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Leibniz Universität Hannover Bachelor Sozialwissenschaften

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Bachelor Sozialwissenschaften – Wahlpflichtbereich C – Geschichte Die Deutsche Amerikaauswanderung Seminar Schneider, Karl-Heinz (Prüfer/-in) Fr, wöchentl., 10:00 - 12:00, 29.10.2010 - 05.02.2011, 1146 - B108 Kommentar Literatur Die deutsche Amerikaauswanderung setzte zwar schon im 17. Jahrhundert ein, ihre wichtigste Phase waren jedoch die Jahrzehnte zwischen 1830 und 1850. In jener Zeit bildeten die deutschen Einwanderer in die USA zusammen mit den Iren die wichtigste Einwanderergruppe. Die Beschäftigung mit der Amerikaauswanderung bietet die Möglichkeit, wichtige gesellschaftliche und politische Vorgänge sowohl in der deutschen wie der amerikanischen Gesellschaft zu untersuchen. Literaturhinweise wird es unter stud.ip geben und ab Spätsommer auch in der Lernwerkstatt Geschichte des Historischen Seminars. Geschichte der Öffentlichkeit in der Frühen Neuzeit Vorlesung, SWS: 2 Mo, wöchentl., 14:00 - 16:00, 25.10.2010 - 05.02.2011, 1104 - 212 M11 Kommentar Literatur Seit dem Erscheinen von Jürgen Habermas' Habilitationsschrift zum „Struktur¬wandel der Öffentlichkeit" im Jahre 1962 ist innerhalb der Geschichtswissenschaft die Beschäftigung mit dieser Thematik nicht mehr abgerissen. Die Frühe Neuzeit nimmt darin eine prägnante Schanierfunktion ein zwischen älteren Öffent¬lichkeiten, gepägt von Ritualen und Zeremonien, von face-to-face-Komunikation sowie von der Rhethorik der (wenigen) politisch Handelnden, zu neueren Formen der Öffentlichkeit, in denen neben Kommunikation unter Anwesenden die medial vermittelte Kommunikation eine immer wichtigere Rolle spielt. Eine Geschichte der Öffentlichkeit in der Frühen Neuzeit muss sich deshalb zum einen mit der Ausdifferenzierung einer Vielfalt von Medien (gedrucktes Buch, reproduziertes Bild, Flugblatt, Flugschrift, Zeitung, Zeitschrift) befassen, zum anderen mit neuartigen Institutionen, in denen diese Medien ihre Wirkung erst entfalteten. Jürgen Habermas, Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft, Neuwied 1962 (Neuauflage: Frankfurt am Main 1990). Andreas Gestrich, Absolutismus und Öffentlichkeit. Politische Kommunikation in Deutschland zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Göttingen 1994. Michael Giesecke, Der Buchdruck in der frühen Neuzeit. Eine historische Fallstudie über die Durchsetzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, Frankfurt am Main 1998. Jürgen Wilke, Grundzüge der Medien- und Kommunikationsgeschichte, Stuttgart 2008. Handel und Verkehrswege in der frühen Neuzeit Seminar Kaak, Heinrich (Prüfer/-in) Mo, wöchentl., 14:00 - 16:00, 25.10.2010 - 05.02.2011, 1146 - B108 Kommentar Literatur Im Großen wie im Kleinen werden die Warenströme vom Produzenten zum Verbraucher im frühneuzeitlichen Europa nachvollzogen. Es geht dabei im Großen um die Land- und Seewege des Fernhandels. Welche Produkte wurden vor allem gehandelt, welche Transportmittel gab es, wer transportierte und wer erzielte welche Gewinne? Im Kleinen geht es um den regionalen und lokalen Handel, um örtliche Getreidepreise, privaten und staatlichen Handel. Wie agierte die Landbevölkerung unter dem Einfluss von Adel, Städten und Staat, welchen Einfluss hatte der Handel auf die Agrarstruktur, wie wirkten sich konjunkturelle Schwankungen aus? Lars Atorf, Der König und das Korn. Die Getreidehandelspolitik als Fundament des brandenburgisch-preußischen Aufstiegs zur europäischen Großmacht (= Quellen ... europäischen Großmacht (= Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte; Bd. 17), Berlin 1999. Hans Heinrich Nolte, Die eine Welt. Abriß der Geschichte des internationalen Systems, 2., überarb. und erg. Aufl., Hannover 1993. Dariusz Adamczyk, Zur Stellung Polens im modernen Weltsystem der Frühen Neuzeit, Hamburg 2001. Wintersemester 2010/11 16

Bachelor Sozialwissenschaften – Wahlpflichtbereich C – Geschichte Udo Obal, Marktintegration Nordwestdeutschlands im 18. und frühen 19. Jahrhundert am Beispiel der Getreidemärkte, Hannover, Univ. Diss., 1999. Italien im Zeitalter der Renaissance Vorlesung, SWS: 2 Aschoff, Hans-Georg (verantwortlich) Di, wöchentl., 16:00 - 18:00, 19.10.2010 - 05.02.2011, 1104 - 212 M11 Kommentar Bemerkung Die Vorlesung befasst sich im wesentlichen mit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Sie zeigt die allgemeinpolitischen, kirchenpolitischen, kulturellen sowie wirtschaftlichen Entwicklungen während dieser Zeit vornehmlich in Italien auf und nimmt Stellung zum Begriff „Renaissance" Dabei werden die innere Entwicklung der fünf italienischen Mittelstaaten (Mailand, Venedig, Florenz, Kirchenstaat, Neapel) und ihre Beziehungen zueinander betrachtet. Ein Schwerpunkt liegt auf dem „Renaissancepapsttum"; in diesem Zusammenhang wird der Frage nachgegangen, wie die Päpste ihre Stellung als geistliches Oberhaupt einer übernationalen Kirche mit ihren Interessen als Herrscher des Kirchenstaates in Einklang zu bringen versuchten. Die Zulassung von Gasthörern unterliegt besonderen Bedingungen. Literatur J. HALE, Die Kultur der Renaissance in Europa, 1994. C. HARBISON, Eine Welt im Umbruch. Renaissance in Deutschland, Frankreich, Flandern und den Niederlanden, 1995. J. BURCKHARDT, Die Kultur der Renaissance in Italien, 1952. W. GOEZ, Geschichte Italiens in Mittelalter und Renaissance, 1988. P. BURKE, Die Renaissance in Italien. Sozialgeschichte einer Kultur zwischen Tradition und Erfindung, 1985. B. SCHIMMELPFENNIG, Das Papsttum. Von der Antike bis zur Renaissance, 1988. V. REINHARDT; Die Renaissance in Italien. Geschichte und Kultur, 2002. Sozial- und Kulturgeschichte des Essens in der Frühen Neuzeit Seminar, SWS: 2 N.N., Do, wöchentl., 14:00 - 16:00, 28.10.2010 - 05.02.2011, 1146 - B108 Kommentar Warum entsprach in der Frühen Neuzeit nicht Schlank-, sondern Dicksein einem verbreiteten Schönheitsideal? Warum war das Schlaraffenland eine soziale Utopie der kleinen Leute? Wie und warum entstanden im frühneuzeitlichen Europa Hungersnöte? Warum und unter welchen Umständen kam es zu Hungerrevolten? Wie sah der Speisezettel der armen, wie derjenige der reichen Leute aus? Warum und wie wurden Speisen zu einem Zeichen, um soziale Unterschiede deutlich zu machen? Wie wurde gekocht, wo was eingekauft und wie gegessen? Dies sind nur einige der Fragen, die uns in dem Einführungsseminar beschäftigen werden. Sie zeigen, dass sich an Beschaffung, Zubereitung und Konsum von Nahrungsmitteln eine Fülle von historischen Fragen knüpfen lassen. Entsprechend müssen zu ihrer Beantwortung wirtschafts-, sozial- und kulturgeschichtliche Zugangsweisen herangezogen werden, die man an diesem Gegenstand exemplarisch demonstrieren und einüben kann. Dass sich etwas so Alltägliches wie das Essen in der Frühen Neuzeit gänzlich anders darstellte als heute, soll zudem für das Ausmaß des historischen Wandels sensibilisieren. Einführungsmodul Neuzeit (PO06) / Zeitgeschichte (PO09) Bitte beachten Sie, dass für die Belegung der Einführungsseminare eine Anmeldung erforderlich ist. Näheres zum Anmeldeverfahren erfahren Sie im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis des Historischen Seminars sowie durch Aushänge. Das 19. Jahrhundert -- eine Einführung Seminar, SWS: 2 Schneider, Karl-Heinz (Prüfer/-in) Mo, wöchentl., 16:00 - 18:00, 25.10.2010 - 05.02.2011, 1146 - B108 Wintersemester 2010/11 17

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