pixel (Full HD)<br />

• Kontrast: 10.000:1 • 3.000 ANSI-Lumen Helligkeit<br />

• 3D ready • Standardmodus 32 dB(A)<br />

• 2x HDMI<br />

EE#RB2<br />

379,-<br />

BenQ MW523<br />

• DLP-Projektor • 1.280x800 Pixel (WXGA)<br />

• Kontrast: 13.000:1• 144Hz 3D Triple Flash<br />

• 3.000 ANSI-Lumen Helligkeit<br />

• Long Life Lampe – bis zu 10.000 Std. im<br />

Smart Eco LampCare Modus<br />

• HDMI, 2x VGA, S-Video<br />

EE#BA7<br />

EEMT04<br />

VU+ Solo²<br />

• Satelliten-Receiver • 2x DVB-S2-Tuner<br />

• EPG • PVR • Videotext • PiP • HbbTV<br />

• HDMI, SCART, Video-/StereoCinch, Digital-Out (optisch),<br />

3x USB 2.0, G-LAN • 2x SmartCard-Reader, 1x CI<br />

XRSR68<br />

364,-<br />

689,-<br />

314,-<br />

139, 90 ED#U4C<br />

Tronje TRLW-PT 120<br />

• Motor-Leinwand<br />

• Bilddiagonale: 305 cm (120")<br />

• Projektionsfläche: mattweiß<br />

• Leuchtdichtefaktor: 1,5<br />

• stufenlos regulierbar via Fernbedienung<br />

EL8O5C<br />

102 cm<br />

Samsung BD-F7500/EN<br />

• Blu-ray-Player • 4K Up-Scale<br />

• Formate: DivX HD, MPEG 2/4, MP3, WMA<br />

• Anschlüsse: 2x HDMI, Digital-Out (optisch),<br />

WLAN, USB, 7.1-Audioausgang<br />

Toshiba 40L5333DG<br />

• LED-TV-Gerät • 102 cm (40") Bilddiagonale<br />

• 200 Hz (AMR) • 1.920x1.080 Pixel (Full HD)<br />

• Energieklasse: A+ • 3D Ready • Licht-Sensor<br />

• USB-Mediaplayer • DVB-C/T-Tuner<br />

• 2x HDMI, 1x USB<br />

162, 90 XRSM38<br />

69, 90<br />

Smart Electronic CX06<br />

• Satelliten-Receiver • DVB-S2-Tuner<br />

• EPG • Media-Player<br />

• smartSTREAM Funktion für iOS und Android<br />

• HDMI, SCART, StereoCinch,<br />

Digital-Out (koaxial), 2x USB 2.0, LAN<br />

Bestellhotline: Mo-Fr 8-19 Uhr, Sa 9-14 Uhr<br />

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* 14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz/powered by QSC, max. 42 Cent/Min. aus Mobilfunknetzen.<br />

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High-End Heimkino-Projektoren<br />

von Sony, Epson und JVC vom<br />

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Sony VPL-VW500ES<br />

4K Projektor 4096 x 2160 Pixel<br />

1700 Ansi · 200.000:1 Kontrast<br />

TRILUMINOS Display Technology<br />

Upscaling von 2D und 3D auf 4K<br />

Bildpositionsspeicher · HDMI 2.0<br />

Wireless HDMI optional<br />

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Aufstellung, Einweisung und<br />

Kalibrierung bei Ihnen Vorort<br />

inkl. 2 x Sony<br />

3D Funkbrille<br />

oder für 317,12 €/Monat<br />

finanzieren bei 36 Monaten Laufzeit<br />

Sony VPL-VW1100ES<br />

4K Projektor 4096 x 2160 Pixel<br />

2000 Ansi · 1.000.000:1 Kontrast<br />

Upscaling von 2D und 3D auf 4K<br />

TRILUMINOS Display Technology<br />

Bildpositionsspeicher · HDMI 2.0<br />

3 Jahre Prime Support<br />

Wireless HDMI optional<br />

Kompatibel mit<br />

externem HF-Sender<br />

inkl. 2 x Sony 3D IR-Brille<br />

Sony VPL-HW55ES<br />

Full HD 3D Projektor<br />

1700 Ansi · 120.000:1 Kontrast<br />

Farbe schwarz oder weiß<br />

Optionales Wireless HDMI<br />

oder für 102,47 €/Monat<br />

finanzieren bei 36 Monaten Laufzeit<br />

High-End Projektoren von Epson und JVC!<br />

Wireless HDMI<br />

Epson EH-TW9200W LPE<br />

2400 Ansi · 600.000:1 Kontrast<br />

Zwischenbildberechnung in 2D & 3D<br />

inkl. 2 x Epson 3D Brille und LP Filter<br />

w<br />

oder für 96,06 €/Monat<br />

finanzieren bei 36 Monaten Laufzeit<br />

Epson EH-TW9200 LPE<br />

2400 Ansi · 600.000:1 Kontrast<br />

Zwischenbildberechnung in 2D & 3D<br />

inkl. 2 x Epson 3D Brille und LP Filter<br />

3 Jahre Vorort Austauschservice<br />

oder für 86,45 €/Monat<br />

finanzieren bei 36 Monaten Laufzeit<br />

JVC DLA-X500R<br />

4K Projektor mit E-Shift 3<br />

1300 Ansi · 60.000:1 Kontrast<br />

Lens Memory-Funktion<br />

Farbe schwarz oder weiß<br />

2.699,-<br />

2.999,-<br />

9.900,-<br />

3.199,-<br />

21.899,-<br />

4.999,-<br />

oder für 160,13 €/Monat<br />

finanzieren bei 36 Monaten Laufzeit<br />

Winnings GmbH<br />

Finkenstr. 8-10 Fon 0 52 33 - 95 48 28 info@winnings.de<br />

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quadral SIGNO AVANTGARDE: neu und kraftvoll!<br />

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Erleben Sie den herausragenden Klang und die erstklassige Verarbeitung unserer Stereo- und<br />

Surround-Lautsprecher. Ein Sound der Musik und Filme zum Erlebnis macht!<br />

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Neu im Sortiment: Digital Kameras<br />

NEU<br />

NEUHEIT:<br />

SAMSUNG UE65F9090 |UE55F9090<br />

DENON AVRX4000, AVR4520<br />

NEUHEITEN:<br />

SAMSUNG UE55F8090 –55“/140cm 3D-LED-LCD-TV<br />

SAMSUNG UE55F7090 –55“/140cm 3D LED-LCD-TV<br />

SAMSUNG UE46F8090 –46“/116cm 3D LED-LCD-TV<br />

SAMSUNG UE46F7090 –46“/116cm 3D LED-LCD-TV<br />

SAMSUNG PS64F8590 –64”/162cm 3D LED-LCD-TV<br />

SAMSUNG PS51F8590 –51”/131cm 3D LED-LCD-TV<br />

ELAC FS407<br />

Funkübertragung<br />

AIR X<br />

B&W Panorama<br />

B&W<br />

Surround-Set MT-60 D<br />

Kef<br />

RSerie QSerie &K<br />

HT Sourroundsysteme<br />

<strong>Die</strong> Sonos Playbar<br />

lässt sich mit zusätzlichen<br />

Playern vom 3.0- zum 5.1-System erweitern.<br />

CM10 Serie B&W<br />

NEU<br />

EPSON<br />

Neuheiten<br />

EPSON EH-TW 5910,<br />

EH-TW 6100, 6100W,EH-TW 9200 ,9200W und EH-TW 7200<br />

MARANTZ NR-1604 –Flacher<br />

A/V-Receiver<br />

– NEU –<br />

Neuheiten<br />

JVC DLA-X 900R, DLA-X 700R, DLA-X 500, DLA-X 300<br />

Panasonic<br />

Bei uns erhältlich:<br />

Limited Edition TXP60ZT60E<br />

PIONEER SC-LX 87, SC-LX 77, SC-LX 57,<br />

SC-2023, BDP-LX 55 SONOS Multi-Room Music System Neuheit SONOS PLAY:1<br />

Arcam |B&W|Canton |Denon |ELAC |EPSON |Geneva |Heco |Humax |JVC |Kef |LG|Klipsch<br />

Marantz<br />

|Mitsubishi |Monster Music hall |NAD |Oehlbach |Onkyo |Panasonic |Phonar |Pioneer |PSB<br />

Quadral<br />

| Samsung | SHARP | SONOS | SONY | SpectralTechnisat | Tivoli | Vogels | Wharefdale<br />

Neue Modelle:<br />

LED-LCD: 55 LA 7909, 47 LA 7909, 60 LA 8609, 55 LA 8609<br />

(weitere Größen erhältl.)<br />

Panasonic<br />

Neuheit : TX-L 65WT 600 –UHD/4 K-LED-TV<br />

Plasma TV TX-P65VT60E, TX-P55VT60E, TX-P50VT50E,<br />

DMRBST820, DMRBCT820, TX-L55ETW60, TX-L50ETW60,<br />

TX-L47ETW60, TX-L42ETW60<br />

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Pasinger Straße 16 ·82166 Gräfelfing (bei München) ·Tel. (089) 7193766 ·Fax 7194266<br />

Filiale Schwabing: Schellingstraße 103 ·80798 München ·Tel. 089-525502 ·Fax 5236724<br />

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Fast 35 Jahre Erfahrung auf dem Heimkino-Markt haben uns bei unseren Kunden zum beliebten Lieferanten<br />

gemacht. Klingt selbstbewusst –ist es auch, denn in Zeiten der Online-Märkte werden gute Beratung, professioneller<br />

Service und individuelle Konfiguration der Technik auf Ihre Bedürfnisse zur Seltenheit.<br />

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leisem Hochgeschwindigkeitsmotor<br />

und langer Lebensdauer<br />

• Einfache und variable Wandund<br />

Deckenmontage durch<br />

das „Easy-Install-System“<br />

• Schweres mattweißes Tuch<br />

mit schwarzer Rückseite und<br />

ausgezeichneter Planlage<br />

dank Seilspannsystem<br />

• Gainfaktor 1,0<br />

• Optionale Funk-Fernbedienung<br />

mit automatischer Endabschaltung<br />

• Sonderanfertigungen sind<br />

möglich: <strong>Die</strong> Leinwand kann<br />

in Größe und Farbe nach Ihren<br />

Wünschen produziert werden.<br />

• 2 Jahre Garantie.<br />

„JVC DLA X500R“<br />

<strong>Die</strong> 4K-Technologie mit bis zu 3.840 x 2.160 Pixel hat das doppelte der Full HD-<br />

Auflösung und dank der neuen e-shift-Signalverarbeitung ergibt sich daraus ein<br />

ruckelfreies, artefaktfreies Bild vom allerfeinsten. Ein exzellentes dynamisches<br />

Kontrastverhältnis von 600.000 : 1 macht die 2D- und 3D-Projektion zu einem<br />

unvergleichlichen Kinoerlebnis in Ihren vier Wänden!<br />

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Leinwände und Medientechnik<br />

Nassenackerstraße 6, 76476 Bischweier<br />

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Epson EH-TW5200<br />

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2. Füllen Sie das Online-Registrierungsformular auf www.epson.de/TW5200promo aus.<br />

<strong>Die</strong> vollständigen Teilnahmeunterlagen müssen innerhalb von 30 Tagen ab dem Kaufdatum eingegangen sein.<br />

3. Nach Eingang und Genehmigung Ihres Antrags wird Ihnen die GRATIS Epson Leinwand innerhalb von 30 Tagen zugesendet.<br />

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Kurztests<br />

An dieser Stelle unterziehen wir neue Produkte aus der Unterhaltungselektronik einem Schnelltest<br />

und bewerten sie nach Qualität, Praxistauglichkeit und Preis. Darunter fallen auch Produkte,<br />

die uns kurz vor Redaktionsschluss erreichten. Ausführliche Tests zu einem späteren Zeitpunkt<br />

sind nicht ausgeschlossen.<br />

Wer die kleine Box<br />

nicht über das<br />

Smartphone steuern<br />

will, kann dies<br />

auch mittels Fernbedienung<br />

tun.<br />

Alles – immer und überall!<br />

www.samsung.de<br />

Samsung Homesync € 290<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Fotos aus dem Smartphone, Videos<br />

vom PC, Musik im MP3-Player –<br />

Mediendaten liegen oft verstreut herum<br />

und nur selten dort, wo man sie<br />

gerade braucht. In der Welt aktueller<br />

Android-Smartphones und -Tablets<br />

soll die kleine Box Samsung HomeSync<br />

Ordnung ins Mediengewirr bringen.<br />

<strong>Die</strong> Android-Box mit eingebauter<br />

1-TByte-Festplatte wird per HDMI-<br />

Kabel mit dem Flat-TV verbunden und<br />

über die zugehörige Homesync-App<br />

auf einem Android-Smartphone im<br />

selben Netzwerk gesteuert. Außerdem<br />

verbindet sie sich über den Samsung-<br />

Account <strong>des</strong> Benutzers mit allen kompatiblen<br />

Geräten: etwa weiteren Android-Smartphones<br />

oder -Tablets, PCs<br />

oder netzwerkfähigen Kameras. Sind<br />

alle Komponenten verbunden, lassen<br />

sich Fotos, Videos und Musik manuell<br />

oder automatisch auf den Heim-Server<br />

schicken und darüber wiedergeben.<br />

Umgekehrt kann man vom<br />

Smartphone aus auch auf sämtliche<br />

auf HomeSync gespeicherten Medieninhalte<br />

zugreifen – zu Hause und unterwegs<br />

via Internet. Mehrere Benutzer<br />

können die Box mit jeweils eigenen<br />

Accounts nutzen.<br />

HomeSync selbst läuft mit dem Android-Betriebssystem<br />

4.2.2, das Menü<br />

erinnert an die Optik der Samsung<br />

Smart TVs: Drei Bereiche zeigen eigene<br />

Medieninhalte, Filme aus dem<br />

Samsung Video Store sowie auf dem<br />

Gerät installierte Apps. Zur Steuerung<br />

dient entweder ein Mauszeiger oder<br />

ein Cursorkreuz auf dem verbundenen<br />

Smartphone, alternativ lässt sich<br />

der Bildschirminhalt der HomeSync-<br />

Box aufs Smartphone spiegeln und<br />

dort per Fingertippen befehligen.<br />

HomeSync erfordert eine recht intensive<br />

Einarbeitung. <strong>Die</strong> Vielzahl an<br />

Funktionen und die Steuerung via<br />

Smartphone gestalten sich nicht immer<br />

ganz intuitiv. Dafür ist die Box bei<br />

der Organisation eigener und gekaufter<br />

Medieninhalte unter Android sehr<br />

hilfreich.<br />

oehlbach BTX 1000 € 80<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Wireless-Stereoanlage<br />

www.oehlbach.com<br />

Das Problem kennen viele: Heute lässt sich prima kabellos Musik übertragen<br />

– nur nicht auf die gute, Jahrzehnte alte Stereoanlage, die noch<br />

immer ihre <strong>Die</strong>nste tut. Kabelspezialist Oehlbach liefert dazu eine pfiffige<br />

Lösung: Der Bluetooth-Empfänger wird einfach per Klinkenanschluss angeschlossen<br />

und liefert darüber den Sound von jedem Bluetooth-fähigen Spieler,<br />

etwa einem Tablet oder Smartphone. Im Kurztest funktioniert unsere<br />

Bluetooth-Verbindung auf Anhieb, und auch bei der Klangübertragung enttäuscht<br />

der analoge Stecker nicht.<br />

102


Leicht und<br />

locker<br />

www.bose.de<br />

Bose hat mit der Marke Sound-<br />

Link geholfen, einen Markt für<br />

Wireless Speaker zu schaffen, der<br />

heute von unzähligen Herstellern<br />

mit Geräten geflutet wird. Doch so<br />

schnell macht den US-Amerikanern<br />

an dieser Stelle keiner etwas<br />

vor. Auch Generation 3 der Bluetooth-Variante<br />

<strong>des</strong> tragbaren Lautsprechers<br />

bietet wieder absolutes<br />

Top-Niveau. Nach dem ersten Aufladen<br />

sind nur ein Tastendruck am<br />

Speaker und das Einschalten <strong>des</strong><br />

Bluetooth-Senders an Smartphone<br />

oder Tablet nötig, schon sind Musikspieler<br />

und die empfangende<br />

Box verbunden. <strong>Die</strong> Reichweite<br />

ging im Schnelltest sogar über die<br />

von Bose angegebenen neun Meter<br />

hinaus. Locker und leicht beschallt<br />

der SoundLink III ein mit mehreren<br />

Personen gefülltes Wohnzimmer<br />

mit achtbaren Bässen und klaren<br />

Höhen, die sowohl bei aktuellen<br />

Dance-Hits wie Mr. Probz‘ Waves,<br />

aber auch bei Vorführ-Klassikern<br />

wie Poetry Man von Queen Latifah<br />

überzeugen.<br />

Für schlanke 35 Euro Aufpreis gibt<br />

es für den Bose-Neuling hübsche<br />

Lederabdeckungen in fünf Farbvarianten<br />

dazu. Das passt.<br />

Bose soundlink III € 300<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Aufrüsten leicht gemacht?<br />

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Einen älteren Fernseher zum smarten<br />

Device aufzurüsten, das die<br />

neuen digitalen Medien nutzen kann,<br />

ist eine tolle Sache. Der HDMI-Stick<br />

beans cast v.2 vereint hier gleich mehrere<br />

Techniken, die ihn zum Empfänger<br />

und damit das TV-Gerät, in dem er<br />

steckt, zum Anzeigegerät für iPhones,<br />

iPads, Android-Devices und Windows-Laptops<br />

machen. Er ist damit,<br />

wie vom Hersteller versprochen, die<br />

„Eier legende Wollmilchsau“ unter<br />

den Medienstreamern.<br />

<strong>Die</strong>se Universalität der genutzten<br />

EZCast-Umgebung macht das Handling<br />

allerdings nicht gerade leicht.<br />

Beispiel Android: Man lädt eine App<br />

herunter, die sich über Wi-Fi Direct<br />

nach Eingabe <strong>des</strong> am TV angezeigten<br />

Passwortes verbindet. Dann steuern<br />

Navigationstasten auf dem Handy die<br />

Setups-Screens auf dem Fernseher,<br />

bei dem man erst einmal die Nutzung<br />

<strong>des</strong> Haus-WLAN einstellt. Nach diesem<br />

Setup ist der Stick schon mal als<br />

DLNA-Renderer sichtbar, empfängt<br />

also entsprechende Streams automatisch.<br />

<strong>Die</strong> Android-App befindet sich<br />

dann im hier rechts gezeigten Hauptmenü,<br />

von dem aus unterschiedliche<br />

Apps und Strategien, um Inhalte auf<br />

den TV zu bekommen, gestartet werden.<br />

Für uns war Miracast von starkem<br />

Interesse. Hier geht der Stick<br />

nach Drücken <strong>des</strong> EZMirror-Buttons<br />

in Wartestellung und man muss Miracast<br />

am Smartphone erst einmal aktivieren.<br />

Ganz schön kompliziert – aber<br />

in der Tat besonders vielseitig. Da sind<br />

die Problemlösungen und Anleitungs<strong>video</strong>s<br />

auf der Website <strong>des</strong> Herstellers<br />

unverzichtbar.<br />

Bestbeans beans cast V.2 € 60<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Dabei ist die Installation der Hardware<br />

noch einfach: den Stick in einen<br />

HDMI-Port stecken und das beigelegte<br />

USB-Kabel zur Stromversorgung verbinden.<br />

Schon erscheint am TV eine<br />

Anleitung zur Verbindung. Mit Wi-Fi-<br />

Zugriff im dualen n-Standard und einer<br />

Bildauflösung bis 1080p30 mit<br />

5.1-Surround-Sound sollten die Hardware-Voraussetzungen<br />

bestens sein;<br />

in unserer Laborumgebung wurde der<br />

Durchsatz aber wohl von unseren vielen<br />

anderen Netzen beeinträchtigt. So<br />

kam es oft zu Rucklern bei hochwertigen<br />

Videos.<br />

Unglaublich, wie viele Protokolle<br />

dieser Stick beherrscht. Ein idealer<br />

Zeitvertreib – für Fortgeschrittene.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

103


12 x<br />

Breaking Bad -<strong>Die</strong> komplette Serie (Blu-ray)<br />

Jetzt ist es offiziell: An „Breaking Bad“ kommt keiner<br />

vorbei! <strong>2014</strong> wird die US-Serie einen Eintrag im Guiness-<br />

Buch der Rekorde als beliebteste TV-Serie aller Zeiten<br />

bekommen.<br />

Eine Serie, die vor allem durch Drama-Elemente und<br />

schwarzen Humor geprägt ist.<br />

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•mit integrierterDECT-Basis<br />

•E-Mails/RSS-News aufgroßemFarbdisplay lesen<br />

•Telefonbuch mitBildanzeige<br />

•Babyfon,Weckruf,Freisprechen, Anrufbeantworter<br />

•Steuerung vonUPnP-Mediaservernund<br />

Smart-Home-Geräten<br />

•Eco-ModusimRuhezustand<br />

•neueFunktionenper Update<br />

•Zuzahlung: nur 19 Euro<br />

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0781-639 45 48<br />

PER FAX:<br />

0781-846191<br />

PER POST /COUPON:<br />

Video Kunden-Service<br />

Postfach 180 ·77649 Offenburg<br />

Video erscheint im Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH, Richard-<br />

Reitzner-Allee 2, 85540 Haar,HandelsregisterMünchen, HRB 154289<br />

Ich bestelleVideo zunächstfür ein Jahr (12 Ausgaben) zum Vorteilspreis vonnur 57,90 €(Österreich 67,90 €, Schweiz SFr115,80). Das Abo<br />

kann ich nach dem ersten Bezugsjahr jederzeit wieder kündigen. Das Dankeschön erhalte ich umgehend nach Zahlungseingang. Eine<br />

eventuelleZuzahlung zum Geschenk wirdper Nachnahme /Rechnung erhoben. <strong>Die</strong>ses Angebot gilt nur in Deutschland, Österreich, Schweiz<br />

und solange der Vorrat reicht. WeitereAuslandskonditionen auf Anfrage: weka@burdadirect.de<br />

Name Vorname Geburtsdatum<br />

Straße, Nr.<br />

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Telefon<br />

Ich bin damit einverstanden –jederzeit widerruflich –, dass mich der Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING künftig per E-Mail und<br />

telefonisch über interessante Vorteilsangebote informiert.<br />

Ich bezahlebequem per Bankeinzug: (nur in Deutschland möglich) und erhalte dafür ein Heft GRATIS vorab (KB01).<br />

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1 Heft<br />

Gratis!<br />

WK 4010 E04


Bestenliste<br />

<strong>Die</strong> Bestenliste<br />

Hier finden Sie einen Überblick aller Geräte, die <strong>video</strong> in dieser und den<br />

vergangenen Ausgaben ausführlich getestet hat. Inklusive Teilnoten für die<br />

persönliche Wichtung der Ergebnisse und unverbindlicher Preisempfehlungen<br />

ist diese Liste ein hilfreicher Einkaufsführer für Unterhaltungselektronik.<br />

Über<br />

400 Geräte<br />

im Praxistest<br />

Generell sind unsere Bewertungskriterien<br />

für alle Produktkategorien in<br />

Teilnoten für Bild, Klang, Ausstattung,<br />

Bedienung und Verarbeitung<br />

aufgeteilt. Aus diesen setzt sich eine Gesamtpunktzahl<br />

zusammen (Ergebnis), die als<br />

Schulnote interpretiert und zusätzlich als Prozentwert<br />

im Verhältnis zur maximal erreichbaren<br />

Punktzahl angegeben wird. <strong>Die</strong> Abhängigkeit<br />

der Ergebnis-Schulnote von der erreichten<br />

Pro zentzahl wird im Punkteschlüssel<br />

rechts dargestellt.<br />

Wir haben diese Zuordnung Anfang 2013<br />

etwas härter gestaltet, dabei sind einige Geräte<br />

notentechnisch abgerutscht. Der Idealfall<br />

von 100 Prozent konnte aber auch vorher<br />

kaum erreicht werden, da dieses Gerät dann<br />

in jedem Unterpunkt aller Teilnoten die absolute<br />

Referenz dargestellt hätte. Das ist aber nie<br />

der Fall, da sich ein Hersteller etwa auf eine<br />

perfekte Ausstattung konzentriert, ein anderer<br />

aber in das Material <strong>des</strong> Gehäuses oder einen<br />

geringen Stromverbrauch investiert.<br />

Unser Bewertungssystem ist nach oben offen<br />

und kann sich so blitzschnell den Veränderungen<br />

<strong>des</strong> Marktes anpassen. Werden beispielsweise<br />

wichtige Features neu eingeführt,<br />

können wir sofort die Maximalpunktzahl für<br />

die Ausstattung anheben. Schlägt ein Gerät<br />

die bisherige Referenzqualität von Bild oder<br />

Ton, wird auch hier der Standard angepasst.<br />

Dadurch werten sich alte Geräte automatisch<br />

ab (wie im richtigen Leben), denn ihre Punktzahl<br />

bleibt zwar konstant, die Prozentnote im<br />

Verhältnis zur Maximalpunktzahl sinkt aber.<br />

Der Preis ist heiß<br />

<strong>Die</strong> Note für das Preis-Leistungs-Verhältnis<br />

orientiert sich an den unverbindlichen Preisempfehlungen<br />

der Hersteller (UVP) zum jeweiligen<br />

Testzeitpunkt, den wir auch in den<br />

Testberichten und der Bestenliste abdrucken.<br />

Sie stellt daher eine Momentaufnahme dar.<br />

<strong>Die</strong> Straßenpreise, insbesondere bei Preisagenturen<br />

im Internet, können erheblich vom<br />

UVP ab weichen. Vor allem ältere Geräte sind<br />

mitunter deutlich günstiger zu haben. Ein<br />

Preisvergleich lohnt sich daher auf jeden Fall.<br />

Punkteschlüssel<br />

<strong>Die</strong> erreichte Gesamtpunktzahl eines Tests misst<br />

sich an der Anzahl der maximal erreichbaren<br />

Punkte in der jeweiligen Gerätekategorie. Wir<br />

errechnen, wie viel Prozent davon ein Teilnehmer<br />

erreicht hat. Das Ergebnis wird dann nach folgender<br />

Einteilung einer Schulnote zugeordnet.<br />

überragend ab 90%<br />

sehr gut ab 80%<br />

gut ab 65%<br />

befriedigend ab 50%<br />

ausreichend ab 30%<br />

mangelhaft ab 10%<br />

ungenügend < 10%<br />

Erklärung: Bild = Bildqualität // Klg = Klangqualität // Aus = Ausstattung // Bed = Bedienung // Ver = Verarbeitung<br />

TV-E. = TV-Empfang // Pkt = Gesamtpunktzahl // % = Prozent // Preis/Leistg = Preis/Leistung<br />

Oled-Fernseher<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 460 60 224 95 80 919 100<br />

überragend<br />

Samsung KE55S9C 8000 436 42 207 89 74 848 92 befriedigend 11/13<br />

LG 55EA9809 9000 422 48 197 86 70 823 90 befriedigend 11/13<br />

alle mit 3D-Funktion<br />

Ultra-Hd-Fernseher<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 462 60 221 95 80 916 100<br />

überragend<br />

Samsung UE85S9 35.000 428 48 204 89 73 842 92 ausreichend 9/13<br />

Panasonic TX-L65WT600E 6.000 421 41 215 87 71 835 90 gut 12/13<br />

sehr gut<br />

LG 65LA9709 7.000 424 49 201 86 65 825 89 befriedigend 12/13<br />

LG 84LM960V 19.840 419 46 181 90 77 813 89 ausreichend 2/13<br />

Sony KD-84X9005 25.000 426 49 182 83 70 810 88 ausreichend 4/13<br />

Samsung UE65F9090 6.000 404 42 205 89 68 808 87 befriedigend 12/13<br />

Philips 65PFL9708S 5.200 421 43 186 84 69 803 87 gut 12/13<br />

Sony KD-65X9005A 5.500 423 46 180 85 69 803 87 gut 12/13<br />

Toshiba 65M9363DG 6.000 410 40 171 71 63 755 82 befriedigend 3/14<br />

Toshiba 58M9363DG 3.000 405 40 168 71 63 747 81 sehr gut 12/13<br />

gut<br />

Hisense LTDN58XT880 3.000 332 32 179 65 60 668 72 befriedigend 2/14<br />

alle mit 3D-Funktion<br />

3D-Fernseher ohne Brille<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

sehr gut<br />

Toshiba 55ZL2G 8.000 401 39 174 78 67 759 84 gut 8/12<br />

LCD-Fernseher | ab 60 Zoll | Ab 152 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

überragend<br />

Samsung UE75F8090* 8.000 412 43 204 89 67 815 90 befriedigend 10/13<br />

sehr gut<br />

Samsung UE65ES8090* 4.000 416 48 186 88 68 806 89 gut 1/13<br />

Sharp LC-80LE857E* 8.000 408 50 179 79 76 792 87 gut 2/14<br />

Panasonic TX-L60DTW60* 2.800 394 45 196 86 66 787 87 gut 4/14<br />

Sharp LC-70LE740E* 3.000 407 48 163 73 64 755 83 sehr gut 10/12<br />

Sharp LC-70LE835E* 4.500 406 45 168 72 63 754 83 sehr gut 3/12<br />

Philips 60PFL8708S 3.200 385 40 183 84 62 754 83 gut 2/14<br />

Sharp LC-60LE840E* 3.000 393 45 168 71 66 743 82 gut 8/12<br />

Samsung UE60D6500* 3.000 375 40 172 82 64 733 81 sehr gut 1/12<br />

Sharp LC-80LE645E 5.500 379 47 159 72 64 721 80 sehr gut 6/12<br />

gut<br />

Sharp LC-60LE635E 1.800 356 43 161 71 61 692 76 überragend 1/12<br />

*mit 3D-Funktion<br />

106


LCD-Fernseher | 51 bis 59 Zoll | 129 – 150 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

überragend<br />

Panasonic TX-L55WTW60 3.000 415 39 205 89 70 818 90 gut 7/13<br />

Samsung UE55F8090 2.900 415 43 204 89 67 818 90 sehr gut 5/13<br />

LG 55LA8609 2.500 415 50 197 86 68 816 90 sehr gut 7/13<br />

Loewe Reference ID 55 7.500 403 57 202 73 80 815 90 befriedigend 6/13<br />

sehr gut<br />

Samsung UE55F7090 2.700 408 42 204 89 67 810 89 sehr gut 6/13<br />

Samsung UE55ES8090* 2.800 415 46 186 88 68 803 89 sehr gut 5/12<br />

Loewe Connect ID 55 DR+ 3.400 400 48 204 73 73 798 88 gut 3/14<br />

Sony KDL-55W905 2.800 419 42 182 85 68 796 88 sehr gut 6/13<br />

Sony KDL-55HX955* 3.000 419 42 181 83 67 792 87 sehr gut 2/13<br />

Loewe Individual 55 Compose 3D 6.300 393 53 198 69 77 790 87 befriedigend 2/12<br />

LG 55LM960V* 3.500 401 43 179 90 73 786 87 gut 6/12<br />

Panasonic TX-L55DTW60 2.500 395 39 196 86 66 782 86 sehr gut 6/13<br />

Philips 55PFL8007K* 2.600 400 44 188 84 66 782 86 sehr gut 2/13<br />

Philips 58 PFL9956H 4.200 401 47 182 78 74 782 86 gut 1/12<br />

Philips 55PDL8908S 3.000 391 42 183 84 73 773 85 gut 8/13<br />

Sony KDL-55HX825 2.800 401 48 182 76 65 772 85 sehr gut 1/12<br />

LG 55LA7408 2.100 391 43 178 86 67 765 84 gut 1/14<br />

Samsung UE55ES6890* 2.100 399 41 176 79 66 761 84 sehr gut 8/12<br />

Philips 55PFL7008K 1.800 383 42 185 84 65 759 84 gut 1/14<br />

Philips 55PFL7108K 2.000 383 40 180 84 62 749 83 sehr gut 6/13<br />

Panasonic TX-L55WT50E* 2.600 385 40 176 80 66 747 83 gut 11/12<br />

Panasonic TX-L55ETW60 1.600 376 36 177 86 62 737 81 sehr gut 1/14<br />

TechniSat TechniPlus ISIO 55 2.000 372 40 192 73 60 737 81 gut 1/14<br />

Bang & Olufsen BeoVision 11 11.090 366 54 160 72 76 728 80 befriedigend 3/13<br />

gut<br />

Samsung UE55F6470 1.750 368 39 175 79 59 720 79 gut 1/14<br />

Toshiba 55WL863G 2.500 378 41 160 75 65 719 79 sehr gut 1/12<br />

Grundig 55VLE9370BL 1.500 339 47 178 73 66 703 78 sehr gut 5/13<br />

Toshiba 50L7363DG 1.200 362 37 168 74 61 702 77 sehr gut 9/13<br />

PEAQ PTV551203-B* 1.100 341 40 167 73 69 690 76 überragend 10/12<br />

LG 55LW579S 2.100 342 39 178 68 58 685 76 sehr gut 1/12<br />

*mit 3D-Funktion / **21:9-Cinema-Format<br />

LCD-Fernseher | 46 – 50 Zoll | 117 – 127 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

Überragend<br />

Samsung UE46F8090SL 2.100 415 41 204 89 67 816 90 sehr gut 8/13<br />

Sehr gut<br />

Loewe Individual 46 Slim ab 4.800 403 46 204 73 73 799 88 befriedigend 4/13<br />

Philips 46PFL9707S 3.000 407 43 179 84 66 779 86 gut 1/13<br />

Metz Aurus 47 3D Media twin R 4.000 389 50 183 71 77 770 85 gut 8/13<br />

LG 47LA7408 1.400 391 43 178 86 67 765 84 gut 3/14<br />

LG 47LM960V 2.700 387 41 176 89 69 762 84 gut 1/13<br />

LG 47LM760S 1.800 385 41 176 89 71 762 84 sehr gut 5/12<br />

Sony KDL-46HX855 1.700 402 42 174 80 64 762 84 sehr gut 1/13<br />

Sony KDL-46HX855 1.700 402 42 174 80 64 762 84 überragend 8/12<br />

Philips 47PFL7008K 1.400 383 42 185 84 65 759 84 gut 3/14<br />

Philips 46PFL8008S 1.800 391 39 183 84 62 759 84 sehr gut 8/13<br />

Panasonic TX-L47WT50E 1.900 387 40 177 80 66 750 83 sehr gut 1/13<br />

Sony KDL-47W805A 1.500 385 37 178 86 64 750 83 sehr gut 8/13<br />

Panasonic TX-L47DT50 1.800 381 40 173 80 73 747 82 sehr gut 5/12<br />

Philips 47PDL6907K 1.600 378 39 180 78 70 745 82 sehr gut 12/12<br />

Philips 47PFL6907K 1.600 378 41 177 78 67 741 82 sehr gut 12/12<br />

Philips 47PFL6007K 1.400 377 38 177 78 70 740 82 sehr gut 1/13<br />

Panasonic TX-50ETW60 1.200 376 36 177 86 62 737 81 sehr gut 3/14<br />

Loewe Xelos 46 1.800 367 49 185 68 66 735 81 sehr gut 1/13<br />

Sony KDL-46HX755 1.400 379 42 171 80 62 734 81 sehr gut 5/12<br />

Sony KDL-50W685A 1.100 373 36 169 85 63 726 80 sehr gut 3/14<br />

gut<br />

Samsung UE46F6510 1.000 368 39 175 79 59 720 79 überragend 3/14<br />

Panasonic TX-L47ETW5 1.150 372 39 176 73 59 719 79 sehr gut 1/13<br />

Loewe Connect ID 46 DR+ 2.800 352 50 185 68 63 718 79 gut 11/12<br />

Toshiba 46TL968G 1.100 374 36 166 74 61 711 78 sehr gut 1/13<br />

Sharp LC-50LE752E 1.100 366 38 177 67 56 704 78 überragend 8/13<br />

Grundig 47VLE9270 1.100 350 39 168 76 64 697 77 sehr gut 1/13<br />

Grundig 47VLE9380SL 900 347 33 176 73 66 695 77 überragend 3/14<br />

Grundig 46VLE8270 1.000 344 47 167 68 67 693 76 sehr gut 1/13<br />

Samsung UE46ES5700 830 340 38 176 79 58 691 76 überragend 1/13<br />

TechniSat TechniSmart 47 1.100 364 40 153 73 61 691 76 sehr gut 3/14<br />

Thomson 46FW8785 825 339 35 156 70 59 659 73 überragend 3/14<br />

PEAQ PTV462403-S 800 325 35 164 64 59 647 71 sehr gut 1/13<br />

Hisense LED46K263D 900 341 37 140 51 47 616 68 sehr gut 5/12<br />

befriedigend<br />

Xoro HTL4770 3D 800 264 30 110 42 55 501 55 gut 4/12<br />

LCD-Fernseher | 39 – 45 Zoll | 99 – 115 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

Überragend<br />

LG 42LA8609 1.500 413 48 197 86 68 812 90 gut 12/13<br />

sehr gut<br />

Panasonic TX-L42DTW60 1.300 395 39 196 86 66 782 86 gut 12/13<br />

Sony KDL-42W805A 950 390 39 180 85 65 759 84 gut 12/13<br />

Philips 40PFL8008S 1.300 383 46 180 84 62 755 83 gut 12/13<br />

Loewe Art 40 1.200 385 45 179 73 69 751 83 sehr gut 12/13<br />

Loewe Connect 40 3D DR+ 3.500 375 44 196 68 63 746 82 gut 4/12<br />

Panasonic TX-L42ETW60 1.000 381 38 178 84 60 741 82 sehr gut 5/13<br />

TechniSat TechniPlus 42 ISIO 1.300 371 38 192 73 56 730 81 gut 12/13<br />

Philips 40PFL5507K* 1.000 375 38 173 77 60 723 80 sehr gut 7/12<br />

gut<br />

Samsung UE40F6500 780 366 38 176 79 60 719 79 sehr gut 12/13<br />

Sony KDL-40HX755* 1.100 376 30 173 80 60 719 79 sehr gut 7/12<br />

Panasonic TX-L42ETW5 950 370 39 176 73 59 717 79 sehr gut 4/12<br />

Loewe Connect ID 40 DR+ 2.400 352 44 185 68 63 712 79 gut 9/12<br />

Toshiba 40M8365DG 950 374 36 166 74 61 711 78 gut 12/13<br />

Grundig 42 VLE 9380 SL 800 347 33 178 73 66 697 77 sehr gut 12/13<br />

Bang & Olufsen BeoPlay V1 2.500 344 52 155 72 70 693 76 gut 9/12<br />

Toshiba 40TL963G* 1.050 351 35 166 71 60 683 75 gut 7/12<br />

Hisense 39K610 700 340 37 140 56 53 626 69 sehr gut<br />

12/13
PEAQ PTV421100-B 750 303 33 162 67 60 625 69 überragend 1/12<br />

befriedigend<br />

Hannspree SE40LMNB 450 278 33 126 53 47 537 59 gut 7/12<br />

*mit 3D Funktion / **inklusive Sound-Projektor<br />

LCD-Fernseher | 37 Zoll | 94 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

gut<br />

Sony KDL-37EX725 900 376 33 173 75 58 715 79 sehr gut 2/12<br />

Samsung UE37D6200 830 370 30 169 81 61 711 78 sehr gut 2/12<br />

Panasonic TX-L37EW30 850 348 34 166 79 62 689 76 sehr gut 2/12<br />

Philips 37PFL6606K 900 354 35 166 68 62 685 76 sehr gut 2/12<br />

LCD-Fernseher | 32 Zoll | 81 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

gut<br />

Sony KDL-32EX725 650 375 31 173 75 58 712 79 sehr gut 3/12<br />

Philips 32PFL6606K 750 354 32 166 68 62 682 75 sehr gut 3/12<br />

Sharp LC-32LE632E 700 354 32 159 64 61 670 74 sehr gut 3/12<br />

PEAQ PTV321100 500 303 29 162 67 57 618 68 sehr gut 3/12<br />

Plasma-fernseher | ab 46 Zoll | Ab 117 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

überragend<br />

Panasonic TX-60ZT60E 4.500 416 40 209 90 67 822 91 gut 10/13<br />

sehr gut<br />

Panasonic TX-P50VTW60 2.200 397 42 198 86 66 789 87 sehr gut 8/13<br />

Panasonic TX-P55VT50E 2.600 394 46 174 80 67 761 84 sehr gut 10/12<br />

Panasonic TX-P50GT50E 1.600 394 46 173 80 67 760 84 überragend 8/12<br />

gut<br />

B&O BeoVision 12 14.000 361 54 156 72 76 719 79 ausreichend 3/14<br />

Plasma-fernseher | bis 43 Zoll | Bis 109 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

sehr gut<br />

Panasonic TX-P42STW50* 900 376 34 169 79 64 722 80 sehr gut 7/12<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

107


Bestenliste<br />

Ultra-HD-camcorder<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 360 105 200 100 50 815 100<br />

Sehr gut<br />

Sony FDR-AX1 4.500 279 83 145 71 42 620 76 sehr gut 2/14<br />

3D-camcorder<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 310 105 175 100 50 740 100<br />

gut<br />

Sony HDR-TD30 1.000 236 82 133 82 45 578 78 sehr gut 8/13<br />

Sony HDR-TD20 1.600 227 82 128 81 47 565 76 sehr gut 2/13<br />

HD-camcorder<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 310 105 175 100 50 740 100<br />

sehr gut<br />

Panasonic HC-X929 1.000 268 85 139 70 45 607 82 sehr gut 8/13<br />

gut<br />

JVC GC-PX100 1.000 237 81 138 69 45 570 77 sehr gut 8/13<br />

Sony HDR CX730 1.000 215 68 107 87 45 523 71 gut 7/12<br />

JVC GC-PX 10 900 221 84 109 57 47 517 70 gut 7/12<br />

Panasonic HC X 800 EG-K 800 218 74 99 72 42 506 68 befriedigend 7/12<br />

Canon LEGRIA HFM52 750 217 81 91 60 42 490 66 befriedigend 7/12<br />

Befriedigend<br />

Sony HDR PJ 260VE 630 186 65 86 57 41 434 59 gut 7/12<br />

SpiegeLReflexkameras (<strong>video</strong>-tauglich)<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 310 105 175 110 50 750 100<br />

gut<br />

Canon EOS-1D X 6.300 252 60 128 63 49 552 75 befriedigend 3/13<br />

Panasonic DMC-GH3 1.200 227 75 118 79 41 540 73 sehr gut 3/13<br />

Sony SLT-A99V 2.800 222 82 118 58 42 522 71 sehr gut 3/13<br />

Nikon D600 2.150 222 72 111 52 39 496 67 gut 3/13<br />

projektoren<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 435 100 55 60 650 100<br />

Sehr gut<br />

Sony VPL-VW1000* 18.800 380 68 42 54 544 84 sehr gut 9/12<br />

SIM2 M.150* 20.900 378 63 48 54 543 84 sehr gut 9/12<br />

JVC DLA-X70* 7.000 362 82 49 49 542 83 sehr gut 3/12<br />

Sony VPL-VW500* 9.900 372 66 42 51 531 82 sehr gut 4/14<br />

gut<br />

JVC DLA-X35BE* 3.000 348 66 43 46 503 77 sehr gut 9/13<br />

Panasonic PT-AT6000E* 2.800 347 67 43 44 501 77 sehr gut 9/13<br />

Sony VPL-HW50ES 3.200 350 63 42 46 501 77 sehr gut 1/13<br />

Mitsubishi HC7800 2.000 347 57 43 43 490 75 sehr gut 11/12<br />

BenQ W1500 1.800 336 60 42 37 475 73 sehr gut 1/14<br />

Optoma HD83 2.500 319 59 48 46 472 73 sehr gut 1/12<br />

Epson EH-TW8100* 2.500 330 57 47 37 471 72 sehr gut 7/13<br />

BenQ W7000 2.500 334 55 44 38 471 72 sehr gut 11/12<br />

LG Hecto** 8000 313 65 43 44 465 72 befriedigned 11/13<br />

BenQ W1070* 900 328 58 41 37 464 71 sehr gut 4/13<br />

BenQ W1080ST* 1200 323 57 41 37 458 70 sehr gut 11/13<br />

LG PF80G 1.350 315 65 39 37 456 70 sehr gut 1/14<br />

Epson EH-TW6000W 1.800 298 58 48 43 447 69 sehr gut 2/12<br />

Acer K750 2.500 316 52 38 38 444 68 gut 12/12<br />

ViewSonic Pro9000 2.300 315 52 39 38 444 68 gut 12/12<br />

* mit 3D-Funktion ** inklusive 100-Zoll-Tageslicht-Screen<br />

2.1-blu-ray-receiver<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 269 300 150 60 200 979 100<br />

sehr gut<br />

T+A K2 Blu * 3.800 240 250 83 37 180 790 81 gut 6/12<br />

* 3.1-System<br />

Blu-ray-Kombigeräte (neue Wertung)<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 240 55 220 100 50 665 100<br />

sehr gut<br />

Panasonic DMR-BCT730* ** 580 206 46 159 86 40 537 81 gut 11/13<br />

gut<br />

Samsung BD-F8900* 450 186 44 129 83 41 483 73 gut 11/13<br />

LG HR929C* 400 179 44 126 68 42 459 69 sehr gut 11/13<br />

* mit DVB-C-Tuner **mit Blu-ray-Brenner<br />

hdtv-rekorder mit blu-ray (alte Wertung)<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 240 55 132 100 50 577 100<br />

sehr gut<br />

Samsung BD-E8909S 650 200 43 106 81 39 469 81 sehr gut 8/12<br />

Samsung BD-E8509S 550 200 43 104 81 39 467 81 sehr gut 7/12<br />

gut<br />

Samsung BD-D8909S 600 202 43 90 78 40 453 79 gut 1/12<br />

LG HR929S 550 198 43 93 67 41 442 77 sehr gut 8/12<br />

LG BDS590 300 200 38 81 70 32 421 73 sehr gut 1/12<br />

blu-ray-player<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 280 113 185 50 57 685 100<br />

Sehr gut<br />

OPPO BDP-103EU 700 266 96 158 37 51 608 89 sehr gut 2/13<br />

Panasonic DMP-BDT500 400 270 98 126 41 50 585 85 sehr gut 5/12<br />

Philips BDP9700 550 258 97 141 36 50 582 85 sehr gut 7/13<br />

Yamaha BD-A1020 430 262 101 130 39 42 574 84 überragend 1/13<br />

Denon DBT-3313UD 1.000 260 104 112 41 52 569 83 sehr gut 10/12<br />

LG BP730* 200 262 53 132 42 39 528 83 überragend 7/13<br />

Marantz UD5007 600 260 101 110 41 53 565 82 sehr gut 11/12<br />

Pioneer BDP-450* 300 263 56 120 39 46 524 82 überragend 11/12<br />

Samsung BD-F7500 300 255 89 138 40 39 561 82 sehr gut 7/13<br />

Pioneer BDP-LX55 500 260 100 114 40 44 558 81 sehr gut 2/12<br />

Yamaha BD-A1010 430 256 101 119 40 42 558 81 überragend 2/12<br />

Panasonic BDT320 270 270 87 117 37 43 554 81 sehr gut 11/12<br />

Panasonic DMP-BDT335* 250 266 54 118 37 39 514 81 sehr gut 7/13<br />

Sony BDP-S790 250 261 81 135 38 38 553 81 überragend 8/12<br />

Denon DBT-1713UD 500 258 98 105 41 47 549 80 sehr gut 8/12<br />

Denon DBP-1611UD 500 258 98 108 40 44 548 80 sehr gut 2/12<br />

Sony BDP-S5100* 160 258 53 125 35 37 508 80 sehr gut 7/13<br />

Panasonic DMP-BDT220 180 270 81 118 38 39 546 80 sehr gut 4/12<br />

gut<br />

Sony BDP-S590 170 261 78 128 37 37 541 79 sehr gut 5/12<br />

Samsung BD-E6100* 180 259 48 104 40 37 488 77 gut 5/12<br />

LG BP620 180 251 78 113 43 39 524 76 gut 5/12<br />

Onkyo BD-SP809 500 256 95 87 39 47 524 76 sehr gut 2/12<br />

Philips BDP7700 200 238 79 132 37 37 523 76 sehr gut 8/12<br />

Microsoft Xbox One* 500 249 52 93 38 43 475 75 gut 2/14<br />

ASUS O!Play BDS-700 200 241 78 112 36 41 508 74 gut 11/12<br />

Sony PlayStation 4* 400 212 54 81 39 44 430 68 gut 2/14<br />

*Klangqualität max. 64 Punkte / gesamt max. 636 Punkte, da kein Analogton-Ausgang<br />

Blu-ray-rekorder (alte Wertung)<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 240 55 160 100 50 605 100<br />

sehr gut<br />

Panasonic DMR-BST720 700 222 46 115 86 35 504 83 sehr gut 8/12<br />

Panasonic DMR-BCT720* 700 222 46 113 86 35 502 83 sehr gut 10/12<br />

MacroSystem DVC 3000 3.000 218 46 104 85 44 497 82 gut 1/13<br />

Panasonic DMR-BST700 750 222 46 96 82 35 481 80 gut 1/12<br />

* mit DVB-C-Tuner<br />

Netzwerk-Media-player<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 200 200 160 125 50 735 100<br />

sehr gut<br />

Sony NSZ-GS7 * 200 161 90 138 100 37 526 80 sehr gut 10/12<br />

gut<br />

D-Link Boxee Box DSM-380 230 149 146 136 86 40 557 76 sehr gut 12/12<br />

Apple TV * 110 157 90 96 109 40 492 75 sehr gut 10/12<br />

108


RaidSonic ICY BOX IB-MP3011Plus 150 140 140 118 92 44 534 73 sehr gut 5/12<br />

iconBIT XDS1003D 200 140 132 129 91 39 531 72 gut 5/12<br />

LG SP820 * 170 134 91 105 101 40 471 72 sehr gut 12/12<br />

FANTEC Smart TV Hub Box 190 147 134 113 91 42 527 72 gut 5/12<br />

AC Ryan Playon!HD mini 2 109 140 140 107 94 35 516 70 überragend 5/12<br />

Western Digital WD TV Live 100 144 130 103 97 36 510 69 überragend 5/12<br />

Dune HD TV-101 (W) 109 151 139 99 83 36 508 69 sehr gut 5/12<br />

Befriedigend<br />

VideoWeb TV* 150 136 86 78 79 36 415 63 gut 12/12<br />

* max. 655 Punkte, da kein Analogtonausgang<br />

NAS-Systeme<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 290 100 60 450 100<br />

gut<br />

LG N4B2 900 220 81 56 357 79 befriedigend 4/12<br />

Netgear ReadyNAS Ultra 2 Plus 509 187 65 51 303 67 befriedigend 4/12<br />

Befriedigend<br />

Synology DiskStation DS212j 180 172 76 39 287 64 sehr gut 4/12<br />

Buffalo LinkStation Pro 250 174 64 41 279 62 gut 4/12<br />

Western Digital My Book Live 165 152 62 42 265 56 gut 4/12<br />

IP-TV<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 90 40 32 41 30 233 100<br />

gut<br />

Telekom Entertain 10 65 31 17 32 24 169 73 gut 1/12<br />

Vodafone TV 10 64 32 16 27 23 162 70 gut 1/12<br />

flatrate-online-<strong>video</strong>theken<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 90 40 140 70 340 100<br />

gut<br />

WATCHEVER ab 8,99 71 26 95 52 244 72 gut 4/13<br />

maxdome ab 9,99 68 30 91 40 229 67 befriedigend 4/13<br />

Befriedigend<br />

LOVEFiLM ab 6,99 74 29 68 44 215 63 gut 4/13<br />

hdtv-Kabel-receiver<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 230 50 160 100 50 590 100<br />

sehr gut<br />

Sagemcom RCI88-1000 450 205 39 110 79 38 471 80 sehr gut 11/12<br />

gut<br />

smart CX70 110 202 39 64 72 42 419 71 sehr gut 9/12<br />

Lenuss L1C 150 194 39 66 66 42 407 69 sehr gut 9/12<br />

hdtv-Sat-receiver<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 230 50 112 100 50 542 100<br />

sehr gut<br />

Humax HD NANO* 130 207 38 63 83 41 432 80 überragend 2/12<br />

gut<br />

Sky Vision Lenuss L1 150 201 37 63 72 37 410 76 überragend 3/12<br />

smart CX20 150 189 39 72 68 38 406 75 überragend 2/12<br />

devolo dLAN TV Sat 2400-CI+ 400 182 40 61 83 39 405 75 gut 5/12<br />

*für externe Festplatten-Aufzeichnung<br />

hybrid-receiver<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 230 50 175 130 50 635 100<br />

sehr gut<br />

TechniSat DigiCorder ISIO S 600 201 45 144 109 49 548 86 sehr gut 4/14<br />

Kathrein UFS 924 580 213 45 121 108 47 534 84 sehr gut 4/14<br />

Kathrein UFS 925 HD+ 580 206 45 142 89 47 529 83 gut 6/12<br />

Triax S-HD 990 Hybrid 600 216 45 119 101 43 524 83 gut 4/14<br />

Humax iCord Evolution 600 215 45 121 90 45 516 81 sehr gut 10/13<br />

Kathrein UFS 935 260 206 45 132 83 45 511 80 überragend 9/12<br />

Vantage VT-100 HD+ 400 212 44 118 92 44 510 80 gut 6/13<br />

Panasonic DMR-HST230* 480 206 27 117 112 47 509 83 überragend 4/14<br />

Kathrein UFSconnect 906 190 212 45 101 105 45 508 80 sehr gut 4/14<br />

gut<br />

Kathrein UFS 913 300 216 45 114 85 43 503 79 sehr gut 3/12<br />

Humax iCord Mini 380 212 45 108 94 43 502 79 sehr gut 4/12<br />

Topfield SRP-2401 CI+ 610 212 45 122 80 41 500 79 gut 5/12<br />

Dreambox DM7020 HD 620 201 40 129 79 44 493 78 sehr gut 1/12<br />

Humax HD NANO Conn@ct 150 205 44 96 103 43 491 77 sehr gut 4/14<br />

SetOne Genius HD 350 210 42 111 84 42 489 77 sehr gut 3/12<br />

NanoXX Omega HD+ 400 203 43 115 83 42 486 77 gut 1/13<br />

WISI OR 188 HDTV 250 203 41 110 70 42 466 73 gut 1/13<br />

Blaupunkt S1 350 181 42 125 74 41 463 73 befriedigend 6/13<br />

Avanit SHD5+ 90 208 44 76 91 42 461 73 sehr gut 4/14<br />

LG TN530V 130 198 42 67 90 41 438 69 gut 4/14<br />

*Klangqualität max. 30 Punkte / gesamt max. 615 Punkte, da kein Analogton-Ausgang<br />

Sat over IP<br />

Server Preis (€) TV-E. Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 90 – 39 30 25 184 100<br />

gut<br />

devolo dLAN Sat TV Multituner 200 78 – 16 23 20 137 74 gut 9/13<br />

Telestar Digibit R1 250 73 – 23 20 20 136 74 gut 9/13<br />

Triax TSS 400 200 70 – 25 16 19 130 71 gut 9/13<br />

Receiver Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 170 50 167 100 50 537 100<br />

gut<br />

devolo dLAN TV Sat 2400-CI+ 290 149 37 90 75 41 392 73 gut 9/13<br />

Triax IP 100 155 146 37 102 69 38 392 73 gut 9/13<br />

Telestar Digibit B1 140 144 37 83 64 39 367 68 gut 9/13<br />

Befriedigend<br />

Schwaiger DSR51IP 150 119 22 75 61 37 314 58 befriedigend 9/13<br />

surround-receiver<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 100 300 210 100 60 770 100<br />

sehr gut<br />

Arcam AVR 750 5.000 76 285 160 75 55 651 85 sehr gut 10/13<br />

Yamaha RX-A3020 2.100 72 254 188 85 46 645 84 sehr gut 6/13<br />

Yamaha RX-A2030 1.300 73 243 188 84 48 636 83 sehr gut 12/13<br />

Marantz SR 7007 1.700 75 252 179 88 42 636 83 sehr gut 6/13<br />

Denon AVR-X4000 1.400 75 248 173 89 50 635 82 sehr gut 12/13<br />

Pioneer SC-LX86 2.700 76 257 169 84 49 635 82 sehr gut 10/12<br />

Pioneer SC-LX76 2.000 76 252 175 85 45 633 82 sehr gut 6/13<br />

Onkyo TX-NR929 1.600 77 237 173 87 52 626 81 sehr gut 12/13<br />

Onkyo TX-NR3010 2.500 79 254 163 81 48 625 81 sehr gut 10/12<br />

Pioneer SC-LX57 1.500 76 240 172 85 49 622 81 sehr gut 12/13<br />

Onkyo TX-NR1010 1.900 79 239 174 85 45 622 81 sehr gut 6/13<br />

Marantz SR 6007 1.000 79 234 177 85 45 620 81 sehr gut 3/13<br />

Yamaha RX-A1020 1.050 69 233 190 82 45 619 80 sehr gut 3/13<br />

Sony STR-DA2800ES 1.200 72 236 178 84 48 618 80 sehr gut 12/13<br />

gut<br />

Pioneer SC-2022 1.000 76 230 172 82 42 602 78 sehr gut 3/13<br />

Denon AVR-2313 1.000 75 230 162 87 43 597 78 sehr gut 3/13<br />

Harman/Kardon AVR370 1.000 73 235 148 86 50 592 77 sehr gut 9/13<br />

Marantz SR5007 800 75 204 168 85 48 580 75 sehr gut 9/12<br />

Yamaha RX-A820 850 67 212 168 82 50 579 75 sehr gut 1/13<br />

Yamaha RX-V775 700 70 197 171 82 47 567 74 sehr gut 8/13<br />

Denon AVR-X2000 600 73 200 160 87 46 566 74 sehr gut 8/13<br />

Onkyo TX-NR 626 600 75 193 164 84 49 565 73 sehr gut 8/13<br />

Pioneer VSX-923 500 71 194 166 82 47 560 73 sehr gut 8/13<br />

Sony STR-DN1040 650 70 198 162 83 47 560 73 sehr gut 8/13<br />

Onkyo TX-NR616 700 79 192 165 81 41 558 72 sehr gut 9/12<br />

Pioneer VSX-922 550 76 187 159 82 43 547 71 sehr gut 9/12<br />

Yamaha RX-V673 600 69 190 163 81 44 547 71 sehr gut 9/12<br />

Denon AVR-2113 600 75 198 138 86 45 542 70 sehr gut 8/12<br />

Harman/Kardon AVR170 600 55 202 125 83 46 511 66 gut 8/13<br />

befriedigend<br />

Yamaha RX-S600 550 56 188 127 81 43 495 64 sehr gut 2/14<br />

Pioneer VSX-S510 450 56 187 118 71 38 470 61 sehr gut 2/14<br />

Pioneer VSX-527 350 43 169 113 51 38 414 53 befriedigend 11/12<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

109


Bestenliste<br />

surr.-vorverstärker<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 100 300 211 100 60 771 100<br />

überragend<br />

Yamaha CX-A5000 2.200 74 283 204 85 54 700 90 sehr gut 1/14<br />

sehr gut<br />

Marantz AV8801 3.300 75 277 186 88 54 680 87 sehr gut 7/13<br />

Onkyo PR-SC5509 2.700 79 274 177 85 53 668 87 sehr gut 12/12<br />

Arcam AV888 1.4a 6.500 73 285 172 78 53 661 86 sehr gut 12/12<br />

gUT<br />

NAD M15 HD2 5.000 62 276 133 77 54 602 78 sehr gut 12/12<br />

mehrkanal-endstufen<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 175 50 30 60 315 100<br />

Sehr gut<br />

Yamaha MX-A5000 2.500 150 47 26 56 279 89 überragend 1/14<br />

Arcam P777 5.000 150 40 26 54 270 86 sehr gut 12/12<br />

Marantz MM8077 2.000 147 40 26 55 268 85 überragend 7/13<br />

Marantz MM 7055 1.300 145 40 26 50 261 83 überragend 4/12<br />

NAD Masters M25 3.500 145 30 25 56 256 81 überragend 12/12<br />

Onkyo PM-SC5501 2.700 135 40 26 53 254 81 überragend 12/12<br />

Netzwerk-Musik-Receiver<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 320 100 30 60 510 100<br />

Sehr gut<br />

Linn Majik DSM 3.500 290 79 23 54 446 87 9/12<br />

Heimkino-system mit monitor<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 365 227 120 105 90 907 100<br />

Sehr gut<br />

Bose VideoWave II 6.500 328 211 95 85 84 803 89 gut 10/12<br />

mehrkanal-heimkino-systeme<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 250 135 75 60 520 100<br />

gut<br />

Teufel Central AV / Columa 300 5.1 Set L 1.200 190 70 60 45 365 70 sehr gut 8/13<br />

Pioneer VSX-527/Canton Movie 90 750 170 80 50 40 340 65 sehr gut 12/12<br />

2.1-blu-ray-komplettsystemE<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 255 227 121 97 62 762 100<br />

sehr gut<br />

LG BH8120C 600 241 164 109 83 47 644 84 sehr gut 8/12<br />

GUT<br />

Sony BDV-L800 650 247 138 98 73 44 600 79 gut 3/12<br />

*2.0 System<br />

surround-blu-ray-Systeme mit Standlautsprecher<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 256 227 126 97 62 768 100<br />

sehr gut<br />

Samsung HT-E6759W 1.300 244 173 122 82 39 660 86 gut 8/12<br />

Samsung HT-D6759W 1.000 245 173 121 80 40 659 86 sehr gut 3/12<br />

* 7.1-Set<br />

surround-blu-ray-SatellitenSysteme<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 261 227 121 97 62 768 100<br />

sehr gut<br />

Philips HTB9550D 1.300 246 175 115 82 50 668 87 sehr gut 3/13<br />

Harman/Kardon BDS877 1.750 246 173 114 78 47 658 86 gut 6/13<br />

Loewe MediaVision 3D 2.700 239 169 106 78 62 654 85 befriedigend 6/12<br />

LG BH8220B 800 241 163 111 83 50 648 84 sehr gut 8/12<br />

Panasonic SC-BTT590 600 253 160 112 76 45 646 84 sehr gut 6/12<br />

Harman/Kardon BDS680 1.250 246 160 107 80 52 645 84 gut 12/13<br />

Teufel Impaq 7000 900 244 180 91 74 49 638 83 sehr gut 12/13<br />

LG HX906SX 650 240 158 117 78 38 631 82 sehr gut 3/12<br />

GUT<br />

Philips HTS5583 400 238 118 105 72 32 565 74 sehr gut 6/12<br />

Blu-Ray-Soundbars<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 255 227 121 97 62 762 100<br />

Sehr gut<br />

LG BB5521A 800 238 166 99 80 45 628 82 sehr gut 7/12<br />

soundbars<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 490 70 80 200 840 100<br />

Sehr gut<br />

B&W Panorama 2 2.000 374 61 74 160 669 80 sehr gut 3/13<br />

gut<br />

Canton DM 90.2 1.350 376 59 71 156 662 79 überragend 1/12<br />

B&W Panorama 2.000 370 53 73 160 656 78 sehr gut 1/12<br />

Philips HTB9150* 1.000 370 63 73 140 646 77 sehr gut 1/13<br />

Yamaha YSP-4300 1.500 376 60 70 140 646 77 sehr gut 1/13<br />

Bose Lifestyle 135 2.700 357 62 72 150 641 76 sehr gut 7/12<br />

Teufel Cinebar 51 THX 800 380 53 62 140 635 76 sehr gut 7/12<br />

Bose CineMate 1 SR 1.500 357 54 72 150 633 75 sehr gut 1/12<br />

Canton Musicbox M 700 369 41 71 150 631 75 sehr gut 8/13<br />

Samsung HW-F850 1.300 365 48 66 152 631 75 sehr gut 2/14<br />

Philips HTL 9100 800 360 48 71 150 629 75 sehr gut 9/13<br />

Samsung HW-F751 700 361 48 66 152 627 75 sehr gut 9/13<br />

Sonos Playbar 700 344 49 72 160 625 74 sehr gut 5/13<br />

Energy PowerBar Elite 600 369 46 65 139 619 74 sehr gut 1/13<br />

Yamaha YSP-2200 800 358 59 62 140 619 74 sehr gut 7/12<br />

Libratone Lounge 1.200 352 40 62 160 614 73 sehr gut 1/12<br />

Bose Solo 400 337 43 75 150 605 72 überragend 11/12<br />

Harman/Kardon SB 30/230 1.000 356 48 60 140 604 72 gut 7/12<br />

LG NB3520A 300 354 49 62 134 599 71 sehr gut 1/13<br />

Yamaha YAS-101 280 344 46 67 140 597 71 überragend 1/12<br />

Samsung HW-E551 450 338 55 63 136 592 70 sehr gut 1/13<br />

Harman/Kardon SB 16/230 600 351 47 51 140 589 70 sehr gut 1/12<br />

Samsung HW-D570 500 312 57 66 136 571 68 sehr gut 1/12<br />

Philips HTS7111 570 316 50 66 136 568 68 sehr gut 1/12<br />

Panasonic SC-HTB15 300 305 50 66 132 553 66 sehr gut 1/12<br />

Pioneer HTP-SLH600 850 295 55 61 136 547 65 gut 1/12<br />

*mit Blu-ray-Player<br />

Sounddecks<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 490 70 80 200 840 100<br />

Sehr gut<br />

Audio Xperts 4TV 2112 1.500 370 61 40 200 671 80 sehr gut 11/13<br />

Gut<br />

Quadral Magique 600 362 52 56 160 630 75 sehr gut 11/13<br />

Magnat BTX 400 600 361 52 60 155 628 75 sehr gut 11/13<br />

Canton DM 50 400 342 54 74 153 623 74 überragend 11/13<br />

Onkyo LS-T10 400 345 53 60 151 609 73 überragend 11/13<br />

Bose Solo 400 337 43 75 150 605 72 überragend 11/13<br />

streaming-lautsprecher<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 500 100 100 200 900 100<br />

überragend<br />

Marantz Consolette 1.000 455 80 80 200 815 91 sehr gut 5/13<br />

Audio Pro Allroom Air One 800 445 80 88 200 813 90 sehr gut 5/13<br />

Sehr gut<br />

B&O BeoPlay A9 2.000 450 70 83 200 803 89 gut 5/13<br />

110


Denon Cocoon Home 600 440 80 80 185 785 87 sehr gut 5/13<br />

Parrot Zikmu Solo 800 420 50 70 185 725 81 gut 5/13<br />

Teufel Theater 500 MK2 1.400 555 40 156 751 62 sehr gut 1/13<br />

Teufel Columa 300 L 700 532 33 160 725 59 sehr gut 3/11<br />

*Funklautsprecher // **Aktivsystem // *** 5.0-Set<br />

Lautsprecher: Stereo-aktivboxen zu TVs<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 700 70 240 1010 100<br />

gut<br />

Canton DM 20 * 1.200 440 68 166 674 67 sehr gut 12/12<br />

Nubert nuPro-A300 1.050 450 65 145 660 65 überragend 1/14<br />

DALI Kubik Free/Xtra 1.100 420 70 162 652 65 sehr gut 1/14<br />

Montana TV HiFi 5.050 430 50 170 650 65 befriedigend 2/14<br />

Dynaudio Xeo 3 1.500 415 60 170 645 64 sehr gut 5/12<br />

befriedigend<br />

ELAC 2.1 MicroMagic * 1.500 407 50 170 627 62 gut 9/12<br />

Teufel Raumfeld Speaker M 600 403 59 160 622 62 sehr gut 5/12<br />

Canton your_Stick/your_Duo 600 400 53 162 615 61 sehr gut 5/12<br />

Audio Pro Living LV2 800 391 53 166 610 60 sehr gut 5/12<br />

Philips E5 * 700 395 70 135 600 59 sehr gut 1/14<br />

*Sub/Sat-System<br />

lautsprecher: Surround-sets mit standboxen<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 900 80 240 1220 100<br />

überragend<br />

B&W CT8.2 LCR, CT8.4 LCRS,<br />

CT SW15, SA 1000 38.000 858 75 220 1153 95 gut 2/13<br />

Quadral Aurum Titan VIII, Base<br />

Prestige VIII, Montan VIII, Orkus 20.400 840 70 230 1140 93 sehr gut 12/11<br />

B&W Diamond 804, HTM2, 805, DB1 20.450 840 75 220 1135 93 sehr gut 1/12<br />

Focal Electra 1038, CC 1008,<br />

SR 1000,SW 1000 E 17.200 845 70 220 1135 93 sehr gut 5/10<br />

DALI Epicon 6, Vokal, 2, Sub P-10 DSS 19.700 831 70 230 1131 93 sehr gut 3/13<br />

sehr gut<br />

Loewe Individual-Set 8.170 755 75 230 1060 87 gut 11/11<br />

Magnat Quantum 1009,<br />

1003, Center 100 *** 6.500 782 55 215 1052 86 sehr gut 10/12<br />

Canton Vento 880.2 DC, 858.2 DC,<br />

830.2 DC, Sub 850 R 7.000 764 62 195 1021 84 sehr gut 2/12<br />

B&W CM10, CMC2, CM5, ASW10CM 7.100 768 60 190 1018 83 sehr gut 3/14<br />

MartinLogan EM ESL,<br />

C2, FX2, Dynamo 700 6.610 752 60 195 1007 83 sehr gut 8/12<br />

Nubert nuVero 10, nuVero 7,<br />

nuVero 4, AW-13 DSP 6.035 750 65 190 1005 82 sehr gut 2/12<br />

B&W CM9, CMC2, CM5, ASW10CM 6.050 747 58 190 995 82 sehr gut 3/14<br />

Canton Chrono SLS 790 DC, 720,<br />

755 Center, SUB 800 R 4.925 746 60 180 986 81 sehr gut 3/14<br />

KEF R500, R200c, R400b 5.500 737 58 184 979 80 sehr gut 3/14<br />

gut<br />

Dynaudio Excite X34, X24, X14, Sub 600 4.740 732 57 178 967 79 sehr gut 3/14<br />

ELAC CC241, FS 247, BS243, Sub 2040 5.080 688 66 180 934 77 sehr gut 7/13<br />

Quadral Chromium<br />

Style 12, 102, 32, Qube 10 3.900 685 61 177 923 76 sehr gut 7/13<br />

Nubert nuLine CS 174, 284, 24, AW 1100 4.090 679 63 177 919 75 sehr gut 7/13<br />

Heco Celan GT 502, Center 42,<br />

302, Sub 322 A 3.650 668 65 170 903 74 überragend 4/12<br />

Quadral Chromium Style 100,<br />

10 Base, 30, Sub 88 DV aktiv 3.450 667 60 170 897 74 überragend 4/12<br />

Magnat Quantum 807, Center 816,<br />

803, Omega SUB 250 A LTD 3.850 659 65 170 894 73 sehr gut 12/11<br />

Magnat Quantum<br />

757, Center 73, 753, 731 A 3.700 658 60 170 888 73 sehr gut 2/13<br />

Klipsch RF-82 II, RC-62 II,<br />

RS-62 II, SW-112 3.700 677 50 160 887 73 sehr gut 12/10<br />

Sonus Faber Toy-Tower-Set (5.0) 3.350 645 45 195 885 73 sehr gut 8/09<br />

Quadral Platinum M40, M10<br />

Base, M25, Qube 10 aktiv 4.000 650 60 170 880 72 sehr gut 2/13<br />

Canton Chrono CL 580.2 DC, 555.2<br />

Center, 520.2, Sub 85 3.910 646 62 170 878 72 sehr gut 2/13<br />

PSB Image T6, C5, B5, Sub S. 300 3.600 654 61 160 875 72 sehr gut 2/13<br />

Boston Acoustics M Center, 250,<br />

Surround, Sub 3.900 634 55 175 864 71 gut 7/13<br />

KEF Q700, Q600C, Q300, Q400B 3.200 638 50 160 848 70 sehr gut 12/10<br />

Magnat Quantum<br />

657, 653, Center 63, Sub 625A 2.060 628 50 160 838 69 sehr gut 3/11<br />

Heco Music Style Center 2, 800,<br />

200, Sub 25A 1.800 618 55 165 838 69 sehr gut 7/13<br />

befriedigend<br />

T+A KS 300, KC 550, KR 450, KW 650 5.200 550 40 190 780 64 gut 10/10<br />

T+A KS 300, KC 550, K-Mini, KW 650 4.500 541 40 190 771 63 gut 10/10<br />

lautsprecher: Surround-sub-sat-sets<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 900 80 240 1220 100<br />

Überragend<br />

B&W 805 Diamond,<br />

HTM4 Diamond, DB1 15.600 830 75 220 1125 92 sehr gut 11/10<br />

sehr gut<br />

Teufel System 10 THX Ultra 2 8.000 725 50 195 970 80 gut 10/11<br />

gut<br />

KEF R300, R200c, R400b 4.300 724 60 185 969 79 überragend 8/12<br />

Jamo D 600 Ultra 2 5.1-Paket 4.000 709 60 180 949 78 sehr gut 8/12<br />

Sonus Faber Liuto / Velodyne SPL 800 6.600 658 60 220 938 77 gut 11/10<br />

Teufel System 8 THX Ultra 2 3.500 690 50 190 930 76 sehr gut 9/10<br />

Klipsch RB-61 II,<br />

RS-62 II, RC-62 II, SW-112 3.100 706 50 150 906 74 sehr gut 8/12<br />

Canton Chrono 503.2, 505.2, 501.2, Sub 802.100 617 48 160 825 68 sehr gut 8/11<br />

Elipson Planet M / Planet Sub 1.800 616 47 160 823 67 sehr gut 12/12<br />

ELAC 301.2 / SUB 2030 2.000 594 42 180 816 67 sehr gut 11/11<br />

B&W MT-50 1.575 610 48 157 815 67 sehr gut 12/12<br />

KEF KHT3005 SE-W 1.800 592 35 175 802 66 sehr gut 6/10<br />

KEF E305 1.000 591 35 175 801 66 sehr gut 10/13<br />

Cabasse Eole 3 / Santorin 21M2 1.300 589 33 175 797 65 sehr gut 10/13<br />

Focal Dome 5.1 1.850 584 35 175 794 65 sehr gut 6/10<br />

befriedigend<br />

DALI Fazon Sat 5.1-2 2.000 575 35 175 785 64 sehr gut 2/11<br />

Quadral Chromium Style 5.0/SUB 88 1.300 575 44 165 784 64 sehr gut 11/11<br />

Heco Music Colours 100 /<br />

Center 80 / Phalanx Micro 200A 1.106 572 32 170 774 63 sehr gut 10/13<br />

Teufel Theater 6 Hybrid 1.700 578 47 147 772 63 sehr gut 3/14<br />

JBL ES 25 C, ES 10, ES 250 PW 1.430 577 38 154 769 63 gut 1/10<br />

Teufel Cubycon 2 1.300 569 35 165 769 63 sehr gut 4/12<br />

DALI Fazon Mikro / Vokal / Sub1 1.100 556 32 175 763 63 gut 10/13<br />

Canton Movie 160 720 557 37 165 759 62 überragend 11/11<br />

Mordaunt-Short Alumni 5.1 900 552 36 160 748 61 sehr gut 6/10<br />

Boston Acoustics SoundWareXS 500 527 35 150 712 58 überragend 11/11<br />

Canton Movie 1005 550 515 35 150 700 57 sehr gut 7/12<br />

Heco Ambient 5.1A 700 523 35 140 698 57 sehr gut 2/12<br />

Heco Victa 201, Center 101, Sub 251A 700 521 35 140 696 57 gut 2/11<br />

Canton Movie 90 400 512 35 148 695 57 gut 11/12<br />

Teufel Consono 35 300 511 35 147 693 57 sehr gut 2/11<br />

* 7.1-Set<br />

Aktiv-subwoofer<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 300 30 70 400 100<br />

Überragend<br />

Bowers & Wilkins DB1 4.250 285 30 60 375 94 überragend 4/13<br />

sehr gut<br />

Teufel S 8000 SW 1.200 247 25 50 322 81 überragend 3/10<br />

gut<br />

Velodyne CHT-12Q 900 220 30 55 305 76 sehr gut 3/10<br />

Velodyne SPL 1000 2.100 219 26 60 305 76 gut 4/13<br />

Triangle Meteor 0.5* 1.050 224 25 56 305 76 gut 4/11<br />

Quadral QUBE 12 aktiv 1.000 226 17 60 303 76 sehr gut 9/13<br />

Nubert nuLine AW-1100 965 223 19 60 302 76 sehr gut 9/13<br />

Martin Logan Dynamo 700* 950 221 20 60 301 75 gut 4/11<br />

Sunfire HRS-8 850 221 22 58 301 75 sehr gut 9/12<br />

SVS PB12-NSD 1.000 229 18 50 297 74 gut 9/13<br />

Velodyne EQ-Max 12 870 219 22 52 293 73 gut 9/13<br />

psb HD8 1.100 213 23 54 290 73 sehr gut 9/12<br />

B&W ASW608 450 213 24 52 289 72 überragend 9/12<br />

KEF HTB2SE-W* 1.000 206 23 60 289 72 gut 4/11<br />

Quadral SUB 700 DV 1.100 219 15 55 289 72 sehr gut 3/10<br />

Paradigm SE Sub / Perfect Bass Kit 1.075 209 27 52 288 72 sehr gut 4/13<br />

Nubert nuBox AW-991 600 214 25 48 287 72 überragend 3/10<br />

Canton SUB 600 500 207 23 52 282 71 sehr gut 9/12<br />

Heco Phalanx Micro 200A 550 208 20 54 282 71 sehr gut 9/12<br />

Heco Metas XT Sub 251A 600 199 15 55 269 67 sehr gut 3/10<br />

Yamaha NS-SW700 500 187 20 55 262 66 sehr gut 3/10<br />

* Funk-Subwoofer<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

111


Bestenliste<br />

lautsprecher: stereo-standboxen<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 700 70 240 1010 100<br />

überragend<br />

Quadral Aurum Titan VIII 12.000 655 60 230 945 94 gut 12/11<br />

B&W Diamond 804 7.000 645 65 230 940 93 gut 1/12<br />

DALI Epicon 6 9.000 633 65 230 928 92 gut 3/13<br />

sehr gut<br />

Magnat Quantum 1009 4.000 618 55 220 893 88 sehr gut 10/12<br />

B&W CM10 3.500 600 45 190 835 83 sehr gut 3/14<br />

Canton Vento 880.2 DC 2.400 584 45 195 824 82 sehr gut 2/12<br />

B&W CM9 2.500 585 45 190 820 81 sehr gut 2/12<br />

Nubert nuVero 10 2.450 580 50 190 820 81 sehr gut 2/12<br />

Canton Chrono SLS 790 DC 2.540 584 45 187 816 81 sehr gut 3/14<br />

gut<br />

Dynaudio Excite X34 2.200 575 45 181 801 79 sehr gut 3/14<br />

KEF R500 1.800 571 45 183 799 79 sehr gut 3/14<br />

Martin Logan EM-ESL 3.100 526 60 195 781 77 sehr gut 8/12<br />

Quadral Platinum M40 2.000 523 61 170 754 75 sehr gut 2/13<br />

Canton Chrono CL 580.2 DC 1.800 517 61 170 748 74 sehr gut 2/13<br />

ELAC FS 247 2.200 525 43 180 748 74 sehr gut 7/13<br />

Magnat Quantum 757 1.800 513 59 170 742 73 sehr gut 2/13<br />

Nubert nuLine 284 1.950 519 45 177 741 73 sehr gut 7/13<br />

Quadral Chromium Style 102 2.000 521 38 177 736 73 sehr gut 7/13<br />

Heco Celan GT 502 1.400 516 45 170 731 72 überragend 4/12<br />

PSB Image T6 1.500 507 59 160 726 72 sehr gut 2/13<br />

Quadral Chromium Style 100 1.800 518 38 170 726 72 überragend 4/12<br />

Magnat Quantum 807 1.300 508 43 170 721 71 überragend 12/11<br />

Boston M 250 1.600 508 35 175 718 71 sehr gut 7/13<br />

B&W CM8 1.800 488 40 185 713 71 sehr gut 5/11<br />

Heco Music Style 800 1.600 498 35 165 698 69 überragend 7/13<br />

Teufel Theater 500 MK2 750 425 38 156 619 61 sehr gut 1/13<br />

Teufel T 400 550 415 38 156 609 60 sehr gut 3/12<br />

lautsprecher: stereo-kompaktboxen<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 700 60 240 1000 100<br />

sehr gut<br />

Focal Diablo Utopia 8.000 560 35 230 825 83 gut 1/09<br />

Canton Reference 9.2 2.400 565 38 210 813 81 überragend 12/09<br />

gut<br />

KEF R300 1.200 504 60 185 749 74 überragend 8/12<br />

Magnat Quantum 1003 1.400 492 50 205 747 74 sehr gut 7/11<br />

Klipsch RB-61 II 700 490 50 160 700 69 sehr gut 8/12<br />

Nubert nuLine 34 670 441 50 175 666 66 überragend 11/12<br />

befriedigend<br />

KEF R100 800 420 44 183 647 64 sehr gut 11/12<br />

Heco Celan GT 302 800 426 46 170 642 64 sehr gut 11/12<br />

ELAC BS 184 800 413 42 165 620 61 sehr gut 11/12<br />

Canton Chrono 503.2 660 410 45 160 615 62 sehr gut 8/11<br />

Impressum<br />

Redaktion<br />

Bereichsleiter Unterhaltungselektronik<br />

und Chefredakteur: Andreas Stumptner, v.i.S.d.P.<br />

Stellv. Chefredakteur: Roland Seibt (Ltg. Test + Technik; rs)<br />

Redaktion: Roland Seibt (rs), Yasmin Vetterl (yv)<br />

Chef vom <strong>Die</strong>nst: Thomas Bruer<br />

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Jan Fleischmann, Andreas Frank<br />

(af), Michael Jansen, Reinhard Otter, Sebastian Srb, Volker<br />

Straßburg, Raphael Vogt, Markus Wölfel<br />

Filme: Andreas Stumptner (as), teleschau – der mediendienst<br />

GmbH, Riesstr. 17, 80992 München<br />

Business Development Manager: Anja Deininger<br />

Redaktionsassistenz: Gerlinde Drobe (089) 25556 - 1111<br />

Leitung Layout: Sandra Bauer, Silvia Schmidberger<br />

Layout: Andreas Geyh (verantw.), Michael Grebenstein<br />

Titellayout: Robert Biedermann<br />

Fotografie: Josef Bleier, Stefan Rudnick<br />

So erreichen Sie die Redaktion:<br />

Telefon: (089) 255 56-1111, (089) 255 56-1605<br />

E-Mail: redaktion@<strong>video</strong>-magazin.de<br />

Testchef Roland Seibt ist technischer Berater<br />

der Imaging Science Foundation Europe.<br />

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Anzeigenverkauf: Vedran Budimir (verantwortlich für<br />

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Santo, Cambridge House, Gogmore Lane, Chertsey, GB - Surrey<br />

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Haftung: Für den Fall, dass in diesem Heft unzutreffende<br />

Informationen oder in veröffentlichten Programmen oder<br />

Schaltungen Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung<br />

nur bei grober Fahrlässigkeit <strong>des</strong> Verlages oder seiner<br />

Mitarbeiter in Betracht. Als Kolumne oder als Meinung<br />

gekennzeichnete Beiträge geben die Ansicht der Autoren, nicht<br />

unbedingt die der Redaktion, wieder.<br />

112


Glosse<br />

Schlussverkauf<br />

Ganz so weit sind wir zum Glück noch nicht. Doch manchmal wirkt die<br />

Preispolitik bei nagelneuen Fernsehern hierzulande schon, als würde<br />

der Handel kurz vorm letzten Räumungsverkauf stehen. Schade!<br />

Neulich beim Bäcker meines Vertrauens:<br />

Zwei Euro für einen<br />

Faschings-Krapfen, -Berliner,<br />

-Pfannkuchen – oder wie auch<br />

immer Sie dieses überteuerte Hefeteiggebäck<br />

bezeichnen möchten. Unfassbar. Und<br />

kürzlich am Flughafen: Bratwurst und Getränk,<br />

schlappe acht Euro fünfzig.<br />

Klar, dass wir angesichts solcher Preise<br />

finanziell gebeutelten Deutschen zwangsweise<br />

an anderer Stelle sparen müssen: am<br />

besten beim Kauf eines neuen Fernsehers.<br />

Der ist zwar noch immer unser liebster<br />

Heim-Entertainer, aber kosten darf er nicht<br />

mehr viel, meinen zumin<strong>des</strong>t Media Markt,<br />

Amazon und Konsorten, die sich in einem<br />

irren Wettbewerb seit Jahren die Supersparangebote<br />

gegenseitig um die Ohren hauen.<br />

Aktuelles Paradebeispiel: der Samsung<br />

UE40F5370, ein kompletter Smart TV mit<br />

Triple-Tuner und 102 cm Bild, feilgeboten<br />

von Media Markt für schlappe Drei-Neun-<br />

Neun, zum Mitnahmepreis. Und das Megaangebot<br />

eines 55-Zöllers für 800 Öcken aus<br />

dem letzten Weihnachtsgeschäft haben wir<br />

ebenfalls noch nicht vergessen.<br />

Zum Glück wissen wir, werte <strong>video</strong>-<br />

Stammleser, dass Sie glücklicherweise anders<br />

denken und bei Ihnen in erster Linie<br />

die Qualität im Vordergrund steht – und<br />

nicht der Preis.<br />

Bange Fragen & Olufsen<br />

Aber es stellt sich dennoch die bange Frage:<br />

Wie lange kann das noch gut gehen? Jahr<br />

für Jahr stecken die Hersteller mehr und<br />

mehr neue Technologien in ihre TVs, ob<br />

Web-Funktionen, Tuner, smarte Anwendungen<br />

oder neuerdings auch Ultra HD.<br />

Trotzdem purzeln die Preise weiter (mehr<br />

dazu auf Seite 6). Im hiesigen TV-Markt<br />

herrscht quasi Dauer-„Sale“.<br />

Viele Folgen dieses durchgehenden Winter-Frühling-Sommer-Herbst-Schlussverkaufs<br />

sind heute schon sichtbar: Einst große<br />

TV-Marken wie Loewe, Sharp, Toshiba und<br />

JVC haben ihre Fernsehsparte entweder<br />

längst ganz aufgegeben oder stecken zumin<strong>des</strong>t<br />

in Schwierigkeiten. Auch die Nachricht,<br />

dass Sony seine TV-Sparte abstoßen<br />

will, gibt zumin<strong>des</strong>t zu denken.<br />

Wie auch immer, angesichts all dieser<br />

Entwicklungen kommt es einem beinahe<br />

schon in den Sinn, Bang & Olufsen zu loben,<br />

die es wenigstens verstanden haben, wie<br />

man auch ohne Technologie-Vorreiterschaft<br />

satte Premiumpreise absahnen und damit<br />

ordentlich (über)leben kann.<br />

Ergo: Auch <strong>2014</strong> regiert das Prinzip Hoffnung.<br />

Hoffnung vor allem darauf, dass die<br />

deutschen Fußballer bei der WM in Brasilien<br />

so weit wie möglich kommen. Dann<br />

werden zumin<strong>des</strong>t ein paar mehr Fernseher<br />

verkauft als sonst im Sommer üblich. ■<br />

Andreas Stumptner,<br />

Der Experte<br />

für Tele-Visionen<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />

113


<strong>Vorschau</strong> | 05_<strong>2014</strong><br />

<strong>Die</strong> nächste<br />

erscheint Am 4. April<br />

Weitere Themen<br />

Das beste Bild?<br />

Mehr Farbe und Kontrast: Dolby<br />

stellt mit Dolby Vision seine neue<br />

Bildtechnologie vor, mit der noch<br />

in diesem Jahr die ersten TVs<br />

punkten sollen. Was hinter dem<br />

Begriff steckt und was Anwender<br />

davon haben, erklärt <strong>video</strong>.<br />

<strong>Die</strong> TV-Neuheiten<br />

<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong><br />

Curved Ultra HDs, Riesen-TVs und OLEDs: Zum <strong>Jahres</strong>beginn wurden<br />

die Neuheiten im TV-Bereich auf diversen Messen und Roadshows<br />

gezeigt, jetzt kommen die Innovationen auch in das Testlabor der <strong>video</strong>.<br />

Wir verraten, was die Technikneuheiten <strong>2014</strong> können und welche<br />

spannenden Geräte auf Sie warten.<br />

35 Jahre <strong>video</strong><br />

<strong>Die</strong>ses Jahr feiert die <strong>video</strong>-Redaktion ihr 35-jähriges<br />

Bestehen. Seit 1979 erscheint das Magazin nun mit<br />

Erfolg in Deutschland. Zum Geburtstag präsentiert<br />

sich die Redaktion von einer ganz neuen Seite.<br />

Lernen Sie die <strong>video</strong> kennen und feiern Sie die<br />

vergangenen erfolgreichen Jahre mit uns.<br />

Abspielen und genießen<br />

Nachdem <strong>video</strong> in den ersten drei<br />

Teilen der Serie zur digitalen<br />

Filmsammlung erklärt hat, woher<br />

der Content für das Archiv stammt<br />

und wie dieser am besten<br />

gespeichert wird, zeigt unser<br />

letzter Teil, wie die Filme einfach<br />

per Knopfdruck zu Fernseher und<br />

Co. gestreamt werden.<br />

Jetzt bequem<br />

zu Hause testen!<br />

Lassen Sie sich die nächsten<br />

zwei Ausgaben für nur 7,20 Euro mit<br />

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Einfach anrufen: 07 81/6 39 45 48<br />

Geben Sie bitte die<br />

Kennziffer WK1012M an.<br />

Falls Sie nach dem Test keine weiteren Hefte<br />

wünschen, sagen Sie spätestens 14 Tage nach<br />

Erhalt der 2. Ausgabe ab. Ansonsten erhalten<br />

Sie <strong>video</strong> weiterhin monatlich<br />

zu den im Impressum angegebenen<br />

Preisen mit jederzeitigem Kündigungsrecht.<br />

Änderungen aus aktuellem Anlass möglich<br />

Lese-Tipps<br />

Fotoschule: Tipps für bessere<br />

Landschaftsbilder. Nach den<br />

Basics zur Fototechnik und<br />

Bildgestaltung geht’s ab dieser<br />

Ausgabe der COLORFOTO um<br />

Motivkategorien.<br />

Keine Lust, Kabel zu verlegen?<br />

<strong>Die</strong> stereoplay vergleicht<br />

Wireless-Boxen der verschiedenen<br />

Hersteller und zeigt, wie<br />

Sie kabellosen Sound genießen<br />

können.<br />

Im vernetzten Heim darf auch<br />

das Badezimmer nicht fehlen:<br />

Mit intelligenter Technik werden<br />

Körperpflege und Wellness<br />

noch komfortabler. <strong>Die</strong> CON-<br />

NECTED HOME zeigt, wie.<br />

114


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„Besserer Klang durch Forschung“<br />

DANKE<br />

für Ihre Bestätigung!<br />

Wir bedanken uns bei Ihnen, den Lesern,<br />

die sich auch <strong>2014</strong> wieder für innovative<br />

Bose ® Technologien entschieden haben.<br />

Bose GmbH •Max-Planck-Str. 36 • D-61381 Friedrichsdorf • Tel.: (0 61 72) 71 04-0 • Fax: (0 61 72) 71 04-19 • Internet: www.bose.de<br />

Bose Ges.m.b.H. • Wienerbergstraße 7 • A-1100 Wien • Tel.: (01) 6040434-0 • Fax: (01) 6040434-23 • Internet: www.bose.at

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