Mieterzeitung · Ausgabe 71 · Herbst 2013 Wohlfühlen ... - jenawohnen

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Mieterzeitung · Ausgabe 71 · Herbst 2013 Wohlfühlen ... - jenawohnen

Nutzen Sie die goldene

Herbstzeit für ein

paar schöne Stunden

im Freien! Die Natur

zeigt sich in warmen,

leuchtenden Farben.

Passend dazu

präsentieren wir

Ihnen einen bunten

Mix an Themen rund

ums Wohnen.

Mieterzeitung · Ausgabe 71 · Herbst 2013

TÜR AN TÜR

Wohlfühlen in Winzerla: Die Neugestaltung des Wohnumfeldes ist gelungen

Bessere Gesundheitsversorgung: Uniklinikum wächst weiter

Richtig warm und gut gelüftet: So sorgen Sie für ein gutes Raumklima


2 AUS DEN WOHNGEBIETEN 3

Inhalt

Wohlfühlen in Winzerla

Sternstunden

Zu einem gemütlichen Zuhause gehört auch das Wohnumfeld.

Wir sorgen dafür, dass Sie sich rundum wohlfühlen.

4 Uniklinikum wächst weiter

Der Grundstein für den zweiten Bauabschnitt

auf Thüringens größter Baustelle ist gelegt.

5 Strategien für die Zukunft

Die künftige Entwicklung des Stadtteils Winzerla

soll Thema einer „Denkfabrik“ werden.

8 Gute Geister

Die Heinzelmännchen vom „Wohnexpress“

machen unseren Mietern das Leben leichter.

9 Zufrieden in der Stadt

Die diesjährige Mieterbefragung hat wieder sehr

positive Rückmeldungen unserer Mieter ergeben.

12 Alles im grünen Bereich

In einer neuen Broschüre haben wir die besten

Tipps fürs Energiesparen zusammengefasst.

13 Richtig warm und gut gelüftet

Optimieren Sie Ihr Raumklima

mit unserer Wohlfühlkarte.

14 Blickfang Küche

Innenarchitektin Hedi Kappler gibt Tipps,

wie Sie in Ihrer alten Küche ein ganz neues

Kochgefühl erleben können.

22 Gut aufgefangen

Wir lassen unsere Mieter nicht im Stich!

In Notlagen hilft unser „wohnschirm“.

23 Gleiche Chance für alle

Der Verein Bildungslücke e. V. gibt Nachhilfe,

wenn es in der Schule nicht so läuft.

Liebe Mieter, bereits zum fünften Mal

startet am Freitag, dem 29. November, um

17 Uhr die Lange Nacht der Wissenschaften.

Die „Physikanten & Co.“ zeigen zur Eröffnungsveranstaltung

bei Carl Zeiss mit ihrer

interaktiven Wissenschaftsshow atemberaubende

Live-Experimente und begeistern das

Publikum mit intelligenter Comedy.

Zwischen 18 und 24 Uhr können Sie dann

in zahlreichen Instituten, Laboren und

Unternehmen die spannende Welt der

Wissenschaft und die neuesten Erfindungen

„Made in Jena“ entdecken. Kopf-Kino

erleben Sie live und in Farbe mit der neuen

kabellosen 3D-Brille aus dem Hause Zeiss.

In der Ernst-Abbe-Fachhochschule macht

ein Elektronenmikroskop aus Kleinstlebewesen

garstige Monster. Kleine Entdecker

können Schaumküsse zu Riesen mutieren

lassen, bei unzähligen Mitmachstationen

Ihren Wissensdurst löschen, und Sie erfahren

endlich, wie es sich anfühlt, bei über

100 km/h im Wind zu stehen.

Tickets erhalten Sie in der Jena Tourist-Information

und im Unishop der Friedrich-Schiller-

Universität sowie an mehreren Abendkassen.

Dort erhalten Sie auch ein kostenloses Programmheft.

Weitere Infos zu allen Veranstaltungen,

Ticketpreisen, Abendkassen sowie

den Fahrplänen der „Denkbusse“ zwischen

den Veranstaltungsorten finden Sie unter

www.sternstunden-jena.de

Haben Sie sich schon mal überlegt, was für Sie

zu einem lebenswerten Zuhause gehört? Wahrscheinlich

fallen Ihnen spontan diese Dinge ein:

eine schöne, bezahlbare Wohnung, nette Nachbarn,

eine angenehme und sichere Umgebung.

Was aber macht „Ihre“ Gegend so attraktiv?

Die Antwort ist einfach: viel Grün, bequeme

Gehwege, Spielplätze für die Kinder, Stellplätze

für PKW und Fahrräder, dazu Parkbänke für den

Aufenthalt im Freien.

Wir möchten, dass Sie sich wohlfühlen, und legen

großen Wert auf die Gestaltung des Umfelds

unserer Wohnhäuser. Daher haben wir rund um

unsere Gebäude Max-Steenbeck-Straße 2, 4, 12,

12a, 16, 18 und 20 und Anna-Siemsen-Straße 2

und 4 die Außenanlagen neu gestalten lassen.

Gleichzeitig wurden auch die Eingangsbereiche

der Wohnhäuser umgebaut und mit Handläufen

und Kinderwagenrampen versehen. Neben den

neu geschaffenen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder

in den Hauseingangsbereichen haben wir

zwei zentrale, abschließbare und überdachte

Fahrradhäuser bauen lassen, in denen insgesamt

45 Drahtesel Platz finden.

An den zwei Mittelganghäusern Max-Steenbeck-

Straße 12 und Anna-Siemsen-Straße 2 entstanden

ebenerdige Hinterausgänge und damit ein barrierefreier

Zugang für circa 170 Mietparteien.

Ort der Begegnung

Im letzten Jahr wurden die Außenanlagen umgestaltet.

Dort entstanden Begegnungs- und Kommunikationsflächen,

zusätzliche Sitzgelegenheiten

Ein attraktiveres Umfeld kombiniert mit Barrierefreiheit –

die Wohnumfeldgestaltung in Winzerla ist gelungen!

und ein Boule-Platz. Zwei Spielplätze wurden neu

gestaltet, vergrößert und zum Teil mit neuen Spielgeräten

versehen. Zuguterletzt haben wir im Juni

die Grünanlagen neu bepflanzt.

In den Erdgeschossen der Max-Steenbeck-Straße

12 und der Anna-Siemsen-Straße 2 und 4 freuen

sich 13 Mietparteien über hofseitige, eingefriedete

Terrassenflächen. Außerdem haben wir 17 zusätzliche

Pkw-Stellplätze geschaffen, darunter einen

behindertengerechten. Auch die Sicherheit kommt

dank dem Bau von drei neuen Feuerwehrzufahrten

nicht zu kurz.

Das bedeutet eine Verbesserung des Wohnumfelds

für insgesamt rund 500 unserer Mieter in

Winzerla – und für eine Vielzahl weiterer Bewohner

des Stadtteils.

Fotos: JenaKultur, Physikanten


4 AUS DEN WOHNGEBIETEN

AUS DEN WOHNGEBIETEN 5

Uniklinikum wächst weiter

Der Grundstein für den zweiten Bauabschnitt an Thüringens größter Baustelle

ist gelegt. Künftig wird Jenas Krankenversorgung an einem Standort konzentriert.

Nostalgischer

Werbeträger

Erinnern Sie sich an das ehemalige

DDR-Reisebüro am Saalbahnhof?

Mitte der 70er-Jahre

eröffnet, hatte es als Markenzeichen

eine Leuchtreklame in

Form eines stilisierten Globus,

daneben stand der Schriftzug

„Reisebüro“. Ab 15. November

wird die Leuchtreklame dauerhaft

als eines von vielen originalen

Objekten in der Ausstellung

„Alltag in der DDR“ des neuen

Hauses der Geschichte auf dem

Prenzlauer Berg zu sehen sein.

Als Eigentümer des Gebäudes

waren wir gern bereit, das

Objekt als Dauerleihgabe zur

Verfügung zu stellen.

Strategien

für die Zukunft

Die künftige Entwicklung des Stadtteils Winzerla

soll Thema einer „Denkfabrik“ werden.

Visualisierung: Architekturbüro woernerundpartner

Die neue Eingangshalle wird als zentrale Anlaufstelle dienen, von der aus die meisten Kliniken zu erreichen sind.

In den unteren Gebäudeebenen befinden sich vor allem die Ambulanzen, in den oberen Geschossen die Pflegestationen.

Am 2. Oktober legte Thüringens Wissenschaftsminister

Christoph Matschie den Grundstein für

den zweiten Bauabschnitt des Universitätsklinikums

Jena. Bis 2018 soll hier in Lobeda die Patientenversorgung

auf dem Unicampus zusammengeführt

werden. Der Neubau bietet Platz für weitere

15 Kliniken und Institute für Forschung und Lehre

auf insgesamt 49.000 Quadratmetern. In den

zusätzlichen 710 Betten und 12 Operationssälen

werden künftig die Patienten zukunfts- und praxisorientiert

nach modernsten Maßstäben versorgt.

Wichtig ist den Verantwortlichen dabei die Konzentration

aller medizinischen Fachabteilungen,

von der Geburtsheilkunde bis zur Altersmedizin,

unter einem Dach. So wird in Zeiten der älter

werdenden Gesellschaft mit dem neuen Universitätsklinikum

eine Mehr-Generationen-Klinik

geschaffen.

Bereits 2004 wurde am Standort Lobeda der erste

Bauabschnitt des Klinikums mit einer Nutzfläche

von 37.000 Quadratmetern in Betrieb genommen.

Nach der Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes

im Jahr 2018 werden dann alle medizinischen

Bereiche (außer der Psychiatrie) in Lobeda vereint

sein, sodass aufwendige Krankentransporte quer

durch die Stadt und kostspielige Instandhaltungsmaßnahmen

alter Klinikbauten nicht mehr notwendig

sind.

Während der Bauarbeiten erfolgt die Zufahrt

für Patienten, Besucher und Klinikangestellte

ausschließlich über die Drackendorfer Straße.

Fußgänger erreichen den Haupteingang

wie gewohnt von der Straßenbahnhaltestelle

„Universitätsklinikum“ aus über die „Straße

am Klinikum“.

Es dauerte seine Zeit, den solide

in der gekachelten Wand

befestigten Globus zu demontieren,

dann konnte er jedoch

unversehrt den Weg in die

Hauptstadt antreten. Dort wird

das komplizierte Röhrenwerk

zwar nicht mehr zum Leuchten

gebracht werden, es wird aber

aufgearbeitet, sodass der jetzige

Zustand erhalten werden kann.

Der Schöpfer dieses Markenzeichens

war übrigens Herbert

Prüget (1929 –1982), ein renommierter

Werbegrafiker der

DDR, der es 1966 kreierte. Von

ihm stammten auch die Logos

des Centrum-Warenhauses und

der Konsumgenossenschaft.

Ein Großteil unserer Mieter wohnt in Winzerla. Über die künftige

Entwicklung des Stadtteils machen wir uns ausführlich Gedanken.

Jeder zehnte Jenaer wohnt in Winzerla, Jenas zweitgrößtem

Stadtteil. Viele davon sind Mieter von jenawohnen und, wie

unsere letzte Mieterbefragung ergeben hat, mit ihrem Stadtteil

recht zufrieden. Die Wohnungen hier sind preiswert und solide,

doch noch ist unklar, in welche Richtung die Weiterentwicklung

des Stadtteils in den kommenden Jahren gehen wird.

Als Vermieter von 3.450 Wohnungen in Winzerla sehen wir es

als unsere Aufgabe, uns Gedanken über die Zukunft des Wohngebietes

zu machen. Im Rahmen einer „Denkfabrik“ wollen

wir herausfinden, wie sich der Wohnungsbestand entwickeln

wird und was wir tun können, damit Winzerla im Vergleich

zu anderen Stadtteilen attraktiv und „konkurrenzfähig“ bleibt.

In vier Veranstaltungen werden wir eine Entwicklungsstrategie

für Winzerlas Zukunft erarbeiten, von der sowohl der Stadtteil

als auch Sie als unsere Mieter profitieren können.


6 AUS DEN WOHNGEBIETEN 7

Schiedsstelle

der Stadt Blankenhain

Neues Wohnen

in Blankenhain

Wegen der großen Nachfrage haben wir sechs

Wohnungen saniert und wieder vermietet.

Das kleine Örtchen in der Nähe von Weimar entwickelt sich

zusehends, und unser Wohnungsbestand mit. Vor sieben

Jahren haben wir 300 Wohnungen in Blankenhain erworben.

Damals betrug der Leerstand 16 Prozent. Seitdem sind Mitarbeiter

von jenawohnen täglich vor Ort, um unseren Mietern

bei allen Fragen rund ums Wohnen zur Seite zu stehen.

Ihnen ist es gelungen, den Leerstand deutlich zu reduzieren.

Der neue Golfplatz mit Hotelanlage, die Klinik sowie der stetig

wachsende Gewerbepark bieten attraktive Zukunftsaussichten

für eine positive Entwicklung des gesamten Standortes.

Weil wir viele Anfragen von Interessenten hatten, sanierten

wir in den vergangenen Monaten das Gebäude Tannrodaer

Straße 4 mit sechs Wohnungen, die bisher aus baulichen

Gründen leer standen. Bereits im Juni waren alle Wohnungen

vermietet, und schon Mitte Juli konnten die neuen Mieter

ihre Wohnung beziehen.

Nicht zwischen allen Mietern

eines Mehrfamilienhauses

herrscht immer die reine Harmonie.

Hin und wieder kann

es da schon hitzig hergehen,

doch nicht immer können wir

als Vermieter mietrechtliche

Schritte gegen eine störende

Nachbarschaft einleiten. Der

Vermieter ist nicht für jede

private Streitigkeit zwischen

zwei Mietparteien zuständig

und auch nicht in jedem Fall in

der Lage, eine Schlichtung herbeizuführen.

Wer im Ernstfall

den langwierigen und teuren

Gang zum Gericht vermeiden

möchte, kann in Fällen von

Beleidigungen, Bedrohungen,

Sachbeschädigung oder Hausfriedensstörung

in der hiesigen

Schiedsstelle angehört werden.

Eine Schiedsstelle ist eine Art

privates Gericht, das Verfahren

zur Beilegung von Streitigkeiten

durchführt. In Blankenhain

hat dieses Amt die Schiedsfrau

Gisela Bernuth inne. Seit

bereits über 170 Jahren besteht

die Schiedsstelle, die schnell,

unparteiisch und bürgernah

arbeitet.

Sie finden die Schiedsstelle

Am Markt 1 in Blankenhain.

Gisela Bernuth kann telefonisch

unter der Rufnummer (036459)

62275 kontaktiert werden.

Tierische Untermieter

Hin und wieder kommt es vor, dass sich eigentlich wild lebende Tiere in unser

städtisches Umfeld „verirren“. Hier ein paar Tipps, was dann zu tun ist.

Für uns als Stadtmenschen ist der Anblick eines

Fuchses oder Marders nicht alltäglich. Mittlerweile

bieten unsere Wohngebiete jedoch zusehends

mehr Wildtieren einen Lebensraum. Grundsätzlich

geht von diesen Tieren keine Gefahr aus,

und viele Bürger sehen sie sogar als willkommene

Bereicherung des Stadtlebens an. Was vielen nicht

klar ist: Wildtiere in der Stadt sind nicht nur niedlich.

Sie können auch Schäden anrichten. Marder

beißen Autokabel durch, Kaninchen unterhöhlen

den Rasen und Füchse plündern Mülltonnen und

verteilen den Abfall dabei weiträumig. Deshalb

gilt es, im Umgang mit Wildtieren eine gewisse

Vorsicht walten zu lassen, um eine angenehme,

aber distanzierte Nachbarschaft mit den Tieren

zu ermöglichen.

Bitte nicht füttern!

Steinmarder, Füchse, Igel und Wildkaninchen verhalten

sich dem Menschen gegenüber normalerweise

nicht angriffslustig. Anfassen sollte man sie

dennoch nicht, auch wenn sie noch so possierlich

erscheinen, da die Tiere Krankheiten übertragen

können. Bitte sehen Sie unbedingt davon ab,

wild lebende Tiere zu füttern! Das Auslegen von

Katzenfutter und Ähnlichem kann unangenehme

Gäste ins Wohngebiet locken, wie zum Beispiel

Ratten. Außerdem ist das Füttern von Wildtieren

nach dem Landesjagdgesetz verboten und wird

mit Geldstrafen geahndet.

Eine kleine Ausnahme bilden die Igel: Sie stehen

unter Naturschutz und gelten als Nützlinge, da sie

Schnecken und Insekten fressen. Dennoch sollte

man nicht versuchen, die stachligen Gesellen als

Haustiere zu halten und ihnen auch kein Futter

hinstellen. Ein gesunder Igel ist hervorragend

in der Lage, sich selbst zu ernähren. Sollten Sie

jedoch im Herbst einen offensichtlich sehr kleinen

oder gar verletzten Igel finden, wenden Sie

sich bitte unter Telefon (03641) 393904 an den

Igelbeauftragten der Stadt Jena, Roland Seime

(ab 18 Uhr erreichbar).

Besuch auf der Baustelle: Diese Igelfamilie fand mithilfe

des Igelbeauftragten ein schönes neues Zuhause.

Übrigens wurde bei der Balkonsanierung in der

Felix-Auerbach-Straße eine ganze Igelfamilie unter

einem Balkon entdeckt! Damit die Tierchen keinen

Schaden nehmen, haben wir sie vom Igelbeauftragten

abholen und in die Igel-Auffangstation

bringen lassen, wo man sich gut um sie kümmert.


8

AUS DEN WOHNGEBIETEN

Gute Geister

Zufrieden

in der Stadt

Die Heinzelmännchen vom „Wohnexpress“ machen unseren Mietern

in Winzerla und Lobeda mit kleinen Handreichungen das Leben leichter.

Die Mieterbefragung im Wohngebiet „Stadt“ hat

wieder sehr positive Rückmeldungen unserer Mieter ergeben.

Foto: Stadtteilbüro Jena Winzerla

Die Mitarbeiterinnen des WOX helfen älteren Mietern

beim Einkauf, tragen schwere Beutel nach Hause und

packen auch sonst tatkräftig mit an.

Oft sind es Kleinigkeiten, bei denen man eine

helfende Hand braucht. Das Auswechseln einer

Glühbirne in der Deckenlampe, der Gang zum

Arzt oder das Ausfüllen eines amtlichen Formulars.

In solchen Fällen stehen Ihnen die Mitarbeiter

des „Wohnexpress“ (WOX) gern zur Seite. Kleine

Handreichungen und haushaltsnahe Dienstleistungen

sind ihre Spezialität.

Seit 2011 ist der „Wohnexpress“ in Winzerla und

seit 2012 auch in Lobeda unterwegs. Er ist für

diejenigen unter unseren Mietern da, die Hilfe im

Alltag brauchen, sei es altersbedingt oder aus gesundheitlichen

Gründen. Aber natürlich bekommt

auch eine alleinstehende Mutter Hilfe, die eine

Gardinenstange aufhängen will und dazu Löcher

in die Wand aus Stahlbeton bohren muss.

Hilfe zur Selbsthilfe

Die WOX-Mitarbeiter versuchen, mit ihrem Angebot

Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Wo dies

möglich ist, wird der Hilfesuchende aktiv in

die Lösung seines Problems eingebunden, zum

Beispiel durch das Verleihen von Werkzeug und

Anleitung bei kleineren Handwerksarbeiten.

Die vom „Wohnexpress“ angebotenen Hilfen

beinhalten keine Leistungen, die ein Handwerksbetrieb

oder Pflegedienst erbringt. Im Bedarfsfall

vermitteln die WOX-Mitarbeiter aber gern Kontakte

zu Malerfirmen, Elektrikern oder anderen

Dienstleistern. Putz- und Reinigungsarbeiten kann

der „Wohnexpress“ nicht übernehmen.

Gut und günstig

Als jenawohnen-Mieter kostet Sie der Einsatz der

schnellen Helfer eine Aufwandsentschädigung

von 2 Euro pro Stunde. Anfordern können Sie

den „Wohnexpress“ montags bis freitags von

8 bis 18 Uhr unter Telefon (0176) 75462704,

im Service-Center Lobeda oder im Stadtteilbüro

Winzerla. Bitte kalkulieren Sie mindestens einen

Tag Vorlauf ein, damit der WOX-Einsatz koordiniert

werden kann.

Zum dritten Mal haben wir unsere Mieter im Stadtgebiet

zu zahlreichen Merkmalen ihrer Wohnung,

ihres Wohnhauses, Wohnumfeldes und Stadtteils

ebenso wie zu uns als Vermieter befragt. Der starke

Rücklauf zeigt uns, wie wichtig es Ihnen ist, uns

über Ihre Einschätzung zu Ihrer Wohnsituation

zu informieren. Etwa die Hälfte der Fragebögen

wurden an uns zurückgeschickt. Das Ergebnis

der Befragung war für uns ein Grund zur Freude:

Die Zufriedenheit unserer Mieter in Jena Stadt ist

in den vergangenen drei Jahren in vielen Bereichen

noch gestiegen.

Viel Lob …

Unsere Mieter im Stadtgebiet sind ihrem Wohnort

insgesamt ziemlich treu. Die durchschnittliche

Wohndauer im Stadtteil liegt bei knapp 20 Jahren,

und die Mehrheit unserer Mieter würde nur

ungern wegziehen. Positiv beurteilt wurden die

günstige Lage der Wohnungen im Stadtgebiet

sowie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch

das Wohnumfeld stößt beim allergrößten Teil der

befragten Mieter auf Zustimmung.

Mit der Größe und Ausstattung ihrer Wohnung

sind die meisten unserer Mieter vollauf zufrieden.

Ebenso mit der räumlichen Aufteilung. Nach der

Bekanntheit unserer Neubauprojekte befragt, gab

die Hälfte der Mieter an, aus Presse und Mieterzeitung

davon zu wissen.

Wir freuen uns, dass auch unsere Sozialprojekte

wie zum Beispiel der „wohnschirm“ – vor allem

dank der Berichterstattung in der Mieterzeitung

immer bekannter werden. So können mehr Hilfe

suchende Mieter von unseren Angeboten profitieren.

Überhaupt ist die „Tür an Tür“ für Sie zu

einer wichtigen Informationsquelle geworden,

was uns sehr freut.

… und einige Anregungen

Ein Teil unserer Mieter im Stadtgebiet wünscht

sich für die Zukunft eine Sanierung ihres Bades,

die Renovierung des Flurs oder des Kellers. Auch

mehr Pkw-Stellplätze in unmittelbarer Wohnungsnähe

stehen auf dem Wunschzettel. Verbesserungsvorschläge

gab es hinsichtlich Ordnung und

Sauberkeit im Wohngebiet. Insgesamt rufen alle

Merkmale des Wohnhauses bei der deutlichen

Mehrheit der Mieter jedoch vollkommene oder

überwiegende Zufriedenheit hervor.

Gutes Ergebnis

Die Identifikation unserer Mieter mit ihrem Stadtteil

ist hoch. Fast die Hälfte ginge ungern von hier

weg, über 30 Prozent möchten immer im Stadtteil

wohnen bleiben. Die Arbeit unserer Servicemitarbeiter

und Hausmeister wurde insgesamt

hervorragend bewertet. Mit jenawohnen als

Vermieter sind insgesamt mehr als 80 Prozent der

befragten Mieter zufrieden oder sehr zufrieden.

Das freut uns und spornt uns an, auch in Zukunft

gute Arbeit für unsere Mieter zu leisten.

Wir danken allen Mietern, die sich die Zeit genommen

und an unserer Umfrage beteiligt haben!


33

34

10 Rätsel

Tipps und Hinweise 11

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35

37

36

38

Liebe Kinder, begebt euch mit uns

auf die Suche nach den Früchten

des Herbstes und verbindet die Zahlen

in der richtigen Reihenfolge. Aber Vorsicht,

nicht alle Früchte sind essbar!

Viel Spaß

beim Rätseln!

Waagerecht

1 klimatechnischer Begriff 5 dt. Partei 6 griech.

Vorsilbe: falsch 10 Computer 11 pers. Fürwort

12 Almhirt 13 Nahrungsmittel 14 Missgeschick

15 kurzer Moment, Augenblick 16 engl.: nein

17 türk. Branntwein 18 franz. Artikel 19 an dieser

Stelle 20 medizinisches Depot 21 Ausruf des

Erstaunens 22 eingeschaltet 23 bewaffnete

Auseinandersetzung 25 geordnet, planmäßig

Senkrecht

2 Jazzstil 3 Mutter von Gunther und Kriemhild

(Nibelungen) 4 Datenträger 5 Kamerazubehör

7 ausdruckslos, blass, schlicht 8 verhängnisvoll

9 Datei format 14 amerik. Stadt in Oregon/USA

23 Düsseldorfer Flaniermeile 24 Westeuropäer

Unser heutiges Lösungswort beschreibt ein

beliebtes Herbstgericht:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

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3

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25

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7

15

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14

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4

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9

6 7 8

9 10

11 12

16

20

13

10

14 15

17 18

22 23 24

Auflösung unseres Rätsels aus der vorangegangenen Ausgabe. Waagerecht: 1 KIDS, 4 OF, 5 KLUB, 7 IA, 8 BALL,

9 FE, 10 PSI, 12 WIEN, 14 UP, 15 VIZE, 16 SAND, 17 RESI, 18 IMAM, 19 IT, 20 MOND, 21 GNUS, 22 EHE, 25 PERU, 26 HIV,

27 MEHL. Senkrecht: 2 IN, 3 SLUM, 4 OBI, 6 FLIEGERMUSEUM, 8 BEWEISMANGEL, 11 SCHNEIDE, 13 YPSILON, 23 OH,

24 EVA. Lösungswort: PASSIVHAUS

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3

4

5

5

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11

2

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21

30

6

7

29

Auf die Nummer kommt es an

Mit SEPA, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, werden auch bei uns neue

Standards für den bargeldlosen Zahlungsverkehr eingeführt.

Die letzten Monate hatten

unsere Mitarbeiter alle Hände

voll damit zu tun, die technischen

und organisatorischen

Umstellungen des Zahlungsverkehrs

auf IBAN und BIC

vorzubereiten. Im Zuge der

Umstellung wird auch das Lastschriftverfahren

an die neuen

gesetzlichen Anforderungen

angepasst. Wir haben geplant,

am 15. November den ersten

Lastschrifteinzug gemäß SEPA-

Standard durchzuführen.

Zur Erinnerung: Statt der bisher

gebräuchlichen Kontonummer

und Bankleitzahl benötigen wir

alle ab dem 1. Februar 2014

für Lastschriften die IBAN, also die „International

Bank Account Number“ (Inter nationale Kontonummer).

Bis 2016 können Privatpersonen bei

Überweisungen noch Kontonummer und Bankleitzahl

nutzen.

Eine IBAN sieht auf den ersten Blick recht lang

und ziemlich kompliziert aus, zum Beispiel so:

DE22 1001 0050 0123 4567 89. Eigentlich ist sie

aber ganz einfach zu entschlüsseln, denn sie setzt

sich zusammen aus dem zweistelligen Länderkennzeichen

(DE), einer zweistelligen Prüfziffer,

der bisherigen achtstelligen Bankleitzahl und

der Kontonummer (zehnstellig, eventuell kürzere

Nummern werden vorn mit Nullen aufgefüllt).

Der 11-stellige BIC („Bank Identifier Code“, also

die internationale Bankleitzahl) ist wichtig, um

bei Zahlungen ins europäische Ausland die Bank

eindeutig zu identifizieren.

Kontonummer und Bankleitzahl werden durch IBAN und BIC ersetzt.

Durch SEPA wird der Verbraucherschutz bei Lastschriften

in den EU-Ländern verbessert, sodass

ein Missbrauch ausgeschlossen wird. Für Sie als

Mieter ist es also künftig noch einfacher, sicherer,

transparenter und bequemer, wenn Sie Ihre

Mietzahlungen auf Lastschrifteinzug umstellen.

Alle unsere Mieter, die bereits am Lastschriftverfahren

teilnehmen, erhalten bis Ende Oktober von

uns ein Informationsschreiben zur automatischen

SEPA-Umstellung. Bitte heften Sie dieses Schreiben

gut in Ihren Mietunterlagen ab, da es wichtige

Informationen enthält! Darüber hinaus müssen

Sie nichts weiter veranlassen.

Falls Sie noch nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen,

erhalten Sie in unseren Service-Centern

ein Formular, mit dem Sie uns ganz einfach zum

Einzug der Miete bevollmächtigen können.


Energiespartipps

Tipps für richtiges

Heizen und Lüften *

Tipps und Hinweise

13

Alles im

grünen Bereich

Umdenken beim Nutzen von Energie ist die einfachste

Möglichkeit, unsere Umwelt zu schützen.

In einer neuen Broschüre haben wir die besten

Tipps dazu für Sie zusammengefasst.

Unsere Wohnung ist der Mittelpunkt unseres Lebens. Natürlich

wollen wir es hier alle kuschelig warm haben, regelmäßig

kochen, baden oder duschen und Unterhaltungselektronik

benutzen. Dass dabei Kosten für Heizung, Warmwasser und

Strom entstehen, ist jedem von uns bewusst. Im Gegensatz

zur Kaltmiete bestimmen wir diese Kosten jedoch zum größten

Teil mit. Schließlich haben wir die Wahl, ob wir unsere Wäsche

auf der Leine im Wind trocknen, oder einen Wäschetrockner

benutzen, der viel Strom verbraucht. Wer ganz bewusst auf

seine Energiekosten achtet, schont nicht nur seinen Geldbeutel,

sondern auch die Umwelt, und sichert damit wertvolle

Rohstoffe für nachfolgende Generationen.

Zwar gehen bereits viele von Ihnen sehr bewusst mit Energie

um, es gibt aber immer noch Potenzial, um durch einfache

Gewohnheitsänderungen Energiekosten zu senken und unseren

Kindern eine sichere Zukunft zu schenken. Mit dieser Broschüre

möchten wir Ihnen zeigen, wie der bewusste, tägliche Umgang

mit Rohstoffen Energie spart und ein gesundes Wohnen ermöglicht.

Begeben Sie sich mit uns auf einen Wohnungsrundgang

und entdecken Sie, wie leicht Sie im täglichen Leben Strom

sparen können, wenn Sie ein paar einfache Tipps beherzigen.

Als kleinen Vorgeschmack haben

wir Ihnen hier einige Tipps

aus unserer neuen Energiesparbroschüre

zusammengestellt:

Wohnzimmer

Schalten Sie nicht benötigte

Lichtquellen ab. Moderne

Leuchtmittel wie LED- und

Energiesparlampen helfen

zusätzlich, Energie zu sparen.

Schlafzimmer

Achten Sie darauf, dass Raumthermostatventile

und Heizkörper

nicht hinter Gardinen,

Vorhängen oder Heizungsverkleidungen

versteckt werden,

da diese die Raumtemperatur

sonst nicht richtig regulieren

können und die Leistung des

Heizkörpers nicht voll genutzt

wird.

Küche

Beim Kauf von Kühl- und

Gefriergeräten ist die richtige

Energieklasse „A“ bis „A+++“

bereits entscheidend für den

späteren Stromverbrauch. Hier

empfehlen wir, genauestens

auf das Energielabel zu achten.

Bad

Ganze 140 Liter Wasser werden

bei einem Wannenbad benötigt.

Beim Duschen hingegen

verbrauchen Sie gegenüber

einem Vollbad nur ein Drittel

der Energie zum Erwärmen.

Kinderzimmer

Spielzeugkisten, Ponyhöfe oder

große Plüschtiere sollten nicht

unmittelbar vor die Heizung

gestellt werden, um Wärmeverlust

zu vermeiden.









Die Mindestwohlfühltemperatur

im Wohnzimmer liegt bei

20 °C, die Schlafräume sollten

auch im Winter 18 °C nicht

unterschreiten.

Heizen Sie alle Räume möglichst

kontinuierlich, auch

diejenigen, die Sie nicht ständig

benutzen.

Auch wenn Sie tagsüber nicht

da sind – die Heizung nie ganz

ausstellen! Ständiges Auskühlen

und Wiederaufheizen

ist teurer als das Halten einer

abgesenkten Temperatur.

Heizkörper nicht zustellen

und regelmäßig entlüften.

Halten Sie die Türen unterschiedlich

beheizter Zimmer

geschlossen. Die eindringende

Luft aus wärmeren Räumen

verursacht Kondenswasser im

kälteren Zimmer.

Um Schimmelbildung zu

vermeiden, sollten Möbel

mindestens fünf Zentimeter

Abstand zur Wand haben.

Möglichst mehrmals täglich

für fünf bis zehn Minuten

stoß lüften. Gekippte Fenster

sind wirkungslose Energieverschwendung.

Keine Angst vor Wärmeverlusten

beim Lüften: Frische Luft

nimmt die Heizwärme schneller

und besser auf.

Weitere Tipps finden Sie in

unserer Broschüre „Wenn’s

draußen kalt wird – richtig

warm und gut gelüftet“.

Richtig warm

und gut gelüftet

Optimieren Sie Ihr Raumklima mit der Wohlfühlkarte –

jetzt kostenlos in unseren Service-Centern erhältlich.

Der Sommer ist vorüber und die Heizperiode hat begonnen. In der

kalten Jahreszeit ist oft durch unzureichendes Lüften zu viel Feuchtigkeit

in der Wohnung, was zu Unwohlsein, Schimmelbildung und

baulichen Schäden führen kann. Die in den vergangenen Jahren

durchgeführten Sanierungen, das Anbringen von Wärmedämmungen

und der Einbau neuer Fenster erfordern auch eine Umstellung beim

Heizen und Lüften.

Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine Messkarte für Sie, die es

Ihnen erleichtern soll, Ihr Raumklima zu optimieren. Die Messkarten

sind eine Heizperiode lang anwendbar. Mit ihrer Hilfe können Sie

Temperatur und Luftfeuchtigkeit überprüfen. So zeigt das Hygrofeld

farbig (bitte nicht berühren oder nass werden lassen!) entweder

„trocken“, „optimal“, „feucht“ oder „sehr feucht“ an.

Bei der Anzeige „feucht“ ist die Luftfeuchtigkeit erhöht. Hier sorgt

Stoßlüften für Abhilfe. Sollte die letzte Kategorie „sehr feucht“

angezeigt werden, ist die Gefahr von Schimmelbildung gegeben.

Da hilft nur kräftig lüften und im Anschluss richtig heizen.

Übrigens: Frische Luft erwärmt sich wesentlich schneller als verbrauchte.

Optimales Heizen und Lüften kostet Sie also weniger

Heizenergie und sorgt außerdem für ein angenehmes Raumklima.

www.jen

* gelten nicht für unsere Mieter im Passivhaus


In jeder Ausgabe möchte Ihnen die

Innenarchitektin Hedi Kappler ein

14 Tipps und Hinweise

paar kleine Tipps zur Verschönerung

Tipps und Hinweise 15

Ihrer vier Wände geben.

Neue Gesichter

im Wohngebiet

Blickfang Küche

Innenarchitektin Hedi Kappler gibt Ihnen in unserer heutigen Ausgabe Tipps,

wie Sie in Ihrer alten Küche ein ganz neues Kochgefühl erleben können.

Die Küche ist längst mehr als nur ein Ort zum

Kochen. Für viele ist sie das Herz der Wohnung,

wo sich die Familie versammelt. Auch Besuch hält

sich gerne in der Küche auf: Besonders bei Parties

tummeln sich hier oft viele Gäste.

Natürlich hätten wir alle gern eine repräsentative

Küche mit der neuesten Technik, die zugleich

Professionalität und Gemütlichkeit ausstrahlt.

Doch eine komplett neue Kücheneinrichtung

ist teuer. Um dennoch im Trend zu liegen, kann

man mit kleinen Tricks die vorhandene Küche

aufwerten:

Mit frischen Farben und den passenden Accessoires machen Sie aus Ihrer Küche einen

Wohlfühlraum für Ihre ganze Familie. So macht das Kochen gleich noch mehr Spaß.

Schon der Austausch der Arbeitsplatte kann

das Gesamtbild Ihrer Küche komplett verändern.

Edle Materialien wie Granit oder Echtholz sind

preislich etwas höher angesiedelt, aber auch

mit modernen, pflegeleichten Werkstoffen wie

Gussmarmor oder Glas verleihen Sie Ihrer alten

Küche ein ganz neues Gesicht.

Der Austausch der Fronten ist nicht nur preisgünstiger

als eine komplett neue Einbauküche,

sondern auch im Handumdrehen an einem Tag

erledigt. Wer nicht gleich sämtliche Türen von

Ober- oder Unterschränken austauschen will, kann

diese auch mit spezieller Farbe streichen oder mit

Wandtattoos individuelle Effekte erzielen. Auch

zwischen Ober- und Unterschränken kann man

einiges verändern: Als Spritzschutz hinter dem

Herd nimmt man heute Paneele aus (farbigem)

Glas, Edelstahl oder sogar mit Tafellack gestrichene

Holzflächen, auf die mit Kreide der Einkaufszettel

geschrieben werden kann.

Wenn es der Platz zulässt,

ist ein großer ausziehbarer

Tisch der ideale Treffpunkt

für Freunde und Familie.

Aber auch für kleine

Küchen gibt es mit Klapptischen

clevere Lösungen.

Ein Tresen ist optimal für

den schnellen Kaffee am

Morgen. Am Abend bietet

er Gästen die Möglichkeit,

beim Schnippeln zu helfen

und dem Koch wohlwollend

auf die Finger

zu schauen.

Abgerundet wird der neue Raumeindruck mit

farblich passenden Küchenaccessoires wie Geschirrtüchern,

Vorratsdosen und Gewürzgläsern.

Machen Sie es wie die Profis: große frische Kräutertöpfe

sehen nicht nur schön aus, sondern sind

auch ein unverzichtbares Detail für Ihr nächstes

Kochevent! In diesem Sinne …

Bitte wundern Sie sich nicht,

wenn Ihnen in der nächsten

Zeit unbekannte Gesichter

im Haus und auf den Grundstücken

begegnen! Wir haben

für die Wohngebiete Winzerla,

Blankenhain, Lobeda-Ost,

Stadtmitte und Jena-West neue

Reinigungsfirmen verpflichtet,

die sich in den nächsten zwei

bis drei Jahren um Ordnung und

Sauberkeit kümmern werden.

Nähere Informationen finden

Sie auf den Aushängen in den

Schaukästen.

Service,

der haften bleibt!

Kennen Sie eigentlich schon

unsere Auf kleberhefte? Gegen

unerwünschte Postwurfsendungen

wie Werbe prospekte

oder kostenlose Anzeigenblätter

hilft ein Aufkleber auf dem

Briefkasten. Damit haben Sie

Ruhe vor der lästigen Papierflut.

Die nützlichen Aufkleber

bekommen Sie kostenlos in

unseren Service-Centern.

Service,

der haften bleibt!

Alles wird gut

… wenn Sie die richtige Versicherung vor

finanziellen Ansprüchen bei Schäden schützt.

Eigentlich passiert ja nie

was. Doch ein kurzer unachtsamer

Moment reicht

aus, und schon ist die

Badewanne übergelaufen

und das Wasser tropft bei

den Nachbarn unten von

der Decke. Wer jetzt nicht

ausreichend versichert ist,

hat das Nachsehen, denn

ein solcher Wasserschaden

kann richtig teuer werden.

Aus Kostengründen auf

den wichtigen Versicherungsschutz

zu verzichten,

kann ein – letztlich

teurer – Fehler sein. Mit

einer Privat haftpflichtund

Hausratversicherung

schützen Sie sich vor den

Das Telefon klingelt, das Wasser

läuft und läuft und läuft …

finanziellen Folgen, die durch Schäden und Schadenersatzansprüche

entstehen können. Die Versicherungsbeiträge sind

im Vergleich dazu durchaus überschaubar und monatlich fest

planbar.

Die Hausratversicherung schützt Einrichtungs-, Gebrauchsund

Verbrauchsgegenstände Ihres Haushalts. Sie bietet in der

Regel finanzielle Absicherung gegen Schäden durch Feuer,

Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchsdiebstahl, Raub und

Vandalismus.

Sie benötigen neue Aufkleber

oder haben Fragen rund ums Wohnen?

Unsere Service-Center in Jena und Blankenhain

helfen Ihnen gern weiter:

Service-Center Lobeda

Matthias-Domaschk-Straße 1, 07747 Jena

Telefon (03641) 884-315

Die Privathaftpflichtversicherung sichert den Versicherungsnehmer

und mitversicherte Familienangehörige vor Forderungen

anderer im Rahmen der vereinbarten Deckungssummen.

Denn als Mieter haftet man auch für Beschädigungen an der

Wohnung, die durch eigenes Verschulden verursacht werden.

Service-Center Winzerla

Anna-Siemsen-Straße 21, 07745 Jena

Telefon (03641) 884-435

Service-Center Stadtmitte

Saalstraße 7, 07743 Jena

Telefon (03641) 884-245

Service-Center Blankenhain

Rudolstädter Straße 1a, 99444 Blankenhain

Telefon (036459) 63 98 96

Heften Sie die Aufkleber am besten zusammen mit Ihren

Wohnungsunterlagen ab, dann haben Sie sie stets griffbereit.


16 Tipps und Hinweise

Ausbildung 17

Geselligkeit

im „Fliegerhorst“

Die Flughafengaststätte Schöngleina lädt ein

zum traditionellen Gänseessen.

Science City sucht

Basketball-Nachwuchs

Du wolltest immer schon mal

cooles Dribbling lernen und

wissen, wie man einen perfekten

Sprungwurf ausführt?

Dann mach ein Schnuppertraining

bei Science City Jena!

Die Basketballer bauen ihr

Nachwuchsprogramm aus

und suchen Mädchen und

Jungs, die Spaß am Körbewerfen

haben. Zum Start in die

neue Spielzeit 2013/2014 lädt

Science City Jena zum Schnuppertraining

mit kompetenten

Trainern und Betreuern ein.

Ausbildung bei jenawohnen

Unsere frischgebackenen

Immobilienkaufleute

Drei neue Auszubildende

bei jenawohnen

Höhenflüge machen Appetit! Aber auch eher bodenständige Typen

werden den liebevoll zubereiteten Gänsebraten zu schätzen wissen.

In Schöngleina können Sie einfach mal in die Luft gehen –

per Rundflug, mit dem Segelflugzeug oder als Flugschüler.

Doch der dortige Flughafen ist nicht nur Verkehrslandeplatz:

In der Flughafengaststätte „Fliegerhorst“ betreibt man Erlebnisgastronomie.

Da gibt es turbulente Mörderjagden beim

Krimidinner, aber auch besinnliche Feierlichkeiten zum Jahresende.

Kulinarisch hat man im Fliegerhorst für jeden Anlass die

richtige Idee. Feste und Feiern für bis zu 70 Personen mit Menü

oder Buffet richten die Wirtsleute mit viel Liebe zum Detail aus.

Eine schöne Idee für Ihre Weihnachtsfeier vom Sportverein oder

Kegelclub: Im November und Dezember werden beim traditionellen

Gänseessen ganze Geschwader von (Flug-)Gänsen

serviert, dazu gibt es Rotkohl, Klöße und eine Gratis-Flasche

Rotwein. Eine Gans für vier Personen mit Beilagen kostet

75 Euro. Die Plätze sind begrenzt, deshalb bitte rechtzeitig

vorher reservieren!

Gemeinsam mit dem USV Jena

wurde im Bereich U8 und U10

(Jahrgang 2004 bis 2007) ein

zusätzliches Angebot geschaffen.

Immer mittwochs

von 15.00 bis 16.30 Uhr steht

die USV-Halle für interessierte

Kinder zur Verfügung. Die

weiteren Zeiten für Einsteiger:

montags (17.00 –18.30 Uhr,

Sportgymnasium), mittwochs

(16.00 –17.30 Uhr, Goetheschule

Winzerla) und freitags

(14.00 –15.30 Uhr, Sportgymnasium).

Ältere Kinder können sich in der

U14 dienstags und donnerstags

(17.00 –18.30 Uhr, Sportgymnasium)

sowie in der U16 montags

(17.00 –18.30 Uhr, Mefa) und

dienstags (17.30 –19.00 Uhr,

Göschwitz) ausprobieren. Die

Science-City-Trainer freuen sich

auf Euren Besuch!

Mehr Informationen unter

www.basketball-jena.de und

im Science City-Büro unter

Telefon (03641) 698704.

Felix Menzel, Lisa Utzelmann und Christopher

Krieck (v. l. n. r.) sind unsere frischgebackenen

Immobilienkaufleute!

Nach dreijähriger Ausbildung haben sie erfolgreich

die schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen

bei der Industrie- und Handelskammer (IHK)

in Jena absolviert.

Seit dem 17. Juli 2013 dürfen sie ihre Fähigkeiten

in der Immobilienwirtschaft unter Beweis stellen:

Felix Menzel, Lisa Utzelmann und Christopher

Krieck bleiben bei uns im Unternehmen und unterstützen

unsere Service-Center Lobeda, Winzerla

und Stadtmitte.

Wir gratulieren herzlich zum erfolgreichen Be rufsabschluss

und wünschen weiterhin alles Gute für

die Arbeit in unserem Unternehmen!

Auch in diesem Jahr freuen wir uns, drei neue

Azubis bei uns im Unternehmen begrüßen zu

können: Andi Tessmann, Nadja Grimmer und

Julian Fehmel (v. l. n. r.) heißen die angehenden

Immobilienkaufleute.

Das Berufsbild hat viele Facetten und bietet reichlich

Abwechslung. Große Bedeutung messen wir

der Arbeit im Team, mit Kollegen und Geschäftspartnern

bei. Uns freut besonders, dass unsere

Auszubildenden in der Regel zu den besten ihrer

Jahrgänge gehören, ihre berufliche Laufbahn

erfolgreich gestalten und sich gern nach ihrer

Ausbildung bei uns im Unternehmen beweisen

möchten.

Wer sich für einen Ausbildungsplatz im kommenden

Jahr bewerben möchte, hat dazu unter

www.azubi-pool-jena.de Gelegenheit.


18 aus der Stadtwerke-FAMILIE

Rücken gerade!? Dieses Korsett,

19

zu sehen in der Ausstellung

„Back to Balance“, wurde

regelrecht um den Körper

geschraubt.

Gemeinsam mehr erreichen

Die Sparkasse Jena-Saale-Holzland und die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck

bündeln seit Oktober ihre Stärken, um gemeinsam noch mehr für die Menschen

in Jena und der Region zu erreichen.

Mit einem freundlichen Motiv machen Sparkasse und

Stadtwerke auf ihre neue Kooperation aufmerksam.

In der neuen Kooperationsgemeinschaft möchten

beide Partner noch stärker auf die Wünsche

ihrer Kunden eingehen, ihr Servicenetz ausbauen

und durch Leistungspakete spürbare Vorteile für

Kunden schaffen.

So ist seit Oktober in den Sparkassen-Filialen

Camburg, Dorndorf, Bürgel, Hermsdorf-Waldsiedlung

und Jena-Nord auch regelmäßig ein

Stadtwerke-Kundenberater vor Ort, um zu allen

Themen rund um Energie zu beraten und die

fair kalkulierten Strom- und Erdgasprodukte der

Stadtwerke Energie vorzustellen. In der Sparkassen-Filiale

in Jena-Nord am Emil-Höllein-Platz 2

sind die Kundenberater der Stadtwerke Energie

immer montags von 14 bis 18 Uhr erreichbar.

Weitere Kunden-Mehrwerte bietet die Sparkassen-Kundenkarte

„X-tra-Card“. Die Bonuskarte

mit über 200 Partnern wird zukünftig durch

Angebote der Stadtwerke bereichert. Kunden

der Sparkasse mit einem X-tra-Konto erhalten

beim Neuabschluss von Strom- und/oder Erdgasverträgen

mit den Stadtwerken Energie zum

üblichen Neukunden-Bonus einen Zusatzbonus

von 15 Euro. Gemeinsame Kunden von Sparkasse

und Stadtwerken werden mit einem hochwertigen

Energiesparartikel belohnt. Zum Start ist das

eine hochwertige Steckdosenleiste im Wert von

etwa 30 Euro.

Mehr Infos unter www.stadtwerke-jena.de

Neues Ostbad wird

zum Besuchermagnet

Die Jenaer Bäder- und Freizeitgesellschaft

ließ die Jenaer

Freibäder in diesem Jahr bis

Ende September geöffnet.

Etwas hartgesotten mussten

die Badegäste allerdings schon

sein. So betrug die Wassertemperatur

im Süd- und Ostbad

im Spätsommer teilweise nur

um die 15 Grad Celsius.

Bis zum Sonntag, 15. September,

dem „offiziellen“

Saisonende, zählte die Bädergesellschaft

im Ostbad mehr

als 36.000 Gäste. Der besucherstärkste

Tag war Freitag,

der 2. August, mit 3.450 Badegästen.

Geschäftsführer Wolfgang

Weiß: „Trotz des späten

Starts in die Saison Ende Juli

können wir heute ein positives

Resümee ziehen. Das Freibad

wurde nach der umfangreichen

Sanierung gut von unseren

Gästen angenommen.“

Weniger gut lief es diesen

Sommer im Südbad. Wegen

des Befalls des Naturbads mit

Zerkarien zählte man hier etwa

19.000 Besucher, im Vorjahr

waren es mehr als 76.000.

Back to Balance

Besuchen Sie die Ausstellung zur Rückengesundheit

im Alten Straßenbahndepot.

Er hält uns aufrecht und ist ein Wunderwerk der Evolution:

stabil und beweglich zugleich. In einem Alltag voller Bequemlichkeit

und Bewegungsmangel ist er jedoch zunehmend

anfälliger: unser Rücken. Eine Wanderausstellung der DASA

Arbeitswelt Ausstellung Dortmund stellt ihn auf den Prüfstand.

Sie erzählt von der Kunst des aufrechten Gangs, von bockigen

Bandscheiben und hilfreichen Mitteln, die Wirbelsäule gesund

zu erhalten.

Erfahren Sie mehr über die anatomischen Geheimnisse unseres

Rückens, was ihn gefährdet und wie man ihm verblüffend

einfach die Arbeit erleichtern kann – in der Erlebnisausstellung

„Back to Balance“. Diese wird noch bis zum Sonntag, 10. November

2013, im Alten Straßenbahndepot in der Dornburger

Straße gemeinsam von der Friedrich-Schiller-Universität Jena

und der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe

präsentiert. Eröffnet wurde die Ausstellung mit dem

Gesundheitstag des Universitätsklinikums Jena und der Friedrich-Schiller-Universität

in Kooperation mit der Stadtwerke Jena

Gruppe. Auch während der laufenden Ausstellung werden

regelmäßig informative Vorträge sowie Aktivprogramme zum

Thema Rückengesundheit angeboten.

Die wichtigste Botschaft der Ausstellung ist, dass nur regelmäßige

Bewegung hilft, Rückenbeschwerden wirksam vorzubeugen

und auch im Alter frei von ihnen zu sein.

Öffnungszeiten: Mi / Fr / Sa / So 10 –18 Uhr, Do 10 –20 Uhr

Eintrittspreise: 3 Euro, ermäßigt 1 Euro

Straßenbahn: Linien 1 und 4, Haltestelle Nordschule

Foto: DASA Arbeitswelt Ausstellung Dortmund

Fotos: Jenaer Bäder & Freizeit GmbH


20 Kultur

Gedenken 21

„Musik für alle“

in der Spielzeit 2013/2014

In der neuen Spielzeit bietet die Jenaer Philharmonie „Musik für alle“,

nämlich für jeden Geschmack und für alle Lebenslagen.

Das Konzertprogramm der Jenaer Philharmonie

ist in mehrere thematische Reihen aufgeteilt.

„Die Klassische“ Reihe A hält bei jedem Konzert

ein legendäres Werk bereit: Beethovens „Schicksalssymphonie“,

die „Pathétique“ oder Instrumentalstücke

aus Wagners Parsifal.

„Die Besondere“ Reihe B überrascht mit Vielfalt:

Von der Klezmer-Musik mit „Kolsimcha“ bis zur

„Classic Comedy Show“ mit Felix Reuter, immer in

Verbindung mit dem sinfonischen Anteil der Jenaer

Philharmonie. Dazu gehört auch das Konzert am

21. November um 20 Uhr im Jenaer Volkshaus,

wenn es ein Wiederhören mit „Die Planeten“ von

Gustav Holst in Kombination mit dem Orchesterstück

„Insomnium“ des inzwischen viel gespielten

Komponisten Detlev Glanert gibt. Die Stabführung

hat Generalmusikdirektor Marc Tardue.

Der Anspruch eines exquisiten Repertoires erfüllt

sich in der „Romantischen“ Reihe C mit einer

Mischung aus klassischen Werken von Haydn und

Mozart bis hin zu einem Zyklus der vier Sinfonien

von Robert Schumann. Glanzlicht in dieser Reihe

wird das Konzert am 8. November 2013 mit Peter

Bruns als Solist im Concerto militaire für Violoncello

und Orchester von Jacques Offenbach sein.

Herbstliche Highlights

Ein besonderer Leckerbissen dürfte die konzertante

Aufführung von Mozarts Oper „Die Zauberflöte“

in der bewährten Zusammenarbeit mit

der Hochschule für Musik Franz Liszt mit Stefan

Klingele am Dirigentenpult sein. In der Reihe der

Sonderkonzerte kann sich das Jenaer Publikum auf

ein Wiedersehen mit Ehrendirigent Andrey Boreyko

am 31. Oktober freuen, der unter anderem mit

Anton Bruckners Sinfonie Nr. 7 aufwarten wird.

Auch in dieser Reihe: das Weihnachtskonzert mit

den Kantaten 4 – 6 des Weihnachtsoratoriums von

Johann Sebastian Bach mit dem Philharmonischen

Chor Jena am 1. Weihnachtsfeiertag um 17 Uhr.

Ein toller Start ins Jahr

Der Blick ins Jahr 2014 zeigt gleich zwei Höhepunkte

zu Jahresbeginn mit Marc Tardue am

Dirigentenpult: das Neujahrskonzert „Mit Strauß

ins neue Jahr“ um 18 Uhr sowie der Philharmonieball

2014 am 1. Februar 2014 um 20 Uhr, wenn

es heißt: „Broadway in Jena“.

Fotos: Jenaer Philharmonie

Stadtteil konzerte

der Jenaer Philharmonie

Flötenquartett & Streichtrio

Samstag, 23.11.2013, 19 Uhr,

Gesamtschule Galileo Winzerla,

mit ausgewählten Werken von

Wolfgang Amadeus Mozart,

Ernst Naumann, Joseph Haydn

und Volkmar Andreae

Adventskonzert

Sonntag, 8.12.2013, 15 Uhr,

Stadtteilzentrum LISA

in Lobeda

Die Konzerte der Jenaer

Philharmonie werden unterstützt

von den Stadtteilbüros

Winzerla und Lobeda.

Die Eintrittspreise liegen bei

9 Euro, ermäßigt 7 Euro.

Mieter von jenawohnen

erhalten 1 Euro Ermäßigung.

ArenaOuvertüre 2014

Seit vielen Jahren arbeiten

wir erfolgreich mit der Jenaer

Philharmonie zusammen und

können auf viele großartige

Stadtteilkonzerte zurückblicken.

Auch 2014 holen wir in Zusammenarbeit

mit JenaKultur und

weiteren Partnern die Musik

direkt in die Stadtteile: Am 20.

und 21. Juni 2014 findet auf

dem Festplatz in Lobeda-West

wieder die ArenaOuvertüre

statt. Wir werden Sie rechtzeitig

informieren, ab wann

die Tickets erhältlich sind.

Stolpersteine gegen

das Vergessen

In der Weinbergstraße 4a erinnern

zwei Gedenksteine an das Schicksal von

Therese Zuckerkandl und Helene Langer.

Nach dem Tod ihres Mannes, dem Wiener Professor Robert

Zuckerkandl, zog Therese Zuckerkandl im Jahr 1929 von Prag

nach Jena, um in der Nähe ihrer Schwester zu sein. In der

Weinbergstraße ließ sie von Bauhaus-Architekt Walter Gropius

ein Haus errichten, das bald zum gesellschaftlichen Mittelpunkt

der Stadt wurde.

Helene Langer war 1894 als Adoptivkind aus Brasilien zum

Ehepaar Zuckerkandl nach Prag gekommen. Dort heiratete

sie nach ihrem naturwissenschaftlichen Studium und ihrer

Promotion in Bakteriologie im Jahr 1916 Dr. Wilhelm Langer,

mit dem sie drei Jahre später nach Jena ging. Das junge Ehepaar

zog zu Therese in die Bauhaus-Villa.

Als Therese Zuckerkandl im Jahr 1942, bereits hochbetagt,

den Deportationsbescheid erhielt, nahm sie sich das Leben.

Helene Langer erhielt am 14. Juni 1944 den Deportationsbefehl

während einer Geschäftsreise ihres Mannes. Zwei

Tage später stürzte sie sich in den Tod. Ihre drei Kinder und

ihr nicht-jüdischer Mann überlebten den Holocaust.

Therese Zuckerkandl, geb. Kern

* 1861 in Wien

† 09. 09. 1942 in Jena

Dr. Helene Langer, geb. Nothmann

* 1888 in Petropolis/Brasilien

† 16. 06. 1944 in Jena


22 Soziales

Soziales 23

Gut

aufgefangen

Wir lassen unsere Mieter nicht im Stich!

In Notlagen hilft unser „wohnschirm“.

Was dem Schreiber des Briefes auf der rechten

Seite geschah, kann jedem passieren: Durch

Krankheit, Verlust der Arbeitsstelle oder einfach

mehrere aufeinanderfolgende Unglücksfälle gerät

man schnell in eine finanzielle Notlage. Dafür

haben wir den „wohnschirm“ ins Leben gerufen.

Durch schnelle, gezielte Förderung leisten wir Hilfe

im richtigen Moment, um die Lebenssituation

der Antragsteller wieder zu stabilisieren und nachhaltig

zu verbessern.

Unsere „wohnschirm“-Mitarbeiterinnen Cornelia

Autenrieth, Dr. Karin Pehnelt und Antje David (v. l.)

prüfen Hilfsanträge und begleiten die Umsetzung.

Jeder unserer Mieter kann diese Hilfe beantragen.

Die Leistungen des „wohnschirms“ reichen von

der finanziellen Unterstützung für lebensnotwendige

Anschaffungen über Umzugshilfe bis hin zu

Förderung von Nachhilfeunterricht für die Kinder

unserer Mieter.

Weitere Informationen zum „wohnschirm“

erhalten Sie unter Telefon (03641) 884-220.

Von einem dankbaren Mieter erreichte uns der

folgende Brief:

Sehr geehrter Herr Wosche-Graf,

ich bewohne eine Ein-Raum-Wohnung in Lobeda-

Ost. Als Untermieter wohnen mit mir Max und

Moriz, zwei kleine Kätzchen, die Freud und Leid

mit mir teilen.

In letzter Zeit war bei uns der Wurm drin. Fernseher

und Waschmaschine gaben, wie abgesprochen,

ihren Geist auf. Vor lauter Aufregung ging

auch noch meine Brille zu Bruch. Das Fass zum

Überlaufen brachte mein Kühlschrank, er gab

das Kühlen auf.

Was nun? Mit Hilfe meiner Bank konnte ich

Wasch maschine, Fernseher und Brille ersetzen.

Für meinen neuen Kühlschrank reichten meine

finanziellen Mittel nicht mehr. Da fiel mir der

Satz ein: „jenawohnen lässt seine Mieter nicht

im Regen stehen.“

Ich stellte einen Antrag an den wohnschirm.

Nach einiger Zeit bekam ich Besuch von einer

sehr freundlichen Mitarbeiterin, sie konnte nicht

nur gut zuhören, sondern prüfte auch genau alle

Unterlagen, ob mein Antrag dem Anliegen des

Sozialprojektes der jenawohnen GmbH entspricht.

Das Auftreten von Frau David erzeugte bei mir

Vertrauen und Achtung zugleich. Ich wünschte

mir mehr Frau Davids, auch in anderen Einrichtungen.

Sehr geehrter Herr Wosche-Graf, ich möchte mich

bei jenawohnen und besonders bei Frau David

recht herzlich bedanken. Auch meine Untermieter

freuen sich auf den neuen und energieeffizienten

Kühlschrank (Futter bleibt immer frisch). Bitte

übermitteln Sie meinen Dank an die Mitarbeiter

des wohnschirms und besonders an Frau David.

Danke!

Foto: Bildungslücke e. V.

Gleiche Chance für alle

Der Verein Bildungslücke e. V. gibt Nachhilfe, wenn es in der Schule nicht so läuft.

Wir unterstützen das Projekt und fördern bedürftige Kinder mit dem „wohnschirm“.

Bildung und ein guter Schulabschluss sind für die

Entwicklung und die Zukunft unserer Kinder von

größter Bedeutung, doch die schulischen Anforderungen

werden von Jahr zu Jahr höher. Die Kinder

müssen viel leisten, um gute Noten und Zeugnisse

zu erreichen. Doch nicht jedes Fach liegt jedem

Schüler – im Ernstfall hilft da nur gezielte Nachhilfe.

Die ist in der Regel teuer, für manche Familien zu

teuer.

Der Jenaer Verein Bildungslücke e. V. hat sich zur

Aufgabe gemacht, jedes Kind unabhängig von

den finanziellen Voraussetzungen zu fördern. Das

heißt in der Praxis, dass der Verein einen Mentor

findet, der Unterstützung in Form von Nachhilfe

gibt. Auch Studenten und angehende Pädagogen

sind darunter, die so wichtige Erfahrungen im

Umgang mit Schülern sammeln können.

Die Gebühren dafür sind niedriger als in anderen

Nachhilfeinstituten, doch selbst dieser relativ

geringe Betrag ist für manche Familien zu viel. In

solchen Fällen können unsere Mieter bei unserem

Projekt „wohnschirm“ finanzielle Unterstützung

für den Nachhilfeunterricht ihres Kindes beantragen,

denn wir wollen Bildung fördern und

Chancengleichheit für alle Kinder schaffen.

Wie alles begann

Im Jahr 2002 schlossen sich einige Lehramtsstudenten

zusammen und boten in ihrer Wohngemeinschaft

kostenlose Nachhilfe an. Sie wollten

und konnten nicht akzeptieren, dass Kinder aus

finanziell benachteiligten Familien keine Unterstützung

erhielten und ihnen damit höhere Bildungsabschlüsse

verwehrt blieben.

Im Laufe der Jahre konnte sich der Verein mithilfe

von öffentlichen Fördergeldern vergrößern und

weiter entwickeln. Als die Fördergelder eingestellt

wurden, entstand die Idee der Bildungspaten,

die das Projekt finanziell unterstützen – so wie

jenawohnen.

Gezielte Lernförderung

Als das Projekt in der Anna-Siemsen-Straße startete,

wurde zunächst nur Mathe gepaukt. Mittlerweile

erhalten knapp 120 Schüler Nachhilfe in

Deutsch, Englisch, Chemie, Physik und natürlich

Mathematik, aber auch für Fächer wie Steuerlehre

konnten schon Mentoren gefunden werden. Die

insgesamt 60 Mentoren werden von der Universität

Jena betreut, was eine außergewöhnlich hohe

Qualität des Unterrichts gewährleistet.


Gern für Sie da

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in einem unserer Service-Center.

Kommen Sie doch einfach mal vorbei!

Service-Center Lobeda

Matthias-Domaschk-Straße 1

07747 Jena

Telefon (03641) 884-315

Service-Center Winzerla

Anna-Siemsen-Straße 21

07745 Jena

Telefon (03641) 884-435

Service-Center Stadtmitte

Saalstraße 7

07743 Jena

Telefon (03641) 884-245

Service-Center Blankenhain

Rudolstädter Straße 1a

99444 Blankenhain

Telefon (036459) 63 98 96

Ausstellungsräume wohnenplus

Saalstraße 10

07743 Jena

Telefon (03641) 884-512

wohndienstjena

Am Rähmen 1

07743 Jena

Telefon (03641) 884-470

Havarie- und Sicherheitsdienst

Telefon (03641) 884-488

Impressum

Herausgeber

jenawohnen GmbH, Löbdergraben 19, 07743 Jena

Redaktion und V. i. S. d. P.

Doreen Noack

mit freundlicher Unterstützung von Juliane Grüning und Stefanie Wolf

sowie den Fachabteilungen von jenawohnen

Fotos jenawohnen GmbH

Layout und Satz Leichsenring Werbung & Gestaltung GmbH

Druck Buch- und Kunstdruckerei Kessler GmbH

Auflage 17.000 Exemplare

Redaktionsschluss 18.10.2013

Alle Rechte vorbehalten. Für die Richtigkeit der Angaben sowie für unverlangt eingesandte Beiträge über nehmen wir keine

Gewähr. Jegliche Vervielfältigung oder Verbreitung als Ganzes oder in Auszügen bedarf der Genehmigung von jenawohnen.

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