Gesundheit - Jugendberufshilfe Thüringen e.V.

jbhth.de

Gesundheit - Jugendberufshilfe Thüringen e.V.

Gesundheit und soziale

Kompetenzen fördern

Jugendbildungs- und freizeitpädagogische Angebote

der Thüringer Sportjugend

Thüringer Sportjugend im Landessportbund Thüringen e.V.

Werner-Seelenbinder-Straße 1

99096 Erfurt

gefördert

vom


Projektteam

Annegret Busch, Dipl. Gesundheitswirtin (FH)˫

Werner-Seelenbinder-Straße 1

99096 Erfurt

Telefon 0361/ 3405442

Telefax 0361/ 3405499

E-Mail: a.busch@thuer-sportjugend.de

Michael König, Dipl. Sozialpädagoge (FH)˫

Spießbergstraße 27

99898 Finsterbergen

Telefon: 03623/ 306310

Telefax: 03623/ 306246

E-Mail: m.koenig@thuer-sportjugend.de


Unser Gesundheitsverständnis

Gesundheit ist das Stadium des Gleichgewichtes von Risikofaktoren

und Schutzfaktoren, das eintritt, wenn einem Menschen

eine Bewältigung sowohl der inneren (körperlichen und

psychischen) als auch der äußeren (sozialen und materiellen)

Anforderungen gelingt. Gesundheit ist ein Stadium, das einem

Menschen Wohlbefinden und Lebensfreude vermittelt.“

Hurrelmann 2003


Salutogenese

Gesellschaft

Umwelt

Lebenswelt

Gesundheitsressourcen

personalpsychisch

Identität

Alltags-

Handeln

Anforderungen/ Stressoren

psychosozial

körperlich

physikalisch-chemisch

Spannungszustand

(körperlich, psychisch)

Soziokulturelle

und historische

Bedingungen

Sozialisation

Lebenslauf

sozial-

Interpersonal

körperlich-

Konstitutionell

soziokultuell

materiell

Gesundheitshandeln

Gesundheitswissen

Gesundheitsvorstellungen

Professionelles

Wissen

Gesundheitsverhalten

Lebensweise

Professionelles

Handeln

Bewältigungshandeln

(problemzentriert, emotionszentriert)

erfolgreich

nicht

erfolgreich

Stresszustand

Gesundheitskontinuum

modifiziert nach Faltermaier, 2005, S. 148

Wohlbefinden

Handlungsfähigkeit

Beschwerden

Krankheiten


Gesundheitsressourcen

personal-psychische Ressourcen

Persönlichkeitsmerkmale:

Selbstwirksamkeitsüberzeugungen

Kontrollüberzeugungen

Gesundheitswissen, Intelligenz

Selbstwertgefühl, Ich-Identität

meint die Erwartung internaler Kontrolle,

insbesondere dass eine Person meint,

selbst zu ihrer Gesundheit beitragen zu

können und die Überzeugung, dass sie

auch die Kompetenz zur Umsetzung eines

Gesundheitsverhaltens hat

erleichtert Bewältigung von Belastungen

Und Umgang mit eigener Gesundheit


Gesundheitsressourcen

Handlungsressourcen

soziale Kompetenzen

Menschen müssen dabei andere Personen und

Soziale Beziehungen angemessen wahr-

Nehmen; sie müssen verbal und nonverbal

Adäquat und klar verständlich kommunizieren

Und sie benötigten Fähigkeiten zur Gestaltung

Von Beziehungen sowie zum Umgang mit

Interpersonalen Konflikten

präventive Lebensorientierung


Gesundheitsressourcen

Sozial-interpersonalen Ressourcen

soziale Unterstützung & soziale Integration

stabile und positive Beziehungen/Vertrauensbeziehungen

Körperlich-konstitutionelle Ressourcen

genetische Ausstattung

Immunkompetenz, körperliche Fitness, Körpergefühl

große Bedeutung von psychischen und sozialen Faktoren für die Gesundheit


Projekt „Gesundheitliche

Jugendbildung“


Problemstellung

folgende gesundheitliche Beeinträchtigungen lassen sich

Im Kindes- und Jugendalter verstärkt beobachten (KiggsStudie):

• Abnahme der motorischen Leistungsfähigkeit,

• Zunahme von psychischen Auffälligkeiten,

• erhöhtes Auftreten von Übergewicht/Adipositas und

problematischem Essverhalten,

• erhöhtes Auftreten von Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen

• Suchtproblematik


Zielgruppen

Unsere Angebote sind für alle offen und insbesondere

konzipiert für:

• Kindergartenkinder

• Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre

• Multiplikatoren (z.B. Betreuer, Übungsleiter,

Fachberater)˫

• Eltern


Themenschwerpunkte


Baustein-System

Unsere Themenkomplexe (A – F) sind aus Bausteinen zusammengesetzt,

die miteinander kombiniert werden können.

Die Bausteine bauen systematisch aufeinander auf, umfassen i. d. R. 3 Std.

Es empfiehlt sich, einen Themenkomplex vollständig zu absolvieren.


Ernährung und Essgewohnheiten

Die Teilnehmer …

…lernen die Ernährungsempfehlungen kennen und vergleichen sie mit ihrem

eigenen Verhalten.

…stellen negative und positive Ess-Situationen gegenüber und entwickeln

„Tischregeln“.

…analysieren ihr eigenes Essverhalten und sind sensibilisiert für die eigenen, mit

dem Essen verbundenen Gefühle.

…erkennen den Einfluss der Werbung auf das Konsumverhalten.

…empfinden Genuss und Freude an der gemeinsamen Speisenzubereitung.

aid-Ernährungsführerschein

Lebensmittelkennzeichnung


Stress & Stressbewältigung

Die Teilnehmer…

…lernen für sich typische Belastungssituationen kennen.

…können typische Stressreaktionen/-symptome durch Selbst- und Fremdwahrnehmung

identifizieren.

…können den Zusammenhang von Belastungssituation und Bewältigungsverhalten

beschreiben.

…lernen Strategien der angemessenen Stressbewältigung kennen und erproben

diese.

Stresskiller

Entspannung mit Kindern


Suchtprävention

Die Teilnehmer…

... setzen sich mit ihrer eigenen Person auseinander und erkennen eigene Stärken

und Schwächen.

... kennen auslösende bzw. begünstigende Faktoren für den Konsumeinstieg.

... werden sich bewusst, welche Bedeutung Suchtmittel für Gesundheit/

Wohlbefinden haben.

... erlangen die Fähigkeit, sich in „Verführungssituationen“ argumentativ

behaupten zu können.

Null-Promillo-Show


Bewegung & aktive Lebensgestaltung

Die Teilnehmer…

…setzen sich mit ihrer eigenen „Bewegungsbiografie“ auseinander.

…erfahren, dass Sport und Bewegung Spaß machen können.

…lernen vielfältige Bewegungsmöglichkeiten kennen und probieren sich darin

aus.

…verstehen und erproben eine gesunde Haltung.

…steigern ihre Körperwahrnehmung und werden in der Förderung eines

positiven Körperbildes gefördert


Förderung des Sozialverhaltens

Die Teilnehmer…

…bemühen sich, die Sichtweisen des anderen kennen zu lernen und

zu akzeptieren.

…werden in der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit gestärkt.

…erleben sich in der Ausübung von gewaltfreien Konfliktlösungen als

selbstwirksam.

…werden darin gestärkt, Verantwortung zu übernehmen und

„Außenseiter“ zu integrieren.


Umgang mit Behinderung & Integration

Die Teilnehmer…

… lernen Ursachen und Auswirkungen von Schädigungen und

Behinderungen kennen.

… fühlen sich in Behinderung über Simulationserfahrungen ein.

… lernen das Integrationspotentials von Sport und Bewegung kennen.


Weitere Informationen sowie aktuelle

Veranstaltungshinweise zum Konzept

Gesundheitliche Jugendbildung“

finden Sie unter demnächst unter

www.thueringer-sportjugend.de

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