Jahresbericht 2012/13 - Österreichisches Jugendrotkreuz

jugendrotkreuz.at

Jahresbericht 2012/13 - Österreichisches Jugendrotkreuz

Jahresbericht 2012/13

ab

Das Österreichische Rote Kreuz ist ein

Mitglied der Internationalen Föderation

der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften.

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Impressum

Herausgeber und Medieninhaber: Österreichisches Jugendrot kreuz, Landesleitung Wien, Safargasse 4 (Franzosengraben 6), 1030

Wien Redaktion: Mag. Christine Lorenz, Lore Breyer, Anne-Marie Götschl, Mag. a Anna Firla, Kati Gottschling, Dipl. Päd. Elisabeth

Kellner. Die differenzierte Schreibweise ist uns ein großes Anliegen, wurde aber von den Autorinnen und Autoren verschieden

behandelt. Gestaltung: markushechenberger.net Werbeagentur Druck: Rabl Druck, 3943 Schrems Fotos: Wiener Jugendrotkreuz,

WRK/Marketing, WRK/M. Hechenberger, Nadja Meister, WRK/KHD Dokuteam, beigestellt ZVR-Zahl: 981591369 DVR-Nr.:

0026671 Bankverbindung: Bank Austria, Konto Nr. 10111977600, BLZ 12000


____________________________________________________________________________ Vorwort n

Inhalt

Vorwort des Landesleiters ................................................................................................... 4

Vorwort der Landesgeschäftsleiterin ................................................................................ 5

Ehrungen und Dank............................................................................................................... 7

Meldungen aus den Bezirken............................................................................................... 10

Berichte der AHS-Koordinatoren........................................................................................ 14

Berichte der Berufsschulen................................................................................................... 19

Berichte der BMHS................................................................................................................ 22

Meldungen vom Referat Gesundheit.................................................................................. 23

Straßensammlung................................................................................................................. 24

Aktion „Gelbe Münzen“......................................................................................................... 24

Hochwasser in Österreich 2013.......................................................................................... 25

Projekt „Schulstart in Bosnien und Herzegowina“........................................................... 25

Blutspendeaktionen an Wiener Schulen............................................................................ 25

Statistik.................................................................................................................................... 26

Ergebnis Kartenaktion.......................................................................................................... 26

Zeitschriften des JRK.............................................................................................................. 27

Jugend

LAST 2012 – LandesschulsprecherInnentagung.............................................................. 28

Die beiden Landesschulsprecherinnen .............................................................................. 28

Sicherheitspädagogische Tage 2013................................................................................. 29

Social Active Day der Wiener Städtischen........................................................................ 29

RK-Jugend .............................................................................................................................. 30

Kindergruppe …..................................................................................................................... 32

Bildung

Zahlen aus dem Bildungsreferat......................................................................................... 33

Die Lehrbeauftragten für die Erste Hilfe........................................................................... 34

Berichte aus den Schulen...................................................................................................... 34

Die Erste Hilfe-Bewerbe: Spaß am Fitsein in Erster Hilfe................................................ 36

Maltschach: Bundesbewerb................................................................................................. 38

Rekordteilnahme beim heurigen Helfi-Bewerb................................................................ 38

Erste Hilfe in der Volksschule............................................................................................... 38

„Rot Kreuz Schnuppern“ für Schulsanis: 17. März KHD Praxistag................................ 39

Suchtprävention im WJRK für Schüler/-innen der Sekundar- und Oberstufe............ 40

Babyfit und Pflegefit.............................................................................................................. 41

Aus dem Referat Rettungsschwimmen............................................................................... 41

Sommerangebote

Zwischenbericht Lernhilfeprojekt für eine gelungene Integration................................ 42

projektXchange – Schuljahr 2012 / 2013......................................................................... 43

Lernhilfe an Wiener Volksschulen....................................................................................... 43

Meine Zeit bei Time4Friends................................................................................................ 44

Ferienspiel 2013..................................................................................................................... 44

Friedenslauf 2013.................................................................................................................. 44

Sommercamps des ÖJRK...................................................................................................... 45

Sommercamp für körper- und mehrfachbehinderte Kinder.......................................... 45

Hollandaktion 2013.............................................................................................................. 46

Ferien in Wien 2013............................................................................................................... 46

Tagescamp 2013.................................................................................................................... 47

Spielerisch Deutsch lernen.................................................................................................... 47

WRK Kids

WRK Kids 2013....................................................................................................................... 48

Erste Hilfe-Schnupperkurs für die Kinderuni Wien.......................................................... 49

Kontaktübersicht.................................................................................................................... 50

__________________________________________________________________________________ 3 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Auf der Suche nach dem „feed back“

Begleitet von unter aller Kritik stehenden Medienmeldungen, von schlecht

interpretierten, angeblich allgemeingültigen Testergebnissen, von

Eltern, die mit Anwälten drohen, etc. verrichten trotzdem ungemein viele

Lehrerinnen und Lehrer ihre Arbeit mit unglaublichem Engagement und

Optimismus. Dafür möchte ich an dieser Stelle vorerst einmal danken!

Ich möchte aber auch, sozusagen zur deutlichen Verstärkung und

Fortsetzung dieser unermüdlichen Arbeit der Wiener Pädagoginnen und

Pädagogen etwas Handfestes beisteuern. Und das sind jene Erfahrungen

der letzten Jahre, die ich im Zusammenhang mit Aktionen des

Wiener Jugendrotkreuzes sammeln konnte.

Wer einmal erleben durfte, wie zum Beispiel Volksschulkinder im Helfi-Bewerb agieren,

der weiß, wovon ich hier spreche. Alleine zu sehen, mit welchem Eifer diese Kinder in der

Gruppe tätig sind, wie sie bereit sind, zuzugreifen und dazu mit welch hoher Sachkenntnis,

dessen bzw. deren pädagogisches Herz muss schneller und höher schlagen.

Sehr ähnlich ist es auch bei den Erste Hilfe-Bewerben für Schüler und Schülerinnen aus

allgemeinbildenden bzw. höheren berufsbildenden Schulen, die in Stationen in konkreten

Situationen mit ihrem unglaublich hohen Wissen und Können wirklich beeindrucken.

In diesen Fällen zeigt sich die Erfüllung der altbekannten Forderung „... nicht für die

Schule, sondern für das Leben zu lernen ...“ in besonders hohem Maße. Unsere Gesellschaft

könnte beruhigt sein, zeigten alle Erwachsenen auch nur annähernd die Bereitschaft

in Notsituationen sachkundig zu helfen, wie es alljährlich Wiener Schüler und

Schülerinnen erfolgreich unter Beweis stellen.

Zahlreiche höhere Schulen haben an ihren Standorten einen sogenannten Schulsanitätsdienst

eingerichtet, der etwa bei Schulfesten, Sportveranstaltungen, etc. als Soforthilfeinrichtung

großartige, vorsorgliche Hilfe bietet.

Gerade diese bewährte Konstruktion der Selbsthilfe im Sinne der Schulgemeinschaft

wird in den nächsten Jahren sicher noch auf weitere Schulstandorte ausgeweitet werden.

Bei der alljährlichen Straßensammlung stellen sich Schüler und Schülerinnen für den

guten Zweck zur Verfügung. Sie repräsentieren auf den Straßen Wiens das Wiener

Jugendrotkreuz und damit natürlich auch das Rote Kreuz mit seinen Ideen und aktuellen

Anliegen und tragen damit viel zur Multiplizierung der Anliegen bei. Sie helfen aber

auch, die „öffentliche Meinung“ darüber, was in Schulen so geschieht, positiv zu beeinflussen.

Es gäbe noch zahlreiche Beispiele, um Ihnen vor Augen zu führen, wie Aktionen und die

Arbeit von Schülern und Schülerinnen im Feld des Jugendrotkreuzes insgesamt zu einer

direkten positiven Bestätigung im Sinne einer ertragreichen, sinnvollen pädagogischen

Arbeit führen.

Alles Beispiele, die Sie als Lehrerinnen und Lehrer, als Leiterin und Leiter sicher auch als

ein positives „feed back“ für Ihre anspruchsvolle, freiwillige Arbeit für das Jugendrotkreuz

empfinden.

Ich ersuche Sie auch weiterhin um Unterstützung der Arbeit des Wiener Jugendrotkreuzes!

Viel Erfolg und viel positives „feed back“ im gerade begonnenen Schuljahr

2013/14 wünscht Ihnen

LSI Gerhard Tuschel

Landesleiter

n 4 __________________________________________________________________________________


____________________________________________________________________________ Vorwort n

Liebe Freundinnen, liebe Freunde!

Das umfangreiche Netzwerk des Wiener

Jugendrotkreuzes erfordert eine genaue Analyse der

Erwartungen, Bedürfnisse und Möglichkeiten der sehr

unterschiedlichen Zielgruppen.

Das Jugendrotkreuz hat 2012 eine Befragung aller

640 SchulreferentInnen und DirektorInnen an den Wiener

Schulen durchgeführt.

Ziel der Untersuchung von Karmasin Motivforschung

war es, eine Art Stimmungsbild im Hinblick auf

das Jugendrotkreuz in Zusammenhang mit der

SchulreferentInnenfunktion zu erheben. Die Ergebnisse

wurden analysiert und werden auch 2013 Grundlage für wichtige

Entscheidungen sein.

Die steigende Schülerzahl an Wiens Schulen und die im Vergleich zu

den anderen Bundesländern ganz besondere Zusammensetzung (über

60% der Schüler/-innen an den Pflichtschulen haben nicht Deutsch als

Muttersprache) erfordern ein hohes Maß an Sensibilität und die rasche

Umsetzung adäquater Angebote.

Wir haben die Kommunikationsabläufe angepasst. Die Homepage wurde

überarbeitet und es wurde z.B. eine Trainer/innen Area entwickelt, um alle

Neuerungen leicht zugänglich und abrufbar zu gestalten.

Seit Beginn des Jahres ist das WJRK in das „projektXchange“ eingebunden.

Ziel des Projektes ist es, Menschen mit Migrationshintergrund an die

Schulen zu bringen und bei den Schüler/-innen Vorurteile, Ängste und

Konflikte abzubauen, sowie gegenseitiges Verständnis, ein Miteinander und

Austausch zu fördern.

Wir sind bemüht, Jugendliche gemäß den Rotkreuz-Grundsätzen in

ihrer Entwicklung, mittels Bildungsprogrammen oder Tagungen in

altersgerechter und attraktiver Form zu fördern und zur Mitarbeit im

JRK und RK zu bewegen. So fand auch im Berichtsjahr eine gut besuchte

Landesschulsprechertagung statt. Jugendliche übten dabei wichtige

Funktionen aus.

Das Bildungsreferat kann auf ein sehr gutes Jahr zurückblicken. Es konnte

trotz schwieriger Marktlage die Zahl der Kurse gehalten werden.

Ein wichtiger Partner sind die Pädagogischen Hochschulen. Dort werden die

zukünftigen Lehrer/-innen ausgebildet. Durch die gute Zusammenarbeit

mit der Österreichischen Hochschülerschaft finden nunmehr auch dort

Erste Hilfe-Kurse statt. Stolz sind wir, dass unsere Kursangebote im

Lehrveranstaltungsverzeichnis der PH aufgenommen wurden.

Die Angebote der Suchtprävention werden sehr gut beurteilt. Die

Kooperation mit anerkannten Einrichtungen auf diesem Gebiet garantiert

hohe Qualität und Vertrauen.

Die Sommerprogramme des WJRK sind sehr beliebt. Wir haben den

Schwerpunkt auf die Tagesbetreuung von Kindern und Jugendlichen

mit besonderen Bedürfnissen, die Förderung von Kindern mit

Migrationshintergrund und Sprachförderbedarf und von Kindern mit

besonderen Interessen und Begabungen gelegt. Der große Erfolg ist

Ansporn für die Planung weitere Angebote auf diesem Gebiet, wie z. B.

Lernhilfeprojekte.

__________________________________________________________________________________ 5 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Das engagierte hauptberufliche Team freut sich, dass es sehr gut gelingt

den Kontakt zu allen unseren Zielgruppen lebendig zu gestalten und sie

auch miteinander zu vernetzen. Die Bezirksleiter/-innen sind die

Multiplikator/-innen in den Bezirken. Ihnen bieten wir

Informationsveranstaltungen, Konferenzen und Workshops.

Der im Jugendrotkreuz tätige Zivildienstleistende trägt durch sein

vorbildliches Auftreten, seine Zuverlässigkeit und Loyalität viel zum Erfolg bei.

Eine große Bereicherung sind die Besuche der Kindergartengruppen. Die

fröhlichen, neugierigen und wissbegierigen kleinen Gäste und die mit

unserem Angebot höchst zufriedenen Kindergärtner/-innen haben die

Zahl unserer Kunden/Mitarbeiter nahezu verdoppelt.

Wir schätzen die Unterstützung der Freiwilligen aus verschiedenen

Berufs- und Altersgruppen bei unserer täglichen Arbeit sehr.

Die Stiftung „Jugend in Wien trägt Verantwortung“ von Herrn Prof. G.

Kodek ist ein sehr schönes Beispiel einer erfolgreichen, engagierten

Freiwilligeninitiative. Wir integrieren manche ins Team, andere wirken

an den Schulen, in den Bädern, bei den Ferienprogrammen. Ohne

diese wertvolle Freiwilligkeit gäbe es das Jugendrotkreuz in dieser

Form nicht. Bei großen Tagungen, wie der alle 4 Jahre stattfindenden

Bezirksleiterkonferenz, herrscht eine nahezu familiäre Stimmung.

Dank und Anerkennung für diese unerlässliche Basisarbeit wird gerne

angenommen und geschätzt.

Wir verstehen es auch, mit unseren Freiwilligen zu besonderen Anlässen

zu feiern. Bei Programmen, wie dem Schulsanitätsdienst, stellen wir

großes Interesse für die Freiwilligentätigkeit im Roten Kreuz fest.

Um auch weiterhin den Erfolg, die Akzeptanz und Aktualität aller

Angebote zu garantieren, sind eine moderne Lagerlogistik, eine

kundenorientierte Terminplanung und ein respektvoller Umgang mit allen

Beteiligten geboten.

Wichtig für unser kompetentes Auftreten auf dem Markt Schule

ist auch die Kooperation mit externen und internen Partnern, die

Stärkung unseres Netzwerkes und die für die Kunden notwendigen

Erweiterungen des Angebotes. So werden auch Programme wie Babyfit

und Pflegefit angeboten. Die Qualität aller Leistungen unterliegt

verantwortungsbewussten Kontrollen.

Alle unsere Prozesse und Arbeitsabläufe sind genau definiert. Das

Tagesgeschäft wird anhand geprüfter Material- und Zeitpläne

abgewickelt. Wir nutzen Synergien, betreiben Fundraising und suchen um

Fördermittel an. Wir schaffen Vertrauen und bemühen uns um faire und

transparente Angebote.

Mag. Christine Lorenz,

Landesgeschäftsführerin

n 6 __________________________________________________________________________________


__________________________________________________________________________ Ehrungen n

Ehrungen und Dank

Bedanken möchten wir uns wieder bei allen Freiwilligen, die durch ihr Engagement und

Wirken an ihren Schulen, die Umsetzung unserer Angebote und Aktivitäten erst ermöglichen.

Ernennungsurkunden wurden überreicht an:

• VDN Renate KAMMER, Bezirksleiterin im 2. Bezirk

• VDN Elisabeth SCHMIDT, Bezirksleiterin im 18. Bezirk

• HDN Helene JAMNIG, Bezirksleiterin im 19. Bezirk

• Dipl.-Päd. Barbara STEINER, Landesreferentin für das Rettungsschwimmen

Jahresehrungen ergingen an:

• LSI Mag. Margit AUER, 5 Jahre Landesreferentin für die AHS

• Prof. Mag. Ingrid PRCHA, 10 Jahre Landesreferentin KPH Wien/Krems

• Mag. Brigitte EYBERG, 10 Jahre Landesreferentin für Aus-,

Fort- und Weiterbildung

• VDN Christa DWORSCHAK, 5 Jahre Bezirksleiterin im 3. Bezirk

• VDN Roswitha METZ-BARTH, 10 Jahre Bezirksleiterin im 12. Bezirk

• VDN Ilse RIESINGER, 5 Jahre Bezirksleiterin im 20. Bezirk

• FOL Doris KONRAD, 5 Jahre AHS-Koordinatorin

• Mag. Gabriele WEGMAYER, 5 Jahre AHS-Koordinatorin

Und immer wieder macht es große Freude, unseren treuesten

Freiwilligen zu danken:

• SDir. i.R. Edeltraut FRANK-HÄUSLER - sie organisiert und administriert die

„Sommerakademie für die Volksschule“ und ist immer da für das Team, wenn

Hilfe dringend benötigt wird.

• Sonja HRAD und Reinhard EICHELBERGER

ein engagiertes Team bei der Betreuung und Versorgung unserer Kinder und

Jugendlichen im SPZ Kanitzgasse (Ferien in Wien 2013).

Ehrung von JRK-Schulreferentinnen und -referenten

Am 18. Februar 2013 fand im Festsaal des Wiener Roten Kreuzes in Anwesenheit

des Landesleiters, LSI Gerhard Tuschel, die feierliche Ehrung von JRK-Schulreferentinnen

statt. Urkunden und von Pierre Lang entworfene Halsketten mit einem

Kreuzanhänger wurden von LSI Tuschel und Mag. Lorenz überreicht an:

• Romana PASCHER, KMS Pazmanitengasse 26, 1020 Wien

• Hildegard LANGMEIER, VS Marktgasse 31, 1090 Wien

• Karin PFEFFER, VS Carl-Prohaska-Platz 1, 1100 Wien

• Carmen LEWANDOWSKI, VS Wendstattgasse 3, 1100 Wien

• Marika VACEK-MLYNSKI, PVS Alxingergasse 8, 1100 Wien

• Annemarie TABORSKY, VS Rohrwassergasse 2, 1120 Wien

• Elisabeth KÖPF, VS Mondweg 73-83, 1140 Wien

• Bettina LAPIERRE, VS Zennerstraße 1, 1140 Wien

• Margit ERBEN-SKOF, KMS Lacknergasse 89, 1180 Wien

• Gabriele BAUER, VS Cottagegasse 17, 1180 Wien

• Silvia KRISCHKE, KMS Stromstraße 40, 1200 Wien

• Helga KOMLOS, VS Markomannenstraße 9, 1220 Wien

• Eva-Maria FUTTERKNECHT, SPZ Canavesegasse 22a, 1230 Wien

Ein HERZLICHES DANKESCHÖN an alle!

__________________________________________________________________________________ 7 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

9. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 9

EH Einführungskurse (8 h) 5

EH Unterweisung LRSM 1

gem. § 6 Führerscheingesetz-Durchführungsverordnung 1997 (6 h)

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 1

EH Grundkurse für Lehrer (16 h) 1

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 5

18. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 8

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 20

19. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 10

EH Einführungskurse (8 h) 9

Kindernotfallkurse (4 – 8 h) 1

EH Training Individual 4

Life Skills Programme / Suchtprävention 8

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 4

17. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 6

EH Einführungskurse (8 h) 1

Kindernotfallkurse (4 – 8 h) 4

Pflegefit 1

Babyfit 4

16. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 3

EH Einführungskurse (8 h) 4

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 4

Kindernotfallkurse (4 – 8 h) 1

EH Training Individual 4

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 15

17

16

19

18

9

7. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 6

EH Grundkurse für Lehrer (16 h) 1

EH Training Individual 1

Life Skills Programme / Suchtprävention 2

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 4

14. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 6

EH Einführungskurse (8 h) 1

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 1

EH Training Individual 3

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 6

14

13

15

8

7

6

5

15. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 10

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 2

Kindernotfallkurse (4 – 8 h) 1

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 4

12

13. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 16

EH Unterweisung LRSM 2

gem. § 6 Führerscheingesetz-Durchführungsverordnung 1997 (6 h)

EH Einführungskurse (8 h) 7

EH Training Individual 1

Life Skills Programme / Suchtprävention 3

Pflegefit 1

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 16

12. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 4

EH Unterweisung LRSM 1

gem. § 6 Führerscheingesetz-Durchführungsverordnung 1997 (6 h)

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 22

23

23. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 4

EH Unterweisung LRSM 3

gem. § 6 Führerscheingesetz-Durchführungsverordnung 1997 (6 h)

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 1

EH Grundkurse für Lehrer (16 h) 1

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 6

6. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 5

EH Einführungskurse (8 h) 4

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 3

Life Skills Programme / Suchtprävention 1

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 4

n 8 __________________________________________________________________________________

5. Bezirk

EH Unterweisung LRSM 2

gem. § 6 Führerscheingesetz-Durchführungsverordnung 1997 (6 h)

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 1

Kindernotfallkurse (4 – 8 h) 1

Life Skills Programme / Suchtprävention 6


____________________________________________________________________ Aus den Bezirken n

20. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 2

21

21. Bezirk Sekundar-St. Primar-St.

EH Grundkurse (16 h) 15

EH Einführungskurse (8 h) 1

EH Training Individual 21

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 8

22. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 31

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 2

Kindernotfallkurse (4 – 8 h) 1

EH spezial 5

EH Training Individual 2

Life Skills Programme / Suchtprävention 1

Babyfit 1

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 30

20

22

8. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 9

EH Einführungskurse (8 h) 1

Kindernotfallkurse (4 – 8 h) 2

Life Skills Programme / Suchtprävention 2

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 5

1. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 3

EH Einführungskurse (8 h) 10

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 1

1

2

2. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 4

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 2

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 12

4

3

4. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 3

EH Einführungskurse (8 h) 4

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 3

EH Grundkurse für Lehrer (16 h) 1

Life Skills Programme / Suchtprävention 1

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 7

10

11

11. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 1

EH Einführungskurse (8 h) 4

EH Training Individual 1

Life Skills Programme / Suchtprävention 3

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 3

Berufsschulen

EH Unterweisung LRSM 1

gem. § 6 Führerscheingesetz-Durchführungsverordnung 1997 (6 h)

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 2

Life Skills Programme / Suchtprävention 8

BMHS

EH Grundkurse (16 h) 44

EH Unterweisung LRSM 2

gem. § 6 Führerscheingesetz-Durchführungsverordnung 1997 (6 h)

EH Grundkurse für Lehrer (16 h) 1

Kindernotfallkurse (4 – 16 h) 5

Pflegefit (16 h) 2

Babyfit 5

10. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 36

EH Einführungskurse (8 h) 9

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 7

Kindernotfallkurse (4 – 8 h) 2

EH Training Individual 3

Life Skills Programme / Suchtprävention 3

Babyfit 1

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 13

3. Bezirk

EH Grundkurse (16 h) 20 KPH Wien/Krems

EH Unterweisung LRSM 4 EH Grundkurse (16 h) 2

gem. § 6 Führerscheingesetz-Durchführungsverordnung 1997 (6 h)

EH Training Individual 20

EH Einführungskurse (8 h) 1

EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 3

Kindernotfallkurse (4 – 8 h) 1

Kindernotfallkurse (16 h) 2 PH Wien

EH Training Individual 3 EH Grundkurse (16 h) 16

VS-Vormittag (Helfi Zebra und Helfi Löwe) 15 EH Auffrischungskurse für Lehrer (4 – 8 h) 3

__________________________________________________________________________________ 9 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Meldungen aus den Bezirken

1. Bezirk

• Teilnahme am Erste Hilfe-Landesbewerb: Lisa-Meitner Gymnasium

2. Bezirk

• 6 Schulen haben an der Aktion „Ö3-Wundertüte“ teilgenommen

• 1 Schule verwendete „Ich und meine Welt“

• 10 Schulen arbeiteten mit den Zeitschriften des ÖJRK

• 2 Schulen machten die Radfahrprüfung

• 2 Schulen nahmen am Friedenslauf teil

• 2 Schulen beteiligten sich an der Straßensammlung

• 1 Schule bearbeitete: Entstehung des RK; Weltweite Hilfsorganisationen;

Sauberes Trinkwasser; Fair Trade,

• In den Volksschulen fand natürlich auch der Schwimmunterricht statt

3. Bezirk

• Einsatz von JRK-Unterrichtsmitteln in fast allen Schulen

• VS Reisnerstraße: Sicherheitstag

• VS Kolonitzgasse: Besuch im Altenheim Verkauf von Altkarten

• PVS St.Franziskus; VS Komensky,VS Erdbergstraße: Radfahr-Prüfung

• PVS Sacre Coeur: soziale Projekte

• NMS St. Franziskus: Besuch der Zentrale des JRK

• VS Erdbergstraße: Lernhilfe/Sprachförderung (Projekt des JRK)

• An Lehrscheinausbildung interessiert: KOLLARS Barbara VS Kleistgasse

4. Bezirk

• Teilnahme am Erste Hilfe-Landesbewerb: Wiedner Gymnasium

• Teilnahme am KHD Praxistag: Wiedner Gymnasium

5. Bezirk

• Die Bezirkskonferenz fand am 17.11.2012 gemeinsam mit dem

4. Bezirk in der VS 4, Schäfferg. statt.

10. Bezirk – Primarstufe

• Teilnahme am Erste Hilfe-Landesbewerb: BG/ BRG Pichelmayergasse

• Teilnahme am KHD Praxistag: BG/ BRG Pichelmayergasse

VS Carl-Prohaska-Platz 1, 1100 Wien

• Karin Pfeffer: Wir haben heuer keine Kurse gebucht, jedoch viel mit den „Helfi“-Heften

und den „Ich und meine Welt“-Heften an unserer Schule gearbeitet. Außerdem haben

wir Handys gesammelt und an der Spendenaktion für Bosnien (Hilfe für den Schulstart)

teilgenommen. Dabei haben wir einen Betrag von €478,66 gespendet.

VS Herzgasse, 1100 Wien

• Karin Janak, Die Kindercharta

• 3a: Schenk mir deine Zeit! Nicht nur dein Geld!

Wir haben Ideen gesammelt, wie Erwachsene uns ihre Zeit schenken können, ohne dass

sie dafür Geld ausgeben. Mit diesen Ideen haben wir dann ein Plakat gestaltet.

• 4a: Ich will Deutsch sprechen und auch meine erste Sprache

Für das Erlernen der deutschen Sprache ist es wichtig, dass Kinder auch ihre Muttersprache

gut erlernen. Auch die Toleranz für das Nebeneinander verschiedener Sprachen

und Kulturen muss entwickelt werden. Wir nützen alle möglichen Anlässe, wo

Kinder ihre Sprache präsentieren können:

• lesen mehrsprachig geschriebener Geschichten (z.B. Trio-Heft)

• “Übersetzungsdienst“ für neue SchülerInnen

• Vergleiche der verschiedenen Sprachen

Lasst uns

Kinder sein

Die KinDercharta. 10 Wünsche, die uns wichtig sind.

1

„So wie ich bin, bin ich gut.“

Kinder brauchen Vertrauen in die eigene Person und in die eigenen Fähigkeiten.

Dann sind sie stark und selbstbewusst.

2

„Zeig mir meine Stärken! hilf mir, wo ich schwach bin!“

Jedes Kind will sich entwickeln und etwas leisten. Wer bei Kindern nur

nach Fehlern sucht, hindert sie daran, ihre Stärken zu finden.

3 „Schenk mir deine Zeit! nicht nur dein Geld.“

Kinder brauchen Zeit und Aufmerksamkeit. Wer Kinder sich selbst, dem Fernseher

oder dem Computer überlässt, behindert ihre Entwicklung.

4 „ich brauche eltern, die wissen, was sie tun.“

Kinder zu erziehen ist keine einfache Aufgabe. Eltern sind manchmal überfordert.

Sie brauchen Bildungsangebote und Unterstützung in schwierigen Situationen.

5 „Lernen macht mir Spaß. Verdirb ihn mir nicht!“

Die Schulzeit kann eine schöne Zeit sein. Lernen bedeutet, gemeinsam

zu neuem Wissen und neuen Kompetenzen zu finden.

6

„ich habe einen traum: die 35-Stunden-Woche für Kinder.“

Kinder brauchen Freizeit, die sie selbst gestalten. Schule, Aufgaben, Lernen und andere

angeleitete Bildungsaktivitäten sollen nicht mehr als 35 Stunden in der Woche einnehmen.

7

„ich will essen, was gut für mich ist.“

Kinder haben das Recht auf Zugang zu gesunder Ernährung in jeder Lebenssituation.

So können Essstörungen und die Vorliebe für ungesundes Essen vermieden werden.

8 „ich will nicht schlagen. Und nicht geschlagen werden!“

Jedes Kind kennt Gewalt. Jedes Kind kennt Mobbing. Jedes Kind soll andere

Lösungen für Konflikte finden können.

9

„ich will Deutsch sprechen! Und meine erste Sprache!“

Jede Sprache ist ein Gewinn. Kinder sollen sowohl in Deutsch

als auch in ihrer Erstsprache unterrichtet werden.

10

„Diese Welt gehört mir. Und allen anderen!“

Jeder von uns ist ein Teil dieser Welt. Gemeinsam können wir sie erhalten.

Dazu gehört der Respekt vor der Natur und allen Lebewesen.

www.jugendrotkreuz.at/kindercharta

Impressum: © 2012 ÖJRK, 1040 Wien | Produktion: Info-Media, 1010 Wien | Foto: Fotolia.com

n 10 ________________________________________________________________________________


____________________________________________________________________ Aus den Bezirken n

• 4c: Diese Welt gehört mir. Und allen anderen

Die 4c der Volksschule Herzgasse hat sich mit dem Thema „Die Welt gehört

mir! Und allen anderen“ befasst. Dabei konzentrierten sich die Kinder zuerst

auf sich selbst und es wurde das „ICH“ eines jeden Kindes gestärkt. Ein wichtiger

Aspekt waren die Ziele und Wünsche und auch die vielen Möglichkeiten,

die den Kindern für ihre Zukunft offenstehen.

In weiterer Folge haben wir an der Sozialkompetenz gearbeitet und intensiv

über ein ertragreiches, respektvolles Miteinander im Alltag nachgedacht.

Von einfachen Grußformeln und Rücksicht unseren Mitmenschen gegenüber

steigerten wir uns langsam bis hin zu aktiven Beiträgen für ein angenehmes

Leben in einer Gemeinschaft. Die Kinder dachten über die Gestaltung ihrer

näheren Umgebung und auch Umweltschutz nach sowohl über Verhalten

im privaten als auch im öffentlichen Leben und sammelten in Kleingruppen

Ideen, wie sie Menschen helfen können, denen es nicht so gut geht, sei es

durch Aufmerksamkeit, Spenden oder in Notfällen. Diese Arbeit hat auch auf

unser gutes Klassenklima zusätzlich positiv eingewirkt.

• 1a: So wie ich bin, bin ich gut

Die Kinder haben ihre Stärken an Hand eines Fragebogens analysiert, ihr

Selbstbild in einer Diskussion mit dem Fremdbild verglichen und anschließend

ihr Selbstwertgefühl in einer freien Schreibphase mit dem Titel: „Ich mag an

mir besonders“ verschriftlicht.

• 2b: Ich will nicht schlagen. Und nicht geschlagen werden!

In Rollenspielen haben wir zu verschiedenen Konflikten sinnvolle Lösungen

erarbeitet. Wir haben gelernt, wie man Wut kanalisieren kann und in einem

Streitgespräch möglichst ruhig bleibt. Wir wissen, dass Gewalt – in jeglicher

Form – verboten ist.

• 3c: Ich will essen, was gut für mich ist!

Die Kinder der 3c konnten heuer die Stunde „RUNDUM GESUND“ besuchen.

Ein Schwerpunkt war das gemeinsame Kochen und Genießen unserer gesunden

Speisen: ob Apfelkompott, Vollkornpalatschinken, Karottenkuchen oder

Gemüsesuppe – es machte großen Spaß und schmeckte prima.

Ganz nebenbei lernten wir viel über gesunde Ernährung, über biologische,

frische, regionale Nahrungsmittel, und spürten in einigen Lebensmitteln versteckten

Zucker auf. Am Abschlusstag bestanden alle bei verschiedenen Quiz-,

Schmeck- und Tastspielen ihren Ernährungsführerschein.

GTVS Jagdgasse 23 1100 Wien

• Karin Lindermann

• Flohmarkt am 3. und 4.6. zugunsten des mobilen Kinderhospiz der Caritas.

Erlös: 486 Euro

• 76 gekaufte Kleines Volk-, 47 Mini Spatzenpost- und 26 Spatzenpost-Hefte

VS Oberlaaer Platz 1, 1100 Wien

• Karin Griesler: Wir haben uns in diesem Schuljahr zur Aufgabe gemacht,

unsere Goldenen Regeln kritisch zu betrachten, der Umgang miteinander ist

eines unserer wichtigsten Anliegen an unserem Standort, jeder soll so angenommen

werden wie er ist. Jeden Monat haben wir uns ein neues Schlagwort

zum Thema genommen und versucht, uns gezielt danach zu verhalten, das

war für manche oft gar nicht so einfach.

Volksschule Klausenburger Straße 25

• Irene Schönhacker: An unserer Schule wurden keine Erste Hilfe-Kurse abgehalten.

Wir haben Weihnachtskarten und Glückwunschkarten bestellt, beziehen

seit vielen Jahren regelmäßig Spatzenpost und Kleines Volk, haben einen

Leistungsbeitrag eingezahlt, sowie eine Spende für Schulanfänger in Bosnien.

_________________________________________________________________________________ 11 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

VS Alxingerg. 82, 1100 Wien

• Sabine Pölzer: Neben dem Projekt „Gesunde Jause“ der 4. Klassen hat die Volksschule

Alxingergasse 82 auch heuer wieder an einem Erste Hilfe-Projekt teilgenommen.

Den Kindern wurde die stabile Seitenlage gezeigt und die wichtigen

Notfallnummern wurden spielerisch erlernt. Am besten gefiel den Kindern der

Rettungshund, der sich auch völlig gelassen streicheln ließ. Die Helfi-Hefte unterstützten

die Lehrpersonen beim Wiederholen und Festigen des bereits Erlernten.

11. Bezirk

Im Sinne der Kinder- u. Jugendcharta fanden in Simmerings Schulen viele bemerkenswerte

Projekte statt, die in interessanten Workshops und Projekten bearbeitet

wurden.

So startete beispielsweise in der VS Pantucekgasse „BunKtis“ (Bewegungs- u. nachhaltiges

Konzentrationstraining in der Schule) erfolgreich. Dabei entscheidet der

Schüler(die Schülerin) selbst, wann er (sie) eine Auszeit mit Bewegung braucht und

damit Aggressionen abbauen kann.

In der KMS Svetelskystraße fand „Lernen lernen“ besonders Anklang, das als Ergebnis

die verschiedenen Lerntypen bei SchülerInnen erkennen ließ, denn „Lernen heißt

Fehler machen, Schlüsse ziehen, besser machen“

In der NMS Rzehakgasse beschäftigte man sich ausführlich mit dem Thema „Ich will

essen, was gut für mich ist“ und führte den „Veggie Tag“ ein, an dem es im Schulbuffet

nur Gesundes zu kaufen gibt.

12. Bezirk

VS Jean Pictet, 12, Bischoffgasse 10/Nymphengasse 7

• Gesundheitstage an der Volksschule Jean Pictet

In regelmäßigen Abständen finden an der Volksschule Jean Pictet

Gesundheitstage mit Unterweisungen zur „Ersten Hilfe“ statt. Im

Schuljahr 2012/13 wurden die Bereiche „Stark blutende Wunden“ und

„Bewusstlosigkeit“ behandelt.

Die Kinder wandern in Kleingruppen durch alle Klassen, in denen sie ein

von LehrerInnen und Eltern vorbereitetes Programm zum jeweiligen

Schwerpunkt des Aktionstages vorfinden.

Die SchülerInnen lernen neben Spiel, Spaß und gesunder Ernährung

wichtige, notwendige und auch lebensrettende Maßnahmen der „Ersten Hilfe“

kennen und anwenden.

• Eröffnung Klettergerüst

Im Schuljahr 2011/12 nahmen wir an der Parlamentsitzung zum Thema „Kinderrechte“

teil. Die SchülerInnen präsentierten sehr eindrucksvoll ihre Vorstellung

von Rechten für Kinder. Die äußerst positive Resonanz hatte unter anderem zur

Folge, dass sich eine Privatperson dem Wunsch der Kinder nach einem Klettergerüst

für den Schulgarten nicht verschließen konnte.

Dieses wunderschöne Artefakt wurde nach langer Wartezeit im Herbst 2012

durch die Spenderin feierlich an die Kinder übergeben.

• Helfi Bewerb

Am 7. Mai 2013 nahmen die vierten Klassen am Helfi Bewerb teil. Ihr jahrelanges

Training im Bereich Erste Hilfe zeigte eindrucksvoll, wie gut die Kinder mit

den notwendigen Maßnahmen auf diesem Gebiet umgehen können.

Ihre sichere und professionelle Art, die gestellten Aufgaben zu bewältigen, war

beeindruckend.

• Sicherheitspädagogischer Tag

Der sicherheitspäd. Tag des Standortes VS Jean Pictet wurde am 24. April

durchgeführt. Sowohl die „Helfer Wiens“ als auch SchülerInnen, LehrerInnen

und Eltern arbeiteten konzentriert, konstruktiv und mit großer Freude an den

vorbereiteten Stationen.

n 12 ________________________________________________________________________________


____________________________________________________________________ Aus den Bezirken n

VS 12, Haebergasse

• Bosnien – Hilfe für den Schulstart

Nach der Sammlung des Leistungsbeitrages und dem Erwerb vieler

Glückwunschkarten kam der Spendenaufruf für bosnische Kinder an unsere

Schule. Gemeinsam mit dem Elternverein waren wir LehrerInnen sofort

einer Meinung: Unsere Schule beteiligt sich an der Sammlung.

Anhand einer neuen Schultasche eines Schülers erklärte ich den Kindern

den enormen Preisunterschied, und dass es für viele Familien in Bosnien/

Herzegowina unmöglich ist, ihren Kindern eine solche Schultasche zu kaufen.

Jedes Kind unserer Schule spendete 1 Euro, manche Eltern gaben ihren

Kindern sogar viel mehr Spendengeld mit.

Am Ende der Spendenwoche füllten 430 Euro 20 Cent meine Jugendrotkreuz-Börse.

Auf diese Weise können wir 17 Kindern Freude bereiten und

ihnen eine Schultasche zur Verfügung stellen. Michaela Schoppelt

14. Bezirk

• Teilnahme am Erste Hilfe-Landesbewerb: SPZ Linzerstraße

• Sicherheitspädagogischer Tag

• Teilnahme an Safety Tour

16. Bezirk

• Teilnahme am Erste Hilfe-Landesbewerb: KMS Grundsteingasse

17. Bezirk

• Teilnahme am Erste Hilfe-Landesbewerb: FS Kalvarienberggasse

20 Bezirk

SPZ Treustraße, Monika Stangl:

• In unserem Haus hat jede der sechs ASO-Klassen eine Partnerklasse aus

dem BVL (Berufsvorbereitungslehrgang 15 – 18 Jährige).

Gemeinsam sind im Lauf des Jahres verschiedene Aktivitäten (gemeinsame

Ausflüge, Sport- und andere Veranstaltungen, gemeinsames Kochen,

Basteln und Gestalten, gemeinsames Singen und Feiern von Festen wie

Erstkommunion und Firmung) durchgeführt worden.

In den jeweiligen „Teams“ kam es aber allesamt zu positiven Rückmeldungen,

die Kinder haben sich gegenseitig nicht nur kennen-, sondern auch

helfen gelernt und haben ihre jeweiligen Stärken aber auch Schwächen

erkennen, akzeptieren bzw. entwickeln gelernt.

• So wie ich bin, so bin ich gut.

Im Rahmen des „Bewegung und Sport-Unterrichts“ wird vermehrt „outdoor“

gearbeitet, mit vielen Elementen und Einflüssen aus der Erlebnispädagogik.

Jedes Kind kann etwas anderes gut – aber jeder kann etwas.

Offensichtlich wird das beim unterschiedlichen Angebot, das die freie

Natur bietet. Eine Schneewanderung macht Spaß und für die erste erfolgreiche

Gipfelbesteigung gab es eine Urkunde. Denn jeder kam hinauf – für

kreative Aufstiegshilfen sorgten einfache Materialien und die Kinder selbst.

Gemeinsame Erlebnisse schweißen zusammen. Der verantwortungsbewusste

Umgang mit Risiko und Wagnis kann „draußen“ sehr gut geübt werden.

In der Kletterhalle wird auf spielerische Weise Verantwortung übernehmen

trainiert. Helfen soll und kann Spaß machen. Gegenseitiges Verständnis,

Toleranz, Akzeptanz – das sind die Grundlagen für ein soziales Miteinander.

Zahlreiche Spielideen bieten den optimalen Rahmen, die Bereitschaft

Kinder zu unterstützen, dem anderen und sich selbst zu vertrauen und

etwas zuzutrauen. Eigene Stärken können beim Bouldern („Klettern ohne

Seil“) deutlich gemacht werden- die unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade

bieten jedem Kind die Möglichkeit, sich selbst und sein Können zu

präsentieren.

_________________________________________________________________________________ 13 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

22. Bezirk

• Teilnahme am Erste Hilfe-Landesbewerb: KMS Afritschgasse, HTL Donaustadt,

BRG Franklinstraße, De La Salle Gymnasium

• Teilnahme am KHD-Praxistag: Polgargymnasium

• Beitrag zur Kindercharta der VS Schukowitzgasse 89, 1220 Wien

Thema „Wirtschaft – für eine gerechte Welt“

• Die Lehrerinnen der 4. Klassen wollen im Rahmen ihrer Jahresplanungen zum

Thema Wirtschaft gemeinsam mit den kath. und ev. Religionslehrerinnen die

SchülerInnen zu einem kritischen und überlegten Konsumverhalten am Beispiel

der Agrarprodukte Banane und Kakao heranführen.

Die SchülerInnen sollen sich mit den Begriffen gerecht-fair-gleich auseinandersetzen.

Sie sollen erfahren, wie und wo der Kakao wächst und wie aus Kakaobohnen

Schokolade gemacht wird und wo die Banane herkommt, wie sie angebaut

und geerntet wird. Weiters sollen sie sich für die Menschen, die für Anbau und

Ernte verantwortlich sind, und ihre Arbeitsbedingungen, interessieren. Sie sollen

sich anhand dieser Rohstoffe mit den Marktstrukturen auseinandersetzen und

verstehen lernen, wie diese funktionieren und welche Alternativen es gibt. Sie

sollen den Fairen Handel, seine Kriterien und seine Produkte kennenlernen.

Während die Klassenlehrerinnen die Marktwirtschaft im Allgemeinen behandeln,

werden in den Religionsstunden (an der alle SchülerInnen teilnehmen) die

„Schattenseiten“ (Ausbeutung, Kinderarbeit ...) und deren Alternativen – speziell

„Fairtrade“ erarbeitet.

23. Bezirk

• Teilnahme am Erste Hilfe-Landesbewerb: FMS Anton Baumgartnerstraße

Berichte der AHS-Koordinatoren

BRG1 Lise Meitner BG, Prof. Mag. Rudolf ZANGL

• September 2012: MitarbeiterInnenbefragung des Wiener Jugendrotkreuzes

2012. Fragebögen ergehen an Frau Dir. Aue, Prof. Mag. Rudolf Zangl (ÖJRK-Referent).

Anonyme Weiterleitung an Karmasin Motivforschung GmbH, z.Hd. Frau

Mag. Reithner, Anastasius-Grüngasse 32, A-1180 Wien

• Mari YARALYAN, 6b, wird zur ÖJRK-Landesschulsprecherin bestellt.

• Im Rahmen des naturwissenschaftlichen Praktikums der 4. Klassen (fächerübergreifend

Biologie und Umweltkunde + Chemie) werden laut autonomen Lehrplan

EH-Einführungskurse zu Beginn des Schuljahres abgehalten (nach Neuer Lehrmeinung

2011) > 70 TeilnehmerInnen.

70 erfolgreiche Teilnehmer/innen erhalten ihren EH-Ausweis. Aus den erfolgreichen

Teilnehmerinnen des EH-Einführungskurses bildet sich eine fünfköpfige

EH-Landesbewerbsgruppe, die am 14.03.2013 den 3. Platz erreicht (siehe Punkt

vom 14.03.2013)

• 03.10.2012 ab 22:00 Uhr – 05.10.2012 Mag. Zangl > Teilnahme an der ÖJRK-

Bundeskonferenz 2012 in der Funktion als ÖJRK-GIVE-Landesreferent für

Gesundheit (seit dem Schuljahr 2009/10)

http://www.give.or.at, Ort: Pichl/Schladming

• 26.11.2012 Mag. Zangl > Teilnahme als GIVE-Referent am Treffen der ÖJRK-

Schulreferent/innen an der AHS im Festsaal des Roten Kreuzes, 1030, Nottendorfer

Gasse 21.

Eigener Programmschwerpunkt: Vorstellung von GIVE (Powerpointpräsentation,

Internetseite, Möglichkeiten der Nutzung im Schulalltag, bei Projekten,…

n 14 ________________________________________________________________________________


____________________________________________________________________ Aus den Bezirken n

Was sagt

dieJugend?

1 Ich stelle die Welt auf den Kopf!

„Ich bin mehr als das, was ihr in mir seht. Gebt mir

Zeit und Raum zu wachsen und mich zu entwickeln!“

2 We are family!

„Meine Familie sind die Menschen, denen ich vertraue.“

3 Lieben und lieben lassen.

„Zusammen sein. Neues erleben. Erfahrungen teilen. Das ist die Liebe,

die ich brauche. Sex gehört zur Liebe, wenn wir es beide wollen.“

4 Das Falsche wird das Richtige sein.

„Lernen heißt Fehler machen, Schlüsse ziehen, besser machen.

Mein Leben lang.“

5 Generation gratis?

„Fairer Lohn für gute Arbeit statt Nulltarif für Praktikanten.“

6 Frei sein. Frei haben.

„Jeder braucht Zeit zum Durchatmen, Ausschlafen, Rumhängen.

Es ist die Zeit zum Kräftesammeln.“

7 Mein Körper spricht mit mir.

„Er sagt mir, was gut für mich ist. Egal, was andere sagen, egal,

was andere nehmen, egal wie andere aussehen.“

8Ich habe immer das Recht auf meine Meinung.

„Ich will die Möglichkeit haben, mitzureden. Wann ich will.“

9 Ich träume von einer Welt ohne Ausländer.

„In meiner Welt gibt es keine Ausländer. Weil wir alle in derselben Welt

leben. Weil jeder gleich viel wert ist und die gleiche Chance verdient.“

10 Zusammen sind wir stärker!

„Ich fordere nicht nur. Ich gebe auch. Meine Zeit. Mein Engagement.“

ÖSTERREICHISCHES JUGENDROTKREUZ

www.jugendrotkreuz.at/jugendcharta

Impressum: © 2012 ÖJRK, 1040 Wien | Produktion: Info-Media, 1010 Wien | Foto: Fotolia.com

das sagt

die Jugend!

• 04.12.2012 Mag. Zangl > Teilnahme als GIVE-Referent am Treffen

der ÖJRK-Schulreferent/innen der Wiener Berufsschulen im II.

Zentralberufsschulgebäude, 1150 Wien, Hütteldorfer Straße 7-17

• 11.02.2013 Mag. Zangl > Fortbildungsseminar Erste Hilfe (Leitung:

Dr. Schreiner) im Festsaal des Roten Kreuzes 1030, Nottendorfer

Gasse 21

• 28.02.2013 Mag. Zangl > Teilnahme am Treffen der ÖJRK-Schulreferent/innen

an der AHS im Festsaal des Roten Kreuzes, 1030,

Nottendorfer Gasse 21.

Eigener Programmschwerpunkt: Vorstellung von GIVE (Powerpointpräsentation),

Internetseite, Möglichkeiten der Nutzung im Schulalltag,

bei Projekten, …

• 20.03.2013 Mag. Zangl > Teilnahme am Treffen der ÖJRK-Schulreferent/innen

an der AHS im BG Stubenbastei

Eigener Programmschwerpunkt: Vorstellung von GIVE (Powerpointpräsentation),

Internetseite, Möglichkeiten der Nutzung im Schulalltag,

bei Projekten, …

• Fortsetzung der Teilnahme an der Ö3-Wundertüten-Aktion

(Sammlung von Althandys)

• Mari YARALYAN, 6b nimmt an verschiedenen Tagungen in ihrer

Funktion als ÖJRK-Landesschulsprecherin teil.

• 14.03.2013 Teilnahme am 13. Erste Hilfe-Landesbewerb

(zum zweiten Mal). Die teilnehmende Mädchengruppe der 4a.

erreicht mit den 3. Platz (Verbesserung um einen Platz gegenüber

dem Vorjahr!)

ABDEL-KERAM Zeinab (Teamleiterin), BECKER Annika, BRUKNER Isidora,

KILIC Nurseli, KROTTENDORFER Marylee

• 14.05.2013 ÖJRK-Straßensammlung

45 Schülerinnen und Schüler der 5a und 5b Klasse sammeln

von 09:00 – 13:30 Uhr – DANKE!

• Besonderer JRK-Dank ergeht an unsere ehemalige Direktorin, Frau

Mag. Vera AUE, und in weiterer Folge an Frau prov. Leiterin Mag.

Alexandra PALKA, die die Aktionen und Anliegen des ÖJRK immer

wohlwollend und fördernd unterstützt haben (z.B. Genehmigung

der Teilnahme an ÖJRK-Fortbildungsveranstaltungen und ÖJRK-

Tagungen, am Ende des Schuljahres Belobigung für engagierte Mitarbeiter/innen

der ÖJRK-Aktivgruppe/ÖJRK-Schulsprecherinnen,…).

• Weiters ergeht ein ganz besonderes herzlicher JRK-Dank an unsere

Schulsekretärin, Frau Ulrike WOLF, die immer wieder die Aktionen

des ÖJRK zuverlässig und tatkräftig unterstützt (z.B. Büchsenübernahme

bei der Straßensammlung, verwaltungsmäßige Unterstützung

von Spendensammlungen, …).

_________________________________________________________________________________ 15 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Ausblick auf das Schuljahr 2013/14:

• Unsere ÖJRK-Schulsprecherin Mari YARALYAN wird die Funktion der

ÖJRK-Landesschulsprecherin für Wien fortführen.

• Am JUROK Wien Workshop – 2013 werden voraussichtlich Anna BIRNBA-

CHER und Felix SUTTNER (beide 6a) teilnehmen.

• Die kommenden 4. Klassen werden im Rahmen des nawi. Praktikums wieder

einen EH-Einführungskurs erhalten > Freiwillige Teilnahme am 14. EH-Landesbewerb

2014 in der Kategorie „EH-Einführungskurs“ ist geplant.

• Den kommenden 5. und höheren Klassen wird außerhalb des regulären

Unterrichts auf freiwilliger Basis ein EH-Grundkurs angeboten > damit soll

der Schulsanitätsdienst wieder an unserer Schule aufgebaut werden.

Freiwillige Teilnahme am EH-Landesbewerb in der Kategorie „EH-Grundkurs“

ist geplant. Anmerkung: Im vergangenen Schuljahr kamen zwei

angebotene EHG-Kurse wegen zu geringer Teilnahmezahl leider nicht

zustande.

• Das Modell der ÖJRK-Aktivgruppe BRG1 soll weiter ausgebaut werden

(Werbung für freiwillige Teilnahme von interessierten Schülerinnen und

Schülern).

• Falls die Zeitressourcen der Kollegenschaft es erlauben, soll ein EH-Grundkurs

für Mitglieder des Lehrkörpers angeboten werden (eingebettet in das

Gesamtzkonzept des Schulsozialdienstes). Einige Unterrichtspraktikanten

und -praktikantinnen des kommenden Schuljahres haben diesbezüglich

bereits ihr Interesse bekundet.

• Der Bereich „Gesunde Ernährung“ wird als wesentlicher Schulstandortschwerpunkt

beibehalten. SIPCAN-Jausenführerschein für die ersten

Klassen.

GRG Pichelmayergasse; Wien 10, Mag. Gabriele Wegmayer

• Die Schülerinnen und Schüler unterstützten durch den Kauf von unzähligen

Weihnachts– und Glückwunschkarten das WJRK.

• Das engagierte Schmink-Team übernahm am 14. Juni 2013 das Schminken

am Kinder Rotkreuztag im Museumsquartier.

• Schülerinnen und Schüler spendeten einen Betrag von € 169,87 für das

Projekt „Bosnien und Herzegowina“. Dank einer persönlichen Spende von

Frau Mag. Wegmayer wurden dem JRK € 200,- überwiesen.

• Schülerinnen und Schüler der Klasse 4E konnten Einnahmen von € 360,-

beim Verkauf von selbst gepresstem Orangensaft erzielen. Dank einer

persönlichen Spende von Frau Mag. Wegmayer konnten dem JRK € 400,-

für die Opfer des Hochwassers in Österreich weitergeleitet werden.

• JRK-Tage: Wie im vergangenen Jahr gab es auch heuer wieder in unserer

Schule Workshops, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Freiwilligen

sogenannten Botschaftern, aber auch von Schülerinnen, Lehrerinnen und

Lehrern betreut wurden.

Von der 5. Schulstufe bis zur 10. Schulstufe gab es an zwei Tagen, jeweils

drei 2-stündige Workshops. Also für 30 Klassen waren 30 Workshops notwendig,

um diese zwei Tage Montag und Dienstag der letzten Schulwoche

gestalten zu können.

• Botschafter, die sich freiwillig für das WJRK für die Workshops „Diversity

und Flucht“ zur Verfügung stellten, waren begeistert, wie die Schülerinnen

und Schüler aktiv an verschiedenen Tätigkeiten mitmachten.

• Mitarbeiter des ÖAMTC klärten die Schülerinnen und Schüler über

die Wichtigkeit des Sicherheitsgurtes, sowie die Problematik des toten

Winkels und den Bremsweges auf.

n 16 ________________________________________________________________________________


____________________________________________________________________ Aus den Bezirken n

Das Jugendrotkreuz leistet was!

Mit deinem Beitrag!

⌂ Schulungen

⌂ Camps

⌂ Internationale Begegnungen

⌂ Katastrophenhilfe

⌂ Jugendservice

• Günter Stummer vom ÖJRK berichtete über die Internationale Katastrophenhilfe

und war vom Wissen der Schülerinnen und Schüler überwältigt.

• Ein Sanitäter, sowie ein Botschafter, der auch als Polizist tätig ist, übernahmen

den Workshop „Suchtprävention“. Schauspieler des Kontaktiertheaters spielten

eine Szene aus dem Drogenmilieu, die sie auch mit den Schülerinnen und Schülern

aufarbeiteten.

• Mitarbeiter der Wiener Linien, sowie Polizisten klärten die Schülerinnen und Schüler

über die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln auf und thematisierten

auch verschiedene gefährliche Situationen.

• Ein Polizist unterstützte den Workshop „Verkehrserziehung“, wiederholte das richtige

Verhalten im Straßenverkehr, sowie die Vorrangregeln, die beim Besuch des

Verkehrsgartens besprochen worden sind.

• Lehrerinnen und Lehrer übernahmen Workshops zu den Themen „Gesunde Ernährung“,

Geschicklichkeit und Bewegung“, „Wasser“, „Cybermobbing“, „Kommunikation und

Feedback“, „Konfliktmanagement“, „Erste Hilfe in Englisch“, „Teamwork“, „Motivation“,

„Elektromüll“, „Klimawandel“, „Sehbehinderung“.

• Die Teilnehmerinnen des SSD übernahmen Workshops zu den Themen „Unfallverhütung“,

„Baderegeln“, „Gesunde Ernährung“, „Teamwork“, „Geschichte des Roten

Kreuzes“ und „Grundlegendes zur Ersten Hilfe für die 1. Klassen“.

• Sie waren auch maßgeblich an der Organisation dieser beiden JRK-Tage beteiligt

und so möchte ich mich an dieser Stelle bei ihnen recht herzlich bedanken.

G + ORG St. Ursula, Franz-Asenbauer-Gasse 49, 1230 Wien,

Mag. Andrea Fröhlich

• Wie jedes Jahr wurde im September der Leistungsbeitrag (à € 2,-, insgesamt

€ 1.300,-) eingehoben, wofür ich im Namen der ÖJRK herzlich danke. Unsere Schule

erhielt dafür am 16. November 2012 wieder eine Urkunde.

ÖSTERREICHISCHES JUGENDROTKREUZ | LANDESLEITUNG WIEN

• Am „Tag der offenen Tür“ und am Elternabend verkauften einige Schülerinnen der

6. Klasse (sh. Belobigungen) verschiedene Produkte des Roten Kreuzes, die reißenden

Absatz fanden.

• Am 17. November 2012 wurde in der Schule der schon seit einigen Jahren stattfindende

Ersthelfer-Kurs für unsere FührerscheinanwärterInnen abgehalten. 53 (!)

SchülerInnen wurden von 2 Trainern des RK über das Verhalten bei Notsituationen im

Straßenverkehr instruiert. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch dem RK danken,

für die überaus kompetenten und freundlichen MitarbeiterInnen, die diesen Tag

(Samstag!) in unserer Schule bestreiten. Auch für den nächsten Spätherbst ist ein

solcher Kurs geplant.

• Die letzte Aktion in diesem Schuljahr war die Straßensammlung der 5. Klassen (15.5.,

8-13 Uhr). Heuer wurden die gesammelten Beträge nicht für jede Schule einzeln

ausgezählt. Eine Urkunde für unser Engagement ist bereits eingelangt. Wer von den

Schülerinnen und Schülern Interesse hat, sich in den Dienst einer guten Sache zu

stellen, möge sich an mich oder die beiden unten genannten Schülerinnen wenden.

Bitte unterstützen Sie auch weiterhin das ÖJRK mit der Spende!

• Als Stellvertreterin des JRK vom Gymnasium St. Ursula nahmen wir, Sandra Ehrenstrasser

und Marianne Brantl, am 25. Oktober 2012 an der Landesschulsprechtertagung

des Wiener Jugendrotkreuzes teil. Einen ganzen Tag lang beschäftigen wir uns mit

der Geschichte, der Entwicklung und der Bedeutung des Roten Kreuzes.

Wir lernten dabei die Grundprinzipien und die aktuellen Ziele dieser Organisation

näher kennen. Natürlich standen auch wir Jugendliche im Mittelpunkt, denn der

Schwerpunkt des Jugendrotkreuzes liegt in diesem Jahr besonders auf der „Jugendcharta“.

Sandra Ehrenstrasser, 6.0/D

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n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Polgargymnasium, Wien 21, FOL Doris Konrad

• Blutspende-Aktion: Am 1.10. nahmen 9 Kollegen/innen des Polgargymnasiums

an der von der benachbarten Handelsschule / Handelsakademie organisierten

Blutspende - Aktion teil.

• Teilnahme der Schulreferentin an den beiden Landeskonferenzen (16.10.12 +

6.5.13) jeweils im Ausbildungszentrum des ÖJRK, Nottendorfer Gasse. Alle Bezirksschulreferenten

und die 2 ÖJRK -Koordinatorinnen wurden über die Aktivitäten

und Ausgaben des vergangenen Schuljahres und über die Jahresthemen informiert.

• Bei der außerordentlichen Landeskonferenz wurden im Mai alle teilnehmenden

Referenten/innen zusätzlich über die Erhöhung der Kursgebühren für das kommende

Schuljahr informiert.

• Ö3 - Wundertüten-Challenge 2012: Bis Dezember wurden insgesamt 8 Handys

und Zubehör gesammelt, die im kommenden Schuljahr mit den nächsten „Sachspenden“

abgeholt werden. Die Aktion läuft weiter.

• Gesundheitstage der 1. Klassen: Mag. Eichberger bietet den Schülern der 1. Klassen

im Stationenbetrieb des Gesundheitsprojektes Einblicke in die Grundlagen der

Ersten Hilfe und wirbt dabei für Kursteilnahmen und ÖJRK-Artikel (Beatmungstuch).

• Rettungsschwimmen: Mag. Carmen ZIEGLER und Mag. Thomas BÖHM nahmen heuer

am Ausbildungskurs für Rettungsschwimmlehrer/innen teil. In diesem Schuljahr

nahmen Schüler der 2. Klassen im Rahmen des Sportunterrichtes an Rettungsschwimmkursen

teil.

• Straßensammlung des WJRK: Das ÖJRK hat vom 13. bis 17. 5. in Wien eine Straßensammlung

durchgeführt, an der nur Oberstufenschüler/innen beteiligt waren.

Heuer waren insgesamt 19 Schüler/innen der 6B am 4.5. auf den Straßen Wiens

zum Sammeln unterwegs. Das Gesamtergebnis von allen teilnehmenden Schulen

Wiens betrug 20.052,11 € und wurde vom ÖJRK durch eine Urkunde bestätigt.

• Organisation der Schulreferenten-Treffen am 26.11., 28.02., 20.03.

Die AHS - Schulreferenten/innen wurden von Koll. Wegmayer (ebenfalls AHS-

Koordinatorin, und Schulreferentin am RG Pichelmayergasse, 1100) und mir wieder

zu einem Arbeitsgespräch in die Nottendorfer Gasse bzw. das RG 1 Stubenbastei

eingeladen. Heuer standen den ÖJRK-Schulreferenten/innen erstmals 3 Termine

für das jährliche Informationstreffen zur Verfügung, um eine noch größere Teilnehmerzahl

zu erreichen. An den Veranstaltungstagen waren auch Kollege Eichberger,

der seine UÜ Schulsanitätsdienst vorstellte und das ÖJRK-Schulsprecherteam

unserer Schule anwesend. (Lea KUNTNER, Michaela JELINEK, Dogus YAYCIOGLU).

• Spendenaktion „Leistungsbeitrag“: 622,92 € wurden insgesamt vor allem durch

den Verkauf selbstgemachter Desserts und Mehlspeisen (Pudding, Sacherwürfel,

Pariserwürfel, Lebkuchen-Tannenbäume, Kokosbusserln, ...),in den Pausen, den

Einnahmen vom Bazar-Verkauf (Halloween- bzw. Osterbehälter - siehe Fotos) und

nicht zuletzt durch Spenden - auch von Restbeträgen aus Schulveranstaltungen

erzielt.

Herzlichen Dank an die Schüler /innen der 2A, 2B (Lehrausgang), 4D (2012 !),

(Projektwoche), 4A, (Lehrausgänge) und natürlich auch an alle Kunden vom Bazar

und Buffet.

Der Betrag wurde im Juli auf das Konto des ÖJRK überwiesen. Die Spenden werden

für das Kurswesen, Sozialaktionen in Österreich, für die Durchführung von Sommer-

und Therapielager, ... verwendet.

• Spendenaktion für die Hochwasseropfer in Österreich: Ende Juni wurden insgesamt

n 18 ________________________________________________________________________________


____________________________________________________________________ Aus den Bezirken n

40,00 € durch Spenden in den Pausen erzielt. Der Betrag wurde im Juli auf

das Konto des ÖJRK überwiesen. Die Spenden werden für die Soforthilfe

verwendet.

• „ÖJRK – Polgar-Teams“: Zu Schulbeginn meldeten sich Schüler/innen

aus den verschiedenen Schulstufen, die einen Teil ihrer Freizeit gerne

für karitative Tätigkeiten an der Schule nützen wollen. Die Gruppe war

hauptsächlich in den Pausen und am Tag der offenen Tür beim Dessertbuffet–Verkauf,

zur Unterstützung sämtlicher Spendenaktionen, im Einsatz.

Kinder mit verstärktem Sozialengagement sind im Team herzlich willkommen

und können sich am Schulbeginn bei mir melden.

ÖJRK – Team am Polgargymnasium 2012/13

• Mag. Beate LOBIS,Bestellung der Zeitschriften

• Mag. Christoph EICHBERGER, Erste Hilfe-Trainer

• 5C : Denise WIESMAHR

• dogus YAYCIOGLU

• 6B : Michaela JELINEK

• lea KUNTNER

• 8D : Birgit OESTERREICHER

Herzlichen Dank an alle für die großartige Unterstützung unserer Sozialprojekte.

Berichte der Berufsschulen

Berufsschule für Gartenbau und Floristik, Edith Stauber (BS GF)

• Teilnahme von 2 Klassen (3LC + 1LD) am 28. Sept. 2012 (Langer Tag der

Flucht) an der Kinovorstellung „Little Alien“.

• Lehrausgang am 3.10.2012 mit einer Klasse (3EF) im Rahmen der „Langen

Woche der Flucht“ zur Ausstellung „Leben auf der Flucht“ (Ärzte ohne

Grenzen) am Karlsplatz. (Mit Führung)

13.06.2013:

Blutspendeaktion

in der Blutspendezentrale

13.06.2013: Blutspendeaktion in der Blutspendezentrale mit 20 Schüler-

Innen (aus zwei 3. Klassen)

• Am 13.06.2013 war ich mit zwei 3. Klassen in der Blutspendezentrale des

ÖRK zum Blutspenden. Die SchülerInnen waren aufgeregt, aber voll motiviert

und bester Laune. Freundliches Personal und nette Betreuung durch

alle Mitarbeiter des ÖRK!

Berufsschule für Bürokaufleute

• Sozialprojekt „Bazar“, Schüler sammeln für die „Schmetterlingskinder“

Im Rahmen des Projektunterrichtes organisierten die Schüler und Schülerinnen

der Klasse 3 Ab (BS für Bürokaufleute) einen Flohmarkt. Fundgegenstände

der Schule, Sachspenden von Schülern und Lehrern wurden

zum Verkauf angeboten. Kulinarisch wurden die Besucher mit selbstgemachten

Brötchen, Schokoladekuchen und frisch gebrühtem Kaffee

verwöhnt. Der Bazar stieß auf reges Interesse und so konnten insgesamt

€ 300,- zugunsten der DEBRA Austria, Verein zur Förderung der Epidermolysis

bullosa-Forschung gesammelt werden.

_________________________________________________________________________________ 19 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Berufsschule für Einzelhandel und EDV-Kaufleute

• Projekt Oktober 2012 bis Jänner 2013: „Schenken Sie zu Weihnachten Hoffnung“,

Projektleitung: Ingrid Blaschke

Die Schüler/innen der BS EHDV bekleben den Ober- und Unterteil eines Schuhkartons

mit Geschenkpapier. Damit die Kinder ihrem Alter entsprechend beschenkt

werden können, wird der Karton mit einem Etikett versehen, der die Altersgruppe

und das Geschlecht angibt. Die fertigen Kartons werden dann mit Spielsachen,

Bekleidung, Schulsachen und Hygieneartikel von den Schüler/innen individuell

gefüllt. Außerdem wird im Rahmen dieses Projektes am Sprechtag für Eltern- und

Lehrberechtigten von einer Schülerin und einem Schüler der Klasse 3 AS unter dem

Motto „Schenken Sie zu Weihnachten Hoffnung“ Geldspenden gesammelt. Die

Schüler/innen geben ihre Geschenke in der ersten Dezemberwoche im Flüchtlingsheim

- Zohmanngasse 28 - persönlich ab.

Insgesamt wurden von den SchülerInnen 153 Päckchen an den Verein „Ute Bock“

übergeben.

• 18.03. bis 21.03.2013: Blutspendewoche, Martina Falar und Pichler Anna

Im Rahmen des allgemeinen Bildungszieles, SchülerInnen zu mitmenschlichen

Verhaltensweisen zu erziehen, veranstaltet die Berufsschule für EHDV seit 2008

pro Schuljahr eine Aktionswoche „Blutspenden, Rette Leben“ in Kooperation mit

der Blutspendezentrale Wien.

Eine Informationsveranstaltung in der Berufsschule durch eine Mitarbeiterin

des Roten Kreuzes klärt Fragen wie „Wann darf ich Blut spenden? Wie viel Blut

wird gespendet? Wie ist der Fragebogen auszufüllen und durch das persönliche

Gespräch mit der Organisatorin, Martina Falar werden Jugendliche und Lehrpersonen

aufgerufen, aktiv daran teilzunehmen.

Im Durchschnitt konnten bis zu 100 SchülerInnen pro Aktionswoche motiviert werden,

tatsächlich Blut zu spenden und so ihr soziales Engagement zu zeigen. Dabei

wurden sie von Lehrpersonen begleitet, die selbst BlutspenderInnen sind. Die BS

EHDV bedankt sich bei den SchülerInnen mit Urkunden für die humane Tätigkeit,

die Blutspendezentrale sponsert T-Shirts und Laptop-Taschen.

Allen, die nicht den Mut fanden oder aus anderen Gründen keine Blutspende

abgeben konnten, wurde durch Filmvorführungen und einem Rundgang durch die

Blutspendezentrale die Wichtigkeit dieser Aktionswoche vor Augen geführt.

• SJ 2012/13: „Rote Nasen“, Recycling in der Schule,

Projektleitung: Barbara Blauensteiner, Andreas Schwantner, Thea Schwantner

• April 2013: „Wien räumt auf“ – „Sauberes Wien der EHDV Wien 10“

Mit Unterstützung der Magistratsabteilung 48 organisierte Herr Bayer Fritz am 24. 04.

2013 das Projekt, welches 2 Klassen der EHDV Wien 10 in den Laaer Wald führte. Die

Klassen 1DE (Einrichtungsberatung) und 1CS (Sportartikelberatung) durchkämmten

gruppenweise, geführt von Herrn Bayer und Herrn Döll, den Wald und sammelten

jeglichen Müll und Unrat, der zu finden war.

Schlussendlich wurden rund 12 Müllsäcke zusammengetragen.

Dieses Projekt stärkte nicht nur den Zusammenhalt in den Klassengemeinschaften,

sondern sensibilisierte die Jugendlichen darüber hinaus speziell zu den Themen

Umweltschutz und soziales Engagement. Für dieses Projekt finden Sie auf der

Schulhomepage (www.ehdv.at) das dazugehörige Video.

• Februar und Mai 2013: Außenlager von Mauthausen

• 05.06.2013: Erste Hilfe-Auffrischungskurs (Schulinterner Fortbildungstag)

MA 70 – Rettungs- und Krankenbeförderungsdienst

Mit großer Begeisterung haben 32 Lehrpersonen an diesem 3-stündigen Kurs

teilgenommen. Alle TeilnehmerInnen haben den Wunsch geäußert, im Schuljahr

2013/14 einen Fortsetzungskurs zu besuchen.

Sauberes Wien der EHDV

Wien 10

n 20 ________________________________________________________________________________


____________________________________________________________________ Aus den Bezirken n

Weihnachten im Schuhkarton

in der Berufsschule für

Einzelhandel

• Weihnachten im Schuhkarton in der Berufsschule für Einzelhandel, Irene

Steiner

Bei der Eröffnungskonferenz im September 2012 stellte ich das Projekt

„Weihnachten im Schuhkarton“ vor und bat meine Kolleg/innen um tatkräftige

Unterstützung.

Weihnachten im Schuhkarton ist ein Projekt der Plattform „Geschenke der

Hoffnung“. Jedes Jahr wird ein neues Land bzw. eine neue Region für die

Geschenkverteilung ausgesucht. Letztes Jahr – also Weihnachten 2012

wurden die österreichischen Geschenke nach Weißrussland gebracht. Die

Verteilung wie auch der Transport erfolgen ehrenamtlich.

Mein Ziel war es, zumindest einen Karton pro Klasse zusammenzustellen,

das bedeutete einen finanziellen Aufwand pro Schüler/in von ein bis zwei

Euro. Tatsächlich engagierten sich viele Klassen besonders und stellten sechs

oder mehr Kartons zusammen, wobei wir andere Klassen für dieses Projekt

nicht begeistern konnten.

Insgesamt wurden von den Schülerinnen und Schülern der Berufsschule

um die 150 Kartons bereitgestellt. Das Transportgeld von € 6,00 stellten

meist die Klassenvorstände zur Verfügung.

Der Abtransport wurde so vereinbart, dass die fertigen Schuhkartons nicht

zu einer Sammelstelle gebracht werden mussten, sondern der LKW bei

unserer Schule einen Zwischenstopp einlegte und wir die Kartons direkt vor

der Schule übergeben konnten.

Leider gibt es von der Übergabe keine Fotos, da der LKW-Fahrer erst 10

Minuten vor Eintreffen anrief und keine Zeit für Fotos blieb.

Einen Bericht des Projekts und einige Bilder der Verteilung der Pakete

finden Sie unter: http://www.geschenke-der-hoffnung.at/weihnachtenim-schuhkarton/verteilerreise-2013/

Ich hoffe, auch nächstes Schuljahr wieder einige „Packerln“ für die

Ärmsten der Armen sammeln zu dürfen.

Berufsschule für Gastgewerbe

• Kleingeldsammlung in allen Klassen zw. Weihnachten und Ostern

Ertrag von €1800 kommt folgenden Institutionen zu Gute:

• Betreuung von afghanischen Jugendlichen in Kooperation mit dem

Roten Kreuz

• Kinderheim am Himmel

• Blindenheim

• Beteiligung an der Ö3 Wundertüte

• Verkauf von Kochmützen (Erlöse gehen an Sozialaktionen)

• Anlassbezogene Unterweisungen in Erster Hilfe bei mehreren Unfällen

(Schnittwunden, Verbrennungen, Kreislaufschwäche)

• Vorschau: Es ist für das Schuljahr 2013/14 eine gemeinsame Blutspendeaktion

mehrerer Schulen im ZBG 3 geplant.

_________________________________________________________________________________ 21 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Berufsschule für Kraftfahrzeugtechnik

Berichte der BMHS

HTL Donaustadt, Walter Mayr

• Schulsanitätsdienst:

• 56 SchülerInnen

• 7 LehrerInnen

• In jedem Raum der HTL Donaustadt hängt eine Tabelle, wo in der jeweiligen

Stunde in der Nähe SSDlerInnen zu finden sind.

• November 2012: Fast alle SSDlerInnen nehmen an einer schulinternen Fortbildung

2 UE teil

• Bei den 3 Tagen der offenen Tür betreuen SSDlerInnen den ÖJRK-Stand und

verkaufen Weihnachts- und Glückwunschkarten des ÖJRK

• Erste Hilfe-Landesbewerb 14.März 2013 in Wien:

5 SchülerInnen nehmen am Bewerb teil

• Blutspendeaktionen: Bei 4 Abnahmen in der HTL Donaustadt haben insgesamt

194 Personen Blut gespendet

Fachschule für wirtschaftliche Berufe, 9. Hahng. 35, Elisabeth Kapeller

Unsere neue Kollegin Mag. Ingrid Wolf hat die Befähigung zur Abhaltung der Erste

Hilfe-Kurse. Somit kann unsere Schule künftig von ihr betreut werden.

Deshalb können wir in der letzten Schulwoche einen 16stündigen Kurs für Abgänger

der einjährigen Wirtschaftsfachschule anbieten.

n 22 ________________________________________________________________________________


____________________________________________________________________ Aus den Bezirken n

HBLA für wirtschaftliche Berufe, 10. Reumannpl. 3,

Mag. Kurt Gröller

• Kurs für Kindernotfälle

• Babysitterausweis

• Kurs Ersthelfer

• Des weiteren beteiligen wir uns auch am Verkauf von Weihnachtsund

Glückwunschkarten.

Jedes Jahr zum Tag der offenen Tür veranstalten wir auch eine große angelegte

Blutspendeaktion in der Schule. Für die kommenden Jahre ist angedacht, noch

mehr an Aktivitäten zu planen und durchzuführen.

Blutspendeaktion in der HLTW

Bergheidengasse

HLTW13, 13. Bergheideng. 5-19, Mag. Claudia Hauser

• 18.3.2013: 71 willige Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer

fanden sich im Turnsaal der Schule ein, um Blut zu spenden; davon wurden

41 Spender/innen zugelassen.

HBLFA Gartenbau-Schönbrunn, 13. Grünbergstr. 24, Karin Trimmel

• 1 Erste Hilfe-Kurs (Unterweisung LRSM, 6 Stunden) für den Führerschein

Meldungen vom Referat Gesundheit

• 26.11.2012 Mag. Zangl: Teilnahme als GIVE-Referent am Treffen der ÖJRK-

Schulreferent/innen an der AHS im Festsaal des Roten Kreuzes, 1030,

Nottendorfer Gasse 21.

Eigener Programmschwerpunkt: Vorstellung von GIVE (Powerpointpräsentation),

Internetseite, Möglichkeiten der Nutzung im Schulalltag, bei

Projekten,…

• 04.12.2012 Mag. Zangl: Teilnahme als GIVE-Referent am Treffen der ÖJRK-

Schulreferent/innen der Wiener Berufsschulen im II. Zentralberufsschulgebäude.

1150 Wien, Hütteldorfer Straße 7-17

28.02.2013 Mag. Zangl: Teilnahme als GIVE-Referent am Treffen der

ÖJRK-Schulreferent/innen an der AHS im Festsaal des Roten Kreuzes,

1030, Nottendorfer Gasse 21.

Eigener Programmschwerpunkt: Vorstellung von GIVE (Powerpointpräsentation),

Internetseite, Möglichkeiten der Nutzung im Schulalltag, bei

Projekten,…

• 20.03.2013 Mag. Zangl > Teilnahme als GIVE-Referent am Treffen der

ÖJRK-Schulreferent/innen an der AHS im BG Stubenbastei

Eigener Programmschwerpunkt: Vorstellung von GIVE (Powerpointpräsentation),

Internetseite, Möglichkeiten der Nutzung im Schulalltag, bei

Projekten,…

_________________________________________________________________________________ 23 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Straßensammlung

Heuer waren erstmals 1.807 Schülerinnen und Schüler mit Spendenbüchsen unterwegs.

Vom 13.5. bis 17.5. sind sie mit großem Engagement durch ganz Wien gezogen, mit

der freundlichen Bitte: „Um eine Spende für das Wiener Jugendrotkreuz“. Interessierten

Spenderinnen und Spendern konnten alle Schülerinnen und Schüler bestens Auskunft

geben, hatten sie doch das Jugendrotkreuz-Lesezeichen am Schlüsselband um den

Hals hängen. Alle Angebote und Aktivitäten, die das Wiener Jugendrotkeuz für die

Wiener Schulen anbietet, sind hier aufgelistet.

Wir sind stolz und freuen uns sehr über die Summe von € 20.052,11, die uns vom Geldservice

Austria auf unser Konto überwiesen wurde. An dieser Stelle, bedanken wir uns

herzlichst für die Unterstützung beim Auszählen der Münzen und Geldscheine.

Unser Dank gilt auch allen Pädagoginnen und Pädagogen für ihre Unterstützung bei

der organisatorischen Abwicklung dieser Straßensammlung. Der größte Dank gebührt

allen Schülerinnen und Schülern, die stunden- oder tagelang mit den Spendenbüchsen

unterwegs waren.

Auf diesem Schlüsselband der Schülerinnen und Schüler befand sich jedoch noch ein

weiteres Kärtchen. Die vielen Schülerinnen und Schüler konnten frei nach dem Motto

„Helfen macht Schule – Teilen macht Spaß“ an unserer Facebook Straßensammlungsaktion

teilnehmen. Ganz einfach direkt von unterwegs teilten die Gruppen ihr kreativstes

Foto auf unserer Facebook Seite (https://www.facebook.com/WienerJRK).

Gewinnerfoto – Straßensammlung Facebook

Aktion – 4a Stubenbastei

Das Team der 4a Stubenbastei überzeugte mit der Momentaufnahme ihres Einsatzes

für das Wiener Jugendrotkreuz. Als Dankeschön gab es von uns ein Rotkreuz Goodiepackage

und ein lustiges Jugendrotkreuz Spiel.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr – mit einer neuen Straßensammlungaktionswoche

und einer spannenden Mitmachaktion.

Aktion „Gelbe Münzen“

Sammelbüchsen – Vorbereitung für

den Einsatz an den Schulen

Je Münze hilft und sei ihr Betrag auch noch so klein. Ob 1,2,5,10, 20 oder

50 Cent – viele Münzen wurden gesammelt und wir freuen uns über das

Ergebnis.

Dieser Spendenbetrag wird vom Wiener Jugendrotkreuz für Arbeitsmaterialien

für Schulen (Helfi-Programm, Radfahrprüfung, Magazin

„jugendrotkreuz.at“, Plakate …) verwendet.

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern.

• 18., PVS-Lutherschule, Schumanngasse 17 23,00

• 22., WMS Plankenmaisstr. 30 89,37

• 22., GTVS Viktor-Wittner-Gasse 50 88,40

• 22., OVS Am Kaisermühlendamm 2 231,17

• 22., VS Schüttaustraße 42 123,85

• 12., BS Industrie, Finanzen & Transport, Längenfeldgasse 13-15 152,47

• 22., GTKMS Anton-Sattler-Gasse 93 65,30

• 22., VS Schrebergasse 39 23,89

• 22., VS Meissnergasse 1 104,00

• 22., VS Leonard-Bernstein-Straße 2, 26,96

• 22., VS Markomannenstraße 9 39,00

• GESAMT 967,41

n 24 ________________________________________________________________________________


____________________________________________________________________ Aus den Bezirken n

Katastrophenhilfe /

Hygienepakete

Folgende Wiener Schule hat im

Schuljahr 2012/13 für „Katastrophenhilfe/Hygienepakete“

gespendet:

Berufsschule für Elektro- und

Veranstaltungstechnik,

16., Mollardgasse 87

Betrag: € 171,64

Hochwasser in Österreich 2013

Aufgerüttelt durch Medienberichte

oder durch Erfahrungen am

eigenen Leib, haben Wiener

Schulen auch ohne Spendenaufruf

seitens des ÖJRK für die Opfer

der Hochwasserkatastrophe 2013

gesammelt. Dankurkunden wurden

bereits verschickt an folgende

Wiener Schulen:

• 12., VS Schukowitzgasse 89 416,14

• 3., VS Reisnerstraße 43 930,18

• 3., VS Reisnerstraße 43 100,00

• 2., KSMS Wittelsbachstraße 6 372,90

• 21., SPZ21, Franklinstraße 27-33 100,00

• 5., BS Verwaltungsberufe, Castelligasse 9 190,60

• 22., BG-BRG-BORG Polgarstraße 24 40,00

• 11., VS Rzehakgasse 9 250,00

• 10., BG, BRG Pichelmayergasse 1 400,00

• 10., VS Laaer Berg-Straße 170 231,00

• GESAMT 3.030,82

Blutspendeaktionen an Wiener Schulen

• Datum Schule Spenden

• 27.09.2012 22., HTL Donaustadt 57

• 28.09.2012 21., ÖBB Lehrwerkstätte 34

• 01.10.2012 22., business.academy HAK Polgarstraße 29

• 18.10.2012 10., FH Campus Wien 45

• 05.11.2012 1., Medizinische Universität 57

• 06.11.2012 9., Wirtschaftsuniversität 66

• 12.11.2012 2., FH des bfi Wien 18

• 21.11.2012 3., Universität Musik, darst.Kunst 49

• 26.11.2012 12., BHAK Hetzendorf 97

• 27.11.2012 22., HTL Donaustadt 56

• 11.12.2012 18., Universität für Bodenkultur 87

• 19.12.2012 3., HTL Rennweg 32

• 09.01.2013 14., Grafische Lehr- und Versuchsanstalt 30

• 21.01.2013 9., Wirtschaftsuniversität 46

• 21-24.01.2013 21., Berufsschule Scheydgasse 345

• 29.01.2013 22., HTL Donaustadt 31

• 14.02.2013 21., ÖBB Lehrwerkstätte 30

• 26.02.2013 3., HTBLA Leberstrasse 48

• 04.03.2013 8., Gymnasium Albertgasse 33

Projekt „Schulstart in Bosnien und Herzegowina“

Das Projekt unterstützt Schülerinnen und Schüler diese Region,

deren Familien nicht in der Lage sind, den Schulanfängern die

grundlegenden und notwendigen Unterrichtsmittel anzukaufen.

Insgesamt sind ca. 3000 Kinder davon betroffen.

Dabei werden die Geldspenden aus Österreich in der Region gezielt

eingesetzt und der Ankauf des Schulmaterials vor Ort durchgeführt.

Das erspart einerseits die hohen Transportkosten und stärkt zudem

die wirtschaftliche Situation der Region. Die nationale Gesellschaft

des Roten Kreuzes, das Rote Kreuz von Bosnien und Herzegowina,

ist dabei direkt in das Projekt eingebunden.

2013 wurde die Hilfsaktion weitergeführt

und vor allem Bibliotheken

an fixen Schulstandorten

ausgebaut und weiteren Kindern

das erforderliche Schulmaterial

zur Verfügung stellt.

Wir sind stolz auf die Spenden

folgender Wiener Schulen:

• 10., PH Wien, Grenzackerstraße 18 100,00

• 10., GTVS Carl-Prohaska-Platz 1 478,66

• 19., VS Flotowgasse 25 21,60

• 10., VS Klausenburger Straße 25 100,00

• 12., VS Haebergasse 1a 430,20

• 15., VS Selzergasse 19 75,00

• 19., VS Krottenbachstraße 108 246,00

• 6., BS Elektro- und Veranstaltungstechnik,

Mollardgasse 87 340,30

• 10., BG, BRG Pichelmayergasse 1 200,00

• GESAMT 1.991,76

• Datum Schule Spenden

• 11.03.2013 1., Universität Wien 32

• 18.03.2013 13., HBLTW Bergheidengasse 41

• 18-21.03.2013 10., Berufsschule Kempelengasse Zentrale 40

• 04.04.2013 3., Schulzentrum Ungargasse 47

• 08.04.2013 22., HTL Donaustadt 50

• 08.04.2013 22., business.academy HAK Polgarstraße 21

• 09.04.2013 19., HBLA Strassergasse 36

• 12.04.2013 3., HTL Rennweg 24

• 15.04.2013 10., BHAK Pernerstorfergasse 50

• 22.04.2013 15., Berufsschule Hütteldorferstr. 24

• 22.04.2013 20., TGM HTBLA 37

• 23-25.04.2013 15., Berufsschule Hütteldorferstr. 92

• 06.05.2013 2., FH des bfi Wien 23

• 06.05.2013 10., FH Campus Wien 42

• 11-13.06.2013 14., Berufsschule Goldschlagstr. 114

13.06.2013 1., Universität f.angew.Kunst MAK 28

• 17-18.06.2013 21., Berufsschule Scheydgasse 173

• 18.06.2013 9., Wirtschaftsuniversität 44

• 19-20.06.2013 21., Berufsschule Scheydgasse 123

GESAMT 2.231

_________________________________________________________________________________ 25 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Statistik

5000

Leistungsbeitrag

nach Bezirken

4000

3000

2000

1000

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 BS

BMHS

0

Leistungsbeitrag Gesamt

50.000

40.000

30.000

20.000

Kartenaktion Gesamt

140.000

120.000

100.000

80.000

60.000

10.000

0

2009/10

2010/11

2011/12

2012/13

40.000

20.000

0

2011/12

2012/13

Ergebnis Kartenaktion

Weihnachtskarten

Weihnachtskarten

Weihnachtskarten

Glückwunschkarten

Glückwunschkarten

Glückwunschkarten

1. Bezirk 1.505,10 781,90

2. Bezirk 5.632,90 2.938,60

3. Bezirk 5.463,30 2.679,80

4. Bezirk 3.030,70 1.662,60

5. Bezirk 1.874,60 826,50

6. Bezirk 1.898,10 1.088,20

7. Bezirk 1.980,90 1.023,50

8. Bezirk 2.583,20 1.654,10

9. Bezirk 1.639,20 1.034,50

10. Bezirk 10.088,10 7.226,00

11. Bezirk 5.814,50 2.989,70

12. Bezirk 4.380,50 3.178,20

13. Bezirk 5.352,80 2.829,70

14. Bezirk 5.772,00 3.573,10

15. Bezirk 3.690,50 2.213,40

16. Bezirk 3.385,30 1.841,20

17. Bezirk 2.766,30 1.705,00

18. Bezirk 6.255,40 4.233,90

19. Bezirk 5.497,20 2.444,70

20. Bezirk 2.570,90 2.260,50

21. Bezirk 11.664,40 6.261,20

22. Bezirk 13.300,20 8.288,10

23. Bezirk 8.937,70 5.410,80

Summe 115.083,80 68.145,20

n 26 ________________________________________________________________________________


__________________________________________________________________________ Statistiken n

Zeitschriften des JRK

11/12 12/13 +/- Marktanteil

Bundesland Schulen Schüler

S SF L S SF L Vorjahr %

1. Schulstufe Mini-Spatzenpost

Burgenland 195 2516 1376 87 153 1327 78 159 -58 56

Kärnten 291 5447 1574 87 171 1542 79 158 -40 30

Niederösterreich 743 16207 9509 638 793 9204 587 791 -356 60

Oberösterreich 587 15075 6197 437 578 5735 374 518 -525 41

Salzburg 210 5017 1943 140 178 2368 154 198 +439 50

Steiermark 537 11105 5763 400 581 5829 385 571 +51 56

Tirol 423 6946 3108 202 357 3412 211 375 +313 52

Vorarlberg 177 4092 1154 56 125 1187 71 111 +48 31

Wien 340 16344 7928 526 599 7852 533 556 -69 51

Österreich 3503 82749 38552 2573 3535 38456 2472 3437 -197 49

2. Schulstufte Spatzenpost

Burgenland 195 2634 2337 150 258 2373 147 256 +33 96

Kärnten 291 5209 4069 228 424 4091 220 404 +14 83

Niederösterreich 743 15925 13537 868 1119 12919 807 1106 -679 86

Oberösterreich 587 14338 11516 789 946 11474 786 935 -45 86

Salzburg 210 5274 3856 241 309 3854 249 300 +6 78 + 117 Exemplare

Steiermark 537 10966 9832 672 894 9534 660 873 -310 93

Tirol 423 7086 5739 390 550 5581 362 534 -186 84 + 67% Marktanteil

Vorarlberg 177 4078 2327 134 226 2471 147 198 +157 64

Wien 340 15824 9836 688 695 9924 717 681 +117 67

Österreich 3503 81334 63049 4160 5421 62221 4095 5287 -893 82

3. u. 4. Schulstufe Kleines Volk

Burgenland 195 5084 4311 326 374 4467 303 381 +133 94

Kärnten 291 10066 7011 406 605 7181 442 620 +206 76

Niederösterreich 743 31860 24970 1750 1828 24953 1679 1827 -88 84

Oberösterreich 587 28495 20952 1536 1556 20883 1494 1519 -111 79

Salzburg 210 10685 6986 490 486 7050 502 498 +76 71 + 183 Exemplare

Steiermark 537 21679 16835 1207 1309 16785 1197 1289 -60 83

Tirol 423 13997 10332 720 806 10258 725 803 -69 78

+ 54% Marktanteil

Vorarlberg 177 8144 4311 277 327 3955 266 297 -367 52

Wien 340 30993 15373 1111 1006 15554 1113 1002 +183 54

Österreich 3503 161003 111081 7823 8297 111086 7721 8236 -97 74

5. u. 6. Schulstufe JÖ

Burgenland 100 5139 4505 287 346 4268 299 327 -225 89

Kärnten 192 10407 6520 448 554 6182 431 557 -355 64

Niederösterreich 594 31156 23703 1464 1943 23220 1518 1925 -429 79

Oberösterreich 472 28940 19101 1424 1644 18761 1396 1602 -368 70

Salzburg 192 11037 6503 345 543 6753 336 543 +241 64 + 1.117 Exemplare

Steiermark 433 21305 16880 1004 1405 16693 986 1385 -205 83

Tirol 270 14164 12380 1025 1072 12087 1013 1050 -305 92 + 32% Marktanteil

Vorarlberg 119 8343 4948 400 400 4882 397 391 -69 63

Wien 401 31963 8763 436 632 9827 489 716 +1.117 32

Österreich 2773 162454 103303 6833 8539 102673 6865 8496 -598 67

7. u. 9. Schulstufe Topic

Burgenland 100 8608 4946 276 367 4854 287 346 -81 60

Kärnten 192 17276 7222 462 576 7099 505 599 -80 44

Niederösterreich 594 48667 24941 1494 2027 24641 1481 2019 -313 54

Oberösterreich 472 46206 20585 1395 1662 20315 1362 1684 -303 47

Salzburg 192 18668 6755 335 551 6864 353 569 +127 39

Steiermark 433 34212 18066 980 1476 17680 951 1420 -415 54

Tirol 270 23258 11053 829 988 10695 756 1010 -431 49

Vorarlberg 119 13149 4913 392 415 5014 385 404 +94 41

Wien 401 50822 8512 431 629 8295 395 598 -253 17

Österreich 2773 260866 106993 6594 8691 105457 6475 8649 -1.655 43

Schülerzahlen laut interner Schätzung; S: bezahlte Schülerexemplare; SF: kostenlose Schülerexemplare

L: kostenlose Lehrerexemplare

_________________________________________________________________________________ 27 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

JUGEND

LAST 2012

LandesschulsprecherInnentagung

Am 25. Oktober 2012 fand die Landesschulsprechertagung

des Wiener Jugendrotkreuzes statt. Diese Veranstaltung wird

jährlich zu Beginn des Schuljahres organisiert, um interessierte

SchülerInnen über das Rote Kreuz im Allgemeinen sowie das

Jugendrotkreuz und seine Tätigkeitsbereiche im Speziellen zu

informieren. Die SchülerInnen nehmen daran teil, um ihrerseits

das Jugendrotkreuz an den Schulen zu vertreten: um Aktionen

zu bewerben, an Projektwettbewerben teilzunehmen, Erste

Hilfe-Kurse zu organisieren oder um einfach bei verschiedenen

Gelegenheiten dem Jugendrotkreuz eine Stimme zu geben.

Die Tagung fand in den Räumlichkeiten des Wiener Roten

Kreuzes statt. Die SchülerInnen erarbeiteten in Kleingruppen

das Thema Rotes Kreuz, seine Entstehungsgeschichte und das

Jugendrotkreuz. Die SchülerInnen wurden alle von Schulen

entsandt, die bereits seit Jahren eine sehr enge Zusammenarbeit

mit dem Jugendrotkreuz pflegen. Zu Gast war wieder Günter

J. Stummer, dessen spannender Vortrag über die Internationale

Hilfe und das Humanitäre Völkerrecht viel Beifall erntete. Die

beiden Landesschulsprecherinnen Mari Yaralyan und Katharina

Adenstedt berichteten von der Jugendtagung des ÖJRK, warum

sie beim Jugendrotkreuz mitmachen und die Begeisterung dafür

immer stärker wird.

Nach einer stärkenden Mittagspause diskutierte die Gruppe

zum Jahresschwerpunktthema der Jugendcharta, welche Rechte

haben Jugendliche bzw. welche scheinen ihnen wichtig zu sein.

Den Abschluss bildete eine Führung durch die Leitstelle des

Wiener Roten Kreuzes sowie die Besichtigung eines Rettungsfahrzeuges.

Kollege Roland Reichenauer, der sichtlich mit viel

Begeisterung die Gruppe leitete, erhielt für seine Präsentation

des Hauses viel Anerkennung.

Das Jugendrotkreuz bedankt sich für die Teilnahme der SchülerInnen

und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Mag. Sonja Benyes

Neue Facebook-Seite

Auf unserer neuen Facebook-Seite hast

du die Möglichkeit mit uns in Kontakt

zu kommen und findest alle aktuellen

Informationen über das Wiener Jugendrotkreuz

sowie Fotos und Berichte über

unsere Angebote und Veranstaltungen.

Einfach anklicken – und immer aktuell

informiert sein!

www.facebook.com/WienerJRK

Die beiden Landesschulsprecherinnen

Mari Yaralyan und Katharina Adenstedt:

Warum wir dabei sind: „Wir sind im Jugendrotkreuz tätig, weil es uns Spaß macht mit anderen Jugendlichen

viel Neues und Interessantes kennen zu lernen. Im Jugendrotkreuz hat man die Möglichkeit,

Personen aus der ganzen Welt zu treffen, um den Freiwilligen-Gedanken weiterzugeben. Wir freuen

uns, anderen Kindern und Jugendlichen in unserer Freizeit helfen zu können. Wir finden es schön, in

einer lebendigen Gemeinschaft eigene Ideen einbringen zu können. Es freut uns, in der Tätigkeit der

Landesschulsprecherinnen die Motivation an andere Jugendlichen weiter zu geben.“

n 28 ________________________________________________________________________________


_____________________________________________________________________________ Jugend n

Sicherheitspädagogische Tage 2013

Die Sicherheitspädagogischen Tage 2013 fanden heuer wieder zwischen

24. April und 26. Juni 2013 an ausgewählten Wiener Volksschulen statt. An diesen

Tagen nahmen verschiedene Organisationen des K-Kreises (Einsatz und Hilfsorganisationen)

Aufstellung direkt in den Volksschulen. Jede dieser Organisationen

ist bestrebt, meist durch freiwillige Helfer den Kindern näher zu bringen, wie man

in bestimmten Situationen helfen kann und wie eigentlich eine Stadt wie unsere

funktioniert. Wir waren an vierzehn verschiedenen Schulen mit dabei und erreichten

somit über 4.000 Schüler und Schülerinnen. Im Rahmen von zwei Stationen seitens

des Wiener Roten Kreuz und des Jugendrotkreuz wurden den Kids grundlegende

Erste Hilfe-Themen näher gebracht.

Jede Volksschülerin und jeder Volksschüler konnte sich an diesem Tag einen Kids

Ambulanz Krankenwagen von innen ansehen, diese Krankenwägen sind kindgerecht

ausgestattet. Die Präsentation der Ausrüstung dient dazu, den Schülerinnen und

Schülern ein wenig die Angst zu nehmen. Im Zuge der zweiten Station gingen wir

gemeinsam mit den Klassen der Frage nach „Was bedeutet eigentlich Bewusstlosigkeit?“

Die häufigste kreative Antwort war: „Wenn ich nichts mehr weiß!“. Sobald

abgeklärt war worum es geht, ging es an das praktische Üben der stabilen Seitenlage,

trotz des vielen Kicherns aufgrund der lustigen Bewegungen wurde den

Kindern klar, dass auch sie, wenn es darauf ankommt, richtig helfen können. Ebenso

ist es von großer Bedeutung, dass die Kinder mitbekommen, warum diese Technik

bei bewusstlosen Personen angewandt wird.

Wert gelegt wurde an diesen Tagen seitens des Jugendrotkreuz neben dem praktischen

Üben auch vor allem darauf, den Kindern die Scheu davor zu nehmen, den

Schritt nach vorne zu gehen und zu helfen. Sei es in Form von Basismaßnahmen einfach

anzusprechen, zu beruhigen, Hilfe zu holen oder richtig den Notruf abzusetzen.

Wir besuchten im Schuljahr 2012 / 2013 folgende Schulen:

• Bischoffgasse 10, 1120 Wien

• Zehdengasse 9, 1210 Wien

• Corneliusgasse 6, 1060 Wien

• Karl Löwe-Gasse 20 , 1120 Wien

• Hauptstraße 70, 1140 Wien

• Rothenburgerstraße 1, 1120 Wien

• Christian Bucher Gasse 14, 1210 Wien

• Deckergasse 1, 1120 Wien

• Wolfgang-Schmälzl-Gasse 13, 1020 Wien

• Schukowitzgasse 89, 1220 Wien´

• Keplerplatz 7, 1100 Wien

• Zieglergasse 21, 1070 Wien

• Bendagasse 1-2, 1230 Wien

• Georg-Bilgeri-Straße 13, 1220 Wien

• Wilhelm-Kreß-Platz 32, 1110 Wien

Social Active Day der Wiener Städtischen

Dieses Jahr wurden die Stationen des Wiener Roten Kreuzes und des

Jugendrotkreuzes im Rahmen der Sicherheitspädagogischen Tage

2013 von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wiener Städtischen

Versicherung unterstützt. Nach diesem Aufruf: „Haben Sie Lust, sich

für eine gute Sache zu engagieren? Wollen Sie Ihr Engagement unter

Beweis stellen und einen spannenden Tag mit sozialer Verantwortung

erleben?“ (Wiener Städtische 2013: https://www.wienerstaedtische.

at/service/formularuebersicht/social-active-day.html) konnten sich

helfende Hände für den Einsatz in den Schulen melden, wenn es hieß,

Erste Hilfe den Kids näher zu bringen.

_________________________________________________________________________________ 29 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

RK-Jugend

Jahresthema – RK-Jugend Film

Wie jedes Jahr haben wir auch diesmal ein übergeordnetes Thema

für unsere Gruppenstunden gesucht. Nachdem immer öfter die Frage

aufgekommen ist, warum es denn keinen Imagefilm für die Jugend

gibt, haben wir uns dazu entschlossen, genau dies zusammen mit den

Jugendlichen anzugehen. Im Zentrum stand daher die Umsetzung

unseres eigenen Imagefilms sowie das Thema Medien im Allgemeinen.

Von Konzept über Storyboards bis hin zur Umsetzung haben sich die

Jugendlichen alles selbst überlegt und ihren Ideen freien Lauf gelassen.

Zu Beginn stand auch ein Coaching mit unserem Dokuteam, das

den Jugendlichen die grundlegenden Dinge in puncto Kameraführung

und Konzeption vermittelte. Dann ging es ans Überlegen, welche

Szenen im Film zu sehen sein sollten und wie man dies am besten

umsetzen könnte. Es entstand ein wirklich tolles Konzept mit vielen

lustigen Ideen und natürlich Making-of-Bildern.

Wir freuen uns schon jetzt auf das Ergebnis.

Zusätzlich zu den Filmarbeiten konnten die Jugendlichen bei Fachvorträgen

mehr über die Nutzung von Medien lernen, aber auch, welche

Gefahren sich daraus eventuell ergeben.

Jugendgruppen

Teambuilding

In der Jugendarbeit darf der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen.

Besonders wichtig ist es uns daher, mit den Jugendlichen immer wieder

neue Sachen kennen zu lernen, und gemeinsam zu entdecken und damit

das Band zwischen Jugendlichen, aber auch zwischen Jugendlichen und

Gruppenleitern zu festigen. In diesem Jahr haben wir einen Ausflug in

den Klettergarten unternommen, Teamwork und Vertrauen standen da

natürlich für alle an erster Stelle.

Weihnachtsfeier/ Angelobung und Beförderung

So viele waren wir noch nie! Mit 28 Jugendlichen und 6 Jugendgruppenleitern haben wir so

viele Mitglieder in der Rot Kreuz Jugend wie noch nie zuvor. Ihre Arbeit und ihr Engagement

ist für das Wiener Rote Kreuz mehr als wichtig und um sie für ihre Ausbildungen und ihre

Tatkraft auszuzeichnen, findet einmal im Jahr unsere Weihnachtsfeier und Angelobung statt.

Im Rahmen dieser werden Jugendliche befördert und/oder feierlich aufgenommen.

Das Niederösterreichische Landesjugendlager 2013

Nach einem Jahr Vorbereitung und viel Vorfreude war es letzte Woche

endlich soweit – das Landesjugendlager 2013 war endlich da und mit

dabei auch die Rot Kreuz Jugend Wien.

Unter dem Motto 100% fair verbrachten wir fünf Tage mit 450 andern

Kindern, Jugendlichen und Helfern in Rohrbach und ließen uns auch von

Regen und davon schwimmenden Zelten nicht den Spaß verderben. Die

Highlights waren Schlammschlachten im Regen, ein Fackelzug, eine coole

Lagermania, der Erste Hilfe-Wettbewerb sowie natürlich auch unsere

eigens gestalteten Workshops für die Jugendlichen. Uns bleibt nur noch

zu sagen, wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr und zählen die

Tage.

n 30 ________________________________________________________________________________


_____________________________________________________________________________ Jugend n

Erste Hilfe-Kurs

Früh übt sich – Erste Hilfe ist für die Jugendlichen nicht nur absolut notwendig

sondern macht auch viel Spaß. Mit diesem Gedanken gestalten

wir auch unseren jährlichen 16-stündigen Erste Hilfe-Kurs, der primär

für unsere neuen Mitglieder gedacht ist. Doch auch für die Jugendlichen,

die bereits schon länger mit dabei sind, ist dies eine gute Gelegenheit,

ihr Wissen wieder aufzufrischen und zu trainieren. Zusätzlich stehen die

erfahrenen den neuen Mitgliedern der RKJ mit Rat und Tat zur Seite.

Internationale Beziehungen

Internationaler Austausch wird auch für uns ein immer wichtigeres

Thema. Wir versuchen, möglichst viele Berührungspunkte zu finden, wo

Jugendliche mit anderen ihres Alters aus verschiedenen Kulturkreisen und

anderen Ländern Kontakt knüpfen können. Eine tolle Gelegenheit war

hier die Global Youth Conference im Dezember 2012, an der einer unserer

Jugendlichen teilnahm.

Aus- und Fortbildungen

Während ihrer Zeit in der Rot Kreuz Jugend haben die Jugendlichen

die Möglichkeit, in die verschiedensten Bereiche des Roten Kreuzes zu

schnuppern und natürlich auch Ausbildungen zu starten. In diesem Jahr

haben Jugendliche an der Ausbildung in Realistischer Unfalldarstellung

teilgenommen sowie in der KHD Bereitschaft CBRN. Zusätzlich freut es uns

auch, dass zwei unserer Jugendlichen an der time4friends Ausbildung teilgenommen

haben und dieser Tätigkeit bereits mehr als fleißig nachgehen.

Friedenslauf

Ein besonderes Highlight war

auch in diesem Jahr wieder

die Teilnahme am Friedenslauf

rund um das Wiener Rathaus.

Unsere Jugendlichen unterstützten

beim Abstempeln der

Runden und waren mit viel

Leidenschaft bei der Sache.

2. Wiener Rotkreuzball

Zum zweiten Mal wurde 2012 der Wiener

Rotkreuz Ball im Wiener Rathaus präsentiert.

Unter den zahlreichen freiwilligen Helfern die

hinter den Kulissen alles organisiert hatten,

waren auch unsere Jugendlichen mit dabei.

Sie unterstützten bei der Begrüßung der

Gäste, verkauften Lose für die Tombola und

waren auch sonst mit viel Eifer bei der Sache.

Unterstützung des Wiener Roten Kreuzes

Ob nun bei Ambulanzen wie dem Wiener Eistraum, Konzerten wie bei

David Guetta, im Rahmen der Team Österreich Tafel oder aber als

Unterstützung bei der Ausbildung junger Rettungssanitäter. Jugendliche

der Rot Kreuz Jugend Wien sind immer gerne gesehen und unterstützten

auch im vergangenen Jahr nach Möglichkeit die freiwilligen Helfer in

vielen verschiedenen Bereichen.

Die Gruppenstunden

Mit der wichtigste Bestandteil unserer Jugendarbeit sind unsere Gruppenstunden, in

denen die Jugendlichen zum einen Inhalte für unser Jahresthema erarbeiten, aber

natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Unsere Gruppenleiter lassen sich hier

immer wieder tolle Sachen einfallen, wie zum Beispiel eine Schnitzeljagd durch das

Naturhistorische Museum. Aber auch viele Spiele und natürlich Erste Hilfe-Übungen

mit wilden Szenarien stehen immer wieder auf dem Programm.

_________________________________________________________________________________ 31 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Jahresclosing

Bevor es für Jugendliche und Gruppenleiter in die wohl verdiente Sommerpause

ging, wurde nochmals richtig gefeiert. Bei der Sommerfeier bzw. dem Jahresclosing

gab es dann auch einige Highlights. Zum einen haben wir uns von vier

Jugendlichen verabschiedet, die ihre Zeit bei der RKJ beenden, um in das „große“

Rote Kreuz überzutreten. Zugleich hatten wir aber auch Besuch von einem interessierten

neuen Jugendlichen, der sich bei uns einmal alles ansehen wollte.

Nach dem offiziellen ging es zum gemütlichen Teil über. Zur Unterhaltung stand

Sing Star zur Verfügung und einige der Jugendlichen verwandelten sich im Laufe

des Abends auch zu spannenden Fabelwesen, zumindest was ihr Gesicht betraf.

Alles in allem war es ein gelungener Abschluss für ein erfolgreiches Jahr in der

Rot Kreuz Jugend und wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste.

Kindergruppe – die Eisbärlis

Show must go on …

Wie bereits letztes Jahr angekündigt, folgte

heuer der dritte Teil der Erfolgsgeschichte der

Eisbärlis, nur mit etwas anderer Besetzung.

Einerseits gab es einen Wechsel bei den GruppenleiterInnen,

denn Evelyn verließ uns leider.

Doch wir konnten das Team dank Isolde,

Hanni und Manfred gleich auf vier MitarbeiterInnen

erhöhen. Andererseits freuten wir

uns über Zuwachs bei unseren HauptdarstellerInnen,

den jungen Eisbären zwischen 5 und

11 Jahren.

Unser heuriger Jahresschwerpunkt stand

unter dem Motto der Gesundheits- und

Umwelterziehung. Ein fixer Wegbegleiter

durch das Jahr war daher das Gesundheitsbuch

„Ich und meine Welt“ Band 1 und Band

2, das wir je nach Alter gemeinsam mit den

Kindern bearbeiteten. Dabei lernten unsere

Schützlinge nicht nur allerlei über ihren Körper,

ihre Gefühle und die Welt um sie herum,

sondern sie konnten auch ihre Lese-, und

Schreibkompetenzen erproben und festigen.

Aber natürlich durfte auch der Helfi-Unterricht

nicht fehlen. So übten wir Pflasterverbände,

wiederholten die Notrufnummern,

besprachen verschiedene Präventionsmaßnahmen

und tasteten uns zaghaft bis zur

stabilen Seitenlage vor, die momentan aber

noch eher aus Kitzeln und Lachen besteht.

Zuletzt merkten sich unsere Kleinen sogar,

wer das Rote Kreuz gegründet hat, nämlich

Henry Dunant.

Damit auch die gesunde Ernährung nicht zu

kurz kommt, rundeten wir die Stunden durch

gemeinsam angerichtete Leckerbissen, wie

köstliches regionales Obst oder gesunde

Naschereien in Form von Haferflockenkeksen

u.ä., ab.

Unsere Ausflüge standen heuer ganz im

Zeichen der Umwelterziehung. So erkundeten

wir im Winter die Unterwasserwelt des Haus

des Meeres und pirschten im Frühjahr durch

die Lobau. Bei beiden Ausflügen lernten wir

viel über die Tierwelt, bedrohte Arten und

den Schutz des Lebensquells Wasser.

Auch beim Friedenslauf waren wir heuer wieder

mit dabei und toppten mit 107 Runden

unseren Rekord vom letzten Jahr! Diesmal

konnten wir 107€ an das Jugendrotkreuz

überweisen.

Das absolute Highlight des Jahres war

aber die Teilnahme am Feriencamp, das die

Bezirksstelle Hollabrunn von 04. – 07. Juli für

einige JRK Kinder- und Jugendgruppen organisierte.

Nun sind die Eisbärlis auch fit im

Auf- und Abbau von Zelten und Feldbetten,

sie wischen mit Leidenschaft Tische ab und

waschen ihr Geschirr gerne selber und sie

sind Meister im Aufspüren verschwundener

Kleidungsstücke (außer einiger Unterhosen,

die mysteriöserweise verschollen blieben…).

Wahrlich brillant zeigten sie sich bei der Rätselrallye

und dem Helfi-Wettbewerb. Und

den Triumph erlangten sie beim „Geschicklichkeits-

und Wissenswettbewerb“, bei dem

sie den stolzen 1. Platz erreichten.

Es war wieder ein abwechslungsreiches und

buntes Jahr und wir freuen uns schon wieder

auf den Herbst und neue gemeinsame

Abenteuer.

n 32 ________________________________________________________________________________


_____________________________________________________________________________ Jugend n

Zahl der

Kurse

2

6

211 EH Grundkurs 4193

61 EH Einführung 1261

13

EH Führerschein

249

31 EH Auff. Lehrer 579

4

13

3

3

2

EH Grundk. Lehrer 16 h

Kindernotfallk. 4-8 h

Kindernotfallk. 16 h

EHI spezial

EHG spezial

Babyfit

Pflegefit

Zahl der

Teilnehmer

60

247

16 29

29

103

44

43 EH Individual

895

30 Life Skills Programme 451

8 FB + AB LB

107

430 Gesamt

8294

Bildungsreferat

Mit 211 Schüler-Grundkursen und 61 Schüler-Einführungskursen

in diesem Jahr sind das ca. 4.500 Jugendliche,

die eine komplexe Erste Hilfe-Schulung bekommen und

viel über das Helfen gelernt haben. Natürlich sind die

anderen EH-Trainings, die nur Teilbereiche der Ersten Hilfe

umfassten, auch sehr wertvoll, besonders im Hinblick auf

die Nachhaltigkeit.

Erst kürzlich ist mir auf der Titelseite einer beliebten

U-Bahnzeitung eine Schlagzeile begegnet: „Keiner

drückte Notstopp, U1 überfuhr Betrunkenen ...

In den Medien trifft man öfters auf solche Schlagzeilen

mit dem Nachsatz „... und keiner hilft ...“ und so werden

die 20 auf dem Bahnsteig wartenden Personen in der

U-Bahn als Charakterlumpen dargestellt. Vielmehr sollte

dabei darauf hingewiesen werden, wie wichtig es ist

Schulungen zu besuchen und das schon so früh bzw. so

jung wie möglich, um in so dramatischen Situationen die

nötigen Handlungskompetenzen zu haben.

Der Spiegel brachte einmal einen interessanten Artikel

über die Ergebnisse der berühmtesten Versuche der

beiden Sozialpsychologen Darley und Latané. Hier ging

es darum, woran couragiertes Eingreifen in kritischen

Situationen häufig scheitert.

Beide ihrer Hypothesen haben sich bestätigt:

• 1. Die Diffusion von Verantwortung: Je mehr andere

Leute zugegen sind, desto weniger fühle ich mich in

der Verantwortung zu helfen.

• 2. Das Definitionsproblem: Wenn die anderen nicht

helfen, die vielleicht mehr wissen als ich, wird es sich

wohl nicht um einen Notfall handeln.

Der Versuch hat aber bei den Versuchspersonen auch

gezeigt, durch Bewusstmachen dieser Eigenschaften der

menschlichen Natur halfen diese Menschen dann aber

fast doppelt so häufig wie die anderen.

Die fünf Bedingungen („Hürden“) für Hilfeleistung in

Notsituationen nach Latané und Darley (1976) sind:

• Das Ereignis bemerken

• Das Ereignis als Notfall interpretieren

• Verantwortung übernehmen

• Über das notwendige Wissen verfügen

• Es sich zutrauen das Richtige zu tun, seine Angst

überwinden und sich zum Eingreifen entscheiden

So haben sich auch tausende Kursteilnehmerinnen und

Kursteilnehmer in JRK Kursen Wissen erworben, um

Gefahren- bzw. Notfallsituationen richtig einzuschätzen.

Sie kennen nun geeignete Handlungsstrategien, um

die fünf „Hürden“ zu meistern und zu helfen. Das sind

wiederum wichtige Komponenten, die letztendlich (zivil)

couragiertes Eingreifen erst möglich machen.

Anne-Marie Götschl

Bildung

_________________________________________________________________________________ 33 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2011/12

_______________________________________

Die Lehrbeauftragten für die Erste Hilfe

Das Wiener Jugendrotkreuz zählte im letzten Schuljahr 140 EH-Lehrbeauftragte, außerdem

gibt es zur Zeit 6 Babyfit Trainer und zwei Pflegefit Trainer.

Fortbildung für EH Lehrbeauftragte

Die Qualität der Kurse ist unseren Multiplikatoren Frau Dir. Eyberg und Herrn Dir. Meissl ein

großes Anliegen. Regelmäßige Fortbildungen gehören daher zu den Pflichten eines Lehrbeauftragten.

Unsere Multiplikatoren bemühen sich Jahr für Jahr zusammen mit der Landesleitung

attraktive und informative Schulungsabende zu planen.

Fortbildungsprogramm 2012/13

• MO, 24.09.2012, 17:00 – 20:30 Uhr: Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort

• DI, 16.10.2012, 17:00 – 20:30 Uhr: Train the Trainer LRSM – Übungsparcours

• DI, 13.11.2012:

Bewerbs-Coaching, Vorbereitung Landesbewerb

• DI, 4.12.2012, 17:00 – 20:30 Uhr: Die Helfer Wiens – Sicher aktiv

• MO, 14.01.2013, 17:00 – 20:30 Uhr: Pädagogische Fortbildung, Models of good practice:

Methodik und Didaktik in der Ersten Hilfe

• MO, 11.02.2013, 17:00 – 20:30 Uhr: Medizinisches Hintergrundwissen

• MO, 15.04.2013, 17:00 – 20:30 Uhr: Models of good practice:

Outdoor und psychische Erste Hilfe

-Kursangebote

ogen/-innen

ofortmaßnahmen und Hilfeleistungen bei plötzlien

und Notfällen im Schulalltag und in der Freizeit.

6 UE

600,- (bis 24 TN)

725,- (25 bis 29 TN)

gen

Berichte aus den Schulen

ktualisieren und festigen des bereits

rste Hilfe-Wissens.

4, 6 oder 8 UE

n:

€ 240,- (bis 24 TN)

€ 290,- (25 bis 29 TN)

€ 288,- (bis 24 TN)

€ 368,- (25 bis 29 TN)

€ 360,- (bis 24 TN)

€ 425,- (25 bis 29 TN)

Der Titel des Kursfolders ist „Erste Hilfe und mehr“, da das WJRK abgesehen von Erster

Hilfe ein vielfältiges Angebot an Schulungen zur Förderung von sozialen Kompetenzen

für Kinder und Jugendliche bereit hält. Der Bogen spannt sich über Babyfit, Pflegefit,

Ausbildung von Schulsanitätern, Jugendtagungen, um nur einiges zu nennen, bis zur

Suchtprävention.

bei Kindernotfällen

Erkrankungen und Verletzungen im Säuglingsalter

alter.

6, 8 und 16 UE

:

€ 288,- (bis 24 TN)

€ 290,- (25 bis 29 TN)

€ 360,- (bis 24 TN)

€ 425,- (25 bis 29 TN)

€ 600,- (bis 24 TN)

€ 725,- (25 bis 29 TN)

Specials

Erste Hilfe Spezial

Für junge Menschen mit besonderen

Bedürfnissen. Inhalte werden individuell

angepasst.

■ Kurse für Schüler/-innen mit

Lernschwierigkeiten

und/oder Schwerstbehinderung

■ Kurse für Gehörlose – in

Gebärdensprache abgehalten

Dauer: wie der Inhalt wird auch die Dauer auf die Bedürfnisse

der Gruppe abgestimmt

Kursbeitrag: auf Anfrage

Specials

Suchtprävention

Durch interaktive Übungen werden die Jugendlichen für das

Thema Abhängigkeit und Sucht sensibilisiert.

Für Schüler/-innen der Sekundar- und Oberstufe.

Impulsworkshop Suchtprävention

Hier werden die Reflexion der eigenen Konsummuster

und ein gesundheitsförderliches und selbstbewusstes Verhalten in

allen Entwicklungsphasen angeregt.

Dauer: 2 Stunden

Kosten: € 4,- pro Person (ab 15 TN)

Rauschbrillenworkshop

Mit dieser spielerischen Methode werden die Auswirkungen

von Alkoholkonsum in einem sicheren Rahmen erlebbar und

besprechbar gemacht. Risikokompetenz und Verantwortungsbewusstein

werden gefördert.

Ganz nach diesem Motto „Erste Hilfe und mehr“ hat Mag. Gabriele Wegmayer ihr

Jugendrotkreuz Programm am BG/BRG Pichelmayergasse heuer wieder zusammengestellt.

Ein wunderbares Beispiel, wie JRK Angebote den Schulalltag bereichern können.

In ihrer Funktion als EH-Lehrbeauftragte beginnt sie schon im Herbst mit Schulungen

für Ober- und Unterstufe. Aber lassen wir sie selbst erzählen:

3 Stunden

Kosten: Dauer: € 8,- pro Person (ab 12 TN/max. 15 TN)

Specials

JRK-Schulsanitätsdienst

Der JRK-Schulsanitätsdienst ist ein pädagogisches Projekt, bei

dem die Schüler/-innen lernen, Verantwortung zu übernehmen

und bei dem soziale Kompetenzen, sowie Soziales Lernen gefördert

werden.

Der JRK-Schulsanitätsdienst stellt die Erstversorgung im Falle von

Unfällen, Verletzungen und Erkrankungen bis zum Eintreffen des

Rettungsdienstes sicher.

Der JRK-Schulsanitätsdienst ergänzt und sichert die Erste Hilfe-

Versorgung an der Schule.

Der JRK-Schulsanitätsdienst ist ein gemeinsames Angebot von

Schule und JRK.

Schüler/-innen, die einen 16 h Grundkurs besucht haben, können

Mitglied eines Schulsanitätsdienstes werden.

www.jugendrotkreuz.at/wien/bildungsreferat

Wiener Jugendrotkreuz

Erste Hilfe und mehr

ÖSTERREICHISCHES JUGENDROTKREUZ | LANDESLEITUNG WIEN

In diesem Schuljahr erhielten, wie jedes Jahr, 140 Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen

die 8-stündige Einführung in Erste Hilfe. Ebenso frischten sehr viele Lehrerinnen

und Lehrer in einem 4-stündigen Kurs ihr Wissen auf. Bereits im September nahmen

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an einem 16-stündigen Erste Hilfe-Kurs teil.

Damit ist man berechtigt an der Unverbindlichen Übung „Schulsanitätsdienst“ SSD

teilzunehmen. Einige der Schulsanis nahmen auch heuer wieder am KHD Praxistag teil.

Diese Möglichkeit wurde von einigen genützt, die gemeinsam bereits mit dem bestehenden

Team bei verschiedenen Schulveranstaltungen vor Ort waren, um bei einem

Notfall sofort Erste Hilfe leisten zu können. Sie nahmen auch am 14. März 2013 am

Erste Hilfe-Landesbewerb teil, wo einige ihr Können unter Beweis stellten und andere

das Schminken der Figuranten übernahmen, die bei den einzelnen gestellten Unfällen

zu versorgen waren.

Dies machte den Schülerinnen so großen Spaß, dass sie auch am 14. Juni 2013 das

Schminken am Kinder Rotkreuztag im Museums Quartier übernahmen.

Als besonderen Höhepunkt organisierte die engagierte Trainerin und Schulreferentin

auch noch 2 Jugendrotkreuztage in der letzten Schulwoche. Hier wurden u. a. drei

Impulsworkshops Suchtprävention durchgeführt. Über das dichte und bunte Programm

finden Sie noch im AHS Teil einen detaillierten Bericht.

Für nächstes Jahr hat Frau Mag. Wegmayer eine Erweiterung der Aktivitäten geplant.

Es wird dann auch Babyfit- und Pflegefit-Lehrbeauftragte an dieser Schule geben.

n 34 ________________________________________________________________________________


_____________________________________________________________________________ Bildung n

Sehr engagierte Kooperationspartner haben wir auch im Polgargymnasium mit unserem

Lehrbeauftragten Prof. Eichberger, der Schulreferentin Doris Konrad und nicht zuletzt Frau

Dir. Michalek, die dieses Engagement sehr fördert.

Doris Konrad berichtet: Mag. Eichberger, leitete auch diesmal wieder die Unverbindliche

Übung Schulsanitätsdienst. Sie besteht nicht nur aus einem 16-stündigen Erste Hilfe-

Grundkurs, sondern auch aus Lehrausgängen und vielen praktischen Übungen für den

Notfall. Fr. Dir. Mag. Michalek erklärte sich wieder gerne bereit, einen Beitrag von 10 €

pro Schüler/in aus dem Schulbudget zu sponsern. Die UÜ Schulsanitätsdienst wird auch

im kommenden Schuljahr wieder angeboten werden.

4 Schülerinnen nahmen im 2. Semester bei einer Übung des Katastrophenhilfsdienstes,

dem KHD-Praxistag, teil.

Im April fand ein 6-stündiger Erste Hilfe-Auffrischungskurs für Lehrer an unserer Schule

statt. Insgesamt nahmen 15 Lehrer/innen vom Polgargymnasium und der benachbarten

Vienna Business School daran teil.

Über Jahrzehnte ungebrochen ist das Engagement von Herrn Prof. Mayr und Herr DI Übermasser

an der HTL Donaustadt.

Sie leiten einen Schulsanitätsdienst mit 63 Mitgliedern, (56 Schüler und 7 Lehrer),

sie nehmen jedes Jahr am Erste Hilfe-Landesbewerb teil und planen für nächstes

Schuljahr einen EH Übungstag, der auch allen anderen Wiener Schulen zugänglich

sein wird. Heuer fanden an der HTL Donaustadt 9 Erste Hilfe-Grundkurse

statt.

Das BRG Heustadelgasse hat das Angebot mit Babyfit an der Schule erweitert. Der engagierte

Lehrbeauftragte, Herr Mag. Neuwirth ließ sich zum Babyfittrainer ausbilden und hat

heuer neben zahlreichen Erste Hilfe-Grundkursen auch ein Babyfitprojekt durchgeführt.

Abgerundet wird die gute Zusammenarbeit von der Kollegin, Mag. Friesinger, sie kümmert

sich um die Organisation von Suchtpräventionsworkshops.

Das Wiedner Gymnasium und Frau Mag. Ransdorf, auch ein Paradebeispiel, einer erfolgreichen

Zusammenarbeit. Ober- und Unterstufe bekommen im 3. und 6. Jahrgang eine Erste Hilfe-Schulung.

Der Schulsanitätsdienst ist schon seit Jahren erfolgreich an der Schule implementiert. Auch

hier nahmen interessierte Schulsanis am KHD Praxistag teil.

Fast schon Tradition ist die Teilnahme am Bundesbewerb in Maltschach, da das Team

des Wiedner Gymnasium einen ersten Platz beim Landesbewerb belegte.

In der HAK Sacré Coeur hat unsere Lehrbeauftragte, Frau Mag. Knob, heuer ein Rotes

Kreuz Projekt initiiert und schickte uns dazu eine kurze Zusammenfassung:

Im Rahmen ihrer Projektarbeit im Fach Event-Management wählte der 4. Jahrgang HAK

unserer Schule diesmal das Thema „Rotes Kreuz - aus Liebe zum Menschen“, wobei die

Projektteilnehmer die folgenden Punkte als Hauptziele ihrer Arbeit nannten:

• Interesse erregen

• Schutzgefühl wecken

• Teamwork in Extremsituationen

• Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz

• Fort- und Weiterbildung

• Panik im Notfall vermeiden

Was engagierte Schulreferenten zuwege

bringen, zeigt sich noch an anderen Schulen,

wo durch sie die Erste Hilfe-Ausbildung fast

schon zur Selbstverständlichkeit wurde. Erste

Hilfe-Projekte finden jährlich in der Oberund

Unterstufe im BRG Rahlgasse und BRG

Wenzgasse statt.

Die Beteiligten hoben den letzteren Punkt speziell hervor und meinten, es sei besonders

wichtig, im Notfall durch profundes Wissen, gezieltes Üben und dadurch rasches

Handeln Panik zu vermeiden.

Das Highlight dieses Projekts war schließlich ein Erste Hilfe-Kurs, wobei ich mich für den

sechsstündigen EH-Kurs für den Führerschein entschied. Dieser ließ sich auch im stressigen

Monat Jänner gut im Stundenplan unterbringen, und zwar an zwei Nachmittagen. Die

Schüler konnten somit zwei Ziele gleichzeitig erreichen: einerseits bot sich ihnen die Möglichkeit,

ihr Projekt mit praktischer Erfahrung anzureichern, andererseits konnten sie im

Zuge ihrer Projektarbeit die für den Führerschein nötige EH-Bescheinigung erwerben.

_________________________________________________________________________________ 35 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Die Erste Hilfe-Bewerbe:

Spaß am Fitsein in Erster Hilfe!

Seit vielen Jahren ist es ein erster Höhepunkt im Schuljahr für all jene, die

Erste Hilfe nicht nur gelernt haben, sondern darin fit bleiben wollen, der

Landesbewerb in Erster Hilfe. Schulen dürfen je ein Team (jeweils aus fünf

Personen bestehend) aus jeder Kategorie zur Teilnahme schicken. Dieses

Jahr gewann in der Kategorie EHG das Gymnasium de la Salle und in

der Kategorie EHE wurde das Wiedner Gymnasium Landesmeister. Die

beiden Gewinnermannschaften durften daher am Bundesbwerb in Maltschach

teilnehmen.

Angela Ransdorf

Am 14. März wurde der 13. EH Landesbewerb in der SanArena des

Wiener Roten Kreuzes ausgetragen. 12 Teams von verschiedensten Wiener

Schulen nahmen an diesem Jugendrotkreuzevent teil.

Die 10 – 19-jährigen Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv auf

diesen Tag vorbereitet. Beim Erste Hilfe-Bewerb mussten sie realistisch

nachgestellte Notfallsituationen lösen, wie einen verunglückten Motorradfahrer

bergen, eine starke Blutung stillen oder bei einem Herzstillstand

Erste Hilfe leisten.

Abgerundet wurde das Programm mit einem spannenden und informativen

Rotkreuz-Quiz, bei dem die jungen Menschen ihr Wissen über die

Geschichte des Roten Kreuzes, die Aufgabenbereiche und im speziellen

die Angebote des Wiener Jugendrotkreuzes testen bzw. erweitern konnten.

Der Moderator, Günther Stummer, war sehr beeindruckt von dem Wissen

der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Belohnt wurde die rege Mitarbeit

aber auch mit schönen und originellen Preisen.

Das Jugendrotkreuz gratuliert allen Teams sehr herzlich zu

ihren hervorragenden Leistungen!

n 36 ________________________________________________________________________________


_____________________________________________________________________________ Bildung n

Die Bestplazierungen waren:

Kategorie Grundkurs

1. De La Salle Gymnasium, Strebersdorf

2. Wiedner Gymnasium

3. BG/ BRG Franklinstraße

Das Silberne Leistungsabzeichen haben alle teilnehmenden Gruppen

erreicht. Es bedeutet, dass sie mehr als 85 % der möglichen Punkte

bekommen haben.

Kategorie Einführungskurs

1. Wiedner Gymnasium

2. KMS Afritschgasse

3. Lise Meitner Realgymnasium

Das Bronzene Leistungsabzeichen haben Team 1 und 2 erreicht.

Liste der teilnehmenden Schulen:

EHE :

EHG:

• BRG Schottenbastei • FMS Anton Baumgartner-Straße

• Wiedner Gymnasium • BRG Pichelmayergasse

• SPZ Linzerstraße

• HTL Donaustadt

• KMS Grundsteingasse • BRG Franklinstraße

• KMS Afritschgasse • De La Salle Gymnasium

• FS Kalvarienberggasse

• Wiedner Gymnasium

Wir danken den Sponsoren für die schönen Preise, Verpflegung und Getränke!

_________________________________________________________________________________ 37 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Maltschach: Bundesbewerb

Am Morgen des 11.6. ging es aus dem verregneten Wien in Richtung Klagenfurt. Je

südlicher wir kamen, umso trockener wurde das Wetter und der Maltschacher See

begrüßte uns bereits mit etlichen Sonnenstrahlen, die zwischen den Wolken hervorguckten.

Rasch wurden die Zimmer bezogen, das Badezeug herausgekramt und in

den See gesprungen: Er erfrischte uns gut nach der langen Fahrt und wir genossen das

Schwimmen. Nach dem Abendessen stieg allmählich die Spannung, als der Wettbewerb

feierlich eröffnet wurde und jede Gruppe sich kurz vorstellte. Danach gab’s noch

Grillwürstel und Lagerfeuer, aber die wirkliche Ruhe, es zu genießen, konnte sich nicht

so recht einstellen, da nun schon allmählich Spannung und Aufregung sich in den Ersthelfern

breit machten.

Am nächsten Tag hieß es für die Wiener Teams bereits um 7h: Los geht’s! Ganz auf sich allein

gestellt mussten sie fünf Praxis- und fünf Theoriestationen meistern; aufgelockert durch

Geschicklichkeitsaufgaben und Imbisspausen. Das Team des Jugendrotkreuzes hatte ganze

Arbeit geleistet und Figuranten täuschend echt geschminkt, sodass zum Beispiel bei einer

Person, die einen Unfall mit einer Kreissäge gehabt haben soll, das Blut aus der Wunde

tropfte ...

Alle Gruppen zeigten außerordentlich hohes Können, sodass bei der Siegerehrung sogar etliche

Plätze ex aequo vergeben werden mussten. Das Siegerteam für das Leistungsabzeichen

in Gold hat sogar nur einen einzigen Punkt abgezogen bekommen!

Unsere Wiener Mannschaften zogen mit den Leistungsabzeichen in Gold bzw. Silber erfolgreich

heim.

Angela Ransdorf

Rekordteilnahme beim heurigen Helfi-Bewerb

In diesem Schuljahr meldeten sich erfreulicher Weise viele Volksschulklassen

zum Helfi-Bewerb an. Daher wurde der Bewerb an zwei Tagen, dem 7. und 8.

Mai 2013 im Turnsaal der NMS16., Grundsteingasse 48 durchgeführt.

75 Gruppen mit je vier Kindern zeigten bei 5 Praxisstationen und bei 5 Theorieaufgaben

ihr Können. Mit großem Eifer und dem nötigen Ernst bewältigten

alle die gestellten Aufgaben. Es gab keine Sieger, nur Gewinner, denn Mitmachen

war die Devise. Natürlich wurden bei jeder Station Punkte vergeben und

somit konnte am Ende des Erste Hilfe-Parcours jeweils die klassenbeste Vierergruppe

ermittelt werden. Drei Gruppen ist es sogar gelungen, die höchstmögliche

Punkteanzahl zu erreichen.

Sicherlich haben die Kinder an diesem Tag dazugelernt. Alle hatten Freude

und wurden abschließend mit Süßigkeiten und einem kleinen Geschenk geehrt.

Allen, die mitgeholfen haben, dass diese beiden Tage ein durchschlagender

Erfolg wurden, sei herzlich gedankt.

Folgende Schulen haben 2013 am

Helfi Bewerb teilgenommen:

• VS 16 Grundsteingasse

• VS 16 Landsteinergasse

• VS 16 Odoakergasse

• VS 16 Bischoffgasse

• priv. VS 16 Lutherplatz

Erste Hilfe in der Volksschule

Das Programm „Erste Hilfe in der Volksschule“ war im Schuljahr 2012 / 2013

sehr erfolgreich. Es wurden 205 Kurse an Wiener Volksschulen und Hortpädagogischen

Einrichtungen durchgeführt. Uns ist es ein Anliegen, möglichst

viele Schüler und Schülerinnen zu erreichen und damit das Bewusstsein für

das aktive Tun in Notsituationen zu wecken. Innerhalb von 3 UE werden die

Grundlagen der Ersten Hilfe altersgerecht vermittelt. Im Fokus stehen vor

allem praktische Übungen und ebenso das Fördern der Zivilcourage. Den

Kindern wird gezeigt, dass es ihnen möglich ist zu helfen. Die Erste Hilfe-

Kurse werden in Form von zwei Modulen angeboten und direkt in den Schulen

durchgeführt. Unsere Trainerinnen und Trainer gehen auf jede Gruppe individuell

ein und gestalten einen passenden Ablauf für die jeweilige Klasse.

Helfi Zebra – ab

der 1. Schulstufe

Helfi Löwe – ab der

3. Schulstufe

n 38 ________________________________________________________________________________


_____________________________________________________________________________ Bildung n

Schulsanitätsdienste: Aktivitäten

& Neuigkeiten

„Rotkreuz-Schnuppern“ für Schulsanis:

17. März KHD-Praxistag

Für viele dieser jugendlichen Ersthelfer ist es sehr spannend, authentische Erfahrungen

im „Erwachsenen“ Roten Kreuz zu machen. Sie interessieren sich dafür,

was die Aufgaben und Tätigkeiten eines Freiwilligen sind, wie man ein „richtiger“

Sanitäter wird u.ä. Beim KHD-Praxistag gibt es die Gelegenheiten, Inhalte und

Aktivitäten des Katastrophenhilfsdienstes praxisnah kennenzulernen.

Das Programm an diesem Praxistag ist dicht und gibt einen Überblick über die

benötigten Kenntnisse im Katastrophenfall, z. Bsp. Betreuung von Betroffenen nach

Evakuierungen, Errichten und Betreiben von Notquartieren, SAN-Einsatz etc.

Die „Schulsanis“ sind heuer in ihrem

Selbstbewusstsein wieder erstarkt.

Sie dürfen sich wieder als Schulsanitäter

bezeichnen. Da es sich nicht

im eigentlichen Sinne um Sanitäter,

sondern um Ersthelfer handelt, musste

erst die Rechtslage geprüft werden,

ob die Begriffe Schulsanitätsdienst

und Schulsanitäter weiter verwendet

werden dürfen.

Die „Schulsanis“ sind nun wieder offiziell.

Aber die Bezeichnung nie ohne

„Schule“ verwenden!

Hier ein paar Zitate von den sehr positiven Rückmeldungen.

• ... für mich als Schülerin, die noch keine Ahnung vom KHD hatte, war es ein

sehr spannender Tag.

Michaela

• ... obwohl es schon in der Früh begonnen hat und bis in den späten Nachmittag

hineinging, war es keineswegs anstrengend. Im Gegenteil, es war

äußerst interessant und kurzweilig ...

• Ich danke dem Roten Kreuz Österreich vielmals dafür, dass es uns Schülern

ermöglicht hat, diese wunderbare Erfahrung zu machen! Katharina

• Am Sonntag den 13. März fand der KHD-Praxistag statt.

Für uns Schüler war dies eine gute Möglichkeit um einmal in die Sanitäterausbildung

hineinzuschnuppern und ich freute mich schon sehr darauf.

Als wir ankamen wurden wir sehr herzlich empfangen und dann in verschiedene

Gruppen eingeteilt. Dann musste jede Gruppe verschiedene Stationen

durchlaufen wie zum Beispiel: Küche und Hygiene, Kommunikation, Campbau,


Magdalena

• ... ich habe mich sehr gefreut an dem KHD-Praxistag teilnehmen zu dürfen.

Es war eine super Gelegenheit für mich, in das Rote Kreuz reinzuschnuppern

und ich war wirklich sehr begeistert über die zahlreichen Aktionen und

die vielen verschiedenen Bereiche des WRK. Alle Stationen beim KHD-Tag

waren sehr interessant und beeindruckend.

... deshalb habe ich beschlossen, sobald ich 17 Jahre alt bin selber eine

Ausbildung zur Rettungssanitäterin beim WRK zu machen ... N. T.

• ... wir wurden sehr herzlich empfangen und von Anfang an hatte ich das

Gefühl, Mitglied einer Gruppe zu sein. Es mangelte nicht an Spaß, rücksichtsvollem

Teamwork und lehrreichen Stationen. Man konnte selbst mit

anpacken und merkte bald, wie wichtig das volle Engagement jedes Einzelnen

war.

Dieser Tag gehört definitiv zu einem meiner tollsten Erlebnisse. Aylin

• ... da ich mir schon zuvor Gedanken zu einer SanitäterInnen-Ausbildung

gemacht hatte und vom KHD-Tag sehr begeistert fortging, überlege ich nun,

tatsächlich bald mit dem Startermodul zu beginnen und würde mich freuen,

bald die nötigen Infos zu bekommen, um mich eventuell anzumelden... Nina

• ... abschließend kann ich sagen, dass ich diesen Tag sehr spannend fand,

vor allem die Geschichten von Sanitätern im Einsatz zu hören, war sehr

interessant, da das Schneechaos in Ungarn zwei Tage davor ein großes

Thema war. Auch die Verpflegung war super, es gab immer etwas Süßes für

zwischendurch und das Mittagessen war wirklich lecker!

Ich bin sehr froh, dass ich bei diesem Tag dabei sein konnte! Sarah

_________________________________________________________________________________ 39 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Suchtprävention im WJRK für Schüler/-innen

der Sekundar- und Oberstufe

Positive Energie tanken

Um „Teenies“, vor allem junge Leute zwischen 12 und 16 Jahren für das Thema Abhängigkeit

und Sucht zu sensibilisieren, hat das Bildungsreferat des Wiener Jugendrotkreuzes

suchtpräventive Programme – einen Basisworkshop und ganz neu einen Schwerpunkt

zur Alkoholprävention – entwickelt. Mit interaktiven Übungen werden im zweistündigen

Impulsworkshop die Jugendlichen in ihrer Persönlichkeit gestärkt und gesundheitsförderliches

und selbstbewusstes Verhalten angeregt. Wer weiß, was er will und warum er

etwas will, der ist auch stark genug, sein Leben selbstsicher und ohne Abhängigkeiten zu

meistern.

In diesen Workshop bringen der/die Referent/in ihr höchst komplexes medizinisches und

psychologisches Wissen zur Suchtprävention, aber auch ihre praktischen Erfahrungen

– zum Beispiel aus der Tätigkeit als freiwillige NotfallsanitäterInnen - ein. Während die

TeilnehmerInnen ihre eigenen Konsumprofile erarbeiten (wie oft trinke ich Kaffee, Cola,

Energy Drinks u. dgl. oder wie oft surfe ich im Internet und telefoniere am Handy?) führt

sie der Workshopleiter in einer akzeptierend wertfreien und offenen Diskussion über ihre

Verhaltensmuster zu mehr Selbstwahrnehmung: Bei allen Übungen und Entscheidungen

steht immer das eigene Wohlfühlerlebnis der TeilnehmerInnen und die Frage im Mittelpunkt:

Wie komme ich zu einem guten Lebensgefühl ohne destruktive Nebenwirkungen.

Rauschbrille schafft Verwirrung – Alkoholprävention

Beim dreistündigen „Rauschbrillenseminar“ erleben die jungen Menschen die Wirkung

von Alkohol. Nach dem ersten Workshop in einem Wiener Gymnasium berichtete die

Referentin Katharina Ortner, dass die Jugendlichen äußerst gespannt waren, welche

Sensationen sie mit der Rauschbrille erleben würden. Aber sie legt großen Wert auf eine

gute theoretische Einleitung und Vorbereitung bevor es zum unterhaltsamen Teil übergeht.

Über ein einleitendes Frage- und Antwortspiel erarbeitet sie zuerst mit der Gruppe

die wesentlichen Fakten über das Thema Alkohol und Suchtverhalten. Dann bekommt der

erste Kandidat eine Brille, die einen 0,8-Promille-Zustand simuliert. Auf dem „Weg nach

Hause“ muss der junge Mann aus der Garderobe Mütze und Handschuhe holen, um dann

auf einer Klebebandlinie „heimzugehen“, wobei er auf etliche Hindernisse stößt.

Mit einer Brille, die einen 1,5-Promille-Zustand simuliert, wird die Sache noch wesentlich

schwieriger. Genau beobachten die Mitschüler die Bemühungen des

„Betrunkenen“, um ihn notfalls zu führen oder zu stützen.

Die Übungen machen zwar allen einen Riesenspaß, doch die Erfahrungen

des Doppelsehens, der eingeschränkten Rundumsicht, der verzögerten

Reaktionszeit … machen die jungen Menschen doch nachdenklich und vertiefen

das Wissen, das sie beim einleitenden Frage- und Antwortspiel über

die Folgen des Alkoholgenusses erworben haben.

Unsere Referenten stellen sich vor:

Für dieses Angebot haben wir sehr engagierte,

hochqualifizierte Referenten in unserem Team,

die wir Ihnen gerne kurz vorstellen möchten:

Eduard Thamm

• Notfallsanitäter

• Erste Hilfe-Lehrbeauftragter

Österreichisches Rotes Kreuz

• Referent für Suchtprävention

(Ausbildung Institut für Suchtprävention/Rotes

Kreuz)

• Leiter eines IT-Sicherheitsunternehmens

• Berufsbegleitendes Studium

an der Technischen Universität

Katharina Ortner

• Studium der Psychologie

und Pflegewissenschaft

Universität Wien

• Schwerpunkte: Klinische

Psychologie und Pflegende

Angehörige (Kinder psychisch

kranker Eltern)

• Erste Hilfe-Lehrbeauftragte

im WJRK

• Referentin für Suchtprävention

(Ausbildung Institut für Suchtprävention/Rotes

Kreuz)

Impulsworkshop Suchtprävention

Hier werden die Reflexion der eigenen Konsummuster und ein gesundheitsförderliches

und selbstbewusstes Verhalten in allen Entwicklungsphasen

angeregt. Dauer: 2 UE

Rauschbrillenworkshop

Mit dieser spielerischen Methode werden die Auswirkungen von Alkoholkonsum in einem

sicheren Rahmen erlebbar und besprechbar gemacht. Risikokompetenz und Verantwortungsbewusstein

werden gefördert. Dauer: 3 UE

Kombination von Basisworkshop und Rauschbrillenworkshop.

Dauer: 4 UE

Qualitätssicherung und Quellen:

Das Wiener Jugendrotkreuz hat diese Workshops

zusammen mit der GIVE Servicestelle

entwickelt und orientiert sich an den Empfehlungen

des Institutes für Suchtprävention

Wien, wo die Referenten auch Ausbildungen

absolviert haben.

n 40 ________________________________________________________________________________


_____________________________________________________________________________ Bildung n

Babyfit und Pflegefit

Das Angebot schuleigene Trainer auszubilden

wurde auch in Wien gut angenommen.

Herr Mag. Neuwirth hat gleich nach seiner

Ausbildung einen Babyfit-Kurs am Gymnasium

Heustadelgasse organisiert. Die Fachschule Kalvarienberggasse

spielt mit Babyfit- und Pflegefit-

Kursen schon seit einigen Jahren eine Vorreiterrolle.

Die HLW Reumannplatz hat in Frau Dr. Emrich eine engagierte Protagonistin für

Babyfit und Pflegefit gefunden. Im Sommersemester ist es ihr gelungen, ein Babyfitprojekt

für die Abschlussklasse erfolgreich durchzuführen. Somit sind über 20 zertifizierte

Babysitter von ihrer Schule abgegangen.

Sehr positives und motivierendes Feedback bekamen wir auch von unserer Pflegefit

Trainerin, Dipl. Päd. Agnes Frühwirt. Im Rahmen des Faches „Gesundheit und Soziales“

startete im Schuljahr 2012/13 zum ersten Mal im Aufbaulehrgang der Fachschule

der Dominikanerinnen die Ausbildung „Pflege fit – Betreuung und Pflege in der

Familie“. Sie erzählte uns, wie erstaunt sie war, wie viele von ihren Schülern zu Hause

pflegen, wie z. Bsp. eine Großmutter nach einem Schlaganfall oder ähnliches. Für die

Klasse war es eine große Bereicherung, diese erfahrenen Pflegerinnen und Pfleger in

ihrer Mitte zu haben. Dass es bei der Thematik aber nicht immer todernst und theoretisch

zugeht, kann man auf den Bildern, die bei den praktischen Übungen entstanden

sind, sehen …

Aus dem Referat Rettungsschwimmen

Das Schuljahr 2012/13 begann im Bereich Rettungsschwimmen

mit dem Tag des Sports im September 2012. Wir verteilten Folder,

machten mit den Kindern ein Baderegelquiz, verteilten Plakate und

informierten unzählige Eltern, Kinder und Lehrer.

Durch die Sperre des Amalienbades drängte man sich auch heuer wieder

in den Wr. Bädern zusammen. Dank des neuen Schwimmerlasses gab es

trotz der Überbelegung keine nennenswerten Unfälle. PH, KPH und Uni

Schmelz wurden wie immer vom WJRK betreut – wir konnten mehr als

1000 angehende Lehrer zu Rettungsschwimmern ausbilden.

Kursstatistik Rettungsschwimmen

ÖSA

bestandene

Prüfungen

Oktopus 4.463

Frühschwimmer 3.953

Freischwimmer 4.488

Fahrtenschwimmer 3.816

Allroundschwimmer 2.496

SUMME 19.216

ÖRSA

bestandene

Prüfungen

Helfer 1.139

Retter 167

Rettungsschwimmlehrer 12

SUMME 1.318

GESAMTSUMME 20.534

Auch im Bereich der ÖSA-Abzeichen konnte das Referat Dank des hauptsächlich

ehrenamtlichen Einsatzes der Wr. Lehrer vielen Kindern zu

einer professionellen Basis für Rettungsschwimmerabzeichen verhelfen.

Den Materialversand übernahm wieder das SPZ Holzhausergasse. Ein

großer Dank an die Lehrer und Schüler, die wie immer hervorragende

Arbeit geleistet haben.

Im April 2013 kamen ein Redakteur und eine Fotografin des ÖJRK in das

Hallenbad Floridsdorf, um Kindern beim Ablegen des Allroundschwimmerabzeichens

unter Leitung von Mag. Gindl zuzuschauen. So entstanden in

der ÖJRK Zeitschrift JÖ und Topic zwei sehr schöne und informative Artikel.

Wir möchten uns bei allen Mitarbeitern des Referats Rettungsschwimmen

für die hervorragende Arbeit bedanken. Nachdem der Ertrinkungstod

nach wie vor die zweithäufigste Todesursache bei Kindern ist, gilt es

voller Kraft, Energie und neuen Ideen in das kommende Schuljahr

zu starten.

_________________________________________________________________________________ 41 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

SOZIAL- UND FÖRDERPROGRAMME

Zwischenbericht Lernhilfeprojekt

für eine gelungene Integration

Das vom Wiener Jugendrotkreuz seit Jänner 2013 durchgeführte

Lernhilfeprojekt für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache

ist schon jetzt ein großer Erfolg. Zielgruppe dabei waren Schülerinnen

und Schüler im Volksschulalter mit Sprachdefiziten und

besonderem Sprachförderbedarf. Im Sinne eines effektiven und

multikulturellen Lernens haben in der Regel zwischen 8 bis 12

Schülerinnen und Schüler einmal in der Woche als Lerngruppe an

dem Projekt teilgenommen.

In dem kurzen Zeitraum der zurückliegenden 6 Monate konnten

so 166 Kinder mit 15 Lehrerinnen und Lehrern an 10 Wiener

Schulen mit insgesamt 767 Unterrichtsstunden aktiv und mit sehr

guten Erfolgen, sowie großer Begeisterung das Lernhilfeprojekt

durchlaufen.

Die hohe Teilnehmerzahl an diesem innovativen Projekt unterstreicht

nicht nur den notwendigen und nachhaltigen Förderbedarf,

sondern auch die Bereitschaft der Kinder und deren Familie,

sich aktiv am Integrationsprozess zu beteiligen.

Im Rahmen dieses Projektes ist auch eine zunehmend positivere

Einstellung der Kinder und deren Familien zur Notwendigkeit des

Lernens und des Umgangs miteinander zu erkennen. Das spielerische

Auseinandersetzen und Erlernen der deutschen Sprache

hat sich sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei

den Lehrerinnen und Lehrern als pädagogisch wertvoll erwiesen.

Ein besonderer Dank gilt hier neben dem Fördergeber, vor allem

den engagierten und hochmotivierten Pädagoginnen und Pädagogen

und den schulverantwortlichen Direktorinnen und Direktoren,

ebenso wie den vielen Schülerinnen und Schülern, die bereitwillig

jede Woche an dem Lernhilfeprojekt teilgenommen haben.

Die besondere Stellung des Wiener Jugendrotkreuzes an den

Schulen und der damit einhergehende ideale Zugang durch die

JRK-Schulreferentinnen und JRK-Schulreferenten haben die

Arbeit an diesem nachhaltigen Projekt erleichtert. Das Jugendrotkreuz

hat sich hierbei als verlässlicher und optimaler Partner zur

Abwicklung der Sprachförderkurse bewiesen.

Die Beibehaltung dieser Maßnahme wird von allen teilnehmenden

Partnern als äußerst wichtig empfunden.

Wir, das Wiener Jugendrotkreuz, möchten uns an dieser Stelle

sehr herzlich und im Namen der Kinder, Familien und Lehrerinnen

und Lehrern für die Förderung des BMI bedanken.

• VS Rothenburgstraße 1, 1120 Wien

• VS Johnstrasse 40, 1150 WIEN

• VS Schönngasse 2, 1020 Wien

• VS Dopschstrasse 25, 1210 Wien

• VS Vorgartenstraße 42, 1200 Wien

• VS Quellenstrasse 54, 1100 Wien

• VS Erdbergstrasse 76, 1030 Wien

• VS Brüsselgasse 18, 1160 Wien

• VS Gassergasse 46, 1050 Wien

n 42 ________________________________________________________________________________


_________________________________________________________ Sozial- und Förderprogramme n

Lernhilfe an Wiener Volksschulen

Im April 2013 startete ein weiteres Projekt mit Fördermitteln der Industriellenvereinigung,

in welchem Volksschulkindern Lernhilfe angeboten wird,

mit dem Ziel ihre Sprachkompetenz zu stärken und die Chancengleichheit

zu fördern. An den beiden beteiligten Schulen werden insgesamt

32 Kinder wöchentlich von qualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen

zusätzlich zum regulären Unterricht gefördert.

Im Regelunterricht gibt es meist wenig Gelegenheit, dem erhöhten Förderbedarf

einzelner Kinder gerecht zu werden. Zielgruppe des Projekts

sind vor allem Kinder mit nicht deutscher Muttersprache und Förderbedarf.

Die Rückmeldungen der Schulen zeigen bereits jetzt, dass die Kinder

durch diese Förderung enorm profitieren und ihre Sprachkenntnisse

nachhaltig verbessern konnten. Wir hoffen, dieses Projekt über das Jahr

2014 hinaus weiterführen zu können.

projektXchange – Schuljahr 2012 / 2013

Austausch, Verständnis, Miteinander – diese drei Begriffe stehen im Zentrum von

projektXchange. Im Rahmen von projektXchange engagieren sich Persönlichkeiten

mit migrantischen Wurzeln aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen

wie Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft, Sport, Wissenschaft auf ehrenamtlicher Basis.

Gemeinsam mit den Schulen werden Projekte zu spannenden Themen auf die Beine

gestellt. Je nach Klasse und Schule werden die Inhalte individuell gestaltet. Im

Zentrum steht der lebendige Austausch zwischen den Botschafter/-innen und den

Schüler/-innen.

Die individuellen Lebensgeschichten laden dazu ein, über kulturelle Hintergründe,

Integration und Migration zu sprechen. Dadurch wird der offene Umgang mit dem

vermeintlich Fremden und das Verständnis für andere Kulturen gefördert. Das Erkennen

von Gemeinsamkeiten und das Entdecken der (Sprachen-)Vielfalt in der eigenen

Gruppe ermöglichen ein respektvolles Miteinander. Innerhalb von projektXchange

kann man auch hinter die Kulissen schauen. Nach dem Motto „Fremde sind Freunde,

die man noch nicht kennt“, wird es interessierten Schüler/-innen ermöglicht, Einblick in

Organisationen wie dem Österreichischen Roten Kreuz, Medienunternehmen wie Okto

Tv Studios, Afrika TV, Biber Stadtmagazin, Radio FM4, oder in Institutionen wie dem

buddhistischen Zentrum, einer Moschee oder vielen anderen mehr zu erhalten.

Beispiele für erfolgreiche Schulbesuche mit projektXchange:

• Phönix Realgymnasium, Botschafterin: Diana Radulovski

• BG/BRG Pichelmayergasse, Botschafterin: Diana Karabinova

• BRG/ORG Henriettenplatz, Botschafterin: Sandra Velasquez

Kooperation mit Webster University

Standorte der JRK-Sprachsommerakademie

• Petrusgasse, Botschafterin: Hülya Hanci

• Treustraße, Botschafterin: Jagoda Lessel

• Bischoffgasse, Botschafterin: Minoo Amir-Mokri

• Grundsteingasse, Botschafterin: Diana Karabinova

• Lernhaus Schwendergasse, Botschafterin: Sandra Velasquez

Es ist eine großartige und herausfordernde Aufgabe, die Vielfalt unseres Miteinanders

herauszuarbeiten und zu erfassen. Denn gerade in dieser Vielfalt liegt

eine große Chance für das erfolgreiche und glückliche Zusammenleben in unserer

Gesellschaft. Als Chance voneinander zu lernen, uns gegenseitig zu bereichern und

einander auf Augenhöhe zu begegnen. Gerne gestalten wir gemeinsam mit Ihnen

einen Besuch an Ihrer Schule.

Mag. a Anna Firla

_________________________________________________________________________________ 43 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Meine Zeit bei Time4Friends

Dieses Jahr war ich zu Ostern bei der Jugendtagung vom Jugendrotkreuz. Wir

haben viel Interessantes über das Österreichische und Internationale Rot- und

Jugendrotkreuz erfahren. Unter anderem war auch Markus Bankhofer da, um uns

etwas über das JRK zu erzählen.

Markus Bankhofer leitet Time4Friends. Er hat uns erzählt worum es bei der

Hotline geht und was die so genannten ‚Peers‘ alles leisten, das hat mich neugierig

gemacht. Die Anmeldung für die Ausbildung, die jedes Jahr zu Beginn der

Sommerferien stattfindet, ist ab 15. Da ich 15 bin dachte ich mir da will ich mich

bewerben. Und das hab ich dann auch getan. Ich habe mich sehr gefreut, als ich

nach einiger Zeit einen Anruf bekommen habe und mir zugesagt wurde. Wir haben

zwar sehr viel über Time4Friends erfahren, doch es steckt noch viel mehr dahinter.

Ein Erlebnisbericht über die time4friends

Ausbildung von Schirin Benedetter – Schülerin

des Wiedner Gymnasiums 1040 Wien

Zuerst war ich ein bisschen besorgt, da ich dort niemanden kannte und nicht so

genau wusste wie alle sind, aber meine Zweifel haben sich in Luft aufgelöst. Sofort

hab ich mich mit den Leuten verstanden und es war einfach super mit solchen Leuten

zusammen dort zu sein. Man hat sich gleich wie zuhause gefühlt und ich wollte

gar nicht mehr gehen.

Wir haben schon am ersten Tag sehr viel gelernt und ich hab mich richtig auf meinen

ersten Dienst gefreut. Am Anfang habe ich mir darüber sehr viele Gedanken

gemacht, ob ich es schaffen werde, doch durch das Lernen kam alles von alleine.

Time4Friends war und ist eine tolle Sache und ich freue mich dabei zu sein.

Friedenslauf 2013

Heuer fand am 20. April 2013 bereits zum 12. Mal der Österreichische

Friedenslauf statt. Über 2.000 Läuferinnen und Läufer umrundeten für den

guten Zweck unermüdlich das Wiener Rathaus. Die TeilnehmerInnen waren

durch das Motto „Laufen für Frieden“ angespornt, die 710 m pro Runde

zurück zu legen. Die temperamentvollen SambAttac Trommler sorgten für

Dynamik, eine Live Band des Marianums und die tollen Bühnendarbietungen,

u.a. der Shaolin-Kungfu Akrobaten, begeisterten die zahlreichen Zaungäste.

Es konnte für insgesamt vier Projekte gelaufen und somit gespendet werden

(ÖJAB, Entwicklungshilfeclub, Diakonie und ÖJRK).

Im diesjährigen Friedenslauf-Projekt des Wiener Jugendrotkreuzes stehen

gemäß unserem Leitbild Kinder und Jugendliche mit einem speziellen Therapie-

und Betreuungsbedarf im Vordergrund. Die Sommercamps sind ein

unterhaltsames und abwechslungsreiches Angebot für die Kinder und ebenso

eine Entlastung für die Eltern in der schulfreien Zeit.

Durch die Unterstützung

der Rot Kreuz

Jugend Wien – wurde

jede gelaufene Runde

auch abgestempelt und

damit erfasst. Danke für

euren Einsatz!

Die Kindergruppe des Wiener Jugendrotkreuzes

beeindruckte mit einer Rundenanzahl

von 107 gelaufenen Runden und war mit

viel Freude bei der Sache.

Ferienspiel 2013

An zwei Terminen in den Schulferien fand heuer wieder das Ferienspiel Einzug im

Wiener Roten Kreuz. Im Rahmen dieser Veranstaltungen wurden den zahlreichen Kindergruppen

wichtige Themen im Umgang Miteinander und der Umwelt vermittelt. Die

Helfer Wiens laden zu dieser Veranstaltung verschiedene Wiener Organisationen ein,

um den bewussten Umgang mit wichtigen Aufgaben des Zusammenlebens innerhalb

einer Stadt zu fördern. Angespornt von einem Wissensquiz absolvierten insgesamt

rund 300 Kinder die spannenden Stationen.

Das Wiener Rote Kreuz und das Wiener Jugendrotkreuz zeigten den Kindergruppen den richtigen

Umgang im Ernstfall, sei es mit einer bewusstlosen Person oder bei einer stark blutenden Wunde.

n 44 ________________________________________________________________________________


_________________________________________________________ Sozial- und Förderprogramme n

Sommercamps des ÖJRK

• Therapie- und Erholungscamp für rheumakranke Kinder. In diesem jährlich stattfindenden

Camp erleben junge Menschen mit der schmerzhaften Krankheit unbeschwerte

Tage in Warmbad Villach mit Ergo- und Physiotherapie.

14. bis 28. Juli 2013 Warmbad Villach, 12 Teilnehmer/-innen aus Wien

• Erholungscamp für körper- und mehrfach behinderte Kinder.

8. bis 27. Juli 2013 Horn, 5 Teilnehmer/-innen aus Wien

Auch in diesem Jahr verbrachten 26 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren

drei unvergessliche Wochen in Horn (NÖ). Das Camp stand heuer unter dem Motto

„Zeitreise“. Lustige Spiele, anregende Sportangebote, Massagen und diverse Entspannungsmöglichkeiten

sowie eine Vielzahl an Ausflügen standen auf dem Programm. Die

Kinder und Jugendlichen durften auf Therapiepferden reiten, die Aufgaben der Feuerwehr

kennenlernen und erproben und bekamen Besuch von Therapiehunden.

Passend zum Thema reisten Teilnehmer/innen und Betreuer/innen in die verschiedenen

Epochen. In der Steinzeit bauten wir Höhlen und gingen auf die Jagd nach einem

Dinosaurier. Im alten Griechenland wurden natürlich Olympische Spiele veranstaltet,

es wurde getöpfert und antike Städte wurden gebaut. Um für´s Mittelalter passend

gekleidet zu sein, wurden Ritterrüstungen und Burgfräuleinhüte gebastelt.

Zusätzlich verbrachten andere ÖJRK-Organisationen zwei spannende Nachmittage mit

uns. Das International Camp aus Langenlois und eine Jugendgruppe aus Baden kamen

zu Besuch. Das Highlight des Sommercamps war wie immer die Kinderrallye in Fuglau,

die wie immer mit einem Konzert von Falco Luneau zum unvergesslichen Ereignis für die

Kinder und Jugendlichen wurde. Organisator Helmut Schindelegger ermöglichte den

Kindern, mit echten Rallyepiloten im Auto mitzufahren. Bei der Herzblattshow verhalf

Amor wieder einigen Verliebten zu ihrem Glück. DJ Dominik heizte uns bei der berüchtigten

Kinderdisco mit aktuellen Sommerhits ordentlich ein und krönte den König und

die Königin des Abends.

Es war ein gelungenes Camp 2013 und wir freuen uns schon sehr auf nächstes Jahr.

Angebot der LL Kärnten

Diätferien „Starke Ferien für starke

Kinder“, 8. bis 27. Juli 2013 Villach/

Oberwollanig, 7 TN aus Wien

• Erholungsaufenthalt bei holländischen Gastfamilien.

8. Juli bis 26. Juli 2013 Noordholland und Overeijsel, 3 Teilnehmerinnen aus Wien

Am Freitag ganz früh ging‘s los: gemeinsam mit 33 anderen Kindern und 3 Betreuer/

innen sind wir von Wien nach Amsterdam geflogen. Die anderen Kinder aus Österreich

sind über München geflogen und kamen etwas später in der niederländischen Hauptstadt

an. Das war aufregend: Mein erster Flug, ein fremdes Land und dann noch diese

lustige Sprache – da kann man schon ein wenig Angst bekommen. Aber meine Gastfamilie

war wirklich super, sie empfingen mich mit einem typisch holländischen Frühstück

und zeigten mir, wo ich die nächsten drei Wochen verbringen würde. Wir hatten viel

Spaß und waren sogar am Meer schwimmen. Außerdem haben wir einen Ausflug mit

dem Fahrrad gemacht und sind einmal Campen gefahren.

Kurz vor Ende haben wir uns mit allen anderen teilnehmenden Kindern aus ganz

Europa zu einem Fest getroffen. Wir haben gemeinsam gegrillt und gespielt.

Obwohl ich mich auf zuhause gefreut habe, war ich sehr traurig, als ich wieder in

den Flieger zurück steigen musste. Ich habe meiner Gastfamilie gleich eine Karte von

meinem Heimatort geschrieben, damit sie wissen, wie es bei mir zu Hause aussieht.

Nächstes Jahr will ich auf jeden Fall wieder nach Holland fahren, dann heißt es wieder:

HOI NEDERLAND, IK KOM!

• Juniorcamp für Kinder, deren Eltern an Krebs erkrankt sind. Sie sollen erlebnisreiche

Ferienwochen bei optimaler sozialpädagogischer und psychologischer Betreuung

erleben. Gleichzeitig erhalten die Familien dadurch ebenfalls eine Auszeit zur Erholung.

Der Austausch mit Gleichaltrigen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, und

die Begleitung durch einfühlsame Psychologinnen und Psychologen helfen den Kindern,

besser mit ihrer Ungewissheit und Angst umzugehen. Die Teilnehmer/-innen können so

neue Kraft für die Zeit der weiteren Therapie ihrer Eltern tanken.

8. Juli bis 21. Juli 2013 in Drobollach am Faaker See, 6 Teilnehmer/-innen aus Wien

_________________________________________________________________________________ 45 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

Ferien in Wien 2013

„Ein Sommer, der Spaß, Spiel, Spannung und Erholung bieten soll und an welchen

man sich gerne zurück erinnert“, das ist der Anspruch, den sich das Jugendrotkreuz,

seit es die Aktion „Ferien in Wien“ gibt, selbst stellt.

Zugegebenermaßen stellt uns die Sommerbetreuung jedes Jahr vor neue Herausforderungen.

So kam es zum Beispiel in diesem Jahr aufgrund diverser Renovierungsarbeiten

in unserer Stammschule zu einem Standortwechsel und auch unser

Betreuerteam wurde komplett neu zusammengestellt. Doch trotz der Herausforderungen,

sich an neue Gegebenheiten zu gewöhnen, war die Ferienbetreuung

ein Erfolg auf ganzer Linie.

Besonders zum Gelingen von „Ferien in Wien 2013“ haben die motivierten

und sehr professionell agierenden Betreuer/Innen beigetragen, denen

keinerlei Wasserschlacht, Kitzelgelage oder Geschichtenerzählexzess zu

mühevoll war.

Es gab wieder unzählige schöne Momente, aber ganz besonders wird uns

die Begebenheit in Erinnerung bleiben, als ein junges Mädchen, das einen

Rollstuhl benötigt und unter spastischen Lähmungen und Krampfanfällen

leidet, sich auf dem Rücken eines Pferdes plötzlich vollkommen beruhigt

und entspannt hat und auch noch nach dem Reiten sehr gelöst war.

Egal ob wir gemeinsam kochten, Reitausflüge machten, an heißen Tagen

in den Becken plantschten oder stundenlang im Turnsaal spielten, dieser

Sommer war für uns alle ein großer Spaß.

Anna Falch / Standortleiterin

Unser besonderer Dank gilt in diesem Jahr:

• Dir. Dr. Margaretha Gerstl und Team, SPZ Kanitzgasse 8

• OAR Erich Bader, MA56, Wiener Schulen und

• MA 40, Stiftungsverwaltung

für die gute und konstruktive Zusammenarbeit!

Tagescamp 2013

Im Tagescamp des Wiener Jugendrotkreuzes wurden im Zeitraum von 01.07.2013 bis

26.07.2013 wöchentlich zwischen 12 und 17 Kinder betreut. Die Betreuung fand täglich (Mo-

Fr) von 7:30-16:00 im Schulgebäude der Integrativen Lernwerkstatt Brigittenau (Vorgartenstraße

50) statt. Es kümmerten sich täglich 7 feste Betreuer (inkl. Leitung) um die Kinder,

wobei das Betreuerteam öfters durch Freiwillige zusätzlich unterstützt wurde.

Neben der täglichen Verpflegung zu Mittag, bestand das Freizeitprogramm aus einer

Vielzahl an Tätigkeiten. Der Morgen begann stets mit einem Morgenkreis, in dem beliebte

Kinderlieder mit Gitarrenbegleitung gesungen wurden. Der restliche Tagesablauf fand je

nach Wetter im Schulhof, im Turnsaal oder im Aufenthaltsraum statt. Während die Kinder

im Aufenthaltsraum Spielzeug (Puzzle, Matchboxautos, etc.) vorfanden, boten ihnen der

Schulhof und der Turnsaal eine Vielzahl an Möglichkeiten (Schaukel, Klettergerüst, Rutsche,

Bälle, etc.) sich auszutoben.

Die Aufgaben des Betreuerteams bestanden dabei darin, für die Unterhaltung der Kinder zu

sorgen, etwaige Streits zu schlichten, ein paar tröstende Worte zu spenden und auch manche

erzieherische Maßnahmen zu setzen. Besonders hervorzuheben ist aber, dass gleichzeitig

auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder eingegangen wurde und eine konstante

Unterstützung beim Gehen, Essen, aber auch Wickeln erforderlich war.

An dieser Stelle möchten wir unseren Freiwilligen, Gabi Knapp und Romana Kandioler, für

ihre wunderbare Unterstützung danken.

Abschließend kann gesagt werden, dass das Tagescamp den Kindern und auch den Betreuern

eine sehr abwechslungsreiche und unterhaltsame Zeit geboten hat.


Mag. Thomas Heil (Standortleiter)

Sommercamps des

Wiener Jugendrotkreuzes

n 46 ________________________________________________________________________________


_________________________________________________________ Sozial- und Förderprogramme n

Sprach-Sommerakademie

Spielerisch Deutsch lernen

Bereits zum fünften Mal fand im August die Wiener Sprach-Sommerakademie für Volksschulkinder

mit Migrationshintergrund und Sprachförderbedarf statt.

Erstmals haben wir das Angebot auf insgesamt 5 Standorte erweitert.

• 1030, SPZ Petrusgasse

• 1120, VS Bischoffgasse

• 1150, Lernhaus Schwendergasse

• 1160, VS und KMS Grundsteingasse

• 1200, SPZ Treustraße.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass immer mehr Kinder und deren Eltern

dieses Förderprojekt nützen möchten. Die Sprach-Sommerakademie bot dieses Jahr Platz für

183 Kinder mit 32 verschiedenen Muttersprachen. Ziel ist, vor allem Familien zu unterstützen,

für die ein regulärer Sprachkurs schwer leistbar ist.

Drei Wochen lang hatten die Kinder Gelegenheit, im Rahmen eines spielerischen Programms

und gemeinsam mit erfahrenen PädagogInnen ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und zu

stärken. Die Kinder wurden auch von einer Theaterpädagogin betreut. In einem 3-stündigen

Worksshop wurden viele Alltagssituationen in bisweilen sehr lustigen improvisierten Szenen

dargestellt.

Jeder Standort wurde von einem Botschafter des Programms projektXchange besucht. Das

sind Menschen mit Migrationshintergrund, die in Wien/Österreich Fuß gefasst haben und

über ihren Weg, ihre Erfolge und Anstrengungen in altersadäquater Form berichten.

Die Gruppen haben am Ferienspiel teilgenommen und im Rahmen der Akademie auch viel

über Erste Hilfe, Verkehrssicherheit und gesunde Ernährung erfahren.

Einer der vielen schönen Berichte, die uns erreichten ist der Bericht aus der Treustraße.

Drei Wochen sind nun vorbei und wir können auf eine sehr ereignisreiche Zeit zurückblicken.

Zu dritt haben wir uns dem Abenteuer Sprachcamp gestellt und konnten es nun mit einem

lachenden und einem weinenden Auge beenden. Lachend, weil die Zusammenarbeit mit den

Kindern und auch mit den Kolleginnen sehr intensiv, produktiv und erfüllend war, weinend, weil

wir uns auch wieder von allen verabschieden mussten.

Am ersten Tag stand uns die Hürde bevor, die uns größtenteils unbekannten Kinder in drei

Gruppen einzuteilen, in denen sie in den drei Wochen die besten Erfolge erzielen können würden.

Rückblickend gesehen trafen wir wohl eine recht gute Entscheidung.

Die Folgezeit war gefüllt mit Spielen, spielerischen Lernaktivitäten und Ausflügen. Es war uns

allen ein Anliegen, dass die Kinder neben Kenntnissen der Sprache auch Freundschaften und

Motivation für das neue Jahr mitnehmen. Uns war es stets ein Anliegen, die Harmonie in der

Gruppe zu gewährleisten, auch wenn das nicht immer leicht ist, wenn 33 Charaktere aufeinandertreffen.

Aber somit war es möglich, den Kindern auch die soziale Kompetenz aufzuzeigen,

den anderen Respekt entgegenzubringen und tolerant zu agieren.

Einer unserer Ausflüge führte uns an einen sehr wichtigen Ort: wir durften mit den Kindern

das Gebäude der UNO betreten und erhielten dabei wichtige Informationen über diese

Organisation. Und vielleicht erhält bald eines unserer Schützlinge einen Brief aus Afrika oder

Indien, je nachdem, wohin ihre liebevoll gestalteten Briefe geschickt wurden.

Eine Woche darauf gab es das Kontrastprogramm: wir besuchten einen Bauernhof auf dem

Cobenzl. Es war so schön zu sehen, wie sich die Kinder freuten, die Tiere zu sehen, zu füttern

und sie zu streicheln. Dieser Ausflug war uns sehr wichtig, denn auch Tiere sind ein besonderer

Teil unserer Welt und sie verdienen eine entsprechende Behandlung. So konnten die Kinder

zeigen, dass man im Umgang mit Tieren den Lärmpegel senken, sie vorsichtig anfassen

und gefühlvoll sein muss. Am Ende konnten sie sich kaum trennen, was uns wieder zeigte, wie

wichtig es ist, Kindern den Zugang und Umgang mit Tieren zu ermöglichen.

Auch wir, Evelin Santos, Anna Falch und Daniela Seidermann, wollen uns an dieser Stelle

noch einmal herzlichst für die Mitarbeit der Kinder, die lustigen Momente und die schönen

Gespräche bedanken. Wir wünschen euch, liebe Kinder, einen tollen Start ins neue Schuljahr,

viel Erfolg und mögen eure Wünsche in Erfüllung gehen. Und wer weiß, vielleicht sehen wir ja

wieder den einen oder die andere von euch.

Euer Treustraßen-Team

_________________________________________________________________________________ 47 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2012/13

WRK Kids 2013

WRK KIDS

Im September 2012 erging die Einladung zur Kursteilnahme für das

Kindergartenjahr 2012/2013 erstmals an alle Kindergärten Wiens.

Die Nachfrage war höher als das Angebot von zwei Kursterminen

pro Tag; der Pilotversuch im Herbst, drei Kurse pro Vormittag

anzubieten, scheiterte in der Praxis an fehlenden Ressourcen wie

verfügbarer Zeit für die Präsentation des Rettungsautos sowie

personeller Natur, da manche Gruppen außerhalb des engen Zeitfensters

eintrafen und das Limit die parallele Betreuung von zwei

Gruppen ist.

Kursverlauf:

Die Präsentation des Rettungsautos stellt für viele Kinder, aber

auch für manche Pädagogen, einen gewissen Höhepunkt dar. Die

Kinder, die anfangs noch verängstigt waren, saugen das Wissen

förmlich in sich auf. Anfassen und probieren stehen hierbei auf

dem Programm und natürlich passend, der Notruf. Die Kinder sind

immer sehr stolz, wenn sie schon ihren vollständigen Namen und

ihre Adresse sagen können. Besonders schön sind die leuchtenden

Kinderaugen, wenn das Blaulicht angeht.

Die praktischen Übungen erleichtern Kindern mit dürftigen

Deutsch-Sprachkenntnissen das Verständnis für Erste Hilfe, Wortschatzerweiterung

passiert bei Erarbeitung des Verhaltens bei

Notruf sowie bei Gefahren. Viel Freude macht das Verbandanlegen

und meist verlassen die Gruppen den Kurs in spielerischer Angeregtheit,

stellen Fragen oder singen das vorgespielte Notrufnummernlied

nach.

Freiwillige Helfer:

Besonderer Dank ergeht an Herbert Ableidinger, Traude Imp, Gabriele

Knapp, Natascha Redl und Renate Rieger für ihre wertvolle Mitarbeit

im vergangenen Kursjahr.

Feedback:

Die seit Dezember 2012 mitgegebenen Formulare an die Pädagog

innen und Pädagogen kamen im Ausgabeverhältnis 1:10 mit

hilfreichen Kommentaren und 90% Ausdruck von Zufriedenheit sowie

manchen Wünschen für Neuanmeldungen zurück.

n 48 ________________________________________________________________________________


____________________________________________________________________________________ n

Statistik

Monat Kinder Wiener Kindergärten

alle MA 10

Kinderfreunde

St. Nikolaus

sonstige

Kinderuni/

Büro Wien

September 55 4 2 2

Oktober 499 35 18 3 1 13

November 539 37 21 2 2 12

Dezember 270 19 11 2 2 4

Jänner 431 33 22 2 9

Februar 332 25 15 2 8

März 417 29 17 2 3 7

April 448 38 23 2 3 10

Mai 336 24 14 2 1 7

Juni 290 21 4 5 6 6

Juli 97 7 1 7 47

August 18 1 1 18

gesamt: 3732 273 148 20 20 86 65

Erste Hilfe-Schnupperkurs

für die Kinderuni Wien

Erstmals in diesem Sommer wurden vier Erste Hilfe-Schnupperkurse ‚Ich helfe

dir, ich helfe mir’ für Student(inn)en (7-12 Jahre) der Kinderuni Wien in der

Nottendorfer Gasse abgehalten.

Ca. 15 Kinder pro Gruppe lernten das Rettungsauto kennen, übten Rettungsmaßnahmen

wie die stabile Seitenlage und die notwendige Information für

den Rettungsnotruf, legten einander (teils sehr großflächige!) Verbände an. Sie

lernten über die Wichtigkeit von Trost und Beistand und erfuhren Details und

Relevanz der Uniform des Roten Kreuzes. Nach Diskussion zur Vermeidung von

Gefahren nahmen sie an einem Quiz zum Kursinhalt teil.

Einige Kinder machten während des Unterrichts Notizen, der Großteil der

Teilnehmer stellte viele interessierte Fragen. Es war schön, zu sehen, wie pragmatisch

Kinder ‚Hand anlegen’ und instinktiv Schritte zur Hilfeleistung setzen.

Durch viele Aktionen des Wiener Roten Kreuzes erfahren die Kinder wiederholte

Schulungen, wodurch das Interesse der Kinder an effektiver und begeisterter

Hilfeleistung zunimmt.

_________________________________________________________________________________ 49 n


n Wiener JugendrotkreuzJahresbericht 2011/12

_______________________________________

Kontaktübersicht

Das Landessekretariat

Ihre Servicestelle

Safargasse 4 (Franzosengraben 6),

1030 Wien

Telefon: 79 580-0 | Fax: 79 580 8219

Internet: www.jugendrotkreuz.at/w

Bankverbindung: Bank Austria,

Konto Nr. 10111977600, BLZ 12000

Mag. Christine Lorenz

Landesgeschäftsführerin

Landesleiter und -stellvertreterin

Landesleiter

LSI Gerhard TUSCHEL

Postadresse: Wiener Jugendrotkreuz

1030; Safargasse 4

E-Mail: gerhard.tuschel@w.roteskreuz.at

Landesleiter – Stellvertreterin

BSI Mag. Ulrike MANGL

Bezirksschulinspektorat

1030; Karl-Borromäus Platz 3

Tel: 711 34-03157; Fax: 711 34 99-03156

E-Mail: ulrike.mangl@ssr-wien.gv.at

Telefon: 79 580 8200

E-Mail: christine.lorenz@wrk.at

Lore Breyer

Assistentin

Landesreferentinnen und Landesreferenten

Telefon: 79 580 8201

E-Mail: lore.breyer@wrk.at

Mag. a Anna Firla

Jugendservice

Telefon: 79 580 8203

E-Mail: anna.firla@wrk.at

Anne-Marie Götschl

Bildungsservice

Telefon: 79 580 8205

E-Mail: a.goetschl@wrk.at

Kati Gottschling

Projektkoordination

Telefon: 79 580 8202

E-Mail: katrin.gottschling@wrk.at

Dietmar Halper

Lager & Logistik

Landesreferentin – AHS

LSI Mag. Vera AUE

Stadtschulrat für Wien

1010; Wipplingerstraße 28

Tel.: 525 25-77 231

Fax: 525 25-99 77 231

E-Mail: vera.aue@ssr-wien.gv.at

Landesreferentin – BMHS

LSI Dipl.- Ing. Judith WESSELY-KIRSCHKE

Stadtschulrat für Wien

1010; Wipplingerstraße 28

Tel: 525 25-77 322, Fax: 525 25-99 77 322

E-Mail: judith.wessely-kirschke@ssr-wien.gv.at

Landesreferent – BS

BSI Thomas BÄUERL

Stadtschulrat für Wien, Abt f. berufsbildende

Schulen

1210; Scheydgasse 40,

Tel.: 525 25-77 326, Fax: 525 25-99 77 326

E-Mail: thomas.baeuerl@ssr-wien.gv.at

Landesreferentin – PH des Bundes

Prof. Eva HÖRMANN

PH Wien, 1100; Grenzackerstraße 18

Tel: 601 18 - 2440

Fax: 601 18 - 2442

E-Mail:eva.hoermann@phwien.ac.at

Landesreferentin – KPH Wien/Krems

Prof. Mag. Ingrid PRCHA

KPH Wien/Krems

Campus Wien-Strebersdorf,

1210; Mayerweckstr. 1

Tel: 291 080

Fax: 291 084 02

E-Mail: ingrid.prcha@kphvie.at

Landesreferentin – Rettungsschwimmen

Dipl.-Päd. Barbara STEINER

Kanzlei Schulschwimmen

1170; Leopold-Ernst-Gasse 37/TOP 310

Tel.: 485 93 69

E-Mail: barbara.steiner67@aon.at

Landesreferentin – Rettungsschwimmen

Dipl. Päd. Elisabeth KELLNER

Kanzlei Schulschwimmen

1170; Leopold-Ernst-Gasse 37/TOP 310

Tel.: 485 93 69

Mobil: 0660/528 79 28

E-Mail: schulschwimmen@m56.ssr.wien.at

Landesreferent – Jugend

Armin Fauland

Wiener Rotes Kreuz

1030; Nottendorfer Gasse 21

Tel.: 0664/604621 60 66

E-Mail: armin.fauland@wrk.at

Landesreferent – Gesundheit

Prof. Mag. Rudolf ZANGL

Lise Meitner Realgymnasium

1010; Schottenbastei 7-9

Tel.: 533 84 44

E-Mail: zangl@brg1.at

Bereichsleitung – Freiwillige

Dir. i. R. Edeltraut FRANK-HÄUSLER

Postadresse: Wiener Jugendrotkreuz

1030; Safargasse 4

Fax: 79 580-8219

E-Mail: frank-haeusler@w.roteskreuz.at

Telefon: 0664/823 40 63

E-Mail: dietmar.halper@wrk.at

Landesreferentin – Bildung

HD Mag. Brigitte EYBERG

Postadresse: Wiener Jugendrotkreuz

1030; Safargasse 4

Mobil: 0664/1607809

E-Mail: b.eyberg@gmx.at

n 50 ________________________________________________________________________________


__________________________________________________________________________ WRK KIDS n

Bezirksleiterinnen und Bezirksleiter

1. Bezirk

VDn Renate KRIVANEK

1010; VS Börsegasse 5

Tel: 533 00 51/111

Fax: 533 00 51/110

E-Mail: vs01boer005k@m56ssr.wien.at

2. Bezirk

VDn Renate KAMMER

1020; VS Schwarzingergasse 4

Tel. und Fax: 214 13 94

E-Mail: vs02darw014k@m56ssr.wien.at

12. Bezirk

VDn Roswitha METZ-BARTH

1120; VS Bischoffg. 10

Tel: 815 81 83

Fax: 815 81 83

E-Mail: vs12bisc010k@m56ssr.wien.at

13. Bezirk

HDn Brigitte HÖNNINGER

1130; HS Veitingerg. 9

Tel: 804 75 89-211

Fax: 804 75 89-210

E-Mail: nms13veit009k@m56ssr.wien.at

22.Bezirk

VDn Silvia HABERLER

1220; VS Oberdorfstraße 2

Tel. + Fax: 282 11 65

E-Mail: vs22ober002k@m56ssr.wien.at

23. Bezirk

HD Manfred Baumgartner

1230; KMS Bendagasse 1-2

Tel.: 889 85 50-211

Fax: 889 85 50-210

E-Mail: hs23bend001k@m56ssr.wien.at

3. Bezirk

VDn Christa DWORSCHAK

1030; VS Kolonitzgasse 15

Tel: 713 44 51

Fax: 713 44 51 - 110

E-Mail: vs03kolo015k@m56ssr.wien.at

4. und 5. Bezirk

Vln Michaela HELLER

1050; VS Gassergasse 46

Tel.: 544 25 82

E-Mail: buttercup007@gmx.at

6. Bezirk

VDn Adelheid SELINGER

1060; evang. VS Lutherplatz 1

Tel: 597 14 46

Fax: 596 56 79

E-Mail: vs-lutherplatz@asn.netway.at

14. Bezirk

VDn Gertraud BELLOSITS-SCHNELLER

1140; VS Linzer Str. 419

Tel: 914 85 86

Fax: 914 85 86

E-Mail: vs14linz419k@m56ssr.wien.at

16. Bezirk

HD Leopold MEISSL

1160; HS/KMS Grundsteingasse 48

Tel: 406 01 08

Fax: 406 01 08 - 210

E-Mail: hs16grun048k@m56ssr.wien.at

17. Bezirk

VDn Corinna STRAKA

1170; VS Halirschgasse 25

Tel. u. Fax: 486 12 59

E-Mail: vs17hali025k@m56ssr.wien.at

AHS-Koordinatorinnen

FOL Doris KONRAD

1220; GRg + ORg Polgarstraße 24

Tel.: 202 61 41

Fax: 202 61 41 – 32

E-Mail: dkonrad@polgargym.at

Prof. Mag. Gabriele WEGMAYER

1100; G, RG Pichelmayergasse 1

Tel.: 689 18 38

Fax: 689 18 38 – 37

E-Mail: wegmayer@aon.at

7. und 15. Bezirk

VDn Martina BACH

1150; VS Johnstraße 40

Tel. + Fax: 982 24 87

E-Mail: vs15john040k@m56ssr.wien.at

18. Bezirk

VDn Elisabeth SCHMIDT

1180; VS Bischof-Faber-Platz 1

Tel: 470 62 24-111

Fax: 470 62 24-110

E-Mail: vs18bisc001k@m56ssr.wien.at

8. und 9. Bezirk

VDn Michaela NETSCH

1080; Lange Gasse 36

Tel. + Fax: 406 91 85

E-Mail: vs08lang036k@m56ssr.wien.at

19. Bezirk

HDn Helene JAMNIG

1190; KMS Oskar-Spiel-Gasse 3

Tel: 370 36 53-211

Fax: 370 36 53-210

E-Mail: hs19oska003k@m56ssr.wien.at

10. Bezirk - Primarstufe

VDn Sabina MARTINS

1100; VS Keplerplatz 7

Tel.: 604 15 36

Fax: 604 15 36

E-Mail: vs10kepl007k@m56ssr.wien.at

20. Bezirk

VDn Ilse RIESINGER

1200; VS Greiseneckergasse 29/I

Tel: 330 42 26

Fax: 330 42 26

E-Mail: vs20grei029k1@m56ssr.wien.at

10. Bezirk – Sekundarstufe

SDn Katharine OSTERMANN

1100; ASO Quellenstraße 52

Tel.: 602 11 48

Fax: 602 11 48-310

E-Mail: so10quel052@m56ssr.wien.at

21. Bezirk - Primarstufe

VDn Eveline JOHN

1210; VS Dunantgasse 2

Tel. + Fax: 271 13 95

E-Mail: vs21duna002k@m56ssr.wien.at

11. Bezirk

HDn Irene AMBROZY-DOLFINGEN

1110; KMS Rzehakgasse 7

Tel. + Fax: 767 13 86

E-Mail: hs11rzeh007k@m56ssr.wien.at

21. Bezirk – Sekundarstufe

HD Michael GRUBER

1210; COB an der HS/KMS, Reisgasse 1

Tel. und Fax: 292 53 57

E-Mail: hs21reis001k@m56ssr.wien.at

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Kalender 2014

mit Tiermotiven und lustigen Sprüchen

Zur Abdeckung unserer ganzjährigen Aufwendungen für

Erziehungsarbeit und Erziehungsmi tel in den Schulen ersuchen

wir um eine freiwillige Spende. Die Herstellungskosten

wurden von der Bundesleitung des ÖJRK bezahlt.

Herausgeber: Öste reichisches Jugendrotkreuz

Wiedner Hauptstraße 32, 1041 Wien

www.jugendrotkreuz.at

Herste lung: www.alpinadruck.com

Foto: © shu terstock / gori laimages

„XL-Geschenkbox“

1,50

Spendenbetrag

7

Kuschelalarm!

da rein

Nur Mut!

Mai

Kalender von

Mai Mai

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

XXL-Geschenkbox

Verpackungsschachtel für dein Geschenk

Platz hat z.B. ein Buch und eine DVD

Los geht‘s!

Gemeinsam sind wir stark!

Foto: © Corbis/Frank Krahmer

Foto: © Strandperle/Stockpile

H.D.Z.F.G.

Geschafft!

Foto: © Strandperle/moodboard

da raus

Ab in die Ferien!

Foto: © Juniors Bildarchiv/H.Schmidbauer

Foto: ©Juniors Bildarchiv/Klein & Hubert/Bios

Gönn dir eine Auszeit!

Foto: © Juniors Bildarchiv/Photoshot

Sag doch auch

mal was!

1 2 3 4

Staatsfeiertag

5 6 7 8 9 10 11

Weltrotkreuztag

Muttertag

16 17 18

19 20 21 22 23 24 25

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wurden von der Bundesleitung des ÖJRK bezahlt.

Herausgeber: Öste reichisches Jugendrotkreuz

Wiedner Hauptstraße 32, 1041 Wien

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Fotos: © Elena Schweitzer - Fotolia.com / © Alexander

Ho fmann - Fotolia.com / © S.H.exclusiv - Fotolia.com

„Weihnachtsmotiv“

Frohe Weihuachten

Kuschelalarm!

Foto: © Fotolia/Dani Vincek

Foto: © Fotolie/branex

..mit Vo lgas voraus .

Bitte vormerken:

Foto: © Strandperle/Blend Images RM

Gemeinsam

durch dick und dünn!

Foto: © shu terstock/Ppaauu lee

big boss is watching you

Foto: © shu terstock/Oleg Kozlov

Foto: © Fotolia/Gori la

26 27 28 29 30 31

Christi Himmelfahrt

ab März 2014 Glückwunschkarten online bestellen

Jugendrotkreuz SA3/2013

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wurden von der Bundesleitung des ÖJRK bezahlt.

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Wiedner Hauptstraße 32, 1041 Wien

www.jugendrotkreuz.at

Herste lung: www.alpinadruck.com

Foto: © shu terstock / gori laimages

„XL-Geschenkbox“

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Wiedner Hauptstraße 32, 1041 Wien

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Herste lung: www.alpinadruck.com

Foto: © Ge ty Images / Elena Schweitzer

„Lebkuchenhaus“

reiben Sie an der Bildoberfläche!

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Erziehungsarbeit und Erziehungsmittel in den Schulen ersuchen

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wurden von der Bundesleitung des ÖJRK bezahlt.

Herausgeber: Österreichisches Jugendrotkreuz

Wiedner Hauptstraße 32, 1041 Wien

www.jugendrotkreuz.at

Herstellung: www.alpinadruck.com

Foto: © Getty Images / Jane Burton

„Hund & Katze“

Kalender von

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im Set

8

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Dieses Plakat kann auch unter www.jugendrotkreuz.at heruntergeladen werden! Herausgeber: ÖJRK, Bundesleitung, Wiedner Hauptstr. 32, 1041 Wien; Druck: ALPINA DRUCK, auf umweltfreundlich hergestelltem Papier

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