video Leserwahl 2014 - Die Sieger des Jahres (Vorschau)
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84 Geräte im Überblick<br />
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<strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />
<strong>Die</strong> <strong>Sieger</strong><br />
Des <strong>Jahres</strong><br />
Von AV-Receiver bis Ultra HD:<br />
<strong>Die</strong> beste Technik <strong>2014</strong><br />
Spezial:<br />
15 Seiten Sat-TV<br />
TeST<br />
+ 4 neue Receiver-Highlights im Test<br />
+ Im Check: Receiver vs. TV-Tuner<br />
4K-Projektor im Test<br />
neuer Cineastenbeamer<br />
von Sony<br />
Der große Sound-Ratgeber<br />
Von Stereo bis 7.2<br />
Experten-<br />
Beratung:<br />
Der beste<br />
Sound zu<br />
jedem TV<br />
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Kunden, wir<br />
haben Fans.<br />
WEKA-Lesern sei Dank.<br />
Auch in diesem Jahr begeisterten sich die Leser von Audio, Stereoplay und Video für unsere Produkte und haben<br />
uns bei der <strong>Leserwahl</strong> insgesamt neunmal auf das Treppchen gewählt. Vielen Dank für die jahrelange Treue, wir<br />
freuen uns sehr darüber. www.teufel.de<br />
Online Only. 8 Wochen Probezeit. Bis zu 12 Jahre Garantie.
Andreas Stumptner,<br />
Chefredakteur<br />
Objektive<br />
Qualität<br />
„Unsere Tests<br />
und <strong>Leserwahl</strong>en<br />
sind ehrlich und<br />
echt. Darauf sind<br />
wir mächtig stolz.“<br />
?<br />
Lust auf<br />
spektakuläre<br />
Heimkino-<br />
Klangwelten?<br />
Sie können sich bestimmt vorstellen, dass auch wir<br />
in den letzten Wochen recht häufig auf die Skandale<br />
um die „Gelben Engel“, die Leserpreise <strong>des</strong><br />
ADAC, und um mutmaßlich manipulierte Testergebnisse<br />
beim großen deutschen Automobilclub angesprochen<br />
wurden. Es schien, als drohe angesichts der Vorgänge<br />
beim ADAC plötzlich der ganze Berufsstand <strong>des</strong><br />
Testredakteurs in Verruf zu geraten.<br />
Ich kann Ihnen jedoch versprechen: Glaubwürdigkeit,<br />
ein extrem hoher Qualitätsanspruch und klare Objektivität<br />
sind unumstößlich das Wichtigste, wenn wir für Sie, liebe<br />
Leser, Monat für Monat die neueste Technik in unser Testlabor<br />
holen. Unser Ziel ist es jederzeit, Ihnen nach bestem<br />
Wissen und Gewissen die richtigen Kauftipps und die erforderliche,<br />
umfassende Beratung an die Hand zu geben.<br />
Würden wir dieses Ziel verraten, würden wir schlicht<br />
und einfach unsere Existenzberechtigung in Zweifel ziehen.<br />
Unsere Tests sind unsere Kernkompetenz – und das<br />
seit mittlerweile 35 Jahren. Unsere Testsiegel zieren unzählige<br />
Werbemittel und Verpackungen von Herstellern,<br />
die unseren Testergebnissen genauso vertrauen, wie es<br />
Händler und Sie, werte Leser, dankenswerterweise schon<br />
seit so vielen Jahren tun.<br />
Auch unsere <strong>Leserwahl</strong>, deren glorreiche <strong>Sieger</strong> wir in<br />
dieser Ausgabe würdigen, ist nur eines: das ehrliche, unverfälschte<br />
Ergebnis Ihrer Expertise! Mehr als 8.000 <strong>video</strong>-<br />
Leser und insgesamt sogar mehr als 25.000 Leser von <strong>video</strong>,<br />
AUDIO und stereoplay zusammen haben online abgestimmt<br />
und sich damit einmal mehr als wichtigste Jury der<br />
Unterhaltungselektronikbranche erwiesen (Ergebnisse ab<br />
Seite 20). Dafür sagen wir einfach nur ein ganz herzliches<br />
Dankeschön und gratulieren allen Gewinnern!<br />
nuLine 284 Set<br />
„Nur selten habe ich ein<br />
Mehrkanalsystem gehört,<br />
das so glasklar und fein<br />
aufgelöst zur Sache geht“<br />
Heimkino 6/13<br />
„Dampfhammer mit Feinzeichnung“<br />
Preis/Leistung: hervorragend; Heimkino 6/13<br />
nuLine 284 (Front), nuLine 24 (Rear),<br />
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3.PLATZ<br />
Herzlichst, Ihr<br />
<br />
Andreas Stumptner<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
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Ehrliche Lautsprecher<br />
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<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong> 3<br />
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<strong>video</strong> | Inhalt<br />
Seite 20<br />
<strong>Die</strong> Besten <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong><br />
Unsere Leser haben entschieden und die besten Geräte<br />
<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> gewählt. <strong>video</strong> präsentiert die Gewinner<br />
in den verschiedenen Kategorien.<br />
Seite 29<br />
Spezial:<br />
SAt-TV<br />
In unserem Sat-Receiver-Spezial zeigen wir, wie einfach<br />
Sat-Empfang ist und welche Vorteile diese Empfangsart<br />
bietet. Dazu insgesamt acht Hybrid-Receiver im Test.<br />
Seite 64<br />
Der Sound-ratgeber<br />
Soundbar, Stereoboxen – oder muss es für den perfekten Sound im<br />
Wohnzimmer doch das 5.1-Surround-Set sein? Der Experte Michael<br />
Jansen zeigt, welche Systeme den Heimkino-Faktor besitzen.<br />
News & Trends<br />
6 Aggressive UE-Angebote<br />
Werden Technologien wie UHD „verramscht“,<br />
bevor sie richtig auf dem Markt sind?<br />
8 Messerückblick<br />
Unterwegs auf der ISE in Amsterdam<br />
10 Aktuelles<br />
News, Trends und Hintergrundberichte<br />
18 Händler <strong>des</strong> Monats<br />
Unsere Händlerempfehlung:<br />
Anton Hieber in Schwabmünchen<br />
im Fokus<br />
20 <strong>Leserwahl</strong>: Sie haben entschieden!<br />
<strong>Die</strong> besten Geräte <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> im Überblick<br />
Spezial: Sat-tv<br />
30 Grundlagen<br />
Damit alles auf Knopfdruck funktioniert:<br />
fünf gute Gründe für den Sat-Empfang<br />
32 Test: Hybrid-HDD-Receiver<br />
<strong>Die</strong>se vier HDTV-Receiver mit eingebauten<br />
Festplatten gehören zu den besten Modellen<br />
ihrer Art.<br />
38 Test: Hybrid-Receiver<br />
<strong>Die</strong>se vier Kompakt-Receiver sind viel mehr<br />
als nur reine Sat-Receiver für den Zweit-TV.<br />
Bild<br />
44 Wissen: Riesenbildschirme<br />
Darf es noch ein bisschen mehr sein?<br />
Bei der Größe von TV-Geräten wohl schon.<br />
Wir schauen uns die Big Screens genau an.<br />
52 Test: LCD-TV<br />
Wie gut ist der neue 60-Zöller von Panasonic?<br />
4
Seite 44<br />
<strong>Die</strong> riesen-fernseher<br />
Mehr Zoll geht immer – oder? <strong>Die</strong> TV-Geräte<br />
werden immer größer. Dank Ultra HD muss<br />
dabei das Wohnzimmer nicht mitwachsen.<br />
<strong>Die</strong> Erfolgsgeschichte von Big Screens.<br />
Fernseher<br />
Panasonic TX-L60DTW6052<br />
Ultra-HD-Beamer<br />
Sony VPL-VW500ES56<br />
Hybrid-HDD-Receiver<br />
Kathrein UFS 924 33<br />
Panasonic DMR-HST23033<br />
TechniSat DigiCorder ISIO S 34<br />
Triax S-HD 990 Hybrid 35<br />
Hybrid-Receiver<br />
Avanit SHD5+39<br />
Humax HD NANO Conn@ct 39<br />
Kathrein UFSconnect 906 40<br />
LG TN530V41<br />
Kurztests<br />
bestbeans beans cast v.2 103<br />
Bose SoundLink III 103<br />
Oehlbach BTX 1000 102<br />
Samsung HomeSync102<br />
56 Test: Ultra-HD-Beamer<br />
Sonys zweiter preiswerter<br />
4K-Projektor im Härtetest<br />
Ton<br />
64 Ratgeber: Der passende Sound<br />
Vom Soundbar bis zum 7.2-Set –<br />
welcher Heimkino-Typ sind Sie?<br />
web & Mobile<br />
74 Serie: Digitale Filmsammlung<br />
<strong>Die</strong> digitale Sammlung mit XBMC clever<br />
filtern und sortieren<br />
Filme<br />
80 Home Entertainment<br />
Neue Blu-rays im Bild- und Ton-Check:<br />
u.a. Gravity und RoboCop<br />
Rubriken<br />
3 Editorial // 62 Technik extrem<br />
78 Forum // 93 Nostalgie<br />
102 Kurztests // 106 Bestenliste<br />
112 Impressum // 113 Glosse<br />
114 <strong>Vorschau</strong><br />
Filme<br />
<strong>Die</strong> neuesten Blu-rays und DVDs im<br />
Test. Dazu erhalten Sie Hintergründe,<br />
Kinotipps und News aus der großen<br />
Welt <strong>des</strong> Entertainments.<br />
Captain Phillips80<br />
Gravity 83<br />
High Fidelity91<br />
Jackass – Bad Grandpa86<br />
Prisoners 88<br />
RoboCop 91<br />
Runner Runner84<br />
Thor – The Dark Kingdom84<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
5
News & Trends<br />
Was geht zu welchem Preis?<br />
Jeder freut sich über günstige Angebote. Doch der Preis<br />
sollte nicht das alleinige Kriterium sein. Ebenso wenig wie<br />
eine einzelne Eigenschaft – wie eben UHD bei Flat-TVs.<br />
Autor: Reinhard Otter // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller, Reinhard Otter<br />
Alles muss billig!<br />
Für aggressive Angebote ist die Unterhaltungselektronik-Branche seit<br />
Langem bekannt. Neu ist aber, dass Technologien wie UHD schon<br />
„verramscht“ werden, noch bevor sie richtig auf dem Markt sind.<br />
Per E-Mail kam die Kunde ins<br />
Haus: „Schärfer geht nicht“<br />
titelte kürzlich der Elektronikversender<br />
Conrad. Im<br />
Angebot: ein Blaupunkt-LCD-TV mit<br />
knapp einem Meter, also 39 Zoll Bilddiagonale<br />
für 479 Euro. Das wäre kein<br />
schlechtes Angebot für einen Full-HD-<br />
TV. Doch es ging um einen TV mit<br />
3.840 x 2.160 Pixeln – kann der was<br />
taugen? Immerhin trägt der Conrad-<br />
TV, der zu ähnlichen Preisen etwa<br />
auch bei www.otto.de zu haben ist,<br />
einen renommierten Namen: Blaupunkt,<br />
die große Autoradio-Marke.<br />
Wer nach Informationen über Blaupunkt<br />
im Zusammenhang mit TV-Geräten<br />
sucht, findet die Seite einer Firma<br />
namens Blaupunkt Brand Management<br />
GmbH. Sie lizenziert die<br />
Marke Blaupunkt, etwa an Hersteller<br />
von Headsets, Audioprodukten oder<br />
auch TV-Geräten. Der Hersteller <strong>des</strong><br />
Blaupunkt-Fernsehers etwa ist laut<br />
„Neben 8 Millionen Pixeln bietet Sony<br />
auch einen starken Bildprozessor, um<br />
alle Inhalte auf 4K zu verbessern.”<br />
Gerrit Gericke, Pressesprecher, Sony Deutschland<br />
Datenblatt <strong>des</strong> Gerätes die Firma Universal<br />
Media Corporation Slowakia,<br />
laut ihrer Website mit Standorten unter<br />
anderem in der Slowakei, China<br />
und Deutschland.<br />
Im Testraum konnte der Billig-UHD-<br />
TV noch nicht vorspielen, doch Zweifel<br />
an seinen Qualitäten drängen sich<br />
auf. In Heft 2/14 (ab Seite 32) testete<br />
<strong>video</strong>-Experte Roland Seibt einen der<br />
bis dato günstigsten UHD-TVs, den Hisense<br />
LTDN58XT880. Ergebnis in<br />
puncto Bildqualität: vor allem beim<br />
HDTV-Empfang Schwächen in der<br />
Skalierung von SD- und HD-Inhalten.<br />
Was ist drin für 500 Euro?<br />
Gerade darauf aber kommt es bei<br />
UHD-TVs an – mangels 4K-Content. In<br />
die Skalierungstechnik investieren<br />
die großen Hersteller <strong>des</strong>halb viel Ent-<br />
6
„Testsiege belegen, dass Bildqualität,<br />
Upscaling und UHD-Codecs bei<br />
uns höchsten Ansprüchen genügen.“<br />
Sang-Won Byun, Product Marketing, Samsung<br />
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Smart-TV-<br />
Sat-Receiver<br />
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ReaDy foR<br />
Jetzt nur noch HD+ Modul kaufen.<br />
Es gibt sie also doch?<br />
Media Markt bewirbt bereits offensiv „UHD-Filme“.<br />
Gemeint sind allerdings Blu-rays, die in 4K gemastert<br />
wurden. Auf den Scheiben selbst ist nur Full HD.<br />
• Schnelle Startzeit<br />
- Nur 7 Sek. bis zum TV-Bild<br />
UHD billiger als Full HD<br />
Hier reibt sich der Fachmann die Augen: Für 479 Euro<br />
gab es sonst Schnäppchen-TVs in Full HD. Conrad<br />
verkauft zu diesem Preis einen 39-Zoll-UHD-TV.<br />
wicklungsaufwand. Ein UHD-LCD-<br />
Panel allein sei gar nicht so teuer, verrät<br />
ein Branchen-Insider. Bisweilen<br />
fielen beim Schneiden der LCD-Muttergläser<br />
für große TVs kleinere Stücke<br />
ab, die dann günstig verkauft würden.<br />
So könnte sich auch das ungewöhnliche<br />
Bildformat <strong>des</strong> Blaupunkt-<br />
TVs ergeben. <strong>Die</strong> Hardware für<br />
hochwertige Signalverarbeitung sei<br />
aber auch dann zu diesem Preis nicht<br />
drin – und gerade darauf berufen sich<br />
die etablierten UHD-Hersteller wie<br />
Philips, Samsung, Sony oder Toshiba.<br />
Da es noch kaum native UHD-Inhalte<br />
gibt, sei die „qualitativ hochwertige<br />
Wiedergabe von normalem HD-Material<br />
eines der wichtigsten Merkmale<br />
dieser neuen TVs“, sagt etwa Philips-<br />
Pressesprecher Georg Wilde – ähnlich<br />
äußert sich das Gros seiner Kollegen.<br />
„Ein Gerät mit einem UHD-Panel ist<br />
nicht automatisch auch ein wirklich<br />
brauchbarer UHD-Fernseher.“<br />
FRank Eschholz, Senior Product manager, Toshiba<br />
<strong>Die</strong> Bildtechnik und deren Abstimmung<br />
auf Panel und LED-Rückbeleuchtung<br />
gilt auch unter Testern als<br />
wichtigstes Kriterium für UHD-TVs.<br />
Teils arbeiten darin Quad-Core-Prozessoren,<br />
die auch PCs antreiben<br />
könnten.<br />
Unabhängig von Schnäppchen wie<br />
dem Blaupunkt-TV stellt sich auch die<br />
Frage, wie die neue Technik Kunden<br />
faszinieren soll, wenn sie von Anfang<br />
an als Feature ohne Aufpreis vermarktet<br />
wird. So preist derzeit etwa Media<br />
Markt auf seiner Homepage Blu-rays<br />
als UHD-Filme an. <strong>Die</strong> wurden zwar<br />
in 4K gemastert, darauf lagern aber<br />
Filme in 1080p. Blu-ray-Player mit<br />
Upscaling werden als UHD-Player gelistet.<br />
Sicher handelt es sich um gute<br />
Geräte und hochwertige Film-Discs –<br />
aber eben nicht um echtes UHD. ■<br />
• Red Bull TV-Portal<br />
& ServusTV-Portal<br />
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Aufnahme/Timeshift<br />
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<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
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7
News & Trends<br />
Von allem ein<br />
wenig mehr<br />
Einbaulautsprecher werden immer highendiger<br />
wie hier die Reference CI-Serie<br />
von KEF, die sogar Subwoofer versteckt.<br />
Autor: Raphael Vogt // Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Raphael Vogt<br />
Alle Jahre wieder<br />
Laser gelten als Lichtquelle der Zukunft,<br />
wie hier im 12.000 Lumen hellen DLP-<br />
Beamer HIGHLite von Digital Projection.<br />
Alljährlich zeigt die ISE Anfang Februar den ersten europäischen Indikator<br />
für Techniktrends bei Bild und Ton. <strong>Die</strong> Zeichen stehen ganz klar auf<br />
Ultra-HD-Auflösung mit mehr Pixeln und 3D-Audio mit mehr Kanälen.<br />
Wieder einmal ist<br />
die Integrated<br />
Systems Europe<br />
(ISE) gewachsen:<br />
Das gesamte Amsterdamer<br />
Messezentrum RAI füllend,<br />
lockte sie über 51.000 Besucher<br />
an. Mitveranstalter der Messe<br />
war die Custom Electronic Design<br />
& Installation Association<br />
(CEDIA), bei der sich alles um<br />
Unterhaltungselektronik und<br />
Smart-Home-Technik drehte,<br />
also um Bild, Ton, Vernetzung,<br />
Kontrolle und Komfort zu Hause.<br />
Der andere Mitveranstalter<br />
Infocom war auf Veranstaltungs-<br />
und Konferenztechnik<br />
fixiert und füllte damit etwa<br />
zwei Drittel der Messe. Hier<br />
sieht man auch schon mal professionelle<br />
Kinoprojektoren<br />
und Technik für Stadien und<br />
Schulungsräume sowie „Digital<br />
Signage“-Anzeigetafeln.<br />
Gerade für Heimkino-Fans<br />
ist diese Messe interessant: Sie<br />
sehen hier High-End-Elektronik<br />
und Projektoren, die<br />
man weder auf der IFA noch auf<br />
der HIGH END entdeckt, eine<br />
Riesenauswahl an Leinwänden<br />
und insbesondere Zubehör wie<br />
Halterungen und alles zum<br />
Thema Signalmanagement<br />
und -verteilung.<br />
Immer mehr Pixel<br />
Breite Display-Formate sind in,<br />
nicht nur weil Merce<strong>des</strong> und<br />
BMW sie für Navigatoren verwenden.<br />
Allerorten sah man<br />
21:9- und sogar 32:9-Monitore.<br />
Und alles ab 55-Zoll-Diagonale<br />
scheint out zu sein, wenn es<br />
nicht wenigstens Ultra-HD-<br />
Auflösung zeigt. 3D hingegen<br />
verliert gegenüber vergangenen<br />
Jahren deutlich an Präsenz,<br />
dafür sah man zunehmend<br />
Speziallösungen wie<br />
Spiegel, die auf Kommando<br />
zum Bildschirm mutierten.<br />
Im Audiobereich dominierten<br />
Einbaulautsprecher, und<br />
immer weniger ist von der<br />
Technik im eingebauten Zustand<br />
zu sehen. Das könnte<br />
wichtig werden, denn mit<br />
gleich mehreren Auro3D-Demokinos<br />
hält der 3D-Sound mit<br />
Extralautsprechern unter der<br />
Decke ins Heimkino Einzug.<br />
Überhaupt feiern High-End-<br />
Surround-Prozessoren offenbar<br />
ein Comeback. <strong>Die</strong> Zubehörhersteller<br />
scheinen blitzschnell<br />
auch HDMI 2.0 umzusetzen,<br />
UHD und HDCP2.2<br />
beherrschen die neuen Switches<br />
(Schaltboxen) schon jetzt.<br />
Ein Besuch in Amsterdam ist<br />
immer spannend und zur ISE<br />
erst recht, denn die Aussichten<br />
sind sehr hochauflösend. ■<br />
Trinnovs AV-Vorverstärker Altitude 32<br />
verarbeitet bis zu 32 Kanäle mit der derzeit<br />
besten Raumkorrektur überhaupt.<br />
Komfort und Vernetzung für Bild und<br />
Ton sind in. Kalei<strong>des</strong>cape bietet das seit<br />
Jahren mit Servern und Playern.<br />
Ultra HD für Kinofans: LG zeigte sein<br />
riesiges, sanft gebogenes 105-Zoll-„5K“-<br />
Display im 21:9-CinemaScope-Format.<br />
8
in der Kategorie<br />
Andreas Stumptner<br />
Chefredakteur<br />
in der Kategorie<br />
stereo<br />
Andreas Stumptner<br />
Chefredakteur<br />
Bernhard Rietschel<br />
Chefredakteur<br />
Bernhard Rietschel<br />
Chefredakteur<br />
in der Kategorie<br />
Andreas Stumptner<br />
Chefredakteur<br />
Gewinner der LeserwahL stereopLay hiGhLiGhts <strong>2014</strong><br />
Chefredakteur<br />
Gewinner der LeserwahL stereopLay hiGhLiGhts <strong>2014</strong><br />
Chefredakteur<br />
Bernhard Rietschel<br />
Chefredakteur<br />
<strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />
AUSGEZEICHNETER<br />
KLANG VON CANTON<br />
Innovation und Qualität zahlen sich aus. Bei der großen <strong>Leserwahl</strong> 2013 haben<br />
Sie entschieden und 11 unserer Modelle zu einem echten <strong>Sieger</strong>-Team gemacht.<br />
Hierfür sagen wir Danke!<br />
1 x Platz 1<br />
Goldenes<br />
Ohr<br />
Ohr<br />
<strong>2014</strong><br />
1. Platz<br />
in der Kategorie<br />
Lautsprecher<br />
(Kompaktboxen bis 750 Euro)<br />
Canton GLE 436<br />
4 x Platz 2<br />
<strong>Die</strong> Geräte <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> <strong>2014</strong><br />
Goldenes<br />
Ohr <strong>2014</strong><br />
Goldenes<br />
Ohr<br />
Ohr<br />
<strong>2014</strong><br />
2. Platz<br />
Sounddecks<br />
Canton DM 50<br />
2. Platz<br />
in der Kategorie<br />
Komplett-Anlagen<br />
(One-Box-Systeme Surround ab 800 Euro)<br />
Canton DM 90.2<br />
2. pLaTz<br />
HIGHLIGHTS<br />
<strong>2014</strong><br />
standboxen bis 2000 euro<br />
canton ergo 690 dc<br />
2. Platz<br />
in der Kategorie<br />
Lautsprecher<br />
(Standboxen bis 5000 Euro)<br />
Canton SLS 790 DC<br />
3 x Platz 3<br />
<strong>Die</strong> Geräte <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> <strong>2014</strong><br />
3. Platz<br />
Lautsprecher<br />
Canton Chrono CL 580.2 DC<br />
<strong>Die</strong> Geräte <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> <strong>2014</strong><br />
3. Platz<br />
Soundbars<br />
Canton Musicbox M<br />
3. pLaTz<br />
HIGHLIGHTS<br />
<strong>2014</strong><br />
subwoofer<br />
canton sub 12.2<br />
Insgesamt stimmten bei der <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong> der Magazine AUDIO, stereoplay und <strong>video</strong><br />
über 25.000 Leser ab, um die besten Geräte in über 90 Kategorien zu bewerten.<br />
Das Ergebnis: ein erster Platz, vier zweite Plätze und drei dritte Plätze für die Produkte<br />
von Canton. Damit haben Sie gezeigt, dass Sie unseren Produkten vertrauen.<br />
w w w . c a n t o n . d e
News & Trends<br />
Avanit<br />
Kabel-Netzwerker<br />
www.avanit.tv // 100 Euro<br />
Hörtester gesucht<br />
Einen Einblick in die Erforschung neuer<br />
Audiotechnologien bietet das Fraunhofer<br />
Institut in Erlangen: Es sucht Probanden für<br />
Hörtests an den Audiosystemen der Zukunft,<br />
etwa für künftige Smartphones. Infos gibt es<br />
unter www.iis.fraunhofer.de/hoertest.<br />
Der Schwarzwälder Digital-TV-Experte smart electronic erweitert seine Palette<br />
an Streaming-fähigen Receivern. Neben den Sat-Receivern smart CX05 und<br />
Avanit SHD5+ (Test: siehe Seite 39) kommt das Geräteduo smart CX75 und<br />
Avanit CHD5 für Kabelempfang frisch auf den Markt. Wie ihre Sat-Geschwister<br />
können auch diese Receiver Free-TV-Kanäle wahlweise selbst anzeigen<br />
oder übers Netzwerk streamen – etwa an Tablet-PCs mit einer passenden<br />
App. Das Feature namens Smart Stream ist technisch identisch mit der<br />
Sat-IP-Technik, Apps dafür gibt es etwa von Elgato oder von HD Plus. Das<br />
Besondere: <strong>Die</strong> beiden Free-TV-Boxen sind die ersten Kabel-IP-Server<br />
überhaupt (Sat-IP kann man angesichts ihrer Empfangsteile nicht sagen).<br />
Musikfernsehen als App<br />
QTom hat kürzlich den Betrieb eingestellt.<br />
Doch dafür stürmt ein weiterer Musik-TV-<br />
Online-<strong>Die</strong>nst die Mobil- und TV App Stores:<br />
Vilanoise TV aus Spanien. In verschiedenen<br />
Kanälen liefert er eine bunte Auswahl an<br />
Musik<strong>video</strong>s – in HD und guter Tonqualität.<br />
4K-Filmer im Taschenformat<br />
LG setzt bei seinem neuen Top-Smartphone<br />
G 2 Pro auf innovative Foto- und Videotechnik:<br />
Es wird 4K-Videos aufnehmen können<br />
– oder Full HD mit bis zu 120 Frames pro<br />
Sekunde für scharfe Super-Zeitlupen. Offen<br />
ist, wie die Bilder auf den TV kommen.<br />
Teletext<br />
Verfügbar auf: iPhone<br />
ab iOS 7, optimiert für<br />
iPhone 5 / 5S<br />
<strong>Die</strong> App zeigt den Videotext vieler<br />
Sender aus Deutschland, Österreich,<br />
Schweiz und anderen Ländern.<br />
Sie bot im Test mehr Sender,<br />
als in der Beschreibung gelistet.<br />
label the cable<br />
Ordnung im<br />
TV-Rack<br />
www.label-the-cable.com<br />
So manche Ehefrau eines experimentierfreudigen<br />
Heimcineasten<br />
ist genervt vom Kabelwirrwar. Und<br />
der Bastler selbst hat oft genug seine<br />
liebe Not, den Stecker eines bestimmten<br />
Gerätes an der Steckdose sicher zu identifizieren.<br />
Abhilfe verspricht das Münchner<br />
Unternehmen Label the Cable mit einer Reihe<br />
Beschriftungs- und Ordnungshelfern für mehr oder<br />
weniger undurchdringliche Kabelschächte. Das<br />
System umfasst Klettband-Kabelbinder mit Etiketten<br />
(3 Meter, Preis: 10 Euro), Kabelführungen in Schwarz<br />
und Weiß für die Wand (10 Stück für 5 Euro, siehe<br />
Bild unten) oder zwei Meter lange Kabelschläuche<br />
für die Kabelführung zum Flat-TV an der Wand (2<br />
Meter für 15 Euro, siehe Bild links). <strong>Die</strong> Produkte<br />
gibt es auf der Anbieter-Website und im Fachhandel.<br />
An die Wand: <strong>Die</strong> Haft-<br />
Kabelbinder von Label<br />
the Cable verlegen Boxenkabel<br />
unauffällig in<br />
Richtung Rückraum.<br />
10
LeserwahL <strong>2014</strong><br />
<strong>Die</strong> 4 Besten der Besten.<br />
1. PLATZ Ultra-HD-Fernseher<br />
PANASONIC TX-L65WT600E<br />
<strong>Die</strong> neueste TV-Innovation ist auch die schönste.<br />
Mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln<br />
bietet das 4K-Display viermal so viele Pixel wie<br />
Full HD für noch mehr ultrafeine Details. Das<br />
muss man gesehen haben, um es zu glauben.<br />
1. PLATZ Blu-ray Kombigeräte<br />
PANASONIC DMR-BCT730<br />
<strong>Die</strong>ser smarte Blu-ray Recorder mit Twin<br />
HD DVB-C-Tuner verfügt über eine 500<br />
GB Festplatte. Er speichert Full HD und<br />
skaliert auf Ultra HD-Bilder und ist sogar<br />
über das Smartphone programmierbar.<br />
1. PLATZ Blu-ray Player<br />
PANASONIC DMP-BDT335<br />
Mehr sehen. Mehr erleben! Mit diesem<br />
Blu-ray Player mit Ultra HD Auflösung.<br />
Er bietet passend zum 4K-Fernseher,<br />
ausdrucksstarke Full HD Bilder in 2D<br />
und 3D. Mit ihm surfen Sie außerdem<br />
frei durchs Netz.<br />
1. PLATZ Camcorder<br />
PANASONIC HC-X929<br />
<strong>Die</strong>ser semi-professionell ausgestatte<br />
Full HD- Camcorder bietet jedem<br />
ambitionierten Videofilmer überragende<br />
Bildqualität durch das 3MOS System<br />
Pro mit neuen BSI-Sensoren und das<br />
lichtstarke Leica Dicomar Objektiv.<br />
Sie haben Ihre Favoriten gewählt. Wir sagen Danke!<br />
Und wieder viermal Platz eins. Damit haben Sie gezeigt, dass Sie auch in diesem Jahr<br />
wieder unseren Produkten vertrauen. Insgesamt stimmten bei der großen <strong>Leserwahl</strong><br />
<strong>2014</strong> der Magazine AUDIO, stereoplay und <strong>video</strong> ca. 25.000 Leser in über 90 Kategorien<br />
ab. Das Ergebnis: vier erste Plätze, drei zweite Plätze und zwei dritte Plätze bei<br />
der <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong> für Panasonic.
News & Trends<br />
Termine<br />
Streaming-Tag<br />
Zu einer Tagung über Fragen rund um das<br />
Medien-Streaming laden die Veranstalter<br />
der Münchner Medientage die Branche am<br />
17. März <strong>2014</strong> ins Haus der Bayerischen<br />
Wirtschaft in München. Informationen gibt<br />
es unter www.medientage.de.<br />
Alles für ein prima Klima<br />
In Ausgabe 4/14 der Schwesterzeitschrift<br />
CONNECTED HOME erfahren Sie ab dem 21.<br />
März alles über die optimale Heizung,<br />
Lüftung und Beschattung für ein perfektes<br />
Wohlfühlklima. Dazu finden Sie weitere<br />
Themen rund um das vernetzte Leben.<br />
sony<br />
Erinnerungen in 4K<br />
www.sony.de<br />
<strong>Die</strong> interaktiven <strong>Die</strong>nste von Sony heißen Play Memories und sollen die<br />
Geräte der Marke optimal vernetzen. Der Foto-Cloud-Speicher Play Memories<br />
Online macht das ab sofort besonders detailreich: <strong>Die</strong> entsprechende<br />
Smart-TV-App in Sony-UHD-TVs kann jetzt Digitalbilder aus der Cloud in<br />
voller Auflösung abrufen und anzeigen. Play Memories Online speichert auch<br />
Videos und spielt diese auf passenden TV-Geräten ab. <strong>Die</strong>s klappt weiterhin<br />
„nur“ in Full HD. Man braucht ja auch noch Ziele für die nahe UHD-Zukunft.<br />
Dazu zählt bei Sony auch die UHD-Online-Videothek Video Unlimited 4K.<br />
HD-Plus<br />
Alles andere als öde<br />
Auf den 11. April dürfen sich Tolkien-<br />
Freunde freuen. Dann kommt Der Hobbit<br />
– Smaugs Einöde auf DVD, Blu-ray (2D und<br />
3D) sowie per Video on Demand heraus.<br />
Alle Disc-Versionen bieten laut Warner<br />
Home Videos eine Ultraviolet Digital Copy.<br />
Zahl <strong>des</strong> Monats<br />
1.188.000<br />
Docking- und Bluetooth-Boxen<br />
Während die Umsätze in der Unterhaltungselektronik<br />
2013 leicht sanken, erlebten die<br />
Lautsprecher für Smartphones und Tablets<br />
einen wahren Boom: Es wurden davon fast<br />
43% mehr Geräte verkauft als 2012.<br />
Reinstecken &<br />
vorspulen<br />
www.hd-plus.de // ab 60 Euro pro Jahr<br />
Gut 1,4 Millionen zahlende Kunden, demnächst 19 private HD-Sender und<br />
jede Menge Pläne: In ihrem fünften Jahr gönnt sich die HDTV-Verschlüsselungsplattform<br />
HD+ ab Mai die erste Gebührenanhebung um 20 Prozent<br />
auf 60 Euro pro Jahr. Doch dafür gibt es echten Komfortgewinn: <strong>Die</strong> viel<br />
gescholtene Vorspulsperre in Aufnahmen über HD+-Festplatten-Receiver<br />
soll ab 16. April für fünf Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe fallen.<br />
Weitgehend jedenfalls: Mit achtfacher Geschwindigkeit dürfen Zuschauer<br />
dann durch Werbeblöcke flitzen, heißt es. Beim Empfang per CI+-Modul<br />
bleibt es dabei: Aufnahme verboten, Timeshift erlaubt.<br />
12
Gewinnen mit Thor<br />
Wir wollen <strong>video</strong> den Wünschen der Leser anpassen<br />
und brauchen dazu Ihre Meinung. Beantworten Sie<br />
unsere Online-Leserfrage, und ein Fanpaket von Thor<br />
könnte bald Ihnen gehören.<br />
Gewinnspiel<br />
Der Science-Fiction-Actionfilm Thor – The Dark Kingdom<br />
startet in Deutschland am 20. März <strong>2014</strong> auf Blu-ray. In dem<br />
Blockbuster bringt der Marvel-Donnergott erneut die<br />
Kinoleinwände zum Beben – und das in 3D! Anlässlich <strong>des</strong><br />
Filmstarts verlost die <strong>video</strong>-Redaktion insgesamt vier<br />
Fanpakete mit je einer 3D-Blu-ray, einer gebrandeten<br />
Armbanduhr und Basecap zum Actionfilm Thor.<br />
Einfach anmelden und Frage zum Thema TV-Aufnahmen<br />
beantworten im Internet unter:<br />
www.<strong>video</strong>-magazin.de/leserumfrage<br />
Schon sind Sie dabei.<br />
Teilnahmeschluss ist der 31. März <strong>2014</strong>.<br />
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />
Alles, was das Fanherz<br />
erfreut: In Zusammenarbeit<br />
mit<br />
Marvel verlost <strong>video</strong><br />
vier Thor-Fanpakete.<br />
_0C4EX_Bose_1_2_Video_04_14.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);19. Feb <strong>2014</strong> 15:19:29<br />
30 TAGE ZU HAUSE<br />
TESTEN MIT VOLLER<br />
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Wenn Sie glauben,<br />
fernsehen ist aufregend,<br />
dann warten Sie,<br />
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Flachbildfernseher sind primär für beste Bildwiedergabe ausgelegt,<br />
nicht für Spitzenklang. Um Ihr TV-Erlebnis zu verbessern, haben wir<br />
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Solo TV Sound System entwickelt. Das exklusiv von Bose<br />
entwickelte Digital Signal Processing ermöglicht eine klare und naturgetreue<br />
Wiedergabe von Dialogen, Musik und Sound-Effekten, ohne<br />
dass Sie die Lautstärke über die Fernbedienung anpassen müssen.<br />
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das heißt: ein einfaches System<br />
ohne Kabelgewirr.<br />
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an Ihrem TV-Gerät und eine Verbindung<br />
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einer maximalen Bildschirmdiagonale von 32” (81 cm) und viele Geräte von 40” (102 cm) bis 42” (107 cm) entsprechen diesen Abmessungen.<br />
** Das Angebot der kostenlosen Lieferung ist nicht mit anderen Angeboten kombinierbar und gilt nur für Neukäufe. Änderungen vorbehalten. <strong>Die</strong> Lieferung unterliegt der Verfügbarkeit <strong>des</strong> Artikels<br />
und <strong>des</strong> Zahlungseingangs. Kostenlose Lieferung nur bei Standardversand. <strong>Die</strong> Geld-zurück-Garantie bezieht sich lediglich auf die Testphase von 30 <strong>video</strong>-magazin.de Tagen. ©Bose Corporation | 04_<strong>2014</strong> <strong>2014</strong>. Alle Rechte 13<br />
vorbehalten. Eingetragener Firmensitz: Bose GmbH, Max-Planck-Straße 36, 61381 Friedrichsdorf, AG Bad Homburg, HRB 1700.
News & Trends<br />
von Reinhard Otter<br />
Neues von Netflix,<br />
Netzkino & Amazon<br />
➜ Netflix in UHD bekommen die Amis jetzt also, genauer gesagt House of Cards. <strong>Die</strong><br />
zweite Staffel ist in den USA seit ein paar Tagen über UHD Smart TVs in 4K zu sehen.<br />
Nachdem das in fast jeder Provinz-Postille stand, hat die Neugierde gesiegt: Warum<br />
sprechen alle über einen <strong>Die</strong>nst, den es hier nicht gibt? Jedenfalls nicht offiziell, denn<br />
mittlerweile bin ich zahlender Netflix-Kunde. Wie das geht, steht auf der <strong>video</strong>-Homepage.<br />
Mehr und ausführlichere<br />
News rund<br />
um Video on Demand<br />
gibt es unter<br />
www.<strong>video</strong>-magazin.de/filmeonline.<br />
➜ Kostenloses Video on Demand gibt‘s bei www.netzkino.de. Im Web, per App, auf<br />
YouTube und jetzt auch auf Smart TVs von LG zeigt die Videothek Filme gratis und werbefinanziert.<br />
Ich habe mir das Ganze angeschaut: siehe www.<strong>video</strong>-magazin.de/filmeonline.<br />
➜ Kurz vor Drucklegung wurde auch noch Amazon Prime Video angekündigt, eine<br />
billigere, aufgebohrte Kombination aus LOVEFiLM, Amazon Prime und der Kindle E-Book-<br />
Leihbibliothek – für unter 5 Euro/Monat im <strong>Jahres</strong>abo. Meinen ersten Test lesen Sie online.<br />
Panasonic<br />
Prädikat:<br />
filmreif<br />
www.panasonic.de // Preis: offen<br />
Mit der Systemkamera Lumix GH4<br />
präsentiert Panasonic ein Werkzeug<br />
für Profi-Fotografen und Filmer mit<br />
Kino-Ansprüchen. Sie filmt in<br />
4K-Auflösung (im MOV- oder<br />
MP4-Format), mit 10 Bit Farbauflösung,<br />
4:2:2-Farbabtastung und in<br />
Bitraten von bis zu 200 Mbps in Full<br />
HD. Mit Zebra-Display, Fokus-Peaking<br />
und <strong>Vorschau</strong> per HDMI bietet<br />
sie jede Menge Video-Features, die<br />
in gängigen Spiegelreflexkameras<br />
fehlen. Der Preis ist noch offen, soll<br />
aber unter 2.000 Euro liegen.<br />
Acer<br />
Kompakt und hell<br />
www.acer.de // 650, 730 Euro<br />
Zwei DLP-Beamer bringt Acer auf den Markt: das Heimkino-Einsteigermodell<br />
H5380BD und den Mini-Projektor K137. Letzerer schafft mit LED-Licht<br />
eine Helligkeit von 700 ANSI-Lumen bei einer Auflösung von 1.280 x 800<br />
Pixeln. <strong>Die</strong> Soundanlage ist in Form von zwei Stereolautsprechern mit<br />
SRS-WOW-Soundprozessor eingebaut – das optimale Gerät für spontane<br />
Filmvorführungen zu Hause oder bei Nachbarn.<br />
Eher fürs Heimkino ist der H5380BD gedacht: Er bringt es mit einer<br />
Halogenleuchte auf 3.000 Lumen, zeigt 3D-Filme mit Shuttertechnik und<br />
bietet viele Optionen zur Bildjustage. Beide haben HDMI-Anschlüsse, die<br />
per MHL auch Bilder von Smartphones anzeigen.<br />
Der H5380BD<br />
hat 1.280 x 720<br />
Pixel Auflösung<br />
und ein konventionelles<br />
Leuchtmittel.<br />
Der Mobil-Beamer K137 wiegt nur gut<br />
ein halbes Kilo inklusive <strong>des</strong> eingebauten<br />
Soundsystems.<br />
14
Bernhard Rietschel<br />
Chefredakteur<br />
Bernhard Rietschel<br />
Chefredakteur<br />
Gewinner der LeserwahL stereopLay hiGhLiGhts <strong>2014</strong><br />
Chefredakteur<br />
in der Kategorie<br />
bis 1000 euro<br />
Andreas Stumptner<br />
Chefredakteur<br />
Bernhard Rietschel<br />
Chefredakteur<br />
Eine „ausgezeichnete” Wahl<br />
Wir bedanken uns herzlichst für Ihre Stimmen bei der <strong>Leserwahl</strong> von<br />
Audio, Stereoplay und Video. Mit einem fünffachen 1. Platz und<br />
weiteren Top-Platzierungen beweist Marantz erneut seine herausragende<br />
Expertise im HiFi-Segment.<br />
PM-11S3<br />
Premium-Vollverstärker<br />
Goldenes<br />
Ohr <strong>2014</strong><br />
1. Platz<br />
in der Kategorie<br />
Digital-Player<br />
Goldenes<br />
Ohr<br />
Ohr<br />
<strong>2014</strong><br />
1. Platz<br />
in der Kategorie<br />
Verstärker<br />
1. pLaTz<br />
HIGHLIGHTS<br />
<strong>2014</strong><br />
voLLverstärker bis 5000 euro<br />
MaraNtz pM-11s3<br />
<strong>Die</strong> Geräte <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> <strong>2014</strong><br />
1. Platz<br />
AV-Receiver<br />
Goldenes<br />
Ohr<br />
Ohr<br />
<strong>2014</strong><br />
1. Platz<br />
in der Kategorie<br />
Verstärker<br />
(CD-/SACD-Player bis 1000 Euro)<br />
Marantz CD6005<br />
(Surround Receiver und A/V Kombis)<br />
Marantz AV8801<br />
Marantz SR 6007<br />
(Transistor-Vollverstärker bis 1500 Euro)<br />
Marantz PM6005<br />
Marantz MM8077<br />
CD6005<br />
CD Player<br />
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11.2 Kanal AV-Vorverstärker<br />
SR6007<br />
AV-Receiver<br />
PM6005<br />
Stereo-Vollverstärker<br />
Technische Hinweise, Händlersuche und Katalogbestellung finden Sie unter: www.marantz.de
News & Trends | Medienmöbel <strong>des</strong> Monats<br />
Steckbrief<br />
Name Solution Art 123<br />
Hersteller<br />
Wissmann<br />
Preis<br />
ab 690 Euro<br />
Maße (B x H)<br />
52 cm x142 cm<br />
Farbvarianten u.a. Schwarz, Perlweiß,<br />
<br />
Rot, Anthrazit, Weinrot<br />
Händler u.a. www. hifi-tv-moebel.de<br />
Internet www.wissmann-raumobjekte.de<br />
Beweglichkeit<br />
<strong>Die</strong> TV-Halterung lässt<br />
sich in die gewünschte<br />
Position verschieben und<br />
das TV-Programm so von<br />
allen Seiten genießen.<br />
Autorin/Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller<br />
Eine Frage <strong>des</strong> Blickwinkels<br />
Medienmöbel <strong>des</strong> Monats<br />
Platzsparend, modern und auf jeden Fall praktisch ist der TV-Halter Solution Art 123 aus der<br />
gleichnamigen Reihe. Der Zuschauer hat aus jeder Position <strong>des</strong> Raumes den besten Blick<br />
auf den Fernseher – doch reicht das?<br />
<strong>Die</strong> passende<br />
Verbindung<br />
Für den Halt zwischen dem<br />
Schwenkarm und der Säule<br />
an der Wand sorgt ein<br />
kleines Verbindungsstück<br />
der Solution Art 123.<br />
Solution heißt die TV-Halter-<br />
Reihe <strong>des</strong> deutschen Herstellers<br />
Wissmann und soll damit<br />
dem Endverbraucher die perfekte<br />
Lösung zum Montieren <strong>des</strong> Fernsehers<br />
bieten. Wer die Tagesschau um<br />
20 Uhr auch von der Küche aus sehen<br />
will – selbst wenn der TV eigentlich im<br />
Wohnzimmer steht –, der kann den<br />
TV-Halter einfach in die gewünschte<br />
Position drehen.<br />
Der Hersteller bietet zwei Solution<br />
Art 123-Varianten an: eine kleinere<br />
für Fernseher von 37 bis 52 Zoll und<br />
eine für größere Geräte bis 60 Zoll.<br />
Wer sich dagegen dank Ultra HD oder<br />
ausreichend Platz im Wohnzimmer<br />
schon im größeren Zollbereich bewegt,<br />
wird in der Solution-Reihe keine<br />
passende Halterung finden.<br />
Zusätzlich ist das System für maximal<br />
80 Kilogramm ausgelegt. Schwerere<br />
Geräte werden nicht getragen,<br />
sind aber im Zeitalter der flachen<br />
LCD-TVs eher selten.<br />
Prächtiges Farbenspiel<br />
Alle, die sich für die Solution Art 123<br />
entscheiden, haben dagegen beim<br />
Kauf die Wahl zwischen einer Vielzahl<br />
von Ausführungen der TV-Halterung.<br />
Unter anderem kommt die Säule an<br />
der Wand dann in den Farben<br />
Schwarz, Perlweiß, Rot, Anthrazit<br />
oder Weinrot nach Hause. Bei dem<br />
Wunsch nach einem Farbton der RAL-<br />
Liste beträgt die Lieferzeit der Maßanfertigung<br />
ca. zehn Wochen.<br />
Standardmäßig befindet sich die<br />
Säule der TV-Halterung links. Sie<br />
kann jedoch auch für die rechte Seite<br />
<strong>des</strong> Geräts bestellt werden.<br />
Strippen ziehen<br />
<strong>Die</strong> Halbsäule aus gebürstetem Edelstahl<br />
dient gleichzeitig auch zum Verstecken<br />
der Kabel, die vom und zum<br />
TV-Gerät führen. Danach sind die lästigen<br />
Kabel weitgehend versteckt. Wie<br />
hoch die Säule und damit auch das<br />
TV-Gerät an sich dann am Ende sein<br />
soll, bestimmt der Käufer individuell.<br />
Darunter kann man dann noch eine<br />
Halterung für DVD-Player, Receiver,<br />
Center-Lautsprecher oder ähnliches<br />
anbringen. Groß ist der Stauraum<br />
dann nicht: Er bietet eher Platz für<br />
kompakte und leichte Geräte. Dafür<br />
ist die gesamte Lösung eher schlicht<br />
und platzsparend ausgelegt.<br />
Damit haben Interessenten also viel<br />
Spielraum, um sich ihre persönliche<br />
Wandhalterung nach eigenem Geschmack<br />
und Bedarf zusammenzustellen.<br />
Ein Sideboard mit Stauraum<br />
wird die Solution-Reihe kaum ersetzen,<br />
die Schwenkbarkeit bietet dagegen<br />
andere Vorteile aus anderen Blickwinkeln.<br />
■<br />
Platz für mehr<br />
Wer sich für eine Wandhalterung mit ausreichender Höhe<br />
entscheidet, hat dann noch die Möglichkeit, darunter Möbel<br />
für Zuspieler und Co anzubringen.<br />
16
Teravolt<br />
Wie schlau sind<br />
Smart TVs?<br />
www.teravolt.tv<br />
<strong>Die</strong> meisten neuen Fernseher sind heute Smart TVs, also Geräte<br />
mit TV-Apps, Mediatheken und anderen Online-Extras. Doch nicht<br />
in jedem Smart-TV-Portal findet man sich gleich gut zurecht. <strong>Die</strong><br />
Experten der Hamburger TeraVolt GmbH, sonst Unternehmensberater<br />
und Planer in Sachen interaktives Fernsehen, haben ein<br />
Testverfahren entwickelt, um die Smart-TV-Portale aller großen<br />
Hersteller zu untersuchen. Kriterien sind dabei die Zahl und der<br />
Anteil wichtiger Apps wie etwa Mediatheken, Online-Videotheken<br />
oder Standardanwendungen à la YouTube sowie der Aufbau und<br />
die Bedienung der Smart-TV-Menüs.<br />
Das Ergebnis (siehe rechts): Panasonic bietet zwar nicht die meis -<br />
ten Apps, aber das nutzerfreundlichste Portal. Und so mancher<br />
Konkurrent hat zwar mehr Apps, aber weniger wichtige Anwendungen<br />
an Bord. Unterm Strich landen laut TeraVolt auch die Portale<br />
von Samsung, Philips und LG in der Spitzengruppe. Erstaunlich<br />
weit hinten rangieren dagegen die Smart-TV-Portale von Toshiba<br />
und Sony – vor allem, weil sie wenig benutzerfreundlich seien und<br />
nicht viele Apps böten, so das Fazit <strong>des</strong> Tests.<br />
_0C396_Teufel_1_2_Video_03_14.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);14. Feb <strong>2014</strong> 08:54:15<br />
Für das Ranking der<br />
Smart TVs hat TeraVolt<br />
in erster Linie die Bedienung<br />
und Struktur der<br />
Smart-TV-Menüs geprüft;<br />
ebenso, ob die wichtigsten<br />
Apps auf den Geräten<br />
vorhanden sind.<br />
Service-Direktverkauf 030 300 9 300<br />
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NEU<br />
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<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
17
Blindtext News & Trends | Blindtext | Händler <strong>des</strong> Monats<br />
Anton Hieber<br />
GmbH & Co. KG<br />
Luitpoldstraße 10<br />
86830 Schwabmünchen<br />
Tel.: 0 82 32 / 96 26 0<br />
0172/82 979 01<br />
info@elektrohieber.de<br />
Autor: Volker Straßburg // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller, Archiv<br />
„Viele haben den Trend verschlafen“<br />
1927 gründete der Großvater Elektro Hieber in Schwabmünchen.<br />
Heute präsentiert Enkel Anton die gesamte Heimautomationswelt.<br />
Service-Angebot<br />
Beratung, Planung und<br />
Installation von Hausautomations-<br />
und Multiroom-<br />
Systemen, Reparatur- und<br />
Montagewerkstatt, Multiroom-Vorführung<br />
Marken-Highlights<br />
Basalte, Blumenhofer<br />
Acoustics, B&O, Revox,<br />
Gira, KNX, Loewe, Miele<br />
Anton Hieber…<br />
…ist 39 Jahre alt und<br />
dirigiert die Geschicke <strong>des</strong><br />
1929 gegründeten Fachgeschäfts<br />
Elektro Hieber in<br />
Schwabmünchen.<br />
Audio, Video und Hausautomation<br />
kommen sich stetig<br />
näher. Anton Hieber ist bei<br />
dieser Entwicklung seit Beginn<br />
mit dabei. 1990 erhielt Elektro<br />
Hieber den ersten Auftrag zur Automatisierung<br />
eines Industriegebäu<strong>des</strong>.<br />
Seitdem kümmert sich das Unternehmen<br />
intensiv um das Steuermanagement<br />
von Privat- und Gewerbebauten.<br />
So ist Chef Anton Hieber auch häufiger<br />
Gast im Münchner Villenviertel<br />
Herzogpark, in dem vollautomatisierte<br />
„High End“-Häuser entstehen. „Aus<br />
unserer Sicht hat der Trend zur Heimsteuerung<br />
bereits 1994 begonnen“,<br />
attestiert der Fachmann. „Viele haben<br />
ihn lediglich verschlafen.“<br />
Im Jahr 2004 kam zu den Bereichen<br />
Sicherheit, Energiemanagement und<br />
Komfortgewinn die Audio- und Videosignalverteilung<br />
hinzu. Sie komplettiert<br />
das Heimmanagement, indem<br />
Musik und Filme im ganzen Haus genießbar<br />
werden. <strong>Die</strong> weiße Ware<br />
wird, wie dies etwa Miele-Produkte<br />
bereits erlauben, ins Netzwerk eingewoben.<br />
Auch hier hält Elektro Hieber<br />
neben weiteren Elektroartikeln ein<br />
breit gefächertes Angebot bereit. Kein<br />
Wunder, umfasst das Geschäft doch<br />
fünf Stockwerke und beschäftigt insgesamt<br />
100 Mitarbeiter.<br />
Von der Konzeption bis zur Installation<br />
gestaltet das Unternehmen das<br />
komplette Heimmanagement. Gira,<br />
Basalte und KNX sind dabei starke<br />
Partner, die das ganze Haus – vom<br />
Rollladen über die Alarmanlage bis<br />
zur Stereoanlage – per Wand-Display<br />
oder Handy steuerbar machen. Revox,<br />
Bang & Olufsen und Loewe sind Audio-<br />
und Videopartner. Ist dieser Part<br />
gefragt, hilft Kollege Markus Hiller<br />
(Heimkinoservice HKS, Händler <strong>des</strong><br />
Monats 11/13) aus Zorneding bei der<br />
Planung und Realisation. „Allerdings<br />
ist bei uns Multiroom-Video weniger<br />
gefragt als -Audio“, zieht Anton Hieber<br />
Bilanz.<br />
Als Sahnehäubchen für die audiophilen<br />
Kunden hat Hieber auch noch<br />
High-End-Lautsprecher <strong>des</strong> renommierten<br />
deutschen Konstrukteurs Blumenhofer<br />
Acoustics in petto. In zwei<br />
Vorführräumen macht Anton Hieber<br />
die umfassende Vernetzungswelt<br />
greifbar. Im ersten präsentiert sich die<br />
Revox-Audiowelt in Kooperation mit<br />
einem Pioneer-Fernseher. Im zweiten<br />
Studio geben sich B&O und Basalte die<br />
Ehre. Alle Komponenten – auch die<br />
der verschiedenen Räume – sind vernetzt<br />
und greifen auf zentrale Server<br />
sowie die Festplatten eines Blu-ray-<br />
Spielers und eines Sat-Receivers zu.<br />
So wird Heimsteuerung erlebbar. ■<br />
Das Smart-Haus zum Smart TV<br />
In smarten Häusern werden viele Abläufe zentral und automatisiert gesteuert.<br />
Im Abgleich mit Lüftungsperioden, <strong>Jahres</strong>zeiten und Tagesrhythmus der Familie<br />
spart man Energie und genießt hohen Komfort. In einer Villa <strong>des</strong> Herzogparks<br />
hat Elektro Hieber neun Räume miteinander verknüpft. Das Herz ist eine Schaltzentrale<br />
mit einem Revox-Multiroom-Verteiler (rechts), der Telefon- und Internet-<br />
Verteilung (links oben) und der Heizungssteuerung (links unten). Im Haus wird<br />
Musik vorwiegend Einbaulautsprechern, aber auch der Surround-Anlage im<br />
Wohnzimmer zugespielt. Der TV zapft auf Wunsch das Internet an.<br />
<strong>Die</strong> Netz-<br />
werk-<br />
Zentrale<br />
Das Medienwohnzimmer<br />
18
Chefredakteur<br />
LeserwahL <strong>2014</strong><br />
3x1.PLatz<br />
VieLeN DaNk!<br />
Netzwerk-Player &<br />
Musikserver bis 1500 €<br />
NaD D7050<br />
D/A Wandler<br />
über 1500 €<br />
NaD M51<br />
Netzwerk-Player &<br />
Musikserver bis 4500 €<br />
NaD M50+51<br />
Goldenes<br />
Ohr<br />
Ohr<br />
<strong>2014</strong><br />
1. Platz<br />
in der Kategorie<br />
Digital-Player<br />
(Netzwerkplayer und Musikserver bis 1500 Euro)<br />
NAD D7050<br />
1. pLaTz<br />
HIGHLIGHTS<br />
<strong>2014</strong><br />
Gewinner der LeserwahL stereopLay hiGhLiGhts <strong>2014</strong><br />
d/a-wandLer über 1500 euro<br />
Nad M51<br />
Goldenes<br />
Ohr <strong>2014</strong><br />
1. Platz<br />
in der Kategorie<br />
Digital-Player<br />
(Netzwerkplayer und Musikserver bis 4500 Euro)<br />
NAD M50 + M51<br />
Bernhard Rietschel<br />
Chefredakteur<br />
Bernhard Rietschel<br />
Chefredakteur
Im Fokus | <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />
1<br />
4 3<br />
20
2<br />
Autor/Redaktion: Andreas Stumptner // Bilder: Lukas Barth und Jörg Koch<br />
<strong>Die</strong> Gala<br />
der <strong>Sieger</strong><br />
25.245 Leser und Online-User von AUDIO, stereoplay und <strong>video</strong><br />
haben die Geräte <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> der Unterhaltungselektronik <strong>2014</strong><br />
gekürt. In München wurden die Ergebnisse kräftig gefeiert.<br />
Deutschlands größte Technik-Jury<br />
hat einmal mehr<br />
entschieden! <strong>Die</strong> Geräte <strong>des</strong><br />
<strong>Jahres</strong> sind gekürt! Von AV-<br />
Receivern über Lautsprecher und<br />
Soundbars bis hin zu Ultra-HD-Fernsehern<br />
standen bei der traditionellen<br />
<strong>Leserwahl</strong> getestete Geräte in insgesamt<br />
90 verschiedenen Kategorien<br />
zur Wahl, 21 davon aus dem Testspektrum<br />
der <strong>video</strong>.<br />
In Zeiten <strong>des</strong> großen ADAC-Skandals<br />
um die „Gelben Engel“-Awards<br />
sind an dieser Stelle echte Fakten gefragt:<br />
Genau 25.245 Leser und Web-<br />
Nutzer der Magazine und Seiten von<br />
AUDIO, stereoplay und <strong>video</strong> haben im<br />
Internet ihre Stimmen bei der <strong>Leserwahl</strong><br />
<strong>2014</strong> abgegeben. 8.685 dieser<br />
Teilnehmer machten über das Online-<br />
Tool von <strong>video</strong> bei der Abstimmung<br />
mit. Kein Wunder, dass dieses Votum<br />
angesichts solcher Hausnummern seit<br />
vielen Jahren schon eine immense Bedeutung<br />
bei allen namhaften Herstellern<br />
genießt. Nur wer übers Jahr seine<br />
Mustergeräte an die Redaktion liefert<br />
und sich den harten Tests in den <strong>video</strong>-<br />
Labors in München und Stuttgart<br />
stellt, steht zum <strong>Jahres</strong>wechsel auch<br />
zur Wahl.<br />
Samsung sahnt ab<br />
Wenig überraschend war, dass Weltmarktführer<br />
Samsung bei der Preisvergabe<br />
in den TV-Kategorien von <strong>video</strong><br />
in diesem Jahr eine führende Rolle<br />
einnehmen würde. Wie viele unserer<br />
Tests 2013 zeigten, sind die<br />
südkoreanischen Screens nicht ➜<br />
1 Hall of Fame für einen Abend:<br />
das Hard Rock Café Munich. 2 Im<br />
Saal herrschte beste Stimmung. 3<br />
Lockerer Branchen-Smalltalk: Andreas<br />
Frank (CONNECTED HOME),<br />
Georg Wilde (Philips/TP Vision) und<br />
<strong>video</strong>-Autor Volker Straßburg (v. l.).<br />
4 Sie sind die Entdeckung <strong>des</strong><br />
<strong>Jahres</strong>: <strong>Die</strong> Münchner Funk- und<br />
Soulband Willi Mauch Musik sorgte<br />
für den passenden Sound auf der<br />
Konzertbühne.<br />
Preise für die Besten<br />
Jahr für Jahr küren die Leser die besten Produkte<br />
sowie auch die Marke <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong>.<br />
Marke <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong><br />
Traditionell werden die Ergebnisse aller<br />
Einzelkategorien der <strong>Leserwahl</strong> zusammengerechnet.<br />
Heraus kommt die<br />
Firma, die sich zwölf Monate lang mit<br />
dem begehrten Titel „Brand of the Year“<br />
– sprich: Marke <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> – schmücken<br />
darf. In diesem Jahr ging der<br />
Award der <strong>video</strong>-Leser erstmals an<br />
Samsung. <strong>Die</strong> Koreaner lösten damit<br />
Vorjahres-Champ Panasonic ab.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
21
Im Fokus | <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />
1<br />
2<br />
4<br />
5<br />
7<br />
8<br />
9<br />
22
6<br />
3<br />
nur absolut massentauglich, sondern<br />
auch qualitativ an der Spitze, wie die<br />
Ergebnisse zeigen: In insgesamt sechs<br />
TV-Kategorien, einschließlich der<br />
erstmals ausgelobten Kategorie<br />
OLED-Fernseher, sahnten die Asiaten<br />
den ersten Platz ab.<br />
Samsung gelang es damit erstmalig,<br />
auch den wichtigen Award „Brand of<br />
the Year“ zu gewinnen. <strong>Die</strong>se Auszeichnung<br />
resultiert aus Punkten, die<br />
anhand der Summe der Erst-, Zweitund<br />
Drittplatzierungen innerhalb der<br />
<strong>Leserwahl</strong> errechnet werden.<br />
Marketingchef Thomas Borrmann<br />
zeigte sich auf der Verleihung am 20.<br />
Februar im Münchner Hard Rock Café<br />
entsprechend begeistert: „<strong>Die</strong>se Preise<br />
sind für uns sehr wichtig, weil sie<br />
nicht von irgendeinem Gremium gewählt<br />
wurden, sondern von unserem<br />
Publikum.“<br />
Durchaus überraschend war in diesem<br />
Zusammenhang das Votum bei<br />
den ebenfalls erstmals zur Wahl gestellten<br />
Ultra-HD-Fernsehern. Obwohl<br />
Samsung hier nebst LG min<strong>des</strong>tens<br />
chronologisch als Vorreiter der<br />
neuen Technologie gilt, vergaben die<br />
<strong>video</strong>-Leser den ersten Platz lieber an<br />
den japanischen Konkurrenten Panasonic,<br />
ganz zur Freude von Pressesprecher<br />
Michael Langbehn, der den<br />
Preis auch entgegennahm: „Genau<br />
aufgrund solcher Entscheidungen<br />
sind <strong>Leserwahl</strong>en so wichtig für uns“.<br />
Für Panasonic war dies jedoch<br />
längst nicht der einzige Grund zum<br />
Jubeln. Der japanische Hersteller<br />
durfte sich auch in einigen weiteren<br />
seiner Paradedisziplinien als <strong>Sieger</strong><br />
fühlen. Sowohl in der Kategorie Camcorder<br />
als auch bei den zur Wahl gestellten<br />
Blu-ray-Playern und Blu-ray-<br />
Kombigeräten ließen die Japaner<br />
namhafte Konkurrenz wie Sony,<br />
Samsung oder OPPO hinter sich.<br />
Japaner obenauf<br />
Umgekehrtes Bild dagegen bei den<br />
Heimkino-Projektoren – einer für <strong>video</strong><br />
ebenfalls unerlässlichen Kategorie.<br />
Hier triumphierte Sony vor Panasonic<br />
und BenQ.<br />
Doch immerhin in drei Bildkategorien<br />
schafften es deutsche Anbieter<br />
auf den ersten Platz. Der Seriensieger<br />
aus Rosenheim, Kathrein, setzte sich<br />
auch in diesem Jahr bei den HDTV-<br />
Sat-Receivern wieder gegen Mitbewerber<br />
Humax durch. Powerline-<br />
Marktführer devolo aus Aachen ließ<br />
beim Thema „Sat over IP“ die Konkurrenz<br />
hinter sich. Und die Münchner<br />
Video-on-Demand-Plattform maxdome<br />
war der Leserfavorit vor ➜<br />
„Come to the Hard<br />
Rock Café...“<br />
...hieß ein Hit von Carole<br />
King aus dem Jahre 1977.<br />
Im Februar bildete die<br />
Filiale in München den<br />
würdigen Rahmen für die<br />
<strong>Leserwahl</strong>-Awards.<br />
Preise in Hülle und Fülle<br />
Das Who is Who der Unterhaltungselektronikbranche feierte im Münchner<br />
Hard Rock Café ausgelassen die Gewinner der <strong>Leserwahl</strong>.<br />
1 <strong>video</strong>-Testchef Roland Seibt (r.) gratuliert Michael Auer von Kathrein zu<br />
seinem ersten Platz. 2 stereoplay-Chefredakteur Holger Biermann (r.) beglückwünscht<br />
High-End-Spezialist Mansour Mamaghani (Audio Reference).<br />
3 Oliver Daniel (Chief Marketing, maxdome) gewann in der Kategorie VoD.<br />
4 Das souveräne Moderatorenteam <strong>des</strong> Abends, Katja Wunderlich (Bayern<br />
3, Tagesthemen Sport) und <strong>video</strong>-Chefredakteur Andreas Stumptner.<br />
5 Schwer begeistert von seinem Mehrfachtriumph bei <strong>video</strong>, AUDIO und<br />
stereoplay war Günther Nubert, Chef der gleichnamigen Boxenschmiede.<br />
6 Andreas Stumptner zeichnet Bose-Marketingchef Jürgen Imandt mit dem<br />
Innovationspreis <strong>2014</strong> der Redaktion <strong>video</strong> aus. 7 Zum Jubiläum gab‘s einen<br />
Rückblick auf 35 Jahre <strong>video</strong> mit dem Branchenexperten und Ex-Grundig-<br />
Mann Roland Stehle (heute Pressesprecher der gfu). 8 Zeigten die Hörner<br />
(v. l.): das Teufel-Trio Sascha Mallah, Christof Hintze und Patric Frank. 9<br />
Martin Schmiedel, Sales-Chef von WEKA Media Publishing (l.), gratulierte<br />
den Gewinnern <strong>des</strong> „Brand of the Year“-Awards: Thomas Borrmann von<br />
Samsung im Bereich Bild (Mitte) und Siegfried Amft von T+A im Bereich Ton.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
23
Im Fokus | <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />
1<br />
3<br />
2<br />
5<br />
6<br />
LOVEFiLM und dem jüngsten Anbieter<br />
WATCHEVER.<br />
Bekanntermaßen spielen in den <strong>video</strong>-Tests<br />
jedoch nicht nur reine Bildgeräte<br />
eine Rolle. <strong>Die</strong> Vermittler zwischen<br />
Bild und Ton, Quellen und Empfängern,<br />
die stets heiß begehrten AV-<br />
Receiver, zählen zweifelsohne zu den<br />
wichtigsten Produktfeldern im Magazin.<br />
Und hier waren es erneut japanische<br />
Unternehmen, die in der Gunst<br />
der Leser an der Spitze standen.<br />
Marantz belegte den Spitzenplatz<br />
in der Kategorie der AV-Receiver bis<br />
1.000 Euro – vor der Schwestermarke<br />
Denon und Yamaha. Umgekehrtes<br />
Spiel in der teureren Liga: Dort holte<br />
sich Yamaha den Sieg – vor Denon<br />
und Marantz.<br />
Deutsche Entwicklerqualität stand<br />
bei den <strong>video</strong>-Lesern in insgesamt vier<br />
Lautsprecher-Kategorien an erster<br />
Stelle. Direktvertrieb und Boxenschmiede<br />
Teufel aus Berlin errang die<br />
Leser-Krone bei den Mehrkanal-<br />
Heimkinosystemen, den großen Surround-Sets<br />
und im Bereich Stereo. <strong>Die</strong><br />
Firma Nubert aus Schwäbisch Gmünd<br />
durfte sich hingegen für den Sieg bei<br />
den Aktiv-Subwoofern feiern lassen.<br />
Für besten Klang zum Fernseher<br />
sorgen in vielen Wohnzimmern mittlerweile<br />
Soundbars oder sogenannte<br />
Sounddecks. Bei ersteren kamen die<br />
Wähler nicht an Bowers & Wilkins‘ Panorama<br />
2 vorbei. Und bei den<br />
➜<br />
24
<strong>Die</strong> Gewinner<br />
auf einen Blick<br />
Das Highlight-Video<br />
Einfach diesen QR-Code per Smartphone<br />
oder Tablet-PC scannen, schon<br />
gelangen Sie direkt zum Videoclip<br />
unserer <strong>Leserwahl</strong>-Preisverleihung.<br />
4<br />
Favoriten der Leser<br />
Alles nur Gewinner: In insgesamt 21 Kategorien wählten die <strong>Leserwahl</strong>-<br />
Teilnehmer ihre Technik-Lieblinge <strong>2014</strong>.<br />
1 Panasonic errang Platz eins in der neuen Kategorie Ultra-HD-Fernseher<br />
mit dem TX-L65WT600E. 2 Denkbar knapp gewann Sony bei der Wahl der<br />
besten Heimkino-Projektoren. Der VPL-HW50ES schaffte es vor Panasonic<br />
und BenQ auf Rang eins. 3 Samsung räumte bei der <strong>video</strong>-<strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />
die meisten Preise ab, unter anderem mit dem Flaggschiff UE75F8090 bei den<br />
LCD-Fernsehern ab 60 Zoll. 4 Panasonic-Doppelsieg: <strong>Die</strong> Japaner triumphierten<br />
bei den Blu-ray-Playern (oben) sowie bei 5 den Blu-ray-Kombigeräten.<br />
6 Camcorder sind zwar mittlerweile ein Nischenmarkt, weil immer<br />
mehr Hobbyfilmer auf Action-Cams, SlR-Kameras oder Smartphones umsteigen.<br />
Dennoch hält Panasonic die Kategorie sehr erfolgreich am Leben. 7<br />
Schon im Vorjahr machte Kathrein bei den HDTV-Receivern keiner etwas vor.<br />
Mit dem Vorzeigemodell UFS 924 gewannen die Oberbayern auch <strong>2014</strong>.<br />
7<br />
Erstmals mit OLED und UHD<br />
Bei den Kategorien änderte sich im Vergleich zum<br />
Vorjahr einiges. Erstmals standen etwa keine Plasmas<br />
mehr zur Wahl, dafür neue OLED- und UHD-TVs.<br />
OLED-Fernseher<br />
Samsung KE55S9C 68,3%<br />
LG 55EA9809 31,7%<br />
Ultra-HD-Fernseher<br />
Panasonic TX-L65WT600E 22,5%<br />
Samsung UE65F9090 18,8%<br />
Samsung UE85S9 15,3%<br />
LCD-Fernseher ab 60 ZoLL<br />
Samsung UE75F8090 38,2%<br />
Samsung UE65ES8090 36,6%<br />
Philips 60PFL8708S 25,2%<br />
LCD-Fernseher 50 bis 60 ZoLL<br />
Samsung UE55F8090 19,7%<br />
Panasonic TX-L55WTW60 12,1%<br />
Loewe Reference ID 55 10,0%<br />
LCD-Fernseher 46 bis 50 ZoLL<br />
Samsung UE46F8090SL 22,4%<br />
Panasonic TX-L47WT50E 10,4%<br />
Loewe Individual 46 Slim 8,4%<br />
LCD-Fernseher 39 bis 42 ZoLL<br />
Samsung UE40F6500 23,5%<br />
Loewe Art 40 13,1%<br />
Panasonic TX-L42ETW60 12,6%<br />
Camcorder<br />
Panasonic HC-X929 39,7%<br />
Sony HDR-TD30 35,5%<br />
Sony HDR-TD20 13,6%<br />
Projektoren<br />
Sony VPL-HW50ES 20,6%<br />
Panasonic PT-AT6000E 20,5%<br />
BenQ W1080ST 18,4%<br />
Blu-ray-kOmbigerätE<br />
Panasonic DMR-BCT730 51,3%<br />
Samsung BD-F8900 31,6%<br />
LG HR929C 9,4%<br />
BLU-ray-Player<br />
Panasonic DMP-BDT335 20,8%<br />
OPPO BDP-103EU 16,5%<br />
Samsung BD-F7500 14,9%<br />
HDTV-rECEiVEr<br />
Kathrein UFS 924 32,6%<br />
Humax iCord Evolution 17,8%<br />
Humax NANO Conn@ct 11,7%<br />
Titelverteidiger<br />
Sat-Receiver-Hersteller<br />
Kathrein dominiert die<br />
Kategorie seit vielen Jahren<br />
mit nur wenigen Ausnahmen<br />
als Seriensieger.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
25
Im Fokus | <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />
1<br />
maxdome an der Spitze<br />
Der Platzhirsch im Video-on-Demand-Markt setzte sich<br />
bei der Wahl der Leser gegen seine jüngeren Widersacher<br />
LOVEFiLM und WATCHEVER durch.<br />
Sat over IP (Server & Receiver)<br />
devolo (dLAN Sat TV Multituner +<br />
dLAN TV Sat 2400-CI+) 64,8%<br />
Telestar (Digibit R1 + Digibit B1) 24,6%<br />
Triax (TSS 400 + IP 100) 10,5%<br />
Flatrate-Online-vIdeotheken<br />
maxdome 49,4%<br />
LOVEFiLM 28,0%<br />
WATCHEVER 22,6%<br />
AV-Receiver bIS 1.000 Euro<br />
Marantz SR 6007 11,9%<br />
Denon AVR-X2000 11,4%<br />
Yamaha RX-A820 10,9%<br />
AV-Receiver über 1.000 Euro<br />
Yamaha RX-A3020 18,2%<br />
Denon AVR-X 4000 17,7%<br />
Marantz SR 7007 12,9%<br />
Mehrkanal-HeIMkino-Systeme<br />
Teufel Central AV / Columa 300 5.1 Set L 33,4%<br />
Teufel IMPAQ 7000 31,4%<br />
Harman/Kardon BDS877 14,0%<br />
Soundbars<br />
B&W Panorama 2 24,6%<br />
Yamaha YSP-4300 14,4%<br />
Canton Musicbox M 10,6%<br />
SounddeckS<br />
Bose Solo 34,7%<br />
Canton DM 50 20,7%<br />
Panasonic SC-HTE80 10,6%<br />
LautSPrecher: Surround-Sets<br />
Teufel Theater 500 MK2 30,2%<br />
B&W CT8.2 LCR, CT8.4 LCRS, CT SW15, SA 1000 14,7%<br />
Nubert nuLine CS 174, 284, 24, AW-1100 14,5%<br />
Aktiv-Subwoofer<br />
Nubert nuLine AW-1100 30,6%<br />
Bowers & Wilkins DB1 25,4%<br />
Quadral QUBE 12 aktiv 17,4%<br />
LautSPrecher: Stereo<br />
Teufel Theater 500 MK2 26,3%<br />
Nubert nuLine 284 15,5%<br />
Canton Chrono CL 580.2 DC 12,8%<br />
3<br />
Da ging es mit<br />
dem Teufel zu<br />
Zumin<strong>des</strong>t für drei Soundkategorien<br />
trifft dieser<br />
Spruch auf jeden Fall zu.<br />
Viermal schafften es die<br />
Berliner aufs Treppchen.<br />
4<br />
Sounddecks, Soundboards, Soundbases<br />
oder Soundplates, wie sie von den<br />
Herstellern unterschiedlich genannt<br />
werden, hatte mit Bose der Erfinder<br />
der Kategorie eindeutig die Nase vorn.<br />
Sonderpreis für Bose<br />
Jürgen Imandt, Marketingchef und<br />
deutscher Vertreter <strong>des</strong> US-amerikanischen<br />
Herstellers auf der Münchner<br />
Gala, durfte sich darüber sogar doppelt<br />
freuen. <strong>Die</strong> <strong>video</strong>-Redaktion verlieh<br />
Bose für die Schaffung der Kategorie<br />
Sounddecks, die in kurzer Zeit<br />
2<br />
Ausgezeichneter Klang<br />
unzählige Mitbewerber fand, den Innovationspreis<br />
<strong>2014</strong>.<br />
Nach zahlreichen vergebenen Urkunden<br />
und Awards feierten mehr als<br />
180 Gäste aus der gesamten Technikbranche<br />
bis spät in die Nacht die hoch<br />
spannenden und aufschlussreichen<br />
Ergebnisse der <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong>.<br />
Wohl wissend, dass die Vorbereitungen<br />
für das nächste Jahr auf vollen<br />
Touren laufen. Schließlich ist je<strong>des</strong><br />
Testgerät in der <strong>video</strong> ein potenzieller<br />
Kandidat für beliebte <strong>Sieger</strong>treppchen<br />
im Jahr 2015.<br />
Jede Menge Awards regnete es bei <strong>video</strong> auch für Hersteller von AV-Receivern<br />
(AVRs) und Lautsprechern. Vor allem Teufel räumte ordentlich ab.<br />
1 An den Berlinern kam nicht nur im Bereich der Surround-Heimkinosysteme<br />
in diesem Jahr kein anderer Hersteller vorbei. 2 <strong>Die</strong> Rubrik Aktiv-Subwoofer<br />
sicherte sich Boxen-Direktvertrieb Nubert mit dem nuLine AW-1100. 3 Marantz<br />
schnappte der Schwestermarke Denon denkbar knapp den Sieg bei den<br />
AVRs unter 1.000 Euro weg. 4 Der „Unschlag-Bar“: B&Ws Panorama 2.<br />
26
Danke<br />
...für Ihre Stimmen bei der <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong>.<br />
Wir freuen uns über sieben <strong>Sieger</strong><br />
sowie eine Zweit- und Drittplatzierung!<br />
Günther Nubert & das nuTeam<br />
nuPro A-300<br />
Kompaktbox<br />
<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> (bis 2000 €)<br />
„Aktiv-Sensation... ist in jeder<br />
Hinsicht enorm leistungsfähig<br />
und bietet für ihr Geld einen<br />
gigantischen Gegenwert“<br />
Audio-Empfehlung<br />
Preis/Leistung 11/13<br />
2x125 Watt/Box<br />
525,- €/Box<br />
nuPro A-200<br />
Multimediabox/Nahfeldmonitor<br />
<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong><br />
„Wer einen klassischen<br />
erwachsenen Nahfeldmonitor<br />
sucht, komm<br />
in dieser Preisklasse an<br />
Nubert nicht vorbei“<br />
Stereoplay 12/13<br />
2x100 Watt/Box<br />
345,- €/Box<br />
nuLine 84<br />
Standlautsprecher<br />
<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> (bis 1200 €)<br />
„Neutral und klangstark...<br />
Preis/Leistung:<br />
überragend“<br />
Audio-Empfehlung<br />
Bassstark 7/13<br />
420/300 Watt<br />
515,- €/Box<br />
nuLine AW-1100<br />
Subwoofer<br />
<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong><br />
„So viel Woofer für unter<br />
1000 Euro gab es noch nie“<br />
Stereoplay Highlight 3/13<br />
Audio-Empfehlung<br />
Preis/Leistung 11/13<br />
Mit 380-Watt-Endstufe,<br />
Einstellungen fernbedienbar.<br />
965,- €<br />
nuLine 284<br />
Standlautsprecher<br />
<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> (bis 2000 €)<br />
„Sehr neutral und betont<br />
sanft-transparent mit besonders<br />
knackigem und tiefem<br />
Bass. Angesichts der Größe<br />
herausragend pegelfest“<br />
Stereoplay Highlight 8/13<br />
450/330 Watt<br />
975,- €/Box<br />
nuLine 284 Set<br />
Gerät <strong>des</strong> <strong>Jahres</strong> <strong>2014</strong><br />
(Lautsprecher/Surroundsets)<br />
„Summa summarum<br />
ein Top-Set“<br />
Video 7/13<br />
nuLine 284 (Front), nuLine<br />
24 (Rear), CS-174 (Center),<br />
AW-1100 Subwoofer<br />
Setpreis 4090,- €<br />
SIEGER<br />
SIEGER<br />
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Erleben Sie unsere <strong>Leserwahl</strong>sieger! Kostenloses Infopaket ordern<br />
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Rückgaberecht ■ Hörstudios: D-73525 Schwäbisch Gmünd,<br />
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Profi-Beratung, Deutschland gebührenfrei 0800-6823780
Im Fokus | <strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong><br />
Herzlichen<br />
Glückwunsch!<br />
gesamtwert:<br />
12 500 Euro<br />
Auch die Gewinner der 75 Sachpreise im<br />
Gesamtwert von 170.000 Euro stehen nun<br />
fest. <strong>Die</strong> Glücklichen finden sich in der<br />
Liste unten und werden in Kürze von uns<br />
kontaktiert.<br />
1. Preis: Jens Michaelis, Lübeck<br />
Unser erster Preis ist eine ausgewachsene Heimkino-Anlage,<br />
bestehend aus: Philips 60PFL8708S, Teufel System 10, Yamaha<br />
RX-A3020 und Blu-ray-Disk zur Bildoptimierung.<br />
1. Theo Reidick, Oberhausen<br />
Hauptpreis AUDIO<br />
1. Mario Waldowski, Hannover<br />
Hauptpreis stereoplay<br />
4. Marko Balzer, Pirmasens<br />
German Physiks Unlimited Mk 2<br />
5. Philipp Hermanns, Düren<br />
Magnat Signature<br />
6. Richard Krol, Kleve<br />
Rotel / B&W RA 1570 + RCD 1570 + CM10 + P7 +<br />
Goldkabel<br />
7. Robert Jansen, Wiesbaden<br />
Canton Reference 5.2 DC<br />
8. Ronald Schwan, Struppen<br />
KS Digital BMPrime 3<br />
9. Florian Behm, Stockdorf<br />
Burmester 101<br />
10. Wolf Montserrat, Asendorf<br />
Sonus faber Olympica 1<br />
11. Thorsten Röhm, Wendlingen<br />
Nubert nuLine 284 Set mit AW-1100<br />
12. Wilfried Mittler, Troisdorf<br />
ELAC FS 407<br />
13. Lars Burmeister, Berlin<br />
Triangle Comete Anniversary, Musical Fidelity M3i<br />
und V90LPS, Thorens TD206<br />
14. Bernd Hamich, Wunstorf<br />
AVM CD3 + USB-Kit<br />
15. Ute Schütt, Fichtenberg<br />
Dynaudio Xeo 5<br />
16. Klaus Büttner, Grub am Forst<br />
Teufel Definion 5<br />
17. Olaf Derr, Schwetzingen<br />
Samsung UE46F8090 + HW-F751<br />
18. Wolfram Barner, Auenwald<br />
Quadral Aurum Wotan 8<br />
19. Markus Münch, Bermatingen<br />
Electrocompaniet PI-2D<br />
20. Gabi Bremser, Kevelaer<br />
Panasonic TX-L55WTW60<br />
21. Ralf Korsen, Minden<br />
Jamo D500 THX Select 2 (5.1-Set)<br />
22. Jens Mau, Bokelholm<br />
Focal Aria 926<br />
23. Harald Zorn, Königswinter<br />
Gauder Akustik Arcona 40<br />
24. Karsten Knobloch, Barbing<br />
Toshiba 58M8365DG<br />
25. Hans-Joachim Müller, Bad Kissing<br />
Cayin CS24 CD<br />
26. Markus Peuker, Hamm<br />
Tannoy Revolution DC6T SE<br />
27. Jörg Stiller, Gelsenkirchen<br />
T.A.C. T-22<br />
28. Moritz Mikschovsky, Sindelfingen<br />
Ultrasone Edition 12<br />
29. Bolko Ordemann, Köln<br />
ADAM ARTist 6<br />
30. Jörg Muth, Düsseldorf<br />
BenQ W1080ST<br />
31. Tobias Holstein, Sulzbach<br />
KEF LS50<br />
32. Markus Göppner, Stadtsteinach<br />
Sommer Cable Excelsior Classique<br />
33. Margit Fischer, Freiberg<br />
Jamo S628 HCS (5.0-SET)<br />
34. Uli Meyer, Arnsberg<br />
Sonos Playbar + 2x Play:1<br />
35. Elke Wagner, Duisburg<br />
Auralic Gemini 1000<br />
36. Hermann Ott, Schelklingen<br />
Beyerdynamic T-90 / A20<br />
37. Heinz-Christoph Eichner, Ratingen<br />
Epos Elan 15<br />
38. Uwe Wortmann, Lünen<br />
Astell&Kern AK-100 + Docking AKS-01<br />
39. Michael Rother, Leonding<br />
Raumfeld Welcome Home Paket<br />
40. Paul-Norbert Marouelli, Nack<br />
Panasonic DMR-BST835<br />
41. Claudio Regino, Geroldshausen<br />
Panasonic DMR-BCT835<br />
42. Margaret Fiene, Hannover<br />
Cambridge DACMagic +<br />
43. Nadjeschda Stähle, Breisach<br />
devolo dLAN TV Sat Starter Set<br />
44. Mechthild Maria Uphoff, Soest<br />
devolo dLAN 500 AV Wireless+ Starter Kit<br />
45. Steffi Dürichen, Radebeul<br />
Onkyo LS-B50 / LS-T10<br />
46. Thomas Scholz, Berlin<br />
Onkyo LS-B50 / LS-T11<br />
47. Christine Dürr, Obernzenn<br />
Vantage VT-100<br />
48. <strong>Die</strong>ter Weide, Taufkirchen<br />
Vantage VT-100<br />
49. Sabine Ahlemeier, Salzkotten<br />
Vantage VT-Zapper HD+<br />
50. Philipp Kalweit, Berlin<br />
Vantage iBox<br />
51. Norbert Plaga, Dortmund<br />
Synology DS214 Play<br />
52. Jens Heinsen, Syke<br />
Synology DS214 Play<br />
53. Walter Glöckler, Schönaich<br />
Synology DS214 Play<br />
54. Boris Peter Biethan, Marl<br />
Synology DS214 Play<br />
55. Tobias Trautmann, Kempten<br />
Bose QC-20<br />
56. Martin Klimek, Holzgerlingen<br />
Bose QC-20<br />
57. Rainer Lichte, Wilhelmshaven<br />
Bose QC-20<br />
58. Frank Krissel, Koblenz<br />
Bose QC-20<br />
59. Matthias Henkel, Stralsund<br />
Bose QC-20<br />
60. Heinrich Wansch, Schwand<br />
Bose QC-20<br />
61. Stefan <strong>Die</strong>ck, Otter<br />
Bose QC-20<br />
62. Michael Kölbl, München<br />
Bose QC-20<br />
63. Hubert Ludwig, Bernau am Ch.<br />
Bose QC-20<br />
64. Stefan Fucks, Langenfeld<br />
Bose QC-20<br />
65. Georg Hannemann, Wrohm<br />
AKG K 545<br />
66. Sylvia Quittmann, Bad Homburg<br />
AKG K 545<br />
67. Johann Linhart, St. Pölten<br />
AKG K 545<br />
68. Karolin Schneider, Weilheim<br />
PEAQ PDR 300<br />
69. Thomas Höppner, Berlin<br />
PEAQ PDR 300<br />
70. Frank Müller, Sinsheim-Hoffenheim<br />
PEAQ PDR 300<br />
71. Helmut Wünsch, Werne<br />
PEAQ PDR 300<br />
72. Werner Türk, Höhn<br />
PEAQ PDR 100<br />
73. Stefan Hein, Kiel<br />
PEAQ PDR 100<br />
74. Rolf Pliet, Gescher<br />
PEAQ PDR 100<br />
75. Ralf Dettmer, Springe<br />
PEAQ PDR 100<br />
28
spezial<br />
04/<strong>2014</strong> // Sat-Spezial<br />
Fernsehen und mehr<br />
Test: <strong>Die</strong> besten HD-Boxen mit<br />
Netzwerk- und Online-Funktionen<br />
Achtung, Aufnahme!<br />
Test: Vier Receiver-Topmodelle<br />
mit Rekorder-Funktionen<br />
Sat-Praxis<br />
So versorgen Sie das ganze Haus mit<br />
Signalen von der Sat-Schüssel<br />
Sat-Empfang<br />
für alle!<br />
EXKLUSIV!<br />
15 Seiten<br />
EXTRA<br />
Bequeme Alternativen: <strong>Die</strong> besten Flat-TVs<br />
mit Sat-HD-Tuner und USB-Aufnahme
Autor: Reinhard Otter // Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Hersteller<br />
Einfach mal<br />
einschalten<br />
5 Gründe<br />
für Sat-<br />
Empfang<br />
Statt Kabel, IPTV und<br />
Antenne – das spricht für<br />
den TV-Empfang via<br />
Sat-Schüssel.<br />
➜ Beste Qualität: Bild und Ton<br />
werden mit den höchsten Datenraten<br />
ausgestrahlt – meist<br />
zusammen mit den Kabelnetzen.<br />
➜ <strong>Die</strong> meisten Sender: Nur per<br />
Sat-Schüssel können Sie Sender<br />
aus aller Herren Länder aus dem<br />
All auf den Flat-TV holen.<br />
➜ Keine Grundgebühren: <strong>Die</strong><br />
Sat-Anlage bringt keine regelmäßigen<br />
Kosten – außer Extra-<br />
Angebote wie Pay-TV oder HD+.<br />
➜ Größtes Geräteangebot: Für<br />
keinen anderen Empfangsweg<br />
gibt es so viele Empfangsgeräte.<br />
➜ Sichere Übertragung: Satelliten<br />
versorgen auch Kabel- und<br />
IPTV-Netze – und bieten so die<br />
höchste Störungssicherheit.<br />
Kaum jemand, der per Fernbedienung den Fernseher einschaltet,<br />
denkt dabei an die Empfangstechnik. Umso besser, wenn alles<br />
perfekt funktioniert. Wir verraten, worauf es ankommt.<br />
<strong>Die</strong> Schüssel auf dem<br />
Dach hat klare Vorteile,<br />
doch viele Menschen<br />
scheuen sich<br />
davor, eine Sat-Anlage zu installieren.<br />
Dabei ist das Ganze weder<br />
kompliziert noch teuer. Ein einfaches<br />
Rechenbeispiel macht<br />
den Vergleich deutlich: Der digitale<br />
Kabelanschluss im Eigenheim<br />
kostet je nach Anbieter<br />
zwischen 15 und 20 Euro pro<br />
Monat – also ab 180 Euro im<br />
Jahr. Selbst eine größere, vom<br />
Profi montierte Sat-Antenne rentiert<br />
sich so schon nach wenigen<br />
Jahren. Noch günstiger kommt<br />
man weg, wenn mehrere Haushalte<br />
eine Sat-Anlage gemeinsam<br />
nutzen.<br />
Sat-Empfang erfordert<br />
etwas Planung<br />
Dennoch stellt die Satellitentechnik<br />
einen gewissen Anspruch<br />
an Planung, Installation<br />
und Setup. Denn während man<br />
etwa beim Kabelempfang mehrere<br />
Fernseher oder Videorekorder<br />
einfach hintereinander an<br />
die Antennendose hängt, benötigt<br />
in klassischen Sat-Anlagen<br />
jeder Tuner einen direkten Draht<br />
zum LNB (Low Noise Block Converter),<br />
dem Empfangsmodul an<br />
der Schüssel. Das liegt daran,<br />
dass der Receiver das Empfangsmodul<br />
in zwei Parametern steuert:<br />
der Polarisation und dem<br />
Frequenzband. Jeder Satellitenkanal<br />
(Transponder) wird mit<br />
horizontal oder vertikal polarisierten<br />
Funkwellen ausgestrahlt<br />
und im unteren oder oberen Frequenzband<br />
<strong>des</strong> Satellitensignals.<br />
<strong>Die</strong>se Empfangsparameter fragt<br />
der Receiver bei der Wahl eines<br />
Kanals über Steuersignale ab.<br />
Für die Verteilung auf zwei Tuner<br />
lässt sich an der Schüssel ein<br />
sogenannter Twin-LNB mit zwei<br />
unabhängigen Empfangsmodulen<br />
anbringen. Für mehrere Sat-<br />
Tuner ist ein sogenannter Multischalter<br />
notwendig, der die Sat-<br />
Signale an viele Empfangsteile<br />
verteilt. Dem Schalter wird ein<br />
Quattro-LNB vorgeschaltet, der<br />
vier Ausgänge für die vier möglichen<br />
Kombinationen aus Polarisation<br />
und Frequenzband besitzt.<br />
<strong>Die</strong>se Signal-Varianten leitet<br />
der Multischalter je nach Ausführung<br />
an vier, acht oder mehr<br />
Receiver weiter. Jeder Ausgang<br />
verhält sich dabei dem angeschlossenen<br />
Receivern gegenüber<br />
wie ein normaler LNB.<br />
Viele Multischalter-Modelle<br />
lassen sich miteinander verbinden<br />
und versorgen dann beliebig<br />
viele Receiver. Zu jedem Empfangsteil<br />
wird dabei eine Koaxleitung<br />
gelegt. In großen Installationen<br />
entstehen so schnell<br />
armdicke Kabelstränge.<br />
Unicable: alle Receiver<br />
an einer Leitung<br />
Der Vorteil der Multischalter-<br />
Technik: Sie spielt ohne Kompatibilitätsprobleme<br />
mit allen gängigen<br />
Receiver-Typen zusammen.<br />
Doch es gibt Alternativen<br />
30
für einen weniger aufwendigen<br />
Kabelverhau: Unicable-Anlagen.<br />
Bei ihnen versorgt ein spezieller<br />
Unicable-Multischalter mehrere<br />
Sat-Tuner über eine einzige Antennenleitung.<br />
Das können zwei<br />
oder mehr Tuner in einem Gerät<br />
sein oder verschiedene Sat-Receiver,<br />
die wie am Kabelanschluss<br />
hintereinander geschaltet<br />
werden. Voraussetzung: Alle<br />
angeschlossenen Receiver müssen<br />
die Unicable-Technik unterstützen,<br />
was mittlerweile für die<br />
meisten Geräte gilt.<br />
Der Sat-Receiver teilt sich bei<br />
dieser Technik die Arbeit mit<br />
dem Unicable-Multischalter:<br />
Umschaltbefehle werden über<br />
das Koaxialkabel an den Multischalter<br />
übertragen. Dann setzt<br />
dieser den Transponder mit dem<br />
gewünschten Kanal aus dem Sat-<br />
Signal auf eine andere Trägerfrequenz<br />
um und schickt dieses neu<br />
verpackte, hochfrequente Signal<br />
übers Koaxkabel zum Receiver.<br />
Der liest den gewünschten Kanal<br />
aus und zeigt ihn an.<br />
Im Vergleich zum normalen<br />
Sat-Anschluss spart diese Technik<br />
viel Übertragungsbandbreite:<br />
Sie überträgt innerhalb <strong>des</strong><br />
Hauses immer nur einen Transponder<br />
pro angeschlossenes Gerät,<br />
während in normalen Anlagen<br />
zig Transponder am Receiver<br />
anliegen. So bleibt Platz für<br />
die Signale weiterer Geräte am<br />
selben Kabel, die der Unicable-<br />
Umschalter auf anderen Trägerfrequenzen<br />
schickt.<br />
Normalerweise versorgen<br />
Unicable-Multischalter vier oder<br />
acht Sat-Tuner an einem Kabel.<br />
Der Nachteil: <strong>Die</strong> Umschaltzeiten<br />
werden je nach Gerät etwas<br />
langsamer.<br />
Eine Schüssel,<br />
mehrere Satelliten<br />
Mit einer Schüssel lassen sich<br />
auch mehrere Satelliten empfangen.<br />
Neben dem in Deutschland<br />
wichtigsten Satelliten ASTRA<br />
19,2 Grad Ost sind Eutelsat Hot<br />
Bird (13 Grad Ost) und ASTRA<br />
26 Grad Ost beliebte Satelliten:<br />
Sie übertragen Sender aus dem<br />
europäischen Ausland. Über eine<br />
Sat-Schüssel mit nebeneinander<br />
angeordneten LNBs lassen<br />
sich die Signale mehrerer Satelliten<br />
parallel empfangen. <strong>Die</strong><br />
LNBs müssen so angeordnet<br />
sein, dass sie die Signale der auf<br />
Ost-West-Achse versetzt am<br />
Himmel stehenden Satelliten<br />
einfangen.<br />
Für den optimalen Empfang<br />
sollte die Schüssel einen größeren<br />
Durchmesser haben als die<br />
üblichen 60 Zentimeter. Im<br />
Fachhandel gibt es spezielle<br />
Multifeed-Schienen, mit denen<br />
sich mehrere LNBs automatisch<br />
in der richtigen Anordnung für<br />
übliche Satelliten-Kombinationen<br />
montieren lassen. Für die<br />
Zuordnung der verschiedenen<br />
Sat-Signale zu den angeschlossenen<br />
Receivern ist zudem ein<br />
Multifeed-Verteiler erforderlich.<br />
Etwa von TechniSat bekommt<br />
man vorgefertigte Multifeed-<br />
Schüsseln mit bis zu vier vormontierten<br />
LNBs und eingebauten<br />
Multifeed-Schaltern. Für den<br />
Selbstbau einer größeren Multifeed-Anlage<br />
– möglicherweise in<br />
Kombination mit Multischaltern<br />
oder Unicable-Verteilung – muss<br />
man aber ein erfahrener Sat-<br />
Kenner sein; professionelle-Hilfe<br />
erspart einem Zeit und Ärger<br />
über Installationsfehler. ■<br />
Empfangs-Komponenten<br />
Single-, Twin- oder Quad-LNB<br />
<strong>Die</strong>se LNBs versorgen direkt von der Schüssel aus<br />
einen, zwei oder vier Receiver über jeweils eigene<br />
Leitungen. Jede Empfangsantenne im LNB fischt<br />
auf Anforderung <strong>des</strong> Receivers die jeweils abgefragte<br />
Polarisation und Frequenzbereiche aus dem<br />
Sat-Signal.<br />
Quattro-LNB und<br />
Multischalter<br />
Ein Quattro-LNB hat<br />
je ein Empfangsmodul<br />
für jede der vier<br />
möglichen Kombinationen<br />
aus Polarisation<br />
und Frequenzband.<br />
Er wird<br />
über vier Koaxkabel mit dem Multischalter verbunden, der jedem angeschlossenen<br />
Receiver den Signalbereich zuweist, der gerade abgefragt<br />
wird.<br />
Mehrfach-LNBs<br />
Es gibt auch Kombinationen aus Quattro-LNB<br />
und Multischalter in Form von Mehrfach-LNBs,<br />
die wie im Beispiel hier bis zu acht Ausgänge für<br />
einzelne Empfangsteile bieten.<br />
Ein-Kabel-Multischalter<br />
Sie werden, ebenso wie normale Multischalter,<br />
an einen Quattro-LNB angeschlossen,<br />
beliefern aber auf der anderen<br />
Seite mehrere Unicable-fähige Sat-Receiver<br />
über ein Koaxialkabel.<br />
Multifeed-Anlage<br />
Mit mehreren LNBs vor der Schüssel lassen sich<br />
die Signale verschiedener benachbarter Satelliten<br />
empfangen. Eine Multifeed-Leiste platziert die LNBs<br />
automatisch an der richtigen Position vor der Schüssel.<br />
Für die Signalverteilung an mehrere Receiver<br />
gibt es spezielle Multischalter mit Anschlussmöglichkeiten<br />
für die Signale mehrerer Satelliten.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
31
im test<br />
4 Hybrid-HDD-Receiver<br />
Kathrein UFS 924 € 580<br />
Panasonic DMR-HST230 € 480<br />
Technisat Digicorder ISiO S € 600<br />
Triax S-HD 990 Hybrid € 600<br />
Autor: Reinhard Otter // Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Josef Bleier<br />
Rekord-Verdacht<br />
<strong>Die</strong>se vier HDTV-Receiver mit eingebauten Festplatten gehören zu den besten ihrer Art<br />
und bieten alle möglichen Komfortfunktionen, damit den Zuschauern garantiert keine<br />
Sendung entgeht.<br />
Hybride HDTV-Receiver<br />
mit Festplatte<br />
sind so etwas wie die<br />
Urenkel <strong>des</strong> VHS-Videorekorders<br />
aus den 80er- und<br />
90er-Jahren <strong>des</strong> vorigen Jahrhunderts.<br />
Und wie es sich für eine<br />
Erbfolge gehört, sind sie ihren<br />
Vorfahren technisch und in Sachen<br />
Ausdauer klar voraus. Alle<br />
vier Geräte im Test – drei neu<br />
getestete Modelle plus die amtierende<br />
Referenz Kathrein UFS<br />
924 – bieten je zwei HDTV-Empfangsteile,<br />
eingebaute Festplatten<br />
mit 500 bis 1.000 Gigabyte<br />
und nehmen damit über 50 beziehungsweise<br />
100 Stunden<br />
HDTV-Material auf – und noch-<br />
mals deutlich mehr in SD-Auflösung.<br />
Damit bieten die Geräte<br />
eine große Funktionsfülle: Neben<br />
normalem Live-Fernsehen<br />
zeichnen sie spontan oder geplant<br />
eine oder mehrere Sendungen<br />
parallel auf und speichern<br />
sie auf ihren Festplatten.<br />
Timeshift und mehr<br />
Daneben kann man das Fernsehen<br />
jederzeit mit der Pause-Taste<br />
anhalten und später zeitversetzt<br />
anschauen. Der Begriff Hybrid-<br />
Boxen bedeutet auch, dass Netzwerk-Funktionen<br />
das reine TV-<br />
Erlebnis ergänzen. Auch im Zusammenhang<br />
mit den Recording-Talenten:<br />
Sie übertragen<br />
etwa Aufnahmen oder Live-Sendungen<br />
übers Netzwerk auf<br />
Smartphones oder Tablet-PCs.<br />
Der zweite Tuner lässt sich so<br />
nutzen, um im Nebenzimmer ein<br />
anderes Programm zu sehen als<br />
auf dem TV-Schirm im Wohnzimmer.<br />
Eine weitere Evolution<br />
In diesem Test ist ein Großteil<br />
der aktuellen Hybrid-Receiver-<br />
Oberklasse versammelt, der Humax<br />
iCord Evolution (getestet in<br />
Heft 10/13, ab Seite 56) fehlt jedoch.<br />
Er toppt die Funktionen<br />
der vier Geräte im Test teilweise,<br />
indem er beispielsweise vier<br />
statt nur zwei HDTV-Tuner bietet<br />
und so noch mehr Aufnahmen<br />
parallel anlegen kann. Sein sehr<br />
gutes Testergebnis gilt weiterhin,<br />
und im Testlabor lief er auch<br />
als Vergleichsmaßstab mit. Allerdings<br />
wurde er dieses Mal<br />
nicht neu bewertet, da sich seine<br />
Funktionalität nicht wesentlich<br />
verändert hat.<br />
Für April <strong>2014</strong> hat Humax in<strong>des</strong><br />
ein größeres Software-Update<br />
mit neuen Funktionen angekündigt.<br />
Sobald das verfügbar<br />
ist, wird <strong>video</strong> den iCord nochmals<br />
ausführlich testen. Denn<br />
auch das ist ein Fortschritt, den<br />
der VHS-Urenkel von Humax mit<br />
seinen Mitbewerbern teilt: Sie<br />
alle können ständig dazulernen.<br />
32
schnelle Hardware, nimmt<br />
auch auf USB-HDD/NAS auf,<br />
Sat-IP-Tuner, Top-Bildqualität<br />
spielt wenige Medienformate<br />
Testurteil: sehr gut<br />
Preis/Leistung: sehr gut 84%<br />
Kathrein UFS 924 // 580 €<br />
In der <strong>video</strong>-Bestenliste führt der UFS<br />
924 die Rubrik der Hybrid-Receiver an.<br />
Wie kein anderer vereint er perfekte Bildund<br />
Tonqualität mit einem einfachen Bedienkonzept,<br />
schneller Hardware und<br />
praktischen Funktionen (siehe <strong>video</strong> 3/13,<br />
Seite 19). So nutzt er etwa seine Internet-<br />
Verbindung nicht nur für HbbTV, TV-Mediatheken<br />
oder bekannte Online-Videotheken.<br />
Kathrein liefert, in Kooperation<br />
mit dem Red Bull Media House, auch<br />
Streaming-Kanäle, die es teils gar nicht<br />
im Live-Fernsehen gibt: etwa den Live-<br />
Sender Red Bull TV mit seiner angeschlossenen<br />
Mediathek.<br />
Im großen Test-Spezial darf der UFS 924<br />
auch <strong>des</strong>halb nicht fehlen, weil er seit<br />
seinem Test kräftig dazugelernt hat. Hier<br />
trat er erstmals mit einer runderneuerten<br />
Betriebs-Software mit vielen neuen Netzwerk-Funktionen<br />
an. Der UFS 924 kann<br />
jetzt auch TV-Kanäle über einen Sat-IP-<br />
Server empfangen. Der wird typischerweise<br />
in der Nähe der Schüssel installiert,<br />
empfängt einen bis vier Sat-Kanäle<br />
und schickt deren Daten über ein LAN-<br />
Kabel ins Heimnetzwerk – statt sonst<br />
über Koax-Antennenleitungen.<br />
<strong>Die</strong> Sat-IP-Technik wurde in den letzten<br />
beiden Jahren von ASTRA und Herstellern<br />
wie Inverto, Zinwell, Schwaiger und<br />
Triax eingeführt (siehe auch den Satover-IP-Test<br />
in <strong>video</strong> 9/13, ab Seite 76).<br />
Sie hat einige sehr praktische Funktionen<br />
wie etwa direkten Sat-Empfang via<br />
WLAN auf dem Tablet oder Smartphone.<br />
Sat-IP hatte bisher aber auch Schwächen.<br />
Vor allem fehlten hochwertige<br />
Empfangsgeräte. Im UFS 924 lässt sich<br />
mit der neuen Software im Empfangsmenü<br />
auswählen, ob man das TV-Programm<br />
per Sat-Schüssel, Sat-IP oder<br />
gemischt empfängt. Alle TV- und Aufnahmefunktionen<br />
sind hier wie dort nutzbar.<br />
So lässt sich der Doppel-Empfänger<br />
beispielsweise mit einer Antennenleitung<br />
plus Sat-IP als Twin-Tuner nutzen.<br />
Gemeinsam mit seinem Bruder UFS connect<br />
906 spielt der 924 noch weitere Stärken<br />
aus: <strong>Die</strong> beiden teilen ihre Tuner- und<br />
Speicherkapazitäten im Netzwerk. So<br />
kann der UFS 924 etwa ein Programm<br />
live zeigen, selbst wenn er zwei andere<br />
Sendungen parallel aufnimmt.<br />
Kauftipp<br />
Panasonic DMR-HST230 // 480 €<br />
Panasonic hat sich zuletzt vor allem mit<br />
Blu-ray-HDTV-Rekordern einen Namen<br />
gemacht. Der DMR-HST230 mit seiner<br />
1-TByte-Festplatte sowie sein kleiner<br />
Bruder 130 (500 GByte, 400 Euro) bieten<br />
ähnliche Funktionen, aber ohne eingebauten<br />
DVD-/Blu-ray-Brenner. Der HST<br />
230 empfängt per Twin-HD-Tuner TV-<br />
Programme von üblichen Sat-Anlagen<br />
und Unicable-Schaltern. Aufnahmen lassen<br />
sich auf der eingebauten Festplatte<br />
speichern und auf USB-Speicher auslagern.<br />
<strong>Die</strong>se müssen jedoch vom Rekorder<br />
formatiert werden und lassen sich nicht<br />
am PC oder an anderen Set-Top-Boxen<br />
auslesen. Bis zu acht Festplatten kann<br />
der HST 230 verwalten – je nach Größe<br />
sind das über 1.000 HDTV-Stunden.<br />
umfangreiche Netzwerk-<br />
Funktionen, Video-Transcoding,<br />
Export auf USB-Festplatten<br />
keine analogen Ausgänge<br />
Testurteil: sehr gut<br />
Preis/Leistg.: überragend83%<br />
Seine Hardware wirkt sehr schlicht: Auf<br />
der Rückseite bietet er nur eine HDMI-<br />
Buchse und einen optischen Audio-Ausgang.<br />
Scart, Audio-Cinch- und andere<br />
analoge Schnittstellen fehlen.<br />
Das Eingesparte hat Panasonic in innere<br />
Werte investiert. So bietet der vergleichsweise<br />
günstige HD-Rekorder als<br />
Einziger ein internes Video-Transcoding,<br />
das Aufnahmen in kleinere Versionen<br />
umrechnen und auf externe Speicher<br />
auslagern kann. Daneben bietet der Panasonic<br />
Netzwerk-Funktionen wie Miracast<br />
zur Bildschirmspiegelung von<br />
passenden Android- und Windows-<br />
Smartphones auf dem TV-Schirm. Live-<br />
TV und Aufnahmen stellt er obendrein<br />
per DLNA-Streaming-Protokoll im Heimnetzwerk<br />
zur Verfügung – auch, aber<br />
nicht nur über die hauseigene DIGA-App.<br />
Über die lassen sich auch der EPG auslesen<br />
und Aufnahmen planen. Zudem<br />
bietet der HST230 das VIERA Connect<br />
Smart-TV-Angebot mit diversen Online-<br />
Videotheken. Kurzum: <strong>Die</strong> Netzwerk-<br />
Funktionen der Box sind kaum zu toppen.<br />
Auch mit der Bildqualität konnte der Panasonic<br />
punkten, allerdings sollte man<br />
für perfekte Schärfe die voreingestellte<br />
Kantenaufteilung in den Bildeinstellungen<br />
herunterregeln. Mangels analoger<br />
Ausgänge und der zugehörigen Audio-<br />
Note unterscheidet sich die Einstufung<br />
minimal von der der Konkurrenz. Unterm<br />
Strich ist der DMR-HST230 aber ein echter<br />
Kauftipp.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
33
Testsieger<br />
TechniSat DigiCorder ISIO S // 600 €<br />
Er ist kein Newcomer mehr, aber dennoch<br />
bringt der DigiCorder ISIO S in diesem<br />
Test eine echte Innovation mit: seine<br />
Aufnahme-Automatik.<br />
Unter dem Namen ISIO bietet TechniSat<br />
seit etwa zwei Jahren die Smart-TV-Versionen<br />
seiner Geräte an. Das zugehörige<br />
Web-TV-Portal ist in einem schlichten<br />
Design in die Menüstruktur der Geräte<br />
integriert, die ansonsten edle Hardware<br />
und üppige Anschlüsse bieten – und als<br />
einzige Festplatten-Rekorder im Test ein<br />
HD+-Entschlüsselungsmodul.<br />
Recht unauffällig wurden in den letzten<br />
Jahren immer wieder neue Funktionen<br />
ergänzt: Mit einer TechniSat-App kann<br />
man vom Smartphone oder Tablet übers<br />
Netzwerk auf die Aufnahmen zugreifen.<br />
Programmierungen sind dank eines eigenen<br />
Online-<strong>Die</strong>nstes sogar von außerhalb<br />
übers Internet möglich.<br />
Und seit seinem letzten Software-Update<br />
füllt der DigiCorder ISIO den Aufnahme-<br />
Timer automatisch. <strong>Die</strong> Funktion dazu<br />
heißt watchmi und wird mit Daten der<br />
Programmzeitschrift TV Digital angeboten.<br />
watchmi integriert vorgefertigte und<br />
selbst zusammengestellte Kanäle mit<br />
Online-Podcasts oder TV-Aufnahmen in<br />
die Senderliste. Ein Beispiel: Bei der Auswahl<br />
einer Ausgabe <strong>des</strong> Tatort im elektronischen<br />
Programmführer (EPG) <strong>des</strong><br />
TechniSat-Receivers lässt sich dieser<br />
als Grundlage für einen watchmi-Kanal<br />
namens „Krimis“ auswählen. Den speichert<br />
der Krimifan auf Platz eins seiner<br />
watchmi-Empfehlungsdienst,<br />
gute Schnittfunktionen,<br />
edle Fernbedienung<br />
hoher Standby-Verbrauch<br />
Testurteil: sehr gut<br />
Preis/Leistung: sehr gut 86%<br />
Senderliste. zu diesem Kanal schlägt<br />
watchmi dann alle offenbar passenden<br />
Sendungen zur Aufnahme vor, die Daten<br />
dazu stammen aus der TV-Digital-Datenbank.<br />
Aus weiteren Eingaben, welche<br />
vorgeschlagenen Filme man wirklich sehen<br />
möchte, verfeinert watchmi dann<br />
Schritt für Schritt die Auswahl. <strong>Die</strong> so<br />
gewonnenen Aufnahmen lassen sich<br />
später über den watchmi-Kanal auf Speicherplatz<br />
eins aufrufen.<br />
Daneben bietet watchmi auch vorgefertigte<br />
Empfehlungskanäle und integriert<br />
mit derselben Methode Podcast-Sammlungen<br />
in die Senderliste. Nicht nur dank<br />
dieser Funktionen landet der TechniSat-<br />
Receiver direkt ganz weit vorn in der<br />
Bestenliste.<br />
Sat-Empfang<br />
trotz Verbot?<br />
Nicht überall darf man eine Schüssel montieren.<br />
Doch es gibt Tricks, die das Schüsselverbot umgehen.<br />
Bei manchen Sat-Installationen wird schnell klar, warum es an denkmalgeschützten<br />
Altbauten und vielen anderen Häusern nicht erlaubt<br />
ist, eine Schüssel zu montieren. Mit ein paar Tricks klappt‘s trotzdem.<br />
Denkmal: Hier muss das Amt für Denkmalschutz zustimmen. Es untersagt<br />
meist die Montage einer Schüssel an gut einsehbaren Stellen.<br />
Wenn man die Schüssel aber etwa im Garten aufstellt, dann steht dem<br />
Sat-Empfang nichts im Wege. Auch rückwärtig auf dem Dach <strong>des</strong><br />
Hauses wird die Montage häufig genehmigt.<br />
Mietwohnung/Mehrfamilienhaus: <strong>Die</strong> Montage einer Schüssel auf<br />
dem Dach oder an der Fassade muss vom Vermieter oder von der Eigentümergemeinschaft<br />
erlaubt werden. Wer sie auf dem Balkon montiert,<br />
sodass sie nicht darüber hinaussteht, hat dagegen kein Problem.<br />
Mieter sollten darauf achten, dass sich die Schüssel wieder demontieren<br />
lässt – also im Zweifelsfall festklemmen statt dübeln.<br />
Informationsrecht: Wer nachweisen kann, dass er wegen seiner Herkunft<br />
oder seines Berufes Sender benötigt, die via IPTV oder Kabel<br />
nicht zu sehen sind, dem kann man die Schüssel nicht verbieten, aber<br />
den Montageort vorschreiben. Dass ausländische Sender im Kabel<br />
extra kosten, gilt aber nicht als triftiger Grund für eine Sat-Schüssel.<br />
34
TVs mit Sat-Rekorder<br />
Viele TVs bieten selbst Aufnahmekomfort – aber sind<br />
sie ebenso komfortabel wie edle Festplatten-Rekorder?<br />
1<br />
Immer mehr Flat-TVs bieten digitale<br />
Sat-Tuner und Aufnahmefunktionen.<br />
<strong>Die</strong> Hersteller werben mit<br />
ähnlichem Komfort, wie ihn Festplatten-Rekorder<br />
bieten. Hier die<br />
Hitliste der besten Rekorder-TVs.<br />
1 Loewe bietet mit der DR+-<br />
Funktion eine eingebaute Festplatte<br />
und umfangreiche Komfortfunktionen<br />
– bis hin zum DLNA-Server<br />
mit Netzwerk-Streaming. 2<br />
Metz-TVs mit dem Kürzel Media<br />
Twin R haben einen Doppel-Tuner<br />
und eine eingebaute 500- oder<br />
750-GByte-Festplatte mit viel Komfort<br />
– etwa Schnitt- und Exportfunktionen<br />
für Aufnahmen. 3<br />
TechniSat-TVs haben Twin-Tuner<br />
an Bord und bieten zusammen mit<br />
einer externen USB-Festplatte einen<br />
ähnlichen Aufnahmekomfort<br />
wie entsprechende DigiCorder-<br />
Modelle – abgesehen vom HD+-<br />
Smartcard-Einschub. Demnächst<br />
soll in die ISIO-TVs auch watchmi<br />
integriert werden. 4 Panasonic-<br />
TVs ab der Reference-Serie haben<br />
Doppel-Sat-Tuner, USB-Aufnahme<br />
und praktische Features wie etwa<br />
DLNA-Server an Bord. LG-Set-<br />
Top-Boxen bieten aber noch mehr<br />
Komfort. 5 Samsung-TVs ab der<br />
8er-Serie haben zwar einen Twin-<br />
Tuner, können aber keine zwei parallelen<br />
Aufnahmen anlegen. Ansonsten<br />
bieten sie gute Rekorder-<br />
Funktionen. 6 Flat-TVs von LG<br />
bieten nur Basis-Aufnahmefunktionen<br />
und Einzel-Tuner. Für gelegentliche<br />
Aufnahmen passt das,<br />
Schnitt- und Streaming-Features<br />
fehlen aber.<br />
3<br />
5<br />
2<br />
4<br />
6<br />
schnelle Menüs, Aufnahme<br />
auf interne und USB-HDD<br />
wenige praktikable<br />
DLNA-Netzwerkfunktionen<br />
Testurteil: sehr gut<br />
Preis/Leistung: gut 82%<br />
Triax S-HD 990 Hybrid // 600 €<br />
Der Triax S-HD 990 ist ein recht kompakter<br />
Festplatten-Rekorder mit Netzwerk-<br />
Anschluss. Er bietet auch alle wesentlichen<br />
Anschlussoptionen aus dem analogen<br />
Zeitalter wie etwa Scart RGB oder<br />
einen Komponentenausgang. Zwei CI+-<br />
Einschübe erlauben die Nutzung von<br />
HD+- oder Sky-Kartenlesern und der entsprechenden<br />
Smartcards. Auch einen<br />
Smartcard-Einschub besitzt der Receiver,<br />
der hat aber in der jetzigen Software-<br />
Version keine spezielle Funktion.<br />
Neben seiner internen 500-GByte-Festplatte<br />
nimmt der S-HD 990 Free-TV-Sendungen<br />
auch auf USB-Datenträger auf.<br />
Laut Hersteller klappt das nur mit NTFSformatierten<br />
Modellen, im Test ließ sich<br />
aber auch eine FAT32-Platte nutzen. Bei<br />
der Installation fiel auf, dass der Triax<br />
besonders schnell auf Menübefehle reagiert<br />
– so gelang es etwa, mit Höchstgeschwindigkeit<br />
durch Hunderte Einträge<br />
der Senderliste zu navigieren, um<br />
etwa Kanäle zu verschieben. Eine gut<br />
steuerbare Bild-im-Bild-Funktion sowie<br />
eine Mosaik-Ansicht mit vier oder sechs<br />
parallel sichtbaren Live-TV-Standbildern<br />
machen beim alltäglichen Fernsehen<br />
Spaß. Auch der klassisch aufgebaute<br />
TV-Programm-Guide mit DVB-SI-Daten<br />
bietet einen guten Überblick über das<br />
aktuelle TV-Geschehen und erlaubt eine<br />
einfache Timer-Programmierung.<br />
Abgerundet wird das Ganze durch ein<br />
sehr großes Smart-TV-Portal aus dem<br />
Hause Foxxum, das auf mehreren Bildschirmseiten<br />
viele TV-Mediatheken und<br />
-Apps listet. Innovative Netzwerk-TV-<br />
Funktionen bot der Triax allerdings kaum.<br />
Er stellt seine Aufnahmen zwar – wie<br />
alle Konkurrenten – als DLNA-Server zur<br />
Verfügung. Das funktionierte im Test aber<br />
erst, wenn der Server über das Menü<br />
eigens aktiviert wurde – nicht parallel zu<br />
anderen Aufgaben wie Fernsehen.<br />
TV-Live-Streaming per App ist ebensowenig<br />
möglich wie die Fernprogrammierung<br />
<strong>des</strong> EPG. Und das DLNA-Streaming<br />
von anderen Servern funktionierte<br />
schleppend, da der S-HD 990 immer wieder<br />
die Verbindung zum jeweiligen Server<br />
verlor. So bleibt dem Triax nur der<br />
vierte Platz – auch wenn er sonst ein<br />
solider und flexibler Receiver ist. ■<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
35
Testergebnisse<br />
Hersteller Kathrein Panasonic TechniSat Triax<br />
Modell UFS 924 DMR-HST230 DigiCorder ISIO S S-HD 990 Hybrid<br />
Preis in Euro 580 480 600 600<br />
BildqualITät (max. 230 Punkte) überragend (93%) 213 überragend (90%) 206 sehr gut (87%) 201 überragend (94%) 216<br />
Brillanz (30) 28 27 28 28<br />
Farben (30) 28 27 29 28<br />
Schärfe (70) 66 66 66 65<br />
Bildfehler (40) 38 36 36 38<br />
Empfangsstärke (60) 53 50 42 57<br />
KlangqualITät (max. 50 Punkte) überragend (90%) 45 befriedigend (54%) 27 überragend (90%) 45 überragend (90%) 45<br />
Klang Digitalausgang / HDMI (30) 27 27 27 27<br />
Klang Analogausgang / Scart (20) 18 – 18 18<br />
AusstaTTUng (max. 175 Punkte) gut (69%) 121 gut (67%) 117 sehr gut (82%) 144 gut (68%) 119<br />
Anschlüsse (36) 26 16 31 24<br />
Hardware (Baugruppen) (44) 35 32 35 28<br />
Funktionen (Software) (45) 45 40 45 41<br />
Hybrid-Funktionen (50) 15 29 33 26<br />
BEDIEnung (max. 130 Punkte) sehr gut (82%) 108 sehr gut (86%) 112 sehr gut (84%) 109 gut (78%) 101<br />
Bildschirmmenüs (OSD) (30) 29 29 28 27<br />
Fernbedienung (30) 24 28 29 23<br />
Bedienung am Gerät / Display (10) 9 6 9 8<br />
Installation (20) 19 19 18 18<br />
Bedienung Hybridfunktionen (30) 18 22 16 17<br />
Handbuch / Hilfe-Funktion (10) 9 8 9 8<br />
Verarbeitung (max. 50 Punkte) überragend (94%) 47 überragend (94%) 47 überragend (98%) 49 sehr gut (86%) 43<br />
Anmutung (20) 19 19 19 17<br />
Material (30) 28 28 30 26<br />
GesaMT (max. 635 Punkte) 534 509 548 524<br />
Testurteil: sehr gut (84%) sehr gut (83%) sehr gut (86%) sehr gut (82%)<br />
Preis/Leistung: sehr gut überragend sehr gut gut<br />
Daten und Messwerte<br />
Internet: www. kathrein.de panasonic.de technisat.com triax-gmbh.de<br />
Abm. (B x H x T) / Gewicht 43,5 x 6,7 x 27,3 cm / 3,6 kg 30 x 5,2 x 19 cm / 1,6 kg 43,5 x 6,5 x 22 cm / 2,7 kg 34,2 x 6,7 x 27,3 cm / 2,8 kg<br />
Tuner-Empfindlichkeit/Rauschabstand 24 dBµV / 7 dB 25 dBµV / 7 dB 30 dBµV / 7 dB 22 dBµV / 7 dB<br />
Startzeit Standby / Netz aus 7 Sek. / 21 Sek. 8 Sek. / 18 Sek. 5 Sek. / 81 Sek. 7 Sek. / 43 Sek.<br />
Kanalwechsel /<br />
mit Transponderwechsel 1,4 Sek. / 1,6 Sek. 1,5 Sek. / 1,8 Sek. 1,4 Sek. / 1,9 Sek. 1,3 Sek. / 2,0 Sek.<br />
ASTRA – Hot Bird / SD – HD 1,8 Sek. / 1,8 Sek. 2,9 Sek. / 3,0 Sek. 2,3 Sek. / 1,7 Sek. 2,3 Sek. / 2,3 Sek.<br />
Stromverbr. Betrieb/Standby/Spar 23,8 / 0,2 / 0,2 Watt 17 / 3,5 / 0,2 Watt 17 / 8 / 0,2 Watt 21 / 14,5 / 1,58 Watt<br />
AnschlüSSE<br />
Tuner / Durchschleifen / Modulator 2 / – / – 2 / – / – 2 / – / – 2 / • / –<br />
Scart • (2) – 1 •<br />
…Composite / RGB /<br />
S-Video / YUV über Scart • / – / – / • – / – / – / – • / – / • / – • / • / – / •<br />
HDMI / YUV / S-Video / Video-Ausgang • / • / • / • • / – / – • / • / – / • • / • / – / •<br />
Digitalausgang Ton optisch / elektrisch • / • • / – 1 / 1 • / –<br />
Stereo-Tonausgang Cinch (Mixed) • – • •<br />
USB / eSATA / LAN / RS-232 • / – / • / – 2 / – / • / – 3 / – / • / – • / – / • / –<br />
Kopfhörerbuchse / Lautstärkeregler – / – – / – – / – – / –<br />
Common Interface (CI+) / Smartcard / weitere • / • / • 2 / – / SD-Card 2 / 2 / SD-Card • (2) / – / –<br />
FunKTIOnen<br />
Festplatte / Aufnahme über USB<br />
/ eSATA / LAN • (500 GB) / • / – / • 1000 GB / • (registrieren) / – / – 1000 GB / • / – / – • (500 GB) / • / – / –<br />
Timeshift / Hintergrundaufnahme • / • • / • • / • • / •<br />
Wiedergabe während Aufnahme / Timer • / • • / • • / • • / •<br />
Parallele Aufn./ Timeshift während Aufn. • / • • / • • / • • / •<br />
Aufzeichnung: Tonspuren / Untertitel / Infos • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />
Werbung schneiden / Bookmarks • / • • / • • (nicht bei HD+) / • – / –<br />
Bild-im-Bild / Wiedergabe ab letzte Position • / • – / • • ( HD, SD) / • • / •<br />
DiSEqC / Einkabelsystem • / • • / • • / • • / •<br />
Entschlüsselung integriert (CA) • – HD+, Conax Conax<br />
Sender vorprogrammiert • • • •<br />
Favoritenlisten / Now & Next / Detailinfos • • / • / • 3 / • / • • / • / •<br />
EPG / Multikanal / Übersicht • / • / • • / • / – • / • / • • / • / •<br />
… nur Favoritensender / Genres • / • • / • • / • • / –<br />
Timer / aus EPG • / • • / • • / • • / •<br />
...tägl. / wöchentl. / Mo. – Fr. • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />
…Vorlauf / Nachlauf • / • • / • • / • • / •<br />
Jugendschutz • • • •<br />
Fernbedienung universal / lernfähig • / – • (TV) / – – / – – / –<br />
Alphanumerisches Display • • + mehrzeilig •<br />
HDMI-Auflösung • 1080p 1080p 1080p<br />
• = ja // – = nein<br />
Kauftipp<br />
Testsieger<br />
Netzwerk-Tricks<br />
im Vergleich<br />
HDTV-Festplatten-Receiver sind längst<br />
keine reinen Aufnahmegeräte mehr,<br />
sondern eher voll vernetzte Entertainment-Zentralen,<br />
die aus normalen Fernsehern<br />
Smart TVs machen. Hier finden<br />
Sie die spannendsten Funktionen der<br />
vier Testteilnehmer in Sachen Vernetzung,<br />
Online-Kommunikation und Medien-Streaming.<br />
Kathrein: Er hat einen stabil laufenden<br />
DLNA-Server, der auch das Live-TV-Programm<br />
auf die Kathrein-App streamt.<br />
Panasonic: Der DMR-HST 230 hat als Einziger<br />
WLAN an Bord und beherrscht darüber<br />
auch Miracast und Wi-Fi Direct.<br />
TechniSat: Sein Highlight ist watchmi, ein<br />
Online-Empfehlungsdienst für automatische<br />
Mitschnitte nach Nutzer-Geschmack.<br />
Triax: Mächtige Online-Funktionen bietet<br />
hier vor allem das umfangreich mit Apps<br />
bestückte Foxxum-Smart-TV-Portal.<br />
36
Gewinner der LeserwahL stereopLay hiGhLiGhts <strong>2014</strong><br />
mobiL-kopfhörer<br />
Chefredakteur<br />
in der Kategorie<br />
(In-Ear-Kopfhörer)<br />
Bernhard Rietschel<br />
Chefredakteur<br />
in der Kategorie<br />
(Kopfhörer-Verstärker ab 500 Euro)<br />
Bernhard Rietschel<br />
Chefredakteur<br />
in der Kategorie<br />
(On-Ear-Kopfhörer ab 250 Euro)<br />
Bernhard Rietschel<br />
Chefredakteur<br />
in der Kategorie<br />
(Noise-Cancelling-Kopfhörer ab 300 Euro)<br />
Bernhard Rietschel<br />
Chefredakteur<br />
LESERWAHL<br />
<strong>2014</strong><br />
WIR SAGEN<br />
DANKE!<br />
Goldenes<br />
Ohr<br />
Ohr<br />
<strong>2014</strong><br />
1. pLaTz<br />
HIGHLIGHTS<br />
<strong>2014</strong><br />
seNNheiser MoMeNtuM<br />
1. Platz<br />
Kopfhörer<br />
Sennheiser<br />
Momentum<br />
MOMENTUM On-Ear<br />
Goldenes<br />
Ohr <strong>2014</strong><br />
Goldenes<br />
Ohr <strong>2014</strong><br />
1. Platz<br />
Kopfhörer<br />
Sennheiser IE 800<br />
1. Platz<br />
Kopfhörer<br />
Sennheiser MM 550-X<br />
MM 550-X TRAVEL<br />
IE 800<br />
Goldenes<br />
Ohr<br />
Ohr<br />
<strong>2014</strong><br />
1. Platz<br />
Verstärker<br />
Sennheiser HDVD 800<br />
<strong>Die</strong> Magazine stereoplay, AUDIO und <strong>video</strong> haben<br />
nachgefragt – 25.000 Leser haben entschieden:<br />
Gleich vier unserer Produkte wurden bei der<br />
<strong>Leserwahl</strong> <strong>2014</strong> auf Platz 1 gewählt: der stilvolle<br />
MOMENTUM On-Ear in zwei Kategorien, der<br />
In-Ear Kopfhörer IE 800, der Kopfhörer-Verstärker<br />
HDVD 800 und das Noise Cancelling Headset<br />
MM 550-X TRAVEL. Wir freuen uns sehr über diese<br />
Auszeichnungen und sagen Danke!<br />
www.sennheiser.de<br />
HDVD 800
im test<br />
4 Hybrid-Receiver<br />
Avanit SHD5+ € 90<br />
Humax HD nano conn@ct € 150<br />
Kathrein UFSconnect 906 € 190<br />
LG TN530V € 130<br />
Autor: Max Mustermann // Redaktion: Max Mustermann // Bilder: Max Mustermann<br />
Mehr als nur zappen<br />
<strong>Die</strong>se vier Kompakt-Receiver sind nicht nur reine Sat-Empfangsboxen<br />
für den Zweit-TV im Hobbyraum. In fast jedem Gerät schlummern<br />
überraschende Zusatzfunktionen.<br />
Einen einfachen Free-to-<br />
Air-Receiver für den<br />
Empfang unverschlüsselter<br />
TV-Sendungen<br />
nannte man einst „Zapping-<br />
Box“. Man konnte damit gucken<br />
und umschalten – mehr aber<br />
nicht. <strong>Die</strong>se Geräteklasse ist allerdings<br />
weitgehend ausgestorben,<br />
denn selbst sehr günstige<br />
Receiver haben bereits Netzwerk-<br />
und/oder Aufnahmefunktionen<br />
an Bord. Und sei es nur<br />
ein elektronischer Progamm-<br />
Guide mit mehr Informationen,<br />
als sie die Digital-TV-Service-Informationen<br />
(DVB-SI) liefern.<br />
Solche Geräte aus der aktuellen<br />
Basisklasse der Hybrid-Receiver<br />
sind hier zum Test angetreten:<br />
günstige Sat-Empfangsgeräte<br />
ohne eingebaute Festplatte.<br />
Allen voran soll die Referenz<br />
dieser Klasse, der Humax HD<br />
NANO Conn@ct, zeigen, ob er<br />
noch immer den Ton angibt. Seit<br />
seinem Test in Ausgabe 6/13<br />
(Seite 65) hat er schon einige<br />
Software-Updates erfahren und<br />
Funktionen dazugelernt.<br />
Ein Empfangsteil intus<br />
Eine Hauptgemeinsamkeit der<br />
getesteten Boxen ist, dass sie jeweils<br />
ein Sat-Empfangsteil haben<br />
– im Gegensatz zu ihren<br />
großen Brüdern mit eingebauter<br />
Festplatte, die in der Regel zwei<br />
Tuner besitzen. Doch ein Tuner<br />
bedeutet nicht zwangsläufig,<br />
dass man immer nur ein einziges<br />
Programm empfangen oder aufnehmen<br />
kann. Da die einzelnen<br />
TV-Kanäle als Kanalbündel – sogenannte<br />
Transponder – aus<br />
dem All gesendet werden, empfängt<br />
der Sat-Tuner immer alle<br />
Kanäle aus dem jeweiligen<br />
Transponder und stellt einen davon<br />
dar. Manche Geräte verarbeiten<br />
aber auch mehrere Kanäle<br />
eines Transponders.<br />
Sat und Netzwerk<br />
Noch einen Schritt weiter geht<br />
die Idee, einen konventionellen<br />
Sat-TV-Tuner mit dem Empfang<br />
übers Netzwerk per Sat over IP<br />
zu kombinieren, wie Kathrein<br />
das als erster Hersteller macht.<br />
So wird die viel beschriebene<br />
Zapping-Box im Handumdrehen<br />
zum Twin-Receiver, der eine<br />
Sendung zeigt und parallel dazu<br />
eine andere mitschneidet.<br />
Genauso gut könnte natürlich<br />
auch der eine oder andere Receiver<br />
seine Inhalte über das heimische<br />
Netzwerk an andere Geräte<br />
verteilen. Machbar ist das, und<br />
<strong>des</strong>halb kann es die eine oder andere<br />
Box auch. Damit zeigt schon<br />
der grobe Überblick: Mit klassischen<br />
Zapping-Boxen haben die<br />
neuen Einsteiger-Receiver nicht<br />
mehr viel gemeinsam.<br />
38
günstiger Preis, Sat-IP-Server,<br />
Mehrfach-Aufnahme<br />
fehlerhafte Online-<strong>Die</strong>nste,<br />
kein DLNA-Client<br />
Testurteil: gut<br />
Preis/Leistung: sehr gut 73%<br />
Avanit SHD5+ // 90 €<br />
Avanit ist die Zweitmarke <strong>des</strong> Schwarzwälder<br />
Digital-TV-Spezialisten smart electronic. Der<br />
S-HD 5+ ist einer der ersten Sat-Receiver, der<br />
unter dieser Flagge segelt. Er ist technisch mit<br />
den 2013 vorgestellten Smart-Receiver CX05<br />
eng verwandt und zudem ähnlich preisgünstig:<br />
immerhin der einzige im Test für weniger als<br />
100 Euro Listenpreis.<br />
Zwei Funktionen heben den S-HD 5+ von der<br />
Konkurrenz ab. Zum einen kann er mehrere<br />
Sender parallel auf eine USB-Festplatte aufzeichnen.<br />
Voraussetzung: <strong>Die</strong> aufgenommenen<br />
Kanäle werden alle auf demselben Sat-Transponder<br />
gesendet. Und er hat einen eingebauten<br />
Sat-IP-Server: <strong>Die</strong>se Funktion erlaubt es,<br />
das laufende Live-Programm via Heimnetzwerk<br />
und WLAN-Router auf Tablets oder Smartphones<br />
zu streamen, auf denen eine Sat-IP-<br />
Empfangs-App installiert ist. <strong>Die</strong>se Funktion<br />
beherrschen sonst nur vergleichsweise teure<br />
Zwei- oder Vierfach-Sat-IP-Server. Wer also<br />
einen Tablet-PC via Netzwerk mit Live-Programmen<br />
versorgen möchte, kann den S-HD<br />
auch als zusätzlichen Sat-IP-Server nur für<br />
diesen Zweck nutzen. Nebeneffekt: Bei aktivierter<br />
Streaming-Funktion überträgt der Receiver<br />
auf Wunsch auch zwei TV-Kanäle vom<br />
selben Transponder parallel via Sat-IP.<br />
Auch sonst ist der Avanit ein solider HDTV-<br />
Receiver, der beispielsweise einen Durchschleif-Antennenausgang,<br />
einen Scart- und<br />
einen RS-232-Anschluss bietet. Letzterer ist<br />
Kauftipp<br />
gefragt, wenn man das Gerät über eine Steuerungsanlage<br />
à la Crestron oder RTI zentral<br />
fernbedienen möchte. Aber auch profane<br />
Merkmale wie etwa der Netzschalter sind in<br />
dieser Klasse bemerkenswert– wie die sparsamen<br />
7,5 Watt Leistung im Betrieb.<br />
Auch die Bildqualität <strong>des</strong> Avanit überzeugte:<br />
zum Beispiel sein ausgewogenes Upscaling<br />
von SD nach HD und die völlig unverfälschte<br />
HDTV-Wiedergabe. Schwächen hat der Receiver<br />
allerdings in seinen Online-Funktionen:<br />
Er bietet einen YouTube-Client in der eigenen<br />
Menü-Optik, der im Test aber kein Video fehlerfrei<br />
startete. Auch die übrigen Online-Extras<br />
produzierten immer wieder Fehlermeldungen.<br />
Zeit für ein Update?<br />
Top-Bildqualität, schneller<br />
Start, geringer Stromverbrauch<br />
kein Stereo-Cinch-Out, kein<br />
Display, träges Smart-TV-Portal<br />
Testurteil: gut<br />
Preis/Leistung: sehr gut 77%<br />
Humax HD NANO Conn@ct // € 150<br />
Der HD NANO Conn@ct von Humax kam<br />
bereits im Frühjahr 2013 heraus (siehe<br />
<strong>video</strong> 6/13, Seite 65); seither wurde seine<br />
Software optimiert. Der kompakte Receiver<br />
ist sehr schlicht aufgebaut und<br />
verzichtet auf alle Details, die nicht unbedingt<br />
notwendig sind. Ein analoger<br />
Cinch-Tonausgang etwa ist heute nur<br />
noch in Ausnahmefällen gefragt. Wer<br />
ihn braucht, muss einen anderen Receiver<br />
wählen oder er greift die Tonsignale<br />
per Adapter am Scart-Ausgang ab.<br />
<strong>Die</strong> Bedienlogik <strong>des</strong> NANO Conn@ct<br />
wirft keine Fragen auf. Sein Menü listet<br />
alle Funktionen in einer Ansicht auf: von<br />
den Grundeinstellungen über den Medien-Player<br />
bis zum Smart-TV-Menü. Letzeres<br />
zeigt in der ersten Menüebene<br />
eine Sammlung an Online-Apps im Humax-eigenen<br />
TV-Portal. Darin befindet<br />
sich auch ein Link zur Abteilung HD+<br />
Smart TV, dem Online-TV-Portal aus dem<br />
Hause ASTRA/HD+.<br />
Darin ist mittlerweile auch die Rubrik<br />
HD+ RePlay gelistet: die TV-Mediatheken<br />
der wichtigsten Privatsender. Sie lassen<br />
sich nach einer dreimonatigen Probephase<br />
für monatlich fünf Euro für das<br />
Gerät freischalten. In den Mediatheken<br />
der ProSiebenSat- und RTL-Kanäle sowie<br />
von DMAX lassen sich viele Sendungen<br />
der jeweils letzten sieben Tage abrufen.<br />
Das klappte zwar im Menü <strong>des</strong> NANO<br />
Conn@ct nicht eben in Highspeed. Doch<br />
die Bildqualität der HD+ RePlay -Streams<br />
ist ziemlich gut – kein echtes HD, aber<br />
weitaus besser, als man Privat-TV-<br />
Streams in der Regel am PC bekommt.<br />
Auch in den übrigen Smart-TV-Apps im<br />
Humax- und HD+-Portal bilden TV-Mediatheken<br />
und andere Video-<strong>Die</strong>nste den<br />
Schwerpunkt, die Navigation zwischen<br />
den verschiedenen Ebenen gestaltete<br />
sich im Test allerdings recht zäh.<br />
In seinen klassischen Funktionen – Fernsehen<br />
und Aufnehmen – ließ der Humax<br />
in<strong>des</strong> nichts anbrennen. Ein anschaulicher<br />
EPG liefert Programminfos, einmalige<br />
und regelmäßige Mitschnitte sind<br />
ruckzuck programmiert und aufgenommen.<br />
Auch die Navigation gibt keine Rätsel<br />
auf. Für den Smart-TV-Einstieg mit<br />
Rekorder-Talenten ist der HD NANO<br />
Conn@ct damit bestens geeignet.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
39
Wohin mit dem Tuner?<br />
Immer mehr Flat-TVs bieten eingebaute digitale<br />
Sat-Empfänger. Sind da externe Set-Top-Boxen<br />
überhaupt noch notwendig?<br />
Vorteile der Set-Top-Box<br />
➜ Mit einer Set-Top-Box lassen sich zunächst mal ältere Flat-TVs mit<br />
aktuellen Empfangsfunktionen ergänzen. Doch auch beim TV-Neukauf<br />
kann eine separate Set-Top-Box Vorteile bringen – bei manchen Herstellern<br />
kann man ein günstigeres Modell ohne Sat-Tuner wählen.<br />
➜ Wer HD+ oder Sky-Sender schauen und aufnehmen möchte, der<br />
sollte auf jeden Fall zu einer Box mit dem Entschlüsselungssystem<br />
greifen, da sich nur mit solchen Geräten die Bezahl-Inhalte frei aufnehmen<br />
lassen. TVs mit Sky- oder HD+-Modul gibt es nicht.<br />
➜ <strong>Die</strong> meisten Set-Top-Boxen bieten obendrein mehr Komfort bei der<br />
Aufnahme und in speziellen Empfangsfunktionen wie etwa bei einer<br />
Ein-Kabel-Satellitenanlage (Unicable).<br />
➜ Eine Set-Top-Box lässt sich auch leichter und günstiger ersetzen,<br />
etwa wenn es neue Empfangsfunktinen oder Smart-TV-Features gibt.<br />
Vorteile <strong>des</strong> Tuners im TV<br />
➜ Wer in erster Linie möglichst unkompliziert live fernsehen möchte,<br />
der ist mit einem TV mit eingebautem Sat-Empfänger gut beraten.<br />
➜ Bei der integrierten Variante spart man auf jeden Fall die Fernbedienung<br />
der Set-Top-Box.<br />
➜ Immer mehr TV-Geräte bieten Aufnahmefunktionen auf USB-<br />
Festplatten an.<br />
➜ Pay-TV-Entschlüsselung ist in der Regel über einen CI+-Einschub<br />
möglich, der Kartenlesermodule für HD+, Sky oder andere Systeme<br />
erlaubt. Auf diesem Wege klappen aber keine dauerhaften Aufnahmen.<br />
➜ Beim Tuner im TV fällt die HDMI-Verbindung von der Set-Top-Box<br />
zum TV-Gerät weg – und damit eine potenzielle Störungsquelle bei der<br />
Signalübertragung. TV-Ton lässt sich per HDMI-Audiorückkanal (HDMI<br />
ARC) oder aus dem Digitalausgang zur AV-Anlage übertragen.<br />
Testsieger<br />
Sat-IP-Empfang, TV-Streaming<br />
aufs Tablet, niedriger<br />
Stromverbrauch, schnell<br />
keine Smart-TV-Apps<br />
Testurteil: sehr gut<br />
Preis/Leistung: sehr gut 80%<br />
Kathrein UFSconnect 906 // € 190<br />
Brandneu aus dem Werk kam der UFS<br />
connect 906 zu diesem Test. Er wurde<br />
zwar schon im letzten Jahr vorgestellt,<br />
bislang aber in Deutschland nicht verkauft<br />
– auch, weil sich die Entwickler<br />
viel Zeit ließen, um die connect-Features<br />
<strong>des</strong> 906 fertig zu entwickeln.<br />
Auf den ersten Blick ist er ein einfacher,<br />
aber guter HDTV-Receiver mit USB-Aufnahmefunktion.<br />
Daneben stellt er die<br />
Aufnahmen von seiner Festplatte auch<br />
als DLNA-Medienserver im Heimnetzwerk<br />
bereit. Auf Wunsch – und nach<br />
einer etwas umständlichen Einrichtungsprozedur<br />
– nimmt er sogar auf Netzwerk-<br />
Festplatten (NAS) auf, und umgekehrt<br />
ruft er Videos, Fotos und MP3-Musik von<br />
Medienservern im Heimnetzwerk ab. Und<br />
nicht zu vergessen: Auch der 906 hat,<br />
wie der Kathrein UFS 924, das Mediatheken-Angebot<br />
von Red Bull an Bord.<br />
Damit stellt er eine Art Kleinausgabe <strong>des</strong><br />
erfolgreichen großen Bruders dar, nur<br />
eben mit einem statt zwei Tunern und<br />
ohne eingebaute Festplatte.<br />
Doch das mit dem Einzel-Tuner stimmt<br />
nicht ganz. Der UFS 906 kann in seiner<br />
jetzt eingeführten Version zwei unabhängige<br />
Empfangs-Streams verarbeiten, sofern<br />
ein Sat-IP-Server im selben Netzwerk<br />
digitale TV-Kanäle bereitstellt. Im<br />
Tuner-Menü <strong>des</strong> 906 lässt sich die Empfangsvariante<br />
LNB + Sat-IP einstellen,<br />
dann zeigt der Receiver ein Programm<br />
an und nimmt ein zweites auf der angeschlossenen<br />
Festplatte auf. Er zeigt alternativ<br />
auch beide gleichzeitig per PiP-<br />
Funktion an oder überträgt eines davon<br />
zur UFS-Control-App auf einem Tablet<br />
oder Smartphone. <strong>Die</strong> Tuner-Vielfalt geht<br />
noch weiter, sobald ein UFS 924 im selben<br />
Netzwerk installiert ist. Dann kann je<strong>des</strong><br />
der Geräte übers Netzwerk auf Tuner<br />
<strong>des</strong> jeweils anderen zugreifen.<br />
An klassischen Talenten hat der Hersteller<br />
auch nicht gespart: Der UFS 906 bot<br />
im Test ein blitzsauberes Bild und eine<br />
besonders unkomplizierte Bedienung.<br />
Sparsam war er auch: Im Standby-Betrieb<br />
konsumierte er weniger als ein Watt<br />
und wachte dennoch binnen weniger<br />
Sekunden auf. Das ist vor allem bei komplexen,<br />
vernetzten Geräten nicht selbstverständlich.<br />
40
sparsamer Stromverbrauch,<br />
spielt viele Medienformate ab<br />
Menüs/Suchlauf träge, kein<br />
Display, kaum Netzwerk-Features<br />
Testurteil: gut<br />
Preis/Leistung: gut 69%<br />
LG TN530V // 130 €<br />
LG hat in seinen höherwertigen Smart<br />
TVs digitale Sat-Empfänger verbaut. Mit<br />
dem TN530V bietet der Hersteller aber<br />
auch eine Ergänzungsbox an, die einfacher<br />
ausgestatteten TVs zum Sat-Empfang<br />
verhilft – inklusive eingebautem<br />
HD+-Entschlüsselungsmodul. Damit relativiert<br />
sich der Preis der kompakten<br />
Empfangsbox etwa gegenüber dem Freeto-Air-Receiver<br />
von Avanit: <strong>Die</strong> HD+-<br />
Karte im TN530V steht für einen Gegenwert<br />
von 50 Euro – zumin<strong>des</strong>t, solange<br />
es noch Smartcards mit einem Jahr kostenlosem<br />
HD+-Empfang gibt.<br />
Ansonsten ist die LG-Box aber recht<br />
spartanisch ausgestattet: Sie hat keinen<br />
Scart-Ausgang, sondern nur eine Video-<br />
Cinch-Buchse als analogen Bild-Ausgang<br />
sowie nur eine einzige USB-Buchse<br />
für den Anschluss von Festplatten<br />
oder Flash-Speichern mit Multimedia-<br />
Daten. Auch einen Netzschalter sucht<br />
man vergebens. Einen Netzwerk-Anschluss<br />
besitzt die Box und lässt sich<br />
darüber auch mit dem Internet verbinden.<br />
Allerdings hat sie weder das Online-Portal<br />
HD+ Smart TV noch andere Internet-<br />
<strong>Die</strong>nste in petto. Allenfalls der erweiterte<br />
Gracenote-EPG dürfte bislang den<br />
Netzwerk-Anschluss nutzen.<br />
In Betrieb gab der LG-Receiver kaum<br />
Rätsel auf: Seine Bedienoberfläche ähnelt<br />
der aktueller LG-TVs und ist mit der<br />
kleinen, aber kontrastreich beschrifteten<br />
Fernbedienung gut steuerbar. Allerdings<br />
reagierten Menüs, Senderlisten und der<br />
Programm-Guide im Test träge auf Eingaben<br />
über die Fernbedienung. Auch<br />
Kanalsuchen und ein notwendiges Software-Update<br />
der Box strapazierten die<br />
Nerven der Zuschauer: <strong>Die</strong> neue Betriebs-Software<br />
war erst nach einer guten<br />
halben Stunde installiert, ein normaler<br />
Sendersuchlauf auf ASTRA dauerte<br />
deutlich über 20 Minuten.<br />
<strong>Die</strong> Programmierung von Aufnahmen auf<br />
eine externe USB-Festplatte klappte sehr<br />
gut, Einzel- und Serienaufnahmen lassen<br />
sich bequem anlegen. Programmierte<br />
Sendungen kann man über ein Kalenderblatt<br />
am Bildschirm im Überblick sehen.<br />
Rekorder-Festplatten müssen vorab<br />
NTFS-formatiert werden – im Gerät selbst<br />
ist das nicht möglich. <br />
■<br />
Menüführung und Online-Features<br />
<strong>Die</strong> vier Single-Receiver bringen<br />
ganz unterschiedliche Online-,<br />
Netzwerk- und TV-Talente mit.<br />
<strong>Die</strong> jeweilige Ausrichtung wird<br />
schon in den Bedienmenüs der<br />
Geräte deutlich: Von eleganter<br />
Grafik, die an die TVs der Marke<br />
angepasst ist (LG), übers charakteristische<br />
Marken<strong>des</strong>ign<br />
(Humax) bis zum flächig-standardisierten<br />
Basismenü (Avanit)<br />
ist fast alles dabei.<br />
Avanit: Der Sat-IP-Server wird mit der<br />
Fernbedienung aktiviert. Der Receiver<br />
zeigt dann am TV diese Einblendung.<br />
Humax: Der HD NANO Conn@ct bietet<br />
als einziger HD+-Receiver in diesem Test<br />
die Privatsender-Mediathek HD+ RePlay.<br />
Kathrein: Neben anderen Online-Funktionen<br />
bietet der UFSconnect 906 einen<br />
YouTube-Browser im Kathrein-Design.<br />
LG: Netzwerk-Features sind beim TN530V<br />
Mangelware. Dafür zeigt er Timer-Programmierungen<br />
auf einem Kalender an.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
41
Testergebnisse<br />
Hersteller Avanit Humax Kathrein LG<br />
Modell SHD5+ NANO Conn@ct UFSconnect 906 TN530V<br />
Preis in Euro 90 150 190 130<br />
BiLDqUALität (max. 230 Punkte) überragend (90%) 208 sehr gut (89%) 205 überragend (92%) 212 sehr gut (86%) 198<br />
Brillanz (30) 28 28 28 27<br />
Farben (30) 28 27 28 26<br />
Schärfe (70) 64 66 65 63<br />
Bildfehler (40) 38 36 38 35<br />
Empfangsstärke (60) 50 48 53 47<br />
KlangqUALität (max. 50 Punkte) sehr gut (88%) 44 sehr gut (88%) 44 überragend (90%) 45 sehr gut (84%) 42<br />
Klang Digitalausgang / HDMI (30) 27 26 27 26<br />
Klang Analogausgang / Scart (20) 17 18 18 16<br />
AUSSTATTUNG (max. 175 Punkte) ausreichend (43%) 76 befriedigend (55%) 96 befriedigend (58%) 101 ausreichend (38%) 67<br />
Anschlüsse (36) 12 12 15 16<br />
Hardware (Baugruppen) (44) 26 27 34 22<br />
Funktionen (Software) (45) 34 35 37 26<br />
Hybridfunktionen (50) 4 22 15 3<br />
BEDiENUNG (max. 130 Punkte) gut (70%) 91 gut (79%) 103 sehr gut (80%) 105 gut (70%) 90<br />
Bildschirmmenüs (OSD) (30) 25 29 28 26<br />
Fernbedienung (30) 25 24 24 23<br />
Bedienung am Gerät / Display (10) 4 7 7 5<br />
Installation (20) 16 18 19 17<br />
Bedienung Hybridfunktionen (30) 14 17 18 11<br />
Handbuch / Hilfe-Funktion (10) 7 8 9 8<br />
VerarBEiTUNG (max. 50 Punkte) sehr gut (84%) 42 sehr gut (86%) 43 überragend (90%) 45 sehr gut (82%) 41<br />
Anmutung(20) 17 18 18 17<br />
Material (30) 25 25 27 24<br />
GESAMT (max. 635 Punkte) 461 491 508 438<br />
Testurteil: gut (73%) gut (77%) sehr gut (80%) gut (69%)<br />
Preis/Leistung: sehr gut sehr gut sehr gut gut<br />
Daten und Messwerte<br />
Internet: www. avanit.tv humax-digital.de kathrein.de lge.de<br />
Abm. (B x H x T) / Gewicht 22 x 4,5 x 15,5 cm / 0,8 kg 21,5 x 4 x 15,8 cm / 1,3 kg 22,5 x 4,7 x 19 cm / 1,1 kg 24 x 4 x 16,8 cm / 0,7 kg<br />
Tuner-Empfindlichkeit/Rauschabstand 25 dBµV / 7 dB 26 dBµV / 7 dB 24 dBµV / 7 dB 27 dBµV / 7 dB<br />
Startzeit Standby / Netz aus 28 Sek. / 29 Sek. 3 Sek. / 23 Sek. 8 Sek. / 19 Sek. 4 Sek. / 42 Sek.<br />
Kanalwechsel /<br />
mit Transponderwechsel 1,3 Sek. / 2,0 Sek. 2,9 Sek. / 2,6 Sek. 1,1 Sek. / 1,5 Sek. 1,4 Sek. / 1,6 Sek.<br />
ASTRA – Hot Bird / SD – HD 2,4 Sek. / 3,2 Sek. 2,5 Sek. / 2,7 Sek. 2,5 Sek. / 1,4 Sek. 2,6 Sek. / 3,4 Sek.<br />
Stromverbr. Betrieb / Standby / Spar 7,5 / 2,7 / 0,3 Watt 9,6 / 0,2 / 0,2 Watt 11,8 / 0,5 / 0,1 Watt 9 / 8,4 / 0,3 Watt<br />
AnschlüSSE<br />
Tuner / Durchschleifen / Modulator 1 / • / – 1 / – / – 1x DVB-S + Sat>IP / – / – 1 / – / –<br />
Scart 1 1 – –<br />
…Composite / RGB /<br />
S-Video / YUV über Scart • / • / – / • • / • / – / – – / – / – / – – / – / – / –<br />
HDMI / YUV / S-Video/Video-Ausgang • / – / – / – • / – / – / – • / – / – / • • / – / – / •<br />
Digitalausgang Ton optisch/elektrisch – / • • / – • / • • / –<br />
Stereo-Tonausgang Cinch (Mixed) • – • •<br />
USB / eSATA / LAN / RS-232 • / – / • / • • / – / • / – • / – / • / – 1 / – / • / –<br />
Kopfhörerbuchse / Lautstärkeregler – / – – / – – / – – / –<br />
Common Interface (CI+) / Smartcard / weitere – / – / – – / • / – 1 / – / – – / HD+ / –<br />
FUNKTIonen<br />
Festplatte / Aufnahme über USB /<br />
eSATA / LAN – / • / – / – – / • / – / – – / • / – / – – / • / – / –<br />
Timeshift / Hintergrundaufnahme • / • • / • • / • – / –<br />
Wiedergabe während Aufnahme / Timer • / • • / • • / • –<br />
Parallele Aufn./ Timeshift während Aufn. • / • (gl. Transp.) • / • • / • (gl. Transp./Sat-IP) – / –<br />
Aufzeichnung: Tonspuren / Untertitel / Infos • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />
Werbung schneiden / Bookmarks – / – - / • – / – – / –<br />
Bild-im-Bild / Wiedergabe ab letzte Position – / • - / • • / • – / •<br />
DiSEqC / Einkabelsystem • / • • / • • / • • / •<br />
Entschlüsselung integriert (CA) – • – HD+<br />
Sender vorprogrammiert • • • •<br />
Favoritenlisten / Now & Next / Detailinfos • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />
EPG / Multikanal / Übersicht • / • / • • / • / • • / • / • • / • / –<br />
… nur Favoritensender / Genres – / – • / • • / • • / –<br />
Timer / aus EPG • / • • / • • / • • / •<br />
...tägl. / wöchentl. / Mo. – Fr. • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />
…Vorlauf / Nachlauf • / • • / • • / • • / •<br />
Jugendschutz • • • •<br />
Fernbedienung universal / lernfähig – / – – / – – / – • / –<br />
Alphanumerisches Display • – • –<br />
HDMI-Auflösung 1080p 1080p 1080p 1080p<br />
• = ja // – = nein<br />
Kauftipp<br />
Testsieger<br />
Reinhard<br />
Otter,<br />
<strong>video</strong>-experte<br />
Ein Hoch auf den<br />
Sat-Receiver<br />
In vielen Flat-TVs sind heute DVB-S-<br />
Tuner eingebaut. Dennoch sind Sat-<br />
Receiver nicht abgemeldet. Man kauft<br />
nicht ständig einen TV mit den neuesten<br />
Empfangs-Features. Set-Top-Boxen<br />
sind die perfekten, günstigeren Nachrüstlösungen.<br />
Und viele Flat-TVs bieten<br />
zwar Aufnahmefunktionen. Mit Vollblut-<br />
Rekordern wie dem TechniSat DigiCorder<br />
ISIO S und seinem watchmi-Empfehlungsdienst,<br />
den Netzwerk-Funktionen<br />
der Kathrein-Receiver, dem Medien-Streaming<br />
<strong>des</strong> Panasonic oder<br />
dem Sat-IP-Server im Avanit kann kaum<br />
ein TV mithalten.<br />
Vor allem unter den Festplatten-Rekordern<br />
ist die Auswahl schwierig. <strong>Die</strong><br />
Geräte von Kathrein, Panasonic und<br />
TechniSat etwa gehen aus diesem Test<br />
als annähernd gleichwertige Aufnahme-<br />
und Netzwerk-Highlights hervor.<br />
Hybrid im Test<br />
<strong>video</strong> hat die Bewertung von Online-<br />
Features unter dem Stichwort Hybrid-<br />
Funktionen neu gestaltet. <strong>Die</strong> zugehörige<br />
Note in der Rubrik Ausstattung<br />
errechnet sich aus der Zahl wichtiger<br />
Apps und Netzwerkfunktionen – statt<br />
bisher 15 können die Geräte hier bis zu<br />
50 Punkte erreichen. <strong>Die</strong> Rubrik Bedienung<br />
Hybridfunktionen erfasst, so vorhanden,<br />
die Steuerung <strong>des</strong> Smart-TV-<br />
Portals und <strong>des</strong>sen Integration in die<br />
übrige Bedienung <strong>des</strong> Gerätes. Das<br />
<strong>video</strong>-Urteil bereits getesteter Geräte<br />
ändert sich durch die Neubewertung.<br />
42
WAS GIBT’S NEUES?<br />
WISSEN WIR.<br />
NEUHEIT<br />
400<br />
Hz<br />
Motionflow XR<br />
T<br />
Klasse<br />
A+<br />
Energieeffizienz<br />
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Bild | Wissen: Riesenbildschirme<br />
Autor: Markus Wölfel // Redaktion: Roland Seibt // Infografik: Markus Wölfel // Bilder: Hersteller<br />
Immer<br />
größer<br />
Der Trend hin zu größeren Diagonalen scheint<br />
ungebrochen und wird mit Ultra HD nun sogar noch<br />
Fahrt aufnehmen. Ist denn Bildfläche durch nichts<br />
zu ersetzen – außer durch noch mehr Bildfläche?<br />
44
<strong>Die</strong> Werbeagentur Jung von<br />
Matt schuf 2004 das deutsche<br />
Musterwohnzimmer<br />
der statistisch zusammengesetzten<br />
Familie Müller. Velours-<br />
Teppich und Sofa-Monster dürften<br />
inzwischen moderneren Varianten<br />
gewichen sein, an den baulichen Gegebenheiten<br />
wird sich noch nicht viel<br />
geändert haben: Das sind 20 Quadratmeter<br />
Grundfläche – also etwa rund<br />
4,5 m x 4,5 m. Zieht man noch einen<br />
halben Meter für die Rückenlehne der<br />
Couch und einen weiteren für die<br />
Schrankwand oder das TV-Rack ab,<br />
beträgt der durchschnittliche deutsche<br />
Sitzabstand zum TV-Gerät 3,5<br />
Meter. Optimal für die beste aktuell<br />
verfügbare TV-Sendenorm Full HD<br />
wäre demnach ein 80-Zoll-Full-HD-<br />
Fernseher (siehe Grafik unten). Wer<br />
viele SD-Quellen schaut, könnte aber<br />
auch einen 50-Zöller wählen.<br />
<strong>Die</strong>ser Ausflug in die Statistik geht<br />
an der Realität allerdings vorbei. Tatsächlich<br />
stehen im Durchschnitt viel<br />
kleinere Fernseher in deutschen<br />
Wohnzimmern. Das kann an einer anderen<br />
Raumaufteilung liegen oder<br />
auch daran, dass der Zuschauer dem<br />
Fernseher nicht so viel Platz im Wohnzimmer<br />
einräumen will. Gleichzeitig<br />
bedeutet dies aber auch, dass ein riesiges<br />
Absatzpotenzial für Fernseher<br />
mit großen Bilddiagonalen besteht.<br />
Das spiegelt sich auch zum Teil im<br />
Trend der letzten Jahre wider: Fernseher<br />
mit 55 Zoll (140 Zentimeter) und<br />
mehr sind stark im Kommen. Nach einer<br />
Erhebung der Gesellschaft für<br />
Konsumforschung (GfK) sind im Jahr<br />
2013 stolze 600.000 Geräte über die<br />
Ladentheken gewandert – etwa<br />
200.000 mehr als im Vorjahr. Aber<br />
braucht man tatsächlich so eine multimediale<br />
Wuchtbrumme im Wohnzimmer?<br />
Oder genügt vielleicht auch<br />
etwas Kleineres?<br />
Der große Abstand<br />
Der Zusammenhang zwischen Sitzabstand<br />
und Bildgröße errechnet sich<br />
vor allem aus der Fähigkeit <strong>des</strong><br />
menschlichen Auges, einzelne Bildpunkte<br />
aufzulösen. <strong>Die</strong> internationale<br />
Fernmeldeunion rechnet mit einer<br />
Bodenminute, also dem Sechzigstel<br />
eines Gra<strong>des</strong>. Auf die angegebenen<br />
3,5 Meter Sitzabstand bezogen, wären<br />
diese also Bildpunkte mit einem Millimeter<br />
Kantenlänge. Tritt der Zuschauer<br />
näher heran, erscheint ihm das<br />
Bildpunktraster <strong>des</strong> Fernsehers, als<br />
schaue er durch ein Fliegengitter. Sitzt<br />
er weiter entfernt, verringert sich der<br />
Sichtbereich unnötig. Wie alle physiologischen<br />
Bezugsgrößen unterliegt<br />
auch die Winkelauflösung starken ➜<br />
Der Himmel<br />
ist das Limit<br />
Verkäufe in Tausend Stück<br />
(2013: Prognose) Quelle: gfu/GFK<br />
Loewe Aconda 93102<br />
Der größte Serien-Röhrenfernseher hatte eine<br />
97-cm-Bilddiagonale bei rund 90 kg Gewicht.<br />
Samsung UE110S9ST<br />
Mit dem UE110S9ST schickt sich Samsung an, den<br />
größten Serienfernseher zu liefern: 2,8 Meter.<br />
Bis zum Anfang der 2000er-Jahre waren Röhrenfernseher qualitativ das Maß aller<br />
Dinge in puncto Großbild. Inzwischen dürfen die Bilder dank schlanker Panels,<br />
höherer Auflösungen und besserer Signalverarbeitung immer weiter wachsen.<br />
Das macht sich auch an den Verkaufszahlen bemerkbar. Während der Markt bei<br />
Fernsehern unter 42 Zoll (106 Zentimeter Bilddiagonale) leicht stagniert, wächst<br />
der Anteil von größeren Fernsehern stetig. Plasma-Fernseher scheinen in<strong>des</strong><br />
mehr und mehr in deutschen Haushalten zu verschwinden.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
45
Bild | Wissen: Riesenbildschirme<br />
Sitzabstand auf einen Blick<br />
Je höher die Auflösung, <strong>des</strong>to näher kann der Zuschauer an den Fernseher<br />
heranrücken, ohne einzelne Pixel zu erkennen. Bringt man die<br />
allgemeinen Rechenvorschriften für den optimalen Betrachtungsabstand<br />
unter einen Hut, lässt sich daraus ein Diagramm erstellen (links).<br />
Der Großbildfan kann damit einfach ablesen, bei welcher Bilddiagonale<br />
welcher Betrachtungsabstand nötig ist und umgekehrt. Voraussetzung:<br />
Der Fernseher bekommt auch von der Bildquelle die maximale<br />
Auflösung zugespielt wie etwa beim eingebauten Foto-Viewer.<br />
Schwankungen. Mit einem kleinen<br />
Test kann der geneigte Video-Fan den<br />
für sich optimalen Abstand herausfinden.<br />
Dazu muss er lediglich einen<br />
Rechner an sein TV-Gerät andocken<br />
und ihn mit der nativen Auflösung <strong>des</strong><br />
Fernsehers ansteuern. Es genügt dann<br />
schon, den Datei-Explorer aufzurufen,<br />
um den korrekten Sitzplatz zu ermitteln.<br />
Sind die Dateinamen in der originalen<br />
Einstellung von Windows vom<br />
Standort aus nicht zu lesen, ist der<br />
Betrachtungsabstand zu groß gewählt<br />
(anders ausgedrückt: nicht optimal).<br />
Wer mit dem Kauf eines neuen und<br />
vielleicht größeren Fernsehers liebäugelt,<br />
sollte mal den Zollstock bemühen.<br />
Da wohl die wenigsten TV-Zuschauer<br />
bereit sein dürften, ihr Wohnzimmer<br />
für den neuen Fernseher umzubauen,<br />
sind nur zwei Faktoren für<br />
den neuen Fernseher – auf die Größe<br />
bezogen – interessant: Welche Auflösung<br />
hat der Wunschfernseher, und<br />
welchen Abstand braucht man dafür?<br />
Der doppelte Sichtbereich<br />
Mit der höheren Auflösung sind Ultra-<br />
HD-Fernseher gemeint, die einen geringeren<br />
Abstand erlauben. <strong>Die</strong> Folge:<br />
Wo früher ein 106-Zentimeter-Fernseher<br />
in Full HD den optimalen TV-<br />
Spaß gewährleistete, kann nun ein<br />
doppelt so großer Ultra-HD-Fernseher<br />
den Job übernehmen.<br />
Der Sichtbereich verdoppelt sich<br />
und stößt nun sogar an die Grenzen<br />
<strong>des</strong> farbig wahrnehmbaren Gesichtsfelds.<br />
<strong>Die</strong> Augen haben eben auch die<br />
Eigenschaft, dass ihre Farbwahrnehmung<br />
zu den Rändern hin stark abnimmt,<br />
und ein im optimalen Abstand<br />
aufgestellter Ultra-HD-Fernseher<br />
deckt diesen Sichtbereich nahezu<br />
vollständig ab.<br />
Überhaupt ist die neue Bildschirmgeneration<br />
mit neuen Standards in allen<br />
Belangen besser aufgestellt, als<br />
wenn die durch Anpassung an ältere<br />
TV-Normen verwässerten aktuellen<br />
HD-Normen noch gelten würden. Das<br />
Zeilensprungverfahren (interlaced)<br />
etwa, das noch zu Bildröhrenzeiten<br />
half, Video-Bandbreite zu sparen, und<br />
gleichzeitig das Flimmern verringerte,<br />
ist heutzutage überflüssig geworden.<br />
Bei Ultra HD kommen Vollbilder<br />
wie beim Computermonitor (non-interlaced)<br />
zum Einsatz. Überdies wurde<br />
die maximale Bildwiederholra-<br />
➜<br />
Empfehlung der ITU<br />
<strong>Die</strong> Internationale Fernmeldeunion (ITU)<br />
beschreibt im Report ITU-R BT.2246-2<br />
den Zusammenhang zwischen Sichtfeld<br />
und Abstand. Für steigende Auflösungen<br />
gibt sie kleiner werdende Vielfache<br />
der Bildhöhe als Betrachtungsabstand<br />
an (siehe Grafik oben). Errechnet wurden<br />
diese Abstände aus dem Auflösungsvermögen<br />
<strong>des</strong> Auges, das bei<br />
etwa einer Bogenminute liegt – dem<br />
sechzigsten Teil eine Gra<strong>des</strong>. Der Vollmond<br />
beispielsweise bedeckt im Sichtfeld<br />
etwa 30 Bogenminuten: ein halbes<br />
Grad also.<br />
Wer aus zehn Metern Entfernung zwei<br />
gleich große Objekte in drei Millimeter<br />
Größe noch deutlich auseinanderhalten<br />
kann, besitzt diese Winkel-Sehschärfe.<br />
Da jedoch nicht alle Augen gleich gut<br />
sind, sondern oft eher schlechter, darf<br />
man auch näher heranrücken.<br />
46
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Bild | Wissen: Riesenbildschirme<br />
Großes Sichtfeld<br />
Mit der höheren Auflösung eines<br />
UHD-Fernsehers lässt sich bei gleichem<br />
Abstand vor allem das Sichtfeld<br />
vergrößern. Ein 84-Zoll-UHD-Fernseher<br />
beispielsweise hat beim gleichen<br />
Abstand die gleiche Pixel-Dichte wie<br />
ein 42-Zöller in Full-HD-Auflösung.<br />
Durch den vergrößerten Sichtberich<br />
decken Ultra-HD-Fernseher damit<br />
den gesamten Bereich <strong>des</strong> farbigen<br />
Sehens ab.<br />
te erhöht sowie der Farbraum vergrößert.<br />
Da Abspieler und Quellen allerdings<br />
derzeit noch dünn gesät sind, ist<br />
der Arbeitsbereich eines Ul tra-HD-<br />
Fernsehers stark eingeschränkt: Er<br />
umfasst Internet-Filmschnipsel, Fotos<br />
und schick hochskalierte Blu-rays.<br />
Fazit<br />
<strong>Die</strong> neue Technik kostet derzeit überproportional<br />
viel. Aber in Zeiten <strong>des</strong><br />
Umbruchs lässt sich mitunter ein<br />
Schnäppchen in der Full-HD-Abteilung<br />
<strong>des</strong> Fachmarktes machen (siehe Marktübersicht<br />
rechts). Bei optimalem Betrachtungsabstand<br />
sind selbst noch bei<br />
Full HD in den meisten Wohnzimmern<br />
Fernseher jenseits der 150-cm-Bilddiagonalen<br />
möglich. Und ob sie nun in Full<br />
oder Ultra sind: Wer einmal einen dieser<br />
Riesen sein Eigen nennt, wird nicht<br />
wieder auf einen kleineren TV umsteigen<br />
wollen. Bildfläche ist eben durch<br />
nichts zu ersetzen – außer durch noch<br />
mehr Bildfläche. ■<br />
Markus Wölfel,<br />
<strong>video</strong>-experte<br />
GroSSbild-TVs auf einem Blick<br />
Hersteller Modell<br />
Preis (Euro) Technik Diagonale(cm) Auflösung Bildgr.(cm) getestet<br />
Bang & Olufsen BeoVision 12 14.000 Plasma 164 Full HD 143 x 80 3/<strong>2014</strong><br />
Changhong 3D64A9000i k.A. Plasma 163 Full HD 142 x 80<br />
Changhong B6000 k.A. LED-LCD 165 UHD 144 x 81<br />
Changhong B8000 k.A. LED-LCD 165 UHD 144 x 81<br />
cinemateq 65 HD unic X2A (Monitor) k.A. LED-LCD 165 Full HD 144 x 81<br />
cinemateq 70HD unic E (Monitor) k.A. LED-LCD 178 Full HD 155 x 87<br />
cinemateq 82HD unic E (Monitor) k.A. LED-LCD 208 Full HD 181 x 102<br />
Grundig Fine Arts 55 FLX 9490 SL 2.500 LED-LCD 140 UHD 122 x 69<br />
Grundig Fine Arts 65 FLX9490 SL 3.800 LED-LCD 164 UHD 143 x 80<br />
Hisense LTDN50XT880 2.000 LED-LCD 127 UHD 111 x 62<br />
Hisense LTDN58XT880 3.000 LED-LCD 147 UHD 128 x 72 2/<strong>2014</strong><br />
Hisense LTDN65XT880 4.500 LED-LCD 165 UHD 144 x 81 –<br />
Hisense LTDN84XT900 12.000 LED-LCD 213 UHD 186 x 104 –<br />
LG 55LA9659 4.000 LED-LCD 139 UHD 121 x 68 –<br />
LG 55LA9709 4.500 LED-LCD 139 UHD 121 x 68 –<br />
LG 60LA6208 2.100 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
LG 60LA8609 3.200 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
LG 60LN5758 1.900 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
LG 65LA9659 6.000 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 –<br />
LG 65LA9709 7.000 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 12/2013<br />
LG 84LM960V 19.840 LED-LCD 213 UHD 186 x 104 2/2013<br />
Loewe Art 60 2.500 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Panasonic TX-L60DTW60 2.800 LED-LCD 151 Full HD 132 x 74 –<br />
Panasonic TX-L65WT600E 6.000 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 12/2013<br />
Panasonic TX-P60ZT60E 4.500 Plasma 153 Full HD 133 x 75 10/2013<br />
Panasonic TX-P65STW50 2.400 Plasma 165 Full HD 144 x 81 –<br />
Panasonic TX-P65STW60 2.600 Plasma 165 Full HD 144 x 81 –<br />
Panasonic TX-P65VTW60 3.500 Plasma 165 Full HD 144 x 81 –<br />
Philips 60PFL6008K 1.800 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Philips 60PFL8708S 2.800 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 2/<strong>2014</strong><br />
Philips 65PFL9708S 4.800 LED-LCD 165 UHD 144 x 81 12/2013<br />
Philips 84PFL9708S 15.500 LED-LCD 213 UHD 186 x 104 –<br />
Samsung Curved UHD TV 105 Zoll k.A. LED-LCD 267 UHD 232 x 131 –<br />
Samsung Curved UHD TV U9000 k.A. LED-LCD 198 UHD 173 x 97 –<br />
Samsung Curved UHD TV U9000 k.A. LED-LCD 165 UHD 143 x 80 –<br />
Samsung Curved UHD TV U9000 k.A. LED-LCD 140 UHD 122 x 69 –<br />
Samsung PS59D7000DS 2.500 Plasma 150 Full HD 131 x 74 –<br />
Samsung PS60E579D2S 1.900 Plasma 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Samsung PS60E6500ES 2.000 Plasma 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Samsung PS60F5000AW 1.100 Plasma 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Samsung PS60F5570SS 1.350 Plasma 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Samsung PS64D8090FS 3.400 Plasma 163 Full HD 142 x 80 –<br />
Samsung PS64E8090GS 2.900 Plasma 164 Full HD 143 x 80 –<br />
Samsung PS64F5000AW 1.750 Plasma 163 Full HD 142 x 80 –<br />
Samsung PS64F8590SL 3.500 Plasma 163 Full HD 142 x 80 –<br />
Samsung UE75F8500 k.A. LED-LCD 190 UHD 166 x 93 –<br />
Samsung UE110S9ST k.A. LED-LCD 280 UHD 244 x 137 –<br />
Samsung UE55F9090SL 3.300 LED-LCD 139 UHD 121 x 68 –<br />
Samsung UE60EH6000S 1.700 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Samsung UE60ES6300S 2.450 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Samsung UE60F6100AW 2.050 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Samsung UE60F6170SS 1.900 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Samsung UE60F6370SS 2.000 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Samsung UE60F7090SL 3.300 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Samsung UE65ES8090S 4.000 LED-LCD 163 Full HD 142 x 80 1/2013<br />
Samsung UE65F6470SS 2.600 LED-LCD 164 Full HD 143 x 80 –<br />
Samsung UE65F8090SL 4.000 LED-LCD 164 Full HD 143 x 80 –<br />
Samsung UE65F9090SL 4.800 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 12/2013<br />
Samsung UE75ES9090S 8.000 LED-LCD 189 Full HD 165 x 93 –<br />
Samsung UE75F6370SS 4.000 LED-LCD 190 Full HD 166 x 93 –<br />
Samsung UE75F6470SS 5.000 LED-LCD 190 Full HD 166 x 93 –<br />
Samsung UE75F8090SL 7.500 LED-LCD 189 Full HD 165 x 93 10/2013<br />
Samsung UE85S9ST 35.000 LED-LCD 216 UHD 188 x 106 9/2013<br />
Sharp LC-60LE652E 1.500 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Sharp LC-60LE752E 1.550 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Sharp LC-60LE857E 2.600 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Sharp LC-70LE747E 2.800 LED-LCD 177 Full HD 154 x 87 –<br />
Sharp LC-70LE857E 3.500 LED-LCD 177 Full HD 154 x 87 –<br />
Sharp LC-80LE657E 5.500 LED-LCD 203 Full HD 177 x 100 –<br />
Sharp LC-80LE857E 7.000 LED-LCD 203 Full HD 177 x 100 2/<strong>2014</strong><br />
Sharp LC-90LE757E 13.000 LED-LCD 229 Full HD 200 x 112 –<br />
Sony KD-55X9005A 3.500 LED-LCD 139 UHD 121 x 68 –<br />
Sony KD-65X9005A 4.500 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 12/2013<br />
Sony KD-65X9005B (ab 5/<strong>2014</strong>) 4.200 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 –<br />
Sony KDL-65W955B (ab 6/<strong>2014</strong>) 2.500 LED-LCD 164 Full HD 143 x 80 –<br />
Sony KDL-60W855B (ab 4/<strong>2014</strong>) 1.900 LED-LCD 152 Full HD 132 x 75 –<br />
Sony KD-84X9005 25.000 LED-LCD 214 UHD 187 x 105 4/2013<br />
Thomson 55UW9786 k.A. LED-LCD 140 UHD 122 x 69 –<br />
Thomson 58FU3563C/G k.A. LED-LCD 147 Full HD 128 x 72 –<br />
Toshiba 58L7363DG 1.900 LED-LCD 146 Full HD 127 x 72 –<br />
Toshiba 58M8365DG 1.900 LED-LCD 146 Full HD 127 x 72 –<br />
Toshiba 58M9363DG 3.000 LED-LCD 146 UHD 127 x 72 12/2013<br />
Toshiba 65M9363DG 6.000 LED-LCD 164 UHD 143 x 80 3/<strong>2014</strong><br />
Toshiba 84M9363DG 20.000 LED-LCD 213 UHD 186 x 104 –<br />
48
<strong>Die</strong> Besten in XXL<br />
Atemberaubend knackige Bilder auf riesigen Ultra-HD-Fernsehern zu schauen macht wahrlich<br />
Spaß. Wegen der teilweise exorbitant hohen Preise<br />
lohnt sich aber auch ein Blick auf die Full-HD-Pendants.<br />
216 cm<br />
Samsung UE85S9<br />
€ 35.000<br />
Testurteil: überragend<br />
Preis/Leistg.: ausreichend<br />
214 cm<br />
Sony KD-84X9005<br />
€ 25.000<br />
Testurteil: sehr gut<br />
Preis/Leistg.: ausreichend<br />
<strong>video</strong> 9/13: Samsungs gigantischer S9 besticht allein schon durch sein zeitloses Design. Mit 85 Kilogramm<br />
ist er ein Schwergewicht. Zur Sicherheit hält ein Rahmen aus stabilem Vierkantrohr das schlanke<br />
UHD-Panel. Im Test überzeugte vor allem sein enormer Kontrastumfang: <strong>Die</strong> direkt dimmende LED-<br />
Hinterleuchtung sorgt selbst bei dunklen Motiven noch für feine Grau-Abstufungen. Dank implantierter<br />
Schnittstelle ist der Bolide zukunftssicher: Er lässt sich mit einem Evolution Kit aufrüsten.<br />
<strong>video</strong> 4/13: Mit seinem brillanten Bild bei gleichzeitig phänomenaler Feinzeichnung zeigt der Sony nur<br />
wenige Schwächen. Unter den anderen bisher getesteten UHD-Fernsehern spielt er vor allem bei der<br />
Wiedergabe von Blu-rays exzellent auf. 4K Reality Creation analysiert für das Panel die Flächen und<br />
verfeinert Kanten. <strong>Die</strong> Folge: ein messerscharfes, lebendiges Bilderlebnis. Auch im Messlabor überzeugte<br />
der Sony mit einem exakten Farbraum und einem Gamma auf Studioniveau.<br />
203 cm<br />
164 cm<br />
Panasonic TX-L65WT600E<br />
€ 6.000<br />
Testurteil: überragend<br />
Preis/Leistung: gut<br />
Sharp LC-80LE857<br />
€ 8.000<br />
Testurteil: sehr gut<br />
Preis/Leistung: gut<br />
<strong>video</strong> 2/14: Wer für ein riesiges Bild nicht den Preis eines Mittelklassewagens hinblättern möchte, ist bei<br />
Sharp an der richtigen Adresse. <strong>Die</strong> Tester bescheinigten dem Full-HD-Fernseher ein neutrales und brillantes<br />
Bild mit toller 3D-Wiedergabe. Das zusätzliche gelbe Subpixel im Quattron-Panel sorgt für knackigere<br />
Kantenschärfe und natürliche Hauttöne. Voraussetzung: Der Zuschauer hält einen Min<strong>des</strong>tabstand von<br />
dreieinhalb Metern zum TV ein. Dann sind keine einzelnen Pixel mehr auszumachen.<br />
<strong>video</strong> 12/13: Der verhältnismäßig günstige UHD-Fernseher von Panasonic kommt mit vielen Highlights<br />
daher. Seine HDMI-Buchsen etwa lassen sich bei voller Auflösung mit 60 Hertz anfeuern. Sogar einen<br />
– aus der Computer-Branche bekannten – Displayport besitzt das Topmodell. Über USB spielt der TV<br />
Fotos und Videos in UHD-Qualität ab. Überhaupt wirkt sein Bild sehr fein und natürlich. Beim Hochskalieren<br />
geht er sehr filigran zu Werke, sodass er Full-HD-Material sauber abspielt.<br />
164 cm<br />
152 cm<br />
Philips 60PFL8708S<br />
€ 2.800<br />
Testurteil: sehr gut<br />
Preis/Leistung: gut<br />
LG 65LA9709<br />
€ 7.000<br />
Testurteil: sehr gut<br />
Preis/Leistg.: befriedigend<br />
<strong>video</strong> 12/13: Um die Henne-Ei-Problematik für das aktuelle Gerät etwas zu entschärfen, haben die Techniker<br />
4K-Optionen in den LG-Fernseher eingebaut. So spielt der neue Media-Player hochaufgelöste Fotos<br />
ab und nimmt auch 4K-Videos – AVC-codiert – mit bis zu 30 Hertz entgegen. Dazu versteht er schon die<br />
für UHD-Zuspielung wichtigen Codecs. Sogar seine Eingänge sind schon vorausschauend auf 60-Hertz-<br />
Bildwechsel getrimmt. Stan<strong>des</strong>gemäß hat er auch alle smarten Features an Bord.<br />
<strong>video</strong> 2/14: Video-Fans, die UHD noch in weiter Ferne sehen, werden mit dem Full-HD-Fernseher von<br />
Philips richtig Geld sparen. Der 60-Zöller hat neben Smart-TV-Applikationen, USB-Recording und Streaming-App<br />
auch noch die Philips-Entwicklung Ambilight an Bord. Der neuste Wurf: <strong>Die</strong> im Fernseher eingebauten<br />
bunten Ambilight-LEDs lassen sich mit dem per App steuerbaren Lampen-Set Hue koppeln. So<br />
dehnt der Fernseher die zum Inhalt passende Beleuchtung auf den ganzen Raum aus.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
49
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Backlight: 100 | Helligkeit:<br />
+7 | Kontrast: 90 |<br />
Schärfe: 25 | Farbtemp.:<br />
Warm2 | Colour Management:<br />
aus | Adapt. Backlight-Steuerung:<br />
aus |<br />
Leuchtkraft Verst.: aus |<br />
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(ganz rechts abgebildet)<br />
sitzt bequem und drückt<br />
nicht, selbst wenn man sie<br />
über einige Stunden trägt.<br />
Autor: Markus Wölfel // Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Josef Bleier<br />
Big is beautiful<br />
<strong>Die</strong> DTW60-Familie bietet viel Ausstattung fürs Geld. Schon der kleinere<br />
Bruder überzeugte mit ordentlichen Leistungen in puncto Bild und einem<br />
moderaten Preis. Kann das 60-Zoll-Pendant mithalten?<br />
Der zusätzliche<br />
Touchpad-Controller<br />
ist per Funk mit dem<br />
Fernseher verbunden.<br />
Er versteht sogar<br />
Sprachbefehle.<br />
Mit einem Quadratmeter<br />
Bildfläche und 34 Kilogramm<br />
Gewicht ist der<br />
60-Zöller der größte Full-<br />
HD-LCD-TV, den Panasonic im Programm<br />
hat. Er gehört der gehobenen<br />
Mittelklasse an und bringt dementsprechend<br />
eine Vielzahl von Ausstattungsmerkmalen<br />
mit. Das üppig bestückte<br />
Anschlussfeld beispielsweise<br />
lässt kaum Engpässe bei der Verkabelung<br />
aufkommen: Drei HDMI-Buchsen<br />
bieten genug Spielraum für digitale<br />
Bildquellen, und auch für analoge<br />
Zuspieler ist gesorgt. <strong>Die</strong> dafür nötigen<br />
Adapter liegen mit im Karton.<br />
In der Datenabteilung haben ihn die<br />
Entwickler ebenfalls gut aufgestellt:<br />
Drei USB-Buchsen, ein zusätzlicher<br />
SD-Kartenslot und die obligatorischen<br />
Netzwerk-Zugänge (drahtlos und<br />
drahtgebunden) lassen keine Wünsche<br />
offen.<br />
Für TV-Junkies hat der DTW60 etwas<br />
Besonderes in petto: Alle Tuner –<br />
für Sat, Kabel oder Hausantenne –<br />
sind doppelt vorhanden. Auch die für<br />
verschlüsselte Sender wichtigen Common-Interface-Schächte<br />
sind zweifach<br />
ausgelegt. Der Vorteil: Der Fernseher<br />
kann einen Sender aufnehmen,<br />
während er einen zweiten auf dem<br />
Schirm anzeigt. Überhaupt ist das<br />
USB-Recording eine seiner Stärken.<br />
Aufträge lassen sich per Sofortaufnahme-Taste<br />
oder via Electronic Program<br />
Guide (EPG) ruckzuck anlegen.<br />
Während der Aufnahme setzt der TV<br />
automatisch Kapitelmarken, was das<br />
Navigieren sehr erleichtert. In der Liste<br />
der Mitschnitte zeigt der Fernseher<br />
übersichtlich an, welche Sendungen<br />
noch nicht angeschaut wurden. Überdies<br />
gruppiert er Sendungen mit gleichem<br />
Namen.<br />
Einziger Pferdefuß: <strong>Die</strong> Festplatte<br />
wird quasi mit dem Fernseher verheiratet.<br />
Sie muss vorab formatiert werden<br />
und arbeitet danach nur noch mit<br />
demselben Fernseher zusammen.<br />
Miss Roboto<br />
Für die Installation haben die Entwickler<br />
einen weiblich klingenden<br />
Sprachsynthesizer implantiert, um<br />
die vielen Homescreen-Funktionen zu<br />
erläutern. Das ist zwar nett gemeint,<br />
52
Bildeinstellung per App<br />
Über die VIERA Remote 2-App lässt sich der Panasonic-TV<br />
sehr einfach einstellen. Jeder Bildparameter, der auch im<br />
Bildschirmmenü zu finden ist, kann auch per Smartphone<br />
oder Tablet verändert werden. Im Farbraum etwa ist jede<br />
einzelne Farbe in Sättigung und Helligkeit anpassbar. Aber<br />
auch andere Bildparameter wie etwa Gamma, Helligkeit<br />
oder die Bewegungskompensation sind mit einem Wischer<br />
justiert. <strong>Die</strong> jeweiligen Veränderungen im Bild bekommt der<br />
Zuschauer ohne Zeitverzug auf dem Bildschirm angezeigt.<br />
Pfiffig: Es lassen sich beliebig viele Kombinationen in selbst<br />
betitelten Profilen speichern. Experimentierfreudige Zeitgenossen<br />
können so zig Einstellungen auf einmal ändern und<br />
per Sichttest direkt miteinander vergleichen. Und sollte mal<br />
etwas daneben gehen, setzt die App auf Wunsch alles wieder<br />
zurück.<br />
Mit der Smartphone- und Tablet-App können<br />
experimentierfreudige Nutzer auch die<br />
Bildeinstellungen verändern.<br />
Streaming per App<br />
Um nichts zu verpassen, kann sich der Zuschauer das Live-<br />
TV auf ein Smartphone oder Tablet streamen lassen.<br />
<strong>Die</strong> Streaming-Option der VIERA Remote 2-App kann sich sehen<br />
lassen. Zwar dauert das Puffern der Daten einige Sekunden, bevor<br />
das gewünschte Video erscheint, rein qualitativ gibt es jedoch<br />
keinen Grund zur Klage. Der Zuschauer wählt per Druck aus, ob<br />
er Videos vom Fernseher auf dem Zweitbildschirm gezeigt haben<br />
will oder umgekehrt Mediendateien vom Smartphone auf den<br />
Fernseher schieben möchte (Swipe & Share).<br />
Voraussetzung ist allerdings eine schnelle Infrastruktur. Idealerweise<br />
sollte der Fernseher per Kabel am Netzwerk hängen und<br />
das Smartphone oder Tablet über ein 5-GHz-WLAN mit dem Router<br />
verbunden sein. Ansonsten kann es schon mal Ruckler geben<br />
– vor allem, wenn das ausgewählte Video HD-Qualität hat.<br />
aber mitunter auch etwas langatmig.<br />
Immerhin lässt sich die Prozedur per<br />
Knopfdruck unterbrechen.<br />
Danach wird der Zuschauer aufgefordert,<br />
den Start-Bildschirm zu wählen.<br />
Neben dem Vollbild-Modus kann<br />
er weitere Varianten aussuchen, die<br />
unterschiedliche Schwerpunkte haben:<br />
Ein reiner TV-Bildschirm bietet<br />
Programmvorschauen und verlinkt<br />
direkt auf den Rekorder. Ein weiterer<br />
zeigt Kalender, Uhrzeit und Notizen<br />
auf einem Schirm vereint. Der dritte<br />
Standard-Bildschirm drapiert die sozialen<br />
Netzwerke rund um das verkleinerte<br />
Fernsehbild. So hat der Zuschauer<br />
sämtliche Informationen von<br />
Facebook, Twitter und Skype immer<br />
im Blick.<br />
Wem das alles zu starr erscheint,<br />
der kann sich auch eine eigene Version<br />
anlegen. Dort kann er aus den vielen<br />
Apps wählen, die das smarte TV-Menü<br />
für ihn bereithält. Hier bietet Panasonic<br />
reichlich Auswahl. Mit einem<br />
Druck auf die App-Taste hat der Zuschauer<br />
den Überblick über die vorinstallierten<br />
Programme.<br />
Apps satt<br />
Alle wichtigen Video-on-Demand-<br />
Portale wie maxdome, WATCHEVER<br />
und Videociety sind vorhanden. Auch<br />
spezielle TV-Funktionen sind auf dieser<br />
Oberfläche vereint. Ein Paradies<br />
für Zapper ist die Multiwindow-App:<br />
Sie arbeitet als eine Art Bild-im-Bild-<br />
Funktion mit <strong>Vorschau</strong> auf die laufen-<br />
de Sendung. Dabei kann sie nicht nur<br />
den vorab eingestellten Empänger<br />
abfragen, sondern auch zu den anderen<br />
Tunern umschalten. Im Hauptbild<br />
läuft dann das Satelliten-Programm,<br />
während der Fernseher im kleinen<br />
Fenster einen DVB-T-Sender oder eine<br />
AV-Quelle einklinkt.<br />
Als Netzwerk-Center agiert der Panasonic<br />
tadellos. Sein DLNA-Player<br />
spielte im Test nahezu alle Testdateien<br />
fehlerfrei ab. Sogar DTS-Tonspuren<br />
waren für ihn kein Hindernis. Besonders<br />
gut gelungen ist den Technikern<br />
die DLNA-Server-Funktion: Hier hat<br />
jeder Mediaplayer im Netzwerk Zugriff<br />
auf die Aufnahmen der angedockten<br />
Festplatte sowie auf den Tuner<br />
<strong>des</strong> Fernsehers.<br />
➜<br />
Damit haben<br />
wir getestet<br />
Amazing Spider-Man<br />
Schnelle Bewegungen,<br />
krasse Kontraste und knallige<br />
Farben verlangen dem<br />
Fernseher einiges ab.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
53
Bild | Test: LCD-Fernseher<br />
<strong>Die</strong> große Fernbedienung<br />
ist ein echtes<br />
Schwergewicht.<br />
Dafür liegt sie wirklich<br />
satt in der<br />
Hand. Das beleuchtete<br />
Tastenfeld wirkt<br />
aufgeräumt und die<br />
Drücker sind praxisgerecht<br />
angeordnet.<br />
Aus dem Messlabor<br />
Mittig etwas heller<br />
In der Ausleuchtung sieht man<br />
eine deutliche Aufhellung in der<br />
Bildmitte, die aber nur bei einfarbigen<br />
Motiven auffällt.<br />
Gehalten wird das<br />
extrem schlanke Panel<br />
mit dem dünnen<br />
Rand von einem<br />
massiven Metallfuß.<br />
Er wird starr mit<br />
dem Schirm verschraubt.<br />
Zugunsten<br />
einer höheren<br />
Standfestigkeit verzichteten<br />
die Entwickler<br />
offenbar auf<br />
ein Drehgelenk.<br />
Im Tontest spielte der Panasonic<br />
besser auf als sein kleinerer Bruder<br />
(getestet in <strong>video</strong> 12/13, Seite 34). Er<br />
klang etwas räumlicher und auch im<br />
Bass langte er etwas tiefer in den Frequenzkeller.<br />
Für wahre Hi-Fi-Genüsse<br />
taugen die eingebauten Lautsprecher<br />
zwar nicht, für herkömmliche TV-Kost<br />
reicht es aber.<br />
Im Bildtest leistete sich der Riesenschirm<br />
weniger Schwächen. Mit einem<br />
beinahe exakten Gamma und einem<br />
ordentlichen Schwarzwert bot er<br />
schon sehr feine Abstufungen bei den<br />
Grauverläufen. Dank recht exakter<br />
Farbjustierung gab es auch nichts bei<br />
der Farbwiedergabe zu bemängeln.<br />
Den rotblauen Spiderman-Dress etwa,<br />
der per Blu-ray eingespielt wurde,<br />
setzte er knackig in Szene. In puncto<br />
Schärfe fehlte ihm jedoch das letzte<br />
Quäntchen Durchzeichnung. Das fällt<br />
aber nur bei hervorragendem Quellmaterial<br />
auf. Einige Schwächen zeigte<br />
die Bewegungsdarstellung: Im Kamera-Modus<br />
ratterte der TV mitunter etwas<br />
bei Schwenks und verlangte nach<br />
einer Korrektur im Bildmenü. Filmen<br />
verhalf die Bildoption 24p Smooth<br />
Film zu einem guten Kompromiss zwischen<br />
Artefakt-Bildung und Rucklern.<br />
Fazit<br />
Mit soliden Leistungen empfiehlt sich<br />
der 60-Zöller als Multimedia-Center<br />
für zu Hause. Wer nicht so viel für einen<br />
Fernseher ausgeben möchte, aber auf<br />
<strong>des</strong>sen tolle Funktionen scharf ist, holt<br />
sich am besten den TX-L55DTW60: Seine<br />
Diagonale ist nur 13 Zentimeter kürzer,<br />
er kostet aber satte<br />
800 Euro weniger. ■<br />
Markus Wölfel,<br />
<strong>video</strong>-experte<br />
Farben wie aus dem Lehrbuch<br />
Im Bildmodus True Cinema ist der Farbraum <strong>des</strong><br />
Panasonic bis auf winzige Ausreißer bereits ab Werk<br />
exakt justiert. Grund- und Zwischenfarben leuchten<br />
nahezu auf Norm-Niveau.<br />
Testergebnisse<br />
Hersteller<br />
Panasonic<br />
Modell<br />
TX-L60DTW60<br />
Preis<br />
2.800 Euro<br />
BILDqUALITät (max. 450 Punkte) sehr gut (88%) 394<br />
Standard Definition (TV-Tuner) (50) 40<br />
DVD (RGB-Scart / YUV) (50) 43<br />
High Definition (DVI/ HDMI) (75) 68<br />
Kontrast (80) 70<br />
Schärfe (45) 42<br />
Farbdarstellung (45) 44<br />
Geometrie / 3D-Räumlichkeit (60) 45<br />
Bildruhe (45) 42<br />
KlangqUALITät (max. 60 Punkte) gut (75%) 45<br />
AussTATTUng (max. 100 Punkte) sehr gut (89%) 196<br />
Tuner (60) 60<br />
Anschlüsse (85) 69<br />
Multimedia (36) 34<br />
Sonstige Extras (40) 33<br />
BeDIenung (max. 95 Punkte) überragend (91%) 86<br />
Menügestaltung (20) 17<br />
Einstellungsmöglichkeiten (40) 40<br />
Installation (12) 12<br />
Fernbedienung (23) 17<br />
VerarbeITUng (max. 80 Punkte) sehr gut 83% 66<br />
Anmutung (25) 22<br />
Material (55) 44<br />
GesAMT (max. 906 Punkte) 787<br />
Testurteil: sehr gut (87%)<br />
Preis/Leistung:<br />
gut<br />
Daten und Messwerte<br />
Internet<br />
www.panasonic.de<br />
Messwerte<br />
Abmessungen in cm (B x H x T) 137 x 89 x 31 (3,9) cm<br />
Bilddiagonale / Gewicht<br />
151 cm / 34 kg<br />
Auflösung / Seitenverhältnis 1920 x 1080 / 16:9<br />
Kontrast ISO / in-Bild / dynamisch 460:1 / 800:1 / 45000:1<br />
Schwarzwert /Flächen- /Spitzenweiß 0,006 / 275 / 132 cd<br />
Gamma / Abweichung zur Idealkurve 2,15 / 4,2 %<br />
Farbtemp. Voreinstellungen 6400, 6900, 8100, 9600, 12300 K<br />
… kalibriert / Abweichung 6600 K / 1,0 %<br />
Ausleuchtung / Farbverteilung 95,1 % / 97,6 %<br />
Verbrauch max. / Film / Standby / aus 184 / 113 / 0,1 / – W<br />
AnscHLüsse<br />
Tuner: analog / DVB-T / DVB-C / DVB-S2 2 / 2 / 2 / 2<br />
HDMI / Komponente / VGA 3 / • (Adapter) / –<br />
Scart / davon RGB<br />
1 / 1 (Adapter)<br />
USB / Speicherkarten-Slot / Netzwerk 3 / 1 / •<br />
Besonderheiten 2 x CI-Plus, opt. Digitalton-Ausgang,<br />
Kopfhörerausgang, zus. Funkfernbedienung mit Touchpad<br />
und Sprachsteuerung<br />
AussTATTUnG<br />
3D / Brillen mitgeliefert / 2D zu 3D Polfilter / 2 / •<br />
Hintergrundbeleuchtung /regelbar Seiten-LED / •<br />
… via Lichtsensor / via Bildinhalt<br />
• / •<br />
Farbraum- / Farbtemperatureinstellung • / •<br />
… RGB Offset / Gain<br />
• / •<br />
Gammaeinstellung / Rausch- / Artefaktfilter • / •<br />
Autom. Kontrast.- / Farbnachbesserung • / •<br />
100 Hz /200 Hz / Backlight Blinking • / – / •<br />
HDMI-cec Grundfunktionen /erweitert • / VIERA Link<br />
Medienwiederg. über USB o. Kartenslot Filme, Fotos, Musik<br />
Medienwiederg. über DLNA-Netzwerk Filme, Fotos, Musik<br />
HbbTV / Internet-Inhalte<br />
• / Smart VIERA<br />
Festplatte für Aufnahmen / über USB – / •<br />
Fernbedienung universal / beleuchtet • / •<br />
Bild-in-Bild / Bild-in-Videotext<br />
– / •<br />
Wandhalterung dabei /VesA-Bohrung – / 40 x 40 cm<br />
Standfuß dreh- / neigbar – / –<br />
Besonderheiten DLNA-Server, Smartphone-Steuerung<br />
mit Zweitbildschirm, Bluetooth, Sprachsteuerung<br />
• = ja // – = nein<br />
54
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Bild | Test: High-end-Projektor<br />
Sony VPL-VW500ES € 9.900<br />
4K-Auflösung, Helligkeit, Kontrast,<br />
Reality Creation, flexibles Objektiv<br />
Gamma und Objektiv nicht ganz<br />
perfekt; leichte Geisterbilder in 3D<br />
Testurteil: sehr gut<br />
Preis/Leistung: sehr gut 82%<br />
Autor: Raphael Vogt // Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Josef Bleier<br />
Sonnenaufgang in 4K<br />
Sony bringt einen zweiten, preiswerteren 4K-auflösenden Projektor auf den Markt.<br />
Seine Daten unterscheiden sich kaum von denen <strong>des</strong> großen Bruders. Kann er an die<br />
Qualität <strong>des</strong> Überprojektors heranreichen? Oder liefert er nur mehr Pixel als andere?<br />
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<strong>Die</strong> Redaktion stellt unter<br />
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Ultra-HD-Testbilder zur<br />
Verfügung.<br />
Vor gut eineinhalb Jahren<br />
mischte Sony mit dem ersten<br />
super hoch auflösenden<br />
Projektor für zu Hause den<br />
Heimkinomarkt kräftig auf. Ein Raunen<br />
ging durch die Szene. Und ein<br />
Verwirrung stiftender Begriff setzte<br />
sich in den Köpfen der Menschen fest:<br />
4K. Tatsächlich löste der gut 19.000<br />
Euro teure VPL-VW1000ES seine Bilder<br />
mit dem im Kino üblichen 4K-Format<br />
auf. Kein Wunder, denn er verwendet<br />
die 4K-Panels aus den professionellen<br />
Kinoprojektoren. Doch das<br />
Standard-Kinoformat ist weder 16:9,<br />
noch entspricht es dem ganzzahligen<br />
Vielfachen von Full HD. Dennoch setzte<br />
sich der Begriff 4K für alles jenseits<br />
von Full HD in den Köpfen fest.<br />
Nun erschien mit dem Sony VPL-<br />
VW500ES das zweite „echte“ 4K-Gerät,<br />
denn auch der Neue verwendet<br />
SXRD-LCD-Panels aus der Profitechnik<br />
mit realen 4.096 x 2.160 Pixeln<br />
und damit nativ ein Seitenverhältnis<br />
von 1,85:1 und eben nicht 16:9<br />
(1,78:1). Bei der Wiedergabe von TV-<br />
Sendungen und Blu-rays bleiben tatsächlich<br />
an den Seiten einige Pixel<br />
unbenutzt.<br />
Für knapp 10.000 Euro kann man<br />
den neuen Heimkinotraum bekommen.<br />
Der VW500 ist eine vollständige<br />
Neukonstruktion, die nur teilweise<br />
mit dem kleineren Bruder VPL-<br />
HW55ES und dem größeren Vorgänger<br />
VPL-VW1000ES verwandt ist.<br />
Neueste Chips<br />
und Standards<br />
<strong>Die</strong> Technik <strong>des</strong> Videoboards basiert<br />
nun auf den neuesten Chips und den<br />
zum Teil noch nicht etablierten Standards,<br />
was Auflösung und Kopierschutz<br />
angeht. So versteht der VW500<br />
als einer der ersten Projektoren alle<br />
Si gnale <strong>des</strong> HDMI-2.0-Standards inklusive<br />
<strong>des</strong> kommenden Kopierschutzes<br />
der Version HDCP 2.2. Auch dürfen<br />
Ultra-HD- und 4K-Signale bereits<br />
mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde<br />
anliegen, wenn auch mit reduzierter<br />
Farbkomponente, wie das die neue<br />
Ausbaustufe von HDMI vorsieht. Zukunftssicherer<br />
geht es aktuell nicht.<br />
Das alte Modell VW1000 lässt sich mit<br />
einem neueren Videoboard auf die<br />
neuen Standards nachrüsten, das<br />
auch in seinem ebenfalls neu erhältlichen<br />
Nachfolger VPL-VW1100ES zum<br />
Einsatz kommt.<br />
<strong>Die</strong> Ausstattung und Daten lesen<br />
sich wie eine spannende Synthese aus<br />
den kleineren Modellen und dem<br />
High-End-Top-Projektor. Vom großen<br />
Bruder geerbt hat der VW500 die 4K-<br />
Profi-Panels. Vom VW1000 adaptiert<br />
ist das Objektiv mit seinem riesigen<br />
Zoom- und Shiftbereich für extrem<br />
flexible Aufstellung und eine Positionierungsautomatik<br />
für den Einsatz<br />
mit CinemaScope-Leinwänden. Abspecken<br />
mussten die Ingenieure allerdings<br />
das Linsensystem, damit sich<br />
der kleinere Preis noch rechnet.<br />
56
Sonys 3D-Funkbrille sitzt<br />
leicht auf der Nase und ist<br />
damit relativ komfortabel.<br />
Optimale<br />
Einstellungen<br />
Bildmodus: Referenz |<br />
Kontrast: 50 | Helligkeit:<br />
50 | Farbe: 50 | Schärfe: 10<br />
| RGB-Offset: Benutzerdef.<br />
3, Verst. 0, -9, -14, Vorsp. 0,<br />
0, 0 | Gamma: 2,2 | Kontrastverst.:<br />
aus | Weiche<br />
Übergänge: mittel | Reines<br />
Weiß: aus<br />
Pfiffig: <strong>Die</strong> Lampe ist zum Wechseln über<br />
den Deckel erreichbar. Folglich ist es<br />
egal, ober der Beamer hängt oder steht.<br />
Was aussieht wie eine Turbine, ist zum<br />
einen cooles Design, zum anderen dient<br />
es als Lüftungsgitter zur Kühlung.<br />
Neu für Sony-Projektoren ist die<br />
USB-Schnittstelle, die rein zum<br />
Updaten der Firmware gedacht ist.<br />
<strong>Die</strong> Grundfunktionen lassen sich mit<br />
den seitlichen Menütasten auch ohne<br />
Fernbedienung verwenden.<br />
Unverändert: Sonys<br />
Fernbedienung<br />
mit dezenten<br />
Leuchttasten<br />
Als Lichtquelle dient eine konventionelle<br />
UHP-Lampe mit einer maximalen<br />
Leistungsaufnahme von 265 Watt,<br />
die damit genau zwischen dem Einsteigermodell<br />
VPL-HW55ES und dem<br />
VW1100 liegt. Auf dem Papier hat er<br />
die Lichtleistung <strong>des</strong> kleinen Bruders<br />
mit 1.700 Lumen im Datenblatt, in der<br />
Praxis dürfte er etwas heller sein.<br />
Komplett neu ist die Entwicklung<br />
<strong>des</strong> Chassis und damit <strong>des</strong> Gehäuses.<br />
Es ist bedeutend kleiner und leichter<br />
als beim Topgerät und bläst die warme<br />
Abluft nun wie von anderen Sony-<br />
Geräten gewohnt nach vorne aus, was<br />
eine Positionierung nahe der Rückwand<br />
ermöglicht. Das Anschlussfeld<br />
liegt wieder zurückversetzt an der<br />
Seite. Es enthält zwei HDMI-Eingänge,<br />
einen Netzwerk-Anschluss, eine<br />
serielle Schnittstelle und eine Miniklinkenbuchse<br />
für Steuerbefehle<br />
sowie zwei weitere Klinken für Trigger-Signale,<br />
die sich für Liftsysteme,<br />
elektrische Leinwände und motorische<br />
Caches konfigurieren lassen. Für<br />
Sony-Projektoren neu ist eine USB-<br />
Buchse zum Updaten der Firmware.<br />
Nicht mehr vorgesehen ist der Anschluss<br />
eines Emitters zur Steuerung<br />
von 3D-Brillen. Für die ist nun ein<br />
Funksender eingebaut. Infrarot für<br />
die 3D-Synchronisation ist damit bei<br />
Sony passé.<br />
Ausgiebiges<br />
Farbmanagement<br />
Einige Neuerungen unter der Haube<br />
manifestieren sich erst im Menü. So<br />
bietet der VW500 als erster Sony-Projektor<br />
ein ausgiebiges Farbmanagement<br />
zur genauen Kalibrierung – lobenswert:<br />
getrennt für den Farbraum<br />
und die Farbmischung. Und um die<br />
Farben auch nach der Kalibrierung<br />
konstant zu halten, gibt es ein integriertes<br />
Messystem, das die Alterung<br />
der Lampe und Toleranzen nach einem<br />
Lampenwechsel kompensieren<br />
kann. Eigentlich ist diese Maßnahme<br />
bei High-End-Projektoren längst überfällig,<br />
denn diese Technik kommt beispielsweise<br />
bei Projektoren für Kontrollräume<br />
schon seit Jahren selbstverständlich<br />
zum Einsatz.<br />
Überarbeitet haben die Entwickler<br />
auch die Algorithmen, mit denen die<br />
vielen Pixel von bisherigen, niedriger<br />
aufgelösten Quellen genutzt werden<br />
können. Hat man überhaupt etwas<br />
von der 4K-Auflösung, wenn man maximal<br />
Full HD liefern kann? Man hat,<br />
da auch DVD-Inhalte gut skaliert auf<br />
einem Full-HD-Display knackiger aussehen<br />
als auf einem alten, der eigentlichen<br />
Auflösung der Scheibe entsprechenden<br />
Röhrenfernseher.<br />
Eine gut gemasterte DVD mit 576i-<br />
Auflösung (PAL) kann man perfekt<br />
de-interlaced und skaliert schon mal<br />
auf den ersten Blick für eine HD-Aufnahme<br />
halten. Genauso verhält es sich<br />
mit einer guten Blu-ray Disc, die sorgsam<br />
aufbereitet einer nativen 4K-Aufnahme<br />
recht nahe kommen kann.<br />
➜<br />
Damit haben<br />
wir getestet<br />
Total Recall gehört zu den<br />
„Mastered in 4K“ Blu-rays.<br />
<strong>Die</strong> haben zwar auch nur<br />
1080p-Auflösung, lassen<br />
sich aber optimal skalieren.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
57
Bild | Test: High-end-Projektor<br />
Scharf wird knackscharf<br />
Realismus nennt Sony im deutschen Menü die ziemlich geniale Interpolation,<br />
um je<strong>des</strong> Signal auf 4K hochzurechnen. Da werden selbst Details<br />
der Full-HD-Auflösung von Blu-ray noch erstaunlich verfeinert.<br />
Wenn man Realismus einschaltet, verschwinden<br />
auch die letzten „Klötzchen“.<br />
Selbst die feinen Enden der Besen werden<br />
nun klar getrennt, diagonale Linien<br />
und Rundungen werden aalglatt und<br />
knackscharf. Im Film erkennt man noch<br />
feinste Details.<br />
Sie sehen hier ein paar real von der<br />
Leinwand fotografierte Testbilder von<br />
Blu-ray in Full-HD-Auflösung. Mit ausgeschalteter<br />
Interpolation fasst der Beamer<br />
hierzu stets ein Pixel von der Disk<br />
zu vier seiner eigenen Pixel zusammen,<br />
er stellt also genau Full HD dar.<br />
Hierfür hat Sony eine Algorithmus-<br />
Familie mit dem etwas großspurigen<br />
Namen Reality Creation entwickelt,<br />
im deutschen Menü unglücklich mit<br />
„Realismus“ übersetzt. Erstmals kann<br />
man beim Projektor zwischen der adaptiven<br />
Berechnung und dem statischen<br />
Algorithmus zur Rückberechnung<br />
der „Mastered in 4K“-Blu-rays<br />
wählen. Im Normal-Modus lässt sich<br />
die kombinierte Interpolation und<br />
Nachschärfung recht fein in 100 Stufen<br />
justieren, wobei im Test eher kleine<br />
Werte zwischen 0 und 20 spannende<br />
Ergebnisse lieferten und größere<br />
Werte schon durch Überbetonungen<br />
in die Bildgestaltung eingriffen. Man<br />
kann die Reality Creation auch abschalten,<br />
dann werden bei Full-HD-<br />
Zuspielung je vier Pixel zu einem.<br />
Wenn man dann die Reality Creation<br />
mit kleinem Wert dazuschaltet,<br />
wird die Abbildung zusehends filigraner,<br />
Treppchen verschwinden, feingliedrige<br />
Objekte, etwa Buchstaben<br />
kleiner Schriften, zeigen sich detailreicher,<br />
gerader und runder. Der wohl<br />
auf Wavelets basierende Algorithmus<br />
– wie er genau arbeitet, verrät Sony<br />
nicht – scheint nahezu perfekt zu<br />
funktionieren.<br />
Nützliche Bildverbesserer<br />
Auch andere Zusatzschaltungen sollen<br />
helfen, das Bild zu verbessern. <strong>Die</strong><br />
Kontrastverstärkung beispielsweise<br />
hält, was ihr Name verspricht. Leider<br />
verändert sie den Look <strong>des</strong> Films ins<br />
Negative und sollte daher abgeschaltet<br />
bleiben.<br />
Das Gleiche gilt für reines Weiß. <strong>Die</strong>ser<br />
Bildverbesserer sorgt allenfalls,<br />
wen man den High-End-Projektor für<br />
Business-Präsentationen verwendet,<br />
für etwas klarere Schriften.<br />
Überraschend gut funktioniert weiche<br />
Übergänge: <strong>Die</strong>se Schaltung wirkt<br />
nur auf großflächige Farb- und Helligkeitsverläufe<br />
und kompensiert Banding-Effekte,<br />
die die geringe Quantisierungstiefe<br />
von bisher nur 8 Bit bei<br />
Blu-ray und Digital-TV in dunklen und<br />
zarten Verläufen stören können. Statt<br />
der irritierenden wabernden „Bänder“,<br />
die <strong>des</strong> Öfteren im klaren Himmel<br />
oder bei Unterwasseraufnahmen<br />
auftauchen, errechnet der Bildverbesserer<br />
einen glatten Übergang, als wäre<br />
die Aufnahme mit mehr als 8 Bit<br />
entstanden.<br />
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Datum<br />
✗Unterschrift<br />
WK 4012 M04
Bild | Test: High-end-Projektor<br />
Auto-Farbkorrektur<br />
Im Labor zeigte sich der Sony VPL-<br />
VW500ES hell und kontrastreich. Etwas<br />
merkwürdig ist, dass Sony keine<br />
Korrektur für Gamma vorsieht und<br />
dieses ab Werk minimal disharmonisch<br />
verläuft. <strong>Die</strong> Abbildung mittlerer<br />
Farbsättigungen gelingt trotz <strong>des</strong><br />
neuen Farbmanagements gut, aber<br />
nicht perfekt. Das ist Jammern auf hohem<br />
Niveau, wo ja auch der Preis liegt.<br />
Das Jammern ging im Testkino weiter,<br />
denn in Sachen optischer Schärfe<br />
blieb der VW500 deutlich hinter dem<br />
VW1000 zurück, der alle knapp neun<br />
Millionen Pixel als kristallklare Quadrate<br />
abbildete.<br />
Das Objektiv <strong>des</strong> Testgeräts konnte<br />
zwar die Pixel alle gut abbilden, nur<br />
nicht so konturenscharf. Aber der Verstellbereich<br />
ist wahrlich riesig, bleibt<br />
Aus dem Messlabor<br />
Mehrstufiges Farbmanagement<br />
Sony hat im VW500 erstmals einem Projektor<br />
ein komplett justierbares Farbmanagement<br />
spendiert. So lässt sich der Farbraum (Spitzen<br />
<strong>des</strong> Dreiecks) genau einstellen und danach die<br />
Farbmischung.<br />
Erstmals hat Sony ein Farbmesssystem<br />
in einen Heimkinoprojektor<br />
integriert.<br />
Das ersetzt nicht die Kalibrierung,<br />
aber dient dazu,<br />
den einmal kalibrierten<br />
Zustand zu erhalten.<br />
Der Projektor kann damit<br />
Farb änderungen durch<br />
Lampenalterung oder einen<br />
Wechsel <strong>des</strong> Leuchtmittels<br />
erfassen und automatisch<br />
kompensieren.<br />
verzeichnungsfrei und kennt keine<br />
chromatische Aberration. <strong>Die</strong>ses Modell<br />
ist zwar der aktuell lauteste Sony-<br />
Projektor, dennoch bleibt sein Geräuschpegel<br />
unter dem der meisten<br />
Mitbewerber und unaufdringlich. Wie<br />
bei allen anderen Projektoren ließ<br />
auch hier die Wiederholgenauigkeit<br />
<strong>des</strong> Lens Memory zu wünschen übrig,<br />
wenn man zwischen 16:9 und CinemaScope<br />
hin- und herwechselte. Ein<br />
paar manuelle Klicks bei Lensshift<br />
und Fokussierung waren immer nötig.<br />
Doch einmal eingerichtet und einen<br />
Film eingelegt, konnten die Tester<br />
wirklich entspannen. Solch ein strahlen<strong>des</strong><br />
und plastisch wirken<strong>des</strong> Bild<br />
bekommen auch Redakteure nicht jeden<br />
Tag zu sehen. Ob Auenland, Weltall<br />
oder Cartoon-Welten, der VW500<br />
lädt dazu ein, seine Filmschätze ein<br />
zweites Mal zu entdecken, denn wer<br />
aus der Full-HD-Welt kommt, hat<br />
noch nie so tief quasi durch seine Leinwand<br />
hindurchgeschaut.<br />
Fazit<br />
Der große Kontrast und die gute Helligkeit<br />
<strong>des</strong> Sony VPL-VW500ES sorgen<br />
dafür, dass wirklich die Wüstensonne<br />
scheint und das All echte Tiefe ahnen<br />
lässt. Alles in allem kann man hier<br />
schon ein Stück cineastische<br />
Zukunft genießen.<br />
■<br />
Raphael Vogt,<br />
Projektor-Experte<br />
Testergebnisse<br />
Hersteller<br />
Sony<br />
Modell<br />
VPL-VW500ES<br />
Preis<br />
9.900 Euro<br />
BILDquaLITät (max. 435 Punkte) sehr gut (86%) 372<br />
DVD (RGB-Scart/YLIV/HDMI) (75) 65<br />
High Definition (DVI/ HDMI) (100) 85<br />
Kontrast (65) 45<br />
Schärfe (45) 42<br />
Geometrie/3D (60) 50<br />
Farbdarstellung (45) 42<br />
Bildruhe (45) 43<br />
AusstaTTUng (max. 100 Punkte) gut (66%) 66<br />
Anschlüsse / HDMI (50) 35<br />
Projektionsoptik (20) 16<br />
Sonstige Extras (30) 15<br />
BEDIEnung (max. 55 Punkte) gut (76%) 42<br />
Einstellmöglichkeiten (27) 20<br />
Ergonomie (8) 6<br />
Bildsteuerung (6) 6<br />
Fernbedienung (14) 10<br />
VerarBEITUng (max. 60 Punkte) sehr gut (85%) 51<br />
Anmutung (20) 19<br />
Material (40) 32<br />
GESaMT (max. 650 Punkte) 531<br />
Testurteil: sehr gut 82%<br />
Preis/Leistung:<br />
sehr gut<br />
Daten und Messwerte<br />
Hersteller<br />
Sony<br />
Modell<br />
VPL-VW500ES<br />
Internet<br />
www.sony.de<br />
Konzept<br />
SXRD<br />
DaTEn & MESSWErTE<br />
Abmessung<br />
49,6 cm x 19,5 cm x 46,4 cm<br />
Gewicht<br />
14 kg<br />
Auflösung (Seitenverhältnis) 4096 x 2160/ 1,85:1<br />
Kontrast nativ / in-Bild / dynamisch 427 / 1294 / 7535<br />
Schwarzwert (Full Off)<br />
0,20 lm<br />
Flächenweiß (100%) normal / Öko 1430 / 1042 lm<br />
Gamma / Abweichung 2,24 / 3,2%<br />
Farbtemperatur kalibriert/Abweichung 6502 K / 0,6%<br />
Farbtemp. Voreinstellungen 5600, 6600, 7700, 9500 K<br />
Ausleuchtung / Farbverteilg. 82% / 99%<br />
Abstand pro Meter Bildbreite/Zoom 1,25 – 2,6 m / 2,08<br />
Verbrauch Betrieb / Standby 350 W / 0,28 W<br />
ANSCHLÜSSE<br />
Composite / VGA / S-Video – / – / –<br />
Komponente / DVI / HDMI – / – / 2<br />
Audio In / Out – / –<br />
USB / Netzwerk 1 / 1<br />
Sonstige<br />
RS-232, IR, 2x 12-Volt-Trigger<br />
AUSSTATTUNG<br />
3D / Brillen dabei / 2D zu 3D<br />
• / – / •<br />
Fernbedienung<br />
•<br />
Bewegungskompensation<br />
•<br />
HDMI-CEC (automatische Steuerung)<br />
•<br />
Einstellung Gamma / Schärfe<br />
• / •<br />
Kontrast-/ Schärfeautomatik – / –<br />
Farbtemperaturkorrektur<br />
•<br />
RGB-Offset / -Gain<br />
• / •<br />
Farbraumkorrektur<br />
•<br />
Lampe regelbar / Irisblende<br />
• / •<br />
Lensshift h. / v. / motorisiert<br />
• / • / •<br />
Motorzoom / Motorfokus<br />
• / •<br />
Voreinstellungen / Speicher 8 / 1<br />
Variabler Bildbeschnitt –<br />
Besonderheiten Lens Memory, Bewegungskomp.<br />
auch für 3D, 3D-RF integriert<br />
Zubehör<br />
Kurzanleitung plus CD<br />
• = ja // – = nein<br />
60
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Blindtext Technik Extrem | Blindtext<br />
Autor / Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Roland Seibt<br />
Hinters Licht<br />
geführt<br />
<strong>Die</strong> Hintergrundbeleuchtung von LCD-Fernsehern spielt<br />
eine große Rolle bei der Bildqualität. Gerade Riesen-TVs<br />
benötigen eine ordentliche Ausleuchtung. <strong>Die</strong>se messen wir.<br />
<strong>Die</strong> Panels in LCD-Fernsehern<br />
erzeugen selbst kein<br />
Licht. Je<strong>des</strong> Pixel wirkt als<br />
Ventil, das mehr oder weniger<br />
Licht hindurchlässt. <strong>Die</strong>ses wird<br />
durch eine Hintergrundbeleuchtung<br />
erzeugt, die für ein homogenes Bild<br />
möglichst gleichmäßig leuchten soll.<br />
Früher wurden dazu einige kleine<br />
Leuchtstoffröhren genutzt, die einfach<br />
durch eine matte Scheibe strahlten.<br />
Das machte die Gehäuse der<br />
Flachbildschirme relativ tief.<br />
Der Siegeszug der LED-Hintergrundbeleuchtung<br />
ging sehr schnell<br />
vonstatten, sodass die CCFL-Röhren<br />
inerhalb weniger Gerätegenerationen<br />
vom Markt verschwanden. LEDs sind<br />
nicht nur klein und verbrauchen wenig<br />
Strom. Sie lassen sich auch sehr<br />
schnell schalten und in verschiedenen<br />
Helligkeiten dimmen.<br />
Local Dimming<br />
Damit wurden zwei Technologietricks<br />
möglich, die das Bild von LCD-Fernsehern<br />
entscheidend verbessern sollten:<br />
Local Dimming und Backlight Scanning<br />
(Blinking). <strong>Die</strong>se Bildverbesserer<br />
optimieren zwei systembedingte<br />
Nachteile von LCD-Schirmen: den<br />
schwachen Schwarzwert und die<br />
langsame Reaktionszeit.<br />
Hinter dem lokalen Dimmen steckt<br />
die Idee, dass die vielen (100 bis 800)<br />
direkt hinter dem Display liegenden<br />
LEDs jeden Bildbereich (Cluster) nur<br />
so stark erhellen, wie es nötig ist. Im<br />
Normalfall wird ein schwarzer Anteil<br />
im Bild ja unnötigerweise in voller<br />
Leistung hinterleuchtet. Das Licht, das<br />
das LCD-Ventil trotzdem noch durchlässt,<br />
verdirbt dann den Schwarzwert.<br />
Da ist es sinnvoll, in dunklen Bereichen<br />
die Hintergrundbeleuchtung zu<br />
dimmen, dadurch den Kontrast zu<br />
verbessern, dazu noch Strom zu sparen<br />
und die Quantisierung (Bittiefe)<br />
<strong>des</strong> Bil<strong>des</strong> anzuheben.<br />
LCD-TVs mit lokalem Dimmen von<br />
Direkt-LEDs bieten die beste Bildqualität.<br />
Leider sind die vielen LEDs und<br />
die aufwendige Bildverarbeitung teuer.<br />
Dazu sind die Geräte deutlich tiefer<br />
als solche mit Rand-LEDs und somit<br />
für viele Kunden unattraktiver. Nach<br />
und nach hat jeder Hersteller aufgrund<br />
<strong>des</strong> Preisdrucks diese Top-Technik<br />
aufgegeben. Glücklicherweise<br />
wird sie jetzt aber in einigen Topmodellen<br />
mit Ultra-HD-Panels wieder<br />
eingesetzt.<br />
Gedimmt werden kann auch in TV-<br />
Geräten mit Rand-LEDs. <strong>Die</strong>se Technik<br />
der ultraflachen TV-Geräte hat<br />
sich durchgesetzt, doch auch hier<br />
wird abgespeckt.<br />
Hatten die<br />
ersten Modelle noch<br />
LED-Leuchten rund um<br />
den Bildschirm, kamen bald<br />
Exemplare, die nur noch von<br />
oben und unten beleuchtet wurden;<br />
alternativ nur noch rechts und links.<br />
Einige Sparfüchse glauben, es reiche<br />
aus, die Backlight-LEDs nur noch<br />
links vom Display zu platzieren. <strong>Die</strong><br />
Ergebnisse sehen teils erstaunlich gut<br />
aus. Der Schlüssel dazu ist eine perfekt<br />
umgesetzte Schicht zum Lichttransport,<br />
die sich hinter dem LCD-<br />
Panel befindet. Im besten Fall wird<br />
das Display von ihr ordentlich homogen<br />
beleuchtet, wobei sich der hellste<br />
Bereich in der Bildmitte befindet. Einige<br />
Entwickler schaffen es sogar, die<br />
wenigen verbliebenen, vertikal angeordneten<br />
LEDs scannen zu lassen.<br />
Backlight Scanning<br />
Moderne LCD-Fernseher verbessern<br />
die Bewegungsdarstellung, indem sie<br />
die LEDs der Hintergrundbeleuchtung<br />
blinken oder scannen lassen.<br />
Das funktioniert so: Während <strong>des</strong><br />
Übergangs <strong>des</strong> LCD-Panels von einem<br />
Filmbild zum nächsten wird das Licht<br />
ausgeschaltet. Man kann daher kein<br />
Verwischen sehen, sondern wenn<br />
62
wieder Licht vom Panel kommt, ist<br />
der Zielzustand <strong>des</strong> Bildpunktes<br />
schon erreicht. Damit werden<br />
messtechnisch Reaktionszeiten<br />
unter einer Millisekunde<br />
erzielt. Ruckeln<br />
und Unschärfen<br />
werden<br />
eher<br />
d a d u r c h<br />
wahrgenommen,<br />
dass ein<br />
LCD-Bild lange<br />
steht und Objekte<br />
an der nächsten<br />
Position ebenso<br />
(sample and hold). <strong>Die</strong><br />
Bildröhre hatte im Gegensatz<br />
dazu nur ganz kurz aufgeblitzt,<br />
und unser Gehirn berechnete die<br />
Zwischenpositionen je<strong>des</strong> Objektes.<br />
Das flimmerte, sah aber natürlich aus.<br />
Durch das Scannen oder Blinken eines<br />
Panel-Backlights wird ein ähnlicher<br />
Effekt erzielt.<br />
Moderne hochwertige LCD-TVs<br />
dimmen ihre Hintergrundbeleuchtung<br />
in Abhängigkeit von Raumlicht<br />
und Bildinhalt, manche scannen dazu<br />
noch mit allen LEDs, die ihnen geblieben<br />
sind. Das Gesamtbild wird dadurch<br />
deutlich verbessert. Nebeneffekte<br />
wie Ungleichmäßigkeiten in der<br />
Ausleuchtung, Leuchtkränze um Objekte<br />
oder Pumpeffekte werden von<br />
unseren Testern gezielt gesucht und<br />
beurteilt. Auch andere Kompromisse<br />
der ultraflachen Edge-LED-TVs, wie<br />
Lichtkegel aus den Bildecken oder<br />
wolkige Aufhellungen in dunklen<br />
Bildparts, werden untersucht, kommen<br />
sie doch von Toleranzen der<br />
Backlight-Folien. Jede TV-Generation<br />
lernt hier zum Glück dazu.<br />
Aussagekräftig hinsichtlich Qualität<br />
der Hinterleuchtung sind etwa unsere<br />
Messungen von Ausleuchtung<br />
und Blickwinkel. Falls Sie schon immer<br />
wissen wollten, was die bunten<br />
Screens bedeuten, lesen Sie rechts,<br />
wie die Laborwerte entstehen! ■<br />
Ausleuchtung<br />
Ein vollflächiges Testbild mit 90% Pegel und Markierungspunkten<br />
in bestimmten Pegeln wird von einer Laborkamera abfotografiert.<br />
Dann ein zweites Mal ohne Markierungen. Anhand<br />
von manuell gemessenen Vergleichswerten wird die Grafik<br />
skaliert und mit Farbverläufen in Isobarenoptik eingefärbt. Hier<br />
sieht man Aufhellungen bis zum Bildrand genauso gut wie<br />
Spotlights aus den Ecken. Das ist viel aussagekräftiger als die<br />
alte ANSI-Messung, jedoch nur schwer in einem einzigen<br />
Messwert festzuhalten und zu bewerten.<br />
Backlight Scanning<br />
Hier hat unsere Highspeed-Kamera ein TV-Gerät mir Local Dimming gefilmt, das seine Hintergrundbeleuchtung<br />
klassisch scannt. Es tut dies in acht Phasen, in denen jeweils kaum mehr als ein Achtel<br />
<strong>des</strong> Bildschirms beleuchtet ist.<br />
Klassische Ausleuchtungsmessung<br />
<strong>Die</strong>ses Testbild hat die Organisation ANSI vor über zehn Jahren zur Messung<br />
der Ausleuchtung herangezogen. Wir nutzen es immer noch, um die<br />
Messwerte „Ausleuchtung“ und „Farbverteilung“ zu bestimmen. <strong>Die</strong>se<br />
Werte geben prozentual an, wie nahe die neun Messpunkte durchschnittlich<br />
an ihrem Mittelwert liegen. 100% wäre perfekt, getrennt für<br />
Helligkeit und Farbtemperatur. Zusätzlich bestimmen wir mit dem Wert<br />
„Hotspot“, wieviel heller die Bildmitte als der Display-Durchschnitt ist.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
63
Ton | Ratgeber: TV-Sound<br />
Der Heimkino-<br />
Faktor<br />
Wie viel Heimkino<br />
können Sie<br />
erwarten?<br />
Am Ende jeder Kategorie<br />
wird der Heimkino-Faktor<br />
der verschiedenen Systeme<br />
bewertet. Der weiße<br />
Balken zeigt das mögliche<br />
Maximum (100%) an, der<br />
schwarze Balken den tatsächlich<br />
erreichten Wert.<br />
64
Autor: Michael Jansen // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller, Archiv<br />
Sie sind der Heimkino-Freak, der Flöhe<br />
nicht nur sehen, sondern auch husten<br />
hören möchte, oder eher der Pragmatiker-<br />
Typ, der den schnellen Heimkino-Kick<br />
sucht? 7.2-Set oder Soundbar: Welcher<br />
Heimkino-Typ sind Sie?<br />
Der Flatscreen sieht toll aus, bringt ein gutes Bild,<br />
klingt aber äußerst bescheiden. Was tun? Es<br />
gibt viele Optionen, die Tonqualität zu steigern.<br />
Wollen Sie den Klang Ihres Fernsehers verbessern,<br />
ohne viel Geld in die Hand nehmen zu müssen, dann<br />
empfiehlt sich ein Pärchen Aktivlautsprecher, ein Sounddeck<br />
oder ein Soundbar. Dank integrierter DSP-Technik<br />
(Digital Signal Processor) und Virtual-Surround-Schaltungen<br />
erlauben Soundbar und Co. schon ein wenig akustisches<br />
Raumgefühl: Der Zuschauer schaut nicht mehr nur<br />
zu, sondern ist schon durch den 3D-Ton mehr dabei.<br />
Das gute, klassische 5.1-Boxen-Set kommt dem Kinoerlebnis<br />
noch deutlich näher, erfordert aber Platz für fünf<br />
plus einen Lautsprecher im Raum und das nötige Kleingeld.<br />
Wer einen Heimkinoraum besitzt und bereit ist, allein<br />
für die Schallwandler mehrere 10.000 Euro auszugeben,<br />
der darf sich an einem Klang erfreuen, der besser ist<br />
als im Kino. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen<br />
sieben ausgesuchte Soundlösungen vor – eine sollte auch<br />
zu Ihnen passen.<br />
➜<br />
Der Autor<br />
Michael Jansen<br />
Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt<br />
sich Michael Jansen mit den Themen<br />
Lautsprecher und Raumakustik auch<br />
beruflich. Auf der Suche nach der<br />
akustischen Wahrheit hat der <strong>video</strong>-<br />
Autor auch privat so einiges gebaut<br />
und ausprobiert: vom Hornlautsprecher<br />
bis zum vollaktiven Bändchen-<br />
Dipol. Für die Zeitschrift <strong>video</strong> respektive<br />
HomeVision recherchiert und<br />
schreibt der Lautsprecher-Experte seit<br />
nun mehr als neun Jahren. Neben<br />
Heimkinoklängen gehören auch Motoren-Sounds<br />
zu seinen bevorzugten<br />
Geräuschkulissen.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
65
Ton | Ratgeber: TV-Sound<br />
Stereo und 2.1<br />
Für den kleinen Heimkino-Hunger zwischendurch<br />
Sie lieben Fernsehen und wollen<br />
ohne großen Aufwand<br />
den Ton zu Ihrem tollen Bild<br />
verbessern? Zunächst bietet<br />
sich ein Paar Aktivlautsprecher an:<br />
links und rechts neben dem Fernseher<br />
plazieren, die Tonverbindung zum<br />
Flatscreen herstellen und los geht es.<br />
Der Downmix von etwaigem 5.1-Material<br />
erfolgt im Fernseher oder im<br />
Zuspieler (etwa ein Blu-ray-Player).<br />
Sie benötigen also lediglich ein wenig<br />
Platz neben dem Fernseher, brauchen<br />
aber nicht gleich Ihren Wohnraum<br />
umzugestalten.<br />
<strong>Die</strong> deutlich hörbare Verbesserung<br />
im Klang resultiert aus der einfachen<br />
Tatsache, dass so ein flacher, moderner<br />
Fernseher nicht genügend Platz<br />
für ausreichend große Chassis mitbringt.<br />
Nicht selten sind es kaum 50<br />
Millimeter große Tief-/Mitteltöner,<br />
die hier den Ton angeben. Ein zusätzliches<br />
Boxenpaar darf dagegen aus<br />
wenigstens fünf Litern Volumen respektive<br />
aus min<strong>des</strong>tens 13-Zentimeter-Bässen<br />
schöpfen. Der Tiefgang<br />
und das Pegelpotenzial machen den<br />
wesentlichen Unterschied zwischen<br />
dem Fernsehton aus dem Flat-TV und<br />
aus einem Lautsprecherpaar aus. Erst<br />
Aktivlautsprecher bringen alle nötigen<br />
Verstärker sowie eine elektronische<br />
Frequenzweiche mit. Letztere<br />
bietet die Option, per Entzerrung dem<br />
fehlenden Bass relativ kleiner Behausungen<br />
entgegenzuwirken.<br />
<strong>Die</strong> Verstärker in den Boxen bringen<br />
zudem kurze Wege und mithin kaum<br />
Verluste, das Musiksignal bleibt im<br />
Falle digitaler Zuspielung digital bis<br />
zum Verstärker, erfährt also keine unnötigen<br />
D/A- oder A/D-Wandlungen<br />
(D = digital, A = analog) zwischendurch.<br />
Das Ergebnis sind den passiven<br />
Pendants überlegene Lautsprecher –<br />
in Tonstudios übrigens der Standard.<br />
Mit anderen Worten: Einen besseren<br />
Stereoklang können Sie gar nicht bekommen.<br />
2.1 für den Tiefbass<br />
Dank der aktiven Entzerrung im Tiefbassbereich<br />
bedarf es keiner großen<br />
Standboxen. Vielmehr genügen kleine<br />
Regalboxen, um auch bei tiefen Frequenzen<br />
angemessenen Schalldruck<br />
zu liefern.<br />
Auch ein Subwoofer ist erfahrungsgemäß<br />
nicht erforderlich. Ob er dennoch<br />
mit ins Spiel kommt, hängt vom<br />
persönlichen Geschmack ab. Falls Sie<br />
sich für eine zusätzliche aktive Bassbox<br />
entscheiden, spricht dafür, dass<br />
sie das aktive Stereopaar im hubintensiven<br />
Tieftonbereich entlastet und<br />
mithin die Pegelreserven erhöht.<br />
Kein echter Raumklang<br />
Zu betonen ist aber, dass wir es hier<br />
„nur“ mit dem Stereo-Format zu tun<br />
haben. Mit anderen Worten: Man darf<br />
lediglich eine räumliche Tiefen- und<br />
Breitenstaffelung auf der Boxen ebene<br />
erwarten, nicht jedoch echten Raumklang.<br />
Nur wenn Sie einen Fernseher<br />
mit Virtual-Surround-Schaltungen<br />
Ihr Eigen nennen, dürfte dieser schon<br />
mehr Raumklang vorgaukeln.<br />
<strong>Die</strong> Erfahrung zeigt aber, dass subjektiv<br />
ein großer klanglicher Hub allein<br />
mit der Klangfülle von Stereo-<br />
Aktivboxen zu holen ist – fehlender<br />
Raumklang lässt sich dabei gut verschmerzen.<br />
Sie werden Ihren Fernsehton<br />
auf jeden Fall nicht wiedererkennen<br />
– versprochen!<br />
Vorne spielt die Musik<br />
Links und rechts neben dem Fernseher platziert, steht das<br />
Stereopaar richtig. Ein optionaler Subwoofer sollte sich<br />
ebenfalls vorne einreihen.<br />
Fazit<br />
Mit guten Aktivboxen lässt sich der Fernsehton<br />
immens aufpäppeln. Vor allem das<br />
Plus an Bassvermögen in Verbindung mit<br />
mehr Pegelpotenzial macht aus dem schnöden<br />
Fernsehton einen Ohrenschmaus. Man<br />
könnte glatt behaupten: Mehr braucht man<br />
nicht für den audiophilen TV-Abend.<br />
50%<br />
66
nubert NuPro A-300 € 1.050<br />
erstklassige Klang-Performance<br />
bis in tiefe Tonregionen<br />
relativ große Abmessungen<br />
Testurteil: gut<br />
Preis/Leistung: überragend 65%<br />
<strong>Die</strong> zweistöckige Aktiveinheit enthält<br />
die komplexe DSP-Weiche<br />
und zwei vollwertige Amps.<br />
<strong>Die</strong> Stoische<br />
Nuberts neuester Clou ist die nuPro<br />
A-300 mit integrierten Verstärkern und<br />
einer Aktivweiche. Sie wird einfach<br />
an den analogen oder besser digitalen<br />
Ausgang <strong>des</strong> Fernsehers oder <strong>des</strong> Kabel-<br />
sowie Sat-Receivers angeschlossen.<br />
Für den bestmöglichen Fernsehton<br />
sind also keine weiteren Geräte<br />
erforderlich. Per Fernbedienung lassen<br />
sich bis zu vier Eingänge umschalten<br />
sowie die Lautstärke regeln – um<br />
nur zwei Funktionen zu nennen.<br />
<strong>Die</strong> unter anderem auch fürs professionelle<br />
Tonstudio gebauten Aktivboxen<br />
weisen noch mehr einstellbare<br />
Features wie eine Klangregelung und<br />
eine einstellbare untere Grenzfrequenz<br />
auf: Funktionen, die für den weniger<br />
technikaffinen Heimkino-Anwender<br />
eher zweitrangig sind. Das Besondere<br />
an dem Allroundtalent, das äußerst<br />
neutral aufspielt: Sie werden keinen<br />
Subwoofer vermissen.<br />
Der Streamer<br />
Raumfeld M von Teufel, ein Paar Aktivlautsprecher<br />
mit Zusatznutzen: Verwenden<br />
Sie den Analogeingang für<br />
die Verbindung zum Fernseher und<br />
streamen Sie Musik aus dem Internet<br />
oder vom heimischen NAS-Server via<br />
iPhone und Co. drahtlos per WLAN zu<br />
den Berliner Aktivboxen. Genießen<br />
Sie fortan den Fernsehton und Ihre<br />
Musiksammlung ohne einen großen<br />
HiFi-Turm.<br />
<strong>Die</strong> Raumfeld M sind Zwei-Wege-Boxen<br />
mit 13 Zentimeter großem Tief-/<br />
Mitteltöner sowie 25-Millimeter-Gewebekalotte.<br />
60 Watt Verstärkerleistung<br />
stehen jeder Box zur Verfügung.<br />
Das reicht aus, um normal große<br />
Wohnräume mit Musik zu füllen. Praktisch:<br />
Mit der Gratis-Smartphone-App<br />
lassen sich die Speaker ins heimische<br />
Netzwerk einbinden, aber auch die<br />
Klangbalance an den persönlichen<br />
Hörgeschmack anpassen.<br />
Wer kein Smartphone<br />
besitzt, sollte<br />
den schicken Raumfeld<br />
Controller mitbestellen.<br />
Via Touchscreen<br />
wird die Musikbibliothek<br />
sichtbar gemacht.<br />
Raumfeld Speaker M € 600<br />
großer Nutzen für kleines Geld,<br />
klasse Sound<br />
recht teurer Controller<br />
Testurteil: gut<br />
Preis/Leistung: sehr gut 62%<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
67
Ton | Ratgeber: TV-Sound<br />
Soundbar & Co.<br />
<strong>Die</strong> passende Lösung für den Pragmatiker<br />
<strong>Die</strong> Kategorie der Soundbars<br />
umfasst auch Soundbeamer<br />
sowie Sounddecks. Der typische<br />
Soundbar beherbergt<br />
ein 2.1-System, also einen linken<br />
und rechten Lautsprecher, meist<br />
in Zwei-Wege-Technik ausgeführt,<br />
und einen integrierten Subwoofer.<br />
Manche Klangbalken bieten zudem<br />
einen Subwoofer-Ausgang für alle, die<br />
noch mehr Bass oder ein höheres Pegelpotenzial<br />
wünschen. Nahezu alle<br />
Soundbars können Dolby Digital und<br />
DTS decodieren, also den heutigen<br />
Tonstandards Rechnung tragen. Ob<br />
Kabel- oder Sat-TV, es gibt heute kaum<br />
ein Produkt, das keinen dieser digitalen<br />
Tonstandards ausgibt.<br />
Der Clou aller Klangbalken-Derivate<br />
liegt in der elektronischen Bearbeitung<br />
<strong>des</strong> zugespielten Tons. Der decodierte<br />
Mehrkanalton wird kanalweise<br />
via DSP (Digital Signal Processor) in<br />
puncto Frequenz, Phase und Laufzeit<br />
derart behandelt, dass am Ende lediglich<br />
ein Stereoboxen-Paar im Riegel<br />
eine frappierend weitläufige, raumgreifende<br />
Bühne generiert. <strong>Die</strong> Basis<br />
hierfür liefert die Psychoakustik.<br />
Der Trick mit der<br />
Psychoakustik<br />
Geräusche aus dem Rückraum werden<br />
nur <strong>des</strong>wegen dort geortet, weil sie<br />
unsere beiden Ohren minimal zeitversetzt<br />
und unterschiedlich in ihrer<br />
Übertragungsfunktion erreichen. Das<br />
genügt unserem Gehirn, um den<br />
Schallentstehungsort zu bestimmen.<br />
<strong>Die</strong> Soundbars modifizieren also die<br />
Surround-Kanäle derart, dass sie, obwohl<br />
die Klangbalken von vorne abstrahlen,<br />
von hinten geortet werden.<br />
<strong>Die</strong>ser Trick funktioniert in einem<br />
kleinen Bereich recht gut; sitzt man<br />
dagegen irgendwo seitlich, fällt diese<br />
neu gewonnene Räumlichkeit in sich<br />
zusammen. Hier liegen die Grenzen<br />
der Virtual-Surround-Systeme. Auch<br />
die Stereo-Abbildung ist im normalen<br />
Stereo-Modus bei Musik begrenzt –<br />
auf die Breite <strong>des</strong> Soundbars.<br />
Der Soundbeamer verwendet für<br />
jeden Kanal eigene Schallwandler,<br />
wobei die Rear-Kanäle über seitlich<br />
angeordnete Chassis und gezielte Reflexionen<br />
im Hörraum real abgebildet<br />
werden. Eine Einmessung auf den<br />
Hörraum ist hier erforderlich, um der<br />
unterschiedlichen Akustik respektive<br />
dem Absorptionsverhalten der begrenzenden<br />
Flächen Rechnung zu tragen.<br />
Das Sounddeck ist im Prinzip ein<br />
klassischer Soundbar, der zugleich als<br />
Po<strong>des</strong>t für den Fernseher fungiert. <strong>Die</strong><br />
Gehäuse sind zwar flach, aber entsprechend<br />
breit und tief, um den Fernseher<br />
tragen zu können.<br />
Plug&Play<br />
Eines haben die meisten Soundbars<br />
gemein: Plug&Play gilt für fast alle –<br />
und das im wahrsten Wortsinn.<br />
Schneller und günstiger kann man<br />
den Fernsehton kaum aufpäppeln.<br />
Dass alle virtuell erzeugten Räumlichkeiten<br />
nicht an die 5.1-Wiedergabe<br />
mit fünf diskreten Schallquellen heranreichen,<br />
ist zu verschmerzen, liefern<br />
sie doch immerhin eine deutlich<br />
verbreiterte Bühne, die perfekt zum<br />
Großbild passt und dezentes Kino-<br />
Feeling aufkommen lässt.<br />
<strong>Die</strong> Klangqualität mag den erklärten<br />
Heimkino-Freak vielleicht nicht<br />
begeistern, dürfte aber für die meisten<br />
Heimkino-Einsteiger die optimale Lösung<br />
darstellen.<br />
Untergeordnet<br />
Der Soundbar sollte unmittelbar unter dem Bildschirm<br />
platziert werden, sodass Bild und Ton verschmelzen<br />
können.<br />
Fazit<br />
Soundbar und Co. sind wohl die unauffälligsten<br />
Schallwandler-Derivate, um Heimkinoklänge<br />
zu erzeugen. Unter dem Flachfernseher<br />
fallen sie kaum auf, können aber dank<br />
spezieller digitaler Schaltungen dem Zuhörer<br />
das Gefühl geben, mehr in die Filmkulisse<br />
hineingezogen zu werden.<br />
60%<br />
68
Das gute Rundstrahlverhalten<br />
der Koaxial-Chassis macht<br />
sich im Heimkino bezahlt.<br />
Canton DM 90.2 € 1.350<br />
tonal sehr gut, sauberes Rundstrahlverhalten,<br />
klasse Bass<br />
Maximalpegel ein wenig begrenzt<br />
Testurteil: gut<br />
Preis/Leistung: überragend 79%<br />
Der Souveräne<br />
Zahlreiche Testsiege können nicht irren:<br />
Cantons DM 90.2 gehört zu den<br />
besten Soundbars <strong>des</strong> Marktes. <strong>Die</strong>ser<br />
Ausnahme-Klangbalken ist – wie die<br />
Hi-Fi-Boxen der Marke – aus massivem<br />
MDF gefertigt, das die Basis für saubere<br />
Tonwiedergabe bildet. In der 90<br />
Zentimeter breiten Box agieren links<br />
und rechts jeweils ein 11 Zentimeter<br />
großes Koaxial-Chassis, also eine Tief-/<br />
Mitteltonmembran mit vorgesetztem<br />
Hochtöner. Vier weitere 11er-Treiber<br />
dienen als integrierter Subwoofer. Vier<br />
digitale und zwei analoge Eingänge<br />
sollten ausreichen, um alle Zuspieler<br />
anzudocken, zumal ein FM-Tuner schon<br />
integriert ist.<br />
Neben Dolby-Digital- und DTS-Decodern<br />
verwendet Canton die Signalaufbereitung<br />
SRS Tru Surround XT. <strong>Die</strong>se<br />
sorgt dafür, dass die über den Soundbar<br />
abgespielten Surround-Kanäle derart<br />
bearbeitet werden, dass unserem<br />
Gehör vorgegaukelt wird, das Schallereignis<br />
käme von hinten, obwohl es<br />
über den Soundbar vorne abgespielt<br />
wird. Wie gut das funktioniert, zeigte<br />
der Hörtest mehr als eindrucksvoll.<br />
Der Preishammer<br />
Yamahas YAS-101 ist die Einstiegsschallzeile der Japaner. <strong>Die</strong>ser<br />
unauffällige Soundbar kann weit mehr, als sein Äußeres vermuten lässt.<br />
Mit zwei 6,5-Zentimeter-Breitband-Chassis sowie zwei 7,5-Zentimeter-Bässen<br />
bestückt, spielt der kaum 90 Zentimeter breite Soundbar erstaunlich souverän<br />
auf. Dank Yamahas eigener Tonbehandlung namens Air Surround Extreme werden<br />
Dolby Digital und DTS derart aufbereitet, dass eine realistische Surround-Kulisse<br />
entsteht. <strong>Die</strong> Soundzeile überzeugt sowohl bei Heimkino- als auch bei Stereomaterial<br />
durch angenehme Wiedergabe, kräftige Bässe und eine breite Raumkulisse.<br />
Einzig der Maximalpegel ist etwas begrenzt. Wird jedoch ein externer Subwoofer<br />
angeschlossen, so erhöht sich das Pegelpotenzial <strong>des</strong> Klangbalkens hörbar.<br />
schnörkelloser, sauberer,<br />
bassstarker Klang<br />
<strong>Die</strong> Breitband-Chassis<br />
sorgen in Verbindung<br />
mit Yamahas<br />
Tonbearbeitung für<br />
eine realistische<br />
Raumabbildung.<br />
Yamaha YAS-101 € 280<br />
keine hohen Maximalpegel<br />
möglich<br />
Testurteil: gut<br />
Preis/Leistung: überragend 71%<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
69
Ton | Ratgeber: TV-Sound<br />
5.0 und mehr<br />
Heimcineasten fühlen sich mitten im Geschehen<br />
Mit fünf Lautsprechern, also<br />
auch mit zwei Schallwandlern<br />
für den Rückraum<br />
fängt der Heimkino-Spaß<br />
erst richtig an. Jetzt dürfen<br />
UFOs von vorne links über die Köpfe<br />
der Zuschauer hinweg nach hinten<br />
rechts fliegen. Jetzt wähnt sich der<br />
Heimcineast erst richtig im Geschehen<br />
und wird emotional mehr eingebunden<br />
– fast so wie im Kino.<br />
Kommen im richtigen Kino für den<br />
Rückraum unzählige Schallwandler<br />
zum Einsatz, die dafür Sorge tragen,<br />
dass möglichst jeder Zuschauer das<br />
gleiche Raumgefühl hat, so sind es im<br />
heimischen 5.1-Kino lediglich zwei.<br />
Umso wichtiger ist hier die richtige<br />
Platzwahl. Geht man vom Optimum<br />
aus, bei dem der Zuschauer in der Mitte<br />
eines Kreises sitzt und alle fünf<br />
Lautsprecher auf der Kreisbahn im<br />
gleichen Abstand zum Hörer positioniert<br />
sind, so sollte man darauf achten,<br />
dass man nicht zu nahe an den<br />
Rear-Speakern sitzt. Da die rückwärtigen<br />
Lautsprecher lediglich ein diffuses<br />
Raumgefühl liefern sollen, ist es<br />
im reinen Heimkino vertretbar, sie<br />
nicht in Richtung Hörplatz auszurichten.<br />
Geht es einem dagegen vorwiegend<br />
um reine Musikdarbietungen in<br />
Mehrkanal-Aufnahme, dann erweist<br />
sich eine möglichst homogene, tonal<br />
gleiche Beschallung aus allen Richtungen<br />
als vorteilhaft.<br />
Grundsätzlich gilt: Für den homogensten<br />
Ton zum Bild sollten alle drei<br />
Boxen vorne identisch aufgebaut sein.<br />
Ist dann auch noch das Abstrahlverhalten<br />
punktsymmetrisch, dann ist<br />
das Optimum erreicht.<br />
Prä<strong>des</strong>tiniert<br />
fürs Heimkino<br />
Das sogenannte Koaxial-Chassis ist<br />
prä<strong>des</strong>tiniert für diese Art Beschallung.<br />
<strong>Die</strong>se koinzidente Schallquelle<br />
hat einige Vorteile gegenüber zwei<br />
übereinander montierten Treibern.<br />
Man nähert sich damit – wie auch mit<br />
einem Breitband-Chassis – dem Ideal<br />
der punktförmigen Schallquelle an.<br />
Das heißt, die Schallanteile <strong>des</strong> Hochund<br />
Tieftöners erreichen – bei sorgfältiger<br />
Auslegung der Frequenzweiche<br />
– gleichzeitig den Zuhörer und nicht<br />
zeitversetzt.<br />
Ein weiterer Vorteil: Da der Hochtöner<br />
im Konus <strong>des</strong> Tief-/Mitteltöners<br />
sitzt, dient letzterer als Schallführung,<br />
sodass das Abstrahlverhalten<br />
<strong>des</strong> Hochtöners dem <strong>des</strong> Tief-/Mitteltöners<br />
angepasst ist. Das Ergebnis ist<br />
eine punktsymmetrische Abstrahlung<br />
mit minimaler und konstanter Bündelung<br />
in den oberen Mitten.<br />
Bei guten Koaxial-Lautsprechern<br />
wie dem KEF E305 (getestet auf Seite<br />
71 unten) bekommt der Zuhörer eine<br />
sagenhafte Homogenität und zugleich<br />
Abbildungspräzision geliefert. Der<br />
Lautsprecher an sich bleibt im Hintergrund.<br />
Das heißt, der Zuhörer wird<br />
nicht von der Schallwandlung abgelenkt,<br />
sondern er goutiert das filmische<br />
Geschehen in Bild und Ton gleichermaßen.<br />
In puncto Subwoofer erweisen sich<br />
mehrere auch kleinere Bassquellen im<br />
Raum als vorteilhaft gegenüber nur<br />
einem Bass, wenn es um Bassqualität<br />
geht. Hintergrund: Ein Bass regt den<br />
Raum mit seinen der Bassqualität abträglichen<br />
Raummoden am Hörplatz<br />
stärker an als mehrere Bassquellen.<br />
Also ist 5.2 besser als 5.1.<br />
Nur dabei?<br />
<strong>Die</strong> rückwärtigen Lautsprecher sollten nicht zu nahe am<br />
Zuhörer stehen, da sie sonst zu sehr in den Vordergrund<br />
geraten.<br />
Fazit<br />
Mit fünf Schallwandlern um die Zuhörer<br />
herum plus einem oder zwei Subwoofern ist<br />
man schon sehr nahe am originären Kinoklang.<br />
Hier ist man nicht mehr nur dabei,<br />
sondern sprichwörtlich mittendrin im Geschehen.<br />
Und genau das macht Kino oder<br />
gutes Heimkino aus.<br />
90%<br />
70
Kleines Kino ganz groß<br />
Magnats Quantum 750-Set im geradlinigen<br />
Bauhausstil dürfte nicht nur optisch eine<br />
Bereicherung für je<strong>des</strong> moderne Ambiente<br />
sein, sondern auch klanglich ein Highlight<br />
für das heimische Kino. Hier wird nicht gekleckert,<br />
sondern geklotzt: Drei 17-Zentimeter-Alu-Keramik-Chassis<br />
werkeln in den<br />
über ein Meter hohen Standboxen, zwei<br />
17er im Center sowie jeweils ein 17er-Tief-/<br />
Mitteltöner in beiden rückwärtigen Regalboxen.<br />
Mithin steht mehr als ausreichend<br />
Membranfläche zur Verfügung, um bei Bedarf<br />
immer druckvoll agieren zu können.<br />
Ein Subwoofer mit 30er-Bassmembran steht<br />
für den Tiefbass Gewehr bei Fuß. Ab 2.500<br />
Hertz sorgt in allen Boxen eine 25 Millimeter<br />
große Compound-Gewebekalotte für<br />
die Feinarbeit in den hohen Frequenzgefilden.<br />
Das Magnat-Set meistert dank gutem<br />
Wirkungsgrad und geringen Verzerrungen<br />
hohe Pegel. <strong>Die</strong> mithin sehr lässige, souveräne<br />
Spielart ist prä<strong>des</strong>tiniert für das<br />
Premium-Heimkino.<br />
Magnat Quantum 750-Set € 3.700<br />
gut auflösen<strong>des</strong> Set mit hohem<br />
Pegel-Potenzial<br />
bei überpräsenten Einspielungen<br />
etwas analytisch streng<br />
Testurteil: gut<br />
Preis/Leistung: sehr gut 73%<br />
Aluminium und Keramik<br />
sind die idealen<br />
Materialien,<br />
wenn es um hohe<br />
Steifigkeit und geringes<br />
Gewicht geht.<br />
Sub/Sat at its Best<br />
KEF E305 € 1.000<br />
tonal sehr neutral, klasse<br />
räumliche Darstellung<br />
dürfte etwas mehr Tiefgang<br />
zeigen<br />
Testurteil: gut<br />
Preis/Leistung: sehr gut 66%<br />
KEF Uni-Q treibt<br />
das Koaxial-Prinzip<br />
auf die Spitze.<br />
KEF entwickelte Ende der 1980er-Jahre das sogenannte Uni-Q-Chassis. Uni-Q<br />
ist ein Koaxial-Treiber, <strong>des</strong>sen Hochtöner nicht nur auf der gleichen Achse <strong>des</strong><br />
Tief-/Mitteltöners sitzt, sondern zudem in <strong>des</strong>sen Schallentstehungszentrum<br />
positioniert ist. Damit gehörten die Briten zu den Vorreitern <strong>des</strong> verfeinerten<br />
Koax-Treibers. Im E305-Set sind fünf identische Satelliten mit 11,5 Zentimeter<br />
großen Uni-Q-Chassis enthalten. <strong>Die</strong> eiförmigen Kunststoffgehäuse gibt es in<br />
Seidenmatt-Weiß oder Schwarz. Der dazu passende ellipsenförmige Subwoofer<br />
arbeitet mit einem 20er-Basstreiber und bietet diverse schaltbare Filterfunktionen.<br />
Klanglich gehört das Set zur ersten Liga. Auffallend gut gelungen<br />
sind die Abbildungspräzision, die Grob- sowie die Feindynamik.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
71
Ton | Ratgeber: TV-Sound<br />
7.1 und mehr<br />
Kinoerlebnis in allen Facetten auch zu Hause<br />
Sind Ihnen auch die Eintrittspreise<br />
im Kino zu hoch und<br />
oftmals der Klang zu<br />
schlecht? Sind Sie bereit, einen<br />
Raum ausschließlich für Ihr<br />
Heimkino zu opfern? Und haben Sie<br />
den Gegenwert einer Ein-Zimmer-<br />
Wohnung „auf der hohen Kante“, den<br />
Sie bereit wären zu investieren? Haben<br />
Sie alle drei Fragen mit „ja“ beantwortet,<br />
dann ist Ihnen offensichtlich<br />
„nur das Beste gut genug“.<br />
Tatsächlich gelten im Kino etwas<br />
andere Gesetze als zu Hause im Heimkino.<br />
Kinos bestmöglich zu beschallen<br />
erfordert unzählige potente, wirkungsgradstarke<br />
Lautsprecher und<br />
Verstärker: eine Technik, die in normal<br />
großen Heimkinoräumen gar<br />
nicht erforderlich, ja sogar dem guten<br />
Ton abträglich ist. <strong>Die</strong> Schwierigkeit<br />
im Kino: Damit die Zuschauer von der<br />
ersten bis zur letzten Sitzreihe guten<br />
Kino-Sound wahrnehmen können,<br />
bedarf es einer genauen akustischen<br />
Ausleuchtung <strong>des</strong> Hörsaals. Und dies<br />
ist nur durch stark richtende Lautsprecher<br />
zu gewährleisten. Der Nachteil:<br />
<strong>Die</strong>se Systeme – nicht selten Hornlautsprecher<br />
– weisen zwar eine höchstmögliche<br />
Dynamik auf, besitzen aber<br />
in puncto natürliche Wiedergabe eher<br />
Defizite.<br />
Musikalisch „richtiger“<br />
Im heimischen Kino können dagegen<br />
aufgrund der geringeren Hörabstände<br />
und Anzahl von Personen Lautsprecher<br />
eingesetzt werden, die deutlich<br />
weniger gebündelten Schall und weniger<br />
maximalen Schalldruck erfordern.<br />
Mithin dürfen hier bewährte<br />
Hi-Fi-Konzepte mit höherer Musikalität<br />
Einzug finden, solange das Dynamikpotenzial<br />
über dem Durchschnitt<br />
liegt. <strong>Die</strong>se Schallwandler klingen<br />
meistens musikalisch „richtiger“. Solche<br />
Boxen-Sets verwenden auch bekannte<br />
Tonstudios wie zum Beispiel<br />
die Skywalker Sound Studios von<br />
George Lucas.<br />
Das Top-Heimkino muss Tieftongewitter<br />
aus dem Ärmel schütteln können,<br />
ohne mit den Bässen großartig<br />
zucken zu müssen. Das bedeutet: In<br />
Sachen Bassdynamik muss vorgesorgt<br />
werden, hier darf es unter keinen Umständen<br />
zu hörbaren Verzerrungen<br />
kommen. Hier hilft eine bekannte<br />
Faustregel weiter: „Viel hilft viel“.<br />
Damit möglichst viel Membranfläche<br />
zur Verfügung steht, sollten zwei<br />
oder mehr große Bassboxen zum Einsatz<br />
kommen. Denn für die Bassqualität<br />
ist die Interaktion von Subwoofer<br />
und Hörraummoden von entscheidender<br />
Bedeutung. Mehrere Bassquellen<br />
im Raum lassen die Moden weniger<br />
ausgeprägt in Erscheinung treten. Eine<br />
gute Einmessung tut ihr Übriges,<br />
um aus der Berg- und Talfahrt einen<br />
weitestgehend glatten Frequenzverlauf<br />
in den untersten Regionen zu gestalten.<br />
Tonale Gleichförmigkeit<br />
Beim Aufstellen ist zu beachten, dass<br />
sämtliche Boxen – bis auf die Bassisten<br />
– auf gleicher Höhe stehen oder hängen.<br />
Damit ist für eine tonale Gleichförmigkeit<br />
gesorgt. Vor allem die drei<br />
vorderen Schallwandler sollten miteinander<br />
harmonieren, sonst kann es<br />
passieren, dass – etwa bei einem Bildschwenk<br />
– der Ton, der vorher aus<br />
dem Center kam, etwa aus der rechten<br />
Box ganz anders klingt.<br />
Mehr mittendrin<br />
Für mehr Kontinuität vom vorderen zum hinteren Schallfeld<br />
gibt es ein seitliches Boxenpaar extra.<br />
Fazit<br />
Wer das Kinoerlebnis in allen Facetten auch<br />
zu Hause erleben möchte und dazu ein noch<br />
musikalischeres, der sollte einen Heimkinoraum<br />
zur Verfügung haben, der ausschließlich<br />
nach den Heimkino-Bedürfnissen aufgebaut<br />
und ausgestattet ist. Dann ist Gänsehaut<br />
pur garantiert.<br />
100%<br />
72
Der Maßstab<br />
Auf Basis ihrer High-End-Derivate aus<br />
der 800er-Serie bauen die Lautsprecher-Spezialisten<br />
Bowers&Wilkins aus<br />
Südengland Boxen-Sets, die höchsten<br />
Audioqualitäten auch im Heimkino-Bereich<br />
gerecht werden. <strong>Die</strong> CT800-Linie<br />
ist direkt verwandt mit der 800 Diamond,<br />
einer Top-Lautsprecherbox, die gerne<br />
auch von professionellen Tontechnikern<br />
eingesetzt wird, um Musik filmreif zu<br />
gestalten. Was wäre, wenn Sie den<br />
nächsten Blockbuster in Ihrem Heimkino<br />
genau so erleben könnten wie die<br />
Toningenieure beim Abmischen <strong>des</strong><br />
Filmtons?<br />
Der augenfälligste Unterschied der<br />
CT800-Linie zur 800er-Hi-Fi-Serie: <strong>Die</strong><br />
Gehäuse verzichten auf Schnörkel aller<br />
Art, sind kompakt und variabel einsetzbar.<br />
<strong>Die</strong> mattschwarze Oberfläche vermeidet<br />
zudem jedwede Lichtreflexion<br />
auf die Leinwand. Um dem höheren<br />
Dynamikbedarf im ausgewachsenen<br />
Heimkino gerecht zu werden, sind sämtliche<br />
Boxen <strong>des</strong> Sets mit überdimensionierten<br />
Hochtönern mit der bewährten<br />
Nautilus-Technologie bestückt.<br />
<strong>Die</strong> Mitteltöner sind 15-cm-Kevlarmembranen,<br />
die nicht wie sonst üblich von<br />
einer beweglichen Gummisicke am<br />
Rand geführt werden, sondern nur auf<br />
einem schmalen dämpfenden Ring am<br />
Rand aufliegen. <strong>Die</strong>se Technik soll die<br />
auftretenden Partialschwingungen reduzieren.<br />
In allen Boxen kommen 20er-<br />
Sandwich-Membranen mit höchster<br />
Steifigkeit zum Einsatz.<br />
<strong>Die</strong> für die homogene Wiedergabe <strong>des</strong><br />
Sets entscheidenden Kriterien sind<br />
ebenfalls erfüllt: die identische Mittel-/<br />
Hochtonbestückung und vor allem deren<br />
vertikale Anordnung in allen Boxen.<br />
Als 7.2-Set leisten die B&W-Boxen eine<br />
noch geschlossenere und detailliertere<br />
räumliche Wiedergabe als ein vergleichbarer<br />
5.2-Aufbau.<br />
<strong>Die</strong> auffallend flachen Bassboxen der<br />
800er-Serie lassen sich gut im Raum<br />
unterbringen. Für den nötigen Antrieb<br />
der 38er-Bässe und eine passende Entzerrung<br />
sorgen die Aktivweichen SA-<br />
1000 mit integrierter Endstufe. Pro<br />
Bassbox stehen 1.000 Watt zur Verfügung,<br />
um etwa unterhalb 50 Hertz ins<br />
Tongeschehen einzugreifen.<br />
Im Hörtest wurde schnell klar: In puncto<br />
Souveränität haben wir noch kein<br />
besseres Heimkino-Set gehört. Wenn<br />
im Science-Fiction-Zeichentrickfilm Titan<br />
A.E. Raumschiffe durch den Hörraum<br />
fliegen, darf es ruhig kräftig krachen,<br />
wenn riesige Eiskristalle zerbersten.<br />
Das B&W-Set definiert Dynamik<br />
neu. Es kann mächtig zulangen, erlaubt<br />
dennoch entspanntes lautes Hören und<br />
kann auch leise Zwischentöne differenziert<br />
anstimmen. <strong>Die</strong>s sind Lautsprecher,<br />
die besser klingen als die meisten<br />
Kino-Schallwandler.<br />
Aktivweiche und<br />
Endstufe zugleich<br />
<strong>Die</strong> SA1000 bietet nicht<br />
nur 1.000 Watt Class-D-<br />
Verstärkerleistung, sondern<br />
auch die nötigen<br />
Einstellungen für die<br />
beste Ankopplung an die<br />
„Satelliten“.<br />
Neben Schraubklemmen<br />
bietet<br />
B&W Speakon-<br />
Buchsen für die<br />
Kontaktaufnahme.<br />
B&W CT800-Set € 38.000<br />
sagenhaft souveräne und zugleich<br />
audiophile Wiedergabequalität<br />
An der Wand entlang: Selbst in der<br />
7.2-Variante ist die CT8.4 LCRS für<br />
die Wandmontage vorbereitet.<br />
erfordert einen großen Hörraum,<br />
um seine Qualitäten auszuspielen<br />
Testurteil: überragend<br />
Preis/Leistung: gut 95%<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
73
Web & Mobile | Serie: Digitale Filmsammlung<br />
Geeignet für ...<br />
... Windows<br />
XBMC läuft unter Windows<br />
ab der Version XP<br />
Service Pack 3.<br />
Teil 3: Sortieren und archivieren<br />
Den Überblick über die Sammlung behalten –<br />
mit passender Software.<br />
... Linux<br />
XBMC gibt es für Ubuntu<br />
sowie für Linux-Set-Top-<br />
Boxen.<br />
Autor: Jan Fleischmann // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller, Archiv<br />
Gut sortiert<br />
Teil 1: Digitaler Filmservice<br />
Digitale Filmsammlungen – woher lassen sich<br />
digitale Filme legal beziehen?<br />
Teil 2: Speicher und Server<br />
Wie lassen sich Filme speichern und bequem<br />
wieder abrufen?<br />
Teil 4: Abspielen und genießen<br />
Wie kommen Filme vom Speicher auf den<br />
Schirm oder die Leinwand?<br />
... OS X<br />
Das neueste XBMC 12.3<br />
läuft auf dem aktuellen OS<br />
X 10.9 Mavericks.<br />
Eine üppige digitale Videosammlung macht erst richtig Spaß, wenn sich die Filme<br />
in einer ansprechenden Software-Oberfläche leicht finden und starten lassen.<br />
Wir haben dazu das Gratis-Unterhaltungspaket XBMC ausprobiert.<br />
Filme auf Festplatte lassen sich<br />
per Netzwerk bequem abspielen<br />
– sofern der Nutzer<br />
die gesuchten Titel wiederfindet.<br />
Andernfalls wird es spätestens<br />
bei mehreren Hundert Filmen schwierig,<br />
den Überblick zu behalten. Doch<br />
wirklich Spaß macht die Filmsuche,<br />
wenn Cover-Bilder, Inhaltsbeschreibungen<br />
oder Web-Trailer die Sammlung<br />
zum Erlebnis machen. Dafür gibt<br />
es clevere Software wie XBMC.<br />
Was ist XBMC?<br />
XBMC ist ein Mediacenter, das aus<br />
dem Xbox Media Player hervorgegangen<br />
ist. Letzterer wurde entwickelt,<br />
um Videos, Musik und Fotos auf der<br />
Xbox abzuspielen. <strong>Die</strong> kostenlos er-<br />
hältliche Open-Source-Software<br />
funktioniert mit zahlreichen Betriebssystemen<br />
und Geräten.<br />
Worauf läuft XBMC?<br />
XBMC lässt sich auf Windows, Linux<br />
und Mac OS bis hin zu mobilen Betriebssystemen<br />
wie Android oder iOS<br />
betreiben. Doch während sich XBMC<br />
auf einem herkömmlichen PC vergleichsweise<br />
leicht installieren lässt<br />
(siehe Seite 75), verlangt die Installation<br />
auf Mobilgeräten fundiertes Wissen.<br />
Zudem finden sich im Internet<br />
Anleitungen, XBMC etwa auf eine<br />
Apple TV-Box zu spielen, nachdem sie<br />
„gejailbreakt“ ist. Darüber hinaus gibt<br />
es XBMCbuntu für den Raspberry Pi,<br />
einen kreditkartengroßen Ein-Platinen-Computer.<br />
<strong>Die</strong>ser kostet ca. 35<br />
Euro und kann selbst Full-HD-Videos<br />
mit hohen Bitraten decodieren. Der<br />
Raspberry Pi lässt sich über die HDMI-<br />
CEC-Befehle sogar per TV-Fernbedienung<br />
steuern. Mit der Linux-Version<br />
XBMCbuntu booten diese Geräte direkt<br />
in die XBMC-Oberfläche.<br />
Welche Alternativen<br />
gibt es?<br />
XBMC wurde für einen TV-Schirm<br />
konzipiert. <strong>Die</strong> Software-Oberfläche<br />
füllt den ganzen Bildschirm aus, die<br />
Menüs sind üppig groß. <strong>Die</strong> Alternativen<br />
sind meist reine Verwaltungsprogramme:<br />
Sie bieten den Zugriff auf<br />
Filmdatenbanken und schaffen damit<br />
einen Überblick über die Bibliothek.<br />
74
Überblick<br />
XBMC ist ein Mediencenter, das Videos, Musik und Fotos verwaltet, abspielt<br />
und als Server sowie als Client über das Heimnetzwerk transportiert.<br />
Es lassen sich lokale Verzeichnisse wie Netzwerk-Laufwerke einbinden. XBMC<br />
fügt der Sammlung Titel, Cover-Bilder und viele weitere Informationen hinzu,<br />
die es aus Internet-Datenbanken bezieht. Darüber hinaus gibt es zahlreiche<br />
Erweiterungen wie andere Oberflächen-Designs („Skins“). Zudem sind Addons<br />
wie Mediatheken, Internet-Radiosender, Videoportale oder Foto-Communities<br />
verfügbar (siehe Seite 77). Selbst TV-Karten lassen sich einbinden; dies<br />
gelingt jedoch nur mit Klimmzügen. Zudem lässt sich das Tool bequem über<br />
Smartphone-Apps steuern. XBMC läuft in bildschirmfüllender Darstellung.<br />
Um andere Programme zu verwenden, muss man das System jedoch beenden.<br />
Installation<br />
Zunächst überspielt man die gewünschte Version von der<br />
Website www.<strong>video</strong>-magazin.de/xbmc. Unter Windows<br />
klickt man auf die entsprechende xbmc.exe-Datei, die<br />
sich meist im Verzeichnis Downloads findet. Für den Mac<br />
gibt es zwei Versionen: eine für 32-, eine für 64-Bit-Prozessoren.<br />
Auch hier landet die gewünschte Version im<br />
Download-Verzeichnis. <strong>Die</strong> xbmc.dmg-Datei ist eine<br />
Image-Datei, die sich „mounten“ lässt wie ein Laufwerk.<br />
Im Bild links zu sehen: Nach dem Start lässt sich die<br />
Sprache unter Einstellungen > Appearance > International<br />
auf Deutsch umstellen.<br />
Verzeichnisse hinzufügen<br />
XBMC kann auf lokale Verzeichnisse zugreifen – Ordner<br />
auf einer internen oder externen Festplatte, die etwa per<br />
USB angeschlossen ist. Zudem klappt der Zugriff auf verschiedene<br />
Verzeichnisse im Netzwerk. Klicken Sie dazu<br />
im Home-Menü auf Videos > Dateien > Videos hinzufügen.<br />
Es öffnet sich ein Menü, darin wählen Sie Suchen.<br />
Ein weiteres Fenster erscheint, das verschiedene Laufwerkspfade<br />
zeigt. <strong>Die</strong> lokalen Laufwerke werden mit dem<br />
dazugehörigen Buchstaben angezeigt.<br />
Netzwerkspeicher (NAS) findet man in XBMC über das<br />
entsprechende Protokoll: UPnP-Geräte wie Netzwerk-<br />
Festplatten und andere UPnP-Server über den entsprechenden<br />
Pfad. Doch XBMC beherrscht auch Ordnerfreigaben<br />
auf einem Netzwerkspeicher oder einem anderen<br />
PC: Dazu dienen die Protokolle SMB (Server Message<br />
Block) und NFS (Network File Service).<br />
SMB verwenden Windows-PCs. Geben Sie an einem<br />
Windows-Computer ein Verzeichnis frei, listet XBMC<br />
dieses unter den SMB-Laufwerken auf.<br />
Linux verwendet dagegen NFS, ebenso wie viele Netzwerk-Festplatten<br />
(NAS).<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
75
Web & Mobile | Serie: Digitale Filmsammlung<br />
Titel über eine Datenbank hinzufügen<br />
XBMC fügt die Titelinformationen nicht vollautomatisch<br />
hinzu. Das Tool besorgt die Daten über einen sogenannten<br />
Scraper (eine Webseite, die Inhalte von anderen<br />
Seiten kopiert hat), der sich über eine Internet-Datenbank<br />
wählen lässt. Bei der Installation sind TheMovieDB für<br />
Filme und TVDB für TV-Serien als Scraper voreingestellt.<br />
Damit die Filme erkannt werden, müssen die Filmdateien<br />
oder Ordner korrekt benannt sein. Um den Abruf der Infos<br />
erstmalig manuell einzuleiten, klicken Sie auf die Filmdatei<br />
mit der rechten Maustaste (oder Taste c + Mausklick).<br />
Wählen Sie im Kontextmenü > Inhalte festlegen.<br />
Fehleinträge korrigieren<br />
Der Scraper fügt Titelinformationen, Schauspieler, Coverbilder<br />
und – bei entsprechender Einstellung – auch<br />
Fanbilder hinzu. <strong>Die</strong>s wertet die gesamte Menüdarstellung<br />
enorm auf. Doch bei Weitem nicht alle Titelinformationen<br />
sind korrekt. Der Scraper lädt zunächst nur passende<br />
Informationen zum Namen der Filmdatei. Doch viele Filme<br />
haben übereinstimmende oder ähnliche Namen: etwa<br />
Remakes wie <strong>Die</strong> Thomas Crown Affäre.<br />
Wird ein Titel nicht korrekt erkannt, etwa weil es verschiedene<br />
Fassungen gibt, wechselt man in das entsprechende<br />
Verzeichnis. Mit einem Rechtsklick auf den Filmtitel<br />
(oder c + Mausklick) öffnet sich ein Kontextmenü.<br />
Hier wählt man den Eintrag Filminformationen. Es öffnet<br />
sich eine Vollansicht zum Titel. Unten lässt sich per Klick<br />
auf Aktualisieren eine Auswahl mit Alternativvorschlägen<br />
öffnen: im Beispiel <strong>Die</strong> Thomas Crown Affäre von 1968<br />
oder die Neuverfilmung von 1999. Per Klick auf die gewünschte<br />
Version lässt sich der Eintrag entsprechend<br />
ändern. Findet der Scraper gar keine Informationen, öffnet<br />
sich per Rechtsklick ein Eingabemenü, in dem sich<br />
der Titel eintippen lässt.<br />
Suchoptionen<br />
<strong>Die</strong> Bibliothek lässt sich nach Kriterien<br />
wie Titel, Genre, Jahr und Darsteller<br />
durchforsten.<br />
XBMC ermöglicht die Filmsuche auf vielerlei Wegen. Im<br />
Hauptmenü findet der Nutzer unter Filme die Einträge<br />
Titel, Genre, Jahre und Darsteller. Zudem bietet XBMC<br />
eine feinere Auswahl an Suchoptionen: Dazu springen<br />
Sie in der Titelliste mit > .. in die nächsthöhere Ebene.<br />
Das Menü ermöglich nun auch eine Suche nach Regisseuren,<br />
Studios oder Ländern. Am linken Rand befindet<br />
sich zudem ein Menü mit weiteren Optionen. Wenn Sie<br />
mit der Maus über den Rand streichen, öffnet sich die<br />
Auswahl: Hier lassen sich etwa die Sortierung (auf- oder<br />
absteigend), Filter und vieles mehr einstellen.<br />
76
Pfiffige Extras<br />
Wie bereits erwähnt, bietet XBMC viele Add-ons. Unter<br />
Videos > Add-ons öffnet sich eine Auswahl: etwa die<br />
Mediatheken von ARD und ARTE, die DMAX-Videothek,<br />
DTM.tv oder YouTube.<br />
Auch unter Musik > Add-ons verbirgt sich ein umfangreiches<br />
Angebot an Internet-Radiosendern, Musik-Communities<br />
oder Streaming-<strong>Die</strong>nsten. <strong>Die</strong> Filmtitel-Scraper sind<br />
ebenfalls Add-ons. Sie lassen sich unter System > Einstellungen<br />
> Add-ons > Film-Informationen konfigurieren:<br />
Wählen Sie hier die aktive Titeldatenbank aus, etwa The<br />
Movie Database (TheMovieDB).<br />
Wählen Sie im Menü<br />
Konfigurieren und im Einstellmenü<br />
(links) die gewünschten<br />
Optionen, wie beispielsweise<br />
das Original-Coverbild.<br />
Streaming und Steuerungs-Apps<br />
XBMC dient zugleich als UPnP-Server. <strong>Die</strong> Software verteilt die lokale Filmbibliothek<br />
an Netzwerk-Player. Für die Freigabe unter System > Einstellungen > <strong>Die</strong>nste > UPnP<br />
wählen Sie den Eintrag UPnP-Server aktivieren. Kniffliger, aber raffiniert ist die Steuerung<br />
über Mobilgeräte-Apps wie XBMC Commander oder XBMoteC. Dazu wählen Sie<br />
System > Einstellungen > <strong>Die</strong>nste > Webserver > Steuerung über HTTP zulassen. In der<br />
App müssen Sie den Namen <strong>des</strong> XBMC-Centers, den Nutzernamen, die IP-Adresse und<br />
den Port eingeben – die Infos finden Sie unter Systeminfo.<br />
Alternativen<br />
Der jMovieManager ist ein kostenlos verfügbares Java-<br />
Programm. Damit es läuft, muss Java auf Ihrem Computer<br />
installiert sein. Das schlichte Werkzeug durchsucht Verzeichnisse<br />
und fügt zu korrekt benannten Filmdateien Titelinformationen<br />
und Coverbilder aus einer Online-Datenbank<br />
hinzu. Damit gelingt die Übersicht über die Sammlung. Doch<br />
anders als XBMC spielt der jMovieManager selbst keine<br />
Streifen ab.<br />
<strong>Die</strong> Personal Video Database ist ebenfalls eine kostenlose<br />
Filmverwaltungs-Software. Sie wurde offenbar von einem<br />
Programmierer für den Eigenbedarf erstellt. Unter Einstellungen<br />
lassen sich Pfade oder Verzeichnisse wählen, die<br />
das Programm durchforstet. Es vervollständigt selbst eingetippte<br />
Titel mit Informationen aus Datenbanken. Es stehen<br />
gängige Datenbanken wie Zelluloid (Deutsch) oder TheMovieDB<br />
(Englisch) zur Wahl. <br />
■<br />
Jan Fleischmann,<br />
Speicher-Experte<br />
Mit XBMC machen große<br />
Filmsammlungen erst<br />
richtig Spaß. <strong>Die</strong> Menüs,<br />
die mit Coverbildern gespickt<br />
sind, erleichtern die<br />
Suche.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
77
Forum | 04_<strong>2014</strong><br />
Forum: <strong>video</strong>-magazin.de/forum<br />
Twitter: twitter.com/<strong>video</strong>_magazin<br />
Facebook: facebook.com/magazin.<strong>video</strong><br />
Google+: Suchwort „+Video Magazin“<br />
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Leser fragen – Experten antworten! Am Donnerstag,<br />
dem 27. März von 14 bis 16 Uhr stehen die<br />
Redakteure von <strong>video</strong> für Ihre persönlichen Technikfragen<br />
zur Verfügung – egal, ob es um Probleme mit Geräten,<br />
dem TV-Empfang oder dem Heimnetzwerk geht.<br />
Telefon: 089 / 255 56 – 1111<br />
Schreiben Sie uns!<br />
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äußern? Dann schreiben Sie uns.<br />
<strong>video</strong>: „Forum“<br />
Richard-Reitzner-Allee 2, 85540 Haar.<br />
Oder schicken Sie einfach eine E-Mail an:<br />
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am<br />
27. März zwischen 14<br />
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Leserbrief:<br />
3D-Darstellung in Ultra HD<br />
Meine erste Begeisterung für den<br />
Sony KD-55X9005 ist verraucht, nachdem ich<br />
in einem Forum mehrere Beiträge über ihn<br />
gelesen habe. Unter anderem zum Thema<br />
3D-Darstellung.<br />
In den technischen Details für den KD-<br />
55X9005A ist auf der Homepage von Sony der<br />
Punkt „Full HD 3D“ als Produkteigenschaft<br />
aufgeführt. Aber in Wirklichkeit soll der Sony<br />
das passive 3D nur wie jeder normale LCD-<br />
HD-Fernseher mit 540 Zeilen pro Auge<br />
wiedergeben. Um die 540 Zeilen pro Auge<br />
dann auf die 2.160 Zeilen <strong>des</strong> 4K-Bil<strong>des</strong> zu<br />
verteilen, zeigt der 55-Zöller diese Zeilen<br />
doppelt und zwei Zeilen „schwarz“ an. <strong>Die</strong>se<br />
2/2-Darstellung beeinflusst den Bildeindruck<br />
negativ. So kann von passivem Full HD in 3D<br />
keine Rede mehr sein.<br />
Ich hätte bei korrekter Produktinformation den<br />
Fernseher nicht gekauft. Persönlich muss ich<br />
dazu sagen, an der 3D-Darstellung habe ich<br />
nichts auszusetzen. Es ist aber auch mein<br />
erster Schirm (in Verbindung mit dem<br />
Blu-ray-Player OPPO-103 und dem Denon<br />
AVR-4520), mit dem ich 3D-Filme abspielen<br />
kann. Nun bitte ich Sie um Ihre Meinung.<br />
<br />
Udo Reichel<br />
Wir haben ja „nur“ den großen Bruder, den<br />
65-Zöller KD-65X9005A, getestet (in Heft 12/13,<br />
Seite 82/83). <strong>Die</strong>ser hatte jede Zeile per Polfilter<br />
abwechselnd auf das rechte und linke Auge verteilt,<br />
hatte also volle 3D-Blu-ray-Auflösung. Schaut man<br />
sich im amerikanischen Forum um, das den „Fehler“<br />
beim 55er entdeckte, erscheint die Sachlage<br />
folgendermaßen: Beim kleineren Modell mit 55 Zoll<br />
ist es schwieriger, die Polarisationsfolie präzise<br />
aufzubringen. Daher wurde eine gröbere genutzt,<br />
die jeweils zwei Zeilen auf ein Auge bringt. Je<strong>des</strong><br />
Auge bekommt also 3D Full HD, nur sind die<br />
schwarzen Zeilen doppelt so dick. Das ist nicht ganz<br />
so gut wie bei den großen TVs, aber die Auflösung<br />
bleibt erhalten. Theoretisch sollten feine diagonale<br />
Linien in 3D allerdings stufiger erscheinen als beim<br />
65er, den wir getestet hatten.<br />
rs<br />
Leserbrief: <strong>Die</strong> Super-8-<br />
Filmsammlung archivieren<br />
Ich habe mehrere 100-m-Super-<br />
8-Filme. Wie kann ich diese Familienfilme<br />
retten? Über eine Antwort würde ich mich<br />
sehr freuen.<br />
<br />
<strong>Die</strong>ter Huth<br />
Unser Schwestermagazin PC Magazin hatte sich<br />
vor Jahren der Problematik angenommen und von<br />
Abfilmen über Scannen (mit Bastellösung zum<br />
Filmvertrieb) und Profidienstleistungen alles<br />
ausprobiert. <strong>Die</strong> Profilösungen boten dann doch die<br />
beste Qualität. Das Abfilmen ruckelte, weil die<br />
Bild-Frames nur selten synchronisiert werden, die<br />
Lösung mit Flachbettscanner ist nur etwas für<br />
Freaks. Lieder sind die professionellen <strong>Die</strong>nste<br />
etwas kostspielig. Beim Durchsuchen <strong>des</strong> Internets<br />
trifft man auf viele Anbieter. Man sollte Wert auf<br />
viele gute Nutzerbewertungen legen und sich einen<br />
Probefilm digitalisieren lassen. Zudem wurde vor<br />
Kurzem noch veröffentlicht, dass Reflecta einen<br />
Super-8-Scanner zur schnellen und einfachen<br />
Digitalisierung von Super-8-Rollfilmen auf den<br />
Markt bringt. Laut eigenen Aussagen ermöglicht<br />
der Reflecta-Super-8-Scanner, Super-8-Rollfilme<br />
(5,79 mm x 4,01 mm, kein 8-mm-Film möglich)<br />
schnell und bequem mit einer Auflösung von 1920 x<br />
1080 (Full HD) zu digitalisieren. rs<br />
Forum: Qualität von<br />
HDMI-Kabeln im Heimkino<br />
Im meinem kleinen Heimkino habe<br />
ich bisher meinen schon etwas älteren<br />
Beamer (Panasonic PT-AE500E) zusammen mit<br />
einem Blu-ray-Player (Sony BDP-S550)<br />
betrieben. Das Zuspielgerät habe ich mit<br />
einem 7,5-m-HDMI-Kabel (und einem<br />
DVI-HDMI-Adapter) direkt am Beamer<br />
angeschlossen. <strong>Die</strong>se Verbindung funktionierte<br />
einwandfrei, solange das HDMI-Kabel lose<br />
verlegt war. <strong>Die</strong> Bildqualität war ausgezeichnet.<br />
Im Rahmen eines kleinen Umbaus habe<br />
ich jetzt das HDMI-Kabel in einem Kabelkanal<br />
verlegt – mit dem Ergebnis, dass nun im Laufe<br />
der Übertragung das Bild sporadisch immer<br />
wieder komplett abbricht. <strong>Die</strong> Leinwand ist<br />
dann nur noch hell oder schwarz. Nach<br />
einigen Sekunden ist das Bild dann wieder<br />
einwandfrei da – bis zur nächsten Störung.<br />
Der Ton läuft dabei separat ungestört über<br />
einen AV-Receiver weiter.<br />
Ich glaube aber, dass ich den Auslöser für den<br />
Bildabbruch gefunden habe. Es scheint so, als<br />
78
wenn dieser durch irgendeinen Impuls über<br />
die Stromleitung verursacht wird. Immer<br />
wenn im Haus ein größeres Gerät ein- oder<br />
ausgeschaltet wird (Kühlschrank, Waschmaschine,<br />
Heizungsanlage etc.), bricht das Bild<br />
ab. Hierzu muss ich anmerken, dass im<br />
Kabelkanal auch das Stromkabel für den<br />
Beamer verläuft. Kann das einen Einfluss<br />
haben? Ein Versuch mit einem anderen<br />
HDMI-Kabel brachte das gleiche Ergebnis.<br />
Kann dies wirklich die Ursache sein und wie<br />
lässt sich dieses Problem dauerhaft beheben?<br />
Ein Repeater dürfte nicht helfen, da das Bild ja<br />
schon auf dem Wege zum Beamer abbricht<br />
und somit gar nicht erst ein Signal zum<br />
Verstärken ankommt. Würde die Verwendung<br />
eines HDMI-Kabels mit Mantelstromfilter<br />
(Ferritkernen) helfen? Henning Walther<br />
<strong>Die</strong> lange parallel liegende Stromleitung kann<br />
durchaus einen Einfluss auf die HDMI-Signale<br />
haben. Schalten sich im restlichen Haus starke<br />
Verbraucher ein, kommt es zu Spannungsschwankungen<br />
und Hochfrequenzstörungen im Netz.<br />
Erstere sind kaum zu unterbinden. Ein Mantelstromfilter<br />
im HDMI-Kabel wäre gut gegen Potenzialdifferenzen<br />
der Stromversorgungen. Sie schreiben<br />
aber, dass die Stromleitung <strong>des</strong> Beamers im Kanal<br />
liegt, sie also hoffentlich im selben Verteiler liegt<br />
wie Player und Verstärker. Da sollte es keine<br />
Potenzialdifferenz geben. Trotzdem könnten Sie mal<br />
einen Potenzialtest machen. <strong>Die</strong> Geräte nicht<br />
verkabeln (nur mit dem Strom verbinden)! Messen<br />
Sie dann mit einem Multimeter die (Wechsel-)<br />
Spannung zwischen den Gerätegehäusen. Drehen<br />
Sie die Stromstecker, sodass diese Potenziale<br />
minimal sind! <strong>Die</strong>ser absurde Trick hat ab und zu<br />
HDMI-Signale wieder laufen lassen. Sie sollten<br />
ausprobieren, was passiert, wenn der Beamer nicht<br />
durch den Kabelkanal mit Strom versorgt wird. Ist<br />
es dann gut, nutzen Sie ein abgeschirmtes<br />
Stromkabel! Das könnte helfen. Auch ein<br />
Stromglättungsfilter (gegen Hochfrequenz) vor der<br />
langen Stromleitung zum Beamer könnte etwas<br />
bewirken. Ein HDMI-Booster sollte auf der halben<br />
Kabellänge eingesetzt werden. Je nachdem, wie<br />
dort die Masse/Erdung gehandhabt wird, kann das<br />
alles ändern.<br />
rs<br />
UNSERE REDAKTION<br />
Andreas<br />
Frank<br />
Der Crack für Blu-ray-<br />
Player, Medien-Receiver<br />
und Home Server<br />
Roland<br />
Seibt<br />
Der Technik-Crack und<br />
Spezialist für HD-Medien,<br />
TV, Sat und Video<br />
Yasmin<br />
Vetterl<br />
TV-Fachfrau und<br />
Spezialistin für Design<br />
und neue Medien<br />
Michael<br />
Jansen<br />
Der Experte für alle<br />
Fragen zu Lautsprechern<br />
und Subwoofern<br />
Reinhard<br />
Otter<br />
Ultra HD kann kommen<br />
In der <strong>video</strong>-Leserumfrage 1/14 wollten wir wissen, wie Sie künftig Ultra-HD-<br />
Inhalte empfangen möchten. Alle Teilnehmer hatten neben dem TV-Empfang,<br />
der Disc, Streaming-Portalen oder dem Download von Filmmaterial auch die<br />
Möglichkeit, anzugeben, dass sie kein Ultra HD empfangen möchten. Rund 98<br />
Prozent der Teilnehmer würden schon jetzt gerne Ultra HD empfangen. <strong>Die</strong><br />
meisten Teilnehmer (ca. 45 Prozent) wollen Filme in Ultra HD am liebsten via<br />
TV-Tuner sehen. <strong>Die</strong> Lösung, mit einer Disc die hochaufgelösten Filme zu sehen,<br />
liegt mit knapp 27 Prozent auf Platz zwei der Wunschszenarien. Auf das Streaming<br />
von UHD Content würden sich ca. 17 Prozent einlassen.<br />
Unter den Teilnehmern hat <strong>video</strong> die beiden Teile der Saga <strong>des</strong> indischen<br />
Gangster-Epos Gangs Of Wasseypur verlost. Hauptgewinner ist Nils Hofmann<br />
aus Kerken, der zusätzlich ein Gangster-Dinner gewinnt. Über die Blu-rays freuen<br />
darf sich Thomas Mohr aus Harthausen.<br />
<strong>video</strong> verlost die<br />
beiden Teile der Saga<br />
Gangs Of Wasseypur<br />
unter allen<br />
Teilnehmern der<br />
Umfrage.<br />
Der <strong>video</strong>-Fachmann für<br />
Video-, Recording- und<br />
Online-Themen<br />
Stefan<br />
Schickedanz<br />
Der Spezialist für das<br />
Thema Surround in all<br />
seinen Facetten<br />
Volker<br />
StraSSburg<br />
Der Fachmann für alle<br />
Bildthemen und <strong>video</strong>-<br />
Trendscout<br />
Markus<br />
Wölfel<br />
Der <strong>video</strong>-Experte rund<br />
um die Themen Bild und <br />
Netzwerk<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
79
Home enTerTaInmenT | SPIelfIlm<br />
Held wider Willen<br />
Tom Hanks zeigt einmal mehr, dass er zu Hollywoods Besten gehört: In dem packenden<br />
Hochsee-Thriller “Captain Phillips” beeindruckt er in der Titelrolle.<br />
Filmtipp<br />
April 2009, irgendwo im Golf<br />
von Aden: Der umsichtige und<br />
erfahrene Captain Richard<br />
Phillips (Tom Hanks) kann trotz einiger<br />
listiger Abwehrmanöver nicht verhindern,<br />
dass vier zu allem entschlossene<br />
und mit Maschinengewehren<br />
ausgestattete Piraten sein unbewaffnetes<br />
Frachtschiff kapern. Nach einem<br />
nervenaufreibenden Katz-und-<br />
Maus-Spiel gelingt es den somalischen<br />
Angreifern, Phillips als Geisel zu nehmen.<br />
Erschöpfung, To<strong>des</strong>angst, Kühnheit:<br />
Der amerikanische Kapitän<br />
durchlebt ein Wechselbad der Gefühle,<br />
und die Piraten beobachten jede<br />
seiner Bewegungen mit höchster Anspannung.<br />
Als schließlich ein mächtiger<br />
US-Zerstörer auftaucht und der<br />
Präsident auf eine rasche Lösung<br />
drängt, spitzt sich die dramatische<br />
Lage auf See zu. – „Captain Phillips“<br />
ist an Spannung kaum zu überbieten.<br />
Doch der Film, der für vier Golden<br />
Globes und zwei Oscars nominiert<br />
wurde, ist weit mehr als nur ein nervenzerfetzender<br />
Thriller. Basierend<br />
auf dem realen Piratenangriff auf die<br />
Maersk Alabama gelingt es Regisseur<br />
Paul Greengrass mithilfe herausragender<br />
Hauptdarsteller, ein Bewusstsein<br />
für die komplexen ökonomischen<br />
Zusammenhänge in unserer globalisierten<br />
Welt zu schaffen. Tom Hanks<br />
spielt den unfreiwilligen Helden, als<br />
ginge es tatsächlich um sein Leben.<br />
Doch auch Barkhad Abdi als Piratenchef<br />
Muse überzeugt auf ganzer Linie,<br />
weil er seiner Rolle etwas Furchterre-<br />
80
Oben: Erschöpfung, To<strong>des</strong>angst, Kühnheit – Tom Hanks (Mitte) glänzt als „Captain Phillips“, der sich vom unscheinbaren Seemann zum unfreiwilligen Helden wandelt.<br />
Unten: <strong>Die</strong> Piraten um Muse (Barkhad Abdi, zweiter von links) wirken einschüchternd, vermitteln aber auch ein Gefühl für ihre eigene ausweglose Situation.<br />
gen<strong>des</strong> verleiht, gleichzeitig aber auch<br />
Verständnis für die fatale Lage der<br />
perspektivlosen, Hunger leidenden<br />
Piraten weckt.<br />
Technik: Optisch fallen bei „Captain<br />
Phillips“ zahlreiche Unschärfen und<br />
ein gewisses Nachziehen ins Auge,<br />
was jedoch hauptsächlich der überaus<br />
hektischen Kameraführung geschuldet<br />
ist. In den wenigen ruhigen Einstellungen<br />
gibt es an den Bildern<br />
nichts auszusetzen. <strong>Die</strong> Farben sind<br />
zwar etwas blass, die triste Geschichte<br />
der Piraten wirkt dadurch allerdings<br />
umso glaubwürdiger. Der zurückhaltende<br />
Soundmix fügt sich<br />
harmonisch ins große Ganze ein. <strong>Die</strong><br />
Lautsprecher geben die fein ausdifferenzierten<br />
Dialoge klar verständlich<br />
wieder. Bässe werden sehr behutsam<br />
eingesetzt, und auch sonst wird keine<br />
unnötige Effekthascherei betrieben –<br />
nichts soll von der packenden Geschichte<br />
<strong>des</strong> „Captain Phillips“ ablenken.<br />
Im schlicht, aber grundsolide<br />
gestalteten Bonusteil finden sich drei<br />
ebenso ausführliche wie sehenswerte<br />
Featurettes: Zwei werfen einen Blick<br />
hinter die Kulissen, eines stellt den<br />
realen Kapitän Richard Phillips vor.<br />
capTain phillips<br />
Thriller / USA 2013 / 134 Min. FSK 12 Regie Paul<br />
Greengrass mit Tom Hanks, Barkhad Abdi, Catherine<br />
Keener Disc BD 50 Bild 2,40:1 (1080p24, AVC)<br />
Ton DTS-HD MA 5.1 (Deutsch, Englisch, Französisch)<br />
Untertitel Deutsch, Englisch, Türkisch, Französisch,<br />
Niederländisch, Arabisch Extras Featurettes:<br />
„Abfahrt“, „Volle Kraft voraus“, „Festhalten“<br />
Vertrieb Sony VÖ: 14.03.<br />
Bild:<br />
Ton:<br />
Extras:<br />
Film:<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
81
HOME ENTERTAINMENT | SPIELFILME<br />
Der Colonel (Harrison Ford, r.)<br />
bürdet Ender (Asa Butterfield)<br />
eine Menge Verantwortung auf.<br />
ENDER‘S GAME – DAS GROSSE SPIEL<br />
FILM: Ender Wiggin ist ein eher<br />
schüchternes Gemüt. Aber in seiner<br />
Ausbildung an der Militärakademie<br />
stellt sich heraus, dass er der Einzige<br />
ist, der das taktische Gespür hat, eine<br />
Alieninvasion abzuwenden und damit<br />
die Menschheit zu retten. Große Bilder<br />
gibt es in dem Fantasy-Spektakel<br />
mit Starbesetzung (Harrison Ford, Ben<br />
Fantasy / USA 2013 / Kingsley) zuhauf, große Momente dagegen<br />
nicht. <strong>Die</strong> preisgekrönte Buch-<br />
109 Min. FSK 12 Regie<br />
Gavin Hood mit Asa<br />
Butterfield, Harrison vorlage ist empfehlenswerter.<br />
Ford, Ben Kingsley Disc TECHNIK: Vor allem wenn Ender im<br />
BD 50 Bild 2,40:1 schwerelosen Raum an seinen Fertigkeiten<br />
feilt, entfaltet der dynamische<br />
(1080p24, AVC)<br />
Ton DTS-HD HiRes 7.1 / Sound seine Wirkung. In den als epische<br />
Schlachten inszenierten Trai-<br />
Dolby Digital 5.1<br />
(Deutsch, Englisch)<br />
Untertitel Deutsch ningseinheiten pfeifen die Effekte aus<br />
Extras Making Of allen Ecken, während der Subwoofer<br />
Vertrieb Constantin / grummelt. <strong>Die</strong> Optik überzeugt mit<br />
Highlight VÖ: 06.03. knackiger Schärfe und sauberer Detailzeichnung.<br />
Im Bonusteil findet sich<br />
ein abwechslungsreiches Making Of.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
WOLKIG MIT AUSSICHT AUF ... 2<br />
FILM: Alle kulinarischen Wünsche<br />
wurden im ersten Teil „Wolkig mit Aussicht<br />
auf Fleischbällchen“ wahr.<br />
Schließlich hatte der Erfinder Flint<br />
Lockwood eine Maschine entwickelt,<br />
die Regen in Essen verwandelte. Keiner<br />
sollte mehr Hunger leiden. In der<br />
tiefgründigen und knallbunten Fortsetzung<br />
<strong>des</strong> Kassenschlagers artet der<br />
Trickfilm / USA 2013 /<br />
O-Titel Cloudy With A lukullische Segen allerdings aus: <strong>Die</strong><br />
Chance Of Meatballs 2 / Hamburger und Törtchen sind quicklebendig<br />
geworden und werden als<br />
95 Min. FSK 0 Regie<br />
Cody Cameron, Kris „Naschtiere“ zu einer Bedrohung.<br />
Pearn Sprecher Cindy TECHNIK: <strong>Die</strong> flotte Geschichte ist auf<br />
aus Marzahn, Palina<br />
Blu-ray Disc eine echte Köstlichkeit:<br />
Rojinski Disc 2 x BD 50<br />
Bild 2,40:1 (1080p24, Satte Farben, eine feine Detailzeichnung<br />
sowie hervorragende Schärfe-<br />
AVC / MVC) Ton DTS-HD<br />
MA 5.1 (Dt., Engl.), Dolby und Kontrastwerte lassen das Bild sehr<br />
Dig. 5.1 (Türk., Thail.) Untertitel<br />
Dt., Engl. u.a. te beeindruckt mit sauberer Tiefen-<br />
plastisch erscheinen. <strong>Die</strong> 3D-Varian-<br />
Extras Kurzfilme, Dokus,<br />
staffelung. Der HD-Sound ist dynamsich<br />
und effektreich. Zum Dessert gibt<br />
Musik<strong>video</strong> u.a. Vertrieb<br />
Sony VÖ: im Handel<br />
es umfangreiche Extras.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
LA GRANDE BELLEZZA – DIE GROSSE ...<br />
FILM: Der Journalist Jep prägt das glamouröse<br />
Nachtleben der römischen<br />
High Society. Seine Anwesenheit veredelt<br />
Partys, die Worte <strong>des</strong> alternden<br />
Gentleman sind Gesetz, die schönsten<br />
Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch<br />
er ist <strong>des</strong> Feierns müde und begibt sich<br />
in der bissigen Satire „La Grande Bellezza<br />
– <strong>Die</strong> große Schönheit“ auf Sinnsuche.<br />
Genüsslich seziert der wunder-<br />
Satire / Italien 2013 /<br />
141 Min. FSK 12 Regie<br />
Paolo Sorrentino mit Toni<br />
voll gezeichnete Antiheld dabei, was<br />
Servillo, Carlo Verdone, in der modernen italienischen Gesellschaft<br />
alles schief läuft.<br />
Sabrina Ferilli Disc<br />
BD 50 Bild 2,35:1 TECHNIK: Brillante Farben und intensive<br />
Schwarztöne prägen die sommer-<br />
(1080p24, AVC) Ton<br />
DTS-HD MA 5.1<br />
lich-grelle Optik. Auch in dunklen Bereichen<br />
und bei Kameraschwenks blei-<br />
(Deutsch, Italienisch)<br />
Untertitel Deutsch<br />
Extras Hinter den Kulissen,<br />
Interview Vertrieb 5.1-Sound wirkt räumlich und atmoben<br />
die detailtreuen Bilder scharf. Der<br />
DCM VÖ: 07.03. sphärisch, die Effekte wurden präzise<br />
auf die Boxen verteilt. Im Bonusteil<br />
ist nur der stilvolle Blick hinter die Kulissen<br />
interessant.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
ZUGELASSEN – GIB DER LIEBE EINE CHANCE<br />
FILM: <strong>Die</strong> Vergangenheit lässt sich nie<br />
ganz abschütteln. Irgendwann steht<br />
sie wieder vor der Tür: zum Beispiel<br />
bei Portia, die an einer Elite-Uni arbeitet.<br />
Unter den Bewerbern von einer<br />
alternativen Highschool, an der<br />
ihr schmucker Bekannter arbeitet,<br />
könnte Portias Sohn sein, den sie einst<br />
zur Adoption freigeben hatte. Wer<br />
Komödie / USA 2013 /<br />
O-Titel Admission / 107 Kitsch erwartet, wird nicht enttäuscht<br />
Min. FSK 0 Regie Paul werden: Der einzige Grund, die naive<br />
Romanze im Heimkino zuzulassen,<br />
Weitz mit Tina Fey, Paul<br />
Rudd, Michael Sheen ist Tina Fey. Der „Saturday Night Live“-<br />
Disc BD 50 Bild 2,40:1 Star spielt die Hauptrolle mit liebenswerter<br />
Schnoddrigkeit.<br />
(1080p24, AVC) Ton<br />
DTS-HD MA 5.1 (Englisch),<br />
DTS 5.1 (Deutsch, TECHNIK: <strong>Die</strong> technische Umsetzung<br />
Französisch, Italienisch, ist bestenfalls solide: Dem Bild mangelt<br />
es in dunklen Szenen an Kontrast<br />
Japanisch) Untertitel<br />
Dt., Franz., Ital., Engl., und Schärfe, die Farben wirken unnatürlich.<br />
<strong>Die</strong> Dialoge werden klar in den<br />
Dän., Norw., Finn., Kor.,<br />
Chin., Schw., Jap. Extras<br />
Raum gestellt, die Surrounds vor allem<br />
von der Musik genutzt. Einziges<br />
Making Of Vertrieb<br />
Universal VÖ: im Handel<br />
Extra: ein PR-lastiges Making Of.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
SO TESTET VIDEO<br />
Kontrast, Schärfe, Farbwiedergabe, Schwarzwerte – an<br />
das Blu-ray-Bild stellen wir höchste Ansprüche. In<br />
unserem Heimkino spielen wir die Discs mit einem Full-<br />
HD-Projektor ab und achten genau auf eventuelle Störfaktoren<br />
(Artefakte, Nachzieheffekte). Der Sound wird<br />
via HDMI von einem 7.1-Denon-System ausgegeben.<br />
Wir testen die deutsche Tonspur und ziehen zum Vergleich<br />
die Originalversion heran. Beurteilt werden Dynamik,<br />
Surrounderlebnis sowie Verständlichkeit der Dialoge.<br />
<strong>Die</strong> Wertung der Extras bezieht sich nicht nur<br />
auf den Umfang, sondern vor allem auf Qualität und interaktive<br />
Möglichkeiten. 3D-Blu-rays testen wir auf<br />
Panasonic-Equipment (aktive Shutterbrillen, Plasma-TV:<br />
TX-P50VT30, Blu-ray-Player: DMP-BDT 335). Dabei achten<br />
wir auf den homogenen Aufbau der räumlichen Tiefe,<br />
Pop-out-Effekte und stören<strong>des</strong> Ghosting.<br />
TURBO – KLEINE SCHNECKE, GROSSER ...<br />
FILM: Wann immer er sich unbeobachtet<br />
fühlt, wird der sympathische<br />
Traumtänzer Theo zur wagemutigen<br />
Rennschnecke Turbo und schlägt in<br />
der Fantasie alle Gegner aus dem Feld.<br />
Sein großer Bruder Chet rät ihm zwar,<br />
mit dem Träumen aufzuhören. Theo<br />
jedoch denkt in dem warmherzigen<br />
und humorvollen Trickfilm „Turbo –<br />
Trickfilm / USA 2013 / Kleine Schnecke, großer Traum“ nicht<br />
96 Min. FSK 0 Regie<br />
daran und tritt beim berühmten<br />
David Soren Sprecher<br />
Malte Arkona, Giovanni Indy-500-Rennen an.<br />
Zarrella, Manuel Cortez TECHNIK: <strong>Die</strong> röhrenden Motoren<br />
Disc BD 50 Bild 2,40:1 erzeugen einen druckvollen Surround-Effekt,<br />
der Spaß macht. <strong>Die</strong><br />
(1080p24, AVC / MVC)<br />
Ton DTS-HD MA 7.1 3D-Version <strong>des</strong> CGI-Films wartet<br />
(Engl.), DTS 5.1 (Dt. u.a.)<br />
mit tollen Pop-Out-Effekten und<br />
DD 5.1 (Russ.) u.a. Untertitel<br />
Dt., Engl., Franz. gut herausgearbeiteten Oberflächenstrukturen<br />
auf. Insgesamt ist<br />
u.a. Extras Featurettes,<br />
Entfallene Szenen, Animiertes<br />
Szenenbuch, dentlichen Bonsuteil finden sich un-<br />
das Bild scharf und brillant. Im or-<br />
Spiele Vertrieb Fox VÖ: ter anderen Featurettes und entfallene<br />
Szenen.<br />
im Handel<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
Schnecke Theo (rechts) träumt von wilden<br />
Rennen mit schnellen Sportwagen, sein<br />
Bruder Chet hat dafür wenig Verständnis.<br />
82
PROMOTION<br />
Filmtipp<br />
<strong>des</strong> Monats<br />
Präsentiert von<br />
Gefangen im Nichts<br />
Sandra Bullock und George Clooney kämpfen in einem atemberaubenden Thriller ums Überleben<br />
Für Dr. Ryan Stone (Sandra<br />
Bullock) und ihren erfahrenen<br />
Kollegen Matt Kowalski<br />
(George Clooney) sind die<br />
Reparaturarbeiten am Hubble-Teleskop<br />
eigentlich nichts Außergewöhnliches.<br />
Doch ein zerstörter Satellit<br />
macht die Routinemission zum Albtraum:<br />
Trümmerteile beschädigen<br />
nicht nur das Teleskop, sondern auch<br />
das Shuttle der Astronauten. Heimreise<br />
unmöglich. Fast. In einem wahrhaft<br />
überirdischen Sci-Fi-Thriller versuchen<br />
die beiden Astronauten, die 100<br />
Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock, links) ist das erste Mal auf einer Raumstation, ihr<br />
Kollege Matt Kowalski (George Clooney) dagegen schon ein Weltall-Veteran.<br />
Meilen entfernte Raumstation ISS zu<br />
erreichen: Sie schweben allein durchs<br />
All, verbunden nur mit einem Rettungskabel.<br />
„Gravity“ ist einer der besten Science-<br />
Fiction-Filme der letzten Jahre und in<br />
jeder Hinsicht großartig. Seine zehn<br />
Oscar-Nominierungen hat sich das<br />
Meisterwerk mehr als verdient. Nicht<br />
nur, weil die Geschichte bis zum Ende<br />
packend erzählt wird, sondern auch<br />
weil die spektakulären Bilder und der<br />
effektvolle Raumklang eine eindrucksvolle<br />
Atmosphäre entstehen<br />
lassen, die im wahrsten Sinne <strong>des</strong><br />
Wortes atemberaubend ist. <strong>Die</strong> Möglichkeiten<br />
von 3D werden mit perfekter<br />
Tiefenstaffelung voll ausgeschöpft.<br />
Abgerundet wird die fantastische<br />
Blu-ray-Veröffentlichung von<br />
ausführlichen, spannenden Extras.<br />
GRAVITY<br />
Science Fiction / Großbritannien,<br />
Deutschland,<br />
USA 2013 / 91 Min.<br />
/ FSK 12 Regie Alfonso<br />
Cuarón mit Sandra Bullock,<br />
George Clooney Disc 2 x<br />
BD 50 Bild 2,40:1<br />
(1080p24, AVC / MVC) Ton<br />
DTS-HD MA 5.1 (Englisch),<br />
Dolby Digital 5.1 (Deutsch,<br />
Französisch, Italienisch,<br />
Spanisch) Untertitel<br />
Deutsch, Englisch, Französisch,<br />
Spanisch, Italienisch,<br />
Niederländisch, Dänisch,<br />
Schwedisch, Finnisch,<br />
Isländisch, Norwegisch<br />
Extras Making Of, Szenenanalyse,<br />
Kurzfilm, Doku<br />
„Kollisionspunkt“, Ultraviolet-Code<br />
Vertrieb Warner<br />
VÖ: im Handel<br />
GEWINNSPIEL<br />
Steelbook gewinnen!<br />
Zum Blu-ray-Start von „Gravity“<br />
verlosen wir fünf Mal die exklusive<br />
Steelbook-Edition, die nur bei<br />
Media Markt erhältlich ist.<br />
Teilnahmeschluss: 31. März <strong>2014</strong>. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />
Unter www.<strong>video</strong>-magazin.de/verlosung<br />
anmelden und folgende Frage beantworten:<br />
Was bringt die Astronauten Stone<br />
und Kowalski in Schwierigkeiten?<br />
A) ein Komet<br />
B) ein zerstörter Satellit<br />
C) ein Sonnensturm<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
83
HOME ENTERTAINMENT | THRILLER<br />
BILDTIPP<br />
Finstere Zeiten<br />
Der Dunkelelb Malekith (Christopher<br />
Eccleston) hat schreckliche Pläne:<br />
Mittels einer uralten Materie aus<br />
dem Anbeginn der Zeit will er nicht nur die<br />
Erde, sondern das gesamte Universum in<br />
Dunkelheit hüllen. In Asgard kann man<br />
dem unsäglichen Treiben <strong>des</strong> fiesen Schurken<br />
natürlich nicht tatenlos zusehen, und so<br />
macht sich der große Donnergott Thor<br />
(Chris Hemsworth) abermals auf, die Welt<br />
zu retten. An seiner Seite: sein zwielichtiger<br />
Bruder Loki (Tom Hiddleston), der sich in<br />
der ersten „Thor“-Verfilmung noch gegen<br />
die Götter aufgelehnt hatte. – Regisseur<br />
Alan Taylor („Game Of Thrones“) schert<br />
sich bei der bombastischen Konfrontation<br />
von Licht und Schatten nicht um Genregrenzen.<br />
So mischt er der Fantasy-Welt eine<br />
erfrischend kräftige Portion Science-Fiction<br />
bei, lässt die mythischen Akteure in Raumschiffen<br />
fliegen und bunte Strahlen schießen.<br />
Verglichen mit dem Vorgänger wurden<br />
die Figuren zwar etwas grob gezeichnet.<br />
Wer auf hammerharte Action steht, macht<br />
aber definitiv nichts falsch, wenn er sich mit<br />
Thor (Chris Hemsworth, unten<br />
links) und Odin (Anthony Hopkins,<br />
unten rechts) stellen sich dem<br />
Dunkelelb Malekith (Christopher<br />
Eccleston, oben) entgegen.<br />
diesem kunterbunten Fantasy-Spektakel<br />
die Zeit vertreibt.<br />
TECHNIK: Wenn Muskelpaket Thor den<br />
Hammer schwingt, ist je<strong>des</strong> Schweißtröpfchen<br />
auf seinem durchtrainierten Oberkörper<br />
zu sehen. <strong>Die</strong> 2D-Optik (die 3D-Fassung<br />
lag nicht zum Test vor) ist schlichtweg genial:<br />
sehr sauber, knackscharf und detailreich.<br />
<strong>Die</strong> Schwarztöne sind satt, die Farben<br />
gut abgestuft: in Asgard warm und erdig, in<br />
der echten Welt klar und hell. Der effektreiche,<br />
präzise abgemischte Sound entfaltet<br />
vor allem in der englischen 7.1-Fassung seien<br />
volle Wirkung. Der solide Bonusteil gewährt<br />
nur bedingt spannende Einblicke<br />
hinter die Kulissen.<br />
THOR – THE DARK KINGDOM<br />
Fantasy / USA 2013 / O-Titel Thor – The Dark<br />
World / 112 Min. FSK 12 Regie Alan Taylor mit<br />
Chris Hemsworth, Natalie Portman, Tom Hiddleston<br />
Disc BD 50 Bild 2,40:1 (1080p24, AVC) Ton DTS-HD<br />
MA 7.1 (Englisch), DT-HD HiRes 5.1 (Deutsch), DTS<br />
5.1 (Italienisch), Dolby Digital 5.1 (Türkisch) Untertitel<br />
Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch Extras<br />
Audiokommentar, Kurzfilm, Zusatzszenen, Hinter<br />
den Kulissen, Featurette Vertrieb Disney VÖ: 14.03.<br />
Bild:<br />
Ton:<br />
Extras:<br />
Film:<br />
ILL MANORS – STADT DER GEWALT<br />
FILM: <strong>Die</strong> Prostituierte, die als Kind<br />
missbraucht wurde. Der Dealer, <strong>des</strong>sen<br />
Mutter an einer Überdosis starb.<br />
Der kleinkriminelle Schläger, der eigentlich<br />
nur Anerkennung möchte.<br />
Ohne Klischees kommt „Ill Manors –<br />
Stadt der Gewalt“ nicht aus. Gelungen<br />
ist der Film trotzdem. Regisseur<br />
Ben Drew engagierte für sein episodenhaft<br />
erzähltes Drama über das Lon-<br />
Drama / Großbritannien<br />
2012 / 121 Min. FSK<br />
doner East End hauptsächlich Laiendarsteller.<br />
Was dabei herauskam, ist<br />
16 Regie Ben Drew mit<br />
Riz Ahmed, Ed Skrein,<br />
Natalie Press Disc BD 50 zwar schwere Kost, dabei jedoch ausgesprochen<br />
authentisch.<br />
Bild 1,85:1 (1080p24,<br />
AVC) Ton DTS-HD MA TECHNIK: Der herausragende Soundtrack,<br />
den Ben Drew unter seinem<br />
5.1 (Deutsch, Englisch)<br />
Untertitel Deutsch<br />
Rap-Pseudonym Plan B selbst beisteuerte,<br />
entwickelt viel Durchschlags-<br />
Extras Interviews, Making<br />
Of, Entfallene Szenen<br />
Vertrieb Koch Media<br />
VÖ: im Handel hend, wobei die Kanten in der Bewekraft.<br />
<strong>Die</strong> Optik überzeugt weitestgegung<br />
an Schärfe verlieren. <strong>Die</strong> Extras,<br />
darunter Interviews und ein Making<br />
Of, ergänzen den Film sinnvoll.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
Ivan (Ben Affleck, links)<br />
und Richie (Justin<br />
Timberlake) hoffen<br />
auf das schnelle Geld.<br />
RUNNER RUNNER<br />
FILM: Schnell an Geld kommen: So<br />
sah Richie Fursts (Justin Timberlake)<br />
ursprünglicher Plan aus, als er mit<br />
dem Online-Pokern begann. Je weiter<br />
er sich jedoch in das semilegale<br />
Geschäft verstrickt, <strong>des</strong>to dünner wird<br />
die Luft. Ärger mit Gangstern, Stress<br />
mit dem FBI: Eigentlich möchte „Runner<br />
Runner“ vor den Gefahren warnen,<br />
die das Spiel mit dem Glück birgt.<br />
Thriller / USA 2013 / 92<br />
Min. FSK 12 Regie Brad<br />
Von der Botschaft kommt jedoch kaum<br />
Furman mit Ben Affleck,<br />
Justin Timberlake, etwas an: Brad Furmans Inszenierung<br />
Gemma Arterton Disc ist eher ein misslungener Bluff als ein<br />
BD 50 Bild 2,40:1 gelungener Thriller.<br />
(1080p24, AVC) Ton DTS TECHNIK: Fein gezeichnete Details<br />
5.1 (Deutsch), DTS-HD und scharfe Kanten tragen zu einer<br />
MA 5.1 (Englisch), DD 5.1<br />
knackigen Optik bei, die lediglich unter<br />
leichtem Farbrauschen leidet. Der<br />
(Türkisch, Spanisch) u.a.<br />
Untertitel Deutsch,<br />
Englisch, Türkisch, Französisch,<br />
Spanisch u.a. bildlich ausbalancierten Verhältnis<br />
Soundmix überzeugt mit einem vor-<br />
Extras Entfallene Szenen,<br />
Featurettes Ver-<br />
Der Bonusteil punktet mit vielen Fea-<br />
von Dialogen, Effekten und Musik.<br />
trieb Fox VÖ: im Handel<br />
turettes rund um das Thema Poker.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
84
Plush<br />
Film: Das Gute zuerst: „Plush“ liefert<br />
dank seiner geschmackvollen Inszenierung<br />
einige sehr schöne Bilder. Viel<br />
mehr Positives gibt es über den US-<br />
Erotikthriller allerdings nicht zu sagen.<br />
<strong>Die</strong> Figuren? Seelenlos. <strong>Die</strong> Story?<br />
Belanglos. Emily Browning spielt<br />
eine sexy Rockröhre, die sich in eine<br />
leidenschaftliche Affäre mit dem Gitarristen<br />
Enzo (Xavier Samuel) stürzt.<br />
Thriller / USA 2013 / 99<br />
Min. FSK 16 Regie<br />
Catherine Hardwicke mit Sie hat irgendwann keine Lust mehr<br />
Emily Browning, Xavier auf ausgefallene Sex-Spielchen – doch<br />
Samuel, Cam Gigandet er will immer mehr.<br />
Disc BD 25 Bild 1,85:1 Technik: Der Soundmix ist sehr basslastig<br />
geraten. <strong>Die</strong> Musik steht klar im<br />
(1080p24, AVC) Ton<br />
DTS-HD MA 5.1<br />
Vordergrund, den Dialogen fehlt es<br />
(Deutsch, Englisch)<br />
Untertitel Deutsch dagegen an Klarheit und Präsenz.<br />
Extras Musik<strong>video</strong> „Half Auch die Optik könnte knackiger sein.<br />
Of Me“, Featurette Das Sehvergnügen wird durch Rauschen<br />
und schwache Farben getrübt.<br />
Vertrieb Koch Media<br />
VÖ: im Handel<br />
Als Bonus gibt es ein Musik<strong>video</strong> und<br />
ein zweiminütiges Featurette. Auch<br />
hier gilt: leider überflüssig.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
Hayley (Emily Browning) und<br />
Enzo (Xavier Samuel) neigen zu<br />
ausgefallenen Sex-Spielchen.<br />
Wild BeasTs<br />
Film: <strong>Die</strong> Studentin Sara (Agnes<br />
Bruckner) ist sauer auf eine Kommilitonin,<br />
die sie ständig schikaniert.<br />
Alex (Madeline Zima) dagegen ist wütend<br />
auf ihre Stiefmama. Weil die eine<br />
„dumme Schlampe“ ist. Nach einer<br />
gemeinsamen, heißen Nacht hecken<br />
Sara und Alex den Plan aus, die Feindin<br />
der jeweils anderen zu ermorden.<br />
Thriller / USA 2013 /<br />
<strong>Die</strong> Geschichte ist natürlich reichlich<br />
O-Titel Breaking the<br />
Girls / 87 Min. FSK 16 absurd. Doch der Möchtegern-Erotikthriller<br />
aus den USA hat noch ganz<br />
Regie Jamie Babbit mit<br />
Madeline Zima, Agnes andere Probleme: Er ist weder besonders<br />
spannend noch sehr prickelnd.<br />
Bruckner, Shawn Ashmore<br />
Disc BD 25 Bild<br />
Technik: Abgesehen von teils heftigen<br />
Farbschlieren und mangelnder<br />
1,78:1 (1080p24, AVC)<br />
Ton DTS-HD MA<br />
(Deutsch, Englisch) Kantenschärfe gibt es an der Optik<br />
Untertitel Deutsch nicht viel auszusetzen. Der Soundmix<br />
Extras Keine Vertrieb ist etwas unausgewogen. <strong>Die</strong> Dialoge<br />
Koch Media VÖ: im sind zwar gut verständlich, teilweise<br />
Handel<br />
jedoch überbetont. Der Musik fehlt es<br />
aber an Wucht. Auf Bonusmaterial<br />
wurde verzichtet.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
mccanick – Bis in den Tod<br />
Film: Eugene McCanick ist Polizist im<br />
Drogendezernat und kurz vor dem Ruhestand.<br />
Doch neben der Zukunft beschäftigt<br />
ihn auch die eigene Vergangenheit,<br />
die ihn einzuholen droht: Der<br />
einst von ihm verhaftete Simon Weeks<br />
kennt ein dunkles Geheimnis <strong>des</strong> Polizisten<br />
– und er ist wieder auf freiem<br />
Fuß. <strong>Die</strong> gut gespielte, physisch wie<br />
Kriminalfilm / USA<br />
psychisch aufreibende Verfolgungsjagd<br />
leidet unter der ein oder ande-<br />
2013 / O-Titel McCanick<br />
/ 96 Min. FSK 16 Regie<br />
Josh C. Waller mit David ren Story-Schwäche.<br />
Morse, Cory Monteith, Technik: Das gestochen scharfe Bild<br />
Mike Vogel Disc BD 25 fällt durch die gedeckten und ungesättigten<br />
Farben auf. <strong>Die</strong>se und der<br />
Bild 2,35:1 (1080p24,<br />
AVC) Ton DTS-HD MA<br />
dumpfe, basslastige Grundton <strong>des</strong><br />
5.1 (Deutsch, Englisch)<br />
Untertitel Deutsch Soundtracks spiegeln den Gemütszustand<br />
<strong>des</strong> Protagonisten wieder. Ak-<br />
Extras Blick hinter die<br />
Kulissen, Bildergalerie zente werden gezielt und effektiv gesetzt.<br />
Der Bonusteil enthält neben ei-<br />
Vertrieb NewKSM<br />
VÖ: im Handel ner Bildergalerie in Videoform lediglich<br />
einen etwa zehnminütigen Blick<br />
hinter die Kulissen.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
moTel room 13<br />
Film: Profi-Verbrecher Jack (John Cusack)<br />
soll eine Tasche abholen und sie<br />
in einem Motel dem Gangsterboss<br />
Dragna (Robert De Niro) übergeben<br />
– keine große Sache eigentlich. Das<br />
Problem: Für die mysteriöse Tasche<br />
interessiert sich nicht nur Dragna, und<br />
seinen Konkurrenten ist ein Menschenleben<br />
nicht viel wert. Regie-Debütant<br />
David Grovic liefert zwar nicht<br />
Thriller / USA 2013 /<br />
O-Titel The Bag Man /<br />
den originellsten Gangsterfilm aller<br />
109 Min. FSK 18 Regie<br />
David Grovic mit John Zeiten. Wer es spannend mag und De<br />
Cusack, Robert De Niro, Niro einmal mehr als Mafioso sehen<br />
Dominic Purcell Disc BD will, wird trotzdem Spaß haben.<br />
50 Bild 2,40:1 (1080p24, Technik: Klare Dialoge, natürlich<br />
AVC) Ton DTS-HD HiRes klingende Effekte und brillante Musiksequenzen<br />
tragen zu einem rund-<br />
5.1 (Deutsch, Englisch)<br />
Untertitel Keine Extras<br />
Hinter den Kulissen um gelungenen Soundmix bei. <strong>Die</strong><br />
Vertrieb Paramount VÖ: Optik könnte in Sachen Farbabstufung<br />
im Handel und Detailschärfe etwas knackiger<br />
sein. Der Bonusteil überzeugt mit einem<br />
ebenso ausführlichen wie interessanten<br />
Blick hinter die Kulissen.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
Pssst! <strong>Die</strong> Wilsons<br />
hofften, durch einen<br />
Umzug ihren Frieden<br />
zu finden. Doch die<br />
ebenso geheimnisvolle<br />
wie schreckliche<br />
Frau in Weiß<br />
(Danielle Bisutti) belästigt<br />
sie weiterhin.<br />
insidious: chaPTer 2<br />
Film: Hört das denn nie auf? Nach<br />
den grauenhaften Ereignissen in „Insidious“<br />
ist Josh (Patrick Wilson) samt<br />
Familie zu seiner Mutter gezogen.<br />
Doch so sehr sie es sich wünschen: <strong>Die</strong><br />
Lamberts können die finsteren Mächte,<br />
die Josh schon als kleines Kind verfolgten,<br />
durch den Tapetenwechsel<br />
nicht hinter sich lassen. Nach dem arg<br />
Horror / USA 2013 / 106<br />
Min. FSK 16 Regie unrunden Ende <strong>des</strong> Vorgängers bringt<br />
James Wan mit Patrick Horror-Spezialist James Wan die Sache<br />
nun zumin<strong>des</strong>t zu einem vorläu-<br />
Wilson, Rose Byrne,<br />
Barbara Hershey Disc figen Ende. Mit einfachsten Mitteln<br />
BD 25 Bild 2,39:1 zwar, aber unheimlich gruselig.<br />
(1080p24, AVC) Ton<br />
Technik: <strong>Die</strong> Soundeffekte verteilen<br />
DTS-HD MA 5.1<br />
(Deutsch, Englisch, sich gleichmäßig auf die Boxen und<br />
Französisch) Untertitel lassen eine extrem beklemmende Atmosphäre<br />
entstehen. <strong>Die</strong> Optik leidet<br />
Deutsch, Englisch, Französisch,<br />
Türkisch, Schwedisch<br />
u.a. Extras Fea-<br />
Farben und einer geringen Detail-<br />
dagegen unter unsauber abgestuften<br />
turettes, Hinter den<br />
schärfe. Als Bonus gibt es eine Handvoll<br />
Featurettes und einen interessan-<br />
Kulissen, Q&A Vertrieb<br />
Sony VÖ: im Handel.<br />
ten Blick hinter die Kulissen.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
85
Home entertainment | Komödie<br />
Opi lässt‘s<br />
krachen<br />
Bereits 13 Jahre ist „Jackass“ alt, und<br />
noch immer melden sich Johnny<br />
Knoxville und Co. regelmäßig zurück,<br />
um vor der Kamera genüsslich auf die<br />
Nase zu fallen. In „Jackass: Bad Grandpa“<br />
(2013) schlüpft Knoxville in die Rolle von<br />
Irving Zisman, ein seit 2001 bekanntes,<br />
86-jähriges Ekelpaket, für das er stundenlang<br />
in der Maske sitzen musste. Zu erwarten<br />
waren abermals Witze unter der Gürtellinie,<br />
Fäkalhumor, ein paar Stunts. Und<br />
genau das liefert „Jackass: Bad Grandpa“<br />
auch. Doch die blendend eingefangenen Reaktionen<br />
von Passanten und ein großartiger<br />
Sidekick (der neunjährige Jackson Nicoll)<br />
<strong>des</strong> Knoxville-Opas machen den Film tatsächlich<br />
zu einem großen Spaß für alle, die<br />
sich derbem Humor nicht verschließen.<br />
Technik: <strong>Die</strong> Blu-ray Disc, auf der neben<br />
der Kinofassung auch eine um zehn Minuten<br />
längere Version zu finden ist, gefällt mit<br />
ausgewogenem Sound. Punktgenau läuft<br />
der Klang zur Hochform auf – etwa im Stripclub<br />
oder wenn das Kinderfahrgeschäft<br />
samt Knoxville durch die Scheibe eines<br />
Fachgeschäfts knallt. Das etwas grobkörnige,<br />
verwackelte Bild gehört zwar zum<br />
„Jackass“-Handkamera-Look, stört stellenweise<br />
aber trotzdem. Ein umfangreicher<br />
Blick hinter die Kulissen fängt im Bonusteil<br />
die Stimmung am Set sehr gut ein.<br />
jackass – Bad Grandpa<br />
Komödie / USA 2013 / 92 / 102 Min. FSK 12<br />
Regie Jeff Tremaine mit Johnny Knoxville, Jackson<br />
Nicoll, Georgina Cates Disc BD 50 Bild 1,78:1<br />
(1080p24, AVC) Ton DTS-HD MA 5.1 (Englisch),<br />
Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Spanisch, Französisch,<br />
Italienisch) Untertitel Deutsch, Englisch, Dänisch,<br />
Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch,<br />
Holländisch u.a. Extras Hinter den Kulissen, Entfallene<br />
Szenen Vertrieb Paramount VÖ: im Handel<br />
Bild:<br />
Ton:<br />
Extras:<br />
Film:<br />
Irving Zisman (Johnny Knoxville) und<br />
sein Enkel Billy (Jackson Nicoll) lassen<br />
keinen Stein auf dem anderen stehen.<br />
Vijay & ich – meine Frau GehT ...<br />
Film: Der erfolglose Schauspieler Will<br />
Wilder gibt sich als der indische Banker<br />
Vijay Singh aus. Selbst die eigene<br />
Frau erkennt Will in seiner Maske<br />
nicht mehr – und lässt sich auf ihn ein.<br />
Dass Hauptdarsteller Moritz Bleibtreu<br />
und sein Regisseur durchgängigen<br />
Mut zur Klamotte bewiesen, sei ihnen<br />
hoch angerechnet. Ein bisschen mehr<br />
Komödie / Deutschland<br />
Tiefgang hätte dem Film „Vijay & Ich<br />
/ Belgien / 2013 /<br />
O-Titel Vijay And I / 96<br />
– Meine Frau geht mit mir fremd“ aber<br />
Min. FSK 6 Regie Sam doch gut getan.<br />
Garbarski mit Moritz Technik: Der fein ausdifferenzierte<br />
Bleibtreu, Patricia Klang der Blu-ray Disc legt besonders<br />
Arquette, Danny Pudi viel Wert auf die Hintergrundgeräusche.<br />
Vom Stoffrascheln bis zum Wind-<br />
Disc BD 25 Bild 2,40:1<br />
(1080p24, AVC) Ton<br />
DTS-HD MA 5.1 stoß in den Bäumen ist alles wahrnehmbar.<br />
Auch das Bild überzeugt mit<br />
(Deutsch, Englisch)<br />
Untertitel Deutsch hoher Schärfe und klaren Konturen.<br />
Extras BD-Live Vertrieb Lediglich das Schwarz könnte etwas<br />
Senator VÖ: im Handel satter sein. Etwas dürftig fällt der Bonusteil<br />
aus, der lediglich einen BD-<br />
Live-Zugang enthält.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
supersTar<br />
Film: Der unscheinbare Sozialarbeiter<br />
Martin Kazinski ist von einem Tag<br />
auf den anderen berühmt. Das Internet<br />
machte ihn ungewollt zum Star,<br />
was ihm den Angstschweiß auf die<br />
Stirn treibt. <strong>Die</strong> ersten zehn Minuten<br />
wartet man noch auf Gags. Aber dann<br />
wird klar, dass „Superstar“ nicht auf<br />
den schnellen Witz aus ist. Der Film<br />
Satire / Frankreich<br />
2012 / 113 Min. FSK 12<br />
mit Kad Merad („Willkommen bei den<br />
Regie Xavier Giannoli Sch‘tis“) in der Titelrolle ist eine eindrucksvolle<br />
Mediensatire und ein<br />
mit Kad Merad, Cécile<br />
de France, Louis-Do nachdenkliches Drama.<br />
de Lencquesaing Technik: <strong>Die</strong> Musik lässt von Anfang<br />
Disc BD 25 Bild 2,40:1<br />
an ahnen, dass Unbehagen im Verzug<br />
(1080p24, AVC) Ton<br />
DTS-HD MA 5.1 ist. Durch den fein abgestuften, räumlichen<br />
Klang der Blu-ray Disc wird die-<br />
(Deutsch, Französisch)<br />
Untertitel Keine Extras ser Effekt noch betont. Allerdings fällt<br />
Keine Vertrieb Lighthouse<br />
VÖ: im Handel einiges natürlicher klingt als die deut-<br />
auf, dass die französische Tonspur um<br />
sche. <strong>Die</strong> Farben wirken etwas blass,<br />
und die Konturen könnten schärfer<br />
sein. Extras gibt es nicht.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
GrosssTadTklein<br />
Film: Landkind Ole wird von Mama<br />
und Opa für ein Praktikum nach Berlin<br />
geschickt. Bei seinem Cousin<br />
Rokko soll der Träumer die nächsten<br />
Wochen wohnen – obwohl er von dem<br />
seit 15 Jahren nichts mehr gehört hat.<br />
Es ist der eineinhalbstündigen Reise<br />
durch die sonnendurchfluteten Landschaften<br />
Mecklenburg-Vorpommerns<br />
und düstere Berliner Clubs durchaus<br />
Komödie / Deutschland<br />
anzumerken, dass Til Schweiger als<br />
2013 / 93 Min. FSK 6<br />
Regie Tobias Wiemann Produzent die Hände im Spiel hatte.<br />
mit Jacob Matschenz, Technik: Der Sound wurde offensiv<br />
Klaas Heufer-Umlauf, abgemischt und findet eine gute Balance<br />
zwischen Dialogen, Musik und<br />
Jytte-Merle Böhrnsen<br />
Disc DVD Bild 2,35:1 Surroundelementen. Das makellose<br />
(anamorph) Ton Dolby Digital<br />
5.1 (Deutsch) Un-<br />
Bild ist gestochen scharf und farblich<br />
tertitel Deutsch, Englisch nuanciert – hier geht kein Detail verloren.<br />
Das Zusatzmaterial der DVD ist<br />
Extras Audiokommentar,<br />
Kurzfilm, Featurettes, mit Audiokommentar, Kurzfilm, Featurettes<br />
und Making Of recht umfang-<br />
Making Of Vertrieb<br />
Warner VÖ: im Handel<br />
reich, aber leider auch ziemlich selbstbeweihräuchernd.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
86
cAsA de mi PAdre<br />
Komödie / USA 2012 /<br />
84 Min. FSK 12 Regie<br />
Matt Piedmont mit Will<br />
Ferrell, Gael García<br />
Bernal, <strong>Die</strong>go Luna Disc<br />
BD 25 Bild 2,40:1<br />
(1080p24, AVC) Ton<br />
DTS-HD MA 5.1<br />
(Deutsch, Spanisch)<br />
Untertitel Deutsch<br />
Extras Making Of,<br />
Interview, Entfallene<br />
Szenen Vertrieb Ascot<br />
Elite VÖ: im Handel<br />
Film: In den USA spielte „Casa De Mi Padre“ nur<br />
enttäuschende acht Millionen Dollar ein, in<br />
Deutschland kam der Film nicht einmal ins Kino.<br />
Und das sogar zu Recht. Denn die Parodie<br />
auf mexikanische Telenovelas und Latino-Western<br />
funktioniert nur unter bestimmten Voraussetzungen.<br />
<strong>Die</strong> vielleicht wichtigste: <strong>Die</strong> Zuschauer<br />
müssen vor allem über die Tatsache lachen<br />
können, dass US-Komiker und Hollywood-Superstar<br />
Will Ferrell („Anchorman – <strong>Die</strong> Legende<br />
von Ron Burgundy“) in seiner Rolle als rachesuchender<br />
Farmersohn Armando Alvarez den gesamten<br />
Film über nur Spanisch spricht. Doch das<br />
fällt nicht schwer, denn Ferrells Darstellung <strong>des</strong><br />
romantischen Trottels, seine mit überzogenem<br />
Soap-Pathos auf Spanisch geschmachteten Liebes-<br />
und Vergeltungsschwüre sind grandios witzig.<br />
<strong>Die</strong> Handlung ist eher Nebensache: Armando<br />
verliebt sich in Sonia, die zukünftige Frau seines<br />
Bruders, <strong>des</strong> Dealers Raúl. Doch jener ist mit<br />
seinen Geschäften dem Drogenbaron Onza ein<br />
Dorn im Auge, er überfällt die Hochzeit, entführt<br />
Sonia – und kann sich der Rache der Brüder<br />
gewiss sein. Auf Blu-ray Disc wurde der Komödie<br />
zwar eine deutsche Synchronisation spendiert,<br />
auf die sollte man jedoch besser verzichten.<br />
Und auch diverse Anspielungen auf den 80er-<br />
Jahre-Comedy-Klassiker „Drei Amigos“ (mit<br />
Steve Martin und Chevy Chase) und die gewalttätige<br />
Bildsprache von Quentin Tarantino sorgen<br />
für einige Lacher. Insgesamt bietet die schräge<br />
Komödie 84 Minuten absurd-nette Unterhaltung<br />
für ausgesprochene Ferrell-Fans – nicht mehr,<br />
aber auch nicht weniger.<br />
Technik: Passend zum Film ist die Blu-ray Disc<br />
von einer schwülstigen Optik bestimmt: Warme<br />
Gelb- und Rottöne dominieren die Farbgebung,<br />
die sonnendurchfluteten Bilder sind angemessen<br />
weichgezeichnet, ohne dass Kontraste und<br />
Details darunter leiden. Ohne Makel ist auch der<br />
5.1-Ton, der die Schießereien ebenso wie die<br />
Dialoge glänzend wiedergibt und immer wieder<br />
mit den räumlichen Möglichkeiten spielt. Der<br />
Umfang <strong>des</strong> Bonusteils, der ein recht witziges<br />
Making Of, ein Interview und entfallene Szenen<br />
enthält, ist durchschnittlich.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
Verbotene Liebe: Armando (Will<br />
Ferrell) verliebt sich in die Zukünftige<br />
seines Bruders (Genesis Rodriguez).<br />
Geld her oder AuTsch‘n!<br />
Film: Leichen, Drogen, Puppenporno<br />
und eine Fäkalsprache, die sich gewaschen<br />
hat: <strong>Die</strong> eigenwillige Komödie<br />
„Geld her oder Autsch‘n!“ ist nichst<br />
für Zartbesaitete. Neben den zu Internet-Stars<br />
avancierten Handpuppen<br />
Maulwurfn, Eisbär Kalle und Frosch<br />
Falkenhorst ist auch „Stromberg“-Star<br />
Christoph Maria Herbst mit von der<br />
Komödie / Deutschland<br />
2013 / 93 Min. FSK 12<br />
verstörenden Partie, die sich Puppenspieler<br />
René Marik ausgedacht hat.<br />
Regie René Marik,<br />
Johan Robin mit Technik: Das knackige Bild ist so<br />
Christoph Maria Herbst, scharf, dass jede Faser sichtbar ist.<br />
Holger Kraft, Dorka Beim Sound gibt es nichts zu bemängeln:<br />
Maulwurfn, Kalle und Co. flu-<br />
Gryllus Disc BD 50 Bild<br />
2,35:1 (1080p24, AVC)<br />
Ton DTS-HD MA 5.1 chen aus allen Richtungen, was die<br />
(Deutsch) Untertitel Puppen noch lebendiger wirken lässt.<br />
Deutsch Extras Audiokommentar,<br />
13 Clips, „Autsch‘n“-Neulinge gleichermaßen<br />
Beste Unterhaltung für Fans und<br />
Interviews, Hinter den hält das reichhaltige Bonusmaterial<br />
Kulissen Vertrieb Universum<br />
VÖ: im Handel<br />
bereit, das aus Hintergrundberichten,<br />
Interviews, 13 Clips sowie einem Audiokommentar<br />
besteht.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
Der Puppenspieler und<br />
sein (menschlicher) Star:<br />
René Marik (rechts) und<br />
Christoph Maria Herbst.<br />
Porn in The hood<br />
Film: Drei Jungs verbringen ihre Zeit<br />
damit, auf dem Sofa Mutterwitze zu<br />
reißen und sich mit Gras wegzuknallen.<br />
Immer dabei: Pornos. Plötzlich<br />
hat das schmerzbefreite Trio eine „geniale“<br />
Idee: Warum nicht selbst in<br />
schlüpfrigen Filmen mitspielen? Mit<br />
großer französischer Filmkunst hat<br />
„Porn in the hood“ sicher nichts zu<br />
Komödie / Frankreich /<br />
tun. Aber die hemmungslose Komödie<br />
setzt konsequent auf Situations-<br />
2012 / O-Titel Les Kaïra /<br />
98 Min. FSK 16 Regie<br />
Franck Gastambide mit komik und seichten Humor.<br />
Medi Sadoun, Franck Technik: <strong>Die</strong> Bilder wirken blass und<br />
Gastambide, Jib Pocthier unscharf. Der Klang punktet mit gut<br />
Disc BD 25 Bild 2,35:1 verständlichen Dialogen. Insgesamt<br />
(1080p24, AVC) Ton<br />
ist der Sound jedoch etwas unausgewogen<br />
abgemischt, was sich durch ei-<br />
DTS-HD MA 5.1<br />
(Deutsch, Französisch)<br />
Untertitel Keine Extras ne starke Basslastigkeit bemerkbar<br />
Entfallene Szenen macht. Auch die Gestaltung <strong>des</strong> Bonusteils<br />
enttäuscht: keine Featurettes,<br />
Vertrieb Universum<br />
VÖ: im Handel kein Blick hinter die Kulissen. Gut zwei<br />
Minuten an entfallenen Szenen sind<br />
alles, was man bekommt.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
drecksAu – es isT ZeiT, versAuT Zu sein<br />
Film: James McAvoy („X-Men – Erste<br />
Entscheidung“) lässt in der neuen,<br />
gelungenen Verfilmung eines Romans<br />
von „Trainspotting“-Autor Irvine Welsh<br />
ganz schön die Sau raus: als korrupter,<br />
bipolarer Polizei-Inspektor, der<br />
den Mord an einem Asiaten aufklären<br />
muss. <strong>Die</strong>se 90 Filmminuten sind eine<br />
wüste Tour de Force, ein rauschhafter<br />
Selbstzerstörungstrip eines zu-<br />
Komödie / Großbritannien<br />
2013 / O-Titel Filth<br />
/ 98 Min. FSK 16 Regie tiefst einsamen, verletzten und neurotischen<br />
Menschen.<br />
Jon S. Baird mit James<br />
McAvoy, Jamie Bell, Technik: Man muss sich erst daran<br />
Eddie Marsan Disc BD gewöhnen: <strong>Die</strong> stellenweise überbelichtet<br />
wirkenden Bilder gehören zum<br />
25 Bild 2,40:1 (1080p24,<br />
AVC) Ton DTS-HD MA<br />
5.1 (Deutsch, Englisch) Look <strong>des</strong> Films. Abzug gibt es für die<br />
Untertitel Deutsch Details, die ruhig etwas klarer ausfallen<br />
könnten. <strong>Die</strong> Stärke der Blu-ray<br />
Extras Featurette,<br />
Interviews, B-Roll Disc ist eindeutig der Sound, der sich<br />
Vertrieb Ascot Elite VÖ: allgemein eher zurückhält, aber an<br />
im Handel<br />
den richtigen Stellen aufdreht. Der<br />
Bonusteil ist zwar gut bestückt, aber<br />
wenig unterhaltsam.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
87
HOME ENTERTAINMENT | SPIELFILME<br />
STARKE MÄDCHEN WEINEN NICHT<br />
FILM: Nasenbluten, blaue Flecken,<br />
Müdigkeit: Es scheinen nur Kleinigkeiten<br />
zu sein, doch Akkie (Hanna Obbeek)<br />
ist schwer krank. Obwohl die<br />
Ärzte Sorgenfalten auf der Stirn haben,<br />
lässt sich das aufgeweckte Mädchen<br />
von der Diagnose „Leukämie“<br />
nicht unterkriegen und nimmt gemeinsam<br />
mit ihren Klassenkameraden den<br />
Drama / Niederlande<br />
Kampf gegen den Krebs auf – in einem<br />
2012 / O-Titel Achtstegroepers<br />
huilen niet /<br />
bewegenden Familiendrama voller<br />
100 Min. FSK 6 Regie Leid, Mut und Hoffnung.<br />
Dennis Bots mit Hanna TECHNIK: Das detailreiche Bild ist<br />
Obbeek, Nils Verkooijen, ausgesprochen scharf und macht die<br />
Fiona Livingston Disc BD emotionale Berg- und Talfahrt zu einem<br />
optischen Vergnügen. Der Sound<br />
50 Bild 2,35:1 (1080p24,<br />
AVC) Ton DTS-HD MA<br />
5.1 (Deutsch, Niederländisch)<br />
Untertitel Deutsch chend eher zurück und wirkt nie auf-<br />
hält sich dem Genre <strong>des</strong> Films entspre-<br />
Extras Making Of, Dokumentation,<br />
Musik<strong>video</strong>, Musik ist erfreulich dezent eingesetzt.<br />
dringlich oder überladen. Auch die<br />
Bildergalerie Vertrieb Im Bonusteil ist neben dem Making<br />
Capelight VÖ: im Handel<br />
Of vor allem die aufschlussreiche Dokumentation<br />
zu empfehlen.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
ALLES EINE FRAGE DER ZEIT<br />
FILM: Tim ist ein guter Kerl – ein bisschen<br />
schüchtern vielleicht und nicht<br />
unbedingt attraktiv, aber gänzlich unverdorben.<br />
Nur mit den Frauen will<br />
es einfach nicht richtig klappen – was<br />
sich allerdings bald ändert: Charmant<br />
und warmherzig inszeniert, lässt Regisseur<br />
Richard Curtis seinen Protagonisten<br />
mehrfach in die Vergangenheit<br />
reisen, um seine schlimmsten<br />
Komödie /Großbritannien<br />
2013 / O-Titel<br />
About Time / 118 Min. Date-Patzer auszubügeln. So oft, bis<br />
FSK 0 Regie Richard er es richtig anstellt.<br />
Curtis mit Domhnall TECHNIK: Abgesehen von einem leichten<br />
Nachziehen gefällt die Optik mit<br />
Gleeson, Rachel<br />
McAdams, Bill Nighy<br />
starken Kontrasten und prächtigen<br />
Disc BD 50 Bild 2,40:1<br />
(1080p24, AVC) Ton DTS Farben. Auch der ausdifferenzierte<br />
5.1 (Deutsch, Ital., u.a.), Surroundmix überzeugt, wobei der<br />
DTS-HD MA 5.1 (Englisch)<br />
Untertitel Deutsch, che Dialoge und stimmungsvolle Mu-<br />
Fokus vor allem auf klar verständli-<br />
Englisch u.a. Extras sik gelegt wurde. Der Bonusteil punktet<br />
mit einem Musik<strong>video</strong> von Ellie<br />
Entfallene Szenen, Featurettes<br />
u.a. Vertrieb<br />
Universal VÖ: im Handel Goulding, Featurettes und von Curtis<br />
kommentierte, entfallene Szenen.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
PRISONERS<br />
Bild:<br />
Ton:<br />
Thriller / USA 2013 / 153 Min.<br />
FSK 16 Regie Denis Villeneuve<br />
mit Hugh Jackman, Jake Gyllenhaal, Maria<br />
Bello Disc BD 50 Bild 1,85:1 (1080p24,<br />
AVC) Ton DTS-HD MA 5.1 (Deutsch, Englisch)<br />
Untertitel Deutsch, Englisch Extras<br />
Mitschnitt der Deutschlandpremiere,<br />
Featurettes Vertrieb Universal<br />
VÖ: im Handel<br />
Extras:<br />
Film:<br />
Erlösung<br />
vom<br />
Bösen<br />
Schäbig ist das Wohnmobil, das<br />
in „Prisoners“ eine zentrale Rolle<br />
spielt. Man träumt schlecht<br />
davon. Der große Wagen scheint in<br />
einem winterlichen kleinen Ort in<br />
Pennsylvania geradezu darauf zu<br />
warten, dass Anna Dover und ihre<br />
Freundin Joy Birch mit ihren älteren<br />
Geschwistern kurz an ihm Halt machen.<br />
Leise Popmusik dringt heraus.<br />
Aus dem Inneren folgt in diesem beklemmend<br />
stillen Psychothriller ein<br />
langer Blick den Kindern, die ihren<br />
Spaziergang fortsetzen. Später werden<br />
sich die älteren Geschwister an<br />
das unheimliche Fahrzeug erinnern.<br />
Aber die kleinen Mädchen sind spurlos<br />
verschwunden. Wo sind sie? Gewalttätig<br />
und ratlos reagieren Annas<br />
Vater (Hugh Jackman) und Detective<br />
Loki (Jake Gyllenhaal) auf das Verschwinden<br />
– mit Folter und Entfüh-<br />
Anse (Tim Blake Nelson, links),<br />
Dewey Dell (Ahna O‘Reilly) und<br />
Darl Bundren (James Franco)<br />
fahren durch die Prärie.<br />
AS I LAY DYING<br />
FILM: James Franco bleibt als Regisseur,<br />
Drehbuchautor und Darsteller<br />
sehr nahe an der Romanvorlage von<br />
William Faulkner. Leider ist der Film<br />
dadurch sehr langatmig geraten, und<br />
Francos Inszenierung <strong>des</strong> Leichenzugs<br />
einer armen Bauernfamilie ist überambitioniert<br />
– mit affektiert wirkenden<br />
Splitscreens und Zeitlupen. Spannung<br />
kommt nicht auf, nicht einmal,<br />
Drama / USA 2013 /<br />
110 Min. FSK 16 Regie<br />
James Franco mit James als die Familie an einem reißenden<br />
Franco, Tim Blake Fluss ums Überleben kämpft und die<br />
Nelson, Danny McBride Tochter vergewaltigt wird.<br />
Disc BD 50 Bild 2,40:1 TECHNIK: Der 5.1-Mix liefert stets<br />
(1080p24, AVC)<br />
leichte Umgebungsgeräusche. <strong>Die</strong><br />
Ton DTS-HD MA 5.1<br />
(Deutsch, Englisch) Zeitlupenszenen wirken durch atmosphärische<br />
Effekte noch langatmiger.<br />
Untertitel Deutsch<br />
Extras Hinter den Kulissen,<br />
Interviews, B-Roll guter Schwarzwerte auch in dunkler<br />
Das Bild ist scharf und bleibt aufgrund<br />
Vertrieb Splendid Szenerie klar. Blasse Farben unterstreichen<br />
die Stimmung <strong>des</strong> Filmes.<br />
VÖ: im Handel<br />
Im Bonusteil sind nur die Interviews<br />
interessant.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
MOEBIUS, DIE LUST, DAS MESSER<br />
FILM: Ein Freund großer Worte war<br />
Kim Ki-Duk noch nie. Doch nun verzichtet<br />
der südkoreanische Regisseur<br />
gänzlich auf Dialoge. Statt<strong>des</strong>sen sprechen<br />
die Bilder: Zu einem intensiven<br />
Reigen der Grausamkeiten verdichtet,<br />
erzählen sie die verstörende Geschichte<br />
menschlicher Abgründe, die mit einer<br />
außerehelichen Affäre und der<br />
Drama / Südkorea 2013<br />
/ O-Titel Moebius / 84<br />
blutigen Bestrafung eines Unschuldigen<br />
ihren Anfang nimmt. Das Drama<br />
Min. FSK 18<br />
Regie Kim Ki-Duk kommt ohne narrativen Faden aus und<br />
mit Cho Jae-hyun, Lee präsentiert sich als erratisches Kaleidoskop<br />
von Abscheulichkeiten.<br />
Eun-Woo, Seo Young-ju<br />
Disc BD 25 Bild 1,85:1<br />
TECHNIK: <strong>Die</strong> rätselhaften, düsteren<br />
(1080i50, AVC)<br />
Ton DTS-HD MA 5.1 Bilder <strong>des</strong> Dramas können sich voll<br />
(ohne Dialoge) entfalten. <strong>Die</strong> Blu-ray Disc präsentiert<br />
Untertitel Deutsch (für sich mit satten Farben, die Optik ist<br />
Schrifteinblendungen) kontrastreich und scharf. Der dynamisch<br />
abgemischte 5.1-Sound setzt<br />
Extras Keine<br />
Vertrieb Ascot Elite<br />
die hinteren Kanäle für eine ausgeklügelte<br />
Musikuntermalung ein. Bonus-<br />
VÖ: im Handel<br />
material ist nicht vorhanden.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
88
ung. Zweieinhalb Stunden sorgt der<br />
kanadische Regisseur Denis Villeneuve<br />
mit seinem metaphysischen Psychothriller<br />
für unheilvolles Unbehangen:<br />
„Und erlöse uns von dem Bösen“<br />
– die Hoffnung im Vaterunser am Anfang<br />
<strong>des</strong> Films wird sich nicht erfüllen.<br />
Denn das Böse hat sich auf sehr<br />
leisen Sohlen mitten in (unser aller)<br />
Leben gestohlen.<br />
TECHNIK: Der Film verzichtet auf<br />
schnelle Schnitte, aufpeitschende Musik<br />
und andere handelsübliche Genre-<br />
Ingredienzien der Zuschauerüberwältigung.<br />
<strong>Die</strong> Blu-ray Disc unterstreicht<br />
das optimal. Es lauert etwas im Klang,<br />
das unter Strom setzt und ein fiebriges<br />
Bangen bewirkt, das über die gesamte<br />
Laufzeit anhält. Trotzdem sind die Effekte<br />
nicht im Dauereinsatz, was sie<br />
nur umso wirkungsvoller macht: <strong>Die</strong><br />
Stille ist irgendwann kaum noch auszuhalten,<br />
schon ein simples Motorengeräusch<br />
klingt bedrohlich. Auch die<br />
Farben lassen einen geradezu frösteln.<br />
<strong>Die</strong> Nahaufnahmen von Jake Gyllenhaal<br />
und seinem grandios gespielten<br />
Zwinker-Tick werden detailreich und<br />
gestochen scharf wiedergegeben. Der<br />
Bonusteil hat wenig Mehrwert: Neben<br />
einem Mitschnitt der deutschen Filmpremiere<br />
loben Darsteller und Regisseur<br />
in zwei Featurettes das Team.<br />
Detective Loki (Jake Gyllenhaal, rechts)<br />
fischt im Trüben und kann Keller Dover<br />
(Hugh Jackman), den Vater eines der vermissten<br />
Mädchen, einfach nicht beruhigen.<br />
FILMTIPP<br />
SCORPION<br />
FILM: Mit brutalen Übergriffen machen<br />
Julián und seine Neonazi-Kumpel<br />
ihrer Frustration Luft. Erste Zweifel<br />
an das braune Gedankengut kommen<br />
durch seinen schwarzen Boxpartner<br />
und der Liebe zu Alyssa auf. Doch<br />
der Sinneswandel fällt schwer: <strong>Die</strong><br />
Gang hat Julián im Griff. Dank der<br />
starken Besetzung sieht man darüber<br />
Action / Spanien 2013 /<br />
hinweg, dass der Film stellenweise<br />
O-Titel Alacrán<br />
enamorado / 100 Min.<br />
sehr an Klassiker wie „American History<br />
X“ und „Hooligans“ erinnert.<br />
FSK 16 Regie Santiago<br />
Zannou mit Álex TECHNIK: Das gestochen scharfe, detailreiche<br />
Bild lässt keine Wünsche of-<br />
González, Javier Bardem,<br />
Carlos Bardem Disc BD fen. Den vielen nächtlichen Straßenszenen<br />
kommen die tadellosen<br />
50 Bild 2,35:1 (1080p24,<br />
AVC) Ton DTS-HD MA<br />
5.1 (Deutsch, Spanisch) Schwarzwerte zugute. Auch der Sound<br />
Untertitel Deutsch, passt: <strong>Die</strong> Faustschläge sind zwar hörbar<br />
nachsynchronisiert, haben aber<br />
Englisch Extras Making<br />
Of, Featurettes Vertrieb die Wucht, die man in einem Boxfilm<br />
Alive VÖ: im Handel erwartet. Im Bonusteil finden sich ein<br />
knapp halbstündiges Making Of sowie<br />
acht interessante Featurettes.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
JOURNEY OF LOVE<br />
FILM: Als Praktikantin eines Magazins<br />
will Darius einer wunderlichen Zeitungs-Annonce<br />
auf den Grund gehen:<br />
Ein vermutlich Verrückter sucht nach<br />
Begleitung für eine Zeitreise. Doch so<br />
durchgeknallt scheint dieser Kenneth<br />
gar nicht zu sein. Kann er vielleicht<br />
wirklich durch die Zeit reisen? <strong>Die</strong>ses<br />
Mysterium wird in der liebenswerten<br />
Komödie / USA 2012 /<br />
Tragikomödie auf unterhaltsame Weise<br />
geklärt – eine charmante Liebesge-<br />
O-Titel Safety Not<br />
Guaranteed / 86 Min.<br />
FSK 12 Regie Colin schichte gibt es inklusive.<br />
Trevorrow mit Aubrey TECHNIK: <strong>Die</strong> scharfen Kanten behalten<br />
leider auch bei langsameren Be-<br />
Plaza, Mark Duplass,<br />
Jake M. Johnson Disc<br />
wegungen nicht ihre Form, ein Nachziehen<br />
setzt ein. <strong>Die</strong> Palette an<br />
BD 25 Bild 2,35:1<br />
(1080p24, MPEG-2)<br />
Ton DTS-HD MA 7.1 Schwarztönen könnte umfangreicher<br />
(Deutsch, Englisch) sein. Der 7.1-Mix bietet ein beachtliches<br />
Raumgefühl. <strong>Die</strong> Umgebungstö-<br />
Untertitel Deutsch<br />
Extras Interview ne und Effekte im Freien sind beinahe<br />
schon aufdringlich präsent. Beide<br />
mit dem Regisseur,<br />
Featurette Vertrieb:<br />
Sunfilm VÖ: im Handel Extras, ein Interview und ein Featurette,<br />
sind etwas kurz geraten.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
HAPPY METAL<br />
FILM: <strong>Die</strong> Mitglieder der Band „Dead<br />
MaKabés“ bekommen die Chance, bei<br />
einem großen Festival zu spielen.<br />
Durch einen Verkehrsunfall geraten<br />
sie jedoch ins Visier der Polizei und<br />
tauchen auf einem knallbunten Dorffest<br />
unter. <strong>Die</strong> vierköpfige Truppe<br />
kommt in die skurrile Situation, statt<br />
Black Metal plötzlich in einer Beatles-<br />
Komödie / F 2013 /<br />
Revival-Band zu spielen. <strong>Die</strong>ses inhaltliche<br />
Kontrastprogramm sorgt für<br />
O-Titel Pop Redemption<br />
/ 95 Min. FSK 12<br />
Regie Martin Le Gall Situationskomik auf dem Weg zum<br />
mit Julien Doré, Grégory größten Auftritt der Bandgeschichte.<br />
Gadebois, Jonathan <strong>Die</strong> laufenden Rocker-Witze und -Klischees<br />
funktionieren jedoch nicht für<br />
Cohen Disc BD 25<br />
Bild 2,35:1 (1080p24,<br />
AVC) Ton DTS-HD MA<br />
je<strong>des</strong> Publikum.<br />
7.1 (Deutsch, Französisch)<br />
Untertitel Deutsch ne Schärfe, die satten Farben betonen<br />
TECHNIK: Das Bild besticht durch sei-<br />
Extras Keine die inhaltlichen Kontraste. Beim Klang<br />
Vertrieb Tiberius Film steht die bombastische, räumliche Musikmischung<br />
im Mittelpunkt. Der 7.1-<br />
VÖ: im Handel<br />
Mix wirkt satt und tadellos. Extras sind<br />
keine dabei.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
<strong>Die</strong>„Dead<br />
Makabés“, von<br />
links: JP (Grégory<br />
Gadebois), Pascal<br />
(Jonathan Cohen),<br />
Erik (Yacine<br />
Belhousse) und<br />
Alex (Julien Doré).<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
89
HOME ENTERTAINMENT | DRAMA<br />
Lyndon B. Johnson<br />
(Liev Schreiber) lässt<br />
sich von Cecil Gaines<br />
(Forest Whitaker) Tee<br />
servieren.<br />
Im kleinen Bild: Der<br />
damalige Bun<strong>des</strong>kanzler<br />
Helmut Kohl trifft<br />
den realen Butler<br />
Eugene Allen.<br />
Der Sache dienen<br />
Nichts sehen, nichts hören, nur<br />
bedienen, das ist sein Job:<br />
Acht US-Präsidenten diente<br />
Eugene Allen im Weißen Haus. <strong>Die</strong><br />
Lebensgeschichte <strong>des</strong> 2010 verstorbenen<br />
Afroamerikaners inspirierte<br />
die 130 Minuten lange Geschichtsstunde<br />
„Der Butler“, in<br />
dem das Leben Eugene Allens allerdings<br />
überdramatisiert wird.<br />
Forest Whitaker spielt darin Cecil<br />
Gaines: Das Film-Alter-Ego <strong>des</strong><br />
realen Butlers muss als Kind miterleben,<br />
wie ein weißer Farmer<br />
seine Mutter vergewaltigt und seinen<br />
Vater erschießt, ohne zur Rechenschaft<br />
gezogen zu werden. Als<br />
Schwarzer war man in den USA alltäglichen<br />
Demütigungen ausgesetzt:<br />
Doch den Ungerechtigkeiten begegnet<br />
Filmbutler Cecil mit stoischer Ruhe.<br />
Egal, ob die Präsidenten, – von<br />
DER BUTLER<br />
Drama / USA 2013 / 132 Min. FSK 12 Regie Lee<br />
Daniels mit Forest Whitaker, Oprah Winfrey, David<br />
Oyelowo Disc BD 50 Bild 1,85:1 (1080p24, AVC)<br />
Ton DTS-HD MA 5.1 (Deutsch, Englisch) Untertitel<br />
Deutsch, Englisch Extras Entfallene und verpatzte<br />
Szenen, Featurettes, Musik<strong>video</strong> Vertrieb Prokino<br />
VÖ: im Handel<br />
Bild:<br />
Ton:<br />
Extras:<br />
Film:<br />
Eisenhower bis Reagan – militante<br />
Bürgerrechtler ausrotten wollen oder<br />
etwas gegen die Rassentrennung unternehmen<br />
wollen: Der Butler bleibt<br />
stumm. <strong>Die</strong>se Zurückhaltung führt in<br />
dem überambitionierten Weltverbesserungsfilm<br />
zu Konflikten zwischen<br />
Cecil und seinem politisch engagierten<br />
Sohn: Der kämpft an vorderster<br />
Front gegen die Machthaber,<br />
denen sein Vater Tee serviert.<br />
TECHNIK: Während die Bildschärfe<br />
durchschnittlich ist, präsentieren<br />
sich die Farben kräftig,<br />
aber natürlich. Einige dunkle Bereiche<br />
wirken verwaschen. Der<br />
Soundtrack bietet eine dynamische<br />
Abwechslung aus Musik und<br />
Sprache. Statt Effektfeuerwerk gibt es<br />
dezente Räumlichkeit. <strong>Die</strong> Extras ergänzen<br />
den Film um entfallene Szenen<br />
und Dokus zum Hintergrund.<br />
ADIEU PARIS<br />
FILM: Der erfolgsverwöhnte Investment-Banker<br />
Frank stürzt beruflich<br />
und privat ab. <strong>Die</strong> Schriftstellerin<br />
Patrizia ist während<strong>des</strong>sen auf den<br />
Weg zum Krankenbett ihres Liebhabers<br />
und muss Rückschläge erleiden.<br />
Beide Figuren treffen sich zufällig: Ihre<br />
Geschichten und Leben beginnen<br />
sich zu verflechten. Schöne Dialoge<br />
Drama / Deutschland,<br />
und bemerkenswerte Bilder lassen dieses<br />
Drama zu einem besonderen Er-<br />
Frankreich, Luxemburg<br />
2012 / O-Titel Upgrade /<br />
97 Min. FSK 6 Regie lebnis werden und präsentieren die<br />
Franziska Buch mit Liebe auf eine sehr erwachsene Art.<br />
Hans-Werner Meyer, TECHNIK: Das Bild besticht durch gute<br />
Schärfe und Detailvielfalt. <strong>Die</strong> Far-<br />
Jessica Schwarz,<br />
Sandrine Bonnaire Disc<br />
ben sind natürlich gehalten, hier wird<br />
BD 25 Bild 2,35:1<br />
(1080i50, AVC) Ton die harte Realität wiedergegeben anstatt<br />
sie aufzuhübschen – das passt<br />
DTS-HD MA 5.1<br />
(Deutsch, Französisch) auch zur Stimmung. Klanglich wird<br />
Untertitel Deutsch Wert auf die Verständlichkeit der<br />
Extras Entfallene Szenen<br />
Dialoge gelegt, es gibt jedoch ergreifende<br />
musikalische Einlagen über die<br />
Vertrieb Lighthouse /<br />
Farbfilm VÖ: im Handel<br />
volle Stereobreite.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
CONFESSION<br />
FILM: Da soll noch einer sagen, Pete<br />
Doherty sei zu nichts zu gebrauchen!<br />
Den tragischen Helden in Sylvie<br />
Verhey<strong>des</strong> melancholischem Drama<br />
spielt der britische Skandalrocker zumin<strong>des</strong>t<br />
sehr glaubhaft. Als Bonvivant<br />
Octave gibt er sich dem Opium und<br />
der Vielweiberei hin, hadert aber<br />
gleichzeitig mit seiner verschwendeten<br />
Jugend. Das ist zwar keine leich-<br />
Drama / Frankreich,<br />
Deutschland, Großbritannien<br />
2012 / O-Titel te Kost – als kunstvolle Charakterstudie<br />
mit einem starken philosophischen<br />
La confession d‘un enfant<br />
du siècle / 116 Min. Anstrich aber trotzdem sehenswert.<br />
FSK 12 Regie Sylvie TECHNIK: Der Optik fehlt es an Schärfe,<br />
was sich vor allem in der Bewegung<br />
Verheyde mit Pete Doherty,<br />
Charlotte Gainsbourg,<br />
August <strong>Die</strong>hl Disc<br />
bemerkbar macht. Dafür überzeugt<br />
BD 25 Bild 2,35:1 die fahle Farbgebung, die Octaves Innenleben<br />
beeindruckend widerspie-<br />
(1080i50, AVC) Ton<br />
DTS-HD MA 5.1 (Dt., gelt. Im Gegensatz zur atmosphärischen<br />
Musik werden die Dialoge teil-<br />
Engl.) Untertitel Deutsch<br />
Extras Keine Vertrieb<br />
weise undeutlich wiedergegeben. Zudem<br />
klingen die Effekte etwas künst-<br />
Lighthouse / Farbfilm<br />
VÖ: im Handel<br />
lich. Auf Extras wurde verzichtet.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
Hut ab: Pete Doherty überzeugt<br />
als trübseliger und<br />
berauschter Hedonist.<br />
90
HOME ENTERTAINMENT | KLASSIKER<br />
HIGH FIDELITY<br />
FILM: Rob Gordon (John Cusack) ist<br />
ein wandeln<strong>des</strong> Pop-Lexikon und Besitzer<br />
eines Plattenladens, der alles<br />
Wichtige in seinem Leben in Top-Five-<br />
Listen ordnet. So auch seine schmerzvollsten<br />
Trennungen. <strong>Die</strong> möchte Rob<br />
aufarbeiten, indem er sich mit allen<br />
seinen Ex-Freundinnen noch einmal<br />
trifft. Laura (Iben Hjejle), die ihn gerade<br />
für den langhaarigen Öko-Guru<br />
Drama / USA 1999 / 114<br />
Min. FSK 12 Regie<br />
Stephen Frears mit John Ray (Tim Robbins) verlassen hat, gehört<br />
angeblich nicht zu diesem Kreis<br />
Cusack, Iben Hjejle, Lisa<br />
Bonet, Disc BD 50 Bild der Alltime-Greatest-Herzensbrecherinnen.<br />
Aber die Trennung von ihr<br />
1,85:1 (1080p24, AVC)<br />
Ton DTS-HD MA 5.1 treibt Rob in die Sinnkrise.<br />
(Englisch), Dolby Digital<br />
TECHNIK: „High Fidelity“ lebt von seiner<br />
exquisiten Musikauswahl, die lei-<br />
5.1 (Deutsch, Französisch,<br />
Portugiesisch) u.a.<br />
Untertitel Deutsch, der nur im Original als verlustfreies<br />
Englisch, Französisch, Master Audio, aber stets satt und in<br />
Spanisch u.a. Extras 5.1 über die Lautsprecher kommt. Das<br />
Interviews, Entfallene Bild ist rauschfrei und scharf, ohne<br />
Szenen Vertrieb Disney<br />
dabei den 90er-Jahre-Look <strong>des</strong> Originals<br />
zu verleugnen.<br />
VÖ: im Handel<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
GOOD MORNING, VIETNAM<br />
FILM: Vietnam, 1965. Seit Jahren führen<br />
die USA einen erbitterten Krieg<br />
gegen den Vietcong: Ein Ende ist nicht<br />
in Sicht. Es herrscht Frust bei der Army<br />
– bis Radio-DJ Adrian Cronauer<br />
eintrifft. Rotzfrech, albern und laut,<br />
ist er bei den Kameraden beliebt, den<br />
Vorgesetzten aber ein Dorn im Auge:<br />
Robin Williams wurde für seine Darbietung<br />
in der mutigen Anti-Kriegs-<br />
Komödie / USA 1987 /<br />
121 Min. FSK 12 Regie<br />
Barry Levinson mit Robin komödie mit seiner ersten von vier Oscarnominierungen<br />
gewürdigt.<br />
Williams, Forest<br />
Whitaker, Tung Thanh TECHNIK: In Bild und Ton macht die<br />
Tran Disc BD 50 Bild Blu-ray Disc leider keinen besonders<br />
1,85:1 (1080p24, AVC) guten Eindruck. <strong>Die</strong> Bilder wurden<br />
Ton DTS-HD MA 5.1<br />
punktuell aufgefrischt, wirken aber<br />
(Englisch), Dolby Digital<br />
2.1 (Deutsch) u.a. Untertitel<br />
Deutsch, Englisch, Sound klingt nicht richtig sauber, zu-<br />
trotzdem oft verwaschen. Auch der<br />
Französisch Extras dem ist auf Deutsch nur eine Stereo-<br />
Featurettes, Produktionstagebuch,<br />
ungeschnitteteressanten<br />
Featurettes wegen lohnt<br />
Tonspur verfügbar. Der durchaus inne<br />
Monologe Vertrieb<br />
sich eine Anschaffung der BD trotzdem,<br />
zumin<strong>des</strong>t für Fans.<br />
Disney VÖ: im Handel<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
KLASSIKER DES MONATS<br />
ROBOCOP<br />
Action / USA 1987 / 103<br />
Min. FSK 18 Regie Paul<br />
Verhoeven mit Peter<br />
Weller, Nancy Allen, Dan<br />
O‘Herlihy Disc BD 50<br />
Bild 1,85:1 (1080p24,<br />
AVC) Ton DTS-HD MA<br />
5.1 (Engl.), DTS 5.1 (Dt.<br />
Ital. u.a.), DD 5.1 (Pol.<br />
u.a.), DD 2.0 (Ung. u.a.)<br />
Untertitel Dt., Engl. u.a.<br />
Extras Featurettes,<br />
Zusatzszenen, Making<br />
Of, Diskussionsrunde mit<br />
den Filmemachern Vertrieb<br />
Fox VÖ: im Handel<br />
FILM: Paul Verhoevens 1987 inszenierte Dystopie<br />
„RoboCop“ zählt zweifellos zu den großen<br />
Klassikern <strong>des</strong> Actionkinos. Mit bissigem<br />
Unterton teilte der Regisseur Seitenhiebe gegen<br />
raffgierige Wall-Street-Yuppies und gegen<br />
die Reagan-Administration aus. Am Ende bekam<br />
jeder das, was er verdiente – inklusive<br />
Zins und Zinseszins in bleihaltiger Form. Nach<br />
Jahren <strong>des</strong> Darbens auf dem Index erscheint<br />
Verhoevens bitterböser Blick auf eine korrupte<br />
Gesellschaft nun erstmalig im Director‘s Cut<br />
auf Blu-ray Disc. Als der idealistische Polizist<br />
Alex Murphy (Peter Weller) bei einem Einsatz<br />
lebensgefährlich verletzt wird, sieht der multinationale<br />
OCP-Konzern seine große Stunde<br />
gekommen: Um der Kriminalität auf Detroits<br />
Straßen Herr zu werden, baut die Firma aus<br />
den sterblichen Überresten Murphys einen<br />
Hybriden aus Mensch und Maschine. Als RoboCop<br />
sorgt der Cyborg nun für Recht und<br />
Ordnung. Doch die Schöpfer verfolgen mit ihrer<br />
Kreatur ein noch ganz anderes Ziel und<br />
schrecken dabei nicht vor kaltblütigem Mord<br />
Nachdem Polizist Alex Murphy<br />
(Peter Weller) im Einsatz schwer<br />
verletzt wurde, baut ihn der<br />
OCP-Konzern zu RoboCop um –<br />
einem Cyborg, der fortan<br />
Verbrechen bekämpfen soll.<br />
EXTRASTIPP<br />
in den eigenen Reihen zurück. Auch nach 27<br />
Jahren hat der Film nichts von seinem überbordenen<br />
Gewaltzynismus verloren. Das<br />
gleichnamige und durchaus sehenswerte Remake<br />
<strong>des</strong> durchaus satirischen Actioners läuft<br />
derzeit in den deutschen Kinos.<br />
TECHNIK: <strong>Die</strong> Bildschärfe der Blu-ray Disc ist<br />
wechselhaft: Einige Szenen wirken so scharf,<br />
als wären sie heute produziert worden, anderen<br />
merkt man ihr Alter deutlich an. <strong>Die</strong> blassen<br />
Farben lassen sofort nostalgische Stimmung<br />
aufkommen. Vom großen Kontrastumfang<br />
profitieren vor allem dunkle Szenen. Der<br />
Ton ist insgesamt zurückhaltend, einzelne Surround-Effekte<br />
sitzen dafür aber umso wirkungsvoller.<br />
<strong>Die</strong> deutsche Synchronisation<br />
verfügt über auffällig räumliche, blechern wirkende<br />
Dialoge, was äußerst unnatürlich klingt.<br />
Der englische Originalton ist frei von diesem<br />
Makel. Spitzenklasse sind dagegen die Extras:<br />
<strong>Die</strong> umfangreichen Featurettes und ein Einblick<br />
in die Storyboards mit dem Animator lassen<br />
kaum Wünsche offen.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
DIE BRÜCKE<br />
FILM: <strong>Die</strong> dramatische Geschichte von<br />
sieben 16-jährigen Jungen beginnt im<br />
April 1945. In den letzten Tagen <strong>des</strong><br />
Krieges werden sie von der Schulbank<br />
weg eingezogen. Ihr Auftrag: die Brücke<br />
vor den Toren einer kleinen deutschen<br />
Stadt mit aller Gewalt bis zum<br />
Schluss zu verteidigen. Exemplarisch<br />
führt Regisseur Bernhard Wicki am<br />
Kriegsfilm / BRD 1959 /<br />
103 Min. FSK 12 Regie<br />
Unsinn eines einzelnen Auftrags den<br />
Bernhard Wicki mit Wahnsinn <strong>des</strong> gesamten Krieges vor<br />
Folker Bohnet, Fritz Augen. Ein zeitloses Meisterwerk, das<br />
Wepper, Michael Hintz kompromisslos Anklage erhebt.<br />
Disc BD 50 Bild 4:3 TECHNIK: Zwischen einzelnen verwaschenen<br />
Bildern gibt es immer wie-<br />
(1080p24, AVC) Ton<br />
DTS-HD MA 2.0<br />
(Deutsch) Untertitel der Szenen, die Dank exzellenter<br />
Deutsch Extras Doku, Schärfe und bestem Detailreichtum<br />
Interviewmitschnitte Staunen hervorrufen. Klanglich wurde<br />
am Original nicht viel gedreht, der<br />
Vertrieb Studiocanal VÖ:<br />
im Handel Ton ist quasi monaural. Der gut gefüllte<br />
Bonusteil enthält mehr als zwei<br />
Stunden Dokumaterial und Gesprächsmitschnitte.<br />
FILMTIPP<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
Hitlers Wahnsinn: Minderjährige Soldaten müssen<br />
eine Brücke verteidigen, die gesprengt werden soll.<br />
IN DER HITZE DER NACHT<br />
FILM: In einem Südstaatennest wird<br />
ein Industrieller tot aufgefunden. Als<br />
erstes verhaftet die Polizei einen<br />
Schwarzen, der auf einen Zug wartet.<br />
Doch dieser ist selbst Polizeibeamter,<br />
Experte für Mordfälle und versucht<br />
nun im rassistischen Süden, den Fall<br />
selbst zu klären. Ein schwüler, spannender<br />
und ungeheuer kluger Film<br />
Krimi / USA 1967 / über Rassismus, Arroganz und Vorurteile<br />
– und zwar auf allen Seiten.<br />
O-Titel In The Heat Of<br />
The Night / 110 Min.<br />
FSK 12 Regie Norman TECHNIK: <strong>Die</strong> Bildqualität ist nur<br />
Jewison mit Sidney durchschnittlich: Bessere Kontraste<br />
Poitier, Rod Steiger, würden helfen, dunkle Szenen weniger<br />
verwaschen zu lassen. Ansonsten<br />
Warren Oates Disc BD<br />
50 Bild 1,85:1 (1080p24, sind Schärfe und Details gut für das<br />
AVC) Ton DTS-HD MA<br />
Alter <strong>des</strong> Materials. Der Ton ist nahezu<br />
monaural, nur die englische Ton-<br />
5.1 (Englisch), DTS 2.0<br />
(Deutsch), DTS-HD MA<br />
1.0 (Span., Ital.) Untertitel<br />
Deutsch, Englisch, bar aufgepeppt. <strong>Die</strong> Dialoge sind zwar<br />
spur liegt in 5.1 vor und wurde hör-<br />
Franz. u.a. Extras vergleichsweise undeutlich, behalten<br />
Featurettes Vertrieb Fox damit aber auch das nostalgischeFlair<br />
VÖ: im Handel<br />
<strong>des</strong> Originals bei.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
91
HOME ENTERTAINMENT | TV-SERIEN UND VORSCHAU<br />
BORGEN – GEFÄHRLICHE ... – STAFFEL 3<br />
SERIE: In der dritten und letzten Staffel<br />
der gefeierten dänischen Drama-<br />
Serie „Borgen – Gefährliche Seilschaften“<br />
gründet die taffe Politikerin<br />
Birgitte Nyborg eine neue Partei. Doch<br />
das gefällt längst nicht jedem ihrer<br />
ehemaligen Mitstreiter. Nyborgs neue<br />
Beraterin Katrine Fønsmark spielt eine<br />
ebenso wichtige Rolle in den finalen<br />
Folgen wie der Nachrichtenchef<br />
Drama / Dänemark<br />
2013 / 580 Min. FSK 12 Torben Friis.<br />
Regie Jesper W. Nielsen TECHNIK: Beim Sound der DVD gibt<br />
u.a. mit Sidse Babett es nichts zu bemängeln. Der satte Surround-Klang<br />
dringt aus allen Laut-<br />
Knudsen, Mikael<br />
Birkkjær, Pilou Asbæk<br />
sprechern, die Dialoge sind klar verständlich<br />
und gut auf die übrige Ge-<br />
Disc 4 x DVD Bild 2,40:1<br />
(anamorph) Ton Dolby Digital<br />
2.0 (Deutsch, Dänisch),<br />
Dolby Digital 5.0 ge Optik hinterlässt einen eher diffuräuschkulisse<br />
abgestimmt. <strong>Die</strong> körni-<br />
(Deutsch, Dänisch) Untertitel<br />
Deutsch, Dänisch Konturen lassen zu wünschen übrig,<br />
sen Gesamteindruck. Bildschärfe und<br />
Extras Keine Vertrieb<br />
ein Nachziehen ist nicht zu übersehen.<br />
<strong>Die</strong> Schwarz- und Weißwerte<br />
WVG Medien VÖ: im<br />
Handel<br />
stimmen. Extras gibt es nicht.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
RIPPER STREET – STAFFEL 1<br />
SERIE: London, 1889: Eine übel zugerichtete<br />
Tote wird gefunden. Auf<br />
den ersten Blick scheint es, als triebe<br />
der berüchtigte Jack the Ripper wieder<br />
sein Unwesen. Inspector Edmund<br />
Reid (Matthew Macfadyen) hat daran<br />
Zweifel: Hat der berühmteste Mörder<br />
Englands womöglich einen Nachahmer?<br />
Fest steht: In der hochwertigen<br />
BBC-Produktion „Ripper Street“,<br />
Krimi / Großbritannien<br />
2012 / 417 Min. FSK 16 einem detailverliebten Mix aus „Downton<br />
Abbey“ und „Sherlock“, haben die<br />
Regie Tom Shankland<br />
u.a. mit Matthew Ermittler auch ohne Zutun <strong>des</strong> berüchtigten<br />
„Schlitzers“ viel zu tun.<br />
Mcfadyen, Jerome Flynn,<br />
Adam Rotheberg Disc<br />
TECHNIK: <strong>Die</strong> fein auf die Musik abgestimmten<br />
Dialoge und Effekte klin-<br />
3 x DVD Bild 1,78:1<br />
(anamorph) Ton Dolby<br />
Digital 5.1 (Deutsch, gen auf DVD sehr natürlich. Abgesehen<br />
von einem leichten Rauschen ge-<br />
Englisch) Untertitel<br />
Deutsch, Englisch Extras fällt auch die Optik, wobei neben der<br />
Hinter den Kulissen knackigen Bildschärfe vor allem die<br />
Vertrieb Polyband VÖ:<br />
kräftigen Farben überzeugen. Im Bonusteil<br />
findet sich lediglich ein Blick<br />
im Handel<br />
hinter die Kulissen.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
WAREHOUSE 13 – STAFFEL 4<br />
SERIE: Das Warehouse, ein riesenhaftes<br />
geheimes Lagerhaus für übernatürliche<br />
Gegenstände in South Dakota,<br />
wurde zerstört. Um es wiederherzustellen,<br />
bedienen sich Agent Pete<br />
Lattimer und sein Team von Spezialisten<br />
eines der mysteriösen Objekte.<br />
Doch damit gefährden sie die Sicherheit<br />
der Menschheit. <strong>Die</strong> Story der Sci-<br />
Fi-Serie im Stil von „Akte X“ und „Eureka“<br />
ist zwar hanebüchen und voller<br />
Sci-Fi / USA 2012 / 825<br />
Min. FSK 16 Regie Chris<br />
Fisher u.a. mit Eddie Logiklöcher, aber immerhin locker<br />
McClintock, Joanne und humorvoll erzählt.<br />
Kelly, Saul Rubinek Disc TECHNIK: Vom trashigen Menü sollte<br />
man sich nicht abschrecken lassen:<br />
5 x DVD Bild 1,78:1<br />
(anamorph) Ton Dolby Digital<br />
5.1 (Deutsch, Eng-<br />
Farben und Details stimmen, aber die<br />
Kanten büßen bei schnellen Bewegungen<br />
Schärfe ein. Der sauber ausdiffelisch)<br />
Untertitel Deutsch,<br />
Englisch Extras Webisode,<br />
Entfallene und verpatzte<br />
Szenen, Audioround-Effekte<br />
wissen zu überzeugen.<br />
renzierte Sound und die guten Surkommentare<br />
Vertrieb Zwei wenig unterhaltsame Audiokommentare<br />
sowie entfallene und verpatz-<br />
Universal VÖ: im Handel<br />
te Szenen finden sich im Bonusteil.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
Inspector Reid (Matthew Macfadyen, Mitte),<br />
Drake (Jerome Flynn, l.) und Jackson (Adam<br />
Rothenberg) sind dem Killer auf der Spur.<br />
FILMTIPP<br />
Norma (Vera Farmiga) und Norman Bates<br />
(Freddie Highmore) spielen in der abgründigen<br />
Psychostudie „Bates Motel“ Mutter und Sohn.<br />
BATES MOTEL – STAFFEL 1<br />
SERIE: <strong>Die</strong> spannende und akkurat<br />
inszenierte US-Serie ist die Vorgeschichte<br />
<strong>des</strong> Romans „Psycho“ von<br />
Robert Bloch, der 1960 von Alfred<br />
Hitchcock verfilmt wurde. Sie erzählt<br />
von einer fatalen Mutter-Sohn-Beziehung.<br />
Norma und Norman Bates wollen<br />
in einem kleinen Städtchen in Oregon<br />
neu anfangen, verstricken sich<br />
Thriller / USA 2012 / aber in einem nervenaufreibenden Lügenkonstrukt<br />
um einen Mord, der un-<br />
429 Min. FSK 16 Regie<br />
Tucker Gates mit Vera bedingt unentdeckt bleiben soll.<br />
Farmiga, Freddie<br />
TECHNIK: <strong>Die</strong> schaurig-schöne Kulisse<br />
<strong>des</strong> Motels bildet mit den Pastell-<br />
Highmore, Olivia Cooke<br />
Disc 2 x BD 50 Bild<br />
1,78:1 (1080p24, AVC) farben, die auf Blu-ray Disc optimal<br />
Ton DTS-HD MA 5.1 zur Geltung kommen, einen reizvollen<br />
Gegensatz. Der Soundmix kommt<br />
(Deutsch, Englisch,<br />
Französisch, Spanisch) etwas kraftlos daher, wurde aber sauber<br />
ausdifferenziert. Der Bonusteil<br />
Untertitel Dt., Englisch,<br />
Französisch, Spanisch,<br />
Niederländisch Extras enthält entfallene Szenen und eine<br />
Entfallene Szenen, Podiumsdiskussion<br />
Vertrieb fos zu „Psycho“, der Kulisse oder den<br />
Podiumsdiskussion. Hintergrundin-<br />
Universal VÖ: im Handel Darstellern sucht man vergebens.<br />
Bild:<br />
Extras:<br />
Ton:<br />
Film:<br />
VORSCHAU | HEFT 05_<strong>2014</strong><br />
ESCAPE PLAN<br />
Action, Kauf / Verleih: 27.03.<br />
RUSH<br />
Action, Kauf / Leih: 28.03.<br />
INSIDE WIKILEAKS<br />
Drama, Kauf / Verleih: 03.04.<br />
LAST VEGAS<br />
Komödie, Kauf / Verleih: 27.03.<br />
MICHAEL KOHLHAAS<br />
Drama, Kauf / Verleih: 28.03.<br />
BD DES<br />
MONATS<br />
DIE TRIBUTE VON PANEM<br />
CATCHING FIRE<br />
Science-Fiction, Kauf / Verleih: 27.03.<br />
Ein ernstes Spiel: Oscarpreisträgerin<br />
Jennifer Lawrence glänzt erneut in einem<br />
blutrünstigen Kampf um Leben und Tod.<br />
NEU IM KINO<br />
LONE<br />
SURVIVOR<br />
Allein unter Feinden:<br />
Mark Wahlberg gibt<br />
in einem nervenaufreibenden<br />
Kriegsfilm<br />
den Einzelkämpfer.<br />
Start: 20.03.<br />
Weitere Neustarts, Filmbesprechungen,<br />
Interviews und Starportäts finden sie auf<br />
www.<strong>video</strong>-magazin.de/kino<br />
92
Nostalgie<br />
Autor / Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Archiv<br />
Telefone<br />
waren doof<br />
Es ist noch gar nicht so lange her, dass tragbare<br />
Telefone intelligent (smart) wurden. Mittlerweile<br />
sind sie so schlau, dass einiges ohne sie schon nicht<br />
mehr funktioniert. Und bald wollen sie uns kontrollieren.<br />
Anfang der Neunziger kamen die<br />
ersten Telefone für unterwegs auf<br />
den Markt. In Deutschland wurden<br />
sie liebevoll mit dem englisch<br />
klingenden Namen „Handy“ bezeichnet,<br />
obwohl sie in den USA „Cellphones“ genannt<br />
wurden und werden. Es war die Zeit,<br />
als Telefone zu Hause noch fast ausschließlich<br />
analog an Kabeln hingen – einige Exemplare<br />
noch mit Wählscheibe und ohne<br />
Netzgerät. Man konnte mit ihnen telefonieren,<br />
selbst wenn im Haus der Strom ausgefallen<br />
war. In dieser Welt reichte es völlig,<br />
zu Hause und im Büro erreichbar zu sein.<br />
Ansonsten war halt Funkstille. Weder im<br />
Auto noch in der S-Bahn, beim Einkaufen,<br />
Spazierengehen, Joggen und auch nicht<br />
beim Aben<strong>des</strong>sen im Restaurant ließ man<br />
sich stören. Doch dann kamen die Handys.<br />
1992 wurden in Deutschland die Bänder<br />
D1 und D2 freigegeben. Es begann der Run<br />
auf die neue Freiheit beim Telefonieren.<br />
Wer als wichtig gelten wollte, machte mobil<br />
und war nun stets erreichbar. Und wenn das<br />
Handy gar nicht läuten wollte, gab es <strong>Die</strong>nste,<br />
die zu bestimmten Zeiten anriefen. Um<br />
das Erstaunen der umgebenden Menschen<br />
zu maximieren konnte man ins Gerät brüllen:<br />
„Schweinebäuche? Verkaufen!!!“ Ein<br />
uralter, inzwischen schlechter Gag.<br />
Schon damals lief ein Vertrag mit einem<br />
Provider zwei Jahre – jedoch zu vergleichsweise<br />
astronomischen Gesprächsgebühren.<br />
<strong>Die</strong> SMS war das einzige Datenformat der<br />
Handys, das Internet wurde gerade erst ge-<br />
knüpft. Nach zwei Jahren Handy-Nutzung<br />
bekam man vom Provider ein neues Gerät,<br />
damit man ihm treu blieb. Der riesige Unterschied<br />
zu heute war, dass das alte Handy<br />
nach zwei Jahren noch einwandfrei lief. <strong>Die</strong><br />
Akkulaufzeit hatte sich leicht verringert,<br />
doch während der gesamten Nutzung musste<br />
man weder ein Update der Firmware fahren,<br />
noch Funktionen installieren und sich<br />
auch nicht darüber ärgern, dass neue Apps<br />
mit der OS-Version nicht funktionierten.<br />
Man telefonierte, schickte SMS, und die<br />
Evolution mit Farb-Display, Fotofunktionen<br />
und Bluetooth war uninteressant.<br />
Wir überspringen nun die Jahre, in denen<br />
erste Smartphones mit Windows Mobile<br />
tragbare Telefone zu kleinen mobilen Computern<br />
machen wollten. Der Paukenschlag<br />
gelang Apple 2007 mit der Einführung <strong>des</strong><br />
iPhone. Es war mit seinem Betriebssystem<br />
und seiner Rechenleistung in der Lage,<br />
mehr als die Telefonwelt zu revolutionieren.<br />
<strong>Die</strong> Konkurrenz brauchte ein paar Jahre,<br />
um aufzuholen, doch jetzt ziehen alle mit.<br />
Erst wurden Smartphones schneller und<br />
größer, dann gab es noch größere Tablets<br />
ohne Gesprächsoption. <strong>Die</strong> wurden dann<br />
wieder so klein wie Smartphones und funktionieren<br />
teils nur im heimischen WLAN.<br />
Hier schließt sich der Kreis. Das Telefonieren<br />
als soziale Interaktion rückt in den<br />
Hintergrund, man postet lieber auf Facebook,<br />
dass man sich gleich trifft. Kürzlich<br />
hat WhatsApp auch die SMS als Kurznachrichtendienst<br />
überholt. <strong>Die</strong> Devices sind so<br />
smart, dass sie sich unverzichtbar machen:<br />
eine exzellente Überlebensstrategie für ihre<br />
Gattung. Erst übernahmen sie Aufgaben<br />
wie Surfen im Internet, das Abspielen von<br />
Musik und Videos und fungierten als nützliche<br />
Helfer beim Steuern von TV-Geräten,<br />
AV-Receivern oder der Hausautomation.<br />
Nun kommt immer mehr Equipment auf<br />
den Markt, das sich über Smartphones steuern<br />
lässt: vom Bluetooth-Lautsprecher über<br />
Kamera-Drohnen, Fleischthermometer,<br />
Personenwaagen, Fotoapparate und Dashboard-Cams<br />
bis hin zu Pflanzensensoren.<br />
Der neuste Trend sind Wearables, die motorische<br />
Aktivitäten und Fitnesswerte wie<br />
Schrittzahl, Puls oder Blutdruck melden.<br />
Das Smartphone weiß, wann wir wohin<br />
laufen. Bald könnte es uns befehlen, schneller<br />
zu rennen, ein paar Liegestützen einzuschieben<br />
oder ein Bier weniger zu trinken,<br />
um dem von Google bestimmten Schönheitsideal<br />
zu entsprechen. Sonst erscheint<br />
auf Facebook, wie faul wir sind, wenn wir<br />
nur auf dem Sofa fernsehen. Da war mir<br />
mein erstes, noch „doofes“ Telefon schon<br />
lieber.<br />
■<br />
<strong>Die</strong> ersten Handys<br />
Mitte der Neunziger wurden<br />
Handys wie das Siemens<br />
S6 für alle bezahlbar. Was<br />
ihre Nachfahren einmal<br />
alles können würden,<br />
hätte damals niemand<br />
geglaubt.<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
93
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Tronje TRLW-PT 120<br />
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WLAN, USB, 7.1-Audioausgang<br />
Toshiba 40L5333DG<br />
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• 200 Hz (AMR) • 1.920x1.080 Pixel (Full HD)<br />
• Energieklasse: A+ • 3D Ready • Licht-Sensor<br />
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162, 90 XRSM38<br />
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3 Jahre Prime Support<br />
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Kurztests<br />
An dieser Stelle unterziehen wir neue Produkte aus der Unterhaltungselektronik einem Schnelltest<br />
und bewerten sie nach Qualität, Praxistauglichkeit und Preis. Darunter fallen auch Produkte,<br />
die uns kurz vor Redaktionsschluss erreichten. Ausführliche Tests zu einem späteren Zeitpunkt<br />
sind nicht ausgeschlossen.<br />
Wer die kleine Box<br />
nicht über das<br />
Smartphone steuern<br />
will, kann dies<br />
auch mittels Fernbedienung<br />
tun.<br />
Alles – immer und überall!<br />
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Samsung Homesync € 290<br />
Testurteil: gut<br />
Preis/Leistung: gut<br />
Fotos aus dem Smartphone, Videos<br />
vom PC, Musik im MP3-Player –<br />
Mediendaten liegen oft verstreut herum<br />
und nur selten dort, wo man sie<br />
gerade braucht. In der Welt aktueller<br />
Android-Smartphones und -Tablets<br />
soll die kleine Box Samsung HomeSync<br />
Ordnung ins Mediengewirr bringen.<br />
<strong>Die</strong> Android-Box mit eingebauter<br />
1-TByte-Festplatte wird per HDMI-<br />
Kabel mit dem Flat-TV verbunden und<br />
über die zugehörige Homesync-App<br />
auf einem Android-Smartphone im<br />
selben Netzwerk gesteuert. Außerdem<br />
verbindet sie sich über den Samsung-<br />
Account <strong>des</strong> Benutzers mit allen kompatiblen<br />
Geräten: etwa weiteren Android-Smartphones<br />
oder -Tablets, PCs<br />
oder netzwerkfähigen Kameras. Sind<br />
alle Komponenten verbunden, lassen<br />
sich Fotos, Videos und Musik manuell<br />
oder automatisch auf den Heim-Server<br />
schicken und darüber wiedergeben.<br />
Umgekehrt kann man vom<br />
Smartphone aus auch auf sämtliche<br />
auf HomeSync gespeicherten Medieninhalte<br />
zugreifen – zu Hause und unterwegs<br />
via Internet. Mehrere Benutzer<br />
können die Box mit jeweils eigenen<br />
Accounts nutzen.<br />
HomeSync selbst läuft mit dem Android-Betriebssystem<br />
4.2.2, das Menü<br />
erinnert an die Optik der Samsung<br />
Smart TVs: Drei Bereiche zeigen eigene<br />
Medieninhalte, Filme aus dem<br />
Samsung Video Store sowie auf dem<br />
Gerät installierte Apps. Zur Steuerung<br />
dient entweder ein Mauszeiger oder<br />
ein Cursorkreuz auf dem verbundenen<br />
Smartphone, alternativ lässt sich<br />
der Bildschirminhalt der HomeSync-<br />
Box aufs Smartphone spiegeln und<br />
dort per Fingertippen befehligen.<br />
HomeSync erfordert eine recht intensive<br />
Einarbeitung. <strong>Die</strong> Vielzahl an<br />
Funktionen und die Steuerung via<br />
Smartphone gestalten sich nicht immer<br />
ganz intuitiv. Dafür ist die Box bei<br />
der Organisation eigener und gekaufter<br />
Medieninhalte unter Android sehr<br />
hilfreich.<br />
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Testurteil: sehr gut<br />
Preis/Leistung: gut<br />
Wireless-Stereoanlage<br />
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Das Problem kennen viele: Heute lässt sich prima kabellos Musik übertragen<br />
– nur nicht auf die gute, Jahrzehnte alte Stereoanlage, die noch<br />
immer ihre <strong>Die</strong>nste tut. Kabelspezialist Oehlbach liefert dazu eine pfiffige<br />
Lösung: Der Bluetooth-Empfänger wird einfach per Klinkenanschluss angeschlossen<br />
und liefert darüber den Sound von jedem Bluetooth-fähigen Spieler,<br />
etwa einem Tablet oder Smartphone. Im Kurztest funktioniert unsere<br />
Bluetooth-Verbindung auf Anhieb, und auch bei der Klangübertragung enttäuscht<br />
der analoge Stecker nicht.<br />
102
Leicht und<br />
locker<br />
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Bose hat mit der Marke Sound-<br />
Link geholfen, einen Markt für<br />
Wireless Speaker zu schaffen, der<br />
heute von unzähligen Herstellern<br />
mit Geräten geflutet wird. Doch so<br />
schnell macht den US-Amerikanern<br />
an dieser Stelle keiner etwas<br />
vor. Auch Generation 3 der Bluetooth-Variante<br />
<strong>des</strong> tragbaren Lautsprechers<br />
bietet wieder absolutes<br />
Top-Niveau. Nach dem ersten Aufladen<br />
sind nur ein Tastendruck am<br />
Speaker und das Einschalten <strong>des</strong><br />
Bluetooth-Senders an Smartphone<br />
oder Tablet nötig, schon sind Musikspieler<br />
und die empfangende<br />
Box verbunden. <strong>Die</strong> Reichweite<br />
ging im Schnelltest sogar über die<br />
von Bose angegebenen neun Meter<br />
hinaus. Locker und leicht beschallt<br />
der SoundLink III ein mit mehreren<br />
Personen gefülltes Wohnzimmer<br />
mit achtbaren Bässen und klaren<br />
Höhen, die sowohl bei aktuellen<br />
Dance-Hits wie Mr. Probz‘ Waves,<br />
aber auch bei Vorführ-Klassikern<br />
wie Poetry Man von Queen Latifah<br />
überzeugen.<br />
Für schlanke 35 Euro Aufpreis gibt<br />
es für den Bose-Neuling hübsche<br />
Lederabdeckungen in fünf Farbvarianten<br />
dazu. Das passt.<br />
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Einen älteren Fernseher zum smarten<br />
Device aufzurüsten, das die<br />
neuen digitalen Medien nutzen kann,<br />
ist eine tolle Sache. Der HDMI-Stick<br />
beans cast v.2 vereint hier gleich mehrere<br />
Techniken, die ihn zum Empfänger<br />
und damit das TV-Gerät, in dem er<br />
steckt, zum Anzeigegerät für iPhones,<br />
iPads, Android-Devices und Windows-Laptops<br />
machen. Er ist damit,<br />
wie vom Hersteller versprochen, die<br />
„Eier legende Wollmilchsau“ unter<br />
den Medienstreamern.<br />
<strong>Die</strong>se Universalität der genutzten<br />
EZCast-Umgebung macht das Handling<br />
allerdings nicht gerade leicht.<br />
Beispiel Android: Man lädt eine App<br />
herunter, die sich über Wi-Fi Direct<br />
nach Eingabe <strong>des</strong> am TV angezeigten<br />
Passwortes verbindet. Dann steuern<br />
Navigationstasten auf dem Handy die<br />
Setups-Screens auf dem Fernseher,<br />
bei dem man erst einmal die Nutzung<br />
<strong>des</strong> Haus-WLAN einstellt. Nach diesem<br />
Setup ist der Stick schon mal als<br />
DLNA-Renderer sichtbar, empfängt<br />
also entsprechende Streams automatisch.<br />
<strong>Die</strong> Android-App befindet sich<br />
dann im hier rechts gezeigten Hauptmenü,<br />
von dem aus unterschiedliche<br />
Apps und Strategien, um Inhalte auf<br />
den TV zu bekommen, gestartet werden.<br />
Für uns war Miracast von starkem<br />
Interesse. Hier geht der Stick<br />
nach Drücken <strong>des</strong> EZMirror-Buttons<br />
in Wartestellung und man muss Miracast<br />
am Smartphone erst einmal aktivieren.<br />
Ganz schön kompliziert – aber<br />
in der Tat besonders vielseitig. Da sind<br />
die Problemlösungen und Anleitungs<strong>video</strong>s<br />
auf der Website <strong>des</strong> Herstellers<br />
unverzichtbar.<br />
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Preis/Leistung: sehr gut<br />
Dabei ist die Installation der Hardware<br />
noch einfach: den Stick in einen<br />
HDMI-Port stecken und das beigelegte<br />
USB-Kabel zur Stromversorgung verbinden.<br />
Schon erscheint am TV eine<br />
Anleitung zur Verbindung. Mit Wi-Fi-<br />
Zugriff im dualen n-Standard und einer<br />
Bildauflösung bis 1080p30 mit<br />
5.1-Surround-Sound sollten die Hardware-Voraussetzungen<br />
bestens sein;<br />
in unserer Laborumgebung wurde der<br />
Durchsatz aber wohl von unseren vielen<br />
anderen Netzen beeinträchtigt. So<br />
kam es oft zu Rucklern bei hochwertigen<br />
Videos.<br />
Unglaublich, wie viele Protokolle<br />
dieser Stick beherrscht. Ein idealer<br />
Zeitvertreib – für Fortgeschrittene.<br />
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•mit integrierterDECT-Basis<br />
•E-Mails/RSS-News aufgroßemFarbdisplay lesen<br />
•Telefonbuch mitBildanzeige<br />
•Babyfon,Weckruf,Freisprechen, Anrufbeantworter<br />
•Steuerung vonUPnP-Mediaservernund<br />
Smart-Home-Geräten<br />
•Eco-ModusimRuhezustand<br />
•neueFunktionenper Update<br />
•Zuzahlung: nur 19 Euro<br />
Logitech Bluetooth Audioempfänger<br />
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kabelloses Soundsystemfür IhrSmartphoneoderIhren Tablet-PC<br />
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•Lieferumfang: Kabelloser Audiostreamer, Netzkabel, Cinch-auf-<br />
3,5-mm-Audiokabel<br />
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PER TELEFON:<br />
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PER FAX:<br />
0781-846191<br />
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Video Kunden-Service<br />
Postfach 180 ·77649 Offenburg<br />
Video erscheint im Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH, Richard-<br />
Reitzner-Allee 2, 85540 Haar,HandelsregisterMünchen, HRB 154289<br />
Ich bestelleVideo zunächstfür ein Jahr (12 Ausgaben) zum Vorteilspreis vonnur 57,90 €(Österreich 67,90 €, Schweiz SFr115,80). Das Abo<br />
kann ich nach dem ersten Bezugsjahr jederzeit wieder kündigen. Das Dankeschön erhalte ich umgehend nach Zahlungseingang. Eine<br />
eventuelleZuzahlung zum Geschenk wirdper Nachnahme /Rechnung erhoben. <strong>Die</strong>ses Angebot gilt nur in Deutschland, Österreich, Schweiz<br />
und solange der Vorrat reicht. WeitereAuslandskonditionen auf Anfrage: weka@burdadirect.de<br />
Name Vorname Geburtsdatum<br />
Straße, Nr.<br />
PLZ, Ort<br />
Telefon<br />
Ich bin damit einverstanden –jederzeit widerruflich –, dass mich der Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING künftig per E-Mail und<br />
telefonisch über interessante Vorteilsangebote informiert.<br />
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BLZ<br />
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1 Heft<br />
Gratis!<br />
WK 4010 E04
Bestenliste<br />
<strong>Die</strong> Bestenliste<br />
Hier finden Sie einen Überblick aller Geräte, die <strong>video</strong> in dieser und den<br />
vergangenen Ausgaben ausführlich getestet hat. Inklusive Teilnoten für die<br />
persönliche Wichtung der Ergebnisse und unverbindlicher Preisempfehlungen<br />
ist diese Liste ein hilfreicher Einkaufsführer für Unterhaltungselektronik.<br />
Über<br />
400 Geräte<br />
im Praxistest<br />
Generell sind unsere Bewertungskriterien<br />
für alle Produktkategorien in<br />
Teilnoten für Bild, Klang, Ausstattung,<br />
Bedienung und Verarbeitung<br />
aufgeteilt. Aus diesen setzt sich eine Gesamtpunktzahl<br />
zusammen (Ergebnis), die als<br />
Schulnote interpretiert und zusätzlich als Prozentwert<br />
im Verhältnis zur maximal erreichbaren<br />
Punktzahl angegeben wird. <strong>Die</strong> Abhängigkeit<br />
der Ergebnis-Schulnote von der erreichten<br />
Pro zentzahl wird im Punkteschlüssel<br />
rechts dargestellt.<br />
Wir haben diese Zuordnung Anfang 2013<br />
etwas härter gestaltet, dabei sind einige Geräte<br />
notentechnisch abgerutscht. Der Idealfall<br />
von 100 Prozent konnte aber auch vorher<br />
kaum erreicht werden, da dieses Gerät dann<br />
in jedem Unterpunkt aller Teilnoten die absolute<br />
Referenz dargestellt hätte. Das ist aber nie<br />
der Fall, da sich ein Hersteller etwa auf eine<br />
perfekte Ausstattung konzentriert, ein anderer<br />
aber in das Material <strong>des</strong> Gehäuses oder einen<br />
geringen Stromverbrauch investiert.<br />
Unser Bewertungssystem ist nach oben offen<br />
und kann sich so blitzschnell den Veränderungen<br />
<strong>des</strong> Marktes anpassen. Werden beispielsweise<br />
wichtige Features neu eingeführt,<br />
können wir sofort die Maximalpunktzahl für<br />
die Ausstattung anheben. Schlägt ein Gerät<br />
die bisherige Referenzqualität von Bild oder<br />
Ton, wird auch hier der Standard angepasst.<br />
Dadurch werten sich alte Geräte automatisch<br />
ab (wie im richtigen Leben), denn ihre Punktzahl<br />
bleibt zwar konstant, die Prozentnote im<br />
Verhältnis zur Maximalpunktzahl sinkt aber.<br />
Der Preis ist heiß<br />
<strong>Die</strong> Note für das Preis-Leistungs-Verhältnis<br />
orientiert sich an den unverbindlichen Preisempfehlungen<br />
der Hersteller (UVP) zum jeweiligen<br />
Testzeitpunkt, den wir auch in den<br />
Testberichten und der Bestenliste abdrucken.<br />
Sie stellt daher eine Momentaufnahme dar.<br />
<strong>Die</strong> Straßenpreise, insbesondere bei Preisagenturen<br />
im Internet, können erheblich vom<br />
UVP ab weichen. Vor allem ältere Geräte sind<br />
mitunter deutlich günstiger zu haben. Ein<br />
Preisvergleich lohnt sich daher auf jeden Fall.<br />
Punkteschlüssel<br />
<strong>Die</strong> erreichte Gesamtpunktzahl eines Tests misst<br />
sich an der Anzahl der maximal erreichbaren<br />
Punkte in der jeweiligen Gerätekategorie. Wir<br />
errechnen, wie viel Prozent davon ein Teilnehmer<br />
erreicht hat. Das Ergebnis wird dann nach folgender<br />
Einteilung einer Schulnote zugeordnet.<br />
überragend ab 90%<br />
sehr gut ab 80%<br />
gut ab 65%<br />
befriedigend ab 50%<br />
ausreichend ab 30%<br />
mangelhaft ab 10%<br />
ungenügend < 10%<br />
Erklärung: Bild = Bildqualität // Klg = Klangqualität // Aus = Ausstattung // Bed = Bedienung // Ver = Verarbeitung<br />
TV-E. = TV-Empfang // Pkt = Gesamtpunktzahl // % = Prozent // Preis/Leistg = Preis/Leistung<br />
Oled-Fernseher<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 460 60 224 95 80 919 100<br />
überragend<br />
Samsung KE55S9C 8000 436 42 207 89 74 848 92 befriedigend 11/13<br />
LG 55EA9809 9000 422 48 197 86 70 823 90 befriedigend 11/13<br />
alle mit 3D-Funktion<br />
Ultra-Hd-Fernseher<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 462 60 221 95 80 916 100<br />
überragend<br />
Samsung UE85S9 35.000 428 48 204 89 73 842 92 ausreichend 9/13<br />
Panasonic TX-L65WT600E 6.000 421 41 215 87 71 835 90 gut 12/13<br />
sehr gut<br />
LG 65LA9709 7.000 424 49 201 86 65 825 89 befriedigend 12/13<br />
LG 84LM960V 19.840 419 46 181 90 77 813 89 ausreichend 2/13<br />
Sony KD-84X9005 25.000 426 49 182 83 70 810 88 ausreichend 4/13<br />
Samsung UE65F9090 6.000 404 42 205 89 68 808 87 befriedigend 12/13<br />
Philips 65PFL9708S 5.200 421 43 186 84 69 803 87 gut 12/13<br />
Sony KD-65X9005A 5.500 423 46 180 85 69 803 87 gut 12/13<br />
Toshiba 65M9363DG 6.000 410 40 171 71 63 755 82 befriedigend 3/14<br />
Toshiba 58M9363DG 3.000 405 40 168 71 63 747 81 sehr gut 12/13<br />
gut<br />
Hisense LTDN58XT880 3.000 332 32 179 65 60 668 72 befriedigend 2/14<br />
alle mit 3D-Funktion<br />
3D-Fernseher ohne Brille<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />
sehr gut<br />
Toshiba 55ZL2G 8.000 401 39 174 78 67 759 84 gut 8/12<br />
LCD-Fernseher | ab 60 Zoll | Ab 152 cm<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />
überragend<br />
Samsung UE75F8090* 8.000 412 43 204 89 67 815 90 befriedigend 10/13<br />
sehr gut<br />
Samsung UE65ES8090* 4.000 416 48 186 88 68 806 89 gut 1/13<br />
Sharp LC-80LE857E* 8.000 408 50 179 79 76 792 87 gut 2/14<br />
Panasonic TX-L60DTW60* 2.800 394 45 196 86 66 787 87 gut 4/14<br />
Sharp LC-70LE740E* 3.000 407 48 163 73 64 755 83 sehr gut 10/12<br />
Sharp LC-70LE835E* 4.500 406 45 168 72 63 754 83 sehr gut 3/12<br />
Philips 60PFL8708S 3.200 385 40 183 84 62 754 83 gut 2/14<br />
Sharp LC-60LE840E* 3.000 393 45 168 71 66 743 82 gut 8/12<br />
Samsung UE60D6500* 3.000 375 40 172 82 64 733 81 sehr gut 1/12<br />
Sharp LC-80LE645E 5.500 379 47 159 72 64 721 80 sehr gut 6/12<br />
gut<br />
Sharp LC-60LE635E 1.800 356 43 161 71 61 692 76 überragend 1/12<br />
*mit 3D-Funktion<br />
106
LCD-Fernseher | 51 bis 59 Zoll | 129 – 150 cm<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />
überragend<br />
Panasonic TX-L55WTW60 3.000 415 39 205 89 70 818 90 gut 7/13<br />
Samsung UE55F8090 2.900 415 43 204 89 67 818 90 sehr gut 5/13<br />
LG 55LA8609 2.500 415 50 197 86 68 816 90 sehr gut 7/13<br />
Loewe Reference ID 55 7.500 403 57 202 73 80 815 90 befriedigend 6/13<br />
sehr gut<br />
Samsung UE55F7090 2.700 408 42 204 89 67 810 89 sehr gut 6/13<br />
Samsung UE55ES8090* 2.800 415 46 186 88 68 803 89 sehr gut 5/12<br />
Loewe Connect ID 55 DR+ 3.400 400 48 204 73 73 798 88 gut 3/14<br />
Sony KDL-55W905 2.800 419 42 182 85 68 796 88 sehr gut 6/13<br />
Sony KDL-55HX955* 3.000 419 42 181 83 67 792 87 sehr gut 2/13<br />
Loewe Individual 55 Compose 3D 6.300 393 53 198 69 77 790 87 befriedigend 2/12<br />
LG 55LM960V* 3.500 401 43 179 90 73 786 87 gut 6/12<br />
Panasonic TX-L55DTW60 2.500 395 39 196 86 66 782 86 sehr gut 6/13<br />
Philips 55PFL8007K* 2.600 400 44 188 84 66 782 86 sehr gut 2/13<br />
Philips 58 PFL9956H 4.200 401 47 182 78 74 782 86 gut 1/12<br />
Philips 55PDL8908S 3.000 391 42 183 84 73 773 85 gut 8/13<br />
Sony KDL-55HX825 2.800 401 48 182 76 65 772 85 sehr gut 1/12<br />
LG 55LA7408 2.100 391 43 178 86 67 765 84 gut 1/14<br />
Samsung UE55ES6890* 2.100 399 41 176 79 66 761 84 sehr gut 8/12<br />
Philips 55PFL7008K 1.800 383 42 185 84 65 759 84 gut 1/14<br />
Philips 55PFL7108K 2.000 383 40 180 84 62 749 83 sehr gut 6/13<br />
Panasonic TX-L55WT50E* 2.600 385 40 176 80 66 747 83 gut 11/12<br />
Panasonic TX-L55ETW60 1.600 376 36 177 86 62 737 81 sehr gut 1/14<br />
TechniSat TechniPlus ISIO 55 2.000 372 40 192 73 60 737 81 gut 1/14<br />
Bang & Olufsen BeoVision 11 11.090 366 54 160 72 76 728 80 befriedigend 3/13<br />
gut<br />
Samsung UE55F6470 1.750 368 39 175 79 59 720 79 gut 1/14<br />
Toshiba 55WL863G 2.500 378 41 160 75 65 719 79 sehr gut 1/12<br />
Grundig 55VLE9370BL 1.500 339 47 178 73 66 703 78 sehr gut 5/13<br />
Toshiba 50L7363DG 1.200 362 37 168 74 61 702 77 sehr gut 9/13<br />
PEAQ PTV551203-B* 1.100 341 40 167 73 69 690 76 überragend 10/12<br />
LG 55LW579S 2.100 342 39 178 68 58 685 76 sehr gut 1/12<br />
*mit 3D-Funktion / **21:9-Cinema-Format<br />
LCD-Fernseher | 46 – 50 Zoll | 117 – 127 cm<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />
Überragend<br />
Samsung UE46F8090SL 2.100 415 41 204 89 67 816 90 sehr gut 8/13<br />
Sehr gut<br />
Loewe Individual 46 Slim ab 4.800 403 46 204 73 73 799 88 befriedigend 4/13<br />
Philips 46PFL9707S 3.000 407 43 179 84 66 779 86 gut 1/13<br />
Metz Aurus 47 3D Media twin R 4.000 389 50 183 71 77 770 85 gut 8/13<br />
LG 47LA7408 1.400 391 43 178 86 67 765 84 gut 3/14<br />
LG 47LM960V 2.700 387 41 176 89 69 762 84 gut 1/13<br />
LG 47LM760S 1.800 385 41 176 89 71 762 84 sehr gut 5/12<br />
Sony KDL-46HX855 1.700 402 42 174 80 64 762 84 sehr gut 1/13<br />
Sony KDL-46HX855 1.700 402 42 174 80 64 762 84 überragend 8/12<br />
Philips 47PFL7008K 1.400 383 42 185 84 65 759 84 gut 3/14<br />
Philips 46PFL8008S 1.800 391 39 183 84 62 759 84 sehr gut 8/13<br />
Panasonic TX-L47WT50E 1.900 387 40 177 80 66 750 83 sehr gut 1/13<br />
Sony KDL-47W805A 1.500 385 37 178 86 64 750 83 sehr gut 8/13<br />
Panasonic TX-L47DT50 1.800 381 40 173 80 73 747 82 sehr gut 5/12<br />
Philips 47PDL6907K 1.600 378 39 180 78 70 745 82 sehr gut 12/12<br />
Philips 47PFL6907K 1.600 378 41 177 78 67 741 82 sehr gut 12/12<br />
Philips 47PFL6007K 1.400 377 38 177 78 70 740 82 sehr gut 1/13<br />
Panasonic TX-50ETW60 1.200 376 36 177 86 62 737 81 sehr gut 3/14<br />
Loewe Xelos 46 1.800 367 49 185 68 66 735 81 sehr gut 1/13<br />
Sony KDL-46HX755 1.400 379 42 171 80 62 734 81 sehr gut 5/12<br />
Sony KDL-50W685A 1.100 373 36 169 85 63 726 80 sehr gut 3/14<br />
gut<br />
Samsung UE46F6510 1.000 368 39 175 79 59 720 79 überragend 3/14<br />
Panasonic TX-L47ETW5 1.150 372 39 176 73 59 719 79 sehr gut 1/13<br />
Loewe Connect ID 46 DR+ 2.800 352 50 185 68 63 718 79 gut 11/12<br />
Toshiba 46TL968G 1.100 374 36 166 74 61 711 78 sehr gut 1/13<br />
Sharp LC-50LE752E 1.100 366 38 177 67 56 704 78 überragend 8/13<br />
Grundig 47VLE9270 1.100 350 39 168 76 64 697 77 sehr gut 1/13<br />
Grundig 47VLE9380SL 900 347 33 176 73 66 695 77 überragend 3/14<br />
Grundig 46VLE8270 1.000 344 47 167 68 67 693 76 sehr gut 1/13<br />
Samsung UE46ES5700 830 340 38 176 79 58 691 76 überragend 1/13<br />
TechniSat TechniSmart 47 1.100 364 40 153 73 61 691 76 sehr gut 3/14<br />
Thomson 46FW8785 825 339 35 156 70 59 659 73 überragend 3/14<br />
PEAQ PTV462403-S 800 325 35 164 64 59 647 71 sehr gut 1/13<br />
Hisense LED46K263D 900 341 37 140 51 47 616 68 sehr gut 5/12<br />
befriedigend<br />
Xoro HTL4770 3D 800 264 30 110 42 55 501 55 gut 4/12<br />
LCD-Fernseher | 39 – 45 Zoll | 99 – 115 cm<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />
Überragend<br />
LG 42LA8609 1.500 413 48 197 86 68 812 90 gut 12/13<br />
sehr gut<br />
Panasonic TX-L42DTW60 1.300 395 39 196 86 66 782 86 gut 12/13<br />
Sony KDL-42W805A 950 390 39 180 85 65 759 84 gut 12/13<br />
Philips 40PFL8008S 1.300 383 46 180 84 62 755 83 gut 12/13<br />
Loewe Art 40 1.200 385 45 179 73 69 751 83 sehr gut 12/13<br />
Loewe Connect 40 3D DR+ 3.500 375 44 196 68 63 746 82 gut 4/12<br />
Panasonic TX-L42ETW60 1.000 381 38 178 84 60 741 82 sehr gut 5/13<br />
TechniSat TechniPlus 42 ISIO 1.300 371 38 192 73 56 730 81 gut 12/13<br />
Philips 40PFL5507K* 1.000 375 38 173 77 60 723 80 sehr gut 7/12<br />
gut<br />
Samsung UE40F6500 780 366 38 176 79 60 719 79 sehr gut 12/13<br />
Sony KDL-40HX755* 1.100 376 30 173 80 60 719 79 sehr gut 7/12<br />
Panasonic TX-L42ETW5 950 370 39 176 73 59 717 79 sehr gut 4/12<br />
Loewe Connect ID 40 DR+ 2.400 352 44 185 68 63 712 79 gut 9/12<br />
Toshiba 40M8365DG 950 374 36 166 74 61 711 78 gut 12/13<br />
Grundig 42 VLE 9380 SL 800 347 33 178 73 66 697 77 sehr gut 12/13<br />
Bang & Olufsen BeoPlay V1 2.500 344 52 155 72 70 693 76 gut 9/12<br />
Toshiba 40TL963G* 1.050 351 35 166 71 60 683 75 gut 7/12<br />
Hisense 39K610 700 340 37 140 56 53 626 69 sehr gut<br />
12/13 PEAQ PTV421100-B 750 303 33 162 67 60 625 69 überragend 1/12<br />
befriedigend<br />
Hannspree SE40LMNB 450 278 33 126 53 47 537 59 gut 7/12<br />
*mit 3D Funktion / **inklusive Sound-Projektor<br />
LCD-Fernseher | 37 Zoll | 94 cm<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />
gut<br />
Sony KDL-37EX725 900 376 33 173 75 58 715 79 sehr gut 2/12<br />
Samsung UE37D6200 830 370 30 169 81 61 711 78 sehr gut 2/12<br />
Panasonic TX-L37EW30 850 348 34 166 79 62 689 76 sehr gut 2/12<br />
Philips 37PFL6606K 900 354 35 166 68 62 685 76 sehr gut 2/12<br />
LCD-Fernseher | 32 Zoll | 81 cm<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />
gut<br />
Sony KDL-32EX725 650 375 31 173 75 58 712 79 sehr gut 3/12<br />
Philips 32PFL6606K 750 354 32 166 68 62 682 75 sehr gut 3/12<br />
Sharp LC-32LE632E 700 354 32 159 64 61 670 74 sehr gut 3/12<br />
PEAQ PTV321100 500 303 29 162 67 57 618 68 sehr gut 3/12<br />
Plasma-fernseher | ab 46 Zoll | Ab 117 cm<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />
überragend<br />
Panasonic TX-60ZT60E 4.500 416 40 209 90 67 822 91 gut 10/13<br />
sehr gut<br />
Panasonic TX-P50VTW60 2.200 397 42 198 86 66 789 87 sehr gut 8/13<br />
Panasonic TX-P55VT50E 2.600 394 46 174 80 67 761 84 sehr gut 10/12<br />
Panasonic TX-P50GT50E 1.600 394 46 173 80 67 760 84 überragend 8/12<br />
gut<br />
B&O BeoVision 12 14.000 361 54 156 72 76 719 79 ausreichend 3/14<br />
Plasma-fernseher | bis 43 Zoll | Bis 109 cm<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />
sehr gut<br />
Panasonic TX-P42STW50* 900 376 34 169 79 64 722 80 sehr gut 7/12<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
107
Bestenliste<br />
Ultra-HD-camcorder<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 360 105 200 100 50 815 100<br />
Sehr gut<br />
Sony FDR-AX1 4.500 279 83 145 71 42 620 76 sehr gut 2/14<br />
3D-camcorder<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 310 105 175 100 50 740 100<br />
gut<br />
Sony HDR-TD30 1.000 236 82 133 82 45 578 78 sehr gut 8/13<br />
Sony HDR-TD20 1.600 227 82 128 81 47 565 76 sehr gut 2/13<br />
HD-camcorder<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 310 105 175 100 50 740 100<br />
sehr gut<br />
Panasonic HC-X929 1.000 268 85 139 70 45 607 82 sehr gut 8/13<br />
gut<br />
JVC GC-PX100 1.000 237 81 138 69 45 570 77 sehr gut 8/13<br />
Sony HDR CX730 1.000 215 68 107 87 45 523 71 gut 7/12<br />
JVC GC-PX 10 900 221 84 109 57 47 517 70 gut 7/12<br />
Panasonic HC X 800 EG-K 800 218 74 99 72 42 506 68 befriedigend 7/12<br />
Canon LEGRIA HFM52 750 217 81 91 60 42 490 66 befriedigend 7/12<br />
Befriedigend<br />
Sony HDR PJ 260VE 630 186 65 86 57 41 434 59 gut 7/12<br />
SpiegeLReflexkameras (<strong>video</strong>-tauglich)<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 310 105 175 110 50 750 100<br />
gut<br />
Canon EOS-1D X 6.300 252 60 128 63 49 552 75 befriedigend 3/13<br />
Panasonic DMC-GH3 1.200 227 75 118 79 41 540 73 sehr gut 3/13<br />
Sony SLT-A99V 2.800 222 82 118 58 42 522 71 sehr gut 3/13<br />
Nikon D600 2.150 222 72 111 52 39 496 67 gut 3/13<br />
projektoren<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 435 100 55 60 650 100<br />
Sehr gut<br />
Sony VPL-VW1000* 18.800 380 68 42 54 544 84 sehr gut 9/12<br />
SIM2 M.150* 20.900 378 63 48 54 543 84 sehr gut 9/12<br />
JVC DLA-X70* 7.000 362 82 49 49 542 83 sehr gut 3/12<br />
Sony VPL-VW500* 9.900 372 66 42 51 531 82 sehr gut 4/14<br />
gut<br />
JVC DLA-X35BE* 3.000 348 66 43 46 503 77 sehr gut 9/13<br />
Panasonic PT-AT6000E* 2.800 347 67 43 44 501 77 sehr gut 9/13<br />
Sony VPL-HW50ES 3.200 350 63 42 46 501 77 sehr gut 1/13<br />
Mitsubishi HC7800 2.000 347 57 43 43 490 75 sehr gut 11/12<br />
BenQ W1500 1.800 336 60 42 37 475 73 sehr gut 1/14<br />
Optoma HD83 2.500 319 59 48 46 472 73 sehr gut 1/12<br />
Epson EH-TW8100* 2.500 330 57 47 37 471 72 sehr gut 7/13<br />
BenQ W7000 2.500 334 55 44 38 471 72 sehr gut 11/12<br />
LG Hecto** 8000 313 65 43 44 465 72 befriedigned 11/13<br />
BenQ W1070* 900 328 58 41 37 464 71 sehr gut 4/13<br />
BenQ W1080ST* 1200 323 57 41 37 458 70 sehr gut 11/13<br />
LG PF80G 1.350 315 65 39 37 456 70 sehr gut 1/14<br />
Epson EH-TW6000W 1.800 298 58 48 43 447 69 sehr gut 2/12<br />
Acer K750 2.500 316 52 38 38 444 68 gut 12/12<br />
ViewSonic Pro9000 2.300 315 52 39 38 444 68 gut 12/12<br />
* mit 3D-Funktion ** inklusive 100-Zoll-Tageslicht-Screen<br />
2.1-blu-ray-receiver<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 269 300 150 60 200 979 100<br />
sehr gut<br />
T+A K2 Blu * 3.800 240 250 83 37 180 790 81 gut 6/12<br />
* 3.1-System<br />
Blu-ray-Kombigeräte (neue Wertung)<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 240 55 220 100 50 665 100<br />
sehr gut<br />
Panasonic DMR-BCT730* ** 580 206 46 159 86 40 537 81 gut 11/13<br />
gut<br />
Samsung BD-F8900* 450 186 44 129 83 41 483 73 gut 11/13<br />
LG HR929C* 400 179 44 126 68 42 459 69 sehr gut 11/13<br />
* mit DVB-C-Tuner **mit Blu-ray-Brenner<br />
hdtv-rekorder mit blu-ray (alte Wertung)<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 240 55 132 100 50 577 100<br />
sehr gut<br />
Samsung BD-E8909S 650 200 43 106 81 39 469 81 sehr gut 8/12<br />
Samsung BD-E8509S 550 200 43 104 81 39 467 81 sehr gut 7/12<br />
gut<br />
Samsung BD-D8909S 600 202 43 90 78 40 453 79 gut 1/12<br />
LG HR929S 550 198 43 93 67 41 442 77 sehr gut 8/12<br />
LG BDS590 300 200 38 81 70 32 421 73 sehr gut 1/12<br />
blu-ray-player<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 280 113 185 50 57 685 100<br />
Sehr gut<br />
OPPO BDP-103EU 700 266 96 158 37 51 608 89 sehr gut 2/13<br />
Panasonic DMP-BDT500 400 270 98 126 41 50 585 85 sehr gut 5/12<br />
Philips BDP9700 550 258 97 141 36 50 582 85 sehr gut 7/13<br />
Yamaha BD-A1020 430 262 101 130 39 42 574 84 überragend 1/13<br />
Denon DBT-3313UD 1.000 260 104 112 41 52 569 83 sehr gut 10/12<br />
LG BP730* 200 262 53 132 42 39 528 83 überragend 7/13<br />
Marantz UD5007 600 260 101 110 41 53 565 82 sehr gut 11/12<br />
Pioneer BDP-450* 300 263 56 120 39 46 524 82 überragend 11/12<br />
Samsung BD-F7500 300 255 89 138 40 39 561 82 sehr gut 7/13<br />
Pioneer BDP-LX55 500 260 100 114 40 44 558 81 sehr gut 2/12<br />
Yamaha BD-A1010 430 256 101 119 40 42 558 81 überragend 2/12<br />
Panasonic BDT320 270 270 87 117 37 43 554 81 sehr gut 11/12<br />
Panasonic DMP-BDT335* 250 266 54 118 37 39 514 81 sehr gut 7/13<br />
Sony BDP-S790 250 261 81 135 38 38 553 81 überragend 8/12<br />
Denon DBT-1713UD 500 258 98 105 41 47 549 80 sehr gut 8/12<br />
Denon DBP-1611UD 500 258 98 108 40 44 548 80 sehr gut 2/12<br />
Sony BDP-S5100* 160 258 53 125 35 37 508 80 sehr gut 7/13<br />
Panasonic DMP-BDT220 180 270 81 118 38 39 546 80 sehr gut 4/12<br />
gut<br />
Sony BDP-S590 170 261 78 128 37 37 541 79 sehr gut 5/12<br />
Samsung BD-E6100* 180 259 48 104 40 37 488 77 gut 5/12<br />
LG BP620 180 251 78 113 43 39 524 76 gut 5/12<br />
Onkyo BD-SP809 500 256 95 87 39 47 524 76 sehr gut 2/12<br />
Philips BDP7700 200 238 79 132 37 37 523 76 sehr gut 8/12<br />
Microsoft Xbox One* 500 249 52 93 38 43 475 75 gut 2/14<br />
ASUS O!Play BDS-700 200 241 78 112 36 41 508 74 gut 11/12<br />
Sony PlayStation 4* 400 212 54 81 39 44 430 68 gut 2/14<br />
*Klangqualität max. 64 Punkte / gesamt max. 636 Punkte, da kein Analogton-Ausgang<br />
Blu-ray-rekorder (alte Wertung)<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 240 55 160 100 50 605 100<br />
sehr gut<br />
Panasonic DMR-BST720 700 222 46 115 86 35 504 83 sehr gut 8/12<br />
Panasonic DMR-BCT720* 700 222 46 113 86 35 502 83 sehr gut 10/12<br />
MacroSystem DVC 3000 3.000 218 46 104 85 44 497 82 gut 1/13<br />
Panasonic DMR-BST700 750 222 46 96 82 35 481 80 gut 1/12<br />
* mit DVB-C-Tuner<br />
Netzwerk-Media-player<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 200 200 160 125 50 735 100<br />
sehr gut<br />
Sony NSZ-GS7 * 200 161 90 138 100 37 526 80 sehr gut 10/12<br />
gut<br />
D-Link Boxee Box DSM-380 230 149 146 136 86 40 557 76 sehr gut 12/12<br />
Apple TV * 110 157 90 96 109 40 492 75 sehr gut 10/12<br />
108
RaidSonic ICY BOX IB-MP3011Plus 150 140 140 118 92 44 534 73 sehr gut 5/12<br />
iconBIT XDS1003D 200 140 132 129 91 39 531 72 gut 5/12<br />
LG SP820 * 170 134 91 105 101 40 471 72 sehr gut 12/12<br />
FANTEC Smart TV Hub Box 190 147 134 113 91 42 527 72 gut 5/12<br />
AC Ryan Playon!HD mini 2 109 140 140 107 94 35 516 70 überragend 5/12<br />
Western Digital WD TV Live 100 144 130 103 97 36 510 69 überragend 5/12<br />
Dune HD TV-101 (W) 109 151 139 99 83 36 508 69 sehr gut 5/12<br />
Befriedigend<br />
VideoWeb TV* 150 136 86 78 79 36 415 63 gut 12/12<br />
* max. 655 Punkte, da kein Analogtonausgang<br />
NAS-Systeme<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 290 100 60 450 100<br />
gut<br />
LG N4B2 900 220 81 56 357 79 befriedigend 4/12<br />
Netgear ReadyNAS Ultra 2 Plus 509 187 65 51 303 67 befriedigend 4/12<br />
Befriedigend<br />
Synology DiskStation DS212j 180 172 76 39 287 64 sehr gut 4/12<br />
Buffalo LinkStation Pro 250 174 64 41 279 62 gut 4/12<br />
Western Digital My Book Live 165 152 62 42 265 56 gut 4/12<br />
IP-TV<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 90 40 32 41 30 233 100<br />
gut<br />
Telekom Entertain 10 65 31 17 32 24 169 73 gut 1/12<br />
Vodafone TV 10 64 32 16 27 23 162 70 gut 1/12<br />
flatrate-online-<strong>video</strong>theken<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 90 40 140 70 340 100<br />
gut<br />
WATCHEVER ab 8,99 71 26 95 52 244 72 gut 4/13<br />
maxdome ab 9,99 68 30 91 40 229 67 befriedigend 4/13<br />
Befriedigend<br />
LOVEFiLM ab 6,99 74 29 68 44 215 63 gut 4/13<br />
hdtv-Kabel-receiver<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 230 50 160 100 50 590 100<br />
sehr gut<br />
Sagemcom RCI88-1000 450 205 39 110 79 38 471 80 sehr gut 11/12<br />
gut<br />
smart CX70 110 202 39 64 72 42 419 71 sehr gut 9/12<br />
Lenuss L1C 150 194 39 66 66 42 407 69 sehr gut 9/12<br />
hdtv-Sat-receiver<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 230 50 112 100 50 542 100<br />
sehr gut<br />
Humax HD NANO* 130 207 38 63 83 41 432 80 überragend 2/12<br />
gut<br />
Sky Vision Lenuss L1 150 201 37 63 72 37 410 76 überragend 3/12<br />
smart CX20 150 189 39 72 68 38 406 75 überragend 2/12<br />
devolo dLAN TV Sat 2400-CI+ 400 182 40 61 83 39 405 75 gut 5/12<br />
*für externe Festplatten-Aufzeichnung<br />
hybrid-receiver<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 230 50 175 130 50 635 100<br />
sehr gut<br />
TechniSat DigiCorder ISIO S 600 201 45 144 109 49 548 86 sehr gut 4/14<br />
Kathrein UFS 924 580 213 45 121 108 47 534 84 sehr gut 4/14<br />
Kathrein UFS 925 HD+ 580 206 45 142 89 47 529 83 gut 6/12<br />
Triax S-HD 990 Hybrid 600 216 45 119 101 43 524 83 gut 4/14<br />
Humax iCord Evolution 600 215 45 121 90 45 516 81 sehr gut 10/13<br />
Kathrein UFS 935 260 206 45 132 83 45 511 80 überragend 9/12<br />
Vantage VT-100 HD+ 400 212 44 118 92 44 510 80 gut 6/13<br />
Panasonic DMR-HST230* 480 206 27 117 112 47 509 83 überragend 4/14<br />
Kathrein UFSconnect 906 190 212 45 101 105 45 508 80 sehr gut 4/14<br />
gut<br />
Kathrein UFS 913 300 216 45 114 85 43 503 79 sehr gut 3/12<br />
Humax iCord Mini 380 212 45 108 94 43 502 79 sehr gut 4/12<br />
Topfield SRP-2401 CI+ 610 212 45 122 80 41 500 79 gut 5/12<br />
Dreambox DM7020 HD 620 201 40 129 79 44 493 78 sehr gut 1/12<br />
Humax HD NANO Conn@ct 150 205 44 96 103 43 491 77 sehr gut 4/14<br />
SetOne Genius HD 350 210 42 111 84 42 489 77 sehr gut 3/12<br />
NanoXX Omega HD+ 400 203 43 115 83 42 486 77 gut 1/13<br />
WISI OR 188 HDTV 250 203 41 110 70 42 466 73 gut 1/13<br />
Blaupunkt S1 350 181 42 125 74 41 463 73 befriedigend 6/13<br />
Avanit SHD5+ 90 208 44 76 91 42 461 73 sehr gut 4/14<br />
LG TN530V 130 198 42 67 90 41 438 69 gut 4/14<br />
*Klangqualität max. 30 Punkte / gesamt max. 615 Punkte, da kein Analogton-Ausgang<br />
Sat over IP<br />
Server Preis (€) TV-E. Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 90 – 39 30 25 184 100<br />
gut<br />
devolo dLAN Sat TV Multituner 200 78 – 16 23 20 137 74 gut 9/13<br />
Telestar Digibit R1 250 73 – 23 20 20 136 74 gut 9/13<br />
Triax TSS 400 200 70 – 25 16 19 130 71 gut 9/13<br />
Receiver Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 170 50 167 100 50 537 100<br />
gut<br />
devolo dLAN TV Sat 2400-CI+ 290 149 37 90 75 41 392 73 gut 9/13<br />
Triax IP 100 155 146 37 102 69 38 392 73 gut 9/13<br />
Telestar Digibit B1 140 144 37 83 64 39 367 68 gut 9/13<br />
Befriedigend<br />
Schwaiger DSR51IP 150 119 22 75 61 37 314 58 befriedigend 9/13<br />
surround-receiver<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 100 300 210 100 60 770 100<br />
sehr gut<br />
Arcam AVR 750 5.000 76 285 160 75 55 651 85 sehr gut 10/13<br />
Yamaha RX-A3020 2.100 72 254 188 85 46 645 84 sehr gut 6/13<br />
Yamaha RX-A2030 1.300 73 243 188 84 48 636 83 sehr gut 12/13<br />
Marantz SR 7007 1.700 75 252 179 88 42 636 83 sehr gut 6/13<br />
Denon AVR-X4000 1.400 75 248 173 89 50 635 82 sehr gut 12/13<br />
Pioneer SC-LX86 2.700 76 257 169 84 49 635 82 sehr gut 10/12<br />
Pioneer SC-LX76 2.000 76 252 175 85 45 633 82 sehr gut 6/13<br />
Onkyo TX-NR929 1.600 77 237 173 87 52 626 81 sehr gut 12/13<br />
Onkyo TX-NR3010 2.500 79 254 163 81 48 625 81 sehr gut 10/12<br />
Pioneer SC-LX57 1.500 76 240 172 85 49 622 81 sehr gut 12/13<br />
Onkyo TX-NR1010 1.900 79 239 174 85 45 622 81 sehr gut 6/13<br />
Marantz SR 6007 1.000 79 234 177 85 45 620 81 sehr gut 3/13<br />
Yamaha RX-A1020 1.050 69 233 190 82 45 619 80 sehr gut 3/13<br />
Sony STR-DA2800ES 1.200 72 236 178 84 48 618 80 sehr gut 12/13<br />
gut<br />
Pioneer SC-2022 1.000 76 230 172 82 42 602 78 sehr gut 3/13<br />
Denon AVR-2313 1.000 75 230 162 87 43 597 78 sehr gut 3/13<br />
Harman/Kardon AVR370 1.000 73 235 148 86 50 592 77 sehr gut 9/13<br />
Marantz SR5007 800 75 204 168 85 48 580 75 sehr gut 9/12<br />
Yamaha RX-A820 850 67 212 168 82 50 579 75 sehr gut 1/13<br />
Yamaha RX-V775 700 70 197 171 82 47 567 74 sehr gut 8/13<br />
Denon AVR-X2000 600 73 200 160 87 46 566 74 sehr gut 8/13<br />
Onkyo TX-NR 626 600 75 193 164 84 49 565 73 sehr gut 8/13<br />
Pioneer VSX-923 500 71 194 166 82 47 560 73 sehr gut 8/13<br />
Sony STR-DN1040 650 70 198 162 83 47 560 73 sehr gut 8/13<br />
Onkyo TX-NR616 700 79 192 165 81 41 558 72 sehr gut 9/12<br />
Pioneer VSX-922 550 76 187 159 82 43 547 71 sehr gut 9/12<br />
Yamaha RX-V673 600 69 190 163 81 44 547 71 sehr gut 9/12<br />
Denon AVR-2113 600 75 198 138 86 45 542 70 sehr gut 8/12<br />
Harman/Kardon AVR170 600 55 202 125 83 46 511 66 gut 8/13<br />
befriedigend<br />
Yamaha RX-S600 550 56 188 127 81 43 495 64 sehr gut 2/14<br />
Pioneer VSX-S510 450 56 187 118 71 38 470 61 sehr gut 2/14<br />
Pioneer VSX-527 350 43 169 113 51 38 414 53 befriedigend 11/12<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
109
Bestenliste<br />
surr.-vorverstärker<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 100 300 211 100 60 771 100<br />
überragend<br />
Yamaha CX-A5000 2.200 74 283 204 85 54 700 90 sehr gut 1/14<br />
sehr gut<br />
Marantz AV8801 3.300 75 277 186 88 54 680 87 sehr gut 7/13<br />
Onkyo PR-SC5509 2.700 79 274 177 85 53 668 87 sehr gut 12/12<br />
Arcam AV888 1.4a 6.500 73 285 172 78 53 661 86 sehr gut 12/12<br />
gUT<br />
NAD M15 HD2 5.000 62 276 133 77 54 602 78 sehr gut 12/12<br />
mehrkanal-endstufen<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 175 50 30 60 315 100<br />
Sehr gut<br />
Yamaha MX-A5000 2.500 150 47 26 56 279 89 überragend 1/14<br />
Arcam P777 5.000 150 40 26 54 270 86 sehr gut 12/12<br />
Marantz MM8077 2.000 147 40 26 55 268 85 überragend 7/13<br />
Marantz MM 7055 1.300 145 40 26 50 261 83 überragend 4/12<br />
NAD Masters M25 3.500 145 30 25 56 256 81 überragend 12/12<br />
Onkyo PM-SC5501 2.700 135 40 26 53 254 81 überragend 12/12<br />
Netzwerk-Musik-Receiver<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 320 100 30 60 510 100<br />
Sehr gut<br />
Linn Majik DSM 3.500 290 79 23 54 446 87 9/12<br />
Heimkino-system mit monitor<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 365 227 120 105 90 907 100<br />
Sehr gut<br />
Bose VideoWave II 6.500 328 211 95 85 84 803 89 gut 10/12<br />
mehrkanal-heimkino-systeme<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 250 135 75 60 520 100<br />
gut<br />
Teufel Central AV / Columa 300 5.1 Set L 1.200 190 70 60 45 365 70 sehr gut 8/13<br />
Pioneer VSX-527/Canton Movie 90 750 170 80 50 40 340 65 sehr gut 12/12<br />
2.1-blu-ray-komplettsystemE<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 255 227 121 97 62 762 100<br />
sehr gut<br />
LG BH8120C 600 241 164 109 83 47 644 84 sehr gut 8/12<br />
GUT<br />
Sony BDV-L800 650 247 138 98 73 44 600 79 gut 3/12<br />
*2.0 System<br />
surround-blu-ray-Systeme mit Standlautsprecher<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 256 227 126 97 62 768 100<br />
sehr gut<br />
Samsung HT-E6759W 1.300 244 173 122 82 39 660 86 gut 8/12<br />
Samsung HT-D6759W 1.000 245 173 121 80 40 659 86 sehr gut 3/12<br />
* 7.1-Set<br />
surround-blu-ray-SatellitenSysteme<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 261 227 121 97 62 768 100<br />
sehr gut<br />
Philips HTB9550D 1.300 246 175 115 82 50 668 87 sehr gut 3/13<br />
Harman/Kardon BDS877 1.750 246 173 114 78 47 658 86 gut 6/13<br />
Loewe MediaVision 3D 2.700 239 169 106 78 62 654 85 befriedigend 6/12<br />
LG BH8220B 800 241 163 111 83 50 648 84 sehr gut 8/12<br />
Panasonic SC-BTT590 600 253 160 112 76 45 646 84 sehr gut 6/12<br />
Harman/Kardon BDS680 1.250 246 160 107 80 52 645 84 gut 12/13<br />
Teufel Impaq 7000 900 244 180 91 74 49 638 83 sehr gut 12/13<br />
LG HX906SX 650 240 158 117 78 38 631 82 sehr gut 3/12<br />
GUT<br />
Philips HTS5583 400 238 118 105 72 32 565 74 sehr gut 6/12<br />
Blu-Ray-Soundbars<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 255 227 121 97 62 762 100<br />
Sehr gut<br />
LG BB5521A 800 238 166 99 80 45 628 82 sehr gut 7/12<br />
soundbars<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 490 70 80 200 840 100<br />
Sehr gut<br />
B&W Panorama 2 2.000 374 61 74 160 669 80 sehr gut 3/13<br />
gut<br />
Canton DM 90.2 1.350 376 59 71 156 662 79 überragend 1/12<br />
B&W Panorama 2.000 370 53 73 160 656 78 sehr gut 1/12<br />
Philips HTB9150* 1.000 370 63 73 140 646 77 sehr gut 1/13<br />
Yamaha YSP-4300 1.500 376 60 70 140 646 77 sehr gut 1/13<br />
Bose Lifestyle 135 2.700 357 62 72 150 641 76 sehr gut 7/12<br />
Teufel Cinebar 51 THX 800 380 53 62 140 635 76 sehr gut 7/12<br />
Bose CineMate 1 SR 1.500 357 54 72 150 633 75 sehr gut 1/12<br />
Canton Musicbox M 700 369 41 71 150 631 75 sehr gut 8/13<br />
Samsung HW-F850 1.300 365 48 66 152 631 75 sehr gut 2/14<br />
Philips HTL 9100 800 360 48 71 150 629 75 sehr gut 9/13<br />
Samsung HW-F751 700 361 48 66 152 627 75 sehr gut 9/13<br />
Sonos Playbar 700 344 49 72 160 625 74 sehr gut 5/13<br />
Energy PowerBar Elite 600 369 46 65 139 619 74 sehr gut 1/13<br />
Yamaha YSP-2200 800 358 59 62 140 619 74 sehr gut 7/12<br />
Libratone Lounge 1.200 352 40 62 160 614 73 sehr gut 1/12<br />
Bose Solo 400 337 43 75 150 605 72 überragend 11/12<br />
Harman/Kardon SB 30/230 1.000 356 48 60 140 604 72 gut 7/12<br />
LG NB3520A 300 354 49 62 134 599 71 sehr gut 1/13<br />
Yamaha YAS-101 280 344 46 67 140 597 71 überragend 1/12<br />
Samsung HW-E551 450 338 55 63 136 592 70 sehr gut 1/13<br />
Harman/Kardon SB 16/230 600 351 47 51 140 589 70 sehr gut 1/12<br />
Samsung HW-D570 500 312 57 66 136 571 68 sehr gut 1/12<br />
Philips HTS7111 570 316 50 66 136 568 68 sehr gut 1/12<br />
Panasonic SC-HTB15 300 305 50 66 132 553 66 sehr gut 1/12<br />
Pioneer HTP-SLH600 850 295 55 61 136 547 65 gut 1/12<br />
*mit Blu-ray-Player<br />
Sounddecks<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 490 70 80 200 840 100<br />
Sehr gut<br />
Audio Xperts 4TV 2112 1.500 370 61 40 200 671 80 sehr gut 11/13<br />
Gut<br />
Quadral Magique 600 362 52 56 160 630 75 sehr gut 11/13<br />
Magnat BTX 400 600 361 52 60 155 628 75 sehr gut 11/13<br />
Canton DM 50 400 342 54 74 153 623 74 überragend 11/13<br />
Onkyo LS-T10 400 345 53 60 151 609 73 überragend 11/13<br />
Bose Solo 400 337 43 75 150 605 72 überragend 11/13<br />
streaming-lautsprecher<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 500 100 100 200 900 100<br />
überragend<br />
Marantz Consolette 1.000 455 80 80 200 815 91 sehr gut 5/13<br />
Audio Pro Allroom Air One 800 445 80 88 200 813 90 sehr gut 5/13<br />
Sehr gut<br />
B&O BeoPlay A9 2.000 450 70 83 200 803 89 gut 5/13<br />
110
Denon Cocoon Home 600 440 80 80 185 785 87 sehr gut 5/13<br />
Parrot Zikmu Solo 800 420 50 70 185 725 81 gut 5/13<br />
Teufel Theater 500 MK2 1.400 555 40 156 751 62 sehr gut 1/13<br />
Teufel Columa 300 L 700 532 33 160 725 59 sehr gut 3/11<br />
*Funklautsprecher // **Aktivsystem // *** 5.0-Set<br />
Lautsprecher: Stereo-aktivboxen zu TVs<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 700 70 240 1010 100<br />
gut<br />
Canton DM 20 * 1.200 440 68 166 674 67 sehr gut 12/12<br />
Nubert nuPro-A300 1.050 450 65 145 660 65 überragend 1/14<br />
DALI Kubik Free/Xtra 1.100 420 70 162 652 65 sehr gut 1/14<br />
Montana TV HiFi 5.050 430 50 170 650 65 befriedigend 2/14<br />
Dynaudio Xeo 3 1.500 415 60 170 645 64 sehr gut 5/12<br />
befriedigend<br />
ELAC 2.1 MicroMagic * 1.500 407 50 170 627 62 gut 9/12<br />
Teufel Raumfeld Speaker M 600 403 59 160 622 62 sehr gut 5/12<br />
Canton your_Stick/your_Duo 600 400 53 162 615 61 sehr gut 5/12<br />
Audio Pro Living LV2 800 391 53 166 610 60 sehr gut 5/12<br />
Philips E5 * 700 395 70 135 600 59 sehr gut 1/14<br />
*Sub/Sat-System<br />
lautsprecher: Surround-sets mit standboxen<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 900 80 240 1220 100<br />
überragend<br />
B&W CT8.2 LCR, CT8.4 LCRS,<br />
CT SW15, SA 1000 38.000 858 75 220 1153 95 gut 2/13<br />
Quadral Aurum Titan VIII, Base<br />
Prestige VIII, Montan VIII, Orkus 20.400 840 70 230 1140 93 sehr gut 12/11<br />
B&W Diamond 804, HTM2, 805, DB1 20.450 840 75 220 1135 93 sehr gut 1/12<br />
Focal Electra 1038, CC 1008,<br />
SR 1000,SW 1000 E 17.200 845 70 220 1135 93 sehr gut 5/10<br />
DALI Epicon 6, Vokal, 2, Sub P-10 DSS 19.700 831 70 230 1131 93 sehr gut 3/13<br />
sehr gut<br />
Loewe Individual-Set 8.170 755 75 230 1060 87 gut 11/11<br />
Magnat Quantum 1009,<br />
1003, Center 100 *** 6.500 782 55 215 1052 86 sehr gut 10/12<br />
Canton Vento 880.2 DC, 858.2 DC,<br />
830.2 DC, Sub 850 R 7.000 764 62 195 1021 84 sehr gut 2/12<br />
B&W CM10, CMC2, CM5, ASW10CM 7.100 768 60 190 1018 83 sehr gut 3/14<br />
MartinLogan EM ESL,<br />
C2, FX2, Dynamo 700 6.610 752 60 195 1007 83 sehr gut 8/12<br />
Nubert nuVero 10, nuVero 7,<br />
nuVero 4, AW-13 DSP 6.035 750 65 190 1005 82 sehr gut 2/12<br />
B&W CM9, CMC2, CM5, ASW10CM 6.050 747 58 190 995 82 sehr gut 3/14<br />
Canton Chrono SLS 790 DC, 720,<br />
755 Center, SUB 800 R 4.925 746 60 180 986 81 sehr gut 3/14<br />
KEF R500, R200c, R400b 5.500 737 58 184 979 80 sehr gut 3/14<br />
gut<br />
Dynaudio Excite X34, X24, X14, Sub 600 4.740 732 57 178 967 79 sehr gut 3/14<br />
ELAC CC241, FS 247, BS243, Sub 2040 5.080 688 66 180 934 77 sehr gut 7/13<br />
Quadral Chromium<br />
Style 12, 102, 32, Qube 10 3.900 685 61 177 923 76 sehr gut 7/13<br />
Nubert nuLine CS 174, 284, 24, AW 1100 4.090 679 63 177 919 75 sehr gut 7/13<br />
Heco Celan GT 502, Center 42,<br />
302, Sub 322 A 3.650 668 65 170 903 74 überragend 4/12<br />
Quadral Chromium Style 100,<br />
10 Base, 30, Sub 88 DV aktiv 3.450 667 60 170 897 74 überragend 4/12<br />
Magnat Quantum 807, Center 816,<br />
803, Omega SUB 250 A LTD 3.850 659 65 170 894 73 sehr gut 12/11<br />
Magnat Quantum<br />
757, Center 73, 753, 731 A 3.700 658 60 170 888 73 sehr gut 2/13<br />
Klipsch RF-82 II, RC-62 II,<br />
RS-62 II, SW-112 3.700 677 50 160 887 73 sehr gut 12/10<br />
Sonus Faber Toy-Tower-Set (5.0) 3.350 645 45 195 885 73 sehr gut 8/09<br />
Quadral Platinum M40, M10<br />
Base, M25, Qube 10 aktiv 4.000 650 60 170 880 72 sehr gut 2/13<br />
Canton Chrono CL 580.2 DC, 555.2<br />
Center, 520.2, Sub 85 3.910 646 62 170 878 72 sehr gut 2/13<br />
PSB Image T6, C5, B5, Sub S. 300 3.600 654 61 160 875 72 sehr gut 2/13<br />
Boston Acoustics M Center, 250,<br />
Surround, Sub 3.900 634 55 175 864 71 gut 7/13<br />
KEF Q700, Q600C, Q300, Q400B 3.200 638 50 160 848 70 sehr gut 12/10<br />
Magnat Quantum<br />
657, 653, Center 63, Sub 625A 2.060 628 50 160 838 69 sehr gut 3/11<br />
Heco Music Style Center 2, 800,<br />
200, Sub 25A 1.800 618 55 165 838 69 sehr gut 7/13<br />
befriedigend<br />
T+A KS 300, KC 550, KR 450, KW 650 5.200 550 40 190 780 64 gut 10/10<br />
T+A KS 300, KC 550, K-Mini, KW 650 4.500 541 40 190 771 63 gut 10/10<br />
lautsprecher: Surround-sub-sat-sets<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 900 80 240 1220 100<br />
Überragend<br />
B&W 805 Diamond,<br />
HTM4 Diamond, DB1 15.600 830 75 220 1125 92 sehr gut 11/10<br />
sehr gut<br />
Teufel System 10 THX Ultra 2 8.000 725 50 195 970 80 gut 10/11<br />
gut<br />
KEF R300, R200c, R400b 4.300 724 60 185 969 79 überragend 8/12<br />
Jamo D 600 Ultra 2 5.1-Paket 4.000 709 60 180 949 78 sehr gut 8/12<br />
Sonus Faber Liuto / Velodyne SPL 800 6.600 658 60 220 938 77 gut 11/10<br />
Teufel System 8 THX Ultra 2 3.500 690 50 190 930 76 sehr gut 9/10<br />
Klipsch RB-61 II,<br />
RS-62 II, RC-62 II, SW-112 3.100 706 50 150 906 74 sehr gut 8/12<br />
Canton Chrono 503.2, 505.2, 501.2, Sub 802.100 617 48 160 825 68 sehr gut 8/11<br />
Elipson Planet M / Planet Sub 1.800 616 47 160 823 67 sehr gut 12/12<br />
ELAC 301.2 / SUB 2030 2.000 594 42 180 816 67 sehr gut 11/11<br />
B&W MT-50 1.575 610 48 157 815 67 sehr gut 12/12<br />
KEF KHT3005 SE-W 1.800 592 35 175 802 66 sehr gut 6/10<br />
KEF E305 1.000 591 35 175 801 66 sehr gut 10/13<br />
Cabasse Eole 3 / Santorin 21M2 1.300 589 33 175 797 65 sehr gut 10/13<br />
Focal Dome 5.1 1.850 584 35 175 794 65 sehr gut 6/10<br />
befriedigend<br />
DALI Fazon Sat 5.1-2 2.000 575 35 175 785 64 sehr gut 2/11<br />
Quadral Chromium Style 5.0/SUB 88 1.300 575 44 165 784 64 sehr gut 11/11<br />
Heco Music Colours 100 /<br />
Center 80 / Phalanx Micro 200A 1.106 572 32 170 774 63 sehr gut 10/13<br />
Teufel Theater 6 Hybrid 1.700 578 47 147 772 63 sehr gut 3/14<br />
JBL ES 25 C, ES 10, ES 250 PW 1.430 577 38 154 769 63 gut 1/10<br />
Teufel Cubycon 2 1.300 569 35 165 769 63 sehr gut 4/12<br />
DALI Fazon Mikro / Vokal / Sub1 1.100 556 32 175 763 63 gut 10/13<br />
Canton Movie 160 720 557 37 165 759 62 überragend 11/11<br />
Mordaunt-Short Alumni 5.1 900 552 36 160 748 61 sehr gut 6/10<br />
Boston Acoustics SoundWareXS 500 527 35 150 712 58 überragend 11/11<br />
Canton Movie 1005 550 515 35 150 700 57 sehr gut 7/12<br />
Heco Ambient 5.1A 700 523 35 140 698 57 sehr gut 2/12<br />
Heco Victa 201, Center 101, Sub 251A 700 521 35 140 696 57 gut 2/11<br />
Canton Movie 90 400 512 35 148 695 57 gut 11/12<br />
Teufel Consono 35 300 511 35 147 693 57 sehr gut 2/11<br />
* 7.1-Set<br />
Aktiv-subwoofer<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 300 30 70 400 100<br />
Überragend<br />
Bowers & Wilkins DB1 4.250 285 30 60 375 94 überragend 4/13<br />
sehr gut<br />
Teufel S 8000 SW 1.200 247 25 50 322 81 überragend 3/10<br />
gut<br />
Velodyne CHT-12Q 900 220 30 55 305 76 sehr gut 3/10<br />
Velodyne SPL 1000 2.100 219 26 60 305 76 gut 4/13<br />
Triangle Meteor 0.5* 1.050 224 25 56 305 76 gut 4/11<br />
Quadral QUBE 12 aktiv 1.000 226 17 60 303 76 sehr gut 9/13<br />
Nubert nuLine AW-1100 965 223 19 60 302 76 sehr gut 9/13<br />
Martin Logan Dynamo 700* 950 221 20 60 301 75 gut 4/11<br />
Sunfire HRS-8 850 221 22 58 301 75 sehr gut 9/12<br />
SVS PB12-NSD 1.000 229 18 50 297 74 gut 9/13<br />
Velodyne EQ-Max 12 870 219 22 52 293 73 gut 9/13<br />
psb HD8 1.100 213 23 54 290 73 sehr gut 9/12<br />
B&W ASW608 450 213 24 52 289 72 überragend 9/12<br />
KEF HTB2SE-W* 1.000 206 23 60 289 72 gut 4/11<br />
Quadral SUB 700 DV 1.100 219 15 55 289 72 sehr gut 3/10<br />
Paradigm SE Sub / Perfect Bass Kit 1.075 209 27 52 288 72 sehr gut 4/13<br />
Nubert nuBox AW-991 600 214 25 48 287 72 überragend 3/10<br />
Canton SUB 600 500 207 23 52 282 71 sehr gut 9/12<br />
Heco Phalanx Micro 200A 550 208 20 54 282 71 sehr gut 9/12<br />
Heco Metas XT Sub 251A 600 199 15 55 269 67 sehr gut 3/10<br />
Yamaha NS-SW700 500 187 20 55 262 66 sehr gut 3/10<br />
* Funk-Subwoofer<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
111
Bestenliste<br />
lautsprecher: stereo-standboxen<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 700 70 240 1010 100<br />
überragend<br />
Quadral Aurum Titan VIII 12.000 655 60 230 945 94 gut 12/11<br />
B&W Diamond 804 7.000 645 65 230 940 93 gut 1/12<br />
DALI Epicon 6 9.000 633 65 230 928 92 gut 3/13<br />
sehr gut<br />
Magnat Quantum 1009 4.000 618 55 220 893 88 sehr gut 10/12<br />
B&W CM10 3.500 600 45 190 835 83 sehr gut 3/14<br />
Canton Vento 880.2 DC 2.400 584 45 195 824 82 sehr gut 2/12<br />
B&W CM9 2.500 585 45 190 820 81 sehr gut 2/12<br />
Nubert nuVero 10 2.450 580 50 190 820 81 sehr gut 2/12<br />
Canton Chrono SLS 790 DC 2.540 584 45 187 816 81 sehr gut 3/14<br />
gut<br />
Dynaudio Excite X34 2.200 575 45 181 801 79 sehr gut 3/14<br />
KEF R500 1.800 571 45 183 799 79 sehr gut 3/14<br />
Martin Logan EM-ESL 3.100 526 60 195 781 77 sehr gut 8/12<br />
Quadral Platinum M40 2.000 523 61 170 754 75 sehr gut 2/13<br />
Canton Chrono CL 580.2 DC 1.800 517 61 170 748 74 sehr gut 2/13<br />
ELAC FS 247 2.200 525 43 180 748 74 sehr gut 7/13<br />
Magnat Quantum 757 1.800 513 59 170 742 73 sehr gut 2/13<br />
Nubert nuLine 284 1.950 519 45 177 741 73 sehr gut 7/13<br />
Quadral Chromium Style 102 2.000 521 38 177 736 73 sehr gut 7/13<br />
Heco Celan GT 502 1.400 516 45 170 731 72 überragend 4/12<br />
PSB Image T6 1.500 507 59 160 726 72 sehr gut 2/13<br />
Quadral Chromium Style 100 1.800 518 38 170 726 72 überragend 4/12<br />
Magnat Quantum 807 1.300 508 43 170 721 71 überragend 12/11<br />
Boston M 250 1.600 508 35 175 718 71 sehr gut 7/13<br />
B&W CM8 1.800 488 40 185 713 71 sehr gut 5/11<br />
Heco Music Style 800 1.600 498 35 165 698 69 überragend 7/13<br />
Teufel Theater 500 MK2 750 425 38 156 619 61 sehr gut 1/13<br />
Teufel T 400 550 415 38 156 609 60 sehr gut 3/12<br />
lautsprecher: stereo-kompaktboxen<br />
Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />
Maximalpunktzahl 700 60 240 1000 100<br />
sehr gut<br />
Focal Diablo Utopia 8.000 560 35 230 825 83 gut 1/09<br />
Canton Reference 9.2 2.400 565 38 210 813 81 überragend 12/09<br />
gut<br />
KEF R300 1.200 504 60 185 749 74 überragend 8/12<br />
Magnat Quantum 1003 1.400 492 50 205 747 74 sehr gut 7/11<br />
Klipsch RB-61 II 700 490 50 160 700 69 sehr gut 8/12<br />
Nubert nuLine 34 670 441 50 175 666 66 überragend 11/12<br />
befriedigend<br />
KEF R100 800 420 44 183 647 64 sehr gut 11/12<br />
Heco Celan GT 302 800 426 46 170 642 64 sehr gut 11/12<br />
ELAC BS 184 800 413 42 165 620 61 sehr gut 11/12<br />
Canton Chrono 503.2 660 410 45 160 615 62 sehr gut 8/11<br />
Impressum<br />
Redaktion<br />
Bereichsleiter Unterhaltungselektronik<br />
und Chefredakteur: Andreas Stumptner, v.i.S.d.P.<br />
Stellv. Chefredakteur: Roland Seibt (Ltg. Test + Technik; rs)<br />
Redaktion: Roland Seibt (rs), Yasmin Vetterl (yv)<br />
Chef vom <strong>Die</strong>nst: Thomas Bruer<br />
Mitarbeiter dieser Ausgabe: Jan Fleischmann, Andreas Frank<br />
(af), Michael Jansen, Reinhard Otter, Sebastian Srb, Volker<br />
Straßburg, Raphael Vogt, Markus Wölfel<br />
Filme: Andreas Stumptner (as), teleschau – der mediendienst<br />
GmbH, Riesstr. 17, 80992 München<br />
Business Development Manager: Anja Deininger<br />
Redaktionsassistenz: Gerlinde Drobe (089) 25556 - 1111<br />
Leitung Layout: Sandra Bauer, Silvia Schmidberger<br />
Layout: Andreas Geyh (verantw.), Michael Grebenstein<br />
Titellayout: Robert Biedermann<br />
Fotografie: Josef Bleier, Stefan Rudnick<br />
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Schaltungen Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung<br />
nur bei grober Fahrlässigkeit <strong>des</strong> Verlages oder seiner<br />
Mitarbeiter in Betracht. Als Kolumne oder als Meinung<br />
gekennzeichnete Beiträge geben die Ansicht der Autoren, nicht<br />
unbedingt die der Redaktion, wieder.<br />
112
Glosse<br />
Schlussverkauf<br />
Ganz so weit sind wir zum Glück noch nicht. Doch manchmal wirkt die<br />
Preispolitik bei nagelneuen Fernsehern hierzulande schon, als würde<br />
der Handel kurz vorm letzten Räumungsverkauf stehen. Schade!<br />
Neulich beim Bäcker meines Vertrauens:<br />
Zwei Euro für einen<br />
Faschings-Krapfen, -Berliner,<br />
-Pfannkuchen – oder wie auch<br />
immer Sie dieses überteuerte Hefeteiggebäck<br />
bezeichnen möchten. Unfassbar. Und<br />
kürzlich am Flughafen: Bratwurst und Getränk,<br />
schlappe acht Euro fünfzig.<br />
Klar, dass wir angesichts solcher Preise<br />
finanziell gebeutelten Deutschen zwangsweise<br />
an anderer Stelle sparen müssen: am<br />
besten beim Kauf eines neuen Fernsehers.<br />
Der ist zwar noch immer unser liebster<br />
Heim-Entertainer, aber kosten darf er nicht<br />
mehr viel, meinen zumin<strong>des</strong>t Media Markt,<br />
Amazon und Konsorten, die sich in einem<br />
irren Wettbewerb seit Jahren die Supersparangebote<br />
gegenseitig um die Ohren hauen.<br />
Aktuelles Paradebeispiel: der Samsung<br />
UE40F5370, ein kompletter Smart TV mit<br />
Triple-Tuner und 102 cm Bild, feilgeboten<br />
von Media Markt für schlappe Drei-Neun-<br />
Neun, zum Mitnahmepreis. Und das Megaangebot<br />
eines 55-Zöllers für 800 Öcken aus<br />
dem letzten Weihnachtsgeschäft haben wir<br />
ebenfalls noch nicht vergessen.<br />
Zum Glück wissen wir, werte <strong>video</strong>-<br />
Stammleser, dass Sie glücklicherweise anders<br />
denken und bei Ihnen in erster Linie<br />
die Qualität im Vordergrund steht – und<br />
nicht der Preis.<br />
Bange Fragen & Olufsen<br />
Aber es stellt sich dennoch die bange Frage:<br />
Wie lange kann das noch gut gehen? Jahr<br />
für Jahr stecken die Hersteller mehr und<br />
mehr neue Technologien in ihre TVs, ob<br />
Web-Funktionen, Tuner, smarte Anwendungen<br />
oder neuerdings auch Ultra HD.<br />
Trotzdem purzeln die Preise weiter (mehr<br />
dazu auf Seite 6). Im hiesigen TV-Markt<br />
herrscht quasi Dauer-„Sale“.<br />
Viele Folgen dieses durchgehenden Winter-Frühling-Sommer-Herbst-Schlussverkaufs<br />
sind heute schon sichtbar: Einst große<br />
TV-Marken wie Loewe, Sharp, Toshiba und<br />
JVC haben ihre Fernsehsparte entweder<br />
längst ganz aufgegeben oder stecken zumin<strong>des</strong>t<br />
in Schwierigkeiten. Auch die Nachricht,<br />
dass Sony seine TV-Sparte abstoßen<br />
will, gibt zumin<strong>des</strong>t zu denken.<br />
Wie auch immer, angesichts all dieser<br />
Entwicklungen kommt es einem beinahe<br />
schon in den Sinn, Bang & Olufsen zu loben,<br />
die es wenigstens verstanden haben, wie<br />
man auch ohne Technologie-Vorreiterschaft<br />
satte Premiumpreise absahnen und damit<br />
ordentlich (über)leben kann.<br />
Ergo: Auch <strong>2014</strong> regiert das Prinzip Hoffnung.<br />
Hoffnung vor allem darauf, dass die<br />
deutschen Fußballer bei der WM in Brasilien<br />
so weit wie möglich kommen. Dann<br />
werden zumin<strong>des</strong>t ein paar mehr Fernseher<br />
verkauft als sonst im Sommer üblich. ■<br />
Andreas Stumptner,<br />
Der Experte<br />
für Tele-Visionen<br />
<strong>video</strong>-magazin.de | 04_<strong>2014</strong><br />
113
<strong>Vorschau</strong> | 05_<strong>2014</strong><br />
<strong>Die</strong> nächste<br />
erscheint Am 4. April<br />
Weitere Themen<br />
Das beste Bild?<br />
Mehr Farbe und Kontrast: Dolby<br />
stellt mit Dolby Vision seine neue<br />
Bildtechnologie vor, mit der noch<br />
in diesem Jahr die ersten TVs<br />
punkten sollen. Was hinter dem<br />
Begriff steckt und was Anwender<br />
davon haben, erklärt <strong>video</strong>.<br />
<strong>Die</strong> TV-Neuheiten<br />
<strong>des</strong> <strong>Jahres</strong><br />
Curved Ultra HDs, Riesen-TVs und OLEDs: Zum <strong>Jahres</strong>beginn wurden<br />
die Neuheiten im TV-Bereich auf diversen Messen und Roadshows<br />
gezeigt, jetzt kommen die Innovationen auch in das Testlabor der <strong>video</strong>.<br />
Wir verraten, was die Technikneuheiten <strong>2014</strong> können und welche<br />
spannenden Geräte auf Sie warten.<br />
35 Jahre <strong>video</strong><br />
<strong>Die</strong>ses Jahr feiert die <strong>video</strong>-Redaktion ihr 35-jähriges<br />
Bestehen. Seit 1979 erscheint das Magazin nun mit<br />
Erfolg in Deutschland. Zum Geburtstag präsentiert<br />
sich die Redaktion von einer ganz neuen Seite.<br />
Lernen Sie die <strong>video</strong> kennen und feiern Sie die<br />
vergangenen erfolgreichen Jahre mit uns.<br />
Abspielen und genießen<br />
Nachdem <strong>video</strong> in den ersten drei<br />
Teilen der Serie zur digitalen<br />
Filmsammlung erklärt hat, woher<br />
der Content für das Archiv stammt<br />
und wie dieser am besten<br />
gespeichert wird, zeigt unser<br />
letzter Teil, wie die Filme einfach<br />
per Knopfdruck zu Fernseher und<br />
Co. gestreamt werden.<br />
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Lese-Tipps<br />
Fotoschule: Tipps für bessere<br />
Landschaftsbilder. Nach den<br />
Basics zur Fototechnik und<br />
Bildgestaltung geht’s ab dieser<br />
Ausgabe der COLORFOTO um<br />
Motivkategorien.<br />
Keine Lust, Kabel zu verlegen?<br />
<strong>Die</strong> stereoplay vergleicht<br />
Wireless-Boxen der verschiedenen<br />
Hersteller und zeigt, wie<br />
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Im vernetzten Heim darf auch<br />
das Badezimmer nicht fehlen:<br />
Mit intelligenter Technik werden<br />
Körperpflege und Wellness<br />
noch komfortabler. <strong>Die</strong> CON-<br />
NECTED HOME zeigt, wie.<br />
114
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