Revierkurier

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Revierkurier

B 47654 Ausgabe Nr. 4 • Dezember 2013

Revierkurier

Herausgeber: Bayerischer Jagdverband

n Vergrämung des Kormorans

Liebe Jägerinnen

und Jäger,

verehrte Freunde

der Jagd,

einen besonders starken Partner

im Kampf gegen das Wildunfallgeschehen

haben wir im

ADAC, dem zweitgrößten Automobilclub

der Welt. Das zeigte

sich eindrucksvoll kürzlich auf

der Fachtagung „Sicherheit für

Mensch und Tier“ in der Münchner

Club-Zentrale. Wildbiologen

und Verkehrsfachleute gaben

einen Einblick in neueste Erkenntnisse

und Entwicklungen. Auch

ADAC-Präsident Peter Meyer und

DJV-Präsident Hartwig Fischer

sowie Präsidenten von Landesjagdverbänden

beteiligten sich an

den Diskussionen.

Neben den bekannten Vermeidungsstrategien

wie Duftzäune

und Reflektoren beeindruckten

besonders die Entwicklungen von

elektronisch gesteuerten Wechselverkehrszeichen,

die sogar

unmittelbar anwechselndes Wild

signalisieren. So konnten Unfallrückgänge

von 90 Prozent und

mehr erzielt werden. Was mir auffiel

bei den Diskutanten: Sprüche

wie „Es gibt zuviel Wild“ oder

„Noch mehr schießen“ fehlten

völlig. Ideologiefreie und zivilisierte

Mitteleuropäer eben.

Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident

des Bayerischen Jagdverbandes

Mit Tarnnetz und

Lockvogel

Der Kormoran – vor 100 Jahren bei uns fast ausgerottet – hat sich

mittlerweile so stark vermehrt, dass er zu einem Problemvogel geworden

ist. Zu seiner Regulierung können auch die Jäger beitragen. Wie

am besten dabei vorzugehen ist, erläutern Tobias Küblböck von der

Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Fischerei,

sowie Matthias Ruff vom Bayerischen Landesamt für Umwelt.

Im Bereich der Fischerei kann der Kormoran,

der sich ausschließlich von

Fischen ernährt, zu ökologischen Beeinträchtigungen

der Fischfauna der

freien Gewässer führen und im Extremfall

die Existenz teichwirtschaftlicher

Betriebe gefährden. Beispielsweise

sind in der Karpfenteichwirtschaft Verluste

von 50 Prozent bis hin zu Totalverlusten

möglich. Neben präventiven

Abwehrmaßnahmen, die häufig teuer,

aufwändig und nicht immer wirkungsvoll

sind, spielt die Vergrämung

von Kormoranen durch Abschuss die

wichtigste Rolle. Diese Methode erfordert

jagdstrategisches Geschick, Engagement

und einen regen Austausch

mit Fischern, Jagdgenossen und Reviernachbarn.

Der Aufwand hält sich

jedoch in Grenzen, wenn einige nachfolgende

Punkte beherzigt werden.

Der bayernweite Brutbestand des

Kormorans schwankt in den letzten

Jahren um rund 600 Brutpaare. Im Jahr

2013 waren es 552 Brutpaare, die sich

auf 14 Brutkolonien verteilten. Kormorane

brüten bevorzugt gemeinschaftlich

in Kolonien in ungestörten

Bereichen größerer Gewässer. Bayerns

größte Kolonien befinden sich nördlich

von München am Ismaninger Speichersee

mit 94 Brutpaaren und am Chiemsee

mit 77 Brutpaaren.

Zwar können auch die bayerischen

Kormorane lokal Probleme verursachen,

gemessen an der großen Zahl

von Durchzüglern und Wintergästen

spielen unsere Jahresvögel aber nur

eine kleine Rolle. Seit einigen Jahren

führen der Landesbund für Vogelschutz

in Bayern und der Landesfischereiverband

Bayern gemeinsam Zählungen

der überwinternden Kormorane durch.

Etwa 6.000 bis 8.000 Stück überwintern

jährlich in Bayern. Diese Vögel

stammen hauptsächlich aus Skandinavien

und dem Ostseeraum. Etwa zwischen

Oktober und November treffen

sie in Bayern ein und sammeln sich an

gemeinsamen Schlafplätzen entlang


Kormoranvergrämung

Wichtig bei allen Vergrämungsmaßnahmen

ist eine gute Tarnung. Ideal sind

Tarnnetze und Tarnanzüge. Sie sollten

jedoch dem Schützen genug Sicht- und

Bewegungsfreiheit bieten.

Foto: B. Diercks

von Flüssen und an Seen. Im März

und April treten sie dann wieder ihren

Rückzug an.

Ähnlich hoch wie die Winterbestände

sind die Abschusszahlen – in der Saison

2012/13 wurden in Bayern 7.283

Kormorane erlegt, rund 38 Prozent davon

an Teichen.

Der Kormoran ist als europäische

Vogelart zwar besonders geschützt (§

7 Abs. 2 Nr. 13 BNatSchG), allerdings

ermöglicht die kürzlich bis 2017 verlängerte,

artenschutzrechtliche Ausnahmeverordnung

(AAV) zur Abwehr

erheblicher fischereiwirtschaftlicher

Schäden und zum Schutz der heimischen

Tierwelt den bayernweiten

Abschuss von Kormoranen in der Zeit

vom 16. August bis 14. März (bis 31.

März an geschlossenen Gewässern) im

Umkreis von 200 Metern um Gewässer

mit Ausnahme von Naturschutzgebieten,

Nationalparken und europäischer

Vogelschutzgebieten. Darüber hinaus

gelten für viele Regionen weitergehende

Regelungen. So wurden von

den Regierungsbezirken Allgemeinverfügungen

erlassen. Demnach können

zum Beispiel Jungvögel außerhalb

der Schutzgebiete in Mittelfranken

ganzjährig erlegt werden. Jungvögel

unterscheiden sich deutlich von den

tiefschwarz gefärbten Altvögeln durch

einen weißen Bauch und eher dunkelbraunem

Gefieder.

Insgesamt werden diese Regelungen

von Seiten der Fischerei als sehr hilfreich

bei der Abwehr von Schäden empfunden,

lediglich in manchen Schutzgebieten

wird mehr Handlungsspielraum

gefordert.

Wichtig ist, alle Schlafbäume

zu kennen

Grundsätzlich ist zu unterscheiden

zwischen der letalen Vergrämung

durch den Abschuss von Durchzüglern

während des Herbst- und Frühjahrszugs

an den Schlaf- und Ruheplätzen

und der unmittelbaren Abwehr von

Kormoranen an fraßgefährdeten Gewässern.

Ziel der Vergrämung während des

Durchzugs ist es, ein bestimmtes Gebiet

durch koordinierte Abschüsse für

durchziehende Kormorane „unattraktiv“

zu machen. Ein Verweilen von größeren

Kormoranschwärmen soll damit

verhindert werden. Notwendig ist hierzu

die Kenntnis aller Schlafbäume und

Ruheplätze dieser Vögel in einem Gebiet.

Diese Informationen sollten an

einem Punkt zusammenlaufen, damit

bei einer Verhaltensänderung der Kormorane

– zum Beispiel bei Verlagerung

auf einen anderen Schlafplatz – sofort

reagiert werden kann. Die Schlafplätze

werden im Oktober und November

von den ankommenden Durchzüglern

besetzt. Sie befinden sich immer an

Gewässern, etwa an hohen Baumreihen

entlang von Flüssen oder an ruhigen

Waldrändern einer Teichkette.

Kormorane suchen ihren Schlafplatz

meist truppweise im Laufe des späten

Nachmittags auf. In der Abenddämmerung,

wenn alle Tiere eingefallen

sind, geht man mit wenigen, guten

Schützen die Kormorane gedeckt an.

Diese Methode ist mit relativ wenig

Zeitaufwand und hoher Effektivität zu

bewerkstelligen. Ist dies mangels ausreichender

natürlicher Deckung nicht

möglich, so können verblendete Stände

errichtet werden, die frühzeitig vor

dem Einfallen der ersten Kormorane

bezogen werden.

Kann im Idealfall bereits wenige

Tage nach der Gründung eines Schlafplatzes

vergrämt werden, so ist häufig

der Abschuss von nur wenigen Tieren

ausreichend, um eine anhaltende Vergrämungswirkung

zu erzielen. Wenn

zu viel Zeit verstreicht, bis mit der Vergrämung

begonnen wird, so ist der

Schlafplatz bereits etabliert und fest

im Tagesablauf der Kormorane „abgespeichert“.

Eine Vergrämung muss

dann deutlich hartnäckiger und zeitintensiver

erfolgen, um den gewünsch-

n 2 Revierkurier 4/2013


Kormoranvergrämung

Foto: D. Hopf

Der Kormoran ernährt sich ausschließlich

von Fischen. Er kann sowohl in freien Gewässern

als auch in Teichen ökologische

wie wirtschaftliche Schäden verursachen.

Etwa 6.000 bis 8.000 Kormorane

überwintern jährlich an

Bayerns Gewässern.

ten Effekt zu erreichen. Sobald die

Zugzeit beginnt, sollten sowohl die

aus den Vorjahren bekannten Stellen

als auch sämtliche in Frage kommende

Gewässer im Revier in der Abenddämmerung

auf entstehende Schlafplätze

hin abgesucht werden. Wichtig ist

es, nach einer erfolgreichen Vergrämung

an einem Schlafplatz auch die

übrigen Schlafplätze und die Gewässer

im Auge zu behalten. Ratsam ist eine

Abstimmung mit den Reviernachbarn

oder besser noch eine landkreisweite

Koordination.

Beim Abschuss von Kormoranen

an Teichanlagen, die die Vögel regelmäßig

aufsuchen, können Teichwirte

und Jäger eng zusammenarbeiten.

Es können beispielsweise Ansitzeinrichtungen

geschaffen werden, die

möglichst gedeckt vom Jäger erreicht

werden können. Die Wahl der Standplätze

sollte genau überlegt sein.

Stangen oder starke Äste knapp über

der Wasseroberfläche, die den Kormoran

zum Trocknen einladen, können

dazu beitragen, die Tiere in eine

günstige Schussposition zu bringen.

Für den Schrotschuss sollte die Entfernung

der Sitzstangen zum Ansitzschirm

etwa 15 bis 25 Meter betragen.

Zu bedenken ist, dass kein Bleischrot

verwendet werden darf. Schrotgrößen

von 3 bis maximal 3,5 Millimeter

bieten einen guten Kompromiss

aus Deckung und Durchschlagskraft.

Kann eine Gefährdung des Umlandes

durch einen entsprechenden Kugelfang

ausgeschlossen werden, kommt

auch der Schuss mit der Büchse in

Frage. Mit schnellen, kleinen Kalibern

– zum Beispiel .17 HMR, .222

Rem. (mag.), .223, .22-250 Rem oder

5,6x50 R mag. – sind aus der entsprechenden

Waffe, ausgestattet mit stark

vergrößerndem variablen Zielfernrohr

und feinem Absehen, präzise Schüsse

auch auf größere Distanzen möglich.

Die Verwendung von sich zerlegenden

Varmint-Geschossen verringert zusätzlich

das Risiko der Hinterlandgefährdung.

Bei sehr leichten Geschossen ist

eine mögliche Abweichung der Treffpunktlage

durch Windabdrift zu berücksichtigen.

Beim Kormoranabschuss

an Gewässern muss ein brauchbarer

Jagdhund zur Verfügung stehen, er

erleichtert zudem die Bergung der erlegten

Tiere.

Wichtig bei sämtlichen Vergrämungsmaßnahmen

mit der Waffe ist

eine gute Tarnung. Tarnanzüge, die

den kompletten Körper bedecken, sind

mittlerweile im Jagdfachhandel in großer

Auswahl erhältlich. Empfehlenswert

ist die Verwendung von tarnender

Gesichts- und Kopfbedeckung. Selbst

langsame Bewegungen werden von

den Kormoranen bei entsprechender

Tarnung nicht wahrgenommen. Ansitzschirme

können entweder fertig gekauft

oder selbst aus Stangen mit Tarnnetzen,

Reisig, Schilfmatten oder Strohballen

errichtet werden. Wichtig ist hierbei,

ausreichend Sicht- und Bewegungsfreiheit

für die Schützen einzuplanen.

Kormoranattrappen aus Plastik können

die Attraktivität eines Gewässers

erhöhen, und bei großen Wasserflächen

können einfallende Kormorane

damit in einen für den Schuss günstigen

Bereich gelenkt werden. Die

Lockvögel gibt es schwimmend und

sitzend mit und ohne ausgebreitete

Schwingen. Sie signalisieren den lebenden

Artgenossen einen sicheren

Ruhe- oder Fraßplatz. Ergänzen kann

man das Lockbild mit einer Reiherattrappe,

die zusätzlich Vertrauen fördert

und auch einmal beschossene

Vögel schneller zum erneuten Einfallen

bewegen kann. Die Lockvögel sollen

rechtzeitig vor dem Anflug der Kormorane

und möglichst realitätsgetreu auf

den Sitzstangen oder Bäumen drapiert

werden. Drei bis acht Lockvögel sollten

ausreichen.

INFO

Alle Rechtsgrundlagen sind im Internet

zu finden unter www.lfu.bayern.

de, Menüpunkt „Natur“, „Vogelmonitoring“,

„Kormoran“, oder können

am Landratsamt erfragt werden.

Ansprechpartner: Tobias Küblböck,

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

(LfL), Institut für Fischerei,

Tel.: 09193/5089014, E-Mail: Tobias.

Kueblboeck@LfL.bayern.de

Matthias Ruff, Bayerisches Landesamt

für Umwelt (LfU), Fisch- und

Gewässerökologie, Dienststelle Wielenbach,

Tel.: 0881/185-114, E-Mail:

matthias.ruff@lfu.bayern.de

Foto: G. Paulhuhn/piclease

Revierkurier 4/2013 3 n


Wildernährung

n Mehr Kitze durch Fütterung?

Ein Wintermärchen

Foto: M. Breuer

Um Wildschäden gering zu halten, fordern die Grundeigentümer, die

Wildarten Reh- und Schwarzwild durch intensive Bejagung auf möglichst

niedrigem Bestand zu halten. In diesem Zusammenhang wird oft

auch das Füttern der Rehe im Winter kritisiert, da die über das Futter

zugeführte Energie in eine erhöhte Nachkommensrate umgesetzt werde.

Stimmt das überhaupt? Nein, sagt Dr. Josef Bauer, Vorsitzender des

Ausschusses für Wildkrankheiten und Wildernährung des Bayerischen

Jagdverbandes, und vermittelt dazu einen Einblick in das Reproduktionsgeschehen

von Wildtieren.

Gesteuert werden Ovulation – also

der Eisprung –, Einnisten der befruchteten

Eier in die Gebärmutter und

das Austragen der Frucht durch spezifisch

wirkende Hormone. Hormone

sind Stoffwechselprodukte von Drüsen,

die über die Blutbahn an die Erfolgsorgane,

zum Beispiel die Eierstöcke, gelangen

und dort bestimmte Reaktionen

auslösen. Sichtbare Zeichen sind unter

anderem Brunft, Begattung und Trächtigkeit.

Bei einem geschlechtsreifen gesunden

weiblichen Stück Rehwild zum

Beispiel besteht bei den verschiedenen

Hormonen eine ausgesprochene Hierarchie

und gegenseitige Steuerung.

Die Vermehrung hat aus der Sicht der

Natur einen hohen Stellenwert, geht

es doch um die Arterhaltung. Eine Beeinflussung

durch Umweltfaktoren wie

beispielsweise die Ernährung ist außer

in Extremsituationen aber nicht gegeben.

So eine Extremsituation wäre

zum Beispiel die Hungersterilität. Das

Überleben des Einzelindividuums hat

nämlich einen höheren Stellenwert als

die Arterhaltung. Unter den Gegebenheiten

der freien Wildbahn kann eine

Hungersterilität wie auch das Gegenteil,

eine Maststerilität, ausgeschlossen

werden. Ganz wesentlich aber ist, dass

sich die Nachkommenzahl pro Wurf

tierartspezifisch in engen biologischen

Grenzen hält. Es wäre deshalb ein Fehler,

für Reh- und Schwarzwild die gleichen

Maßstäbe anzusetzen.

Beim Reh haben wir es mit einer

Wildart zu tun, die in der Regel pro

Wurf zwei Kitze setzt – sehr selten drei

–, Erstgebärende meist nur eines. Ein

Ernährungseinfluss zur Zeit der Brunft

von Juli bis August etwa mit einer zusätzlichen

Futtergabe ist deshalb unrealistisch

und auch nicht erlaubt. Eine

Fütterung in der winterlichen Notzeit

kann die Reproduktionsrate körperlich

gesunder Stücke also nicht mehr beeinflussen.

Ein Hinweis aus der landwirtschaftlichen

Rinderhaltung kann

zur Veranschaulichung beitragen: Vor

allem durch eine bessere Fütterung

wiegen ausgewachsene Kühe heutzu-

n 4 Revierkurier 4/2013


Wildernährung

tage 750 bis 800 Kilogramm, sie sind

um bis zu 50 Prozent schwerer als die

Exemplare der gleichen Rasse vor über

50 Jahren. Damals wie heute war beziehungsweise

ist immer noch nur ein

Kalb pro Geburt die Regel.

Nachdem Rehkitze in den letzten

Wochen vor dem Setzen stark wachsen

– das trifft für alle Säugetiere gleichermaßen

zu – besteht ausgangs

des Winters ein relativ hoher Nährstoffbedarf.

Mangelt es in diesem

Zeitabschnitt an artgerechter Äsung

beziehungsweise Futter, werden Körperreserven

der Geiß beansprucht und

schwächt sie daher auch. Mit einsetzender

Vegetation wird dieses Defizit

wieder ausgeglichen. Als Schlussfolgerung

ergibt sich, dass durch die Fütterung

in der winterlichen Notzeit die

Zahl der Kitze pro Wurf nicht erhöht

wird. Wenn Gegenteiliges behauptet

wird, so ist das folglich ein untauglicher

Versuch, Argumente gegen die

Fütterung vorzubringen. Ideologisch

eingefärbte Standpunkte dürfen in

diesem sexualphysiologischen Themenkomplex

keinen Platz haben. Laut

wissenschaftlichen Untersuchungen

kann mit durchschnittlich 1,1 Kitzen

ab Beginn der Jagdzeit für jedes an der

Reproduktion teilgenommene weibliche

Stück gerechnet werden. In den

Monaten Mai und Juni in diesem Jahr

2013 mit der langanhaltenden nasskalten

Witterung waren die Kitzverluste

durch Unterkühlung eindeutig höher.

Beim Schwarzwild stellt sich das

Vermehrungsgeschehen deutlich anders

dar. Das Wildschwein zählt zu den

mehrgebärenden Tierarten mit vier bis

acht Frischlingen pro Wurf, und im

Vergleich zum Reh ist die Tragezeit mit

nur 116 bis 120 Tagen relativ kurz.

Aus Sicht der Populationsdynamik

besteht bei allen höheren Säugetieren

eine negative Korrelation zwischen

Vermehrungsrate und Lebensdauer.

Das heißt, je kürzer die Lebensdauer

um so höher die Nachkommenzahl

pro Wurf und umgekehrt – eine

sinnvolle Einrichtung der Natur. Eine

gleiche Beziehung besteht zwischen

Trächtigkeitsdauer und Wurfgröße.

Bei gleichen endokrinologischen, das

heißt hormongesteuerten Abläufen

bestehen jedoch artspezifische Unterschiede.

Nachdem das Hausschwein

vom Wildschwein abstammt, ist zum

besseren Verständnis ein Vergleich

durchaus angebracht.

Deutlich andere Situation

bei Wildschweinen

Als mehrgebärende Tierart hängt

die Wurfgröße stark von der Ovulationsrate

ab und diese wird nachweislich

von der Höhe der Nährstoffversorgung

– vor allem vor der Rausche – beeinflusst.

Eine gute Versorgung bedeutet

mehr befruchtungsfähige Eier pro

Rausche. In der landwirtschaftlichen

Ferkelerzeugung macht man sich diesen

Effekt zu Nutze, indem vor der

Rausche das Fütterungsniveau angehoben

wird. Man spricht hier vom so

genannten flushing-effect. Auch ist

wesentlich, dass bei einer guten Versorgung

weibliche Stücke ab einem Lebendgewicht

von etwa 25 Kilogramm

– Frischlinge und Überläufer – bereits

beschlagen werden können. Das Lebendgewicht

hat nämlich hier auf die

Entwicklung der Sexualfunktion einen

größeren Einfluss als das Alter.

Für Schwarzwildpraktiker ist das

nichts Neues. Jahre mit ausgeprägter

Eichel- und Bucheckernmast haben

größere Würfe zur Folge, und es gibt

mehr Frischlingsbachen. Unter den

heute meist günstigen Ernährungsbedingungen

ist über viele Monate des

Jahres in der Feldflur reichlich Fraß

vorhanden. Zum Beispiel ist Mais bekanntlich

eine Lieblingsspeise des

Schwarzwildes. Aus jagdlicher Sicht –

in Bezug auf den Wildschaden – kann

diese nicht erfreuliche Entwicklung

durch eine unsachgerechte Kirrung

noch gefördert werden. Kirrung ist hilfreich,

um leichter zu Schuss zu kommen.

Das rechte Maß und die richtige

Strategie sind gefragt. Nicht umsonst

heißt die Empfehlung: Maximal ein Kilogramm

Körner pro Kirrstelle und pro

100 Hektar nicht mehr als eine Kirrung.

Das Ausbringen von großen Mengen

Kirrmaterial ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv,

es fördert bei den Wildschweinen

die Nachkommenzahl und

senkt den Jagderfolg. Eine Absprache

mit den Reviernachbarn über Ort und

Zahl der Kirrstellen kann sehr wohl

hilfreich sein.

Zusammenfassend heißt das also,

dass der Ernährungseinfluss auf die

Nachkommenrate beim Reh nicht gegeben

beziehungsweise marginal ist,

beim Schwarzwild allerdings liegt dies

völlig anders. Es verbietet sich daher,

für beide Wildarten die gleichen

Schlussfolgerungen zu ziehen. n

Eine Fütterung in der Notzeit kann die

Reproduktionsrate beim Rehwild nicht

mehr beeinflussen.

Foto: M. Migos

Revierkurier4/2013 5 n


Waffengesetz

Es gibt viele Gründe, warum die

zuständigen Behörden die Ersterteilung

oder Verlängerung des Jagdscheins

verwehren. Einige von ihnen

sind unmittelbar nachvollziehbar, andere

weniger. Wenn jemand alkoholabhängig

oder abhängig von anderen

berauschenden Mitteln ist, psychisch

krank oder debil ist, dann leuchtet es

ein, dass dieser Personenkreis im Sinne

der allgemeinen Sicherheit ein Gutachten

über seine persönliche Eignung im

Umgang mit Schusswaffen und Munition

vorlegen muss. Wie sieht es aber

zum Beispiel mit der Interpretation folgender

rechtlicher Rahmenbedingung

nach Paragraph 6 des Waffengesetzes

aus: „Die erforderliche persönliche

Eignung besitzen Personen nicht,

wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen,

dass sie auf Grund in der Person

liegender Umstände mit Waffen

oder Munition nicht vorsichtig oder

sachgemäß umgehen oder diese Gen

Persönliche Eignung im Waffengesetz

Wenn der Jagdschein

in Gefahr ist

Bei der Erteilung eines Jagdscheins, der ja mit der Besitzerlaubnis

für Schusswaffen verbunden ist, wird in der

Bundesrepublik Deutschland zu Recht ein strenger Maßstab

angelegt. Sogar die Persönlichkeit des Antragsstellers

spielt dabei eine wichtige Rolle. Nicht selten werden

hierzu fachpsychologische Gutachten über die geistige

Eignung und die persönliche Zuverlässigkeit angefordert.

Diplom-Psychologe Michael Kraus schildert, was der

Antragsteller dabei beachten sollte

Foto: V. Klimke

genstände nicht sorgfältig verwahren

können oder dass die Gefahr einer

konkreten Fremd- oder Selbstgefährdung

besteht“?

Fundiertes psychologisches

Wissen des Gutachters gefragt

Aus der Gutachterpraxis ist bekannt,

dass schon so mancher Nachbarschaftsoder

Familienstreit die Behörden dazu

bewogen hat, den Jagdscheininhaber

gründlich zu „durchleuchten“.

Häufig sind in solchen Fällen die Betroffenen

mit Falschaussagen und Verleumdungen

konfrontiert, und wenn

sie sich dagegen zu Wehr setzen, werden

sie oft auch noch als „querulantorische

Persönlichkeit“ stigmatisiert.

In solchen Fällen ist dann guter Rat

teuer und die Betroffenen wissen oftmals

nicht, an welchen Gutachter sie

sich wenden sollen, um ihre in Frage

gestellte persönliche Eignung überprüfen

zu lassen. Nicht selten landen sie

dann bei den Begutachtungsstellen für

Fahreignung, da die Berufsgruppe der

Fachpsychologen für Verkehrspsychologie

berechtigt ist, solche Gutachten

erstellen zu dürfen. Das Problem in solchen

Fällen ist dann, dass im Rahmen

der Begutachtung die strengen Regeln

und Vorschriften des Straßenverkehrs

Anwendung finden. Somit aber ist die

Untersuchung falsch angelegt und die

Betroffenen könnten dadurch ein zu

Unrecht negatives Gutachten erhalten.

Das Problem bei fachärztlichen Gutachten

liegt meist darin, dass sie viel

zu kurz gehalten und oftmals nicht

stimmig begründet sind und somit der

zuständigen Behörde nicht als Entscheidungsgrundlage

dienen können.

Aus diesem Grund ist wichtig, dass

sich die betroffenen Jäger an Gutachter

wenden, die die erforderliche Sachkunde

für Begutachtungen auf diesem

Gebiet besitzen.

n 6 Revierkurier 4/2013


Waffengesetz

Folgendes Beispiel soll die Wichtigkeit

der Sachkunde betonen. Man

stelle sich zum Beispiel mal einen selbstständigen

Handwerker mit zehn Angestellten

vor, dessen leidenschaftliches

Hobby die Jagd ist. Dieser Handwerksbetrieb

hat nun einen größeren Auftrag

bekommen. Er soll die Heizungsanlage

eines Gebäudekomplexes sanieren.

So groß die Freude bezüglich des Auftrages

war, desto größer ist später die

Ernüchterung. Die Zahlungen für den

fertiggestellten Auftrag verzögern sich,

laufen schleppend. Der Handwerksbetrieb

hat aber seine Betriebs- und Personalkosten

monatlich zu entrichten

und auch die Forderungen des Finanzamtes

sind regelmäßig zu bedienen,

auch mit Vorauszahlungen. Nicht selten

ist dann manchmal das Ende vom

Lied, dass der Handwerksbetrieb Insolvenz

anmelden muss.

Man wird sich jetzt fragen, was das

mit der Jagdleidenschaft des Handwerkers

zu tun hat? Nun, die Anmeldung

der Insolvenz hat im vorliegenden Fall

den Staatsanwalt auf den Plan gerufen,

der ein Strafverfahren wegen einer

verschleppten Insolvenz ins Rollen

bringt. Jetzt hat der rechtschaffende

Handwerksmeister mit seinem Betrieb

und zehn Angestellten gleich mehrere

Probleme am Hals. Wird er nämlich

rechtskräftig zu 90 Tagessätzen

verurteilt, erhält er eine Eintragung im

Bundeszentralregister. Was sagt das

Waffengesetz nun dazu? „Der persönlichen

Eignung können auch im

Erziehungsregister eingetragene Entscheidungen

oder Anordnungen nach

§ 60 Abs. 1 Nr. 1 bis 7 des Bundeszentralregisters

entgegenstehen.“ Aufgrund

dieses Sachverhaltes muss sich

der Handwerker nun auch noch einer

Begutachtung seiner persönlichen

Eignung unterziehen, wenn er seinen

Jagdschein behalten will. Die Beurteilung

der persönlichen Eignung einer

Person setzt aber ein fundiertes psychologischen

Fachwissen voraus, um

feststellen zu können, ob die von der

Behörde gebildete Anknüpfungstat-

sache – Verurteilung wegen verschleppter

Insolvenz – gleichbedeutend

damit ist, dass der Betroffenen

nicht über die persönliche Zuverlässigkeit

im Umgang mit Schusswaffen und

Munition verfügt. In solchen Fällen ist

es ratsam, sich an erfahrene Gutachter

zu wenden, die mit dem nötigen

Augenmaß und Sachverstand dieses

Problem beurteilen können. Ein rechtschaffender

Handwerker und Arbeitgeber

von zehn Angestellten, der nicht

durch eigenes Verschulden in Schwierigkeiten

geraten ist, hat eine sachkundige

und faire Begutachtung seiner

persönlichen Eignung verdient.

INFO

Weitere Informationen erhalten Sie

von Diplom-Psychologen Michael

Kraus, Leiter der Begutachtungstelle

für Fahreignung, Fachpsychologe

für Verkehrspsychologie, unter Tel.:

089/12 11 46-174, Fax: -172, E-Mail:

michael.kraus@ias-gruppe.de

Zweite Bestrafung

Bei der Mitgliederberatung des Bayerischen Jagdverbandes

(BJV) zur jagd- und waffenrechtlichen Zuverlässigkeit werden

immer wieder Fälle aus der Praxis bekannt, die zur Entziehung

des Jagdscheins und zum Widerruf der Waffenbesitzkarte geführt

haben, die aber keinerlei Bezug zu einer jagdlichen Tätigkeit

oder dem Besitz von Waffen haben.

Die hier genannten Beispielsfälle sollen nicht bedeuten, dass

es sich dabei jeweils nur um „Kavaliersdelikte“ handelt. Denn

jeder Verurteilung liegt ein regelmäßig vorsätzlich begangener

Straftatbestand zugrunde, der mit mehr als 60 Tagessätzen

geahndet wurde.

So führen Steuerdelikte regelmäßig zu einer Verurteilung oder

einem Strafbefehl, die mit einer höheren Tagessatzanzahl als

die „magische 60“ aus § 5 Abs. 2 Ziffer 1c WaffG geahndet

werden. Wer beispielsweise eine falsche Steuererklärung abgibt,

kann als Steuerschuldner unter Umständen ein Steuerdelikt

begehen, auch dann, wenn er steuerlich falsch beraten

wurde. Er muss mit einer Ahndung rechnen, die in der Regel

höher als 60 Tagessätze ausfällt. Damit gilt man „in der Regel“

auch waffen- und jagdrechtlich als nicht mehr zuverlässig, obwohl

den Fehler möglicherweise der Steuerberater gemacht hat.

In einem anderen Fall musste sich ein Geschäftsführer einer

Baufirma wegen wettbewerbswidriger Preisabsprachen der Firmenleitung

als mitverantwortlich bezeichnen lassen. Er verlor

aufgrund dieses Delikts ebenfalls seinen Jagdschein sowie die

Waffenbesitzkarte. Auch hier ist kein unmittelbarer Zusammenhang

mit der Jagd oder dem Waffenbesitz erkennbar.

Oder ein Landwirt hatte auf seinem Hof Holz- und Gartenabfälle

verbrannt. Durch die starke Rauchentwicklung war dies in

der Nachbarschaft bemerkt worden. Einer der Nachbarn fühlte

sich davon belästigt und erstattete Anzeige wegen Verstoßes

gegen Umwelt- und Immissionsschutzgesetze. Der Landwirt

wurde zu einer höheren Strafe als 60 Tagessätze verurteilt und

musste Jagdschein und Waffenbesitzkarte abgeben.

Jeder Inhaber einer jagd- und waffenrechtlichen Erlaubnis muss

wissen, dass er mit jedem Vergehen, auch wenn es jagd- und

waffenrechtlich nicht einschlägig ist und ein Bezug auch nicht

hergestellt werden kann, das Risiko einer „zweiten Bestrafung“

durch den Entzug des Jagdscheins oder der Waffenbesitzkarte

eingeht. Manch einer sieht sich hierdurch wesentlich härter getroffen

und bestraft als durch die eigentliche Strafe.

Und das ist noch nicht alles. Denn sind Jagdschein und Waffenbesitzkarte

einmal weg, kommt weiterer Ärger hinzu. Hat

der Jäger zum Beispiel eine Jagd gepachtet, muss er das Revier

aufgeben, denn ohne diese Scheine hat er nicht mehr die Berechtigung,

ein Revier zu pachten. Seine Waffen muss er abgeben

oder etwa von einem Waffengeschäft einlagern lassen. Er

darf ja keinen freien Zugriff mehr dazu haben. Erst nach mindestens

fünf Jahren kann er diese Erlaubnisse erneut beantragen

– mit dem entsprechend langen Papierkrieg.

Revierkurier 4/2013 7 n


Waldfledermäuse

n Waldfledermäuse

Lethargisch durch schlechte Zeiten

Waldfledermäuse sind durch ihr

ausgefeiltes Energiesystem zwar

in der Lage, auch außerhalb ihres

Winterschlafes kalte und nasse

Monate zu überstehen. Gerade rosig

sind die Zeiten für sie jedoch

bei weitem nicht. Dr. Andreas

Zahn von der Ludwig-Maximilians-Universität

erklärt, warum.

Das nasse und kalte Frühjahr in diesem

Jahr hat auch bei der Tierwelt

Spuren hinterlassen. Viele Vögel unterbrachen

das Brutgeschäft, viele Jungtiere

gingen zugrunde. Vergleichsweise

gut überstanden haben unsere Fledermäuse

diese Periode – und zwar Dank

ihrem ausgefeilten Energiesparmodus.

Dass Fledermäuse Winterschlaf halten,

ist allgemein bekannt. Doch auch

im Sommerhalbjahr können sie ihre

Körpertemperatur auf Umgebungsniveau

absinken lassen. In diesem Zustand

der Lethargie verbrauchen sie

viel weniger Energie und zumindest

erwachsene Tiere können daher auch

problemlos mehrere kalte Tage, an denen

kaum Insekten unterwegs sind,

ohne Nahrungsaufnahme überstehen.

Zum Glück für die Fledermäuse begann

die Kälteperiode 2013 lange vor der

Zeit der Geburten. So verzögerte sich

durch die Lethargiephasen der Weibchen

zwar die Embryonalentwicklung,

doch als die Jungen dann zur Welt kamen,

war das Schlechtwetter weitgehend

vorbei. Hätte es einige Wochen

später die Jungtiere getroffen, wären

die Auswirkungen wohl viel schlimmer

gewesen: Junge Fledermäuse können

aufgrund fehlender Reserven schlechte

Zeiten trotz Lethargie nicht lange ertragen.

Die jährlichen Zählergebnisse im

Rahmen des Fledermausmonitorings

ergaben nur lokal Bestandsrückgänge,

vielerorts waren die Kolonien normal

besetzt. Doch wurden wohl oft die

üblichen Quartiere gemieden, was auf

ein Ausweichen in klimatisch günstigere

Verstecke hindeutet.

Dennoch sind die Zeiten gerade für

Waldfledermäuse mehr als ungünstig.

Der Brennholzpreis steigt kontinuierlich

an, die Holzernte lohnt zunehmend

auch an Standorten, die bislang aufgrund

ihrer schwierigen Zugänglichkeit

von einer intensiven forstwirtschaftlichen

Nutzung verschont geblieben

sind. Gerade solche wenig „gepflegten“

Waldflächen an Hanglangen, in

Schluchten oder an Gewässern, zeichnen

sich durch ein hohes Quartierange-

Fledermauskästen – hier mit Bechsteinfledermäusen

– mildern die Quartiernot.

bot für Fledermäuse aus. Fledermäuse

nutzen nicht nur die klassische Spechthöhle

als Quartier. Auch Fäulnishöhlen

im Stamm und an Ästen, Spalthöhlen

und Spalten hinter abgelöster Borke

sind für manche Arten von entscheidender

Bedeutung. Waldfledermäuse

wechseln oft ihr Quartier. So werden

Feinde wie Marder oder Eulen nicht so

leicht darauf aufmerksam und der Befall

mit Parasiten nimmt ab. Selbst während

der Jungenaufzucht ziehen die

Weibchen samt Nachwuchs regelmäßig

um. Sie benötigen deshalb viele Quartiere

– etwa sieben bis zehn Höhlenbäume

pro Hektar – also einen hohen

Anteil von Bäumen mit Höhlen, Rissen

und Spalten. Genau solche Bäume werden

bei konsequenter Waldpflege leider

entfernt. In vielen Wäldern mangelt es

daher zunehmend an Quartierbäumen.

INFO

Wie Sie Fledermäuse konkret helfen

können, erfahren Sie bei den Koordinationsstellen

für Fledermausschutz

in Bayern.

Südbayern:

Department Biologie II der Ludwig

Maximilians Universität München,

Dr. Andreas Zahn,

Tel.: 08638/86117,

E-Mail: Andreas.Zahn@iiv.de

Nordbayern:

Department Biologie, Lehrstuhl für

Tierphysiologie, Universität Erlangen,

Matthias Hammer,

Tel.: 09131/852-8788, E-Mail:

flederby@biologie.uni-erlangen.de

Impressum:

Herausgeber: Bayerischer Jagdverband (BJV) · Hohenlindner Straße 12 · 85622 Feldkirchen · Telefon 089 / 99 02 34 0 · Fax 089 / 99 02 34 37,

Internet: www.jagd-bayern.de, E-mail: dr.reddemann@jagd-bayern.de

Präsident des Bayerischen Jagdverbands: Prof. Dr. Jürgen Vocke

Verantwortlich für den Inhalt: Dr. Joachim Reddemann, BJV-Hauptgeschäftsführer • Redaktion: Stephanie Schlicht, Günter Heinz Mahr (Leitung)

Layout: Doris Dröge • Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten (für Kreisgruppenvorsitzende und Hegegemeinschaftsleiter)

n 8 Revierkurier 4/2013

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