Der Jungfernkopf Ausgabe November 2011 - Jungfernkopf.info

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Der Jungfernkopf Ausgabe November 2011 - Jungfernkopf.info

der

Jungfernkopf

DAS PROJEKT STADTTEILCHRONIK

Geschichtswerkstatt nimmt Fahrt auf

Ortsvorsteher Dr. Manuel Eichler

(SPD) ist optimistisch: „Sage mir, wie

ein Projekt beginnt und ich sage Dir,

wie es endet. Angesichts der tollen

Auftaktveranstaltung zur Geschichtswerkstatt

Jungfernkopf am 29. September

2011 wird das Projekt Stadtteilchronik

sicher ein Erfolg.“ Mit

Brief und Siegel aus den Händen von

Oberbürgermeister Bertram Hilgen

und Hubertus Meyer-Burkhardt, Vorsitzender

des Kassel-Beirats, erhielten

die Stadtteilvertreter eine Urkunde

als weiteren Auftrieb zur Verwirklichung

einer Stadtteilchronik.

Dr. Eichler begrüßte namens des Ortsbeirats

am 29. September 2011 im DRK-

Seniorenzentrum Jungfernkopf 35 an der

Mitarbeit und Unterstützung des Projekts

Interessierte. Nach gut zwei Stunden intensiver

Vorstellung der Teilnehmer sowie

Brainstorming und Ideensammlung

bildete sich ein „Kernteam“ (Foto) bei

dem die Fäden des Projekts zusammenlaufen.

Das Kernteam trifft sich monatlich

einmal. Was nicht heißt, dass das Kernteam

mit seiner Arbeit allein auf weiter

Flur stehen möchte. Die Mitwirkung anderer

Mitbürgerinnen und Mitbürger zum

Beispiel an einer geschriebenen und bebilderten

Darstellung über Geschehenes

auf dem heutigen Gebiet des Stadtteils

Jungfernkopf ist unbedingt erwünscht.

Auch für digitale Medien wie CDs, Videos

oder Internetaktionen ist externes

Wissen nötig. Zu öffentlichen Sitzungen

zur Vorstellung von (Teil-)Ergebnissen

und zum Gedankenaustausch wird

das Kernteam einladen. Auch jetzt werden

die Bürgerinnen und Bürger gebeten,

Ihre Erinnerungen,

Geschichten

(z. B.

auch als Interviewpartner),

Bilder, Fotos,

etc. - gegen

versprochene

Rückgabe

der kurzfristig

überlassenen

Unterlagen

- beizusteuern.

Das

Kernteam hat

bereits über

das Vorgehen

und einen Zeitplan

beraten.

Demnach wird

es eine Phase

der Stoffsuche, Suche nach Bildern,

Plänen, Druckwerken, Erzählungen, Interviews

etc, bis März 2012 geben. Danach

wird man wissen, welche Materialien

vorliegen, wo noch gesucht und nachgehakt

werden muss. Erste Ergebnisse

sollen am „Tag der Erde“ am 22. April

2012 präsentiert werden.

Die Geschichtswerkstatt Jungfernkopf

zählt zu den 87 offiziellen Projekten zum

Stadtjubiläum 2013. Dann soll das Ergebnis

der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Die kommunalen 2.500,00 Euro nach Realisierung

des Projekts wertete der Leiter

des Kernteams, Heyne von Dossow

als „Vertrauensvorschuss“.

Nähere Informationen: Heyne v. Dossow,

Sandweg 3, Tel. 88 76 13, E-Mail:

heynevondossow@t-online.de. ♦ me/rp

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Details auf Seite 6 Details auf Seite 8 Details auf Seite 9 Details auf Seite 17

Das Kernteam v. li.: Heiner Range, Reiner Koch, Heyne v.

Dossow, Stephan Gerbig, Klaus Morell, Lisa Nimmerguth,

Gaby Rahmann und Wolfgang Kasch.

In dieser Ausgabe:

Kommentar S. 2

Ehrenämter S. 2

Weihnachtsmarkt S. 3

SPD-Neujahrsbegrüßung S. 3

Karneval 2012 S. 3

Tipps Dr. Sven J. Dallmann S. 4

Holzgeländer + Blühstreifen S. 4

Tipps Eva-Maria Herz-Rinke S. 5

Neue Bushaltestellen S. 5

KSJ wieder aktiv S. 6

Dr. Günther Schnell 50 S. 6

tegut-Chef Kai Krummel S. 7

Jugendarbeit mit Petra Meyer S. 7

Rekordmitgliedschaft im OB S. 8

Fußgängerampel erhalten S. 8

Ortsvorsteherrekord S. 9

Laubenpieper-News S. 10

3. Musikabend S. 10

Schulförderverein erfolgreich S. 11

Bahnbrückenbauten S. 11

Generationen-Freundschaften S. 12

Ortsvorstehers Neujahrsgruß S. 12

Der Projektchor S. 13

Jochen Frey‘s Klangvielfalt S. 13

Stadtteiltreff für Ältere S. 15

16 Doppelhaushälften S. 15

Vorlesepaten S. 17

Elternbeiräte in Kita und Hort S. 17

Für Erhalt Bahnwärterhaus S. 18

Kaiser in der Unterwelt S. 19

SPD in hessenschau S. 20

Eisenbahngärtner usw. S. 21

Bürgerbüro schließt S. 22

Stadtteilservice S. 23

Zeitung für den Jungfernkopf 17. Jahrgang • Nr. 66 • Dezember 2011


KOMMENTAR

Ehrenamt = Großartige

Gemeinschaftsleistung

Es macht Spaß zu erleben, wie

sich die Akteure bei der Vorbereitung

einer Stadtteilchronik für den

Jungfernkopf ins Zeug legen (siehe

Seite 1). Wie die Inhalte und das

Endprodukt sein werden, ist naturgemäß

noch nicht bekannt. Aus

dem Brainstorming mit absehbar

großer Themen- und Materialvielfalt

ist vielleicht am Ende nicht alles

umsetzbar. Entscheidend ist jedoch,

dass die vielen schon bestehenden

Vorarbeiten und das Neue

zu einer präsentablen Einheit werden.

Das allein ist für die Mitwirkenden

am Jungfernkopf eine großartige

Gemeinschaftsleistung.

Es wird deutlich, wie wichtig das Ehrenamt

auch für die örtliche Gemeinschaft

ist. In unserer heute nüchternen

Welt wird durch zahlreiche ehrenamtlich

Aktive ein toller Gemeinschaftssinn

vorgelebt, der zu weiteren

positiven Taten führen wird.

Auch das ist Teil einer großartigen

Gemeinschaftsleistung.

Diese Stadtteilzeitung ist nicht in der

Lage, das komplette ehrenamtliche

Wirken darzustellen. Was bedeutet,

dass die Einwohnerinnen und Einwohner

am Jungfernkopf auf dem

richtigen Weg sind. Auch in dieser

Zeitungsausgabe kann wieder nur

ein kleiner Einblick in ehrenamtliches

Wirken gegeben werden. Das

ist kein Manko, sondern ein Verdienst

im Stadtteil, für den Stadtteil.

Weiter so. (Siehe Artikel auf dieser

Seite)

♦ Reiner Peterka

www.spdjungfernkopf.de

ZEITUNG + EHRENAMT

Viel, viel Vielfalt

Verehrte Leserinnen und Leser,

die Redaktion der Stadtteilzeitung

der Jungfernkopf plante, Ihnen in dieser

Ausgabe einen kompletten Überblick

über ehrenamtliches Schaffen

am Jungfernkopf zu geben. Wir danken

Frau Pfarrerin Claudia Wilke für

ihre warnenden Hinweise.

Denn es ist tatsächlich n i c h t möglich,

nicht nur in der Evangelischen Kirchengemeinde,

a l l e ehrenamtlichen

Arbeiten und Funktionen im Stadtteil

Jungfernkopf zu erwähnen. Die Gefahr

besteht und Ärger ist programmiert,

wenn dann bei aller Sorgfalt Menschen

oder Aktionen vergessen werden.

Wir bemühen uns weiterhin um einen Mix

aus aktuellen Stadtteilnachrichten und

„Human Interests“ vom Jungfernkopf. ♦

Ihre Redaktion

Ein Kompliment

Ortsvorsteher Dr. Manuel Eichler (Foto)

haben wir als Kenner der Materie

um einen Grundsatzbeitrag zum Thema

Ehrenamt gebeten. Statt dessen

ein kurzes Statement:

„Meinen Respekt und zugleich gemeint als

Kompliment an Siegfried Paul, Vorsitzender

des Kita-Fördervereins Jungfernkopf.

Treffender und

zu Herzen gehender

als mit

den Worten von

Siegfried Paul

(siehe Artikel

oben rechts)

kann man ehrenamtliches

W i r k e n a m

Jungfernkopf

kaum beschreiben. Dem ist nichts hinzuzufügen.“


SIEGFRIED PAUL UND ...

… das Ehrenamt

So ein offenes Bekenntnis liest man

nicht alle Tage. Der in 2010 zum 1.

Vorsitzenden des Fördervereins der

Kita Jungfernkopf gewählte Siegfried

Paul (37, Foto) war mit der Annahme

des Ehrenamts „vorwiegend interessiert,

etwas für meine Jungs zu machen.“

Siegfried Paul

setzt in dieser

Stellungnahme

so fort: „Schon

nach kur zer

Zeit fand und

finde ich es

sehr positiv,

dass ich nicht

nur etwas für

meine Jungs

Hendrik (5 Jahre) und Mattis (2 Jahre)

mache, sondern eben auch für andere

Kinder, andere Eltern und somit für unseren

Stadtteil. Da ich von Geburt an in

diesem Stadtteil wohne, bekam ich die

Möglichkeit, im Ehrenamt etwas zurück

zu geben, was andere vor mir für meine

Generation getan haben.

Außerdem muss ich sagen, dass ich erst

durch das Ehrenamt den Jungfernkopf

richtig kennenlernte, obwohl ich aus meiner

Kindheit fast jeden Winkel des Stadtteils

kenne.

Es freut mich zu sehen und auch dabei

sein zu dürfen, dass es viele Menschen

gibt, die sich für unseren Stadtteil

im Ganzen einsetzen und damit die

Gemeinschaft am Jungfernkopf bereichern.

Jeder der Mitwirkenden macht

das auf seine Art und Weise, mit seinem

persönlichen Anliegen, aber alle für

den Jungfernkopf. Erst jetzt sehen meine

Frau Petra Paul und ich, wie viel Engagement,

Verbundenheit und Gemeinschaftssinn

gerade im Ehrenamt in unserem

Stadtteil existiert.“ ♦

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WEIHNACHTS-

MARKT

10. 12. 2011

Am Samstag, 10. Dezember 2011, zwischen 14.00 Uhr und

19.00 Uhr, veranstaltet die Interessengemeinschaft (IG) PRO

Jungfernkopf auf dem Parkplatz am tegut-Einkaufszentrum

den traditionellen Weihnachtsmarkt und hofft auf viele

große und kleine Besucher.

Mit dabei sein werden die Ponys

vom Immenhof und das beliebte

Kinderkarussell. Der Nikolaus mit

seinem gefüllten Geschenksack lässt

sich gegen 17.30 Uhr blicken. An

vorweihnachtlicher fester und flüssiger

Verpflegung (Bratwurst, Glühwein für

groß und klein/alkoholfrei), so Klaus

Morell, Vorsitzender von der IG

PRO Jungfernkopf, „wird es nicht

mangeln.“ Zum Gelingen tragen

auch der Chor der Kita (um 17.00

Uhr), das Deutsche

Rote Kreuz und der

Förderverein der

Kita bei. Neu ist ein

vorweihnachtliches

Bastelangebot.

Besonderer Höhepunkt:

Feuertänzer

Jörg Arend tritt um

19.00 Uhr auf. ♦ rp

KARNEVAL 2012 IN HOLZHAUSEN

Eine Tradition beendet?

Erstmals wird die beliebte Karnevalsveranstaltung

der ARGE Jungfernkopf, der Interessengemeinschaft

PRO Jungfernkopf und

der Karnevalsgesellschaft

Holzhausen/Reinhardswald

nicht im Stadtteil oder im

Bürgerhaus Vellmar-West

ausgerichtet.

Für Samstag, 18. Februar

2012 wird per Bus der Besuch

der Karnevalsveranstaltung im

Bürgerhaus Holzhausen angeboten.

Kartenwünsche werden

gern vom ARGE-Vorsitzenden

Stephan Gerbig (0561 - 88 29

71 und 0173 – 82 65 238) oder

von Sitzungspräsident Frank

Ruppert (0561 - 88 35 27 und

0178 – 88 72 521) notiert.

Ist damit die Karnevalstradition

am Jungfernkopf beendet?

„Nein“ sagt ARGE-Vorsitzender

Stephan Gerbig und hofft,

in 2013 in den Saal der „Laubenpieper“

zum närrischen

Treiben einladen zu können.

Helau und Alaaf. ♦ rp

Einladung zur

Neujahrsbegrüßung

60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60

60 60

60 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 60

60 zu ihrer traditionellen 60

60 Neujahrsbegrüßung, dieses Mal 60

60

verbunden mit ihrem 60-jährigen

60

Bestehen, lädt Sie die SPD-

60 60

Jungfernkopf herzlich ein in das

60 60

Bürgerhaus für

60 60

60 Samstag, 21. Januar 2012, 60

60 60

15.00 Uhr.

60 60

60 Trotz des Jubiläums werden keine 60

60 großen Reden geschwungen. Wir 60

60 wollen ja mit Ihnen, unseren Gästen, 60

60 auch an diesem Tag ins Gespräch 60

60 kommen. 60

60 Herzlichst Ihr Christian Unverzagt,

60 Ortsvereinsvorsitzender

60

60

60 60

60 60 60 60 60 60 60 60 60 60 60

Bitte berücksichtigen Sie

unsere Inserenten

der Jungfernkopf ––– 3


GESUNDHEITSTIPPS VON DR. SVEN J. DALLMANN

Winterzeit ist Erkältungszeit und Grippesaison

Eine Erkältung kann beim Menschen von über 200 verschiedenen

Viren verursacht werden. Es gibt leider nicht

das „eine" Schnupfenvirus, das uns die plagende laufende

Nase beschert.

Im Laufe des Lebens leidet Jeder

durchschnittlich 200 Mal an einer Erkältung.

Bei einer Krankheitsdauer

von fünf bis sechs Tagen und einer

Lebenszeit von 75 Jahren bedeutet

dies, dass der Mensch zwei bis drei

Jahre mit Schnupfen, Kopf-, Halsund

Gliederschmerzen verbringt. Die

Erkältung (grippaler Infekt) ist nicht

mit einer Influenza (Virusgrippe) zu

verwechseln.

Während der jährlichen Grippewellen

infizieren sich schätzungsweise 5 - 20% der Bevölkerung.

Saisonale Influenzawellen verursachen in Deutschland jährlich

zwischen einer und fünf Millionen zusätzliche Arztbesuche, etwa

5.000 bis 20.000 zusätzliche Krankenhausaufenthalte und

durchschnittlich 8.000 bis 11.000 zusätzliche Todesfälle.

Die Influenza ist gekennzeichnet durch plötzlich einsetzendes

hohes Fieber, aber auch Muskel-, Kopf- und Gliederschmerzen

und trockener Husten und Schnupfen. Es besteht ein schweres

Krankheitsgefühl. Die akute unkomplizierte Erkrankung

klingt normalerweise innerhalb von zwei bis fünf Tagen ab

und ist nach etwa einer Woche überstanden. In einigen Fällen

können aber Schwächegefühl und Erschöpfung noch mehrere

Wochen anhalten.

Influenzaviren werden hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion

von Mensch zu Mensch übertragen. Beim Niesen werden

Praxis für Allgemeinmedizin - Sportmedizin

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Mo: 08.00 bis 13.00 und 15.00 bis 19.00

Di: 08.00 bis 13.00 und 15.00 bis 19.00

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von den Öffnungszeiten abweichen.

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4 ––– der Jungfernkopf

die Tröpfchen auf bis zu 165 km/h beschleunigt und können

die Viren über eine Distanz von mehreren Metern übertragen.

Die Viren können aber auch leicht durch direkten Kontakt über

die Hände und durch Schmierinfektion weitergegeben werden.

Menschen mit einer Grippe-Infektion können bereits 24 Stunden

vor dem Auftreten von Symptomen ansteckend sein. Influenzaviren

können mehrere Stunden und länger an Oberflächen

wie zum Beispiel Türgriffen, Treppengeländern, Einkaufswagen,

Tischen oder Geschirr infektiös bleiben. Regelmäßiges

Händewaschen kann die Gefahr der Virusübertragung durch

Gegenstände reduzieren.

Die Ansteckungsfähigkeit hält ca. drei bis fünf (max. 10) Tage

an. Die Erkrankung bricht ein bis drei Tage nach der Ansteckung

aus.

Schutz vor der Infektion und Ausbreitung der Influenza bietet

die jährliche Grippeimpfung. Die Impfung kann aber nicht vor

Erkältung schützen. ♦

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DURCH DIE BLUME …

Mehr Blühstreifen

Mehr blühende Landschaften am Jungfernkopf

wünscht die Ortsbeiratsfraktion der Grünen.

Weil am Sonntag, 22. April 2012 die populäre Veranstaltung

„Tag der Erde“ am Jungfernkopf stattfindet,

soll das Umwelt- und Gartenamt, aber nicht nur für

diesen Anlass, „weitere Grünflächen in Blühstreifen/

Blühflächen umwandeln.“ Als Vorbild, so die Meinung

der Redaktion, könnte der von der GWG angelegte

Blühstreifen im Bereich Auf der Wiedigsbreite

dienen.

Nicht „durch die Blume“ ein weiteres Grünen-Argument:

Die Mittelstreifen in der Straße Am Ziegenberg

werden „leider als Ablagerungsflächen für Sträucher/

Gehölz und den gelben Sack missbraucht.“ ♦ rp

FLOTTES BAUAMT

Das Holzgeländer

wurde repariert

Eine Erneuerung oder Reparatur des instabil wirkenden

Brückengeländers über den Jungfernbach,

nahe Haus Nordend, wünschte die CDU-

Fraktion im September im Ortsbeirat.

Peter Glöckl, als Straßenmeister im Straßenverkehrsund

Tiefbauamt auch für den Jungfernkopf zuständig,

informierte, dass dieser Auftrag in der ersten Oktoberhälfte

2011 vom städtischen Bauhof mittels Reparatur

erledigt wurde. Somit kann der Fußweg zwischen

Schenkebier Stanne und Bei den Weidenbäumen

auch mit leicht onduliertem Schritt wieder sicher

begangen werden. ♦ rp


GESUNDHEITSTIPPS VON

EVA-MARIA HERZ-RINKE

Alle Jahre wieder…

… erkranken viele Menschen ausgerechnet an den

Weihnachtsfeiertagen. Achten Sie bitte auf folgende

Gefahrenquellen und beugen Sie vor, damit es wirkliche

Feiertage werden.

Erkältungskrankheiten sind ja im Winter keine Seltenheit,

aber gerade zu den Feiertagen zieht man sich schon

mal etwas netter an – und das heißt häufig: nicht warm genug.

Man trifft sich auch mit vielen

anderen Personen in engen Räumen

und steckt sich dort leicht an.

Händewaschen ist eine von vielen

Maßnahmen, um sich nicht so leicht

anzustecken.

Eine Weihnachtsgans mit fetter Soße

und einem guten Tropfen dazu,

und die Leber kann gar nicht so

schnell arbeiten, wie sie müsste.

Pfefferminze hilft, denn sie regt die Leber an.

Besonders an den Feiertagen gibt es häufig Streit in der

Familie. Das führt oft zu Herzinfarkten. Schrauben Sie Ihre

Ansprüche an diese Zeit lieber etwas herunter.

Leider kommt es an den Feiertagen auch sehr oft zu Depressionen.

Denken Sie also an die Alleinlebenden. Vielleicht

ist ein Platz an Ihrem Tisch noch frei.

Zuletzt das Unfallrisiko. Es erhöht sich durch den häuslichen

Arbeitsanfall (der Braten im Ofen mit Verbrennungen,...),

den Umgang mit offenem Feuer (Kerzen) und natürlich

durch Knallkörper und Feuerwerk. Bleiben Sie aufmerksam.

Eine gesunde und glückliche Weihnacht und ein gutes

neues Jahr.

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BUSHALTESTELLEN BARRIEREFREI

Bau laut KVG in 2012

Die Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) wird ihre Bushaltestellen

am Jungfernkopf weiter modernisieren.

Auf Anfrage von der Jungfernkopf erklärte KVG-Pressesprecherin

Heidi Hamdad, dass im Jahr 2012 die Bushaltestellen

Kornblumenweg (Foto) und Am Ziegenberg barrierefrei umgebaut

werden. Ein konkreter

Bautermin könne noch nicht

genannt werden.

„Nach derzeitigen Plänen“

konzentriere sich die KVG

auf diese beiden Haltestellen

am Jungfernkopf, „weil sich

mit der Eröffnung der Straßenbahnlinie

Vellmar das

Busnetz in Vellmar und Umgebung

sowie auch in Teilen

der Stadt Kassel umfangreich

geändert hat und somit

Buslinien anders geführt

werden.“ Weitere Änderungen im ÖPNV stünden bevor, Einzelheiten

indes seien „hier leider noch nicht öffentlich spruchreif.

Dafür bitte ich um Verständnis.“ ♦ rp







!"#$!$%$

der Jungfernkopf ––– 5


SPORTANGEBOTE

AM JUNGFERNKOPF

Der KSJ wird

wieder aktiv

Der Kultur- und Sportverein Jungfernkopf,

besser als KSJ bekannt,

startete 1996 mit viel Aufsehen, Elan

und zeitweise mehr als 100 Mitgliedern.

Nach mehreren erfolgreichen

Jahren, besonders bei der Sportakrobatik

und beim Turnen, ist das Vereinsleben

durch den Weggang von

Übungsleiterinnen deutlich ruhiger

geworden, so dass derzeit nur noch

eine aktive Sportgruppe besteht.

Doch nunmehr ist wieder Aktivität sichtbar.

Die sogenannte Jedermann-Gruppe

des KSJ. als einzig über die Jahre erhalten

gebliebener Aktivposten, möchte

mindestens die einstigen Bereiche Rückengymnastik/Turnen

und Kinderturnen

im Interesse eines wohnortnahen Angebots

am Jungfernkopf neu beleben.

Dazu hat sich eine Gruppe um den nicht

nur als Ferienprogramm-Mitorganisator

bekannten Helge Böhles (50) gefunden,

die dieses Sportangebot reaktivieren

möchte.

Die Akteure scheinen, unterstützt durch

viel Verständnis und Entgegenkommen

im Stadtsportamt, aber auch im Stadtteil,

auf gutem Weg zu sein. Denn die

Rundsporthalle der Schule Jungfernkopf

steht für Rückengymnastik, Frauen- und

Kinderturnen zur Verfügung. Voraussetzung:

Ein ausreichend großes Interesse

an diesen Angeboten muss zeitnah nachgewiesen

werden. Für das Kinderturnen

gibt es am Mittwoch zwischen 16.00 Uhr

und 17.30 Uhr eine Hallenzeit. Für Rückengymnastik/Frauenturnen

steht ein

Termin am Mittwoch zwischen 19.30 Uhr

und 21.30 Uhr zur Verfügung. Für beide

Gruppen werden noch Übungsleiter gesucht.

Aber auch für weitere Ideen ist der

Verein offen und gern bereit, weitere Hallenzeiten

zu beantragen.

Die Mitglieder der Jedermann-Sportgruppe

(Foto), laut Helge Böhles „eine

noch erweiterungsfähige Gruppe zwischen

18 und 60 Jahre“ treffen sich montags

zwischen 19.30 Uhr und 21.30 Uhr

in der großen Sporthalle der Schule Warteberg

am Philippinenhöfer Weg zum Volleyball-

und Fußballspielen.

Interessenten melden sich bitte bei Helge

Böhles, Am Obstkeller 9, Telefon

0561 - 88 39 79. E-Mail: boehles@t-online.de.

♦ rp

GEMEINSAM mit SYLVIA, KATHARINA UND DUGO

Dr. Günther Schnell nun

Das konnte dem Baby auf dem Foto

auf Seite 1 unten nicht vorhergesagt

werden. Zum Beispiel, dass es

als nunmehr 50-jähriger bereits 27

Jahre kommunalpolitisch, 15 Jahre

als Stadtverordneter und gleichzeitig

12 Jahre als Mitglied bzw. durch

Mitarbeit in Ortsbeiräten aktiv sein

wird. Gemeint ist der Mitbürger, Mitorganisator

des Ferienprogramms

Jungfernkopf und Sozialdemokrat

seit 32 Jahren Dr. Günther Schnell.

Weniger vor Ort bekannt ist dessen weiteres

ehrenamtliches Schaffen, u. a. die

bisher 15 Jahre als stellvertretender Landesvorsitzender

des Sozialverbands VdK

Hessen-Thüringen, die 15 Jahre im Landesbeirat

der Richter und Staatsanwälte

der Gewerkschaft Ver.di oder die 38 Jahre

im Bläserchor der Evangelisch-freikirchlichen

Gemeinde Kassel-Möncheberg,

das letzte Jahrzehnt als Dirigent.

In der Stadtverordnetenversammlung ist

er Vorsitzender des Eingabeausschusses

und Mitglied in den Ausschüssen

für Soziales, Gesundheit und Sport sowie

für Finanzen, Wirtschaft und Grundsatzfragen.

50

Dr. Günther Schnell fand irgendwie dennoch

Zeit, zwei Tage nach dem realen

Datum im großen Familien- und Bekanntenkreis

am Sonntag, 6. November 2011

im Bürgerhaus Jungfernkopf seinen 50.

Geburtstag zu feiern. Die Redaktion von

der Jungfernkopf gratuliert herzlich. Wir

hoffen, dass Dr. Günther Schnell auch

diese Zeitung weiter mit seinen Beiträgen

bereichert.

Zeit für Privates und für Hobbys?: „Da

steht an erster Stelle meine Familie“.

Trotz dieses Bekenntnisses wünschten

Ehefrau Sylvia und Tochter Katharina

mehrfach hierfür ein größeres Zeitpolster.

Zum Privatleben der tierliebenden

Familie gehört auch „der beste Freund,

der Mischlingshund „Dugo“, der, gestrandet

in der nahen Wau-Mau-Insel, im Hause

Schnell eine neue Heimat fand.

So vorwärtsgewandt die Ansichten des

Geburtstagsjubilars gerade im Schwerpunktbereich

Sozialpolitik sind, so eher

vergangenheitsbezogen ist er beim Hobby

Musik. O-Ton: „Ich liebe natürlich alles,

was mit den Beatles zu tun hat. Ich

habe bestimmt jede Aufnahme der fab

four und viele Bücher, Noten etc.“ ♦ rp

Der „echte“ Fuffziger Dr. Günther Schnell (ganz links) mit einem kleinen Teil der Gäste.

Von links: Norbert Nimmerguth, Wolrad König, Christian Unverzagt, Ludwig Vogt, Dr.

Manuel Eichler, Heyne von Dossow, Reiner Peterka.

6 ––– der Jungfernkopf


-GESCHÄFTSFÜHRER KAI KRUMMEL

Verantwortung - viel Überblick

Die private Heimat von Kai Krummel

ist im Waldeckischen. Die berufliche

Heimat des 34-jährigen Familienvaters

mit Töchterchen ist am Jungfernkopf

die tegut-Niederlassung Zum Hirtenkamp

1. Das Gardemaß von 191 Zentimetern

ist symbolisch für seine Aufgaben,

die viel Überblick erfordern.

Denn vom Jungfernkopf aus leitet

Kai Krummel auch die tegut-Niederlassungen

am Vellmarer Rathaus, in

der Königsgalerie, im City-Point und

in Hofgeismar.

Der gelernte Kaufmann profitiert von der

über zehnjährigen Erfahrung bei der

tegut...Unternehmensgruppe. Erfahrung

und gute Ideen braucht er zum Beispiel

bei dem Vorhaben, am Jungfernkopf

eine größere Verkaufsfläche innerhalb

der baurechtlichen Möglichkeiten

zu erhalten. Kai Krummel denkt nicht

allein an eine direkte Anbindung der

Fischtheke an die Bereiche Käse und

Fleisch. Ihn beschäftigen, dass die Bereiche

Naturkosmetik, freie Arzneimittel,

die Babynahrung und allgemein das

Biowarenangebot am Jungfernkopf zu

wenig präsent sind.

In der örtlichen Niederlassung sind statt

des Gesamtwarenangebots von 25.000

Artikeln „nur“ 16.000 präsent, davon

3.000 Bioprodukte. Die Fachverkäuferinnen

und Fachverkäufer erfahren durch

zahlreiche Kundengespräche was konkret

zusätzlich erwartet wird. In der Filiale

am Jungfernkopf arbeiten 30 Bedienstete,

die sich 23 Vollzeitstellen teilen. Stolz

ist Kai Krummel AUCH, weil in der Branche

kaum üblich, dass in „seinen“ Filialen

in 2011 alle 15 Auszubildenden übernommen

wurden. Eine Übernahmegarantie

bescheinigt „tegut“ ab Beginn der Ausbildung

zur Fachverkäuferin/zum Fachverkäufer

bei Vorlage des Gesellenbriefs

als Qualifikationsnachweis. Auch finanziell

scheint die Ausbildung bei „tegut“

zu lohnen: Monatlich 650,00 Euro brutto

im ersten folgen 700,00 Euro im zweiten

und 780,00 Euro im dritten Ausbildungsjahr.

Kai Krummel bestätigt, dass „tegut“ für

kaufmännische Tätigkeiten ausschließlich

Fachkräfte beschäftigt, deren Bezahlung

nach dem Tarif für den Lebensmittel-Einzelhandel

erfolgt. 14 Stunden tägliche

Servicezeit, von 07.00 Uhr bis 21.00

Uhr, sind die tegut-Filialen montags bis

samstags geöffnet. Folgendes im September

2011 eingeführtes Serviceangebot

müsste noch bekannter werden: Die

tegut-Filiale am Jungfernkopf bietet für

nur 3,00 Euro einen Lieferservice nach

Terminabsprache mit bis zu fünf Kartons

aus dem Geschäft, falls das gewünscht

wird, bis in die Küche der Kunden. Voraussetzung

ist, dass die Kunden oder

deren Angehörige selbst einkaufen und

vorab im Geschäft bezahlen.

Auch das beste Unternehmen kann nicht

alle Waren verkaufen und senkt laut Kai

Krummel nach dem „Kaskadenprinzip“

nach und nach auch mal die Preise.

Mit Waren vor dem Verfallsdatum könne

auch die Kasseler Tafel kalkulieren,

die rechtzeitig mit eigenen Kühlfahrzeugen

anrücke. Und Unverkäufliches? Dies

lande als Biomüll mit Spezialtransportern

im konzerneigenen

Biokraftwerk

im Raum Fulda.

der Jungfernkopf-

Chefredakteur Reiner

Peterka wird

von Kai Krummel

mit einem Jungfernkopf-Lob

(„bitte bringen

Sie das“) verabschiedet:

„Mich erstaunt

der Gemeinschaftssinn.

Ob Ferienspiele,

Stadtteilfeste

oder jüngst

das Ochsengrillen,

hier herrscht Zusammenhalt

wie man

dies sonst nur im

ländlichen Raum findet.“

♦ rp

JUGENDARBEIT MIT…

Petra Meyer

Seit Mitte November 2011 heißt die

kommunale Ansprechpartnerin für

die Jugendarbeit am Jungfernkopf

Petra Meyer (Foto). Sie ist neue Sachgebietsleiterin

der „Nord-Verbund-

Koordination“ der Abteilung Kinder-

und Jugendförderung im Stadtjugendamt.

In ihrem Aufgabenbereich konzentrieren

sich Belange der Kinder- und Jugendarbeit

in städtischen Einrichtungen und

bei freien Trägern. Die 57-jährige Erzieherin

und geprüfte Spielpädagogin Petra

Meyer kennt sich nach 20 Jahren Erfahrung

gut aus. Neu für sie war der

Jungfernkopf, der ihr schon nach kurzer

Einarbeitung wesentlich vertrauter ist.

Das geografische Aufgabenfeld, die

Nord-Verbund-Koordination, erstreckt

sich über den Jungfernkopf hinaus auf die

Stadtteile Harleshausen, Kirchditmold,

Rothenditmold, Nordstadt, Philippinenhof-Warteberg,

Fasanenhof und

Wolfsanger mit Hasenhecke. Insofern

ist sie nicht immer in ihrem Büro im Philipp-Scheidemann-Haus,

Holländische

Straße 72 anzutreffen. Die Verantwortung

in vielen finanziellen Dingen, Personalangelegenheiten

und die Koordination

und Moderation bei unterschiedlichen

Interessen erfordern oft die Anwesenheit

von Petra Meyer vor Ort sowie

flexible Arbeitszeiten mit Wochenend-

und Abenddiensten.

Petra Meyer ist verheiratet, hat zwei erwachsene

Kinder und wohnt in Lohfelden.

Sie ist ehrenamtliche Jugendhauptschöffin

beim Amtsgericht Kassel und

im Jugendhilfeausschuss des Landkreises

Kassel engagiert. Kontakte: Telefon

0561/ 787 - 5044 mit Anrufbeantworter

(Rückruf garantiert). E-Mail: petra.meyer@stadt-kassel.de.

♦ rp

der Jungfernkopf ––– 7


Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Immer mehr Menschen stellen sich die

Frage, wie und durch wen ihre Angelegenheiten

geregelt und erledigt werden

können, wenn sie selbst aufgrund körperlicher

oder geistiger Beeinträchtigung

nicht mehr in der Lage dazu sind.

Drei Instrumente stehen im Wesentlichen

zur Vorsorge zur Verfügung:

1. Patientenverfügung

Mit der Patientenverfügung können Sie

im Voraus für den Fall, dass Sie selbst

nicht mehr entscheiden oder einwilligen

können Ihren Willen hinsichtlich der

Art und Weise einer ärztlichen Behandlung

regeln.

Insbesondere können Sie in einer

Patientenverfügung Regelungen über

die Einleitung oder den Abbruch von

lebensverlängernden bzw. lebenserhaltenden

Maßnahmen treffen. Die Patientenverfügung

richtet sich vor allem

- neben einem eventuell bestellten Betreuer

oder einem Bevollmächtigten -

an den jeweils behandelnden Arzt und

das Pflegepersonal. Diese sind grundsätzlich

an die Patienten-verfügung

gebunden, wobei stets der mutmaßliche

Wille des Patienten im Zeitpunkt

der Behandlung ausschlaggebend

ist. Die Patientenverfügung ist grundsätzlich

formfrei, sollte aber wegen

der besseren Beweisbarkeit schriftlich

abgefasst werden. Sie sollte zudem so

präzise wie möglich die gewünschten

Anzeige

oder nicht gewünschten Behandlungen

beschreiben. Es empfiehlt sich zudem

die Verfügung stets zu aktualisieren.

2. Vorsorgevollmacht

Mit der Vorsorgevollmacht können Sie

frühzeitig eine Person Ihres Vertrauens

bestimmen, Sie bei fehlender Handlungs-

und Entscheidungsfähigkeit zu

vertreten. Hierbei können Sie bestimmen,

ob der Bevollmächtigte umfassend

oder in abgegrenzten Bereichen

für Sie handeln, entscheiden oder Verträge

abschließen darf. Aber Achtung,

bei der Vorsorgevollmacht besteht

keine richterliche Kontrolle der Handlungen

des Bevollmächtigten, sodass

Sie sich bei der Auswahl Ihrer Vertrauensperson

sicher sein sollten, dass er

oder sie Ihre Interessen vertritt.

3. Betreuungsverfügung

Mittels der Betreuungsverfügung können

Sie für den Fall, dass eine Betreuung

not-wendig werden sollte, vorab

dem Gericht eine Person vorschlagen

die Ihre rechtliche Betreuung übernehmen

soll. Das Gericht wird diesen

vorgeschlagenen Betreuer nachdem es

seine Geeignetheit überprüft hat, zum

Betreuer bestellen. Sie können mittels

der Betreuungsverfügung auch bestimmen,

wer nicht zu ihrem Betreuer bestellt

werden soll. Der Betreuer wird nur

für die rechtlichen Aufgaben bestellt,

die Sie nicht mehr erledigen können.

Im Gegensatz zu dem durch Vorsorgevollmacht

bevollmächtigten muss der

Betreuer gegenüber dem Gericht in regelmäßigen

Abständen Rechenschaft

über seine Handlungen, vor allem in

Finanzangelegenheiten, ablegen.

Alle drei Vorsorgeinstrumentarien

können sich ergänzen und kombiniert

werden.

Gerne stehe ich für weitere

Fragen zur Verfügung.

Marcus Böttger

Rechtsanwalt

Rheinstahlring 1 / Vellmar

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Telefon: 0561 / 9 37 36 9 36

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REKORD: 19 JAHRE IM ORTSBEIRAT

Heyne von Dossow

Der Zeit des Schafhütens (s. Foto auf

Seite 1, unten) folgte nach dem Studium

des Bauwesens in Stuttgart und

Berlin die Auseinandersetzung mit

Energiefragen und Verkehrstechniken

und ab 1984 als Planer bei der

Kasseler Verkehrsgesellschaft das

Hüten von Unternehmens- und Kundeninteressen

Nach dem Zuzug auf den Jungfernkopf

1984 „malochte“ Heyne von Dossow

nach eigenem Bekunden in der neuen

Heimat am Umbau seines Hauses im

Sandweg, wurde Mitglied der Siedlergemeinschaft

Jungfernkopf/Vellmar-West,

der AWO und der SPD. Letztgenannte

führte er am Jungfernkopf 16 Jahre

und wurde zu deren Ehrenvorsitzendem

gewählt.

Er fiel positiv auf am Jungfernkopf u. a.

im Elternbeirat, ist aktuell Elternvertreter

an der Ahnatalschule Vellmar und gehört

deren Förderverein an. Am Jungfernkopf

war er Mitinitiator des Stadtteiltreffs für

Ältere und leitet aktuell das Kernteam

der Geschichtswerkstatt (siehe ebenfalls

Seite 1).

Inzwischen ist Heyne von Dossow (63)

Rentner, besser Unruheständler. Von

8 ––– der Jungfernkopf

1989 bis 1993 und ununterbrochen seit

1997 ist Heyne von Dossow Mitglied bzw.

stellvertretender Ortsvorsteher im Ortsbeirat

Jungfernkopf.

Auch nach 19-jähriger Rekord-Mitgliedschaft

im Stadtteilgremium versäumt er

keine Sitzung und verfolgt akribisch besonders

die Belange der Jugend.

Als Hobbys nennt er seine Familie, das

Radeln, Wandern und Reisen, das Sammeln

von Modellbahnen und der Jazz –

bei der Musik ist er ausnahmsweise mal

nicht aktiv, sondern Zuhörer. ♦ rp

Die KVG ist ihm nicht genug. Heyne von

Dossow zeigt aus seiner Modelleisenbahnsammlung

die V-200-Diesellok und

ein Exemplar der Baureihe BR 93.

FUSSGÄNGERAMPEL

Kein Abriss

Weil die Stadtverwaltung zunehmend

Fußgängerampeln in Tempo-30-Zonen

in Kassel entfernt, befürchtet

dies der Ortsbeirat auch bei der einzigen

Fußgängerampel im Stadtteil

an der Wegmannstraße/Zum Feldlager

(Foto).

Diese Ampel wurde

2010 während

der Vergrößerung

der Aufstellfläche

auf der Nordseite

der Wegmannstraße

erst erneuert.

Doch der Ortsbeirat

traut laut einem

SPD-Antrag

diesem Fr ieden

nicht und fordert

„vorsorglich im Fall

der ‚Abgängigkeit‘

der Ampel eine Ersatz-Neuinstallation“.

Grund u.a.: „Es

handelt sich um eine

für Kindergarten-, Hort-, und Schulkinder

elementar wichtige Ampel, unmittelbar

an das Schulgelände angrenzend,

die der Schulwegsicherheit dient.“ ♦ rp


10 JAHRE ORTSVORSTEHER

Den Jungfernkopf

Die Welt retten und

viele E-Mails checken

„Muss nur noch kurz die Welt retten und noch 148 Mails

checken“, lautet seit Herbst 2011 ein populärer Radiosong.

Nicht um die Welt, aber immerhin um den Jungfernkopf

geht es Dr. Manuel Eichler (SPD) und auch mindestens so

viele E-Mails pro Woche „checkt“ der seit 2001 amtierende

Ortsvorsteher vom Jungfernkopf.

Den Kindesbeinen (siehe Foto Seite 1 unten) längst entwachsen,

ist Dr. Manuel Eichler nach wie vor an den Stadtteilthemen

interessiert und „nervt“ damals wie mitunter noch heute

auch die eigenen Leute, wenn Dinge nach seiner Meinung nicht

schnell genug angepackt wurden.

Redegewandt, gut informiert und sachbezogen wusste er innerhalb

und außerhalb des Stadtteils zu überzeugen. Er wurde

1997, mit 28 Jahren, in den Ortsbeirat gewählt, dem er ununterbrochen

angehört, seit 2001 als Ortsvorsteher (= Rekordhalter

am Jungfernkopf).

In 2006 und auch bei der Kommunalwahl am 26. März 2011

bekam er überzeugende Vertrauensbeweise und trug mit dazu

bei, dass erstmals die SPD-Kandidaten bei einer Ortsbeiratswahl

mit über 60 Prozent und in 2011 mit über 54 Prozent der

Stimmen gewählt wurden. Auch seine beachtlichen persönlichen

Erfolge bei den Stadtverordnetenwahlen in 2006 und 2011

ergaben reichlich Gesprächsstoff.

Es ist schwer, für das vergangene Jahrzehnt alle wesentlichen

den Stadtteil betreffenden Ergebnisse mit Eichler-Engagement

zu nennen. Dazu gehören zum Beispiel das Freihalten des

Balkons über Kassel vor Bebauung (Südseite der Wegmannstraße)

sowie der Neubau der Kita, der Schulanbau, die neue

RegioTram-Station, das DRK-Seniorenzentrum Jungfernkopf,

der Bau des PENNY-Markts, das Stadtteilentwicklungskonzept,

die Renovierung des Kirchplatzes oder das Aufpolieren

der Spielplätze. Nicht vergessen kann man die Streitgespräche

mit dem einstigen Stadtbaurat Streitberger gegen die Westtangente,

deren Bau den Stadtteil zerteilt hätte.

Teilweise zeitaufwändige Sitzungen, Gesprächsrunden mit der

Verwaltung, Vor-Ort-Termine und natürlich Schriftverkehr - heute

meist per E-Mail - gehören zum Ortsvorstehermandat. „Die

Arbeit in der Kommunalpolitik ist total spannend und interessant,

weil sie sich vor der Haustür abspielt und die Ergebnisse

sofort greifbar sind“, meint Dr. Eichler und fügt hinzu: „Und

wenn man für den Stadtteil und seine Menschen etwas ‚rausholen‘

kann, freut mich das besonders.“

Die Grundlagen seiner Arbeit sieht er in einer breiten Bürgerbeteiligung,

in umfangreichen zielgerichteten Diskussionen sowie

im überparteilichen Konsens. Die fast ausnahmslos einstimmigen

Ergebnisse im Ortsbeirat beweisen, dass ihm das

gelingt. ♦ lv

Wir wünschen

Ihnen eine

wunderschöne

Weihnachtszeit

und einen

guten

Rutsch ins

Jahr

2012

Ihr Team

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Dr. Manuel Eichler (Mitte) stehen hier Oberbürgermeister Bertram

Hilgen (li.) und Bürgermeister Jürgen Kaiser) zur Seite.

Öffnungszeiten: Mo-Fr von 09:30 – 18:00 Uhr

und Sa von 9:30 – 13:00 Uhr

der Jungfernkopf ––– 9


Laubenpieper-News

Sulperknochenessen

Gute Nachrichten für alle Sulperknochen-Fans.

Am Freitag, 27. Januar 2012,

ab 18.00 Uhr werden in der Gaststätte

Laubenpieper wieder die beliebten Sulperknochen

zu verschmausen sein. Voraussetzung:

Bis Dienstag, 24. Januar

2012 müssen sich Interessenten unter

0561 – 45 00 287 oder in der Gaststätte

Dienstag bis Sonntag ab 17.00 Uhr angemeldet

haben. ♦ rp

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Rassegeflügel-Zuchtschau

Rund 260 große Hühner, Zwerghühner und Tauben werden

am Samstag, 10. Dezember zwischen 15.00 Uhr und 18.00

Uhr und am Sonntag, 11. Dezember 2011, zwischen 9.00 Uhr

und 16.00 Uhr im großen Saal der Gaststätte „Laubenpieper“

präsentiert und von einer kritischen Jury bewertet.

Über reichlich Besucher freuen sich die Pächterin Silke

Hohnwaldt und Klaus Wimmel, Vorsitzender des Geflügelzuchtvereins

Kassel-Harleshausen. Gezeigt wird auch Rassegeflügel

des RGZV Vellmar.

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Die von Mitbürger Reiner Peterka in 2010 initiierten

„Musikabende der vielfältigen Klänge am

Jungfernkopf“ überzeugten am 7. Oktober 2011

die Gäste in der Kirche auch beim dritten Mal.

Mehrere Auftritte der seit rund einem Jahr bestehenden

Bläsergruppe mit Trompete, Tenorhorn, Posaune,

Euphonium und Tuba unter Leitung von Musiklehrer

Eckhard Hantke begeisterten ebenso wie und Eckhard

Hantke mit einem hörenswerten Orgelsolo.

Nicht nach standen der gut einstudierte „Projektchor“

(s. Bericht Seite 13) der Gastgeberin, das war die

Evangelische Kirchengemeinde Jungfernkopf, und als

Beitrag aus der Jugendarbeit Max Krüger an der Gitarre

mit teilweise eigenkomponierten Balladen.

Die nach der Pause zunächst etwas zurückhaltend

agierende Rockband „Lost Gravity“ lief bei ihrem rund

einstündigen Auftritt zu sehr guter Form auf und hatte

gegen Ende des erlebnisreichen Abends mehr Zuhörer

verdient.

Die Damen und Herren des „Stadtteiltreffs für Ältere

am Jungfernkopf“ überzeugten mit leckerem Essen

und Getränken. Der Erlös des Abends kam der

stets klammen Kasse des ausschließlich ehrenamtlich

tätigen Stadtteiltreffs zugute. Durch den Abend

mit den ebenfalls ehrenamtlich auftretenden Künstlern

führten Pfarrerin Claudia Wilke und Bärbel Buttgereit

vom Stadtteiltreff.

Wie v i e l f ä l t i g Klangvielfalt sein kann, demonstrierte

eingangs Jochen Frey. Die von ihm im Stadtteil

aufgezeichneten Töne, u. a. Kinderrufe, durchfahrende

Züge, Vogelgezwitscher oder Hundegebell, waren in

einer Kirche wahrlich ungewohnte Klänge – eine gelungene

Demonstration (s. Bericht Seite 13). ♦ rp


MEHRERE REKORDE IM SCHULFÖRDERVEREIN

Neue Spiel- und Sportgeräte

109 Mitglieder gegen Ende Oktober 2011 waren Rekord für den Förderverein

der Schule Jungfernkopf. Die Mitglieder zahlen statt des Mindestjahresbeitrags

von 10,00 Euro durchschnittlich rund 20,00 Euro. Spenden von Nichtmitgliedern,

auch diese sind steuerlich absetzbar, werden ebenfalls gern

verbucht.

Nicht in Geld aufzuwiegen für erfolgreiches Arbeiten ist laut Vereinsvorsitzender

Heike Sälzer das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder und Förderer.

Für drei, ab dem neuen Schuljahr zwei erste Klassen, bestehe eine Patenschaft

für das Projekt „Klasse2000“ (siehe Kasten). Die Mitgliedschaft des Fördervereins

in der Waldschule und im Landschulheim Wiecherode sei zum Besuch der Kinder

nötig. Noch in 2011 soll auf dem Schulhof, gesponsert vom Schulförderverein, eine

„Wackelbrücke“ montiert sein, Kosten ca. 2.900,00 Euro.

Beim Sponsorenlauf am 23. September 2011 haben alle Schülerinnen und Schüler

der Jungfernkopfschule sowie die Lehrer und der Hausmeister ihre Runden gedreht.

Mit dem Rekorderlös von 6.600,00 Euro wurden Sportgeräte angeschafft.

Die Interessengemeinschaft PRO Jungfernkopf spendete dem Förderverein der

Schule gleich 500,00 Euro, der Ortsbeirat förderte erneut die Sanierung der dem

Förderverein gehörenden Stadtteilfiguren „Starker Fuß, zu Fuß zur Schule“ mit

1.050,00 Euro. ♦ rp

JUBEL - JUBEL - JUBEL - JUBEL

2012 - 2012 - 2012

2011 wurde am Jungfernkopf über 60 Jahre Kirchengemeinde,

30 Jahre Stadtteilbestehen und das 15. Stadtteilfest gejubelt.

Der Stadtteil kommt aus dem Jubeln nicht heraus -

in 2012 stehen mindestens drei weitere Jubiläen an.

Den Anfang macht der SPD-Ortsverein Jungfernkopf, der

mit seiner traditionellen Neujahrsbegrüßung am Samstag, 21.

Januar 2012 auch das 60-jährige Bestehen feiert (siehe Einladung

auf Seite 3).

Es folgen am Samstag, 2. Juni 2012, ausgerichtet im Bürgerhaus-Vellmar-West,

die Feiern zum 75-jährigen Bestehen des

Sportschützenvereins Jungfernkopf, zugleich das Kreisschützenfest

und die Ehrung des Kreisschützenkönigs.

Last but not least die Grundschule Jungfernkopf. Sie feiert

am Freitag, 22. Juni 2012, nach Schulschluss. Grund: Vor 60

Jahren wurde der erste Schulbau am Jungfernkopf, heute als

Bürgerhaus genutzt, zum Lernen für das Leben eröffnet. ♦ rp

ORTSBEIRAT VERLANGT AUSKUNFT

Bahnbrückenbauwerke

Die wochenlange Sperrung des Eisenbahnwegs zwischen

Am Wäldchen und Wegmannstraße ohne sichtbare Arbeiten

am Bahnbrückenbau führte zu Kritik und einem SPD-

Fraktion im Ortsbeirat zum Baufortschritt.

Das Stadtteilparlament wünschte „ganz rasch eine detaillierte

Übersicht, wann welche Baumaßnahmen bei Beseitigung der

Bahnübergänge und dem Bau der Unter- und Fußgängerüberführung

erfolgen.“

Gegenüber der Redaktion von der Jungfernkopf hieß es vom

Straßenverkehrs- und Tiefbauamt und der Bauleitung der Bahn

Netz AG, man sei „im Zeitplan“ mit vorgesehenem Bauende im

Herbst 2012. Der für Oktober 2011 geplante Baubeginn der Fußgängerbrücke

zwischen Kiefernweg und Bei den Weidenbäumen

sei auf Frühjahr 2012 verschoben. Während einer mehrtägigen

„Sperrpause“ im März 2012 werden das Rahmenbauwerk

der Brücke eingeschoben, die ausgebauten Gleise wieder

gelegt und die abgenommenen Betonelemente der Bahnsteige

eingesetzt. Danach werden die Treppen zu den beiden

Bahnsteigen errichtet. Die Brückenbreite von elf Metern bietet

Platz für zwei Gehwege, zwei Bushaltestellen und zwei Fahrbahnen.

Vielleicht kann der Ortsbeirat bald Umfassenderes

und Konkreteres erfahren. ♦ rp

DAS IST DIE

„Klasse2000“

„Klasse2000“ gilt als bundesweit größtes

Programm zur Gesundheitsförderung und

Sucht- und Gewaltvorbeugung für Kinder

von der ersten bis zur vierten Klasse, um

ihre Gesundheits- und Lebenskompetenzen

frühzeitig zu stärken. Es setzt auf die

Zusammenarbeit von Lehrkräften und externen

Klasse2000-Gesundheitsförderern,

unterstützt die positive Einstellung

der Kinder zur Gesundheit und vermittelt

Wissen über den Körper.

Bewegung, gesunde Ernährung, Entspannung,

der Umgang mit Gefühlen und

Stress und Wege zur Problem- und Konfliktlösung

sind Programmgrundlage.

„Klasse2000“ strebt für Kinder ein Leben

ohne Suchtmittel, Gewalt und gesundheitsschädigendes

Verhalten an. ♦

MEHR EINWOHNER IN 2030

Jungfernkopf gewinnt

Auch die Stadt Kassel steht vor großen Herausforderungen

beim Umgang mit einer zurückgehenden und älter

werdenden Einwohnerschaft.

Für den sachgerechten Umgang mit dem demografischen Wandel

sind fundierte Daten erforderlich, die die Fachstelle Statistik

der Stadt Kassel hat mit der „Bevölkerungsvorausberechnung

bis 2030“, eine auf alle einzelnen Stadtteile bezogene

Prognose, erstellte.

Ergebnis: Der Jungfernkopf wird gewinnen. 168 Einwohnerinnen

und Einwohner werden 2030 mehr im Stadtteil wohnen als noch

2010. In 2010 waren es 3.813 Bürger. 3981 sollen es 20 Jahre

später sein. Nur in Philippinenhof/Warteberg wird mit plus 315

ein höherer Einwohnerzuwachs erzielt. Die meisten Stadtteile

werden laut Prognose weniger Bürger haben, zum Beispiel

Harleshausen: minus 425; Wesertor: minus 584; Stadt Kassel

insgesamt: minus 6.387.

Aus den „nackten“ Zahlen kann abgeleitet werden, dass es

lohnte, im Stadtteil und in den Stadtteil zu investieren. Die millionenschweren

Projekte der letzten Jahre am Jungfernkopf,

u. a. Kita-Neubau, Schulanbau, vergrößertes Geschäftszentrum,

DRK-Seniorenzentrum, Renovierung der GWG-Wohnanlage,

RegioTram-Station, werden von einer wachsenden Bevölkerung

genutzt. Die Stadt hat klug gehandelt und der Ortsbeirat

stets für ein investitionsfreudiges Klima gesorgt. Mit sinnvollen

Projekten wurde dazu beigetragen, dass sich die Bevölkerung

nicht vermindert, sondern überschaubar vermehrt und

der Jungfernkopf gewinnt. ♦ me

der Jungfernkopf ––– 11


GENERATIONEN FREUNDSCHAFTEN

Treffen nunmehr im Pavillon

DER PROJEKTCHOR

Gelungene Idee

FREMDE WELT ODER VERTRAUTE TÖNE?

Jochen Freys vielfältige Klänge

Die seit rund einem Jahr bestehende

ehrenamtliche Initiative der Mitbürgerinnen

Dagmar Bischler und Christine

Bremer mit dem Ziel Generationenfreundschaften

zu vermitteln, hat

eine konkrete Organisationsstruktur

bekommen.

Ab 2012 treffen sich am Projekt Interessierte

jeden ersten Montag im Monat

zwischen 17.00 Uhr und 18.00 Uhr (außer

in den Ferien und an Feiertagen) im

Hort II, dem Rosa Pavillon, am oberen

Schulhof zum Kennenlernen und Gedankenaustausch.

Nach wie vor richtet sich

das Angebot an junge Familien, die ihren

Nachwuchs gelegentlich gern in der liebevollen

Obhut von älteren Menschen sehen

und an eben jene ältere Generation, die

sich in ihrer Wohnumgebung vermehrt

(wieder) mit Kindern beschäftigen möchten.

Bei den Terminen im rosa Pavillon

können detailliert die Erwartungen und

Erfahrungen, gern auch im Beisein der

Kinder, besprochen werden.

Christine Bremer und Dagmar Bischler

wollen jedoch nicht verwechselt werden

mit einem entgeltlich arbeitenden Tagesmutterservice.

Inzwischen wurden fünf Vermittlungen

zwischen den Generationen auf den Weg

gebracht. Begeisterte Schilderungen

bestätigen die Bereicherung für beide

Seiten. Nach wie vor ist das Interesse

aus jungen Familien recht groß, während

Ältere noch deutlich zurückhaltender

sind, dieses Angebot der Generationenfreundschaften

anzunehmen.

Direkte Auskünfte bei Dagmar Bischler

(0561 - 988 24 12; E-Mail: dagmar.bischler@web.de)

und bei Christine Bremer

(0561 - 988 53 63; E-Mail: chbremer@

freenet.de). Flyer liegen im Schulsekretariat

und einigen Geschäften am tegut-

Einkaufszentrum aus. ♦ rp

NEUJAHRSGRUSS DES ORTSVORSTEHERS

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein ereignisreiches Jahr, für den Jungfernkopf

ein Jubiläumsjahr, neigt sich

dem Ende zu. Der junge Stadtteil mit erneutem

Bevölkerungszuwachs feierte in

2011 mit vielen schönen Veranstaltungen

und Ereignissen, die hier alle gar nicht

genannt werden können, seinen 30. Geburtstag.

Die Themenpalette reichte vom

illustren Festkommers im Frühjahr und

dem interessanten historischen Rundgang,

dem gelungenen Stadtteilfest bis

hin zur Gründung einer Geschichtswerkstatt,

die eine fundierte Stadtteilchronik

erstellen möchte. Die ohnehin gute

Stadtteilgemeinschaft wurde auch durch

das mit diesen Veranstaltungen

verbundene

ehrenamtliche Wirken

weiter gestärkt.

Im Sommer 2011 wurde

mit dem Bahnbrückenbau

begonnen. Auch

fand am 26. März 2011

die Oberbürgermeister-,

Stadtverordnetenund

Ortsbeiratswahl statt.

Beim Ausblick fällt mir zunächst der Tag

der Erde am Sonntag, 22. April 2012

ein, der zentral am Jungfernkopf gefeiert

wird. Es ist die sicher bisher größte

Veranstaltung im Stadtteil. Auch dieses

Ereignis wird daran erinnern, dass es

sich am Jungfernkopf gut leben lässt.

Die hervorragende Wohnqualität zu erhalten

und den Stadtteil weiter gut zu

vertreten, wird auch künftig das Bestreben

des Ortsbeirats sein.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich wünsche Ihnen eine besinnliche

Adventszeit und ein glückliches und erfolgreiches

neues Jahr. Und vor allem:

Bleiben Sie gesund.

Herzlichst Ihr

Dr. Manuel Eichler

Vor drei Jahren trafen sich auf Initiative

von Pfarrerin Claudia Wilke sechs

oder sieben Gleichgesinnte zum Gedankenaustausch,

aus dem sich ein

am Jungfernkopf neues Gesangsund

Kulturprojekt entwickelte.

Aus den wenigen wurden rasch gut 20

Menschen mit und ohne gesangliche

Vorkenntnisse. Das Projektchor getaufte

ehrenamtlich aktive Ensemble machte

bald positiv auf sich aufmerksam. Der

Projektchor trifft sich zu seinen Proben

etwa zwei Monate vor seinem Auftritt

einmal wöchentlich für etwa eine Stunde

und dann öffentlich zum langfristig

bekannten Anlass – also dem „Projekt“.

Zuletzt am Freitag, 7. Oktober 2011 beim

3. Musikabend der vielfältigen Klänge

am Jungfernkopf. Auch da bekam der

Projektchor reichlich Applaus.

Das erste Gesangsprojekt wurde übrigens

für den Weltgebetstag 2009 einstudiert.

Der nächste Auftritt wird beim

Weltgebetstag am Freitag, 2. März 2012

sein. ♦ rp

„Wo kommen diese Geräusche her? Was bedeuten Sie?“- fragten sich am 7.

Oktober 2011 die Gäste beim „3. Musikabend der vielfältigen Klänge am Jungfernkopf“.

Die Antwort: Jochen Frey (70), ehemaliger Geografielehrer an der

Jacob-Grimm-Schule und Ortsvorsteher (1997 – 2001), bereicherte das Thema

des Abends mit ungewöhnlicher Stadtteil-Klangvielfalt.

Das kam so: Einer seiner Abitur-Leistungskurse in Erdkunde bearbeitete in einem

Projekt das Thema „Soundscape - Hauptbahnhof Kassel“. Soundscape bedeutet

laut Wikipedia „Klangaufnahmen in Natur, Technik und Umwelt, also auch in der

Stadtlandschaft, wo Klangbilder einen Strukturwandel deutlich werden lassen.“ Das

Einst und Jetzt wird hörbar zum Beispiel beim lauten und leisen Türenschließen,

beim Anfahren der Züge, bei den Lautsprechergeräuschen, beim Betrieb der Gepäckwagen.

Akustische Vergleiche und daraus Erkenntnisse über Umwelt- und

technische Entwicklungen zu gewinnen sind wesentliche Ergebnisse.

Was für die Schülerinnen und Schüler Punkte für ihr Abitur brachte, also Teil ihrer

Abi-Qualifikation war. Jochen Frey stellte einen Kontakt zu Prof. Detlev Ipsen her,

der im Bereich Landschaftsplanung der Uni Kassel mehrere Soundscape-Projekte

bearbeitete und das Schülerprojekt begleitete.

Zurück zum Jungfernkopf: Die Zuhörer während des 3. Musikabends erhielten nur

eine Kostprobe der mit einem MP-3-Recorder (nicht Player) auf SD-Card eingefangenen

Klänge. Eine umfassende CD über die Klangvielfalt im Stadtteil wird vorbereitet.

Wir berichten gern, wenn dieses CD-Produkt erhältlich ist, was spätestens als

Teil der in Arbeit befindlichen Stadtteilchronik der Fall sein könnte. ♦ rp

Akustischer Geschehensort kleine Schranke/Eisenbahnweg. Jochen Frey mit MP-3-Recorder

vor dem neuen Lautgeber (Mitte), der vor dem Sinken der Fußgängerschranke

erklingt sowie beim Herannahen einer RegioTram Richtung Kassel (li.) und an der alten

Klingel (li.). Zum akustischen Bestand gehören auch Klingeltöne aus vergangenen Jahrzehnten

und die Fahrgeräusche vieler unterschiedlicher Züge.

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12 ––– der Jungfernkopf

der Jungfernkopf ––– 13


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14 ––– der Jungfernkopf


Kirchentermine

Donnerstag, 9. Februar 2012, Ende 29.

März 2012. Kurs „Spur 8 – Christ werden

– Christ bleiben“. Kostenlose Veranstaltungen

jeweils donnerstags im Gemeindesaal

der Kirche Jungfernkopf von

19.30 Uhr bis 21.30 Uhr. Informationen

und Anmeldungen beim Pfarramt, Telefonnummer

88 02 80.

Neujahrstag, Sonntag, 1. Januar 2012,

17.00 Uhr. Ökumenischer Gottesdienst

in der Ev. Kirche Jungfernkopf. Mit Pfarrer

Peter Strenger, katholische Kirchengemeinde

Harleshausen. Anschließend

Neujahrsbegrüßung.

Freitag, 2. März 2012, 17.00 Uhr. Weltgebetstag

über „Gerechtigkeit in dieser

Welt“, Herz-Maria-Kirche in Harleshausen

mit dem Projektchor der Kirchengemeinde

Jungfernkopf (s. S. 13). Vorbereitung:

Frauen aus Malaysia.

BAUTÄTIGKEIT IM NEUBAUGEBIET

16 Doppelhaushälften ab 2012

Die Bebauung der rund 6.000 Quadratmeter (qm) großen Fläche zwischen den

Straßen Im Molkengrund, Zum Hirtenkamp, Zum Jungfernbach und der Grünfläche

nimmt ab dem Jahr 2012 konkrete Formen an.

Auf Anfrage von der Jungfernkopf bestätigte Klaus Morell, Inhaber der CHASSAL-

LA- Immobilien GmbH in Kassel, dass statt der im Gespräch gewesenen Reihenhäuser

nunmehr 16 Doppelhaushälften mit Kellergeschoss, Erdgeschoss und Obergeschoss

entstehen können. Eine diesbezügliche Bauvoranfrage wurde vom Bauaufsichtsamt

der Stadt positiv beschieden.

Die Wohnflächen der Doppelhaushälften sollen ca. 135 -140 qm betragen; die Grundstücke

werden knapp 400 qm groß sein. Fest steht, dass in 2012 zuerst ein „Referenzbauwerk“

auf der Liegenschaft entstehen wird, dem weitere Bauwerke folgen sollen.

Konkreter wollte sich Klaus Morell zu den Baumaßnahmen und zum Preisgefüge

noch nicht äußern, da verschiedene Details der Doppelhaushälften wie zum Beispiel

Ausstattungen noch geklärt werden müssen.

Interessenten wenden sich an die CHASSALLA-Immobilien GmbH, Tannenkuppenstr.

21, 34119 Kassel, Telefon: 0561 - 310 94 77 und 0172 - 651 17 30.

E-Mail: info@chassalla-immobilien.de. ♦ rp

STADTTEILTREFF FÜR ÄLTERE AM JUNGFERNKOPF IST WEITER AKTIV

Die Finanzierung für das Jahr ist 2012 gesichert

Der im ersten Quartal 2011 in einem

Raum im Untergeschoss der Evangelischen

Kirchengemeinde gestartete

„Stadtteiltreff für Ältere am

Jungfernkopf“ erfreut sich laut Brigitte

Wagner weiter guter Nachfrage.

Für 2012 ist zudem die Finanzierung

dank des persönlichen Engagements

von Oberbürgermeister Bertram Hilgen

gesichert.

Die im aktuellen Quartalsheft der Kirchengemeinde

beigeheftete Veranstaltungsübersicht

des Stadtteiltreffs für Januar

bis März 2012 zeigt eine respektable

Programmübersicht mit bewährten und

neuen Einzelveranstaltungen und Kursen.

Die beliebten Französisch-, Italienisch-

und Computerkurse zum Beispiel

werden fortgeführt.

Nach der erfolgreichen Quiltausstellung

und zwei Einzelvorträgen werden die

Grundlagen des Quiltens in einem Kurs

ab dem 26. Januar 2012, 16.00 Uhr bis

17.30 Uhr, von Conny Fleck vermittelt.

„Was ist eigentlich Homöopathie?“ Diese

Frage will Heilpraktikerin Eva-Maria

Herz-Rinke am Mittwoch, 1. Februar

2012 zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr

beantworten.

Gleich dreimal kann man bei Uta Conzelmann

Dinge über das „Powerpainting“,

das malerische Gestalten auf Acryl

mit dem Schwamm erfahren – auch

ohne Vorkenntnisse, und zwar an den

Samstagen 21. Januar 2012, 11. Februar

2012 und 10. März 2012, jeweils zwischen

14.00 Uhr und 17.00 Uhr.

Ebenfalls ein Erlebnis ist im März 2012

der musikalische Rückblick von Gitarrist

und Mundharmonikaspieler Wolfgang

Geinitz in die 50er Jahre.

Alle Veranstaltungen können hier nicht

mitgeteilt werden. Daher, wie gesagt,

gibt es ja die Beilage im neuen Gemeindebrief.

♦ rp

Hessenticket

Das Hessenticket für 31,00 Euro berechtigt

montags bis freitags ab 9.00 Uhr bis

3.00 Uhr am Folgetag (an Wochenenden/Feiertagen

ab Mitternacht bis 3.00

Uhr am Folgetag) mit bis zu v i e r Begleitpersonen

zu beliebig vielen Fahrten

innerhalb von Hessen im Netz der

Deutsche Bahn AG (außer IC und ICE),

dem Nordhessischen Verkehrsverbund

(NVV), dem Rhein-Main-Verkehrsverbund

(RMV) und dem Verkehrsverbund

Rhein-Neckar (VRN).

Tickets bekommt man z. B. im HirtenkampStore

am tegut-Geschäftszentrum,

in Ojo’s Lädchen am Rheinstahlring

(Vellmar-West), an den Verkaufsstellen

der Verkehrsunternehmen und der Deutsche

Bahn AG in Hessen (aber nicht

in den Zügen der Bahn AG). Hessentickets

bekommt man auch an den Automaten

der Verkehrsverbünde (also auch

RegioTram). ♦

ALLE-NEUNE-START MIT DER REGIOTRAM

Kegeln fernab der Heimat

Seit 22 Jahren ist die in 2003 zum

Jungfernkopf zurückgekehrte Heide

Becker Keglerin aus Leidenschaft.

Das Besondere: Vor acht Jahren beendete

Ehemann Jürgen Becker seinen

Dienst bei der Frankfurter Oberfinanzdirektion

und Ehefrau Heide

wechselte aus einer Frankfurter Zahnarztpraxis

in den Ruhestand.

Doch ihrem Kegelclub „Holzwürmer“

nahe dem Eschenheimer Tor in Frankfurt

bleibt sie treu und fährt freitags alle

zwei Wochen, seit Februar 2011 alle

drei Wochen, in die Südhessenmetropole.

Sie ist froh, dass ihre Fahrten ab

Dezember 2008 bereits am RegioTram-

Haltepunkt Jungfernkopf beginnen. Dort

löst Heide Becker für nur 31,00 Euro ein

Hessenticket (siehe Kasten links), fährt

zum Kasseler Hauptbahnhof und von

dort per Interregio nach Frankfurt.

Nachdem „alle Neune“ zwischen 17.00

Uhr und 20.00 Uhr geworfen wurden, verlässt

die 71jährige ihren Freundeskreis,

Die Gartenfans Heide und Jürgen Becker

nutzt erst die U-Bahn und verlässt den

Frankfurter Hauptbahnhof fahrplanmäßig

um 21.27 Uhr. Ab dem Kasseler Hauptbahnhof

steigt sie regelmäßig in die RT

3. Gegen Mitternacht und nach kurzem

Fußweg wird Heide Becker von Ehemann

Jürgen im gemütlichen Heim an der Wegmannstraße

freudig begrüßt. Mögen ihr

der Kegelsport, die Bahnfahrten und beiden

die mitternächtlichen Begrüßungen

noch lange Freude bereiten. ♦ rp

der Jungfernkopf ––– 15


PFLEGEDIENST


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Wir bieten professionelle Pflege, bei der Ihre Wünsche berücksichtigt

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16 ––– der Jungfernkopf


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DIE BÜCHERSTUBE – VORLESEGESCHICHTEN AUS DEM SCHAUKELSTUHL

Vorlesepaten haben ein besonderes Ehrenamt

Bettina

Becker

Christa

Keim

Susanne

Most

Andrea

Nicolai-Schinzer

Bärbel

Sahm-Quandel

Peter

Wiegelmann

Für Bettina Becker, Christa Keim, Susanne

Most, Andrea Nicolai-Schinzer,

Bärbel Sahm-Quandel und Peter Wiegelmann

sind an bestimmten Freitagen

die vierten Schulstunden in der

Schule Jungfernkopf dick im Terminkalender

notiert. Sie, die Vorlesepaten

der Schule, bekleiden ein ganz besonderes

Ehrenamt.

In der gut geführten Bücherstube werden,

nachdem die Paten es sich im

Schaukelstuhl gemütlich machten, Geschichten

vorgelesen. Die Kinder der

ersten Klassen und der Vorklasse lauschen

auf Matratzen 30 Minuten lang

bequem, mit Freude und zugleich gespannt

den Erzählungen mit Themen,

die zur Jahreszeit passen oder sich die

Kinder wünschten. Das große Sortiment

der Bücherstube der Grundschule bietet

Lesestoff in Hülle und Fülle.

Einige Vorlesepaten helfen dienstags

und donnerstags auch in der Bücherausleihe,

wenn nach Eintrag im Bücherleihausweis

Gelesenes zurückgeben und

neue Kinderliteratur ausgeliehen wird.

Fangen wir an mit Bärbel Sahm-Quandel,

der Koordinatorin der Aktion, aktiv

in der Ausleihe, Mutter von drei Töchtern,

davon eine noch in der Grundschule.

Sie ist dabei seit sieben Jahren und

sieht noch lange kein Ende ihres Engagements.

Bettina Becker, aktiv zuvor in der Kita,

mit Töchterchen in der 3. Klasse, ist im

zweiten Jahr dabei und hilft gern auch

in der Ausleihe.

Christa Keim, im ersten Jahr Vorlesepatin,

wurde durch ihr Enkelchen zum Mitmachen

motiviert. Sie hat „viel, viel Spaß

an der Freud“.

Susanne Most, ebenfalls mit Töchterchen

in einer dritten Klasse, ist „Lesetante

von Kindesbeinen an“, drei Jahre als

Patin und auch in der Bücherstube anzutreffen.

Auch sie erwägt „weiterzumachen“,

wenn der Nachwuchs die Schule

verlassen hat. Bei Inge Volkmann im Kita-Chor

ist sie auch als Gitarristin eine

gute Besetzung.

Peter Wiegelmann ist erkennbar stolz,

wenn er seine Geschichten als Vorlesepate

erzählt. Der ehemalige Pressesprecher

auf internationalem Terrain verwendet

seit sechs Jahren, also auch nach

dem Ausscheiden seiner Enkeltochter

aus der Schule Jungfernkopf, seine Kreativität

– nunmehr mit Geschichten, die

ja jetzt nicht mehr ganz wahr sein müssen

… Sein Motto gilt auch für seine fünf

Mitstreiterinnen: „Es gibt viele Möglichkeiten,

an der Zukunft der Kinder mitzuwirken.“

♦ rp

AUCH KITA- UND HORT - ELTERNBEIRÄTE ...

...haben wichtige Ehrenämter

Öffentlich leider wenig wahrgenommen,

erfüllen die Elternbeiräte mit ihren

Mitspracherechten, hier beleuchtet

die elf Elternbeiräte der Kita und

der beiden Horte am Jungfernkopf,

wichtige Aufgaben.

Längst ist Christian Unverzagt den Kindesbeinen

(s. Seite 1 unten) entwachsen

und findet seit Kurzem neben Studium,

Familie, Politik und Broterwerb Zeit

für das Amt des Gesamtelternbeirats-

vorsitzenden für die Kita und die Horte.

Der Grund am weiteren Ehrenamt am

Jungfernkopf - außer dem im Ortsbeirat

- ist Paul, dreijähriger Nachwuchs der

jungen Familie. Erfahrung für die neue

Aufgabe hat Christian Unverzagt (Foto

rechts) reichlich, u. a. als Mitglied des

Hochschulparlaments und Finanzreferent

des Kasseler AStA.

Die in den elf Kita- und Hortgruppen

für zwei Jahre geheim gewählten

Elternbeiräte (deren Namen aus

datenschutzrechtlichen Gründen der

Redaktion nicht genannt

wurden) und

der ebenfalls zweiköpfige

Gesamtelternbeirat

stehen für

die aktive Mitverantwortung

der Erziehungsberechtigten.

Sie sind, so lautet

es amtlich, familienergänzende pädagogische

Einrichtung der Jugendhilfe. Elternbeiratspflicht

ist zum Beispiel die Einladung

zu Elternabenden innerhalb fest

Fortsetzung Seite 19

der Jungfernkopf ––– 17


INVESTITIONEN BEI SCHLECHTER KASSENLAGE

Es tut sich nichts im Jahr 2012

150.000 Euro für die Erneuerung der

Sanitäranlagen, Bau von Fluchtwegen

und die energetischen Sanierung des

Hort-Pavillons sollen bereits im Jahr

2012 kommen. In 2012 sollten laut

Ortsbeirat 150.000 Euro auch für die

Rundsporthalle (Sanierung Umkleidebereich

und Sanitäranlagen) und für

Sicherheitseinrichtungen wie rauchdichte

Türen und Sicherheitsbeleuchtung

im Grundschulbereich ausgegeben

werden.

Abgelehnt aufgrund schlechter Kassenlage

wurde auch das Ortsbeiratsansinnen,

300.000 Euro einzustellen für die

Erneuerung des Frasenwegs von Am

Fichtenrain bis zum Wasserturm inklusive

einer barrierefreien Gehwegeverbindung.

Es wurde auch nichts mit der vom Ortsbeirat

beantragten städtischen Zuwendung

von bis zu 10.000 Euro für ein großes

Klettergerüst auf dem Kitagelände,

für das sich mit einer stattlichen eigenen

Rücklage der Kita-Förderverein und die

Erzieherinnen stark machen. Gut, dass

da reichlich Sponsoren engagiert waren,

zuletzt zum Beispiel die städtische Werke

AG mit 1.000,00 Euro.

Ach ja, wie auch immer finanziert, wird

in 2012 die Arbeit des „Stadtteiltreffs für

Ältere am Jungfernkopf“ mit 3.000 Euro

Mietzahlung an die Kirchengemeindefortgeführt.

♦ rp

GEHÖRT UNBEDINGT ZUM STADTTEIL

Das Bahnwärterhäuschen

Das Bahnwärterhäuschen an der großen

Schranke, oft Objekt böser Blicke

und Worte soll abgerissen werden.

Passanten wie motorisierte Verkehrsteilnehmer

kritisieren dieses Vorhaben

der Deutsche Bahn AG.

Das Unternehmen indes will das „Kleingedruckte“

aus dem Planfeststellungsverfahren

umsetzen. Danach soll das

Bahnwärterhäuschen entfernt werden.

Jedoch: Wo ein guter Wille ist, ist auch

ein Weg.

Der Ortsbeirat hat in seiner Novembersitzung

2011 auf SPD-Antrag erneut den

BESSERE GEHWEGE

Ortsbeirat für

mehr Sicherheit

In 2012 verwirklicht werden aus

Dispositionsmitteln des Ortsbeirats

für knapp 30.000 Euro einige Maßnahmen

zur Verbesserung der Gehwegesituation.

Das sind eine Wegeabsenkung im Mündungsbereich

der Straßen Am Wäldchen/Eisenbahnweg

für rund 2.500 €,

der Austausch defekter Bordsteine am

Fingerhutweg für 2.000 €, der Einbau

neuer Bordsteine und Gullywechsel im

Kornblumenweg vor den Häusern Nummer

7 und 24 für rund 4.000 €, größere

Gehwegreparaturen am Kiefernweg

für rund 12.000 € und dringend erforderliche

Gehwegerneuerungen zwischen

Wegmannstraße 59 C und Zum Feldlager

einschließlich teilweise neuer Borde

für rund 8.000 €. ♦ rp

Magistrat gebeten, seine Bemühungen

nicht auf das „Verfassen eines einzigen

Schreibens“ zu beschränken. Er solle

sich „vehement“ für den Erhalt des 1958

errichteten Bauwerks mit „stadtteilhistorischem

Wert“ einsetzen.

Auch die Bevölkerung interessiert, ob

der künftige Stadtbaurat den Erhalt des

Gebäudes als persönlichen politischen

Handlungsauftrag einordnet. Ein guter

Start für ihn im Stadtteil, wenn er bei

der Bahn mit guten Argumenten die Kurve

kriegt.

Denn auch der direkte Grundstücksnachbar,

die rund 80 Pfadfinder des Stammes

„Silberfuchs“, bekämen so endlich eine

Sanitäreinrichtung im Untergeschoss

des Gebäudes statt der jetzigen Dixi-Toilette.

Pfadfinder wie Ortsbeirat stünden

laut Ortsvorsteher Dr. Manuel Eichler

ebenfalls für Verhandlungen zur Verfügung

und haben Ideen zur Einhaltung

der Verkehrssicherungspflicht.

Für das „Obergeschoss“ werden auch

spannende Gedanken diskutiert. Diese

reichen vom Erhalt der stillgelegten

Bahnsteuerungsanlagen bis zu einem

kleinen Stadtteilmuseum. ♦ rp

18 ––– der Jungfernkopf


JÜRGEN KAISER IN DER UNTERWELT

Auf Kanalinspektionstour

Ab Straßenhöhe ist Bürgermeister

Jürgen Kaiser (SPD) mit dem

Jungfernkopf auf Augenhöhe und

kennt jetzt aber auch Teile von dessen

Unterwelt.

In Expertenbegleitung inspizierte er während

Reinigungs- und Wartungsarbeiten

als Vorsitzender der Betriebskommission

des Kasseler Entwässerungsbetriebs

(KEB) die Kanalisation unter der Schenkebier

Stanne.

Das 830 km lange Kasseler Kanalnetz

und diverse Sammelbecken seien ein

„großer Vermögenswert der Stadt“ und

seien durch Kontrollen und alle etwa 80

bis 100 Jahre durch Erneuerungen in ihrem

Wert zu erhalten.

Täglich fallen durch Bürgerinnen und

Bürger sowie Unternehmen in Kassel,

Vellmar, Niestetal, Kaufungen, Lohfelden

und Teilen von Söhrewald und Baunatal

60 Millionen Liter Abwasser an, bei Regen

erheblich mehr, die zum Klärwerk

an der Gartenstraße gelangen. Stolz

wird vermeldet, dass Kassel mit dem Zustand

und dem Stand der Technik seines

In der Jungfernköpfer Unterwelt, v. l. Arno

Bauer, Sachgebietsleiter Kanalbetrieb,

Uwe Neuschäfer, stellv. Betriebsleiter des

KEB und Bürgermeister Jürgen Kaiser.

Kanalsystems bundesweit „im vorderen

Bereich liegt“.

Der Wunsch des Bürgermeisters war,

möglichst detailliert über die Aufgaben

und Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in den Bereichen

Verwaltung und Technik informiert

zu sein. So war Kaiser, zu dessen

Dezernat auch Die Stadtreiniger gehören,

kurz nach seinem Amtsantritt einen

Tag auf einem Müllfahrzeug unterwegs.

♦ me/rp

Fortsetzung von Seite 17:

gelegter Fristen bzw. wenn dies ein Fünftel

der Eltern wünschen. Der Gesamtelternbeirat

trifft sich nach internen kommunalen

Regeln mindestens zweimal

jährlich und nimmt an den Stadtelternbeiratssitzungen

teil.

Zurück zum Rolling-Stones-Fan Christian

Unverzagt, einst Mitglied des Musikzugs

der GSV Eintracht Baunatal:

Wer hätte gedacht, dass er mal im Wettkampf

mit Pfeil und Bogen umzugehen

verstand? Der Redaktion von der

Jungfernkopf berichtete er auch vom

ehemaligen Hobby als Züchter von Shetlandponys.

Wenn er demnächst mehr Zeit hat, widmet

er sich seiner uralten französischen

Velosolex und seinem betagten Motorroller

aus Italien – ohne, das versprach

Christian Unverzagt, seine Pflichten als

Elternbeirat zu vernachlässigen. ♦ rp

Gern hätten wir über die Meinung

des Jugendamts zum

Thema Elternbeiräte berichtet.

Ein entsprechendes Interviewangebot

wurde von Amtsleiterin

Judith Osterbrink nicht

wahrgenommen. ♦

Während einer Naturjugend-Aktionswoche des Naturschutzbundes

NABU „Kinder entdecken die Natur“ weihten die Schülerinnen

und Schüler der Klasse 3c der Schule Jungfernkopf mit

Klassenlehrerin Gudrun Lück am Daspel in Harleshausen einen

rund 700 Meter langen Waldentdeckerpfad ein. Bevor Andreas

Ernst (Foto re.), Elternvertreter und Mitglied des Ortsbeirats

Harleshausen, das rote Band durchschnitt, befestigten die Kinder

Holzschilder über die Themen Baumblätter, Baumrinde, Totholz

und den Specht im Wald. . ♦ red

„Auf den Spuren Luthers“. Eine dreitägige Studienfahrt der

Evangelischen Kirchengemeinde Jungfernkopf führte vom 29.

bis 31. Oktober 2011 in die Lutherstädte Eisleben, Mansfeld und

Wittenberg führte. An der Stadtkirche von Wittenberg brachte

Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an. Unser

Foto zeigt eine Folge des „Sprücheklopfens“: Zahlreiche Touristen,

hier die Reisenden vom Jungfernkopf, treffen sich vor der

Thesentür. Jährlich finden weit über 100.000 Menschen den Weg

zum UNESCO-Weltkulturerbe nach Wittenberg. ♦ rp

der Jungfernkopf ––– 19


OCHSENGRILLEN

Ein Genuss

Nur rund drei Stunden brauchte am

24. September 2011 ab 11.00 Uhr eine

an rund 330 kg gegrilltem Ochsenfleisch

vom Biosphärenreservat Rhön

orientierte Besucherschar. Dann war

die Sache gegessen.

Erleichtert waren die tegut-Filiale und

die Interessengemeinschaft (IG) PRO

Jungfernkopf ob des Erfolgs. Man merkte,

dass ein Profi griller mit seinem Spezialfahrzeug

auf dem tegut-Parkplatz sich

mit dem Grillen Zeit ließ und kurz nach

Mitternacht ans Werk machte.

Hungrig blieb auch später kein Gast, gab

es neben reichlich Getränken schmackhafte

Bratwürste und süße Leckereien

Förderverein der Kita Jungfernkopf. Die

zufriedenen Minen der Verantwortlichen

lassen hoffen, dass in 2012, wieder zur

besten Oktoberfestzeit, mit einem ähn-

Am 5. Oktober besuchten Reporter der

wohl wichtigsten Sendung des Hessenfernsehens,

der „hessenschau“,

den Jungfernkopf. Vor dem Landesparteitag

der Hessen-SPD am 8. Oktober

2011 in Kassel wurde zu aktuellen

landes- und bundespolitischen Themen

die Basismeinung eingeholt.

In dem Video kamen nur zwei hessische

SPD-Ortsvereine zu Wort, dabei auch

Mitglieder des Ortsvereins Jungfernkopf.

Wie das kam? Wegen der häufi gen Nennung

des Jungfernkopfs und auch dieser

Stadtteilzeitung im Internet wurde Reiner

Peterka, verantwortlicher Redakteur von

der Jungfernkopf, gebeten, über Nacht

einen Gesprächskreis zu organisieren,

zu dem ein hr-3-Team samt Übertragungswagens

kam.

Interviewpartner waren Ortsvereinsvorsitzender

Christian Unverzagt (37), Ortsvorsteher

Dr. Manuel Eichler (42) und

Ortsbeiratsmitglied Ludwig Vogt (64). Unverzagt

sieht im SPD-Parteivorsitzenden

Thorsten Schäfer-Gümbel als künftigen

20 ––– der Jungfernkopf

Neumann MÄNNERMODE

lichen Schmaus am jetzt neuen Veranstaltungsstandort

auf dem Parkplatz gerechnet

werden kann. ♦ rp

Gesättigt und zufrieden waren von links: IG-PRO-Vorsitzender Klaus Morell, Ortsvorsteher

Dr. Manuel Eichler, die IG-PRO-Vorstandsmitglieder Matthias Kühner und Markus

Schommer sowie tegut-Geschäftsführer Kai Krummel.

DIE BASISMEINUNG WAR GEFRAGT

Stadtteil-SPD in hessenschau

hessischen Ministerpräsident den Vorreiter

für die Themen Bildung und soziale

Gerechtigkeit. Vogt äußerte sich kritisch

zum Verhältnis der SPD zur Partei

Die Linke. Dr. Eichler erklärte zur Bun-

Geschenkideen

die

Freude machen

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BETEILIGUNGSPROJEKTE

Schulhof/Spielhof

Eine neue städtische Broschüre

„Vom Schulhof zum Spielhof“ informiert

auf 32 Seiten über kommunale

Beteiligungsprojekte zur Schulhofumgestaltung

in Kassel. Und somit

auch über das Projekt Gestaltung

des Außengeländes der Grundschule

Jungfernkopf.

Von 2008 bis 2010 wurde der Schulhof

aufgewertet u. a. mit Turnstangen, der

Vogelnestschaukel, dem Wackelweg, der

Tischtennisplatte und der Balancierbank.

Aus einem langweiligen Schulhof wurde

ein attraktiver Spielhof, der auch nach

Schulschluss genutzt wird. Geländemodellierungen

und schließlich eine neue

Asphaltierung rundeten die Maßnahme

ab, beendete sie aber noch nicht.

Auch damit wurde der Stadtteil wieder ein

Stück kinderfreundlicher. ♦ me

despolitik, dass die SPD bei der Nominierung

eines Kanzlerkandidaten mit Siegmar

Gabriel, Dr. Frank-Walter Steinmeier

und Peer Steinbrück die positive Qual

der Wahl habe. ♦ red

Einige Sozialdemokraten vom Jungfernkopf. Von links: Dr. Günther Schnell, Dr. Manuel

Eichler, Heyne von Dossow, das zweiköpfige hr-Fernsehteam, Christian Unverzagt

und Ludwig Vogt. Fotograf und Gastgeber: Reiner Peterka.


BUNDESBAHN-KLEINGÄRTNER – 80 JAHRE IM GRÜNEN BEREICH

99.000 qm – 273 Mitglieder – 207 Pächter

Mit 99.000 Quadratmeter hat der Bundesbahnkleingartenverein

„Laubenpieper“ die größte Vereinsfläche am

Jungfernkopf. Der in 2012 dann 80-jährige Verein hat mit

273 wohl die meisten Mitglieder.

Die Kleingärtner – laut Wikipedia in Deutschland rund 1.000.000

- am Jungfernkopf haben laut Gesetz bis zu 400 qm große

Garten- und bis zu 24 qm große Laubenflächen. Größte Kleingartenorganisation

dürfte die einstige

Reichsbahn und jetzige Deutsche Bahn

AG sein. Laut Manfred Gorrenz (67, Foto),

seit 2000 Vorsitzender der örtlichen

Laubenpieper, „verfügt die Bahn aufgrund

der historischen Entwicklung entlang

des riesigen Streckennetzes über

Tausende von überwiegend kleinflächigen

Kleingartenanlagen.“

Schon vor 1932 bewirtschafteten Bahnmitarbeiter

als Ergänzung des aus finanziellen

Gründen kargen häuslichen Speiseangebots die Scholle

zwischen Frasenweg und Bahndamm. Dagegen spielt die

heutige gärtnerische Eigenversorgung nicht mehr die Rolle

früherer Jahrzehnte.

Der einst ausgeprägte Gemeinschaftssinn führte zum Eigenbau

des Vereinsheims, das in 2012 sein 50-jähriges Bestehen

feiern kann. Vom Festausschuss vorbereitete Weihnachtsfeiern

und Sommerfeste sind weiter Bestandteil des Vereinsgeschehens.

Viel Arbeit gab es ab 1976 bei der Sanierung der

Wasserversorgung. Jeder Pächter bekam eine Wasseruhr eingebaut,

die jährlich von den 13 ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern,

darunter vier Schätzer und zwei Platzwarte, abgelesen

werden. Darüber und über die elektrische Versorgung der

Anlage könnte der seit 1971 aktive Gartenfreund Dieter Burow

manch Interessantes berichten.

Mit der Erweiterung des Rangierbahnhofs in 1973 wurde die

Anlage um 5.700 qm und in 1987 durch den Bau der ICE-

Strecke um einige Endgärten kleiner und erhielt eine Schallschutzwand.

2006 entstanden in Eigenleistung die Holzdecke im großen

Saal des Vereinsheims und in jüngerer Vergangenheit nach Behördenweisung

die „Entsorgungsstation“, so dass in den Gärten

anfallenden Fäkalien im neuen Bauwerk nahe dem Vereinsheim

entsorgt werden können. Seit einer Reihe von Jahren

kann Pächter auch werden, wer nicht Mitarbeiter der Deutsche

Bahn AG ist. ♦ rp

DOPPELT SO SCHNELL WIE DAS AUTO -

HALB SO SCHNELL WIE DAS FLUGZEUG

Am 29. Mai 1991 wurde das damals mit ca. 70 Meter mal 40

Meter flächenmäßig größte Bauwerk am Jungfernkopf, die

für den ICE- und IC-Verkehr geschaffene Betonbrücke über

die Schenkebier Stanne, offiziell in Betrieb genommen.

An diesem Tag weihte Bundespräsident Richard von Weizsäcker

den neuen Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe ein, stellte symbolisch

das Ausfahrtssignal auf grün und sagte: „Der Hochgeschwindigkeitsverkehr

in der Bundesrepublik Deutschland ist

damit eröffnet.“ (Intercity-Express - Wikipedia). Motto. Doppelt

so schnell wie das Auto, halb so schnell wie das Flugzeug.

Der Bundespräsident startete damit fünf ICE-Züge in Richtung

ihrer Heimatbahnhöfe, die als Sternfahrt von Bonn, Hamburg,

Mainz, Stuttgart und München parallel in den Bahnhof Kassel-

Wilhelmshöhe eingefahren waren. Die erwähnte große Betonbrücke

selbst entstand bereits Mitte der 1980er Jahre. Anlass

für der Jungfernkopf, an dieses für den Stadtteil bedeutsame

Ereignis zu erinnern. ♦ rp

Bahn - Historisches

Das vermutlich älteste am Jungfernkopf

erhaltene Bauwerk, das ist der Bahndamm

der Strecke Kassel – Aachen, wurde Mitte

des 19. Jahrhunderts als Teil der damaligen

„Friedrich-Wilhelms-Nordbahn“ (nach

der preußischen Übernahme in 1866 „Hessische

Nordbahn“, später Bergisch-Märkische-Eisenbahn)

geschaffen und 1848 mit

dem „Drache“ (Foto rechts) der Kasseler

Maschinenfabrik Henschel in Betrieb genommen.

Was auch für den Arbeitskreis

der in Vorbereitung befindlichen Stadtteilchronik

interessant sein könnte. Siehe

zum Beispiel: www.steamy.de/bahnhoefe/

harleshausen/index.html. ♦ rp

Mit mindestens 150 km/h „ungeblitzt“ durch Jungfernköpfer Gebiet

- hier nahe der großen Bahnbrücke Schenkebier Stanne -

das, ja das können nur die ICE und IC-Züge.

der Jungfernkopf ––– 21


EINST „BEZIRKSSTELLE“ - JETZT „BÜRGERBÜRO“ - UND BALD ...?

Bürgerbüro Harleshausen wird geschlossen

Das um 1885 gebaute Haus Karlshafener

Straße 2 in Harleshausen (Foto),

zuerst Schule, ab ca. 1920 „Bürgermeisteramt

Harleshausen“, später genutzt

für Polizei- und Verwaltungszwecke,

droht teilweise eine Nutzungsänderung.

Die „Bezirksstelle Nordwest“,

seit 2008 „Bürgerbüro Nordwest“, wird

geschlossen.

Wann die Schließung der in Harleshausen

und am Jungfernkopf geschätzten Dienststelle

komme? Dazu Stadtpressesprecher

Hans-Jürgen Schweinsberg (Foto):

„Ein genauer Zeitpunkt für die Schließung

steht noch nicht fest. Geplant ist,

nach der Erweiterung

des Bürgerbüros

Mitte im Rathaus

das Bürgerbüro in

Harleshausen aufzugeben.“

Vermutlich

liege ein Zeitplan

gegen Ende

Februar 2012 vor.

Was aus dem von

der GWG angemieteten Gebäude wird?

Es bestünden laut Stadtpressestelle

„keine Planungen für die Räumlichkeiten

des Bürgerbüros“. Offen bleibe also

eine andere Nutzung oder die Kündigung

des Mietvertrags. Was dann aber

hoffentlich nicht für andere kommunale

Einrichtungen im Gebäude (Stadtteilbüro

Harleshausen) ebenso geschieht.

Seit Gründung des Einwohneramts im

Rathaus im September 1992 haben Bürgerbüros

keine geografi sche Zuständigkeit

mehr. Deren sachliche Zuständigkeiten

umfassen Ausweise und Pässe,

Personalausweise, Reisepässe, vorläufi

ge Personalausweise, vorläufi ge Rei-

sepässe, Kinderreisepässe, An-, Ab-,

Ummeldungen, Aufenthalts- und Meldebescheinigungen,

Melderegisterauskünfte,

Beantragung von Führungszeugnissen

und Gewerbezentralregisterauskünften

und Beglaubigungen von Dokumenten

und Unterschriften. Lohnsteuerangelegenheiten

bearbeiten seit 2010

die Finanzämter.

Nach Schließung des Bürgerbüros Ost

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in der Erfurter Straße im Oktober 2011

bestehen außer in Harleshausen noch

die Bürgerbüros Nord in der Holländischen

Straße und Süd in der Frankfurter

Straße. Die Bezirksstellen West (Goethestraße),

Wilhelmshöhe (Wilhelmshöher

Allee), Nordost (Mönchebergstraße)

und die Bedienstelle in der Ausländerbehörde

wurden im August 1996 geschlossen.

Passen Schließungen von Servicedienststellen

zum Ziel von mehr Bürgernähe

der Verwaltung? „Für die Bürgerinnen

und Bürger gibt es“ - laut Stadtpressesprecher

Hans-Jürgen Schweinsberg

– „gleich mehrere Vorteile. Die Öffnungszeiten

des zentralen Bürgerbüros

im Rathaus sind bereits jetzt weitreichender

als die der dezentralen Bürgerbüros.

Sie sind zum Beispiel mittags durchgehend,

freitags ab 7.00 Uhr statt ab 8.00

Uhr und samstags von 9.00 Uhr bis 12.00

Uhr geöffnet.“

Bei der Konzeption des zentralen Bürgerbüros

werde auch geprüft, welche weiteren

Dienstleistungen aus der

Verwaltung in das zentrale

Bürgerbüro verlagert werden

können, also um die Servicequalität

der Stadtverwaltung

weiter zu verbessern.

Ein zentrales Bürgeramt

als „größere Einheit“ verursache

u. a. geringere Kosten,

da sich die „personellen

Ressourcen erheblich besser

planen und einsetzen

lassen“. Auch dies geschehe

letztlich zum Vorteil der Bürgerinnen

und Bürger. ♦ rp

MÄNNERRUNDE AKTIV

Treffen weiter an

jedem dritten

Mittwoch im Monat

Die seit rund zwei Jahren bestehende

Männerrunde jenseits der „60“

bleibt ihrem Grundsatz treu und trifft

sich weiter jeden dritten Mittwoch

im Monat, jeweils um 15.00 Uhr, in

der Teestube des Gemeindehauses

der Kirchengemeinde Jungfernkopf,

Waldecker Straße 28, zum überkonfessionellen

Gedankenaustausch.

Das Jahr 2011 klingt am 14. Dezember

mit einer Adventsfeier aus.

Ganz an interner Demokratie orientiert ist

das erste Treffen am 18. Januar 2012 mit

dem Thema „Auf dem Weg ins neue Jahr

– gemeinsame Planung in 2012“.

Unvermeidlich eine kleine Vorplanung:

Am 15. Februar 2012 heißt es heiter:

„Wir treffen uns zu Spiel zu Spaß“.

Am 15. März 2012 referiert, unterstützt

von Dias, Pfarrer Arno Wilke über eine

Reise im Herbst 2011: „Impressionen

aus Israel.“ ♦ rp


22 ––– der Jungfernkopf


wichtige adressen und rufnummern

der Jungfernkopf Stadtteilservice

Ärzte

Dr. Sven Joachim Dallmann, Facharzt für

Allgemeinmedizin - Sportmedizin,

Zum Feldlager 98, Tel. 88 22 05

Dr. Tanja Saenger-Palte, Zahnärztin,

Am Ziegenberg 23, Tel. 88 78 99

Stationäre Pflege

DRK-Seniorenzentrum, Goldsternweg 1,

Tel.: 50 621 - 500. Leiterin Karin Heinemann

Ambulante Pflegedienste

Angelika und Markus Schommer,

Wegmannstraße 66 B, Tel. 6 53 32, Mobil

0172-56 52 741, Fax 9 88 25 35

Pflegedienst EDEN, Ute Iske und Petra

Wolff, Am Osterberg 21, Tel. 815 08 22;

Mobil: 0178 - 981 10 74

Heilpraktiker

Eva-Maria Herz-Rinke, Maiglöckchenweg 1,

Tel.: 88 01 24

Bürgerbüro Nordwest

Karlshafener Str. 2, Tel. 787-24 25,

Mo. bis Fr. 8.30 - 12.30, Mo. 13.30 - 16.00

Uhr; Mi. 13.30 - 18.00 Uhr;

Do. 13.30 - 16.00 Uhr

Grundschule Jungfernkopf

Rektorin Gudrun Schneider,

Wegmannstr. 50, Tel. 8 89 18

Kindertagesstätte Jungfernkopf

Leiterinnen Barbara Dingel, Inge Volkmann

Wegmannstraße 48, Tel. 8 89 59

Kindertagesstätte „Die wilden Kerle“

Leiterin Petra Zilch,

Am Fichtenrain 6, Tel. 88 20 333

Kirchengemeinde Jungfernkopf

Pfarrer Claudia und Arno Wilke,

Waldecker Str. 30, Tel. 88 02 80

Ortsbeirat Jungfernkopf,

SPD-Fraktion

Heyne v. Dossow, Fraktionssprecher, stellv.

Ortsvorsteher Sandweg 3, Tel. 88 76 13,

E-Mail: heynevondossow@t-online.de,

Dr. Manuel Eichler, Schenkebier Stanne 49

Dr. Günther Schnell, Lambertweg 1,

Christian Unverzagt, Wegmannstr. 68,

Ludwig Vogt, Am Ziegenberg 11,

Ortsvorsteher Jungfernkopf

Dr. Manuel Eichler, Tel. 988 51 14,

Schenkebier Stanne 49,

E-Mail: manuel.eichler@freenet.de

Postanschrift für alle Vorstehenden:

Humboldtstr. 8 A, 34117 Kassel,

Stadtverordnetenfraktion der SPD

Rathaus, 34112 Kassel, Tel. 787-1284 oder

1285, Fax 787-2209,

E-Mail: buero@spd-fraktion-kassel.de

Stadtverordnete

Dr. Günther Schnell (SPD)

Lambertweg 1, Tel. 9 88 01 34,

E-Mail: schnell@netcomcity.de

Dr. Manuel Eichler (SPD), Tel. 9 88 51 14,

Schenkebier Stanne 49,

E-Mail: manuel.eichler@freenet.de

Schiedsamt

Hans-Hermann Conzelmann,

Wegmannstr. 65, Tel. 88 21 73

Seniorenbeirat

Gerhard Illgen

Bei den Weidenräumen 28, Tel. 88 38 63

Ausländerbeirat

Dr. Ismail Resai

Am Osterberg 19, Tel. 5 79 94 84

Impressum der Jungfernkopf

Zeitung für den Jungfernkopf, erscheint

dreimal bis fünfmal Mal jährlich und wird

flächendeckend und kostenlos verteilt an alle

Haushalte im Stadtteil Jungfernkopf.

Hrsg.: SPD-Ortsverein Kassel-Jungfernkopf.

Anzeigenpreisliste Nr. 6, Stand: Jan. 2010

Redaktion: Michael Bäumer, Jutta Bott, Dr.

Manuel Eichler, Heinz Geile, Wolrad König, Dr.

Hans-Jürgen Kretschmer, Norbert Nimmerguth,

Reiner Peterka (verantwortlich), Reinhard Reiß,

Philipp Reiß, Thomas Schiewe, Dr. Günther

Schnell, Christian Unverzagt, Ludwig Vogt,

Heyne v. Dossow, Freie Mitarbeiter: Joachim

Manek. Für den Inhalt der Beiträge zeichnen die

jeweiligen Verfasser verantwortlich.

Anschrift: der Jungfernkopf, c/o Reiner Peterka,

Am Wäldchen 20, 34128 Kassel, Tel. 9885200 oder

0160-3434352 , E-Mail: reiner.peterka@gmx.de.

Konto-Nr. 1034431, Kasseler Sparkasse, BLZ

520 503 53; Druck: Graphische Werkstätte

Herbert Riehm, Zentgrafenstraße 43 A,

34130 Kassel, Telefon 0561 - 8 89 87.

Druck auf chlorfrei gebleichtem Papier.

Polizei

2. Polizeirevier Vellmar, Tel. 910-2220,

Notruf 110

Feuerwehr

Notruf 112

SPD

Bundestagsabgeordnete:

Ulrike Gottschalck, Tel. 949 17 25,

E-Mail: info@ulrike-gottschalck.de,

www.ulrike-gottschalck.de

Landtagsabgeordneter:

Uwe Frankenberger, Tel. 700 10-50 u.

1 57 00, Fax 1 63 74

Europaabgeordnete:

Barbara Weiler, Tel. 700 10-58 u. 1 25 95,

Fax 1 26 82

SPD-Unterbezirk Kassel-Stadt:

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der Jungfernkopf ––– 23


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