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Istrian Gastronomy:

The richness of simple

cuisine

The tumultuous past times considerably

impacted the gastronomy

as well. Various traditions are interlaced

in the traditional cuisine,

which founds its fundaments in

the nature (self-propagating plants,

aromatic condiments, seasonal vegetables,

sea fruits…), and influences

of Franc and German feudal

authorities as well as the Roman

food and that of the Slavic populations

which arrival started in the

7th century, were imported. Differently

from the coastal villages,

the inner land of Istria was not so

developed, neither gastronomically

speaking various. Mostly populated

by agricultural population, that

part of Istria was distinguished by

famine rather than by wellbeing.

On his own land, the peasant

produced just the indispensable,

and prepared the food out of the

available, considering that he hasn’t

got enough resources to buy

it. The bread was baked with the

maize flour mixed with the barley

flour or with another cereal. It was

baked once or at the most twice

a week in a baker’s oven or in the

open fire-place - under the baking

lid (čripnja). The white bread

was eaten very rarely, mostly for

Easter or in case of disease. The

same was with the meat. The one

quarter soup (a quarter of kilo of

chicken meat) or the soup made

by browning flour on lard with

added water with sheep or cow’s

cheese grated over, were prepared

to the non serious convalescents.

The most common dishes were:

porridge (maize or barley grits)

with milk, sugar or wine; maneštra

(thick soup with stewed potatoes,

barley and bean) and potatoes

baked in their jackets. Better food was consumed

during church holidays and in times of hard fieldworks.

Ravioli (dumplings made of pastry filled with

cheese) and njoki poured over by the sauce made

of poultry, were regularly prepared for Christmas

and Easter. Fuži (thin pastry cut in cubes and folded

over) were also poured over by the poultry sauce

and brought to the mowers in the field.

Istrische Gastronomie:

Vom Reichtum der einfachen Kochkunst

Die ereignisreiche istrianische Vergangenheit hinterließ

ihre Spuren auch auf diesem Gebiet. Verschiedene

traditionelle Gerichte vermischten sich

mit der volkstümlichen Küche, deren Zutaten, wie

Wildgräser, Gewürzkräuter, Saisongemüse oder Meeresfrüchte,

aus der umgebenden Landschaft kamen.

Auch die fränkischen und deutschen Feudalherren

brachten ihre Essgewohnheiten mit. Dazu

kam auch die Küche der alten Römer sowie die

slawische, die schon seit dem VII. Jh. mit dem Einfall

slawischer Bevölkerungsgruppen ihren Einfluss

ausübte. Im Unterscheid zu den Küstenstädten war

das istrische Hinterland nicht so hoch entwickelt

und auch die Gastronomie war nicht so vielseitig.

Die Region war hauptsächlich von Bauern bewohnt

und es herrschte eher Armut. Der Bauer baute nur

für den Eigenbedarf an. Die Speisen wurden aus

den zur Verfügung stehenden Erzeugnissen zubereitet,

da man ja kein Geld hatte, um sich etwas

anderes zu kaufen. Das Brot wurde aus einem

Gemisch von Mais- und Gerstenmehl oder auch

aus anderem Getreide nur einmal oder höchstens

zweimal pro Woche im Holzofen mit offenem Kamin

oder unter der Tonglocke gebacken. Weißbrot gab

es nur sehr selten, meistens nur zu Ostern oder

wenn jemand krank war. Dasselbe galt auch für

Fleisch. Wenn jemand erkrankte, bereitete man als

Stärkung ‚Juhu od kvartina’ zu (Suppe aus 1/4 kg

Hühnerfleisch) oder Einbrennsuppe (aus Mehl und

Wasser) mit geriebenem Schafskäse oder Quark.

Die landläufigen Gerichte waren: Skrob (Brei aus

Mais oder Gerste) mit Milch, Zucker oder Wein;

Maneštra (Eintopf aus Kartoffeln, Gerste und Bohnen)

und Pellkartoffeln. Besonders reichhaltige Gerichte

wurden an kirchlichen Feiertagen zubereitet

oder an Tagen in denen außergewöhnlich schwere

Feldarbeit geleistet wurde. An Weihnachten und

Ostern gab es gewöhnlich ravioli (Teignudeln mit

Käsefüllung) und Nockerl mit Geflügelragout. Mit

Geflügelragout aß man auch Fuži (dünner Teig, quadratisch

geschnitten und gerollt), die den Mähern

aufs Feld gebracht wurde.

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