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Romy Schneider – Der Mythos lebt

Romy Schneider – Der Mythos lebt

Romy Schneider – Der Mythos

Post. Kundenzeitung für Philatelisten der Ausgabe Juli 2008 Romy Schneider Der Mythos lebt Vom lebenslustigen Mädchen bis zur gezeichneten femme fatale: In nicht weniger als 57 Kinofilmen eroberte sie die Herzen ihres Publikums. Romy Schneider ein Mythos mit vielen Gesichtern. Romy Schneider, am 23. September 1938 in Wien geboren, war die Tochter des Schauspieler- Ehepaares Magda Schneider und Wolf Albach-Retty. Bereits als junges Mädchen schrieb sie einmal in ihr Tagebuch: „Ich muss unbedingt Schauspielerin werden. Ich muss!“ 1953 debütierte sie schließlich in dem Film „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“, danach folgten die Produktionen „Feuerwerk“, „Mädchenjahre einer Königin“ und „Die Deutschmeister“. Den internationalen Durchbruch schaffte sie 1955 mit dem ersten Teil der Sissi-Trilogie, wofür sie mit einem Bambi ausgezeichnet wurde. Ihr Leben war geprägt von Höhen und Tiefen. Einerseits der gefeierte Filmstar, andererseits die von der internationalen Presse fallen gelassene Schauspielerin; da die glückliche Frau an der Seite berühmter Lebensgefährten (unter anderem der berühmte Alain Delon), dort der depressive Mensch, der von harten Schicksalsschlägen (mehrere Scheidungen, der Tod des vierzehnjährigen Sohnes) geprüft wurde. In den Sechziger- und Siebzigerjahren drehte Romy Schneider fast ausschließlich Filme in Frankreich. In dieser Zeit wirkte sie in sowohl künstlerisch als auch kommerziell erfolgreichen Produktionen mit und brillierte in zahlreichen Streifen an der Seite von Weltstars wie Michel Piccoli oder Yves Montand. Kurz nach der Premiere ihres letzten Films (1982: „Die Spaziergängerin von Sans-Souci“) wurde Romy Schneider tot in ihrer Wohnung in Paris aufgefunden. Ihr Herzversagen wurde von zahlreichen Medien als „Tod aus gebrochenem Herzen“ gedeutet. Sie ruht auf einem kleinen Landfriedhof in Boissy-sans-Avoir, 50 Kilometer vor Paris. Auf Wunsch von Romy Schneider steht auf dem Grabstein nur ihr bürgerlicher Name: Rosemarie Albach. In Erinnerung an die große Schauspielerin wurde im Jahr 1990 der österreichische Fernsehpreis „Romy“ ins Leben gerufen. Die goldene Statuette zeigt Romy Schneider in einer Szene aus dem Film „Swimmingpool“. Ihr beeindruckendes Schaffen umfasst nicht weniger als 57 Kinofilme und vielleicht ist es ja gerade der Titel der Produktion „Die zwei Gesichter einer Frau“, der das Leben dieses außergewöhnlichen Menschen am treffendsten beschreibt ... Aus Anlass ihres 70. Geburtstages erscheint zur WIPA08 die neue „Romy Schneider“-Sondermarke eine philatelistische Würdigung für die „beste Schauspielerin ihrer Generation“ (Orson Wells). „Ich kann nichts im Leben aber alles auf der Leinwand." Romy Schneider Die vielen Gesichter der Romy Schneider. Zahlreiche Bücher zeichnen Leben und Werk der berühmten Schauspielerin nach. Entwurf

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