Seniorenpost 2011/1 - Stiftung Diakoniestation Kreuztal

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Seniorenpost 2011/1 - Stiftung Diakoniestation Kreuztal

Kostenlos / gegen Spende

Ausgabe 1 / 2011

März 2011 - Oktober 2011

Die Geschichte von Ferndorf S. 12

Krebsfrüherkennung

bei Frauen S. 30

Märchenquiz S. 52

Foto: Roland Abel


HagenerStr.382

57223Kreuztal-Littfeld

Tel.02732/8947-0

Inhalt

Diakonie

Aktuelles

Unterwegs

Unterhaltsames

Erinnerungen

Diverses

Seite 5 Ansprechpartner der Diakoniestation

Seite 3 Märzsonne

Seite 7 Vorwort

Seite 8 Ambulante Hospizhilfe

Seite 10 Die Laurentiuskirche

Seite 12 Die Geschichte von Ferndorf

Seite 18 Mehrgenerationenwohnen

Seite 22 Die Seniorenbeiratswahlen

Seite 26 Nachruf

Seite 27 Bürgerbus Littfeld

Seite 28 Wohin mit dem Geld?

Seite 30 Krebsfrüherkennung bei Frauen

Seite 34 Ohne ALTERsbeschränkung

Seite 39 Pinnwand

Seite 41 Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen

Seite 49 Frühstückstreff Krombach

Seite 50 AWO-Reisekatalog

Seite 51 Die Jagdhundprüfung

Seite 52 Märchenquiz

Seite 54 Rätsel

Seite 56 Fritz-Tag

Seite 59 Natürlicher Humor

Seite 61 Der Panther (Gedicht)

Seite 62 Als der Hoggeweiher noch Badeweiher war

Seite 64 Goores Asse bi oos Dehaim

Seite 66 Impressum

Inhalt 3


Begleitung in Zeiten von Abschied und Trauer

Herzliche Einladung zur geschlossenen Trauergruppe

Sie haben einen geliebten Menschen verloren, nichts ist mehr wie es mal war.

Die Trauer hält Sie gefangen, lähmt, das alltägliche Leben ist nicht mehr wichtig.

Begegnen Sie Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind. Die, – wie

Sie selbst – auf dem Weg sind durch die Landschaften der Trauer. Trauerbewältigung

ist ein Prozess, durch den wir Sie begleiten möchten. Wir bieten

Hilfe und Unterstützung, gemeinsam mit andern Trauernden einen Weg zu

finden, dem Leben wieder ein Stück weit näher zu kommen.

Ihre Trauerbegleiterinnen sind:

Schwester Gabriele Brede Leiterin der ambulanten Hospizhilfe ,

Stiftung Diakoniestation Kreuztal)

Miriam Schleifenbaum( Ehrenamtliche Mitarbeiterin der ambulanten Hospizhilfe,

Stiftung Diakoniestation Kreuztal)

Das erste Treffen findet Montag, den 17.10.2011, um 19.30 Uhr im

Haus Ernsdorf, Ernsdorftstr.3-5 statt.

Regelmäßig treffen wir uns jeden ersten Montag im Monat bis Mai 2011.

Keiner wird gefragt

wann es ihm Recht ist zu gehen

von Menschen

Gewohnheiten

sich selbst

Irgendwann heisst es plötzlich

damit umgehen

ihn aushalten

annehmen

diesen Abschied

diesen Schmerz des

Erlebens dieses

Zusammenbrechen

um neu

aufzubrechen

Für weitere Auskünfte stehen ich Ihnen gerne telefonisch unter der Nummer 02732-1028 zur Verfügung

Meine Bürozeiten: Mo.-Fr. von 8.00-15.00 Uhr

Marburger Straße 8

57223 Kreuztal

Telefon 0 27 32 - 22 54

Fax 0 27 32 -2 55 00

www.pixberg-optik.com

pixberg@t-online.de

Segensspruch eines Trauernden

Gesegnet seien alle, die mir jetzt nicht ausweichen.

Dankbar bin ich für jeden, der mir einmal zulächelt und mir die Hand reicht, wenn ich mich verlassen fühle.

Gesegnet seien alle, die mir erlauben, von dem Verstorbenen zu sprechen.

Ich möchte meine Erinnerung nicht totschweigen.

Gesegnet seien alle, die mir zuhören, auch wenn das, was ich zu sagen habe, schwer zu ertragen ist.

Die ambulante Hospizhilfe der Stiftung Diakoniestation Kreuztal bietet ab Oktober

jeden ersten Sonntag im Monat von 15.00 - 17.00 Uhr das offene Trauercafé „Café Regenbogen“

im Haus Ernsdorf (Nebengebäude), Ernsdorfstr.3 in Kreuztal an.

Das offene Trauercafé „Café Regenbogen“ ist ein

besonders geschützter Raum. Dort treffen sich

Menschen mit Verlusterfahrungen gleich welcher

Art. Im „Café Regenbogen“ ist es möglich, Gefühle

und persönliche Dinge auszudrücken, die oftmals

sonst keinen Platz haben.

Ihre Ansprechpartner:

Schwester Gabriele Brede,

Telefon 02732-1028

(Leiterin/Trauerbegleiterin

der ambulanten Hospizhilfe)

So So finden So finden finden Sie Sie uns: Sie uns: uns:

Seniorenwohnanlage

Ernsdorfstraße

ACHTUNG!

Bitte beachten Sie die Sommerpause

vom Juni - September 2011.

So finden Sie uns:

Die Arbeit der

Ambulanten Hospizhilfe

wird durch den

Freundeskreis der Diakoniestation e.V.

getragen.

Spendenkonto:

Sparkasse Siegen

Konto: 100 044 06

Blz: 460 500 01

Kennwort: ambulante Hospizhilfe

Menschen

helfen 25

Jahre

8 Diakonie - Ambulante Hospizhilfe

Die Die Arbeit Die Arbeit der Arbeit der der

Ambulanten Hospizhilfe

wird wird durch wird durch den durch den den

Freundeskreis der der Diakoniestation der Diakoniestation e.V. e.V. e.V.

getragen.

Diakonie - Ambulante Hospizhilfe 9

Ernsdorfstr.

Haus der Diakonie


Die Laurentiuskirche

Bericht: Christoph A. Meier-Kabelitz, Archivar und Presbyter der Kirchengemeinde Ferndorf

Die Ferndorfer Kirche wurde erstmals 1339 in einer Patronatsurkunde erwähnt. Errichtet wurde

sie allerdings gegen Ende des 12. Jahrhunderts und wurde dem Heiligen Laurentius geweiht. Bei

dieser Kirche handelt es sich um eine spätromanische, dreijochige Westfälische Hallenkirche mit

vorgebautem Westturm. Dieser ist jedoch älter als das Kirchenschiff, er ist rein romanisch.

Im Jahre 1778 erfolgte ein großer Umbau. Die bis dahin sehr

kleinen, rundbogigen Fenster wurden deutlich vergrößert

und flachbogig ausgebaut. Darüber hinaus wurden die Portale

erneuert, neue Bänke eingebaut und Emporen eingezogen.

Bänke, Emporen und Türen sind bis heute erhalten.

1887 war die Kirche für die vielen Menschen des Kirchspiels

zu klein geworden, sodass man den alten Chor

abbrach und die Kirche um ein Querschiff mit Chor, Sakristei

und Taufwartezimmer erweiterte. Die Kirche misst

seitdem eine Länge von 33 Metern, zuvor waren es 26

Metern, einschließlich des sehr langen Chores.

1929 erfolgte der letzte große Umbau. Die Emporen der

Neuen Kirche wurden auf die Höhe der Emporen der alten

Kirche herabgesetzt und ebenso wie die Kanzel neu verkleidet,

da man 1887 auf ein Angleichen an die barocken

Brüstungen verzichtet hatte. Die Kirche erhielt elek-

trisches Licht. Die schönen Jugendstillampen verrichten

noch heute ihren Dienst.

Zu den Besonderheiten in und an der Kirche zählen etliche

gusseiserne Grabplatten, die wertvollste ist die des Ritters

Valentin von der Hees aus dem Jahre 1559.

Kirchhof und Gräber

Wie früher allgemein üblich wurde auf dem Kirchhof

früher Gericht abgehalten. Letzter Zeuge davon war die

achthundert Jahre alte Gerichtslinde am Hauptportal, die

im neunzehnten Jahrhundert gefällt wurde.

Ebenso diente der Kirchhof als Friedhof. Während dem Adel

ein Begräbnisort im Chorraum zustand, wurde der Clerus im

Kirchenschiff bestattet. Die zum Teil noch erhaltenen Grabplatten

lagen ursprünglich auf deren Gräbern in der Kirche.

Im 19. Jahrhundert bekamen allmählich die einzelnen

Orte des Kirchspiels eigene, kommunale Friedhöfe. Mit

der Eröffnung des Friedhofes am Nöchel 1874 endete

eine über tausendjährige Begräbnistradition in und um

die Kirche in Ferndorf. Man nimmt heute an, dass in dieser

Zeit zwischen zwanzig- und dreißigtausend Menschen auf

unserem Kirchhof begraben wurden.

Der Namenspatron

Die Kirche wurde nach Laurentius von Rom benannt, der

in Vertretung des Papstes für das örtliche Kirchenvermögen

zuständig war. Nach der Enthauptung des Papstes Sixtus

II. durch den römischen Kaiser Valerian sollte Laurentius

das gesamte kirchliche Vermögen als Tribut abgeben.

Doch Laurentius weigerte sich und verteilte das Kirchengut

an alle Mitglieder der Gemeinde. Anschließend

präsentierte er dem Kaiser alle Armen und Kranken als

wahres Kirchenvermögen. Laurentius wurde von Kaiser

Valerian gefangen gesetzt. Mehrmals gefoltert, wurde er

schließlich auf einem glühenden Gitterrost hingerichtet.

Nach Laurentius werden bis heute auch evangelische Kirchen

benannt.

Eine lebensgroße Statue des Laurentius gehörte ebenso

wie ein angeblich wundertätiges Marienbild zur Ausstattung

der Ferndorfer Laurentiuskirche. Der Sockel der Statue

soll noch heute irgendwo im Boden der Kirche ruhen.

Tatsächlich wahr

Im Jahre 1345 schworen sich die Ritter Eberhard und Friedrich

Daub mit Henkin Visil von der Winterbach auf dem

Kirchhof Urfehde. Ob deren Seelen jemals Ruhe fanden ist

nicht überliefert.

Als ein Ferndorfer Mann zum Presbyter gewählt wurde,

wollte er seine Sache besonders gut machen und übte

mit dem Klingelbeutel an Kornrittern die richtige Art des

„Geldeintreibens“ auf dem Heuboden. Bei diesem Training

übersah er offenbar die Luke im Boden und fiel in die Tiefe.

Seine Tochter eilte entsetzt schreiend zur Hilfe heran als

der fromme Mann ausrief: „Si röhich, itz sinn ech unge e

dr Kärche“.

In alter Zeit wurde öfters beklagt, dass die Besucher des

Gottesdienstes oftmals der Müdigkeit erlagen. Daraufhin

erließ man die Regelung, dass man auf seinen jeweiligen

Nachbarn zu achten und ihn im Falle des überkommenen

Einschlafens zu Rütteln hätte. Diese Maßnahme schien

wohl nicht von dauerhafter Wirkung zu sein. Bei einer Visitation

wurde nämlich bemängelt, dass ein erheblicher

Teil der Gemeinde schlief, sodass von höherer Stelle erlassen

wurde, dass der Küster die Eingeschlafenen durch

einen Schlag mit dem Rohrstock in den Nacken oder gegen

die Banklehne zu wecken habe.

Dass die Verlegung des Friedhofes auf den Nöchel nicht

nur Vorteile hatte, erkannte eine wohlbeleibte Ferndorferin,

als sie sich mit allen zur Grabpflege nötigen Utensilien

den steilen Nöchel hoch quälte und schnaubend ausrief:

“Wie gut, dass man den letzten Weg gefahren wird“.

Gottesdienste

In der Laurentiuskirche finden sonntags Gottesdienste

ab 10.00 Uhr statt, jedoch nicht von Epiphanias bis Palmsonntag,

wenn in das Gemeindehaus ausgewichen wird.

Sondergottesdienste an kirchlichen Festtagen oder für

Familien werden ebenfalls abgehalten.

10 Aktuelles - Die Laurentiuskirche

Aktuelles - Die Laurentiuskirche 11


Die Geschichte

von Ferndorf

Erste Erwähnung

Zeitlich genau belegen lässt sich die erste urkundliche

Erwähnung von Ferndorf. Während in Rom Papst Urban

II. zum ersten Kreuzzug aufrief, übertrug der Kölner Erzbischof

Anno II. im Jahr 1067 umfangreiche Güter und

Rechte an das Chorherrenstift St. Georg in Köln.

In der Dotationsurkunde wurden auch Einkünfte von

einem Hof-Gut in Ferndorf, hier „Berentraph“ genannt,

erwähnt. Dieser Hof stand wahrscheinlich auf einem vor

Hochwasser sicheren Rücken nahe der Kirche. Die Täler

waren damals nämlich versumpft und unwegsam. Wir

wissen nicht wie Berentraph zu dieser Zeit ausgesehen

hat, aber wir wissen durch Schlackefunde im Zitzenbachtal,

dass es dort im 11. Jahrhundert schon mehrere sogenannte

„Waldhütten“ gab, die Kupfer- und Bleierze erschmolzen.

Bericht: Verein zur Pflege der Dorfgemeinschaft Ferndorf

Ferndorf - Namensdeutungen

„Zufluss der Sieg nordöstlich von Siegen, ist entstellt und

umgedeutet aus „Berentraph“ 1067, „Verentref“ 1304, ist

also einer der vielen prähistorischen Bachnamen auf -apa

im Sieg-, Lahn-, Eder- Raume, die fast alle aus vorgermanischer

Zeit stammen und Wörter für Sumpf, Moor, Moder,

Schlamm und dergleichen enthalten.” (Hans Bahlow,

Lexikon „Deutschlands geographische Namenswelt“)

„Ob sich die alten Ortnamen „Verentreff“, „Ferrentreff“

oder „Verrentrap“ vom lateinischen „ferrum“ (Eisen) ableiten,

ist offen.“ (Prof. Mathias Döring)

Kirchenfresken aus dem 13. Jh. Valentin von und zu der Hees

„Feldhof“

(1515-1559)

(um 1955)

Mittelalter

Um 1250 begannen die Berentrapher mit dem Bau der St.

Laurentiuskirche. Als Graf Heinrich von Nassau im Jahr

1304 das Hof-Gut kaufte, lautete die Schreibweise des

Ortes „Verentrefh“.

Ab dem 14. Jahrhundert zog man näher an den Ferndorf

Bach, gab ihm ein festes Bett und begann seine Wasserkraft

zum Antrieb der Wasserräder in den Hammerbetrieben

„Auf der Ahe“ und „Vorm Berge“ zu nutzen. 1319 wird

erstmals auf eine Hütte „zu der Ae“ hingewiesen - der

spätere Aher Hammer, 1417 urkundlich erwähnt. 1444 folgen

der Berger Hammer und 1569 die Bannmühle. Anfang

des 15. Jahrhunderts ist auch von einer Ferndorfer Kupferhütte

die Rede und 1529 wird erstmals über Bergbau an

der Martinshardt berichtet.

Vier Ferndorfer Urhöfe

Als „Urhöfe“ bezeichnen wir die vier zuerst gegründeten

Höfe, um die herum sich nach und nach die Ortschaft bildete.

Einige Scheunen oder Schuppen baute man, wenn

sie als solche nicht mehr gebraucht wurden, im Laufe der

Jahre zu Wohnhäusern um. Zusätzlich entstanden immer

mehr neue Häuser. Schließlich wurden auch die Urhöfe

als Wohnhäuser in den Ort integriert. Allein der Irlenhof

wird heute noch als landwirtschaftlicher Betrieb geführt.

Das fränkische Erbrecht führte bekanntlich zu einer Aufsplitterung

des Besitzes. Wann und wie genau der 1067

erstmals erwähnte kölnische Besitz in mehrere Höfe aufgeteilt

wurde, ist nicht überliefert. Der etwas abseits gelegene

„Irlenhof“ wird zum ersten Mal 1434 als klösterlicher

Besitz von Drolshagen indirekt erwähnt. Die Namen von

drei gräflichen Lehnshöfen tauchen im 15. und 16. Jh. in

alten Aufzeichnungen auf, es sind „Feldhof“ (1461), „Fröhlichshof“

(1470) und „Fintzerhof“ (1571). 1461 zählte man in

Ferndorf 17 Steuerzahler (ca. 85 Einwohner).

Mühle

(um 1900)

„Schdölersch“

(um 1960)

Wenig später sind die Ferndorfer Häuser erbaut worden,

die heute noch weitgehend im Original erhalten sind.

Während sich in Deutschland durch Martin Luther die

Reformation anbahnt (Ferndorf wurde um 1580 reformiert),

errichtet man 1524 das Haus „Schurlmeißdersch“,

das im 18. und 19. Jahrhundert durch Anbauten äußerlich

zwar stark verändert wurde im Inneren aber noch die ursprüngliche

Bausubstanz hat. Um 1581 wurde das „Nachdwächderhuss“

an der Hauptstraße erbaut.

Damals lebten die Menschen von der Landwirtschaft

oder von der Herstellung und dem Handel mit Metallerzeugnissen,

die in den beiden Hammerwerken (Berger

Hammer und Aher Hammer) produziert wurden. Die Chronik

spricht von Landmännern, die meisten gab es wohl

auf dem Irlenhof, und von Gewerken, den Besitzern der

„Hammertage“. Daneben gab es noch Krämer, Leinweber,

Hirte, Schmiede, einen Pfarrer, einen Lehrer, Wirte und

Zimmerleute.

Gewerken vom Berger Hammer

(um 1920)

12 Aktuelles - Die Geschichte von Ferndorf Aktuelles - Die Geschichte von Ferndorf

13


Frühe Neuzeit

Die Karte des Philipp Ploennies aus dem Jahre 1727 vermittelt

einen Eindruck von der Größe der Ortschaft.

Neue Einwohner siedelten sich nach und nach im Umfeld

der Laurentius-Kirche an. Schon 1572 wusste man von 32

Steuerzahlern in Ferndorf.

Kurz vor Beginn des 30-jährigen Krieges wurde um 1612

das Wohnhaus „Meddeälse“ in der Dorfmitte errichtet

und 1654 „Belje“ an der Ferndorfbrücke vorm Berge. An

der Provinzialstraße (auch „Chaussee“ und später „Wittgensteiner

Straße“ genannt - die heutige „Marburger

Straße“) entstanden um 1660 das Haus von „Boochersch“

und direkt daneben das Doppelhaus „Dierijjes“ und „Lejje“.

Im 17. Jahrhundert wurden die Häuser „Schdölersch“,

„Alebörnersch“ und „Boochs“, „Vörn-Flännersch“ sowie „Backes“

erbaut (durch Holzuntersuchungen festgestellt).

Im Jahr 1708, nach dem Ende von Kriegs- und Pestzeiten

zählte man 46 Familien (rund 290 Einwohner).

Die Gruben „Brüche“, „Glücksanfang“ und „Gottessegen“

wurden 1722 erstmals erwähnt, 1771 die Gruben „Jungermann,

„Sonnenberg“ und „Kuhlenberg“.

19. Jahrhundert

1804 errichtet die Gemeinde das erste öffentliche Schulgebäude

oberhalb der Kirche, die sog. „Alte Schule“ und

1850 gemeinsam mit der Nachbargemeinde Ernsdorf die

„Kleine Schule“ an der Ecke Schlehdornstr. / Ferndorfer

Straße. Gemessen daran, dass Friedrich II. (der Große) in

Preußen die allgemeine Schulpflicht bereits 1767 befohlen

hatte - diese aber erst 1835 in Sachsen eingeführt wurde

- liegt Ferndorf, das damals zu Nassau Oranien gehörte,

gar nicht schlecht.

„Schurlmeißdersch“

(erbaut 1524)

Nachdwächderhuss

(erbaut 1581)

1815 kam Ferndorf im Rahmen des Wiener Kongress als

Bestandteil der neuen Provinz Westfalen zu Preußen, es

behielt jedoch die nassauischen Farben Blau und Orange

in seinem Wappen.

Von 1834 bis 1835 wurden durch den preussischen Geometer

Voigt erstmals maßstäbliche Pläne der Gemeinde

Ferndorf angefertigt. In diesem sogenannten „Urkataster“

wurden neben Berger Hammer, Aher Hammer, Kirche,

Pastorat, Mühle, Alter Schule und Feuerwehr-Spritzenhaus

inzwischen schon 91 Wohnhäuser verzeichnet. Das Dorf

entwickelte sich gut, was auch daran lag, dass Ferndorfer

wie Ludwig Karl Stahlschmidt, sich als Amtsbürgermeister

und Mitbesitzer des Berger Hammers für die Interessen

der Gemeinde sehr stark einsetzten.

Von 1818 bis 1885 hatte sich die Einwohnerzahl von 508

Personen auf 1182 mehr als verdoppelt. Die Eisenbahn erreichte

Ferndorf im Jahr 1884. Die Ferndorfer haben sie

mehrheitlich wohl nicht gewollt. Gewollt haben sie aber

ihren vier Jahre später gegründeten Turn- und Spielverein,

der auch heute noch einer der wichtigsten Kristallisationspunkte

in der Dorfgemeinschaft ist.

20. Jahrhundert

Als ein herausragendes Ereignis der Ortsgeschichte gilt

bis heute die 900-Jahr-Feier im Jahre 1967 mit einem

unvergesslichen Festzug. Davor hatte sich in den 50er

„Feldhof“

(um 1955)

und 60er Jahren ein rascher Neuaufbau vollzogen - nach

zwei verheerenden Weltkriegen, die auch über Ferndorf

großes Leid brachten.

Der wirtschaftliche Wiederaufbau nach dem Ersten Weltkrieg

gestaltete sich auf Grund der politischen Verhältnisse

äußerst schwierig. Wirtschaftskrisen, Inflation,

Arbeitslosigkeit und Armut waren die vorherrschenden

Themen. Ferndorf musste seinen Hirten entlassen, weil

die Gemeinde nicht mehr in der Lage war, sein Essen und

das Futter seines Hundes zu bezahlen.

In der Zeit der Nationalsozialistischen Diktatur veränderten

sich in Ferndorf Straßennamen. So wurde aus der

heutigen Ferndorfer Straße die Hermann Göring Straße

und der Dorfplatz wurde zum Adolf Hitler Platz umbenannt.

Die Nazis bauten das Reichsarbeitsdienstlager in

Irlenhecken und nutzten es, wie an vielen anderen Orten

auch, zur vormilitärischen Ausbildung Jugendlicher. Bekennende

Christen und Mitglieder des CVJM waren Schikanen

und Gängeleien ausgesetzt. Ansonsten aber war

wohl selbst der Ortsgruppenleiter in Ferndorf nicht fanatisiert

genug, um den an anderen Orten üblichen Terror

zu entfachen.

Wieder mussten viele Ferndorfer Männer an irgendeiner

Front mit ihrem Leben zahlen.

Quelle: Mathias Döring, aus „Eisen und Silber – Wasser und Wald“

Dann, als fast alles vorbei war, kam im März 1945 noch

der Luftangriff der Alliierten.

Das Ziel war eigentlich der Kreuztaler Rangierbahnhof,

aber durch viele falsch abgeworfene Bomben brachte er

auch Unglück und Tod für viele Ferndorfer Familien.

Nach dem Krieg ging es erst langsam, dann schneller aufwärts

- auch Ferndorf hatte Teil am Wirtschaftswunder.

Politisch war Ferndorf der Sitz des gleichnamigen Amtes,

zu dem die Gemeinden Burgholdinghausen, Littfeld,

Krombach, Eichen, Osthelden, Ober- Mittel- und Junkernhees,

Buschhütten, Kredenbach und Kreuztal gehörten.

1967 feierte man die 900-Jahrfeier mit einem unvergesslichen

Festzug.

1969 wurde Ferndorf im Rahmen der kommunalen Neugliederung

ein Teil der neuen Stadt Kreuztal. Auch das haben

die Ferndorfer eigentlich nicht gewollt - wenigstens hätte

diese neue Stadt, als kleine Reminiszenz an das Ferndorfer

Selbstverständnis, Ferndorf heißen sollen.

Der Verlust der politischen Selbständigkeit war jedoch

der Anfang des Vereins zur Pflege der Dorfgemeinschaft

in Ferndorf, der damals von umsichtigen Ferndorfer Bürgern

gegründet wurde.

30er Jahre, Jugendherberge 30er Jahre, Hauptstraße

Luftangriff

(18. März 1945)

14 Aktuelles - Die Geschichte von Ferndorf Aktuelles - Die Geschichte von Ferndorf

15


Ferndorf im 21. Jahrhundert -

zum Schluss noch

traditionsbewusst und weltoffen

3 Anekdoten

Fotos: Dr. Harald Hockamp

Heute fühlen sich die meisten der knapp 4000 Einwohner

als Bürger der Stadt Kreuztal (getreu dem Motto „Kreuztal

- meine Stadt“) und sind zugleich ihrem Dorf eng verbunden:

Ferndorf - unser Dorf!

Zwischen Hauberg und High-Tech - so etwa könnte man

Ferndorf heute charakterisieren. Die Pflege von Traditionen

und der Anspruch einer zukunftsorientierten

Gegenwart spiegeln sich auch im Ortsbild wider, das

geprägt wird durch den alten Ortskern mit seinen Fachwerkhäusern

und die modernen Einfamilienhäuser der

Neubaugebiete „Zitzenbach“ und „Rennwiese“.

So ist Ferndorf heute eine gesunde Mischung aus alt und

neu, aus jung und alt. Aus altem Ferndorfer „Familienadel“

mit traditionellen Hausnamen und frisch „Zugezogenen“,

die sich schon als echte Ferndorfer/Innen fühlen. Wer

noch mehr über das Ferndorf von gestern wissen möchte,

findet in den bislang drei Ferndorfer Dorfchroniken reich

bebilderte Berichte zu verschiedensten Themen (erhältlich

bei Katrin Stein, Tel. 02732-590976 oder per E-Mai

an info@ferndorf.de). Viel Aktuelles und Historisches zu

Ferndorf gibt es auch im Internet.

Die Homepage ist jedoch nicht nur für Ferndorfer/innen

immer einen „klick“ wert:

www.ferndorf.de

Wettstreit zwischen Nachbarn

Ein Ernsdorfer und ein Ferndorfer Bürger waren

Wiesennachbarn. Da trug es sich in unerhörter Weise

zu, dass auf der Wiese des Ernsdorfers das Gras

um Fingerlänge höher stand als beim Ferndorfer

Nachbarn. Schadenfroh betrachtete der Ernsdorfer

das ungläubige Gesicht des Deukers. Der aber fasste

sich bald wieder und rief im Brustton der Überzeugung:

„Dad well ech d‘r sä - doa es nix angerschter

möglich, als dad där gore Färnderwer Sorrel ob din

Wees jespratzt es!“

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Ein Ferndorfer Bauer

Ein Ferndorfer Bauer ackerte mit seinem neuen

Traktor, bekam ihn aber nicht zum Stillstand und musste

pflügen, bis der Treibstoff verbraucht war. Dann

stellte er sich vor den Traktor und rief: „Wenn du en

Koh wördst, schlöj ech dech döscher de Horner“.

Im D-Zug nach Hagen

Ein Ferndorfer stieg in Kreuztal in den D-Zug nach

Hagen zu zwei Amerikanern ins Abteil. Die fragten

ihn gleich, wo er denn her sei. Er guckte sie groß an

und sagte: „Wo kann man anders her sein als von

Ferndorf!”

„0 yes“, erwidern die beiden - „wo die Deuker her

sind!” Sie zwinkerten einander zu, als wollten sie

sagen: Nun aber nichts wie ran, den trumpfen wir!

Und sie fingen an, alle Register zu ziehen über all das

Großartige in Amerika und anderswo nie Erreichte:

Wolkenkratzer mit mehr Telefonanschlüssen als im

ganzen Amt Ferndorf, der Niagarafall mit Millionen

von bunten Glühbirnen, Atombomben, die den Erdball

in Stücke reißen usw., dass dem Deuker scheinbar

die Spucke wegblieb und er bis Hagen überhaupt

nicht zu Wort kam.

Erst als der Zug in den Bahnhof fuhr und er sich zum

Aussteigen anschickte, sprach er das Schlusswort zu

der einseitigen Unterhaltung: „Ech glauwe jo good

un gern, dat bi ou Källe d‘r Wend on d‘t Wasser us d‘r

ganze Welt zesamekömmt, awer dat eine loaßt ou jesät

si: Se komme beire us Färnderwer Röhrn! Adee!”

- aus: Siegerländer Episoden und Dorfgeschichten

Aus „Siegerländer Episoden und Dorfgeschichten“

von Robert Flender

16 Aktuelles - Die Geschichte von Ferndorf

Aktuelles - Die Geschichte von Ferndorf 17


Mehrgenerationenwohnen

Zurück in die Zukunft - Alle unter einem Dach zum

gegenseitigen Nutzen

+ 9,77 m Bericht: Bettina Eberbach

Die Älteren erinnern sich noch gut, dass man früher in Hausgemeinschaften mit drei oder sogar

+ 7,06 m

vier Generationen und fünfzehn und mehr Menschen lebte. Ich selbst bin in eine solche Familie geboren

worden und war am liebsten mit den Nachbarskindern draußen oder bei meiner Urgroßmutter

in der Küche, wenn die anderen Erwachsenen auf der Arbeit oder im Garten oder in Stall und

+ 4,18 m

Waschküche beschäftigt waren.

Ein solches Miteinander hat heute Seltenheitswert. Kleinfamilie

oder Ein-Personen-Haushalt, so lebt die ganz

+ 1,30 m

große Mehrheit der Menschen in Kreuztal und Deutsch-

land. Mehr Freiheit, keine Einmischung der Älteren, mehr

+ 0,00 m

Selbstbestimmung und mehr Selbstverwirklichung, man

muss nicht immer Rücksicht nehmen... so hören sich die

Vorteile -1,46 m dieser Lebensweise -1,46 m

HQ max an. Zunehmend setzt sich

aber die Erkenntnis durch, dass die Vereinzelung auch

viele, betrübliche Nachteile hat.

Freisein ist nicht nur gut

Frei heißt oft auch „ohne Hilfe“

Ohne Oma und Opa braucht man „Babysitter“ und Kitas

und Horte und viel Organisationstalent. Ohne Kinder

und Enkel muss man alle Wege, alle Arbeiten in Haus und

Garten selber erledigen oder Leute dafür bezahlen. Ohne

Ältere im Haus ist oft schon die Zustellung der Post ein

Problem, ohne Junge im Haus ist jeder größere Transport

ein schwer überwindbares Hindernis. Ohne andere Menschen

ist der Mensch in jedem Lebensalter sehr allein.

Mehrgenerationenwohnen, das ist die Verknüpfung der

Vorteile der Kleinfamilie mit den Vorteilen der Großfamilie.

Die Nachteile sollten dabei fast ganz ausgeschaltet sein.

Also eigentlich ein Wunder! Und so ein „Wunder“ soll in

Kreuztal auf dem Gelände am Heugraben entstehen!

Ganz viele Vorteile

In erstklassiger zentraler Lage am Ufer der Ferndorf gelegen,

sollen Gebäude entstehen, die schon baulich beste

Voraussetzungen für ein konfliktfreies Miteinander bieten

sollen. Großzügige abgeschlossene Wohnungen um gemeinsam

nutzbare Flächen herum, eine Tiefgarage wird

Platz für die Fahrzeuge der Mieter und Besucher bieten.

Mehrgenerationenwohnen am H

Und noch kürzer ist der Weg zum helfenden Nachbarn, der

im Urlaub die Blumen gießt, oder auf die Kinder aufpasst,

oder den Einkauf mit erledigt, oder die Paketsendung

annimmt, oder auf einen Schwatz reinschaut, oder beim

Telefonieren hilft, oder, oder, oder…

Im Haus sind die Wohnungen abgeschlossen, jeder Mie-

Barrierefreie Zugänge, barrierefreie Bäder - für Eltern ter kann und darf die Türe hinter sich zu machen und sich

mit Kleinkindern und Kinderwagen ein ebenso wichtiges zurückziehen. Die Gemeinschaft ist kein unausweich-

und nützliches Merkmal wie für Gehbehinderte, Rollliches Muss wie früher in der Großfamilie, in der es weder

stuhlfahrer oder einfach Menschen, die es gern großzügig Einzelzimmer noch verschließbare Türen gab.

und bequem haben!

Und auch einige Nachteile

Kurze Wege zu den städtischen Einrichtungen, kurze Wege

für die Verkehrsverbindungen per Bus und Bahn in die große Die Kehrseite gibt es natürlich auch, denn jedes Ding hat

weite Welt, kurze Wege für Notfälle und kurze Wege für die Ansicht zwei Südwest Seiten. Haus „Miteinander“ 3

geht nur gut, wenn alle auch

Freizeit. Fürs Essengehen, das gepflegte Bier in der Wirt- bereit sind zu geben. Wer nur von der Nähe der anderen

schaft, fürs Spazierengehen… das Heugrabengelände ist der Vorteile haben will, ohne selbst mit Hilfsbereitschaft und

zentral gelegene Ausgangspunkt für Aktivitäten aller Art. Freundlichkeit beizutragen, der wird beim Mehrgenerati-

Schulen, Kindergarten, Spielplätze, Einkaufsmöglichkeiten, onenwohnen nicht dazugehören können. Der ist dann in

Veranstaltungsorte aller Art wie Gaststätten, Tanzclub, freier Einsamkeit besser dran.

Flick-Halle, Stadthalle oder katholische und evangelische

Kirchen und Moschee – der Weg ist immer kurz.

Ansicht 18 Aktuelles Nordost - Mehrgenerationenwohnen

Haus 4

Ansicht Nordost Haus 3

Aktuelles - Mehrgenerationenwohnen 19

Ansicht Nord Ost

Siegener Straße


Und natürlich machen Kinder Lärm, junge Leute machen

Lärm, alte Leute machen Lärm, Hunde und Vögel machen

auch Lärm! Und die Geschmäcker bei Musik und Gestaltung

und Spaß sind sehr verschieden. Der eine lässt den Fernseher

lautstark laufen, der andere verzweifelt an seinem

zahnenden und daher brüllenden Baby, der dritte liebt

Blasmusik (aber nur wenn sie laut ist!), der vierte hat gern

und oft Gäste, mit denen er lauthals lacht und singt. Und

einer hat ein Erbstück von Schlaguhr, die alle Qualitäten

einer guten, weittragenden Kirchenglocke hat.

Mit gutem Willen geht alles

Rücksicht, Absprachen, Toleranz und Freundlichkeit gehören

daher ganz notwendig dazu, wenn man Gemeinschaft

wagen will. Der Entwurf hat gute Aussichten auf

Erfolg, wenn die Mieter sich in einem ganz wichtigen

Punkt einig sind: „Wir wollen hier miteinander wohnen

und leben und uns gegenseitig unterstützen.“

Die Organisation des Miteinanders werden die Mieter

im Mehrgenerationenwohnen unter sich mit Hilfe eines

„Kümmerers“ und „Schwarzem Brett“ regeln können.

Jetzt müssen sich nur noch genügend Mieter finden, die

den Wunsch nach und den Willen zum Miteinander haben.

Menschen, die bereit sind zu geben und zum gegenseitigen

Vorteil beizutragen. Dann wird das Mehrgenerationenwohnen

am Heugraben im Jahr 2011 realisiert werden.

Fragen kostet nichts

Bauherr ist die Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft

mbG, Siegen, KSG. Nach einem Architektenwettbewerb

und einer Zeit des Prüfens und Überarbeitens

gibt es jetzt fertige Baupläne, die Interessenenten sich

anschauen und erklären lassen können. Wer Interesse

hat, kann sich bei der KSG informieren und in die Interessentenliste

aufnehmen lassen..

Ansprechpartner: Magdalene Schneider

Telefonisch: 0271 - 2326830

Per Post: KSG, Freudenberger Straße 26,

57072 Siegen

Elektronisch: info@ksg-siegen.de

Hausnotruf.

0271- 89 061-0

AWO-Sozialstation

Aktuelles - Mehrgenerationenwohnen

21


Über 60 und gut vertreten

Seniorenbeiratswahl im Herbst 2011

Bericht: Bettina Eberbach

Im Herbst des Jahres 2011 stehen wieder die Wahlen zum Seniorenbeirat der Stadt Kreuztal an. Dann

werden in den neun Frühstückstreffs in den Stadtteilen wieder die insgesamt 20 Personen gewählt,

die dann für die nächste, dreijährige Wahlperiode Stimme der Interessen der Älteren in der Stadt

Kreuztal sein werden.

Zugleich werden auch Vertreterinnen und Vertreter als

Ersatzmitglieder gewählt.

Zu den gewählten Mitgliedern kommen die entsendeten

Mitglieder von solchen Organisationen und Verbänden,

die wichtige Felder in der Arbeit mit und für Senioren

bestellen: Das Rote Kreuz, der Stadtsportverband, die

Arbeiterwohlfahrt, die Stiftung Diakoniestation, der VdK,

der Caritasverband und die Vertreter der Heimpflege.

Was machen die denn eigentlich?

Dieser große Kreis von gewählten und fachlich entsendeten

Frauen und Männern trifft sich sechs bis sieben Mal im Jahr

zu Sitzungen und entwickelt Ideen und Projekte für Senioren,

zum Zusammenleben von alt und jung, zur Umsetzung

des Altenhilfeplans, zu Leben und Wohnen im Alter.

Die Mitglieder sind Ansprechpartner für Ältere in den

Stadtteilen; sie kümmern sich und überbringen zum Geburtstag

die Glückwünsche der Stadt; einige arbeiten mit

beim Seniorenfunk am Kindelsberg, andere sind Anleiter

bei den PC-Kursen für Senioren, wieder andere sind im

Redaktionsteam der Kreuztaler Seniorenpost.

Bei Veranstaltungen, Festen und in Schulen ist der Seniorenbeirat

präsent und nimmt Wünsche und Anregungen

auf, gibt Informationen weiter, vermittelt an kompetente

Berater.

Der Seniorenbeirat pflegt besonders den Dialog „Alt und

Jung“ und engagiert sich mit seinen Mitgliedern in Schulen

und Kindergärten. Voneinander lernen und einander kennen

und verstehen ist die beste Grundlage für ein gutes

Miteinander im Alltag, im Bus, auf der Straße, im Ort.

Der Seniorenbeirat versteht sich auch als Vermittler zur

Kommunalpolitik, seine Mitglieder nehmen an den Sitzungen

des Rates, der Fachausschüsse und des Integra-

tionsbeirates teil und berichten darüber. Er arbeitet auf

Landesebene in der Seniorenvertretung mit und wird auf

örtlicher Ebene aktiv, um durch persönliche Anspra-che,

durch Schreiben und durch Veröffentlichung die Bedingungen

im Kreuztaler Alltag z.B. beim Einkaufen im Sinne

der Senioren zu verbessern.

Kann man da mitmachen?

Zur Wahl kann sich jeder Mann und jede Frau stellen, die

in Kreuztal leben und über 60 Jahre alt sind. Wählen darf

jeder, der im jeweiligen Bezirk lebt und über 60 Jahre alt

ist. Wer mitmachen will und sich zur Wahl stellen will,

kann sich als Kandidatin oder Kandidat bei der Senioren-

Service-Stelle melden :

Helga Rother

Zimmer 23 im Rathaus, Siegener Straße 5

Telefon 51-314,

e-mail: H_RotherKreuztal.de

Außer Gewähltwerden und Wählen kann man aber auch

sonst mitmachen. Als Helfer, im Ehrenamt, bei Projekten,

bei Angeboten, als Zeitzeuge im Gespräch mit der Jugend,

als Lesepaten und vieles mehr.

Ansprechpartner sind die jetzigen Mitglieder des Beirats,

angefangen vom Vorsitzenden Harry Czogalla über seine

Vertreterinnen und Vertreter Ursula Bald, Christel Raichle

und Waldemar Müller bis zu allen in den Frühstückstreffs

gewählten Vertreterinnen und Vertretern und natürlich

die Senioren-Service-Stelle (siehe oben) und die Seniorenberaterin

Daniela Sadelkow-Geßner im Haus der Diakonie,

Martin-Luther-Straße 2, Telefon 582470.

Wie erfahre ich denn was über die Wahlen?

Vor den neun Wahlterminen im Herbst 2011 werden die

Termine Ende September in den Tageszeitungen und in

der Seniorenpost bekannt gegeben und die Kandidatinnen

und Kandidaten kurz vorgestellt. Aber auch schon lange

vorher kann man sich kundig machen:

· Die Sitzungen des Seniorenbeirats sind öffentlich. Jeder

kann kommen und zuhören und zuschauen und sich ein

Bild machen. Die Sitzungstermine stehen in der Zeitung

und auf der Internet-Seite der Stadt Kreuztal.

· Die Frühstückstreffs sind die Orte, wo man sich bekannt

machen kann, fragen kann, sich orientieren kann. Die

Frühstückstreffs sind nämlich die Wahlversammlungen.

Dorthin muss man gehen, wenn man mitmachen will,

denn die Teilnehmer am Frühstückstreff sind die Wähler.

Dort können auch diejenigen wählen, die sonst nicht zum

Frühstückstreff gehen.

· Die Senioren-Service-Stelle hat die Tätigkeitsberichte

des Seniorenbeirats und andere Informationsblätter und

Publikationen vorrätig, aus denen man sich ein Bild machen

kann. Hier kann man sich auch zu vielen anderen Themen

beraten und informieren lassen.

Muss man da in einer Partei sein?

Der Seniorenbeirat macht keine Parteipolitik. Er hat sich

selbst in einer Grundsatzerklärung dargestellt. Darin

heißt es:

„Der Seniorenbeirat versteht sich als gewählte und

selbstständige Vertretung der Seniorinnen und Senioren

Kreuztals. Er ist dabei auf Unterstützung und Zusammenarbeit

mit den kommunalen und allen im gleichen Bereich

öffentlich tätigen Einrichtungen in der Stadt Kreuztal angewiesen.

Er besteht aus den in den Stadtteilen der Stadt

Kreuztal gewählten Mitgliedern und den von Institutionen

entsendeten Mitgliedern.

22 Aktuelles - Die Seniorenbeiratswahlen

Aktuelles - Die Seniorenbeiratswahlen 23


Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es!

Erich Kästner

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Der Seniorenbeirat betreibt keine eigene Altenarbeit.

Der Seniorenbeirat, als legitimierte Interessenvertretung

der älteren Bürgerschaft Kreuztals, betrachtet sich als

Gesprächspartner der Stadt und aller Verbände, Vereine

und Organisationen, deren Veranstaltungen und Maßnahmen

ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger berühren.

Er möchte Informationsträger, Vermittler und Koordinator

sein. Er berät ältere Bürgerinnen und Bürger und bemüht

sich um Hilfeleistung bzw. Weiterleitung an die sach- und

fachkundigen Dienststellen oder Einrichtungen.

Der Seniorenbeirat ist politisch und konfessionell neutral.

Jeder über 60 kann, darf und soll teilhaben, mitmachen,

dabei sein und als Teil der Gemeinschaft aller Kreuztalerinnen

und Kreuztaler daran mitwirken, dass wir hier gut

und freundlich miteinander leben.

Wir sind für Sie da.

365 Tage im Jahr.

Siegen

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Kreuztal

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Aktuelles - Die Seniorenbeiratswahlen

25


Nachruf

Am 12.11.2010 starb

Ilse Bliß

im Alter von 90 Jahren.

Frau Bliß war von 1993 bis 2002 Vorsitzende des damals neu gebildeten

Seniorenbeirates. In dieser Funktion hat sie sich außergewöhnlich engagiert

und bleibende Verdienste erworben. In Anerkennung ihrer Arbeit wurde sie 2005

nach ihrem Ausscheiden als aktives Mitglied zur Ehrenvorsitzenden des

Seniorenbeirates ernannt.

Der Seniorenbeirat wird Frau Bliß stets in dankbarer und anerkennender Erinnerung

behalten.

Für die Stadt Kreuztal

Der Bürgermeister Vorsitzender Seniorenbeirat

Walter Kiß Harry Czogalla

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Hurra - Wir sind da

Es ist geschafft – Nach vielen Gesprächen mit zuständigen Gremien, sowie Befragung bei Littfelder

Bürgerinnen und Bürgern der älteren Generationen, gab es nur positive Zustimmung.

Auch Littfeld wird somit besser an das Zentrum Kreuztal angebunden.

Die technischen Vorbereitungen laufen derzeit. So werden

innerhalb Littfelds einschließlich Erle/Annaweg, auch

Limbachstr. einige feste Haltepunkte angefahren. In Planung

sind der Montag und Donnerstag angedacht.

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Über rege Teilnahme würden wir uns freuen. Weitere Informationen,

wie Fahrzeiten und Kosten sind in absehbarer

Zeit den Medien zu entnehmen.

Es sei hier schon allen Dank gesagt, welche sich für diese

Lösung eingesetzt haben.

i.A. Fritz Großmann

Kontakt:

Gerdi Röcher

Telefon 0 27 33 - 75 72

Anschrift:

Ginsburgstrasse 1

57271 Hilchenbach-Grund

26 Aktuelles - Nachruf

Aktuelles - Bürgerbus Littfeld 27


Wohin mit dem Geld?

Eine Meinung von Karl-Heinz Böhm

Zwei Einrichtungen in der Stadt Kreuztal liegen mir besonders am Herzen und ich möchte Ihre Aufmerksamkeit

auf sie lenken. Es handelt sich um die seit 1976 existierende Konrad-Kaletsch-Stiftung

und um die im Jahre 2010 begründete Bürgerstiftung Kreuztal. Warum schreibe ich diesen Artikel?

Es gibt zwei Gründe, die ich Ihnen im weiteren Text versuchen werde nahe zu bringen.

Erstens und nach meinem Dafürhalten am wichtigsten,

ist die Frage, die viele ältere Menschen umtreibt: Wohin

mit dem Geld? In bald 66 Jahren, die wir jetzt in

Deutschland Frieden haben, hat sich in privaten Händen

eine sehr große Summe an Geldvermögen angehäuft.

Krisen, wie jüngst in der Lehman-Pleite und die Folgen

für die Weltwirtschaft, als auch die Erfahrungen aus der

Vergangenheit, mit den beiden Superinflationen 1923

und 1948, ängstigen uns besonders. Aber hier soll es

nicht um Geldanlagen gehen sondern um das Geld, was

womöglich etliche Menschen übrig haben und dessen

schiere Existenz ihnen den Schlaf und die Ruhe raubt. Es

ist einfach da, belastet und macht Sorgen. Alles ist geregelt.

Die Verwandtschaft erhält ihren Teil, die Beerdigung

ist bezahlt und alles könnte so schön sein, wäre da

nicht das nicht wissen, wohin damit!

Beenden wir diesen Teil erst einmal hier

und wenden uns dem zweiten Grund zu,

warum ich diesen Artikel schreibe. Dieser

Grund ärgert mich und macht mich wütend.

Tagtäglich und insbesondere zur

Weihnachtszeit erhalte ich Post mit Spendenaufrufen,

die mit ihrer professionellen

Gestaltung versuchen, mir mein Geld aus

der Tasche zu ziehen. Das ist eine Industrie.

Denn viele Institutionen, die das betreiben,

wissen selbstverständlich um den Geldreichtum

in Deutschland. Natürlich ist mir

nicht entgangen, dass es viele segensreiche

Einrichtungen gibt, die unserer Hilfe bedürfen

und auf unsere Spenden angewiesen sind. Dagegen

wende ich mich nicht, wohl aber gegen

jene Bauernfänger im Mildtätigkeitsmantel,

die nur eins wollen: unser Geld.

Und jetzt bin ich bei den beiden Stiftungen in der Stadt

Kreuztal, die ich Ihnen ans Herz legen will.

Aus der Stiftungsurkunde der Konrad-Kaletsch-Stiftung:

“Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

Zwecke.“

Ich möchte Ihnen ein Beispiel nennen, was das bedeutet.

Es gibt in der Stadt Kreuztal keinen Altennachmittag, der

nicht aus Erträgen der Kaletsch-Stiftung gefördert wird.

Überall da wo Sie in Verbindung mit Menschen das Wort

Alt einsetzen können, ist die Stiftung mit dabei. Die Belange

älterer Menschen sollen besonders berücksichtigt

werden, heißt es in der Stiftungsurkunde.

Jung wie die Stadt selbst ist die Bürgerstiftung Kreuztal. Im

Jahre 2009 wäre die Sparkasse Kreuztal 150 Jahre alt geworden.

Aus diesem Anlaß stiftete die Sparkasse Siegen als

Rechtsnachfolger 150 000 Euro. Damit wurde die Bürgerstiftung

Kreuztal begründet. Inzwischen hat sich durch Zustiftungen

das Kapital der Stiftung schon deutlich erhöht.

Die Bürgerstiftung Kreuztal unterstützt aus ihren Erträgen

soziales Engagement sowie Initiativen und Projekte in allen

Bereichen von Erziehung und Bildung, Jugend- und Altenhilfe,

Kultur und Denkmalpflege als auch Umwelt- und

Naturschutz. Kreuztal soll lebens- und liebenswert bleiben,

dazu will die Bürgerstiftung beitragen.

Wohin mit dem Geld, hatte ich eingangs gefragt. Beziehen

Sie beide Stiftungen in der Stadt Kreuztal in Ihre Überlegungen

mit ein, wenn Sie Geld nicht nur nützlich sondern

menschlich vermachen wollen.

Unsere Stadt gibt uns für einen Großteil unseres Lebens

Heimat. Die Heimat für die nachfolgenden Generationen

liebenswert zu erhalten sollte uns am Herzen liegen. Zustiftungen

erhöhen dauerhaft das Kapital unserer beiden

Stiftungen.

Je höher das Kapital um so höher die Erträge, die uns Allen,

aber insbesondere den älteren Menschen in dieser Stadt

zu Gute kommen. Dies zu fördern sollte gerade uns Alten

Herzensanliegen aber auch lohnende Aufgabe sein.

Weitere Informationen zu den

Stiftungen erhalten Sie gerne im Rathaus

der Stadt Kreuztal.

28 Aktuelles - Wohin mit dem Geld?

Aktuelles - Wohin mit dem Geld? 29


Krebsfrüherkennung

bei Frauen Schwere Erkrankungen

wie Krebs können uns in jedem Lebensabschnitt treffen.

Mit zunehmendem Alter nimmt das Risiko zu Erkranken jedoch zu. Die meisten Erkrankungen

sind nicht angeboren, sondern im Laufe des Lebens erworben, wodurch in einem

gewissen Maße die Möglichkeit gegeben ist durch Vorsorge bzw. Prävention das Erkrankungsrisiko

zu senken und auch das Ausmaß einer Erkrankung einzudämmen.

Selbst wenn für einige Krebsarten eine genetische, also

vererbbare Komponente besteht, kann durch regelmäßige

Kontrollen und Untersuchungen das Erkrankungsrisiko

vermindert oder der Krebs rechtzeitig erkannt werden.

Heute weiß man, dass gesunde Ernährung, regelmäßige

körperliche Bewegung und ausreichende Erholung einen

wichtigen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben.

Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, oft Umgangssprachlich

auch Krebsvorsorge-Untersuchungen genannt,

haben zum Ziel, Krebsvorstufen oder einen bereits vorhandenen

bösartigen Tumor rechtzeitig zu erkennen und

zu behandeln, bevor er sich ausbreitet und lebensbedrohlich

wird. Dadurch sollen die Chancen auf eine Heilung vergrößert

werden.

Damit Krebserkrankungen oder auch Vorstufen von

Krebs in einem möglichst frühen Stadium erkannt werden

können, bieten die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten

sogenannte Früherkennungsuntersuchungen

an, die nach verschiedenen Altersklassen gruppiert sind

und für Frauen ab 20 , 30 , 50 und ab 55 Jahren gelten.

Zudem wurde seit 2008 für Frauen zwischen dem 50. und

70. Geburtstag zur qualitätsgesicherten Brustkrebsfrüherkennung

das Mammographie-Screening eingeführt.

Frauen ab dem Alter von 20 Jahren können 1mal jährlich

eine Untersuchung zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs,

bzw. diesen Krebsvorstufen - dem sogenannten

Pap-Test - bei einem Frauenarzt/ärztin durchführen

lassen.

Im Vorfeld der Untersuchung erhebt der Arzt zunächst

eine gezielte Anamnese, das heißt, in wie Weit die Menstruation

regelmäßig erfolgt, ob Blutungsstörungen oder

Ausfluss aus der Scheide auftreten. Solche Unregelmäßigkeiten

können ein Hinweis, z. B. auf eine Infektion mit

Humanen Papillom Viren (HPV) sein, die maßgeblich an

der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt sind.

Anschließend erfolgt eine Inspektion des äußeren Genitale

und des Muttermundes. Zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

wird ein Krebsabstrich vom Gebärmutterhals

entnommen, der sogenannte Pap-Abstrich. Um

Veränderungen an den Eierstöcken und der Gebärmutter

auszuschließen führt der Arzt außerdem eine gynäkologische

Tastuntersuchung des Unterleibes durch.

Die moderne Medizin bietet darüber hinaus zahlreiche

empfehlenswerte und sinnvolle Zusatzleistungen an, die

nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung

enthalten sind, z. B. Unterbauch-Ultraschall (Sonographie).

Durch die vaginale Ultraschalluntersuchung

können oftmals Veränderungen, insbesondere an den Eierstöcken

und der Gebärmutter, die beim Abtasten nicht

zu beurteilen sind, frühzeitig sichtbar gemacht werden.

Es handelt sich um eine effektive und dabei schmerzlose

und strahlenfreie Methode.

Vor und nach der Untersuchung kann man im Rahmen

eines Beratungsgesprächs Fragen an den Frauenarzt/ärztin

richten. Eine monatliche Tastuntersuchung der Brüste

wird bereits ab dem Alter von 20 Jahren empfohlen.

30 Aktuelles - Krebsfrüherkennung bei Frauen

Aktuelles - Krebsfrüherkennung bei Frauen 31


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Tel. 02732 / 554120 · Fax: 02732 / 554119 · E_Winkelmann@t-online.de

Krombach: Rosalinde Sauer, Kirbergstr. 30

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Ab dem Alter von 30 Jahren haben gesetzlich versicherte

Frauen neben der gynäkologischen Krebsvorsorge ab

20 Jahren auch einen Anspruch auf eine jährliche Tast-

Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs. Als

empfehlenswerte und sinnvolle Zusatzleistung kann

man eine ergänzende Mamma-Sonographie durchführen

lassen. Bei der Mamma-Sonographie handelt es sich um

ein zusätzliches diagnostisches Verfahren zur Erkennung

von Veränderungen des Brustgewebes. Die Mamma-Sonographie

ist ohne Strahlenbelastung und ist der Tastuntersuchung

überlegen.

Mit dem 45. Geburtstag beginnt - neben den Vorsorgeuntersuchungen

ab 20 und 30 Jahren - das Früherkennungsprogramm

für Darmkrebs. Die Untersuchung besteht in

einer Abtastuntersuchung des Darmes und einem Test

auf verstecktes Blut im Stuhl.

Ab dem Alter von 50 Jahren kann zusätzlich zu den Krebsfrüherkennungsuntersuchungen

ab 20- und 30- jährlich

eine Dickdarm- und Rektumuntersuchung als Früherkennungsmaßnahme

für Darmkrebs durchführen lassen. Ab

diesem Alter steigt das Erkrankungsrisiko deutlich an.

Es handelt sich hierbei um zwei Untersuchungen.

1. Tastuntersuchung des Rektums.

2. Okkultbluttest (Stuhlbriefchen-Test).

Ab dem 55. Lebensjahr besteht neben den Vorsorgeuntersuchungen

ab 20 und 30 Jahren weiterhin die Möglichkeit

eine Untersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs

(Colon-Carcinom) wahrzunehmen. Hierfür kann man sich

zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden.

1. Alle zwei Jahre einen Okkultbluttest durchführen. Alternativ

zum Okkultbluttest kann man zweimal im Abstand

von mindestens 10 Jahren eine Darmspiegelung (Coloskopie)

durchführen lassen. Vor und nach der Untersuchung

führt der Arzt außerdem ein Beratungsgespräch mit der

Patientin durch.

Ab dem 50.-69. Lebensjahr haben Frauen die Möglichkeit

an einem qualitätsgesicherten Mammographie-Screening

teilzunehmen. Dabei handelt es sich um ein Programm zur

Reihen-Röntgenuntersuchung der Brust bei Frauen, daher

der Begriff Screening. Die Frauen können dann selbst entscheiden,

ob sie daran teilnehmen möchten oder nicht.

Frauen dieser Altersklasse werden persönlich zu einer

Mammographie-Screening-Einheit in ihrer Wohnortnähe

eingeladen. Wesentliche Grundlagen dieses Programms

sind höhere Anforderungen an den Arzt, der die Aufnahmen

bewertet. Die Qualitätskontrollen werden an der Röntgenanlage

durchgeführt. Die Röntgenanlage erstellt die

Mammographien für das Screening. Die Aufnahmen der

Brust werden von mindestens zwei besonders geschulten

Ärzten begutachtet. Für den Fall, dass die beiden Meinungen

auseinandergehen, beurteilt ein dritter Arzt die

Aufnahmen.

Zusammenfassend bietet Ihnen eine regelmäßige Teilnahme

an Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen

die Chance, dass Krebserkrankungen oder auch

Vorstufen von Krebs in einem möglichst frühen

Stadium erkannt werden können. Dadurch

werden die Heilungsaussichten in den allermeisten

Fällen günstiger. Ab dem Alter

von 20 Jahren haben Frauen lebenslang das

Recht, sich einmal jährlich im Rahmen der

gesetzlich geregelten Krebsfrüherkennung

bei einem Frauenarzt/ärztin untersuchen zu

lassen. Mit zunehmendem Alter nimmt das

Risiko an Krebs zu erkranken deutlich zu.

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ALTERsbeschr änkung 2011

ein Kino-Projekt für Senioren

07. März: „Kalender Girls“

04. April: „Unsere Erde“

02. Mai: „Darf ich bitten?“

30. Mai: „Jakobs Bruder“

04. Juli: „Wie im Himmel“

08. August: „Space Cowboys“

05. September: „Die Eleganz der Madame Michel“

24. Oktober: „Oben“

Es geht in die dritte Runde unserer bewährten Kinoreihe „Ohne Altersbeschränkung“. Die Zahlen

sprechen für sich: Über 1000 Kinobesucher, die im letzten Jahr das Viktoria-Kino in Dahlbruch

besucht haben.

Auch für diese Saison haben wir uns wieder bemüht, ein vielfältiges Programm zusammenzustellen.

Jochen Manderbach ist ein wertvoller Kenner und Berater bei der Auswahl von Filmen. Sicher

wird in den 7 Monaten Kinozeit für jeden Geschmack etwas dabei sein. Komödien, Dokumentationen

und Vieles mehr.Lassen Sie sich überraschen.

Aus organisatorischen Gründen und aufgrund einiger Feiertage werden wir im Mai zwei Filme

zeigen, dafür fällt im Juni das Kino aus.

Die Veranstaltungen finden jeweils montags statt. Einlass ist um 16.00 Uhr, Beginn der Vorstellung

um 17.00 Uhr. Der Eintritt kostet 5,00 Euro; Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra.

Kalender Girls (Großbritannien 2003, 108 Minuten, ab 0 Jahren)

Die Mitglieder eines britischen Frauenverbandes bringen jedes Jahr einen Kalender mit

Tier-, Blumen- oder Landschaftsbildern heraus, um Spenden für wohltätige Zwecke zu

sammeln. Als eine der Frauen ihren Ehemann durch Leukämie verliert, bekämpft sie ihre

Trauer auf gar ungewöhnliche Weise: Sie schlägt ihren Freundinnen vor, in diesem Jahr

zugunsten der Krebshilfe einen anderen, auffälligeren Kalender zu machen: Die Damen

sollen selbst (und zwar nackt) vor die Kamera treten! Nach anfänglichem Zögern kommt

der Vorschlag an und bleibt nicht ohne weitreichende Folgen. Die liebenswerte Komödie,

die auf einer wahren Geschichte basiert, überzeugt durch ihre Mischung aus Trauer, Humor

und Pikanterie sowie die hervorragende Leistung der Schauspielerinnen.

Unsere Erde (Großbritannien 2007, 99 Minuten, ab 6 Jahren)

Fünf Jahre lang waren 40 Kamerateams an über 200 Schauplätzen in der ganzen Welt

unterwegs, um mit eigens konstruierten Kameras für den britischen Fernsehsender BBC

die preisgekrönte Serie „Planet Erde“ zu drehen. Der Kinofilm, der die Höhepunkte der Serie

versammelt, zeigt die grandiose Vielfalt der Landschaften, den Artenreichtum von Flora

und Fauna, den Wandel der Jahreszeiten und die Gegensätze von Hitze und Kälte. Außerdem

beobachtet der Film eine Eisbärenfamilie in der Antarktis, eine Elefantenmutter und

ihr Junges in der Kalahari-Wüste und eine Buckelwal-Mutter mit ihrem Jungtier auf der

gefahrvollen Reise vom Äquator bis zur Arktis. „Unsere Erde“ gilt als die erfolgreichste

Naturdokumentation der letzten Jahre.

Darf ich bitten? (USA 2004, 107 Minuten, ab 0 Jahren)

Eigentlich könnte John Clark (Richard Gere), glücklich verheiratet und erfolgreich im Beruf,

mit seinem Dasein zufrieden sein, doch ihm ist die Freude am Leben abhanden gekommen.

Eines Abends meldet er sich spontan in einer Tanzschule an. Nach anfänglichen Schwierigkeiten

entdeckt er seine Begeisterung fürs Tanzen, das wieder neue Lebensfreude in

ihm weckt. Während er fieberhaft versucht, seine neu gewonnene Leidenschaft vor seiner

Familie und seinen Kollegen geheim zu halten, trainiert er gleichzeitig mit Paulina (Jennifer

Lopez) für einen Tanzwettbewerb. Indessen wird Johns Frau Beverly (Susan Sarandon)

langsam misstrauisch. Eine charmante und mitreißende Komödie, in der Richard Gere

unendlich viel Charme, Witz und Wärme versprüht.

34 Aktuelles - Ohne ALTERsbeschränkung

Aktuelles - Ohne ALTERsbeschränkung 35


Jakobs Bruder (Deutschland 2007, 98 Minuten, ab 12 Jahren)

Lorenz (Christoph Maria Herbst), ein Taugenichts mit Geldproblemen und einem miesen

Job als Fernsehmoderator einer Verkaufssendung, reist zu seinem schwermütigen und

notorisch schlecht gelaunten Bruder, der in Ostfriesland ein Fischrestaurant betreibt. Er

bittet Jakob (Klaus J. Behrendt), mit ihm nach Hause zu ihrer an Alzheimer erkrankten

Mutter (Hannelore Elsner) zu kommen. Gemeinsam machen sich die beiden ungleichen

Brüder in einem alten Volvo auf die Reise zurück in die Heimat und in eine teilweise

schmerzhafte Vergangenheit. Das sensible Familiendrama wurde zu weiten Teilen im Siegerland

gedreht: Neben dem Bethesda-Krankenhaus in Freudenberg diente vor allem die

Raststätte auf dem Kindelsberg in Kreuztal als Kulisse!

Wie im Himmel (Schweden 2005, 133 Minuten, ab 12 Jahren)

Der weltberühmte Dirigent Daniel Dareus kehrt nach einem Herzinfarkt in sein schwedisches

Heimatdorf zurück. Eigentlich wollte er sich von der Welt zurückziehen, doch als

er das Amt des Kantors antritt, findet er über seine Leidenschaft für die Musik auch zu

den Menschen zurück. Bei seiner Arbeit mit dem bunt zusammengesetzten Kirchenchor der

kleinen Gemeinde entfaltet sich vor ihm allmählich ein ganzer Mikrokosmos menschlicher

Sorgen und Nöte, und er ist überglücklich, als er erkennt, dass er mit Hilfe der Musik einen

Weg in die Herzen der anderen findet. Das ist die Erfüllung seines Traums, mit dem er

vor Jahrzehnten aus dieser Gegend aufgebrochen war. Ein grandioses Stück Gefühlskino:

Vielleicht kommt man nicht als besserer Mensch aus der Vorstellung – zumindest aber

mit dem Wunsch, sofort einem Chor beizutreten!

Space Cowboys (USA 2000, 126 Minuten, ab 12 Jahren)

1958 ersetzt die NASA die vier Astronauten, die ins All fliegen sollen, kurzerhand durch

einen Schimpansen. 40 Jahre später: Als ein russischer Satellit, der auf einem alten amerikanischen

Steuerungssystem basiert, abzustürzen droht, ist die NASA notgedrungen auf

die Hilfe der ehemaligen Crew angewiesen, da sie sich als einzige mit der überholten

Technik auskennen. Doch die vier Rentner (Clint Eastwood, Tommy Lee Jones, Donald

Sutherland & James Garner) stellen eine Bedingung: Sie wollen ihre Arbeit vor Ort erledigen

und sich so doch noch ihren Traum vom Flug ins All erfüllen! Die ebenso witzige wie

sentimentale Komödie feiert den Weltraumtrip der Senioren als einen späten Triumph

von Individualität und Handwerk in einer bürokratisierten und technisierten Welt.

Die Eleganz der Madame Michel (Frankreich 2009, 100 Minuten, ab 12 Jahren)

Madame Michel arbeitet als Concièrge in einem noblen Pariser Wohnhaus. Wortkarg erledigt

sie ihre Pflichten und hält sich mit ihrer mürrischen Art die Hausbewohner vom Leib. Nur

zu ihren Büchern, die sich in ihrer Wohnung bis unter die Decke stapeln, pflegt sie eine

emotionale Bindung. Der 11-jährigen Paloma gelingt es schließlich, ihre Freundschaft zu

gewinnen. Und auch der neue Mieter hat es Madame Michel angetan: Der japanische

Witwer Kakuro Ozu beeindruckt die Concièrge nämlich, weil er jeder ihrer Schimpfkanonaden

mit einem passenden Zitat aus dem Roman „Anna Karenina“ begegnet. Nach dem

Bestseller „Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barberry entstand eine sympathische Komödie,

subtil-humorvoll erzählt, mit hintergründigen Dialogen & guten Schauspielern!

Oben (USA 2008, 96 Minuten, ab 0 Jahren)

Der alte Carl Fredricksen hat sich seit dem Tod seiner Frau von der Welt abgeschirmt.

Als er in ein Seniorenheim ziehen soll, verwandelt er sein windschiefes Haus mit Hilfe

Tausender von Luftballons in ein Luftschiff. Seine Reise führt ihn zum Amazonas, wo er

sein Jugendidol, einen verschollenen Abenteurer, suchen will. Unfreiwilliger Begleiter bei

dieser Reise ist der kleine Pfadfinderjunge Russell. Gemeinsam erleben die beiden ein

aufregendes Abenteuer. Der Animationsfilm erzählt eine berührende Geschichte um Abschied,

Freundschaft und den Mut zur Veränderung. Ein außergewöhnliches Meisterwerk

und wundervolles Abenteuermärchen für die ganze Familie!

Der ideale Film für einen gemeinsamen Kinobesuch von Großeltern und Enkelkindern.

Achtung: Enkelkinder zahlen die Hälfte!

36 Aktuelles - Ohne ALTERsbeschränkung

Aktuelles - Ohne ALTERsbeschränkung 37


Berta nutzt regelmäßig den Hübbelbummler,

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Wir fördern die gute Verbindung

zwischen Siegens Unter- und Oberstadt.

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Das Gosenbacher Kom(m)ödchen

Theaterstück 2011

„Dem Himmel sei Dank“

ist am 16. April 2011 um 19:00 Uhr in der Stadthalle Kreuztal.

Eintritt: 7,- Euro und ermäßigt 5,- Euro.

3 Akter, ca 120 Minuten

Wir möchten das neue Café in

der Seniorenwohnanlage Ernsdorfstraße

dekorieren und suchen

dazu noch Dekoration aus

Garten und Hauberg. Auch über

alte Waffeleisen oder Porzellan

würden wir uns sehr freuen.

Wir suchen auch: alte Ansichtskarten,

Knöpfe, alte Taschen,

Nähutensilien, alte Steiftiere,

Modeschmuck, Stoffreste und

alte Gürtel. Vielen Dank!!

Sie können sich gerne bei der

Diakoniestation melden unter

Telefon 1026.

Der Theaterverein „Gosenbacher Kom(m)ödchen“ und die

Diakoniestation Kreuztal präsentieren:

Dem Himmel

sei Dank

Ein Schwank in 3 Akten

von Bernd Gombold

Auf der Bühne der Stadthalle Kreuztal

Eintritt: 7,- € · Schüler/Studenten: 5,- €

Vorstellung:

Samstag, 16. April 2011 · 19:00 Uhr

Einlass eine Stunde vor Vorstellungsbeginn !

Kartenvorverkauf:

Anja Schuß – Tel.: 0271/35 69 00

Rainer Merten – Tel.: 0271/2 06 26

Doris Kirsch – Tel.: 02732/ 10 26

Im Friseursalon Briese

Stiftung Diakoniestation Kreuztal und

eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

an der Abendkasse !

Haarbürsten und

Kämme werden mit

Rasierschaum wieder

sauber!

Sprüche & Tipps

Eingereicht von

Christel Raichle

Durch verschweigen

wird öfter gelogen

als durch sprechen.

Einmal lachen hilft

besser, als dreimal

Medizin zu nehmen.

Möbel aus Eichenholz

werden schön sauber,

wenn man sie mit

Bier abwischt.

Neue zentrale Notrufnummer

ab 1.2.2011

Ärztlicher Notdienst unter der

Nummer 0180 / 5044100

zu erreichen

Mit der Reform des zentralen ärztlichen

Notdienstes der Kassenärztlichen Vereinigung

Westfalen Lippe fällt die über

Jahre geschätzte Notrufnummer 19292

weg und wird durch eine kostenpflichtige

Nummer ersetzt.

Sie ist aus dem gesamten Festnetz zu

erreichen und für alle Orte in unserem

Kreisgebiet gültig!

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Anmeldung und Informationen

zu den Veranstaltungen

Wenn Sie den Fahrdienst zu den Frühstückstreffs

in Anspruch nehmen wollen, melden Sie sich bitte

mindestens eine Woche vor Beginn der Veranstaltung

direkt bei Ihrem Frühstückstreff an.

Spätere Anmeldungen können aus organisatorischen

Gründen leider nicht berücksichtigt

werden.

In diesem Zusammenhang weisen wir auf den

Bürgerbus hin. Nähere Auskunft erteilt: Herr

Achim Walder, Telefon 0 27 32 / 1 27 41

Frühstückstreff Buschhütten

Frau Rosalinde Sauer,Telefon 0 27 32 / 8 12 67

Herr Manfred Albrecht,Telefon 0 27 32 / 71 47

Frühstückstreff Eichen

Frau Christa Althaus,Telefon 0 27 32 / 45 47

Frühstückstreff Fellinghausen

Herr Harry Czogalla, Telefon 0 27 32 / 2 14 11

Frühstückstreff Ferndorf

Frau Dagmar Simon, Telefon 0 27 32 / 2 56 14

Frühstückstreff Fritz-Erler-Siedlung

Frau Irmgard Knester, Telefon 0 27 32 / 34 89

Tagsüber sinnvoll betreut –

am Abend wieder im eigenen Haus.

Tagespflege in freundlichem,

familiärem Ambiente.

Marburger Straße 21

57250 Netphen-Deuz

Telefon (0 27 37) 59 28 70

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www.villa-bohn.de

(Inhaber: Dr. med. H.-J. Kraemer)

alle Kassen, auch ohne Pflegestufe

Frühstückstreff Kredenbach

Frau Ruth-Eleonore Hübel, Telefon 0 27 32 / 48 36

Frühstückstreff Kreuztal

Frau Renate Kniesche,Telefon 0 27 32 / 1 26 70

Frühstückstreff Krombach

Frau Ursula Bald, Telefon 0 27 32 / 8 01 55

Frühstückstreff Littfeld

Frau Karin Mankel, Telefon 0 27 32 / 80 829

Bastelkreis Kreuztal

Frau Edith Schmidt, Telefon 0 27 32 / 71 07

Handarbeitskreis Buschhütten

Frau Agnes Dickel, Telefon 0 27 32 / 61 21

Frau Edith Schmidt, Telefon 0 27 32 / 71 07

Gesprächskreis für pflegende Angehörige

Seniorenberatung der Diakoniestation,

Frau Daniela Sadelkow-Geßner

Telefon 0 27 32 / 58 24 70

Sprechzeiten: 7.45 Uhr - 11.45 Uhr

und nach Vereinbarung

Für uns stehen Lebensfreude und Wohlbefinden

der Tagesgäste an erster Stelle.

Jeder bekommt die Hilfe, die er – unter

Einbeziehung der eigenen Fähigkeiten –

benötigt.

Nicht nur die körperliche Pflege, auch

seelische und geistige Bedürfnisse werden

in der Villa Bohn berücksichtigt

und individuell gefördert.

Die Villa Bohn wird auch von Kreuztaler

und Hilchenbacher Gästen besucht.

40 Unterwegs - Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen

41


Frühstückstreff Buschhütten

jeden 2. Dienstag im Monat

um 9.30 Uhr im ev. Gemeindehaus

08. März 2011

12. April 2011

10. Mai 2011

Juni 2011: Ferien

12. Juli 2011

09. August 2011

13. September 2011

11. Oktober 2011

Frühstückstreff Eichen

jeden 1. Mittwoch im Monat

um 9.30 Uhr im ev. Gemeindehaus

02. März 2011

06. April 2011

04. Mai 2011

01. Juni 2011

06. Juli 2011

07. September 2011

05. Oktober 2011

Frühstückstreff Fellinghausen

jeden 3. Dienstag im Monat

um 9.30 Uhr in der Friedenskirche

15. März 2011

19. April 2011

17. Mai 2011

21. Juni 2011

19. Juli 2011

16. August 2011

20. September 2011

18. Oktober 2011

Frühstückstreff Ferndorf

jeden 4. Dienstag im Monat

um 9.30 Uhr im ev. Gemeindehaus

22. März 2011

26. April 2011

24. Mai 2011

28. Juni 2011

26.07.2011

27.09.2011

25.10.2011

Frühstückstreff Fritz-Erler-Siedlung

jeden 2. Mittwoch im Monat

um 9.30 Uhr im Bonhoeffer-Haus

09. März 2011

13. April 2011

11.Mai 2011

08. Juni 2011

Juli 2011: Ferien

10. August 2011

Frühstückstreff

14. September 2011

12. Oktober 2011

Frühstückstreff Kredenbach

jeden 2. Freitag im Monat

um 9.30 Uhr im ev. Gemeindezentrum

Alle, die die „60“ erreicht haben,

sind besonders herzlich eingeladen

11. März 2011

08. April 2011

13. Mai 2011

10. Juni 2011 – Tagesfahrt -

08. Juli 2011

12. August 2011

09. September 2011

14. Oktober 2011

Frühstückstreff Kreuztal

jeden 1. Donnerstag im Monat

um 9.30 Uhr in der Kreuzkirche

Frühstückstreff Krombach

jeden 4. Mittwoch im Monat

um 9.30 Uhr im Lutherhaus

23. März 2011

27. April 2011

25. Mai 2011

22. Juni 2011

27. Juli 2011

24. August 2011

28. September 2011

26. Oktober 2011

Frühstückstreff Littfeld

jeden 1. Dienstag im Monat

um 9.30 Uhr im ev. Gemeindezentrum

01. März 2011

05. April 2011

03. Mai 2011

07. Juni 2011

05. Juli 2011

August 2011: Ferien

06. September 2011

04. Oktober 2011

Gesprächskreis für pflegende Angehörige

jeden 1. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im

„Haus der Diakonie“, Anmeldung bei D. Sadelkow-Geßner,

Tel. 58 24 70

Termine:

02.03.2011, 06.04.2011, 04.05.2011, 01.06.2011,

06.07.2011, 03.08.2011, 07.09.2011, 05.10.2011,

November fällt aus, 07.12.2011

Diakoniestation

Anerkennung ist wichtig,

Anerkennung

Absicherung noch

ist wichtig,

wichtiger.

Anerkennung Absicherung noch ist wichtig, wichtiger.

Absicherung noch wichtiger.

Rufen Sie einfach an. Ich informiere Sie gern!

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Wolfgang Holle, Agenturleiter

Begonienweg 1 . 57223 Kreuztal

Telefon 02732 591830 . Wolfgang Holle, Agenturleiter

Begonienweg 1

Fax 591825

wolfgang.holle@bruderhilfe.de

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Neuer Kurs pflegende Angehörige

Beginn: Dienstag, 27.September 2011

und Dienstag 10.Januar 2011, Im Haus Ernsdorf

(Nebengebäude), Ernsdorfstr.3-5, 57223 Kreuztal

Telefonische Anmeldung, 10 Veranstaltungen

Ansprechpartner: Schwester Gabriele Brede

Tel:02732/1028, brede@diakoniestation-kreuztal.de

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42 Unterwegs - Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen Unterwegs - Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen

43


Bastelkreis Kreuztal

jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat

von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Frauen-Abendkreisraum

der Kreuzkirche

Handarbeitskreis Buschhütten

alle 2 Wochen mittwochs um 14.30 Uhr

bei Frau Dickel

09. März 2011

2010 02 11 001 180x170 kurven Aktiv lter werden -Daumen hoch

Donnerstag, 11. Februar 2010 11:55:52

Hobby

23. März 2011

20. April 2011

04.Mai 2011

18. Mai 2011

01. Juni 2011

15. Juni 2011

29. Juni 2011

13. Juli 2011

27. Juli 2011

10. August 2011

24. August 2011

07. September 2011

21. September 2011

05. Oktober 2011

19. Oktober 2011

100

95

75

25

5

0

Tanzgruppe Seniorentanz

Die fröhliche Tanzgruppe trifft sich donnerstags

um 9.30 Uhr im katholischen Johannes-

Heim.

Leitung und Information:

Frau Karin Daschke, Telefon 13 39

Tanztee im

Kreuztaler Tanzclub Casino e.V.

Saal des KTC-Clubhauses, Moltkestr. 11

(Seiteneingang), 15.00 – 17.00 Uhr,

immer sonntags

Auskunft: Frau Heidrun Tuczek,

Telefon: 89 20 65

20. März 2011

10. April 2011

18. September 2011

16. Oktober 2011

Tanztee im Haubergscafe

im AWO-Seniorenzentrum, Ziegeleifeld,

jeweils donnerstags ab 14.00 Uhr

17. März 2011

14. April 2011

12. Mai 2011

09. Juni 2011

14. Juli 2011

11. August 2011

15. September 2011

20. Oktober 2011

Seniorentanzgruppe der AWO

In den „Rothaarstuben“ in Dahlbruch

jeden Donnerstag, 16.00 – 18.00 Uhr

Kontakt: Frau Gerda Groos,

Telefon: 8573

Stadtteilbüro Fritz-Erler-Siedlung

mit Seniorencafé

Frau Beckmann, Tel. 27602

Frau Lorenz, Frau Kontowt, Tel. 3790

Seniorencafé, jeder 3. Dienstag im Monat

15.00 - 17.00 Uhr (außer im April & August)

VHS-Angebot: Yoga für Senioren

Frau Cirsten Cramer-Elsermann

Jeweils freitags ab dem 07.03.2011,

10.30-11.30 Uhr, Gelbe Villa, Forum,

Dreslers Park

Anmeldung und Information:

VHS des Kreises Siegen-Wittgenstein

Zweigstelle Kreuztal, Tel. 51-306

Verschiedenes

Kreuztal-Kultur

Informationen zu Kulturveranstaltungen der

Stadt Kreuztal erhalten Sie bei:

Stadt Kreuztal, Siegener Str. 18

Telefon 51 – 324 oder

www.kreuztal-kultur.de

Kartenvorverkauf u.a. bei:

Buchhandlung Zimmermann, Kreuztal

TUI-Reisecenter, Kreuztal

Viktoria-Kino, Dahlbruch

Gebr.-Busch-Kreis, Dahlbruch,

Siegener Zeitung und

www.proticket.de

Karten für Spezielle Plätze für Rollstuhlfahrer

erhalten Sie über das Kulturamt der Stadt

Kreuztal

Rückenschule für Senioren

Dienstags: 19.30 - 20.30 Uhr

Turn- und Festhalle Buschhütten

Ansprechpartner :

Petra Schuppener, Tel. 7 68 77 90

Tel. 0 27 32 - 9 74 16 00

44 Unterwegs - Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen Unterwegs - Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen

45


Aus den Kirchengemeinden

Katholische Kirchengemeinde:

(Näheres in den Pfarrnachrichten)

Altenclub

Dienstags: nachmittags ab 14.30 Uhr

im St. Johannes-Heim

Katholische Frauengemeinschaft

Frau Hildegard Krause, Tel.: 2 15 80

Caritas

Frau Eva Schröder, Tel.: 1 28 34

Besuchsdienst Krankenhaus Kredenbach

Pfarrbüro, Tel.: 59 16 40

Evangelische Kirchengemeinde:

(Näheres in den Gemeindebriefen)

Buschhütten

Altenkreis, Abendkreis der Frauenhilfe,

Frauenhilfe, Bibelgesprächskreis,

anonyme Alkoholiker und Angehörige

Eichen, Krombach, Littfeld und Welschen-Ennest

Gesprächskreis zur Bibel, Mitarbeiter- und

Besuchsdienstkreis, Frauenhilfe, Kirchenchor,

Frauentreff

Kreuztal, Fellinghausen, Osthelden, Junkernhees

Frauenhilfe, Frauentreff, Altenclub, Gebetskreis,

Kirchenchor, Männertreff

Ferndorf, Kredenbach

Frauenhilfe, Männerkreis, Frauenfrühstück, Abendkreis

der Frauen, Bibel-Gesprächkreis, Kirchenchor

Gottesdienste im AWO-Seniorenzentrum Kreuztal

katholisch: alle 2 Wochen,

samstags um 11.00 Uhr

evangelisch: alle 2 Wochen,

freitags um 17.00 Uhr

Kaffee und mehr in der Kirche…

Plaudercafé Riewekooche

jeden letzten Mittwoch im Monat im Gemeindehaus

Eichen, Südhang 1, 14.30 – 17.00 Uhr

Die genauen Termine entnehmen Sie bitte den

Gemeindebriefen.

Arbeiterwohlfahrt, Bezirk

Westliches Westfalen e.V.,

Dortmund

• Hans-Georg-Vitt-Zentrum der AWO,

Ziegeleifeld 9, 57223 Kreuztal,

Telefon: 20 10, Leitung: Hartmut Klein

• Haubergscafe im

Hans-Georg-Vitt-Zentrum,

Ziegeleifeld 9, Tel.: 20 10

Öffungszeiten: täglich von 14.00 - 17.00 Uhr,

außer montags und freitags

AWO

Arbeiterwohlfahrt Stadtverband, Kreuztal

• Vors.: Ruth Meier,

Schlenkestr. 14, 57223 Kreuztal, Tel. 12747

Stellv. Vors.: Therese Belz

Nordoststraße 18, 57223 Kreuztal

• Seniorenwandergruppe: einmal im Monat

Wanderungen durch Siegen-Wittgenstein

(Wanderpläne bitte telefonisch anfordern)

Kontakt über Herrn Wolfgang Söder

Jahnstr. 58, 57223 Kreuztal, Tel. 8558

• Seniorengymnastikgruppe: jeden Dienstag

von 14.30-16.30 Uhr (2 Gruppen) und

jeden Donnerstag in der Turnhalle der

Grundschule Kreuztal, Kontakt über

Inge Söder, Telefon 85 58

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46 Unterwegs - Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen Unterwegs - Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen

47

Seniorenzentren


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Frühstückstreff

Krombach & Buschhütten

im September 2010 auf dem Kindelsberg von Fritz Großmann

Schon länger von Frau Bald geplant und

jährlich aufs neue stattfindend, fand dieser

Ausflug im September des abgelaufenen Jahres

statt. 53 Personen wurden sowohl privat als

auch mit dem Diakoniefahrzeug zum „Turm“

befördert.

Hier wurde ausführlich und sättigend gefrühstückt. Es war

Zeit für Unterhaltung gegeben, auch wurde gesungen unter

musikalischer Führung des Akkordeonspielers, Manfred

Becker aus Ferndorf. Dieser hatte sich vorzüglich vorbereitet

und altes Liedgut aus der Siegerländer Heimat

vorhetragen.

Auch Geschichten wurden verlesen. Es war somit ein gelungener

Vormittag. Zum Abschied wurde vom Hause

noch ein Abschiedstrunk serviert.

So konnte auch dieser Ausflug als gelungen abgehakt

werden und alle fröhlich den Heimweg antreten.

Fotos: Rita Neef

Fotos: Fritz Großmann

Wieder einmal haben es sich die Kinder des Ev.

Kindergartens Buschhütten mit ihren Erzieherinnen,

nicht nehmen lassen, ihren Omas und

Opas des Frühstückstreffs eine vorweihnachtliche

Freude zu bereiten.

Mit voller Begeisterung kamen die 2-6 Jährigen auf die Bühne

um Lieder mit instrumentaler Begleitung vorzutragen.

Auch Sketche der Kids wurden mit Begeisterung aufgenommen.

Am Ende wurde mitgesungen und applaudiert.

So konnte die Leiterin des Fts. Frau Sauer allen Kids noch

ein kleines Dankeschön überreichen.

48 Unterwegs - Frühstückstreff Krombach

49


AWO-Reisekatalog

für 2011 erschienen

Seit mehr als 20 Jahren bietet der AWO-Kreisverband

Siegen-Wittgenstein / Olpe „Reisen mit Herz“ zwischen

Küste und Alpen an. Jetzt ist der neue Reisekatalog erschienen

und lädt alle Reisefreudigen ein, mit der Urlaubsplanung

zu beginnen. Das Angebot richtet sich speziell

an Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Aber auch

für Jung und Alt sind erstmals interessante Fahrten dabei.

Der aktuelle Reisekatalog kann angefordert werden beim

AWO-Kreisverband Siegen-Wittgenstein / Olpe unter Tel.:

(0271) 33 86 – 132 oder per Mail: Reisen@awo-siegen.de.

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Jagdhundprüfung

Schlecht geschnüffelt, weggeguckt, eine kleine Maus

ausgebuddelt und verschluckt. Fand den Ort nicht, wo

gewinkelt, mehrfach in die Spur gepinkelt, einmal leider

“Platz“ vergessen, Butterblümchen aufgefressen, Hundeführer

schlimm genarrt, zweites Suchobjekt verscharrt,

zehn Frühkartoffeln fein sortiert, toten Maulwurf exumiert,

Fährtenleine durchgekaut, hinter Häschen abgehaut,

bin doch die liebste Polly von allen. Richter sagte :

DURCHGEFALLEN !!!

Afflerbach

Gerüstbau Mit Sicherheit nach oben

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Die

Kreuztal 0 27 32 / 71 03

50 Unterwegs - AWO-Reisekatalog

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Unterhaltsames - Die Jagdhundprüfung

51

Foto: Roland Abel


Märchenquiz

Welche Märchen

werden hier umschrieben?

1. Chirurgischer Eingriff rettet die Familie

2. Quartett schlägt Gauner in die Flucht

3. Halbstarker verschleudert Vermögen

Lösung auf der

nachfolgenden Seite

5. Kräftiger Haarwuchs verhilft zu einem

Schäferstündchen

6. Trickbetrüger durch ein Kind entlarvt

4. Mörder im Haus der Großmutter

8. Bettenmacherin betätigt sich als Wetterfrosch

7. Adelige lebt in Kommune mit Bergarbeitern

9. Vogeleinsatz zur Überwindung von Ehehindernissen

10. Volksbefragung verhindert Verlust eines Babys

11. Leichte Handverletzung führt zum Tiefschlaf

15. Alte Dame möchte Jüngling vernaschen

14. Grüner Herrscher bittet um Asyl

17. Ausbildung der Söhne in der Fremde

hat sich gelohnt

12. Schlitzohriger Meilenläufer

13. Intelligenter Adeliger erteilt seiner Braut Lehren

16. Angeber betätigt sich als Schädlingsbekämpfer

18. Schwestern betätigen sich als

Tierpflegerinnen

52 Unterhaltsames - Märchenquiz

Unterhaltsames - Märchenquiz 53


Lösung: Sekunde, Minute, Stunde, Tag, Woche, Monat, Jahr, Vormittag, Mittag, Nachmittag, Abend, Nacht, Vorgestern, Gestern, Heute, Morgen, Übermorgen,

Frühling, Sommer, Herbst, Winter, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Früh, Spät, Augenblick, Ewigkeit

Lösung für das Märchenquiz

1. Der Wolf und die sieben Geißlein, 2. Die Bremer Stadtmusikanten,

3. Hans im Glück, 4. Rotkäppchen, 5. Rapunzel, 6. Des Kaisers neue Kleider,

7. Schneewittchen, 8. Frau Holle, 9. Aschenputtel 10. Rumpelstilzchen,

11. Dornröschen, 12. Hase und Igel, 13. König Drosselbart, 14. Der Froschkönig,

15. Hänsel und Gretel, 16. Das tapfere Schneiderlein, 17. Tischleindeckdich,

18. Schneeweißchen und Rosenrot

Lösung des Preisrätsels der

letzten Ausgabe

Die Frage war: „Wo wurde dieses Foto von Herrn Abel aufgenommen?“

Gießpfanne in der Alten

Schulstraße, Buschhütten

1. Preis

3 Gutscheine für je 20

Fotos bei Foto Münker:

Kristina Brügger,

Wilnsdorf

2. Preis

1 kostenlose Autowäsche

bei car wash, überreicht

durch Toyota Keller:

Reinhard Hoffmann,

Siegen

Die Gewinne wurden unter den richtigen

Einsendungen ausgelost

Wir gratulieren sehr herzlich!

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Griesing-Michael@t-online.de

54 Unterhaltsames - Rätsel

Unterhaltsames - Rätsel 55


Opa Karl-Heinz Böhm

Fritz-Tag

erzählt vom

Von Fritz gäbe es viel Neues zu berichten, zum Beispiel:

Fritz läuft jetzt wie ein kleiner Wieselflink auf seinen

kurzen Beinchen, will sagen, er vollzieht sein tägliches

Leben in Höchstgeschwindigkeit. Das kann natürlich

Folgen haben, wie am vergangenen Heiligen Abend, als

er Omas Fuß, die Kante des Wohnzimmerteppichs in

einem Schritt gleichzeitig überwinden wollte und die

unerbittliche , niederziehende Wirkung der Schwerkraft

auf seinen kleinen Körper verspürte. Sein schwerer Kopf,

im Vergleich zum kleinen Körper, verstärkte noch den

Schwung des Fallens und er knallte voll mit der Stirn gegen

eine Steckdose! Schreien, Luft einatmen bis zum beinahe

ersticken und nach Mamas deutlichem: „Weiteratmen!“

schmerzlinderndes, befreiendes Losbrüllen. Nach

fünf Minuten hatte Fritz sich beruhigt. Seine Stirn zierte

eine deutliche Beule und ein schmaler, blutunterlaufener

Strich, wo die Haut, durch den Kontakt mit der Kante der

Steckdose, leicht aufgeplatzt war, würde ihn noch länger

an seinen Unfall erinnern.

Fritz ist sehr sprechfaul. Ich kann also noch nicht von

drolligen, frühkindlichen Sprachschöpfungen berichten,

aber etwas anderes scheint mir berichtenswert:

Opa hat einmal in der Woche Fritzdienst! Alle Omas und

Opas, die in der gleichen Situation sind, werden bestätigen

können, dass es sich dabei um eine Herausforderung für

Körper, Seele und Geist handelt. Meine Tochter bringt

mir den Kleinen so zeitig, dass er noch mit Oma und Opa

frühstücken kann. Es ist eine Freude ihm zuzuschauen, wie

er, in atemberaubender Geschwindigkeit, seine Stulle von

der Teewurst befreit und die harte Brotkruste unbeachtet

liegen lässt. Denn er giert nach einer von Omas Brötchenhälften,

die mit Brombeergelee bestrichen sind. Das Gelee

wird abgelutscht und das Brötchen Oma hingehalten,

damit sie erneut Gelee auftragen kann. Ein Geniesser!

Es dauert nicht lange und dann ist Opa mit Fritz alleine.

Fritz besitzt im Haus seines Opas eine Spielkiste. Und

nun sorgt in der nächsten Stunde Fritz dafür, dass sich

der Inhalt der Spielkiste gleichmäßig in der ganzen Wohnung

verteilt. Zwischendurch gelingt es ihm den Toaster

anzustellen, ohne das Opa es bemerkt, und erst der

Brandgeruch läßt den Opa forschen und er findet seinen

Notizblock, der auf dem Toaster gelegen hatte, deutlich

angesengt. So entstehen Zimmerbrände. Opa muss mit

dem Kind lesen! Opa muss Basteln. Opa stellt fünfzig mal

das Radio an, Fritz stellt es fünfzig mal wieder ab. Fritz macht

aus dem eisernen Kamingeschirr ein laut dröhnendes Glockenspiel

und dann entdeckt Fritz Opas Atmungstrainer!

Sein liebstes Spielzeug, wenn er bei Opa ist. Auf einmal

steht Fritz still und ruhig da. Opa befürchtet das Schlimmste!

Es ist das Schlimmste: Opa muss die Pampers wechseln!

Opa legt Fritz auf den Teppich in der Diele. Welcher

Rentnerhaushalt hat schon einen Wickeltisch! Hose runter,

Body aufgeknöpft und dann riecht der Opa auch schon

die Bescherung. Jetzt öffnet der Opa die Pampers und

muss höllisch auf die Hände von Fritz aufpassen, denn der

Junge will ja helfen! „Hände weg von Jack!“ knurrt er Fritz

an. Mit einem Öltuch wird der Hintern und der kleine Penis

gesäubert. Fritz strahlt und liegt beileibe nicht still.

Schwerstarbeit für den Opa, der vor Fritz kniet und sein

Kreuz mächtig spürt. Die neue Windel wird angelegt und

Opa schickt ein Stossgebet gen Himmel und dankt allen

Entwicklungsingenieuren der Windelhersteller, dass sie

dieses Kleidungsstück für Kleinkinder so optimal konstruiert

haben. Auch ein älterer Herr, mit zwei linken Händen,

kann problemlos eine Windel wechseln!

Fritz steht wieder. Fritz ist wieder sauber. Und was hat

Fritz, wenn seine Hose trocken und sauber ist und ihm

einfällt, welche Energie er schon am Morgen verbraucht

hat? Na klar! Fritz hat Hunger. Opa hat alles vorbereitet.

Es gibt Kohlroulade. Opa zerdrückt die Kartoffeln und

schneidet die Roulade kurz und klein und vermengt alles.

Für sein Alter, Fritz ist zwanzig Monate alt, handhabt der

kleine Kerl seinen Löffel schon recht ordentlich. Nur selten

muss der Opa einmal helfen. Fritz isst sehr gut. Zwischen-

durch trinkt er ein wenig Leitungswasser. Milch, Wasser

und ungesüßten Tee, was anderes kennt er nicht. Vielleicht

ist er deshalb so schlank.

Nach dem Essen wartet auf den Babysitter-Opa die nächste

Hürde. Fritz soll ins Bett. Zehn Minuten murrt und knurrt

das Kind und dann ist es eingeschlafen und schläft neunzig

Minuten. Opa regeneriert, was auch dringend notwendig

ist. Nachdem Fritz aufgewacht ist beginnt das Spiel von

vorne. Die Spielkiste wird leergeräumt, das Radio, das

Glockenspiel, der Atemtrainer und neu: Die Kaminofentür

wird auf und zugemacht. Zwei Clementinen verdrückt

der Junge wie nichts und kurz danach wechselt der Opa

noch einmal die Pampers. Und immer öfters schaut der

Opa auf die Uhr und dann ist endlich der Vater von Fritz

da und der Opa ist erlöst! Was ist das Schönste an un-

seren Enkelkindern? Wir dürfen sie nach einer gewissen

Zeit wieder zurückgeben und das ist auch gut so. Bleiben

Sie wohl bis Oktober, wenn es in der neuen Seniorenpost

wieder heißt:

Neues von Fritz !

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56 Unterhaltsames - Fritz-Tag

Unterhaltsames - Fritz-Tag 57

Trainieren Sie (sich) gesund.


Natürlicher Humor

kommt aus dem Kindermund hervor

von Frau Irmgard Knester, Kreuztal

„Wohl, Oma, ich bin dein Kenkelkind!“

sagte die kleine Ina.

Das Auto von der Firma Bofrost stand vor unserem

Haus. Drei Scheibenwischer waren sein Eigentum.

Der kleine Tobias stemmte die Arme in die Seite und

sagte ganz gelehrig, aber den Zahlen unkundig, zu dem

Verkäufer: Bofrost, du hast sieben Scheibenwischer!“

Samstags kam immer ein Bäcker namens Zipp in unsere

Straße und wir freuten uns schon auf die frischen

Brötchen. Die Kinder bekamen immer einen Kirschlutscher

geschenkt. Aber einmal brauchten wir nichts und

ich sah durch Zufall, wie der kleine Tobias zum Brotauto

lief und dabei rief: „Zipp-Bäcker, du kannst mir den Lutscher

schon geben, meine Mama kommt gleich.“ Ich verständigte

sofort meine Tochter und es wurde dann doch

noch ein Geschäft gemacht.

Als ich noch in der Frauenhilfe tätig war, habe ich

schon mal die Bezirksfrauen eingeladen. Der kleine

Tobias war auch manchmal dabei. Eines Tages kommt er

zu mir und sagt: „Oma, ich soll dir einen Gruß bestellen.“

„Von wem denn?“ fragte ich. „Ja, von der Frau mit dem

schönen Gesicht!“

Einmal sollte der Nikolaus Tobias die Leviten lesen. Die

Eltern hatten einen großen, bekannten Mann bestellt.

Am Nikolausabend zur verabredeten Zeit standen wir

alle am Fenster und sehen unter der Straßenlaterne, wie

der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht die Straße herunter

kommt. Tobias sagt: „Ich mache dem Nikolaus die

Türe auf, ich bin doch schneller als der wieder die Treppe

hochgelaufen!“ Dann versteckte er sich schnell unter dem

Tisch. Als erstes fragte der Nikolaus: „Wie heißt du denn?“

„Ich heiße Emil Ar…bach!“ kam wie aus der Pistole geschossen.

Da fehlten auch dem Nikolaus erst mal die Worte.

Es war im Winter, Tobias war im dritten Schuljahr. An

einem Mittag kam er ohne Mütze nach Hause, die war

in der Schule geblieben. Am nächsten Morgen setzte er

eine neue Mütze auf und die Mutter sagte: „Nun bring

die zwei Mützen wieder nach Hause!“ Die Schule war

aus und Tobias setzte die beiden Mützen übereinander

auf. Auf dem Schulhof kam er an zwei Lehrern vorbei. Er

machte vor ihnen eine Verbeugung, zog nach rechts und

links die Mützen ab und sagte: „Guten Tag, Herr Lehrer!

Guten Tag, Herr Lehrer!“ Das Schmunzeln der beiden

Lehrer blieb nicht verborgen.

Die Mama hatte „Arme Ritter“ gebacken. Mit Zucker

und Zimt bestreut hatten sie Lukas besonders gut geschmeckt.

Nach einer längeren Zeit sagte er zu seiner Mutter:

„Mama, wann backst du noch mal die Räuberarme?“

Die Kinder im Kindergarten singen das Lied „Weißt du,

wie viel Sternlein stehen, an dem blauen Himmelszelt?

Gott der Herr, hat sie gezählet, dass ihm auch kein

eines fehlet an der ganzen großen Zahl.“ Die kleine Hanna

ist neu dazu gekommen und singt fleißig mit. Als die Mutter

fragt: „Was habt ihr denn heute gemacht?“, sagt Hanna:

„Wir haben gesungen „Weißt du wie viel Sternlein stehen an

dem blauen Himmelszelt. Gott, der Herr, hat sieben Zähne

und dass ihm nicht einer fehle an der ganzen großen Zahl.“

Der kleine Till kauft mit seiner Oma im Supermarkt

ein. Er sitzt vorn im Einkaufswagen. An der Kasse

beobachtet er vor ihm die Leute und sagt leise was zur

Oma. „Du musst mal lauter sprechen, ich verstehe dich

nicht!“ sagt die Oma. Da zeigt er mit seinem kleinen Finger

in Richtung Kasse und sagt ganz laut: Oma, so sehen

Hexen aus!“ Gemeint war eine große, hagere Frau mit einer

etwas großen Nase.

Till war im Kinderfußballclub. Er hatte Schuhe mit

Spikes und auch ein Trikot. Einmal kam er nach Hause

und sagte: „Mama, heute habe ich kein Tor geschossen,

ich hatte ja auch nicht die Stöckelschuhe an.“

Wir sind bei guten Freunden, die damals noch in Dreslers

Park wohnten, zum Grillen eingeladen. Meine

Tochter, meine Enkelin und ich sitzen noch mit mehreren

Gästen auf dem großen Balkon. Meine Enkelin Imke, vier

Jahre alt, saß auf meinem Schoß und schaute kritisch in

die Grillecke, wo der Grillmeister die Würstchen auf dem

Rost umdrehte. Etwas gebückt und von der Seite zu sehen,

kam die große Kugel des Bauches vom Grillmeister

zum Vorschein. Plötzlich streckt Imke besorgt ihr Ärmchen

aus und ruft laut: „Mama, der platzt heute noch!“

Die kleine Luisa sitzt in der Badewanne und sagt zur

Mama: „Warum sind denn an meinen Füßen die Finger

so kurz? Weil sie dann besser in die Schuhe passen?“

Opa Heinz, der gerne wanderte, war gestorben. Die

Mutter sagte ihrem kleinen Sohn: „Der Opa ist jetzt

in den Himmel gegangen!“ Der Kleine fragte: „Ist er denn

zu Fuß dahin gegangen?“

Christina holte ihre Freundin Julia und deren kleine

Schwester Johanna zu sich nach Hause, um dort im

Wasserbecken, das im Garten stand, zu baden. „Oh, wie

ist das Wasser kalt!“ sagte Christina. Worauf die kleine

Johanna antwortete: „Warum ist dir kalt? Dir wächst doch

schon Fell unter den Armen!“

Wir gehen jetzt zum Arzt“, sagte die Mutter zu Johanna.

„Aber nicht zu dem, der die Haare hat wie

Opa!“, war die Antwort.

Die kleine Brigitte war bei ihrer Oma, die oben im Haus

ihrer Eltern wohnte. Der Fernseher war an und eine

Stimme ertönte: „Wir schalten jetzt um nach Baaden-

Baaden.“ Darauf Brigitte: „Oma, wir haben doch gestern

erst gebaden!“

Die Oma geht mit der kleinen Emilia (zwei Jahre alt)

die Kellertreppe herunter. „Guck mal, Emilia, hier ist

überall die Farbe weggegangen!“, sagt die Oma. „Wo ist

die den hingegangen?“ will Emilia wissen.

Opa zieh den Stöpsel aus der Badewanne, worin Emilia

sitzt und sagt: „Emilia, wo geht das Wasser jetzt

hin?“Kopfschüttelnd sagt Emilia: „Opa, ich habe keine

Ahnung!“

Kennen Sie auch noch lustige

Kindersprüche? Senden Sie

uns doch einfach die Zitate.

Gerne veröffentlichen wir sie

in unserer nächsten Ausgabe.

58 Unterhaltsames - Natürlicher Humor Unterhaltsames - Natürlicher Humor 59


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Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris

In der letzten Ausgabe der Kreuztaler Seniorenpost haben wir Ihnen das Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse vorgestellt.

Auch heute lesen Sie ein weiteres Gedicht, diesmal von Rainer Maria Rilke. Beide Gedichte lernte der Autor in

seiner Schulzeit auswendig und ist von ihnen, nach fast 50 Jahren, noch so begeistert wie damals. Ich bin mir sicher das

auch Sie Gedichte kennen von denen Sie angetan sind und die Sie gerne mit uns teilen möchten. Schreiben Sie Ihre

Lieblingsgedichte auf und schicken Sie Ihre Texte an die Seniorenpost. Wir werden diese Gedichte in den nächsten Ausgaben

veröffentlichen. Verbinden Sie mit dem Gedicht, das Sie uns schicken werden, eine besondere Erfahrung oder ein

Erlebnis: Schreiben Sie es auf! Wir freuen uns auf Ihre Berichte. - K.H. Böhm

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe

so müd geworden, daß er nichts mehr hält.

Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe

Und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,

der sich im allerkleinsten Kreise dreht,

ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,

in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille

sich lautlos auf. Dann geht ein Bild hinein,

geht durch der Glieder angespannte Stille –

und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke

Erinnerungen - Der Panther 61


Als der Hoggeweiher

noch Badeweiher war

von Irmgard Knester, Kreuztal

Der Badeweiher im oberen Ernsdorf war vor vielen Jahren ein Anziehungspunkt für Groß und Klein. Er wurde

gespeist aus einem Flüsschen, das schlängelnd durch die Wiese aus dem Bruch kam. Der Weiher war ein einfaches,

aber ein romantisches Naturbad. An einer Uferseite standen dicke Eichenbäume, die auch heute noch

dort stehen. Eine überdachte Holzstelle mit einer langen Bank und drei Umkleidekabinen gehörten dazu.

Auch ein Ein-Meter-Sprungbrett und eine Brause waren

vorhanden. Ich habe dort das Schwimmen gelernt und

ein Querbalken teilte den Nichtschwimmerbereich ab.

In einem Eichenbaum hing eine lange Schaukel, die weit

übers Wasser und entgegengesetzt bis über den Zaun und

den halben Gehweg ausschwang. Heute betrachtet, war das

sehr gefährlich. Aber nun zum eigentlichen Badespaß: Im

Sommer, wenn die großen Ferien waren, nahm das bunte

Treiben kein Ende. Kinder, Jugendliche und Erwachsene

füllten das Bad und der fröhliche Badelärm war weit zu

hören. Auf der Liegewiese, von dem Flüsschen geteilt,

lagerten die Menschen kunterbunt durcheinander. Ein

schönes, friedliches Bild.

Ab und zu kam mal ein großes Geschrei aus dem Wasser,

wenn eine Ringelnatter sich durchs Badegetümmel schlängelte.

Aber vor einem Molch, den man im Flüsschen unter

dem überhängenden Grasbüschel fing, hatte man keine

Angst. Er kam in ein Einmachglas mit Wasser und man

brachte ihn zur Mutter: „Bringt sofort das Tier dahin,

wo ihr das hergeholt habt“- und wir folgten. Einmal kam

der Kuhhirte mittags mit seinen Tieren von der Weide.

Urplötzlich schwimmt eine Kuh durch den Weiher und

sucht das rettende Ufer. Der Hirte stand händeringend

am Rand und nahm das verschreckte Tier in Empfang. Es

war alles gut gegangen. Wenn aber die vielen Frösche im

Teich hohe Zeit hatten, dann wollte das Froschkonzert

tagelang bis spät abends nicht enden. Diese Musik hatte

ihren Reiz und es hat keinen gestört. Wenn aber dann der

Froschlaich (Hoggegoß) dick aus dem Wasser quoll, dann

gab es viel zu sehen. Wie unzählige Glasperlen mit einem

kleinen schwarzen Punkt versehen, säumten sie das Weiherufer.

Es war schön zu beobachten, wie die Punkte größer

wurden und es in den Glasperlen zu zappeln anfing.

Es bildeten sich kleine schwarze Kugeln mit einem

Schwänzchen, die wir „Dickköppe“ nannten. Es war kaum zu

glauben, dass sich daraus Frösche (Hoggen) entwickelten.

Der Hoggeweiher hat schon zu Recht seinen Namen. Als

dann 1945 die Amerikaner nach Kreuztal kamen, fanden

sie auch schnell den Weg zu unserem schönen Naturbad.

Sie zogen ihre Uniformen aus und legten sie auf die Bänke

und stellten ihre Gewehre an einen Baum, was ihnen sicher

nicht erlaubt war. Dann hinein ins Wasser und mit den

jungen Mädchen geschäkert. Das machte großen Spaß,

Kaugummi und Schokolade gab es reichlich.

Irgendwann wurde das Baden unter großem Protest der

Bevölkerung verboten.

Heute ist der Weiher ein gepflegtes Biotop, das von einigen

netten Leuten aus dem „Weiherclub“ in bester Ordnung

gehalten wird. Diese Leute sind auch die Veranstalter des

Hoggeweiherfestes, das alle zwei Jahre mit viel Einsatz

und Liebe durchgeführt wird.

62 Erinnerungen - Als der Hoggeweiher noch Badeweiher war

Erinnerungen - Als der Hoggeweiher noch Badeweiher war 63


Bild ist kein Rezeptfoto

Goores Ässe bi oos dehaim

Alte Siegerländer Haus-Rezepte

Bericht: Bettina Eberbach

Ich bin in Buschhütten geboren im Hause Setzer Straße 15 als erste Enkelin von Mürersch Ernst

(Klein). In meiner Kinder-Erinnerung waren wir viele und es ging uns gut. Aus heutiger Sicht waren

wir extrem viele und waren arm, hatten viele ungeheizte Räume, Plumpsklo neben dem Haus und

Jauchegrube dahinter. Viel Arbeit hatte vor allem meine Großmutter Irma, die meist gegen vier

Uhr aufstand und erst mal die wichtige Gartenarbeit erledigte, bevor sie dann für die Meute aus

Schwiegereltern, Ehemann, vier Kindern, Enkeln, Nichten und Kostgängern das Frühstück machte.

Abends gab es in meiner Kinderzeit ganz oft etwas

wirklich Wundervolles: Bratkartoffeln mit Buttermilch

und Gewürzgurken. Hier das Rezept ( für zwei

Personen):

Broodsduffeln bet

Kirnemelch onn Gurke

· ein Pfund Pellkartoffeln, in Scheiben geschnitten

· eine kleine Zwiebel, fein gewürfelt

· etwas fetten Speck, gewürfelt

· Salz

· Schmalz

In einer schweren Pfanne das Schmalz auslassen,

die Kartoffelscheiben hinein geben, leicht salzen,

Speck und Zwiebeln dazu und unter mehrfachem

Wenden braten, bis die gewünschte Röstfarbe erreicht

ist (ca. 7 bis 10 Minuten).

Dazu Gewürzgurken ( z.B. in Essig-Senf-Sud, oder

in Dill-Senf-Sud) und frische Buttermilch reichen.

Als Süßes (oder salziges) Gericht gab es vorher die

heißgeliebte Milchsuppe – macht das heute noch

irgend jemand?? Hier das Rezept für zwei:

Melchsobbe bet Klündercher

(Milchsuppe mit Mini-Klößchen)

· ein halber Liter Vollmilch

· ein Esslöffel grober Zucker

· Vanillinzucker

· ein Ei

· ein Esslöffel Mehl

· etwas Milch

· eine Prise Salz

· eine Prise geriebene Muskatnuss

Milch, Zucker, Vanillezucker auf das Feuer setzen

und zum Kochen bringen. Ei, Mehl,

Gewürze mit soviel Flüssigkeit vermischen, dass

der Teig reißend vom Löffel fällt.

Klünderchen entstehen, indem man die Teigmasse

vom Löffel in die siedende Milch fallen lässt. Kurz

aufkochen und eine Minute durchziehen lassen.





64 Erinnerungen - Goores Asse bi oos Dehaim

Erinnerungen - Goores Asse bi oos Dehaim 65

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Impressum

Erscheinungsdatum: 1. März und 1. Oktober des Jahres

Auflage: 2500 Stück

Herausgeber: Stiftung Diakoniestation Kreuztal

- Seniorenberatung -

Martin-Luther-Str. 2 · 57223 Kreuztal

Telefon: 02732 - 582470

seniorenberatung@diakonie-kreuztal.de

Redaktion: Daniela Sadelkow-Geßner Seniorenberaterin

Ursula Bald Mitglied des Seniorenbeirates der Stadt Kreuztal

Harry Czogalla Vors. d. Seniorenbeirates der Stadt Kreuztal

Bettina Eberbach Stadt Kreuztal

Ruth-Eleonore Hübel Redaktion

Utz Kesper Redaktion

Christel Raichle Mitglied des Seniorenbeirates der Stadt Kreuztal

Jutta Wurm Büroangestellte

Karl-Heinz Böhm Redaktion

Roland Abel Redaktion

Fritz Großmann Redaktion

Litho/Satz

und Druck:

Trift 1, 57271 Hilchenbach · Tel. 02733-4810, Fax 02733-8444

seniorenpost@druckerei-wilke.de

Fotos: Fotolia, Roland Abel und Bürger der Stadt Kreuztal

Die Seniorenzeitung entsteht mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises der

Diakoniestation Kreuztal.

Hierfür bedanken wir uns recht herzlich, ebenso bei unseren Inserenten und Spendern.

Für die hier gemachten Angaben kann keine Gewähr übernommen werden.

Der Nachdruck ist nur mit Genehmigung des Herausgebers gestattet.

Beiträge zur „Kreuztaler Senioren-Post“ werden von der Seniorenberaterin sehr gerne

entgegengenommen.

Idee: I. Daniela Sadelkow-Geßner · Urheberrechte: Stiftung Diakoniestation Kreuztal

Die nächste Seniorenpost erscheint zum 01. Oktober 2011.

Anzeigenannahmeschluss ist der 01. August 2011. Anzeigen senden an: seniorenpost@druckerei-wilke.de

66 Impressum

3

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> Fahrer/Beifahrer Front- u. Seitenairbag

> Servolenkung

> Co2-Steuer nur 20,- €

Verbrauch kombiniert 4,6 l/100 km (innerorts 5,5 l/

außerorts 4,0 l) bei CO2-Emissionen kombiniert

von 106 g/km.

4 JAHRE

*

99 €

KOMPLETT

4 JAHRE

ALLES

KOMPLETT

Eine Rate. Alles drin.

Jahre

Komplett-Finanzierung* aygo 1.0 „50 Jahre“ Yaris 1.0 „50 Jahre“ auris 1.33 „50 Jahre“

Nettodarlehensbetrag: 7.445,85 € 8.613,55 € 10.247,49 €

inkl. Restschuldversicherung 1 : 358,55 € 426,70 € 521,43 €

47 monatsraten à: 99,- € 99,- € 99,- €

Anzahlung: 300,00 € 1.100,00 € 3.500,00 €

Gesamtbetrag: 8.788,40 € 10.257,00 € 12.312,00 €

effektiver Jahreszins: 5,9 % 5,9 % 5,9 %

einmalige Schlussrate: 4.135,00 € 5.604,00 € 7.659,00 €

Vertragslaufzeit: 48 Monate 48 Monate 48 Monate

*Ein Angebot der Toyota Kreditbank GmbH und CAR-Garantie GMBH 1 und CG Car Garantie

Versicherungs-AG bei Zulassung bis zum 31.03.2011., inklusive 5 Jahre Garantie.

Alle Serviceleistungen laut Herstellervorgabe und Restschuldversicherung sind innerhalb

der Finanzierungslaufzeit enthalten.

Das Angebot gilt nur bei Inzahlungnahme eines Gebrauchtwagen und bei Zulassung bis zum 31.03.2011. Der Gebrauchtwagen muss

mindestens sechs Monate auf Sie oder ein Mitglied Ihres Haushaltes zugelassen gewesen sein, zzgl. Überführung und Zulassung.

57223 Kreuztal

Heesstr. 127

Tel. 02732-58630

Yaris „50 Jahre“

1.0, 51 kW, 3-türig, rot

8.990,- €

Sie sparen 2.685,- €

gegenüber dem Listenpreis

von 11.675,- €.

> Knie-airbag > CD/mp-3 player

> el. Fensterheber und außenspiegel

> Fahrersitz höhenverstellbar

> Co2-Steuer nur 20,- €

Verbrauch kombiniert 5,1-5,0 l/100 km

(innerorts 6,2-6,0 l/außerorts 4,6-4,5 l) bei

CO2-Emissionen kombiniert von 118-115 g/km.

57462 Olpe

Ziegeleistr. 5

Tel. 02761-94540

57076 Siegen

Weidenauer Str. 243

Tel. 0271-313750

Auris „50 Jahre“

1.33, 73 kW, 3-türig, weiß

€ 12.990,-

Sie sparen 3.660,- €

gegenüber dem Listenpreis

von 16.650,- €.

> 6-gang getriebe

> 7 airbags, Klimaanlage

> multi-info Display

> Start-/Stop-automatik

Verbrauch kombiniert 5,9-5,8 l/100 km

(innerorts 7,2-7,1 l/außerorts 5,1 l) bei CO2-

Emissionen kombiniert von 135-136 g/km.

65549 Limburg

Dieselstraße 1

Tel.: 06431-779780

KREUZTAL OLPE SIEGEN LIMBURG

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