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das dental labor Mister Drehfix (Vorschau)

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B 2129 E<br />

Die ganze Welt<br />

der Zahntechnik<br />

dl-Talk …<br />

<strong>Mister</strong> <strong>Drehfix</strong><br />

c Ab Seite 1508 Neue Serie: dl-Talk Im Gespräch mit Alfons Wengenmeier<br />

Nürnberger Notizen<br />

c Ab Seite 1524 Informativer Besuch an der Berufsschule 8<br />

Das Kunstwerk<br />

c Ab Seite 1554 Dokumentation eines außergewöhnlichen Patientenfalles<br />

Oktober 2011 · 59. Jahrgang<br />

www.dlonline.de


Editorial<br />

Blick über den Zaun<br />

In der FAZ vom Wochenende gibt es<br />

regelmäßig ein Porträt eines außergewöhnlichen<br />

Menschen aus Wirtschaft,<br />

Kultur oder dem öffentlichen Leben<br />

– und ich liebe diese Rubrik. Vor allem<br />

die Fragen, die dann der jeweilige<br />

Kandidat zu Ende beantworten muss.<br />

Nach dem Motto: „Ein guter Tag beginnt<br />

…“ „... mit Frühstück im Bett und<br />

viel selbst gemachter Pflaumenmarmelade“<br />

(<strong>das</strong> wäre meine Antwort). Warum<br />

mich Interviews und Reportagen<br />

wie diese so interessieren? Ganz einfach:<br />

Zum einen sind die Lebensläufe<br />

dieser Menschen wirklich interessant,<br />

vor allem, weil sie oft nicht „gerade“<br />

verlaufen, sondern „auf und ab“; weil<br />

diese Menschen „Versuch & Irrtum“<br />

hinter sich haben, oft gefallen, immer<br />

wieder neu aufgestanden sind und somit<br />

eine ganz neue Sicht auf Dinge,<br />

Menschen und <strong>das</strong> Leben entwickelt<br />

haben. Ich lerne aus solchen Reportagen,<br />

weil ich ein „Muster“ erkennen<br />

kann oder einfach nur ein Vorbild. Mich<br />

fasziniert es, wie „andere“ Arbeits- und<br />

Privatleben trotz Widrigkeiten oder hohen<br />

Anforderungen meistern. Mir machen<br />

solche Lebensläufe Mut, da sie<br />

zeigen, <strong>das</strong>s man es auch auf Umwegen<br />

zu etwas bringen kann und <strong>das</strong>s man<br />

immer nur dann wirklich gut ist, wenn<br />

<strong>das</strong> Leben (und damit auch die Arbeit)<br />

Freude und Erfüllung bereiten.<br />

Außerdem lerne ich aus diesen Berichten,<br />

<strong>das</strong>s auch sehr erfolgreiche Personen<br />

„nur“ Menschen sind – mit Ecken<br />

und Kanten und allen möglichen<br />

Spleens. Ein wenig rühren solche Artikel<br />

also auch an meinen Voyeurismus<br />

– davon bleibt ja üblicherweise kein<br />

Mensch verschont. Es war und bleibt<br />

verlockend, hinter die Fassade von<br />

Menschen zu schauen und auch an einem<br />

Stück Privatleben teilzuhaben.<br />

Und so war die Idee zur neuen Serie<br />

„Zahntechniker von nebenan“ geboren.<br />

Meine Textchefin Barbara Schuster<br />

verzog bei diesem Serientitel-Vorschlag<br />

ein wenig ihre schönen Lippen<br />

und meinte, dieser wirke doch<br />

ein wenig arg angestaubt und provinziell,<br />

plädierte schließlich auf<br />

„dl-Talk“, was tatsächlich besser<br />

klingt. Gemeint ist aber immer <strong>das</strong>selbe:<br />

Wir stellen in loser Reihe<br />

Zahntechniker vor, denen wir Fragen<br />

stellen, die uns gestatten, einen<br />

Blick auf ihre Arbeit ebenso wie auf ihr<br />

Leben zu werfen.<br />

Wir starten in dieser Ausgabe mit „<strong>Mister</strong><br />

<strong>Drehfix</strong>“ Alfons Wengenmeier, einem<br />

rührigen, erfindungsreichen Kollegen,<br />

bodenständig, engagiert auf vielen<br />

Parketten gleichzeitig tätig, visionär<br />

(so hat er sich bereits 1991 eine Homepage<br />

geschnappt, die uns gut zu Gesicht<br />

gestanden hätte…), energisch und<br />

ein „Tüftler vor dem Herrn“. Lesen Sie<br />

dazu mehr ab Seite 1508 und unter<br />

www.dlonline.de.<br />

Und sollten Sie Lust haben, sich selbst<br />

porträtieren zu lassen, weil sie eben<br />

auch ein wenig „anders“ sind, so schicken<br />

Sie mir einfach ein Mail – Sie wissen<br />

ja, ich freue mich immer über Kontakt<br />

mit Ihnen.<br />

In diesem Sinne wünsche ich uns<br />

allen einen goldenen Oktober<br />

Ihre<br />

e Dr. Angelika Schaller,<br />

Chefredakteurin<br />

www.facebook.com/<strong>das</strong><strong>dental</strong><strong>labor</strong> • www.twitter.com/<strong>das</strong><strong>dental</strong><strong>labor</strong><br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1495


Glosse<br />

L<br />

aut Professor Habermas ist es völlig unmöglich,<br />

NICHT zu kommunizieren: „Ich kommuniziere,<br />

also bin ich“ – eine These, der unser Kollege<br />

und Leidensgenosse Rolli nicht so einfach folgen<br />

kann. Ob im gewerblichen Labor oder im Praxis-Labor –<br />

Kommunikation fand und findet oft eher auf einem<br />

denkbar niedrigen Level statt und beschränkt sich oft<br />

nur auf ein archaisches „Befehl-Gehorsam-System“,<br />

bei dem „verkündet“ und „gefordert“, aber selten konstruktiv<br />

kommuniziert wurde. Da ging es einfach nur<br />

um Kohle machen, devot sein, um nicht beim Kunden<br />

oder dem Chef „anzuecken“. Sensiblen Zeitgenossen<br />

wurde und wird suggeriert, Urlaub würde lediglich<br />

huldvoll gewährt und Gehalt unwillig, aber gnädig<br />

überwiesen. Innerbetrieblich setzte sich nicht selten<br />

die Erkenntnis durch, <strong>das</strong>s es sich bei vielen Mitarbeitern<br />

nicht automatisch um ein TEAM handeln muss,<br />

<strong>das</strong>s der oft beschworene TEAMGEIST, der tagsüber<br />

kaum auszumachen war, bestenfalls den notorischen<br />

Überstündlern so gegen Mitternacht erschien und <strong>das</strong>s<br />

der Chef, mit dem man gestern angeblich noch „über<br />

alles“ reden konnte, einen heute unkommentiert im<br />

Regen stehen lässt. Rolli erinnert sich, zeitweilig amüsiert,<br />

an kommunikative Telefonate der besonderen<br />

Art. Bei einem fachlichen Telefongespräch – mit welcher<br />

Praxis auch immer – hatte er es zuallererst mit<br />

den Mädels der „Rezeption“ zu tun. Die, wenn sie denn<br />

rudimentäre Deutschkenntnisse besaßen, was in der<br />

Neuzeit nicht selbstverständlich war, mühsam überzeugt<br />

werden mussten, <strong>das</strong>s es mit ihrem Chef ein<br />

wirklich wichtiges Arbeitsdetail zu klären gab. Ganz<br />

übel wurde es, wenn er an einem Montag Morgen auf<br />

eine schlechtgelaunte Bürokraft traf, die sich bisher<br />

schwerpunktmäßig um <strong>das</strong> Merken von Geburtstagen,<br />

<strong>das</strong> Führen der Portokasse, Blumengießen, fachgerecht-boshaftes<br />

Mobbing zur Erhaltung der eigenen<br />

Vormachtsstellung, die Organisation von Betriebsfesten<br />

und <strong>das</strong> Vermeiden von Engpässen in der Kaffeeund<br />

Gebäck-Versorgung gekümmert hatte und jetzt<br />

schon MORGENS mit so etwas Profanem wie ZAHN-<br />

TECHNIK behelligt wurde. In einer solchen Situation<br />

auf Verständnis oder gar ein halbwegs sinnvolles Informationsgespräch<br />

zu hoffen, wäre verwegen gewesen.<br />

Da hieß es, auf die kommunikativere Kollegin der<br />

Nachmittagsschicht warten. Was wäre <strong>das</strong> Laborleben<br />

langweilig gewesen, hätte es neben den vielen unproblematischen<br />

Kunden nicht auch einige unterhaltsame<br />

Jungs gegeben. Dr. A., der über grob behauene Stümpfe,<br />

auf denen okklusal nicht selten noch Reste der Fissur<br />

zu entdecken waren, „zierliche Kronen“ wünschte<br />

und über bedrohlich aus dem Kiefer ragende Zahnreste<br />

ein schützendes Brückenglied drapierte. Dr. B., der bei<br />

Vollkeramikkronen eine Stufenpräparation für „unnötige<br />

Zickerei“ hielt und der, auf die Unmöglichkeit einer<br />

belastbaren vollkeramischen Langzeitversorgung angesprochen,<br />

mit einem lakonisch-dümmlichen „Muss<br />

aber gehen“ antwortete. Dr. C., dessen Helferinnen Arbeitszettel<br />

als Allgemeinkunstwerk kreierten, die nicht<br />

nur wegen der kryptisch anmutenden Zeichen und heftigen<br />

Aussetzer in Sachen Rechtschreibung, sondern<br />

auch durch beeindruckende Sinnfreiheit für beste Stimmung<br />

sorgten. War <strong>das</strong> schon Kommunikation, wenn<br />

da „Krone wie immer“, „unten etwas gelb“, „normale<br />

Zahnstellung“, „hat stark geblutet“ oder einfach nur<br />

„Brücke, schnellstens fertig“ ohne weitere Angaben<br />

stand? Was sollte man tun? Einfach fatalistisch seinen<br />

Rolli kommuniziert!<br />

Job machen? Hier ein paar nützliche Tipps von Rolli für<br />

den Umgang mit Dr. X & Co.: 1. Bei vielen Arbeiten mit<br />

gleichem Termin unbedingt ein flexibles Zeitmanagement<br />

anwenden, da früher fertig gestellte Arbeiten (ist<br />

bei mehreren Arbeiten mit gleichem Termin unvermeidlich)<br />

auf mangelnde Auslastung hinweisen – <strong>das</strong> System<br />

ist genauso verbreitet wie blöd und kontraproduktiv.<br />

2. Ist Ihr Chef ein „Umsatzmacher“, sollten Sie<br />

alle Ambitionen in Sachen Kreativität und Qualität vergessen<br />

und sich lieber eine befriedigendere Nebenbeschäftigung<br />

suchen. 3. Schlagen Sie nicht ständig<br />

Verbesserungen vor. Manche Typen lieben <strong>das</strong> Bestehende,<br />

weil sie glauben, den optimalen Status quo<br />

selbst geschaffen zu haben. 4. Vorsicht, wenn Sie kein<br />

stabiles Selbstwertgefühl haben – und nicht vergessen:<br />

Bücklinge werden irgendwann gefressen. 5.:<br />

Wenn Sie nichts von ihm wollen, ist er pflegeleicht,<br />

wenn Sie ihn beim Wort nehmen, machen Sie sich unbeliebt,<br />

wenn Sie etwas Konkretes wollen, geht er Ihnen<br />

aus dem Weg. Die nonverbale Kommunikation<br />

kennt für solche Fälle aber einige angebrachte Handzeichen,<br />

oder?<br />

UMA<br />

E-Mail dl.redaktion@vnmonline.de<br />

1496 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


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Inhalt<br />

1518<br />

1534<br />

1544<br />

1508<br />

dl-Talk …<br />

Editorial<br />

Schaller, Dr. A.:<br />

Blick über den Zaun 1495<br />

Glosse<br />

Rolli kommuniziert 1496<br />

Aktuell<br />

Pfiffige Lösungen<br />

aus dem Labor 1500<br />

Kurz notiert 1502<br />

Heraeus stärkt<br />

CAD/CAM-Präsenz 1504<br />

Sonicare macht super-sauber 1505<br />

Bego und Olympia 1506<br />

Neue Serie: dl-Talk<br />

Zu Besuch bei<br />

Alfons Wengenmeier 1508<br />

„Timeless Time“<br />

mit Lars Kroupa 1511<br />

Balance fürs Leben 1512<br />

Wieland setzt auf Wachstum 1514<br />

Ministerin bei Voco 1516<br />

Rodent feiert 1518<br />

Menschen<br />

Goldener Meisterbrief<br />

für Leo Moers 1519<br />

„Schiff Ahoi“<br />

bei Schütz Dental 1520<br />

Julian Sacher gehört<br />

zu den Besten 1522<br />

Lehren & Lernen<br />

Nürnberger Notizen 1524<br />

Erstes Etappenziel:<br />

die Gesellenprüfung 1528<br />

Freisprechungsfeier in Bonn 1534<br />

Nürtinger Keramikprojekt 1536<br />

Meisterlich in Düsseldorf 1538<br />

ArbeitsLeben<br />

dl privat: Tests und Tipps 1540<br />

Wellness auf See 1543<br />

Caipi nach der Labor-Arbeit 1544<br />

Herbstgenuss in Südtirol 1546<br />

Kalenderparade 1548<br />

Accessoires für den Herbst 1550<br />

Günstig genießen 1551<br />

Winter-Tipps<br />

am dl-Lesertelefon 1552<br />

1498 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Inhalt<br />

1554<br />

1594<br />

1566<br />

1572<br />

1578<br />

Technik<br />

Großmann, B.:<br />

Das Kunstwerk, Teil 1 1554<br />

Stoboran, F.: Eine ganz<br />

alltägliche Geschichte 1566<br />

Produkte<br />

Steinbach, G.:<br />

Fest und Flexibel 1572<br />

Nüchter, J.: Zahntechnik 2.0 1578<br />

Hammen, G.; Pape, Ch.:<br />

Aechtner, S.; Müller, W.:<br />

Besser als gut 1584<br />

Neuheiten 1588<br />

Multiresistenter Alleskönner 1592<br />

Wissen<br />

Bongartz, M.: Der „Oscar der<br />

Zahntechnik“, Platz 3 1594<br />

Auf hohem Niveau 1604<br />

Termine<br />

Veranstaltungsfinder 1606<br />

Events<br />

„Majesthetisch“ im Schloss 1622<br />

Heldentreffen<br />

bei Kaiserwetter 1624<br />

„Von klassisch<br />

bis dreidimensional“ 1628<br />

Anwendertreff bei Flussfisch 1629<br />

„Forum digitale Lösungen“ 1630<br />

Management<br />

Kennst du mich? 1632<br />

Gute Verbindungen 1634<br />

Umfrage bei C. Hafner 1639<br />

Günstig telefonieren 1640<br />

Dicke Luft im Labor 1642<br />

Internet im Handwerk 1645<br />

Kommentar zum Thema Euro 1646<br />

Mini-GmbHs 1647<br />

Banken:<br />

Das gibt’s zum Nulltarif 1648<br />

Umsatzsteuer-Nachschau 1650<br />

Aktueller Steuer-Tipp 1653<br />

Mitarbeiter werden<br />

zu Mitstreitern 1654<br />

Umfrage<br />

zur Labor-Konjunktur 1658<br />

Kurz vor Schluss<br />

Abrechnungstag<br />

in Südbayern 1670<br />

Impressum 1668<br />

Autorenrichtlinien 1669<br />

1604<br />

Diese Ausgabe enthält<br />

Beilagen der Firmen Carl<br />

Martin, Eickhorst, Henry<br />

Schein, Medentis, Merz Dental,<br />

Speiko, Straumann,<br />

Zahnkönige, Zirkonzahn sowie<br />

Teilbeilagen der Firma C. C. C.<br />

Wir bitten um freundliche<br />

Beachtung.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1499


Aktuell<br />

Kurz notiert<br />

Pfiffige Lösungen<br />

selber finden<br />

Im Juli-Heft (auf Seite 1084) warben<br />

wir dafür, kreative neue Lösungen publik<br />

zu machen. Von einer sehr raffinierten<br />

Idee berichtete uns Ztm. Achim<br />

Herling aus Erndtebrück. Es fand einen<br />

günstigen und vor allem zuverlässigen<br />

Weg, abends die Gasversorgung abzuschalten.<br />

In der Gasleitung sitzt ein elektromechanisches<br />

Ventil, <strong>das</strong> mit 230V angesteuert<br />

wird, unter der Decke ein handelsüblicher<br />

Bewegungsmelder – beides<br />

zusammen kostet deutlich unter<br />

200 Euro.<br />

Und so funktioniert es: Solange sich<br />

Menschen im Raum aufhalten, ist der<br />

Bewegungsmelder aktiv und schaltet<br />

<strong>das</strong> Ventil ein – Gas ist verfügbar. Wenn<br />

die Leute abends nach Hause gehen,<br />

schaltet der Bewegungsmelder, einige<br />

Minuten nachdem er im Raum keine Bewegung<br />

mehr festgestellt, aus – <strong>das</strong><br />

Gas ist also automatisch abgeschaltet.<br />

So kann niemand abends mehr vergessen,<br />

<strong>das</strong> Gas abzudrehen. Am<br />

nächsten Morgen wird es automatisch<br />

eingeschaltet, wenn die Ersten <strong>das</strong> Labor<br />

betreten.<br />

Selbst bei einem Stromausfall klappt <strong>das</strong><br />

Abschalten zuverlässig, da <strong>das</strong> Ventil<br />

dann in den geschlossenen Zustand fällt<br />

und <strong>das</strong> Gas abgedreht wird. uk n<br />

Ganz in Rot: Der neue Dreve-Marktplatz<br />

Eine durchgestylte Dental-Welt in<br />

Rot präsentiert Unna in diesem<br />

Dental-Messeherbst. Das Design der<br />

roten Laborgeräte passt natürlich<br />

vorzüglich ins Bild. Mit diesem flotten<br />

Messe-Konzept ist <strong>das</strong> Dreve-Team sicher,<br />

die Kunden beeindrucken zu<br />

können.<br />

n<br />

i www.dentamid.com<br />

1500 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Tradition und Zukunft<br />

Unser Anspruch: In allem ein bisschen besser<br />

– Edelmetall-Dentallegierungen<br />

Darunter auch: BEDRA DENT ® -Legierungen – im<br />

Sinne der ganzheitlichen Zahnmedizin hergestellt<br />

– VMK-, Zirkon- und Vollkeramiken<br />

– Laborgeräte<br />

– Edelmetallrecycling<br />

Alle Legierungen auch mit duoGarantie<br />

erhältlich – die Sicherheits-Garantie<br />

für Dental<strong>labor</strong>, Zahnarzt und Patient!<br />

Profitieren Sie von unserer umfangreichen<br />

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Aktuell<br />

Kurz notiert<br />

Interdisziplinär<br />

Eine interdisziplinäre Veranstaltung<br />

für Zahnmediziner, Zahntechniker<br />

und Ingenieure fand am 9. September<br />

statt: Der Dentry Dental Kongress Ruhr.<br />

In direkter Nachbarschaft zur Universität<br />

Witten/Herdecke und dem Zahnmedizinisch-Biowissenschaftlichen<br />

Forschungs-<br />

und Entwicklungszentrum<br />

Witten (ZBZ) setzte der Dentry bewusst<br />

auf Marktnähe und „kurze Wege“. Rund<br />

160 Teilnehmer erlebten und diskutierten<br />

Innovationen für Praxis und Labor.<br />

Die Veranstalter ZBZ Witten und der regionale<br />

Branchenverband MedEcon<br />

Ruhr zeigten sich mit der Premiere sehr<br />

zufrieden.<br />

n<br />

i www.dentry.de<br />

d Bei der Präsentation: Dr. Michael<br />

Dreyer, Vizepräsident der Zahnärzte -<br />

kammer Berlin, Bildmitte<br />

Sportlich<br />

In Berlin wurde vor kurzem <strong>das</strong> erste<br />

Projekt der neuen Kooperation von<br />

Zahnärztekammer Berlin und Landessportbund<br />

Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt<br />

werden: die Informationsbroschüre<br />

„Sport – und Zähne“. „Die vielfältigen<br />

Verbindungen zwischen Sport<br />

und Mundgesundheit sind uns Zahnärzten<br />

schon lange bewusst“, sagte Dr.<br />

Michael Dreyer, Vizepräsident der Zahnärztekammer<br />

Berlin, „aber leider erleben<br />

wir sie in unseren Praxen zumeist<br />

von der problematischen Seite: Zahnschäden<br />

durch Unfälle oder zahnschädliches<br />

Verhalten…Wir haben uns<br />

in den letzten Jahren vielen Aufgaben<br />

gestellt, die Prävention auf den verschiedensten<br />

Ebenen zu verbessern.<br />

Bisher noch nicht explizit in unserem<br />

Blickfeld stand dabei allerdings <strong>das</strong><br />

Thema Sport.“ Die Broschüre steht<br />

Sportvereinen und Schulen kostenlos<br />

zur Verfügung und auf der Website der<br />

Zahnärztekammer auch zum Downloaden<br />

bereit: www.zaek-berlin.de n<br />

Foto: Copyright proDente<br />

Gefragt<br />

Wenn Zahnersatz notwendig wird,<br />

stellen sich für den Patienten<br />

meist viele Fragen. Antworten bietet<br />

ihm <strong>das</strong> Infotelefon (07 11) 16 22 15 22<br />

des Informations- und Qualitätszentrums<br />

Zahntechnik, (iq:z), einer Initiative<br />

der Zahntechniker-Innungen Württemberg<br />

und Baden. Die meisten Fragen<br />

beziehen sich auf Materialien,<br />

Kosten und private Zusatzversicherungen.<br />

www.iqz-online.de<br />

n<br />

1502 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


PARALLELITÄT<br />

INDIVIDUALITÄT<br />

PROFIL<br />

EMERGENZ-<br />

DIVERGENZ-<br />

AUSGLEICH<br />

WIRTSCHAFTLICHE INDIVIDUALITÄT<br />

Standard-Abutment war gestern<br />

Standard<br />

Individuell<br />

Ästhetisch hochwertigen Zahnersatz erzielen Sie mit individuell konstruierten<br />

einteiligen Titanabutments und anschließender Fertigung bei ZENO-<br />

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Individualisierung sind selbst bei Grenzfällen optimale Versorgungen<br />

möglich. ZENOTEC SCI.ENCE Abutments versprechen herausragende<br />

Passung durch speziell zugeschnittene Fertigungsverfahren.<br />

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Ihrem CAD-Scannersystem bei optimalem Weichgewebsmanagement.<br />

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Aktuell<br />

Heraeus stärkt CAD/CAM-Präsenz<br />

c Nach der Übernahme<br />

des Geschäftsbetriebs der<br />

Bio Medi Face, von links:<br />

Dr. Martin Haase,<br />

Geschäfts führer Heraeus<br />

Kulzer; Ursula Hess-Moeser<br />

Rechtsanwältin, stellv.<br />

Leiterin Gesellschaftsrecht,<br />

Heraeus Holding GmbH,<br />

Antonio Maria Scotti, Leiter<br />

Zweigniederlassung Stabio<br />

Heraeus Kulzer Schweiz,<br />

Domenico Nuzzi, Leiter<br />

Controlling Heraeus Kulzer<br />

Italien, Dr. Martin Schuster,<br />

Leiter Division Prosthetics<br />

Heraeus Kulzer<br />

Nach Übernahme von Bio Medi Face<br />

Heraeus stärkt<br />

CAD/CAM-Präsenz<br />

Der Geschäftsbereich Dental des<br />

Hanauer Edelmetall und Technologiekonzerns<br />

Heraeus hat zum 1. September<br />

den Geschäftsbetrieb der Bio<br />

Medi Face S.A., Stabio in der Schweiz<br />

übernommen. Damit stärkt Heraeus<br />

Kulzer nach eigener Aussage seine<br />

CAD/CAM-Präsenz und erweitert sein<br />

Angebot für die digitale Prothetik um<br />

gefräste Implantat-Suprastrukturen aus<br />

Titan und Kobalt-Chrom.<br />

Das Dentalunternehmen Bio Medi Face<br />

fertigte seit 2007 mit Hilfe von<br />

CAD/CAM-Technologie Implantat-Suprastrukturen<br />

für Dental<strong>labor</strong>s in der<br />

Schweiz und in Italien. Das Unternehmen<br />

entstand auf Basis der wissenschaftlichen<br />

Expertise des Mund-, Kiefer-,<br />

Gesichtschirurgen und Implantologen<br />

Dr. Giorgio Pedretti und der<br />

technologischen Kompetenz des Ingenieurs<br />

und CAD/CAM-Experten Marco<br />

Spiga.<br />

n<br />

„Alle Wahrheiten sind einfach zu<br />

verstehen, sobald sie entdeckt werden ...<br />

Galileo Galilei 1564 - 1642, Philosoph, Mathematiker, Physiker, Astronom


Super-sauber mit Sonicare<br />

Aktuell<br />

Zahnputz-Tipp<br />

Super-sauber mit Sonicare<br />

Absolut begeistert ist die dl-Redaktion<br />

von der neuen Schallzahnbürste<br />

aus der Sonicare-Familie.<br />

Mit DiamondClean<br />

macht Zähneputzen so<br />

richtig Spaß!<br />

Sonicare DiamondClean, die „Neue“<br />

von Philips, entfernt auch an schwer erreichbaren<br />

Stellen bis zu 100 Prozent<br />

mehr Plaquebiofilm als eine Handzahnbürste.<br />

Wir haben die Bürste getestet<br />

und können sie wärmstens empfehlen!<br />

Sie hinterlässt ein super-sauberes<br />

Gefühl im Mund. Da lassen sich auch<br />

hartnäckige Verwender von Handzahnbürsten<br />

bekehren.<br />

Zusätzliche Pluspunkte sind <strong>das</strong> edle<br />

mattweiße Oberflächenmaterial (macht<br />

sich optisch gut im Badezimmer), <strong>das</strong><br />

gute Handling und <strong>das</strong> umfangreiche Zubehör.<br />

Ein Glas dient als Ladestation zu<br />

Hause und lädt die Zahnbürste über Induktion.<br />

Auf Reisen wird DiamondClean<br />

im Hartschalenetui transportiert, <strong>das</strong><br />

per USB-Anschluss am Laptop geladen<br />

werden kann – wenn überhaupt nötig,<br />

denn der Akku hält drei Wochen. n<br />

i www.philips.de<br />

... der Punkt ist, sie zu entdecken.“<br />

Galileo LF Keramik-System<br />

Ihre Vorteile für perfekte Ergebnisse:<br />

Extrem erhöhter Haftverbund<br />

zwischen Gerüst und Opaquer<br />

Einfaches Handling<br />

Absolute Farbstabilität durch<br />

optimierte Korngrößenverteilung<br />

Systemsicherheit durch keramikabgestimmte<br />

Jensen-Aufbrenn-<br />

Legierungen<br />

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0800 - 857 32 30<br />

WWW.JENSENDENTAL.DE<br />

Zahntechnische Arbeiten und Aufnahmen: Ztm. A. Gütges, Xcitedent DL / Düsseldorf


Aktuell<br />

Mit Bego bei Olympia<br />

c Auf die Plätze – fertig –<br />

Bego: Auch in London 2012<br />

geht <strong>das</strong> Bremer Dental -<br />

unternehmen wieder als<br />

offizieller Co-Partner der<br />

deutschen Olympia-<br />

Mannschaft an den Start.<br />

Die Vorbereitungen laufen<br />

auf vollen Touren.<br />

Auszubildende und Zahnarzt-Team sind 2012 in London dabei<br />

Mit Bego bei Olympia<br />

Tel.: 0 22 67 - 65 80-0 • www.picodent.de<br />

Schon seit 2002 ist Bego offizieller<br />

Co-Partner der deutschen Olympia-Mannschaft.<br />

Bei den kommenden<br />

Sommerspielen 2012 unterstützt<br />

<strong>das</strong> Bremer Unternehmen die<br />

deutsche Mannschaft bereits zum<br />

sechsten Mal vor Ort. Neben einem<br />

Zahnärzte-Team schickt Bego erstmalig<br />

zwei Auszubildende nach London,<br />

die für <strong>das</strong> Service-Team im Deutschen<br />

Haus tätig sein werden.<br />

Das Deutsche Haus im „Museum of London<br />

Docklands“ ist <strong>das</strong> offizielle Hospitality-Haus<br />

des Deutschen Olympischen<br />

Sportbundes bei den Olympischen<br />

Spielen. Als Teil eines großen<br />

Teams werden die beiden Bego-Auszubildenden<br />

dort Sportler, Gäste und<br />

Journalisten betreuen, Veranstaltungen<br />

und Pressekonferenzen organisieren<br />

sowie für den reibungslosen Ablauf hinter<br />

den Kulissen und <strong>das</strong> leibliche Wohl<br />

der Besucher sorgen.<br />

Vorausgegangen war ein internes Bewerbungsverfahren,<br />

bei dem junge Bego-Mitarbeiter<br />

in einer kurzen Präsentation<br />

auf Englisch erklären sollten, was<br />

die olympischen Werte für sie ganz persönlich<br />

bedeuten. Vier Finalistinnen<br />

stellten Anfang Juni – gemeinsam mit<br />

anderen jungen Leuten aus dem ganzen<br />

Land – beim Veranstalter Deutsche<br />

Sport Marketing in Düsseldorf ihre Motivation<br />

unter Beweis. Zwei Bego-Kandidatinnen<br />

haben es geschafft. Sie werden<br />

in London dabei sein.<br />

Sportler, aber auch Betreuer sowie Gäste<br />

und Besucher des Deutschen Hauses<br />

erwartet bei Bedarf eine zahnärztliche<br />

Rundum-Versorgung in der Bego-Praxis<br />

in direkter Nähe zum olympischen Dorf.<br />

Aber auch vor und nach den Spielen ist<br />

Bego für <strong>das</strong> Olympia-Team da und<br />

stellt allen Sportlern des deutschen A-<br />

und B-Kaders die für eine Behandlung<br />

notwendigen Legierungen, Materialien<br />

und Implantate gratis zur Verfügung.<br />

Zahlreiche deutsche Spitzensportler haben<br />

sich bereits mit Unterstützung von<br />

Bego behandeln lassen.<br />

„Wir sind sehr stolz, <strong>das</strong>s neben unserem<br />

Zahnärzte-Team zwei Botschafterinnen<br />

unseres Unternehmens bei<br />

Olympia vertreten sind. Getreu unserer<br />

Philosophie,Miteinander zum Erfolg’<br />

freuen wir uns auf eine erfolgreiche und<br />

spannende Zeit mit der deutschen<br />

Mannschaft in London“, so Christoph<br />

Weiss, geschäftsführender Gesellschafter<br />

der Bego.<br />

n<br />

1506 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


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Mediotrusion<br />

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Schliff-Facetten schaffen eine<br />

effektivere Kauleistung<br />

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Aktuell<br />

dl-Talk<br />

… mit Alfons Wengenmeier<br />

dl-Talk …<br />

<strong>Mister</strong> <strong>Drehfix</strong><br />

Das hat der Branche noch<br />

gefehlt: Der Dental<br />

<strong>Drehfix</strong>, eine clevere<br />

Abrech nungs hilfe, ist der<br />

Renner der Saison! Die<br />

Labors sind begeistert.<br />

Mindestens so interessant<br />

wie die pfiffige Neu -<br />

heit ist deren Erfinder,<br />

Alfons Wengenmeier aus<br />

Marktoberdorf. Wir<br />

besuchten den Zahntech -<br />

nikermeister in seinem<br />

Betrieb im schönen<br />

Allgäu.<br />

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e Ein klasse Team: Alfons und Sabine<br />

Wengenmeier<br />

Ein bisschen ähnelt der Endvierziger<br />

ja dem Kommissar Kluftinger<br />

aus den „Allgäu-Krimis“: Bodenständig,<br />

unprätentiös, klug, gewitzt –<br />

jedoch um einiges verbindlicher als die<br />

Romanfigur. Bodenständigkeit, aber<br />

auch Zielstrebigkeit lässt sich aus seiner<br />

Biografie herauslesen: Nach der Lehre<br />

in Augsburg war er in einem Praxis<strong>labor</strong><br />

tätig und machte sich an der Münchner<br />

Meisterschule fit für die höheren Weihen<br />

des Handwerks. Als frischgebackener<br />

Meister und nach dem Studium<br />

zum Betriebswirt des Handwerks wagte<br />

er nach einer kurzen Station als leitender<br />

Techniker in einem Labor die<br />

Selbstständigkeit. Im September 1992<br />

eröffnete er <strong>das</strong> Labor „Die Brücke“ in<br />

seinem Heimatort Marktoberdorf. Anders<br />

als viele seiner Kollegen hatte Alfons<br />

Wengenmeier nie Berührungsängste<br />

vor neuen Medien. Clever hat er<br />

sich beizeiten (1991!) eine einprägsame<br />

Homepage gesichert www.<strong>dental</strong>-<strong>labor</strong>.com.<br />

1997, als frisch gewähltes Vorstandsmitglied<br />

der Südbayerischen Innung,<br />

SZI, machte er sich sofort daran,<br />

den Internet-Auftritt der Organisation<br />

aufzubauen. Auch <strong>das</strong> Konzept der „Lebenden<br />

Werkstatt“ mit sechs bis acht<br />

jährlichen „Auftritten“ bei Verbrauchermessen<br />

geht auf sein Konto. 1998<br />

und 1999 war er bei der Gewerbeschau<br />

in Marktoberdorf der „Lokalmatador“<br />

und erklärte unter anderem auch dem<br />

damaligen Ministerpräsidenten Edmund<br />

Stoiber die Dentalwelt.<br />

Ebenso wichtig wie die Außendarstellung<br />

seines Handwerks war ihm immer,<br />

sinnvolle Ideen zu realisieren, die einem<br />

<strong>das</strong> Leben erleichtern. 2003 hatte<br />

Pentalog, ein System verschraubbarer<br />

Friktions- und Führungsstifte, Messe-<br />

Premiere – darüber war auch in unserer<br />

Fachzeitschrift zu lesen. Nach dem<br />

Motto „es gibt nichts, was man nicht<br />

noch besser machen kann“, hat er beispielsweise<br />

seine Arbeitslampen im Labor<br />

umgebaut, um noch flexiblere Beleuchtung<br />

zu haben. Das Labor, <strong>das</strong> er<br />

mit<br />

„<br />

zwei Mitarbeitern betreibt, und <strong>das</strong><br />

Mich stört die<br />

Fremdbestimmtheit<br />

unseres Handwerks<br />

“<br />

im Wohnhaus integriert ist, trägt voll<br />

und ganz seine Handschrift. Überall<br />

wurde und wird etwas an- und umgebaut,<br />

um effektiver arbeiten zu können.<br />

Doch nicht nur in der Dentalwelt ist Alfons<br />

Wengenmeier als „Daniel Düsentrieb“<br />

aktiv. Seit rund zwei Jahren gibt<br />

es „rupi.tv“, eine wertvolle Rangierhilfe.<br />

Für alle, die mit Auto-Anhänger unterwegs<br />

sind, eine überaus praktische<br />

Sache … Und seine Faschingsprothesen<br />

haben schon bei mancher Party den<br />

Spaßfaktor potenziert...auch der Maes-<br />

1508 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


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und<br />

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Aktuell<br />

dl-Talk<br />

c Der Meister im Labor<br />

„<br />

Fragen und<br />

Antworten zu<br />

„<strong>Mister</strong> <strong>Drehfix</strong>“<br />

auch unter<br />

www.dlonline.de<br />

Müssen kleinere Reparaturen,<br />

für die kein Abdruck nötig ist, wirklich<br />

immer über die Praxis gehen?<br />

“<br />

tro selbst zeigt mal Phantasie-Zähne<br />

aus eigener Fertigung. Seine Auftritte<br />

als Nana Mouskouri sind gefährlich –<br />

sie sorgen für lang anhaltende Lachanfälle<br />

der Zuschauer.<br />

Zum Lachen war Alfons Wengenmeier allerdings<br />

nicht immer zumute. Ein schwerer<br />

Autounfall als junger Meister hat ihn<br />

zu einer monatelangen Auszeit gezwungen.<br />

Mit viel Energie, Geduld, Gottvertrauen<br />

und der Fürsorge seiner Frau Sabine<br />

– sie ist wirklich ein Schatz! – hat er<br />

diese schlimme Zeit überstanden.<br />

Zahntechnik macht er immer noch gern.<br />

Was ihn nervt, ist die Fremdbestimmtheit<br />

seines Handwerks, der Termindruck,<br />

der Frust, den Kunden an die Labors<br />

weitergeben, die Unehrlichkeit,<br />

die Missgunst unter manchen Kollegen,<br />

und die schlechte Bezahlung. Zahntechniker,<br />

so findet er, sollten mehr Kooperationen<br />

bilden. Welche Visionen<br />

hat er? „Wir sollten aus dem SGB V aussteigen<br />

und unsere eigenen Preise machen<br />

können. Der Patient sollte dennoch<br />

einen Festzuschuss erhalten.“ Zu<br />

überlegen wäre, ob kleinere Reparaturen,<br />

für die kein Abdruck nötig ist, wirklich<br />

immer über die Praxis gehen müssen.<br />

Und: „Eine getrennte Abrechnung<br />

von Zahnarzt- und Labor-Leistungen wäre<br />

sehr viel fairer“. Das Kostenerstattungssystem,<br />

<strong>das</strong> es kurz in der Ära Seehofer<br />

gab, sorgt seiner Meinung nach<br />

für mehr Transparenz und führe dazu,<br />

<strong>das</strong>s Zahnärzte den Labors mehr Patienten<br />

schicken würden.“<br />

Was würde er gerne noch ändern? „Zusatzversicherungen<br />

für Zahnersatz sollten<br />

Pflicht sein, und die Innungen sollten<br />

die Abrechnungen für ihre Mitglieder<br />

machen dürfen“.<br />

Seit 2006 gehört er wieder dem Vorstand<br />

der SZI an und ist Vertragsausschussvorsitzender.<br />

Die Kompetenz als<br />

Abrechnungsspezialist und seine Liebe<br />

zum Tüfteln waren die entscheidenden<br />

Faktoren für die Kreation des Dental<br />

<strong>Drehfix</strong>. Die ganze Familie, erzählt Alfons<br />

Wengenmeier lächelnd, war involviert<br />

in der Planungs- und Entstehungsphase.<br />

Einer der größten Fans<br />

und gleichzeitig die strengste Kritikerin<br />

ist die neunjährige Enkelin der Wengenmeiers.<br />

Nina durfte ebenfalls ihren<br />

Kommentar abgeben zu Farbe und<br />

Handling der Abrechnungshilfe. Befragt,<br />

was sie einmal werden will, äußert sich<br />

die junge Dame sehr dezidiert: „Erfinder<br />

– so wie mein Opa!“ bs n<br />

Tel.: 0 22 67 - 65 80-0 • www.picodent.de<br />

Fragen und Antworten zum Dental <strong>Drehfix</strong><br />

Was war die Intention<br />

für diese Erfindung?<br />

Alfons Wengenmeier: „Um korrekt abrechnen<br />

zu können wollte ich ein System<br />

entwickeln, bei dem alle dem Festzuschuss<br />

zugeordnete Abrechnungspositionen<br />

auf einen Blick erkennbar sind“<br />

Was sind die Vorteile?<br />

n Kein Geld mehr verschenken<br />

n Keine Berichtigungsanträge mehr<br />

n Keine Verwechslung von Abrechnungspositionen<br />

n Keine Abrechnungsfehler<br />

Wo gibt es den Dental <strong>Drehfix</strong><br />

zu kaufen?<br />

Sie können den Dental <strong>Drehfix</strong> für 49,90<br />

Euro inklusive Mehrwertsteuer bestellen<br />

– entweder online unter www.fachbuchdirekt.de<br />

oder telefonisch bei InTime Services,<br />

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1510 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Aktuell<br />

Kalendergeschichten mit tollen Bildern<br />

Lars Kroupa bietet<br />

„Timeless Time“<br />

Erstaunlich, was die Menschen in unserer<br />

Branche neben ihrer Berufstätigkeit<br />

alles leisten – ein Beispiel erleben Sie auf<br />

Seite 1508 f. Vor kurzem bekam ich einen<br />

Kalender in die Hand, den Lars Kroupa (im<br />

Marketing bei Vita) vertreibt. Neben den<br />

Bereit, für eine<br />

Lektion?<br />

kapitel4.com<br />

hervorragenden(!)<br />

Fotos von<br />

Lars Kroupa<br />

selbst gibt<br />

es auch hübsche<br />

Texte<br />

von Moon Suk<br />

(Opernsängerin<br />

und TV-Moderatorin).<br />

Am<br />

wichtigsten ist<br />

aber der philosophische<br />

Aspekt:<br />

Der Kalender<br />

heißt „Timeless Time“ und will den Benutzer<br />

inspirieren, die Zeit besser und<br />

genussvoller zu nutzen. Dazu wird pro Tag<br />

zu einer anderen Diät inspiriert. Zu einer<br />

Informationsdiät zum Beispiel. Ich könnte<br />

also heute mein Smartphone ausgeschaltet<br />

lassen und mich auf <strong>das</strong> Naheliegende<br />

besinnen …<br />

uk n<br />

Das neue<br />

praxisorientierte<br />

Fortbildungsprogramm<br />

von<br />

Zimmer Dental & Zfx<br />

Die Dentalbranche entwickelt sich rasanter weiter denn je. Damit<br />

Sie auch zukünftig fit für die Aufgaben des Alltags sind und keine<br />

Innovationen und Neuerungen verpassen, haben wir für Sie umfangreiche<br />

Ausbildungs- und Praxisprogramme zusammengestellt. Für<br />

Ihr individuelles Workout wurden Schulungs- und Fortbildungsangebote<br />

konzipiert, die sich bewusst nah an der Praxis orientieren,<br />

um zielgenau auf Ihre Wünsche und Fragestellungen einzugehen.<br />

Die von uns organisierten Kongresse und Tagungen vermitteln stets<br />

den neuesten Stand des Wissens.<br />

Stellen Sie sich gleich Ihren persönlichen Trainingsplan zusammen.<br />

Unser umfangreiches Angebot finden Sie unter<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1511


Aktuell<br />

Mehr Balance fürs Leben<br />

Work-Life-Balance-Kongress im November<br />

Mehr Balance fürs Leben<br />

Kissel Consulting und Deutsche<br />

Gesellschaft für Systemische Therapie,<br />

Beratung und Familientherapie (DGSF)<br />

veranstalten einen Work-Life-Balance-Kongress.<br />

Coaching ist gut für <strong>das</strong> Immunsystem“<br />

lautet der Titel eines<br />

eintägigen Kongresses, den <strong>das</strong><br />

Beratungsunternehmen Kissel Consulting,<br />

Urbar, mit der Deutschen Gesellschaft<br />

für Systemische Therapie, Beratung<br />

und Familientherapie (DGSF),<br />

Köln, veranstaltet. Er findet am 7. November<br />

im Klostergut Besselich in Urbar<br />

bei Koblenz statt. Therapeuten,<br />

Coachs und Gesundheitsexperten diskutieren<br />

mit Führungskräften und Personalfachleuten<br />

über <strong>das</strong> psychische<br />

und physische Gesundheitsmanagement<br />

in Unternehmen.<br />

Morgens, mittags und nachmittags finden<br />

jeweils parallel drei bis vier Workshops<br />

zu gesundheitsrelevanten Themen<br />

statt. Das heißt, jeder Teilnehmer<br />

kann, je nach persönlichem Interesse,<br />

jeweils drei der zehn Workshops besuchen.<br />

Abgeschlossen wird der Kongress<br />

mit einem Plenumsvortrag von Professor<br />

Dr. Jochen Schweitzer-Rothers, stellvertretender<br />

Leiter des Instituts für Medizinische<br />

Psychologie am Universitätsklinikum<br />

Heidelberg, zum Thema<br />

„Demografischer Wandel und Organisationskultur<br />

– Schritte zum positiven Altern<br />

in der Arbeitswelt“. Über den Vortrag<br />

und die Workshop-Inhalte können<br />

die Teilnehmer anschließend bei einem<br />

zwanglosen „Come-together“ diskutieren.<br />

Burnout-Gefahr mindern<br />

Ein Workshop am Morgen wird von der<br />

Pfarrerin, Diplom-Psychologin und Supervisorin<br />

Astrid Gießelmann geleitet.<br />

Unter dem Motto „Job-fit? Fehlpassung<br />

erkennen und bearbeiten“ gehen die<br />

Teilnehmer auch der Frage nach, welche<br />

Voraussetzungen erfüllt sein müssen,<br />

Die Teilnahme am Kongress<br />

„Coaching ist gut für <strong>das</strong> Immun -<br />

system“ kostet 175 Euro (plus<br />

Mehrwertsteuer). Nähere Informa -<br />

tionen unter www.kissel-consulting.de;<br />

Telefon (02 61) 96 23 112,<br />

E-Mail info@kissel-consulting.de.<br />

damit eine Person und eine Stelle zusammen<br />

passen. Eine solche „Passung“<br />

ist laut Klaus Kissel, Geschäftsführer<br />

von Kissel Consulting, „nicht nur für die<br />

Arbeitszufriedenheit“ sehr wichtig. Sie<br />

mindert auch nachhaltig die Burnout-<br />

Gefahr.<br />

In einem Workshop der zweiten Session<br />

von Iris Hartmann berichtet die Trainerin<br />

und Key Account Managerin einer<br />

Pharmafirma von ihrem eigenen Burn -<br />

out und wie sie ihre Lebensfreude und<br />

Leistungskraft wieder gewann. Darauf<br />

aufbauend entwickelt sie mit den Teilnehmern<br />

Leitlinien, wie man einen Burn -<br />

out früh erkennen und vermeiden<br />

kann.<br />

Der Workshop „Familie als Kraftquelle“<br />

wird von Birgit Huber-Metz und Angela<br />

Kissel moderiert, die den Geschäftsbereich<br />

„Balance fürs Leben“ von Kissel<br />

Consulting leiten. In ihm räumen die<br />

beiden Therapeutinnen unter anderem<br />

mit dem Vorurteil auf: Wenn Arbeitnehmer<br />

an ihre (psychischen) Belastungsgrenzen<br />

stoßen, ist dies zumeist rein<br />

job-bedingt. In der Regel, so die Erfahrung<br />

der beiden Beraterinnen, gibt es<br />

auch Ursachen im privaten Bereich. Zugleich<br />

kann und sollte dieser Bereich<br />

aber auch eine Kraftquelle für den Beruf<br />

sein.<br />

n<br />

Fotolia © Vitaliy Pakhnyushchy<br />

1512 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


„DIE KOMBINATION<br />

MACHT`S.”<br />

Benjamin Votteler, Zahntechniker, Deutschland.<br />

Das vielseitige Indikationsspektrum und die Festigkeit<br />

der IPS e.max Press-Keramik sorgen für ein<br />

gutes Gefühl bei der täglichen Anwendung. Dank<br />

der Ästhetik der Lithium-Disilikat-Glaskeramik ist<br />

es ein Leichtes, auch Zahnärzte und Patienten für<br />

IPS e.max zu begeistern.<br />

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Aktuell<br />

Wieland Dental setzt auf Wachstum<br />

Mehrheitsbeteiligung am CAD/CAM-Fertigungszentrum Digident erworben<br />

Wieland Dental setzt auf Wachstum<br />

e Bild aus den Anfängen des<br />

Unternehmens<br />

e Das Firmengebäude in Pforzheim<br />

e Mit dem diesjährigen<br />

Geschäftsverlauf sind wir<br />

sehr zufrieden“, so Torsten<br />

Schwafert, Geschäftsführer<br />

der Wieland Dental<br />

e Gegenüberstellung:<br />

Standard und Individuell<br />

Die Wieland Dental-Gruppe verstärkt<br />

sich weiter. Unter dem<br />

Aspekt, „Alles, was einfach<br />

nicht zu fräsen ist“, hat <strong>das</strong> Unternehmen<br />

im Juni die Mehrheitsbeteiligung<br />

am Pforzheimer CAD/CAM-Fertigungszentrum<br />

Digident GmbH erworben.<br />

„Diese Investition ist ein weiterer<br />

Schritt, die technologische Kompetenz<br />

zu stärken und den zahlreichen Kunden<br />

mit Wieland Fräsgeräten und Scannern<br />

ergänzende Indikationen wie individuelle<br />

Titanabutments oder gefräste<br />

NEM-Restaurationen anzubieten. Neben<br />

mehreren hundert neuen Dimension-Verblendkeramikkunden<br />

rechnet<br />

<strong>das</strong> Unternehmen auf Basis des derzeitigen<br />

Verlaufs im Jahr 2011 mit dem Verkauf<br />

von 200 bis 300 Frässystemen und<br />

einem weiter sehr dynamischen Wachstum<br />

im Bereich Zenostar. „Mit dem<br />

diesjährigen Geschäftsverlauf sind wir<br />

sehr zufrieden“, so Torsten Schwafert,<br />

Geschäftsführer der Wieland Dental.<br />

Unter dem Markendach Zenotec Science<br />

können die CAD/CAM-Kunden individuelle<br />

implantatprothetische Lösungen,<br />

Modellguss und gefräste NEM-Kronen<br />

und Brücken ordern. Torsten<br />

Schwafert: „Wieland-Kunden können<br />

so optimal ohne Investitionen in komplexe<br />

und teure Metallbearbeitungsmaschinen<br />

ihre Wieland CAD/CAM Hardund<br />

Software um zahlreiche Indikationen<br />

ergänzen.“<br />

Hinter den heutigen Leistungen für die<br />

Zahntechnik liegen mehr als hundert<br />

Jahre Konzentration auf Edelmetall-Fertigung<br />

und -Verarbeitung, handwerkliches<br />

Geschick und kaufmännisches Gespür<br />

für Chancen im Markt. Was Dr.<br />

Theodor Wieland mit seiner kleinen Probier-<br />

und Scheideanstalt im Herzen von<br />

Pforzheim aufbaute, setzten die nachfolgenden<br />

Generationen fort. Der Sohn<br />

Eberhard Wieland und der Enkel Ulrich<br />

Wieland machten aus dem kleinen Familienbetrieb<br />

ein Unternehmen, <strong>das</strong> zügig<br />

wuchs. Von anfangs 13 bis zu gegenwärtig<br />

rund 140 Mitarbeitern.<br />

Zur Wieland Dental Gruppe gehören eigene<br />

Gesellschaften in USA, Österreich<br />

und China. Zudem trägt <strong>das</strong> Unternehmen<br />

die Managementverantwortung<br />

für Wieland Dental Ceramics, eines von<br />

weltweit nur zwölf Unternehmen, welches<br />

verblendkeramische Materialien<br />

für Zahnersatz selbst entwickelt und<br />

produziert.<br />

n<br />

1514 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


&<br />

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Aktuell<br />

Kurz notiert<br />

Ursula von der Leyen bei Voco<br />

Ministerin lobt die „Dentalisten“<br />

c Voco-Geschäftsführer Manfred<br />

Thomas Plaumann erläutert<br />

Ministerin Ursula von der Leyen die<br />

umfangreichen Qualitätskontrollen.<br />

Weitere Gäste waren Staatssekretär<br />

Enak Ferlemann, zweiter von rechts,<br />

Cuxhavens Landrat Kai-Uwe<br />

Bielefeld, zweiter von links, und<br />

Cuxhavens CDU-Fraktionsvorsitzen -<br />

dem im Stadtrat, Thiemo Röhler,<br />

links.<br />

Von Cuxhaven in Labors und Praxen<br />

in aller Welt: Der Weg eines Voco-<br />

Produkts ist lang. Ein kleines Stück des<br />

Wegs ist die Bundesministerin für Arbeit<br />

und Soziales, Dr. Ursula von der<br />

Leyen, im August mitgegangen. Beim<br />

Besuch des Herstellers von Dentalmaterialien<br />

überzeugte sie sich vom Knowhow,<br />

Fleiß und von der Professionalität<br />

der „Dentalisten“.<br />

„Wahnsinnig spannend“, fand es die Ministerin,<br />

„den Prozess, der hinter der<br />

Entstehung eines Produktes steht, kennen<br />

zu lernen“. Von der Idee über die<br />

Entwicklung, umfangreiche Proben und<br />

Qualitätskontrollen bis hin zur Marktreife:<br />

Die Entstehung eines Produkts erläuterte<br />

Geschäftsführer Manfred Thomas<br />

Plaumann der Ministerin bei einem<br />

Rundgang durch die Labore und Produktionsräume.<br />

Ursula von der Leyen würdigte die Qualität<br />

der Produkte. Der gute Ruf deutscher<br />

Unternehmen auf den Weltmärkten<br />

sei auf Produkte „Made in Germany“<br />

zurückzuführen, die ständigen<br />

hohen Qualitätskontrollen unterzogen<br />

werden und höchste Ansprüche erfüllen.<br />

Produkte, wie sie auch Voco in Cuxhaven<br />

entwickelt und produziert. n<br />

Tag der offenen Tür<br />

Meisterlich werden in Stuttgart<br />

Meisteraspiranten sollten sich diesen<br />

Termin merken: Am Freitag,<br />

18. November, lädt die Stuttgarter<br />

Schule zu einem Infonachmittag ein.<br />

Die Bundesmeisterschule Stuttgart informiert<br />

von 13 bis 16 Uhr über alles,<br />

was zukünftige Meisterschüler wissen<br />

wollen und müssen: Schuljahresablauf,<br />

Lehrkräfte, Referenten, Unterrichts- und<br />

Laborräume, Kurse, Exkursionen, Prüfungsabläufe,<br />

Prüfungsbestandteile<br />

und viele Dinge mehr rund um die Ausbildung.<br />

Die Veranstaltung findet statt in der Gewerblichen<br />

Schule Im Hoppenlau,<br />

Raum 226, Rosenbergstr. 17, 70176<br />

Stuttgart. Infos unter www.gsih.de n<br />

1516 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Menschen<br />

Zwischen Funktion und Intuition<br />

e Pausengespräche<br />

im Klosterhof<br />

e Die Vorträge lieferten<br />

fachliche Inpulse …<br />

20-jähriges Jubiläum von Rodent im Kloster<br />

Zwischen Funktion<br />

und Intuition<br />

Das 19. Rostocker Dental<br />

Forum, zu dem die Labors<br />

Rodent Rostock und<br />

Güstrow einluden, war in<br />

diesem Jahr etwas ganz<br />

besonderes, feierte doch<br />

die Rodent Rostocker<br />

Dental<strong>labor</strong> GmbH ihren<br />

20. Geburtstag.<br />

e … während der Mönch mit absoluter<br />

Körperbeherrschung verblüffte<br />

Mehr als 250 Zahnärzte und<br />

Zahnarzthelferinnen aus ganz<br />

Mecklenburg-Vorpommern<br />

waren in die Hochschule für Musik und<br />

Theater nach Rostock gekommen, um<br />

gemeinsam mit dem Laborteam <strong>das</strong> Jubiläum<br />

zu feiern. Das Ambiente war sicher<br />

nicht alltäglich: Die Hochschule<br />

hat ihr Domizil nämlich im Sankt Katharinenstift,<br />

einer liebevoll restaurierten<br />

alten Klosteranlage.<br />

Nach der Begrüßung durch Laborgründer<br />

Ulrich Stutschies führte Jens van der<br />

Stempel die Gäste professionell und<br />

charmant durch <strong>das</strong> Programm, <strong>das</strong> die<br />

Kernkompetenzen der beiden Dental<strong>labor</strong>s<br />

wiedergab. Dr. Peter Gehrke aus<br />

Ludwigshafen eröffnete <strong>das</strong> wissenschaftliche<br />

Programm. Sein Statement:<br />

Ästhetik und Funktion sind wesentliche<br />

Erfolgsfaktoren der Implantatprothetik.<br />

Zum Thema Funktion referierte Dr. Willi<br />

Janzen aus Versmold. Er betonte, <strong>das</strong>s<br />

eine gelungene Behandlung von Patienten<br />

mit Funktionsstörungen eine perfekte<br />

Zusammenarbeit mit dem Labor<br />

erfordere. Zum dritten Schwerpunkt,<br />

der Umweltzahntechnik, sprach Dr.<br />

Claus Bückendorf, Umweltmediziner<br />

aus Kiel. Er betonte, <strong>das</strong>s jedes Dentalmaterial<br />

Einfluss auf die Regulationssysteme<br />

des Organismus hat.<br />

„Shaolin – die Kraft der Gedanken“ hieß<br />

der letzte Vortrag. Gerhard Conzelmann,<br />

Präsident des „International Shao Lin<br />

Institute“, stellte den Mönch Shi Yan<br />

Yan vor, dessen totale Körperbeherrschung<br />

<strong>das</strong> Publikum in den Bann zog,<br />

zum Beispiel als er mit den Halsmuskeln<br />

spitze Speere bog. In Zukunft, so<br />

Gerhard Conzelmann, werden Meditation<br />

und Intuition die wichtigsten Werkzeuge<br />

für Führungskräfte sein.<br />

Köstlichkeiten vom Buffet und Jazzstücke,<br />

vorgetragen von Studenten der<br />

Hochschule für Musik und Theater, bildeten<br />

einen stimmungsvollen Rahmen<br />

für viele interessante Gespräche. Ein<br />

witziger Auftritt von Don Quichotte und<br />

Sancho Pansa beschloss den Abend.<br />

Übrigens: Das 20. Rostocker Dentalforum<br />

findet am 2. März 2012 wieder<br />

in der Hochschule im Katharinenstift<br />

statt.<br />

bs n<br />

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1518 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Menschen<br />

Ex-Geselle übergibt Urkunde<br />

Goldener Meisterbrief<br />

für Leo Moers<br />

Lang ist’s her: Nach der Gesellenprüfung<br />

1955 und den<br />

damals vorgeschriebenen fünf<br />

Gesellenjahren legte Leo Moers<br />

am 8. Februar 1961 in Köln seine<br />

Meisterprüfung ab. Kurz darauf,<br />

am 10. März 1961, gründete er<br />

e Leo Moers, am Labortisch, freut sich über den Goldenen<br />

Meisterbrief, den ihm Bert Teeuwen überreichte<br />

<strong>das</strong> „Zahntechnische Labor Leo<br />

Moers“ in Heinsberg. So hat er<br />

in diesem Jahr also gleich zweimal<br />

ein 50-jähriges Jubiläum zu<br />

begehen!<br />

Viel ist passiert: Eine rasante Expansion<br />

des Betriebs machten<br />

mehrere Umzüge in größere<br />

Räume nötig. Seit 1981 hat <strong>das</strong><br />

Labor sein Domizil in der Humboldstraße.<br />

1998 übergab Leo<br />

Moers die Geschäftsführung an<br />

seinen langjährigen Mitarbeiter<br />

Lambert Schmitz. Der Zahntechnikermeister<br />

führt <strong>das</strong> Unternehmen<br />

bis heute weiter. „Mit<br />

einer langjährig tätigen, engagierten<br />

Belegschaft setzen wir<br />

uns mit Spitzentechnik bei<br />

Zahnärzten und Patienten gegenüber<br />

Billiganbietern durch“,<br />

so <strong>das</strong> Credo.<br />

Der stellvertretende Obermeister<br />

der Innung Köln, Bert Teeuwen,<br />

übergab Leo Moers die Urkunde.<br />

Bert Teeuwen war im<br />

Gründungsjahr des Labors übrigens<br />

der erste angestellte Geselle<br />

– eine schöne Gelegenheit<br />

also für die beiden Herren, gemeinsam<br />

50 Jahre Zahntechnik-<br />

Geschichte Revue passieren zu<br />

lassen.<br />

n<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1519


Menschen<br />

„Schiff Ahoi“ bei Schütz Dental<br />

Traditionelles Sommerfest mit Ehrung der Jubilare<br />

„Schiff Ahoi“<br />

bei Schütz Dental<br />

Ein stimmungsvolles Sommerfest feierte die Schütz Dental Group.<br />

Das diesjährige Motto lautete „Schiff Ahoi“.<br />

e „An Bord“ wurden auch Jubilare<br />

geehrt. Thomas Haus, Sevgi Aladag feierten<br />

20-jähriges; 15 Jahre dabei sind<br />

Sandra Ballnus, Dr. Thomas Niem, Otto<br />

Weller, und zehn Jahre Christoph Mies,<br />

Adrian Herbert, Gregor Kaluza, Jörg<br />

Valentin, Dr. Michael Frings, Sibylle<br />

Smasa und Stefan Schöder<br />

Alle Jahre wieder trifft sich ein<br />

kleiner Kreis von Mitarbeitern,<br />

<strong>das</strong> „Festkomitee“, in geheimer<br />

Runde, um <strong>das</strong> Sommerfest zu planen.<br />

Ab diesem Zeitpunkt hört man Geflüster<br />

auf den Gängen, finden geheime<br />

Treffen in der Freizeit statt und in den<br />

unterschiedlichsten Abteilungs-Konstellationen<br />

werden Tänze geübt sowie<br />

Kostüme und Musikstücke ausgesucht.<br />

Und dann war es soweit: Passend zum<br />

Thema „Schiff Ahoi“ und mit dem Titelsong<br />

„Pirates of The Caribbean“ traten<br />

die Moderatoren Sandra Ballnus und<br />

Dr. Simone Drees vor die schon gespannt<br />

wartenden und gut gelaunten<br />

150 Mitarbeiter. Hartmut Achenbach<br />

und Vanessa trugen die Geschichte der<br />

MS Zientz vor – geschmückt mit vielen<br />

spitzen und witzigen Andeutungen, leiteten<br />

sie zum ersten Tanz der drei Matrosinnen<br />

zum Song „Candyman“ über.<br />

Auch <strong>das</strong> Publikum wurde mit einbezogen,<br />

und im Spiel „Kanonen laden“<br />

durften die zehn sportlichsten Außendienstmitarbeiter<br />

ihr Können unter Beweis<br />

stellen. Ein weiteres Highlight waren<br />

sechs knackige Piraten, die tanzend<br />

und musizierend <strong>das</strong> Publikum begeisterten.<br />

Auch die Geschäftsleitung blieb<br />

vom bunten Treiben nicht verschont<br />

und wurde zur Schatzsuche, zum Hochseeangeln<br />

und zum Bootfalten verdonnert.<br />

Nach knapp einer Stunde geriet<br />

<strong>das</strong> Party-Schiff in ein Unwetter – was<br />

durch <strong>das</strong> sehr reale abendliche Gewitter<br />

noch glaubwürdiger erschien – und<br />

die komplette Besatzung inklusive Publikum<br />

wurden zu den Klängen des<br />

Lieds „Alohahe“ zum gemeinsamen Rudern<br />

aufgefordert. Mit dem Rod Stewart-Hit<br />

„I am sailing“ und unzähligen<br />

Wunderkerzen verließen die Akteure<br />

zufrieden die Bühne.<br />

Auch die Ehrung von etlichen Betriebsjubilaren<br />

gehört traditionell zum Sommerfest.<br />

Dies war der Part von Wolf<br />

Zientz von der Geschäftsführung; er<br />

dankte den Mitarbeitern herzlich für ihre<br />

langjährige Treue.<br />

Alles waren sich einig: Es hat Spaß gemacht<br />

und der Teamgeist wurde wieder<br />

einmal gestärkt. Jetzt heißt es ein Jahr<br />

warten, bis im 50. Jahr des Firmenbestehens<br />

die nächste Feierlichkeit mit<br />

der Belegschaft ansteht.<br />

n<br />

1520 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Lehren & Lernen<br />

Isar Dental ist stolz auf Jungtechniker<br />

Julian Sacher gehört zu den Besten<br />

U<br />

nter den mehr als 100 Auszubildenden<br />

des Jahrgangs 2007, die<br />

im Frühsommer bei der Innung Südbayern<br />

freigesprochen wurden, nimmt Julian<br />

Sacher eine Sonderstellung ein.<br />

Der Jungtechniker von der Isar Dental<br />

GmbH in Geretsried belegte den ersten<br />

Platz im Innungsbezirk und erreichte<br />

im gesamten Freistaat Platz drei. Für<br />

seine hervorragenden Ergebnisse bei<br />

der Herstellung von fünf Werkstücken<br />

innerhalb einer Woche wurde er von<br />

SZI-Obermeister Uwe Breuer ausgezeichnet.<br />

Er bekam einen Gutschein<br />

über 150 Euro für eine Fortbildung. Oliver<br />

Hüsken, Geschäftsführer von Isar<br />

Dental: „Wir freuen uns sehr über die<br />

tollen Leistungen und sind sehr stolz<br />

auf Julian Sacher.“ Der 24-jährige frischgebackene<br />

Geselle wurde in die Edelmetall-Keramikabteilung<br />

des Labors<br />

übernommen.<br />

n<br />

i www.isar-<strong>dental</strong>.de<br />

d Freuen sich über die<br />

Auszeichnung für die beste<br />

praktische Arbeit: Julian<br />

Sacher, Mitte, und sein<br />

Ausbilder Ztm. Florian Späth,<br />

links<br />

„Ehemaligen-Treff“ an der Albrecht-Dürer-Schule<br />

Ein Wiedersehen in Düsseldorf<br />

zwar am 25. November. Der Veranstalter,<br />

der Förderverein der Abteilung, will<br />

allen „Ehemaligen“ die Chance bieten,<br />

in gemütlicher Atmosphäre alte Bekannte<br />

wieder zu treffen, neue Kontakte<br />

zu knüpfen und mit Ex-Lehrerinnen<br />

und Lehrern über alte und neue Zeiten<br />

zu reden.<br />

Das zweite Ehemaligentreffen der<br />

Abteilung Zahntechnik der Albrecht-Dürer-Schule<br />

in Düsseldorf findet<br />

nach 2007 in diesem Jahr statt, und<br />

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr.<br />

Anmeldungsmöglichkeit und nähere Infos<br />

auf der Internetseite der Schule<br />

(www.ads-bk.de) im Bereich Zahntechnik/Förderverein,<br />

bei Facebook<br />

(Förderverein Zahntechnik) oder einfach<br />

per E-Mail an foerderverein-zahntechnik@ads-bk.de.<br />

n<br />

1522 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


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Lehren & Lernen<br />

Nürnberger Notizen<br />

Zu Besuch an der Berufschule 8<br />

Nürnberger Notizen<br />

Macht Schule Spaß? Ja, wenn die Lehrer engagiert und<br />

einfallsreich, Schulleitung und Innung kooperativ sind.<br />

Gute Rahmenbedingungen in dieser Hinsicht haben die<br />

Jungtechniker der Berufsschule 8 in Nürnberg. dl-Textchefin<br />

Barbara Schuster überzeugte sich davon bei einem Besuch<br />

in der fränkischen Zahntechnik-Schmiede.<br />

e Norbert Schaffert<br />

inmitten seiner<br />

Schützlinge<br />

c Ztm. Kerstin Bender<br />

bringt den Azubis<br />

Galvanotechnik nahe<br />

Es dauert, bis ich mich durch die<br />

schier endlosen Gänge des riesigen<br />

Schulgebäudes zu den Zahntechnikern<br />

durchschlage. Ein netter<br />

Herr, nicht vom anderen Stern, sondern<br />

von einer anderen Abteilung, bringt<br />

mich schließlich auf den rechten Weg.<br />

Ich bin im Dental-Reich angelangt. Die<br />

Klasse PZT 12b, Jungtechniker im dritten<br />

Lehrjahr, hat fachpraktischen Unterricht.<br />

Klar, die Gruppe der Zahntechniker ist<br />

wie in allen Schulen der Republik in den<br />

letzten Jahren zahlenmäßig arg geschrumpft.<br />

Nun hat sie auch in Nürnberg<br />

wieder zugelegt: 2009/2010 besuchten<br />

die Berufsschule 246 Jungtechniker,<br />

2010/2011 sind es 265; der<br />

Frauenanteil liegt bei über 57 Prozent.<br />

Neben Zahntechnikern werden in der<br />

fränkischen Metropole unter anderem<br />

auch zahnmedizinische und medizinische<br />

Fachangestellte ausgebildet. Der<br />

Großteil der Schüler gehört also zur Gesundheitsbranche.<br />

Schulleiterin Dr. Eve-<br />

1524 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


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Lehren & Lernen<br />

Nürnberger Notizen<br />

lyn Lacina ist optimistisch, was deren<br />

Zukunftsaussichten angeht: „Unsere<br />

Schule spiegelt in Abnahme oder Zunahme<br />

der Auszubildenden-Zahlen die<br />

jeweiligen Etappen der politischen Diskussionen<br />

wider. Aber über die Bereiche<br />

hinweg kristallisiert sich <strong>das</strong> in der<br />

McKinsey-Studie ,Deutschland 2020‘<br />

prognostizierte Wachstum der Gesundheitsberufe<br />

ganz klar heraus. Der<br />

Jobmotor Gesundheitsbranche bietet<br />

Arbeit für rund 5,5 Millionen Erwerbstätige.“<br />

e Ein tolles Team:<br />

Schulleiterin Dr. Evelyn<br />

Lacina, Mitte, mit den<br />

Fachlehrern Michaela<br />

Genenger und Norbert<br />

Schaffert<br />

Dass Zahntechnik ein schöner Beruf ist,<br />

wollen die beiden Fachlehrer Michaela<br />

Genenger und Norbert Schaffert ihren<br />

Schützlingen vermitteln. „Unser Metier<br />

bietet schließlich sehr viel Raum für<br />

Kreativität; gleichzeitig tun wir Zahntechniker<br />

den Menschen etwas Gutes:<br />

Wir sorgen dafür, <strong>das</strong>s sie wieder richtig<br />

lächeln und gut beißen können.“<br />

Freilich: Die schlechte Bezahlung, <strong>das</strong><br />

wissen beide Lehrkräfte, ist natürlich<br />

nicht gerade motivierend für die jungen<br />

Leute.<br />

Negativ im Sinne einer möglichst breit<br />

gestreuten Ausbildung im dualen System<br />

ist die Tatsache, <strong>das</strong>s viele Labors<br />

CAD/CAM-Arbeiten nicht im Haus fertigen,<br />

so <strong>das</strong>s die Lehrlinge im Betrieb<br />

keine Lernmöglichkeit haben. Das Ziel<br />

der Nürnberger Schulleitung war es vor<br />

diesem Hintergrund, im fachpraktischen<br />

Unterricht flächendeckende „Circle-Trainings“<br />

einzuführen. Michaela<br />

Genenger: „Die Labors werden immer<br />

spezialisierter; in unserer Schule bieten<br />

wir alles an und unterstützen die<br />

Azubis, eigenverantwortlich zu arbeiten<br />

und sich in einzelnen Sparten perfekte<br />

Kenntnisse zu erwerben.“<br />

Der Laufzettel, den die jungen Damen<br />

und Herren der Jahrgangsstufe 12 bekommen,<br />

führt alle anzufertigenden Arbeiten<br />

auf und den Abgabetermin. Anschließend<br />

wird die Benotung eingetragen.<br />

Das Aufgabenspektrum reicht<br />

von der „Sägemodellherstellung“ über<br />

„Wachsbrückengerüst in Metall umsetzen“<br />

bis zur e-max-Presskeramikkrone.<br />

Die Auszubildenden bekommen eine<br />

Einweisung in <strong>das</strong> jeweilige Aufgabengebiet<br />

und dann geht’s los. Wer sein<br />

Werkstück verspätet abgibt, hat Pech<br />

gehabt und muss mit Note sechs leben.<br />

Im Circle-Training wird auch die Herstellung<br />

von Sport-Mundschutz angeboten,<br />

was einem Azubi in seinem Labor<br />

einen Sonderstatus, eingebracht<br />

hat: „Er muss jetzt bei solchen Anfragen<br />

den Chef vertreten, wenn der nicht<br />

im Labor ist“, schmunzelt Michaela Genenger.<br />

Am „Besuchstag“ des „<strong>dental</strong> <strong>labor</strong>“<br />

steht Galvanotechnik auf dem Plan.<br />

1526 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Lehren & Lernen<br />

artegral<br />

®<br />

d Artikulatoren-Galerie<br />

e Blick in die Gipsküche<br />

Ztm. Kerstin Bender von C.Hafner ist dazu<br />

nach Nürnberg gekommen. Im Vorfeld wurden<br />

die Galvanokäppchen angefertigt, jetzt<br />

im Kurs werden sie weiterbearbeitet. „Wir<br />

haben eine ähnliche Situation wie bei einem<br />

Polz-Kurs geschaffen“, erläutert Michaela<br />

Genenger.<br />

Kerstin Bender fühlt sich sichtlich wohl bei<br />

den Franken und schwärmt von der netten<br />

Atmosphäre und der sehr persönlichen Betreuung.<br />

Das kann die Autorin nur unterstreichen.<br />

Die beiden Lehrkräfte haben es<br />

sich angewöhnt, für ihre Besucher zu kochen.<br />

Diesmal ist Norbert Schaffert an der<br />

Reihe: Er verwöhnt uns drei Damen mit<br />

wunderbarem Gulasch nach eigenem Rezept!<br />

Apropos Rezept: Was empfehlen die Zahntechnikermeister<br />

ihren Schülern für ihr berufliches<br />

Fortkommen? Da sind sich beide<br />

einig: „Die jungen Leute müssen sich eine<br />

Nische suchen und sich besondere Qualifikationen<br />

erwerben.“<br />

Die Nürnberger Schüler dürften dazu eine<br />

Pole Position haben. Ihnen und dem Lehrerteam<br />

wünschen wir weiterhin viel Freude<br />

an der Zahntechnik.<br />

bs n<br />

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LICHTBRECHUNG<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1527 merz-<strong>dental</strong>.de


Lehren & Lernen<br />

Das erste Etappenziel auf dem Weg nach oben<br />

Was Sie schon immer über Gesellenprüfungen wissen wollten…<br />

Das erste Etappenziel<br />

auf dem Weg nach oben<br />

Gesellen- und sonstige Ab -<br />

schluss prüfungen sind die am<br />

häufigsten abgelegten Prüfungen<br />

in Deutschland. 2010 nahmen<br />

an ihnen bundesweit 149.527<br />

Prüf linge teil. 83,3 Prozent waren<br />

erfolgreich.<br />

Das Versagen in der Gesellenprüfung<br />

ist nach den Beobachtungen<br />

der Prüfungsausschüsse vor<br />

allem auf Defizite in der Kenntnisprüfung<br />

zurückzuführen. Aufschlussreich<br />

ist der Anteil weiblicher Teilnehmer, der<br />

2010 bei 25,0 Prozent lag. Deren Erfolgsquote<br />

ist mit 86,4 Prozent deutlich<br />

höher als die der männlichen Bewerber<br />

mit 82,3 Prozent. Vermutet wird,<br />

<strong>das</strong>s junge Frauen ihre Berufsentscheidung<br />

mit mehr Bedacht treffen<br />

und in den Phasen der Prüfungsvorbereitung<br />

motivierter sind. 1)<br />

Wer die Gesellenprüfung besteht, kann<br />

sich bessere Berufschancen ausrechnen.<br />

Für viele junge Fachkräfte ist die<br />

Gesellenprüfung nur eine berufliche<br />

Zwischenstation, <strong>das</strong> Sprungbrett für<br />

Zusatzqualifikationen und Aufstiegsfortbildungen.<br />

Mit erfolgreich abgeschlossener<br />

Lehre kann man auch Funktionen<br />

in Handwerksorganisationen<br />

übernehmen.<br />

1) Alle Angaben sind der Statistik der Gesellen- und Abschlussprüfungen<br />

2010 des Deutschen Handwerkskammertages<br />

(DHKT) entnommen. Die Teilnehmerzahlen<br />

der letzten Jahre lauten für <strong>das</strong> Bundesgebiet:<br />

201.959 (2000), 194.180 (2001), 188.954 (2002),<br />

179.813 (2003), 167.168 (2004), 158.258 (2005),<br />

152.744 (2006), 151.654 (2007), 146.411 (2008) und<br />

145.347 (2009). Details zur „Auswertung der Gesellen-<br />

und Abschlussprüfungsstatistik“ sind ab 2002<br />

unter www.zdh.de/Daten und Fakten/Ausbildung/Bildung/Gesellenprüfung<br />

zu finden, hier auch die Daten<br />

zu den einzelnen Berufen bzw. -gruppen.<br />

Zielsetzung und Gliederung<br />

der Gesellenprüfung<br />

„Durch die Gesellenprüfung ist festzustellen,<br />

ob der Prüfling die berufliche<br />

Handlungsfähigkeit im Sinne des § 1<br />

Abs. 3 des Berufsbildungsgesetzes erworben<br />

hat. Sofern die Ausbildungsordnung<br />

nichts anderes bestimmt, gliedert<br />

sich die Prüfung in einen praktischen<br />

und einen theoretischen Teil<br />

(Fertigkeits- und Kenntnisprüfung). Die<br />

Fertigkeitsprüfung kann aus Gesellen-<br />

/Prüfungsstück(en) und Arbeitsprobe(n)<br />

bestehen. Die Kenntnisprüfung<br />

umfasst auch die allgemeintheoretischen<br />

Kenntnisse.<br />

Die Prüfungsanforderungen und -inhalte<br />

werden einerseits bestimmt durch<br />

die Ausbildungsordnungen, andererseits<br />

durch den im Berufsschulunterricht<br />

vermittelten Lehrstoff in den prüfungsrelevanten<br />

Fächern. Der Verwaltungsrechtsprechung<br />

zufolge ist „aus<br />

der Zielsetzung der beruflichen Ausbildung<br />

der Grundsatz herzuleiten, <strong>das</strong>s<br />

auch den allgemeintheoretischen Fächern<br />

im Rahmen der Berufsausbildung<br />

eine wesentliche Bedeutung zukommt“.<br />

Das in der Gesellenprüfung geforderte<br />

allgemeine Wissen betrifft in erster Linie<br />

die Lerngebiete des Faches „Wirtschafts-<br />

und Sozialkunde“ in der Berufsschule.<br />

Im Detail legt der jeweilige<br />

Prüfungsausschuss die Inhalte fest. Er<br />

soll überregional erstellte Aufgaben<br />

übernehmen.<br />

Prüfungsausschüsse<br />

Die Prüfungshoheit für die Gesellenund<br />

Abschlussprüfungen liegt bei der<br />

Handwerkskammer (HWK). Zu ihren<br />

Pflichtaufgaben gehört es, eine Gesellenprüfungsordnung<br />

(GPO) 2) zu erlassen,<br />

Prüfungsausschüsse für die Ab-<br />

Fotolia © Kati Molin<br />

1528 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


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Lehren & Lernen<br />

Das erste Etappenziel auf dem Weg nach oben<br />

nahme der Gesellenprüfungen einzusetzen<br />

oder Handwerksinnungen zu ermächtigen,<br />

sie zu errichten und die ordnungsgemäße<br />

Durchführung der Prüfungen<br />

zu überwachen. Ermächtigt die<br />

Handwerkskammer eine Innung, Gesellenprüfungsausschüsse<br />

zu bilden,<br />

dann sind sie für alle Prüflinge eines Innungsbezirks<br />

zuständig. Die Pflicht,<br />

Lehrlinge zu prüfen, schließt die Auszubildenden<br />

von Innungsmitgliedern<br />

und von Nichtmitgliedern ein, gleichfalls<br />

die noch zu beschreibende Gruppe<br />

der externen Prüfungsbewerber.<br />

Der Prüfungsausschuss für zulassungspflichtige<br />

Handwerke besteht aus<br />

mindestens einem Arbeitgeber oder Betriebsleiter<br />

(für zulassungsfreie Handwerke<br />

oder handwerksähnliche Gewerbe<br />

aus einem Beauftragten der Arbeitgeber),<br />

einem handwerklich tätigen<br />

Arbeitnehmer und einem Lehrer einer<br />

berufsbildenden Schule. So ist sichergestellt,<br />

<strong>das</strong>s in der Gesellenprüfung<br />

die beiden Lernorte der Berufsausbildung<br />

vertreten sind. Ein Ausschuss mit<br />

weniger als drei Mitgliedern ist nicht<br />

ordnungsgemäß besetzt. Arbeitgeberund<br />

Arbeitnehmerbeauftragte müssen<br />

zudem in gleicher Zahl vertreten sein.<br />

Mitglied des Prüfungsausschusses<br />

kann nach § 34 Abs. 1 HwO nur werden,<br />

wer für die Prüfungsgebiete sachkundig<br />

und für die Mitarbeit im Prüfungswesen<br />

geeignet ist.<br />

Anmeldung zur<br />

Gesellenprüfung<br />

Sie erfolgt in der Regel durch den Ausbildenden<br />

mit Zustimmung des Lehrlings.<br />

Über Ausnahmen informiert die<br />

GPO. Neben dem Anmeldeformular werden<br />

unter anderem beigefügt: Ein Exemplar<br />

des Berufsausbildungsvertrags,<br />

2) Sie regelt unter anderem die Prüfungsausschüsse<br />

(Zusammensetzung, Berufung), Vorbereitung der Prüfung<br />

(Termine, Zulassung), Durchführung der Prüfung<br />

(Prüfungsgegenstand, Gliederung, Befreiung von Prüfungsbestandteilen<br />

oder -fä-chern, Täuschungshandlungen<br />

und Ordnungsverstöße), Bewertung,<br />

Feststellung und Beurkundung des Prüfungsergebnisses<br />

sowie die Wiederholungsprüfung.<br />

3) Bei der gestreckten Gesellenprüfung wird über die<br />

Zulassung zum ersten und zweiten Teil gesondert entschieden.<br />

<strong>das</strong> letzte Berufsschulzeugnis, die Berichtshefte/Ausbildungsnachweise,<br />

die<br />

Bescheinigungen über die Teilnahme<br />

an vorgeschriebenen Zwischenprüfungen<br />

oder am ersten Teil der gestreckten<br />

Gesellenprüfung.<br />

Zulassung im Regelfall<br />

Die Zulassung wird in § 36 HwO geregelt.<br />

Dort heißt es: „Zur Gesellenprüfung<br />

ist zuzulassen, 1. wer die Ausbildungszeit<br />

zurückgelegt hat oder wessen<br />

Ausbildungszeit nicht später als<br />

zwei Monate nach dem Prüfungstermin<br />

endet, 2. wer an vorgeschriebenen Zwischenprüfungen<br />

teilgenommen sowie<br />

vorgeschriebene schriftliche Ausbildungsnachweise<br />

geführt hat und 3.<br />

wessen Berufsausbildungsverhältnis<br />

in die Lehrlingsrolle eingetragen ... ist“.<br />

Erfüllt der Bewerber diese drei Bedingungen,<br />

hat er einen Rechtsanspruch<br />

auf Zulassung, die der Vorsitzende des<br />

Prüfungsausschusses erteilt. Äußert<br />

dieser im Einzelfall Bedenken, wird der<br />

Prüfungsausschuss in die Entscheidung<br />

einbezogen. Gegen eine Nichtzulassung<br />

kann Widerspruch eingelegt und<br />

Anfechtungsklage erhoben werden. 3)<br />

Zulassung von Absolventen<br />

schulischer Bildungsgänge<br />

Sie betrifft Prüfungsbewerber, die keine<br />

betriebliche Ausbildung durchlaufen<br />

haben, stattdessen in einer berufsbildenden<br />

Schule (einem Berufskolleg)<br />

oder einer sonstigen Berufsbildungseinrichtung<br />

ausgebildet wurden. Eine<br />

außerbetriebliche Berufsausbildung<br />

muss trotz unterschiedlicher Ausbildungsstruktur<br />

nach Inhalt, Anforderung<br />

und zeitlichem Umfang der Berufsausbildung<br />

in einem anerkannten Ausbildungsberuf<br />

(Gewerbe der Anlage A<br />

oder B zur Handwerksordnung) entsprechen<br />

(§ 36 Abs. 2 HwO). Der außerbetrieblich<br />

Ausgebildete hat einen<br />

Rechtsanspruch auf die Zulassung zur<br />

Gesellenprüfung.<br />

Zulassung in besonderen Fällen<br />

Die vorzeitige Zulassung zur Prüfung<br />

ist eine Ermessensentscheidung. „Der<br />

Lehrling kann nach Anhören des Aus-<br />

1530 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


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Das erste Etappenziel auf dem Weg nach oben<br />

bildenden und der Berufsschule vor Ablauf<br />

seiner Ausbildungszeit zur Gesellenprüfung<br />

zugelassen werden, wenn<br />

seine Leistungen dies rechtfertigen“ (§<br />

37 Abs. 1 HwO). Sie sollen an beiden<br />

Lernorten erheblich über dem Durchschnitt<br />

liegen.<br />

Der zweite Sonderfall trifft auf Personen<br />

zu, die keine Berufsausbildung absolviert,<br />

aber eine bestimmte Zeit in einem<br />

Beruf gearbeitet haben. Zu dieser<br />

so genannten Externenprüfung ist zuzulassen,<br />

„wer nachweist, <strong>das</strong>s er mindestens<br />

<strong>das</strong> Eineinhalbfache der Zeit,<br />

die als Ausbildungszeit vorgeschrieben<br />

ist, in dem Beruf tätig gewesen ist, in<br />

dem er die Prüfung ablegen will“ (§ 37<br />

Abs. 2 HwO). Hat der Bewerber die berufliche<br />

Handlungsfähigkeit erworben,<br />

die eine Zulassung rechtfertigt, kann<br />

von der vorgeschriebenen Mindestzeit<br />

abgesehen werden.<br />

Bestehen und Wiederholen<br />

der Gesellenprüfung<br />

Die Prüfung ist bestanden, wenn in der<br />

Fertigkeitsprüfung (dem praktischen Prüfungsteil)<br />

und in der Kenntnisprüfung<br />

(dem theoretischen Prüfungsteil) mindestens<br />

ausreichende Leistungen nachgewiesen<br />

wurden und <strong>das</strong> Prüfungsergebnis<br />

festgestellt sowie mitgeteilt worden<br />

ist. Die Bestehensregelung ist im<br />

Detail in der Ausbildungsordnung eines<br />

jeden Ausbildungsberufes festgelegt,<br />

auch die Gewichtung einzelner Prüfungsbereiche<br />

und -fächer. Das Prüfungszeugnis<br />

gibt unter anderem<br />

Auskunft über die Personalien des Prüfungsteilnehmers,<br />

den Ausbildungsberuf,<br />

<strong>das</strong> Gesamtergebnis, die Ergebnisse<br />

einzelner Prüfungsleistungen sowie<br />

Ort und Datum der Feststellung des<br />

Gesamtergebnisses der Prüfung. Es beurkundet<br />

die bestandene Gesellenprüfung.<br />

„Eine nicht bestandene Gesellenprüfung<br />

kann zweimal wiederholt werden.“<br />

In Ausnahmefällen verlängert die Handwerkskammer<br />

auf Verlangen des Lehrlings<br />

<strong>das</strong> Ausbildungsverhältnis bis<br />

zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung,<br />

höchstens jedoch um ein Jahr.<br />

Auf diese Nachlehre hat der Antragsteller<br />

einen Rechtsanspruch. Auch ohne<br />

ein fortbestehendes Ausbildungsverhältnis<br />

kann die Prüfung wiederholt<br />

werden.<br />

In der Wiederholungsprüfung ist der<br />

Teilnehmer von einem Prüfungsbestandteil,<br />

von einer in sich abgeschlossenen<br />

Prüfungsleistung oder von<br />

Teil 1 der gestreckten Gesellenprüfung<br />

zu befreien, wenn er darin zumindest<br />

ausreichende Leistungen erzielt hat.<br />

Das gilt allerdings nur, wenn der Wiederholer<br />

sich binnen zwei Jahren erneut<br />

zur Prüfung meldet. Die Befreiung von<br />

Prüfungsfächern wird detailliert in der<br />

Gesellenprüfungsordnung (GPO) geregelt.<br />

Anfechten von<br />

Prüfungsentscheidungen<br />

Prüfungsentscheidungen sind durch<br />

schriftlich begründeten Widerspruch<br />

bei der Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses<br />

vom Prüfling anfechtbar,<br />

von den Verwaltungsgerichten aber nur<br />

eingeschränkt überprüfbar. Der gerichtlichen<br />

Kontrolle unterliegt nicht die<br />

pädagogische Bewertung der Prüfungsleistungen<br />

durch den Prüfungsausschuss,<br />

wohl aber <strong>das</strong> Nichtbeachten<br />

einschlägiger Verfahrensvorschriften,<br />

zum Beispiel für die Zusammensetzung<br />

eines Prüfungsausschusses,<br />

die Beschlussfähigkeit oder die<br />

Zulassung zur Prüfung. Maßgebliche<br />

Verfahrensmängel können dazu führen,<br />

Prüfungsentscheidungen aufzuheben.<br />

Dr. Hans Winter n<br />

Weiterführende Literatur<br />

Winter, H.: Berufsperspektiven im<br />

Handwerk – Zusatzqualifikationen,<br />

Aufstiegsfortbildungen, Förder -<br />

programme; 7. Auflage, 25,80 Euro; F.<br />

H. Kleffmann Verlag, Bochum 2009.<br />

Zentralverband des Deutschen<br />

Handwerks (Hrsg.): Die Handwerks -<br />

ordnung und ergänzende gesetzliche<br />

Vorschriften nach dem Stand vom<br />

August 2009; 11 Euro; Joh. Heider<br />

Verlag, Bergisch Gladbach 2009.<br />

1532 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


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Lehren & Lernen<br />

Strahlende Jungtechniker erhalten Gesellenbriefe<br />

e Die Prüfungsbesten mit Ehrenobermeister Klaus-Peter Nelles, links, und Ingo<br />

Stawinoga, Bert Teeuwen und Gerhard Fallenstein (am rechten Bildrand)<br />

Feierliche Freisprechungsfeier in Bonn<br />

Strahlende Jungtechniker<br />

erhalten Gesellenbriefe<br />

87 Zahntechnikerinnen<br />

und Zahntechniker aus<br />

dem Regierungsbezirk<br />

Köln bekamen nach<br />

altem Handwerks -<br />

brauch ihre Gesellen -<br />

briefe überreicht.<br />

Kurt Goehl, Vorstandsmitglied der<br />

Innung und Lehrlingswart, begrüßte<br />

die Gäste im festlich geschmückten<br />

Saal des Restaurants<br />

„Waldau“ in Bonn. Die Jungtechniker<br />

erschienen mit ihren Angehörigen und<br />

Freunden. Unter den Ehrengästen waren<br />

der Bürgermeister der Stadt Bonn,<br />

Horst Naaß, der Präsident der Handwerkskammer<br />

zu Köln, Hans-Peter<br />

Wollseifer und Innungs-Ehrenobermeister<br />

Klaus-Peter Nelles.<br />

Bürgermeister Horst Naaß gratulierte<br />

den jungen Damen und Herren zur bestandenen<br />

Gesellenprüfung und<br />

wünschte ihnen einen guten Start ins<br />

Berufsleben – frei nach dem Motto:<br />

„Das Lächeln ist die Art, jemanden die<br />

Zähne zu zeigen“. HWK-Präsident Hans-<br />

Peter Wollseifer betonte die Bedeutung<br />

des Handwerks für unsere moderne Gesellschaft,<br />

und Klaus Bartsch, Obermeister<br />

der Zahntechniker-Innung, würdigte<br />

<strong>das</strong> Engagement des Berufsnachwuchses:<br />

„Für die optimale Versorgung<br />

der Patienten in unserer Region<br />

sind perfekt ausgebildete Fachkräfte<br />

sehr wichtig. Wenn es um die Gesundheit<br />

der Menschen geht, darf es keine<br />

Kompromisse bei der Qualität geben.<br />

Er ermunterte die frisch gebackenen<br />

Gesellinnen und Gesellen, sich auch in<br />

Zukunft weiterhin aktiv aus- und weiterzubilden.<br />

Die Freisprechungsfeier war ein guter<br />

Anlass, Gerhard Fallenstein für 40 Jahre<br />

Engagement bei den Gesellenprüfungen<br />

zu danken; die vergangenen 28<br />

Jahre als Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses.<br />

Hans-Peter Wollseifer<br />

und Klaus Bartsch überreichtem<br />

Gerhard Fallenstein die Ehrenurkunde<br />

der Handwerkskammer mit der Bronze-<br />

Medaille (Bild siehe Seite 1498).<br />

1534 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Lehren & Lernen<br />

Musikalisch und kulinarisch ließ die Veranstaltung<br />

nichts zu wünschen übrig: Ein<br />

italienisches Büffet sorgte für Gaumenfreuden,<br />

und der Bonner Rapper „Manges<br />

King“ brachte mit fetzigem Sound die Stimmung<br />

zum Höhepunkt.<br />

Dann war es soweit: Lehrlingswarte und<br />

Prüfungsvorsitzende übergaben die Gesellenbriefe.<br />

Als Jahrgangsbeste wurde Daniela<br />

Boßhammer vom Dental<strong>labor</strong> Kurth &<br />

Ewers aus Bornheim ausgezeichnet. Sie erhielt<br />

für <strong>das</strong> beste Gesamtergebnis von<br />

Kenntnis- und Fertigkeitsprüfung einen Gutschein<br />

der Firma Hafner für den Workshop<br />

„Einführung in die <strong>dental</strong>e Technologie der<br />

Zukunft“.<br />

Für <strong>das</strong> beste Ergebnis in der Fertigkeitsprüfung<br />

erhielt Stefan Momberg aus dem<br />

Dental<strong>labor</strong> Froesch, Bonn, einen Gutschein<br />

der Firma Bego für den Fortbildungskurs<br />

„Rationale Kombitechnik“.<br />

Auch Constanze Stein (Dental<strong>labor</strong> Esser,<br />

Aachen) und Lea Fontani (Dentaltechnik<br />

Schmidtke, Alfter) wurden für gute Ergebnisse<br />

ausgezeichnet. Sie erhielten je<br />

einen Gutschein von Heraeus für die Teilnahme<br />

an einem „CAD/CAM Einsteigerkurs“.<br />

Jennifer Kemper (Berufsförderungswerk<br />

Köln), Ludmila Bejder (BHP Dental<strong>labor</strong><br />

GmbH, Aachen), Melanie Dahmen (Schreier<br />

Dental<strong>labor</strong> GmbH, Kerpen), Isabell Klahre<br />

(Dental<strong>labor</strong> Delheid und Frommhold,<br />

Aachen), und Katja Böhland (Dental<strong>labor</strong><br />

Böhland, Stolberg) erhielten je 50 Euro sowie<br />

ein hochwertiges Schreibset der Vereinigten<br />

IKK.<br />

Zur an die Ausbildungszeit bekamen alle<br />

Gesellinnen und Gesellen von der Innung<br />

einen Tasterzirkel geschenkt – bei allem<br />

technischen Fortschritt immer noch ein typisches<br />

Symbol für den handwerklichen<br />

Beruf.<br />

Die ehemaligen Auszubildenden bedankten<br />

sich bei ihren Ausbildern und speziell<br />

bei den Lehrern der drei Berufskollege in<br />

Aachen, Troisdorf und Köln für deren Geduld<br />

und Unterstützung während der<br />

42-monatigen Ausbildung.<br />

Spannend wurde es noch einmal, als die<br />

Gewinner der großen Tombola ermittelt<br />

wurden: Ein Fahrrad, Fernseher, Fotoapparate,<br />

Tankgutscheine und vieles mehr<br />

wurden an den Mann und die Frau gebracht.<br />

n<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1535


Lehren & Lernen<br />

Schichten, Pressen und Fräsen<br />

Keramikprojekt an der Fritz-Ruoff-Schule Nürtingen<br />

Schichten, Pressen und Fräsen<br />

Im Rahmen eines Keramik-<br />

Projekts lernten Schüle -<br />

rinnen und Schüler der<br />

Fritz-Ruoff-Schule in<br />

Nürtingen verschiedene<br />

Techniken zur Verar -<br />

beitung von Keramiken<br />

kennen. Die Auszubil -<br />

denden berichten darüber,<br />

wie es war, einmal „Lehrer<br />

zu spielen“<br />

e Azubis einmal als Lehrer<br />

– <strong>das</strong> Projekt hat allen<br />

Jungtechnikern viel Spaß<br />

gemacht<br />

Wir, die Abschlussklasse G3ZT1,<br />

beschäftigten uns drei Wochen<br />

intensiv mit der Herstellung<br />

von keramischem Zahnersatz anhand<br />

von verschiedenen Methoden. Die<br />

Klasse wurde in drei Gruppen aufgeteilt,<br />

welche die einzelnen Themen<br />

Schichtkeramik, Presskeramik und<br />

Fräskeramik bearbeiteten. Die Aufgabe<br />

war, ein 45minütiges Seminar<br />

selbstständig zu planen, abzuhalten<br />

und entsprechende Kursunterlagen<br />

und Demo-Modelle zu erstellen. Auch<br />

sollten Vor- und Nachteile sowie die<br />

Schwierigkeiten im Herstellungsprozess<br />

beschrieben werden.<br />

Die Gruppe „Schichtkeramik“ befasste<br />

sich ausführlich mit der Herstellung von<br />

Inlays und Veneers auf feuerfesten<br />

Stümpfen und der Verblendung von Gerüsten.<br />

Schwierigkeiten in der Herstellung<br />

der Keramikverblendungen waren<br />

die während des Brennvorgangs entstandenen<br />

Froschaugen, die ihre Ursache<br />

in falscher Gerüstvorbereitung hatten.<br />

Ein besonderes Ereignis während<br />

des Kurses war die Live-Demonstration<br />

des Schichtens einer Frontzahnkrone.<br />

Die Gruppe „Fräskeramik“ beschäftigte<br />

sich vor allem mit dem Material Zirkoniumdioxid<br />

und verschiedenen CAD/CAM-<br />

Verfahren. Dabei ist eine manuelle und<br />

virtuelle Modellation möglich. Neben einigen<br />

Informationen zum Material, der<br />

Vorstellung eines namhaften, schuleigenen<br />

Frässystems erläuterte die Gruppe<br />

am PC die Herstellung eines Zirkoniumdioxidgerüstes.<br />

Die dritte Gruppe setzte sich intensiv mit<br />

dem Thema „Presskeramik“ auseinander.<br />

Um ein effektives Ergebnis zu erreichen,<br />

teilten wir innerhalb der Gruppe<br />

verschiedene Bereiche auf. Diese entsprachen<br />

der Erarbeitung von Kursunterlagen<br />

für die Mitschüler und die Demonstration<br />

der Presstechniken an Demomodellen.<br />

Folgende Techniken<br />

wurden von uns erarbeitet: Press-on-Metall<br />

(PoM), Maltechnik, Schichttechnik.<br />

Die dafür korrekt ausgeführten Vorbereitungsmaßnahmen,<br />

der Pressvorgang<br />

und die Kenntnis der Funktion des uns<br />

zur Verfügung gestellten Pressofens waren<br />

Voraussetzung für erfolgreiche Resultate.<br />

Mit viel Spaß und Elan haben wir unsere<br />

Kurse erarbeitet und durchgeführt,<br />

und dabei eine Menge über Keramik<br />

und die Vielfalt der Verarbeitung gelernt.<br />

n<br />

Klasse G3ZT1,<br />

Fritz-Ruoff-Schule Nürtingen<br />

1536 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


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Lehren & Lernen<br />

Einfach meisterlich<br />

c Professor Wolfgang<br />

Schulhoff, Präsident der<br />

Handwerkskammer<br />

Düsseldorf, begrüßte die<br />

frisch gebackenen Meister<br />

sowie viele Ehrengäste<br />

Große Feier der Handwerkskammer Düsseldorf<br />

Einfach meisterlich<br />

e Chun Yee Au Yeung wurde<br />

stellvertretend für die<br />

Meister mit Migrations-<br />

Hintergrund geehrt. Die<br />

britische Staatsbürgerin<br />

kommt ursprünglich aus<br />

Hongkong. Sie sagt von sich<br />

selber: „Die Fertigkeiten<br />

und die herausragende<br />

Qualifizierung hätte ich so<br />

in England nicht erlangen<br />

können. Mein Meistertitel<br />

ist ein Zertifikat, <strong>das</strong> ich<br />

international vorzeigen<br />

kann“.<br />

Eine tolle Meisterfeier fand in der<br />

Düsseldorfer Stadthalle statt. Die<br />

Veranstaltung gehört zu den Höhepunkten<br />

im Jahresablauf. Die jungen<br />

Handwerkerinnen und Handwerker, die<br />

im Vorjahr ihre Prüfung absolviert haben,<br />

erhielten vor 2500 Teilnehmern feierlich<br />

die heiß ersehnten Meisterbriefe<br />

überreicht.<br />

Die Feier ist zugleich aber auch die<br />

größte jährliche politische Kundgebung<br />

im Handwerk. So hielt der Präsident der<br />

Handwerkskammer, Professor Wolfgang<br />

Schulhoff, die Begrüßungsansprache.<br />

Festredner war Guntram<br />

Schneider, Minister für Arbeit, Integration<br />

und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.<br />

Weitere Repräsentanten<br />

aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung<br />

und Handwerk nahmen teil und<br />

e Anton Sawizki, Mitte, wurde als<br />

Jahresbestmeister geehrt. Minister<br />

Guntram Schneider, links, und HWK-<br />

Präsident Schulhoff gratulieren.<br />

erwiesen dem Führungsnachwuchs des<br />

Handwerks damit ihre Reverenz.<br />

An der Düsseldorfer Meisterschule, der<br />

größten in der Republik, haben im vergangenen<br />

Jahr 1619 Junghandwerker<br />

die vier Module der Meisterfortbildung<br />

(Fachtheorie und -praxis, Berufspädagogik<br />

und Betriebswirtschaft) in Angriff<br />

genommen – <strong>das</strong> waren 412 mehr als<br />

im Jahr davor und die zweitgrößte Schar<br />

an Meisteranwärtern in 15 Jahren. 1033<br />

Prüfungsteilnehmer waren erfolgreich.<br />

Ztm. Klaus Ohlendorf n<br />

1538 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


ArbeitsLeben<br />

dl privat<br />

Tests und Tipps<br />

…die man so selten bekommt. Folge 32<br />

Für die Zeit außerhalb des Laborbetriebs<br />

Tipp für Chefs: BEL-Preise<br />

Gelegentlich höre ich von<br />

Laborinhabern, <strong>das</strong>s es<br />

schwierig sei, an die BEL-<br />

Preise heranzukommen. Zufällig<br />

stoße ich eben auf die<br />

Seite der Firma ESCOdent,<br />

die diese für die jeweiligen<br />

Bundesländer zum Download<br />

anbietet: www.escodent.de/<br />

belpreise.htm<br />

Das passt sehr gut zum „<strong>Drehfix</strong>“,<br />

den wir in der vorigen Ausgabe<br />

vorstellten (siehe auch unseren Artikel auf Seite 1508 ff.. Er macht es dem<br />

Techniker sehr leicht, zu den durchgeführten Arbeiten die passende BEL- und Bewa-Nummer<br />

zu bestimmen.<br />

❚<br />

Tipps für Brillenträger<br />

Tipp 1: Wer Gleitsichtgläser braucht,<br />

aber bislang davor zurückschreckte<br />

(„opahaft“! Kopfschmerzen!), könnte<br />

eine positive Überraschung erleben.<br />

Seit ich Gleitsichtgläser habe, ist <strong>das</strong><br />

Seh-Erlebnis sensationell gut. Ich bemerke<br />

keinen Übergang zwischen den<br />

verschiedenen Stärkebereichen, <strong>das</strong><br />

Auge fühlt sich an, als habe es die Sehstärke<br />

und Akkommodation der Jugend<br />

zurück bekommen. Es gab auch keine<br />

Eingewöhnungszeit: aufsetzen und<br />

wohlfühlen. Meine Gläser sind übrigens<br />

von Rodenstock, andere sind aber sicher<br />

ebenso gut.<br />

Tipp 2: Wenn die Fassung kaputt<br />

geht, zeigt sich ein Nachteil von Gleitsichtgläsern:<br />

Es ist nicht möglich, sie<br />

einfach umzuschleifen, um sie dann<br />

in eine andere Fassung einzusetzen.<br />

In meinem Fall war <strong>das</strong> Gestell zerbrochen,<br />

aber die Gläser noch heil. Ich<br />

hatte mich schon darauf eingestellt, alles<br />

neu kaufen zu müssen (700 Euro!),<br />

bis mir ein pfiffiger Verkäufer bei Apollo<br />

Optik einen anderen Vorschlag machte:<br />

die existierenden Gläser mit einem<br />

Steg und zwei Bügeln zu versehen und<br />

so zu einer randlosen Brille zu machen.<br />

Das Ergebnis sieht gut aus, trägt sich<br />

angenehm und war spottbillig. ❚<br />

1540 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


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ArbeitsLeben<br />

dl privat<br />

Tipp für Musikhörer<br />

Für Sie getestet<br />

c Der Frequenzgang.<br />

Er ist sehr linear.<br />

e Der fertige Lautsprecher -<br />

turm in seiner ganzen<br />

Pracht<br />

Brauchen Sie mal eine Pause vom<br />

Modellieren oder vom Lesen der<br />

Umsatzstatistik? Wollen Sie endlich mal<br />

wieder grobmotorisch arbeiten, mit<br />

Holz, wie ein richtiger Kerl (<strong>das</strong> können<br />

auch Frauen)? Wie wäre es<br />

mit selbstgebauten Lautsprechern?<br />

Der Selbstbau<br />

macht Spaß, man spart<br />

Geld und, vor allem, man<br />

kommt zu einem sagenhaft<br />

guten Klang. In diesen<br />

traurigen Zeiten der<br />

Plastik-Lautsprecher haben<br />

wahrscheinlich 90<br />

Prozent der Bevölkerung<br />

nie gehört, wie anders<br />

Musik klingen kann,<br />

wenn sie aus guten Lautsprechern<br />

kommt. Wer<br />

zu den restlichen zehn<br />

Prozent gehören will, findet<br />

hier einen Tipp.<br />

In vorigen Ausgaben<br />

stellte ich gelegentlich<br />

gute Lautsprecher vor,<br />

und zwar fertige sowie<br />

welche zum selber bauen.<br />

Die Letzteren hatten<br />

den Nachteil, <strong>das</strong>s man<br />

die Elektrik (Frequenzweiche)<br />

selbst zusammen<br />

löten musste. Das<br />

mag nicht jeder. Neulich wurde ich auf<br />

einen Lautsprecher-Bausatz hingewiesen,<br />

bei dem <strong>das</strong> wegfällt, weil die Frequenzweiche<br />

bereits fertig aufgebaut<br />

geliefert wird. Das ist doch was für unsere<br />

Musik hörenden Leser, dachte ich<br />

mir, und habe deshalb welche gebaut<br />

und angehört. Der Anbieter sagt, fertige<br />

Lautsprecher, die genauso gut klingen,<br />

kosten im Laden MINDESTENS<br />

3.000 Euro. Deshalb, und weil der Bau<br />

dieser Lautsprecher so einfach ist, lautet<br />

die zweite Überschrift für diesen Tipp:<br />

Den kann jeder: 3.000 Euro sparen!<br />

Der Lautsprecher heißt „Pascal XT“ und<br />

hat sehr gute technische Daten. Den<br />

Bausatz bekommen Sie bei der Firma Iris<br />

Strassacker, www.lautsprechershop.de/<br />

hifi/pascal_xt.htm. Er beinhaltet alle Teile<br />

(außer dem Holz) und kostet 279 Euro<br />

pro Box. Zum Bausatz gibt es einen Bauplan<br />

und eine Zuschnittliste. Mit dieser<br />

lassen sich die notwendigen Bretter im<br />

Baumarkt bequem zuschneiden. Zwei<br />

Lautsprecher mit Holz kosten somit insgesamt<br />

zirka 700 Euro – ein Spottpreis<br />

für diese Qualität.<br />

Den Zusammenbau haben wir im Film<br />

festgehalten, damit Sie sehen, <strong>das</strong>s<br />

selbst Laien wie ich mit dem Bau zurecht<br />

kommen. Sie finden den Film unter<br />

www.dlonline.de/videothek.<br />

Nachdem die Lautsprecher fertig waren,<br />

lautete die wichtigste Frage: Wie klingen<br />

sie denn nun? Getestet haben wir den<br />

Klang mit einem guten Verstärker, diffiziler<br />

klassischer Musik (Chopin, Panufnik)<br />

und moderner, bassbetonter Musik<br />

mit viel „Bumms“ von Paul Oakenfold<br />

und Moby. Ergebnis: Der Klang ist wirklich<br />

hervorragend: sehr viel Volumen<br />

und Bass, sehr schöne Wiedergabe<br />

selbst kleiner Details, sehr realistische<br />

Stimmen. Würde man Lautspecher bauen<br />

wollen die noch besser klingen, müsste<br />

man zu einem Dreiwege-System greifen<br />

mit Bändchenhochtöner, welches ungefähr<br />

4-mal so teuer wäre, aber nur<br />

eine winzige Verbesserung liefern würde.<br />

Das Fazit für die Pascal XT lautet also:<br />

bemerkenswert gute Lautsprecher<br />

für vergleichsweise wenig Geld bei einem<br />

sensationellen Preis/Leistungs-Verhältnis.<br />

❚<br />

Bild:www.Lautsprechershop.de<br />

Fragen und Kommentare zu diesen Tests beantwortet Uwe Kremmin unter uwe.kremmin@vnmonline.de<br />

1542 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


ArbeitsLeben<br />

Spurensuche<br />

Einmal dem Laboralltag entfliehen …<br />

Wellness<br />

auf hoher See<br />

... Abdrücke deutlich sichtbar<br />

Sonne tanken in der Karibik und dabei<br />

etwas für sein gutes Aussehen tun –<br />

eine reizvolle Kooperation von La mer Cosmetics<br />

und dem zweiten Wohlfühlschiff von<br />

TUI Cruises, der „Mein Schiff 2“, macht dies<br />

möglich.<br />

e Andreas Schladitz von der<br />

Geschäftsleitung bei La mer<br />

freut sich über die Kooperation<br />

... Ursache erkennen und analysieren<br />

IDENTIFIZIERT!<br />

„Speziell für den Spa & Meer-<br />

Bereich auf der „Mein Schiff<br />

2“ haben wir ein innovatives<br />

Thalasso-Konzept für<br />

die anspruchsvollen Passagiere<br />

entwickelt. Wir setzen unser hervorragendes<br />

Dienstleistungskonzept jetzt auf<br />

beiden Schiffen von TUI Cruises um“, erklärt<br />

Andreas Schladitz von der Geschäftsleitung<br />

bei La mer. Rund 70 Produkte gehören<br />

zum Sortiment des mittelständischen<br />

Unternehmens aus Cuxhaven, <strong>das</strong> für jeden<br />

Hautzustand in jedem Alter Produkte im<br />

Portfolio hat.<br />

Von Anti-Aging-Treatments über Pflege der<br />

Männerhaut bis zur Behandlung von Problemhaut<br />

wie Neurodermitis oder Psoriasis<br />

wird an Bord ein fundiertes Konzept angeboten.<br />

Martina Schumann, Leiterin Spa &<br />

Sport auf der „Mein Schiff 2“: „Die Thalasso-Anwendungen<br />

bilden unter den Spa-Angeboten<br />

von TUI Cruises einen wesentlichen<br />

Schwerpunkt. La mer steht für natürliche<br />

Produkte und weiß die Heilkraft des Meeres<br />

in exzellenter Weise zu nutzen“.<br />

In der Wintersaison 2011/2012 werden zehn<br />

Karibik-Reisetermine vom 18. November<br />

2011 bis 30. März 2012 auf der „Mein Schiff<br />

2“ angeboten. Mehr Infos unter www.tuicruises.com/kreuzfahrten/karibik/.<br />

Die Produkte von La mer gibt es in Apotheken,<br />

Kosmetikinstituten, Wellness-Hotels<br />

und Spas.<br />

n<br />

NEU<br />

nach Prof. Sato<br />

Die Indikatorfolie zur Analyse und<br />

Therapieplanung.<br />

Registriert okklusale Interferenzen<br />

durch Abrieb der Farbbeschichtung.<br />

Einfach in der Anwendung<br />

• Die 0,1 mm dünne BRUX CHECKER ® Folie wird über ein<br />

Hartgipsmodell tiefgezogen und vom Patienten während<br />

einer Nacht getragen.<br />

• Durch Abrieb der biokompatiblen Farbbeschichtung sind<br />

individuelle Knirschmuster deutlich sichtbar.<br />

Vielseitig und effektiv nutzbar<br />

• Die Auswertung der Abriebstellen der Folie lässt Rückschlüsse<br />

auf mögliche Ursachen einer Störung zu.<br />

• Die Anwendung der BRUX CHECKER ® Folie hilft bei der<br />

Auswahl individueller Therapien.<br />

• Besonders eignet sich die BRUX CHECKER ® Folie<br />

als Indikator für die Diagnose und Planung in der<br />

CMD-Therapie.<br />

• Die BRUX CHECKER ® Folie dient auch zur Prüfung und zum<br />

Einschleifen der Okklusion bei prothetischen Versorgungen.<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1543<br />

SCHEU-DENTAL GmbH Am Burgberg 20<br />

www.scheu-<strong>dental</strong>.com 58642 Iserlohn · Germany


ArbeitsLeben<br />

AmannGirrbach verlost Flying Barkeeper für Labor-Parties<br />

Mit Caipi dem Arbeitstag<br />

die Krone aufsetzen<br />

Tolle After-Work-Idee für die Branche: eine Labor-Party mit<br />

eigenem Barkeeper! In diesen Genuss kamen die Gewinner<br />

einer Verlosungsaktion von AmannGirrbach. Teilnehmen<br />

konnte jeder, gewinnen nur diejenigen, welche Fortuna<br />

auf ihrer Seite hatten. Schließlich freuten sich vier Betriebe<br />

über eine Feier, bei der sie ihrem Arbeitstag mit Caipirinha, Cuba<br />

Libre und Co. im wahrsten Sinn die Krone aufsetzten.<br />

e Bei Mundwerk Dental in Krefeld wurde gemixt und<br />

gefeiert<br />

Gemixt und gefeiert wurde im Labor Wilmerstaedt<br />

in Magdeburg (siehe Seite 1498), bei Mundwerk<br />

Dental in Krefeld, im Labor Maier in Töging<br />

sowie in Bad Hersfeld im Labor Feinschliff. n<br />

Buch für Cocktailians und solche, die es werden wollen<br />

Mixen Sie schon?<br />

Ein echter Gentleman liebt die Kunst<br />

des Cocktailmixens und hat im besten<br />

Fall eine gut sortierte Hausbar, mit<br />

der er seine Gäste für raffinierte Drinks<br />

begeistert. „Cocktailian – <strong>das</strong> Handbuch<br />

der Bar“ gibt die Möglichkeit, zum<br />

Connaisseur von Cocktails zu werden.<br />

Das Buch beschreibt nicht nur eine bestimmte<br />

Trinkkultur, sondern eine Lebenseinstellung.<br />

Die Herausgeber finden<br />

es toll, <strong>das</strong>s die Hausbar die Wiederentdeckung<br />

des neuen Jahrzehnts<br />

ist und halten einen gekonnt gemixten<br />

Cocktail für die beste Art, den Abend<br />

mit Klasse einzuleiten. Sie lieben extravagante<br />

Orte und ebensolche Kleidung.<br />

Beides fanden sie beim Herrenausstatter<br />

„Dandy of the Grotesque“ in<br />

Berlin, bei dem auch Marilyn Manson<br />

seine Outfits schneidern lässt. In Zusammenarbeit<br />

mit der Fotografin Anita<br />

Bresser sind Bilder entstanden, welche<br />

den Stil eines echten Cocktailians<br />

visualisieren.<br />

„Cocktailian – <strong>das</strong> Handbuch der Bar“<br />

ist ein Nachschlagewerk für Profis und<br />

Einsteiger. Es entschlüsselt auf über<br />

500 Seiten anhand von 13 Key-Cocktails<br />

die Cocktail-DNA. Damit lassen sich<br />

nicht nur die 230 Rezepturen des Buches<br />

nachmixen, sondern auch Hunderte<br />

weitere Drinks ableiten oder sogar<br />

selbst kreieren.<br />

Das „Neue Testament der Barszene“ ist<br />

im Buchhandel sowie online auf<br />

www.cocktailian.de erhältlich. Übrigens:<br />

Es wird auch weiblichen Cocktailians<br />

Spaß machen…<br />

n<br />

„Cocktailian – <strong>das</strong> Handbuch der Bar“,<br />

Tre Torri Verlag GmbH, www.tretorri.de,<br />

ISBN: 978-3-941641-41-9; 39,90 Euro<br />

„Lebendiges Wasser“ im Handumdrehen<br />

Magnetstab sorgt für „Sturm im Wasserglas“<br />

Er macht sich nicht nur auf Cocktailpartys<br />

gut, der Wasser-Magnetstab von Energetix<br />

Bingen. Hahn auf, Wasser marsch,<br />

Stab ins Glas und kurz umrühren: Fertig!<br />

Ein kleiner Neodym-Magnet im Stabende<br />

soll für „Sturm im Wasserglas“ sorgen. Damit<br />

bekommt <strong>das</strong> Wasser angeblich seine<br />

ursprüngliche Kraft zurück, die auf dem langen<br />

Transportweg von der Quelle bis ins<br />

Glas verloren geht. Skeptikern sei gesagt:<br />

Schaden tut der Stab bestimmt nicht. Immerhin<br />

ist er ein schönes Accessoire.<br />

Fünf verschiedene Motive lassen den Wasserkonsum<br />

auch optisch zum Genuss werden.<br />

Auch Untersetzer mit Magnet-Punkten<br />

sind lieferbar. Die Stäbe kosten 29 Euro, der<br />

Untersetzer 39 Euro. Infos unter www.energetix.tv.<br />

n<br />

1544 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Foto: Initiative proDente e.V.<br />

Abnehmbare Versorgung<br />

mit Biss<br />

Die Implantattechnik ist ein fester Bestandteil im zahntechnischen Leistungsspektrum. Jedoch<br />

gibt es immer Fälle, in denen eine festsitzende Konstruktion kontraindiziert oder kosme<br />

tisch nicht realisierbar ist. Axel Mühlhäuser geht auf solche Fälle ein und zeigt<br />

Schritt-für-Schritt-Lösungen.<br />

In der Neuerscheinung Abnehmbare Implantatarbeiten 2 nimmt sich der Autor der Patientenfälle<br />

mit wenigen Implantaten an, die gegenüber einer Totalprothese einen deutlichen Zuwachs<br />

an Lebensqualität erreichen. Anhand verschiedener Patientenfälle zeigt er die Herstellung unterschiedlicher<br />

Konstruktionen mit Kugelkopfanker, Locator, Steg oder Teleskoptechnik und verdeutlicht,<br />

wie mit einer interdisziplinären Zusammenarbeit Fehler verhindert werden können.<br />

Gleichzeitig stellt Axel Mühlhäuser die Bereiche Leichtbauweise, Kompositverblendung sowie Totalprothetik<br />

anschaulich und nachvollziehbar dar.<br />

Informieren<br />

und bestellen:<br />

Verlag Neuer Merkur • ISBN 978-3-937346-75-5 • 24,90 Euro • 168 Seiten • gebunden<br />

Jetzt bestellen:<br />

1101002<br />

Telefon (0 89) 8 58 53-8 33 • E-Mail merkurbuch@intime-media-services.de • Internet www.fachbuchdirekt.de


ArbeitsLeben<br />

Herbstgenuss nach Hexenart<br />

Herbsttristesse sollte man gar<br />

nicht erst aufkommen lassen.<br />

Wie wär’s mit einem<br />

Wochenende in Südtirol?<br />

Das Posthotel Lamm in<br />

Kastelruth bietet Romantik<br />

und Wellness – klingt nicht nur<br />

gut, sondern ist es auch!<br />

Wohlfühl-Zeit im Posthotel Lamm in Kastelruth<br />

Herbstgenuss nach Hexenart<br />

e Hier sind natürlich auch<br />

die Herren zugelassen …:<br />

Die „Hexenhöhle“ bietet<br />

Wellness vom Feinsten<br />

f Ob im<br />

Kaminzimmer …<br />

Das in den pittoresken Gassen<br />

des Dorfzentrums gelegene Hotel<br />

ist eines der traditionsreichsten<br />

Häuser der Südtiroler Dolomiten.<br />

Schon um die Jahrhundertwende<br />

galt <strong>das</strong> „Wirthaus zum Lamp“ als<br />

erste Adresse in Kastelruth. Außerdem<br />

hat es eine gar geheimnisvolle Geschichte.<br />

Es heißt, <strong>das</strong>s von den einst<br />

gefürchteten Schlernhexen verzauberte<br />

Kräuter den Hotelbesitzern und ihren<br />

Gästen seit jeher Gesundheit, Kraft<br />

und Wohlbefinden verliehen haben. Die<br />

sagenumwobenen Hexenkräuter spielen<br />

auch heute noch eine wesentliche<br />

Rolle im Hotel. Die Hotelierfamilie Trocker<br />

dokumentierte beim Um- und Ausbau<br />

ihres Hauses die Geschichte von<br />

ihren Ursprüngen, angefangen von der<br />

Architektur, bis hin zur Feinschmeckerküche.<br />

Die komplette Struktur des Hotels<br />

ist aus Holz, und zwar jeweils nach<br />

Etage rustikal, klassisch und modern<br />

gehalten.<br />

Besondere Gaumenfreuden verspricht<br />

die exquisite Küche. Bereits 1670 ließ<br />

der damalige „Lampl-Wirt“ seine Läm-<br />

c … oder auf der Terrasse –<br />

Wohlfühlatmosphäre ist garantiert!<br />

1546 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Herbstgenuss nach Hexenart<br />

ArbeitsLeben<br />

d Ein guter Tropfen gehört zum<br />

Genuss-Urlaub in Südtirol dazu<br />

mer auf der Seiser-Alm weiden,<br />

wo sie von den Saligen, den<br />

frommen Hexen, mit den besten<br />

und nährreichsten Kräutern gefüttert<br />

wurden. Heute betreibt<br />

<strong>das</strong> Hotel eine eigene Lammzucht,<br />

und die Lammgerichte<br />

des Hauses sind legendär. Darüber<br />

hinaus setzen die Köche<br />

bevorzugt auf heimische Produkte<br />

von örtlichen Bauern und<br />

Lieferanten. Im hoteleigenen<br />

Kräutergarten wachsen die<br />

Kräuter, die als Zutaten der<br />

überlieferten Kräuterzubereitungen<br />

die feinen Gerichte der<br />

Hexenkuchl würzen. Neben Südtiroler<br />

Spezialitäten werden internationale<br />

Schmankerl und<br />

leichte mediterrane Gerichte<br />

aufgetischt. Dass Südtirol die<br />

Region der aromatischen Rebsorten<br />

ist, merkt man natürlich<br />

auch im „Lamm“: Bei einer<br />

Weindegustation im Hotel werden<br />

edle Tropfen aus der Region,<br />

aber auch aus anderen Teilen<br />

Italiens genossen.<br />

Wellness-Fans werden sich im<br />

„Aiguana“ wohl fühlen: Hallenbad,<br />

Hot-Whirlpool, Hexengrotte<br />

mit Dampfbad oder Kneipp-<br />

Rondell bieten sowohl für Familien<br />

als auch für Paare perfekte<br />

Entspannungsmöglichkeiten.<br />

Müdigkeit wird bei einer Ganzkörpermassage,<br />

einem Cleopatrabad<br />

oder einem traditionellen<br />

Kastelruther Heubad quasi weggezaubert.<br />

Apropos Zauber: Der<br />

Name „Aiguana“ kommt übrigens<br />

von jenen Schlernhexen,<br />

die laut der geheimnisvollen Sagen<br />

der Heilkraft des Wassers zugetan<br />

waren. Sie galten als Hüterinnen<br />

der Quellen und waren<br />

bekannt für ihr großes Wissen<br />

um die heilenden Kräfte des Wassers<br />

sowie der Blumen und Kräuter,<br />

die am Wasser wuchsen. Viele<br />

wohltuende Rezepte wurden<br />

von Generation zu Generation<br />

überliefert und finden noch heute<br />

Anwendung – auch im Posthotel<br />

Lamm. Die Kräuter- und<br />

Wellnesswelt Aiguana ist nach<br />

den Lebensformen der Wasserfrauen<br />

gestaltet. Lust auf Herbstgenuss<br />

nach Hexenart? Dann<br />

wissen Sie ja, wohin… bs n<br />

Angebotsbeispiele<br />

„Tradition de Luxe“: ein Willkommensaperitif,<br />

A la carte-Menü,<br />

zwei Gläser Prosecco und<br />

Schoko-Früchtespieß auf dem<br />

Zimmer, ein Südtiroler Picknickkorb<br />

mit einheimischen Leckereien<br />

und einer Flasche Rotwein,<br />

ein Relax- und Schönheitsbad in<br />

der Aiguana-Wellnesswelt pro<br />

Person – Aufpreis zur Hotelpension<br />

für einen Aufenthalt von<br />

drei Tagen 195 Euro für zwei Personen/für<br />

einen Aufenthalt von<br />

sieben Tagen: 185 Euro für 2 Personen<br />

„Romantik & Kulinarik“: ein<br />

Willkommensaperitif, A-la-carte-<br />

Menü, ein Obstteller und ein<br />

Schokofrüchtespieß auf dem<br />

Zimmer, zwei Gläser Prosecco,<br />

ein italienischer Picknickkorb<br />

mit kulinarischen Leckereien<br />

und Prosecco – Aufpreis zur Hotelpension<br />

für einen Aufenthalt<br />

von drei Tagen: 165 Euro für<br />

zwei Personen/für einen Aufenthalt<br />

von sieben Tagen: 185<br />

Euro für zwei Personen.<br />

i www.posthotellamm.it<br />

Wegold Laser<br />

EVO 30/60/100<br />

PRODUKT<br />

DES MONATS<br />

Der Wegold Laser<br />

EVO 30 / 60 / 100<br />

sehr kompakt und leicht<br />

sicher, verlässlich und updatefähig<br />

permanente Aufzeichnung der<br />

Arbeitsparameter<br />

übersichtlicher Touchscreen<br />

Mehr Informationen zum Laser EVO 30,<br />

60 und 100 erhalten Sie unter:<br />

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www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1547<br />

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ArbeitsLeben<br />

Kalenderparade<br />

So kann 2012 kommen…<br />

Kalenderparade<br />

Alle Jahre wieder<br />

haben wir die Qual der<br />

Wahl unter den unzähligen<br />

Kalendern für<br />

<strong>das</strong> Neue Jahr. Wir<br />

stellen hier einige vor,<br />

die uns besonders gut<br />

gefallen – zugegeben<br />

ist die Auswahl<br />

subjektiv …<br />

Für alle Francophilen und solche,<br />

die es werden wollen, empfiehlt<br />

sich der Sprachkalender „Französisch<br />

2012“ (Harenberg Verlag, 9,99<br />

Euro). Dieser Kalender verbessert effektiv<br />

und mit wenig Aufwand vorhandene<br />

Grundkenntnisse. Der Lernplan<br />

passt sich einem klaren Wochenrhythmus<br />

an. So gibt es am Montag „Wissenswertes<br />

über Land und Leute“, am<br />

Dienstag <strong>das</strong> Grammatikthema der Woche,<br />

am Mittwoch und Freitag Geschichten<br />

und Dialoge zum Wortschatztraining,<br />

der Donnerstag bietet<br />

Übungen zur Grammatik der Woche an<br />

und am Samstag und Sonntag helfen<br />

Übungen und Dialoge beim Sprechen<br />

im Alltag. Perfekt! Wer dann allmählich<br />

sein Französisch verbessert hat, sollte<br />

dann auch nach Frankreich reisen. Die<br />

Kalender „Bretagne“ (Weingarten Verlag,<br />

24,95 Euro) und „Provence“ (Heye<br />

Globetrotter, 15,95 Euro) wecken Vorfreude<br />

aufs Feinste. Auf der einen Seite<br />

die Bretagne mit ihren wilden Küsten,<br />

schroffen Felsen, rauen Landschaft,<br />

auf der anderen Seite die liebliche Provence<br />

mit ihren malerischen Stränden,<br />

dem schönen Hinterland, alten Städtchen<br />

und den berühmten<br />

Lavendelfeldern.<br />

Beide Kalender<br />

kommen<br />

einer<br />

Liebeserklärung an die jeweiligen Regionen<br />

gleich, die Fotos ziehen den Betrachter<br />

unweigerlich in ihren Bann.<br />

Für Kunstliebhaber empfehlen wir den<br />

Kalender im Rahmen „Art 2012“ (Harenberg<br />

Verlag, 39,99 Euro). Hier präsentieren<br />

sich 53 Meisterwerke der Malerei<br />

auf einzelnen Karten. Die Kunstdrucke<br />

werden durch ein wöchentliches<br />

Kalendarium ergänzt, <strong>das</strong> je nach Geschmack<br />

von einem beiliegenden<br />

Passepartout verdeckt werden kann.<br />

So wird der Kalender zum langlebigen<br />

Wechselrahmen und Sammelobjekt.<br />

Ein weiterer Kunstkalender-Tipp: „Gabriele<br />

Münter“ (Weingarten Verlag,<br />

32 Euro). Die Malerin gehört<br />

zur Gruppe der Blauen<br />

Reiter, die zwischen<br />

1909 und 1913 in<br />

München und<br />

Murnau aktiv<br />

war. Ihre<br />

farbenfrohen Bilder begeistern in den<br />

letzten Jahren eine zunehmende Zahl<br />

von Kunstfreunden. Ein schöner Kalender<br />

für jedes Ambiente.<br />

iStock_Herbstlaub_©smilingworld<br />

1548 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Kalenderparade<br />

ArbeitsLeben<br />

Für Freunde maritimer<br />

Freuden empfehlen<br />

wir den<br />

prachtvollen Kalender<br />

„Leuchttürme<br />

2012“ (Weingarten<br />

Verlag, 42 Euro) mit<br />

seinem Gardemaß<br />

von 34 mal 98 Zentimetern.<br />

Kerzengerade<br />

in den Himmel<br />

ragend, majestätisch<br />

und geheimnisvoll<br />

wachen<br />

Leuchttürme über<br />

Wasser und Land.<br />

Der wirklich imposante<br />

Kalender im superlangen<br />

Format präsentiert Bauwerke<br />

aus Spanien, Frankreich und<br />

Großbritannien. Ein Hingucker!<br />

Wer Leuchttürme mag, mag<br />

meist auch Schiffe. Unser Tipp:<br />

„Legendäre Schiffe 2012“<br />

(Heye Technik, 15,95 Euro). Alles,<br />

was Rang und Namen hat<br />

und über die Weltmeere kreuzt,<br />

wird auf den prächtigen Bildern<br />

gezeigt: Windjammer, Kreuzfahrtschiffe,<br />

Eisbrecher. Ein<br />

Muss für Liebhaber von Flagschiffen<br />

jeglicher Art!<br />

Wir wissen, <strong>das</strong>s Venedig hoch<br />

im Kurs aller Reisenden steht.<br />

Der wunderschöne Kalender<br />

„Venezia – La Serenissima<br />

2012“ (Weingarten Verlag, 42<br />

Euro) kommt einer poetischen<br />

Einladung für alle Venedig-<br />

„Süchtigen“ gleich, die Lagunenstadt<br />

(erneut) zu besuchen.<br />

Die phantastischen Bilder vermitteln<br />

die Aura dieser traumschönen<br />

Stadt, ihre Melancholie<br />

und Vergänglichkeit.<br />

Für Naturfreunde ist nach unserer<br />

Ansicht der Kalender im<br />

Rahmen „Nature 2012“ (Harenberg<br />

Verlag, 39 Euro) ein<br />

Muss. Nichts ist gewaltiger als<br />

<strong>das</strong> unglaubliche Zusammenspiel<br />

der Kräfte in der Natur. Die<br />

53 Fotokarten – eindrucksvolle<br />

Lichtstimmungen, zauberhafte<br />

Landschaften und endlose Weiten<br />

– werden zum stimmungsvollen<br />

Jahresbegleiter. Das Lieblingsbild<br />

rahmen und aufhängen?<br />

Kein Problem mit dem<br />

beiliegenden, hochwertigen<br />

Passepartout.<br />

Wer in der Küche einen Planer<br />

braucht, der auf einen Blick alle<br />

wichtigen Daten „beherbergt“<br />

(wie Geburtstage, Arzt- und<br />

Schultermine, Erinnerungstage<br />

etc.), dem sei „Tante Claras Küchenkalender<br />

2012“ empfohlen<br />

(Heye Planer, 9,95 Euro). Ein<br />

praktischer 14-Tages-Kalender<br />

mit Schulferien, Tipps und abtrennbaren<br />

Rezepten. So gerüstet,<br />

kann <strong>das</strong> Neue Jahr dann<br />

kommen …<br />

as n<br />

Wegold empfiehlt:<br />

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von Wegold<br />

So wertvoll wie<br />

zu D-Mark Zeiten!<br />

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Ecosystem Edelmetall-Legierungen – die<br />

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ArbeitsLeben<br />

Beschirmt, gestiefelt und bepackt<br />

Nützliche und schöne Accessoires für den Herbst<br />

Beschirmt, gestiefelt<br />

und bepackt<br />

Leidvoll stellen wir es wieder fest: Der deutsche Herbst ist da und mit ihm<br />

nicht nur sonnige und warme Tage, sondern auch Nebel und Regen. Aber:<br />

Dem lässt sich abhelfen. Das Wetter können wir zwar nicht ändern, doch mit<br />

einigen schönen und nützlichen Accessoires wird <strong>das</strong> typisch herbstliche<br />

Schmuddelwetter deutlich angenehmer!<br />

Luxuriös stiefeln: Mit diesen quietschgelben, fröhlichen<br />

Gummistiefeln von Veuve Clicquot geht niemandem etwas<br />

nass rein! Außerdem sind die Schuhe witzig und modisch<br />

voll im Trend. Die Clicquot Boots gibt es in den Veuve Clicquot-<br />

Boutiquen bei Oberpollinger in München und im Alsterhaus<br />

in Hamburg. Sie kosten zirka 89 Euro. Den berühmten Champagner<br />

können Sie dort natürlich auch kaufen!<br />

B<br />

estens beschirmt: So macht Shopping<br />

auch bei Regen Freude. Den witzig gemusterten<br />

Taschenschirm gibt’s in Pink sowie<br />

in Weiß und Schwarz; Preis je nach Ausführung<br />

zwischen 39,95 und 49,95 Euro. Die<br />

Schirm-Modelle sind von Knirps. Erhältlich<br />

im Fachhandel. www.knirps.com<br />

Da haben Sie’s gut gepackt: „Die Kuh Elsa“ heißt<br />

eine Taschenserie, die mit der Kombination von<br />

hochwertigem Veloursleder und lässigem Kuhfell<br />

punktet. Hersteller: Jost/Leonhard Heyden. In verschiedenen<br />

Größen und Farben, von 99,95 bis<br />

169 Euro im Fachhandel, Kaufhäusern und eigenen<br />

Geschäften erhältlich. www.jost-bags.de<br />

1550 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


So gut schmeckt günstig!<br />

ArbeitsLeben<br />

Inspirierende und alltagstaugliche Genießer-Rezepte<br />

So gut schmeckt günstig!<br />

Anregungen für den häuslichen Speiseplan oder aber für die nächste<br />

Laborfete gefällig? Im neuen Buch von Spitzenkoch Hans Gerlach<br />

werden Sie fündig!<br />

Eintopf, Pizza, Spätzle, Knödel<br />

und Co.: Viele der berühmtesten<br />

Rezepte sind preiswert<br />

und stammen aus der so<br />

genannten Volksküche. Entscheidend<br />

ist die Zubereitung.<br />

Kochen (fast) ohne Geld ist laut<br />

Hans Gerlach<br />

eine Frage des<br />

R e s p e k t s<br />

den Zutaten und der<br />

Umwelt gegenüber. Und Kochen<br />

(fast) ohne Geld inspiriert gewaltig.<br />

Hans Gerlach: „Intelligente<br />

Kochrezepte sind oft entstanden,<br />

um Engpässe auszugleichen.<br />

Ein Beispiel ist die<br />

Speisenzubereitung im asiatischen<br />

Wok, mit dem man auf<br />

kleinsten Herdfeuern aus getrocknetem<br />

Kuhdung oder Holzkohlen<br />

schnell und energiesparend<br />

kochen kann.“<br />

In seinem Buch verrät der sympathische<br />

Koch, wie gut günstig<br />

schmeckt. Ob clevere Resteverwertung<br />

(Radieschenblätter<br />

schmecken wirklich!), saisonale<br />

Vorteile (die billigste Kirsche ist<br />

auch die beste!) oder selbst gesammelte<br />

Wildkräuter: Hans<br />

Gerlach weiß, wie man mit Rotkrautsalat<br />

mit Orangen und Ingwer<br />

oder Blumenkohl-Linsen-<br />

Curry, Auberginen-Arancini Gäste<br />

verwöhnen kann, ohne <strong>das</strong><br />

Portemonnaie zu belasten.<br />

„Tante Gudruns Alltagskekse“<br />

sind immer ein Hit, „Birnen-Topfen-Kücherl“<br />

oder „Kürbispfannkuchen“<br />

werden manche<br />

herbstliche Tafel<br />

aufpeppen, und<br />

ich freue mich<br />

schon auf die<br />

nächste Spargel-<br />

Saison, denn die<br />

Bruchspargel-<br />

Nuggets mit Koriander-Remoulade,<br />

die uns der<br />

Maestro bei der<br />

Buchpräsentation<br />

zauberte, waren<br />

einfach super!<br />

„Ich habe nach<br />

Wegen gesucht, um überflüssige<br />

Kosten zu vermeiden, die aus<br />

unseren Kochgewohnheiten<br />

entstehen. Das Einsparpotential<br />

ist groß. Ein günstiger Nebeneffekt:<br />

Wer versucht, in der<br />

Küche kein Geld zu verschwenden,<br />

kocht automatisch klimaschonend“,<br />

sagt er.<br />

Mehr Geschmack für weniger<br />

Geld – Hans Gerlach zeigt, <strong>das</strong>s<br />

dies möglich ist. Eines der besten<br />

Kochbücher der letzten Jahre!<br />

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Hans Gerlach: Kochen (fast) ohne<br />

Geld. 70 Genießerrezepte.<br />

Wie Sie preisgünstig kochen,<br />

ohne am Geschmack zu sparen,<br />

Fotos von Barbara Bonisolli, 176<br />

Seiten, ISBN: 978-3-442-39209-<br />

4, 19,99 Euro, Mosaik bei<br />

Goldmann; zu bestellen bei<br />

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Legierungen, Keramik, Geräte, Konstruktionselemente<br />

und Verbrauchsmaterial<br />

für Ihre Prothetik aus einer Hand: Wegold<br />

ist ein starker System anbieter, der Sie in<br />

allen Bearbeitungsschritten mit geprüften,<br />

kompatiblen Produkten unterstützt.<br />

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ArbeitsLeben<br />

So kommen Sie gut durch den Winter<br />

dl-Lesertelefon zum Thema „Sinkende Temperaturen – steigende Preise“<br />

So kommen Sie gut<br />

durch den Winter<br />

Autofahren im Winter<br />

kann zum Abenteuer<br />

werden. Wenn die<br />

Straßen glatt sind,<br />

kracht es häufiger.<br />

Zum Glück bleibt es<br />

vielfach bei<br />

Blechschäden. Doch<br />

auch die können sehr<br />

ärgerlich sein – und<br />

werfen viele rechtliche<br />

Fragen auf. Diese und<br />

weitere Fragen beantworten<br />

Ihnen unsere<br />

Experten beim nächsten<br />

dl-Lesertelefon am<br />

3. November.<br />

Zurzeit werden viele Autos in Großstädten<br />

mutwillig zerstört. Wer<br />

kommt für diese Schäden auf?<br />

Unser Rechtsanwalt beantwortet Fragen<br />

rund um <strong>das</strong> Autofahren im Winter<br />

und gibt bei Schadensfällen Hilfestellung.<br />

Auch ob und in welchem Umfang<br />

die Gemeinden wenigstens die Hauptstraßen<br />

streuen müssen, wird von Verbrauchern<br />

intensiv diskutiert. Kann<br />

man die Kommunen in die Pflicht nehmen?<br />

Unsere Expertin vom Bund der<br />

Versicherten informiert hierzu. Nicht<br />

gegen alle Schicksalsschläge kann man<br />

sich wappnen. Doch wenn <strong>das</strong> Auto<br />

winterfit und gut versichert ist, wird <strong>das</strong><br />

Fahren zum Vergnügen. Mit ein paar<br />

kleinen Tricks und Kniffen lassen sich<br />

sogar die Fahrzeugkosten senken.<br />

Fahren und sparen<br />

Am 30. November läuft für die meisten<br />

Versicherten die Kündigungsfrist ihrer<br />

Kfz-Versicherung ab. Bis zu diesem Tag<br />

können sie ihren Vertrag ganz regulär<br />

zum Jahresende kündigen und einen<br />

neuen Anbieter auswählen. Und wenn<br />

der bisherige Versicherer ankündigt,<br />

<strong>das</strong>s die Prämie im neuen Jahr steigt,<br />

gilt für Autofahrer auch über den 30.<br />

November hinaus ein Sonderkündigungsrecht.<br />

Doch der Versicherungswechsel<br />

sollte gut durchdacht sein.<br />

Winterreifen – eine runde Sache<br />

Im vergangenen Winter wurde beschlossen,<br />

<strong>das</strong>s in Deutschland die so<br />

genannten M+S-Reifen bei Glatteis und<br />

anderen winterlichen Straßenverhältnissen<br />

Pflicht sind. Doch was sind M+S-<br />

Reifen? Braucht man sie wirklich? Die Experten<br />

beantworten alle Fragen zum Thema<br />

Winterreifen und zu deren Einfluss<br />

auf Sicherheit und Versicherungsschutz.<br />

ç<br />

Am Telefon sitzen für Sie:<br />

c Peter Herbig, Rechtsanwalt, Spezialist<br />

für Versicherungsrecht, steht Rede<br />

und Antwort zu den rechtlichen<br />

Fragen des Autofahrens im Winter.<br />

c Bernd Kiewel, Leiter des Produktmanagements<br />

der DA Direkt, Jurist<br />

und Experte im Bereich Schadenservice,<br />

beantwortet Fragen zum Thema<br />

„Wechsel der Kfz-Versicherung.“<br />

c Bernhard Kempf, Leiter der Niederlassung<br />

DEKRA Automobil GmbH,<br />

Frankfurt am Main und von der IHK<br />

öffentlich bestellter und vereidigter<br />

Sachverständiger für Kraftfahrzeugschäden<br />

und Bewertung, beantwortet<br />

Fragen rund um <strong>das</strong> Thema, „Wie<br />

mache ich mein Auto winterfest.“<br />

c Bianca Boss, Versicherungsbetriebswirtin,<br />

Pressereferentin beim<br />

Bund der Versicherten (BdV), beantwortet<br />

Verbraucherfragen zum Versicherungsschutz<br />

und zum Wechsel<br />

der Kfz-Versicherung.<br />

Rufen Sie an! Holen Sie sich Ihren Expertenrat<br />

unter der kostenfreien Rufnummer<br />

(08 00) 0 00 55 32<br />

am Donnerstag, 3. November, von 10<br />

bis 16 Uhr<br />

n<br />

1552 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Inhalt<br />

Technik<br />

Anwenderberichte, Neuheiten und Basiswissen<br />

Technik im Oktober<br />

PROTHETIK<br />

VOLLKERAMIK<br />

SCHIENENTHERAPIE<br />

PRODUKTE<br />

PRODUKTE<br />

PRODUKTE<br />

PRODUKTE<br />

WISSEN<br />

WISSEN<br />

Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Dokumentation eines außergewöhnlichen Patientenfalles 1554<br />

Eine ganz alltägliche Geschichte<br />

Restauration eines ausgedehnten koronalen Defekts 1566<br />

Fest und flexibel<br />

Neues Material für Kunststoffschienen aller Art 1572<br />

Zahntechnik 2.0<br />

Mit 3Shape-Konstruktionsdaten zu Lava-Restaurationen 1578<br />

Besser als gut<br />

Verblendkomposit mit neuen Komponenten 1584<br />

Neuheiten<br />

Geräte und Materialien 1588<br />

Multiresistenter Alleskönner<br />

Moderne Fertigung mit Nacera Z 1592<br />

Der „Oscar“ der Zahntechnik, Platz 3<br />

Das Goldene Parallelometer 2011 – Dokumentation 1594<br />

Auf hohem Niveau<br />

Fortbildung mit Oliver Brix 1604<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1553


Technik Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Dokumentation eines außergewöhnlichen Patientenfalles<br />

Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Autor:<br />

Burghard<br />

Großmann,<br />

Weiden i. d. OPf.<br />

Indizes:<br />

Aufstellung<br />

Backward-Planning<br />

Modellanalyse<br />

Registrierung<br />

Totalprothetik<br />

Mit dem in dieser Serie vorgestellten Fall hat<br />

Ztm. Burghard Großmann den zweiten Platz unter den<br />

Dokumentationen zum 7. KunstZahnWerk-Wettbewerb der<br />

Firma Candulor gewonnen. Der erste Teil zeigt die<br />

Arbeitsvorbereitung von der Artikulation über die<br />

Modellanalyse bis zum Backward-Planning sowie die<br />

Aufstellung der Zähne im Ober- und Unterkiefer.<br />

1554 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Prothetik<br />

Abb. 1 Abb. 2<br />

Abb. 3<br />

Die Aufgabenstellung lautet wie<br />

folgt: Herstellung einer Oberkiefer-Totalprothese<br />

und zugleich<br />

eine im Unterkiefer verschraubte,<br />

festsitzende Brücke in Hybridform.<br />

Alternativ kann im Unterkiefer auch eine<br />

herausnehmbare geroprothetische<br />

Versorgung auf Doppelkronen angefertigt<br />

werden.<br />

Unter Geroprothetik versteht man <strong>das</strong><br />

lebenslange Sichern des oralen Komforts<br />

durch angemessene Behandlungsmaßnahmen.<br />

Als Okklusionskonzept<br />

wird die Gerber-Aufstellmethode<br />

herangezogen. Die Verankerung der UK-<br />

Prothese wird auf vier Camlog-Implantaten<br />

gewährleistet.<br />

Als Ausgangssituation wurde der nachfolgend<br />

beschriebene Patientenfall gewählt.<br />

Anamnese<br />

Die Patientin, Frau Schweizer, ist 65 Jahre<br />

alt und hat eine feingliedrige, zierliche<br />

Statur. Sie ist bereits seit 19 Jahren<br />

Prothesenträgerin und leidet seitdem<br />

unter der sehr schlecht passenden Unterkiefer-Prothese.<br />

Beim Erstgespräch<br />

beklagt sich die an sich noch sehr aktive<br />

Frau insbesondere über Probleme<br />

beim Sprechen und Kauen sowie über<br />

immer wiederkehrende Druckstellen<br />

am Unterkiefer.<br />

Aus ästhetischer Sicht stören Frau<br />

Schweizer die oberen Frontzähne, da<br />

sie nach außen unnatürlich wirken<br />

(Abb. 1 bis 3). Die aufgeklärte Patientin<br />

äußerte den Wunsch nach festen, nicht<br />

herausnehmbaren, Zähnen. Um diesem<br />

Wunsch gerecht zu werden, wurden der<br />

Patientin nach einer eingehenden klinischen<br />

und radiologischen Untersuchung<br />

zunächst nur im Unterkiefer vier<br />

Implantate gesetzt. Diese wurden im<br />

dritten und vierten Quadranten jeweils<br />

an den Positionen 3 und 5 platziert. Es<br />

wurden Screw-line-Implatate der Firma<br />

Camlog mit einem Durchmesser von 4,1<br />

mm und einer Länge von 11 mm inseriert.<br />

Im Oberkiefer war eine festsitzende Versorgung<br />

zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.<br />

Das Knochenangebot dafür ist<br />

nicht ausreichend. Da für eine ausreichende<br />

Stabilität mindestens sechs Implantate<br />

erforderlich sind, zuvor aber<br />

eine Knochenaugmentation erfolgen<br />

muss, wurde aus finanziellen Gründen<br />

diese Operation auf <strong>das</strong> folgende Jahr<br />

verschoben. Bis dahin wird die Zeit<br />

durch ein Langzeittherapeutikum (Totalprothese<br />

als Provisorium mit allen<br />

ästhetischen- und funktionellen Gesichtspunkten)<br />

überbrückt.<br />

Zahntechnische Umsetzung<br />

Die Prothetikkomponenten, vier ausbrennbare<br />

Steghülsen, wurden vom Behandler<br />

gestellt. Da die Hülsen keinen<br />

Rotationsschutz aufweisen, ist eine<br />

Doppelkronentechnik ausgeschlossen.<br />

Somit bleiben für uns nur zwei Möglichkeiten:<br />

eine Verblockung durch Steg<br />

oder eine gegossene Metallkonstruktion,<br />

welche mit Keramik verblendet<br />

wird.<br />

e Abb. 1 bis 3<br />

Ausgangssituation. Die<br />

Patientin ist unzufrieden mit<br />

den unnatürlich wirkenden<br />

Frontzähnen.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1555


Technik Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Abb. 4<br />

Abb. 5<br />

Abb. 6<br />

Abb. 7<br />

e Abb. 4 und 5<br />

Dublieren der<br />

Situationsmodelle<br />

e Abb. 6<br />

Originalimplantate<br />

c Abb. 7 bis 9<br />

Laboranaloge mit<br />

Zahnfleischmaske im<br />

Gipsmodell<br />

Abb. 8<br />

Abb. 9<br />

Da der Behandler eine spannungsfreie<br />

Primärverblockung der Implantate voraussetzt<br />

und sich die Metallkonstruktionen<br />

beim Keramikverblenden verziehen<br />

können, entschieden wir uns für<br />

eine keramisch verblendete Zirkonoxidbrücke,<br />

welche auf zwei passiv verklebten<br />

Zirkonstegen durch Galvanomatritzen<br />

gelagert wird. Durch <strong>das</strong> Anfertigen<br />

zweier getrennter Stege haben<br />

wir speziell im Vestibulärbereich mehr<br />

Gestaltungsfreiheit der Ponticgestaltung.<br />

Der Übergang zwischen Prothese und<br />

Schleimhaut, sprich Pontic, sollte so<br />

unauffällig wie möglich gestaltet werden<br />

– als würde der Zahnersatz scheinbar<br />

aus dem Zahnfleisch wachsen (Ovate<br />

Pontic). Mit Ovate Pontics können<br />

schwierigste Aufgaben in der Kronen-<br />

Brücken-Prothetik, wie etwa die unauffällige<br />

Gestaltung von Pontics im<br />

Frontzahnbereich, gelöst werden. In der<br />

Regel lässt aber ein Abbau von Knochen-<br />

und Weichgewebe eine naturkonforme<br />

Restauration im konventionellen<br />

Sinne nicht mehr zu.<br />

1556 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Prothetik<br />

Abb. 10 Abb. 11<br />

e Abb. 10 bis 12 Die im Gipsmodell mit<br />

Minimagneten verankerte Maske<br />

Abb. 12<br />

Abb. 13 Abb. 14<br />

d Abb. 13 und 14<br />

Die Kondylenbahnneigungen<br />

der Patientin<br />

werden in den Artikulator<br />

übertragen<br />

Auch im Falle unserer Patientin ist die<br />

Knochenatrophie bereits soweit fortgeschritten,<br />

<strong>das</strong>s eine „Ovate Pontic“-<br />

Auflage nicht mehr umzusetzen ist.<br />

Durch die Schmäle des Kieferkamms<br />

und der geringen Resilienz der Gingiva,<br />

haben wir nur die Möglichkeit einer tangentialen<br />

konvexen Ponticgestaltung.<br />

Da Frau Schweizer aktiv ist und eine gute<br />

Mundhygiene aufweist, werden wir<br />

ihrem Wunsch nach „festen Zähnen“<br />

folgen und die Unterkieferkonstruktion<br />

festsitzend horizontal verschrauben.<br />

Da wir mit Galvanotechnik arbeiten, besteht<br />

jedoch bei Bedarf, sprich aus gesundheitlichen<br />

oder hygienetechnischen<br />

Gründen, die Möglichkeit, durch<br />

lösen der Verschraubung die Unterkiefer-Versorgung<br />

in einen herausnehmbaren<br />

Zahnersatz umzugestalten.<br />

Modellvorbereitung<br />

Bei tiefsitzenden Implantaten ist es immer<br />

wichtig, eine Zahnfleischmaske anzufertigen,<br />

um den spannungsfreien<br />

Sitz der Stegkonstruktionen kontrollieren<br />

zu können. Deshalb werden zunächst<br />

die Situationsmodelle dubliert<br />

(Abb. 4 und 5).<br />

Nachdem die Zahnfleischmaske aus<br />

Modellkunstharz hergestellt wurde,<br />

wird sie in die Dublierform, zusammen<br />

mit den Laboranalogen, zurückgesetzt.<br />

Zum besseren Verständnis wurden hier<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1557


Technik Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Abb. 15<br />

Abb. 16<br />

Abb. 17<br />

e Abb. 15<br />

Die dorsale Modellmitte<br />

wird angezeichnet<br />

e Abb. 16 und 17<br />

Die Bissschablone mit<br />

den angezeichneten<br />

Informationen<br />

Original-Implantate und -Abutments<br />

verwendet (Abb. 6 bis 8). Die Verankerung<br />

der Maske im Gipsmodell erfolgt<br />

über Minimagnete (Abb. 9 und 10).<br />

Zum Ausgießen der Modelle wird ein<br />

weißer Superhartgips der Firma Klasse<br />

4 verwendet (Abb. 11 und 12).<br />

Modellmontage im Artikulator<br />

Bevor mit dem Vermessen der Modelle<br />

begonnen wird, übertrage ich die ermittelten<br />

Kondylenbahnneigungen der<br />

Patientin in den Artikulator der Firma<br />

Candulor. Auf der linken Seite wurden<br />

30 Grad und auf der rechten Seite 28<br />

Grad gemessen (Abb. 13 und 14).<br />

Nach Abschluss der Einstellungen werden<br />

die dorsalen Modellmitten angezeichnet<br />

und die Gesichtsmitte vom<br />

Bissschlüssel auf die Modelle übertragen<br />

(Abb. 15).<br />

Die Modelle werden anschließend mit<br />

Fixierknete und Gummiband nach der<br />

Bissschablone im Artikulator ausgerichtet<br />

und eingegipst, einfachheitshalber<br />

zuerst <strong>das</strong> Oberkiefermodell.<br />

Physiognomische<br />

Kontrollschablone<br />

Die Kontrollschablone, auch Bissschlüssel<br />

oder einfachheitshalber<br />

Bissschablone genannt, gibt neben der<br />

ermittelten Bisslage (vertikale, sagittale<br />

und transversale Kieferrelation),<br />

noch weitere wichtige Informationen<br />

preis:<br />

n sagittale Kontur der Zähne<br />

n Okklusionsebene<br />

n Lippenschlusslinie<br />

n Lachlinie<br />

n Gesichtsmitte<br />

n Eckzahnlinie<br />

n bukkaler Korridor (Wangenkontakt)<br />

n vertikale Dimension (Abb. 16 und 17).<br />

Mittels Silikonschlüssel werden nun<br />

die Informationen von der Bissschablone<br />

für die nächsten Arbeitsschritte<br />

kopiert.<br />

Die vom Zahnarzt am Patienten individualisierte<br />

Kontrollschablone ist nach<br />

wie vor nur eine Minimalanforderung<br />

in der Totalprothetik (Abb. 18 und 19).<br />

1558 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Prothetik<br />

Abb. 18<br />

Abb. 19<br />

Abb. 20<br />

e Abb. 18 und 19 Die vom Zahnarzt<br />

individualisierte Kontrollschablone entspricht<br />

nur den Minimalanforderungen<br />

c Abb. 20 Stopplinie, hinter der<br />

kein Zahn mit Antagonistenkontakt<br />

aufgestellt werden sollte<br />

Modellanalyse<br />

Um einen sicheren, <strong>das</strong> heißt statisch<br />

stabilen, Halt der späteren Oberkieferprothese<br />

sowie ein gesundes Verhältnis<br />

zwischen Belastungszone und Stützzone<br />

im Unterkiefer durch die Stege zu<br />

erreichen, ist es zwingend erforderlich,<br />

eine umfassende Modellanalyse durchzuführen.<br />

Anschließend erfolgt <strong>das</strong> Anzeichnen<br />

der Tangente, eine parallele<br />

Linie zur Camper’schen Ebene, welche<br />

den tiefsten Punkt des sagittalen Kieferkammverlaufs<br />

berührt. Oberhalb dieser<br />

Position hat die größte Kaueinheit<br />

zu stehen. Jene wird frontal und dorsal<br />

durch zwei blaue Linien begrenzt, welche<br />

die Funktionszone markieren. Es<br />

ist die Bandbreite, über der die zentrischen<br />

Kontaktpunkte stehen müssen.<br />

Die dorsale Begrenzung (Stopplinie) findet<br />

man unmittelbar hinter dem tiefsten<br />

Punkt an der aufsteigenden Stelle<br />

des Kieferkamms. Sie wird mit Rot gekennzeichnet.<br />

Hinter ihr sollte kein<br />

Zahn mit Antagonistenkontakt aufgestellt<br />

werden. Studien ergaben, <strong>das</strong>s<br />

ein Zahn, der nach dieser Linie aufgestellt<br />

wird, ein Proglissement der OK-<br />

Prothese bewirken kann (Abb. 20).<br />

Primär steht die Markierung der im Unterkiefer<br />

höchsten Erhebung des Kieferkamms<br />

und des tiefsten Punktes des<br />

Kammverlaufs in sagittaler Richtung. Dieser<br />

Kammverlauf wird mit Hilfe eines Profilzirkels<br />

ermittelt und angezeichnet (Abb.<br />

21 bis 23).<br />

Backward-Planning<br />

Die Zahnaufstellung (Set-up) ist ein<br />

Muss für den späteren Erfolg der Gesamten<br />

Arbeit. Um eine sattelähnliche<br />

Form der Auflagen im Unterkiefer zu verhindern,<br />

müssen die Stege grazil in die<br />

Gesamtkonstruktion eingeplant werden.<br />

Liegen die Stege zu weit vestibulär<br />

vom Kieferkamm, ist es ausgeschlossen,<br />

einen konvexen, ponticförmigen<br />

sowie ästhetischen Übergang zwischen<br />

der Prothetik und Gingiva zu verwirklichen.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1559


Technik Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Abb. 21<br />

Abb. 22<br />

Abb. 23<br />

e Abb. 21 bis 23<br />

Markierung der höchsten<br />

Erhebung des Kieferkamms<br />

und des tiefsten Punktes<br />

des Kammverlaufs in sagittaler<br />

Richtung im UK<br />

Zahnauswahl<br />

Für unsere Zwecke haben wir uns für<br />

den PhysioStar NFC-Zahn in der Front<br />

und den Condyloform II NFC-Zahn im<br />

Seitenzahnbereich entschieden (Abb.<br />

24). Diese Zähne weisen im Vergleich<br />

zu den herkömmlichen konfektionierten<br />

PMMA-Zähnen eine höhere Härte<br />

auf. Das ist wichtig, um einer Sekundärprogenie<br />

vorzubeugen, da die Antagonisten<br />

im Unterkiefer Keramikzähne<br />

sind.<br />

Nachdem Form und Größe zusammen<br />

mit der Patientin ausgesucht wurden,<br />

werden künstlichen Zähne nach der<br />

Theorie von Prof. Gerber aufgestellt.<br />

Aufstellen der Frontzähne<br />

Begonnen wird immer mit den oberen<br />

zentralen Inzisiven. Diese werden nach<br />

den Informationen des Silikonschlüssels<br />

ausgerichtet (Abb. 25 bis 27).<br />

Wenn diese platziert sind, wird die<br />

Front durch 2er und 3er vervollständigt.<br />

Abb. 24<br />

c Abb. 24<br />

Die ausgewählten<br />

Zähne<br />

1560 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Prothetik<br />

Abb. 25<br />

Abb. 26<br />

ec Abb. 25 bis 27 Die oberen zentralen<br />

Inzisiven werden nach den<br />

Informationen des Silikonschlüssels<br />

ausgerichtet<br />

Dabei muss die Position der Caninae<br />

den Markierungen der Kontrollschablone<br />

entsprechen und in ihrer Achse<br />

leicht invertiert stehen. Das bedeutet,<br />

<strong>das</strong>s der Zahnhals nach außen und die<br />

Schneidekante nach innen zeigen. Die<br />

disto-inzisale Flucht der Eckzähne zeigt<br />

zudem in Richtung Kieferkammmitte,<br />

wie man in der Okklusalansicht gut erkennen<br />

kann (Abb. 28 und 29).<br />

Die sagittale Kontur der Zähne entnehme<br />

ich durch eine Schieblehre der physiognomischen<br />

Kontrollschablone. Im<br />

nächsten Schritt werden die unteren<br />

Frontzähne entsprechend dem Bissschlüssel<br />

dazugestellt (Abb. 30 bis 34).<br />

Abb. 27<br />

In der Draufsicht lässt sich abermals<br />

die Drehung der Eckzähne in Richtung<br />

Kieferkammmitte erkennen.<br />

Aufstellung der Seitenzähne<br />

Um dem Ziel einer autonomen, kaustabilen<br />

Zahnaufstellung gerecht zu<br />

werden, müssen die Zähne in der Zone<br />

des muskulären Gleichgewichts zwi-<br />

d Abb. 28 und 29<br />

Die disto-inzisale<br />

Flucht der Eckzähne<br />

zeigt in Richtung<br />

Kieferkammmitte<br />

Abb. 28 Abb. 29<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1561


Technik Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Abb. 30<br />

Abb. 31<br />

Abb. 32 Abb. 33<br />

Abb. 34<br />

ed Abb. 30 bis 34 Die unteren<br />

Frontzähne werden entsprechend dem<br />

Bissschlüssel dazugestellt<br />

schen Wangen-, Lippen- und Zungenmuskulatur<br />

stehen.<br />

Ein Zahn ist dann kaustabil, wenn kaum<br />

Kipp- und Schubkräfte entstehen. Die<br />

speziell von der Firma Candulor hergestellten<br />

Condyloform II-Zähne funktionieren<br />

nach dem Mörser-Pistill-Prinzip<br />

und drücken durch ihre schiefe Kauflächenebene<br />

die Prothese an den Kiefer.<br />

Normalerweise würde es nach der Aufstelltheorie<br />

von Prof. Gerber mit dem<br />

oberen ersten Prämolaren weiter gehen.<br />

Da mir aber in diesem Fall die Funktionszone,<br />

laut Modellanalyse, etwas<br />

weit dorsal erscheint, bin ich etwas vom<br />

Plan abgewichen und habe zuerst mit<br />

den unteren ersten Molaren begonnen,<br />

um bei Bedarf die Größe der Inter<strong>dental</strong>räume<br />

gleichbleibend verteilen zu<br />

können (Abb. 35 und 36).<br />

Der Molar wird über den tiefsten Punkt<br />

des Kieferkammverlaufs, mittig dem<br />

Kieferkamm, gestellt (Abb. 37). Nachdem<br />

die größte Kaueinheit an ihre Stelle<br />

gebracht wurde, folgt die Aufstellung<br />

des ersten oberen Prämolaren<br />

(Abb. 38).<br />

1562 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Prothetik<br />

Abb. 35 Abb. 36<br />

e Abb. 35 und 36 Um die Größe der Inter<strong>dental</strong>räume<br />

gleichbleibend verteilen zu können, werden zuerst die<br />

unteren ersten Molaren aufgestellt<br />

d Abb. 37 Der Molar wird mittig über den tiefsten<br />

Punkt des Kieferkamms gestellt<br />

Abb. 37<br />

Abb. 38 Abb. 39<br />

Er steht etwas steiler, aber in etwa derselben<br />

Höhe wie der Eckzahn (Abb. 39).<br />

Palatinaler und bukkaler Höcker stehen<br />

parallel zur Okklusionsebene. Die zentrale<br />

Kaufurche sollte oberhalb der Kieferkammmitte<br />

liegen.<br />

Als nächstes wird der untere erste Prämolar<br />

zum oberen gestellt, wobei die<br />

Kauleiste des unteren Vierers auf Kieferkammmitte<br />

steht und in Kontakt mit<br />

der mesialen Fossa des oberen Vierers<br />

gebracht wird. Diese Konstellation<br />

nennt man auch umgekehrtes Mörser-<br />

Pistill-Prinzip.<br />

Danach wird zum Komplettieren des Unterkiefers<br />

noch der zweite Prämolar eingereit.<br />

Er wird so dazwischengestellt,<br />

<strong>das</strong>s er geringfügig tiefer steht als der<br />

Vierer und die approximalen Lücken<br />

gleichmäßig verteilt sind (Abb. 40). Bukkaler<br />

und lingualer Höcker stehen parallel<br />

zur Okklusionsebene. Die Fossa<br />

steht auch hier über der Kieferkammmitte.<br />

e Abb. 38 und 39 Der erste<br />

obere Prämolar steht etwas<br />

steiler, aber in etwa derselben<br />

Höhe wie der Eckzahn<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1563


Technik Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Abb. 41<br />

Abb. 40<br />

Abb. 42<br />

e Abb. 40 Der zweite Prämolar wird so dazwischengestellt,<br />

<strong>das</strong>s er geringfügig tiefer steht und die approximalen<br />

Lücken gleichmäßig verteilt sind<br />

c Abb. 41 und 42 Für die Spee-Kurve wird der untere<br />

Molar distal über die Okklusionsebene gestellt<br />

Abb. 43<br />

Abb. 44<br />

Abb. 45<br />

Abb. 46<br />

Abb. 47<br />

e Abb. 43 bis 47 Die Aufstellung wird mit den<br />

oberen Molaren vervollständigt<br />

1564 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Das Kunstwerk, Teil 1<br />

Prothetik<br />

Abb. 48<br />

Abb. 49<br />

Abb. 50<br />

Der obere zweite Prämolar wird an den<br />

oberen 4er angeschlossen. Dessen palatinaler<br />

Höcker zeigt in die Grube des<br />

unteren Fünfers.<br />

Um eine entsprechende sagittale Kompensationskurve<br />

(Spee-Kurve) zu erreichen,<br />

wird nun der untere Molar distal<br />

über die Okklusionsebene gestellt<br />

(Abb. 41 und 42).<br />

Die bukkalen und lingualen Höcker stehen<br />

parallel zur Kauebene. Da laut der<br />

ermittelten Stopplinie kein zweiter Molar<br />

seinen Platz findet, vervollständigen<br />

wir unsere Aufstellung mit den oberen<br />

Molaren (Abb. 43 bis 47).<br />

Wenn alle Kontakte nochmals überprüft<br />

wurden, wird die Wachsaufstellung<br />

muskelgriffig ausmodelliert. Wichtig dabei<br />

ist, <strong>das</strong>s die Modellation dem endgültigen<br />

Prothesenkörper entspricht.<br />

Bei einer möglichen Einprobe könnte<br />

man jetzt die Muskelgriffigkeit und <strong>das</strong><br />

Volumen überprüfen.<br />

Nachdem die wichtigsten Schritte für<br />

eine erfolgreiche Arbeit abgeschlossen<br />

wurden und die Oberkieferprothese bereit<br />

zum Fertigstellen ist, widme ich<br />

mich zunächst dem Unterkiefer.<br />

Um mit dieser Situation zu arbeiten, machen<br />

wir vorerst mehrere Silikonschlüssel.<br />

Diese werden in unterschiedlichen<br />

Ebenen geschnitten (Abb.<br />

48 bis 50). n<br />

Der Beitrag wird fortgesetzt mit der<br />

Stegherstellung.<br />

e Abb. 48 bis 50 Für die Unterkiefer -<br />

situation werden mehrere Silikon -<br />

schlüssel hergestellt und in unterschiedlichen<br />

Ebenen geschnitten<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Ztm. Burkhard Großmann<br />

Zahnzentrum Weiden<br />

ZrO²-Fräszentrum<br />

Friedrich-Ebert-Straße 12<br />

92637 Weiden i. d. OPf.<br />

Telefon (09 61) 3 81 31 39<br />

Mobil (01 51) 50 61 28 13<br />

E-Mail mail@ztm-grossmann.de<br />

www.zz-w.de<br />

www.zro2.net<br />

www.ztm-grossmann.de<br />

Weitere Informationen zum Autor finden<br />

Sie auf www.dlonline.de/autoren.<br />

http://bit.ly/ol1zey<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1565


Technik<br />

Eine ganz alltägliche Geschichte<br />

Abb. 3a<br />

Inlays, Onlays oder Tabletops aus Keramik sind<br />

die <strong>labor</strong>gefertigte Alternative zur direkten Versorgung von<br />

Seitenzähnen mit Komposits. Diese Restaurationen bieten<br />

einige Vorteile, wie zum Beispiel die Möglichkeit, eine<br />

detaillierte Morphologie und eine naturnahe Farbgebung<br />

zu gestalten. Zahntechniker Florin Stoboran zeigt hier<br />

die faszinierenden Möglichkeiten bei der Herstellung von<br />

vollkeramischen Inlays mit IPS e.max Press und<br />

IPS e.max Ceram auf.<br />

Restauration eines ausgedehnten koronalen Defekts<br />

Eine ganz alltägliche<br />

Geschichte<br />

Autor:<br />

Abb. 1<br />

Zt. Florin Stoboran,<br />

Oradea (Rumänien)<br />

Indizes:<br />

System<br />

Vollkeramik<br />

e Abb. 1<br />

Ausgangssituation: ausgedehnte<br />

und tiefe Läsion<br />

nach Wurzelbehandlung<br />

c Abb. 2 Die Farbnahme<br />

erfolgte am Eckzahn. Der<br />

gegenüberliegende Zahn<br />

diente als Vergleich.<br />

Abb. 2<br />

Vor etwa sieben Jahren lernte ich<br />

ein besonderes Vollkeramiksystem<br />

kennen: IPS Empress 2 und<br />

die Schichtkeramik IPS Eris von Ivoclar<br />

Vivadent. Der Hersteller warb damals<br />

mit einem Material für hochästhetische<br />

Ergebnisse, vor allem bei der Farbgestaltung<br />

von Einzelkronen sowie Inlays<br />

und Onlays. Das wollte ich probieren<br />

und so testete ich <strong>das</strong> Keramiksystem.<br />

Meine Erwartungen an <strong>das</strong> Material wurden<br />

erfüllt, nur ein Aspekt stellte mich<br />

1566 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Eine ganz alltägliche Geschichte<br />

Vollkeramik<br />

Abb. 3b Abb. 3c Abb. 3d<br />

Abb. 4a<br />

Abb. 4b<br />

Abb. 4c<br />

Abb. 4d<br />

Abb. 4e<br />

e Abb. 3a bis 3d<br />

Für den Washbrand wurde<br />

<strong>das</strong> Gerüst mit etwas<br />

Glasurflüssigkeit benetzt<br />

und mit Dentinpulver (B3)<br />

besprenkelt<br />

ed Abb. 4a bis 4e<br />

Charakterisierung mit<br />

Stains und Shades<br />

noch nicht ganz zufrieden: Die Festigkeit<br />

des Materials war für die Herstellung<br />

von Inlays und Onlays in meinen<br />

Augen nicht optimal. Beim Sandstrahlen<br />

der Restaurationsränder musste deshalb<br />

sehr vorsichtig vorgegangen werden,<br />

um zu verhindern, <strong>das</strong>s die dünnen<br />

Ränder brechen. Dadurch wurde der Vorgang<br />

zeitaufwändig, was mich aber nicht<br />

davon abhielt, weiter mit dem Material<br />

zu arbeiten, denn die schönen Ergebnisse<br />

waren die Mühe wert.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1567


Technik<br />

Eine ganz alltägliche Geschichte<br />

Abb. 5a<br />

Abb. 5b<br />

Abb. 5c<br />

Abb. 5d<br />

ec Abb. 5a bis 5d<br />

Anatomische Schichtung<br />

mit den verschiedenen<br />

Keramikmassen<br />

Heute steht dem Zahntechniker mit den<br />

neuen Lithium-Disilikat (LS2)- Glaskeramik-Rohlingen<br />

IPS e.max Press eine<br />

Auswahl an Materialien zur Verfügung,<br />

mit der alle Anforderungen in Bezug auf<br />

die mechanischen Eigenschaften sowie<br />

die Ästhetik erfüllt werden können.<br />

Dank der für eine Presskeramik herausragenden<br />

Festigkeit von 400 MPa<br />

gehören Abplatzungen, wie sie früher<br />

vorkommen konnten, wenn unter<br />

Zeitdruck gearbeitet wurde, der Vergangenheit<br />

an. Von den fünf Rohlingtypen<br />

in unterschiedlichen Transluzenzstufen<br />

verwende ich für Inlays und<br />

Onlays LT-, HT- und Impulse-Rohlinge<br />

(LT= low translucency, HT=high translucency).<br />

Farbestimmung<br />

Die Farbbestimmung ist bei einer keramischen<br />

Rekonstruktion von zentraler<br />

Bedeutung. Ich verwende als Referenz<br />

immer die Eckzähne, da sie einen hohen<br />

Dentinanteil aufweisen. Im vorliegenden<br />

klinischen Fall wurde aufgrund<br />

der Ausdehnung und Tiefe der Läsion<br />

ein LT-Rohling der Farbe B3 ausgewählt<br />

(Abb. 1 und 2). Der zervikale Bereich<br />

des Zahns wies die Farbe B3 auf, die<br />

Höcker hatten eine etwas hellere Farbe<br />

(B2). Ich wollte mit der Restauration eine<br />

Farbsättigung von innen heraus generieren.<br />

Angesichts der Tiefe des Defekts<br />

wurde deshalb ein LT-Rohling mit<br />

geringerer Transluzenz und natürlichem<br />

Helligkeitswert und Chroma anstelle eines<br />

HT-Rohlings gewählt. Mit einem HT-<br />

Rohling hätte ein Inlay dieser Dimension<br />

eventuell einen gräulichen Farbschimmer<br />

bekommen. Nachdem die<br />

Farbgruppe des Eckzahns bestimmt<br />

worden ist, wird ausschließlich innerhalb<br />

dieser Farbgruppe gearbeitet. In<br />

1568 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Eine ganz alltägliche Geschichte<br />

Vollkeramik<br />

Abb. 6 Abb. 7<br />

d Abb. 6<br />

Ergebnis nach dem letzten<br />

Brand und der Politur<br />

d Abb. 7<br />

Die vollanatomisch<br />

gepresste Restauration<br />

ist für die Maltechnik<br />

vorbereitet<br />

Abb. 8a<br />

Abb. 8b<br />

diesem Fall wurde B als Farbgruppe ermittelt.<br />

Zur Veranschaulichung: Hier<br />

wies der Eckzahn die Farbe B3 auf. Konsequenterweise<br />

wurde die Arbeit darauf<br />

ausgelegt, diese Farbe entsprechend<br />

der jeweiligen Gegebenheiten<br />

aufzuhellen oder abzudunkeln.<br />

Für die Lösung dieses Patientenfalls<br />

wurden zwei verschiedene Ansätze gewählt:<br />

Zum einen wurde ein teilanatomisches<br />

IPS e.max Press-Gerüst mit IPS<br />

e.max Ceram überschichtet und zum<br />

anderen wurde ein vollanatomisches<br />

Inlay gepresst und beim Glanzbrand<br />

charakterisiert.<br />

Die Schichttechnik<br />

Das gepresste Gerüst wurde zuerst mit<br />

Aluminiumoxid (110 μm, 2 bar Druck)<br />

von den Rückständen der Einbettmasse<br />

befreit. Danach strahlte ich die Oberfläche<br />

des Gerüsts mit einem Glanzstrahlmittel<br />

ab. Aufgrund der ausgezeichneten<br />

Festigkeit des Lithium-Disilikat-Materials<br />

besteht keine Gefahr, <strong>das</strong>s die<br />

Restauration an den Rändern bricht.<br />

Nach dem Abstrahlen wurde eine dünne<br />

Schicht Glasurflüssigkeit aufgetragen<br />

und die benetzte Fläche mit Dentinpulver<br />

derselben Farbe wie der Roh-<br />

e Abb. 8a und 8b<br />

Charakterisierung mit<br />

Malfarben und Glasurmasse<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1569


Technik<br />

Eine ganz alltägliche Geschichte<br />

Abb. 9<br />

Abb. 10<br />

e Abb. 9 Ergebnis nach dem<br />

Glasurbrand und der Politur<br />

e Abb. 10 Einprobe des vollanatomisch<br />

gepressten und bemalten Inlays<br />

ling besprenkelt. So wird der Verbund<br />

zwischen der Schichtkeramik und dem<br />

Lithium-Disilikat-Material verbessert und<br />

zudem entsteht dadurch bei Auflicht ein<br />

„Diamant-Effekt“ (Abb. 3a bis 3d). Nach<br />

dem ersten Brand bei 750 °C folgte ein<br />

Malfarbenbrand, bei dem feine, detaillierte<br />

Charakterisierungen vorgenommen<br />

wurden. Hierfür wurden mit Malfarbe Akzente<br />

gesetzt: An den tiefen Punkten der<br />

Restauration (Zentralfissur) wurden<br />

dunklere Farben und an den höher gelegenen<br />

Punkten (Höckerspitzen) helle Farben<br />

aufgetragen (Abb. 4a bis 4 e).<br />

Die Schichtung nach dem Malfarbenbrand<br />

erfolgte nach einem einfachen<br />

Schema: Dentin (B2) für die Höcker, etwas<br />

Opal Effect 2 (OE2) zwischen den<br />

Höckern hin zur zentralen Fossa (Tiefenwirkung)<br />

und etwas Transpa Incisal<br />

I (TI1) zur Gestaltung der Seitenzahnanatomie<br />

– dies allerdings 0,2 mm kürzer<br />

als die endgültige Form, um etwas<br />

Platz für OE4-Material freizuhalten. Dieses<br />

Material hat die Eigenschaft, einen<br />

Teil des Lichts zu reflektieren, weshalb<br />

es häufig zur Nachahmung der weißlichen<br />

Wirkung der Höckerspitzen verwendet<br />

wird (Abb. 5a bis 5d). Nach der<br />

Schichtung und einem erneuten Brand<br />

bei 750 °C widmete ich mich der Oberflächentextur.<br />

Mit Schleifinstrumenten<br />

wurde diese fein ausgearbeitet und mit<br />

einem Glasurbrand bei 715 °C versiegelt.<br />

Abschließend wurde die Restauration<br />

mit Gummipolierern und einer<br />

Diamantpaste poliert (Abb. 6).<br />

Die Maltechnik<br />

Alle morphologischen Merkmale des Seitenzahns,<br />

einschließlich der Oberflächentextur,<br />

wurden bereits in der Wachsmodellation<br />

umgesetzt. Nach dem Pressen<br />

des Keramikinlays und dem<br />

Ausbetten wurde die Fläche leicht ange-<br />

1570 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Eine ganz alltägliche Geschichte<br />

Vollkeramik<br />

Zu Abb. 11 und 12<br />

Das geschichtete<br />

Inlay hat eine<br />

deutlich bessere<br />

Farbwirkung<br />

d Abb. 11<br />

Einprobe des in Keramik<br />

geschichteten Inlays<br />

Abb. 11 Abb. 12<br />

d Abb. 12<br />

Das definitiv eingesetzte<br />

Inlay<br />

schliffen und die Kontaktpunkte sowie<br />

die Okklusion wurden überprüft (Abb. 7).<br />

Bei dem nun folgenden Malfarben- und<br />

Charakterisierungsbrand wurden die gleichen<br />

Malfarben wie bei der Schichttechnik<br />

aufgetragen (Abb. 8a und 8b).<br />

Dabei sollten die Farben nicht zu großzügig<br />

appliziert werden, um eine „Spiegelung“<br />

zu vermeiden. Bei zu dick aufgetragenem<br />

Material wird <strong>das</strong> Licht von<br />

der Restaurationsoberfläche zurückgeworfen<br />

und scheint somit nicht durch die<br />

Restauration, wodurch die erwünschte<br />

Transluzenz nicht erzielt wird. Vor und<br />

nach dem Glasurbrand wurden die Form<br />

und der Randschluss mit Silberpulver<br />

überprüft. Letztendlich erfolgte die Hochglanzpolitur<br />

mit einem Gummipolierer<br />

und Diamantpaste (Abb. 9).<br />

Vergleich<br />

Beide Restaurationen wurden intraoral<br />

einprobiert und zeigten eine nahezu perfekte<br />

Randpassung. Die tatsächlich einzusetzende<br />

Restauration musste daher<br />

unter ästhetischen Gesichtspunkten ausgewählt<br />

werden. Für die bemalte Restauration<br />

sprach ihre monolithische<br />

Struktur und die Tatsache, <strong>das</strong>s sie ausschliesslich<br />

aus gepresstem Lithium-Disilikat<br />

besteht, dem stabilsten bislang getesteten<br />

Presskeramikmaterial (Abb. 10).<br />

Unter mechanischen und funktionellen<br />

Aspekten war diese Restauration zu bevorzugen,<br />

allerdings wies sie nicht die<br />

gewünschte Transluzenz auf. Im Vergleich<br />

zeigte die geschichtete Restauration<br />

eine eindeutig bessere Farbwirkung<br />

(Abb. 11), weshalb sie letztlich auch<br />

definitiv eingesetzt wurde (Abb. 12).<br />

Fazit<br />

Zusammen mit der Adhäsivtechnik stellen<br />

IPS e.max Press und Ceram eine<br />

enorme Bereicherung für <strong>das</strong> zahntechnische<br />

Portfolio dar. So können zum Beispiel<br />

hochästhetische Inlays mit einer<br />

enormen Festigkeit gefertigt werden.<br />

Das ist eine überzeugende Alternative<br />

zur direkten Inlayversorgung – mit Vorteilen<br />

für den Patienten, den Behandler<br />

sowie den Zahntechniker.<br />

n<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Zt. Florin Stoboran<br />

S. C. STOBY DENTAL S.R.L.<br />

Hategului / 39A<br />

410257 Oradea/Bihor<br />

Rumänien<br />

E-Mail florinstoboran@yahoo.com<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1571


Produkte<br />

Fest und flexibel<br />

Neues Material für Kunststoffschienen aller Art<br />

Fest und flexibel<br />

Kunststoffschienen<br />

aller Art gehören zum<br />

Produktionsalltag in<br />

jedem Dental<strong>labor</strong>.<br />

Auch wenn es für Zahn -<br />

techniker und Zahnarzt<br />

tägliche Routine ist,<br />

so haben die Patienten<br />

oftmals Probleme mit<br />

ihrer Schiene: Sie ist<br />

unbequem, schnell<br />

durchgebissen oder<br />

bricht nach kurzer Zeit.<br />

Georg Steinbach hat<br />

ein neues Material<br />

ent deckt, mit dem<br />

diese Probleme der<br />

Vergan gen heit<br />

angehören.<br />

Autor:<br />

Ztm. Georg<br />

Steinbach, Stuttgart<br />

Indizes:<br />

Aufbissschiene<br />

Hypoallergen<br />

Knirscherschiene<br />

Kunststoff<br />

PMMA<br />

Schiene<br />

Die mit der Schienentherapie einhergehende<br />

Problematik ist<br />

dem Zahnarzt und auch dem<br />

Zahntechniker gleichermaßen bekannt.<br />

Harte, unbequeme, plaqueanfällige<br />

Schienen, die nicht selten bereits nach<br />

wenigen Monaten Tragezeit gebrochen<br />

oder durchgebissen sind und innerhalb<br />

der Kulanzzeit wieder neu angefertigt<br />

werden müssen, sind gang und gäbe.<br />

Zudem klagen Patienten auch schon<br />

bei geringer Passungenauigkeit über<br />

Spannungsschmerzen. Die Schienen<br />

werden dann bereits nach kurzer Tragezeit<br />

in die Ecke gelegt. Schuld daran<br />

ist sprödes, unflexibles Material, wie wir<br />

es von lichthärtenden Kunststoffen und<br />

Klarsichtkunststoffen kennen, die in<br />

Form von Kaltpolymerisaten auch auf<br />

thermoplastische Tiefziehfolien als Trägerbasis<br />

aufgebracht werden. Selbst die<br />

komfortableren zweiphasigen Tiefziehfolien,<br />

die eine harte obere und eine weiche<br />

untere Schicht besitzen, sind nicht<br />

zufriedenstellend. Sie brechen schnell,<br />

und die weiche untere Schicht, welche<br />

an den Zähnen anliegt, ist extrem plaqueanfällig.<br />

Ein Material, auf <strong>das</strong> alle<br />

gewartet haben<br />

Seit einiger Zeit verarbeite ich „Clearsplint“,<br />

ein Material der amerikani-<br />

1572 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Fest und flexibel<br />

Schienentherapie<br />

f Abb. 1<br />

Ausgangssituation:<br />

abradierte Zähne, mit<br />

Kunststoff verlängert<br />

Abb. 1<br />

schen Firma Astron, welche hierzulande<br />

auch durch den Prothesenkunststoff<br />

„Luxene“ bekannt ist. Das Feedback<br />

von Patienten und folglich auch <strong>das</strong><br />

meiner Kunden ist überwältigend positiv.<br />

Ich habe <strong>das</strong> Gefühl, <strong>das</strong>s Behandler<br />

auf dieses Material regelrecht gewartet<br />

haben. Viele Patienten haben sich bisher<br />

damit abgefunden, <strong>das</strong>s ihre Schienen<br />

kurzlebig und unbequem zu tragen<br />

sind. Jetzt sind sie überrascht, <strong>das</strong>s eine<br />

Schiene, die sich auf den ersten Blick<br />

nur unwesentlich von ihren Vorgängern<br />

unterscheidet, dauerhaft hält und nicht<br />

bricht. DieSchienen überzeugen mit einem<br />

bis dato nicht gekannten Tragekomfort.<br />

Selbst unschöne Verfärbungen<br />

gehören der Vergangenheit an, weil<br />

<strong>das</strong> Material frei von Aminen ist und somit<br />

nicht vergilbt.<br />

Einige Leser des <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> werden<br />

sich bestimmt an den „ Tipp des Monats“,<br />

einen Beitrag des Kollegen Ztm.<br />

Hans Jürgen Herrmann in der Ausgabe<br />

6/2010, erinnern, der über seine eigene<br />

Erfahrung mit dem Material Clearsplint<br />

berichtete. Er fand die so treffende Bezeichnung<br />

„Premiumschiene“. Dies<br />

kann ich nur unterstreichen.<br />

Am Beispiel eines Patientenfalles werde<br />

ich auf die Besonderheiten des Materials<br />

und meine Verarbeitungsmethode<br />

eingehen.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1573


Produkte<br />

Fest und flexibel<br />

Abb. 2<br />

Abb. 3<br />

Abb. 4 Abb. 5 Abb. 6<br />

e Abb. 2 Alginatabdruck<br />

e Abb. 3 Der Biss<br />

Patientenfall<br />

e Abb. 4 Das Oberkiefermodell wird im<br />

Parallelometer vermessen<br />

e Abb. 5 Deutlich zu erkennen: die<br />

dicken Gusskanäle an den Enden der<br />

Schiene<br />

e Abb. 6 Der Silikonvorwall zum<br />

Einfrieren der Wachsschiene<br />

Unsere Patientin leidet schon seit Jahren<br />

unter Bruxismus und ist es gewohnt,<br />

nachts eine Schiene zu tragen.<br />

Deutlich erkennbar sind die typischen<br />

Defekte eines Knirschergebisses, wie<br />

abradierte Eckzahnspitzen und Schneidekanten,<br />

die, wie in der Abbildung 1<br />

deutlich zu erkennen ist, mit Kunststoff<br />

wieder aufgebaut wurden sowie Defekte<br />

im Bereich der Zahnhälse und Risse<br />

im Zahnschmelz.<br />

Der Abdruck erfolgte mit Alginat (Abb.<br />

2). Dieses Material ist einfach zu handhaben<br />

und ermöglicht bei korrekter Verarbeitungsweise<br />

eine sehr genaue Wiedergabe<br />

der Situation in Gips. Um ein<br />

korrektes Einartikulieren beider Modelle<br />

sicherzustellen, hat der Behandler zunächst<br />

einen Biss genommen (Abb. 3).<br />

Nachdem die Modelle hergestellt und<br />

einartikuliert sind, wird <strong>das</strong> Oberkiefermodell<br />

im Parallelometer vermessen<br />

(Abb. 4). Die schwarze Linie markiert<br />

den größten Umfang des Zahnes. Die<br />

roten Markierungen zeigen, wie weit<br />

die Schiene in den untersich gehenden<br />

1574 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Fest und flexibel<br />

Schienentherapie<br />

Abb. 7<br />

d Abb. 7 Durch die gute<br />

Fließeigenschaft lässt sich<br />

der Kunststoff einfach und<br />

blasenfrei in den Vorwall<br />

eingießen<br />

Abb. 8 Abb. 9<br />

Bereich ragt, um später einen sicheren<br />

Halt zu gewährleisten.<br />

Nachdem wir <strong>das</strong> Modell so vermessen<br />

haben und alle Bereiche wie Inter<strong>dental</strong>raum<br />

und Fissuren ausgeblockt haben,<br />

wird <strong>das</strong> Modell dubliert. Auf dem<br />

dublierten Modell wird die Schiene<br />

dann in ihrer endgültigen Form aus<br />

Wachs modelliert (Abb. 5). Das Ende<br />

der Schiene wird auf beiden Seiten mit<br />

einem dicken Gusskanal versehen.<br />

Dann wird die Wachsschiene mit einem<br />

Vorwall aus Silikon eingefroren (Abb.<br />

6). Der Vorwall wird auf dem abgebrühten<br />

und isolierten Modell mit Sekundenkleber<br />

fixiert. Dies ist eine sichere<br />

Methode, die gewährleistet, <strong>das</strong>s sich<br />

der Vorwall bei der folgenden Polymerisation<br />

im warmen Wasserbad nicht<br />

vom Modell löst.<br />

In unserem Labor wird der Kunststoff<br />

in der Gießtechnik verarbeitet. Der im<br />

Kühlschrank gelagerte Kunststoff wird<br />

exakt zu einem Teil Flüssigkeit und zwei<br />

Teilen Pulver angemischt.<br />

Die gute Fließeigenschaft macht <strong>das</strong><br />

Eingießen des Kunststoffes in den Vorwall<br />

sehr einfach (Abb. 7). Blasenbildung<br />

ist dabei so gut wie ausgeschlossen.<br />

Nachdem der Kunststoff leicht angezogen<br />

hat und an den Gusskanälen eine<br />

Haut gebildet hat, kommt <strong>das</strong> Modell<br />

mit dem aufgeklebten Vorwall bei einer<br />

Wassertemperatur von mindestens 50<br />

bis höchstens 53 Grad Celsius für 45<br />

Minuten bei zwei Bar Druck in den<br />

Drucktopf.<br />

Da Clearsplint methacrylatfrei und somit<br />

hypoallergen ist, achte ich darauf,<br />

e Abb. 8 Schiene nach<br />

dem Auspolymerisieren im<br />

unbearbeiteten Zustand ...<br />

e Abb. 9 … und während<br />

des Bearbeitens<br />

Zu Abb. 9<br />

Die schwarzen Dreiecke<br />

markieren die<br />

Eckzahnführung<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1575


Produkte<br />

Fest und flexibel<br />

Abb. 10 Abb. 11<br />

Abb. 12<br />

e Abb. 10 Die fertig polierte<br />

Schiene auf dem Erstmodell<br />

<strong>das</strong>s in einem sauberen und frischen<br />

Wasserbad auspolymerisiert wird, um<br />

den Kunststoff nicht zu kontaminieren.<br />

Nach dem Auspolymerisieren wird die<br />

Schiene ausgearbeitet (Abb. 8 und 9).<br />

Schwarze Dreiecke markieren während<br />

des Einschleifens die Eckzahnführung.<br />

Die fertig polierte Schiene wird zur<br />

Kontrolle auf <strong>das</strong> Erstmodell gesetzt<br />

(Abb. 10).<br />

e Abb. 11 Schiene in der Ausgangs -<br />

situation nach Herstellung bei normaler<br />

Zimmertemperatur<br />

e Abb. 12 Nachdem ich die Schiene<br />

unter warmem Wasser temperiert habe,<br />

habe ich den rechten Flügel der Schiene<br />

manuell etwas verbogen und erkalten<br />

lassen. Die Schiene ist in ihrer neuen<br />

Form verblieben.<br />

Die Verarbeitung<br />

Die beschriebene Verarbeitungsmethode<br />

ist sehr einfach und präzise, mit einem<br />

kalkulierbaren Ergebnis. Mit etwas<br />

Routine ist diese Schiene nach der gezeigten<br />

Methode in kurzer Zeit hergestellt.<br />

Es gibt aber auch andere Möglichkeiten<br />

der Herstellung, wie etwa die<br />

Stopf-Press-Technik in der Küvette oder<br />

<strong>das</strong> direkte Adaptieren des zäh angemischten<br />

Kunststoffteiges auf <strong>das</strong> isolierte<br />

Modell. Alles in allem ist der Verarbeitungsvorgang<br />

gleich wie bei anderen<br />

Klarsichtkunststoffen, die aus<br />

Monomer und Polymer angemischt werden<br />

und somit keine Umstellung für<br />

den Techniker.<br />

Falls die Schiene doch einmal ausgebessert<br />

werden muss, so geht <strong>das</strong> problemlos:<br />

einfach anrauen, auftragen,<br />

beschleifen und fertig.<br />

Thermoaktive Flexibilität<br />

Der Vorteil des Clearsplint-Kunststoffes<br />

ist mit seiner einzigartigen thermoaktiven<br />

Flexibilität erheblich. Die<br />

Abbildungen 11 bis 15 zeigen die extreme<br />

Belastbarkeit und Rückstellfähigkeit<br />

des Materials bei Wärmezufuhr.<br />

Diese simple Demonstration zeigt auf<br />

überzeugende Weise, warum die Patienten<br />

über einen derart hohen Tragekomfort<br />

berichten.<br />

Diese Aufbissschiene bleibt durch die<br />

Mundtemperatur stets geschmeidig,<br />

sie passt sich wunderbar an die Zahnreihe<br />

an, ohne dabei an Festigkeit zu<br />

verlieren und kehrt durch den Memory-Effekt<br />

immer wieder in ihre ursprüngliche<br />

Form zurück. Beim Knirschen ist<br />

der Beißwiderstand angenehm dämp-<br />

1576 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Fest und flexibel<br />

Schienentherapie<br />

Abb. 15<br />

Abb. 13<br />

d Abb. 13 Gleiche Vorgehensweise:<br />

Der rechte Flügel ist etwas stärker<br />

verbogen, ...<br />

d Abb. 14 ... und extrem verbogen<br />

Abb. 14<br />

e Abb. 15 Nachdem ich die Schiene<br />

erneut unter warmes Wasser gehalten<br />

habe, ist sie wieder in ihre<br />

ursprüngliche Form zurückgekehrt.<br />

Im noch erwärmten Zustand wurde sie<br />

wieder auf <strong>das</strong> Modell zurückgesetzt und<br />

liegt nach dem Erkalten wieder sauber<br />

an den Zähnen an.<br />

fend, ohne <strong>das</strong>s die Schiene schwammig<br />

und gummiartig wirkt. Somit sind<br />

alle Vorteile einer harten sowie auch<br />

einer flexiblen Schiene in einem vereint,<br />

was zu einer hohen Langlebigkeit<br />

führt.<br />

Fazit<br />

Einige meiner Kunden sind, seit ich<br />

Clearsplint anbiete, komplett auf dieses<br />

Material umgestiegen. Einerseits<br />

können sie damit <strong>das</strong> gesamte Spektrum<br />

in der Schienentherapie abdecken<br />

und andererseits – und dies ist<br />

der entscheidende Punkt – sind die Patienten<br />

sehr zufrieden und es fallen<br />

deutlich weniger Neuanfertigungen in<br />

der Kulanzzeit an.<br />

Von großem Vorteil ist darüber hinaus,<br />

<strong>das</strong>s <strong>das</strong> Material PMMA-frei und somit<br />

hypoallergen ist.<br />

n<br />

Korrespondenzadressen:<br />

Kentzler-Kaschner Dental GmbH<br />

Mühlgraben 36<br />

73479 Ellwangen/Jagst<br />

Telefon (0 79 61) 90 73-0<br />

E-Mail info@kkd-topdent.de<br />

Ztm. Georg Steinbach<br />

Geschäftsführer<br />

Pogrzeba Dental-Labor GmbH<br />

Aldinger Straße 70<br />

70378 Stuttgart<br />

Telefon (07 11) 2 86 50 71<br />

www.pogrzeba.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1577


Produkte Zahntechnik 2.0<br />

Genau vier Schritte trennen den Anwender eines 3Shape-Scanners von der Fertigung hochpräziser und<br />

ästhetischer Restaurationen aus Lava Zirkonoxid. Im Oktober 2010 öffnete 3M Espe für Nutzer der<br />

Scanner von 3Shape und Dental Wings-Schnittstellen zum Lava-Netzwerk. Seitdem können Dental<strong>labor</strong>e<br />

systemfremde Konstruktionen in registrierten Lava-Fräszentren fertigen lassen und ihr Portfolio ohne<br />

größere Investitionen um Restaurationen aus dem CAD/CAM-Werkstoff Lava Zirkonoxid erweitern.<br />

Mit 3Shape-Konstruktionsdaten zu Lava Zirkonoxid-Restaurationen<br />

Zahntechnik 2.0<br />

Autor:<br />

Ztm. Joachim<br />

Nüchter, Ostfildern<br />

Indizes:<br />

CAD/CAM<br />

Konstruktion<br />

Scanner<br />

Zirkoniumdioxid<br />

Zahntechniker, Zahnmediziner und<br />

die Forschung blicken auf über<br />

zehn Jahre Erfahrungen mit Kronen<br />

und Brücken aus Lava Zirkonoxid<br />

zurück. In vielen Langzeitstudien wurden<br />

Tausende Restaurationen konstruiert,<br />

gefertigt, eingesetzt und über<br />

Zeiträume von bis zu sieben Jahren in<br />

situ nachkontrolliert. Pospiech et al. beobachteten<br />

beispielsweise in einer Studie<br />

über einen Zeitraum von fünf Jahren<br />

Qualität und Funktion mehrgliedriger<br />

Brücken aus Lava Zirkonoxid im<br />

Seitenzahnbereich. Von 31 ursprünglich<br />

eingesetzten Brücken konnten fünf<br />

Jahre später 21 Brücken in situ bewertet<br />

werden. Im Ergebnis wurden weder<br />

Veränderungen an der Randpassung<br />

noch Ermüdungserscheinungen am<br />

Material festgestellt. Auch wurden keine<br />

allergischen Reaktionen oder negative<br />

Veränderungen der marginalen Gingiva<br />

festgestellt.<br />

Von der Öffnung der entsprechenden<br />

Schnittstellen zum Lava-Netzwerk profitieren<br />

auch wir als Anwender des Scanners<br />

D 700 und der Konstruktionssoftware<br />

DentalDesigner – beides 3Shape –<br />

als Teil des CAD/CAM-Systems cara (Heraeus<br />

Kulzer, Hanau). Um mit diesem<br />

Equipment Restaurationen aus Lava Zirkonoxid<br />

herstellen zu können, waren le-<br />

1578 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Zahntechnik 2.0<br />

Produkte<br />

diglich vier Arbeitsschritte zu befolgen.<br />

Zunächst musste die Lava-Materialiste<br />

„LavaMaterial ver 4_0.dme“ beim zuständigen<br />

3Shape-Vertriebspartner angefordert<br />

werden, der ebenfalls die 3M<br />

Lava-Ausgabe im Dongle aktivierte. Anschließend<br />

wurden die „LavaMaterial ver<br />

4_0.dme“-Dateien mit Hilfe des 3Shape<br />

Bedienfeldes | Import-/Export-Material |<br />

Import importiert. Damit auf alle zur Verfügung<br />

stehenden Materialien innerhalb<br />

der Lava-Präzisions-Lösungen zugegriffen<br />

werden kann, müssen die Lava-Materialien<br />

einmalig akzeptiert werden. Im<br />

dritten Arbeitsschritt wurde kontrolliert,<br />

ob die 3Shape Dental System-Version<br />

2.5.5.12 – oder höher – installiert war (ist<br />

diese Version noch nicht installiert, muss<br />

ein entsprechendes Update durchgeführt<br />

werden, ist die Version bereits installiert,<br />

wird lediglich der Dongle im 3Shape-Bedienfeld<br />

| Dongle | Internet-Update aktualisiert).<br />

Abschließend fehlte nur noch<br />

die Registrierung im Lava Netzwerk. Dies<br />

geht einfach und schnell über die Internetseite<br />

www.3MESPE.de/Lava-Schnittstelle.<br />

Dort präsentiert eine Landkarte Lava-Fräszentren<br />

sowie deren Kontaktdaten<br />

und <strong>das</strong> jeweilige Leistungsspektrum.<br />

Nach der erfolgreichen Registrierung unseres<br />

Dental<strong>labor</strong>s als Mitglied im Lava-<br />

Netzwerk wählten wir <strong>das</strong> Fräszentrum<br />

ZIF Innovationsschmiede in Filderstadt<br />

aus, <strong>das</strong> wir seitdem mit der CAM-Fertigung<br />

unserer Restaurationen aus Lava<br />

Zirkonoxid beauftragen.<br />

Der Patientenfall<br />

Wie hervorragend digitale Zahnheilkunde<br />

systemübergreifend funktioniert,<br />

beweist sich in der Praxis an Patientenfällen<br />

wie dem vorliegenden: Durch<br />

den Zahnarzt Dr. Dieter Rieß (Stuttgart)<br />

wurden wir mit der Versorgung von<br />

Zahn 46 eines männlichen Patienten,<br />

Jahrgang 1955, beauftragt. Der Patient<br />

wünschte die Erneuerung der defekten<br />

implantatgetragenen Krone im Unterkiefer.<br />

Vor Jahren war er mit einem<br />

synOcta RN-Implantat sowie mit einem<br />

synOcta-Sekundärteil für verschraubte<br />

Kronen (Straumann, Basel) versorgt<br />

worden. Letzteres hatte sich gelockert.<br />

Dem Patienten wurde daraufhin die<br />

Neuversorgung mit einer Krone aus Lava<br />

Zirkonoxid und einem patientenindividuellen<br />

Abutment empfohlen.<br />

Der Hersteller Astra Tech (Elz) wurde<br />

für die Konstruktion und Fertigung des<br />

Abutments ausgewählt. Astra Tech bietet<br />

mit seinem Atlantis-Sortiment einteilige<br />

Abutments an, die mit den Implantatsystemen<br />

einer Vielzahl von Herstellern,<br />

unter anderem auch dem von<br />

Straumann, kompatibel sind. Die Atlantis-Abutments<br />

werden in den Materialien<br />

Titan, titannitridbeschichtetes<br />

e Abb. 1 Das Sägeschnitt -<br />

modell für regio 46 mit<br />

Zahnfleischmaske und<br />

Laboranalog<br />

e Abb. 2 Ein Wax-up der zu<br />

fertigenden Krone für regio<br />

46 wurde in <strong>das</strong> Modell<br />

eingefügt<br />

e Abb. 3 Applikation von<br />

Kontrastpuder als<br />

Vorbereitung auf den<br />

Scanprozess<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1579


Produkte Zahntechnik 2.0<br />

e Abb. 4 In der Atlantis<br />

Virtual Abutment Designer-<br />

Konstruktionssoftware<br />

erfolgt die Planung des<br />

Abutments ausgehend von<br />

der fertigen Krone<br />

e Abb. 5 Das gefräste<br />

patientenindividuelle<br />

Titan-Abutment im<br />

Sägeschnittmodell<br />

Titan und Zirkoniumdioxid angeboten<br />

und in einer speziellen Konstruktionssoftware<br />

patientenindividuell geplant<br />

und konstruiert.<br />

Lava Zirkonoxid wurde als Werkstoff für<br />

die Restauration in regio 46 gewählt,<br />

da es eine hohe Festigkeit und Stabilität<br />

aufweist. Im Molarenbereich wirken<br />

enorme physische Kräfte, denen eine<br />

Restauration dauerhaft standhalten<br />

muss. Die klinisch bestätigten Materialeigenschaften<br />

von Lava Zirkonoxid<br />

qualifizieren diesen Werkstoff geradezu<br />

für den Seitenzahnbereich und die Anforderungen<br />

des Patienten hinsichtlich<br />

dauerhafter Haltbarkeit. 3M Espe gewährleistet<br />

diese Materialeigenschaften<br />

im Übrigen mit 15 Jahren Garantie –<br />

auch für Anwender von 3Shape- und<br />

Dental Wings-Scannern.<br />

Digitaler Workflow mit<br />

Schnittstellen<br />

Im Labor wurde zunächst ein Sägeschnittmodell<br />

mit Zahnfleischmaske<br />

und Laboranalog angefertigt (Abb. 1).<br />

Zusätzlich wurde ein Wax-up der anzufertigenden<br />

Krone hergestellt und in<br />

<strong>das</strong> Modell eingefügt (Abb. 2). Das Sägeschnittmodell<br />

ist inklusive Wax-up<br />

und Zahnfleischmaske mit dem Zfx Zirkon<br />

Scan Anti Reflektions-Spray (xion<strong>dental</strong>,<br />

München) besprüht worden<br />

(Abb. 3). Anschließend wurde es mit<br />

dem Scanner D 700 digitalisiert.<br />

Per Internet erfolgte die Bestellung des<br />

Abutments aus Titan über <strong>das</strong> Astra<br />

Tech-Portal Atlantis WebOrder. Scannt<br />

ein Dental<strong>labor</strong> mit dem Scanner Lava<br />

Scan ST, einem Scanner der 3er oder<br />

5er Serie von Dental Wings oder – ab<br />

Dezember 2011 auch freigegeben – einem<br />

Scanner von 3Shape, können die<br />

Modelldaten direkt digital an die schwedische<br />

Unternehmenszentrale von<br />

Astra Tech in Mölndal übermittelt werden.<br />

Das Abutment wird in der speziellen<br />

und patentierten Astra Tech CAD-<br />

Software Virtual Abutment Designer<br />

(VAD) konstruiert (Abb. 4). Dem auftraggebenden<br />

Dental<strong>labor</strong> wird abschließend<br />

die Möglichkeit gegeben,<br />

<strong>das</strong> geplante Abutment im 3D Viewer<br />

des Internetportals Atlantis WebOrder<br />

zu überprüfen und freizugeben. Das<br />

Abutment wird daraufhin im unternehmenseigenen<br />

Fräszentrum gefertigt<br />

und nach der Qualitätskontrolle an <strong>das</strong><br />

Labor zurückgesendet. Dieser Prozess<br />

dauert je nach Material und Stückzahl<br />

zwischen vier und zehn Tagen.<br />

Nach Eingang im Dental<strong>labor</strong> wurde<br />

<strong>das</strong> patientenindividuelle Abutment in<br />

<strong>das</strong> Sägeschnittmodell integriert (Abb.<br />

5). Anschließend wurde <strong>das</strong> Modell –<br />

diesmal mit Abutment – mittels Zfx Zirkon<br />

Scan Anti Reflektions-Spray (xion<strong>dental</strong>)<br />

für einen weiteren Scanvorgang<br />

vorbereitet. Danach konnte mit der Konstruktion<br />

der Einzelzahnkrone in der<br />

CAD-Software DentalDesigner begonnen<br />

werden.<br />

Von 3Shape zu Lava<br />

Zunächst wird in der Laborsoftware<br />

DentalDesigner (3Shape) ein neuer Auf-<br />

1580 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Zahntechnik 2.0<br />

Produkte<br />

trag angelegt. Aus der importierten Lava-Materialliste<br />

ist Lava Zirkonoxid für<br />

Gerüste als Werkstoff auszuwählen. In<br />

Abbildung 6 ist die Ausgangssituation<br />

für die Planung der Restauration dargestellt:<br />

In der Überlagerung der beiden<br />

angefertigten Scans lässt sich die<br />

Position des eingesetzten Abutments<br />

im Verhältnis zur geplanten Krone darstellen.<br />

Anhand dieses optischen Eindrucks<br />

kann mit der Konstruktion der<br />

Versorgung begonnen werden. Nach<br />

dem virtuellen Trimmen des Modells<br />

lassen sich Präparationsgrenze, Einschubrichtung<br />

und weitere Konstruktionsparameter<br />

präzise planen und festlegen<br />

(Abb. 7). Die Konstruktionssoftware<br />

erstellt einen Gerüstvorschlag, der<br />

individuell bearbeitet und angepasst<br />

werden kann (Abb. 8). Abschließend<br />

werden <strong>das</strong> konstruierte Gerüst sowie<br />

die gescannte Wax-up-Krone zu Kontrollzwecken<br />

nochmals prüfend übereinandergelegt<br />

(Abb. 9).<br />

Dann erfolgt der Upload der 3Shape Design-Daten<br />

in <strong>das</strong> Lava-Netzwerk über<br />

eine gesicherte Internetverbindung.<br />

Nach Eingabe der URL www.3MESPE.de/<br />

Lava-Schnittstelle.com erfolgt der Login<br />

mit Benutzernamen und Passwort.<br />

Anschließend werden die Konstruktionsdaten<br />

hochgeladen. Bevor <strong>das</strong> Lava-Fräszentrum<br />

mit der Fertigung beauftragt<br />

wird, können spezielle Auf -<br />

tragsdetails festgelegt werden. Nach<br />

der Auswahl des Fräszentrums ermöglicht<br />

ein spezielles Eingabefeld noch <strong>das</strong><br />

Zufügen von Kommentaren zum Auftrag<br />

– falls der Auftrag Besonderheiten aufweist.<br />

Abschließend können alle Auftragsdaten<br />

kontrolliert werden. Die<br />

Übermittlung der Konstruktionsdaten<br />

vom 3Shape-System an <strong>das</strong> Lava-Netzwerk<br />

ist damit abgeschlossen. Das beauftragte<br />

Lava-Fräszentrum importiert<br />

den Datensatz zunächst in die Lava Design-Software<br />

(Abb. 10). Die systemfremden<br />

Dateien werden dabei analog<br />

e Abb. 6 Im Dental -<br />

Designer lassen sich die<br />

Scans vom Wax-up und dem<br />

realisierten Abutment zu<br />

Kontrollzwecken verglei -<br />

chend übereinanderlegen<br />

e Abb. 7 Festlegen von<br />

Präparationsgrenze und<br />

Einschubrichtung<br />

e Abb. 8 Das fertig<br />

konstruierte Gerüst<br />

e Abb. 9 Abutment und<br />

konstruiertes Gerüst werden<br />

zu Kontrollzwecken mit dem<br />

Scan des Wax-up der Krone<br />

übereinandergelegt<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1581


Produkte Zahntechnik 2.0<br />

e Abb. 10 Nach der korrekten<br />

und vollständigen<br />

Übermittlung der<br />

Konstruktionsdaten über<br />

Lava Network …<br />

e Abb. 11 … wird die<br />

Einzelzahnversorgung in der<br />

Lava Design-Software angestiftet<br />

und anschließend<br />

zum Fräsen übergeben<br />

e Abb. 12 Gefräste Käpp -<br />

chen weisen in der Regel<br />

eine Passgenauigkeit von<br />

mindestens 80 Prozent auf<br />

e Abb. 13 Mittels<br />

Kontaktfarbe wird die<br />

Restauration auf<br />

Fehlkontakte hin überprüft<br />

c Abb. 14 Die festgestellten marginalen<br />

Fehlkontakte wurden korrigiert<br />

den systemeigenen Lava-Daten verarbeitet,<br />

<strong>das</strong> heißt, es stehen auch für die<br />

Datensätze von 3Shape und Dental<br />

Wings alle Funktionen und Werkzeuge<br />

in der Lava Design-Software zur Verfügung.<br />

So wird die geplante Konstruktion<br />

im virtuellen Rohling ausgerichtet und<br />

angestiftet (Abb. 11) und nach der Berechnung<br />

der Werkzeugwege schließlich<br />

der Fräsprozess gestartet.<br />

Fertigstellung der Restauration<br />

Die Restauration wurde nach dem Fräsen<br />

gesintert an <strong>das</strong> Dental<strong>labor</strong> zurückgesandt<br />

(Abb. 12). CAD/CAM-gefertigte Restaurationen<br />

weisen zu diesem Zeitpunkt<br />

des Herstellungsprozesses der Erfahrung<br />

des Dental<strong>labor</strong>s nach eine Passgenauigkeit<br />

von mindestens 80 Prozent auf – je<br />

nach Stumpfsituation. Aus diesem Grund<br />

wurde die Einzelzahnversorgung mit Kontaktfarbe<br />

auf etwaige Fehlkontakte (Abb.<br />

13 und 14) überprüft, die sofort korrigiert<br />

wurden. Nach der Aufpassung der Krone<br />

auf dem Modell wurde diese verblendet<br />

und mit einem Glanzbrand fertiggestellt<br />

(Abb. 15 und 16).<br />

Durch den Zugang zum Lava-Netzwerk<br />

wäre es auch möglich, die Verblendung<br />

der Restauration digital zu konstruieren<br />

und CAM-basiert zu fertigen. Systemfremde<br />

Anwender können neben<br />

der Fertigung von Restaurationen aus<br />

Lava Zirkonoxid auch deren CAD/CAMbasiertes<br />

Verblenden mit dem Lava DVS<br />

Digitalen Verblendsystem beauftragen.<br />

Finale Einpassung<br />

Abschließend wurden dem Zahnarzt<br />

Abutment und Krone zugesandt. Das individuell<br />

geplante und gefertigte Atlantis-Abutment<br />

wurde mit dem inserierten<br />

Straumann-Implantat verschraubt (Abb.<br />

17). Daraufhin wurde dem Patienten die<br />

Krone eingesetzt. Die definitive Befestigung<br />

erfolgte mit GC Fuji Plus (Leuven,<br />

Belgien). Bei der Betrachtung der Krone<br />

in situ wird die für Restaurationen aus<br />

Lava Zirkonoxid typische präzise Randpassung<br />

am Zahnfleischsaum (Abb. 18)<br />

sowie die exakte Eingliederung in die bestehende<br />

Zahnreihe im Unterkiefer (Abb.<br />

19) sichtbar.<br />

Fazit<br />

Offene Schnittstellen, wie die hier beschriebene,<br />

sind eine zukunftsweisende<br />

Entwicklung für eine patientengewandte,<br />

systemübergreifende und digitale<br />

Dentaltechnik. Seit 3M ESPE im<br />

Herbst des vergangenen Jahres die ersten<br />

Schnittstellen für die Scanner von<br />

1582 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Zahntechnik 2.0<br />

Produkte<br />

3Shape und Dental Wings geöffnet hat,<br />

können viele Dental<strong>labor</strong>e ihren Kunden<br />

mit Lava Zirkonoxid-Restaurationen<br />

aus einem der besten CAD/CAM-<br />

Werkstoffe der Dentaltechnik anbieten.<br />

Nun steht die Komplettöffnung des Lava<br />

Scan ST und somit die Öffnung des<br />

Lava Design-Systems kurz bevor. Für<br />

Dental<strong>labor</strong>e bedeutet diese Entwicklung<br />

eine Steigerung der Flexibilität und<br />

eine noch größere Palette an Indikationen,<br />

die mit einer Fülle von Materialien<br />

und Workflow-Optionen realisiert<br />

werden können.<br />

n<br />

e Abb. 15 Nach dem Aufpassen am Modell wurde die<br />

Einzelzahnversorgung …<br />

e Abb. 16 … verblendet und mit einem Glanzbrand fertiggestellt<br />

e Abb. 17 Das Titan-Abutment kurz nach der Insertion in situ<br />

e Abb. 18 Die Einzelzahnrestauration aus Lava Zirkonoxid<br />

weist eine präzise Randpassung auf …<br />

e Abb. 19 … und gliedert sich exakt in die bestehende<br />

Zahnreihe ein<br />

Danksagung<br />

Mein besonderer Dank gilt Zahnarzt<br />

Dieter Rieß aus Stuttgart für die ausgezeichnete<br />

partnerschaftliche Zusammenarbeit.<br />

Bedanken möchte ich<br />

mich auch bei meinem Geschäftspartner,<br />

Ztm. Thomas Mailänder, für die<br />

Scans sowie bei Barbara Budzioch für<br />

die ästhetische Umsetzung.<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Ztm. Joachim Nüchter<br />

Dentaltechnik<br />

Mailänder & Nüchter<br />

Friedrichstraße 65<br />

73760 Ostfildern/Kemnat<br />

Telefon (07 11) 4 56 03 59<br />

E-Mail info@doc32.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1583


Produkte<br />

Besser als gut<br />

Verblendkomposit mit neuen Komponenten<br />

Besser als gut<br />

Moderne Hoch leistungskomposite haben mit den Kunststoffen<br />

früherer Jahre werkstoff technisch nicht mehr viel gemein.<br />

In vielen Eigenschaften sowie ihrem ästhetischen Potenzial<br />

kommen sie heute der Keramik sehr nahe und bieten einen<br />

neuen Gestaltungs spielraum.<br />

Autoren:<br />

Dr. Stefan Aechtner<br />

Dr. Waltraut Müller,<br />

Bad Säckingen<br />

Indizes:<br />

Komposit<br />

Kunststoff<br />

Verblenden<br />

Das Mikropartikel-Komposit<br />

Vita VM LC ist ein lichthärtendes Mikropartikel-Verblendkomposit<br />

mit vielen<br />

Indikationen. Sie reichen von der<br />

Verblendung voll- und teilverblendeter<br />

Metallgerüste, Teleskopkronen, Implan -<br />

tat-Suprakonstruktionen und Kunststoffgerüsten<br />

über <strong>das</strong> Überschichten<br />

von CAD-Temp-Langzeitprovisorien und<br />

Kunststoffzähnen bis hin zu metallfreien<br />

Kronen als Langzeitprovisorien, Inlays<br />

und Veneers.<br />

Natürlich ästhetisch<br />

Die Reproduktion der natürlichen Fluoreszenz<br />

und Opaleszenz ist <strong>das</strong> ästhetische<br />

Ziel für jeden Zahnersatz. Wie alle<br />

Vita VM-Massen bricht und reflektiert<br />

auch Vita VM LC <strong>das</strong> Licht ähnlich wie<br />

menschlicher Zahnschmelz. Viele Vita<br />

VM LC-Massen enthalten Pigmente, die<br />

den Restaurationen eine natürliche<br />

Fluoreszenz verleihen. Die opaleszierende<br />

Wirkung, besonders in den<br />

Schneidemassen, erhält die Verblendung<br />

durch den feinteiligen anorganischen<br />

Füllstoff (Abb. 1).<br />

Abrasionsbeständig<br />

In einer Studie aus dem Jahr 2010 wurde<br />

<strong>das</strong> Abrasionsverhalten von Kompositmaterialien<br />

durch Verschleißsimulation<br />

untersucht. Die Studie belegt,<br />

<strong>das</strong>s Vita VM LC-Schmelzmassen im<br />

Vergleich zu Mitbewerberprodukten<br />

deutlich abrasionsfester sind (Abb. 2),<br />

da die gezielt oberflächenfunktionalisierten<br />

Füllstoffe nach der Aushärtung<br />

fest in die Matrix eingebunden sind.<br />

Gut zu polieren<br />

Die Mikropartikel sind im Komposit besonders<br />

fein verteilt und fest in die Ma-<br />

1584 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Besser als gut<br />

Produkte<br />

Abb. 1<br />

Abb. 2<br />

d Abb. 1 Der feinteilige<br />

anorganische Füllstoff verleiht<br />

Vita VM LC seine opaleszierende<br />

Wirkung, besonders<br />

in den Schneidemassen<br />

d Abb. 2 Abrasionstiefe<br />

nach Verschleißsimulation<br />

(Diagramm Vita; Daten aus<br />

QZ 2010;36(8):1074-1082<br />

Abb. 3 Abb. 4<br />

trix eingebunden. Dadurch ist die Oberfläche<br />

der Restauration sehr homogen.<br />

Das Ergebnis: In nur wenigen Schritten<br />

lässt sich eine optimal polierte Oberfläche<br />

erzeugen. Dem Patienten vermittelt<br />

die glatte Oberfläche ein angenehmes<br />

Gefühl und erhöht den Tragekomfort.<br />

Farbstabil und plaquefrei<br />

Kunststoffverblendungen haben einen<br />

schlechten Ruf, wenn es um langfristig<br />

zufriedenstellende Farbstabilität geht.<br />

Moderne Werkstoffsysteme wie <strong>das</strong><br />

lichthärtende Verblendkomposit Vita<br />

VM LC müssen sich heute jedoch hinsichtlich<br />

ihrer ästhetischen und optischen<br />

Eigenschaften und ihrer Haltbarkeit<br />

nicht mehr hinter Keramiken verstecken.<br />

Verfärbungen treten häufig bei unvollständig<br />

auspolymerisierten Materialien<br />

auf. So entstehen Tiefenverfärbungen,<br />

bei denen durch Mikrospalten Flüssigkeit<br />

und in der Folge Bakterien in die<br />

Restauration eindringen können (Abb.<br />

3). Oberflächliche Verfärbungen sind<br />

hingegen in der Regel Folgen einer unzureichenden<br />

Oberflächenbearbeitung<br />

und Politur. Die geringe Wasseraufnahme<br />

von Vita VM LC unterstützt die<br />

Resistenz gegenüber Sekundärverfärbungen<br />

zusätzlich. Eine professionell<br />

ausgeführte Verblendung mit Vita VM<br />

LC bleibt bei guter Mundhygiene langfristig<br />

farbstabil und auch ohne chemische<br />

Mittel wie Prothesenreiniger sauber<br />

und plaquefrei.<br />

Farbübereinstimmung<br />

Für jedes Labor ist die umfangreiche<br />

kombinierte Arbeit nach wie vor eine<br />

der größten Herausforderungen. Neben<br />

einer Vielzahl an Fertigungsverfahren<br />

wie Modellieren, Gießen, Verblenden,<br />

Fertigstellen werden hier auch unterschiedliche<br />

Werkstoffe verarbeitet. Alle<br />

zahnfarbenen Bereiche – neben Keramik-<br />

und Kompositverblendungen auch<br />

Kunststoffzähne – müssen jedoch auch<br />

farblich zueinander passen.<br />

Die logisch aufgebauten Bezeichnungen<br />

für einzelne Massen und Zusatzmassen<br />

sowie <strong>das</strong> durchgängige<br />

Schichtkonzept erleichtern die Abstimmung<br />

zwischen Keramik- und<br />

Kunststofftechniker. Denn wie bei den<br />

VM-Keramiken kann mit der Schichtungsvariante<br />

aus Base Dentine und<br />

Enamel auch bei VM LC mit lediglich<br />

zwei Schichten eine natürlich wirkende<br />

Restauration erreicht werden, die sich<br />

einfach an die benachbarten Kunststoffzähne<br />

anpassen lässt.<br />

e Abb. 3 Folgen unzureichender<br />

Lichthärtung nach<br />

acht Wochen Lagerung in<br />

Rotwein: Die vollständig<br />

auspolymerisierte Krone<br />

links zeigt kaum<br />

Verfärbungen, die<br />

zu kurz polymerisierte<br />

(ungenügend auspolymerisierte)<br />

Krone rechts weist<br />

starke Verfärbungen auf.<br />

e Abb. 4 Verblendkomposit<br />

und Keramik nebeneinander:<br />

Zahn 11 verblendet mit Vita<br />

VM LC, Zähne 21/22<br />

verblendet mit Vita VM 13<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1585


Produkte<br />

Besser als gut<br />

Abb. 5<br />

Abb. 6<br />

Abb. 7<br />

e Abb. 5 Die neue Drehkolbenspritze wurde aus einem Spezialkunststoff<br />

für Vita VM LC entwickelt<br />

e Abb. 6 Die benötigte Menge OPAQUE PASTE wird in die Mulde einer<br />

schwarzen Anmischplatte gegeben<br />

c Abb. 7 Der Pastenopaker wird in dünnen Schichten mit einem<br />

Einmalpinsel auf <strong>das</strong> Gerüst aufgetragen und nach jeder Schicht polymerisiert.<br />

Die erste Schicht wird nicht deckend – ähnlich einem Washopaker<br />

bei der Keramik – aufgetragen.<br />

Abb. 8<br />

c Abb. 8 Es werden so viele dünne Schichten Pastenopaker aufgetragen<br />

(mind. 2), bis <strong>das</strong> Metall vollständig abgedeckt ist<br />

c Abb. 9 Fertiges Gerüst mit Vita VM LC OPAQUE PASTE<br />

Abb. 9<br />

Ergonomisch geformte Spritze<br />

Die neue Vita VM LC-Drehkolbenspritze<br />

(Abb. 5) wird aus einem Spezialkunststoff<br />

hergestellt. Sie ist trotz ihrer<br />

weißgrauen Farbe absolut licht- und<br />

luftdicht und sichert dadurch die hohe<br />

Qualität der Massen auch beim täglichen<br />

Arbeiten im Labor. Mit dem Drehkolben<br />

lässt sich <strong>das</strong> Komposit gezielt<br />

dosieren, der Klick-Deckel sorgt für ein<br />

sicheres Verschließen. Durch ihre spezielle<br />

Formgebung liegt die Spritze ohne<br />

zu rollen sicher auf dem Arbeitsplatz.<br />

Vita classical A- bis D-Farben<br />

Zum Herbst stellt die Vita Zahnfabrik<br />

neue Vita VM LC-Massen vor. Neben<br />

dem kompletten Angebot an Vita SYS-<br />

TEM 3D-Master-Farben stehen jetzt die<br />

zehn gängigsten Vita classical A- bis D-<br />

Farben zur Verfügung. Darüber hinaus<br />

gibt es ab September eine neue Effektmasse<br />

EE2 für weißlich-gelbliche<br />

Schmelzeffekte.<br />

Pastenopaker und Pre Opaque<br />

Das bewährte Zwei-Komponenten-System<br />

aus dem pigmentierten Pulver Vita<br />

VM LC OPAQUE und der Monomer<br />

und Initiator enthaltenden Flüssigkeit<br />

VM LC OPAQUE LIQUID ist unbegrenzt<br />

haltbar. Um die Handhabung zu erleichtern,<br />

wird im September 2011 mit<br />

VM LC OPAQUE PASTE der Wunsch<br />

nach einem Ein-Komponenten-System<br />

in Pastenform erfüllt.<br />

Die cremige Konsistenz des Pasten0pakers<br />

wurde gezielt als eine so genannte<br />

viskoelastische Flüssigkeit eingestellt.<br />

In Ruhe besitzt er Gel-Charakter,<br />

<strong>das</strong> heißt, seine Fließeigenschaften<br />

1586 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Besser als gut<br />

Produkte<br />

Abb. 10<br />

Abb. 11<br />

sind stark eingeschränkt. Dies ist auf<br />

den Ausbau einer feinen Struktur im Mikrobereich<br />

zurückzuführen. Beim Verstreichen<br />

mit dem Pinsel wird diese Mikrostruktur<br />

zerstört und die Paste verhält<br />

sich wie eine viskose Flüssigkeit,<br />

die sich optimal verteilen lässt. Nach<br />

dem Verstreichen baut sich erneut die<br />

Mikrostruktur auf. Der Pastenopaker<br />

erhält dabei innerhalb kürzester Zeit<br />

seine Gel-Struktur. Dadurch wird eine<br />

optimale Standfestigkeit an Kanten und<br />

auf Retentionen erreicht. Diese Strukturausbildung<br />

ist beliebig reversibel,<br />

so<strong>das</strong>s jederzeit ein erneutes Verstreichen<br />

mit dem Pinsel erfolgen kann<br />

(Abb. 6 bis 9). Der Pastenopaker lässt<br />

sich gezielt auch in kleinen Mengen dosieren.<br />

Wenn er mit der schwarzen Anmischplatte<br />

mit Deckel vor direktem<br />

Lichteinfluss geschützt wird, hat er eine<br />

Verarbeitungszeit von mehr als 60<br />

Minuten.<br />

Die lichtinduzierte Polymerisation einer<br />

opaken Paste stellt hohe Anforderungen<br />

an eine geeignete Initiierung<br />

und Pigmentierung. Die fein abgestimmte<br />

Wahl der einzelnen Pigmente<br />

und eine spezielle Starterkombination<br />

sichern die vollständige Polymerisation<br />

bis 120 µm bei ausreichender Deckkraft.<br />

So kann eine optimale Gerüstabdeckung<br />

nach zweimaligem Auftragen<br />

bei sicherer Aushärtung erreicht werden.<br />

Im Endergebnis entspricht die<br />

Schichtstärke des Pastenopakers der<br />

des Pulveropakers.<br />

Sicherer Verbund<br />

Lichthärtende Verblendkomposite weisen<br />

keine Eigenhaftung auf der Oberfläche<br />

von Metalllegierungen auf.<br />

Deshalb muss die Haftung Metall-Komposit<br />

durch ein geeignetes Verbundsystem<br />

erreicht werden. Vita VM LC<br />

OPAQUE PASTE wurde gezielt auf den<br />

gängigsten Verbundsystemen ge testet,<br />

um dem Techniker bei der Wahl des Verbundsystems<br />

die Flexibilität basierend<br />

auf eigenen Vorlieben und Erfahrungen<br />

zu ermöglichen. Analog gilt dies auch<br />

für Vita VM LC OPAQUE.<br />

Bei Verarbeitung gemäß den Herstellerangaben<br />

werden für die in der Verarbeitungsanleitung<br />

genannten Verbundsysteme<br />

optimale Verbundfestigkeiten<br />

erreicht. In vergleichenden Tests<br />

hat insbesondere die Verbundfestigkeit<br />

in Kombination mit Kuraray Alloy Primer<br />

überzeugt. Daher empfiehlt Vita<br />

diesen Primer explizit.<br />

Die fließfähige Zusatzkomponente<br />

VM LC PRE OPAQUE (Abb. 10) bietet sich<br />

besonders bei Verwendung von Retentionen<br />

und untersichgehenden Bereichen<br />

an, wo leicht die Gefahr besteht,<br />

lokal zu dicke Schichten Opaker aufzutragen.<br />

Eine dünne Schicht des PRE<br />

OPAQUE genügt, um diese Bereiche gezielt<br />

aufzufüllen (Abb. 11). PRE OPAQUE<br />

ist transparent, daher dringt während<br />

der Polymerisation im Lichthärtungsgerät<br />

unabhängig von der Schichtstärke<br />

ausreichend Strahlung ein und es<br />

wird ein optimales Polymerisationsergebnis<br />

erreicht.<br />

n<br />

Autoren:<br />

Dr. Stefan Aechtner<br />

Dr. Waltraut Müller<br />

Abteilung Polymere<br />

Vita Zahnfabrik<br />

79713 Bad Säckingen<br />

www.vita-zahnfabrik.de<br />

e Abb. 10 Die benötigte<br />

Menge PRE OPAQUE wird<br />

auf einer Keramik-<br />

Anmischplatte dosiert<br />

e Abb. 11 Eine dünne<br />

Schicht PRE OPAQUE wird<br />

mit einem Einmalpinsel auf<br />

<strong>das</strong> Gerüst aufgetragen und<br />

ist ausreichend, um untersichgehende<br />

Bereiche<br />

gezielt aufzufüllen<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1587


Produkte<br />

Neuheiten<br />

Neuheiten · Geräte · Materialien<br />

Hersteller/Vertrieb: Charming Dentalprodukte<br />

Name: Easy Fixier Gel<br />

Produkt: Fixier Gel<br />

Mit dem EASY Fixier Gel lassen sich alle keramischen<br />

Aplikationen wie Veneers, Inlays, Zirkonkäppchen,<br />

Zirkonbrücken etc. sicher auf dem Arbeitsmodell fixieren. Der Zahntechniker hat dann beide Hände frei, um zu<br />

schichten, Artikulationskontakte zu überprüfen, Strukturen auf der Oberfläche zu bearbeiten und einfach die<br />

Arbeit in situ zu begutachten, ohne <strong>das</strong>s alles bei der kleinsten Bewegung auf den Boden fällt. Das Material<br />

hat trotz geringer Schichtstärke hervorragende Haftwirkung und ist dabei farbneutral. Es verbrennt rückstandslos<br />

und kann auch einfach mit Wasser oder Dampfstrahler entfernt werden.<br />

i 59457 Werl, Telefon (0 29 22) 84 03 68<br />

Hersteller/Vertrieb: AmannGirrbach<br />

Name: Ceramill TruSmile<br />

Produkt: CAD-Software<br />

Mit Ceramill TruSmile werden Ceramill Bibliothekszähne mit<br />

natürlichem Farbverlauf visualisiert und in der Ceramill Mind<br />

Software ähnlich dem fertigen Zahnersatz dargestellt. Auch<br />

Scans oder Konstruktionselemente wie Teleskope oder Stege<br />

können über Ceramill TruSmile materialspezifisch wiedergegeben<br />

werden.<br />

Ein Gesamteindruck des Endergebnisses wird somit schon<br />

während der Erstellung vermittelt und sorgt für eine bessere<br />

ästhetische Orientierung während dem Konstruktionsprozess.<br />

i 75177 Pforzheim, Telefon (0 72 31) 95 71 00<br />

Hersteller/Vertrieb: Shera<br />

Name: TSM ACETAL DENTAL<br />

Produkt: CAD/CAM-Rohlinge<br />

Shera bietet nun Rohlinge aus dem biokompatiblen Werkstoff TSM<br />

Acetal Dental-Rohlinge zur frästechnischen Herstellung von provisorischen<br />

Kronen und Brückengerüsten an.<br />

Das Material, ein Technopolymer ohne Monomer, ist sehr gut verträglich<br />

und ideal für Allergiepatienten geeignet. Ein weiteres Plus: Acetal<br />

verfügt über eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Zu den technischen Eigenschaften<br />

gehören hohe Reib- und Stoßfestigkeit sowie ein optimaler<br />

Zugwiderstand. Dabei ist der Werkstoff stabil und bricht nicht.<br />

i 49448 Lemförde, Telefon (0 54 43) 99 33-0, E-Mail info@shera.de<br />

1588 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Neuheiten<br />

Produkte<br />

Hersteller/Vertrieb: Busch<br />

Name: DIA Scheibe<br />

Produkt: Trennscheibe<br />

An schwer zugänglichen Stellen kann man Diamantscheiben in den<br />

üblichen Größen oft nicht einsetzen. Dafür hat Busch die Super-Flex<br />

Diamantscheiben in den ISO-Größen 080 und 100 entwickelt. Sie zeichnen<br />

sich durch geringste Scheibenstärke bei hoher Festigkeit und langer<br />

Lebensdauer aus. Die feine Diamantierung ermöglicht dünne Trennschnitte<br />

an Keramik und Kunststoff. Durch den schlanken Trägerhals<br />

und den extra flachen Nietkopf sind selbst extrem schwer zugängliche<br />

Stellen zu erreichen. Die Instrumente werden in HST-Schaft (2,35<br />

mm) gefertigt.<br />

i 51751 Engelskirchen, Telefon (0 22 63) 8 60, E-Mail mail@busch.eu<br />

Hersteller/Vertrieb: Candulor<br />

Name: Aesthetic Color Set Easy Mini<br />

Produkt: Farbset für Prothetik-Kunststoff<br />

Candulor hat eigens für Einsteiger <strong>das</strong> Aesthetic Color Set Easy Mini<br />

konzipiert. Diese kompakte Einstiegslösung mit drei bereits fertig gemischten<br />

Farbnuancen – analog zum Aesthetic Color Wax-Set – ermöglicht<br />

dem Zahntechniker, auf einfache und vor allem schnelle Weise,<br />

eine individuelle Einfärbung der Gingiva bei herausnehmbarem<br />

Zahnersatz zu fertigen. Das spart Zeit, und der Techniker kann die Farbe<br />

mühelos auf die Candulor Aesthetic Prothesenmaterialien abstimmen.<br />

Labortests haben ergeben, <strong>das</strong>s die Ergebnisse selbst ohne vorangegangenen<br />

Einweisungs-Kurs sehr gut sind. Eine gut bebilderte Verarbeitungsanleitung<br />

zeigt detailliert die einzelnen Arbeitsschritte und<br />

dient so als wertvolle Unterstützung.<br />

i 78239 Rielasingen-Worblingen, Telefon (0 77 31) 79 78 30, E-Mail info@candulor.de<br />

Hersteller: EVE Ernst Vetter GmbH • Name: EVE Unitrim • Produkt: Schleifer<br />

Unitrim ist ein innovatives, kunstharzgebundenes Bearbeitungssystem zum groben Abtragen<br />

von Kunststoffen und Schleifen von Gips. Speziell Thermoplaste und Silikone, aber auch alle<br />

gängigen Acrylate kann man damit effizient bearbeiten, ohne <strong>das</strong>s die Materialien durch Hitzeentwicklung<br />

beschädigt werden. Optimale Rauheit und hochglänzende Oberflächen erreicht<br />

man durch die anschließende Bearbeitung mit EVE Technik & Soft Wheels.<br />

Unitrim eignet sich für Thermoplaste (Nylon, PE, PP…), weichbleibende Unterfütterungen/Silikone,<br />

Acrylate, Gipse aller Klassen<br />

Die Werkzeuge laufen in niedrigem Drehzahlbereich, die offenporige Struktur minimiert die<br />

Wärmeentwicklung.<br />

i 75179 Pforzheim, Telefon (0 72 31) 97 77 0, E-Mail info@eve-rotary.com<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1589


Produkte<br />

Neuheiten<br />

Hersteller/Vertrieb: Busch<br />

Name: FXK-Fräser<br />

Produkt: Hartmetall-Fräser<br />

Die Hartmetall-Fräser mit FXK-Verzahnung eignen sich für abschließende<br />

Oberflächenarbeiten bei <strong>labor</strong>gefertigtem Zahnersatz. Speziell vor<br />

Glanzbrand und Politur von keramischen Arbeiten ist der Einsatz dieser Instrumente<br />

sinnvoll. Dank der neuen Verzahnung kann im Gegensatz zu Diamantschleifern<br />

eine Oberfläche erzeugt werden, die den Reflexionseigenschaften<br />

natürlicher Zähne sehr nahe kommt.<br />

Die 13 Instrumente mit Handstückschaft (Ø 2,35 mm) werden in drei Arbeitsteillängen<br />

(klassische HM-Fräser, MIDIS und SHORTIES) angeboten.<br />

i 51751 Engelskirchen, Telefon (0 22 63) 8 60, E-Mail mail@busch.eu<br />

Hersteller/Vertrieb: C. Hafner<br />

Name: ORPLID TK<br />

Produkt: Legierung<br />

Die hochgoldhaltige Gusslegierung ORPLID TK von C. Hafner wurde speziell<br />

auf die Anforderungen teleskopierender Arbeiten abgestimmt. Die<br />

Namensgebung ORPLID TK bezeichnet <strong>das</strong> Anwendungsgebiet ziemlich<br />

genau – T für Teleskope, K für Koni. Der Vorteil für genau dieses Indikationsspektrum<br />

liegt in der Zusammensetzung der Legierung.<br />

Die Gleiteigenschaften der Legierung wurden um ein Mehrfaches verbessert.<br />

Kratzer, Klemmen und Verkanten von abnehmbaren Arbeiten<br />

werden stark reduziert.<br />

Die Legierung ist sehr gut vergießbar und sattgelb. Mit einem Goldgehalt<br />

von nur 70 % ist ORPLID TK für den Bereich hochgoldhaltiger Gusslegierungen<br />

auch in einem interessanten Preisbereich angesiedelt.<br />

i 75173 Pforzheim, Telefon (0 72 31) 92 00, E-Mail <strong>dental</strong>@c-hafner.de<br />

Hersteller/Vertrieb: Schick Dental<br />

Name: G1 Concept Pinbohrgerät<br />

Produkt: Pinbohrgerät<br />

Zahnkränze werden von der Unterseite gebohrt, um die Modellpins in einer exakten Position<br />

darin zu fixieren. Dabei wurden oft die der Bohrlöcher und <strong>das</strong> Gerät durch<br />

den anfallenden Bohrstaub verschmutzt. Das G1 Concept Pinbohrgerät<br />

von Schick Dental löst dieses Problem durch den direkten Anschluss an<br />

eine externe Absaugung. Nach dem Bohren kann sofort mit dem Einsetzen<br />

der Pins begonnen werden. Ein Laserlichtpunkt unterstützt <strong>das</strong><br />

präzise Setzen der Bohrlöcher. Durch <strong>das</strong> neuartige Auto Lock System<br />

(ALS) können die Bohrer ohne Werkzeug gewechselt werden. Der durchzugstarke<br />

Motor schafft auch extraharte Gipse und Modellmaterialien.<br />

i 88433 Schemmerhofen, Telefon (0 73 56) 95 00 -0<br />

E-Mail info@schick-<strong>dental</strong>.de<br />

1590 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Neuheiten<br />

Produkte<br />

Hersteller/Vertrieb: KaVo • Name: KaVo K-ERGOgrip • Produkt: Laborantrieb<br />

Mit dem K-ERGOgrip hat KaVo einen Laborantrieb im Portfolio, der über einzigartige<br />

ergonomische Eigenschaften und eine hohe Durchzugskraft verfügt.<br />

Aber nicht nur in Sachen Ergonomie überzeugt K-ERGOgrip: Das<br />

besonders konzipierte Spannsystem ermöglicht eine einfache Reinigung<br />

und Wartung des Handstücks.<br />

Mithilfe des besonderen Spannsystems des K-ERGOgrip Handstückes konnte Ka-<br />

Vo die Haltekraft der Spannzange um 40 Prozent steigern und damit ein Durchrutschen<br />

der Spannzange auch bei größter Belastung verhindern.<br />

Darüber hinaus kann dieses Spannsystem sehr einfach ohne Werkzeug ausgebaut werden.<br />

i 88400 Biberach / Riss, Telefon (0 73 51) 5 60, E-Mail info@kavo.com<br />

Für <strong>das</strong> Komposit-System Signum bietet Heraeus<br />

nun den Pastenopaker Signum opaque mit verbesserter<br />

Formel an sowie in einer weiteren Farbe. Die<br />

neue Hochleistungspolierpaste Signum HP diamond<br />

sorgt dank mikrofeiner Diamantabrasivpartikel für eine überzeugend<br />

reduzierte Oberflächenrauigkeit sowie für schnellen und dauerhaften Glanz.<br />

Signum basiert auf der langjährigen Erfahrung von Heraeus als Erfinder der lichthärtenden Verblendkomposite.<br />

Mikrofeine Füllstoffpartikel verleihen den Signum Kompositen ihre keramikähnliche Ästhetik und Langlebigkeit.<br />

Das Schichtkonzept und eine große Auswahl an flüssigen und pastösen Massen bieten dem Zahntechniker<br />

alle Freiheiten bei der Gestaltung von naturgetreuen Restaurationen.<br />

i D-63450 Hanau, Telefon (08 00) 4 37 25 22, E-Mail info.lab@heraeus.com<br />

Hersteller/Vertrieb: Heraeus<br />

Name: Opaker und Hochglanz-Polierpaste<br />

Produkt: Komponenten für Komposit System<br />

Hersteller/Vertrieb: VITA Zahnfabrik<br />

Name: Bleachguide<br />

Produkt: Zahnfarbenfächer<br />

Um die Farbtöne gebleichter Zähne auch im Rahmen<br />

der VITA classical A1-D4 Farbskala zu bestimmen,<br />

wurde dieses System um die Bleachfarben<br />

0M1, 0M2 und 0M3 aus dem VITA System<br />

3D-Master erweitert. So können gebleachte Zähne und Prothesen innerhalb des klassischen Farbreferenzsystems<br />

bestimmt werden. Die drei Bleachfarben sind zum Nachrüsten für die VITA classical Farbskala sowie VITAPAN<br />

classical verfügbar.<br />

Die VITA classical A1 – D4 Farbskala ist <strong>das</strong> anerkannte „Original“ in der Farbnahme: Sie definiert seit mehr als<br />

50 Jahren den Standard in der Zahnfarbbestimmung und hat sich als Farbreferenzsystem für die gesamte Dentalbranche<br />

weltweit durchgesetzt. Mit den zusätzlichen VITA Bleached Shades sind auch jetzt die Zahnfarben<br />

gebleachter Zähne innerhalb dieser Originalfarbskala abgebildet.<br />

i 79713 Bad Säckingen, Telefon (0 77 61) 56 20, E-Mail info@vita-zahnfabrik.com<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1591


Produkte<br />

Multiresistenter Alleskönner<br />

Moderne Fertigung mit Nacera Z<br />

Multiresistenter Alleskönner<br />

Die Zahntechnik wandelt sich immer mehr von einem<br />

Handwerk zu einer industriellen Produktion. Manuelle<br />

Arbeiten werden mehr und mehr digitalisiert und die eigentliche<br />

Herstellung, <strong>das</strong> schöpferische Element der Zahntechnik,<br />

wird durch Fräsmaschinen, Stereolithografiedrucker und<br />

Lasersinteranlagen erledigt. Daten von Abdrücken, Modellen<br />

und Gerüsten werden über <strong>das</strong> Internet innerhalb eines<br />

Wimpernschlages um die ganze Welt verschickt. Mit Hilfe<br />

modernster Fertigungstechniken werden aus diesen Daten<br />

Restaurationen mit industrieller Qualität produziert.<br />

Dafür braucht man aber passende<br />

Materialien. Einer der Werkstoffe,<br />

die von dieser Entwicklung<br />

am meisten profitiert, ist die Keramik,<br />

genauer gesagt Zirkoniumdioxid,<br />

<strong>das</strong> „weiße Gold“. Dieser Werkstoff ist<br />

einzigartig: Als Weißling leicht zu bearbeiten,<br />

gebrannt und verblendet<br />

hochästhetisch und unvergänglich, verdrängt<br />

es mehr und mehr die Edelmetalle,<br />

die aufwändig gegossen werden.<br />

Biowerkstoff<br />

Nochmals verbessert hat die DOCERAM<br />

Medical Ceramics <strong>das</strong> Zirkonoxid mit<br />

seiner Nacera Z Familie, dem Biowerkstoff<br />

für die Medizintechnik.<br />

Zum einen hat Nacera Z überragende<br />

mechanische Eigenschaften. Dieser<br />

multiresistente Alleskönner wird nicht<br />

nur in der Industrie eingesetzt, wo er<br />

z.B. die Qualität der Automobilproduktion<br />

bei einer 40-fachen Steigerung der<br />

Lebenszeit der Komponenten gewährleistet,<br />

er wurde auch hunderttausendfach<br />

als Hüftprothese eingesetzt<br />

und leistet hier zuverlässige Dienste für<br />

die Wiederherstellung und Erhaltung<br />

der Gesundheit vieler Patienten.<br />

Zum anderen besticht er in der Zahntechnik<br />

vor allem mit seiner Ästhetik.<br />

Das Material ist weiß opak mit einer<br />

20%igen Transluzenz. Mit einem solchen<br />

Material lassen sich höchstbelastbare<br />

Restaurationen herstellen, die<br />

von echten Zähnen kaum mehr zu unterscheiden<br />

sind.<br />

Färben von Zirkonoxid<br />

Lediglich im zervikalen Rand kann es<br />

sein, <strong>das</strong>s der weiße Werkstoff durchschimmert.<br />

Um diesen Umstand zu verhindern<br />

und um noch schönere Resultate<br />

zu erzielen, werden die Zirkonoxidrestaurationen<br />

eingefärbt. Lange<br />

erschien <strong>das</strong> Tauchfärben, also <strong>das</strong> manuelle<br />

eintauchen der gefrästen Weißlinge<br />

in ein Liquid, als Mittel der Wahl.<br />

1592 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Multiresistenter Alleskönner<br />

Produkte<br />

Es ist einfach, flexibel und ermöglichte<br />

eine große Anzahl unterschiedlicher<br />

Einfärbungen.<br />

Diese Vorgehensweise stellt aber wieder<br />

einen Rückgriff auf alte handwerkliche<br />

Traditionen dar, bei denen der Zahntechnikermeister<br />

bei jeder Restauration<br />

selbst Hand anlegt. In einer industriellen<br />

Fertigung steht dies einer rationellen<br />

Qualitätsproduktion entgegen.<br />

Die Tauchfärbung führt immer wieder<br />

zu deutlichen Farbunterschieden innerhalb<br />

der Gerüste, so kommt es wiederholt<br />

zu dunklen zervikalen Rändern<br />

und dunklen Zwischengliedern.<br />

Selbst bei identischen Weißlingen und<br />

Färbeflüssigkeiten weichen nacheinander<br />

getauchte Gerüste in ihren Farbwerten<br />

voneinander ab.<br />

Getauchte Gerüste müssen vor dem<br />

Brand sorgfältig getrocknet werden, da<br />

sie sonst im Ofen zerstört werden. Dies<br />

führt zu einer signifikanten Verlängerung<br />

der Produktionsdauer.<br />

Grundsätzlich kann gesagt werden,<br />

<strong>das</strong>s <strong>das</strong> Tauchfärben für eine hochautomatisierte<br />

Fertigung nicht geeignet<br />

ist (Abb. 1).<br />

Eingefärbte Blanks<br />

Die DOCERAM Medical Ceramics hat<br />

aus diesem Grund schon sehr früh als<br />

einer der ersten Produzenten voreingefärbte<br />

CAD/CAM Blanks entwickelt.<br />

Seit 2007 wird <strong>das</strong> eisenoxidfreie voreingefärbte<br />

Nacera Z Medium und Ivory<br />

an die großen Fräszentren in der gesamten<br />

Welt geliefert.<br />

Das System der voreingefärbten Nacera<br />

Z Rohlinge verfolgt konsequent den<br />

Ansatz durch<br />

1. reproduzierbare Farben<br />

2. höchste Flexibilität<br />

3. kleinst mögliche Lagerhaltung,<br />

um für den Kunden den maximalen Nutzen<br />

zu erzeugen.<br />

Die Herstellung der voreingefärbten<br />

Blanks geschieht ausschließlich in Dortmund<br />

mit Hochleistungsrohstoffen, die<br />

mit unserem einzigartigen Pulverkonzept<br />

nach den Rezepten der DOCERAM<br />

Medical Ceramics erzeugt wurden. Die<br />

Farbkontrolle geschieht mit Messgeräten<br />

aus der Automobilindustrie und<br />

wurde eigens für die Dentalproduktion<br />

modifiziert. Seit 2006 werden alle<br />

Scheiben mit identischen Farben ausgeliefert,<br />

es ist nun möglich, Restaurationen<br />

aus unterschiedlichen Produktionschargen<br />

herzustellen, selbst bei<br />

Revisionen alter Arbeiten kann der<br />

Zahntechniker sich auf die Farbkonstanz<br />

verlassen.<br />

Auch eine Lagerung über längere Zeit<br />

hat absolut keinen Einfluss auf die Farbe<br />

und auch die neue leichter fräsbare<br />

Qualität Nacera Z Ivory S und Medium<br />

S kann mit älteren Qualitäten kombiniert<br />

werden.<br />

Mit dem Farbsystem der Nacera Z Familie<br />

kann man durch konventionelle<br />

Schichttechnik alle A und B Farben des<br />

Vita Classic Farbrings erreichen. Das<br />

hierzu notwendige Know-How stellt die<br />

DOCERAM Medical Ceramics in Schulungen<br />

vor Ort gerne zur Verfügung. Der<br />

Clou hierbei ist, <strong>das</strong>s lediglich zwei verschiedene<br />

Grundfärbungen notwendig<br />

sind. Hierdurch wird die Lagerhaltung,<br />

gerade bei großen Fräszentren deutlich<br />

vereinfacht. Die standardisierten Abläufe<br />

lassen sich hervorragend in chinesischen<br />

Produktionszentren integrieren.<br />

Man merkt eben, <strong>das</strong>s hier <strong>das</strong><br />

Know-How aus der Industrie umgesetzt<br />

wurde (Abb. 2).<br />

Das eingefärbte Material besitzt hervorragende<br />

Festigkeitswerte. Die Kunden<br />

der DOCERAM Medical stellen aus<br />

dem Material ästhetisch überragende<br />

Arbeiten mit bis zu 14 Einheiten her, oft<br />

auch implantatgetragene Brücken. Hierbei<br />

zahlt sich die hohe Präzision in der<br />

Fertigung der Scheiben aus, die alle isostatisch<br />

gepresst werden und hervorragende<br />

Passgenauigkeit besitzen.<br />

Die voreingefärbten Nacera Z Scheiben<br />

sollen zudem deutlich transluzenter<br />

sein als andere voreingefärbten Materialien.<br />

Dies begründet der Hersteller<br />

damit, <strong>das</strong>s er nicht mit Eisenoxid als<br />

„Färbemittel“ arbeitet. Dieses Eisenoxid<br />

stört den natürlichen Lichtfluss und <strong>das</strong><br />

Gerüst erscheint leblos und flach. DO-<br />

CERAM Medical Ceramics hat mit seinem<br />

Pulverkonzept hier eine deutlich<br />

bessere Lösung gefunden, die Farbtiefe<br />

hat praktisch keinen Einfluss auf die<br />

Transluzenz und gewährleistet bis zur<br />

tiefsten Einfärbung eine optimale Ästhetik.<br />

n<br />

d Abb. 1 Die Tauchfärbung<br />

führt immer wieder zu deutlichen<br />

Farbunterschieden<br />

innerhalb der Gerüste, so<br />

kommt es wiederholt zu<br />

dunklen zervikalen Rändern<br />

und dunklen<br />

Zwischengliedern<br />

d Abb. 2 Mit dem<br />

Farbsystem der Nacera Z<br />

Familie kann man durch<br />

konventionelle<br />

Schichttechnik alle A und B<br />

Farben des Vita Classic<br />

Farbrings erreichen<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1593


Wissen Der „Oscar“ der Zahntechnik, Platz 3<br />

Das Goldene Parallelometer 2011<br />

Der „Oscar“ der Zahntechnik<br />

Platz 3<br />

Ztm. Markus Bongartz hat den 3. Platz beim Wettbewerb um<br />

„Das Goldene Parallelometer“ 2011 belegt. In seiner sehr<br />

sorgfältig und detailliert erstellten Dokumentation zeigt er,<br />

wie er diese anspruchsvolle Aufgabe gelöst hat.<br />

Autor:<br />

Ztm. Markus<br />

Bongartz,<br />

Düsseldorf<br />

Indizes:<br />

Ästhetik<br />

Aufwachstechnik<br />

Goldenes<br />

Parallelometer<br />

NAT<br />

Planung<br />

Wax-up<br />

Anamnese<br />

Ein 36-jähriger Patient stellt sich wegen<br />

umfangreicher medizinischer und zahnmedizinischer<br />

Probleme in der Zahnarztpraxis<br />

vor.<br />

Er klagt über häufige Kopfschmerzen,<br />

Kiefergelenkschmerzen beim Kauen<br />

und leidet im Nacken- und Schulterbereich<br />

unter ständigen Verspannungen.<br />

Er ist mit seinem gesamten ästhetischen<br />

Erscheinungsbild nicht zufrieden.<br />

Weiterhin ist eine Veränderung der<br />

Oberkieferzähne zu den Unterkieferzähnen<br />

zu beobachten.<br />

Dentaler Befund<br />

n Tiefbiss der unteren Schneidezähne<br />

n ausgeprägte muskuläre Dysfunktion<br />

n generalisierter Hypertonus der Kaumuskulatur<br />

sowie der Hals-, Nackenund<br />

Schultermuskulatur<br />

n insuffiziente Eckzahnführung<br />

n fehlerhafte posteriore Abstützung<br />

n ästhetische Probleme der Frontzähne<br />

im Ober- und Unterkiefer.<br />

Behandlungsplan<br />

n Erhöhung der vertikalen Dimension<br />

mit einem Langzeitprovisorium<br />

1594 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Der „Oscar“ der Zahntechnik, Platz 3<br />

Das Goldene Parallelometer<br />

Abb. 2<br />

,<br />

d<br />

Abb. 1<br />

Abb. 1 Analyse der Verzahnung im<br />

Seitenzahnbereich<br />

e Abb. 2 Durch die extraorale Ansicht<br />

wirken die Eckzähne apikal länger als<br />

die mittleren Incisiven.<br />

n definierte Versorgung des Molarenbereichs<br />

mit Implantaten<br />

n etablieren einer 1-zu-2-Zahn-Beziehung<br />

n Lückenschluss der unteren Frontzähne<br />

n chirurgische Kronenverlängerung der<br />

oberen Frontzähne<br />

n Versorgung der Frontzähne.<br />

Arbeitsvorbereitung<br />

Um immer wieder auf die unberührten<br />

Originalmodelle zugreifen zu können<br />

und keine Informationen zu verlieren,<br />

wurden die angelieferten Modelle zuerst<br />

dubliert, anschließend wurden<br />

Zweitmodelle hergestellt, mit denen<br />

weitergearbeitet werden konnte.<br />

Da kein Gesichtsbogen zur lagerichtigen<br />

Positionierung der Modelle vorhanden<br />

war, wurden die Ober- und Unterkiefermodelle<br />

mittelwertig einartikuliert.<br />

Nach dem Einstellen wurde<br />

anhand des Shimstock-Protokolls die<br />

okklusale Kontaktposition der Antagonisten<br />

zueinander kontrolliert.<br />

Modellanalyse<br />

Funktionsanalyse<br />

Im posterioren Bereich liegt eine fehlerhafte<br />

okklusale Abstützung vor. Nach<br />

einer Analyse der Höckerbeziehungen<br />

wurden neue Positionen festgelegt, um<br />

eine optimale Verzahnung zu erreichen<br />

(Abb. 1). In der dynamischen Okklusion<br />

ist zu erkennen, <strong>das</strong>s eine insuffiziente<br />

Eckzahnführung vorliegt, die mit<br />

der neuen prothetischen Versorgung<br />

wiederhergestellt werden muss.<br />

Rot-Weiße-Ästhetik<br />

Sofern bei einem offenem Lachen Zahnfleisch<br />

entblößt wird, ist bei der Gestaltung<br />

einer ästhetischen Zahnreihe<br />

auf einen harmonischen Gingivaverlauf<br />

zu achten.<br />

Da die mittleren Inzisivi die Frontzahnreihe<br />

dominieren, wird eine Referenzlinie<br />

in Höhe des zervikal längsten Einsers<br />

parallel zur gewählten Horizontalen<br />

konstruiert.<br />

Eine deutlich unterschiedliche Länge<br />

der mittleren Inzisivi lässt sich sehr<br />

schwer kompensieren, da unterschiedlich<br />

lange Zähne auch immer unterschiedlich<br />

lang wirken. An den Zweiern<br />

und Dreiern sind Asymmetrien weniger<br />

problematisch.<br />

Der anatomische Durchschnitt gibt uns<br />

folgende Werte. Die apikalsten Punkte<br />

der Zweier stehen immer etwas tiefer<br />

als die der Einser und Dreier. Die Eck-<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1595


Wissen Der „Oscar“ der Zahntechnik, Platz 3<br />

f Tab. 1 Gegenüberstellung<br />

der Ist-Werte der Ausgangs -<br />

situation mit den Durch -<br />

schnittswerten und den<br />

Maximal- und Minimal -<br />

größen nach Mühlreiter<br />

f Abb. 3 und 4<br />

Die Breiten und Längen der<br />

Ausgangssituation<br />

zähne sollten ein wenig kürzer als die<br />

Einser oder höchstens gleich lang sein.<br />

Bei einem Blickwinkel von leicht oben,<br />

wie bei einer extraoralen Ansicht, ist<br />

die Referenzlinie leicht geneigt.<br />

In diesem Fall ist besonders auffällig,<br />

<strong>das</strong>s Zahn 11 apikal zu kurz ist und die<br />

Krone klinisch verlängert werden muss.<br />

Zahn 12 ist ebenfalls etwas zu kurz<br />

(Abb. 2).<br />

Weiße Ästhetik<br />

Zahnformen, Zahngrößen und die Zahnstellung<br />

weisen in natürlichen Gebissen<br />

immer fluktuierende Asymmetrien<br />

auf. Asymmetrien der Form und Größe<br />

kontralateraler Zähne werden hauptsächlich<br />

auf äußere Einflüsse während<br />

der fetalen Entwicklung zurückgeführt.<br />

Stellungsasymmetrien haben eine wesentlich<br />

höhere Auswirkung auf eine<br />

harmonische Zahnreihe als Unterschiede<br />

in der Zahnform. Fehler in der<br />

Zahnstellung haben auch meist Asymmetrien<br />

des Gingivaverlaufes zur Folge.<br />

Die Konsequenz daraus ist, <strong>das</strong>s für eine<br />

gute Frontzahnästhetik eine harmonische<br />

Zahnstellung wichtiger ist als<br />

die Symmetrie der Zahnformen. Bei regelmäßiger<br />

Zahnstellung können an<br />

den Zahnformen dezente individuelle<br />

Asymmetrien erzeugt werden. Dies erhöht<br />

die natürliche Wirkung der Prothetik.<br />

Jedoch sollte darauf geachtet<br />

werden, <strong>das</strong>s die mesialen Hälften der<br />

mittleren Inzisivi symmetrisch gestaltet<br />

werden, da diese durch ihre zentrale<br />

Dominanz die Harmonie der Zahnreihe<br />

größtenteils bestimmen.<br />

Bei der Herstellung von Zahnersatz im<br />

Frontzahnbereich ist es wichtig, die<br />

durchschnittliche Größe und die Bandbreite<br />

natürlicher Schwankungen zu<br />

kennen. Hierfür findet man in der Literatur<br />

einige Untersuchungen von Mühlreiter,<br />

Magnet et. al., R. Gillen et. al. und<br />

J. Sterret et. al..<br />

In der folgenden Tabelle wurden die Ist-<br />

Werte der Ausgangssituation den<br />

Durchschnittswerten und den Maximalund<br />

Minimalgrößen nach Mühlreiter gegenübergestellt<br />

(Tab. 1).<br />

In den Abbildungen 3 und 4 sind die<br />

Breiten und Längen der Ausgangssituation<br />

dargestellt.<br />

13 12 11 21 22 23<br />

Istwert 7,7/8,8 6,5/7,8 8,2/7,4 8,1/8,9 6,2/6,8 7,7/9,1<br />

Durchschnitt männlich 7,8/10,8 6,7/9,4 8,5/10,7 8,5/10,7 6,7/9,4 7,8/10,8<br />

max./min. Breite 6,3 bis 9,0 5,0 bis 8,0 6,9 bis 10,6 6,9 bis 10,6 5,0 bis 8,0 6,3 bis 9,0<br />

max./min. Länge 7,5 bis 13,0 7,8 bis 12,0 8,5 bis 14,5 8,5 bis 14,5 7,8 bis 12,0 7,5 bis 13,0<br />

Abb. 3 Abb. 4<br />

1596 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Der „Oscar“ der Zahntechnik, Platz 3<br />

Das Goldene Parallelometer<br />

Abb. 5 Abb. 6<br />

Abb. 7 Abb. 8<br />

Abb. 9 Abb. 10<br />

Zahnproportion<br />

Da die Zahnproportion beim mittleren<br />

Inzisivus am bedeutsamsten ist, wurde<br />

sie auch dort am besten untersucht. Bei<br />

der Planung sollte man aus diesem<br />

Grund immer mit der Position, Dimension<br />

und Proportion dieses Zahnes beginnen.<br />

Nach Untersuchungen befindet<br />

sich der ästhetisch ansprechende Bereich<br />

des Breiten-Längen-Verhältnisses<br />

bei etwa 0,75 bis 0,80. Studien ergaben,<br />

<strong>das</strong>s Patienten und Behandler längere<br />

Zähne bevorzugen.<br />

Pre-Wax-up<br />

Um einen ersten Eindruck zu bekommen,<br />

was in Funktion, Stellung und Form machbar<br />

ist, wurde ein erstes Wax-up erstellt.<br />

Im Frontzahnbereich wurden die verschachtelten<br />

Zähne so beschliffen, <strong>das</strong>s<br />

e Abb. 5 und 6 Erstes Wax-up zur Orientierung<br />

e Abb. 7 und 8 Die Ausgangssituation der<br />

Ober- und Unterkieferfront<br />

e Abb. 9 und 10 Minimale Schliffkorrekturen<br />

dies vom Behandler nachvollzogen werden<br />

kann, ohne einen vitalen Zahn zu<br />

beschädigen. Anschließend wurden die<br />

Zähne 11 und 21 apikal verlängert und<br />

eine harmonische Zahnform gestaltet,<br />

ohne den Charakter der Zähne zu verändern.<br />

Die Seitenzähne wurden diagnostisch<br />

beschliffen, um eine bessere Höckerbeziehung<br />

der Antagonisten zueinander<br />

zu erreichen. Danach wurde eine<br />

erste Funktion erarbeitet (Abb. 5 und 6).<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1597


Wissen Der „Oscar“ der Zahntechnik, Platz 3<br />

Abb. 11 Abb. 12<br />

Abb. 13 Abb. 14<br />

Abb. 15 Abb. 16<br />

Abb. 17 Abb. 18<br />

e Abb. 11 und 12<br />

Zuerst wurde die Länge der<br />

Zähne bestimmt<br />

Aufwachsen der Frontzähne<br />

Bevor es an <strong>das</strong> Aufwachsen der Frontzähne<br />

ging, wurden die Zähne gezielt<br />

beschliffen, um die verschachtelte<br />

Zahnstellung zu korrigieren. Nachdem<br />

zuerst die Länge der Zähne festgelegt<br />

war, wurde die Zahnbreite bestimmt.<br />

Bei der Gestaltung der Frontzähne richtet<br />

man sich nach den oben aufgeführten<br />

Proportionen. Ebenso ist es von Vorteil,<br />

auf eine Sammlung natürlicher<br />

Frontzahnsituationen zurückgreifen zu<br />

können. Nun wurde noch die Zahnform<br />

e Abb. 13 und 14 Nach der Länge wurde<br />

die Breite der Zähne festgelegt<br />

e Abb. 15 und 16 Die festgelegten<br />

Elemente wurden zur Zahnform ergänzt<br />

e Abb. 17 und 18 Die endgültig ausgearbeitete<br />

Frontzahnsituation<br />

vollendet. Die endgültige Form und Funktion<br />

wurden nach der Modellation der<br />

Seitenzähne erarbeitet (Abb. 7 bis 18).<br />

1598 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Der „Oscar“ der Zahntechnik, Platz 3<br />

Das Goldene Parallelometer<br />

Abb. 19 Abb. 20<br />

Abb. 21 Abb. 22<br />

Abb. 23 Abb. 24<br />

Funktionelles Aufwachsen<br />

der Seitenzähne<br />

Der posteriore Bereich wurde nach der<br />

NAT (Naturgemäße Aufwachstechnik<br />

nach Dieter Schulz) aufgewachst. Die<br />

Gestaltung einer funktionellen Kaufläche<br />

setzt jedoch nicht nur eine durchdachte<br />

Aufwachstechnik, sondern auch<br />

die Kenntnisse um die Lage der okklusalen<br />

Kontaktpunktmuster voraus. Sollte<br />

es nicht möglich sein (wegen Platzmangel<br />

zum Antagonisten oder sagittalen<br />

Bisslagefehlern (Angle II, Angle<br />

e Abb. 19 Festgelegte Position der Konusspitzen<br />

im IV. Quadrant und aufgewachste Höckersegmente<br />

e Abb. 20 Bestimmung der Höckerspitzenhöhe<br />

mit Hilfe einer Kalotte<br />

e Abb. 21 Modellation des mesio-bukkalen<br />

Dreieckswulstes<br />

e Abb. 22 Mit dem Dreieckswulst des mesiopalatinalen<br />

Höckers entsteht der erste Kontakt<br />

e Abb. 23 und 24 Der mesio-palatinale Höcker<br />

wurde komplett aufgewachst<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1599


Wissen Der „Oscar“ der Zahntechnik, Platz 3<br />

Abb. 25 Abb. 26<br />

Abb. 27 Abb. 28<br />

Abb. 29 Abb. 30<br />

Abb. 31<br />

e Abb. 25 Modellation des distobukkalen<br />

Höckers. Ein Stopp liegt<br />

auf dem vorgelagertem Element, der<br />

andere auf dem distalen Hilfswulst.<br />

e Abb. 26 Die komplementären<br />

Kontakte am Antagonisten<br />

e Abb. 27 Die Modellation des<br />

mesio-lingualen Segments<br />

e Abb. 28 Die Modellation des<br />

mesio-bukkalen Dreieckswulstes mit<br />

Kontakt<br />

e Abb. 29 Die aufgewachsten distolingualen<br />

Höckersegmente mit den<br />

dazugehörigen Stopps<br />

e Abb. 30 Komplettierung der mesiound<br />

disto-bukkalen Segmente<br />

e Abb. 31 Modellieren des vierten und<br />

fünften Segments<br />

1600 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Der „Oscar“ der Zahntechnik, Platz 3<br />

Das Goldene Parallelometer<br />

Abb. 32<br />

Abb. 33<br />

d Abb. 32<br />

Der in Dentin A3 hergestellte<br />

UK-Frontzahnblock<br />

d Abb. 33<br />

Reduzierte Zahnform<br />

III, Kopfbiss)), die Kauflächen und Kontaktpunktmuster<br />

in idealer Form herzustellen,<br />

sollte man in der Lage sein,<br />

durch Verlagerung der Dreieckswulstund<br />

Randleistenkontakte, an idealeren<br />

Stellen eine stabile Abstützung des Antagonisten<br />

zu erreichen. Für eine stabile<br />

okklusale Abstützung eines Zahnes<br />

benötigt man mindestens drei Kontaktpunkte,<br />

verteilt als A/B/C- oder<br />

A/B- oder B/C-Kontakte. Diese Kontakte<br />

müssen auf Schließ- und Ausgleichsstopper<br />

verteilt werden.<br />

Im Unterkiefer wurde zuerst die Position<br />

der Konusspitzen festgelegt. Hierfür<br />

wird die Farbcodierung des Okklusalen<br />

Kompasses benutzt. Um die Spee- und<br />

Wilsonkurve zu berücksichtigen, wurde<br />

mit Hilfe einer Kalotte die Höhe der<br />

Höckerspitzen bestimmt und anschließend<br />

die Höckersegmente aufgewachst.<br />

Im Oberkiefer wurde in gleicher<br />

Weise vorgegangen. Wichtig ist, <strong>das</strong>s<br />

durch die Höckersegmente keinerlei Antagonistenkontakte<br />

in IKP (Interkuspidation)<br />

und dynamischer Okklusion entstehen<br />

(Abb. 19 und 20).<br />

Nun wurden die Strukturelemente auf<br />

den Höckersegmenten angelegt. Durch<br />

gezieltes Auftragen kleiner Wachsportionen<br />

wurden die Wülste und Leisten<br />

so angelegt, <strong>das</strong>s ein funktionelles Kontaktmuster<br />

entstand. Die folgenden Bilder<br />

zeigen <strong>das</strong> Aufwachsen der antagonistischen<br />

Zähne 27+28 und 36+37<br />

(Abb. 21 bis 31).<br />

Kunststoffmodelle<br />

Die Frontzähne im Ober- und Unterkiefer<br />

wurden in zahnfarbenem Kunststoff<br />

(New Outline, anaxdent) umgesetzt.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1601


Wissen Der „Oscar“ der Zahntechnik, Platz 3<br />

Abb. 34<br />

c Abb. 34<br />

Individualisierte Front<br />

c Abb. 35<br />

Der mit Schneide und<br />

grauem Kunststoff ergänzte,<br />

reduzierte Zahnkranz<br />

Abb. 35<br />

Hierfür wurde zuerst der Frontzahnblock<br />

mit Dentin A3 aufgefüllt. Nach<br />

der Polymerisation wurden die Frontzähne<br />

reduziert und mit lichthärtenden<br />

Flowmassen individualisiert. Danach<br />

wurde die Zahnform mit transparentem<br />

Kunststoff komplettiert. Dazu wurde<br />

der Frontzahnblock in die mit Schneidemassenkunststoff<br />

gefüllte Dublierform<br />

zurückgesetzt. Wichtig hierbei ist,<br />

<strong>das</strong>s man Ablaufrillen anlegt, um den<br />

individualisierten Dentinblock korrekt<br />

reponieren zu können.<br />

Anschließend wurden die Seitenzähne<br />

mit grauem Kunststoff (Picopoly,<br />

Picodent) aufgefüllt. Nach dem<br />

Aushärten wurden die Gingivabereiche<br />

reduziert und <strong>das</strong> Modell wurde<br />

mit rosa Kunststoff fertiggestellt (Abb.<br />

32 bis 37).<br />

Konstruktions- und<br />

Materialplan<br />

Langzeit-Provisorium<br />

Das Wax-up sollte in CAD/CAM gefräste<br />

Provisorien umgesetzt werden. Für<br />

die inserierten Implantate regio 15, 26,<br />

36 plante ich Brücken, die basal freigehalten<br />

werden können. Die Implantate<br />

regio 46+47 sollten mit einer flexiblen<br />

Interimsprothese (Sunflex, Sun<br />

Dental) versorgt werden.<br />

Definitive Arbeit<br />

Nach der funktionellen und ästhetischen<br />

Analyse entschloss ich mich, den<br />

Fall folgendermaßen zu lösen:<br />

Die Seitenzähne sollten mit vollanatomisch<br />

gepressten Vollkeramikkronen<br />

(e.max press, Ivoclar) versorgt werden.<br />

1602 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Der „Oscar“ der Zahntechnik, Platz 3<br />

Das Goldene Parallelometer<br />

d Abb. 36 und 37<br />

Die fertiggestellten<br />

Kunststoffmodelle<br />

in Funktion<br />

Abb. 36<br />

Der Vorteil hierbei ist, <strong>das</strong>s die in Wachs<br />

erarbeitete Funktion eins-zu-eins in Keramik<br />

umgesetzt werden kann. Die Implantate<br />

sollten mit individuellen Zirkonaufbauten,<br />

die auf Titanbasen verklebt<br />

wurden, gestaltet werden, um eine<br />

perfekte Ausformung des Emergenzprofils<br />

und eine farblich gute Basis für<br />

die Vollkeramikkronen zu erzielen.<br />

Für die Oberkiefer-Frontzähne und die<br />

3er im Unterkiefer plante ich in Presstechnik<br />

hergestellte Vollkeramikkronen,<br />

die individuell verblendet werden. Die<br />

Unterkiefer-Incisvi sollten minimalinvasiv<br />

mit auf feuerfestenStümpfen geschichteten<br />

Veneers versorgt werden. n<br />

Abb. 37<br />

Material<br />

LZP<br />

Zeno-PMMA (Wieland)<br />

Sunflex (Sun Dental)<br />

Creapearl-Seitenzähne (Creation)<br />

Definitive Arbeit<br />

e.max-Presskeramik LT+MO-Rohlinge,<br />

e.max ceram-Verblendkeramik (Ivoclar)<br />

Zeno-Zirkoniumdioxid (Wieland)<br />

CAD/CAM-Basis inklusive Schraube<br />

(Camlog)<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Ztm. Markus Bongartz<br />

Zahnärzte Kö<br />

Königsallee 55a<br />

40212 Düsseldorf<br />

Telefon (02 11) 56 94 06 80<br />

E-Mail info@zahnaerztekoe.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1603


Wissen<br />

Auf hohem Niveau<br />

Fortbildung mit Oliver Brix<br />

Auf hohem Niveau<br />

Einen informativen Kurs zum Thema e.max<br />

mit all seinen Möglichkeiten bot Ztm.<br />

Andreas Rauh in seinem Dental <strong>labor</strong> Zahnart<br />

Rauh in Metzingen. Referent war Oliver Brix,<br />

der zehn ausgewählten Zahntechnikern die<br />

vielseitige Keramik präsentierte.<br />

e Anschauungsobjekte<br />

aus e.max Ceram<br />

Der Kurs wurde bewusst im kleinen<br />

Kreis gehalten, so <strong>das</strong>s die<br />

Teilnehmer zwei Tage lang intensiv<br />

miteinander arbeiten konnten.<br />

Oliver Brix verstand es nicht nur, die<br />

Zahntechniker für sein strukturiertes<br />

Schichtschema zu begeistern, sondern<br />

gab auch Anregungen, bei der Auswahl<br />

der Gerüstmaterialien alternative Wege<br />

zu gehen.<br />

Mit Struktur zum Ziel<br />

Um dies zu veranschaulichen, wurden<br />

im Kurs bewusst unterschiedliche Untergründe<br />

mit verschiedenen Transluzenzen<br />

vorbereitet. So wurde ein Veneer<br />

auf 21 als dünne Schale in LT gepresst,<br />

<strong>das</strong> Kronengerüst auf 22 wurde<br />

mit einem MO 0-Rohling gefertigt und<br />

e Andreas Rauh konzentriert<br />

bei der Arbeit<br />

eine weitere Kronenkappe auf 23 aus<br />

Zirkonoxid hergestellt. Diese Materialien<br />

galt es so zu verblenden, <strong>das</strong>s später<br />

kein Unterschied mehr zwischen<br />

den einzelnen Zähnen zu erkennen war.<br />

Oliver Brix stellte dies zunächst anschaulich<br />

und beeindruckend in einem<br />

Vortrag mit vielen Bildern aus seinem<br />

Labor-Alltag dar. Im späteren Ablauf<br />

des Kurses bewies er auch live, was die<br />

Bilder bereits zuvor versprochen hatten.<br />

Dabei ging er nicht nur auf <strong>das</strong><br />

Schichtschema, sondern auch auf die<br />

einzelnen Formen und Oberflächengestaltungen<br />

intensiv ein.<br />

1604 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Auf hohem Niveau<br />

Wissen<br />

e Auch der Referent ist fleißig …<br />

c … und hat immer wieder interessierte<br />

Zaungäste<br />

Motivation für den Alltag<br />

Die hervorragende Stimmung und die<br />

Motivation der Teilnehmer wurden auch<br />

über den Tag hinweg durch kulinarische<br />

Leckereien unterstützt, die für kleine außerzahntechnische<br />

Highlights sorgten.<br />

Alle Kursteilnehmer kamen zu sehr<br />

schönen Ergebnissen und jeder konnte<br />

neue Ideen und Anregungen in sein<br />

Labor mitnehmen. Die strukturierten<br />

Wege und umsetzbaren Konzepte, die<br />

Oliver Brix in diesem Kurs vermittelte,<br />

sorgen auch bei der täglichen Arbeit im<br />

Labor für neue Motivation. Eine Möglichkeit<br />

mehr, Patienten wieder glücklich<br />

zu machen und zu einem neuen<br />

und attraktiven Lächeln zu verhelfen.<br />

Danksagung<br />

Mein besonderer Dank gilt Jan Lengerer<br />

von der Firma Ivoclar Vivadent, der<br />

die notwendigen Materialien für den<br />

Kurs organisierte.<br />

A. Rauh n<br />

d Schichtung der<br />

Frontzahnästhetik<br />

im Detail<br />

d Einzelne Schritte werden<br />

genau in Augenschein<br />

genommen (von links Oliver<br />

Brix, Ilona Clesle, Herbert<br />

Schäfer, Bernd Single,<br />

Dagmar Groß)<br />

i Infos bei:<br />

a.rauh@zahnart-rauh.de<br />

und auf www.zahnart-rauh.de<br />

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Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Ausführlichere Informationen zu den hier aufgeführten Veranstaltungen finden Sie im Internet unter www.dlonline.de in der Rubrik ‹Termine›<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 10.10. Heidenheim kostenfrei 3M Espe AG<br />

ZTM Rainer Rominger (0 81 52) 700-0<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 12.10. Mainz kostenfrei www.3mespe.de<br />

Dr. Kugies<br />

Lava Groß-VA 12.10. Tettnang auf Anfrage<br />

Prof. Edelhoff, Heike Stöth<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 21.10. Schwäbisch kostenlos<br />

Hr. Hölldampf<br />

Gmünd<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 28.10. Tettnang kostenfrei<br />

Hr. Schmieder, ggf. Heike Stöth<br />

Blick hinter die Kulissen/Lava COS 03.11. Hamburg kostenfrei<br />

ZT Andreas Eichwald<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 07.11. Heidenheim kostenfrei<br />

ZTM Rainer Rominger<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 09.11. Mainz kostenfrei<br />

Dr. Kugies<br />

Provisorienkurs/Lava 11.11. Korbach kostenfrei<br />

Frau Diehl/ZTM Bernd Ludorf<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 25.11. Tettnang kostenfrei<br />

Hr. Schmieder, ggf. Heike Stöth<br />

Blick hinter die Kulissen/Lava COS/Design 7.0 02.12. Korbach kostenfrei<br />

ZTM Bernd Ludorf<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 05.12. Heidenheim kostenfrei<br />

ZTM Rainer Rominger<br />

Blick hinter die Kulissen/Lava COS 07.12. Hamburg kostenfrei<br />

ZT Andreas Eichwald<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 07.12. Mainz kostenfrei<br />

Dr. Kugies<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 09.12. Tettnang kostenfrei<br />

Hr. Schmieder, ggf. Heike Stöth<br />

EMS|M04 Verblendung nach Maier II (ZIF), 13.10.-15.10. Dresden 910,00 Amann Girrbach GmbH<br />

Sonderkurs für rosa Ästhetik und helle Zähne (0 72 31) 957-221<br />

ZTM Joachim Maier<br />

www.amanngirrbach.com<br />

MM|M05 Okklusionslehre ADVANCED 14.10.-15.10. München 850,00<br />

ZTM Stefan Schunke<br />

EM|M01 Oberfläche und Textur 14.10. Essen 400,00<br />

Bertrand Thiévent<br />

EM|M01 Oberfläche und Textur 15.10. Essen 400,00<br />

Bertrand Thiévent<br />

FMD|M08 CAD-CAM ADVANCED V, 28.10.-29.10. Berlin 590,00<br />

Zirkonoxid-Doppelkronentechnik mit NEM<br />

Sekundärgerüst<br />

ZTM Volkmar Schmidt<br />

EM|M03 Keramik ADVANCED I (CC/ZIF), 28.10.-29.10. Berlin 800,00<br />

naturanaloge Schichttechnik CC/ZIF<br />

ZTM Peter Biekert<br />

EMS|M04 Verblendung nach Maier II (ZIF), 03.11.-05.11. Hamburg 910,00<br />

Sonderkurs für rosa Ästhetik und helle Zähne<br />

ZTM Joachim Maier<br />

FMD|M08 CAD-CAM ADVANCED V, 11.11.-12.11. Dresden 590,00<br />

Zirkonoxid-Doppelkronentechnik mit NEM<br />

Sekundärgerüst<br />

ZTM Volkmar Schmidt<br />

EM|M03 Keramik ADVANCED I (CC/ZIF), 11.11.-12.11. Walsrode 800,00<br />

naturanaloge Schichttechnik CC/ZIF<br />

ZTM Peter Biekert<br />

EMS|M02 Verblendung nach Nolte (CC/ZIF), 11.11.-12.11. Münster 820,00<br />

Frontzahn-Formen III (Live-Patientenfall)<br />

Andreas Nolte<br />

EM|M02 Keramik BASIC (ZIF), 11.11.-12.11. Bochum 800,00<br />

einfache Schichttechnik Creation ZIF<br />

Hubert Schenk<br />

EM|M06 Keramik ADVANCED IV (Frontzahn-Formen II) 18.11.-19.11. Pforzheim 820,00<br />

Andreas Nolte<br />

EMS|M05 Verblendung nach Maier III (CC), 18.11.-19.11. Wien 850,00<br />

Schichttechnik auf Platinfolie<br />

ZTM Joachim Maier<br />

EMS|M06 Verblendung nach Schunke, geschichtete 18.11.-19.11. Essen 800,00<br />

Seitenzahnkeramik<br />

ZTM Stefan Schunke<br />

1606 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

FMA|M01 Kopierfräsen – BASIC (analoge Prozesskette) Pforzheim 240,00 Amann Girrbach GmbH<br />

AG-Referenten<br />

FMD|M01 CAD-CAM Basic (digitale Prozesskette) Pforzheim & 390,00<br />

AG-Referenten<br />

Koblach<br />

FMD|M02 CAD-CAM Basic, Addendum Motion Pforzheim & 650,00<br />

(digitale Prozesskette)<br />

Koblach<br />

AG-Referenten<br />

FMD|M03 CAD-CAM ADVANCED I, Grundkenntnisse Pforzheim 490,00<br />

Abutmentsoftware<br />

AG-Referenten<br />

FMD|M04 Webinar CAD-CAM ADVANCED I, Online 180,00<br />

Grundkenntnisse Abutmentsoftware<br />

AG-Referenten<br />

FMD|M09 Webinar CAD-CAM ADVANCED II, Online 90,00<br />

Software-Update Teleskopmodul<br />

AG-Referenten<br />

FMD|M10 Webinar CAD-CAM ADVANCED III, Online 135,00<br />

Virtueller Artikulator „Ceramill Artex ® “<br />

AG-Referenten<br />

Individualisierung von Prothesen – Der tägliche 14.10. Köln 330,00 anaxDENT GmbH<br />

Einsatz von Basis-Kunststoffen hilft immens die (07 11) 62 00 92-0<br />

Darstellung des natürlichen Zahnfleisches zu<br />

www.anaxdent.com<br />

imitieren. Die natürliche Gestaltung der Basis,<br />

<strong>das</strong>s Ein- und Auflegen von eingefärbten,<br />

individualisierten, farblich abgestimmten<br />

Kunststoffen werden einfach erklärt und<br />

praxisnah umgesetzt. Die einzelnenSchritte vom<br />

Modellieren über die Individualisierung bis zur<br />

Politur werden intensiv trainiert.<br />

Matthias Meyer<br />

Schienenherstellung – An einem vom 21.10. Stuttgart 250,00<br />

Kursteilnehmer mitgebrachten Fall werden<br />

Schienen aus glasklarem PMMA – Kunststoff mit<br />

adjustierten Oberfl ächen demonstriert und<br />

gefertigt.Das praktische Kursziel der<br />

Teilnehmer ist diese Schiene fertig zu stellen.<br />

Aufgezeigt werden Konzepte, pfiffige<br />

Problemlösungen aus dem Alltag der Herstellung<br />

von Schienen, Implantatplanungs- und<br />

Bohrschablonen für verschiedene<br />

Implantatsysteme.<br />

Stefan Thunert<br />

Vom wax-up zur fertigen Arbeit – Die 28.10. Essen 250,00<br />

Herstellung einer Komposit Arbeit, ob nun eine<br />

Teleskoparbeit oder All-on-4 , soll einfach,<br />

schnell, wirtschaftlich und dabei auch hohen<br />

ästhetischen Ansprüchen gerecht werden. Mit<br />

Hilfe der Injektionstechnik kann dies erreicht<br />

werden. Anhand eines Vortrages wir diese<br />

Technik anschaulich erklärt und<br />

Lösungsmöglichkeiten mit dem Küvettensystem und<br />

den dazu passenden Kompositen aufgezeigt.<br />

Jens Erich<br />

Doppelkronen-Workshop – 10.10.-11.10. Bremen 290,00 BEGO<br />

wahlweise mit WiroFix oder friktiv<br />

Bremer Goldschlägerei<br />

Metallkeramik: Rationelle Schichttechnik mit 10.10.-12.10. Bremen 240,00 (04 21) 20 28 372<br />

optimaler Gerüstvorbereitung<br />

www.bego.com<br />

Modellguss Fortgeschrittenen Kursus I – 01.11.-03.11. Bremen 280,00<br />

komplizierte OK und UK-Klammerprothesen<br />

Rationelle Kombitechnik/Fräs- und 07.11.-11.11. Bremen 490,00<br />

Teleskoptechnik – Profikursus, für<br />

Meisterschüler besonders geeignet<br />

Topfit zur Gesellenprüfung – Generalprobe mit 14.11.-18.11. Bremen 200,00<br />

Modellgussgerüst, Brücke, Teleskop<br />

CAD/CAM Einführungskursus – für Azubis (Preis 1) 14.11.-18.11. Bremen 280,00/<br />

und Jungtechniker (Preis 2) 480,00<br />

Topfit zur Gesellenprüfung – Generalprobe mit 12.12.-16.12. Bremen 200,00<br />

Modellgussgerüst, Brücke, Teleskop<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1607


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

BEGO Medical-Workshop 12.10. Bremen 49,00 BEGO Medical<br />

BEGO Medical-Workshop 09.11. Bremen 49,00 (04 21) 20 28 178<br />

BEGO Medical-Workshop 14.12. Bremen 49,00 www.bego-medical.de<br />

thermopress 400 Spritzgusssystem; Modul 01/ 06.10.-07.10. Senden 620,00 bredent GmbH & Co. KG<br />

Grundkurs (0 73 09) 872-396<br />

ZTM Jens-Christian Fehsenfeld<br />

www.bredent.com<br />

Herstellung einer Protrusionsschiene Workshop 20.10. Senden 420,00<br />

Zertifizierungskurs Labor<br />

ZTM Dieter Grau M.Sc.<br />

SKYplanX/Hands-on Software Training und 24.10. Senden 350,00<br />

Bohrschablonenherstellung<br />

ZTM Markus Ostermeier<br />

thermopress 400 Spritzgusssystem; Modul 02/ 27.10.-28.10. Senden 620,00<br />

Kurs für Fortgeschrittene<br />

ZTM Jens-Christian Fehsenfeld<br />

Individuelle visio.lign Verblendungen, von 25.11.-26.11. Senden 890,00<br />

Implantat-Suprakonstruktionen aus Zirkon<br />

Andreas Lüdtke<br />

SKYplanX/Hands-on Software Training und 28.11. Senden 350,00<br />

Bohrschablonenherstellung<br />

ZTM Markus Ostermeier<br />

thermopress 400 Spritzgusssystem; Modul 01/ 08.12.-09.12. Senden 620,00<br />

Grundkurs<br />

ZTM Jens-Christian Fehsenfeld<br />

Behandlung der Schlafapnoe mit der Termin auf Senden 170,00<br />

Protrusionsschiene SleepPlus<br />

Anfrage<br />

Dr. Margit Weiss<br />

Abformung – aber richtig! Termin auf vor Ort 99,00<br />

Sabine Rißmann<br />

Anfrage<br />

Einstückguss auf Implantat-, Teleskop- und 2-Tages-Kurs vor Ort 900,00<br />

Stegarbeiten<br />

Termin auf<br />

ZT Björn Lenz, ZT Marc Wagner, ZT Martin Liebel Anfrage<br />

Erfolgreich Gießen/Gießtechnik nach Sabath; Termin auf vor Ort 1132,00<br />

Modul 01/Einsteigerkurs<br />

Anfrage<br />

Andreas Sabath<br />

Erfolgreich Gießen/Gießtechnik nach Sabath; 2-Tages-Kurs vor Ort 2037,00<br />

Modul 02/Expertenkurs<br />

Termin auf<br />

Andreas Sabath<br />

Anfrage<br />

Verblenden mit visio.lign Termin auf Vor Ort 550,00<br />

ZT Björn Lenz, ZT Marc Wagner, ZTM Martin Liebel, Anfrage<br />

ZTM Michael Maier<br />

Herstellung einer Protrusionsschiene Workshop Termin auf Hamburg und 420,00<br />

Zertifizierungskurs Labor Anfrage Münster<br />

ZT Jörg Meier<br />

SKYplanX / Software Intensivtraining Termin auf Senden 130,00<br />

ZTM Markus Ostermeier<br />

Anfrage<br />

Implantologie step by step von Frau zu Frau 14.10.-15.10. Nürnberg auf Anfrage bredent medical GmbH & Co. KG<br />

Dr. Anne Gresskowski / Dr. Lara Müller (0 73 09) 872-396<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! Mit Hands-on 21.10.-22.10. Crailsheim 1750,00 www.bredent-medical.com<br />

Dr. Stephan Ryssel M.Sc.<br />

Workshop am Phantom Modul 01/Modul 02 21.10.-22.20. Nürnberg 700,00<br />

Prof. NY. Dr. med. dent. Manfred Lang<br />

Therapiekonzepte für mehr Lebensqualität/ 26.10. Senden<br />

Implantologiekonzepte<br />

Herbert Bibiza/Roland Benz<br />

Starker Knochenverlust im OK oder UK – was tun? 26.10. Weinheim 950,00<br />

PD Dr. Dr. Horst Ernst Umstadt<br />

SKY fast & fixed /Feste Zähne – sofort! Mit 28.10. Burgdorf 495,00<br />

Hands-on/Nur für Zahnärzte<br />

Dr. med. dent. Andreas Groetz M.Sc.<br />

Teamstart Chirurgie 02.11. Weinheim 800,00<br />

PD Dr. Dr. Horst Ernst Umstadt<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! 04.11. Stuhr 950,00<br />

ZA Seven Hangert<br />

HELBO-Therapie: Biofilm – Ihr unsichbarer Feind! 11.11. Bonn auf Anfrage<br />

Dr. Tilman Eberhard, M.Sc., Dr. Sigurd Hafner<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! 12.11. Ulm 950,00<br />

Dr. Michael Weiss<br />

1608 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! 12.11. Schöneck 950,00 bredent medical GmbH & Co. KG<br />

ZA Gerhard Reif<br />

HELBO-Therapie/Parodontitis- und 16.11. Stuttgart auf Anfrage<br />

Periimplantitisbehandlung<br />

PD Dr. Jörg Neugebauer, Dr. Margit Schütze-Gößner,<br />

Dr. Ulrich Fürst<br />

SKY fast & fixed/este Zähne – sofort! Mit Hands-on 25.11.-26.11. Crailsheim 1750,00<br />

Dr. Stephan Ryssel M.Sc.<br />

Behandlung von Alveolarfortsatzdefekten: 30.11. Köln 650,00<br />

Eigenknochen und Alternativen<br />

PD Dr. Dr. Daniel Rothamel<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! 03.12. Landsberg am 950,00<br />

Dr. Georg Bayer/Dr. Frank Kistler<br />

Lech<br />

Workshop am Phantom Modul 01/Modul 02 09.12.-10.12. Nürnberg 700,00<br />

Prof. NY. Dr. med. dent. Manfred Lang<br />

HELBO-Therapie: Biofilm – Ihr unsichbarer Feind! 09.12. Heidelberg auf Anfrage<br />

Dr. Tilman Eberhard, M.Sc., Dr. Sigurd Hafner<br />

Wege zur Hochwertigen Ästhetik als Grundkurs 15.10. Rostock 370,00 Candulor Dental GmbH<br />

ZTM Kay Axthelm<br />

KunstZahnWerk<br />

Wege zur Hochwertigen Ästhetik als Grundkurs 29.10. Berlin 370,00 (0 77 31) 79 783-22<br />

ZTM Kay Axthelm<br />

www.candulor.de<br />

Basiswissen der Totalprothetik 11.11.-12.11. Nürnberg 570,00<br />

ZTM Reinhold Haß<br />

Einführung in die Ästhetik der Zahnprothese 19.11. Regensburg 295,00<br />

ZTM Tony Wiessner<br />

Ansprechpartnerin: Angelika Achenbach, Bitte fordern Sie unser aktuelles Kursprogramm an!<br />

Das ist aber teuer … 19.10. Starnberg 25,00 Corona Lava Fräszentrum<br />

Dr. Roland Welte, ZA<br />

Starnberg<br />

(0 81 51) 55 53 88<br />

www.lavazentrum.com<br />

Teilnahme nur nach Anmeldung, da Teilnehmerzahl begrenzt!<br />

Individuelle Charakterisierung von 14.11. Meckenheim 250,00 DA VINCI CREATIV<br />

Kunststoffzähnen (Workshop)<br />

Forum für die <strong>dental</strong>e Kunst<br />

Massimiliano Trombin (0 22 25) 10 027<br />

Dentale Formen und Strukturen III – 17.11.-18.11. Meckenheim 850,00 www.davinci<strong>dental</strong>.de<br />

Die majesthetische Frontzahnbrücke<br />

ZTM Achim Ludwig<br />

Das geschichtete Frontzahnveneer II – 25.11.-26.11. Meckenheim 790,00 /<br />

Teamkurs für ZÄ und ZT<br />

Team<br />

Massimiliano Trombin, Dr. Winfried Flatten 1420,00<br />

Die majesthetische Seitenzahnrekonstruktion 28.11.-29.11. Meckenheim 650,00<br />

ZTM Claudia Füssenich<br />

Fordern Sie unser aktuelles Kursprogramm 2011 an!<br />

Minimal-invasiv – Non-invasiv 05.10. Gütersloh 349,00 DeguDent GmbH<br />

ZT Klaus Müterthies, Gütersloh (0 61 81) 59-59 15<br />

Lessons with love 05.10. Düsseldorf 295,00 www.degudent.de<br />

ZTM Werner Gotsch, Marktleuthen<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 06.10. Hannover 98,00<br />

ZTM Andrea Schlichting, DeguDent GmbH<br />

Variationen der Veneer-Technik 10.10. Stuttgart 385,00<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

Aufwachstechnik als Basis und Wegbereiter 11.10. Düsseldorf 295,00<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 11.10. Bielefeld 98,00<br />

ZTM Leif Alliger, DeguDent GmbH<br />

Minimal-invasiv – Non-invasiv 12.10. Gütersloh 349,00<br />

ZT Klaus Müterthies, Gütersloh<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 12.10. Berlin 98,00<br />

ZTM Gerald Haase, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 12.10.-13.10. Stuttgart 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Richard Wirschke, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 12.10.-13.10. Bielefeld 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Leif Alliger, DeguDent GmbH<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1609


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Das Kiss ® -Konzept: „All in one“ 12.10. Hannover 385,00 DeguDent GmbH<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 13.10.-14.10. Düsseldorf 510,00<br />

2-Tage mit Kiss und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 14.10. Bielefeld 98,00<br />

ZTM Leif Alliger, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 17.10. Stuttgart 98,00<br />

ZTM Richard Wirschke, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 17.10.-18.10. Bielefeld 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Ansger Volke, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 19.10. Düsseldorf 98,00<br />

ZTM Jochem Fries-Terstesse, DeguDent GmbH<br />

Minimal-invasiv – Non-invasiv 19.10. Gütersloh 349,00<br />

ZT Klaus Müterthies, Gütersloh<br />

CAD/CAM in der Implantat-Prothetik 19.10. Berlin 295,00<br />

ZT Carsten Fischer, Frankfurt a. M.<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 19.10.-20.10. Bielefeld 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Ansger Volke, DeguDent GmbH<br />

Lessons with love 19.10. Stuttgart 295,00<br />

ZTM Werner Gotsch, Marktleuthen<br />

Lessons with love 20.10. Düsseldorf 149,00<br />

ZT Yamen Chaban, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 26.10.-27.10. Hamburg 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Frank Hartzig, DeguDent GmbH<br />

Lessons with love 26.10. Hanau 295,00<br />

ZTM Werner Gotsch, Marktleuthen<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 31.10. Berlin 295,00<br />

1-Tag mit KISS und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 01.11.-02.11. Hamburg 510,00<br />

2-Tage mit KISS und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Lessons with love 02.11. Hanau 149,00<br />

ZT Yamen Chaban, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 09.11. Hamburg 98,00<br />

ZTM Frank Hartzig, DeguDent GmbH<br />

Variationen der Veneer-Technik 09.11. Düsseldorf 385,00<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 09.11.-10.11. Berlin 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Gerald Haase, DeguDent GmbH<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 09.11. Stuttgart 295,00<br />

1-Tag mit KISS und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Restauration demineralisierter Zähne mit System 09.11. Ismaning 295,00<br />

C.D.T. Darryl Millwood, Murnau<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 10.11. Hanau 98,00<br />

ZTM Ansger Volke, DeguDent GmbH<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 14.11.-15.11. Hannover 510,00<br />

2-Tage mit KISS und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 15.11. Hanau 98,00<br />

ZTM Ansger Volke, DeguDent GmbH<br />

Das Kiss ® -Konzept: „All in one“ 16.11. Berlin 385,00<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

Implantat-Prothetik by CAD/CAM, Kompetenz im Team 16.11. Hannover 98,00<br />

ZTM Stephan Adler, Landsberg am Lech<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 21.11. Ismaning 98,00<br />

ZTM Joachim Wille, DeguDent GmbH<br />

Variationen der Veneer-Technik 22.11. Hanau 385,00<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 22.11.-23.11. Hannover 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Andrea Schlichting, DeguDent GmbH<br />

Das Kiss ® -Konzept: „All in one“ 23.11. Hanau 385,00<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

Restauration demineralisierter Zähne mit System 23.11. Stuttgart 295,00<br />

C.D.T. Darryl Millwood, Murnau<br />

Lessons with love 23.11. Berlin 295,00<br />

ZTM Werner Gotsch, Marktleuthen<br />

1610 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Aufwachstechnik als Basis und Wegbereiter 25.11. Hanau 295,00 DeguDent GmbH<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 28.11.-29.11. Berlin 510,00<br />

2-Tage mit KISS und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Aufwachstechnik als Basis und Wegbereiter 30.11. Berlin 295,00<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Implantat-Prothetik by CAD/CAM, Kompetenz im Team 30.11. Düsseldorf 98,00<br />

ZTM Stephan Adler, Landsberg am Lech<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 01.12.-02.12. Ismaning 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Joachim Wille, DeguDent GmbH<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 01.12. Düsseldorf 295,00<br />

1-Tag mit KISS und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Aufwachstechnik als Basis und Wegbereiter 05.12. Hannover 295,00<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 06.12. Hannover 295,00<br />

1-Tag mit KISS und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 08.12. Hannover 98,00<br />

ZTM Andrea Schlichting, DeguDent GmbH<br />

Detaillierte Beschreibungen finden Sie unter www.degudent.de unter der Rubrik „Fortbildung und Veranstaltungen“.<br />

Teleskopkrone aus emf 21.10. Essen 249,00 Dentaurum GmbH & Co. KG<br />

ZTM Carsten Haake (0 72 31) 803-470<br />

Laserschweiß-Grundkurs 21.10. Ispringen 125,00 www.dentaurum.de<br />

ZT Friedhelm Oeynhausen<br />

Kieferorthopädischer Grundkurs Teil II – 21.10.-22.10. Ispringen 375,38<br />

Herstellung von bimaxillären Geräten<br />

ZT Martin Geller<br />

KFO Spezialkurs „Fränkel“ – 21.10.-22.10. Baden (bei 375,38<br />

Herstellung der FR III Apparatur<br />

Wien)<br />

ZT Konrad Hofmann<br />

Die gaumen- bzw. bügelfreie Teleskopprothese im 21.10.-22.10. Hamburg 449,00<br />

Einstückgussverfahren aus CoCr<br />

ZT Michael Martin<br />

Herstellung eines gnathologischen Set-up 22.10. Ispringen 125,00<br />

ZT Stephan Jopp<br />

Digitale Fotografie 22.10. Ispringen 125,00<br />

ZTM Wolfgang Weisser<br />

Kieferorthopädischer Grundkurs Teil II – 04.11.-05.11. Hamburg 375,38<br />

Herstellung von bimaxillären Geräten<br />

ZT Jörg Meier<br />

Laserschweißkurs für Anwender 15.11.-16.11. Gieboldehausen 600,00<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Die Herbst Apparatur – eine Bereicherung für 18.11. Ispringen 350,00<br />

die tägliche Praxis<br />

Dr. Claudia Zöller, Dr. Georg Zöller<br />

Implantationskurs mit Live-OP 05.11. Hamburg 383,00 Dentaurum Implants GmbH<br />

Dr. Vocke (0 72 31) 803-470<br />

Implantatplanung – von klassisch bis 05.11. Berlin 383,00 www.dentaurum.de<br />

dreidimensional – mit Hafner<br />

Dr. Schnutenhaus<br />

Implantationskurs an Humanpräparaten 12.11. München 460,00<br />

Prof. Benner/Dr. Sontheimer<br />

Knochenregeneration – Methodik + Technik – 12.11. Nürnberg 435,00<br />

Halbtageskurs ohne Hands-On ! – mit Resorba?<br />

Noch offen<br />

Hr. Ghassemi<br />

Keramik für Einsteiger 11.10.-12.10. Essen 225,00 DENTSPLY DeguDent GmbH<br />

ZTM Udo Waniek (0 61 81) 59 59 76<br />

Ceramco iC Eine für alles! – Metallkeramik, 14.10.-15.10. Essen 495,00 www.dentsply-degudent.de<br />

Vollkeramik und Überpresstechnik mit System<br />

ZTM Thomas Kühn<br />

Ceramco iC Masterkurs 21.10. München 249,00<br />

ZTM Janusch Kipka<br />

Masterworkshop Ceramco iC 28.10.-29.10. Idstein 495,00<br />

ZTM Shahab Esfarjani<br />

Aufstellkurs APF NT 02.11.-03.11. Berlin 325,00<br />

ZTM Burkhard Maaß<br />

Ceramco iC – Einsteiger 08.11. Hanau 159,00<br />

ZTM Udo Waniek<br />

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Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Ceramco iC – Einsteiger 08.11. Berlin 159,00 DENTSPLY DeguDent GmbH<br />

ZTM Burkhard Maaß<br />

Keramik für Fortgeschrittene 08.11.-09.11. Essen 450,00<br />

ZTM Wilfried Schürmanns<br />

Masterworkshop in:joy 10.11. Neuss 249,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Detaillierte Beschreibungen finden Sie unter www.dentsply-degudent.de unter der Rubrik „Fortbildung und Veranstaltungen“.<br />

Keramik für Fortgeschrittene 08.11.-09.11. Essen 450,00 FUNDAMENTAL<br />

ZTM Wilfried Schürmanns<br />

Schulungszentrum<br />

Totalprothetik 09.11.-10.11. Essen 149,00 (0201) 86 864-0<br />

Kirsten Karau<br />

www.fundamental.de<br />

No-Prep Veneers auf Platinfolie – 11.11. Essen 350,00<br />

der Patientenfall<br />

ZTM Axel Gütges<br />

Die Modellherstellung – mit Präzision zur Perfektion 15.11. Essen 195,00<br />

ZTM Klaus Osten<br />

Die totale Prothese – APF 22.11. Essen 250,00<br />

ZTM Klaus Osten<br />

Zahnformen + Zahnstrukturen 25.11.-26.11. Essen 750,00<br />

ZTM Volker Brosch<br />

Fordern Sie unsere aktuellen Seminarbroschüren 2011 an!<br />

Initial Basic Workshop Initial IQ System 22.10. Frankfurt 220,00 GC Germany GmbH<br />

ZTM Garlef Roth a.M. (0 61 72) 99 596-0<br />

Dentalfotografie und Dokumentation von 28.10. Berlin 400,00 www.gcgermany.de<br />

Patientenfällen“<br />

ZTM Andreas Kunz<br />

Gradia & Gradia Gum Shades Workshop 04.11.-05.11. Frankfurt 450,00<br />

„Basic bis Professional“<br />

a.M.<br />

ZTM Tomonari Okawa<br />

ZT28 – Initial MC Ästhetik Kurs“ Patientenfall Live“ 18.11.-19.11. Idstein 880,00<br />

ZTM Shahab Esfarjani<br />

Initial MC „Möglichkeiten der individuellen 26.11. Berlin 450,00<br />

Veneertechnik“<br />

ZTM Christian Rothe<br />

Meistervorbereitung Zahntechnik Teil II 04.05. 2012 Dresden auf Anfrage Handwerkskammer Dresden<br />

(berufsbegleitend) -27.04. 2013 (03 51) 80 87 50<br />

Meistervorbereitung Zahntechnik Teile II/I 04.05. 2012 Dresden auf Anfrage<br />

(Vollzeit) -27.04. 2013<br />

Weitere Infos unter www.hwk-dresden.de<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 11.10. Ettlingen 139,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

Techn. Fachberater (0 61 81) 35 39 24<br />

CAD/CAM 4 „Aus der Praxis für die Praxis“ 11.10. Garbsen 179,00 www.heraeus-<strong>dental</strong>.de<br />

Jörg Bies<br />

Einführung in <strong>das</strong> Aufstellsystem – 12.10. Wasserburg 99,00<br />

Totalprothetik in Funktion<br />

ZTM Kai Franke<br />

CAD/CAM 2 – Aufbau Kurs „Vertiefen Sie Ihr 12.10. Hagen 99,00<br />

Wissen“<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 12.10. Garbsen 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Die Totale Prothese – Aufstellung nach dem 13.10.-14.10. Dresden 625,00<br />

Lerch-Konzept<br />

Prothetiker Peter Lerch<br />

Indiv. Keramikrestauration – Verblendung und 13.10.-14.10. Düsseldorf 475,00<br />

Veneer im Verbund<br />

ZTM Uwe Hruschka<br />

CAD/CAM 3.1. „Abutment Designer“ 13.10. Garbsen 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4 „Aus der Praxis für die Praxis“ 13.10. Halle 179,00<br />

Bukowski<br />

CAD/CAM 4.1. Der individuelle Implantatsteg im 13.10. Düsseldorf 649,00<br />

CARA-System<br />

ZTM Roland Binder<br />

Signum-Verblendkurs Ästhetik-Konzepte 14.10. Garbsen 389,00<br />

ZTM Jürgen Freitag<br />

PALA-Ästhetik - bewährt und kompetent 14.10. Hagen 275,00<br />

ZTM Dieter Ehret<br />

Navigator-Masterkurs 14.10.-15.10. Berlin 725,00<br />

ZTM Paul Fiechter<br />

1612 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Galvanotechnik „Preciano“ IQ Hands-on Kurs 14.10.-15.10. Hamburg 590,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

ZTM Josef Reitmaier<br />

CAD/CAM 2- Aufbau Kurs „Vertiefen Sie Ihr Wissen“ 14.10. Düsseldorf 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Anspruchsvolle Fälle aus dem Alltag – einfach 18.10.-19.10. Hamburg 475,00<br />

gelöst mit Heraceram und Signum Composite.<br />

Keramik und Composite<br />

ZTM Uwe Hruschka<br />

Digitale Fotografie – Kurs 2 19.10. Ettlingen 295,00<br />

ZTM/MDT Wolfgang Weisser<br />

Navigator-Farb-GPS 19.10. Alling 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Navigator-Farb-GPS 19.10. Hagen 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 1 – Einsteigerkurs 19.10. Alling 50,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3.1. „Abutment Designer“ 19.10. Hagen 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Signum Implantat-Verblendkurs 20.10. Hamburg 275,00<br />

ZTM Thomas Arnold<br />

CAD/CAM 2- Aufbau Kurs „Vertiefen Sie Ihr Wissen“ 20.10. Alling 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Rationelle Keramikverblendung auf 21.10. Schorndorf 275,00<br />

Zirkondioxod-Gerüsten mit Einführung in die<br />

Materialkunde Zirkondioxid<br />

ZTM Jörg Bies<br />

Signum-Verblendkurs Ästhetik-Konzepte 21.10. Nürnberg 389,00<br />

ZTM Jürgen Freitag<br />

Funktionsdiagnostik für <strong>das</strong> erfolgreiche Team 21.10.-22.10. Ettlingen 595,00<br />

Zahnarzt/Zahntechniker<br />

ZA Dr. Körner/ZTM Mormann<br />

Matrix-Master Variation der Veneer-Technik 21.10.-22.10. Wasserburg 725,00<br />

ZTM Paul Fiechter<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 21.10. Düsseldorf 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

BWL 2 Workshop für Fortgeschrittene – 21.10.-22.10. Hanau 500,00<br />

Betriebswirtschaftlicher, rechtlicher und<br />

steuerlicher Workshop für Geschäftsführer<br />

Dipl.-Kfm. Frank Lenz<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 24.10. Alling 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Matrix-Master Frontzahn- <strong>das</strong> Konzept zu 25.10.-26.10. Hamburg 725,00<br />

ästhetischen Top-Ergebnissen mit allen<br />

Keramiklinien<br />

ZTM Paul Fiechter<br />

CAD/CAM 3.1. „Abutment Designer“ 25.10. Alling 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Noninvasive Additionaler Veneer-Technik 26.10.-27.10. Hanau 495,00<br />

ZTM Marcel Unger<br />

CAD/CAM 2- Aufbau Kurs „Vertiefen Sie Ihr Wissen“ 26.10. Wasserburg 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

BWL 1 Grundkurs Eintätig – Das kann Ihr Steuerberater 26.10. Düsseldorf 290,00<br />

zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen<br />

Dipl.-Kfm. Frank Lenz<br />

Signum-Masterkurs – Signum-Verblendkurs für 27.10.-28.10. Hamburg 589,00<br />

Fortgeschrittene incl. Workshop-Kit<br />

ZTM Jürgen Freitag<br />

CAD/CAM 3.1. „Abutment Designer“ 27.10. Freyburg 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Indiv. Keramikverblendung und Veneer-Technik 28.10. Karlsruhe 295,00<br />

ZTM Uwe Hruschka<br />

Keramik-Matrix-Workshop – 02.11. Hamburg 99,00<br />

die Entdeckung des ästhetischen Codes<br />

Techn. Fachberater<br />

Navigator-Farb-GPS 02.11. Hanau 99,00<br />

ZT Gerhard Wächter<br />

BWL Kurs 3 – Kein Unternehmen ohne Unternehmen 02.11. Berlin 450,00<br />

ohne Unternehmer, kein Unternehmen ohne Kunden<br />

„Mühe alleine genügt nicht, es kommt auf viele<br />

andere Dinge an …“<br />

ZT Christian Thiesen, ZT Uwe Heemann<br />

Klammermodellguss – 03.11.-04.11. Hanau 425,00<br />

Synthese von Theorie und Praxis<br />

ZT Frank Mazur<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1613


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 03.11. Zwickau 139,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

ZTM Kai Franke<br />

Farbkommunikation ohne Informationsverlust 04.11. Berlin 275,00<br />

ZTM Marcel Unger<br />

Signum-Verblendkurs Ästhetik-Konzepte 04.11. Niestetal 389,00<br />

ZTM Jürgen Freitag<br />

BWL 2 Workshop für Fortgeschrittene – 04.11.-05.11. Düsseldorf 500,00<br />

Betriebswirtschaftlicher, rechtlicher und<br />

steuerlicher Workshop für Geschäftsführer<br />

Dipl.-Kfm. Frank Lenz<br />

Indiv. Keramikrestauration – 08.11.-09.11. Leipzig 475,00<br />

Verblendung und Veneer im Verbund<br />

ZTM Uwe Hruschka<br />

CAD/CAM 1 – Einsteigerkurs 08.11. Hamburg 50,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 1 – Einsteigerkurs 08.11. Ettlingen 50,00<br />

Edith Richter<br />

Die individuelle Schichtung – House of the Ceramics – 09.11. Hamburg 395,00<br />

Drei Keramiken – ein Ästhetik-Konzept<br />

Techn. Fachberater<br />

Keramik-Matrix-Workshop – 09.11. Karlsruhe 295,00<br />

die Entdeckung des ästhetischen Codes<br />

Edith Richter<br />

Digitale Fotografie – Kurs 2 09.11. Dresden 295,00<br />

ZTM/MDT Wolfgang Weisser<br />

Aufstellung totale Prothese – 09.11.-10.11. Nürnberg 245,00<br />

TIF-Totalprothetik in Funktion<br />

ZTM Kai Franke<br />

CAD/CAM 2- Aufbau Kurs „Vertiefen Sie Ihr Wissen“ 09.11. Hamburg 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 2- Aufbau Kurs „Vertiefen Sie Ihr Wissen“ 09.11. Ettlingen 99,00<br />

Olaf Garz<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 09.11. Ronneburg 139,00<br />

Gerhard Wächter<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 09.11. Düsseldorf 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Form-Farbe-Oberfläche im Spiegel – 10.11.-11.11. Düsseldorf 595,00<br />

<strong>dental</strong>getreu in Ästhetik und Funktion<br />

ZTM Jürgen Freitag<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 10.11. Hamburg 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 4.1.Der individuelle Implantatsteg im 10.11. Freiberg 649,00<br />

CARA-System<br />

ZTM Roland Binder<br />

PALA-Ästhetik – bewährt und kompetent 11.11. Berlin 275,00<br />

ZTM Dieter Ehret<br />

Navigator-Masterkurs 11.11.-12.11. Ludwigshafen 725,00<br />

ZTM Paul Fiechter<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 11.11. Hagen 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

BWL Kurs 4 – Fit in die Zukunft, mit System zum 11.11.-12.11. Leipzig/Halle 850,00<br />

Erfolg „Unternehmer denken und planen, bevor<br />

sie handeln“<br />

ZT Christian Thiesen, ZT Uwe Heemann<br />

Noninvasive Additionaler Veneer-Technik 15.11.-16.11. Garbsen 495,00<br />

ZTM Marcel Unger<br />

Matrix-Master Variation der Veneer-Technik 15.11.-16.11. Düsseldorf 725,00<br />

ZTM Paul Fiechter<br />

Navigator-Farb-GPS 16.11. Hamburg 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Überpresskeramik 16.11. Hanau 99,00<br />

ZTM Oliver Neumann<br />

CAD/CAM 1 – Einsteigerkurs 16.11. Düsseldorf 50,00<br />

Techn. Fachberater<br />

BWL 1 Grundkurs Eintätig – Das kann Ihr Steuerberater 16.11. Berlin 290,00<br />

zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen<br />

Dipl.-Kfm. Frank Lenz<br />

Modell- und Patientenanalyse 18.11. Berlin 145,00<br />

Dr. Polei<br />

Funktionsdiagnostik für <strong>das</strong> erfolgreiche Team 18.11.-19.11. Hagen 595,00<br />

Zahnarzt/Zahntechniker<br />

ZA Dr. Körner/ZTM Mormann<br />

Signum-Verblendkurs Ästhetik-Konzepte 18.11. Köln 389,00<br />

ZTM Jürgen Freitag<br />

1614 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Prothetik à la carte – Gerontoprothetische Therapie 18.11.-19.11. Dresden 475,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

Dipl.-ZP André J. Baur<br />

CAD/CAM 1 - Einsteigerkurs 18.11. Hagen 50,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Matrix Heraceram Keramik und Signum Composite 24.11.-25.11. Hamburg 495,00<br />

ZTM Jürgen Freitag<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 24.11. Stuttgart 139,00<br />

Josef Baumgartner<br />

Keramik-Matrix-Workshop – die Entdeckung des 30.11. Ronneburg 99,00<br />

ästhetischen Codes<br />

ZTM Kai Franke<br />

Detaillierte Beschreibungen finden Sie unter www.heraeus-<strong>dental</strong>.com/kursprogramm<br />

Neues Konzept im Bereich der metallfreien 14.10.-15.10. Schaan 900,00 Ivoclar Vivadent AG<br />

und der implantatgetragenen Versorgung<br />

ICDE Schaan<br />

mit dem IPS e.max ® -System +423 235 33 06<br />

D. Vinci, Schweiz www.ivoclarvivadent.com<br />

Harmony – Vollkeramischer Zahnersatz im 17.10.-18.10. Schaan 900,00<br />

Frontzahnbereich und die Vollendung einer<br />

computergefertigten Seitenzahnkrone.<br />

S. Kataoka, Japan<br />

IPS e.max ® Ceram-Frontzahnästhetik: 28.10.-29.10. Schaan 690,00<br />

Veneer neben Krone – transparent neben opak<br />

C. Wohlgenannt, Österreich<br />

Inkl. Einladung zum gemeinsamen Abendessen am 1. Kurstag. Weitere Kursangebote unter www.ivoclarvivadent.com!<br />

Herstellung einer Frontzahnbrücke und eines 21.10.-22.10. Oldenburg 445,00 Ivoclar Vivadent GmbH<br />

Molaren mit IPS e.max Press 0 79 61/88 90<br />

Mark Bultmann<br />

www.ivoclarvivadent.de<br />

IPS e.max – Pressen ist in 28.10. Ronneburg 395,00<br />

Axel Seeger<br />

IPS e.max „Press to sucess“ 04.11.-05.11. Ellwangen 595,00<br />

Benjamin Votteler<br />

IPS e.max meets IPS InLine 04.11.-05.11. Regensburg 950,00<br />

Rainer Semsch<br />

Farbe sehen – die Materialauwahl verstehen 11.11.-12.11. Ellwangen 950,00<br />

Volker Brosch<br />

IPS e.max High Performance 11.11.-12.11. München 770,00<br />

Vom Foto – über die Analyse – zur Ästhetik<br />

Bellmann/Hannker<br />

IPS e.max – Frontzahnrestaurationen 11.11.-12.11. Hannover 395,00<br />

der neuen Generation<br />

Oliver Morhofer<br />

IPS e.max „Press to sucess“ 18.11.-19.11. Berlin 595,00<br />

Benjamin Votteler<br />

IPS e.max Ceram – Naturgetreu in die Zukunft 18.11.-19.11. Offenbach 495,00<br />

Peter Hecker<br />

Weitere Kursangebote unter www.ivoclarvivadent.de!<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik 17.10.-18.10. Neuss 510,00 Jochen Peters<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Dentale Schulungen Peters<br />

Rationelle Aufwachstechnik heute 24.10.-25.10. Neuss 490,00 (0 21 31) 48 889<br />

ZTM Jochen Peters<br />

www.ds-peters.de<br />

Rationelle Frontzahnkeramik und Veneertechnik 14.11.-15.11. Neuss 510,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Okklusionskeramik 21.11.-22.11. Neuss 510,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik 30.11.-01.12. Neuss 510,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Aufwachstechnik für Auszubildende 05.12.-06.12. Neuss 310,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Aufwachstechnik heute 07.12.-08.12. Neuss 490,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Distal Jet – Compliance unabhängige 04.11. Herborn 420,00 KFO Labor life-<strong>dental</strong><br />

Molarenbewegung (0 27 72) 58 21 51<br />

Dr. T. Krey, Dr. J. Franke, ZT M. Schön<br />

www.life-<strong>dental</strong>.de<br />

Genial einfach – oder einfach genial?! – 25.11. Herborn 650,00<br />

Lingualkurs<br />

Dr. T. Krey, Dr. J. Franke, ZT M. Schön<br />

Individuelle Techniker-Kurse auf Anfrage!<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1615


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Digitale Fotografie für Zahnarztpraxis und 07.10. 450,00 Koos<br />

Dental-Labor<br />

Edelmetalle GmbH<br />

D. Baumann (0 71 59) 58 21 48<br />

www.KOOS.de<br />

15. Prothetik Symposium/Prothetik leben – 26.11. Berlin 240,00/ Merz Dental GmbH<br />

Lösungen zwischen Pflicht und Kür Frühbucher (0 43 81) 403-414<br />

bis<br />

31.10.11:<br />

215,00<br />

Digitale Zahntechnik 12.10. Langenselbold 79,00 Metaux Precieux Dental GmbH<br />

Wladimir Knjasev (07 11) 69 330-430<br />

Digitale Zahntechnik 19.10. Hamburg 78,00 www.mp-<strong>dental</strong>-gmbh.de<br />

Wladimir Knjasev<br />

Wie viel Funktion brauchen wir in Zeiten von 19.10. Köln 65,00<br />

Cad/Cam<br />

Holger Abendroth<br />

model-tray – <strong>das</strong> System zwischen Abdruck und 18.11. Hamburg 120,00 model-tray GmbH<br />

Zirkon (08 00) 33 81 415<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

www.model-tray.de<br />

model-tray – <strong>das</strong> System zwischen Abdruck und 09.12. Hamburg 120,00<br />

Zirkon<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

Teilnahme nur nach Anmeldung möglich! Weitere Infos unter www.model-tray.de<br />

NobelClinician – Digitale Diagnose und 05.10. Frankfurt 0,00 Nobel Biocare<br />

Behandlungsplanung der nächsten Generation<br />

Deutschland GmbH<br />

Ralf Hebestreit (02 21) 50 08 55 90<br />

NobelProcera Jour Fixe/Demovorstellung 19.10. Köln 0,00 www.nobelbiocare.com<br />

André Weber<br />

NobelGuide (Wiedereinsteiger) 29.10. Bochum 149,00<br />

Ralf Hebestreit<br />

Implantatprothetik TOTAL! – Total NORMAL? 02.11. Dresden 49,00/im<br />

Dr. Stephan Jacoby, ZTM Antje Schönberg, Team (bis 3<br />

ZTM Kristian Dahl, ZTM Thorsten Büker<br />

Personen)<br />

99,00<br />

Kombinationsschulung Scanner und NobelGuide 05.11. Dresden 39,00<br />

Ralph Dietrich<br />

NobelProcera Jour Fixe/Demovorstellung 16.11. Köln 0,00<br />

André Weber<br />

„Das Modell“ – Die Visitenkarte des Labors 07.10. Regensburg 220,00 picodent GmbH<br />

ZTM T. Weiler , J. Glaeske Dental Produktions- u.<br />

„Das Modell“ – Die Visitenkarte des Labors 26.10. Hamburg 220,00 Vertriebs GmbH<br />

ZTM T. Weiler , U. Rudnick (0 22 67) 65 800<br />

Modellherstellungskurs: „Das perfekte 02.12. Hamburg 350,00 www.picodent.de<br />

Implantatmodell u. d. individuelle Abformlöffel“<br />

ZTM T. Weiler , J. Glaeske<br />

Weitere Termine auf Anfrage!<br />

lichthärtendes Wachs Metacon – Modellguß 05.10. bei 300,00 primotec<br />

ZTM Andreas Hoffmann Göttingen Joachim Mosch<br />

phaser Schweißen Basiskurs 06.10. bei 300,00 (0 61 72) 99 77 00<br />

ZTM Andreas Hoffmann Göttingen www.primogroup.de<br />

phaser Schweißen für Fortgeschrittene 26.10. bei 300,00<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Göttingen<br />

Schienenkurs 31.10. bei 300,00<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Göttingen<br />

phaser Schweißen Basiskurs 09.11. bei 300,00<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Göttingen<br />

Weitere Info und Seminartermine unter www.primogroup.de<br />

1616 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Gießen in der Zahntechnik, Der Dentalguss: 17.10. Stuttgart 99,00 Sabath Dentalforschung<br />

passgenau-homogen-kompatibel (08 41) 37 96 206<br />

Dipl.-Ing. Andreas Sabath<br />

www.sabath-<strong>dental</strong>forschung.de<br />

Patientenorientierte Zahnmedizin und 05.11. Frankfurt/Main 169,00<br />

Zahntechnik<br />

Dr. Karlheinz Graf, Dipl.-Ing. Andreas Sabath<br />

Gießen in der Zahntechnik 14.11. Leipzig 99,00<br />

Patientenorientierte Zahnmedizin und Zahntechnik 30.11. Dresden 169,00<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.sabath-<strong>dental</strong>forschung.de<br />

Zahnärztliche Schlafmedizin 08.10. Düsseldorf 415,00 SCHEU-DENTAL GmbH<br />

ZÄ Dr. Schwarting/PD Dr. Netzer (0 23 74) 92 88-0<br />

Schnarchtherapie: Arbeitskurs zur Herstellung 11.10. München 415,00 www.scheu-<strong>dental</strong>.com<br />

einer TAP ® -Schiene<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

Schnarchtherapie: Arbeitskurs zur Herstellung 14.10. Langen 415,00<br />

einer TAP ® -Schiene<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

Tiefzieh-Workshop Prothetik 14.10. Iserlohn 115,00<br />

CLEAR-ALIGNER Set-Up Grundkurs 21.10. Wien 415,00<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

CLEAR-ALIGNER Set-Up Grundkurs 22.10. Wien 415,00<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

Schnarchtherapie: Arbeitskurs zur Herstellung 26.10. Iserlohn 415,00<br />

einer TAP ® -Schiene<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

CLEAR-ALIGNER Set-Up Grundkurs 29.10. München 415,00<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

Schnarchtherapie: Arbeitskurs zur Herstellung 05.11. Iserlohn 357,00<br />

eines IST ® -Gerätes<br />

ZT Hans-Jürgen Adamik<br />

CLEAR-ALIGNER Set-Up Grundkurs 16.11. Berlin 415,00<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

Schnarchtherapie: Arbeitskurs zur Herstellung 18.11. München 415,00<br />

einer TAP ® -Schiene<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

CLEAR-ALIGNER Set-Up Grundkurs 22.11. Hamburg 415,00<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

Schnarchtherapie: Arbeitskurs zur Herstellung 25.11. Iserlohn 415,00<br />

einer TAP ® -Schiene<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

CLEAR-ALIGNER Set-Up Grundkurs 30.11. Stuttgart 415,00<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

CLEAR-ALIGNER Set-Up Grundkurs 14.12. Iserlohn 415,00<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

CLEAR-ALIGNER Set-Up Aufbaukurs 17.12. Iserlohn 415,00<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

Dialog Vario Komposit Kurs – Systemvorstellung 05.10. Rosbach 79,00 Schütz Dental GmbH<br />

Tizian Mill Zirkondioxid- Manuelle Frästechnik 06.10.-07.10. Schwerin 379,00 (0 60 03) 814-0<br />

Dialog Vario–Überpresstechnik (2-Tages-Kurs) 14.10.-15.10. Köln 390,00 www.schuetz-<strong>dental</strong>.de<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 21.10. Rosbach 49,00<br />

Galvano/Kobalt-Chrom Kombinationsprothetik 28.10.-29.10. Bochum 599,00<br />

Dialog Vario Komposit Kurs–Systemvorstellung 04.11. Rosbach 79,00<br />

Specials: Titan Brückenvers. IMPLA-System 04.11.-05.11. Bochum 599,00<br />

Laser-Veranstaltung für Fortgeschrittene auf Anfrage Bochum 365,00<br />

Masterworkshop: Totalprothetik (FuturaGen) auf Anfrage Rosbach 250,00<br />

Nuance 750 Schnupperkurs 1 Tages-Kurs auf Anfrage Rosbach 150,00<br />

Nuance 850 Schnupperkurs 1 Tages-Kurs auf Anfrage Rosbach 150,00<br />

Specials: Funktionsdiagnostik auf Anfrage auf Anfrage auf Anfrage<br />

Specials: Funktionsdiagnostik Modul I+II, JMA auf Anfrage Bad Lauchst auf Anfrage<br />

Specials: Verträglicher Zahnersatz auf Anfrage auf Anfrage auf Anfrage<br />

Tizian Schnupperkurs 1 Tages-Kurs auf Anfrage Rosbach 150,00<br />

Welder- und Lasertechnologie, Grundlagen auf Anfrage Rosbach 95,00<br />

Welder- Technik Einsteigerkurs auf Anfrage Bochum 95,00<br />

aktuelles Kursprogramm unter: www.schuetz-<strong>dental</strong>.de<br />

Ceramage - Keramikidentische Frontzahnästhetik 28.10.-29.10. Fundamental, 585,00 SHOFU Dental GmbH<br />

in Komposit Essen (0 21 02) 86 64-0<br />

PSK Carla Gruber<br />

www.shofu.de<br />

Ceramage - Keramikidentische Frontzahnästhetik 25.11.-26.11. Weinböhla 585,00<br />

in Komposit<br />

PSK Carla Gruber<br />

Anmeldung Tel. 0 21 02 / 86 64-26, banz@shofu.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1617


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Basistraining inLab: Grundlagen des 14.10.-15.10. Leipzig 490,00 Sirona Dental Services GmbH<br />

CAD/CAM-Systems (Scanner, Schleifeinheit, (0 62 51) 16 29 22<br />

Konstruktionssoftware), Digitale Abformung<br />

www.sirona.de<br />

ZT John Philipp<br />

Basistraining inLab: Grundlagen des 28.10.-29.10. Ellwangen 490,00<br />

CAD/CAM-Systems (Scanner, Schleifeinheit,<br />

Konstruktionssoftware), Digitale Abformung<br />

ZT John Philipp<br />

Basistraining inLab: Grundlagen des 04.11.-05.11. Bensheim 490,00<br />

CAD/CAM-Systems (Scanner, Schleifeinheit,<br />

Konstruktionssoftware), Digitale Abformung<br />

ZT John Philipp<br />

Intensivtraining inLab: 10.11. Bensheim 490,00<br />

Individuelle Zirkonoxid-Abutments<br />

ZTM Manfred Leissing<br />

Intensivtraining inLab: 11.11. Bensheim 490,00<br />

Kronenkäppchen und Brückengerüste<br />

ZT Marianne Höfermann<br />

Basistraining inLab: Grundlagen des 18.11.-19.11. Schwaig 490,00<br />

CAD/CAM-Systems (Scanner, Schleifeinheit,<br />

Konstruktionssoftware), Digitale Abformung<br />

ZT John Philipp<br />

Basistraining inLab: Grundlagen des 02.12.-03.12. Leipzig 490,00<br />

CAD/CAM-Systems (Scanner, Schleifeinheit,<br />

Konstruktionssoftware), Digitale Abformung<br />

ZT John Philipp<br />

Basistraining inLab: Grundlagen des 16.12.-17.12. Schwaig 490,00<br />

CAD/CAM-Systems (Scanner, Schleifeinheit,<br />

Konstruktionssoftware), Digitale Abformung<br />

ZT John Philipp<br />

Anmeldung unter www.sirona.de/inlab-kurse – Gutscheine für inEos Blue und inLab Basiskurs werden angerechnet.<br />

Intensives und schrittweises Üben am 01.12.-04.12. Budapest, 4950,00 Straumann GmbH<br />

Humanpräparat – im Team bestehend aus Ungarn inkl. UST Kursorganisation<br />

Implantologe & Zahntechniker Teampreis Kliniken<br />

Prof. Dr. Dr. Karl Andreas Schlegel, ZA& ZT / (07 61) 45 01-177<br />

Prof. Dr. Stephan Eitner, ZT Alexander Rottler 2475,00 www.straumann.de<br />

inkl UST<br />

Einzelpreis<br />

Kurs am Humanpräparat, Digitale Lösungen in der <strong>dental</strong>en Implantologie<br />

Erfolgreiche Veneers/Praktischer Arbeitskurs 18.11.-19.11. Frankfurt a. M. 1180,00 Tanaka Dental<br />

Prof. Dr. Asami Tanaka und Prof.Dr.Nasser Barghi (0 61 72) 83 026<br />

www.tanaka.de<br />

Erfolgreiches Bonding 03.12. auf Anfrage auf Anfrage<br />

Prof. Dr. Nasser Barghi<br />

Ausführliche Informationen unter www.tanaka.de<br />

VITA VMK Master individuell: Eine Tradition 02.11.-03.11. Langen 395,00 VITA Zahnfabrik<br />

wird fort gesetzt (0 77 61) 562-235<br />

VITA Mitarbeiter: Manfred Grutschkuhn<br />

www.vita-kurse.de<br />

Anspruchsvolle Ästhetik im VITA VM Konzept 07.11.-08.11. Bad Bocklet 395,00<br />

VITA Mitarbeiterin: Jutta Thees-Heidfeld<br />

Anspruchsvolle Ästhetik im VITA VM Konzept 08.11.-09.11. Hagen 395,00<br />

VITA Mitarbeiter: Manfred Grutschkuhn<br />

VITA VMK Master 1tages Kurs 09.11. Bad Bocklet 125,00<br />

VITA Mitarbeiterin: Jutta Thees-Heidfeld<br />

VITA VM 1tages Kurs 09.11. Leipzig 125,00<br />

VITA Mitarbeiterin: Anja Lorenz<br />

Totalprothetik in Funktion (TiF) mit Karl-Heinz 14.11.-15.11. Salzgitter 499,00<br />

Körholz<br />

Gastreferent: Karl-Heinz Körholz<br />

Per Mausklick in die digitale dreidimensionale 16.11. Salzgitter 290,00<br />

CAD/CAM<br />

Gastreferent: ZTM Andreas Hoffmann<br />

Sirona Basiskurs 18.11.-19.11. Schwaig 490,00<br />

Gastreferent: John Philipp<br />

VITA VM 1tages Kurs 22.11. Stuttgart 125,00<br />

VITA Mitarbeiterin: Rosita Bacher<br />

Schichttechnik in Kombination mit belgischer 24.11.-25.11. Bad 690,00<br />

Schokolade<br />

Säckingen<br />

Gastreferent: Luc oder Patrick Rutten<br />

1618 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Anspruchsvolle Ästhetik im VITA VM Konzept 25.11.-26.11. Rostock 395,00 VITA Zahnfabrik<br />

VITA Mitarbeiterin: Thomas Gausmann<br />

Kommunikation der Ästhetik in Kombination mit 26.11. Stuttgart 235,00<br />

digitaler Fotografie und digitaler Farbnahme<br />

Gastreferent: ZTM Wolfgang Weisser<br />

Mehr Effizienz und Erfolg mit dem CEREC/inLab System 29.11.-30.11. Schwaig 580,00<br />

Gastreferent: Marianne Höfermann<br />

Die individuelle Frontzahnbrücke 07.10.-08.10. Wendelstein 698,00 Wegold Edelmetalle GmbH<br />

(Deutsch/Italienisch/Englisch) – Gestaltung (0 91 29) 40 30-0<br />

lebendiger Frontzähne unter Zuhilfenahme von<br />

www.wegold.de<br />

Malfarben durch Permeation (Durchdringung)<br />

während des Schichtprozesses.<br />

Fabiano Bolzani<br />

Die individuelle Frontzahnbrücke 07.10.-08.10. Wendelstein 698,00<br />

(Deutsch/Italienisch/Englisch)<br />

ZT Fabiano Bolzani<br />

Deutsch – Italienische Freundschaftstage 20.10.-22.10. Wendelstein 390,00/<br />

(Deutsch/Italienisch/Englisch) – Demonstration 490,00<br />

der Wegold Keramiken unica und classica mit<br />

(mit unica<br />

umfangreichem Rahmenprogramm und<br />

Intro-Kit)<br />

Übernachtungen<br />

Jan Schünemann, Romeo Pascetta<br />

Feuer und Flamme für die Wegold Keramik – 20.10.-22.10. Wendelstein 390,00/<br />

Deutsch-Italienische Freundschaftstage 490,00<br />

(Deutsch/Italienisch/Englisch)<br />

(mit unica<br />

ZTM Jan Schünemann, ZT Giovanni Furno<br />

Intro-Kit)<br />

Betrachten Sie die Dentalwelt aus einem anderen 26.10. Wendelstein 99,00<br />

Blickwinkel. Lassen Sie sich inspirieren, es<br />

wird Ihnen neue Horizonte öffnen.<br />

ZTM Thomas Perling, Klaus Zepp, ZTM Curd Gadau<br />

Zahntechnik – mal anders 26.10. Wendelstein 99,00<br />

ZTM Thomas Perling, ZTM Curd Gadau, Klaus Zepp<br />

Egal für welches System Sie sich entschieden haben, 28.-29.10. Wendelstein 350,00<br />

die Technologie des Laserschweißens ist geräteunabhängig<br />

und bedarf einer intensiven und gut durch<br />

strukturierten Ausbildung für den Zahntechniker.<br />

Kursziel: Vermittlung von unterschiedlichen Schweiß -<br />

techniken und Ermittlung der korrekten Schweiß -<br />

parameter. Ausbildung zum Laserschutzbeauftragten.<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Laserschweißen – auf den Punkt gebracht 28.10.-29.10. Karlsruhe 350,00<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Die individuelle Frontzahnbrücke 04.11.-05.11. Wendelstein 698,00<br />

(Deutsch/Italienisch/Englisch) – Gestaltung<br />

lebendiger Frontzähne unter Zuhilfenahme von<br />

Malfarben durch Permeation (Durchdringung)<br />

während des Schichtprozesses.<br />

Fabiano Bolzani<br />

Die individuelle Frontzahnbrücke 04.11.-05.11. Wendelstein 698,00<br />

(Deutsch/Italienisch/Englisch)<br />

ZT Fabiano Bolzani<br />

Gesamtkomplex - Kalkulation und Abrechnung 09.11. Wendelstein auf Anfrage<br />

zahntechnischer Leistungen nach BEB 2004 und<br />

BEL II und BEB Zahntechnik<br />

Kerstin Salhoff<br />

Presskeramik: Das keramische Veneer und <strong>das</strong> 11.11. Wendelstein 290,00<br />

keramische Inlay<br />

ZTM Thomas Löhr<br />

Einführung in die Prinzipien der biomechanischen Okklusion 25.11. Wendelstein 280,00<br />

ZTM Michael Polz<br />

Keramik – Schichttechniken und Farbenlehre 09.12.-10.12. Wendelstein 494,00<br />

ZTM Michael Perling<br />

Warm Up – Die neue GOZ 25.01. Wendelstein auf Anfrage<br />

Kerstin Salhoff<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.wegold.de<br />

FDT 4: Instrumentelle Funktionsanalyse mit 27.10.-29.10. Westerburg 980,00 Westerburger Kontakte<br />

arbiträrer Scharnierachse (0 26 63) 91 19 030<br />

Dr. Diether Reusch, ZA Jochen Feyen, ZTM P.G. Lenze<br />

www.westerburgerkontakte.de<br />

Modernes Behandlungskonzept der Restauration 17.11.-19.11. Westerburg 1350,00<br />

von Front- und Seitenzähnen<br />

Dr. Diether Reusch, Dr. Uwe Blunck u.a.<br />

Aktuelles Kursprogramm unter www.westerburgerkontakte.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1619


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Inspiration für Ästhetik und Funktion bei 07.10.-08.10. Pforzheim 695,00 WIELAND Dental + Technik<br />

Front- und Seitenzahn<br />

GmbH & Co. KG<br />

ZTM Haristos Girinis<br />

www.wieland-<strong>dental</strong>.de<br />

Die zahntechnische Zukunft beginnt heute -– 12.10. Pforzheim 95,00<br />

Organisieren Sie noch oder leben Sie schon?<br />

Zeitmanagment für kreative „ Chaoten“.<br />

Schluss mit Stress – leben Sie Ihre Stärken aus.<br />

Hr. Moell<br />

Praktischer Workshop für Veneers – 13.10.-14.10. Pforzheim 385,00<br />

2 ästhetische Frontzahnlösungen 1. Veneer auf<br />

feuerfestem Stumpf mit REFLEX dimension Keramik.<br />

2. Veneer gepresst und mit Hitex verblendet.<br />

ZT Javad Kolahdozaan<br />

REFLEX dimension/REFLEX dimension One, 19.10. Pforzheim 50,00<br />

ZENOFLEX dimension – Keramikworkshop die neue<br />

Dimension<br />

ZTM Dieter Knappe<br />

CAD /CAM Führerschein (II): ZENOTEC ® Aufbau 20.10. Pforzheim 50,00<br />

Workshop - Abutments, Stege, CAO (Computer<br />

Aided Overpress) und anatomisch verkleinerte<br />

Brücke -scannen und konstruieren mit dem<br />

ZENOTEC ® System (3shape)<br />

ZTM Alexander Lang<br />

CAD/CAM Führerschein (I): Basis 21.10. Pforzheim 50,00<br />

Wissensvermittlung über ZENOTEC ® S 100 Scanner<br />

mit CAD 4.0 Software für Einsteiger<br />

ZTM Alexander Lang<br />

Intensivtraining 3shape DentalDesigner für 05.11. Pforzheim 125,00<br />

Anwender mit guter praktischer Erfahrung<br />

Hr. Lüppens<br />

ZENOSTAR Workshop: Individuelle Seiten – und 10.11.-11.11. Pforzheim 285,00<br />

Frontzahngestaltung Monolithische Kronen als<br />

Zukunftskonzept/ZENOFLEX dimension One –<br />

Einschichttechnik auf Zirkonseitenzahnkäppchen<br />

mit uni light/uni intense und individuelle<br />

Bemahlung<br />

ZTM Dieter Knappe<br />

Intensivtraining 3shape DentalDesigner für 12.11. Pforzheim 125,00<br />

Anwender mit guter praktischer Erfahrung<br />

Hr. Lüppens<br />

REFLEX dimension/REFLEX dimension One, 16.11. Pforzheim 50,00<br />

ZENOFLEX dimension – Keramikworkshop die neue<br />

Dimension<br />

ZTM Dieter Knappe<br />

CAD / CAM Führerschein (I): Basis 17.11. Pforzheim 50,00<br />

Wissensvermittlung über ZENOTEC ® (3shape) für<br />

Einsteiger<br />

ZTM Alexander Lang<br />

IT Basics für CAD/CAM Anwender 18.11. Pforzheim 50,00<br />

ZT Thomas Günthner<br />

Fotokurs – Mund- und Objektfotografie – Makro- 26.11. Pforzheim 125,00<br />

fotografie innerhalb und außerhalb des Mundes<br />

Andre Birg<br />

Info Kurs Zfx CAD/CAM Technologie Auf Anfrage Dachau 0,00 Zfx GmbH<br />

M. Fricke / S. Hein (0 81 31) 33 24 40<br />

Basic Kurs Zfx CAD/CAM Technologie 05./14./26.10. Dachau Gruppenkurse: www.zfx-<strong>dental</strong>.com<br />

M. Fricke / S. Hein und 290,– /<br />

04./16./25.11. Individualkurse:<br />

und 650,–<br />

07./16.12.<br />

Advanced Kurs Zfx CAD/CAM Technologie 07./19./28.10. Dachau Gruppenkurse:<br />

M. Fricke / S. Hein und 390,– /<br />

09./18./30.11. Individualkurse:<br />

und 750,–<br />

09./21.12.<br />

Pro Kurs Zfx CAD/CAM Technologie 12./21.10. Dachau Gruppenkurse:<br />

M. Fricke / S. Hein und 490,– /<br />

02./11./23.11. Individualkurse:<br />

und 850,–<br />

02./14.12.<br />

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.zfx-<strong>dental</strong>.com<br />

Alle Kursgebühren zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer<br />

1620 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Mehr wissen und<br />

weiter blicken<br />

Jetzt anmelden!*<br />

28.10 – 29.10.2011<br />

Brescia<br />

Alle Vorträge werden simultan in<br />

italienisch, deutsch, englisch,<br />

bulgarisch und russisch übersetzt.<br />

Lernen und genießen am Gar<strong>das</strong>ee<br />

colloquium <strong>dental</strong> 2011<br />

»Von der adhäsiv befestigten<br />

bis zur verschraubten Restauration<br />

State of Art der Prothetik<br />

und ihre Perspektiven«<br />

28. – 29.10.2011<br />

Parallel zum Colloquium findet die<br />

„2. expo Nord“ statt.<br />

Mehr als 100 Aussteller<br />

erwarten Ihren Besuch.<br />

Weitere Informationen und Anmeldung<br />

unter: www.colloquium-<strong>dental</strong>.com/de<br />

*Anmeldeschluss 14.10.2011<br />

Die Fortbildung ist für <strong>dental</strong> <strong>labor</strong>-Abonnenten kostenlos!<br />

Foto (Zahnmotiv) mit freundlicher Genehmigung von Nobel Biocare


Events<br />

„Majesthetisch“ im Schloss<br />

c Wildromantische Kulisse:<br />

Schloss Drachenburg<br />

Die Da Vincis feiern Premiere mit ihrem neuen Kursprogramm<br />

„Majesthetisch“ im Schloss<br />

Mit einer zweitägigen<br />

Fortbildung der besonderen<br />

Art feierten die<br />

Da Vincis in Königswinter<br />

Premiere. Schon der<br />

Titel der Veranstaltung<br />

machte neugierig:<br />

„Ästhetikseminar auf<br />

Schloss Drachenburg“.<br />

Mit einem „völlig neuartigen<br />

Fortbildungskonzept“ haben<br />

Achim Ludwig und Massimiliano<br />

Trombin damit <strong>das</strong> Programm ihrer<br />

Fortbildungsstätte um einen wesentlichen<br />

Baustein erweitert. „Ästhetik<br />

ist in aller Munde, und gerade im<br />

Bereich der Zahnheilkunde verwenden<br />

wir diesen Begriff täglich; sei es als<br />

Schlagwort bei der Verkaufsargumentation<br />

oder einfach als Sonderleistung<br />

bei der Rechnungsstellung“, argumentiert<br />

Massimiliano Trombin und ergänzt:<br />

„Dabei ist kaum Jemandem bewusst,<br />

welche grundlegende Bedeutung <strong>das</strong><br />

ästhetische Erleben für uns alle hat.“<br />

Das neue Seminarthema ist erstmalig<br />

seit Bestehen des Meckenheimer Schulungs<strong>labor</strong>s<br />

nicht nur speziell auf die<br />

Zahnheilkunde ausgelegt. Für alle Menschen,<br />

die sich beruflich mit den Gesetzmäßigkeiten<br />

von Ästhetik auseinandersetzen<br />

müssen, kann ein Eintauchen<br />

in die Welt der Schönheit einen<br />

enormen Impuls bedeuten. Entsprechend<br />

gemischt war auch die Teilnehmerstruktur<br />

dieses ersten Seminars:<br />

Neben Kollegen aus der Dentalbranche<br />

gehörten unter anderem eine Tänzerin<br />

und ein Fotograf zu den Seminarbesuchern.<br />

Achim Ludwig führte die zwölfköpfige<br />

Gruppe dieses ersten Ästhetikseminars<br />

einfühlsam und geduldig Schritt für<br />

Schritt an <strong>das</strong> Kernthema der Schulung<br />

heran. Der erste Tag fand in einem gemütlichen<br />

Gästehaus am Fuße des Siebengebirges<br />

statt. Nachdem grundlegende,<br />

moderne, aber auch ungewohnte<br />

Betrachtungsweisen des<br />

Phänomens Ästhetik vermittelt waren,<br />

wurde am Abend gemeinsam gekocht<br />

und gespeist. Der „harte Kern“ intensivierte<br />

<strong>das</strong> Erlebte bei Gesprächen mit<br />

einem Gläschen Wein, und so klang der<br />

Abend in gemütlicher Runde aus.<br />

Der zweite Teil der Veranstaltung begann<br />

am frühen Morgen des nächsten<br />

Tages. Nach einem gemeinsamen Frühstück<br />

brach die Gruppe auf, um auf<br />

Schloss Drachenburg Quartier zu beziehen.<br />

„Die umgebende, märchenhafte<br />

Landschaft und die voller Symbolkraft<br />

strotzende Architektur dieses Traumschlosses<br />

bildet die perfekte Kulisse für<br />

dieses Seminar“: Mit so poetischen<br />

Worten eröffnete Achim Ludwig den<br />

zweiten Teil des Ästhetikseminars im<br />

Musiksaal des Anwesens. Die Erkenntnisse<br />

von Platon, Leonardo Da Vinci, Pythagoras<br />

und die Gesetzmäßigkeiten<br />

des Goldenen Schnittes sowie die faszinierenden<br />

Entdeckungen des Leonardo<br />

Fibonacci waren einige der Themen<br />

des zweiten Tages. Aber auch Meditations-<br />

und Wahrnehmungsübungen be-<br />

1622 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


„Majesthetisch“ im Schloss<br />

Events<br />

gleiteten die Schulung. Nach einem gemeinsamen<br />

Mittagessen in der Vorburg<br />

des Schlosses bildete dessen Außenund<br />

Innenarchitektur eine visuelle Erfahrungsebene,<br />

auf der <strong>das</strong> erworbene<br />

theoretische Wissen in dreidimensionaler<br />

Form erlebt und erfahren werden<br />

konnte. Die im gotischen Stil erbaute<br />

Drachenburg mit ihrer geheimnisvollen<br />

Architektur, die einen besonderen Bezug<br />

zur Flusslandschaft des Rheintals<br />

hat, war die optimale Umgebung.<br />

Mit den Themen „Psychologie der Ästhetik“,<br />

ästhetische Chirurgie und der<br />

japanischen Ästhetiklehre des Wabi Sabi<br />

ergänzte Ludwig <strong>das</strong> Erlernte. Im Musiksaal<br />

tauschten sich die Teilnehmer<br />

anschließend über ihre Seminar-Eindrücke<br />

aus.<br />

„Das Ästhetikseminar der Da Vincis hat eine<br />

einzigartige Atmosphäre“, schwärmt<br />

Michael Strassburger, Inhaber der Zahnwerkstatt<br />

in Plankstadt, und ergänzt: „Es<br />

war ein Seminar, <strong>das</strong> als Grundbaustein<br />

verstanden werden kann. Für alle, die<br />

sich mit dem Thema Ästhetik beschäftigen,<br />

ein Muss – nicht nur für Zahntechniker.“<br />

n<br />

i www.davinci<strong>dental</strong>.de<br />

d Achim Ludwig als<br />

„Schloss-, Architekturund<br />

Ästhetik-Guide“<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1623


Events<br />

Ein Heldentreffen bei Kaiserwetter<br />

Zirkonzahn lud zum Heldentag nach Ratingen in die Nähe des Neandertals<br />

Ein Heldentreffen<br />

bei Kaiserwetter<br />

Zahntechnik braucht<br />

Helden! Helden der<br />

Arbeit? Das gab’s doch<br />

schon mal in verschiedenen<br />

Ausprägungen …<br />

Für Enrico Steger definiert<br />

sich Heldentum ein<br />

wenig anders. Wie, <strong>das</strong><br />

erfuhren die Teil nehmer<br />

beim vierten Heldentag<br />

von Zirkonzahn.<br />

Für Enrico Steger sind die kleinen<br />

Erfolge im Laboralltag entscheidend,<br />

wenn zum Beispiel ein<br />

schwieriger Fall mit unzureichenden<br />

Unterlagen irgendwie doch zu einem<br />

für alle Beteiligten befriedigenden Ergebnis<br />

kommt. Das Motto: Lasst es uns<br />

versuchen. Wer es nicht probiert, der<br />

hat schon verloren!<br />

Der vierte Heldentag fand wieder an einem<br />

geschichtsträchtigen Ort statt:<br />

Nämlich auf einer sehr schön erhaltenen,<br />

mittelalterlichen Wehrburg in Ratingen,<br />

in unmittelbarer Nachbarschaft des Neandertales.<br />

Auch <strong>das</strong> Thema war bezeichnend:<br />

„Vom Homo manualis zum<br />

Homo digitalis!“ Versprochen war allerdings,<br />

<strong>das</strong>s die manuelle Seite der Zahntechnik<br />

nicht zu kurz kommen sollte.<br />

Die Heldensaga wird<br />

weiter ausgebaut<br />

Zur Begrüßung präsentierte sich – fast<br />

möchte ich sagen, wie immer – ein bestens<br />

gelaunter Enrico „Heini“ Steger<br />

mit gewohnt launiger Ansprache. Er gab<br />

einen kurzer Abriss des Programms und<br />

Ausblicke auf neueste Entwicklungen<br />

aus dem Haus Zirkonzahn. Sogleich<br />

wurde betont, <strong>das</strong>s die Heldensaga weiter<br />

ausgebaut werden wird. Ein Heldencampus<br />

steht kurz vor der Freigabe.<br />

Dahinter die Idee eines einwöchigen<br />

Trainingscamps mit verschärfter<br />

Ausrichtung auf alles Wesentliche, nämlich<br />

<strong>das</strong> Training für angehende Helden<br />

der Zahntechnik! Eine gewisse Ähnlichkeit<br />

zur Ausbildung von Elitekämpfern<br />

in militärischen Einheiten war<br />

durchaus gegeben.<br />

Das Programm ließ immer wieder Lücken<br />

für Kurzauftritte der Spezialisten<br />

aus dem Team des Hauses Steger. So<br />

wurde dann vor dem ersten offiziellen<br />

Programmpunkt, einer Lesung von Götz<br />

Schneyder zur Historie des Neandertals,<br />

ein Block mit Clemens Schwerin<br />

eingeschoben. Er informierte über die<br />

neueste Möglichkeit der Modellier-Software,<br />

Veneers bis hin zu Non-Präp-Veneers<br />

zu designen und anschließend<br />

mit der M5 Fünf-Achsen-Fräsmaschine<br />

zu fräsen. Der Clou bei der Sache: Es<br />

ist möglich, zunächst aus zahnfarbenem<br />

Kunststoff ein Mock-up zur sofortigen<br />

Anprobe im Mund zu fertigen sowie<br />

weiterhin eine Konstruktion aus<br />

ausbrennbarem Kunststoff zum Einbetten<br />

und anschließendem Pressen<br />

mit dem Materialien des Marktes. Fräsbare<br />

Stärken: Ab 0,2 Millimeter!<br />

Von der Technik zur Natur: Götz Schneyder<br />

sprach über Geologie, Fauna und<br />

Flora des Neandertals, aber auch über<br />

die unterschiedliche Nutzung der Region<br />

in der Geschichte. Ein Part war natürlich<br />

den Steinzeitmenschen gewidmet,<br />

deren Fossilien einst in diesem Tal<br />

der Düssel, später Neandertal, gefunden<br />

wurden. Die Forschungen haben<br />

laut Schneyder ergeben, <strong>das</strong>s die Menschen<br />

dieser Epoche tatsächlich besondere<br />

feinmechanische Fähigkeiten<br />

bei der Bearbeitung von Feuersteinen<br />

entwickelt hatten. So schloss sich dann<br />

wieder der Kreis zum Homo manualis.<br />

Danach kam Willi Tratter zu Wort, der<br />

Projektleiter CAD/CAM bei Zirkonzahn.<br />

Sein Thema war der virtuelle Artikulator<br />

in der Modellier-Software. Willi Tratter<br />

positionierte gleich einen kompletten<br />

SAM 2 Artikulator samt einartikulierten<br />

Modellen im Scanner und zeigte<br />

dann die weitere Konstruktion einer Arbeit<br />

– ein Riesen-Fortschritt, aber der<br />

Referent setzte noch eins drauf: Demnächst<br />

wird direktes Abscannen der gesamten<br />

Mundsituation und Artikulationsbahnen<br />

möglich sein. Die Zeit der<br />

eingescannten Quetschbisse ist dann<br />

endgültig Geschichte.<br />

1624 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Ein Heldentreffen bei Kaiserwetter<br />

Events<br />

Versorgung eines Kiefers<br />

mit einer Prettau-Brücke<br />

Eines der Highlights des Tages war sicher<br />

der Beitrag von Jürgen Auffarth aus<br />

Salzburg. Er dokumentierte die komplette<br />

Versorgung eines Kiefers mit einer<br />

Prettau-Brücke. Auffarth, ohne Zweifel<br />

einer der Wegbereiter dieser Technik,<br />

konnte in diesem Vortrag aus einem großen<br />

Fundus von bisher erstellten Arbeiten,<br />

allesamt hervorragend fotografiert,<br />

profitieren. Es wurden alle Aspekte<br />

bei der Herstellung solch komplexer<br />

Arbeiten angesprochen. Eine angeregte<br />

Diskussionsrunde im Anschluss<br />

ließ keine Frage offen. Neueste Strömungen<br />

dieser Technik sind ohne Zweifel<br />

der Ansatz, demnächst Zähne als Einzelkronen<br />

auf einer Zahnfleisch-Maske<br />

zu verkleben, wie auch die Möglichkeit,<br />

diese abnehmbaren Zahnfleisch-<br />

Masken mit Low-Fusing Material zu<br />

unterfüttern. Eine Arbeit mit flächiger,<br />

nicht punktueller Auflage auf der Gingiva<br />

soll demnächst nach mehrjähriger<br />

Tragezeit unter beweiskräftigen Umständen<br />

abgenommen werden, um die<br />

Gewebefreundlichkeit von Zirkon zu verifizieren.<br />

Kurz vor der Mittagspause „servierte“<br />

Willi Tratter einen weiteren <strong>dental</strong>en Leckerbissen:<br />

Den manuellen Scan eines<br />

Antagonisten für den virtuellen Artikulator.<br />

Die Modelle waren schon normal<br />

eingescannt, jetzt konnte Enrico Steger<br />

diese Modelle zusammensetzen und<br />

per Hand in den Scanner halten, so<br />

<strong>das</strong>s die Schlussbiss-Situation erfasst<br />

wurde. Da die Daten für den benutzten<br />

SAM-2 schon im System hinterlegt waren,<br />

konnte diese Arbeit sodann ebenfalls<br />

virtuell artikuliert werden.<br />

Gelungene Arbeitsweisen<br />

Nach der Mittagspause, in der wir bestens<br />

verpflegt wurden, waren allerdings<br />

<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1625


Events<br />

Ein Heldentreffen bei Kaiserwetter<br />

c Heldenhafte Referenten:<br />

Clemens Schwerin, Dr. Nico<br />

Bühler, Jürgen Auffarth,<br />

Mauricio Cuellar, Willi<br />

Tratter, Luca Neli mit dem<br />

Gastgeber, Enrico Steger<br />

wirklich Helden gefragt. Draußen wolkenlose<br />

30 Grad, nebenan, unüberhörbar,<br />

ein Freibad, für die Teilnehmer ein<br />

Vortragssaal, dessen Klimaanlage an<br />

ihre Grenzen stieß. Die Helden kämpften<br />

allesamt mit prä-digestiven Ausfallserscheinungen.<br />

Vorne am Rednerpult<br />

wurden aber weiterhin mit Begeisterung<br />

gelungene Arbeitsweisen<br />

vorgestellt.<br />

Allen voran Mauricio Cuellar: Der Mexikaner<br />

gab sein Bestes, um erstmals<br />

in deutscher Sprache über seine Erfahrungen<br />

zu berichten. Sein Thema<br />

war der Übergang vom manuellen Fräsen<br />

zu CAD/CAM. Das Fräsen von Provisorien<br />

aus Kunststoff und anschließend,<br />

mit demselben Datensatz, leicht<br />

modifiziert nach den Erfahrungen aus<br />

der Tragezeit, <strong>das</strong> Ausfräsen aus Zirkon-<br />

Blanks, dann <strong>das</strong> manuelle Modifizieren<br />

der Konstruktion, schließlich dem<br />

Einfärben mit den Coloring-Liquids und,<br />

nach dem Sintern, <strong>das</strong> Komplettieren<br />

1626 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Ein Heldentreffen bei Kaiserwetter<br />

Events<br />

der Konstruktion zur fertigen Arbeit mit<br />

der Prettau-Keramik.<br />

Luca Neli referierte auf Italienisch, Enrico<br />

Stegers simultane Übersetzung<br />

war fein gewürzt mit seinen unvergleichlichen<br />

Kommentaren. Neli zeigte<br />

auch Misserfolge und wie er daraus gelernt<br />

hatte und welche Folgerungen er<br />

ziehen konnte, um dann, oft in Zusammenarbeit<br />

mit Steger und auch Auffarth,<br />

Arbeiten zum Erfolg zu führen.<br />

Auch er berichtete über ermutigende<br />

Beobachtungen von Langzeit getragenen<br />

Prettau-Zirkon Versorgungen, mit<br />

minimalen bis gar keinen Ablagerungen<br />

basal. Insgesamt stelle Neli außerordentlich<br />

ansprechende Arbeiten<br />

vor. Seine Herangehensweise: Individuell<br />

reduzierte und mit Prettau-Keramik<br />

komplettierte Frontzähne, sehr naturähnlich<br />

eingefärbte und nur noch glasierte<br />

Seitenzähne sowie individuell<br />

geschichtete Zahnfleischmasken. Eine<br />

besonders schöne Arbeit bestand nur<br />

aus eingefärbtem Prettau-Zirkon und<br />

überschichteter Zahnfleisch-Maske.<br />

Danach sprach Dr. Nico Bühler aus Zürich<br />

zu seinen Erfahrungen mit Zirkon<br />

im Bereich der abnehmbaren Prothetik.<br />

Er berichtete von verschiedenen Studien<br />

zu bakteriellem Befall von Zirkon<br />

oder auch zur Wasseraufnahme solcher<br />

Strukturen, was allesamt nicht zu beobachten<br />

war. Ein Fall, den er exemplarisch<br />

zeigte, beschrieb die Erstellung<br />

einer telekopischen Versorgung komplett<br />

aus Zirkon. Sowohl Primärteile wie<br />

auch <strong>das</strong> Sekundärteil – alles komplett<br />

aus Prettau Zirkon. Was einzig bleibt,<br />

ist natürlich die Ungewissheit, <strong>das</strong>s<br />

dem Patienten eine keramische Versorgung<br />

gegeben wird, die alle Risiken<br />

von Keramik birgt, wenn sie zu Boden<br />

fällt. Ebenso offen blieb natürlich die<br />

Frage, welche Reparaturmöglichkeiten<br />

bestehen bei Defekten wie Chippings<br />

oder der Notwendigkeit zu unterfüttern.<br />

Neu erstellen nach dem vorhandenen<br />

Datensatz geht indes immer.<br />

Bisher ungeahnte<br />

Möglichkeiten<br />

Nach einer weiteren eingestreuten Technik-Sequenz<br />

mit Willi Tratter und der<br />

Aussicht auf ein neues Prothesen-Modul<br />

in der Modellier-Software und bisher<br />

ungeahnten Möglichkeiten, die sein<br />

Team entwickelt hat, hielt Enrico Steger<br />

den Schlussvortrag. Er berichtete<br />

von seinem Vorhaben, die umfangreichste<br />

Zahnbibliothek in der Zahntechnik<br />

zu erstellen und seinen Anwendern<br />

an die Hand zu geben. Damit<br />

könnten weitere innovative Wege bei<br />

der täglichen, heldenhaften Problemlösung<br />

gegangen werden.<br />

Fazit: Enrico Steger und seine Mitarbeiter<br />

in der Zirkonzahn-Familie geben<br />

Gas an allen Ecken und Enden. So kann<br />

Zahntechnik soviel Spaß machen, <strong>das</strong>s<br />

man auch den Ärger über gelegentlich<br />

mangelhafte Unterlagen der Auftraggeber<br />

vergisst und vielfältige Möglichkeiten<br />

zur Problemlösung entwickeln<br />

kann.<br />

Karl-Heinz Georgi n<br />

Gute Adresse.<br />

www.zahnwerk.eu<br />

Lindgesfeld 29 a · 42653 Solingen · Fon (0212) 226 41 43 · Fax (0212) 226 41 44 · info@zahnwerk.eu<br />

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ZAHNWERK<br />

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www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1627


Events<br />

„Von klassisch bis dreidimensional“<br />

Kurs zur Implantatplanung in Ispringen<br />

„Von klassisch bis<br />

dreidimensional“<br />

Implantatplanung war <strong>das</strong> Thema im Centrum Dentale<br />

Communikation, CDC, in Ispringen. Im Schulungszentrum<br />

der Dentaurum-Gruppe lautete <strong>das</strong> Motto „Von klassisch<br />

bis dreidimensional“. Die Kurs-Teilnehmer bekamen<br />

minimalinvasive Lösungsansätze mit dem tioLogic pOsition<br />

System von Dentaurum Implants gezeigt.<br />

f Das tioLogic pOsition<br />

System<br />

e Dr. Sigmar Schnutenhaus<br />

bei der Live-OP<br />

Referent Dr. med. dent. Sigmar<br />

Schnutenhaus aus Hilzingen<br />

führte durch <strong>das</strong> Programm und<br />

vermittelte zunächst allgemeines<br />

Grundwissen der prothetisch basierten<br />

Implantatplanung, bevor er die Möglichkeiten<br />

der klassischen Implantatplanung<br />

denen der 3D-Implantatplanung<br />

gegenüber stellte.<br />

Anhand von zwei Live-Operationen präsentierte<br />

Dr. Schnutenhaus von der Planung<br />

bis zur Umsetzung sowohl eine<br />

konventionelle als auch eine schablonengestützte<br />

Implantation. Im anschließenden<br />

kollegialen Erfahrungsaustausch<br />

konnten die Teilnehmer direkt<br />

mit dem Referenten die Vor- und<br />

Nachteile der 3D-Implantatplanung sowie<br />

alternative Möglichkeiten diskutieren.<br />

Die offene und ehrliche Art des<br />

Referenten wurde von den Teilnehmern<br />

sehr positiv bewertet. Dr. Schnutenhaus<br />

vermittelte wertvolle Tipps und<br />

Tricks und verknüpfte somit optimal<br />

Theorie und Praxis miteinander. Abgerundet<br />

wurde der Kurs durch die Gelegenheit,<br />

3D-Fallplanungen am Laptop<br />

mit dem med 3D-System der Firma<br />

C.Hafner GmbH + Co. KG zu üben.<br />

Die anschließenden Beurteilungen der<br />

Kursteilnehmer zeigten, <strong>das</strong>s die Kombination<br />

zwischen theoretischem<br />

Grundwissen, Live-Operationen und<br />

Hands on sehr gut ankam. Insgesamt<br />

erhielt der Kurs die Traumnote 1,23 (bei<br />

einer Bewertungsscala von 1 = sehr gut<br />

bis 5 = unbefriedigend). Weitere Kurse<br />

zu diesem Thema sind am 5. November<br />

in Berlin sowie für 2012 geplant. n<br />

i www.dentaurum-implants.de<br />

1628 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Das Neueste in Sachen Scanner-Technologie<br />

Anwendertreffen bei Flussfisch<br />

Das Neueste in Sachen<br />

Scanner-Technologie<br />

Zahntechniker aus Norddeutschland<br />

kamen bei<br />

der Michael Flussfisch GmbH<br />

in Hamburg zusammen, um<br />

sich über die neuesten Entwicklungen<br />

in der Scanner-<br />

Technologie zu informieren.<br />

Im Mittelpunkt des Treffens,<br />

zu dem ein gutes Dutzend<br />

Zahntechniker den Weg nach<br />

Hamburg gefunden hatte,<br />

Events<br />

Funktionale <br />

Alternativen <br />

gefällig?<br />

c Lutz Ketelaar<br />

vermittelte den<br />

Zahntechnikern<br />

Einblicke in die<br />

technischen<br />

Daten und<br />

Schnittstellen<br />

des Scanners<br />

stand die Software für den Intraoralscanner<br />

Trios von 3shape,<br />

die von Lutz Ketelaar (3shape<br />

Kopenhagen) präsentiert<br />

wurde.<br />

Ketelaar vermittelte den Teilnehmern<br />

vertiefte Einblicke in<br />

die technischen Daten und<br />

Schnittstellen des Scanners<br />

und stellte einen Marktvergleich<br />

mit Geräten anderer<br />

Hersteller an. Im zweiten, allgemeinen<br />

Teil ging es um den<br />

Einsatz von CAD/CAM-Technologien<br />

im Dental<strong>labor</strong>. Thematisiert<br />

wurde hierbei auch<br />

der unaufhaltsame Wandel<br />

der Zahntechnik vom Handwerk<br />

hin zur zunehmenden<br />

Veredelung.<br />

Die Veranstaltung endete mit<br />

einem Scanner-Upgrade für<br />

2012, der Ausblicke auf die<br />

neue Modellguss- und Teleskop-Software<br />

sowie auf den<br />

neuen Abutment-Designer von<br />

3shape gab. Unternehmenschefin<br />

Michaela Flussfisch:<br />

„Die Scanner von 3shape gehören<br />

mit zum Innovativsten,<br />

was derzeit auf dem Markt<br />

zu finden ist. Wir freuen uns,<br />

<strong>das</strong>s wir im Flussfisch-Dentalforum<br />

Zahntechnikern die Möglichkeit<br />

bieten können, sich<br />

über die neuesten Entwicklungen<br />

zu informieren und technologisch<br />

immer am Ball zu<br />

bleiben.“ Das nächste Anwendertreffen<br />

ist für Dezember geplant.<br />

n<br />

i www.flussfisch-<strong>dental</strong>.de<br />

<br />

Attachment-Systeme.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

DUOLOCK ®<br />

<br />

So gut kann einfach sein<br />

<br />

<br />

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Dann rufen Sie an, wir<br />

erläutern Ihnen gerne<br />

die Vorteile unserer<br />

Präzision seit 1968<br />

<br />

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Seit 2008 sind Attachments<br />

mit der Regelversorgung<br />

Teleskope verrechenbar!<br />

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www.zl-microdent.de<br />

Telefon 02338 801-0<br />

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www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1629


Events<br />

Roadshow zeigt Potenziale<br />

Seminarreihe „Forum digitale Lösungen“<br />

Roadshow zeigt Potenziale<br />

Die von Straumann veranstaltete Seminarreihe „Forum digitale<br />

Lösungen” erhielt großen Zuspruch. Dreh- und Angelpunkt der<br />

Roadshow waren die Vorteile und Potenziale computergestützter<br />

Prozesse in Dental<strong>labor</strong> und Zahnarztpraxis.<br />

e Cadent iTero – der<br />

gescannte Kiefer mit<br />

Referenz der okklusalen<br />

Abstände<br />

Eine digitale Reise geht zu Ende:<br />

In Baden-Baden trafen sich im<br />

Sommer für 2011 zum letzten Mal<br />

die Referenten der Veranstaltungsserie<br />

„Forum Digitale Lösungen”. Die von<br />

Straumann organisierte Seminarreihe<br />

schien genau den Nerv der Dentalzeit<br />

getroffen zu haben. 446 interessierte<br />

Zahnärzte und Zahntechniker besuchten<br />

die acht, quer durch die Republik<br />

verteilten Veranstaltungen.<br />

Innerhalb eines Nachmittags präsentierte<br />

man die digitale Welt des Zahnarztes<br />

und Zahntechnikers praxisnah,<br />

transparent und überzeugend. Die<br />

sechs renommierten Referenten aus<br />

Praxis und Labor hatten ein kurzweiliges<br />

Paket mit spannenden und interessanten<br />

Informationen geschnürt. Im<br />

Wechsel gingen zu Beginn Zahntechniker<br />

Alexander Rottler und Martin Holz<br />

der Frage nach, wie stark die Digitalisierung<br />

bereits unser alltägliches Leben<br />

und unseren Beruf beeinflusst. Als<br />

Beispiel betrachtete man die Produktionsverfahren<br />

in der Automobilindustrie.<br />

Man könne sich heutzutage kaum mehr<br />

vorstellen, <strong>das</strong>s die Herstellung von<br />

PKWs ohne Automatisierung wirtschaftlich<br />

und qualitativ hochwertig<br />

noch zu gestalten wäre. Denn die berühmt-berüchtigten<br />

„Montagsautos”<br />

gäbe es schon lange nicht mehr.<br />

Die computergestützte Standardisierung<br />

besäße gleichfalls großes Potenzial<br />

in der Zahnmedizin und -technik.<br />

Der digitale Workflow spare spürbar<br />

Zeit und steigere die Qualität der Restauration<br />

um ein Vielfaches. Wie dieser<br />

Workflow in der Praxis umzusetzen sei,<br />

erfuhren die Teilnehmer in den Vorträgen<br />

von Zahnarzt Dr. Royakkers, Facharzt<br />

für Oralchirurgie Dr. Kornmann sowie<br />

den Zahntechnikermeistern Bär<br />

und Roland. Dabei ging es, neben der<br />

Erklärung der digitalen Prozesskette innerhalb<br />

der beiden Kompetenzbereiche,<br />

auch um die Vernetzung und Teamarbeit<br />

von Zahnarzt und Zahntechniker.<br />

Für die Pausen hatte Straumann zum<br />

Ausprobieren den intraoralen Scanner<br />

iTero von Cadent und seinen neuen<br />

CAD/CAM-Scanner CS2 mitgebracht. Live<br />

konnten die Teilnehmer sich selbst davon<br />

überzeugen, welches Potenzial die<br />

digitale Abformung zur Optimierung von<br />

Praxis- und Laborabläufen besitzt. Die<br />

Kombination zwischen Vorträgen und<br />

Live-Demonstrationen war nach Meinung<br />

der Gäste ausgewogen und ließ ausreichend<br />

Raum zum Erfahrungsaustausch.<br />

Auch gehörte zu jeder Veranstaltung ein<br />

1630 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Roadshow zeigt Potenziale<br />

Events<br />

Ausblick auf die Hightech-Prothetik<br />

mit Straumann CARES<br />

CAD/CAM in Verbindung mit den<br />

Hochleistungskeramiken der Firma<br />

Ivoclar Vivadent. Mit dem Kooperationspartner<br />

Ivoclar Vivadent<br />

ließe sich laut Straumann<br />

ein breites Spektrum an hohen<br />

ästhetischen Ansprüchen bei der<br />

Herstellung von Restaurationen<br />

abdecken.<br />

Am Ende der Nachmittage zeigte<br />

sich <strong>das</strong> gastgebende Unternehmen<br />

stets sehr zufrieden.<br />

„Das Lob über die sehr gute Organisation,<br />

die Kompetenz der<br />

Referenten, die Qualität der Vorträge<br />

und die gute Stimmung<br />

freut uns besonders”, resümiert<br />

Andreas Utz, Marketingleiter<br />

der Straumann GmbH in Freiburg.<br />

Auch lobte er <strong>das</strong> große<br />

Engagement aller Mitverantwortlichen.<br />

n<br />

i www.straumann.de<br />

Scharf auf<br />

Silikon!<br />

„Zahntechnik – digital normal?!“<br />

Wieder „Goldrausch“<br />

in Oberwiesenthal<br />

Bereits zum vierten Mal lädt<br />

Goldquadrat zu seiner traditionellen<br />

Veranstaltung in den<br />

sächsischen Wintersportort<br />

Oberwiesenthal ein. Vom 13. bis<br />

15. Januar 2012 trifft sich die<br />

„Goldquadrat-Familie“ in der<br />

hoffentlich verschneiten höchstgelegenen<br />

Stadt Deutschlands<br />

zum traditionellen Goldevent.<br />

„Nicht nur der Veranstaltungsort<br />

befindet sich auf höchstem<br />

Niveau, sondern auch <strong>das</strong> Vortragsprogramm<br />

für Labor und<br />

Praxis an beiden Seminartagen<br />

ist hochkarätig“, erklären die<br />

Gastgeber.<br />

Die Referenten Ztm. Björn Roland,<br />

Ztm. Andreas Piorreck,<br />

Ztm. Andreas Klar, Zt. Daniel Ellmann<br />

und Ztm. Josef Schweiger<br />

werden die Teilnehmer mit ihren<br />

zahntechnischen Themenvorträgen<br />

begeistern. MDT Michael<br />

Bergler, Tomonari Okawa und<br />

Hiroki Okawa verleihen der Veranstaltung<br />

internationales Flair.<br />

„Einsam oder gemeinsam – Prothetik<br />

live am Patient“ wird Thema<br />

eines Teamvortrages von Dr.<br />

Thomas Barth, Dr. med. dent.<br />

habil. Volker Ulrici und Ztm.Walter<br />

Böthel sein.<br />

Der Kardiologe Markus Brode<br />

geht auf <strong>das</strong> aktuelle Thema der<br />

blutgerinnenden Medikamente<br />

im Hinblick auf eine operative<br />

Therapie ein, und Dr. Roland Göbel<br />

von der Uni Jena wird sich<br />

dem Werkstoff Zirkoniumdioxid<br />

mit aktuellen universitären Studien<br />

widmen.<br />

Die „besonderen Vorträge“ werden<br />

auch diesmal die Seminartage<br />

abschließen. Die Extremsportler<br />

Joey Kelly und Dr. Ulrich<br />

Lachmann entführen die Teilnehmer<br />

mit ihren Vorträgen in<br />

eine andere Welt jenseits des<br />

<strong>dental</strong>en Metiers.<br />

Auch diese vierte Veranstaltung<br />

wird von einer Fachausstellung<br />

und einem Workshop-Programm<br />

für Seminarteilnehmer, Begleitpersonen<br />

und Kinder abgerundet.<br />

Ein „Abend im Goldrausch“ wird<br />

<strong>das</strong> Unterhaltungsprogramm am<br />

Samstagabend beschließen.<br />

Goldquadrat verspricht „Informationen<br />

und Inspiration für Ihre<br />

tägliche Arbeit sowie Entspannung<br />

in familiärer Atmosphäre“.<br />

Vorreservierungen<br />

telefonisch unter (05 11) 44 98<br />

97 0 oder per Kontaktformular<br />

auf www.goldquadrat.de. n<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1631<br />

www.dosperevo.de


Management<br />

Kennst du mich?<br />

Der Spruch ist alt<br />

und klingt simpel,<br />

aber er ist wahr:<br />

„Klappern gehört<br />

zum Handwerk“. Wer<br />

erfolgreich sein will,<br />

muss auch dafür sorgen,<br />

<strong>das</strong>s man seine<br />

Leistungen und seinen<br />

Betrieb wahrnimmt.<br />

Der Grafikdesigner und<br />

Werbefachmann Ercan<br />

Bulut aus Essen kennt<br />

die Dentalbranche<br />

seit über 15 Jahren.<br />

Er hilft Labors dabei,<br />

bekannt zu werden.<br />

Im Folgenden gibt es<br />

ein paar Tipps.<br />

Tipps für Ihren erfolgreichen Laborauftritt<br />

Kennst du mich?<br />

e Ercan Bulut entwickelt für<br />

seine Laborkunden professionelle<br />

Marketing- und<br />

Werbekonzepte<br />

Mit Euphorie startet der neue<br />

Zahntechnikermeister oder<br />

die Meisterin in die Selbstständigkeit,<br />

hat unzählige Ideen und<br />

macht schon die tollsten Umsatzhochrechnungen.<br />

Schön, wenn der Einstieg so klappt, nur<br />

oft sieht die Realität leider anders aus!<br />

Die Geschäfte laufen etwas träge. Sie<br />

denken, <strong>das</strong>s dies am Anfang schließlich<br />

ganz normal sei und rechnen fest<br />

damit, <strong>das</strong>s sich die Umsätze schon<br />

noch verbessern…<br />

Die paar „Anlauf-Monate“ können Sie<br />

ja durch Ihre Reserven überbrücken.<br />

Aber was passiert, wenn <strong>das</strong> Geld aufgebraucht<br />

ist und die Kosten nicht weniger<br />

werden. Sie müssen Geld verdienen<br />

– mindestens so viel, <strong>das</strong>s Sie Ihre<br />

Kosten decken und der Betrieb finanziell<br />

robusten Betrieb ist. Doch allmählich<br />

lässt der Kampfgeist nach, und<br />

<strong>das</strong> Wort Optimismus mutiert zu einem<br />

Fremdwort. Im Unterbewusstsein<br />

taucht die Frage auf: Habe ich etwas<br />

übersehen?<br />

Beantworten Sie ehrlich die folgenden<br />

drei Fragen:<br />

n Wer bin ich?<br />

n Kennst du mich?<br />

n Weißt du, was ich mache?<br />

Diese drei Fragen sind die Schlüssel zu<br />

Ihrer Erfolgsgeschichte. Zeigen Sie der<br />

Welt, was Sie gut können!<br />

Und bedenken Sie: Veränderungen müssen<br />

wir nicht vornehmen, wenn die Erfolgskurve<br />

nach unten zeigt, sondern<br />

auch, wenn es gut läuft. Transportieren<br />

Sie Ihr Know-how, Ihr Leistungsspektrum,<br />

ihre Kompetenz und ihr Portfolio nach<br />

draußen! Und zwar durch verschiedene<br />

Anzeigen, Broschüren, Flyer, Webauftritt,<br />

Firmenwagen und andere Medienträger.<br />

Vermitteln Sie Ihre Botschaft transparent<br />

und leicht verständlich und er-<br />

1632 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Kennst du mich?<br />

Management<br />

schlagen Sie die Kunden nicht<br />

mit zu vielen Informationen, lassen<br />

Sie einige Fragen offen, damit<br />

der Kunde mit Ihnen in Kontakt<br />

aufnimmt. Machen Sie sich<br />

interessant, denn nur der interessierte<br />

Kunde ist auch ein guter<br />

Kunde!<br />

Nutzen Sie die Macht der Medien.<br />

Das „<strong>dental</strong> <strong>labor</strong>“ macht<br />

e Beispiel für einen Werbeflyer<br />

es perfekt vor. Die dort werbenden<br />

Kunden geben ihr Geld<br />

für Anzeigen aus, um Umsätze<br />

mit ihren Produkten zu erzielen.<br />

Und Sie? Sie müssen Ihr Firmenprofil<br />

in die Köpfe meißeln.<br />

Ein konsequentes Corporate Design<br />

ist ein wichtiges Marketingtool<br />

für jedes Unternehmen.<br />

Damit zeigt Ihre Firma Flagge<br />

und damit steigern Sie nicht nur<br />

die Identität Ihre Firma, sondern<br />

auch deren Bekanntheitsgrad.<br />

Das Konzept muss natürlich<br />

stimmig sein, Seriosität vermitteln<br />

und eine unmissverständliche<br />

Botschaft an den Kunden<br />

richten. Es muss professionell,<br />

pragmatisch, zeitlos und einfach<br />

gestaltet sein, nur so kann<br />

man es sich merken. Visuelle<br />

Anreize geben uns die nötigen<br />

Signale.<br />

Ein Beispiel:<br />

Hautcreme – runde blaue Dose<br />

– weiße Schrift: Sicher haben<br />

Sie gleich erraten, welche Marke<br />

dahinter steckt? Geben Sie<br />

<strong>das</strong> mal im Google ein …<br />

Natürlich ist es nicht leicht, zur<br />

Marke zu werden, aber, was<br />

meinen Sie, wie die Großen <strong>das</strong><br />

geschafft zu haben?<br />

Kein Weg ohne Ziel!<br />

Sie müssen ein Ziel haben. Warum<br />

versuchen wir Großartiges<br />

zu leisten, wenn <strong>das</strong> Mittelmaß<br />

verlangt wird? In<br />

der Geschäftswelt<br />

wird vielmehr <strong>das</strong><br />

Durchschnittliche<br />

angeboten. Hier<br />

steckt die Chance,<br />

sich von der Konkurrenz<br />

abzuheben.<br />

Der Kunde wird auf<br />

Sie aufmerksam,<br />

er wird mit Ihnen<br />

Kontakt aufnehmen<br />

durch visuelle<br />

Kommunikation<br />

und er wird es weiter<br />

sagen. Locken<br />

Sie Ihre Kunden<br />

mit Qualität, Kompetenz und<br />

Service. Geben Sie Ihm <strong>das</strong> Gefühl,<br />

<strong>das</strong>s er willkommen ist.<br />

Mit der richtigen Werbung<br />

erreichen Sie <strong>das</strong>!<br />

Der Kaufentscheid ist bei allen<br />

Menschen mit Emotionen und<br />

Vertrauen verbunden.<br />

Deshalb:<br />

n Definieren Sie Ihre Zielgruppe<br />

n Platzieren Sie Ihre Werbung,<br />

dort wo Sie auch wirklich<br />

wahrgenommen wird<br />

n Starten Sie eine Pilotphase<br />

n Planen Sie Feedback-Gespräche<br />

n Analysieren Sie die Resonanz<br />

n Wiederholen Sie es immer wieder,<br />

bis es perfekt ist<br />

Jammern hilft nichts; seien Sie<br />

aktiv. Der amerikanische Philosoph<br />

Ralph Waldo Emerson hat<br />

es auf den Punkt gebracht:<br />

„Handle – und <strong>das</strong> Schicksal<br />

selbst beugt sich!<br />

n<br />

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Management<br />

Gute Verbindungen<br />

Wie Sie Probleme mit dem Festnetzanschluss im Vorfeld vermeiden<br />

Gute Verbindungen<br />

Die Festnetz- und DSL-Anbieter in Deutschland<br />

führen mittlerweile sehr günstige Angebote in<br />

ihren Preislisten. Darunter leidet jedoch der<br />

Kundenservice. Unter Servicerufnummern gibt es<br />

nur unzureichende Auskunft, Kundenbriefe<br />

werden nicht beantwortet. Warum ist <strong>das</strong> so?<br />

Und wie lassen sich Probleme mit dem<br />

Festnetzanschluss von vorne herein vermeiden?<br />

Rechtsanwalt Thomas Hollweck gibt Tipps.<br />

Die Einführung der Flatrate hat<br />

dazu geführt, <strong>das</strong>s man derzeit<br />

für rund 30 Euro im Monat zeitlich<br />

unbegrenzt im deutschen Festnetz<br />

telefonieren kann. Zuvor musste der<br />

durchschnittliche Telekomkunde mit 80<br />

bis 120 Mark im Monat rechnen. Eine<br />

einzelne Einheit kostete 12 Pfennig und<br />

wurde je nach Tageszeit in unterschiedlichen<br />

Taktungen abgerechnet.<br />

Um zu sparen war man gezwungen,<br />

nach 18 Uhr zu telefonieren, oder besser<br />

noch, erst nach 21 Uhr. Anrufe in andere<br />

Städte waren um ein vielfaches<br />

teurer, und je weiter entfernt die angerufene<br />

Stadt lag, umso kostspieliger<br />

wurde es. Ein Ferngespräch tagsüber<br />

von München nach Hamburg war beinahe<br />

unbezahlbar. All <strong>das</strong> gibt es nicht<br />

mehr.<br />

Zum Preis von etwa 30 Euro kann der<br />

Kunde aber auch so oft und so lange er<br />

will <strong>das</strong> Internet nutzen. Es gibt keine<br />

zeitliche Begrenzung mehr, es erfolgt<br />

keine minutengesteuerte Abrechnung,<br />

es handelt sich nicht mehr um eine langsame<br />

Modemverbindung mit lediglich<br />

1,4 bis 3,2 Kilobyte Datendurchsatz pro<br />

Sekunde, sondern um sehr schnelle<br />

Breitbandverbindungen mit Datendurchsätzen<br />

zwischen 100 und 1600 Kilobyte.<br />

Das langsame Internet gehört damit der<br />

Vergangenheit an. Die hohen Kosten<br />

ebenfalls. Die ersten Internetflatrates<br />

über Modemverbindungen waren damals<br />

eine Sensation und kosteten 100<br />

Mark im Monat. Wohlgemerkt, es handelte<br />

sich dabei nur um eine langsame<br />

Modemverbindung, nicht um eine<br />

schnelle DSL-Anbindung. Die 100 Mark<br />

waren damals so überaus günstig, <strong>das</strong>s<br />

die erste Internetflatrate in Deutschland<br />

kurz nach ihrer Einführung wieder<br />

verboten wurde. Wettbewerber aus<br />

dem freien Markt hatten sich beschwert<br />

und den Prozess gewonnen, die Flatrate<br />

war nicht rechtmäßig. Es dauerte eine<br />

ganze Weile bis ein erneuter Versuch<br />

unternommen wurde, eine Flatrate einzuführen.<br />

All <strong>das</strong> spielte sich in den Jahren<br />

1997 und 1998 ab.<br />

Heute ist die Internetflatrate regelmäßig<br />

in den Paketen zusammen mit der<br />

Telefonflatrate enthalten, die Ge-<br />

1634 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Gute Verbindungen<br />

Management<br />

schwindigkeiten sind sehr hoch, zeitliche<br />

Beschränkungen längst passé. Der<br />

Telekommunikationskunde erhält für<br />

rund 30 Euro monatlich sehr viel für<br />

sein Geld.<br />

Am Service wird kräftig gespart<br />

Wie ist <strong>das</strong> möglich? Wie können die Telekommunikationsunternehmen<br />

eine<br />

derartige Leistung zu einem solch günstigen<br />

Preis anbieten? Der harte Wettbewerb<br />

auf dem DSL-Markt hat dazu<br />

beigetragen, <strong>das</strong>s die einzelnen Unternehmen<br />

gezwungen waren, ihre Preise<br />

immer weiter zu senken. Da es sich bei<br />

der Telefon- und DSL-Flatrate um ein<br />

einheitliches Produkt handelt, <strong>das</strong> der<br />

Kunde zuhause im Wohnzimmer in der<br />

immer gleichen Form erhält, findet der<br />

Wettbewerb alleine durch den Preis<br />

statt. Nur derjenige, der den günstigsten<br />

Preis für sein Produkt anbietet,<br />

kann auf Dauer am Markt bestehen.<br />

Dies zwingt die einzelnen Telekommunikationsanbieter<br />

zu drastischen Sparmaßnahmen.<br />

Und woran wird gespart?<br />

Natürlich am Service. Die Personalkosten<br />

sind regelmäßig einer der größten<br />

Ausgabeposten in einem Betrieb.<br />

Hier zu sparen führt zu einer erheblich<br />

schlankeren Kostenstruktur. Also wird<br />

am Personal gespart. Leute für den Servicebereich<br />

werden erst gar nicht eingestellt,<br />

stattdessen wird die Tätigkeit<br />

komplett in Callcenter ausgelagert.<br />

Dort werden Mitarbeiter eingesetzt, die<br />

zwar für <strong>das</strong> jeweilige Telekommuni-<br />

kationsunternehmen eine Schulung erfahren,<br />

zeitgleich aber noch für viele<br />

andere Firmen Telefonate beantworten.<br />

Es ist deshalb nicht möglich, <strong>das</strong>s die<br />

unter einer Servicerufnummer erreichte<br />

Person ein größeres Fachwissen im<br />

Telekommunikationsbereich hat. Sie<br />

kann <strong>das</strong> nicht haben, denn sie wurde<br />

zeitlich nicht ausreichend ausgebildet<br />

und muss immer in verschiedenen Bereichen<br />

gleichzeitig fachlich fit sein. Rufen<br />

Sie unter der Servicenummer Ihres<br />

DSL-Anbieters an, so kann es sein, <strong>das</strong>s<br />

genau dieselbe Person beim nächsten<br />

Anruf die Frage eines Kunden von einem<br />

Lebensmittelhersteller beantworten<br />

muss.<br />

Kunden sollten wieder<br />

Könige sein<br />

Ähnliches spielt sich im Bürobereich<br />

des DSL-Anbieters ab: Jeden Tag erreichen<br />

Ihren Provider tausende von Briefen,<br />

Faxen und E-Mails. Das hierfür zur<br />

Verfügung stehende Personal reicht bei<br />

weitem nicht aus, um all diese zahllosen<br />

Anfragen und Beschwerden zu beantworten.<br />

Briefe, die nicht per Einschreiben<br />

in der Firma ankommen, werden<br />

oftmals sofort in den Papierkorb<br />

geworfen. Es fehlt schlicht und einfach<br />

am Personal, um all die Anfragen der<br />

Kunden bearbeiten zu können. Abhilfe<br />

verschafft man sich mit Hilfe von Standardschreiben,<br />

also der Verwendung<br />

immer des gleichen Textes für eine Vielzahl<br />

von Kundenbeschwerden. Der DSL-<br />

Neues Diamantpoliersystem für beste<br />

Ergebnisse auf Glaskeramiken<br />

und Silikatkeramiken.<br />

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www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1635


Management<br />

Gute Verbindungen<br />

e Am Service wird bei<br />

den DSL-Anbietern leider<br />

gespart – <strong>das</strong> kostet Nerven,<br />

wenn man ein Problem hat<br />

Kunde erhält keine individuelle Stellungnahme<br />

zu seiner Beschwerde, sondern<br />

er bekommt unverbindliche und<br />

allgemeine Informationen, die ihm in<br />

seinem konkreten Problem nicht weiterhelfen.<br />

In vielen Fällen erhält er gar<br />

keine Antwort.<br />

Was ist die traurige Konsequenz? Sobald<br />

der Kunde ein Problem mit seinem<br />

Telefon- oder DSL-Vertrag hat, steht er<br />

hilflos da. Er hat keine Möglichkeit, sein<br />

Anliegen an den Vertragspartner heranzutragen,<br />

denn seine Briefe verschwinden<br />

im Nichts oder werden unzureichend<br />

beantwortet. Stellt der Kunde<br />

die Zahlung ein, so reagiert der<br />

DSL-Provider lediglich mit einer Sperrung<br />

des Anschlusses und mit Mahnungen<br />

über die unbezahlten Gebühren.<br />

Die offenen Forderungen werden<br />

im Computer abgespeichert, und dieser<br />

verschickt in regelmäßigen Abständen<br />

Zahlungsaufforderungen.<br />

Überweist der Kunde kein Geld, wird<br />

die Forderung nach einer Weile an ein<br />

Inkassounternehmen abgetreten. Dort<br />

findet der Kunde erst recht keinen Ansprechpartner<br />

mehr für sein Problem.<br />

Das Fatale ist, <strong>das</strong>s der Verbraucher<br />

kein Wahlrecht hat zwischen Providern,<br />

die etwas mehr kosten und dafür einen<br />

besseren Service anbieten, und Providern,<br />

die sehr günstig sind, dafür aber<br />

am Service sparen. Alle derzeit auf dem<br />

Markt auftretenden DSL- und Telefonanbieter<br />

haben ungefähr <strong>das</strong> gleiche<br />

Preisniveau und bieten denselben mangelhaften<br />

Service.<br />

Angesichts dieser Marktsituation sollte<br />

jedes Telekommunikationsunternehmen<br />

seinen Kunden wie einen König<br />

behandeln. Die Anbieter wissen<br />

selbst, <strong>das</strong>s ihr Service aus Kostengründen<br />

nicht der beste ist. Diesen<br />

Mangel auf den Verbraucher abzuwälzen<br />

ist nicht kundenfreundlich. Da dieser<br />

keine Wahl hat, zu einem serviceorientierteren<br />

Anbieter zu wechseln,<br />

sollten die DSL-Unternehmen diesen<br />

Umstand so hinnehmen und bei allen<br />

auftretenden Problemen den Kunden<br />

wieder als König behandeln, und ihn<br />

nicht als zahlungsunwilligen Kriminellen<br />

darstellen.<br />

?<br />

Welchen DSL- oder Festnetz-Vertragstyp<br />

soll ich wählen, um möglichst<br />

wenig Probleme zu haben?<br />

Sinnvoll ist immer ein Vertragstyp, der<br />

eine monatliche Kündigungsfrist vorsieht.<br />

Sollten Probleme auftreten, so<br />

können Sie jederzeit aus dem Vertrag<br />

aussteigen und sich einen anderen Anbieter<br />

suchen. Auf diese Weise treten<br />

die meisten rechtlichen Probleme erst<br />

gar nicht auf. Auch wenn Sie oft umziehen<br />

ist es ratsam, einen DSL-Vertrag<br />

mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit<br />

abzuschließen. Zweijahresverträge<br />

binden den Kunden für die vollen<br />

zwei Jahre an die Wohnung, für die der<br />

Vertrag abgeschlossen wurde. Ein Sonderkündigungsrecht<br />

wegen Umzugs<br />

gibt es leider nicht.<br />

?<br />

Besteht ein Rechtsanspruch auf einen<br />

Telefon- und DSL-Breitbandanschluss?<br />

Jede in Deutschland lebende Person hat<br />

Rechtsanspruch auf einen Telefonanschluss,<br />

da <strong>das</strong> Telefon zur Grundversorgung<br />

gehört. Einen Anspruch auf einen<br />

DSL-Anschluss haben Sie dagegen<br />

leider nicht. Diese Anschlussart zählt<br />

bis jetzt noch nicht zur Grundversor-<br />

1636 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Gute Verbindungen<br />

Management<br />

gung. Daher besteht auch kein<br />

Anspruch auf <strong>das</strong> Zur Verfügung<br />

stellen eines DSL-Breitbandanschlusses<br />

an Ihrem Wohnort<br />

oder auf den Ausbau des DSL-<br />

Leitungsnetzes. Zuständig für<br />

die Grundversorgung mit einem<br />

Festnetz-Anschluss in Deutschland<br />

ist die Deutsche Telekom.<br />

Diese ist verpflichtet, jeden Bürger<br />

mit einem Telefonanschluss<br />

zu versorgen. Gegenüber privaten<br />

Mitbewerbern der Telekom<br />

haben Sie leider keinen Anspruch<br />

auf Schaltung eines Telefonanschlusses.<br />

?<br />

Mitnahme der alten Rufnummer<br />

(Stichwort „Rufnummernportierung“)<br />

Das Recht auf die Mitnahme Ihrer<br />

bisherigen Rufnummer zu einem<br />

neuen Festnetzanbieter ist<br />

gesetzlich festgelegt. Sie haben<br />

einen Anspruch auf Portierung<br />

Ihrer Rufnummer. Wechseln Sie<br />

von einem DSL-und Telefonanbieter<br />

zu einem anderen, so<br />

muss <strong>das</strong> neue Unternehmen Ihre<br />

alte Nummer fortführen.<br />

Wechseln Sie jedoch innerhalb<br />

desselben Anbieters in einen<br />

anderen Tarif, so haben Sie laut<br />

Gesetz keinen Anspruch auf Beibehaltung<br />

der Rufnummer. In<br />

der Regel kommt es jedoch bei<br />

einem Tarifwechsel zu keiner<br />

neuen Rufnummernvergabe.<br />

Der Gesetzgeber hat die Rufnummernportierung<br />

gesetzlich<br />

festgelegt, um den freien Wettbewerb<br />

unter den Anbietern zu<br />

fördern. Sie sollen wegen drohenden<br />

Verlusts Ihrer alten Telefonnummer<br />

nicht davon abgehalten<br />

werden, zu einem neuen<br />

Anbieter zu wechseln. Die<br />

Rufnummernmitnahme ist sogar<br />

bei einem Wechsel des<br />

Handyvertrages möglich. Das<br />

gilt auch für einen Prepaid-Vertrag.<br />

Die für eine Rufnummernportierung<br />

anfallenden Kosten<br />

sollten im Bereich von 20 bis 30<br />

Euro liegen. Diese Beträge wurden<br />

von deutschen Gerichten<br />

anerkannt.<br />

?<br />

Ist ein Umzug Kündigungsgrund<br />

für eine sofortige und<br />

außerordent liche Kündigung?<br />

Nein, ein Umzug stellt leider keinen<br />

Grund für eine außerordentliche<br />

sofortige Kündigung<br />

des Festnetzvertrags dar. Sie<br />

können hier lediglich auf die Kulanz<br />

des Anbieters hoffen. Ein<br />

DSL- und Telefonvertrag ist<br />

standortgebunden. Das heißt,<br />

er wird nur für die konkrete<br />

Wohnung und den sich darin befindlichen<br />

Telefonanschluss abgeschlossen.<br />

Wird ein Zweijahresvertrag<br />

gewählt, so bindet<br />

sich der Kunde mit diesem Vertrag<br />

zwei Jahre lang an genau<br />

die eine Wohnung. Nach der<br />

kundenunfreundlichen Vorstellung<br />

der DSL-Anbieter muss ein<br />

Kunde bei Vertragsabschluss<br />

wissen, ob er umziehen wird<br />

oder nicht.<br />

Bietet ein DSL-Provider dennoch<br />

an, <strong>das</strong>s der Kunde bei einem<br />

Umzug seinen Vertrag mitnehmen<br />

kann, so bedeutet <strong>das</strong><br />

in der Regel, <strong>das</strong>s in der neuen<br />

Wohnung ein neuer Vertrag abgeschlossen<br />

wird, dessen zweijährige<br />

Laufzeit von vorne zu<br />

laufen beginnt. Da der alte DSL-<br />

Vertrag standortbezogen nur<br />

für die eine Wohnung galt, wird<br />

dieser aus Kulanz des Anbieters<br />

gekündigt und in der neuen<br />

Wohnung beginnt ein neuer Vertrag<br />

zu laufen.<br />

Die Kündigung eines Festnetzund<br />

DSL-Vertrags ist angesichts<br />

der momentanen rechtlichen Situation<br />

somit nur aufgrund von<br />

Kulanz Ihres Providers möglich.<br />

Wichtig ist in diesem Fall, <strong>das</strong>s<br />

Sie Ihr Umzugsvorhaben rechtzeitig<br />

bei Ihrem Anbieter anmelden.<br />

Meist gibt es hierzu auf<br />

der Homepage einen Bereich<br />

speziell für Umzug und Vertragsmitnahme.<br />

In vielen Fällen<br />

ist es dann so, <strong>das</strong>s Ihr DSLbzw.<br />

Telefonvertragsanbieter<br />

sich auf einen Umzug des DSL-<br />

Anschlusses aus Kulanz einlässt.<br />

Die Kulanzvariante ist derzeit<br />

leider die einzige Möglich-<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1637


Management<br />

Gute Verbindungen<br />

keit für einen DSL-Kunden, bei einem<br />

Wohnungsumzug eine einvernehmliche<br />

und kostengünstige Lösung zu erreichen.<br />

?<br />

Außerordentliche Kündigung bei<br />

Störungen im Festnetzanschluss<br />

Grundsätzlich haben Sie dann ein Recht<br />

zur außerordentlichen Kündigung,<br />

wenn Ihr Vertragspartner, also der DSLbzw.<br />

Telefonanbieter, die Leistung nicht<br />

ordnungsgemäß erbringt.<br />

So schlimm die Störungen aber auch<br />

sein mögen, eine sofortige Kündigung<br />

erlauben sie nicht. Zunächst müssen<br />

Sie Ihrem Vertragspartner die Möglichkeit<br />

geben, den Fehler zu beheben.<br />

Hierzu ist eine Fristsetzung notwendig.<br />

Wenden Sie sich schriftlich per Einschreiben<br />

an Ihren DSL-Anbieter und<br />

beschreiben Sie die aufgetretene Leistungsstörung<br />

so ausführlich und genau<br />

wie möglich. Überprüfen Sie die Homepage<br />

Ihres Anbieters nach Informationen<br />

über <strong>das</strong> Vorgehen bei einer Störung<br />

bzw. bei einer Kündigung (bei manchenTelekommunikationsunternehmen<br />

ist vor der Kündigung ein Eintrag auf<br />

der Homepage notwendig). Setzen Sie<br />

in Ihrem Schreiben eine Frist von drei<br />

Wochen ab Zugang Ihres Schreibens.<br />

Innerhalb dieser Frist muss der DSL-Vertragspartner<br />

tätig werden und die Störung<br />

beseitigen. Tut er <strong>das</strong> nicht, so haben<br />

Sie mit Ablauf der Frist ein Recht<br />

zur sofortigen außerordentlichen Kündigung.<br />

Teilen Sie Ihrem Provider <strong>das</strong><br />

im selben Schreiben mit, indem Sie erklären,<br />

<strong>das</strong>s Sie mit ergebnislosem Verstreichen<br />

der Frist schon jetzt Ihre außerordentliche<br />

Kündigung erklären. Dieses<br />

Vorgehen ist rechtssicher. Kann der<br />

Vertragspartner <strong>das</strong> Problem nicht beseitigen,<br />

so ist <strong>das</strong> Vertragsverhältnis<br />

beendet. Weitere Zahlungen müssen<br />

Sie nicht vornehmen. Eine bestehende<br />

Bankeinzugsermächtigung können Sie<br />

widerrufen, falls Sie <strong>das</strong> noch nicht getan<br />

haben.<br />

Wenden Sie sich bitte möglichst zeitnah<br />

an den DSL-Anbieter, nachdem Sie<br />

die Störung in Ihrem Anschluss erkannt<br />

haben. Dem Gesetz nach sind Sie verpflichtet,<br />

innerhalb einer angemessenen<br />

Frist zu reagieren. Sie müssen nicht<br />

sofort reagieren, da Sie durchaus eine<br />

gewisse Zeit abwarten können, ob die<br />

Störung wieder von selbst verschwindet.<br />

Ein monatelanges Abwarten ist<br />

aber definitiv zu lange. Welche Zeitspanne<br />

angemessen ist, ist immer eine<br />

Frage des Einzelfalls und kann nicht<br />

pauschal beantwortet werden.<br />

Sorgen Sie dafür, <strong>das</strong>s ein Zeuge die<br />

Störung sieht, damit Sie später vorsorglich<br />

einen Beweis haben. Zeigen<br />

Sie einem Freund, Bekannten oder einem<br />

Familienmitglied, was genau nicht<br />

funktioniert. Haben Sie keine andere<br />

Person zur Hand, so filmen Sie mit Ihrer<br />

Digitalkamera <strong>das</strong> Problem. Wichtig<br />

ist nur, <strong>das</strong>s es irgendeine Form des Beweises<br />

gibt, der die Leistungsstörung<br />

wiedergeben kann. Denn sollte der Festnetz-Anbieter<br />

die Störung bestreiten<br />

und Ihre außerordentliche Kündigung<br />

nicht akzeptieren, so ist im Falle eines<br />

gerichtlichen Verfahrens ein Beweis für<br />

den Richter notwendig.<br />

Fordern Sie in Ihrem Einschreiben<br />

gleichzeitig die Freigabe des DSL-Ports,<br />

falls Ihr Anbieter die Störung nicht innerhalb<br />

der Frist beseitigen kann. Die<br />

Freigabe Ihres Ports ist notwendig, damit<br />

Sie einen anderen Anbieter nach erfolgreicher<br />

Kündigung beauftragen können.<br />

n<br />

Zum Autor<br />

Thomas Hollweck<br />

ist Rechtsanwalt in<br />

Berlin. Der Tätig -<br />

keits schwerpunkt<br />

seiner Kanzlei liegt<br />

auf dem Verbraucherrecht.<br />

Nähere Infos unter<br />

www.kanzlei-hollweck.de<br />

1638 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Gute Noten von den Kunden<br />

Management<br />

Umfrage von C. Hafner<br />

Gute Noten von den Kunden<br />

Die Mitarbeiter in<br />

der Auftragsannahme<br />

von C. Hafner<br />

sind sehr freundlich,<br />

kompetent und gut erreichbar<br />

– <strong>das</strong> fanden<br />

jedenfalls 96 Prozent<br />

der C. Hafner-Kunden,<br />

die an einer Befragung<br />

im zweiten Quartal<br />

2011 teilgenommen<br />

haben.<br />

Als „Bonbon“ fürs Mitmachen<br />

bei der Umfrage<br />

hatte <strong>das</strong> Pforzheimer<br />

Unternehmen<br />

einen iPod Touch verlost.<br />

Die Übergabe an<br />

den Gewinner, Ztm.<br />

Rainer Breindl aus Stuttgart-Vaihingen,<br />

fand im feierlichen Rahmen statt, zumal<br />

Rainer Breindl an diesem Tag auch<br />

seinen 60. Geburtstag feierte.<br />

Schnelligkeit, Termintreue und Liefergenauigkeit<br />

– auch diese Eigenschaften<br />

für Bestellungen wurden hinterfragt.<br />

Im Ergebnis kann sich Hafner mit<br />

knapp 98 Prozent guter und sehr guter<br />

Bewertung durchaus sehen lassen.<br />

90 Prozent, so ergab die Befragung – fühlen<br />

sich gut vom Außendienst betreut,<br />

und über 95 Prozent beurteilen dessen<br />

Fachkompetenz als gut bis sehr gut.<br />

92 Prozent beurteilen <strong>das</strong> Produktprogramm<br />

von C. Hafner als fortschrittlich<br />

und 97 Prozent als qualitativ hochwertig,<br />

jedoch etwas zu umfangreich, was<br />

die Legierungsvielfalt anbetrifft.<br />

Im Allgemeinen wird <strong>das</strong> Unternehmen<br />

als sehr seriös, aktiv, dynamisch und<br />

äußerst zuverlässig beurteilt.<br />

n<br />

d Robert Beisswenger,<br />

rechts, Außendienst -<br />

mitarbeiter von C. Hafner,<br />

gratuliert Ztm. Rainer<br />

Breindl zum 60. Geburtstag<br />

und überreicht dem<br />

Gewinner der Verlosung<br />

einen iPod Touch


ò<br />

Management<br />

Günstig telefonieren<br />

Telefonanschluss.mobi Sieger im Preisvergleich<br />

Günstig telefonieren<br />

Gerade bei Telefonanschlüssen lässt sich tatsächlich bares<br />

Geld sparen, wie ein aktueller Preisvergleich von Portel.de<br />

zeigt. Sowohl in der Betrachtung auf Minutenbasis als auch<br />

bei Flatrates ist Telefonanschluss.mobi" mit großem<br />

Abstand "der günstigste Anbieter.<br />

òBereits seit drei Jahren erstellt<br />

Portel.de, <strong>das</strong> Portal für den<br />

deutschen Telekommunikationsmarkt,<br />

zusammen mit Standleitungen.de,<br />

Provider für Telekommunikationsdienste<br />

aus dem fränkischen Hof,<br />

einen Preisvergleich für Telefonanschlüsse<br />

in Deutschland. Wie der aktuelle<br />

Vergleich zeigt, lassen sich je Anbieter<br />

und Anschluss über die übliche<br />

Laufzeit von 24 Monaten bis zu 504<br />

Euro einsparen. Im Juni 2009 hatte die<br />

Preisspanne zwischen dem teuersten<br />

und dem preiswertesten Angebot noch<br />

bei 636,50 Euro gelegen. Auffällig ist,<br />

<strong>das</strong>s inzwischen nur noch zwei Anbieter,<br />

die Telekom und Versatel, einen Anschluss<br />

mit Minutentarif anbieten. Ansonsten<br />

handelt es sich durchweg um<br />

Flatrate-Angebote, was die Vermutung<br />

nahe legt, <strong>das</strong>s der Telefonanschluss<br />

mit Minutentarif langsam aber sicher<br />

ausstirbt.<br />

Der Vergleich erhebt bei der Vielzahl<br />

der Anbieter in Deutschland keinen Anspruch<br />

auf Vollständigkeit. Er liefert<br />

aber dennoch interessante Anhaltspunkte<br />

zu den aktuell eklatanten Preisunterschieden<br />

bei dieser Anschluss-Variante.<br />

„Telefonkunden meinen häufig,<br />

bereits die niedrigste Grundgebühr für<br />

ihren Festnetzanschluss zu nutzen. Unsere<br />

Gegenüberstellung der Anschluss-<br />

Preise von sieben ausgewählten Telefonanbietern<br />

(Alice/Telefonica, EWE-Tel,<br />

M-Net, Netcologne, T-Home, Versatel<br />

und Telefonanschluss.mobi) zeigt, <strong>das</strong>s<br />

dies nicht zutrifft“, beschreibt Harald<br />

Prokscha von Standleitungen.de die aktuelle<br />

Marktsituation.<br />

Von den derzeit mehr als 39 Millionen<br />

Telefonanschlüssen in Deutschland<br />

sind aktuellen Marktdaten der Bundesnetzagentur<br />

und des Telekom-Wettbewerberverbandes<br />

VATM zufolge et-<br />

1640 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 10/2011 · www.dlonline.de


Management<br />

wa 15 bis 17 Millionen Kunden reine Telefonnutzer,<br />

also Kunden, die komplett ohne<br />

festen Internetzugang auskommen.<br />

Mehr als zwei Drittel dieser Anschlüsse, also<br />

rund zehn Millionen, kann nach wie vor<br />

die Deutsche Telekom auf sich verbuchen.<br />

„Viele Telefonkunden zögern vor einem<br />

Wechsel, weil sie einem großen namhaften<br />

Anbieter mehr Vertrauen schenken“,<br />

erklärt Harald Prokscha. „Das ist auf der<br />

einen Seite nachvollziehbar, kostet den Verbraucher<br />

aber jedes Jahr enorm viel Geld,<br />

<strong>das</strong> sie bei einem anderen Anbieter leicht<br />

einsparen könnten.“ Dies bestätigt auch<br />

der aktuelle Preisvergleich, bei dem bei<br />

mehreren großen Anbietern ein gängiger<br />

Neuanschluss mit Festnetz-Rufnummer<br />

(Ortsrufnummer) und TAE-Dose für gängige<br />

Festnetz-Telefone und DECT-Schnurlos-<br />

Telefone bei einer Mindestvertragslaufzeit<br />

bis 24 Monate zugrunde gelegt wurde. Der<br />

erste Vergleich „Minutentarife“ stellt die<br />

Tarife auf der Basis „einmalige Kosten +<br />

Grundgebühr + Minutenpreise bei täglich<br />

fünf Minuten Festnetznutzung“ gegenüber.<br />

Der zweite Vergleich „Flatrates“ zeigt eine<br />

Übersicht der Telefonanschlüsse, welche<br />

eine Flatrate für deutsche Festnetzgespräche<br />

beinhalten.<br />

In beiden Anschluss-Kategorien bietet derzeit<br />

den günstigsten deutschlandweiten<br />

Tarif der Servicedienstleister Telefonanschluss.mobi<br />

für 9,95 Euro monatlich, zuzüglich<br />

einmalig 35,95 Euro für die Anschlussbox<br />

und -gebühr an. Das Hofer Unternehmen<br />

ist deshalb so günstig, weil der<br />

Kundenzugang nicht über <strong>das</strong> Telekom-Telefonkabel,<br />

sondern über <strong>das</strong> Vodafone-<br />

Mobilfunknetz realisiert wird. Die Kunden<br />

erhalten eine Telefonbox (RL Box), an die<br />

man sein vorhandenes Festnetztelefon anstecken<br />

und wie gewohnt Gespräche führen<br />

kann. Etwa 99 Prozent aller deutschen<br />

Haushalte können diesen Tarif, entsprechend<br />

der D2-Netzabdeckung nutzen. n<br />

ò<br />

Hochtemperaturofen HT<br />

Katalysatoren<br />

Laboröfen KMP6 - XLP6<br />

Anspruch<br />

High-Tech in Qualität<br />

Glänzgeräte<br />

Laboröfen KM1 - XLM1<br />

Infos zum Preisvergleich:<br />

www.portel.de/nc/nachricht/artikel/<br />

51984-standleitungende-einsparpotentialbei-telefonanschluss-pur/12/<br />

Infos zu Telefonanschluss.mobi<br />

Mihm-Vogt Dental-Gerätebau GmbH & Co. KG<br />

Friedrich-List-Straße 8<br />

76297 Stutensee-Blankenloch<br />

Tel. 07244/7 08 71-0 · Fax 07244/7 08 71-20<br />

www.mihm-vogt.de · info@mihm-vogt.de<br />

www.telefonanschluss.mobi<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·10/2011 1641


Management<br />

Dicke Luft im Labor<br />

Nicht nur ein Führungsproblem<br />

Dicke Luft im Labor<br />

Eine gute Arbeitsatmosphäre im Labor<br />

verlangt auch einen ganz persönlichen<br />

Beitrag, meint Hartmut Volk.<br />

Die Hölle, <strong>das</strong> sind die anderen“ –<br />

Sartres berühmter Satz –<br />

könnte am Arbeitsplatz<br />

erfunden worden<br />

sein. Miese Stimmung?<br />

Vergiftete Atmosphäre?<br />

Keine Frage, Schuld sind<br />

die anderen! Allen voran<br />

natürlich die Vorgesetzten.<br />

Thomas Weegen von der<br />

auf Führung und Zusammenarbeit<br />

spezialisierten<br />

Unternehmensberatung<br />

Coverdale in München<br />

kommt zu einer etwas anderen<br />

Einschätzung. Wer<br />