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DEGEMED News 43 März 2013

DEGEMED News 43 März 2013

DEGEMED News 43 März

Eine Milliarde MEHR! www.eine-milliarde-mehr.de news Nr. 43 März 2013 Rehabilitation im Wahljahr DEGEMED bezieht Position zur Wahl 2013 Aus dem Inhalt Bundestagswahl Wahlprüfsteine der DEGEMED S. 4 Interview Dr. Susanne Weinbrenner S. 5 Vorstandswahl Bernd Petri löst Hartmut Stern ab S. 6 Digitale Vernetzung Kooperation mit Samedi GmbH S. 8 DEGEMED wächst Erneut zwei neue Mitglieder S. 9 Reha-Kolloquium DEGEMED-Diskussionsforum S. 10 Nur noch knapp sechs Monate bis zur Wahl. Am 22. September bestimmen die Deutschen, wer in den Bundestag in Berlin einzieht. Integrationsmanagement MBI-Konzept überarbeitet S. 12 IT-Lösungen Befragungen mit EvaSys S. 13/14 Berlin. Das Wahljahr hat begonnen, die Parteizentralen bereiten die Bundestagswahl vor. Bevor der Wahlkampf im Sommer in die heiße Phase eintritt, müssen die Wahlkampfstäbe gebildet, Wahlprogramme geschrieben und Kandidaten gekürt werden. Wieder werden die Bewerber in ihren Wahlkampfbroschüren den Eindruck von Aufgeschlossenheit und Bürgernähe wecken. Gleichzeitig treten wegen des nahen Endes der Legislaturperiode einzelne Sachthemen in Politik und Gesetzgebung in den Hintergrund. Reha im Kontext von Gesundheitsund Sozialpolitik Die Rehabilitation steht mit ihrem spezifischen Profil im sozial- und gesundheitspolitischen Kontext. In der zu Ende gehenden Wahlperiode war sie Bestandteil der Debatte um Bekämpfung der Altersarmut. Dabei hat gerade die Bundesregierung in der Demografiestrategie auch andere Akzente gesetzt und die Bedeutung und Eigenständigkeit der Rehabilitation betont. Reha ist Methode Heute ist die medizinische Rehabilitation die wichtigste Methode zur Sicherung von Selbstständigkeit und Teilhabe in einer alternden Erwerbsgesellschaft. Als zentraler Bestandteil in der Versorgung und Integration chronisch kranker oder von Behinderung bedrohter Menschen leistet sie den entscheidenden Beitrag zur Erhaltung von Autonomie sowie zur Vermeidung drohender Pflegebedürftigkeit. Die DEGEMED ist daher überzeugt: Leistungen zur medizinischen Rehabilitation sind als einrichtungsgebundene, interdisziplinäre Komplexleistungen nicht substituierbar. Nur Rehabilitationseinrichtungen bieten die notwendige sozialmedizinische Kompetenz und Behandlungsqualität. Nur sie stellen die bedarfsgerechte und ganzheitliche Versorgung der Rehabilitanden mit vielfachen medizinischen und sozialen Problemlagen sicher. Deutschland hat hier eine leistungsfähige und qualitätsgesicherte Angebotsstruktur entwickelt, die in Europa einzigartig ist. DEGEMED-Vorschläge zur Weiterentwicklung der Reha Die DEGEMED fordert daher alle politischen Kräfte und den Gesetzgeber dazu auf, in der kommenden Legislaturperiode alle Maßnahmen im Gesundheits- und Sozialbereich darauf auszurichten, Zugangs- und Wirkungsbarrieren für Menschen mit Rehabilitationsbedarf effektiv zu beseitigen, den Fortbestand der hoch entwickelten, qualitätsgesicherten und vielfältigen Leistungserbringerlandschaft zu gewährleisten und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen fair, leistungsgerecht und innovationsfreundlich zu gestalten. Seite 3