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Marktkommentar für den Februar 2014 Die große Bitcoin-Krise?!

Marktkommentar für den Februar 2014 Die große

Marktkommentar für den Februar 2014 Die große Bitcoin-Krise?! Während diese Zeilen entstehen, bin ich mir unsicher, ob es Sinn macht, nur auf den zurückliegenden Februar einzugehen. Die historischen Ereignisse in der Ukraine beherrschen derzeit das politische Weltgeschehen und sorgen für Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Daher werde ich zwar den Februar kommentieren, aber auch dort auf das aktuelle Geschehen eingehen, wo es m.E. sinnvoll erscheint. Auch im Ausblick am Ende werden wir das Thema noch einmal aufgreifen. Vor diesem Hintergrund erscheint die Krise bei der Krypto-Währung Bitcoin fast nebensächlich. Die ehemals größte Handelsplattform Mt.Gox mit Sitz in Tokyo hatte am 28. Februar 2014 einen Insolvenzantrag gestellt. Nach Unternehmensangaben belaufen sich die Schulden auf rund 6,5 Mrd. Yen (46,6 Millionen Euro). Mt.Gox hat inzwischen den Verlust von annähernd 850.000 Bitcoins (368,4 Millionen Euro) bestätigt. Mit 750.000 Münzen stammt der Großteil des vermissten Kryptogeldes von den Kunden der Börse, die weiteren 100.000 Bitcoins gehörten Mt.Gox selbst. In der offiziellen Bekanntmachung des Insolvenzverfahrens vor dem Amtsgericht in Tokio heißt es von den Betreibern, man gehe davon aus, dass ein technischer Fehler "im Bitcoin-System" Grund für den Diebstahl der Krypto-Münzen sei. Die Webseite ist mittlerweile komplett vom Netz genommen worden. Auch andere Anbieter sind inzwischen betroffen und mussten teilweise ebenfalls ihre Pforten schließen. Der Diebstahl durch „Hacker“ hat das Vertrauen in die noch junge Währung tief erschüttert. Es bleibt abzuwarten, ob diese sich davon erholen kann. Wir werden dies im Auge behalten. Ein anderes „Ereignis“ hat die Aktienmärkte ebenfalls aufhorchen lassen – der „Chart of Doom“. Eine Grafik ging die letzten Wochen um die Welt – und zeigte erstaunliche Parallelen zwischen 1929 und heute. Viele Anleger fürchten einen Crash wie damals am „Schwarzen Freitag“. Dabei ist alles nur ein raffinierter Trick. Auf den ersten Blick sieht der Verlauf recht ähnlich aus, doch die Grafik ist „manipuliert“. Würde man richtigerweise die prozentuale Veränderung an den Achsen abtragen, würde man erkennen, dass sich der Dow Jones damals (rechte Achse) verdoppelt hat, während er „heute“ nur um mehr als 20 % gestiegen ist (linke Achse). Die verblüffende Parallelität ist somit „zum Glück“ dahin. Fazit: Seit der Lehman-Krise 2008 leben wir in einzigartigen Zeiten - Krise reiht sich an Krise. Trotzdem können wir auf einen fünfjährigen Aktien-Bullenmarkt zurückschauen, der im März 2009 begann. Beendet nun die Krim-Krise diesen Trend? Bekommt der „Chart of Doom“ doch noch Recht? Die Krim-Krise ist politisch motiviert und rational nicht greifbar. Der russische Präsident hat sich in eine Situation manövriert, aus der es schwierig wird, ohne Gesichtsverlust herauszukommen. Das macht es so gefährlich. Mit Notenbankgeld kann man hier wenig ausrichten. Seite 1

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