Aufruf des Kölner Bündnisses (vom 21.08.2008) Wir stellen uns quer ...

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Aufruf des Kölner Bündnisses (vom 21.08.2008) Wir stellen uns quer ...

Aufruf des Kölner Bündnisses (vom 21.08.2008)

Wir stellen uns quer" - Kein Rassismus in Köln

Aufruf zur Kundgebung und Demonstration am 20. September ab 9

Uhr

vor dem Kölner Dom

"Unser Aufruf zeigt Wirkung. Vor unserem Dom werden am 20. September

keine Rassisten aus Europa, sondern die Kölner Bürgerinnen und Bürger -

an der Spitze unser Oberbürgermeister stehen. Gemeinsam mit den

Repräsentanten der DGB-Gewerkschaften, der Kirchen und

Religionsgemeinschaften, der demokratischen Parteien, zahlreicher

Initiativen und Organisationen darunter auch die der Behinderten

demonstrieren wir gegen den Aufmarsch europäischer Rassisten" kündigte

der DGB Regionsvorsitzende von Köln - Leverkusen - Erft und Berg

Wolfgang Uellenberg-van Dawen an.

Das Bündnis ruft die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und der

Region auf, sich am Samstag, den 20. September 2008 ab 9 Uhr vor

dem Kölner Dom zu versammeln.

Um 10 Uhr beginnt dort die Kundgebung auf der

Oberbürgermeister Fritz Schramma, die Vorsitzende des

Katholikenausschusses Hannelore Bartscherer, Claudia Wörmann -

Adam für die Gewerkschaften und ein Repräsentant der Internationalen

Vereinigung der Widerstandskämpfer und Verfolgten des Naziregimes

sprechen werden. Im Anschluss daran werden wir in Richtung Heumarkt

demonstrieren und dort Menschenketten um den Versammlungsort der

Rassisten bilden. Für diese Menschenketten stehen Westen mit dem Logo

des Bündnisses zur Verfügung. Geplant ist eine weitere Kundgebung mit

einem Musikprogramm und weitern Rednerinnen und Rednern.

Der Kölner DGB Vorsitzende berichtete ebenso wie Dorothee Schaper als

Repräsentantin der Evangelischen Kirche, Claudia Wörmann Adam, Ver.di

Köln, Stefan Peil, Bündnis 90/ Die Grünen, Gabriele Hammelrath, Köln

SPD und Jörg Detjen die Linke von der Empörung vieler Menschen über

die Provokation von Pro Köln und dem Willen, sich am 20. September und

darüber hinaus zu engagieren. Sie rechnen derzeit mit rund 10 000

Teilnehmerin aus Köln, der Region und NRW.

"Die demokratischen Kräfte, die Kölner Zivilgesellschaft wollen den

Rassistenkongress nicht hinnehmen. Sie wissen: Es geht den Initiatoren

von Pro Köln nicht um die Moschee, nicht um den Islam, sondern nur

darum, Ängste zu schüren, Konflikte auszunutzen und unsere Stadt für ein

schäbiges Wahlkampfmanöver für die Kommunalwahlen und die


Europawahlen zu missbrauchen. Denen werden wir einen Strich durch die

Rechnung machen und auch nach dem 20. September uns dafür

engagieren, dass Rassisten im politischen Leben unseres Landes keinen

Platz haben" sagte Wolfgang Uellenberg - van Dawen.

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