Familienfreundlichkeit in der deutschen Wirtschaft – Ergebnis ... - IW

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Familienfreundlichkeit in der deutschen Wirtschaft – Ergebnis ... - IW

2/2010

Abbildung 4

Motive für die Einführung von familienfreundlichen Maßnahmen

Anteil der Unternehmen in Prozent

Qualifizierte Mitarbeiter halten oder gewinnen

93,2

Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen

93,1

Höhere Produktivität

80,1

Aus der Elternzeit zurückkehrende Mitarbeiter

schnell integrieren

Einhaltung gesetzlicher / tarifvertraglicher

Vorgaben

Geringere Fluktuation und niedrigerer

Krankenstand

Den Beschäftigten mehr Zeitsouveränität

verschaffen

77,4

75,3

72,1

66,4

Reduzierung von Überstunden

62,9

Maßnahmen sind zentraler Bestandteil der

Personalentwicklung

58,4

Erfüllung ausdrücklicher Wünsche der

Mitarbeiter

Abwesenheit von Eltern oder Mitarbeitern mit

pflegebedürftigen Angehörigen verkürzen

46,8

45,2

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100

Quelle: Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010

Erstens verbirgt sich hinter den Beweggründen „Verkürzung der Abwesenheitszeiten von

Eltern oder Beschäftigten mit pflegebedürftigen Angehörigen“, der „Rekrutierung und

Bindung qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, der „Erhöhung der Produktivität“,

der „Reduzierung des Krankenstands und der Fluktuation“ sowie der „Verringerung

von Überstunden und Anpassung des Arbeitseinsatzes an Auftragslage“ ein vorrangig betriebswirtschaftlich

ausgerichtetes Interesse an einer familienfreundlichen Personalpolitik.

Die Unternehmen erhoffen sich, dass sie zu einer Senkung der Transaktionskosten im Personalbereich

führt, die Beschäftigten zu einer höheren Leistung motiviert und dadurch die

Lohnstückkosten sinken und sich die Wettbewerbsfähigkeit verbessert.

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